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Infoblatt der Sendung vom 23.10.2014 (PDF-Download - WDR.de

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Ihre Gastgeber: Karin Niemeyer und René le Riche
Infoblatt für die Sendung
am Donnerstag, 23. Oktober 2014
Homepage: www.daheimundunterwegs.de
Soziale Netzwerke: www.facebook.com/daheimundunterwegs
Hotline: 0221 / 56789 – 880 (normale Gebühren)
Unser Abschlussbild
Sendung von Mittwoch, 22. Oktober 2014
Foto: WDR
Marcel Seeger, Konditormeister; Philipp Stahlhofen, Armwrestler; Karin Niemeyer,
Gastgeberin; René le Riche, Gastgeber.
23. Oktober 2014
daheim + unterwegs © WDR 2014
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Ihre Gastgeber: Karin Niemeyer und René le Riche
16.15 Uhr
Ihr Thema: Weg mit dem Schilderwald
Rechte: WDR/ dpa
Chaos oder Sicherheit?
Rund 20 Millionen Verkehrsschilder säumen Deutschlands Straßen. Dabei sollen laut
Straßenverkehrsordnung Schilder nur dort angebracht werden, wo dies aufgrund der
besonderen Umstände zwingend geboten ist. Selbst der ADAC sagt, dass es in vielen
Innenstädten mittlerweile mehr Verkehrszeichen gibt, als der Mensch wahrnehmen kann.
Was wäre, wenn man die ganzen Schilder entfernen würde? Die Stadt Bohmte in
Niedersachsen hat sich das getraut. Wie es zu dem ungewöhnlichen Verkehrsexperiment
„Shared Space“ gekommen ist, ob das ein Vorbild für Städte in Nordrhein-Westfalen sein
kann, aber auch welche Kritikpunkte es gibt, darüber sprechen wir mit unseren Gästen.
Zu Gast bei d+u
Sabine de Buhr-Deichsel ist stellvertretende Bürgermeisterin von Bohmte und hat dort das
Verkehrsexperiment "Shared Space" mit auf den Weg gebracht.
Sie ist der Meinung, dieses Konzept animiere Verkehrsteilnehmer wieder zum Mitdenken im
Straßenverkehr. Sie wünscht sich mehr "Shared Spaces" in Deutschland und ärgert sich
darüber, dass immer wieder "verkehrsrechtliche" Bedenken dagegen ins Feld geführt
werden.
Unfallforscher Siegfried Brockmann vom Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft sieht das anders: „Wir brauchen alle Verkehrsschilder, die wir
haben!“ Seiner Ansicht nach ist "Shared Space" eine Planungsphilosophie, bei der die
Verkehrssicherheit nicht im Vordergrund steht. Autofahrer würden durch die Wegnahme der
Schilder nicht automatisch mehr Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen. Seiner
Meinung nach gibt es andere Konzepte, die zu mehr Sicherheit führen können.
Ihre Meinung, bitte!
Was halten Sie von diesem Konzept? Wo sehen Sie eventuell Probleme? Kann man wirklich
auf alle Verkehrsschilder verzichten und wird der Straßenverkehr dadurch einfacher oder
gefährlicher? Schreiben Sie eine Mail an daheimundunterwegs@wdr.de.
Weg mit dem Schilderwald – Chaos oder Sicherheit?
23. Oktober 2014
daheim + unterwegs © WDR 2014
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Ihre Gastgeber: Karin Niemeyer und René le Riche
Shared Space
Shared Space sieht vor, den öffentlichen Raum für den Menschen aufzuwerten. Es
bezeichnet eine Planungsphilosophie mit der Idee, auf Verkehrszeichen, Signalanlagen und
Fahrbahnmarkierungen zu verzichten. Lediglich die Vorfahrtsregel bleibt bestehen. Das
Konzept wurde von dem Niederländer Hans Monderman in den 1990er Jahren entwickelt.
Zunächst lehnten viele Menschen Shared Space ab. Zu sehr bricht dieses Modell mit
gewohnten Verkehrsregeln. Seit in den Niederlanden erste Projekte zu weniger Unfällen und
besserer Lebensqualität beitrugen, wächst jedoch das Interesse.
"Shared-Space" in Bohmte
Erstmals wurde das Shared Space-Experiment innerhalb Deutschlands in einem Ort mit
stark frequentierter Ortsdurchfahrt ausgeführt.
