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24.10.2014 - Stadt Storkow (Mark)

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10. Jahrgang
Nr.: 4
Liebe Storkowerinnen und Storkower,
liebe Leserinnen und Leser,
das bürgerschaftliche Engagement aller in der Stadt und den
Ortsteilen Tätigen ist anerkennenswert und von besonderer
Bedeutung für uns alle. In Anerkennung der Bedeutung des
Ehrenamtes hat die Stadt Storkow (Mark) gemeinsam mit dem
Seniorenbeirat bereits vor einigen Jahren erste Impulse mit
der Durchführung eines Festes für Ehrenamtliche gesetzt.
Auch in diesem Jahr - am 15. November - werden wieder
viele engagierte Storkowerinnen und Storkower beim Fest
zum Tag des Ehrenamtes aus Dank und Anerkennung für ihr
ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.
Neben den Auszeichnungen, vorgenommen vom Seniorenbeirat, dem Lokalen Bündnis für Familie und der Stadt
Storkow (Mark), wird es einen kleinen Snack, ein musikalisches
Unterhaltungsprogramm und tanzbare Musik von DJ Andy
geben. Für dieses Fest können auch Sie eine Eintrittskarte
erwerben. Sie sind herzlich eingeladen mit unseren Ehrenamtlern gemeinsam zu feiern. Karten sind für 8 Euro in der
Tourist-Information auf der Burg erhältlich. Die Veranstaltung
beginnt um 18 Uhr im großen Burgsaal.
Storkow (Mark), 24.10.2014
Inhalt:
Seite
Themen
02, 04-05
Mitteilungen aus der Stadtverwaltung
05-09
Informationen aus dem
Stadtgebiet und den Ortsteilen
10-12
Kinder, Jugendliche und Familien
13
Verein, Feuerwehr, Ehrenamt
14
Service-Information
15-16
Senioren
16-18
Veranstaltungen
18-20
Informationen von der Burg
21
Sonstige Mitteilungen
Ich freue mich auf ein gemeinsames Fest!
03, 22-24
Inserate
Herzlichst Ihre
Cornelia Schulze-Ludwig
Bürgermeisterin
Beiliegend das Amtsblatt
Storkower Wohnungsbau- und
Verwaltungsgesellschaft mbH
Bieten in ruhiger Lage individuelle 4-Raum-Wohnung mit Kamin
ca. 75 m2 WohnflŠche, gefliestes Wannenbad, komplett renoviert.
Besichtigungstermin kann vereinbart werden!
Besuchen Sie auch unsere Internetseite: www.storkower-wbg.de.
Am Markt 4
15859 Storkow
Tel.: (03 36 78) 7 38 56
Fax: (03 36 78) 7 38 66
2
Die Stadtverwaltung stellt sich vor:
Das Erzieherinnenteam des Horthauses „Würfelkids“
Karl-Marx-Straße 16
Tel.: 033678 / 72096
E-Mail: hh-wuerfelkids@web.de
Oben von links:
Gabriele Bühring
Erzieherin der Gruppe 1/2
e, Vorsitzende des Personalrates
Kindertanz, Stepp-Aerobic, Sprachförderung
Steffi Schurig
Erzieherin der Gruppe 3b
Medien / Computer-AG
Anett Günther
Erzieherin der Gruppe 1/2d
Holzwerkstatt, Theater-AG
Kristiane Koch
Erzieherin der Gruppe 1/2a
Basteln
Marion Helling
Erzieherin der Gruppe 1/2b
Forschen, Sport
Andrea Splitt
Erzieherin der Gruppe 4b
Flötenkurse, Theater-AG
Unten von links:
Gabriela Franke
Erzieherin und Leiterin des Hortes
Bianca Wankmüller
Erzieherin der Gruppe 3a
Entspannung, Kochen und Backen
Hannelore Strickrodt
Erzieherin
Basteln, Tiere unserer Heimat
Elke Ambrosch
Erzieherin der Gruppe 1/2c
Alles rund ums Lesen / Hortbibliothek
Andrea Gombert
Erzieherin der Gruppe 4a
Forschen / Forscherwerkstatt
Unser Erzieherinnenteam betreut derzeit 199 Hortkinder.
Dafür stehen uns 19 Funktionsräume für die verschiedenen
Angebote zur Verfügung.
Unsere Arbeit mit den Kindern ist getragen von folgendem Leitgedanken:
Ich nehme dich an, so wie du bist.
Ich weiß, dass du durch das, was du selbst tust, am meisten lernst.
Wenn du mich brauchst, bin ich für dich da.
Mitteilungen aus der Stadtverwaltung
Neues Gesicht in der Stadtverwaltung
Am 1. Oktober habe ich meine Umschulung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadtverwaltung Storkow (Mark) begonnen. Ich lebe seit 2009 aus beruflichen Gründen in Storkow (Mark).
Seit 8 Jahren diene ich der Bundeswehr und möchte durch meine
Umschulung einen Neustart in meine zivile und berufliche Zukunft
starten.
Ich freue mich sehr diese Umschulung in meiner neuen Heimat
zu beginnen. In der Stadtverwaltung Storkow (Mark) werde ich
die verschiedenen Sachbereiche durchlaufen, sowie in der Berufsschule alle praktischen Lernfächer behandeln. Durch meinen
vorherigen Beruf als Kauffrau für Bürokommunikation, sowie die
Berufserfahrung bei der Bundeswehr, konnte ich mich sehr schnell
in der Verwaltung einbringen. Meine neuen Kollegen und Kolleginnen sind sehr aufgeschlossen, freundlich und hilfsbereit. Das
macht mir den
Neustart in das
zivile Berufsleben umso leichter.
Sabrina Hirsch
Umschülerin der
Stadt Storkow
(Mark)
Rückblick und Ausblick
Einwohnerversammlung am 18. November
In Vorbereitung auf das neue Jahr lädt Cornelia Schulze-Ludwig,
Bürgermeisterin der Stadt Storkow (Mark), alle Einwohnerinnen
und Einwohner am 18. November zu einer Einwohnerversammlung in die Burg Storkow ein.
Die Stadt Storkow (Mark) hat sich für das nächste Jahr einige
Ziele gesetzt. Der Haushalt wird Anfang des Jahres beschlossen,
sowie viele Maßnahmen und Aufgaben für 2015 festgelegt. All
diese Projekte sowie die Haushaltslage wird die Bürgermeisterin
ausführlich vorstellen. Dazu gehören beispielsweise der Bau der
Mehrzwecksporthalle an der Europaschule, der Einzelhandel in
der Goethestraße und der Kreisel an der Edeka-Kreuzung. Rückblickend wird die Bürgermeisterin u.a. auf die Statistiken schauen.
Die Versammlung beginnt um 18 Uhr im großen Saal der Burg
Storkow. Die Bürgermeisterin und die Sachgebietsleiter werden
sich anschließend den Fragen, Hinweisen und Wünschen der
Storkowerinnen und Storkower stellen.
Neue Ampel an der Reichenwalder Straße
Von Mitte September bis Mitte Oktober dauerten die Arbeiten.
Jetzt ist die neue Ampelanlage an der Kreuzung Burgstraße/
Heinrich-Heine-Straße/Reichenwalder Straße fertiggestellt und
in Betrieb. Da die Burgstraße und die Reichenwalder Straße Landesstraßen sind, war dies eine Baumaßnahme des Landesbetriebs
Straßenwesen, der auch den allergrößten Teil der Kosten trägt.
Damit verbessert sich die Verkehrsregelung an dieser Kreuzung
deutlich. Bisher kam es durch die einseitige Fußgängerampel
regelmäßig zu unübersichtlichen und kritischen Situationen.
Außerdem gab es leider auch einige Unfälle.
Zur Steuerung der Ampel wurden in die Fahrbahnen Induktionsschleifen gebaut. In der Heinrich-Heine-Straße musste zu
diesem Zweck ein kurzer Abschnitt völlig neu asphaltiert werden.
Inserat
3
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Mitteilungen aus der Stadtverwaltung
Bau der Sport- und Mehrzweckhalle
geht zügig voran
Der Winter rückt immer näher und damit auch die Arbeitspause
auf der Baustelle der Sport- und Mehrzweckhalle an der Europaschule. Bis dahin müssen aber noch einige Arbeiten durchgeführt
und abgeschlossen werden.
In den vergangenen Wochen wurde das Dach der Halle mit Zinkblech belegt und fertiggestellt.
Auch Dachrinnen und Blitzschutz wurden montiert. Die Pavillons,
die zukünftig die Umkleideräume und Sanitäranlagen aufnehmen
sollen, erhielten ihre neuen Dachstühle und ebenfalls ein Zinkdach. Auch die Dächer von Verbindungsgang und Geräteräumen
wurden geschlossen und winterfest gemacht.
Die Maurer haben alle Außenwände und einen Teil der Innenwände fertiggestellt, so dass seit dem 20. Oktober die Fenster
und Türen eingebaut werden können. Soweit es die Witterung
zulässt, wird im November auch mit dem Anbau der Wärmedämmung begonnen.
Voraussichtlich im Dezember soll es einen Tag der offenen Tür
geben, bei dem sich alle Interessierten vom Baufortschritt überzeugen und einen Blick in die zukünftige Sport- und Mehrzweckhalle werfen können. Fortgesetzt werden die Arbeiten dann erst
im Frühjahr. Dann beginnt der Innenausbau.
Die Gesamtbaumaßnahme für die zukünftige Zweifeld-Sport- und
Mehrzweckhalle wird ca. 2,8 Millionen Euro kosten. 1,1 Millionen
Euro stellt das Innenministerium des Landes Brandenburg aus
dem sogenannten Ausgleichsfonds für Kommunen in Haushaltsnotlage zur Verfügung.
Die übrigen 1,7 Millionen Euro muss die Stadt aus der investiven Schlüsselzuweisung und aus Grundstücksverkäufen selber
finanzieren. Bis 2016 sind die finanziellen Mittel der Stadt für
Investitionen damit verplant.
Außerdem gibt es sie bei „Geschenkartikel Wölffling“ (Am Markt
10) und bei „Leymann Baustoffe“ (Wedemarker Str. 13). Für die
Eigentümer von Grundstücken an Straßen mit Straßenbäumen
gibt es eine Sonderregelung, bezüglich der Bereitstellung von
Grünabfallsäcken (Text „Hinweise zur Entsorgung von Straßenlaub“, ebenfalls Seite 4). Die Abfuhrtermine im Jahr 2014 sind
der 12. November und 10. Dezember (also Mittwoch alle vier
Wochen).
Hinweis zur Entsorgung von Straßenlaub
Eigentümer von Grundstücken an Straßen mit Straßenbäumen
erhalten eine festgelegte Anzahl von Grünabfallsäcken zur
Entsorgung des Straßenlaubs kostenlos im Bürgerbüro des
Rathauses (Mo bis Fr von 9 bis 12 Uhr, Di und Do von 13 bis 18
Uhr). Dies gilt nur für die Kernstadt, da nur hier das Kommunale
Wirtschaftsunternehmen Entsorgung die Grünabfallsammlung durchführt. Die Abfuhrtermine durch das Kommunale
Wirtschaftsunternehmen Entsorgung im Jahr 2014 sind der
12. November und 10. Dezember
Grundstücksangebot in der Altstadt
Die Stadt Storkow (Mark) bietet ein ca. 4.400 qm großes Baugrundstück zum Kauf an. Es liegt in der Storkower Altstadt direkt am
Storkower Kanal und an der Schleuse. Die Stadt Storkow (Mark)
ist an diesem Standort insbesondere an der Errichtung generationenübergreifender und altersgerechter Wohnungen interessiert. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.
storkow-mark.de - Wirtschaft - Ausschreibungen Immobilien.
Interessenten werden gebeten, ein Kaufpreisangebot mit ihren
konzeptionellen Vorstellungen für die Bebauung des Grundstücks bis zum 30. Oktober 2014, 15 Uhr, mit der Kennzeichnung
„Angebot Altstadtschulgelände“ an Stadt Storkow (Mark), RudolfBreitscheid-Straße 74, 15859 Storkow (Mark) zu senden.
Die Stadtverordnetenversammlung behält sich vor, je nach vorliegenden Konzepten und Angeboten, keinem oder nicht dem
meistbietenden Interessenten den Zuschlag zu erteilen.
Viel Spannendes beim Projekt
„Türöffner: Zukunft Beruf“
Sichtlicher Baufortschritt an der Mehrzwecksporthalle, Foto: Stadt
Storkow (Mark)
Grünabfallsammlung im Stadtgebiet
Im Frühjahr 2014 hat das Kommunale Wirtschaftsunternehmen
Entsorgung (KWU) mit der haushaltsnahen Grünabfallsammlung
in der Kernstadt Storkow (Mark) begonnen, also nicht in den
Ortsteilen.
Im Vier-Wochen-Rhythmus werden Grünabfallsäcke und mittels
Banderole gebündelter Baum- und Strauchschnitt vom Straßenrand abgeholt. Gesammelt werden Rasenschnitt, Pflanzenreste, Laub sowie Baum- und Strauchschnitt bis 15 Zentimeter
Durchmesser und einer maximalen Länge von 1,50 Meter. Die
Säcke und die Banderolen für Gartenabfälle, die auf den privaten
Grundstücken anfallen, sind unter anderem im Bürgerbüro des
Rathauses (Mo bis Fr von 9 bis 12 Uhr, Di und Do von 13 bis 18
Uhr) zum Preis von 1,70 Euro pro Grünabfallsack (70 l) und 2
Euro für eine Banderole (max. 20 kg, max. 1,50 m lang) erhältlich.
Der Herbst zieht durch Storkow (Mark) und mit ihm viele interessante Entwicklungen beim Projekt „Türöffner“. In der regionalen Presse wurde schon viel über die Plakatausstellung von
der Mentorin Christiane Wilke von Fuxdesign aus Bad Saarow
und ihrem Mentee Robin Rübbelke berichtet. Natürlich möchten die Projektmitarbeiterinnen Maxie Wollschläger und Hanna
Antczak zu diesem Erfolg auch noch einmal herzlich gratulieren.
Mit Spannung verfolgen sie die weiteren Entwicklungen und
eventuell weitere Projekte des Tandems.
Die Arbeit mit Jugendlichen am Übergang Schule-Beruf ist sehr
vielseitig, sodass das Projekt schon sehr lange mit der Agentur für Arbeit zusammenarbeitet. In diesem Monat wurde eine
gemeinsame Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um den
Schülerinnen und Schülern noch gezielter und intensiver Unterstützung anbieten zu können.
