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36. Jahrgang
Freitag, den 17. Oktober 2014
„Löstige Bröder“ werden 111
Kaller Karnev
alisten feiern jeck
en „Geburtstag“ - Jubiläums-Session beginnt am Samstag, 15. November
Karnevalisten
jecken
November,,
mit Festabend, Ehrungen und Prinzenproklamation - Bürgermeister Herbert Radermacher ist Schirmherr Altes Kaller Karnevalslied aus der
Session 1949/50 fei
ert „Aufer
feiert
„Aufer-stehung“ Kall - „Seit mehr als einem
Jahrhundert hat sich der über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Verein der Brauchtumspflege verschrieben. Er leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Kultur, zum
gemeinsamen Miteinander und zur
Fröhlichkeit in unserer Gesellschaft.“
Mit diesen Worten lobt der Kaller
Bürgermeister Herbert Radermacher
das Engagement des Karnevalsvereins „Löstige Bröder 1904“, der in
der kommenden Session 2014/15 auf
sein 111-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Herbert Radermacher
lobt im Vorfeld des Jubiläums auch
die herausragende Jugendarbeit des
Vereins. Mit einem großen Jubiläumsabend, in dessen Verlauf die Proklamation der neuen Tollitäten sowie
Ehrungen langjähriger Mitglieder
stattfinden, beginnt die GeburtstagsSession am Samstag, 15. November,
in der Bürgerhalle.
Fortsetzung Seite 2
Der Festausschuss der das Jubiläum unter dem Vorsitz des Vereinschronisten Reiner Züll seit September 2013
vorbereitet.
Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
Amtsblatt Nr
Nr.. 21 / Woche 42
Fortsetzung der Tielseite
Das Kaller Intermezzo-Theater
mit Johnnie Wegmann und Stefan
Kupp werden dann die 111-jährige Vereinsgeschichte musikalisch
Revue passieren lassen. Desweiteren soll ein altes Kaller Karnevalslied Wiederauferstehung feiern. Der musikalisch veranlagte
Kappenbruder Matthias Reul hat
in der Session 1949/50 die Vereinshymne „Mir sen die löstije
Bröder von Kall“ getextet und
komponiert. Inzwischen ist dieses alte Lied in Vergessenheit geraten. Nach wochenlangen Proben mit dem Organisten Stefan
Kupp werden zehn „Chorknaben“
der Rotröcke die Hymne nach 64
Jahren wieder auf die Bühne bringen. Herbert Radermacher hat
die Schirmherrschaft über die Veranstaltungen anlässlich des närrischen Jubiläums übernommen.
In seinem Grußwort weist der Bürgermeister darauf hin, dass „für
den Verein selbst zeitweise auch
weniger fröhliche und schwierige
Fahrwasser zu durchqueren waren“. Er erinnert auch an den Aufwand, den die Karnevalisten stets
vor den Veranstaltungen bewältigen. Der Bürgermeister: „Für all
dies gilt es, Freiwillige zu finden,
die ihre Kräfte und vor allem ihre
wertvolle Freizeit einbringen.“
Auch bei der Planung des Festes
sind die „Löstige Bröder“ mit Eifer dabei. Bereits seit September
2013 ist ein Festausschuss unter
dem Vorsitz des Kaller Journalisten und Vereins-Chronisten Reiner Züll mit der Organisation und
dem Ablauf des Jubiläums beschäftigt. Zudem entsteht aktuell eine
umfangreiche Festschrift, in der
Reiner Züll die bewegte Vereinsgeschichte und Originale des Vereins beleuchtet. „Das Heft wird
keine übliche, mit Anzeigen durch-
setzte Festschrift, sondern eine
anspruchsvolle Broschüre, die die
Höhen und Tiefen der 111-jährigen Vereinsgeschichte widerspiegelt“, so Züll.
Den größten Teil der 48-seitigen
Schrift nimmt die Chronik der „Löstige Bröder“ ein, wobei das ge-
1969 brach in Kall die „Glatzeritis“
aus, als sich Präsident Gutav Limburger (links) für den Kinderkarneval eine Glatze scheren ließ. Seinem Beispiel folgte wenige Tage
später sein sein Freund Fritz
Schmidt, den Limburger höchstpersönlich einseifte.
Foto:
Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
naue Gründungsdatum nicht feststeht. Zwei Kriege haben dazu
geführt, dass alle Gründungsunterlagen verloren gegangen sind.
Eine „Caller Rosenmontagszeitung“ aus dem Jahr 1929 ist das
älteste vorhandene Dokument. In
dieser Zeitung gratulieren die „Löstige Bröder aus Call“ den Gründern ihres Karnevalsvereins mit
einem „kräftigen Heil Alaaf“ zum
25-jährigen Bestehen.
In der Chronik ist auch nachzulesen, dass schon vor der Gründung
der Löstige Bröder im 1904 Karneval gefeiert wurde. Das belegt
der Mechernicher Heimatforscher
Der Kaller Journalist Reiner Züll schuf eine anzeigenlose Broschüre über
die 111-jährige Geschichte der Löstige Bröder: Er stellt darin einige
Originale des Vereins vor.
Foto: pp/Agentur ProfiPress
2
Anton Könen. In Kall habe bereits
1889 ein Maskenball stattgefunden. Darauf weise eine kleine Anzeige im damaligen Unterhaltungsblatt für den Kreis Schleiden hin. In dieser Anzeige, die in
Könens Archiv in Mechernich zu
sehen ist, steht zu lesen, dass der
Vorstand der „Carnevalsgesellschaft Victoria Call“ für Fastnachtssonntag in den Saal des
Hotels Nesgen zu einem großen
Maskenball für Jedermann einlädt.
Ein Jahr später habe in Kall einen
Karnevalsumzug stattgefunden.
Eine Anzeige in dem Unterhaltungsblatt aus dem Jahr 1890 dokumentiere, dass die „CarnevalsGesellschaft Victoria Call“ für Fastnachtssonntag, 16. Februar 1890,
nachmittags um 4 1/2 (viereinhalb) Uhr zur Kappenfahrt und für
7.00 Uhr zum Ball eingeladen hat.
Diese beiden Dokumente sind die
einzigen Hinweise auf die Karnevalszeit in Kall vor der Gründung
der „Löstige Bröder“. Ob irgendwann aus dem Verein Victoria die
„Löstige Bröder“ entstanden sind,
wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben. Die Festschrift beleuchtet auch
das 50-jährige Bestehen des Vereins im Jahr 1954 und eine Geschichte, die der im Februar 2008
im Alter von 96 Jahren verstorbene
Karnevalist Hubert de la Motte
immer gern erzählte:
Obwohl der Verein kein Geld hatte, sollte zum Geburtstag ein
prächtiges Jubiläum gezündet werden. Das Geld dafür pumpte sich
de la Motte damals bei seiner
Schwiegermutter. Das Feuerwerk
wurde oberhalb der SchumacherSandgrube von den vereinseigenen Feuerwerkern Klaus Tautges
und Feuerwehr-Chef Hermann Abel
gezündet. Es geriet außer Kontrolle, so dass das Ergebnis des Feuerzaubers ein heftiger Waldbrand
war, den die Feuerwehr in der
Nacht löschen musste… Breiten
Raum in der Schrift nehmen die
sieben Garden, zwei Solomariechen und zwei Tanzpaare ein. Fast
100 Kinder und Jugendliche sind
aktuell im Verein aktiv. Die 1966
vom „Eisernen Gustav“ (Gustav
Limburger) gegründeten Kallbachmücken sind die älteste Tanzgarde
in der Ringgemeinschaft „Altkreis
Schleiden“. Sie feiern 2016 ihr
50jähriges Bestehen. Beleuchtet
wird auch die Geschichte der Kaller Möhnen, die sich in den 70-er
Jahren zusammenschlossen haben
und noch heute auf eine starke
Truppe beim Rathaussturm sind.
Eine weitere Geschichte erzählt
Johnnie Wegmann, der in den 50er
Jahren mit seiner Gesangsgruppe
„Bella Bimbas“ im Kaller Karne-
Das älteste Dokument, dass auf die
Gründung der „Löstiuge Bröder“
im Jahr 1904 hinweist, ist eine
Rosenmontagszeitung aus dem
Jahr 1929.
Repro:
Reiner Züll/Agentur ProfiPress
val aktiv war. Sie hatten 1958, als
die Sitzungen immer schlechter
besucht wurden, mit einem Gerücht die Notbremse gezogen:
Johnnie & Co kündigten an, dass
die „Bella Bimbas“ bei der nächsten Karnevalssitzung in Kall mit
den „Vier Botze“ auftreten würden. Die „Vier Botze“ waren von
1933 bis 1961 eine Spitzengruppe
im Kölner Karneval.
Als die Sitzung im proppenvollen
Saal Gier dann begann, und die
Vier Botze angekündigt wurden,
erschienen zwei Gesangskollegen
von Wegmann mit einem Besenstiel, an dem vier weiße Unterhosen (also vier Botze) hingen.
Die Broschüre wird beim Jubiläumsabend im November erstmals
unters Narrenvolk gebracht. Der
Kartenvorverkauf für den Fest- und
Proklamationsabend findet statt
am Sonntag, 26. Oktober, ab 11.11
Uhr in der Gaststätte Gier.
pp/Agentur ProfiPress
Der Karnevalszug 1930 in der
Aachener Straße kurz vor der Kreuzung der Gemünder Straße. Rechts
das Gebäude der heutigen Pizzeria
Peter Pan.
Repro:
Reiner Züll/Agentur ProfiPress
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Kalls erste Tagespflegeeinrichtung entsteht
Früheres Ärztehaus in „W
eiherbenden“ wird umgebaut und auch energetisch auf neuesten Stand gebr
acht - „Care“ und „Ad Vitam“-Zentr
ale
„Weiherbenden“
gebracht
itam“-Zentrale
bereits mit neuem Standort in Kall - Bürgermeister Radermacher erfreut: „Flexibles Angebot der Tagespflege spricht viele Menschen an.“
André (l.) und sein Bruder Sven Theisgen werden sich schwerpunktmäßig
um die neue Tagespflegeeinrichtung in Kall kümmern.
Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress
Kall - Menschen werden immer
älter. Das ist inzwischen bekannt.
Damit steigt auch der Pflegebedarf. Doch nicht immer können ältere Menschen durch Angehörige
vollständig betreut werden. Hier
greifen Pflegedienste ein und übernehmen inzwischen die komplette Rundumversorgung. In Kall gibt
es daher die Zentrale des Pflegedienstes „Care“ mit der angegliederten Intensivpflege-Einrichtung
„Ad Vitam“. Von der Hindenburgstraße aus werden mit den rund
130 Mitarbeitern Patienten bis in
den Köln-Bonner, Düsseldorfer
und Dürener Raum versorgt.
Die Pflegedienste werden vom
Geschäftsführer-Ehepaar Mario
und Martina Theisgen geführt. Sie
hatten zuvor noch einen zweiten
Sitz in Euskirchen, haben sich aber
nun für Kall als idealen Standort
entschieden. Sie haben das leer
stehende Ärztehaus in den Weiherbenden gekauft und bauen es
derzeit um. Das Gebäude, in dem
früher der Kinderarzt Dr. Hans H.
Schreiber und eine Arzt-Gemeinschaft um Dr. Karl Peter Schumacher ihre Praxisräume hatten, ist
für den 50-jährigen Ad Vitam-Chef
Theisgen ein idealer Standort:
„Das Gebäude ist zentral gelegen. Viele Geschäfte sind fußläufig zu erreichen.“
Intensiv eingebunden werden sollen seine Söhne André und Sven,
die mit in den Betrieb eingespannt
sind. Das Gebäude wird derzeit
komplett saniert. Auch energetisch soll es auf den neuesten
Stand gebracht werden. Es entstehen vier alten- und behindertengerechte Wohnungen mit Balkon oder Terrasse in der Größe
von rund 50 bis 75 Quadratmeter
Wohnfläche. Im ersten Obergeschoss sollen Wohneinheiten für
intensivpflegebedürftige Menschen gebaut werden. Ein Aufzug
wird den Zutritt in die verschiedenen Etagen erleichtern. Im Erdgeschoss ist eine Tagespflegeeinrichtung für zwölf Personen geplant. „Es ist Kalls erste Tagespflegeeinrichtung überhaupt“, so
Theisgen. Geplant ist, dass der
neue Gebäudekomplex zum April
nächsten Jahres fertig sein soll.
Über Kosten wollte Theisgen lieber nicht sprechen. Es ist davon
auszugehen, dass sich die Summe im sechsstelligen Bereich befindet.
Die Idee für dieses Projekt entstand laut Theisgen aufgrund einer erhöhten Nachfrage. Denn:
Die Pflege durch die eigene Familie sei nicht immer möglich. „Das
liegt am veränderten Alltag der
Angehörigen. Nicht jeder kann
etwa seine Berufszeit kürzen, um
die Eltern zu pflegen.“ Hier greife
der Pflegedienst ein.
In der Tagespflegeeinrichtung sollen Menschen in der Regel von
8.00 Uhr bis 17.00 Uhr betreut
werden. Ziel ist neben der Sicherstellung einer fachgerechten Betreuung und Pflege auch die individuelle Förderung alltagspraktischer und geistiger Fähigkeiten.
Der Tagesablauf soll vom Fach-
personal organisiert und gemeinsam mit den Tagespflegegästen
gestaltet werden. Wichtiges Element der Betreuung in der Tagespflegeeinrichtung: die gemeinsame Zeit, die mit anderen Menschen verbracht wird.
Wie Theisgen weiter erklärte, eignet sich Tagespflege besonders
für solche Menschen, die nur
tagsüber Pflege und Betreuung
durch Dritte benötigen und ansonsten von ihren Angehörigen
betreut und gepflegt werden
können. Die Tagespflegegäste
sollen wählen können, ob sie das
Angebot nur an einem, an mehreren Tagen in der Woche oder
an allen Wochentagen von Montag bis Freitag nutzen möchten.
Die Gäste können von ihren Angehörigen in die Tagespflegeeinrichtung gebracht und dort wieder abgeholt werden. Laut Theisgen ist es aber auch geplant, einen eigenen Fahrdienst zu vermitteln. Die Betreuung in einer
Tagespflege hat ihre Grenzen,
wenn Menschen auf Dauer bettlägerig sind oder an schweren
psychischen Störungen leiden.
Kalls Bürgermeister Herbert
Radermacher freut sich, dass
eine Tagespflegeeinrichtung entsteht. Aufgrund von Berufstätigkeit, aber auch aus anderen Gründen, müsse die Betreuung von
Angehörigen oftmals einem Pflegedienst oder einer Betreuungseinrichtung übergeben werden.
„Diese haben inzwischen einen
sehr hohen Stellenwert in unserer immer älter werdenden Gesellschaft und leisten unabkömmliche Arbeit“, so Radermacher.
„Ich begrüße dieses Projekt außerordentlich und freue mich,
dass es hier in Kall realisiert wird.“
Umso mehr, als auch in Kall der
demographische Wandel erkennbar sei. Herbert Radermacher:
„Ich kann mir vorstellen, dass insbesondere das flexible Angebot
der Tagespflege viele Menschen
anspricht.“
pp/Agentur ProfiPress
Das frühere Ärztehaus in den „Weiherbenden“ wird derzeit umgebaut.
Darin entsteht Kalls erste Tagespflegeeinrichtung.
Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
3
Ärztlicher Bereitschaftsdienst
zentrale Nummer
116 117 - die neue Nummer für
den Notdienst
Die neue einheitliche Nummer
116117 gilt bundesweitm, funktioniert ohne Vorwahl und der Anruf ist für Patienten kostenlos.
Zahnärztlicher Notdienst
Zentrale Zahnärztliche NotdienstTelefon-Nr.: 01805/986700
Die Notfalldienstzeiten sind im Kreis
Euskirchen wie folgt geregelt:
Rufbereitschaft:
montags: 18.00 bis 8.00 Uhr
des folgenden Tages
dienstags: 18.00 bis 8.00 Uhr
des folgenden Tages
mittwochs: 13.00 bis 8.00 Uhr
des folgenden Tages
donnerstags: 18.00 bis 8.00 Uhr
des folgenden Tages
freitags: 14.00 bis 8.00 Uhr
des folgenden Tages
samstags: 8.00 bis 8.00 Uhr
des folgenden Tages
sonntags: 8.00 bis 8.00 Uhr
des folgenden Tages
feiertags: 8.00 bis 8.00 Uhr
des folgenden Tages
Sprechstunden, in denen der Zahn-
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arzt in seiner Praxis anwesend
sein muss:
mittwochs: 16.00 Uhr bis 18.00
Uhr
samstags: 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
und 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
sonntags: 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
und 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
feiertags: 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
und 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Der Dienst tuende Zahnarzt muss
während der oben angegebenen
Sprechzeit in seiner Praxis anwesend und während der übrigen Zeit
telefonisch erreichbar sein.
Caritaspflegestation
Hellenthal-Kall-Schleiden,
Telefon-Nr.: 02445 3685,
Mobil: 0173 95 32 448ff
Abflussnotdienst
Fa. Poetes, Euskirchen, 02251/
51067 u. 0700 4706 4706
Apotheken-Notdienst
Samstag, 18. Oktober 2014
Sleidanus-Apotheke
Blumenthaler Str. 19, 53937
Schleiden, 02445/95110
Sonntag, 19. Oktober 2014
Neugebauer Kaufmann OHG Vital-Apotheke
Am Alten Rathaus 3, 53937 Schleiden, 02445/852990
Montag, 20. Oktober 2014
Ventalis-Apotheke
Aachener Str. 8, 53937 Schleiden,
02444/2277
Dienstag, 21. Oktober 2014
Adler
-Apothek
Adler-Apothek
-Apothekee
Schleidener Str. 20, 53940 Hellenthal (Blumenthal), 02482/2206
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Eifel Apothek
Apothekee
Hermann-Kattwinkelplatz 5,
53937 Schleiden (Gemünd),
02444/912555
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Hubertus-Apotheke
Steinfelder Str. 8a, 53947 Nettersheim, 02486/911080
Freitag, 24. Oktober 2014
LINDA Apothek
Apothekee Jürgen Lutsch
e.K. Bahnhofstraße 16, 53925 Kall,
02441/994620
Samstag, 25. Oktober 2014
Sonnen-Apotheke
Kölner Str. 58, 53940 Hellenthal,
02482/1387
Sonntag, 26. Oktober 2014
Kolping-Apotheke
Kolpingstr. 3, 53894 Mechernich,
02443/2454
Montag, 27. Oktober 2014
Glück-Auf-Apotheke
Rathergasse 6, 53894 Mechernich, 02443/48080
Dienstag, 28. Oktober 2014
Ventalis-Apotheke
Aachener Str. 8, 53937 Schleiden,
02444/2277
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Sleidanus-Apotheke
Blumenthaler Str. 19, 53937
Schleiden, 02445/95110
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Apotheke am Kreiskrankenhaus
Stiftsweg 17, 53894 Mechernich,
02443/904904
Freitag, 31. Oktober 2014
Nikolaus-Apotheke in Kall
Aachener Str. 12, 53925 Kall,
02441/99000
Samstag, 1. November 2014
Apotheke am Eiffelplatz
Kölner Str. 49, 53947 Nettersheim
(Marmagen), 02486/8288
Telefonischer Abruf
Weiterhin können auch die bundesweit einheitlichen Notdienstservices der ABDA genutzt werden: Unter der Nummer 0800/
0022833 sind die Notdienst habenden Apotheken rund um die Uhr
abrufbar. Aus dem Festnetz ist
Anruf unter Tel. 0800/0022833
kostenlos, per Mobiltelefon ohne
Vorwahl unter Tel. 22833 kostet
jeder Anruf pro Minute sowie jede
SMS 69 Cent.
Weitere Informationen finden Sie
unter
www.abda.de/notdienst.html.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
Kurzfristige Änderungen des Notdienstes sind möglich!
Erfragen Sie den aktuellen Apothekennotdienst: Tel.-Nr.
01805 - 93 88 88
oder 0800- 00 22 8 33
33(kostenlos) oder vom Handy: 22 8 33
Tierarztpraxen im Kreis
Euskirchen.
18./19.10.2014
Praxis Braun, Euskirchen, Tel.
02251-7774220 25./26.10.2014
Praxis Rüsing, Zülpich, Tel. 0225281955
1./2.11.2014
Praxis
Hartung,
Schleiden,
Tel.02445-852191 8./9.11.2014
Praxis Letzner, Lott-Letzner, Euskirchen,
Tel. 02251-80200
15.11.2014
Praxis Pankatz, Gemünd, 02444-3125
16.11.2014
Praxis Stieglitz, Nettersheim,
02486-911411
22./23.11.2014
Praxis Stockem u. Hülsmann, M.Kommern,
Tel. 02443-6638
29./30.11.2014
Pr
axis Kannengießer
Praxis
Kannengießer, Kall
Kall,
Tel. 02441-1793
6.12.2014
Praxis Stieglitz, Nettersheim,
Tel. 02486-911411
7.12.2014
Praxis Minister, Bad-Münstereifel,
Tel. 02253-542354
13./14.12.2014
Praxis Lott, Lott-Letzner, Euskirchen,
Tel. 02251-80200
20./21.12.2014
Praxis Braun, Euskirchen,
Tel. 02251-7774220
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
BEKANNTMACHUNG
Am Donnerstag, dem 23.10.2014 um 18:00 Uhr findet die 1. Sitzung des
Ausschusses für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport der Gemeinde
Kall im Sitzungssaal des Rathauses in Kall, Bahnhofstraße 9, statt.
Tagesordnung
A ÖFFENTLICHE SITZUNG
1. Mitteilungen und Beantwortung von schriftlichen Anfragen
2. Bestellung einer Schriftführerin und einer stellv. Schriftführerin
3. Ausführungsstand der Beschlüsse des Ausschusses für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport -öffentliche Sitzung4. Klimaschutzmanagement an Schulen und Kindergärten in der Gemeinde Kall
hier: Beschluss zur Umsetzung von Prämienmodellen (Anreizsysteme)
an Schulen der Gemeinde Kall
5. Kindergartenbedarfsplan
6. Kulturelle Veranstaltungen
hier: Jahreskonzert der Musikkapelle Kall
7. Vereinsförderung
8. Umwandlung der Sekundarschule Mechernich-Kall in eine Gesamtschule
9. 7. Änderung der Satzung über die Benutzung der Bücherei der
Gemeinde Kall
B NICHTÖFFENTLICHE SITZUNG
1. Mitteilungen und Beantwortung von schriftlichen Anfragen
2. Ausführungsstand der Beschlüsse des Ausschusses für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport -nichtöffentliche SitzungKall, den 06.10.2014
Der Bürgermeister
gez. Radermacher
Bekanntmachung
Am Donnerstag, dem 23. Oktober 2014 um 16:00 Uhr findet die 1.
nichtöffentliche Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses der Gemeinde Kall im Sitzungssaal des Rathauses in Kall, Bahnhofstraße 9, statt.
Tagesordnung
Nichtöffentliche Sitzung
1. Bestellung eines Schriftführers und eines stellvertretenden Schriftführers
2. Mitteilungen und Beantwortung von schriftlichen Anfragen
3. Prüfung des Jahresabschlusses 2010
4. Prüfung der Jahresabschlüsse 2011 und 2012
5. Prüfung von delegierten Aufgaben
Kall, den 9. Oktober 2014
Der Bürgermeister
gez. Radermacher
Bekanntmachung
Sitzung des Sonderschulzweckverbandes Hellenthal-Kall-Schleiden
Einladung
Am Dienstag, dem 21. Oktober 2014 um 16.30 Uhr findet im Shculegbäude der Astrid-Lindgren-Schule, Am Mühlenberg 5, 53937 Schleiden, die 1. Sitzung der Verbandsversammlulng des Sonderschulzweckverbandes Hellenthal-Kall-Schleiden statt, zu der ich hiermit einlade.
Tagesordnung
A Öffentlicher Teil
1. Bestellung eines Schriftführers
2. Wahl des Vorsitzenden und Stellvertreters der Verbandsversammlung
3. Wahl des Verbandsvorstehers und des Stellvertreters
4. Bildung des Rechnungsprfungsausschusses und Wahl der Mitglieder
5. Wahl des Vorsitzenden und Stellvertreters des Rechnungsprüfungsausschusses
6. Entsendung eines Vertreters/einer Vertreterin des Schulträgers in
die Schulkonferenz zur Wahl einer Schulleiterin/eines Schulleiters
7. Leihfahrzeug der Astrid-Lindgren-Schule
8. Anfragen und Mitteilungen
B. Nichtöffentlicher Teil
9. Förderschulplanung Südkreis Euskirchen
10. Anfragen und Mitteilungen
gez. Herbert Radermacher
Vorsitzender der Verbandsversammlung
Öffentliche Bekanntmachung
Gebührensatzung zur Satzung der Abfallentsorgung in der Gemeinde
Kall vom 24.09.2014
Präambel
Aufgrund des § 7 der Gemeindeordnung für das Land NordrheinWestfalen in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV.
NW. S.666/SGV. NRW. 2023), zuletzt geändert durch Artikel I des
Gesetzes vom 19.12.2013 (GV. NRW. S. 878) und der §§ 1, 2, 4 und 6
des Kommunalabgabengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen
vom 21.10.1969 (GV. NW. S. 712/SGV. NRW. 610), zuletzt geändert
durch Artikel I des Gesetzes vom 13.12.2011 (GV. NRW. S. 687) und der
§§ 5 ff. Landesabfallgesetz vom 21.06.1988 (GV. NW. S. 250/SGV. NRW.
74), zuletzt geändert durch Artikel 11 des Gesetzes vom 21.03.2013
(GV. NRW. S. 148), hat der Rat der Gemeinde Kall in seiner Sitzung am
02.09.2014 folgende Neufassung der Gebührensatzung über die Abfallentsorgung in der Gemeinde Kall beschlossen:
§1
Gegenstand der Gebühr
Für die Inanspruchnahme der gemeindlichen Abfallentsorgung gemäß
der Satzung über die Abfallentsorgung in der Gemeinde Kall vom
02.09.2014 werden Gebühren nach dieser Gebührensatzung erhoben
(Abfallentsorgungsgebühren). Zur gemeindlichen Abfallentsorgung zählt
auch das Einsammeln und Befördern von Abfällen durch Dritte im
Auftrag der Gemeinde mit Ausnahme von Verpackungsabfällen gemäß
§ 4 der Satzung über die Abfallentsorgung in der Gemeinde Kall
(Abfallentsorgungssatzung). Die Gebühren dienen der Deckung der
Aufwendungen für die Verwaltung sowie für den Betrieb und die
Unterhaltung der gemeindlichen Abfallentsorgungseinrichtung als auch
der Kosten für die Sortierung, Verwertung, Behandlung, Lagerung,
Verbrennung und Deponierung der Abfälle.
