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DER
IHRE UNABHÄNGIGE ORTSZEITUNG MIT TRADITION
HALLBERGER
VERLÄSSLICH
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HEIMATVERBUNDEN
Erscheinungsweise: 14-täglich kostenlos an alle Haushalte und Betriebe
•
23. Jahrgang
Gomische G’schichten,
Schwartlinger Boygroup
und Zickenkrieg
Hallberger Brettl präsentierte vergnügliches
Volkstheater
Wenn das Hallberger Brettl „aufspuit“, darf
herzlich gelacht werden. So auch diesmal:
Vier amüsante Einakter gab’s auf der Bühne
des Gemeindesaals zu sehen. Dabei präsentierten sich die Akteure der Laienbühne in
bester Spiellaune – ebenso wie die Goldacher Buam, die den Theaterabend musikalisch begleiteten.
„Gerichtsmassig“ wurde es gleich zu Beginn:
In der „Dachserin“ wird um das im bayerischen Sprachgebrauch als „Einladung zur
Kirchweih“ geläufige Götz-Zitat ausgiebig
gestritten. In der Gerichtsszene nach Ludwig
Thoma hat der unmotivierte Richter (Sepp
Fritsch) über die Beleidigungsklage der
Glöcklin (Sieglinde Kubon) gegen die angeklagte Dachserin (Nicole Reither) zu entscheiden. Dabei zeigt er ganz unverblümt, was er
von der Klage „über das was bei uns jeder
sagt“ der blasierten Klägerin und ihrem
•
•
KOMPETENT
Nr. 21/5. November 2014
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Die nächste Ausgabe erscheint
am 19. November 2014
Grantiger Goldacher Gewehrschütze, Geliebter, Gattin: Eine „Gomische Geschichte“
präsentierten (v.l.) Adi Merkl, Gerti Schmidseder und Toni Dobmeier.
Gerichtsmassig wird die „Einladung zur Kirchweih“. Vor dem Richter (Sepp Fritsch) und
Gerichtsdiener (Rainer Nöth) streiten die Dachserin (Nicole Reither), die Glöcklin (Sieglinde Kubon) und ihr Advokat (Andi Dobmeier).
Advokaten (Andi Dobmeier) hält. Die Zeugenaussage vom Trauner-Wirt (Holger
Morasch) setzt schließlich noch das i-Tüpfelchen, um das gesunde Volksempfinden siegen zu lassen.
Einen amüsanten Zickenkrieg durfte das
Publikum im Stück „Sauerkraut und Lippenstift“ beobachten: Der Bürofrieden und die
gerade geschlossene Freundschaft zwischen
den Sekretärinnen Rita Zucker (Gitti Wimmer) und Elfie Sauer (Gabi Kopf) gerät dabei
ordentlich ins Wanken. Denn die beiden
wunderbar aufspielenden Frauen versuchen
mit unterschiedlichen Methoden – die eine
versucht mit es mit Aufbrezeln, die andere mit
Aufkochen – die Gunst ihre charmanten
Chefs (Adi Merkl) zu gewinnen. Da gerät der
gefräßige Arbeitskollege Max (Rainer Nöth)
schnell ins Hintertreffen.
Zu einer buchstäblich „Gomischen Geschich-
DER HALLBERGER
te“ gerät das Stegreif-Spiel. Die Handlung ist
denkbar simpel: Ehefrau, Geliebter und Ehemann. Die Dialoge sind es nicht: Denn auf
Zuruf aus dem Publikum müssen alle Worte
mit „G“ beginnen. Das (vermeintliche) Improvisationstheater mutiert dabei beinahe zur
Slapstick-Einlage, die von den Akteuren Toni
Dobmeier, Adi Merkl und Gerti Schmidseder
aufs Vergnüglichste in Szene gesetzt wird.
Vergnügen bereitete dem Publikum schließlich auch der Auftritt einer ganz speziellen
„Boygroup“: Die Proben der „Meistersänger
von Schwartling“ gestalten sich fürs Publikum
recht unterhaltsam. Chorleiter und Stricknadel-Dirigent Wolfgang Wilfling (alias Bauer
Edammer) freilich hat seine liebe Müh‘, die
Sänger (Toni Dobmeier, Andi Dobmeier, Holger Morasch) auf den Wettbewerb und den
Gleichklang des „Echos der Berge“ einzustimmen. Und schließlich ist da noch der vergessliche Knecht Hias (Sepp Fritsch), der
beim Publikum für Lacher – und am Ende, als
ihm schließlich doch noch einfällt, was er
schon die ganze Zeit über sagen wollt‘, für
eine faustdicke Überraschung sorgt.
(Text / Fotos: eoe)
Nr. 21/5. November 2014
Einen unterhaltsamen Zickenkrieg lieferten sich Rita Zucker (Gitti Wimmer) und Elfie
Sauer (Gabi Kopf) in „Lippenstift und Sauerkraut“.
§
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Dobmeier, Andi Dobmeier, Holger Morasch, Sepp Fritsch) und Wolfgang Wilfling mimten
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Nr. 21/5. November 2014
DER HALLBERGER
Aus der Gemeinderatssitzung
vom 21. Oktober 2014
Bekanntgaben
Unterbringung von minderjährigen Flüchtlingen
Seit 1. Oktober sind 68 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einem Hotelgebäude im
Gewerbegebiet untergebracht. Deren –
unangekündigte – Ankunft hat in der Moosgemeinde viele überrascht: Gemeindeverantwortliche, Anwohner und Bürger. Um die
Situation zu erörtern, hat Bürgermeister Harald Reents alle Beteiligten an den Sitzungstisch geladen. Im Gemeinderat diskutierten
man mit den Verantwortlichen des Stadtjugendamts München, der Diakonie-Jugendhilfe und dem Amt für Jugend und Familie im
Landratsamt Freising anderthalb Stunden
lang – und teils recht emotional.
„Wir haben als Gemeinde keinen Einfluss. Es
war etwas unglücklich, dass wir erst davon
erfahren haben, als der Bus schon da war“,
betonte Bürgermeister Harald Reents eingangs. Zugleich warb er um Toleranz und
Verständnis. Die Jugendlichen „haben Dinge
erlebt, die keiner von uns erleben will“, seien
traumatisiert und ohne Eltern. „Es geht um ein
gutes Miteinander und darum, Ängste abzubauen.“
Ursächlich für die Unterbringung der in München aufgegriffenen Jugendlichen, die dem
Stadtjugendamt München unterstehen, sind
die fehlenden Unterbringungsmöglichkeiten
in München. Es fehlen dort Immobilien und
Fachkräfte. „Deshalb haben wir spontan in
Hallbergmoos zugeschlagen und schon am
nächsten Tag mit der Belegung begonnen.“
Deshalb gab’s vorab auch keine Information.
Über 700 minderjährige Flüchtlinge muss die
Landeshauptstadt dauerhaft unterbringen,
berichtete Arthur Mosandl, Abteilungsleiter
beim Stadtjugendamt München. Wöchentlich
wächst deren Zahl um 80 bis 100. Allein im
September sind, so Dexheimer, 400 unbegleitete Flüchtlinge angekommen. „Die Oktoberzahlen werden das noch sprengen.“ Etwa
10.000 weitere Jugendliche seien schätzungsweise noch unterwegs – von Italien in
Richtung Norden.
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Überrascht von der „großen Jugendhilfe über
Nacht“ war zunächst auch Andreas Dexheimer von der Diakonie-Jugendhilfe Oberbayern, die die Betreuung von minderjährigen
Flüchtlingen durch die Stadt München und
freie Träger koordiniert. In Hallbergmoos
habe man gute Bedingungen vorgefunden,
sagte er. Wie auch Mosandl äußerte sich
Dexheimer angetan, von den positiven Rückmeldungen und Hilfsangeboten von Menschen, Vereinen und Organisationen der
Gemeinde.
Mit dem Versprechen, die Probleme anzugehen, nahmen die Verantwortlichen die Ängste, Sorgen und Nöte der mitunter sehr aufgebrachten anwesenden Anwohner auf. „Die
Kids lungern rum, werden nicht ausreichend
beschäftigt“, „Geschrei und Geplärr mitten in
der Nacht ausgehend von zwei bis drei Zimmern“, „Warum schaut keiner nachts auf die
Jugendlichen?“, „Warum alles so konzentriert an einer Stelle?“ und das Verhältnis von
„18 Anwohnern gegenüber 100 Flüchtlingen“ das sei „Sprengstoff“, hieß es unter
anderem. Die Beschwerden richteten sich
auch gegen Fußball-spielende Jugendliche in
Nachbargärten und auf Parkplätzen oder
aber Kindern die bei Firmen des MABP im
Keller „rumtoben“. Das sei geschäftsschädigend. Beklagt wurde ferner die Wertminderung der Grundstücke: „Mein Haus hat jetzt
den Wert von Null“, so ein Anwohner. Von
diesem Einwand zeigte sich Sabina Brosch
(Grüne) „erschüttert“: „Nach drei Wochen
soll das Grundstück nichts mehr wert sein? Ich
bitte darum, dies Haltung zu überdenken und
mehr Toleranz zu üben“, betonte sie.
„Natürlich ist die Situation für die Nachbarn
nicht einfach“, räumte Mosandl ein. Aber die
Lage werde sich sukzessive verbessern. Ein
Betreuungsschlüssel von 1:5, die Verstärkung
des Teams, die Einführung einer pädagogischen Nachtwache („Nachts arbeiten die
schrecklichen Erinnerungen am meis-ten“)
sollen dazu beitragen. Derzeit sind sechs
Vollzeitpädagogen vor Ort. „Nötig wären 20
plus Lehrer. Wir suchen händeringend“, so
Bexheimer. Drei Security-Kräfte sind ständig
vor Ort, arbeiten aber, wie er einräumte,
„noch nicht so wie wir wollen.“
Über erster Fortschritte berichtete der Leiter des
Hauses Levent Ensan: Die Jugendlichen seien
Ende September nach Deutschland gekommen. Nach oft monatelanger Flucht. Für die
oftmals traumatisierten Teenager aus Eritrea,
Somalia, Afghanistan, Libyen und Syrien im
Alter zwischen 15 und 18 Jahren beginne nun
ein Lernprozess, sei es was das geregelte
Zusammenleben vor Ort („Die kennen das
System aus ihrer Heimat nicht“), eine geordnete Tagesstruktur oder Lernangebote angeht:
„Alle sind unheimlich motiviert was Wissen,
Bildung und Sprache angeht“, betonte
Mosandl. Ensan äußerte sich optimistisch, dass
sich die Situation in etwa einem Monat deutlich
verbessert haben wird. Bis Mitte 2016 wird das
Gästehaus im Söldnermoos nach momentanem
Planungsstand bis zu 100 Flüchtlinge – offene
Brandschutzfragen sollen laut Reents „in Kürze“
gelöst sein – beherbergen.
DER HALLBERGER
Wie seine Vorredner bat Ensan die Anwohner bei Fragen und Problemen um „direkte
Rückmeldung bei mir“. Und: „Wir sind kein
geschlossenes Haus. Kommen sie vorbei.“
Zugleich dankte er der Bevölkerung: „Ich bin
überwältigt, wie viele Menschen spenden und
ehrenamtlich helfen wollen.“ Ein Kicker und
eine Tischtennisplatte wurden bereits abgegeben. Gemeinderäte spendeten ihr Sitzungsgeld. Und auch der VfB will, wie Fußballabteilungsleiter Harry Schönwälder sagte,
beitragen,
dass
die
Neuandazu
kömmlinge Anschluss und Beschäftigung finden. In drei Monaten will Bürgermeister Harald Reents das Treffen mit allen Beteiligten
wiederholen. „Vielleicht“, so seine Hoffnung,
„sind bis dahin schon viele Dinge aus der
Welt geschafft.“
Unterricht für Asylsuchende
In den Sommerferien (4. August bis 15. September) hat für die sechs Kinder von Asylsuchenden (Klassenstufen 2 bis 7) ein
Deutsch-Intensivierungskurs
stattgefunden.
Die Dozentin, Stefanie Zimmer, hat dem
Gemeinderat über den Verlauf und die Fortschritte der Teilnehmer einen detaillierten
Bericht vorgelegt.
Nr. 21/5. November 2014
Vorbescheid für zwei Mehrfamilienhäuser in Goldach
Im Vorbescheidsverfahren hat die Verwaltung
das gemeindliche Einvernehmen für den Bau
von zwei Mehrfamilienhäusern in der
Gemarkung Goldach (Fl.nr. 1874/4,
1876/7) in der Nähe der Hauptstr. 52 erteilt.
Durch die heranrückende Friedhofsbebauung
gilt das Bauprojekt als Innenbereichsvorhaben im Sinne von § 34 Abs. 1 Bau-Gesetzbuch und fügt sich den Vorgaben gemäß in
die Umgebung ein. Die Erschließung ist gesichert.
Kostensteigerung beim
Leichenhaus Goldach
Mit Kostensteigerungen muss die Kommune
beim Bau des Leichenhauses Goldach rechnen. Das beauftragte Architekturbüro Rentz
geht in seiner Prognose davon aus, dass statt
der ursprünglich veranschlagten Baukosten
von 884.000 Euro voraussichtlich nun
960.000 Euro zu erwarten sind. Wegen der
Auslastung der Firmen sei mit weiteren Steigerungen zu rechnen. Über etwaige Einsparungsmöglichkeiten wollen Bauausschuss
und Gemeinderat beraten, wenn das Archi-
WERBUNG im HALLBERGER = ERFOLG
tekturbüro die Ausschreibungsunterlagen für
die noch offenen Gewerke samt Schätzkosten
vorgelegt hat.
Schülerzahlen
Der Rektor der Grund- und Mittelschule,
Rudolf Weichs, hat turnusgemäß die 5-Jahres-Statistik und aktuelle Schülerzahlen vorgelegt. Aktuell besuchen 411 Mädchen und
Buben die Grundschule (1. – 4. Klassen) und
220 Jugendliche die Mittelschule. Ab dem
Schuljahr 2016/2017 rechnet man auf Basis
der Geburtenstatistik mit einem massiven
Anstieg der Schulanfänger (aktuell: 105;
2016: 128). Die Gemeindeverwaltung empfiehlt deshalb – im Hinblick auf dann möglicherweise fehlende Klassenzimmer – rechtzeitig Gespräche mit der Schulleitung aufzunehmen. Die Mittelschule wird laut Statistik
voll ausgelastet sein.
Legionellen im Sportforum
Legionellen im Trinkwasser wurden nun im
Sportforum festgestellt. Bürgermeister Harald
Reents konnte aber bereits Entwarnung
geben: Die Desinfektion im ersten Obergeschoss des Sportforums ist bereits abgeschlossen – und die kurzfristig gesperrten
Duschen und Sanitärräume mittlerweile wieder freigegeben. Im Erdgeschoss laufen
momentan die Desinfektionsarbeiten. Als
Ursache wird nach Reents Worten eine automatische Spülung, die dem Problem eigentlich vorbeugen sollte, vermutet. „Die Anlage
war nicht richtig eingestellt“, so der Gemeindechef. Legionellen sind Bakterien, die beim
Menschen grippeartige Beschwerden bis hin
zu schweren Lungenentzündungen verursachen können. Sie verbreiten sich am besten
bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad
und treten überwiegend in künstlichen Wassersystemen wie Rohrleitungen auf. Die Erreger werden durch Einatmen von zerstäubtem
bzw. vernebeltem Wasser übertragen. Als
Ansteckungsquellen gelten insbesondere
Duschen.
Friedhofsgebühren
Über die Übernahme der Friedhofsträgerschaft durch die Kommune denkt man derzeit
im Rathaus nach. Wie Bürgermeister Harald
Reents dem Rat berichtet, sei von Seiten des
Seniorenclubs die „nicht ganz transparente
Gebührenstruktur“ moniert worden. Konkret
dreht sich das Problem um die Friedhofsunterhaltsgebühren: Diese wurden bislang jährlich im Katholischen Pfarrverband erhoben
und eingezogen. Neuerdings werden die
Gebühren nun für die gesamte „Ruhefrist“
von 15 Jahren fällig gestellt.
Begründet wurde dieser Schritt mit dem nicht
mehr zu bewältigenden hohen Verwaltungsund Zeitaufwand, den eine jährliche Rechnungsstellung für insgesamt 700 Gräber in
Hallbergmoos und Goldach verursacht. Zu
diesem Abrechnungsmodus sei man auch
von der Innenrevision des Erzbischöflichen
Ordinariats angehalten worden.
Nr. 21/5. November 2014
Anton Raith, Vorsitzender des Seniorenclubs,
hatte dagegen massive Einwände geltend
gemacht. Insbesondere für Senioren mit kleiner Rente und Gering-Verdiener sei die
geforderte Bezahlung der Gebühren 15 Jahren im Voraus, so Raith, unzumutbar. Für ein
Einzelgrab belaufen sich die jährlichen
Kosten auf 18 Euro, ein Doppelgrab kostet
30 Euro pro Jahr. Auf 15 Jahre gerechnet
ergeben sich damit Kosten von 270 bzw. 450
Euro.
