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Arbeitsfassung - Bildung stärkt Menschen

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Bildungsplan 2016
Allgemein bildende Schulen
be
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fa
s
su
ng
Gymnasium (G8)
Ar
Arbeitsfassung
Physik
Stand: 16. Oktober 2014
Stuttgart 2014
ng
su
fa
s
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be
Ar
Impressum
Herausgeber:
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg,
Postfach 103442, 70029 Stuttgart
Urheberrecht:
Die fotomechanische oder anderweitig technisch mögliche Reproduktion des Satzes beziehungsweise der Satzordnung für kommerzielle Zwecke bedarf der Genehmigung des Herausgebers.
Inhaltsverzeichnis
1. Leitgedanken zum Kompetenzerwerb ....................................................................1
1.1
Zentrale Aufgaben im Fach Physik ............................................................................................ 1
1.2
Kompetenzen ............................................................................................................................... 1
1.3
Didaktische Hinweise .................................................................................................................. 1
2. Prozessbezogene Kompetenzen ............................................................................2
2.1
Erkenntnisgewinnung ................................................................................................................. 2
2.2
Kommunikation............................................................................................................................ 3
2.3
Bewertung .................................................................................................................................... 3
3. Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen ......................................................5
Standardstufe 8............................................................................................................................ 5
ng
3.1
3.1.1 Physikalische Denk- und Arbeitsweisen ................................................................................... 5
su
3.1.2 Optik und Akustik ...................................................................................................................... 5
fa
s
3.1.3 Energie ...................................................................................................................................... 6
3.1.4 Magnetismus und Elektromagnetismus .................................................................................... 7
its
3.1.5 Grundgrößen der Elektrizitätslehre ........................................................................................... 7
be
3.1.6 Mechanik: Kinematik ................................................................................................................. 8
3.1.7 Mechanik: Dynamik ................................................................................................................... 9
Ar
3.1.8 Alltag, Technik und Umwelt .................................................................................................... 10
4. Operatoren.............................................................................................................. 11
5. Anhang.................................................................................................................... 12
5.1
Verweise ..................................................................................................................................... 12
5.2
Abkürzungen .............................................................................................................................. 12
ng
su
fa
s
its
be
Ar
Bildungsplan 2016
Arbeitsfassung
Physik
1. Leitgedanken zum Kompetenzerwerb
Zentrale Aufgaben im Fach Physik
1.2
Kompetenzen
1.3
Didaktische Hinweise
Ar
be
its
fa
s
su
ng
1.1
Leitgedanken zum Kompetenzerwerb
1
Physik
Arbeitsfassung
Bildungsplan 2016
2. Prozessbezogene Kompetenzen
2.1
Erkenntnisgewinnung
Die Schülerinnen und Schüler beobachten und beschreiben Phänomene und leiten daraus Fragen
ab, die sie physikalisch untersuchen können. Sie wenden naturwissenschaftliche Arbeitsweisen an,
das heißt sie planen an geeigneten Stellen Experimente zur Überprüfung von Hypothesen, führen
Experimente durch, werten diese aus und dokumentieren ihre Ergebnisse. In ihren Beschreibungen
unterscheiden sie zwischen realen Erfahrungen und konstruierten Modellen, erkennen Analogien und
verwenden Modelle zur Erklärung physikalischer Phänomene.
