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Biberach Kommunal 36/14 - Stadt Biberach an der Riss

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Biber ach kommunal
Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Biberach | Mit den Teilorten Mettenberg, Ringschnait, Rißegg und Stafflangen
Nr. 36 | 8. Oktober 2014
Kabarettherbst lockt wieder nach Biberach
Altmeister Jonas kommt zum Schluss
„Da Huawa, da Meier und I“
Lisa Fitz, Sissi Perlinger, Patrizia Moresco
Freitag, 10. Oktober, 20 Uhr Sonntag, 12. Oktober, 19 Uhr
Gigelberghalle Stadthalle
Florian Schroeder
Bruno Jonas
Donnerstag, 16. Oktober, 20 Uhr
Samstag, 25. Oktober, 20 Uhr
KomödienhausStadthalle
Fotos: BIKO
Seit nunmehr 22 Jahren locken die
unterschiedlichsten Vertreter der
Kleinkunstszene im Herbst scharenweise Besucher nach Biberach zum
größten Kleinkunstfestival Oberschwabens, dem Kabarettherbst.
Den Auftakt bilden im Oktober „Da
Huawa, da Meier und I“, eine MusikKabarett-Gruppe aus Bayern. Ihr folp ower
gen Philipp Weber, „Weiber­
pur“ mit Lisa Fitz, Sissi Perlinger
und Patrizia Moresco, dann Florian
Schroeder, Sarah Hakenberg, Michael Hatzius, Jess Jochimsen, Queenz
of Piano, Philipp Scharri und die Kabarettlegende Bruno Jonas.
Die letzte Woche des Kabarettherbstes 2014 wird von Jess Jochimsen eingeläutet. Bereits zum vierten Mal präsentiert sich der gebürtige Münchner
beim Biberacher Kleinkunstfestival.
Mit seinem Programm „Für die Jahreszeit zu laut – Texte, Dias, Songs zur
allgemeinen Lage“ begegnet Jochimsen am Mittwoch, 22. Oktober, um
20 Uhr im Komödienhaus dem krisensatten Marktgeschrei auf seine eigene Weise und votiert gegen Lärmmacher aller Art. Eher feinfühlig geht es
am darauffolgenden Donnerstag in
der Stadthalle zu. Um 20 Uhr korres­
pondieren die zwei preisgekrönten
Pianistinnen von Queenz of Piano
mit sprühendem Witz und einem
Hang zur Selbstironie. Dabei schaffen
sie ein Klavierkonzert, das dem angestaubten Image klassischer Konzerte
einen neuen Anstrich verleiht.
Ein frisch gebackener Preisträger ist
auch am Freitag, 24. Oktober, zu Gast
beim Kabarettherbst. Um 20 Uhr im
Komödienhaus zeigt Philipp Scharri,
warum er Meister der Deutschen
Kabarettbundesliga 2014 wurde. Reimend kämpft er in seinem Programm
„Kreativer Ungehorsam“ gegen Ungereimtheiten des Alltags und schaut
Am Freitag, 10. Oktober, startet der
Biberacher Kabarettherbst mit „Da
Huawa, da Meier und I“ um 20 Uhr
in der Gigelberghalle. Die bayerische Musikkabarettgruppe kombiniert Volksmusik mit Musikrichtungen aus aller Welt und zeigt, dass
Bayern mehr ist als nur Seppltum,
Weißwurst und Brezn. Tags darauf
zeigt Philipp Weber sein Programm
„Durst – Warten auf Merlot“ um 20
Uhr in der Kulturhalle Abdera. Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft, weshalb Philipp Weber am
11. und 12. Februar 2015 zu zwei
Zusatzvorstellungen nach Biberach
zurückkehrt. Karten sind außerdem
erhältlich für Weiberpower pur am
Sonntag, 12. Oktober, um 19 Uhr.
Die Powerfrauen Lisa Fitz, Sissi Perlinger und Patrizia Moresco werfen
ihr vielseitiges Material zusammen
und stürmen gemeinsam die Stadthallenbühne.
Ebenfalls in der Stadthalle Biberach
ist am Donnerstag, 16. Oktober,
um 20 Uhr Florian Schroeder zu sehen. Schroeder wird dem Publikum
mit seinem Programm „Entscheidet
euch!“ unter Beweis stellen, warum
er zu Deutschlands Speerspitze der
jungen Kabarettgeneration gehört.
Gesellschaftskritisch wird es auch
am Freitag, 17. Oktober, um 20 Uhr
im Komödienhaus. Die Liedermacherin Sarah Hakenberg seziert in
ihren modernisierten Struwwelpeter-Geschichten das Verhalten der
heutigen Generation. Michael Hatzius lässt hingegen manchmal auch
andere für sich sprechen. Am Samstag, 18. Oktober, ist der Puppenspieler mit „Die Echse und Freunde – Das
volle Programm“ um 20 Uhr zu Gast
in der Stadthalle.
den geschenkten Gäulen des Lebens
ins Maul.
Was bayerisch begann, hört bayerisch
auf. Mit Bruno Jonas und seinem Programm „So samma mia – Die Welt
aus bayrischer Sicht“ endet der Kabarettherbst 2014 am Samstag, 25. Oktober, um 20 Uhr in der Stadthalle. Jonas
führt dem Publikum noch einmal vor
Augen, dass Bayern alle gleich sind, vor
Gott, der Geschichte und der bayerischen Staatsregierung.
Eintrittskarten für alle Veranstaltungen sind beim Kartenservice der Stadthalle Biberach an
Werktagen vormittags von 10
bis 12 Uhr (außer Donnerstag)
und nachmittags von 15 bis 17
Uhr (außer Samstag) erhältlich.
Mittwochs hat der Kartenservice durchgehend von 10 bis 17
Uhr geöffnet. Online sind Tickets unter www.kartenservicebiberach.de buchbar. Telefonische Kartenbestellungen sind
beim Südfinder Ticket (Telefon
0751 29555777) sowie beim Kartenservice des Wochenblatts (Telefon 189911) möglich.
2 | 8. Oktober 2014
Biber ach kom munal
Verwaltung klärt im Bauausschuss über die Ursachen der Steigerung bei Baukosten auf
Nicht vorhersehbare Effekte sind verantwortlich
Die Baukosten steigen fast explosionsartig. Ein Umstand, der für Ärger
sorgt. Auch in der Bauverwaltung.
Dabei sind es nicht die gestiegenen
Kosten allein, die für Unmut sorgen,
sondern die zunehmende Kritik, man
könne im Amt nicht mehr rechnen.
Baubürgermeister Christian Kuhlmann
setzt sich nun zur Wehr, zumal sich die
Verwaltung gerade beim Projekt Jugendhaus ungerecht behandelt fühlt.
Die ursprünglich prognostizierten Kosten von 2,4 Millionen Euro, mit denen
das Projekt 2012 veranschlagt war,
schnellten auf 4,3 Millionen Euro hoch.
Also abspecken, möglicherweise sogar
das begehbare Dach, das eigentlich
ein Clou hatte sein sollen. Die Jugendlichen witterten Schlimmes, die Berichterstattung in der Schwäbischen
Zeitung bei einem „typischen Sommerlochthema“ bezeichnete Christian
Kuhlmann als einseitig, „weil wir uns
nicht wehren konnten“. Für ihn spielen
in der ganzen Geschichte Effekte eine
Rolle, „die wir nicht vorhersehen konnten“.
Das Jugendhaus ist nur ein Projekt, bei
dem plötzlich weit mehr Kosten anfal-
len als ursprünglich berechnet. Warum es zu immer mehr unliebsamen
Überraschungen kommt, versuchte
Hochbauamtsleiter Siegfried Kopf im
Bauausschuss zu erklären. Zunächst
einmal, erläuterte Kopf, gebe es eine
allgemeine Baukostensteigerung. Waren die Preise von 2001 bis 2005 stabil auf einer Höhe geblieben, steigen
sie seither an. Bis 2008 stärker, etwas
abgeflacht bis 2010, dann aber wieder
steiler. Ein Ende ist noch nicht abzusehen. „Wir profitieren von der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region“, sagt Siegfried Kopf, „das schlägt
sich aber auch in den Kosten nieder.“
Tatsache sei auch, dass man auf Ausschreibungen kaum noch Angebote
bekommt, weil die Auftragsbücher bei
den Unternehmen ringsum voll seien.
Ein weiterer Punkt ist der Regionalfaktor. Eine Tabelle, die sich aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt, unter
anderem Statistiken. Da gibt es einen
Bundesdurchschnitt von 100 Prozent.
Biberach müsse aufgrund der geografischen Lage den Regionalfaktor von
Ulm zugrunde legen. Der war im Jahr
2006 bei 102 Prozent, ist mittlerweile
bei 110 Prozent angekommen. Dass
der Regionalfaktor im Kreis Stendal
von 86 auf 74 Prozent gesunken ist,
hilft im Oberschwäbischen wenig.
Umgekehrt trifft einen aber auch nicht
der von München, dessen teures Pflaster jetzt bei 145 Prozent steht.
Dass die Architekten- und Ingenieurhonorare gestiegen sind, hat Christian
Kuhlmann schon in früheren Bauausschusssitzungen angemerkt. Im Sommer 2013 sind sie, bezogen auf die bei
der Stadt Biberach vorherrschende
Projektgröße, um knapp 30 Prozent
gestiegen, was die Gesamtkosten der
Projekte um etwa fünf Prozent verteuert. Alles zusammen wirkt sich
natürlich aus. Dazu kommen noch gestiegene technische Anforderungen. Je
höher die Summe, desto höher eben
auch die Steigerung. Siegfried Kopf
präsentierte dem Bauausschuss ein
anschauliches Beispiel für eine Baukostenentwicklung und resümierte
schließlich, dass in den vergangenen
zwei Jahren eine Entwicklung eingesetzt habe, dass man mit den Berechnungen nicht mehr hinkomme. Den
Weg, einfach vorher 50 Prozent draufzuschlagen, um lästige Diskussionen
zu vermeiden, „das machen wir nicht“,
meinte Christian Kuhlmann, der auch
keine Prognose abgeben wollte, wie
es etwa in drei Jahren aussieht: „Das
trauen wir uns nicht zu sagen.“
Friedrich Kolesch (CDU) attestierte der
Verwaltung, dass sie in der Vergangenheit sicher seriös gerechnet hat, prophezeite aber, dass man künftig nicht
mehr alles so machen könne wie bisher. An der Funktionalität könne man
nicht sparen, aber es gebe durchaus
Stellschrauben, an denen man drehen
könne. Auch Gabriele Kübler (SPD)
kündigte an, dass man nicht mehr den
höchsten Standard verfolgen könne,
Funktionalität müsse gewährleistet
sein. Ulrich Heinkele (FW) fühlte sich
überrollt von der Erhöhung beim Jugendhaus, einem Thema, das interessiere. Er vermisste vor allem Informationen von der Verwaltung. „Wir waren
sauer mit der Null-Ahnung-Situation“,
sagte er, „wir wollen politisch mitgenommen werden.“
Christian Kuhlmann bestritt im Übrigen, luxuriös zu planen, verwies vielmehr auf Standards, die sein müssten,
„solide, vernünftige Lösungen“. Gleichwohl gehörten für ihn Funktion und
Ästhetik zusammen.
Ehrenamt
Biberacher Bürgertag
feiert Premiere
Am heutigen Mittwoch lädt Oberbürgermeister Norbert Zeidler ab 19.30 Uhr
alle Biberacherinnen und Biberacher zum
ersten Bürgertag in die Stadthalle ein. Im
Mittelpunkt steht dabei die Auszeichnung
von ehrenamtlich Tätigen. Aber auch die
Unterhaltung kommt nicht zu kurz: Neben dem Musikverein Bergerhausen und
der Showtanzgruppe „Dancesation“ tritt
auch die Kabarettgruppe „Der Springende Punkt“ auf. Ein Stehempfang mit Essen
und Getränken rundet den Bürgertag ab.
Einlass in die Stadthalle ist um 18.30 Uhr.
BIBERACH KOMMUNAL | Impressum
Herausgeber:
Große Kreisstadt Biberach an der Riß
Verantwortlich:
für den amtlichen Teil
Oberbürgermeister Norbert Zeidler
für den nicht amtlichen Teil
die jeweiligen gesetzlichen Vertreter der
mitteilenden Organisationen, Kirchen und
Vereine
Bürgersprechstunde
OB Zeidler lädt
ein zum Gespräch
Am Mittwoch, 15. Oktober, findet
die nächste Bürgersprechstunde von
Oberbürgermeister Zeidler im Rathaus Biberach, Zimmer 201, statt.
Terminvereinbarung unter Telefon
51-225.
Redaktion:
Andrea Appel (Stadt Biberach)
Telefon: 07351/51 299
Achim Zepp (Biberacher Verlagsdruckerei)
E-Mail: Biberach.Kommunal@Biberach-Riss.de
Redaktionsschluss: 1 Woche vor Erscheinen,
in der Regel mittwochs, 12 Uhr
Druck, Anzeigen, Verteilung:
SV Magazin Verlag, 88299 Leutkirch
Verantwortlich für Anzeigen: Martin Frankenhauser
Anzeigenannahme Telefon: 07351/5002 32
E-Mail: anzeigen.bc.kommunal@schwaebische.de
Zustellung; Reklamation Tel: 07351/5002 44
Wieland-Zitat der Woche
„Alles was ist, mag an sich sehr gut
seyn; aber das braucht uns nicht zu
kümmern, denn es kann uns nichts
helfen. Wir haben bloß zu fragen:
ob ein Ding uns gut oder böse sey?
Das ist, ob es uns wohl oder übel bekommen werde. ...
Dasselbe Wasser, das in Fässern und
Krügen dem Seefahrer unentbehrlich ist, taugt nichts im Schiffsraum;
BIBERACH KOMMUNAL erscheint wöchentlich in der Regel immer mittwochs und wird
kostenlos an alle Haushalte der Stadt Biberach einschließlich der Teilorte Stafflangen,
Ringschnait, Rißegg und Mettenberg verteilt.
Die Inhalte der Seiten dieses Amtlichen
Mit­
teilungsblattes wurden mit größter
Sorgfalt erstellt. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten kann
dennoch keine Garantie übernommen
werden. Eine Haftung, insbesondere für
materielle oder immaterielle Schäden oder
Konsequenzen, die aus der Nutzung unseres
dasselbe Feuer, das auf dem Herde
gut ist unsre Speisen zu kochen,
würde in einer angefüllten Scheune großes Unglück anrichten; eben
derselbe Trank ist dem Kranken Arnzey, dem Gesunden Gift; oder in dieser Krankheit in kleiner Gabe heilsam, in einer andern, und in größrer
Porzion genommen, tödtlich.“
Aristipp (1800)
Angebotes entstehen, ist ausgeschlossen,
sofern nicht nachweislich vorsätzliches oder
grob fahrlässiges Verhalten vorlag.
Die Redaktion von Biberach Kommunal
behält sich das Recht vor, zur Verfügung gestellte Manuskripte, Unterlagen, Bildmaterial,
etc. zu bearbeiten. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Sämtliche Inhalte von
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BIBER ACH KOM MUNAL
8. Oktober 2014 | 3
Nach dem Jahrhunderthochwasser in Ringschnait
Die Katastrophe verlangt nach Maßnahmen
Der 3. August dieses Jahres wird in
Ringschnait noch lange in Erinnerung
bleiben. Ein Jahrhunderthochwasser
hat Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Ortsvorsteher Walter Boscher
hat im Bauausschuss des Gemeinderats das Geschehen an diesem Sonntagabend noch einmal eindrücklich vor
Augen geführt: verbal, mit Bildern und
Videosequenzen.
Einhellige Meinung war, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen. Ein Ereignis, wie man es sonst nur aus dem
Fernsehen kennt, hat den kleinen Ort
betroffen – und betroffen gemacht.
Überflutete Straßen, voll gelaufene Keller mit schlimmen Folgen, auch durch
zum Teil leck geschlagene Öltanks,
Sturzbäche, die sich auch über Sportanlagen ergossen und diese unbrauchbar machten – es war ein Bild der Verwüstung. Baubürgermeister Christian
Kuhlmann hatte sich vor Ort ein Bild
gemacht, was der Starkregen für Folgen
hatte. „Eine Katastrophe für den Ort“,
bezeichnete Kuhlmann das, was er zu
sehen bekam. Beeindruckt war er aber
auch davon, wie die Leute zusammenstanden, wie Anwohner reagiert haben.
„Es war eine großartige Leistung von
Anwohnern, von Feuerwehr und Baubetriebsamt“, sagte Kuhlmann im Rück-
Land unter: So sah es am 3. August in Ringschnait aus.
blick. Die Feuerwehr war im Übrigen an
diesem Abend an 13 Orten im Einsatz.
Noch immer gelte es, öffentliche Wege
instand zu setzen. Und wir müssen
schauen, dass wir einen Hochwasserdamm im „Grumpen“ bauen, erklärte
Ortsvorsteher Boscher den Mitgliedern des Bauausschusses. Christian
Kuhlmann: „Die Verwaltung kennt das
Problem schon lange.“ Dass es nicht
vorwärts gehe, liege an Eigentumsver-
Foto: BIKO
hältnissen. Das Hochwasser könne nun
aber ein Schub für Grunderwerb sein.
„Man kann sich nicht vorstellen, was
Wasser für eine Gewalt hat“, plädierte
Otto Deeng (CDU) für bauliche Maßnahmen, um Wasser kontrolliert abführen zu können. Die Dürnach sei im
Normalfall „ein unscheinbares Bächle“.
Aber nicht nur in Ringschnait, auch in
Stafflangen müsse man den Hochwasserschutz in Angriff nehmen. Des-
sen Ortsvorsteher Helmuth Aßfalg
war froh, dass es nicht so dramatisch
gewesen sei wie auf den Bildern aus
Ring­schnait, „aber es reicht auch so“.
Man sei in einer Kessellage und die
Probleme seien nicht gelöst, sprach
sich Aßfalg für ein großes Konzept
aus, um die Situation im Fall des Falles
beherrschen zu können. Es reiche oft
schon ein Schmelzwasser. Und man
müsse den Ayweiher ins Hochwassermanagement einbeziehen, der sei aber
in Privatbesitz.
Für Werner-Lutz Keil (SPD) gilt es, auch
mit Nachbargemeinden zu reden, bei
Fachleuten nachzufragen und eine
konzertierte Aktion zu starten: „Man
muss an der obersten Kante anfangen.“ Die Stadt müsse sich die neuralgischen Punkte anschauen, plädierte
Ulrich Heinkele (FDP) dafür, sich der
Sache schnell anzunehmen. Er befürchtet sonst „weitere Millionenschäden“.
Josef Weber (Grüne) wies darauf hin,
dass die Jahrhunderthochwasser immer schneller kämen. Kurz zuvor sei
Maselheim betroffen gewesen. „Die
Erde kann das Wasser nicht mehr so
schnell aufnehmen.“ Einen Umstand,
der daran schuld sein könnte, nannte
Alfred Braig: der Maisanbau nämlich.
Der Baubürgermeister pflichtete bei:
Das dürfe man nicht außer Acht lassen.
„Was lange währt, wird endlich gut“
Ringschnait bekommt neue Aussegnungshalle
Der Neubau einer Aussegnungshalle in
Ringschnait ist vom Bauausschuss des
Gemeinderats beschlossen worden.
Die Gesamtkosten von 415 000 Euro
wurden allerdings als üppig bezeichnet, was die Freien Wähler bei der Abstimmung mit Enthaltung quittierten.
Bedenken wurden auch aus anderen
Fraktionen laut, aber letztlich wurde
dem Entwurfsplan des Laupheimer
Architekten Karl Schick und des Biber­
acher Landschaftsarchitekten Jürgen
Beyrle zugestimmt.
-Jürgen Beyrle stellte dem Bauausschuss die Planung vor. Ein einfacher
-Baukörper mit einem großen Zeltdach
-auf vier Betonstützen, funktional und
südwestlich auf dem Friedhofsgelände gelegen. In der Entwurfsplanung
heißte es: „Drei Seitenwände werden von Kuben gebildet, die unter
das Dach geschoben sind und die geschlossenen Räume bilden. Axial in
Richtung des erweiterten Friedhofs
orientiert ist der Aufbahrungsraum.
Seitlich südöstlich angeordnet ist ein
innen temperierter Kubus für Umkleide des Pfarrers und WC, nordwestlich
ein unbeheizter Geräteraum. Die vierte Seite ist offen, davor ein gepflasterter Vorplatz.“
Ursprünglich lag der Kostenansatz bei
