close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

KoVo_WS_2014_15 neu - Goethe-Universität

EinbettenHerunterladen
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
INSTITUT FÜR ARCHÄOLOGISCHE
WISSENSCHAFTEN
Wintersemester 2014/15
(13.10.2014 – 13.02.2015)
Abt. I: Vorderasiatische und Klassische Archäologie..................................................... 2
Studiengang Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients..............
3
Studiengang Klassische Archäologie................................................................... 10
BZG-Führungen................................................................................................... 22
2
Abt. I:
Vorderasiatische und Klassische Archäologie
Grüneburgplatz 1, Fach 146, 60626 Frankfurt am Main Telefon: (069) 798–32313
Telefax: (069) 798–32314 E-mail: arch.institut@uni-frankfurt.de
Allgemeine Informationen
Institutsräume
Grüneburgplatz 1 – Querbau 5 (Q5) und Verbindungsbau 5 (V5) im 5. Stock
V5 Räume 5.551 bis 5.557; Q5 Räume 5.511 bis 5.519
Prof. Dr. J.-W. Meyer: Raum 5.555, Tel. 069/798 32317
Prof. Dr. W. Raeck: Raum 5.513, Tel. 069/798 32301
Sekretariat: Raum 5.553, Tel. 069/798 32313 (Mo-Do 13.30-17.00 Uhr, Fr 8.00 – 14.00)
Seminarraum 5.501
Bibliothek: Integriert in das Bibliothekszentrum für Geisteswissenschaften (BzG), Q6.
Standort der Bücher: Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients 7. Stock,
Klassische Archäologie 6. Stock; Zeitschriften 7. Stock.
Frau Dr. Pekridou: Zimmer Q6, 4.615, Tel. 798 32490
Letzte Daten sind im Internet abrufbar:
http://www.univis.uni-frankfurt.de
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb09/archwiss/vorderklass
Sprechzeiten
Prof. Dr. Wulf Raeck: Fr 14-16 Uhr und n. Vereinb.
Prof. Dr. N. N.:
Prof. em. Dr. Jan-Waalke Meyer: n. Vereinb.
PD Dr. Thomas Richter: n. Vereinb.
Dr. Nadin Burkhardt: Di 14-16 Uhr und n. Vereinb.
PD Dr. Axel Filges: Do 14-15 Uhr und n. Vereinb.
Dr. Ursula Mandel: Mo 15-18 Uhr und n. Vereinb.
Kolloquien
Neue Archäologische Funde und Forschungen
für Hörer aller FB, Di 18 Uhr c.t., Grüneburgplatz 1, Haupteingang (Q3), EG, Raum 311
Termine s. Aushang
Die meist auswärtigen Gäste berichten über neue Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Vorderasiatischen
und Klassischen Archäologie. An die Vorträge schließen sich Diskussionen an.
Kolloquium zur Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients:
Do 8-10 Uhr, Raum 5.501, Termine s. Aushang
Es dient der Diskussion ausgewählter Spezialthemen aus dem Arbeitsgebiet der Magistranden und Doktoranden.
Kolloquium für Hauptfachstudierende: Aktuelle archäologische Themen, Neuerscheinungen
und laufende Arbeiten
Do 18-20 Uhr c.t., Raum 5.501, Termine s. Aushang
In dieser Veranstaltung sollen in Arbeit befindliche Forschungen aus dem Kreis der Studierenden, Doktoranden
und Mitarbeiter des Instituts, ggf. auch auswärtiger Vortragender, vorgestellt und diskutiert werden. Wenn die
Zeit es erlaubt, werden außerdem wichtige Neuerscheinungen aus dem Fach besprochen. Ein thematischer Rahmen hierfür wird in der ersten Sitzung vereinbart.
3
Studiengang Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients
Allgemeines
Voraussichtlich treten zum WiSe 2014/2015 einige kleinere Änderungen in den Bachelor-Ordnungen für das
Haupt- und Nebenfachstudium in Kraft. Diese können hier, d.h. bei den Angaben zu Modulzugehörigkeiten,
noch nicht dargestellt werden.
Module des Magister-Studiengangs werden nicht mehr angegeben. Wenden Sie sich in Zweifelsfällen an die
Studienberatung (Thomas.Richter@em.uni-frankfurt.de).
Zur gefälligen Beachtung:
1) Alle Studierenden müssen verpflichtend an einer Studienberatung vor oder in der ersten
Woche des 1. Fachsemesters bei PD Dr. Thomas Richter teilnehmen. Für Termine usw.
wenden Sie sich zunächst an PD Dr. Thomas Richter (Zi. 554, Tel.: 069-79832315, Mail:
Thomas.Richter@em.uni-frankfurt.de).
2) Der dafür erhältliche Teilnahmeschein ist Voraussetzung für die Anmeldung bei der
Philosophischen Promotionskommission, die bereits im Verlauf des 1. Semesters
durchzuführen ist (andernfalls droht die Aberkennung von Studienleistungen etc.).
3) Für die jeweiligen Voraussetzungen zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen sowie
Prüfungsleistungen und -formen konsultieren Sie bitte die Studienordnung oder -beratung.
4) Grundsätzlich steht es der/dem Dozente/in frei, Hausarbeiten und/oder andere Formen von
Leistungen zusätzlich zu den in der Studienordnung vorgeschriebenen zu verlangen.
Semestereröffnung Di 14.10.2014, 12.15-13.45 Uhr, Raum 5.501
Diese einmalige Veranstaltung richtet sich insbesondere an die Studierenden im 1. Fachsemester. Sie dient dazu,
das Institut einschließlich der wesentlichen Abläufe (z. B. Diabestellung, Lage und Organisation der Bibliothek)
sowie die Lehrenden kennen zu lernen. Darüber hinaus ist Gelegenheit für Fragen allgemeinerer Art, die über
den Rahmen einer Studienberatung hinausgehen. Beachten Sie, dass die Vorlesungszeit bereits am 13.10.2014
beginnt und daher einige Veranstaltungen bereits am Vortag der Semestereröffnung stattfinden (s.u.).
PROPAEDEUTIK
PD Dr. Thomas Richter / Prof. Dr. N.N. u. a.
Propaedeuticum Archaeologicum I
Mo 18-20 Uhr, EG 311 (Beginn: 3.11.2014)
AKVO-BA-HF-M1
Ziel des Propädeuticums (und des begleitenden Tutoriums, s. dort) ist es, Fragestellungen, Zielsetzungen,
Arbeitstechniken und Methoden der archäologischen Wissenschaften, soweit sie am Institut für Archäologische
Wissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität vertreten sind, und der Archäometrie kennen zu lernen.
In den Veranstaltungen werden demzufolge die folgenden Haupt- und Nebenfachstudiengänge vorgestellt:
Archäologie und Kulturgeschichte des Alten Orients; Archäologie und Geschichte der Römischen Provinzen;
Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike; Archäometrie; Klassische Archäologie; Vorund frühgeschichtliche Archäologie
N. N.(Lanah Haddad / Patrick Biedermann?)
Tutorium zum „Propaedeuticum Archaeologicum I“
Termine und Raum s. Aushang. Bitte in die ausliegenden Listen eintragen!
AKVO-BA-HF-M1
Die das Propaedeuticum Archaeologicum (s. dort) begleitenden Tutorien vertiefen die dort dargestellten Inhalte,
geben Anleitungen zu ersten wissenschaftlichen Arbeiten und führen in die fachspezifischen Hilfsmittel ein. Aus
diesem Grund wird dringend empfohlen, das Modul in den ersten beiden Semestern zu belegen (Teil I jeweils im
Wintersemester, Teil II jeweils im Sommersemester).
4
VORLESUNGEN
Prof. Dr. N. N.
Einführung in die Kulturgeschichte des Vorderen Orients I
Mo 10.00-12.00 Uhr, Raum 311 (Beginn: 13.10.2014)
AKVO-BA-HF-M2; AKVO-BA-NF-M1
Die Vorlesung richtet sich an Hörer aller archäologischen Fachrichtungen und ist auch für Studienanfänger
geeignet. Sie bietet einen Überblick über die Frühzeit im Vorderen Orient vom 10.-5. Jt. v. Chr., in der
wesentliche Veränderungen in der Menschheitsgeschichte erfolgen: Nach der Sesshaftwerdung und dem
Übergang zur produzierenden Wirtschaftsweise im Neolithikum, kommt es während des Chalkolithikums zur
Herausbildung überregionaler Handelskontakte, zu einem Anwachsen von Siedlungen in Zahl und Größe und zu
einer zunehmenden gesellschaftlichen Differenzierung. Im ausgehenden Chalkolithikum, zur Uruk-Zeit, bildet
sich die erste mesopotamische Zivilisation heraus, die mit ihrem Schriftsystem die historische Epoche einleitet
und damit die weitere Entwicklung des Vorderen Orients nachhaltig beeinflussen wird.
Die Vorlesung gibt eine Einführung in und einen Überblick über diese formative Epoche der altorientalischen
Geschichte. Es werden die wesentlichen Veränderungen in der materiellen Kultur des Vorderen Orients
vorgestellt und die wichtigsten Fundorte präsentiert.
Im Rahmen der Magister- und Bachelor-Studiengänge des Haupt- und Nebenfachs „Archäologie und
Kulturgeschichte des Vorderen Orients“ ist der Besuch der begleitenden Übung verpflichtend (s. dort).
Einführende Literatur:
Literatur: P.M.M.G. Akkermans – G.M. Schwarz, The Archaeology of Syria. Cambridge (2003). – R. Bernbeck,
Die Auflösung der häuslichen Produktionsweise. BBVO 14. Berlin (1994). – H.J. Nissen, Geschichte AltVorderasiens. München (1999). – G. Stein/M.S. Rothman (Hgg.), Chiefdoms and Early State in the Near East.
MWA 18. Madison (1994)
PD Dr. Thomas Richter
Altorientalische Sprachen im Überblick
Do 12.15-13.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 16.10.2014)
AKVO-BA-HF-M8; ES-BA-Ao1; ES-BA-Se1.1
Die Veranstaltung versucht einen Überblick über die Sprachen des Alten Orients zu geben. Im Mittelpunkt
stehen dabei die (vornehmlich oder ausschließlich) in syllabischer Keilschrift überlieferten Korpussprachen
Sumerisch, Akkadisch, Hethitisch, Elamisch und Hurro-Urartäisch, aber auch die weniger gut bezeugten (bspw.
Kassitisch) werden kurz skizziert. Die in Alphabetschriften überlieferten Sprachen, bspw. das Ugaritische und
Altpersische, werden, falls überhaupt, nur kursorisch dargestellt werden können; andere Sprachen des
altorientalischen Kulturkreises, die üblicherweise auch nicht Gegenstand der „Altorientalischen Philologie“,
sondern der Semitistik (bspw. Byblisch, Aramäisch) oder Indogermanischen Sprachwissenschaft (bspw.
Phrygisch, Lydisch) sind, können nicht behandelt werden.
Literatur: Eine Bibliographie wird als Kopiervorlage ab ca. Mitte September im Sekretariat (Zi. 5.553) oder
beim Dozenten (Zi. 5.554) erhältlich sein.
PD Dr. Thomas Richter
Von der Wiege bis zur Bahre. Stationen eines Lebens in altorientalischer Zeit
Di 14.15-15.45 Uhr, Raum 0.457 (Beginn: 14.10.2014)
AKVO-BA-HF-M2/10/11; AKVO-BA-NF-M1
Die Veranstaltungen zur Vorderasiatischen Archäologie und zur Altorientalischen Philologie befassen sich kaum
mit dem altorientalischen Menschen als Individuum. Im Mittelpunkt der Archäologie stehen Funde und Befunde,
die – von Ausnahmen abgesehen – kaum jemals individualisiert werden können. Texte erlauben es zwar durch
die enthaltenen Namen, Personen erkennbar werden zu lassen; über das einzelne Dokument hinaus können die
Menschen jedoch kaum bzw. nur mit einem großen Aufwand verfolgt werden (Prosopographie). In keinem Fall
ist es bisher möglich, individuelle „Biographien“ zu erstellen.
