close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

BILANZ VIENNALE 2014

EinbettenHerunterladen
BILANZ VIENNALE 2014
23. OKTOBER–6. NOVEMBER
VIENNALE 2014
23. OKTOBER BIS 6. NOVEMBER
BILANZ DER VIENNALE 2014
Mit heutigem Tage findet die diesjährige Viennale ihren erfolgreichen Abschluss. Mit der Galavorführung des
Filmes TURIST von Ruben Östlund geht das Festival nach erstmalig 15 Tagen mit einem neuerlichen Publikumszuwachs zu Ende. Die Gesamtzahlen des Vorjahres in der Höhe von 97.400 erfuhren 2014 eine Steigerung auf 98.200. Dieser Zuwachs ist insofern bemerkenswert, als die Gesamtzahl der angebotenen Tickets
geringer war als im Vorjahr. Und es galt das Kino am Schwarzenbergplatz nach vielen Jahren durch den
neuen, kleineren Eric Pleskow Saal zu kompensieren.
Neben den Besucherzahlen ist auch die Auslastung von 77,8% im Vorjahr auf 81,7% bei der Viennale 2014
gestiegen. Auch die Anzahl der ausverkauften Vorstellungen hat eine Steigerung von 116 auf 131 erfahren.
Die Viennale freut sich, jetzt kurz vor dem Ende des diesjährigen Festivals positive Bilanz ziehen zu können.
Die gemeinsam mit dem Filmmuseum veranstaltete Retrospektive John Ford kommt, hochgerechnet auf die
Gesamtlänge des Programms auf etwa 5.000 BesucherInnen.
Bei den Sonderprogrammen im Rahmen des diesjährigen Festivals überrascht, dass es gerade die ungewöhnlichen und riskanten waren, die den größten Zuspruch beim Publikum erreichen konnten. Dazu zählen Revolutionen in 16mm, das Special für den algerischen Regisseur Tariq Teguia sowie das vom Filmarchiv kuratierte Programm zu Fritz Kortner.
Zu den Highlights der diesjährigen Viennale zählte der Besuch des amerikanischen Regisseurs Abel Ferrara,
der seinen neuen Film PASOLINI präsentierte, die Österreichpremieren einer Reihe von heimischen Produktionen, die Welturaufführungen von Arbeiten von James Benning, Jean-Marie Straub oder Klaus Wyborny,
sowie die Anwesenheit des britischen Musikers Jarvis Cocker von der Kultband Pulp, der am letzten Festivaltag hier die beiden Filme THE BIG MELT und PULP: A FILM ABOUT LIFE, DEATH AND SUPERMARKETS persönlich vorstellt.
2
Preisträger der Viennale 2014
WIENER FILMPREIS
Jury: Andreas Beck, Arno Geiger, Philipp Hochmair, Eva Jantschitsch, Elke Siliva Krystufek
Zum sechsten Mal wird der «Wiener Filmpreis» gesondert in den Kategorien «Spielfilm» und «Dokumentarfilm» vergeben. Es gibt zwei gleichwertige Auszeichnungen, von denen jede mit Geldspenden und Sachwerten in der Höhe von
12.000 Euro dotiert ist.
Die Viennale bedankt sich aus diesem Anlass sehr herzlich bei «Canon» und «Synchro Film & Video» sowie dem Kulturamt der Stadt Wien. Durch die Großzügigkeit und das Engagement aller Beteiligten ist der «Wiener Filmpreis» weiterhin Ermutigung und Anerkennung für die Arbeit österreichischer Filmemacher und Filmemacherinnen.
Spielfilm
MACONDO, Sudabeh Mortezai, A 2014
Auszug aus der Jurybegründung: «Der durchschlagende Überraschungserfolg der Viennale – ein Film bei dem sich die
ganze Jury einig war, dass es sich um ein Meisterwerk handelt: der kindliche Hauptdarsteller führt das Publikum wie der
Counterpart eines Peter Pan, der unbedingt erwachsen sein will in den Außenbezirksneubautenwelten durch den Dschungel, den die Wölfe in seinen Erinnerungen an den Krieg in seinem Gehirn hinterlassen haben. Immer im Visier: seine Mutter,
ein Fels in der Brandung der präpubertären Gefühlsaufwallungen, aber nichtsdestoweniger im Fokus: der Ersatzvater, an
dem sich das jugendliche Ego reibt und aufbäumt. Eine Gegenwartskleinfamilie im alleinerziehenden MigrantInnentum,
die uns umso heiler erscheint, als uns die Mutter trotz dreier alleinerzogener und einander nichterziehender Kinder und
Vollzeittätigkeit jederzeit ein aufgeräumtes Wohnzimmer zu präsentieren bereit ist. Wir wünschen uns und der Regisseurin noch mehr von diesen Wagnissen in so fremden und doch so nahen Universen.»