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Das Problem ließe sich mit der Übernahme
der Trägerschaft durch die Gemeinde aus der
Welt schaffen. Pfarrer Stefan Menzel habe,
so Bürgermeister Harald Reents, bereits sein
Einverständnis signalisiert. Zugleich teilte der
Gemeindechef mit, dass aktuell nur Jahresgebühren abgerechnet werden. Alle Nutzungsberechtigten, die die Friedhofsgebühren über
2015 hinaus bezahlt haben, dürfen nun mit
einer Rückerstattung rechnen.
DER HALLBERGER
sich ein Vorhaben in die nähere Umgebung
einfügt (§ 34 BauGB) eine „konkrete am
Vorhandenen
ausgerichtete
tatsächlich
Betrachtung“ für maßgeblich. Demnach ist
auf die absolute Größe nach Grundfläche,
Geschosszahl und Höhe, bei offener Bebauung zusätzlich auf das Verhältnis zur umgebenden Freifläche abzustellen. Die Grundflächen- und Geschossflächenzahlen haben
für die Frage des „Einfügens“ nur eine untergeordnete Bedeutung.
Sanitärgegenstände für
Leichenhaus Goldach
Der vom Büro Deuter vorgelegten Ausstattungsliste für die Sanitäreinheiten des Leichenhauses Goldach hat der Gemeinderat
einstimmig zugestimmt. Dabei folgte der Rat
den Empfehlungen des Planungsausschusses.
Zusätzlich soll auch bei „normalen“ Toiletten
ein Haltegriff angebracht werden, wenn dies
der Platz zulässt. Außerdem soll es Reservepapierhalter geben.
Heizung für Wohnhaus am
Tassiloweg
Das gemeindliche Wohnhaus am Tassiloweg
wird an die bestehende Pellets-Heizzentrale
des Kindergartens Wolkenschlösschen und
Jugendtreffs angeschlossen. Für diese Heizungsvariante entschied sich der Gemeinderat bei zwei Gegenstimmen. Zur Auswahl
hatten desweiteren eine Gas-Brennwertheizung mit thermischer Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung (ca. 27.300 Euro), eine
Gas-Brennwertheizung ohne thermische
Solaranlage (ca. 20.900 Euro) sowie ein Biomasse-Heizkessel (ca. 31.800 Euro) gestanden. Der Rat zeigt sich indes mehrheitlich
vom Anschluss an die bestehende, im Zuge
der Kellersanierung 2011 neu installierte Pelletsheizung überzeugt. Der Vorteil: Unterhalt
Beschlüsse
Neubau von zwei Doppelhäusern Am Grillgraben
Das gemeindliche Einvernehmen erteilt hat
der Gemeinderat einem Bauvorhaben „Am
Grillgraben“ (Ecke Erchinger Weg). Der Bauwerber hat – für sein vom Rat im April 2014
abgelehntes Projekt – nun eine reduzierte und
modifizierte Planung eingereicht. Insbesondere sollen die Gebäude nun in E + I (Erdgeschoss plus Dachgeschoss als Vollgeschoss)
mit Satteldach ausgebildet werden. Auf ein
zusätzliches zurückgestaffeltes Pultdach wird
verzichtet. Diese nach § 34 BauGB zu beurteilende Planung fand nun die einmütige
Zustimmung des Rats.
Aufhebung der GFZBegrenzung zur Beurteilung
von Innenbereichsvorhaben
Aufgehoben hat der Gemeinderat eine Richtlinie zur Beurteilung von Innenbereichsvorhaben. Denn deren Regelung könnte, so die
Begründung, zu einem rechtswidrigen Versagen des gemeindlichen Einvernehmens führen.
Zur Beurteilung von Bauvorhaben, die sich
nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans befinden, der zumindest das Maß der
baulichen Nutzung regelt, wurden der Innenbereich der Gemeinde in Quartiere – mit
unterschiedlichen
Geschossflächenzahlen
(GFZ) – eingeteilt und der Verwaltung als
Richtlinie an die Hand gegeben.
Dies erscheint aus rechtlicher Sicht allerdings
nicht haltbar. Denn das Bundesverwaltungsgericht legt als Maßstab für die Frage, ob
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DER HALLBERGER
und Wartung können vom Hausmeister des
Kindergartens durchgeführt werden. Da eine
Erweiterung angedacht war, ist die Anlage
ausreichend groß dimensioniert. Die Kosten
hierfür belaufen sich auf ca. 38.000 Euro.
Nach dem Willen des Gemeinderats soll
noch geprüft werden, ob die Anbringung
einer Andockstelle in der Verbindungsleitung
für einen eventuellen Notbetrieb von außen
möglich ist.
Straßenbeleuchtung
Der Empfehlung des Planungsausschusses in
punkto Straßenbeleuchtung hat der Gemeinderat zugestimmt. Zugrunde liegt der Entscheidung der Gedanke, möglichst LEDgeeignete und möglichst wenig unterschiedliche Leuchtentypen im Gemeindegebiet
einzusetzen. Als Ersatz für die bestehende
Beleuchtung in der Auenstraße, im Lindenweg und im Weidenweg wurde nun der
Leuchtentyp „Avanza“ festgelegt. Im Einmündungs- und Kreuzungsbereich soll ein
andersfarbiges Licht (gelb) erzeugt werden.
Auf eine Dimmung wird verzichtet.
Radwegenetz
Ein umfangreiches Paket zur Verbesserung des
Radwegenetzes der Kommune hat der
Gemeinderat nun geschnürt. Basis war hierbei
das Konzept des Arbeitskreises Radwege, dem
dafür der Dank des Ratsgremiums galt. „Die
Leute haben sich parteiübergreifend viel Arbeit
gemacht“, unterstrich Heinrich Lemer (FW).
Insgesamt wurden Maßnahmen in einer
Nr. 21/5. November 2014
Größenordnung von 47.250 Euro beschlossen. Unter anderem werden die Überfahrten
der Grünecker Straße gepflastert, die Einmündung des Fuß- und Radweg vom Rathaus
in die Maximilianstraße umgestaltet und der
Gehweg Leopoldstraße (zur Maximilianstraße) abgesenkt. Ferner wurde die Erneuerung der Pfosten, Zebrastreifen und Beleuchtung an der Einmündung des Fußwegs zur
Straße „Im Jägerfeld“ sowie die Versenkung
der Leitplanken an der B301 beschlossen.
Zurück gestellt wurden einige andere Punkte,
weil diese Gegenstand der kürzlich durchgeführten Verkehrsschau waren. Hier will man
die Ergebnisse abwarten – und einbeziehen.
Nach eingehender Diskussion wurde zudem
mehrheitlich (11:8) entschieden, dass am
Süßbach keine Tempo-30-Zone eingerichtet
wird. Bürgermeister Harald Reents (CSU) hatte sich für die Verlangsamung des Verkehrs
aufgrund der kürzlich durchgeführten Verkehrsschau ausgesprochen. Josef Niedermair
(CSU) interpretierte den Ratschlag der Polizei
indes ein wenig anders: „Der Polizist hat nur
gesagt: Schaden tut es nicht.“
Eine Mehrheit fand zudem der Vorschlag von
Bernhard Neumüller, die Straße „Am Süßbach“ bis zum Kreuzungsbereich zur Mathildenstraße auszubauen. Er hatte auf die
gefährliche Situation in der engen Straße für
Fußgänger und Radfahrer hingewiesen: Bei
Begegnungsverkehr kommen Fahrzeuge
kaum aneinander vorbei und müssen über
den Fahrbahnrand hinaus ausweichen. Nicht
entschieden wurde über den Wunsch von Ste-
fan Kronner (SPD), den Ausbau im Zuge
eines Gesamtkonzepts zu verabschieden.
„Wir sollten uns das Ganze großräumig bis
zur Schule und Hauptstraße anschauen. Das
Projekt steht auf der Prioritätenliste ohnehin
an Nummer 1“. Kronners Anregung soll,
wenn die Ergebnisse der Verkehrsschau im
Planungsausschuss behandelt werden, in die
Überlegungen einfließen.
Zusätzliche Räume
für Mittagsbetreuung
Zugestimmt hat der Gemeinderat der Aufstellung eines zusätzlichen Doppelcontainers (6
x 6 Meter) für die Mittagsbetreuung. Der Rat
hatte zunächst eine Entscheidung darüber
zurück gestellt, bis aktuelle Schülerzahlen
vorliegen. Nun liegen die Anmeldezahlen
(Stand von 16. September) vor. Demnach
werden 53 Kinder die Mittagsbetreuung im
Schuljahr (2014/15) in Anspruch nehmen.
Damit sind alle Plätze belegt – und es werden
zusätzliche Aufenthaltsräume benötigt.
Bei der Ausführung soll die vom Planungsbüro Zankl & Francke entwickelte Variante 2
umgesetzt werden: Die Container werden östlich der Bolzwiese, die ein wenig verrückt
werden müssen, neben dem Zaun aufgestellt.
Die östlichen Containerfenster müssen gegen
entwaige „Ballschüsse“ geschützt werden.
Die Entfernung zu den nächsten Gebäudeausgängen beträgt etwa 20 Meter.
Für die Maßnahme bewilligte der Gemeinderat außerplanmäßige Kosten von ca. 16.000
Euro.
(eoe)
Grüne Bundestagsabgeordnete
besucht Jugendwerk Birkeneck
Gemeinsam mit Grünen-Bezirksrat Johannes
Becher und der Sprecherin der grünen Kreistagsfraktion Claudia Bosse besuchte die
Bundestagsabgeordnete und jugendpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen, Beate WalterRosenheimer, das Jugendwerk in Birkeneck.
Sie durchlief hierbei zentrale Ausbildungsstellen der Schlosserei, Mediengestalter und
Druckerei und informierte sich ausführlich
über die Arbeit des Jugendwerks. Jugendliche, die die sonst nur wenig oder keine
Chance auf einen Platz im Arbeitsleben mehr
hätten, versucht man hier in den ersten
Arbeitsmarkt zu führen. In ihrem Rundgang
kam Walter-Rosenheimer auch durch die
Wohngruppen und die Clearingstelle für
unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Sozialpädagoge Martin Wallner betonte, dass
diese Arbeit sehr personalintensiv sei und
einen sehr hohen finanziellen Aufwand erfordere. „Was hinter der Arbeit steckt, sieht man
meist gar nicht.“
(Text/Foto: sab)
V.l.: Günther Schick, Werkstattleiter der Schlosserei, schilderte Martin Wallner und den
Vertretern von Grünen/Bündnis 90 Johannes Becher, Beate Walter-Rosenheimer und
Claudia Bosse den Ausbildungsalltag in der Schlosserei.
Nr. 21/5. November 2014
DER HALLBERGER
Lange Nacht des Sport
Nach dem erfolgreichen Debüt 2013 findet
heuer im Hallbergmooser Sport- und Freizeitpark die zweite „Lange Nacht des Sports“
statt. Am 15. November 2014 heißt es wieder für alle Sportbegeisterten: Mitmachen
oder Zuschauen.
Das Prinzip ist das gleiche wie im Vorjahr:
Sportprogramm von 19 bis 23 Uhr in den
drei Gymnastikhallen, Schießen im Schützenstand der SG Edelweiß und Discokegeln mit
DJ Frank Sander ab 21 Uhr in der Kegelbahn. Der Eintritt ist natürlich frei!
Neben der Cocktailbar im Schützenstüberl
wird die Live-Band „Me and the Heat“ aufspielen. Die hochkarätigen Musiker begei-
sterten bereits im vergangenen Jahr das
Publikum mit ihrem wunderbaren Sound.
Heiß hergehen wird es außerdem in der
Parkwirtschaft: Dort wird Patrick Lemm das
Abendprogramm im Sportforum musikalisch
abrunden: Der Sänger, Gitarrist und Entertainer hat bereits mit Max Mutzke, Edo Zanki
und weiteren bekannten Musikern zusammen
gearbeitet.
Für das leibliche Wohl sorgt das Team der
Parkwirtschaft um Ivan Marinic, das nach der
Anstrengung beim Sport und einer ausgiebigen Dusche in den Umkleiden (geöffnet bis
23:30 Uhr) zum Entspannen, Schlemmen und
Genießen einlädt.
(Text: eoe)
Weitere Infos zur Langen Nacht des Sports gibt es auf der Homepage www.sportparkhallbergmoos.de. Fragen beantwortet gerne auch Sportparkmanager Benjamin Henn
unter marketing@sportpark-hallbergmoos.de oder telefonisch 08 11/99 82 65 05 .
DER HALLBERGER
Nr. 21/5. November 2014
Demenz – die Krankheit, die die
Würde raubt
Frauenunion initiiert Vortrag im Seniorenzentrum
„In dreißig Jahren wird sich die Anzahl der in
Deutschland an Demenz Erkrankten von derzeit 1,5 Millionen auf über 3 Millionen
erhöhen“, so Brigitte Sageder, Leiterin des
Pichlmayr Seniorenzentrums. Sageder hielt
auf Einladung der Frauenunion einen Vortrag
zum Thema Demenz – einer der wichtigsten
psychischen Erkrankungen. In ihrem Seniorenheim leben derzeit 71 Personen, 53
davon sind an Demenz erkrankt.
In den Gesichtern der rund 30 Zuhörer war
nach Sageders einstündigem Referat abzulesen, dass jeden die Hoffnung treibt, weder als
pflegender Angehöriger noch als selbst
Erkrankter mit der Krankheit Demenz konfrontiert zu werden. Denn wie man die verschiedenen Arten der Krankheit auch nennt,
Alzheimer, vaskuläre Demenz, Lewy Körperchen
Demenz
oder
frontotemporale
Demenz – sie hat verheerende Folgen. Beginnend mit Gedächtnisschwierigkeiten, sprachlichen Störungen und einer Antriebsschwäche, ziehen sich die Erkrankten Schritt
für Schritt aus dem gesellschaftlichen Leben
zurück. Im zweiten Stadium ist man nicht
mehr in der Lage, die Körperpflege und
Hygiene selbst zu übernehmen, sich anzuziehen, Einkaufen zu gehen, es stellt sich Inkontinenz ein, Angst- und Wahnvorstellungen
kommen hinzu, Tag und Nacht kehren sich
um. „Die Menschen fangen an, wieder wie
Kinder zu sein“, beschreibt Sageder. Im dritten Stadium komme massives Schreien hinzu,
meist sind die Patienten bettlägrig, haben die
Sprache verloren und auch einen völligen
Geschmacksverlust erlitten. Egal welche der
vier Arten der Demenz diagnostiziert wurde,
die Krankheit beraubt letztlich den Menschen
seiner Würde. „Es ist nichts anderes, einfach
V.l.: Brigitte Sageder (Leiterin Seniorenzentrum) hat auf Einladung von Gabriele Partsch
(Vorsitzende Frauen-Union Hallbergmoos) mit dem Vortrag zu Demenz umfassend über
die psychische Erkrankung informiert.
würdelos. Als normaler, nicht betroffener
kann man sich gar nicht vorstellen, was da
abgeht“, bestätigten anwesende pflegende
Angehörige. „Zu stoppen oder gar heilen
gibt es bei dieser Krankheit nichts“, so Sageder, vielen werde mit Antidepressiva „geholfen“. Ansonsten müsse man einfach versuchen, die Erkrankten zur Ruhe zu bringen
und „sie dort abzuholen, wo sie gerade sind
und das ist meist in der Kindheit“.
Vom Ausbruch oder Erkennen der Krankheit
bis zum letzten Stadium nannte Sageder als
Richtwert rund sieben Jahre, „irgendwann
führt die bewusste Verweigerung von Essen
und Trinken dann zum Tod.“
Doch wie erkennt man die Demenz? Vielleicht
ist der Opa oder die Oma doch einfach nur
schwerhörig? Sageder rät als erstes den
Gang zum Hausarzt, der mittels eines Mini
Mental State Test sehr gut die Anzeichen der
Demenz erkennt. Sehr gut eigne sich zu Hause aber auch der Uhren-Test. An Demenz
Erkrankte könnten zwar die Uhrzeit noch aufschreiben, aber die Zeigerstellung aufzuzeichnen oder an einer Uhr einzustellen ist
nicht möglich. Ein weiteres Zeichen sei auch,
wenn plötzlich überall Zettel herum lägen mit
dem Namen der Kinder oder des Nachbarn
drauf, „das sind eindeutige Zeichen“, so
Sageder. Und für ganz Mutige, die es unbedingt wissen wollen, steht der Gang an die
Uni München zum Alzheimer Gedächtniszentrum offen. Dort kann mittels eines Gehirnscans sehr früh die ersten Anzeigen für
Demenz erkannt werden. „Helfen tut’s nix,
denn es ist bis dato nicht therapierbar“, so
Sageder.
(Text/Foto: sab)
Nr. 21/5. November 2014
DER HALLBERGER
Flughafen übergibt Erlös der
Volksfest-Versteigerung
Tafel und Nachbarschaftshilfe profitieren
Der Scheck war groß und die Summe auch.
2.000 Euro zugunsten karitativer Zwecke
hatten die beiden Flughafen-Vertreter Rudolf
Strehle und Josef Rankl im Gepäck, die sie
vergangene Woche im Rathaus an die Tafel
und Nachbarschaftshilfe Hallbergmoos übergaben. Das Geld stammt aus dem Erlös der
Versteigerung, die am Volkfest-Samstag vom
Flughafen im Festzelt durchgeführt wurde.