Zu den Tätigkeiten der Projektmitarbeiterinnen gehören auch die
Gremienarbeit, sowie die Vorstellung des Projektes auf verschiedenen Veranstaltungen. So konnte über das Projekt im Landtag
Brandenburg, sowie bei der Mitgliederversammlung des Vereins
Kita-Schule-Wirtschaft, informiert werden. Auf dem Hoffest auf
5
Mitteilungen aus der Stadtverwaltung
der Burg Storkow war das Projekt durch einen eigenen Stand
gemeinsam mit der Europaschule vertreten. Vielen Dank an alle
Mentees, die an diesem Tag tatkräftig beim Auf- und Abbau,
sowie der Betreuung des Standes, geholfen haben.
Das nächste gemeinsame Event wird ein spannender Nachmittag mit allen Mentorinnen und Mentoren, sowie Mentees, im
gemütlichen Tipi im Kletterwald Bad Saarow sein, wo alle in den
Genuss der „Wilden Küche“ kommen. Über Neuzugänge wird
sich jederzeit gefreut:
Netzwerk Türöffner: Zukunft Beruf
Netzwerk für Brandenburger Jugendliche
Theodor-Fontane-Straße 23
15859 Storkow (Mark)
www.netzwerk-storkow.de
Tel.: 033678 / 839753
Mobil: 0172 / 4120281
Immobilienausschreibungen der Stadt Storkow (Mark)
Die Stadt Storkow (Mark) bietet folgende Immobilien zum Verkauf an:
Ortsteil Kehrigk, Waldweg 28, Bauland 1.026 m²
Ortsteil Klein Schauen, Alte Dorfstraße 3, Bauland, ca. 790 m²
Ortsteil Kummersdorf, Straße der Jugend 9d, Bauland, 1.359 m²
Ortsteil Kummersdorf, Straße der Jugend 9e, Bauland, 1.359 m²
Ortsteil Kummersdorf, Straße der Jugend 9f, Bauland, 1.359 m²
Storkow (Mark), Ernst-Thälmann-Straße 36 A, Bauland, 500 m²
Storkow (Mark), Wedemarker Straße, Bauland, 11.381 m²
Nähere Informationen erhalten Sie unter www.storkow.de im
Bereich Bürgerservice – Wirtschaft – Ausschreibungen Immobilien
oder bei den Mitarbeiterinnen vom Liegenschafts- und Gebäudemanagement im Rathaus, Telefon: 033678 / 68-424 oder 68-436.
Sitzungstermine
Fachausschuss Bauen und Umwelt 24.11.2014
Fachausschuss Finanzen und Tourismus 26.11.2014
Fachausschuss Bildung und Soziales 27.11.2014
Hauptausschuss 04.12.2014
Stadtverordnetenversammlung 18.12.2014
Ortsbeiratssitzungen:
Standbetreuung beim Hoffest auf der Burg, Foto: Türöffner
Ein herzliches Dankeschön an alle
Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
Die Landtagswahl am 14. September 2014 ist mit Unterstützung
der vielen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in allen Wahllokalen
der Stadt Storkow (Mark) und den Ortsteilen ordnungsgemäß und
reibungslos verlaufen. Überwiegend waren wieder Wahlhelferinnen und -helfer im Einsatz, die bereits seit vielen Jahren diese
verantwortungsvolle Aufgabe wahrnehmen. Der Wahlvorgang
wurde überwacht, die Stimmzettel ausgezählt und die Ergebnisse
zusammengestellt. Allen Wahlhelfern möchte ich ein herzliches
Dankeschön für diese ehrenamtliche Tätigkeit übermitteln.
In Erwartung auf eine weitere gute Zusammenarbeit verbleibt
nochmals dankend
Ihre Wahlbehörde der Stadt Storkow (Mark)
Groß Schauen, 03.11.2014
Groß Eichholz, 10.11.2014
Görsdorf, 10.11.2014
Selchow, 13.11.2014
Wochowsee, 21.11.2014
Philadelphia, 27.11.2014
Termine unter Vorbehalt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen am öffentlichen Teil der Sitzungen teilzunehmen.
Die Einladung zu den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung, der Ausschüsse und der Ortsbeiräte werden in den Schaukästen der Stadt öffentlich bekannt gegeben und können z.T.
auch auf der Internetseite www.storkow.de eingesehen werden.
Baumfällung in Schwenow
In Schwenow musste kurzfristig eine sehr alte Eiche aus Gründen
der Verkehrssicherheit gefällt werden. Sie hatte einen Stammdurchmesser von 1,60 Meter und war im Bereich des Stammfußes
von einem Pilz so stark befallen, dass sie nicht mehr standsicher
war. Bei dem Baum handelte es sich um ein Naturdenkmal, so
dass eine Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde erforderlich war.
Informationen aus dem Stadtgebiet und den Ortsteilen
Ortsbegehungen
Die Ortsbegehungen in den Ortsteilen nach der Kommunalwahl
im Mai hat die Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig mit
den neuen Ortsbeiräten - bis auf Alt Stahnsdorf - durchgeführt.
Die größten Probleme in den Ortsteilen sind defekte Straßen
und Radwege. Von den Begehungen der hier nicht aufgeführten Ortsteile wurde in den vorherigen Lokalanzeigern berichtet.
Wochowsee:
Bei der diesjährigen Ortsbegehung am 27. August in Wochowsee
gab es folgende Anliegen der Einwohner/innen: Die Holzterrasse des Gemeindehauses ist defekt. Es wurde auch um einen
barrierefreien Zugang zum Gemeindehaus gebeten. Außerdem
wurde gefragt, ob ein „30 km/h“-Schild in der Ortslage möglich
ist. Sehr gut wird der erneuerte Spielplatz im Ort von Einwohnern
und Touristen angenommen.
6
Informationen aus dem Stadtgebiet und den Ortsteilen
Klein Schauen:
In Klein Schauen bei der Ortsbegehung am 1. September wurde
der Wunsch nach einem weiteren WC und einer neuen Eingangstür für das Gemeindehaus geäußert. Des Weiteren ist der Putz
des Gemeindehauses sanierungsbedürftig. Die Einwohner/innen
würden sich freuen, wenn die Bushaltestelle im Ort durch ein
Jugendprojekt neu gestaltet wird. Es wurde der bewurzelte Eingangsbereich des Friedhofs bemängelt. Ebenso hat der Friedhofszaun Löcher, wodurch Tiere eindringen können.
Wasserbüffelherde wächst weiter
Die Geburt des kleinen Bullen Aaron am 27. September macht
die Wasserbüffelherde in diesem Jahr komplett. Der Nachwuchs
von Ana ist gut an seiner weißen Schwanzspitze zu erkennen und
spielt gerne mit den anderen Büffelkindern Clara und Bianca,
die Ende August bzw. Anfang September auf den Storkower
Burgwiesen geboren wurden.
Selchow:
Bei der Begehung in Selchow am 1. September kritisierten die
Bewohner/innen, das häufige Vorkommen von Hundekot im Ort.
Das Feuerwehrhaus hat Risse in der Wand und Fliesen fallen ab.
Die Selchower/innen bemerkten außerdem, dass zwei Straßenlaternen vor der Gaststätte repariert werden müssten. Außerdem
befinden sich Schlaglöcher auf dem Görsdorfer Weg, Eichholzer
Weg und dem Plattenweg nach Kehrigk.
Limsdorf:
In Limsdorf - Begehung am 2. September - hatten die Einwohner/
innen folgende Anliegen: Der Schornstein der Alten Schmiede
ist undicht und mehrere Dachziegel sind kaputt. Und es wird ein
„30 km/h“-Schild vor Möllendorf 9 gewünscht. Vom Eigenbudget
möchte Limsdorf den neuen Fußboden im Kulturkonsum finanzieren. Ansonsten gab es wenige Beanstandungen der Bürger/
innen im Ort.
Kummersdorf:
In Kummersdorf sprachen die Einwohner/innen, bei der Begehung
am 3. September, folgende Probleme an: Sie berichten von sehr
lauten Geräuschen der Abwasserpumpanlage bei der Straße zum
Kanal. Die Wendeschleife vor der Feuerwehr ist sehr ausgefahren.
Des Weiteren wünscht der Ortsbeirat ein eisernes Geländer an
der Brücke statt Holz. Letztlich möchten die Einwohner/innen
auch die Grüne Wiese auf dem Friedhof anders gestalten.
Rieplos:
Bei der Ortsbegehung in Rieplos am 9. September sprachen die
Einwohner/innen den schlechten Zustand des Friedhofweges
an. Der Wunsch auf ein Überdach für den Jugendklub bleibt
bestehen. Großes Problem ist der desolate Zustand der Ortsdurchfahrt. An einigen Stellen ist der Bürgersteig zu eng und
teilweise beschädigt. Die Bürger/innen bitten weiterhin um ein
„30 km/h“-Schild für alle Fahrzeuge.
Philadelphia:
In Philadelphia gab es bei der Ortsbegehung am 9. September
folgende Anliegen: Ein Dachrandziegel am Eingang des Gemeindehauses ist defekt und es fehlen Dachziegel auf dem Jugendklub. Die Einwohner/innen machten darauf aufmerksam, dass
ein Baum am gelben Briefkasten den Radweg überragt. Großes
Ärgernis ist das Grundstück des ehemaligen Kindergartens in
der Dorfmitte, das keinen schönen Anblick bietet.
Ortsbeiratswahl in Alt Stahnsdorf
Die Bürgerinnen und Bürger von Alt und Neu Stahnsdorf werden am Sonntag, dem 9. November, an die Wahlurnen gerufen.
Gewählt werden soll ein neuer Ortsbeirat. Zur Wahl stehen drei
Kandidaten: Anne Hadeball, Denny Flachsenberger und Dörte
Schrobbach. Das Wahllokal im Gemeindehaus ist von 8 bis 18
Uhr geöffnet.
Untertitel: Büffelkind Aaron, Foto: J. Jürgens
Naturpark Dahme-Heideseen
erhält Qualitätssiegel
Seit Ende September trägt der Naturpark
Dahme-Heideseen ganz offiziell das Siegel
„Qualitäts-Naturpark“. Beim diesjährigen Deutschen NaturparkTag des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN) im Naturpark
Spessart in Lohr am Main überreichte der Präsident Dr. Michael
Arndt persönlich die Urkunde an Naturparkleiter Gunnar Heyne.
Unter den 104 Naturparken in Deutschland sind jetzt insgesamt 73
Vertreter, die dieses freiwillige Bewertungsverfahren im Rahmen
der „Qualitätsoffensive Naturparke“ erfolgreich abgelegt haben.
Ziel ist es, den Schutzgebieten zu mehr Selbsteinschätzung und
Kontinuität in ihrer Arbeit zu verhelfen und die eigenen Leistungen zu verdeutlichen. Weitere Informationen zu der Offensive
sind unter www.naturparke.de/parks/quality zu finden.
Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag
in Storkow (Mark)
Unter Mitwirkung und Gestaltung durch die Evangelische Kirche
Storkow (Mark), der Kurmark-Kaserne und der Stadt Storkow
(Mark) wird in diesem Jahr wieder im gemeinschaftlichen Rahmen den Opfern der Kriege, Attentate und Gewaltherrschaft am
Volkstrauertag gedacht.
Alle Vereine, Verbände, Bürgerinnen und Bürger, sowie Gäste der
Stadt werden aus diesem Anlass am 16. November eingeladen,
durch die Teilnahme an der Gedenkstunde ihre Verbundenheit
zum Ausdruck zu bringen. Die Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegungen beginnt um 13 Uhr auf dem städtischen Friedhof,
ab circa 13.30 Uhr auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof und
um circa 14:00 Uhr in der Kurmark-Kaserne. Als Redner werden
Pfarrerin Judith Kirschke, Oberst Manfred Kutz, der Vorsitzende
der Stadtverordnetenversammlung Heinz Bredahl, Oberst a. D.
Ernst-Georg Krohm und Oberstleutnant Thorsten Niemann fungieren. Die musikalische Umrahmung setzt der Posaunenchor. Im
Anschluss wird das Familienbetreuungszentrum der Bundeswehr
mit Kaffee und Kuchen einen Teil gestalten.
7
Informationen aus dem Stadtgebiet und den Ortsteilen
Erfolgreiches Hoffest auf der Burg Storkow
Bereits zum fünften Mal lockte das regionale Hof- und Familienfest
der Burg am dritten Septemberwochenende unzählige Gäste
nach Storkow (Mark). Das Angebot an regionalen Produkten,
alter Handwerkskunst und kulinarischen Leckereien wusste zu
überzeugen. An den Ständen herrschte den ganzen Tag über
eine gute Stimmung und es wurde nach Herzenslust geschlemmt
und gestöbert, während die Kinder an den Spiel- und Bastelständen voll auf ihre Kosten kamen und so manche Runden hoch zu
Ross oder auf dem Segway drehten. Das Bühnenprogramm mit
verschiedenen Theater-, Musik- und Tanzgruppen, der Berliner
Rittergilde und Komturey Storkow, sorgte stets für gute Stimmung. Es war ein rundum gelungener Bauernmarkt, der vom
Herbstmarkt und verkaufsoffenen Sonntag in der Altstadt gut
ergänzt wurde. Ein großes Dankeschön gilt allen Helfern und
Beteiligten, die dieses Fest möglich gemacht haben!
Vom 7. bis 9. August 2015 planen wir das 6. Treckertreffen in
Philadelphia. Auch hier sind wir wieder für jede Hilfe und Unterstützung dankbar.
Andreas Heising
Sprecher des Vereins Schlepperfreunde Philadelphia e. V.
Ein Spaß für die ganze Familie
Frauenpower in Philadelphia, Fotos:A. Heising
Die Berliner Rittergilde auf der Burgbühne, Foto: J. Jürgens
Erfolg durch Gemeinschaft
Das „Große Kartoffel-Buddeln“ hat sich als ein „Ableger“ der Treckertreffen von Philadelphia mit nun schon über 10.000 Besuchern
an den beiden Tagen zu einer eigenständigen Großveranstaltung
entwickelt. Der eigentliche Wert dieser ehrenamtlichen Leistung
besteht darin, dass wieder Tausende Besucher in unsere Region
gelockt werden und echte Traditionspflege im ländlichen Raum
erleben konnten. Das Kartoffelpuffer-Team aus Philadelphia war
wieder unschlagbar. Der Verein Schlepperfreunde Philadelphia
e. V. dankt auch im Namen der Peter & Gutke GbR allen Helfern
und Unterstützern.
Ein besonderer Dank gilt unserem Heimatsender Antenne Brandenburg und Moderator Detlef Olle, dem EDEKA-Frischemarkt
von Storkow (Mark), dem Leymann-Baustoffhandel in Storkow
(Mark) und unserem Imker Holger Ackermann aus Groß Schauen.