§2
Gebührenmaßstab und Gebührensätze
(1) Die Gebühr berechnet sich aus einer Behältergrundgebühr je Restabfallbehälter und Jahr und einer Behältermengengebühr pro Leerung
des Restabfallbehälters.
Die Behältergrundgebühr wird für das Einsammeln, Abfahren und die
Entsorgung/Verwertung von Bioabfall, Sperrmüll, Altpapier, Grünabfällen, schadstoffhaltigen Abfällen, Elektro- und Elektronikgeräten,
verbotswidrigen Abfallablagerungen, für die Information und die Beratung der privaten Haushalte sowie die Aufstellung, die Unterhaltung
und Entleerung von Straßenpapierkörben erhoben.
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
5
Die Behältergrundgebühr beträgt für die nachfolgenden Restabfallbehälter:
60 l Behälter 46,50 EURO,
80 l Behälter 60,00 EURO,
120 l Behälter 86,50 EURO,
240 l Behälter 167,00 EURO.
(2) Für jede Entleerung der Restabfallbehälter wird eine Gebühr
für den 60 l Behälter je Leerung von 2,55 EURO,
für den 80 l Behälter je Leerung von 3,40 EURO,
für den 120 l Behälter je Leerung von 4,60 EURO,
für den 240 l Behälter je Leerung von 9,20 EURO,
erhoben.
(3) Wird im Einzelfall die Benutzung eines 1.100 l Restabfallbehälters
zugelassen, sind hierfür Gebühren für die wöchentliche Entleerungen
in Höhe von 3.173,50 EURO jährlich zu zahlen.
(4) In den Gebühren nach Abs. 1 dieser Satzung sind auch die Kosten
für das Einsammeln und Befördern der Abfälle nach § 13 der Abfallentsorgungssatzung sowie die Kosten für die Vorhaltung einer Biotonne
enthalten. Die Anzahl der gebührenfreien Biotonnen richtet sich nach
der Anzahl der veranlagten Restabfallbehälter.
Die Gebühren für die Nutzung zusätzlicher Biotonnen betragen
für jede weitere 120 l Biotonne 25,50 EURO jährlich,
für jede weitere 240 l Biotonne 47,50 EURO jährlich.
(5) Bei vollständiger und ordnungsgemäßer Eigenkompostierung ermäßigt sich die Gebühr um 12,50 € pro Jahr.
(6) Für die in Ausnahmefällen bereitgestellten Abfallsäcke nach § 10
Abs. 2 a) und b) der Abfallentsorgungssatzung beträgt die Gebühr für
den 70 l Restabfallsack 3,00 EURO,
den 70 l Bioabfallsack 1,50 EURO,
den 50 l Windelsack 2,00 EURO.
(7) Die Gebühr für den Austausch und die Änderung für jedes Abfallgefäß beträgt 10,00 EURO.
§3
Entstehung und Beendigung der Gebührenpflicht
(1) Die Gebührenpflicht beginnt mit dem Ersten des Monats, in dem
der Anschluss erfolgt. Sie endet mit Ablauf des Kalendermonats, in
dem die Inanspruchnahme der gemeindlichen Abfallbeseitigung aufhört.
(2) Im Falle der Änderungen der Behältergröße erfolgt die Gebührenanpassung mit dem Ersten des auf den Zeitpunkt der Änderungen
folgenden Monats.
(3) Bei Beginn der Gebührenpflicht während eines Erhebungszeitraumes wird die Restmüllgebühr als Vorausleistung entsprechend § 4 Abs.
3 zugrunde gelegt.
§4
Gebührenerhebung
(1) Die Gebühren nach § 2 dieser Satzung werden durch Gebührenbescheid festgesetzt, der auch andere Angaben enthalten kann. Sie sind
mit je ¼ des Jahresbetrages am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und
15. November fällig. Nach Ablauf des Jahres sind bis zur Bekanntgabe
eines neuen Gebührenbescheides zu den vorgenannten Fälligkeitsterminen jeweils Gebühren in Höhe eines Viertel der zuletzt festgesetzten Jahresgebühr zu entrichten.
(2) Bei Wohnungs- und Teileigentümern kann die Gebühr für die Gemeinschaft festgesetzt werden. Der Bescheid wird dann an den Verwalter, der nach dem Wohnungseigentumsgesetz bestellt wurde, ge-
richtet.
(3) Für die zugelassenen Restabfallbehälter werden für die erstmalige
Festsetzung der Leerungsgebühren Vorausleistungen auf der Basis
einer Leerung im zweiwöchentlichen Turnus je Gefäßart pro Jahr erhoben (26 Leerungen). Bei Neuanschluss wird die der Gebührenberechnung zugrunde zu legende Entleerungshäufigkeit auf die verbleibenden Monate des Jahres mit mindestens einer Leerung im zweiwöchentlichen Turnus berechnet.
(4) Die Anzahl der gebührenpflichtigen Entleerungen wird auf mindestens 13 Leerungen pro Jahr festgesetzt in Anknüpfung an § 17 Abs. 1
Ziffer 2 der Abfallsatzung.
(5) Nach Ablauf des Erhebungszeitraumes wird aufgrund der tatsächlichen Entleerungen gemäß § 2 Abs. 1 und 2 unter Anrechnung der
Vorausleistungen die noch zu zahlende bzw. zu erstattende Gebühr
abgerechnet und durch Bescheid festgesetzt. Die Festsetzung der
Erstattungs- bzw. Nacherhebungsbeträge für den abgelaufenen Erhebungszeitraum erfolgt gleichzeitig mit dem Vorauszahlungsbescheid
für das nachfolgende Kalenderjahr.
(6) Tritt ein Wechsel in der Person des Gebührenpflichtigen ein, so hat
der bisherige Gebührenpflichtige die Gebühren bis zum Ende des
Kalendermonats zu entrichten, in dem der Wechsel eintritt. Für die
Gebühren dieses Kalendermonats haftet neben dem bisherigen auch
der neue Gebührenpflichtige. Darüber hinaus haftet der bisherige
Gebührenpflichtige solange, bis der Wechsel der Gemeinde bekannt
gegeben wird.
(7) Wird die Abfallbeseitigung infolge höherer Gewalt, durch Betriebsstörungen, betriebsnotwendige Arbeiten, behördliche Verfügungen oder
Verlegungen des Zeitpunktes der Abfallbeseitigung vorübergehend
eingeschränkt, unterbrochen oder verspätet durchgeführt, so haben
die Gebührenpflichtigen keinen Anspruch auf Gebührenermäßigung.
§5
Inkrafttreten/Außerkrafttreten
Diese Satzung vom 02.09.2014 zur Neufassung der Gebührensatzung
über die Abfallentsorgung in der Gemeinde Kall tritt am 01.01.2015 in
Kraft.
Gleichzeitig tritt die bisher gültige Gebührensatzung vom 18.12.1995
in der Fassung der 10. Änderungssatzung vom 10.12.2013 außer Kraft.
Bekanntmachungsanordnung
Die vorstehende Gebührensatzung zur Satzung der Abfallentsorgung
in der Gemeinde Kall wird hiermit öffentlich bekannt gemacht.
Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung von Verfahrens- und
Formvorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO) beim Zustandekommen dieser Satzung nach Ablauf eines
Jahres seit dieser Bekanntmachung nicht mehr geltend gemacht werden kann, es sei denn,
a) eine vorgeschriebene Genehmigung fehlt oder ein vorgeschriebenes Anzeigeverfahren wurde nicht durchgeführt,
b) diese Satzung ist nicht ordnungsgemäß öffentlich bekannt gemacht
worden,
c) der Bürgermeister hat den Ratsbeschluss vorher beanstandet oder
d) der Form- oder Verfahrensmangel ist gegenüber der Gemeinde
vorher gerügt und dabei die verletzte Rechtsvorschrift und die Tatsache bezeichnet worden, die den Mangel ergibt.
Kall, den 24. September 2014
Der Bürgermeister
gez. Radermacher
Öffentliche Bekanntmachung
Satzung über die Abfallentsorgung in der Gemeinde Kall vom
24.09.2014
Aufgrund der §§ 7 und 8 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Juli
1994 (GV.NRW., S. 666), zuletzt geändert durch Artikel I des Gesetzes
vom 19.12.2013 (GV.NRW., S. 878) der §§ 8 und 9 des Abfallgesetzes für
das Land Nordrhein-Westfalen (LabfG) vom 21. Juni 1988 (GV.NRW.,S.
250), zuletzt geändert durch Artikel 11 des Gesetzes vom 21.03.2013
6
(GV. NRW., S. 148), des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) vom 24.
Februar 2012 (BGBI. I, S. 212 ff.), zuletzt geändert durch § 44 Abs. 4 des
Gesetzes vom 22.05.2013 (BGBI. I, S. 1324), § 7 der GewerbeabfallVerordnung vom 19.06.2002 (BGBI. I 2002, S. 1938 ff.), zuletzt geändert durch Artikel 5 Abs. 23 des Gesetzes zur Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts vom 24.02.2012 (BGBI. I 2012, S. 257)
sowie des § 17 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Februar 1987 (BGBI. I, S. 602),
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
zuletzt geändert durch Artikel 18 des Gesetzes vom 10.10.2013 (BGBI.
I S. 3786) hat der Rat der Gemeinde Kall in seiner Sitzung vom
02.09.2014 folgende Neufassung beschlossen:
§ 1 Aufgaben und Ziele
(1) Die Gemeinde Kall betreibt die Abfallentsorgung in ihrem Gebiet
nach Maßgabe der Gesetze und dieser Satzung als öffentliche Einrichtung. Diese öffentliche Einrichtung wird als „kommunale Abfallentsorgungseinrichtung“ bezeichnet und bildet eine rechtliche und wirtschaftliche Einheit.
(2) Die Gemeinde Kall erfüllt insbesondere folgende abfallwirtschaftliche Aufgaben, die ihr gesetzlich zugewiesen sind:
1. Einsammeln und Befördern von Abfällen, die im Gemeindegebiet
anfallen.
2. Information und Beratung über die Möglichkeiten der Vermeidung,
Verwertung und Entsorgung von Abfällen.
3. Aufstellen, Unterhaltung und Entleerung von Straßenpapierkörben,
soweit dies nach den örtlichen Gegebenheiten erforderlich ist.
4. Einsammlung von verbotswidrigen Abfallablagerungen von den der
Allgemeinheit zugänglichen Grundstücken im Gemeindegebiet.
(3) Der Kreis ist nach Maßgabe der Satzung über die Abfallentsorgung
im Kreis Euskirchen zuständig für das Gewinnen von Stoffen oder
Energie aus Abfällen (Abfallverwertung) sowie das Behandeln, Lagern,
Umschlagen, Transportieren und Beseitigen von Abfällen.
(4) Die Gemeinde Kall kann sich zur Durchführung der Aufgaben nach
den Absätzen 1 - 2 Dritter bedienen (§ 22 KrWG).
(5) Die Gemeinde Kall wirkt darauf hin, dass bei Veranstaltungen, die
auf den Grundstücken oder in öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde durchgeführt werden die Maßgaben des § 2 LAbfG NW beachtet
und insbesondere vorrangig Gebrauchsgüter verwendet werden, die
sich durch Wiederverwendbarkeit oder Verwertbarkeit auszeichnen.
§ 2 Abfallentsorgungsleistungen der Gemeinde Kall
(1) Die Entsorgung von Abfällen durch die Gemeinde Kall umfasst das
Einsammeln und Befördern der Abfälle zu den Abfallentsorgungsanlagen oder Müllumschlagstationen des Kreises, wo sie sortiert, verwertet oder umweltverträglich beseitigt werden. Wiederverwertbare Abfälle werden getrennt gesammelt und befördert, damit sie einer Verwertung zugeführt werden können.
(2) Im Einzelnen erbringt die Gemeinde Kall gegenüber den Benutzern
der kommunalen Abfallentsorgungseinrichtungen folgende Abfallentsorgungsleistungen:
1. Einsammeln und Befördern von Restmüll.
2. Einsammeln und Befördern von Bioabfällen. Unter Bioabfällen sind
alle biologisch abbaubare Abfallanteile zu verstehen (vgl. § 3 Abs. 7
KrWG), wie z.B. Speisereste, Zimmer- und Gartenpflanzen, Sträucher,
Strauch- und Baumastschnitt, Rasenschnitt und sonstige Gartenabfälle.
3. Einsammeln und Befördern von Altpapier, soweit es sich nicht um
Einweg-Verkaufsverpackungen aus Pappe/Papier/Karton handelt.
4. Einsammeln und Befördern von sperrigen Abfällen/Sperrmüll.
5. Einsammeln und Befördern von Grünabfällen.
6. Einsammeln und Befördern von Alt- Kühlschränken/Gefriertruhen.
7. Einsammeln und Befördern von Elektro- und Elektronik-Altgeräten
nach dem ElektroG und § 19 dieser Satzung.
8. Einsammeln und Befördern von schadstoffhaltigen Abfällen in stationären Sammelstellen und/oder mit Schadstoffmobilen.
9. Information und Beratung privater Haushalte über die Vermeidung,
Verwertung und Entsorgung von Abfällen.
10. Information und Beratung der privaten Haushalte über die Verwertung und Entsorgung von Elektro- und Elektronikaltgeräten.
11. Aufstellen, Unterhalten und Entleeren von Straßenpapierkörben.
12. Einsammeln von verbotswidrigen Abfallablagerungen von den der
Allgemeinheit zugänglichen Grundstücken im Gemeindegebiet.
Das Einsammeln und Befördern der Abfälle erfolgt durch eine grundstücksbezogene Abfallentsorgung mit Abfallgefäßen (Restmüllgefäß,
Bioabfallgefäß, Altpapiergefäß), durch grundstücksbezogene Sammlungen im Holsystem (Strauch- und Grünschnittsammlungen, Altpapiersammlungen, Entsorgung von Sperrmüll, Entsorgung von Alt- Kühlschränke/Gefriertruhen sowie sonstigen Elektro- und Elektronikgroßgeräten) sowie durch eine getrennte Einsammlung von Abfällen außer-
halb der regelmäßigen grundstücksbezogenen Abfallentsorgung (Erfassung von schadstoffhaltigen Abfällen sowie Elektro- und Elektronikkleingeräten über das Schadstoffmobil).
(3) Das Einsammeln und Beförderung von gebrauchten Einweg-Verkaufspackungen aus Glas, Papier/Pappe/Karton, Kunststoffen, Verbundstoffen erfolgt im Rahmen des privatwirtschaftlichen Dualen System nach § 6 Verpackungsverordnung.
§ 3 Zugelassene Abfälle
Zum Einsammeln und Befördern durch die Gemeinde sind solche
Abfälle zugelassen, die in der Anlage 1 zu dieser Satzung bezeichnet
sind und sich in den zugelassenen Abfallbehältern und Abfallsäcken
unterbringen lassen. Die Anlage 1 ist Bestandteil dieser Satzung.
Die Vorschriften des § 4 bleiben unberührt.
§ 4 Ausgeschlossene Abfälle
(1) Vom Einsammeln und Befördern durch die Gemeinde Kall sind
gemäß § 20 Abs. 2 KrWG mit Zustimmung der zuständigen Behörde
ausgeschlossen:
1. folgende Abfälle, die aufgrund einer Rechtsverordnung nach § 25
KrWG einer Rücknahmepflicht unterliegen, bei denen entsprechende
Rücknahmevorrichtungen tatsächlich zur Verfügung stehen und bei
denen die Gemeinde nicht durch Erfassung als ihr übertragende Aufgabe bei der Rücknahme mitwirkt (§ 20 Abs.2 Satz 1 KrWG).
2. Abfälle zur Beseitigung aus anderen Herkunftsbereichen als privaten Haushaltungen, insbesondere aus Industrie- und Gewerbebetrieben, soweit diese nach Art, Menge oder Beschaffenheit nicht mit den
in Haushaltungen anfallenden Abfällen eingesammelt, befördert oder
beseitigt werden können oder die Sicherheit der umweltverträglichen
Beseitigung im Einklang mit dem Abfallwirtschaftsplan des Landes
durch einen anderen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger oder
Dritten gewährleistet ist (§ 20 Absatz 2 Satz 2 KrWG).
3. Die Abfälle, die nicht in der als Anlage 1 zu dieser Satzung beigefügten Liste aufgeführt sind.
(2) Die Gemeinde kann den Ausschluss von der Entsorgung mit Zustimmung der zuständigen Behörde widerrufen, wenn die Voraussetzungen für den Ausschluss nicht mehr vorliegen (§ 20 Abs. 2 Satz 3 KrWG).
§ 5 Sammlung von schadstoffhaltigen Abfällen
(1) Abfälle aus privaten Haushaltungen, die wegen ihrer besonderen
Schadstoffbelastung zur Wahrung des Wohls der Allgemeinheit einer
getrennten Entsorgung bedürfen (gefährliche Abfälle i.S.d. § 3 Abs. 5
KrWG i.V.m. § 48 KrWG sowie der Abfall-Verzeichnis-Verordnung)
werden von der Gemeinde im Rahmen der mobilen Schadstoffsammlung angenommen. Dies gilt auch für Kleinmengen vergleichbarer
Abfälle aus Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben, soweit sie mit
den in Satz 1 genannten Abfällen entsorgt werden können. Diese
Abfälle sind in der Anlage 2 (Positivkatalog) zu dieser Satzung beigefügten Liste aufgeführt; die Liste ist Bestandteil dieser Satzung.
(2) Gefährliche Abfälle im Sinne des § 3 Abs. 5 KrWG i.V.m. § 48 KrWG
sowie der Abfall-Verzeichnis-Verordnung dürfen nur zu den in der
Gemeinde bekannt gegebenen Terminen an den Sammelfahrzeugen
angeliefert werden. Schadstoffhaltige Abfälle dürfen nicht unbeaufsichtigt an den Sammelstellen abgestellt werden. Die Standorte der
Sammelfahrzeuge werden von der Gemeinde Kall rechtzeitig ortsüblich bekannt gegeben
(3) Gebrauchte Verbrennungsmotoren- oder Getriebeöle sind entsprechend den Vorschriften des Abfallgesetzes und der Altölverordnung an
den vom Handel und dem Kraftfahrzeuggewerbe vorgehaltenen Rückgabestellen abzuliefern.
(4) Altbatterien sind aufgrund der Batterieverordnung durch die Vertreiber (Verkaufsstellen) unentgeltlich zurückzunehmen.
§ 6 Verwertung von Abfällen
(1) Alle biologisch abbaubaren organischen Abfälle (kompostierbare
Abfälle) aus Haushalt und Garten, insbesondere ungekochte bzw.
gekochte Obst- und Gemüsereste, Papierhandtücher, Blumen, Sträucher und Rasenschnitt sind über die von der Gemeinde eingerichteten
Erfassungssysteme (Biotonne und Grünabfallsammlung) einer Wiederverwertung zuzuführen (§ 4 a, Abs. 1 LAbfG).
(2) Die Gemeinde Kall führt zweimal jährlich Grünabfallsammlungen
durch. Zu den Grünabfällen gehören kompostierbare pflanzliche Abfälle, die aufgrund ihrer Art oder Menge nicht dem dafür zugelassenen
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
7
Abfallbehälter untergebracht werden können, insbesondere
1. Baum- und Strauchabschnitt bis 10 cm Durchmesser, gebündelt bis
zu einer Länge von 1,50 Metern (keine Stämme und Wurzelstöcke)
2. Baumrinde, Laub, Heckenschnitt sowie sonstige Pflanzenreste und
Gartenabfälle.
Die Grünabfälle sind in Papiersäcken, Jutesäcken oder in vergleichbaren Behältnissen aus sonstigem, kompostierbaren Material am Fahrbahnrand zur Abholung bereitzustellen. Grünabfälle, die mit anderen
nicht kompostierfähigen Abfällen vermischt sind, werden nicht eingesammelt.
Die Abfuhrtermine für Grünabfälle werden von der Gemeinde bestimmt und sind im Abfallkalender öffentlich bekannt gegeben.
Grünabfälle können ebenfalls in die braunen Abfallbehälter bzw. schwarzen Abfallbehälter mit braunem Deckel für Bioabfälle eingefüllt werden.
(3) Altpapier (Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Kartonage usw.) ist
grundsätzlich einer Wiederverwertung zuzuführen. Die Abfallbesitzer
haben zu diesem Zweck, soweit in ihrer Ortschaft Altpapiersammlungen durchgeführt werden, das Altpapier zur Wiederverwertung bereitzustellen, wenn der Abfallbesitzer das Altpapier nicht unmittelbar
selbst einer Verwertungseinrichtung zuführt oder es durch einen Dritten zu einer derartigen Einrichtung befördern lässt.
(4) Für die Sammlung von Altglas stellt die Gemeinde in den Ortsteilen
entsprechenden Sammelbehälter auf. Um Altglas der Wiederverwertung zuzuführen, haben die Abfallbesitzer von der Getrennthaltung
Gebrauch zu machen und das Altglas zu der bekanntgegebenen Altglassammelstelle zu bringen. In die von der Gemeinde bereitgestellten Altglas- Sammelbehälter dürfen keine anderen Abfallstoffe als
Altglas eingefüllt werden.
(5) Altmetall (Eisen-und Stahlschrott) sollte möglichst einer Wiederverwertung zugeführt werden.
§ 7 Verpackungsabfälle
(1) Verkaufsverpackungen im Sinne des § 2 Absatz 3 der Verordnung
über die Vermeidung und Verwertung von Verpackungsabfällen (Verpackungsverordnung - VerpackVo -), sind getrennt zu sammeln und
den vom privatrechtlichen Dualen System aufgebauten Sammelsystemen zuzuführen, und zwar
a) Metall-, Kunst- und Verbundstoffe (Einweg-Verkaufsverpackungen
aus diesen Materialien) den gelben Abfallgefäßen oder - säcken,
b) Altglas den im Gemeindegebiet aufgestellten Glascontainern,
c) Altpapier, Pappe, Kartonagen den blauen Altpapiertonnen oder
Altpapiercontainern.
(2) Die gelben Abfallgefäße oder -säcke werden den Haushaltungen
kostenlos zur Verfügung gestellt und an den festgesetzten Abfuhrtagen geleert bzw. abgefahren.
§ 8 Anschluss- und Benutzungsrecht
(1) Jeder Eigentümer eines im Gebiet der Gemeinde liegenden Grundstücks ist im Rahmen der §§ 2 bis 7 dieser Satzung berechtigt, von der
Gemeinde den Anschluss seines Grundstücks an die kommunale Abfallentsorgungsein-richtung zu veranlagen (Anschlussrecht).
(2) Der Anschlussberechtigte und jeder andere Abfallbesitzer im Gebiet der Gemeinde haben im Rahmen der §§ 2 bis 7 dieser Satzung das
Recht, die auf den Grundstücken oder sonst bei ihm anfallenden
Abfälle der kommunalen Abfallentsorgungseinrichtung zu überlassen
(Benutzungsrecht).
§ 9 Anschluss- und Benutzungszw
ang
Benutzungszwang
(1) Jeder Eigentümer eines im Gebiet der Gemeinde Kall liegenden
Grundstückes ist verpflichtet, sein Grundstück an die kommunale
Abfallentsorgungs-einrichtung anzuschließen, wenn das Grundstück
von privaten Haushaltungen zu Wohnzwecken genutzt wird (Anschlusszwang). Der Eigentümer eines Grundstückes als Anschlusspflichtiger
und jeder andere Abfallbesitzer (z.B. Mieter, Pächter) auf einem an die
kommunale Abfallentsorgung angeschlossenes Grundstück ist verpflichtet, im Rahmen der §§ 2 bis 7 die auf seinem Grundstück oder
sonst bei ihm anfallenden Abfälle zur Beseitigung und Abfälle zur
Verwertung aus privaten Haushaltungen der kommunalen Abfallentsorgungseinrichtung zu überlassen (Benutzungszwang). Abfälle aus
privaten Haushaltungen sind nach dem § 17 Abs. 1 Satz 1 KrWG i.V.m.
§ 2 Nr. 2 GewAbfV Abfälle, die in privaten Haushalten im Rahmen der
8
privaten Lebensführung anfallen, insbesondere in Wohnungen und
zugehörigen Grundstücks- oder Gebäudeteilen sowie in anderen vergleichbaren Anfallstellen wie Wohnheimen oder Einrichtungen des
betreuten Wohnens.
(2) Eigentümer von Grundstücken und Abfallerzeuger/Abfallbesitzer
auf Grundstücken, die nicht zu Wohnzwecken, sondern anderweitig
z.B. gewerblich/industriell genutzt werden, haben gleichermaßen die
Verpflichtungen nach Abs. 1, soweit auf diesen Grundstücken Abfälle
zur Beseitigung im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 2, 2. Halbsatz KrWG
anfallen. Sie haben nach § 7 Satz 4 der Gewerbeabfall-Verordnung für
gewerbliche Siedlungsabfälle im Sinne des § 2 Nr. 1 GewAbfV eine
Pflicht-Restmülltonne zu benutzen. Die Zuteilung des Gefäßvolumens
für die Pflicht-Restmülltonne erfolgt auf der Grundlage der Maßgaben
in § 13 Abs. 3 dieser Satzung. Gewerbliche Sammlung sind nach § 2 Nr.
1 GewAbfV, Siedlungsabfälle aus anderen Herkunftsbereichen als privaten Haushaltungen, die in Kapitel 20 der Abfallverzeichnis-Verordnung vom 10.12.2001 (BGBI. I S. 3379) aufgeführt sind, insbesondere
gewerbliche und industrielle Abfälle, die Abfällen aus privaten Haushaltungen aufgrund ihrer Beschaffenheit und Zusammensetzung ähnlich sind sowie Abfälle aus privaten und öffentlichen Einrichtungen.
(3) Den industriell und gewerblich genutzten Grundstücken gleichgestellt sind Verwaltungen, Schulen, Kirchen, Altenheime, Bildungseinrichtungen, Kliniken, Heilpraktiker, Arzt- Rechtsanwalts- und Büropraxen, Sportanlagen, Vereins- und Dorfgemeinschaftshäuser und dergleichen.
(4) Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen ist durch Allgemeinverfügung der Gemeinde Kall vom 02.08.2005 geregelt worden.
