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FERTIGUNGS- & MASCHINENAUTOMATION
01 Die Preisauszeichnungswaage PAW 2000 von Leich und Mehl schafft bis zu 160 Auszeichnungen pro Minute
Gabelsensoren und
Barcodeleser für Preisauszeichnungswaagen
Leich und Mehl produziert seit mehr als 25 Jahren Preisauszeichnungswaagen.
Bei seiner neuesten Waagengeneration setzt der Spezialist auf Gabelsensoren
und Barcodescanner von Leuze Electronic. Dabei überzeugten den Maschinenbauer unter anderem die Kompaktheit und dennoch hohe Leistungsfähigkeit der
Komponenten.
Text: Dieter Esslinger
ach Angaben von Leich und Mehl zählen seine PreisausN
zeichnungswaagen (Bild ) zu den Premiumprodukten
in der Branche. Dabei macht Geschäftsführer Dr. Florian
Mehl die Premiumqualität seiner Waagen vor allem an deren
SPS IPC Drives
↗ Leuze Electronic GmbH + Co. KG: Halle 7A, Stand 238
40
Zuverlässigkeit und damit einhergehend an geringen Unterhaltskosten mit wenig Verschleiß und hoher Langlebigkeit
fest. Letztlich sei es die solide Mechanik der Anlagen, mit der
sich das Unternehmen einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet
habe. Eingesetzt werden die Preisauszeichnungswaagen der
Leich und Mehl GmbH Wäge- und Etikettiertechnik [1]
unter anderem in der industriellen Lebensmittelfertigung
im Bereich der Verpackung von Fleisch über Käse bis hin zu
Obst und Gemüse.
www.etz.de S5/2013
„Die Qualität spiegelt sich wider in einem exakten und
sauberen Druckbild der Etiketten, die richtig platziert sind
und schlussendlich an der Ladenkasse sicher gelesen werden
können“, kommt Dr. F. Mehl auf die hauseigene Druckertechnik zu sprechen. Die neueste Generation der Preisauszeichnungswaagen, die PAW 2000, ist auf bis zu 160 Auszeichnungen pro Minute bei einer Druckgeschwindigkeit
von bis zu 300 mm/s ausgelegt und zugelassen. Die darin
eingesetzten Sensoren, unter anderem die Gabelsensoren
und die Barcodeleser von Leuze Electronic [2], tragen zu
dieser Performance bei.
Etiketten exakt detektieren
Mit ihren kurzen Ansprechzeiten und hohen Wiederholgenauigkeiten sorgen die Gabelsensoren GS 61 auch bei hohen
Geschwindigkeiten für ein exaktes Erkennen der Etiketten
auf der Trägerfolie und für eine genaue Druckposition
(Bild ). „Je genauer man den Anfang und das Ende der Etiketten erkennen kann, desto exakter stimmt das Druckbild“,
betont Thomas Steudle, Leiter Service bei Leich und Mehl.
Besonders gefällt ihm, dass der Gabelsensor GS 61 mit nur
einer Grundeinstellung eine breite Palette an Etiketten mit
unterschiedlichen Farben und auf allen Trägerfolien zuverlässig erkennt. „Wir stellen den Sensor über Potentiometer
einmal ein, und es war bisher selten der Fall, dass beim Kunden nachgeregelt werden musste“, sagt T. Steudle.
Als ein Grund für die Wahl dieser Gabelsensoren wird
deren kompakte Bauform angegeben: Leuze Electronic ver-
02 Leuze Electronic gibt die GS 61 als die weltweit kleinste
optische Gabellichtschranke in Industriequalität an. Sie passt
mit ihrem Slimline-Design gut in die Druckergehäuse der neuen
Generation Preisauszeichnungswaagen PAW 2000
marktet sie als die weltweit kleinste optische Gabellichtschranke in Industriequalität für die Etikettiertechnik. Mit
3 mm Maulweite und einem flachen, im neuen SlimlineDesign konstruierten unteren Gabelschenkel lässt sie sich
auch in enge Einbausituationen integrieren. Bei der schnellen Ausrichtung des Etikettenbandes hilft eine gut sichtbare
Markierung.
Halle 7, Stand 115
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der Microsoft Corporation in
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Ländern.