Mit der eigens organisierten „Kartoffel-Tombola“ zur Unterstützung der Jugendfeuerwehren der Stadt Storkow (Mark), haben
wir ein weiteres Zeichen für die regionale Vernetzung setzen
wollen. Hier danken wir der Allianz-Hauptvertretung Andreas
Heising, der freien Kfz-Werkstatt „Auto-Wittke“ in Philadelphia,
dem BLB-Werbebüro Lars Busam, dem Blumengeschäft Wolfgang Forster, dem Getränkehandel Hoffmann mit Sylvia Wolff,
der Erlebnisfischerei Köllnitz in Groß Schauen, der Gaststätte
„Alter Weinberg“ in Storkow (Mark), dem Getränke-Großhandel
Jörg Ewald aus Frankfurt Oder, der Storkower Wohnungs- und
Verwaltungsgesellschaft, dem Radel-Nix aus Storkow (Mark),
der Seepark Wolfswinkel GmbH mit seinem Radel In und dem
Storkower Raiffeisenmarkt für die Bereitstellung der vielen Preise.
Freuen wir uns nun gemeinsam auf den nächsten Höhepunkt.
„Weihnachten im Schuhkarton“
„Weihnachten im Schuhkarton“ gehört zur weltweit größten
Geschenkaktion „Operation Christmas Child“. Im letzten Jahr
wurden im deutschsprachigen Raum fast 500.000 Schuhkartons
gepackt, um sie dann Jungen und Mädchen zwischen zwei und
14 Jahren zu schenken. Vorwiegend werden die Päckchen in
Osteuropa verteilt. Die Päckchenempfänger werden von den
Gemeinden vor Ort, in Kooperation mit Behörden ausgewählt.
Diese Geschenke machen den Kindern und ihrer Familie eine
Freude und sind ein Zeichen der christlichen Nächstenliebe.
Auch in Storkow (Mark) können gepackte Schuhkartons wieder im
Haus der Begegnung bei Frau Zorn und Frau Jahnke abgegeben
werden. Bei „Weihnachten im Schuhkarton“ kann jeder ein Kind
in Not beschenken. Wie es geht, erfährt man auf der Internetseite
www.geschenke-der-hoffnung.org. Gerne geben auch die beiden
Frauen aus dem Haus der Begegnung, wo die gepackten Schuhkartons bis 15. November abgegeben werden können, Auskunft,
was in den Karton darf und was nicht. Zusätzlich liegen einige
Flyer im Stadtgebiet über die Geschenkeaktion aus.
Die Schuhkartons können Montag bis Donnerstag von 9 bis 16
Uhr im Haus der Begegnung (Tel.: 033678 / 71213), Am Markt 4,
abgegeben werden.
Markt in Storkow
Gemüse • Fleisch • Obst • Backwaren • Kleidung • Fisch
Lederwaren • Tiernahrung • Geschenkartikel
Montag und Freitag 7-16 Uhr Marktplatz
8
Informationen aus dem Stadtgebiet und den Ortsteilen
Märchenhafter Weihnachtsmarkt
Am 2. Adventswochenende vom 5. bis 7. Dezember können sich
die Storkower wieder auf ihren traditionellen Weihnachtsmarkt
auf dem Marktplatz und der Burg freuen. Samstag und Sonntag
wird in der Altstadt - neben dem bunten Treiben der Händler und
Schausteller - auf der Marktbühne wieder ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geboten. Der Weihnachtsmann
fährt an beiden Tagen mit einer prunkvollen Kutsche vor und
nimmt die Wunschzettel der Kinder auf der Marktplatzbühne
in Empfang. Kita- und Schulkinder, die Storkower Singgemeinschaft, verschiedene Tanz- und Theatergruppen und musizierende
Gruppen freuen sich schon auf ihren Auftritt. Auf dem Burghof
geht es beim märchenhaften Weihnachtsmarkt besinnlich zu.
Beim Rundgang finden Besucher dort allerlei kreative Geschenkideen und besondere regionale Spezialitäten. Kinder können
im Burgsaal zusammen mit der Bäckerei & Konditorei Schüren
ihr eigenes Lebkuchenhaus basteln. Der familienfreundliche
Weihnachtsmarkt wird an beiden Schauplätzen von der Stadt
Storkow (Mark) mit freundlicher Unterstützung des Burg-Kultur
Verein Storkow e.V. und des Mittelstandsvereins Storkow e.V.
organisiert. Ein musikalischer Glühweinabend am Freitag auf dem
Marktplatz läutet den Storkower Weihnachtsmarkt ein.
Gesucht werden noch vereinzelt Händler aus der Region, die
hochwertige Produkte, wie Handwerkskunst oder Weihnachtsschmuck, -gestecke, - kränze oder besondere Spezialitäten, wie
landestypische, regionale Speisen (gern auch mit Verkostung)
anbieten. Anmeldung unter veranstaltungen@storkow.de oder
033678 / 73108.
Stadt-Land-Fluss-Dorf-Gemeinde-Region
Tag der Dörfer
Dörfer die überaltern sterben mit ihren Einwohnern, deshalb
ist es wichtig die Jugend zu halten und die Dörfer für Familien
interessant zu machen. Dabei muss das Rad nicht neu erfunden
werden, es gibt in ganz Brandenburg Beispiele, die zeigen wie
es funktioniert.
Viele dieser Beispiele wurden beim traditionellen Tag der Dörfer
am 11. Oktober auf der Burg Storkow aufzeigen. Die siebente Auflage der Veranstaltung war in diesem Jahr ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins Brandenburg 21, dem Verein zur nachhaltigen
Lokal- und Regionalentwicklung im Land Brandenburg, und der
AG Lebendige Dörfer, sowie der LAG Märkische Seen und der
Stadt Storkow (Mark).
Die knapp sechzig Tagungsteilnehmer aus ganz Brandenburg
widmeten sich dem Thema der nachhaltigen Stadt-Land-Beziehung. In einzelnen Arbeitsgruppen wurde viel diskutiert, sich
vernetzt und gegenseitig Anregungen gegeben. Mit viel Herzblut schilderten viele Teilnehmer, was sie und ihre Mitstreiter
in ihren Dörfern bereits Nachahmenswertes bewegen konnten
und was sie noch für Ideen und auch Forderungen an die Politik
haben. Anhand von Beispielen aus lokalen Erfahrungen, wurden
Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, wie mit neuen Ansätzen für
zukunftsfähige und lebenswerte Dörfer und Landstädte gesorgt
werden kann.
Die Themenschwerpunkte der Arbeitsgruppen waren:
AG 1 Stadt > Land Wanderer
Entleerung und Vergreisung. Das sind die Schlagworte des
demografischen Wandels in den ländlichen Räumen. Es wurde
aufgezeigt, dass Zurückkehren, Zuziehen und Dableiben genauso
im Trend liegen. Es stand zur Diskussion, warum sich Menschen
dafür entscheiden auf dem Land zu leben und was getan werden
kann, um den wachsenden Trend erfolgreich für sich zu nutzen?
AG 2 Zukunftsgerechte Umnutzung dörflicher Bausubstanz
Die demografische Entwicklung in den Dörfern erfordert Umnutzung vorhandener Bausubstanz. Die bereits zu Teilen leerstehenden Nachkriegsbauten wie Schulen und Mehrfamilienhäuser bieten dafür besondere Möglichkeiten, nicht nur für die derzeitigen
Bewohner, sondern auch für umzugsinteressierte Städter. Das
Umbaukonzept wurde am Beispiel einer seit Jahren leerstehenden Schule zu einem Gesundheitszentrum vorgestellt. Zudem
wurde die Überlegungen der brandenburgischen Architektenkammer zur Umnutzung leerstehender Mehrfamilienhäuser
erläutert.
Weihnachtsprogramm auf dem Burghof, Foto: J. Jürgens
Bundeswehr warnt vor Gefahren
Der Standortälteste von Storkow (Mark) gibt bekannt, dass auf
dem Standortübungsplatz Storkow (Mark) Schießvorhaben mit
Gefechtsmunition vom 1. bis 30. November durchgeführt werden.
Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16 bis 22 Uhr
Freitag von 8 bis 12 Uhr
Während der sonstigen Ausbildungsvorhaben ist mit dem Einsatz
von Manövermunition und pyrotechnischen Mitteln zu rechnen.
Das Betreten der „Militärischen Sicherheitsbereiche“ wird ausdrücklich verboten und sind durch Warnungstafeln (Grenztafeln)
gekennzeichnet.
AG 3 Dorf – Gemeinde – Region. Wer bestimmt die Entwicklung?
Ausgehend von der eingeschränkten Selbstverwaltungskompetenz der Ortsteile in Großgemeinden wurden vielfältige Möglichkeiten zur echten lokalen Demokratie aufgezeigt. Dazu wurden Reformüberlegungen aus anderen Bundesländern, bereits
erlangte Erfolge mit dem Dorfbudget, sowie Dorfentwicklungskonzepte und die Finanzierung im Rahmen von LEADER vorgestellt und diskutiert.
AG 4 Dörfer – Gärten der Metropolen
Städter als Landnutzer und Gartenbetreiber im ländlichen Raum
sowie die direkte Vermarktung von Land-Produkten sind neue
Wege, Stadtaktive für die ländliche Raumentwicklung einzusetzen. Die Erfahrungen der Markenentwicklung „Von Hier“ und
der sozialen Landwirtschaft standen als Impulse zur Diskussion.
9
Informationen aus dem Stadtgebiet und den Ortsteilen
Neues aus der Altstadt
Erkenntnisse aus der Stadtgeschichte:
Feierliches Gelöbnis auf dem Marktplatz
Der verschwundene Weinberg
Am 21. November findet auf dem Storkower Markt ein feierliches
Gelöbnis der Bundeswehr des Standortes Storkow (Mark) statt. Ab
15:30 Uhr findet vorab in der Evangelischen Kirche ein Gelöbnisgottesdienst statt. Anschließend ab 16:45 Uhr marschieren 200
Rekruten von der Kirche zum Marktplatz. Ab 17 Uhr wird dann
dort das feierliche Gelöbnis vollzogen. Unter den Rednern wird
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sein. Zuschauer
sind herzlich willkommen. An diesem Tag wird es in der Altstadt
zu Straßensperrungen kommen.
Ein Weinberg in Storkow (Mark), werden Sie fragen? Ja, den gab
es tatsächlich. Der gehörte bis 1899 mit dem Kietz zur Gemeinde
Burg. Für die neuen aufstrebenden Adligen, wie unsere Ritter
von Strele, gehörte es zum guten Ton, dass sie ihren Gästen
und „Ritterkollegen“ Wein anbieten konnten. Wollte man den
zur damaligen Zeit aus dem Rheinland hierher importieren,
muss der Wein ca. 80 Zollstationen durchfahren und war somit
unbezahlbar. Es musste also eine andere Lösung her. Storkow
(Mark) hatte einen großen Berg mit Sonnenlage und im Mittelalter herrschten milde Temperaturen. Direkt am Storkower See
gelegen, war Wasser für die Pflanzen kein Problem. Viele der
Neusiedler brachten gleich ihre Reben aus der alten Heimat
mit. So entstand der Storkower Weinberg. Mit seinen siebzig
Metern Höhe, überragte der Sandberg das gesamte Umfeld.
Doch genau dieser Sand sollte dem alten Weinberg dann zum
Verhängnis werden. 1907 wurden in der neuen Kalksandsteinfabrik nun Kalksandsteine für die Großbaustelle Berlin produziert.
Man transportierte diese mit Eisenkähnen über den Storkower
Kanal bis zu den Baustellen in Berlin. Das war das Ende des alten
Weinberges, er ist nun verschwunden. Heute erinnert nur noch
die Gaststätte „Zum alten Weinberg“ an die historischen Tatsachen. Aber einen „Weinberg“ hat unsere Stadt jetzt wieder. Heute
stehen hier Muskares-Reben vom Werderaner Wachtelberg und
Riesling-Mosel-Reben von der Mosel bei Berncastel. Das nennen
die Inhaber des „Alten Weinbergs“ praktische Traditionspflege.
Gelungenes Fest rund um die Friedenseiche
Zum Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober, luden der Mittelstandsverein Storkow e.V. und die Stadt Storkow (Mark) zum
Fest anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Friedenseiche auf
dem Marktplatz ein. Projektleiter Detlev Nutsch und Dr. Lutz
Kühne konnten zahlreiche Neugierige begrüßen, die sich alle
schon vor Veranstaltungsbeginn auf dem Platz rund um die
Eiche versammelt hatten.
Anhand von verschieden Spielszenen, Filmsequenzen, Interviews und Showeinlagen wurde die 200jährige Geschichte des
Baumes erzählt. Die Besucher wurden bis in die späten Abendstunden unterhalten und an den Imbiss- und Getränkestationen
der umliegenden Geschäfte verköstigt. Die Läden rund um den
Marktplatz nahmen darüber hinaus an dem vorher ausgerufenen
Schaufensterwettbewerb teil.
Die Storch-Apotheke am Markt 7 erhielt den Wanderpokal für das
schönste Schaufenster, welchen Detlef Nutsch an Apothekerin
Beate Walmuth auf der Bühne überreichte. Das ehrenamtliche
Projekt „200 Jahre Friedenseiche“, welches mit wochenlanger
Vorbereitung verbunden war, ist mit einem gelungenen Fest
belohnt worden. Danke an das ganze Organisationsteam rund
um Detlev Nutsch und Dr. Lutz Kühne und an alle Helfer, Unterstützer und an die IHK Ostbrandenburg!
Andreas Heising
Historischer Beirat der Stadt Storkow (Mark)
Gastwirt Andreas Neidthardt und sein Weinberg, Foto: A. Heising
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Gut besuchtes Fest, Foto: J. Jürgens
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Kinder, Jugendliche, Familien
Neues aus dem Eltern-Kind-Zentrum
Liebe Storkowerinnen und Storkower,
seit 15. September ist das Eltern-Kind-Zentrum (Elkize) wieder
mit seinen Angeboten im Familienalltag unserer Stadt präsent.
Dies haben wir vor allem den Akteuren zu verdanken, die - wie
ich auch - die neuen Räumlichkeiten in der Altstadtkita als Chance
verstanden haben, etwas Originelles und vor allem Nachhaltiges
zu gestalten.
Allen voran sei der Verwaltung der Stadt Storkow (Mark), Frau
Rita Kaspar, zu danken, die uns vom ersten Tag an das nötige
Vertrauen und den Rückhalt gab, etwas Neues zu gestalten.
Hervorgehoben werden sollte auch Frau Angelika Laslo, die mit
ihren Angeboten Eltern- und Kindersport Bewegung in unser
Programm gebracht hat. Sie wartet montags und freitags ab
10:00 Uhr auf Eltern, die Lust und Zeit haben bei Pilates und Yoga
zu entspannen. Mittwochs ab 15:00 Uhr lädt sie alle Kinder ein,
die mit ihr toben wollen. Erst die Kleinen von 2 bis 4 Jahre und
ab 16:00 Uhr die Größeren von 5 bis 7 Jahre.