§ 10 Ausnahmen vom Benutzungszw
ang
Benutzungszwang
Ein Benutzungszwang nach § 9 besteht nicht,
- soweit Abfälle gemäß § 4 Abs. 1 oder § 4 Abs. 2 dieser Satzung von der
kommunalen Abfallentsorgungseinrichtung ausgeschlossen sind;
- soweit Abfälle einer Rücknahme- oder Rückgabepflicht aufgrund
einer Rechtsverordnung nach § 25 KrWG unterliegen und die Gemeinde an deren Rücknahme nicht mitwirkt (§ 17 Abs. Satz 1 Nr. 1 KrWG);
- soweit Abfälle in Wahrnehmung der Produktverantwortung nach § 23
KrWG freiwillig zurückgenommen werden, wenn dem zurücknehmenden Hersteller oder Vertreiber durch die zuständige Behörde ein
Freistellungs- oder Feststellungsbescheid nach § 26 Abs. 4 oder 6
KrWG erteilt worden ist (§ 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 KrWG);
- soweit Abfälle zur Verwertung, die nicht gefährlich im Sinne des § 3
Abs. 5 KrWG sind, durch eine nach § 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3, Satz 2, § 18
KrWG zulässige, gemeinnützige Sammlung einer ordnungsgemäßen
und schadlosen Verwertung zugeführt werden;
- soweit Abfälle, die nicht gefährlich im Sinne des § 3 Abs. 5 KrW-/AbfG
sind, durch eine nach § 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4, Abs. 3, § 18 KrWG
zulässige gewerbliche Sammlung einer ordnungsgemäßen und schadlosen Verwertung zugeführt werden.
§ 11 Ausnahmen/Befreiungen vom Anschluss- und Benutzungszw
ang
Benutzungszwang
(1) Kein Benutzungszwang an die kommunale Abfallentsorgungseinrichtung besteht bei Grundstücken, die von privaten Haushaltungen zu
Wohnzwecken genutzt werden, soweit der/die Anschluss- und/oder
Benutzungspflichtige schlüssig und nachvollziehbar nachweist, dass
er nicht nur willens, sondern auch fachlich und technisch in der Lage
ist, auf dem Grundstück anfallenden kompostierbaren Stoffe ordnungsgemäß und schadlos i.S.d. § 7 Abs. 3 KrWG auf diesem Grundstück selbst so zu behandeln, dass eine Beeinträchtigung des Wohls
der Allgemeinheit, insbesondere durch Gerüche und Siedlungsungeziefer (z. B. Ratten), nicht entsteht (Eigenverwertung). Die Gemeinde
stellt auf der Grundlage der Darlegungen der/des Anschluss- und/oder
Benutzungspflichtigen fest, ob und inwieweit eine Ausnahme vom
Benutzungszwang gemäß § 17 Abs. 1 Satz 1, 2. Halbsatz KrWG besteht.
(2) Eine Ausnahme vom Anschluss- und Benutzungszwang besteht bei
Grundstücken, die nicht zu Wohnzwecken, sondern anderweitig z. B.
industriell/gewerblich genutzt oder gewerblich genutzt werden, wenn
der Abfallerzeuger/Abfallbesitzer nachweist, dass er/sie die bei ihm
anfallenden Abfälle zur Beseitigung in eigenen Anlagen beseitigt (Eigenbeseitigung) und keine überwiegenden öffentlichen Interessen
eine Überlassung der Abfälle zur Beseitigung erfordern. Die Gemeinde
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
stellt auf der Grundlage der Darlegungen der/des Anschluss- und/oder
Benutzungspflichtigen fest, ob eine Ausnahme vom Anschluss- und
Benutzungszwang gemäß § 17 Abs. 1 Satz 2, 2. Halbsatz KrWG besteht.
(3) Unabhängig von der Regelung zur Eigenkompostierung in Abs. 1
wird für jedes Grundstück, das von privaten Haushalten zu Wohnzwekken genutzt wird bei Restmüllgefäßen von 60 und 80 Liter eine 120
Liter Biotonne und ab 120 Liter Restmüllgefäß eine 120l - oder 240lBiotonne kostenfrei zur Nutzung zur Verfügung gestellt.
§ 12 Selbstbeförderung zu Abfallentsorgungsanlagen
Erzeuger/Besitzer von Abfällen, deren Einsammeln und Befördern durch
die Gemeinde gemäß § 4 dieser Satzung ausgeschlossen ist, sind
verpflichtet, ihre Abfälle zum Zwecke des Verwertens, Behandelns,
Lagerns oder Ablagerns entsprechend der Satzung über die Abfallentsorgung im Kreis Euskirchen in der jeweils geltenden Fassung zu der
vom Kreis angegeben Sammelstelle, Behandlungsanlage oder Abfallentsorgungsanlage zu befördern oder befördern zu lassen. Soweit der
Kreis das Behandeln, Lagern oder Ablagern dieser Abfälle ebenfalls
ausgeschlossen hat, sind die Abfälle zum Zwecke des Behandelns,
Lagerns oder Ablagerns zu einer sonstigen dafür zugelassenen Abfallentsorgungsanlage zu befördern oder befördern zu lassen.
§ 13 Abfallbehälter und Abfallsäck
Abfallsäckee
(1) Die Gemeinde Kall bestimmt nach Maßgabe der folgenden Vorschriften Art, Anzahl und Zweck der Abfallbehälter, deren Standplatz
auf dem Grundstück, ob und wie die Abfälle voneinander getrennt zu
halten sind sowie die Häufigkeit (§ 17 Abs. 1 Ziffer 2 dieser Satzung)
und den Zeitpunkt der Abfuhr.
(2) Für das Einsammeln von Abfällen sind folgende Abfallbehälter
zugelassen:
a) graue Abfallbehälter für Restmüll, die mit einem Transponder ausgestattet sind (sog. Ident-System), in den Gefäßgrößen 60l, 80l, 120l, und
240l,
b) braune Abfallbehälter bzw. schwarze Abfallbehälter mit braunen
Deckel für kompostierbare Abfälle (Bioabfälle), die mit einem Transponder ausgestattet sind (sog. Ident-System), in den Gefäßgrößen 120
l oder 240 l,
c) gelbe Abfallbehälter bzw. schwarze Abfallbehälter mit gelben Deckel
für Kunststoffe, Metalle und Verbundstoffe (Einweg- Verkaufsverpakkungen aus diesen Materialien), in der Gefäßgröße von 240 l,
d) gelbe Abfallsäcke für Kunststoffe, Metalle und Verbundstoffe (Einweg- Verkaufsverpackungen aus diesen Materialien) mit einem Fassungsvermögen von 70 l,
e) entsprechende Container mit der Gefäßgröße von 1.100 l,
f) blaue Abfallbehälter für Altpapier, Pappe und Kartonagen in den
Gefäßgrößen von 240 l oder 1.100 l (in den Orten, in denen Sammlungen nicht durch Vereine durchgeführt werden),
g) Depotcontainer (Sammelcontainer) für Weiß-, Braun- und Grünglas,
h) Windelsäcke mit einem Fassungsvermögen von 50l.
(3) Für vorübergehend mehr anfallende Abfälle, die sich zum Einsammeln in Abfallsäcken eigenen, können zu Abs. 2 Nr. a) und b) von der
Gemeinde zugelassenen Abfallsäcke, mit einem Fassungsvermögen
von 70l, benutzt werden. Die Abfallsäcke müssen mit der Aufschrift
„Gemeinde Kall“ gekennzeichnet sein. Sie werden von der Gemeinde
bzw. einem beauftragten Dritten eingesammelt, soweit sie neben den
zugelassenen Abfallbehältern bereitgestellt werden. Die Abfallsäcke
dürfen nicht überfüllt sein und müssen von den Benutzern zugebunden
werden. Abfallsäcke zur Bioabfuhr müssen mit verrottbarem Material
(z. B. Kordel) zugebunden werden.
§ 14 Anzahl und Größe der Abfallbehälter
(1) Für jedes dem Anschluss- und Benutzungszwang unterliegende
Grundstück ist mindestens ein Abfallbehälter für die jeweiligen Abfallarten zur Abfallentsorgung bereitzustellen. Sie werden von der Gemeinde oder einem von ihr beauftragten Dritten den Anschlusspflichtigen zur Verfügung gestellt.
(2) Jedes Grundstück erhält:
a) einen grauen Abfallbehälter für Restmüll - je nach Bedarf 60l, 80l,
120l, 240l Gefäß oder einen 1.100l Container
b) einen Abfallbehälter mit braunem Deckel für Bioabfälle-120l oder
240l Gefäß gemäß der Regelung in § 11 Abs. 3
c) einen Abfallbehälter mit gelbem Deckel für Kunststoffe, Metalle,
Verbundstoffe (Einweg- Verkaufsverpackungen aus diesen Materialien) - 240l Gefäß
d) einen Abfallbehälter mit blauem Deckel für Altpapier - 240l Gefäß
(Entfällt in den Orten, in denen den Vereinen das Sammeln von Altpapier übertragen worden ist).
(3) Jeder Grundstückseigentümer ist verpflichtet, bei Grundstücken
mit privaten Haushaltungen ein Mindest-Restmüll-Behältervolumen
von 12 Litern pro Person und Woche vorzuhalten. Die Zuteilung des
Volumens bei dem Restmüllbehälter erfolgt auf der Grundlage des
festgesetzten Mindest-Restmüll-Behältervolumens pro Person und
Woche.
(4) Für die Abfuhr von Abfällen aus anderen Herkunftsbereichen als
private Haushaltungen wird der Behälterbedarf für Abfälle zur Beseitigung unter Zugrundelegung von Einwohnergleichwerten ermittelt. Als
Einwohnergleichwert wird ein Mindest-Behältervolumen von 12 Litern
pro Woche zur Verfügung gestellt.
Einwohnergleichwerte werden nach folgender Regelung festgestellt:
1. Bei der Bemessung des vorzuhaltenden Gefäßraumes sind für Kinder unter 18 Jahren (im lohnsteuerrechtlichen Sinne) anzusetzen:
a) für 1 Kind = 12 Liter Gefäßraum
b) für 2 - 3 Kinder = 24 Liter Gefäßraum
c) für 4 und mehr Kinder = 36 Liter Gefäßraum
2. Wohnen auf einem angeschlossenen Grundstück mehrere Familien
(Haushaltungen), so ist der Grundstückseigentümer verpflichtet, für
jede Familie (Haushalt) mindestens 1 zugelassenen grauen RestmüllAbfallbehälter bereitzustellen. In Ausnahmefällen können Tonnengemeinschaften zugelassen werden (§14a Entsorgungsgemeinschaft).
3. Soweit ein Grundstück ausschließlich anders als zu Wohnzwecken,
insbesondere gewerblich genutzt wird, werden Einwohnergleichwerte
(EGW) festgesetzt. Je Einwohnergleichwert sind wöchentlich 12 Liter
Gefäßraum vorzuhalten; auch hier ist mindestens 1 zugelassener
grauer Restmüll-Abfallbehälter bereitzustellen.
4. Soweit eine Familie (Haushalt) auf einem angeschlossenen Grundstück Wohnraum hat und gleichzeitig eine andere Nutzung betreibt,
kann der vorzuhaltende Gefäßraum (für Personen und Einwohnergleichwerte) zusammengerechnet werden.
5. Haushalte mit Kindern können auf Antrag eine Kürzung des Gefäßraumes verzichten und sich für den satzungsmäßigen Gefäßraum entscheiden. Dabei muss eine entsprechende Behältergrundgebühr gezahlt werden.
6. Auf Antrag kann über das satzungsmäßige Volumen hinaus zusätzlichen Gefäßraum zugelassen werden. Hierbei sind die entsprechenden
Gebühren für zusätzlichen Gefäßraum zu entrichten.
7. In begründeten Einzelfällen ist der Bürgermeister berechtigt, Ausnahmen zuzulassen.
8. Wird festgestellt, dass die vorhandenen Abfallbehälter für die Aufnahme des regelmäßig anfallenden Abfalls nicht ausreichen und sind
keine zusätzlichen Abfallbehälter beantragt worden, so haben die
Anschlusspflichtigen nach schriftlicher Aufforderung durch die Gemeinde die erforderlichen Abfallbehälter aufzustellen; kommen sie
dieser Aufforderung nicht nach, so haben sie die Aufstellung der
Abfallbehälter durch die Gemeinde zu dulden. Insoweit erstreckt sich
der Benutzungszwang gemäß § 8 Absatz 1 auch auf die zusätzlich
angeordneten Abfallbehälter.
§ 14 a Zulassung einer Entsorgungsgemeinschaft
Auf Antrag der Grundstückseigentümer kann eine Entsorgungsgemeinschaft sowohl für zwei unmittelbar benachbarte Grundstücke als
auch Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus zugelassen werden. Die
Entsorgungsgemeinschaft wird nur bezogen auf das Restmüllgefäß
und weitere Abfallbehältnisse wie z.B. die Altpapiertonne, Biotonne
gemeinsam zugelassen, d.h. wird ein gemeinsames Restmüllgefäß
zugeteilt, so werden auch die übrigen Abfallgefäße nur noch einmal für
beide Grundstücke bereitgestellt. Die in der Entsorgungsgemeinschaft
zugelassenen Grundstückseigentümer haften gegenüber der Gemeinde im Hinblick auf die zu zahlende Abfallentsorgungsgebühr als Gesamtschuldner im Sinne des § 421 ff. BGB.
§ 15 Standplatz und Transportweg für Abfallbehälter
(1) Der Anschlusspflichtige und jeder andere Abfallbesitzer hat die
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9
erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Abfuhr ohne Schwierigkeiten und ohne Zeitverlust zu sichern. Die Abfallbehälter sind rechtzeitig zu den festgesetzten Abfuhrterminen an der Straße abzustellen
und müssen nach dem Entleeren unverzüglich auf das Grundstück
zurückgebracht werden. Sie sind so zu platzieren, dass sie einerseits
den Verkehr nicht beeinträchtigen und andererseits ihre Entleerung
und der Abtransport des Abfalls ohne Schwierigkeiten möglich sind.
Auf jeden Fall müssen die Abfallbehälter so aufgestellt werden, dass
sie von der Straße zu sehen sind.
(2) Bei unzulänglichen Straßen- und Wegeverhältnisse sowie an den
Straßen oder Wegen, in denen das Sammelfahrzeug nicht anfahren
oder nicht wenden kann, sind die Abfallbehälter und Abfallsäcke an
einem für die Abfuhr möglichen Standort zu bringen.
(3) Im Falle von Straßensperren, Baustellen, Hochwasser, Glatteis,
Schnee usw. bzw. der Anfahrtsweg für das Sammelfahrzeug gesperrt
oder das Befahren mit Risiko verbunden ist, sind die Abfallbehälter
und Abfallsäcke vor die Straßensperre, Baustelle, Schneewälle usw. zu
stellen. Die Abfallbeseitigung kann grundsätzlich nur in den Straßen
und Wegen durchgeführt werden, die risikolos befahren werden können.
(4) Die Haftung für Schäden, die durch nicht ordnungsgemäße Bereitstellung der Abfallbehälter entstehen, richtet sich nach den allgemeinen Vorschriften.
§ 16 Benutzung der Abfallbehälter
(1) Die Abfälle müssen in die Abfallbehälter entsprechend deren Zweckbestimmung eingefüllt werden. Abfälle dürfen nicht in einer anderen
Weise zum Einsammeln bereitgestellt oder neben die Abfallbehälter
oder Depotcontainer gelegt werden.
(2) Der Grundstückseigentümer hat dafür zu sorgen, dass die Abfallbehälter allen Hausbewohnern zugänglich sind und ordnungsgemäß benutzt werden können.
(3) Die Abfallbesitzer haben die Abfallfraktion Glas, Altpapier, kompostierbare Abfälle, Restmüll, sowie Metalle, Kunststoffe, Verbundstoffe
(Einweg- Verkaufsverpackungen aus diesen Materialien), getrennt zu
halten und wie folgt zur Abfallentsorgung bereitzustellen:
1. Glas ist sortiert nach Weiß-, Braun- und Grünglas in die zur Verfügung gestellten Depotcontainer (Sammelcontainer) zu bringen bzw.
den Altglassammlungen der Ortsvereine mitzugeben.
2. Altpapier in den Bündelsammlungen der einzelnen Ortsvereine
zuzuführen.
3. Kompostierbare Abfälle sind in den braunen Abfallbehälter bzw.
schwarzen Abfallbehälter mit braunen Deckel einzufüllen, der auf dem
Grundstück des Abfallbesitzers zur Verfügung steht und in diesem
Abfallbehälter zur Abholung bereitzustellen.
4. Metalle, Kunststoffe, Verbundstoffe (Einweg- Verkaufsverpackungen aus diesen Materialien)
5. sind in den gelben Abfallbehälter/gelben Sack bzw. schwarzen
Abfallbehälter mit gelben Deckel einzufüllen, der auf dem Grundstück
des Abfallbesitzers zur Verfügung steht und in diesem Abfallbehälter
bzw. gelben Abfallsack zur Abholung bereitzustellen.
6. Der verbleibende Restmüll ist in den schwarzen Abfallbehälter zu
füllen, der auf dem Grundstück des Abfallbesitzers zur Verfügung steht
und in diesem schwarzen Abfallbehälter zur Abholung bereitzustellen.
(4) Die Abfallbehälter sind schonend zu behandeln, sie dürfen nur
soweit gefüllt werden, dass sich der Deckel schließen lässt. Abfälle
dürfen nicht neben die Abfallbehälter geworfen oder daneben gestellt
werden. Abfälle dürfen nicht in den Abfallbehältern eingestampft oder
in einer Art und Weise verdichtet werden, so dass eine Entleerung am
Abfallfahrzeug nicht mehr möglich ist, weil der Inhalt nicht mehr
geschüttet werden kann und hierdurch der Entleerungsvorgang ausgeschlossen wird. Es ist nicht gestattet, brennende glühende und
heiße Abfälle in Abfallbehältern zu füllen. Abfallsäcke sind zuzubinden.
(5) Sperrige Gegenstände, Schnee, Eis sowie Abfälle, welche das
Sammelfahrzeug beschädigen oder ungewöhnlich verschmutzen können, dürfen nicht in die Abfallbehälter und Abfallsäcke gefüllt werden.
(6) Die Haftung für Schäden, die vor allem durch unsachgemäße Behandlung der Abfallbehälter oder durch Einbringen nicht zugelassener
Gegenstände an den Sammelfahrzeugen entstehen, richtet sich nach
den allgemeinen Vorschriften.
10
(7) Die Gemeinde gibt die Termine für die Einsammlung verwertbarer
Stoffe und die Standorte der Depotcontainer (Sammelcontainer) rechtzeitig ortsüblich bekannt.
(8) Zur Vermeidung von Lärmbelästigung dürfen Depotcontainer für
Altglas nur werktags in der Zeit von 07.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von
14.00 Uhr bis 19.00 Uhr benutzt werden.
§ 17 Häufigkeit und Zeit der Leerung
(1) Die auf dem Grundstück des Abfallbesitzers vorhandenen Abfallbehälter werden wie folgt entleert:
1. Der braune Abfallbehälter bzw. schwarze Abfallbehälter mit braunem Deckel für kompostierbare Abfälle wird 14-tägig ab Grundstück
entsorgt.
2. Der graue Abfallbehälter für Restmüll wird 14-tägig (max. 26 Abfuhrtermine im Jahr) ab Grundstück entsorgt, wobei 13 Pflichtentleerungen aus Gründen des Hygiene- und Seuchenschutzes in Anspruch
zu nehmen sind.
3. Der gelbe Abfallbehälter / der gelbe Abfallsack bzw. schwarzer
Abfallbehälter mit gelbem Deckel für Kunststoffe, Metalle, Verbundstoffe (Einweg-Verkaufsverpackungen aus diesen Materialien) wird 14
tägig ab Grundstück entsorgt.
Die Tage der Abfuhr sowie notwendig werdende Änderungen der regelmäßigen Abfuhrtage (z. B. wenn der regelmäßige Abfuhrtag auf einen
gesetzlichen Feiertag fällt) werden von der Gemeinde bestimmt und
rechtzeitig ortsüblich bekanntgegeben.
(2) Die Abfallbehälter werden an Abfuhrtagen in der Zeit von 06.00 Uhr
bis 19.00 Uhr geleert.
§ 18 Sperrmüll und Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten
(1) Der Anschlussberechtigte und jeder andere Abfallbesitzer im Gebiet der Gemeinde hat im Rahmen der §§ 2-7 das Recht, sperrige
Abfälle, die wegen ihres Umfanges oder ihres Gewichts nicht in den
nach dieser Satzung zugelassenen Abfallbehältern eingefüllt werden können (Sperrmüll), von der Gemeinde außerhalb der regelmäßigen Abfallentsorgung gesondert abfahren zu lassen. Die Sperrgutabfuhr im Gemeindegebiet Kall erfolgt mindestens viermal im
Kalenderjahr auf Abruf. Die Abfuhr ist direkt bei dem von der
Gemeinde beauftragen Entsorgungsunternehmen zu beantragen.
Bei der Beantragung sind Art und Menge der sperrigen Abfälle
anzugeben. Die Abfuhr erfolgt nach individueller Terminvorgabe
innerhalb von 4-6 Wochen nach Eingang der Anforderung beim
Entsorgungsunternehmen.
(2) Zum Sperrmüll gehören unter anderem nicht:
1. Abfälle aus gewerblichen Unternehmen
2. Häuslicher Abfall (nicht sperriger Hausmüll)
3. Baustellen-, Renovierungs- und Abbruchabfälle, z.B. Bauschutt (Steine, Fließen, Putz- und Mörtelreste, Dachziegel), Dämm- und Isoliermaterial (Mineralwolle, Styroporplatten), Gipskartonplatten, Asbestabfälle, Waschbecken, Toilettenschüsseln, Badewannen, Fenster, Türen,
Rollläden, Wand- und Deckenverkleidung, Fußbodenbeläge aus PVC,
Parkett, Holzdielen, Heizkörper, Heizkessel, Bauholz (Bretter, Holzlatten und Balken), Spanplatten, große Äste und Wurzelstöcke
4. Bäume, große Äste und Wurzelstöcke
5. Öltanks, große Fässer
6. Autowracks und Autoteile (Reifen u.a.), Motorräder, Mopeds
7. Flachglas
8. Zaunmaterial (Maschendraht, Pfosten, Holzlatten)
9. Elektrogroßgeräte, für die eine gesonderte Entsorgung eingerichtet ist;
10. Silofolie und Rundballenfolie aus der Landwirtschaft
11. Mit Abfällen gefüllte Säcke, Kisten und Kartons
12. Gegenstände mit einem Gewicht von mehr als 70 kg und einem
Flächenmaß von mehr als 1,50 x 2,00 m
(3) Die Höchstmenge an Sperrmüll, die ein Haushalt an einem Abfuhrtag bereitstellen darf, beträgt max. 5 cbm. Der angemeldete Sperrmüll
ist am Abfuhrtag spätestens ab 06.00 Uhr zu ebener Erde auf dem
Grundstück bzw. an der Straße / Grundstücksgrenze gut sichtbar und
leicht erreichbar bereitzustellen. Der Verkehr darf dadurch nicht behindert und die Straße nicht verschmutzt werden. Der Besteller der
Sperrmüllabholung ist für den Zustand des Sperrmülls (keine Verkehrsgefährdung, Abtransport ohne Schwierigkeiten und Zeitverlust)
bis zum Einsammeln verantwortlich.
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(4) Die Gemeinde kann sich für die Abfuhr von sperrigen Abfällen eines
Dritten - Abfuhrunternehmer - bedienen.
(5) Elektro- und Elektronik-Altgeräte sind getrennt vom sonstigen
Abfall insbesondere Sperrmüll gesondert zur Abholung vor dem Grundstück bereitzustellen oder zu einer von der Gemeinde benannten
Sammelstelle zu bringen. Die Abholtermine für Elektro- und Elektronik-Altgeräte werden gesondert durch die Gemeinde bekannt gegeben.
§ 19 Elektrogeräte
(1) Die Rücknahme von Elektro- und Elektronik-Altgeräten erfolgt
nach den Bestimmungen des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes
(ElektroG).
(2) Die getrennte Abfuhr von Elektro-Großgeräten, wie z. B. Computermonitoren, Drucker, Elektroherden, Elektrorasenmäher, Fernsehgeräten, Fotokopierer, Laptop, Mikrowellengeräten, Ölradiatoren, Pc´s,
Staubsaugern, Waschmaschinen erfolgt auf Anforderung des Anschlussberechtigten und jedes anderen Abfallbesitzers direkt beim
Entsorgungsunternehmen. Bei der Beantragung sind Art und Menge
anzugeben. Die Elektrogeräte sind getrennt von sperrigen Abfällen
bereitzustellen.
(3) Elektro-Kleingeräte, z. B. Bohrmaschinen, Bügeleisen, Eierkocher,
Fax-Geräte, Haartrockner, Kaffeemaschine, Mobiltelefone, Toaster und
Videokameras werden im Rahmen der mobilen Schadstoffsammlungen angenommen.
§ 20 Anmeldepflicht
(1) Der Grundstückseigentümer hat der Gemeinde den erstmaligen
Anfall von Abfällen, die voraussichtliche Menge, die Anzahl der auf
dem Grundstück wohnenden Personen sowie jede wesentliche Veränderung der anfallenden Abfälle, ihrer Menge oder der auf dem Grundstück wohnenden Personenzahl unverzüglich zu melden.
(2) Wechselt der Grundstückseigentümer, so sind sowohl der bisherige
als auch der neue Eigentümer verpflichtet, die Gemeinde unverzüglich
zu benachrichtigen.
§ 21 Auskunftspflicht, Betretungsrecht, Duldungsrecht
(1) Der Anschlussberechtigte ist verpflichtet, über § 20 hinaus alle für
die Abfallbeseitigung erforderlichen Auskünfte zu erteilen.
(2) Die Eigentümer und Besitzer von Grundstücken, auf denen überlassungspflichtige Abfälle anfallen, sind nach § 19 Absatz 1 Satz 1 KrWG
verpflichtet, das Aufstellen von Abfallgefäßen auf ihrem Grundstück
sowie das Betreten des Grundstücks zum Zweck des Einsammelns und
zur Überwachung des Getrennthaltens und der Verwertung von Abfällen zu dulden.
(3) Den Bediensteten und Beauftragten der Gemeinde ist zur Prüfung,
ob die Vorschriften dieser Satzung befolgt werden, im Rahmen des §
19 Absatz 1 KrWG ungehinderter Zutritt zu Grundstücken zu gewähren, für die nach dieser Satzung Anschluss- und Benutzungszwang
besteht.
(4) Die Anordnungen der Beauftragten sind zu befolgen.
(5) Die Beauftragten haben sich durch einen von der Gemeinde ausgestellten Dienstausweis auszuweisen.
