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Jahrgang 12 ISSN 1611-227X 25. Oktober 2014 Nr - Schibri-Verlag

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Jahrgang 12
ISSN 1611-227X
25. Oktober 2014
Herbstzauber
Nr. 10
PASEWALKER NACHRICHTEN
- 2 -
– Gewerbliche Anzeige –
Nr. 10/2014
Nr. 10/2014
- 3 -
Impressum
Pasewalker Nachrichten und
Amtliches Mitteilungsblatt für das Amt Uecker-Randow-Tal
ISSN 1611-227X
Amtliches Mitteilungsblatt mit öffentlichen
Bekanntmachungen der Stadt Pasewalk und des Amtes Uecker-Randow-Tal
Das amtliche Mitteilungsblatt erscheint einmal monatlich und wird kostenlos an
die erreichbaren Haushalte verteilt.
Verbreitete Auflage: 10.000 Exemplare
Herausgeber: 1. Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, 17309 Pasewalk, Internet: www.pasewalk.de
2. Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk
Herstellung: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg,
Tel.: 039753/22757, Fax: 039753/22583, www.schibri.de,
E-Mail: info@schibri.de
Verantwortlich für den amtlichen Teil der Stadt Pasewalk:
Die Bürgermeisterin
Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Stadt Pasewalk:
Elke Ernst, Rothenburger Weg, 17309 Pasewalk, E-Mail: elkeunterwegs@t-online.de
Verantwortlich für den amtlichen Teil des Amtes:
Der Amtsvorsteher, Tel.: 03973/2067-0, kontakt@uer-tal.de
Verantwortlich für den amtlichen Teil der Gemeinden:
Die Bürgermeister
Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Gemeinden:
Günter Schrom (GS), Tel.: 03973/216471, E-Mail: guenter.schrom@t-online.de
Anzeigen:
Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, info@schibri.de
Anzeigenannahme: Frau Nowak, Tel.: 039753/22757 oder 0172/3060122
E-Mail: nowak@schibri.de
Einige Bilder und/oder Fotos in dieser Ausgabe sind das urheberrechtlich
geschützte Eigentum von 123RF Limited, Fotolia oder autorisierten Lieferanten,
die gemäß der Lizenzbedingungen genutzt werden. Diese Bilder und/oder
Fotos dürfen nicht ohne Erlaubnis von 123RF Limited oder Fotolia kopiert oder
heruntergeladen werden.
Für den Anzeigeninhalt sind alleinig die Inserenten verantwortlich.
Druck/Endverarbeitung:
Hoffmann-Druck
Es gelten die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ des Verlages sowie dessen
Anzeigenpreise. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des
Verfassers wieder und müssen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Gegen Erstattung der Kosten, können die Pasewalker
Nachrichten auch einzeln bzw. im Abonnement zugestellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit eines Downloads auf der Internetpräsenz der Stadt Pasewalk (www.pasewalk.de).
Die nächste Ausgabe des Amtsblattes
Pasewalk und
Amt Uecker-Randow-Tal
erscheint am Samstag,
dem 22.11.2014.
Redaktionsschluss: 30.10.2014
Anzeigenschluss (für fertige Vorlagen)
ist am Dienstag, dem 11.11.2014, 9.00 Uhr
ansonsten am Freitag, dem 07.11.2014.
PASEWALKER NACHRICHTEN
Inhaltsverzeichnis
SeiteInhalt
Stadt Pasewalk
4
Wir Gratulieren
5Jubilare
7
Öffentliche Bekanntmachungen
7Rathaus
9Stadtvertretung/Ausschüsse/Aufsichtsräte
9Baugeschehen
11 Brücke zum Nachbarn
12 Kultur und Museum
16Veranstaltungskalender
20Lesen
21Ordnung/Sicherheit/Feuerwehr
21Wirtschaft
23 8. Berufsausbildungsmesse
29Infos
31 Kultur- und Sporttermine
34 Alt und Jung
37 Wussten Sie schon?
39Vereine
Teil Amt Uecker-Randow-Tal
42 Wir Gratulieren
43 Öffentliche Bekanntmachungen
44Informationen
45 Aus dem Vereinsleben
PASEWALKER NACHRICHTEN
- 4 -
Nr. 10/2014
wir gratulieren
… den Jubilaren zum Geburtstag im Monat November 2014
Zum 95. Geburtstag
Frau Anni Winkelmann
Zum 94. Geburtstag
Herrn Herbert Heinrich
Zum 93. Geburtstag
Frau Luise Rix
Zum 92. Geburtstag
Frau Margarete Labes
Frau Erna Arndt
Frau Hildegard Kempe
Herrn Heinrich Grande
Frau Charlotte Parlow
Zum 91. Geburtstag
Frau Elsbeth Schulz
Frau Elfriede Lemke
Frau Irmgard Dannemann
Zum 90. Geburtstag
Frau Anita Erdmann
Frau Ursula Huth
Zum 88. Geburtstag
Frau Lieselotte Kriesel
Frau Christel Splittgerber
Herrn Heinz Hoffmann
Frau Lilli Becker
Frau Lucie Schulz
Zum 87. Geburtstag
Frau Waltraud Hermann
Herrn Ulrich Tourbier
Frau Anni Heiden
Zum 86. Geburtstag
Frau Lieselotte Neidel
Frau Waltraud Fechtner
Frau Irma Eckardt
Herrn Erwin Dittmann
Frau Ursula Stutzke
Frau Irmgard Theel
Zum 85. Geburtstag
Herrn Günter Mutz
Frau Christel Seefeldt
Frau Gerty Lemcke
Frau Irmgard Krüger
Frau Else Patzwahl
Zum 84. Geburtstag
Frau Eveline Jäckel
Frau Helga Steinmüller
Frau Hannelore Juny
Frau Erika Arndt
Herrn Heinz Wunger
Herrn Joachim Pagel
Zum 83. Geburtstag
Frau Vera Müller
Herrn Karl Labrenz
Herrn Otto Petzke
Herrn Artur Schumacher
Frau Ilse Haß
Zum 82. Geburtstag
Frau Irene Necker
Frau Hannchen Wolff
Herrn Werner Nentwich
Zum 81. Geburtstag
Frau Zofia Czarnecka
Frau Irma Kutter
Frau Gisela Buchert
Frau Ingelore Pagel
Frau Edelgard Broda
Herrn Heinz Schünemann
Frau Gertrud Blödow
Herrn Herbert Jahnke
Frau Christa Kubiack
Zum 80. Geburtstag
Herrn Wolfgang Damerius
Frau Ilse Glander
Frau Christel Denkmann
Frau Ursula Gehse
Herrn Werner Wappler
Herrn Horst Seib
Herrn Martin Beske
Herrn Rudolf Jahnke
Frau Marieluise Krebs
Frau Evi Busack
Herrn Erich Artuschewski
Zum 79. Geburtstag
Frau Dorothea Süßenbach
Herrn Johann Dürr
Frau Inge Rodewald
Herrn Benjamin Stam
Herrn Wilfried Massow
Frau Waltraut Behm
Zum 78. Geburtstag
Herrn Horst Heyer
Herrn Klaus Sprung
Herrn Heinz Ruh
Frau Gerda Bruhn
Frau Margot Maaß
Frau Ingrid Neumann
Frau Christa Wolff
Frau Christine Ziener
Herrn Siegfried Brandt
Herrn Kurt Bukow
Herrn Gerhard Neumann
Frau Edeltraut Röwe
Herrn Herbert Brunk
Frau Edelgard Gurske
Zum 77. Geburtstag
Frau Helga Rudat
Herrn Karl-Heinz Steinborn
Frau Lore Buse
Frau Gerda Hauptvogel
Frau Ilse Müller
Frau Ilstraut Brandt
Herrn Dietrich Necker
Herrn Bernd Gruner
Frau Christel Schoenbeck
Zum 76. Geburtstag
Frau Karin Templin
Frau Anneliese Wolff
Herrn Hans Kesten
Herrn Georg Schabang
Herrn Erwin Hinz
Frau Renate Zuchowski
Frau Elisabeth Janusz
Herrn Walter Arndt
Herrn Uwe Houdelet
Zum 75. Geburtstag
Frau Christel Stern
Herrn Peter Papke
Frau Rosemarie Wendt
Frau Christa Wandtke
Herrn Alfred Hahn
Herrn Hans-Joachim Meinke
Frau Herta Krause
Frau Rosemarie Grimnitz
Frau Gisela Tauber
Frau Erika Janke
Herrn Manfred Schick
Frau Ursula Bodenbach
Herrn Heinz Bollmann
Frau Lilli Draber
Herrn Dieter Grünberg
Frau Gisela Karow
Zum 74. Geburtstag
Frau Eva Rafinski
Frau Sigrid Kieper
Frau Hannelore Maronde
Frau Doris Vandre
Frau Traudchen Klawitter
Frau Marianne Bigalke
Herrn Eberhard Schuster
Herrn Gerhard Lossow
Frau Jutta Machhein
Herrn Manfred Birkholz
Herrn Jürgen Maske
Frau Brigitte Volz
Frau Christel Kupke
Frau Regina Krüger
Zum 73. Geburtstag
Herrn Hans-Joachim Kellner
Frau Edeltraud Schmidt
Herrn Horst Nauschütz
Herrn Friedhelm Wilke
Herrn Dieter Höppner
Herrn Hans-Joachim Meier
Herrn Manfred Schulz
Herrn Hans-Jürgen Schultze
Herrn Jürgen Kunz
Frau Ingrid Klick
Herrn Jörg-Rüdiger Rothenhagen
Zum 72. Geburtstag
Herrn Rudolf Mundt
Frau Rosemarie Joachim
Herrn Udo Krause
Frau Regina Zimmermann
Herrn Manfred Weidling
Frau Erika Dickel
Frau Edith Tech
Herrn Udo Grimmeisen
Herrn Karlheinz Schulz
Zum 71. Geburtstag
Herrn Gerhard Sellke
Frau Anita Roggow
Frau Hannelore Schröder
Frau Gerda Striecker
Frau Gerda Krüger
Frau Beate Rachow
Herrn Karl Haese
Herrn Dieter Rieck
Frau Ruth Wichmann
Herrn Christian Reissert
Herrn Jürgen Schröder
Zum 70. Geburtstag
Frau Rita Blank
Herrn Hans Eggers
Frau Helga Krüger
Frau Helga Hildebrandt
Frau Sieglinde Berlin
Aufgrund § 36 des Meldegesetzes M-V vom 12.10.92 (GVOBl. M-V S. 578) möchten wir darauf hinweisen, dass die Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt der Stadt Pasewalk, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, einlegen müssen.
Nr. 10/2014
- 5 -
PASEWALKER NACHRICHTEN
JUBILARE
Wie fühlt man sich als 101-jähriges Geburtstagskind?
(PN/EE). Lange überlegen muss Hedwig
Keller nicht. Sofort kommt die Antwort.
„Naja, es lässt alles nach ...“. Dabei strahlt
die 101-jährige Seniorin Lebensfreude und
Tatendrang aus, denn „fit“ ist sie immer
noch. Ihre Spaziergänge mit Renate Rollin, die ihr wie eine Tochter geworden ist
und die sie fast täglich besucht, die tägliche Zeitungsschau im Nordkurier und das
„Räuber“-Rommé mit ihren Mitbewohnerinnen im CURA-Seniorencentrum, halten die Seniorin geistig und körperlich fit.
Sie lässt es sich nicht nehmen, bei fast allen Veranstaltungen im Haus dabei zu sein.
Schließlich will sie auf dem Laufenden sein.
So kommt es nicht von ungefähr, dass sie
auch noch große Pläne hat. Als Pfarrer
Mazur zum Gratulieren kam, bat sie ihn,
ihr doch bei einem Urlaubsplatz bei den
Schwestern an der See behilflich zu sein.
Im Moment sei bis Weihnachten alles ausgebucht, aber im Frühjahr wären 14 Tage
schon schön. Früher gehörte das Reisen
zu den Lieblingsbeschäftigungen von Hedwig Keller. „Heute geht das nicht mehr so“,
schätzt die Seniorin ein. Natürlich hält auch
das CURA-Seniorencentrum für alle Geburtstagskinder eine Überraschung bereit.
So gibt es zum Geburtstag nicht nur das
Wunschessen des Geburtstagskindes, sondern es wird auch noch ein weiterer ganz
persönlicher Wunsch erfüllt. Zum 100. Geburtstag wünschte sich Hedwig Keller eine
Fahrt nach Berlin. Sie wollte noch einmal
das Haus und die Gegend von damals sehen,
als sie in Berlin zuerst die Haushaltsschule
bei den Schwestern im Kloster der Ursulinerinnen besuchte und von dort als Haushalthilfe zu einem Professor nach Grunewald
vermittelt wurde. „Hier war meine schönste Zeit“, erinnert sie sich. In diesem Jahr ist
die Ostsee ihr Traum. Renate Rollin soll sie
Viele Glückwünsche und einen riesigen Blumenstrauß überbrachte die Bürgermeisterin der Jubilarin zum 101. Geburtstag. Foto: Ernst
begleiten, die Vertraute, die sich seit vielen Jahren um die Seniorin kümmert, denn
sie hat keine Verwandten mehr. Sie und ihr
Mann gehörten zu den ersten Gratulanten
am Festtag der Jubilarin, genau so wie die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses und vor allem die Bürgermeisterin Sandra Nachtweih. Sie überbrachte nicht nur
ihre Glückwünsche, sondern auch die der
Stadt und die des Ministerpräsidenten unseres Landes. Hedwig Keller kann der Bürgermeisterin viele Einzelheiten aus ihrem Leben berichten. 1943 ging Hedwig Keller mit
einem jungen Mann zurück nach Viereck.
„Mein Vater hatte da eine kleine Klitsche“,
sagt sie. Ich arbeitete im Neuenkruger Forstamt, besuchte Kurse, lernte Schreibmaschine und konnte so bis zum Kriegsende hier
arbeiten. Der junge Mann aus Berlin wur-
de der Ehemann der Viereckerin. Über 30
Jahre blieben sie zusammen. Leider starb
er schon 1985. 1958 überschrieb der Vater der Viereckerin den Hof. 1960 kam die
LPG, Hedwig Keller arbeitete nun im Büro
der LPG. Aber das sollte dann doch noch
nicht alles sein. Sie übernahm die HO Verkaufsstelle in Viereck. Vor 21 Jahren zog sie
nach Pasewalk. Bis vor nicht einmal zwei
Jahren lebte Hedwig Keller noch in einer
eigenen Wohnung in der Prenzlauer Straße. Aber dann ging es mit dem Treppensteigen nicht mehr so. „Die Gelenke machen
mir zu schaffen“, meint sie. „Mir gefällt es
hier sehr gut, aber es ist doch eine Umstellung“. Und manchmal denkt sie dann, ob
eine Wohnung im betreuten Wohnen nicht
auch gut wäre. Aber dann sagt sie wieder,
ach hier ist es doch schön.
PASEWALKER NACHRICHTEN
- 6 -
Nr. 10/2014
Ein Ständchen zum 90. Geburtstag für Otto Riebe
(PN/EE). Otto Riebe drückt ganz fest die
Hand seiner Betreuerin Adelheid Siebert.
Sie hat für das Geburtstagskind eine ganz
besondere Überraschung zu seinem 90. Geburtstag organisiert. Da steht auf einmal
der Pommersche Chor der VS und bringt
dem Jubilar ein Ständchen. Volks- und Heimatlieder, genau das, was der Jubilar mag.
Doch ein weiterer Gast erfreut das Herz des
alten Mannes. Die stellvertretende Bürgermeisterin, Gudrun Baganz steht mit einem
großen Blumenstrauß und den allerherzlichsten Glückwünschen der Bürgermeisterin und des Ministerpräsidenten vor dem
Geburtstagskind. Die beiden kennen sich
aus der Zeit, als Otto Riebe noch als Gärtner tätig war.
Seit zwei Jahren wohnt Riebe im Seniorenhaus des DRK „Das Vierte Viertel“ in der
Ringstraße. „Es gefällt mir hier sehr gut.
Ich habe ein schönes Zimmer und ich werde sehr gut betreut“, betont der Senior, der
1924 in Kulsow, in Hinterpommern geboren wurde. Schon früh halfen er und seine
sechs Geschwister auf dem Feld. Vielleicht
entdeckte er schon hier seine Vorliebe zur
Natur, denn die Liebe zu Blumen und anderen Pflanzen blieb sein Leben lang. Er arbeitete 25 Jahre als Gärtner in der Gärtnerei
Eick und 10 Jahre in der Gärtnerei Brüske. „Es war ein sehr schönes Arbeiten in
Gudrun Baganz, die stellvertretende Bürgermeisterin, überbringt die allerherzlichsten Glückwünsche der Bürgermeisterin und des Ministerpräsidenten. Foto: Ernst
beiden Gärtnereien“, lobt der Senior. Aber
auch im Bauberuf versuchte sich Otto Riebe. Jedoch ohne Hindernisse verlief auch
das Leben des Geburtstagskindes nicht. Mit
Näherkommen des Krieges mussten auch
die Eltern mit allen Kindern auf die Flucht.
Es verschlug sie nach Starkshof. Der Ort
wurde sein zu Hause. Als es gesundheitlich nicht mehr ging, zog er in eine Wohngemeinschaft. 14 Jahre blieb er da. Als sich
die Gelegenheit bot, in das neue, schöne
Haus des DRK zu ziehen, sagte er natürlich
sofort zu. Hier möchte er bleiben und noch
den 100. Geburtstag feiern, kündigt er an.
Die Sonne scheint extra zum Geburtstag
(PN/EE). „Ich habe extra die Sonne bestellt“, sagt Else Holz, die in der Senioreneinrichtung der VS, in Pasewalk Am Markt,
ihren 90. Geburtstag feiert. Sie freut sich,
denn nicht nur die Tochter und der Schwiegersohn sind schon am frühen Vormittag
zum gratulieren gekommen, sondern auch
die stellvertretende Bürgermeisterin, Gudrun Baganz. Sie überbringt die Glückwünsche der Bürgermeisterin und die des Ministerpräsidenten unseres Landes. Nachher
fahren wir gleich nach Strasburg in den
Rosengarten. Dann kommen auch die vier
Kinder mit ihren Ehepartnern, die sechs
Enkel mit Partnern und vier Urenkelkinder zum „Drücken“ und Gratulieren, weiß
sie. Und da gibt es noch eine ganz besondere Überraschung, erzählt die Tochter. Else
Holz ist Fan vom Chor der Freiwilligen
Feuerwehr in Strasburg. Und eben dieser
bringt am Nachmittag ein riesiges Geburtstagsständchen. Doch erst einmal berichtet
die Jubilarin der stellvertretenden Bürgermeisterin aus ihrem Leben. Geboren und
aufgewachsen ist Else Holz in einem Ort
in Schlesien. Der Vater war Postbeamter,
Tochter Martina und Schwiegersohn Heiko Dojahn gehörten zu den ersten Gratulanten, die der
Mutter zum 90. Geburtstag gratulierten. Foto: Ernst
Nr. 10/2014
- 7 -
die Mutter Hausfrau. Zur Familie gehörten
noch zwei Brüder. „Unsere Kinder- und Jugendjahre waren schön“, erinnert sich das
Geburtstagskind. Aber dann kam der Krieg.
So, wie viele andere Familien, waren auch
die Eltern der Seniorin mit den Kindern auf
der Flucht. Es verschlug sie nach Strasburg.
Die kleine Uckermark-Stadt wurde zur Heimat von Else Holz. Hier heiratete sie und
vier Kinder machten das Glück der Familie komplett. Auch beruflich gab es nichts
zu klagen. Sie arbeitete als Anwaltssekretä-
rin, Sekretärin und später 10 Jahre als Bürgermeisterin in Jagow. 1982 zog sie wieder
nach Strasburg zurück. Aber ans Aufhören
dachte die engagierte Frau nicht, obwohl
ihre Hobbys wie Lesen, Kreuzworträtsel,
Handarbeiten, Spazierengehen und Reisen
ihr viel Freude bereiteten. Da sie perfekt
Stenografie konnte, wurden ihre Kenntnisse
auch noch im Bürgermeisteramt gebraucht,
wenn es darum ging, bestimmte Texte mit
zu stenografieren. Jedoch ihr kleines Glück
wurde schon früh durch den Tod des Man-
PASEWALKER NACHRICHTEN
nes, er war gerade mal 55 Jahre, getrübt.
Sie ließ sich nicht unterkriegen. Ihr Motto war: Immer positiv denken. Das hat sie
auch den Kindern weiter gegeben. „Wir
sind dankbar, dass unsere Mutter noch da
ist“, betont die Tochter Martina. Wir hatten eine schöne Kindheit und immer schöne Feiern. An Weihnachten erinnern sich
alle besonders gern“, ergänzt sie. Sie will
der Mutter etwas von der Liebe und Geborgenheit zurückgeben, die sie und die
Geschwister mit Kindern erfahren haben.
Öffentliche Bekanntmachungen
- Öffentliche Bekanntmachungen Anfang Wohnungsbaugesellschaft Pasewalk GmbH
Die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates der Wohnungsbaugesellschaft Pasewalk GmbH fand am 24.09.2014 statt. Nach
den Regelungen in § 10 des Gesellschaftsvertrages vom 8. Juli
2010 wählt der Aufsichtsrat in seiner ersten Sitzung den Vorsitzenden des Aufsichtsrates und den Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates.