Die Schülerinnen und Schüler können
zielgerichtet experimentieren
1. Phänomene zielgerichtet beobachten und ihre Beobachtungen beschreiben;
ng
2. Hypothesen zu physikalischen Fragestellungen aufstellen;
getrennt variieren);
fa
s
4. Experimente durchführen und auswerten;
su
3. Experimente zur Überprüfung von Hypothesen planen (unter anderem vermutete Einflussgrößen
5. Messwerte erfassen und auch mithilfe des Computers auswerten;
be
modellieren und mathematisieren
its
6. digitale Messwerterfassungssysteme einsetzen;
Ar
7. einfache mathematische Zusammenhänge zwischen physikalischen Größen herstellen und überprüfen (insbesondere die Proportionalität zweier Größen);
8. aus proportionalen Zusammenhängen Gleichungen entwickeln;
9. mathematische Umformungen zur Berechnung physikalischer Größen durchführen;
10. zwischen realen Erfahrungen und konstruierten, idealisierten Modellvorstellungen unterscheiden
(unter anderem Unterschied zwischen Beobachtung und Erklärung);
11. Analogien beschreiben und zur Lösung von Problemstellungen nutzen;
12. mithilfe von Modellen Phänomene erklären und Hypothesen formulieren;
Wissen erwerben und anwenden
13. ihr physikalisches Wissen anwenden, um Problem- und Aufgabenstellungen zielgerichtet zu lösen;
14. an außerschulischen Lernorten Erkenntnisse gewinnen beziehungsweise ihr Wissen anwenden.
2
Prozessbezogene Kompetenzen
Bildungsplan 2016
2.2
Arbeitsfassung
Physik
Kommunikation
Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich über physikalische Erkenntnisse und deren Anwendungen unter angemessener Verwendung der Fachsprache und fachtypischer Darstellungen aus. Sie
unterscheiden zwischen alltagssprachlicher und fachsprachlicher Beschreibung. Dabei beschreiben
sie physikalische Sachverhalte zunehmend auch mithilfe mathematischer Darstellungsformen. Sie
wählen Informationen aus verschiedenen Quellen zur Bearbeitung von Problemen aus. Sie diskutieren Sachverhalte unter physikalischen Gesichtspunkten, dokumentieren ihre Ergebnisse und präsentieren diese adressatengerecht.
Die Schülerinnen und Schüler können
Erkenntnisse verbalisieren
1. zwischen alltagssprachlicher und fachsprachlicher Beschreibung unterscheiden;
2. funktionale Zusammenhänge zwischen physikalischen Größen verbal beschreiben (zum Beispiel
ng
„je-desto“-Aussagen) und physikalische Formeln erläutern (zum Beispiel Ursache-Wirkungs-
su
Aussagen, unbekannte Formeln);
3. sich über physikalische Erkenntnisse und deren Anwendungen unter Verwendung der Fachspra-
fa
s
che und fachtypischer Darstellungen austauschen (unter anderem Unterscheidung zwischen
Größe und Einheit, Nutzung von Präfixen);
be
sale Zusammenhänge);
its
4. physikalische Vorgänge und technische Geräte beschreiben (zum Beispiel zeitliche Abläufe, kau-
Erkenntnisse dokumentieren und präsentieren
Ar
5. physikalische Experimente, Ergebnisse und Erkenntnisse – auch mithilfe digitaler Medien – dokumentieren (zum Beispiel Skizzen, Beschreibungen, Tabellen, Diagramme und Formeln);
6. Sachinformationen und Messdaten aus einer Darstellungsform entnehmen und in eine andere
Darstellungsform überführen (zum Beispiel Tabelle, Diagramm, Text, Formel);
7. in unterschiedlichen Quellen recherchieren, Erkenntnisse sinnvoll strukturieren, sachbezogen und
adressatengerecht aufbereiten sowie unter Nutzung geeigneter Medien präsentieren.
2.3
Bewertung
Die Schülerinnen und Schüler zeigen an Beispielen die Chancen und Grenzen physikalischer Sichtweisen bei inner- und außerfachlichen Kontexten auf. Sie vergleichen und bewerten alternative technische Lösungen. Sie nutzen physikalisches Wissen zum Bewerten von Risiken und Sicherheitsmaßnahmen bei Experimenten, im Alltag und bei modernen Technologien. Sie benennen Auswirkungen
physikalischer Erkenntnisse in historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen.
Die Schülerinnen und Schüler bewerten Informationen und prüfen sie auf ihre Relevanz.
