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Grüne Katsdorf - Grüne Zeiten 4/2014 - Die Grünen Bezirk Perg

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2014
/
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GRÜNE
F
KATSDOR
EITEN
Z
GRÜNE
KATSDORF
bürgerinnenbeteiligung
macht sinn!
Von der Anregung bis zuR Umsetzung
Die Anregung von Brigitte Ortner, dass
bei der Bushaltestelle Eichwiesel dringend ein Buswartehäuschen benötigt
wird, brachten wir Grüne in den Gemeinderat. Viele Kinder und Erwachsene
müssen hier völlig ungeschützt auf den
Bus warten. Ohne Möglichkeit zum Unterstellen sind sie Wind und Wetter ausgesetzt.
Dieser Vorschlag wurde dann im Dorfentwicklungsverein beraten. Maria Rogl und
ich wurden beauftragt, die unmittelbare
Nachbarschaft auf Bedarf und weitere
zwitscher
u n s wa s !
Anregungen zu befragen. Wir wurden
überall interessiert aufgenommen. Alle
sahen ein, dass dort ein Buswartehäuschen notwendig ist. Die Befragten konnten auch Ideen zur Gestaltung einbringen.
Maria und ich sammelten gewissenhaft
alle Punkte. Beschwerden über zu schnellen Verkehr (die Gemeinde veranlasste inzwischen eine Geschwindigkeitsmessung,
die eine tolerierbare Geschwindigkeit
ergab), die Bitte nach einem zusätzlichen
Abfallkübel und die Hoffnung, dass diese
kleine Wiese kein Hundeklo mehr sein
möge, gaben wir alle zusammengefasst
MITTWOCH / 5. November / ab 19:00 Uhr
STAMMTISCH
Pizzeria La Bella,
Ganz ungezwungen hast du die Möglichkeit uns Grüne in der Pizzeria zu treffen.
an den Dorfentwicklungsverein weiter.
Der Bau- und Planungsausschuss leitete
dann alle notwendigen Schritte für die
Errichtung des Wartehäuschens in die
Wege.
Nun steht es da und schützt die Wartenden vor dem Unwetter. Leider war es auf
Grund rechtlicher Vorschriften nicht möglich, auch eine Bus-Bucht zu errichten.
Danke an alle, die an der Umsetzung
beteiligt waren!
p Martina Eigner
Foto: martina eigner
Zugestellt durc
SCHULE
GRÜNE TOUR
HIER BIN ICH
LEHRERiN,
HIER DARF
ICH’S SEIN?
DABEISEIN, MITMACHEN –
BEI DEN GRÜNEN AUF TOUR!
S
tellen Sie sich vor: Eine Umgebung, in der sich alle wohl
fühlen. Ein Ort, wo Respekt, Anerkennung und Wertschätzung auf der
Tagesordnung stehen und mit Freude
gemeinsam gearbeitet wird. Sie denken
jetzt nicht zu allererst an die Schule?
Wer wirklich wissen will, wo sich was bei Land und Leuten tut, bewegt,
aufregt oder auch freut, der muss näher hinhören: Wir Grüne wollen’s
wissen, und starten unsere Tour durch die Bezirke Oberösterreichs.
mal ein Espresso-Mobil und mal einen
Eisstand: Gemütlich soll es schließlich
sein, und bei einem heißen Kaffee oder
kühlen Eis – der Sommer ist heuer
bekanntlich sehr abwechslungsreich –
unterhält es sich einfach leichter.
„Das soll sich ändern“ – mit keiner
geringeren Ansage als dieser treten
die Grünen zur LehrerInnen-Personalvertretungswahl am 26. und 27.
November 2014 an!
BEN
DIE „WAS HA
SIE AUF DEM R.
OU
HERZEN?“-T
KEINE UTOPIE!