Die Auktion selbst brachte 1.000 Euro ein,
„wir legen aber noch einmal 1.000 Euro
drauf“, so Rudolf Strehle, Regionalbeauftragter des Flughafens.
Die Gegenstände der Versteigerung stammen
alle aus dem Flughafen-Fundbüro. Dessen
Leiter, Josef Rankl, ist gesetzlich verpflichtet,
jedes Fundstück anzunehmen. Dieses wird
von ihm und seinen Mitarbeitern aufbewahrt
und registriert. Da aber nur rund 45 Prozent
der verlorenen Gegenstände auch wieder
abgeholt werden und damit das Lager vor
Fundstücken nicht überquillt, werden alle
Fundstücke – natürlich nach Ende der Aufbewahrungsfrist von einem halben Jahr – öffentlich versteigert. Und das passiert mittlerweile
etwa sieben Mal im Jahr und immer an einem
anderen Ort in Bayern. Ein Dauerbrenner ist
jedoch das Hallbergmooser Volksfest, „das
hat bereits Tradition“, so Rankl, der sein Kommen auch bereits für 2015 zugesagt hat. „An
diesem Tag ist Hallbergmoos dann der Nabel
von Bayern, denn über die breit gestreute
Werbung wird bayernweit auf die Versteigerung hier vor Ort hingewiesen.“ Die zahlreichen auswärtigen Kennzeichnen bewiesen
jedes Jahr, dass die Auktion ein Publikumsmagnet ist.
Der Erlös kommt stets einem karitativen
Zweck zugute, in diesem Jahr dürfen sich die
Tafel und die Nachbarschaftshilfe den Betrag
in Höhe von 2.000 Euro teilen. „Beide arbeiten im Stillen, sind aber nicht minder wichtig“, betonte Bürgermeister Harald Reents.
Die „Kundschaft“ der Tafel steige ständig, von
den Lieferanten falle jedoch aufgrund des
effektiven Wirtschaftens immer weniger ab.
Die Nachbarschaftshilfe hatte sich in der vergangenen Zeit zudem um die Asylbewerber
gekümmert und hier für einen reibungslosen
Ablauf gesorgt. „Diesem Engagement zollen
wir unseren Dank dadurch, dass wir den
Erlös der Versteigerung um den gleichen
Betrag nochmals verdoppeln“, betonte Strehle. Volksfestreferent Josef Fischer freute sich
über die Zusage, auch im kommenden Jahr
wieder mit der Fundsachenversteigerung des
Flughafens rechnen zu dürfen, „das ist ein
Zeichen für eine gute Zusammenarbeit und
zugleich ein Garant für ein volles Festzelt.“
(Text/Foto: sab)
www.hallberger.de
Der Erlös der Versteigerung wurde auf 2000 Euro verdoppelt. V.l.: Bürgermeister Harald
Reents, Karl-Heinz Moldenauer und Christian Schneider (Tafel), Josef Rankl und Rudolf
Strehle (FMG), Barbara Mach (Verwaltung), Josef Fischer (Volksfestreferent), Alexander
Tremmel (Festwirt) und Karl-Heinz Bergmeier (Vereinsreferent).
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DER HALLBERGER
Nr. 21/5. November 2014
Cineplex eröffnet Anbau
Jetzt 16 Kinosäle in bester Ausstattung
Der Spatenstich für die Erweiterung des Neufahrner Cineplex war vielen Anwesenden bei
der Eröffnung des Anbaus noch gut in Erinnerung. Denn es dauerte kaum sieben Monate
bis im Bauloch fünf neue Kinosäle entstanden, die auch bereits bespielt werden. Nun
verfügt das Cineplex über 1.450 Sitzplätze in
16 Kinosälen. „An starken Tagen kommen bis
zu 3.500 Besucher, wir erhoffen uns im Jahr
2015 die Marke von 500.000 Besuchern zu
erreichen“, so Geschäftsführerin Veronika
Fläxl.
Von der Bequemlichkeit der Sitze und auch
dem ausreichenden Platzangebot zwischen
den Reihen konnten sich die Besucher bereits
im Zuge der exklusiven Vorpremiere der Krimikomödie „Winterkartoffelknödel“ überzeugen. Fläxl verweist stolz auf die Kinosessel,
alle Sonderanfertigung, mit einer Sitzbreite
von 62 Zentimetern, statt den sonst üblichen
55, „beidseits selbstverständlich mit eigener
Armlehne.“ Die Leinwände sind vollflächig
und lassen sich nicht verdecken, so dass auch
in der ersten Reihe, von der Seite oder ganz
hinten ein optimales Sehvergnügen garantiert
ist, „Rasiererplätze gibt es bei uns keine“,
lacht Fläxl. „In den neuen Sälen steckt alles
aus 20-jähriger Kino-Erfahrung.“ Zehn Fimstarts pro Woche, Fassungen in 2D oder 3D,
in deutscher Synchronisation oder fremdsprachigem Original, Live-Übertragungen
aus der Metropolitan Opera in New York
oder aus dem Moskauer Bolshoi-Theater sind
für die mit modernster Veranstaltungstechnik
ausgestatteten Säle kein Problem. Damit lassen sich auch Firmen-Events durchführen
oder die Räumlichkeiten für „Games auf der
Leinwand“ anmieten.
Für die Besucher mit die augenfälligsten Veränderungen fanden jedoch im Erdgeschoss,
in der Eingangshalle und im Gastrobereich
im ersten Stock statt. Im Eingangsbereich sind
nun die beiden Ticketkassen, von der Drehtüre kommend blickt man künftig als erstes in
das Gesicht eines „greeters“, der als
Ansprechpartner für alle Fragen Hilfestellung
leistet. Ähnlich einem Loft ist der Boden aus
poliertem Estrich, große Pendelleuchten und
neue Wandfarben runden das Designkonzept ab. Im ersten Obergeschoss findet der
Besucher eine große Selbstbedienungslandschaft, direkt neben jeder Softdrink-Zapfstellen gibt es Pop-Corn oder Nachos, dann
kommt eine Slushy-Maschine, aber auch Bier,
Eis und Schokoriegel. Neu ist ein exklusivSortiment mit feinen Pralinés, Bonbons oder
Konfekt, die zu einem Gläschen Sekt genossen werden können. „Damit sprechen wir
nicht die Masse an, aber ein Opern-Kinobesucher ist hierfür sicherlich geeignet“, ist sich
Fläxl sicher.
Das Konzept der Selbstbedienungstheke sei
bestens durchdacht, „denn schließlich verdienen wir hier unser Geld“, so Fläxl. Als absoluter Hit hat sich der Gummibärchen-Automat
erwiesen, die unterschiedlichen Bechergrößen bestimmten den Preis. Sitzflächen im
Getränke- und Essbereich gibt es so gut wie
Veronika Fläxl überläßt nichts dem Zufall, schon gar nicht im Selbstbedienungsbereich,
„denn hier verdienen wir unser Geld.“
keine mehr, die Fläxls wollten nämlich auf
jeden Fall den Kinderbereich erhalten, um für
die große Zielgruppe, die Familien auch weiterhin attraktiv zu bleiben. (Text/Foto: sab)
CINEPLEX Neufahrn:
Sammelsstelle für Aktion
„Geschenk mit Herz”
Das Neufahrner Cineplex-Kino ist auch in
diesem Jahr wieder eine der Sammelstellen
für die Aktion „Geschenk mit Herz“.
Ab sofort bis Mittwoch, 12. November werden hier Geschenkpakete gesammelt, die
dann zu Weihnachten von der Hilfsorganisation „humedica“ an bedürftige Kinder weiterverteilt werden.
Die Hilfsorganisation
„humedica“ mit Sitz in Kaufbeuren macht seit
vielen Jahren Kinder in aller Welt mit dieser
Geschenk-Aktion ein bisschen glücklicher. Bei
„Geschenk mit Herz“ geht es darum, dass
Spender in Deutschland ein Päckchen liebevoll zusammenstellen, mit einer persönlichen
Grußkarte versehen, bunt verpacken und an
einer Sammelstelle in der Nähe abgeben.
Kuscheltiere, Traubenzucker, Schreibwaren,
Zahnbürste, Duschgel und viele andere nützliche Dinge können in das „Geschenk mit
Herz“ gepackt werden.
Je nachdem ob ein Junge oder Mädchen,
oder ob ein jüngeres oder älteres Kind
beschenkt werden soll, kann man die
Päckchen individuell gestalten. Im Cineplex
Kino werden die Päckchen gesammelt und
von „humedica“ abgeholt. Für den korrekten
Transport und die Weiterverteilung sorgt
ebenfalls „humedica“ mit seinen
vielen
ehrenamtlichen Helfern.
In diesem Jahr gehen die „Geschenke mit
Herz“ an Mädchen und Buben im Kosowo, in
der Ukraine, in Albanien, in Rumänien, der
Republik Moldau und in Bayern. Durch Spenden finanzierte Päckchen werden für Kinder
im Niger, in Sri Lanka, Brasilien, Simbabwe,
Äthiopien und auf den Philippinen gepackt.
Unterstützt wird die Aktion von „Sternstunden
e.V.“ und vom Bayerischen Rundfunk, der in
seinen Programmen laufend über die Benefizaktion berichtet.
Eine genaue Anleitung, wie das Paket aussehen soll, was alles hineingepackt werden
kann, und was auf keinen Fall ins „Geschenk
mit Herz“-Packerl darf, steht im ausführlichen
Informationsflyer, der im Cineplex Kino
erhältlich ist. Auch auf www.geschenk-mitherz.de gibt es alle Informationen und alle
weiteren Sammelstellen in Neufahrn und
Umgebung.
(gra)
11
Neustarts im
CINEPLEX Neufahrn
NEUSTARTS
Ab 13. November:
Ab 6. November:
Dumm und Dümmehr
Im Labyrinth des Schweigens
Ein Journalist wendet
sich an die Staatsanwaltschaft Frankfurt, da er
einen SS-Mann identifiziert hat, der in
Auschwitz Dienst tat und
nun als Lehrer arbeitet.
Doch keiner der gestandenen Staatsanwälte will
davon etwas wissen, nur der junge Johann Radmann (Alexander
Fehling) geht der Sache auf den Grund. Je tiefer er in die Materie
eintaucht, desto bewusster wird ihm, dass den Opfern Gerechtigkeit widerfahren muss. Aber wo anfangen, wo aufhören?
Packender Justiz-Thriller!
Interstellar
Die Erde ist am Ende:
Jahrzehnte der skrupellosen Ausbeutung haben
sie zu einem lebensfeindlichen Raum gemacht, der keine Zukunft
mehr hat. Auf der Suche
nach alternativen Lebensräumen wird ein mit Wissenschaftler Cooper (Matthew
McConaughey) und Astronautin Brand (Anne Hathaway) besetztes
US-Raumschiff in den Weltraum geschickt. Bei ihrer Suche fernab von unserer Galaxie müssen sie sich nicht nur auf eine Reise
ins Ungewisse begeben, sondern auch ihre Lieben an einem mittlerweile lebensbedrohlichen Ort zurücklassen. Galaktisches
Abenteuer von „Inception“-Regisseur Christopher Nolan!
Plötzlich Gigolo
Der angeschlagene BuchMurray
ladenbesitzer
(Woody Allen) kommt auf
eine famose Idee, um
seinen einsamen Freund
Fioravante (John Turturro) glücklicher und ihrer
beider Geldbeutel voller
zu machen. Er verkauft den sanftmütigen Floristen als professionellen Don Juan an seine Hautärztin (Sharon Stone). Obwohl
Fioravante sich anfangs sträubt, weil er kein schöner Mann sei,
hat er bald den Dreh bei den unterschiedlichsten Frauentypen
raus. Lustvolle Komödie!
Quatsch und die Nasenbärbande
Das Leben der Kinder von
Bollersdorf könnte so
schön sein, wenn der Ort
wegen seiner Durchschnittlichkeit nicht von
der Gesellschaft für Konsumentenforschung entdeckt worden wäre. Hier
sollen neue Produkte getestet werden. Was den
Bollersdorfern gefällt, lässt sich überall gut verkaufen, wissen die
Marktforscher. Doch während die Eltern des Ortes begeistert mitmachen, haben ihre Kinder schnell die Rotznasen voll von den
lästigen Warentestern. Ein Fall für die Nasenbärenbande!
Pfiffiger Kinderfilm!
The Bachelor Weekend
Fionan ist ein moderner
Mann, der sich durch Intellekt und Sitte auszeichnet und alles andere als
machohaft ist. Da ihm alles Archaisch-Traditionelle fern liegt, will er entsprechend keinen Junggesellenabschied vor seiner bevorstehenden Hochzeit mit Ruth
feiern. Seine Zukünftige will dies aber um jeden Preis und bittet
Fionans besten Kumpel Davin, eine ungewöhnliche Party zu organisieren… Spielfilmregiedebüt von John Butler – gespickt mit
einer kräftigen Prise schrägen, irischen Humors! Mit Andrew
Scott, Hugh O'Conor, Peter McDonald.
Zombiber
Eine zügellose Party in einer Hütte am See! Das ist
der Plan von ein paar jungen und heißen Freundinnen – darunter Jenn, die
gerade erst von ihrem
Freund Sam betrogen wurde. Doch als sie in bester Laune sind, kommen Sam und seine
Kumpels vorbei, um mit ihnen ein Wochenende voller Sex und
Alkohol zu verbringen. Die Situation droht zu eskalieren, doch dann
kommt ein viel größeres Problem auf die Gruppe zu: mit toxischem
Abfall infizierte Zombie-Biber greifen an! Horror-Komödie!
Harry Dunne (Jeff Daniels)
und Lloyd Christmas (Jim
Carrey) sind bereit für ein
neues Abenteuer! Doch in
den vergangenen 20 Jahren
sind sie auch älter geworden. Harry hat ein Nierenproblem und ist dringend
auf ein Spenderorgan angewiesen. Bei seiner Suche findet er heraus, dass er nicht allein auf
der Welt ist: Er hat eine Tochter, und diese mittlerweile erwachsene
Frau hat seine Niere! Und Brüste! Deshalb lässt sich auch Lloyd
schnell davon überzeugen, sich auf die Suche nach ihr zu begeben. Gemeinsam beginnen sie in ihrem legendären Hunde-Bus
einen irrwitzigen Roadtrip. Fortsetzung des Kult-Klamauks!
Ich darf nicht schlafen
Christine Lucas (Nicole Kidman) leidet an psychogener
Amnesie, die durch einen
traumatischen Unfall ausgelöst wurde. Jeden Morgen
denkt sie, sie ist eine alleinstehende Single-Frau Mitte
zwanzig, doch in Wirklichkeit ist sie verheiratet und
vierzig Jahre alt. Jeden Tag muss ihr Ehemann Ben (Colin Firth) ihr
erklären, wer er ist. Und jede Nacht verschwindet das Wissen des
Tages wieder… Spannender Psychothriller!
Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis
Lou Bloom (Jake Gyllenhaal) lebt zurückgezogen in
Los Angeles und hält sich
mehr schlecht als recht mit
kleineren Diebstählen über
Wasser. Nach erfolglosem
Bemühen um einen anständigen Job, beginnt Lou als
freier Kameramann für einen TV-Nachrichtensender zu arbeiten. Sein Spezialgebiet: lokale
Verbrechen und Unfälle. Dabei muss er nicht nur möglichst als erster am Tatort sein, je näher und schonungsloser er mit seiner Kamera das Geschehene dokumentiert, desto besser kann er die Bilder verkaufen! Spannender Krimi mit Tiefgang! Echte Kerle
Preview am Mi., 5. November, 20:00 Uhr!
Ruhet in Frieden –
Walk Among the Tombstones
Acht Jahre ist es her, dass
Matthew Scudder (Liam
Neeson) den Polizeidienst
quittierte, nachdem er beim
Versuch, einen Überfall zu
verhindern, einen unschuldigen Passanten erschossen hatte. Inzwischen verdient er seinen Lebensunterhalt als Privatermittler,
hat dem Alkohol entsagt und lebt zurückgezogen. Als Scudder von
dem Drogendealer Kenny (Dan Stevens) den Auftrag erhält, die
Männer ausfindig zu machen, die seine Frau gekidnappt und
brutal ermordet haben, führt ihn der Fall tief in die Unterwelt von
New York!
Knallharter Action-Thriller! Preview am Mi., 12. November!
Wie schreibt man Liebe?
Drehbuchautor Keith Michaels (Hugh Grant) hatte alles,
einen Oscar®, Geld und
Ruhm. Außerdem versprühte
er diese unwiderstehliche
Mischung aus britischem
Witz und Charme. Doch das
ist lange her: Nach einigen
Flops ist er geschieden, pleite, ohne Aussicht auf neue Aufträge
und mitten in einer ausgewachsenen Midlifecrisis. Sein letzter
Ausweg: Er soll am College von Binghamton, einem verschlafenen Ostküstenort, einen Drehbuch-Kurs geben. Doch kaum angekommen, beginnt er – ganz standesgemäß – eine Affäre mit
seiner Studentin Karen (Bella Heathcote)… Romantische Komödie! Ladies First Preview am Mi., 12. November, 20:00 Uhr!
