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IHK-Geprüfte Industriemeister Luftfahrttechnik (PDF, 1.563 - HKBiS

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IHK-Geprüfte Industriemeister
Luftfahrttechnik
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© Titelfoto: . contrastwerkstatt - Fotolia.com
© Hintergrundfoto: iceteastock - Fotolia.com
Willkommen beim Bildungs-Service
Sehr geehrte Damen und Herren,
machen Sie Ihre Karriere startklar. Mit der Weiterbildung
zum IHK-Geprüften Industriemeister für Luftfahrttechnik
qualifizieren Sie sich für verantwortungsvolle Fach- und
Führungsaufgaben in der expandierenden Luftfahrtindustrie.
Mit der optimalen Erweiterung Ihres beruflichen
Fachwissens um detaillierte Spezialkenntnisse, wertvolle
Führungskompetenzen und Ausbilderqualitäten sind Sie bereit,
um in Richtung erfolgreiche Zukunft abzuheben.
Sie haben Fragen oder wünschen eine kompetente Beratung?
Ich helfe Ihnen gern weiter: Telefon 040 36138 489
oder E-Mail: britta.messerschmidt@hkbis.de
Freundliche Grüße
Britta Messerschmidt
Veranstaltungsmanagement
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© Foto: peshkova - Fotolia.com
Stufenweise zum Erfolg
Optimieren Sie Ihre persönlichen Karrierechancen
über den dreistufigen beruflichen Bildungsweg der
Aufstiegsfortbildungen: Nach der Lehre und beruflicher
Praxiserfahrung (Stufe 1) können Sie bereits ab der
zweiten Stufe – beispielsweise als IHK-Geprüfter Fachwirt,
Fachkaufmann oder Industriemeister – Führungsaufgaben in
Ihrem Unternehmen wahrnehmen. Mit der dritten Stufe – zum
Beispiel als IHK-Geprüfter Betriebswirt – sind Sie in der Lage,
eigenverantwortlich Managementaufgaben auszufüllen.
Vorbereitende Qualifikation
Neben einer vorherigen beruflichen Praxis erfordern
manche Aufstiegsfortbildungen ein spezifisches
Grundlagenwissen. Unsere Palette reicht vom
„Grundlagenkurs für Industriemeister“, bis zu unseren
begleitenden Kursen bezüglich „Recht“, „VWL/BWL“
oder „Rechnungswesen“. Wir machen Sie fit.
4
Duale Aus- und Weiterbildung
Unser duales Modell führt Teilnehmer in einem Rutsch vom
Auszubildenden zum Wirtschaftsfachwirt. Die Ausbildung
kombiniert die klassische kaufmännische Ausbildung mit
anspruchsvoller Weiterbildung. Der Lohn: ein attraktiver
Abschluss auf Bachelor-Niveau innerhalb von 4 Jahren.
Branchenbezogene Qualifikation zum Fachwirt
Ob in der Industrie oder im Handel, im Gesundheits- und
Sozialwesen, im Immobiliensektor oder in der Medienbzw. Veranstaltungsbranche: Unsere kaufmännischen
Abschlussmöglichkeiten zum IHK-Geprüften Fachwirt lassen
in punkto Vielfalt keine Wünsche offen. Wir begleiten Sie
auf Ihrem Weg zum europaweit anerkannten IHK-Zeugnis.
Ihr Karriereweg – Ihre Chancen
Master-Niveau
Betriebswirt
Berufspraxis
Bachelor-Niveau
Fachwirt / Industriemeister
Berufspraxis
Berufsausbildung
Branchenbezogene Qualifikation zum Industriemeister
Als IHK-Geprüfter Industriemeister qualifizieren Sie
sich für Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben
in Ihrer spezifischen technischen Branche: von
der Luftfahrt- oder Elektrotechnik, Chemie oder
Pharmazie bis hin zur Metallbranche. Werden Sie zum
Spezialisten an der Schnittstelle von kaufmännischen
und technischen Unternehmensbereichen.
Funktionsbezogene Qualifikation zum Fachkaufmann
Bei uns finden Sie nicht nur branchen-, sondern auch
funktionsbezogene Aufstiegsfortbildungen. Zum Beispiel
als IHK-Geprüfter Personalfachkaufmann oder IHKGeprüfter Fachwirt für Büro- und Projektorganisation.
Branchenübergreifend qualifiziert steigern Sie Ihre
Chancen auf dem Arbeitsmarkt entscheidend.
Top-Qualifikation
Sie haben Ihre IHK-Aufstiegsfortbildungsprüfung
zum Fachwirt, Fachkaufmann oder Industriemeister
erfolgreich abgelegt und können anschließend genügend
Berufserfahrung vorweisen? Dann erklimmen Sie Stufe 3 Ihres
Karriereplans – zum Beispiel als IHK-Geprüfter Betriebswirt
oder Technischer Betriebswirt: Derart multifunktional
weitergebildet, haben Sie beste Chancen auf interessante
und gut dotierte Führungspositionen und können
verantwortungsvolle Schnittstellen im Unternehmen besetzen.
Generell ist Ihr Abschluss vergleichbar mit einem
Bachelorabschluss. Darüber hinaus genießen die
europaweit gültigen Abschlüsse einen besonders
hohen Stellenwert bei den Unternehmen.
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Attraktive Fortbildungsförderung
© Foto: Minerva Studio - Fotolia.com
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Frühb ster-BAfö
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und M tieren!
profi
Wer sich beruflich weiterbildet, hat gute Chancen auf eine
Förderung. Das gilt sowohl finanziell als auch bezüglich
des zeitlichen Aufwands. In vielen Fällen übernimmt das
Unternehmen die Kursgebühren. Darüber hinaus können
Sie sich zahlreiche attraktive Vorteile sichern:
Bildungsurlaub
Als Arbeiter, Angestellter und Auszubildender mit Wohnsitz
in Hamburg haben Sie Anspruch auf max. 10 bezahlte
Arbeitstage innerhalb von zwei Jahren für Ihre Weiterbildung.
Frühbucherpreise
Melden Sie sich bis spätestens zwei Monate vor
Beginn zu Ihrer Aufstiegsfortbildung an, erhalten
Sie automatisch unseren Frühbucherpreis, d.h.
5 % Ermäßigung auf den Normalpreis.
