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HRE Konzern absolviert Bilanz- und Stresstest - Hypo Real Estate

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Pressemitteilung
HRE Konzern absolviert Bilanz- und Stresstest erfolgreich
• Kernkapitalquote in allen Szenarien per 2016 deutlich über
Mindestanforderung – CET1-Quote erreicht im Baseline-Szenario
18,16% und im adversen Stressszenario 10,78%
München, 26. Oktober 2014 – Der Hypo Real Estate Konzern (HRE Konzern) hat beim Bilanz- und Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB)
gut abgeschnitten. Beim Bilanztest, dem sogenannten Asset Quality Review
(AQR), ergaben sich Bewertungsanpassungen von 37 Mio. Euro bezogen auf
das gesamte Exposure des Konzerns, der für diese Untersuchung zum Stichtag 31.12.2013 noch die Gesamtbilanzen der Tochtergesellschaften Deutsche
Pfandbriefbank AG und der DEPFA Bank plc umfasst. Daraus ergibt sich
eine Reduktion der harten Kernkapitalquote (CET1-Quote) per 31.12.2013
um 0,15 Prozentpunkte. Diese Wertanpassungen führen nicht zu Anpassungen in den Bilanzen des HRE Konzerns, da die aufsichtsrechtliche Untersuchung zwar Rechnungslegungsregeln berücksichtigt, im Einzelfall jedoch
auch darüber hinausgehende Analysen angestellt werden.
Unter Berücksichtigung der Ergebnisse des AQR zeigt der HRE Konzern unter den Stressannahmen des adversen Szenarios am Ende der Stresstestperiode
im Jahr 2016 eine harte Kernkapitalquote (CET1-Quote) von 10,78% und liegt
deutlich über der Mindestanforderung der EZB von 5,5%. Das gute Ergebnis
ermittelt sich nach Abschlägen, die nach den Standardparametern der EZB für
Portfolios von Spezialkreditinstituten vorzunehmen sind. Im BaselineSzenario erreicht der Konzern eine CET1-Ratio von 18,16% gegenüber der
Mindestquote von 8%.
Die DEPFA Bank plc ist mit Blick auf den Verkauf bis Ende des Jahres 2014
im Einklang mit der Vorgehensweise der EZB nicht in den Stresstestergebnissen enthalten. Entsprechend verringern sich die Aktiva, jedoch auch das Eigenkapital des Konzerns. Die Ergebnisse verstehen sich ohne die Stille Einlage des SoFFin in Höhe von 1 Mrd. Euro, die regulatorisch nur auf Einzelinstitutsebene der Deutsche Pfandbriefbank AG angerechnet wird.
Andreas Schenk, Chief Risk Officer der Hypo Real Estate Holding AG, sagte:
„Die umfassende Analyse der EZB belegt die Qualität unseres Portfolios und
zeigt zugleich die angemessene Kapitalausstattung auch unter verschärften
Annahmen. Das Ergebnis bestärkt uns in unserer konservativen Risikopolitik
und ist eine solide Basis für die nächsten Schritte im Rahmen der Reprivatisierung der Deutsche Pfandbriefbank AG.“
Hypo Real Estate Holding AG
Freisinger Strasse 5
85716 Unterschleissheim
Pressemitteilung vom 26. Oktober 2014, Seite 2
Den EU-weiten Bilanz- und Stresstest hat die EZB in Zusammenarbeit mit
den zuständigen nationalen Aufsichtsbehörden durchgeführt. Die Analyse
umfasste 130 Banken und bestand aus zwei Elementen: Im Rahmen eines
Asset Quality Review, der eine Verbesserung der Transparenz der Bankbilanzen zum Ziel hatte, wurde die Qualität der Vermögenswerte einschließlich der
Angemessenheit der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten und
der Risikovorsorge untersucht. Dem folgte ein Stresstest in Zusammenarbeit
mit der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde European Banking Authority
(EBA).
Der Bilanz- und Stresstest ist von aufsichtsrechtlicher Natur. Rechnungslegungsvorschriften spielten bei der Analyse eine wichtige Rolle, die EZB war
aber nicht an diese Vorschriften gebunden, wenn aufsichtsrechtliche oder
ökonomische Erwägungen zu anderen Ergebnissen führten.
Pressekontakt:
Walter Allwicher, +49 (0)89 2 88 02 87 87, walter.allwicher@hyporealestate.com
Oliver Gruss, +49 (0)89-2 88 02 87 81, oliver.gruss@hyporealestate.com
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Seele and Geist
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