Dokumentarfilm
WE COME AS FRIENDS, Hubert Sauper, F/A 2013
Auszug aus der Jurybegründung: «In einer ungewöhnlichen narrativen Struktur zeigt WE COME AS FRIENDS Eindrücke
und Tatsachen um die Staatsgründung des Süd-Sudans. Höchst subjektiv, fast außerirdisch erscheinen mitunter Kontaktnahme und Berichterstattung. Diese anarchistisch anmutende Herangehensweise und die einem beunruhigenden Rhythmus folgenden Bilder tragen eine ebenso vielschichtige wie erschütternde Dokumentation.»
STANDARD-VIENNALE-PUBLIKUMSPREIS
Jury: David Avazzadeh, Claudia Göstel, Barbara Heißler, Franz Schörkhuber, Arabella Strassner
Der Preis der Standard-Leserjury geht an einen Film, der noch keinen Verleih in Österreich hat und dem ein Kinostart in
Österreich besonders empfohlen wird. Findet der Film einen Verleih, ist der Kinostart mit kostenlosem Anzeigenraum in
der Tageszeitung «Der Standard» verbunden.
Der STANDARD-PUBLIKUMSPREIS geht an:
BIRD PEOPLE, Pascale Ferran, F 2014
Auszug aus der Jurybegründung: «Der Film unserer Wahl handelt von den Perspektivenwechseln im Leben zweier Menschen, deren ganz unterschiedliche Wege sich in einem Pariser Flughafenhotel kreuzen. Da ist zuerst ein amerikanischer
Geschäftsmann, dem während einer schlaflosen Nacht plötzlich aufgeht, dass er mit allem brechen muss: dass er Job, Ehe,
Kind zurücklassen muss, nur um wieder atmen, die Welt wieder wahrnehmen zu können. Und da ist zum anderen ein Zimmermädchen, das während eines Stromausfalls auf die Dachterasse des Hotels stolpert und eine fantastische Wandlung
erlebt. - Die Weise, in der die französische Filmemacherin diese beiden Schicksale miteinander verbindet, eröffnet ein fabelhaftes und einzigartiges Kinoerlebnis. Der Preis der STANDARD Publikums-Jury geht an Pascale Ferran und BIRD
PEOPLE.»
Die Regisseurin wird nach Wien kommen um den Preis persönlich entgegenzunehmen.
3
FIPRESCI PREIS (PREIS DER INTERNATIONALEN FILMKRITIK)
Jury: Demetrios Matheou (Sight and Sound - Großbritannien), Nil Kural (Milliyet – Türkei),
Hans Christian Leitich (ORF.AT- Österreich)
Zur Auswahl steht eine Reihe von Erst- und Zweitfilmen junger RegisseurInnen.
Der FIPRESCI-PREIS geht an:
COURT, Chaitanya Tamhane, Indien/ 2014
Auszug aus der Jurybegründung: «This film is a quietly sophisticated, emotionally restrained yet hugely affecting account
of the politics, incompetence and casual corruption of the Indian justice system, which has a universal resonance. While
focused on legal procedure, glimpses into the everyday lives of the protagonists add depth and surprising humour to the iniquities within the court.»
Übersetzung: «Dieser Film ist eine leise und anspruchsvolle, emotional zurückhaltende aber zutiefst bewegende Schilderung über Politik, Inkompetenz und Korruption des indischen Justizwesens mit universeller Resonanz. Im Mittelpunkt stehen Rechtsverfahren und Ungerechtigkeiten innerhalb des Gerichts, doch Eindrücke aus dem Privatleben der Protagonisten
verleihen COURT zusätzliche Tiefe und überraschenden Humor.»
MehrWERT-FILMPREIS DER ERSTE BANK
Jury: Silvia Bohrn, Franz Schwartz , Martin Rauchbauer
Die Erste Bank vergibt heuer zum vierten Mal den «Erste Bank MehrWERT-Filmpreis» unter den bei der Viennale 2014
präsentierten Filmen österreichischer FilmemacherInnen. Der Preis besteht aus einem Aufenthaltsstipendium für zwei
Monate in New York in einem Apartment in der Bleecker Street, eine Werkpräsentation in New York, Reisekosten und
einen finanziellen Zuschuss. Die Realisierung des «Erste Bank MehrWERT-Filmpreis» findet in Zusammenarbeit mit der
Viennale, dem Deutschen Haus at NYU sowie dem Austrian Cultural Forum New York statt.