340 000 Euro, die Preissteigerungen
hätten aber zu einer deutlichen Erhöhung geführt. Die Aussegnungshalle
war bereits in früheren Jahren in der
Finanzplanung vorgesehen, wurde
wegen der Finanzkrise 2008 aber auf
unbestimmte Zeit verschoben.
Otto Deeng (CDU) freute sich über
die Planung, der der Ortschaftsrat
Ringschnait ebenfalls zugestimmt
hat: „Kein Prunkbau, sondern funktional“, urteilte er. Die Kosten seien
„etwas hoch“, aber hätte man früher
gebaut, wären sie niedriger gewesen.
Angesichts der Hochwasserlage im
Frühjahr bat er darum, noch bauliche
Veränderungen vorzunehmen, dammit das Wasser im Wiederholungsfall nicht durch die Aussegnungshalle
läuft. Und er bat darum, den Zeitplan
einzuhalten. Werner-Lutz Keil (SPD)
regte an, die Ausstattung noch um
Kunstwerke aus vorhandenen Beständen zu erweitern. Ulrich Heinkele formulierte die Reserviertheit
der Freien Wähler gegenüber dem
Projekt: „Das Bauwerk erscheint uns
zu üppig bei der zu erwartenden
Nutzung.“ Die bezifferte Alfred Braig
(FDP) für das vergangene Jahr mit 13
Beerdigungen, stimmte aus Gründen
des Gleichheitsgrundsatzes dafür:
„Was lange währt, wird endlich gut.“
Josef Weber (Grüne) sah die Notwendigkeit schon allein aus Gründen der
Entfernung von Kirche und Friedhof
für gegeben: „Ringschnait hat die
Aussegnungshalle verdient.“ Die Geschichte mit dem Hochwasserschutz
sei im Budget noch nicht drin, sagte
Baubürgermeister Christian Kuhlmann. Dass man den Umstand berücksichtigen müsse, sei keine Frage.
Auch er befand den Bau, bezogen auf
die Nutzung, als üppig, „im Sinne der
Gleichbehandlung der Ortschaften
aber machbar“.
Biber ach kom munal
4 | 8. Oktober 2014
Fraktionen im Gemeinderat
Standortfrage Pflug-Förderschule
Das
Gebäude der Pflugschule
muss
generalsaniert
werden. Schon
seit 2005 ist dieser Umstand klar. Dennoch wurde die Maßnahme wegen der
unklaren Zukunft der Förderschule im
Allgemeinen immer wieder hinausgeschoben. Um die Fördergelder für die
Generalsanierung zu erhalten, muss
allerdings bis Ende des Jahres 2014 entschieden werden. Die CDU-Fraktion hat
sich vor Ort in der Pflug-Förderschule
ein Bild vom Schulalltag und vom pädagogischen Konzept gemacht sowie
mit der Schulleiterin Anika Raendchen
und Elternvertretern gesprochen. Für
uns ist klar, dass die Pflug-Förderschule
als eine Schule, das heißt Grund- und
Hauptstufe, in einem Gebäude erhalten werden soll. Die geleistete pädago-
Was lange währt … der Stadtpass kommt!
gische Arbeit spricht in allen Bereichen
dafür. Wir werden die in Schulkonferenz, Schulparlament und Gesamtlehrerkonferenz der Pflug-Förderschule
erstellten Gedanken ernst nehmen und
nichts gegen die Schule entscheiden.
Die Idee, die Schule eventuell in das Gebäude der Birkendorfschule umzusetzen, wird von der Schule befürwortet.
Weil die Frage eines Grundschulneubaus im Talfeld – von der CDU schon
im Jahre 2011 gefordert! – ebenso entschieden werden muss, wäre dies eine
gute Option. Der Vorschlag, die anstehenden Entscheidungen durch einen
Workshop zu begleiten, begrüßen wir.
Zukunft der Förderschule und Inklusion
sind es wert, dass sich Eltern, Lehrer,
Gemeinderäte, Verwaltung und Experten gemeinsam an einen Tisch setzen.
Kontakt: Johannes Walter, E-Mail: johannes@walter-bc.de
Von der Antragstellung durch
uns Sozialdemokraten bis
zur
letztendlichen Umsetzung durch Stadtverwaltung und Gremien nach vielen Diskussionen hat es ganze sieben Jahre gedauert.
Doch seit Montag ist es beschlossene
Sache: Der Gemeinderat hat der Einführung des Stadtpasses jetzt zugestimmt.
Die SPD-Fraktion im Biberacher Stadtrat hat bei diesem Projekt besonders die
Menschen mit geringem Einkommen im
Auge, die oft durch das soziale Netz fallen. Jegliche Gebührenerhöhungen, die in
den vergangenen Jahren vorgenommen
wurden, sei es für den Musikschulbesuch,
den Besuch des städtischen Hallenbades,
die Belegung eines vhs-Kurses etc., hat
unsere Fraktion nur unter der Bedingung
zugestimmt, dass finanziell schlechter ge-
Nahwärmenetz im Baugebiet Hochvogelstraße
Flächenverbrauch
Bei der Planung
des Baugebiets
Hochvogelstraße
strebten
Ver wal tung
und Gemeinderat von Anfang an eine
zentrale Versorgung mit Nahwärme
an. Beauftragt wurde die e.wa riss mit
der Erstellung eines Wärmekonzepts,
welches ökologische (CO2-Neutralität)
und gleichzeitig ökonomische Ziele verwirklichen sollte, war es doch das Ziel
der Stadt und des Gemeinderats, güns­
tiges Bauen (Einfamilienhaus unter
300 000 Euro) und Wohnen im Baugebiet zu verwirklichen.
Nach der ursprünglichen Planung der
e.wa riss sollte ein Nahwärmenetz alle
Wohneinheiten mit Heizungswärme
von einer Heizzentrale aus versorgen.
Fast alle diskutierten Versorgungslösungen erfüllten zwar die in 2014 gültigen Vorschriften der ENEV, waren aber
All unsere Lebensmittel
brauchen einen gesunden
Boden, um gedeihen zu können. Ob wir die Pflanzen
direkt essen oder Fleisch und Milchprodukte, die auch nur gut sind, wenn
die Tiere gesunde Pflanzen gefressen
haben. Letztendlich ist der Boden unsere Lebensgrundlage. Und wie gehen
wir mit ihr um? Wie achten wir einen lebendigen Organismus? In einer
Handvoll Erde leben mehr Lebewesen
als Menschen auf der Erde. Wir versiegeln in Baden-Württemberg täglich
sieben Hektar Boden, der unwiederbringlich verloren geht. Biberach ist
auch gut mit dabei und nicht gerade
vorbildlich. Unser Rißtal ist vom Ummendorfer Ried bis weit hinter Warthausen hinaus zugebaut. Und nun soll
in Fortsetzung ein in schöne Worte
Die FDP-Fraktion verzichtet auf einen
Beitrag in dieser Ausgabe des Biberach Komunal.
in ökonomischer Hinsicht unbefriedigend. Einige Gemeinderäte beanstandeten außerdem, dass jede Wohneinheit für warmes Brauchwasser selbst zu
sorgen hatte. Dabei wäre es zu unliebsamen Lärm- und Geruchsemissionen
gekommen.
Unterstützt von Experten, hat nun die
e.wa riss eine Wärmeversorgung als
„Kalte Nahwärme“ entwickelt. Mittels
Erdsonden wird die Wärmeenergie aus
dem Erdreich von einer Sole aufgenommen, über ein Leitungssystem ins
Wohngebiet gefördert und im Gebäude an eine Sole-Wasser-Wärmepumpe
übergeben. Diese Wärmepumpe nutzt
die Wärme aus dem Erdreich für das
Heizungssystem und das Brauchwasser.
Somit arbeitet das neue Nahwärmekonzept wirtschaftlich und erfüllt sogar die
Anforderungen der ENEV 2016.
Kontakt: Ulrich Heinkele, Telefon: 72042,
E-Mail: heinkele@stadtrat-biberach.de
stellte Familien oder Alleinerziehende mit
dem Stadtpass einen Ausgleich erfahren.
Aber auch der regelmäßige Mensabesuch,
der für manche einen kleinen finanziellen
Kraftakt bedeutete, soll damit erleichtert werden. Die Teilhabe aller sozialer
Schichten am gesellschaftlichen Leben
liegt der SPD-Fraktion sehr am Herzen.
Damit aber keiner mit einem Fingerzeig
sozusagen stigmatisiert wird, soll nach
unserer festen Überzeugung eine Karte entwickelt werden, die jede Bürgerin
oder jeder Bürger erhalten kann. Das
System der „Biber Card“ soll als Grundlage dienen. Die Fraktion freut sich, ein
Etappenziel erreicht zu haben und wird
darauf drängen, dass die Kriterien so
schnell wie möglich ausgearbeitet sind
und die Biberacher die Karte alsbald in
den Händen halten.
Kontakt: Gabriele Kübler, g.kuebler@
gmx.de
verkleidetes interkommunales Gewerbegebiet kommen. Wir sollten quer
und vor allem an die Zukunft denken.
Folgender Auszug aus der Rede des
Häuptlings Seattle an den Präsidenten
der USA im Jahre 1855 hat seine Aktualität nicht verloren: Wir wissen,
dass der weiße Mann unsere Art nicht
versteht. Er behandelt seine Mutter,
die Erde, und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder
glänzende Perlen. Sein Hunger wird
die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste. Die Erde ist
unsere Mutter. Was die Erde befällt,
befällt auch die Söhne der Erde. Denn
das wissen wir: Die Erde gehört nicht
den Menschen. Der Mensch gehört
zur Erde. Alles ist miteinander verbunden. Die Erde verletzen heißt, ihren
Schöpfer verachten.
Kontakt: Josef Weber, Telefon: 8896
Für die Inhalte dieser Seite sind die jeweiligen
Frak tionen und Frak tionsgemeinschaf ten verant wor tlich.
t
p
F
t
h
g
R
b
BIBER ACH KOM MUNAL
Gemeinsamer
Ausschuss tagt
Am Montag, 13. Oktober, tagt um
17 Uhr der Gemeinsame Ausschuss
der Verwaltungsgemeinschaft Biber­
ach im Ratssaal des Biberacher Rat­
hauses.
Tagesordnung
1.Feststellungsbeschluss 3. Ände­
rung Flächennutzungsplan (FNP)
2.Aufstellungsbeschluss 4. Ände­
rung Flächennutzungsplan (FNP)
3.Beschluss für die Erarbeitung
eines Gewerbeflächenentwick­
lungskonzeptes
4.Geschäftsstelle „Gutachteraus­
schuss“ für den VWR
5.Bekanntgaben
6.Verschiedenes
Sitzungsunterlagen können im Rats­
informationssystem über www.
ris-biberach.de eingesehen werden.
Jeweils ein Exemplar liegt in den Zu­
schauerreihen des Ratssaales zur Ein­
sicht auf.
8. Oktober 2014 | 5
Biberach forciert Entwicklung eines interkommunalen Gewerbegebiets
Vorlauf von zwei, drei Jahren zu lang
Bauausschuss und Gemeinderat
hat das Verfahren zur vierten Änderung des Flächennutzungsplans
2020 schon passiert, nun geht es am
13. Oktober in den Gemeinsamen
Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Biberach. Dort soll freilich erst
die dritte Änderung verabschiedet
werden.
„Eine dynamische Entwicklung“, ur­
teilte Biberachs Baubürgermeister
Christian Kuhlmann im Bauausschuss.
Ein interkommunales Gewerbegebiet
soll offiziell entwickelt werden, für
das die Hürden aber rechtlich hoch
liegen würden. Allein könne eine
Gemeinde gewerbliche Gebiete gar
nicht mehr ausweisen, auch müsse
ein konkreter Bedarf nachgewiesen
werden. Für Biberach gibt es die An­
frage einer großen Firma, die erwei­
tern will. Wer das ist, sagte er nicht,
wo das Gebiet sein soll, sei aber noch
nicht klar, meinte Kuhlmann, es gebe
Gespräche mit Regierungspräsidium
und Regionalverband Donau/Iller im
Hinblick auf eine Ausnahmeregelung.
„Das ist keine einfache Geschichte“,
sagt Kuhlmann, zumal so eine Ent­
wicklung einen Vorlauf von zwei bis
drei Jahren erfordert.
„Das muss wesentlich schneller ge­
hen“, hält Friedrich Kolesch für die
CDU-Fraktion das Thema als „äußerst
essenziell für die gesamte Raum­
schaft“. Für lokale Unternehmen
müssten die entsprechenden Vor­
aussetzungen geschaffen werden:
„Das ist eines der allerwichtigsten
Projekte, die wir in Biberach haben.“
Werner-Lutz Keil (SPD) mahnte auch
zur Eile. Man dürfe mit diesem The­
ma nicht so umgehen, als habe man
noch Zeit. Auch Ulrich Heinkele (FW)
bekräftigte die Notwendigkeit, für
Alfred Braig (FDP) ist ebenfalls „der
Zeithorizont zu groß“. Silvia Sonntag
(Grüne) meldete Bedenken an. Sie
verwies auf verschiedene Vorgän­
ge in der jüngsten Vergangenheit,
„die krieg‘ ich nicht zur Deckung“.
Ihr Fraktionskollege Josef Weber be­
kam angesichts des drohenden Land­
schaftsverbrauchs einen regelrechten
emotionalen Ausbruch. „Freunde“,
rief er in die Runde, „überlegt es euch
gut, ob es richtig ist, was wir hier
machen.“ Jeden Tag würden allein in
Baden-Württemberg sieben Hektar
Land verbaut. Das Thema gehe ihm
so nah, da könne er nicht zustimmen.
Er werde dagegen kämpfen, „so lange
ich kämpfen kann“. Der Biobauer aus
Mettenberg erntete damit bei Fried­
rich Kolesch heftigen Widerspruch.
Dieser nannte Webers Einwendun­
gen „sehr einäugig“. Flächenversie­
gelung wird stattfinden, hier oder
woanders. Unser wichtigster Job ist
es, der Bevölkerung die Lebensgrund­
lage zu erhalten.“ Man müsse die
Dinge gesamtheitlich sehen. Bei der
Abstimmung im Gemeinderat gab es
vier Gegenstimmen: drei der GrünenFraktion und auch Stadtrat Heiden­
reich (Die Linke).
Aus dem Bauausschuss
Schadenhof soll Fahrradüberdachung bekommen
Überdachte Fahrradabstellanlagen
Von den drei Standorten für über­
dachte Fahrradabstellanlagen ist einer
im Frühjahr realisiert worden. Bei der
Stadtbücherei auf dem Viehmarkt­
platz sind zwei Fahrradüberdachun­
gen errichtet worden und daneben ein
Müllraum für die Stadtbücherei. Das
Konzept soll auf die weiteren Stand­
orte übertragen werden. Ein bei der
Volkshochschule geplanter fällt al­
lerdings weg. Zum einen würde ein
Denkmal ebenso beeinträchtigt wie
die Belichtung verschiedener Gebäu­
de, zum anderen könnte die Montage
der Überdachung bei der unter dem
Platz liegenden Tiefgarage Schäden
verursachen. Der Standort entfällt
also, es könnten sich aber im Rahmen
von Umgestaltung neue Möglichkei­
ten ergeben wie etwa am Alten Post­
platz. Der Schadenhof soll auch eine
Fahrradüberdachung bekommen. Kri­
tik wurde an der Höhe der nun beste­
henden Anlage bei der Stadtbücherei
geübt. Optisch schön, hieß es, aber die
Räder würden nass. Außerdem wurde
bemängelt, dass die Bügel kantig seien,
bei runden würde es weniger Lackschä­
den geben. Baubürgermeister Christi­
an Kuhlmann maß letzterem Umstand
weniger Bedeutung bei, kündigte aber
an, dass künftige Fahrradunterstände
in der Höhe reduziert würden. Ansons­
ten wolle man mit dem gleichen Stan­
dard fahren.
Grünzug Talfeld
Für die Herstellung für den Bereich
zwei des Grünzugs im Talfeld hat die
Firma Hagel aus Steinhausen/Rottum
den Zuschlag bekommen. Sie war ein­
ziger Bieter, lag aber mit ihrem Ange­
bot von rund 150 000 Euro deutlich
über der Kostenschätzung (136 000
Euro). Um eine Reduzierung der Kos­
ten zu erreichen, wurde mit der Firma
vereinbart, dass zum Beispiel statt
Cortenstahl ein Stahlblech verwendet
wird, ein schma­
lerer Randstein ge­
nommen und die Vollholzbank durch
eine Natursteinmauer mit Holzauflage
ersetzt wird. Neue Kostenschätzung:
117 783,40 Euro. Brutto. Gebaut wird
noch in diesem, gepflanzt im nächsten
Jahr.
Renovation einer vermüllten Wohnung
auf dem Areal Stadtfriedhof
Die Stadt muss eine Wohnung im Ge­
bäude Rindenmooser Straße 3 für er­
rechnete 56 000 Euro sanieren. Die
Vierzimmerwohnung auf dem Areal
des Stadtfriedhofs war vermüllt und ist
massiv beschädigt. Nach dem Auszug
des Mieters wurde sie geräumt. Boden,
Wände, Fenster und Decken müssen sa­
niert, Türen und Sanitäreinrichtungen
erneuert werden. Um den Mietausfall
für die Stadt gering zu halten, soll noch
in diesem Jahr saniert werden. Der
Bauausschuss hat zugestimmt. Der Be­
schlussvorlage ist zu entnehmen, dass
der Mieter den Schadenersatzforde­
rungen der Stadt voraussichtlich nicht
nachkommen wird können. Hubert Ha­
gel (CDU) bezeichnet es als „unvorstell­
bar, was man da liest“. Es sei aber leider
Fakt in der Wohnungswirtschaft. Sollte
da jemand privat betroffen werden,
„beneide ich ihn nicht“.
Sanierung Karpfengasse
Die Karpfengasse wird bis zur Einmün­
dung der Schrannenstraße gepflastert.
Die Verwaltung folgte damit einem
Antrag der Freien Wähler, der Bauaus­
schuss stimmte der Beschlussvorla­
ge einhellig zu. „Wir sind zufrieden“,
konstatierte Ulrich Heinkele. Straßen­
raumgestaltung und Möblierung der
Karpfengasse, Schulstraße und Senn­
hofgasse orientieren sich an der Hin­
denburgstraße beziehungsweise dem
Holzmarkt, heißt es in der Vorlage. Die
Sanierung wird voraussichtlich ab dem
Jahr 2017 erfolgen, Pläne werden dem
Gemeinderat zu gegebener Zeit zur Ab­
stimmung vorgelegt.
Neuer Fahrbahnbelag im Hochmannweg
Der Hochmannweg soll 2015 einen
neuen Fahrbahnbelag bekommen. Den
Zuschlag für die Arbeiten bekam die
Firma Beller aus Herbertingen. Sie war
mit 193 385,23 Euro günstigste Biete­
rin. Eigentlich hätte der Franzfeldweg
saniert werden sollen, was aber wegen
noch ungeklärter Problemstellungen
am Kanal- und Wasserversorgungssys­
tem im Jahr 2015 nicht realisiert wer­
den kann. Die Mittel werden nun für
den Hochmannweg verwendet.
6 | 8. Oktober 2014
Biber ach kom munal
Geschwindigkeitsbeschränkung und Halteverbot im Bereich der Dollinger-Realschule soll Probleme eindämmen
Hol- und Bringverkehr gefährdet die Sicherheit
Ein neues Verkehrskonzept soll die Situation an der Dollinger-Realschule
entschärfen. Der Hol- und Bringverkehr der Eltern vor dem Eingangs­
bereich und nicht eingehaltene Schrittgeschwindigkeit haben seit Eröffnung
der Schule vor einem Jahr nicht mehr
tolerierbare Zustände entwickelt.
Das neue Konzept ist ein Versuch, eine
allumfassende Lösung hat sich nicht
abgezeichnet. Bauausschuss und Gemeinderat haben beschlossen, den
verkehrsberuhigten Bereich in der
Wilhelm-Leger-Straße
aufzuheben.
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit
wird auf zehn Stundenkilometer beschränkt, auch wird ein absolutes Halteverbot gelten. Verbunden wird dies
mit entsprechenden Kontrollen.
Dass Autos im verkehrsberuhigten Bereich halten, um ein- und aussteigen zu
lassen, können Verkehrsbehörden nicht
verhindern. Halteverbotsschilder sind
in diesen Zonen nicht zulässig. Appelle
an Eltern verhallten ungehört ebenso
offensichtlich wie der Handlungsbedarf stieg. Die Freien Wähler haben dies
mit einem Antrag dokumentiert. Ihrer
Forderung nach einer Einbahnstraßenregelung für Autos in der Wilhelm-Leger-Straße vom Kreisel in Richtung Memelstraße wird nicht nachgekommen,