(6) Das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung (§ 14 Absatz 1
Grundgesetz) wird insoweit durch § 19 Absatz 1 Satz 3 KrWG eingeschränkt.
§ 22 Unterbrechung der Abfallentsorgung
(1) Unterbleibt die der Gemeinde obliegende Abfallentsorgung bei
vorübergehenden Einschränkungen, Unterbrechungen oder Verspätungen infolge von Betriebsstörungen, Streiks, betriebsnotwendigen
Arbeiten oder behördlichen Verfügungen, werden die erforderlichen
Maßnahmen so bald wie möglich nachgeholt.
(2) In Fällen des Absatzes 1 besteht kein Anspruch auf Ermäßigung der
Gebühren oder auf Schadenersatz.
§ 23 Benutzung der kkommunalen
ommunalen Abfallentsorgungseinrichtung/Anfall der Abfälle
(1) Die gebührenpflichtige Benutzung der kommunalen Abfallentsorgungs-einrichtung beginnt, wenn dem anschluss- und benutzungspflichtigen Grundstückseigentümer ein oder mehrere Abfallgefäße zur
Verfügung gestellt worden sind oder ein oder mehrere Abfallgefäße
anderweitig vorhanden sind und diese zur Abfallüberlassung bereitgestellt werden und das an die kommunale Abfallentsorgungseinrich-
tung angeschlossene Grundstück mit Abfallfahrzeugen zur Entleerung
dieser Abfallbehältnisse angefahren wird.
(2) Abfälle gelten zum Einsammeln und Befördern als angefallen, wenn
die Voraussetzungen des Abfallbegriffs gemäß § 3 Absatz 1 KrWG
erstmals erfüllt sind.
(3) Die Gemeinde ist nicht verpflichtet, im Abfall nach verlorenen
Gegenständen suchen zu lassen. Im Abfall vorgefundene Wertgegenstände werden als Fundsachen behandelt.
(4) Unbefugten ist nicht gestattet, angefallene und zur Abholung bereitgestellte Abfälle zu durchsuchen oder wegzunehmen
§ 24 Abfallentsorgungsgebühren
Für die Benutzung der kommunalen Abfallentsorgungseinrichtung der
Gemeinde und sonstigen Erfüllung abfallwirtschaftlicher Aufgaben durch
die Gemeinde werden Abfallentsorgungsgebühren nach der zu dieser
Satzung erlassenen Gebührensatzung für die kommunale Abfallentsorgungseinrichtung der Gemeinde Kall erhoben.
§ 25 Andere Berechtigte und Verpflichtete
Die sich aus dieser Satzung für die Grundstückseigentümer ergebenden Rechte und Pflichten gelten entsprechend für Erbbauberechtigte,
Wohnungseigentümer und sonstige Nutzungsberechtigte im Sinne
des Wohnungseigentumsgesetzes, Nießbraucher sowie auch alle sonstigen zum Besitz eines Grundstücks dinglich Berechtigten. Die Grundstückseigentümer werden von ihren Verpflichtungen nicht dadurch
befreit, dass neben ihnen andere Anschluss- und Benutzungspflichtige
vorhanden sind.
§ 26 Begriff des Grundstücks
Grundstück im Sinne dieser Satzung ist unabhängig von der Eintragung im Liegenschaftskataster und im Grundbuch und ohne Rücksicht
auf die Grundstückbezeichnung jeder zusammenhängende Grundbesitz, der eine selbständige wirtschaftliche Einheit bildet.
§ 27 Verbrennen von Kleingartenabfällen
Als Ausnahme vom Anschluss- und Benutzungszwang dürfen Kleingartenabfälle an folgenden Werktagen
a) mittwochs von 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
b) samstags von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
verbrannt werden.
Die Dauer des Verbrennungsvorganges darf 2 Stunden nicht überschreiten. Das Verbrennen ist nur während der Zeit vom 01.10. - 30.04.
möglich.
§ 28 Ordnungswidrigkeiten
(1) Unbeschadet der im Bundes- oder Landesrecht getroffenen Regelungen handelt ordnungswidrig, wer vorsätzlich oder fahrlässig dieser
Satzung zuwiderhandelt, indem er
1. Ausgeschlossene Abfälle der Gemeinde zum Einsammeln oder Befördern überlässt (§ 4);
2. auf seinem Grundstück oder sonst bei ihm anfallenden Abfälle der
gemeindlichen Abfallentsorgung nicht überlässt (§ 9);
3. von der Gemeinde bestimmte Abfallbehälter und Abfallsäcke zum
Einfüllen von Abfällen nicht benutzt (§ 13);
4. für bestimmte Abfälle vorgesehene Behälter oder Säcke mit anderen Abfällen füllt (§ 13);
5. Abfallbehälter entgegen den Befüllvorgaben in § 14 befüllt;
6. Depotcontainer außerhalb der in § 16 genannten Zeiten in Anspruch
nimmt.
7. sperrige Abfälle nicht entsprechend § 18 zur Entsorgung bereitstellt;
8. den erstmaligen Anfall von Abfällen oder wesentlichen Veränderungen des Abfalls nicht unverzüglich meldet (§ 20)
9. angefallene Abfälle unbefugt durchsucht oder wegnimmt
10. Die Zeiten zum Verbrennen von Kleingartenabfällen nicht beachtet
(§ 27)
(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 €
geahndet werden, soweit nicht andere gesetzliche Bestimmungen
hierfür eine höhere Geldbuße vorsehen.
§ 29 Inkr
afttreten, Außerkr
afttreten
Inkrafttreten,
Außerkrafttreten
Die Satzung tritt am 01.01.2015 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung
über die Abfallentsorgung in der Gemeinde Kall vom 15.03.1996 in der
Fassung der 2. Änderungssatzung vom 01.10.2010 außer Kraft.
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Anlage I - Fassung vom 02.09.2014
zur Satzung über die Abfallentsorgung in der Gemeinde Kall
Abfälle, die zur Beseitigung zugelassen werden, soweit keine Verwertung erfolgt.
Die Abfallschlüssel-Nummern wurden übernommen aus der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV).
Abfallschlüssel
02
02 01
Abfallbezeichnung
Abfälle aus Landwirtschaft, Gartenbau, Teichwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagd und
Fischerei sowie der Herstellung und Verarbeitung von Nahrungsmitteln
Abfälle aus Landwirtschaft, Gartenbau, Teichwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei
02 01 04
02 01 99
02 02
Kunststoffabfälle (ohne Verpackungen)
Abfälle a.n.g. (Futtermittelabfälle)
Abfälle aus der Zubereitung und Verarbeitung von Fleisch, Fisch und anderen
Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs
02 02 02
Abfälle aus tierischem Gewebe
02 02 03
für Verzehr oder Verarbeitung ungeeignete Stoffe
02 03
02 03 04
02 05
02 05 01
0206
02 06 01
02 07
02 07 04
03
03 01
03 01 05
04 02
Abfälle aus der Zubereitung und Verarbeitung von Obst, Gemüse, Getreide, Speiseölen,
Kakao, Kaffee, Tee und Tabak, aus der Konservenherstellung, der Herstellung von Hefe- und
Hefeextrakt sowie der Zubereitung und Fermentierung von Melasse
für Verzehr und Verarbeitung ungeeignete Stoffe
Abfälle aus der Milchverarbeitung
für Verzehr oder Verarbeitung ungeeignete Stoffe
Abfälle aus der Herstellung von Back- und Süßwaren
für Verzehr oder Verarbeitung ungeeignete Stoffe
Abfälle aus der Herstellung von alkoholischen und alkoholfreien Getränken (ohne Kaffee, Tee
und Kakao)
für Verzehr oder Verarbeitung ungeeignete Stoffe
Abfälle aus der Holzbearbeitung und der Herstellung von Platten, Möbeln,
Zellstoffen, Papier und Pappe
Abfälle aus der Holzverarbeitung und der Herstellung von Platten und Möbeln
Sägemehl, Späne, Abschnitte, Holz, Spanplatten und Furniere mit Ausnahme derjenigen, die unter
03 01 04 fallen
Abfälle aus der Textilindustrie
04 02 09
Abfälle aus Verbundmaterialien (imprägnierte Textilien, Elastomer, Plastomer)
04 02 10
04 02 21
04 02 22
organische Stoffe aus Naturstoffen (z.B. Fette, Wachse)
Abfälle aus unbehandelten Textilfasern
Abfälle aus verarbeiteten Textilfasern
07
07 02
07 02 13
07 06
12
Abfälle aus organisch-chemischen Prozessen
Abfälle aus HZVA von Kunststoffen, synthetischem Gummi und Kunstfasern
Kunststoffabfälle
Abfälle aus HZVA von Fetten, Schmierstoffen, Seifen, Waschmitteln,
Desinfektionsmitteln und Körperpflegemitteln
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07 06 99
Abfälle a. n. g. (Abfälle aus der Wachsfackelherstellung)
Abfälle aus HZVA von Beschichtungen (Farben, Lacke, Email), Klebstoffen,
Dichtmassen und Druckfarben
08
08 03
08 03 18
Abfälle aus HZVA von Druckfarben
Tonerabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 08 03 17 fallen
09
09 01
09 07 07
09 01 08
12
12 01
12 01 05
Abfälle aus der fotografischen Industrie
Abfälle aus der fotografischen Industrie
Filme und photographische Papiere, die Silber oder Silberverbindungen enthalten
Filme und photographische Papiere, die kein Silber und keine Silberverbindungen enthalten
Abfälle aus Prozessen der mechanischen Formgebung sowie der physikalischen
und mechanischen Oberflächenbearbeitung von Metallen und Kunststoffen
Abfälle aus Prozessen der mechanischen Formgebung sowie der physikalischen und
mechanischen Oberflächenbearbeitung von Metallen und Kunststoffen
Kunststoffspäne und -drehspäne
Verpackungsabfall, Aufsaugmassen, Wischtücher, Filtermaterialien und
Schutzkleidung (a.n.g.)
15
15 01
15 01 01
15 01 02
15 01 03
15 01 04
15 01 05
15 01 06
.
15 02
Verpackungen (einschließlich getrennt gesammelter kommunaler Verpackungsabfälle)
Verpackungen aus Papier und Pappe
Verpackungen aus Kunststoff
Verpackungen aus Holz
Verpackungen aus Metall
Verbundverpackungen
gemischte Verpackungen
15 02 03
Aufsaug- und Filtermaterialien, Wischtücher und Schutzkleidung
Aufsaug- und Filtermaterialien, Wischtücher und Schutzkleidung mit Ausnahme derjenigen, die unter
15 02 02 fallen
16
Abfälle, die nicht anderswo im Verzeichnis aufgeführt sind
Altfahrzeuge verschiedener Verkehrsträger (einschließlich mobiler Maschinen) und Abfälle
aus der Demontage von Altfahrzeugen sowie der Fahrzeugwartung (außer 13,14,16 06 und 16
08)
16 01
16 01 03
17
17 02
Altreifen
Bau- und Abbruchabfälle (einschließlich Aushub von verunreinigten Standorten)
Holz, Glas und Kunststoff
17 02 01
Holz
17 02 02
Glas
17 02 03
Kunststoff
17 06
17 06 04
Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe
Dämmmaterial mit Ausnahme desjenigen, das unter 17 06 01 und 17 06 03 fällt
17 09
17 09 04
Sonstige Bau- und Abbruchabfälle
gemischte Bau- und Abbruchabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 09 01, 17 09 02 und 17
09 03 fallen (einschließlich Regips- und Fermacellplatten)
18
18 01
18 01 01*
Abfälle aus der humanmedizinischen oder tierärztlichen Versorgung und Forschung
(ohne Küchen- und Restaurantabfälle, die nicht aus der unmittelbaren
Krankenpflege stammen)
Abfälle aus der Geburtshilfe, Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten beim
Menschen
spitze oder scharfe Gegenstände (außer 18 01 03)
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13
18 01 04
Abfälle, an deren Sammlung und Entsorgung aus infektionspräventiver Sicht keine besonderen
Anforderungen gestellt werden (z. B. Wund- und Gipsverbände, Wäsche, Einwegkleidung, Windeln)
Abfälle aus Forschung, Diagnose, Krankenbehandlung und Vorsorge bei Tieren
18 02
18 02 01
18 02 03
19 12
19 12 12
20
spitze oder scharfe Gegenstände mit Ausnahme derjenigen, die unter 18 02 02 fallen
Abfälle, an deren Sammlung und Entsorgung aus infektionspräventiver Sicht keine besonderen
Anforderungen gestellt werden
Abfälle aus der mechanischen Behandlung von Abfällen (z.B. Sortieren, Zerkleinern,
Verdichten, Pelletieren) a.n.g.
Sonstige Abfälle (einschließlich Materialmischungen) aus der mechanischen Behandlung von
Abfällen
Siedlungsabfälle (Haushaltsabfälle und ähnliche gewerbliche und industrielle
Abfälle sowie Abfälle aus Einrichtungen), einschließlich getrennt gesammelter
Fraktionen
20 01
20 01 01
20 01 02
20 01 08
20 01 10
20 01 11
20 01 38
20 01 39
20 01 40
20 02
Getrennt gesammelte Fraktionen (außer 15 01)
Papier und Pappe
Glas
biologisch abbaubare Küchen- und Kantinenabfälle
Bekleidung
Textilien
Holz mit Ausnahme desjenigen, das unter 20 01 37 fällt
Kunststoffe
Metalle
Garten- und Parkabfälle (einschließlich Friedhofsabfälle)
20 02 01
20 02 03
20 03
biologisch abbaubare Abfälle
andere nicht biologisch abbaubare Abfälle
Andere Siedlungsabfälle
20 03 01
gemischte Siedlungsabfälle
20 03 02
Marktabfälle
20 03 07
Sperrmüll
Anlage II
zur Satzung über die Abfallentsorgung
in der Gemeinde Kall
§ 5 Abs. 1
Herkunftsbereich:
Abfallart:
Entsorgungsgruppe:
Wäsche- und
Kleiderpflege
Waschmittel
Weichspüler
Mottenschutzmittel
Fleckenentferner
Imprägnierungsmittel
Säuren/Laugen
Lösemittel
Pflanzenschutz- und
Schädlingsbekämpfungsmittel
Lösemittel
Lösemittel
Putz- und Reinigungsmittel
für Böden und Möbel usw.
WC - Reiniger
Abflußreiniger
Fleckenentferner
Kalkentferner
Desinfektionsmittel
Lösemittel
Säuren/Laugen
Säuren/Laugen
Lösemittel
Säuren/Laugen
Lösemittel
Wohnungspflege
Geschirrpflege
Geschirrspülmittel
Lösemittel
Metall - und Silberputzmittel Säuren/Laugen
Gesundheitspflege
Kosmetika
Mundpflegemittel
Altmedikamente
Altmedikamente
Auto
Rostschutzmittel
Farbe
Autopflegemittel
Säuren/Laugen
Farben, Lacke
Lösemittel
Pflanzenschutzund Schädlingsbekämpfungsmittel
Pflanzenschutz- und
Schädlingsbekämpfungsmittel
Holzschutzmittel
Düngemittel
Lösemittel
Pflanzenschutz- und
Schädlingsbekämpfungsmittel
Freizeitbereich/
Garten
D it
Do-it-yourselfBereich
Hobbybereich
Sonstige Problemabfälle
aus Haushaltungen
Farben
Lacke
Lösemittel
Klebstoff
Holzschutzmittel
Farben/Lacke
Farben/Lacke
Lösemitte
Farben/Lacke
Lösemittel
Fotochemikalien
und sonstige
Hobbychemikalien
Batterien
Säuren/Laugen
Laborchemikalien
Batterien
Leuchtstoffröhren
Haushaltskühlgeräte
Leuchtstoffröhren
Kühlgeräte
Ölradiatoren
Kondensatoren
TV-Geräte
Computermonitore
Ölradiatoren
Kondensatoren
Elektronikgeräte
Elektronikgeräte
Ausgenommen sind Feuerwerkskörper, Munition und Sprengstoffe. Die Sonderabfälle dürfen
grundsätzlich nur in den Original Behältnissen angeliefert werden.
Bekanntmachungsanordnung
Die Satzung über die Abfallentsorgung in der Gemeinde Kall wird hiermit öffentlich bekannt
gemacht.
Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften der
Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO) beim Zustandekommen dieser
Satzung nach Ablauf eines Jahres seit dieser Bekanntmachung nicht mehr geltend gemacht
werden kann, es sei denn,
a) eine
vorgeschriebene
Genehmigung
fehlt
oder
ein
vorgeschriebenes
Anzeigeverfahren wurde nicht durchgeführt,
b) diese Satzung ist nicht ordnungsgemäß öffentlich bekannt gemacht worden,
c) der Bürgermeister hat den Ratsbeschluss vorher beanstandet oder
d) der Form- oder Verfahrensmangel ist gegenüber der Gemeinde vorher gerügt und
dabei die verletzte Rechtsvorschrift und die Tatsache bezeichnet worden, die den
Mangel ergibt.
Kall, den 24. September 2014
Der Bürgermeister
gez. Radermacher
lf
Ende: Öffentliche Bekanntmachungen
14
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
„Einbruchschutz geht alle an!“
auch die Bürger der Gemeinde
Kall!
Jedes Jahr wird im Kreis Euskirchen in ca. 500 Häuser und Wohnungen eingebrochen, wobei im
Jahre 2013 in der Gemeinde Kall
5 Einbrüche zu verzeichnen waren. Einbrecher sind oft tagsüber
aktiv, nutzen aber vor allem die
frühe Abenddämmerung für ihre
Tat, weil das Entdeckungsrisiko
für sie geringer wird. Aus diesem
Grunde steigen mit Beginn der
„dunklen Jahreszeit“ die Einbruchsdelikte an.
Einbrüche in Wohnhäuser verursachen nicht nur materielle Schäden, sondern auch Ängste. Von
Einbruchopfern wird daher in den
polizeilichen Beratungen wiederholt die Frage gestellt, warum der
Aspekt des Einbruchschutzes nicht
stärker in die Öffentlichkeit getragen wird.
Die Kreispolizeibehörde Euskirchen (Kriminalprävention / Opfer-
schutz) informiert aus diesem
Grunde in einem Vortrag zum Thema „Sicher Wohnen“, in dessen
Mittelpunkt die technische Sicherheit von Häusern und Verhaltenstipps für die Bürger stehen. Ziel
dieser Veranstaltung ist es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger anzusprechen und zu informieren, so dass ihnen eine „Opfererfahrung“ erspart bleibt.
Die diesjährige Informationsveranstaltung findet statt am Diens-
tag, dem 11. November 2014,
19.00 Uhr
Uhr,, im Sitzungssaal des
Rathauses in Kall, Bahnhofstr
Bahnhofstr.. 9.
Zu dieser Veranstaltung werden
alle Bürger der Gemeinde Kall,
die sich über Einbruchschutz informieren wollen, herzlich eingeladen.
„Sicherheitsbewusstsein
er
er-schwert den Einbrechern das
Handwerk.
Informieren Sie sich zu Ihrer Sicherheit.“
Das Familienzentrum Kall lädt ein zum Themenabend!
Gute Entwicklung =
Starkes Leben
Bestimmt wünschen Sie sich, dass
Ihr Kind einmal eine fröhliche,
starke Persönlichkeit wird. Was
können Sie dazubeitragen? Wie
können Sie diese gesunde Entwicklung positiv beeinflussen?
Wieviel „Selbstständigkeit“ ist
wann gut? Diese und mehr Fra-
gen beantwortet die Referentin Konny Hanrath-Elsen. Als
Familientherapeutinberät sie
Familien und Einrichtungen.
Also: Nicht verpassen!
Dienstag, 21.10.2014 von
19.30 Uhr bis ca. 22.00 Uhr
im Familienzentrum Kall, Hüttenstr. 26. Teilnahme kostenlos!
Entspannungskurs für Kinder
(im Vorschulalter und 1. Schuljahr) Die 10 Übungseinheiten
enthalten viele entspannende
Elemente wie z.B. Fantasiereisen mit Autogenem Training,
Stille- und Konzentrationsübungen, Yoga, Bewegungsspiele
und Kreativangebote. Bitte
eine leichte Decke, ein kleines
Kissen und rutschfeste Socken
mitbringen. Kursleitung: Sabine
Schleinat(Entspannungstherapeutin).
Dienstag, 21.10.2014 von
14.30 Uhr bis 16.00 Uhr im
Familienzentrum Kall, Hüttenstr. 26. Kosten: 25,- €.
Anmeldungen für beide Kurse
im Familienzentrum unter
02441/5554 bei Gaby Müller.
Märchennachmittage
im Familienzentrum Kall „Kindergarten Grünschnabel“
Im Rahmen der „Aktionswoche der Generationen - gemeinsam geht´s besser“ fanden im
Familienzentrum Kall zwei Märchennachmittage für Kiga-Kinder mit ihren Großeltern statt.
Gemeinsam mit der Märchenerzählerin Angela Wöffen wurden die Märchen „Die drei Böcke
Brausewind“,„Mascha und der Bär“ und „Der
arme Müllersbursche und das Kätzchen“ erzählt, gesungen und getanzt. Mit Kaffee und
Gebäck fand der gemeinsame Nachmittagseinen Ausklang.
Mehrgenerationenwoche: Kindergartenkinder
zu Besuch im Ev. Alten- und Pflegeheim in Kall
Am Mittwoch, dem
24.09.2014 besuchten die Vorschulkinder des Kindergartens „Kallbachfrösche“ im Rahmen der
Mehrgenerationenwoche die Bewohner
des
Pflegewohnheims „EVA-Stift“in
Kall. Dort malten sie,
gemeinsam mit den
Bewohnern, Sonnenblumen auf LeinwänRundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
de. Pinsel waren dabei allerdings
nicht von Nöten, denn die Farbe
wurde nur mit den Fingern aufgetragen. Diese Erfahrung hatten
viele Bewohner noch nichtgemacht und waren sehr interessiert daran, sich auszuprobieren.
Im Anschluss präsentierten die
Kinder ihre Bilder, was von den
Bewohnern mit Freude und Begeisterung gewürdigt wurde. Später gestalteten sie noch eingemeinsames Werk zum Verbleib im
Pflegewohnheim.
15
Martinsmarkt in Kall
Am Samstag, dem 8. November
2014 veranstaltet die Grundschule Kall in der Zeit von 10:00 14:00 Uhr einen Martinsmarkt.
Angeboten werden von den Kindern hergestellte Bastelarbeiten
sowie saisonale Dekorationsarti-
kel, eine Tombola, Kinderschminken, Bastelmöglichkeiten für Kinder und Vorlesen. Die Kinder der
OGATA führen ein Theaterstück
auf. In der Cafeteria wird mit Kaffee und Kuchen für das leibliche
Wohl gesorgt.
Gemeindeverwaltung am
24.10.2014 geschlossen
Die Gemeindeverwaltung Kall bleibt anlässlich des Betriebsausfluges
am Freitag, dem 24. Oktober 2014 geschlossen.
Unterbringung von
ausländischen Flüchtlingen
Die Gemeinde Kall sucht dringend
geeigneten Wohnraum zur Unterbringung von ausländischen
Flüchtlingen. Sollten Sie bereit
sein, eine Wohnung oder ein Haus
als Mietobjekt zur Verfügung zu
stellen, setzen Sie sich bitte mit
Frau Waltraud Hertrampf, Tel.
02441 / 888-16, E-Mail:
whertrampf@kall.de, oder Herrn
Werner Herbrand, Tel. 02441 / 88844, E-Mail: wherbrand@kall.de, in
Verbindung.
Schriftliche Angebote richten Sie
bitte an die Gemeindeverwaltung
in 53925 Kall, Bahnhofstraße 9.
Sprechtag der Deutschen
Rentenversicherung
Am 04. November 2014 findet in
der Gemeindeverwaltung Kall,
Rathaus, Fraktionszimmer (Zimmer 15), Bahnhofstr. 9, ein Sprechtag für Versicherte und Rentner
der Arbeiter- und Angestelltenversicherung statt. Sprechzeit ist je-
weils von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr
ohne Terminabsprache und für
Berufstätige von 13.30 Uhr bis
15.30 Uhr mit Terminabsprache.
Terminvereinbarungen sind unter
der Telefon-Nr. 02441 / 88818,
Frau Maahs, vorzunehmen.
Ende: Mitteilungen aus dem Rathaus
www.beyer-mietservice.de
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Arbeitsbühnen
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16
0800 092 99 70
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Golbacher Hochkreuz wurde
pünktlich wieder hergerichtet
Eine Interessengemeinschaft soll Fördermittel für eine Gedenktafel
sammeln
Neue Schilder weisen den Weg zum Hochkreuz.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das „Hochkreuz“
in Golbach errichtet, um daran zu
erinnern, dass Golbach damals
von Bombardierungen verschont
geblieben ist. Seitdem wird dieser Ort zum Erinnern und Gedenken genutzt. Jedes Jahr trifft sich
eine Gruppe, die zum Golbacher
Hochkreuz hinaufwandert und
dort betet. Leider hatte sich der
Zustand des Weges dorthin in den
letzten Jahren zunehmend verschlechtert. Auch der Bereich um
das Hochkreuz war nur noch
schwer begehbar. Umso erfreulicher ist es, dass pünktlich zur diesjährigen Pilgerung das Hochkreuz
wieder hergerichtet werden konnte. Zusätzlich weisen nun neue
Hinweisschilder auf das Hoch-
kreuz hin und helfen dadurch,
dass dieser Ort nicht in Vergessenheit gerät. Mein Dank für die
tatkräftige Mithilfe zur Wiederherrichtung des Hochkreuzes gilt
Wolfgang Larres und den Eheleuten Reetz sowie der Gemeinde
Kall, die die neuen Hinweisschilder zur Verfügung gestellt hat.
Für die Zukunft ist die Gründung
einer Interessensgemeinschaft
geplant, die gemeinsam die Geschichte des Hochkreuzes aufarbeiten und Fördermittel für eine
Gedenktafel sammeln soll. Wer
Interesse hat, daran mitzuarbeiten, kann sich gerne unter folgender Nummer bei mir melden:
02441 - 7909425.
Emmanuel Kunz, Ortsvorsteher
von Golbach und Straßbüsch
Vorhang auf!
Der Bürgerverein Golbach ee.V
.V
.V.. lädt ein:
Großer Theater
abend in Golbach.
heaterabend
Am 26. Oktober 2014 um 17:00
Uhr gastiert im Bürgerhaus Golbach der Theaterverein Wolfert
mit der Komödie:
„So kann´s doch nicht
weitergehen“
Eintritt:
Erwachsene 7,- Euro
Kinder u. Jugendliche
3,50 Euro
(vom Eintrittspreis spenden wir 1,Euro für einen guten Zweck)
Inhalt:
Fetziger Ehekrach ist bei Fritz und
Isolde zwar nichts Neues, aber
als Fritz nach einem Streit mit
gepackten Koffer verschwindet,
fragt sich seine bessere Hälfte,
wie es weitergehen soll.