Weil Bohmte mit konventionellen Gegenmaßnahmen den starken Durchgangsverkehr nicht
reduzieren konnte und eine Umgehungsstraße nicht in Frage kam, wurde 2004 der Gedanke
des Shared Space aufgegriffen.
Das Projekt wurde unter zahlreichen Auflagen genehmigt und gefördert. So ist Bohmte dazu
verpflichtet, für die Verkehrssicherheit zu sorgen, die Fahrbahndecken allein zu unterhalten
und den Shared Space bei Nichterfolg mit eigenen finanziellen Mitteln rückzubauen.
16.30 Uhr
unterwegs:
Schaufenster Internet
Im Laden ausprobieren, im Internet kaufen. Das ist mittlerweile die Regel bei vielen
Verbrauchern. Händler und Handwerker sind teilweise ratlos, wie sie sich gegen die
Konkurrenz von Amazon und Co durchsetzen sollen. Aber es gibt in Hagen eine lokale
Gegenbewegung und die entdeckt das Internet als vergrößertes Schaufenster.
Link:
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-ausdortmund/videoschaufensterinternet100_size-L.html?autostart=true
(Der Beitrag als Video)
Schauspieler gibt Tipps fürs Leben
Thomas Kautenburger arbeitet als Fernsehschauspieler, hat unter anderem im Tatort
mitgespielt. Früher war er Besitzer eines metallverarbeitenden Betriebes. Seinen
spannenden Lebenslauf macht der Gevelsberger jetzt zum Thema eines
Volkshochschulkurses. Darin will er die Teilnehmer animieren, ihren Herzen zu folgen und
berufliche Neuanfänge zu wagen.
Link:
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-ausdortmund/videoschauspielergibttippsfuersleben100_size-L.html?autostart=true
(Der Beitrag als Video)
Kinderreporter im Gericht
Die Kinderreporter sind im Bonner Landgericht und stellen sich die geradezu philosophische
Frage: Woher weiß der Richter am Ende eigentlich, wer Recht hat? Und sie stellen fest:
Recht sprechen macht ganz schön viel Arbeit. Sie haben nämlich eine Jugendrichterin
kennengelernt, die im vergangenen Jahr 500 Prozesse hatte.
Link:
23. Oktober 2014
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Ihre Gastgeber: Karin Niemeyer und René le Riche
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-bonn/kleineanfrage/videokleineanfragewaspassiertvorgericht100.html
(Der Beitrag als Video)
Offenes Arbeiten auf Vertrauensbasis
In der Hamburger Agentur Elbdudler dürfen die Mitarbeiter von Julian Vester ihr eigenes
Gehalt untereinander verhandeln, auch die Arbeitszeiten und der Arbeitsort sind flexibel.
Berufswunsch: Priester
Michael Stiehler will Priester werden. So wie tausend andere vor ihm studiert er an der
Theologischen Fakultät in Paderborn. Die feiert in diesen Tagen ihren 400. Geburtstag - und
ist damit die älteste Hochschule Westfalens.
Link:
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeitowl/videoberufswunschpriester100_size-L.html?autostart=true
16.50 Uhr
Backrezept
Rechte: WDR
Kanelbullar
Schwedische Zimtschnecken
Backen ist gar nicht ihre Leidenschaft. Aber bei "Kanelbullar", den schwedischen
Zimtschnecken, wird Saskia Löwenkamp aus Greven schwach. Schon als Jugendliche hat
sie sich in das Land Schweden verliebt. Damals hat sie auch zum ersten Mal die leckeren
Zimtschnecken gegessen. Probieren Sie mal!
Das Rezept
(ergibt ca. 30 – 35 Kanelbullar)
Zutaten für den Teig
23. Oktober 2014
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Ihre Gastgeber: Karin Niemeyer und René le Riche
150 g Butter
500 ml Milch
50 g Hefe
150 g Zucker
2 TL Vanillezucker (nach Belieben)
1 Prise Salz
1 TL Kardamom (nach Belieben)
1000 g Mehl
Zubereitung
Butter in einem Topf schmelzen. Milch hinzufügen und auf ca. 37 Grad erwärmen. Die Hefe
darin auflösen und Zucker, Salz, Kardamom und fast das ganze Mehl hineinrühren. Zutaten
mit dem Löffel verrühren und dann mit dem Knethaken verkneten, bis aus der Masse ein
geschmeidiger Teig entsteht. Falls nötig etwas mehr Mehl hinzugeben. Teig mit einem
Handtuch abdecken und ca. 30 bis 40 Minuten gehen lassen.
