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Handbuch DR Eloy 2014 Version 1.cdr

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Anleitung
DR
Eloy
17.10-24.10.2014
Sektorgrenzen
Aero Kassel
Maik Wolters
Fehrbellin
Mahle
Süd
Spieli
Südwest
Göran Meyer
Saulgau
Christoph Seibold
Tom Mack
Dädalus Rot
Dieter Kirsch
Chris schäfer
Dädalus II
Christoph Aarns
Basis 40er
Pitt Weber
Mausi
Dädalus Gold
Dieter Schwarz
Die Sektorengrenzen verlaufen vom Zentrum der 8er Basis leicht nach links
versetzt durch den Stinger, rechts vorbei am rechten Zipper und dann
zwischen der 2. Und 3. Loopposition von links.
Flugzeugeinteilung
Exitpositionen
Von den Fliegern zur Orientierungslinie
OL= Die Orientierungslinie
- geht durch zwei Leute der 8er-Basis
- durch die Stinger an den Zippern
- durch alle Diamantenschließer
- durch die 2.Position jeder Linie
Alle Zipper und Stinger fliegen mehr oder weniger
direkt zu Ihrem Slot an dem gelinkten 8er.
Alle Anderen suchen sofort nach dem Verlassen der
Flieger die 8er-Basis und finden so die OL ihres
Sektors.
Die OL muss immer wieder gecheckt werden! Damit
wird jedesmal an der 8er-Basis begonnen.
Vom Verlassen des Flugzeuges bis zum Erreichen der
Anflugachse wird versucht, die Springer zu finden, die
in der Formation direkt vor einem sind, besonders
diejenigen, an denen gedockt wird.
Es wird solange auf der Anflugachse unseres
Flugzeuges geflogen, bis wir uns möglichst parallel
zur OL der Formation nähern können.
(Siehe Beispiel unten)
Wenn es beim Erreichen unseres Sektors nicht
gelungen ist, uns in den Verkehrsfluss einzuordnen,
müssen wir in großem Abstand warten, bis Klarheit
über den Verkehr herrscht.
“Sektor - Orientierungslinie - Achse - Level - Slot - Mitfliegen”
Anflugbild
Die erste Referenz für alle Springer
eines Sektors ist die gestrichelte
Orientierungslinie (OL)! An ihr wird
laufend die eigene Position überprüft!
Die Diamantenwings (DW) führen den
gesamten Whacker zur Formation.
Sie fliegen möglichst früh parall zueinander
sowie dicht rechts und links an der OL.
Sie wählen ein moderates Tempo, damit sich
ein geordneter Verkehr hinter ihnen bilden
kann.
Den DW folgen jeweils als Stairstep die L1
und L2 die die Loops des inneren 80ers bilden.
Der Diamantenschliesser(DS) folgt möglichst
dicht auf der OL den Dws .
Der Anker 1 führt die drei Whackerlinien
zur Formation. Er fliegt rechts von der OL auf
einer Stairsteplinie zu dem Stinger vor ihm!
Anker 2-3 fliegen auf der gleichen Linie wie
Anker 1 zur Formation.
Sie dürfen den Anker S2 und S3
aus der Linie vor ihnen nicht überholen.
Alle S2 fliegen auf der OL zur Formation.
Dabei bleiben die S2 möglichst dicht
an den Ankern ihrer Linie ohne die Anker
ihrer Linie zu überholen!
Alle S3 folgen links von der OL den S2
ihrer Linie ohne zu überholen, S4 folgt S3
und so weiter...
Während des Bildens des Anflugbildes,
sind alle Springer einer Linie auf einem
Level!
Alle individuellen Anfluglinien können
aus der Skizze entnommen werden.
(Immer von der OL ableiten!
Alle S4 haben z.B. die gleiche Anfluglinie!)
Linienbildung (Prebuild)
Sobald ein Anker vor seinem Dock
beim Anflug nicht mehr großartig
vorwärts fliegen kann, soll mit dem
Bilden der Linie begonnen werden .
Als Zeichen dazu, dreht sich der
Anker 45 Grad nach links und
präsentiert seinen linken Arm!
