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Der
23. Ausgabe September/Oktober 2014
Herausgeber: St.Pauli Bürgerverein von 1843 e.V.
St.Paulianer
St.Pauli • DOM • Hamburg und der Rest der Welt
Cruise Days 2014
In dieser Ausgabe:
•Angemerkt: So oder so?
•Haspa spendet für Schulhofgestaltung
•Neues von den Esso-Häusern
•8. Hamburger Krimifestival
•Aktionswoche Demenz
•Die Quartiers-Manager
•und noch viel mehr...
Kreativnacht 2014
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Für S men!
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M
zum
ANGEMERKT
So oder so?
Die Kreativnacht war wieder super.
Richtig was für die Anwohner und
Freunde, die nicht wegen Fete/ Event/
Suff kamen. Wenn man über die Reeperbahn ging und dann dorthin kam,
wechselte man in eine andere Welt. Das
Publikum war angenehm, interessiert
und die Kommunikation bunt. Kein
Anrempeln und Betteln, JunggesellenInnenabschieds-Peinlichkeiten.
Multikulti, Nachbarschaft optimal!
Was mir persönlich auch gefiel, war das mit Brettern zugenagelte Büro der SPD, passend zu deren Köpfen in St.Pauli/
Mitte.
Hieß es doch aus dem Rathaus Mitte vor der Abstimmung
zur Seilbahn noch, dass das Ergebnis nicht bindend sei, aber
als die Abstimmung genehm war, verwies man sinngemäß
auf die Stimme des Volkes, die bindend und Verpflichtung
ist.
Also nicht noch mehr Kommerz, Rummel und Belastung der
Anwohner.
Passt da die Olympia-Bewerbung?
Psst, nicht laut sagen, aber die letzte Bewerbung Hamburgs
wurde von der SPD abgelehnt. Da regierte gerade die CDU
und wenn, dann steckt man sich lieber selbst die Federn an
der Hut.
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob die Federn nicht erst die
St.Paulianer und die Bewohner des Zentrum und dann alle
Hamburger in den Hintern pieken werden.
Reden wir mal nicht von anderen wichtigen Problemen, wo
dann das Geld fehlt, Straßen außerhalb des Olympiabereiches,
Schulen, Flüchtlinge und und und.
Sprung über die Elbe? Auf den Plänen gibt es eine Straße
über die Elbe zum Olympiagelände. Vorm Kreuzfahrtterminal! Drehbrücke? Nur dann gilt das mit den kurzen
Wegen. Wie wäre eine Seilbahn? Haha? Salto rückwärts bei
Politikern gehört ja zur Kür.
Wo wird denn das Leben toben? Natürlich primär in St.Pauli.
Gibt es nicht genug? Wer redet denn dauern davon, dass die
Menschen in St.Pauli weniger Belastung haben sollen?
Bei Olympia wird viel Profit gemacht und wenig „zurückgegeben“, viel gebaut und wenig nachhaltig „umgenutzt“?
Es werden Eitelkeiten und Profilierungsneurosen ausgetobt.
Da bin ich mal bei den Grünen, die fordern, dass sich nicht
die Olympiastadt nach den Göttern in dem Komitees richten,
die Millionen verdienen, sondern sich endlich mal Olympia
den Menschen anpasst!
Kein Gigantismus sondern Sport!
Was haben also die Hamburger Bürger selbst von Olympia?
Wieviel Prozent profitieren finanziell oder profilieren sich
und wieviel können die Veranstaltungen miterleben und wieviele müssen zurückstecken, weil das Geld woanders fehlt?
Aus dem Olympische Dorf sollen später Wohnungen werden. Für das Geld der Olympiade könnte man ein vielfaches
an Sozialwohnungen so bauen!
Hamburg wird in der Welt bekannter und es kommen dann
mehr Touristen und das bringt mehr Steuereinnahmen, die
wo bleiben? Bis die Olympiakosten an mehr Steuereinnahmen, wenn überhaupt, ausgeglichen werden, dürften Jahrzehnte vergehen und das Geld vorher fehlen.
Die Bewerbung für die Winterspiele 2022 in Garmisch-Partenkirchen wurde von den Bürgern in einer Abstimmung abgelehnt. Diese hatten ja schon Olympia und wussten also,
was sie davon haben!
Solange Olympia ein Geschäft bleibt und der Sport notwenige
und nützliche Kulisse ist, dann Nein.
Für mich, der auch fassungslos die deutsche Massenhysterie
zur Fußballweltmeisterschaft verfolgte (das hat doch mit freuen nichts mehr zu tun) oder der sich fragt, woher die Menschenmassen zu anderen Veranstaltungen kommen - der aber
auch die erschreckenden Nachrichten aus aller Welt sieht stimmt da etwas nicht mehr.
Und damit schließt sich der Kreis vom zwanghaften, unreflektierten Feiern zum nachbarschaftlichen Zusammensein Reeperbahn oder Kreativnacht?
