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JT 2014 Einladungsbüchlein - TKHL

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Jahrestagung 2014
Mittwoch, 12. November
Primarschule Tobel – Tägerschen
Hauptstrasse 11
9555 Tobel
Knotenpunkt
Liebe Tagungsteilnehmerinnen, liebe Tagungsteilnehmer
Laut synonyme.woxikon.de steht Knotenpunkt auch für die Worte Brennpunkt,
Drehpunkt, Mitte, Mittelpunkt, Sammelpunkt, Schnittpunkt, Zentrum, Achse,
Herz, Herzstück, Kern, Konvergenzpunkt und Nabel.
Im Brennpunkt der Jahrestagung TKHL 2014 steht das Angebot der Schulpsychologie und Schulberatung des Kantons Thurgau (SPB). Zusätzlich können
sich Interessierte über den Kooperationsplaner aus erster Hand informieren.
Geografisch bewegen wir uns im Thurgau auf der Nord-Süd-Achse zwischen
Kreuzlingen und Fischingen und auf der Ost-West-Achse zwischen Horn und
Diessenhofen. Ein eigentliches Zentrum ist nicht auszumachen. Wir fühlen uns
deshalb frei, die Tagungen jährlich an wechselnden Orten durchzuführen.
Dies im Bewusstsein, dass die Anfahrtswege nie für alle Teilnehmenden günstig
gelegen sind.
Das Zentrum unserer Tagung befindet sich in der Primarschulturnhalle unseres
Gastgebers Tobel-Tägerschen. In der Mitte der Woche wird das Primar- und
Sekundarschulgelände zum Nabel der heilpädagogischen Lehrpersonen.
Judith Rieser, Leiterin der Schulpsychologie und Schulberatung wird uns an
diesem Sammelpunkt das Herzstück ihrer Abteilung näher bringen. Die Kernbotschaften aus dem Amt für Volksschule übermittelt uns Walter Berger. Anne
Varenne legt uns die Anliegen des Berufsverbandes Bildung Thurgau ans Herz.
Das Herzstück der Tagungsorganisation ist die neue Homepage www.tkhl.ch.
Über unsere Website erfolgen eure Anmeldungen für die 15 Workshops, welche doppelt angeboten werden und je 45 Minuten dauern.
In der Konferenz vereinen sich Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, Sonderschullehrpersonen, Logopädinnen und Logopäden, Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten, DaZ-Lehrpersonen und Stütz- und
Förderlehrpersonen. Einen exakten Schnittpunkt unter diesen Berufsgruppen
auszumachen ist nicht einfach. Wir hoffen, dass wir mit dem breiten Workshopangebot eure Interessen im Kern treffen werden.
Eine grosse Herausforderung in der Planung einer Tagung mit rund 250 Personen ist das Zeitmanagement. Finden sich alle Workshopteilnehmerinnen und teilnehmer pünktlich an den vorgesehenen Sammelpunkten ein, werden wir
die Konferenz wie gewohnt im geplanten Zeitraum durchführen können.
Ein Konvergenzpunkt ist die Bühne der Turnhalle. Die vier Sitze der Vorstandsmitglieder werden im geschäftlichen Teil mit dem Segen der Mitglieder durch
drei weitere, bisher vakante Sitze ergänzt. Marie-Anne Rutishauser, Marisa
Brunetti und Doris Wüst stellen sich zur Wahl. Im ausgeglichenen Siebnergremium wird der Vorstand im folgenden Jahr zu einem kompetenten Drehpunkt
heilpädagogischer Anliegen im Kanton Thurgau.
Ich wünsche euch an der Jahrestagung herzliche Begegnungen mit euren
Berufskolleginnen und –kollegen und den Workshopleitungen.
Roland Züger, Präsident TKHL
2
Grusswort des Gastgebers
Als Präsident der Primarschulgemeinde TobelTägerschen begrüsse ich die Vertreterinnen
und Vertreter vom Amt für Volksschule, den
übrigen Teilkonferenzen sowie die heilpädagogischen Lehrpersonen zur TKHL-Tagung hier in
Tobel.
Die Primarschule Tobel-Tägerschen ist in die politische Gemeinde TobelTägerschen integriert. Im Organigramm der Gemeinde erscheint die Schulbehörde als Schulkommission. Eine weitere Besonderheit ist die Personalunion
von Schulpflege und Schulleitung. Die Schule führt zwei Kindergärten und je
drei altersdurchmischte Unter- und Mittelstufenklassen. Vor Jahren war die
Schule zudem eine Pionierschule in der integrativen Sonderschulung. Es freut
uns, dass die Konferenz der heilpädagogischen Lehrpersonen 2014 hier bei
uns in Tobel durchgeführt wird. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern interessante Workshops und einen erlebnisreichen Tag in unserer
Schule.
Bernhard Koller, Schulkommissionspräsident
Anreise
Der Tagungsort ist auch bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar
und liegt ca. zehn Gehminuten von den Bahnhöfen Tobel–Affeltrangen oder
Tägerschen entfernt.
Wir bitten mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.
Parkplätze
Parkplätze stehen westlich des Sportplatzes zur Verfügung.
3
Programm der Jahrestagung TKHL 2014
13.30
Saalöffnung
13.50
Begrüssung
14.00
Amt für Volksschule, Walter Berger
14.20
Bildung Thurgau, Anne Varenne
14.30
Eingangsreferat von Judith Rieser, Leiterin Abteilung Schulpsychologie
und Schulberatung
15.15
Workshop 1
16.00
Pause
16.30
Workshop 2
17.30
Konferenzgeschäfte
1. Wahl der Stimmenzähler
2. Genehmigung der Traktandenliste
3. Protokoll der Jahrestagung 2013
4. Jahresbericht 2013/2014
5. Jahresrechnung und Revisorenbericht
6. Verabschiedung
7. Ergänzungswahlen Vorstand
8. Wahl Delegierte Bildung Thurgau
9. Statutenänderung
10. Weiterbildung Kurse (WBK)
11. Verschiedenes
12. Die Mitglieder haben das Wort
18.00
Ende der Versammlung
Traktandum 7, Ergänzungswahlen Vorstand
Marie-Anne Rutishauser (SHP Sek1), Marisa Brunetti (SHP Kindergarten und Primarstufe) und Doris Wüst (SHP Primarstufe) stellen sich zur Wahl in den Vorstand. Die drei Kandidatinnen haben im laufenden Jahr bereits ihre Tätigkeit
im Vorstand aufgenommen.