Zutaten für die Füllung und Fertigstellung
100 – 110 g weiche Butter
100 g Zucker
1 – 2 EL Zimt
1 Ei zum Bestreichen
Hagelzucker zum Bestreuen
Zubereitung
Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig noch einmal mit der Hand gut durchkneten. In
drei Teile teilen (weil die Teigmasse sonst sehr groß wird und eventuell nicht auf einmal auf
die Arbeitsfläche passt) und jeweils eine dünne, rechteckige Fläche ausrollen.
Sehr weiche Butter mit Zimt und Zucker vermengen und den Teig damit dünn bestreichen.
Zu einer Wurst rollen und in ca. zwei bis fünf Zentimeter dicke Scheiben.
Die Schnecken mit der geschnittenen Seite nach unten in Backförmchen (z.B.
Papiermuffinförmchen) legen und mit geschlagenem Ei bepinseln. Anschließend im
vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene bei 200 Grad (Umluft) ca.zehn Minuten backen. Die
Kanelbullar sollten nicht zu dunkel sondern leicht braun sein, da sie sonst schnell zu trocken
werden. Mit Hagelzucker bestreuen und am besten lauwarm genießen!
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!
23. Oktober 2014
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Ihre Gastgeber: Karin Niemeyer und René le Riche
Orangen-Quark-Torte: Ihre Lieblingstorte auf Bestellung !
Rechte: WDR-TV
Das war wieder gar nicht so einfach. Sie hatten einmal mehr die Qual der Wahl, denn alle
drei vorgestellten Herbsttorten sind echte Schmankerl für die Kaffeetafel im Oktober. Aber für
unseren Konditormeister Marcel Seeger aus Nettetal ist Ihr Wunsch Befehl. Gestern haben
wir das Geheimnis in der Sendung gelüftet, welche Leckerei Sie sich mehrheitlich gewünscht
haben: die Orangen-Quark-Torte. Der knusprige Blätterteigboden mit leichter Quarkcreme
und saftigen Orangenfilets gefüllt hat Sie offensichtlich überzeugt.
Diese süße Delikatesse konnte 939 Stimmen bei unserem - nicht repräsentativen - Voting
auf sich vereinen. Platz zwei belegte mit 868 Stimmen Marcels Marzipan-Torte. Die TraubenTorte schaffte mit 240 Stimmen Rang drei. Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme an unserer
Abstimmung.
Das Rezept
Springform oder Tortenring von 26 cm Durchmesser (und 7 cm Höhe)
Zutaten für die Blätterteigböden
300 g TK-Blätterteig
etwas Mehl
Fruchtmarmelade nach Wahl
etwas Fondant (weiße Zuckermasse)
Kuchenreste oder ein gekaufter Biskuitboden (26 cm Durchmesser)
Zubereitung
Den aufgetauten Blätterteig auf einer leicht gemehlten Arbeitsfläche auf ca. zweieinhalb
Millimeter ausrollen. Mit Hilfe eines Tortenrings zwei Böden von 26 Zentimetern
Durchmesser ausstechen und beide auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Die Böden mehrmals mit einer Gabel einstechen, so blähen sie sich beim Backen nicht auf.
Dann etwa eine halbe Stunde stehen lassen, damit der Teig sich nach dem Ausrollen
entspannen kann. Dies ist wichtig, damit die Böden im Ofen nicht „schnurren“, sich also nicht
während des Backvorgangs zusammenziehen und kleiner werden. Die Böden nach der
„Entspannungszeit“ für etwa zwölf bis 15 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 220° C
Ober- und Unterhitze goldbraun backen.
23. Oktober 2014
daheim + unterwegs © WDR 2014
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Ihre Gastgeber: Karin Niemeyer und René le Riche
Während der Backzeit Fruchtmarmelade in einem Topf aufkochen und einen der fertigen
Böden sofort nach Ende der Backzeit dünn damit bestreichen. Beide Böden auskühlen
lassen.
Fondant in einem Topf leicht erwärmen, den mit Marmelade bestrichenen Boden damit
glasieren und fest werden lassen. Den glasierten Boden mit Hilfe eines scharfen Messers in
die gewünschte Anzahl Tortenstücke einteilen.