HRo:
Apotheke am Holstentor
gegr. 1804
Dr. Carsten Goebel
20357 Hamburg • Karolinenstraße 5
☎ 43 35 84 • Fax 430 51 07
Gegenüber der Gnadenkirche
Mitglied im St.Pauli-Bürgerverein
DerSt.Paulianer
St.Pauli • DOM • Hamburg und der Rest der Welt
Herausgeber: St.Pauli Bürgerverein v. 1843 e.V., Postfach 30 42 03, 20325 Hamburg
Bankverbindung: Hamburger Sparkasse, BLZ 200 505 50, Konto 1206123166
Redaktion: e-mail: verlag-b-neumann@t-online.de, Tel. 040-45 36 06
Anzeigen/Verlag: Verlag B.Neumann, Rugenbarg 270, 22549 Hamburg,Tel.: 040-45 36 06
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Bei Veröffentlichung von Zuschriften wird nur die presserechtliche Haftung übernommen.
Der Bezugspreis ist durch den Mitgliedsbeitrag abgegolten.
-2-
AUS DEM STADTTEIL
Erfolgreicher Lauf:
Haspa spendet 1.000 Euro für Schulhofgestaltung auf St. Pauli
„Hurra“ - der Jubel bei den Schülern
der Klasse 5a der Ganztagsschule St.
Pauli und Klassenlehrerin Kerstin
Petersen (rechts) war riesengroß: 1.000
Euro spendete die Hamburger Sparkasse nach dem „Spendenwalk auf St.
Pauli“. Die Schülerinnen Ariana
Kasami, Maja Johnson und Mouna
Aqdim hatten die Haspa für den Lauf
als Sponsor geworben. Mit der Aktion
sammelte die Schule zusammen mit
der Stadtteilschule am Hafen Geld, um
den gemeinsam genutzten Schulhof an
der Friedrichstraße 55 zu verschönern.
Dort sollen Rückzugs- und Spielmöglichkeiten geschaffen werden.
„Bildung ist ein wichtiges Anliegen für
die Haspa“, betont Christian Schley
(vorn), Leiter der Filiale an der Reeperbahn 70. Er findet es lobenswert,
dass sich die Schüler so stark mit ihrer
Schule identifizieren und aktiv an Verbesserungen mitarbeiten. „Ich hätte nie
gedacht, dass die
drei Mädchen zusammen 100 Runden laufen. Das ist
schon eine beindruckende Leistung,
die Anerkennung
verdient“, sagte
Schley. Deshalb ist
er als Sponsor sehr
stolz und überreichte der Klasse einen
Scheck über 1.000
Euro. „Ich komme
gern vorbei und
schaue mir an, wie
der Schulhof verändert wurde“, kündigte der Filialleiter
an. Die Haspa sei seit ihrer Gründung
im Jahr 1827 mit der Stadt, den Stadtteilen und den Bürgern verbunden.
„Wir übernehmen Verantwortung vor
Ort und fördern das Gemeinwesen mit
rund fünf Millionen Euro jährlich für
soziale Projekte, Bildung, Musik, Sport
und Kunst“, sagte Schley. Mehr als 500
gemeinnützige Organisationen und
Einrichtungen profitierten davon jedes
Jahr.
Esso-Häuser-Areal: Kunst und Werbung als Schall- und Sichtschutz
Der Bezirk Hamburg-Mitte genehmigt am Spielbudenplatz eine Schall- und Sichtschutzwand mit
integriertem Kunstwerk und Werbeflächen
Auf Wunsch des Bezirksamtes wird die
Bayerische Hausbau auf der Fläche der
ehemaligen Esso-Häuser am Hamburger Spielbudenplatz eine Schall- und
Sichtschutzwand errichten. Der Bezirk
Hamburg-Mitte erteilte nun die vorläufige Baugenehmigung für die zu bespielende, insgesamt 1.400 m² große
Fläche, die sowohl zum
Spielbudenplatz als auch zur
Taubenstraße hin ausgerichtet ist. Die zum Spielbudenplatz hin orientierte, zwölf
Meter hohe Teilfläche integriert mittig einen zirka 500
m² großen Bereich, der im
Rahmen des Reeperbahn Festivals, das am 17. September 2014 startet, von mehreren Künstlern gestaltet werden soll. Das deutschlandweit einzigartige Kunstprojekt wird von dem renommierten Hamburger Urban Art Netzwerk Urbanshit
in Zusammenarbeit mit dem
Reeperbahn
Festival
kuratiert. Zu beiden Seiten
der Kunstwerke werden
zwei jeweils 100 m² große
Werbeflächen platziert,
ebenso eine 100 m² große
Fläche auf der treppenartig
gestaffelten, sechs bis zwölf Meter hohen Wand, die zur Taubenstraße hin
orientiert ist. Dadurch wird die Finanzierung der Schall- und Sichtschutzwand mit künstlerischem Inhalt gewährleistet. Technisch umgesetzt und
bespielt werden die Werbeflächen von
der Neidnig Outdoor Media GmbH aus
-3-
Fürth. Mit der Errichtung der Schallund Sichtschutzfläche soll in den nächsten Tagen begonnen werden. Sie bleibt
während der Beteiligungsphase des
Stadtteils St. Pauli, der anschließenden
Durchführung des Architektenwettbewerbs und der darauf folgenden Phase der Baurechtschaffung bestehen.