SONDERAKTIONEN
ENGLISH ORIGINALS:
Love, Rosie: Sonntag, 9. November, 12:45 Uhr
Interstellar: Dienstag, 11. November, 20:00 Uhr
+ Sonntag, 16. November, 12:45 Uhr
A Walk Among The Tombstones:
Dienstag, 18. November, 20:00 Uhr
Der Nasenbär live im Kino
Das Cineplex Neufahrn holt den Nasenbär live ins Kino. Er ist das
Maskottchen aus dem neuen Kinderfilm „Quatsch und die
Nasenbärbande“. Im Kinofoyer wird er seine Späße mit den
Kindern treiben. Der Nasenbär ist als Walking Act zu Gast. Das
bedeutet, dass die Figur aus dem Film als Kostüm in Lebensgröße auftritt und allerhand Späße veranstaltet. Den ganzen
Nachmittag über dürfen die Kinder den knuffigen Nasenbär
knuddeln und können sich mit ihm zusammen fotografieren
lassen. Sa., 8. November!
Reisefilm: Neuseeland – Die Highlights
Große Weiten und wenige Menschen. Farmland und wilde Natur.
Steile Küsten, Palmen und schneebedeckte Gipfel. Neuseeland,
über 18.000 Kilometer von Europa entfernt, ist am anderen Ende
des Globus ein vielseitiges Reiseziel. Die filmische Reise über die
Nordinsel startet am Cape Reinga und führt über den Ninety Mile
Beach in die Bay of Islands. Nach einem Bummel durch die Millionenstadt Auckland geht es unter anderem weiter zur Coromandel Halbinsel. Do., 13. November, 20:00 Uhr & So., 16. November, 12:45 Uhr!
NATIONAL THEATRE LIVE:
SKYLIGHT by Nick Dear
Mit Bill Nighy und Carey Mulligan – Regie: Stephen Daldry
Skylight wird von Stephen Daldry inszeniert, der erst kürzlich die
Regie bei der ausverkauften West End Produktion The Audience
mit Helen Mirren führte. Do., 13. November, 20:00 Uhr +
So., 16. November, 12:45 Uhr (Aufzeichnungen)!
VORVERKAUFSSTART:
Die Tribute von Panem – Vorverkaufsstart: Montag, 10. November! Preview: Die Tribute von Panem – Mockingjay, Teil 1
(Mi., 19.11., 20:00 Uhr), Triple Feature (So., 23.11., 12:40 Uhr),
Startwoche
DER HOBBIT – Vorverkaufsstart: Donnerstag, 13. November!
Mitternachts-Preview: Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere
(Di., 9.12. auf Mi., 10.12., 00:01 Uhr), Triple Preview (Di., 9.12.,
18:00 Uhr), Triple Feature (So., 14.12., 15:00 Uhr), Startwoche
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DER HALLBERGER
Nr. 21/5. November 2014
Im Rathaus wird blau gemacht
Künstlerstammtisch präsentiert die Ausstellung „BLAU“
Mit der Farbe Blau verbinden sich viele Assoziationen: Die Tiefe des Meeres, die Weite
des Himmels – oder aber auch Freiheit und –
Wer macht nicht gerne blau? – Freizeit. Eine
künstlerische Auseinandersetzung gibt es
derzeit auf den drei Etagen des Rathauses zu
sehen: Acht Kreative des Künstlerstammtischs
zeigen dort unter dem Titel „BLAU“ ihre
Werke.
Passend zum Thema hatten sich viele Gäste
und natürlich die acht ausstellenden Künstlerinnen selbst in ihr blaues Outfit geworfen.
Auch Bürgermeister Harald Reents hatte
eigens die blaue Krawatte umgelegt. Er freute
sich über „die Bereicherung im Rathaus“ –
und facettenreichen Werke, die zum Nachdenken anregen. „Was mir persönlich am
besten gefällt, sind die Kontrapunkte, die sich
aus der Bild- und Themenauswahl ergeben.“
Organsiert hat die Ausstellung Inez Eckenbach-Henning: Die Leiterin des Künstlerstammtischs konnte acht Kunstschaffende,
darunter fünf aus Hallbergmoos, für das Thema gewinnen: Zu sehen gibt es Aquarell,
Acryl oder Airbrush-Arbeiten von Anneliese
Adelsperger, Inez Eckenbach-Henning, Anja
Gebauer, Gerhild Hoffmann, Brigitte Hoppstock, Stefanie Ihlefeldt, Roswitha Prehm und
Margot Thiel.
Wie viele Assoziationen die Farbe „Blau“
zulässt – sei es historisch oder in ihrer Symbolhaftigkeit – machte Eckenbach-Henning in
ihren Grußworten deutlich: Da steht einmal
die Farbe Blau für Ferne, Weite und Freiheit
oder Sehnsüchte, ein anderes Mal für die
Wasser innewohnende lebensspendende
Weiblichkeit oder für das im Himmelsblau
symbolisierte Göttliche.
Dementsprechend breit ist das Spektrum
Werkschau „BLAU“: Unter dem Titel „Fantasie“ unternimmt Adelsperger beispielsweise
einen Ausflug ins Universum, Margot Thiel
hat unter demselben Titel die Tiefe von Wellen
und Wasser aufgenommen. Stillleben und
landschaftliche Impressionen hat Ihlefeldt im
Bild festgehalten. Experimentell präsentiert
sich Brigitte Hopstock, unter anderem in der
„Blauen Stunde“. Ein Hingucker ist der
„Graue Kaiser“ von Geri Hofmann – ein mit
Bastelglas „geschuppter“ Fisch im blauen
Wasser. Weitere Arbeiten von ihr gibt es
übrigens noch bis Januar im Restaurant „Il
Mistero“ zu sehen. Eine neue kreative Seite
zeigt Bildhauerin Roswitha Prem, die mit Bildern und der Frage „Blau?“ erstmals als
Malerin mit von der Partie ist. Natürlich hat
sich auch Inez Eckenbach-Henning dem Thema auf vielfältige Weise gewidmet: Mit Landschaftsbildern in Aquarell und Acryl – und
den abstrakten Farbspielen aus der Unterwasserwelt vor Island.
Als Newcomerin dabei ist Anja Gebauer: Die
28-Jährige aus Hallbergmoos hat sich vor
einem Jahr dem Künstlerstammtisch angeschlossen und ist sehr glücklich darüber, zum
ersten Mal ausstellen zu können. Sie malt,
wie sie berichtet, „seit ich einen Stift halten
kann“. Seit 2008 lebt die junge Frau – im
Unter dem Titel „Blau“ steht die Ausstellung der Künstlerinnen (v.l.) Margot Thiel, Brigitte
Hoppstock, Gerhild Hoffmann, Anja Gebauer, Stefanie Ihlefeldt, Anneliese Adelsperger,
Roswitha Prehm und Inez Eckenbach-Henning.
Newcomerin Anja Gebauer und ihr „Emu“.
„Buildings“ trägt das Acrylbild von Inez Eckenbach-Henning. Bürgermeister Harald Reents
freute sich über die kreative Bereicherung im Rathaus.
Hauptberuf Kabinen-Mechanikerin – in Hallbergmoos. Sie verwendet hauptsächlich
Acryl und in jüngster Zeit Airbrush: „Ich habe
schon viele Wohnungen, Gaststätten oder
Garagen gestaltet, aber die ließen sich nicht
ins Rathaus bringen“. Auf Leinwand zu sehen
gibt’s unter anderem ihren – zugegeben nicht
wirklich blauen - „Emu“, der einen attraktiven
Kontrapunkt der Ausstellung setzt.
(Text / Foto: eoe)
Nr. 21/5. November 2014
DER HALLBERGER
Jahreshauptversammlung Ortsverschönerungsverein Goldach:
„Wir pflanzen nicht nur Blumen”
Die Aufgaben des Ortsverschönerungsvereins Goldach ergeben sich bereits aus dem
Namen. Der Verein kümmert sich um ein
prachtvolles optisches Aussehen unserer
Gemeinde, bepflanzt Blumenkästen an
Wegekreuzen, Brücken und öffentlichen Plätzen. Darüber hinaus nehmen die Mitglieder
an zahlreichen Veranstaltungen teil und
haben ein reges geselliges Leben. Dass die
Mitglieder mit ihrem Verein zufrieden sind,
bewiesen sie bei der Jahreshauptversammlung und den Neuwahlen. Sie sprachen dem
Vorstand das vollste Vertrauen aus, einer
Wiederwahl von Maria Sedlmeier, Anton
Dobmeier, Heidi Wolf und Monika Giezek
stand nichts im Wege.
Ganz schön viel Arbeit sei das Kräuter- und
Palmbuschenbinden gewesen, so Sedlmeier,
allerdings füllen die Spenden auch die Vereinskasse. Im Zuge des Volksfestumzugs habe
man das Blumenwägelchen geschmückt,
„und ganz schön gewerkelt bei der Saaldekoration für die Bürgermeister-Verabschiedung“, erinnert sich Giezek. Viel Spaß
mache aber jedes Jahr der gemeinsame Ausflug mit den Schützen und auch das traditionelle Grillfest, das in diesem Jahr mit über 80
Personen so gut wie noch nie besucht gewesen sei. Als ein Zeichen der Ökumene und
auch der gelebten Gemeinschaft im Ort sei
das Schmücken des Erntedank-Altars zu
sehen, den „wir an die evangelische Kirche
weitergegeben haben.“ Ein Lob bekam der
Verein vom Vereinsreferenten Heinz Bergmeier, der dem ehrenamtlichen Engagement
dankte, „die Gemeinde lebt von solch‘ einem
Verein, er leistet wertvolle Arbeit.“
Einen Wertmutstropfen brachte Vorsitzende
Maria Sedlmeier jedoch an, „wir brauchen
Nachwuchs. Aber mit diesem Los stehen wir
ja leider nicht alleine da.“
(Text/Foto: sab)
In ihrem Amt bestätigt wurden (v.l.) Heidi Wolf (Kasse), Monika Giezek (Schriftführerin),
Anton Dobmeier (2. Vorsitz) sowie Maria Sedlmeier (Vorsitzende).
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Nr. 21/5. November 2014
Der Hallberger gratuliert…
Cavaliere Raffaele Quarta feiert
acht Jahrzehnte
„Jeden Morgen einen guten Espresso, das
muss sein“ lacht Raffaele Quarta. Und genauso hat er auch den Geburtstagsmorgen zu
seinem 80sten begonnen.
Der gebürtige Römer hat, obwohl er die meiste Zeit seines Lebens im Ausland verbrachte,
über 40 Jahre davon in Deutschland, nichts
von der liebenswerten italienischen Lebensart
eingebüßt. Quarta spricht perfektes Deutsch
mit italienischem Akzent und natürlich mit den
Händen und Theatralik. Auch hat er den
Charme, der italienischen Männern zugesprochen wird, in keinster Weise abgelegt,
„denn wenn der Espresso noch von einer
hübschen Bedienung serviert wird, dann
schmeckt er umso besser.“
Sein ganzes Leben hat Quarta für die Fluglinie Alitalia gearbeitet. Mit 17 trat er in deren
Dienst in Rom, bei einer Management Schulung habe er eine „bella figura“, einen guten
Eindruck, gemacht und nach einem
Jahr im sizilianischen Catania wurde der 21Jährige als Alitalia Stationsleiter nach Frankfurt geschickt. „Hier hatte ich zehn schöne
Jahre, hier habe ich auch meine Frau kennen
gelernt“, erinnert sich Quarta. Es folgten
jeweils einige Jahre in Athen, Johannesburg,
und Zürich, wo 1969 auch seine Tochter
Freya zur Welt kam. Seine nächste Station
sollte der Alitalia Hauptsitz in Rom werden.
„Ich wollte aber nicht. Ich habe mich an das
deutsche Arbeiten gewohnt“, lacht der Italiener. Über Aufenthalte in London, wo 1990
seine Frau verstarb, und in Frankfurt kam er
schließlich einen Monat nach Flughafeneröffnung ins Erdinger Moos und leitete bis zu seiner Rente im Jahr 1997 die Alitalia-Stelle. Der
Gedanke, nach Italien zurückzukehren kam
Ein Hoch auf den Jubilar: die gemeindlichen Glückwünsche zum 80sten überbrachte
Dritter Bürgermeister Josef Fischer.
ihm nie. Seine Tochter lebt in unmittelbarer
Nähe und „Familie ist ‚numero uno‘.“
In Hallbergmoos ist Quarta schnell heimisch
geworden, zu Bürgermeister Manfred Pointners Zeiten hat er als Dolmetscher für die Partnergemeinde Predazzo fungiert. Er ist sport-
lich seit jeher aktiv, beim nordic walking und
der wöchentlichen Gymnastik ist er bis heute
noch dabei.
Eigentlich dürfte sich Quarta als „Cavaliere“
ansprechen lassen, einen Titel, den er aber
nur auf seiner Visitenkarte trägt. Den ersten
Verdienst-Orden hat er für seine Beratertätigkeit des italienischen Konsulats Frankfurt in
den 50er Jahren, als die ersten italienischen
Gastarbeiter kamen, erhalten. Den zweiten
hat er Regierungschef Giulio Andreotti zu verdanken, der aufgrund seiner defekten Militärmaschine in Frankfurt festsaß „und den ich auf
einer Zivilmaschine ohne großen Zeitverlust
nach Rom gebracht habe“, so Quarta.
Seinen Jubeltag genoß der Römer im Kreise
seiner Tochter und Freunden, die extra aus
London angereist kamen, nachmittags noch
beim Kaffee und abends natürlich echt italienisch bei Pasta und einem Glas Rotwein.
(Text/Foto: sab)
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Nr. 21/5. November 2014
DER HALLBERGER
Der Hallberger gratuliert…
„Gezankt haben wir uns nie!”
50 Jahre harmonisches Eheleben
50 Jahre mit Trauschein und damit Goldene
Hochzeit feierte am 29. Oktober das Ehepaar
Edith und Georg Schneider aus Hallbergmoos. Und all’ die Jahre in trauter Harmonie,
denn „ich kann mich nicht erinnern, dass wir
uns mal so richtig gezankt hätten“, erzählt
Edith Schneider. Höhen und Tiefen hätte es
wie in jeder Ehe gegeben, aber eben nur
kleine.
Kennengelernt haben sich die beiden in einem
Landkino, das früher ein Mal die Woche in
der örtlichen Gaststätte einen Film gezeigt hat.
Der 22-jährige Georg war als NVA-Soldat
auf „Heimaturlaub“ in Zaußwitz und hat der
zwanzigjährigen Edith auf den ersten Blick
sehr gut gefallen. „Er ist eher der Schüchternere. Aber ich dachte mir, der sieht gut aus und
da kam der erste Schritt von mir“, erinnert sich
Edith Schneider.
Gemeinsam haben die Kindergärtnerin und
der Maler in ihrer sächsischen Heimat
Oschatz drei Kinder großgezogen, zwei Söhne und eine Tochter. Die Jungs wohnen in der
Nähe von Stuttgart und Ludwigshafen, Tochter
Susan in Hallbergmoos. „Durch sie sind wir
hierher gekommen.“ Susan kam 1995 nach
Hallbergmoos, Edith und Georg folgten ihr
2006, als Susans erstes Kind unterwegs war.
Der Umzug war kein großes Problem, „die
Nachbarn haben wir schon ein bisschen vermisst, aber wir haben hier in Hallbergmoos
sehr schnell eine neue Heimat mit guten
Freunden gefunden.“
Durch Georg Schneiders Krankheit sind sie in
ihrem Bewegungsdrang derzeit etwas eingeschränkt, die Urlaube in Österreich und Besuche in der sächsischen Heimat, in der eigentlich auch die Goldene Hochzeit gefeiert werden sollte, müssen verschoben werden. Wenn
möglich, radeln die beiden gemeinsam und
gehen spazieren. Die Reisen müssen nun warten, „bis Georg wieder gesund ist“, so Edith
Schneider. Bis dahin singt sie weiterhin im
Katholischen Frauenchor. „Bisher immer noch
Sopran. Bei den zahlreichen bayerischen Texte halte ich mich aber immer etwas zurück“,
lacht Edith, der das sächsische Idiom
anzuhören ist. Ein Mal die Woche ist sie
zudem in Hallbergmoos mit einer WalkingGruppe unterwegs und hält sich so fit. „Aber
wir gehen auch zu den Theatervorstellungen
oder aufs Volksfest, als nächstes steht die Seniorenfeier an“, fügt Georg an. Anschluss
haben die beiden in Hallbergmoos genug
gefunden, das Ehejubiläum feiern sie am
Wochenende etwas größer, wenn die Kinder
mit insgesamt sechs Enkelkindern angereist
kommen. Das nächste freudige Ereignis gibt‘s
Ende Januar, da wird Enkelkind Nummer sieben erwartet. „Kein Problem“, für die gelernte
Kindergärtnerin, „wir sind ja nicht alt.“
(Text/Foto: sab)
Dritter Bürgermeister Josef Fischer (li) gratulierte Edith und Georg Schneider zur Goldenen
Hochzeit.