Traktandum 8, Wahl Delegierte Bildung Thurgau
Cécile Roduner tritt als Suppleantin der DV Bildung Thurgau zurück.
Als Nachfolgerin stellt sich Barbara Mani zur Wahl. Die Anzahl der Delegierten
richtet sich nach der Anzahl Mitglieder unserer Konferenz bei Bildung Thurgau.
Dank gestiegener Mitgliederzahl stehen der TKHL zusätzlich zwei Sitze zu.
Interessierte für vakante Sitze melden sich beim Präsidenten r.zueger@tkhl.ch.
4
Traktandum 9 Statutenänderung
Über die ordentlichen Wahljahre soll Klarheit herrschen. Der Vorstand beantragt der Mitgliederversammlung deshalb folgende Statutenänderung:
2. Organe
Amtsperiode:
1. Die Amtsperiode beträgt für alle Funktionen vier Jahre, eine Demission
ausserhalb der Amtsperiode ist möglich.
Ergänzung mit neuem Absatz:
2. Die ordentlichen Wahljahre für alle Funktionen entsprechen den Schaltjahren ab 2016.
Mitteilungen zur Tagung
Anmeldung für die Workshops auf www.tkhl.ch
Die Anmeldungen für die Workshops erfolgt elektronisch. Wir bitten um sofortige Anmeldung möglichst bis zu den Herbstferien auf www.tkhl.ch, spätestens
jedoch bis zum 29. Oktober 2014. Mit einer frühzeitigen Anmeldung wird den
Workshopanbietern die Planung erleichtert. Spätere Anmeldungen können an
der Jahrestagung durch manuelles Eintragen auf den bereit liegenden Teilnehmerlisten mit den noch vorhandenen Plätzen berücksichtigt werden.
Beginn der Tagung: 13.50 Uhr
Wir bitten alle Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer, pünktlich zu erscheinen. Die Turnhalle ist ab 13.30 geöffnet.
Teilnahme an der Tagung
Die TKHL führt die Jahrestagung im Auftrag des Amtes für Volksschule durch.
Für Kleinklassenlehrpersonen, Sonderschullehrpersonen und Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen mit einem Pensum von mehr als 40% ist
die Teilnahme obligatorisch.
Lehrpersonen mit einem kleineren Pensum, pensionierte Mitglieder sowie
Pädagogische Therapeutinnen und Therapeuten sind herzlich eingeladen.
5
Entschuldigungen
Begründete Entschuldigungen (Krankheit, Unfall, Weiterbildung, Beschäftigungsgrad unter 40%, Verpflichtung bei einem anderen Arbeitgeber) sind
schriftlich oder per Mail an den Präsidenten zu richten:
Roland Züger, Wäldistrasse 26, 8274 Tägerwilen, r.zueger@tkhl.ch
Anträge
Anträge zu den traktandierten Geschäften sind schriftlich bis spätestens
29. Oktober an den Präsidenten zu richten.
Jahresbeitrag
Der Jahresbeitrag der TKHL beträgt Fr. 30.-. Wir bitten die Mitglieder, diesen mit
dem beigelegten Einzahlungsschein zu bezahlen.
Adressverwaltung / Einladungen
Wir bitten, Kolleginnen und Kollegen, die keine Einladung erhalten haben, die
eigene Schulverwaltung zu informieren und sich beim Präsidenten TKHL zu
melden. Adressänderungen und Mutationen werden über die Schulgemeinden direkt an die kantonale Verwaltung gemeldet. Das Einladungsbüchlein in
elektronischer Form befindet sich auf www.tkhl.ch.
Regelung Tagungsbeitrag des Kantons
Zusätzlich zu den Pauschalen zur Führung der Konferenzgeschäfte (Leistungsvereinbarung mit dem DEK) erhält Bildung Thurgau für jedes teilnehmende
Mitglied den Betrag von Fr. 25.-. Wir bitten deshalb, euch auf den vorliegenden Präsenzlisten einzutragen.
Präsenzlisten
Die Präsenzlisten liegen auf. Sie sind nach dem Alphabet gegliedert. Lehrpersonen der Sonderschulen tragen sich auf der Liste ihrer Schule ein. Wer auf
keiner Präsenzliste aufgeführt ist, soll sich bitte auf einer der leeren Listen eintragen.
Unsere Referentin
Judith Rieser Müller leitet die Abteilung Schulpsychologie und Schulberatung (SPB) im Amt für Volksschule
des Kantons Thurgau.
In ihrem Inputreferat gibt sie einen allgemeinen
Überblick zur Organisation und den Angeboten der
SPB.
Sie geht ein auf die Zusammenarbeit in den Spannungsfeldern zwischen der Autonomie der Schulen
und der Gesetzgebung, der Förderkonzepte und der
daraus folgenden organisatorischen Veränderungen
in den Schulen und der Rolle der Schulischen Heilpädagogik und Logopädie.
6
Workshops (Anmeldung auf www.tkhl.ch)
1 Sonderschulung: Prozesse und Kriterien
Brigitte Bischoff (SP), Stefanie Zäch (SP)
Einführung in die Thematik „separative Sonderschulung“ in heilpädagogischen Sonderschulen, Sonderschulen für verhaltensauffällige Schüler und Sprachheilschulen. Rechtliche Grundlagen, Aspekte
und Kriterien bei der Beurteilung einer Sonderschulbedürftigkeit, Prozess einer separativen Sonderschulung.
2 IS: Prozesse und Kriterien
Gaby Wartenweiler (SP)
Wann ist ein Kind sonderschulbedürftig und wie wird eine integrative Sonderschulung in die Wege
geleitet?
3 Mit den Schüler/innen an ihren Fähigkeiten zur Verbesserung des Klassenklimas arbeiten
Andrea Guidon (SB)
In diesem Workshop wird die Vorgehensweise anhand eines Praxisbeispiels vorgestellt und diskutiert, wie anhand des «Ich-schaff’s-Programms» die Schüler/innen dazu angeleitet werden können,
Probleme im Verhalten in Fähigkeiten zu verwandeln.
4 Testdiagnostik
Roland Heuberger (SP) Franziska Dahinden (SP)
Die Anwendung der (Test-) Diagnostik in der Schulpsychologie wird anhand verschiedener Verfahren
und Methoden vorgestellt; inkl. Fallbeispiele und Diskussion.
5 Einschulung
Corinne Huber (SP) Giovanna Della Corte (SP)
In diesem Workshop werden Formen des Übertritts vom Kindergarten in die Schule und die dabei zu
berücksichtigenden Entwicklungsbereiche vorgestellt.