AUS DEM STADTTEIL
Rindermarkthalle St. Pauli
Hamburgs erster „überdachter Wochenmarkt“
öffnet am 18. September seine Pforten
Zwischen Roter Flora und gelbem Edeka-Logo – Immobiliengroßprojekte stehen zunehmend im Spannungsfeld zwischen kommerziellem Erfolg und Interessen der Anwohner. Im Hamburger
Stadtteil St. Pauli eröffnet mit der
Rindermarkthalle St. Pauli am 18. September ein bundesweit wegweisendes
Nahversorgungszentrum, das auf insgesamt fast 15.000 Quadratmetern die
Themen preiswertes Einkaufen mit
Genuss, Individualität und Stadtteilintegration auf bis heute nicht dagewesene Weise verbinden wird.
Hauptmieter der 1951 erbauten und seit
2012 umfangreich sanierten Rindermarkthalle ist die Edeka Handelsgesellschaft Nord mbH. Nachdem das
denkmalgeschützte Gebäude vierzig
Jahre lang als steriler Großsupermarkt
fungiert hatte und in Hamburg seit seinem Leerstand 2010 zwischenzeitlich
zum Politikum geworden war, erhielt
Edeka von der Stadt Hamburg den Zuschlag, die Nahversorgung des stetig
wachsenden Stadtteils St. Pauli sicherzustellen. Auflage war, ein Konzept zu
entwickeln, das die spezifischen Interessen und Besonderheiten der Anwohner berücksichtigt und kleinteilige, günstige Mietflächen für Gründer sowie
soziokulturelle Zwecke zur Verfügung
stellt. In den vergangenen zwei Jahren
hat Edeka Nord mit einem Gesamtinvest
von über 15 Millionen Euro das architektonisch einmalige Gebäude aufwendig grundsaniert und alle Innenausbauten umgesetzt.
Das Ergebnis setzt bundesweit Maßstä-
be: Neben den Grundversorgern Edeka, Aldi und Budnikowsky bildet die sogenannte „Markthalle“ das Herzstück
des Konzeptes Rindermarkthalle. Ähnlich wie bei Markthallen in Südeuropa
werden Händler hier wie auf einem
Wochenmarkt ihre Waren und Dienstleistungen anbieten. Abgerundet wird
das Angebot durch individuelle
Gastronomiekonzepte, die zum Viertel
passen. Im ersten Stock wurden darüber
hinaus 800 Quadratmeter zum Selbstkostenpreis für soziokulturelle Einrichtungen aus St. Pauli zur Verfügung gestellt. Die Auswahl der Mieter oblag
dabei einer Vergabekommission, der
auch Vertreter aus dem Stadtteil angehörten. Wichtigste Kriterien der Entscheidungsfindung waren der Stadtteilbezug, die soziale Ausrichtung der Projekte und die Herstellung einer möglichst großen Nutzungsvielfalt. So finden jetzt zum Beispiel der Domkindergarten, ein Theaterprojekt sowie
eine Streetart-, Kung-Fu- und
Nähschule ihr dauerhaftes Zuhause in
der Rindermarkthalle.
„Das Spannende an diesem Projekt ist,
dass kommerzieller Erfolg und das
stadtteilgerechte Konzept nicht im Widerspruch stehen, sondern sich gerade
gegenseitig befeuern. Eine Nullachtfünfzehn-Lösung aus amerikanischen
Fast-Food-Ketten und standardisierten
Schmuck- und Modeläden hätte hier
keine Akzeptanz gefunden. Die vielen
individuellen Konzepte, die daher umgesetzt wurden, schaffen eine Besonderheit, die die Halle nicht nur für Ham-
burger zu einer Attraktion machen
wird“, erklärt Peter Saur, Geschäftsbereichsleiter Objekt- und Grundstücksverwaltung Edeka Handelsgesellschaft
Nord mbH.
Im Zentrum der Gestaltungsbemühungen stand daher von Anfang eine auf St.
Pauli, das Karo- und Schanzenviertel
zugeschnittene Vermietung der kommerziellen und nicht kommerziellen
Flächen. Das Konzept und die konkrete Ausgestaltung der Markthalle wurden
dabei von der Maßmann & Co. Handelsimmobilien GmbH realisiert. Peter
Maßmann: „Ein zentrales Ziel des
Planungsprozesses war es, die Wünsche
und Erwartungen der Bewohner der umliegenden Quartiere zu berücksichtigen.
