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Gemeindebrief Nov - Feb 2014 - 2015 - GerhardDorothea

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Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Gemeindebrief
Nov - Feb
2014 - 2015
1
Inhalt / Impressum
Andacht.................................................................. 3
Schwerpunktthema: Glauben früher und heute..... 4
Was verstehen wir unter Glauben .................... 4
Kurse zum Glauben in der Metropolregion ...... 6
Wer glaubt was und warum? ............................ 8
Neuer Glaubenskurs im ÖGZ Zwischen Himmel und Erde .............................................. 10
Presbyteriumswahlen 2015 ................................. 11
Interview mit Gisela Weiland stellv. Vorsitzende des Presbyteriums ...................... 11
Die Presbyteriumswahl am 1. Advent 2014 ... 12
KandidatenInnen für Studernheim .................. 12
KandidatenInnen für den Pilgerpfad ............... 13
Oasentag für Frauen am 6. September 2014...... 14
Frauenfeierabend ................................................ 15
Theologischer Gesprächskreis ............................ 15
5000 Brote - Konfis backen Brot für die Welt ...... 16
Der besondere Gottesdienst................................ 18
Freud und Leid .................................................... 19
Veranstaltungskalender ....................................... 19
Gottesdienste ................................................ 20-23
Geh zum KuKuK .................................................. 24
Weihnachtslieder mit Jimi Hering Experience 24
Kabarett mit Fabian Schwarz ......................... 25
Vor allem darfst du nicht ängstlich sein“ - Cornelia Rößler: Fotografie- und Videoinstallation .. 26
Der besondere Gottesdienst: Leuchtfeuer .......... 28
Männerarbeit ....................................................... 28
Rückenwind für Familien ..................................... 29
Literarischer Abend ............................................. 30
Spendenaktion Küche ÖGZ................................. 31
Seniorengmeinschaft 60+ .................................... 31
Schottlandfahrt Pfadfinder ................................... 32
Kirchenmusikalische Feierstunde - Abschied von
Werner Salz und dem ökum. Singkreis .......... 33
“Ich geh‘ mit meiner Laterne…“ Martinsfeier
der DPSG ....................................................... 34
Angebot für Kinder ab 6 Jahren KinderKino
im Pilgerpfad!.................................................. 34
Kunterbunte Kinderkirche .................................... 35
Unterhaltung ........................................................ 36
2
Bitte beachten Sie auch die Inserate
auf den Seiten 38 und 39
Impressum:
Gemeinde im Zentrum
Herausgeber:
November 2014 bis Februar 2015
Protestantische Kirchengemeinde Pilgerpfad
Redaktion
Cornelia Zeißig
Layout:
Gerhard Kreuter
Umschlagentwurf:
Dirk Reschke
Titelfoto:
Cornelia Rößler, redaktionell bearbeitet
Redaktionsschluß:
15. Januar 2015
Nächster Gemeindebrief:
bis 10. Februar 2015
Protestantisches Pfarramt 1:
Pfarrer Carsten Schulze
Hanns-Fay-Str. 7
Tel: 06233 42531
FAX 06233 341791
Bürozeiten: Mo, 9-12 Uhr,
Di und Do 14–17 Uhr
e-Maill:
pfarramt.ft.pilgerpfad.1
@evkirchepfalz.de
Protestantisches Pfarramt 2:
Pfarrerin Cornelia Zeißig
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 2
(Studernheim),
Tel: 06233 47012
e-Mail:
pfarramt.ft.pilgerpfad.2
@evkirchepfalz.de
Internet-Homepage:
www.protkirchepilgerpfad.de
Auflage: 3000
Druck:
Gemeindebriefdruckerei,
Groß Oesingen
Namentlich gekennzeichnete
Artikel stellen nicht unbedingt
die Meinung des Redaktionskreises dar.
Über Spenden für die Herausgabe des Gemeindebriefes
freuen wir uns sehr. IBAN:
DE23 5465 1240 0000 0229 88
bei der Sparkasse Rhein
Haardt BIC: MALADE51DKH.