In dieser Vorlesung wird der Versuch unternommen, einzelne Lebensabschnitte zu beleuchten. Dabei muss
abstrahiert werden, es müssen Informationen unterschiedlichen Datums und unterschiedlicher geographischer
Herkunft (sowie aus Texten unterschiedlicher Sprachen) zusammengeführt und interpretiert werden;
Analogieschlüsse werden sich nicht vermeiden lassen.
Dargestellt werden sollen unter anderem die folgenden Themen (vorläufige, unvollständige Auswahl):
Schwangerschaft und Geburt – Namengebung – Familiäre Umstände (z.B. Familiengröße) – Kindheit und
Jugend – Ernährung – Ausbildung/Lehrberufe – Individuum und Gesellschaft (z.B. Arbeitsverpflichtung) –
Sklavenhaltung – Eheanbahnung und Heirat – Adoption – Ehescheidung – Persönliche Frömmigkeit – Testament
5
und Tod – Jenseitsvorstellungen.
ÜBUNGEN
Anne Binder M.A.
Einführung in das Syrisch-Arabische I
Fr 12.15-13.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 17.10.2014)
AKVO-BA-HF-M6
Einführung in den syrischen Dialekt des Arabischen zur Vorbereitung einer Teilnahme an Orient-Grabungen.
Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Hörverstehen und einer aktiven Sprachbeherrschung.
N. N.
Übung zur Vorlesung „Einführung in die Kulturgeschichte des Vorderen Orients I“
Mi 13.00-13.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 15.10.2014)
AKVO-BA-HF-M2; AKVO-BA-NF-M1
Diese Übung dient als Vertiefung der in der Vorlesung (s. dort) behandelten Zeitraums. Es handelt sich um eine
Pflichtveranstaltung für die Studierenden aller Studiengänge. Es werden ausführlich die maßgeblichen Funde aus
allen Bereichen der materiellen Kultur der betreffenden Perioden vorgestellt und in einen regionalen bzw.
überregionalen Kontext gestellt. Darüber hinaus sollen Besonderheiten der jeweiligen kulturellen Entwicklung
herausgearbeitet werden.
Literatur: s. zur Vorlesung
PD Dr. Thomas Richter
Einführung in das Akkadische
Di 8.00-9.30 Uhr und Do 8.00-9.30 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 14.10.2014)
AKVO-BA-HF-M8; ES-BA-Ao1; ES-BA-Se1.1
Dieser Kurs führt in die akkadische Sprache ein, die im Hinblick auf die Zahl und Diversität der Textzeugnisse
wichtigste Sprache des Alten Orients. In sprachwissenschaftlicher Hinsicht ist sie als bislang einzige sichere
Vertreterin des sog. „Ostsemitischen“ von Wichtigkeit. Es handelt sich um eine Großkorpussprache mit
gegenwärtig mehreren zehntausend Textzeugen unterschiedlicher Zeitstellung und diverser Genres (ca. 24. Jh.
v. Chr. bis etwa Zeitenwende). Im Vordergrund steht hier die als „Klassisches Babylonisch“ bezeichnete
Sprachform des sog. Kodex Hammurabi (18. Jh. v. Chr.). Im Mittelpunkt stehen Nominal- und
Verbalmorphologie der Sprache.
Übungen werden lediglich im Rahmen des Tutoriums „Übungen zu ‚Einführung in das Akkadische’ sowie
Einführung in die Keilschriftlektüre“ durchgeführt (s. dort); der Besuch beider Veranstaltungen ist für alle
Teilnehmer/innen (auch Gäste) verpflichtend. Für alle Studiengänge handelt es sich um eine
Pflichtveranstaltung.
Prof. Dr. N.N.
Altorientalische Denkmäler im Bestand des British Museum (London)
Termine und Raum s. Aushang.
AKVO-BA-HF-M14.3
Die Veranstaltung steht in Verbindung mit einer 4-tägigen Exkursion nach London, die voraussichtlich im
Frühjahr 2015 stattfinden wird; sie kann nur zusammen mit dieser belegt werden. (Details zur Exkursion werden
noch bekannt gegeben; begrenzte Teilnehmerzahl.) Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene BAStudierende mit Vorkenntnissen.
Das Seminar stellt die Vorbereitung auf die London-Exkursion zum Besuch der Vorderasiatischen Abteilung des
British Museum dar. Im Rahmen des Seminars werden Referate zu unterschiedlichen Themen gehalten, die um
zentrale Objekte aus der Sammlung des British Museum kreisen. Die Referenten sollen in Einzelreferaten diese
Themenkomplexe während des Seminars umfassend darstellen und zur Exkursion in London in Kurzvorträgen
die Kernaussagen anhand der Originalobjekte veranschaulichen. Zum Referat wird ein umfassendes
Thesenpapier erwartet.
Die Sammlungsgeschichte des Departments of the Middle East des British Museum spiegelt die Entwicklung der
Vorderasiatischen Archäologie wider und bietet einen ausgezeichneten Überblick über die Archäologie des Alten
Vorderen Orients. Entsprechend kann hier bereits im Studium erarbeitetes Wissen angewendet und vertieft
werden.
Literatur: J. Curtis, Department of Western Asiatic Antiquities. The British Museum. In: B. Salje (Hrsg.)
Vorderasiatische Museen. Gestern – Heute – Morgen. Mainz (2001) 37-49; E. Miller, That Noble Cabinet. A
6
History of the British Museum, London (1974); C. Trümpler (Hrsg.) Agatha Christie und der Orient. Essen
(1999)
7
PROSEMINARE UND SEMINARE
Anne Binder M.A. / PD Dr. Thomas Richter
Archäologische und philologische Aspekte altorientalischer Bürokratien
Mi 10.15-11.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 22.10.2014)
AKVO-BA-HF-M7/12; AKVO-BA-NF-M6.2
Die „Bürokratie“ ist keine Erfindung der Moderne. Vielmehr muss man annehmen, dass seit der Entstehung
arbeitsteiliger Gesellschaften, in denen also nicht mehr alle für den Lebensunterhalt notwendigen
Produktionsarten durch Einzelne oder Kleingruppen (Familie, Clan) geleistet wurden, Elemente einer
Wirtschaftsverwaltung entstanden. Die Aufgabe dieses Seminars wird es sein, diesen im archäologischen
Material und in Keilschrifttexten nachzuspüren. Dabei wird angestrebt, sich etwa hälftig mit Funden und
Befunden – hierbei sind z.B. Siegel und Siegelungen (ggf. mit ihren Siegellegenden), bestimmte
Grundrissgestaltungen usw. relevant – sowie mit Texten – hierbei sind z.B. Produktions- und
Archivierungssysteme von Wichtigkeit – zu befassen.
Dr. Federico Buccellati
Das Mitanni-Reich: Ausgrabungsorte, Geschichte, materielle Kultur
Termine und Raum s. Aushang
PD Dr. Erlend Gehlken
Babylonische Weisheitsliteratur
Fr 14.15-18.00 Uhr (mit Pause), Raum 5.501, Termine: 31.10., 14.11., 28.11, 5.12. oder
19.12.2014, 16. 1., 31.1., 13.2.2015
AKVO-BA-HF-M10/11
Die Auswahl der Texte wird nach einer kurzen Einführung gemeinsam getroffen.
Teilnahmevoraussetzungen: Grundkenntnisse im Akkadischen.
Dr. Anne Mollenhauer
Einführung in die islamische Architektur- und Kulturgeschichte
Blockveranstaltung, Fr/Sa, Raum 5.501
(Beginn: 24.10.2014, 14-18 Uhr, weitere Termine: 12.12.2014, 14.15-18.00 Uhr, 13.12.2014
9-17 Uhr, 06.02.2015, 14.15-18.00 und 07.02.2015 9-17 Uhr)
AKVO-BA-HF-M6/7/15.2; AKVO-BA-NF-M6.1/6.2
Bereits unter der 1. islamischen Dynastie nach dem Tode Mohammeds 632 n. Chr., dem Kalifat der Umaiyaden,
dehnte sich das Reich bis nach Nordafrika und Indien aus. Inspiriert von der Gestaltung des Hauses Mohammeds
in Medina, in dem sich auch seine Anhänger zum Gebet versammelten, entwickelte sich schon bald ein
ausgereifter Moschee-Typus. Große Palast- und Badeanlagen (z.B. Qasr al-Mshatta und Qusair Amra) greifen
spätantike und persische Vorbilder auf und passen sie den neuen Bedürfnissen an.
Im Seminar wollen wir die wichtigsten Gebäudetypen (Moschee, Haus und Palast, Medrese, Hammam, Souk),
die sich bereits in frühislamischer Zeit etablierten, vorstellen und in ihrem kulturhistorischen Zusammenhang
besprechen. Dabei geht es nicht nur um die architektonische Analyse und architekturhistorischen Bezüge
sondern auch um religiöse und kulturelle Praktiken, die die Gestaltung des Raumes mit bestimmen.
Für weitere Fragen oder die vorab Vergabe von Referatsthemen wenden Sie sich bitte direkt an mich:
Dr. des. Anne Mollenhauer annemollenhauer@yahoo.com oder 0179-7378426.
8
Literatur: Martina Müller-Wiener, Die Kunst der islamischen Welt, Stuttgart 2012 (Reclam Universal-Bibliothek
Nr. 18962), Lorenz Korn, Die Moschee. Architektur und religiöses Leben, München 2012 (C.H.Beck Wissen
2573). Weitere Literatur wird zu den einzelnen Themen vergeben.
Prof. Dr. N.N.
Babylon
Di 12.15-13.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 14.10.2014)
AKVO-BA-HF-M7/15.3; AKVO-BA-NF-M6.1
Nicht zuletzt die biblische Überlieferung hat das heutige Bild von der mesopotamischen Metropole Babylon
nachhaltig geprägt: Ihre Mauern – ein Weltwunder, ihr Tempel – die Achse der Welt, ihre moralische und
geistige Kapazität – zweifelhaft. Die deutschen Ausgrabungen zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts brachten
mit den Funden die „archäologische Wirklichkeit“ ans Tageslicht, die vieles in ein realistischeres Licht rückte.
Bleibt die Frühzeit vielfach unter dem Grundwasser archäologisch unerreichbar, so stehen die materiellen
Hinterlassenschaften der neubabylonischen Zeit, vor der Mitte des 1. Jt.s v. Chr., aber um so markanter heute vor
Augen.
Das Seminar wird einen umfassenden Überblick über die historische Entwicklung der Stadt Babylon anhand der
archäologischen und schriftlichen Quellen geben. Im Vordergrund steht dabei die Vorstellung der wichtigsten
Gebäude, die stellvertretend für diese Epoche in Südmesopotamien gesehen werden können. Die Metropole
Babylon bildet somit gleichsam das Ende der urbanen Entwicklung, die im Neolithikum begann (s. Vorlesung).
Literatur: R. Koldewey/B. Hrouda, Das wieder erstehende Babylon. München (1990 5); J. Marzahn (Hrsg.),
Babylon – Mythos und Wahrheit. Ausstellungskatalog Vorderasiatisches Museum, Berlin. München (2008)
Prof. Dr. N.N.
Die Archäologie der Hethiter
Do 10.15-11.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 16.10.2014)
AKVO-BA-HF-M12/15.1
Das Seminar richtet sich an fortgeschrittene Studierende des Studiengangs Archäologie und Kulturgeschichte des
Vorderen Orients.
Mit der Etablierung ihrer Hauptstadt Hattuša im Herzen Anatoliens im ersten Viertel des 2. Jt.s v. Chr. beginnt
der Aufstieg der hethitischen Macht. Ihren ersten „Überraschungserfolg“ erzielen die Hethiter mit der Eroberung
und Plünderung Babylons, was letztlich das Ende des altbabylonischen Reiches herbeiführt. Nach der
innenpolitischen Konsolidierung ab der Mitte des 2. Jt.s dehnen die Hethiter ihr Einflussgebiet über ganz
Kleinasien bis zum Zagros und in die Levante aus. Damit werden sie auch zum direkten Nachbarn und Rivalen
Ägyptens, wobei sich die anfänglich militärische Auseinandersetzung schließlich zu einem gleichberechtigten
Nebeneinander entwickelt, was den politischen Hintergrund für die kulturelle Blüte der sog. „Großreichszeit“ im
dritten Viertel des 2. Jt.s bereitet. Diese findet ihr mehr oder minder jähes Ende im 12. Jh. mit dem Untergang
der hethitischen Zentralmacht.