Tipp 1: Die Marmeladenschicht verhindert, dass der Blätterteig die Feuchtigkeit des
Fondants aufsaugt und dieser dann nicht mehr glänzt!
Tipp 2: Das Messer vor jedem Schnitt in heißes Wasser eintauchen, so bleibt der Fondant
nicht am Messer kleben und man erhält einen sauberen Schnitt!
Den anderen Boden mit einem Tortenring von 26 Zentimetern Durchmesser und sieben
Zentimetern Höhe umstellen.
Tipp: Den Boden mit etwas Marmelade nach Wahl bestreichen und einen dünnen gekauften
Biskuitboden darauf legen oder Kuchenbrösel darüber streuen. So kann der Saft der
Orangenfilets aufgesaugt werden und der Blätterteigboden wird nicht feucht.
Zutaten für die Orangenfilets
4 Orangen
Zubereitung
Die Orangen schälen, auch die weiße Innenhaut entfernen, da diese Bitterstoffe enthält. Die
Frucht in Filets schneiden (die einzelnen Stücke jeweils am Häutchen entlang
herausschneiden) und den vorbereiteten Boden im Tortenring damit belegen. Einige Filets
zurückhalten, um damit später den glasierten Boden zu dekorieren.
Zutaten für die Quark-Creme
6 Blatt Gelatine
3 Eigelbe
170 g Zucker
130 ml Orangensaft (am besten frisch gepresst, sonst gekauft)
130 ml Milch
400 g Quark
500 ml Sahne (aufgeschlagen)
1 Prise Salz
½ Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
Zubereitung
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und dann gut ausdrücken. Eigelbe mit Zucker in
einem Topf verrühren und Salz und Vanillemark zugeben. Milch und Orangensaft
unterrühren und alles unter ständigem Rühren bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen. Die
Creme dickt dabei langsam ein. Die Gelatine zugeben, unter Rühren auflösen und die heiße
Creme dann beiseite stellen. Quark in eine Schüssel geben, glatt rühren und die leicht
abgekühlte Creme gut unterrühren. Die aufgeschlagene Sahne unter zügigem Rühren in die
noch lauwarme Quarkmasse geben und alles gründlich miteinander vermischen. Die Creme
nun in den vorbereiteten Ring füllen und oben glatt streichen. Die Torte für mindestens zwei
Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sie eine feste Struktur bekommt. Aus dem
Kühlschrank nehmen und den Ring entfernen. Den glasierten Boden auflegen und mit den
Orangenfilets garnieren.
Tipp: Die Orangenfilets können Sie vor dem Auflegen noch in klaren heißen Tortenguss
eintauchen. Dann glänzen sie besonders schön auf der Torte!
23. Oktober 2014
daheim + unterwegs © WDR 2014
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Ihre Gastgeber: Karin Niemeyer und René le Riche
Und noch ein Tipp: Die Torte mit einem scharfen Messer anschneiden und dieses vor
jedem Schnitt in heißes Wasser eintauchen. So wird der Schnitt schön glatt und sauber und
die Creme kann nicht am Messer kleben bleiben!
Guten Appetit und viel Freude beim Nachbacken!
Sie kriegen’s gebacken: Drei neue Torten und Sie haben die Wahl!
Rechte: WDR-TV
Unser Konditor Marcel Seeger bietet Ihnen für unser aktuelles Voting erneut eine
köstliche Palette zur Auswahl. Und Sie haben wieder einmal die - angenehme - Qual der
Wahl! Bis Freitag, den 14. November, können Sie Ihre Stimme auf unserer Seite
www.daheimundunterwegs.de abgeben und entscheiden, welche der drei Torten
Konditormeister Marcel Seeger aus Nettetal am 19. November für Sie backen soll.
17.08 Uhr
Service:
Erste Hilfe für Igel
Igel sind Insektenfresser, die erst nachts so richtig munter werden. Jetzt im Herbst wird die
Nahrungsaufnahme noch einmal gesteigert, denn schließlich benötigt der Igel ausreichend
Winterspeck, um die kalte Jahreszeit schlafend in einem Versteck zu verbringen. Wir
verraten, wie man den Garten igeltauglich gestaltet und geben Tipps, was zu tun ist, wenn
man einen verletzten Igel findet.