Stichwort: Gemeindebrief Pilgerpfad.
© 2014 Alle Rechte vorbehalten durch die Redaktion.
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Andacht
von Carsten Schulze
London im Oktober 2014: Wir sind mit
einer ökumenischen Gruppe von Pfarrerinnen und Pfarrern, Pastoralreferentinnen
und –referenten zu Gast in der berühmten
Kirche St. Martin-in-the-fields („St. Martin
in den Feldern“ Anm.). Diese berühmte
Kirchengemeinde hat eine lange Tradition
der Musik, aber vor allem der offenen Türen für die Menschen, die an ihr vorbeikommen.
Viele waren schon hier zu Gast: Touristen, Sängerinnen und Sänger, Betende,
Heimatlose, Soldaten und viele mehr.
Vor einhundert Jahren (ab Beginn des
ersten Weltkrieges) hing vor der Kirche
eine rote Laterne, als Zeichen für die Menschen, dass sie hier zu jeder Zeit eine offene Tür, eine warme Mahlzeit und – wenn
nötig – auch ein Schlafplatz für die Nacht
erwartete. Es war damals oft der erste Ort,
den die aus dem Krieg zurückkehrenden
Soldaten aufsuchten. Dort luden sie die
schrecklichen Bilder des Krieges ab, dort
weinten sie und suchten Trost in Gebet
oder Gespräch.
Nun waren wir, diese deutsche Gruppe,
zu Gast. Einhundert Jahre nach Ausbruch
des ersten Weltkrieges hängt zur Erinnerung wieder eine rote Laterne vor der Kirche und wir feierten gemeinsam mit dem
englischen Pfarrer dieser Gemeinde Gottesdienst. Die Lesungen wurden in englisch und in deutsch gelesen. Gemeinsam
feierten wir auch – Deutsche und Engländer - das Abendmahl, das Mahl der Liebe
Gottes, der Gemeinschaft und der Vergebung. Wer nicht das Abendmahl empfangen wollte kam trotzdem dazu und empfing
einen Segen. Es war, inmitten des quirli-
gen Lebens auf dem Trafalgar-Square ein
Zeichen des Friedens und der Versöhnung
– der geheilten Wunden.
Nach dem Gottesdienst verabschiedete
sich unser Gastgeber mit den Worten:
„Danke, dass Ihr hier wart und wenn Ihr
wieder nach London kommt, dann sollt Ihr
wissen, dass St.-Martin-in-the-fields auch
Eure Kirche ist – Ihr seid hier von nun an
zu Hause.“
Ein solches „zu Hause“ will unser Ökumenisches Gemeindezentrum für uns alle
sein und werden. Deshalb wählen wir alle
sechs Jahre ein neues Presbyterium, das
unser Zuhause für uns alle gestalten will.
Menschen aus unserer Mitte sind bereit,
Verantwortung zu übernehmen, damit unsere Gemeinde lebendig bleibt. Sie schauen darauf, was wir tun – im Gottesdienst,
in den Gruppen und Kreisen, in der Seelsorge, in unseren Räumen, in denen viele
Begegnungen möglich sind. Deshalb bitten
wir Sie, Ihre Möglichkeit der Wahl zu nutzen. Helfen Sie mit, dass das Ökumenische Gemeindezentrum Pilgerpfad ein Ort
bleibt, von dem wir alle sagen können –
hier haben wir, mitten in Frankenthal, ein
zu Hause, in dem wir alle willkommen sind.
Das Zentrum will ein Ort sein, an dem
Menschen einander begegnen, zusammen
feiern und lachen. Es will aber auch ein Ort
der Stille sein, der Begegnung mit Gott und
den eigenen Gedanken. Es will zuletzt
auch grenzüberschreitend sein, über Konfessionen und Nationen hinaus, damit wir
immer mehr im Glauben zusammenwachsen und der Glaube lebendig bleibt.