„Ja, eine solche Lernatmosphäre, wo
gleichermaßen motivierte PädagogInnen die Potentiale der Kinder entfalten
und die SchülerInnen jene Zuwendung
finden, die sie dafür brauchen – das
soll keine Utopie sein. Die Schule soll
ein Ort der Wertschätzung sein – gelebt von Lehrenden, SchülerInnen
und Eltern. Diese neue Lern- und
Beziehungskultur könnte in einer gemeinsamen Schule der 6-14 Jährigen
besser praktiziert werden“, umreißt
der Hauptschullehrer und Sprecher der
Grünen PädagogInnen Alexander Brix
die Grüne Bildungspolitik.
CONTAINER HABEN KEINE KLASSE
Für eine neue Lernkultur braucht es
aber nicht nur ein besseres Bewusstsein,
sondern auch mehr Ressourcen: Ein
lebendiger, gesunder Lehr- und Lernort
soll die Schule sein, mit Raum für Spiel,
Sport und Musik – und keine Ansammlung von kalten Containern! Viele Lehrkräfte klagen zu Recht – beispielsweise
über zu wenig Platz für ihre Unterlagen.
Das kann es nicht sein! Großzügige Arbeitsplätze und Konferenzräume sowie
eine moderne technische Ausstattung in
den Klassen sind dringend notwendig,
um die Lernatmosphäre für alle entscheidend zu verbessern!
02
E U N TE R :
ALLE TERMIN egionaltour
/r
ooe.gruene.at
I
n den nächsten Wochen sind die
Grünen im ganzen Land unterwegs,
auf Wochenmärkten, Genussfesten
oder einfach auf Markt- und Stadtplätzen und wollen mit Herr und Frau
OberösterreicherIn ins direkte Gespräch
kommen. Was erwarten die Leute von
uns, wie zufrieden oder auch unzufrieden sind sie mit unserer Arbeit? Was
brennt aktuell unter den Nägeln? Wir
diskutieren, was die Menschen bewegt
und sammeln die Ideen, die uns nach
vorne bringen.
GESUCHT: DAS GRÜNE HERZ
Wir Grüne wollen uns aber nicht nur
Feedback holen, um bei den kommenden Landtags- und Gemeinderatswahlen auf die richtigen Themen zu setzen:
Nein, wir wollen weiter wachsen und
suchen dazu auch ganz klar Unterstützung! Wir wollen so vielen Leuten wie
möglich Lust darauf machen, bei uns
aktiv mitzuarbeiten – auch im Gemeinderat! Auch mit Plakaten, Flyern sowie
öffentlichen Aufrufen wie Zeitungsinseraten werben wir in den nächsten Wochen für eine Mitarbeit bei uns! Mehr
Grüne Gemeindegruppen und noch
mehr Menschen, die dahinter stehen,
sind unser gemeinsames Ziel. Vielleicht
lassen sich bereits auf der Tour demnächst die ersten Kontakte knüpfen!
 Hadmar Hölzl
ESPRESSO ODER VANILLEEIS?
Genussvoll und ungezwungen: So
suchen die Grünen Abgeordneten von
Nationalrat und Landtag sowie die
Gemeindegruppen vor Ort als wichtigste Grüne Sprachrohre in den Bezirken das Gespräch. Mit dabei haben wir
GRÜNE TOUR
Wo und wann macht die Grüne
Tour in meiner Nähe Station?
Alle Infos unter:
 ooe.gruene.at/regionaltour
GRÜNE LANDESSEITE 05/2014
W IR
E IN
B RAU C H E N D
Z.
GRÜNES HER
Foto: Martina eigner
EinBlick in die gemeindearbeit
EinBlick in die
gemeindearbeit
bringt oftmals Überraschendes!
hätten und selbst kompostieren oder
– wie in Nachbargemeinden – ein Landwirt ins „Kompostgeschäft“ einsteigt.
Bei den Bereichen Kanal und Trinkwasser nimmt die Gemeinde durch die Gebühren jährlich (lt. BH) 290.000 € mehr
ein, als die Kosten für Reparatur und
Erweiterung ausmachen. Fast die Hälfte
davon sind Rücklagen für die Zukunft.