Auch Frau Petke unterstützt das Team. Dank an meine Kollegin
Christina Fischer, die den Muttis hier ein angenehmer Partner
ist. Ganz besonders war unser Kürbiskochen mit Annika Lindow
im Friedensdorf.
Das hat solchen Spaß gemacht, dass wir regelmäßig kochen
werden: 19.11. ab 10:00 Uhr wieder im Friedensdorf, diesmal
Gemüseallerlei mit Brot. Am 10.12 ab 10:00 Uhr kneten unsere
Kleinen dann dort ihre ersten Plätzchen.
Frau Laslo und die Kleinen beim Turnen.
Musikschullehrerin Britta Vierling hat ihre Angebote erweitert
und musiziert jetzt mit der Eltern-Kind-Gruppe „Kleine Musikstörche“ Dienstag um 16:15 Uhr und Donnerstag um 14:45 Uhr
bei uns. Auch ihr Flötenunterricht findet weiter bei uns statt.
Linda Großhennig wird freundlicherweise unser Team verstärken
und den Kleinen eine neue Frisur kreieren. Termine finden Sie im
Veranstaltungskalender auf unserer neuen Internetseite: www.
elkize-storkow.de
Nicht zuletzt möchte ich unser Elternfrühstück (Dienstag und
Donnerstag von 9:00 bis 11:00 Uhr) erwähnt und hervorheben.
Hier werden Projekte besprochen, Programme gemacht und
auch gemütlich gefrühstückt. Ann Matthies, auch im Elternrat der
Kita aktiv, hat schon manchen Tipp gegeben, der Wege verkürzt
unser Programm zu bereichern. Und auch unsere Bürgermeisterin
hat uns schon beim Elternfrühstück besucht.
Frau Vierling und die Instrumentenwunderkiste.
Immer turbulenter wird es in unserer Krabbelgruppe am Montag
um 15:30 Uhr.
Liebe Storkowerinnen, liebe Storkower,
jetzt liegt es an Ihnen, uns zu sagen, welche Angebote Ihrer Familie guttun könnten. Kommen Sie zum Frühstück vorbei. Dann
reden wir über unser nächstes, noch geheimes Projekt: Jugendtanz in Storkow (Mark), einmal im Monat mit Kinderbetreuung
und Ortsteilshuttle. Wenn wir unsere Kräfte in unserem Lokalen
Bündnis für Familien bündeln, dann könnte dies für 2015 Realität
werden. Wir wollen doch nur spielen und tanzen…
Herzlichst Detlef Grabsch
Koordinator im Eltern-Kind-Zentrum, Tel.: 033678 / 40527
11
Kinder, Jugendliche, Familien
Erstes Babytreffen in Storkow (Mark)
Erstmals wurden alle Neugeborenen zu einem gemeinsamen
Treffen in Storkow (Mark) eingeladen. Anlass dazu bot das traditionelle Hof- und Familienfest, das vom Besucherzentrum der
Burg und dem Lokalen Bündnis für Familie Storkow (Mark) am
21. September auf der Burg Storkow organisiert wurde.
Zu dem ersten gemeinsamen Treffen hatte Cornelia SchulzeLudwig, Bürgermeisterin der Stadt Storkow (Mark), alle im Jahre
2014 geborenen Kinder mit ihren Muttis und Vatis auf die große
Bühne der Burg eingeladen. Stichtag für die Einladungen war
der 19. August. Bis zu diesem Tag zählt die Storchenstadt 43
Neugeborene. So viele kleine Babys mit ihren Eltern zu sehen,
war für die Besucher des Hoffestes eine Überraschung. Und für
die frischgebackenen Eltern war es eine gute Gelegenheit für
einen Erfahrungsaustausch.
Begrüßt wurden die stolzen Eltern und ihr Nachwuchs von der
Bürgermeisterin, vom Oberst Manfred Kutz, Kommandeur in der
Kurmark-Kaserne, von Claudia Knothe, Koordinatorin des Lokalen
Bündnisses für Familien Storkow (Mark), Detlef Grabsch, Leiter
des Eltern-Kind-Zentrums, Petra Heiden, Leiterin der Storkower
Sparkasse und Ingo Fahlisch, Vertreter des Vorstandes der Sparkasse Oder-Spree.
Für die stolzen Eltern gab es ein Willkommensgeschenk, das
Bündniskoordinatorin Claudia Knothe gemeinsam mit Detlef
Grabsch liebevoll zusammengestellt haben. Neben einem Latz
mit dem Namen des jeweiligen Kindes, beinhaltete das Geschenk
ein Buch, Plüschtier, einen Lern-Käfer, eine Messlatte, das Babybegrüßungspaket des Landkreises mit dem Familienratgeber
und den Elternbriefen, sowie wichtige Informationen zu den
Angeboten in Storkow (Mark).
Oberst Kutz ließ sich dieses Treffen nicht entgehen, wurde
nicht auf Initiative des Blasmusikorchesters der Bundeswehr
in einem Benefizkonzert Anfang September an ebendiesem
Ort über 3.000 Euro für das Begrüßungspaket gesammelt. Auch die
regionale Sparkasse begrüßte
die kleinen Storkower mit einem
Geschenk und herzlichen Willkommensgrüßen.
Anschließend hatte das ElternKind-Zentrum eine Krabbelecke
mit Bällebädern eingerichtet und
das Lokale Bündnis für Familien
alle Eltern zu Kaffee und Kuchen in
den großen Burgsaal eingeladen.
Gruppenfoto auf der Burgbühne,
Foto: J. Jürgens
Die Sonne wollte leider nicht mit
uns feiern...
Trotz Dauerberieselung von oben hatten die Kinder und Erzieherinnen des Horthauses „Würfelkids“ gemeinsam mit ihren
Gästen am 26. September einen fröhlichen und stimmungsvollen
4. Hortgeburtstag.
Unsere Eltern haben wieder für ein liebevoll gebackenes Kuchenbüfett gesorgt. Frau Grasnick schenkte unseren Kindern viel Freude mit ihrem Kleintierzoo. Die Hüpfburg und Spiele, ausgeliehen
vom Lokalen Bündnis, waren wieder der Burner. Und nicht zuletzt
machte unser DJ Silvio Linn mit seiner Musik tolle Stimmung bis
zum Schluss. Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittages war die
Einweihung unseres „Naturbauplatzes“ auf dem Hortgelände.
Aus einem lange vergessenen und unschönen Bereich unseres
Horthofes ist
mit Hilfe von
Eltern, Kindern,
dem Bauhof,
den Erzieherinnen und dem
Hausmeister
ein kleines
Schmuckstück
geworden.
Unsere Kinder
haben zusätzliche Spielfläche gewonnen
Die Geburtstagstorte, Foto: Horthaus
und können
dort nach Herzenslust mit verschiedenen Materialien werkeln,
bauen und natürlich ausgiebig spielen. Sie können ihren Bauplatz verändern, eigene Ideen verwirklichen und immer Neues
ausprobieren. Begeistert stürmten alle Kinder auf die Fläche
und nahmen ihren Bauplatz in Besitz. Für all die Hilfe sagen wir
herzlich DANKESCHÖN!!! DANKESCHÖN auch an alle Beteiligten
für einen tollen 4. Hortgeburtstag!
Im Namen des Horthauses
Alexander K. (4b) und G. Franke (Hortleiterin)
U-18 Landtagswahl an der Europaschule
Es ist mittlerweile gute Tradition, dass vor Wahlen, die Schülerinnen und Schüler der Europaschule die Möglichkeit haben ihre
Stimme abzugeben. Ab der 6. Klasse können diese in einer Vorabwahl die Kandidatinnen und Kandidaten bestimmen, die nach
ihrer Meinung die Interessen der Bürger/innen am Besten vertreten. In diesem Jahr wurde das schon mit der Kommunalwahl
und der Wahl des Europaparlamentes simuliert. Dabei kommen
immer interessante Ergebnisse zustande. In Gesprächen nach der
U-18 Wahl rücken manche Schüler/innen dann schon mal mit
der Sprache raus, wie ihre Entscheidung zustande gekommen
ist: Nicht selten hat der Auftritt auf dem Wahlplakat Eindruck
hinterlassen – das Auge wählt schließlich mit, nicht immer der
Sachverstand. Vermutlich unterscheiden sich die Schüler/innen,
da nicht so sehr von uns Erwachsenen. Zumindest in den unteren Klassen ist das Wahlprozedere Thema im Unterricht. Das
12
macht sich auch in der Verteilung der Wahlbeteiligung nach Alter
bemerkbar. Je älter, desto weniger interessiert (zumindest am
Wahlakt). Wie dem auch sei: Die U-18 Wahl ist fester Bestandteil
der Schulkultur und ein Trainingsfeld für das Erlernen demokratischer Entscheidungsprozesse. In einem Punkt unterscheidet
sich die U-18 Wahl fundamental von einer „richtigen“. Jeder
Wähler bzw. jede Wählerin bekommt nach der Stimmabgabe eine
Belohnung. Da halten wir uns an das (Wahl)Versprechen – sofort
und kompromisslos. Diesmal gab es Schaumküsse.
Ein Dankeschön an die Schüler/innen, die bei der Vorbereitung,
Durchführung und Auszählung mitgeholfen haben.
Kinder, Jugendliche, Familien
zeitig an Ziele herangeführt werden, um für die Zukunft wichtige
Stärken wie Teamgeist und Einsatzfreude zu entwickeln“, so Dr.
Ulrich Müller. Informationen rund um den EWE Cup gibt es im
Internet unter www.ewe-cup.ewe.de.
Christoph Jänisch
Sozialarbeiter Europaschule Storkow (Mark)
Das Ergebnis: 202 Wahlberechtigte,
Wahlbeteiligung 39,6%
ErststimmeZweitstimme
Ness 19
SPD 22
27,5%
Ludwig 7
Linke 10
12,5%
Lazarus 36
CDU 24
30%
Tomczek 1
FDP 2
2,5%
Grabs 0
Grüne 3
3,75%
Beier 8
NPD 9
11,25%
Gericke 6
BVB 4
5%
Kalbitz 2
AfD 4
5%
REP 00%
DKP 00%
Piraten 22,5%
Neue Fußballsaison mit neuen Trikots
Energiedienstleister EWE kleidet E-Junioren
des Storkower SC ein
Pünktlich zu Beginn der neuen Fußballsaison gab es für die
Kicker des elften EWE Cups die Spielkleidung. Damit konnte die
Jagd nach den Toren beim größten Fußballturnier der Region
beginnen.
Am Mittwoch, dem 17. September, erhielten die E-Junioren des
Storkower SC (Gruppe D) ihre Ausrüstung vom Energiedienstleister EWE. Neu und in Vereinsfarben eingekleidet freuen sich die
16 teilnehmenden Teams, dass es nach der Sommerpause mit
dem Training und den Spielen wieder losging. „Die anstehende
Saison wird für die Kinder etwas Besonderes sein“, so Dr. Ulrich
Müller, Leiter der EWE Geschäftsregion Brandenburg/Rügen. Die
Teams werden parallel zu ihren regulären Spielen um den Einzug
ins EWE Cup-Endturnier spielen. „Den Junioren wünschen wir vor
allem Spaß und Erfolg beim Kampf um den Meistertitel“, so Dr.
Ulrich Müller weiter. Freuen könne sich jede Mannschaft auch
auf den Besuch ihres Paten, einem ehemaligen Fußballprofi.
Er wird im Laufe der Saison ein Fußballtraining der Extraklasse
geben. Wer das sein wird, stehe erst in den nächsten Wochen fest.
Nach dem Abschluss der Vorrunde jeder Gruppe bestreiten die
vier Tabellenersten und -zweiten im Frühjahr 2015 das Endturnier. Dort geht es um den Pokal und den Titel „11. EWE Cup
Champion“.
Bereits im Jahr 2004 hat der Energiedienstleister den EWE Cup in
der Geschäftsregion Brandenburg/Rügen ins Leben gerufen - als
breit angelegte Fußballnachwuchsförderung für E-Junioren aus
der Region. „Durch unser Engagement in der Nachwuchsförderung möchten wir die Jugend in der Region unterstützen und
stärken. Mit Sport können Kinder und Jugendliche schon früh-
sadef
Im September fand das dritte Graffitiprojekt in Zusammenarbeit
ImderSeptember
fand
dasund
dritte
Graffitiprojekt
in
mit
Graffiti – Lobby
Berlin
der Jugendarbeit
Storkow
Zusammenarbeit
mit
der
Graffiti
–
Lobby
Berlin
und
statt. Der Abwasserzweckverband „Scharmützelsee-Storkow/
der hatteJugendarbeit
Storkow
Der
Mark“
für dieses Vorhaben
ihren Container statt.
(Pumpenwerk)
kurz
vor Kummersdorf sowie finanzielle Mittel
zur Verfügung
Abwasserzweckverband
„Scharmützelseegestellt.
Storkow/Mark“ hatte für dieses Vorhaben ihren
A nContainer
d i e s e r S (Pumpenwerk)
telle
kurz vor Kummersdorf
bedanke
ich
mich
beiMittel zur Verfügung gestellt.
sowie finanzielle
Hannes, Krishy,Tony
und
für einbedanke ich mich bei Hannes, Krishy,
AnDominik
dieser Stelle
weiteres
tolles
ProTony und Dominik
für ein weiteres tolles Projekt.
jekt.
Weiterhin möchte ich mich bei Frau Schmidt vom
Abwasserzweckverband bedanken, die dieses Projekt
Weiterhin möchte
ermöglicht
ich
mich bei hat
Frausowie an den Künstler, der uns den
Schriftzug
für
diesen Artikel zur Verfügung gestellt
Schmidt vom Abwass ehat.
rzweckverband
bedanken, die dieses
Nico Neidthardt
Projekt
ermöglicht hat
sowie
an den Künstler,
Jugendarbeit
Storkow (Mark)
der uns den Schriftzug
für diesen Artikel zur
Verfügung gestellt
hat.
Nico Neidthardt
Jugendarbeit Storkow
(Mark)
13
Verein, Feuerwehr, Ehrenamt
Schnupperbowling
Der Bowlingverein Storkow e.V. ist nach langer Sommerpause
wieder da! Nun können wir wieder regelmäßig in unserer neuen,
alten Trainingsstätte, dem „Black Pearl“ (ehemaliges „Kegel Pub“)
trainieren. Dafür - für die umfangreichen, kreativen und liebevollen Renovierungsarbeiten - sowie für die vielen Veränderungen,
danken wir ganz herzlich dem neuen „Käpt´n“ der „Black Pearl“,
Herrn Torsten Voigt.