In diesem Sinne grüßt Sie herzlich
Ihr Pfarrer Carsten Schulze
3
Schwerpunktthema
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Glauben früher und heute
Was verstehen wir unter Glauben?
von Carsten Schulze
Schon früh in der Bibel finden wir
die Suche nach Glauben und Ausdrucksformen von Glauben. Manches
irritiert uns – vielleicht, weil wir heute
in anderen Zeiten leben, manches hilft
uns, obwohl die Texte schon so alt
sind. Abrahams scheinbar blinder Gehorsam gehört heute oft zu den
schwierigen Passagen des Alten Testamentes, die aber von einem unglaublichen Vertrauen in Gottes Führung zeugen. Der Antrieb kranker
Menschen, mit Jesus nur eine kurze
Berührung zu suchen, weil sie glauben, dass von ihm Heilung ausgeht,
erzählt uns jedoch auch von diesem
Vertrauen. Dabei betont Jesus immer
wieder: „Dein Glaube hat dir geholfen!“
und für den Apostel Paulus ist der
Glaube eine der drei wichtigsten Dinge, wenn er im 1. Korintherbrief
schreibt: „Nun aber bleiben Glaube,
Hoffnung, Liebe, diese drei ….
Die frühen Christinnen und Christen
hatten die Herausforderung ihrer Umwelt, aber auch untereinander, den
christlichen Glauben in Worte zu fassen und damit zu erklären. So entstanden, nach langem Ringen und sicherlich auch intellektuellem Streiten, zwei
große Glaubensbekenntnisse, die wir
bis heute in unseren Gottesdiensten
4
Detail aus dem Apostelcredo der Frauenkirche zu Memmingen, mittelalterliche bildliche
Zuordnung der zwölf Apostel zu Artikel des
Glaubensbekenntnisses
(Quelle: Internet)
sprechen: Das „Apostolische Glaubensbekenntnis“ - die älteste schriftliche Fassung geht ins 4. Jhd zurück
und das nizänische Glaubensbekenntnis – entstanden ca. 324 in Nizäa (und
überarbeitet in Konstantinopel 381).
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Beide sind in unserem Gesangbuch zu
finden. Wenn wir ihre Worte sprechen,
stellen wir uns in die Tradition christlichen Bekennens, das weit zurückreicht. Tradition verstehe ich hier, wie
es Gerd Theißen einmal treffend formuliert hat: „Tradition: ein Schatz mit
vielen Gedanken, ein Dialog über den
Glauben von den Kirchenvätern bis
zur modernen Theologie. Was sich im
Glauben bewährt, wird geprüft an der
Weisheit vieler Generationen, aber
auch an ihren Verirrungen in Vergangenheit und Gegenwart.“ (in Theißen,
Gerd: Glaubenssätze, ein kritischer
Katechismus, Gütersloh 20133, S.
19). Hans Küng hat jedoch richtig gesagt: „… das Glaubensbekenntnis ist
nicht der Glaube selbst, sondern nur
Ausdruck, Ausformulierung, Artikulation des Glaubens; …“
Was aber ist Glauben?
Dieser Frage gehen Theologen und
Philosophen seit Jahrhunderten nach.
Ich möchte zwei herausgreifen: Paul
Tillich, ein Vertreter des 20. Jhd’s und
Friedrich Schleiermacher, der im 19.
Jhd formuliert: „Glaube ist ein Gefühl
schlechthinniger Abhängigkeit“. Dieser
Satz bringt meine Schülerinnen und
Schüler im Karolinengymnasium regelmäßig „auf die Palme“. Das fängt beim
Wort „Gefühl“ an, geht über die Formulierung „schlechthinnig“, und endet
beim Begriff „Abhängigkeit“. Wenn
Schleiermacher von Gefühl spricht,
dann meint er ein „Empfinden“.