• Herrn Michael Ammon zum Stellvertreter der Vorsitzenden
des Aufsichtsrates.
Die öffentliche Bekanntmachung erfolgt im Auftrag der Stadt
Pasewalk.
Der Aufsichtsrat wählte aus seiner Mitte
• Frau Sandra Nachtweih zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates,
Schünemann
Geschäftsführer
Pasewalk, den 25.09.2014
- Öffentliche Bekanntmachungen Ende -
Rathaus
Termine „Rathaus unterwegs“:
Donnerstag, 06.11.2014, 16.00–18.00 Uhr,
Pavillon am Busbahnhof
Freitag, 12.12.2014, 9.30–11.30 Uhr,
Pavillon am Busbahnhof
Bürgersprechstunde im Rathaus,
Zimmer 1/09:
Vorherige Terminabsprache erwünscht!
Dienstag, 25.11.2014, 16.00–17.30 Uhr
Abfolge Glockenspiel
November 2014
01.11.–07.11.
09.45 My Bonnie is over the Ocean
14.45Milord
17.45Romance
08.11.–15.11.
09.45 Alt wie ein Baum
14.45 Rondo ala Turca
17.45 Nicht von hier
16.11. und 23.11.
12.00 So nimm denn meine Hände
17.11.–22.11.
09.45 Tränen lügen nicht
14.45 Mackie Messer
17.45 Guten Abend, gut‘ Nacht
24.11.–30.11.
09.45 Die Gedanken sind frei
14.45Imagine
17.45 Der Mond ist aufgegangen
PASEWALKER NACHRICHTEN
- 8 -
Nr. 10/2014
„Rathaus unterwegs“ vor dem Rewe-Markt
(PN/EE). Eigentlich hätte unsere Bürgermeisterin, Sandra Nachtweih, ein paar mehr
interessierte Bürger zu ihrer Sprechstunde
in der Oststadt erwartet. Zu den Wenigen,
die den Weg dorthin fanden, gehört Johannes von Kymmel, Jugendmitarbeiter der
Pasewalker Kirchgemeinde. Er nutzte die
Gelegenheit, unserem Stadtoberhaupt die
Einladung zum ADONIA MUSICAL „Johannes der Täufer“ zu übergeben. Ansonsten freuten sich die, die gekommen waren
und lobten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, dass sie auch den Weg in die Oststadt fanden.
Johannes von Kümmel brachte die persönliche
Einladung für das Musical „Johannes der Täufer“ vorbei. Foto: Ernst
Kleine Akzente – große Wirkung
Viele Ladenbesitzer, Ärzte und auch Bürger
der Stadt Pasewalk tragen durch kleine Akzente, die sie durch Blumenschmuck setzten, zur Verschönerung unserer Stadt bei.
Hier zum Beispiel am Eingang des Sparkassenautomaten oder der Apotheke Am
Markt. Vielen Dank! Fotos: Stadt
Aufruf schönstes Schaufenster
(PN/PM). Die Stadt Pasewalk ruft auf
zum Wettbewerb „Schönstes Schaufenster zur Weihnachtszeit“.
Hierbei geht es um das Ausschmücken
der Schaufenster zur Weihnachtszeit. Der
Wettbewerb soll dazu beitragen, die Stadt
schöner zu gestalten, Besucher anzulocken und neugierig auf das Weihnachtsgeschäft zu machen.
Interessierte Läden und Geschäfte senden nach dem Schmücken ein digitales
Foto ihres Schaufensters an pressestelle
@pasewalk.de. Einsendeschluss ist der
04.12.2014.
Die Fotos werden in der Dezember-Ausgabe der Pasewalker Nachrichten veröffentlicht.
Alle Pasewalker sind dazu aufgerufen, sich
die Schaufenster mit ihren Auslagen und
Gestaltungen genau anzuschauen – das
lässt sich gleich mit der Suche nach einem
passenden Weihnachtsgeschenk verbinden. Sie können dann über ihr schönstes
Schaufenster mit abstimmen (dazu bitte den Coupon in der Dezember-Ausgabe der Pasewalker Nachrichten nutzen!).
Die Auswertung und Prämierung des besten Schaufensters findet dann im Januar 2015 statt.
Nr. 10/2014
- 9 -
PASEWALKER NACHRICHTEN
Stadtvertretung • Ausschüsse • Aufsichtsräte
Aufsichtsrat Stadtwerke Pasewalk GmbH
konstituierende Sitzung 11.09.2014
Aufsichtsrat Aufsichtsrates der
Wohnungsbaugesellschaft Pasewalk GmbH
konstituierende Sitzung 24.09.2014
Mitglieder:
Wilfried Sieber – CDU (Vorsitzender)
Sandra Nachtweih (Stellvertreterin)
Michael Ammon – SPD
Ralf Schwarz – CDU
Rüdiger Behrendt – CDU
Günter Buse – MfP
Gerhild Teßmann – WIP
Mitglieder:
Sandra Nachtweih (Vorsitzende)
Michael Ammon – SPD (Stellvertreter)
Reinhard Funk – CDU
Manfred Fischer
Gerhard Blüthgen – WIP
Die Sitzungen des Aufsichtsrates der Stadtwerke Pasewalk GmbH
finden nicht öffentlich statt.
Die Sitzungen des Aufsichtsrates der Wohnungsbaugesellschaft
Pasewalk GmbH finden nicht öffentlich statt.
Wirtschaftsausschuss
Leider hat sich in den Pasewalker Nachrichten (September-Ausgabe) der Fehlerteufel eingeschlichen.
Daher stellen wir an dieser Stelle nochmals den Wirtschaftsausschuss vor. Wir bitten um Verständnis! Vielen Dank.
Aufgaben:
Wirtschaftsförderung, Eigenbetriebe, städtische Unternehmen
und Beteiligungen an Unternehmen, Stadtmarketing, Tourismus
Mitglieder:
Michael Busch – CDU (Vorsitzender)
Jörg Pommerening – MfP (1. Stellvertreter des Vorsitzenden)
Peter Schoenbeck – SPD (2. Stellvertreter des Vorsitzenden)
Manfred Bredlow – CDU
Harald Janzen – DIE LINKE
Katrin Köppen – WIP
Sven Tornow – CDU
Die Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau und
Verkehr finden öffentlich statt.
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite der
Stadt Pasewalk:
www.pasewalk.de/Bürgerservice/Bürgerinformationssystem
Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr
Aufgaben:
Stadtentwicklung, Bau- und Planungsangelegenheiten, Umweltund Naturschutz, Ordnung und Sicherheit, Feuerwehr, Markt
und Verkehr
Mitglieder:
Dietmar Wohlgemuth – SPD (Vorsitzender)
Reik Schade – CDU (1. Stellvertreter des Vorsitzenden)
Jörn Schuster – MfP (2. Stellvertreter des Vorsitzenden)
Uwe Lipke – CDU
Winfried Gentz – CDU
Uwe Joachim – DIE LINKE
Andreas Hinz – WIP
Die Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau und
Verkehr finden öffentlich statt.
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite der
Stadt Pasewalk:
www.pasewalk.de/Bürgerservice/Bürgerinformationssystem
Baugeschehen
Sportplatz bald fertig
(PN/EE). Nun hat das Warten auf den neuen Sportplatz an der Ueckertal- und der
Europaschule Arnold Zweig bald ein Ende.
Am 25. September gab es den offiziellen ersten Spatenstich auf dem Gelände
hinter der Grundschule. Dazu hatten sich
Bürgermeisterin Sandra Nachtweih und
Schulleiter Ralf Schwarz tatkräftige Unterstützung geholt. Schüler und Schülerin-
nen aus der 2. und 3. Klasse nahmen den
Spaten in die Hand und übernahmen den
ersten Spatenstich. Emma aus der 3 a, Sarah und Smilla aus der 2 a freuen sich auf
den neuen Platz, der alte Sportplatz war
schon ziemlich alt und kaputt und brauchte
dringend eine Erneuerung, meinen die beiden Mädchen. Die Betoneinfassungen der
Rasenflächen bröckelten und wurden zur
Unfallgefahr. Das hatten die Verantwortlichen von Stadt und Schule schon lange erkannt. Nur leider klappt das mit den
Fördermitteln nicht immer sowie man es
sich vorstellt und allein kann die Stadt so
ein Projekt nicht schultern. Gebaut wurde
der Platz hinter der Grundschule um 1980.
Auf dem Gelände hinter der Europaschule entstand später, mit Hilfe des damali-
PASEWALKER NACHRICHTEN
gen Wohnungsbaukombinates ein Sportgelände. Das ist viele Jahre her. Der Zahn
der Zeit nagte an beiden Objekten. Hilferufe zur Sanierung der Sportareale gab es
seit Jahren. Seit dem vergangenen Jahr
warteten die Baupläne auf ihre Verwirklichung. „Wir haben hin und her gerechnet
und überlegt, wie wir die Baumaßnahme
durchführen können“, sagt Bürgermeisterin Sandra Nachtweih. Für beide Flächen
wird ein Finanzvolumen von 645.000 Euro
benötigt. Aber soviel Geld ist nicht da. Um
das Bauprojekt nicht völlig abzubrechen,
haben sich die Verantwortlichen des Bauausschusses entschlossen, das Sportplatzprojekt in zwei Abschnitten zu verwirklichen. Monika Hänsel, FBL Bau fügte
hinzu: „Manchmal sah es so aus, als ob das
Vorhaben nicht umgesetzt werden kann“.
Nun soll der zweite Abschnitt im nächsten
Jahr verwirklicht werden. Für den ersten
Bauabschnitt hinter der Grundschule sind
445.000 Euro veranschlagt. Rund 210.000
Euro davon sind Fördermittel. Wenn das
Wetter mitspielt, könnte der erste Bauabschnitt in diesem Jahr noch relativ weit
fertiggestellt werden. Zurzeit wird der Regenwasserkanal durch die Mitarbeiter der
Friedländer Baufirma FGW verlegt. Die
Arbeiten am Schmutzwasserkanal sind
bereits beendet. Sind die Gewerke fertig,
- 10 -
Nr. 10/2014
Am 25. September gab es den offiziellen ersten Spatenstich auf dem Gelände hinter der Grundschule. Michael Bahrmann, Sandra Nachtweih und Ralf Schwarz holten sich dazu tatkräftige Unterstützung bei den Schülern der Schule. Foto: Ernst
beginnen die Arbeiten an der Leichtathletikanlage. Es entsteht ein Rasenspielfeld,
Flächen für Volleyball und Basketball, eine
60 Meter Sprintbahn und eine 180 Meter
Rundlaufbahn mit einem Kunststoffbelag.
Für die Verlegung des Kunststoffbelages
sind aber Temperaturen von mindestens
fünf Grad nötig, berichtet Monika Hänsel.
Lassen die kalten Temperaturen noch etwas auf sich warten, kann es mit der Fertigstellung der Laufbahnen durchaus noch
in diesem Jahr klappen.
Zum Bautenstand der einzelnen Maßnahmen der EFRE-Förderung
Ringstraße
(PN/MH). Der Bauabschnitt von der
Klosterstraße bis zur Mühlenstraße ist am
23.09.2014 abgenommen worden und zur
Nutzung freigegeben. Sobald es die Witterung zulässt, werden auch die Baum- und
Beetbepflanzungen ausgeführt.
Wer sich den Abschnitt bereits angesehen
hat, kann erahnen, welche Aufwertung die
Ringstraße in ihren Abschnitten erfährt. Die
Ringstraße wird den Fußgängern und Radfahrern eine interessante Begegnung mit historischen Funden der Wehranlage bieten und
sie lädt auch zum Verweilen ein. In den Abschnitten zwischen dem Mühlentor und dem
Pulverturm werden derzeit die Pflasterarbeiten ausgeführt. Die archäologischen Arbeiten laufen baubegleitend und in enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde.
Mit Fertigstellung der Arbeiten im Abschnitt zwischen Mühlentor und Bahnhofstraße wird Anfang November und im
Abschnitt zwischen Raiffeisenbank und
Pulverturm für Ende November gerechnet.
Die ersten zwei Abschnitte des EFRE-Vorhabens zur Aufwertung der Ringstraße und
der Wehranlagen entlang der Straße konnten bereits freigegeben werden. Da in den
anderen Abschnitten noch bis November
und auch darüber hinaus gearbeitet werden
muss, würde die feierliche Abnahme und
Verkehrsfreigabe in den Dezember fallen.
Die Verwaltung und die Firmen haben
sich deshalb für ein Straßenfest im Frühling entschieden. Die Pasewalker Bürger
sind aufgerufen, Ideen und Anregungen
für die Gestaltung des Straßenfestes einzureichen. Ansprechpartner sind Frau
Kommnick unter 03973/251232 oder Frau
Weiß unter 03973/251161. Auch per EMail werden gerne Anregungen entgegen
genommen. Hierfür nutzen Sie bitte die
E-Mail-Adresse stadtinfo@pasewalk.de.
Der Stichweg am Kürassierpark ist fertiggestellt. Derzeit ist die Begehbarkeit durch
die Baustelle an der Ringmauer noch beeinträchtigt. Zu beachten ist, dass der Weg
aufgrund der örtlichen Gegebenheiten
nicht behindertengerecht hergestellt werden konnte. Ein Ausweichen ist über den
Kürassierpark möglich.
Sanierung Ringmauer
Die Mauer im Abschnitt Kürassierpark-Eingang in Richtung Friesenstraße ist feldseitig
wieder mit Ton verfüllt. Die Maurer- und
Verfugungsarbeiten werden fortgeführt. In
Richtung Friesenstraße sind ca. 1/3 des Abschnittes ausgeführt und in Richtung Stettiner Straße ist die Abdeckung über den
Durchgang zum Stichweg hergestellt.
Sanierung Türme
Das Mühlentor als auch der Pulverturm sind
eingerüstet für die Sanierungsarbeiten an
den Turmhauben und Zinnen der Türme.
Bevor mit den Arbeiten begonnen werden
konnte, musste eine Schadstoffentsorgung
(Taubenkot) erfolgen. Die Arbeiten werden
bis Ende November andauern.
Mit Unverständnis haben einige Bürger auf
die Sperrung des Mühlentors mit Beginn
der Gerüstbauarbeiten reagiert. Die Sperrung macht sich aber aufgrund der Arbeiten an der Fassade und der Turmabdeckung
erforderlich, da die alten Abdichtungsmaterialien abgetragen und neu hergestellt
werden müssen. Hierbei können kleine als
auch größere Bruchstücke herabfallen. Die
Sicherheit steht hier im Vordergrund.
Aufwendige Abplanungen und Tunnel sind
leider aufgrund des engen Finanzierungsrahmens der Gesamtmaßnahme nicht einsetzbar. Deshalb bittet der Fachbereich Bau
um Verständnis.
Nr. 10/2014
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PASEWALKER NACHRICHTEN
Brücke zum Nachbarn
Pasewalker lernen Police kennen
Ein Erinnerungsfoto vor der Sedina, einem Wahrzeichen der Stadt.
(PN/EE). „Ich wollte ganz einfach einmal
Police kennenlernen, damit ich mir ein Bild
von unserer Partnerstadt machen kann“, gesteht Bürgermeisterin Sandra Nachtweih.
Ihr Wunsch war für den Policer Bürgermeister Herzenssache. Aber wer das große
Herz von Bürgermeister Władysław Diakun
kennt, weiß, dass es keine kleinen Sachen
gibt, ergänzt sie. Und so schickte Amtskollege Diakun einen Bus für eine kleine Delegation aus Pasewalk. Stadtvertreter, Frauen
und Männer, denen die deutsch-polnische
Zusammenarbeit am Herzen liegt, machten
sich auf den Weg in die polnische Partnerstadt. Seit 15 Jahren besteht nun diese Partnerschaft. Vor wenigen Wochen begingen
beide Städte feierlich dieses Ereignis. Der
erste Weg führte ins Policer Rathaus. Dabei ging es ein Stück entlang des vor wenigen Monaten eingeweihten Radweges, der
durch ein gemeinsames EU Projekt beider
Städte entstand. Wer nun glaubte, das Rathaus unserer Nachbarn sei ein supermoderner Prunkbau, musste sich eines Besseren belehren lassen. Ein kleiner unsanierter
Plattenbau, der aber viele herzliche Menschen beherbergt.
35.000 Einwohner hat die Stadt, hinzu
kommen 10.000 aus den dazugehörigen,
Von diesem Balkon wurde zu sozialistischen Zeiten, zu bestimmten Anlässen, kräftig gewunken.
Die beiden Bürgermeister empfinden diese Momente nach.
umliegenden Dörfern. Erschien das Rathaus den Pasewalkern eher unscheinbar,
erwarteten die Besucher im Beratungsraum
viele Informationen zur und um die Stadt.
Vize Bürgermeister Jakub Pisanski präsen-
tierte die Stadt in Form eines Dia-Vortrages
„Eine Stadt im Aufbruch“. Im Krieg ähnlich zerstört wie Pasewalk, gibt es kaum
historische Bauten. Überlebt haben Marienkirche und das Gebäude, das die jetzi-
PASEWALKER NACHRICHTEN
ge Bibliothek beherbergt. Außerdem zehn
Bunker, die über die Stadt verteilt stehen.
Sprengen, nein das wird nichts. Die Mauern
zu dick und zu nahe an den Wohn- und Geschäftshäusern des Ortes. Das Hydrierwerk
wurde der Stadt im Zweiten Weltkrieg zum
Verhängnis. Und so prägen das Antlitz der
Stadt heute Plattenbauten. „Die zehn Millionen Euro aus der EU-Förderung flossen
vor allem in vier Großprojekte“, berichtet der Vize-Bürgermeister. Mit Stolz und
Freude präsentierte Bürgermeister Diakun
den neu gestalteten Marktplatz mit Wasserspiel und viel Grün. Auf die Sedina an diesem Standort wollten die Policer auf keinen Fall verzichten. Weitere Gelder flossen
in die Umgestaltung eines alten Friedhofes
zu einem Park. Im Park befindet sich das
Lapidarium. 125 Grabmale aus 24 ehemaligen alten deutschen Friedhöfen, die in
den Nachkriegsjahren zustört wurden, finden hier ihren Platz. 1998 wurde es eingeweiht. Heute ist das Lapidarium ein interessantes Denkmal der Toleranz und der
gemeinsamen Aufarbeitung der Geschichte. „So werden die Menschen, die einst hier
gelebt haben, nicht vergessen“, sagt Diakun. Verschweigen will er aber auch nicht,
dass nicht alle Einwohner darüber begeistert waren.
Nachdenken wollen die Verantwortlichen
beider Städte auch darüber, wie ihre beiden Flüsse die Uecker in Pasewalk und die
Larpe in Police, mehr in das Erholungskonzept mit einbezogen werden können.
An der Larpe entstand bereits eine kleine
Marina. Eine Brücke wurde in der Nähe
des Chemiewerkes ebenfalls mit EU-Gel-
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Nr. 10/2014
In der historischen Galerie des Stadtkulturhauses wird die Geschichte Polices dargestellt. Fotos: Ernst
dern erneuert. 2.600 Menschen finden hier
im Chemiewerk einen Arbeitsplatz. Letzte
Besuchsstation in der Stadt war das Kulturhaus. Mit Stolz führte die Direktorin des
Hauses, Anna Ryl, die Besucher durch das
Gebäude. Viele Vereine und Gruppen finden hier eine Anlaufstelle. Gleichzeitig gibt
es einen regen Kulturaustausch mit den
deutschen Nachbarn. „Klar gemacht“ wurde an diesem Tag der Austausch einer Fotoausstellung für Pasewalk. Bilder aus Syrien
werden, wenn sie in Police abgebaut sind,
in Pasewalk zu sehen sein. Dann heißt es
Abschied nehmen. Fast einen ganzen Tag
tauschten Policer und Pasewalker Gedan-
ken aus, lernten sich besser kennen und
schmiedeten Pläne. Besser kennengelernt
haben sich auch die beiden Bürgermeister der Städte. Włagysław Diakun ist sich
sicher: „Ihr habt eine tolle Bürgermeisterin“. Naja, wenn nicht die Sprachschwierigkeiten wären, aber da hat er ja Klaudia
und Ursula, die immer an seiner Seite sind
und alle Verständigungsschwierigkeiten aus
dem Weg räumen.
Übrigens, jeden Sonnabend ab 13.00 Uhr
können die Reste des Hydrierwerkes besichtigt werden. Ein Verein bemüht sich, die
Geschichte des Werkes aufzuarbeiten und
der Bevölkerung zugänglich zu machen.
Kultur und Museum
Der Tag des offenen Denkmals im Museum Pasewalk
(PN/DD/MM). Um am Tag des offenen
Denkmals am Sonntag, den 14. September
eine Veranstaltung zu besuchen, mussten die
Pasewalker nicht lange fahren, denn das Museum bot zwei Stadtführungen und einen Vortrag an. Darüber hinaus war das Museum an
diesem Tag von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und konnte kostenfrei besichtigt werden.
Die zwei Stadtführungen um 11.00 Uhr
und um 14.00 Uhr zum Thema „Die bunte
Vielfalt der Denkmale in Pasewalk“ sollten die Aufmerksamkeit der Stadtbewohner
und Besucher auf einige Denkmale lenken,
die nicht immer gleich auf den ersten Blick
als solche erkannt werden.