weitere Punkte, die den öffentlichen
Die Wilhelm-Leger-Straße macht Verkehrsprobleme.
Personennahverkehr betreffen, später
behandelt. Umgesetzt wurden mittlerweile Haltelinien an den Bushaltestellen für die wartenden Schülerinnen
und Schüler.
Bei einer Verkehrsschau am 1. Juli ist
die Situation in der Wilhelm-LegerStraße noch einmal behandelt worden.
Die Einbahnstraßenregelung wurde
dabei verworfen, weil eine solche erfahrungsgemäß zu einem höheren
Geschwindigkeitsniveau und zu Verkehrsverlagerungen führt. Auch von
einer Sperrung der Wilhelm-LegerStraße während der Schulzeiten wurde
abgesehen. Der Kompromiss ist nun
Foto: BIKO
die eingangs beschriebene Regelung
mit
Geschwindigkeitsbeschränkung
und Halteverbot, was weiterhin das
gewünschte Miteinander der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer berücksichtigt. Zu den bereits umgesetzten Maßnahmen gehört im Übrigen
auch die Geschwindigkeitsreduzierung
in der Hans-Liebherr-Straße auf Tempo
30 vom Kreisverkehr bis zum Kreisverkehr Mühlweg/Rollinstraße.
Ein erschreckendes Ergebnis hat eine
verdeckte Geschwindigkeitskontrolle
Mitte September in der Wilhelm-LegerStraße ergeben. Ordnungsamtschefin
Brigitte Länge fasste im Bauausschuss
die Zahlen so zusammen: „Bei regulärer
Messung wäre bei vielen der Führerschein weg gewesen.“
Neben dem nun gefassten Beschluss
gibt es vor allem einen weiteren Appell
an die Eltern, für den Hol- und Bringverkehr die für diesen Zweck links und
rechts der Hans-Liebherr-Straße eingerichteten Parkplätze zu benutzen.
„Das Problem kommt von den Eltern“,
monierte Friedrich Kolesch (CDU) im
Bauausschuss und fordert, „die Schulleitung soll intensiv auf die Eltern zugehen“. Dr. Heiko Rahm (SPD) glaubt,
dass man ohne bauliche Veränderung
die Geschwindigkeit nicht herunterbringen könne. Das Problem sei überall
das Gleiche, eine Lösung habe er aber
nicht. Rahm sieht auch nicht den Gemeinderat in der Verantwortung, sondern Eltern und Schule. Ulrich Heinkele
(FW) empfahl, sich das neue Konzept
mal ein Jahr lang anzuschauen, „so wie
es jetzt ist, ist es kein Zustand“. Silvia
Sonntag (Grüne) sieht das Problem „in
unserer Art der Mobilität“, eben alles
mit dem Auto erledigen zu wollen. Dem
Ordnungsamt drückte sie ihr Mitgefühl
aus, an die Einsicht der Eltern glaubt sie
nicht wirklich: „Die wird sich in Grenzen halten.“ Alfred Braig (FDP) wiederum demonstrierte Gelassenheit, zumal
ja nichts passiert sei: „Wenn man langsam fährt, ist es doch kein Problem.“
Nahwärmekonzept für den Bebauungsplan Hochvogelstraße steht
Sole-Wasser-Wärmepumpe bringt die Lösung
Das Nahwärmekonzept für den Bebauungsplan „Hochvogelstraße“ steht
nun. Sowohl der Bauausschuss als
auch der Gemeinderat stimmten einer
Änderung zu.
Die e.wa riss hat in Zusammenarbeit
mit Experten aus den Bereichen Bau
und Energie ein neues technisches Konzept entwickelt, das die gesetzlichen
und ökologischen Ansprüche noch besser erfüllt und gleichzeitig als zentrale
Wärmeenergieversorgung eine gute
Alternative zu autarken Wärmesystemen bietet. Im März war das Thema
„Nahwärmenetz“ noch zurückgestellt
worden, weil verschiedene Faktoren
nicht gepasst haben. Zur Erinnerung:
In diesem Bereich soll preisgünstiges
Bauen ermöglicht werden. 90 Interessenten für die 13 Grundstücke sind bei
der Immo-Messe im Frühjahr ermittelt worden. Haus und Grundstück für
270 000 Euro waren der Ansatz. Auch
Modelle mit Grundrissen sind vorgestellt worden.
Nur mit dem damaligen Nahwärmekonzept konnten sich die Gremien nicht
anfreunden. Die jetzt von e.wa rissGeschäftsführer Dietmar Geier vorgelegte Variante bekam einhellige Zustimmung. Mittels Erdsonden wird die
notwendige Wärmeenergie aus dem
Erdreich von einer Sole aufgenommen,
über ein Leitungssystem ins Wohngebiet gefördert und im Gebäude an eine
Sole-Wasser-Wärmepumpe übergeben.
Diese Wärmepumpe nutzt die Wärme
aus dem Erdreich beziehungsweise aus
der Sole für das Heizungssystem und
das Brauchwasser. Beim „alten“ Konzept hätte das Brauchwasser extra erwärmt werden müssen.
Die Kostenberechnung ergibt 3,5 Cent
pro Kilowattstunde. „Ein vernünftiger
Wert“, urteilt Hubert Hagel (CDU). Man
könne sauber vergleichen. Die Zustimmung erfolge nun gerne unter der Voraussetzung, dass die e.wa riss bei dem
bleibt, was sie anbietet. Für Ulrich Heinkele ist „mit der Dauer des Recherchierens, Überlegens, des Nachrechnens,
Beleuchtens von möglichst vielen Seiten
eine Vorlage entstanden, die die Freien
Wähler überzeugt hat, diesem Nahwärmekonzept mit Abnahmezwang zuzustimmen“. Auch die Grünen können „mit
dieser Wärmegeschichte“ leben, meinte
Josef Weber. Baubürgermeister Christian Kuhlmann sprach schließlich von einem „holprigen Start“, aber jetzt sei es
eine runde Sache geworden.
Wie geht es mit dem Nahwärmekonzept nun weiter? Für die Erdsonden sind
31 Bohrungen notwendig, jede 150 Meter tief. Bohrfeld wird eine benachbarte, in städtischem Eigentum befindliche
Wiese sein. Aus ökologischer Sicht wird
festgestellt: Die Wärme aus dem Erdreich ist zu 100 Prozent regenerativ und
deckt bis zu 80 Prozent des Gesamt­
energiebedarfs der Wohnsiedlung ab.
Die restlichen 20 Prozent werden über
den Wärmepumpenstrom erzeugt. Die
Pumpen für die Soleförderung können
mittels Ökostrom versorgt werden.
BIBER ACH KOM MUNAL
Neue Serie „BIBERACHWEITERBAUEN“
Das Alte soll ablesbar bleiben
Die Innenstadt Biberachs ist bei Bewohnern und Besuchern beliebt, sie ist Treffpunkt und Identifikationsort für Jung
und Alt. Ein wesentlicher Grund dieser
Wertzschätzung ist auf den Erhalt der
historischen Stadtstrukturen und einer
Vielzahl alter Gebäude zurückzuführen.
Doch eine Stadt ist auch kein Museum. Im
Sinne einer lebendigen Innenstadtentwicklung gilt es, Altes zu erhalten, aber
auch Neues zu ermöglichen. Was also ist
besonders an der Biberacher Innenstadt?
Was sind die spezifischen Merkmale des
Stadtbildes – der Gebäude, der Plätze
und Straßen? Gibt es ein Grundvokabular
des Bauens in Biberach, das Maßstab für
zukünftige bauliche Veränderungen sein
kann? Wie kann das Gleichgewicht zwischen achtsamem Erhalt und maßvoller
Weiterentwicklung gesichert werden?
Unter dem Stichwort „BIBERACHWEITERBAUEN“ beschäftigen sich eine Baufibel
und eine kleine Ausstellung mit diesen
Fragen; Gestaltungsspielräume, aber
auch -regeln werden aufgezeigt. Städtebauliche Ordnung und Maßstäblichkeit, Anordnung und Proportionen der
Baukörper, Gliederung der Fassade, aber
auch Materialien und Farbgestaltung bis
hin zu Gestaltungsdetails – all das spielt
eine Rolle für eine attraktive Innenstadt.
BIBERACH KOMMUNAL wird in loser Folge einige Themen näher beleuchten. Wir
beginnen mit „Alt und Neu“.
ALT UND NEU
Die städtebauliche Anlage der Altstadt
Biberachs stammt aus dem 12. und die
ältesten erhaltenen Häuser aus dem 15.
Jahrhundert. Das Bild der historisch gewachsenen Stadt findet seinen Ausdruck
in einer vielfältigen Nutzungsmischung,
in lebendigen städtischen Räumen, einer kleinteiligen Bebauungsstruktur und
einer abwechslungsreichen Gestaltung.
Die Stadt ist geprägt durch ihre Nutzung – das Zentrum war schon immer
Handels-, Arbeits- und Wohnort. Diese
Mischung hat sich zwar verändert und
die Handelsfunktion hat an Bedeutung
gewonnen, dennoch gibt es heute eine
lebendige Vielfalt.
Der historische Stadtkern ist nach wie vor
klar ablesbar: es gibt ein wahrnehmbares
„Innen“ und „Außen“. Die Kernstadt ist
in ihrer Geschichte allmählich vom Zentrum mit Marktplatz und Stadtkirche in
die Randbereiche gewachsen. Der Verlauf der alten Stadtmauer lässt sich nach
wie vor verfolgen.
Entsprechend sollen auch künftig der
Stadtgrundriss und das Erscheinungsbild
der Innenstadt mit ihrer Eigenart und Gestalt bestehen bleiben – aber gleichzeitig
auch weiterentwickelt werden. Denn
eine angemessene und lebendige Nutzung ist der beste Garant für den Schutz
historischer Bausubstanz. Neues soll behutsam dem Alten hinzugefügt werden,
wenn dieses nicht erhalten werden kann.
Beides soll sich wechselseitig bereichern.
Was aber macht die besondere Eigenart
der Innenstadt Biberachs aus? Dazu lassen sich einige grundlegende Kriterien
8. Oktober 2014 | 7
BIBERACHWEITERBAUEN
benennen. So ist die bestehende Bauweise geprägt durch die Parzellenbebauung,
leicht verspringende Baufluchten und
sogenannte „Winkel“-Abstandsflächen
zwischen zwei benachbarten Häusern.
Diese identitätsbildenden Elemente sollen Bestand haben. Deshalb ist es bei
jedem Bauvorhaben das Ziel, historische
Raumkanten im Stadtgrundriss zu stärken oder, wenn sie nicht mehr ablesbar
sind, bei baulichen Veränderungen wieder herzustellen. Besondere topographische Situationen wie zum Beispiel
am Weberberg, sollen auch in Zukunft
erkennbar bleiben. Die vorhandene Gebäudestruktur gilt es aufzugreifen und
weiterzuentwickeln. Neue Gebäude
sollen sich auf ihre Nachbarbebauung
beziehen – wobei sie sich gerade nicht
anbiedern, aber gleichzeitig auch nicht
selbstgerecht aufspielen sollen. Sowohl
im Umbau als auch im Neubau wird eine
zeitgenössische Architektur mit hoher
Qualität und Sensibilität für das besondere Umfeld angestrebt.
„BIBERACHWEITERBAUEN“ ist ein Modellvorhaben im Rahmen des ExWoStForschungsfeldes „Baukultur in der
Praxis“. Das Forschungsprogramm „ExWoSt“ ist ein Programm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau
und Reaktorsicherheit (BMUB) und wird
vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und
Raumforschung (BBSR) im Bundesamt
für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
betreut.
Alt und neu: beim Ulmer Tor und beim
Schadenhof. Foto: BIKO
Vorhabenbezogener Bebauungsplan
In der Karlstraße entstehen zwei Mehrfamilienhäuser
Auf dem Grundstück Karlstraße 16 sollen zwei Mehrfamilienhäuser mit 14
Wohneinheiten sowie einer gemeinsamen Tiefgarage mit 21 Plätzen entstehen.
Bauausschuss und Gemeinderat haben dazu einen entsprechenden
Beschluss gefasst und sowohl den
vorhabenbezogenen Bebauungsplan
wie den entsprechenden Durchführungsvertrag abgesegnet. Im Bebauungsplan Karl-Müller-Straße/Raustraße aus dem Jahr 1997 ist der Bereich
zwischen Karlstraße und Felsengartenstraße ausgeklammert, weswegen
Festsetzungen für den geplanten Bau
fehlen. Das Vorhaben fügt sich auch
nicht in die Umgebungsbebauung
ein, was eben „neue bauplanungsrechtliche
Zulässigkeitsvoraussetzungen“ notwendig macht, wie es in
der Beschlussvorlage heißt. Die Firma
Fritschle, der das Grundstück gehört,
und die den Vorhaben- und Erschließungsplan auf eigene Kosten ausgearbeitet und mit der Stadt abgestimmt
hat, muss nun einen Bauantrag einrei-
chen, innerhalb von zwölf Monate mit
dem Bau beginnen und innerhalb von
drei Jahren fertig sein.
Auf dem Gelände steht noch ein Gebäude, das abgerissen wird. Zur besseren Information hat es eine zweistufige Bürger- und Trägerbeteiligung
gegeben, Bedenken wurden ausgeräumt oder die Planung verändert.
Dem Vorhaben steht nichts mehr im
Wege. Hubert Hagel (CDU) sieht an
dieser Stelle in der Stadt „eine positive Veränderung“, das Quartier
würde weiter aufgewertet. Für Dr.
Heiko Rahm (SPD) macht das Vorhaben „einen sehr guten Eindruck“. Der
Nähe zur Hochschule gewinnt er außerdem einen positiven Aspekt ab.
Ulrich Heinkele (FW) ist der Planung
gar „mit Begeisterung gefolgt“. Bedenken, dass es durch eine mögliche
Arztpraxis in einem der Häuser zu
Parkplatzproblemen kommen könnte, räumte Siegfried Brugger von der
Bauverwaltung aus: eine solche sei
nur möglich, wenn Stellplätze nachgewiesen werden, Platz dafür sei vorhanden.
8 | 8. Oktober 2014
BIBER ACH KOM MUNAL
NABU Biberach feiert 111-jähriges Bestehen
„Nur was man kennt, schützt man auch“
Der NABU Biberach feiert am Sonntag,
12. Oktober, 15 Uhr, im Gemeindehaus
der Heilig-Geist-Gemeinde in Birkendorf
sein 111-jähriges Bestehen. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Biberacher
Gruppe 1903; damals sollen es 70 Mitglieder gewesen sein. Heute gehören dem
NABU 1200 Mitglieder an. Im Interview
informiert uns der Vorsitzende Martin
Rösler über die Inhalte der Arbeit des
NABU Biberach.
Herr Rösler, Sie Glücklicher, wer 1200
Mitglieder hat, braucht wenigstens keine neuen zu werben?
Das sehe ich nicht so, wir sind immer daran
interessiert, neue Mitglieder zu gewinnen.
Es gibt Gemeinden, in denen über zehn
Prozent der Bevölkerung NABU-Mitglieder
sind, davon sind wir noch weit entfernt.
Und wir denken, dass unser Anliegen,
nämlich uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Restnatur einzusetzen, noch viel mehr Menschen betrifft.
Ist der Ruf des Naturschützers in der Gesellschaft heute besser als vor 20 Jahren
(Stichworte: Träumer, Spinner, Idealisten etc.) ?
Das muss man differenzierter sehen. Einerseits gibt es immer wieder Situationen, in denen wir als Verhinderer, grüne
Spinner etc. beschimpft werden, zum
Beispiel, wenn wir darauf bestehen, dass
geschützte Arten auch dann geschützt
sind, wenn sie ein Straßenbauprojekt oder
Verzicht auf Naturverbrauch und Naturzerstörung zu üben.
Wer als junger Mensch nichts für die Natur übrig hat, wird sich später kaum dafür
interessieren. Was tun Sie denn, um gerade Kinder und Jugendliche für den Naturschutz zu gewinnen?
Wie bieten gezielt Veranstaltungen für
Familien an, um so auch den Dialog Eltern–Kinder oder Großeltern–Kinder in
Gang zu setzen und naturschutz­relevante
Themen in die Familien zu tragen. Mit
Angeboten zum Geocaching greifen wir
die Möglichkeiten auf, mit modernen
Methoden Entdeckungen in der Natur zu
machen.
S
Wie hier in Ingerkingen, verleiht der NABU-Vorsitzende Martin Rösler (rechts) immer
wieder gerne die NABU-Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“.
Foto: BIKO
die Erschließung eines Bau- oder Industrie­
gebiets verzögern oder gar verhindern.
Andererseits erfahren wir auch immer
wieder Dankbarkeit und Anerkennung für
unseren Einsatz und das Bemühen, einer
breiten Bevölkerung die Natur und ihre
Werte nahezubringen.
Wenn es den NABU Biberach nicht gäbe,
was würde uns fehlen?
Eine stark basisorientierte Gemeinschaft,
die sich sowohl im politischen als auch im
praktischen Bereich für eine lebenswerte
Umwelt engagiert
Wo genau sehen Sie den Kern Ihrer Arbeit?
Wir versuchen hier in Biberach, das Interesse an der Natur, an den ökologischen
Zusammenhängen zu wecken und möglichst vielen Zielgruppen die Möglichkeit
zu geben, Natur live zu erleben. Denn nur
was man real kennt, ist man auch bereit
zu schützen, gegebenenfalls auch Rücksicht darauf zu nehmen und manchmal
Jubiläumsfeier
Sonntag, 12. Oktober, Gemeindehaus der Heilig-Geist-Gemeinde,
Sandgrabenstraße 37, BiberachBirkendorf.
Programmablauf
Ab 15 Uhr: Kaffee und Kuchen,
Posterausstellung, Spiel- und
Bastelaktionen für Kinder; Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
Martin Rösler ca. 16.30 Uhr: Filmvorführung „Die Vogelmutter:
Lina Hähnle, ein Leben für den
Naturschutz“. Im Anschluss: Grillen und gemütliches Beisammensein. www.nabu-bc.de
Stadtführungen
Wein trinken wie Christoph Martin Wieland
Neben klassischen Stadtrundgängen
am 11. und 15. Oktober geht es am 12.
Oktober bei einer ganz besonderen Führung um den großen Dichter Christoph
Martin Wieland. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.
Wolfgang Schmitt lädt Biberacher und
Touristen am Samstag, 11. Oktober, zu
einem historischen Stadtrundgang ein.
Dabei stehen die Stadtpfarrkirche St.
Martin mit ihren Kostbarkeiten, der Weberberg mit seinen Fachwerkhäusern
sowie einer der schönsten Marktplätze
Süddeutschlands auf dem Programm.
Am Mittwoch, 15. Oktober, kann dasselbe Programm mit Esther Jäggle absolviert werden. Die Führung kostet jeweils
6 Euro für Erwachsene, Schüler und Stu-
denten ab 18 Jahre zahlen 3 Euro. Treffpunkt ist um 15 Uhr im Museumshof.
Zu einer literarisch-köstlichen Führung
mit Weinprobe lädt Edeltraud Garlin für
Sonntag, 12. Oktober, um 14 Uhr ein. Angereichert mit Anekdoten aus Wielands
Leben und spöttischen Zitaten aus seinem Werk, wird die Weinprobe während
der Führung zum besonderen Erlebnis:
Anhand der Weinrechnung Wielands
probieren sich die Gäste durch die Rebenerzeugnisse, die auch der Dichter
genoss. Im Anschluss kann sogar echter
„Wieland-Wein“ erworben werden. Die
Führung dauert etwa zweieinhalb Stunden und kostet 12 Euro pro Person. Treffpunkt ist der Museumshof.
Das Neue Rathaus prägt die Silhouette des Biberacher Marktplatzes.
Foto: BIKO
Biber ach kom munal
8. Oktober 2014 | 9
Veranstaltungen
Georgische Wochen
8. Oktober, 20 Uhr | vhs, Raum 25
Vortrag
„Georgien entdecken“
11. Oktober, 20 Uhr | Gigelberghalle
„Georgische Polyphonie und deutscher Chorgesang“ mit dem Chor
„Kachetis Hangebi“, Telawi, und den Sankt-Martins-Chorknaben, Biberach
10. Oktober, 20.30 Uhr | Jazzkeller
„Stadt der Musik“
Pop-Rock-Konzert
Soso Mekvevrischwili.
Frauenchor „Kachetis Hangebi“.
Die Bandmitglieder Ia Dzamukashvili,
Ela Gverdelashvili, Giorgi Davitadze, Guram Tarkhnishvili, Ioseb Kubinidze, Gurami Sulchanishvili, Giorgi Khitsishvili,