„Schlechthinnig“ bedeutet „völlig“ oder
„durch und durch“, ja, und den Ärger
der jungen Leute zieht er sich zu,
wenn er tatsächlich „Abhängigkeit“
meint. So hört sich Schleiermachers
Schwerpunktthema
Deutung dann so an: „Glaube ist das
E m pf i n d e n v ö l l i g e r A b h ä n g i g keit“ (Anm: von etwas – in diesem Fall
Gott – das mich als Geschöpf bei weitem überragt).
Glaube vermittelt mir also letztlich,
dass ich nicht wirklich die Kontrolle
über mein Leben habe, sondern sie an
jemand anderen abgeben kann, der
mich weit überragt – auf welche Weise
auch immer. Und junge Menschen
gehen schon davon aus, weitgehend
die Kontrolle zu haben. Paul Tillich,
formuliert gut hundert Jahre später,
geprägt von den Erfahrungen im dritten Reich und seinen Folgen: „Glaube
ist das, was uns unbedingt angeht.“
Dabei grenzt er sich von den Dingen
ab, die uns „bedingt“ angehen: dem
Staat und seinen Symbolen, dem Status Quo. Alles, was uns nach außen,
der Welt gegenüber definiert, betrifft
uns nur bedingt. Unsere wirkliche, unbedingte Sehnsucht nach Liebe, nach
Anerkennung, nach etwas Größerem
als diese Welt, Gott, das verdichtet
sich im Glauben. Und so folge ich am
Ende einem Theologen des 21. Jhd’s,
Gerd Theißen, wenn er in poetische
Worte gefasst, schreibt:
„Was ist Glaube an Gott?
Glaube
ist unbedingtes Vertrauen,
dass unser Leben
inmitten aller Dinge
sinnvoll ist.
Sinn ist,
was Mut
zum Leben gibt.
5
Schwerpunktthema
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Glaube
vertraut auf Gott,
der das Nichts ins Sein ruft
und alle Welt
mit Sinn erfüllt.
dass alles von selbst gut wird,
sondern dass wir Gutes tun können
gegen Widerstand
in uns
und in der Welt.
Glaube
vertraut nicht auf die Welt,
wie sie ist,
sondern wie sie durch Gottes Willen
sein könnte.
Glaube
ist ein Bündnis mit Gott,
der die Welt
mit Sinn erfüllen will.“
(in Theißen, Gerd: Glaubenssätze, ein
kritischer Katechismus,
Gütersloh
20133, S. 15)
Glaube
vertraut nicht darauf,
Kurse zum Glauben in der Metropolregion
von Andrea Müller
Wir lernen Salsa tanzen und thailändisch kochen – warum nicht auch
glauben und beten?
Immer mehr Menschen wissen immer weniger über die Geschichte und
Kultur des christlichen Abendlands.
Trotz Religionsunterricht in der Schule
und Konfirmandenunterricht in der Kirche.
Daher ist es nicht verwunderlich,
6
dass sich Kurse, die in vier oder sieben Einheiten verständlich in zentrale
Inhalte des christlichen Glaubens einführen, in der letzten Zeit einer spürbar
wachsenden Beliebtheit erfreuen. Sie
gelten als zeitgemäße Angebote, Erwachsene in einem überschaubaren
Zeitraum Gelegenheit zu geben, sich
über Glaubensinhalte zu informieren,
Lebensfragen und Glaubenszweifel ins
Gespräch zu bringen und eigene Antworten zu finden.
▪ Axel V., 33 Jahre, war mit seiner
Frau von Berlin nach Stuttgart gezogen. Sie suchten Kontakt zu Einheimischen und fanden das Kursangebot
der Kirche zugänglicher als die alteingesessenen Sportvereine. Axel: „Der
erste Abend war eine Überwindung.