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Meister-BAföG
Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) –
auch „Meister-BAföG“ genannt – unterstützt Sie bei Ihrer
beruflichen Aufstiegsfortbildung finanziell. Die Förderung
ist einkommens- und altersunabhängig. Sie erhalten
30,5 % der Lehrgangs- und Prüfungskosten als Zuschuss
(Höchstbetrag 10.226 Euro). Über den Restbetrag können Sie
ein AFBG-Darlehen aufnehmen, welches innerhalb von 10
Jahren rückzahlbar ist. Die Rückzahlung bleibt während der
Fortbildung und zwei Jahre danach zins- und tilgungsfrei.
Nach bestandener Prüfung werden Ihnen 25 %
des Restdarlehens erlassen. Voraussetzung ist die
Inanspruchnahme des Darlehens. Um den Erlass zu erhalten,
muss nach der Prüfung ein Antrag bei der Kreditanstalt für
Wiederaufbau (KfW) gestellt werden. Dem Antrag muss Ihr
Prüfungszeugnis beigefügt werden. Weitere Infos unter:
www.meister-bafoeg.info
Sparen Sie bis zu 50 %!
Teilnahmeentgelt 4.100 €
Bsp. Geprüfter Betriebswirt (IHK)
- 5,0 % HKBiS Frühbucherpreis - 205 €
- 30,5 % AFBG-Zuschuss -1.188 €
Ergebnisbetrag entspricht BAföG-Darlehen
- 25,0 % AFBG-Zuschuss auf Darlehen
- 677 €
nach bestandener Prüfung
Eigenanteil 2.030 €
Bildungsprämie
Der Prämiengutschein ist ein staatlicher Zuschuss zu den
Lehrgangsgebühren in Höhe von 50 %, bis maximal 500 Euro.
Davon profitieren alle Selbständigen und Angestellten, die
mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und
deren jährlich zu versteuerndes Einkommen maximal 20.000
Euro beträgt. Bei gemeinsam Veranlagten liegt die Grenze bei
40.000 Euro. Zudem muss der Weiterbildungsinteressierte
das 25. Lebensjahr vollendet haben und die angestrebte
Weiterbildung darf nicht mehr als 1.000 Euro kosten.
Voraussetzung für den Erhalt eines Prämiengutscheins
ist der Besuch einer Beratungsstelle. Die Bildungsprämie
wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung
und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfond
der Europäischen Union gefördert. Weitere Infos unter:
www. weiterbildung- hamburg. de oder per Telefon:
040 28084 666 (montags bis freitags, 10:00 bis 18:00 Uhr)
Begabtenförderung
Als Stipendiat können Sie innerhalb Ihres Förderzeitraums
Zuschüsse von insgesamt 6.000 Euro für förderfähige
Weiterbildungen beantragen. Das sind jährlich 2.000 Euro
bei einem Eigenanteil von 10 % je Fördermaßnahme. Der
Eigenanteil schmälert nicht Ihren Gesamtförderbetrag von
6.000 Euro. Für die Begabtenförderung bewerben können
Sie sich als Absolvent der Berufsausbildung, sofern Sie
nicht älter als 25 Jahre alt sind. Voraussetzung ist der
Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit der
Mindestnote 1,9. Weitere Infos unter: www.sbb-stipendien.de
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Das Profil
Mit Weiterbildung erfolgreich abheben!
Als Profi hoch hinaus
Rasante technische Entwicklungen auf höchstem
Niveau und ein Maximum an Verantwortung für die
Sicherheit von Mensch und Umwelt stellen höchste
Ansprüche an die Mitarbeiter der Luftfahrtbranche. Als
Industriemeister Luftfahrttechnik sind Sie mit Ihrem
breiten technischen Fachwissen,betriebswirtschaftlichen
Kenntnissen und Ihrer Führungskompetenz für diese
Herausforderung bestens gerüstet. Damit empfehlen
Sie sich für Positionen mit Leitungsfunktion in den
unterschiedlichsten Unternehmensbereichen.
Vielseitige Kompetenz
Mit Ihrem breitgefächerten Know-how und fundierten
Sachverstand übernehmen Sie als Industriemeister
Luftfahrttechnik Verantwortung in den unterschiedlichsten
Funktionsbereichen von Unternehmen. Ein Schwerpunkt
© Foto: industrieblick - Fotolia.com
Gefragt sind Ihre Fähigkeiten in erster Linie im Luft- und
Raumfahrzeugbau, wo Sie beispielsweise in der Planung
oder Fertigungskontrolle tätig sind. Die Reparatur- und
Instandhaltungswerkstätten der verschiedenen Fluglinien
und Flughafen-Gesellschaften stellen einen weiteren
typischen Einsatzbereich dar. Aber auch die Luftwaffe
der Bundeswehr oder Vermieter von Kleinflugzeugen
kommen als Arbeitgeber in Betracht. Mit der Weiterbildung
zum Industriemeister Luftfahrttechnik setzen Sie also
auf einen zukunftssicheren Industriezweig, der in
Deutschland ein gutes Wachstum verzeichnet und einen
steten Bedarf an qualifizierten Fachkräften vorweist. Auch
wenn Sie sich für eine Karriere im Ausland interessieren,
bringt Sie der anerkannte Abschluss auf Bachelorniveau
Ihrem Ziel mit Sicherheit ein gutes Stück näher.
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© Foto: dell - Fotolia.com
ist dabei die Planung und Steuerung der Produktion, wo
Sie die komplexen Prozesse der Fertigung, Montage und
Instandhaltung organisieren, koordinieren und kontrollieren.
Ihr Aufgabenspektrum umfasst dabei die Überwachung
und Optimierung der Arbeitsabläufe, die Bereitstellung und
Prüfung der notwendigen Betriebsmittel und -materialien,
die Planung der Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen
sowie den bedeutenden Bereich der Qualitätskontrolle. Aber
auch die Einführung der Mitarbeiter in neue Arbeitsprozesse
oder die Sorge um die Einhaltung der Arbeits-, Gesundheitsund Umweltschutzbestimmungen fallen in Ihren
Verantwortungsbereich. Dabei überzeugen Sie als rundum
kompetenter Profi auch dann, wenn Sie bei komplizierten
Montagearbeiten einmal selbst Hand anlegen müssen.