Orientierungslinie
Dies ist das Zeichen für S2 am Anker
einen Griff zu nehmen!
Hat S2 einen Griff genommen
präsentiert er seinen linken Arm.
Dies ist das Zeichen für S3 den
Griff an S2 zu nehmen usw.
Während des Bildens der Linie
wandert diese weiter Richtung
Formation.
Jeder Springer versucht bei diesem
Manöver auf seiner jeweiligen Anfluglinie
zu bleiben!
Der Anker dockt, sobald sich die
Formation ausreichend aufgebaut hat.
(Die Linie vor ihm ist mit mindestens
drei Leuten angedockt.)
Bei einem flüssigen Aufbau, ist es
denkbar, auf den Prebuild zu verzichten.
Separation
Trackgruppe A:
Separation-2100 Meter (1.Schirmöffnung Basis).
Alle drehen zum Trackführer und bilden die Trackgruppe. Diese
soll möglichst eine fast gerade Linie bilden. Der Trackführer(TF)
führt die Gruppe mit langsam steigernder Geschwindigkeit an
und achtet auf eine gute Fallrate.
Ab 1400 Metern(!!!) fängt die Gruppe an zueinander zu
separieren.
Dabei wird nur vorsichtig aufgefächert und nicht abgebogen!
Alle L1 pullen unter 900 Meter. Alle L2 können ab 1100 Meter
den Schirm öffnen!
Die Pullouts bilden eine eigene Gruppe und folgen wie skizziert.
Dabei floaten sie mindestens 5 Meter über die Trackguppe.
Dort können sie nacheinander pullen(P1 nach 6 Sek-< 1800
Meter, P2 nach 9 Sek.,P3 nach 12 Sekunden)
12 Sek., )
Trackgruppe B:
Separation-1800 Meter (2.Schirmöffnung Basis).
Alle drehen zu den Trackführern und bilden die Track-gruppen.
Die beiden Trackführer(TF) führen die Gruppe mit langsam
steigernder Geschwindigkeit an und achten auf eine gute
Fallrate.
Ab 1400 Metern(!!!) fängt die Gruppe an zueinander zu
separieren.
Dabei wird nur vorsichtig aufgefächert und nicht abgebogen!
Alle L1 pullen unter 900 Metern. Alle L2 können ab 1100 Metern
den Schirm öffnen.
Die Pullouts folgen Seite an Seite und floaten mindestens
5 Meter über die Trackgruppe.
Dort können sie nacheinander pullen(< 1500 M,nach 6,10 Sek.)
Trackgruppe C:
Separation-1500 Meter (3.Schirmöffnung Basis).
Die beiden Zipper drehen zueinander und bilden
mit dem Stinger(Trackführer) eine Dreiergruppe.
Die Stinger an der 8er Basis folgen.
Pull in 800 Meter
TF: Trackführer
L1: Linie 1(Pull <900m)
L2: Linie 2(Pull <1100m)
P: Pullouts
Die Trackrichtung ist auf der gleichen Linie wie die Anflugachse bzw die Orientierungslinie (entgegengesetzt..na klar)!
Zu Beginn der Separation heißt es nicht voneinander
wegzukommen. Sondern so dicht wie möglich (Griffnähe)
beieinander zu bleiben. Nur dort seit ihr sicher!!
Dicht heißt bei einer Linie, möglichst nebeneinander zu
fliegen!!
Es ist einfacher zu folgen, wenn man ein wenig über dem
Trackführer fliegt! Die Linie darf nach außen etwas ansteigen!
Landegelände
Briefing
Als aller Erstes etwas selbstverständliches:
Bitte zu allen Treffzeiten pünktlich sein. Dies bedeutet im Klartext, sich 5 Minuten vorher
einzufinden. Jemand der zu spät kommt, stört erheblich die Konzentration und den Spannungsaufbau!
Wir werden in der großen Gruppe nicht so oft briefen. Darum bitte immer hohe Konzentration und
absolut akkurate Durchführung. (Beim Weltrekord sind sogar Teilnehmer im Stairstep zum Essen
gegangen!)
Bei jedem Briefing versuchen, immer mehr über die Formation zu lernen. (Wer ist vor mir, wer ist
davor , neben mir usw...)