Rund 500 Jahre dominierten die Hethiter Kleinasien und die angrenzenden Regionen und hinterließen dabei
zahlreiche archäologische Spuren nicht nur in ihrer Hauptstadt Hattuša. Deren Stadtgeschichte wird
entsprechend einen wichtigen Teil im Verlauf des Seminars einnehmen.
Das Seminar bietet eine Einführung in die Geschichte und Denkmälerkunde der Hethiter. In Einzelreferaten
sollen die wichtigen Denkmälergattungen zur Sprache kommen, vor allem die Flachbildkunst und Glyptik, aber
auch Metallurgie und Töpferei, und deren charakteristischen Merkmale herausgearbeitet werden. Neueste
archäologische Funde und Forschungen werden ebenfalls berücksichtigt werden.
Literatur: B.-J. Collins, The Hittites and their world. Atlanta (2007); H. Genz (Hrsg.), Insights into Hittite
history and archaeology. Leuven (2011); H. Klengel, Geschichte des hethitischen Reiches. Handbuch der
Orientalistik I,34. Leiden/ Köln (1999); S.R. Steadman (Hrsg.), The Oxford handbook of ancient Anatolia,
10.000-323 B.C.E. Oxford (2011); H. Willinghöfer (Hrsg.), Die Hethiter und ihr Reich. Das Volk der 1000
Götter. Stuttgart (2002)
Prof. Dr. N.N.
Vom Dorf zur Stadt
Mo 12.15-13.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 13.10.2014)
AKVO-BA-HF-M2/7/12; AKVO-BA-NF-M1/6.1/6.2
Das Proseminar vertieft und ergänzt einzelne Aspekte der Vorlesung „Einführung in die Kulturgeschichte des
Vorderen Orients I: Die Frühzeit“, mit der zusammen sie Teil der Module AKVO-BA-HF-M2 und AKVO-BANF-M1 ist (s.u.).
Eine der wesentlichen Veränderungen in der menschlichen Lebensweise war die Sesshaftwerdung, welche
9
gravierende Auswirkung nicht nur auf das Verhältnis des Menschen zu seinem Lebensraum hatte, sondern auch
massive Veränderungen im menschlichen Miteinander mit sich brachte. Die Betrachtung der Siedlungen und
Architektur kann als Indikator für wirtschaftliche und gesellschaftliche Verhältnisse herangezogen werden. Das
Proseminar behandelt insofern neben Bau- und Siedlungsformen auch Fragen von Baustoffen, Raumnutzung und
Bautypologie. Über das Thema der Vorlesung hinausgehend steht am Ende ein Ausblick auf die altorientalischen
„Stadtneugründungen“.
Neben der Ergänzung zum Stoff der Vorlesung werden grundlegende Begriffe der Bauforschung und ihre
Anwendung anhand von Fallbeispielen aus dem Alten Orient vermittelt. Das Proseminar/Seminar vertieft
insofern die Kenntnis von Räumen und Epochen der altorientalischen Geschichte.
Literatur: R. Adams, Heartland of cities: surveys of ancient settlement and land use on the central floodplain of
the Euphrates. Chicago (1981); R. Bernbeck, Die Auflösung der häuslichen Produktionsweise. BBVO 14. Berlin
(1994); F. Kolb, Die Stadt im Altertum. München (1984); H. Schmid, architecturae fundamentum. Entwicklung
der frühen altmesopotamischen Architektur. Berlin (2009); M. van de Mieroop, The ancient Mesopotamian city.
Oxford (1999); E. Wirth, Die orientalische Stadt. Mainz (2000²)
PD Dr. Thomas Richter
Akkadische Lektüre: Texte zum Auf- und Ausbau von Dur-Sarrukin
Mo 14.15-15.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 13.10.2014)
AKVO-BA-HF-M10/11
Über Städtegründungen ist man gemeinhin – hinsichtlich philologischer Daten – schlecht informiert. Dies gilt
auch für die Gründung von Haupt-/Residenzstädten (z.B. Dur-Kurigalzu/Aqar Quf, Tarhuntassa/Kizildag(?))
oder die Verlagerung der Haupt-/Residenzstadtfunktion in bereits existierende Orte (z.B. Kalhu/Nimrud,
Ninive/Kujunjik); hinsichtlich Kar-Tukulti-Ninurtas/Tulul al-Aqars liegen einige Nachrichten aus Inschriften des
mittelassyrischen Herrschers Tukulti-Ninurta I. vor.
Über die Vorgänge bei der Gründung von Dur-Sarrukin/Horsabad durch den neuassyrischen König Sargon II.
(721-705 v. Chr.) sind wir besser informiert: Aus Inschriften, Briefen und Urkunden sind sowohl die
vorbereitenden Arbeiten als auch Phasen des Auf- und Ausbaus der Stadt bekannt … wenn auch natürlich nicht
in der erhofften Fülle. Einige dieser Dokumente, vor allem Inschriften, sollen in diesem Seminar behandelt
werden. Darüber hinaus soll versucht werden, einen – sicherlich hier nur unvollständig durchführbaren –
Abgleich mit den (Funden und) Befunden, soweit sie ergraben worden sind, herzustellen.
PD Dr. Thomas Richter
Hethitische Lektüre: Der Vertrag zwischen Suppiluliuma I. von Hatti und Hukkana von
Hajaša
Mo 16.15-17.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 13.10.2014)
AKVO-BA-HF-M15.4
Das Land Hajaša lag in der hethitischen Großreichszeit im Nordosten Anatoliens. Wir kennen es gegenwärtig nur
aus (recht wenigen) Erwähnungen in hethitischen Keilschrifttexten aus Hattuša/Boğazkale. Die Sprache von
Hajaša selbst ist unbekannt; sie wurde nicht verschriftet. (Die früher gelegentlich vertretene Annahme, es
handele sich um ein „Proto-Armenisch“ [o.ä.], ist sicherlich unzutreffend.)
Spätestens im 14. Jh. v. Chr. (Zeit des Šuppiluliuma I.) bezeichnet der Name einen „Staat“ mit einem „König“,
das mit dem Königreich Hatti in vielfältiger Beziehung stand. Uns interessiert hier insbesondere der
Staatsvertrag zwischen Šuppiluliuma I. von Hatti und Hukkana von Hajaša, der in verschiedenen Stipulationen
auch Einblicke in die Sozialstruktur des Landes, insbesondere auch das Eherecht, gibt. Er steht im Mittelpunkt
des Seminars. Sofern Zeit und Gelegenheit bestehen, werden im Anschluss daran die wenigen weiteren
Textpassagen behandelt, die das Land erwähnen. Die Lektüre erfolgt auf der Basis von Umschriften.
Neben guten Kenntnissen im Hethitischen ist die (Bereitschaft zur) Heranziehung der Forschungsliteratur
selbstverständliche Voraussetzung.
PD Dr. Thomas Richter
Hethitische Lektüre: Texte zu Unterwelts- und Jenseitsvorstellungen
Mi 12.15-13.00 Uhr sowie 4-5 zweistündige Zusatztermine freitags nach Vereinbarung, Raum
5.501 (Beginn: 15.10.2014)
AKVO-BA-HF-M15.4
Die hethitische Textüberlieferung ist vor allem durch zahlreiche, teilweise sehr umfangreiche Ritualtexte und
andere Texte zu Kult und Religion bekannt. Unter diesen nehmen solche, die Einblicke in die
Unterweltsvorstellungen geben, keinen breiten Raum ein. Dadurch können aber die wenigen wirklich relevanten
Texte tatsächlich fast völlig während dieses Semesters behandelt werden. Die Lektüre erfolgt auf der Basis von
Umschriften.
Neben guten Kenntnissen im Hethitischen ist die (Bereitschaft zur) Heranziehung der Forschungsliteratur
10
selbstverständliche Voraussetzung.
TUTORIUM
PD Dr. Thomas Richter
Übungen zur „Einführung in das Akkadische“ sowie Einführung in die Keilschriftlektüre
Mo 8.00-9.30 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 13.10.2014)
AKVO-BA-HF-M8, ES-BA-Ao1, ES-BA-Se1.1
In Ergänzung zu „Einführung in das Akkadische“ dient diese Veranstaltung der Einübung des erlernten Stoffes
anhand von Beispielen und Hausaufgaben. Darüber hinaus werden allgemeine Fragestellungen behandelt, in die
Forschungsliteratur wird eingeführt. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist außerdem die Einführung in die
akkadische Keilschrift in ihrer neuassyrischen Ausprägung. Dazu wird eingeleitet, das eigentliche Erlernen der
Schriftzeichen erfolgt in der Eigenverantwortung der/des Studierenden.
Die Veranstaltung kann nur zusammen mit der Übung „Einführung in das Akkadische“ besucht werden (s. dort).
Der Besuch beider Veranstaltungen ist für alle Teilnehmer/innen (auch Gäste) verpflichtend. Für alle
Studiengänge handelt es sich um eine Pflichtveranstaltung.
KOLLOQUIUM
Prof. Dr. N.N. / Prof. Dr. Jan-Waalke Meyer / PD Dr. Thomas Richter
Kolloquium für Hauptfachstudierende
Do 8.15-9.45 Uhr, Raum 5.501, Termine s. Aushang
AKVO-MAG-HF-M8
Vorstellung von gegenwärtig im Entstehen begriffenen Abschlussarbeiten (Magister, Dissertation) in Form von
Vorträgen. Der Besuch der Veranstaltung durch alle an der Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen
Orients Interessierten wird erwartet.
EXKURSIONEN
N.N.
Langexkursion: Altorientalische Denkmäler im Bestand des British Museum (London)
AKVO-BA-HF-M14.3
4-tägige Exkursion nach London, voraussichtlich im Frühjahr 2015, die nur im Zusammenhang mit der Übung
(s. dort) belegt werden kann. Weiteres s. Aushang.
N.N.
Kurzexkursionen
AKVO-BA-HF-M14.2/14.3; AKVO-BA-NF-M5
Eintagesexkursionen zu Museen oder Ausstellungen vor allem der näheren Umgebung, s. Aushang. Nota bene:
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Juli 2014) ist noch ungewiss, ob (und ggf. wann genau) Exkursionen stattfinden.
11
Studiengang Klassische Archäologie
Vorbemerkungen
-
Vorlesungen sind unverzichtbare Instrumente der Orientierung im Fach. Die in ihnen behandelten
Themen werden in Zukunft verstärkt bei der Auswahl von Prüfungsstoffen berücksichtigt.
-
Der Besuch der Vorträge im Rahmen des Kolloquiums „Neue archäologische Funde und
Forschungen“ sollte für Hauptfachstudierende selbstverständlich sein. Hier besteht oft die Gelegenheit,
Themen und Methoden kennenzulernen, die im Rahmen des Studiums nicht oder nur am Rande zur
Sprache kommen, und auswärtige Vortragende persönlich kennenzulernen.
-
Bachelorstudiengang: Mit Ende des Sommersemesters 2011/2012 wird der bisherige modularisierte
Magisterstudiengang Klassische Archäologie für Studienanfänger eingestellt. An dessen Stelle tritt für
Neuimmatrikulierte der Bachelorstudiengang Klassische Archäologie. Das Lehrangebot für die
Magisterstudiengänge wird weiterhin aufrechterhalten.
Semestereinführung für Studienanfänger Klassische Archäologie:
Studierende der Klassischen Archäologie (‚Institutsgruppe‘, stud. Hilfskräfte)
Fr 17. Oktober 2014, 10.00 Uhr, Raum 311 und ab ca. 11.30 Uhr Raum 5.551
Ziel der Veranstaltung ist es, dem Studienanfänger einen ersten Einblick in die Gegebenheiten des Instituts und
des Studiums zu geben. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.
Obligatorische Studienberatung möglichst vor Semesterbeginn oder in der ersten
Vorlesungswoche: Alle Studienanfänger müssen zu Beginn des Grundstudiums eine Studienberatung in Anspruch nehmen und sich bescheinigen lassen (bei PD Dr. Axel Filges oder
Dr. Ursula Mandel); das Gleiche gilt zu Beginn des Hauptstudiums.
