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AUSGABE 3.2014
www.deutsche-rentenversicherung.de
Über die
Runden
Wie Geringverdiener
in Deutschland
ihr Leben bestreiten
Das Prinzip Hamster
Was Vermögenswirksame
Leistungen bieten
Neue Impulse
Wie Reha nach Brustkrebs
wieder Stabilität gibt
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Inhalt
Gute Arbeit
für wenig Geld
Nie hatten hierzulande mehr Menschen einen
Arbeitsplatz als heute. Doch nicht alle Beschäf­
tigten verdienen so viel, dass sie davon ihren
Lebensunterhalt bestreiten können. Manche
benötigen zusätzlich einen Minijob.
LEBEN
Das hat Folgen für die Alterssicherung. Daher ist
die kürzlich eingeführte Versicherungspflicht für
Minijobber zu begrüßen. Sie bringt Anspruch auf
das volle Leistungspaket der gesetzlichen Ren­
tenversicherung auch bei niedrigem
Einkommen. Das schließt zum
Beispiel einen Reha-Anspruch
ein.
Titelfoto: Matthias Jung; Fotos: M. Esser; wdv-B. Rüttger
Ein weiteres Thema ist das neue
Rentenpaket, das Leistungen
für Mütter, langjährig Ver­
sicherte und Erwerbsge­
minderte verbessert.
Viele wollen wissen, ab
wann sie davon profitie­
ren. Informationen dazu
gibt es auf den Seiten 6
und 7.
4 Minijobber: Wo geringfügig
Beschäftigte arbeiten
6 Rentenpaket: Neue Leistungen
8 Meine Zukunft: Leben
mit Mukoviszidose
10 Geringverdiener: Irgendwie
über die Runden kommen
14 Sozialleistungen: Hilfe für
schmale Geldbeutel
16 Perspektiven: Ein Gespräch
zwischen Generationen
VOR ORT
20 Altersvorsorge: Worauf
Frauen achten sollten
22 Barrierefrei online: Hilfe für
behinderte Menschen
VORSORGE
24 Prinzip Hamster: So hilft
der Staat beim Sparen
GESUNDHEIT
Dr. Axel Reimann,
Präsident der Deutschen
Rentenversicherung Bund
28 Rehabilitation: Therapie
nach Brustkrebs
32 Nachtschicht: Richtig essen
34 zukunft NETZ
34 Impressum
Ausgabe 3.2014
zukunft jetzt 3
Leben
Geringfügig
Beschäftigte
in Deutschland
(in Mio.)
7
4,66
2,85
Männer
Frauen
Millionen
Minijobber
Neben rund 30 Millionen
sozialversicherungs­
pflichtig Beschäftigten
gibt es in Deutschland
4,8 Millionen Minijobber,
die höchstens 450 Euro
im Monat verdienen.
Weitere 2,7 Millionen
sind nebenberuflich in
einem Minijob tätig.
Sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte in Deutschland (in Mio.)
Dazu kommen 1,9 Millionen Beamte
und 4,5 Millionen Selbstständige
(einschließlich Freiberufler).
4 zukunft jetzt
16,04
13,77
Männer
Frauen
Insgesamt 29,81
Ausgabe 3.2014
Leben
ausschließlich
geringfügig
Beschäftigte (in Mio.)
geringfügig
Beschäftigte
im Nebenjob (in Mio.)
1,68
3,11
1,16
1,55
Männer
Frauen
Männer
Frauen
Insgesamt 4,79
Insgesamt 2,72
Zahl der
Minijobber
Reinigungskräfte
Verkäuferinnen und Verkäufer
Bürokräfte
Lagerarbeiter und Postzusteller
Beschäftigte in der Gastronomie
Kraft-, Bus- und Straßenbahnfahrer
Medizinische Gesundheitsberufe
Gebäudetechniker
Köche und Köchinnen
Quellen:
Bundesagentur für Arbeit: Arbeitsmarkt in Zahlen, Stichtag: 30.09.2013
Zahl der Selbstständigen: Statistisches Bundesamt, Juli 2013
Zahl der Beamten: dbb Beamtenbund und Tarifunion, Zahlen, Daten, Fakten; Januar 2013
Ausgabe 3.2014
zukunft jetzt 5
Illustration: Flysolo
1 133 052
919 318
820 017
667 283
579 545
335 076
286 290
248 437
212 683
Beschäftigung
Leben
5
Fakten rund
um das Renten­
paket
Zum 1. Juli ist das viel­
diskutierte Rentenpaket
der Bundesregierung in
Kraft getreten.
Wir sagen, wann es die
neuen Leistungen gibt – und wo die Information.
Höhere Rente
für neu Erwerbsgeminderte
6 zukunft jetzt
Mütterrente: Teils sofort, teils später
Für Mütter
und Väter,
die seit dem
1. Juli 2014 in
Rente gehen, wird
die Kindererziehungszeit für vor 1992
geborene Kinder um bis zu zwölf Ka­
lendermonate verlängert. Bei Eltern­
teilen, die am 30. Juni 2014 bereits
Anspruch auf eine Rente hatten, wird
die Rente seit Juli um einen Zuschlag
in Höhe eines Entgeltpunkts bzw. ei­
nes Entgeltpunkts (Ost) aufgestockt.
Für Rentnerinnen und Rentner richtet
sich der Beginn der höheren Auszah­
lung nach dem persönlichen Renten-
beginn: Wer seit dem 1. Juli neu in
Rente geht, erhält die Mütterrente von
der ersten Rentenzahlung an. Für die
rund 9,5 Millionen Fälle, die bereits in
Rente sind, wird die erhöhte Rente in
der zweiten Jahreshälfte 2014 berech­
net und rückwirkend ausgezahlt. Ein
Antrag auf die höhere Mütterrente ist
nicht notwendig.
Durch die Mütterrente bekommen
Mütter älterer Kinder (oder Väter, die
den größeren Teil der Erziehung über­
nommen haben), in den alten Ländern
jetzt pro Kind monatlich 28,61 Euro
mehr Rente, in den neuen Ländern
26,39 Euro (brutto).
Arbeitnehmer und Selbstständige,
die seit dem 1. Juli 2014 erstmals eine
Erwerbsminderungsrente ausgezahlt
bekommen, erhalten eine höhere
Rente als Erwerbsgeminderte, die in
den vergangenen Jahren wegen einer
schweren Krankheit oder eines Un­
falls in Rente gehen mussten. Grund:
Der Rentenanspruch wird jetzt so
berechnet, als hätten die Betroffenen
bis zum 62. Lebensjahr weitergear­
beitet. Bisher wurde lediglich die Zeit
bis zum 60. Geburtstag der tatsächli­
chen Versicherungszeit hinzugerech­
net. Dadurch wird sich die Rente neu
Erwerbsgeminderter – nach Abzug
von Abschlägen – im Schnitt um etwa
40 Euro monatlich gegenüber früher
bewilligten Renten erhöhen.
Die Rentenversicherung sieht darin
einen wichtigen Beitrag, um der
Gefahr späterer Altersarmut von
Erwerbsgeminderten zu begegnen.
Ausgabe 3.2014
Leben
Fotos: Fotolia, Daniel Mandic; Getty Images/iStockphoto, steven tulissi; Fotolia, kwarner; wdv-A. Schwander; wdv-F. Blümler
Rente ab 63: Freiwillige
Beiträge zählen mit
Kurz vor dem Beschluss des Bundes­
tags am 23. Mai 2014 wurde das Ren­
tenpaket der Bundesregierung noch
an einer wichtigen Stelle geändert.
Um Anspruch auf die abschlagsfreie
Rente ab 63 („Altersrente für beson­
ders langjährig Versicherte“) zu
haben, können jetzt auch freiwillige
Beiträge an die Rentenversicherung
für die notwendigen 45 Beitragsjahre
mitgezählt werden – aber nur, wenn
man mindestens 18 Jahre lang Pflicht­
beiträge für eine versicherte Beschäf­
tigung oder Tätigkeit gezahlt hat.
Allerdings werden freiwillige Beiträge
in den letzten zwei Jahren vor Renten­
beginn „nicht berücksichtigt, wenn
gleichzeitig Anrechnungszeiten wegen
Arbeitslosigkeit vorliegen“, wie es im
Gesetz heißt.
Im Klartext: Wer als besonders lang­
jährig Versicherter arbeitslos wird,
bekommt freiwillige Beitragszahlun­
gen in den zwei Jahren vor Rentenbe­
ginn nicht auf die nötige Mindestversi­
cherungszeit angerechnet.
Die Auszahlung der „Rente ab 63“ hat
im Juli begonnen. Wer die nötigen 45
Beitragsjahre nur mithilfe von Zeiten
der Arbeitslosigkeit erreicht, muss im
Einzelfall mit einer längeren Bearbei­
tungszeit rechnen. Grund: Die Renten­
versicherung darf nur Zeiten des
Arbeitslosengeldbezugs berücksichti­
gen (nicht aber Zeiten des Bezugs von
Arbeitslosengeld II oder Arbeitslosen­
hilfe). Dazu braucht sie oft Auskünfte
anderer Stellen, Bescheinigungen
oder eine eidesstattliche Versicherung
der Betroffenen. Die Renten werden
aber rückwirkend ausgezahlt.
Reha-Leistungen:
Demografie zählt für
das Budget jetzt mit
Jedes Jahr benötigen etwa eine Mil­
lion Versicherte eine medizinische
Reha-Leistung der Rentenversiche­
rung, um im Berufsleben bleiben zu
können. Weitere 130 000 brauchen
dafür eine „Leistung zur Teilhabe am
Arbeitsleben“ – zum Beispiel eine
Umschulung oder eine behinderten­
gerechte Umrüstung ihres Autos.
Die gesetzlich begrenzten finanziellen
Mittel, um diese Aufgaben bezahlen
zu können („Reha-Budget“), reichten
in den vergangenen Jahren kaum
noch aus, um den wachsenden BeAusgabe 3.2014
darf an Reha-Leistungen decken zu
können. Deshalb wurde das RehaBudget rückwirkend ab dem 1. Januar
2014 erhöht.
In den kommenden Jahrzehnten wird
dieses Budget nicht nur unter Berück­
sichtigung der Verdienstentwicklung
der Versicherten, sondern auch ent­
sprechend der demografischen Ent­
wicklung fortgeschrieben.
Die Rentenver­
sicherung informiert
Das Rentenpaket der Bundesre­
gierung hat einen enormen Infor­
mationsbedarf sichtbar gemacht –
und die Rentenversicherung setzt
alles daran, diesen Bedarf zu de­
cken. Bereits seit Monaten infor­
mieren die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter individuell und kos­
tenlos, wie die Versicherten die
neuen Leistungen in Anspruch
nehmen können:
• in den bundesweit vorhandenen
Auskunfts- und Beratungsstellen
• am Servicetelefon
0800 1000 4800 und
• im Internet: www.deutsche­
rentenversicherung.de >
Presse > Medieninformationen >
Rentenpaket
Zudem fasst eine neue Broschüre
der Rentenversicherung (siehe
Abbildung) alles Wichtige rund um
das Rentenpaket kom­
pakt zusammen. Sie
kann an den oben
genannten Stellen mit­
genommen, bestellt
oder heruntergeladen
werden.
zukunft jetzt 7
Leben
Richtig durchatmen Dank Reha lebt Jaro Mencke
ein fast normales Leben.