Mikheili Chitashvili.
Foto: privat
Foto: privat
Soso Mekvevrischwili spricht am Mittwoch, 8. Oktober, 20 Uhr, über die Sehenswürdigkeiten seiner Heimat Georgien. Beginn ist um 20 Uhr in der
Volkshochschule, Raum 25. Karten gibt es
an der Abendkasse. Georgien, das kleine
Land zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer, bietet auf engstem Raum eine
Vielzahl kultureller Sehenswürdigkeiten,
grandiose Landschaften zwischen Gebirge und Meer, Gletschern und Wüste,
Weinbergen und Zitrusplantagen sowie
eine sehr gastfreundliche Bevölkerung.
Eine Reise zu den Kunst- und Kulturschätzen Georgiens verspricht unvergessliche
Erlebnisse. Aber auch Wandertouristen
kommen in den zahlreichen Naturparks
auf ihre Kosten.
12. Oktober, 16 Uhr | Komödienhaus
Jugendtheater: „Im Lauf der Zeit“
„Im Lauf der Zeit“ ist der Titel des Jugendtheaterstücks, das am Sonntag,
12. Oktober, im Komödienhaus gezeigt
wird. Beginn ist um 16 Uhr, der Eintritt
ist frei, Spenden sind erwünscht. Vier
deutsche und fünf georgische junge
Schauspielerinnen und Schauspieler
treffen sich und machen sich Gedanken über den Lauf der Zeit – über die
Beschleunigung des Alltagsleben, über
Hoffnung und Liebe und über den mutigen Blick nach vorn. Sie bedienen sich
dabei deutscher und georgischer Lyrik
und übersetzen diese nicht nur in die
andere Sprache, sondern auch in Körperbilder. Regie führt der Spielleiter
des Dramatischen Vereins, Thomas Laengerer.
Sankt-Martins-Chorknaben Biberach.
Am Samstag, 11. Oktober, konzertiert
der Frauenchor aus Telawi unter Leitung
von Pawle Demurishvili zusammen mit
den Sankt-Martins-Chorknaben Biberach
(Leitung Johannes Striegel) in der Gigelberghalle. Beginn ist um 20 Uhr. Tickets
für diesen besonderen Gesangsabend
gibt es beim Kartenservice der Stadthalle
und an der Abendkasse.
Georgien ist bekannt für seinen polyfonen, einzigartigen Gesang. Die Sänge-
Die Georgischen Wochen 2014
dauern noch bis Mit twoch,
22. Ok tober.
11. und 12. Oktober
Georgische Lesung im Gottesdienst
Vater Aleks Dzamukaschwili, georgisch-orthodoxer Pfarrer an der Kirche
„Tetri Giorgi“ vor den Toren von Telawi,
wirkt im Rahmen der Georgischen Wochen in der Liturgie in verschiedenen
Biberacher Gottesdiensten mit.
Termine: siehe Rubrik „Kirchen“.
Foto: privat
Foto: privat
rinnen des Telawischen Chors stehen für
diese hoch entwickelte Kultur. Dazu die
Musik der Sankt-Martins-Chorknaben,
die sich in ihrer mehr als 50-jährigen
Geschichte der seit 1400 in Biberach
nachgewiesenen Tradition des Knabenchorgesangs gewidmet haben. Versprochen ist ein besonderes Hörerlebnis.
Der Konzertabend soll die Freundschaft
zwischen den Partnerstädten Telawi und
Biberach zeigen.
11. Oktober, 8 bis 13 Uhr | Marktplatz
Informationsstand und Markt
Der Telawi-Ausschuss im Partnerschaftsverein Biberach ist am Samstag, 11.
Oktober, von 8 bis 13 Uhr auf dem Wochenmarkt mit einem Informations- und
Verkaufsstand und musikalischer Umrahmung präsent. Gäste aus Telawi informieren über ihre Stadt. Georgische Produkte
wie Taschen, Schmuck, Wein, Käse, Gewürzsalz und Tschurtschchela werden
verkauft.
Das Pop-Rock-Konzert mit der Band
„Stadt der Musik“ aus Telawi beginnt am
Freitag, 10. Oktober, um 20.30 Uhr im
Jazzkeller in der Bruno-Frey-Musikschule.
Gegründet hat sich die Band im Frühling
2012 mit dem Ziel, aktive Musiker aus
dem Bezirk Telawi zu fördern. Heute besteht die Band um Guram Sulchanishvili
aus sieben Mitgliedern. Ihre Konzerte in
Telawi stehen bei Jugendlichen hoch im
Kurs. Die Gruppe spielt Rock, Pop mit Anlehnung an Klassisches, Ethno und Jazz –
und das auf Instrumenten, die zuweilen
Verwunderung hervorrufen. Der Eintritt
ist frei, eine Spende erwünscht.
15. Oktober, 20 Uhr | Rathausfoyer
„Projekte und Initiativen
in der Partnerstadt Telawi“ –
ein Gesprächsabend
Zwischenmenschliche Beziehungen
und institutionelle Kooperationen
kennzeichnen die 27-jährige Partnerschaft zwischen Telawi und Biberach.
Besonders gefordert wurde diese
Freundschaft in den „dunklen Jahren“
Georgiens
(1991–2003).
Damals
erwies sie sich als tragfähig und
schweißte Partner und Freunde auf
Dauer zusammen. Auch heute sind
private und offizielle Initiativen in
den Bereichen Bildung, Berufswahl,
Umweltschutz, Wirtschaftsförderung
und Soziales aktiv.
An diesem Abend werden ihre Aktionen vorgestellt und berichtet, „wo der
Schuh drückt“. Eintritt frei.
Biber ach kom munal
10 | 8. Oktober 2014
vhs-Filmreihe
vhs
vhs
Die Farbe des Ozeans Kutter spricht über den deutschen Film
Die Rolle des Vaters
Das Film- und Kinomuseum BadenWürttemberg in Zusammenarbeit mit
der Volkshochschule Biberach befasst
sich im neuen Semester in einer besonderen Reihe zum Thema „Flucht –
Asyl – Migration“.
Am Freitag, 10. Oktober, referiert Manfred Faden um 20 Uhr in der vhs (Raum
25) zum Thema „Die Rolle des Vaters in
der Erziehung“. Unter anderem werden an
dem Abend besprochen: Elternschaft, Rolle von Mutter und Vater, Impulskontrolle/
Frustrationstoleranz, Kinder brauchen
ihre Väter, Folgen von Vaterlosigkeit ...
Anschließend ist Zeit, das Thema zu vertiefen. Ein Vortrag für Mütter und Väter!
Am 12. Oktober gibt es um 18 Uhr in
der Jugendkunstschule mit „Die Farbe
des Ozeans“ den zweiten Beitrag, eine
deutsch-spanische
Gemeinschaftsproduktion unter der Regie von
Maggie Peren. Der Film erzählt von
der Situation afrikanischer Flüchtlinge, die täglich an den Küsten der Kanaren landen, auf der Suche nach Schutz
vor Verfolgung und der Hoffnung auf
ein besseres Leben: Ein ganz normaler
Urlaubstag auf Gran Canaria. Die junge Touristin Nathalie kommt gerade
vom Schwimmen, als sie am Strand
ein Flüchtlingsboot mit Afrikanern
entdeckt. Darunter viele Kinder, einige
tot, einige verletzt. Nathalie will helfen, vor allem einem Mann mit seinem
Sohn, der unbedingt verhindern will,
von den spanischen Behörden abgeschoben zu werden. Doch welche Art
von Hilfe ist die richtige?
Am Sonntag, 12. Oktober, 11 Uhr, spricht
Adrian Kutter im Foyer der vhs über den
Wandel des deutschen Films und wird
einen Ausblick auf die kommenden 36.
Filmfestspiele geben, die von 29. Oktober bis 2. November im Biberacher Sternenpalast terminiert sind.
Aus einer Wunschidee der Filmemacher
der 68er-Generation im Jahre 1979 ent-
standen, widmen sich die Festspiele immer noch ausschließlich dem deutschen
Filmschaffen. Der Gründer und Intendant
der Biberacher Filmfestspiele, Adrian
Kutter, wird in seinem Vortrag über den
Wandel des deutschen Films über drei
Jahrzehnte, über Inhalte, Veränderungen
und Perspektiven sprechen. Gleichzeitig
gibt er auch eine kleine Vorschau auf das
bevorstehende Festival. Tageskasse.
vhs
vhs
Gesundheit und Bewegung ab 60
Donnerstags um 16 Uhr findet in der
vhs ein Bewegungskurs für Frauen
und um 17 Uhr der Bewegungskurs
für Männer ab 60 Jahren mit Claudia
Eisenbraun statt, in den Interessierte
noch einsteigen können.
Rundgang durch
die Innenstadt
Durch Aufwärmübungen aus der Gymnastik und lockere Musik wird der Körper
in Schwung gebracht. Mit angepassten
Elementen aus dem Yoga soll die Beweglichkeit und Kräftigung sowie die Koordinationsfähigkeit des Körpers gefördert
werden. Gezielte Übungen, welche dann
im Einklang mit dem Atem ausgeführt
werden, helfen zum Beispiel körperlich
beweglich zu bleiben und fördern die
Koordinationsfähigkeit. Gezielte Atemund Entspannungsübungen verhelfen zu
geistiger Ausgeglichenheit. In den Kursen
wird auf körperliche Einschränkungen
der Teilnehmer Rücksicht genommen.
Weitere Informationen zu den Kursen finden sich im vhs-Programm, in den Flyern
„Sport und Bewegung“ und im Internet
unter www.vhs-biberach.de.
Am Mittwoch, 15. Oktober, gibt es eine
weitere Veranstaltung der vhs-Reihe
„Biberach Weiter Bauen“ mit Baubürgermeister Christian Kuhlmann in Form
eines Stadtrundganges. Treffpunkt ist
um 17 Uhr am Haupteingang des Rathauses. Die Teilnahme ist kostenlos.
Zum aktuellen Termin werden Projekte
entlang des Bismarck- und Zeppelinrings
vorgestellt sowie Neubauprojekte in der
Innenstadt. Der Vortrag richtet sich an
alle Bürger, die Interesse an neuen Bauvorhaben und deren Planung haben.
ginnt ein Seminar mit Ergotherapeutin
Kerstin Mikolitsch. Es informiert über Ursachen bzw. Symptome und unterstützt
mit gezielten Übungen.
Facebook, Twitter, Skype und Co.
Am Dienstag, 14. Oktober, 9 Uhr, beginnt
eine Einführung in Facebook, Twitter
und Skype.
Englisch für Kinder ab 3 Jahren –
Anfänger
Am Freitag, 10. Oktober, beginnt um 14
Uhr ein Englischkurs für Kindergartenkinder. Die Kinder werden in freundlicher, positiver Atmosphäre mit Spielen
und Liedern an die englische Sprache
herangeführt und vorhandener Wortschatz wird erweitert.
Japanisch für Anfänger –
ohne Vorkenntnisse
Am Mittwoch, 15. Oktober, beginnt um
18 Uhr ein Japanischkurs für Anfänger
ohne Vorkenntnisse.
Philosophieren mit Philosophinnen
An drei Samstagen, ab 18. Oktober,
9.30 Uhr, leitet Werner-Lutz Keil an,
selbst zu philosophieren, Gedanken
zur Sprache zu bringen und Philosophie zu verstehen.
vhs-Kurstipps
Es gibt noch freie Plätze:
Original thailändische Küche vegan
Am Mittwoch, 8. Oktober, findet um
18.30 Uhr ein Kochkurs statt, in dem
leckere thailändische Rezepte mit verschiedenen Gemüsesorten und Gewürzen zubereitet werden.
Autogenes Training – Grundkurs
Am Mittwoch, 8. Oktober, 17.30 Uhr, beginnt ein Basiskurs mit Gerlinde Wiest.
Das Autogene Training zählt zu den bekanntesten Entspannungsverfahren und
hat breite Anerkennung als Selbsthilfetechnik gefunden.
Einführungskurs Holzdruck
Ab Donnerstag, 9. Oktober, 19.30 Uhr,
findet ein Holzdruckkurs unter der Leitung von Christine Kapfer statt. Dieser
Kurs ist für alle, die die Grundtechniken
des ältesten Druckverfahrens näher
kennenlernen, erweitern und vertiefen
möchten.
Mit Schwindeltraining zum
besseren Gleichgewicht
Ab Freitag, 10. Oktober, 10.30 Uhr, be-
Durch Funktionsgymnastik
Beschwerden lindern – ab 50
Am Freitag, 10. Oktober, beginnt um
10.15 Uhr die Funktionsgymnastik mit
Monika Walker Steinchen. Durch gezielte heilgymnastische Übungen wird
versucht, Beschwerden im Bereich der
Wirbelsäule sowie in den Schulter-, Hüftund Kniegelenken zu lindern.
Windows 8
Am Montag, 13. Oktober, 9 Uhr, beginnt
ein Einführungskurs in Windows 8 mit
Susanne Bennewitz.
Einführung in die EDV 50 plus
Am Freitag, 17. Oktober, 9 Uhr, beginnt eine PC-Einführung mit Silke
Beck. Dieser Kurs richtet sich an all
diejenigen, die bisher noch nicht oder
nur wenig mit dem PC gearbeitet haben und nun erste Erfahrungen machen wollen.
Sternenkinder – wie Rituale helfen
können
Am Samstag, 18. Oktober, 9.30 Uhr,
spricht Birgit Inge Barden über Hintergründe und Prozesse der Trauerbewältigung beim Verlust von Kindern
in der Schwangerschaft, Fehlgeburt
oder bei einem Unfall. Rituale können
dabei eine Unterstützung sein.
Selbstverteidigung für Frauen
Am 18. Oktober, nachmittags, und 19.
Oktober, vormittags, lernt man mit
Benjamin Kramer ganz kompakt die
Grundlagen der Selbstverteidigung.
Tango Argentino für Anfänger
mit Vorkenntnissen
Am Sonntag, 19. Oktober, beginnt um
15 Uhr ein Tanzkurs für Teilnehmer,
die schon etwas Tangotanzerfahrung
gesammelt haben.
Scheidungsrecht
Kompetent informiert sein ist das Ziel
dieser Veranstaltung am 22. Oktober
um 20 Uhr. Themen: Voraussetzungen
der Ehescheidung und Gang des Verfahrens.
Anmeldung unter Telefon 51-338,
E-Mail: vhs@biberach-riss.de
Biber ach kom munal
8. Oktober 2014 | 11
Prof. Michael Göring liest aus: „Vor der Wand“
Stadtbücherei erfolgreich bei „kicken&lesen“
Bürgerkulturgespräch
Trikots vom VfB Stuttgart
-Das Kulturdezernat der Stadt Biberach
mit seinen Kultureinrichtungen lädt
nalle an der Kulturarbeit Interessierten
am Montag, 13. Oktober, um 19 Uhr in
-die Stadtbücherei zum jährlichen Bürgerkulturgespräch ein.
Im Dialog mit den örtlichen Kulturver-einigungen, Kulturträgern, Kulturschaffenden und überhaupt allen kulturell
Interessierten in der Bevölkerung wird
Kulturdezernent Dr. Jörg Riedlbauer
darlegen, wo die Stadt aktuell mit ihrer
Kulturarbeit steht und Anregungen der
Bürger aufnehmen.
Nachdem beim ersten Bürgerkulturgespräch die Netzwerkbildung zwischen
eden Kultureinrichtungen der Stadt und
-den freien bürgerschaftlichen Kulturvereinen das Schwerpunktthema war,
folgten 2011 „Kultur als Bildungsträger“,
-2012 die „Auswirkungen der demografischen Entwicklung für die Kulturarbeit“
und im letzten Jahr die interkulturelle Arbeit. 2014 nun steht, auch angesichts des diesjährigen Kulturleitthemas
„1914–2014: Vom Krieg zum Frieden“,
-die Erinnerungskultur im Vordergrund.
Zur Dramaturgie der Biberacher Bürgerkulturgespräche gehört von Anbeginn die Einladung eines renommierten Experten. Für
2014 ist es gelungen, den Vorsitzenden des
Bunderverbands Deutscher Stiftungen und
zugleich Vorsitzenden der ZEIT-Stiftung,
Prof. Dr. Michael Göring zu gewinnen, der
auch wiederholt als Schriftsteller hervorgetreten ist. In seinem jüngst erschienenen
Buch „Vor der Wand“ beschäftigt er sich in
einem literarisch raffiniert gewirkten Gewebe mit einem Vater-Sohn-Konflikt der
späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre
in einer typischen bundesrepublikanischen
Mittelstandsfamilie: Ein 16-Jähriger beginnt, seinen Vater intensiv nach dessen
Kriegsvergangenheit in einem toskanischen
Dorf im Jahr 1944 zu befragen, doch dieser
versucht zu verdrängen und schweigt. Im
Gespräch mit Dr. Jörg Riedlbauer wird Prof.
Dr. Göring seinen Roman vorstellen, Passagen daraus lesen und für Fragen mit dem
Publikum zur Verfügung stehen.
Im Rahmen dieser Veranstaltung feiert die
Stadtbücherei ihre Auszeichnung im bundesweiten Bibliotheksvergleich BIX. Die
Urkunde wird von Kulturdezernent Riedlbauer übergeben.
Lesefreude wecken: das ist das Ziel des Projekts „kicken&lesen“ der Baden-Württemberg-Stiftung, des VfB Stuttgart und des SC Freiburg. Die Stadtbücherei Biber­
ach wurde für ihren erfolgreichen Projektabschluss ausgezeichnet. Abdulkarim
Yaman und Oliver Thut erhielten von VfB-Präsident Bernd Wahler und Christoph
Dahl, dem Geschäftsführer der Baden-Württemberg-Stiftung, die Urkunden für
ihr Team „Kopf und Fuß“. Danach ging es mit der ganzen „kicken&lesen“-Mannschaft aus Biberach ins Stadion, wo sie das Spiel gegen Hannover 96 hautnah erleben konnten. Mehr als ein halbes Jahr drehte sich für die Jungs aus Biberach alles um Ball und Buch. Regelmäßig wurden Bücher über Spieler, das DFB-Regelwerk
oder der Sportteil der Tageszeitung zwischen die Fußballschuhe in die Sporttasche
gepackt. So wurden geistige und körperliche Bewegung gefördert. Weitere Informationen unter www.kickenundlesen.de. Foto: BIKO
Stadtbücherei Veranstaltungen
E-Life-Sprechstunde mit
Andreas Klinger
Die Stadtbücherei bietet am Dienstag, 14. Oktober, von 10 bis 12 Uhr
eine E-Life-Sprechstunde an. Kunden
mit gültigem Büchereiausweis zahlen keine Gebühr, andere 10 Euro für
30 Minuten. Eine Anmeldung ist unter Telefon 51-498 oder E-Mail info@
medienzentrum-biberach.de
erforderlich.
Vegane Ernährung
Jan Bredack spricht am Donnerstag,
9. Oktober, um 20 Uhr in der Stadtbücherei über sein Buch „Vegan für alle.
Warum wir richtig leben sollten“. Darin erzählt er seine eigene Geschichte
vom Karrieristen und Fast-Food-Konsumenten zum glücklichen Veganer.
Er erzählt darin anhand seiner persönlichen Geschichte viel Wissenswertes über die vegane Lebensweise
und liefert erschütternde Fakten, die
für ihre ökologische wie ökonomische
Notwendigkeit sprechen. Ein Impulsbuch, mit dem Bredack nicht missionieren, sondern inspirieren und zum
Nachdenken anregen will. Der Eintritt
zur Lesung kostet 5 Euro.
Spaß am Lesen mit Frederick-Wochen
Während des landesweiten Literatur­
lesefests „Frederick“ wartet in der
Stadtbücherei Biberach vom 13. bis 25.
Oktober auf Familien, Schulklassen und
Kindergartengruppen ein vielfältiges
Programm mit Kindertheatern und Autorenbegegnungen.
Das Lesefest ist auch Startpunkt für
eine neue Veranstaltungsreihe für
Kinder von vier bis sieben Jahren. Einmal im Monat wird ab Oktober ein
Bilderbuchkino gezeigt. Während die
Geschichte erzählt wird, werden die
Illustrationen des Bilderbuchs an eine
Leinwand projiziert. Los geht´s am Donnerstag, 23. Oktober, um 15.30 Uhr mit
dem Bilderbuch „Lieselotte sucht einen
Schatz“ von Alexander Steffensmeier
bei freiem Eintritt. Ein Highlight für
Familien ist sicher das Kindertheater
„Petterson und Findus – Ein Feuerwerk
für den Fuchs“ mit dem TheatriumFigurentheater am Samstag, 25. Oktober, um 11 Uhr. Der Eintritt kostet
3 Euro pro Person. „Viel Vorlesespaß!“
bietet „Lust auf Lesen“ am Mittwoch,
22. Oktober, um 19.30 Uhr. Buchhändlerin Ulrike Chuchra präsentiert im Lesecafé der Stadtbücherei Neuerschei-
nungen auf dem Kinderbuchmarkt und
stellt Romane für Erwachsene vor. Für
das Bilderbuchkino, das Kindertheater
und die Buchvorstellungen kann man