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FERTIGUNGS- & MASCHINENAUTOMATION
03 Die Barcodeleser BCL 8 prüfen den Barcode
04 Barcodeleser der Baureihe BCL 300 detektieren bei Zufuhr
der Produkte im Mix
Kompaktheit gefragt
Auch bei den Barcodelesern BCL 8 (Bild ) war die Baugröße ein entscheidendes Kriterium für deren Wahl. Integriert
im Druckergehäuse der Preisauszeichnungswaage PAW
2000 prüft das Gerät unmittelbar nach dem Druck, ob der
aufgebrachte Barcode lesbar ist. Mit Abmessungen von
40,3 mm × 48 mm × 15 mm passen die Barcodeleser zwischen die eng geführten Folienbahnen der PAW-Drucker.
Ihre industrielle Ausführung in Schutzart IP67 verdanken
sie einem stabilen Metall-/Glasgehäuse und dem M12-Steckverbinder.
Je nach Bedarf können die Scanner dank verschiedener
Optiken sowohl mit frontseitigem als auch mit einem seitlichen Strahlaustritt eingesetzt werden. So lassen sich Leseaufgaben in engem Raum realisieren. Die Geräte zeichnen
sich durch ihr großes Lesefeld mit hoher Tiefenschärfe aus.
Sie decodieren damit Codes mit einer Modulgröße von
125 µm bis 500 µm. Dabei trägt die hohe Scanrate mit bis
zu konstanten 600 Scans pro Sekunde zu großer Zuverlässigkeit in der Applikation bei.
Je nach Anforderung werden die Barcodeleser optional
auch außerhalb des Druckers installiert – am Auslauf der
mit dem neuen Etikett gekennzeichneten Produkte. Dies
kann sowohl von oben als auch von unten erfolgen, falls
Etiketten von unten auf Packungen zu kleben sind. Die
Scanner übernehmen dann zusätzlich die Kontrolle, ob die
Etiketten tatsächlich auf die Packungen aufgebracht wurden.
„In manchen Fällen gehört dazu noch die Prüfung, ob der
vorgedruckte Barcode der Richtige ist“, sagt T. Steudle.
Aufgabe setzt Leich und Mehl die Barcodeleser der Baureihe
BCL 300 ein (Bild ).
Mit Reichweiten bis 700 mm ist diese Geräteversion ideal
geeignet, um unterschiedliche Produkte mit entsprechend
abweichenden Packungsgrößen, sprich Lesehöhen zu detektieren. Auch hier ist die vergleichsweise kompakte Bauform
von Vorteil: Sie trägt dazu bei, dass eine Platzierung sehr
nahe an der Förderstrecke möglich ist. Die hochwertige Optik ermöglicht eine große Tiefenschärfe und einen breiten
Öffnungswinkel, mit dem die Produkte auf einer breiten
Förderstrecke erfasst werden. Dabei sind die Geräte einfach
zu applizieren, da weder der Fokus verstellt noch die Scanrate angepasst werden müssen.
Prozesssteuerung mit Lichtschranken
Zur Standardausstattung der PAW 2000 gehören auch zwei
Reflexions-Lichtschranken unmittelbar vor der Waage an
der Zuführstrecke. Eine der beiden Lichtschranken detektiert die ankommenden Produkte, um gegebenenfalls durch
Reduzierung der Fördergeschwindigkeit einen ausreichenden Abstand der Produkte für die zum Wiegen notwendige
Zeit herzustellen. Die zweite Lichtschranke gibt das Signal
zum Start des Wäge- und Etikettiervorgangs – für eine optimale Auszeichnung.
(ih)
Literatur
[1] Leich und Mehl GmbH, Kernen:
www.leichundmehl.de
[2] Leuze Electronic GmbH & Co. KG, Owen:
www.leuze.de
Ideale Lösungen für jede Applikationsanforderung
Oft müssen auf der PAW 2000 unterschiedliche Produkte
auch im Mix gewogen und ausgezeichnet werden können.
In den hierfür konzipierten Anlagen, mit denen Leich und
Mehl im modularen Aufbau die Anforderungen seiner Kunden realisiert, ist zusätzlich an der Zuführ-Förderstrecke ein
weiterer Barcodescanner installiert. Dieser übernimmt die
Erkennung der ankommenden Produkte über einen im Vorfeld bereits aufgebrachten Barcode, sodass im Drucker das
Etikett mit den passenden Angaben erstellt wird. Für diese
42
Autor
Dieter Esslinger ist Produktmarketingmanager bei der Leuze Electronic GmbH
+ Co. KG in Owen.
dieter.esslinger@leuze.de
www.etz.de S5/2013
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Kunst und Fotos
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