B.A.-Studiengang
PROPAEDEUTIK
PD Dr. Axel Filges / Dr. Ursula Mandel u. a.
Propaedeuticum Archaeologicum I
Mo 18.15-19.45 Uhr, EG 311 (Beginn: 3.11.2014)
Gemeinsames archäologisches Propaedeuticum KLA-BA-HF-M1
Ziel des Propaedeuticums (und des begleitenden Tutoriums, s. dort) ist es, Fragestellungen, Zielsetzungen,
Arbeitstechniken und Methoden der archäologischen Wissenschaften, soweit sie am Institut für Archäologische
Wissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität vertreten sind, und der Archäometrie kennen zu lernen.
In den Veranstaltungen werden demzufolge die folgenden Haupt- und Nebenfachstudiengänge vorgestellt:
Archäologie und Kulturgeschichte des Alten Orients; Archäologie und Geschichte der Römischen Provinzen;
Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike; Archäometrie; Klassische Archäologie; Vorund frühgeschichtliche Archäologie (s. Kommentierte Vorlesungsverzeichnisse der Abt. II und III).
12
Anna Langgartner
Tutorium zum „Propaedeuticum Archaeologicum I“
Mi 8.30-10 oder Fr 14.15-15.45 Raum 5.501 bzw. 5.401 Beginn: s. Aushang
Bitte in die ausliegenden Listen eintragen!
Gemeinsames archäologisches Propaedeuticum KLA-BA-HF-M1
Die das Propaedeuticum Archaeologicum (s. dort) begleitenden Tutorien vertiefen die dort dargestellten Inhalte,
geben Anleitungen zu ersten wissenschaftlichen Arbeiten und führen in die fachspezifischen Hilfsmittel ein. Aus
diesem Grund wird dringend empfohlen, das Modul in den ersten beiden Semestern zu belegen (Teil I jeweils im
Wintersemester, Teil II jeweils im Sommersemester).
VORLESUNG
PD Dr. Axel Filges
Statuengruppen des Hellenismus
Mi 10.15-11.45 Uhr, Raum 311 (Beginn: 15.10.2014)
Einführungsmodul: Einführung in die Klassische Archäologie KLA-BA-HF-M2
Basismodul: Methodische Grundlagen u. Materialkenntnis II: Formanalyse – Zeitbestimmung KLA-BA-HF-M4;
KLA-BA-NF-M3
Aufbaumodul: Angewandte Methodik – Denkmäler und Befunde I: Plastik – Skulptur
KLA-BA-HF-M9; KLA-BA-NF-M5
Skulpturen der hellenistischen Zeit werden in ihrer Zeitstellung und ihren Aussageabsichten extrem kontrovers
diskutiert. Dies gilt insbesondere für die mehrteiligen Ensembles der Statuengruppen, bei denen „das Ganze
mehr als die Summe seiner Teile“ sei (Fuchs). Die Objekte lassen sich verschiedenen Themenbereiche zuordnen:
Da sind dynastische Repräsentationsbilder (Daochos-Weihgeschenk), athletische Ringergruppen (Ostia,
Florenz), Ehrenstatuen (Delos), Erinnerungen an militärische Siege (Großes und Kleines Gallieranathem),
Kompositionen mit mythologischem Inhalt (Pasquino, Marsyas, Farnesischer Stier, Laokoon, Blendung des
Polyphem, Odysseus und Skylla, Herakles und Prometheus), dionysische Gruppen (sog. Symplegmagruppen,
Pan und Aphrodite) oder Kultbildensembles (Klaros, Lykosoura) und die Gruppenbildungen aus dem Umkreis
des Pasiteles mit pseudo-mythologischen Themen (Orest und Elektra, Menelaos). Noch stärker als bei
Einzelwerken steht bei den Gruppen die Entschlüsselung der Botschaft bzw. die Zugehörigkeit zu regionalen
Kunstschulen im Focus der Forschung.
In den ersten Sitzungen werden grundsätzliche wissenschaftliche Modelle der Stil- und Themenentwicklung
erläutert; in den folgenden Stunden erfolgt die Auseinandersetzung mit den Denkmälern, geordnet nach
Themenkreisen. Dabei sollen vor allem die inhaltlichen sowie chronologischen Fragen anhand der
Forschungsliteratur diskutiert werden. In der letzten Sitzung wird der Versuch einer Zusammenfassung
unternommen.
Eine Anwesenheitspflicht besteht in der Vorlesung gemäß den Bologna-Konventionen nicht, in der
Modulprüfung machen die Fragen zur Vorlesung rund ein Viertel der Klausurpunkte aus!
Einführende Literatur: G. Krahmer, Stilphasen der hellenistischen Plastik, RM 38/39, 1923-24, 138-185; E.
Künzl, Frühhellenistische Gruppen (Köln 1968); K. Kell, Formuntersuchungen zu spät- und nachhellenistischen
Gruppen (Saarbrücken 1988); R. R. R. Smith, Hellenistic Sculpture (London 1991); P. Zanker, Eine Kunst für
die Sinne. Zur hellenistischen Bilderwelt des Dionysos und der Aphrodite (Berlin 1998); Chr. Kunze, Der
Farnesische Stier und die Dirkegruppe des Apollonios und Tauriskos (Berlin 1998); P. C. Bol (Hrsg.),
Hellenistische Gruppen. Gedenkschrift für Andreas Linfert (Mainz 1999); A. Stähli, Die Verweigerung der Lüste.
Erotische Gruppen in der antiken Plastik (Berlin 1999); B. Andreae, Skulptur des Hellenismus (München 2001);
Chr. Kunze, Zum Greifen nahe. Stilphänomene in der hellenistischen Kunst (München 2002); B. S. Ridgway,
Hellenistic Sculpture I-III (Madison 1990-2002)
EINFÜHRUNGSKURSE
Dr. Ursula Mandel
Einführung in die Klassische Archäologie
Fr 10-11.30 Uhr, Raum 311 (Beginn: 17.10.2014)
Einführungsmodul KLA-BA-HF-M2; KLA-BA-NF-M1
Obligatorische Einführung in das Fach in Gestalt zweier Einführungskurse. Gegenstand des einen Kurses (EK I:
Einführung in die Klassische Archäologie) ist das Fach in engerem Sinne; Gegenstand des anderen Kurses (EK
II: Einführung in die antike Geschichte und Kulturgeschichte) ist darüber hinaus allgemeines Grundlagenwissen
13
zur griechischen und römischen Kultur, ohne welches ein sinnvolles Studium der Klassischen Archäologie nicht
möglich ist. Die in beiden Veranstaltungen vermittelten Kenntnisse werden in Form von Klausuren abgefragt (als
Studienleistungen im Laufe des Semesters und als Abschlussprüfungen).
Literatur: H. G. Niemeyer, Einführung in die Archäologie 4(Darmstadt 1995); W. R. Biers, Artefacts and
Chronology in Classical Archaeology (London 1992); A. Borbein – T. Hölscher – P. Zanker (Hrsg.), Klassische
Archäologie. Eine Einführung (Darmstadt 2000); U. Sinn, Einführung in die Klassische Archäologie (München
2000); T. Hölscher (Hrsg.), Grundwissen Klassische Archäologie (Darmstadt 2002); speziell Forschungsgeschichte: A. Rumpf, Archäologie I-II (Berlin 1953. 1956); N. Himmelmann, Utopische Vergangenheit.
Archäologie und moderne Kultur (Berlin 1976). Einführung in die antike Geschichte: W. Dahlheim, Die Antike
(Paderborn u. a. 1994); H.-J. Gehrke – H. Schneider (Hrsg.), Geschichte der Antike (Stuttgart 2000); D.
Stutzinger, Griechen, Etrusker und Römer. Eine Kulturgeschichte der antiken Welt im Spiegel der Sammlungen
des Archäologischen Museums Frankfurt (Regensburg 2012).
PD Dr. Axel Filges
Einführung in die antike Geschichte und Kulturgeschichte
Fr 12.15-13.45 Uhr, Raum 311 (Beginn: 24.10.2014)
Einführungsmodul KLA-BA-HF-M2; KLA-BA-NF-M1
s. EK Einführung in die Klassische Archäologie
1. Sitzung des EK „Einführung in die Antike Geschichte und Kulturgeschichte“ (17.10.14, 12.15-13.45 Uhr) fällt
aus, da zu dieser Zeit (ab 11.30 Uhr) die „Allgemeine Erstsemestereinführung“ stattfindet.
Anna Langgartner
Tutorium zum Einführungskurs: Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
Di 12.15-13.45 Uhr oder Do 16.15-17.45, Raum HZ 14 bzw. IG 5.501
(Beginn: Januar 2015 s. Aushang)
PROSEMINARE
Dr. des. Michaela Dirschlmayer
Spätantike Kunst
Do 14.15-15.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 23.10.2014)
Basismodul: Methodische Grundlagen u. Materialkenntnis II: Formanalyse – Zeitbestimmung
KLA-BA-HF-M4; KLA-BA-NF-M3
Im späten 3. Jahrhundert lässt sich im Römischen Reich ein Umbruch feststellen, von dem das politische
System, die Gesellschaft und die Religion betroffen waren. Auch in der Bildkunst vollzog sich ein Stilwandel.
Im frühen 20. Jahrhundert bemerkte Alois Riegl hierzu, dass nicht der Verfall des Römischen Reiches die Kunst
dieser Epoche geprägt habe, sondern das „Kunstwollen“ eine treibende Kraft gewesen sei. Neben stilistischen
Veränderungen finden zudem neue Themen Eingang in die Bildkunst, denn mit dem Christentum dringt eine
neue Religion mit ihren Motiven mehr und mehr in die Bereiche der Kunst vor. Es beginnt ein spannendes
Nebeneinander von klassischen, antiken und christlichen Bildthemen und längst wird nicht mehr von einem
Niedergang der Kunst gesprochen.
Dieses Proseminar dient der Einführung in die Spätantike Kunst und ihre stilistische Vielfalt. Anhand von
Kurzreferaten werden die stilistischen Eigenheiten der wichtigsten Denkmäler dieser Zeit von den
Seminarteilnehmern erarbeitet. Dabei sind etwa die sog. Historischen Reliefs, die den Kaiser und seine
militärischen Erfolge feierten, ebenso zu berücksichtigen, wie die spätantiken Elfenbeinarbeiten. Darüber hinaus
erfolgt sowohl eine Einordnung dieser Denkmäler in den historischen Kontext, als auch eine Einarbeitung in die
Forschungsdiskussion bezüglich ihrer Einordnung und Deutung.
Einführende Literatur: R. Sörries, Spätantike und frühchristliche Kunst: eine Einführung in die Christliche
Archäologie, Köln 2013; P. Veyne, Die Kunst der Spätantike: Geschichte eines Stilwandels, Stuttgart 2009; B.
Brenk, Spätantike und frühes Christentum. Propyläen Kunstgeschichte 1985; W. F. Volbach, Frühchristliche
Kunst: die Kunst der Spätantike in West- und Ostrom, München 1958; R. Delbrueck, Die Consulardiptychen und
verwandte Denkmäler, Berlin 1929.
Dr. Marta Scarrone
Griechische Keramik der Sammlung des Instituts
Basismodul: Methodische Grundlagen u. Materialkenntnis II: Formanalyse – Zeitbestimmung
14
KLA-BA-HF-M4; KLA-BA-NF-M3
Di 14.15-15.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 21.10.2014)
Das Frankfurter Institut besitzt eine kleine, aber sehr interessante Antikensammlung, die von Anfang an
didaktischen Zwecken diente und einen guten und konkreten Überblick über die griechische Keramik gibt.
In dem Proseminar werden wir Stücke der Frankfurter Universitätssammlung analysieren und bearbeiten, um die
Grundlagen zur Bestimmung und zum Verständnis der antiken Keramik zu gewinnen und deren wichtigste
Themen zu untersuchen: die Technik, den Herstellungsprozess, die Datierung, die Figuren des Malers und des
Töpfers sowie den Stil der Darstellungen, die Formen, die Ornamente, die Ikonographie und die Funktion der
Vasen.