Prozessbezogene Kompetenzen
3
Physik
Arbeitsfassung
Bildungsplan 2016
Die Schülerinnen und Schüler können
physikalische Arbeitsweisen reflektieren
1. bei Experimenten relevante von nicht relevanten Einflussgrößen unterscheiden;
2. Ergebnisse von Experimenten bewerten (Messfehler, Genauigkeit);
3. Hypothesen anhand der Ergebnisse von Experimenten beurteilen;
4. Grenzen physikalischer Modelle an Beispielen erläutern;
5. Szenarien zur Klimaentwicklung bewerten;
Informationen bewerten
6. Informationen aus verschiedenen Quellen auf Relevanz prüfen;
7. Darstellungen in den Medien anhand ihrer physikalischen Erkenntnisse kritisch betrachten (zum
Beispiel Filme, Zeitungsartikel, pseudowissenschaftliche Aussagen);
ng
Chancen und Risiken diskutieren
8. Risiken und Sicherheitsmaßnahmen bei Experimenten und im Alltag mithilfe ihres physikalischen
su
Wissens bewerten;
fa
s
9. Chancen und Risiken von Technologien mithilfe ihres physikalischen Wissens bewerten;
10. Technologien auch unter sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten diskutieren;
its
11. im Bereich der nachhaltigen Entwicklung persönliche, lokale und globale Maßnahmen unterscheiden und mithilfe ihres physikalischen Wissens bewerten;
be
12. historische Auswirkungen physikalischer Erkenntnisse beschreiben;
Ar
13. Geschlechterstereotype bezüglich Interessen und Berufswahl im naturwissenschaftlichtechnischen Bereich diskutieren.
4
Prozessbezogene Kompetenzen
Bildungsplan 2016
Arbeitsfassung
Physik
3. Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen
3.1
Standardstufe 8
3.1.1 Physikalische Denk- und Arbeitsweisen
Die Kompetenzen im Bereich „Physikalische Denk- und Arbeitsweisen“ sollen an geeigneten Stellen des
Unterrichts in Verbindung mit den inhaltsbezogenen Kompetenzen der anderen Bereiche erworben werden. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren dabei physikalische Denk- und Arbeitsweisen und deren
Bedeutung für die Erkenntnisgewinnung in der Physik. Insbesondere unterscheiden sie zwischen eigener
Wahrnehmung und physikalischer Beschreibung.
Die Schülerinnen und Schüler können
(1) Kriterien für die Unterscheidung zwischen Beobachtung und Erklärung beschreiben (Beobachtung durch Sinneseindrücke und Messungen, Erklärung durch Gesetze und Modelle)
2.1
Erkenntnisgewinnung 10
su
ng
(2) an Beispielen beschreiben, dass Aussagen in der Physik grundsätzlich überprüfbar sind (Fragestellung, Hypothese, Experiment, Bestätigung beziehungsweise Widerlegung)
Erkenntnisgewinnung 10
Bewertung 4
its
2.1
2.3
fa
s
(3) die Funktion von Modellen in der Physik erläutern (unter anderem anhand des Lichtstrahlmodells
und des Teilchenmodells)
be
(4) die Bedeutung des SI-Einheitensystems an Beispielen beschreiben
Ar
3.1.2 Optik und Akustik
Die Schülerinnen und Schüler können optische und akustische Phänomene experimentell untersuchen.
Sie trennen zunehmend zwischen ihrer Wahrnehmung und deren physikalischer Beschreibung. Sie untersuchen Lichtumlenkung und Bilderzeugung unter anderem an Spiegeln, Linsen. Zur Beschreibung der
Ausbreitung von Licht beziehungsweise Schall verwenden sie geeignete Modelle.