Obwohl es kurz vorher noch heftig geregnet
hatte, traf um 11.00 Uhr eine erste Gruppe
Interessierter ein, um an der Stadtführung
teilzunehmen. Diese führte als erstes zur
Liebesgrotte im Bürgerpark. Diese Grotte
aus vulkanischem Tuffstein wurde 1903
errichtet und ist Albert Will gewidmet, der
1895 bis 1905 Bürgermeister in Pasewalk
war und sich sehr für die Begrünung der
Stadt einsetzte. So legte er beispielsweise
auch den Grundstein für die Entstehung
des Bürgerparks.
Das Gespräch über die Entstehung des
Parks warf auch die Frage auf, wieso sich
zum Beispiel heute so wenige Menschen
aus eigenem Antrieb für ihre Stadt engagieren. Der Park entstand durch den Einsatz vieler freiwilliger Helfer, doch heute
scheint sich niemand mehr so richtig dafür
verantwortlich zu fühlen. Anstatt selbst einfach mal ein bisschen Laub zu harken, be-
schwert man sich zumeist über zu wenig
Initiative der Stadt.
Auch das zweite Denkmal auf dem Rundgang regte zum Gespräch an. Beim Anblick der ehemaligen Poliklinik, die zuvor
von 1937 bis zur Errichtung der Asklepios Klinik 1961 das Krankenhaus der Stadt
war, fragten sich alle, wie es sein kann,
dass ein Gebäude, das sowohl bauhistorisch als auch sozialgeschichtlich überaus
bedeutend für Pasewalk ist, einfach verfällt und keine weitere Nutzung gefunden
hat. Das Gebäude ist seit 1982 denkmalgeschützt, denn es wurde schon um 1800
errichtet und seine Größe war damals für
die Region einzigartig.
Danach ging es weiter zum Markt, der im
Laufe der Geschichte immer wieder um-
Nr. 10/2014
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gestaltet wurde, und dem ehemaligen Verwaltungsgebäude des Landratsamts, welches 1997 in die Kürassierkaserne umzog.
Das in der Zeit des Wiederaufbaus errichtete Gebäude, steht heute dort, wo vor dem
zweiten Weltkrieg das alte Rathaus von Pasewalk zu finden war. Es steht seit 1996 als
Denkmal der DDR-Zeit unter Denkmalschutz und wird seit dem Auszug des Amtes und einem Umbau 1999 als Büro- und
Geschäftsgebäude genutzt.
Ein weiterer interessanter Punkt der Führung war das Kaufhaus Woolworth. Kaum
einer weiß, dass auch dieses Gebäude ein
Denkmal ist. Es handelt sich um eines der
letzten Gebäude, die in der DDR noch traditionell und nicht industriell errichtet wurden. Außerdem war es zu seiner Zeit eines
der größten Kaufhäuser der Region und ist
ein unverzichtbares Zeugnis für die Zeit
des Wiederaufbaus. Mit seiner Eröffnung
1959 als Kaufhaus MAGNET verbesserten sich die Einkaufsmöglichkeiten in Pasewalk nach dem zweiten Weltkrieg wieder erheblich.
Weitere Stationen der Führung waren das
Gebäude der ehemaligen „Neuen Apotheke“, die Villa der Mühlenbesitzer Stege
und das Rathaus, welches vor dem Zweiten
Weltkrieg als Gebäude für das Finanzamt
der Stadt erbaut wurde und als Zweckbau
nach der Zerstörung des alten Rathauses
am Markt dessen Funktion übernahm. Ein
Denkmal, welches die Besucher des Stadtrundgangs allerdings erst suchten, da sie
nicht glauben konnten hier ein Denkmal
vor sich zu haben, ist der Postmeilenstein
in der Bahnhofsstraße. Dieser erinnert als
technisches Denkmal an die Wegstreckenpreise und Entfernungen von Reisen, die
man früher im Postillion zurück legte.
Die letzte Station der Führung zeigte dann,
was mit einem Denkmal leider auch passieren kann. Den Abschluss bildete das einstige Hotel Monopol (in der DDR als „Hotel an der Uecker“), welches nur noch auf
einem Foto betrachtet werden konnte. Seit
1990, als der Hotelbetrieb eingestellt wurde, war die Anlage ungenutzt und verfiel
langsam. Dabei hat das Hotel eine bewegte
Geschichte und beherbergte bei seiner Er-
PASEWALKER NACHRICHTEN
Liebesgrotte im Bürgerpark, Foto: Stadt
richtung 1913 sogar das erste Kino Pasewalks. Ebenfalls interessant: Der Erfinder
der Schulwandtafel Georg Mohnicke erbaute das Hotel zusammen mit seinem Bruder.
Er war einer der bekanntesten Unternehmer
des 20. Jahrhunderts in Pasewalk. Leider
musste das Hotel 2011 aufgrund von Einsturzgefährdung abgerissen werden.
Insgesamt zeigte die Führung nicht nur
vielfältige Denkmale, sondern auch die
Vielfältigkeit der Möglichkeiten, was aus
einem denkmalgeschützten Gebäude werden kann. Das Gebäude der „Neuen Apotheke“ wurde beispielsweise denkmalgerecht saniert und ist durch die heutigen
Ansprüche zwar keine Apotheke mehr,
wird aber als Ärztehaus genutzt. Um das
ehemaligen Kaufhauses Magnet gab es erst
Streitigkeiten mit dem Denkmalschutz, da
man es abreißen wollte. Schließlich konnte man sich aber doch einigen und es wurden nur an den Seiten Gebäudeteile abgerissen, der Hauptteil aber dann als Kaufhaus
von Woolworth und Wohnfläche erhalten
und durch einen neuen Anbau ergänzt. Eine
weitere Nutzung hätte man sich auch für
die Villa Stege gewünscht, die derzeit lei-
der nur langsam verfällt, weil eine Sanierung so teuer wäre. Bald wird das Gebäude
aber, wie wohl auch das Gebäude der Poliklinik nicht mehr zu retten sein.
Die zweite Führung um 14.00 Uhr dann war
noch einmal deutlich besser besucht. Sie
endete wie auch die Erste nach anderthalb
Stunden, sodass alle, die wollten, genau
rechtzeitig zu dem Vortrag des Archäologen Stefan Rahde um 16.00 Uhr im Museum eintrafen. Stefan Rahde berichtete
dann den Zuhörern von den bemerkenswerten Ergebnissen und Funden der archäologischen Untersuchungen in Pasewalk aus
dem Jahre 2013. Dazu hatte er auch eins
der im Vortrag erklärten Fundstücke mitgebracht, dass sich die Zuhörer danach genauer in natura ansehen konnten.
Als das Museum danach um 18.00 Uhr
schloss, konnten die Veranstalter auf einen gelungenen Tag mit etwa 140 Besuchern zurück blicken.
Wer diese besondere Stadtführung verpasst
hat, kann sich gerne mit dem Museum in
Verbindung setzten, um einen Termin zu
vereinbaren (museum@pasewalk.de od.
telefonisch 03973/251-234.
Farben lassen uns in die Vergangenheit eindringen und sie verstehen
(PN/EE). Jedes Jahr am zweiten Sonntag
im September öffnen historische Bauten
und Museen, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen. Dann
sind Millionen von Architektur- und Geschichtsliebhabern zu Streifzügen in die
Vergangenheit eingeladen. Der Tag des offenen Denkmals bietet dann „Geschich-
te zum Anfassen“. In diesem Jahr lautet
das Motto „Farbe“. Seit Urzeiten ist die
Farbe eine Ausdrucksweise der Menschen.
Ja, Farben können sogar Geschichten erzählen. Und die wollten die vielen Besucher des Pasewalker Museums entdecken.
„Zwei Rundgänge die geschichtsträchtige
alte Bauten Pasewalks einbeziehen und ei-
nen Vortrag haben wir für diesen Tag vorbereitet“, berichtet Anke Holstein, Leiterin
des Museums. „Außerdem ist das Museum
auf allen Etagen frei zugänglich. In fachkundigen Führungen erhalten die Besucher
konkrete Auskünfte zum jetzigen Stand der
Ausgrabungen in Pasewalk, sowie zu den
Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmal-
PASEWALKER NACHRICHTEN
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pfleger. Unsere Archäologen lenken den
Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben. Ziel des Tags
soll es sein, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der
Denkmalpflege zu wecken“.
Das jedenfalls ist den Pasewalker Museumsmitarbeitern und den Helfern aus dem
Förderverein gelungen. 140 Teilnehmer
gab es bei den drei Veranstaltungen. Natürlich nutzten einige Besucher auch die
Gelegenheit, nach dem Rundgang bei dem
Vortrag des Archäologen Stefan Rade dabei
zu sein. Er berichtete über die Ausgrabungen der Jahre 2013 und 2014 in der Baustraße/Grabenstraße, der Stettiner Straße
und der Großen Ziegelstraße. Wer weiß
schon, dass es im 13. Jahrhundert in Pasewalk „Schwerindustrie“ gab. Gelbgießer,
wir würden sagen, BRONZE-Gießer, hatten ihre Werkstatt in der Baustraße 6 (jetzt
betreutes Wohnen St. Spiritus). Gussformen und die Verfärbung der Erde in zwei
freigelegten Feldsteinkellern waren die
größten Überraschungen bei den Ausgrabungen. „Wir fanden sogar einen Grapen,
das ist eine Gussform, die auf drei Beinen steht“, erklärt Rahde. Bestaunt werden konnten auch Reste einer Beckenschlägerschüssel. Die gleiche Darstellung des
Reiters mit Lanze und dem Drachen wurde auch auf einer Taufschale in Bratislava
und einer in der Gemeinde Spiegelberg in
Nr. 10/2014
Stefan Rahde präsentierte den Besuchern die Reste der gefundenen Beckenschlägerschüssel.
Foto: Ernst
Hessen gefunden. In der Stettiner Straße
fanden die Archäologen nicht nur Reste
wunderschöner Renaissance Kacheln, sondern auch den ältesten Schuh Pasewalks.
„Leider konnten wir den Schuh, trotz intensiver Anstrengungen, nicht zu diesem Tag
hierher bekommen. Das Highlight war jedoch die Freilegung der Reste des Fundamentes des Stettiner Tores. Es ist ähnlich
groß wie das Mühlentor“, ergänzt Rahde.
Im dritten Ausgrabungsgebiet, der Großen
Ziegelstraße, fanden wir so viele fantastische Ofenkacheln mit christlichen Motiven
und Motiven sächsischer Herrscher (wie in
der Baustraße), dass wir einen kompletten
neuen Ofen hätten bauen können. Mitgebracht hatte der Archäologe die Reste der
gefundenen Beckenschlägerschüssel, die
sich die Besucher gern ansahen und natürlich viele Fragen dazu hatten.
Star-Tenor Casapietra in St. Marien
(PN/EE). Rings um St. Marien ist kein
Parkplatz mehr zu finden. Schon im Eingangsbereich herrscht reges Treiben. In der
Winterkirche stehen Mitglieder des Hospizdienstes Uecker-Randow, bieten Schmalzstullen und Getränke an. Ein Preis steht
nicht dran, aber eine kleine Spende ist willkommen, gestehen sie. Im Kirchenschiff
sind fast alle Plätze besetzt. Voller Spannung und Aufregung warten die Besucher
auf den Star-Tenor des Abends, Björn Casapietra. Mit seinem Konzert hat es aber noch
eine besondere Bewandtnis. Er hörte im
Frühjahr von den finanziellen Nöten des
Hospizvereins. Für ihn stand fest: „Ich helfe!“ Und für diesen Abend hatten sich der
Tenor und sein Team schon etwas Besonderes einfallen lassen. Mit dem Auftritt des
Tenors erstrahlt der Altar des Gotteshauses abwechselt in den Farben Rot, Grün,
Blau, Orange und Lila. Björn Casapietra
präsentiert zauberhafte klassische Liebeslieder, keltische und irische Lieder. Aber
auch Klänge aus seinem Geburtsland Italien durften nicht fehlen. Als ein „Ossi“, der
„Jeder Euro und jeder Cent wird sehr verantwortungsbewusst eingesetzt“, erklärt Torsten Ehlert,
der ganz herzlich „Danke“ sagte.
in Genua geboren wurde, vereinte er seine Emotionen in dem DDR-Hit von Dirk
Michaelis „Als ich fortging“ und das auf
Italienisch. Zudem ließ er keine Gelegen-
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heit aus, um den Menschen, die sich ehrenamtlich für den Hospizdienst und damit
für schwerstkranke Menschen engagieren,
„Danke“ zu sagen. Während die Konzertpianistin Ilze Korodi den Tenor am Klavier begleitete, führte Moderatorin Magy
Da Silva durch das Programm. Sie nutzte
außerdem jede Gelegenheit, um über die
Arbeit des Hospizdienstes zu informieren.
Über die Frauen und Männer, die im ehemaligen Kreis Uecker-Randow Schwerkranke und Sterbende sowie deren Familien
ehrenamtlich und unentgeltlich begleiten,
denn es gibt hierfür keine staatliche Unterstützung.
Unter den Gästen auch der Vereinsvorsitzende Torsten Ehlert. Er ist in Begleitung
von elf Mitgliedern des Pölitzer Hospizdienstes. Die Gruppe der polnischen Frauen und Männer knüpft gerade Kontakte zur
Palliativstation der Pasewalker Asklepios
Klinik. Unter den 300 Konzertbesuchern
ist auch Pasewalks Bürgermeisterin Sandra
Nachtweih. Auch sie nutzt die Gelegenheit
zu einem kurzen Gespräch mit den polnischen Hospizhelfern. Während die Helferinnen um Koordinatorin Kati SchröderFechner vom Hospizverein schon wieder
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PASEWALKER NACHRICHTEN
Gern geben die Mitglieder Informationen über ihre Arbeit weiter. Fotos: Ernst
am Wirken sind, hat sich die Casapietra
Fan Gemeinde ganz spontan etwas einfallen lassen. Sie spendeten 100 Euro für die
gute Sache. Nicht nur viele Gespräche wurden an diesem Abend geführt, auch in der
Spendenkasse klapperte es. Björn Casapietra spendete von den Einnahmen seines
Konzertes 1.000 Euro. „Jeder Euro und jeder Cent wird sehr verantwortungsbewusst
eingesetzt“, erklärt Torsten Ehlert.
Alfred allein Zuhaus
(PN/EE). Alfred steht plötzlich allein
da. Ella Clausen verließ das gemeinsame
Heim. Ihr Alfred hatte mal wieder über sein
„Pummelchen” gewitzelt. Das große Chaos
bricht aus. Nichts funktioniert mehr. Hinzu kommt die Bürgermeisterwahl. Kann
Alfred überhaupt ohne seine „First Lady“
etwas ausrichten? Alfred sucht Hilfe bei
seinem Freund Hans-Werner, dem Passamtsfuzzi. Der zieht kurz entschlossen
beim Oberamtsrat ein und die Dinge nehmen ihren Lauf. Am Ende fragen sich alle:
Schaffen Hans-Werner und Alfred es, die
geliebte Ehefrau des Oberamtsrats zurückzugewinnen? Die turbulente Geschichte jedenfalls kam bei den begeisterten Gästen
super an. Die Lacher nahmen kein Ende
und die Kaffeefreunde erlebten Standing
Ovation vom Feinsten. Sie selbst hatten
so viel Spaß und staunten über das herzliche und kraftvolle Lachen der Zuschauer.
Das Comedy-Duo lief mit ihren Gags und ihrer Spontanität zur Höchstform auf. Hinzu kamen
super tolle musikalische Einlagen. Foto: Ernst
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„Zwischen Stettin und Königsberg“
(PN/EE). „Wer weiß heute noch, wo Ostpommern begann und Ostpreußen endete?
Die meisten Deutschen gehen nach Stettin
zum Shoppen, nach Kolberg zum Kuren und
die Naturfreunde fahren in die Masuren zum
Kajakfahren. Aber hinter diesen Angeboten
gibt es noch viel zu ergründen: Vor allem
hochinteressante Geschichte – z. B. legt die
größte Burg Europas, die Marienburg, Zeug-
nis davon ab, dass der Papst den Deutschen
Ordensrittern den Weg in dieses Gebiet ebnete, um die Heiden zu bekehren“, meinen
Nina und Thomas Mücke aus Berlin. Sie luden zu einer musikalischen Dia-Ton Show in
das Historische U in Pasewalk. Sie besuchten
dabei Städte wie Danzig, Thorn und Elbing.
Sie zeigten faszinierende Impressionen der
Masuren, der Insel Wollin, aus dem Gebiet
von Kaliningrad und der Kurischen Nehrung
bis hin nach Königsberg. 300 Fotos verzauberten die 40 Zuschauerinnen und Zuschauer und regten zum Nachdenken an. Hinzu
kam eine musikalische Einlage des Opernsängers. Interessiert nutzten Gäste die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit
den beiden Fotografen, die gern die Fragen
der Gäste beantworteten.
Rock im Schuppen
(PN/EE). Die Sprache spielt keine Rolle,
meinen die jungen Musiker aus vier Bands,
die vier Tage den Pasewalker Lokschuppen
„aufmischten“. Eine der Bands kommt aus
Ueckermünde, eine aus Schweden und zwei
aus Polen. „Vor diesem Workshop kannten
sich die Musiker nicht. Zu Pfingsten spielten
bei uns die ‚By 50 Fingers‘ aus Ueckermünde“, berichtet Kathrin Neels vom Lokschuppenverein. „Das gefiel so gut, dass wir die
Idee zu einem Workshop mit verschiedenen
Bands hatten. Mit ins Boot holten wir die
Pomerania. Vom Donnerstag an probten, übten und fachsimpelten die jungen Leute hier
im Schuppen. Das Highlight war die Begegnung mit Falk Bonitz aus Berlin“, berichtet
Kathrin Neels. Seit 2013 ist er der neue Pianist und Keyboarder von Rachelle Jeanty,
die sich als Backgroundsängerin von Celine Dion, Eddie Mitchell und Robert Charlebois und auch als Solokünstlerin einen Namen gemacht hat. Falk Bonitz selbst fand
im Alter von 20 Jahren endgültig zum Jazz,
nachdem er bis dahin ausschließlich klassischen Musikunterricht hatte. Gern hätten
die Teilnehmer länger mit dem Fachmann
aus Berlin Erfahrungen ausgetauscht, aber
so ein angesagter Musiker hat viele Termine. Am Sonnabend, am späten Abend stand
das große Abschlusskonzert der Bands auf
Und schnell noch ein Gruppenfoto ... Foto: Ernst
dem Programm. Es ist alles super vorbereitet. „Die Beleuchtung und die Versorgung
stimmen, das DRK und die Sicherheitsleute
sind vor Ort. Nun kann es losgehen“, freuen sich die Mitarbeiter des Lockschuppens,
die viele Stunden Arbeit investiert haben,
um alles abzustimmen und vorzubereiten.
Die Stimmung bei den Bandmitgliedern ist
jedenfalls toll. „Sie wollen auch weiter in
Kontakt bleiben und voneinander lernen und
wenn möglich, auch wieder zusammen spielen“, resümieren die Verantwortlichen, die
sich über das positive Echo der Künstler und
der Besucher freuten.
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PASEWALKER NACHRICHTEN
Ein toller Sommer – Saisonende am Wasserwanderrastplatz
(PN/PM). Der wunderschöne und moderne
Wasserwanderrastplatz bietet unseren Gästen tolle Erholungsmöglichkeiten und einen entspannten Aufenthalt. Man kann hier
nicht nur rasten, sondern auch die Natur genießen. Einzigartig ist der KunstgARTen,
der befindet sich unmittelbar am Wasserwanderrastplatz. Auf der 5 ha großen Wiese können verschiedene „Künstlerische Arbeiten“ mit dem Medium Pflanze bestaunt
werden. Hier kann man deutsche und internationale Gartenkultur in einer Parklandschaft erleben.
Der Wasserwanderrastplatz ist ein beliebter Treffpunkt für „Jung und Alt“ geworden. Ob per Boot oder Fahrrad, ob zufällig
gefunden – immer wird er als etwas „Besonderes“ von den Gästen gelobt und gern
weiterempfohlen.
Erfreut sind unsere Gäste über die Sauberkeit und das freundliche Personal. Die
Urlauber nehmen auch gerne das Informationsmaterial von der Stadt, den RadWander- und Wasserwegen mit. So können Sie von hieraus weiteren Touren
planen. Der „Historische Stadtrundgang“
hilft den Besuchern beim Kennenlernen
der Stadt Pasewalk und dient auch gleichzeitig als Dokumentation für die eigenen
Urlaubsunterlagen. Gerne fragen die Gäste auch nach „Geheimtipps“ in unserer
Region. Hier geben nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch der Urlaubs- und
Freizeitkompass viele wichtige Informationen. Bei den Gästen sehr beliebt sind
besonders unsere Rad- und Wanderbroschüren um Pasewalk.
WasserWanderRastplatz, Foto: Stadt
Wie schon in den vergangenen Jahren, sind
auch in diesem Jahr die Besucherzahlen
weiter angestiegen. 624 Übernachtungsgäste konnten begrüßt werden (309 Bootstouristen und 315 Rad- und Wandertouristen).
Hinzu kommen die zahlreichen Tagesgäste.
Im Vergleich zum Vorjahr haben wir eine
Steigerung von 171 Gästen. Wir freuen uns
auf die neue Saison in 2015 und auf viele zufriedene Touristen in unserer Region.