Studienleistung: regelmäßige und aktive Teilnahme; Referate über die Stücke der Sammlung
Einführende Literatur: CVA Frankfurt 4; M. Bentz (Hrsg.), Tonart. Virtuosität antiker Töpfertechnik, Bonn
2010-2011 (Petersberg 2010); T. Mannack, Griechische Vasenmalerei (Darmstadt 2002); M. Roberston, The Art
of Vase-Painting in Classical Athens (Cambridge 1992); E. Simon, Die Griechischen Vasen (München 1981).
SEMINARE
PD Dr. Axel Filges
Polyklet und sein Oeuvre. Kritische Analyse der zugeschriebenen Werke
Mo 10-12 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 20.10.2014)
Aufbaumodul: Angewandte Methodik – Denkmäler und Befunde I: Plastik – Skulptur
KLA-BA-HF-M9; KLA-BA-NF-M5
Keinem Bildhauer der hochklassischen Epoche wird eine so große Anzahl von einheitlich wirkenden Werken
zugeschrieben wie dem aus Argos oder Sikyon stammenden Polyklet. Zahlreiche antike Schriften berichten über
ihn und sein Oeuvre, erhalten haben sich jedoch keine bronzenen Originalstatuen, nur zwei Marmorbasen in
Olympia stellen die einzigen unmittelbaren Zeugnisse seines Schaffens dar. So ist die Forschung auf die
späthellenistischen und römischen Kopien angewiesen, aus denen sechs Vorbilder erschlossen und in einem
komplexen Verfahren mit dem Künstler verbunden werden können. Dies sind das Frühwerk des Diskophoros,
der schon in der Antike berühmte Doryphoros, der Herakles, Hermes und Diadumenos sowie die Frauenstatue
der Amazone. Daneben gibt es immer wieder Versuche, Standbilder im polykletischen Stil als weitere
Schöpfungen von der Hand des Meisters zu plausibilisieren wie z.B. den Kyniskos/Westmacottschen Epheben
oder den Dresdner Knaben.
Im Seminar sollen die verlorenen Originale in Form der Kopien vorgestellt und die Gründe für die Zuschreibung
zur Diskussion gestellt werden. Auch soll untersucht werden, welche Informationen zu dem Bildhauer und
seinem Oeuvre in den antiken Quellen zur Verfügung stehen, wann das charakteristische Standmotiv aufkommt,
welche Rolle die Maßverhältnisse – der Kanon des Polyklet – spielen und wie sich das Gesamtwerk in die
Plastik des 5. Jhs. v.Chr. einfügt.
Die Sitzungen werden zumeist in Form von Referaten bestritten, die starke Diskussionsanreize enthalten sollen.
Die Modulprüfung im Seminar ist eine Hausarbeit, neben der Fragen aus der Vorlesung und Übung auf wenigen
Seiten zu beantworten sind.
Einführende Literatur: K. Friederichs, Der Doryphoros desPolyklet, BWPr 23, 1863; Th. Lorenz, Polyklet
(Wiesbaden 1972); H. von Steuben, Der Kanon des Polyklet (Tübingen 1973); H. Beck - M. Bückling – P. C.
Bol (Hrsg.), Polyklet. Der Bildhauer der griechischen Klassik. Ausstellung im Liebieghaus-Museum Alter
Plastik Frankfurt am Main (Mainz 1990); D. Kreikenbom, Bildwerke nach Polyklet. Kopienkritische
Untersuchungen zu den männlichen statuarischen Typen nach polykletischen Vorbildern. „Diskophoros“,
Hermes, Doryphoros, Herakles, Diadumenos (Berlin 1990); E. Berger (Hrsg.), Der Entwurf des Künstlers.
Bildhauerkanon in der Antike und Neuzeit (Basel 1992); H. Beck – P. C. Bol (Hrsg.), Polykletforschungen.
Schriften des Liebieghauses (Berlin 1993); W. G. Moon (Hrsg.), Polykleitos, the Doryphoros, and Tradition
(Madison 1995); G. Hafner, Polyklet. Doryphoros: Revision eines Kunsturteils (Frankfurt am Main 1997); A. H.
Borbein, Polyklet, in: Die griechische Klassik. Idee oder Wirklichkeit? Kat. Berlin (Mainz 2002) 354-363.
Dr. Ursula Mandel
Antike Toreutik
Di 9.30-12 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 21.10.2014)
Aufbaumodul: Angewandte Methodik – Denkmäler und Befunde I: Plastik – Skulptur
KLA-BA-HF-M9; KLA-BA-NF-M5
Das Seminar bietet einen Einstieg in die Gattungen der figürlich verzierten Gefäße und Geräte (Beschläge,
Spiegel u. Ä.) aus Bronze und Edelmetall. Erstes Ziel der gemeinsamen Arbeit wird sein, die wichtigsten
Materialkomplexe kennenzulernen und die Entwicklung von der griechischen Archaik bis zur römischen frühen
Kaiserzeit zu überblicken. Ein Verständnis der Herstellungstechniken und Werkstattpraktiken gehört dazu.
Besondere Aufmerksamkeit werden die Blütezeiten bestimmter Objektgattungen in bestimmten Regionen
erhalten. Sie scheinen mit gesellschaftlichen Situationen zu korrelieren, in denen privater Luxus als Lebensstil
15
der Eliten toleriert wird – in durchaus unterschiedlichem Ausmaß und in unterschiedlichen Lebensbereichen. Im
griechischen Zeitraum ist dabei häufig eine Orientierung an den Luxusobjekten des Vorderen Orients zu
beobachten. Beim Bemühen um ein kulturhistorisches Verständnis der Phänomene müssen im Einzelfall
chronologische, formgeschichtliche und ikonographische Fragen behandelt werden, um – unter
Berücksichtigung sicherer Fundkontexte – die Funktion der Objekte zu erschließen.
Studienleistung: aktive regelmäßige Teilnahme, Referat; Modulprüfung: Hausarbeit.
Einführende Literatur: D.E. Strong, Greek and Roman Gold and Silver Plate (London 1966); C. Reinsberg,
Studien zur hellenistischen Toreutik. Die antiken Gipsabgüsse aus Memphis (Hildesheim 1980); C. Rolley, Les
vases de bronze de l'archaïsme récent en Grande-Grèce (Paris 1982); M. Pfrommer, Studien zu alexandrinischer
und großgriechischer Toreutik (Berlin 1987); B. Barr-Sharrar, The Hellenistic and Early Imperial Decorative
Bust (Mainz 1987); S. Faust, Fulcra. Figürlicher und ornamentaler Schmuck an antiken Betten (Mainz 1989); A.
Schwarzmaier, Griechische Klappspiegel. Untersuchungen zu Typologie und Stil (Berlin 1997); H.H. v. Prittwitz
u. Gaffron – H. Mielsch, Das Haus lacht vor Silber, Ausstellung Bonn, Rhein. Landesmuseum (Bonn 1997); G.
Themeles – I. P. Turatsoglu, Oi taphoi tu Derbeniu (Athen 1997); M. Y. Treister, Hammering techniques in Greek
and Roman jewellery and toreutics (Leiden 2001); B. Barr-Sharrar, The Derveni Krater. Masterpiece of classical
Greek metalwork (Princeton, NJ 2007).
ÜBUNGEN
Prof. Dr. Vinzenz Brinkmann
Die antike Skulptur und die Nachahmung der Natur
Do 16.15-17.45 Uhr, Liebieghaus Sonderausstellung „Die große Illusion“, Beginn s. Aushang
Basismodul: Methodische Grundlagen u. Materialkenntnis II: Formanalyse – Zeitbestimmung
KLA-BA-HF-M4; KLA-BA-NF-M3
Die Übung wird sich allgemein mit formalen Aspekten der griechischen und römischen Skulptur
auseinandersetzen, ein Schwerpunkt wird jedoch auf Fragen der Naturnachahmung gesetzt werden.
Offensichtlich war der Wunsch, die Wahrnehmung des Betrachters zu "täuschen", eine der treibenden Kräfte der
antiken Kunst. Ziel war hierbei, dem Bild des Gottes, des Helden, Athleten, Politikers und Intellektuellen einen
hohen Wahrheitsgehalt und eine veristische Wirkung zu verleihen. Das Bemühen, den Zuhörer oder Betrachter
im Bereich seiner natürlichen sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar zu berühren, nannten die Griechen
"Mimesis", die Römer "imitatio". Die Bedeutung dieser Begriffe soll ebenso in seinem ganzen Umfang
hinterfragt werden.
Dr. Lilly Kelperi
Schlüsselwerke der hellenistischen Plastik und Skulptur
Mi 14.15-15.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 15.10.2014)
Basismodul: Methodische Grundlagen u. Materialkenntnis II: Formanalyse – Zeitbestimmung
KLA-BA-HF-M4; KLA-BA-NF-M3
In dieser Übung werden die sog. realistischen Figuren in der Plastik hellenistischer Zeit untersucht: Alte, Kinder
und Ausübende missachteter Berufe wie Fischer, Hirten, Prostituierte. Diese so heterogene Gruppe verbindet ein
gemeinsames Merkmal: Ihre Darstellungsweise weicht vom antiken Schönheitsideal ab, bei dem Götter und
Menschen in zeitloser Bestform erscheinen. Zum Verständnis des typisch hellenistischen Phänomens werden wir
auch zeitgenössische literarische Quellen hinzuziehen, die das Interesse der Gesellschaft für solche Figuren
belegen und die Reaktionen des Betrachters bei ihrem Anblick thematisieren.
Einführende Literatur: P. C. Bol (Hrsg.), Die Geschichte der antiken Bildhauerkunst III. Hellenistische Plastik
(Mainz 2007); Chr. Kunze, Zum Greifen nach. Stilphänomene der hellenistischen Skulptur und ihre inhaltliche
Interpretation (München 2002); N. Himmelmann, Über Hirtengenre in der antiken Kunst (Opladen 1980); H. P.
Laubscher, Fischer und Landleute. Studien zur hellenistischen Genreplastik (Mainz 1982); N. Himmelmann,
Alexandria und der Realismus in der griechischen Kunst (Tübingen 1983); G. Zanker, Modes of viewing in
Hellenistic poetry and art (Madison 2003)
Annabel Bokern M.A.
Kopfbilder. Zu Material, Farbe und Gestaltung römischer Porträts
Di 16-18 Uhr, Raum 5.501; Beginn: 21.10.2014
Aufbaumodul: Angewandte Methodik – Denkmäler und Befunde I: Plastik – Skulptur
KLA-BA-HF-M9; KLA-BA-NF-M5
Eines der wichtigsten Medien in der römischen Antike waren Porträts. Als Standbilder und Büsten, im Relief
16
gearbeitet oder auf Trägermaterialien gemalt sind sie in vielen Kontexten von der Republik bis in die Spätantike
erhalten. In dieser Übung wird das Porträt im eigentlichen Sinne und damit vor allem die Gestaltung von Kopf
und Gesicht im Fokus stehen. Es soll der Frage nach der Gestaltung und Produktion von Porträts, den
Eigenschaften des verwendeten Materials, dem Einsatz von Farbe sowie deren Auswirkungen auf die
Aussagekraft für den jeweiligen Kontext nachgegangen werden. Die Übung ist zu diesem Zweck in mehrere
Themenblöcke unterteilt, die aufeinander aufbauen und denen jeweils ein theoretisch-methodisches
Einführungsmodul vorangestellt ist. In den Folgesitzungen sollen anhand von Fallstudien die erarbeiteten Fragen
am Objekt überprüft werden. Soweit sinnvoll und möglich findet dies in der Gipsabguss-Sammlung oder in der
Liebieghaus Skulpturensammlung statt, in der zeitgleich die Sonderausstellung „Die große Illusion. Veristische
Skulpturen und ihre Techniken“ gezeigt wird.
Als Studienleistung gelten die in Kleingruppen erarbeiteten Fallstudien, die im Laufe des Semesters von den
Teilnehmenden präsentiert und in der Gruppe diskutiert werden. Für alle Teilnehmenden wird regelmäßige
Anwesenheit und Mitarbeit sowie die Vorbereitung von Texten für die Theorie-Sitzungen vorausgesetzt. Die
Bewertung der Frage zur Hausarbeit findet Eingang in die Abschlussnote des Moduls.
