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Gegen Frust am Steuer - IHK Bochum

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04795 | 70. Jahrgang | 10.2014
Nachrichten der Industrie-und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet
Gegen Frust
am Steuer
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Berufsbildungsausschuss
Frohe Kunde aus Berlin
Firmenporträt
Leitlinien für Prüfer empfohlen
Ausbau der A 43
NoWe-Cases aus Witten
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23.09.14 11:51
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Vorab bemerkt
Zauberwort
Bestandspflege
Nokia. GEA. Opel. Und wir waren nur einen
Wimpernschlag davon entfernt, die Liste
fortführen zu müssen: BP/ARAL. Jedes
der Unternehmen, das Bochum verlassen
hat (oder verlassen wird), bedeutet für
die Stadt zweierlei: Arbeitsplatzverlust.
Imageverlust. Und beides kann Bochum
sich nicht leisten.
Wobei man diesen letzten Satz auch
noch anders formulieren könnte und
sollte: Bochum darf sich so etwas nicht
leisten. Es kann nicht nur Aufgabe und
Verpflichtung der städtischen Wirtschaftsförderung sein, ansiedlungsinteressierten
Unternehmen ein vernünftiges Angebot
an Flächen, an Infrastruktur, an positiven
„weichen Standortfaktoren“ zu unterbreiten – was schwierig genug ist. Auch wenn
Bestandspflege dagegen wie ein „lästiges“
Pflichtprogramm erscheinen mag – sie ist
unverzichtbar. Unternehmer vor Ort, die
durch ihre Steuerzahlungen und die von
ihnen geschaffenen Arbeitsplätze den
kommunalen Haushalt in beträchtlichem
Maße mitfinanzieren, verdienen es, mit ihren Anliegen bei der Wirtschaftsförderung
auf offene Ohren zu stoßen.
So wie – hinter den Kulissen – die Wirtschaftsförderung und die EGR in den
letzten Wochen viele Hebel in Bewegung
gesetzt haben, BP/ARAL von einem Wegzug aus Bochum abzuhalten, verdient es
jedes Unternehmen. Es ist die eindeutige
Hoffnung der heimischen Wirtschaft, dass
die neue Spitze der Bochumer Wirtschaftsförderung nicht nur die Klaviatur der Bestandspflege kennt, sondern auch stärker
spielt. Der Erfolg bei BP/ARAL zeichnet
dabei die richtige Richtung vor.
© Lichtblick/Volker Wiciok
Christoph Burghaus
Eine zweite Hoffnung in Richtung gelebter
„Bestandspflege“ richtet sich an die Politik:
Wenn in den Rathäusern des mittleren
Ruhrgebiets – dieser Satz gilt ausdrücklich
nicht nur für Bochum – nicht das Bewusstsein greift, dass der permanente und
immer drastischer ausfallende Dreh an der
Gewerbe- (und Grundsteuer-B-)Schraube
die heimische Wirtschaft in ihrer Substanz
schwächt, können die Folgen katastrophal
sein. Vor jeder Verteilung steht zwingend
die Wertschöpfung.
Was, wenn es nichts mehr zu verteilen
gibt ...?
Christoph Burghaus,
stellvertretender Hauptgeschäftsführer
der IHK Mittleres Ruhrgebiet
1
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Inhaltsverzeichnis
Leitlinien empfohlen | 06
Er berät und unterstützt die IHK in allen wichtigen Angelegenheiten der beruflichen Bildung: Der Berufsbildungsausschuss der
IHK Mittleres Ruhrgebiet hat sich für die 12. Amtsperiode vom
1. August 2014 bis zum 31. Juli 2018 konstituiert. In seiner ersten Sitzung beschäftigte er sich mit der Aufstiegsfortbildung und
empfahl, Leitlinien für Prüfer in der Aus- und Weiterbildung zu
entwickeln.
Frohe Kunde aus Berlin | 20
© Luftbild Blossey
Das Bundesverkehrsministerium hat nun doch noch in diesem
Jahr die erforderlichen Mittel für den sechsstreifigen Ausbau der
A 43 zwischen der Anschlussstelle Recklinghausen/Herten und
dem Rhein-Herne-Kanal bereitgestellt. Damit kann Straßen.NRW
noch im Laufe dieses Jahres mit den ersten Vorarbeiten für den
Ausbau auf dem 7,1 Kilometer langen Streckenabschnitt beginnen.
Firmenporträt | 34
Kurz notiert
03 Gründergipfel und Gründerwoche
Titelthema: Wettbewerb „Nervenschoner“
04
Links, rechts, geradeaus
IHK aktuell
06 IHK-Berufsbildungsausschuss
08 „Was geht?“: Wegweiser in den Beruf
10 IuK-Tag NRW
12 BranchenForum LogistikMarketing
14 Ausstellung: Bochum trifft Venedig
15 Mitarbeiterführung in China
16 Notfallmanagement für Unternehmer
17 WJ-Polit-Talk
18 Die Vollversammlung im Porträt – Folge 24
19 Arbeitskreis Materialwirtschaft/Einkauf
Aus der Region
20 A 43: Frohe Kunde aus Berlin
22 An der Steuerschraube gedreht
24 IHK-Außenwirtschaftstag NRW
25 Kosterstraße: Zwei Jahre verspätet
26 EFRE: Fördermittel für Unternehmen
27 RuhrtalRadweg: Potenziale nutzen
28 40 Jahre Verkehrsverband Westfalen
Unternehmen im Blickpunkt
34 NoWe-Cases
37 Firmenjubiläen
39 Start in die Ausbildung
46 Arbeitsjubiläen
Aus den Hochschulen
47 hsg: Pioniere verlassen die Hochschule
48 TFH geht Partnerschaft ein
49 Garantie für Uni Witten/Herdecke
Bericht und Hintergrund
50 Nachfolge regeln
52 Neues aus Berlin und Brüssel
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Die Transportbehälter für Bühne, Medien, Industrie, Handwerk
und Hobby, die Norbert Wenzel unter der Marke „NoWe-Cases“
herstellt und vertreibt, zeichnen sich dadurch aus, dass sie oft die
unterschiedlichsten Geräte enthalten, die untereinander bereits
verbunden sind – die Gesamtanlage ist daher mit wenigen Handgriffen in Betrieb zu nehmen. Produktionsschwerpunkt sind rollende Küchen.
2
Tourismus
56 Barrierefreiheit: Reisen für alle
Infos für die Praxis
58 Impressum/Bekanntmachung
60 Börsen
63 Handelsregister
2
Kurz notiert
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Geballte Information – kompakt
Gründungsinteressierte und Jungunternehmer haben beim Gründergipfel NRW
am 14. November 2014 in der Jahrhunderthalle Bochum ab 10 Uhr Gelegenheit,
sich zum Thema Selbstständigkeit zu
informieren und beraten zu lassen. Er
richtet sich in erster Linie an Gründer in
der Vorgründungs- und Gründungsphase
sowie an Jungunternehmer, die sich etablieren und wachsen wollen.
Wer ein Unternehmen gründen möchte
oder gegründet hat, braucht mehr als eine
gute Idee. Eine wohl überlegte Planung,
solide Finanzierung und gute Beratung
sind meist unverzichtbar. Experten der
STARTERCENTER NRW, der NRW.BANK
und der KfW Bankengruppe sowie des
Bundeswirtschaftsministeriums stehen für
Beratungen zur Verfügung. Viele weitere
Akteure aus der regionalen und bundesweiten Gründerlandschaft sind ebenfalls
vertreten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.
Der Gründergipfel und die Verleihung des
Gründerpreises NRW 2014 am Vorabend
bilden den gemeinsamen Startschuss für
die „Gründerwoche Deutschland“: Vom
17. bis zum 23. November 2014 werden
(meist kostenlose) Veranstaltungen wie
Workshops, Planspiele und Seminare rund
um Gründergeist und Selbstständigkeit
angeboten.
Die IHK Mittleres Ruhrgebiet hat im
Rahmen der Aktionswoche gemeinsam
mit den Partnern des Gründungsnetzwerks „Start Up Mittleres Ruhrgebiet“ ein
umfangreiches und vielfältiges Angebot
zusammengestellt. Existenzgründer und
Jungunternehmer haben so die Möglichkeit, innerhalb einer Woche wichtige
Informationen zu sammeln, wertvolle
Kontakte zu knüpfen und mit Experten an
der erfolgreichen Weiterentwicklung ihrer
Vorhaben zu arbeiten.
© Lichtblick/Volker Wiciok
Ansprechpartnerin bei der IHK
Detaillierte Informationen zu Gründergipfel und Gründerwoche 2014 im
mittleren Ruhrgebiet sind über das
STARTERCENTER Mittleres Ruhrgebiet
bei der IHK (www.startercenterbochum.de) oder bei Tiffany Clark,
Tel. (02 34) 91 13-1 59, erhältlich. Sie
nimmt auch Anmeldungen entgegen.
Veranstaltungen unter Beteiligung der IHK
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
17. November 2014, 9 bis 13 Uhr
IHK Mittleres Ruhrgebiet, Ostring 30–32, Bochum
Steuerberatersprechtag
Möglichkeit zum vertraulichen Einzelgespräch
19. November 2014, 10 bis 13 Uhr
IHK Mittleres Ruhrgebiet, Ostring 30–32, Bochum
Bürgschaftsbank-Sprechtag
Möglichkeit zum vertraulichen Einzelgespräch
18. November 2014, 9 bis 17 Uhr
Claudius-Saal, Claudius-Höfe 10, Bochum
Unternehmens-Design mit der Business Model
Canvas
Workshop zur Geschäftsmodellentwicklung
20. November 2014, 10 bis 16 Uhr
IHK Mittleres Ruhrgebiet, Ostring 30–32, Bochum
NRW.BANK-Sprechtag
Möglichkeit zum vertraulichen Einzelgespräch
20. November 2014, 17 bis 19 Uhr
Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ),
Alfred-Herrhausen-Straße 44, Witten
Praxisworkshop Social Media
Facebook-Seiten einrichten und erste Einträge
posten
21. November 2014, 9 bis 15 Uhr
IHK Mittleres Ruhrgebiet, Ostring 30–32, Bochum
Senior-Experten-Sprechtag
Möglichkeit zum vertraulichen Einzelgespräch
3
Titelthema
Links, rechts,
geradeaus
Eine Frau hatte die beste Idee gegen den
Frust am Lenkrad: Ellen Teuber heißt die
Siegerin des „Nervenschoner“-Verkehrswettbewerbs der IHK Mittleres Ruhrgebiet.
Eine Jury unter Vorsitz von Prof. Dr.-Ing.
Justin Geistefeldt, Lehrstuhl für „Verkehrswesen – Planung und Management“ der
Ruhr-Universität Bochum, sprach ihrem
Vorschlag zur Verbesserung des Verkehrsflusses in Bochum den 1. Preis zu. Am
9. September 2014 erhielt die 60-jährige
Bochumerin den ausgelobten Geldbetrag
von 500 Euro bei einer kleinen Feierstunde
in den Räumen der IHK. Bedauerlich nur:
Auch wenn die Stadtverwaltung Bochum – durch Stadtbaurat Dr. Ernst
Kratzsch in der Jury vertreten – den Vorschlag Teubers als sinnvoll und zielführend
einstuft, wird sie die Idee vorerst nicht
umsetzen.
Ellen Teuber hat mit ihrem Vorschlag die
Kreuzung Riemker/Dorstener Straße im
Blick. Dort gibt es zwei Linksabbiegespuren in Richtung Stadtmitte Bochum – die
Rechtsabbieger und Geradeausfahrer
Richtung Herne müssen sich dagegen eine
4
Fahrspur teilen. Auch in der Bewertung
der Stadt hat diese Kreuzung deshalb
ein „Leistungsfähigkeitsdefizit“. Teuber
schlägt zur Lösung vor, in jede Richtung
eine Fahrspur vorzuhalten. Gegenargumentation der Verkehrsplaner der Stadt
Bochum: Der Rückstau der Linksabbieger,
die dann nur noch eine Fahrspur vorfinden würden, reichte so weit in die Riemker
Straße hinein, dass die Geradeaus- und
die Rechtsabbiegerspur blockiert würden.
Und: Eine zusätzliche vierte Spur nur für
Rechtsabbieger einzurichten, scheitere an
den Eigentumsverhältnissen. Unter dem
Strich: Die Umsetzung des Vorschlags
würde zwar den Verkehrsfluss verbessern,
ist aber nicht machbar. „Die Stadt Bochum
sieht auch nach intensiver Prüfung keine
Möglichkeit zur Umsetzung. Das ist natürlich sehr schade. An der Qualität des
Vorschlags ändert das aber nichts. Und
deshalb ist der 1. Preis auch verdient“, so
die Bewertung von Professor Geistefeldt.
Der „Silbermedaillengewinner“ kann sich
dagegen darüber freuen, dass die Stadt
Teile seines Vorschlags in die Tat umset-
zen will. Stefan Krawiec sind generell
die vielen Staus in der Stadt ein Dorn
im Auge und regt deshalb an, zusätzliche „Park+Ride“-Plätze in der Nähe
der Haltestellen der U 35 einzurichten.
Diesen Gedanken hat die Stadtverwaltung aufgegriffen und inzwischen das
ehemalige Möbel-Unger-Gelände vom
Grundstückseigentümer auf zunächst ein
Jahr gepachtet. Dort ist Anfang Oktober
ein kostenloser P+R-Platz eingerichtet
worden – wobei Krawiec‘ Vorschlag noch
weitergeht: Er schlägt einen bewirtschafteten P+R-Platz vor – weil es aus seiner
Sicht sinnvoll wäre, wenn Nutzer des
Parkplatzes mit dem gelösten Parkticket
auch die öffentlichen Nahverkehrsmittel
zur Fahrt in die Stadt kostenlos nutzen
dürften. Hierüber gibt es derzeit Gespräche mit der Bogestra.
Die Herner Thomas Frankenstein und KarlHeinz Gersmann – die beiden teilen sich
den 3. Preis – haben beide vorgeschlagen,
die linke der beiden Fahrspuren beim
Übergang der Herner in die Bochumer
Straße (Stadtgrenze Bochum/Herne) wei-
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
© Lichtblick/Volker Wiciok
Preisträger und Gratulanten: (v. l.) Prof. Dr.-Ing. Justin Geistefeldt, Stefan Krawiec, Ellen Teuber, Karl-Heinz Gersmann und Rouven Beeck. (Thomas Frankenstein konnte
den Termin leider nicht wahrnehmen.)
terzuführen und nicht in einer Linksabbiegespur zu einer Autowaschanlage enden
zu lassen. Wer auf der „falschen“ linken
Spur sei, müsse sich erst in die rechte Spur
hineinquetschen, um hinter der Waschanlage wieder nach links zu wechseln, so
ihre Argumentation. Hier gibt es erst eine
Chance, diese Idee aufzugreifen, wenn
die Stadt Herne ihre Bauarbeiten auf der
Bochumer Straße abgeschlossen hat.
Abschließend Rouven Beeck, für Verkehr
zuständiger Geschäftsbereichsleiter der
IHK Mittleres Ruhrgebiet: „41 Vorschläge –
zumeist aus Bochum, aber auch aus
Herne – sind zum Nervenschoner-Wettbewerb eingereicht worden. Dies zeigt
uns, dass sich viele Verkehrsteilnehmer
Gedanken über den Verkehrsfluss und
die Problemstellen machen. Wir danken
jedem, der mitgemacht hat. Wir halten einen solchen Wettbewerb auch für Witten
und Hattingen für sinnvoll. Leider haben
uns beide Städte mitgeteilt, dass sie einen
solchen Wettbewerb nicht unterstützen
wollen. Dies müssen wir als IHK zur Kenntnis nehmen. Schade ist es auf jeden Fall.“
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Die beiden Linksabbiegerspuren sind so gut wie frei, auf der dritten Spur staut es sich: Situation an der
Kreuzung Riemker Straße/Dorstener Straße.
5
IHK aktuell
Aufstiegsfortbildung als
Berufsperspektive
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Die Mitglieder des IHK-Berufsbildungsausschusses der 12. Amtsperiode
Auf ein Neues: Am 28. August konstituierte sich der Berufsbildungsausschuss der
IHK Mittleres Ruhrgebiet für die 12. Amtsperiode vom 1. August 2014 bis zum
31. Juli 2018. Dem Berufsbildungsausschuss gehören gemäß dem Berufsbildungsgesetz je sechs Beauftragte der Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie sechs
Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen
plus Stellvertreter an, die vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie,
Mittelstand und Handwerk des Landes
Nordrhein-Westfalen berufen wurden. Zu
alternierenden Vorsitzenden wurden Norbert Assen und Heinz Wessendorf gewählt.
Der Ausschuss berät und unterstützt die
IHK in allen wichtigen Angelegenheiten der beruflichen Bildung. Zu seinen
gesetzlichen Aufgaben gehört es zum
Beispiel, Verwaltungsgrundsätze und
Rechtsvorschriften für die Durchführung
der Berufsbildung zu erlassen, auf eine
stetige Qualität der beruflichen Bildung
hinzuwirken sowie Arbeitsmarktfragen
6
(soweit sie die Berufsbildung berühren) zu
behandeln.
Im Mittelpunkt der konstituierenden
Sitzung stand unter anderem die Aufstiegsfortbildung als Antwort auf den sich
abzeichnenden zusätzlichen Fachkräftebedarf. Dass die berufliche Aus- und Weiterbildung sehr gute Perspektiven bietet,
die mit denen von Hochschulabsolventen
durchaus Schritt halten können, ergab die
DIHK-Weiterbildungserfolgsumfrage, an
der sich zwischen 2008 und 2013 bundesweit circa 13.000 Absolventen beteiligt
hatten. Wer als beruflich qualifizierte
Fachkraft in die eigene Weiterbildung
(etwa zum Fachwirt, zum Bilanzbuchhalter oder zum Industrie- beziehungsweise
Fachmeister) investiert, steigt mit hoher
Wahrscheinlichkeit auf der Karriereleiter
weiter nach oben und kann mit Einkommenszuwächsen rechnen.
Gerade im Lichte des aktuellen Akademisierungstrends und der hohen Abbre-
cherquoten ist das ein wichtiges Signal
an Schulabgänger, die vor der Entscheidung „Ausbildung oder Studium“ stehen.
Aufstiegsfortbildungen sind jedoch in der
Bevölkerung nach wie vor relativ wenig
bekannt. Alle Verantwortlichen – so auch
der Berufsbildungsausschuss – sind aufgefordert, berufliche Bildung noch stärker
als attraktiven Weg zu bewerben und auf
die Chancen, die dieser Werdegang bietet,
aufmerksam zu machen.
Um die hohe Qualität der IHK-Prüfungen,
die für das duale Ausbildungssystem
unerlässlich sind, garantieren zu können,
braucht es die Unterstützung geeigneter
Prüfer. Ihre Arbeit ist in der beruflichen
Bildung zentral und unentbehrlich und
muss hohen Maßstäben genügen. Der
Berufsbildungsausschuss empfiehlt daher,
Leitlinien für Prüfer in der Aus- und Weiterbildung zu entwickeln, die die erforderlichen Persönlichkeits-, Fach-, Sozial- und
Methodenkompetenzen beschreiben.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Der IHK-Berufsbildungsausschuss
Beauftragte der Arbeitgeber
Mitglieder
Norbert Assen
Uwe Gehrmann
Rüdiger Iwanski
Carsten Kaulfuß
Stephan Menke
Bodo Struck
Stellvertretende Mitglieder
Karsten Bernecker
Andreas Buckert
Frank Heckmann
Klaus Thomas Kindler
Gudrun Kroll
Petra Möllmann
ISAP AG, Herne
Autohaus Wicke Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bochum
Einrichtungshaus Ostermann Gesellschaft mit beschränkter Haftung
& Co. Kommanditgesellschaft, Witten
Sparkasse Bochum, Bochum
TÜV NORD Bildung Opel GmbH, Bochum
Maschinenfabrik Köppern GmbH & Co. KG, Hattingen
RECTICEL SCHLAFKOMFORT GmbH, Bochum
BP Oil Marketing GmbH, Bochum
IKK classic, Bochum
Sparkasse Hattingen, Hattingen
„Elsässer Stube“ Kroll Restaurations GmbH, Herne
O & K Antriebstechnik GmbH, Hattingen
© privat
Norbert Assen
Beauftragte der Arbeitnehmer
Mitglieder
Matthias Borchert
Peter Neubauer
Udo Radloff
Heinz Wessendorf
Tim Wißen
Claudia Zinn
Stellvertretende Mitglieder
Walter Eilebrecht
Melanie Maier
Michael Müller
Marion Neuhaus-Wojak
Armin Thiemann
Marco Wahl
BP Oil Marketing GmbH, Bochum
ver.di Bezirk Bochum-Herne, Bochum
GEA Luftkühler GmbH, Bochum
Heitkamp BauHolding GmbH, Herne
IG Metall Bochum-Herne, Bochum
ver.di Bezirk Bochum-Herne, Bochum
Rentner
Deutscher Gewerkschaftsbund Region Ruhr-Mark, Bochum
Adam Opel AG, Werk Bochum, Bochum
Eiffage Rail GmbH, Bochum
Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik u. Eisengießerei GmbH, Bochum
Stadt Bochum
Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen
Mitglieder
Helmut Breitkopf-Inhoff
Thomas Glaß
Holger Hoffmann
Elke Vormfenne
Heinz Ziegler
N. N. (wird nachbenannt)
Stellvertretende Mitglieder
Thomas Brechtken
Wilfried Nientiedt,
Marianne Reen
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Werner Schiller
Bernhard Wiesche
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V
N
IHK aktuell
Wegweiser
Beruf
in den
94 Aussteller und etwa 11.000 Besucher:
Die Berufsbildungsmesse Mittleres Ruhrgebiet „Was geht?“ am 10. und
11. September 2014 im RuhrCongress
Bochum war wieder ein Erfolg. Veranstaltet wurde sie bereits zum siebten Mal
von der Stadt Bochum in Kooperation mit
der Bochumer Veranstaltungs-GmbH, den
Städten Herne, Witten und Hattingen, den
Arbeitgeberverbänden Ruhr/Westfalen,
der IHK Mittleres Ruhrgebiet, der Handwerkskammer Dortmund, der Kreishandwerkerschaft Ruhr, der Bundesagentur
für Arbeit, dem Jobcenter BO und der
Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet.
© WJ
Auch die Wirtschaftsjunioren Mittleres Ruhrgebiet
waren auf der Berufsbildungsmesse vertreten.
8
Im Mittelpunkt standen die Inhalte,
Zugangsvoraussetzungen und Weiterbildungsmöglichkeiten für etwa 130 Ausbildungsberufe des dualen Systems in
den Bereichen Dienstleistung, Industrie,
Handel, Handwerk und öffentlicher Dienst,
schulische Bildungsgänge an den Berufskollegs sowie Studienmöglichkeiten. Die
Messe bot Schülern aller Schulformen
ab der Jahrgangsstufe 8 Gelegenheit,
zielgerichtet Aussteller aufzusuchen und
Kontakte zu knüpfen. Von Personalverantwortlichen, Ausbildern und Auszubildenden der Unternehmen, Lehrern sowie
Vertretern der Hochschulen erhielten sie
Orientierung aus erster Hand. Sowohl Aussteller als auch Besucher betonten, dass
die Messe deutlich an Qualität gewonnen
habe – sowohl organisatorisch als auch
mit Blick auf das Angebot und die gute
Vorbereitung der Schüler.
Allein 850 Zehnt- und 340 Neuntklässler
hatten sich für eines der Vermittlungsgespräche angemeldet, die die Agentur für
Arbeit Bochum mit 50 Berufsberatern
in der benachbarten VIP-Lounge des
VfL Bochum 1848 durchführte. Auch das
für Schüler eingerichtete mobile Berufsinformationszentrum wurde gut besucht. Zahlreiche Aktionen ermöglichten
praktische Einblicke in die Berufswelt. So
führte das Bochumer Netzwerk „Innovationszentrum Schule-Technik“ (IST.Bochum)
im Rahmen der Gemeinschaftsoffensive
„Zukunft durch Innovation.NRW“ (zdi) in
Kooperation mit den Betrieben Eickhoff,
Eiffage Rail und den Stadtwerken Bochum
einen technischen Berufsworkshop durch.
Ein Parcours, an dem sich zwölf Aussteller
mit 20 Stationen beteiligten, machte für
1.600 Jugendliche Ausbildungspraxis in
verschiedenen Berufen erlebbar – vom
Altenpfleger bis zum Zahntechniker. Mehr
als 30 Arbeitgeber warben zudem dafür,
eine kombinierte Ausbildung im Betrieb
und an einer Hochschule zu absolvieren.
Die IHK Mittleres Ruhrgebiet informierte insbesondere über die verschiedenen
Berufe im dualen System in Industrie und
Handel, machte gezielt auf ausbildende
Betriebe aufmerksam und gab Tipps zur
Bewerbung. Ein besonderes Augenmerk
galt den noch freien Ausbildungsplätzen
für das laufende Jahr. Darüber hinaus
konnten den Jugendlichen bereits
263 Ausbildungsangebote aus 71 Betrieben für das Jahr 2015 genannt werden.
Etliche Schüler nutzten die Möglichkeit,
direkt mit Ausbildungsvermittlerin Alexandra Brnicanin einen individuellen Bera-
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
© Sparkasse Witten/Zvonko Brajkovic
Die IHK-Ausbildungsberaterinnen Sabine Nietzke-Schaffeld und Martina Elbin (v. r.) informierten Jugendliche über ausbildende Betriebe und freie Ausbildungsplätze.
tungstermin in der IHK zu vereinbaren.
Auch die von der Kammer gemeinsam mit
der Hochschule Bochum durchgeführten
Vorträge zum „dualen Studium“ wurden
stark nachgefragt: „Die Jugendlichen zeigten sich sehr interessiert, sodass es sogar
zu einem echten Dialog kam“, zog Thomas
Gdanietz, stellvertretender Leiter des
IHK-Geschäftsbereichs Berufliche Bildung,
positiv Bilanz. Nicht nur pflegen, sondern
ausbauen konnte die IHK auf der Messe
ihre guten Verbindungen zu allgemeinund berufsbildenden Schulen: So wurden
drei weitere Schulen für eine Zusammenarbeit beim Ausbildungsmatching gewonnen, bei dem Jugendliche passgenau mit
Betrieben zusammengebracht und vermittelt werden. Dazu werden unter anderem
Informationsveranstaltungen in den
Schulen durchgeführt und Sprechstunden
vor Ort vereinbart, um den Kontakt zu den
Schülern zu stärken und den Austausch
mit den Lehrern zu vereinfachen.
Unternehmen, die Interesse an einer
Teilnahme an der Berufsbildungsmesse am
9. und 10. September 2015 haben, können sich bei Susanne Adomeit-Kuhls im
Jugendamt der Stadt Bochum anmelden
(E-Mail: sadomeit-kuhls@bochum.de).
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IHK aktuell
Digitalisiert und vernetzt
Am 20. November ist es so weit: Die nordrhein-westfälische IKT-Branche kommt im
RuhrCongress Bochum zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen zusammen. Unter dem
Motto „Digital Industrial NRW / Smart
& Secure“ beleuchten Experten beim
„5. Tag der Informations- und Kommunikationswirtschaft Nordrhein-Westfalen“
die großen Sicherheitsrisiken, denen
Unternehmen in der zunehmend digitalisierten und vernetzten Welt ausgesetzt
sind, und diskutieren über die Rolle des
Menschen in der Industrie 4.0. Organisiert
wird die Veranstaltung, zu der wieder
etwa 400 Teilnehmer erwartet werden,
vom Clustermanagement IKT.NRW an der
Bergischen Universität Wuppertal. Eröffnet wird sie von NRW-Wirtschaftsminister
Garrelt Duin.
Im Nachmittagsprogramm präsentieren
Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft Lösungsansätze, zum Beispiel aus
den Bereichen Sicherheit für Industrie 4.0, Mobile Security und Arbeitswelten 4.0. Im Rahmen der Begleitausstellung
stellen IKT-Unternehmen, Netzwerke und
Verbände sowie Forschungseinrichtungen
ihre Innovationen oder Branchenangebote
vor. Im Forum „Internationalization of
ICT companies“ können sich die Teilnehmer mit internationalem Fachpublikum
austauschen und neue Partnerschaften
anbahnen.
Als Keynote-Speaker für das Vormittagsprogramm haben sich Prof. Dr. Henning
Kagermann (Präsident von acatech –
Deutsche Akademie der Technikwissenschaften), IG-Metall-Vorstandsmitglied
Dr. Constanze Kurz, Felix Lindner (Gründer
von Recurity Labs GmbH, Hacker und
Sicherheits-Experte) sowie Prof. Dr. Ingo
Wolff (Unternehmer und IKT.NRW-Clustermanager) angekündigt.
Exklusiver Abendempfang
Die IHK in den sozialen Netzwerken
www.facebook.com
/IHKMittleresRuhrgebiet
www.xing.to
/IHKMittleresRuhrgebiet
10
Detaillierte Informationen sowie eine
Möglichkeit zur kostenlosen Anmeldung
finden sich auf www.iuk-tag-nrw.de im
Internet.
Dass die Veranstaltung in Bochum
stattfindet, ist kein Zufall: Schließlich ist
die Ruhrmetropole eines der führenden
Zentren der IT-Sicherheit in Deutschland – das passende Umfeld für die nordrhein-westfälische IKT-Branche, um ihre
Leistungsfähigkeit und Innovationskraft
zu präsentieren, sich zu vernetzen und
Impulse für die weitere Zusammenarbeit
im Land zu setzen.
Die Strahlkraft der Veranstaltung reicht jedoch weit über NRW hinaus: Eine 40-köpfige internationale Wirtschaftsdelegation
von Vertretern der IKT-Branche aus Japan,
China, Indien, Südkorea, Taiwan, Kanada,
Russland, Polen, Frankreich, den BeNeLux-
Ländern und Österreich informiert sich auf
Einladung des Clusters IKT.NRW vor Ort
über den Standort Bochum, das Bochumer
Know-how und die einzigartige Mischung
aus Wissenschaft und Wirtschaft.
Für diese Fachleute gestaltet die Wirtschaftsförderung Bochum GmbH – unterstützt durch das Netzwerk nrw.units,
die G Data Software AG, die IHK Mittleres
Ruhrgebiet und weitere Partner – am
19. November 2014, dem Vorabend des
IuK-Tages, ein exklusives Rahmenprogramm mit einem Abendempfang im
Kunstmuseum Bochum mit 40 Vertretern
Bochumer Unternehmen.
Die Gäste erwartet ab 19 Uhr eine
Podiumsrunde mit Unternehmens- und
Hochschulvertretern, die gemeinsam mit
dem neuen Geschäftsführer der Bochumer
Wirtschaftsförderung Holding GmbH, Ralf
Meyer, über Chancen und Risiken Bochums als Wirtschaftsstandort und
europäischer Hotspot der IT-Sicherheit
diskutieren werden. Beim anschließenden
Dinner besteht die Möglichkeit, neue Kontakte mit den Teilnehmern der internationalen Wirtschaftsdelegation zu knüpfen.
Die komplette Abendveranstaltung findet
in englischer Sprache statt.
Um sich einen der wenigen Plätze für
den Empfang zu sichern, ist eine Anmeldung bei der Wirtschaftsförderung
Bochum GmbH bis zum 5. November 2014
erforderlich. Reservierungen nimmt Christian Zelsen, E-Mail: czelsen@bochum.de,
Tel. (02 34) 9 10-39 61 entgegen.
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IHK aktuell
Nicht überrollen lassen
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Referenten und Veranstalter des BranchenForums LogistikMarketing: (v. l.) Katja Wittke (HERZIG), Stefan Grave (IHK), Dr. Christoph Kösters (VVWL), Werner Geilenkirchen
(HERZIG /LogistikCluster NRW), Prof. Dr. Kerstin Seeger (EU|FH), Heinz Hintzen (VTL Stückgutkooperation und Part Load Alliance), Marcus Hover (VVWL), Peter Abelmann
(LogistikCluster NRW) und Kerstin Groß (IHK)
Den termin- und qualitätsgetriebenen
Speditionen und Logistikdienstleistern
lässt der operative Alltag oftmals zu
wenig Raum für eine sauber geplante und
umgesetzte unternehmerische Weiterentwicklung. Dabei gilt gerade in diesem
wettbewerbsstarken Segment, dass eine
klare Markt-, Wettbewerbs- und Vermarktungsstrategie langfristig den Unternehmenserfolg sichert. Wer darüber verfügt,
ist innovativer, operativ flexibler und bei
der Suche nach Kunden und Mitarbeitern
deutlich erfolgreicher. Und spart Kosten.