Zweideutige Zukunftsdeutungen
einer Kartenlegerin bringen die
Verlassene bald in Schwung.
Neuer Mann? Neues Glück?
Ist das die Rettung? Fritz lässt
sich zum Ausgleich von einer flotten Putzhilfe umgarnen. Der
schnöde „Ersatz“ ist für beide
aber wohl kaum die richtige Lösung.
Im Gegenteil: Aus dem Strohfeuer
erwächst schnell ein dringliches
Problem: Wie wird man den „Neuen“ wieder los?
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Automobilbeleuchtung: Nie waren Nachtfahrten sicherer
Je besser man sieht, desto weniger gefährliche Unfallsituationen
entstehen. Mehr und deutlich
schwerere Zwischenfälle ereignen sich laut der Unfallstatistik
bei Dunkelheit oder bei schlechter Witterung, trotz der geringeren nächtlichen Verkehrsdichte.
Im Gegenzug dazu werden moderne Scheinwerfer immer leistungsfähiger und innovativer.
Sie sind nicht mehr nur Designobjekt, sondern werden vor allem
als zentrales Sicherheitselement
wahrgenommen. Bei schlechter
Sicht kann dies lebensrettend vor
allem für Fußgänger sein. Um Unfallrisiken zu mindern, greifen die
Produzenten dafür tief in die Tasche. Prototypen können nach
Herstellerangaben hier schon einmal eine Viertelmillion Euro ko-
sten. Die Entwicklungen der mobilen Beleuchtungstechnik werden auch von innovativen Autolampen begleitet, die immer heller, langlebiger werden oder LEDs,
die nahezu wartungsfrei sind.
Zusatzscheinwerfer im OffroadEinsatz
Zeitgenossen, die ihr Fahrzeug mit
zusätzlichen Scheinwerfern ausrüsten möchten, müssen die ECERegelung beachten. Bei Pkw, SUV,
Geländewagen oder leichten Nutzfahrzeugen sind in Deutschland
nicht unbegrenzt viele Scheinwerfer gestattet. Zu den beiden serienmäßigen sind in der Regel
lediglich zwei Zusatzscheinwerfer erlaubt. Diese dürfen nur an
der Fahrzeugfront oder auf dem
Dach mit dem für das jeweilige
Fahrzeug entsprechenden Befestigungsmaterial angebaut werden. Mit dem Luminator LED
Compact kommt zur Nachrüstung
nun ein neuer Zusatzscheinwerfer von HELLA, speziell entwikkelt sowohl für die Straße als
auch für den harten Einsatz im
Gelände, in den Zubehörhandel.
Er soll ebenso für Kopfsteinpflaster als auch für schweres Gelände - inklusive Wasserfahrten
bis zu 0,5 m Tiefe und fünf Minuten unter der Wasseroberfläche geeignet sein. Wer oft auf
Matsch- und Schlammpisten fahren will, dem sei die Heavy-DutyVersion empfohlen. Sie soll dank
ihres Belüftungsschlauches auch
schlammhaltiges Wasser aushalten können. Vergleicht man den
Luminator Compact mit einem
klassischen Halogenscheinwerfer, kann er dank LED ohne Verzögerung mit voller Lichtleistung
sofort punkten. Außerdem soll er
sparsamer sein und rund 75 Prozent weniger Energie als ein vergleichbarer Xenon-Scheinwerfer
benötigen. Wegen seiner passiven Kühlung ist der Lichtprofi nahezu wartungsfrei und zeichnet
sich zusätzlich durch eine lange
Lebensdauer aus.
Wartung und Pflege von Beleuchtungssystemen
Der Fahrer muss allerdings immer
mitspielen. Regelmäßig müssen
Wischerblätter getauscht, der
Scheiben-Waschwassertank aufgefüllt und die Lüfterdüsen von
Schmutz und Blättern befreit werden. Nicht zu vergessen ist auch
das korrekte Einstellen aller
Scheinwerfer. (akz-o/trd)
Foto: Hella KGaA/akz-o
18
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Uneinholbarer Vorsprung
2018 festgeschrieben ist und sich
in den niedrigen Tankstellenpreisen widerspiegelt. Praktischerweise lassen sich die meisten Benziner problemlos für den AutogasBetrieb umrüsten. So passt der
kaum mehr als 5 kg schwere Tank
mühelos in die Reserveradmulde
im Kofferraum. Wer dafür rund
2.500 Euro in eine Autogas-Anlage investiert, fährt - trotz eines
um etwa zehn Prozent höheren
Verbrauchs - schon nach etwa
40.000 Kilometern ins Plus - und
spart dann bei jeder Tankfüllung
bares Geld. (akz-o)
Drei Viertel aller Fahrzeuge mit alternativer Antriebsart fahren mit LPG
- Erdgas-, Hybrid- und Elektro-Fahrzeuge liegen weit zurück. Foto:
Rheingas/akz-o
Autogas fährt seinen Konkurrenten davon
Mehr als drei Viertel aller Fahrzeughalter, die eine alternative
Antriebsart bevorzugen, haben
sich für Autogas entschieden. Das
geht aus den Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes hervor. Demnach waren exakt 494.777 Autogas-Pkw auf Deutschlands Straßen unterwegs, mit großem Abstand gefolgt von 76.284 Erdgassowie 64.995 Hybrid-Fahrzeugen.
Die kleine Flotte jener 7.114 Autos, die mit Elektro-Mobilität betrieben werden, bildete in diesem
Vergleich das Schlusslicht.
Damit setzt sich ein Trend fort, der
schon seit Jahren anhält: Der Bestand an Autogas-Fahrzeugen
wächst kontinuierlich. Deutlich
geringer mit 1,9 Prozent war der
Zuwachs bei Erdgas. Und so dominiert das meist unter dem Kürzel
LPG angebotene Flüssiggas dieses
Marktsegment weiterhin mit einem Anteil von knapp 77 Prozent.
Diese Entwicklung hat einen guten Grund. Die Preise für Autogas
lagen auch im Herbst 2013 meist
unter 80 Cent pro Liter - damit ist
LPG im Vergleich zu Benzin und
Diesel unschlagbar günstig. Das
Tankstellennetz ist längst flächendeckend ausgebaut. Bereits an
über 6.600 Stationen - fast jeder
zweiten in Deutschland - erhält
man inzwischen den preisgünstigen Kraftstoff. Und auch in den
meisten Nachbarländern ist die
Versorgung gesichert.
Lohnt sich - sowohl für den FFahr
ahr
ahr-zeughalter als auch für Klima und
Umwelt
Doch nicht nur der Geldbeutel des
Autofahrers, auch das Klima und
die Umwelt werden geschont,
wenn Flüssiggas ins Spiel kommt.
Im direkten Vergleich bietet zwar
Erdgas einen vermeintlichen Vorteil bei den CO2-Emissionen. Doch
bei genauerer Betrachtung liegt
Autogas auch hierbei vorn. Rechnet man den gesamten Aufwand
für die Bereitstellung bis in den
Fahrzeugtank hinzu, ergibt sich so der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) - für Erdgas ein
Treibhausgas-Äquivalent
von
142,7 g CO2 pro gefahrenen Kilometer. Beim Autogas sind es dagegen nur 137,2 g CO2/km.
Kaum Partikel und Stickoxide sind
neben der geringeren Kohlendioxid-Belastung Gründe für die
Steuerentlastung, die noch bis
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Shotokan Karate-Do Kall e.V.
Meine erste Gürtelprüfung als Ü
30 zum 9. KKyu
yu (W
eiß-Gelber Gür
(Weiß-Gelber
Gür-tel) in der Grundschule in Kall
Die Prüfung fand am 3.10.14 statt
und fing um 15.00 Uhr an. Zuvor
muss ich sagen, dass dies meine
erste Kar
ate Prüfung war, und ich
Karate
doch etwas aufgeregt war, aber
ich habe mich auch sehr gefreut,
dass es nun weiter geht! Als ich
das Dojo betrat, sah ich, dass
schon richtig was los war: Da auch
11 Kinder Prüfung hatten, waren
natürlich auch die Eltern und Geschwister der Prüflinge anwesend. Kurz nach mir kam dann
auch meine „ Sparringspartnerin“
Andrea. Mit ihr habe ich etwa zur
selben Zeit angefangen Karate zu
lernen und ich würde mal behaupten, dass wir ein gut eingespieltes Team sind da wir uns gemeinsam auf die Prüfung vorbereitet
hatten. Neben uns beiden Frauen
gab es noch einen männlichen Er
Er-wachsenen (wir drei sind übrigens
Ü30
Ü30). Nach dem Angrüßen ging
es dann mit den Kindern los. Einige wurden für den 9. Kyu geprüft,
andere für den 8. Kyu (Gelb Gurt).
Ein Lob an unsere Prüfer, denn
jeder Prüfling hat eine faire Chance bekommen. Als die Kinder alle
geprüft waren kamen nun wir drei
Erwachsenen an die Reihe. Grundschultechniken.
Wer ist jetzt stolzer? Sohn und
Vater mit den offiziellen Urkunden
und Pässen vom Deutschen Karateverband e.V. Beide kommen
sonntags um 10:30 regelmäßig zum
Familientraining in der Grundschule in Kall.
20
Herzlichen Glückwunsch vom Shotokan Karate-Do Kall e.V..
Danach ging es weiter mit der
Partnerübung (Kumite: Gohon
Kumite) und zum Schluss kam
dann die Kata: Taikyoku Shodan.
Es haben alle bestande
bestanden und jeder bekam seine Urkunde vom
Deutschen Kar
ate Verband ee.V
.V
.V.
Karate
überreicht. Ich persönlich möchte
mich nochmal für die tolle Prüfung bedanken bei meinen
Sensei‚s
Sensei‚s. Ich hab mich echt wohlgefühlt, aber auch für die gute
Vorbereitung im Training.
Bestanden haben:
9. Kyu (weiß/gelber Gürtel)
Kracht Nicolas, Gromunt Justin,
Heiter Leon, Bongart Finan, Gleisenberger Maximilian,
Bernunzio-Laconi Graziella, Wenz-
ler, Andrea, Hörnchen, Ferdinand
8. KKyu
yu (gelber Gürtel)
Marxen Cynthia,
Esch Simon, Hörnchen Nils, Berg
Sofie, Kracht Nikita, Reiners Franziska.
(Text:
Graziella
Bernunzio-Laconi)
Kompletter Text
und Infos zum Er
Er-wachsenentraining
auf:
www.karatekall.de oder Erika
Krah 0176 57 87
Ü 30, haben wir es geschafft? Bild v.l.n.r.: Graziella
Bernunzio-Laconi, Andrea Wenzler und Ferdinand
Hörnchen. Jetzt wieder spezielle Anfängerkurse für
das Ü-30 Alter.
Jeder kann sich wehren! Du auch!
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Selbstverteidigung für Frauen und
Männer ab 12 Jahre.
Johnny Vansimpsen 10. Dan kommt
extra aus Belgien zu uns. Er ist
Präsident der I.U.M.A. und hat vielfältige Erfahrungen in unterschiedlichen Selbstverteidigungsformen. Wir lernen und üben alltägliche Lebenssituationen.
Erste Grundlagen in der Selbstverteidigung
verteidigung,
z.B. gegen Festhalten, Schwitzkasten und Umklammern.
Frauen und Männer können sich
erfolgreich gegen Belästigung und
Angriffe im Alltag schützen!
Der SV- Kurs ist am Samstag dem
08. November von 10:00 - 15:00
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Kall, Auelstr. 31.
Teilnehmen können alle ab 12 Jahre und der Kostenbeitrag sind 8 €
(Familiengebühr 15 € und für Vereinsmitglieder 5 €)
Leichte Sportkleidung reicht
schon aus und für Verpflegung ist
vorhanden.. Veranstalter und Ausrichter übernehmen keinerlei Haftung!
Beispiele aus der Selbstverteidigung. Gezielte Tritte und Schläge.
Abwehren mit Knie- oder Fußstoß.
Weitere Infos: Udo Koch 0176 57
87 97 07. Besuchen Sie auch unsere Anfängerkurse in Karate und
Ju Jitsu!
Alle Informationen auf unserer Internetseite www.karate-kall.de.
Wir freuen uns auf euch. Infos:
Erika Krah 0176 57 87 97 06
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
21
Drei Jahre weg
Befristete Versetzung eines Beschäftigten begründet kkeine
eine regelmäßige Arbeitsstätte
Wenn ein Arbeitnehmer (Beamter) von seinem Arbeitgeber lediglich für drei Jahre an einen anderen als seinen bisherigen
Dienstort abgeordnet wird, dann
begründet das nach Auskunft des
Infodienstes Recht und Steuern
der LBS dort keine regelmäßige
Arbeitsstätte. Der Betroffene
kann deswegen seinen tatsächlich entstandenen Aufwand in
voller Höhe als Werbungskosten
geltend machen. (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen VI R 72/12)
Der Fall: Ein Finanzbeamter wurde von seinem Dienstherrn mit
schriftlicher Befristung versetzt.
Er vertrat die Meinung, dass genau deswegen keine neue re-
gelmäßige Arbeitsstätte begründet worden sei. Er kehre ja
innerhalb eines vorgegebenen
Zeitrahmens wieder zurück. Der
Fiskus akzeptierte diese Argumentation nicht und ging von
einem
neu
entstandenen
Dienstort aus.
Das Urteil: Der Bundesfinanzhof
als höchste zuständige Instanz
schlug sich auf die Seite des
Steuerzahlers und gestand ihm
den Werbungskostenabzug in
voller Höhe zu. Wegen seiner befristeten Beschäftigung an dem
anderen Ort blieben dem Betroffenen schließlich kaum Möglichkeiten, seine Wegekosten gering
zu halten. (LBS)
Bild: Tomicek/LBS
22
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Kein Stundenhotel
Ein der
artiges Gewerbe kann im Wohngebiet untersagt werden
derartiges
Keine Nachbarschaft wird begeistert sein, wenn in ihrer unmittelbaren Nähe ein so genanntes
Stundenhotel eröffnet werden
soll.
Doch das alleine ist noch kein
kumsverkehr führt zu einer Beeinträchtigung der Wohnruhe, die
das allgemeine Wohngebiet
prägt.“ (Bundesverwaltungsgericht, Aktenzeichen 4 B 8.13)
LBS
Bild: Tomicek/LBS
schlagendes Argument bei einer
gerichtlichen Auseinandersetzung. Um hier erfolgreich zu sein,
muss eine schlüssige rechtliche
Argumentation vorliegen. Genau
darum ging es in einem Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht.
Hier wurde nach Information des
Infodienstes Recht und Steuern
der LBS darum gestritten, ob ein
Stundenhotel eventuell in einem
faktischen allgemeinen Wohngebiet bauplanungsrechtlich zulässig sein könne.
Das wäre dann möglich gewesen, wenn man von einem Beherbergungsbetrieb oder von einer
Wohnnutzung hätte sprechen
können. Doch das sei nicht der
Fall, entschieden die Richter. Ihr
Fazit:
„Ein Stundenhotel (...) verträgt
sich nicht mit der Zweckbestimmung eines allgemeinen Wohngebiets. (...)
Der häufig wechselnde Publi-
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
23
„Eine Stimmung wie in der Bundesliga!“
Kaller Badmintonteam feiert ersten Heimsieg
„Die Plakataktion war ein Riesenerfolg! Mit einer solch großen
Besucherkulisse hatte wohl niemand gerechnet“, freute sich
Markus Pütz, der mit großem Einfallsreichtum das Layout für die
an zahlreichen öffentlichen Stellen ausgehangenen Spielankündigungen der 1. Badmintonmannschaft des TV Kall entworfen hatte. Ca. 80 Zuschauer waren am 3.
Oktober 2014 in die Sporthalle
des Berufskollegs gekommen, um
die Landesliga-Heimpremiere des
Aufsteigers aus der Eifel gegen
den letztjährigen Zweitplatzierten
TG Mülheim / Köln 1 zu erleben.
Das Match wurde eröffnet von den
beiden Herrendoppeln sowie dem
Damendoppel. Drei Spiele, die es
in sich hatten und Spannung pur
boten. Frenetisch unterstützten
die Fans das Gastgeberteam und
bedachten jeden erspielten Punkt
mit lautstarken Beifallskundgebungen. Getragen von dieser Begeisterungswelle steigerte sich
das Team um Trainer und Mannschaftsführer Daniel Krannich in
einen wahren Spielrausch. Im 1.
Herrendoppel konnten Daniel
Krannich und Niklas Thelen den
ersten Satz mit 21:18 für sich entscheiden. Mangelnde Konzentration und vermeidbare Fehler führten bei den beiden Kaller Spie-
24
lern zum 12:21-Verlust des zweiten
Durchgangs. Doch
nach einer hervorragenden Leistung ging
Satz drei mit 21:17
und damit der erste
Spielpunkt an die
Heimmannschaft.
Iris Schröder und Marianne Schütte trafen
auf das stärkste Damendoppel der Liga.
Nach einem völlig
überraschenden 21:
15 im 1. Satz verblasste der Offensivdrang
der Kaller Spielerinnen deutlich. Die
Gegnerinnen kamen Gut lachen konnte die 1. Badmintonmannschaft des TV Kall nach dem Heimsieg: Tim
immer besser ins Hilgers, Niklas Thelen, Marianne Schütte, Daniel Krannich, Iris Schröder und Peter Hilgers
Spiel, gewannen die
Sieg war das Match bereits vor
Sätze zwei und drei mit 21:16 bzw. Punkt für sein Team.
21:17 und sorgten somit für den Obwohl sich Iris Schröder im Da- der letzten Begegnung zugunsten
meneinzel redlich bemühte, war des TV Kall entschieden.
Ausgleich.
Ebenfalls über drei Sätze mussten sie ihrer Gegnerin in zwei Sätzen Im abschließenden Mixed unterlagen Tim Hilgers und Marianne
Peter und Tim Hilgers im 2. Her- doch deutlich unterlegen.
rendoppel gehen. Nach 21:18 und Nach anfänglicher Mühe gelang Schütte in drei Sätzen.
15:21 setzte sich das Bruderpaar Peter Hilgers im 2. Herreneinzel Nach zwei Auswärts-Remis war
schließlich denkbar knapp aber ein knapper Zweisatzsieg, womit der 5:3-Erfolg gegen TG Mülheimverdient mit 21: 19 im entschei- der Zwei-Punkte-Vorsprung für / Köln der erste doppelte Punktden TV Kall wieder hergestellt gewinn für den Liganeuling. Selbst
denden Satz durch.
die Gastmannschaft zeigte sich
Eine Vorentscheidung konnten war.
bereits die darauf folgenden Ein- Angesichts des greifbar nahen Er- nach der Begegnung von der für
zelspiele bringen. Insbesondere folges für seine Mannschaft rief Landesliga ungewöhnlich guten
im Herrenbereich verfügt der TV Daniel Krannich im 1. Einzel sein Stimmung in der Halle und den
Kall über starke Solisten, die al- ganzes Potential ab und begei- Werbemaßnahmen tief beeinlesamt über ein umfangreiches sterte das Publikum durch eine druckt. „So etwas kennt man norSchlagrepertoire und enorme variable Spielweise und artistisch malerweise nur aus der BundesliKondition verfügen. Niklas The- wirkende Schlag- und Laufeinla- ga“, lautete der einhellige Komlen wuchs im 3. Einzel über sich gen. Der 21-jährige Spielertainer mentar. Eindeutig klang auch die
hinaus und ließ seinem Gegner erwies sich abermals in Vorbild- Anmerkung vom überglücklichen
von Beginn an keine Chance. Mit funktion und deklassierte seinen Daniel Krannich: „Ein Megaeinem ungefährdeten 21: 14 und Gegenspieler förmlich. Durch sei- Event!“
21: 13 holte der 19-Jährige den 3. nen deutlichen 21:8 und 21:11- ML
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Husten: häufiges Symptom der Erkältung
Ein kurzes Husten ist ein natürlicher Reflex und hat die Aufgabe, Fremdkörper auf schnellstem Weg aus den Atemwegen
zu befördern und die ungestörte Atmung zu gewährleisten.
Husten ist jedoch auch ein häufiges Krankheitszeichen bei Erkältung.
Der s.g. Schleimhusten entsteht, wenn Sekretansammlungen aus den Luftwegen abgehustet werden. Beim Reizhusten reagieren sogenannte Hustenrezeptoren übermäßig sensibel.
Sie erteilen dann dem Gehirn
einen Befehl zum wiederholten
Husten, der keine Erleichterung
bringt. Im Gegenteil - die ohnehin gereizte Schleimhaut
wird nur noch mehr strapaziert.
Beide Hustenformen, Schleimhusten und Reizhusten, können
sehr schmerzhaft werden, wenn
sich aufgrund der Entzündung
und des ständigen Hustenreizes die Muskulatur der Bronchien verkrampft.
Ein gutes Hustenmittel sollte
also möglichst beides können,
husten-lösend auf den Schleim-
husten wirken und gleichzeitig
auf den krampfartigen Hustenreiz.
Behandlung des Hustens
Handelt es sich um einen ganz
normalen Erkältungshusten, so
kann man ihn mit wirksamen
und gut verträglichen Arzneimitteln aus der Apotheke behandeln. Dabei haben sich
pflanzliche Arzneimittel ganz
besonders bewährt. Zu den bekanntesten zählen Zubereitungen aus Thymian, Eukalyptus
und Efeu.
Thymian wirkt schleimverflüssigend, hilft beim Abtransport
des Schleims und hat zusätzlich antibakterielle Wirkung.
Gleichzeitig wirkt er entspannend auf die Bronchialmuskulatur und lindert so krampfartigen und schmerzhaften Husten.
Für eine optimale Wirkung muss
der Thymian ausreichend hoch
dosiert und bei gleichbleibender Qualität reich an wertvollen Inhaltsstoffen sein. Diese
Qualität gewährleisten nur Arzneimittel.
Hustensaft und -tropfen von z.B.
Aspecton® enthalten einen
hochwertigen, standardisierten
Thymian-Dickextrakt. Das bedeutet, dass der verwendete
Extrakt - entsprechend den Anforderungen des Deutschen Arzneibuchs - einen Mindestgehalt
an ätherischem Öl bzw. an den
wirksamen Bestandteilen Thymol und Carvacrol aufweist. Vor
der weiteren Verwendung in
Hustensaft und -tropfen wird
der Extrakt entalkoholisiert.
Dadurch sind Aspecton® Hustentropfen die einzigen erhältlichen alkoholfreien pflanzlichen Hustentropfen.
Folgende Eigenschaften tragen
zur hervorragenden Wirkung
von Aspecton® Hustensaft bei:
Ohne Alkohol, ohne Zucker,
ohne
Konservierungsmittel,
ohne Farbstoffe. Aspecton® Hustensaft ist für die ganze Familie und bereits für Kinder ab
einem Jahr geeignet. Ihre Fragen zu pflanzlichen Arzneimitteln z.B. aus Thymian, Eukalyptus und Efeu und ihrer Wirkung
beantworten Ihnen gerne Apotheker Marco Warmers und sein
Team aus der Nikolaus-Apotheke in Kall.
Foto: Fotolia
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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eine Leihgarnitur zur Verfügung
gestellt werden. Lederland arbeitet mit einem hauseigenen Kundendienst und einem Atelier mit
Polsterei. Hier können Reklamationen flexibel und schnell ge-
handhabt werden. Es gibt mit
Lederland immer eine Lösung,
auch für den individuellsten Kundenwunsch. Der Service und die
Kundennähe zeichnen sich bei Lederland auch immer wieder durch
bewährte, regelmäßige Vertriebsaktionen aus, wie etwa beim Eintausch gebrauchter Sitzgruppen in
Stoff oder Leder zu den besten
Marktkonditionen. Spezielle Sonderangebote sind ständiger Teil
des Lederland-Sortiments.
Profitieren Sie jetzt von der
Eintausch-Aktion.
Gute Gründe für eine Investition
in die Zukunft Warum Leder?
Seit mehr als 38 Jahren die Referenz für Ledergarnituren
1976 begann die Erfolgsstory von
Lederland in BELGIEN. Das Unternehmen ist mit einem einzigen Produkt - der Ledersitzgarnitur - international sehr erfolgreich. Ein Spezialist, der allerdings durch seine Größe und Angebotsvielfalt nicht mit herkömmlichen Maßstäben zu messen ist. Lederland verkaufte in
Europa bereits mehr als 700.000
Ledergarnituren. Man ist in
Deutschland erfolgreich mit weiteren Niederlassungen in Wiesbaden, Mannheim, Kaiserslautern und Mülheim-Kärlich vertreten und nimmt jährlich an allen wichtigen Handelsmessen in
ganz Deutschland teil. In Belgien
zählt das Unternehmen zu den
größten Möbelhäusern des Landes. Man ist immer auf dem aktuellsten Stand der Trends. Voraussetzung dafür sind die professionellen Einkäufe auf den internationalen Möbelmessen, wie zum
Beispiel in Paris, Mailand und
Köln. Das Geheimnis des Erfolgs:
die Leidenschaft für das Material
Leder, für das Produkt der Ledergarnituren, und das seit über 38
Jahren. Lederland bleibt seiner
Liebe zu diesem Produkt treu. Das
spürt man in der Firmenphilosophie. Das zeigt sich im Service
und auch in der Kundenbindung.
In jedem dritten Wohnzimmer
steht eine Ledergarnitur. Ledergarnituren sind heute gefragter
denn je. Zum einen hat der Kunde den Vorteil der unempfindlichen Oberfläche, zum anderen
des unnachahmlichen Flairs, das
Leder ausstrahlt. Denken Sie
dabei nur einmal an ein Auto mit
Volllederausstattung.
Allein
schon der Geruch beim Einsteigen versprüht Exklusivität. Verschüttete Getränke wie Rotwein
oder Cola sind für Ledersitzgruppen überhaupt kein Problem.
Stellen Sie sich mal eine weiße
Stoffgarnitur vor, auf der Ihr Gast
versehentlich ein Glas Rotwein
verschüttet. Ein Horrorszenario,
von dem Besitzer einer Lederlandgarnitur verschont bleiben.
