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Aktuelles Gemeindemagazin - Friedenskirche Lübeck

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Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
––––––– Lübeck –––––––
hhhhhhhhhhh
Friedenskirche aktuell
Das Gemeindemagazin
Lernt, Gutes zu tun!
Sorgt für das Recht!
Helft den
Unterdrückten!
Verschafft
den Waisen Recht,
tretet ein
für die Witwen!
Jesaja 1,17
November 2014
Inhalt
AnGEdacht .................................................................................................... 3
EinBlick in das Gemeindeleben ................................................................ 5
„God gave me a song 2014“ ..................................................................... 6
Porträt: Maja Hillmann ................................................................................ 8
Die Reichsprogromnacht in Lübeck 09.11.1938 .................................. 10
Termine Oktober 2014 ............................................................................. 12
Leben 2015 - eine Kalendervorstellung ................................................ 14
Die BasisBibel .............................................................................................. 15
Newsletter des EBM-International .......................................................... 16
CD-Tipp: Hillsong live ................................................................................. 19
Kinderseiten: Schokocrossies - selbstgemacht! ................................... 20
Open Doors: Zentralafrikanische Republik ........................................... 22
Impressum .................................................................................................... 23
Gemeindeveranstaltungen ........................................................................ 24
Lageplan ........................................................................................................ 24
2
Lernt, Gutes zu tun!
Sorgt für das Recht!
Helft den Unterdrückten!
Verschafft den Waisen Recht,
tretet ein für die Witwen!
Jesaja 1,17
Liebe Schwestern und Brüder,
liebe Freunde der Gemeinde,
fünf Appelle für soziales Handeln.
Wer wollte dem ernsthaft widersprechen? Gutes tun, für Recht sorgen, Unterdrückten helfen, Waisen
zu ihrem Recht verhelfen, für Witwen eintreten. Wenn das nicht gottgefälliges, ja evangeliumsgemäßes Leben ist. Oder?
Auch hier ist wieder ein klares ‚Jein‘
zu sprechen. Denn auch hier gilt, wie
so oft, dass es den Leser und Hörer
leicht in eine falsche Richtung lenkt,
wenn einzelne Verse aus ihrem Zusammenhang gerissen und nur für
sich allein gehört werden.
In den letzten Jahrzehnten hat sich
unter den evangelikalen Christen
eine Lehre erheblich Stimme verschafft, die kurz als „Soziales Evangelium“ bezeichnet wird. Es wird dazu
aufgefordert, die Gesellschaft, in der
wir leben, durch unser soziales Engagement als Christen zu beeinflussen und zum Guten zu verändern.
Stellt man den Vers aus Jesaja1,17
in diesen Kontext, erscheint er als
überzeugender Beleg für ein solches
A
n
G
E
d
a
c
h
t
Evangelium. Selbst im Alten Testament spricht Gott schon durch den
Propheten für soziales Engagement
seiner Kinder? Toll! Doch tut er das
tatsächlich?
Diese Frage wird uns dadurch
beantwortet, dass wir den Vers in
seinem Zusammenhang betrachten.
Wie wir wissen, hatte Jesaja den
Auftrag, das Volk Israel zur Umkehr
von seinem Ungehorsam aufzurufen und Gottes Gericht über ihre
Ungerechtigkeit anzudrohen. Und
das 1. Kapitel des Jesaja-Buches ist
nichts anderes als die Anklageschrift
Gottes, die Zusammenfassung ihrer
Vergehen und die Androhung der
gerechten Strafe. Das Wunderbare
ist, dass diese Anklageschrift, anders
als vor menschlichen Gerichten üblich, einen erneuten Aufruf zur Umkehr enthält. Doch dieser Aufruf
beginnt eben nicht mit dem Vers 17,
nicht mit der Aufforderung, Gutes
3
zu tun, sondern schon mit dem Vers
16: Wascht euch, reinigt euch! Lasst ab
von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor
meinen Augen Böses zu tun!
Das unterstreicht, was vermutlich jedem klar ist: Es ist nicht damit getan, sich darum zu bemühen,
künftig Gutes zu tun. Vorher ist eine
innere Abkehr von dem bisherigen
Leben erforderlich und eine grundlegende Reinigung. Und obwohl das
Lamm Gottes zur Zeit Jesajas noch
nicht sein Blut vergossen hatte zu
unserer Reinigung, sagt der Herr in
seiner unvergleichlichen Gnade seinem Volk damals schon genau das zu:
Kommt her, wir wollen sehen, wer von
uns Recht hat, spricht der Herr. Wären
eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie
sollen weiß werden wie Schnee. Wären
sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle. (Vers 18)
Im Evangelium Jesu Christi geht es
um nicht weniger als um die Rettung
verlorener Menschen. Weder wird
ein Mensch allein dadurch vom ewigen Tod gerettet, dass andere ihm
Gutes tun, noch dadurch, dass er
anderen Gutes tut. Wie sagte Petrus
in seiner Pfingstpredigt: Kehrt um und
jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung
seiner Sünden; dann werdet ihr die
Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
Und was ist nun mit dem Gutes
tun, für Recht sorgen, Unterdrückten helfen, Waisen zu ihrem Recht
4
verhelfen, für Witwen eintreten?
Nun, das sind die Werke, ohne die der
Glaube tot ist (Jak.2,17). Das sind die
Früchte des Geistes (Gal.5,22). Das
sind die sichtbaren Folgen, wenn
Christen das Gebot Gottes leben,
das vor allen anderen steht: das Gebot der Liebe (Mk.12,28 ff).
In der Anklageschrift in Jes.1 ist
auch die Rede von vielen frommen
Dingen, die die Israeliten mit großem
Eifer durchführten, von Opfern, Festen und Feiertagen. Doch Gott sah
hinter die fromme Fassade und tief
in ihre Herzen: Und wenn ihr auch viel
betet, höre ich euch doch nicht; denn
eure Hände sind voll Blut. (Vers 15)
Alle guten Taten, ja selbst das Gebet, sind sinnlos ohne ein gereinigtes
und geheiligtes Herz. Deshalb muss
auch für uns die Botschaft des Evangeliums immer bleiben: Leben gibt es
nur beim Gekreuzigten, ohne Umkehr und Reinigung durch sein Blut
wird kein Mensch Leben finden. Und
wenn Errettung dann ihren Ausdruck findet im Gutes tun, für Recht
sorgen, Unterdrückten helfen, Waisen zu ihrem Recht verhelfen, für
Witwen eintreten, dann wird dies
Gott ehren und vielen Menschen die
Liebe Gottes vor Augen führen.