Als Geprüfter Industriemeister Luftfahrttechnik kommen Sie
auch im Bereich der betriebswirtschaftlichen Organisation
zum Einsatz, wo Sie wesentlich zur Qualitätssicherung
beitragen, indem Sie bei der Planung und Entwicklung der
Betriebsmittelausstattung sowie der Rationalisierung der
Arbeitsabläufe mitwirken. Mit der ausgewogenen Kombination
aus praktischer Erfahrung und Fachwissen haben Sie dabei
auch immer die Arbeitsleistungen und einzuhaltenden
Termine sicher im Blick. Dass Sie als Führungskraft auch
Kostenverantwortung übernehmen können, beweisen Sie
durch eine umsichtige und vorausschauende Kalkulation
des Personal- und Materialbedarfs in Ihrer Abteilung.
Auch die Personalführung und -entwicklung ist ein
wichtiger Tätigkeitsbereich für Sie als Industriemeister.
Dabei sind Sie für einen optimalen Einsatz der Mitarbeiter
ebenso zuständig wie für die Planung und Umsetzung
der geeigneten Personalentwicklungsmaßnahmen. Sie
müssen Änderungen des Personalbedarfs rechtzeitig
erkennen, um Kapazitätsengpässe zu vermeiden, und wirken
bei Neuanstellungen mit. Mithilfe Ihres authentischen
Führungsstils und einer guten Kommunikationsgabe
verstehen Sie es, Ihre Mitarbeiter anzuleiten und
zu motivieren, wobei Ihre Kompetenz auch die
Projektleitung und das Konfliktmanagement umfasst.
Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Sicherung des
fachlichen Nachwuchses durch die betriebliche Ausbildung.
Mit Ihrem praktischen Können und theoretischen
Fachwissen erfüllen Sie als Industriemeister Luftfahrttechnik
eine wichtige Vorbildfunktion für die Auszubildenden.
Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten, ergänzt durch eine
ausgeprägte Methodenkompetenz, machen Sie zum Profi
für eine erfolgreiche Vermittlung der Ausbildungsinhalte
auf einem didaktisch hohen Niveau. Auf diese Art
wirken Sie mit bei der Gestaltung unserer Zukunft.
Die richtige Wahl für Überflieger
Wenn Sie die technischen, organisatorischen und
personellen Herausforderungen der Luftfahrtbranche
reizen, ist die Weiterbildung zum IHK-Geprüften
Industriemeister Luftfahrttechnik Ihre Eintrittskarte in eine
verantwortungsvolle Position. Dabei ist die Weiterbildung in
jeder Hinsicht eine gute Investition, denn naürlich zahlt sich
der berufliche Aufstieg auch finanziell aus. Sollten Sie Ihre
Ziele noch höher gesteckt haben, können Sie sich danach
zudem mit dem Abschluss zum „Geprüften Technischen
Betriebswirt“ für höhere Führungspositionen qualifizieren
und in Richtung Unternehmensleitung durchstarten!
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Die Voraussetzungen
Die Zulassungsvoraussetzungen auf einen Blick
Sie sind bereits in der Luftfahrttechnik tätig und
möchten Ihre Kompetenzen erweitern, um in die mittlere
Führungsebene Ihres Unternehmens aufzusteigen? Oder Sie
arbeiten in einem technischen Beruf der Metall-, Elektrooder Fahrzeugindustrie und interessieren sich für eine
Karriere in der Luftfahrtindustrie? Unabhängig davon, ob
Sie über eine fachbezogene Ausbildung verfügen oder Ihr
Können auf langjähriger Erfahrung beruht – in jedem Fall
fügen Sie Ihrem Profil eine wertvolle Kompetenz hinzu.
Indem Sie Ihre praktische Erfahrung und Ihr fachliches
Know-how mit dieser Weiterbildung erweitern, machen
Sie sich fit für verantwortungsvolle Positionen an der
Schnittstelle zwischen Technik und Management.
Zulassung zur zweiten Prüfung
So geht’s zur Prüfung
ƒƒ Sie verfügen über ein zusätzliches Jahr Berufspraxis.
Bevor Sie den gefragten Titel eines Geprüften
Industriemeisters Luftfahrttechnik tragen dürfen, müssen
Sie ein umfangreiches Wissen aus Theorie und Praxis unter
Beweis stellen. Unser IHK-Lehrgang bereitet Sie strukturiert
und intensiv auf die Prüfungen vor. Die Zulassung zur
Prüfung unterliegt einer gesetzlichen Ordnung und ist
in der jeweils gültigen Rechtsverordnung festgelegt.
Hier steigen auch Praktiker auf!
Zulassung zur ersten Prüfung
Wenn Sie sich jetzt nicht sicher sind, ob Sie die Bedingungen
erfüllen, oder noch Fragen zu den formellen Aspekten haben,
wenden Sie sich gerne direkt an die Handelskammer Hamburg.
Hier können Sie Ihre individuellen Voraussetzungen prüfen
lassen und fraglichen Details gemeinsam nachgehen.
Die Prüfung besteht aus zwei Teilen. Für
die Zulassung zum ersten Prüfungsteil
„Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen“
müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
ƒƒ Sie haben erfolgreich eine Abschlussprüfung
in einem anerkannten Ausbildungsberuf des
luftfahrttechnischen Bereichs abgelegt
oder
ƒƒ Sie verfügen über eine erfolgreich abgeschlossene
Ausbildung in einem anderen anerkannten
technischen Ausbildungsberuf der Metall-,
Elektro- oder Fahrzeugbranche und zusätzlich
mindestens ein Jahr Berufspraxis
oder
ƒƒ Sie verfügen über eine mit Erfolg abgelegt
Abschlussprüfung in einem sonstigen
anerkannten Ausbildungsberuf und danach
eine zweijährige Berufspraxis
oder
ƒƒ Sie können eine Berufserfahrung von
mindestens vier Jahren nachweisen.
Dabei sollte die geforderte Berufspraxis inhaltlich
klare Bezüge zu den Aufgabenfeldern eines
Industriemeisters Luftfahrttechnik vorweisen.