Die Tagesordnung der Septembersitzung war zwar kurz, die Ergebnisse
jedoch waren für uns GRÜNE und auch
für Bürgermeister Lehner erfreulich –
und einstimmig!
Thema 1: Prüfberichte der Gemeinde und der BH Perg
Die Abfallbeseitigung verursacht jährlich
mehr Kosten - 2014 werden 172.900,€ erwartet. Ein Bereich, der genauer
kontrolliert wurde, ist der Grün- und
Strauchschnitt. Seit 2012 werden immer
größere Mengen angeliefert.
Der Bürgermeister plant daher Kontrollmaßnahmen mit Berechtigungskarten
(und erweiterte Anlieferzeiten). Was
soll das bringen? Weniger Grünschnitt
wahrscheinlich nicht.
Ich meine: die bis zu 10.000,- € für so
ein System sind nicht gerechtfertigt.
Sinnvoller wäre es für uns GRÜNE, wenn
mehr GartenbesitzerInnen Häcksler
Thema 2: Umbau Hotel Mader
Nach dem Kauf (und dem absehbaren
Ende) des Katsdorfer Hotels legte der
neue Besitzer Umbaupläne für 24 (!)
Eigentumswohnungen vor. Die entsprechende Flächenwidmung hat der
Gemeinderat beschlossen, aber: Die
Veränderung für Nachbarschaft und
„Baderberg“ wird groß sein.
Auf GRÜNE Anregung hin wollen daher
Bürgermeister und Bauausschuss, dass
der Bauwerber rechtzeitig eine Informationsveranstaltung macht (wie in
Bodendorf).
Dasselbe wird es auch vor der Errichtung zweier neuer Wohnblöcke der LAWOG an der Linzerstraße geben. Es ist
dies das zweite verkaufte Grundstück
der Landwirtschaftsschule, nachdem
die Gemeinde das „Lehrerwohnhaus“
um 165.000,- € kaufen konnte. Schon
seit Jahren ist hier ein Gemeindezentrum geplant.
Ich finde das gut, denke mir jedoch:
KatsdorferInnen sollten im Rahmen der
GRÜNE KATSDORF 04/2014
Dorfentwicklung bald einmal mitreden
können!
Thema 3: Strom und Photovoltaik
Der kleinen Schul-PV-Anlage können
eventuell 2015 große „Sonnenstromanlagen“ folgen. Nach den detaillierten
Vorarbeiten der GRÜNEN und dem
Grundsatzbeschluss im Juni wurde nun
die weitere Vorgangsweise fixiert:
Wenn HELIOS wie erwartet Bestbieter bleibt, wird Bürgermeister Lehner
persönlich den Planungsauftrag geben,
damit rechtzeitig alle Unterlagen für
den „Förderwettlauf“ am 2.1.2015 erstellt werden.
Das, was viele Katsdorfer HausbesitzerInnen und Landwirte schon umgesetzt
haben, wird für weitere umweltbewusste KatsdorferInnen bald möglich: Sich
an einer Zukunftsenergie zu beteiligen!
Details dazu gibt es spätestens im März
2015! Die Diskussion über unseren eigenen Strom nimmt somit einen erfreulichen Verlauf.
Derzeit will der Bürgermeister die Bereiche Stromlieferung und Stromhandel
bei der LinzAG getrennt sehen. Fakt ist:
die Gemeinde bezieht und bezahlt jetzt
„Strom aus Wasserkraft“, Fakt ist aber
auch: die LinzAG handelt wie alle Energieanbieter auch mit „Graustrom“, der
z.T. aus Kohle-, Öl-, Atomkraftwerken
stammen kann.
p Rudi Nesser
03
zusammenleben
barrierefreiheit
im demographischen Wandel
Zugang zum Leben für alle?
abgebaut werden für mobilitätseingeschränkte Menschen, sehschwache und
blinde Menschen, schwerhörige oder
gehörlose Menschen. Aber auch die
„Barrierefreiheit in den Köpfen“ darf als
Auftrag an uns alle gesehen werden: Ich
denke da an Abbau von Vorurteilen,
die Einhaltung von Respekt und Toleranz.