F
Abschied vom Traumberuf
Sein Traum war es, Polizist zu werden. Daraus wurde nichts. Auch
Schreiner oder Tischler kam nicht
infrage. Jaro machte eine Ausbildung
im öffentlichen Dienst, er arbeitet
heute im Büro der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg.
„Da es ein Bürojob ist, geht das.“
In der Reha hat er gelernt, mit der
Krankheit umzugehen und zukunftsgerichtet zu denken: „Man weiß ja
nicht, was in zehn Jahren ist, ob ich
da noch ganztägig arbeiten kann
oder Stunden reduzieren muss. Das
ist bei einer Behörde einfacher als in
einem kleinen Privatbetrieb.“
8 zukunft jetzt
Essen und Fußball
Jaro Mencke hat gelernt, ein Ernährungsprotokoll zu führen. Wegen der
Störung seines Stoffwechsels muss er
genügend Kilokalorien futtern. Damit
hat er wenig Probleme: „Ich bin ein
guter Esser.“ Wird es trotzdem mal
knapp, gleicht er das durch pflanzliche Fette mit Nüssen oder einen Kaloriendrink aus. „Es ist nicht leicht,
genügend Fett zu sich zu nehmen
und sich doch gesund zu ernähren.“
„Am wichtigsten ist für mich Fußball – zweimal in der Woche.“ Jaro
geht auch gern ins Kino, ist mit
Freunden unterwegs. Er lebt in einer
Wohngemeinschaft, ist aber kein
Partygänger. „Das ist mir zu anstrengend.“ Jaro führt ein normales Leben. „Da bin ich nicht eingeschränkt,
sicher auch deshalb, weil ich nicht in
meiner Krankheit versinke.“
Gesundheit erarbeiten
Allerdings hat er weniger Zeit als andere. Jeden Tag muss er zweimal inhalieren, macht Atemtherapie und
auf ihn zugeschnittene gymnastische
Übungen. „Das habe ich in der Reha
gelernt, da bin ich reingewachsen.“
Man werde dort auch auf den neuesten Stand gebracht, was Medikamente und Ernährung betrifft, erfährt „das gebündelte Fachwissen
aller Ärzte und Therapeuten. Auch
mein Facharzt arbeitet mit der ‚Satteldüne‘ zusammen“.
Foto: D. Theis, Privat
ür seine Eltern war es ein
Schock. Jaro hat Mukoviszidose
– eine Erbkrankheit, die besonders Lunge und Atemwege belastet.
Bei der Diagnose war er nicht einmal
ein Jahr alt. Seitdem gab es viele Phasen, in denen es ihm schlecht ging. In
der Fachklinik Satteldüne auf Amrum
half ihm die Kinder- und Jugendreha
immer wieder auf die Beine. Heute ist
Jaro Mencke 25.
Seine Krankheit äußert sich vor allem durch Atemwegsbeschwerden,
deshalb „tut die Meeresluft gut“, erklärt er. Speziell auf die Lunge bezogene physiotherapeutische Maßnahmen helfen ihm, den zähen Schleim
in den Atemwegen los zu werden.
Ausgabe 3.2014
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Leben
Irgendwie über
die Runden
Wie drei Geringverdiener ihr Leben bestreiten –
und was das für ihre Altersvorsorge bedeutet
Knapp ein Viertel der Beschäf­
tigten in Deutschland gilt als
Geringverdiener – und muss mit
einer niedrigen Rente rechnen.
Zusammen mit dem Einkommen
des Partners reicht es aber oft.
Doris Seibert, 51
iele Menschen in Deutschland verdienen
vergleichsweise wenig Geld und gelten
deshalb als „Geringverdiener“. Nach Angaben der Bundesregierung zählen zu dieser
Gruppe alle Beschäftigten, die mit einem sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjob weniger
als zwei Drittel des mittleren Verdiensts aller
Vollzeitbeschäftigten verdienen. Ende 2012
waren das laut Bundesagentur für Arbeit weniger als etwa 1 930 Euro (brutto) im Monat. Wer
Teilzeit oder stundenweise arbeitet, wird von
Experten bei einem Stundenlohn von weniger
als 9,30 Euro als Geringverdiener eingestuft.
Von Niedrigverdiensten besonders betroffen
sind Saisonkräfte in der Landwirtschaft, Floristen, Friseure sowie Beschäftigte im Bewachungsgewerbe, in der Gebäudereinigung, im
Gartenbau, Fleischerhandwerk oder im Hotelund Gaststättengewerbe. Frauen sind stärker
betroffen als Männer – die Frauenquote unter
den Geringverdienern beträgt 62,9 Prozent.
Das liegt vor allem daran, dass fast die Hälfte
der erwerbstätigen Frauen zwischen 15 und
64 Jahren Teilzeit arbeitet. Zwar würden manche mit einer Vollzeitstelle die Geringverdie-
V
10 zukunft jetzt
Hausmeisterin bei einer Kirchengemeinde
brutto/mtl.
1 035 €
Ausgabe 3.2014
Leben
nergrenze überschreiten. Oft können sie jedoch
aus familiären Gründen nicht länger arbeiten –
weil sie Kinder versorgen oder Angehörige
pflegen. Für sie ist es noch schwieriger, eine
auskömmliche gesetzliche Rente zu erreichen.
Rechte von Arbeitnehmern
Aysun Aladag, 32
Servicemitarbeiterin eines
Catering-Unternehmens
brutto/mtl.
1 900 €
Jasmin K., 28
Friseurmeisterin
brutto/mtl.
1 150 €
Seit einigen Jahren wird verstärkt darüber diskutiert, ob Geringverdiener – zu denen auch
die etwa sieben Millionen Minijobber (siehe
Seiten 4/5) gehören – im Alter von Armut betroffen sein werden. Derzeit ist die Gefahr von
Altersarmut relativ gering: Nur 2,7 Prozent der
über 65-Jährigen sind wegen Bedürftigkeit auf
die staatliche Grundsicherung angewiesen. Experten erwarten jedoch, dass ihre Zahl künftig
steigen wird. Neben Selbstständigen mit geringem Einkommen und unzureichender Altersvorsorge gelten vor allem Langzeitarbeitslose,
Erwerbsgeminderte und Beschäftigte im Niedriglohnbereich als gefährdet.
Gerade für Geringverdiener wichtig sind
aber auch soziale Rechte – und die sind identisch mit denen von Vollzeitbeschäftigten: Anspruch auf Urlaub, sechs Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder Schutz vor ungerechtfertigter Kündigung sind nur einige dieser
Leistungen. Ab dem 1. Januar 2015 gilt zudem
grundsätzlich ein gesetzlicher Mindestlohn.
Dazu kommt – bei Bedarf und nach einer ausreichend langen Versicherungszeit – der Anspruch auf eine Reha-Leistung der Rentenversicherung. Dabei spielt es auch keine Rolle, wie
viel man zuvor verdient hat.
Die Höhe der späteren Rente dagegen hängt
von der Höhe der Beiträge ab. Da Geringverdiener vergleichsweise niedrige Beiträge
zahlen, wird auch ihre Rente entsprechend
niedriger ausfallen. Umso wichtiger wird es,
auch bei beschränkten finanziellen Mitteln zusätzlich vorzusorgen. Die staatliche Förderung
bei der Riester-Rente oder der betrieblichen
Altersvorsorge bietet eine Möglichkeit dazu.
Vorsorge trotz Niedrigverdienst
Jasmin K., 28-jährige Friseurmeisterin aus
Wuppertal, verdient bei einer 30,5-StundenWoche derzeit etwa 1 150 Euro im Monat. „Aus
Ausgabe 3.2014
zukunft jetzt 11
Leben
Friseurin, Hausmeiste­
rin, Servicemitarbeite­
rin: Viele Jobs hierzu­
lande sind wichtig –
aber schlecht bezahlt.
Das bekommen beson­
ders Frauen zu spüren.
Mit der Mutter wohnen
Aysun Aladag arbeitet als Servicemitarbeiterin
eines Catering-Unternehmens am Frankfurter
Flughafen und hat dort im Schichtdienst die
Passagiere vor dem Boarding versorgt. Derzeit
ist die 32-Jährige als Betriebsrätin freigestellt.
„Finanziell habe ich dadurch keine Vorteile“,
sagt sie. „Mein Gehalt ist das gleiche – trotz
mehr Verantwortung.“
Knapp 1 900 Euro brutto verdient sie monatlich. „Ich bin unverheiratet und habe keinen
Partner, mit dem ich mir die Lebenshaltungskosten teilen kann“, erzählt sie. „Das macht
sich schon bemerkbar. Ich habe einen Führerschein, ein Auto kann ich mir aber nicht leisten.“ Ihr Glück: „Ich bekomme ein Jobticket.
Da muss ich nur einen kleinen Teil zuzahlen.“
12 zukunft jetzt
Dass gerade Frauen im Alter oft nur eine geringe Rente zur Verfügung haben, erlebt Aysun
Aladag in der eigenen Familie. „Meine Mutter
bekommt knapp 600 Euro. Ich unterstütze sie
und sie wohnt auch bei mir. Wir teilen uns eine
Zweizimmerwohnung.“ An eine private Vorsorge ist für sie nicht zu denken. „Das kann ich
derzeit einfach nicht bezahlen – selbst wenn
ich vorsorgen wollte.“
Als Betriebsrätin weiß sie auch, dass viele
ihrer Kollegen im Service noch weniger verdienen. „Einige liegen nur bei 1 636 Euro brutto –
in Vollzeit“, sagt sie. „Viele müssen einen
Zweitjob annehmen, weil sie Familie haben.“
Umso mehr setzt sie sich dafür ein, dass die
Arbeitsbedingungen eingehalten werden.
Kinder und Teilzeitjob
Doris Seibert ist bei einer Kirchengemeinde im
Bergischen Land angestellt. Die 51-Jährige
kümmert sich in Teilzeit als Hausmeisterin um
das Gemeindehaus. Dort werden Säle für
Hochzeiten, Taufen, Konfirmationen und Beerdigungen vermietet. Sie verdient 1 035 Euro.
Übernommen hat sie die Aufgabe vor neun
Jahren. „Das bot sich an, meine Töchter gingen noch zur Schule und die Teilzeitstelle kam
mir entgegen.“ Eine private Rentenversicherung kann sie von ihrem Einkommen nicht bezahlen. „Genauso wenig hätte ich von dem
Geld meine Kinder allein großziehen können“,
sagt sie. „So eine Stelle kann man nur als Zusatzverdienst annehmen, wenn der Mann voll
berufstätig ist.“
Aber die Aufgabe macht ihr Spaß. „Der Ort
ist klein, man kennt sich und es ist nett. Und so
lange ich damit klar komme, ist das für mich in
Ordnung.“
Ausgabe 3.2014
Fotos: Matthias Jung
meiner letzten Renteninformation geht hervor,
dass meine Rente später bei knapp über 500
Euro liegen wird“, erklärt sie. Deshalb hat sie
zusätzlich privat vorgesorgt und eine Berufsunfähigkeits- sowie eine private Rentenversicherung abgeschlossen. Vor allem eine Berufsunfähigkeitsversicherung war für sie unabdingbar. „Ich muss mir ja nur die Hand schwer
verletzen und kann keine Haare mehr schneiden.“ Zudem hat sie – sollte sie gar nicht mehr
arbeiten können – auch Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente.