12. Beach-Volleyball-Turnier im Lindenbad Pasewalk
(PN/SR). Zum Abschluss der Saison 2014
fand am 13.09. zum 12. Mal unser beliebtes
Beach-Volleyball-Turnier statt. Vier Mannschaften aus der Kreisklasse waren hoch
motiviert, das Wetter zeigte sich auch noch
mal von seiner guten Seite. Zwei Mannschaften mussten leider aus Personalmangel absagen. Die Spiele waren hart umkämpft. Gegen 16.00 Uhr stand der Sieger
dann fest. Nach dem Durchzählen der Sätze
gewann „SV Medizin II“ zum 3. Mal den
Lindenbadpokal, vor „SV Medizin I“, „SV
Rollwitz“ und dem „Lindenbadteam“. Alle
Mannschaften hat es viel Spaß gemacht und
SV Medizin darf den Pokal nach dem 3.
Sieg nun endlich behalten. Dank allen Mitarbeitern vom Technischen Dienst der Stadt
Pasewalk für die gute Platzvorbereitung.
Foto: Stadt
PASEWALKER NACHRICHTEN
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Lesen
Nähen neu erleben in der Stadtbibliothek Pasewalk
(PN/EP). Nähen ist schon lange nicht mehr
nur etwas für ältere Damen und Hausfrauen.
Immer mehr junge Menschen interessieren
sich für diese Jahrhunderte alte Handarbeit.
Auch Männer in Nähkursen sind längst keine Seltenheit mehr!
Diesen Trend hat auch die Bibliothek der
Stadt Pasewalk erkannt und bietet schon seit
längerem allerlei Bücher zum Thema an. Ob
Kleidung, Decken, Accessoires oder einfach
nur kleine Dekoartikel, hier finden sie Anregungen und Anleitungen. Manche dieser
Bücher enthalten auch eine DVD mit Erläuterungen, Anweisungen und Beispielen.
Neben den Büchern können hier auch die
Zeitschriften des Verlages „burda style“
ausgeliehen werden.
Eine kleine Auswahl der Bücher:
Rock Festival
In diesem Buch werden 20 verschiedene
Rockmodelle zum Nachnähen vorgestellt.
Es gibt Röcke für Mädchen oder Frauen,
kurz oder lang, glatter Rock oder Rock mit
Kellerfalte. Kurz gesagt ist für jeden etwas
dabei. Das Buch ist auch für Anfänger geeignet, da es durch die vielen detaillierten
Beschreibungen und Zeichnungen leicht
nachvollziehbar ist.
Vorhänge 40 raffinierte Ideen – von Chris
Jefferys
Wie der Name schon sagt, geht es in dem
Buch um Vorhänge und Gardienen aller Art.
Hier finden Sie Anregungen und Schrittfür-Schritt-Anleitungen, damit Ihre Vorhänge perfekt gelingen. Außerdem erhalten
Sie viele Praxis-Tipps von Einrichtungsexperten für ein professionelles Ergebnis.
Young & Easy
Dies ist ein Buch speziell für Kleidung.
Hier lernen Sie das Nähen von Röcken,
Blusen, Capes und Westen im Urban-Look.
Wegen den vielen verschiedenen Modellen
ist für jeden Anlass das Passende dabei.
Ein Vorlagenbogen mit Schnittmustern ist
beigelegt. Auch hier sind die bedeutende
Grundlagen erklärt.
Dekorative Wohnideen selbst genäht – von
Vanessa Arbuthnott
Mit diesem Buch lernen Sie das Nähen von
Vorhängen, Kissen, Rollos, Hussen und Accessoires. Außerdem gibt es von der Designerin Im Anhang finden Sie alle wichtigen Grundtechniken von der Auswahl des
Stoffes über die Nähte bis hin zu Pflegehinweisen. Durch die Detaillierten Anlei-
tungen und anschaulichen Illustrationen ist
dieses Buch auch für Anfänger geeignet.
Nähen von den Grundlagen bis zum Lieblingsmodell
In diesem Buch ist sowohl das Nähen von
Kleidung, als auch das von Wohndekoration beschrieben. Außerdem werden kleine
Accessoires und Kinderspielzeug erklärt.
Es enthält Anleitungen mit verschiedenen
Schwierigkeitsgraden sowie einen ausgeprägten Grundlagenteil. Deshalb ist es für
Anfänger und Profis geeignet. Eine Anleitungs-DVD liegt bei.
Nähen für die Hochzeit – von Susanne Helmold
Diese, im Buch beschriebenen, romantischen Accessoires und den bezaubernden
Dekorationen sind perfekt für den schönsten Tag im Leben. Ob Ringkissen, Festtafeldecke, Brautjungfernbeutel oder das
persönliche Hochzeitsalbum mit den Initialen des Brautpaares, in dem Buch ist alles rund ums Thema anschaulich erläutert.
Durch die Schritt-für-Schritt-Anweisungen
und den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ist das Buch auch für Anfänger geeignet. Alle Notwendigen Grundlagen werden erklärt.
Einfach & schnell Nähen
Das Buch beinhaltet vor allem Anleitungen
und Tipps zum Nähen von Dekoartikeln und
kleinen Haushaltshelfern wie z. B. Bügelpolster. Man kann in dem Buch aber auch
Geschenkideen finden oder Erläuterungen
zum Nähen von Spielzeug und Kleidung für
Kinder erhalten. Grundlagen werden erklärt
und die genauen Schritt-für-Schritt-Anweisungen erleichtern das Nähen.
Das Ultimative Nähbuch
Wie der Titel schon vermuten lässt, gibt es
in dem Buch sehr viele verschiedene Nähprojekte. Man findet hier Inspirationen und
Nähanleitungen zu Kleidung, Dekoration
und Accessoires aller Art und auch etwas
für die Kinder. Allgemeine Grundlagen und
Schritt-für-Schritt-Anweisungen sorgen für
einen schnellen Einstieg in die Nadelarbeit.
Handbuch Nähen
Das Buch ist ein Nachschlagewerk für Einsteiger und Experten: Hier finden Sie alle
Nähtechniken Schritt für Schritt anhand
von Bildern anschaulich erklärt. So wird
z. B. erklärt wie man Säume einnäht oder
Taschen/Kragen ansetzt.
Nähen lernen im Handumdrehen – von Karin Roser
Dies ist ein Buch für Anfänger. Sie werden schnell, einfach und übersichtlich alle
Grundtechniken lernen. Bald schon werden sie Stoffe zuschneiden, Knopflöcher
und Reißverschlüsse einnähen und vieles
mehr können. Das Buch gibt darüber hinaus auch Anregungen. Es enthält eine Anleitungs-DVD.
Tildas Haus Traumhafte Stoffideen im skandinavischen Stil – von Tone Finnanger
In diesem Buch präsentiert sich die skandinavische Stoffkunst von ihrer schönsten Seite. Das Buch enthält Anleitungen
für viele verschiedene Utensilien im und
ums Haus wie z. B. Schlafmasken, Stoffanhänger oder Fußmatten. Es ist unterteilt
in die verschiedenen Bereiche des Hauses
und erklärt auch alle wichtigen Techniken
und Grundlagen.
Tildas Winterwelt Stimmungsvolle Stoffideen im skandinavischen Stil – von Tone
Finnanger
Auch dieses Buch von Tone Finnanger präsentiert die skandinavische Stoffkunst. Neben den Utensilien fürs Haus enthält diese Ausgabe auch Anleitungen zu einzelnen
Kleidungsstücken wie z. B. kuschelige Deckenponchos, Mützen oder Fäustlingen. Mit
dieser Ausrüstung kann der Winter kommen!
Skandinavische Winterzeit 45 genähte Lieblingsstücke zum Träumen – von Miriam
Nilsen Morken und Tone Merete Stenkløv
Mit diesem Buch können Sie eine Menge an
Dekorations- und Hausutensilien im skandinavischen Stil nachnähen. Diese selbstgenähten Gegenstände verbreiten schnell
einen weihnachtlich-winterlichen Flair in
Ihrer Wohnung. Alle notwendigen Grundlagen werden auch in diesem Buch erklärt.
Und so erreichen Sie uns:
Stadtbibliothek Pasewalk
Grünstraße 59, 17309 Pasewalk
Tel.: 03973/20940 oder 03973/251420
E-Mail: bibliothek@pasewalk.de
Öffnungszeiten:
Montag:
13.00–18.00 Uhr
Dienstag: 10.00–12.00 und
13.00–18.00 Uhr
Mittwoch:geschlossen
Donnerstag: 10.00–12.00 und
13.00–18.00 Uhr
Freitag: 13.00–18.00 Uhr
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PASEWALKER NACHRICHTEN
Ordnung • Sicherheit • Feuerwehr
Anliegerpflichten
(PN/EW). Der Herbst mit schlechtem Wetter inklusive Regen, Wind und von den
Bäumen fallendes Laub steht vor der Tür
und auch die kalte Winterszeit mit Schnee
und Eis naht.
Aus diesem Anlass möchte die Stadtverwaltung die Einwohner auf die Anliegerpflichten hinweisen, um auch in der kalten
und stürmischen Jahreszeit die allgemeine
Sicherheit auf öffentlichen Wegen und Plätzen zu gewährleisten.
Grundlage für die Anliegerpflicht ist die
Straßenreinigungssatzung der Stadt Pasewalk.
Danach besteht eine ganzjährige Reinigungspflicht für Grundstückseigentümer
und Anlieger.
Diese Reinigung umfasst insbesondere die
Beseitigung von jeglichem Schmutz, Wildwuchs, Laub und Unrat.
Bei Mischverkehrsflächen und Straßen
die nicht im Kehrplan oder Winterdienstplan aufge-führt sind, haben die Anlieger
die Straße bis zur Mitte bzw. mindestens
eine Breite von 1,50 m zu reinigen und im
Winter von Schnee zu räumen und abzustumpfen.
Wenn vorhanden ist auch die Gosse sorgfältig zu säubern, da vor allem im Herbst Laub
und Astwerk schnell zu Verstopfungen in
der Kanalisation führen können.
Alle Anlieger haben auch dafür zu sorgen, dass Äste und Zweige von auf ihrem
Grundstück wachsenden Sträuchern, He-
cken und Bäumen nicht in den öffentlichen
Verkehrsraum ragen.
Die Missachtung der Anliegerpflicht kann
teuer werden.
Kommt der Anlieger seiner Pflicht nicht
nach, begeht er eine Ordnungswidrigkeit, die
mit einem Bußgeld geahndet werden kann.
Wenn aber nicht gereinigte oder nicht abgestumpfte Wege zur Verletzung eines Passanten führen, kann dies für den Anlieger
teuer werden.
Der überwiegende Teil der Anlieger in der
Stadt Pasewalk kommt seinen Pflichten nach,
aber es gibt auch säumige Zeitgenossen.
Fachbereich
Ordnung und Sicherheit
Änderung Verkehrsführung Straße Am Markt
(PN/MH) Zwischen den Fachbereichen
Ordnung und Sicherheit und Bau wurden
die Abstimmungen zur baulichen Umsetzung der Straßenöffnung abgeschlossen.
Es ist geplant, die Straße vor dem ehemaligen Landratsamt als Einbahnstraße
von der Straße „Am Markt“ – Westseite
zur Straße „Am Markt“ – Ostseite zu öffnen. An der Südseite der Straße werden 3
Längsparker und ein Behinderten–Stellplatz mit einer zeitlichen Beschränkung
von 2 Stunden ausgewiesen. Der marktseitige Gehweg ist dann wieder durchgängig begehbar.
Für die Abgrenzung des Marktes von der
Straßenfläche werden Blumenkübel, Bügel und Poller eingesetzt. Letztere wurden
bestellt, so dass unter Beachtung der Lieferfristen eine Umsetzung im November
erfolgen kann. Der genaue Termin wird in
der Presse und in den Sitzungen der Ausschüsse im November mitgeteilt.
Es wird darauf hingewiesen, dass auf dem
Neuen Markt nur in den gekennzeichneten Flächen geparkt werden darf. Vor der
Westseite des ehemaligen Landratsamtes
und im anschließenden Bereich zum Neuen Markt werden immer wieder parkende Autos angetroffen, trotz ausreichender
Stellflächen Am Markt und auf dem Neuen
Markt. Durch die Unvernunft einiger Fahrzeughalter werden Fußgänger und Radfahrer behindert.
WIRTSCHAFT
Modegeschäft in der Innenstadt begeht 15-jähriges Bestehen
(PN/EE). „Mit so viel Resonanz haben wir
gar nicht gerechnet“, gesteht Helga Zarnodt, Inhaberin von „Helgas Moden“ in
der Pasewalker Marktstraße. Eine Modenschau, die super bei den Besuchern angekommen ist und dazu gab es auch gleich
noch einen Jubiläumsrabatt von 15 Prozent.
Das kam bei den Kunden an. Schon am frühen Morgen kamen die ersten Gratulanten.
Stammkunden und die Inhaber der benachbarten Geschäfte. Zum Gratulieren kam
auch die Bürgermeisterin. Viel Respekt
zollte sie der Geschäftsinhaberin, bedeutet es doch viel Enthusiasmus und Einfühlungsvermögen, um ein Geschäft 15 Jahre
zu führen und dabei den Geschmack der
Kunden zu treffen. Wir haben zwar nichts
für den Teeniebereich und die ganz jungen
Mädchen und Frauen aber für die Dame ab
30 Jahren haben wir hochwertige, elegante
Schon am frühen Morgen kamen die ersten Gratulanten. Stammkunden und die Inhaber der benachbarten Geschäfte überbrachten Glückwünsche und Blumen. Foto: Ernst
PASEWALKER NACHRICHTEN
Tages- und Abendgarderobe“, erklärt Helga
Zarnodt. Carmen Kahl, die Mitarbeiterin,
trägt selbst Teile aus der Kollektion und besticht darin mit ihrem Aussehen.
„Genau am 24. September 1999 habe ich
hier in der Marktstraße, damals 40 heute 6,
mein Geschäft eröffnet“, erinnert sich die
Geschäftsfrau. Angst vor dem großen Schritt
in die Selbständigkeit hatte sie eigentlich
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nicht. „Ich kam ja aus der Textilbranche,
ich war selbstständige Schneiderin“, sagt
sie. „Außerdem konnte ich in verschiedenen Geschäften Erfahrungen sammeln. Ein
Existenzgründerseminar gab mir dann noch
das fehlende Rüstzeug“. Als Schwierigkeit
erwies sich in damaliger Zeit die Beschaffung eines Kredites. Aber ich habe es mit
Hilfe kompetenter Leute geschafft. Bereut,
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nein bereut hat sie ihren Schritt noch nie,
meint sie. Natürlich gibt es immer mal Höhen und Tiefen, aber dass ist im Handel nun
mal so. Wünschen würde sie sich, immer
zufriedene Kunden und dass die Umsätze
so blieben oder besser würden und dass sie
immer das richtige Händchen beim Einkauf
hat. Die Qualität der Ware muss stimmen,
bekräftigt sie noch einmal selbstbewusst.
10 Jahre „Blumenstube Henke“
(PN/MU). Vor zehn Jahren hat sich Andrea
Henke entschieden, selbstständig zu arbeiten und gründete das Geschäft „Blumenstube“ in der Torgelower Straße 14.
Andrea Henke, gelernte Verkäuferin, hat
vor 13 Jahren ihr Abenteuer mit den Blumen begonnen; zuerst erlernte sie in drei
Jahren den Beruf der Floristin, um danach
ihr eigenes Geschäft zu gründen. Sie beschäftigt seit vier Jahren ihre Kollegin Anke
Brandt, mit der sie damals zusammen gelernt hat. Der Ehemann fertigt fantasievolle Dekorationen aus Holz, die im Laden zu
sehen sind. Als selbständiger Zimmermann
unterstützt er seine Frau wo er nur kann.
Viele Blumen liefert Andrea Henke zur
Feuerwehr und zum CURA-Seniorencentrum durch die unmittelbare Nähe zu beiden. Mit CURA verbindet sie auch eine jahrelange enge Zusammenarbeit.
Das Geschäft „Blumenstube“ wird täglich
mit frischen Blumen beliefert, dabei werden die regionalen Gärtnereien bevorzugt
und auf diese Weise unterstützt. Um Besonderes für die Kunden zu kaufen, geht es
Unter den Gratulanten auch Magdalena Ulrich von der städtischen Wirtschaftsförderung und
Jörg Pommerening vom Unternehmerverein. Foto: Ernst
oft auch zum Großmarkt nach Berlin. An
ihrer Arbeit schätzt Andrea Henke besonders die Kundennähe. Hier kann man sich
die Zeit für die Kundenberatung nehmen,
Gewerbliche Anzeige
sagt sie. Diese zeigt sich auch in der Kundenfreundlichkeit: Für alle die zum Gratulieren gekommen sind, gab es als Dankeschön eine langstielige Rose.
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PASEWALKER NACHRICHTEN
8. Berufsausbildungsmesse
(PN/DW). Am 11. Oktober 2014 war es
wieder soweit. Bereits zum achten Mal fand
im Pasewalker Kulturforum „Historisches
U“ die Berufsausbildungsmesse statt.
Eröffnet wurde die Ausbildungsmesse
durch die Bürgermeisterin, Sandra Nachtweih und dem 2. Stellvertreter der Landrätin, Dennis Gutgesell. Wie sie in ihrem
Grußwort feststellten, hat sich die Lage
auf dem Ausbildungsmarkt deutlich entspannt. Seit Jahren waren die Chancen
auf einen Ausbildungsplatz für Jugendliche nicht mehr so gut wie heute. Die Ausbildungsmesse zeigt auf, wie sehr sich die
ausstellenden Unternehmen bemühen, geeignete Fachkräfte zu finden. Gemeinsames Anliegen von Wirtschaft und Politik
ist es einmal mehr, dem Abwandern der
Jugendlichen nach einem erfolgreichen
Schulabschluss entgegenzuwirken, qualifizierte Nachwuchskräfte hier in der Region zu halten und ihnen attraktive Lebensperspektiven zu bieten.
So stellten sich in diesem Jahr 36 Unternehmen und Institutionen vor und warben für Ausbildungsplätze in den unterschiedlichsten Bereichen. Neben ca. 60
Ausbildungsberufen gab es auch Angebote für Studienmöglichkeiten/duales Studium. Viele Jugendliche nutzten das Angebot für ausführliche Informations- und
Beratungsgespräche. Große Nachfrage gab
es wie bereits in den vergangenen Jahren
an den Ständen der Bundespolizei und der
Bundeswehr, aber auch die anderen Stände wurden gut besucht.
Ebenfalls gut angenommen wurde das angebotene Bewerbungstraining durch die
BARMER GEK Krankenkasse und durch
die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
Gedankt wird allen Beteiligten, die zum
Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.
Die nächste Berufsausbildungsmesse findet am 17. Oktober 2015 statt.
Suchen auch Sie geeigneten Nachwuchs
für ihr Unternehmen und möchten sich
im nächsten Jahr ebenfalls zur Berufsausbildungsmesse in Pasewalk präsentieren,
dann melden sich bitte bei folgender Kontaktadresse:
Stadt Pasewalk
Die Bürgermeisterin
z. Hd. Frau Wolff (Arbeitsgruppe BAM)
Haußmannstraße 85
17309 Pasewalk
Telefon: 03973/251103
E-Mail: doerte.wolff@pasewalk.de
Eröffnung der BAM durch Bürgermeisterin Sandra Nachtweih sowie dem 2. Stellvertreter der
Landrätin, Dennis Gutgesell. Weiter im Bild Harry Glode (BARMER GEK Pasewalk und Mitglied AG BAM) und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pasewalk, Dörte Wolff (v. l. n. r.).
36 Unternehmen und Institutionen nutzten die Chance, Lehrlinge für ihre Branche zu gewinnen.
Foto: Stadt
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20 Jahre von fastphone telemarketing GmbH in Pasewalk
Zum 20. Firmenjubiläum von fastphone
telemarketing GmbH versammelten sich
die Mitarbeiter und die Leitung der Firma
im Lokschuppen in Pasewalk um den Ehrentag zu feiern. Fastphone telemarketing
GmbH ist einer der größten Arbeitgebern
und zweitgrößter Call-Center in Pasewalk.
Derzeit sind im Sitz der Firma im Rothenburger Weg ca. 350 Mitarbeiter tätig. Die
Firma gehört zum europaweiten Netzwerk
der Call-Centern „Getaline“. Auch der Geschäftsführer des Netzwerkes Herr Ralf
Tiedemann war bei den Feierlichkeiten anwesend und begrüßte in seiner Rede die
Mitarbeiter mit einem kurzweiligen Rückblick zur Firmengeschichte. Er erinnerte
sich wie er im Herbst des Jahres 1994 in
Pasewalk strandete und mit Unterstützung
der Förder- und Entwicklungsgesellschaft
die Hallenräume der Pasewalk Firma LP
Leuchten fand, mietete und den Betrieb
startete. Zur Erinnerung brachte er auch
Bilder und als Geschenk einen Scheck über
5.000 €, der für Pasewalker Standort verwendet werden soll.