sich zu den Öffnungszeiten der Bücherei unter Telefon 51-498 anmelden.
Stadtbücherei und Osiander
Das Biberacher Lesetagebuch
Pünktlich zum Frederick-Tag starten die
Stadtbücherei Biberach und die Buchhandlung Osiander am 13. Oktober eine
gemeinsame Aktion zur Leseförderung:
Das Lesetagebuch richtet sich an kleine
und große Leser bis 18 Jahre.
20 selber gelesene oder vorgelesene Bücher können in das Tagebuch eingetragen und mit einem kurzen Kommentar
versehen werden. Das volle Lesetagebuch kann in der Stadtbücherei oder bei
Osiander im Tausch gegen einen FünfEuro-Gutschein der Buchhandlung zurückgegeben werden und nimmt dann
an einer Preisverlosung teil, die zweimal
jährlich stattfinden wird. Vielleser kommen auf ihre Kosten: Jeder kann beliebig
viele volle Lesetagebücher abgeben. Die
Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen ist den Veranstaltern ein wichtiges Anliegen.
Arzt-Patienten-Forum
Augenerkrankungen
und die Therapien
In der Lernwerkstatt in der Stadtbücherei bietet die vhs am Mittwoch,
15. Oktober, ein Arzt-PatientenForum zum Thema Alterserkrankungen am Auge. Die Referate halten Dr.
med. Otto Dollinger, Dr. med. Klaus
Schmitz und Dr. med. Janet Stahn,
Fachärzte und Fachärztin für Augenheilkunde in Biberach. Beginn ist um
19.30 Uhr, der Eintritt kostet 3 Euro.
Die häufigsten Ursachen für eine Sehminderung im Alter sind der graue
Star (Katarakt), die altersbedingte
Makuladegeneration (trockene und
feuchte AMD) und der grüne Star
(Glaukom).
Erklärt werden die wesentlichen
Augenerkrankungen des höheren
Lebensalters und die verfügbaren
Therapiemöglichkeiten. Veranstalter
sind die Kassenärztliche Vereinigung
Baden-Württemberg (KVBW) und die
vhs Biberach.
12 | 8. Oktober 2014
BIBER ACH KOM MUNAL
Vortragsreihe
W
Ehrenamt erfolgreich gestalten
B
„Ehrenamt erfolgreich gestalten: Tipps
fürs Ehrenamt“: das ist der Titel einer
Vortragsreihe vom 14. Oktober bis 5.
November.
Viele Menschen in und um Biberach
engagieren sich ehrenamtlich. Dabei
haben die Engagierten verantwortungsvolle Aufgaben und leisten viel. Die
Kooperationspartner Stadt Biberach,
Hospital, Lebenshilfe, Stadtseniorenrat,
Stadtteilhaus Gaisental und Mehrgenerationenhaus bieten eine Vortragsreihe
mit vier Vorträgen für Ehrenamtliche,
um diese in ihrer Arbeit zu unterstützen. Diese Reihe richtet sich sowohl an
Vereinsaktive als auch an Ehrenamtliche, die sich außerhalb eines Vereins
engagieren. Darüber hinaus sind auch
institutionen, in denen Haupt- und Ehrenamtliche zusammen arbeiten, angesprochen.
„Gewinnen und Begleiten“ ist das Thema
des ersten Vortrages am 14. Oktober, 19
Uhr, mit Irmgard Teske, Professorin an
der Hochschule Ravensburg-Weingarten im Stadtteilhaus Gaisental. Es stellen sich oft Fragen, wie Freiwillige für
bestimmte Aufgaben gewonnen, moti-
Die Kooperationspartner Stadt Biberach, Hospital, Lebenshilfe, Stadtseniorenrat,
Stadtteilhaus Gaisental und Mehrgenerationenhaus bieten eine Vortragsreihe für
Ehrenamtliche. Foto: BIKO
viert und auf längere Zeit an die Organisation gebunden werden können. Wie
gutes Management des freiwilligen Engagements gelingen kann, wird anhand
von Erkenntnissen aus der Theorie und
mit praktischen Beispielen erläutert.
„Moderation souverän bewältigen“
heißt ein Vortrag am 20. Oktober,
19 Uhr, mit der Betriebspädagogin Elisabeth Ott im Stadtteilhaus Gaisental.
Eine besondere Herausforderung ist es
eine Sitzung gut und sicher zu moderieren. Dazu gehören klare Strukturen,
den roten Faden beizubehalten und
alle Gruppenmitglieder einzubinden.
Der Abend gibt einen Einblick über die
Erstellung eines Protokolls und die verschiedenen Protokollarten. Der Vortrag
vermittelt Basiskompetenzen zu den
Themen Sitzungsleitung und Anfertigen eines Protokolls.
Rechtliche Rahmenbedingungen für
Ehrenamtliche erklärt Rechtsanwalt
Roland Huchler am 3. November, 19.30
Uhr in der vhs Biberach, Schulstraße
8. Der Vortrag bietet einen Einstieg zu
Themen der Haftung Ehrenamtlicher,
zum Versicherungsschutz und welche
steuerlichen Fragen zu beachten sind.
„So bringe ich meinen Verein in die
Zeitung“ ist Thema eines Abends mit
Gerd Mägerle, Redaktionsleiter bei der
Schwäbischen Zeitung Biberach, am
5. November, 19 Uhr, im Stadtteilhaus
Gaisental, Banatstraße 34. Der Referent erklärt, worauf es ankommt, wenn
man eine Ankündigung oder einen Bericht für die Zeitung schreibt.
Alle Vorträge sind kostenfrei.
Anmeldung bei der vhs, Telefon: 07351 51338 oder per
E-Mail: vhs@biberach-riss.de
Was haben Schokolade und Autos mit Armut zu tun?
Abdera
Museum Biberach
Zwei Filme zum Nachdenken
PG im Abdera
Zusammenhänge zwischen armen und
reichen Ländern sollen zwei Filme (einer 45, einer 30 Minuten lang) vermitteln, die am Mittwoch, 15. Oktober, 19
Uhr, im kleinen Saal des Gemeindezentrums St. Martin bei einer öffentlichen
Veranstaltung von Lokaler Agenda 21,
Weltladen und Arbeitskreis Entwicklungspolitik (AKE) gezeigt werden.
Am Freitag, 10. Oktober, feiert die
Kursstufe zwei des Pestalozzi-Gymnasiums ab 21 Uhr ihr Stufenfest in
der Kulturhalle Abdera.
Weitere Informationen unter www.
abdera-bc.de.
Werkspräsentation
Ferdinand Joesten
Der Film „Schmutzige Schokolade“ (Teil
zwei), der am Beispiel des westafrikanischen Landes Elfenbeinküste anschaulich macht, wie für das wohlschmeckende Produkt bei der Ernte von Kakao
dort immer noch viele Kinder schwer
arbeiten müssen, damit am Schulbesuch gehindert werden und so oft ohne
Zukunftsperspektiven bleiben. Die Dokumentation überprüft auch Versprechen von dort tätigen europäischen
Unternehmen, Kinderarbeit abzubauen
und zu einer gedeihlichen Entwicklung
beizutragen.
In einem weiteren Film („Das Märchen
vom umweltfreundlichen Auto“) werden die Umweltfolgen des Abbaus von
Erzen zur Metallgewinnung – auch für
die deutsche Autoindustrie – an Beispielen in Peru und Brasilien verdeutlicht. Darunter haben in starkem Maße
Menschen und Tiere zu leiden. Im Film
ist unter anderem Susanne Friess von
„Misereor“ zu sehen und zu hören, die
über ihre Erkundungen vor Ort auch
schon in Biberach referiert und mit betroffenen Menschen in Lateinamerika
gesprochen hat. Auch Espinar, wo der
AKE eine Projektpartnerschaft unterhält, kommt in dem Film ausdrücklich
ins Bild beziehungsweise zur Sprache.
Der Eintritt ist frei.
Abdera
Studenten laden
zur Schnüffelfete
Am Mittwoch, 15. Oktober, feiert die
Studentische Interessen-Vereinigung
der Hochschule Biberach ab 20 Uhr
ihre Schnüffelfete in der Kulturhalle
Abdera. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter www.
abdera-bc.de.
Lokale Agenda Biberach 21 – ehrenamtlich für eine nachhaltige Entwicklung
der Stadt Biberach engagieren. Ansprechpartner: u.maucher@biberach-riss.de
Einblicke in ein besonderes Werk vermittelt am Donnerstag, 9. Oktober,
die Werkspräsentation von Ferdinand
Joesten im Museum Biberach. Beginn
ist um 18 Uhr.
Der bei Ostrach lebende Fotograf arbeitet, wie viele seiner Kollegen, in Serien.
Am Anfang steht eine Idee, die er über
einen längeren Zeitraum fotografisch
verfolgt. Ein bestimmtes Motiv und eine
persönliche Sichtweise leiten dann seine Auswahl, die meist Dinge des Alltags
betrifft. Ferdinand Joestens Objekte erscheinen häufig als „Stillleben“ und zeugen von einem Leben dahinter.
Joesten war viele Jahre lang in einem Berliner Forschungsinstitut tätig und kommt
von der Wissenschaftsfotografie. Er reiste
durch China, Afghanistan, Albanien und
die USA und entwickelte seine Sicht auf
die Dinge. Seine Aufnahmen kennzeichnen eine gewisse Beiläufigkeit und eine
Ästhetik, die durch das Verwenden einer
geringeren Anzahl an Pixeln entsteht.
Biber ach kom munal
Woyzeck in der Stadthalle Biberach
8. Oktober 2014 | 13
Ferienwerkstatt „Rundrum“
Büchners Dramenfragment Die Welt der Farben
Am 9. Oktober um 19 Uhr wird in der
Stadthalle Biberach ein Klassiker der
Weltliteratur aufgeführt. Die Württembergische Landesbühne Esslingen
zeigt das Dramenfragment Woyzeck
von Georg Büchner in einer Bearbeitung von Robert Wilson und Kathleen
Brennan mit der Musik von Tom Waits.
Um 18.15 Uhr gibt es eine Einführung
zum Stück. Kurze, fast filmische Szenen
zeigen das Leben des einfachen Soldaten Franz Woyzeck: Um seine geliebte
Marie und das gemeinsame Kind versorgen zu können, verdingt er sich nicht
nur als Bursche bei seinem Hauptmann,
sondern auch als Versuchsobjekt für die
Experimente seines Doktors. Als Marie
sich dem Tambourmajor zuwendet, sieht
er nur einen Ausweg: Marie zu töten.
Woyzecks Tat legt auf brutale Weise offen, dass eindeutige Kategorien in einer
Gesellschaft, die manchen gar das Beten
unmöglich macht, nicht mehr wirksam
sind: gut und böse, Opfer und Täter.
Unterschiedliche reale Fälle dienten Georg Büchner 1836 als Vorlage bei der
Arbeit an seinem heute weltbekannten
Stück. Doch Büchner starb nur ein Jahr
später, das Drama blieb Fragment. In
seiner musikalischen Bearbeitung von
Büchners Fragment knüpft Tom Waits
an Woyzecks Aufbegehren an. Die Musik
von Waits soll die Gefühlsregungen, unter denen die Figuren stehen, erfahrbar
machen.
Sanierung Südflügel Spitalgebäude
Sanierung im Zeitplan und Kostenrahmen
Die Bauarbeiten zur Sanierung des Südflügels des Spitalgebäudes liegen im Zeitplan.
Derzeit wird von der Firma Rust das Dach neu eingedeckt und es laufen die vorbereitenden Maßnahmen für den Einbau des Aufzugs. Parallel ist die Firma Fritschle weiterhin mit der Sanierung des Dachstuhls im letzten Viertel des dritten Bauabschnitts
beschäftigt. Die Gesamtmaßnahme liegt im Kostenrahmen.
Foto: BIKO
In den Herbstferien bietet das Programm „Rundrum“ allerhand für Kinder von
sechs bis zehn Jahren.
Foto: BIKO
In den Herbstferien laden Jugendkunstschule, Museum, Stadtbücherei und
Volkshochschule Kinder im Alter von
sechs bis zehn Jahren zur Ferienwerkstatt
„Rundrum“ ein. Dieses Mal unter dem
Motto: „Vom schwarzen Schaf zum bunten Hund“ – die Welt der Farben!
Am Montag, 27. Oktober, wird in der Stadtbücherei die „wahre Geschichte von allen
Farben“ erzählt. Himmelblau, Sonnengelb
und Rosenrot: Farben spielen in vielen Büchern eine große Rolle. Wer kennt nicht
Elmar, den bunten Elefanten oder die Geschichte von Frederick, der Farben für den
Winter sammelt. Anhand einer Buchauswahl und unterschiedlichen Geschichten
erfahren die Kinder Erstaunliches über die
Entstehung der Farben. Am Nachmittag
werden in der vhs lustige Tiere aus Gips
und kunterbunten Papierschnipseln modelliert. Egal, ob stehend oder fliegend –
jeder kann nach seinem Geschmack ein
buntes Fantasietier gestalten.
Am Dienstag, 28. Oktober, machen die Kinder im Museum eine Expedition ins Reich
der Farben. Farben können knallbunt
sein oder tarnen. In der Naturkundeabteilung des Museums finden sich hier
viele Phänomene, die ergründet werden
müssen. Wie entstehen Farbwirkungen?
Ist Schwarz wirklich schwarz? Woher
kommen unsere Farben? Es gibt einige
Experimente rund um Licht und Farben,
die diese Fragen zu klären versuchen.
Nach einem Wechsel in die Juks am
Nachmittag tauchen die Kinder ein in
die unglaubliche Farb- und Formenvielfalt der Materialien. Sie malen, verwandeln, zaubern und krempeln um,
übermalen, zerreißen, schneiden und
kleben wieder zusammen, lackieren
und kratzen – und was sehen wir? Das
schwarze Schaf oder den bunten Hund?
Wer weiß!
Das Programm dauert an beiden Tagen
von 9 bis 15 Uhr. Die Teilnahmegebühr
beträgt jeweils 18 Euro. Es wird darum
gebeten, Mittagessen und Getränke
mitzubringen. Anmeldungen sind unter
Telefon 51544 oder E-Mail vhs@biber­
ach-riss.de möglich.
Ochsenhauser Hof
Schwäbische Sprache wird launig analysiert
Am Freitag, 10. Oktober, gibt es um 15
Uhr im Ochsenhauser Hof einen Vortrag
mit Bildern von Dr. Guntram Deichsel und
mit Hermann Wax als Diskussionspartner
und dem Titel: „Wir können alles außer
Hochdeutsch“.
Der Referent setzt dem arroganten Slogan,
den einst Ministerpräsident Oettinger einer Berliner Werbeagentur für teures Geld
abkaufte, noch die provozierende Krone
auf. Warum? Weil cum grano salis viel
Wahrheit im Titel steckt, genau betrachtet zwei Drittel Wahrheit: Zwei Drittel des
Wortschatzes und der grammatikalischen
Strukturen der heutigen schwäbischen
Sprache leiten sich unmittelbar aus dem
Mittelhochdeutschen ab. Der Referent
wartet mit „urschwäbischen“ Wörtern
und Strukturen auf, die zum Beispiel bereits im Nibelungenlied oder in den mittelalterlichen Minneliedern dokumentiert
sind. Andere schwäbische Vokabeln belegen das „alles“: Auf einer fiktiven Reise
kreuz und quer durch Europa begegnen
uns Wörter der jeweiligen Nationalsprachen, die wir für urschwäbisch halten.
Hermann Wax, Kolumnist der Schwäbischen Zeitung und Autor der Standardwerks „Etymologie des Schwäbischen“,
erläutert in der Diskussion die Herkunft
solcher Wörter. Um das Bild der Schwaben als Alleskönner abzurunden, werden
noch die Leistungen einiger schwäbischer „Köpf“ aus Wissenschaft und Technik vorgestellt.
14 | 8. Oktober 2014
BIBER ACH KOM MUNAL
Einsatz im Ehrenamt: Helmut Leuchten
Montags kommt der „Leseonkel“
Am Anfang stand eine Veranstaltung des
Hospitals. Gesucht wurden Leute, die ehrenamtlich mitarbeiten wollen. Möglichkeiten der Betätigung wurden reichlich
aufgezeigt, unter anderem wünschte
man sich für den Kindergartenbereich
jemanden zum Vorlesen. Helmut Leuchten wiederum war nach dem Eintritt in
den Ruhestand auf der Suche nach einer
Tätigkeit. „Der Gemeinschaft etwas zurückgeben“, war sein Beweggrund. Ehrenamtlich eben.
Vorlesen, das hat der ehemalige Marketingexperte bei Boehringer-Ingelheim
schon bei den eigenen Kindern gern gemacht, das hörte sich gut an. Er bekundete sein Interesse, bekam etwas später
Zustimmung signalisiert. Und so fand
zusammen, was beiden Seiten so richtig
Spaß macht. Helmut Leuchten kommt
nun seit drei Jahren immer montags in die
Kindertagesstätte an der Waldseer Straße. Aber nicht nur zum Vorlesen, wenngleich Bücher im Mittelpunkt stehen. Der
Begriff des „Leseonkels“ relativiert sich
nämlich, wenn man weiß, dass Leuchtens
„Klientel“ höchstens drei Jahre alt ist. Intension ist vielmehr das Heranführen der
Buben und Mädchen an Bücher, das Interesse wecken an Literatur und Sprache.
Der 62-Jährige ist sichtlich mit Herzblut
bei der Sache. Dass die Kleinen zuweilen
eher ihrem Bewegungsdrang nachgeben
Helmut Leuchten liest nicht nur vor, sondern erklärt den kleinen Mädchen und Buben
zum Beispiel auch, was in einer Walnuss-Schale steckt.
Foto: BIKO
als konzentriert allem zu lauschen, was
Helmut Leuchten zu bieten hat, stört ihn
am allerwenigsten. Meistens ziehen die
Kleinen ihr Lieblingsbuch aus dem Regal
und weil sie dessen Text genau kennen,
darf sich Helmut Leuchten keine Schlampigkeiten erlauben. „Und wenn zwischendurch ein Kind mit einem Puzzle kommt“,
lacht er, „dann machen wir halt das.“ Es
kann jederzeit unterbrochen werden und
ist jedenfalls nie langweilig.
Zu den Höhepunkten zählen Besuche in
der Stadtbücherei. „Die ist hervorragend
eingerichtet. Da herrscht eine ganz tolle
Atmosphäre“, schwärmt Leuchten von
den Möglichkeiten, die sich selbst Kindern
in so jungen Jahren hier bieten. Bücher,
klar, Spiele auch, aber eben auch eine Ecke
mit Schaukelpferd und anderen Dingen,
die bei den Kleinen hoch im Kurs stehen.
Vorlesen und Bücher anschauen kommt
dabei nicht zu kurz.
In der Kita ist man froh um jemanden wie
Helmut Leuchten. Leiterin Birgit Baum:
„Das gibt neue Impulse für die Kinder.“ Die
freuen sich, sind entspannter und bekommen Kontakt zu einer Materie, die Helmut
Leuchten für die Entwicklung für ungemein wichtig hält. Er sieht die Möglichkeiten der Förderung in Kindertagesstätten,
Kindergärten und Schulen noch nicht ausreichend genutzt. Seinen Teil wolle er aber
beitragen. Die Freizeit, die er nun im Ruhestand hat, will er nicht nur zum Rennradfahren und Klettern in den Bergen nutzen,
Hobbys, die er gern und intensiv betreibt,
sondern auch mit ehrenamtlichem Engagement: „Ich möchte zurückgeben, was
ich genossen habe“, sagt er. Und: „Man
muss vorleben, was man für wichtig hält.“
Zum Beispiel auch, der Jugend zu zeigen,
dass man was machen kann, ohne gleich
danach zu fragen, was man dafür bekommt. Es müsse Menschen geben, die
in der Gemeinschaft etwas leisten, ohne
dass die Gemeinschaft dafür bezahlt. Eine
Grundüberzeugung durchaus im Wissen,
dass das aus verschiedenen Gründen
nicht allen möglich ist.
Helmut Leuchtens Engagement ist
nicht auf Vorlesen und Puzzlespielen
beschränkt. „Ich helfe generell“, sagt er
und liefert das Beispiel mit. Etwa, wenn
die Kita dem Christkindles-Markt einen
Besuch abstattet. „Dann schiebe ich halt
auch mal einen Kinderwagen.“
F
Vierte Biberacher Tage der seelischen Gesundheit
Am 10. Oktober
Leben mit Schizophrenie: Ziel ist mehr Akzeptanz
Führung durch
Haus Hugo Härings
Am 10. Oktober ist wieder Welttag
der seelischen Gesundheit. Zum
vierten Mal lädt ein Aktionsbündnis zu Veranstaltungen. Die vierten