Ob sich auch eine Riester-Rente für sie lohnt,
„sollte sie in einem persönlichen Beratungsgespräch klären“, sagt Altersvorsorgeexpertin
Sandra Wissen von der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd.
Ihren Beruf liebt sie – auch wenn sie davon
nicht reich werden kann. Bedauerlich findet
sie jedoch, dass sein Ruf darunter gelitten hat.
Werte, die erhalten bleiben
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G
The Hamilton Collection
The Ashton-Drake Galleries
amenring mit GRATIS Geburtssteinen und persönlicher Gravur
Januar: Granat
Februar: Amethyst
März: Aquamarin
April: Diamant
Mai: Smaragd
Juni: Zuchtperle
Juli: Rubin
August: Peridot
September: Saphir
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November: Citrin
Dezember: Topas
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Wunderschön von Hand gefertigt, zeigt das eindrucksvolle
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Wie finde ich meine Ringgröße?
Innendurchmesser
Innendurchmesser
1. Nehmen Sie einen Ihnen gut passenden
Ring und messen Sie den Innendurch­
messer mit einem Lineal. Bitte messen Sie
sorgfältig, um Reklamationen zu vermeiden!
2
cm 0
1
2. Lesen Sie anhand der gemessenen Zahl
rechts in der Tabelle Ihre Ringgröße ab. Nicht mit diesem Lineal messen!
16,6 mm
17,3 mm
18,3 mm
19 mm
19,8 mm
20,8 mm
21,6 mm
Ringgröße
=
=
=
=
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Zeitlich begrenztes Angebot: Antworten Sie bis zum 20. Oktober 2014
Ja, ich reserviere den personalisierten Ring
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6
7
8
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(max. 10 Zeichen/Name, inkl. Leerzeichen und Bindestriche)
(Die ersten 3 Buch­
staben des Monats)
1.
2.
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Leben
Hilfe für den
schmalen
Geldbeutel
Welche Leistungen der Staat für Geringverdiener bereithält miete, dazu im Schnitt 100 Euro Heizkosten.
Deshalb stellen sie einen Antrag auf Wohngeld.
Wohngeld/Lastenzuschuss
Wer wenig verdient, hat
Anspruch auf staatliche Hilfen.
amilie Schröder aus Dortmund gehört zu
den Menschen, die von speziellen Leistungen des Staats profitieren. Der Grund:
Sabine und Wolfgang Schröder, Eltern der fünfjährigen Zwillinge Clara und Sven, gehören zur
Gruppe der Geringverdiener in Deutschland.
Das Monatseinkommen von Wolfgang Schröder (1 750 Euro) und seiner Frau Sabine (650
Euro) ist so gering, dass sie und ihre Kinder
Anspruch auf zusätzliche Leistungen haben.
Das Nettoeinkommen der Schröders liegt
einschließlich Kindergeld bei 2 240 Euro. Für
ihre Altbauwohnung zahlen sie 455 Euro Kalt-
F
Das Wohngeld bzw. der Lastenzuschuss ist ein
staatlicher Zuschuss zur monatlichen Miete
oder zur Belastung (z. B. durch Zinsen, Tilgungsraten, Grundsteuern) für ein selbst bewohntes Eigenheim. Ob und wie viel Zuschuss
gezahlt wird, hängt ab von
∏ der Anzahl der Haushaltsmitglieder,
∏ dem Mietniveau (Mietstufe) am Wohnort und
∏ dem Haushaltseinkommen (siehe „Info).
Familie Schröder steht laut Wohngeldregeln
ein Mietzuschuss von 47 Euro monatlich zu –
allerdings nur so lange sie keine Grundsicherung für Arbeitsuchende („Hartz IV“) erhält.
Hartz IV
Bei niedrigen Einkommen kann es bei Bedürftigkeit zur Sicherung des Existenzminimums
∏ MONATLICHE REGELBEDARFE IM JAHR 2014 (HARTZ IV)
Alleinstehende/Alleinerziehende
Volljährige Partner
Erwachsene im Haushalt anderer
Jugendliche von 14 bis unter 18 Jahren
Kinder von 6 bis unter 14 Jahren
Kinder von 0 bis unter 6 Jahre
14 zukunft jetzt
391 Euro
353 Euro
313 Euro
296 Euro
261 Euro
229 Euro
Stufe
1
2
3
4
5
6
Ausgabe 3.2014
∏ ZULÄSSIGES SPARGUTHABEN
beim Wohngeld/Lastenzuschuss: max.
60 000 Euro für eine Person, 30 000 für
jedes weitere Familienmitglied.
bei Hartz IV/Kinderzuschlag: 150 Euro pro
Lebensjahr (mind. 3 100 Euro für unter 21­
Jährige) plus 750 Euro pro Familienmit­
glied für notwendige Anschaffungen; ab
dem 15. Lebensjahr zudem 750 Euro pro
Lebensjahr für geförderte Altersvorsorge.
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Sie fragen – wir antworten!
aufstockende Hartz-IV-Leistungen geben. Der
Bedarf hängt von der Höhe der (als angemessen erachteten) Wohn- und Heizkosten, der
Größe des Haushalts und dem Alter der Familienmitglieder ab. Jedem Familienmitglied wird
ein Regelbedarf zugeordnet (siehe Tabelle Seite
14). Einschließlich Wohn- und Heizkosten wird
für Familie Schröder ein monatlicher Bedarf
von 1 719 Euro veranschlagt – das sind 284
Euro mehr als das anrechenbare Einkommen.
Die 284 Euro werden als Hartz IV ausgezahlt.
Für die Grenze des zulässigen Vermögens ist
das Lebensalter maßgebend. Die Schröders
dürften insgesamt 19 700 Euro auf dem Konto
und maximal 52 500 Euro für ihre private
Altersvorsorge angespart haben, um noch
Hartz IV zu erhalten (siehe Kasten oben).
Reicht der Verdienst der Eltern für den eigenen Mindestbedarf, aber nicht für den Grundbedarf ihrer Kinder, hat man Anspruch auf Kinderzuschlag (KiZ) von der Familienkasse. Der
KiZ wird zusätzlich zu Kinder- und Wohngeld,
nicht aber zu Hartz IV gezahlt und beträgt maximal 140 Euro pro Kind. Zudem haben Clara
und Sven Schröder Anspruch auf Leistungen
aus dem „Bildungspaket“ (für Mittagessen in
der Kita oder Mitgliedschaft im Sportverein).
Foto: wdv-J. Lauer
∏ INFO
Die für Ihren Wohnort geltende Wohngeld­
tabelle finden Sie hier: www.bmub.bund.de,
Suche „Wohngeldtabellen“ (Webseite des
Bundesbauministeriums)
Ausgabe 3.2014
Rente
030 221 911 001
Unfallversicherung/Ehrenamt
030 221 911 002
Arbeitsmarktpolitik und -förderung
030 221 911 003
Arbeitsrecht
030 221 911 004
Teilzeit/Altersteilzeit/Minijobs
030 221 911 005
Infos für behinderte Menschen
030 221 911 006
Europäischer Sozialfonds
030 221 911 007
Mitarbeiterkapitalbeteiligung
030 221 911 008
Bildungspaket
030 221 911 009
Gehörlosen/Hörgeschädigtenservice
E-Mail info.gehoerlos@bmas.bund.de
Fax
030 221 911 017
Gebärdentelefon gebaerdentelefon@sip.bmas.
buergerservice-bund.de
http://www.bmas.de | info@bmas.bund.de
Dialog
Zwei am
Scheideweg
Sie will Restauratorin werden, sein Arbeits­
platz waren Gewächshäuser. Dort sprechen
Gerd Metz und Theresa Weitlauff über Aus­
bildung, Berufsleben und Ruhestand.
Volksschule, einsteigen in
den Betrieb der Eltern – so
fingen vor 50 Jahren viele
Ausbildungen an. Heute
scheint die Entscheidung
schwieriger. Aber das
Berufsleben fordert jede
Menge weiterer Entscheidungen. Ein Gespräch
über Perspektiven.
16 zukunft jetzt
Theresa, haben Sie sich vor dem Abi
über mögliche Berufe beraten lassen?
T. Weitlauff: In der Schule konnten
wir uns bei einer Vertreterin des Arbeitsamts über die Berufswahl informieren. Ich arbeite gern mit den
Händen, habe aber auch mit dem
Gedanken gespielt, Grundschullehrerin zu werden. Die Dame hat mir
allerdings abgeraten. Dafür gebe es
viele Interessenten, in näherer Zukunft aber zu wenige Kinder. Im Lauf
des Gesprächs kamen wir dann auf
den Beruf des Restaurators. Ich habe
immer gern gebastelt, auch schon einen Goldschmiedekurs gemacht und
finde auch alte Sachen faszinierend
und wie man sie erhalten kann.
G. Metz: Als ich in Ihrem Alter war,
stand ich schon fünf Jahre im Berufsleben. Ich gehörte zum letzten Jahrgang, der die Volksschule in acht
Jahren durchlaufen hat. Meine Eltern hatten einen landwirtschaftlichen Betrieb, deshalb habe ich dort
auch meine Ausbildung erhalten.
Wie soll denn der Einstieg aussehen?
T. Weitlauff: Zunächst will ich Praktika machen. Zum Beispiel bei einem
Möbelrestaurator und auf dem Gebiet
der Gebäuderestauration. Auch die
Ausgabe 3.2014
Dialog
Theresa Weitlauff
19 Jahre, Abitur, steht vor der
Entscheidung über Ausbildung
und ihren künftigen Berufsweg.
Sie interessiert sich vor allem
für Restauration.
»Ich arbeite gern mit den Händen,
mir liegt das Handwerkliche.«
Gerd Metz
63 Jahre, gelernter Gärtnermeister,
arbeitet seit 30 Jahren in der Saatgut­
branche, war 19 Jahre lang
Geschäftsführer. Er geht in zwei
Jahren in den Ruhestand.
»In einem Familienbetrieb kann
man sich nach wie vor hocharbeiten.«
Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz reizt mich. Dann möchte ich
gern in einem Museum in die archäologische Restauration hineinschnuppern. Danach werde ich mich
entscheiden: Für einen Ausbildungsjob im Bereich Möbel oder an einer
Fachhochschule, wo auch handwerklich gearbeitet wird, archäologische
Restauration studieren. Das wäre
mein Favorit. Später vielleicht einen
Masterstudiengang im Fach Mosaik.
G. Metz: Das klingt gut, wenn man
erst mal einen Plan hat. Das Berufsleben stellt dann immer neue Anforderungen. Nach meiner Ausbildung
Ausgabe 3.2014
habe ich als Gärtnermeister in einem
Versuchsfeld in Heidelberg gearbeitet, nach drei Jahren in einem dortigen Saatzuchtbetrieb. Später kam ich
dort in die Verkaufsabteilung. 1994
hat man mir die Prokura erteilt, ein
Jahr später war ich Geschäftsführer.