In diesem Sinne wünsche ich allen
Lesern einen gesegneten November!
Thomas Mundt
„Was ist der Mensch,
dass Du seiner
gedenkst ...“
Segnung von Hannelore Hofmeister,
Monika Lembke und Elfriede Schultner,
das neue Mitarbeiterteam der Frauenstunde
Kochen für das
gemeinsame
Mittagessen
nach dem
Gottesdienst
EinBlick in das Gemeindeleben
Erntedankgottesdienst
am
05.10.14
5
de nach dem Konzert gestellt. Wir
haben freundlich genickt und gesagt:
„Schön, wenn es Dir gefallen hat!“
Ob 2015 - ist noch zu klären, da der
Gemeindeterminkalender in diesem
Jahr schon recht gut gefüllt ist; aber
gern geben wir die Zusage, dass wir
das Lob Gottes in den nächsten Jah-
“God gave me a song 2014”
Kann eine Fortsetzung genauso gut sein wie das Original?
„ Bitte sowas unbedingt im nächsten
Jahr wieder machen!“ Das war eine
Original-Aussage am 26.10.2013
nach unserem ersten WorshipKonzert „God gave me a song“. Wir
haben freundlich genickt und gesagt:
„Gern, schön, wenn es Dir gefallen
hat.“ Aber wie dieses Event fortführen? Sollen wir alles anders machen?
Alles genauso machen wie 2013?
Die ersten Gedanken und Ideen kamen im November 2013 auf,
Anfang 2014 haben wir uns dann
zusammengesetzt und Ideen, Konzepte, Inhalte, Songs ausgetauscht
- diskutiert und wieder verworfen,
Termine gecheckt usw. Heraus kamen neue Lieder, ein Mottosong
aus dem Jahr 2013, ein inhaltlicher
roter Faden für den Abend und vieles mehr. Nach dieser Konzeptarbeit
ging das konkrete Vorbereiten und
Üben los – oft bei schönstem Sommerwetter - und wozu das Ganze?
Nur um unser Versprechen aus dem
6
letzten Jahr einzuhalten? Wohl kaum.
Durch die intensiven Proben ist
zwischen den Teilnehmern viel mehr
entstanden als nur gemeinsames
sauberes Singen einer Chorstimme.
Wir haben echte, gute Gemeinschaft erlebt, wir haben über Texte
und Inhalte gesprochen und wurden
vielleicht durch die Vorbereitung viel
mehr gesegnet als der Zuhörer am
Konzertabend selbst.
Was der Zuhörer im WorshipKonzert 2014 erlebt, gehört, gesehen und geschmeckt hat, ist aber nur
deshalb möglich gewesen, weil sich
sehr sehr viele in Bereichen wie mu-
sikalische Planung, Werbung, inhaltlichen Ausrichtungen, Noten schreiben, Bandproben, Solistenproben,
Chorproben, Moderationsvorbereitungen, Fotozusammenstellungen,
Beamertechnik, Ton- und Lichttechnik, Dekoration, Catering, und, und,
und ... engagiert haben.
Wir freuen uns, dass an diesem
Abend echte Freude, Gottes Liebe,
seine Fürsorge und seine Verheißungen zum Ausdruck gekommen sind
und hoffen, dass Lieder, Texte und
Begegnungen in den Köpfen und
Herzen der Zuhörer weiterklingen.
Bei uns Akteuren wird das ganz sicher so sein.
„Wie sieht‘s aus mit God gave
me a song 2015?“ Diese Frage wur-
ren nicht zu kurz kommen lassen
wollen – ob in einem Worship-Konzert 2016 (!?) oder schon heute in
unserem Alltag.
Marita Glöckner
und Sven Carstens
für alle 61 Mitarbeiter,
ohne die dieser Abend
so nicht stattgefunden hätte
Die Fotos zeigen den Projektchor und die
Musiker am Nachmittag bei den letzten
Vorbereitungen für das Worship-Konzert.
7
Porträt: Maja Hillmann
In der Gemeindeversammlung im
September 2014 wurde Maja Hillmann aus der Gemeinde Quedlinburg als Mitglied der Friedenskirche
aufgenommen, aber eigentlich ist sie
den meisten aus unserer Gemeinde
ja schon längst bekannt: als Besucherin von Gottesdiensten, Bibelstunden und aus dem Israelkreis, und
manchen sogar noch länger, nämlich
als Mutter von Gabriele Ardjmandzadeh, die mit ihrem Mann Josua
(Mohammad) zusammen lange als
Kastellanehepaar in der Friedenskirche angestellt war.
Damit kennen wir auch gleich den
Grund für Majas Umzug 2011 aus
Bad Suderode, einem Stadtteil von
Quedlinburg im Harz, nach Lübeck.
Gabriele, die jüngste ihrer fünf Töchter hatte ihr gut zugeredet, hierher
zu ziehen, denn in Majas Heimatort
gab es nach dem Tod ihres Mannes
2008 gar keine Verwandtschaft mehr.
Aber Maja, die am 20.10.1934 in
Quedlinburg geboren wurde und
ihr ganzes Leben in Bad Suderode
verbracht hatte, hing doch so sehr
an ihrer Heimat. Hier hatte sie die
ersten Kontakte zu kirchlichen Kreisen in der nahen evangelischen Kirche zunächst im Kindergottesdienst,
später bei den Jungen Mädchen, hier
arbeitete sie als Verkäuferin, heiratete 1955 und brachte ihre Kinder
8
zur Welt. Während der Behandlung
einer schweren Depression war sie
in einem Seelsorgeheim mit dem lebendigen Glauben an Jesus Christus
in Berührung gekommen und dort
geheilt worden. Das Ehepaar machte sich nun auf die Suche nach einer Gemeinde, in der dieser Glaube
gelebt wurde und fand den Weg zu
den Baptisten, wo sich die beiden
1994 in Wernigerode taufen ließen,
Quedlinburg / Harzgerode wurde
ihre gemeinsame geistliche Heimat,
später schlossen sie sich außerdem
den „Geschäftsleuten des vollen
Evangeliums“ (seit 2001 „Christen
im Beruf“) an.