Das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz 2006 schreibt die barrierefreie Planung und Umsetzung von
öffentlich zugänglichen Gebäuden, Versammlungsräumen und Außenanlagen
vor. Wir befinden uns zurzeit am Ende
der Umsetzungs- bzw. Übergangsfrist.
Mit 1.1.2016 gilt die Umsetzung, das
heißt für unsere Gemeinde: Katsdorf
muss barrierefrei sein. Zu öffentlichen
Gebäuden zählen unter anderem Bürogebäude, Banken, Geschäfte, Betriebe,
Schulen, Sporteinrichtungen, Beherbergungsbetriebe und Gaststätten. Versammlungsräume bedeutet für Katsdorf
Gemeindesäle, Kino, Kirche, Pfarrheim.
Zu den Außenanlagen zählen Gehwege,
Haltestellen, PKW-Stellplätze etc.
Was heiSSt eigentlich barrierefreies Zusammenleben?
Einerseits sollen physische Barrieren
04
Alle Menschen sollen die
Möglichkeit erhalten, am täglichen Leben in der Gemeinde teilzunehmen.
Der Begriff „Design for all“ beschreibt
die Notwendigkeit für alle BürgerInnen
in einer Gemeinde, nicht nur für eine
kleine Gruppe von etwa dauerhaft
mobilitätseingeschränkten Personen.
Bewegungseinschränkungen treten
auch durch Krankheit, Unfälle, in der
Schwangerschaft etc. auf. Barrierefreiheit ist somit für etwa 20 % der
Bevölkerung unentbehrlich, für 40 %
notwendig, aber für 100 % der Bevölkerung bedeutet sie eine Steigerung der
Lebensqualität.
Barrierefreiheit für alle
Wenn für alle Menschen einer Gemeinde Barrierefreiheit besteht, bedeutet
dies die Berücksichtigung von mobilitätseingeschränkten Personen, älteren
Menschen, Sehschwachen, Blinden,
Schwerhörigen, Gehörlosen, Schwangeren, Müttern und Vätern mit Kinder-
GRÜNE KATSDORF 04/2014
wagen, Menschen, deren Muttersprache
nicht Deutsch ist, Kurzzeitverletzten,
Kranken, kurzum von allen Menschen in
unserem Katsdorf.
In Katsdorf wurde in den letzten Jahren schon viel umgesetzt.
Beispiele dafür sind der Treppenlift im
Kino, das barrierefreie WC im Gemeindeamt, die Sanierung der Volksschule
inklusive Aufzug, der barrierefreie
Zugang in der alten Volksschule, die
uns als Wahllokal, Museum, Jugendtreff etc. dient. Beim aktuellen Kindergartenzubau wird ebenso auf einen
barrierefreien Zugang geachtet. Neue
Gehsteigprojekte werden diesbezüglich
errichtet (flache Auf- und Abfahrten/
Rampen etc.)
Nach genauer Betrachtung der oben
angeführten Aspekte, die Barrierefreiheit definieren, ergeben sich noch viele
Notwendigkeiten und Veränderungen
in unserer Gemeinde. Wo liegen noch
Problemstellen? Wo gibt es Schwierigkeiten bei der täglichen Bewältigung?
Eine Problemstelle ist durch die
kurzzeitige Standortverlegung der
Krabbelstube in die alte Volksschule
entstanden. Das eigentlich barrierefrei
geplante WC ist nun nicht barrierefrei,
da eine große Wickelkommode so
platziert ist, dass ein Zugang zum WC
zusammenleben
-
sowohl mit Rollstuhl, als auch mit z.B.
Krücken oder Gehhilfen schlicht nicht
möglich ist. Danke an dieser Stelle an
eine Gemeindebürgerin aus Katsdorf,
die uns aktuell auf diesen Missstand
aufmerksam gemacht hat. Wir haben
sofort veranlasst, dass dieses Problem
einer Lösung zugeführt wird.
Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, wie
wichtig die ganzheitliche Betrachtung
ist und dass ein respektvolles Miteinander nur dann möglich ist, wenn
alle Menschen mit ihren Bedürfnissen
gleichermaßen berücksichtigt und mit
einbezogen werden, unabhängig von
der Größe der betroffenen Gruppe.
-
barrierefreiheit
ist somit für etwa 20 % der
Bevölkerung unentbehrlich,
für 40 % notwendig, aber für
100 % der Bevölkerung bedeutet sie eine Steigerung der
Lebens-qualität.
barrierefreiheit
kurzmeldung
Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Ideen. Was haben Sie
auf dem Herzen? Bitte teilen Sie uns
mit, wo wir noch genauer hinsehen
müssen.
Schreiben Sie uns:
dagmar.engl@gruene.at
p Dagmar Engl
Quellen: Regionalmanagement OÖ
www.rmooe.at, Informationen Regionstreffen der DOSTE-Gemeinden und
Vereine am 14. April 2014 im KUZ Perg,
Informationen der Gemeinde Katsdorf
zur bisherigen Umsetzung
Kurz vor Redaktionsschluss erreichte
uns die erfreuliche Nachricht, dass
gleich am nächsten Tag unserer Meldung die Wickelkommode aus dem
WC entfernt wurde und einen neuen
Stellplatz fand.
Wir sagen DANKE für das rasche
Reagieren und freuen uns, dass die
Barrierefreiheit nun wieder hergestellt ist.
Blick über
den tellerrand
Wir GRÜNE arbeiten gerne und aktiv
für unsere Gemeinde und die KatsdorferInnen (ob jung oder alt), aber wir
schauen auch über die Gemeindegrenzen hinaus – und da tut sich einiges:
im Schulbereich/in der Bundespolitik/
bei den Bundesfinanzen/in der EU/im
Energiesektor .
Überall ein Durcheinander, überall
Widersprüche, überall Besorgniserregendes!?
GRÜNE haben nicht die Entscheidungsmacht (weil noch(!) in der Minderheit), sind dennoch aktive und gute
Ideengeber:
Ja, wir sind für gut ausgebildete und
bezahlte LehrerInnen, für echte Schulautonomie, für eine gezielte Unterstützung von Kindern und eine schlankere,
sinnvolle Schulverwaltung.
Schwarz-Rot-Blaue Postenschacherei
und sture Polit-Meinungen helfen den
SchülerInnen nicht!
Ja, wir sind für einen Wechsel bei der
ÖVP, der nicht nur die „Köpfe“ betrifft,
sondern auch die Zusammenarbeit,
weniger Macht- und Klientelpolitik und
mehr Taten als Sonntagsreden.
Eine ehrliche, zukunftsorientierte
gemeinsame Politik in Bund, Land und
Gemeinde ist wichtig!
Ja, wir sind für ein Überdenken der
Doppelförderungen, für eine echte
„Millionärssteuer“, für überlegte Ausgaben bei Katastrophenschutz und Integration und weniger „Bankenhilfe“!
Die Steuerbelastung in Österreich ist
kontraproduktiv: für Firmen, KonsumentInnen, die Wirtschaft!
GRÜNE KATSDORF 04/2014
Ja, wir sind für eine starke „EU-Regierung“, die nationale Sonderwünsche
hintanstellt, die mit den USA auf Augenhöhe für uns EuropäerInnen verhandelt und der alle Staaten gleich viel
wert sind.
Wir wollen nicht die „Grenzen dicht
machen“, sondern die Menschen in Not
sehen – und helfen!
Ja, wir sind für eine Energiewende: Weg von Kohle, Schiefergas
und Atom – dafür saubere Energie
überlegt und sparsam gebrauchen,
zu Hause, in Firmen, auch in unseren
Gemeinden.