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Die Bedingungen für eine Zulassung zum zweiten Teil
der Prüfung „Handlungsspezifische Qualifikationen“
bauen auf dem ersten Prüfungsabschnitt auf:
ƒƒ Sie haben vor weniger als fünf Jahren den Prüfungsteil
„Fachübergreifende Basisqualifikationen“ abgelegt
und
ƒƒ Sie haben eine berufs- und arbeitspädagogische
Eignung erworben (z. B. Ausbildereignungsschein)
und
Neben diesen Kriterien besteht für Sie auch die Möglichkeit,
sich Ihre Berufspraxis anrechnen zu lassen. Denn Sie können
ebenso zugelassen werden, wenn Sie in der Lage sind, mit
Zeugnissen oder auf andere Art glaubhaft zu belegen, dass Sie
gleichwertige berufspraktische Erfahrungen gesammelt haben.
Das Erfolgsrezept:
Lust auf Lernen!
Für Ihre vielfältigen Aufgaben als Industriemeister
Luftfahrttechnik benötigen Sie ein breitgefächertes
Wissen und tiefgreifende Kenntnisse – entsprechend
umfangreich ist auch der Lernstoff, den Sie im Lehrgang
bewältigen müssen. Für den erfolgreichen Abschluss ist
daher viel Engagement, Disziplin und zeitlicher Einsatz
von Ihnen gefordert. Daher ist Ihre persönliche Motivation
und das Interesse am Fach sicherlich die wichtigste
Teilnahmebedingung. Aber Sie können sich darauf verlassen,
dass diese arbeitsintensive Zeit vergeht wie im Flug und
Sie Ihrem beruflichen Ziel entscheidend näherbringt.
Wichtig zu wissen!
Über Ihre Prüfungszulassung entscheidet die
Handelskammer Hamburg auf Grundlage
der zum Zeitpunkt Ihrer Anmeldung gültigen
Rechtsverordnung. Diese können Sie hier
einsehen: Dok.-Nr. 5686 auf www.hk24.de
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© Foto: Andreas Ahnefeld
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Der Lehrgang
Der Weg zum beruflichen Aufstieg
In der Funktion eines Geprüften Industriemeisters
Luftfahrttechnik erwartet Sie ein umfangreiches
Aufgabenspektrum, auf das Sie unser Lehrgang fundiert
vorbereitet. Basierend auf dem gültigen Rahmenstoffplan
zum IHK-Geprüften Industriemeister Luftfahrttechnik
erhalten Sie hier in 1.100 Unterrichtsstunden das
erforderliche Rüstzeug aus Theorie und Praxis mit auf
den Weg. Dabei schließt der Lernstoff an Ihre Kenntnisse
und Erfahrungen an, die Sie aus Ihrer Ausbildung und der
praktischen Arbeit mitbringen. Natürlich bietet sich hier
besonders zu Beginn des Lehrgangs und der einzelnen
Kapitel immer auch die Möglichkeit, das theoretische
Grundlagenwissen aus der Berufsschule gemeinsam
aufzufrischen und auf den neuesten Stand zu bringen.
© Foto: alphaspirit - Fotolia.com
Erfahrene Dozenten aus der Praxis begleiten Sie auf
didaktisch hohem Niveau durch den Lehrgang und
verbinden die Aneignung der fachtheoretischen
Kenntnisse mit realitätsnahen Anwendungsfällen.
Im Unterricht kommen neben der klassischen
Wissensvermittlung selbstverständlich auch interaktive
Unterrichtsmethoden und neue Medien zum Einsatz.
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Fachrichtungsübergreifende
Basisqualifikationen
Der Lehrgang besteht aus zwei Abschnitten und folgt
damit der Gliederung der Prüfung. Im ersten Teil
legen Sie die Basis für Ihre spätere Tätigkeit, indem Sie
hier die grundsätzlichen Kenntnisse und allgemeines
Know-how erwerben. Dafür unterteilen sich die
Basisqualifikationen in fünf Themenbereiche:
ƒƒ Rechtsbewusstes Handeln
In diesem Teilbereich erhalten Sie einen fundierten
Überblick über die für Sie relevanten Bereiche des Rechts
und erfahren, welche arbeitsjuristischen Vorschriften und
gesetzlichen Vorgaben für Sie als Führungskraft in der
Praxis von Bedeutung sind. Sie erfahren mehr über Ihre
Handlungsspielräume bei der Gestaltung individueller
Arbeitsverhältnisse und setzen sich damit auseinander, welche
Beteiligungsrechte der betriebsverfassungsrechtlichen Organe
Sie berücksichtigen müssen und welche Bestimmungen
für die Entgeltfindung oder zur Sozialversicherung zu
beachten sind. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei
auch die gesetzlichen Bestimmungen zu den Bereichen
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie die für
Sie relevanten Vorschriften des Umweltrechts. Ein Exkurs
© Foto: pingvin57 - Fotolia.com
zu den wirtschaftsrechtlichen Grundlagen, insbesondere
den Aspekten Produktverantwortung und -haftung
sowie Datenschutz, runden diesen Themenbereich ab.
ƒƒ Betriebswirtschaftliches Handeln
Für Ihre spätere Tätigkeit in der mittleren Führungsebene
ist diese Grundlagen-Einführung von großer Bedeutung,
denn hier lernen Sie unter Berücksichtigung ökonomischer
Aspekte, volkswirtschaftlicher Zusammenhänge und
sozialer Wechselwirkungen betriebliche Prozesse zu
planen, zu analysieren und optimal zu gestalten. Dabei
bilden die verschiedenen Methoden der Entgeldfindung
zur steten betrieblichen Optimierung und eine effektive
Organisationsentwicklung einen weiteren Schwerpunkt.
Das theoretische Fundament hierfür erhalten Sie mit einem
umfassenden Überblick über Kostenarten-, Kostenstellenund Kostenträgerzeitrechnungen als effektive Werkzeuge
der Unternehmensführung. Indem Sie die verschiedenen
Kalkulationsverfahren auch selbstständig durchführen,
machen Sie sich schon jetzt fit für die berufliche Praxis.
ƒƒ Anwendung von Methoden der Information,
Kommunikation und Planung
Zu Ihren Schlüsselkompetenzen als Industriemeister gehört es,
Projekte und Prozesse detailliert zu analysieren und gegenüber
Dritten darstellen zu können. Im Mittelpunkt stehen dabei die
entsprechenden Planungstechniken sowie die breite Palette
der Methoden zur Informationsgewinnung und -verarbeitung
für die sachgemäße Erfassung, Analyse und Aufbereitung
der Prozessdaten über moderne EDV-Systeme. In diesem
Zusammenhang setzen Sie sich zudem mit der korrekten
Bewertung visualisierter Daten auseinander. Aber auch die
Darstellung und Vermittlung Ihrer Ergebnisse ist von zentraler
Bedeutung. Daher steht hier neben der Auswahl der passenden
Präsentationstechniken auch die Frage, wie Sie mithilfe selbst
erstellter Tabellen, Diagramme und Statistiken Informationen
optimal veranschaulichen, auf dem Stundenplan.