Die Schülerinnen und Schüler können
(1) akustische Phänomene beschreiben (Amplitude, Frequenz)
2.2
Kommunikation 1
(2) den Sehvorgang und den Hörvorgang beschreiben (Sender, Empfänger)
3.1.8
Alltag, Technik und Umwelt
(3) grundlegende Phänomene der Lichtausbreitung experimentell untersuchen und mithilfe des
Lichtstrahlmodells beschreiben
(4) Schattenphänomene experimentell untersuchen und beschreiben (Schattenraum und Schattenbild, Kernschatten und Halbschatten)
Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen - Standardstufe 8
5
Physik
2.1
Arbeitsfassung
Bildungsplan 2016
Erkenntnisgewinnung 3, 4
(5) optische Phänomene im Weltall erklären (Mondphasen, Sonnenfinsternis, Mondfinsternis)
2.1
Erkenntnisgewinnung 12
(6) Streuung und Absorption phänomenologisch beschreiben
(7) die Reflexion an ebenen Flächen beschreiben (Reflexionsgesetz, Spiegelbild)
(8) Brechung und Totalreflexion beschreiben
(9) die Bildentstehung durch eine Blende beschreiben (Lochkamera)
(10) die Wirkung optischer Linsen beschreiben (Sammellinse, Brennpunkt)
(11) einfache Experimente zur Zerlegung von weißem Licht und zur Addition von Farben beschreiben
(Prisma)
su
ng
(12) Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Licht und Schall beschreiben (Sender und Empfänger,
Wahrnehmungsbereich, Medium, Ausbreitungsgeschwindigkeit)
3.1.3 Energie
fa
s
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben physikalische Vorgänge in Alltag und Technik mit den Größen
Energie, Leistung und Wirkungsgrad. Dabei unterscheiden sie zwischen dem physikalischen
its
Energiebegriff und dem Alltagsgebrauch des Begriffs Energie und können Alltagsformulierungen wie
be
„Energieerzeugung“ und „Energieverbrauch“ physikalisch deuten. Die Schülerinnen und Schüler wenden
ihre Kenntnisse insbesondere auf die Thematik der Energieversorgung an.
Ar
Die Schülerinnen und Schüler können
(1) grundlegende Eigenschaften der Energie beschreiben (unter anderem Energieerhaltung)
(2) Beispiele für Energieketten in Alltag und Technik nennen und qualitativ beschreiben (unter anderem anhand von Lageenergie, Bewegungsenergie, thermischer Energie, elektrischer Energie)
(3) Möglichkeiten der Energieversorgung mit Hilfe von Energieketten beschreiben (zum Beispiel
Wasserkraftwerk, Kohlekraftwerk)
(4) ihre Umgebung hinsichtlich des sorgsamen Umgangs mit Energie untersuchen, bewerten und
konkrete technische Maßnahmen (zum Beispiel Energiesparlampen) sowie Verhaltensregeln ableiten
(zum Beispiel Stand-By-Funktion)
2.2
2.3
BNE
Kommunikation 2
Bewertung 11
(5) die Lageenergie berechnen ( =  ∙  ∙ ℎ, Nullniveau)
(6) den Zusammenhang von Energie und Leistung erklären sowie die Leistung berechnen ( =
2.2
6
Kommunikation 2
∆
∆
)
Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen - Standardstufe 8
Bildungsplan 2016
Arbeitsfassung
Physik
BNE
(7) Größenordnungen typischer Leistungen im Alltag bestimmen und vergleichen
BNE
(8) an einfachen Energieketten den Zusammenhang von zugeführter Energie, nutzbarer Energie und
Wirkungsgrad beschreiben
BNE
(9) das scheinbare Verschwinden von Energie mit der Umwandlung in thermischer Energie erklären
BNE
3.1.4 Magnetismus und Elektromagnetismus
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen und beschreiben magnetische und elektromagnetische Phänomene sowie deren Anwendungen in Natur und Technik. Sie gewinnen erste Einblicke in das physikali-
ng
sche Feldkonzept.