Wir haben für St. Pauli einen idealen
Mix gefunden aus Nahversorgung mit
preiswerten Lebensmitteln und Angeboten, die Einkaufen zu einer sinnlichen
Erfahrung machen. Die Rindermarkthalle wird die vielfältige internationale Kultur der umliegenden Viertel
wunderbar widerspiegeln. Es wird
Hamburgs erster richtiger überdachter
Marktplatz. Wir haben traditionelles
Schlachter- und Bäckerhandwerk und
den Obsthändler aus dem Alten Land
genauso wie den Händler orientalischer
Spezialitäten.“
Peter Saur: „Wir sind überzeugt, dass
die Rindermarkthalle ab dem 18. September zum neuen lebendigen Zentrum
von St. Pauli werden wird. Ein Ort zum
Einkaufen, zum Leben und zum Genießen, der bundesweit einzigartig ist.“
Es war einmal die einklassige Dorfschule
Wer auf dem Land groß geworden ist, kennt sie noch, die einklassige Dorfschule, in der die
Schüler aller Altersgruppen gemeinsam in einem Raum unterrichtet wurden. Die Lehrer Siegfried Kirchner, Manfred
Wenderoth und Egon Busch begannen Anfang der 1960er Jahre
in solchen Dorfschulen ihre Laufbahn in Westdeutschland. Heiter,
witzig, oft auch skurril sind die
Anekdoten und Geschichten aus
dieser Zeit, als der Herr Lehrer neben dem Bürgermeister
und dem Pastor noch zu den hochgeachteten Persönlichkeiten im Dorf zählte. Egon Busch schildert am Ende des Buches, wie der Wandel des Schulsystems auch das Dorf erreichte. 1968 kam dann das endgültige Aus für die
„Zwergenschulen“.
Die Drei Lehrer erzählen im Buch von ausgefallenen, oft
lustigen oder kuriosen Begebenheiten aus dem Klassenzimmer und dem Dorfalltag, von Wanderungen und Festen und
von Klassenfahrten der „Landeier“ in Großstädte. Immer
wieder müssen die jungen Lehrer dabei unvorhersehbare
Situationen meistern.
Es sind herrlich unterhaltsame Schulgeschichten, die bei den
Lesern Erinnerungen an ähnliche Episoden aus der eigenen
Schulzeit wecken werden. Aus den Schilderungen aller drei
Autoren spricht die große Liebe zu ihrem Beruf und zu ihren Schülerinnen und Schülern.
Kirchner, Wenderoth, Busch
Guten Morgen, Herr Lehrer
Drei Dorfschullehrer erzählen. 1959-2002.
Unterhaltsame und heitere Erinnerungen an die einklassige
Dorfschule.
256 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister,
Zeitgut Verlag, Berlin.
Klappenbroschur
ISBN 978-3-86614-225-1
10,90 Euro
-4-
AUS DEM STADTTEIL
Liebe Freundinnen und Freunde der Cap San Diego,
es lässt sich wohl nicht leugnen, die Tage werden kürzer,
die Abende kühler – es wird langsam Herbst! Doch damit
kommt auch wieder Zeit, es sich gemütlich zu machen und
Kultur zu genießen und davon haben wir im September jede
Menge an Bord!
Wir beenden unsere diesjährige Ausstellungszeit mit Impressionen aus einer herrlichen Stadt, die zwar weniger Brükken hat, aber mindestens genauso viel Wasser wie Hamburg:
Venedig – Stadt im Wasser
Oliver Jockers zeigt Photographien
Cap San Diego
Kurz zum Inhalt: John hat den Auftrag, in Venedig eine Kirche zu restaurieren. Seine Frau Laura trifft zwei mysteriöse
Schwestern, von denen eine hellseherische Gaben hat. Sie
behauptet, der Geist von Johns und Lauras totem Kind sei
zurückgekehrt, um sie vor Unheil zu warnen...
Nicholas Roeg hat 1973 mit „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ (Don’t Look Now) einen Psychothriller mit übernatürlichen Elementen inszeniert, dessen Spannung bis heute wirkt.
Foto: O. Jockers
Venedig versetzt den Besucher immer wieder in Erstaunen.
In der dunklen, winterlichen Nacht, wenn die Stadt zur Ruhe
kommt, die letzen Schritte der täglichen Touristenströme
verhallt sind und nur noch der Nebel durch die einsamen
Gassen zieht - dann ist die Zeit für den Venedig-Kenner
gekommen. Mit seiner Leica durchstreifte Oliver Jockers
in den letzten neun Jahren immer wieder die Serenissima
und porträtierte so mit seinen Schwarz-Weiß-Fotografien
sein persönliches Venedig, das niemals in Klischees verfällt.
Die Ausstellung wird vom 12. September bis zum 12. Oktober 2014 täglich zu den Museumsöffnungszeiten (10.00
bis 18.00 Uhr) in den Ladeluken 1 und 2 an Bord der Cap
San Diego zu sehen sein.