ƒƒ Zusammenarbeit im Betrieb
Eine gute Führungskultur und funktionierende interne
Kommunikation sind heute maßgebliche Erfolgsfaktoren für
jedes Unternehmen. Deshalb ist es für Sie als Führungskraft so
wichtig, die sozialen und psychologischen Wechselwirkungen
in Teams zu kennen und zu wissen, wie Sie zu einer
effizienten Zusammenarbeit und einem motivierenden
Betriebsklima beitragen können. Im Mittelpunkt stehen die
Ansätze und Methoden der modernen Mitarbeiterführung,
effektive Kommunikationsmittel sowie die Grundsätze
des Konfliktmanagements. Hier betrachten wir die
unterschiedlichen Kommunikations- und Führungsmodelle und
untersuchen gemeinsam Aspekte der Gruppendynamik und
die Rolle des Einzelnen im Team. Auch schwierigere Themen
wie die Reflexion des eigenen Führungsverhaltens oder der
konstruktive Umgang mit Kritik kommen dabei zur Sprache.
ƒƒ Berücksichtigung naturwissenschaftlicher
und technischer Gesetzmäßigkeiten
Wie lässt sich der Energieverbrauch in dieser
Produktionsstrecke optimieren? Wie wirkt sich eine veränderte
Zusammenstellung der Hilfsstoffe auf die Maschinen
aus? Wie kann die Korrosion an Anlagenteilen verzögert
werden? Als Industriemeister Luftfahrttechnik werden Sie
täglich mit Fragen konfrontiert, die nur mithilfe fundierter
mathematischer, physikalischer, chemischer und technischer
Kenntnisse gelöst werden können. Damit Sie hier sicher und
souverän entscheiden können, vermitteln wir Ihnen in diesem
Themenbereich die relevanten naturwissenschaftlichen und
technischen Grundlagen. Angefangen mit der Bewertung von
Oxidations- und Reduktionsvorgängen für die Luftfahrttechnik
über die Berechnung fertigungstechnischer Größen bis hin
zur Anwendung statistischer Verfahren bekommen Sie hier
das fachliche Handwerkzeug für Ihre Führungsaufgaben.
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Der Lehrgang
Handlungsspezifische
Qualifikationen
In diesem zweiten Lehrgangsabschnitt vertiefen Sie in
700 Unterrichtsstunden Ihr Wissen und erwerben damit
die breitangelegte fachliche Kompetenz, die Sie zur
operativen Führung der technischen Prozesse benötigen.
Dabei trainieren und festigen Sie auch die im ersten
Lehrgangsabschnitt erworbenen Kenntnisse und werden
mit praxisorientierten Situationsaufgaben nicht nur
umfassend auf die Prüfung vorbereitet, sondern auch auf
Ihre anspruchsvolle Tätigkeit als Führungskraft. Um dem
vielseitigen Aufgabenspektrum eines Industriemeisters
gerecht zu werden, ist der Lehrgangsabschnitt in
die Qualifikationsschwerpunkte „Luftfahrttechnik“,
„Organisation“ und „Führung und Personal“ gegliedert.
Handlungsbereich
Luftfahrttechnik
ƒƒ Betriebstechnik
Die Arbeit an und mit den unterschiedlichsten Maschinen
nimmt in der Tätigkeit eines Industriemeisters viel Raum ein
und steht daher hier an erster Stelle. Sie lernen, technische
Anlagen und Einrichtungen funktionsgerecht einzusetzen
und Installationsaufträge umzusetzen. Eine wichtige Rolle
spielt dabei auch die Planung, Organisation und Kontrolle
der Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten, denn die
Betriebstechnik stellt einen enormen Unternehmenswert dar,
der erhalten werden muss. Weitere Themen sind die richtige
Lagerung von Werks- und Hilfsstoffen sowie die Überwachung
der unterschiedlichen Steuer- und Regelungssysteme der
Maschinen und Anlagen sowie die Energieversorgung.
ƒƒ Dienstleistung und Fertigung
Welches Verfahren eignet sich für diesen Fertigungsauftrag?
Wie wirkt sich der neue Werkstoff auf den
Herstellungsprozess aus? Wo sind die Schwachstellen in
diesem Dienstleistungsprozess und wie können sie behoben
werden? Fragen wie diese müssen Sie als Industriemeister
zuverlässig und kompetent beantworten können. Hier
erfahren Sie, wie Dienstleistungs- und Fertigungsprozesse in
der Luftfahrttechnik optimal geplant, effizient durchgeführt
und zuverlässig kontrolliert werden können. Auch der Einsatz
verschiedener Automatisierungssysteme und ihr Einfluss
auf die betrieblichen Abläufe kommen hier zur Sprache.
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ƒƒ Wartung
Neben der Herstellung und Veränderung von Fluggeräten
spielt vor allem deren Wartung eine große Rolle in der
Luftfahrtindustrie. Daher steht hier steht die Planung,
Organisation und Überwachung von Wartungsaufträgen im
Mittelpunkt. Von den konstruktiven und zeitlichen Vorgaben
über die Festlegung der geeigneten Betriebs-, Montageund Prüfmittel bis hin zur Funktionsprüfung von Bauteilen
und -gruppen lernen Sie hier alle wesentlichen Schritte
des Wartungsprozesses kennen. Neben den deutschen
und internationalen Richtlinien zur Inbetriebnahme und
Abnahme gewarteter Fluggeräte beschäftigen Sie sich
in diesem Themenfeld auch mit den unterschiedlichen
Instandhaltungssystemen der Fluggerätehersteller.
Handlungsbereich Organisation
ƒƒ Betriebliches Kostenwesen
In Ihrer Funktion als Industriemeister Luftfahrttechnik tragen
Sie in Unternehmen auch eine große Kostenverantwortung.