Auch nach dem Tod ihres Mannes fühlte sich Maja in Quedlinburg
wohl, denn hier war sie umgeben
von lieben Glaubensgeschwistern
und ihrem Freundeskreis .... . So vieles, was ihr lieb und teuer geworden war, einfach zu verlassen - eine
schwerwiegende Entscheidung. Aber
als sie sich dennoch dazu durchgerungen hatte, nach Lübeck zu ziehen,
schenkte Gott ihr eine Wohnung di-
rekt gegenüber der ihrer Tochter, ein
großes Glück. Freunde aus der Gemeinde Quedlinburg halfen ihr, die
Wohnung in Bad Suderode aufzulösen und dort alles zu regeln, wofür
sie sehr dankbar ist. Inzwischen hat
sich dort aber so viel verändert, dass
sie froh ist, diesen Weg gegangen zu
sein, und ihre anderen Töchter mit
ihren Familien, die neun Enkel und
demnächst auch neun Urenkel kann
sie ja von Lübeck aus ebenso gut besuchen.
In der Friedenskirche fasste sie
schnell Fuß - ihre offene, freundliche
Wesensart macht es anderen Menschen leicht, mit ihr ins Gespräch
zu kommen - aber ganz besonders
hatte es ihr von Anfang an der Israelkreis angetan. Schon früher hatten
Maja und ihr Mann Kontakt zum „Ruf
zur Versöhnung e. V.“, einem 1984
von Arie Ben Israel gegründeten in-
ternationalen Israelhilfswerk, und im
Jahr 2000 konnte das Ehepaar sogar
selbst für 14 Tage nach Israel reisen,
ein wunderbares Erlebnis. So ist sie
glücklich, in unserer Gemeinde einen Kreis von Menschen gefunden
zu haben, deren Herz wie ihres für
Israel brennt.
Natürlich vermisst sie ihre Heimat nach wie vor, die Freunde, die
gewohnte Umgebung, und ganz besonders den Wald, aber als kleinen
Ersatz hat Maja den nahen Burgtorfriedhof gefunden, auf dem sie beim
Spazierengehen Ruhe und Erholung
findet.
Liebe Maja,
wir freuen uns sehr, dass Du zu uns
gefunden hast und wünschen Dir
Gottes Segen und alles Gute.
Cornelia Hampel
Baptistischer Weltgebetstag
der Frauen
Dienstag, den 4. November,
um 15.30 Uhr,
Friedenskirche
99
Die Reichsprogromnacht in Lübeck, 09.11.1938
Wieder jährt sich der Gedenktag
an die Zerstörung der Synagogen
im ganzen Land, die Verwüstung von
Läden und Einrichtungen jüdischer
Mitbürger und die Verhaftung tausender Juden durch die Nationalsozialisten in der Nacht vom 9. auf den
10. November 1938, Reichskristallnacht (wegen des vielen zersplitterten Glases von den zerschlagenen
Fensterscheiben) oder, inzwischen
gebräuchlicher, Reichsprogromnacht
genannt. Wolfgang Lichtenstein hat
zu diesem Thema aus verschiedenen
Büchern und Schriften einen Bericht
aus Lübecker Sicht für die Leser
unseres Gemeindemagazins zusammengetragen.
Am 10. Nov. 1938 gegen 3.00 Uhr erschien Kriminaldirektor Bock, Chef
der Lübecker Gestapo, in schwarzer
Uniform und mit vorgehaltener Pistole, und forderte zusammen mit
sieben SS-Männern Zutritt zur Synagoge, um sämtliche Wertsachen,
rituellen Geräte und das Gemeindearchiv „sicherzustellen“.
Gegen 3.30 traf der Lübecker Polizeipräsident Walter Schröder vor der
Synagoge mit dem SA-Oberführer
Dr. jur. Georg Währer zusammen
und verhinderte die schon vorbereitete Sprengung der Synagoge, denn
die Gefahr für das unmittelbar benachbarte St. Annen-Museum war
10
unkalkulierbar groß.
Nach Beendigung der „Sicherstellungen“ wurden etwa 50 alkoholisierte SA-Leute mit Beilen, Äxten,
Brechstangen und Ähnlichem zwecks
Demolierung der gesamten Inneneinrichtung des Gebäudes in die Synagoge beordert. Sie erschienen alle
in Zivil und ohne Parteiabzeichen
und wüteten dort wohl eine Stunde
lang, weder die Gesetzestafeln noch
die Gedenktafel für die Gefallenen
des 1. Weltkrieges wurden verschont.
In den Wohnungen des 1. und 2.
Stockes zerstörten sie sämtliche Bänke, schlitzten die Federbetten auf und
rissen Wasserhähne aus der Wand, so
dass sich das Wasser in alle Räume ergoss, alle Fenster und alle Öfen wurden zerschlagen.
Die Lübecker Synagoge um 1907
Bericht eines 13-jährigen jüdischen
Jungen, Adolf Doum, geb. 1925
Adolf Doums Elternhaus stand im
Bleichenweg. In der Progromnacht
1938 hatte eine Nazibande, wie er
schreibt, zunächst die Maßschneiderei seines Vaters Moritz Doum überfallen und geplündert, später wurde
der Vater dann in der Wohnung im
Bleichenweg festgenommen. Die
beiden Kinder und Mutter Martha
wurden von den Gestapo-Beamten
eingeschüchtert, der Vater abgeführt
und zusammen mit vielen anderen
jüdischen Männern ins KZ Sachsenhausen gebracht.