6 Zusammenarbeit SHP/SP
Willi Ruoss (SP) Daniel Timpel (SP)
Anhand einiger Thesen wird die Zusammenarbeit zwischen SHP und Schulpsychologen thematisiert.
Auf dem Hintergrund unterschiedlicher Ausbildungsgänge und Arbeitsschwerpunkte der beiden
Berufsgruppen werden Aussagen zu Testdiagnostik, Empfehlungen, Berichtswesen und Formen der
Zusammenarbeit diskutiert.
7 Verhaltensauffälligkeiten
Caroline Ferjani (SP) Bernadette Schenker (SP)
Anhand eines Fallbeispiels mit Verdacht auf ADHS soll der Prozess einer schulpsychologischen Abklärung aufgezeigt und gegenseitige Erwartungen in der Zusammenarbeit zwischen Schule und SPB
im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern geklärt werden.
8 Classroom-Management
Claudia Brenner (SP)
Die einzelnen Tools des Classroom- Managements werden vorgestellt und ihr Transfer in den Schulalltag gemeinsam diskutiert.
7
9 Logopädische Diagnostik im Zusammenhang mit Auffälligkeiten im Schriftspracherwerb
Carola Fischer, Jacqueline Schorer, Theresa Erni, Sabine Schmid-Köhler
Welche Verfahren werden angewandt, wie werden Ergebnisse interpretiert und welche Massnahmen
werden abgeleitet.
10 Mobbing: Konflikte mit vielen Facetten
Peter Vecchi (SB), Tanja Kernland (SB)
Mobbingsituationen erkennen und verstehen. Arbeit mit konkreten Fallbeispielen zur Erweiterung des
eigenen Handlungsrepertoirs.
11 Belastung / Entlastung; Balance zwischen beruflichem Engagement und Abgrenzung
Brigitte Fuster (SB) Bernd Ruoff (SB)
Wie gelingt es mir, mit den vielseitigen beruflichen Anforderungen gesund zu bleiben?
12 SHP Lehrperson im Spannungsfeld von Wollen - Können - Dürfen!
Rainer Zensen (SB), Kurt Zwicker (SB)
Wie gestalte ich mein Selbstmanagement im Feld von unterschiedlichen Erwartungen? Wie gelingt
es mir, meine Professionalität gut im Blick zu behalten?
13 Schulisches Kriseninterventionsteam SKIT
Toni Peterhans (SP), Franziska Jeker (SP)
Im Workshop wird über die Aufbauorganisation des SKIT informiert. Anhand von Beispielen werden
seine Einsatzindikatoren, die Einsatzorganisation und seine Arbeitsweisen vorgestellt. Ebenso wird
aufgezeigt mit welcher Grundhaltung SKIT die Leitungspersonen und Verantwortlichen der Schulen
unterstützt.
14 Deutsch als Zweitsprache DaZ
Priska Reichmuth (SEE)
Themen des Workshops sind die kantonalen Empfehlungen zum Unterricht „Deutsch als Zweitsprache“ , die Zielsetzungen und Analyse-Instrumente des neu überarbeiteten Förderdossiers DaZ sowie
die Supportangebote der Abteilung Schulentwicklung. Ebenso werden Erfahrungen zu gelingenden
Zusammenarbeitsformen und Brennpunkten ausgetauscht.
15 Kooperationsplaner
Carmen Kosorok Labhart (PHTG)
An der Gestaltung integrativer Lernumgebungen sind heute an allen Schulen verschiedene pädagogische Fachpersonen beteiligt. Arbeitsfelder, Aktivitäten, Beziehungen und Rollen verändern sich,
was hohe Anforderungen an alle Beteiligten stellt. Im Workshop wird der Kooperationsplaner eingeführt (www.kooperationsplaner.ch).
Das Instrument unterstützt pädagogische Fachpersonen in der Klärung und Organisation der Prozesse und Verantwortlichkeiten für ihre unterschiedlichen Arbeitsfelder und Aktivitäten. Im Workshop
kann das Instrument ausprobiert werden.
8
Protokoll Jahrestagung TKHL 2013
Mittwoch, 6. November 2013, Bürgerhalle Castellstrasse 3, Tägerwilen
Programm
13.30
Saalöffnung
13.50
Begrüssung
14.00
Gymnastikgruppe
14.10
„Ethik in der Heilpädagogik: aktuelle Spannungsfelder“
Ein Referat von Daniela Ritzenthaler-Spielmann, lic. Phil.
15.10
Poetry Slam mit Rosie Hörler
15.25
Bildung Thurgau, Anne Varenne
15.40
Pause
16.10
Poetry Slam mit Rosie Hörler
16.25
Regierungsrätin Monika Knill, Chefin des Departementes für Erziehung
und Kultur
Informationen aus dem Amt für Volksschule
16.55
Konferenzgeschäfte
1. Wahl der Stimmenzählerinnen/Stimmenzähler
2. Genehmigung der Traktandenliste
3. Protokoll der Jahrestagung 2012
4. Jahresbericht 2012/2013
5. Jahresrechnung und Revisorenbericht
6. Verabschiedung
7. Ersatz- und Ergänzungswahlen Vorstand
8. Weiterbildung Kurse (WBK)
9. Verschiedenes
17.25
Die Mitglieder haben das Wort
17.30
Ende der Veranstaltung
9
1
Begrüssung
Der Präsident Roland Züger eröffnet die Tagung und begrüsst die Anwesenden in Tägerwilen. Mit der Frage, ob es wohl ethisch korrekt sei, als Präsident
Wohn- und Arbeitsort als Tagungsorte zu wählen, verweist er auf das nachfolgende Referat. Dann begrüsst er die Präsidentin der Volksschulgemeinde
Tägerwilen, Karin König-Ess und bedankt sich herzlich für die im Vorfeld der
Tagung geleistete Unterstützung und Organisation und den durch die VSG
Tägerwilen offerierten Zvieri.
Karin König-Ess begrüsst die Konferenz und stellt in ihrem Begrüssungswort kurz
die Volksschulgemeinde Tägerwilen und laufende Schulprojekte vor.
Roland Züger bedankt sich nochmals herzlich. Dann richtet er sich wieder an
die Konferenz und begrüsst alle Gäste: Regierungsrätin Monika Knill und
Walter Berger vom Amt für Volksschule, Anne Varenne von Bildung Thurgau,
Vertreterinnen der anderen Teilkonferenzen, Werner Lenzin von der Presse,
Katharina Bühler, Vertreterin des Vorstandes der Heilpädagogischen Konferenz Appenzell Ausserhoden, sowie weitere Anwesende aus Verbänden, des
SPB und der PHTG.