Damit Sie Ihre Entscheidungen wirtschaftlich effizient
und kostenbewusst treffen können, vermitteln wir Ihnen
hier das theoretische Rüstzeug. Fundierte Kenntnisse
über die Bedeutung der verschiedenen Kostenfaktoren
auf die betrieblichen Zusammenhänge sind hierfür
unerlässlich. Diese Schwerpunkt-Einheit führt Sie ein in
die Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens: Sie
lernen, Kalkulationsverfahren anzuwenden, Zielgrößen
wie Betriebsergebnis, Deckungsbeitrag und Kennzahlen zu
ermitteln und Kostenkontrollen durchzuführen. Im Anschluss
geht es um die Entwicklung und Durchführung geeigneter
Maßnahmen zur Kostenbeeinflussung wie beispielsweise
die Einführung von Methoden der Zeitwirtschaft.
ƒƒ Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme
In dieser Schwerpunkteinheit machen wir Sie zum
kompetenten Projektmanager für die vielschichtigen
betrieblichen Prozesse. Dabei lernen Sie, mithilfe moderner
Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme
Projekte und Abläufe zielorientiert und effizient zu gestalten.
Eine vorausschauende Produktions- und Kapazitätsplanung
ist hier ebenso wichtig wie eine gute Auftragsdisposition
oder die Wahl des richtigen Logistiksystems. Ausgestattet
mit diesem Wissen sind Sie in der Lage, Abläufe effektiv zu
optimieren und damit zum Unternehmenserfolg beizutragen.
ƒƒ Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
Als Industriemeister sind Sie eine Führungskraft und
erfüllen damit eine Vorbildfunktion für Ihre Mitarbeiter –
ganz besonders, wenn es um die Sicherheit von Mensch
und Umwelt geht. Die relevanten Bestimmungen sollten
Ihnen bestens vertraut sein, denn die Durchsetzung
und Einhaltung dieser Vorschriften zählt zu Ihren
wichtigsten Aufgaben und dient unmittelbar dem
Wohl des Unternehmens. Hier zeigen wir Ihnen auf,
wie Sie Gefährdungspotenziale bewerten, Gefahren
vorbeugen und Störungen beheben können. Gleichzeitig
lernen Sie, Ihre Mitarbeiter für die Ziele des Arbeits-,
Umwelts- und Gesundheitsschutzes zu sensibilisieren.
Handlungsbereich
Führung und Personal
ƒƒ Personalführung
Anleiten und delegieren, motivieren und moderieren,
fördern und beurteilen – als Industriemeister
Luftfahrttechnik nimmt die Mitarbeiterführung in Ihrem
Aufgabenspektrum einen breiten Raum ein. Vom Einarbeiten
in neue Tätigkeiten über Konfliktmanagement bis hin zum
Moderieren von Arbeitsgruppen bringen wir Ihnen in
diesem Themenkomplex die Methoden und Instrumente
einer zeitgemäßen und effektiven Mitarbeiterführung
näher. Ebenfalls im Fokus stehen die Grundlagen einer
zeitgemäßen Personalplanung. Hierfür lernen Sie,
Mitarbeiter zu beurteilen, sie optimal einzusetzen und
Verantwortung zu delegieren. Praktische Übungen für eine
gekonnte Personalführung runden diesen Themenbereich
ab und machen Sie fit für Ihre Führungsaufgaben.
ƒƒ Personalentwicklung
In Ihrer Leitungsfunktion als Industriemeister üben Sie einen
nicht unwesentlichen Einfluss auf die Personalentscheidungen
in Ihrem Unternehmen aus und sind gleichzeitig auch für die
weitere Qualifizierung Ihrer Mitarbeiter mitverantwortlich.
Für diese verantwortungsvolle Aufgabe geben wir Ihnen
hier eine ausführliche Einführung in die Grundlagen der
qualitativen und quantitativen Personalplanung. Dabei
erfahren Sie, wie Sie den Personalentwicklungsbedarf
ermitteln und Qualifizierungsziele festlegen. Ein
zentrales Thema ist die Auswahl und Durchführung der
unterschiedlichen Personalentwicklungsmaßnahmen
und die geeigneten Methoden der Erfolgskontrolle.
Abschließend beschäftigen Sie sich in diesem Themenkreis
mit der Beratung, Unterstützung und Förderung von
Mitarbeitern in ihrer beruflichen Weiterentwicklung.
ƒƒ Qualitätsmanagement
Für die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
Ihres Unternehmens ist eine konsequente Einhaltung der
definierten Qualitätsziele von größter Wichtigkeit. Dabei
kommt Ihnen als Führungskraft eine ganz besondere
Bedeutung im Qualitätsmanagement zu. Die Umsetzung
von Kundenanforderungen in Qualitätsziele liegt
dabei ebenso in Ihrem Verantwortungsbereich wie die
Qualitätskontrolle und die Prozessoptimierung. Damit
Sie umfassend für diese Aufgaben vorbereitet sind,
erhalten Sie einen Überblick zu den Instrumenten des
Qualitätsmanagements und lernen, welche rechtlichen
und betrieblichen Vorgaben Sie dabei beachten müssen.
Der Lehrgang
auf einen Blick:
ƒƒ Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen
ƒƒ Rechtsbewusstes Handeln
(ca. 64 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Betriebswirtschaftliches Handeln
(ca. 112 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Anwenden von Methoden der
Information, Kommunikation und
Planung (ca. 84 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Zusammenarbeit im Betrieb
(ca. 68 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Berücksichtigung naturwissenschaftlicher
und technischer Gesetzmäßigkeiten
(ca. 72 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Handlungsspezifische Qualifikationen
ƒƒ Handlungsbereich Luftfahrttechnik
(ca. 300 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Handlungsbereich Organisation
(ca. 200 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Handlungsbereich Führung und Personal
(ca. 200 Unterrichtsstunden)
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Die Prüfung
Das ist gut zu wissen!
Sie haben den IHK-Lehrgang absolviert und sind nun bestens
gerüstet für die Prüfungen, denn alle relevanten Themen
haben Sie im Unterricht und in eigenständiger Arbeit
intensiv vorbereitet. Jetzt geht es darum, die erworbenen
Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Zeigen Sie, dass Sie über die Kompetenz verfügen, um die
vielseitigen Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben
eines Industriemeisters Luftfahrttechnik zu übernehmen.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung, die nicht
Bestandteil des Lehrgangs ist, haben Sie die Qualifikation
geschafft und können sich als IHK-Geprüfter Industriemeister
Luftfahrttechnik zu neuen Karrierezielen aufmachen.