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DER HALLBERGER
Nr. 21/5. November 2014
Musikalische Reise in die
Jiddische Renaissance
Die Weltreise geht weiter: Die „erstKlassik“Reihe unternimmt in der aktuellen Spielzeit
eine Reise um den Globus. Nach dem Auftakt
in Paris, geht es nun mit dem Ensemble
„Simkhat hanefesh” in die jiddische Renaissance und den Barock: Sie sind am Samstag,
22. November um 19 Uhr im Gemeindesaal
zu sehen und zu hören.
„Simkhat hanefesh“ bedeutet übersetzt „Zur
Freude der Seele“. Dass der Name auch Programm ist, wird in diesem Konzert erlebbar.
Alle Mitglieder sind Spezialisten und Experten
auf ihrem Gebiet und haben sich vornehmlich
der Alten Musik verschrieben. Das Ensemble
wurde im Jahr 2008 gegründet und widmet
sich der jüdischen Musik der Renaissance und
des Barock mit dem besonderen Schwerpunkt
„Jiddisches Lied von 1500 – 1800”. Im Vordergrund steht die historische Aufführungspraxis auf authentischen Instrumenten, wie sie
in dieser Zeit gebaut und gespielt wurden.
Die jüdische Instrumentalmusik Osteuropas –
die Klezmermusik – ist vielen bekannt, aber
wie klang die jüdische Musik Westeuropas?
Mit aktiver Forschungsarbeit gehen die fünf
Musiker dieser Frage nach und führen Lieder
der westjiddischen Kultur auf, die nach 1800
unterging. Simkhat hanefesh präsentiert die
„Hits“ dieser Zeit, wie sie auf Straßen und
Gassen gesungen wurden in einer Sprache,
die heute so nicht mehr gesprochen wird. Seit
seiner Gründung brachte das Ensemble
bereits Dutzende wiederentdeckte Lieder zu
Gehör und zeigt in frischen und lebendigen
und Percussion solo sind von Benedetto Marcello „B'tzess Yisroel” und „Hamavdil” aus
Esto poetico armonico zu hören.
Diana Matut, die Gründerin des Ensembles,
führt durch das Programm des Konzertabends
und erläutert nicht nur interessante Aspekte
der Musik, sondern gibt auch Einblicke in die
Feinheiten der westjiddischen Sprache.
Instrumente kennen lernen
Arrangements, wie aktuell die sogenannte
Alte Musik ist.
Auf dem Programm stehen Kompositionen
aus dem Wallichmanuskript (evtl. Worms um
1600), zwei Lieder für Schabbat, Chanukkalied & Brautlied von Elchanan Henle Kirchhain
(1727) und „El male rakhamim“, ein jiddisches Märtyrerlied von Khayim ben Shalom
(um 1648). Zu den in der Bodleian Library in
Oxford gesammelten Werken des 16. bis 17.
Jahrhunderts gehören u.a. „Ich efn mein
mund on ale špot“ von Shlomo Singer und
„Ain schen lid fun Josef hazadik“. Neben
Instrumentalstücken,
Violinimprovisationen
Von 18 bis 18.30 Uhr sind Kinder und Interessierte dazu eingeladen, der Frage „Nyckelharpa und Colascione – wie klingt denn
das?“ nachzugehen und die Instrumente der
Renaissance und des Barock näher kennen zu
lernen. Das Ensemble zeigt die Besonderheiten von Viola da Gamba, Barockvioline,
Nyckelharpa, Rahmentrommel, Colascione,
Laute, Theorbe und Barockgitarre und erklärt,
wie man darauf spielt.
Veranstalter des Konzertes sind der „Freundeskreis erstKlassiK“ und die Volkshochschule
Hallbergmoos. Karten sind im Vorverkauf (14
Euro) im Bürgerbüro des Rathauses Hallbergmoos, in der Bücherstube Stotter und in der
vhs Geschäftsstelle (Theresienstraße 76)
erhältlich. Karten an der Abendkasse kosten
16 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 14
Jahre ist der Eintritt frei.
Information und Kartenreservierung telefonisch (08 11 / 55 22 317), per E-Mail
(vhs@hallbergmoos.de) oder im Internet unter
www.erstklassik.info und www.muenchenticket.de
(Text: eoe / Foto: gra)
Weltberühmter Pianist in Hallbergmoos
Sein Klavierspiel wird umschrieben mit virtuos
und brillant. Und in der Tat ist Mikhail
Arkadiev ein Pianist, der mit bereits nur wenigen Tönen in der Lage ist, das Publikum in
eine Welt schillernder, romantischer Farb- und
Klangeruptionen zu entführen.
Sein Spiel auf höchstem technischen Niveau
reicht von einfühlsam, sensibel bis zu ungemein kraftvoll, stets jedoch voll der Hingabe.
Dass ein Pianist und Dirigent derartiger Grandeur, der Konzerte in berühmten Konzerthallen gewohnt ist, in Hallbergmoos Station
macht und im Musiksaal des Alten Rathauses
vor einem kleinen Publikum unentgeltlich
spielt, ist den freundschaftlichen Banden zwischen Arkadiev und dem Leiter der VHSMusikabteilung Vladimir Genin zu verdanken. Mit Variationen von Johann Sebastian
Bach, dem Impromptu von Franz Schubert,
Intermezzi von Johannes Brahms und den
„Bunten Blättern von Robert Schumann
bescherte Arkadiev den Zuhörern ein eindrucksvolles Genußerlebnis an einem „normalen Mittwochabend in Hallbergmoos“.
(Text/Foto: sab)
Mikhail Arkadievs Klavierspiel ist nicht nur höchst virtuos, er spielt gleichsam unmittelbar
aus dem Herzen.
Nr. 21/5. November 2014
DER HALLBERGER
„Trumpf oder Kritisch”
Erstes Watt-Turnier des Krieger- und Soldatenverein Goldach
Schon seit vielen Jahren veranstalten wir im
Frühjahr unser traditionelles SchafkopfTurnier. Nun haben wir zum ersten Mal ein
vereinsinternes Watt-Turnier durchgeführt –
und da ist die Teilnehmerzahl von 32, darunter zwei Frauen, doch recht ordentlich“,
berichtete Rudolf Lamprecht.
Er ist seit 2005 Vorstand des Krieger- und
Soldatenvereins Goldach, der heuer wieder
um drei Mitglieder gewachsen ist. „Wir sind
jetzt 151, daran sieht man schon, dass es bei
uns keineswegs nur um den letzten Krieg
geht, sondern um die Bewahrung von Traditionen, um die Pflege unseres Krieger-Denkmals auf dem Goldacher Friedhof, um die
Kriegsgräberfürsorge, aber auch um die heutigen Soldaten, die sich ja weltweit im Einsatz
befinden und natürlich auch um gesellschaftliche Treffen“, so erläutert Lamprecht. Prinzipiell dürften auch Frauen bei ihnen mitmachen, aber im Verein sind die Männer unter
sich.
Nicht so beim ersten Watt-Turnier, die beiden
Damen hatten mit dem Sieg allerdings nichts
zu tun. Stattgefunden hat das Turnier natürlich im Vereinsheim Gasthof Neuwirt: „Der
Wirt Christian Hamburger ist selbst Mitglied
und unterstützt den Verein immer recht
großzügig!“, betont Lamprecht.
Beim Wattn gab es dann allerdings keine
Gastgeschenke mehr. Nach über vier Stunden gewann Vereinsvorstand und Organisator Rudolf Lamprecht mit seinem Partner Josef
Gruber vor Thomas Moosburger und Florian
Sedlmeier sowie Werner Prill und Andreas
Niedermair.
(Text/Foto: sab)
Die Trümpfe Herz König, Schelln und Eichel Sieben sind auch bei Frauen keine Unbekannten.
Neues Logo für Heimatund Tradtionsverein
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Der vom Vorstandsmitglied Karin Eigeldinger
vorgeschlagene öffentliche Aufruf zur Gestaltung eines Logos für den Heimat- und Traditionsverein brachte als überraschendes Ergebnis sieben Vorschläge. Dafür herzlichen Dank
an alle Teilnehmer.
Die Vorstandschaft sprach sich einstimmig für
eine Variantenkombination von Vanessa Pittrich aus. Nach kleinen Änderungen wurde
das endgültige Logo durch Vanessa Pittrich
an die beiden Vorsitzenden Karl-Heinz Zenker und Bernd Meyr überreicht. Als Anerkennung erhielt Vanessa fünf Hallbergcheck
überreicht. Zwei weitere farbige Logoentwür-
fe wurden mit je zwei Hallbergchecks ausgezeichnet.
Das neue Logo zeigt in Schildform auf der linken Seite drei Mooskolben als Hinweis auf
die Gemeinde Hallbergmoos, in der Mitte
das Eiserne Kreuz mit der Jahreszahl 1873
als Hinweis auf den Krieger- und Soldatenverein als Vorläuferverein mit dem Gründungsjahr und dahinter die Sonne als Sinnbild des Lebens und damit der Zukunft. Der
Hintergrund des unteren Schildteils ist in zwei
Grüntönen gehalten. Das neue Logo erhalten
alle Vereinsmitglieder als Anstecknadel.
(gra)
DER HALLBERGER
Nr. 21/5. November 2014
„Jeder Mensch ist ein kostbares
Geschenk an die Welt”
Kardinal Marx firmt 44 Jugendliche
Das heilige Sakrament der Firmung erhielten: Patrick Albrecht, Lukas Angerer, Ann-Cathrin Besemer, Franziska Brandstetter, Thomas
Braselmann, Lea Burmeister, Nicolas Celuch, Lena Dahmen, Pia Eieresser, Lukas Frombeck, Daniel Held, Korbinian Huhn, Dennis Jung,
Pia Legler, Celina Lübbert, Stefanie Merkl, Josef Mey, Lea Moré, Jaqueline Motzkau, Leonie Nadler, Janina Nefzger, Mona Pachelhofer,
Dominik Preger, Tim-Marvin Reinert, Carina Sacher, Daniel Scherr, Sandra Schillinger, Paula Schleicher, Kathrin Schneberger,
Alexandra Schweiger, Magdalena Siano, Natalie Startschenko, Julia Tenbrink, Lukas Del Toso, Sophia Troidl, Stefan Tselios, Theresa
Veser, Stefanie Wagner, Claudia Walbrun, Fabian Westermeier, Amelie Wimmer, Lena Winterhalter, Magdalena Wöhrl und Vivienne
Zenz.
Erwachsen zu sein im kirchlichen Sinne symbolisiert der Akt der Firmung. In diesem Jahr
erhielten 44 Jugendliche in der Herz-JesuKirche von keinem geringeren als Kardinal
Reinhard Marx dieses heilige Sakrament.
„Dieser Tag soll Euch als ein guter Tag in Erinnerung bleiben“, appellierte Marx an die
Firmlinge. Festtage wie diese sind oft Anlass
für Erinnerungen, aber auch Anlass, dass
Familien nach einem längeren Zeitraum wieder zusammenkommen. Eltern erinnerten sich
an die Geburt und würden sich bewußt, dass
sie mit der Zeugung des Kindes am Schöpfungsakt Gottes teil hatten. Verwandte träfen
aufeinander, die sich vielleicht aus den
Augen verloren hätten. „Schaut Euch aber an
diesem Tag in die Augen und vertragt Euch!
Gebt Euch die Hand, dieser Tag ist eine wunderbare Gelegenheit!“
Den Firmlingen stelle sich oft an Tagen wie
diesen die Frage, in welche Zukunft sie
gehen. Auch wenn man in der schnelllebigen
Zeit oft Gefahr laufe, dass einem Zeit buchstäblich zwischen den Fingern zerrinne und
man das Gefühl habe, nichts aus dem Leben
gemacht zu haben. „Ein paar Dinge bleiben
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immer, die Liebe, der Schmerz, der Tod, das
Geheimnis des Lebens, das Wissen, sich aufeinander verlassen zu können“, so Marx. Die
Liebe sei eine Mischung aus Arbeit und
Gefühl, wer das nicht begreife, könne nicht
glücklich werden. Verläßlichkeit und Vertrauen sind für Marx die Dinge, die einen Menschen frei und stark werden lassen. „Der heutige Tag zeigt Euch Jungen, dass jemand
immer für Euch da ist, nämlich Christus.“ Und
auch wenn in jedem Menschen schlechte
Eigenschaften wie Hass, Neid oder Missgunst
innewohnen, so bleibe doch ein jeder ein
kostbares Geschenk an die Welt. „Wenn ich
Euch heute die Hand auflege, ist dies der Hinweis, dass ihr von Gott gesegnet und ausgezeichnet seid.“
(Text/Fotos: sab)
Nr. 21/5. November 2014
DER HALLBERGER
Eang. Kirchbauverein:
Kardinal Marx’ Eintrag Adventskalender
ins Goldene Buch
ab sofort
erhältlich
Anläßlich der Firmung in der Goldacher
Herz-Jesu-Kirch hat sich Reinhard Kardinal
Marx in das Goldene Buch von Hallbergmoos eingetragen. Am 23. Oktober setzte er
seine schwungvolle Unterschrift in den schweren Folianten. Für Bürgermeister Harald
Reents eine nicht alltägliche Aufgabe, den
hohen kirchlichen Würdenträger um diesen
Eintrag zu bitten, der „für unsere Gemeinde
eine große Ehre darstellt“, so Reents.
(Text/Fotos: sab)
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Uwe Rüddenklau, der Vorsitzende des evangelischen Kirchbauvereins, hat den diesjährigen Adventskalender des Kirchbauvereins
anlässlich des Truthahnessens vorgestellt. Der
diesjährige Verkauf des Adventskalender
wird von Angelika Knebel organisiert (siehe
Bild).
Das Kalenderbild zeigt einen Adventskranz
mit leuchtenden Kerzen. Das Titelbild wurde
von der Notzinger Künstlerin Elisabeth Lex
gestaltet.
Wie schon in den letzten Jahren werden 500
Exemplare verkauft. Erhältlich sind sie unter
anderem in den evangelischen Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen in Hallbergmoos und Neufahrn, aber man kann sie
auch in der Bücherstube Stotter und in Neufahrn bei Schreibwaren Hiller erwerben.
Neben besinnlichen Sprüchen zur Adventsund Vorweihnachtszeit verbirgt sich hinter
jedem Türchen ein Gewinn: z.B. Massagegutscheine, Einkaufs- und Essensgutscheine und
viele weitere Überraschungen.
Jeder Adventskalender hat eine eigene
Gewinnnummer; aus den Nummern aller verkauften Kalender wird jeden Tag in der
Adventszeit eine Gewinnnummer gezogen.
Der Besitzer des Kalenders mit dieser
Gewinnnummer erhält im Pfarrbüro in der
ev. Emmaus-Kirche seinen Gutschein. Die
Gewinne können bis spätestens 28. Februar
2015 dort abgeholt werden. Um vorherige
Anmeldung unter: Telefon 08 11/9 87 09,
Email: kohelet3@web.de, bei der Pfarrerin
Dr. Juliane Fischer wird gebeten.
Die
Gewinnnummern
werden
unter
www.kirchbauverein-hallbergmoos.de
ab
dem 1. Dezember täglich bekannt gegeben.
Uwe Rüddenklau möchte sich an dieser Stelle
herzlich bei allen Spendern und Sponsoren
bedanken, denn ohne ihre Unterstützung lässt
sich diese Aktion nicht realisieren.
(gra)
DER HALLBERGER
Nr. 21/5. November 2014
Berufsorientierte „Altenpflege”:
Ein Tag im Seniorenheim
Altenpflegekraft: Der Beruf ist anspruchsvoll
und vor allem gefragt. Fachkräfte sind auf
dem Arbeitsmarkt gesucht. Um sich an den
Beruf und den Umgang mit älteren Menschen
heranzutasten, waren jetzt Schülerinnen und
Schüler des Förderzentrums Pulling im Hallbergmooser Seniorenzentrum zu Gast.
„Ich kann sogar einen Wheelie“, freut sich
ein Bursche, der gerade mit Mitschülern vor
dem Seniorenzentrum im Wiesenweg eine
Spritztour im Rollstuhl unternimmt. Im Speisesaal versuchen sich Klassenkameraden am
Wurstbrot-Belegen: Mit Taucherbrille, Handschuhen und Gewichten an den Händen als
Handicap fällt das gar nicht so leicht. Ähnlich
ergeht es den jungen Besuchern beim Treppensteigen: Mit Gewichten beschwert wird
das zum Kraftakt.
„Die Schülerinnen und Schüler sollen sich einfühlen wie ein alter Mensch sein Umgebung
wahrnimmt und im Alltag zurechtkommen
muss“, erläutert Lehrerin Gabriele Murr die
Übungen. Der eigentliche Grund des Besuch
ist die Berufsorientierung: Die Siebt- bis
Neuntklässler der Mittelschule sollen herausfinden, ob nach dem Schulabschluss eine
Ausbildung in der Altenpflege etwas für sie
wäre. Fachkräfte werden händeringend
gesucht, doch das Interesse von Schulen an
einem Schnuppertag hält sich in Grenzen,
wie Seniorenheim-Leiterin Brigitte Sageder
berichtet. Deshalb freut man sich über den
Besuch der Pullinger Schüler ganz besonders.