Der Geschäftsführer von fastphone telemarketing GmbH Herr Jürgen Heinze begrüßte in seiner Rede in erster Linie alle
Mitarbeiter, vor allem die 11 Mitarbeiterinnen der ersten Stunde, die von Anfang
an, seit 20 Jahren der Firma treu geblieben sind. Ebenso wurde die Bürgermeisterin von Pasewalk Frau Sandra Nachtweih sowie die Witwe des im letzten Jahr
plötzlich verstorbenen Geschäftsführers
Herrn Burhard Männig begrüßt. In der Begrüßung durfte auch der Geschäftsführer
des Netzwerks Getaline Herr Ralf Tiedemann nicht fehlen. Herr Heinze hielt die
Veränderungen, die sich in den letzten 20
Jahren vollzogen haben fest. Fastphone ist
hauptsächlich im Telemarketing für solche
namhafte Firmen wie bon prix oder Versandhandel Schneider tätig. Dabei nimmt
Internet immer an Bedeutung zu. Es werden neben den „klassischen“ Telefonkontakten zunehmend E-Mail-Kontakte mit
den Kunden betreut. Die Personalleiterin und Prokuristin Frau Claudia Polke
betonte das Interesse der Firma an Neuanstellungen. Die Firma bietet Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze in variablen
Dienstzeiten sowie Mitarbeiterbindungsprogramme an. Dabei werden junge, ältere, Frauen, Männer und auch Berufsumsteiger gesucht.
Frau Nachtweih betonte die Bedeutung
von fastphone telemarketing GmbH als einen großen Arbeitgeber in Pasewalk und
wünschte viele Erfolge für die nächsten 20
Jahre am Standort Pasewalk.
PASEWALKER NACHRICHTEN
Fotos: Ernst
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– Gewerbliche Anzeige –
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PASEWALKER NACHRICHTEN
Infos
Engagement für Vorpommern, Treffen der Bürgermeister und
Bürgermeisterinnen am 16.09.2014
Aktionsbündnis Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt!
(PN/SN). Vor zwei Jahren, im August 2012,
bildeten über 2.000 Menschen eine Menschenkette von Pasewalk nach Viereck. Anlässlich des sogenannten Pressefestes der
NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“ demonstrierten Bürgerinnen und Bürger der Region zusammen mit Vertretern aus Politik,
Wirtschaft, Kirchen, Gewerkschaften und
Vereinen für eine offene und demokratische
Gesellschaft und gegen menschenverachtende und rassistische Ideologie der Neonazis. Aufgrund der Ereignisse schlossen
sich unter dem maßgeblichen Engagement
des damaligen Bürgermeisters der Stadt Pasewalk, Rainer Dambach, über 40 Bürgermeister und Verwaltungsleiter im „Bündnis der Bürgermeister“ zusammen.
In den vergangenen Wochen haben aufgrund der Kommunalwahl viele neue Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ihr Ehrenamt angetreten. Ziel dieses Treffens war
es, dass die Bürgermeister der Region sich
kennen lernen und sich angesichts dieses
wichtigen Themas untereinander und mit
dem Aktionsbündnis vernetzen. In einem
hochinteressanten Vortrag gab Günther
Hoffmann den Teilnehmern einen Überblick über die Situation des Rechtsextremismus der Region und stellte notwendige Handlungsoptionen dar. Des Weiteren
machte Jochen Schmidt, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Ausführungen zu
Förderprogrammen und Beratungsstellen
in unserem Land. Da in dem gesteckten
Zeitrahmen nicht alle Anfragen und Pro­
bleme der Verwaltungsleiter diskutiert werden konnten, einigten sich die Vertreter der
Kommunen, die Gespräche in einem neuen Termin fortzusetzen. Ziel soll es dabei
sein, die Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Engagement gegen Rassismus
und Menschenverachtung herauszuarbeiten
und festzuschreiben. Die nächsten Termine werden über die Internetseite www.vorpommern-weltoffen-demokratisch-bunt.eu bekanntgegeben.
Sandra Nachtweih
Bürgermeisterin der Stadt Pasewalk
Stadt Pasewalk wirbt für Gäste aus Niedersachsen
(PN/MU). Den Besuchern, die am 18. und
19. September 2014 in unserer Stadt weilten, war Pasewalk bereits bekannt, aber …
hauptsächlich von der Durchreise. Das Ziel
der Pasewalker Verwaltung war, den Besuchern zu zeigen, dass es sich lohnt hier
anzuhalten und davon weiterzuerzählen.
Anlass für die Begegnung in Pasewalk
war die Besichtigung durch die CDU/
FDP-Fraktionen von der Gemeinde
Lengede und war Teil alljährlicher Fahrten, die durch beide Fraktionen vorgenommen werden. In Pasewalk fand der offizielle Teil des Besuchs, mit einer Präsentation
der Stadt durch die Bürgermeisterin Sandra Nachtweih, statt.
Neben den 16 Gästen und Vertretern der
Stadtverwaltung nahmen auch Vertreter
der Stadtvertretung teil, wie zum Beispiel
Rüdiger Behrendt als Fraktionsvorsitzender der CDU in Pasewalk, Ralf Schwarz
als Vertreter des Stadtstadtpräsidenten und
Winfried Gentz (CDU).
Das Treffen gab Anlass zum Vergleichen
der Strukturen. Es wurde viel über die
Kommunalpolitik und deren Ausrichtung
gesprochen. Die Gemeinde Lengede hat
eine vergleichbare Größe wie Pasewalk,
aber „nur“ den Status eines Grundzentrums.
Pasewalk dagegen wird als Mittelzentrum
bezeichnet. Die Besucher lobten das Aussehen der Stadt mit vielen modernisierten
Bauten und Straßenzügen. Es gab Anfragen zu Aktivitäten des Unternehmerver-
Ein Gruppenfoto vor dem Rathaus.
eines und es wurde die Vielfalt der Veranstaltungen in der Stadt gelobt.
Am zweiten Besichtigungstag konnten
die Produktionshallen der Remos Aircraft
GmbH gesehen werden. Danach gab es eine
Stadtführung mit Erläuterungen von der
Bürgermeisterin, Sandra Nachtweih und
ihrer Stellvertreterin Gudrun Baganz.
Der stellvertretende Wehrführer, Marco
Freuer stellte die Lage und Leistungen der
Freiwilligen Feuerwehr in Pasewalk vor.
Solche gute Ausstattung wie bei der Feuer-
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wehr in Pasewalk ist selten zu sehen, stellten die Besucher fest.
Zum Abschluss der Besichtigung wurde
eine Einladung nach Lengede ausgesprochen. Im Namen der Besucher bedankte
sich Michael Kramer für den sehr freundlichen und informativen Empfang. Eins ist
sicher: viele positive Eindrücke werden
mitgenommen und weitergegeben.
Hubertusmesse
(PN/PM). Die diesjährige Hubertusmesse der Schalenwildhegegemeinschaft
Rothemühl findet am 09.11.2014 um
17.00 Uhr in der Marienkirche Friedland statt. Musikalisch wird die Messe
von dem Jagdhornorchester Berlin-Brandenburg umrahmt. Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen.
Besuch bei der Feuerwehr, Fotos: Stadt
Umsetzung der Gerichtsstrukturreform zum 06.10.2014
(PN/PM). Aufgrund der Gerichtsstrukturreform wird ab dem 06.10.2014 das Amtsgericht Pasewalk um mehrere Gemeinden,
die bisher dem Amtsgericht Anklam zugeordnet waren, erweitert. Es handelt sich dabei um folgende Gemeinden/Städte:
-Anklam
-Ducherow
-Bargischow
- Neu Kosenow
-Boldekow
-Rossin
-Bugewitz
-Sarnow
Für alle in diesen Gemeinden anfallenden
Angelegenheiten der ordentlichen Gerichtsbarkeit ist nunmehr das Amtsgericht Pasewalk zuständig. Zugleich wird der Standort
Anklam zur Zweigstelle (Dienststelle) des
Amtsgerichts Pasewalk.
Am Ort der Zweigstelle in Anklam werden
ab dem 6. Oktober 2014 folgende Aufgaben des Amtsgerichts Pasewalk – die oben
benannten Städte/Gemeinden betreffend –
wahrgenommen/verhandelt:
- Rechtsantragsstelle für die Aufnahme
von Erklärungen
-Jugendrichtersachen
- Angelegenheiten der Beratungshilfe
- Unterbringungs- und Freiheitsentziehungssachen
-Betreuungssachen
Darüber hinaus ist die Zweigstelle für folgende Aufgaben des gesamten neuen Bezirks des Amtsgerichts Pasewalk zuständig:
-Grundbuchsachen
-Zwangsversteigerungssachen
-Zwangsverwaltungssachen
Anträge und Schriftsätze können rechtswirksam und fristwahrend an beiden Standorten
für alle Zuständigkeiten des Amtsgerichts
Pasewalk, ausgenommen Grundbuchamt,
eingereicht werden. In Grundbuchangelegenheiten ist für die Frist- und Rangwahrung der Eingang in der Zweigstelle Anklam
-Grundbuchamt- maßgeblich.
In Grundbuchangelegenheiten wird darauf
hingewiesen, dass auch ab dem 06.10.2014
die Notare weiterhin elek-tronisch Einsicht
in die Grundbücher (auch im Amtsgericht
Pasewalk) nehmen können und selbstverständlich auch weiter Anträge auf Erteilung von Grundbuchauszügen eingereicht
werden können. Diese werden sodann umgehend an die Zweigstelle Anklam weitergeleitet. Es ist daher nicht erforderlich,
vorsorglich noch Grundbuchauszüge beim
Amtsgericht Pasewalk zu beantragen, zumal diese zur Vorlage bei Behörden meist
nicht älter als drei Monate sein dürfen.
Gemäß § 133 a GBO können nunmehr auch
bei jedem Notar im Falle des berechtigten Interesses Grundbuchauszüge erteilt
werden.
Darüber hinaus wird der Arbeitsgerichtstag
ab dem 06.10.2014 nicht mehr im Amtsgericht Pasewalk stattfinden.
Die Adress- und Telefondaten der beiden
Standorte des Amtsgerichts Pasewalk lauten
ab dem 06.10.2014 wie folgt: Amtsgericht
Pasewalk, Grünstraße 61, 17309 Pasewalk
Tel. 03973/2064-0, Fax. 03973/2106-84
Die Zweigstelle wird wie folgt geführt:
Amtsgericht Pasewalk -Zweigstelle Anklam-
Baustraße 9, 17389 Anklam
Tel. 03973/2064-0, Fax. 03973/2064-650
Die Postfachanschriften für beide Dienststellen lauten:
Amtsgericht Pasewalk Amtsgericht
Postfach 1241
Pasewalk
17302 Pasewalk
Zweigstelle
Anklam
Postfach 1352,
17383 Anklam
Die Sprechzeiten beider Dienststellen
Sprechzeiten sind wie folgt:
Mittwoch–Freitag 09.00–12.00 Uhr
Dienstag
09.00–12.00 Uhr und
13.00–17.30 Uhr
Weitere Informationen, auch zu den Geschäftsverteilungsplänen, sind auf der Internetseite des Justizministeriums enthalten (www.mv-justiz.de).
Parkplätze stehen am Amtsgericht nur in
beschränkter Anzahl zur Verfügung; es
muss ggf. auf öffentliche Parkplätze (siehe Hinweise auf der Internetseite) ausgewichen werden.
Wegen der erforderlichen Umbauarbeiten
und Umzüge innerhalb der Standorte sowie
der Umzüge zwischen den Standorten ist
insbesondere in der Zeit vom 19.09.2014
bis voraussichtlich zum 10.10.2014 nur
eine stark eingeschränkte Bearbeitung von
Verfahren und Anträgen gewährleistet.
Die sich aus der zum 30.11.2014 erfolgenden Schließung des Amtsgerichts Ueckermünde ergebenden weiteren Änderungen
werden rechtzeitig gesondert mitgeteilt/
veröffentlicht.
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PASEWALKER NACHRICHTEN
kultur- & sporttermine
Veranstaltungen in der Zeit von 24.10.2014 bis 21.11.2014
Klub der Volkssolidarität
Am Markt 8
Tel.: 432110
24.10.
Kegeln an der Berufsschule
Hilfe bei Einkäufen und
Behördengängen
14.00 Uhr Trapo-Treffen
27.10. 09.30 Uhr Vorstand Osteoporose
14.00 Uhr Chorprobe
14.00 Uhr Die Würfelspieler treffen
sich.
28.10. 14.00 Uhr Gesprächsrunde mit der
Bürgermeisterin Sandra
Nachtweih
29.10. 14.00 Uhr Bingo
16.45 Uhr Die Sportgruppe trifft sich.
30.10. 14.00 Uhr Herbstsingen mit dem Chor
01.11. 10.00 Uhr Versammlung Gartensparte Gesundbrunnen
03.11. 14.00 Uhr Chorprobe
14.00 Uhr Waffelbäckerei
04.11.09–11 Uhr Kartenvorverkauf für die
Weihnachtsfeiern
14.00 Uhr Geburtstagsfeier des Monats
für die Jubilare der Monate
September/Oktober
05.11. 14.00 Uhr SHG-Krebs
14.00 Uhr Klönnachmittag
16.45 Uhr Es wird Sport getrieben.
06.11. 14.00 Uhr Rommeespieler treffen sich.
07.11. Hilfe bei Einkäufen und
Behördengängen
10.11. 13.00 Uhr Klubratssitzung
14.00 Uhr Chorprobe
14.00 Uhr Die Würfelspieler treffen
sich.
11.11. 14.00 Uhr „Hallo, die Narren sind los.“
12.11. 14.00 Uhr Bingo
16.45 Uhr Wir treiben Sport.
13.11. 14.00 Uhr Marlieʼs Flimmerkiste
14.11. Hilfe bei Einkäufen und
Behördengängen
17.11. 14.00 Uhr Chorprobe
14.00 Uhr Plauderei am Kaffeetisch
18.11. 13.00 Uhr Skat- und Spielnachmittag
14.00 Uhr SHG-Angehörige
19.11. 14.00 Uhr BRH-Beratung
14.00 Uhr Klönnachmittag
16.45 Uhr Die Sportgruppe trifft sich.
20.11. 14.00 Uhr Kaffeenachmittag der OGMitte
21.11. Hilfe bei Einkäufen und
Behördengängen
24.11. 09.30 Uhr Vorstand Osteoporose
14.00 Uhr Chorprobe
14.00 Uhr Die Brettspieler treffen
sich.
25.11. 14.00 Uhr Plauderei am Kaffeetisch
26.11. 14.00 Uhr Bingo
16.45 Uhr Es wird Sport getrieben.
27.11. 14.00 Uhr Helgaʼs Kochstudio
28.11. 10.00 Uhr Kegeln an der Berufsschule
Arbeitslosenverband/
Arbeitslosentreff
Tel.: 03973/443504
17309 Pasewalk • An der Festwiese 24
27.10. 13.00 Uhr ALT Pasewalk, Scheringer
Straße 06,
Handarbeitsnachmittag
04.11. ganztägig ALT Pasewalk, Scheringer
Straße 06,
Die Kleiderkammer zeigt
eine große Auswahl an
Wintermodellen- ein Besuch lohnt sich.
05.11. 09.00 Uhr ALT Penkun, Schuhstr. 14,
Präventionsvortrag der
Schuldnerberatung.
10.11. 14.00 Uhr ALT Pasewalk, Scheringer
Straße 06,
Handarbeitsnachmittag
11.11. 11.11 Uhr ALT Pasewalk, Scheringer
Straße 06,
Eröffnung der Faschingssaison im Arbeitslosentreff. Narren können sich
Faschingsanregungen holen.
13.11. 14.00 Uhr ALT Pasewalk, Scheringer
Straße 06,
Der Arbeitslosentreff lädt alle Frauen und Kinder zu einem Kreativnachmittag ein.
18.11. 14.00 Uhr ALT Pasewalk, Scheringer
Straße 06,
Die Radlertruppe trifft sich
zum Jahresrückblick 2014.
19.11. 13.00 Uhr ALT Pasewalk, Scheringer
Str. 6,
Präventionsvortrag der
Schuldnerberatung.
20.11. 11.45 Uhr ALT Eggesin, Ueckermünder Str. 37,
Präventionsvortrag der
Schuldnerberatung.
24.11. 14.00 Uhr ALT Pasewalk, Scheringer
Straße 06,
Handarbeitsnachmittag – Socken, Schals und Handschuhe für die kalte Jahreszeit.
26.11. 09.00 Uhr ALT Löcknitz, Chausseestraße 70,
Präventionsvortrag der
Schuldnerberatung.
27.11. 14.00 Uhr ALT Pasewalk, Scheringer
Straße 06,
Frau Krause präsentiert in
gemütlicher Runde neue
Bücher. Die 1.Stolle wird
angeschnitten.
3./4.12.09.30 Uhr Historisches „U“,
Weihnachtliche Präsentation des Arbeitslosenverbandes und der Stadt Pasewalk
mit Programmgestaltung
Schuldner- & Verbraucherinsolvenzberatung
Mo.–Fr. 8.00–16.00 Uhr
Beratungszentrum „Lichtblicke“
Bewerbungshilfen
Scheringer Str. 6
Mo.–Mi. 08.00–15.00 Uhr
Kleiderkammer/Möbelbörse
Mo.–Do. 08.00–16.00 Uhr
Fr. 08.00–15.30/13.00 Uhr
Seniorenhilfsangebote
Täglich von Mo. bis Fr.
Pasewalker Tafel
Mo.–Do. 13.00–14.30 Uhr
Fr. 12.00–13.00 Uhr
Suppenküche
Mo.–Fr. 11.30–13.00 Uhr
Lesestube
Mo., Di. 08.00–14.30 Uhr
Mi., Do. 09.30–16.00 Uhr
Kinderbauernhof
Jeden Dienstag 12.30–15.30 Uhr Schaufütterung
Miniaturenausstellung Im „Historischen U“
Besichtigung nach Vereinbarung
Arbeiterwohlfahrt
Familienzentrum
Friedenstraße 9 (ehemaliger Schlachthof)
Tel.: 210033
Sozialberatung vor Ort
Montag bis Donnerstag 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Bzw. tel. Auskunft unter der Ruf-Nr.
03973/210033 möglich. Evtl. Änderung der
angegeben Zeit bleibt vorbehalten.
27.10. 14.00 Uhr Fröhlich sein und Singen
28.10. 14.00 Uhr Kreativ- Nachmittag
29.10. 10.00 Uhr Seniorengerechtes Sporttreiben und Gedächtnistraining
03.11. 14.00 Uhr Eine süße Verkostung
04.11. 14.00 Uhr Klönen und Handarbeiten
05.11. 10.00 Uhr Seniorensport und Gedächtnistraining
10.11. 14.00 Uhr Handarbeitsnachmittag
11.11. 14.00 Uhr Schürzenball
12.11. 10.00 Uhr Seniorengerechtes Sporttreiben und Gedächtnistraining
12–13.30 Uhr Info des Mieterbundes
17.11. 14.00 Uhr Vorstellung von Reinigungsprodukten
18.11. 14.00 Uhr Handarbeiten und Klönen
19.11. 10.00 Uhr Seniorengerechtes Sporttreiben und Gedächtnistraining
24.11. 14.00 Uhr Fröhlich sein und singen
25.11. 14.00 Uhr Handarbeitsnachmittag
26.11. 10.00 Uhr Seniorensport und Gedächtnistraining
CURA-Seniorencentrum
Pestalozzistraße 20
Tel: 221-0
Montags bis freitags 08.00 Uhr–12.00 Uhr
Betreuungsvormittag für an Demenz erkrankte
Bürger in der Bibliothek/Rühmann-Restaurant
PASEWALKER NACHRICHTEN
27.10. 09.30 Uhr Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen
14.00 Uhr Brettspielnachmittag im
Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant
28.10. 15.00 Uhr Tanznachmittag im CURARestaurant für Bewohner/
Angehörige und Gäste
03.11. 09.30 Uhr Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen
14.00 Uhr Brettspielnachmittag im
Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant
05.11. 14.00 Uhr Die Mitglieder der Diabetiker-Selbsthilfegruppe treffen sich im Wintergarten
17.30 Uhr Die Plattdeutsche Gruppe Pasewalk trifft sich im
Wintergarten
07.11. 15.00 Uhr Gottesdienst der Evangelischen Kirche im Wintergarten
10.11. 09.30 Uhr Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen
14.00 Uhr Brettspielnachmittag im
Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant
12.11. 14.00 Uhr Die Mitglieder der MSGruppe treffen sich im
Wintergarten
17.11. 09.30 Uhr Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen
14.00 Uhr Brettspielnachmittag im
Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant
18.11. 14.00 Uhr Die Mitglieder des Behindertenverbandes treffen
sich im Wintergarten
19.11. 15.00 Uhr Wortgottesdienst der Katholischen Kirche
17.30 Uhr Die Plattdeutsche Gruppe Pasewalk trifft sich im
Wintergarten
DRK Ortsverein
Tel.: 0395/5707033
Blutspende in der Freiwilligen Feuerwehr
27.10., 14.00–18.00 Uhr
24.11., 14.00–18.00 Uhr
29.12., 14.00–18.00 Uhr
Blaues Kreuz
Suchtkrankenhilfe • Selbsthilfegruppe
Haußmannstraße 12
Tel.: 03973/431581 • Funk: 0160/4480708
E-Mail: Uweblanck@t-online.de
Pommersche
Landsmannschaft
Am Lindenbad 1
Singegruppe immer dienstags jeweils um 15.00
Uhr im Kulturforum „Historisches U“
- 32 -
Nr. 10/2014
05.11. 14.00 Uhr Pommerscher Nachmittag
Motto: Kuriositäten und
Pasewalker Originale mit
Adelheid und Gitti. Zu diesem Nachmittag sind alle
Interessierten herzlich eingeladen. Zur Stärkung gibt
es Punsch und Tollatsch.