Aber: Ich habe endlich begriffen, worum es im Glauben geht.“
▪ Dörte S., 29 Jahre: „Ich singe in
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
einem Gospelchor. Die Texte waren
mir eigentlich egal, bis mir kürzlich ein
Sängerkollege gesagt hat, was ihm
eines der Lieder bedeutet. Das hat
mich nachdenklich gemacht. Jetzt will
ich mehr über den Glauben wissen.“
▪ Gerhard F., 65 J: „Ich bin schon
lange Presbyter in unserer Kirchengemeinde. Aber zu formulieren, was ich
eigentlich glaube, das fällt mir schwer.“
Im Januar 2015 starten die Evangelische Kirche in Baden und die Evangelische Landeskirche der Pfalz in der
Metropolregion Rhein-Neckar eine
gemeinsame Kampagne „Kurse zum
Glauben“.
Mit über 80 z.T. sehr unterschiedlichen Kursen laden im Frühjahr Kirchengemeinden und Einrichtungen in
Kinos, auf Bannern und Plakaten ein,
sich mit Glaubens- und Lebensfragen
auseinander zu setzen:
Schwerpunktthema
* Vom Kurs „Kaum zu glauben?!“,
der die wichtigsten Grundlagen des
Glaubens kurz und einprägsam vermittelt über die anschauliche und an der
eigenen Biographie orientierte Reihe
„Stufen des Lebens“ bis hin zum Theologiekurs „Zwischen Himmel und Erde“. Manche Gemeinden laden gezielt
Eltern ein, die „Warum-Fragen“ beantworten müssen oder Männer, die über
die „Herausforderung Mannsein“ im
Kontext des Glaubens Gedanken machen wollen oder auch Mitglieder der
bis dahin neu gewählten Presbyterien.
Dabei ist die Teilnahme überwiegend kostenlos, Vorkenntnisse sind
nicht erforderlich.
Die Übersicht aller Kurse mit Ortsund Zeitangaben erscheint demnächst
als Broschüre und wird gleichzeitig
über die Homepage www.kurse-zumglauben.de bekannt gegeben.
7
Schwerpunktthema
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Wer glaubt was und warum?
Eine Umfrage für unseren Gemeindebrief
von Cornelia Zeißig - Carsten Schulze - Elisabeth Dominke
Über den Glauben lässt sich prima
streiten. Viele religiöse Gruppierungen
machen damit unangenehm auf sich
aufmerksam. Dabei ist Glaube etwas
so Vielfältiges und Individuelles, dass
jede „Schublade“ fehl am Platz sind.
Uns hat vom Team der Hauptamtlichen in unserer Kirchengemeinde interessiert, was unsere Gemeindemitglieder glauben. Gern hätten wir eine große, umfassende Befragung mit möglichst vielen Menschen durchgeführt.
Aber das war aus praktischen Grün-
den nicht möglich. So ist es zu einer –
natürlich anonymen- Umfrage bei drei
Gruppen gekommen, die wir im Oktober noch in Ruhe unsere Fragebogen
ausfüllen lassen konnten. Es sind die
Vikare/innen des Kurses von Lisa Dominke, die Teilnehmer/innen des Literarischen Abends und die Schüler der
Oberstufenkurse von Carsten Schulze
am Karolinengymnasium. Natürlich
haben wir kürzen müssen, aber sicherlich finden Sie auch Ihre Haltung zum
Glauben wider!
Schule
Schülerinnen und Schüler erlebe ich
als fragende und suchende Menschen
in einer Welt, die immer differenzierter,
aber auch immer kommunikativer wird.
In den Kursen, die ich unterrichte, sind
sie zwischen 16 und 19 Jahren alt und
sie stellen alles in Frage.
Was ist Glaube?
Ahnung von etwas, das größer ist
als ich selbst. Vertrauen, dass ich in
dieser Welt nicht alleingelassen bin.
Hoffnung auf ein Ziel hin. Kann man
das denn überhaupt bestimmt sagen?
Es könnte sich für jeden Menschen
ganz anders zeigen. Glauben brauchen vor allem schwächere Menschen. Etwas, das manche Menschen
in sich tragen und andere gar nicht
entwickeln können.
Woran glaube ich?