Link:
http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/tieresucheneinzuhause/sendungen/igelhilfe100.html
(Mehr Infos und der Beitrag als Video)
23. Oktober 2014
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Ihre Gastgeber: Karin Niemeyer und René le Riche
17.15 Uhr
daheim:
Rechte: WDR
Symbolformen für die letzte Ruhestätte
Individuelle Grab-Dekoration
Der Herbst erinnert an die Vergänglichkeit des Lebens wie keine andere Jahreszeit. In diese
Zeit fallen auch die Totengedenktage wie Allerheiligen, Allerseelen, der Totensonntag und
der Volkstrauertag. Besondere Tage, um die Ruhestätte eines Verstorbenen zu besuchen
und kleine Trauergestecke auf das Grab zu legen. In der Zeit vor Allerheiligen und
Totensonntag gibt es überall fertigen Grabschmuck zu kaufen, denn Blumen sind Symbole
der Liebe, der Verbundenheit, des Trostes und ein Gruß an einen besonders lieben
Menschen.
Ein liebevoll selbst gestalteter Grabschmuck kann dabei helfen, schöne Erinnerungen an
einen lieben Menschen aufblühen zu lassen. Unsere Floristin Jasmin Centner hat Ideen für
Symbolformen und stellt Grabschmuck für Allerheiligen, Allerseelen und Totensonntag her.
Pflanzen für den Grabschmuck
Blumen besitzen Symbolkraft. Sie strecken sich der Sonne entgegen und öffnen dabei ihren
Blütenkelch als Sinnbild für die Befreiung der Seele nach dem Tod. Chrysanthemen mit ihren
vielen warmen und gedeckten Farben blühen bis zur ersten klirrenden Kälte - manchmal
sogar bis in den Dezember hinein. Kaum mehr wegzudenken beim herbstlichen
Grabschmuck ist die Heide mit ihren weiß-, rosa- oder rötlich blühenden Sorten. Je feuchter
und nebeliger das Wetter ist, umso besser stehen ihre Chancen bis zum Frost
durchzuhalten, denn ganz austrocknen sollte ihr Wurzelballen nie.
Traditionell werden auch Stiefmütterchen gepflanzt. Sie blühen bis in den November hinein,
ruhen dann im Winter und erwachen im Frühling aufs Neue. Auch Sempervivum, das ewige
Leben, eignet sich besonders für ein Grabgesteck. Der Klassiker Efeu steht wie der
Buchsbaum, die Eibe und das Immergrün für Dauer, Unsterblichkeit, ewiges Leben und für
Treue über den Tod hinaus.
Trauer-Symbole
23. Oktober 2014
daheim + unterwegs © WDR 2014
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Ihre Gastgeber: Karin Niemeyer und René le Riche
Kugel und Kreis stehen für Vollendung und Vollkommenheit. In dieser Symbolik wird der Tod
nicht als Beendigung des Lebens betrachtet. Die Kugel symbolisiert das Universum und die
Seele. Ein Gesteck in Herzform sagt Liebe über den Tod hinaus aus. Ein Trauergesteck in
Kreuzform gilt als Symbol aller Christen.
Selbst gestalteter Grabschmuck
Ein liebevoll selbst gestalteter Grabschmuck kann dabei helfen, schöne Erinnerungen an
einen lieben Menschen aufblühen zu lassen. Außerdem setzt sich individueller Grabschmuck
von gekauften Grabdekorationen positiv ab, denn hier werden Materialien verwendet, die
sich an der Vorliebe des verstorbenen Menschen orientiert. Zudem steckt in einem selbst
gemachten Grabschmuck Zeit, die dem Verstorbenen gewidmet wird.
Sie benötigen
4 Formen Ring/Kranz, Kugel, Kreuz und Herz – aus jeweils unterschiedlichen Materialien
Styropor, Steckschaum, Strohrömer und Weidenring
Knetmasse
Plastikhalter
Holzstab
Stacheldraht
langlebige Pflanzen wie Sempervivum, Chrysanthemen, Heide, Gautherien, Stiefmütterchen,
Schnittblumen wie Chrysanthemen, Hortensien, Rosen
diverse Fruchtstände
Schoten
Werkzeug
etwas Erde
Plastiktüte
Die geplanten Themen für morgen, Freitag, den 24. Oktober 2014:
Ihr Thema
Medizin-Mythen auf dem Prüfstand: Was stimmt, was ist Humbug?
Kofferquiz
Wir spielen mit Ihnen das Kofferquiz. Raten Sie mit und gewinnen Sie eine kultige d+uTasse!
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