Unter der Überschrift „Strategie. Jetzt
den Erfolg von morgen sichern!“ zeigten Branchenexperten und Praktiker
beim 4. BranchenForum LogistikMarketing.NRW am 4. August Lösungswege
für den Mittelstand auf. Auf Einladung
des Clusters Logistik.NRW in Kooperation
mit dem Verband Verkehrswirtschaft und
Logistik Nordrhein-Westfalen e.V. (VVWL)
und der Kölner Agentur für Logistikmarke12
ting HERZIG trafen sich rund 50 Teilnehmer in der IHK Mittleres Ruhrgebiet.
Prof. Dr. Kerstin Seeger, Professorin für
strategisches Management an der Europäischen Fachhochschule (EU|FH), stellte die
Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten
Studie vor: Mehr als die Hälfte der befragten Mittelständler rechnen danach mit
einer Ergebnisverbesserung von über
20 Prozent durch eine strategische Unternehmensausrichtung. In der Strategiearbeit werden verschiedene Instrumente
(wie SWOT-Analysen, Portfolioanalysen
oder Marktanalysen) verwendet. Bei
kleineren Unternehmen wird häufig die
Unternehmensanalyse genutzt, für die
ein von Professor Seeger vorgestellter
Performance-Check zur Unterstützung
herangezogen werden kann.
Katja Wittke (HERZIG) referierte zu strategischer Kommunikation. Diese funktioniere wie ein Navigationsgerät: „Standort
bestimmen, Route festlegen, Richtung
überprüfen. Wer sich an diesen Dreiklang
hält, kann den Unternehmenserfolg deutlich steigern.“
Marcus Hover, stellvertretender VVWLGeschäftsführer, fasste alle Rahmenbedingungen zusammen, die aktuell oder zukünftig großen Einfluss auf Unternehmen
der Transport- und Logistikbranche haben.
Von der Einführung der Maut auf allen
Straßen und für Fahrzeugklassen ab
7,5 Tonnen über marode Infrastruktur bis
hin zum Fahrpersonal- und Fachkräftemangel (bis zum Jahr 2025 scheiden etwa
250.000 Lkw-Fahrer aus Altersgründen
aus) – die Themen würden komplexer
und deutlich mehr. Die Unternehmen
müssten strategisch vorgehen, um nicht
im Alltagsgeschäft und von unvorhergesehenen Krisen (wie etwa Embargos,
Energiekostenanstieg oder Vulkanausbrüchen) „überrollt“ zu werden. In Bezug auf
Brückensperrungen und weite Umwege
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
empfahl Hover: „Setzen Sie eine Gleitklausel in Ihre Dienstleistungsverträge. Bei den
Dieselkosten ist das inzwischen auf der
Verladerseite akzeptiert.“ Verträge sollten
berücksichtigen, dass eben nicht mehr
die Sicherheit bestehe, die vorhandenen
Strecken frei wählen zu können.
Eine strategische Entscheidung sei es
auch, so Stefan Grave, stellvertretender
Geschäftsbereichsleiter der IHK Mittleres
Ruhrgebiet, sich rechtzeitig mit dem Ge-
danken einer Nachfolgeregelung auseinanderzusetzen und gegebenenfalls dabei
auch externe Unterstützung in Anspruch
zu nehmen. Zwar hätten es Transport- und
Logistikunternehmen bei der Nachfolgeregelung mit den gleichen Problemen zu
tun wie andere Unternehmen, allerdings
müssten sie noch mit besonderen Handicaps kämpfen: mit dem schlechten Image
der Branche und den geringen Margen,
die die kleinsten in der gesamten Wertschöpfungskette sind.
Spediteur Heinz Hintzen, Gründungsmitglied der VTL Stückgutkooperation sowie
Initiator und Geschäftsführer der Part
Load Alliance, nannte acht Regeln für eine
erfolgreiche Umsetzung von Geschäftsideen. Dazu gehöre auch, einem Projekt
durch einen Geschäftsplan Struktur zu geben, es also strategisch zu verankern. Doch
Hintzen fand auch aufmunternde Worte:
„Nur Mut und machen! Das ist neben der
strategischen Planung das Allerwichtigste,
um erfolgreich zu sein.“
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IHK aktuell
Bochum trifft Venedig
© Dagmar von Fürstenberg
Im Weitmarer Schlosspark ...
In den Räumen der IHK Mittleres Ruhrgebiet am Ostring 30–32 in Bochum sind
bis zum 5. Januar 2015 ganz besondere
Paarungen zu sehen: Die Künstlerin Dagmar von Fürstenberg zeigt Gegenüberstellungen der Städte Bochum und Venedig.
In der Darstellung von Architektur und
deren Details, meist in Verbindung mit
Wasserspiegelungen, entsteht durch die
Kombination von Ruhrgebiets-Charme
und venezianischem Flair ein faszinierender Spannungsbogen.
Die gebürtige Arnsbergerin, die auf dem
Dahlhoff in Ense-Oberense lebt und arbei14
© Dagmar von Fürstenberg
... und in der Lagunenstadt
tet, wurde unter anderem von Professor
Eberhard Schlotter in klassischer Malerei
ausgebildet. Seit 1988 ist sie als freischaffende Malerin tätig.
Die Idee zu ihrem Ausstellungskonzept
beschreibt sie selbst so: „Frisch von einer
Malreise aus Venedig zurück, besuchte ich
meine Bochumer Künstlerfreundin Uta
Hoffmann, mit der ich regelmäßig in ihrem Atelier an der Hattinger Straße male.
Mittags dann ein Gang durch den naheliegenden Weitmarer Schlosspark. Was für
ein zauberhafter Anblick! Meine geliebten
Spiegelungen, die alten Mauern einer
Schlossruine, alles war da und lud dazu
ein, gemalt zu werden. Die Parallele zu Venedig lag vor mir. Die Idee war geboren. Es
folgten viele Exkursionen durch Bochum,
und ich lernte aus malerischer Sicht eine
Stadt kennen, die mich faszinierte. Eine
Stadt mit Geschichte, wunderbaren Parks,
alten Bauwerken, teils mit Modernem
kombiniert ...“
Die Ausstellung ist zu den offiziellen Öffnungszeiten der IHK montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 17 Uhr sowie freitags
von 8 Uhr bis 15 Uhr geöffnet.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Umdenken zwingend erforderlich
Kulturelle Hintergrundkenntnisse und
Führungsstrategien, die notwendig sind,
um eine Niederlassung in China erfolgreich
führen zu können, vermittelte ein IntensivWorkshop, den die IHK gemeinsam mit der
auf Cross-Cultural-Management spezialisierten Beratungsfirma Sina Lingua am
3. September durchführte.
Yi Song, Trainerin für interkulturelle Kommunikationskompetenz, leitete die heute
im Reich der Mitte gültigen Kulturstandards aus drei Quellen her: Grundlegend
ist die daoistische Religion, aus der die
Forderung nach Ausgleich und Kompromiss
folgt. Das tradierte konfuzianische vertikale Entscheidungssystem bringt es wiederum mit sich, dass Chinesen Anweisungen
„von oben“ widerspruchslos ausführen. Das
unter Mao Tse-tung eingeführte Dan-WeiSystem betont stark die Vereinheitlichung
und Gleichförmigkeit aller Individuen.
Intensiver Small-Talk
Diese Grundlagen bestimmen Verhaltensorientierungen, die auch im modernen
China nach wie vor von großer Bedeutung sind. So ist der respektvolle Umgang
im gesellschaftlichen Miteinander vom
Konzept der Gesichtswahrung geprägt,
während der Begriff Guang Xi das komplexe Geflecht gegenseitiger Verpflichtungen
und Verbindlichkeiten beschreibt. Für Ausländer ist es von großer Bedeutung, diese
beiden Konzepte sicher und zuverlässig in
das eigene Verhalten zu integrieren.
Das Guang-Xi-Prinzip geht einher mit
einer starken Wahrnehmung des „Drinnen
oder Draussen“ (Nei/Wai): Kooperation und
Unterstützung gibt es nur für Menschen,
die im weitesten Sinne zur eigenen Gruppe
dazugehören. Entsprechend besteht eine
Erstkommunikation unter Chinesen aus
einem intensiven Small-Talk, bei dem
Gemeinsamkeiten, etwa der Herkunft, der
Firmenzugehörigkeit, des Schulbesuchs
und dergleichen gesucht werden.
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Yi Song leitete den Intensiv-Workshop zur erfolgreichen Mitarbeiterführung in China.
Chinesen signalisieren bei einem ersten
Kennenlernen sehr direkt ihren Status, den
sie aus dem Besuch einer bedeutenden
Universität, der Bekanntschaft mit wichtigen Persönlichkeiten und der Zugehörigkeit zu ausgezeichneten Gruppen ableiten.
Diese Hinweise sind für den chinesischen
Gesprächspartner wichtig, um herauszufinden, wie man einander nützlich sein
kann. Diese Nützlichkeit wird ganz pragmatisch gesehen und ist mit Freundschaft
nicht zu verwechseln.
In Deutschland ist es üblich, dass der
Teamleiter nach der fachlichen Einschätzung der Teammitglieder fragt und diese
in die Arbeitsplanung einbezieht. In China
ist es hingegen ausgeschlossen, dass ein
Teammitglied den Vorgesetzten öffentlich kritisiert oder alternative Vorschläge
macht. Ein Feedback zu seinen Plänen und
Vorstellungen kann er allenfalls im VierAugen-Gespräch erwarten. Meetings dienen in der Regel lediglich zur Verkündung
von Entscheidungen. Diese wurden in
einer Vielzahl informeller Gespräche abgestimmt. In einem Meeting Entscheidungen
zu suchen, gilt als schlechte Vorbereitung
und Zeitverschwendung.
Da die Arbeitsmarktsituation in China es
derzeit gut ausgebildeten Mitarbeitern
problemlos möglich macht, den Arbeitsplatz zu wechseln, und Loyalität (speziell
zu einem ausländischen Unternehmen)
nicht sehr stark ausgeprägt ist, gilt es,
Mitarbeiter durch eine Kombination
verschiedener Anreize dauerhaft an das
Unternehmen zu binden. Neben einer
leistungsorientierten und attraktiven Bezahlung sind gute Sozialleistungen, aber
auch „gesichtsgebende“ Status-Symbole
wichtig. Neben monetären Anreizen sind
das Image und der Status des Unternehmens innerhalb der Branche von besonderer Bedeutung. Erwartet wird eine positive
und harmonische Arbeitsatmosphäre, die
auch gemeinsame Freizeitaktivitäten und
Qualifizierungsangebote einschließt.
15
IHK aktuell
Notfallmanagement für Unternehmer
Eine schwere Verletzung, eine langwierige
Krankheit, eine daraus resultierende Handlungsunfähigkeit oder sogar der Tod – niemand setzt sich gerne mit diesem Thema
auseinander. Wenn solch ein Ernstfall aber
eintritt, dann sollten gerade Unternehmer
darauf vorbereitet sein, denn ansonsten können erhebliche wirtschaftliche
Schwierigkeiten bis hin zur Abwicklung
des Unternehmens die Folge sein, deren
Konsequenzen dann auch auf den privaten
Bereich des Unternehmers und damit auf
die Familie ausstrahlen können. Umso erstaunlicher ist es, dass nur rund die Hälfte
aller Unternehmen durch ein entsprechendes Notfallmanagement auf eine derartige
Situation vorbereitet ist.
Wie wichtig ein Notfallmanagement ist,
das veranschaulichten die Referenten
Wilhelm-Berthold Schmuch (geschäftsführender Gesellschafter der zeptrum
GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
in Bochum) und Michael Vogelsang
(Vorstand der Volksbank Sprockhövel eG.,
Niederlassung Hattingen) im Rahmen des
174. IHK-Forums Mittelstand anhand von
konkreten Beispielen aus der Praxis.
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Leisteten „Erste Hilfe“: (v. r.) die Referenten Wilhelm-Berthold Schmuch, Michael Vogelsang und Stefan Grave
(stellvertretender IHK-Geschäftsbereichsleiter).
Ein Schwerpunkt der Notfallplanung
sollte in jedem Fall auch die frühzeitige
Auseinandersetzung mit der Regelung der
Unternehmensnachfolge sein. Statistisch
gesehen wird sich immerhin jedes siebte
Unternehmen mit einer sogenannten
ungeplanten Unternehmensnachfolge
auseinandersetzen müssen. Dann sollten
wesentliche Dinge geklärt sein, damit
es nicht zu bösen Überraschungen, zum
Beispiel mit Blick auf das Erbrecht, kommt.
Die Empfehlung der Experten: Unternehmer sollten einen „Notfallkoffer“ packen.
Anleitungen, Vorlagen und rote Fäden
dafür bieten IHKs, Kreditinstitute oder
Versicherungen. Ein solches IHK-NotfallHandbuch sowie die Präsentation zum
174. IHK-Forum Mittelstand finden sich
im Internet unter:
www.bochum.ihk.de/notfall-handbuch
Duale Ausbildung im Blick
Die Unternehmerdelegation aus der
chinesischen Hafenstadt Ningbo, die am
27. August die IHK Mittleres Ruhrgebiet
besuchte, vertrat Firmen aus dem Bereich
Maschinenbau, Küchengeräte, Medizintechnik und Elektromechanik. Ihr Interesse
galt der Wirtschaftsstruktur der Region,
den Möglichkeiten einer Ansiedlung und
der Kooperation mit hiesigen Unternehmen. Ganz besonders stand das deutsche
duale Ausbildungssystem im Fokus der
Aufmerksamkeit.
Delegationsleiter Xunxiang Zhu trug sich in das Gästebuch ein. Neben ihm am Tisch: Dr. Hans-Peter Merz, Leiter International der IHK.
Ningbo ist eine Hochschul- und Industriestadt mit 5,7 Millionen Einwohnern.
Sie liegt am Südufer der Hangzhou-Bucht
und ist mit der Metropole Shanghai durch
16
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
eine über 30 Kilometer lange Brücke
verbunden.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Investitionen möglich machen
Einblicke in die Politik und deren komplexe Strukturen ermöglichte der Landtagsabgeordnete und verkehrspolitische
Sprecher der FDP, Christof Rasche, als Gast
beim diesjährigen WJ-Polit-Talk, zu dem
die Wirtschaftsjunioren Mittleres Ruhrgebiet am 4. September 2014 in das Foyer
der BOGESTRA in Bochum eingeladen
hatten.
Im Mittelpunkt des Abends stand die
Infrastruktur, die für Nordrhein-Westfalen
als bevölkerungsreichstes Bundesland und
wichtiger Industriestandort von existenzieller Bedeutung ist. Die Wirtschaftsjunioren informierten sich über die aktuelle
Politik in Land und Bund sowie über die
Probleme in Bezug auf zukünftig notwendige Investitionen.
In NRW gibt es mehr Staus als in jedem
anderen Bundesland: Nordrhein-Westfalen
hat einen Anteil von 30 Prozent am Gesamtstauaufkommen in Deutschland. Und
auch andere Verkehrswege bedürfen des
dringenden Ausbaus: Experten sehen in
ihren Prognosen eine erhebliche Steigerung des Verkehrsaufkommens nicht nur
für die Straße, sondern auch für Schiene
und Wasserwege.
Insbesondere unter den Wirtschaftsjunioren herrschte Übereinstimmung, dass alle
Anstrengungen unternommen werden
müssen, um Investitionen in NRW parteiübergreifend möglich zu machen. Investitionsstau und fehlende Planungsverfahren führten zu Beeinträchtigungen für
zukünftige Generationen. Die Wirtschaft
©Lichtblick/Olaf Ziegler
Christof Rasche war Gast beim WJ-Polit-Talk.
benötige eine gute Infrastruktur, nur so
lasse sich der Strukturwandel erfolgreich
gestalten.
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17
IHK aktuell
Folge 24
Was kennzeichnet Ihr Unternehmen?
Was kennzeichnet Ihr Unternehmen?
· Restaurant mit Cross-over-Frischeküche und stilvollem, denkmalgeschütztem
Fachwerk-Ambiente; Partyservice für Privat- und Großveranstaltungen.
· Über 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
· Stetig wachsender mittelständischer Betrieb, der auch ausbildet.
Die Volksbank Sprockhövel eG feiert mit ihren sechs Standorten in Sprockhövel, Hattingen, Witten-Herbede, Bochum-Linden und Velbert-Langenberg dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Sie gehört damit zu den jüngsten, aber sicher
auch zu den aktivsten Genossenschaftsbanken in NRW. Mit 12.000 Mitgliedern
ist sie die größte Personenvereinigung im EN-Kreis. Als Volksbank sind wir ein
klassischer, regionaler Finanzdienstleister. Wir sind ein gut eingespieltes, mittelständisches, 110-köpfiges Team für unsere Kunden.
Diana Strätling
Warum haben Sie für die Vollversammlung kandidiert?
Geschäftsführende Gesellschafterin
Strätlingshof GmbH
Wahlbezirk Bochum
© privat
Wahlgruppe VI (Hotel- und Gaststättengewerbe)
Warum haben Sie für die Vollversammlung kandidiert?
Ich wurde vor über zehn Jahren gefragt, ob ich kandidieren möchte. Das weckte
meine Neugier und gab mir die Chance, an wirtschaftlichen Themen in Bochum
teilzuhaben und den Wirtschaftsstandort Bochum aktiv mitzugestalten.
In welchen Bereichen engagieren Sie sich besonders?
· Im Leitungsgremium von „Bochum kulinarisch“, insbesondere zur Belebung der
Bochumer Innenstadt.
· Zukünftig möchte ich mich noch mehr im Bereich Ausbildung engagieren.
Bereits 2004, kurz nach meinem Tätigkeitsbeginn, habe ich einen ersten Antrittsbesuch bei der IHK in Bochum vereinbart. Aus diesem ersten Kontakt wurde eine stetig wachsende und immer intensivere Zusammenarbeit. So ist es nur
konsequent, dass ich mich nach diesen zehn Jahren auch gern der Aufgabe im
höchsten Gremium der IHK mit Erfahrung zur Verfügung stelle und dort auch
aktiv mitarbeite.
In welchen Bereichen engagieren Sie sich besonders?
Seit vielen Jahren bin ich Mitglied in Ausschüssen. Darüber hinaus gebe ich
Fachwissen und Erfahrungen „rund um den Mittelstand und Familienunternehmen jeder Größe“ in Form verschiedenster Vorträge zum Beispiel in der IHK
weiter. Die Vorträge und Diskussionen sollen dem Unternehmer selbst immer
Mehrwerte bieten: „Siegerstrategien erfolgreicher Mittelständler“, „Risikomanagement“, „Finanzkommunikation“ usw.
Michael Vogelsang
Was sollte Ihrer Ansicht nach eine IHK leisten?
Wofür sollte sie stehen?
1. Die Ansiedlung von Unternehmen in Bochum unterstützen.
2. Mit dafür Sorge tragen, dass bestehende Unternehmen in Bochum bleiben.
3. In Zukunft den Bereich des Ausbildungsangebots noch mehr fördern und erweitern. Ausbildung im Bereich der Gastronomie ist hochgradig notleidend.
Vorstandsmitglied
Volksbank Sprockhövel eG Niederlassung Hattingen
Wahlbezirk Hattingen/Witten
Wahlgruppe IV (Kreditgewerbe, Finanzdienstleistungen)
© Volksbank Sprockhövel
Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
· Lebensweg: Abitur am Gymnasium am Ostring, Grafik-Design-Studium mit Diplom-Abschluss 1998, seit 1996 geschäftsführende Allein-Gesellschafterin der
Strätlingshof GmbH.
· Interessen: Essen und Events rund ums Kulinarische.
· Privat: unser Berner Sennenhund Calle, Sport/auch Hundesport, malen, Freud
und Leid in Bezug auf den VfL Bochum.
· Schwächen: zu ungeduldig.
· Stärken: Ausdauer.
Was sollte Ihrer Ansicht nach eine IHK leisten?
Wofür sollte sie stehen?
Die IHK Mittleres Ruhrgebiet hat sich in den letzten Jahren neu ausgerichtet und
gut aufgestellt. Sie war es vorher und ist es jetzt noch mehr: kundenorientiert
und guter Wegweiser im „Dschungel“ der zunehmenden und belastenden Bürokratie für Mittelständler. Und das machen die sehr engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richtig gut. Interessenvertretung ist offensichtlich selbstverständlich.
Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Gelernt in Großbanken, viel gesehen in Deutschland – aber erst richtig angekommen in der Volksbank und im Mittelstand im mittleren Ruhrgebiet mit meiner Familie. Hier macht es Freude. Es ist der schönste Beruf. Früher habe ich
gern Fußball gespielt. Heute laufe ich und übe mich in Kampfsport zum Fithalten. Mit meiner Frau gehe ich gern in das richtig gute Bochumer Schauspielhaus.
18
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Netzangriffe: Risiken verringern
INDUSTRIEBAU
Schon bei
der Planung
die Details
im Blick?
Antworten erhalten
www.buehrer-wehling.de
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Referent Lutz Mönig (M.) mit dem Arbeitskreis-Vorsitzenden Henrik Theben (r.) und IHK-Umwelt- und -Innovationsberater Lothar Pollak
Der Mensch bewegt sich geschäftlich wie
privat in einer Welt immer größerer Transparenz. Mit dem Zugewinn an Informationsmöglichkeiten wird aber auch er für
andere transparenter. Was das für Mitarbeiter und die Geschäftsführungen kleiner
und mittlerer Unternehmen bedeutet,
darüber informierten sich die Teilnehmer
des IHK-Arbeitskreises „Materialwirtschaft/
Einkauf“ am 8. September 2014 unter der
Überschrift „Spionageopfer Mittelstand?“.
Referent Lutz Mönig (Pohl Consulting
Team GmbH, Bad Arolsen) verwies darauf, dass allein die Deutsche Telekom von
800.000 täglichen Netzangriffen spreche.
Diese Zahl lasse erahnen, welches Ausmaß
das Problem inzwischen erreicht habe. Ziel
von Cyberangriffen sei es in 48 Prozent der
Fälle, sich Wettbewerbsvorteile zu ver-
schaffen. Zwar komme es in 33 Prozent der
Fälle zur Aufdeckung, dabei sei dann aber
eher der Zufall behilflich.
Da kleine und mittlere Unternehmen
deutlich am häufigsten von Wirtschaftsspionage betroffen seien, sollten diese ein systematisches Risikomanagement betreiben
und im Rahmen einer Bestandsaufnahme
alle elektronischen Hilfsmittel in den Blick
nehmen. „Undichte Stellen“ sollten durch
eine Schwachstellenanalyse ermittelt,
wichtige Daten klassifiziert und Mitarbeiter
entsprechend sensibilisiert werden. Auch
gelte es, Haftungsrisiken für den Fall des
Diebstahls kundenbezogener Daten zu minimieren. Dass erhebliche Risiken bestünden, zeigten bereits erste Erfahrungen mit
Schadenersatzprozessen in den USA.
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19
Aus der Region
© Luftbild Blossey
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Frohe Kunde
aus Berlin
Der „erlösende“ Brief aus Berlin
kam in den Sommerferien: Das
Bundesverkehrsministerium hat
nun doch noch in diesem Jahr
die erforderlichen Mittel für den
sechsstreifigen Ausbau der
A 43 zwischen der Anschlussstelle Recklinghausen/Herten und
dem Rhein-Herne-Kanal
bereitgestellt. Damit kann Straßen.NRW noch im Laufe dieses
Jahres mit den ersten Vorarbeiten für den Ausbau auf dem
7,1 Kilometer langen Streckenabschnitt beginnen. 166 Millionen Euro kostet diese Maßnahme, die – nach jetziger
Planung – gegen Ende des
Jahres 2014 beginnen und im
Jahre 2019 abgeschlossen werden
soll.
links: Die ersten Vorarbeiten für den
sechsstreifigen Ausbau der hoch
belasteten A 43 zwischen der Anschlussstelle Recklinghausen/Herten
und dem Rhein-Herne-Kanal können
noch in diesem Jahr beginnen.
D
er Ausbau der hoch belasteten A 43
zwischen Recklinghausen/Herten
und dem Autobahnkreuz Bochum/
Witten steht im „vordringlichen Bedarf“
des Bundesverkehrswegeplans. Für die gut
20 Kilometer lange Strecke sind vier Ausbauabschnitte geplant – begonnen werden soll im Norden in Recklinghausen. Bereits am 22. April 2013 hatte die für das
Planfeststellungsverfahren zuständige Bezirksregierung in Münster den Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt bis
zum Rhein-Herne-Kanal getroffen – da
der Bund jedoch keine Mittelfreigabe erteilte, lag die Maßnahme seitdem auf Eis.
Zum damaligen Zeitpunkt hatte es aus
dem Bundesverkehrsministerium geheißen, dass möglicherweise erst 2016 die
erforderlichen Ausbaumittel bereitgestellt
werden könnten. Daraufhin hatte sich
auch die IHK Mittleres Ruhrgebiet mit
einem dringenden Brief an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer gewandt,
spätestens 2014 eine Finanzierungsfreigabe zu erteilen. Denn: „Sehr geehrter Herr
Minister, wir sagen es mit einem Satz:
Wir stehen auf der A 43 permanent im
Stau!“, hieß es wörtlich im Schreiben vom
30. Juli 2013. Ein Satz, der in Berlin nicht
ungehört verhallt ist.
Für den zweiten Ausbauabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Herne und
Bochum-Riemke läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren – die Unterlagen
lagen Ende des Jahres 2013 öffentlich aus.
Dieser Streckenabschnitt der A 43 weist
eine Verkehrsbelastung von 88.400 Fahrzeugen innerhalb von 24 Stunden nördlich
des Autobahnkreuzes Herne auf. Wann
hier mit einem Planfeststellungsbeschluss
zu rechnen ist, liegt noch in den Sternen. Und noch ferner liegt der denkbare
Baubeginn.
„Ich werte die Bereitstellung der Mittel als
Zeichen, dass man in Berlin erkannt hat,
wie dringend die Notwendigkeiten des
Infrastrukturausbaus im Ruhrgebiet sind“,
kommentiert Rouven Beeck, für Verkehr
zuständiger Geschäftsbereichsleiter der
IHK Mittleres Ruhrgebiet, die Nachricht
aus Berlin. „Nach dem ersten ,DekadenProjekt‘, der A 40, kommt nun das zweite,
die A 43, endlich ins Rollen, um das Ruhrgebiet fit für die Zukunft zu machen – das
dritte sitzt mit der A 42 übrigens auch
schon in unseren gedanklichen Startlöchern. Für die A 43 kommt es aber sehr
darauf an, dass auch die weiteren Ausbauabschnitte nicht ins Stocken geraten. Da
werden wir den Bund nicht aus der Pflicht
lassen und gleich mehrere Augen darauf
werfen.“
© Lichtblick/Volker Wiciok
Rouven Beeck
21
Aus der Region
An der
Steuerschraube
Die Gemeinden haben mit ihrer Hebesatzpolitik bei der Gewerbe- und der
Grundsteuer einen großen Einfluss auf
die Standortattraktivität. Das gilt erst
recht seit den Verschlechterungen bei der
Gewerbesteuer, die durch die gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen von Kosten
der Unternehmen entstanden sind. Doch
die Kommunen hierzulande drehen weiter
an der Steuerschraube – das zeigt die
aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zu
den Realsteuer-Hebesätzen 2014 aller
Gemeinden ab 20.000 Einwohnern.
Bei der Gewerbesteuer fällt der Anstieg
in diesem Jahr mit einem Prozentpunkt
beim gewogenen Bundesdurchschnitt
(430 Prozent) insgesamt noch moderat
aus. Es gibt allerdings auch hier einige
Ausreißer nach oben. Nur wenige, insbesondere kleinere Gemeinden haben den
© Denis Junker – Fotolia.com
22
gedreht
Hebesatz für die Gewerbesteuer gesenkt.
Die Spreizung beim Gewerbesteuerhebesatz hat 2014 erneut zugenommen.
Spitzenreiter bei der Gewerbesteuer sind
Marl (NRW, 530 Prozent), Elsdorf (NRW,
520 Prozent) und Oberhausen (NRW,
520 Prozent). Am unteren Rand operieren
Monheim (NRW, 285 Prozent), Eschborn
(Hessen, 280 Prozent) und Bad Soden am
Taunus (Hessen, 280 Prozent). Bezogen
auf die Gemeindegrößen sind es vor allem
die Kommunen zwischen 20.000 und
50.000 Einwohnern, die ihren Gewerbesteuer-Hebesatz angehoben haben. Fast
79 Prozent der Erhöhungen fallen in diese
Größenklasse. Von den 76 Gemeinden mit
mehr als 100.000 Einwohnern haben hingegen nur fünf Gemeinden ihren Hebesatz
angehoben.
Bei der Grundsteuer B ist die Dynamik
ausgeprägter, denn der durchschnittliche
gewogene Hebesatz steigt um vier Prozentpunkte auf 502 Prozent an. Hier sind
auch die Ausschläge höher. Den größten
Anstieg im Landesdurchschnitt verzeichnet Hessen. In Sachsen-Anhalt ist der
Landesdurchschnitt hingegen gesunken.
Auch die Spreizung bei den Hebesätzen
der Grundsteuer B fällt deutlich stärker
aus als bei der Gewerbesteuer. Jahrelang lag Berlin mit 810 Prozent unangefochten an der Spitze. Nunmehr haben
sowohl Haltern am See (NRW) als auch
Selm (NRW) einen Hebesatz von 825 Prozent. Am unteren Ende liegt Ingelheim am
Rhein mit einem Hebesatz von 80 Prozent,
danach folgt Eschborn mit 140 Prozent.
Wie bei der Gewerbesteuer sind es vor
allem die Gemeinden zwischen 20.000 und
50.000 Einwohnern, die ihren Grundsteuer-B-Hebesatz angehoben haben. Auf sie
entfallen fast 85 Prozent der Erhöhungen.
Hebesatzspirale
nach oben
Fazit aus Sicht des DIHK und der IHKs:
Die Entwicklungen der Hebesätze für die
Gewerbesteuer und die Grundsteuer B
machen deutlich, wie sehr die Sanierung
der Kommunen auf die Steuerbelastung für die Unternehmen durchschlägt.
Offensichtlich sind nicht Einsparungen,
sondern Einnahmeerhöhungen das bevorzugte Instrument der (Kommunal-)Politik.
Besonders auffällig ist das in NordrheinWestfalen und Hessen, wo die zum Teil
massiven Hebesatzanhebungen unmittelbares Ergebnis kommunaler Haushaltssanierungsprogramme sind. Die Regeln des
kommunalen Finanzausgleichs und die
Beteiligung der kommunalen Familie an
den Entschuldungsprogrammen – wie zum
Beispiel in Nordrhein-Westfalen – setzen
eine Hebesatzspirale nach oben in Gang.
Ähnliche Entwicklungen sind auch in
Rheinland-Pfalz zu beobachten.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Die Situation im IHK-Bezirk
In Bochum und Herne liegt der Gewerbesteuerhebesatz derzeit bei 480 Prozent, in Witten und Hattingen bei 490 Prozent.
Alle vier Kommunen haben in ihren Haushaltssicherungskonzepten Realsteuer-Erhöhungen vorgesehen.
Der Rat der Stadt Witten hat auf seiner Sitzung am 22. September einen Haushaltssanierungsplan 2014 beschlossen, der eine Erhöhung der Gewerbesteuer im Jahr 2016 auf 520 Punkte und eine Erhöhung der Grundsteuer B auf 910 Punkte vorsieht. Damit wäre
Witten bei der Grundsteuer B bundesweit „spitze“.