Einführende Literatur: M. Pfanner, Über das Herstellen von Porträts, JdI 104, 1989, 157-282; J.-Ch. Balty, Porträt und
Gesellschaft in der römischen Welt, 11. TrWPr (Mainz 1993); B. Borg, Mumienporträts. Chronologie und kultureller Kontext
(Mainz 1996); G. Lahusen, Römische Bildnisse aus Bronze. Kunst und Technik (München 2001); J. Fejfer, Roman Portraits
in Context. Image and Context 2 (Berlin und New York 2008) 152-180. 228-245; R. Panzanelli (Hrsg.), The Color of Life.
Polychromy in Sculpture from Antiquity to the Present (Los Angeles 2008) 40-61; G. Lahusen, Römische Bildnisse.
Auftraggeber – Funktionen – Standorte (Darmstadt 2010).
Zur Vorbereitung und Auffrischung empfehlenswert: E-Learning-Programm „Das Porträt in der Antike“ unter
http://viamus.uni-goettingen.de/fr/e/uni/
Dr. Marta Scarrone
Die Meister der griechischen Bildhauerkunst
Do 12.15-13.45 Uhr, Raum 0.457 (Beginn: 16.10.2014)
Aufbaumodul: Angewandte Methodik – Denkmäler und Befunde I: Plastik – Skulptur
KLA-BA-HF-M9; KLA-BA-NF-M5
Der Meisterforschung im Allgemeinen und auf dem Gebiet der griechischen Bildhauerkunst im Besonderen – wo
sie eng mit dem Namen A. Furtwänglers (1853-1907) verbunden ist – wird heute oft mit Skepsis begegnet. Aber
die Geschichte der griechischen Skulptur ist nicht einfach ein anonymer Vorgang, der von einem allgemeinen
Kunstwollen ausgetragen wird, sondern das Ergebnis von Experimenten, Innovationen und Interaktionen seitens
historischer Künstlerpersönlichkeiten.
Die Identifizierung und Rekonstruktion dieser historischen Künstlerpersönlichkeiten ist das Thema der Übung:
anhand der Analyse der vorgeschlagenen Zuschreibungen und der entsprechenden Methode, der antiken
Schriftquellen und der archäologischen Befunde werden wir den Corpus der Werke eines Bildhauers testen und
erforschen und so in chronologischer Ordnung den Stil der großen Meister der griechischen Bildhauerkunst (wie
Phidias, Polyklet, Skopas, Praxiteles, Lysipp, Damophon) untersuchen.
Studienleistung: regelmäßige und aktive Teilnahme; Referate.
Einführende Literatur: A. Furtwängler, Meisterwerke der griechischen Plastik (Leipzig 1893); J. Overbeck, Die
antiken Schriftquellen zur Geschichte der bildenden Künste bei den Griechen (Leipzig 1868); G. Lippold, Die
griechische Plastik (München 1950); O. Palagia – Pollitt, Personal Styles in Greek Sculpture (Cambridge 1996);
V. M. Strocka (Hrsg.), Meisterwerke Symposium aus Anlass des 150. Geburtstages von Adolf Furtwängler
(München 2005); A. Stewart, Greek Sculpture. An Exploration (New Haven 1990); P. C. Bol (Hrsg.), Die
Geschichte der antiken Bildhauerkunst (Mainz 2002-2010).
KOLLOQUIUM FÜR HAUPTFACHSTUDIERENDE
PD Dr. Axel Filges / Dr. Ursula Mandel / Dr. Marta Scarrone
Aktuelle archäologische Themen, Neuerscheinungen und laufende Arbeiten
Do 18-20 Uhr c.t., Raum 5.501 (Termine s. Aushang)
Kolloquiumsmodul: Präsentationen, Moderation und Kritik
KLA-BA-HF-M14
In dieser Veranstaltung sollen in Arbeit befindliche Forschungen aus dem Kreis der Studierenden, Doktoranden
und Mitarbeiter des Instituts, ggf. auch auswärtiger Vortragender, vorgestellt und diskutiert werden. Wenn die
Zeit es erlaubt, werden außerdem wichtige Neuerscheinungen aus dem Fach besprochen. Ein thematischer
Rahmen hierfür wird in der ersten Sitzung vereinbart.
17
EXKURSION
PD Dr. Axel Filges / Dr. Ursula Mandel / Dr. Marta Scarrone
Kurz-Exkursionen B.A.
Vorbesprechung: Do 16-18, Raum 5.501, Termin s. Aushang
Museumsmodul I + II KLA-BA-HF-M6; KLA-BA-HF-M12
Die Termine und Ziele der Kurz-Exkursion als obligatorischem Bestandteil des B.A.-Hauptfachmoduls M6,
Museumsmodul 1 werden zu Beginn des Wintersemesters bekanntgegeben (Aushänge!).
Bildbeschaffung für Referate
Benutzung der Bilddatenbank
- Digitale Bilder stehen über die Instituts-Bilddatenbank ArKuBiD zur Verfügung: http://archaeologie-bilder.unifrankfurt.de Sie bietet die Bildersuche, den Download und die Bestellung von neuen Abbildungen.
- Für die Benutzung ist der Browser Firefox notwendig!
- Vor Benutzung ist eine Anmeldung nötig: Die Registrierung erfolgt auf der Startseite an einem Rechner in der
Diathek oder bei einem der Dozenten. Die Freischaltung kann ein bis zwei Tage dauern, dann ist Suche und
Download sofort möglich.
- Andere an der Goethe-Universität verfügbare Bilddatenbanken sind PROMETHEUS (freier Zugang im UniNetz über die Campuslizenz): http://prometheus.uni-koeln.de und ARACHNE (kostenfrei, Registrierung per
e-Mail): http://www.arachne.uni-koeln.de
- Sollte das gesuchte Bild weder in ArKuBiD noch in den anderen Bilddatenbanken vorhanden sein, kann man es
anfertigen lassen: Das entsprechende Buch muss herausgesucht, die Abbildungen im Buch durch eingelegte
beschriftete Zettel mit Seitenzahl und Abbildungsnummer gekennzeichnet und ein Zettel mit Namen,
Seminar und Referatstermin hinzugelegt werden. Stammt das Buch aus der BzG-Bibliothek, wird es dort ins
Bildstellenregal (Raum 6.621) gelegt. Bei bibliotheksexternen Werken oder UB-Büchern kann es in der
Diathek (Raum 5.551) abgegeben werden.
- Die Anfertigung und Einstellung in die Datenbank dauert ca. 2-3 Wochen; danach ist der Download aus
ArKuBiD möglich.
Ausleihe von Dias
-Die Öffnungszeiten der Diathek Raum 5.551 sind dem HiWi-Dienstplan neben der Zimmertür zu entnehmen.
-Die Dias werden gemeinsam mit einer studentischen Hilfskraft ausgesucht.
-Sollten die gewünschten Dias noch nicht vorhanden sind, ist eine rechtzeitige Bestellung und Neuanfertigungen
notwendig: schwarz-weiß Dias 2 Wochen vor Referatstermin; Farbdias 3 Wochen.
-Dias können nicht nach Hause ausgeliehen werden, sie verbleiben stets im Institut.
-Dias dürfen nicht mit Punkten beklebt oder gar beschriftet werden.
18
MAG-Studiengang
VORLESUNG
PD Dr. Axel Filges
Statuengruppen des Hellenismus
Mi 10.15-11.45 Uhr, Raum 311 (Beginn: 15.10.2014)
KLA-MAG-HF-M8; KLA-MAG-NF-M7 Plastik/Skulptur; KLA-MAG-HF-M3; KLA-MAG-NF-M3 Formanalyse
Skulpturen der hellenistischen Zeit werden in ihrer Zeitstellung und ihren Aussageabsichten extrem kontrovers
diskutiert. Dies gilt insbesondere für die mehrteiligen Ensembles der Statuengruppen, bei denen „das Ganze
mehr als die Summe seiner Teile“ sei (Fuchs). Die Objekte lassen sich verschiedenen Themenbereiche zuordnen:
Da sind dynastische Repräsentationsbilder (Daochos-Weihgeschenk), athletische Ringergruppen (Ostia,
Florenz), Ehrenstatuen (Delos), Erinnerungen an militärische Siege (Großes und Kleines Gallieranathem),
Kompositionen mit mythologischem Inhalt (Pasquino, Marsyas, Farnesischer Stier, Laokoon, Blendung des
Polyphem, Odysseus und Skylla, Herakles und Prometheus), dionysische Gruppen (sog. Symplegmagruppen,
Pan und Aphrodite) oder Kultbildensembles (Klaros, Lykosoura) und die Gruppenbildungen aus dem Umkreis
des Pasiteles mit pseudo-mythologischen Themen (Orest und Elektra, Menelaos). Noch stärker als bei
Einzelwerken steht bei den Gruppen die Entschlüsselung der Botschaft bzw. die Zugehörigkeit zu regionalen
Kunstschulen im Focus der Forschung.
In den ersten Sitzungen werden grundsätzliche wissenschaftliche Modelle der Stil- und Themenentwicklung
erläutert; in den folgenden Stunden erfolgt die Auseinandersetzung mit den Denkmälern, geordnet nach
Themenkreisen. Dabei sollen vor allem die inhaltlichen sowie chronologischen Fragen anhand der
Forschungsliteratur diskutiert werden. In der letzten Sitzung wird der Versuch einer Zusammenfassung
unternommen.
Eine Anwesenheitspflicht besteht in der Vorlesung gemäß den Bologna-Konventionen nicht, in der
Modulprüfung machen die Fragen zur Vorlesung rund ein Viertel der Klausurpunkte aus!
Einführende Literatur: G. Krahmer, Stilphasen der hellenistischen Plastik, RM 38/39, 1923-24, 138-185; E.
Künzl, Frühhellenistische Gruppen (Köln 1968); K. Kell, Formuntersuchungen zu spät- und nachhellenistischen
Gruppen (Saarbrücken 1988); R. R. R. Smith, Hellenistic Sculpture (London 1991); P. Zanker, Eine Kunst für
die Sinne. Zur hellenistischen Bilderwelt des Dionysos und der Aphrodite (Berlin 1998); Chr. Kunze, Der
Farnesische Stier und die Dirkegruppe des Apollonios und Tauriskos (Berlin 1998); P. C. Bol (Hrsg.),
Hellenistische Gruppen. Gedenkschrift für Andreas Linfert (Mainz 1999); A. Stähli, Die Verweigerung der Lüste.
Erotische Gruppen in der antiken Plastik (Berlin 1999); B. Andreae, Skulptur des Hellenismus (München 2001);
Chr. Kunze, Zum Greifen nahe. Stilphänomene in der hellenistischen Kunst (München 2002); B. S. Ridgway,
Hellenistic Sculpture I-III (Madison 1990-2002)
PROSEMINARE
Dr. des. Michaela Dirschlmayer
Spätantike Kunst
Do 14.15-15.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 23.10.2014)
KLA-MAG-HF-M3; KLA-MAG-NF-M3 Formanalyse
Im späten 3. Jahrhundert lässt sich im Römischen Reich ein Umbruch feststellen, von dem das politische
System, die Gesellschaft und die Religion betroffen waren. Auch in der Bildkunst vollzog sich ein Stilwandel.
Im frühen 20. Jahrhundert bemerkte Alois Riegl hierzu, dass nicht der Verfall des Römischen Reiches die Kunst
dieser Epoche geprägt habe, sondern das „Kunstwollen“ eine treibende Kraft gewesen sei. Neben stilistischen
Veränderungen finden zudem neue Themen Eingang in die Bildkunst, denn mit dem Christentum dringt eine
neue Religion mit ihren Motiven mehr und mehr in die Bereiche der Kunst vor. Es beginnt ein spannendes
Nebeneinander von klassischen, antiken und christlichen Bildthemen und längst wird nicht mehr von einem
Niedergang der Kunst gesprochen.