Und für alle Cineasten ein besonderer Leckerbissen: Holger Kraus ist mit seinem „Flexiblen Flimmern“ zu Gast und
zeigt mitten in der Venedig – Ausstellung den Klassiker
„Wenn die Gondeln Trauer tragen“.
Foto: O. Jockers
Wie immer beim „Flexiblen Flimmern“ gibt es zum Film
passende Getränke und Snacks und natürlich ist auch der
Photograph Oliver Jockers anwesend und führt durch seine
Ausstellung!
Vom 25. bis zum 27. September in den Ladeluken 1, 2 und
in der Kathedrale; Einlass ab 19.00 Uhr, Beginn des Films
um 20.00 Uhr; Kinokarte 10 Euro. Reservierungen bitte nur
über Holger Kraus per Email an:
reservierungen@flexiblesflimmern.de.
Herzlichst
Ihr Cap San Diego Team
Foto: J. Maack
-5-
AUS DEM STADTTEIL
Cruise-Days
Impressionen
2014
Fotos: M.J. Strokarck
-6-
HAMBURG AKTUELL
8. Hamburger Krimifestval
Mörderische Zeiten
4. bis 8. November 2014 auf Kampnagel
Starke Nerven sind gefragt! Am 1. unbeschadet zu überstehen? Starke
September 2014 beginnt der Karten- Nerven...
vorverkauf – Sichern Sie sich jetzt
Ihre Tickets!
Wir wünschen Ihnen vergnügliche
Es ist wieder so weit, endlich. Bereits und aufregende Abende und danken
zum achten Mal scheuen die bekann- unserem Förderer Deutsche Bahn
für Unterstützung!
testen internationalen und nationalen Autorinnen und Autoren keine Mühen und Wege,
um am Hamburger Krimifestival teilzunehmen. Organisiert vom Hamburger Abend04.11.2014 | Kriminelle Eröffnung: Simon Beckett
blatt, der Buchhandlung
Kampnagel – k6
Heymann und dem LiteraturSimon Beckett liest aus »Der Hof«
Anouk Schollähn moderiert
haus Hamburg, zählt es mittStephan Benson liest den deutschen Text
lerweile deutschlandweit zu
Joja Wendt musiziert
den herausragenden Events für
das Hochspannungsgenre des
05.11.2014 | Mord aus dem Hinterhalt: Nele NeuKrimis und Thrillers.
haus
Kampnagel – k6
Vom 4. bis zum 8. November
Nele Neuhaus liest aus »Die Lebenden und die To2014 steht Kampnagel im Faten«
denkreuz von Serienmördern,
Volker Albers moderiert
Geiselnehmern oder anderen
05.11.2014 | Die Angst der Frieda Klein: Nicci
blutrünstigen Zeitgenossen.
French
Gäste des Festivals sind in dieKampnagel – k1
sem Jahr unter anderen Simon
Nina Petri liest den deutschen Text
Beckett, Donna Leon, MichaAntje Deistler moderiert
el Robotham, Sebastian
05.11.2014 | Tod in der Lagunenstadt: Donna Leon
Fitzek, Arne Dahl, Nele NeuKampnagel – k6
haus, Martin Walker, Nicci
Donna Leon liest aus »Das goldene Ei: Commissario
French, Voosen/Danielsson,
Brunettis zweiundzwanzigster Fall«
Ulrich Wickert und Jörg MauAnnett Renneberg moderiert und liest den deutschen
Text
rer, die die Kampnagel-Luft
zum Knistern bringen.
05.11.2014 | Menschen in Ausnahmesituationen:
Und natürlich kommt auch der
Marek Erhardt
kriminalistisch veranlagte
Kampnagel – k2
Nachwuchs zu seinem Recht:
Marek Erhardt liest aus »Undercover: Mit
Zivilfahndern unterwegs im härtesten Revier der
Für die jungen Spürnasen gibt
Stadt«
es die Record Release Party
des neuen Falls der „Drei ???“:
06.11.2014 | Das mörderische Geschäft mit
Oliver Rohrbeck präsentiert
Mensch und Tier: Wolfgang Schorlau, Oliver
Bottini
die Premiere von „Die drei ???
Kampnagel – k1
und der Eisenmann“.
Wolfgang Schorlau liest aus »Am zwölften Tag«
Was Sie mitbringen sollten,
Oliver Bottini liest aus »Ein paar Tage Licht«
um die fünf langen Abende des
Volker Albers moderiert
8. Hamburger Krimifestivals
06.11.2014 | Nordische Nacht: Viveca Sten,
Christian Heymann (Kurt Heymann
Buchzentrum GmbH, Geschäftsführung),
Vivian Hecker (Hamburger Abendblatt, Marketing & Events),
Dr. Rainer Moritz (Literaturhaus
Hamburg, Leitung)
PROGRAMM
LAB SUCHT
„NACHWUCHS“
Liebe Seniorinnen uns Senioren, besuchen Sie doch
mal wieder das LAB beim
grünen Jäger.