Ihre Firma wurde 2001 von einem
anderen Unternehmen übernommen?
G. Metz: Mit dieser Firma hatten wir
schon lange Zeit zusammengearbeitet. Eine meiner ersten Aufgaben
war es , einen neuen Standort für das
Unternehmen zu finden. Tja, und
dann zog die gesamte Belegschaft
aus Baden-Württemberg nach Dannstadt in die Pfalz. Seit 30 Jahren
arbeite ich in der Branche. Die Geschäftsführung habe ich inzwischen
einem Nachfolger übergeben.
Wäre eine solche Karriere heute noch
möglich?
G. Metz: Die Voraussetzungen sind in
der Regel schon anders. Der Hauptschulabschluss allein reicht dafür
kaum noch aus. Eine Grundvoraussetzung könnte beispielsweise eine
Ausbildung als Ingenieur sein. Aber
unser Unternehmen ist auch mit
weltweit 1 400 Mitarbeitern, davon
zukunft jetzt 17
Dialog
» Man wächst in die Verantwortung, lernt
ständig weiter. Es fehlt einfach etwas,
wenn nichts Neues dazukommt.« Gerd Metz
75 in Deutschland, immer noch ein
Familienbetrieb, deshalb kann man
sich hier nach wie vor hocharbeiten.
Ja, wenn man sich durch Fachwissen beweisen kann, geht das.
Theresa, können Sie sich vorstellen,
eine ähnliche Karriere zu machen?
T. Weitlauff: Wenn es so kommt, ja.
Ich bin allerdings nicht jemand, der
das jetzt schon anstrebt.
G. Metz: In Ihrem Alter hätte ich auch
so geantwortet. Man wächst ja in die
Verantwortung hinein. Dazu gehört
ständiges Weiterlernen. Es fehlt einfach etwas, wenn nichts Neues hinzukommt. Gerade in unsere Branche
spielt vieles hinein – Verzehrgewohnheiten ändern sich, industriell aufbereitetes oder abgepacktes Gemüse
nimmt zu. All das verlangt neue Sorten. Aber die Züchtung einer neuen
Sorte bis zum verkaufsfertigen Saatgut dauert zwölf bis 14 Jahre. Wir
müssen also langfristig planen, sind
zudem vom Wetter abhängig. Schnelle Reaktionen sind da oft gefragt.
T. Weitlauff: Ich kann mir das mit
dem Berufsleben noch nicht so rich18 zukunft jetzt
tig vorstellen. Beim Lernen habe ich
keine Schwierigkeiten gehabt. Was ich
wissen muss, lese ich mir ein paarmal durch, dann sitzt das. Ich versuche aber, mit dem Lernen immer so
früh anzufangen, dass ich mir auch
mal einen Tag Pause leisten kann,
wenn ich keine Lust mehr aufs Lernen habe. Damit habe ich jederzeit einen Joker in der Hand. Wenn’s wirklich knapp wird und gar nicht mehr
anders geht, muss man da halt durch.
Theresa, wann haben Sie gemerkt,
dass Sie handwerklich begabt sind?
T. Weitlauff: Ich habe schon immer
gern gebastelt, von Laubsägearbeiten in der Grundschule bis zu einem
Goldschmiedekurs. Das hat mir auch
gefallen, aber als Beruf könnte ich
mir Goldschmiedin nicht vorstellen.
Mir liegt aber das Handwerkliche.
Ich habe meinen Eltern immer schon
gern beim Renovieren geholfen, habe geschraubt, gestrichen oder im
Weinberg mit angepackt. Malen ist
aber nicht mein Ding. Deshalb habe
ich in der Oberstufe auch nicht Kunst
als Leistungskurs gewählt.
Wie reagieren denn die Eltern auf die
Berufswünsche ihrer Kinder?
T. Weitlauff: Meine Eltern finden’s
gut, was ich machen will, und stehen
voll dahinter. Meine Mutter schafft
selbst viel Handwerkliches. Sie macht
zum Beispiel Schmuck. Mein Vater ist
gelernter Elektriker und handwerklich ebenfalls sehr geschickt, auch bei
Reparaturen von Maschinen.
G. Metz: Bei meinen Söhnen war die
Richtung schon von klein auf vorgegeben. Ihre Talente liegen im Grafischen. Inzwischen sind sie 26 und 22
und beide arbeiten auch in dieser
Richtung, Virtual Design und GameIndustry. Ich finde das ganz toll. Wäre ich nicht in der Landwirtschaft
groß geworden, wäre ich bestimmt
auch bei der Grafik gelandet. Meine
Begabung dafür kann ich aber auch
im Beruf nutzen und als Hobby.
T. Weitlauff: Ich erwarte von meinem
Berufsleben im Moment eigentlich
nur, dass es mir Spaß macht und ich
später damit glücklich bin. Auch weit
weg zu ziehen, kann ich mir im Moment noch nicht vorstellen. Ich bin
niemand, der raus muss in die große,
Ausgabe 3.2014
Dialog
weite Welt. Ich habe hier alles, was
ich brauche: die Nähe zu Städten,
meine Freunde und die Familie.
Und was ist in der Zukunft?
T. Weitlauff: Ich gehe das alles erst
einmal ganz positiv an. Ich sehe das
ganz relaxed. Falls es schwierig würde, eine Stelle zu finden, könnte ich
mir aber auch vorstellen, mich
selbstständig zu machen.
G. Metz: Die Zukunft lasse ich entspannt auf mich zukommen. Ich gehe ja nicht von heute auf morgen in
Rente. Zwei Jahre lang arbeite ich
noch auf 80 Prozent reduziert. Verstärkt im Marketing in Europa, zum
Beispiel um für unsere Produkte mit
verschiedenen Vermarktern bis hin
zum Lebensmittel-Einzelhandel in
Verbindung zu stehen, aber auch
beim Aufbau eines Markts in den
USA. Da muss ich noch reisen, und
das will ich auch. Diese 80 Prozent
zu realisieren, liegt ganz bei mir.
Haben Sie Angst, danach nichts mehr
zu tun zu haben?
G. Metz: Nein, die habe ich nicht. Ich
will immer noch handwerklich aktiv
sein, Sport machen und zeichnen.
Wir schaun da einfach mal.
Wie sieht die Zukunft finanziell aus?
Müssen Sie sich einschränken ?
T. Weitlauff: Ich will auf jeden Fall
selbst zur Finanzierung meiner Ausbildung oder eines Studiums beitragen. Ich könnte zum Beispiel nebenher kellnern, wäre auch bereit, bei
unbezahlten Praktika auf andere Sachen zu verzichten, zum Beispiel auf
Musikunterricht. Man muss eben
auch mal bereit sein, Abstriche zu
machen. Meine Eltern werden sicher
auch was übernehmen.
G. Metz: Als angestellter Geschäftsführer bin ich gesetzlich rentenversichert und habe auch privat noch vorgesorgt. Daher glaube ich nicht, dass
es etwas geben wird, wo ich jetzt
groß verzichten muss.
kompakt
Haben Sie schon mal übers Älter­
werden nachgedacht?
T. Weitlauff: (lacht fröhlich und anhaltend) Nee. So weit geht meine Lebensplanung jetzt noch nicht.
G. Metz: In Ihrem Alter habe ich das
auch nicht getan. Inzwischen schon.
Aber ich gehöre auch nicht zu denen,
die der Vergangenheit oder der Jugend nachtrauern. Ich hatte immer
eine gute Zeit und habe das genossen. So soll das auch bleiben.
Mehr häuslich Gepflegte
Fotos: wdv-J. Lauer
∏ STUDIEREN ODER BERUFLICHE AUSBILDUNG
„Die Hörsäle platzen aus allen Nähten, während Unternehmen händerin­
gend Azubis suchen", sagte Eric Schweitzer, Präsident der Deutschen
Industrie- und Handelskammer, im Februar 2014. Im letzten Jahr 4,5 Pro­
zent weniger Ausbildungsverträge gegenüber 2012 – von 330 000 auf
315 000. Ausbildungsplätze können nicht besetzt werden. Dagegen haben
rund 500 000 junge Menschen im Jahr 2013 ein Studium angefangen – 2005
waren es 360 000. Rund 25 Prozent der Studienanfänger beenden ihr Stu­
dium ohne Abschluss, bei den Ingenieurswissenschaften sind es sogar 50
Prozent. Übrigens: Auch die Deutsche Rentenversicherung bietet Per­
spektiven für Ausbildung, Studium oder beruflichen Neuanfang.
(www.deutsche-rentenversicherung.de > Wir über uns > Karriere)
Ausgabe 3.2014
Rente auch für Witwer
Witwer sollten nach dem Tod ihrer
Ehefrau oder ihres eingetragenen
Lebenspartners einen Rentenantrag
stellen. Das rät die Deutsche Renten­
versicherung. Nach ihrer Erfahrung
verzichten viele Männer auf einen sol­
chen Antrag, weil sie annehmen, auf­
grund eigener Einkünfte keinen Ren­
tenanspruch zu haben. In den ersten
drei Monaten nach dem Tod der Ehe­
frau oder des eingetragenen Partners
werden aber eigene Einkünfte des
Hinterbliebenen nicht angerechnet.
Die Zahl der in häuslicher Umgebung
betreuten Pflegebedürftigen ist 2012
erstmals seit Langem leicht gestie­
gen. Genau 392 660 Frauen und Män­
ner kümmerten sich nach Daten der
Deutschen Rentenversicherung nicht
erwerbsmäßig mindestens 14 Stun­
den pro Woche um Angehörige, Nach­
barn oder Freunde. Durch ein Jahr
Pflege in Pflegestufe 1 erwerben
„Pflegepersonen“ einen Rentenan­
spruch von monatlich 7,26 Euro (alte
Länder) bzw. 6,75 Euro (neue Länder).
Müller begrüßt Rentenpaket
Bayerns Sozialministerin Emilia Mül­
ler (CSU) hat bei der Vertreterver­
sammlung der Deutschen Rentenver­
sicherung Bayern Süd die Rentenre­
form begrüßt. „Mit der Mütterrente
haben wir die für die Gesellschaft und
die Rentenversicherung unerlässliche
Erziehungsarbeit für Geburten vor 1992
besser anerkannt. Dadurch haben wir
eine Gerechtigkeitslücke geschlossen
und einen Beitrag zur Vermeidung
weiblicher Altersarmut geleistet.“
zukunft jetzt 19
Vor Ort
„Kleine Beträge
summieren sich“ Angela Müller,
Beraterin bei der
DRV Bayern Süd,
gibt Tipps zur Altersvorsorge für Frauen.
Die Altersvorsorge im Blick behalten – besonders wichtig für Frauen mit Kindern.
Romantik kontra Mini-Rente
„Frauen müssen lernen, an sich selbst zu denken!“
atharina Schmid ist ernüchtert.