Der Klimawandel kann nicht
mehr geleugnet werden, die Zeit
für GRÜNE MaSSnahmen ist jetzt!
p Rudi Nesser
05
sommerprogramm
so schön
kann der sommer sein
Fixpunkt im Jahr ist immer die Organisation einer Ferienaktion. Heuer
wurden sogar drei Aktionen draus.
Besonders freut mich, dass wir für die
Kleinsten und erstmals auch die Größten etwas bieten konnten.
Martina Eigner
p
Die bunte
Kinderküche
Kochen mit den Kleinsten – eine Herausforderung, der sich Ulli Thoma von
der Biogreißlerei „Zur Dorfschmiede“
für uns stellte. 10 Kinder im Alter von
vier bis sechs Jahren folgten aufmerksam den kindgerechten Anweisungen
von Ulli Thoma. Beim lauten Geräusch
der elektrischen Mühle, mit der sie
selbst das Mehl mahlen durften, hielten
sie sich die Ohren zu. Jedes Kind schlug
Natur erleben
Abenteuer im Wald
Es freut mich immer ganz besonders, dass so viele Kinder mit
uns (Martina und Voijka) in den Wald gehen. Interessiert,
neugierig, aufgeweckt, aufmerksam und umsichtig sind sie.
Alle Spiele und „Abenteuer“ drehten sich um das Leben im
Wald: Wie verhalte ich mich richtig und warum, was war hier
einmal (die Sandstöcke erzählen eine interessante Geschichte) und wie ist die Geschichte von der Wegwarte? Der größte
Anziehungspunkt war aber wie immer das Wasser. Der kleine
Bach, an dem wir unseren Jausenplatz errichteten, murmelt
und springt über Steine, gurgelt unter einer Steinbrücke
hindurch, ist dann wieder ganz flach und sandig – ideal um
selbstgebaute Schiffchen schwimmen zu lassen. Es war wie
immer ein ganz besonderer Vormittag im Wald.
06
selbst die Eier auf und rührte eigenständig den Teig an. Während dieser
rastete, wurde noch die Fülle gemacht.
Stolz und freudig teilten sie die (von
Ulli gebackenen) Palatschinken mit den
Eltern.
Einen extra Dank möchten wir auch
Herrn Pfarrer Etzelstorfer aussprechen,
der uns die Pfarrheimküche benutzen
ließ.
Nähküche
Eine offene Nähwerkstatt
Es ist uns gelungen, die „offene Nähküche“ aus Linz nach
Katsdorf zu bringen! Angerückt mit Nähmaschinen, Stoffen
und Nähzubehör konnten die Jugendlichen nach ihren eigenen Ideen und Vorstellungen nähen. Mit Hilfe von drei Nähköchinnen wurden Röcke, Taschen, T-Shirts umgenäht oder
gleich aus den Stoffspenden „neu“ gefertigt und dabei wurde
auch noch ausreichend gequatscht. Die drei Stunden vergingen wie im Flug.
InteressentInnen, die urlaubsbedingt nicht dabei sein konnten, lege ich einen Besuch in Linz nahe. Infos und alle Termine
unter www.facebook.com/naehkueche
zusammenleben
teilen statt
besitzen
EIN Praxisbeispiel
Manche Geräte erleichtern die Gartenarbeit enorm. Schaufel, Rechen, Spaten
und Gießkanne sind in jedem Garten zu
finden, werden permanent gebraucht
und verwendet. Daneben gibt es aber
auch Gartengeräte, die teuer und selten
in Verwendung sind. Der Siedler- und
der Obstbauverein bieten viele Geräte
an, die man sich als Mitglied gegen
einen kleinen Betrag ausborgen kann.