Die durchgefärbten und nach
hohen ökologischen Gesichtspunkten gegerbten Oberleder
versprechen Langlebigkeit, Wertbeständigkeit und auch für Allergiker uneingeschränkten Nutzungswert. Leder ist kalt? „Skeptiker“, so Joseph Lambertz,
„überzeugen wir gerne. Neulich
war ein Kunde bei mir, der wollte absolut kein Leder sondern
eine Stoffgarnitur, weil ihm Leder einfach zu kalt sei. Dann
habe ich ihn auf unseren Lederland-Sitzgruppen Probe sitzen
lassen und relativ schnell war er
mehr als begeistert von unseren
„wärmenden“ Lederqualitäten,
die einen aber auch andererseits im Sommer nicht schwitzen lassen. Das ist halt der Unterschied zu Billigmodellen.“
Über 40 Lederarten in hunderten Farbnuancen bieten dem
Kunden die Möglichkeit, individuell nach Modell, modern, klassisch oder Design, seinen Favoriten auszuwählen. Was Sie über
den Aufbau der Polsterung und
die Verarbeitung wissen möchten, sagen Ihnen die kompetenten Einrichtungsberater bei Lederland, denn seit über 38 Jahren ist das Motto des Unternehmens:
Nur Sitzgruppen nur Leder!
Die Plus-Punkte:
Service und Beratungsqualität
Service bei Lederland geht immer über den bloßen Verkauf eines Möbelstückes hinaus. So ist
die kostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands selbstverständlich. Das ausgebildete Fachpersonal „lebt“ die LederlandService-Philosophie. Es ist für jeden Mitarbeiter eine Freude,
26
dem Kunden mit Rat und Tat zur
Seite zu stehen. In aller Ruhe und
entspannter Atmosphäre wird er
fachkundig und mit der gebotenen Diskretion und Feinfühligkeit
beraten und durch die Ausstellung begleitet. Anfertigung nach
Maß und fast alle Sonderwünsche
können erfüllt werden. Nur ein
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Kaller Herbstschau wieder Publikumsmagnet
Kaller Herbstschau war erneut voller Erfolg - Bis zu 30.000 Besucher tummelten sich im Gewerbegebiet und dem Ortskern - Gewerbliche
unstmeile und Kinder
attr
aktionen - Benefizaktionen der Hilfsgruppe Eifel und des Kiw
anis Club Nordeifel
Aussteller,, KKunstmeile
Kinderattr
attraktionen
Kiwanis
Aussteller
Bei schönstem Herbstwetter eröffnete Bürgermeister Herbert Radermacher am Stand des „Kiwanis Club Nordeifel“ die 29. Kaller Herbstschau.
Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress
Kall - Strahlendes Spätsommerwetter und ein vielfältiges Angebot, das waren die Zutaten, die
die Kaller Herbstschau auch in ihrer 29. Auflage zu einem Publikumsmagnet werden ließen. Bereits um 11.00 Uhr, als Bürgermeister Herbert Radermacher die Veranstaltung offiziell für eröffnet erklärte, waren die Straßen gut gefüllt, und am frühen Nachmittag
war kaum noch ein Durchkommen
zwischen den vielen Ständen. Zwischen 25.000 und 30.000 Menschen schätzte Organisator Dieter
Klinkhammer, statteten der Veranstaltung in diesem Jahr einen
Besuch ab.
Viel Lokalprominenz war am Stand
der Hilfsorganisation Kiwanis-Club
Nordeifel zusammengekommen,
um den Startschuss für einen erfolgreichen Tag zu geben. Radermacher begrüßte mit besonderer
Freude seine beiden Amtsvorgänger Hans Kaiser und Helmut Weiler, die sich mit dem amtierenden
Bürgermeister auf dem Gelände
der Getränkehandlung Baum eingefunden hatten.
Mehrere Mitglieder des Kaller Rates sowie der Ortsvorsteher begleiteten die Eröffnung der Herbstschau ebenso wie der Erste Beigeordnete Uwe Schmitz. Mit Landrat
Günter Rosenke sowie seinem Allgemeinen Vertreter Manfred Poth
28
und dessen Frau Iris, der Chef-Wirtschaftsförderin des Kreises Euskirchen, hatten sich auch Vertreter der Kreisbehörden das persönliche Erscheinen nicht nehmen lassen. Auch Landtagsmitglied Klaus
Voussem und die Euskirchener
Stadtverordnete Sandra Eisermann fehlten nicht in der Riege
der Gäste. Rund 250 Aussteller
hatte der Organisator Dieter Klinkhammer im Gewerbegebiet versammelt. Auf rund einem Kilometer reihte sich Stand an Stand. „Ich
habe keinen freien Platz mehr“,
freute sich Klinkhammer. Seit über
zwanzig Jahren zeichnet er für die
Mischung der Firmen verantwortlich, die sich den Kunden präsentierten. Ob Pfannen, neue Autos
oder handgestrickte Socken, für
jeden Geschmack gab es etwas.
„Hier werden die Kinder genauso
zufriedengestellt wie die Papas“,
schwärmte Heike Hütten aus
Rescheid, seit vielen Jahren eine
treue Besucherin der Herbstschau.
Ihre neunjährige Tochter Anna
machte derweil eine Probefahrt auf
dem „Fun-Scooter“ von Karl-Heinz
Schmitz. Diese Gefährte haben nur
zwei Räder und werden durch Gewichtsverlagerung gelenkt. Auch
auf dem Parkplatz vor Apollo-Optik konnten Kinder in einem QuadParcours ihre Geschicklichkeit beweisen, während die großen Autofans ihr Interesse bei dem knappen Dutzend Autohändler befriedigen konnten, die über das Gelände verteilt waren.
„Das Wetter ist bestellt“, lachte
Stephan Kohl, Vorsitzender des
Gewerbevereins. Das nämlich
schenkte den Eifelern einen unverhofften Spätsommertag, so dass
die Gäste zu Tausenden nach Kall
strömten. Mit einem Shuttle-Bus
konnten sie zwischen den beiden
Schwerpunkten hin- und herpendeln, die im Gewerbegebiet und
dem Kaller Ortskern lagen. Hier
lockte die Kunst- und Kulturmeise, ein vielfältiger Flohmarkt und
viel Livemusik die Gäste. „Wir
haben den Schwerpunkt auf ein
familienfreundliches Angebot gesetzt“, erläuterte Kohl das Konzept, mit dem in den Straßen rund
um den Bahnhof gearbeitet worden war. Kinderattraktionen gab
es sowohl vor dem Rewe als auch
bei der Ene Nordeifel. Auf einer
Livebühne sorgte die Band „Project Seven“ für Stimmung. Mit
einem großen Stand vor der Ge-
tränkehandlung Baum warb die
Hilfsorganisation „Kiwanis Club
Nordeifel“ um Spenden. Unterstützt
von den Sportlern des Aktivparks
Kall, die stündlich eine Präsentation ihres Fitnessprogramms aufführten, sorgten die Mitglieder von „Kiwanis“ mit Speis und Trank dafür,
dass sie die Eifeler Jugend unterstützen können. „Wir sind seit vielen Jahren auf der Gewerbeschau
um Geld zu verdienen“, sagte HansJosef Heinen, Vorsitzender der Nordeifeler Gruppe der weltweit tätigen
Organisation. Ein Schwerpunkt der
Vereinstätigkeit der „Kiwanis“Mitglieder liegt traditionell bei verschiedenen Jugendhilfeprojekten,
die durch die Erlöse der Herbstschau unterstützt werden sollen. So
dürfen sich die K.O.T. Offene Tür in
Mechernich, das Jugendhaus „Kolosseum“ in Gemünd, Projekte in
Schleiden und Hellenthal, sowie das
Hermann-Josef-Haus in Urft über Zuwendungen freuen. „Wir stehen
aber auch bei menschlichen Problemen bereit“, erklärte Heinen das
Engagement. Seit bereits zwölf Jahren unterstützen die Kiwaner die
Einrichtungen.
Für die richtige Wohlfühl-Atmosphäre auf dem Hof der Firma Getränke-Baum, der unentgeltlich
zur Verfügung gestellt wurde,
sorgte der Vorsitzende auch persönlich. Mit seinen „Sleidanias“
steuerte Heinen Livemusik bei.
Seinen Freund Willi Moritz hatte
er dafür gewinnen können, dass
dieser mit seiner Band „Strange
Enough“ auftrat. Klassische Rocksongs aus den 70er und 80er Jahren gehören bei ihnen zum Programm.
pp/Agentur ProfiPress
Auch Trödel-Fans kamen auf ihre Kosten und konnten das eine oder andere Schätzchen ergattern.
Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Bezahlbare, legale Seniorenbetreuung
rund um die Uhr im eigenen Heim
möchte Dr. Straub den Interessierten eine rechtzeitige Anmeldung (bis Mitte November) ans
Herz legen, damit die Organisation zeitgerecht erfolgen kann.
Gesetzesänderung zum Mindestlohn zum 1.1.2015
Das Konzept basiert auf einer
24-Stunden-Pflege Zuhause und
ist ganz auf den persönlichen
Bedarf des Pflegebedürftigen
ausgerichtet, muss aber aufgrund
der Gesetzesänderung zum Mindestlohn zum 1.1.2015 neu justiert werden. Das neue Gesetz
betrifft alle, auch die entsendeten Pflegehelfer aus Polen. Damit dieses Konzept bezahlbar und
legal bleibt, erarbeiten die Pflegehelden ein neues und angepasstes Konzept, in dem für alle
Arbeitnehmer 8,50 € pro Stunde
bundesweit gelten.
Dr. Wolfgang Straub, Inhaber der Pflegehelden Köln-Bonn-Aachen, und
Frau Annette Jaworowski (l.) sowie Frau Susanne Straub (r.) stehen gerne
für ein erstes Informationsgespräch unter 0228-3699845 zur Verfügung
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Köln-BonnAachen steht für eine fürsorgliche Betreuung, das machen die
vielen positiven Rückmeldungen
von betreuten Menschen und deren Angehörigen deutlich. „Die liebevolle Rund-um-die-Uhr Betreuung unseres Angehörigen zuhause und das legale Konzept, hat
uns überzeugt. Nach der Ausstellung einer Rechnung laufen die
Gelder selbstverständlich über
Konten, denn auch mir ist es wichtig, Schwarzarbeit nicht zu unterstützen“, sagt Frau S. aus BonnBeuel, die für ihre sozialversicherungspflichtige Pflegekraft natürlich auch eine A1-Bescheinigung
ausgestellt bekam, welches die
Rechtmäßigkeit dokumentiert.
damit sie bei. Darüber hinaus garantiert der deutsche Vermittlungsvertrag Rechtssicherheit und
die Betreuer(innen) sind bei einem Unfall versichert. Alle Mitarbeiter sind fest angestellt und
sozial- und haftpflichtversichert,
Scheinselbstständigkeit wird aus-
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für den vereinbarten Service und
wollen mit Leistung überzeugen.
So achtet Dr. Straub sehr auf die
fachliche Qualität und die Herzlichkeit der Mitarbeiter, wobei
die meisten über jahrelange Erfahrung und gute Deutschkenntnisse verfügen. Viele Mitarbeiter kommen aus dem sozialen
oder medizinischen Bereich, andere haben „einfach“ ihre eigenen Eltern gepflegt. Nicht alltäglich, - die Leistung ist im ersten Monat täglich kündbar, danach 14-tägig. Wer mit der Pflegehilfskraft nicht zufrieden ist,
bekommt auf Wunsch eine andere Pflegehilfskraft innerhalb von
einer Woche, denn, so meint Dr.
Straub: „Die Chemie zwischen
Menschen kann manchmal einfach nicht stimmen, trotz aller
Sorgfalt bei der Auswahl“. Der
Kunde geht also ein sehr überschaubares Risiko ein. Wenn über
Weihnachten auch Pflegehilfe
und Betreuung erwogen wird,
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Was zum Lachen, was zum Nachdenken
Kaller Autorin JJana
ana Engels und
Gladbecker Harry Michael Liedtke trugen Kurzgeschichten in Gemeindebücherei vor - Publikum
zum Nachdenken und zum Lachen
angeregt - Gemeindebücherei als
Ver
anstaltungsort für KKulturver
ulturver
eranstaltungsort
ulturver-ein „Leuchtfeder“ ins Auge gefasst
Kall - Was für ein illustrer Abend.
Auch wenn in der Kaller Bücherei
an der Hauptschule die meisten
Stühle unbesetzt blieben, ließen
sich die Zuhörer schnell in einen
unterhaltsamen Autorentalk einbinden. Dafür sorgten die Kaller
Schriftstellerin Jana Engels und
der Gladbecker Gast-Autor Harry
Michael Liedtke, die abwechselnd
einige ihrer Kurzgeschichten vortrugen.
Tiefgreifend und kritisch behandelte Engels den teils sorglosen
Umgang mit sozialen Netzwerken
in ihrer Geschichte „Gefällt mir!“
und sorgte im Anschluss für einen
kurzen Moment Stille. Danach
trug Engels die Geschichte „Zankapfel“, in der es um einen Mord
aus Neid geht und „Eiskalt erwischt“, in der der personifizierte Winter sich vor den Menschen
in einer Wohnung versteckt, vor.
Auch diese beiden Geschichten
wirkten bei den Zuhörern nach
und regten zum Nachdenken an.
Jana Engels wurde 1978 in Berlin
geboren, wuchs dort und in Brandenburg auf. Seit 2002 lebt sie
mit ihrem Mann und den mittlerweile vier Kindern in Kall. Engels
ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Kulturfördervereins
„Leuchtfeder“, regelmäßiges Mitglied des Nettersheimer Künstlerstammtisches und leitet derzeit im Rahmen des Literaturfestivals Lit.Eifel eine Schreibwerkstatt in der Gesamtschule Nettersheim-Blankenheim. Bisher erschienen von ihr Kurzgeschichten,
Gedichte, Kindergeschichten in
30
eigenen Büchern sowie in Anthologien.
Liedtkes Western „Rider in the
storm“ und auch die Krimigeschichte „Mutter Carnage und
ihre Kinder“ aus der Anthologie
„Mordsmütter“ konnte man als
gelungenes Pendant ansehen. Sie
sorgten für einen ausgewogenen
Abend. Auch Liedtke schreibt mit
Hingabe über die kleinen und großen Schwächen der Menschen.
Liedtke stammt aus Bielefeld und
lebt in Gladbeck. Im Hauptberuf
arbeitet er als Industriekaufmann,
nebenher betätigt er sich als Setzer, Drucker, Korrekturleser, Filmkritiker und „Sphäronaut“. Er ist
außerdem Organisator von Lesungen und Kulturveranstaltungen,
vor allem im Ruhrgebiet. Des Weiteren ist er Mitgründer und Vorsitzender des Kulturfördervereins
„Leuchtfeder“. Im Juni 2009 erschien sein Erzählband „Begräbnis auf dem Mond“, der 2012 neu
aufgelegt wurde. Sein Lebensmotto: „Namen sind was für Grabsteine. Und Buchrücken!“Mit seiner bestechenden Vortragsweise
und einem ordentlichen Schuss
Satire sorgte Liedtke für herzhafte Lacher im Publikum.
Es wurde nicht nur gelesen, sondern auch geklönt und philosophiert. Zur Sprache kamen unter
anderem die Tätigkeit der Autoren Engels und Liedtke im Kulturförderverein „Leuchtfeder“. Die
Organisation und Durchführung
verschiedener Veranstaltungen
mit all den Hindernissen und auch
positiven Überraschungen wurden
mit einigen witzigen Anekdoten
unterlegt.
Auch die Kaller Gemeindebücherei wurde als künftiger Veranstaltungsort ins Auge gefasst. Natürlich wurde auch mehrfach auf das
„Halloween Event“ im Kulturraum
Kall verwiesen, das durch „Leuchtfeder e.V.“ ausgerichtet wird. Dort
liest am Freitag, den 31. Oktober,
um 20.00 Uhr, die Fantasy StarAutorin Tanya Carpenter aus ihren Vampirgeschichten.
„Es war ein gelungener Abend in
kleiner Runde, der sich schon bald
einer Wiederholung erfreuen
wird“, sagte GemeindebüchereiLeiterin Sabine Züll.
pp/Agentur ProfiPress
Die Kallerin Jana Engels (M.) las zusammen mit dem Gladbecker Autor
Harry Michael Liedtke (l.) Kurzgeschichten. Engels zeigt hier auf ein Foto
von Kall, das Gemeindebücherei-Leiterin Sabine Züll in ihren Händen hält.
Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
6000 Euro für
Jugendeinrichtungen
Kiwanis Club Nordeifel mit großem Verpflegungsstand auf der
Kaller Herbstschau - Insgesamt
6000 Euro für sieben Jugendeinrichtungen in Kall, Mechernich,
Urft, Gemünd, Schleiden und Hellenthal - Kiwanis-Vorsitzender
Hans-Josef „Hajo“ Heinen auch
mit Band „Sleidanias“ am Start
Kreis Euskirchen/Kall - Herrliches
Spätsommerwetter und ein umfassendes Angebot hatten mehr
als 25.000 Menschen zur Kaller
Herbstschau gelockt. Neben vielen gewerblichen Ausstellern präsentierte sich dort wie bereits in
den Vorjahren auch die Hilfsorganisation „Kiwanis Club Nordeifel“. An
einem großen Stand, der dem Verein vom Kaller Unternehmen Getränkehandlung Baum zur Verfügung
gestellt wurde, warben die „Kiwanier“ um Spenden für ihre Projekte.
Während auf einer Bühne Sportler
des Aktivparks Kall stündlich eine
Präsentation
ihres Fitnessprogramms aufführten, sorgten die vielen fleißigen Hände der Mitglieder
von „Kiwanis“ dafür, dass kein Besucher mit leerem Magen über die
Herbstschau gehen musste.
Auf den bereitgestellten Bänken
genossen die Menschen den kleinen oder großen Imbiss in der Sonne. Der große Essensstand mit Kaffee, Kuchen, Herzhaftem und der
Getränkewagen waren den ganzen
Tag umlagert, so dass die Helfer in
den blauen T-Shirts kaum eine ruhige Minute hatten. Doch die Arbeit
taten sie gerne, da jedes verkaufte
Glas, jeder Snack wieder einen kleinen Betrag bedeutete, mit dem die
Eifeler Jugend unterstützt werden
kann. „Wir sind seit vielen Jahren
auf der Gewerbeschau, um Geld zu
sammeln, mit dem wir helfen können“, sagte Hans-Josef Heinen, Vorsitzender der Nordeifeler Gruppe der
weltweit tätigen Organisation.
Die Herbstschau in Kall bietet „Kiwanis“ stets die Möglichkeit, Geld
für die gute Sache zu erwirtschaften.
Sieben Jugendhilfeeinrichtungen erhalten Zuwendungen in Höhe von
insgesamt 6000 Euro, mit denen ihre
Arbeit unterstützt werden soll. So
dürfen sich unter anderem die K.O.T.
Offene Tür in Mechernich, die Kaller Pfadfinder Sankt Georg, das Jugendhaus „Kolosseum“ in Gemünd,
Projekte in Schleiden und Hellenthal, sowie das Hermann-Josef-Haus
in Urft über Zuwendungen freuen.
„Wir stehen aber auch bei menschlichen Problemen bereit“, erklärte
Heinen das Engagement. Jede der
Einrichtungen hat im „KiwanisClub“ einen Paten, der federführend den Kontakt hält und stets als
Ansprechpartner zur Verfügung
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unterstützt seine Organisation die
Einrichtungen. Rund 3000 Euro Reingewinn bleiben erfahrungsgemäß
nach der Herbstschau in der Kasse
des Vereins.
„Kiwanis“ wurde 1915 in Detroit,
Für den guten Zweck war der Kiwanis Club Nordeifel bei der Kaller Herbstschau vertreten. Unter anderem der
Erlös ihres großen Verpflegungs-Stands soll sieben Jugendeinrichtungen im Kreis Euskirchen zugutekommen.
Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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USA, gegründet. Das Wort kommt
aus dem Indianischen und bedeutet nach Darstellung des Vereins,
dass man Freude daran habe, aktiv
zu sein. Weltweit gibt es mehr als
600.000 Kiwanier in fast 100 Ländern. In Deutschland haben sich
rund 3300 Mitglieder in rund 145
Kiwanis-Clubs organisiert. Vor allem steht die Förderung der Entwicklung von Jugendlichen, Kindern
und deren Umfeld im Zentrum der
Hilfstätigkeit der Clubs.
In Kall sorgte der Vorsitzende Kajo
Heinen auch persönlich Für die richtige Wohlfühl-Atmosphäre auf dem
Hof der Firma Getränke-Baum, der
übrigens unentgeltlich für den Guten Zweck zur Verfügung gestellt
wurde. Mit dem Trio „Sleidanias“,
das allerdings als Duo auftrat, steuerte Heinen Livemusik bei. Seinen Freund Willi Moritz hatte er
dafür gewinnen können, dass dieser für die gute Sache unentgeltlich mit seiner Band „Strange
Enough“ auftrat. Klassische Rocksongs aus den 70er und 80er Jahren gehören bei ihnen zum Programm, mit dem sie den Besuchern der Herbstschau den Gang
über die Straßen des Gewerbegebietes versüßten.
pp/Agentur ProfiPress
31
Die mit den Toten sprechen
Stille Zwiesprache am Grab: Hinterbliebene schöpfen aus den
Gesprächen mit den Verstorbenen viel Trost / Ein persönlich gestaltetes Gr
ab schafft die Vor
ausGrab
oraussetzung für aktive Trauer
arbeit
auerarbeit
„Ich verrate Ihnen ein Geheimnis:
Mir passiert das auch manchmal.
Da stehe ich am Grab meiner Eltern, und auf einmal höre ich mich
selbst sprechen.“ Diese Erfahrung
von Kirchenrat Waldemar Pisarski
spiegelt ein Grundbedürfnis vieler Angehöriger wider: Trauernde
Menschen brauchen das Grab als
konkreten Ort, an dem sie mit
dem Verstorbenen „sprechen“
können. Dieses Anliegen wird vor
allem an persönlichen Gedenktagen und an Feiertagen wie Weih-
Ein Grab als konkreter Ort der Trauer: Hier können die Hinterbliebenen
stille Zwiesprache mit dem Verstorbenen halten und ihrer Trauer Ausdruck verleihen. (Bild: VFFK)
nachten verstärkt sichtbar.
Und auch die nonverbale Kommunikation am Grab kennt viele Ausdrucksformen. Über das Gespräch
hinaus „können die Angehörigen
ihre Zuneigung in kleinen Gesten
ausdrücken: in der Pflege des Grabes, beim Anzünden eines Lichtes
oder dem Niederlegen einer Blume“, rät Autorin und Theologin
Görke-Sauer in ihrem Buch über
Abschiedsrituale den Hinterbliebenen. Das setzt allerdings auch
ein individuelles Grab voraus, zu
dem der Trauernde gehen kann.
Görke-Sauer schreibt dem Gang
zum Friedhof auch eine soziale
Funktion zu: „Am Grab wird das
innere Gespräch mit dem Verstorbenen häufig zu einem Gespräch
mit anderen Friedhofsbesuchern,
die hier ihrerseits mit ihren Verstorbenen sprechen und deren
Gräber pflegen.“
Für Andreas Mäsing, Vorsitzender
des Vereins zur Förderung der
deutschen Friedhofskultur e. V.
(VFFK), ist der Friedhof darum auch
viel mehr als ein Bestattungsplatz:
32
„Er ist ein Ort für die Lebenden,
an dem sie ihren Gefühlen und
Gedanken Ausdruck verleihen
und oft auch neue Hoffnung
schöpfen können. Wie stark das
Bedürfnis der Menschen nach einem konkreten Ort der Trauer
sei, zeige sich gerade dort, wo er
fehlt, etwa bei anonymen Gräbern“, wie Andreas Mäsing schon
oft beobachtet hat: „Die Angehörigen schreiten - oft erfolglos das anonyme Rasenfeld ab, um
abzuwägen, wo der Verstorbene
liegt. Und viele stellen Blumen,
Figuren und Schalen auf den Rasen, obwohl dies nicht vorgesehen ist.“Das Abräumen dieser
Objekte durch die Friedhofsverwaltung führt regelmäßig zu Diskussionen bis hin zum Streit. Eine
Situation, die für alle Beteiligten
unangenehm ist und teils im
Wunsch einer Umbettung endet.
Viele Angehörige wünschen sich
in dieser Situation, dass sie mit
dem Verstorbenen zu Lebzeiten
eine andere Lösung gesucht hätten.“ (Quelle: VFFK)
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Viele Bundesbürger
unterschätzen Bestattungskosten
Ausgabebereitschaft nimmt aber zu
Bild: Aeternitas
Die Hälfte der Deutschen möchte
bei einem Trauerfall nicht mehr
als 4.000 Euro ausgeben. Anscheinend unterschätzen viele Menschen die hohen Kosten einer Bestattung - auch wenn die Ausgabebereitschaft in den letzten Jahren gestiegen ist.
Eine repräsentative Umfrage im
Auftrag von Aeternitas, der Verbraucherinitiative Bestattungskultur, hat ergeben, dass die Hälfte der Bundesbürger nur bis zu
4.000 Euro für eine Bestattung
ausgeben möchte. Gefragt wurde
nach der Ausgabebereitschaft für
die Gesamtkosten: für Friedhof,
Bestatter, Friedhofsgärtner und
Steinmetz zusammen - ohne spätere Grabpflege. „4.000 Euro sind
auf den ersten Blick viel Geld,
doch für die Kosten einer Bestattung häufig zu wenig“, erklärt
dazu der Aeternitas-Vorsitzende
Christoph Keldenich.
Eine günstige Feuerbestattung mit
Urnenbeisetzung - abgesehen von
besonders billigen Discountangeboten mit anonymer Beisetzung ist für 2.000 bis 3.000 Euro zu
haben. Enthalten sind dann die
wichtigsten Leistungen des Bestatters
und die Kosten für
Einäscherung und
Grabstätte. Kommen
aber zum Beispiel
höhere
Überführungskosten, Trauerfeier und Grabmal
hinzu, reichen 4.000
Euro schon selten
aus.
Aeternitas rechnet,
wie auch die Stiftung
Warentest in ihrem
Sonderheft
„test
Spezial:
Bestattung“, mit durchschnittlichen
Gesamtkosten
von
6.000 Euro. Auch
Summen von 10.000
Euro und mehr sind
mit einem hochwertigen Sarg, einem gut besuchten Trauermahl,
den Gebühren für ein Familiengrab und einem aufwendigen
Grabstein schnell erreicht - ohne
dass diese Bestattung besonders
exklusiv sein müsste. „Immer wieder ist das Erstaunen groß, wenn
Hinterbliebene mit den Gesamtkosten konfrontiert werden“, sagt
Keldenich. Auch dass immerhin
jeder Achte keine Angaben zu seiner Ausgabebereitschaft machen
kann oder will, deutet auf Unkenntnis in diesem Bereich hin.