“
In der Pressemitteilung der IHK Mittleres Ruhrgebiet vom 19. September 2014 heißt es dazu:
Die IHK Mittleres Ruhrgebiet stellt sich gegen Überlegungen in der Stadt Witten, die Gewerbesteuer und die Grundsteuer B in den nächsten Jahren drastisch
zu erhöhen. In einem Schreiben an Bürgermeisterin Sonja Leidemann vom 18. September drängt die IHK darauf, diese Vorschläge wieder zu verwerfen. Wörtlich heißt es in dem Brief: „Sie sind zum einen ungeeignet, die Haushaltsprobleme der Stadt Witten nachhaltig zu lösen, sie belasten zum anderen die Wittener
Wirtschaft sowie das Image des Wirtschafts- und Wohnstandortes Witten in unangemessener Weise.“
Im Vorfeld der Ratssitzung (...) erinnert die IHK nachdrücklich daran, dass die Stadt durch die seit 2010 beschlossenen beiden Gewerbesteuererhöhungen in keiner Weise ihre Haushaltsprobleme in den Griff bekommen habe. „Witten hat kein Einnahmen-, Witten hat vielmehr ein Ausgabenproblem“, bewertet Christoph
Burghaus, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Mittleres Ruhrgebiet, die Haushaltslage der Stadt.
Der wiederholte Dreh an der Gewerbesteuerschraube als auch die angekündigte deutliche Erhöhung der Grundsteuer B hat aus Sicht der IHK zwei negative
Folgen: Beide Steuererhöhungen greifen die Substanz der in Witten ansässigen Unternehmen an und wirken gleichzeitig abschreckend auf ansiedlungswillige
Firmen. Christoph Burghaus: „Witten hat heute schon eine Spitzenposition bei den Gewerbesteuerhebesätzen. Bei einer nochmaligen Erhöhung katapultiert
sich die Stadt in dieser Negativhitparade noch weiter nach oben. Mittelstandsfreundliche Politik sieht anders aus.“
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23
16.07.14 10:44
Aus der Region
Internationalisierung weiter fördern
Das Auslandsgeschäft hat für die
Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen eine
immer größere Bedeutung. Auch kleine
und mittlere Unternehmen suchen zunehmend die Internationalisierung. Dies zeigt
sich auch in der Resonanz auf den achten
IHK-Außenwirtschaftstag NRW, der am
11. September im Kölner Gürzenich stattfand. Mehr als 800 Teilnehmer besuchten
die größte Veranstaltung zum Thema Außenwirtschaft in NRW. In neun Workshops,
einer Podiumsdiskussion und vielen Einzelgesprächen wurden vielfältige Fragen zum
Auslandsgeschäft erörtert.
Der Vizepräsident von IHK NRW,
Dr. Benedikt Hüffer, warb zur Eröffnung
des Außenwirtschaftstages darum, die
Internationalisierung weiter zu fördern
und auszubauen. „In den vergangenen
30 Jahren stammten zwei Drittel des
Zuwachses beim Gesamtumsatz der
NRW-Industrie aus dem internationalen
Geschäft. Das sagt eigentlich alles über die
Interessenslage und die Erfolgsrezepte der
Unternehmen“, sagte Hüffer. Er sprach sich
zudem deutlich für den Abschluss des geplanten Freihandelsabkommens zwischen
der EU und den USA aus: „Die Erfahrungen
mit dem EU-Binnenmarkt zeigen, dass
gerade Deutschland von einem leichteren
Marktzugang im Ausland profitiert. Wie
in der EU vor 20 Jahren geht es heute bei
den USA kaum oder gar nicht um Zölle,
sondern vielmehr um Standards und Anerkennung von Zertifizierungen. Wir würden
eine große historische Chance vergeben,
wenn wir das nordatlantische Abkommen
nicht erfolgreich abschließen.“
Wulf-Christian Ehrich, Federführer Außenwirtschaft der Industrie- und Handelskammern in NRW, sieht im Beispiel
der Sanktionen gegen Russland eine
der brandaktuellen Fragestellungen, die
Kerngeschäft der IHKs in NRW seien. Viele
Unternehmer beschäftige derzeit die Frage,
ob sie noch Waren nach Russland exportieren dürfen – dies sei aber nur eines von
vielen Themen der IHK-Beratung: „In weit
mehr als 110.000 persönlichen Beratungen pro Jahr zeigen die IHKs in NRW,
dass sie für die Unternehmen der erste
Ansprechpartner beim Erfolg im Auslandsgeschäft sind. Neben der Unterstützung
beim Markteinstieg sowie im Zoll- und
Außenwirtschaftsrecht bieten wir mit
jährlich über 600 Veranstaltungen ein
breites Angebot, das sich an den konkreten
Bedürfnissen unserer Mitgliedsunterneh-
© IHK Köln
Mehr als 800 Teilnehmer besuchten den IHK-Außenwirtschaftstag NRW, der am 11. September im Kölner Gürzenich stattfand.
24
men ausrichtet. Gerade kleine und mittlere
Unternehmen greifen gerne auf unsere
Kompetenzen zurück“, sagte Ehrich.
NRW-Europaministerin Dr. Angelica
Schwall-Düren erklärte in Vertretung von
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin,
wie wichtig das internationale Geschäft
für die Unternehmen im Land inzwischen
sei: „Außenwirtschaft und Standortmarketing spielen für NRW als exportstärkstes
Bundesland eine herausragende Rolle. Von
der gesamten Wirtschaftsleistung unseres
Landes – im Jahr 2013 rund 600 Milliarden
Euro – wird fast ein Drittel exportiert, mit
steigender Tendenz. Immer stärker wird der
Außenhandel zum Treiber für Wachstum
und Beschäftigung“, sagte Schwall-Düren.
Die wachsende Bedeutung des internationalen Geschäfts auch für kleine und mittlere Unternehmen wird durch die Daten
des jüngsten Außenwirtschaftsreports von
IHK NRW untermauert. Demnach hat allein
der Maschinenbau in NRW im Jahr 2012
Waren im Wert von 28 Milliarden Euro exportiert. Nach einer Umfrage von IHK NRW
erwartet rund ein Drittel der Unternehmen
im Land in diesem Jahr steigende Exportumsätze.
© IHK Köln
Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren vertrat
Wirtschaftsminister Garrelt Duin.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Zwei Jahre verspätet
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Die Sperrung der Kosterstraße für Lkw über zwölf Tonnen kostet die Hattinger Wirtschaft Umwege, Zeit und bares Geld.
Die Hattinger Wirtschaft – insbesondere
auf der Henrichshütte, aber auch in den
Gewerbegebieten Beul I und II, Büchsenschütz sowie Ludwigstal I und II – wird
deutlich länger unter dem Umbau der
Kosterstraße (als bedeutende Verkehrsverbindung von Bochum nach Hattingen) zu
leiden haben als ursprünglich erwartet.
Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme prognostiziert der Landesbetrieb Straßen.NRW inzwischen für den
Herbst 2015 – und damit zwei Jahre
später als bei Baubeginn vorgesehen. Die
Sperrung der Straße für Lkw über zwölf
Tonnen kostet die Hattinger Wirtschaft
Umwege und Zeit – und damit bares Geld.
Die IHK Mittleres Ruhrgebiet hat sich
deshalb gemeinsam mit Hattingens Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch in einem
Schreiben direkt an den Chef der zuständigen Regionalniederlassung Bochum des
Landesbetriebes, Michael Gebert, gewandt
und unter anderem die Aufhebung der
generellen Sperrung für Lkw ab zwölf
Tonnen gefordert. In dem Brief heißt
es: „Die deutlich länger als ursprünglich
beabsichtigt laufenden Bauarbeiten an der
Kosterstraße, über die wir leider erst Anfang September – auf Nachfrage unsererseits – informiert wurden, beeinträchtigen
die wirtschaftliche Tätigkeit betroffener
Unternehmen in Hattingen erheblich.
(…) Die durch die Bauarbeiten auf der
Kosterstraße einhergehenden Beeinträchtigungen waren mit der Bauzeitenangabe
bis Ende 2013 kalkulierbar. Dies ist durch
die deutliche zeitliche Ausweitung der
Maßnahme jedoch nicht mehr der Fall –
und damit wird diese Einschränkung zu
einer Belastung. Die Stadt Hattingen und
die IHK Mittleres Ruhrgebiet bitten Sie
eindringlich, innerhalb der Bauabläufe
zu prüfen, ob die generelle Sperrung der
Kosterstraße für Fahrzeuge über 12 t nicht
aufgehoben und nur noch eine punktuelle
Sperrung vorgesehen werden könnte. Eine
Beschleunigung der gesamten Baumaßnahme bleibt natürlich aus unserer Sicht
oberstes Ziel. Wir bitten Sie darüber
hinaus, den Projektverlauf regelmäßig zu
prüfen und die betroffenen Unternehmen
darüber aktuell zu informieren.“
Der Landesbetrieb rechtfertigt die um
mindestens zwei Jahre spätere Fertig-
stellung in erster Linie mit dem harten
Herbst/Winter 2012/2013. So hätten Frost
und Schnee bis April 2013 dazu geführt,
dass die „Freimachung des Baugeländes“
für den zweiten Bauabschnitt von der
Brockhauser Straße bis zur Von-DückerStraße erst mit Verspätung durchgeführt
werden konnte – und man deshalb auch
heute noch am zweiten Bauabschnitt
arbeite. Außerdem habe sich der Bau von
Stützwänden (Gabionenwänden) schwieriger als erwartet dargestellt. Ebenso
seien umfangreiche und zeitaufwändige
Abstimmungen mit den Stadtwerken
Bochum nötig gewesen, die im Rad- und
Gehwegbereich neue Kabel verlegt hätten.
Konsequenz dieser Umstände: Der Bauabschnitt wird frühestens November 2014
fertig.
Den Auftrag für den dritten Bauabschnitt
hat Straßen.NRW am 23. Januar 2014
erteilt. In diesem dritten Bauabschnitt
werden vier aufwändige Ingenieurbauwerke errichtet, für die derzeit die Konstruktionspläne und die Baustatik aufgestellt
werden. Sobald alles geprüft sei, werde
gebaut.
25
Aus der Region
Fördermittel für Unternehmen
© EFRE NRW/Foto: Udo Geisler
Vor mehr als 500 Teilnehmern der Auftaktveranstaltung gab NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin den Startschuss für EFRE.NRW 2014–2020.
Am 4. September 2014 gab NordrheinWestfalens Wirtschaftsminister Garrelt
Duin den Startschuss für die neue Förderperiode 2014–2020 des Europäischen
Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Schwerpunkte des größten Programms zur
Förderung von Wirtschaft und Innovationen in NRW, das die Steigerung von
Wachstum und Beschäftigung zum Ziel
hat, sind die Unterstützung von Innovationen, die Gründungs- und Mittelstandsförderung, der Klimaschutz sowie die
soziale Vorbeugung und Armutsbekämpfung in Quartieren. Die Förderprojekte
werden in der Regel über Wettbewerbe
und Projektaufrufe ausgewählt.
Direkt an die Unternehmen richten sich
insbesondere die Aufrufe zu den sogenannten Leitmarktwettbewerben sowie
Wettbewerbe im Bereich Klimaschutz und
Energiewende. Von den insgesamt rund
1,2 Milliarden Euro EU-Fördermitteln, die
über EFRE zur Verfügung stehen, sol26
len 320 Millionen Euro im Rahmen der
Leitmarktwettbewerbe vergeben werden.
Über diese Leitmarktwettbewerbe können
innovative Vorhaben, insbesondere kleiner
und mittlerer Unternehmen, Zuschüsse
erhalten.
Die Leitmarktwettbewerbe der ersten
Runde zielen auf:
•Medien & Kreativwirtschaft
(Start: Oktober 2014)
•Energie- & Umweltwirtschaft
(Start: November 2014)
•Neue Werkstoffe (Start: Januar 2015)
•Gesundheit (Start: Februar 2015)
•Maschinen & Anlagenbau/
Produktionstechnik (Start: März 2015)
•Mobilität & Logistik (Start: April 2015)
•Life Sciences (Start: Mai 2015)
•Informations- & Kommunikationswirtschaft (Start: Juni 2015)
Eine zweite Runde an Leitmarktwettbewerben soll im Jahr 2016 beginnen. Darü-
ber hinaus wird es im Bereich Klimaschutz
weitere Wettbewerbe geben.
Die für die Durchführung der Leitmarktwettbewerbe (vom Einreichen der
Projektskizze bis zum Abschluss der
geförderten Vorhaben) zuständige LeitmarktAgentur.NRW im Forschungszentrum
Jülich wird nach der Veröffentlichung
des jeweiligen Aufrufs Informationsveranstaltungen durchführen, in denen die
Antragsunterlagen und das Abwicklungsprozedere nach der erfolgreichen Antragstellung erläutert werden. Durch die
Bündelung der Durchführung der Wettbewerbsverfahren bei der LeitmarktAgentur.NRW, die Einführung von Pauschalen
bei der Kostenabrechnung sowie die
Anwendung eines vereinfachten Vergaberechts soll es insbesondere für kleine und
mittlere Unternehmen deutlich leichter
werden, Förderanträge zu stellen sowie
geförderte Vorhaben abzuwickeln.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Wirtschaftliche Potenziale nutzen
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Gruppenbild am Fluss: Organisatoren und Referenten der Informationsveranstaltung zum RuhrtalRadweg
In den letzten Jahren hat der Fahrradtourismus als Freizeit- und Wirtschaftsfaktor
auch in der Metropole Ruhr enorm an
Bedeutung gewonnen. Ausschlaggebend
hierfür ist insbesondere der auf einer
Länge von 230 Kilometern zwischen
Winterberg und Duisburg verlaufende
RuhrtalRadweg, der seit seiner Eröffnung
im Jahre 2006 zu einem der beliebtesten
Reiseziele für Fahrradtouristen bundesweit
geworden ist.
Die Zahlen sprechen für sich: Jährlich
verzeichnen Partnerbetriebe am Wegesrand rund 150.000 Übernachtungen, dazu
kommen 1,1 Millionen Tagestouristen.
Der Bruttoumsatz liegt bei 26,9 Millionen Euro, manche Betriebe vermelden
deutliche Umsatzsteigerungen von bis zu
40 Prozent. Seit acht Jahren belebt der
RuhrtalRadweg spürbar den Tourismus im
Ruhrtal. Doch: Das Potenzial scheint noch
längst nicht ausgeschöpft.
So gilt es insbesondere für die Anrainer
(aus der Gastronomie, der Hotellerie, den
verbundenen Dienstleistungen und dem
Einzelhandel), stärker noch als bisher
von den Chancen zu profitieren, die der
Radweg mit sich bringt. Doch wie kann
das gelingen? Welche Schritte, welche
Maßnahmen sind erforderlich? Diese und
andere Fragen standen im Mittelpunkt der
Informationsveranstaltung „Die wirtschaftlichen Potenziale des RuhrtalRadwegs nutzen!“, zu der die IHK Mittleres
Ruhrgebiet und die Ruhr Tourismus GmbH
am 4. September Unternehmer in die
Birschel-Mühle nach Hattingen eingeladen hatten.
Für Egbert Neuhaus, Geschäftsführer der
M. Westermann & Co. GmbH, Arnsberg, ist
es wünschenswert, dass sich die Unternehmen entlang des RuhrtalRadwegs für die
Radtouristen öffnen, sich ihnen bewusst
präsentieren. Damit würde die Strecke
noch interessanter, der Radweg würde
noch facettenreicher – und damit könnten
noch mehr Touristen gelockt werden.
Vergleichbar die Argumentation von
Joachim Rottschy, geschäftsführender
Gesellschafter der Birschel-Mühle GmbH.
Als Gastronomiebetrieb sei es sinnvoll,
seine Angebote bewusst auch auf Radtouristen abzustimmen. Die Radtouristen
von heute seien zahlungskräftig – hätten
aber ihre Ansprüche. Selbstverständlich
müssten Radtouristen vernünftige Unterstellmöglichkeiten für ihre Räder finden – aber auch die Chance, nass gewordene Kleidung zu reinigen oder zu trocknen, sei ein wichtiges Angebot, Touristen
an den RuhrtalRadweg zu binden.
Weitere Tipps und Informationen finden sich auf www.ruhrtalradweg.de im
Internet.
27
Aus der Region
Im Dienst der Mobilität
© Foto Schaper
Feierten am Flughafen: Organisatoren und Referenten der Jubiläumsveranstaltung
Drei Mal hat der Verkehrsverband Westfalen e. V. in seiner Geschichte sein
Gebiet erweitert. Mit 30 wissenschaftlichen Studien, aber auch mit zahlreichen
Veranstaltungen, Expertenanhörungen
und Pressemitteilungen hat er sich Gehör
verschafft. Am 29. August feierte er mit
200 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kommunen und Verbänden sein 40-jähriges
Bestehen am Dortmunder Flughafen.
Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Rolf
Windmöller nutzte seine Begrüßung für
eine fachliche Analyse der einzelnen
Verkehrsträger aus westfälischer Sicht. Die
Finanzierungslücke bei den Gemeindestraßen sei deutlich größer als bei den Autobahnen. „Für Straßen wie auch für die
Schienenwege darf die Sinnhaftigkeit von
Investitionen sich nicht aus der Kassenlage
ergeben“, kritisierte Windmöller vor allem
die Bundespolitik. Die Pkw-Maut könne
nur ein Tropfen auf den heißen Stein darstellen. Für die Kanalhäfen von Hamm bis
Herne forderte der Verbandsvorsitzende
ein klares Bekenntnis des Landes.
Staatssekretär Michael von der Mühlen überbrachte die Glückwünsche des
NRW-Verkehrsministeriums. Er lobte den
28
Verkehrsverband Westfalen als Vordenker
und Sprachrohr seiner Region. Im Rahmen
einer umfangreichen Untersuchung zu
den Engpässen im Schienennetz und eines
gemeinsamen parlamentarischen Abends
in Berlin habe man gute Erfahrungen mit
der Zusammenarbeit gemacht und freue
sich, den konstruktiven Dialog auch in
Zukunft fortzusetzen.
Stefan Schreiber, langjähriger Geschäftsführer des Verkehrsverbandes und Moderator der Veranstaltung, blickte ebenfalls
nach vorn: „Ehrlichkeit und harte Arbeit
werden bei uns noch hoch geschätzt.
Darum werden auch weiterhin eigene
Konzepte und ein offener Dialog der
Treibstoff für die nächsten 40 Jahre sein.
Somit werden wir die Forderungen nach
Erhalt und Ausbau unserer Verkehrsinfrastruktur auch in Zukunft laut und deutlich
gegenüber Politik und Verwaltung zu
Gehör bringen.“
Das Westfälische Wirtschaftsarchiv (WWA)
aus Dortmund hat die bewegte Geschichte
des Verbandes wissenschaftlich aufgearbeitet und auf 80 Seiten in einer Festschrift zusammengetragen. Dazu seien, so
WWA-Direktor Dr. Karl-Peter Ellerbrock,
nicht nur die Akten gesichtet, sondern
auch persönliche Interviews geführt sowie
die Arbeit des Verbandes der Verkehrsentwicklung gegenüber gestellt worden. Alle
Interviewpartner hätten dem Verkehrsverband bescheinigt, durch seine konstruktiven Vorschläge regelmäßig Gehör in Politik und Verwaltung zu finden. Ellerbrocks
Fazit: „Das Erfolgsrezept des Verkehrsverbandes Westfalen hat erstaunlich einfache
Zutaten, die aber äußerst konsequent eingesetzt werden.“ Als Beispiel nannte er die
ausgewogene Meinungsbildung innerhalb
des Verbandes: „Die internen Strukturen
sind die Pflichtübung, um zwischen den
unterschiedlichen Interessen von Wirtschaft und Kommunen, Ballungsraum und
ländlichem Raum, Straße oder Schiene
einen Ausgleich zu finden. Darüber hinaus
ein schlagkräftiges Konzept aus den unterschiedlichen Ansichten zu entwickeln,
ist die Kür, die der Verkehrsverband seit
Jahren auf Champions-League-Niveau
beherrscht.“
Die Festschrift steht im Internet auf
www.verkehrsverband-westfalen.de
(Meldung vom 1. September 2014) zum
Download zur Verfügung.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Eine Lücke geschlossen
Auftakt für einen Modellversuch: Am
20. August ging am Klaus-SteilmannBerufskolleg in Bochum in Anwesenheit
von NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann die landesweit einzige Fachschule
für Wirtschaft mit dem Schwerpunkt
Gesundheitsökonomie/Gesundheitsmanagement an den Start. Das Berufskolleg
füllt damit eine Lücke im Bildungsangebot und will so der Nachfrage nach
hochqualifizierten Beschäftigten in der
in Bochum und ganz NRW wachsenden
Gesundheitswirtschaft begegnen. In dem
berufsbegleitenden Bildungsgang können
Studierende den Abschluss „Staatlich
geprüfter Betriebswirt für Gesundheitsökonomie und -management“ erreichen.
Damit qualifizieren sie sich für das mittlere Management.
Mögliche Arbeitgeber sind Einrichtungen
der Gesundheitsversorgung, Versicherungen und Sozialversicherungen, Einrichtungen des Sozialwesens, Sanitätshäuser und
Unternehmen, die pharmazeutische und
Medizinprodukte herstellen oder vertreiben, sowie Kassenärztliche Vereinigungen,
Ärztekammern und Wohlfahrtsverbände.
Das Studium richtet sich deshalb insbe-
© KSBKpicturepool
Schulministerin Sylvia Löhrmann (M.) kam zur Auftaktveranstaltung des neuen Bildungsgangs. Im Bild links
neben ihr: Schulleiterin Maria-Anna Reen.
sondere an Sozialversicherungsfachangestellte, Kaufleute im Gesundheitswesen,
Medizinische/Zahnmedizinische Fachangestellte, kaufmännische Angestellte, die
in Einrichtungen des Gesundheitswesens
arbeiten oder zu arbeiten beabsichtigen,
Angestellte von Pflegediensten oder -heimen, die einen Wechsel ins Management
planen, sowie an Wiedereinsteiger in das
Berufsleben.
NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann
verwies in ihrem Grußwort auf den Strukturwandel im Ruhrgebiet und neu entstehende Wirtschaftsfelder. Bildung und Aus-
bildung müssten diese sich verändernde
Berufswelt berücksichtigen. Mit der neuen
Fachschule trage das Berufskolleg „aktiv
dazu bei, dass sich vor Ort neue Wirtschaftszweige etablieren“. Schulleiterin
Maria-Anna Reen, die sich im Vorfeld der
Einrichtung des Bildungsgangs der Unterstützung der IHK versichert hatte, verwies
auf die große Nachfrage zum Start: Die
Fachschule begann direkt mit zwei Klassen
mit insgesamt 70 Studierenden. Sogar eine
Warteliste musste eingerichtet werden.
Für das Schuljahr 2015/2016 können sich
Interessierte bis zum 28. Februar 2015
bewerben.
Gewerbebau mit
System: wirtschaftlich,
schnell und nachhaltig
konzipieren bauen betreuen. www.goldbeck.de
GOLDBECK West GmbH, Niederlassung Ruhr
44801 Bochum, Lise-Meitner-Allee 2
Tel. 02 34 / 3 24 18-0, ruhr@goldbeck.de
Aus der Region
Individuelle Strategie entwickeln
Betriebe aus Bochum, die für sich eine
Mobilitätsstrategie entwickeln wollen,
können dabei Unterstützung erhalten: Sie
haben die Möglichkeit, sich für das vom
Bundesumweltministerium aus Mitteln der
Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Projekt Mobil.Pro.Fit.® anzumelden.
Bochum bildet zusammen mit Bottrop,
Essen, Gelsenkirchen und Herten die
Modellregion Ruhrgebiet des Projekts, eine
von zehn Modellregionen bundesweit.
Die teilnehmenden Unternehmen werden ein Jahr lang gecoacht. Das Angebotspaket umfasst vier Workshops, drei
individuelle Beratungstermine, zahlreiche
weitere Informationen und eine anerkannte Zertifizierung zum betrieblichen
Mobilitätsmanagement. Die Arbeitswege
der Mitarbeiter werden ebenso untersucht
wie der Fuhrpark und die betriebliche
Mobilität bei Dienstreisen.
Ziel ist es, speziell auf die Bedürfnisse des
einzelnen Betriebes angepasste Maßnahmen zu entwickeln, um Mobilität nachhaltig effizient und klimafreundlich zu
gestalten. Für die Stadt und die Region
ergeben sich dadurch ökologische Vorteile,
und die Unternehmen profitieren im
Hinblick auf die Kostenersparnis sowie auf
die Mitarbeiterbindung, -motivation und
-gesundheit.
Nähere Informationen finden sich auf
www.mobilprofit.de im Internet.
Die Auftaktveranstaltung findet am
11. November 2014 in Essen statt.
Ansprechpartnerin
bei der IHK Mittleres Ruhrgebiet ist
© Lichtblick/Volker Wiciok
Kerstin Groß
Tel. (02 34) 91 13-2 20
E-Mail: grossk@bochum.ihk.de
Doppelt Gewinn bringend
Ökologie und Ökonomie – geht das
zusammen? Die weitaus meisten Unternehmen, die bereits in vielen Städten am
Projekt ÖKOPROFIT teilgenommen haben,
haben die Erfahrung gemacht: Ja, das
geht – sehr gut sogar. Nun möchte die
Wirtschaftsförderung Bochum GmbH auch
den Bochumer Unternehmen die Möglichkeit geben, Geld zu sparen und gleichzeitig etwas für den Umweltschutz zu tun.
Noch in diesem Jahr soll ÖKOPROFIT in
Bochum starten.
Nach der Auftaktveranstaltung treffen
sich alle teilnehmenden Unternehmen in
acht Workshops. Dort werden Themen wie
Arbeitsabläufe, Einsparung von Energie
und Wasser, Abfallvermeidung, Umgang
mit Gefahrstoffen, Umweltrecht, aber
auch Motivation der eigenen Mitarbeiter
behandelt.
Zusätzlich gibt es für jeden Betrieb vier
bis fünf Beratungen „vor Ort“: Gemeinsam
mit Beratern der B.A.U.M. Consult GmbH/
Hamm wird erkundet, wo sich „Schwachstellen“ befinden – wo also etwa mehr
Energie verbraucht wird, als es eigentlich
nötig wäre. Häufig haben Unternehmen
die Daten über Energie- und Wasserverbrauch, Abfallmengen etc. greifbar – aber
mitunter gibt es auch „Wissenslücken“, die
durch die Arbeit mit ÖKOPROFIT gefüllt
werden. Aus dieser Verbindung zwischen
Theorie und Praxis ergeben sich für jeden
Betrieb Hinweise, an welchen Stellen im
Unternehmen mit möglichst geringem
Aufwand Verbesserungen zu erreichen
sind. Am Ende steht die Auszeichnung
als „ÖKOPROFIT-Betrieb“ – und schon
manches Unternehmen hat ÖKOPROFIT als
Start für weitere Zertifizierungen genutzt.
Das Projekt ist für Unternehmen jeder
Größe und Branche geeignet. Wer
Interesse daran hat, daran teilzunehmen,
oder sich unverbindlich darüber informieren möchte, kann sich an Dr. Maria
Renners von der Wirtschaftsförderung
Bochum GmbH, Tel. (02 34) 9 10-24 32
oder an Gudrun Engelhardt von B.A.U.M.
Consult, Tel.: (0 23 81) 3 07 21-1 81,
wenden.
Eintritt frei
Bei einer regionalen Spezialmesse für
Prozessleitsysteme, Mess-, Regel- und
Steuerungstechnik präsentieren am
5. November 2014 von 8 bis 16 Uhr im
RuhrCongress Bochum circa 160 Fachfirmen Geräte und Systeme, Engineering30
und Serviceleistungen sowie neue Trends
im Bereich der Automatisierung. Die
MEORGA MSR-Spezialmesse Rhein-Ruhr
wendet sich an Fachleute und Entscheidungsträger, die in ihren Unternehmen
für die Optimierung der Geschäfts- und
Produktionsprozesse entlang der gesamten
Wertschöpfungskette verantwortlich sind.
Der Eintritt zur Messe und die Teilnahme
an den Workshops sind für die Besucher
kostenlos.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Im Tandem erfolgreich
Seit fünfzehn Jahren gibt es das vom
Land NRW geförderte Mentoring-Programm KIM – Kompetenz im Management, das sich an karriereorientierte
junge Frauen aus privatwirtschaftlichen
Unternehmen richtet. Die Abschlussveranstaltung des 17. Jahrgangs, die
zum ersten Mal bei der IHK Mittleres
Ruhrgebiet in Bochum stattfand, wurde
von Martina Hoffmann-Badache, Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit,
Emanzipation, Pflege und Alter des
Landes NRW (MGEPA), eröffnet.
Sie machte deutlich, wie wichtig das Programm KIM ist, um gut qualifizierte junge
Frauen dabei zu unterstützen, ihren Karriereweg erfolgreich zu gehen: Ein Jahr lang
werden die Mentees von Mentorinnen
aus anderen Unternehmen begleitet. So
kann der Führungskräftenachwuchs vom
Erfahrungsvorsprung der „gestandenen“
Führungsfrauen profitieren. Organisiert
wird KIM unter dem Dach des Zentrums
Frau in Beruf und Technik (ZFBT).
ZFBT-Leiterin Petra Kersting bedankte sich
vor den etwa 80 Gästen der Abschlussveranstaltung bei IHK-Geschäftsbereichsleiter
Stefan Postert für die Einladung und hob
die schon seit einigen Jahren gute Kooperation zwischen dem ZFBT und der Kammer bei mehreren gemeinsamen Projekten
hervor. Über O-Töne wurden die Ergebnisse der Zusammenarbeit der Tandems im
vergangenen Mentoringjahr verdeutlicht.
Sabine Dietrich, Vorstand der BP Europa SE, gab in ihrem Gastvortrag Einblicke
in ihre Vita und den jungen Frauen einige
Faustregeln für ihre weitere Karriere mit
auf den Weg.
Gemeinsam mit Dietrich überreichte
Hoffmann-Badache den Mentorinnen zum
Abschluss des Jahres ein Zertifikat des
MGEPA und als Dankeschön für ihr ehrenamtliches Engagement ein kleines Präsent.
Auch die Mentees erhielten ein Zertifikat
und ein Präsent mit symbolischem Wert:
einen Karabinerhaken für den Klettersport, der sie stets daran erinnern soll, wie
wichtig das Netzwerken für die berufliche
Weiterentwicklung ist.
Nähere Informationen zum MentoringProgramm finden sich im Internet auf:
www.kim.nrw.de
© Christine Sommerfeldt
Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache (M., in roter Hemdbluse) mit den karriereorientierten jungen Frauen, die 2013/2014 als Mentees am Programm KIM teilgenommen haben.
Wirtschaft trifft Wissenschaft
Bereits zum siebten Mal schreibt
das Netzwerk ZENIT e. V. seinen mit
10.000 Euro dotierten Innovationspreis
aus. Gesucht werden Projekte, die sowohl
wissenschaftliche Exzellenz als auch wirtschaftlichen Erfolg unter Beweis stellen.
Gefragt sind Kooperationen zwischen
mindestens einem Unternehmen mit bis
zu 500 Mitarbeitern und einer Hochschule
beziehungsweise Forschungseinrichtung.
Die von diesen gemeinsam entwickelten
innovativen Produkte oder Dienstleistungen sollten bereits erfolgreich am Markt
etabliert sein oder eine hohe Marktrelevanz versprechen. Mindestens ein Projektpartner muss seinen Sitz in NRW haben.
Bewerbungsschluss ist der 28. November 2014.
Das Netzwerk ZENIT e. V. ist – neben
dem Land und einem Bankenkonsortium – Gesellschafter des Zentrums für
Innovation und Technik (ZENIT GmbH) und
vergibt diesen Preis, um der innovativen
mittelständischen Wirtschaft in NRW eine
besondere Möglichkeit der Selbstdarstellung zu geben. Alle Preisträger erhalten
PR-Unterstützung und – sofern sie noch
nicht Mitglied im Netzwerk ZENIT e. V.
sind – eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft. Weitere Informationen finden sich
unter www.netzwerk.zenit.de im Internet.
31
Aus der Region
Ein erster Schritt
© Appelhans
Auf dem Programm der „EZW Entrepreneurship Konferenz“ standen auch mehrere Workshops.