Der damals 13 Jahre alte Adolf
Doum - später nannte er sich Abraham Domb-Dotan - hat genaue Erinnerungen an die furchtbaren Geschehnisse: „Dann kam der 9.11.1938.
Die gleichen Freunde, mit denen ich
am Nachmittag Fußball gespielt hatte, warfen am nächsten Tag Steine in
unser Fenster ... Diese Tatsache kann
ich bis heute nicht vergessen und begreifen ... Nach Mitternacht hörten
wir ein lautes Poltern an der Tür. Auf
einmal waren etwa 25 Gestapo- und
SA-Leute in der Wohnung, haben
meinen Vater an den Haaren gerissen
und gebrüllt: ‚Jude, komm mit, du
bist verhaftet!‘ Als meine Mutter sich
entgegenstellte, wurde sie geschlagen.
Mein Bruder und ich haben einen
Gummiknüppel über den Rücken
bekommen …
Am nächsten Morgen fanden wir
unser Konfektions- und Schneidergeschäft verwüstet vor. Alle Stoffe waren aufgeschlitzt. Wenige Tage darauf
durfte ich meine Schule nicht mehr
betreten.“
Weiter berichtet Abraham DombDotan: „Nach der Reichskristallnacht
begegnete mir auf der Straße ein alter
Mann und fragte mich, ob ich ihm
helfen könnte. Wir sind dann durch
eine Hintertür in die zerstörte Synagoge geschlichen und haben die
geschändeten Thora-Rollen aus dem
verwüsteten Innern herausgeholt, damit die Männer die Rollen begraben
konnten. So ist es im Judentum üblich.“
Über eine jüdische Hilforganisation gelangt die Familie an Fahrkarten
für die Schiffspassage nach Shanghai,
der letzten „offenen Stadt“, die noch
Menschen ohne Visum aufnimmt
und in der tausende von Juden Zuflucht finden. Mithilfe dieser Ausreisepapiere wird der Vater Moritz
Doum nach zwei Monaten Haft aus
dem KZ Sachsenhausen freigelassen
und sieht vor seiner Abreise seine Familie wieder. Abraham erinnert sich
an die erschreckende physische und
psychische Verfassung seines Vaters:
Er sei völlig abgemagert gewesen,
habe eine Glatze und Erfrierungen
an den Händen gehabt und habe nur
geweint …
Der 14-jährige Abraham kann
1939 mit einer Art Kinderpass, den
er von den Nazis in Lübeck ausgehändigt bekommt, zu Verwandten seiner
Mutter nach Palästina auswandern
und lebt seitdem in Tel Aviv. Die
Mutter folgt dem Vater mit dem jüngeren Bruder Rolf nach Shanghai.
11
Termine November 2014
2 So.
9.15 Uhr Gebetszeit
10.00 UhrGottesdienst (Abendmahl)
Volkmar Glöckner / Mathias Martens
19.00 UhrGebetsabend
3 Mo.
4 Di.
5 Mi.
6 Do.
7 Fr.
10.00 Uhr Geistiges Fitnesstraining
19.30 Uhr Chor
15.30 UhrFrauenstunde (Weltgebetstag der Frauen)
17.00 UhrArbeits- und Gebetskreis Israel
18.00 UhrTreffen der Ältesten
9.30 Uhr Miniclub
19.30 Uhr Bibelstunde
15.30 Uhr Bibelstunde im Haus Lucia
17.00 Uhr Bibelstunde in Farsi
10.00 Uhr Internationaler Frauengebetskreis
18.30 Uhr Jeens (Jesus Teens)
8 Sa.
9 So.
10 Mo.
10.00 Uhr Geistiges Fitnesstraining
19.30 Uhr Chor
11 Di.
19.00 UhrTreffen des Besuchsdienstes
12 Mi.
9.30 Uhr Miniclub
19.30 Uhr Bibelstunde
15.30 Uhr Bibelstunde im Haus Lucia
17.00 Uhr Bibelstunde in Farsi
10.00 Uhr Internationaler Frauengebetskreis
18.30 Uhr Jeens (Jesus Teens)
13 Do.
14 Fr.
15 Sa.
12
9.15 Uhr Gebetszeit
10.00 Uhr Gottesdienst (Open Doors, weltweiter
Gebetstag für verfolgte Christen)
Volkmar Glöckner / Anika Weiler
16 So.
17 Mo.
10.00 Uhr Geistiges Fitnesstraining
19.30 Uhr Chor
18 Di.
19 Mi.
Klausur der Gemeindeleitung in Mölln
1 Sa.
9.15 Uhr Gebetszeit
0.00 Uhr Israelgottesdienst
1
Volkmar Glöckner / Dietmar Hampel
anschließend: Missionsbackstube
20 Do.
21 Fr.
9.30 Uhr Miniclub
19.30 Uhr Bibelstunde
15.30 Uhr Bibelstunde im Haus Lucia
17.00 Uhr Bibelstunde in Farsi
10.00 Uhr Internationaler Frauengebetskreis
18.30 Uhr Jeens (Jesus Teens)
22 Sa.
23 So.
9.15 Uhr Gebetszeit
0.00 Uhr Gottesdienst
1
Edwin Brandt / Mathias Martens
24 Mo.
10.00 Uhr Geistiges Fitnesstraining
19.30 UhrFrauentreff
25 Di.
19.30 UhrMännertreff
26 Mi.
9.30 Uhr Miniclub
19.30 Uhr Bibelstunde
15.30 Uhr Bibelstunde im Haus Lucia
17.00 Uhr Bibelstunde in Farsi
10.00 Uhr Internationaler Frauengebetskreis
18.30 Uhr Jeens (Jesus Teens)
27 Do.
28 Fr.
29 Sa.
30 So.
9.15 Uhr Gebetszeit
10.00 Uhr1. Advent, Gottesdienst
Thomas Mundt / Torsten Glöckner
13
LEBEN 2015 – eine Kalendervorstellung
Die BasisBibel
Vielleicht habt Ihr sie auch schon
gesehen: Die ersten Kalender, Losungs- und Andachtsbücher in unserer Bücherecke sind da. Wie immer
können wir nur eine kleine Kollektion an Kalendern bereithalten.