Die Ausgabebereitschaft hat jedoch zugenommen. Seit einer Aeternitas-Umfrage von 2007 ist die
Zahl derer, die nur bis zu 2.000
Euro ausgeben wollen, von 29 Prozent auf 16 Prozent gesunken.
Mehr Menschen scheint bewusst
zu sein, dass sie für Gesamtkosten von unter 2.000 Euro nicht
viel erwarten können. Die Zahl
derer, die mehr als 4.000 Euro
auszugeben bereit wären, ist seit
2007 von 28 auf 38 Prozent gestiegen. Aeternitas führt dies unter anderem darauf zurück, dass
zunehmend über Preise gespro-
chen wird und die Menschen besser über Bestattungskosten Bescheid wissen.
Für die Meinungsumfrage befragte das Institut TNS-Emnid im Auftrag der Verbraucherinitiative Aeternitas im Frühjahr 2013 eine repräsentative Auswahl von 1.005
Bundesbürgern über 14 Jahren.
(Quelle: Aeternitas)
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
33
Orgelmeditation
Am Donnerstag, 6. November
November,, findet um 20.00 Uhr in der Steinfelder Basilika die nächste Orgelmeditation statt.
Gegenstand dieser „Orgelmeditationen“ sind ausgewählte,
meist biblische Themen, die von
Mitgliedern der Steinfelder Klostergemeinschaft
vorgetragen
werden. Zu diesen Texten improvisiert der Steinfelder Basilikaorganist Andreas Warler auf der berühmten König-Orgel der Basilika. Für den Zuhörer entsteht so
eine bewegende Verbindung zwischen Texten und Musik. Die Erfahrung des Textes wird musikbildnerisch verstärkt, und die
Musik geht im wahrsten Wortsinne „unter die Haut“. So erleben
die Besucher in der Basilika einen an Sinn und Geist reichen
musikalischen Abend - und auch
die Gelegenheit zu einer möglicherweise ganz neuen Erfahrung
des christlichen Glaubens.
Der Eintritt ist frei(willig).
Orgelvesper am Sonntag, 9. November 2014, 16.00 Uhr
Am Sonntag, 9. November, findet
um 16.00 Uhr in der Steinfelder
Basilika die nächste Orgelvesper
statt. Der in Aachen wirkende Organist Klaus-C. van den Kerkhoff
ist zum zweiten Mal zu Gast an
der historischen König-Orgel der
Basilika Steinfeld. Neben großen
Orgelwerken von Johann Sebastian Bach und Dieterich Buxtehude
kommen erstmalig in der Steinfelder Basilika Orgelwerke von
Klaus-C. van den Kerkhoff
34
Peter Bares und André Stolwijk zu
Gehör. Der Eintritt ist frei(willig).
Klaus-C. van den Kerkhoff
Geboren in Münster/W. Seine
Orgellehrer waren Martin Blindow
(Münster), Gaston Litaize (Paris) und
Peter Dicke (Köln). Studium an der
Musikhochschule Köln.
Seit 1996 Kantor, zeitweise auch Kreiskantor, in der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen, dort schwerpunktmäßig verantwortlich für Orgelkonzerte (www.orgeljahr.de). Bis 2008
Leiter verschiedener Chöre; gründete 2003 den Figuralchor Aachen.
Zahlreiche Orgelkonzerte in europäischen Ländern. 2009 bis 2013 in der
Aachener Kirche St. Adalbert Aufführung sämtlicher Orgelwerke von
Joh. Seb. Bach in 23 Konzerten.
Orgelvesper
am Sonntag, 23. November 2014,
16.00 Uhr
Am Sonntag, 23. November, findet um 16.00 Uhr in der Steinfelder Basilika die nächste Orgelvesper statt. An der historischen
Orgel, die Balthasar König 1727
unter Verwendung von 17 Registern aus der Zeit um 1600 erbaute, wird die Stadtorganistin von
Nijmegen, Frau Jetty Podt, spielen. Sie ist Organistin an der Stevenskerk in Nijmegen. In dieser
Stadtkirche steht die größte Orgel, die Christian Ludwig König,
Sohn des Balthasar König, je erbaute. Hierbei handelt es sich um
den gleichen Orgelbauer, der auch
die König-Orgel der Schleidener
Schlosskirche 1770 geschaffen
hat. Frau Jetty
Podt wird Orgelwerke von Bach,
Mendelssohn
Bartholdy, Brahms
und Matter zu
Gehör bringen.
Der Eintritt ist
frei(willig).
Jetty Podt ist
Stadt-Organistin
von Nijmegen,
Niederlande, und
Organistin an der
berühmten König-Orgel
der
Stevenskerk zu
Nijmegen.
Die
von Ludwig König
im Jahre 1776 erbaute Orgel ist
die größte gut erhaltene Orgel des
Kölner Orgelbauers. Jetty Podt stu-
Jetty Podt an der König-Orgel Nijmegen
dierte Orgel, Kirchenmusik und
Chorleitung an den Musikhochschulen zu Arnheim und Utrecht.
Lehrer waren Johan van Dommele, Bert Matter und Jan Welmers.
Sie hat CD’s mit Musik von Maurice Duruflé (u.a. das Requiem) und
von Jan Welmers eingespielt. Im
November 2013 ist ihre letzte CD
„Franz Liszt Organ Works“ erschienen. Sie spielte Konzerte in vielen
Ländern Europas und Südamerikas. Neben ihrer Konzerttätigkeit
unterrichtet Jetty Podt Klavier und
Orgel. Sie ist Dirigentin der Cappella Cumerana Nijmegen.
Sie schrieb Auftragskompositionen zu unterschiedlichen Gelegenheiten: Wie die „Hymne Nijmegen 2000 Jahre“, ein Lied für
den Friedenswoche und das Lied
für die Vereinigung der „Protestantse Kerk Nederland“.
Vespermusik zum Advent
am Sonntag, 30. November 2014,
16.00 Uhr
Am 1. Adventssonntag, 30. November 2014, findet um 16.00 Uhr
die traditionelle „Vespermusik
zum Advent“ mit Solisten, Chor und
Orchester unter der Leitung von
Hans Peter Göttgens statt.
Die diesjährige Vespermusik zum
1. Advent stellt in ihrer Art etwas
Besonderes dar. Exakt vor vierzig
Jahren startete die Reihe der Steinfelder Vesperkonzerte mit einer
Adventsvesper. Damals bestand
die Hauptintention darin, Geld für
die Restaurierung der historischen
König-Orgel zu sammeln.
Die Interpreten verzichteten auf
ihre Gage und so konnte innerhalb von acht Jahren der Eigenanteil der Pfarrgemeinde zu dieser Restaurierung aufgebracht
werden. In dieser Zeit hatten sich
die Vesperkonzerte jedoch so etabliert, dass eine Weiterführung
zwangsläufig wurde. Und damit
erschien die Vespermusik zum
Advent auch immer wieder in den
Jahresprogrammen und erfreute
sich zunehmend einer großen Beliebtheit, zumal für die Zuhörer
immer die Gelegenheit gegeben
war, bei den alten Adventsliedern
mit zu singen. Dies soll auch in der
diesjährigen Adventsvesper der Fall
sein. Neben Vokal- und Instrumentalwerken von Bach, Vivaldi und
Accolay kommen die alten Gesänge wieder zu ihrem Recht.
Der Eintritt ist frei(willig)
Der „Chor an der Basilika Steinfeld“ besteht in seiner heutigen
Form seit Januar 1972. Er wurde
begründet auf Betreiben des damaligen Pfarrers von Steinfeld, P.
Reinhard Diefenbach SDS. Der
Chor sieht seine Aufgabe fast ausschließlich in der musikalischen
Gestaltung der festlichen Gottesdienste in der Steinfelder Basilika. Schwerpunkte sind dabei im
Laufe eines Kirchenjahres die Adventsvesper am ersten Adventssonntag, die weihnachtliche
Christmette, die Karfreitagsliturgie und das österliche Hochamt,
das Hermann-Josef-Fest am Sonntag vor und das Eifeler Musikfest
am Sonntag nach Pfingsten. Wenn
möglich, werden dazu Werke der
Klassik des 18. und 19. Jahrhunderts einstudiert und mit der jeweiligen Orchesterbegleitung dargeboten. Ein Freundeskreis „Musik an der Basilika Steinfeld“ unterstützt die Vorhaben nach seinen Möglichkeiten finanziell, da
keine regelmäßigen Fördermittel
zur Verfügung stehen.
Der Chor besteht zur Zeit aus 36
aktiven Sängerinnen und Sängern
in vier Singstimmen, die sich regelmäßig am Mittwochabend zur Probe treffen. Seit seiner Gründung
wird der Chor geleitet von Hans
Peter Göttgens aus Steinfeld.
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Keine Angst vor dem Haustürtausch
Der Eingangsbereich lässt sich ohne Staub und Dreck modernisieren
Eine neue Eingangstür lässt das
Haus neu erstrahlen. Dank moderner Renovierungstechniken kann
sie ohne Staub und Dreck eingebaut werden. Foto: djd/perfecta
Fenster
Endlich eine neue Haustür, das
wünschen sich viele Hausbesitzer schon lange. Ein Grund, die
Investition in einen schöneren,
besser gesicherten und energetisch vorteilhafteren Eingang mit
modernen und pflegeleichten AluTüren aufzuschieben, ist die
Angst vor aufwändigen und
schmutzträchtigen Renovierungsarbeiten.
Doch den Wechsel der Haustür
können Profis in kurzer Zeit und
ohne Schmutzbelastungen durchführen. Möglich macht es ein spezielles Verfahren, bei dem der
alte Türrahmen nicht vollständig
entfernt werden muss.
Passende Renovierungslösungen
für jeden Baustil
Wer das schnelle und saubere
Renovierungsverfahren etwa von
Perfecta Fenster nutzen möchte,
muss bei der Gestaltung des Eingangsbereichs keine Kompromisse eingehen.
Bei einer Auswahl von weit über
einhundert verschiedenen Türmodellen findet sich für jeden Baustil und für jede individuelle Vorliebe die passende Tür. Ob modern, urban zurückhaltend, mit
avantgardistischen Designelementen, in klassischer Eleganz
oder mit romantisch-verspielten
Dekoren: Jedes Türmodell lässt
sich individuell in der benötigten
Größe anfertigen und mit vielen
Details etwa bei Beschlägen,
Glasfüllungen oder Seitenteilen
individuell anpassen. Unter
www.perfecta-fenster.de gibt es
weitere Infos, kostenlose Downloads und eine Übersicht über
alle Infocenter in ganz Deutschland.
Türwechsel ohne Eingriffe in die
Bausubstanz
Ein Haustürwechsel ohne Dreck
erfolgt in mehreren Schritten, bei
denen weder Mauerwerk noch
Tapeten, Fliesen oder Bodenbeläge beschädigt werden. Nach einer sauberen Abdeckung des Bodens am Einbauort wird der alte
Türrahmen nicht ausgebaut, sondern nur mit einer Spezialsäge
mit Staubabsaugung zurückgeschnitten.
Danach wird ein maßgefertigter
neuer Türrahmen von innen und
außen über den alten Rahmen
gesetzt und verschraubt, Zwischenräume werden zuvor mit
FCKW-freiem
PolyurethanSchaum verschlossen. Nach der
sauberen Verfugung des Übergangs zum Mauerwerk ist der
Rahmen fertig zum Einbau der
maßgefertigten Tür, die jetzt nur
noch eingehängt und fachgerecht
eingestellt werden muss.
Türfüllungen nach Geschmack
Aluminium-Haustüren findet man
vor allem in zwei typischen Ausführungen. Bei der ersten Variante - einer Aluminium-Glasfalzfüllung - wird die Füllung in den
Türflügel eingesetzt. Das gibt der
Tür ein profiliertes Erscheinungsbild, da die umlaufenden Dich-
tungskanten innen und außen gut
sichtbar sind.
Bei der zweiten Art - der beidseitig flügelüberdeckenden Aluminiumfüllung - werden die Türflü-
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
gel komplett mit einer Innenund Außentafel überdeckt. So ergibt sich eine völlig glatte Türoberfläche ohne sichtbare Dichtungen. (djd/pt)
35
Auch das Auge kocht mit
Bei einer ergonomischen Küchengestaltung kommt es auf die Details an
Damit aus der Lust am Kochen kein
Küchenfrust wird, sollte der Raum
für den jeweiligen Hobbykoch möglichst passend geplant werden. Bei
der individuell angenehmen Höhe
von Arbeitsflächen, Herd und Co.
fängt es an. „Nichts ärgert auf Dauer mehr als ein schmerzender Rükken. Um eine verkrampfte Körperhaltung zu vermeiden, kann die
Höhe der Unterschränke nach
Wunsch festgelegt werden. Eine individuelle Möbel-Anpassung nehmen idealer Weise Tischlerfachbetriebe vor Ort vor“, betont Wohnexperte Michael Ritz von TopaTeam
Wohnkultur. Sein Tipp: Um anschlie-
36
Bei der Küchenplanung kommt es auf ergonomische Details an, wie etwa
möglichst kurze Wege zwischen Herd, Kühlschrank und Spüle. Foto: djd/
TopaTeam
ßende Nachbesserungen zu vermeiden, sollte bereits bei der Planung
einer neuen Küche der Fachmann
eingeschaltet werden. Adressen aus
der Nähe gibt es unter
www.topateam.com. Auf dieser Seite können Hobbyköche auch vorab
am PC mit dem Küchenplaner ihren
Raum selbst virtuell einrichten.
Chic und praktisch
Sind Schrankhöhen und Arbeitsflächen ergonomisch angepasst, ist die
Planung längst nicht abgeschlossen.
Nicht nur chic, sondern auch praktisch ist etwa eine zentrale Kücheninsel, die für kurze Wege sorgt. Wichtig ist es zudem, genügend Steckdosen vorzusehen - besser zu viel als
zu wenig - und die Küchengeräte auf
Basis der Energieeffizienz auszuwählen. „Mit dem Umstieg von altgedienten Kochplatten auf einen modernen Induktionsherd lässt sich bares Geld sparen, da der Stromverbrauch spürbar sinkt“, sagt Johannes Neisinger vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Sparsam
und zugleich funktional ist auch eine
LED-Beleuchtung, die punktgenau
die Arbeitsflächen ausleuchtet und
im Vergleich zu konventionellen
Lichtquellen nur einen Bruchteil an
Elektrizität benötigt. Auch kleine
Details zeigen viel Wirkung: So vermitteln Schubkästen mit Einzugsdämpfung und Türen mit Einschlagdämpfung eine hohe Qualitätsanmutung und sind zudem praktisch.
Viel Stauraum schaffen
Wird möglichst viel Stauraum benötigt, können breite Auszüge oder
auch Apothekerschränke helfen. Auch
mit Eckschränken lässt sich der Lagerplatz deutlich erweitern. „Eine
praktische Lösung bei eher knappen Raumverhältnissen ist ein
Klapptisch, der als Essplatz für die
Familie dient und einfach weggeklappt wird, wenn er gerade nicht
benötigt wird“, erklärt Michael Ritz.
Neben all den praktischen Aspekten soll die Küche natürlich auch
ästhetisch überzeugen: Schließlich
spielt sich hier das Familienleben
ab, hier empfängt und bekocht man
Gäste und verbringt gemütliche
Stunden. Daher zahlt es sich aus,
auf hochwertige Materialien und
zeitloses Design Wert zu legen. Naturholz vermittelt dabei ein Gefühl
von Natürlichkeit und Wohnlichkeit.
Zudem gibt jede Holzart dem Raum
einen individuellen Charakter - vom
warmen amerikanischen Nussbaum
über helles Ahornholz bis zu lebendiger Erle. (djd/pt)
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Komfortable Wärme
Barrierefreie Heizkörper schonen Gelenke, Umwelt und die Haushaltskasse
Die Anschlüsse spezieller barrierefreier Austausch-Heizkörper passen millimetergenau auf vorhandene Rohrleitungen, was die Sanierung besonders sauber und kostengünstig macht. Foto: djd/Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr
Sich entspannen, erholen und
ganz für sich alleine sein: Das
Badezimmer ist als Ruheoase
auch dann noch wichtig, wenn
der stressige Arbeitsalltag längst
hinter uns liegt. Auch Menschen
in reiferen Jahren möchten bis
ins hohe Alter hinein in ihrem
Badezimmer ihre Privatsphäre
ungestört genießen.
Barrierefreiheit heißt der neue
Trend, der jedoch längst mehr
bietet als bodengleiche Duschen,
Haltegriffe am WC oder unterfahrbare Waschtische.
Sanieren und sparen
Ein barrierefreies Badezimmer
gewährt sowohl Menschen in den
besten Jahren als auch Menschen
mit Handicap nicht nur allen
möglichen Komfort, sondern
stellt auch eine nachhaltige Investition für die Haushaltskasse
und die Umwelt dar.
Wer seine Heizkörper beispielsweise austauscht, spart wertvolle Energie und macht sich zugleich das Leben im Alter leichter. So gibt es inzwischen spezi-
elle barrierefreie HeizkörperModelle, bei denen auch körperlich eingeschränkte Menschen
bequem die Temperatur durch einen seitlichen Anschluss regeln
können.
Die Thermostatposition befindet
sich dabei in komfortabler Griffhöhe. Da moderne Heizkörper
aber generell wesentlich effizienter sind als ältere Varianten,
senkt ein Austausch der alten
Heizkörper auch den Energieverbrauch deutlich. Altersschwache
Radiatoren verfügen zumeist über
lange Ansprechzeiten, mangelnde Heizleistung und bergen eine
Rostgefahr.
Werden bei neuen Heizkörpern
alle technischen Faktoren vom
Fachmann optimal ausgerichtet,
sind hohe Energieeinsparungen
möglich. Da spezielle Modelle
barrierefreier Austauschheizkörper mit ihren Anschlüssen millimetergenau auf die vorhandene
Rohrleitungen passen, lässt sich
eine Sanierung besonders sauber und kostengünstig durchführen - ganz ohne Anschlussänderung, Umbau oder Schmutz.
Befreit durchatmen
Moderne Heizkörper können aber
noch viel mehr. Sie unterstützen
das persönliche Wohlbefinden
auch mit einem gesunden Raumklima, denn auf ihren hygienisch
glatten Oberflächen kann sich
kaum Staub festsetzen.
Echte Staubfänger sind dagegen
die rauen Oberflächen alter Heizkörper, die damit die Raumluft
erheblich belasten können. Mar-
kenhersteller wie zum Beispiel
Zehnder legen besonderen Wert
auf moderne Fertigungsprozesse
und eine hochwertige Beschichtung für glatte sowie robuste
Oberflächen.
Dies ist die Basis für ein gesundes und hygienisches Raumklima frei von Lösungsmitteln und
Schwermetallen. (djd/pt)
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
Kreuzau 02422-90 10 02
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37
20. Tombola für die Hilfsgruppe Eifel
Serien-Schauspieler Andre Dietz gab anlässlich der Kaller Gewerbeschau im Rewe-Center in Kall den Startschuss - Am Nik
olaustag werden
Nikolaustag
Gewinner ermittelt
Kall - Die Kinder standen im Mittelpunkt und deshalb fanden Familien, die die Gewerbeschau im
Kaller Ortskern besuchten, am
Rewe-Center ein wahres Paradies
vor. Marktmanager Rudi Hannes
hatte auf einem Teil des Großparkplatzes vor dem Kaufhaus
eine riesige Spiellandschaft aufbauen lassen. Da konnten Söhne
versuchen, ihre Väter beim Tischkicker-Spiel zu schlagen, eine Fußball-Minigolfanlage erforderte indes von den Kindern viel Geschick.
Eine Riesenrutsche, ein Angelspiel, eine Fußball-Hüpfburg, Fußballrodeo und Torwandschießen
waren weitere Attraktionen. Ein
Clown zauberte für die Kinder
bunte Luftballonfiguren, während
sich andere kunstvoll das Gesicht
schminken ließen. Kinder stehen
auch im Mittelpunkt einer Benefiz-Aktion, die bis zum Nikolaustag im Kaller Rewe-Center stattfindet. Dort fiel anlässlich der
Gewerbeschau der offizielle Startschuss für die nunmehr 20. Tombola zugunsten der Hilfsgruppe
Eifel. Dabei konnte Rudi Hannes
erneut auf die Unterstützung eines guten Freundes setzen. Andre
Dietz, Schauspieler und Darsteller des Ingo Zadek in der RTLSerie „Alles was zählt“ war mit
Kollegin Kaja Schmidt Tychsen, die
in der Serie die Jenny Steinkamp
verkörpert, nach Kall gekommen.
Andre Dietz ist ein großer Förderer der Hilfsgruppe Eifel. Er hat
bereits über 50.000 Euro, die er
bei diversen Fernseh- oder Kochshows gewonnen hat, an den Kaller Förderkreis gespendet. Auch
38
Schauspieler Andre Dietz (rechts) und seine Kollegin Kaja Schmidt-Tychsen gaben im Kaller Rewe-Center
gemeinsam mit Mitarbeiter Patrick Dahmen den Startschuss zur 20. Verlosung zugunsten der Hilfsgruppe Eifel.
Links im Foto Patrick Dahmen
Züll/pp/Agentur ProfiPress
Rudi Hannes kann durch zahlreiche Hilfsaktionen und die bisherigen 19 Tombolas auf eine stolze
Spendenbilanz von rund 250.000
Euro für die Hilfsgruppe verweisen.
Die große Tombola wird auch von
vielen Kaller Gewerbetreibenden
unterstützt, die tolle Preise für
die Tombola gestiftet haben, deren Hauptpreise ein Groß-Fernseher und ein Elektrofahrrad sind.
In den nächsten Wochen werden
Mitglieder der Hilfsgruppe zweitweise im Rewe-Center anwesend
sein, um möglichst viele Lose an
den Mann oder die Frau zu bringen. Die Ziehung der Gewinner
erfolgt am Nikolaussamstag, 6.
Dezember, durch den Vorsitzenden der Hilfsgruppe Eifel, Willi
Greuel. Reiner Züll/pp/Agentur
ProfiPress
Seniorenkreis Kall
Am Donnerstag, dem 30. Oktober 2014 sind die Senioren zum „Bingo“-Spiel mit Frau Elvira Poth eingeladen. Wir beginnen um 15.00 Uhr
im Pfarrheim Kall.
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Weltgebetstag
der Vermarktung ihrer Produkte.
Die Hauptstadt von Chile heisst
Santiago de Chile. Das Land hat
ca. 17 Mio. Einwohner, die auf
756.000 qkm leben. Die Menschen in Chile sind überwiegend
katholisch.
Während der Zeit der Militätdiktatur unter General Pinochet
(1973 bis 1990) wurden tausende Chilenen gefoltert, verschleppt und getötet. Zahlreiche Chilenen bemühen sich heute um eine Aufarbeitung der Militärdiktatur. In der Andacht beten wir gemeinsam mit den
Menschen in Chile. Alle Mitglieder der Pfarrgemeinden sind
herzlich eingeladen.
Ihre Kolpingsfamilie Kall
Getränke-Heimdienst
Faßbier ab 1,80 €*/l
Bier 0,5l ab 8,50 €*/Kasten
Wasser 0,7l ab 3,90 €*/Kasten
Seniorenkreis Kall
Am Donnerstag, dem 23. Oktober 2014 sind alle Senioren zu einem
unterhaltsamen Nachmittag herzlich eingeladen. Wir treffen uns um
15.00 Uhr im Pfarrheim Kall.
Lieferung frei Haus im Kreis Euskirchen
Reiner Mettbach Getränkeservice
Folk-Konzert
9XVVHPHU6WU‡0HFKHUQLFK/RUEDFK‡7HO
Mobil: 0160 - 42 70 995
Sean KKeane
eane - The Voice of Ireland & Band
Sean Keane aus der Grafschaft
Galway stammt aus einer der bekanntesten Musiker-Dynastien Irlands. Seine beiden Tanten und
seine Schwester Dolores Keane
gehören zu den größten Sängerinnen der grünen Insel. An der
irischen Westküste wächst er in
einer Umgebung auf, in der traditionelle Musik selbstverständlicher Bestandteil des täglichen
Lebens ist. Fast jeder in seiner
Familie macht Musik und das
schon seit Generationen. Er erlernt die Flöte ( zur Zeit spielt er
eine Holzquerflöte ohne Klappen
aus dem 18. Jahrhundert ) und
den irischen Dudelsack (uillean
pipes ), aber nicht diese Instrumente sind es, die ihn später bekannt machen, sondern es ist seine Stimme. Mit ihr gewinnt er
insgesamt 13 Mal den Titel eines
All Ireland Champions, den ersten
im zarten Alter von 8 Jahren.
Bevor er eine Solo-Karriere anstrebte und 1993 seine erste eigene CD ‚All heart no roses‘ herausbrachte, wirkte er bereits in
mehreren bekannten Bands mit.
Die Lieder von Sean Keane lassen
sich schwer einordnen. Sein Markenzeichen sind die unverwech-
DOOH3UHLVHLQNO0Z6W
Kolpingsfamilie Kall
Kolping-Weltgebetstag
am
27.10.2014 in Verbindung mit der
Rosenkranzandacht in der Pfarrkirche, 19:00 Uhr (gestaltet von
der Kolpingsfamilie) „Eine Familie, die gemeinsam betet, bleibt
zusammen“
Am diesjährigen Weltgebetstag
schlagen wir eine Brücke des Gebetes aus allen Ländern nach Chile und setzen damit ein Zeichen
der besonderen Solidarität für das
Kolpingwerk in Chile.
Das Kolpingwerk in diesem langgestreckten Land an der Westküste Südamerikas wurde 1976 gegründet. Das Kolpingwerk in Chile unterstützt insbesondere kleine Handwerksbetriebe, auch bei
selbare Stimme und seine ganz
eigene, äußerst sympathische Vortragsweise.
Von der traditionellen irischen
Musik kommend, umfasst sein Repertoire alte und neue, traditionelle und neue Songs. So wurde
seine erste Solo-CD vom bekannten Q-Magazine zum ‚Debut Album of the Year‘ auserwählt. Im
April 1996 folgte dann das hochgelobte ‚Turn A Phrase‘, welches
seine Position als einer der führenden Sänger Irlands weiter festigte. Er liebt die Kommunikation mit dem Publikum und er gehört zweifellos zu der Gruppe von
Künstlern, die - trotz aller Erfolge
- ihre Natürlichkeit, Bescheidenheit und Warmherzigkeit erhalten haben. Gerade das macht vielleicht sein besonderes Charisma
aus. Man merkt ihm an, das er es
ehrlich mit seinen Liedern meint,
sie nicht nur singt, sondern sie
auch fühlt und erlebt. So wurden
zum Beispiel die Lieder ‚Isle of
hope, isle of tears‘ oder ‚The man
from Connemara‘ in seiner Interpretation große Erfolge. Kein
Wunder also, dass Musikerkollegen immer wieder mit neuen Liedern an ihn herantreten und ihn
bitten, ihre Lieder zu singen.