Trainingszeiten sind jetzt jeden Montag ab 17 Uhr, für die
Jüngeren und ab 19 Uhr für die Erwachsenen. Jeder ist herzlich eingeladen mit uns gemeinsam zu bowlen und Spaß zu
haben. Unser Trainer Volker freut sich allen Bowling-Neulingen
und Freizeit-Bowlern wertvolle Tipps und Hinweise zu geben.
Natürlich trainieren wir mit unseren erfahrenen Liga-Spielern,
die zum Teil auch schon bei den Deutschen Meisterschaften
teilgenommen haben.
Auch in diesem Jahr ist es unser Ziel, die Landesmeisterschaften
erfolgreich zu bestreiten, um den Einzug in die Deutschen Meisterschaften zu schaffen.
Um auch den Jüngeren unseren familiären Verein näher zu bringen, veranstalten wir am 10. November ab 17 Uhr ein SchnupperBowling für alle unter 16 Jahre. Dabei gibt es außer Spaß und
gute Laune auch viel Bowling-Sport. Den besten Bowlern winken
kleine Gewinne. Wir, der Bowlingverein Storkow e.V., freuen sich
auf Euren Besuch.
Annika Lindow, Bowlingverein Storkow e.V.
Weihnachtsmarkt in Alt Stahnsdorf sucht
Interessenten für Stände
In den Supermärkten werden schon wieder Weihnachtsgebäck
und Schokoladen-Weihnachtsmänner angeboten. Dabei dauert
es bis zum Beginn der Adventszeit noch ein bisschen. „Noch? Oder nur noch?“. Denn der 7. Alt Stahnsdorfer Weihnachtsmarkt,
der am 14. Dezember von 11 bis 18 Uhr in und an der Darre
am Sportplatz stattfindet, muss bereits jetzt vorbereitet werden. In der Adventszeit verwandelt sich unsere DARRE in einen
Weihnachtsmarkt mit vorweihnachtlichem Ambiente, Glühwein, Plätzchen, Entenkeule & Rotkohl, Weihnachtsmann und
allem was dazu gehört. Man soll die Möglichkeit zum Naschen
und Flanieren bekommen. Machen Sie mit und bereichern Sie
unseren Weihnachtsmarkt mit Ihrem Stand! Wir freuen uns auf
zahlreiche Anmeldungen!
Kontakt: Festverein „Dampfhammer“ Alt Stahnsdorf e.V.,
Tel. 0173 – 6067087, E-Mail: festverein-dampfhammer@gmx.de
Alt Stahnsdorfer Wanderpokal ging an das „Neue Dorf“
Nunmehr zum zehnten Mal wurden alle Vereine, sowie die Einwohner/innen von Alt und Neu Stahnsdorfs aufgerufen, am
dörflichen Volleyball-Turnier teilzunehmen. Extra für dieses
Volleyballturnier wurde ein Wanderpokal geschaffen, der von
der Fa. Schiemann gesponsert wurde. So findet nun in jedem
Jahr ein Volleyball-Spaß-Turnier statt.
Im letzten Jahr spielten sechs Mannschaften, gewonnen haben
die „Schönen Nachbarn“. Das diesjährige Volleyballturnier in Neu
Stahnsdorf war mit sieben Mannschaften und Gästen wieder ein
kleines Dorffest. Die Mitglieder des Festvereins „Dampfhammer“
sorgten für das leibliche Wohl. Die Kleinsten vergnügten sich auf
der Hüpfburg und mit dem Spielmobil vom Lokalen Bündnis für
Familie in Storkow (Mark). Mit jedem Spiel wurde das Volleyballturnier interessanter und die Fans immer lauter. Als Sieger des
Turniers ging das „Neue Dorf“ hervor. Den zweiten Platz belegten
die „Schönen Nachbarn“ und der Sportverein „Blau-Weiss“ den
dritten Platz.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helfer und an die Mannschaften des Turniers, an Monika und Werner Koslowski, die uns
Alle Teilnehmer vereint, Foto: Festverein
wie immer rundum unterstützten, an Denny Flachsenberger,
der die Organisation übernommen hatte und natürlich danken
wir auch unseren Sponsoren Torsten Pirke, Fa. Schiemann, Peugeot Autocenter Storkow, Jura Koslowski, Nicole Pirke, Ramona
Planck, René Marx und dem Lokalen Bündnis für Familie in Storkow (Mark) auf das herzlichste!
Volleyball 2014 – Endstand
1.
Das neue Dorf
2.
Die schönen Nachbarn
3.
SV „Blau-Weiss“
4.
Brigade Hopfen
5.Sportangelverein
6.Damenwahl
7.
Baustelle Koslowski
Anne Hadeball
Festverein „Dampfhammer“ Alt Stahnsdorf e.V.
14
Service-Information
Ihre Ansprechpartner in der Stadt Storkow (Mark)
Vorwahl: 033678
Stadt Storkow (Mark)
Bürgermeisterin
Cornelia Schulze-Ludwig
Rudolf-Breitscheid-Str. 74
15859 Storkow (Mark)
Burg Storkow (Mark)
Schloßstraße 6
15859 Storkow (Mark)
Tel.: 033678 73108 / Fax: 033678 73229
Sekretariat, Büro der Stadtverordnetenversammlung
Frau Prochaska
Tel.: 033678 68-411 / Fax: 033678 68-444
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschafts- & Kulturförderung
Frau Münn
Tel.: 033678 / 68- 462
Sprechzeiten Bürgerbüro und Einwohnermeldeamt
Montag
9 – 12 Uhr
Dienstag
9 – 12 Uhr / 13 – 18 Uhr
Mittwoch
9 – 12 Uhr
Donnerstag
9 – 12 Uhr / 13 – 18 Uhr
Freitag
9 – 12 Uhr
und nach Vereinbarung
Sachgebiet IV „Stadtmarketing & Tourismus“
Sachgebietsleiter Christian Könning
68-575
Leiterin Tourist-Information, Frau Bartusch
73108
Projektleiterin Besucherzentrum, Frau Knipping
442838
Tourist-Information, Besucherzentrum, Vermietungen,
Frau Knothe
73108
Tourist-Information, Veranstaltungen, Vermietungen,
Herr Wupper
73108
Veranstaltungen, Marketing, Frau Jürgens
44993
Bibliothek Storkow (Mark)
Leiterin, Frau Kather
Kinderbibliothek, Leseförderung, Frau Ackermann
Sprechzeiten Fachämter
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
Samstag
(siehe Sachgebiete I & III, außer Bürgerbüro und Einwohnermeldeamt)
Dienstag
9 – 12 Uhr / 13 – 18 Uhr
Donnerstag
9 – 12 Uhr / 13 – 16 Uhr
Freitag
9 – 11 Uhr
und nach Terminvereinbarung.
Sachgebiet I
Leiterin Iris Bernheiden
Kassenleiterin, Vollstreckung, Frau Krause
Kasse, Frau Germershausen
Vollstreckung Außendienst, Frau Wulff
Steuern, Frau Sternitzke
Lohn- & Geschäftsbuchhaltung, Frau Kirstein
Standesamt, Frau Kullmann
Datenschutzbeauftragte, Frau Meyer
Personalangelegenheiten, Herr Schwarz
Bürgerbüro, Frau Leja
Einwohnermeldeamt, Frau Kaiser
Straßenreinigung, Frau Purbst
Ordnungsamt, Gewerbe, Frau Korsa
Fundsachen & ruhender Verkehr, Frau Fenslau
Tourist-Information & Ausstellungen:
Öffnungszeiten:
01.04. bis 31.10. täglich von 10 bis 17 Uhr
01.11. bis 31.03. täglich von 11 bis 16 Uhr
68-421
68-420
68-415
68-419
68-419
68-427
68-423
68-414
68-416
68-500
68-501
68-503
68-464
68-460
Sachgebiet III
Leiter Ralf Steinbrück
68-441
Hochbau, Ortsplanung, Frau Wiatrowski
68-431
Gebäude- u. Liegenschaftsmanagement,
Frau Gutsche
68-436
Frau Herber
68-424
Bauhof & Hausmeister, Frau Kähne
68-405
Verkehr, Versorgung, Frau Lamm
68-442
Friedhof, Sondernutzung, Frau Nauck
68-429
Stadtsanierung, Umwelt, Bäume, Frau Hadeball
68-428
Straßenunterhaltung, Grünflächen, Winterdienst
Herr Mayer
68-430
Kitas, Schulen, Frau Gehrmann, Frau Lüders
68-433
Kitas, Schulen, Senioren, Frau Kaspar
68-434
Feuerwehr, Herr Ebert
68-417
Jugendkoordinator, Herr Neidthardt
68-446
Jugendarbeit Ortsteile, Eltern-Kind-Zentrum,
Herr Grabsch
40527, 0151 / 64957388
Jugendarbeiter Jugendclub, Herr Provezza 0173 / 6006168
Jugendarbeiter Schule, Herr Jänisch
442846
Polizei Storkow (Mark), Im Rathaus, Zimmer: 2.17
Frau Werkmeister
40005
Herr Neidthardt
73133
Sprechzeiten: Dienstag 10-17 Uhr, Donnerstag 13-16 Uhr
73642
10-18 Uhr
9-12 Uhr
Schulen, Kinder- & Jugendeinrichtungen:
Europaschule
72621
Hort „Würfelkids“
72096
Kita „Altstadtkita“
72189
Kita „Storkower Strolche“
72936
Evangelischer Kindergarten
71243
Kita „Buratino“ (Kummersdorf)
63141
Kita Groß Schauen
62734
Kindertagespflege Corina Fleischer
44453
Kindertagespflege Petra Jansen
41884
Kindertagespflege Rebecca Müller
0162 2367289
Kindertagespflege Margitta Nemak
72572
Eltern-Kind-Zentrum
0151 64957388
Lokales Bündnis für Familie Storkow (Mark)
68568
Ev. Jugendstätte Hirschluch
6950
Projektleiterin Türöffner, Frau Wollschläger 0172 4325136
Projekt Türöffner, Frau Antczak
839753
Apotheken:
Storchapotheke
Märkische Apotheke
72014
6880
Banken:
Sparkasse Oder-Spree
Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree e.G.
1510
44390
Kirchen:
Evangelische Kirche, Pfarramt
Katholische Kirche
Neuapostolische Kirche
Schiedsstelle der Stadt Storkow (Mark):
Frau Dreier
stellv. Herr Schmidt
72812
03366-26355
033434-70751
72108
73669
Sonstige:
Alten- & Pflegeheim Karlslust
4430
Haus der Begegnung
71213
Kleiderkammer, Nähstube der DRK
0172 1664822
Postagentur
73364
PRO Arbeit – kommunales Jobcenter
40764999
Wohnungsbau- & Verwaltungsgesellschaft mbH
73856
Notrufnummern bei akuten Störungen o. Havarien
WAS für Trinkwasserversorgung
033679-64812
WAS für Abwasserentsorgung
033678-67941
15
Senioren
Sommerfest des BSV OV Storkow
Unser Sommerfest fand nun schon zum 6sten mal bei Brigitte
Müller in einem ehemaligen Bauernhof statt. Zunächst haben
wir mit dem Rad bis dorthin eine Radtour unternommen, einige
Mitglieder sind aber auch mit dem Auto angereist.
Sommer heißt meistens Sonnenschein und Wärme. Wir hatten
für unser Sommerfest nicht gerade ideales Wetter. Es regnete
leicht, aber gleichmäßig. Trotzdem wollte unsere kleine Radfahrgruppe nicht auf die Radtour verzichten. Also fuhren wir,
regensicher bekleidet, einfach los. Über Wochowsee, nach Groß
Schauen in Richtung Philadelphia und Kummersdorf durch Wald
und Flur bis zum Dorf Rieplos. Nach 1 Stunde erreichten wir
unser Ziel, Brigitte Müllers Hof in Rieplos. Wir waren überrascht,
denn fleißige Helfer des Seniorenverbandes und Verwandte von
Brigitte hatten die richtige Lösung für den feuchten Sommertag
gefunden. Alle Tische und Bänke waren in der großen Scheune
aufgebaut. Auf einem Tisch wurde ein Büfett aufgebaut, welches als Picknick von allen Teilnehmern mitgebracht wurde. Das
Angebot war überwältigend. Von Salaten, Buletten, Gebratenes,
Suppe, Kuchen und diversen anderen Süßspeisen war alles im
Angebot .Jeder wollte das Beste für den Gaumen mitbringen.
Kaffee war auch schon gekocht. Zur musikalischen Unterhaltung
war Jens Werner in original schottischer Kleidung und seinem
Dudelsack gekommen. Schon sein Aussehen war umwerfend.
Er erzählte auch Interessantes über dieses Land, dass ihn selbst
fasziniert und erklärte, wie er zum Dudelsack spielen gekommen
ist. Dann spielte er für uns ganz bekannte Melodien. Begeistert
hörten wir diesen besonderen Tönen zu. Er erhielt stürmischen
Beifall. Es war für alle Senioren ein wunderbarer Nachmittag.
Gegen 17 Uhr löste sich die lustige Gesellschaft langsam auf.
Die Autofahrer hatten es gut, sie blieben trocken. Wir mussten,
wohl oder übel, wieder im Regen mit dem Rad nach Hause. Im
nächsten Jahr scheint bestimmt die Sonne!
H. Hein & R. Guhl
Brandenburgischer Seniorenverband
Dudelsackspieler Jens Werner und BSV-Mitglied Paul Dietrich
Foto: BSV
Erinnerungen Storkower Zeitzeugen
Die Storkower Zeitzeugen des Brandenburgischen Seniorenverbandes haben zwar ihr Schreibzeug beiseitegelegt, aber sie sind
weiter aktiv. Monatlich veröffentlichen sie im Lokalanzeiger der
Stadt Storkow (Mark) eine ihrer Geschichten und viermal im Jahr
gestalten sie in der neuen Lesereihe des Burg-Kultur-Vereins im
BurgSalon Lesungen ihrer Geschichten, woran sich auch Bürgerinnen und Bürger jüngster Generationen beteiligen. Der nächste
BurgSalon mit der AG Zeitzeugen findet am 12. November um
15 Uhr unter dem Motto „Lustige Episoden in unserer Stadt“ im
kleinen Saal der Burg Storkow statt.
Christina Gericke,
Storkow (Mark), geb. 1954,
Krippenerzieherin, Dipl.-Betriebswirt, Dipl.