Die Auswahl ist groß, auch auf dem
christlichen Markt. Darum schaut,
was wir vorrätig haben oder sucht
Euch einen Kalender im Prospekt
bzw. Internet aus, der Euch gefällt.
Wir bestellen gerne für Euch.
Die neue Generation Bibelübersetzung
Einen Kalender möchte ich Euch besonders vorstellen: Leben 2015. Als
kleiner Weihnachtsgruß ist er sehr
geeignet, hat Postkartengröße, ansprechende Fotos und für jeden Monat einen Bibelvers. Das Interessante an diesem Kalender: Es gibt ihn in
vielen verschiedenen Sprachen, und
er kostet nur 1,20 €. Letztes Jahr
hatten wir auch schon einige fremdsprachige Exemplare, vorrangig in
Persisch.
Gerne möchten wir auch dieses Jahr
diese Kalender wieder anbieten. Ich
finde, das ist eine sehr schöne Möglichkeit, Gottes Wort „unter die
Leute zu bringen“. Da wir aber nicht
wissen, wie groß der Bedarf ist und
wir von jeder Sprache mindestens
5 Stück abnehmen müssen, meldet
Euch doch bitte am Büchertisch
14
oder bei mir. Ich werde die Bestellungen dann sammeln und rechtzeitig bestellen.
Monika Janca
Noch ein Hinweis: Denkt bitte
rechtzeitig daran, euch mit Losungen
und Andachtsbüchern zu versorgen.
Bolanz
Postkartenkalender
1,20 €
…und wieder eine neue Bibelübersetzung, dachte ich, als ich den neuen Bücherkatlog durchblätterte. Ok,
das Design habe ich doch schon mal
gesehen, aber ...
Also, neugierig war ich schon, und
so habe ich im Internet dann unter www.basisbibel.de weiter
gesucht. Auf der Homepage Stand
unter anderem:
Urtextnah
Die BasisBibel ist die erste Bibelübersetzung, die den gewandelten
Lesebedürfnissen des 21. Jahrhunderts gerecht wird. Gleichzeitig ist
sie näher am Originaltext als die
meisten modernen Übersetzungen
der letzten 40 Jahre.
Innere Werte:
- Leichte Orientierung durch Kolumnentitel und Daumenregister
- Konsequente Einteilung des Textes in Sinneinheiten
-Zahlreiche Sacherklärungen am
Seitenrand
- Klare, prägnante Sätze
-Durchgehend zweifarbiger Satz
zum Auffinden der Erklärungen
-Ergänzende Informationen und
umfangreiches Bibellexikon zum Bibeltext im Internet
- Leichter Zugriff über Webadresse
am Seitenende
Klares Design
Die BasisBibel spricht im Inneren
eine klare Sprache. Das Äußere
kommuniziert nun ebenfalls klar und
souverän: „Ich bin eine Bibel. Ich lebe
im Hier und Jetzt.“
Mein Fazit
Vor allem die beiden ersten Punkte
haben mich neugierig gemacht. So
habe ich dann mal den Psalm 23 und
einige andere Bibelstellen mit anderen Übersetzungen verglichen. Dieser „Vergleich“ hat mich persönlich
überrascht und überzeugt. Insbesondere die Einteilung des Textes und
die „Satzaufteilung“ fand ich sehr
hilfreich. Wer gerne beim Bibellesen
oder Erarbeiten von Texten etwas
Neues entdecken will, wird mit der
BasisBibel einen wertvollen „biblischen Schatz“ erwerben.
Rudgar Kuczewski
Deutsche
Bibelgesellschaft,
1444 Seiten,
gebunden,
09 / 2012,
19,90 €
15
Danke, dass Ihr mit dabei seid und die vielen Missionsprojekte in Indien, Afrika, Lateinamerika, der
Türkei und Europa unterstützt. Hier folgen einige kurze Nachrichten aus den Projekten.
TÜRKEI
Gottfried-Wilhelm-Lehmann-Str. 4
14641 Wustermark
T +49 (0)33 234 – 74 150
An die Missionsbeauftragten,
Gemeindeleiter und Pastoren in den mit
EBM INTERNATIONAL verbundenen
Gemeinden in
Deutschland, Österreich und der Schweiz
F +49 (0)33 234 – 74 145
info@ebm-international.org
www.ebm-international.org
Spar- und Kreditbank eG
Bad Homburg
Konto-Nr. 46868
BLZ: 500 921 00
IBAN: DE 69 5009 2100 0000 0468 68
Viel Rückenwind haben unsere vier kleinen Baptistengemeinden in der Türkei (Izmir, Adana, Samsun und Istanbul) bekommen durch die Jahrestagung des Baptistischen Weltbundes, der im Juli in
Izmir tagte. Landesweit haben Presse und Fernsehen sowohl über die BWA-Tagung als auch über
die vier Baptistengemeinden in der Türkei berichtet und in Grußbotschaften haben sich hochrangige Politiker bei der Tagung zu Toleranz und Religionsfreiheit bekannt.
Unsere Gemeinde in Izmir, Adana und Samsun engagieren sich sehr für Iranische und Syrische
Flüchtlinge. In Izmir haben Ertan und Marlene Cevik eine Hilfsaktion gestartet und Flüchtlingen eine Wohnung vermittelt und sie mit den nötigsten Möbeln und Hausrat versorgt. In Adana in der
Südost-Türkei leben inzwischen 300.000 syrische Flüchtlinge – einige von ihnen sind Christen. Die
kleine Baptistengemeinde, die selbst nur 25 Mitglieder hat, kümmert sich so gut es geht um einige
dieser Flüchtlinge.
BIC: GENODE 51BH2
Newsletter
Elstal im Oktober 2014
Liebe Freunde und Unterstützer der EBM-Weltmission,
wir grüßen Euch herzlich mit Josua 1,5b: „Ich lasse Dich nicht fallen und verlasse Dich nicht“.