Es wird in der folgenden Sequenz gebrieft:
Exit Lineup - Exit Bild - Anflugbild - Docksequenz - Separation
Im Flugzeug
:
Bei jedem Flug alles gleich machen (Einstiegsreihenfolge, Sitzordnung etc.).
Den Flug ruhig verbringen. Erst bei „2 Minuten“ aufstehen und Gurtzeug checken.
Langsam bewegen (Sauerstoff!).
Bei „Exit“ aufrücken.
Auf dem Weg zum Sektor einordnen. Leute, die vor mir docken, werden nicht überholt!
Der Bereich 50 Meter um das Zentrum der Formation ist der Eintrittssektor. Dort darf erst
hineingeflogen werden, wenn man eingeordnet ist und die Springer, an denen gedockt wird, vor sich
hat. In dem Eintrittssektor wird nur noch Schritttempo geflogen!
Bei irgendwelchen Zweifeln: stoppen und sich einen Überblick verschaffen!
Den Vorderleuten wird stairstepmäßig gefolgt. Es wird erst gedockt, wenn der Vordermann ruhig in
seinem Slot liegt (Geduld!).
In den Slot fliegen (ausreichend Platz nehmen) stoppen, atmen, greifen und sofort (!) mitfliegen. Den
freien Arm präsentieren!
Separation:
Folge und vertraue dem Plan. Ruhig und exakt ist besser als schnell und kopflos.
Bitte bei jedem Briefen demonstrieren, dass dem Plan gefolgt wird!
...und viel Spaß dabei - genießt es!!!
Infos
Bitte registriert Euch, falls noch nicht geschehen, auf der ESTA Seite online, sonst
schicken sie Euch bei der Immigration grad wieder nach Hause. Am besten geht das
auf folgender Seite: https://esta.cbp.dhs.gov/esta Es gibt auch andere Anbieter,
die allerdings meist unverschämt teuer sind.
Checkt, ob Ihr eine gültige Auslandskrankenversicherung habt, ob diese auch für die
USA gilt. Achtung: Auslands KV bedeutet nicht automatisch auch eine
Rückholversicherung zu haben.
Checkt euch bitte so bald als möglich im Manifest ein. Ihr werdet einen Waiver
ausfüllen, eure Papiere (Packnachweis der Reserve, Versicherung, ggf. Sprungbuch)
und evtl. euer Gurtzeug vorzeigen müssen.
All equipment must be maintained to standard of your National Aero Club. Be sure to
bring your Logbooks“
Das bedeutet, dass die Ausrüstung nach deutschem Recht, also den
Herstellervorgaben geprüft und gepackt sein muss. Alle die ein Racer (180 Tage),
Reserven von Flight Concepts ehemals Glide Path (120 Tage), Reserven von Para Flite
(180 Tage) springen, sollten ihre Unterlagen checken, ob sie “In Time“ sind.
Vor Ort gibt es natürlich einen professionellen Rigging Service! Trotzdem die Bitte an
alle Fallschirmwarte und -techniker: nehmt bitte eure Notpackutensilien mit!
Bei Fragen diesbezüglich an Pitt wenden!
Heikles Thema: nach reiflicher Überlegung haben wir uns dazu entschlossen, keinerlei
Helm-, Brustgurt-, Handgelenks- und was-es-da-sonst-noch-alles-gibt-Kameras zu
erlauben. Erstens aus Sicherheitsbedenken und Zweitens, weil wir lieber mit einem
gelungenem Rekord nach Hause fliegen, von dem es aber "nur" die Aufnahmen
unserer Videoleute gibt, als mit einem gescheiterten Rekord, den wir uns dann aber
aus 240 verschiedenen Kameraperspektiven anschauen können . Mal ehrlich, einen
Rekord zu fliegen ist Auslastung genug, man muss sich nicht auch noch um
zusätzliches Equipment kümmern.
Falls ihr es doch nicht lassen wollt, sprecht mit eurem Sektorcaptain.
Alle Rekordteilnehmer müssen DFV oder DAEC Mitglieder sein.