Gründungsinteressierte und Investoren
zusammenbringen wollte die Konferenz,
zu der das im März dieses Jahres ins
Leben gerufene Entrepreneurship Zentrum Witten (EZW) der Universität Witten/
Herdecke am 11. September eingeladen
hatte. Das Ziel wurde erreicht: Mehr als
200 Gründer und Gründungsinteressierte,
Unternehmer, Investoren, Manager und
Hochschulvertreter kamen zusammen, um
über Gründungsbedingungen, -konzepte und -hindernisse zu diskutieren. Auf
der Tagung berichteten unter anderem
erfolgreiche Gründer aus dem Ruhrgebiet
über ihre ersten Ideenskizzen, die daraus
erfolgten Gründungen, ihre Finanzierungskonzepte und Erfahrungen.
32
„Ich bin überrascht, wie viele junge
Menschen hier voller Begeisterung und
mit vollem Einsatz eigene Ideen verfolgen“, sagte Peter Pohlmann. Der POCODomäne-Gründer entschloss sich vor Ort
spontan, in ein vorgestelltes Start-up zu
investieren, „bevor es jemand anderes tut“.
Auch Uni-Vizepräsident Prof. Dr. Rudolf
Wimmer staunte: „Mit so viel Resonanz
aus so vielen verschiedenen und relevanten Zielgruppen hatten wir nicht gerechnet.“
Die Konferenz sei ein erster Schritt gewesen, „um im Ruhrgebiet ein tragfähiges
Netzwerk sowie die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, um innovations-
orientierte Unternehmensgründungen
aus dem Kontext der Hochschulen zu
erleichtern und ihre Anzahl und Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen“, erläuterte
EZW-Geschäftsführer Dr. Thilo Pukall. Dies
könne das Zentrum allerdings nicht alleine
bewerkstelligen. „Unsere langfristige Vision ist es deshalb, zusammen mit unseren
Partnern im Ruhrgebiet ein nachhaltiges Start-up-Eco-System zu schaffen.
Wir verstehen uns als Teil eines großen
Netzwerks aus Hochschulen der Region,
einer regional konzentrierten Vielzahl
von Start-ups, großen und mittelgroßen
Unternehmen, Investoren sowie Inkubatoren.“ Unterstützt wird das Vorhaben auch
von der IHK Mittleres Ruhrgebiet.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Den Kopf frei fürs Wesentliche
Mehr EU-Projekte in die Region holen
und damit mehr für die wirtschaftliche
Entwicklung des Standorts tun: Das ist
das Ziel des Bochumer Verbunds „Project Management Network for Innovation“ (PMNI). Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das gemeinsame Vorhaben der
Ruhr-Universität Bochum (RUB) als Konsortialführerin, der Hochschule Bochum
und der Hochschule für Gesundheit (hsg)
bis Ende 2016 mit rund 350.000 Euro.
Die Bedeutung von EU-Fördergeldern
steigt: Machten sie zum Beispiel im
Jahr 2011 mit knapp 2,7 Millionen Euro
noch weniger als drei Prozent des Drittmittelaufkommens der RUB aus, so waren
es 2012 bereits über zehn Millionen Euro
(8,5 Prozent). Die Europäische Union
fördert vorwiegend anwendungsbezogene
Forschungsprojekte. Für deren Erfolg ist
ein effizientes Projektmanagement für die
anfallenden admvinistrativen Aufgaben
eine entscheidende Voraussetzung. Mit
der IHK Mittleres Ruhrgebiet als Partnerin
wollen die drei Hochschulen die Strukturen für ein solches Projektmanagement
aufbauen.
Die Mittel aus dem Landeswettbewerb
fließen beim Bochumer Verbund vor allem
in Personalkosten für zwei Mitarbeiter.
„Der Verbund soll dann weiter wachsen“,
sagt Dr. Gunter Friedrich, Leiter der Abteilung Forschung und wissenschaftlicher
Nachwuchs in der RUB-Verwaltung. Ziel
ist es, sowohl die Akquise neuer Projekte
zu unterstützen als auch bei bereits bewilligten Projekten zu helfen. „Im Idealfall
können sich die Wissenschaftler auf ihre
Forschung konzentrieren, und das PMNI
sorgt für die administrative Unterstützung“, so Friedrich.
Originell und praxisnah
Der Facharbeiten-Wettbewerb Wirtschaft – Schule des Schuljahres 2013/14
ist entschieden: In fünf Kategorien kürte
die Jury aus insgesamt 19 Bewerbern die
Sieger, die am 17. September in der MariaSibylla-Merian-Schule in Wattenscheid
ihre Urkunden und Bildungsgutscheine
erhielten. Ihre Arbeiten erfüllten die
Kriterien „Originalität“ und „Praxisnähe zur
Arbeitswelt“ am besten.
Träger des 2002 ins Leben gerufenen
Facharbeiten-Wettbewerbs sind die Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen, die Stadtwerke Bochum, die Bochumer Eisenhütte
Heintzmann GmbH & Co. KG, die Agentur
© AGV Ruhr/Westfalen
Ausgezeichnet: (v. l.) Svenja Kächele, Theresa Hagemann, Florian Soßna, Vanessa Schmidt, Alessa Lappe, Anna
Wintermantel und Danielle Siemen
Steuerung B, das Gisela Vogel Institut für
berufliche Bildung sowie das Innovati-
onszentrum Schule-Technik in Bochum.
Koordinator ist die Hochschule Bochum.
Die Gewinner sind:
Name
Schule
Kategorie
Theresa Hagemann
Neues Gymnasium Bochum
Biologie
Svenja Kächele
Neues Gymnasium Bochum
Medien & Marketing
Daniel Dobsza
Otto-Hahn-Gymnasium Herne
Energie
Florian Soßna
Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium, Marl
Klassik
lessa Lappe, Dorothee Micheln,
A
Vanessa Schmidt, Danielle Siemen,
Alexandra Spaeth und
Anna Wintermantel
Gymnasium St. Michael, Paderborn
Industrie
33
Unternehmen im Blickpunkt
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Norbert Wenzel (r.) und Björn Dierks sind auf der Suche nach neuen Räumen für die Werkstatt.
Stecker rein und
los geht’s
Es wird langsam eng in der Wittener Werkstatt. Der acht Meter
lange Koffer für die Bühnenvorhänge für die Ruhrtriennale ragte vom Eingang bis zur Treppe
ins Büro. Der etwa 15 Kubikmeter große Behälter für ein Modell
des Dieselaggregats der Fregatte
Braunschweig passte soeben noch
durch die Tür. Und die beiden
großen Kisten für Bühnenequipment, die gerade zur Auslieferung
bereit stehen, belegen den letzten
freien Zentimeter. Norbert Wenzel
sucht dringend neue Räume.
34
G
ünstig sollen sie sein. Und ebenerdig. Denn die Produkte, die aus
der Arthur-Imhausen-Straße 25 in
die Welt rollen, sind keine Leichtgewichte. Kreuzschichtverleimtes Multiplexholz.
Schwerer als Aluminium, aber preiswerter und vor allem stabil. Zum Teil gepolstert, wobei eine CNC-gesteuerte Maschine
per Wasserstrahl die Formen für das Transportgut aus dem Schaum geschnitten hat.
„Einmal ist ein Case am Flughafen aus einem Flieger gefallen. Dem Inhalt ist überhaupt nichts passiert. Und an der Kiste
mussten wir nur Winzigkeiten ausbessern“,
erzählt Wenzel.
Da klingt Stolz auf seine Ware mit. „Crafted with pride“ prangt denn auch auf den
Transportbehältern für Bühne, Medien,
Industrie, Handwerk und Hobby, die der
55-Jährige unter der Marke „NoWe-Cases“
herstellt und vertreibt. Für Stangenware
wie Behälter mit 19-Zoll-Industrienorm
oder Gitarrenkoffer „brauche ich gar nicht
den Stift rauszuholen und zu rechnen“,
sagt der Unternehmer mit Blick auf die
Mitbewerber. Muss er auch nicht, denn
seine Spezialität ist die Maßanfertigung:
„In den Bühnen an der Rheinschiene stehen die Harfen überall in meinen Cases.“
Für „Germany’s next Topmodel“ orderte
die TV-Produktionsfirma zehn fahrbare
Schminkspiegelcases mit abnehmbaren
Türen, austauschbaren Leuchtmitteln und
110-Volt-Wandler (für Produktionen in
den USA). Die Rechner und Barcodescanner für die Zugangskontrolle zur Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen und
die Namensschilder für die Delegierten
reisen in 15 NoWe-Cases rund um den
Globus. Die empfindlichen Exponate für
die Ausstellung „Das Turiner Grabtuch“
wurden ebenfalls in Fabrikaten aus der
Nr. 8/2014
November 2014
Mittleres Ruhrgebiet
BiC-Journal
Vier Städte. Ein Plus. Für Bochum, Herne, Witten und Hattingen.
Neues zur Weiterbildung aus dem BildungsCentrum der IHK Mittleres Ruhrgebiet
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Förderprogramm Bildungsscheck NRW
läuft Mitte 2015 aus. Jetzt wird es höchste Zeit, diese Förderung in die berufliche
Karriere zu investieren. Beschäftigte sowie
kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigte erhalten dafür
einen Zuschuss zu den Weiterbildungskosten. Dieser beträgt 50 Prozent bis maximal
2.000 Euro pro Bildungsscheck und kann
jährlich beantragt werden. Ausführliche
Informationen erhalten Sie unter www.
bildungsscheck.nrw.de im Internet. Die Förderung können Sie unter anderem für die in
diesem BiC-Journal aufgeführten Weiterbildungen nutzen.
Ihr BiC-Team
Wirksames Führungshandeln
Als gezieltes Verhaltenstraining bietet
dieses Seminar Führungskräften die Möglichkeit, das persönliche Verhalten im Führungshandeln und in Prozessen der Zusammenarbeit auf den Prüfstand zu stellen. Die
ungewöhnliche und damit auch ungewohnte Methodik offenbart die individuellen
kooperativen Fähigkeiten. Das Training gibt
den Teilnehmern Zeit zur Reflexion sowie
zur Entwicklung und Erprobung neuer Verhaltensweisen.
10. + 11. November 2014
MO + DI 8:30 – 16:00, 410,- €
www.ihk-bic.de/14B-FU-533T
persönliche Wirkung. Darüber hinaus erproben sie effiziente Argumentationstechniken
mit denen sie auch schwierige Situationen
bewältigen können. Ziel dieses Seminars ist
es, den eigenen Sprachstil zu optimieren
und dabei ganz authentisch zu bleiben.
11., 18. + 25. November 2014
DI 8:30 – 16:00, 610,- €
www.ihk-bic.de/14B-KM-530T
Von Kopf bis Fuß ´ne Marke –
Corporate Identity
Viele Unternehmen und Organisationen haben zwar die Zeichen der Zeit erkannt und
versuchen durch Werbung und Marketing
ihre Position im Markt zu festigen oder auszubauen, allerdings begehen sie dabei häufig grundlegende Fehler. Im besten Fall wird
dadurch nur Geld für Marketing verschwendet, im schlechtesten Fall ruiniert sich das
Unternehmen dadurch seinen Ruf und sein
Image. Die Teilnehmer des Seminares erfahren, wie effektiv, erfolgreich und kostengünstig eine schlüssige Kommunikation für
ein Unternehmen sein kann. Sie lernen ein
Coporate Design zu entwickeln und dieses
in einem Design Manual festzuhalten, um
so die Basis für eine gelebte Coporate Identity im Unternehmen zu legen.
19. November 2014
MI 8:30 – 16:00, 210,- €
www.ihk-bic.de/14B-MK-358T
Betriebswirt/in (IHK) 2015/2016 –
Informationsveranstaltung
Betriebswirte erfüllen zielorientiert und
eigenverantwortlich Aufgaben in betriebswirtschaftlichen Unternehmensbereichen
und wirken aktiv bei der Definition und Realisierung der Unternehmensziele mit. Die
Teilnehmer erarbeiten sich neue und vertiefte Kenntnisse in den Bereichen strategische Planung, Marketing, Finanzwirtschaft
und Bilanzierung. Eine 90-minütige Veranstaltung informiert über diese Fortbildung.
Interessenten lernen die Inhalte, Dozenten
und zukünftige Mitstreiter kennen und erhalten Antworten auf ihre Fragen aus erster
Hand.
20. November 2014
DO 18:00 - 19:30
www.ihk-bic.de/14B-BW-30I
Kompetenz muss ausgestrahlt werden, um
zu wirken. In diesem dreitägigen Intensivseminar arbeiten die Teilnehmer in vielen
praktischen Übungen mit professionellem
Trainer-Feedback an ihrer rhetorischen
Kompetenz. Sie gestalten ihre Redebeiträge strukturiert und formulieren prägnant.
Durch zusätzliches Training der Körpersprache gewinnen die Teilnehmer Sicherheit
und Souveränität und verstärken damit ihre
Mit Schwung an’s Ziel! Mit der IHK-Weiterbildung und der Förderung durch den NRW-Bildungsscheck
nimmt Ihre Karriere Fahrt auf.
IHK Ⅲ Die Weiterbildung | www.ihk-bic.de
Foto: stillkost – Fotolia.com
Rhetorik intensiv – Strategien
erfolgreicher Gesprächsführung
Telefonakquise mit Verkaufserfolg
In diesem Seminar trainieren die Teilnehmer
wirkungsvolle Methoden, um am Telefon zu
überzeugen, Termine zu vereinbaren, Kontakte aufzubauen und zu pflegen sowie
Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Sie gewinnen Zeit und Sicherheit, Kunden am Telefon motiviert zu akquirieren. Die
Seminarteilnehmer erwerben eine positive
Einstellung zur Telefonakquise, so dass dieses Arbeitsinstrument den Weg zu erfolgreichen Verkaufsabschlüssen ebnen kann.
20. + 21. November 2014
DO + FR 8:30 – 16:00, 410,- €
www.ihk-bic.de/14B-MK-338T
Der erfolgreiche Einkäufer –
Auswahl der richtigen
Beschaffungsstrategie
Ein gut geführter Einkauf hat deutlichen
Einfluss auf den direkten Unternehmensgewinn. Er hat sich in den letzten Jahren
von der rein operativen Beschaffung zu
einem strategisch ausgerichteten Einkauf
entwickelt. Teilnehmer mit Basiswissen im
Einkauf erarbeiten in diesem Seminar Beschaffungsstrategien zur effektiven Kostenreduzierung.
27. November 2014
DO 8:30 – 16:00, 210,- €
www.ihk-bic.de/14B-MK-392T
Karriere? Kann ich! Bewerbungstraining für Auszubildende
Die Ausbildung ist fast geschafft. Die Karriere kann beginnen. Für alle, die diese nicht
in ihrem Ausbildungsbetrieb beginnen (wollen), ist es wichtig, sich eine gute Strategie
zu überlegen. Das Seminar bringt den Auszubildenden Klarheit über ihre Fähigkeiten
und darüber, wo sie diese einsetzen können
und wollen. Sie erhalten Tipps für perfekte und individuelle Bewerbungsunterlagen
und bereiten sich auf das Vorstellungsgespräch sowie den überzeugenden Auftritt
vor. So entwickeln sie die optimale persönliche Bewerbungsstrategie.
28. November + 5. Dezember 2014
FR 8:30 – 16:00, 320,- €
www.ihk-bic.de/14B-AA-69T
Umsatzsteuer für Exporteure
Bei der umsatzsteuerlichen Beurteilung
grenzüberschreitender Warenlieferungen
und Dienstleistungen bestehen selbst bei
Experten häufig Unsicherheiten. Die aktuelle Rechtsentwicklung sowie die Erweite-
rung des EU-Binnenmarktes werfen weitere Fragen auf. Anhand von Problemen aus
der Praxis erarbeiten die Teilnehmer Lösungen, um grenzüberschreitende Sachverhalte
besser bearbeiten zu können.
3. November 2014
MO 8:30 – 16:00, 210,- €
www.ihk-bic.de/14B-EU-297T
Social-Media-Manager/in (IHK) –
Blended-Learning
Viele Unternehmensauftritte bei Facebook,
Xing, Twitter und Co. wirken verwaist und
führen nicht zum gewünschten Erfolg.
Meist fehlen konkret formulierte Ziele
und passende Strategien. Dieser Zertifikatslehrgang vermittelt sämtliche Grundlagen, die für eine erfolgreiche Darstellung des Unternehmens im Web benötigt
werden. Die Teilnehmer machen sich zunächst mit den jeweiligen Vorzügen der
verschiedenen Plattformen vertraut. Sie
lernen die Anforderungen des Datenschutzes und die Tücken des Online-Rechts
kennen. Zudem trainieren sie Schreibtechniken und arbeiten mit verschiedenen Monitoring-Tools. Jeder Teilnehmer entwickelt
ein individuelles Kommunikationskonzept.
Die Dokumentation und Präsentation dieser Projektarbeit sind Grundlage für das
Zertifikat.
4. November 2014 – 24. Januar 2015
DI 17:30 – 20:45 + 1 x SA 8:30 – 15:30
(24.01.2015), 1.290,- €
www.ihk-bic.de/14B-SM-10BZ
Online-Marketing-Manager/in
(IHK) – Blended-Learning
Der Zertifikatslehrgang richtet sich an
alle Fach- und Führungskräfte, die sich
beruflich mit Online-Marketing beschäftigen. Das betrifft im Besonderen SocialMedia-Manager, die auch in diesem Bereich
Verantwortung tragen. Online-Marketing
umfasst alle Felder im Web-Business, die
nicht unter „Public Relations“ fallen. Die
Schwerpunkte liegen daher im Vertrieb
- also in der Planung, Steuerung, Selektion und strategischen Anwendung von Instrumenten aus dem Web, die konkrete,
ökonomische Ziele verfolgen. Der Lehrgang
endet mit einem schriftlichen Test und einem Zertifikat.
6. November 2014 – 17. Januar 2015
DO 17:30 – 20:45 + 1 x SA 8:30 –
15:30 (24.01.2015), 1.290,- €
www.ihk-bic.de/14B-SM-20BZ
Professionelle Projekt-Assistenz –
Mit Know-how und Können Ziele
erkennen und Projekte realisieren
Die Projektarbeit in Unternehmen nimmt zu.
Techniken des Projektmanagements werden
daher immer öfter auch von Mitarbeitern in
Sekretariat und Assistenz verlangt. In diesem Seminar lernen die Teilnehmer, Ziele
zu erkennen, eindeutig zu formulieren und
Arbeitsprozesse zu dokumentieren. Sie können anschließend durch gute Teamkompetenz zum Erfolg eines Projektes beitragen
und die erlernten Techniken auch für die
Planung von Events und Veranstaltungen
einsetzen.
6. November 2014
DO 8:30 – 16:00, 210,- €
www.ihk-bic.de/14B-SE-603T
Praxiswissen Betriebswirtschaft
(IHK)
Betriebswirtschaftliches Grundwissen wird
heute nahezu in allen Unternehmensbereichen erwartet. Selbstständiges Arbeiten
und eine ökonomische Übersicht sind bei
Problemlösungen gefragt. In komprimierter
Form lernen die Teilnehmer die betriebswirtschaftlichen Grundlagen und Zusammenhänge sowie die Bereiche Rechnungswesen, Controlling, Beschaffung, Finanzen,
Marketing- und Personalmanagement kennen. So können sie künftig kaufmännische
Entscheidungen unter ökonomischen Gesichtspunkten beurteilen und treffen.
6. November – 12. Dezember 2014
5 x DO + 6 x FR 8:30 – 16:00, 1.390,- €
www.ihk-bic.de/14B-BW-100Z
Wir bauen doch keine Panzer –
Fallstricke in der Exportkontrolle
erkennen und vermeiden
Das Seminar vermittelt den Teilnehmern
Grundkenntnisse im Bereich Exportkontrolle. Sie bekommen das Handwerkszeug,
um die Lieferabwicklung so zu organisieren,
dass sie Verstöße gegen exportkontrollrechtliche Regelungen vermeiden können.
Neben den außenwirtschaftsrechtlichen
Themen wird insbesondere eine Checkliste
und ein Prozess vorgestellt, die dabei helfen, die zu beachtenden Punkte systematisch abzuarbeiten. Die Teilnehmer werden
anhand von Praxisbeispielen durch die verschiedenen Prüfungspunkte geführt.
7. November 2014
FR 8:30 – 16:00, 210,- €
www.ihk-bic.de/14B-EU-422T
IHK Die Weiterbildung | www.ihk-bic.de
Ausbilder
Vorbereitungslehrgang auf
17.11.14 - 29.11.14
die AEVO-Prüfung – kompakt Mo - Sa 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-AA-22P
Vorbereitungslehrgang auf
die AEVO-Prüfung
25.11.14 - 30.01.15
Di, Do + Fr 17:00 - 20:15
www.ihk-bic.de/14B-AA-11P
675,- €
575,- €
Außenwirtschaft & EU
Umsatzsteuer für Exporteure 03.11.14
– topaktuell!
Mo 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-EU-297T
Wir bauen doch keine
Panzer – Fallstricke in der
Exportkontrolle erkennen
und vermeiden
07.11.14
Fr 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-EU-422T
Exporttechnik III - Praktische 12.11.14
Übungen in der Erstellung
Mi 8:30 - 16:00
kompletter Versandwww.ihk-bic.de/14B-EU-403T
und Zollpapiere
05.11.14
Mi 14:30 - 17:00
www.ihk-bic.de/14B-AA-91T
Die praktische
Abschlussprüfung – Gut
vorbereitet für Präsentation
und Fachgespräch
29.11.14
Sa 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-AA-64T
160,- €
210,- €
Betriebswirtschaft
210,- €
Praxiswissen
Betriebswirtschaft
(IHK) - Zertifikatslehrgang
Kaufmännisches Denken,
(Mit-) Reden, Handeln für
Nicht-Kaufleute
06.11. - 12.12.14
5 x Do + 6 x Fr 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-BW-100Z 1.390,- €
Betriebswirt/in (IHK)
2014/2016
Kooperationslehrgang mit
der IHK zu Dortmund
17.11.14 - 08.06.16
Mo + Mi 17:30 - 20:45;
Sa 8:00 - 13:00
www.ihk-bic.de/14B-BW-30P 3.350,- €
Betriebswirt/in (IHK)
2015/2016 –
Informationsveranstaltung
20.11.14
Do 18:00 - 19:30
www.ihk-bic.de/14B-BW-30I
210,- €
Auszubildende
Berufseignungstest - B.E.T.
Nähere Informationen und ein
Anmeldeformular finden Sie unter
den angegebenen Internet-Adressen.
Melden Sie sich am besten noch
heute an! www.ihk-bic.de
0,- €
0,- €
EDV & IT
Verkaufstraining für
Auszubildende: Auf den
Kunden eingehen – mit
Begeisterung verkaufen
14.11.14
Fr 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-AA-71T
160,- €
IHK-Prüfungsvorbereitung:
WiSo für gewerblichtechnische Berufe
15. - 22.11.14
Sa 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-AA-42L
110,- €
Selbstbewusstsein im
beruflichen Alltag –
Intensivtraining für
Auszubildende
20.11.14
Di 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-AA-65BT
160,- €
Lebendig und wirkungsvoll
reden - Rhetorik
für Auszubildende
21.11.14
Fr 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-AA-62T
160,- €
IHK-Prüfungsvorbereitung:
Industriekaufleute –
Geschäftsprozesse sowie
kaufmännische Steuerung
und Kontrolle
24.11.14 - 21.04.15
Mo + Di 17:45 - 20:00
www.ihk-bic.de/14B-AA-54AL
220,- €
IHK-Prüfungsvorbereitung:
Industriekaufleute –
Geschäftsprozesse sowie
kaufmännische Steuerung
und Kontrolle
26.11.14 - 23.04.15
Mi + Do 17:45 - 20:00
www.ihk-bic.de/14B-AA-54BL
Karriere, kann ich –
Bewerbungstraining
für Auszubildende
28.11. + 05.12.14
Fr 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-AA-69T
220,- €
320,- €
SAP®-Grundkurs inkl.
SAP®-Foundation-LevelAnwenderzertifikat
03. - 14.11.14
Mo - Fr 8:00 - 15:00
www.ihk-bic.de/14B-EGS-15Z 1.500,- €
Lohn- und Gehaltsabrechnung 03. - 14.11.14
mit DATEV®
Mo - Fr 8:00 - 12:15
www.ihk-bic.de/14B-EGD-15Z
Finanzbuchhaltung
mit DATEV®
03. - 14.11.14
Mo - Fr 8:00 - 12:15
www.ihk-bic.de/14B-EGD-25Z
Microsoft® Excel® 2010 –
11.11.14
Step 1: Kalkulation,
Di 8:15 - 17:15
statistische Auswertung und www.ihk-bic.de/14B-IT-EK4T
Budgetüberwachung
850,- €
850,- €
270,- €
Microsoft® Excel® 2010 –
Step 2: Datenauswertungen
mit Formeln, Diagrammen
und Pivot-Tables
12.11.14
Mi 8:15 - 17:15
www.ihk-bic.de/14B-IT-EF4T
270,- €
Microsoft® Excel® 2010 –
Step 3: Makros und
Einstieg in Visual Basic®
for Applications
13.11.14
Do 8:15 - 17:15
www.ihk-bic.de/14B-IT-EM4T
270,- €
„Blind“ schreiben in
acht Stunden –
Computertastschreiben
mit zehn Fingern
14. + 15.11.14
Fr 14:00 - 18:00 + Sa 8:30 - 13:00
www.ihk-bic.de/14B-IT-10T
210,- €
IHK Ⅲ Die Weiterbildung | www.ihk-bic.de
Microsoft® Word® 2010 –
Step 3: Formular, Formatund Dokumentvorlagen
17.11.14
Mo 8:15 - 17:15
www.ihk-bic.de/14B-IT-WFT
Microsoft® Access® 2010:
Datenbank im Unternehmen
– Step 2:
Anwendungsentwicklung
18. + 19.11.14
Di + Mi 8:15 - 17:15
www.ihk-bic.de/14B-IT-AET
Microsoft® Word® 2010 –
Aufbaustufe
20.11.14
Do 8:15 - 17:15
www.ihk-bic.de/14B-IT-WA4T
Microsoft® Excel® 2010 –
Grundlagen
21. + 22.11.14
Fr + Sa 8:15 - 17:15
www.ihk-bic.de/14B-IT-EG6L
Grundlagen Microsoft®
Office 2010 – kompakt
24. - 28.11.14
Mo - Fr 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-IT-K6L
270,- €
Telefonakquise mit
20. + 21.11.14
Verkaufserfolg – Das Telefon Do + Fr 8:30 - 16:00
als Wegbereiter zum
www.ihk-bic.de/14B-MK-338T
erfolgreichen Verkauf
Der erfolgreiche Einkäufer – 27.11.14
Auswahl der richtigen
Do 8:30 - 16:00
Beschaffungsstrategie
www.ihk-bic.de/14B-MK-392T
540,- €
29.11.14
Sa 9:00 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-EX-06T
Einzelhandel aufgepasst:
Aktuelle Änderungen im
Kauf- und
Gewährleistungsrecht
05.11.14
Mi 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-RE-218T
210,- €
270,- €
Selbst- & Methodenkompetenz
260,- €
Betriebswirtschaftliche/r
Praxisassistent/in (IHK) –
Zertifikatslehrgang
07.11.14 - 18.03.15
4x Fr + Sa + 1x Mi 9:00 - 18:30
www.ihk-bic.de/14B-MN-40Z 3.400,- €
Zeitmanagement im
Berufsalltag: Stressfrei und
effektiv arbeiten –
gewusst wie!
26.11.14
Mi 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-MN-108T
560,- €
210,- €
Social Media & Co.
210,- €
Social-Media-Manager/in
(IHK) - Blended-LearningZertifikatslehrgang
04.11.14 - 24.01.15
Di 17:30 - 20:45 +
1 x Sa 8:30 - 15:30 (24.01.2015)
www.ihk-bic.de/14B-SM-10BZ 1.290,- €
410,- €
Online-Marketing06.11.14 - 17.01.15
Manager/in (IHK) - Blended- Do 17:30 - 20:45 +
Learning-Zertifikatslehrgang 1 x Sa 8:30 - 15:30 (24.01.2015)
www.ihk-bic.de/14B-SM-20BZ 1.290,- €
210,- €
Technik
Existenzgründung
Die erfolgreiche
Existenzgründung – Sicher
auf eigenen Beinen stehen
410,- €
Recht
Einkauf – Verkauf – Marketing
Von Kopf bis Fuß ´ne Marke – 19.11.14
Corporate Identity
Mi 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-MK-358T
Qualifizierte Assistenz, die im 13. + 14.11.14
Office optimal entlastet
Do+Fr 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-SE-616T
Technische/r Betriebswirt/in
2014/2016
11.11.14 - 03.03.16
Di + Do 17:30 - 20:45 + Sa 8:00 - 13:00
www.ihk-bic.de/14B-TE-40P 2.990,- €
90,- €
Führungskräfteentwicklung
Wirksames Führungshandeln 10. + 11.11.14
Mo + Di 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-FU-533T
Impressum
410,- €
Kommunikation
Verkaufsfördernd und
06.11.14
kundenorientiert telefonieren Do 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-KM-559T
Rhetorik intensiv –
Strategien erfolgreicher
Gesprächsführung
210,- €
11. - 25.11.14
Di 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-KM-530T
610,- €
06.11.14
Do 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-SE-603T
210,- €
Herausgeber:
Industrie- und Handelskammer
Mittleres Ruhrgebiet
BildungsCentrum
44787 Bochum, Ostring 30 – 32
Telefon: (02 34) 91 13-1 25
Fax: (02 34) 91 13-2 11
E-Mail: bic@bochum.ihk.de
Internet: www.ihk-bic.de
Redaktion:
Marc Hüffmann (verantwortlich)
Druck, Verlag, und Gesamtherstellung:
Schürmann + Klagges GmbH & Co. KG
Industriestraße 34, 44894 Bochum
Erscheinungsweise:
monatlich
Einzelauflage: 1.900
Beilage WIR: 15.408/2. Quartal 2014 (ivw)
Microsoft®, Windows®, Word®, Excel®, PowerPoint®, Access®, Outlook®, Visual Basic® sind
eingetragene Markenzeichen oder Marken der
Microsoft Corporation in den USA und anderen Ländern. SAP® ist eingetragenes Markenzeichen der SAP AG. DATEV® ist eingetragenes
Markenzeichen der DATEV eG. Alle anderen
Markenzeichen und Urheberrechte sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.
Office-Management
Professionelle ProjektAssistenz – Mit Know-how
und Können Ziele erkennen
und Projekte realisieren
Das ganze Programm
auch unterwegs dabei:
BildungsCentrum der IHK Mittleres Ruhrgebiet | Ostring 30 – 32 | 44787 Bochum | Telefon (02 34) 91 13-1 95
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Wirtschaft im Revier 10 | 2014
© Norbert Wenzel
© Johanniter-Unfall-Hilfe
Bundeskanzlerin Angela Merkel an der mobilen Küche für die Johanniter-Unfall-Hilfe
Behälter mit geteilter Haube für eine Vakuumpumpe
westfälischen Flightcase-Manufaktur
transportiert. Wenzel erinnert sich: „Das
war ein komisches Gefühl, den Körper desjenigen auszumessen, den Wissenschaftler
aus den Spuren am Tuch rekonstruiert
haben.“
und Künstler auf ihren Tourneen begleitete, legte er die Basis für sein späteres
zweites berufliches Standbein. Denn die
komfortable Küche, die sich der Hobbykoch in sein rollendes Zuhause eingebaut
hatte, wurde ständig von seinen Kollegen
belagert – und sah hinterher auch so aus.
„Da kam ich auf die Idee der mobilen
Küche direkt an der Bühne.“
Flightcases zeichnen sich dadurch aus,
dass sie die unterschiedlichsten Geräte
enthalten, die untereinander bereits verbunden sind. Daher ist die Gesamtanlage
überall und von jedermann in kürzester
Zeit und mit wenigen Handgriffen aufzubauen und in Betrieb zu nehmen: „Plug
and play – Stecker rein und los geht’s.“
Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um
mobile Schnittplätze handelt oder um
Büroausstattungen oder um die rollenden Küchen, auf denen der Schwerpunkt
der Produktion liegt. Erst kürzlich war
der Prototyp für eine Reihe von mobilen
Verpflegungsmodulen mit Koch-, Kühl-
und Hygienebereich, den Wenzel für die
Johanniter-Unfall-Hilfe entwickelt hat,
zwei Tage nach seiner Auslieferung bei
einem Brand das erste Mal im Einsatz. Sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel stand
bei ihrem Besuch beim Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, wo sie mit ehrenamtlichen Helfern
zusammentraf, schon bei den Johannitern
am Herd aus Witten. Auch Innenminister
Thomas de Maizière soll sehr angetan
gewesen sein.