An einen Gott, der meine Schritte
lenkt, einen Beschützer. Einen Schöpfer allen Lebens. An ewiges Leben.
An Jesus, dem egal ist, wie wir ausse8
hen oder ob wir erfolgreich sind. An
eine Schöpfermacht, die uns im Leben
aber nicht hilft. An eine höhere Instanz, die gerecht ist. An mich, Gott
hat genug getan, jetzt muss ich mir
selbst helfen. An diese Welt, so wie
sie mir begegnet. An den modernen
Gedanken, dass wir alle gleich sind.
Aber nicht an Erlösung oder ewiges
Leben, sondern an die Macht der Menschen, die Welt zu verändern.
Was bedeutet das für mich?
Ich werde beschützt und begleitet.
Jemand hat mir einen Platz im Leben
gegeben. Es gibt zwischen Menschen
keine wirklichen Unterschiede. Gesellschaftliche Tabus können vom Glauben in Frage gestellt werden. Vergebung ist möglich. Es gibt besondere
Menschen in dieser Welt, die uns Wege zeigen können, wie Jesus von Nazareth. Dass Nächstenliebe einen tieferen Sinn haben könnte.
Schwerpunktthema
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Literarischer Abend
Was ist Glaube?
Vertrauen in Gott. Überzeugt sein,
dass es außerhalb unserer Wirklichkeit
hier eine Dimension gibt, die größer,
umfassender ist. Eine Gewissheit, die
mich trägt. Glauben ist nicht wissen,
aber hoffen. Ein Geschenk. Eine auf
Tradition und Erziehung basierende
Ethik, die das moralische und soziale
Zusammenleben der Menschen regeln
soll.
Woran glaube ich?
An ein höheres Wesen. An einen nicht immer zu verstehenden - Gott.
An die Dreifaltigkeit. Daran, dass die
Welt in Gott einen Ursprung hat, und
dass er sich in Christus in die Welt
hineinbegeben hat, solidarisch mit den
Menschen. Es gibt jemand, der mich
begleitet und über mich wacht. An das
Schöne und Gute im Leben. Ich glaube, dass die Menschen ein „Gerüst“
brauchen, nach dem sie ihr Zusammenleben ausrichten.
Was bedeutet das für mich?
Letzten Halt in allen Situationen,
hoffentlich auch am Ende meines Lebens. Verpflichtung, Jesus Christus
„nachzufolgen“. Jeden Morgen mit
positiven Gedanken und großer Gelassenheit in den Tag zu gehen. Getragen zu sein bei allen Skrupeln und
Zweifeln. Ich habe Werte, an denen
ich mein Leben ausrichten kann. Hilfe
in guten und bösen Zeiten.
Vikarskurs
Frage 1: Was ist Glaube?
Wissen ist es nicht, aber mehr als
nur Vermuten. Es ist Vertrauen und
Zuversicht, in mir gewachsen wie eine
Sonnenblume, die sich immer nach
ihrer großen Kraftquelle ausrichtet.
Glaube ist Vertrauen. Vertrauen können, weil ich gehalten und geborgen
bin und hoffen darf.
Frage 2: Woran glaube ich?
Ich glaube an Gott, unseren Vater,
und daran, dass es ihm um den Menschen geht. Er ist uns in Jesus nahe
gekommen. Doch das Geheimnis ist
noch groß! Ich glaube an einen fassbar unfassbaren Gott, den ich persönlich erleben kann.
Frage 3: Was bedeutet das für
mich?
Gott achtet jeden Menschen und
will in Beziehung mit ihm treten. Wir
sind eingeladen uns darauf einzulassen: sich ihm anvertrauen, loslassen
können, Vertrauen schenken. Uns wird
viel geschenkt, davon dürfen und sollen wir weitergeben: indem wir jeden
Menschen achten, ihm Zeit und Aufmerksamkeit widmen, Gemeinschaft
leben, teilen, in Kontakt mit Gott sind
und von ihm erzählen. Das ist der große Anspruch. Aber an ihm müssen wir
nicht verzweifeln. Wir dürfen Fehler
machen, in Sackgassen laufen, wiederumkehren und mit Gott von vorne
beginnen. Glaube bedeutet für mich
jeden Tag, 24 Stunden lang, einen Ort
zu haben, wo ich bitten, danken, loben, klagen, trauern, fragen, hören,
erkennen, tun und lieben kann.
