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Kultusministerin Heiligenstadt beim Celler Kurier.pdf

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Kultusministerin Heiligenstadt zu Gast beim Celler Kurier
Inklusion als Herausforderung
für die nächsten Jahre
CELLE (ram). Die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt
besuchte am vergangenen Donnerstag zusammen mit dem heimischen
SPD-Landtagsabgeordneten Maximilian Schmidt den Celler Kurier und sprach
exklusiv über die Themen Oberschule und Inklusion.
Zuvor hatte die Ministerin den
Schulmedientag an der Oberschule 2 (IGS) in Celle besucht.
Dort habe sie ein sehr engagiertes Kollegium, eine hoch motivierte Schulleiterin, aber auch
ganz engagierte und motivierte
Schülerinnen und Schüler getroffen, hebt Heiligenstadt hervor. Mit 400 Besucherinnen und
Besuchern herrschte ein reges
Interesse an dem Thema. „Das
zeigt deutlich, dass Medienkompetenz ein wichtiges Themenfeld
für die Schulen ist“, erklärt sie
und freut sich darüber, dass es so
gut ankommt. Es war die dritte
Veranstaltungen im Land Niedersachsen. Bis Dezember folgen
weitere.
Einer immer wieder aufkommenden Kritik, dass die Oberschule zu einer „Restschule“
wird, kann die Ministerin nicht
nachvollziehen: „Wir haben an
den Vorschriften für die Oberschule bisher nichts geändert.
Wir haben jetzt wieder 17 neue
Oberschulen in Niedersachsen
genehmigt. Da wir schon viele
haben, ist der ‚Run‘ nicht mehr
so groß. Wir statten diese Schulformen mit den gleichen Kriterien aus, wie das auch vor dem
Regierungswechsel der Fall war.
Die Oberschulen entwickeln sich
gerade im ländlichen Raum zu
einer Schulform, die jahrgangsbezogen und stark integriert arbeitet. Und ich habe den Eindruck, dass sie eine durchaus
positive Entwicklung haben. Das
aber von Standort zu Standort
auch einmal unterschiedlich.“
„Die Oberschulen im Landkreis Celle profitieren gewaltig
von der ‚Zukunftsoffensive Bildung‘, die Frauke Heiligenstadt
angeschoben
hat“,
ergänzt
Schmidt. „Weil alle Oberschulen
im Landkreis Celle flächende-
Die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (links) und der SPD-Landtagsabgeordnete
Maximlian Schmidt besuchten den Celler Kurier. Foto: Müller
ckend auch Ganztagsschulen
sind, insofern werden sie mittelbar von der Verbesserung der
Ausstattung erheblich profitieren.“
„Die Umsetzung der Inklusion
ist eine unserer wichtigsten Aufgaben und eine Herausforderung
in den nächsten Jahren“, spricht
Heiligenstadt ein weiteres Thema an. „Da legt man nicht einfach einen Schalter um. Das ist
ein dauerhafter Prozess und ein
Weg, auf den wir uns begeben
haben. Wir sind jetzt im zweiten
Jahr der Umstellung.“
Die Inklusion sei auch eine
Herausforderung für die Lehrkräfte, weiß sie. „Daher bieten
wir auch umfangreiche Fortbildungsmöglichkeiten an.“ Sie
kündigt an, in der kommenden
Woche noch etwas zum Thema
der nochmaligen Verstärkung
der Qualifizierung der Lehrkräfte
ausführen. „Wir haben die Mittel
für die Fortbildung von Lehrkräften mit der ‚Zukunftsoffensive
Bildung‘ verdreifacht“, hebt die
Ministerin hervor. „Von ursprünglich einmal drei Millionen
auf jetzt mehr als zwölf Millionen
Euro. Das war auch notwendig.
Wir haben mittlerweile 3.300
Grundschullehrkräfte,
2.000
Schulleiterinnen und Schulleiter
und 1.700 Lehrkräfte an weiterführenden Schulen geschult.“
Aber bei einer Zahl von 88.000
Lehrkräften sehe man, was das
für eine riesige Aufgabe sei. Und
man müsse nicht nur die Lehrkräfte, sondern zum Beispiel
auch die Mitarbeiter an den Studienseminaren und in der Landesschulbehörde schulen. Da
habe man noch eine große Strecke vor sich. Zudem sollen auch
die
Studienplatzkapazitäten
ausgebaut werden, kündigt sie
an. Es werde nochmal 250 weitere Studienplätze für Sonderpädagogen in Niedersachsen geben. „Wir investieren insgesamt
866 Millionen Euro allein in die
Inklusion“, betont Heiligenstadt.
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