2
Gymnastikgruppe
In einer Premiere erlebt die Konferenz den Auftritt der Showgruppe der
Gymnastikgruppe Kreuzlingen. Die Mädchen verzaubern mit Tanz und Akrobatik zum Song „Än Schwan so wiss wie Schnee“, und beschwingt klatscht
das Publikum beim zweiten Stück mit.
3
Referat von Frau Daniela Rietzenthaler-Spielmann, lic. Phil.
Daniela Rietzenthaler-Spielmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Dialog
Ethik referiert in ihrem spannenden Referat über Grundprinzipien der Ethik,
Wertekonflikte und Argumenteanalyse und erörtert auf dieser Basis Fragen zur
Schulbildung und zur Integration. Sie verweist auf berufsethische Aspekte der
Heilpädagogik, Erwartungen der heutigen Gesellschaft und Ziele der Schule.
Bezugnehmend auf einen aktuellen Zeitungsartikel verdeutlicht sie daraus resultierende Spannungsfelder und Konflikte. So fordert die heutige Gesellschaft
einerseits Individualität und Selbstverwirklichung, andererseits existiert ein starker Wunsch nach Normierung. Die Referentin beobachtet eine Tendenz in der
Gesellschaft, Kinder schneller und früher abklären zu lassen aufgrund falscher
Vorstellungen über normale Entwicklung. Für Kinder und Jugendliche und die
Schule ergeben sich daraus paradoxe Forderungen.
Frau Ritzenthaler verdeutlicht, dass die Wissenschaft der Ethik als Teilgebiet der
Philosophie eine Reflexion über Werte, Prinzipien und Moral bedeutet. Durch
das Aufwerfen zentraler Fragen: Was sind eigentlich Ziele der Schulbildung?
Warum wollen wir Integration? regt die Referentin nachhaltig zum Nachdenken an. Dies verdeutlichen auch einige Wortmeldungen aus dem Publikum
am Ende des Vortrages.
10
4
Poetry Slam mit Rosie Hörler
In einem ersten Block versprüht die Slamerin ihren Appenzeller Charme. Wir
wissen jetzt alle was ein „Backnasli“ und ein „Wonderfitz“ sind. Passend zum
kaltnassen und stürmischen Wetter ist der schriftdeutsch vorgetragene Text
über den Herbst, der sicherlich von allen verstanden wird.
5
Informationen von Bildung Thurgau
Die Präsidentin von Bildung Thurgau, Anne Varenne bedankt sich beim Vorstand der TKHL für das Engagement. Unter dem Motto „Jede Person zählt“ ruft
sie die Anwesenden zur Mitarbeit im Vorstand, zur Mitgliedschaft bei Bildung
Thurgau und zur deutlichen Präsenz in der Öffentlichkeit auf. Anne Varenne
fordert die Anwesenden auf, die unterrichtsfreie Arbeitszeit nicht mehr als Ferien zu bezeichnen. Nur durch den Schritt in die Öffentlichkeit und das bewusste nach aussen treten, könne das Bild und das Ansehen von Lehrkräften
und Heilpädagogischen Lehrpersonen in der Gesellschaft verändert werden.
Die Kundgebung zur Pensionskassensanierung sei daher ein wichtiges Zeichen gewesen. Anne Varenne bedankt sich bei allen, die sich daran beteiligt
haben.
Bildung Thurgau nimmt Stellung zum Lehrplan 21. Alle Antworten zur Vernehmlassung sind auf der Homepage nachzulesen.
Anne Varenne begrüsst die Kompetenzorientierung, die jedes Kind individuell
ins Zentrum stellt. Allerdings befürchtet Bildung Thurgau durch die umfangreichen und anspruchsvollen Kompetenzanforderungen einen erhöhten Druck
und eine unerwünschte Zunahme an Lernzielanpassungen und Separierungen.
Die Präsidentin bedankt sich bei Walter Berger und beim DEK für deren Arbeit
und die Zusammenarbeit.
Anne Varenne beendet ihre Rede mit einem Zitat aus Dürrenmatts Die Physiker: „Was alle angeht, können nur alle lösen!“
6
Pause
Die Anwesenden geniessen den von der VSG Tägerwilen offerierten Zvieri mit
Kaffee, Getränken, belegten Brötchen, Früchten und Gottlieber Hüppen.
7
Poetry Slam mit Rosie Hörler
Spritzig holt Rosie Hörler das Publikum aus der Pause zurück und erntet mit ihren frechen Texten manchen Lacher.
8
Informationen aus dem Departement für Erziehung und Kultur
Regierungsrätin Monika Knill stellt ihre Ausführungen unter das Motto „Finanzen“. Sie nimmt Bezug auf die laufende Besoldungsvorlage und betont, dass
die geplante Abstufung der heilpädagogischen Lehrkräfte auf der Primarstufe
nicht nur finanziell zu begründen ist, sondern auch im Gesamtgefüge, speziell
im Verhältnis zu den Klassenlehrpersonen auf der Primarstufe zu betrachten ist.
Sie betont, dass die Abstufung nicht mit mangelnder Wertschätzung gleich zu
setzen ist, drückt aber auch ihr Verständnis über die Unzufriedenheit der be11
troffenen Berufsgruppe aus. Da die Besoldungsvorlage momentan im Grossen
Rat besprochen und diskutiert wird, möchte sie nicht mehr dazu sagen.
Weiter spricht sie über das Budget 2014, welches momentan eine enorme Belastung darstelle. Der Auftrag, ein Defizit von 40 Millionen Fr. zu eliminieren verlangt konkrete Sparmassnahmen, welche wenn möglich nach aussen hin
nicht gespürt werden sollen.
Zurzeit sind zudem die Tarifverträge mit den Sonderschulen in Überarbeitung
und müssen neu vereinbart werden.
Als letzten Punkt verweist sie auf den neu erschienen Bildungsbericht. Sie
schätzt die daraus resultierenden Diskussionen in vorberatenden Kommissionen, welche die politisch tätigen Personen auffordert, sich auch mit pädagogischen Fragen auseinanderzusetzen.
Frau Knill hofft, dass die heilpädagogischen Lehrkräfte im Alltag genügend
Wertschätzung erfahren und dankt allen Anwesenden für ihre anspruchsvolle
Arbeit und die konstruktive Zusammenarbeit.