Früher arbeitete der gelernte Anlagenelektroniker und studierte Nachrichtentechniker Norbert Wenzel vor allem als
Beleuchtungs- und Bühnenmeister. (Bis
heute ist er ehrenamtlich im Prüfungsausschuss der IHK Mittleres Ruhrgebiet für
die Fachkräfte für Veranstaltungstechnik
tätig.) Mit dem Ausbau des Wohnmobils,
mit dem er zu Messen und Konzerten fuhr
1990 meldete er das Gewerbe an, war
aber nach wie vor hauptberuflich anderweitig unterwegs. „Die erste vernünftige
Werkstatt hatte ich im Tonstudio eines
ehemaligen ,Grobschnitt’-Keyboarders
in Hagen.“ 1996 zog es den gebürtigen
Wittener wieder in seine Heimatstadt, wo
er zunächst in einer ehemaligen Polsterund Möbelfabrik Unterkunft fand: „In der
ersten Etage. Das war natürlich hinderlich.“ Im Laufe der Jahre verschlechterten
sich die Aussichten auf dem freien Markt
35
Unternehmen im Blickpunkt
© Norbert Wenzel
© Norbert Wenzel
Eigentlich nur als Blickfang gebaut, aber vom Messestand weg direkt verkauft:
das Bett aus dem Koffer.
für Beleuchtungs- und Bühnenmeister,
während sich Wenzel mit NoWe-Cases
zunehmend am Markt etablierte. „Mit dem
Umzug 2004 an die Arthur-ImhausenStraße habe ich deshalb Gas gegeben. Das
war zuerst ein bisschen ,tricky’, denn ich
war ja kein Kaufmann.“
In den vergangenen Jahren hat Wenzel
Cases für über 1.000 Kunden gebaut –
meist mehrere für einen Kunden. Der
Umsatz ist kontinuierlich gestiegen:
„Wenn das in dieser Schlagzahl weitergeht, muss ich auch über mehr Manpower
nachdenken.“ Eine zusätzliche Arbeitskraft
hat Wenzel bereits eingestellt: Seit Mitte
letzten Jahres kümmert sich der gelernte Möbeltischler Björn Dierks um den
Internetshop (www. nowe-cases.de) und
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Bei der Montage von Rollen: In diesen Boxen werden
später Lautsprecher transportiert.
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Alles dran, alles drin: Mit wenigen Handgriffen sind die Zugangskontrollen für
die Weltklimakonferenz aufgebaut.
den Versand – seit Mai 2014 in Vollzeit.
Neben größeren Räumen steht auch eine
neue CNC-gesteuerte Maschine für immer
wiederkehrende Arbeiten auf Wenzels
Wunschzettel.
Garderobenschrank für einen Musiker in
der Form eines Sarges, wie man ihn aus
Westernfilmen kennt. Oder der Behälter
für einen voll funktionsfähigen Nachbau
des „R2-D2“ aus „Star Wars“.
Was Wenzel besonders Spaß gemacht
hat? „Alles, was einen leicht exotischen
Touch hat.“ Das Bett aus dem Koffer zum
Beispiel, das er als Blickfang für einen
Stand auf der „Showtec“ gebaut hatte –
direkt auf der Messe wurde es verkauft
und fand hinterher sogar Aufnahme in ein
Buch („Wenn unser Bett erzählen könnte.
Kulturgeschichte des Bettes“). Oder das
Case für einen kleinen benzingetriebenen Hubschrauber für Filmaufnahmen:
„Dafür musste ich die Kiste von innen
schwer entflammbar machen.“ Oder der
Als Fachkraft für Arbeitssicherheit hat
Wenzel seinerzeit außerdem ein Notfallcase mit Feuerlöschern, Löschdecke und
Erste-Hilfe-Kasten entwickelt, das zur
Grundausstattung auf den Rüstwagen
vieler Sendeanstalten und Produktionsfirmen sowie auf Baustellen gehört.
Er fand Nachahmer: „Leer kann man das
heute, in China produziert, billig bei Ebay
kaufen – aber ein Gebrauchsmusterschutz
hätte mir im chinesischen Raum auch
nichts gebracht ...“
© Norbert Wenzel
Reichlich Lüfter und ein Schirm mit Sonnenreflexfolie: Flightcase für TV-Übertragungen aus der Wüste
© Norbert Wenzel
Auch das Heeresmusikkorps der Bundeswehr gehört
zu Wenzels Kunden.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Firmenjubiläen
Ein guter Tropfen zum 125. Geburtstag
„Eigentlich waren wir spät dran“, meint
Thomas Callen, denn der Bergbau hatte schon viele Brennereien ins Revier gelockt, bevor 1889 die Kornbrennerei Eicker & Callen in Wanne-Eickel aktiv wurde.
Doch das Unternehmen hat mittlerweile
125 Jahre (Firmen-)Geschichte überdauert (selbst das Hauptgebäude stammt noch
aus dem Gründungsjahr) und kann sich bis
heute am Markt behaupten.
Dabei macht es nicht die Masse – dafür ist
der Betrieb zu klein. Anfragen von Lebensmittelketten wurden immer abgelehnt:
„Sonderangebote sind nicht unser Ding“,
sagt Callen. Stattdessen hat sich der Betrieb auf den Premiumbereich bei Schnäpsen und Likören konzentriert. Den Startschuss dafür gab die Suche der Baufirma
Heitkamp nach einem hochwertigen Geschenk: „Callens Bester“ machte den Anfang.
Die 35 Produkte des Herner Unternehmens
tragen häufig einen regionalen Bezug im
Namen, wie etwa der Klassiker „Der Mond
von Wanne-Eickel“, der „Wanne-Eickeler Flächenbrand“, der „Emschergeist“ und
der „Förderturm“. Gebrannt wird am Heitkampsfeld seit einigen Jahren allerdings
nur noch Obst. Getreide wird dort nur
noch veredelt.
Inhaber Callen, der im Dezember 68 Jahre alt wird, arbeitet jetzt schon seit etwa
sechs Jahrzehnten im Unternehmen: Als
Kind brachte er Ware zu Gaststätten, die
damals noch vom Betrieb beliefert wurden.
Der Brennermeister will das Firmenjubiläum zum Anlass nehmen, um sich zurückzuziehen. Einen Nachfolger hat er gefunden: Peter Meinken, Inhaber der „Alten
Drogerie in Crange“, mit der er schon seit
langer Zeit Geschäftsbeziehungen pflegt.
„Allerdings stehe ich gerne noch mit Rat
zur Seite.“
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Thomas Callen (M.) und sein designierter Nachfolger Peter Meinken (l.) mit Rouven Beeck und der
IHK-Jubiläumsurkunde
Das Firmenjubiläum wurde mit einem Tag
der offenen Tür am 30. August gefeiert,
bei dem IHK-Geschäftsbereichsleiter Rouven Beeck auch die Glückwünsche und die
Ehrenurkunde der Kammer überbrachte.
Zum „Geburtstag“ beschenkte sich der Be-
trieb zudem selbst: „Kanello“, ein Orangenlikör aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums des Rhein-Herne-Kanals, bereichert
jetzt das Sortiment.
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Unternehmen im Blickpunkt
Beitrag zum kulturellen Leben
Die Zeiten hätten besser nicht sein können, als die jungen Eheleute Ursula und
Hanns Janssen, beide am Niederrhein gebürtig, im Jahr 1964 beschlossen, eine
Buchhandlung in Bochum zu eröffnen:
Die im Bau befindliche Ruhr-Universität war ein Signal für den beginnenden
Strukturwandel im Ruhrgebiet. Durch regelmäßige Kundenbesuche in den neuen
Instituten gelang es den Gründern, sich als
kompetente Lieferanten auch von schwer
besorgbarer Literatur einen Namen zu machen. Schon nach einem Jahr auf der Hattinger Straße wurde das Ladenlokal in die
für das Laufpublikum leichter zu erreichende Brüderstraße verlegt.
Der Ende der 1980er-Jahre einsetzende Filialisierungsdrang der Großbuchhandlungen machte auch den in Bochum ansässigen Buchhandlungen zu schaffen. Als zu
Beginn des 21. Jahrhunderts erstmals Bücher online zu kaufen waren, verschärfte
dies noch einmal die schwierige Situation
für die Händler vor Ort. Um sich auf dem
sich rasant verändernden Markt sicher zu
positionieren, konzentrierte sich Janssen
als Sortimentsbuchhändler auf seine Kern-
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Hanns (r.) und Nils Janssen mit der Urkunde zum 50-jährigen Firmenjubiläum
kompetenzen – ohne sich dabei wichtigen
Neuerungen zu verschließen. So erfreut
sich auch der vor zehn Jahren eingerichtete Online-Shop einer stetig wachsenden
Nachfrage.
Nach mittlerweile 50 Jahren und unter der
Leitung von Nils Janssen, dem Sohn des
Firmengründers, ist die „Janssen Universitätsbuchhandlung“ auch für die Enkelgeneration Anlaufpunkt geblieben, um sich
vor Ort über wichtige Neuerscheinungen
zu informieren. Durch regelmäßige Lesungen und andere Veranstaltungen liefert sie
zudem einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt. Besonders freut
Nils Janssen, wenn er – vor allem von Zugezogenen – hört, „dass sie überrascht
sind, dass es in Bochum noch eine Buchhandlung gibt, in der es nach Büchern
riecht.“ IHK-Geschäftsbereichsleiter Stefan Postert gratulierte am 1. August und
überreichte die Urkunde der Kammer zum
Firmenjubiläum.
Es war an seinem Geburtstag, als FriedrichPeter Schöler gemeinsam mit einem Geschäftspartner sein heute als „AS Schöler
+ Bolte GmbH“ firmierendes Unternehmen
gründete. Mittlerweile beraten die insgesamt 85 Mitarbeiter des Wittener Systemanbieters Kunden aus aller Welt in Fragen des Bolzenschweißens und feuerfester
Verankerungssysteme. Mit der Lieferung
von Schweißbolzen, Bolzenschweißgeräten
und -anlagen sowie dem notwendigen Zubehör aus einer Hand ist das Unternehmen
immer weiter gewachsen und hat neben
der Zentrale in Herbede Standorte in Dachau und Gevelsberg aufgebaut. Tochtergesellschaften in Gevelsberg und HemerIhmert ergänzen das Produktportfolio.Das
mittelständische Unternehmen in Famili-
enbesitz fertigt einen Großteil seiner
Produkte selbst. „Wir haben jederzeit
100 Millionen Bolzen auf Lager und können so flexibel auf Kundenwünsche reagieren“, sagt Schöler. Der geschäftsführende Gesellschafter setzt auf Prinzipien:
„Qualität, Produktkompetenz, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Kundennähe.“ Und
auch wenn der Platz am Firmensitz zwischenzeitlich knapp geworden war: Mit
Investitionen – wie der Anschaffung der
neuen Drahtbiegemaschine – will die
AS Schöler + Bolte GmbH auf Wachstumskurs bleiben. IHK-Regionalbüroleiter Christian Kolb, der am 27. August die Urkunde
zum 25-jährigen Bestehen unter der heutigen Firmenbezeichnung übergab, wünschte dem Unternehmen dabei viel Erfolg.
In die Zukunft investiert
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Friedrich-Peter Schöler (l.) nahm die IHK-Jubiläumsurkunde von Christian Kolb entgegen.
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Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Start in die Ausbildung
Die Stadtwerke Herne
haben seit dem 1. September fünf neue
Auszubildende in ihren Reihen: Mandy
Maurer und Vivian Montag wollen Industriekauffrau werden, Amir Delic und Max
Riepert haben den Elektroniker im Blick,
und Gerrit Jüttemeier macht sich auf
den Weg zum Kfz-Mechatroniker. Zudem
bietet der Energieversorger in Kooperation mit der Westfälischen Hochschule in
Gelsenkirchen erstmals ein duales Studium
an: Vivian Montag wird den Studiengang
Wirtschaft besuchen und Max Riepert den
Studiengang Facility Management. Nach
insgesamt vier Jahren haben die auszubildenden Studenten dann eine abgeschlossene Facharbeiterausbildung und einen
akademischen Abschluss.
„Das duale Modell hat viele Vorteile: Die
Azubi-Studierenden sparen viel Zeit durch
die parallele Ausbildung und sammeln außerdem noch wertvolle Praxiserfahrung“,
betont Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch.
„Und als Unternehmen profitieren wir
von top-qualifizierten jungen Leuten.“ An
ihrem ersten Arbeitstag lernten die neuen
© Sascha Kreklau
Stadtwerker nach einem gemeinsamen
Frühstück das Unternehmen und ihren
künftigen Arbeitsbereich kennen. Insgesamt sind 20 Auszubildende am Grenzweg
beschäftigt. Hinzu kommen weitere Azubis
im Rahmen der städtischen Verbundausbildung.
© Stadtwerke Herne
Setzt auf duales Studium: Stadtwerke-Vorstand
Ulrich Koch.
Vivian Montag, Max Riepert, Gerrit Jüttemeier, Amir
Delic und Mandy Maurer (v. l.)
leute. Für sie bietet das Unternehmen in
Kooperation mit dem Wirtschaftskolleg
Bochum, einem privaten Berufskolleg,
etwas Besonderes: Für den Berufsschulunterricht haben die jungen Leute ihre
eigene Fachklasse bekommen. Die Ausbildungsleitung achtet gemeinsam mit
dem Lehrerkollegium darauf, dass die
Auszubildenden genau das lernen, was sie
für ihren Arbeitsplatz benötigen. So kann
beispielsweise das Training von Verkaufsgesprächen im Unterricht konsequent auf
die Produktpalette abgestimmt werden.
Auch organisatorisch profitiert das Unternehmen von der „Tiemeyer-Klasse“: „Unsere Kunden besuchen unsere Autohäuser
bevorzugt an bestimmten Wochentagen,
zum Beispiel freitags. Da können wir auf
die Auszubildenden nicht gut verzichten.
Mit dem Wirtschaftskolleg können wir
Unterrichtszeiten vereinbaren, die gut
zu unserem Bedarf passen“, erläutert
Michael Evers, Vorstand der Tiemeyer
automobile AG.
Die Tiemeyer Gruppe
hat insgesamt 38 neue Auszubildende,
18 kaufmännische und 20 gewerbliche, im
August und September unter ihre Fittiche genommen. Heinz-Dieter Tiemeyer,
Vorstand der Tiemeyer automobile AG:
„Wer im Wettbewerb langfristig bestehen
will, darf sich bei der Nachwuchssicherung
nicht auf den Markt verlassen, sondern
muss sich seine Fachkräfte systematisch
aufbauen.“ Unter den jungen Frauen und
Männern, die jetzt an den Start gingen,
sind auch 16 angehende Automobilkauf-
© Tiemeyer Gruppe
Für die angehenden Automobilkaufleute unter den insgesamt 38 neuen Tiemeyer-Azubis wurde am Wirtschaftskolleg Bochum sogar eine eigene Fachklasse eingerichtet.
39
Unternehmen im Blickpunkt
Bei der Stadtwerke Bochum
Holding GmbH
sind 14 junge Frauen und Männer am
1. September ins Berufsleben gestartet.
Im Konferenzraum des Verwaltungsgebäudes lernten die Auszubildenden neben
ihren Mitstreitern und Ausbildern auch
die Geschäftsführer Bernd Wilmert und
Dietmar Spohn kennen, die die Neuankömmlinge begrüßten. Der Personalleiter
sowie Vertreter des Betriebsrats und der
Jugend- und Auszubildenden-Vertretung
stellten sich ebenfalls vor.
Die Azubis durchlaufen bis zu 20 verschiedene Abteilungen. Bernd Wilmert: „Ich
freue mich, dass jedes Jahr junge Menschen frischen Wind in unser Unternehmen bringen. Sie halten das Unternehmen
jung und dynamisch.“ Im Anschluss an ein
Frühstück mit der Geschäftsführung fuhren die jungen Stadtwerker zum zweiten
Firmensitz, dem Betriebshof in BochumHamme. Der Ausbildungswerkstatt galt ihr
ganz besonderes Interesse: Hier verbringen
die gewerblichen Azubis den Großteil der
betrieblichen Ausbildung.
© Stadtwerke Bochum
Die Geschäftsführer Bernd Wilmert (l.) und Dietmar Spohn (r.) begrüßten die jungen Stadtwerker an Ihrem
ersten Arbeitstag.
Sechs der diesjährigen Auszubildenden
wollen Industriekaufleute werden. Jeweils
vier Azubis starten in die Lehrberufe zum
Industriemechaniker und Elektroniker. Ein
Elektroniker-Azubi nutzt das Angebot der
Stadtwerke und verknüpft die Berufsausbildung mit einem Ingenieursstudiengang
an der FOM Hochschule: Nach dreieinhalb
Jahren ist für ihn die Ausbildung zum
Elektroniker für Betriebstechnik und ein
halbes Jahr später dann auch das Studium
zum Bachelor of Electrical Engineering
abgeschlossen.
Die Universität
Witten/Herdecke
konnte nicht nur zum 1. August sechs
neue angehende Zahnmedizinische Fachangestellte begrüßen. Zum 1. September
begannen auch für drei neue kaufmännische Auszubildende die „Lehrjahre“ an
der Universität: Cem Kok, Daniel Rebusch
und Julia Tokarski wollen Kaufleute für
Büromanagement werden. Insgesamt hat
die Uni zurzeit 18 Auszubildende.
Eine Besonderheit bei der kaufmännischen
Ausbildung an der Uni Witten/Herdecke
ist das Patenprogramm: „Seit drei Jahren
bringen wir die Azubis aus dem zweiten
Lehrjahr schon bei der Unterzeichnung der
Ausbildungsverträge mit den ,Neuen‘ zusammen. Sie halten den Kontakt bis zum
Ausbildungsbeginn, auch durch persönliche Treffen“, erläutert Ausbildungsleiterin
40
© Universität Witten/Herdecke
Die angehenden Kaufleute für Büromanagement, Julia Tokarski (l.), Daniel Rebusch (4. v. r.) und Cem Kok (r.),
mit Ausbildungsleiterin Sabine Gruß (5. v. l.) und den Auszubildenden zur Zahnmedizinischen Fachangestellten
Sabine Gruß. „So steigt die Vorfreude auf
den Ausbildungsbeginn und das Wissen, es
gibt auch von den älteren Azubis jederzeit
Rat und Unterstützung.“
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Bei der Wollschläger
GmbH & Co. KG
haben 14 neue Auszubildende zum
1. August angefangen: Pierre Tilhaus
strebt den Fachinformatiker für Systemintegration an; Marvin Germscheid und
Nico Scheitza machen sich auf den Weg
zur Fachkraft für Lagerlogistik; Alicia Meir,
Tobias Meissner, Marcel Schmal, Gülfidan
Sert, Alexandra Viragos, Jan Wolfsdorff
und Benedikt Jedwabski sind angehende
Kaufleute im Groß- und Außenhandel;
Elif Bakir, Salvatore Mezzasalma, Patrick
Nierychlo und Milan Singh fahren zweigleisig und wollen nicht nur Kaufleute im
Groß- und Außenhandel werden, sondern
zugleich auch den Bachelor of Arts (Wirtschaft) erwerben.
© Wollschläger
Die Aussichten der „Neuen“ sind gut: „In
den letzten Jahren lag die Quote der Auszubildenden, die im Anschluss übernommen wurden, bei etwa 90 Prozent“, sagt
Ausbildungsleiter Ludger Kleinschnitker.
„Viele der Eigenschaften, die junge Leute
zu Wollschläger mitbringen sollten, gelten
für alle Bereiche: Teamgeist, Zuverlässigkeit, viel Eigeninitiative sowie Interesse
an Technik und gute Englischkenntnisse
helfen beim Start.“ Zum 1. August 2015
Die neuen Wollschläger-Auszubildenden: (v. l.) Nico Scheitza, Gülfidan Sert, Alexandra Viragos, Marvin Germscheid, Alicia Meir, Benedikt Jedwabski, Elif Bakir, Milan Singh, Marcel Schmal, Salvatore Mezzasalma, Patrick
Nierychlo, Pierre Tilhaus, Tobias Meissner und Jan Wolfsdorff
bietet das Bochumer Unternehmen mit
dem Schneidwerkzeugmechaniker einen
weiteren Ausbildungsgang an.
Insgesamt beschäftigt Wollschläger
derzeit 33 Auszubildende. Davon arbeiten 27 in Bochum und sechs in anderen
Niederlassungen. Im Rahmen des
Projekts „Azubis werben Azubis“ zeigen
die Berufsanfänger anderen jungen Menschen zum Beispiel bei Messen oder Berufsinformationstagen in Schulen, welche
Möglichkeiten ihnen eine Ausbildung bei
Wollschläger bietet. Außerdem betreuen sie die Facebook-Seite „Wollschläger
GmbH & Co. KG - Ausbildung“.
41
Unternehmen im Blickpunkt
Stilvoll erweitert
In der mehr als 187-jährigen Geschichte
der Firma Baltz war es ein Meilenstein: Am
11. September wurden in der Bochumer
Innenstadt nach fast zweieinhalbjähriger
Bauzeit alle sechs neuen Verkaufsetagen
den Kunden übergeben. Das Gebäude erstreckt sich jetzt über das gesamte Dreieck
zwischen Schützenbahn, Pariser Straße
und dem Boulevard.
Das Haus ist um 2.000 auf 14.000 Quadratmeter Verkaufsfläche gewachsen.
Neben dieser Vergrößerung wurde die
Fassade grundlegend renoviert und der
ursprüngliche Zustand aus den 1930erJahren wiederhergestellt. Ausführender
Architekt war Reinhard Beckedahl. Besondere Highlights sind die beiden Glasfahrstühle, die von der Schützenbahn sichtbar
sind, und das Boulevard-Café, das schon
in der Woche zuvor eröffnet wurde. Der
Dönninghaus-Imbiss an der Schützenbahn
wurde komplett neu erstellt, einschließlich
der Küche. Die Etagen 5 und 6 des Neubaus sind für die Verwaltung der Firma
Baltz reserviert.
Für den Neubau waren der Abriss zweier
Häuser und eine tiefe Gründung mit über
60 Pfählen erforderlich. „Wir sind sehr
froh über das Verständnis der Anlieger“,
bedankt sich Andor Baltz, Geschäftsfüh-
render Gesellschafter der M. Baltz GmbH.
Auch bei seinen Kunden und Mitarbeitern,
denn: „Vergessen darf man nicht, dass
alles während des laufenden Betriebes
geschah.“
Nahezu alle textilen Sortimente wurden
ausgebaut; neu hinzugekommen sind
eigene Abteilungen für Damenschuhe
und Damentaschen; kein Sortiment wurde
aufgegeben. Baltz: „Damit haben wir die
größte textile Auswahl im Ruhrgebiet.“
20 neue Mitarbeiter wurden eingestellt.
Insgesamt beschäftigt das Unternehmen
nun mehr als 300 Mitarbeiter und
22 Auszubildende.
Wechsel an der Spitze
Walter Schumann ist seit dem 1. September 2014 neuer Vertriebs- und Marketingvorstand der G DATA Software AG. Er folgt
auf dieser Position Frank Heisler, der sich
künftig dem Aufbau des neuen Geschäftszweiges IT-Security-Dienstleistungen
widmen wird.
Nach achtjähriger Vorstandstätigkeit
wechselt Heisler als Geschäftsführer zur
G DATA Service GmbH. Walter Schumann
Salut! Bye-bye!
Mercure Hotel Bochum City: Unter dieser
neuen Firmierung wird das ehemalige
Park Inn by Radisson Bochum seit dem
1. September geführt. Betreiber des VierSterne-Hotels an der Massenbergstraße
bleibt die Kölner „EVENT Hotelgruppe“.
Die Umbenennung erfolgte im Zuge
eines Franchise-Vertrags mit Accor, zu
deren Hotel-Marken auch Mercure zählt.
Management, Konditionen und Service
bleiben ebenso unverändert wie die Telefon- und Faxnummern sowie die E-MailAdressen der Hotelmitarbeiter.
42
wird sich in seiner neuen Position beim
Bochumer IT-Security-Hersteller besonders um den Ausbau der Internationalisierung kümmern und die Fokussierung
auf den B2B-Markt weiter vorantreiben.
Der 56-jährige Manager war zuvor in
führenden Positionen internationaler
IT-Security-Unternehmen tätig. Zuletzt
verantwortete er als General Manager und
Vice President International Sales die Geschäfte der Eleven GmbH. Dem Vorstand
Die in der Rubrik „Unternehmen im Blickpunkt“ veröffentlichten Beiträge sollen einem
breiten Leserkreis einen Überblick über besondere Ereignisse und Entwicklungen in den
Mitgliedsfirmen der IHK Mittleres Ruhrgebiet
vermitteln.
Um möglichst umfassend darüber berichten
zu können, ist die „Wirtschaft im Revier“
jedoch auf die Mithilfe der Unternehmen angewiesen. Sie werden gebeten, der Redaktion
ihre Pressemitteilungen, Veranstaltungseinladungen, Geschäftsberichte und sonstigen
Veröffentlichungen zu senden sowie über
besondere Investitionsvorhaben, außergewöhnliche Aufträge beziehungsweise andere
Aktivitäten und Ereignisse außerhalb des
© G DATA Software AG
© G DATA Software AG
Frank Heisler
Walter Schumann
der G DATA Software AG gehören zudem
Kai Figge (Personal- und Finanzen) und
Andreas Lüning (Technologie) an.
Alltagsgeschäftes zu informieren. Firmenjubiläen, etwa anlässlich des 25-, 50-, 75- oder
100-jährigen Bestehens, werden ebenfalls in
der „Wirtschaft im Revier“ vermeldet. Willkommen sind auch für den Druck geeignete
Fotos – sie können die Aufmerksamkeit des
Lesers erhöhen.
Nähere Informationen bei
Jörg A. Linden
Tel. (02 34) 91 13-1 51
E-Mail: linden@bochum.ihk.de
oder
Julia Beuerlein
Tel. (02 34) 91 13-1 84
E-Mail: beuerlein@bochum.ihk.de
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Besondere Stärke: Mitarbeiter
Zweimal jährlich trifft sich der bundesweite Verein „Mittelständische Filialbetriebe
des Lebensmitteleinzelhandels“ (MLF),
dem 100 selbstständige Kaufleute mit
zusammen mehr als sechs Milliarden Euro
Jahresumsatz angehören, zu einer Arbeitstagung bei einem seiner Mitgliedsunternehmen. Gastgeber für die 152. Tagung
vom 14. bis zum 17. September 2014
war die REWE Lenk OHG, die in Bochum,
Hattingen, Witten und Sprockhövel neun
Supermärkte betreibt.
Das Treffen stand unter dem Motto
„Wandel im Revier – nachhaltig wachsen,
die Zukunft gestalten“. Für die etwa
300 Teilnehmer aus Handel und Industrie
standen denn auch zunächst Nachhaltigkeitsstrategien verschiedener Unternehmen, ein Vortrag von Dr. Axel Kölle (Leiter
des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/
Herdecke) sowie Referate zu Energiemanagement, Kälte- und Beleuchtungstechnik und Beleuchtungskonzepten auf dem
Programm, das Claudia und Stefan Lenk
gemeinsam mit der MLF-Geschäftsführung auf die Beine gestellt hatten.
Auf sechs Busse verteilt verschafften sich
die Gäste beim Besuch der Bochumer
REWE-Lenk-Läden in Altenbochum und
Hiltrop sowie beim jüngsten Markt der Familie in Sprockhövel-Haßlinghausen einen
© REWE Lenk
MLF-Vorsitzender Friedhelm Dornseifer, Claudia und Stefan Lenk sowie Heinz-Bert Zander, Vorstandssprecher
von REWE Dortmund (v. l.)
Überblick über Strategien, Einrichtung,
Sortiment, Atmosphäre und Mitarbeiter,
die bei der anschließenden Manöverkritik
wegen ihrer „Kompetenz, Einsatzfreude
und Freundlichkeit“, so ein Teilnehmer,
als besondere Stärke des Unternehmens
gelobt wurden. Zu dessen Mitarbeiterpolitik gehört auch das Engagement im
Ausbildungsbereich: 22 junge Leute haben
in diesem Jahr eine Ausbildung begonnen,
insgesamt zählt das Unternehmen derzeit
44 Azubis. Der letzte Konferenztag gehörte den Themen „Sortimentspolitik“ und
„Markeninszenierung“ mit Vorträgen aus
der Industrie. In der „politischen Stunde“
berichtete Franz-Martin Rausch, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes
des Deutschen Lebensmittelhandels, über
gesetzliche Änderungen wie die neue Lebensmittel-Informationsverordnung. Und
am Ende schlug Unternehmensberater
Dr. Christoph Achenbach mit seinem Vortrag „Unternehmensnachfolge aus Sicht
von Alt und Jung“ wieder den Bogen zu
einem Thema, das die besondere Nachhaltigkeit von familiengeführten, mittelständischen Unternehmen dokumentiert.
43
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BUSINESSDAYS
Unternehmen im Blickpunkt
VOM 1. SEPTEMBER BIS 30. NOVEMBER
Zum Jubiläum selbst beschenkt
Zwei erfreuliche Ereignisse auf einen
Streich: Rechtzeitig zu ihrem zehnjährigen
Bestehen hat die Bochumer AKUVIB Engineering and Testing GmbH am 19. September mit einem Empfang und Vorträgen
rund das Thema Elektromobilität ihr neues1
Test- und Prüfcenter eingeweiht.
Auf über 4.000 Quadratmetern entstand
an der Sinterstraße 6 ein modernes
Gebäude, das vor allem für Prüfungen im
Bereich der E-Mobilität errichtet wurde.
So eröffnet ein Prüfstand reproduzierbare
Testfahrten für Elektro- und Hybridfahrzeuge unter vorprogrammierten Klimadaten und Sonnensimulation. Mit einem
neuen Schulungszentrum für Umweltsimulation und Schwingungstechnik sowie
einem Kalibrierlabor werden zudem Weichen für Weiterbildung und Nachwuchs-
© AKUVIB
Das neue Test- und Prüfcenter von AKUVIB
förderung gestellt. AKUVIB ist zertifiziertes und akkreditiertes Prüflabor nach
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Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Auf dem Siegertreppchen
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Georg Hollenbach freute sich für und mit Peter Stark sowie Anna und Willy Lösing über die Auszeichnung (v. r.).
Einmal Bronze und drei weitere Nominierungen für STARKDESIGN: Das Unternehmen des Bochumer Werbedesigners und
Fotografen Peter Stark kam beim Innovationspreis der deutschen Druckindustrie,
„PrintStars 2014“, gleich mit vier Beiträgen unter die Finalisten.
Formatfräsungen, den sie für einen Messestand von Heitmann Stahlhandel angefertigt hatten, überzeugten sie die Jury.
Bei der Preisverleihung am 18. September
gratulierte Georg Hollenbach von der
Ratinger Firma efi, die den Preis in dieser
Kategorie gesponsert hatte, zum Erfolg.
Gemeinsam mit Anna und Willy Lösing
von Lösing & Lösing Produktion freute er
sich über den dritten Platz in der Kategorie „Large Format Printing · Fotodruckprodukte“. Mit dem großformatigen
Fotodigitaldruck mit Verchromung und
„Gold ging an Samsung, Silber an die
Evangelische Kirche“, sagt Stark und freut
sich spitzbübisch, „neben Weltkonzernen
und dem ,lieben Gott‘ einen Treppchenplatz erreicht zu haben“.
2,5 Millionen Euro investiert
Am Umspannwerk Sodingen feierten die
Stadtwerke Herne am 18. September die
Einweihung der neuen Mittelspannungsstation samt Schaltanlage. Der Neubau
am Baueracker war erforderlich geworden,
weil die alte Schaltanlage nach über
40 Jahren das Ende ihrer Nutzungsdauer
erreicht hatte. Dr. Jürgen Bock, Technischer Leiter: „Mit einer Investitionssumme
von 2,5 Millionen Euro ist die Erneuerung
der Schaltanlage das größte Einzelprojekt
der Stadtwerke in den letzten 20 Jahren.“
Mit rund 1.600 Metern Kabeln wurde sie
nach zwei Jahren Bauzeit ins Stromnetz
eingebunden. Die komplexe Verkabelung
musste freigelegt, geschnitten und neu
verbunden werden. Während unten in der
Schaltanlage der Strom von der Hoch- in
die Mittelspannung transformiert und ins
Stadtgebiet verteilt wird, sorgt auf dem
Dach des Neubaus eine 200 Quadratmeter
große Photovoltaikanlage für umweltfreundliche Energie. 192 Module produzieren pro Jahr etwa 43.000 Kilowattstunden Strom. Das entspricht in etwa dem
Bedarf von 13 Vier-Personen-Haushalten.