Dieses Proseminar dient der Einführung in die Spätantike Kunst und ihre stilistische Vielfalt. Anhand von
Kurzreferaten werden die stilistischen Eigenheiten der wichtigsten Denkmäler dieser Zeit von den
Seminarteilnehmern erarbeitet. Dabei sind etwa die sog. Historischen Reliefs, die den Kaiser und seine
militärischen Erfolge feierten, ebenso zu berücksichtigen, wie die spätantiken Elfenbeinarbeiten. Darüber hinaus
erfolgt sowohl eine Einordnung dieser Denkmäler in den historischen Kontext, als auch eine Einarbeitung in die
Forschungsdiskussion bezüglich ihrer Einordnung und Deutung.
Einführende Literatur: R. Sörries, Spätantike und frühchristliche Kunst: eine Einführung in die Christliche
Archäologie, Köln 2013; P. Veyne, Die Kunst der Spätantike: Geschichte eines Stilwandels, Stuttgart 2009; B.
19
Brenk, Spätantike und frühes Christentum. Propyläen Kunstgeschichte 1985; W. F. Volbach, Frühchristliche
Kunst: die Kunst der Spätantike in West- und Ostrom, München 1958; R. Delbrueck, Die Consulardiptychen und
verwandte Denkmäler, Berlin 1929.
Dr. Marta Scarrone
Griechische Keramik der Sammlung des Instituts
KLA-MAG-HF-M3; KLA-MAG-NF-M3 Formanalyse
Di 14.15-15.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 21.10.2014)
Das Frankfurter Institut besitzt eine kleine, aber sehr interessante Antikensammlung, die von Anfang an
didaktischen Zwecken diente und einen guten und konkreten Überblick über die griechische Keramik gibt.
In dem Proseminar werden wir Stücke der Frankfurter Universitätssammlung analysieren und bearbeiten, um die
Grundlagen zur Bestimmung und zum Verständnis der antiken Keramik zu gewinnen und deren wichtigste
Themen zu untersuchen: die Technik, den Herstellungsprozess, die Datierung, die Figuren des Malers und des
Töpfers sowie den Stil der Darstellungen, die Formen, die Ornamente, die Ikonographie und die Funktion der
Vasen.
Studienleistung: regelmäßige und aktive Teilnahme; Referate über die Stücke der Sammlung
Einführende Literatur: CVA Frankfurt 4; M. Bentz (Hrsg.), Tonart. Virtuosität antiker Töpfertechnik, Bonn
2010-2011 (Petersberg 2010); T. Mannack, Griechische Vasenmalerei (Darmstadt 2002); M. Roberston, The Art
of Vase-Painting in Classical Athens (Cambridge 1992); E. Simon, Die Griechischen Vasen (München 1981).
SEMINARE
PD Dr. Axel Filges
Polyklet und sein Oeuvre. Kritische Analyse der zugeschriebenen Werke
Mo 10-12 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 20.10.2014)
KLA-MAG-HF-M8; KLA-MAG-NF-M7 Plastik/Skulptur
Keinem Bildhauer der hochklassischen Epoche wird eine so große Anzahl von einheitlich wirkenden Werken
zugeschrieben wie dem aus Argos oder Sikyon stammenden Polyklet. Zahlreiche antike Schriften berichten über
ihn und sein Oeuvre, erhalten haben sich jedoch keine bronzenen Originalstatuen, nur zwei Marmorbasen in
Olympia stellen die einzigen unmittelbaren Zeugnisse seines Schaffens dar. So ist die Forschung auf die
späthellenistischen und römischen Kopien angewiesen, aus denen sechs Vorbilder erschlossen und in einem
komplexen Verfahren mit dem Künstler verbunden werden können. Dies sind das Frühwerk des Diskophoros,
der schon in der Antike berühmte Doryphoros, der Herakles, Hermes und Diadumenos sowie die Frauenstatue
der Amazone. Daneben gibt es immer wieder Versuche, Standbilder im polykletischen Stil als weitere
Schöpfungen von der Hand des Meisters zu plausibilisieren wie z.B. den Kyniskos/Westmacottschen Epheben
oder den Dresdner Knaben.
Im Seminar sollen die verlorenen Originale in Form der Kopien vorgestellt und die Gründe für die Zuschreibung
zur Diskussion gestellt werden. Auch soll untersucht werden, welche Informationen zu dem Bildhauer und
seinem Oeuvre in den antiken Quellen zur Verfügung stehen, wann das charakteristische Standmotiv aufkommt,
welche Rolle die Maßverhältnisse – der Kanon des Polyklet – spielen und wie sich das Gesamtwerk in die
Plastik des 5. Jhs. v.Chr. einfügt.
Die Sitzungen werden zumeist in Form von Referaten bestritten, die starke Diskussionsanreize enthalten sollen.
Die Modulprüfung im Seminar ist eine Hausarbeit, neben der Fragen aus der Vorlesung und Übung auf wenigen
Seiten zu beantworten sind.
Einführende Literatur: K. Friederichs, Der Doryphoros desPolyklet, BWPr 23, 1863; Th. Lorenz, Polyklet
(Wiesbaden 1972); H. von Steuben, Der Kanon des Polyklet (Tübingen 1973); H. Beck - M. Bückling – P. C.
Bol (Hrsg.), Polyklet. Der Bildhauer der griechischen Klassik. Ausstellung im Liebieghaus-Museum Alter
Plastik Frankfurt am Main (Mainz 1990); D. Kreikenbom, Bildwerke nach Polyklet. Kopienkritische
Untersuchungen zu den männlichen statuarischen Typen nach polykletischen Vorbildern. „Diskophoros“,
Hermes, Doryphoros, Herakles, Diadumenos (Berlin 1990); E. Berger (Hrsg.), Der Entwurf des Künstlers.
Bildhauerkanon in der Antike und Neuzeit (Basel 1992); H. Beck – P. C. Bol (Hrsg.), Polykletforschungen.
Schriften des Liebieghauses (Berlin 1993); W. G. Moon (Hrsg.), Polykleitos, the Doryphoros, and Tradition
(Madison 1995); G. Hafner, Polyklet. Doryphoros: Revision eines Kunsturteils (Frankfurt am Main 1997); A. H.
Borbein, Polyklet, in: Die griechische Klassik. Idee oder Wirklichkeit? Kat. Berlin (Mainz 2002) 354-363.
Dr. Ursula Mandel
Antike Toreutik
Di 9.30-12 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 21.10.2014)
KLA-MAG-HF-M8; KLA-MAG-NF-M7 Plastik/Skulptur; KLA-MAG-HF-M7; KLA-MAG-NF-M6 Kleinkunst,
20
Gerät, Realia
Das Seminar bietet einen Einstieg in die Gattungen der figürlich verzierten Gefäße und Geräte (Beschläge,
Spiegel u. Ä.) aus Bronze und Edelmetall. Ein erstes Ziel des Seminars ist es, die wichtigsten Materialkomplexe
kennenzulernen und die Entwicklung von der griechischen Archaik bis zur römischen frühen Kaiserzeit zu
überblicken. Ein Verständnis der Herstellungstechniken und Werkstattpraktiken gehört dazu. Besondere
Aufmerksamkeit werden die Blütezeiten bestimmter Objektgattungen in bestimmten Regionen erhalten. Sie
scheinen mit gesellschaftlichen Situationen zu korrelieren, in denen privater Luxus als Lebensstil der Eliten
toleriert wird – in durchaus unterschiedlichem Ausmaß und in unterschiedlichen Lebensbereichen. Im
griechischen Zeitraum ist dabei häufig eine Orientierung an den Luxusobjekten des Vorderen Orients zu
beobachten. Beim Bemühen um ein kulturhistorisches Verständnis der Phänomene müssen im Einzelfall
chronologische, formgeschichtliche und ikonographische Fragen behandelt werden, um – unter
Berücksichtigung sicherer Fundkontexte – die Funktion der Objekte zu erschließen.
Studienleistung: aktive regelmäßige Teilnahme, Referat; Modulprüfung: Hausarbeit.
Einführende Literatur: D.E. Strong, Greek and Roman Gold and Silver Plate (London 1966); C. Reinsberg,
Studien zur hellenistischen Toreutik. Die antiken Gipsabgüsse aus Memphis (Hildesheim 1980); C. Rolley, Les
vases de bronze de l'archaïsme récent en Grande-Grèce (Paris 1982); M. Pfrommer, Studien zu alexandrinischer
und großgriechischer Toreutik (Berlin 1987); B. Barr-Sharrar, The Hellenistic and Early Imperial Decorative
Bust (Mainz 1987); S. Faust, Fulcra. Figürlicher und ornamentaler Schmuck an antiken Betten (Mainz 1989); A.
Schwarzmaier, Griechische Klappspiegel. Untersuchungen zu Typologie und Stil (Berlin 1997); H.H. v. Prittwitz
u. Gaffron – H. Mielsch, Das Haus lacht vor Silber, Ausstellung Bonn, Rhein. Landesmuseum (Bonn 1997); G.
Themeles – I. P. Turatsoglu, Oi taphoi tu Derbeniu (Athen 1997); M. Y. Treister, Hammering techniques in Greek
and Roman jewellery and toreutics (Leiden 2001); B. Barr-Sharrar, The Derveni Krater. Masterpiece of classical
Greek metalwork (Princeton, NJ 2007).
ÜBUNGEN
Prof. Dr. Vinzenz Brinkmann
Die antike Skulptur und die Nachahmung der Natur
Do 16.15-17.45 Uhr, Liebieghaus Sonderausstellung „Die große Illusion“, Beginn s. Aushang
KLA-MAG-HF-M3; KLA-MAG-NF-M3 Formanalyse
Die Übung wurde sich allgemein mit formalen Aspekten der griechischen und römischen Skulptur
auseinandersetzen. Es wird jedoch ein Schwerpunkt auf Fragen der Naturnachahmung gesetzt werden.
Offensichtlich war der Wunsch, die Wahrnehmung des Betrachters zu "täuschen", eine der treibenden Kräfte der
antiken Kunst. Ziel war hierbei, dem Bild des Gottes, des Helden, Athleten, Politikers und Intellektuellen einen
hohen Wahrheitsgehalt und eine veristische Wirkung zu verleihen. Das Bemühen, den Zuhörer oder Betrachter
im Bereich seiner natürlichen sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar zu berühren, nannten die Griechen
"Mimesis", die Römer "imitatio". Die Bedeutung dieser Begriffe soll ebenso in seinem ganzen Umfang
hinterfragt werden.
Dr. Lilly Kelperi
Schlüsselwerke der hellenistischen Plastik und Skulptur
Mi 14.15-15.45 Uhr, Raum 5.501 (Beginn: 15.10.2014)
KLA-MAG-HF-M3; KLA-MAG-NF-M3 Formanalyse
In dieser Übung werden die sog. realistischen Figuren in der Plastik hellenistischer Zeit untersucht: Alte, Kinder
und Ausübende missachteter Berufe wie Fischer, Hirten, Prostituierte. Diese so heterogene Gruppe verbindet ein
gemeinsames Merkmal: Ihre Darstellungsweise weicht vom antiken Schönheitsideal ab, bei dem Götter und
Menschen in zeitloser Bestform erscheinen. Zum Verständnis des typisch hellenistischen Phänomens werden wir
auch zeitgenössische literarische Quellen hinzuziehen, die das Interesse der Gesellschaft für solche Figuren
belegen und die Reaktionen des Betrachters bei ihrem Anblick thematisieren.
Einführende Literatur: P. C. Bol (Hrsg.), Die Geschichte der antiken Bildhauerkunst III. Hellenistische Plastik
(Mainz 2007); Chr. Kunze, Zum Greifen nach. Stilphänomene der hellenistischen Skulptur und ihre inhaltliche
Interpretation (München 2002); N. Himmelmann, Über Hirtengenre in der antiken Kunst (Opladen 1980); H. P.
Laubscher, Fischer und Landleute. Studien zur hellenistischen Genreplastik (Mainz 1982); N. Himmelmann,
Alexandria und der Realismus in der griechischen Kunst (Tübingen 1983); G. Zanker, Modes of viewing in
Hellenistic poetry and art (Madison 2003)
Annabel Bokern M.A.