06.11. 13.00 Uhr Schreibender Pommer
15.11. 10.00 Uhr Volkstrauertag auf dem
Soldatenfriedhof Glien
16.11. Volkstrauertag Pasewalk
19.11. 15.00 Uhr Haus 3 Landratsamt
Vortrag: Der Siebenjährige Krieg in Vorpommern
1757–1762
23.11. 12.00 Uhr Totensonntag Hauptfriedhof Szczecin
Dienstag–Freitag:
10.00–13.00 und
14.00–16.00 Uhr
Sonntag:
14.00–18.00 Uhr
Gruppen werden nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten durch das Museum geführt.
Allgemeiner Behindertenverband Pasewalk e. V.
An der Festwiese 38
Tel.: 210533
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von 14.30–21.00 Uhr
Sonntag nach Vereinbarung.
Unser Angebot: Projektarbeit Spiel & Spaß,
Tischfußball, Tischtennis, Dart- und Gesellschaftsspiele. Kostenlose Raumvermietung an
Schulklassen und Vereine. (Beamer und Projektionsleinwand für Präsentationen nach Voranmeldung) Neues Angebot: kostenloser Internetzugang für Kinder.
Homepage: www.jugendhaus-flyin.de
Am Lindenbad 1
Tel.: 03973 225750
VdK Ortsverband
Pasewalk
Tel.: 03973 443504
Sprechstunde jeden 3. Mittwoch im Monat von
12.30–14.00 Uhr im Arbeitslosenverband, Scheringer Str. 6
Stadtbibliothek
Grünstraße 59
Tel.: 20940
Öffnungszeiten:
Montag/Freitag:
13.00–18.00 Uhr:
Dienstag/Donnerstag: 10.00–12.00 und
13.00–18.00 Uhr:
Mittwoch:geschlossen
29.11. 16.00 Uhr „Mord-Nachmittag“
Lesung mit Claudia Puhlfürst
Eintritt: VVK: 6,- €, AK 8,- €
Stadtinformation im
Rathaus
Haußmannstraße 85
Tel.: 213995 oder 251 232
geöffnet zu den Öffnungszeiten des Rathauses
Kartenvorverkauf für folgende Veranstaltungen:
21.12. 16.00 Uhr Im Glanz der Lichter mit
Monika Hauff & KlausDieter Henkler im Historischen U – 29,90 €
10.01. 17.00 Uhr 13. Neujahrskonzert mit
dem Preußischen Kammerorchester im Historischen
U – 20|17 und 14,- €
Museum
Prenzlauer Str. 23 a
Tel.: 433182 + 251233
Öffnungszeiten:
Montag/Samstag:geschlossen
Eisenbahn-Erlebniszentrum
Lokschuppen (EEZ)
Öffnungszeiten:
Das Eisenbahnerlebniszentrum öffnet vom 15.
April bis zum 15. Oktober täglich in der Zeit
von 10.00–18.00 Uhr. Führungen außerhalb der
Öffnungszeiten möglich. Anmeldungen unter
Telefon 03973/216326
Jugendhaus „FlyIn“
Jugendtreff
„HappyTogether“
Friedenstraße
Wir haben für euch geöffnet:
Mo.–Do.: 14.00–20.00 Uhr und
Fr.:
14.00–21.00 Uhr
Unsere ständigen Angebote: Playstation, PCSpiele, Tischtennis, Dart, Billard, Tischfußball,
Brettspiele und HA-Hilfe.
Evangelische Kirchengemeinde Pasewalk
Große Kirchenstraße 8
17309 Pasewalk
Neue Öffnungszeiten St. Marien:
Mo.–Fr. von 14.00–16.00 Uhr
Pfarrbüro Tel.: 213602
Pfarramt Tel.: 441159
25.10. 19.30 Uhr Adonia-Musical im „Historischen U“
26.10. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Beteiligung der Mitwirkenden
vom Adonia-Musical in
St. Marien
Gottesdienst in Dargitz und Stolzenburg
Bitte die Schaukästen beachten!
Landeskirchliche
Gemeinschaft Pasewalk
(Haus Immanuel, Ringstraße 35)
Infos unter Tel. 441330
Gottesdienste jeweils 16.30 Uhr:
Nr. 10/2014
Katholische
Kirchengemeinde
Mühlenstraße 17
Wochentagsgottesdienste immer:
Di.
09.00 Uhr Strasburg
Do. 09.00 Uhr Viereck
Fr.
09.00 Uhr Pasewalk
Gottesdienst im November
Viereck jeweils samstags 17.00 Uhr
Strasburg jeweils sonntags 09.00 Uhr
Pasewalk jeweils sonntags 10.30 Uhr
02.11. 10.30 Uhr Kindergottesdienst in St.
Otto
07.11. 18.00 Uhr Firmung in St. Otto
11.11. 17.00 Uhr St. Martinsfest
Neuapostolische Kirche
Gartenstraße Am Turm „Kiek in de Mark“
Gottesdienste jeden Sonntag um 9.30 Uhr und mittwochs um 19.30 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in der Gartenstraße (Am „Kiek in de Mark“)
Evangelische Freikirche
Christliches Glaubenszentrum
Pasewalk
Grabenstraße 38
Gottesdienste:
sonntags 09.30 Uhr
mittwochs 19.00 Uhr
Caritas Pasewalk
Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung: Mühlenstraße 19, Tel.: 204462
Tagesstätte für alkoholkranke Menschen:
Karl-Marx-Straße 10, Tel.: 210222
Holzhof der Caritas:
Kirchenförsterei 4, Tel.: 216358
Beschäftigungsprojekte:
Bahnhofstraße 29, Tel.: 436703
Hospitzdienst
Uecker-Randow e. V.
Prenzlauer Str. 1 • Tel.: 228777
(auch außerhalb der Geschäftszeiten)
Sprechzeiten:
Mo und Fr: 10.00–13.00 Uhr
Do: 14.00–17.00 Uhr
Schwangerschaftsberatungsstelle
DRK Pasewalk
Oskar-Picht-Str. 1 • Tel.: 433066
Öffnungszeiten:
Montag: 09.00–12.00 Uhr
Dienstag: 09.00–12.00 und 14.00–18.00 Uhr
Donnerstag: 09.00–12.00 Uhr
Weitere Zeiten nach Vereinbarung
Eltern-Kind-Zentrum
DRK
Oskar-Picht-Straße 61 Tel.:03973-43 84 204
- 33 -
E-Mail: kind@uecker-randow.drk.de
dienstags 9.30–11.30 Uhr Krabbelgruppe
und Elternfrühstück (An- und Abmeldung erwünscht)
Hilfe für Opfer
häuslicher Gewalt
DRK • Oskar-Picht-Str. 1
Tel.: 2049975 o. 0170 8786848
Öffnungszeiten:
Di., Mi. und Fr.: 09.00–12.00 Uhr
Weitere Termine nach telefonischer Absprache
auch in der häuslichen Umgebung.
Suchtberatungs- und
Behandlungsstelle
Feldstr. 5 • 17309 Pasewalk • Tel.: 229920
Öffnungszeiten:
Di/Do: 09.00–16.00 Uhr
Weitere Zeiten nach Vereinbarung.
Pflegestützpunkt Pasewalk
An der Kürassierkaserne 9
Tel.: 03834 8760 2512 Pflegeberater/in
Tel.: 03834 8760 2513 Sozialberater/in
Erreichbarkeit:
dienstags: 08.00–12.00 Uhr u. 13.30–18.00 Uhr
donnerstags: 08.00–12.00 Uhr u. 13.30–16.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung
Umfassende, kostenlose und unabhängige Beratung zu Fragen bei der Auswahl und Inanspruchnahme bundes- und landesrechtlich
vorgesehener Sozialleistungen und sonstigen
Hilfen.
Schiedsstelle Pasewalk
Stadt Pasewalk
Haußmannstraße 85
17309 Pasewalk
Herr Franco Gurske
Frau Sybille Krause
E-Mail: francogurske@web.de oder schriftlich
an o. g. Adresse. Die Post wird ungeöffnet an
die Schiedspersonen weitergeleitet. Die jeweilige Schiedsperson setzt sich mit Ihnen in Verbindung.
Lebenshilfe
Speicherstr. 4 • Tel.: 2299800
mittwochs: 16.00–17.30 Uhr PC-Treff
dienstags: 17.00–18.30 Uhr Theaterprobe
Jugendtelefon
Das kostenlose Kinder- und Jugendtelefon ist
in M-V unter 0800 1110333 zu erreichen.
Feuerwehrmuseum
Pasewalk
Torgelower Str. 33
Öffnungszeiten:
April–Oktober, sonntags 14.00–18.00 Uhr oder
nach Vereinbarung, Tel.: 432537 oder 0171
8024374, museum@feuerwehr-pasewalk.de
PASEWALKER NACHRICHTEN
Handball
Pasewalker Handballverein von 1990 e. V.
Ueckersporthalle
01.11. 13.00 Uhr Bezirksliga Ost weibliche
Jugend D,
Jahrgang 2002/2003
PHV – Stavenhagener SV
14.30 Uhr Bezirksliga Ost weibliche
Jugend C,
Jahrgang 2000/2001
PHV (D) – Stavenhagener SV
16.30 Uhr Bezirksliga Ost Senioren/
Ü 36
PHV – SV Fortunaʼ50 Neubrandenburg
02.11. 10.30 Uhr Bezirksliga Ost weibliche
Jugend E
Jahrgang 200472005
PHV – SV Fortunaʼ50 Neubrandenburg II
12.00 Uhr Oberliga weibliche Jugend B,
Jahrgang 1998/1999
PHV – SV Grün Weiß
Schwerin
14.00 Uhr Bezirksliga Ost Frauen
PHV – SV Burg Stargard 09
15.11. 10.30 Uhr Bezirksliga Ost weibliche
Jugend D
Jahrgang 2002/2003
PHV – HV Altentreptow
12.00 Uhr Oberliga weibliche Jugend B
Jahrgang 1998/1999
PHV – SV Warnemünde
13.30 Uhr Bezirksliga Ost weibliche
Jugend C
Jahrgang 2000/2001
PHV (D) – HSV 90 Waren
15.30 Uhr Bezirksliga Ost Frauen
PHV – VfB 93 Penzlin
22./23.11. Bezirkspokal Frauen, 2.
Runde
PHV – ?
29.11. nächster Heimspieltag
weibliche Jugend E
(2004/2005), Senioren
Hundesport
Verein Deutscher Schäferhunde Pasewalk e. V.
Vors. Günter Buse
Tel.: 0177/7210214
Ausbildungszeiten
mittwochs 18.00–20.00 Uhr
sonntags
09.00–12.00 Uhr
Interessenten melden sich bitte bei dem Vereinsvorsitzenden unter o. g. Nummer.
Pasewalker
Pferdesportverein
Am Volkskulturpark 2
Tel.: 03973 213990
Training:
montags 15.00–18.00 Uhr
mittwochs 16.00–18.00 Uhr
– Änderungen vorbehalten –
PASEWALKER NACHRICHTEN
- 34 -
Nr. 10/2014
Alt & Jung
Senioren unterwegs – Was gibt es Neues in Pasewalk
(PN/EE). Nach wie vor erfreuen sich die
Stadtrundfahrten mit dem Stadtoberhaupt
grosser Beliebtheit. Gemeinsam die Stadt
erkunden und dann noch Informationen
aus erster Hand erhalten, besser geht es
nicht, sagen sich die Interessierten. Drei
Mal machten sich auch in diesem Jahr Senioren der Stadt mit der Bürgermeisterin
auf, um Veränderungen in der Stadt zu besichtigen. Begleitet wurden sie von der
stellvertretenden Bürgermeisterin Gudrun
Baganz und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Dörte Wolff. Zentral einsteigen an der Bushaltestelle am Markt oder
in der Torgelower Straße und schon geht
es los. Angesteuert wurden in diesem Jahr
die neue Senioreneinrichtung der Geistlichen Stiftung St. Spirits in der Baustraße,
der Hort des DRK und St. Nikolai in unmittelbarer Nähe der ersten Einrichtung. Vorstand Erwin Stöhlmacher liess es sich nicht
nehmen, die Senioren persönlich durch die
Wohnetagen zu führen. Unterstützt wurde
er von der Hausdame der Einrichtung, Ute
Pagel. Während Stöhlmacher die Besucher mit der über 800-jährigen Geschichte der Stiftung bekannt machte, berichtete
Ute Pagel zu den aktuell interessierenden
Themen. Adelheid Stegemann empfing die
Gruppe in der ältesten Kirche Pasewalks,
St. Nikolai. Sie berichtete nicht nur über
das Gotteshaus, Pasewalk und die Hanse,
sondern auch über die Kürassiere und deren Leben inmitten der Bevölkerung der
Stadt. Bunt und abwechslungsreich ging
es im Hort des DRK oder wie viele die
Gebäude noch kennen, in der „Pantoffelschule“ zu. Ganz genau erzählten die Mädchen und Jungen den Senioren, wie und
was es alles so zu erleben gibt. Wieder in
den Bussen, ging es quer durch die Stadt,
entlang der Großen Kirchenstrasse zu den
Eigenheimen am Waldweg, alte Försterei, dem Wohngebiet mit den Tier- und
Vogelnamen, der Berufsschule und dem
Schwimmbad in Richtung CURA Seniorencentrum. Hier erwartete die Besucher
eine ganz besondere Überraschung. Die
Trommelgruppe FerDi-DRUMS aus Ferdinandshof überraschte die Ankömmlinge
mit modernen Trommelinterpretationen.
Die Frauen zwischen 15 und 80 Jahren treffen sich seit sechs Jahren jeden 2. Dienstag in meiner Praxis, sagt die Ergotherapeutin und Leiterin der Gruppe. Es macht
uns einfach Spass und hält uns fit, berichtet die Leiterin. Die Senioren ergänzen,
„wir hätten nie gedacht, dass man zu so
Senioreneinrichtung der Geistlichen Stiftung St. Spirits in der Baustraße
Im CURA-Seniorencentrum erwartete die Besucher eine ganz besondere Überraschung. Die Trommelgruppe FerDi-DRUMS aus Ferdinandshof . Fotos: Ernst
moderner Musik auch trommeln kann“.
Jedenfalls gab es dafür viel Applaus. Übrigens umrahmte bei der ersten Seniorenrundfahrt die Kreismusikschule und bei der
zweiten Fahrt das Orchester der GWW die
Veranstaltung.
Es war eine sehr schöne und interessante
Veranstaltung, meinen auch Gisela Hufft
und Ursula Schulz aus Pasewalk. Ihnen
hat die Besichtigung der neuen Wohnstätte der Geistlichen Stiftung besonders gefallen. Andere fügen noch hinzu, dass ihnen das Gespräch mit der Bürgermeisterin
im Bus besonders gefiel. „Man konnte mal
ganz unbürokratisch und so wie einem der
„Schnabel“ gewachsen ist, mit der Bürger-
meisterin sprechen“. Besonders interessierende Fragen waren die neue Vorfahrtsregelung in der Marktstrasse, was wird mit
den Flächen der ehemaligen Gropa und
des Fleischkombinates, was wird aus dem
Postgebäude im Gewerbegebiet an der Torgelower Straße und was geschieht mit der
schlechten Strasse am Paul Holz Ring.
Ausserdem sagten sie, es ist ja sehr schön,
dass jetzt der neue Sportplatz an der Grundschule entsteht. Aber zwischen dem neuen
Sportplatz und dem angrenzenden Wohnblock bleibt eine grosse, unansehnliche Fläche. Was geschieht damit? Am Ende der
Fahrt, ging es an den Gewerbeflächen in
der Friedensstrasse entlang.
Nr. 10/2014
- 35 -
PASEWALKER NACHRICHTEN
Kinder haben Rechte
(PN/EE). Werden in Deutschland die Kinderrechte ernst genommen? Wie geht es anderen Kindern in der Welt? Seit die UNKinderrechtskonvention am 20. November
1989 in Kraft trat, haben fast alle Staaten
dieses weltweite „Grundgesetz“ für Kinder
ratifiziert. Doch bis heute sind viele Kinder
von jedem Fortschritt ausgeschlossen. Um
auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen, starteten auch alle Pasewalker Kitas
eine gemeinsame Aktion. „Am Anfang waren wir ganz allein“, resümiert Sabine Maronde, stellvertretende Leiterin der evangelischen Kita „Haus am Pulverturm“. Aber
dann schlossen sich auch andere Kitas an.
Inzwischen ist es zu einer gemeinsamen
Aktion geworden. Die Leiterinnen treffen
sich im Vorfeld und sprechen die Aktionen ab. „In diesem Jahr sind wir in die St.
Marienkirche gegangen. Dort haben wir
gemeinsam mit Kantor Julius Mauersberger Kinderlieder gesungen. Anschließend
bildeten wir einen großen Kreis, frei nach
einem der Lieder „Wir haben uns alle im
Kreis aufgestellt“, um das Gotteshaus, berichtet Viola Lauer, Leiterin der DRK Kita
„Am Mühlentor“. Das Thema mehr in das
öffentliche Bewusstsein rücken, möchte
auch die Bürgermeisterin Sandra Nachtweih. Sie erklärte den Kindern nicht nur
ihre Rechte, sie hatte sie auch noch einmal „schwarz auf bunt“ mitgebracht. Die
nahmen die Kinder mit in ihre Einrichtungen. Eine kleine süße Überraschung gab es
dann auch noch. Einen großen Korb voller
Süßigkeiten hatte die Bürgermeisterin im
Gepäck und die Neue Apotheke Am Markt
spendierte zusätzlich süße Tüten voller Bon
Bon. Für die Kinder selbst war es ein großer Tag. Sie haben dabei auch den einen
oder anderen Wunsch, der dann doch eher
im kleinen Rahmen bleibt wie zum Beispiel einen schönen, intakten Spielplatz,
ein Kino oder einfach, dass der Papa nicht
soweit zur Arbeit fahren muss und immer
zu Hause ist. Die Wünsche der Erzieherinnen ähneln denen der Kinder sehr. Endlich
Beginn der Sanierungsarbeiten beziehungsweise der Bauarbeiten an den Kitas oder
auch des Spielplatzes.
Gemeinsam sangen die Kinder und Erzieherinnen aus Pasewalk mit Kantor Julius Mauersberger Kinderlieder. Fotos: Ernst
„Wir haben uns alle im Kreis aufgestellt …“
Sandra Nachtweih erklärte den Kindern nicht nur ihre Rechte, sie hatte sie auch noch einmal
„schwarz auf bunt“ mitgebracht. Jede Kita nahm davon etwas mit nach Hause.
PASEWALKER NACHRICHTEN
- 36 -
Nr. 10/2014
Laternenfest der DRK Kita „Am Mühlentor“ und dem Hort „Pantoffelparadies“
(PN/PM). Traditionell fand im Oktober unser gemeinsames Laternenfest statt.
Nach dem wir uns in den Einrichtungen gestärkt hatten, marschierten wir mit leuchtenden Laternen, gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr, nach den Klängen der
Schalmeienkapelle durch die Innenstadt
von Pasewalk. Es war wieder ein gelungenes Fest dank unserer fleißigen Helfer.
Die Mitarbeiter
Umzug mit der Schalmeinekapelle, Foto: Kita
Verkehrssicherheitstag in der Integrativen GWW-Kita „Kinderparadies“
(PN/PM). Unter einem Verkehrssicherheitstag konnten sich die 3- bis 6-jährigen
Kinder der GWW-Kita erst einmal wenig
vorstellen, aber dass sie am 16. September alle ihre Fahrräder, Roller und Fahrradhelme in die Kindertagesstätte mitbringen durften, das fanden sie auf jeden Fall
toll. Endlich einmal auf dem Spielplatz der
Kita richtig „Gas geben“ und den anderen
Kindern zeigen, wie schnell man schon mit
dem Rad oder Roller unterwegs ist. Den
Mitarbeitern der Verkehrswacht Uecker–
Randow e. V. ging es aber gar nicht um das
schnelle Fahren, sondern um das sichere
Fahren und so haben sie viele interessante Stationen rund um das Thema Straßenverkehr vorbereitet und aufgebaut, die die
Kinder mit ihren Erzieherinnen absolvieren mussten. So zum Beispiel ein Fahrradparcour, mehrere Verkehrsschilderpuzzle
und eine große Malstation. Besonders interessant fanden die Kinder den Stand mit
den verschiedenen Fahrradhelmen. Fahrradhelme sind nicht nur bunt und peppig,
sie haben auch eine ganz besonders wichtige Funktion und mit dieser mussten sich
die Kinder auseinander setzen und erklärten sich teilweise untereinander, wie wichtig der Fahrradhelm ist. Von den Mitarbeitern der Verkehrswacht Uecker–Randow
e. V. gab es dann noch entsprechende Hilfestellung, was beim Kauf eines Helmes
beachtet werden muss und wie der Helm
sitzen muss, um auch wirklichen Schutz
zu bieten. Auch die interessierten Eltern
wurden mit einbezogen, sie konnten sich
zu den aktuellsten Autokindersitzen beraten lassen, worauf es beim Kauf ankommt
und welche Sicherheitsprüfzeichen am Kindersitz unbedingt vorhanden sein müssen.
Für die Kinder gab es dann noch zum Ab-
Foto: Kita
schluss kleine Medaillen und Urkunden für
die erfolgreiche Teilnahme am Verkehrssicherheitstag und zum Abschied gab es für
die Mitarbeiter der Verkehrswacht UeckerRandow e. V. noch eine spontane Musik-
und Gesangseinlage der Erzieherinnen und
der Kinder als Dankeschön für den spannenden Tag.