Die Prüfung im Detail
Die Prüfung weist die thematische Gliederung auf, die
Sie bereits aus dem Lehrgang kennen. Sie besteht aus
zwei Teilen, die getrennt voneinander und mit zeitlichem
Abstand geprüft werden. In der ersten Teilprüfung der
„Fachübergreifenden Basisqualifikationen“ beweisen
Sie Ihr Wissen durch praxisbezogene Aufgaben in den
fünf Bereichen, für deren schriftliche Bearbeitung
Ihnen jeweils 90 Minuten zur Verfügung stehen.
sein kann. In der Prüfung zum Thema „Anwendung von
Methoden der Information, Kommunikation und Planung“
demonstrieren Sie, dass Sie in der Lage sind, Projekte wie
Prozesse zu analysieren und die gewonnenen Informationen
anschaulich darzustellen und weiterzugeben. Ihre Kenntnisse
in Sachen Personalführung zeigen Sie anschließend bei
der Bearbeitung des Themas „Zusammenarbeit im Betrieb“,
indem Sie die Fähigkeit nachweisen, Zusammenhänge
im Sozialverhalten zu erkennen, Methoden der
Mitarbeiterführung richtig anzuwenden und sich auch
mit der eigenen Führungspersönlichkeit konstruktiv und
kritisch auseinandersetzen zu können. In der Klausur zum
Schwerpunkt „Berücksichtigung naturwissenschaftlicher
und technischer Gesetzmäßigkeiten“ möchte die
Prüfungskommission schließlich sehen, ob Sie über die
grundlegenden, relevanten mathematischen, chemischen,
physikalischen und technischen Kenntnisse verfügen, die
zur fachgerechten Lösung von Fragestellungen aus den
Bereichen Produktion, Fertigung und Wartung nötig sind.
© Foto: Nicolas Maack
Bei der zweiten Teilprüfung zu den
„Handlungsspezifischen Qualifikationen“ zeigen
Sie in drei integrierten Situationsaufgaben, was Sie
gelernt haben. Daneben beinhaltet dieser zweite
Prüfungsteil zusätzlich noch ein Fachgespräch.
Als bestanden gilt die Gesamtprüfung, wenn Sie in
allen Aufgaben mindestens ausreichende Leistungen
gezeigt haben. Sollte es trotz guter Vorbereitung
einmal nicht im ersten Anlauf klappen, können Sie
nicht bestandene Prüfungsteile bis zu zwei Mal
wiederholen. Zuständig für die Durchführung und
Bewertung ist Ihre örtliche IHK-Prüfungskommission.
Der erste Prüfungsteil –
die Grundlage
Hier beweisen Sie in fünf getrennten Klausuren, dass
Sie über die entsprechenden Grundkenntnisse und das
Basiswissen verfügen, das von einem Industriemeister
Luftfahrttechnik erwartet wird. Unter der Überschrift
„Rechtsbewusstes Handeln“ erläutern Sie, wie Sie die
Arbeitsverhältnisse Ihrer Mitarbeiter unter rechtlichen
Bedingungen gestalten und mit welchen Mitteln Sie
die Einhaltung der Bestimmungen zu Arbeitssicherheit,
Umweltschutz und Produkthaftung gewährleisten.
In der Klausur zum Bereich „Betriebswirtschaftliches
Handeln“ ist Ihre Fähigkeit gefragt, innerbetriebliche
Prozesse unter Berücksichtigung betriebs- und
volkswirtschaftlicher Grundsätze mitzugestalten und
nach ökonomischen Gesichtspunkten zu optimieren,
wobei auch die Erstellung von Kalkulationen gefordert
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Tobias Hahn, IHK-Geprüfter Industriemeister Luftfahrttechnik (HKBiS
Abschlussjahrgang 2013) mit Präses Fritz Horst Melsheimer (li.) bei der Feierstunde
für Fortbildungsabsolventen in unserer Handelskammer Hamburg
© Foto: contrastwerkstatt - Fotolia.com
Mit Fachkompetenz zum
zweiten Prüfungsteil
Im Mittelpunkt des zweiten Prüfungsteiles stehen die drei
integrierten Situationsaufgaben, die Ihnen dank eines
hohen Praxisbezuges viel Raum bieten, Ihre fachliche
Kompetenz und Ihr Expertenwissen unter Beweis zu stellen.
ƒƒ Die erste Situationsaufgabe
Im Zentrum dieser Aufgabenstellung steht der
Handlungsbereich „Luftfahrt“, der Ihr breites technisches
Fachwissen und Ihr Know-how als Luftfahrttechniker
fordert. Dabei umfasst die Aufgabe etwa zur Hälfte
einen der drei Schwerpunkte „Betriebstechnik“,
„Dienstleistung und Fertigung“ und „Wartung“. Für
die andere Hälfte der Aufgabengewichtung sind auch
Aspekte der Handlungsbereiche „Organisation“ und
„Führung und Personal“ integrativ miteinbezogen. Hier
ist also in erster Linie Ihr Können und Ihr Sachverstand
als Fachkraft für die technischen Aspekte der
Luftfahrttechnik gefordert, aber daneben auch Ihre
betriebswirtschaftliche Kompetenz und Führungsqualitäten.
ƒƒ Die zweite Situationsaufgabe
Thematische Grundlage dieses Prüfungsteils ist der
Handlungsbereich „Organisation“, wobei zwei der drei
Qualifikationsschwerpunkte eine besondere Beachtung
erfahren und etwa die Hälfte der Aufgabe ausmachen.
Hier demonstrieren Sie, dass Sie über ein fundiertes
betriebswirtschaftliches Know-how verfügen und es
verstehen, mit den unterschiedlichen Planungs-, Steuerungsund Kommunikationssystemen umzugehen. Daneben
sollen in gleichem Umfang auch hier die grundlegenden
Aspekte der beiden anderen Handlungsbereiche zur
Bewältigung der Situationsaufgabe herangezogen werden.