Dieser Zuspruch soll Josua als Person und zugleich seinen Glauben an Gott stärken und auch uns
ermutigen. Gott lässt seine Leute nicht allein in den Herausforderungen ihres Lebens. Wir wissen,
dass unser liebender und gnädiger Gott präsent ist, auch wenn uns das Weltgeschehen überwältigt: Kriege in Syrien, im Irak, der Ukraine und in Ländern Afrikas; das Ebola-Virus, welches das Leben von tausenden Menschen fordert; Hunger und Armut, Gewalt und Korruption u.v.m. Als Gottes
Volk haben wir einen klaren Auftrag: seine Liebe, das befreiende Evangelium Jesu Christi in Wort
und Tat zu den Menschen zu bringen. Oft fehlt es an menschlichen und finanziellen Ressourcen, es
mangelt an Liebe und Leidenschaft. Und doch wissen wir: Er verlässt uns nicht! Es ist seine Mission,
er geht voran, er gibt die Kraft und er segnet! Das tröstet und ermutigt uns!
Open Doors ruft für den 9. November auch in unseren Gemeinden zu einem
Gebetstag für Verfolgte Christen auf. Denkt dann doch bitte besonders an unsere Partner: In Kamerun und der Zentralaf
Zentralafrikanischen Republik.
Republik Aber auch Familie Cevik und die Gemeinden in der Türkei.
Türkei Die vielen Projekte und Gemeinden in Indien und auch die schwierige Situation der Gemeinden auf der kommunistischen Insel Kuba.
ba Unsere Freunde brauchen uns! Sie brauchen Gebet. Und die Projekte, die sie oft schon seit
Jahrzehnten leiten, brauchen unsere Spenden.
Folgender Text hat uns letzte Woche von Ayouba Mbirvi aus Nordkamerun
Nordkamerun erreicht, der im letzten
Jahr noch vier Wochen in der Gemeinde Freiburg zu Besuch war:
„Ich möchte euch nur kurz informieren, dass letzten Sonntag Leute von Boko Haram in dem
Dorf Tourou 37 Christen beim Herauskommen aus einer Kirche erschossen haben. Zurzeit
sind in Tourou alle Schulen geschlossen, ebenso auch der Markt und die Gesundheitszentren. Den ganzen Tag ist Gewehrfeuer zu hören. Alle Pastoren der UEBC [Anm. unser Partnerbund] aus Tourou befinden sich zurzeit in Mokolo.“
Ende Oktober organisiert unser Regionalrepräsentant Prof. Bouba Mbima ein Symposium in
Yaounde, wo Muslime und Christen miteinander ins Gespräch kommen. Es geht darum, gemeinsam eine Kultur des Friedens zu entwickeln und Muslime als Teil der Lösung zu verstehen. „Glücklich zu preisen sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;“ (Mt. 5,10)
Lasst uns für alle Verfolgten beten. Lasst uns für Gerechtigkeit beten.
16
In Kamerun stehen unsere Missionare vor der ersten Ausreise oder der Wiederausreise. Die Rahmenbedingungen hängen stark von den oben genannten Geschehnissen ab.
Sierra Leone ist aufgrund von Ebola ständig in den Medien. Für mehr Infos dazu
gibt es von uns einen Sondernewsletter, den man gerne anfordern kann. Wir helfen mit Geldern für
verschiedene Aufklärungs- und Nahrungsmittelverteilungsprogramme.
Mitte September ist die Österreicherin Else Miklavcic in Mosambik eingetroffen. Sie wird nun für
vier Jahre als Missionarin im Sozialzentrum in Macia mitarbeiten. Das Sozialzentrum hat eine enge
Partnerschaft mit dem österreichischen Baptistenbund.
Regina Claas berichtete hochmotiviert von ihrem Schulungseinsatz in Malawi.
Malawi Regina und die Leitung der BACOMA haben den Eindruck, dass sie sich dort mit ihren Begabungen genau zum richtigen Zeitpunkt einsetzt.
Nachdem wir im letzten Newsletter noch zum Gebet für Isaac Zokué aufgerufen haben, müssen wir
nun berichten, dass der Präsident des Baptistenbundes in der Zentralafrikanischen Republik am 14.
September nach schwerer Krankheit verstorben ist. Wir laden Sie ein, für seine Familie und auch für
die Kirche in dem Land zu beten.
In Südafrika hat Johannes Meyer angefangen, Kurse für Automechanik in Kooperation mit einer
Gemeinde in Mamelodi (Township bei Pretoria) anzubieten. Dafür wird er sich mit einem Anhänger
und Werkzeugen eine kleine mobile Werkstatt zusammenstellen. Anna bringt sich in der Konzipierung für ein Auffanghaus für Frauen ein.
Sara Marcos und Marta Nombela berichten aus Evinayong/Äquatorialguinea
Äquatorialguinea,
Äquatorialguinea dass eine Gruppe
von Freiwilligen des spanischen Baptistenbundes an der Schule Talita Cum in Evinayong einen erfolgreichen Einsatz gemacht hat.
Es berührt uns immer wieder zu sehen, wie die MANNA-Projekte in Mendoza und
Region / Argen
Argentinien Kindern und ihren Familien aus ihrer Not helfen. Vom 11.13.10. kommen rund 70 MANNA-Mitarbeiter aus Gemeinden zum jährlichen Treffen zusammen. Hier werden sie geschult, ermutigt und haben Möglichkeiten zum
Austausch ihrer gemachten Erfahrungen.
Seit August 2014 hat die missionarische Gemeindegründungsarbeit in Ijuí/Brasilien
Brasilien ein neues Missionarsehepaar: Pastor Airton Nickel und seine Frau Gerli. Airton ist auch EBM-Regionalrepräsentant für Brasilien. Sie wollen viel in Mitarbeiterschulungen investieren und sich um geistliche Stärkung und Begleitung der Gemeindemitglieder und Mitarbeiter des Kinderheims und Sozialzentrums kümmern. Die Jahreskonferenz der brasilianischen Baptisten fand im Juni bei den
Pommernstämmigen statt. Einige Teilnehmer sind bis zu 2.000 km angereist, was für die Geschwister dort sehr ermutigend war.