Wir fliegen in ein fernes Land mit einem ganz anderen Klima.
Um zu verhindern, dass wir ab dem dritten Tag ein Feldlazarett einrichten müssen,
bitten wir Euch ein paar Vorbereitungen zu treffen:
Nehmt Sonnecreme und Lippenschutz mit, bzw. kauft Euch drüben selbiges und dann
benutzt es auch regelmäßig. Auch ein textiler Sonnenschutz für Kopf und Nacken ist je
nach Haarpracht ratsam...
Vor dem großen Teichüberflug kann es nicht schaden zu Hause mit Obst oder wenn es
denn gar nicht anders geht eben mit Tabletten den Vitaminhaushalt auf Vordermann
zu bringen.
Vor Ort viel Wasser trinken! Erst dann trinken, wenn man richtig Durst hat ist zu
spät. Durch die trockene Wüstenluft verliert man viel Flüssigkeit, obwohl man gar
nicht merklich schwitzt. Ausgetrocknete Schleimhäute sind die Ursache Nummer eins
für die von Mitteleuropäern gefürchtete Eloy-Grippe. Wer sie schon mal hatte weiß,
dass es kein Spaß ist...also, bleibt schön gesund!:-)
Donnerstag 16.10.14
2x 40er Base
-zwei Flieger-
Freitag 17.10.14
2 Sprünge mit 64er Base und 40er (zwei Whacker)
-Base aus drei Fliegern, Whacker aus 2 Fliegern-
Samstag 18.10.14
4 Sprünge 88er Base und 72er (4 Whacker)
-4 Flieger-
Sonntag 19.10.14
156er (Base und 4 Whacker)
72er (4 Whacker)
-7 Flieger und 4 FliegerNach zwei Sprüngen tauschen die
Whackergruppen.
Montag 20.10.14
-10 FliegerROCKN ROLL
Stundenplan:
Freitag 17.10.14
Ab.7.00 Frühstück
Ab 8:00 Falls noch nicht geschehen, Einchecken auf der DZ
09.00 Treffen Im DC3 Hangar
10:00 Briefing in den Sektoren
11:30 Take off 1. Sprung
14:00 Take off 2.Sprung
16:00 Briefing für den nächsten Tag
19.00 Abendessen
Samstag 18.10.14
Ab 7.00 Frühstück
08.15 Treffen mit den Teamcaptains
08.30 Briefing
09.00 Take off
11.30 Take off
14.00 Take off
16.00 Take off
19.00 Abendessen
Sonntag 19.10.14
Ab 7.00 Frühstück
08.15 Treffen mit den Teamcaptains
08.30 Briefing
09.00 Take off
11.30 Take off
14.30 Take off
16.00 Take off
19.00 Abendessen
Montag 20.10.14 und an den folgenden Tagen
Ab 7.00 Frühstück
08.15 Treffen mit den Teamcaptains
08.30 Briefing
09.00 Take off
11.30 Take off
14.00 Take off
eventuell:
16.30 Take off
19.00 Abendessen
Stundenplan:
Freitag 17.10.14
Ab.7.00 Frühstück
Ab 8:00 Falls noch nicht geschehen, Einchecken auf der DZ
09.00 Treffen Im DC3 Hangar
10:00 Briefing in den Sektoren
11:30 Take off 1. Sprung
14:00 Take off 2.Sprung
16:00 Briefing für den nächsten Tag
19.00 Abendessen
Samstag 18.10.14
Ab 7.00 Frühstück
08.15 Treffen mit den Teamcaptains
08.30 Briefing
09.00 Take off
11.30 Take off
14.00 Take off
16.00 Take off
19.00 Abendessen
Sonntag 19.10.14
Ab 7.00 Frühstück
08.15 Treffen mit den Teamcaptains
08.30 Briefing
09.00 Take off
11.30 Take off
14.30 Take off
16.00 Take off
19.00 Abendessen
Montag 20.10.14 und an den folgenden Tagen
Ab 7.00 Frühstück
08.15 Treffen mit den Teamcaptains
08.30 Briefing
09.00 Take off
11.30 Take off
14.00 Take off
eventuell:
16.30 Take off
19.00 Abendessen
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