Fachgesprächs stattfindet. Es bietet Ihnen die Möglichkeit
unter Einsatz der gelernten Präsentationsmethoden
zu beweisen, dass Sie als zukünftiger Industriemeister
die Fähigkeit besitzen, fundierte Strategien für eine
nachhaltige Personalentwicklung zu entwickeln und ein
wirkungsvolles Qualitätsmanagement zu etablieren.
Die Prüfung im Überblick
ƒƒ Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen
ƒƒ Rechtsbewusstes Handeln (ca. 90 Minuten)
ƒƒ Betriebswirtschaftliches
Handeln (ca. 90 Minuten)
ƒƒ Anwenden von Methoden der Information,
Kommunikation und Planung (ca. 90 Minuten)
ƒƒ Zusammenarbeit im Betrieb (ca. 90 Minuten)
ƒƒ Berücksichtigung naturwissenschaftlicher
und technischer Gesetzmäßigkeiten
(ca. 90 Minuten)
ƒƒ Handlungsspezifische Qualifikationen
ƒƒ Schriftliche Prüfung
·· Handlungsbereich Luftfahrttechnik
(ca. 240 Minuten)
·· Handlungsbereich Organisation
(ca. 240 Minuten)
ƒƒ Mündliche Prüfung:
·· Handlungsbereich Führung und Personal –
Situationsbezogenes Fachgespräch
(ca. 30-60 Minuten)
ƒƒ Die dritte Situationsaufgabe
Der Handlungsbereich „Führung und Personal“ ist
vertreten durch die mündliche Prüfung, die in Form eines
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Der Veranstaltungsort
Willkommen im Handelskammer City Campus
Zu Ihrer Weiterbildung heißen wir Sie herzlich willkommen
im Handelskammer City Campus! Im Herzen der Stadt,
nur einen Steinwurf entfernt von Rathaus, Alster
und vis à vis der Handelskammer Hamburg, erwartet
Sie in unseren großzügigen Räumlichkeiten eine
moderne und angenehme Umgebung zum Lernen.
Für perfekte Ergebnisse müssen die äußeren Umstände
stimmen: Der Handelskammer City Campus bietet
Ihnen deshalb über 50 attraktive, teilweise klimatisierte
Seminarräume, die sich durch eine gehobene Ausstattung
auszeichnen. Dieser Komfort steht Ihnen auf Anfrage
mit unseren Gruppenräumen auch außerhalb des
Unterrichts kostenlos für Studien- und Lernzwecke zur
Verfügung, etwa wenn Sie sich mit Ihrer Arbeitsgruppe
zur gemeinsamen Nachbereitung treffen wollen oder
zusammen mit Ihren Kommilitonen den Prüfungsstoff
durchgehen. Um Ihnen den Weiterbildungsalltag im
wahrsten Sinne des Wortes leichter zu machen, stehen
Ihnen zudem Aufbewahrungsschließfächer zur Verfügung.
Wer viel arbeitet, muss auch mal Pause machen. Dafür
bieten sich nicht nur die vielen Cafés und Lokale in der
Nachbarschaft oder einer der zahlreichen netten Plätze
rund um die Alster an. Auch der begrünte Innenhof
des City Campus lädt Sie auf eine kleine Pause ein.
Daneben steht Ihnen unsere kommunikativ ausgestattete
Lounge zur Verfügung, um sich mit Ihren Kommilitonen
auszutauschen oder einfach einmal kurz auszuspannen.
Wissenszugang inklusive
Zahlen, Daten, Fakten und jede Menge Fachwissen im
Bereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Handelsund Wirtschaftsrecht bis hin zum Thema Existenzgründung
und Umweltfragen finden Sie in der Commerzbibliothek
der Handelskammer Hamburg. Die wissenschaftliche
Spezialbibliothek liegt nur wenige Schritte vom City Campus
entfernt und ist für Sie als HKBiS-Teilnehmer an sechs
Tagen in der Woche zur kostenlosen Benutzung geöffnet.
Nach Ihrer Anmeldung können Sie z.B. auch von zu Hause
Bücher bestellen und diese vor Ort für mindestens 3 Wochen
ausleihen. Mehr Infos unter: www.commerzbibliothek.de
In jeder Hinsicht eine
gute Verbindung
Mittendrin und perfekt zu erreichen – der Handelskammer
City Campus überzeugt mit seiner zentralen Lage im Herzen
der Hansestadt. Aus allen Teilen Hamburgs erreichen Sie
uns einfach und schnell: Die Stationen „Jungfernstieg“,
„Stadthausbrücke“ und „Rathausmarkt“ sind jeweils nur
wenige Gehminuten entfernt und garantieren besten
Anschluss an den Großteil der Hamburger S- und U-BahnLinien. Am Hamburger Hauptbahnhof, in maximal zwei
Stationen zu erreichen, haben Sie zudem Anschluss an die
verschiedenen Regionalzüge in die Metropolregion. Aber
auch mehrere Metro- und Schnellbusse, die direkt am
Rathausmarkt verkehren, bringen Sie direkt zu uns. Schnelle
Besorgungen oder den kleinen Einkauf zwischen Feierabend
und Unterricht können Sie in den zahlreichen umliegenden
Geschäften ebenfalls ganz unkompliziert erledigen.
© Fotos: Andreas Ahnefeld
Neben der klassischen Bibliotheksrecherche steht Ihnen
bei uns natürlich auch das weltweite Wissen im Internet
zur Verfügung, denn dank Ihren personalisierten Zugangs
für unser kostenfreies WLAN kommen Sie im City
Campus überall schnell und unkompliziert ins Netz.
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Lehrgangsangebote regionaler Träger, die auf IHK-Prüfungen vorbereiten, finden Sie im
WIS - dem Weiterbildungs-Informations-System der IHK-Organisation unter wis.ihk.de
oder in Hamburgs Kursportal WISY unter hamburg.kursportal.info.
Kontakt
HKBiS Handelskammer Hamburg
Bildungs-Service gGmbH
Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg
Veranstaltungsort:
HCC Handelskammer City Campus
Alter Wall 38, 20457 Hamburg
Telefon: 040 36138 777
Fax: 040 36138 750
Internet: www.hkbis.de
www.facebook.de/hkbis
E-Mail: hkbis@hkbis.de
Öffnungszeiten
montags bis donnerstags
08:00 bis 18:00 Uhr
freitags
08:00 bis 16:00 Uhr
Vereinbaren Sie auch gern einen
individuellen Termin mit uns!
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