su
Die Schülerinnen und Schüler können
Erkenntnisgewinnung 1
its
2.1
fa
s
(1) Phänomene des Magnetismus experimentell untersuchen und beschreiben (ferromagnetische
Materialien, Magnetpole, Anziehung – Abstoßung, Zusammenwirken mehrerer Magnete, Magnetfeld,
Erdmagnetfeld, Kompass)
be
(2) Magnetische Wirkung eines stromdurchflossenen geraden Leiters und einer stromdurchflossenen Spule untersuchen und beschreiben
Ar
(3) einfache Anwendungen des Elektromagnetismus funktional beschreiben (Elektromagnet, Lautsprecher, Elektromotor)
2.2
3.1.8
Kommunikation 4
Alltag, Technik und Umwelt
(4) die Struktur einfacher Magnetfelder beschreiben (Stabmagnet, Hufeisenmagnet, Spule)
3.1.5 Grundgrößen der Elektrizitätslehre
Die Schülerinnen und Schüler können grundlegende Größen der Elektrizitätslehre und deren Zusammenhänge mithilfe geeigneter Modelle beschreiben. Sie planen Experimente zu Fragestellungen der
Elektrizitätslehre, führen diese durch und werten die Messergebnisse aus. Sie unterscheiden physikalische Begriffe wie zum Beispiel Stromstärke, Spannung und Energie von Alltagsbegriffen wie zum Beispiel „Strom“ und „Stromverbrauch“.
Die Schülerinnen und Schüler können
(1) grundlegende Bauteile eines elektrischen Stromkreises benennen und ihre Funktion beschreiben
(unter anderem Schaltsymbole)
Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen - Standardstufe 8
7
Physik
Arbeitsfassung
Bildungsplan 2016
(2) die Leitfähigkeit von Stoffen experimentell untersuchen (Leiter, Nichtleiter)
(3) qualitativ beschreiben, dass elektrische Ströme einen Antrieb beziehungsweise eine Ursache
benötigen und durch Widerstände in ihrer Stärke beeinflusst werden (Stromstärke, Spannung, Potenzial, Potenzialunterschied, Widerstand, Ladung)
(4) den elektrischen Stromkreis und grundlegende Vorgänge darin mithilfe von Modellen erklären
2.1
Erkenntnisgewinnung 11, 12
(5) Stromkreise unter Vorgabe einer Schaltskizze aufbauen sowie Stromkreise mithilfe von Schaltsymbolen skizzieren
(6) Stromstärke und Spannung messen
2.1
Erkenntnisgewinnung 4
(7) in einfachen Reihen- und Parallelschaltungen Gesetzmäßigkeiten für Stromstärke und Spannung
beschreiben (Maschenregel, Knotenregel)
ng
(8) Aufbau und Funktion grundlegender elektrischer Bauteile im Haushalt beschreiben (zum Beispiel
Stromkreis, Schalter, Schutzleiter, Parallelschaltung)
su
VB
fa
s
(9) können den Energietransport im elektrischen Stromkreis und den Zusammenhang zwischen
Stromstärke, Spannung, Leistung und Energie beschreiben ( =  ∙ )
its
(10) physikalische Angaben auf Alltagsgeräten beschreiben (Spannung, Stromstärke, Leistung)
be
VB
(11) Wirkungen des elektrischen Stroms und einfache Anwendungen erläutern
Ar
PG
3.1.6 Mechanik: Kinematik
Die Schülerinnen und Schüler klassifizieren Bewegungen verbal und anhand von Diagrammen. Bewegungsabläufe und Änderungen von Bewegungszuständen können sie physikalisch beschreiben.