Der Folker, das deutsche Magazin
für Folkmusik, schreibt: Wer die
Gelegenheit hat, diese Stimme
live zu erleben, der sollte sie beim
Schopfe packen und eines seiner
Konzerte in diesem Monat besuchen.
„Auf den ersten Blick wirkt Sean
Keane auf der Bühne etwas unscheinbar, mit seiner einfachen
Frisur und der hageren Statur.
Doch wenn der Ire seine Stimme
zum Klingen bringt, sieht man
schnell über alle Äußerlichkeiten
hinweg, so viel Zartheit, Wärme,
Klangkraft, Ausdruck und Sympathie liegen in ihr.“
Samstag, 08. November 2014 20.00 Uhr - Steinfeld - Gymnasium
Eintritt: Schüler
Schüler,, Studenten etc. :
9 € Erwachsene: 14 €
Familienkarte: 29 €
( 2 Erw. und eigene Kinder )
Vorverkauf bei: Rees, Schleiden Postfiliale Hellenthal - Musik Jacobs, Euskirchen - Buchhandlung
Pavlik, Kall - Buchhandlung Mütters, Bad Münstereifel - Bücherecke Elsen, Blankenheim - Klosterladen, Steinfeld
Info: Tel: 02482-7801 oder Kloster-Steinfeld.de oder
hjk-steinfeld.de
www.seankeanesinger.com
Eifelverein
Ortsgruppe Kall
Sonntag, 02.11.
Kurzw
anderung im Kaller Wald
urzwanderung
H,13.30 Uhr, Rathausvorplatz
S1/8 km
Über Kindshardt, Wackerberg und
Anstois zurück nach Kall. Schlusseinkehr in Kall
F: W. Gottschlich, Tel.: 02441/5712
Sonntag, 16.11.
Novemberwanderung durch das
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
Genfbachtal
H,13.30 Uhr, Rathausvorplatz
S1/8 km, Fahrtkostenbeteiligung
Mit PKW nach Nettersheim (Parkplatz Genfbachtal) von dort Rundwanderung zur Ahekapelle und
zurück mit Erklärungen des Wanderführers zu herbstlichen Pflanzen am Wegesrand
F: Dr. Linne von Berg,
Tel.: 02441/4379
39
Dauerhaft und oft auch bedenklich unter der Haut
Gesundheitliche Risik
en von Tattoos
Risiken
Rihanna schmückt sich damit,
Mesut Özil auch. Mittlerweile findet jeder zehnte Bundesbürger
Gefallen daran, seine Haut mit
mehr oder weniger kunstvollen Tätowierungen zu dekorieren. Der
Gang in ein Tattoo-Studio, um sich
dort unwiderruflich Tinte und Farbpigmente unter die Haut stechen
zu lassen, sollte nicht einer vorübergehenden Laune entspringen,
sondern vorher gut überlegt und
sorgfältig geprüft sein. Denn die
40
resistenten Sticheleien zieren den
eigenen Körper nicht nur lebenslang, sondern sie sind auch vielfach mit gesundheitlichen Risiken
verbunden. „Wer etwa damit liebäugelt, die Körperkunst irgendwann wieder entfernen zu lassen,
sollte wissen, dass trotz Lasertechnik und anderer moderner
Verfahren Narben zurückbleiben
können und die Farben unter der
Haut nicht immer völlig verschwinden. Zudem kann eine Entfernung
auch zusätzliche Gesundheitsschäden auslösen“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Sie empfiehlt deshalb vor dem Griff zur
Nadel, folgende Stichpunkte mit
im Blick zu haben:
Keine Haftung bei Komplikationen
Professionelle Tätowierer sollten
Kunden vor dem ersten Stich ausführlich mündlich und schriftlich
über mögliche Risiken, Komplikationen, Allergien und TattooWundpflege informieren. Künftige Tattoo-Träger müssen im Gegenzug Folgekosten auftretende
Komplikationen oder für TattooEntfernungen ganz oder größtenteils selbst zahlen. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel
hierfür keine Kosten.
Keine Tattoos für Risik
ogruppen
Risikogruppen
Für Schwangere oder Patienten,
die Antibiotika oder immunschwächende Medikamente einnehmen,
ist die Tattoo-Prozedur aufgrund
des Infektionsrisikos ungeeignet.
Bei Herzerkrankungen, Diabetes
oder Blutgerinnungsstörungen ist
ebenfalls von einer Tätowierung
abzuraten. Dies gilt auch bei einer Neigung zu Allergien, Ekzemen oder offenen Wunden. Vorsicht gilt auch bei einer NickelAllergie, da der vielfach hautunverträgliche Stoff bislang in vielen untersuchten Tattoo-Farben
gefunden wurde.
Sterile Hygiene im Studio
Der Körperschmuck sollte von einem Experten aufgetragen werden, der eine Hygieneschulung absolviert hat und penibel auf Sauberkeit achtet. Denn bei unsachgemäßen Nadelstichen ist die Entzündungs- und Verletzungsgefahr
groß. Mangelnde Hygiene kann
HIV-, Hepatitis- oder andere Infektionen auslösen. Stechwillige
sollten vor einer Behandlung fragen, ob im Studio ein separater
Raum mit abwischbaren Oberflächen und Liegen mit frischen Einwegtüchern vorhanden ist und ob
sterile Nadeln und Instrumente
verwendet werden. Der Tätowierer sollte auch nur zu sterilen Einmal-Farbtuben greifen. Das Wasser zum Verdünnen der Farben
sollte ebenfalls aus sterilen Einwegpackungen stammen.
Stiche und Farben haben es in
sich
Durch die Stichelei mit der Tätowiernadel in tieferliegende Hautschichten können Entzündungen,
Allergien und bleibende Hautschädigungen auftreten. Einige
Tattoo-Tinten weisen allergieauslösende Stoffe oder problematische
Azofarbstoffe auf. In einigen gelben Tinten wurden zum Beispiel
Cadmiumsalze nachgewiesen, die
bei Sonnenbestrahlung starke
Hautreizungen auslösen können.
Schwarze Tinten, die vor allem den
Ruß-Farbstoff „Carbon Black“ enthalten, sind häufig mit krebserregenden aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet.
Auf Prüfzertifikat bei Tattoo-T
inattoo-Tinten achten Gewissenhafte Körperkünstler benutzen nur unbedenkliche Farben mit Prüfzertifikat. Um
auf Nummer sicher zu gehen sollten sich Anhänger des farbigen
Körperkults vom Tätowierer ihrer
Wahl schriftlich bestätigen lassen,
dass die verwendeten Tinten den
gültigen Vorgaben entsprechen
und keine krebserregenden aromatischen Amine, Nitrosamine,
PAK oder Schwermetalle enthalten. Chargennummern auf den
vorgelegten Zertifikaten und dem
Tintenbehältnis müssen übereinstimmen. Die Farben sollten zudem
mindestens Name und Anschrift des
Herstellers, sämtliche Inhaltsstoffe,
die Chargennummer, ein Mindesthaltbarkeitsdatum und Angaben zur
Haltbarkeit nach dem Öffnen tragen. Weitere Infos zum trendigen
Körperkult gibt es im Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale
NRW unter www.checked4you.de/
tattoos oder bei den örtlichen Umweltberatern der Verbraucherzentrale NRW. Kontakt unter: www.vznrw.de/umweltberatung.
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Zeitbombe Bluthochdruck
Hypertonie lässt sich nur anhand einer Messung sicher erkennen
Arginin ist der Ausgangsstoff für
die Bildung von Stickstoffmonoxid (NO), welches laut Professor Robenek die Adern weitet.
Dies unterstützt die körpereigene Blutdruckregulation und
schützt die Gefäße vor gefährlichen Ablagerungen. Durch den
verbesserten Blutfluss werden
alle Organe mit mehr Sauerstoff
und Nährstoffen versorgt - und
ein erhöhter Blutdruck kann
sinken. Für diese Entdeckung
wurde im Jahre 1998 der Medizin-Nobelpreis verliehen.
Blutdruck-Kontrolle für Jedermann
Das schlimme am Bluthochdruck ist, dass er lange unbemerkt bleibt.
Professor Robenek, Arteriosklerose-Forscher am Universitätsklinikum Münster, weist darauf
hin, dass von den geschätzten
20 Millionen von Bluthochdruck
betroffenen Deutschen circa 6
Millionen nichts von ihrer Erkrankung ahnen, weil sie lange
Zeit keine oder nur geringe Beschwerden verspüren.
Der Experte rät daher jedem,
seine Blutdruckwerte regelmäßig checken zu lassen und im
Erkrankungsfall schnell zu handeln.
Sportliche Betätigung senkt Übergewicht und fördert die Durchblutung
der Organe. Foto: djd/Telcor-Forschung/istockphoto/Neustockimages
Wohnen unter Freunden
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Wir freuen uns auf Sie.
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Bluthochdruck gilt als eine der
großen Gesundheitsgefahren
der Moderne. Er ist die Hauptursache für eine Herzschwäche,
einen Infarkt oder einen Schlaganfall. Um das Thema Bluthochdruck ranken sich einige Mythen. So soll er an einer Rotfärbung des Gesichtes zu bemerken sein. Zwar kann eine Rötung eine kurzzeitige Erhöhung
des Blutdrucks anzeigen, etwa
bei Hitze oder Anstrengung,
doch ein langfristig erhöhter
Wert lässt sich so nicht mit Sicherheit erkennen. Genauso
wenig ist die morgendliche Tasse Kaffee Schuld an hohen Werten. Zwar treibt Koffein den
Blutdruck kurz in die Höhe,
doch bei gewohnheitsmäßigen
Kaffeetrinkern zeigt sich meist
kein Effekt. Ernste Anzeichen
für Bluthochdruck können
Schwindel, Kopfschmerzen und
Enge in der Brust sein.
Lebensstil überdenken
Ein Bluthochdruck wird von vielen Faktoren gefördert. Experten empfehlen Betroffenen eine
konsequente Änderung des Lebensstils. Dazu gehören eine
Gewichtsnormalisierung, regelmäßige Bewegung sowie die
Reduzierung des Alkoholgenusses und der Verzicht auf das
Rauchen. Zudem kann eine ausgewogene Ernährungsweise positive Effekte erzielen. In diesem Zusammenhang weist Professor Dr. Horst Robenek, Arteriosklerose-Forscher am Universitätsklinikum Münster, auf die
Wichtigkeit des Eiweißbausteins Arginin hin. Da der Bedarf aus der Nahrung allein oft
nicht gedeckt werden kann, rät
Professor Robenek zu einer
Kombination aus Arginin und
den gefäßschützenden Vitaminen B6, B12 und Folsäure (Prüfpräparat „Telcor Arginin plus“,
rezeptfrei in der Apotheke), die
sich in Studien besonders bewährt hat.
Nobelpreis für Arginin
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Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Inh. Karola dos Santos Ramos
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Weihnachtsmarkt
Die Frauengemeinschaft Sötenich/
Rinnen unternimmt am Samstag,
dem 13. Dezember 2014 eine
Fahrt zum Weihnachtsmarkt in den
Neulandpark nach Leverkusen.
Dort erwartet uns ein nordischer
Weihnachtsmarkt mit mehr als 60
Ausstellern, den typisch rot-weißen Schwedenhäuschen, einem
beheizten Festzelt mit typisch
skandinavischen Produkten. Wir
treffen u.a. die schwedische Lichterkönigin Lucia, zwei echte Rentiere, Schwedenfeuer, Glögg
(schwedischer Glühwein) und Vieles mehr…
Abfahrt in Rinnen am Bürgerhaus
um 12.50 Uhr und in Sötenich am
Bürgerhaus um 13.00 Uhr. In Kall
am Hüttenhof halten wir um 13.10
Uhr. Die Rückfahrt wird gegen
20.00 Uhr sein, sodass wir gegen
21.30 Uhr wieder in Sötenich sind.
Der Kostenbeitrag für diese Fahrt
beträgt für Mitglieder 15 € und
für Nichtmitglieder 20 €.
Anmeldungen können jetzt schon
getätigt werden bei:
Monika Rimke Tel. 02441 / 5543,
Hannelore Trimborn Tel. 02441 /
1220 und Elisabeth Keutgen Tel.
02441 / 775090.
Eifelverein Sötenich
Sonntag, 26. Oktober 2014
Dorfplatz 9.30 Uhr mit PKW
Tagesw
anderung ca. 12 km
ageswanderung
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(Rucksackverpflegung)
Steinbachtalsperre - Jakobsweg Medbachtalsperre -
Einkehr im Biergarten
Wanderführer: Werner Krewinkel,
Tel.: 02441/6908
Samstag, 8. November 2014
Dorfplatz 14.00 Uhr
Halbtagswanderung ca. 7 km
Wir wandern zum Biotop nach
Rinnen „Hüttenzauber“
Wanderführer:
Karl-Heinz Geschwind,
Tel.: 02441/4279
Kleiderstube der Wirkstatt
e.V. in Kall ruft zur Abgabe
von Winterkleidung auf
Seit Jahren betreibt die Wirkstatt
e.V. die Kleiderstube in Kall, Aachener Str. 52, die Menschen offensteht, die nur einen kleinen Geldbeutel besitzen.
Der Winter bringt für diese Menschen oder für Familien mit geringem Einkommen massive Probleme und Sorgen mit sich. Hier wollen wir entsprechende Unterstüt-
zung anbieten. Damit wir die Regale der Kleiderstube mit Kleidung füllen können, bitten wir daher um die Spende von Winterkleidung, Jacken, Pullover und Schuhen, insbesondere für Kinder, da
hier die Sorgen am größten sind.
Die Kleiderspenden können von
Mo.-Fr. von 9.30 Uhr-14.30 Uhr abgegeben werden.
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Auf die ersten Anzeichen hören.
Beginnende Hörverluste machen
sich im Alltag vielfach bemerkbar
und sollten unbedingt beachtet
werden.
Türklingel nicht gehört, die Lautstärke des Fernsehers stört zunehmend die Nachbarn, die Mitmenschen sprechen undeutlich
und die Vögel zwitschern auch
nicht mehr wie früher - das können erste Anzeichen für ein nachlassendes Hörvermögen sein, obwohl der gesamte Höreindruck
nach wie vor normal empfunden
wird.
Der menschliche Organismus ist
sehr anpassungsfähig und kann
kleine Veränderungen und Mängel kompensieren. Beim Hören
führt das mittelfristig zum Verlust
der Fähigkeit, die Schallsignale
im Gehirn zu erkennen und zu
verarbeiten. Ist es erst soweit
gekommen, wird der Ausgleich
von Hörminderungen, die mit modernen Hörsystemen effektiv ausgeglichen werden können, immer
schwieriger.
Hörexperten aus Medizin und Audiologie empfehlen daher die
rechtzeitige Nutzung von Hörsystemen, um es gar nicht erst zu
Kommunikationsproblemen und
Einschränkungen im Alltag und bei
der Lebensqualität kommen zu
lassen.
Die Lösung ist ganz einfach.
Die beste Vorsorge für den Erhalt
des Hörvermögens sind rechtzeitige und regelmässige Hörtests.
Hören ist so individuell wie der
eigene Fingerabdruck. Deshalb
kann das Hörvermögen nur beim
persönlichen Hörtest überprüft
werden. Ab einem bestimmten
Grad des Hörverlusts empfiehlt
sich die Versorgung mit Hörsystemen.
Der heutige Stand der Technologie ermöglicht effektive Hörlösungen. Diese entsprechen in höchstem Maße den jeweiligen Bedürfnissen und den individuellen
Lebensgewohnheiten. Außerdem
erhalten sie die persönliche Souveränität und Sicherheit.
Innov
ationen für ein besseres Ver
er-Innovationen
ständnis auf dem Internationalen
Hörgeräteakustik
ongress
Hörgeräteakustikee rr-- KKongress
2014
Wir sind für Sie vor Ort in Hannover und informieren uns bei mehr
als 100 Ausstellern aus dem Inund Ausland. Sie präsentieren die
neuesten Technologien rund um
moderne Hörsysteme. Experten-
Vorträge geben uns weitere Einblicke in die Welt des Hörens.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
und informieren Sie über die neuesten Entwicklungen.
Text und Fotos: Audio Service
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Selbstverteidigung für Anfänger
Verein für Kampfkünste Sötenich
macht Kaller sicherer
Am 25.10.2014 richtet der Verein für Kampfkünste Sötenich in
Kooperation mit dem Frechener
Karate-Trainer Christian Wedewardt (5. Dan) einen großen Selbstverteidigungs-Lehrgang aus.
Hier werden in sechs Stunden unter anderem die wichtigsten
Grundlagen zur eigenen Verteidigung geschaffen und Sicherheiten vermittelt, um Abends alleine
draußen ein besseres Gefühl zu
bewahren.
Christian Wedewardt selbst leitet
die Interessengruppe „karatepraxis“, die sich hauptsächlich mit
dem Thema Selbstverteidigung
gefasst. Er ist außerdem der Trainer von Sven Goebel (Leiter des
VfK Sötenich)
Der Lehrgang richtet sich an alle
Jahren, bis
Interessenten ab 14 Jahren
ins hohe Alter.
Stattfinden wird der Lehrgang in
Eltern-Kind Training
Verein für Kampfkünste Sötenich
läd ein
Freitags von 16:00 - 17:00 Uhr
bietet der Verein für Kampfkünste Sötenich für Eltern ab sofort
die Möglichkeit gleichzeitig während des Kindertrainings selbst
Karate zu trainieren.
Dieses Training wird teilweise ge-
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der Turnhalle der Hauptschule Kall
(Auelstr. 47), um genügend Platz
für alle Teilnehmer schaffen zu
können.
Eckdaten
Eckdaten:
Was? Selbstverteidigungs-Lehrgang
Wo? Turnhalle Hauptschule Kall,
Auelstr. 24
Wer? Alle Interessenten ab 14 Jahren
Wann? 25.10.2014;
10:00 bis 16:00 Uhr
Wieviel? 20,- € Unkostenbeitrag p.P.
Ausrichter und Veranstalter übernehmen keine Haftung.
Für weitere Infos stehen wir gerne zur Verfügung: 0151 401 702
47 (Sven Goebel) - oder besuchen Sie unsere Website:
www
.kampfkunst-kall.de
www.kampfkunst-kall.de
meinsam durchgeführt und teilweise in beide Hallen getrennt.
Bei Interesse bitte melden - der Kurs
wird ab Oktober beginnen
beginnen, ein Einstieg zu einem späteren Zeitpunkt
ist natürlich jederzeit möglich.
Info: 0151 401 702 47 (Sven Goebel) oder unter www.kampfkunstkall.de
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
Aus der Arbeit der PParteien
arteien SPD
SPD fordert Verkehrsberuhigung
auf der Ortsdurchfahrt Golbach
Ortsvorsteher KKunz
unz pr
angert fehlende Verk
ehrssicherheit an
prangert
erkehrssicherheit
In einem aktuellen Antrag fordert
die Kaller SPD-Fraktion eine Verkehrsberuhigung auf der L 105
durch Golbach. Der Antrag soll
Thema in der nächsten Sitzung
des zuständigen Fachausschusses
sein.
„Die L 105 durch Golbach stellt
seit vielen Jahren ein Verkehrsrisiko dar. Hier muss nun endlich
etwas passieren“, begründet der
Golbacher Ortsvorsteher Emmanuel Kunz die Initiative der Kaller
SPD. „Bei mir haben sich in den
vergangenen Monaten viele Anwohner gemeldet, die über massive Geschwindigkeitsüberschreitungen auf dieser Straße klagen“,
so Kunz weiter. Auch viele Eltern
seien um die Sicherheit ihrer Kinder besorgt. Kunz: „An der L 105
liegen vier Bushaltestellen. Viele
Kinder müssen die Straße jeden
Tag überqueren“.
Dieses Thema wurde in der Vergangenheit auch schon von anderen Fraktionen vorgebracht. Die
bisher getroffenen Maßnahmen
sind laut der SPD für die Anwohner allerdings nicht zufriedenstellen. Daran könnten auch die verstärkten Messungen der Polizei
bislang nichts ändern. „In unseren Augen helfen nur noch Fahrbahnverengungen, um dauerhaft
für mehr Verkehrssicherheit zu
sorgen. Insbesondere die aus Richtung Broich kommenden Fahrzeuge müssen durch bauliche Veränderungen gezwungen werden, ihre
Geschwindigkeit zu reduzieren“,
meint SPD-Fraktionschef Erhard
Sohn. Entsprechende Fahrbahnverengungen, so Sohn, findet man
bei vielen Durchgangsstraßen unseres Kreises, die mit gleichgelagerten Problemen zu kämpfen
hätten.
Sohn:“Wir laden daher alle Fraktionen im Kaller Rat und die Verwaltung dazu ein, hier gemeinsam eine zufriedenstellende Lösung für die Golbacher Bürger zu
finden“.
Erhard Sohn
Ende: Aus der Arbeit der PParteien
arteien SPD
Aus der Arbeit der PParteien
arteien Bündnis90 / Die Grünen
Gewalt im Netz erkennen
Schau immer genau hin: Wer hat
den Beitrag gepostet? Kenne ich
ihn wirklich? Brich sofort den Kontakt ab, wenn jemand gegen andere Menschen hetzt.
Überlege dir gut, wen du zu deinem Facebook-Freund machst.
Nimm z. B. nur Freundschaftsanfragen von Leuten an, die du auch
wirklich kennst.
Guck dir die Dinge genau an, die
du im Internet teilst, bei denen
du auf „like“ klickst oder die du
verschickst. Vor allem dann, wenn
du den Absender des Beitrags
nicht kennst. Hör dir zum Beispiel
die Texte eines Liedes an. Es mag
vielleicht erst einmal lustig klingen. Aber, wird darin über Auslän-
der hergezogen oder zur Gewalt
aufgerufen? Solche Lieder auf keinen Fall weiterverbreiten.
Manche Inhalte von Rechtsradikalen sind nicht sofort erkennbar.
Wenn du etwas nicht verstehst,
zum Beispiel einen Satz, der unter einem lustigen Bild steht, frag
jemanden danach.
Melde es, wenn du auf rechtsradikale Inhalte stößt. Auf vielen Seiten, wie zum Beispiel Facebook oder
Youtube, gibt es dafür ganz spezielle Buttons. Bei Facebook kannst
du Beiträge über den Pfeil am rechten Rand des Posts melden.
(Kölner Stadt Anzeiger / dpa)
www.gruene-kall.de
Herbert Lorenz
Ende: Aus der Arbeit der PParteien
arteien Bündnis90 / Die Grünen
Freitag, 31. Oktober 2014
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Gottesdienste
St. Potentinus, Steinfeld
Freitag, 17.10. 17.30 Uhr Rosenkranzandacht
Samstag, 18.10. 18.00 Uhr VAM
Sonntag, 19.10. 08.00 Uhr, 10.00
Uhr, 11.30 Uhr u. 18.00 Uhr hl.
Messe; Benediktinerinnen 09.00
Uhr hl. Messe
Donnerstag, 23.10. 20.00 Uhr Kleines Orgelkonzert
Freitag, 24.10. 17.30 Uhr Rosenkranzandacht in der Klosterkapelle
Samstag, 25.10. 18.00 Uhr VAM
Sonntag, 26.10. 08.00 Uhr, 10.00
Uhr, 11.30 Uhr u. 18.00 Uhr hl.
Messe, 16.00 Uhr Orgelvesper;
Benediktinerinnen 09.00 Uhr hl.
Messe
Freitag, 31.10. 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Beichtgelegenheit; 17.30 Rosenkranzandacht in der Klosterkapelle
St. Barbara, Krekel
Samstag, 18.10. 18.00 Uhr VAM
Dienstag, 21.10. 19.00 Uhr Rosenkranzandacht
Sonntag, 26.10. 09.30 Uhr WGF
Dienstag, 28.10. 19.00 Uhr Rosenkranzandacht
St. Stephanus, Sistig
Sonntag, 19.10. 11.00 Uhr hl.
Messe
Dienstag, 21.10. 14.30 Uhr hl.
Messe
Mittwoch, 22.10. 19.00 Uhr Rosenkranzandacht
Sonntag, 26.10. keine hl. Messe
Dienstag, 28.10. 14.30 Uhr hl.
Messe
Mittwoch, 29.10. 19.00 Uhr Rosenkranzandacht
St. Matthias, Sötenich
Sonntag, 19.10. 09.30 Uhr WGF
Mittwoch, 22.10. 18.00 Uhr Rosenkranzandacht
Samstag, 25.10 18.00 Uhr VAM
St. Michael, Rinnen
Montag, 20.10. 18.00 Uhr Rosenkranzandacht
Donnerstag, 23.10. 18.00 Uhr hl.
Messe
Montag, 27.10. 18.00 Uhr Rosenkranzandcht
Donnerstag, 30.10. 18.00 Uhr hl.
Messe
Kirchliche Nachrichten:
Pfarrverbund St. Nikolaus Kall
St. Antonius Dottel-Scheven
St. Dionysius Keldenich
Samstag, 18. Oktober 2014
17.30 Uhr Keldenich,, 19.00 Uhr Scheven
Sonntag, 19. Oktober 2014
9.00 Uhr Golbach, 10.30 Uhr Kall
Kindergottesdienst u. Taufe
(Kindergottesdienst
aufe)
18.00 Uhr Kall
Dienstag, 21. Oktober 2014
19.00 Heistert
Mittwoch, 22. Oktober 2014
8.00 Uhr Kall, 18.30 Uhr Kelde-
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nich (Wortgottesfeier)
Donnerstag, 23. Oktober 2014
19.00 Uhr Scheven
Samstag, 25. Oktober 2014
17.30 Uhr Keldenich (FamiliengotFamiliengottesdienst
tesdienst),, 19.00 Uhr Scheven
Sonntag, 26. Oktober 2014
9.00 Uhr Golbach,, 10.30 Uhr Kall,,
18.00 Uhr Kall
Dienstag, 28. Oktober 2014
19.00 Uhr Heistert
Mittwoch, 29. Oktober 2014
8.00 Uhr Kall
Rundblick Kall – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.rundblick-kall.de
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Seele and Geist
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