21
Kopfbilder. Zu Material, Farbe und Gestaltung römischer Porträts
Di 16-18 Uhr, Raum 5.501; Beginn: 21.10.2014
KLA-MAG-HF-M8; KLA-MAG-NF-M7 Plastik/Skulptur
Eines der wichtigsten Medien in der römischen Antike waren Porträts. Als Standbilder und Büsten, im Relief
gearbeitet oder auf Trägermaterialien gemalt sind sie in vielen Kontexten von der Republik bis in die Spätantike
erhalten. In dieser Übung wird das Porträt im eigentlichen Sinne und damit vor allem die Gestaltung von Kopf
und Gesicht im Fokus stehen. Es soll der Frage nach der Gestaltung und Produktion von Porträts, den
Eigenschaften des verwendeten Materials, dem Einsatz von Farbe sowie deren Auswirkungen auf die
Aussagekraft für den jeweiligen Kontext nachgegangen werden. Die Übung ist zu diesem Zweck in mehrere
Themenblöcke unterteilt, die aufeinander aufbauen und denen jeweils ein theoretisch-methodisches
Einführungsmodul vorangestellt ist. In den Folgesitzungen sollen anhand von Fallstudien die erarbeiteten Fragen
am Objekt überprüft werden. Soweit sinnvoll und möglich findet dies in der Gipsabguss-Sammlung oder in der
Liebieghaus Skulpturensammlung statt, in der zeitgleich die Sonderausstellung „Die große Illusion. Veristische
Skulpturen und ihre Techniken“ gezeigt wird.
Als Studienleistung gelten die in Kleingruppen erarbeiteten Fallstudien, die im Laufe des Semesters von den
Teilnehmenden präsentiert und in der Gruppe diskutiert werden. Für alle Teilnehmenden wird regelmäßige
Anwesenheit und Mitarbeit sowie die Vorbereitung von Texten für die Theorie-Sitzungen vorausgesetzt. Die
Bewertung der Frage zur Hausarbeit findet Eingang in die Abschlussnote des Moduls.
Einführende Literatur: M. Pfanner, Über das Herstellen von Porträts, JdI 104, 1989, 157-282; J.-Ch. Balty, Porträt und
Gesellschaft in der römischen Welt, 11. TrWPr (Mainz 1993); B. Borg, Mumienporträts. Chronologie und kultureller Kontext
(Mainz 1996); G. Lahusen, Römische Bildnisse aus Bronze. Kunst und Technik (München 2001); J. Fejfer, Roman Portraits
in Context. Image and Context 2 (Berlin und New York 2008) 152-180. 228-245; R. Panzanelli (Hrsg.), The Color of Life.
Polychromy in Sculpture from Antiquity to the Present (Los Angeles 2008) 40-61; G. Lahusen, Römische Bildnisse.
Auftraggeber – Funktionen – Standorte (Darmstadt 2010).
Zur Vorbereitung und Auffrischung empfehlenswert: E-Learning-Programm „Das Porträt in der Antike“ unter
http://viamus.uni-goettingen.de/fr/e/uni/
Dr. Marta Scarrone
Die Meister der griechischen Bildhauerkunst
Do 12.15-13.45 Uhr, Raum 0.457 (Beginn: 16.10.2014)
KLA-MAG-HF-M8; KLA-MAG-NF-M7 Plastik/Skulptur
Der Meisterforschung im Allgemeinen und auf dem Gebiet der griechischen Bildhauerkunst im Besonderen – wo
sie eng mit dem Namen A. Furtwänglers (1853-1907) verbunden ist – wird heute oft mit Skepsis begegnet. Aber
die Geschichte der griechischen Skulptur ist nicht einfach ein anonymer Vorgang, der von einem allgemeinen
Kunstwollen ausgetragen wird, sondern das Ergebnis von Experimenten, Innovationen und Interaktionen seitens
historischer Künstlerpersönlichkeiten.
Die Identifizierung und Rekonstruktion dieser historischen Künstlerpersönlichkeiten ist das Thema der Übung:
anhand der Analyse der vorgeschlagenen Zuschreibungen und der entsprechenden Methode, der antiken
Schriftquellen und der archäologischen Befunde werden wir den Corpus der Werke eines Bildhauers testen und
erforschen und so in chronologischer Ordnung den Stil der großen Meister der griechischen Bildhauerkunst (wie
Phidias, Polyklet, Skopas, Praxiteles, Lysipp, Damophon) untersuchen.
Studienleistung: regelmäßige und aktive Teilnahme; Referate.
Einführende Literatur: A. Furtwängler, Meisterwerke der griechischen Plastik (Leipzig 1893); J. Overbeck, Die
antiken Schriftquellen zur Geschichte der bildenden Künste bei den Griechen (Leipzig 1868); G. Lippold, Die
griechische Plastik (München 1950); O. Palagia – Pollitt, Personal Styles in Greek Sculpture (Cambridge 1996);
V. M. Strocka (Hrsg.), Meisterwerke Symposium aus Anlass des 150. Geburtstages von Adolf Furtwängler
(München 2005); A. Stewart, Greek Sculpture. An Exploration (New Haven 1990); P. C. Bol (Hrsg.), Die
Geschichte der antiken Bildhauerkunst (Mainz 2002-2010).
KOLLOQUIUM FÜR HAUPTFACHSTUDIERENDE
Prof. Dr. Wulf Raeck
Aktuelle archäologische Themen, Neuerscheinungen und laufende Arbeiten
Mi 16-18 Uhr c.t., Raum 5.501 (Termine s. Aushang)
Kolloquiumsmodul
KLA-MAG-HF-M13
In dieser Veranstaltung sollen in Arbeit befindliche Forschungen aus dem Kreis der Studierenden, Doktoranden
und Mitarbeiter des Instituts, ggf. auch auswärtiger Vortragender, vorgestellt und diskutiert werden. Wenn die
22
Zeit es erlaubt, werden außerdem wichtige Neuerscheinungen aus dem Fach besprochen. Ein thematischer
Rahmen hierfür wird in der ersten Sitzung vereinbart.
EXKURSIONEN
PD Dr. Axel Filges / Dr. Ursula Mandel / Dr. Marta Scarrone
Kurz-Exkursionen
Vorbesprechung: Do 16-18, Raum 5.501, Termin s. Aushang
KLA-MAG-HF/NF-M5; KLA-MAG-HF-M7; KLA-MAG-NF-M6
Die Termine und Ziele der Kurz-Exkursionen als obligatorischen Bestandteilen der Grund- und
Hauptstudiumsmodule KLA-MAG-HF/NF-M5, KLA-MAG-HF-M7 und KLA-MAG-NF-M6 werden zu Beginn
des Wintersemesters bekanntgegeben (Aushänge!).
Bildbeschaffung für Referate
Benutzung der Bilddatenbank
- Digitale Bilder stehen über die Instituts-Bilddatenbank ArKuBiD zur Verfügung: http://archaeologie-bilder.unifrankfurt.de Sie bietet die Bildersuche, den Download und die Bestellung von neuen Abbildungen.
- Für die Benutzung ist der Browser Firefox notwendig!
- Vor Benutzung ist eine Anmeldung nötig: Die Registrierung erfolgt auf der Startseite an einem Rechner in der
Diathek oder bei einem der Dozenten. Die Freischaltung kann ein bis zwei Tage dauern, dann ist Suche und
Download sofort möglich.
- Andere an der Goethe-Universität verfügbare Bilddatenbanken sind PROMETHEUS (freier Zugang im UniNetz über die Campuslizenz): http://prometheus.uni-koeln.de und ARACHNE (kostenfrei, Registrierung per
e-Mail): http://www.arachne.uni-koeln.de
- Sollte das gesuchte Bild weder in ArKuBiD noch in den anderen Bilddatenbanken vorhanden sein, kann man es
anfertigen lassen: Das entsprechende Buch muss herausgesucht, die Abbildungen im Buch durch eingelegte
beschriftete Zettel mit Seitenzahl und Abbildungsnummer gekennzeichnet und ein Zettel mit Namen,
Seminar und Referatstermin hinzugelegt werden. Stammt das Buch aus der BzG-Bibliothek, wird es dort ins
Bildstellenregal (Raum 6.621) gelegt. Bei bibliotheksexternen Werken oder UB-Büchern kann es in der
Diathek (Raum 5.551) abgegeben werden.
- Die Anfertigung und Einstellung in die Datenbank dauert ca. 2-3 Wochen; danach ist der Download aus
ArKuBiD möglich.
Ausleihe von Dias
-Die Öffnungszeiten der Diathek Raum 5.551 sind dem HiWi-Dienstplan neben der Zimmertür zu entnehmen.
-Die Dias werden gemeinsam mit einer studentischen Hilfskraft ausgesucht.
-Sollten die gewünschten Dias noch nicht vorhanden sind, ist eine rechtzeitige Bestellung und Neuanfertigungen
notwendig: schwarz-weiß Dias 2 Wochen vor Referatstermin; Farbdias 3 Wochen.
-Dias können nicht nach Hause ausgeliehen werden, sie verbleiben stets im Institut.
-Dias dürfen nicht mit Punkten beklebt oder gar beschriftet werden.
23
FÜHRUNGEN IM BZG
Wie finde ich die Bücher und Aufsätze, die ich fürs Studium brauche? Wo stehen die Bücher für mein Fach? Wie
leihe ich Bücher aus? Welche Texte und Datenbanken kann ich online benutzen? Wo finde ich Hilfe bei
Problemen?
All diese Fragen beantworten wir in unseren Führungen, zu denen wir Sie herzlich einladen.
Wann:
Montag, 3.11.2014, 14.00 Uhr
Mittwoch, 3.12.2014, 14.00 Uhr
Dienstag, 20.1.2015, 10.00 Uhr
Mittwoch, 4.2.2015, 14.00 Uhr
Wo: Treffpunkt ist die Infotheke
Anmeldung: Bitte melden Sie sich vorher an der Infotheke im 3. Stock zu den Führungen an.
Online-Katalog und Datenbanken
Wir bieten zum Online-Katalog, verschiedenen Datenbanken sowie zur Recherche von Zeitschriftenaufsätzen
Schulungen an.
Termine für Gruppen (ab 3 Personen) können an den Infotheken (Tel.: 798-32500 oder 798-32653) verabredet
werden.
Themenangebot:
- Wie finde ich Zeitschriftenaufsätze?
- Geschichte online
- Theologisches und Philosophisches im Internet
Recherchieren für Linguisten – "Bibliography of Linguistic Literature DataBase (BLLDB) etc."
- Germanistik: Literatursuche mit der „Bibliographie der deutschen Sprach- und
Literaturwissenschaft online“ (BDSL)
- Von Anglistik bis Skandinavistik – Literatursuche zu allen neueren Philologien aus Zeitschriften
und Büchern von 1926 bis vor einem Monat mit der „MLA International Bibliography“
Mit dem Audioguide durchs BzG
Eine allgemeine Führung durch das BzG steht auch als Audioguide zum Download auf der Homepage bereit. An
den Infotheken kann der Audioguide auch auf einem MP3-Player ausgeliehen werden.
NEU: fachspezifischer Audioguide für die Archäologischen Wissenschaften: http://www.archaeologie.unifrankfurt.de/Audioguide.html
Die Dateien lassen sich auf einen MP 3-Player oder ein Mobiltelephon herunterladen und können während des
Rundgangs in der Bibliothek gehört werden.
Öffnungszeiten der Bibliothek
Öffnungszeiten während des Semesters:
Lesesäle
Infotheken
Ausleihtheken
Öffnungszeiten in den Semesterferien:
Lesesäle
Infotheken
Ausleihtheken
Mo – Fr
Sa
Mo – Fr
Mo – Fr
Do
8-22 Uhr
10-18 Uhr
10-17 Uhr
9-17 Uhr
9-19 Uhr
Mo – Fr
Mo – Fr
Mo – Fr
8-20 Uhr
11-15 Uhr
9-17 Uhr
Internetadresse: www.ub.uni-frankfurt.de/bzg/
Mailadresse: info@bzg.uni-frankfurt.de
Änderungen werden durch Aushänge und auf der Homepage bekanntgegeben.
23
Document
Kategorie
Kunst und Fotos
Seitenansichten
16
Dateigröße
356 KB
Tags
1/--Seiten
melden