Der Elternrat Kita GWW „Kinderparadies“
K. Kunos
Nr. 10/2014
- 37 -
PASEWALKER NACHRICHTEN
Wussten Sie schon?
Mit Oliver Makowiak sprach unsere freie Mitarbeiterin Elke Ernst:
Oliver Makowiak – Er gehört zu den Besten der Welt in seiner Altersklasse. Er zeigte allen, dass man durch eisernes Training
viel erreichen kann. Er war DDR-Meister
bei den Kindern, Deutscher Meister bei den
Männern in diesem Jahr und nun Drittplatzierter der Weltmeisterschaften im spanischen Malaga.
Herr Makowiak, wie fühlt man sich nach
so einem großen Erfolg?
Ich konnte es im ersten Moment gar nicht
glauben, dass ich zu den Medaillengewinnern gehöre. Vor den letzten Kämpfen ist
die Anspannung ungeheuer groß. Schließlich stehen die besten Kämpfer der Welt
vor mir auf der Matte. Da klopft einem das
Herz schon mal vor dem Wettkampf. Als
ich die Ergebnisse hörte, dass ich zu den
Medaillengewinnern gehöre, kamen mir
schon mal die Freudentränen.
Wie kamen Sie zum Judosport?
In der DDR gab es ein großes Sportprogramm. In sogenannten „Sichtungen“ wurden Talente erkannt und entdeckt. Als ich
sechs Jahre war, überzeugte Henry Menge
meine Eltern, dass der Judosport für mich
das Richtige wäre. Ich kam zu Olaf Teichmann, der verstand es, alle meine Talente für diese Sportart zu wecken, zu entwickeln und zu fördern. Mein Erfolg ist auch
sein Erfolg als Trainer. Ich will aber auch
nicht verhehlen, dass es mal Phasen gab,
wo ich lieber Trainer war, als auf der Matte zu schwitzen. Das ist ungefähr 20 Jahre
Oliver Makowiak, Foto: Ernst
her. Seit ungefähr drei Jahren trainiere ich
wieder. Starte jetzt bei den Senioren (40–
45 Jahre) und habe wieder ein Gewicht von
60 Kilogramm.
Wie steht die Familie zu Ihren sportlichen Aktivitäten?
Früher haben mich meine Eltern sehr unterstützt, jetzt ist es ganz besonders meine
Freundin. Sie hält mir den Rücken frei, dass
ich mich intensiv auf große Wettkämpfe
vorbereiten kann. Natürlich dürfen auch der
Beruf und die Familie nicht zu kurz kommen. Die Familie steht an erster Stelle, da
heißt es alles gut zu koordinieren. Als klar
war, dass ich in Spanien zu den Medaillengewinnern gehörte, kamen gleich die
Glückwünsche von allen Seiten. Außerdem
verfolgten Familie, Freunde und Bekannte die Meldungen und Übertragungen aus
Spanien, um dann gleich anzurufen.
Was sind Ihre größten Erfolge?
Angefangen hat alles mit dem DDR-Meistertitel bei den Kindern. Dann kam der 5.
Platz bei den internen Deutschen Meisterschaften U 18. 1990 gingen in meiner
Altersgruppe 40 Teilnehmer in den Wettkampf. Dann kam meine Pause als aktiver
Judoka. Nach meinem intensiven Training
und dem Wiedereinstieg in das Wettkampfgeschehen wurde ich 2012 und 2013 Deutscher Vizemeister. In diesem Jahr kam der
Deutsche Meistertitel, der 2. Platz bei den
Europameisterschaften und nun der 3.
Platz bei den Weltmeisterschaften in Spanien dazu. An dieser Stelle möchte ich
mich ganz herzlich bei meinen Trainingspartnern und Sponsoren, meinem Trainer
Olaf Teichmann, Rechtsanwalt Matthias
Jox, Steffen Erdmann von der Solar Berlin GmbH, der OVVD GmbH und der Stadt
Pasewalk für die Unterstützung bedanken.
Wie lange kann man diese Sportart ausüben?
In Spanien war der älteste Teilnehmer über
70 Jahre. Die Altersgruppen staffeln sich
alle fünf Jahre. Bis 70 werde ich wohl nicht
in den Wettkampf gehen …
PASEWALKER NACHRICHTEN
- 38 -
Nr. 10/2014
„25 Jahre Mauerfall – Themenwoche im Museum der Stadt Pasewalk“
useum Pasewalk
(PN/AH). Wohl kaum ein Datum in der jüngeren Geschichte Deutschlands hat sich so
tief in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben, wie der Tag an dem die Mauer fiel.
Nur ein einziges Mal in der Geschichte ist
es dem Deutschen Volk gelungen, eine Revolution friedlich und erfolgreich zu vollenden. 1989/90 eroberte das Volk die Straße
und veränderte damit die Welt. Der Ostblock brach auseinander und die Koordinaten der Weltpolitik haben sich verschoben.
Fragt man heute die Menschen, wo sie an
jenem 9. November 1989 waren, wie sie ihn
erlebten, wie er ihr Leben veränderte - man
wird von Verzweiflung und Mut, Anarchie
und Neuorientierung, von Euphorie und Ernüchterung hören. Aber auch totale Begeisterung mit etwas Sehnsucht nach sozialen
Werten jener Zeit. Wer den Mauerfall bewusst erlebt hat, ist heute erwachsen. Kinder und Jugendliche kennen die DDR nur
noch vom Hörensagen und aus den medial zusammengefassten Erinnerungen, welche im Überdruss in Fernsehbildern, Ostalgieshows und Dokumentationen gezeigt
werden. Das Jahr 1989 brachte vielen DDR-
Bürgern neben Freiheit auch Entfremdung,
Verlust, emotionale Obdachlosigkeit und damit auch seelische Verwundungen. Nach 25
Jahren werden diese immer noch von vielen
verdrängt, seelische Traumata verleugnet und
vielleicht vergessen. Man mag nicht so gerne
darüber reden und oft muss man lange grübeln, denn es ist doch mittlerweile schon so
lange her.
Durch die empirische Forschung zur DDRGeschichte weiß man, dass nur wenige Ostdeutsche an ihrer Geschichtsschreibung
nach wie vor zögerlich teilnehmen. Dabei
sind „SIE“ es, die den wichtigsten Teil der
jüngeren deutschen Geschichte mitgeschrieben haben. Es ist wichtig, dass man das, was
jeder individuell erlebt hat festhält und für
die Nachwelt dokumentiert. In unserer medialen und oft fürs breite Publikum medienwirksam und hochpoliert präsentiert, gehen
oft die kleinen Details der Geschichtsschreibung unter. Diese gilt es aber festzuhalten natürlich unter der Prämisse die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen zu wahren. Daher
ruft das Museum die Pasewalker Bürgerinnen und Bürger auf, an der zeitgeschichtlichen Dokumentation mitzuwirken (auch
anonym) und darüber zu berichten:
Gewerbliche Anzeige
Wo waren Sie am 9. November 1989? Was
haben Sie gedacht und wie haben Sie das
Jahr 89 erlebt? Was haben Sie gefühlt und
was hat Sie bewegt?
Als Einstimmung in die Thematik bietet
das Museum der Stadt Pasewalk vom 4.
bis 11. November 2014 eine Themenwoche zu „25 Jahre Mauerfall“ an. Kommen Sie gerne vorbei und in die 3. Etage
des Prenzlauer Tores. Dort wird ein runder Tisch vorbereitet, an den man gerne
platznehmen darf, um in den vielen Büchern und Dokumenten aus jener Zeit zu
blättern und zu lesen sowie über die „stille
Revolution“ reflektieren kann. Vielleicht
entdecken Sie neue Aspekte für sich und
über Ihre eigene Geschichte. Vielleicht
sind Sie bereit für ein vertraulich geführtes
Gespräch, welches als historische Quelle für die Nachwelt im Museum bewahrt
wird. Auf alle Fälle lohnt es sich vorbeizukommen - ein wenig Ostalgie im Prenzlauer Tor! Am 4. November um 10.00 Uhr
geht es los! Persönlich steht die Museumsleitung vor Ort gern zur Verfügung und ist
desweiteren über
E-Mail: museum@pasewalk.de oder telefonisch unter 03973/251233 zu erreichen.
Nr. 10/2014
- 39 -
PASEWALKER NACHRICHTEN
Vereine
Lange Tafel des Arbeitslosenverbandes auf der Festwiese
(PN/EE). Zum achten Mal wurde in diesem Jahr der Bundesdeutsche Tafeltag begangen. Die Pasewalker Tafel beteiligte
sich das fünfte Mal an dieser Aktion. Wie
zunehmend immer wichtiger diese Anlaufstelle für die Menschen ist, sagt Regine Hiller, Chefin des Arbeitslosenverbandes in Pasewalk. „Armut in unserer Stadt,
das gibt es nicht!“, diese Meinung vertreten immer noch Bürger und Lokalpolitiker .Viele begegnen in ihrem Alltag kaum
Menschen, die in schwierigen Verhältnissen leben und wissen nicht um die persönlichen Umstände, die die Tafel-Kunden in diese Lage gebracht haben. Bei uns
wird die Not sichtbar“, ergänzt sie. Die
Mitarbeiter des Arbeitslosenverbandes beobachten die Tendenz, dass neben ALG
II Empfängern auch Menschen kommen,
die Arbeit haben. So gehören immer mehr
Alleinerziehende und deren Kinder, prekär Beschäftigte und Teilzeitkräfte zu den
Kunden. „Altersarmut sei so schon vorprogrammiert“, so die engagierte Frau. Eingeladen waren zu diesem Tag alle interessierten Bürger. Zusätzlich wurden viele
Einladungen geschrieben, denn die Mitarbeiter des ALV wollten ein Zeichen setzen
für mehr Solidarität und Mitmenschlichkeit in der Gesellschaft und gleichzeitig
gegen die Verschwendung wertvoller Lebensmittel. Gekommen sind nur wenige.
Unter den Gästen die Bürgermeisterin, der
Stadtpräsident und Stadtvertreter, Vertreter
der Sparkasse UER, des Jobcenters, Mitarbeiterinnen aus den Arbeitslosentreffs aber
auch Kunden und Bewohner des umliegenden Wohngebietes. „Wir erreichen längst
nicht alle, vielleicht wissen die Betroffenen
es nicht, oder sie schämen sich als arm zu
gelten“, berichtet Regine Hiller. Ihren Dank
richtete sie auch gleich an alle Sponsoren,
die der Pasewalker Tafel Produkte zur Verfügung stellen und an die Tafelmitarbei-
Zu einer großen, gemeinsamen Tafel trafen sich am 2. Oktober Vertreter der Politik und Bürger
auf der Festwiese des ALV. Foto: Ernst
ter. Die Tafelmitarbeiter holen die Ware
aus der gesamten Uecker-Randow-Region zusammen und verteilen sie an die acht
Ausgabestellen in Torgelow, Eggesin, Ueckermünde, Ferdinandshof, Löcknitz, Penkun, Pasewalk und seit dem vergangenen
Jahr auch in Strasburg. 25.509 Mal suchten Tafel-Kunden 2013 in der UER-Region die Treffs auf. Bis zum 30. Juni diesen
Jahres waren es bereits 17.355. „Leider haben in letzter Zeit mehrere Sponsoren ihre
Geschäfte aufgegeben. Das führt zu gravierenden Einschnitten in der Warenversorgung“, resümiert Hiller und appelliert
an alle Supermärkte ihre Spendenbereitschaft zum Positiven zu überdenken. Doch
nicht nur die Spendenbereitschaft bereitet
den Mitarbeitern des ALV Sorgen. Auch
die Besetzung der wenigen Ein-Euro-Jobs,
die es noch gibt, denn sie sind an harte Kri-
terien geknüpft, ist schwierig. Christian
Gärtner, Geschäftsführer des Jobcenters
Vorpommern-Greifswald Süd, der unter
den Gästen war, lud die Chefin zum Gespräch, um eine Lösung zu finden. Doch
es wurde nicht nur debattiert. Die Frauen und Männer des Arbeitslosenverbandes
hatten eine Menge vorbereitet. Handarbeiten, Herbstgestecke und das wichtigste an
diesem Tag, eine lange Tafel an der sich
alle zusammenfinden sollten, war herbstlich gedeckt und vorbereitet. Für alle gab
es eine leckere Kartoffelsuppe. Außerdem
nahmen alle Teilnehmer an einer Verlosung
teil. Drei Kochbücher, die extra für die Tafel entwickelt wurden, wurden verlost. Ein
glückliches Händchen hatte Regine Hiller
als „Glücksfee“ für Hannelore Hinrich aus
Nieden, Norbert Haack aus Pasewalk und
Doris Greinert aus Ferdinandshof.
Vertrieben und vergessen?
(PN/EG). Unter diesem Titel eröffnete die
Pommersche Landsmannschaft Kreisgruppe Pasewalk e. V. am 10.09.2014 im Historischen U Pasewalk eine Wanderausstellung über Pommern.
Auf 32 Tafeln wird die Geschichte Pommerns
vom Beginn, über die beiden Weltkriege bis
in die jetzige Zeit dargestellt. Wobei die letzen 16 Tafeln Erlebnisberichte von Zeitzeugen der Geschehnisse von 1945 zeigen.
Den Einführungsvortrag hielt Herr Hammermeister, Chefredakteur der Pommerschen Zeitung. Er führte auf interessante Weise die Anwesenden kurz durch das
Pommern von gestern und heute.
Die kulturelle Umrahmung erfolgte durch
die Singegruppe der PLM.
Zur Eröffnung waren ca. 120 Personen gekommen. Darunter waren unter anderem
die 1. stellv. Bürgermeister der Stadt Pa-
sewalk Gudrun Baganz, der Bürgermeister
von Police Władysław Diakun, Herr Wack
als Vorsitzender der Kriegsgräberfürsorge,
Ralf Schwarz als Schulleiter dreier Schulen, Horst Ebelt von den Stadtwerken Pasewalk, um nur einige zu nennen. Als Zeitzeugen, jetzt noch in Polen lebend, war die
Sedina-Gruppe der Deutschen Minderheit
mit ihrer Vorsitzenden Frau Kipper (90 Jahre) unter den Anwesenden.
PASEWALKER NACHRICHTEN
Erfreulicher Weise kamen auch zwei Schulklassen der Europaschule Pasewalk mit ihren Lehrern zur Eröffnung. Für sie war fast
alles Neuland. Dies bestätigt die Notwendigkeit, dieses Thema aufzugreifen. Die
Schüler nutzten auch die Möglichkeit, den
anwesenden Zeitzeugen Fragen zu stellen.
Auch für manche Erwachsene war das was
sie über Pommern hörten und sahen neu.
Bis Ende September zählte die Ausstellung 300 Besucher, darunter auch weitere
Schulklassen.
Zur Wanderausstellung „Vertrieben und
vergessen?“ ist auch ein Begleitbuch erhältlich. Bereits am Eröffnungstag wurden
viele verkauft bzw. bestellt
Eine Bestellung über die PLM Kreisgruppe
Pasewalk (Tel. 03973/225750 bzw. Mobil
0160/8030069) ist weiterhin möglich. Das
Begleitbuch kostet 9,90 €.
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Den Einführungsvortrag hielt Herr Hammermeister, Chefredakteur der Pommerschen Zeitung.
Foto: PLM
Sponsoren würdigen gute Nachachwuchsarbeit
(PN/FF). Die E-Juniorenmannschaft des
Pasewalker FV konnte sich über einen kompletten Mannschaftssatz neuer Trainingsanzüge freuen. Besonderer Dank gilt dabei
den Sponsoren: der Randstad Deutschland
GmbH & Co. KG/Niederlassung Neubrandenburg und ihrem Disponenten Steffen
Gennett, dem Kfz-Sachverständigenbüro
Krämer aus Pasewalk und der Tischlerei
Uwe Gennett Pasewalk. Insbesondere das
Projekt „Ehrensache“ der Firma Randstad
sei hier stellvertretend für die Unterstützung des Breiten- und Jugendsports genannt. Auf diesem Wege möchten sich die
Mannschaft, die Eltern und das Trainerteam sowie der Vorstand des Pasewalker
FV bei den Sponsoren nochmals ganz herzlich bedanken.
Nr. 10/2014
Foto: R.Wederich
Nr. 10/2014
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PASEWALKER NACHRICHTEN
Neue Trikots vom Opel-Autohaus
(PN/FF). Vor dem letzten Heimspiel gegen GW Usedom, konnte sich die zweite
Mannschaft des Pasewalker FV über neue
Trikots, gesponsert durch das Opel-Autohaus Pasewalk freuen. Übergeben wurden
diese durch Herrn Nordhaus, Geschäftsführer des Autohauses. Das Autohaus ist
seit vielen Jahren schon Sponsor des Pasewalker FV.
Dafür möchten sich der Verein, sowie die
Mannschaft herzlich bedanken.
Foto: R.Wederich
B- Junioren des PFV sagen Danke
(PN/FF). Auf diesem Weg möchte sich die
Mannschaft um das Trainerduo Christian
Tews und Rene Rüh beim Inhaber des Pasewalker Einrichtungshauses „dekoline”
Heiko Bertram für die Unterstützung und
die Ausstattung des Teams mit einem Satz
Sporttaschen ganz herzlich bedanken. Die
Mannschaft ist nach dem Aufstieg in die
Landesliga-Ost erfolgreich mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Wir wünschen
der Mannschaft weiterhin einen erfolgreichen Saisonverlauf.
Foto: R.Wederich
Lust auf Ehrenamt?
(PN/PM). Im Rahmen des Modellprojektes „Engagement hält jung“ lädt die
Stadt Pasewalk und das Mehrgenerationenhaus Torgelow zu einer Auftaktveranstaltung zum Thema „Vorstand statt Ruhestand“ ein.
Die Nachbesetzung qualifizierter Vereins-, Verbands- und Firmenvorstände
zu unterstützen und ältere Menschen, insbesondere in der Phase des Übergangs vom
Erwerbsleben in den Ruhestand für ein bürgerschaftliches Engagement zu motivieren,
ist Schwerpunkt des Projektes.
Mitglieder der Vorstände und interessierte
Bürger, die sich im Ehrenamt engagieren
wollen, werden darüber diskutieren, wie
diese Aufgabe umgesetzt werden kann.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 2.
Dezember 2014, um 17.00 Uhr in Pasewalk im „Historischen U“ statt.
Bei Fragen steht Ihnen die Projektkoordinatorin Karin Glöde gern zur Verfügung.
Tel.: 02976/238275;
E-Mail: hdbg@volkssolidaritaet.de
AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL
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Nr. 10/2014
wir gratulieren
Wir gratulieren den Jubilaren des Monates November 2014 zum Geburtstag
und wünschen Ihnen für das neue Lebensjahr Gesundheit und viel Freude
Gemeinde Brietzig
Zum 88. Geburtstag
Frau Anni Wesener
Zum 82. Geburtstag
Frau Frieda Griebenow
Herrn Ehrhard Salomonski
Zum 75. Geburtstag
Herrn Siegfried Bresin
Gemeinde Fahrenwalde
Zum 78. Geburtstag
Herrn Manfred Kaschube
Zum 73. Geburtstag
Frau Irmtraud Mühlenbächer
Zum 71. Geburtstag
Herrn Peter Lorbeer
Herrn Jan Mühlenbächer
Zum 70. Geburtstag
Frau Bettina Kinder
Gemeinde Jatznick
Zum 89. Geburtstag
Herrn Arno Rahn
Zum 88. Geburtstag
Frau Elisabeth Seidel
Zum 83. Geburtstag
Herrn Alfred Frohloff
Herrn Fredy Albrecht
Zum 80. Geburtstag
Herrn Hans-Georg Zastrow
Frau Irene Oehlke
Frau Christel Frohloff
Herrn Lothar Born
Zum 78. Geburtstag
Herrn Kurt Schmohl
Zum 77. Geburtstag
Herrn Günter Timm
Frau Erna Stripp
Frau Maria Zorn
Frau Christa Engel
Zum 76. Geburtstag
Frau Christel Gottschalk
Zum 75. Geburtstag
Herrn Willi Laffin
Frau Barbara Börner
Frau Natalie Heyden
Zum 74. Geburtstag
Herrn Hermann Vilter
Herrn Ulrich Müller
Herrn Helmut Klimpel
Zum 73. Geburtstag
Herrn Wolfgang Köpke
Frau Ursula Heiden
Frau Marianne Pochert
Frau Ingrid Kaiser
Zum 72. Geburtstag
Herrn Dieter Strohfeldt
Zum 70. Geburtstag
Herrn Karl-Friedrich Schwenzer
Gemeinde Koblentz
Zum 74. Geburtstag
Frau Hanni Napp
Gemeinde Krugsdorf
Zum 90. Geburtstag
Frau Hildegard Strauch
Zum 79. Geburtstag
Herrn Siegfried Throner
Zum 71. Geburtstag
Herrn Wolfgang Tews
Gemeinde Nieden
Zum 81. Geburtstag
Frau Hildegard Hesse
Zum 75. Geburtstag
Frau Dorothea Schröder
Herrn Gerd Koschack
Gemeinde Papendorf
Zum 88. Geburtstag
Herrn Hans Schneider
Zum 82. Geburtstag
Frau Hildegard Reepschläger
Zum 78. Geburtstag
Frau Gertrud Peter
Gemeinde Polzow
Zum 75. Geburtstag
Herrn Harry Schröder
Gemeinde Groß Luckow
Zum 82. Geburtstag
Herrn Karl Schulz
Zum 74. Geburtstag
Frau Erika Liermann
Zum 71. Geburtstag
Herrn Wolfgang Sarre
Gemeinde Rollwitz
Zum 90. Geburtstag
Herrn Fritz Helwig
Zum 84. Geburtstag
Herrn Winfried Lauterbach
Frau Irma Pencun
Zum 80. Geburtstag
Frau Hannelore Latzkow
Zum 79. Geburtstag
Frau Christel Kohls
Zum 78. Geburtstag
Herrn Dieter Knop
Zum 75. Geburtstag
Herrn Hans-Jürgen Barth
Zum 73. Geburtstag
Frau Hannelore Kroll
Gemeinde Schönwalde
Zum 80. Geburtstag
Frau Anni Prepernau
Zum 77. Geburtstag
Herrn Rudolf Schulz
Frau Christa Krull
Zum 70. Geburtstag
Frau Ruth Bleek
Gemeinde Viereck
Zum 80. Geburtstag
Frau Brigitta Petri
Zum 77. Geburtstag
Herrn Gerhard Liebmann
Zum 76. Geburtstag
Frau Lore Griebenow
Zum 75. Geburtstag
Frau Regina Langwald
Herrn Berthold Rückert
Herrn Andreas Schreiber
Zum 74. Geburtstag
Frau Hildegard Lorenz
Herrn Klaus Böttcher
Zum 71. Geburtstag
Herrn Hans-Joachim Jorke
Zum 70. Geburtstag
Herrn Friedhelm Knospe
Gemeinde Zerrenthin
Zum 82. Geburtstag
Frau Christel William
Zum 79. Geburtstag
Frau Hannelore Schiebe
Zum 72. Geburtstag
Herrn Heinz Kühn
Zum 71. Geburtstag
Frau Eva-Marie Kuckuck
Aufgrund des § 36 Meldegesetz M-V vom 12.10.1992 möchten wir
darauf hinweisen, dass Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres
Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt
des Amtes Uecker-Randow-Tal einlegen müssen.