Der MehrWERT-Filmpreis geht an:
MACONDO, Sudabeh Mortezai, A 2014 und
EDEN’S EDGE (THREE SHORTS ON THE CALIFORNIAN DESERT), Gerhard Treml, Leo Calice, A/USA 2014
Auszug aus der Jurybegründung: «Die Jurymitglieder haben sich nach intensiver Diskussion einstimmig für zwei Filmproduktionen entschieden. Auf Empfehlung der Jury wird der Erste Bank MehrWERT-Filmpreis 2014 auf die zwei Gewinnerfilme aufgeteilt und zwar mit jeweils einem Monat Aufenthalt in New York für deren Regisseure. Geschichten erzählen, das
verbindet beide Produktionen, und doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Ein Spielfilm mit einer fast dokumentarisch erzählten Geschichte, angesiedelt im Umfeld einer Flüchtlingssiedlung in deren Mittelpunkt das Erwachsenwerden
eines 11-jährigen Jungen steht. Der Film beeindruckt durch genaue Beobachtung, durch respektvollen und behutsamen
Umgang mit fremden Kulturen und zeigt uns: Macondo ist überall. Der erste Teil des MehrWERT Filmpreises geht an Sudabeh Mortezai für MACONDO. Die zweite Produktion, die von der Jury prämiert wurde, ist eine mehrteilige Kurzfilmserie.
Diese verführt bei der Erzählung verschiedener Lebensgeschichten mit ihrer ungewöhnlichen visuellen Auflösung. Aus der
Vogelperspektive, in einer einzigen Einstellung beobachten wir die Erzähler bei minimalistisch ausgeführten Tätigkeiten.
Angesiedelt am Rande der kalifornischen Wüste werden Rückzugsräume beschrieben und konfrontieren uns mit Lebenswelten am Rande der Gesellschaft und zeigen dabei ein vielschichtiges Portrait der Gegend. Der zweite Teil des MehrWERT
Filmpreises geht an Gerhard Treml und Leo Calice für das Kurzfilmprojekt EDEN’S EDGE. »
Gäste der Viennale 2014
Die Viennale konnte in diesem Jahr 150 RegisseurInnen und SchauspielerInnen in Wien willkommen heißen, die ihre
Filme persönlich beim Festival präsentierten.
Zu den internationalen Medien, die 2014 bei der Viennale vertreten waren, zählten neben zahlreichen anderen Libération, Süddeutsche Zeitung, FAZ, Tagesanzeiger, Expresso, Il Manifesto, Radikal, Milliyet und BBC World, sowie Fachund Branchenmedien wie Sight & Sound, Filmbulletin, Sofilm, epd Film, De Filmkrant, Indiewire.com, mubi.com, artforum.com, The Hollywood Reporter, Variety, Senses of Cinema, Otros Cines, Les Inrockuptibles, Slant Magazine und Art
Press.
Insgesamt waren knapp 700 Medien- und BranchenvertreterInnen bei der Viennale 2014 akkreditiert.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim Festival 2015.
4
MEDIENPARTNER
MEDIENPARTNER
S O N D E R P U B L I K AT I O N E N U N D FO R M AT E
Medienpartner aller Sparten begleiten die Viennale und tragen damit zur intensiven Kommunikation rund um
das Festival bei. Einige erstellen zum Festival eigene Publikationen und Formate, die wir hierr,, nach Medien geordnet, vorstellen möchten:
Viennale-Standard in sieben Ausgaben
Die Tageszeitung DER STANDARD produziert begleitend zum Festival sieben Sonderbeilagen, in denen tagesaktuell über das Festival und sein Programm berichtet wird.
Erscheinungstermine: Fr 17
7. 10. , Do 23. 10. , Sa, 25. 10. , Di 28. 10. , Do 30. 10. , Fr 31. 10.
und Di 4. 11.
Viennale-F
ennale-FFalter
In der Falter-Beilage finden sich neben den Kurzbeschreibungen und Terminen sämtlicher Filme informative Hintergrundberichte zum Festival und zu seinen Gästen.
Erscheinungstermin: Mi 15. 10.