„Ich wollte mir den Beruf anschauen. Krankheit und den Umgang mit älteren Menschen
bin ich aus meinem Umfeld gewohnt. Ich
glaube, es könnte mir Spaß machen“, sagt
Jurgita Prusaite. Essen vorbereiten, den Rollstuhl schieben, den Alltag der Senioren zu
begleiten, das kann sich die 16-Jährige
durchaus vorstellen. „Schwierig stell‘ ich mir
vor, die Leute zu sehen, wenn es ihnen nicht
so gut geht.“ Auch Daniel Rottenkolber (15)
hält einen Beruf in der Altenpflege für eine
Option: „Ich sorge gerne für andere“, erzählt
er. Er hat schon in einer sozialpädagogischen
Tagesgruppe hospitiert und festgestellt, dass
die Kinder in sehr gerne mögen. Jetzt will er
sich an die Senioren „rantasten“. Die notwendige Sensibilität, Geduld und Fürsorglichkeit
bringt er, so seine Einschätzung, mit.
Berührungsängste gibt es augenscheinlich
nicht: Als eine Seniorin der Schülergruppe im
Flur begegnet, gehen sie unaufgefordert auf
sie zu, geben ihr die Hand und begrüßen sie
herzlich. Auch „auf Station“ sind die Schüler
relativ unbefangen. Als Pflegekraft Candy
einer dementen alten Dame etwas zu trinken
gibt, stellen sie der Seniorenzentrums-Chefin
Sageder und Pflegekraft unbefangen Fragen:
„Was gibt’s zu trinken?“ „Kann sie uns verstehen?“ „Was heißt Demenz?“. Sie sprechen
mit der Seniorin, auch wenn sie wissen, dass
sie wegen ihres fortgeschrittenen Gedächtnisverlusts nicht antworten wird. Aber das Limo,
so die einhellige Meinung, könnte ihnen auch
schmecken.
Mit eingeschränkter Sicht und Motorik ein Wurstbrot belegen: Mit Handschuhen, Brille
und Gewichten an den Händen fühlte sich Jurgita Prusaite (16) in die Situation von Senioren ein.
Am Bett einer dementen Seniorin erleben Daniel und Jurgita hautnah, wie der Alltag „auf
Station“ aussieht. Die Leiterin des Seniorenzentrums, Brigitte Sageder, beantwortete die
Fragen der Schüler.
Viele Eindrücke konnten die Schülerinnen
und Schüler im Seniorenzentrum sammeln.
Und auch theoretische Informationen erhielten sie später noch: Ein Vertreter der Berufs-
fachschule für Altenpflege Erding läuterte wie
die Ausbildung zum Altenpfleger (3 Jahre)
bzw. Altenpflegehelfer (1 Jahr) verläuft.
(Text/Foto: eoe)
Nr. 21/5. November 2014
DER HALLBERGER
Elternbeirat der Kinderkrippe Sternentor:
Gespräch mit der Kippenleiterin
Es ist 11 Monate her, als die letzten Handgriffe in der Kinderkrippe Sternentor getan
waren und die Eröffnung der neuen Einrichtung kurz bevor stand. Der holprige Beginn
liegt hinter uns und nun sucht die Kinderkrippe ihres Gleichen. Zum einen sorgt die vielseitige Möblierung der einzelnen Zimmer, der
großzügige Garten und die Nähe zum Sportpark für abwechslungsreiche Tagesabläufe.
Hinzu kommt die räumliche Großzügigkeit
und die technische Ausstattung, die diese Einrichtung hervorheben. Für uns als Elternbeirat
sind dies alles Zutaten für einen erfüllten Krippenalltag, der dem Personal Spaß bereitet
und unsere Kinder in rechten Maß fordert
und fördert. Ich wollte mich davon selbst
überzeugen und habe der neuen Krippenleitung einen Besuch abgestattet.
Frau Martha Zeilhofer kommt ins Schwärmen, wenn sie von den Möglichkeiten der
Einrichtung erzählt und wird nicht müde hervorzuheben, dass die Kinderkrippe Sternentor etwas Besonderes ist. Frau Zeilhofer ist
studierte Kindheitspädagogin und erklärt
uns, dass die Arbeit mit Menschen und vor
allem Kindern ihre Motivation darstellt. „Die
Dankbarkeit der Kinder ist etwas Wundervolles.“ sagt sie und ihre Augen bestätigen ihre
Worte. Wir Eltern wissen, was sie meint – es
ist das einfache Lächeln, das Umarmen oder
das Suchen von Nähe, was uns kurz die
durchgemachten Nächte vergessen lässt. Es
ist schön zu sehen, dass sie für unsere Kinder
ebenso empfinden kann. Frau Zeilhofer ist
die Vertretung für Frau Karlhuber, welche sich
aktuell in Elternzeit befindet und die im September 2015 wieder in ihre Funktion als
Leiterin zurückkehren wird. Es ist die erste Leitungsfunktion von Frau Zeilhofer und natürlich hatte sie Respekt vor dieser Herausforderung. Aber das Krippenteam hat ihr den Start
sehr erleichtert. Demnach ist ihr sehr viel
Offenheit und Interesse an neuen Sichtweisen
entgegengebracht worden. Es sei ein sehr
charakterstarkes Team, welches die situationsbedingten und notwendigen Veränderungen sofort angegangen ist. Die Zusammenarbeit im Team und mit der Leitung ist geprägt
von Vertrauen, es wird viel miteinander geredet und voneinander gelernt. Im Rahmen der
Reggio-Pädagogik verfolgt jede Gruppe im
Sternentor eigene Projekte und hat ein eigenes Motto. Hierbei inspirieren und bereichern
sich die Teams gegenseitig und entwickeln
Ideen weiter. Ebenfalls förderlich ist der niedrige Personalschlüssel den die Gemeinde
Hallbergmoos gewährt, wonach grundsätzlich mehr Erzieher und weniger Kinder
gewährleistet sind, als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Diese vielen Voraussetzungen
erlauben eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung. „Was wünscht man sich mehr,
wenn man erstmalig eine Leitung übernimmt?“ fragt mich Frau Zeilhofer und wirkt
plötzlich angespannt. Dann beantwortet sie
die Frage selbst: „Konstanz im Team ist die
Grundvoraussetzung, um diese vielen Möglichkeiten auszuschöpfen und die Förderung
der Kinder und die Weiterentwicklung von
Betreuungskonzepten sicherzustellen.“ Frau
Zeilhofer weiß sehr wohl wovon sie spricht.
Auch wir im Elternbeirat haben die angespannte Zeit noch gut in Erinnerung, als das
Krippenteam binnen kürzester Zeit einige
Abgänge verkraften musste. Eine Belegschaft
wird nie auf Jahre gleich bleiben und es wird
sich auch nicht vermeiden lassen, dass sich
Mitarbeiter umorientieren. Geht es aber um
unsere Kinder, dann sind wir Eltern sensibel
und einen ständigen Wechsel der Bezugsperson erachten wir zu Recht als problematisch.
Allerdings habe ich schon in meinem letzten
Leserbrief die Meinung vertreten, dass Kinder
manche Dinge anders wahrnehmen, als
Erwachsene („Der Erwachsene achtet auf
Taten, das Kind auf Liebe!“) und auch dieser
Brief hat eine Überschrift in diesem Sinne.
Dennoch ist es natürlich von Bedeutung, dass
die Kernbelegschaft stabil bleibt, damit Projekte umgesetzt und neue Mitarbeiter schnell
integriert werden können. In den letzten sechs
Monaten ist viel passiert, aber gemeinsam
hat das Krippenteam dieses Tal durchschritten
und die Erfahrungen schweißen zusammen.
Zum Abschluss unseres Gespräches bin ich
an der Visionärin „Zeilhofer“ interessiert und
frage sie, welche Arbeitsschwerpunkte in der
Kinderbetreuung in den kommenden Jahren
grundlegend angegangen werden sollten.
Aus Ihrer Sicht muss die Ausbildung umfangreicher und finanziell attraktiver werden, um
auch der Komplexität des Berufsfeldes Rechnung zu tragen. Das Fördern von Kindern,
das stetige Beobachten, Dokumentieren,
Hauswirtschaften und die konstruktive
Zusammenarbeit mit den Eltern kann nicht in
einem Schnellkurs erlernt werden. Was ist
Ihre Botschaft an die Eltern der „SternentorKinder“ möchte ich von ihr noch wissen und
ihre Antwort ist für mich überraschend und
konsequent zu gleich. Demnach kann die
Kinderkrippe nur bedingt den Individualismus
eines Kindes bedienen, da sie eine Gemeinschaft ist, die Werten und Normen folgen
muss und eine Einzelbetreuung ist da leider
nicht immer möglich. Umso wichtiger ist aus
ihrer Sicht, die individuelle Förderung im
Rahmen der Familie – Fußball oder Tanzen
machen mit Papa und Mama viel mehr Spaß.
Ich freue mich auf das neue Krippenjahr. Im
Sternentor sind noch immer viele langjährige
Mitarbeiter tätig, die unsere Kinder kennen
und ihnen den notwendigen Halt geben.
Zudem wirken die neuen Kollegen bereits
sehr gut integriert.
Ich bin davon überzeugt, dass im „Sternentor“ auch dieses Jahr wieder die Tage überwiegen, an denen die Augen von Kindern,
Eltern und Erziehern wie Sterne leuchten.
Sascha Habel
Mitglied des Elternbeirates
Mathildenstraße 12a - 85399 Hallbergmoos
Telefon: 08 11/36 67 - Fax: 08 11/9 39 71
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DER HALLBERGER
Nr. 21/5. November 2014
Geisterstunde im Hort des Schreckens
Geister, Untote und andere furchterregende
Gestalten treiben zur Zeit wieder ihr Unwesen. Denn in diesen Tagen wird Halloween
gefeiert. Eine der aufwändigsten und gruseligsten Partys feierten die Kinderhorte Meilensteinhaus und Ecksteinhaus.
Spinnweben hängen von den Wänden,
abgetrennte Körper und Gliedermaßen liegen an allen Ecken und Enden herum. Dazwischen tummeln sich Skelette, blutüberströmte
Gestalten, Hexen, Gnome und Vampire. Zum
Fürchten schön war die Geisterstunde im
Meilensteinhaus und ein Magnet für Kinder,
Eltern und Geschwister, die bei dieser Gelegenheit den Hang zum Horror einmal so richtig ausleben durften. Die schwarze Hexe, im
wahren Leben die Kita-Leiterin Daniela Beyer,
und ihr Team hatten wieder ganze Arbeit
geleistet – und das Meilensteinhaus in einen
Hort des Schreckens verwandelt. Und auch
die Gäste hatten sich monster-mäßig in Schale geworfen.
Für etliche Schrecksekunden sorgte die Fahrt
durch die Geisterbahn im Keller. Süßes oder
Saures konnten die kleinen Geister im Garten
einfordern. Im Kreativ-Raum wurden Halloween-Windlichter gebastelt. Wer dem
gespenstischen Getümmel entgehen wollte,
konnte im Feen-Zimmer eine zauberhafte
Elfen-Geschichte hören.
Natürlich gab’s für die Geister auch die passende Verpflegung: Das Buffet war gespickt
mit Schlangen-Sandwiches, Finger-Würstel
oder Drachenblut. Für den „normalen“ Hunger wurden frisch gegrillte Steaksemmeln
angeboten. Als Höhepunkt und Abschluss
wurden dann auch noch die besten Masken
und Kostüme prämiert.
(Text: eoe / Fotos: eoe, gra)
++ BEI UNSEREN PREISEN HAT
NICHT NUR BABY GUT LACHEN ++
Die Prämierung der besten Masken durfte nicht fehlen: Den Pokal sicherten sich Leif
Schwigon im rosa Prinzessinenkleid (Gruseligstes Kostüm), „Kürbis“ Sebastian Riedl
(Lustigstes Kostüm) und Zombie Nikolai Bude (Fantasievollstes Kostüm). Der Sonderpreis
für „die best-verkleidetste Familie“ ging an die Familie Kuch.
Geschichten und Zeit zum Entspannen gab’s im Feen-Zimmer.
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Kürbisse, Hexen und Zauberer: Der Fantasie waren bei der Kostümwahl keine Grenzen
gesetzt.
Nr. 21/5. November 2014
DER HALLBERGER
Kindergarten Sonnenschein:
Neuwahlen bei Elternbeirat und
Förderverein
Gleich zwei Mal wurde jetzt im Kindergarten
Sonnenschein gewählt: Neu besetzt wurde
der Elternbeirat und der Förderverein.
Als Bündnispartner, Ideengeber und Wegbegleiter des pädagogischen Personals im Kindergartenjahr 2014 / 2015 versteht man
den Elternbeirat, dem elf Mitglieder
angehören. Für zwei Jahre gewählt wurden
die Mitglieder des Fördervereins. Er wurde
vor acht Jahren gegründet, um Finanzierungsquellen für den Kindergarten zu
erschließen. Viele Anschaffungen und Aktionen wurden durch den Förderverein möglich
und bereichern nun den Kindergartenalltag.
Die Anschaffung der Arbeitsboxen und Ordner für alle Dinos, oder der alljährliche Weihnachtsnachmittag am 1.Advent sind nur einige der Aktionen, die durch den Förderverein
organisiert und unterstützt werden.
(Text: eoe / Fotos: gra)
Maler- und Kirchenmalerbetrieb
Manfred Kürzinger GmbH
Erdinger Straße 102
85356 Freising
Elternvertreter und „Bündnispartner“ sind im Kindergartenjahr 2014 / 2015 (v.l.) Thomas
Egger (Interne Information), Piroska Braunsdorf (1.Vorsitzende Gruppe Blau), Sonja Niedermair (Kasse), Yvonne Mouselli (Vorsitzende Gruppe Gelb), Cindy Papenmeyer (Interne
Information), Angela Zagler (Protokoll), Sandra Fischer (Kasse), Kerstin Weihrauch (Interne Information), Katharina Moeck (Protokoll), Anja Miesbauer (Vorsitzende Gruppe Rot)
und Stephanie Frank (Interne Information).
Telefon 0 8161-9 20 39
Telefax 0 8161-4 23 80
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„Hallberger erwünscht“
Nachdem viele Bürger ihre Briefkästen mit
dem Vermerk „Keine kostenlosen Zeitungen“ versehen haben, wird dort auch der
Hallberger nicht eingeworfen.
Wer trotz der Ablehnung von kostenlosen
Zeitungen den HALLBERGER auch künftig
gerne erhalten und lesen möchte, dem
schicken wir gerne einen Aufkleber „HALLBERGER erwünscht, bitte einwerfen“ zu.
Wer diesen kostenlosen Aufkleber für seinen Briefkasten haben möchte, wendet sich
bitte per E-Mail an info@haasverlag.de
oder Tel. 0 87 61 - 72 90 540.
Dem Förderverein gehören ( stehend, v.l.) Michaela Enghofer, Caroline Eberhart und
Angelika Vogler sowie (sitzend v.l.) Stephanie Schirsch und Susanne Waldhier an.
Theresienstraße 58 • 85399 Hallbergmoos
Tel. 08 11-128 310 58
Fax 08 11-128 340 87
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DER HALLBERGER
Nr. 21/5. November 2014
Herbstbasar im „Regenbogen”
Ein echter „Goldener Oktober“-Tag war der
19. Oktober, an dem der Elternbeirat des
AWO-Kindergartens Regenbogen zum Basar
eingeladen hatte. Vielleicht lag es ja daran,
dass Viele, die eigentlich zum Stöbern kommen wollten doch lieber einen Ausflug in die
herbstliche Natur machten, sodass die Besucher und Kaufwilligen nur recht spärlich eintrudelten.
Viel Mühe hatten sich die Mitglieder des
Elternbeirats aber im Vorfeld gemacht: Säuberlich nach Größen geordnet und übersichtlich aufgebaut fand sich Kinderbekleidung,
Unterwäsche und Schuhwerk in der großen
Halle des Regenbogen. Der Turnraum nebenan war in ein wahres Spielzeugparadies verwandelt worden, wo Bücher, CDs, Gemeinschaftsspiele, Spielsachen und Kinderfahrzeuge auf Käufer warteten. Zahlreiche
Kuchen, Torten und Törtchen hatten die Eltern
gebacken und auf einer Theke aufgebaut,
dazu gab es Kaffee und so konnten sich die
potentiellen Käufer nach dem großen Stöbern
eine Erholungspause gönnen, was gerne
angenommen wurde, zumal bei dem herrlichen Wetter die draußen aufgestellten Tische
hierzu einluden.
(Text/Fotos: mhl)
Ein Anziehungspunkt für Groß und Klein: Der Spielzeugmarkt im Turnraum.
Elternbeirat im Blumenkindergarten
Auch im BRK-Blumenkindergarten wurde ein
neuer Elternbeirat gewählt. Dabei wurde
Daniela Kriebel, wie schon in den vergangenen zwei Jahren zur 1. Vorsitzende bestimmt.
Als ihre Stellvertreterin fungiert Sandra
Schmidt und das Amt der Schriftführerin
übernimmt Birgit Schmidt-Gaiser.