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Sowohl das PEPE-Projekt in El Alto / Bolivien als auch die neue Missionsarbeit in Sucre sind gut angelaufen. Unser Missionar Sebastian freut sich sehr über das von EBM MASA finanzierte Motorrad –
so ist er mobiler und kann mehr Einsätze bewältigen.
Pastor Daniel Machado, Sohn des Gründers des Kinderheims in Porto/Portugal
Portugal,
Portugal ist im Alter von 81
Jahren verstorben. Er hatte das Kinderheim auch einige Zeit geleitet. Wir denken an seine Frau
Eunice und die Familie.
Der Verantwortliche für die Leiterschulung in OstOst-Kuba,
Kuba Marcos Rivero, berichtet, dass Ende September 150 Geschwister die 2-jährige Schulung beendet haben. Sie werden ihre erworbenen Fähigkeiten in junge Gemeinden bzw. in Gemeindegründungen einbringen.
Am 14. September 2014 hat die Damdei Baptist Church im Indischen Bundesstaat
Manipur ihre neue Kapelle nach fast drei Jahren Bauzeit eingeweiht. Pastor Vumthang Sitlhou hat die Gemeinde vor acht Jahren mit 25 Mitgliedern gegründet. Heute hat sie 220 Mitglieder. Von den 60.000 Euro Baukosten hat die Gemeinde das
meiste selbst geschultert. EBM INTERNATIONAL hat das Dach bezahlt.
Die Gemeinde hat außerdem ein Kinderheim mit 50 Halbwaisen und Waisenkindern. Es ist eines
der am besten geführten Kinderheime, die EBM INTERNATIONAL in Indien unterstützt. Die Kinder
bekommen Förderung, Hausaufgabenhilfe (weshalb sie fast alle in ihren Klassen zu den Besten gehören), ausgezeichnetes Essen (das Heim hat einen sehr großen Garten mit Reisfeld, Fischteich,
Gemüse, Obst, Hühnern, Enten und Schweinen) und sie hören das Evangelium: Jeden Tag machen
sie eine gemeinsame Andacht und die Kinder haben auch sonntags ihren festen Platz in der Gemeinde. Die meisten Kinder sind Opfer der Stammeskonflikte in der Region, die dort vor einigen
Jahren gewaltsame und bewaffnete Auswüchse hatten. Viele Menschen sind dabei umgekommen
und viele Kinder blieben zurück. 50 von ihnen haben nun im „Compassion Manipur“Manipur“-Kinderheim
ein neues Zuhause.
Mit herzlichen Grüßen aus Elstal, Eure
Pastor Christoph Haus
Pastor Carlos Waldow
Matthias Dichristin
Darum, solange wir noch Zeit haben,
lasst uns Gutes tun an jedermann,
allermeist aber an des Glaubens Genossen.
Galater 6,10
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CD - Tipp: Hillsong Live
„NO OTHER NAME“
Alle Jahre wieder ein neues „Hillsong
Worship“ Album … Warum?
Dazu von der Homepage GerthMedien / Musik :
„Das Motto von ‚Hillsong WORSHIP‘ ist, das musikalische Erbe der
Gemeinde weiterzugeben, Traditionen zu bewahren und sich dabei
gleichzeitig
weiterzuentwickeln.
Dies ist der Grund dafür, weshalb
die „Hillsong“-Gemeinde ihre Fans
Jahr für Jahr mit einem Live-Album
versorgt, das an verschiedenen Orten der Welt aufgenommen wird
und so das Herz der Anbetung von
tausenden Menschen rund um den
Globus widerspiegelt.
Und diese Tradition wird auch 2014
fortgeführt. „NO OTHER NAME“
ist ein mutiges Plädoyer dafür, dass
es keinen anderen Namen auf der
Erde gibt oder je gegeben hat, der
mit Jesus vergleichbar wäre. Mit elf
brandneuen Songs ist es bis an den
Rand gefüllt mit Lobpreisliedern, die
am Puls der Zeit sind und die Freude
und Begeisterung vermitteln, mit der
die Lobpreisleiter von „Hillsong“ am
Werk sind.“
„NO OTHER NAME“ ist gleichzeitig
die Headline der “Hillsong Confe-
Der Time Square in New York
im August 2014
rence”, die in diesem Jahr in Sydney,
New York und London stattfindet.
Im Mai hatte die „Hillsong Church“
auf 21 digitalen Leuchtreklametafeln
am Broadway in New York, Times
Square, eine Stunde lang in einer
Videosequenz für die Konferenz unter dem Motto „No Other Name“
geworben. Das CD-Coverbild zeigt
eine Aufnahme davon.
Rudgar Kuczewski
Hillsong,
07 / 2014,
18,99 €
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Hallo Kinder!
Schokocrossies - selbstgemacht!
Wer mag Schokolade?
Wer mag es knusprig?
Wer mag SCHOKOCROSSIES?
Dreimal ja? Na dann los zum Einkaufen und ab in die Küche, denn hier
kommt ein kinderleichtes Rezept für
diese Leckerei.
Du brauchst dafür:
200 g Zartbitterschokolade
100 g Vollmilchschokolade
15 g Kokosfett
100 - 150 g Cornflakes
(Du kannst natürlich auch Mokka-,
Nuss- oder Weiße Schokolade nehmen.)
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Dann nimmst Du den Topf vom
Herd und mischt die Cornflakes unter die flüssige Schokolade, bis sie
ganz davon umhüllt sind.
Nun setzt Du mithilfe von zwei Teelöffeln kleine Häufchen der fertigen
Schoko-Cornflakes-Mischung auf ein
mit Backpapier oder Alufolie bedecktes Tablett und brauchst leider
schon wieder Geduld, ...
... denn es dauert mindestens drei
Stunden, bis die Schokocrossies an
einem kühlen Plätzchen fest geworden sind.
Zuerst gibst Du ein Stück Kokosfett
in einen Topf und stellst ihn bei niedrigster Stufe auf die Herdplatte.
Danach löst Du sie von der Unterlage ab und kannst sie bis zu zwei Wochen in einer verschließbaren Dose
aufbewahren - falls überhaupt noch
etwas übrigbleibt.