Die Schülerinnen und Schüler können
(1) Bewegungen verbal und mithilfe von Diagrammen beschreiben und klassifizieren (Zeitpunkt, Ort,
Richtung, Form der Bahn, Geschwindigkeit)
2.2
Kommunikation 3
(2) Geschwindigkeiten experimentell bestimmen, Bewegungen aufzeichnen (zum Beispiel mit
Messwerterfassungs- oder Videoanalysesystem) und die zugehörigen Bewegungsdiagramme erstellen (s-t-Diagramm, v-t-Diagramm)
8
2.1
Erkenntnisgewinnung 4, 5
2.2
Kommunikation 2
Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen - Standardstufe 8
Bildungsplan 2016
Arbeitsfassung
Physik
MB
(3) aus ihren Kenntnissen der Mechanik Regeln für sicheres Verhalten im Straßenverkehr ableiten
(zum Beispiel Reaktionszeit)
2.3
Bewertung 8
3.1.7 Mechanik: Dynamik
PG, VB
(4) die Quotientenbildung aus Strecke und Zeitspanne bei der Berechnung der Geschwindigkeit
erläutern und anwenden ( =
2.1
Erkenntnisgewinnung 7, 9
2.2
Kommunikation 2
Mathematik
∆
∆
)
(5) Bewegungsdiagramme (s-t-Diagramm, v-t-Diagramm) interpretieren sowie ein v-t-Diagramm aus
einem s-t-Diagramm ableiten
ng
2.1
Erkenntnisgewinnung 13
2.2
Kommunikation 6
Mathematik
fa
s
su
(6) die Beschleunigung als Maß für die Geschwindigkeitsänderung qualitativ beschreiben
3.1.7 Mechanik: Dynamik
its
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Änderungen von Bewegungszuständen und Verformungen
mithilfe von Kräften. Sie formulieren die Zusammenhänge zunehmend in Form von Ursache-Wirkungs-
be
Aussagen. Dabei unterscheiden sie zwischen dem physikalischen Kraftbegriff und dem Alltagsgebrauch
Ar
des Begriffs „Kraft“.
Die Schülerinnen und Schüler können
(1) Änderungen von Bewegungszuständen als Wirkung von Kräften beschreiben
2.2
Kommunikation 2
(2) Verformungen als Wirkung von Kräften beschreiben (Federkraftmesser, Hooke’sches Gesetz)
(3) Zusammenhang und Unterschied von Masse und Gewichtskraft erläutern (Ortsfaktor, FG = m ∙ g)
(4) das Zusammenwirken von Kräften an eindimensionalen Beispielen quantitativ beschreiben (resultierende Kraft und Kräftegleichgewicht)
(5) Newtons Prinzipien der Mechanik zur verbalen Beschreibung und Erklärung einfacher Situationen aus Experimenten und aus dem Alltag anwenden
2.1
Erkenntnisgewinnung 13
(6) eine einfache Maschine untersuchen und ihre Anwendung im Alltag und in der Technik erläutern
(zum Beispiel Hebel, Flaschenzug)
2.2
Kommunikation 7
Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen - Standardstufe 8
9
Physik
Arbeitsfassung
Bildungsplan 2016
(7) aus ihren Kenntnissen der Mechanik Regeln für sicheres Verhalten im Straßenverkehr ableiten
(zum Beispiel Sicherheitsgurte)
2.3
Bewertung 8
3.1.6 Mechanik: Kinematik
PG, VB
3.1.8 Alltag, Technik und Umwelt
Die Kompetenzen im Bereich „Alltag, Technik und Umwelt“ sollen an geeigneten Stellen des Unterrichts
in Verbindung mit den inhaltsbezogenen Kompetenzen der anderen Bereiche erworben werden. Die
Schülerinnen und Schüler beschreiben dabei exemplarisch Phänomene und Geräte aus Alltag, Technik
und Umwelt mithilfe ihrer physikalischen Kenntnisse. Sie deuten Fragestellungen physikalisch und wenden ihre Fachkenntnisse zu deren Lösung an. Sie sind für das Problem der nachhaltigen Energieversorgung sensibilisiert.
Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, ihr physikalisches Wissen auf Anwendungen zu übertra-
ng
gen, Chancen zu erkennen und Risiken zu reduzieren.