Natürlich kann man sich auch privat
zusammenschließen, wenn man flexibler sein möchte und auch die Nachbarschaft damit pflegt. So haben sich
im Eichwiesel vier Familien gefunden,
die gemeinsam einen hochwertigen
Häcksler ankauften. Wir ersparen uns
nicht nur den lästigen Abtransport
unseres Heckenschnittes (und sparen so
auch der Gemeinde Geld), sondern wir
halten die Nährstoffe in unserem Garten. Auch Staudenschnitt lässt sich gut
zerkleinern, eventuell mit Rasenschnitt
vermischt, gut durchlüftet entsteht in
wenigen Monaten gute Komposterde
und erspart so den Dünger.
Wenn man weiter denkt, hat man auch
Ressourcen gespart, den Abbau der benötigten Rohstoffe, die Entsorgung des
Gerätes, wenn es dann einmal unrettbar
kaputt ist.
Wer sich näher mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem lege ich das
Buch „Befreiung vom Überfluss – auf
dem Weg in die Postwachstumsökonomie“ von Niko Paech ans Herz. In
diesem Buch wird dargelegt, warum die
Wachstumszwänge der Wirtschaft nicht
zukunftsfähig sind, weniger mehr ist
und wir noch die Wahl haben, wenn wir
etwas ändern wollen.
Martina Eigner
p
Niko PAECH
Befreiung vom Überfluss
ISBN: 9 783865 811813
14,95 Euro
mitgefressen, kann dies zu Totgeburten
führen. Gelangt restlicher Hundekot mit
in die Heuernte, so wird ein großer Teil
dieses Winterfutters von den Kühen
verweigert.
immer ärger
mit dem häufchen
hunde sind des Menschen treuester freundE
4 Foto: Martina eigner, 1 Foto: Vojka Vezmar-Gutenbrunner
Selbstgebastelte Tafel: Gezählte 88 Haufen waren es bei einer Zählung zwischen Brückerl und
Ortstafel Eichwiesel
Wenig Freude haben aber Mitmenschen, wenn manche BesitzerInnen die
Häufchen nicht wegräumen. Hundekot
verwittert, braucht aber eine relativ
lange Zeit dafür. In dieser Zeit sammeln
sich die Häufchen und Haufen, liegen
am Straßenrand, in der Wiese oder im
Feld und stellen dort ein Risiko durch
Infektionsgefahr dar. Kinder und abwehrgeschwächte Erwachsene sind
hier besonders gefährdet. Zahlreiche
winzige Eier von Parasiten können
beispielsweise durch Schuhsohlen weit
bis in Wohnungen hinein verbreitet
werden. Es besteht daher immer die
Gefahr eines indirekten Kontaktes mit
Hundekot. Durch Schnüffeln an Kot
können weitere Hunde infiziert werden.
Als Hundekot-Parasiten werden Spulwürmer, Peitschenwürmer, Hakenwürmer, Bandwürmer, Fuchsbandwürmer,
Giardien und Kokzidien genannt. Da
Entwurmungen oft nicht regelmäßig
durchgeführt werden, ist damit zu rechnen, dass jeder dritte Hund Träger von
Darmwürmern ist.
Hundekot kann auch für die Landwirtschaft gefährlich sein, wenn er Weideflächen verunreinigt. Sind im Hundekot
Neospora-Parasiten (Neospora caninum) enthalten, bleiben diese lange
an den Gräsern haften. Werden diese
verunreinigten Gräser von den Kühen
GRÜNE KATSDORF 04/2014
Die meisten Hundebesitzerinnen sind
verantwortungsvoll und räumen gewissenhaft die Hinterlassenschaft ihres
Tieres weg. Danke!
Die Bitte geht an jene, die dies bis jetzt
noch nicht getan haben: „Gebt das Gackerl ins Sackerl!“ Dann kann kein Kind
mehr hinein steigen, der Dreck ist weg
und allen ist geholfen.
Die gesetzliche Regelung wurde in
einer der letzten Gemeindezeitungen
veröffentlicht und wird hier nicht mehr
wiederholt.