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Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Aus den Hochschulen
Pioniere verlassen die Hochschule
© hsg/Volker Wiciok
Die ersten Absolventen der Studiengänge Pflege und Hebammenkunde erhielten ihre Bachelor-Urkunden.
Jetzt haben auch die ersten 24 Absolventen des Studienbereichs Hebammenkunde und die ersten 19 Absolventen des
Studienbereichs Pflege der Hochschule für
Gesundheit (hsg) in Bochum ihre „Bachelor of Science“-Urkunden erhalten. Das
Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften verabschiedete sie am
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13. September im feierlichen Rahmen in
der Mensa der Ruhr-Universität Bochum.
„Als Studierende des ersten Jahrgangs unserer Hochschule und auch der Modellstudiengänge haben Sie die Herausforderung
angenommen, sich gemeinsam mit uns
auf neues und unerschlossenes Terrain zu
begeben“, bedankte sich hsg-Präsidentin
Prof. Dr. Anne Friedrichs.
Für die besten Bachelorarbeiten erhielten
Ulrike Reis (Hebammenkunde) und Janina
Tönnes (Pflege) einen Geldpreis über je
150 Euro von der Gesellschaft der Freunde
der hsg. Ulrike Reis nahm zudem ebenso
wie Maria Glasen (Pflege) einen Buchpreis
für ihre herausragenden Studienleistungen
entgegen.
13.02.14 12:01
47
Aus den Hochschulen
Von Bochum ins Land am Bosporus
Technik und Know-how für die Sicherheit
unter Tage: Den fachlichen Austausch
darüber zu fördern und die Ausbildung der
Fachkräfte in der Türkei zu verbessern, ist
Ziel einer Hochschulpartnerschaft, die die
Technische Fachhochschule (TFH) Georg
Agricola zu Bochum mit der Celal Bayar
Üniversitesi eingegangen ist. Die CBÜ
in Manisa ist die einzige Universität der
gleichnamigen westtürkischen Provinz, zu
der auch die Bergbaustadt Soma gehört,
in der sich im Mai 2014 ein schweres Grubenunglück ereignet hatte. Teil der CBÜ
ist die Bergberufsschule in Soma, an der
Fachkräfte für den über- und untertägigen
Braunkohlebergbau ausgebildet werden.
TFH-Vizepräsident Prof. Dr. Christoph
Dauber und CBÜ-Rektor Prof. Dr. Mehmet
Pakdemirli unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung am 29. August im
Beisein von NRW-Wirtschaftsminister
Garrelt Duin, dem Bürgermeister der
Stadt Soma, Hasan Ergene, und der
Direktorin der Bergberufsschule Soma,
Asst. Prof. Dr. Ayla Tekin.
Auf Einladung des NRW-Wirtschaftsministeriums war Dauber zusammen mit der
TFH-Geoingenieurin Dr. Tansel Dogan und
Vertretern der nordrhein-westfälischen
Bergbaubranche zu einem Kurzbesuch
nach Soma gereist. Die aus der Türkei
stammende Dogan hatte sich bereits
unmittelbar nach dem Grubenunglück in
Soma mit den Wissenschaftlern der CBÜ
und der Bergberufsschule über mögliche
Ursachen der Katastrophe ausgetauscht.
© MWEIMH NRW
Prof. Dr. Christoph Dauber und Prof. Dr. Mehmet Pakdemirli (vorn, v. l.) unterzeichneten die Vereinbarung.
Dahinter: Garrelt Duin und Hasan Ergene (v. l.).
Die beiden Hochschulen vereinbarten
den Austausch von Wissenschaftlern und
Studierenden und wollen künftig gemeinsame Tagungen sowie Forschungsprojekte
durchführen. Neben den Schwerpunkten
bergbauliche Gewinnungstechnik und
Arbeitssicherheit umfasst die Kooperation auch die Fachgebiete Maschinenbau,
Elektro- und Informationstechnik.
Schwachstellen aufgedeckt
Zwei Bochumer Wissenschaftler haben
am 20. August den von Facebook mit
50.000 US-Dollar dotierten „Internet
Defense Prize“ erhalten: Das Unternehmen zeichnete Johannes Dahse und
Prof. Dr. Thorsten Holz von der Ruhr-Universität Bochum für eine Forschungsarbeit
48
zu Schwachstellen in Internetanwendungen aus. Die beiden hatten darin potenzielle Sicherheitslücken und Angriffspunkte innerhalb sozialer Netzwerke aufgezeigt
und damit einen Beitrag zur anwenderbezogenen IT-Sicherheit geleistet.
© Usenix/Foto: Hartman
Johannes Dahse (l.) und Prof. Dr. Thorsten Holz
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Sichere Basis für die Zukunft
Die Universität Witten/Herdecke hat von
ihrem Gesellschafter, der Software AG
Stiftung, eine neue, unbefristete Garantie
über den Betrag von 20 Millionen Euro
(bisher zehn Millionen Euro) erhalten.
Damit wurde eine Auflage des Landes
Nordrhein-Westfalen erfüllt, die eine
Fortsetzung der Landesförderung über
das Jahr 2014 hinaus möglich macht. Das
Land NRW steuert seit 1996 unverändert
einen Beitrag von 4,5 Millionen Euro pro
Jahr zum Haushalt der Hochschule bei,
was gegenwärtig circa zwölf Prozent ihres
Etats entspricht.
„Als Hauptgesellschafter haben wir uns
diesen Schritt gut überlegt. Die Universität ist wirtschaftlich und inhaltlich auf
einem sehr guten Kurs, so dass wir diese
Entscheidung mit voller Überzeugung getroffen haben“, erklärte Prof. Horst Philipp
Bauer, Vorstand der Software AG Stiftung
und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Universität. Jan P. Nonnenkamp, Kanzler der Universität, freute sich:
„Die nun erneuerte und erhöhte Garantie
gibt uns eine sichere Basis für die weitere
Entwicklung. Seit 2008 wurden über
15 Millionen Euro an frischem Kapital eingezahlt, die Universität Witten/Herdecke
hat ausgeglichene Haushalte und blickt
optimistisch in die Zukunft.“
© Universität Witten/Herdecke
Jan Peter Nonnenkamp
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Bericht & Hintergrund
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Nachfolge regeln,
Neue Produkte mit immer kürzeren
Produktlebenszyklen stürmen auf die
weltweiten Märkte, und das macht auch
vor dem Mittelstand nicht Halt. Jedoch
gelten deutsche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als äußerst innovativ.
Aufgrund ihrer oft schlanken Strukturen
können sie sich schnell an sich verändernde Umweltbedingungen anpassen und
ihre Wettbewerbsvorteile behaupten. Im
Zuge eines Generationswechsels wird die
Innovationsfähigkeit vieler Familienunternehmen auf die Probe gestellt.
In den letzten Jahren vor der Unternehmensnachfolge gewinnen oftmals
die persönlichen Ziele der abgebenden
Generation wie zum Beispiel Altersvorsorge
oder außerbetriebliche Betätigungen an
Bedeutung. Die Bereitschaft, unternehmerische Risiken einzugehen, lässt nach.
Damit wächst die Gefahr, dass diese Unternehmen durch die fehlende Innovationsbereitschaft ihre Marktstellung verlieren.
50
In diesem Kontext bilden sich fünf typische
Problemkreise:
•Viele deutsche Familienunternehmen
blicken auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück. Das Festhalten an
einem Markt und das Anpassen daran
prägen die Historie dieser Unternehmen. Bricht der Markt jedoch weg, wird
Beständigkeit zur Gefahr. Die von den
Nachfolgern angemahnte Notwendigkeit, neue Märkte zu erschließen, wird
von den Übergebern schnell als „Verrat“
an den eigenen unternehmerischen
Entscheidungen empfunden. In einer
Situation, in der schnelles Handeln
erforderlich ist, droht die Entscheidungsohnmacht.
•Unternehmer vor dem Generationswechsel lassen oftmals in der Investitionsbereitschaft nach. Damit versetzen
sie das Unternehmen mitunter in eine
existenzbedrohende Lage. Denn neben
dem Kaufpreis muss der potenzielle
Käufer zusätzlich die fälligen Investitionen finanzieren. Fehlt dem Unternehmen die nötige Ertragskraft, um den
hohen Kapitaldienst zu decken, droht
die Nachfolge zu scheitern.
•Häufig wollen Nachfolger direkt nach
dem Eintritt alle Ideen, die sie haben,
sofort umsetzen. Doch dies kann auf
Widerstand aus allen Reihen stoßen,
und das eigentliche Innovationspotenzial verpufft.
•Ein Erfolgsfaktor im Nachfolgeprozess
kann die Zusammenarbeit von Nachfolger und Übergeber sein. Auf diese Weise
wird der Nachfolger langsam in die
Management-Prozesse involviert und
knüpft Beziehungen zu Mitarbeitern,
Lieferanten und Kunden. Die Doppelspitze kann dann zur Innovationsfalle
werden, wenn nicht konsistent geführt
wird. Machtspiele zwischen Übergeber
und Übernehmer und die fehlenden
Entscheidungskompetenzen lähmen die
Innovationsfähigkeit.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Innovationskraft erhalten
•Die Innovationskraft von mittelständischen Unternehmen ist nicht zuletzt
abhängig von ihrer Organisationsstruktur. Eine offene Führungskultur ist in
diesem Zusammenhang wichtig. Trifft
ein ideenreicher Nachfolger auf ein
patriarchal geprägtes Team, werden die
strategische Neuausrichtung und die
Implementierung von Innovationen zur
Herausforderung.
Diese Lösungsansätze haben sich bewährt:
•Die frühzeitige Trennung von Privatund Unternehmensvermögen hilft der
nächsten Generation, Veränderungen zu
realisieren, und ermöglicht eine flexiblere Gestaltung des Kaufpreises.
•Um eine Innovationslücke zu vermeiden,
sollte der Nachfolger in strategische
Themenfelder frühzeitig integriert
werden. Oft löst die frühzeitige Übergabe der Geschäftsführung die Gefahr
unzureichender Innovationen.
•Um Einbußen in Bezug auf Wert, Attraktivität und Preis des Unternehmens zu
vermeiden, müssen notwendige Investitionen bis zum endgültigen Wechsel
getätigt und kreative Finanzierungslösungen gefunden werden.
•Die Breite der Altersstruktur sowie die
Heterogenität der Belegschaft fördern
die Innovationsfähigkeit.
•Eine Ruhestandsplanung hilft dem Altinhaber, der nächsten Generation Platz
zu machen.
Im Generationswechsel trifft Änderungsbedarf auf den Wunsch nach Bestän-
digkeit. Um diese Herausforderung zu
meistern, muss die Innovationskraft der
neuen Generation systematisch zusammengebracht werden mit dem Know-how
der abgebenden Generation – auch das
gehört zum Nachfolgemanagement.
Prof. Dr. Birgit Felden,
Leiterin des Studiengangs Unternehmensgründung
und -nachfolge und Direktorin des EMF-Instituts der
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin sowie
Vorstand der TMS Unternehmensberatung AG
Jonas Pickhardt (M.Sc.),
Berater der TMS Unternehmensberatung AG
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Bericht & Hintergrund
Neues aus Berlin und Brüssel
DIHK-Experte in TTIP-Beratergruppe
Felix Neugart
Brüssel. Handelsbarrieren sind vor allem
für kleine und mittlere Unternehmen wegen begrenzter personeller wie finanzieller
Ressourcen oft nur schwer zu überwinden.
Umso wichtiger ist es, dass deren Interessen bei den Verhandlungen zum TTIP, dem
Freihandelsabkommen zwischen der EU
und den USA, berücksichtigt werden. In
der Beratergruppe, die die EU-Kommission
bei den Gesprächen mit den US-Unterhändlern unterstützt, hat sich jetzt DIHKExperte Felix Neugart die Vertretung des
Mittelstands auf die Fahne geschrieben. Er
ist als Vertreter des Europäischen Kammerdachverbandes EUROCHAMBRES neu
in das Gremium berufen worden.
Katalog vorgelegt
Nachbesserungen
Berlin. Das deutsche Steuerrecht soll für
Unternehmen und Verwaltung einfacher und leichter handhabbar werden.
Das fordert der Deutsche Industrie- und
Handelskammertag (DIHK) gemeinsam mit
anderen Spitzenverbänden der deutschen
Wirtschaft. Eine elfseitige Stellungnahme an die Finanzpolitiker im Deutschen
Bundestag macht konkrete Vorschläge
hierzu. So soll es unter anderem für die
Unternehmen künftig leichter sein, Geld
für wichtige Investitionen zurückzulegen.
Und die Aufbewahrungsfristen sollen
von zehn Jahren für steuerlich relevante
Aufzeichnungen und Unterlagen auf fünf
Jahre verkürzt werden. Eine rasche Umsetzung der Maßnahmen würde sowohl die
Betriebe als auch den Staat entlasten.
Brüssel. Mit der Societas Unius Personae (SUP) will die EU-Kommission
grenzüberschreitendes Wirtschaften
erleichtern. Als Mindestkapital bei dieser „Ein-Mann-GmbH“ soll ein Euro
ausreichen. Das vorgesehene Online„Schnellgründungsverfahren“ soll nach drei
Werktagen abgeschlossen sein. Sorgfältige
Prüfungen von Firmierung oder Unternehmensgegenstand würden so unmöglich,
kritisiert der DIHK. Zudem müssten eine
Identitätsprüfung von Gesellschafter und
Geschäftsführern und die Authentizitätsprüfung von eingereichten Unterlagen
sichergestellt sein. Der DIHK sieht sonst
den öffentlichen Glauben des Handelsregisters in Gefahr. Insgesamt hält der DIHK
die Konstruktion der europäisch harmonisierten „Ein-Mann-GmbH“ für nachbesserungsbedürftig. Es wäre besser gewesen,
eine eigenständige europäische Rechtsform
einzuführen, wie die ursprünglich geplante
Europäische Privatgesellschaft.
© DIHK
52
Waghalsig
Berlin. Der DIHK setzt sich dafür ein,
dass die bestehenden Regelungen zur
Erbschaftsteuer nicht verschärft werden.
Zu den Überlegungen des Bundesverfassungsgerichts sagt DIHK-Präsident
Dr. Eric Schweitzer: „Kippt die Verschonung des Betriebsvermögens, so wären
pro Jahr rund 500.000 Arbeitsplätze in
Deutschland gefährdet.“ Denn Unternehmen, die ihre Nachfolge regeln, hätten bei
den geltenden Steuersätzen erhebliche
Erbschaftsteuerzahlungen von rund zehn
Milliarden Euro zusätzlich zu leisten – und
zwar meist aus der Substanz. Das Geld
würde dann für wichtige Investitionen
fehlen, Wettbewerbsfähigkeit und Existenz vieler Unternehmen wären gefährdet.
Darüber hinaus wären erhebliche Dominoeffekte zu befürchten: Einnahmen aus der
Lohn- beziehungsweise Einkommensteuer
sowie bei der Sozialversicherung und
aufgrund eines geringeren Konsums auch
bei der Umsatzsteuer würden sinken. Bei
einem Verlust von 500.000 Arbeitsplätzen wären das circa zehn Milliarden Euro
weniger für die öffentlichen Kassen. „Es ist
also geradezu waghalsig, auf höhere Steuereinnahmen bei Wegfall der Verschonung
zu setzen“, mahnt Schweitzer.
© DIHK/Thomas Kierok
Dr. Eric Schweitzer
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Viel zu wenig Investitionen
Berlin. 80 Milliarden Euro werden laut
DIHK-Studie in Deutschland jährlich zu
wenig investiert. Das entspricht etwa
drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes.
DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer zeigt
sich besorgt über die – auch im internationalen Vergleich – geringe Investitionstätigkeit: „Die Investitionen von heute
sind das Fundament für Wachstum und
Arbeitsplätze von morgen. Mit aktuellen Entscheidungen wie Rente mit 63,
Mindestlohn und Mütterrente errichtet
die Politik derzeit weitere Investitionshürden.“ Mehr als jedes zweite Unternehmen
sehe sich durch politische Entscheidungen
ausgebremst. „Wir laufen Gefahr, in einer
Hoch-Zeit unseres Erfolges die Weichen
für eine negative Entwicklung zu stellen“,
warnt der DIHK-Präsident. Dabei gebe
es von Demografie über Energiewende
bis hin zu Steuern und Bürokratie eine
weite Bandbreite von Politikfeldern für
verantwortungsbewusste und nachhaltige
Entscheidungen zugunsten von mehr In-
vestitionen der Unternehmen am Standort
Deutschland, betont Schweitzer. Hierzu
gehöre auch ein Mittelstandspakt, der eine
Investitionsagenda formuliere.
Lehren aus dem Hochwasser 2013
Berlin. Nicht abgerufene Mittel aus dem
in der Flutkatastrophe 2013 eingerichteten acht Milliarden Euro schweren
Hilfsfonds sollen an Bund und Länder
zurückfließen. Das schlägt der DIHK jetzt
in einer Bilanz vor. Das Hochwasser hat
insgesamt einen Schaden von rund
6,7 Milliarden Euro verursacht. Besonders
betroffen waren Bauindustrie, Landwirtschaft und Gastronomie. Positiv: Viele
Unternehmen haben sich nach der Flut
2002 gegen Hochwasserschäden abgesichert. Inzwischen sind 35 Prozent der
Geschädigten versichert – 2002 waren
es nur 19 Prozent. Um in Zukunft noch
deutlich besser gewappnet zu sein, dringt
der DIHK auf eine engere Zusammenarbeit aller Akteure wie zum Beispiel Bund
© URSfoto/pixelio.de
und Länder, auf klare Absprachen über
Baumaßnahmen für Deiche und Überlauf-
flächen sowie auf eine zügige Abwicklung
der Aktionspläne der einzelnen Länder.
53
Bericht & Hintergrund
Kleine Helfer
Wer in der Wirtschaft mitreden will, benötigt aussagekräftige Zahlen und Daten.
Sprachen spielen im Beruf eine immer
wichtigere Rolle. Gerade mit Blick auf den
internationalen Arbeitsmarkt ist es unverzichtbar, ein Instrument zu entwickeln,
Arbeitsplatz Europa:
Sprachkompetenz wird messbar
A Common European Framework
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and Teaching (CEF)
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Wer Rechte hat, hat bekanntlich auch
Pflichten. Das gilt nicht nur für Auszubildende, sondern auch für Ausbilder im
Rahmen der Berufsausbildung. In der
Tipps für Ausbilder
Rechte und Pflichten
von Ausbildungsbetrieben
und Auszubildenden
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für
TIPPS
Ausbilder
TIPPS
TIPPS
TIPPS
TippsFürAusbilder 0714 U1
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Sie spiegeln Zusammenhänge wider und
bilden das notwendige Fundament für Argumentationen. Solche Zahlen und Fakten
liefert seit rund 50 Jahren das Kompendium „Deutschland in Zahlen“ aus dem
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Köln. Zum elften Mal liegt jetzt die Sonderausgabe von „Deutschland in Zahlen“
speziell für die IHK-Organisation mit den
Original-Tabellen des IW vor. Die darin auf
164 Seiten zusammengestellten Statistiken sind für die Vorbereitung von Refera-
ten, Vorträgen, Aufsätzen und in Podiumsdiskussionen unentbehrlich. Teilweise
sind die dort vorgestellten Statistiken den
amtlichen Daten voraus, da Fortschreibungen offizieller Zahlen vorgenommen
wurden. Auch regionale wirtschaftliche
und finanzielle Aspekte, etwa die Ausgaben für Bildung sowie für Forschung und
Entwicklung, sind berücksichtigt.
das sprachliche Handlungsfähigkeit am
Arbeitsplatz anhand eines europäischen
Kompetenzstufensystems differenziert
beschreibt. Auf diesen Weg haben sich die
Herausgeber der Publikation „Arbeitsplatz
Europa: Sprachkompetenz wird messbar“
begeben, um exemplarisch die Funktion
des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (CEF) für Kommunikationssituationen in der Berufswelt aufzuzeigen.
Bei der Broschüre handelt es sich um eine
berufspraxisbezogene Ausgestaltung des
CEF für fremdsprachliche Kompetenzen
am Arbeitsplatz.
Die 20-seitige Publikation ist nun in
Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP) und der
telc GmbH in der vierten, aktualisierten
Auflage erschienen. Sie soll helfen, das
neue Bezugssystem für die Benennung
von Sprachkompetenzen in Wirtschaft
und Wissenschaft weiter zu etablieren und
nennt Beispiele zur praktischen Ausgestaltung der neuen Sprachstandards in der
Berufspraxis.
DIHK-Publikation „Tipps für Ausbilder“
können sich sowohl Auszubildende als
auch Ausbilder darüber informieren,
welche Voraussetzungen für eine Ausbildung notwendig sind, was vor Abschluss
des Ausbildungsvertrages zu beachten ist
und wie es dann weitergehen sollte. Die
20-seitige Veröffentlichung wurde in einigen Punkten überarbeitet. Als Leitfaden
durch die Berufsausbildung soll sie immer
dann helfen, wenn sich vor oder während
der Ausbildung rechtliche Fragen ergeben. Beispielsweise wird in knapper Form
erläutert, wie lange die Probezeit dauern
darf, was dabei zu beachten ist und was
auf jeden Fall in einem Ausbildungsvertrag
stehen sollte. Künftige Ausbilder finden
auf den ersten Seiten der Broschüre eine
umfangreiche Checkliste, anhand der sie
überprüfen können, ob sie alle Voraussetzungen zur Ausbildung erfüllen.
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Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Fälschungen ins öffentliche Licht gerückt
Ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase
symbolisiert die immensen Gewinne, die
Produktpiraten sprichwörtlich auf Kosten
innovativer Unternehmen und der Kreativwirtschaft erwirtschaften: Seit 1977 rückt
der Negativpreis „Plagiarius“ die skrupellosen Geschäftspraktiken von Nachahmern
ins öffentliche Bewusstsein. Unternehmen,
Designer und Erfinder fordert der Verein
„Aktion Plagiarius“ jetzt wieder auf, ihre
Originalprodukte sowie vermeintliche
Nachahmungen einzureichen und den
Plagiator – sei er Hersteller oder Händler –
für die „Auszeichnung“ vorzuschlagen.
Die Preisverleihung findet am 13. Februar 2015 auf der Frankfurter „Ambiente“
statt. Während der weltweit größten
Konsumgütermesse werden alle eingereichten Originale und Plagiate im
Foyer 5.1/6.1 ausgestellt. Anschließend
werden die Preisträger-Objekte unter anderem im Museum Plagiarius in Solingen
sowie bei weltweiten Wanderausstellungen präsentiert.
Bis zum 31. Oktober 2014 fallen für
die erste Anmeldung zum Wettbewerb
300 Euro und für jede weitere 150 Euro
Bearbeitungsgebühr an; später (bis zum
30. November 2014) beträgt die Bearbeitungsgebühr für die erste Anmeldung
350 Euro und für jede weitere 200 Euro.
Das Anmeldeformular und die Teilnahmebedingungen finden sich im Internet unter
www.plagiarius.com in der Rubrik „Wettbewerb“. Fragen beantwortet Christine
Lacroix, E-Mail: info@plagiarius.com,
Tel.: (0 73 08) 92 24 22.
© Aktion Plagiarius e. V.
Jahreswechsel bringt Änderung
Am 1. Januar 2015 müssen sich die
Hersteller von Messgeräten umstellen: Ab
dann gilt das neue Mess- und Eichgesetz.
An die Stelle der bisherigen Kombination
aus Bauartzulassung und Ersteichung tritt
die Konformitätsbewertung. Daran hat
die Physikalisch-Technische Bundesanstalt
erinnert. Eine Konformitätsbewertung, die
in Form verschiedener Module angeboten
wird, ermöglicht, ein Messgerät ohne weitere amtliche Prüfung innerhalb Deutschlands auf den Markt zu bringen und in Be-
trieb zu nehmen. Mit diesem Vorteil geht
aber auch eine erhöhte Verantwortung
einher: Hersteller müssen zukünftig selbst
entscheiden, welche Module sie nutzen
wollen.
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Produktionshallen
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Tourismus
Reisen für alle
© DSFT/NatKo
Ein solcherart gekennzeichneter Betrieb erfüllt die Mindeststandards der Barrierefreiheit für Menschen mit Gehbehinderung, blinde Menschen und Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Das kleine „i“ symbolisiert, dass für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Hörbehinderung, gehörlose Menschen und Menschen mit Sehbehinderung
die Basisanforderungen der Barrierefreiheit erfüllt werden.
Ob Personen im Rollstuhl, mit gebrochenem Bein oder mit Gepäck – ein Fahrstuhl
im Hotel macht es ihnen einfacher.
Barrierefreiheit ist für zehn Prozent der
Bevölkerung unentbehrlich, für 30 Prozent
hilfreich und für 100 Prozent komfortabel – auch Familien mit Kindern und Senioren profitieren von barrierefreien Angeboten und Dienstleistungen. Barrierefreiheit bedeutet eine Komfortsteigerung für
alle – statt Ausnahme zu sein, soll Barrierefreiheit zur Selbstverständlichkeit werden.
Unentbehrlich ist sie für all jene, für die
einfach in den Urlaub zu fahren oft ein
unerfüllter Wunsch bleibt – oder ein Risiko. Zu groß sind ihre Ängste oder Erfahrungen, unterwegs Überraschungen
zu erleben, die das Urlaubserlebnis einschränken oder gar scheitern lassen. Für
Gäste mit Beeinträchtigungen sind detaillierte und verlässliche Informationen über
die Barrierefreiheit daher eine wesentliche
Grundlage für ihre Reiseentscheidung.
Die Gruppe der Menschen mit Behinderungen ist groß. In Deutschland lebten im
Jahr 2011 nach offiziellen Statistiken
7,3 Millionen Menschen mit einer schweren Behinderung, in der Europäischen
Union 60 Millionen. Und die Zahlen stei56
gen aufgrund des demografischen Wandels kontinuierlich. Mit zunehmendem Alter hört, geht, sieht man schlechter und
wächst sozusagen in die Behinderungen
hinein. Nur weniger als fünf Prozent der
Menschen mit einer Behinderung werden
mit einer Behinderung geboren.
Damit Menschen mit einer Behinderung
Reisen unternehmen können, müssen aber
barrierefreie Angebote vorhanden sein und
verlässliche Informationen vorliegen. Es
gibt in Deutschland zahlreiche Angebote, und durch Modernisierungen und Neubauten kommen ständig neue hinzu. Die
Nachfrage und die Angebote besser zusammenzubringen, ist ein Ziel eines bundesweiten Projektes von Tourismusbranche
und Betroffenenverbänden.
Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans
der Bundesregierung zur Umsetzung der
UN-Behindertenrechtskonvention haben
das Deutsche Seminar für Tourismus (DSFT)
Berlin e.V. und der „Tourismus für Alle
Deutschland e.V.“ (NatKo, ehemals „Nationale Koordinationsstelle Tourismus für
Alle e.V.“), gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die nationalen touristischen Dach- und Betroffenenverbände sowie die Bundesländer auf
die Umsetzung eingeschworen und bei der
Entwicklung des neuen Kennzeichnungssystems eng zusammengearbeitet.
Es werden sieben Personengruppen unterschieden: Menschen mit Gehbehinderung,
Rollstuhlfahrer, Menschen mit Hörbehinderung, gehörlose Menschen, Menschen
mit Sehbehinderung, blinde Menschen sowie Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Je nach Zugänglichkeit und
Nutzbarkeit für die verschiedenen Personengruppen wird ein Betrieb/ein Angebot
geprüft und gekennzeichnet. Dabei steht
nicht nur die Vermarktung, sondern auch
die Entwicklung barrierefreier Angebote
und Dienstleistungen im Mittelpunkt. Neben der Prüfung und Kennzeichnung der
Hardware sind Schulungen der Mitarbeiter
Bestandteil des Zertifizierungsprozesses.
Aus der Sicht der Projektträger profitieren
deswegen viele Gruppen:
• Betriebe/Anbieter erschließen eine neue,
große und stetig wachsende Gästegruppe, binden Stammgäste und steigern so
Umsatz und Gewinn.
• Mitarbeiter werden geschult, lernen die
Bedürfnisse und spezifischen Anforderungen von Gästen mit Beeinträchtigungen kennen und beraten und unterstützen professionell.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
• Gäste/Kunden erhalten detaillierte, verlässliche und geprüfte Informationen
für ihre Reiseentscheidung – und zwar
barrierefrei. Ob Ausflüge, Urlaubs- oder
Geschäftsreisen – Informationen zu Zugänglichkeit und Nutzbarkeit geben Sicherheit, und die Freude kann bereits vor
der Reise beginnen.
Die Teilnahme am bundesweiten Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“
(www.deutschland-barrierefrei-erleben.de)
ist für jeden Betrieb und Ort möglich. Barrierefreie Unterkünfte als „Insellösung“ reichen für ein schönes Urlaubserlebnis allerdings nicht aus. Denn die wenigsten Gäste
besuchen nur das Hotel, sondern vielmehr
den Ort beziehungsweise die Region, eine
Veranstaltung oder Ausstellung. Das heißt,
das Museum, die Innenstadt, die Bergbahn,
der Freizeitpark, Restaurants und Nahverkehr müssen als einzelne Teile der gesamten Servicekette berücksichtigt werden.
Nur wenn die gesamte Servicekette zum
Beispiel für den Rollstuhlfahrer oder Blinden barrierefrei ist, wird ein barrierefreies
Reiseangebot daraus.
Schon jetzt bringen Reisende mit Handicap
der Tourismuswirtschaft Milliarden Euro
Umsatz. Dabei ist die Reiseintensität bei
Menschen mit Handicap deutlich niedriger
als die von Urlaubern ohne Handicap. Hier
sieht die Tourismuswirtschaft ein noch
nicht erschlossenes Nachfragepotenzial.
Ziel ist, allen Menschen, ob mit oder ohne
Behinderung, das Reisen möglichst bis ins
hohe Alter zu ermöglichen.
Wenn es gelingt, hervorragende Angebote zu schaffen und sichtbar werden zu lassen, dann birgt Barrierefreiheit zudem große Chancen, neben inländischen Gästen
auch Touristen aus dem Ausland zu gewinnen. Daher ist für die Vermarktung der
barrierefreien Angebote und Dienstleistungen neben den Bundesland-Plattformen
eine barrierefreie Deutschland-Plattform
in Planung, und die Deutsche Zentrale für
Tourismus (DZT) wird die Angebote im Ausland vermarkten. So kann Barrierefreiheit
als Qualitäts- und Komfortmerkmal international zum Markenzeichen und Wettbewerbsfaktor für Deutschland werden.
Tourismus NRW e.V. hat ein landesweites
Projekt zur Implementierung des Zertifizierungssystems gestartet und arbeitet dabei
eng mit DSFT und NatKo zusammen.
(Detaillierte Informationen finden sich
im Internet auf www.touristiker-nrw.de im
Bereich „Landesmarketing“ unter „Barrierefreiheit“.) Bereits über 50 Betriebe wurden von speziell ausgebildeten Erhebern
geprüft und befinden sich im Zertifizierungsprozess. Darunter sind Hotelbetriebe, Ferienwohnungen, Restaurants, Museen sowie auch Rad- und Wanderwege. Der
Ansatz, die gesamte Servicekette zu zertifizieren, wird somit erreicht.
Rolf Schrader,
Deutsches Seminar für Tourismus Berlin e.V.