Sozial-Pädagogin, Sozialarbeiterin
Michael Kurz,
Storkow (Mark), geb. 1945,
Vorwerk Wochowsee, Forstwirt
Die Storkower
Burg-Wasserbüffel
[…] Bevor sie dort [die Wasserbüffel auf den Burgwiesen] Einzug
hielten, war es ein sehr langer Weg. Mit unserem Wappentier,
dem Storch, hat alles begonnen. Der ursprüngliche Gedanke
war, dass dem Storch die Nahrungsquellen auf den völlig verschilften Wiesen hinter der Burg wieder zur Verfügung stehen
sollten. Doch welche Wege gegangen werden mussten, war im
Vorfeld keinem klar. Zuerst wurden mit Hilfe der Feuerwehren in
der Stadt beide Wiesenseiten abgeflammt. Die meisten Bürger
erinnern sich gewiss an die vielen Russpartikel, die sich über das
Stadtgebiet niederließen. Die Kritik war berechtigt. Und das Schilf
wuchs intensiv weiter. Also musste eine andere Lösung gefunden
werden, aber welche? Die Wiesen regelmäßig zu mähen war eine
Lösung, allerdings ließ sich schwere Technik nicht einsetzen und
wer beherrscht noch die Sensenmahd?
Ein weiterer Lösungsansatz war die intensive Beweidung und
die Frage: Welches Tier eignet sich am besten dafür? Gleichzeitig
sollte auch eine Produktmarke auf das regionale Rind oder Schaf
hinweisen, wenn es auf den Burgwiesen zu Hause war. Unsere
Gedanken gingen auch dahin, dass das Fleisch in unserer Region
z.B. unter dem Markennamen „Burgrind“ oder „Burgschaf“ in
den Geschäften oder Restaurants Einzug hielten. Gut gedacht,
aber der Warnschuss von Seiten der Bauern folgte. Die Wiesen
eignen sich kaum für die Beweidung durch Rinder und Schafe.
Aus der Traum?
Frau Sonja Friedel von der unteren Naturschutzbehörde des
Landkreises Oder-Spree schlug uns eine Beweidung mit Wasserbüffeln vor. Ich gestehe ehrlich, dass ich zunächst skeptisch war.
Gemeinsam mit interessierten Bürgern, der Flächenagentur des
Landes Brandenburg und ortsansässigen Landwirten setzten wir
uns mit der Problematik auseinander.
Ein Konzept wurde von Herrn Niels-Olaf Lüders entwickelt. Die
Flächenagentur kaufte von den Eigentümern die Wiesenflächen.
Die Stadt als Eigentümerin stellte ihre Wiesenflächen zur Verfügung und das Projekt startete. Zeitaufwändig und arbeitsintensiv
war diese gesamte Aktion gewiss.
Mit dem Kauf der Wasserbüffel durch die Flächenagentur, welche zunächst bei Frau Sonja Moor, die auch aus dem Fernsehen
bekannte Öko-Landwirtin aus Hirschfelde mit Schweizer Wurzeln,
unterkamen und im Mai 2012 auf unsere Burgwiesen umzogen,
konnte es richtig losgehen.
Wie jeder beobachten kann, fühlen sich die Tiere sehr wohl.
Ich erinnere mich gern an den Tag, als die Tiere von Frau Moor
gebracht wurden. Die Wasserbüffel nahmen ihre neue Heimat
sofort an.
Nun können wir mit unserer eigenen Produktmarke „Burgbüffel“
16
Senioren
den kulinarischen Tisch decken. 2010 fand in der Naturlandschaft
Groß Schauener Seenkette der Sielmann Stiftung ebenfalls eine
kleine Herde Wasserbüffel eine neue Heimat. Sie werden von
der „Bufali GbR Wochowsee“ gehalten und dienen der Landschaftspflege. Hier konnten die Storkower sich schon mal mit
Wasserbüffeln vertraut machen.
Als die Storkower Burgbüffel dann endlich kommen konnten,
waren die Burgwiesen durch die Flächenagentur Brandenburg
schon perfekt vorbereitet worden. Ein Weidezaun grenzte die 14
ha Wiesen ein, eine befestigte Einfahrt mit einem Unterstand und
frostsicherer Tränke sollten es den Büffeln angenehm machen.
Niels-Olaf Lüders und ich betreuen die Storkower Burg-Büffel
im Auftrag der Flächenagentur Brandenburg. Bevor die Büffel
kamen, lernten wir unsere Tiere schon beim Klauenschneiden
bei Frau Moor in Hirschfelde kennen. Es waren Ana, Berenike,
Ciara und der Bulle Jakob, der für den Nachwuchs in Storkow
sorgen soll. Dann kam der große Tag. Die Büffel wurden am Vormittag des 31. Mai 2012 in einem Viehtransporter gebracht. Ihre
Betreuerin Frau Moor war auch dabei. Die Transporterrampe
wurde ausgelegt, die Tür geöffnet und die Büffel schauten von
oben auf ihre neue Weide in Storkow. Einer nach dem Anderen
sprang heraus, sie fingen sofort an zu grasen und ihre neue Heimat in Augenschein zu nehmen. Sie fühlten sich wohl.
Nun fing der Wasserbüffeltourismus an. Viele Storkower kamen
an den Weidezaun, um die Storkower Burgbüffel zu sehen. Die
Presse berichtete, sogar die Wetterfee Ulrike Fink vom RBB ließ
es sich nicht nehmen, die Storkower Burgbüffel in ihren Wetternachrichten vorzustellen.
Für uns, die Betreuer der Büffel, fing jetzt auch die Arbeit an.
Wir mussten die Tiere näher kennenlernen, um ihr Vertrauen zu
gewinnen, was uns auch schnell gelang, denn die Tiere waren
durch Frau Moor schon friedfertig geprägt. Jakob, der Bulle,
war besonders liebebedürftig und wollte immer nur gestriegelt
werden, wobei er sich genüsslich hinlegte.
Der Strom im Zaun muss täglich geprüft, die Zaunlinie rund um
die Weide ab und an kontrolliert und freigeschnitten werden. Die
Tiere müssen mit Wasser und Mineralstoffen versorgt werden
und der Unterstand mit Stroh eingestreut sein.
Die Wasserbüffel fraßen Schilf, Segge und das spärliche Gras
und gediehen ganz gut dabei. In der Sommerhitze schafften sie
sich Suhlen im feuchten Röhricht, wo sie gerne die heißen Tage
verbrachten. Manchmal musste man sie suchen. Da waren sie
im endlosen Schilf verschwunden. Der Sommer ging so ganz
friedlich vorbei. Die Büffel ertrugen die Musikveranstaltungen
auf der Burg mehr oder weniger.
Die Gruppe „Karat“ mochten sie glaube ich, denn da waren sie
ganz entspannt. Für viele Storkower sind nach wie vor die Büffel ein großer Anziehungspunkt. Wir machten Führungen mit
Burgbesuchern und konnten den Interessierten so die Büffel
vorstellen und viele Fragen beantworten. Die Akzeptanz für
die Beweidung der Burgwiesen mit Wasserbüffeln ist bei den
Storkowern und deren Gästen sehr groß.
Nun stand der erste Winter vor der Tür und wir mussten für
die Winterfütterung vorsorgen. Da die Storkower Burg-Büffel
Bio-Tiere sind, dürfen wir auch nur Bio-Heu und Bio-Stroh verfüttern. Das bekamen wir von Bio-Betrieben aus Selchow und
Wochowsee. Eingelagert wurde es in einer großen Miete am
Gut Wochowsee. Der Winter 2012/2013 ist nun bald vorbei und
wir haben die Tiere gut über den Winter gebracht. Hier bestand
die Arbeit hauptsächlich aus Füttern, den Unterstand ausmisten
und einstreuen und die Wasserversorgung sicherstellen. Nun
erwarten wir den Frühling und somit auch Nachwuchs, wenn
Jakob seine Pflicht erfüllt hat. Wasserbüffelkälber wären wieder
eine neue Attraktion für die Storkower Büffelliebhaber. Ziel der
Flächenagentur Brandenburg ist es, dass sieben Wasserbüffelkühe ständig auf den Burgwiesen weiden.
In ein paar Jahren werden sich die Burgwiesen durch die extensive Beweidung in eine struktur- und artenreiche Fläche verwandelt haben, auf der auch der Storch wieder seine Nahrung
findet und vielleicht der alte Weg über die Burgwiesen wieder
begehbar sein wird und man so auf dem Salzweg von Philadelphia über die Marstallwiesen und den Schablowsee-Weg zur
Burg gelangen kann.
Veranstaltungen
Wochenmarkt in der Altstadt:
jeden Montag und Freitag von 7 bis 16 Uhr
Einschränkungen wird es zum Gelöbnis am 21.11. geben.
***
Ausstellungseröffnung
„Über den Rand – Mauerfall in Berlin November 1989“
am 09. November um 15 Uhr auf der Burg Storkow
Schnupper-Bowling für alle unter 16 Jahre
am 10. November ab 17 Uhr, Black Pearl (ehemaliges Kegel-Pub)
Eisbeinessen im Feuerwehrgerätehaus
am 1. November ab 18 Uhr im Feuerwehrgerätehaus,
Gerichtstraße 1
Gesundheitsvortrag mit Birgit Gensicke
am 10. November um 19 Uhr im kleinen Saal der Burg Storkow
Mitternachtssport: Volleyball, Fußball, Handball u.v.m.
am 1. November von 11-24 Uhr in der Sporthalle an der Europaschule
BurgSalon mit der AG Zeitzeugen „Lustige Episoden in unserer Stadt“
am 12. November ab 15 Uhr im kleinen Saal der Burg Storkow
Roter Tod – Gruselnacht mit den Gefährten der Nacht
am 1. November ab 19 Uhr im großen Saal und in der Stadt
Schokoladenkonzert mit Christina Rommel
am 14. November um 19:30 Uhr auf der Burg Storkow
Schlachtefest in Alt Stahnsdorf
am 8. November ab 11 Uhr in der Darre Alt Stahnsdorf
Fest zum Tag des Ehrenamtes
am 15. November um 18 Uhr im großen Saal der Burg Storkow
Storkower SC – SV Preußen Beeskow (1. Männer)
am 8. November um 14 Uhr auf dem Sportplatz Karlslust
Montagskino der Leinwandfreunde „Wie im Himmel“
am 17. November um 19 Uhr im kleinen Saal der Burg Storkow
Königsball der Schützen
am 8. November im großen Saal auf der Burg Storkow
Wintervortrag der Bundeswehr
am 19. November um 19 Uhr im großen Saal der Burg Storkow
17
Veranstaltungen
Fernwehbilderbogen „Cross Country USA“
am 20. November um 19:30 Uhr im großen Saal der Burg Storkow
Feierliches Gelöbnis der Bundeswehr
am 21. November um 17 Uhr auf dem Storkower Marktplatz
Große Nachtwächterführung mit den Gefährten der Nacht
am 21. November ab 20 Uhr; Treffpunkt: Parkplatz Burg Storkow
Meditationsabend auf der Burg Storkow
am 24. November ab 19 Uhr im kleinen Saal der Burg
Kaffeeklatsch – Weihnachtsbasteln mit Ines Weibezahl
am 26. November ab 15 Uhr im kleinen Saal der Burg Storkow
Storkower SC – SV Frankonia Wernsdorf (1. Männer)
am 29. November um 13 Uhr auf dem Sportplatz Karlslust
Vorweihnachtliches Klassikkonzert
mit Hans-Joachim Scheitzbach
am 29. November ab 19:30 Uhr im großen Saal der Burg Storkow
Kindermusical mit Conny Kanik
„Der Weihnachtsbaum der Wünsche“
am 30. November Uhr im großen Saal der Burg Storkow
***
Ausstellungen:
- „Mensch und Natur – Eine Zeitreise“, Burg Storkow
- „Eintauchen und Abheben“, „Umschauen in Groß Schauen“
sowie das Fischereimuseum in der Fischerei Köllnitz eG
- Radkuriositäten von Didi Senft bis Oktober Mittwoch, Samstag,
Sonntag sowie an Feier- und Brückentagen von 13 bis 17 Uhr
in der Lebbiner Straße 2, Storkow (Mark)
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Ausstellungen erhalten Sie täglich in der Tourist-Information auf der Burg
Storkow oder unter www.storkow.de
Veranstaltungen vom Brandenburgischen
Seniorenverband des
Ortsverbandes Storkow (Mark) im November
01.11., 12:10 Uhr, Busfahrt zum Theater am Rand, Würfelschule
03.11., 13:00 Uhr, Kegeln, Alt Stahnsdorf
05.11., 10:00 Uhr, Vorstandssitzung, Am Vogelsang 18
05.11., 09:00 Uhr, Zeitzeugen, Friedensdorf
07.11., * Fahrt zum Schlachtfest
12.11., 14:00 Uhr, Skat für Männer und Frauen Storchenklause
12.11., 14:00 Uhr, Spielenachmittag, Friedensdorf
13.11., 14:00 Uhr, Mitgliederversammlung, Friedensdorf
16.11., 10:00 Uhr, Kranzniederlegung, Friedhof
17.11., 13:00 Uhr, Kegeln, Alt Stahnsdorf
26.11., 14:00 Uhr, Skat für Männer und Frauen, Storchenklause
26.11., 14:00 Uhr, Spielenachmittag, Friedensdorf
27.11., 14:00 Uhr, Gruppenversammlung, Friedensdorf
* Der Termin der Abfahrt wird noch bekannt gegeben.
Informationen: Ortsverband Storkow (Mark), Friedensdorf 11,
15859 Storkow (Mark), Tel.033678 / 449633, Ortsvorsitzende:
Renate Guhl, E-Mail: reguhl@web.de
Treffen der Anonymen Alkoholiker
Jeden Donnerstag um 18:30 Uhr, im Haus der Begegnung,
Am Markt 4 . Weitere Informationen: Telefon 033678 61082
Veranstaltungen der Volkssolidarität des
Ortsteils Kummersdorf
für alle Senioren, Mitglieder und
interessierte Bürger
Mo. 10.11., 19:30 Uhr, Vorstandsitzung (öffentlich) im
Gemeindehaus
Mo. 24.11., 15 Uhr, Fasching mit den Kindern der Kita Buratino
im Gemeindehaus
Do. 11.12., 14:30 - 19:30 Uhr, Weihnachtfeier in der Gaststätte
Storchenklause, Anmeldung bis 25.11.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Strauß unter der
Rufnummer 033678 / 839737 oder bei Frau Zeige 033678 / 60418.
Ständige Angebote im Friedensdorf
Montag: 18:30 Uhr Yoga (Kurse für Anfänger u. Fortgeschrittene)
Dienstag: 18 Uhr Qi Gong
Mittwoch: 9 und 19 Uhr Sportgruppe
Donnerstag: 9 Uhr Frauenfrühstück, alle 14 Tage ab 15 Uhr
Rommé
alle 14 Tage ab 15:30 Uhr Selbsthilfegruppe (Sozialpsychiatrischer Dienst), ab 17:15 Uhr Zumba (3 Kurse, für Anfänger u.