9
Informationen aus dem Amt für Volksschule
Walter Berger berichtet über einen Rückgang der Schülerzahlen mit Sonderschulstatus. Diese Trendwende gilt es genau zu beobachten und erfordert allenfalls strukturelle Veränderungen an Sonderschulen.
Die Evaluationen der Sonderschulen sind abgeschlossen und die Berichte liegen vor. Walter Berger erläutert einige zentrale Ergebnisse und Erkenntnisse.
Neben den erfreulichen Resultaten zu Engagement, Elternzufriedenheit und
Arbeitszufriedenheit verweist er auf Entwicklungspotenzial in den Punkten
Fachaustausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Handlungsbedarf bei der Regelung von Kompetenzen. Walter Berger zieht eine positive
Bilanz und dankt den betroffenen Lehrpersonen für die kompetente Arbeit.
Das durch das Amt für Volksschule unterstütze Projekt KosH der Pädagogischen Hochschule wird im Sommer 2014 abgeschlossen. Ziel des Projektes
ist die Verbesserung der Zusammenarbeit und der Kooperation zwischen
Lehrpersonen der Regelklassen und schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen. Zur Klärung der Aufgaben und der Rollen wurde ein Instrument
entwickelt, welches in der Dezemberausgabe 2013 des Schulblattes vorgestellt wird. Abschluss des Projektes bildete die Tagung „Schulische Kooperation“ im Sommer 2014 an der Pädagogischen Hochschule.
Zum Lehrplan 21 sieht Walter Berger noch Klärungsbedarf bezüglich der Auswirkungen auf die Sonderpädagogik. Walter Berger verweist auf grosse kantonale Unterschiede in diesem Bereich. Der generelle Auftrag sowie der
Bildungsauftrag geistig behinderter und lernbehinderter Kinder muss klar
definiert werden.
12
10 Konferenzgeschäfte
1. Wahl der Stimmenzähler und Stimmenzählerinnen
Gewählt werden Alfred Kutter und Christa Grüninger.
2. Genehmigung der Traktandenliste
Es sind keine Anträge zur Änderung eingegangen. Die Traktandenliste wird
einstimmig genehmigt.
3. Protokoll der Jahrestagung 2012
Das von Rahel Suter geschriebene Protokoll wird einstimmig genehmigt und
verdankt.
4. Jahresbericht 2012/2013
Der Jahresbericht ist im Einladungsbüchlein abgedruckt und wird nicht verlesen. Der Präsident, Roland Züger führt einige Punkte aus dem Bericht aus:
Vorstandsarbeit
Roland Züger dankt den Vorstandmitgliedern für ihre Tätigkeit und verweist
auf die vakanten Sitze.
Vernetzung
Mit dem Newsletter möchte der Vorstand die Mitglieder der Konferenz schnell
erreichen und informieren. Zur Erfassung der Daten liegt auf jedem Platz ein
Formular. Im kommenden Jahr möchte der Vorstand eine eigene Homepage
erstellen, um die Vernetzung und den Informationsfluss zu verbessern.
Besoldungsrevision
Roland Züger informiert über den momentanen Stand, motiviert zum Kontakt
und zum direkten Gespräch mit Mitgliedern des Grossen Rats und rät den
Anwesenden, sich frühzeitig mit möglichen Konsequenzen auseinanderzusetzen und sich allenfalls nach Alternativen umzuschauen.
Lehrplan 21
Roland Züger ist Mitglied der Resonanzgruppe und angewiesen auf Rückmeldungen, um ein umfassendes Stimmungsbild zu erhalten.
Anschlusslösungen für IS- und Sonderschülerinnen und Sonderschüler
Das Problem wird erfreulicherweise im Bildungsbericht erwähnt und als Entwicklungsbereich definiert. Der Kanton anerkennt, dass nach der Abschaffung der Anlehre etwa 20 Ausbildungsplätze von staatlicher Seite zur Verfügung gestellt werden sollen für Kandidatinnen und Kandidaten, deren IQ für
13
die IV-Ausbildung zu hoch ist, die jedoch den Anforderungen der EBAAusbildung nicht genügen.
Der Jahresbericht wird verdankt und einstimmig genehmigt.
5. Jahresrechnung und Revisorenbericht
Die Rechnung und der Revisorenbericht sind im Einladungsbüchlein abgedruckt und werden nicht verlesen.
Die Kassierin Irène Boltshauser blickt auf ein günstiges Jahr zurück (günstige
Jahrestagung 2012 und ein kleiner Vorstand). Nach dem Aufruf, sich auf den
Präsenzlisten einzutragen und den Mitgliederbeitrag von 30 Fr. zu bezahlen
wird die Rechnung verdankt und einstimmig genehmigt.
6. Verabschiedung
Irène Boltshauser wird nach 9 Jahren Vorstandstätigkeit gewürdigt und verabschiedet.
Das Kassieramt muss nicht zwingend innerhalb des Vorstandes vergeben werden. Spontan meldet sich Marie-Anne Rutishauser, die Verantwortung der
Kasse der TKHL zu übernehmen. Dies wird mit einem Applaus verdankt.
Ursi Geiger beendet ihre Mitarbeit bei der WBK. Ihr Engagement wird gewürdigt und verdankt. Die Nachfolge übernimmt Monika Joder.
7. Ersatz- und Ergänzungswahlen Vorstand TKHL
Laut Statuten müssen Bewerbungen für den Vorstand dem Präsidenten
14 Tage vor der Wahl gemeldet werden. Es liegen leider keine Kandidaturen
vor, somit finden keine Wahlen statt.
Roland Züger appelliert an die Mitglieder der Konferenz, sich zu engagieren
und im Vorstand mitzuwirken. Anhand zufällig verteilter roter Zettel werden
12 Personen zum „Vorstandskanditaten- und Vorstandskandidatinnenfindungskomitee“ ernannt. Ihr Einsatz wird mit Gottlieber Hüppen belohnt.
8. Weiterbildung Kurse (WBK)
Ursi Geiger zeigt eine Übersicht aktueller Kurse für die Mitglieder der Konferenz
und verweist auf eine Änderung im Kurswesen. Es findet neu eine Ausrichtung
auf das Schuljahr statt. Das aktuelle Kursprogramm gilt daher nur bis im Sommer 2014. Ursi Geiger fordert die Anwesenden auf, Ideen, Anliegen und
Bedürfnisse zu melden.
9. Verschiedenes
Die nächste TKHL - Jahrestagung findet am Mittwoch, 12. November 2014
statt.