„So wenig Rente bekomme ich
später?“ Die 30-Jährige steckt mitten in der Scheidung. Jetzt hat sie
einen Termin zur Kontoklärung bei
der Rentenversicherung, damit das
Familiengericht den Versorgungsausgleich berechnen kann.
„Dabei werden Rentenansprüche
verglichen, die beide Partnern während der Ehe erworben haben“,
erklärt Rentenberaterin Angela Müller von der DRV Bayern Süd. „Hat
ein Ehepartner mehr als der andere
eingezahlt, muss er einen Teil seiner
Ansprüche abtreten“.
Bisher sind auf Schmids Rentenkonto Beiträge für die Erziehung der
beiden Kinder sowie aus ihren vier
Berufsjahren gespeichert. Daraus
werden später voraussichtlich 281
Euro Rente. Wenn Katharina
Schmid nichts unternimmt, wird
sich daran nicht viel ändern.
K
Teure Romantik?
Angela Müller berät fast täglich Versicherte, denen es ähnlich geht:
„Noch immer entscheiden sich viele
Frauen für das traditionelle Rollenmodell.“ An ihr finanzielles Auskom20 zukunft jetzt
men im Alter denken sie selten –
und kaum ein Mann zahle gezielt in
eine Altersversorgung für seine Frau
ein. „Es ist ja auch schrecklich unromantisch, über so etwas zu reden“,
meint Katharina Schmid. Angela
Müller gibt zu bedenken: „Romantik
ist eine wunderbare Sache – aber
die Frau zahlt einen hohen Preis dafür, wenn die Beziehung scheitert.“
Minijob sorgt für
Rentenansprüche
Oft hört sie, zum Sparen für die
Altersvorsorge der Frau sei kein
Geld da gewesen. Ausgaben für die
Kinder, die Einrichtung der Wohnung oder ein Hauskauf standen im
Vordergrund. „Frauen müssen lernen, mehr an sich zu denken“, rät
Angela Müller. „Wer nicht arbeitet,
erwirbt nicht nur geringere Rentenansprüche. Er profitiert auch nicht
von einer betrieblichen Altersversorgung.“ Katharina Schmid rät sie,
möglichst bald wieder zu arbeiten.
„Ein Minijob kann ein guter Einstieg
sein. Verzichten Sie aber nicht
darauf, Beiträge zur Rentenversicherung zu zahlen. Denn über die Jahre
rechnen sich auch kleine Beträge.“
¿Was können Frauen tun, um
im Alter ein gutes Auskommen
zu haben?
Angela Müller: Sie sollten frühzeitig
daran denken, welche Auswirkungen eine Auszeit vom Beruf für die
Altersvorsoge hat. Wer wegen der
Kinder zuhause bleibt, kann vorher
vereinbaren, dass der Partner Geld
in eine Altersvorsorge einzahlt. Das
kann man auch in einem Ehevertrag regeln. Vertrauen Sie dabei
aber nicht auf den Notar, sondern
lassen Sie den Vertrag durch den
eigenen Anwalt prüfen.
¿Sparen mit kleinen Beiträgen –
lohnt sich das?
Auf jeden Fall, denn die Altersvorsoge funktioniert nach dem Baukastenprinzip: Viele kleine Bausteine summieren sich über die
Jahre, zum Beispiel Beiträge aus
Mini- oder Teilzeitjobs, aus Riester-Rente und einer privat finanzierten Altersvorsorge.
¿Was sollten Frauen im
Scheidungsfall beachten?
Nehmen Sie sich einen guten Anwalt – und verzichten Sie nicht
freiwillig auf Ansprüche, nur weil
Sie nicht mehr streiten wollen und
Ihre Ruhe haben möchten. Die
„Ruhe“ ist oft teuer erkauft – die
Rechnung bekommen Sie im
Alter.
Ausgabe 3.2014
Vor Ort
Wechsel an der Spitze Papa im Einsatz:
Jan Paeplow mit
seiner Tochter
Antonia.
Neue Vorstandsvorsitzende
r. Verena Di Pasquale ist die
neue Vorsitzende des Vorstands
der Deutschen Rentenversicherung
Bayern Süd. Dr. Di Pasquale ist stellvertretende Vorsitzende des DGB
Bayern und unter anderem Geschäftsführerin des Sozialen Netz
Bayern, in dem sich seit zehn Jahren insgesamt 17 Verbände, Organisationen und Institutionen gemeinsam für gute soziale Rahmenbedingungen der Menschen in Bayern
einsetzen. Sie wird künftig die Seite
der Arbeitnehmer im Vorstand vertreten und sich jährlich mit Ivor Parvanov von der Arbeitgeberseite im
Vorsitz abwechseln.
„Sozialversicherung und Selbstverwaltung sind in der Geschichte der
deutschen Sozialversicherung untrennbar miteinander verbunden.
Dieses System lebt soziale Gerechtigkeit durch die aktive Mitwirkung
der Beitragszahler“, sagte Dr. Di
Pasquale unmittelbar nach ihrer
Wahl. „Mir ist es wichtig, mich als
Vertreterin der Arbeitnehmerseite
für eine leistungsstarke und stabile
gesetzliche Rentenversicherung einzusetzen."
Fotos: Deutsche Rentenversicherung Bayern-Süd
D
Willkommen im Vorstand: Ivor Parva­
nov gratuliert Dr. Verena Di Pasquale.
Ausgabe 3.2014
Papa muss ran
Elternzeit für Väter? Bei der DRV Bayern Süd kein Problem.
oderne Väter können (fast)
alles. Wickeln, Babybrei kochen, Putzen und Waschen – kein
Problem! Zumindest nicht für Väter,
die das Elterngeld in Anspruch genommen und im Beruf pausiert
haben, um sich ganz der Erziehung
ihres Nachwuchses zu widmen.
Jan Paeplow, dessen Tochter 2012
zur Welt kam, ist einer von ihnen:
„Meine beiden ‚Vätermonate‘ waren wie ein Crash-Kurs in Sachen
Kinderbetreuung und Haushalt!“
Den ersten Monat Elternzeit nahm
er unmittelbar nach der Geburt seiner Tochter, um seine Frau in der
besonders anstrengenden Zeit nach
der Entbindung zu unterstützen.
Damals ist die kleine Familie ganz
besonders eng zusammen gewachsen.
Der zweite Monat folgte, als seine
Tochter 14 Monate alt war. „Meine
Frau fing damals wieder an, in Teilzeit zu arbeiten“, erinnert sich Paeplow. „Es war gut, dass ich zuhause
war – so konnte sie sich in Ruhe auf
ihren Wiedereinstieg konzentrieren.“ Die gelungene Rückkehr in die
Arbeitswelt war seiner Frau sehr
M
wichtig: „Sie hat zwar einen RiesterVertrag abgeschlossen, aber das ist
ja nur ein Baustein bei der Altersvorsorge. Je kürzer der Ausstieg aus
dem Berufsleben, desto weniger
Einbußen hat sie später bei der
Rente.“
Nicht verpassen!
Kurze Nächte, Aufstehen um fünf
statt um sieben Uhr früh, Fläschchen wärmen, Mahlzeiten planen,
putzen und einkaufen: „Man wächst
mit seinen Aufgaben!“ erinnert sich
Jan Paeplow. Die Leistung seiner
Frau für Familie und Haushalt sieht
er jetzt jedenfalls mit anderen Augen. Und er ist froh, dass er dank
der Elternzeit viele besondere Momente mit der Tochter erleben
konnte: „Der erste Schritt, die ersten Worte – das sind schon ganz
besondere Momente, die kein Vater
verpassen sollte! Ich habe Glück und
arbeite mit der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd für ein
sehr soziales, familienfreundliches
Unternehmen. Auch Männer können dort in Elternzeit gehen, ohne
schief angeschaut zu werden.“
zukunft jetzt 21
Vor Ort
Ohne digitale Stolperfallen
Das barrierefreie Onlineangebot der Deutschen Rentenversicherung
Birgit Schüler (r.) ist bei der Deutschen Rentenversicherung Bund verantwortlich für barrierefreie Kommunikation.
enn Birgit Schüler sich durch
die Internetseite der Deutschen
Rentenversicherung klickt, ist sie
besonders kritisch. Ist das Angebot
kundenfreundlich, verständlich und
ansprechend gestaltet? Die Teamleiterin der Online-Redaktion bei der
Deutschen Rentenversicherung
Bund achtet von Berufs wegen auf
jedes Detail. Ganz oben auf ihrer
W
22 zukunft jetzt
Liste steht die Barrierefreiheit. Bei
diesem Thema denken die meisten
wohl an Rollstuhlrampen, piepende
Ampeln oder Braille-Schrift auf
Fahrstuhlknöpfen. „Aber auch in
der digitalen Welt gibt es Barrieren
– und die möchten wir so gut es
geht beseitigen“, sagt Birgit Schüler.
So sind Menschen mit einer Sehbehinderung darauf angewiesen,
dass die Schrift vergrößert werden
kann. Dazu muss die Lesbarkeit mit
elektronischen Vorlesegeräten
sichergestellt sein. Auch eine klare
Struktur, sichtbare Schaltflächen
und eine logische Menüführung
gehören zur Barrierefreiheit. „Wir
dürfen niemanden ausschließen.
Die Inhalte müssen für alle zugänglich, verständlich und übersichtlich
Ausgabe 3.2014
Vor Ort
sein“, sagt Birgit Schüler. „Und das
ist viel Arbeit: Unser Online-Auftritt
besteht aus vielen tausend einzelnen Seiten und Dokumenten. Die
digitalen Broschüren werden zusätzlich von einem spezialisierten
Unternehmen geprüft und überarbeitet.“
lich’, sagt Birgit Schüler, „ein Ergebnis, das bundesweit nur wenige
Webseiten erreichen und auf das
wir stolz sind.“
Überprüft wird die Seite aber
nicht nur vom Gesetzgeber und von
externen Agenturen. Die Deutsche
Rentenversicherung beschäftigt
viele Mitarbeiter mit Behinderung
und bekam dafür unter anderem
den Integrationspreis 2012 des
Landes Berlin. „Wenn da etwas
nicht stimmt, bekommen wir ganz
schnell einen Anruf von Kollegen“,
sagt Birgit Schüler. „Und das freut
mich. Denn es zeigt, dass das
Ergebnis unserer Arbeit genutzt
wird und sinnvoll ist.“
Foto: Bildarchiv Deutsche Rentenversicherung Bund/Terbach
Erheblicher Aufwand
Die Internetseite barrierefrei zu
gestalten, bedeutet also einen
erheblichen Aufwand. Ist das denn
gerechtfertigt? „Wenn es darum
geht, einem Personenkreis Teilhabe
zu ermöglichen, stellt sich für mich
diese Frage nicht“, sagt Birgit Schüler. Außerdem profitierten von der
Barrierefreiheit nicht nur Menschen
mit Behinderung. „Eine verständliche Sprache, eine klare Struktur
bedeutet für jeden Menschen eine
Erleichterung“, betont sie. „Die
Technik entwickelt sich rasant und
wir haben viele ältere Nutzer. Wenn
die Inhalte erst einmal die Anforderungen von Barrierefreiheit erfüllen,
bleiben sie lange gut nutzbar.“
Zudem ist die Deutsche Rentenversicherung als öffentlicher Träger
gesetzlich dazu verpflichtet, auch
ihre Online-Angebote barrierefrei zu
gestalten. In der sogenannten Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) sind die Anforderungen festgelegt. Dazu gehören
neben den Hilfen für Sehbehinderte
auch ein Angebot in Leichter Sprache (siehe Kasten).