Biberacher Tage der seelischen Gesundheit stehen unter dem Motto
„Leben mit Schizophrenie“.
Die Schizophrenie ist die am stärksten stigmatisierte psychische Erkrankung. Ziel der Veranstaltungen
ist es, mehr Verständnis und Akzeptanz zu erreichen.
Ausstellungseröffnung im Foyer
der Volksbank Biberach
Eröffnet wird die Reihe am Freitag,
10. Oktober, um 19 Uhr im Foyer der
Volksbank Biberach mit einer Aus-
stellung unter dem Titel „Außenwelten – Innenwelten, kunstvoller Umgang mit einer Erkrankung“. Martha
Wahl, Ärztin im Abt-Siard-Haus Bad
Schussenried, führt in die Ausstellung ein, Dr. Rudi Metzger hält einen
Vortrag mit dem Titel „Man sieht
nur mit dem Herzen gut“. Musikalisch wird die Vernissage von den
„Drops“ umrahmt, einer Band mit
Bewohnern beziehungsweise Patienten und Mitarbeitern des AbtSiard-Hauses und des Zentrums für
Psychiatrie.
Vorträge mit Podiumsdiskussion
Am 15. Oktober um 18 gibt es an
gleicher Stelle eine Veranstaltung
mit Vorträgen und einer Podiumsdis-
kussion. Die erfahrenen Expertinnen
Anita Zahm, Christiane Vogel und Petra Besemer werden Grundsätzliches
und Persönliches zur Schizophrenie
sagen und einen Schwerpunkt auf die
subjektive Erfahrung mit dem Wahn
legen. Ute Villinger von der Angehörigen-Selbsthilfe wird die Perspektive
der Angehörigen darstellen. Dr. Bettina Jäpel, Chefärztin im Zentrum für
Psychiatrie, und Waltraud Riek, Leiterin vom Gemeindepsychiatrischen
Zentrum, bringen den professionellen
Ansatz bei Behandlung und Begleitung der Erkrankung ein. In der Pause können im persönlichen Gespräch
noch offene Fragen beantwortet werden. Zum Abschluss der Veranstaltung
gibt es eine Podiumsdiskussion.
A
d
Die Hugo-Häring-Gesellschaft bietet
am 10. Oktober wieder eine Führung
durch Vorstandsmitglied Anton Janik an. Treffpunkt ist um 16 Uhr am
Parkplatz südlich des evangelischen
Friedhofs in Biberach an der Memminger Straße.
Ein kurzer Spaziergang führt von
dort aus am Grab Hugo Härings vorbei zum Haus Mettenberger Weg 17,
einem der beiden letzten gebauten
Projekte des bedeutenden Architekten. Schwerpunktthema dieser
Führung ist die Baukonstruktion des
Hauses. Die Führung kostet für Erwachsene zwei Euro, für Schüler und
Studenten ist sie kostenlos.
BIBER ACH KOM MUNAL
8. Oktober 2014 | 15
Evangelische Kantorei gibt Konzert
Burn-out und Depression
John Rutter – Magnificat und Gloria
Selbstheilung
aktivieren
Am Sonntag, 12. Oktober, um 16 Uhr
findet in der Stadtpfarrkirche St.
Martin Biberach das Konzert „John
Rutter – Magnificat und Gloria“
für Soli, Chor und Orchester statt.
Es singt die Evangelische Kantorei
Biber­a ch unter der Leitung von Ralf
Klotz. Karten gibt es im Vorverkauf
bei der Marktapotheke (Marktplatz),
den reservix-Stellen Kulturamt und
Wochenblatt sowie online unter
www.reservix.de. Die Tageskasse
öffnet um 15.15 Uhr.
„Magnificat“ und „Gloria“ des englischen Komponisten John Rutter
(geboren 1945) zählen zu den meist
aufgeführten Werken noch lebender
Komponisten. Innerhalb der Kirchenmusik kann Rutters Stellung durchaus mit der Popularität Andrew Lloyd
Webbers im säkularen Bereich verglichen werden, erklärt Kantor Ralf
Klotz. Die Konzertbesucher erwartet das „Magnificat“ und „Gloria“ in
sinfonischer Besetzung, aufgeführt
von über 100 Mitwirkenden (Evangelische Kantorei und Capella Novanta
mit Konzertmeister Günther Luderer). Gesangssolistin ist Gertrud Hie-
Am Donnerstag, 9. Oktober, ist die
Apothekerin Elisabeth Müller beim
Netzwerk Burn-out und Depression zu Gast. Sie gibt einen Überblick
über die Möglichkeiten von alternativmedizinischen Therapien wie Homöopathie, Bachblüten und Hildegard-Medizin.
Die Evangelische Kantorei spielt am Sonntag, 12. Oktober, um 16 Uhr in der
Stadtpfarrkirche St. Martin das Konzert „John Rutter – Magnificat und Gloria“.
Foto: BIKO
mer-Haslach (Sopran). Die musikalische Gesamtleitung hat Ralf Klotz.
„Rutters populärer Stil besticht durch
großartige Melodien und mitreißende Rhythmik und spricht daher auch
ganz besonders junge Menschen an“,
so Klotz. Meisterhaft schaffe er die
Stilsynthese von klassischer Form und
Polyfonie mit lateinamerikanischen
Rhythmen, Jazz- und Musicalelementen. Seine Musik sei dabei aber
immer tiefgehend und ganz der Textaussage des „Lobgesangs der Maria“
und des „Ehre sei Gott in der Höhe“
verpflichtet. Die „Suite for Strings“,
die zwischen den beiden Chorwerken
erklingt, beruht auf alten englischen
Liedern.
Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr
im Café Rosenrot in der Glockengasse 3 in Biberach. Hippokrates, der berühmteste Arzt des Altertums, sagte
bereits vor über 2000 Jahren: „Die
wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines
jeden von uns liegt.“ Materie, Körper,
Psyche und Geist bilden eine Einheit.
Wenn man seelisch und körperlich
gesund ist, herrscht im Körper ein
inneres Gleichgewicht. Diese innere
Harmonie ist jedoch sehr empfindlich. Gerät sie durch Stress, Überforderung oder Ängste durcheinander,
sind Erkrankungen die Folge. Der
Eintritt ist frei, um Anmeldung wird
gebeten: andrea.suelzle@freundeskreis-schussenried.de oder Telefon
1506945.
Fechten
Serie „Singen in Biberach“
Kinderbetreuung
Anfängerkurs bei
der TG Biberach
Kinderchor der Bruno-Frey-Musikschule
Spielen und Basteln
im Familienzentrum
Am 10. Oktober um 18 Uhr startet
die Fechtabteilung der TG Biberach
mit einem Anfängerkurs im Sportfechten für Kinder und Jugendliche
ab Jahrgang 2006.
Das Training findet für die Anfänger
immer dienstags und freitags von
17.30 bis 19.30 Uhr in der Sporthalle
des Räumlichen Bildungszentrums
(Dollinger-Realschule) statt. Beim
ersten Termin reicht normale Sportbekleidung.
Der Anfängerkurs und die Schnupperphase sind kostenfrei. Gefochten wird nach erfolgter Ausbildung
zunächst vorrangig mit dem Florett,
später kann dann auch mit dem Degen gefochten werden. Die Abteilung bietet sowohl Breiten- als auch
Leistungssport.
Am Samstag, 11. Oktober, gibt es im
Familienzentrum Schulstraße 17 von
9.30 bis 14 Uhr die „biberSpass Kinderbetreuung“.
Kinderchor der Bruno-Frey-Musikschule.
Im Kinderchor der Bruno-Frey-Musikschule lernen die Kinder unter einer
ausgebildeten Fachkraft Stimmbildung,
Tonvorstellung, Singen nach Handzeichen und Aufeinanderhören. Jedes
Schuljahr ist der Kinderchor bei den
Ensemblekonzerten der Musikschule,
beim Luziafest und bei Aufführungen
im Bürgerheim dabei. Im Repertoire des
Foto: BIKO
Chores sind in Geschichten verpackte Stimmbildung, fetzige Kinderlieder,
Kanons und szenische Musicals. Probe ist jede Woche dienstags von 16.30
bis 18.30 Uhr im Jazzkeller der BrunoFrey-Musikschule, Wielandstraße 27.
Chorleiterin ist Anita Bender. Ansprechpartnerin: Jutta Irps, 07351/51477 oder
bender.a@gmx.de.
Diese gemeinsame Aktion vom Verein BiberCard, Werbegemeinschaft,
Stadt Biberach und dem Familienzentrum gibt Eltern die Möglichkeit, ihre
Kinder zwischen drei und acht Jahren
während des Einkaufs betreuen zu
lassen.
Malen, Spielen, Basteln und mehr
stehen auf dem Programm. Diesen
Samstag werden kleine Herbstdekorationen aus Naturmaterial gebastelt. Für BiberCard-Inhaber ist dieser
Service kostenlos.
Informationen gibt es unter Telefon
74416 oder E-Mail: info@familienzentrum-bc.de.
16 | 8. Oktober 2014
Biber ach kom munal
Geistlicher Impuls
Kirchen
Du sollst frei sein
Du sollst frei sein
Freiheit – das ist eines der größten Güter unserer Zeit. Und eines der verletzlichsten: Meinungsfreiheit oder Religionsfreiheit werden mit Füßen getreten.
Wir fühlen uns eingezwängt in Pflichten, Abhängigkeiten oder Erfolgsdruck.
Doch Gott schenkt uns die Zusage: Du
sollst frei sein, und ich bin dabei an deiner Seite. So interpretiert Hannelore
Jahr, Mitarbeiterin bei der Deutschen
Bibelgesellschaft, die 10 Gebote (Exodus
20, 1-17). Einige Verse daraus möchte ich
hier zitieren:
Du sollst frei sein
das ist die heimliche Überschrift,
die über allen Geboten steht.
Hört man sie mit,
dann fangen die Gebote an,
ganz neu zu sprechen.
Du sollst frei sein
von allen Mächten, die sich zum Herrn
über dich erheben wollen,
sei es die Macht des Geldes,
der öffentlichen Meinung
oder der Angst
vor den Unabwägbarkeiten des Lebens.
Ich bin der Herr,
der die ganze Welt regiert.
Du sollst frei sein
von dem Alltagsgeschäft,
das dir die Luft zu Atmen
zu nehmen droht.
Ich schenke dir die Ruhe, die du brauchst,
um wieder zu dir zu finden
und zu erkennen,
dass du aus meinen Händen kommst
und von mir gehalten bist.
Du sollst frei sein,
die Wahrheit zu sagen,
wann immer es nötig ist
– ohne Rücksichtnahme auf die Dinge,
die keine Rücksichtnahme verdienen.
Ich selbst bin die Wahrheit,
und warhaftig sind die Menschen,
die zu mir gehören.
Du sollst frei sein
von der Eifersucht auf die Liebe,
die anderen gilt.
Ich schenke dir Liebe genug
für dein ganzes Leben.
Du sollst frei sein
von dem Neid auf das,
was anderen gehört.
Ich will dir schenken
was du zum Leben brauchst.
Katholische Kirche
St. Martin So 12.10., 8 Uhr Messfeier, 11
Uhr Messfeier, 19 Uhr Messfeier unter
Mitwirkung des georgisch-orthodoxen
Pfarrers Vater Aleks Dzamukaschwili.
Mi 15.10., 8.30 Uhr Marktmesse, 18.30
Uhr Abendgebet Frauenbund.
Spitalkirche Sa 11.10., 9.30 Uhr Gebet
um Priesterberufe, 16 Uhr Beichte in
polnischer Sprache, 16.30 Uhr Messfeier in polnischer Sprache. So 12.10., 10
Uhr Messfeier in kroatischer Sprache. Di
14.10., Rosenkranz und Messfeier entfällt, 19.15 Uhr Meditation.
Kapelle Sana Klinikum Sa 11.10., 18.30
Uhr Messfeier.
Bürgerheim Sa, 11.10., 10 Uhr Wortgottesfeier.
St. Josef Do 9.10., Rosenkranz und Messfeier entfällt. So 12.10., 9.30 Uhr kein
Gottesdienst in St. Josef – Einladung zur
Sichelhenke in St. Alban, Mettenberg. Mo
13.10., 19.45 Uhr Fatima-Gebetsstunde.
St. Alban, Mettenberg Fr 10.10., 18.30
Uhr Rosenkranz, 19 Uhr Messfeier. So
12.10., 9.30 Uhr ökumenischer Gottesdienst zur Sichelhenke mit Vorstellung
der Firmbewerber.
Café Global
Pflegebegleiter-Initiative
Gemütlich über
Heimat reden
Infos über Kräfte
aus dem Ausland
Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Sa 11.10.,
18.30 Uhr Vorabendmesse unter Mitwirkung des georgisch-orthodoxen
Pfarrers Vater Aleks Dzamukaschwili.
So 12.10., 9. 30 Uhr Abschieds-Gottesdienst des Pastoralteams der Seelsorgeeinheit Biberach Süd, gleichzeitig Bibelentdecker, 18 Uhr Rosenkranz
St. Gallus, Rißegg So 12.10., 9:30 Uhr
ökumenischer Gottesdienst zur Sichelhenke in der Turnhalle, mitgestaltet
vom Kindergarten St. Gallus und dem
Musikverein.
Mariä Himmelfahrt, Ringschnait So
12.10., 9.30 Uhr Messfeier, 10.45 Uhr
Taufe von Emma Pauline Karremann.
St. Remigius, Stafflangen, Sa 11.10, 19
Uhr Vorabendmesse.
Mihaela Richter und Annette Würtemberger laden für 13. Oktober, 15 Uhr,
ins Café Global im Familienzentrum Biberach in der Schulstraße 17 ein, um in
gemütlicher Atmosphäre über das Thema „Heimat“ zu reden. Angesprochen
sind alle, die andere Leute kennenlernen möchten. Das Café Global bietet
einmal im Monat ein Podium für Neuzugezogene und Alteingesessene, um
Kontakte zu knüpfen und ins Gespräch
zu kommen.
Die Pflegebegleiter-Initiative der Diakonie Biberach lädt am Mittwoch, 15. Oktober, 14 Uhr, zu einer öffentlichen
Informations- und Fortbildungsveranstaltung ins Martin-Luther-Gemeindehaus Biberach in der Waldseer Straße
18 ein. Ulrike Striegler von Promedica
Plus informiert über den Einsatz ausländischer Betreuungs- und Pflegekräfte
in Privathaushalten. Sie gibt Auskunft
über die Bedingungen für den Einsatz
dieser Kräfte im eigenen Haushalt.
Auch die finanzielle Seite kommt zur
Sprache. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung unter Telefon 1502-51 oder
E-Mail schulz@diakonie-biberach.de.
Evangelische Kirche
Bürgerheim Fr 10.10., 15.30 Uhr Gottesdienst.
Stadtpfarrkirche So 12.10., 9.30 Uhr
Gottesdienst zum Diakoniesonntag
unter Mitwirkung des georgisch-orthodoxen Pfarrers Vater Aleks Dzamukaschwili.
Sport- und Festhalle Mettenberg So
12.10., 9.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zur Sichelhenke mit Kinderkirche.
Bonhoefferkirche So 12.10., 10.30 Uhr
Gottesdienst zum Erntedank mit
Abendmahl für Kinder und ihre Familien.
Du sollst frei sein
von der Not, dich meiner Hilfe
immer wieder angstvoll
versichern zu müssen.
„ICH BIN DA“ ist mein Name,
und das heißt: Ich will für dich dasein,
wenn du mich brauchst.
Biberach kommunal
In dieser Freiheit leben zu können und
sie unseren Mitmenschen zuzugestehen, das wünsche ich Ihnen, das wünsche ich unserer Welt.
Lucia Feuerstein, Gemeindereferentin im
Schuldienst, Stafflangen
Friedenskirche So 12.10., 9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Krabbel- und
Kinderkirche mit Abendmahl und liturgischem Gesang aus Georgien, anschließend Gemeindeessen.
Stafflangen So 12.10., 11 Uhr Gottesdienst.
Versöhnungskirche So 12.10., 10.30 Uhr
Gottesdienst mit Kirchenchor und Taufen, Kinderkirche.
Krankenhauskapelle So 12.10., 8.15 Uhr
Gottesdienst.
Blaues Kreuz So 12.10., 18 Uhr Gottesdienst.
Süddeutsche Gemeinschaft
Immer sonntags, 10.45 Uhr Gottesdienst
Rollinstraße 28, ab 10.30 Uhr Kinderprogramm Martinstraße 8.
Neuapostolische Kirche
Immer donnerstags, 20 Uhr und sonntags 9.30 Uhr, Rollinstraße 59.
Freie Christengemeinde
Immer sonntags, 9.30 Uhr Gottesdienst,
Waldseer Straße 99.
Christliche Gemeinde
Immer sonntags, 9.30 Uhr Gottesdienst,
Freiburger Straße 69.
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Immer sonntags, 10 Uhr Gottesdienst
mit Kinderkirche, Schönfeldstraße 3.
Adventgemeinde Biberach
Immer samstags, 9.30 Uhr Gottesdienst
mit Bibelgespräch und Kinderbetreuung,
10.30 Uhr Gottesdienst mit Predigt, Ehinger Straße 39.
Altersjubil äUM
100. Geburtstag
Albertine Wahl
Königsbergallee 4
Dienstag, 30.September
EHE jubil äen
Goldene Hochzeiten
Rita und Erich Dobler
Beim Wiesental 2
Stafflangen
Donnerstag, 2. Oktober
Marie und Guido Bleher
Birkendorfer Straße 28
Donnerstag, 2. Oktober
Sybille und Dr. Dietrich Kautt
Lindelestraße 2
Donnerstag, 2. Oktober
BIBER ACH KOM MUNAL
Amtliche Bekanntmachungen
Öffentliche Zustellung
Frau Smiljina Melenkowitz, zuletzt wohnhaft Bahnhof 12,
88437 Maselheim-Äpfingen, derzeitiger Aufenthalt unbekannt, ist eine Entscheidung der Bußgeldstelle zu eröffnen. Frau Smiljina Melenkowitz wird hiermit Gelegenheit
gegeben, diese Entscheidung innerhalb von zwei Wochen
vom Tage der Bekanntmachung an beim Ordnungsamt,
Bußgeldstelle Hindenburgstraße 29, 88400 Biberach einzusehen. Mit der öffentlichen Zustellung des Dokuments
können Fristen in Gang gesetzt werden, nach deren Ablauf
Rechtsverluste drohen können.
Praxis-/Büroräume zu vermieten
Der Hospital zum Heiligen Geist vermietet ab 1. November 2014 Praxis-/Büroräume im Stadtzentrum in Biberach,
Gymnasiumstraße 14, I. OG, ca. 75,18 m² Nutzfläche
Kaltmiete 640,00 € + 70,00 € Betriebskosten,
Stellplatz 25,00 €; 1.920,00 € Kaution, (EA: Bedarf/103,1
kwh/[m² x a]/2007).
Kontakt: Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft Biberach, Zeppelinring 50, Telefon: 51-530
Vermischtes
Problemstoffe
An drei Stellen wird gesammelt
Kneipp-Verein lädt ein
Singen fördert die Gesundheit
Problemstoff-Sammlungen des Landkreises gibt es am Freitag, 10. Oktober, in Ringschnait am Parkplatz Friedhof (8 bis
8.30 Uhr) und am Samstag, 11. Oktober, in Stafflangen bei
der Raiffeisenbank (9.30 bis 10.15 Uhr) sowie in Mittelbiberach bei der Festhalle (7.45 bis 8.45 Uhr). Angenommen
werden beispielsweise Arzneimittel, Chemikalien, Energiesparlampen, Farben, Lacke, Spraydosen, Leuchtstoffröhren,
Lösungsmittel, Pflanzenschutzmittel und andere schadstoffhaltige Stoffe, die im Mülleimer oder im Abwasser
nichts zu suchen haben. Nicht angenommen werden Altöl,
Altreifen und Starterbatterien sowie Problemstoffe aus Betrieben. Bei Fragen erteilt das Landratsamt Auskunft unter
Telefon 52-6370 (Kreis-Chemiker Friedrich Pfeiffer) und 526133 (Erich Krug).
Am Freitag, 10. Oktober, veranstaltet der Kneipp-Verein Biberach ab 18 Uhr unter der Leitung von Edeltraud Geister
ein geselliges Singen im Nebenzimmer des Gasthofs Grüner
Baum in Biberach. Die Teilnahme ist kostenlos, der gesundheitliche Aspekt ist wissenschaftlich untersucht: Singen belebt Körper, Geist und Seele.
Rotarier spenden 5000 Euro
Kunstaktion noch bis Jahresende
Hospitalrat tagt
Am Donnerstag, 16. Oktober, tagt um 17 Uhr
der Hospitalrat in den Tagungsräumen Ropach 1
und 2, Rollinstraße 36
Tagesordnung
Mit 5000 Euro unterstützt der Rotary Club Biberach-Weisser Turm über die Aktion „1000 Bausteine für die Hospizstiftung Biberach“ die Arbeit des Hospizes Haus Maria. Die
Kunstaktion läuft noch bis Ende des Jahres. Bis dahin möchte Initiator Thomas Knoll 1000 Bausteine verkaufen. Informationen zur Kunstaktion gibt es unter www.knoll-art.de/
hospizprojekt.
1. Der Hospital 2004 – 2014 – 2019
Bericht und Ausblick
2. Verdienstbegrenzung im Waldarbeiterstücklohn
3. Bekanntgaben
4. Verschiedenes
Hinterbliebenenrente
Antrag ist unverzichtbar