Es wird Ihnen wirklich viel
geboten!
Voosen/Danielsson
Kampnagel – k2
Viveca Sten liest aus »Beim ersten Schärenlicht«
Voosen/Danielsson lesen aus »Aus eisiger Tiefe«
Antje Flemming moderiert
Laura de Weck liest den deutschen Text
06.11.2014 | Er will dich beschützen, er will dich
vernichten: Michael Robotham
Kampnagel – k1 / Alabama – Kino
Michael Robotham liest aus »Erlöse mich«
Jörg Thadeusz moderiert
Ulrich Noethen liest den deutschen Text
(ab 22.15 Uhr im Alabama-Kino Sondervorführung
des ZDF-Fernsehfilms »Neben der Spur: Adrenalin«
mit Ulrich Noethen)
-7-
07.11.2014 | Richter Ricou läuft die Zeit davon: Ulrich Wickert
Kampnagel – k1
Ulrich Wickert liest aus »Das marokkanische
Mädchen«
Volker Albers moderiert
07.11.2014 | Auf der Alm geht’s blutig zu: Jörg
Maurer
Kampnagel – k6
Musikalisches Krimi-Kabarett mit Jörg Maurer
und seinem Roman »Felsenfest«
07.11.2014 | Ein teuflischer Plan: Arne Dahl
Kampnagel – k2
Arne Dahl liest aus »Der elfte Gast«
Birgit Hasselbusch moderiert
Sebastian Dunkelberg liest den deutschen Text
07.11.2014 | Schatten der Vergangenheit: Eric
Berg
Kampnagel – k1
Eric Berg liest aus »Das Küstengrab«
Heide Soltau moderiert
08.11.2014 | Record Release Party »Die drei
???« mit Oliver Rohrbeck
Kampnagel – k6
Folge 172: »Die drei ??? und der Eisenmann«
08.11.2014 | Von Schicksalen in der Todeszone:
Mechthild Borrmann
Kampnagel – k1
Mechthild Borrmann liest aus »Die andere Hälfte
der Hoffnung«
Harald Butz moderiert
08.11.2014 | Hamburger Abend: Dirk van
Versendaal, Michael Koglin, Anette Hinrichs
Kampnagel – k1
Dirk van Versendaal liest aus »Die Engel warten
nicht«
Michael Koglin liest aus »Der Mädchenmacher«
Anette Hinrichs liest aus »Das Siebte Symbol«
Lars Haider moderiert
08.11.2014 | Das Schiff des Grauens: Sebastian Fitzek
Kampnagel – k2
Sebastian Fitzek liest aus »Passagier 23«
08.11.2014 | Die geheimnisvolle Frau: Håkan
Nesser
Kampnagel – k6
Håkan Nesser liest aus »Die Lebenden und Toten von Winsford«
Dietmar Bär liest den deutschen Text
Margarete von Schwarzkopf moderiert
AUS DEM STADTTEIL
Hall of Art
Hall of Art
s, Clemen
traße
s-Schultz-S
s, Clemens-
Schultz-Str
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Kreativ-NachtImpressionen
Fotos: STEG
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inkost Schn
ens-Schutz
einkost Sch
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Strandgutf
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cher, Klein
e Freiheit
2014
AUS DEM STADTTEIL
Turmschnack der IG St. Pauli und Hafenmeile e.V
Am 9. September hatte die IG St. Pauli
und Hafenmeile e.V. zu ihrem Turmschnack in die Ratsherrn Brauerei in
den Schanzenhöfen eingeladen.
Uwe Christiansen begrüßte als 2. Vorsitzender die Mitglieder und Gäste, die
zahlreich erschienen waren. Er bedankte sich für die Einladung und gab dann
das Wort an Oliver Nordmann, den Inhaber und Geschäftsführer der Nordmann Unternehmensgruppe, zu der die
Ratsherrn Brauerei gehört.
Der Ursprung der Nordmann Unternehmensgruppe mit Sitz in Wildeshausen und Stralsund geht auf den
schon 1908 gegründeten Bierverlag
zurück. Das Familienunternehmen hat
also eine sehr lange Tradition. Heute
ist man in der Gastronomie, im Großund Einzelhandel sowie im Brauereibereich tätig. Die Gründung der Ratsherrn Brauerei 2010 in den Schanzenhöfen führte zur Wiederbelebung die-
ser alten traditionsreichen Hamburger
Biermarke.
Als Vorbild diente die Craft Beer Bewegung. Im Gegensatz zu Großbrauereien werden nach traditionellen
Rezepturen mit außergewöhnlichen
Geschmacksideen zahlreiche Biersorten in kleinen Mengen gebraut, ganz
im Sinne des Ursprungs des Brauhandwerks.
Nach Oliver Nordmann sprach Axel
Ohm als Leiter des Marketings über
Hamburg und sein Bier. Hamburg kann
auf über 1000 Jahre Brauereigeschichte
zurückblicken. Schon zur Zeit der Hanse war das Hamburger Bier in Europa
berühmt und ein Exportschlager. Auch
das Weißbier wurde zuerst in Hamburg
gebraut und nicht etwa in Bayern.