Auf unserem Foto (obere Reihe von links):
Christin Krause, Andrey (Anne) Logemann,
Sandra Schmidt, Annett Krotki, Elke Theil,
Kerstin Gandenberger und Michael Kriebel,
(untere Reihe von links): Christian Lang,
Angelika van Santvliet, Sandra GoldonienkaVoigt, Jana Daniel und Kerstin Fink. Nicht auf
dem Foto: Daniela Kriebel und Birgit
Schmidt-Gaiser.
(Text: mhl/Foto: gra)
ANZEIGENSCHLUSS
für die nächste Ausgabe (19.11.)
ist Mittwoch, 12. Nov., 17 Uhr.
Nr. 21/5. November 2014
DER HALLBERGER
Waldprojekt „Vier Jahreszeiten”
Blumenkindergarten-Alltag in freier Natur
Schon seit Jahren läuft das Waldprojekt des
BRK-Blumenkindergartens in den Isarauen,
und fast ausschließlich gute und schöne Erinnerungen verbinden Kinder und Betreuerinnen damit, sieht man einmal davon ab, dass
ein Einbruch in den Bauwagen für einigen
Ärger und auch schmerzliche Verluste führte.
Hauptziele der Waldtage sind es, den Kindern Raum in der Natur zu gewähren und
ihnen die Möglichkeit zu bieten, die Natur
selbst zu entdecken. Dabei sollen sie für die
Wahrnehmung der Natur in all ihrer Vielfalt
sensibilisiert werden, ohne sie durch gezielte
Aktivitäten zu lenken. Dabei ist selbständiges
Handeln nicht nur erlaubt, es wird auch
gefördert, damit sie sich beim eigenen Spiel
mit den Dingen beschäftigen, welche sie
interessieren, selbst aktiv werden, die Initiative ergreifen und das lernen, was sie lernen
wollen. Hier bietet man ihnen in stressfreier
Atmosphäre die Möglichkeit zum Toben, Laufen und Spielen aber auch, um Stille zu erfahren. Der Wald bietet auch Spielmaterial in
Hülle und Fülle, er beruhigt und so können
sich Konzentrationsfähigkeit und Stabilität
entwickeln, während Phantasie und Kreativität gefördert werden. In der Auseinandersetzung mit der nicht-menschlichen Umwelt
lernen die Kleinen sich selbst kennen und
übertragen diese Erfahrungen auf menschliche Beziehungen. Vor allem aber lernen sie
den Rhythmus des Tages und die Jahreszeiten
zu erspüren und erleben. Ihre Sinne werden
aktiviert, da ständig Umgebung, Temperatur,
Licht, Untergrund, Wind, Geräusche und
Man kann es förmlich spüren: Die Waldtage verbinden und die gemeinsame Brotzeit
schmeckt doppelt gut.
Gerüche wechseln. Bestimmte Rituale geben
den Waldtagen Sinn und Struktur, so wie der
Morgenkreis, die Brotzeit, gemeinsame Spiele und Unternehmungen und auch die Festtage des Jahres werden in die Waldaktion einbezogen, zum Beispiel durch die Geschenke
des „Osterhasen“ oder auch die demnächst
wieder anstehende „Waldweihnacht“.
Abgeschlossen wurden und werden die
Walderlebnistage „Vier Jahreszeiten“ jedes
Jahr durch ein ganz besonderes Ereignis:
Gemeinsam mit ihren Betreuerinnen verbringen die Kinder zwei Tage auf einer Gebirgshütte.
(Text/Fotos: mhl)
Die Polizei berichtet
Magere Beute bei
Saloneinbruch
Einen Friseursalon in der Hauptstraße hatten
sich zwei Ganoven ausgeguckt, den sie in der
Nacht von Sonntag, 19. Oktober auf Montag
besuchten. Sie brachen ein Fenster auf, stiegen ein und durchsuchten ihn nach Bargeld.
In einer Geldkassette fanden sie knapp 50 €,
mit denen sie unerkannt von dannen zogen.
Am Fenster hatten sie einen Schaden von ca.
100 € angerichtet.
Handwerker im Klo
bestohlen
Ein 27-jähriger Fliesenleger kachelte am
Dienstag, 21. Oktober, bis 20 Uhr den Toilettenraum eines Bürohauses in der Straße „Am
Ha-Ra
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BERATUNG UND VERKAUF: Edith Thormann
Erchinger Weg 62a · 85399 Hallbergmoos
Telefon 08 11 / 12 89
Söldnermoos”. Sein Werkzeug ließ er an seinem Arbeitsplatz zurück. Als er anderntags
gegen 9 Uhr wieder ans Werk gehen wollte,
war ein Großteil seines Werkzeugs im Wert
von 1.000 €, darunter ein MAKITA-Winkelschleifer sowie ein BOSCH-Baulaser aus dem
nicht abgeschlossenen Sanitärraum verschwunden und im ganzen Haus nicht mehr
auffindbar.
Die PI Neufahrn bittet Zeugen sich unter Tel.
0 81 65 / 9 51 00 zu melden.
(mhl)
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DER HALLBERGER
Nr. 21/5. November 2014
S P O R T
„Karate ist Gesundheitssport
und soziale Nummer 1”
Boomender Budo-Sportverein feiert 20-jähriges Bestehen
„BUDO“: Für Laien klingt das ein bisschen
wie Judo, ist es aber nicht. Budo gilt als Sammelbegriff für alle japanischen Kampfsportarten. In Hallbergmoos feierte der BUDOSportverein nun sein 20-jähriges Bestehen –
und gewährte mit einem Fest- und Showprogramm interessante Einblicke.
Praktiziert in Hallbergmoos wird, wie
Vereinschef und Moderator Florian Fendt, zur
Einführung erklärte, ausschließlich Karate.
An sechs Tagen der Wochen bietet der Vereine und seine Trainer abwechslungsreiche
Trainingsmöglichkeiten an. Wie das Training
und die einzelnen Disziplinen aussehen,
demonstrierten die Sportler in kurzen
Sequenzen bei der Feier in der Hallberg-Halle. Unter anderem gab es Selbstverteidigung
für Frauen, Schatten- und Stockkämpfe und –
natürlich – Ausschnitte aus dem Kindertraining zu sehen.
Die Entwicklung und den Stellenwert des
BUDO-Sportvereins in der Gesellschaft würdigten die Festredner. Gerade einmal sieben
Mitglieder zählte der Verein bei seiner Gründung 1994. Dank der Arbeit eines engagierten Leitungs- und Trainerstabs wuchsen die
Mitgliederzahlen vor allem in den vergangenen sieben Jahren beträchtlich – auf aktuell
125. Damit ist man der zehntgrößte Sportclub der Gemeinde und zugleich einer der
Gewürdigt wurden die Verdienste der Vereinsführung (vorne v.l.) Florian Fendt (1.Vorsitzender), Petra Thiel (3. Vorsitende), Stefanie Kettler (Schatzmeisterin) und Patrick
Wozniak (2. Vorsitzender) von (hinten v.l.) Michael Mair (VfR Garching), Heinz Bergmeier (Vereinsreferent), Bürgermeister Harald Reents, DKV-Präsident Wolfgang Weigert,
Björn Anton (Stilrichtungsreferent) und Michael Sauer (VfB Garching).
Das passiert, wenn man sich mit der Falschen anlegt: Die Trainer demonstrieren Selbstverteidigungstechniken für Frauen.
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Nr. 21/5. November 2014
DER HALLBERGER
S P O R T
größten Karate-Vereine in Bayern, wie DKVStilrichtungsreferent Björn Anton hervorhob.
In zwei Jahrzehnten hat der Verein nach seiner Rechnung beachtliche 10.000 Stunden
Vereinsarbeit geleistet und dabei „Werte,
Respekt, soziale Kompetenz und Disziplin“
vermittelt. Darauf darf man genauso stolz
sein, wie auf die starke Präsenz von Kindern
(90) und Frauen (40). Wichtig ist den Verantwortlichen freilich auch die Eigenständigkeit:
„Der BUDO-Sportverein ist keine Unterabteilung eines anderen Vereins“, so der Vereinsreferent der Gemeinde Heinz Bergmeier.
Das Engagement der BUDO-Sportler weiß
man in der Kommune sehr zu schätzen: „Das
ist Sozialarbeit und praktizierte Prävention“,
betonte Bürgermeister Harald Reents. Er hob
zugleich auch das Engagement der Aktiven
fürs Gemeinwohl hervor: „Wenn die Gemeinde ruft, ist der Budo-Sportverein zur Stelle“,
so sein Dank.
„Karate ist Gesundheitssport und soziale
Nummer 1“, unterstrich der Präsident des
Deutschen Karatebundes (DKV) Wolfgang
Weigert in seinen Grußworten. Der Hallbergmooser Verein leiste, wie er ausführte, vorbildliche Basisarbeit für alle Altersgruppen
„vom Kleinsten bis zum Best Ager“. Sein
Dank galt den engagierten Ehrenamtlichen –
an der Spitze Vereinschef und Trainer Florian
Fendt: Er erhielt von Weigert als Anerkennung die silberne Ehrennadel des Verbands.
Geehrt wurden zudem ehemalige und aktive
Funktionäre des Vereins: Die Ehrennadel
erhielten Katrin Fiebig (Vorsitzende von 2009
bis 2011), Christian Spieß (Vorsitzender von
2007 bis 2009), Steffen Pottag ((2. Vorsitzender 2009 bis 2013), Benjamin Achatz
(Schriftführer, Trainer), Stefanie Kettler
(Schatzmeisterin, Trainerin), Petra Thiel (3.
Vorsitzende, Trainerin) und Patrik Wozniak
(2. Vorsitzender seit 2013).
(Text/Fotos: eoe)
I M P R E S S U M
Herausgeber:
HaasMedia – Verlag & Agentur für Printmedien,
Angelika Haas
Salzbergweg 20, 85368 Wang
Telefon 0 87 61 - 72 90 540, Telefax 0 87 61 - 72 90 541
E-Mail: info@haasverlag.de • www.hallberger.de
Redaktionsleitung:
Gerhard Haas (V.i.S.d.P.) – Verlagsanschrift
DER HALLBERGER erscheint 14-täglich und wird kostenlos
an die Haushalte in Hallbergmoos und Goldach verteilt.
Die Artikel erscheinen unter der ausschließlichen Verantwortlichkeit der Autoren und stellen nicht in jedem Fall die
Meinung des Herausgebers dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos (Kürzel: gra) wird keine Gewähr
übernommen, diese werden auch nicht zurückgesandt.
Redaktionsmitarbeiter:
Eva Oestereich (eoe), Manfred Hillen (mhl), Sabina Brosch
(sab), Anton Schweißgut (as), Monika Mayer (moma),
Gerhard Haas (ha).
Fotos: Eva Oestereich, Gerhard Haas, Manfred Hillen,
Sabina Brosch, Monika Mayer.
Herstellung:
HaasMedia – Verlag & Agentur für Printmedien
Nachdruck und Vervielfältigung jeder Art von Bild und Text,
sowie der von uns gestalteten Anzeigen ist nicht gestattet.
Erscheinungsweise: 14-täglich, mittwochs
Auflage: 4700 Stück
Schattenkampf gehört zu den Disziplinen des Karate.
Im Einklang: Geist, Körper, Konzentration und gegenseitiger Respekt sind die Säulen des
Karate. Zu Beginn des Trainings besinnen sich auch die kleinen Gürtel-Träger darauf.
DER HALLBERGER
Nr. 21/5. November 2014
S P O R T
Ringen:
SV Siegfried ist Herbstmeister
Geschafft. Der SV Siegfried Hallbergmoos
gewann den letzten Kampf in der Hinrunde
beim SV Johannis Nürnberg II sicher mit
24:10 und sicherte sich damit verlustpunktfrei
(14:0 Punkte) die Herbstmeisterschaft in der
Ringer-Oberliga.
Die Hallbergmooser überließen nichts dem
Zufall und schickten die bestmögliche Mannschaft an die Noris. Das war auch nötig,
denn der zweite Anzug des SV Johannis
Nürnberg verstärkte sich mit immerhin drei
Ringern aus der Bundesligamannschaft.
Die Geheimwaffe des SV Siegfried Hallbergmoos, Zoheir El-Quarraqe, brachte seine
Farben gleich im ersten Kampf in Führung. Im
freien Stil schulterte er den chancenlosen
Niko Sausenthaler noch vor der Pause. Für
Aldas Lukosaitis setzten die Siegfriedler im
Schwergewicht Johannes Stephan ein. Der
hatte allerdings keine Chance gegen den
DM-Dritten Philipp Vanek und verlor durch
technische Unterlegenheit.
Die Leistungskurve von Dominik Kurz in der
61-Kilo-Klasse zeigt weiterhin nach oben.
Der Klassiker schulterte Tobias Schmidt nach
vier Minuten durch einen Kopfzug. Souverän
war dann wieder einmal Neuzugang Mihaily
Szabo, der im Halbschwergewicht Ali
Menekse mit 19:4 von der Matte fegte. Leichtgewichtler Thomas Kopp ringt bis dato eine
gute Saison. Im freien Stil besiegte er Tobias
Glücker, gegen den er noch nie gewinnen
konnte, mit 3:0 Punkten. Damian Edfelder
rückte ins Mittelgewicht auf und zog im klassischen Stil noch vor der Pause mit 0:16 den
Kürzeren gegen den starken Michael Lutz,
der ihn immer wieder durchdrehen konnte.
Manuel Striedl ist zweifelsohne die Entdeckung der Saison. Das Eigengewächs des
SVS lag schon mit 0:2 gegen Florian Wohlfahrt zurück, konnte aber dann seinen Gegner
im klassischen Stil bis 66 Kilo noch mit 17:2
zerlegen. Trainer und Mittelgewichtler Ergün
Aydin landete bereits den siebten Sieg in Folge. Der Deutsche Vizemeister gewann im freien Stil gegen den Bundesligaerfahrenen Evgin
Valentir durch eine starke Leistung 10:3.
Der sonst so erfolgsverwöhnte Weltergewichtler Mathias Fritsch musste im freien Stil
eine Niederlage hinnehmen. Fritsch verlor
gegen den Zweitligaringer Mario Besold mit
1:8 Punkten. Vereinschef Michael Prill drehte
Christian Fochtler im klassischen Stil immer
wieder durch und konnte die Matte als 16:0
Sieger im Weltergewicht verlassen.
SV Siegfried gewinnt in
Burgebrach mit 24:8
Der SV Siegfried Hallbergmoos gewann den
ersten Kampf in der Rückrunde beim Zweitligaabsteiger TSV Burgebrach klarer als
erhofft mit 24:8 und konnte damit bereits den
achten Sieg in Folge einfahren. Dabei stand
es nach fünf Kämpfen noch 8:8 unentschieden. Aber dann packten die Hallbergmooser
ihre Trümpfe aus, gewannen die restlichen
fünf Begegnungen und zogen unaufhaltsam
davon.
Diesmal wurde wieder Zoheir El-Quarraqe in
der 57-Kilo-Klasse eingesetzt. Auch im ungewohnten klassischen Stil hatte er keine Probleme und punktete Christopher Rippl mit 16:0
aus.
Mihaily Szabo rückte ins Schwergewicht auf
und besiegte durch eine tolle Leistung den um
30 Kilo gewichtigeren Jan Brosowski im freien Stil sicher mit 6:0. Thomas Kopp stellte
sich in den Dienst der Mannschaft und kochte
ab. In der 61-Kilo-Klasse besiegte er im freien Stil den stark eingestuften Florin Cimpanu
nach einem 4:4 Pausenstand durch eine
grandiose Leistung noch mit 10:4.
Nachwuchstalent Matthias Wimmer musste
sich im Halbschwergewicht schon nach 30
Sekunden vom favorisierten Tobias Nendel im
klassischen Stil durch einen Kopfzug schultern lassen. Auch Alexander Fritsch, der in
der Pause nur knapp mit 0:1 gegen Leonardo
Torres zurücklag, musste Lehrgeld zahlen und
ging noch mit 0:16 unter. Damit hatten die
Burgebracher ihr Pulver im wahrsten Sinne
des Wortes verschossen und mussten fünf
Niederlagen in Folge hinnehmen.
Im Mittelgewicht bleibt der Deutsche Vizemeister im freien Stil, Ergün Aydin, weiterhin
ungeschlagen. Diesmal erteilte er seinem
Trainerkollegen Michael Giehl mit 17:2 eine
Lektion.
Leichtgewichtler Manuel Striedl kämpfte im
freien Stil und gewann aufgrund seiner
aggressiven Ringweise am Ende verdient mit
10:0 gegen Michael Uzelino.
Markus Niedermair setzte sich im klassischen
Stil bis 86 Kilogramm nach einem ausgeglichenen Fight nicht zuletzt aufgrund seiner
ernormen Routine mit 4:1 durch.
Vereinschef Michael Prill ist im klassischen Stil
des Weltergewichts nur sehr schwer zu schlagen. Diesmal gewann Prill, der Dominik
Winkler immer wieder durchdrehen konnte
deutlich mit 11:0. Im letzten Kampf steuerte
der zweite Vorsitzende des SV Siegfried,
Mathias Fritsch, im Weltergewicht (Freistil)
durch den 16:0 Erfolg gegen den chancenlosen Pascal Mareschall vier Mannschaftspunkte bei.