97,5 von 100 Punkten
In einem unabhängigen Test durch
das „Projekt BIK – barrierefrei informieren und kommunizieren“
erreichte das Portal www.deutsche­
rentenversicherung.de 97,5 von 100
möglichen Punkten. „Das bedeutet
die Bewertung ‚sehr gut zugängAusgabe 3.2014
∏ LEICHTE SPRACHE
Für behinderte Menschen gibt es jetzt eine eigene Internet-Seite (unten).
Die Themen Rente und Rehabilitation sind komplex und nicht immer ein­
fach zu begreifen. Besonders schwer fällt dies Menschen mit geringen
Lesefähigkeiten, denn oft sind Texte in Briefen, Broschüren oder im Inter­
net die ersten Berührungspunkte mit der Rentenversicherung. Seit März
2014 bietet die Deutsche Rentenversicherung auf ihrer Internetseite
Informationen in Leichter Sprache an und erfüllt damit einen Auftrag des
Gesetzgebers zur Barrierefreiheit. So können Menschen, die sehr
schlecht lesen können, etwa Lern- oder Geistigbehinderte, aber auch
Nicht-Muttersprachler sich über die Deutsche Rentenversicherung und
deren Leistungen informieren.
Leichte Sprache verzichtet auf abstrakte Begriffe und Fremdwörter, lange
Sätze und Absätze. Die Texte sind kurz, übersichtlich gegliedert und nut­
zen gebräuchliche Wörter. So heißt es etwa: „Menschen werden alt. Sie
müssen dann nicht mehr zur Arbeit kommen. Man sagt auch: Sie gehen
dann in Rente.“ Was so einfach erscheint, ist in der Umsetzung gar nicht
so leicht. Beim Schreiben der Texte hilft eine spezialisierte Agentur. Diese
arbeitet die Inhalte nicht nur um, sondern bezieht auch die Zielgruppen
mit ein. Dazu werden die Texte zum Beispiel in Werkstätten für Menschen
mit Behinderungen gegeben, um das Ergebnis zu prüfen.
www.deutsche-rentenversicherung.de, Suche „Leichte Sprache“
zukunft jetzt 23
Vorsorge
➚
ArbeitgeberZuschuss
Das Prinzip
Vermögenswirksame Leistungen:
So füttern Arbeitgeber und Staat
Ihren Sparvertrag!
er Hamster ist schlau: Auf seinem Weg
durchs Revier stopft er sich die Backen
mit Samen, Sprossen, Wurzeln und
Früchten voll. So sichert er sein Überleben in
dürren Zeiten. Solch dürre Zeiten durchleben
derzeit Sparer. Sichere Anlagen werfen kaum
D
24 zukunft jetzt
➚
Staatliche
Zulagen
Zinsen ab. Da gilt es mitzunehmen, was geht –
etwa Vermögenswirksame Leistungen (VL).
Die gewähren viele Arbeitgeber auf Grundlage
eines Tarifvertrags, einer Betriebsvereinbarung oder des Arbeitsvertrags. Die VL wird
vom Arbeitgeber auf ein vom Arbeitnehmer
benanntes Konto überwiesen. Je nach Durchführungsweg (siehe Seite 26) wird die VL vom
Staat mit einer Arbeitnehmersparzulage und
der Wohnungsbauprämie gefördert. Das Gute
Ausgabe 3.2014
Vorsorge
Einsammeln, was geht:
Sparer, die in der aktuellen
Niedrigzinsphase mehr
herausholen wollen, sammeln
staatliche Zulagen und
Zuschüsse vom Arbeitgeber.
an Arbeitgeber- und Staats-Sparstütze: Zulagen und Zuschüsse fließen sicher und unabhängig von Kapitalmarktkapriolen. Wer sie
nicht nutzt, verschenkt bares Geld.
Vermögenswirksame Leistungen
Bis zu 40 Euro pro Monat ist es Chefs wert,
wenn Mitarbeiter sparen. Vermögenswirksame Leistungen (VL) heißen die Zuschüsse. Sie
gibt es für Banksparpläne, Bausparverträge,
Genossenschaftsanteile, Fonds oder bestimmte Altersvorsorgeverträge. Voraussetzung ist,
dass mindestens sechs Jahre lang gespart
wird. Nach einem weiteren Jahr, das „sparfrei“
sein darf, kann der Vertrag ausgezahlt werden.
Nur Bausparverträge müssen durchgängig sieben Jahre bespart werden. VL können auch direkt in die Entschuldung einer Immobilie investiert werden.
Wie spendierfreudig die Firma ist, steht im
Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung.
Auch Teilzeitkräfte und Auszubildende haben
ein Recht auf diese Unterstützung. Allerdings
werden VL wie ein Gehaltsplus behandelt. Arbeitnehmer zahlen auf sie Steuern und Sozialabgaben. Nur bei Altersvorsorgeprodukten gilt
das in der Ansparphase nicht (siehe Seite 26).
Selbst wenn der Arbeitgeber keine VL zahlt,
kann sich ein Vertrag dank Arbeitnehmersparzulage und eigener Zahlungen lohnen.
Arbeitnehmersparzulage
Die Arbeitnehmersparzulage kommt zusätzlich vom Staat. Sie beträgt bis zu 80 Euro pro
Jahr und soll vor allem Sparern helfen, die
nicht viel verdienen. Je nach Sparprodukt variiert die Einkommensgrenze und Höhe der
Zulage (siehe Tabelle unten). Für Banksparpläne gibt es keine Zulage vom Staat.
Beispiel: Im günstigsten Fall erhält ein Ehepaar schon ohne Zinsen zwei ArbeitgeberZuschüsse à 40 Euro im Monat plus jährlich
160 Euro Arbeitnehmersparzulage, also 1 120
Euro im Jahr.
Wohnungsbauprämie
Bausparer können zudem eine Wohnungsbauprämie erhalten. Sie beträgt 8,8 Prozent der
Aufwendungen für den Bausparvertrag. Gefördert wird dabei ein Sparbetrag von maximal
512 Euro (Verheiratete: 1 024 Euro), was einer
Förderung von 45,06 Euro pro Jahr entspricht.
(Verheiratete: 90,11 Euro). Sparer bekommen
die Förderung aber nur für Einzahlungen, für
die sie keinen Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage haben.
Voraussetzung für die Wohnungsbauprämie
ist, dass das zu versteuernde Einkommen unter 25 600 Euro liegt (Verheiratete: 51 200
Euro) und der Bausparvertrag für den Erwerb
einer Immobilie verwendet wird.
∏ ARBEITNEHMERSPARZULAGE
Produkt
Zulage in Prozent
der Einzahlung
Fondssparplan
20
Bausparen oder Tilgung 9
eines Immobilienkredits
1
Ausgabe 3.2014
Maximal pro Jahr
(Euro)
80
43
Einkommens­
grenze1 (Euro)
20 000
17 900
Für Verheiratete gilt der doppelte Betrag. Maßgeblich ist das zu versteuernde Einkommen (siehe letzter Steuerbescheid).
zukunft jetzt 25
Vorsorge
für Vermögenswirksame Leistungen von
Dorothea Mohn, Leiterin Team Finanzen beim
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
Vermögenswirksame
Leistungen
(VL) können auch in die betriebliche
Altersversorgung oder eine RiesterRente fließen. Bei beiden Formen
der Altersvorsorge müssen Sparer
eine bestimmte Höhe selbst einzahlen, um staatliche Förderung zu erhalten. VL können nun entweder
diesen Eigenbeitrag senken oder zusätzlich eingezahlt werden.
dass Ansprüche auf die gesetzliche
Rente auf Dauer gemindert werden.
Im Alter müssen gesetzlich Versicherte zudem volle Krankenkassenund
Pflegeversicherungsbeiträge
auf die Betriebsrente zahlen. Nachteil für Geringverdiener: Der Staat
zahlt keine Arbeitnehmer-Sparzulage für Betriebsrenten.
Sie enden nicht wie die „normalen“
VL-Sparprodukte nach sieben Jahren und sind „hartzsicher“. Im Falle
von Arbeitslosengeldbezug wird das
Sparvermögen also nicht angerechnet. Zudem fallen bei betrieblicher
Altersversorgung durch (Brutto-)
Entgeltumwandlung weder Sozialabgaben noch Steuern auf VL für
das Alter an. Die berechnet der Staat
auf die Renten, die im Ruhestand
aus den Verträgen bezahlt werden.
Riester-Rente: Sind alle Voraussetzungen erfüllt, zahlt der Staat hier
zusätzlich Zulagen: 154 Euro
Grundzulage und 185 Euro bzw. für
ab 2008 geborene Kinder 300 Euro
Kinderzulage pro kindergeldberechtigtem Kind und Jahr. Junge
Sparer erhalten bis zum vollendeten 25. Lebensjahr einen einmaligen Berufsstarterbonus – aber nicht
alle Anbieter erlauben Einzahlungen aus VL. Im Alter muss eine
Riester-Rente versteuert werden.
Betriebsrente: Sie lohnt sich vor
allem dann, wenn der Arbeitgeber
nicht nur VL zahlt, sondern grundsätzlich etwas zur Betriebsrente zuschießt. Die Sozialabgabenfreiheit
in der Ansparphase führt aber dazu,
In den Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung informieren Experten kostenlos und unabhängig zu Fragen
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Sport- oder Ernährungsprogramme.
26 zukunft jetzt
kompakt
Experten in der Schule
Die Jugendinitiative Rentenblicker
bietet ab sofort neue Schulmateria­
lien rund um Altersvorsorge und
Rente an. Lehrer können sie kosten­
los bestellen. „Und auf Wunsch ver­
mitteln wir Referenten der Deutschen
Rentenversicherung in den Unter­
richt“, so Projektleiterin Annika Klaus
von der Deutschen Rentenversiche­
rung Bund. Die Altersvorsorgeexper­
ten übernehmen dann für eine Dop­
pelstunde den Unterricht.
∏ www.rentenblicker.de
Aus für Gebühr
Bearbeitungsgebühren für Kredite
benachteiligen Kunden unangemes­
sen, so ein Urteil des Bundesge­
richtshofes (Aktenzeichen: XI ZR
405/12, XI ZR 170/13). Banken müs­
sen ihre Kosten durch den Kreditzins
decken, so die Richter. Jetzt können
zahlreiche Kunden Bearbeitungsge­
bühren zurückverlangen. Auf der
Webseite der Stiftung Warentest gibt
es zu diesem Thema ein „Special“.
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Schneller mitnehmen
Ansprüche auf eine arbeitgeberfinan­
zierte Betriebsrente sollen künftig
bereits nach drei Jahren Betriebszu­
gehörigkeit sicher sein. Zudem soll
das Mindestalter auf 21 Jahre sinken.