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57
Infos für die Praxis
Impressum
Herausgeber
Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet
44787 Bochum, Ostring 30-32
Telefon: (02 34) 91 13-0 Fax: (02 34) 91 13-1 10
www.bochum.ihk.de | ihk@bochum.ihk.de
Redaktion
Jörg A. Linden (verantwortlich), Julia Beuerlein
Druck, Verlag, Anzeigenverwaltung und Herstellung
Koerdt PROMO4YOU GmbH
59609 Anröchte, Südring 1
Telefon: (0 29 47) 97 02-0, Fax: (0 29 47) 97 02-50
www.koerdt.de | wirtschaft@koerdt.de
Anzeigenleitung
Fritz Thöne (verantwortlich)
Telefon (0 29 47) 97 02-77
E-Mail: fthoene@koerdt.de
Beate Ruby
Telefon (0 29 47) 97 02-76
E-Mail: bruby@koerdt.de
Erscheinungsweise
monatlich, Doppelausgabe Juli/August
Druckauflage
Bekanntmachung – Statutarisches
Recht der IHK Mittleres Ruhrgebiet
Wahlen zur Vollversammlung
Feststellung von Nachfolgern für zwei ausgeschiedene
Mitglieder der Vollversammlung der Industrie- und
Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet.
Gemäß § 2.1 der IHK-Satzung vom 16. November 1999, zuletzt geändert am
13. September 2012, in Verbindung mit § 2.1 der IHK-Wahlordnung vom
14. November 2000, zuletzt geändert am 13. März 2013, werden als Nachfolger
diejenigen Bewerber festgestellt, die bei der Wahl der Vollversammlung in der
gleichen Wahlgruppe und im gleichen Wahlbezirk nach den gewählten Mitgliedern die nächsthöchste Stimmzahl erhalten haben.
In der Wahlgruppe II Großhandel, Handelsvertreter, Wahlbezirk Herne, ist Frau
Maria-Giovanna Lionetti zum 6. August 2014 aus der Vollversammlung ausgeschieden.
Nachfolgemitglied ist:
Detlef Koller,
geb. 7. September 1945,
Geschäftsführer der Bärwolf Beteiligungsgesellschaft mbH,
Robert-Bosch-Straße 9, 44629 Herne.
In der Wahlgruppe VII Versicherungsgewerbe, Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, Wahlbezirk Bochum, ist Herr Jörg Schlüter (INNOVA Objektverwaltung GmbH) zum 8. September 2014 aus der Vollversammlung ausgeschieden.
Nachfolgemitglied ist:
Arnd Möhring,
geb. 29. September 1968,
Immobilienmanagement,
Bergstraße 76, 44791 Bochum.
15.408/2. Quartal 2014
Anzeigenpreisliste Nr. 35, gültig ab 1. Januar 2014
Das Mandat gilt für die laufende Wahlperiode bis zum 31. Dezember 2016.
„Wirtschaft im Revier“ ist das offizielle Organ der
IHK Mittleres Ruhrgebiet. Der Bezug der
IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der vom Gesetzgeber geregelten Beitragspflicht als Mitglied der IHK.
Für andere Bezieher beträgt der Bezugspreis im
Jahresabonnement 24,50 Euro inklusive gesetzlicher
Mehrwertsteuer. Mit Namen gezeichnete
Beiträge geben nicht unbedingt die Auffassung der
IHK Mittleres Ruhrgebiet wieder. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Quellenangabe und Genehmigung
des Herausgebers. Für den Nachdruck signierter Beiträge ist die Genehmigung des Verfassers erforderlich.
Der Präsident
gez. Jürgen Fiege
Heftmitte: BiC-Journal
Beilagen: Meorga
ISSN 0724-4142
58
Bochum, den 15. September 2014
Der Hauptgeschäftsführer
i. V.
gez. Christoph Burghaus
Die vorstehende Bekanntmachung wird hiermit zur Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der IHK ausgefertigt.
Bochum, den 15. September 2014
Der Präsident
gez. Jürgen Fiege
Der Hauptgeschäftsführer
i. V.
gez. Christoph Burghaus
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
Recht & Steuern
Mitnahme eines Hundes
Untersagt ein Arbeitgeber auf der
Grundlage seines Direktionsrechts
einem Arbeitnehmer die Mitnahme
seines Hundes in den Betrieb, hat er
bei seiner Entscheidung die Einzelumstände abzuwägen und die beiderseitigen Interessen zu berücksichtigen.
Ein Verbot kommt in Betracht, wenn
der Hund die betrieblichen Abläufe
stört. Das hat das Landesarbeitsgericht
Düsseldorf im Fall einer persönlichen
Assistentin der Geschäftsführung
in einer Werbeagentur entschieden,
deren Arbeitgeber ihr die zuvor längere
Zeit geduldete Mitnahme des Hundes
untersagte. Anlass war, dass Mitarbeiter
Angst vor dem Hund hatten und bei
ihrer Arbeit beeinträchtigt wurden. Die
Arbeitnehmerin verlangte die Fortsetzung der bisherigen Praxis durch den
Arbeitgeber.
In seiner Begründung weist das Gericht
darauf hin, dass der Arbeitgeber mit
seiner Weisung von seinem Direktionsrecht in rechtmäßiger Weise Gebrauch
gemacht habe. Es habe ihm danach
oblegen, Inhalt, Ort und Zeit der
Arbeitsleistung nach billigem Ermessen
näher zu bestimmen. Die Weisung sei
auch nicht unverhältnismäßig, denn sie
habe ihre Ursache in dem Verhalten des
Hundes, das bei einigen Mitarbeitern
Angst ausgelöst habe. Es liege auch
kein Verstoß gegen den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz darin, dass andere Mitarbeiter ihre Hunde
mitbringen dürften, da diese nicht als
Bedrohung empfunden würden. (Urteil
des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf
vom 24. März 2014; Az.: 9 Sa 1207/13)
Praxistipp: Mit dem Direktionsrecht
(vgl. Paragraf 106 GewO) kann der
Arbeitgeber die nur rahmenmäßig
umschriebene Leistungspflicht des
Arbeitnehmers nach Inhalt, Zeit und
Ort nach billigem Ermessen näher
bestimmen und damit konkretisieren.
Das gilt, soweit die Arbeitsbedingungen
nicht bereits durch Vertrag, Betriebsvereinbarung, Tarifvertrag oder Gesetz
festgelegt sind. Der allgemeine arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz
ist zu beachten.
Ansprüche wegen Diskriminierung
Will ein Bewerber Ansprüche wegen
Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
geltend machen, kann dies auch durch
Klageerhebung geschehen. Dabei genügt zur Einhaltung der Zweimonatsfrist der rechtzeitige Eingang der Klage
bei Gericht. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) im Fall einer Fachangestellten für Bäderbetriebe entschieden,
die sich bei einem Betreiber für Hallenund Freibäder auf eine ausgeschriebene
Stelle bewarb. Sie wurde nicht eingestellt, weil der Arbeitgeber aufgrund
ihrer Erkrankung an multipler Sklerose
die Eignung für die vorgesehene Tätigkeit bezweifelte. Die Geltendmachung
der Ansprüche, Entschädigung in Höhe
von 4.500 Euro und Schadensersatz für
Fahrtkosten von 90 Euro, machte sie
durch Einreichung einer Klage geltend,
die innerhalb der Zweimonatsfrist bei
Gericht einging, dem Arbeitgeber aber
erst nach Fristablauf zugestellt wurde.
In seiner Begründung weist das Gericht
darauf hin, dass es sich bei der Frist von
zwei Monaten (Paragraf 15 Abs. 4
Satz 1 AGG) um eine materiellrechtliche Ausschlussfrist handele. Diese könne auch durch Klageerhebung gewahrt
werden. Ausreichend sei der rechtzeitige Eingang der Klage bei Gericht, wenn
die Klage demnächst zugestellt werde.
Das ergebe sich aus der Anwendung
von Paragraf 167 ZPO. Wer mit der
Klage die stärkste Form der Geltendmachung von Ansprüchen wähle, müsse
sich darauf verlassen können, dass mit
der rechtzeitigen Einreichung der Klage
bei Gericht die Frist gewahrt sei. Die
gegenteilige Entscheidung der Vorinstanz sei daher aufzuheben. Da die für
die Sachentscheidung notwendigen
Tatsachenbewertungen nicht erfolgt
waren, verwies das Gericht den Prozess
zur abschließenden Entscheidung
zurück an die Vorinstanz.
(Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom
22. Mai 2014; Az.: 8 AZR 622/13)
Praxistipp: Das BAG hat mit dieser
Entscheidung seine bisherige Rechtsauffassung aufgegeben. Für Ansprüche nach dem AGG gilt, dass mit der
rechtzeitigen Einreichung der Klage
die Frist gewahrt ist. Anspruchsgegner
müssen sich in derartigen Fällen mit
inhaltlichen Fragestellungen auseinandersetzen, die Geltendmachung einer
Fristversäumnis ist danach aussichtslos.
Die Mittelstandsberater
Wir beraten und prüfen mittelständische Unternehmen.
Zu unserem Leistungsspektrum gehört u.a.:
Freiwillige und gesetzliche
Jahresabschlussprüfungen für
alle Rechtsformen
■ Unternehmensbewertungen
■ Prüfung von Sanierungskonzepten
■
Holger Schmidt | Diplom-Betriebswirt,
vereidigter Buchprüfer, Steuerberater
Prüfen von Betrieben der
öffentlichen Hand
■ Prüfen nach Makler- und
Bauträgerverordnung
■ Due Diligence Prüfungen
■ Betriebswirtschaftliche Beratung
■
Dirk Reiser | Diplom-Betriebswirt,
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
ReiserSchmidt | Westfalen-Treuhand GmbH | Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Westfalenstr. 118 (im Centrovital) | 58453 Witten | Fon + 49 (0) 23 02/9 30 00-0
Fax + 49 (0) 23 02/9 30 00-39 | www.reiserschmidt.de
IT & Kommunikation
Vorsicht vor Web-Fallen
Cyberkriminelle brechen heute gezielt
in Firmennetzwerke ein, um beispielsweise sensible Unternehmensdaten zu
stehlen oder Wirtschaftsspionage zu
betreiben. Neben der Hauptangriffsmethode „Spear-Phishing“ setzen die
Angreifer zunehmend auf so genannte
„Wasserlochattacken“.
Beim „Spear-Phishing“ wird eine
maßgeschneiderte E-Mail mit einem
schädlichen Link oder einem infizierten
Anhang an einen Mitarbeiter geschickt.
Bei der „Wasserlochattacke“ hingegen
visieren Cyberkriminelle einen bestimmten Mitarbeiter an, recherchieren
dessen Interessen und manipulieren
eine legitime Webseite. Der Mitarbeiter
erhält anschließend eine E-Mail, in der
beispielsweise sein Hobby thematisiert und direkt auf die manipulierte
Webseite verlinkt wird. Klickt der
Mitarbeiter auf die Seite, kann er das
eigene Unternehmensnetzwerk infiziert
haben. Denn alleine durch das Besuchen der präparierten Webseite wurde
sein Rechner unbemerkt via Drive-byDownload mit einem Schadprogramm
infiziert.
Die Angriffe richten sich dabei immer
gegen Schwachstellen in Browsern und
deren Plug-ins. „Bei den bisher beobachteten Wasserlochangriffen wurden
insbesondere Java-Sicherheitslücken
ausgenutzt“, so Christian Funk, Senior
Virus Analyst bei Kaspersky Lab. „Wir
gehen davon aus, dass Unternehmen
in naher Zukunft verstärkt dieser Angriffsmethode ausgesetzt sein werden.
Daher empfehlen wir ein effektives
Patch-Management, um den Zeitrahmen einer möglichen Verwundbarkeit
über eine Sicherheitsschwachstelle so
klein wie möglich zu halten“. Zudem
sollten Unternehmen auf Sicherheitssoftware mit Schutzmaßnahmen in
Form von Heuristiken, verhaltensbasierten Analysen oder dediziertem
Anti-Exploit-Schutz setzen.
© panthermedia.net/Maksim Kabakou
59
Infos für die Praxis
© Heino Patschull – Fotolia.com
Börsen
Existenzgründung
Angebote
BO 181213
Die Betriebsstätte befindet sich in
NRW (Ruhrgebiet). Das Fertigungsunternehmen konstruiert, produziert
und liefert Fördereinrichtungen und
-maschinen nach Kundenvorgabe und
hat sich spezialisiert auf: verschiedene
Förder- und Filtersysteme, Entsorgung
von Metallspänen, Schrottteilen,
Stanzteilabfällen und Stanzteilplatinen.
BO 182413
Exklusives Modegeschäft für Damenmode mit Top-Marken und hochwertiger Ausstattung abzugeben. Standort:
Großraum Ruhrgebiet, Größe circa
120 Quadratmeter, über 24 Jahre am
Platz, großer Stammkundenanteil
mit aktueller Kundenkartei. Konkurrenzlose Lage, direkte Anbindung an
öffentliche Verkehrsmittel.
BO 182613
Alteingesessenes Maklergeschäft im
mittleren Ruhrgebiet wird aus Altersgründen abgegeben. Die Nachfolge
kann vielfältig geregelt werden. Ein
Kundenstamm, Objekte und die nötige
Technik sind vorhanden.
BO 182813
Geschäft mit 126 Quadratmetern
Verkaufsfläche und Nähatelier wegen
Ortswechsels zu verkaufen. Ein großer
Lagerraum ist ebenfalls vorhanden.
BO 183213
Ladenlokal (Schnellrestaurant mit
Fleisch- und Wurstverkauf) inklusive
Ausstattung aus Altersgründen zu
verkaufen. Der Betrieb arbeitet mit
Gewinn.
BO 183413
Boutique für Damenbekleidung in
Fußgängerzone aus Krankheitsgründen
zu verkaufen. Das Ladenlokal wurde
2012 neu ausgestattet und eingerichtet. Die Ladenfläche beträgt
45 Quadratmeter exklusive Lagerfläche
(20 Quadratmeter). Zur Übernahme
gehören die Einrichtung, der Bestand,
der Kundenstamm. Auf Wunsch kann
der Name ebenfalls übernommen
werden.
BO 183513
Alteingesessene Apotheke mit moderner Einrichtung in sehr guter Lage
sofort abzugeben. Hohe Stamm- und
Laufkundschaft.
BO 183713
Führender Online-Anbieter von regionalen Freizeitangeboten sucht eine/n
Beteiligung/Nachfolger. Neben einem
umfangreichen Kundenstamm verfügt
das Unternehmen über zahlreiche
langjährige Kooperationspartner. Entsprechend gute Suchmaschinen-Rankings und Kundenbewertungen liegen
vor. Bekannt aus regionalen Film-,
Funk- und Printmedien. Die Plattform
verfügt über eine Shopfunktion und
umfangreiche Admintools. Das Unternehmen wird in der Rechtsform einer
GmbH betrieben. Eine angemessene
Einarbeitung ist gewährleistet.
BO 183813
Wir möchten einen von unseren
Copyshops und Digitaldruckereien
abgeben. Der Shop liegt in einer sehr
guten Lage und bietet Dienstleistungen in Digitaldruck und Offset an.
In näherer Umgebung existieren nur
wenige Shops. Zurzeit sind in dieser
Filiale fünf bis sieben Mitarbeiter
beschäftigt. Der Shop ist mit den
60
neuesten Maschinen eingerichtet, die
aber nicht alle übernommen werden
müssen. Darüber hinaus bieten wir
Schreibwaren an und sind seit kurzem
UPS-Partner.
BO 183913
Einzelhandel in Toplage für Erstlingsausstattung sucht Nachfolger. Das
Sortiment umfasst unter anderem
Möbel, Kinderwagen, Spielzeug. Ein
Ebay-Shop sowie ein Webshop sind
vorhanden. Innenstadtlage, fester Kundenstamm, seit vier Jahren
integriert.
BO 184013
Alteingesessenes Taxi-Unternehmen
mit eigener Zentrale aus Alters- und
Gesundheitsgründen zu verkaufen.
Das seit über 50 Jahren bestehende Unternehmen befindet sich im
Ruhrgebiet und wird mit mehreren
Alternativen zum Verkauf angeboten:
Verkauf der neun Taxen mit oder ohne
Konzession sowie zweier Mietfahrzeuge (alles Mercedes), des bestehenden
Unternehmens ohne Fuhrpark oder
des Gesamtpakets. Mitarbeiter sind
vorhanden und können übernommen
werden. Bei einer Gesamtübernahme
ist eine Einarbeitung in das Unternehmen gewährleistet.
BO 184114
Zwei Einzelhandels-Fachgeschäfte
(Vollexistenz), Verkaufsräume circa
19 und 34 Quadratmeter, aus
Altersgründen zu verkaufen oder zu
verpachten. Standort liegt an einer
Hauptstraßen-Kreuzung sowie an
einer Haltestelle von vier Buslinien;
Schule in der Nähe. Hoher Bekanntheitsgrad, circa 95 Prozent Stammkunden. Alles lieferantenfrei und
einkaufsoptimiert. Lotto-Design 21.
BO 184214
Komplett eingerichtetes Küchenstudio
sucht Nachfolger. Das Küchenstudio
wird mit Immobilie (300 Quadratmeter) und Grundstück (1.000 Quadratmeter) verkauft. Vergrößerung des
Betriebsgebäudes sowie die Errichtung
eines Wohnhauses sind möglich. Die
Immobilie verfügt über eine Ausstel-
lung und Büros sowie einen Beratungsraum mit Beamervorführung. Zu
den Hausmarken gehören allmilmö,
Häcker, Gaggenau, Siemens sowie
Granitunternehmen und Glashersteller
aus der Region. Kundenakquise durch
Mundpropaganda (kaum Werbung),
Abschluss liegt bei 85 Prozent.
BO 184314
Mittelgroßer Elektroinstallationsbetrieb im mittleren Ruhrgebiet
Mit der Existenzgründungsbörse, aus
deren Bundesliste die auszugsweise
veröffentlichten Offerten stammen,
soll Unternehmen die Suche nach
einem geeigneten Nachfolger oder
tätigen Teilhaber erleichtert werden.
Die Kooperationsbörse, die ebenso wie
die Existenzgründungsbörse im Internet auf www.bochum.ihk.de unter der
Rubrik „Service von A bis Z“ recherchierbar ist, richtet sich an Betriebe,
die zur Verbesserung ihrer Leistungsund Wettbewerbsfähigkeit eine zwischenbetriebliche Zusammenarbeit
mit in- oder ausländischen Partnern
anstreben. Die aus dem IHK-Bezirk
eingehenden Angebote und Nachfragen beziehungsweise Kooperationswünsche werden chiffriert unter der
zutreffenden Rubrik veröffentlicht.
Interessenten für die veröffentlichten
Offerten werden gebeten, sich unter
Angabe der entsprechenden Rubrik
und Chiffre-Nummer schriftlich an
die IHK Mittleres Ruhrgebiet,
Ostring 30–32, 44787 Bochum, zu
wenden, die die Zuschriften an die
Inserenten weiterleitet.
Auskünfte erteilt
Sabine Kupfer
Telefon: (02 34) 91 13-1 43
E-Mail: kupfer@bochum.ihk.de
Bei Inseraten aus IHK-Börsen gelten
die Bedingungen der jeweiligen Börse.
Diese finden sich unter www.nexxtchange.org/pdf/agb.pdf beziehungsweise www.ihk-kooperationsboerse.
de/agb im Internet.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
(einschließlich Handel), 12 Mitarbeiter,
zusätzliche Schwerpunkte im Bereich
Mess- und Regeltechnik, Industrieanlagenbau sowie Neu- und Altbauinstallation sucht Nachfolger. Zusätzlich
verfügt das Unternehmen über eine
Lampenausstellung mit Designerleuchten.
BO 184514
Top-Objekt der deutschen Imbisskultur sucht qualifiziertes Betreiberpaar
oder eventuell Quereinsteiger mit
Ambitionen. Seit 2008 am Markt, sehr
erfolgreich eingeführt; mit hohem
Bekanntheitsgrad. Sehr starkes
Mittags- und Frühstücksgeschäft,
hochprofessionelle Kücheneinrichtung, lichtdurchflutetes und
geschmackvoll eingerichtetes Ambiente, 120 Quadratmeter Fläche,
120.000 Euro Kapital. Gute Bonität
und Eigenkapital notwendig. Seriöse
Anfragen mit Kapitalnachweis. Eventuelle Förderung durch KfW möglich.
BO 184614
Der Gesundheitsmarkt ist der
bedeutendste Trend des 21. Jahrhunderts und gehört zu den größten
Wachstumsmärkten. Menschen im
fortgeschrittenen Lebensalter
über 50 sind bereit, in die eigene
Gesundheit zu investieren. Das abzugebende Unternehmen ist ein kleines
und gesundes Unternehmen und seit
langem in diesem Markt aktiv. Es hat
mehrere Geschäftsmodelle entwickelt,
welche in Lizenz im deutschsprachigen
Raum vergeben werden. Die Kompetenz des Unternehmensnachfolgers
sollte in Präferenz im kaufmännischen
Geschick liegen. Besondere Kenntnisse
in den Bereichen Gesundheit und
Bewegung spielen eine untergeordnete Rolle.
tigungstechnik) oder Elektrotechnik
haben. Eine angemessene Einarbeitung
ist gewährleistet.
BO 184814
Wäsche- und Dessousfachgeschäft ab
sofort in zentraler Lage im mittleren
Ruhrgebiet zu verkaufen. Ladenlokal
40 Quadratmeter, Miete inklusive
Nebenkosten 460 Euro.
BO 184914
Betonsteinwerk mit Schwerpunkt
Marmor und Granit sucht ab sofort
eine/n Nachfolger/in. Das Unternehmen mit Sitz im mittleren Ruhrgebiet
beschäftigt acht Mitarbeiter. Die
Nutzung des 1.000 Quadratmeter
großen Betriebsgrundstücks ist über
eine Erbpacht mit einer Restlaufzeit
von 30 Jahren und einem Vorkaufsrecht geregelt. Das Firmengelände ist
im Besitz der Firma und soll bei Übergabe mitverkauft werden. Auf dem
überwiegend regionalen Arbeitsmarkt
stellen Architekten, Privatkunden und
ansässige Handwerker den Großteil des
Kundenstammes dar. Eine fachbezogene Ausbildung wäre vorteilhaft. Eine
Einarbeitungszeit durch den jetzigen
Besitzer wird gewährleistet.
BO 185014
Gut eingeführtes Süßwarengeschäft
mit langjährigen Stammkunden, über
50 Jahre vor Ort, in einer Stadt mit
100.000 Einwohnern, zentrale Lage
in der Fußgängerzone, möchte den
Betrieb aus Altersgründen an einen
jungen kreativen Kaufmann oder eine
Kauffrau übergeben. Die Hinzunahme
eines Ausschanks von Kaffee, heißen
Schokoladenspezialitäten o. ä. ist
platzmäßig möglich. Eigenkapital:
25.000 Euro.
BO 185114
BO 184714
Im Rahmen einer Altersnachfolge
steht ein Kalibrierlaboratorium für
dimensionelle Messgrößen aus dem
mittleren Ruhrgebiet zur Veräußerung.
Das Unternehmen ist weiterhin in der
Entwicklung und Vermarktung der eigenen Software zur Kalibrierung sowie
zur Mess- und Prüfmittelverwaltung
tätig. Das Unternehmen ist DAkkSakkreditiert. Seine Kunden (insgesamt
rund 250) findet das Unternehmen
zum überwiegenden Teil im regionalen
Umfeld. Insbesondere im SoftwareBereich ist die Kundenstruktur jedoch
auch überregional bis deutschlandweit
verteilt. Das Unternehmen ist tätig in
gemieteten Räumlichkeiten. Insgesamt
stehen rund 160 Quadratmeter Büround Laborfläche zur Verfügung. Neben
dem Inhaber sind drei weitere Mitarbeiter im Unternehmen tätig. Ein potenzieller Nachfolger sollte bestenfalls
eine Ausbildung als Ingenieur in den
Fachbereichen Maschinenbau (Fer-
Online-Shop
für Sportartikel,
See
Nami.qxp
11.11.2013
Outdoorartikel und Textilwaren zu verkaufen. Die Vermarktung der Produkte
erfolgt über eine eigene Webseite
und Amazon mit professionellem
Shop-System. Bild- und Marketingtexte können komplett übernommen
werden. Das Text- und Bildmaterial
wird von den Herstellern kostenfrei zur
Verfügung gestellt. Der Online-Shop
verfügt über folgende technische
Anbindungen: Sofortüberweisung,
Paypal, Billpay (Kauf auf Rechnung),
DHL, google, eBay, idealo.de, günstiger.de. Ein eingeschlossenes, teilautomatisiertes Warenwirtschaftssystem
verwaltet ausschließlich Kunden,
Aufträge, Rechnungen, ProduktVersand inklusive E-Mail Anbindung
für Kundenkontakt und Dropshipping.
Aktueller Warenbestand wird übergeben. Kundenstamm: 80 Prozent aus
Deutschland, Rest international (vor
allem Schweiz und Australien).
BO 185214
Seit sechs Jahren gut geführtes
Schreibwarengeschäft mit Schulbedarf, Buchhandlung, Bogestra-TicketShop, DPD-Paket-Shop sowie Reinigungsannahme und Verkauf von Wolle
aus privaten Gründen zu verkaufen.
Feste Stammkundschaft. Preis VS.
BO 185314
Immobiliengesellschaft und Architekturbüro zu verkaufen. Die GmbH
ist eine bekannte Projektentwicklungsgesellschaft mit einem seit über
15 Jahren eingeführten Namen. Die
angeschlossene Bauunternehmung
kann/soll ebenfalls mit übernommen
werden.
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All you can eat incl. Wok & Barbecue Zubereitung
Mittagsbuffet: 12-14.30 Uhr (außer Feiertags),
Mo-Fr: Erw. 8,90 €, Kinder 5,90 € • Sa: Erw. 10,90 €, Kinder 5,90 €
So & Feiertags: Erw. 15,80 €, Kinder 8,50 €
Abendbuffet: 17.30-22 Uhr, Erw. 15,80 €, Kinder 8,50 € (bis 5 J. nach Lebensj.)
Täglich 11-23 Uhr · Hevener Straße 309 · 44801 Bochum (Am Kemnader See) · Fon: 0234-2 98 30 87
www.see-nami.de
61
Infos für die Praxis
BO 185414
Gut eingeführtes HundefutterFachgeschäft mit Zubehör, inklusive
Ladeneinrichtung, in interessanter
Lage mit Parkmöglichkeiten, aus
gesundheitlichen Gründen kurzfristig
und günstig zu verkaufen.
Das Ladengeschäft besteht im fünften
Geschäftsjahr und hat viele Stammkunden. Der Verkaufsraum ist modern
eingerichtet im Shabby-Stil mit Wohlfühlcharakter. Die Warenwirtschaft,
das Kassensystem, der Online-Shop,
alle Lieferantendaten, gehobenes
Sortiment und vieles mehr inklusive.
Eine Einarbeitung wird auf Wunsch
gerne erfolgen.
GMBH
Der nächste
Anzeigenschluss ist am
15. Oktober 2014
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zzgl. einer einmaligen
Vertriebsgebühr.
Tel. 02947-970211
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BO 185514
Erfolgreich geführtes Barrique-Fachgeschäft (Franchise-Konzept) für Wein,
Spirituosen und Feinkost in Hattingen,
NRW, sucht ab 2015 einen neuen
Betreiber. Das Geschäft liegt in der
1-a-Lage einer Stadt mit über
50.000 Einwohnern und wird seit
über 10 Jahren betrieben. Begeisterung für die Produkte und Freude
am Verkauf sollten vorhanden sein.
Durch umfangreiche Produktschulung
und sehr gute Unterstützung vom
Franchisegeber ist eine Einarbeitung
auch ohne vorherige Branchenkenntnis möglich. Weitere Vorteile wären
zum Beispiel eine ausgereifte Logistik
und ein erfolgreiches Werbekonzept.
Erfahrenes Verkaufspersonal kann
übernommen werden. Die Übernahme
soll im Frühjahr 2015 erfolgen.
BO 185614
Nachfolger für Babyfachgeschäft
(Einzelhandel) gesucht. Das Geschäft
besteht seit 28 Jahren in A-Lage der
Fußgängerzone. Es bestehen verschiedene Kooperationen, unter anderem
mit dem Jugendamt. Verschiedene
Teilnahmen an Projekten wurden aufgebaut und sind äußerst vielversprechend. Das Geschäft ist zu günstigen
Konditionen angemietet und hat eine
Gesamtfläche von 220 Quadratmetern,
wobei 140 Quadratmeter als Verkaufsfläche genutzt werden. Das Sortiment
erstreckt sich von Kinderwagen und
Autositzen (ausgewählte Hersteller)
bis hin zu Spielzeug und Textilien.
Auf Wunsch unterstütze ich Sie in der
ersten Zeit.
BO 185714
Alteingesessene Szenegastronomie
in Top-Lage aus Altersgründen zu
veräußern.
BO 185814
Alteingesessener Herstellungsbetrieb
(seit 1982 GmbH) von Reinigungsmitteln, seit über 30 Jahren am Markt, ist
aus Altersgründen zu verkaufen. Die
Produkte können für die Pflege und
Reinigung von Edelstahl, Silber, Gold,
Zinn, Messing, Aluminium und Kupfer
(zum Beispiel Herdplatten, Spülen,
Grills etc.) verwendet werden. Die
Produkte werden weltweit vertrieben.
BO 185914
Lottoannahmestelle mit Reisebüro aus
Altersgründen zu verkaufen. Einrichtung komplett im Kaufpreis enthalten.
Keine Warenbestandsübernahme.
VB 30.000 Euro, Kapitalnachweis
erforderlich. Termin für die Übergabe:
1. oder 31. Dezember 2014.
BO 186014
Gut frequentiertes, komplett eingerichtetes Café in Hattingens idyllischer
Altstadt mit großem Außensitzbereich
62
abzugeben. Konzession vorhanden,
brauereifrei, gemischtes Publikum,
modern-gemütliche Einrichtung. Verkauf wird entweder nur der Geschäftsbetrieb oder bei Interesse auch die
Firma (GmbH), daher optimal geeignet
für den unmittelbaren Einstieg. Das
Geschäft kann nahtlos fortgeführt
werden.
BO 186114
Seit über 40 Jahren eingeführtes
Ladengeschäft in exponierter Lage
im Bereich Geschenkartikel, Uhren,
Lederwaren, Bekleidung, Lampen sowie
Outdoor-Artikel kurzfristig wegen
Erkrankung abzugeben.
Nachfragen
BO 247613
Suche Ladenlokal beziehungsweise
Gastronomie in Bochum-Ehrenfeld
und Umgebung. Interesse an einer
Unternehmensnachfolge sowie an
Mietobjekten.
BO 248013
Ein Vertriebsunternehmen von industriellen Produkten und Anlagen sucht
ein Produktionsunternehmen zwecks
Übernahme. Vertriebsschwerpunkte
liegen unter anderem in der Stahl-,
Automobil-, Energie-, Bau- und Metallverarbeitungsindustrie.
BO 248114
Kaufmann (Handel und Dienstleistung), langjährige Berufserfahrung,
sucht Unternehmen zur Übernahme
oder tätige Beteiligung.
BO 248214
Dipl.-Wirt.-Ing. mit umfangreichen
Berufserfahrungen in Technik/IT, Projektmanagement und Vertrieb sucht
Übernahme oder aktive Beteiligung
möglichst im Raum NRW: Langjährige
Berufserfahrungen sowie Eigenkapital
sind vorhanden.
BO 248314
Immobilien- und Hausverwaltung
aus Bochum sucht zwecks Expansion
Hausverwaltungsfirmen zum Kauf.
Diskretion wird zugesichert. PLZGebiete 42, 44 45 und 58 bevorzugt.
Kooperation
BO 29813
Modeeinzelhandel in zentraler Lage
von Hattingen sucht dauerhafte
Kooperation mit Modeherstellern und/
oder Modeeinzelhändlern. Ladenlokal
in Eigentum, barrierefrei, steht eingerichtet zur Verfügung. Geeignet auch
als Outlet für Aktionsverkäufe.
BO 30013
Selbstständige Buchhalterin sucht
dauerhafte Kooperation mit einem
Steuerberater/Steuerbüro im Raum
Bochum, Herne, Recklinghausen. Biete
langjährige Erfahrung als Finanzbuchhalterin.
BO 30113
Unternehmen aus der Umweltbranche
sucht einen tätigen Teilhaber. Das
Unternehmen besitzt Alleinstellungsmerkmale durch Patentanmeldungen.
Spätere Übernahme möglich.