14
11 Die Mitglieder haben das Wort:
Die erste Wortmeldung von Marie-Anne Rutishauser bezieht sich auf einen erschienenen Leserbrief in der Zeitung (Konferenzen werden nicht besucht). Die
Wortführerin beanstandet den Umstand, dass ein unentschuldigtes Fernbleiben keine Konsequenzen für die Betroffenen habe und dass diese auch den
Mitgliederbeitrag von 30 Franken bezahlen müssten. Sie wünscht, dass dieses
Problem angegangen wird.
In einer zweiten Wortmeldung äussert Brigitte Fuchs, schulische Heilpädagogin
in Erlen den Wunsch nach Vernetzung und Austausch mit anderen schulischen Heilpädagogen und Heilpädagoginnen.
12 Ende der Versammlung
Roland Züger bedankt sich für die Aufmerksamkeit und wünscht allen einen
guten Heimweg.
Wil, 13. November 2013, die Aktuarin Christina Maier
15
Jahresbericht Konferenzjahr 2013/2014
Vorstand
Nach der Jahrestagung 2013 kümmerten sich die vier Vorstandsmitglieder
Christina Maier, Barbara Dietz, Thomas Roth und Roland Züger um die laufenden Geschäfte. Als Gäste teilten Marisa Brunetti, Marie-Anne Rutishauser und
Doris Wüst anlässlich einiger Vorstandssitzungen ihr Fachwissen mit dem Vorstand. Alle drei Gäste stellen sich der Konferenz zur Wahl in den Vorstand. Roland Züger arbeitet mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 neu als Lerncoach in
der Sonderschule auf der Sekundarstufe1. Somit deckt der zukünftige Vorstand, sollte er denn wie vorgeschlagen gewählt werden, ein ausgeglichenes
und breites sonderpädagogisches Tätigkeitsfeld ab: eine Pädagogische Therapeutin, eine SHP Regelschule Kindergarten/Unterstufe, eine SHP Regelschule
Mittelstufe, eine SHP Sekundarstufe 1, ein Leiter Förderzentrum Sekundarstufe
1, eine Sonderschullehrerin Basisstufe, ein Sonderschullehrer Sekundarstufe 1.
Die Homepage www.tkhl.ch ist seit Juni 2014 aufgeschaltet und soll die Vernetzung wesentlich vereinfachen. Es besteht die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren. Das traditionell im Format A5 ausgedruckte Einladungsbüchlein zur Jahrestagung, welches Sie jetzt in den Händen halten, ist neu online als PDF verfügbar. Kontaktdaten der Vorstandsmitglieder und Fachgruppenmitglieder sowie Stellungnahmen zu schulpolitischen Entwicklungen werden zukünftig ebenso leicht online abrufbar sein.
Mit den Anmeldungen für die Workshops der Jahrestagung 2014 werden Sie
alle die neue Webadresse besuchen und sich ein erstes Bild der Arbeit unserer
Webmasterin Marie-Anne Rutishauser machen können.
Wichtige Vernetzungspartner des Verbandes sind auch in diesem Jahr das
DEK unter der Leitung von Frau Regierungsrätin Monika Knill, das Amt für Volksschule mit Amtschef Walter Berger, Bildung Thurgau mit Präsidentin Anne Varenne, die Schulpsychologie und Schulberatung unter der Leitung von Judith
Rieser, welche an der Jahrestagung 2014 den Weiterbildungsteil bestreiten
wird, die Berufsverbände der Psychomotoriktherapeutinnen und Logopädinnen, sowie der Verband Trägerschaften Sonderschulen Thurgau. Besonders
wichtig sind uns die Mitglieder der TKHL, deren Vernetzung untereinander mit
der Teilnahme an der Jahrestagung gewährleistet wird. Wir hoffen, dass die
Homepage zukünftig weitere Vernetzungen fördert.
16
Besoldungsrevision
EDK anerkannte SHP-Lehrpersonen, welche auf der Primarstufe unterrichten,
werden neu im Lohnband 5 statt 6 eingestuft, solche mit kantonaler Anerkennung im Lohnband 4 statt 5. Der definitive Entscheid des Grossen Rates im
Rahmen der Besoldungsrevision scheint nur politisch motiviert und kann fachlich nicht glaubhaft begründet werden. Heilpädagogisches Fachwissen, sorgfältige förderdiagnostische Arbeit, kooperative Zusammenarbeit und Beratung von Regelschullehrpersonen und Eltern hat ihren Preis und rechtfertigt
die bisherige Einstufung im Lohnband 6. Wir haben dies den politischen Entscheidungsträgern in einem Argumentarium und in diversen Gesprächen
dargelegt. Will der Kanton weiterhin erfahrene Pädagoginnen und Pädagogen aller Schulstufen für das anspruchsvolle Masterstudium an der HfH motivieren, gelingt ihm dies nur mit der nötigen Anerkennung und der Aussicht auf
einen finanziellen Ausgleich in der Lohntüte. Wir Heilpädagoginnen und Heilpädagogen stehen dafür in der Pflicht, weiterhin hervorragende Arbeit zu leisten. Das gelingt uns nicht durch aufopfernde Arbeit und unbezahlte Überstunden, sondern durch professionelles Handeln auf allen Ebenen. Dazu gehört auch das sorgfältige Wahrnehmen eigener Stärken und Grenzen, damit
uns die Freude und das Interesse an Kindern und Jugendlichen mit besonderen Lernbedürfnissen oder mit besonderen Lernvoraussetzungen erhalten
bleiben.
Lehrplan 21
Die Einführung des Lehrplans 21 wird um ein Jahr verschoben. Als Geschäftsleitungsmitglied von Bildung Thurgau und Mitglied der Resonanzgruppe erhalte ich einen vertieften Einblick in die Planungsphasen zur Einführung. Es bieten
sich immer wieder Möglichkeiten für Stellungnahmen. Aus sonderpädagogischer Sicht weist der angestrebte kompetenzorientierte Unterricht in eine gute
Richtung. Das DEK stützt sich in der Vorbereitungsphase unter der Leitung von
Sandra Bachmann auch in der Lehrerschaft breit ab. Der Lehrplan 21 wird mit
dem notwendigen Augenmass eingeführt werden, dabei sind besonders die
Schulleitungen gefordert. Unterstützt werden sie dabei von speziell ausgebildeten "Multiplikatoren". Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen
sind Kompetenzmodelle nicht fremd. Daher bietet sich uns bei der Einführung
des LP 21 die einmalige Chance, all unsere Fachkompetenz und eine positive
Haltung in den schulinternen Einführungsprozess einfliessen zu lassen.