Martina Eigner
p
weitere Infos:
Gemeinde Katsdorf:
http://tinyurl.com/katsdorfhund
http://tinyurl.com/23annw
http://de.wikipedia.org/wiki/Hundekot
07
VERANSTALTUNGEN
veranstaltungstipps
„Äpfl und Birn“
Obstsortenausstellung 2014
in der Landwirtschaftsschule
Katsdorf
Ein Team des Obst- und Gartenbauvereines unter OSR Nesser organisiert
erneut eine große regionale Ausstellung in Zusammenarbeit mit Dir. DI
Scheuwimmer. Weitere Partner sind die
Ortsbauernschaft und der Landesverband mit HR Dr. Bernkopf, der bei der
Eröffnung am 4. Oktober, 19:00 Uhr
einen Kurzvortrag halten wird.
Alle GartenbesitzerInnen und LandwirtInnen aus Katsdorf und Umgebung
werden ersucht, eigene Obst-Proben
(mindestens 5 Stück pro Sorte) am 2.
und 3. Oktober in die Landwirtschaftsschule zu bringen.
Die interessierte Öffentlichkeit ist am
Sonntag, 5. Oktober von 9:00 Uhr bis
17:0 Uhr zum Besuch herzlich eingeladen. Ein buntes Rahmenprogramm,
Speis und Trank gehören dazu!
EZA
Kommt und kauft!
Kaffee, Tee, Schokolade, Süßigkeiten,
Kakao, Honig, Olivenöl, Gewürze, nette
Geschenke und vieles mehr!
Faire Produkte aus EntwicklungsZusammenArbeit gibt es wieder zu kaufen: am
Samstag, 25. Oktober 2014 von 18:30
Uhr - ca. 20:00 Uhr und am
Sonntag, 26. Oktober 2014 von 8:30
Uhr - ca. 11:15 Uhr im Pfarrsaal Katsdorf.
„Katsdorf ist unterwegs“
Gemeindegrenzwanderung
am 19. Oktober
Einer Idee unseres Heimatvereines folgend veranstaltet die Gemeinde Katsdorf erstmals eine Wanderung entlang
der Gemeindegrenzen.
Drei Routen stehen zur Auswahl:
Katsdorf - Lungitz (Treffpunkt: 10:00
Uhr am Dorfplatz), Lungitz - Ruhstetten (Treffpunkt: 12:30 am Motorikpark
Lungitz), Katsdorf - Ruhstetten (Treffpunkt: 13:30 am Dorfplatz)
Ein geselliger Abschluss ist ab 16:00
Uhr beim Deisinger geplant.
Genaue Informationen siehe Folder der
Gemeinde.
Wir GRÜNE werden dabei sein!
Abmarsch um 13:30 am Dorfplatz!
Am Sonntag lädt der Arbeitskreis
Entwicklungszusammenarbeit der Pfarre Katsdorf
auch zu einer kleinen
Kaffeestube ein. impressum
HurRA!
der erste schritt ist getan!
In den supergrünen Gemeindenachrichten wird aufgerufen, ein Jahr ohne
Plastiksackerl auszukommen. Da seh ich
vielleicht dann noch mehr von den grünen Stofftaschen mit „bio macht schön“
drauf, die die Grünen seit Jahren schon
verteilen. Gefällt mir.
gekauft und verwendet werden, find ich
das noch superer!
Falls du noch eine Stofftasche brauchst,
die Grünen haben sicher noch eine für
dich.
Schnurr
Und wenn dann auch keine Plastikbecher und keine Plastiverpackungen mehr
08
p Die Grüne Kats
GRÜNE KATSDORF 01/2014
Grundlegende Richtung:
Information der Grünen über das
Gemeindegeschehen in Katsdorf
M. H. V. Die Grünen Katsdorf,
c/o Martina Eigner, Ahornweg 11,
4223 Katsdorf
Redaktion:
Maria Nesser, Agnes Roher
Auflage: 1300 Stück
Fotos: privat
kontakt
MARTINA EIGNER
Ahornweg 11
4223 Katsdorf
0699 12 28 14 61
martina.eigner@gruene.at
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Seele and Geist
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