Fortgeschrittene)
Weitere Informationen erhalten Sie im Friedensdorf Storkow
(Mark) e.V., Friedensdorf 11, oder unter der Telefonnummer
033678 / 71120.
KaffeeKlatsch im Oktober
Am Mittwoch, dem 29. Oktober, findet der KaffeeKlatsch des
Burg-Kultur Vereins im Burgstübchen statt. Der Vortrag von Birgit
Gensicke zum Thema „Mondphasen“ beginnt um 15 Uhr und gibt
Informationen über die heimlichen Dickmacher in unserer Ernährung und was der Mond damit zu tun hat. Kaffee und Kuchen
können zum kleinen Preis erworben werden. Der Eintritt ist frei,
eine Spende wird gerne entgegengenommen. Der geplante Vortrag „Weserbergland“ wird auf den 28. Januar 2015 verschoben.
Geisternacht und Eisbeinessen im
Feuerwehrgerätehaus
Wie bereits im letzten Jahr, wartet auch in diesem Jahr die Storkower Feuerwehr am 31. Oktober ab 17 Uhr am Gerätehaus mit
Lagerfeuer, gruseligen, süßen und sauren Überraschungen auf
große und kleine Geister.
Am Samstag, dem 1. November, starten wir, der Storkower
Feuerwehrverein, ab 18 Uhr das zweite Eisbeinessen. Da es im
letzten Jahr sehr gut angenommen wurde, hoffen wir natürlich
auch in diesem Jahr, das zahlreiche Gäste sich anmelden und wir
gemeinsam den Abend mit Tanz verbringen können. Die Karten
gibt es nur im Vorverkauf - vom 16. September bis 28. Oktober.
jeden Dienstag zwischen 17 und 18:30 Uhr direkt im Gerätehaus
der Feuerwehr Storkow (Mark), Gerichtstraße 1. Alternativ zum
Eisbein gibt es Kassler.
18
Veranstaltungen
Alt Stahnsdorf lädt zum 7. Schlachtefest
POLKAHOLIX rockt auf der Burg
Am 8. November lädt der Alt Stahnsdorfer Festverein „Dampfhammer“ das 7. Mal zu einem zünftigen Schlachtefest in die
Partyscheune Darre am Sportplatz ein. Von 11 bis 18 Uhr versprechen die Alt Stahnsdorfer ein buntes Programm mit zünftiger
Musik von Partymacher DJ Andy, einem Show-Programm der
Tanzgruppe „Danza la loca“, lustigen Wettspielen und einigen
Überraschungen.
Am Samstag, dem 20.Dezember, um 20 Uhr ist die Gruppe Polkaholix auf der Burg Storkow zu Gast und beschert uns einen
rockigen Weihnachtsabend. Die Band präsentiert eine Bandbreite
und Mischung aus Rock ´n` Roll, Ska, Punk, Dance und vor allen
Dingen Polka. Mit ihrem Polkarockprogramm und Weihnachtsliedern stimmen sie auf eine ungewöhnliche, aber musikalische
Art auf die Weihnachtszeit ein. Keep on Polka! Die Karten sind
für 18,60 Euro (inkl. aller VVK-Gebühr) an jeder Vorverkaufsstelle,
www.reservix.de und in der Tourist-Info Burg Storkow erhältlich.
Höhepunkt wird ab 13 Uhr der Auftritt des Schlagerstars aus der
Lausitz Ronny Gander sein.
Das Schlachtefest findet in diesem Jahr zum 7. Mal statt und passt
wieder super in das urige Ambiente der Darre in Alt Stahnsdorf. Es
wird für jeden etwas dabei sein und der Eintritt ist frei. Geboten
werden Schlachtefestspezialitäten vom Team Torsten Pirke. Auf
der Speisekarte stehen leckere Fleisch- und Wurstspezialitäten,
wie z.B. Schlachteplatte, frisch gekochte Wurstsuppe, Hausmacher Wellfleisch und Grützwurst, Schnitzel, Kaffee und Kuchen aus
dem Steinbackofen und vieles mehr. Angeboten wird weiterhin
ein außer Haus Verkauf von frischen Wurstspezialitäten und
Kartoffeln vom Agrarunternehmen Berghof e.G.
31. Montags-Kino auf der Burg
Am 17. November um 19 Uhr zeigen die Leinwandfreunde im
kleinen Saal der Burg Storkow einen bewegenden Film über das
Entstehen und Wachsen eines Chors in einer kleinen Gemeinde:
Wie im Himmel.
Der berühmte Dirigent Daniel muss nach einem Infarkt seine
Laufbahn beenden und kehrt in sein schwedisches Heimatdorf
zurück. Hier betreut er nach anfänglichem Widerstand einen
kleinen Chor und führt ihn nach Überwindung vieler Probleme
zum Erfolg. In diesem Film wird die Kraft der Musik deutlich. Er
zeigt, wie die Musik die Menschen zusammenführt und über sich
hinauswachsen lässt. Dieser Film müsste zur Pflicht werden für
alle Menschen, die noch nicht in einem Chor singen. Großartig!
Der Spielplan der Leinwandfreunde sieht demnächst noch folgende besondere Filme vor:
08. Dezember: „Nokan“
19. Januar 2015: „Das weiße Band“
16. Februar 2015: „Die Verlobte“
Polkaholix, Foto: promo
Schokoladekonzert - ein Genuss für
Gaumen, Augen, Ohren und Seele
Hmm! Schokolade, die wichtigste süße Nebensache der Welt,
steht am 14. November um 19:30 Uhr im Mittelpunkt auf der
Burg Storkow. Auf einem Konzert mit der Sängerin Christina
Rommel werden dem Publikum musikalische und schokoladige
Leckerbissen kredenzt. Während rockige Klänge und Popballaden
erklingen, bereitet ein Chocolatier Köstlichkeiten aus Schokolade
zu, die dann von schicken Schokoladenmädchen serviert werden.
Die Idee, Musik und Süßigkeiten in einem genussvollen Abend
zu verpacken, ist einmalig und einige Songs wurden speziell für
die die Schokotour geschrieben. Tickets kosten im Vorverkauf 27
Euro (Gruppenrabatt ab 10 Personen) und sind erhältlich in der
Tourist-Information auf der Burg (Tel.: 033678 / 73108, E-Mail:
tourismus@storkow.de), sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.tixoo.de.
Der Eintritt zu den Filmen ist frei. Spenden werden erbeten.
Informationen von der Burg
Winteröffnungszeiten in der
Tourist-Information
ab 1. November
Ab dem 1. November gelten für die Tourist-Information auf der
Burg Storkow wieder die verkürzten Winteröffnungszeiten. Die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zwischen dem 1. November und dem 31. März täglich von 11 bis 16 Uhr für die Anliegen
und Fragen der Gäste und Einheimischen da. In der kommenden
Sommersaison ab April 2015 ist die Tourist-Information mit den
zu besichtigenden Ausstellungen und dem Ticketverkauf wieder
täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Neue Ausstellungen auf der Burg
Vom 09. November bis zum 31. Dezember sind auf der Galerieplattform im großen Saal der Burg Storkow (Mark) zwei neue
Ausstellungen geplant. Zum einen werden Fotografien von
Tamara Bauer zum Thema Mauerfall vor 25 Jahren gezeigt. Die
Ausstellung „Über den Rand – Mauerfall in Berlin November
1989“ wird am 09. November um 15 Uhr eröffnet. Eine zweite
Ausstellung widmet sich einem weiteren historischen Thema;
der Geschichte des Internierungslagers in Ketschendorf nach
dem Zweiten Weltkrieg. Diese Ausstellungen sind täglich von
11 bis 16 Uhr geöffnet.
19
Informationen von der Burg
Bundesweiter Bibliotheksvergleich 2014:
Dreimal Gold für die Stadtbibliothek
Storkow (Mark)!
Der Deutsche Bibliotheksverband stellt die Ergebnisse des
bundesweiten Leistungsvergleichs BIX vor. Die Stadtbibliothek
Storkow (Mark) verzeichnet TOP-Ergebnisse in drei von vier
Dimensionen. Nur, wer die eigenen Stärken und Schwächen
kennt, kann noch besser werden. Für die Stadtbibliothek Storkow
(Mark) ist das Ansporn, ihre Arbeit mit anderen Bibliotheken zu
vergleichen. Bereits seit 1999 hat sie sich am bundesweiten Bibliotheksvergleich BIX beteiligt – mit sehr gutem Erfolg. Wurden
im vergangenen Jahr für die Ergebnisse noch 3 Sterne von 4
möglichen vergeben, gab es in diesem Jahr sogar einen halben
Stern mehr. Für den Vergleich wurden die Daten aller Bibliotheken Deutschlands herangezogen. So weiß das Bibliotheksteam
genau, wo sie im Verhältnis zu allen anderen Bibliotheken steht.
Der BIX wurde 1999 von der Bertelsmann Stiftung und dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. entwickelt. Seit dem Jahr 2005
führt der Deutsche Bibliotheksverband ihn zusammen mit dem
Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen
(hbz) im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken
(knb) durch. Die Teilnehmer liefern dafür Statistikdaten zu ihren
Angeboten, zur Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotential.
Die Stadtbibliothek in Storkow (Mark) liegt in den Dimensionen
„Angebot“, „Nutzung“ und „Entwicklung“ in der „Gold“-Gruppe.
Bemerkenswert ist an den Ergebnissen der Stadtbibliothek, dass
die Leser der Einrichtung ein sehr aktuelles Angebot vorfinden,
so liegt die Erneuerungsquote bei jährlich 11,3 %. Im Bundesdurchschnitt werden nur 8 % des Bestandes jährlich erneuert.
Der im bundesweiten Vergleich recht geringe Bestand (ca. 14.000
Medien) wurde im Verhältnis überdurchschnittlich oft ausgeliehen, so ist jedes Medium in Storkow (Mark) durchschnittlich 3,8
Mal ausgeliehen worden, das ist 1,5-mal mehr als der Bundesdurchschnitt.
Verbesserungswürdig sind weiterhin die „virtuellen Besuche“ je
Einwohner, dieser Umstand ist der mangelnden Versorgung mit
Internet im Raum Storkow (Mark) geschuldet.
Die Stadtbibliothek legt vor allem Wert auf die Leseförderung,
so konnte im vergangenen Jahr erfolgreich das Projekt „Lesestart“ eingeführt werden, bei welchem schon 3-jährige Kinder
mit ansprechenden Veranstaltungen an die Welt des Lesens
herangeführt werden.
Jeder Einwohner entleiht sich rechnerisch rund 7 Medien im
Jahr, knapp 20.000 Menschen besuchen die Einrichtung jährlich,
die Bürger sehen die Bibliothek als unentbehrliches Angebot
der Stadt, das geht aus zahlreichen Gespräche mit den Lesern
hervor – nun belegen dies erneut die Ergebnisse des BIX. Alle
Teilnehmer und Ergebnisse des BIX 2014 finden Sie unter www.
bix-bibliotheksindex.de
Petra Kather
Leiterin der Stadtbibliothek Storkow (Mark)
Immer genug
zum Lesen da
- Rückgaben
eines durchschnittlichen
Ausleihtages,
Foto: Stadtbibliothek
NichtSehen
Sehentrennt
trennt Menschen
Menschen von
Nicht
von Dingen.
Dingen.
NichtHören
Hörentrennt
trennt Menschen
Menschen von
Nicht
von Menschen.
Menschen.
Wir kümmern uns um beides!
Wir kümmern uns um beides!
Kompetenz aus Meisterhand
Kompetenz aus Meisterhand
Mo.-Fr.: 9 -13 u. 14-18 Uhr, Sa.: 9-12 Uhr
Mo.-Fr.: 9 -13 u. 14-18 Uhr, Sa.: 9-12 Uhr
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
an dieser Stelle möchten wir Sie auf interessante Neuerwerbungen der Stadtbibliothek Storkow aufmerksam machen. Daneben
gibt es jederzeit zahlreiche neue Romane, Sachbücher, Kinderbücher, Hörbücher, Zeitschriften, Filme, Konsolenspiele sowie auch
e-books und andere e-Medien. Besuchen Sie uns auf der Burg
Storkow: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 10 – 18 Uhr
und Samstag von 9 – 12 Uhr. Den gesamten Bestand mit allen
Neuerwerbungen finden Sie tagesaktuell auf der Homepage der
Stadt Storkow www.storkow.de à Bibliothek à Onlinekatalog.
E-books können Sie über www.onleihe.de/los24 ausleihen.
Für Urlauber bieten wir wieder den Familienpass für 5,00 Euro
an, dieser hat eine Gültigkeit von vier Wochen. Innerhalb dieser
Zeit können für alle Familienmitglieder unbegrenzt alle Medien
ausgeliehen werden.
Regina Scheer - Machandel: Ins mecklenburgische Dorf Machandel kam Clara 1985 mit ihrem
Bruder, der hier die Kindheit verlebte. Während
er kurz vor der Ausreise aus der DDR steht, findet
sie eine Kate für sich und ihre Familie. Der Ort hat
mehr mit ihr zu tun, als sie ahnt. In ihrem Romandebüt bündelt Scheer raffiniert Gegenwart und
Geschichte der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts,
ergänzt die Spurensuche der Hauptgestalt durch
4 Erzählstimmen: Natalja, die als junge Ostarbeiterin auf das Gut
kam; Claras Vater, Kommunist, DDR-Funktionär, der nach dem
Todesmarsch in Machandel gepflegt wurde und Gegenwärtiges
am damaligen Leiden misst; Herbert, DDR-Oppositioneller, der
Zersetzungsmaßnahmen der Stasi erleiden musste, und Emma,
die ausgebombt kam und 8 Waisen großzog. Die miteinander
verwobenen Biografien geben der Handlung den Anschein des
Authentischen. Der packende, fakten- und detailreiche Familienund Gesellschaftsroman (teilweise vergleichbar mit E. Ruge: „In
Zeiten des abnehmenden Lichts“) ist sehr zu empfehlen.
Verfasser Rezension Eleonore Gottelt
Robert Seethaler - Ein ganzes Leben: Andreas
Egger kommt 1904 als Waise in das abgelegene
Tal in den Bergen, wo er ein Leben voller Entbehrungen und harter Arbeit führen muss. Doch
auch das Glück streift seinen Weg. Am Ende kann
er versöhnt auf das ihm Widerfahrene blicken.
In einem wunderbar leichten, fast anrührenden
Ton erzählt Seethaler von einem «ganzen Leben»
mit all seinen Entbehrungen, Schmerzen, Verlusten, aber auch Glücksmomenten, an dessen Ende die Erkenntnis
steht, wie eng Tod und Leben miteinander verbunden sind.
20
Informationen von der Burg
Sprachlich schlicht und doch voll literarischer Kraft vermag diese
Erzählung zu überzeugen.