Das Herzstück der Ratsherrn Brauanlage ist das gläserne Sudhaus, das den
Besuchern Einblick in das Handwerk
der Braumeister bietet. Hier befindet
sich auch der Verkostungsraum mit
dem Angebot von Bierschulungen für
kleine Gruppen.
Im Braugasthaus „Altes Mädchen“
kann der Gast aus einer Vielzahl von
Biersorten und einigen regionalen
Speisen auswählen. Als Beispiele der
Biersorten seien genannt: Zwickel,
Pale Ale, Rotbier und Hamburger
Weißbier.
Im Craft Beer Store kann man sich mit
Bierspezialitäten für zu Hause oder
zum Verschenken eindecken.
Den Mitgliedern und Gästen der IG St.
Pauli und Hafenmeile schmeckten die
verschiedenen Biersorten vorzüglich.
Obwohl eine Bratwurst im Brötchen
für die notwendige Grundlage sorgte,
bedauerten einige Teilnehmer mit dem
eigenen Auto gekommen zu sein.
Wie immer wurde das Treffen für anregende Gespräche und zum Informationsaustausch genutzt.
HF
Email-Newsletter
Immer auf dem neuesten Stand
Liebe LeserInnen unseres St.Paulianers,
wenn Sie Interesse haben, über das Geschehen St.Paulis auf dem laufenden zu bleiben und durch Ihren St.Paulianer per MailNewsletter informiert zu werden, so teilen Sie mir bitte Ihre Emailadresse mit. Senden Sie diese einfach an:
Ralph.Lindenau@gmx.de
und ich trage Sie in unseren Newsletter ein.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie auch auf diesem Wege über das Aktuelle auf St.Pauli informieren dürfen.
Vielen Dank.
Ihr Ralph Lindenau
Ausstellung zur „Aktionswoche Demenz“ gestartet!
Liebe Leser,
gerne möchten wir Sie auf eine kleine Ausstellung aufmerksam machen, die ab sofort im Bürogebäude am
Millerntorplatz 1 zu sehen ist. Unter dem Motto „Zeich(n)en
gegen das Vergessen“ haben Studenten der Hochschule
Fresenius im Rahmen ihrer Initiative „HECoNet e.V.“ einen Künstlerwettbewerb durchgeführt. Interessierte Künstler waren dazu aufgerufen, humoristische Zeichnungen und
Karikaturen zum Thema „Leben mit Demenz“ zu erstellen.
Neben Zahlen und Fakten zur Demenz sollten auch Aspekte wie Risikofaktoren, frühzeitige Demenzindizien,
Handlungsanweisungen für Angehörige und Alltagsprobleme in die Arbeiten einfließen.
Die Studenten möchten damit nicht nur eine kreative Auseinandersetzung fördern, sondern auch jüngere Generationen für das Thema interessieren. Die Wettbewerbsbeiträge
werden noch bis einschließlich Freitag im Erdgeschoss des
Gebäudes Millerntorplatz 1 im Atrium zu sehen sein: dienstags, mittwochs und freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr, donnerstags von 8.00 bis 18.00 Uhr.
Die Preisverleihung des Künstlerwettbewerbs findet am
kommenden Sonntag, 21. September, während der
Abschlussveranstaltung der „Aktionswoche Demenz“ in
Planten und Blomen statt.
Kristina Gottschlich
Unser Redaktionsausschuss ist unter
Anstecknadel
Tel.: 040 - 45 36 06 oder über
sind bei unseren Vorstandsmitgliedern für
4.- Euro
zu erwerben.
verlag-b-neumann@t-online.de zu erreichen.
Beachten Sie bitte auch unsere FacebookSeite!!
-9-
Der nächste „Der St. Paulianer“ erscheint am
5. November 2014
Redaktions- und Anzeigenschluss ist der
21. Oktober 2014
Malen macht Spaß
Farben mischen, Farbklänge schaffen...
Wer zeichnet oder malt sieht die Welt mit anderen Augen.
Entdecken Sie die Malerei als persönliches Ausdrucksmittel.
Der Weg ist das Ziel: Im Mittelpunkt steht die Freude an Farben und Formen und am
Malprozess. Einsteiger als auch „alte Hasen“ profitieren von den Anregungen
der Kursleiterin und von der kreativen Atmosphäre in der Gruppe.
Leitung : Anne Saalfeld
Ort: AWO Seniorentreff Neustadt-Wallanlagen, Holstenwall 11
Do 25. September,10.00 – 12.00 Uhr, 14-tägig, 6 Termine / 95,-
Anmeldung/ Informationen: 391 06 36
- 10 -
BÜRGERVEREIN
Einladung
Wir gratulieren!
zum
September
03.09.
05.09.
10.09.
12.09.
16.09.