und 
Rechnungswesen
• Rechnungsprüfung und Antragswesen

•
Datenverwaltung, Erstellung von Vorlagen und Listen
 
• Büroorganisation,
Sekretariatsaufgaben und
 
allgemeiner
Schriftverkehr
 
• Unterstützung
der Geschäftsführung in allen

Verwaltungsabläufen

Jugendwerk der AWO Württemberg
Winterprogramm
mit vielen Angeboten
Ihr Profil:
 
• Erfahrung
in den beschriebenen Aufgabengebieten
 
•
S
 icherer Umgang mit MS-Office Anwendungen
(Word, Excel, Outlook)

Das neue Programm des Jugendwerks für den Winter
•
Selbständige und zielgerichtete Arbeitsweise



2014/15 ist erschienen. Es enthält viele Angebote für
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Wir
bieten:

•
Anstellung zu 50 % (19,5 Std./Woche)

• Bezahlung nach TVöD
Beliebt sind vor allem die Ski- und Snowboardfreizeiten
• Flexible Arbeitszeitgestaltung nach Absprache
über Weihnachten, Silvester und Fasching in Öster­reich
Interessenten werden gebeten sich bis 26.10.2014 bei
Jugend Aktiv e.V., Ehinger Str. 19, 88400 Biberach mit den
üblichen Unterlagen zu bewerben. Gerne auch per Mail
an bewerbungen@jugendaktiv-biberach.de
Für Auskünfte steht Ihnen Herr König,
Telefon: 07351-51309 gerne zur Verfügung.
Weitere Informationen zu Jugend Aktiv unter
www.jugendaktiv-biberach.de.
Arbeitskreis „Vorsorge treffen“
„Was hat sich bewährt?“
Der Arbeitskreis „Vorsorge treffen“ lädt anlässlich seines zehnjährigen Bestehens am Montag, 13. Oktober,
ins katholische Gemeindezentrum St. Martin ein. Prof.
Dr. Konrad Stolz wird einen Vortrag halten zum Thema:
„Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in der Praxis – was hat sich bewährt?“
Beginn ist um 19 Uhr. Im Vortrag wird die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht erläutert und gefragt, welche Aspekte sich besonders bewährt haben. Eingeladen
sind ehemalige und aktuell aktive Mitarbeiter sowie am
Thema Interessierte. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es beim Betreuungsverein Biberach, Telefon
17869 oder bei der Caritas Biberach-Saulgau, 5005-130.
Fortbildung im Sportkreis
Versicherungen sind das Thema
w w w. g i b - a ch t - i m - v e r ke h r. d e
Immer mehr Männer erhalten eine Hinterbliebenenrente.
Allein in Baden-Württemberg bekamen im vergangenen
Jahr etwa 53 000 Witwer nach dem Tod ihrer Frau oder ihres
eingetragenen Lebenspartners eine finanzielle Absicherung
von der Deutschen Rentenversicherung. Damit hat sich
ihre Zahl von 1998 bis 2013 von 32 000 auf 63 000 Renten
nahezu verdoppelt, wie die Deutsche Rentenversicherung
Baden-Württemberg mitteilt. Auch für die Hinterbliebenen

rente gilt: Eine Rente muss beantragt werden. Dann erhält

Jugend
Aktiv e.V. ist ein gemeinnütziger, freier Träger
die Witwe oder der Witwer in den ersten drei Monaten nach

der
Jugend(sozial)arbeit in Biberach/Riss.
dem Tod die volle Höhe der Rente des verstorbenen Ehepart unsere Verwaltung suchen wir baldmöglichst eine/n
Für
ners. Erst nach diesem sogenannten Sterbevierteljahr wird


geprüft, wie weit eigenes Einkommen angerechnet wird.
Kaufmännische/n
Angestellte/n
(50 %),
 Nähere Informationen bietet die kostenlose Broschüre

Bürokaufmann/-frau
oder Berufsbilder
»Hinterbliebenenrente: Hilfe in schweren Zeiten«. Angefor
mit
vergleichbarer Qualifikation.
dert werden kann sie telefonisch unter 0721 825-23888, per
 