Wenn das Fett geschmolzen ist,
kommt die kleingebrochene Schokolade dazu und wird unter ständigem Rühren bei ganz schwacher
Hitze aufgelöst. Nicht ungeduldig
werden, denn wenn die Temperatur
zu hoch ist, verbrennt die ganz Masse, wird bitter und verklumpt!
Kleiner Tipp: Wenn das nicht deine ersten und gleichzeitig letzten
Schokocrossies sein sollen, die Du
machen darfst, empfehle ich Dir
dringend, die Küche aufgeräumt und
unverschmiert zu hinterlassen.
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Impressum
Zentralafrikan. Rebublik
Versöhnung scheint unmöglich
08.10.14 (Open Doors)
Gewalt und Gegengewalt beherrschen noch immer die Lage in der
Zentralafrikanischen Republik. Daran
hat auch die jüngste UN-Friedensinitiative bislang nicht viel ändern können. Zahlreiche Vorfälle lassen die
Menschen wie in Finsternis gefangen
erscheinen. Während die muslimischen Seleka-Rebellen Kirchen und
christliche Siedlungen angreifen, gibt
es für die Anti-Balaka (überwiegend
animistische, anti-muslimische Milizen) nur ein Ziel: die Seleka und
alle Muslime aus dem Land treiben.
Dann wäre endlich Frieden im Land,
glauben sie.
Doch Gewalt erzeugt keinen
Frieden. Die Kirchen und ihre Leiter verurteilen alle Gewalt. Open
Doors hilft ihnen mit Schulungen
und geistlicher Unterstützung, damit
Gott durch sie Menschen in die Versöhnung führen kann. Denn nur so
werden Heilung, Wiederherstellung
und am Ende wahrer Frieden möglich.
Inmitten der blutigen Unruhen
und Überfälle weist der Erzbischof
von Bangui, Dieudonné Nzapalainga, auf den Ausweg. „Ich sage es
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laut und klar, dass nur Dialog und
Beratung den Menschen hier helfen werden, diese furchtbare Situation hinter sich zu lassen.“ Er fordert alle Gemeinden dazu auf, jede
Art von Streit zu beenden. „Wenn
wir als Kirche die Leute nach Rasse,
ethnischer Zugehörigkeit oder ihren
Vorlieben auswählen, sind wir keine
Kirche mehr. Der Auftrag Jesu ist ein
universeller – für alle Menschen.“
Ein Mitarbeiter im Land berichtet
von ermutigenden Signalen, denn die
Kirchen arbeiten zusammen, lernen
voneinander und unterstützen sich
gegenseitig. Zusammen mit der Bevölkerung wollen sie neue Wege gehen. Doch Gewalt und Grausamkeit
haben tiefe Wunden in viele Herzen
und Körper gerissen. Das Herumzeigen von Bildern voller Brutalität
ist zur Normalität geworden. Viele
sind schwer traumatisiert, ohne zu
verstehen, was mit ihnen geschehen
ist. Open Doors bietet professionelle Trauma-Seelsorge und Schulungen
darin an. Doch der Bedarf ist riesig.
Werden die Menschen sich gegenseitig vergeben können? Nur der
Friede Gottes, der höher ist als alle
Vernunft, kann das Land heilen.
Anschriften:
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Lübeck
(Baptisten) K.d.ö.R.
Täuferstraße 2, 23568 Lübeck, Telefon: 04 51 / 3 40 20
www.friedenskirche-luebeck.de
Zweiggemeinde Kücknitz,
Hüttenstraße 3, 23569 Lübeck
Pastor:
Volkmar Glöckner, Borstelweg 3a, 23569 Lübeck
Telefon: 04 51 / 60 72 90 91 (dienstlich)
E-Mail: v.gloeckner@friedenskirche-luebeck.de
Kinder- und
Jugenddiakonin:
Ina Lund, Täuferstraße 2, 23568 Lübeck
Telefon: 0451 / 140 37 120 oder 0176 / 722 187 16
E-Mail: i.lund@friedenskirche-luebeck.de
Gemeindeleiter:
Thomas Mundt
Telefon: 0 45 04 / 55 82
E-Mail: t.mundt@friedenskirche-luebeck.de
Gemeindebetreuung: Kerstin Schmoller, mobil: 0157 / 38 40 39 52
Redaktionskreis:
Fotos:
Cornelia Hampel, Telefon: 04 51 / 59 78 42,
E-Mail: gemeindebrief@friedenskirche-luebeck.de;
Katja Bureczek, Dietmar Hampel, Rudgar Kuczewski,
Manfred Schultner (V.i.S.d.P.), Joachim Weiler
Dieter Schütz / pixelio.de, (S. 3), Cornelia Hampel (S. 5, 6,
7, 8, 20, 21), Rudgar Kuczewski (S. 19)
Bank:
Spar- und Kreditbank Ev.-Freikirchlicher Gemeinden SKB eG
Kto.- Nr. 26 62 05 – BLZ 500 921 00
IBAN: DE14500921000000266205
BIC: GENODE51BH2
Redaktionsschluss für die Doppelausgabe
des Gemeindemagazins Dezember 2014 / Januar 2015
19. November 2014
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Wöchentliche Gemeindeveranstaltungen
Sonntag: Montag:
Mittwoch:
Donnerstag:
Freitag
09.15h Gebetszeit
10.00h Gottesdienst + Kindergottesdienst
19.00h Gebetsabend (jeden 1. Sonntag im Monat)
19.30 h Chor
09.30 h Miniclub (Krabbelgruppe)
19.30 h Bibelstunde
12.00 h Lübecker Tafel
15.30h Bibelstunde im Haus Lucia
17.00 h Bibelstunde in Farsi
10.00 h Internationaler Frauengebetskreis
18.30 h Jeens (Jesus-Teens)
Sonstige Gemeindeveranstaltungen
Frauentreff
Wenn Sie alle auf dem Bildschirm sichtbaren
Details anzeigen möchten, verwenden Sie
Männertreff
den Link Drucken neben der Karte.
Arbeits- und
Gebetskreis Israel
Hauskreise
Frauengruppe
Lageplan
Täuferstr. 2
23568 Lübeck
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Seele and Geist
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