Viennale-SKIP
Das Kino-Magazin SKIP bringt die populäre SKIP-Sondernummer heraus – mit praktischem Programm-Guide, Interviews und spannenden Stories. Infos zur Viennale finden
sich auch auff www.skip.at. Beilage zum SK
KIP-Ok
IP-Oktoberheft.
ray Viennale English Pocketguide und FilmkritikerInnen-Workshop
Neben einem V’14-Schwerpunkt in der Oktoberausgabe bringt das ray Filmmagazin
wieder den beliebten Pocketguide in englischer Sprache mit allen Viennale-Infos und
Filmen heraus. Erscheinungstermin: Di 14.10. Online veröffentlichen vier SchülerInnen
während des Festivals ihre Erlebnisse, Eindrücke und Filmkritiken live aus dem V ’14Geschehen. Täglich unter www.rayy-magazin.at
Das Celluloid Filmmagazin Viennale Special 2014
Das Celluloid Filmmagazin widmet der Viennale eine Sonderausgabe mit vertiefenden
Backgground-Stories zum Programm, Interviews und praktischem Festival-Spielplan als
Beilage zur Wiener Zeitung. Infos zur Viennale und das Magazin zum Nachlesen auch
online unter www.celluloid-filmmagazin.com
Ö1-Frühstückskino und «Von Tag zu Tag»
ag
Ö1 widmet dem Publikum zwei Frühvorstellungen am Di 28. 10. und Di 4. 11. jeweils um
6.30 Uhr im Gartenbaukino (Infos Seite 26). Rainer Rosenberg bittet während des Festivals einen Gast zu sich ins Studio zu einer Ausgabe von «Von Tag zu Tag».
FM4
M4 Fe
Festivalradio
Den gesamten Oktober hindurch bildet die Viennale einen Schwerpunkt in der Berichterstattung von FM4: täglich Viennale-Specials mit zahlreichen Gästen und Verlosungen.
Online
nline auf fm4.orrff.at/v
at/viennale: ein Viennale-Tagebuch.
Viennale im Kulturmontag des ORF
Die Filmredaktion des ORF berichtet ausführlich und aktuell in einem Viennale-Schwerunktt im Rahmen des «Kulturmontag» (27
7. 10.), in «Kulturtipps» und verschiedenen
punk
Ausgaben der «ZIB».
ORF Wien
Das Landesstudio Wien liefert Viennale-Programmtipps von Schauspielerinnen und
Wien Heute» (täglich 19 Uhrr, ORF2) sowie laufende Berichterstattung
Schauspielern in «W
zum Festival – auch on air auff Radio Wien, Frequenz 89.9 | 95.3.
5
6
FFÖRDERER
ÖRDERER
SSPONSOREN
P O N SO R E N
RECYCLINGPARTNER
SSPONSOREN
PONSOREN
PRODUKTSPONSOREN
P R O D U K TS P O N S O R E N
Air France
Austria Trend Hotels
Canon
card complete
Corona Extra
Julius Meinl Kaffee
Philips
TV5MONDE
Vöslauer Mineralwasser
Wiener Wohnen
all i need
Albrechtsberger
FedEx
Film frey Logistik
Gewista urban media
GOMI Zelte & Mietmöbel
INFOSCREEN
JEEP
Lusthaus Wien
MMO – Media Market
Observer
Pannobile
Plantical
FESTIVALSPONSOR
RESTAURANTSPONSOREN
R E STA U R A N TS P O N S O R E N
Reinwerfen statt
Wegwerfen
Remaprint-Litteradruck
Schloss Gobelsburg
Sektkellerei Johann Kattus
Synchro Film, Video &
Audio
von feichtinger Blumen
Weingut Bründlmayer
Weingut Christoph
Edelbauer
Weingut Hagn
Wirecard CEE
Burgring 1
Café Ansari
Café Diglas
Café Prückel
Comida y Ron
Figlmüller
Gasthaus Pfudl
Glacis Beisl
Himmelpforte
Hollmann Salon
Lusthaus Wien
Stadtwirt
Xpedit
VIENNALE PRESSEBÜRO
Fredi Themel 01/526 59 47-30
Birgit Ecker 01/526 59 47-33
Antonella Cerullo 01/526 59 47-20
press@viennale.at
www.viennale.at
Bis 6. November, 15 Uhr, erreichen Sie uns im Hotel Intercontinental.
Ab 7. November wieder in unserem Büro in der Siebensterngasse 2, 1070 Wien.
VIENNALE – VIENNA INTERNATIONAL FILM FESTIVAL
Siebensterngasse 2, 1070 Wien, Austria • Tel + 43/1/526 59 47 • Fax + 43/1/523 41 72
E-Mail: office @ viennale.at • www.viennale.at
8
Document
Kategorie
Reisen
Seitenansichten
2
Dateigröße
4 517 KB
Tags
1/--Seiten
melden