Peter Scholl-Latour - Fluch der bösen Tat: Ein letzter
„Scholl-Latour“. Eine letzte Abrechnung mit der
„Torheit der Regierenden“. Noch einmal nimmt sich
der erst im August 2014 verstorbene Journalist die
gegenwärtigen Krisenregionen vor, die Ukraine,
aber insbesondere die politischen Katastrophen in
der arabischen Welt. Er bemerkt selbst an einer Stelle, dass sein Stil, eine charakteristische Mischung von Reportage,
historischer Reflexion und persönlichen Anekdoten, wohl vielen
zu unsystematisch sei. Andererseits hat er sich nie auf Berichte
aus 2. Hand verlassen. Der Vollblutjournalist reiste noch im letzten Jahr auf einer Schmuggelroute ins syrische Bürgerkriegsgebiet, um sich von einem Kommandeur der „Freien syrischen
Armee“ die Lage erklären zu lassen. Mit der westlichen Politik,
vor allem mit der Führungsmacht USA, geht er hart ins Gericht.
Es leuchte ihm nicht ein, wie eine Regierung, die über alle nachrichtendienstlichen Möglichkeiten verfüge, zu derartigen Fehleinschätzungen gelangen könne. Jede Menge Diskussionsstoff,
gut lesbar, brandaktuell und unbedingt empfohlen! Verfasser
Rezension Jochen Dudeck
Charlotte Link - Sechs Jahre – Der Abschied von
meiner Schwester: Berührender Erfahrungsbericht
der Bestsellerautorin, deren Schwester zunächst an
Lymphdrüsenkrebs erkrankte und geheilt schien.
Doch die Spätfolgen der Radiotherapie führten zu
einer Strahlenfibrose, der sie 2012 nach 6-jährigem
tapferem Kampf und liebevoller Unterstützung
durch die Familie erlag.
Karl-Ludwig von Klitzing - Atemlos: Dr. Karl-Ludwig
von Klitzing, Internist und Pneumologe aus Frankfurt (Oder), blickt auf die vergangenen Jahrzehnte
zurück und berichtet aus seinem Berufsalltag vor
und nach 1989. Es geht um Geburt und Tod, um
Hoffnungen und Enttäuschungen, um Kurioses
und Absurdes. Auch die Erfahrungen mit den
unterschiedlichen Gesundheitssystemen der DDR
und der Bundesrepublik kommen zur Sprache. so reflektiert er
auf subtile Weise das Verhältnis von Patient und Arzt und von
Krankheit und Gesellschaft - und spart auch nicht den eigenen,
unfreiwilligen Perspektivwechsel vom Arzt zum Patienten aus.
Ken Follett - Kinder des Jahrhunderts: Berlin, 1961.
Rebecca Hoffmann erfährt durch Zufall, dass ihr
Mann bei der Stasi arbeitet, und damit bricht ihre
ganze Welt zusammen. Ihr Schicksal - und das eines
ganzen Volkes - scheint besiegelt, als die Regierung
eine Mauer erbauen lässt, die jede Flucht unmöglich machen soll. - Boston, 1961. George Jake und
Verena Marquand, 2 junge Schwarze, erfahren am eigenen Leib,
was Rassendiskriminierung bedeutet - und wie falsch angebliche
Freunde sein können. Wem kann man in einer von Misstrauen
und Vorurteilen beherrschten Gesellschaft trauen, wem nicht?
Und kann der Baptistenpastor Martin Luther King tatsächlich
Hoffnung bringen? Abschluss der Jahrhundertsaga!
Constanze Wilken - Duft der Wildrose: Schauplatz
ist ein romantisches walisisches Küstenstädtchen
am Rande eines Naturparks, wo Ranger gegen rücksichtslose Vogeleiersammler kämpfen. Hier ist die
Heimat der 30-jährigen Caitlin, die wegen einer
Herzoperation der geliebten Tante zurückkehrt und
ein bedrückendes Familiengeheimnis erfährt.
Florian Illies - 1913: Tagebuchartig verbindet Illies
geschichtliche Ereignisse mit intimen Einblicken
in Leben und Werk berühmter Geistesgrößen
(u.a. Freud, Rilke, Kafka). Herausgekommen ist
eine spannende und lesenswerte Reise durch das
Jahr 1913 und ein faszinierendes Bild Europas am
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Guido Maria Kretschmer - Anziehungskraft – Stil
kennt keine Größe: Styling- und Shopping-Ratgeber. Der Modedesigner bietet typgerechte
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Frauentypen, u.a. das sympathische Brett, die Perfekte, die kleine Elfe, die große Walküre, oder das
Buddhagirl, mit ihren Vorzügen und Nachteilen.
Nesser, Håkan - Die Lebenden und die Toten von
Winsorf: Exmoor, eines Abends im November.
Über dem kleinen Dorf Winsford in der südenglischen Moorlandschaft liegt dichter Nebel. Die
mysteriöse Frau, die sich unter dem Namen Maria
Anderson mit ihrem Hund im abseits gelegenen
Haus auf der Heide niederlässt, bietet Stoff für
Spekulationen. Was hat sie hier draußen in der
Einöde zu suchen? Was hält ihr Mann von ihrem
Aufenthalt an diesem Ende der Welt? Wo ist er überhaupt?
Tatsächlich auf Reisen? Irgendetwas Sonderbares umgibt die
Fremde.
Thomas Hettche - Pfaueninsel: Am 21. Mai 1880
wurde das berühmte Palmenhaus auf der Pfaueninsel bei Potsdam durch einen Großbrand vernichtet.
Dabei kam das hochbetagte Schlossfräulein Marie
Strakon ums Leben. Aus der Perspektive dieser
(historisch verbürgten) kleinwüchsigen und damit
zeitlebens mit einem Makel behafteten Frau erzählt
Hettche seinen Roman. Über die Gestaltung der
Pfaueninsel durch verschiedene Preußenkönige
des 19. Jahrhunderts, über Garten- und Landschaftskunst und
die Schaffung eines „künstlichen Paradieses“. Und es ist die traurige Geschichte eines wachen, intelligenten und empfindsamen
Geistes in einem Zwergenkörper, der Marie dazu verdammt, dem
Leben als geduldete Kuriosität nur zuzusehen. Kunstvoll und
ganz selbstverständlich mischt der vielseitige Autor reale und
fiktive Figuren zu einer wunderbar berührenden und anrührend
erzählten Geschichte um Liebe und Schönheit, von der Sehnsucht
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Spätsommer und Frühherbst im Jahre 2014
Am 23. September endete der Sommer, und es begann der Herbst.
An diesem Tag war die Nacht so lang wie der helle Tagesschein. Man
spricht dann von der Tagundnachtgleiche. Es beginnt sozusagen
die dunkle Jahreszeit.
Im Jahre 2013 hatten wir im September lediglich 6 Tage, an denen
mit Sonnenschein die Temperatur über 20 Grad stieg, davon 3 Tage
über gerade einmal 25 Grad. Der September verwöhnte uns im
vorigen Jahr gerade nicht. In diesem Jahr hatten wir im September
15 Tage, an denen die Sonne und mit Wärmegraden über 20 Grad,
davon sogar 9 Tage Temperaturen mit 24 bis 27 Grad. Im vorigen
Jahr kamen die Nachtfröste recht zeitig, vom 29. September bis zum
5. Oktober. Dabei fror unsere Vogeltränke zu, und frostempfindliche
Pflanzen bekamen schwarze Blätter. Mit Nachfrösten müssen wir bei
uns bereits ab der zweiten Septemberhälfte rechnen.
1959 kam der erste Nachfrost schon Ende August, wobei das Gebiet
vor und hinter der Bahn besonders getroffen wird. Ähnlich wie in
diesem Jahr, war der Spätsommer und Frühherbst im Jahr 2011.
Auch in diesem Jahr konnten wir uns lange am Flug der Bienen und
Schmetterlinge erfreuen.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz sowie der Naturschutzbund
Deutschland legten es ihren Mitgliedern an das Herz, besonders
den Flug der Schmetterlinge zu beobachten und eventuell Notizen
zu machen.
Ich mache das schon seit vielen Jahren. Was mir in diesem Jahr 2014
besonders aufgefallen ist, war der nur sehr spärliche Zuflug der
Distelfalter. Auch Gammaeulen gab es dieses Jahr wenig. Die Eulen
sind ebenfalls eine Gattung der Schmetterlinge, mit wahrscheinlich
über 400 Arten. Dazu gehört zum Beispiel das Hausmütterchen, ein
Schmetterling mit hübschen gelben Hinterflügeln, die man beim
Saubermachen in Garage und Schuppen aufscheuchen kann. Das
Hausmütterchen fliegt nur des Nachts. Der Distelfalter und auch
die Gammaeule sind Wanderfalter, die zu uns bis über die Alpen
geflogen kommen. Wahrscheinlich war das Wetter in Nordafrika
und Südfrankreich nicht gerade für die Falterentwicklung geeignet.
Wanderfalter gibt es also nicht nur in Nordamerika.
In den letzten Jahren konnte ich beobachten, dass es besonders
reichlich Tagpfauenaugen, Admirale, Landkärtchen, Kleinen Fuchs
und das Weiße C, ein Falter mit markanten gezackten Flügeln, gab.
Auffällig ist das fehlen der besonderen Wiesenschmetterlinge. Wir
haben ja hier bei uns in Berkenbrück, jedoch auch an vielen Teilen
des Spreetales eine der schönsten Landschaftselemente, nämlich die
Feuchtwiese, verloren. Unsere Wiesen werden nicht mehr gemäht
und haben dem Erlen- und Weidenwald Platz gemacht. Das ist eine
sehr traurige Tatsache und auch im Löcknitztal, im Schlaubetal und
bis zum Spreewald zu beobachten. Der Naturschutz hat die Landschaftspflege vergessen, wie ich es schön öfters schrieb.
Wildnis hat uns die Sonne genommen, die Artenarmut gefördert
und die schöne märkische Landschaft sehr verändert. Die restliche
Offenlandschaft, ich schließe hier die landwirtschaftlichen Nutzflächen aus, geht uns verloren. Auch Kahlschläge in der Forstwirtschaft
waren artenreiche Lebensräume. In der Wildnis können sich die
Neubürger des Tierlebens, wie es in der Märkischen Oderzeitung
vom 27. und 28. September gut beschrieben wurde, ausbreiten.
Dazu kommen noch Wolf, besonderer Schutz für manche Vogelarten, besonders Krähenvögel, so dass wir uns über das Fehlen der
Bodenbrüter nicht wundern müssen. In der Wildnis fehlen nicht nur
die schönen Kuckucks-Lichtnelken, wie ich das bereits beschrieben
hatte, sondern auch die Wiesenschmetterlinge.
Um Falter, Eulen und Spanner, Hummeln und Bienen im Flug zu
beobachten, sollte man sich schon den Garten mit entsprechenden
Pflanzen gestalten.
Viele Bürger machen das schon. Schmetterlinge lieben besonders
die einfachblühenden Formen der Pflanzen. An gefüllt blühenden
Blumen sind Falter weniger zu sehen als an den Blüten, wo die Staubgefäße gut abgeerntet werden können. Die Blüten der Rudbeckien,
des Topinambur, der Studentenblumen, der buntblühenden Rauhblattastern, der Glattblattastern und des Heliopsis. Der übrigens
auch aus Nordamerika stammt, sind ein gefundenes Fressen für
die vielen Falterarten.
Wenig in diesem Jahr 2014, sah ich den Kaisermantel, oder Silberstrich, wie er auch genannt wird. Auch dieser Falter liebt die Offenlandschaft, im feuchten Erlenwald wird man ihn vergeblich suchen.
Öfter sah man den Großen Perlmutterfalter. Bis in den Herbst hinein
kamen stets Zitronenfalter, bei denen die männlichen Falter die
bekannte gelbe Farbe haben. So wie der Tagpfauenfalter, überwintert der Zitronenfalter bei uns und ist dann im zeitigen März
manchmal schon zu sehen.
Der Admiral ist nicht nur an Blüten zu finden, er liebt ebenso faules
Obst. Ob die Generation der Admirale es jetzt noch schafft über die
Alpen zu fliegen? Dieser Falter gehört zu den Wanderfaltern und
überwintert nicht bei uns.
Nach abgeerntetem Gemüse und Kartoffeln wird bei mir noch Senfsaat ausgebracht. Das ist noch eine gute Gründüngung, stellt dann
jedoch mit seinen gelben Blüten einen Magneten für viele Falter
dar. Natürlich auch für den Kohlweißling, den wir an Kohlgewächsen
nicht gern sehen.
Fast in jedem Jahr können wir bei uns den Weidenbohrer beobachten, jedoch nicht den Falter, den ich noch nie zu Gesicht bekam. Die
Raupen dieses Falters leben in den Bäumen, bei mir sogar in einem
Apfelbaum. Ich schaffte es nicht, die fleischfarbene und dicke nackte
Raupe aus dem Holz zu ziehen. Mit einer Raupe geht der Baum nicht
gleich ein. Die Raupen sieht man im Herbst, wie sie sich eine Stelle
zum Verpuppen suchen. Wie ein kleiner Finger, so dick sind die
Raupen. Durch viele Weiden ist dieser Schmetterling bei uns häufig.
Eine interessante Beobachtung machte ich dieses Jahr. Mehrere
Hornissen umkreisten meine blühenden Glattblattastern, auf denen
sich stets mehrere Falter tummelten. Dass Hornissen den Bienen
gefährlich werden, erlebte ich an meinen Bienen. Vor den Fluglöchern versuchten sie stets mit Erfolg, Bienen zu fangen. Dieses Jahr
waren die Hornissen auf den Fang von Faltern aus. Die Hornissen
machten mir dieses Jahr etwa 50 Prozent der Ernte der Biesterfelder
Renette, eines besonders süßen Apfels, zu Schaden. Erst dachte ich,
dass Mäuse, was auch mal vorkommen kann, die Äpfel angefressen
hätten. Richtige große Löcher, so dass dann die Früchte in kurzer
Zeit verfaulten. Die Hornissen waren die Übeltäter. Diese Wespenart
ist also nicht nur nützlich.
Der Altweibersommer ist nun vorüber. Es dauert nicht mehr lange
und früh wird es weiß sein. Nun können wir nur noch den Flug des
Großen und Kleinen Frostspanners in der Abenddämmerung beobachten. Hier jedoch nur die fliegenden Männchen. Die Weibchen
haben lediglich rudimentäre Flügel.
Sie kriechen am Stamm der Bäume hinauf und werden dort von den
Männchen begattet. Dafür legen wir ja die bekannten Leimringe an.
Ich wünsche allen unseren Mitgliedern und Freunden eine geruhsame Herbstzeit.
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