su
Die Schülerinnen und Schüler können
Optik und Akustik
Mechanik: Dynamik
its
3.1.2
3.1.7
fa
s
(1) physikalische Aspekte von Abläufen im menschlichen Körper beschreiben (zum Beispiel Iris als
Lochblende, Hör- und Sehbereich, Arm als Hebel)
Bewertung 8
Ar
2.3
PG
be
(2) Gefahren im Alltag erläutern und Maßnahmen nennen, diese Gefahren zu reduzieren (zum Beispiel Lärmschutz, Sonnenschutz, Isolation, Sicherung)
(3) Aufbau und Funktion eines einfachen technischen Geräts untersuchen und beschreiben (zum
Beispiel Brille, Haartrockner, Klingel, Lautsprecher)
10
Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen - Standardstufe 8
Bildungsplan 2016
Arbeitsfassung
Physik
4. Operatoren
Anforderungsbereich I
aufbauen
Objekte und Geräte zielgerichtet anordnen und kombinieren
berechnen
rechnerische Generierung eines Ergebnisses
Strukturen, Sachverhalte, Prozesse und Eigenschaften von Objekten in der Regel unter Verwen-
beschreiben
dung der Fachsprache wiedergeben
erstellen (Diagramme)
Zusammenhänge zwischen Größen in einem Koordinatensystem darstellen
nennen / benennen
Elemente, Sachverhalte, Begriffe, Daten, Fakten ohne Erläuterung wiedergeben
skizzieren
Sachverhalte, Objekte, Strukturen oder Zusammenhänge auf das Wesentliche reduziert darstellen
Anforderungsbereich II
ableiten
auf der Grundlage von Erkenntnissen sachgerechte Schlüsse ziehen
einen bekannten Zusammenhang oder eine bekannte Methode auf einen anderen Sachverhalt
beziehen
bestimmen
ein Ergebnis rechnerisch, graphisch oder experimentell generieren
su
ng
anwenden
Strukturen, Prozesse, Zusammenhänge usw. des Sachverhalts erfassen und auf allgemeine Aussagen / Gesetze zurückführen
fa
s
erklären
Begriffe, Gegenstände etc. auf der Grundlage bestimmter Merkmale nach gegebenen Kriterien
einteilen
messen
experimentelle Daten unter Berücksichtigung der Messvorschriften bestimmen
untersuchen
Sachverhalte oder Objekte zielorientiert erkunden, Merkmale und Zusammenhänge herausarbeiten
vergleichen
Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausarbeiten
Ar
be
its
klassifizieren
Anforderungsbereich III
einen Sachverhalt nach fachwissenschaftlichen oder fachmethodischen Kriterien oder einem per-
bewerten
sönlichen und gesellschaftlichen Wertebezug begründet einschätzen
Strukturen, Prozesse, Zusammenhänge usw. des Sachverhalts erfassen und auf allgemeine Aus-
erläutern
sagen / Gesetze zurückführen und durch zusätzliche Informationen oder Beispiele verständlich
machen
Sachverhalte, Zusammenhänge in Hinblick auf Erklärungsmöglichkeiten untersuchen und abwä-
interpretieren
Operatoren
gend herausstellen
11
Physik
Arbeitsfassung
Bildungsplan 2016
5. Anhang
5.1
Verweise
Verweis auf prozessbezogene Kompetenzen
Beispiel:
2.1
Erkenntnisgewinnung 1
Verweis auf prozessbezogene Kompetenz:
Kapitel 2.1 Bereich Erkenntnisgewinnung Teilkompetenz 1
Querverweis auf Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen
Beispiel:
3.1.3
Energie 1, 3
Verweis auf Standards für inhaltsbezogene Kompetenzen:
ng
Kapitel 3.1.3 Bereich Energie Teilkompetenzen 1 und 3
su
Verweis auf andere Fächer
fa
s
Beispiel:
Mathematik, NpT
Verweis auf andere Fächer:
be
its
Mathematik und Naturphänomene und Technik
Beispiel:
BNE
Ar
Verweis auf Leitperspektiven
Verweis auf Leitperspektiven:
Bildung für nachhaltige Entwicklung
5.2
Abkürzungen
Leitperspektiven
Allgemeine Leitperspektiven
BNE
Bildung für nachhaltige Entwicklung
PG
Prävention und Gesundheitsförderung
BTV
Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt
Themenspezifische Leitperspektiven
BO
Berufliche Orientierung
MB
Medienbildung
VB
Verbraucherbildung
12
Anhang
ng
su
fa
s
its
be
Ar
ng
su
fa
s
its
be
Ar
ng
su
fa
s
its
be
Ar
ng
su
fa
s
its
be
Ar
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Postfach 103442, 70029 Stuttgart
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Kunst und Fotos
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