Grünkohl-Essen
mit kleiner Überraschung
Freitag, 7. November 2014
im LAB beim Grünen Jäger 10a
Beginn 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Kosten
für Mitglieder
EUR 14,50
für Gäste
EUR 19,50
Anmeldung = Überweisung
auf unser Vereinskonto bei der Hamburger Sparkasse
(BLZ 200 505 50), Konto 1206 123 166
Stichwort Grünkohl-Essen + Name
oder telefonisch bei
Eckhard Schneider Tel.: 702 62 12
Ralph Lindenau Tel.: 31 33 47
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Julia Staron
Patrick Brosche
Ursula Schütt-Burmester
Horst Motz
Frigga Kaliner
Elfi Meggers
20.09. Edgar Rasch jun.
28.09. Renè Rasch
Oktober
17.10. Jörn Löding
Oscar Bruch
24.10. Hans Meggers
Helga Mulsow
28.10. Benno Rasch
30.10. Wilfried Voß
31.10. Horst Ohlrogge
50 Jahre
06.10. Dirk Sielmann
70 Jahre
24.09. Ina Belli
NICHT VERGESSEN:
Julia Staron
Tom Veldkamp
Am Sonntag, den 9. November 2014
findet wieder der
Renntag der Bürgervereine
- Starkstrom ist unsere Stärke -
statt.
Einlass ab 12.00 Uhr
Beginn 14.00 Uhr
Mobile Energieversorgung von Volksfesten
www.ottobusch.de
Zeitpersonal und
Personalvermittlung
für Industrie, Handel
Handwerk und Pflege
SEIT
1978
Zur Festeinstellung suchen wir qualifizierte und zuverlässige Mitarbeiter/innen. Bei namhaften Kunden im Großraum Hamburg können Sie Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse erweitern und vertiefen. Darüber hinaus werden
unsere Leistungen Sie überzeugen! Sprechen Sie mit uns. Wir suchen männlich sowie weiblich:
/ Tischler
Krankenschwester / Pfleger
/ Staplerfahrer
HP.S. Hundeshagen Personal Service GmbH
Eckhard Schneider - Personaldisponent
Wohldorfer Straße 1 • 22081 Hamburg
Tel.: 040 / 29 87 59-15 • Fax: 040 / 2 98 32 07
Mobil: 0172 / 445 23 51 • e.schneider@hps-hundeshagen.de
HP.S. Hundeshagen Personal Service GmbH
Andreas Wilkens - Abteilungsleiter Medizin/Pflege
Wohldorfer Straße 1 • 22081 Hamburg
Tel.: 040 / 29 87 59-20 • Fax: 040 / 2 98 32 07
Mobil: 0172 / 452 31 61 • a.wilkens@hps-hundeshagen.de
www.hps-hundeshagen.de
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Die Quartiers-Manager des BID stellen sich vor:
Lars Schütze ist sein ganzes bisheriges Leben schon über den Familienbetrieb mit der Reeperbahn verbunden.
Der studierte Betriebswirt hat bei
seiner langjährigen Berufstätigkeit an
der Reeperbahn die vielschichtigen
An- und Herausforderungen dieses
Standortes für Gewerbetreibende bestens kennen gelernt. Seine Tätigkeitsschwerpunkte waren, neben der Kundenbetreuung, das Marketing, die
Medienbetreuung, die Organisation
von PR-Events sowie die Betriebsorganisation im Rahmen von Großveranstaltungen. Sein ehrenamtliches Engagement hat ihm viel Erfahrung im
Umgang mit dem Spannungsfeld zwischen Gewerbebetreibern, Anwohnern,
Besuchern und Touristen gebracht.
Sein stärkstes Anliegen ist, einen größtmöglichen Konsens im Sinne des Gesamtziels zu erreichen.
Für die studierte Kunsthistoriker-
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in Julia Staron ist St. Pauli vor allem
der Ort, den sie als „Zuhause“ bezeichnet. Nach den beruflichen Tätigkeiten
als Gästeführerin, Kunst- und Kulturveranstalterin, PR- und Öffentlichkeitsarbeit für verschiedene Betriebe
St. Paulis entschied sie sich dafür, mit
ihrem Ehemann zusammen den Liveclub kukuun am Spielbudenplatz zu betreiben. Nebenbei stellt sie gern hier
und da auf Sankt Pauli ihre Malereien
aus. Sie hat einen Stadtführer über St.
Pauli geschrieben, ist ehrenamtliches
Vorstandsmitglied des St. Pauli Museums und Bookerin für den Spielbudenplatz. Als Managerin der Macromedia
Akademie ist sie vor allem gern selbst
in der Lehre tätig und liebt die Projektarbeit mit ihren
Studenten. Als
Quartiersmanagerin will sie
vor allem den
Fokus auf die
Buntheit
St. Paulis lenken und versteht
sich als Vermittlerin zwischen
den vielen unterschiedlichen
Interessen.
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Seele and Geist
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