In der Resonanzgruppe löst die erfahrene Schulische Heilpädagogin Marisa
Brunetti Roland Züger ab.
Im Rahmen der Jahrestagung 2016 wird das Amt für Volksschule alle Lehrpersonen genau informieren und auf den LP 21 einstimmen.
17
Anschlusslösungen für IS- und Sonderschülerinnen und Sonderschüler
Die Motion "Schaffung der gesetzlichen Grundlage für ein niederschwelliges
Berufsbildungs-Angebot" wurde im Grossen Rat für erheblich erklärt. Damit erfüllt sich auf politischer Ebene die Forderung der TKHL und zahlreicher Lehrpersonen der Sonderschulen für die Schaffung von Ausbildungsmöglichkeiten im
ersten Arbeitsmarkt für Schülerinnen und Schüler mit Sonderschulstatus. Nun
sind Exekutive und Berufsschulen gefordert, ein entsprechendes Angebot
auch bereitzustellen und vor allem den potenziellen Lehrbetrieben und Oberstufen bekannt zu machen.
SHP-Treff
Als der Erler-Treff vor Jahrzehnten gegründet wurde, trafen sich integrativ tätige Schulische Heilpädagoginnen in einem Wohnzimmer in Erlen und tauschten sich über ihre Erfahrungen aus. Daraus entwickelte sich der SHP-Treff, welcher sich vierteljährlich mehrheitlich in Weinfelden trifft. Mittlerweile hat sich
die Schulische Heilpädagogik im ganzen Kanton auf allen Stufen der Volksschule etabliert und die Kursadministration des SHP-Treffs wurde in die Hände
der WBS der PHTG gelegt. Die Kerngruppe ist nach wie vor für den Inhalt verantwortlich. Unterschätzt wurde von der Kerngruppe der Kulturwandel von
schlank organisierten Veranstaltungen zu weit im Voraus geplanten, professionell organisierten Veranstaltungen mit Anmeldung über die WBS. Innerhalb
der Kerngruppe zeichnet sich ein Generationenwechsel ab. Gesucht werden
Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, welche einerseits den Innovationsgeist der Erler SHPs weiter tragen, andererseits den Austausch und
die Weiterbildung auch stufen- und interessenspezifisch fördern.
Jahrestagung 2013
Ethik in der Heilpädagogik und damit verbundene Spannungsfelder standen
an der Jahrestagung 2013 in Tägerwilen im Zentrum. Das Referat von Frau
Daniela Ritzenthaler-Spielmann fand in der Bürgerhalle eine aufmerksame Zuhörerschaft. Schön, wenn daraus Impulse für die eigene Arbeit entstehen. Der
Vortrag schärfte uns in unserem Bewusstsein der eigenen ethischen Haltung,
welche mit der Haltung der Gesellschaft, der Eltern und der Schule in einem
natürlichen Spannungsfeld steht. Die Folien der Präsentation sind auf unserer
Homepage www.tkhl.ch aufgeschaltet.
Arbeitsgruppe Schulsozialarbeit
Die Schulische Heilpädagogin Doris Wüst übernahm von Gabriela Schwaller
den Einsitz in die Arbeitsgruppe Schulsozialarbeit, welche sich mit der Erstellung einer Handreichung für den Aufbau, die Weiterentwicklung und den Betrieb der Schulsozialarbeit befasst. Der daraus entstandene Entwurf wurde von
Bildung Thurgau in der Vernehmlassung gewürdigt und kommentiert.
18
Bildung Thurgau
In der Geschäftsleitung des Berufsverbandes Bildung Thurgau sind alle Konferenzpräsidien vertreten. Der Präsidentin Anne Varenne steht neu eine Geschäftsführerin zur Verfügung. Linda Baumann übernimmt seit August 2014 die
Bearbeitung wichtiger Traktanden. Die Geschäftsleitung traf sich zu mehreren
Sitzung und einer Klausurtagung, wobei auch immer wieder die Anliegen und
die Haltung der TKHL Gehör fanden. Insbesondere durften wir bei der Besoldungsrevision auf die professionelle und juristische Unterstützung von Bildung
Thurgau zählen. Für detaillierte Informationen zu den laufenden Geschäften
verweise ich auf den empfehlenswerten Newsletter von Bildung Thurgau und
die
schon
bald
in
neuem
Glanz
erscheinende
Homepage
www.bildungthurgau.ch
Die TKHL kann dank wachsender Mitgliederzahlen bei Bildung Thurgau zwei
zusätzliche Delegierte in der Berufsorganisation stellen. An zwei Mittwochnachmittagsversammlungen im Jahr trifft sich das höchste Organ von Bildung
Thurgau im Rathaus Weinfelden zur Information und Verabschiedung der Geschäfte. Interessierte Mitglieder von Bildung Thurgau, welche sich gleichzeitig
der TKHL zugehörig fühlen, dürfen sich gerne bei mir melden.
Dank
Die Konferenz Heilpädagogischer Lehrpersonen kann sich glücklich schätzen,
jeweils engagierte und kompetente Lehrpersonen für verschiedene Chargen
und Fachgruppen zu finden. Der nun wieder voll besetzte Vorstand leistet für
die Berufskolleginnen und -kollegen auch nach dem wohlverdienten Feierabend viel Denk- und Organisationsarbeit. Bildung Thurgau deponiert berechtigte Anliegen an den Schlüsselstellen. Das Departement für Erziehung und
Kultur als Auftraggeber der Jahrestagung ist ein wohlwollender und verlässlicher Ansprechpartner. Zahlreiche Politiker und Politikerinnen bringen im Grossen Rat Anliegen unserer Konferenz zum Wohle von Schülerinnen und Schülern
mit Schulschwierigkeiten ein.Ihnen allen gilt mein herzliches Dankeschön!
Tägerwilen, 13. September 2014
Roland Züger, Präsident TKHL
19
Jahresrechnung 2013
Rechnungsperiode 01. Januar 2013 – 31. Dezember 2013
Rechnungsgeberin Kassierin TKHL
Vorjähriger Vermögensausweis (31.12.12)
Sparkonto
Vereinskonto
Kassa
SFr.
SFr.
SFr.
360.61
20732.49
63.90
SFr.
21157.00
SFr.
14.59
SFr.
10450.00
191 à 30 Fr. ; 1 à 40 Fr. ; 3 à 25 Fr.
SFr.