E-Mail an presse@drv-bw.de. Schneller geht das Herunter 
 
laden von der Internetseite www.deutsche-rentenversicheIhre Aufgaben:
 
rung-bw.de.
• Zuarbeit
zur Vereinsbuchhaltung
 
8. Oktober 2014 | 17
und der Schweiz. Das aktuelle Programmheft kann beim
Jugendwerk kostenlos per E-Mail an info@jugendwerk24.
de, unter 0711 945729111 oder auf www.jugendwerk24.
de bestellt werden. Auf der Homepage gibt es zu allen
Themen ausführliche Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung. Für finanziell schwächer Gestellte
gibt es verschiedene Zuschussmöglichkeiten, weitere
Auskünfte hierzu erteilt die Geschäftsstelle des Jugendwerks gerne telefonisch.
Der Sportkreis Biberach veranstaltet am Mittwoch, 29. Oktober, um 19.30 Uhr im Konferenzraum der Geschäftsstelle
der TG Biberach in der Adenauerallee 11 eine Fortbildung
zum Thema „Rund um die Vereinsversicherung“. Unter anderem wird der Sportversicherungsvertrag des Württembergischen Landessportbundes thematisiert. Anmeldungen
w w w. g i b - a ch t - i m - v e r ke h r. d e
unter E-Mail info@sportkreis-biberach.de.
w w w. g i b - a ch t - i m - v e r ke h r. d e
Passen Sie Geschwindigkeit und Fahrweise jetzt den
ständig wechselnden Fahrbahnverhältnissen an.
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ständig wechselnden Fahrbahnverhältnissen an.
Sana Klinik Biberach
Hebammen halten Sprechstunde ab
Die Sana Klinik Biberach bietet mit der Hebammensprechstunde ein neues Angebot für werdende Eltern. Immer
dienstags und donnerstags finden diese Sprechstunden in
der Geburtsstation der Klinik in Biberach statt. Das kostenlose Angebot richtet sich nach Angaben der leitenden Hebamme, Steffi Baumgartl, an Schwangere und ihre Partner,
die sich über die Abläufe vor, während und nach der Geburt
im Klinikum in Biberach informieren und sich hier zur Geburt anmelden möchten. Zudem informieren die Hebammen während der Sprechstunde über alle Fragen rund um
das Thema Stillen. Während der Hebammensprechstunde
werden aber nicht nur Fragen zu den Abläufen im Kreißsaal
und zur Geburt bzw. der Versorgung des Neugeborenen beantwortet. Weitere Informationen zur Geburtsstation der
Sana Klinik gibt es während der regelmäßig stattfindenden
Geburtsinformationsabende (der nächste ist am 23. Oktober ab 19.30 Uhr) und im Internet unter www.kliniken-bc.de
sowie unter Telefon 551255. Anmeldungen für die Hebammensprechstunde werden unter der gleichen Rufnummer
entgegengenommen.
Biber ach kom munal
18 | 8. Oktober 2014
Die Woche im Überblick
Datum
zeit
ort, Treffpunk t
Ver anstaltung
Do, 9. Oktober
7 Uhr
Memminger Straße
Piesenkopf Überschreitung bei Balderschwang, Alpenverein Biberach
Do, 9. Oktober
14 Uhr
Friedenskirche
Seniorennachmittag Friedenskirche
Do, 9. Oktober
14.30 Uhr
Ochsenhauser Hof
Singkreis
Do, 9. Oktober
18 Uhr
Museum Biberach
Sonderausstellung „Fotografie 1900–2000“, Werkspräsentation Ferdinand Joesten
Do, 9. Oktober
19 Uhr
Stadthalle Biberach
„Woyzeck“, Württembergische Landesbühne Esslingen
Do, 9. Oktober
20 Uhr
Stadtbücherei
„Vegan für alle“ Vortrag mit Jan Bredack
Fr, 10. Oktober
14 Uhr
Sennhofsaal
Fundsachenversteigerung
Fr, 10. Oktober
14.30 Uhr
Museum Biberach
Kinder im Museum
Fr, 10. Oktober
15 Uhr
Ochsenhauser Hof
„Mir kennet älles – sogar Hochdeitsch!“, Bildvortrag
Fr, 10. Oktober
16 Uhr
Evangelischer Friedhof, Memminger Straße
StadtVerführung Biberach
Fr, 10. Oktober
18 Uhr
Dollinger-Realschule
Beginn Anfängerkurs Sportfechten für Kinder ab Jahrgang 2006
Fr, 10. Oktober
19 Uhr
Volksbank Biberach
Welttag für seelische Gesundheit – Leben mit Schizophrenie
Fr, 10. Oktober
19.30 Uhr
Stadthalle Biberach
„Oliver“, Musikal-Kooperation Jugendkunstschule und Pestalozzi-Gymnasium
Fr, 10. Oktober
20 Uhr
Gigelberghalle
„Da Huawa, da Meier und I“, Musik-Kabarett
Fr, 10. Oktober
20 Uhr
Volkshochschule
Die Bedeutung des Vaters in der Erziehung, Vortrag
Fr, 10. Oktober
20.30 Uhr
Jazzkeller
„Stadt der Musik“, Pop-Rock-Konzert
Fr, 10. Oktober
21 Uhr
Abdera
Stufenfest PG2
Sa, 11. Oktober
8 Uhr
Marktplatz
Informationsstand und Markt mit georgischen Produkten
Sa, 11. Oktober
10.30 Uhr
Stadtbücherei
Bilderbuchgeschichten
Sa, 11. Oktober
11 Uhr
Rathaus
Offizieller Empfang der Gäste aus Telawi und ihre Gastgeber
Sa, 11. Oktober
15 Uhr
Spitalhof – Museum
StadtVerführung Biberach
Sa, 11. Oktober
18 Uhr
Pestalozzi-Gymnasium
TG Biberach – TSV Heiningen Frauen Württembergliga
Sa, 11. Oktober
19 Uhr
Traumpalast
Verdi: Macbeth, The Metropolitan Opera live im Traumpalast
Sa, 11. Oktober
19.30 Uhr
Stadthalle Biberach
„Oliver“, Musikal-Kooperation Jugendkunstschule und Pestalozzi-Gymnasium
Sa, 11. Oktober
20 Uhr
Abdera
Philipp Weber, Kabarett
Sa, 11. Oktober
20 Uhr
Gigelberghalle
Georgische Polyphonie und deutscher Chorgesang
Sa, 11. Oktober
20 Uhr
Pestalozzi-Gymnasium
TG Biberach – SC Lehr Männer Bezirksliga
So, 12. Oktober
7 Uhr
Parkplatz Memminger Straße
Vordere Scheinbergspitze 1926 m, Ammergauer Alpen, Alpenverein Biberach
So, 12. Oktober
11 Uhr
Volkshochschule
Biberacher Filmfestspiele und der Deutsche Film, Vortrag mit Adrian Kutter
So, 12. Oktober
11.15 Uhr
Museum Biberach
Sonderausstellung „Fotografie 1900–2000“, Führung mit Steffen Dietze
So, 12. Oktober
14 Uhr
Spitalhof – Museum
StadtVerführung Biberach, mit Weinprobe
So, 12. Oktober
15 Uhr
Gemeindehaus Heilig-Geist-Gemeinde
Jubiläumsfeier NABU Biberach
So, 12. Oktober
16 Uhr
Stadtpfarrkirche St. Martin
Magnificat und Gloria von John Rutter, Konzert
So, 12. Oktober
16 Uhr
Komödienhaus
„Im Lauf der Zeit“, Deutsch-Georgisches Jugendtheater
So, 12. Oktober
17 Uhr
Gemeindezentrum St. Martin
Glauben heute – Ein Glaubenszeugnis
So, 12. Oktober
18 Uhr
JUKS – Jugendkunstschule
vhs-Filmreihe: Die Farbe des Ozeans
So, 12. Oktober
19 Uhr
Stadthalle Biberach
„Weiberpower Pur“
Mo, 13. Oktober
8.30 Uhr
Volksbank Biberach
Welttag für seelische Gesundheit – Leben mit Schizophrenie
Biber ach kom munal
8. Oktober 2014 | 19
Mo, 13. Oktober
14 Uhr
Ochsenhauser Hof
Mundharmonikagruppe
Mo, 13. Oktober
15 Uhr
Familienzentrum
Café Global „Heimat“
Mo, 13. Oktober
17 Uhr
Rathaus, Ratssaal
Gemeinsamer Ausschuss Verwaltungsgemeinschaft Biberach
Mo, 13. Oktober
19 Uhr
Gemeindezentrum St. Martin
Zehnjähriges Bestehen des Arbeitskreises „Vorsorge treffen“, Vortrag
Mo, 13. Oktober
19 Uhr
Stadtbücherei
Prof. Dr. Michael Göring liest: Vor der Wand
Di, 14. Oktober
8.30 Uhr
Volksbank Biberach
Welttag für seelische Gesundheit – Leben mit Schizophrenie
Di, 14. Oktober
13.30 Uhr
Jordanbad
Rund um den Jordanberg, Schwäbischer Albverein
Di, 14. Oktober
18 Uhr
TG Gaststätte
Handelsabkommen TTIP, Diskussionsrunde
Mi, 15. Oktober
8.30 Uhr
Volksbank Biberach
Welttag für seelische Gesundheit – Leben mit Schizophrenie
Mi, 15. Oktober
15 Uhr
Spitalhof – Museum
StadtVerführung Biberach
Mi, 15. Oktober
18 Uhr
Volksbank Biberach
Welttag für seelische Gesundheit – Leben mit Schizophrenie
Mi, 15. Oktober
19 Uhr
Gemeindezentrum St. Martin
Zwei Filme zum Nachdenken; Lokale Agenda 21, Weltladen, AKE
Mi, 15. Oktober
19.30 Uhr
Stadtbücherei
vhs-Vortrag: Arzt-Patienten-Forum
Mi, 15. Oktober
20 Uhr
Volkshochschule
„Biberach Weiter Bauen“, Vortrag mit BM Christian Kuhlmann
Mi, 15. Oktober
20 Uhr
Rathaus
Projekte und Initiativen in der Partnerstadt Telawi, Gesprächsabend
Mi, 15. Oktober
20 Uhr
Abdera
„Schnüffelfete“, Studentenparty
Musikverein Rißegg-Rindenmoos
Sichelhenke zum Erntedank
Der Musikverein Rißegg-Rindenmoos
veranstaltet am Sonntag, 12. Oktober, in der Turn- und Festhalle Rißegg
eine Sichelhenke.
NotrufNummerN
NotrufNummerN
im
Biberach
im Landkreis
Landkreis
im Landkreis
Biberach
Biberach
Beginn ist um 9.30 Uhr mit einem
ökumenischen
Erntedank-Gottes-
/ Notarzt
Rettungsdienst
/ Notarzt
112Rettungsdienst
112
112
Feuerwehr
112Feuerwehr
112
112
Polizei
110Polizei
110
110
Krankentransporte
Krankentransporte
19222
19222
19222
(aus dem Mobilfunknetz
mit Vorwahl 07351)
Ärztlicher
07351
19292 Notdienst
07351
19292
07351
19292
07351
07351
19292
19292
Notdienst
Kinderärztlicher
Kinderärztlicher
Notdienst
Notdienst
0180Kinderärztlicher
19293
43
Kinderärztlicher
Notdienst
0180
19293
43
0180
0180
19293
19293
43 43
0180
1929343
für den Landkreis Biberach und Teile des
Alb-Donau-Kreises. Bitte beachten Sie die
Hinweise in der örtlichen Presse!
für den Landkreis Biberach und Teile des
Alb-Donau-Kreises. Bitte beachten Sie die
Hinweise in der örtlichen Presse!
dienst. Von 11 Uhr an spielt die Stimmungskapelle „Rössler-Musikanten“.
Der Mittagstisch wird mit regionalen
Speisen gedeckt, auch vegetarischen.
Ab 14 Uhr steht Familienkaffee, Kinderbasteln und Instrumentenvorstellung auf dem Programm.
Mettenberger Sichelhenke
Festglück dank Abrissverzögerung
Am 11. und 12. Oktober veranstaltet
der Musikverein Mettenberg in der
Turn- und Festhalle seine „Original
Mettenberger Sichelhenke“.
Eigentlich hatte niemand mit der
Veranstaltung in diesem Jahr gerechnet, weil die Mettenberger Halle
abgerissen sein und einem Neubau
Platz machen sollte. Zum Glück für
die Traditionsveranstaltung: Hallenabriss und Neubau verzögern sich,
damit muss auf die Sichelhenke und
die beliebte Metzelsuppe nicht verzichten werden.
Auftakt ist am Samstag um 20 Uhr mit
einem bunten Unterhaltungsabend, der
von den Mettenberger Vereinen gestaltet wird. Im Anschluss an das Programm
ist Erntetanz. Der Sonntag beginnt mit
einem ökumenischen Erntedankgottesdienst um 9.30 Uhr. Im Anschluss unterhalten „Hannes und seine Schlawiner“ die
Gäste musikalisch zum Frühschoppen und
Mittagstisch. Die Nachmittagsunterhaltung bei Kaffee und Kuchen übernehmen
der Akkordeon-Spielring Mettenberg und
der Schulchor der Grundschule, bevor die
Musikkapelle Mettenberg die Sichelhenke
ausklingen lässt.
Biber ach kom munal
20 | 8. Oktober 2014
Notdienste und Öffnungszeiten
Notrufe / Notdienste
Polizei 110, Feuerwehr 112
Notarzt Rettungsdienst 112
Ärztlicher Notdienst Biberach
19292, www.arztdienst.net
Kindernotfall 0180 1929343
Zahnärztlicher Notdienst Biberach
0180 5911610
Apothekennotdienst 0800 0022833
Giftnotruf 0761 19240
e.wa riss Störungsdienst Strom
0800 3629477
Gas Wasser Wärme 9030
Bereitschaftstelefon städtischer
Bauhof 51-288
Kartensperre
(Handy-, Kunden-, EC- und Kreditkarten)
116116
Kabel-BW Kundenservice 01805 888150
Hilfe & Beratung
Nummer gegen Kummer
Kinder- und Jugendtelefon
Mo bis Sa 14 bis 20 Uhr,
0800 1110333
Elterntelefon
Mo bis Fr 9 bis 11 Uhr, Di und Do 17
bis 19 Uhr, 0800 1110550
Schwangerschaftsberatung Caritas
5005-150
Schwangerschaftsberatung LRA
52-6151
Sozial- und Lebensberatung
für Frauen / Frauenschutzhaus Caritas
5005-160
Drogen- und Suchtberatung Blaues Kreuz 71367
Caritas 5005-170
Hospizgruppe Biberach
Einsatzleitung 0170 4889929
Gemeindepsychiatrisches Zentrum
Zeppelinring 26, Tagesstätte und Sozialpsychiatrischer Dienst Tel. 587950
Verbraucherzentrale
Baden-Württemberg
Haushalt Freizeit TK
0900 1774441
Patientenberatung
Mo und Do
von 14 bis 18 Uhr Di und Mi von 10 bis 14 Uhr
0180 3117722
Ochsenhauser Hof – Seniorentreff
Gymnasiumstraße 28
Mo bis Fr 13.30 bis 17.30 Uhr
Telefon 51-272
info@oho-bc.de, www.oho-bc.de
Seniorenbüro Biberach
Zeppelinring 50
Telefon 51-553
Fax 51-117
seniorenbuero@biberach-riss.de
Öffnungszeiten
Di von 9.30 bis 12.30 Uhr
Mi von 10.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 18 Uhr
Do von 10.30 bis 12.30 Uhr
Bürger für Bürger
Bürozeiten Mo und Do von 15.30 bis
17.30 Uhr, Ochsenhauser Hof 2. OG
827127, www.bfb-biberach.de
Ehrenamtliche Hilfe für alle Bürger
in verschiedenen Situationen des
täglichen Lebens
Krankenhaus-Lotsen
von Bürger für Bürger
Ehrenamtliche Unterstützung von Patienten, die in das Krankenhaus müssen:
vor, während und nach Klinikaufenthalt
Mo bis Fr von 8 bis 19.30 Uhr
01578 1941989
Polizei 110
Bahnhofsmission
Bahnhof, Gleis 1
Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr
Öffnungszeiten städtischer Ämter
und öffentlicher Einrichtungen
Allgemeine Sprechzeiten: Mo bis Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Mi von 14 bis 18 Uhr
Termine nach Vereinbarung möglich.
Städtische Archive
Schulstraße 8
Öffnungszeiten für Benutzung
im Lesesaal (um Voranmeldung
wird gebeten):
Mi und Do von 8.30 bis 12.30 Uhr
und 14 bis 18 Uhr
Bürgerinformation im Rathaus Mo bis Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Mo, Di, Do von 13.30 bis 16.30 Uhr
Mi von 13.30 bis 18 Uhr
Sa von 9.30 bis 12.30 Uhr
Stadtkasse Mo bis Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Mi (zusätzlich) von 14 bis 18 Uhr
Friedhofsverwaltung
Rindenmooser Straße 1
Mo bis Fr 8 bis 12 Uhr,
nachmittags nach telefonischer
Vereinbarung 51-222
Stadtbücherei
Di bis Fr von 10 bis 19 Uhr
Sa von 10 bis 14 Uhr
www.medienzentrum-biberach.de
Einwohnermeldestelle
(auch Pässe, Ausweise) Mo und Mi von 8 bis 18 Uhr
Di, Do, Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Sa von 9.30 bis 12.30 Uhr
Kartenservice Stadthalle und
Tourismus & Stadtmarketing
Mo bis Fr von 15 bis 17 Uhr
Mo bis Mi, Fr, Sa, von 10 bis 12 Uhr
Mi durchgehend 10 bis 17 Uhr
kartenservice@biberach-riss.de
www.kartenservice-biberach.de
Kartentelefon
Wochenblatt 189911
SZ-Ticketbox 0751 5691557
Volkshochschule
Mo, Mi von 9 bis 18 Uhr
Di von 9 bis 12.30 Uhr
Do von 9 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr
Fr von 9 bis 12.30 Uhr
www.vhs-biberach.de
Lernwerkstatt Stadtbücherei und vhs
Di bis Fr von 10 bis 19 Uhr
Sa von 10 bis 14 Uhr
Bruno-Frey-Musikschule
Öffnungszeiten Verwaltung:
Wielandstraße 27:
Mo bis Do von 10 bis 13 Uhr
und von 14 bis 17 Uhr
Fr von 10 bis 13 Uhr
Wilhelm-Leger-Str. 4
(Ganztagszentrum):
Di bis Do von 8.30 bis 14 Uhr
Während der Schulferien ist die
Bruno-Frey-Musikschule geschlossen.
Museum Biberach
Di, Mi, Fr von 10 bis 13 Uhr
und von 14 bis 17 Uhr
Do von 10 bis 13 Uhr
und von 14 bis 20 Uhr
Sa, So von 11 bis 18 Uhr
Wieland-Museum
Saudengasse 10/1,
Telefon 51-336
Mi bis So, 14 bis 17 Uhr,
www.wieland-museum.de
Hallenbad
Mo Schul- und Vereinsbetrieb
Di + Do 12 bis 22 Uhr Spätbadetag
Mi 12 bis 20 Uhr, Fr 9 bis 20 Uhr
Sa + So 9 bis 20 Uhr
feiertags ab 9 Uhr, www.swbc.de
Öffnungszeiten des Recyclingzentrums Ulmer Straße
Bis 31. Oktober:
Di und Mi 9 bis 17 Uhr, Do 14 bis 17 Uhr
Fr 9 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 16 Uhr
Mo geschlossen
Notarzt 112
Standorte der Glas-, Papierund Altkleidercontainer
– Weißes Bild / St.-Georgs-Weg /
Brücke Fünf Linden (Reithalle)
– Hochvogelstraße / Säntisweg
–Weingartenbergstraße
– Pflugschule, Wielandstraße 30
–Wolfental
– Landratsamt Parkplatz, Saudengasse
– Brücke Adenauer-Allee
(Parkplatzzufahrt)
– Wetterkreuzstraße / Kreuzung
Saulgauer Straße
– Stadtfriedhof Bushaltestelle,
Rindenmooser Straße /
Amriswilstraße
– Berliner Platz / Astiallee / Köhlesrain
– Berufsschulzentrum Parkplatz,
Leipzigstraße (Aldi)
– Neukauf Parkplatz, Heusteige 1
– Bergerhausen, Winterreuter Straße
– Mozartstraße 10–28
– Rißstraße / Richtung Autohaus
Munding / gegenüber e.wa riss
– Kaufhaus Marktkauf,
Sandgrabenstraße
– Rißegg (Grundschule)
– Stafflangen (Bauhof)
– Ringschnait (Landwirt Winter)
Ortsverwaltung Mettenberg
Mo, Do, Fr 8.30 bis 11.30 Uhr
Di, 15 bis 19 Uhr, Telefon 72021
Ortsverwaltung Rißegg
Mo, Mi, Fr 8.30 bis 11.45 Uhr
Di 8.30 bis 11.45 Uhr, 14 bis 17 Uhr
Do 14 bis 18.30 Uhr, Telefon 21081
Ortsverwaltung Ringschnait
Mo bis Fr 8.30 bis 12 Uhr
Fr 14 bis 17 Uhr, Telefon 07352 2341
Ortsverwaltung Stafflangen
Mo bis Mi, Fr 8 bis 12 Uhr
Di 18.30 bis 19 Uhr, Telefon 07357 2326
Zusätzliche Termine mit dem
Ortsvorsteher nach Absprache
Sonderöffnungszeiten stehen
im redaktionellen Teil
– Alle Angaben ohne Gewähr –
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