BO 30213
Wir suchen Kooperationspartner für
unsere frei werdende Lagerfläche von
1.000 Quadratmetern. Wir übernehmen für den Partner Lagerung,
Transport und eventuell andere
Dienstleistungen.
BO 30313
Wir sind ein Lieferant für technische
Befestigungssysteme und möchten Firmen für eine potenzielle Kooperation
oder Akquisition identifizieren. Unser
Fokus liegt auf ähnlich gearteten
Unternehmen, idealerweise Lieferanten oder Großhändlern mit einem
entsprechenden Distributionszentrum.
Ein geeignetes Unternehmen sollte
Potenzial für einen Umsatz zwischen
zwei und zehn Millionen Euro haben.
BO 30414
Existenzgründung für Um- und Einsteiger – auch als zweites Standbein.
Starten Sie mit einem brandneuen
Marketingkonzept in eine erfolgreiche Zukunft. Absolute Seriosität ist
garantiert.
BO 30514
Seit 1939 bestehender Metall verarbeitender Betrieb (15 Mitarbeiter) in
Bochum bietet interessierten Partnerunternehmen freie Kapazitäten in
folgenden Bereichen an: konv. Drehen,
Bohren und Bohrwerkarbeiten, MAGSchweißen und Montage.
BO 30614
Etabliertes Unternehmen aus der ITBranche sucht zwecks Expansion einen
dauerhaften Kooperationspartner
aus dem Bereich Systemintegration.
Selbstständige Kundenbetreuung unserer Klientel aus Wirtschaft, Medizin
und Recht wird angestrebt.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
13. August 2014
B 15066: Bartlick Beteiligungsgesellschaft mbH, Grenzstraße 50. StK:
25.000,- €. GF: Peter Bartlick, Bochum,
Werner Bartlick, Winterberg. Sitzverlegung von Gelsenkirchen, vorher
AG Gelsenkirchen, HRB 7076.
15. August 2014
B 15070: Asia Paradise GmbH, Friedrich-Lueg-Straße 2–8. StK: 80.000,- €.
GF: Han Wei Kuo-Hu, Bochum.
© fotodo – Fotolia.com
Handelsregister
In dieser Rubrik werden die Nachrichten über die Eintragungen von
Firmen in die Handelsregister des
IHK-Bezirks Mittleres Ruhrgebiet
veröffentlicht. Diese Informationen
sind als kurze Hinweise für interessierte Leser gedacht. Daher werden
lediglich die Handelsregister-Nummer,
der Firmenname, die Anschrift, das
Stammkapital und der Geschäftsführer
bei Kapitalgesellschaften wiedergegeben. Für weitere Einzelheiten wenden
sich Interessierte bitte entweder an
das Firmenregister der IHK oder an
das zuständige Amtsgericht, Abteilung
Handelsregister. Für diese Mitteilungen
aus dem Handelsregister kann die
IHK Mittleres Ruhrgebiet keine Gewähr
übernehmen.
Erläuterungen:
AG:Amtsgericht
GF:Geschäftsführer/in
PhG:Persönlich haftende/r
Gesellschafter/in
StK:Stammkapital
GK:Grundkapital
Neueintragungen
1. August 2014
A 7016: Ruschmeier Anhängerbau oHG, Knappenstraße 40. PhG:
Ingo Luczak, Bochum. Sitzverlegung
von Wiehl, vorher AG Köln,
HRA 30594.
B 15056: DRUCK & DESIGN MANUFAKTUR UG (haftungsbeschränkt),
Am Schamberge 21. StK: 3,- €. GF:
André Kalk, Bochum, Olaf in der Beek,
Bochum, Jens Szopieray, Werne.
B 15059: AluScout24 GmbH,
Burgstraße 9b. StK: 25.000,- €. GF:
Burghard Schürenstedt, Bochum.
4. August 2014
B 15060: Help 2007 Ruhr UG,
Bochumer Straße 108. StK: 500,- €.
GF: Joachim Lubitzsch, Lutherstadt
Wittenberg.
5. August 2014
B 15061: Kipa Handels GmbH, Dorstener Straße 192. StK: 25.000,- €. GF:
Cemile Ünalan, Düsseldorf.
B 15063: TWE Consulting UG (haftungsbeschränkt), Südring 10. StK:
250,- €. GF: Thomas Waibel, Bochum.
28. Juli 2014
B 15048: Gouda Feuerfest GmbH, Alte
Bahnhofstraße 56a. StK: 25.000,- €.
GF: Wiebe van den Elshout, BX Buren/
Niederlande. Sitzverlegung von Willich, vorher AG Krefeld, HRB 14228.
6. August 2014
B 15064: AMOVA-Services GmbH,
Seilfahrt 65. StK: 25.000,- €. GF: René
Franke, Mülheim/Ruhr.
B 15052: BarBo Gastro GmbH,
Kortumstraße 61. StK: 30.000,- €. GF:
André Mauer, Bochum, Alexander
Passow, Bochum, Daniel Offermann,
Bochum.
A 7020: CoBu Consulting GmbH
& Co. KG, Auf dem Anger 3. PhG:
DiRu Immobilien Dienstleistung GmbH,
Bochum.
B 15065: Lisha GmbH, Hochstraße 9. StK: 25.000,- €. GF: Shasha
Li, Wroclaw/Polen.
20. August 2014
A 7022: Hans-Jürgen Vogel e.K.,
Bielefelder Straße 145. Inhaber: HansJürgen Vogel, Herne.
A 7023: VDG Video Games & Domain
Ltd. & Co. KG, Hattinger Straße 854.
PhG: MY TOYHOUSE LTD, Doncaster/
Großbritannien.
A 7024: Pflegedienst Mediall e. Kfr.,
Eislebener Straße 9. Inhaber: Eugenia
Mecini, Bochum.
Das tut gut!
Tun auch Sie Gutes und werden Sie Stifter!
B 15062: Tiemeyer Beteiligungen GmbH, Industriestraße 29. StK:
25.000,- €. GF: Heinz-Dieter Tiemeyer,
Bochum, Michael Evers, Bergkamen.
AG Bochum
B 15049: GFD Services GmbH, Alte
Bahnhofstraße 56a. StK: 50.000,- DM.
GF: Wiebe van den Elshout, BX Buren/
Niederlande. Sitzverlegung von Willich, vorher AG Krefeld, HRB 14227.
A 7019: CoBu Service GmbH & Co. KG,
Auf dem Anger 3. PhG: DiRu Immobilien Dienstleistung GmbH, Bochum.
19. August 2014
B 15072: Bochumer-BS GmbH, Zum
Ruhrblick 30. StK: 25.000,- €. GF:
Manuel Rodriguez, Bochum, Sebastian
Nalecz, Bochum.
7. August 2014
A 7017: DiRu Disposal GmbH
& Co. KG, Auf dem Anger 3. PhG:
DiRu Immobilien Dienstleistung GmbH,
Bochum.
8. August 2014
A 7018: Provinzial-Geschäftsstelle
Markus Quest e. K. Karl-FriedrichStraße 17. Inhaber: Markus Quest,
Bochum.
Hermann-Gmeiner-Stiftung
Ridlerstr. 55 | 80339 München
Telefon 089/179 14 - 218
E-Mail: hgs@sos-kd.org
www.hermann-gmeiner-stiftung.de
63
Infos für die Praxis
B 15074: Rutjes Wohnen Verwaltungs-GmbH, Hermannshöhe 7. StK:
25.000,- €. GF: Hans-Otto Rutjes,
Bochum, Werner Rutjes, Bochum.
B 15080: Stein Grundstücksverwaltung GmbH, Konrad-Zuse-Weg 6.
StK: 25.000,- €. GF: Dr. Robert Stein,
Bochum.
22. August 2014
B 15075: Hot Wash Bochum GmbH,
Bochumer Straße 119. StK: 25.000,-.
GF: Sascha Vogt, Hünxe.
B 15081: PD Tanktechnik GmbH,
Wilhelm-Leithe-Weg 83. StK:
25.000,- €. GF: Patric Druba, Essen.
25. August 2014
B 15076: Rosen GmbH, Gußstahlstraße 35. StK: 25.000,- €. GF: Inga
Veinberga, Bochum.
B 15077: Adjube Moden UG
(haftungsbeschränkt), Werner Hellweg 483. StK: 10.000,- €. GF: Hans
Skock, Bochum.
B 15078: buegelcenter.de Vertriebsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt),
Lyrenstraße 13. StK: 250,- €. GF:
Michael Lücke, Bochum. Sitzverlegung
von Greifenberg, vorher AG Augsburg,
HRB 28202.
28. August 2014
A 7025: Hubert Szymanski e.K.
Sanitär-Heizung, Auf der Krücke 74.
Inhaber: Hubert Szymanski, Bochum.
B 15079: Severin Objektmanagement UG (haftungsbeschränkt),
Huestraße 9. StK: 1.500,- €. GF:
Thomas Severin, Bochum.
29. August 2014
B 15082: Buda IT GmbH, Roomersheide 99. StK: 25.000, - €. GF: Sten-Eike
Buda, Bochum.
B 15083: Back Pro Filial GmbH,
Vereinsstraße 5. StK: 25.000,- €. GF:
Ulrike Scholzen-Stahnke, Dortmund.
Sitzverlegung von Dortmund, vorher
AG Dortmund, HRB 25201.
B 15084: F.P. Stahlbau GmbH, JungStilling-Straße 64. StK: 25.000,- €. GF:
Frank Petzold, Bochum.
1. September 2014
B 15086: Scharf Verwaltung GmbH,
Mausegatt 46. StK: 25.000,- €. GF:
Siegfried Scharf, Bochum.
B 15087: ByteRockers‘ Articy
Verwaltungs GmbH, Feldstraße 26a.
StK: 25.000,- €. GF: Carsten Schröder,
Bochum. Sitzverlegung von Dortmund,
vorher AG Dortmund, HRB 26676.
Ihr neuer Partner für
B 15097: BOND Dönerproduktion GmbH, Gewerbestraße 24. StK:
25.000,- €. GF: Ugur Degirmenci,
Dortmund.
2. September 2014
B 15092: BLUE MEDIA STAR GMBH,
Kurt-Schumacher-Platz 8. StK:
25.000,- €. GF: Daniel Bradler, Recklinghausen, Joachim Krantz, Bochum.
Sitzverlegung von Kronach, vorher
AG Coburg, HRB 4303.
B 15099: LETS WORKSHOP GmbH,
Kortumstraße 23. StK: 25.000, - €. GF:
Marius Hamer, Bochum.
3. September 2014
B 15093: Heizungs- und Sanitärtechnik Gerlach GmbH, Lothringer
Straße 59. StK: 25.000,- €.
GF: Manfred Gerlach, Bochum.
B 15100: DFWM UG (haftungsbeschränkt), Werner Hellweg 116. StK:
120,- €. GF: Kerstin Völz, Bremen.
AG Bochum (für Herne)
B 15094: Rosenthal Parkett UG
(haftungsbeschränkt), Wittener
Straße 212. StK: 500,- €. GF: Jürgen
Rosenthal, Bochum.
B 15095: Karl Schumacher GmbH,
Hohensteinstraße 52. StK: 100.000,- €.
GF: Thomas Conrad, Essen.
4. September 2014
A 7026: Papke Media GmbH & Co. KG,
Friederikastraße 65. PhG: Papke Consulting Verwaltungs GmbH, Bochum.
A 7027: Krüger Gebäudeservice KG,
Schwalbengrund 37. PhG: Gregor
Krüger, Bochum.
B 15096: BitBuckler UG (haftungsbeschränkt), Kortumstraße 123. StK:
1.000,- €. GF: Jan Peters, Bochum.
30. Juli 2014
B 15055: Steinmacher Floristik GmbH,
Hauptstraße 348. StK: 25.000,- €. GF:
Maria Steinmacher, Herne.
13. August 2014
A 7021: Vogel e.K., Gneisenaustraße 2–4. Inhaber: Monika
Ittermann-Vogel, Herne.
AG Bochum (für Witten)
29. Juli 2014
B 15053: OCS Service GmbH, Wullener Feld 24. StK 25.000,- €. GF: Fatah
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30. Juli 2014
B 15054: W & B Pflegedienst GmbH,
Augustastraße 34. StK: 25.000,- €. GF:
Swetlana Weinschenker, Dortmund,
Marianne Brewster, Dortmund.
1. August 2014
B 15057: Fahrschule Schäfer GmbH,
Johannisstraße 11. StK: 25.000.- €.
GF: Jan Musiol, Herdecke, Manfred
Schäfer, Wetter.
B 15058: ZEHNDER & SOMMER GmbH,
Bommerfelder Ring 96. StK:
25.000,- €. GF: Thomas Schrowang,
Wetter. Sitzverlegung von Essen,
vorher AG Essen, HRB 19836.
13. August 2014
B 15067: Bonk UG (haftungsbeschränkt), Otto-Hue-Straße 26. StK:
1,- €. GF: Monika Bonk-Kahsner,
Witten.
15. August 2014
B 15068: DOSO UG (haftungsbeschränkt), Kreisstraße 38. StK: 100,- €.
GF: Frank Sommer, Dortmund.
B 15069: Scurdy GmbH, Pflugweg 117.
StK: 25.000,- €. GF: Manuel Langele,
Witten. Sitzverlegung von Köln, vorher
AG Köln, HRB 72768.
19. August 2014
B 15073: Mein Berater Portal UG (haftungsbeschränkt), Hauptstraße 71. StK:
600,- €. GF: Jan-Eric Friedrich, Witten
1. September 2014
B 15085: Ronnefeldt Beteiligungs UG
(haftungsbeschränkt), Schillerstraße 15. StK: 500,- €. GF:
Manuel Ronnefeldt, Witten.
2. September 2014
B 15090: Oblak UG (haftungsbeschränkt), Wittener Straße 106.
StK: 1,- €. GF: André-Peter Oblak,
Herdecke.
4. September 2014
B 15101: Lerøy Germany GmbH,
Alfred-Herrhausen-Straße 44. StK:
25.000,- €. GF: Frank Baiko, Witten.
AG Essen (für Hattingen)
28. Juli 2014
B 25609: der fensterladen 24.eu / UG
(haftungsbeschränkt), Bredenscheider
Straße 183. StK: 100,- €. GF: Malgorzata Lempart, Hattingen.
18. August 2014
B 25666: EST Edelstahl-Schneidtechnik GmbH, Am Stahlwerk 17. StK:
25.000,- €. GF: Jörg Thüs, Velbert.
20. August 2014
B 25673: PRIVATKLINIK MOLTKESTRAßE UG (haftungsbeschränkt),
Moltkestraße 4. StK: 1.000,- €. GF:
Dr. Nurtac Schaldach, Witten.
22. August 2014
A 10225: ZD-Bau e. K., Welperstraße 47a. Inhaber: Zijah Dacic,
Hattingen.
28. August 2014
B 25694: LKT-Hard-&Software UG
(haftungsbeschränkt), Wildhagen 84.
StK: 1.000,- €. GF: Ulrich Lehmacher,
Hattingen.
1. September 2014
B 25699: Brandenstein UG
(haftungsbeschränkt), Blankensteiner
Straße 32. StK: 500,- €. GF: HeinzUlrich Brandenstein, Hattingen.
Veränderungen
AG Bochum
1. August 2014
A 6768: RA:RO Raumkonzepte GmbH
& Co. KG: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Ralf Rolka, Bochum.
B 13601: Biker Store UG (haftungsbeschränkt): Die Gesellschaft ist durch
Ablehnung des Insolvenzverfahrens
von Amts wegen aufgelöst.
4. August 2014
A 6464: DSB APR GmbH & Co. KG: Die
Gesellschaft ist durch Eröffnung des
Insolvenzverfahrens von Amts wegen
aufgelöst.
6. August 2014
B 6757: BetaTec automobile Individualität GmbH: Die Gesellschaft ist
aufgelöst. Liquidator: Frank Imberger,
Bochum.
21. August 2014
B 12841: All Areas Entertainment UG
(haftungsbeschränkt): Umfirmierung
in All Artist Entertainment Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
B 14762: Athlens UG (haftungsbeschränkt): Rechtsformwechsel in
Athlens GmbH. Erhöhung des StKs auf
25.000,- €.
22. August 2014
B 12513: Next Big Thing GmbH: Die
Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator:
Wilken Engelbracht, Bochum.
8. August 2014
B 2093: „GfU Gesellschaft für
Unternehmensförderung, Beratung,
Verwaltung und Beteiligung mit beschränkter Haftung“: Die Gesellschaft
ist aufgelöst. Liquidator: Gisela Koch,
Bochum.
25. August 2014
A 6658: S W Immobilienteam Bochum GmbH & Co. KG: Die Gesellschaft ist durch Ablehnung des
Insolvenzverfahrens von Amts wegen
aufgelöst.
B 7324: Team-Werk GmbH: Die
Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator:
Kerstin Püttmann, Bochum.
12. August 2014
B 12989: Card And Brand UG (haftungsbeschränkt): Rechtsformwechsel
in Card And Brand GmbH. Erhöhung
des StKs auf 25.000,- €.
18. August 2014
B 6732: MIROTEC Mineral Rohstoff
Technik GmbH: Die Gesellschaft ist
aufgelöst. Liquidator: Thorsten Albers,
Triesenberg/Liechtenstein.
B 7760: ACT MetallverarbeitungsGmbH: Die Gesellschaft ist aufgelöst.
Liquidator: Orhan Acici, Heiligenhaus,
Baldomero Cortes Dama, Velbert.
19. August 2014
B 4895: Lücking Verwaltungsgesellschaft mbH: Die Gesellschaft ist
aufgelöst. Liquidator: Sigrid Richter,
Freiburg.
B 14671: Beyhouse GmbH: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Ahmet
Cantürk, Dortmund.
20. August 2014
B 5231: HAT Heilung Aktivierende
Therapie GmbH: Die Gesellschaft ist
aufgelöst. Liquidator: Dr. Michael
Billecke, Bochum.
B 12408: NTC NetTaxConsultant
Steuerberatungsgesellschaft mbH: Die
Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator:
Klaus Michalowski, Bochum.

Alles zum Schleifen und Polieren


B 12743: DRM Gruppe GmbH DeltaRMG-Melting: Umfirmierung in
DRM Group GmbH
B 13267: SAAFMED UG (haftungsbeschränkt): Die Gesellschaft ist
aufgelöst. Liquidator: Salah Afekkir,
Bochum.
B 14485: Minerva Marken Store
UG (haftungsbeschränkt): Rechtsformwechsel in Minerva Marken
Store GmbH. Erhöhung des StKs auf
25.000,- €.
26. August 2014
A 420: Karl Muth: Rechtsformwechsel in Getränke Muth GmbH
& Co. KG, PhG: Muth Verwaltungs GmbH, Bochum.
B 12832: HMX Motorsport UG (haftungsbeschränkt): Die Gesellschaft ist
aufgelöst. Liquidator: Marcel Maler,
Bochum.
27. August 2014
B 12647: Bodie Hills Media UG
(haftungsbeschränkt): Die Gesellschaft
ist aufgelöst. Liquidator: Cyrus Kargar,
Bochum.
29. August 2014
B 14672: S & S Industrieservice GmbH:
Die Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Sebastian Schüler, Bochum.
B 15011: Buda Software GmbH: Umfirmierung in Buda Holding GmbH
1. September 2014
B 14445: Krusche & Christoph GmbH:
Umfirmierung in Krusche GmbH
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Infos für die Praxis
B 14642: Hydrogenpower4all UG
(haftungsbeschränkt): Die Gesellschaft
ist durch Ablehnung des Insolvenzverfahrens von Amts wegen aufgelöst.
2. September 2014
B 9618: ShareCo GmbH: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Jürgen
Best, Mülheim/Ruhr, Dr. Wolfgang
Hahn, Bochum.
B 12141: LUC Beteiligungs-UG (haftungsbeschränkt): Rechtsformwechsel
in LUC Gastro GmbH. Erhöhung des
StKs auf 25.200,- €.
4. September 2014
B 11819: INTRA photovoltaics AG: Die
Gesellschaft ist durch Ablehnung des
Insolvenzverfahrens von Amts wegen
aufgelöst.
B 14798: A & O Service Stobbe UG
(haftungsbeschränkt): Die Gesellschaft
ist aufgelöst. Liquidator: Andreas
Stobbe, Bochum.
8. September 2014
A 1041: Lücking GmbH & Co. Kommanditgesellschaft: Die Gesellschaft
ist aufgelöst. Liquidator: Sigrid Richter,
Freiburg
9. September 2014
B 12002: Intermex Handelsunternehmung GmbH: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Darling Yeh, Köln.
B 14098: Raum 1 GmbH: Die
Gesellschaft ist durch Eröffnung des
Insolvenzverfahrens von Amts wegen
aufgelöst.
12. September 2014
B 14787: Incity Real Estate GmbH:
Umfirmierung in OVI Immobilien GmbH
15. September 2014
B 10597: BELLKA Stahl und Anlagenbau GmbH: Die Gesellschaft ist durch
Eröffnung des Insolvenzverfahrens von
Amts wegen aufgelöst.
17. September 2014
B 9659: Aktivis Projektservice & Management GmbH: Die Gesellschaft ist
durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens von Amts wegen aufgelöst.
AG Bochum (für Witten)
AG Bochum (für Herne)
6. August 2014
B 14104: Valueshare UG (haftungsbeschränkt): Umfirmierung in Ruhrpott
Ventures UG (haftungsbeschränkt)
18. August 2014
B 9845: Zindel Automatisierungs- und
Meßtechnik GmbH: Die Gesellschaft ist
durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens von Amts wegen aufgelöst.
22. August 2014
B 9317: Netz-Werk-Medizin.de GmbH:
Die Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Agathe Koch, Sprockhövel.
25. August 2014
B 12923: Wie-Bau-Bedachung UG
(haftungsbeschränkt): Die Gesellschaft
ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens von Amts wegen aufgelöst.
28. August 2014
A 6572: Therapiezentrum Hordeler Straße 1 GmbH & Co. KG: Die
Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator:
Therapiezentrum Reeder Krankengymnastik GmbH, Gelsenkirchen.
29. August 2014
B 13156: Bloomie Unternehmensgesellschaft (haftungsbeschränkt): Die
Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator:
Dr. Manfred Knobloch, Herne.
8. September 2014
B 9354: STADTWERKE HERNE AKTIENGESELLSCHAFT: Umfirmierung in
Stadtwerke Herne Aktiengesellschaft
B 11809: Elektrotechnik Doll GmbH:
Die Gesellschaft ist durch Eröffnung
des Insolvenzverfahrens von Amts
wegen aufgelöst.
16. September 2014
B 11027: Vermögensverwaltung
Hartmann GmbH: Die Gesellschaft ist
aufgelöst. Liquidator: Andreas Kirchmeyer, Herne.
17. September 2014
B 14522: Aschacher Innovation GmbH: Die Gesellschaft ist durch
Ablehnung des Insolvenzverfahrens
von Amts wegen aufgelöst.
27. August 2014
B 8601: Theodor Wilke GmbH: Die
Gesellschaft ist durch Ablehnung des
Insolvenzverfahrens von Amts wegen
aufgelöst.
1. September 2014
A 5019: Heinrich Stratmann oHG:
Rechtsformwechsel in Heinrich Stratmann KG. PhG: Jörn Stratmann, Witten.
5. September 2014
B 8788: e - h - m elektro-handel u.
montage gmbh: Die Gesellschaft ist
durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens von Amts wegen aufgelöst.
8. September 2014
B 15053: OCS Service GmbH: Erhöhung des StKs auf 30.000,- €.
B 11101: Event World Bochum GmbH:
wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
B 12857: eViplast GmbH
6. August 2014
B 7622: LETTERPARK GMBH: wegen
Vermögenslosigkeit gelöscht.
B 14070: Wibbeke GmbH
7. August 2014
A 6875: Maximus Dortmund II GmbH
& Co. KG: Sitzverlegung nach Oberhausen, jetzt AG Duisburg, HRA 11633.
8. August 2014
A 5985: Provinzial Geschäftsstelle
Ebert e.K.
A 6716: Credata-Wirtschaftsauskunft KG
AG Essen (für Hattingen)
B 13976: Venezia Eiscafé Betreiber GmbH: verschmolzen mit der Duka
Eiscafe e.K., AG Bochum, HRA 6999.
8. August 2014
B 5221: MASSBLECH GmbH: Die
Gesellschaft ist durch Eröffnung des
Insolvenzverfahrens von Amts wegen
aufgelöst.
11. August 2014
B 12420: BSB GmbH: wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
B 15195: Selection D GmbH: Die
Gesellschaft ist durch Eröffnung des
Insolvenzverfahrens von Amts wegen
aufgelöst.
25. August 2014
B 22317: Jarmetall GmbH: Erhöhung
des StKs auf 330.000,- €.
29. August 2014
B 8138: Diakonisches Bildungszentrum BIZ gGmbH: Erhöhung des StKs
auf 120.000,- €.
16. September 2014
B 22317: Jarmetall GmbH: Umfirmierung in Qint GmbH
Löschungen
AG Bochum
1. August 2014
A 6363: LUC Gastro UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
B 13203: GymDrinks UG (haftungsbeschränkt)
4. August 2014
B 3720: DSE - Böke GmbH
B 13367: SMOTORS GmbH: wegen
Vermögenslosigkeit gelöscht.
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5. August 2014
A 6361: TCB Grundstücks GmbH
& Co. KG: Sitzverlegung nach Essen,
jetzt AG Essen, HRA 10214.
12. August 2014
B 13374: Neulin GmbH: Sitzverlegung
nach Kleve, jetzt AG Kleve, HRB 12955.
B 14469: DTVP Deutsches Vergabeportal GmbH: Sitzverlegung nach Berlin,
jetzt AG Charlottenburg,
HRB 158449 B.
13. August 2014
A 6113: vision4health Deutschland
GmbH & Co.KG
B 14784: D.B.R. Das Bildungszentrum
im Revier UG (haftungsbeschränkt):
Sitzverlegung nach Gelsenkirchen,
jetzt AG Gelsenkirchen, HRB 12689.
15. August 2014
B 6213: B + G Balandis & Grewe
Verwaltungs GmbH: wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
B 10857: TCM Servicecenter Bochum GmbH: Sitzverlegung nach
Gladbeck, jetzt AG Gelsenkirchen,
HRB 12697.
19. August 2014
B 12753: Sonnenspiele Freizeitstättenbetriebs GmbH: wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
20. August 2014
B 6372: KAMINSKI GmbH: wegen
Vermögenslosigkeit gelöscht.
Wirtschaft im Revier 10 | 2014
B 11591: Fahrschule Kernig GmbH
B 11842: fuxx4trade GmbH: verschmolzen mit der Wollschläger GmbH
& Co. KG, AG Bochum, HRA 3369.
25. August 2014
B 12885: Business World GmbH: wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
AG Bochum (für Herne)
11. August 2014
A 5210: Großbäckerei Karl Brinker
GmbH & Co. Kommanditgesellschaft
12. August 2014
A 5580: Clemens Hillebrand KG
B 13401: HERKO Container, Service
& Repair UG (haftungsbeschränkt)
B 13327: Bauprofi 24 GmbH: wegen
Vermögenslosigkeit gelöscht.
13. August 2014
A 5614: Josef Heilmann Kraftfahrzeuge GmbH & Co. KG: wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
26. August 2014
B 7343: HORIZONT Fernreisen GmbH:
Sitzverlegung nach Alpen, jetzt
AG Kleve, HRB 12972.
18. August 2014
B 10020: SGS Gottfeld NDT Services GmbH: verschmolzen mit SGS Germany GmbH, AG Hamburg, HRB 4951.
B 13839: FIT GmbH: Sitzverlegung
nach Lünen, jetzt AG Dortmund,
HRB 26772.
19. August 2014
B 9687: SAWA Zerlegungs- und
Verpackungs-GmbH: Sitzverlegung
nach Recklinghausen, jetzt AG Recklinghausen, HRB 9687.
B 14938: TimeLOG Logistik Services GmbH: Sitzverlegung nach Düsseldorf, jetzt AG Düsseldorf, HRB 72993.
27. August 2014
B 2217: Schulz GmbH
B 10988: Institut für Gesundheitsförderung und Versorgungsforschung gGmbH
B 14761: ANDT Inspections GmbH:
Sitzverlegung nach Schwarmstedt,
jetzt AG Walsrode, HRB 204996.
28. August 2014
B 4146: GEMAB Rettungsdienstschule
Ausbildungs- und Beratungs GmbH.:
wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
B 11732: Relock-Aussperrschutz
Vertriebs GmbH: wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
B 13445: mQuadrat Marketing UG
(haftungsbeschränkt): Sitzverlegung
nach Recklinghausen, jetzt AG Recklinghausen, HRB 7261.
2. September 2014
B 13904: Deutsche Soziale
Wohnen GmbH: verschmolzen mit der
Deutsche Annington Kundenservice GmbH, AG Bochum, HRB 12125.
8. September 2014:
B 11461: ARUGA GmbH: Sitzverlegung
nach Dortmund, jetzt AG Dortmund,
HRB 26803.
9. September 2014
B 12795: Eventhaus GmbH: wegen
Vermögenslosigkeit gelöscht.
21. August 2014
B 14802: Blitz Rohrleitungsmontagen GmbH: Sitzverlegung nach
Bottrop, jetzt AG Gelsenkirchen,
HRB 12700.
27. August 2014
B 11392: Masko-Trockenbau GmbH:
wegen Vermögenslosigkeit gelöscht
28. August 2014
A 6211: Paul Flanz Lebensmittelvertriebs KG
29. August 2014
B 12510: HMS UG (haftungsbeschränkt)
1. September 2014
B 14763: Avabis GmbH: Sitzverlegung
nach Dortmund, jetzt AG Dortmund,
HRB 26777.
2. September 2014
A 6704: More Mobility OHG
AG Bochum (für Herne)
8. September 2014
B 8722: WOODEX Ex- & Import
technische Industrieprodukte m.b.H.:
wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
29. August 2014
B 12024: KALLISTA Verwaltungsgesellschaft mbH: verschmolzen mit der
Körner Verwaltungsgesellschaft mit
beschränkter Haftung, AG Bochum,
HRB 8727.
8. August 2014
B 9845: Zindel Automatisierungs- und
Meßtechnik GmbH: Das Insolvenzverfahren ist eröffnet.
13. August 2014
B 12923: Wie-Bau-Bedachung UG
(haftungsbeschränkt): Das Insolvenzverfahren ist eröffnet.
1. September 2014
B 11809: Elektrotechnik Doll GmbH:
Das Insolvenzverfahren ist eröffnet.
4. September 2014
A 4989: Heinrich Gerling e.K.
10. September 2014
A 4823: Knufinke & Co. Inhaber Klaus
Knufinke
AG Essen (für Hattingen)
5. August 2014
B 14979: Armando Germany GmbH
AG Bochum (für Witten)
1. September 2014
B 8788: e - h - m elektro-handel u.
montage gmbh: Das Insolvenzverfahren ist eröffnet.
AG Essen (für Hattingen)
20. August 2014
B 23880: Superunion Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt):
wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
1. August 2014
B 15195: Selection D GmbH: Das
Insolvenzverfahren ist eröffnet.
8. September 2014
B 20826: NOWO Beteiligungsgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft
8. August 2014
B 5221: MASSBLECH GmbH: Das
Insolvenzverfahren ist eröffnet.
Insolvenzen
Eingestellt/
aufgehoben
Eröffnet
AG Bochum
1. August 2014
B 9659: Aktivis Projektservice
& Management GmbH: Das Insolvenzverfahren ist eröffnet.
B 10597: BELLKA Stahl und Anlagenbau GmbH: Das Insolvenzverfahren ist
eröffnet.
AG Bochum
31. Juli 2014
B 13388: Rother Denkmaltechnik
Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt): Das Insolvenzverfahren ist
aufgehoben.
1. September 2014
B 14098: Raum 1 GmbH: Das Insolvenzverfahren ist eröffnet.
8. September 2014
B 13557: Alpha-Gesundheit und
Schönheit GmbH: Sitzverlegung nach
Gelsenkirchen, jetzt AG Gelsenkirchen,
HRB 12718.
9. September 2014
A 5112: Elektro Horst Sprick e. K.
12. September 2014
A 5101: Bücher Sander OHG
AG Bochum (für Witten)
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