Nr. 10/2014
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AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL
öffentliche bekanntmachungen
– Öffentliche Bekanntmachungen Anfang –
Bürgersprechstunde der Landrätin des
Landkreises Vorpommern-Greifswald
11. November 2014, 16.00–17.00 Uhr
Amt Uecker-Randow-Tal in Pasewalk, Lindenstraße 32,
1. OG, Zimmer 201 Beratungsraum
Interessierte Bürger der amtsangehörigen Gemeinden des Amtes
Uecker-Randow-Tal melden sich bitte unter Tel. 03973/206730 an.
Vorab gestellte Anfragen werden an die Landrätin zur Beantwortung in der Sprechstunde weitergeleitet.
Öffentliche Bekanntmachung über die
Bestellung zum bevollmächtigten
Bezirksschornsteinfeger
Gemäß § 10 (2) Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) vom
26.11.2008 (BGBl. I S. 2242), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 05.12.2012 (BGBl. I S. 2467) wird die folgende Bestellung
öffentlich bekannt gegeben:
Herr Schornsteinfegermeister Martin Bahlmann, 17168 Thürkow, Am
Gutshof 3 wurde mit Wirkung zum 01.10.2014 zum bevollmächtigten
Bezirksschornsteinfeger bestellt. Die Bestellung gilt für den Kehrbezirk VG – 01. Sie ist auf sieben Jahre befristet und endet daher mit Ablauf des 30.09.2021.
Landkreis Vorpommern-Greifswald
Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung
Herr Schornsteinfegermeister Martin Bahlmann übernimmt den Kehrbezirk des Herrn Gernot Rose.
Er ist damit im Amtsbereich Uecker-Randow-Tal zuständig für folgende Gemeinden und Ortsteile:
Brietzig + Ortsteil Starkshof
Jatznick +
Ortsteil Am Bahnhof
Ortsteil Belling
Ortsteil Blumenhagen
Ortsteil Groß Spiegelberg
Ortsteil Sandförde
Ortsteil Waldeshöhe
Papendorf
Schönwalde + Ortsteil Dargitz
Ortsteil Sandkrug
Ortsteil Stolzenburg
Vermessungsstelle
(Stelle nach § 5 Absatz 2 GeoVermG M-V)
Vermessungsbüro Dipl.-Ing. (FH) Petra Zeise
Öffentlich bestellte Vermessungsingenieurin
Papendorfer Chaussee 2, 17309 Pasewalk
Vermessungsobjekt:
Gemeinde:Viereck
Gemarkung:Viereck
Flur:003
Flurstück:25/2
Lagebezeichnung:
am Sportplatz
betroffenes Flurstück
der Bekanntmachung: 27/1
Ortsübliche Bekanntmachungder Offenlegung der Niederschrift über
den Grenztermin
Für das oben angegebene Vermessungsobjekt wird ein Abmarkungsverfahren nach dem Gesetz über das amtliche Geoinformations- und Vermessungswesen (Geoinformations- und Vermessungsgesetz – GeoVermG
M-V) vom 16. Dezember 2010 (GVOBL. M-V S. 713) durchgeführt.
Gemäß § 31 Absatz 3 GeoVermG M-V wird den Beteiligten, denen
die Abmarkung nicht im Grenztermin oder schriftlich bekannt gegeben
wurde, die Abmarkung durch Offenlegung der Niederschrift über den
Grenztermin bekannt gegeben.
Die Offenlegung erfolgt in den Geschäftsräumen der Vermessungsstelle
(Stelle nach § 5 Absatz 2 GeoVermG MV Dipl.-Ing. (FH) Petra Zeise,
Öffentlich bestellte Vermessungsingenieurin, Papendorfer Chaussee 2,
17309 Pasewalk während der Geschäftszeiten: Montag–Donnerstag in
der Zeit von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr oder nach Vereinbarung in der Zeit
vom 10.11.2014 bis zum 05.12.2014.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen die Abmarkung kann innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegung schriftlich oder zur Niederschrift Widerspruch bei der oben
genannten Vermessungsstellt erhoben werden. Es wird darauf hingewiesen, dass bei schriftlicher Einlegung des Widerspruchs die Widerspruchsfrist nur dann gewahrt wird, wenn der Widerspruch innerhalb
der Widerspruchsfrist bei der oben genannten Stelle nach § 5 Absatz 2
GeoVermG M-V eingegangen ist, die Entscheidung über den Widerspruch kostenpflichtig ist, wenn sich die Abmarkung als richtig bestätigt.
Pasewalk, 30.09.2014
Information für die Bürger des
Landkreises VG im Amtlichen
Bekanntmachungsblatt des Amtes/der Stadt
1.Torgelow-Ferdinandshof
2. Am Stettiner Haff
3. Pasewalker Nachrichten mit Uecker-Randow Tal
4. Ueckermünder Stadtreporter
Um auch in Zukunft Unfälle bzw. Zwischenfälle auf den Übungsplätzen
der Bundeswehr zu verhindern, bittet der Standortälteste TORGELOW
um Veröffentlichung in Ihrem Amtlichen Bekanntmachungsblatt in der
nächsten Ausgabe.
Die Standortältesten der Bundeswehr informieren!
Die Standortübungsplätze JÄGERBRÜCK, STALLBERG und KUHLMORGEN sowie die Standortanlagen der Bundeswehr sind durch die
Zivilbevölkerung grundsätzlich und in eigenem Interesse nicht zu betreten, da hier Gefahren auftreten, die nicht ohne weiteres zu erkennen sind.
Solche Gefahren sind z. B.:
• liegengebliebene Drähte/Ausbildungshilfsmittel,
AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL
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• offene Kampfstände/Kampfgräben,
• zugewachsene Sperren, Gräben und Hindernisse, die als solche
schwer oder nicht erkannt werden können,
• gering beleuchtete Fahrzeuge, sowie
• Ausbildungs- und Übungsbetrieb rund um die Uhr.
Das Betreten des Standortübungsplatzes JÄGERBRÜCK ist auf Grund
des Schießbetriebes mit scharfer Munition und der gegebenen Munitionsbelastung (Blindgänger) ausdrücklich verboten!
ACHTUNG LEBENSGEFAHR!
Alle genannten Bereiche sind durch entsprechende Hinweisschilder bzw.
Schranken gekennzeichnet.
Die Einschränkungen gelten das ganze Jahr und dienen dem Schutz unserer Mitbürger.
Verstöße gegen das Verbot werden strafrechtlich verfolgt!
Presseinformation
8. Oktober 2014
SCHNELLES INTERNET
FÜR SCHÖNWALDE
Schönwalde. Die sewikom GmbH hat den Aufbau des Breitbandnetzes
für folgende Orte abgeschlossen:
• Sandkrug
• Dargitz
• Schönwalde
• Stolzenburg
Ab sofort besteht für die Bürger der angeschlossenen Orte die Möglichkeit einen sewinet-Breitbandanschluss zu nutzen. Mit einem sewinet-Anschluss, haben die Bürgerinnen und Bürger die Option, eine exklusive Internetanbindung zu bekommen, sowie eine Kombination für
Internet- und Telefonanschluss.
Nr. 10/2014
sewinet Tarifübersicht für Schönwalde
Tarif
Inter- Tele- Preis/€ Downstream/ Anschlussnet
fonie mon.
Upstream
leitung/
kbits/s
Telefonnummern
easy flat
X
eco flat
X
29,95
6.144/512
premium flat X
34,95
16.000/1024
25,95
2.048/128
eco fon
X
14,95
1/1
premium fon
X
18,95
2/3
Die einmalige Anschlussgebühr bei einem 24-Monats-Vertrag ist 99,95
EUR. Für schnellentschlossene Bürgerinnen und Bürger reduziert die
sewikom GmbH die Anschlussgebühr bis zum 31.12.2014 um 50 % auf
49,98 EUR. Nachdem der Antrag* vom Interessenten unterzeichnet wurde und alle notwendigen Informationen vorliegen,
kann es - abhängig vom vorherigen Telekommunikations-Anbieter und
der entsprechenden Vertragsbedingungen – noch bis zu vier bis sechs
Wochen dauern, bis man dann tatsächlich mit der hohen sewinet-Breitbandgeschwindigkeit im Internet surfen und telefonieren kann.
In diesem Zusammenhang, stehen die Mitarbeiter im Service-Zentrum der
sewikom GmbH (Telefon 05273/3676410) allen Interessenten zur umfassenden Information zur Verfügung. Hier werden alle Fragen zur Anschlusstechnik, Tarifen und zum Vertragswechsel detailliert beantwortet.
*Anträge können telefonisch (Tel. 05273/3676410) angefordert werden oder auf der Website (www.sewinet.de) heruntergeladen werden.
Weitere Informations-Quellen:
sewikom GmbH, Telefon 05273/3676410, www.sewinet.de
Unter der Schirmeke 3, 37688 Beverungen
Geschäftsführer: Dipl. Ing. Kai-Timo Wilke
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:
Beer Automotive Consulting
www.beer-automotive-consulting.de
Uwe Beer Tel. +49 (5675) 7211530 Fax +49 (5675) 7211532
E-Mail: info@beer-automotive-consulting.de
– Öffentliche Bekanntmachungen Ende –
Informationen
Achtung!
Zur Unterstützung bei der Pflege und Betreuung von an Demenz
erkrankten Angehörigen führen wir kostenlose Beratungen in
der Villa, Straße der Einheit 91, 17309 Jatznick, wie folgt durch:
Erster Montag im Monat – von 14.00 bis 16.00 Uhr und
Dritter Donnerstag im Monat – von 10.00 bis 12.00 Uhr
im Auftrag:
Ansprechpartnerin: Petra Jeschek
Telefonisch erreichbar: 039741/80195
Kreisverband Uecker-Randow e. V.
Geromobil:
Projektleiterin Monika Clasen
Telefonnummer: 03976-238225, Mobil: 0151-58781007
E-Mail: geromobil-torgelow@volkssolidaritaet.de
Gefördert von:
Jatznicker Bibliothek lädt
in die Räume der ehemaligen Haupt- und Realschule ein
Öffnungszeiten:
jeden ersten Dienstag im Monat:
in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kleidercontainer aufgestellt
In der Gemeinde Viereck wurden Kleidercontainer am Mehrzweckgebäude in der ETS, am Dorfklub in Viereck und am
Kulturhaus in Borken aufgestellt.
Heimatstube wieder geöffnet
Die Heimatstube in Stolzenburg hat von
16.30 bis 18.00 Uhr im Eckhaus Nr. 24 geöffnet.
Absprachen unter Tel. 03973/2007224 möglich
Nr. 10/2014
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CariMobil – Beratung auf Rädern
- Jetzt auch in unserem Beratungsmobil WIR KOMMEN ZU IHNEN, SPRECHEN MIT IHNEN UND UNTER-STÜTZEN SIE BEI:
• Fragen zu Anträgen, amtlichen Schreiben und Behördenangelegenheiten
• Fragen zu Miete, Wohnen und Wohngeld
• Fragen des Auskommens und des Lebensunterhalts
• Fragen zu Arbeit, Arbeitslosigkeit, ALG I und ALG II (Hartz
IV)
• Fragen zur Erziehung, Schule und den Berufswegen Ihrer
Kinder
• Fragen zu Krankheiten, Krankheitsfolgen, Rehabilitation und
Pflege
• Fragen zu Einschränkungen und Behinderungen
• Fragen zu Renten, Beiträgen oder zur Sicherung im Alter
• Fragen zu Schulden, Ratenzahlung und Entschuldung
Das Beratungsmobil ist am Montag, den 10.11. & 17.11.2014
in:von:
Blumenhagen, an der Feuerwehr
12.45–13.00 Uhr
Jatznick, Parkplatz an der Apotheke 13.15–14.00 Uhr
Wir stellen Kontakte her, informieren und beraten Sie kostenlos
sowie un-bürokratisch.
SPRECHEN SIE UNS AN!
CariMobil Pasewalk
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.
Bahnhofstr. 29
17309 Pasewalk
Mobil: 0172/5356776
carimobil.pasewalk@caritas-vorpommern.de
AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL
„GeroMobil“ Fahrplan-Tourenplan
Im November 2014 ist das „GeroMobil“ in folgenden Gemeinden
Pasewalk und Amt Uecker-Randow-Tal unterwegs und steht allen pflegenden Angehörigen und Ratsuchenden- mit dem Schwerpunkt Demenz- Demenzfrüherkennung, kostenlos zur Verfügung.
Die Beratung, Hilfe und Unterstützung wird vom Team des “GeroMobils“ vertraulich und neutral durchgeführt.
25.11.2014 08.30–09.15 Uhr
Viereck Thälmannstr.
Schulstraße, am Bolzplatz
09.30–10.15 Uhr
Viereck Dorf, Ecke Hauptstraße/Kirchstraße
10.30–11.30 Uhr
Pasewalk, Parkplatz Pommernsaal
11.45–12.30 Uhr
Krugsdorf, Verbindungsweg
12.45–13.30 Uhr
Zerrenthin, Gemeindezentrum
13.45–14.30 Uhr
Polzow, Gemeindezentrum
27.11.2014 09.00–09.30 Uhr
Brietzig, Dorf
09.45–11.00 Uhr
Strasburg, Marktplatz
11.15–12.00 Uhr
Groß Luckow, Parkplatz Gemeindezentrum
12.15–13.00 Uhr
Blumenhagen, Bereich der
Bushaltestelle
13.15–14.00 Uhr
Stolzenburg, am Neubau/Festcontainer
Ziel ist es, dass Betroffene so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben können. Dabei wollen wir Ihnen und
Ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Ansprechpartnerin: Monika Clasen (Projektmitarbeiterin)
Telefonnummer: 03976/238225, Mobil: 0151/58781007
E-Mail: geromobil-torgelow@volkssolidaritaet.de
Aus dem Vereinsleben
Aufruf!
Der Aufbau Jatznick sucht Fußball-Spieler für das nächste
Spieljahr. Wir möchten wieder eine II. Männermannschaft
im Spielbetrieb anmelden. Schaut einfach bei uns vorbei.
Training ist jeweils Mittwoch und Freitag um 18.30 Uhr
auf dem Waldsportplatz. Möglich ist es ab dem 17-jährigen Lebensjahr. Oder meldet Euch unter 0163/6982957
bei Wolfgang Born.
Sport-Termine
Jatznicker Schützengilde 1993 e. V.
Jeden Sonntag: Trainingsschießen von 9.00 bis 12.00 Uhr auf
dem Vereinsschießstand der Gilde
Uecker-Randow e. V.
AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL
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Nr. 10/2014
20 Jahre SV Polzow 54 e. V.
Im Jahre 1952 wurde der Grundstein unseres Vereins mit dem
Pachtvertrag für den Sportplatz zwischen der Gemeinde Polzow
und der Hospitalverwaltung St. Georg und St. Spiritus gelegt.
1954 wurde der Verein mit dem Namen BSG Traktor Polzow gegründet. Damals spielte die Mannschaft bereits in der Kreisliga.
Gründungsmitglieder waren Horst Stresemann, Horst Wagner,
Günter und Ulrich Lindemann, Wilfried Neels, Herrmann Freimuth, Heinz Grünberg und viele andere.
1972 wurde mit Genehmigung der Hospitalverwaltung mit dem
Bau eines Umkleideraumes begonnen. Heute sagt man Sportlerheim dazu. Dieses Gebäude hat dann bis 2004 unter bescheidensten Bedingungen seinen Zweck erfüllt.
Leider gab es zu DDR-Zeiten eine Pause im Spielbetrieb aber 40
Jahre später im Jahr 1994 hat ein Sohn des Gründungsmitgliedes
Horst Stresemann, Uwe Stresemann, den Verein wieder zum Leben erweckt. Da sich die gesellschaftlichen Verhältnisse geändert
hatten, musste der Verein neu gegründet werden und im Vereinsregister eingetragen werden, weil er gemeinnützig wirken sollte .
Darum trägt der Verein zur Erinnerung an die Anfänge die Jahreszahl 54 im Namen.
Vor 10 Jahren wurde das Sportlerheim mit finanzieller Hilfe der
Gemeinde und tatkräftiger Hilfe aller Mitglieder und Freunde des
Vereins erweitert und modernisiert.
Das seit Wiedergründung gesteckte Ziel, in der Kreisliga zu spielen wurde 2003 erreicht und seit 3 Jahren haben wir eine zweite
Mannschaft. Ein Höhepunkt war im letzten Jahr ein Trainingsbesuch beim VfL Wolfsburg der lange in Erinnerung bleiben wird.
Das alles ist uns gelungen, weil wir über all die Jahre treue Sponsoren und Unterstützer hatten. Das sind vor allem: Agentur Scheele/Stresemann der Mecklenburgischen Versicherung, die Tank-
stellen Agip und Shell, die Krombacher Brauerei, die Stadtwerke
Pasewalk. Wir werden auch unterstützt von Firmen und Privatpersonen aus Polzow und Pasewalk.
Ihnen allen wollen wir herzlichst danken .
Ein ganz besonderer Dank gilt den Frauen der Spieler, die ihre
Männer unterstützen und immer dabei sind und am Vereinsleben
teilnehmen. Dieser Zusammenhalt ist das besondere an unserem
kleinen Verein, der trotzdem viel leistet und in Gemeinschaft viel
geschaffen hat. Dazu muss aber gesagt werden, dass Uwe immer
noch der Motor im Verein ist und wir wünschen uns, dass es noch
lange so bleibt.
Am 02.10.2014 haben wir zum 5. Mal einen Vorstand gewählt.
Nach 20 Jahren ist N. Bröcker ausgeschieden. Als neue Vorstandsmitglieder werden Andre Trutwig, Thomas Stresemann und RalfPeter Krautheim den alten und neuen Vereinsvorsitzenden Uwe
Stresemann unterstützen. Kassenwart ist seit 1994 Jutta Bobsien.
Wir hoffen auf weitere 20 erfolgreiche Jahre.
Emil sucht ein Zuhause
Ein Jahr nach der Vermittlung musste Emil zurück ins Tierheim. Seiner betagten Besitzerin war die Erziehung nicht
mehr möglich. Wenn die Erziehungsregeln konsequent beachtet werden, ist er anhänglich und verschmust, lernfreudig, gehorsam und ordnet sich gut unter. Räumt man ihm
zu viele Freiheiten ein, weist er Menschen und Rüden in
die Schranken. Im Tierheim sucht er unsere Nähe und begleitet uns mit seinem Spielzeug von der Küche bis zum
Stall… Hektik, Kinder und zu viele Besucher verträgt Emil
gar nicht. Emil verträgt sich mit gut sozialisierten Hunden,
akzeptiert Katzen und kann auch mal allein bleiben. Hundeschule und Hundesport wären eine gute Beschäftigung
für ihn. Sein neues Zuhause sollte mit in der Wohnung oder
im Haus bei hundeerfahrenen und konsequenten Menschen
ohne Kinder sein.
Fragen beantworten gern die Mitarbeiterinnen des Tierheimes in Sadelkow unter der Telefonnummer 039606/20597.
Öffnungszeiten täglich 11.00–16.00 Uhr • Dienstag 11.00–13.30 Uhr
Spendenkonto: Sparkasse Neubrandenburg Demmin
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Seele and Geist
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