(as)
Nr. 21/5. November 2014
DER HALLBERGER
S P O R T
Fußball:
Der VfB verliert gegen den SE Freising
Jetzt hat es auch den VfB Hallbergmoos in
der Fußball-Landesliga erwischt. Nach sage
und schreibe 36 Spielen ohne Niederlage
verlor der VfB Hallbergmoos am Freitag
(24.10.) ausgerechnet das Landkreisderby
gegen den SE Freising mit 1:2 (1:1).
Durch diese Niederlage mussten die Hallbergmooser (35 Punkte) den SC Kirchanschöring (37) vorbeiziehen lassen und belegen nun den zweiten Tabellenplatz.
Dabei begann es für den VfB Hallbergmoos
doch recht verheißungsvoll. Bereits in der
3. Minute gingen die Hausherren unter dem
Jubel der rund 500 Zuschauer mit 1:0 in
Führung. Marc Gundel flankte zu Markus
Weber, der leitete das Leder zu Mario Simak
und der ehemalige Freisinger ließ die VfB
Fans jubeln.
Diesen knappen Vorsprung wollten die Hallbergmooser offensichtlich halten. Aber Mitte
der ersten Halbzeit (25.) konnten die Gäste
aus Freising durch eine tolle Einzelleistung
von Sebastian Mihajlovic, den allerdings verdienten Ausgleichstreffer, erzielen.
Nach dem Seitenwechsel wogte das Spiel hin
und her. Aber dann verpassten die VfB-ler die
durchaus mögliche Führung. Marc Gundel
setzte sich links hervorragend durch, aber er
traf nur die Latte des Freisinger Gehäuses.
Kurz darauf machten es jedoch die Spieler
aus der Domstadt bedeutend besser. Der Freisinger Torjäger Benjamin Held trickste einen
Hallberger aus und schob das Leder am VfB
Keeper Emilio Pingitore zur 1:2 Führung
für die Gäste aus Freising vorbei ins Netz.
Danach bäumten sich die Hallbergmooser
gegen die nun drohende Niederlage auf,
konnten aber den Ausgleich nicht mehr erzielen. Erschwerend kam jedoch hinzu, dass die
beiden Sturmführer des VfB, nämlich Mario
Simak und Marc Gundel, verletzungsbedingt
ausgewechselt werden mussten.
Das die VfB-ler nach so vielen Spielen ohne
Niederlage irgendwann einmal verlieren,
das war eigentlich immer klar. Wenn jedoch
die von Trainer Toni Plattner betreuten Hallbergmooser jetzt wieder eine Serie hinlegen,
werden sie bei der Vergabe des Meistertitels
sicher noch ein gewichtiges Wörtchen mitreden können.
Die zweite Mannschaft des VfB Hallbergmoos gewann am 26. Oktober vor heimischer Kulisse gegen den zweiten Anzug des
TSV Eching in einem sehr torreichen Match
mit 5:3 (5:2) Die Treffer für den VfB erzielten:
Pascal Putta (2), Benjamin Spar (2) und
Dominik Schön. Jetzt rangieren die VfB-ler
auf dem 4. Tabellenplatz in der FußballKreisklasse und haben 22 Punkte auf dem
Konto.
Die dritte Mannschaft des VfB Hallbergmoos
kam am 26. Oktober über ein 1:1 unentschieden beim SV Pulling nicht hinaus, belegt
aber mit 23 Punkten weiterhin den zweiten
Platz in der Fußball C-Klasse.
(as)
AH des VfB zum zweiten Mal Meister
Nachdem die AH von Trainer Hans Hartshauser am 18. Oktober im Kreispokal 2:0 gegen
Eichenfeld verloren hatte, benötigte sie im
letzten Spiel gegen Nachbarn Mintraching
zumindestens ein Unentschieden um die
Meisterschaft der Senioren A in der Kreisliga/Kreis Donau/Isar zu gewinnen.
Trotz der Unterstützung zahlreicher Fans am
Seitenrand wollte in der 1. Halbzeit kein Tor
fallen, obwohl man sich ein paar gute Chancen erarbeitet hatte. Bis zur 56. Minute
mussten die Fans warten, bis der erste Treffer
für den VfB durch Alexander Plattner fiel.
Etwas ruhiger wurde Trainer Hans Hartshauser als Rigo Brandt in der 60. Minute das 2:0
erzielte. Die Nachbarn, die bis dahin gut mitgespielt hatten, konnten nun die VfB-ler nicht
mehr aufhalten und 10 Minuten später
gelang Rigo Brandt sein zweiter Treffer. Drei
Minuten später war es Christian Binder der
das 4:0 erzielte und gleich 4 Minuten später
noch einmal zuschlug. Eine gute Leistung voll-
brachte auch Torwart Vitus Schneider der
einen Elfer parierte.
Einen Ehrentreffer erzielten die Mintrachinger
in der 87. Minute durch Frank Hujer, ehe
Mithu Howlader in der 90. Minute mit einem
verwandelten Foulelfmeter zum Endstand von
6:1 den Schlusspunkt der Partie setzte.
Die AH feierte die zweite Meisterschaft nach
2012 nicht nur auf dem Platz und in den
Kabinen von Mintraching, sondern auch
noch gleich zweimal in der Parkwirtschaft.
Zum einem direkt am Freitag, 24. Oktober
und am nächsten Tag noch einmal am gleichen Ort mit den Ehefrauen und Kindern.
Mit dem zweiten Titel nach der bayrischen
Vizemeisterschaft der Ü 40-Teams ist diese
Saison die erfolgreichste der AH des VfB. Ob
man eventuell noch einen weiteren Titel erringen kann, wird sich erst im Mai 2015 herausstellen, wenn man gegen die Meister der
Ligen von Inn/Salzach, München und Zugspitze spielen wird, um den oberbayrischen
AH-Meister zu ermitteln.
(gra)
Kleinanzeigenannahme
24 Stunden unter
www.hallberger.de
DER HALLBERGER
Nr. 21/5. November 2014
TERMINE
Bairisch Tanzen
Gemeinderatssitzung
Die nächsten Bairisch Tanzen Abende finden am
Donnerstag, 6.11. und 20.11., um 19.30
Uhr im Gemeindesaal statt.
Die nächste Gemeinderatssitzung findet am
Dienstag, 11.11., 19 Uhr, im Rathaus, großer
Sitzungssaal, 2. OG., statt.
Herbstversammlung
Jahreshauptversammlung
Gartenbauverein
Herbstversammlung des Rauch- und Sparvereins, Freitag, 7.11., 19.00 Uhr, Neuwirt.
Weinfest der SG Edelweiß
Die Schützengesellschaft Edelweiß Hallbergmoos
lädt zum Weinfest am Samstag, 8.11., ab 20
Uhr in den Gemeindesaal ein.
Ein vielfältiges Angebot an erlesenen Weinen und
genussvollen Schmankerln werden diesen Abend
zu einem Erlebnis machen. Für ausgelassene Stimmung wird die Show- und Tanzband „Hot Pants”
sorgen. Die Faschingsgesellschaft Narrhalla Hallbergmoos-Goldach stellt das diesjährige Prinzenpaar vor. Es wird auch wieder einen Bierausschank geben.
SG Edelweiß
Freitag, 14.11. öffentlicher Schießabend im
Schützenstüberl. Jugend LG/LP 18 – 19.30 Uhr,
Jugend Lichtgewehr 18 – 19 Uhr, Erwachsene ab
19.30 Uhr.
VfB-Spinning-Kurs
Das VfB Finess-Forum bietet ab Samstag, 8.11.,
einen Spinning-Kurs, in Zusammenarbeit mit dem
Alpha Club Neufahrn, an. 7 Trainingseinheiten
mit Trainer und Triathlet Pierre Gommeringer,
jeweils samstags von 16 bis 17 Uhr. Kursbebühr
für Mitglieder 40 Eruo. Nichtmitglieder auf Anfrage. Infos bei Anni Schäfer, Tel. 08 11 - 9 55 30
oder unter www.vfb-hallbergmoos.de
Gospelkonzert
Der Kirchbauverein Hallbergmoos-Goldach e.V.
veranstaltet traditionsgemäß ein Gospelkonzert
am 9. 11., um 17 Uhr, in der Herz-Jesu-Kirche in
Goldach. Die Einnahmen aus dem Konzert sind
zur Abzahlung des Darlehens der Emmauskirche
bestimmt!
Es werden zwei Chöre vertreten sein: Der Chor
Soul of Mosaic aus Nandlstadt und der Modern
Gospelchor aus Hallbergmoos.
Beide Chöre singen christlich-orientierte Spirituals,
die weltweit bekannt sind – instrumental begleitet
von einer Jazzband.
Wir laden herzlich dazu ein, beginn der Veranstaltung um 17:00 Uhr; Einlass bereits ab 16:30 Uhr.
In der Pause Glühweinausschank vor der Kirche!
Der Vorverkauf findet in der Bücherstube Stotter,
Hallbergmoos statt; Preis 10 €, Kinder bis 10 Jahre frei!
Die Jahreshauptversammlung des Vereins für Gartenbau und Landespflege Hallbergmoos e.V.
beginnt am Freitag, 14.11., um 19 Uhr mit einem
Gedenk- und Dankgottesdienst in der St.-TheresiaKirche Hallbergmoos. Anschließend Versammlung
im Gasthof Neuwirt.
Kriegerjahrtag
des KSV Goldach
Zum Kriegerjahrtag des KSV Goldach, am Samstag 15.11., findet ein Kirchenzug vom Neuwirt
zur Kirche in Goldach statt. Aufstellung um 9.45
Uhr beim Neuwirt.
Basteln für Adventsbasar
Die kfd Hallbergmoos bastelt wieder für den
Adventsbasar am Mittwoch, 19.11. und Donnerstag, 20.11., jeweils von 14 – 17 Uhr bei Margot
Buchhauser. Wer mitbasteln möchte, ist herzlich
eingeladen.
Treffen des Senioren-Club
gungsanregungen wir ihr Kind „gefördert“ ohne
es jemals zu „überfordern“. Angewandt im Alltag entsteht eine enge Bindung zwischen dem
Kind und seiner Bezugsperson. Viel Erfahrungsaustausch und Spaß in der Gruppe sind selbstverständlich.
13 Treffen a 1,5 Stunden, Kursgebühr 124 Euro.
Sollte Ihr Kind nicht in die o.g. Alterskategorie
passen, lassen Sie sich einfach für einen späteren
Kurs vormerken.
Information und Anmeldung:
Ulrike Bewig, Tel. 0 81 65 - 69 16 60, Diplom
Pädagogin, PEKiP-Gruppenleiterin.
Nikolaus und Krampus
on Tour
Die Junge Union Hallbergmoos Goldach schickt
wieder ein himmlisches Gespann auf Reisen:
Nikolaus und Krampus. Wer Besuch von den
beiden Vorboten des Christkindls haben möchte,
die Anmeldung mit Terminvorschlägen ist ab
sofort wieder bei Manuela Förg unter
08 11 / 99 86 27 01 bzw. unter nikolaus@juhallbergmoos.de möglich. Der Nikolausdienst findet heuer am Freitag, Samstag und Sonntag,
5. bis 7.12. in den Abendstunden statt. Der
Spendenerlös kommt auch in diesem Jahr wieder
einem guten Zweck zu Gute. Im vergangenen
Jahr wurden insgesamt 28 Familien besucht, so
viele wie nie zuvor.
Das nächste Treffen des Senioren-Club, findet am
Mittwoch, 19.11. um 14 Uhr, im Restaurant der
Sporthalle am Freiherr-von-Hallberg-Platz statt.
Präventionsveranstaltung zu
Wohnungseinbrüchen
Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen zum
Präventionsvortrag des kriminalpolizeichen Fachberaters, Kriminalhauptkommissar Radlmaier, am
Donnerstag, 20.11., ab 19.00 Uhr im Sportpark,
Am Söldnermoos 61.
Neben technischen Sicherheits-Empfehlungen für
Haus und Hof werden Verhaltens-Tipps gegenüber
verdächtigen Personen und nach Entdecken eines
Einbruches gegeben. Für die Teilnahme ist keine
Voranmeldung erforderlich.
Nachbarschaftshilfe
Prager-Eltern-Kind-Programm ab Montag,
24.11., in der Nachbarschaftshilfe Hallbergmoos/Goldach, Mo. 11.15 – 12.45 Uhr.
Für Babies Mitte Juli 2014 – September 2014
geboren.
Ziel des Kurses ist es, die Signale des Kindes besser zu verstehen und seine individuellen Fähigkeiten und den jeweiligen Entwicklungsstand zu
ergründen. Mit altersgemäßen Spiel- und Bewe-
VERSCHIEDENES
Kaffeekranzerl der Kath. Frauen Goldach im
Pfarrsaal Goldach am Dienstag, 11.11., um
14.30 Uhr.
Pfarrgemeinderatssitzung im Pfarrheim
Hallbergmoos am Mittwoch, 12.11., um 20.00
Uhr.
Bibelkreis im Pfarrheim Hallbergmoos am Donnerstag, 13.11., um 20.00 Uhr.
Ab Dienstag, 18.11., werden Intentionen für
das erste Halbjahr 2015 angenommen.
Herzliche Einladung zum 2. Tanztag mit
Barbara Hundshammer
Entspannung und Beweglichkeit durch Continuum
Movement am Mittwoch, 19.11. (Buß- und Bettag), von 10.00 bis 18.00 Uhr mit Mittagspause.
Es besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen, das besorgt wird; Unkostenbeitrag für
das Essen 5 Euro.
Ort: Pfarrsaal Hallbergmoos, Theresienstr. 4
Beitrag: Für den ganzen Tag 60 Euro; für Senioren, Schüler, Studenten und Arbeitslose ist eine
Ermäßigung möglich.
Nr. 21/5. November 2014
Eine Anmeldung im Kath. Pfarramt, Theresienstraße 4, Tel. 0811-9988380 oder per Email
angelika@brunnbauer.org ist notwendig.
Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Decke
und Matte, etwas zum Trinken.
Continuum Movement stärkt die Eigenwahrnehmung, fördert tiefe Entspannung und ermöglicht
ein „Zuhause sein“ im eigenen Körper. Durch kleine Mikrobewegungen, Atemvariationen und
unterschiedlichste Töne kommt der Organismus in
Fluss, sodass sich Spannungen und Blockaden
lösen können. Die inneren Organe werden
gestärkt, die Wirbelsäule beweglicher und der
Atem kann freier fließen. Sehr feine, ruhige Bewegungen am Boden im Liegen oder Sitzen stehen
im Mittelpunkt. Es gibt Übungen für Lymphe,
Leber, Zwerchfell, Wirbelsäule…
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Seniorentanz im Pfarrsaal Goldach am Donnerstag, 20.11., um 14.30 Uhr. Kreis-, Gassenund Paartänze; keine Vorkenntnisse erforderlich.
Die Freude am Tanzen reicht völlig aus.
Einladung zu unserem Gebetskreis im alten
Pfarrsaal Hallbergmoos am Donnerstag, 20.11.,
um 20.00 Uhr.
Kinderkatechese für Kinder ab 4 Jahre im
Pfarrheim Hallbergmoos am Samstag, 22.11.,
von 10.00 bis 11.00 Uhr.
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9.11., 9.30 Uhr, Gottesdienst zur Eröffnung der
Friedensdekade in Freising (Breit-Kessler). Wir
fahren in Fahrgemeinschaften ab 9 Uhr an der
Emmaus-Kirche los!
16.11., 11.00 Uhr, Gottesdienst klassich (Spindler). Übertragung der Predigt in den Gemeindesaal für Eltern mit kleinen Kindern – Spielsachen
vorhanden.
VERSCHIEDENES:
Freitag, 7.11., 19 Uhr: Like-Jugendtreff in der
Emmaus-Kirche.
Sonntag, 9.11., Gospel-Konzert in der Herz-JesuKirche Goldach, Beginn 17.00 Uhr, Eintritt 10 Euro.
„Ihre Pfarrerin kocht für Sie” – Auftakt zum neuen
ev. Treff aktiver Senioren!
Donnerstag, 6.11., 12.00 Uhr, Emmaus-Kirche.
Wintersportbasar am Sa, 8.11., in der Theresienstraße 7.
Warenannahme: 9:30 – 11:30 Uhr
Verkauf: 13:00 – 15:00 Uhr
Abrechnung: 16:00 – 17:00 Uhr
Angenommen werden Kinder- und ErwachsenenWintersportwaren (Schlitten, Skier, Snowboards,
Schlittschuhe, Helme, Wintersportbekleidung und
vieles mehr.)
Frauenfrühstück in der Emmauskirche am Sa,
15.11., Beginn: 8:45 Uhr
Thema: „Einfach besser leben” – nach den Prinzipien von Sebastian Kneipp
ANZEIGEN- UND
REDAKTIONSSCHLUSS
für die nächste Ausgabe (19.11.)
ist Mittwoch, 12. Nov., 17 Uhr.
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