Das hat das Europäische Parlament
beschlossen. Bisher sind Ansprüche
in Deutschland erst sicher, wenn der
Arbeitnehmer mindestens 25 Jahre
alt ist und fünf Jahre beim Arbeitge­
ber gearbeitet hat. Die neuen Regeln
sollen bis 2018 umgesetzt werden.
Ausgabe 3.2014
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Gesundheit
„Ihre Reha beginnt jetzt“
In der Wingertsbergklinik findet Ute Erzinger wieder Stabilität.
er fragt ganz direkt: „Wenn Sie Bilanz ziehen: Sind Sie mit der Zeit hier
zufrieden? Gibt es Dinge, die Sie auf
dem Herzen haben? Wir sind sehr an
Ihren Rückmeldungen interessiert,
die Befragung bleibt anonym.“
Sehr gut aufgehoben
Mit Gesprächen, Bewegung,
Vorträgen und Entspannung bietet
die Rehabilitation nach der Akut­
behandlung gegen Brustkrebs
Impulse für die Zukunft.
28 zukunft jetzt
er Abschied ist gekommen.
„Wir hoffen, dass Ihnen die
Reha gutgetan hat. Sie konnten von unseren Möglichkeiten profitieren und Ihre Reha-Ziele erreichen“, sagt der Leitende Arzt Dr. Ferman Ustaoglu zu der Gruppe. Zwölf
Frauen und Männer fahren diese
Woche wieder nach Hause, unter ihnen Ute Erzinger, die nach ihrer
Krebserkrankung vier Wochen in
Bad Homburg war.
Aber vorher möchte Dr. Ustaoglu
noch etwas von den Rehabilitanden
wissen. „Wir haben Ihnen einen Fragebogen gegeben, mit der Bitte, dass
Sie uns ein Zeugnis ausstellen. Und
D
Zögernd kommen die Antworten:
Mehr kulturelle Aktivitäten werden
gewünscht, bessere WLAN-Verbindung. Aber es gibt auch Lob: Das
Sportprogramm sei vielseitig, die Vortragsreihe informativ. „Das Menschliche ist hier sehr positiv“, ergänzt eine Rehabilitandin, „man fühlt sich
sehr gut aufgehoben.“ Und eine andere ergänzt: „Ich bin seit drei Jahren krank. Nie hat mir jemand erklärt, was ich habe. Jetzt weiß ich es.
Dafür bin ich sehr dankbar.“
„Um Reha zu begreifen, muss man
merken: Ich muss etwas für mich
tun“, erklärt Dr. Ustaoglu. Die Reha
sei ein Therapieaufenthalt, um Hilfe
zur Selbsthilfe anzubieten, um die
Gesundheit wiederherzustellen und
zu erhalten. „Wenn Sie heimkommen, sollten Sie die Impulse, die Sie
hier erfahren haben, weiterführen.
Im Grunde beginnt Ihre Reha jetzt,
und es kommt auf Sie an, dies umzusetzen. Das Wichtigste ist Ihre Gesundheit. Sie haben gesehen, was Sie
selbst für sich tun können.“
Hilfe zur Selbsthilfe
Acht Monate vorher hatte Ute Erzinger den Knoten in ihrer linken Brust
nach dem Duschen selbst ertastet.
Auf der Mammographie war er nicht
Ausgabe 3.2014
Gesundheit
Gespräche mit einem Psycho-Onkologen, aber auch mit Mitpatientinnen
helfen, mit den Ängsten nach der Krebserkrankung umzugehen.
zu sehen, ihr Frauenarzt fand ihn
nur mit Ultraschall. Im Krankenhaus
ließ sie ihn sofort entfernen. Das Gewebe war bösartig, aber die drei entfernten Lymphknoten waren noch
nicht befallen. Auch wenn es ohne
Chemotherapie ging, waren die Tage
ein Schock für die 51-Jährige.
Ich habe Hilfe gebraucht
„So ein Ereignis reißt einen komplett
aus dem Leben heraus“, erinnert sie
sich. „Irgendwie hatte ich das Gefühl,
dass ich Hilfe brauche.“ Nach ihrem
Reha-Antrag erhielt sie einen Platz in
der Wingertsbergklinik. „Ich war traurig, niedergeschlagen, weil ich Angst
Mit Musik machen Herz-Kreislauf-Training,
Kräftigung, Dehnen sichtbar Spaß.
hatte vor der Trennung von meinem
Kind – es hat ein bis zwei Tage gedauert, bis ich hier richtig angekommen bin, mich wohlgefühlt habe.“
Zur körperlichen Stabilisierung tragen Bewegungstherapien bei. Wenn
die Damen im Rhythmus von „Born
to be alive“ durch die Turnhalle laufen,
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Gesundheit
Bei den gelenkschonenden Übungen im Bewegungsbad zeigt Physiotherapeut
Samer Jaza, wie viel Spaß Gymnastik in der Gruppe machen kann.
Gespräche helfen
Zwei Sessel – mehr ist nicht nötig für
ein psycho-onkologisches Gespräch.
Dabei geht es um sehr Persönliches,
die Gespräche sind absolut vertraulich. Aber wie sie ihr geholfen haben,
spricht Ute Enzinger offen aus: „Ich
habe deutlich spürbar an Stabilität
und Orientierung gewonnen, an Zuversicht und Selbstwertgefühl. Ich
freue mich, dass ich wieder für meinen Sohn da sein kann.“
Psychologische Gruppengespräche
mit einem Kreis von Rehabilitandinnen? Hier war Ute Erzinger „zuerst
eher reserviert, dann habe ich sehr positive Erfahrungen damit gemacht.
Es ist ein Geben und Nehmen, man
profitiert von den Erfahrungen der
anderen Frauen, aus allem Gesagten
kann man was rausziehen“.
Blick in den Abgrund
Weshalb brauchen Patienten nach einer Krebserkrankung solche Gespräche? Der Psycho-Onkologe Dr. Chris30 zukunft jetzt
toph Kleiber erklärt das mit der
menschlichen Psyche, die während der
Akutbehandlung aus Selbstschutz den
Blick auf das Todesrisiko ausblendet.
„Es wäre sonst nicht auszuhalten,
Heilung und seelische Stabilität
Interview mit Dr. Christoph Kleiber,
Psycho-Onkologe an der Wingertsbergklinik
(Deutsche Rentenversicherung Bund)
¿Was macht ein Psycho-Onkologe?
Er begleitet Menschen in einer ganz
besonderen Phase ihres Lebens. Eine Krebserkrankung macht die eigene Endlichkeit auf intensive Weise
bewusst. Das kann extreme Angstgefühle auslösen, viele Betroffene empfinden es wie einen Blick in den Abgrund. Ein Psycho-Onkologe sollte
Krankheitsfaktoren ebenso beurteilen können wie die unterschiedlichen
Reaktionsformen der menschlichen
Psyche auf belastende Ereignisse.
¿Gibt es Schwellenängste vor psy­
chotherapeutischer Betreuung?
Das damit verbundene Vorurteil
„geistig krank“ ist tatsächlich eine
Barriere. Dabei geht es um die Verarbeitung von Ängsten – die sind
nach einer Krebserkrankung normal. Wir fordern Angst zuzulassen,
lenken den Blick aber auch auf die
Ressourcen des Einzelnen. Es gibt
kein „hier onkologisch, dort psychotherapeutisch“ – das eine ist immer mit dem anderen verwoben.
¿Wie helfen Sie den Menschen?
Die Ressourcen, die jeder in sich
trägt – Kunst, Familie, Reisen, Tiere,
Sport – können Menschen Kraft geben, den Alltag zu bestehen. Sie suchen wir zu aktivieren, wie ein leckgeschlagenes Schiff wieder flott gemacht wird, das dann neu aufgetakelt allen weiteren Stürmen auf dem
Ozean des Lebens gewappnet ist.
Gewinn an Tiefgang bedeutet ein
höheres Maß an Lebensintensität.
Ausgabe 3.2014
Fotos: wdv-B. Rüttger
die Hände nach links und rechts greifen, ist nicht zu spüren, dass die
meisten Brustkrebs hatten. „Wir trainieren Herz-Kreislauf“, erklärt die
Therapeutin Ute Zetzmann, „kräftigen
und dehnen, mit Rücksicht auf noch
nicht lang zurückliegende Operationen.“ Mit Musik geht das leichter.
deshalb konzentriert man sich darauf, die nächsten Ziele hinter sich zu
bringen: Operation, Chemotherapie,
nicht abnehmen, einigermaßen gesund wieder rauskommen. Und jetzt
hab ich’s geschafft. Dann kommt das
Loch.“ Man sei zwar über den Berg,
am Abgrund vorbei, aber beim Blick
zurück könne man sich nicht mehr an
Einzelmaßnahmen festhalten, sehe
jetzt, was man da eigentlich hatte.
„Und dieser Blick zurück lässt einen
schwindeln. Die Gespräche sollen helfen, wieder Standfestigkeit zu erhalten, bringen Sicherheit, dass man sich
nicht mehr so krampfhaft festhalten
muss, den Blick in die Landschaft
jetzt wieder mehr genießen kann.“
Gesundheit
Ruhe und Entspannung
Auch Entspannungsübungen helfen
dabei, die Sicherheit zurückzubringen. „Beim Qigong habe ich eine
ganz neue Erfahrung gemacht, erinnert sich Ute Enzinger. „Das half mir
sehr, wieder zur Ruhe zu finden.“
Auch im Kurpark, bei den Kurkonzerten und bei langen Spaziergängen
findet Ute Enzinger die Entspannung, die sie gesucht hat. „Der Kurpark ist wunderschön. In Bad Homburg bin ich sowohl psychisch wie
körperlich wieder aufgebaut worden.“ Ute Enzinger freut sich, nach
Hause zu ihrem Sohn zu kommen,
wieder zu arbeiten.
„Ich bin neugierig, wie es weitergeht.“ Innerlich ist sie ruhiger, gefasster geworden. „Allein grübelt
man, hier wird das wie aufgeknackt.
Ganz viele Fragen wurden hier geklärt, auch durch die Vorträge von
den Ärzten.“ Und sie erinnert an die
Worte einer Frau am Vormittag bei
der Verabschiedung: „Draußen hat
keiner die Zeit, alle diese Fragen zu
beantworten.“
Die Vorträge zu Themen wie Krebserkrankungen, Sport, psychosoziale
Schutzfaktoren oder Ernährung stoßen auf großes Interesse.
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(20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf)
www.bahn.de/gepaeckservice
Die Bahn macht mobil.
In Kooperation mit
Heiße Suppe für
die Nachtschicht
Zu einem Vorsorgeprogramm für
Schichtarbeiter gehören auch die
richtigen Ernährungstipps.
Frühstück, Mittag­
essen, Abendbrot,
Schlafen – diesen
Rhythmus hat sich
die Menschheit in
Jahrhunderten an­
geeignet. Schicht­
arbeit rund um die
Uhr setzt das Ge­
wohnte außer Kraft.
ie veränderten Arbeitszeiten im Schichtdienst belasten die Gesundheit. Die Deutsche Rentenversicherung RheinlandPfalz hat speziell für Schichtarbeiter das Programm KomPAS (Kombinierte Präventionsleistung für Arbeit mit Schichtanteilen) entwickelt.