5845.00
Total Einnahmen
SFr. 16309.59
Einnahmen
Zinsen
Sparkonto
Vereinskonto
SFr.
SFr.
0.78
13.81
Beiträge Bildung Thurgau
05.12.2013
Mitgliederbeiträge
Ausgaben
JT 2012
Druckkosten
SFr.
1055.75
SFr.
4254.05
SFr.
800.00
JT 2013
Blumenschmuck
Honorare
Versand und Entschädigung helfende SuS
Geschenke / Abschied Vorstandsmitglied
Verpflegung
SFr.
SFr.
SFr.
SFr.
SFr.
250.00
1491.15
379.55
923.35
1210.00
Fachgruppe SHP Bildung Thurgau
Entschädigung Mitglieder Kerngruppe SHP Treff
20
Sitzungsspesen
Miete Sitzungszimmer / Getränke
SFr.
257.20
SFr.
56.30
Entschädigungen und Spesen Vorstand
Entschädigung Revisoren
SFr.
SFr.
8252.20
80.00
Total Ausgaben
SFr. 14755.50
Bankgebühren
Porto und Abschlussgebühren
Entschädigungen
Vermögensausweis 31.12.13
Sparkonto
Vereinskonto
Kassa
SFr.
SFr.
SFr.
361.39
22269.65
80.05
Sollvermögen
SFr. 22711.09
Frauenfeld, 21. Februar 2014
Die Kassierin
Irène Boltshauser Stäheli
21
Bildung Thurgau · Berufsorganisation der
Lehrerinnen und Lehrer des Kantons Thurgau
Auf der politischen Ebene sind die Zeiten des Sparens im Kanton Thurgau ebenfalls angekommen und zeigen in wichtigen Geschäften
wie der Ausfinanzierung der Pensionskasse Thurgau ihre Auswirkungen. Gerade in
diesem schwierigen Umfeld ist der kompetente, tatkräftige und sachliche Einsatz für
den Erhalt von guten Rahmen- und Arbeitsbedingungen umso wichtiger!
Wir lassen dich nicht im Regen stehen!!
Deine Mitgliedschaft bei Bildung Thurgau ist wichtig, weil…
Ø die TKHL mit möglichst vielen Delegiertenstimmen innerhalb von Bildung Thurgau vertreten sein soll.
Ø finanzielle Mittel für die Teilkonferenzen teilweise nach der Anzahl Mitglieder bei Bildung Thurgau verteilt werden.
Ø die TKHL ein ernst zu nehmender Verhandlungspartner gegenüber dem
Departement für Erziehung und Kultur sowie dem Amt für Volksschule
bleibt.
Ø sich die Angehörigen der TKHL solidarisch erklären.
Ø unsere beruflichen Interessen im pädagogischen und standespolitischen
Bereich von der TKHL und Bildung Thurgau vertreten werden.
Möchtest auch du unserer Stufe zu mehr politischem Einfluss verhelfen? Gemeinsam sind wir stark!
Anmeldung online unter www.bildungthurgau.ch
22
Vorstand TKHL 2014
Roland Züger
Wäldistrasse 26
8274 Tägerwilen
071 667 05 54
r.zueger@tkhl.ch
Präsident
Vertretung Sonderschulen
Mitglied Kerngruppe SHP Thurgau
Geschäftsleitung Bildung TG
Delegierter LCH
roland.zueger@bildungthurgau.ch
Thomas Roth
Vizepräsident
Vertreter Förderzentren
und Kleinklassen Sek 1
Christina Maier
Aktuarin
Vertretung Sonderschulen
Delegierter Sek 1
9542 Münchwilen
t.roth@tkhl.ch
9500 Wil
c.maier@tkhl.ch
Marie – Anne Rutishauser
Kassierin
SHP Sekundarstufe
Barbara Dietz
Vertreterin Pädagogische
Therapeutinnen und
Therapeuten
8500 Frauenfeld
ma.rutishauser@tkhl.ch
8595 Altnau
b.dietz@tkhl.ch
Marisa Brunetti
SHP KG / PS
Doris Wüst
SHP KG / PS
8590 Romanshorn
m.brunetti@tkhl.ch
9548 Matzingen
d.wuest@tkhl.ch
23
Chargen TKHL 2014
Weiterbildung
Stufenkommission
Fachgruppe Deutsch
Fachgruppe Fremdsprachen
Fachgruppe Musik
Fachgruppe Mathematik
Monika Joder, Hauptstrasse 1, 8253 Diessenhofen
Brigitt Egli-Roffler, Dozwilerstr.25, 8593 Kesswil
Andreas Suhner, Birkenweg 2, 8280 Kreuzlingen
Maureen Rütsche, Grundstrasse. 16, 8405 Winterthur
Tanja Solano, Oberhofstr. 19, 8265 Mammern
Rechnungsrevisoren
Iwan Bolis
Franz Hidber
Riethaldenstr. 25
Sandtöbelistr. 10
8266 Steckborn
8266 Steckborn
Delegierte Bildung Thurgau
Susanne Schoch
Manuela Esteban
Andrea Hollenstein
Barbara Dietz
Brigitt Egli
Marisa Brunetti
Gabriela Schwaller
Ursula Reich
Ursula Geiger
10. Sitz vakant
11. Sitz vakant
Gartenweg 3
St. Gallerstr. 31 A
Nelkenstrasse 70
Winkelacker 11
Dozwilerstr. 33
Sonnenhifstrasse 31
Ilgenstrasse 26
Ottenbergstrasse 34
Widenhubstrasse 8a
8555 Müllheim
8580 Amriswil
9500 Wil
8595 Altnau
8593 Kesswil
8590 Romanshorn
8280 Kreuzlingen
8572 Berg
8552 Felben-Wellhausen
EK
SHP Sonderschule
SHP Sonderschule
TBL/Vorstand
SHP PS
SHP PS
SHP PS
TBL
SHP PS/Sek1
Taubenweg 9
Wuhräckerstrasse 8a
Gartenstr. 6
8586 Riedt
8570 Weinfelden
9542 Münchwilen
(HPZ bisher)
(HPZ neu ab 2015)
SHP Sek1/Vorstand
Suppleanten
Cécile Roduner
Barbara Mani
Thomas Roth
Mitglied Geschäftsleitung Bildung Thurgau
Roland Züger
Wäldistrasse 26
8274 Tägerwilen
Bildnachweis:
Titelseite
Seite 05
Seite 08
Seite 15
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http://www.kjg-rules.de/?site=praktisch
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24
SHP Sonderschule
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