Auf das Thema Essen und Trinken hat sich das
Team der Ernährungsberaterinnen der „DreiBurgen-Klinik“ konzentriert. „zukunft jetzt“
sprach darüber mit der Diätassistentin Judith
Bächler.
D
zukunft jetzt: In welchem Rhythmus arbeiten
Schichtarbeiter?
Judith Bächler: Schichtarbeiter arbeiten in unterschiedlichen Rhythmen. Meist dauert eine
Frühschicht von 5.30 bis 13.30 Uhr, die Spätschicht von 13.30 bis 21.30 Uhr, die Nachtschicht von 21.30 bis 5.30 Uhr.
32 zukunft jetzt
Was bedeuten solche Arbeitszeiten für die
Gesundheit?
Der Mensch hat sich über Jahrtausende an den
Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnt. Am Tag schaltet
der Körper auf Leistungsbreitschaft, in der
Nacht auf Erholung und Ruhe mit einem Leistungstief zwischen ein und drei Uhr nachts.
Wechsel- und Nachtschichten setzen diesen
Rhythmus außer Kraft, sie werden deshalb langfristig als Stress erlebt. Dieser Arbeitsrhythmus
zieht gesundheitliche Beeinträchtigungen nach
sich. Viele Schichtarbeiter klagen über Schlafprobleme und Müdigkeit, Appetitstörungen oder
über Magen-Darm- beziehungsweise HerzKreislauf-Erkrankungen.
Was heißt das für ihr Essen und Trinken?
Es bedeutet für den Einzelnen, dass er regelmäßige Essgewohnheiten in die verschiedenen
Ausgabe 3.2014
Gesundheit
Schichten einbringt. Hier sollte möglichst die nächtliche Pause mit einer
warmen Mahlzeit ausgefüllt werden,
zum Beispiel eine „heiße Suppe“. Es
können natürlich auch ausgewogene
kalt zusammengestellte Mahlzeiten
sein, die leicht bekömmlich und nährwertreich sind. Zum Beispiel ein Jogurt, etwas Obst und ein feingemahlenes Vollkornbrot mit fettarmem Belag.
Foto: StockFood / Studio R. Schmitz
Wie kann die Ernährungsberatung
diesen Menschen helfen?
In der Schichtarbeit geht es vor allem
um Essenszeiten und die Zusammensetzung der Mahlzeiten, um nicht in
das berühmte ,Loch‘ zu fallen. Gerade während der Nachtschicht sollte
das Essen leicht bekömmlich sein, da
sich der Verdauungstrakt sozusagen
im Ruhezustand befindet und keine
größeren Nahrungsmengen aufnehmen sollte. Wir empfehlen für die
nächtliche Arbeit auch eine warme
Mahlzeit, wie beispielsweise Suppe,
um den Körper von innen zu wärmen und den Kreislauf anzuregen.
Die klassischen deftig belegten Brote
reichen dagegen nicht, um den Körper während der Nacht für die Arbeit
fit zu halten.
Wenn Sie Schichtarbeiter beraten,
welche Tipps geben Sie ihnen?
Bei diesem Vorsorgeprogramm geht
es um den Arbeitsrhythmus, darum,
welche Mahlzeiten zu welcher Tageszeit welche Auswirkungen haben.
Wir sprechen über die Ernährung des
Menschen, informieren sie über die
Abläufe, sprechen über ihre Erfahrungen bei der Schichtarbeit. Wir unterstützen sie bei der Auswahl von Lebensmitteln für eine ausgewogene
Mischkost. Einkaufstrainings und gemeinsames Kochen in der Lehrküche
helfen ihnen und festigen das theoretisch Gelernte.
Ausgabe 3.2014
ZUR PERSON
„zukunft jetzt“
sprach mit der
Diätassistentin
Judith Bächler
von der DreiBurgen-Klinik in
Bad Münster am
Stein. Aus ihrer Beratung von
Schichtarbeitern kennt sie deren
Arbeitsrhythmus und die daraus
erwachsenden Probleme.
Was können Nicht-Schichtarbeiter
davon lernen?
Für Nicht-Schichtarbeiter gelten die
gleichen Grundprinzipien, wie für Arbeiter mit Schichtanteilen. Die Kost
sollte immer den zehn Regeln der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung entsprechen. In Kurzform: wenig Fett, wenig Zucker, reichlich Ballaststoffe und ausreichende Bewegung. Und es ist leichter, wenn man
entsprechend dem Tag-Nacht-Rhythmus des eigenen Körpers arbeitet
und diese innere Uhr nicht mehr als
nötig belastet.
∏ WEITERE INFOS
www.dge.de
Empfehlungen der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung (DGE)
für das richtige Essen bei
Schichtarbeit
Haben Sie Interesse an Rezepten
für eine Zucchini-Suppe, eine
schnelle Suppe, eine HaferLauch-Suppe und eine herzhafte
Tomatensuppe?
Schreiben Sie uns eine E-Mail:
redaktion@zj-online.de
kompakt
Giftnotruf
Wenn ein Kind Waschmittel oder
andere giftige Stoffe geschluckt hat,
sind neben dem Notruf 112 die neun
bundesweiten Giftnotrufzentralen
erste Ansprechpartner. In Berlin,
Bonn, Freiburg, Göttingen,
Homburg/Saar, Mainz und München
sind sie unter der jeweiligen Ortsvor­
wahl und der Rufnummer 19 240 rund
um die Uhr zu erreichen. Die Rufnum­
mern von Erfurt (0361/73 07 30) und
Nürnberg (0911/39 82 451) weichen ab.
Hände waschen
Händewaschen ist eine der einfachs­
ten Hygieneregeln. Und dennoch ver­
zichten viele darauf. Die Bundes­
zentrale für gesundheitliche Aufklä­
rung (BZgA) hat ermittelt: Jeder
Dritte wäscht sich nach dem Kontakt
mit einem an Grippe oder einem
Magen-Darm-Infekt Erkrankten nicht
immer die Hände. Dabei kann allein
das eine Infektion schon verhindern.
Mehr Informationen dazu gibt es auf
www.infektionsschutz.de.
Infos zur Gesundheit
Viele Menschen suchen Information
zu Gesundheitsthemen im Internet.
Doch oft sind sie nur schwer ver­
ständlich. Das gemeinnützige Institut
für Qualität und Wirtschaftlichkeit im
Gesundheitswesen hat sich zum Ziel
gesetzt, das zu ändern. Mit seinem
Webangebot will es erkrankte sowie
gesunde Bürgerinnen und Bürger er­
reichen.
www.gesundheitsinformation.de
zukunft jetzt 33
zukunft NETZ
Rollstuhlfahrer haben tagtäglich zahlreiche Hürden zu überwinden.
Zwar sind viele öffentliche Orte barrierefrei zugänglich, aber längst
nicht alle. Ein Vorteil für diejenigen, die wissen, wo man auf Rädern
nicht ausgebremst wird. Doch dieses Wissen kann man teilen:
auf Wheelmap.org. Die Online-Karte zeigt rollstuhl­
gerechte Orte in deutschen Städten – egal, ob
Cafés, Behörden oder Geschäfte. Und
im Internet kann sie nicht nur
e
i
e
r
F
t!
r
h
a
F
jeder gratis nutzen, sondern
auch dazu beitragen, dass
die Karte ständig erweitert
wird. Natürlich gibt es
Wheelmap.org auch als
mobile App für unterwegs.
www.wheelmap.org
Rente? Gecheckt!
Rente nur für Senioren? Keinesfalls. Auch
Schüler und Azubis können Rente bekommen,
etwa Hinterbliebenen- oder Erwerbsminde­
rungsrente. Oder sie profitieren von medizini­
scher und beruflicher Reha – bezahlt von der
Deutschen Rentenversicherung. All das wissen
viele nicht. Deshalb gibt es den Rentenblicker,
die Jugendinitiative der Rentenversicherung
im Internet: mit Tipps, Interviews und Schul­
material für Lehrer. Auf Wunsch informieren
Fachleute der Rentenversicherung sogar vor
Ort in den Schulklassen.
www.rentenblicker.de
Da klebt was auf der Tütensuppe: Lebensmittelverpa­
ckungen können ganz schön verwirren. Ein
Gütesiegel neben dem nächsten, mehr als
1 000 sind es insgesamt. Doch steckt auch die
Qualität drin, für die das jeweilige Etikett steht?
Label-online schaut genauer hin, liefert Hintergrund­
infos und Bewertungen. So können sich Verbraucher
etwa schlau machen, ob Siegel unabhängig vergeben
werden. Oder wie Qualitätskontrollen ablaufen. Seit Kur­
zem gibt es das Angebot auch als kostenlose App für
Smartphones.
www.label-online.de
IMPRESSUM
Herausgeber: Deutsche Rentenversicherung Bund. Chefredakteur: Dr. Dirk von der Heide (Deutsche Rentenversicherung Bund,
Ruhrstraße 2, 10709 Berlin). Redaktion: Dr. Heiko Fiedler-Rauer, Annika Klaus (DRV Bund), Dr. Michael Krause, Michael John, Dr. Friedrich Müller, Sabina Ptacnik, Stefan Thissen (wdv OHG). Redaktion der Seiten 20 und 21 „Vor Ort“: Jan Paeplow, Deutsche
Rentenversicherung Bayern Süd, Am Alten Viehmarkt 2, 84028 Landshut. Verlag: wdv Gesellschaft für Medien & Kommunikation mbH & Co. OHG, HRA 3087 AG Bad Homburg, Dieselstraße 36, 63071 Offenbach, Telefon: 069 981 904-0, Fax: 069 981 904-96, E-Mail:
redaktion@zj-online.de. Bildredaktion: Katrin Rothe; Gestaltung: Susanne Weser, Jochen Merget; Anzeigen: Walter Piezonka. Es gilt
Anzeigenpreisliste Nr. 8/2014. Vertrieb: Bernd Kremer. Abo-Service: Marion Zentgraf. Kostenfreies Abo: zukunft jetzt, Dieselstraße 36,
63071 Offenbach, Telefon: 069 981 904-21, Fax: 069 981 904-96, E-Mail: abo@zj-online.de. Druck: Media-Mail-Service GmbH, Reichs­
waldstraße 52, 90571 Schwaig bei Nürnberg. zukunft jetzt erscheint quartalsweise im 8. Jahrgang. Nachdruck – auch auszugsweise –
mit Genehmigung des Verlags.
34 zukunft jetzt
∏ Beilagenhinweis:
Die in zukunft jetzt veröf­
fentlichten Anzeigen und
Beilagen stellen weder ein
Leistungsangebot noch die
Meinung oder eine Em­
pfehlung der Deutschen
Rentenversicherung dar.
Ausgabe 3.2014
Fotos/Illustrationen: Sozialhelden e.V.; wdv-B. Rüttger; MEV
Lichtblick im Label-Dschungel
Fürs Klima setzen
wir auf GOGREEN
und auf stramme Waden.
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emissionen in Klimaschutzprojekten ausgeglichen. Mehr Informationen
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Seele and Geist
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