9
Schwerpunktthema
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Neuer Glaubenskurs im ÖGZ
Zwischen Himmel und Erde
von Cornelia Zeißig
Fortsetzung folgt: Nach der inspirierenden und ermutigenden Erfahrung
unseres ersten Glaubenskurses im
Frühjahr 2014 laden wir alle Interessierten zu einer zweiten Reihe von
Gesprächsabenden über den Glauben
ein. Da der zweite Kurs nicht auf dem
ersten aufbaut, sind alle Menschen
angesprochen, die sich über Glaubensinhalte austauschen und über
religiöse Themen nachdenken wollen.
Mit einer Mischung aus theologischen
Impulsen und gestalterischen Elementen zielt auch dieser Kurs auf eine lebendige Erfahrung mit alten und neuen Einsichten, die Ihren Glauben bereichern werden. Entwickelt wurde der
Kurs von der evangelischen Erwachsenenbildung in Baden und Württemberg.
Der Kurs erstreckt sich über vier
Donnerstage und beginnt jeweils mit
einem kleinen Imbiss um 18.30 Uhr.
Das inhaltliche Programm startet um
10
19 Uhr.
Die Themen der Abende:
 Donnerstag, 22.1.2015: Spuren
des Religiösen heute – Was ist Religion und wo begegnet sie uns?
 Donnerstag, 29.1.2015: Der Erde
und dem Himmel treu – Vom Wesen des Menschen
 Donnerstag, 05.2.2015: Warum
gerade ich? – Zum Umgang mit
dem Leid
 Donnerstag, 12.2.2015: „Ich will
dich segnen und du sollst ein Segen sein“ – Von Lebenskunst und
Lebensglück
Die Abende werden von Pfarrer
Carsten Schulze, Pfarrerin Cornelia
Zeißig und einem Team geleitet. Zu
besseren Planung bitten wir um eine
Anmeldung bis Freitag, den
16.1.2015 in einem der Pfarrämter
unserer Kirchengemeinde oder unter
pfarramt.ft.pilgerpfad.1@
evkirchepfalz.de
Presbyteriumswahl
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Presbyteriumswahlen 2015
Interview mit Gisela Weiland
stellv. Vorsitzende des Presbyteriums
von Elisabeth Dominke
Vikarin Dominke: Wie lange sind
Sie schon im Presbyterium Pilgerpfad
aktiv?
Gisela Weiland: Ich bin nun schon
seit 18 Jahren mit dabei und-falls ich
gewählt werde- bin ich auch für die
nächsten 6 Jahre bereit Verantwortung
für die Gemeinde zu übernehmen.
Vikarin Dominke: Was hat Sie damals gereizt-wer hat Sie für dieses
Amt "geworben"?
Gisela Weiland: Geworben hat
mich damals Pfarrer Udo Müller, den
ich bereits durch meine Teilnahme am
Theologie-Kreis gut kannte. Und gefallen hat mir schon immer der "Geist der
Freiheit", der hier im Pilgerpfad
herrscht. Jede Meinung wird wichtiggenommen und man bekommt nichts
aufgezwungen.
Vikarin Dominke: Was gefällt Ihnen besonders bei der Arbeit im hiesigen Presbyterium?
Gisela Weiland: Wie schon gesagt
gefällt mir die große Freiheit und Offenheit. Jeder wird ernstgenommen
und ermutigt, sich eigene Gedanken
zu machen. Wichtig sind mir aber auch
die gute Stimmung und die positive
Zusammenarbeit mit allen - wir sind
wirklich ein ganz tolles Team.
Vikarin Dominke: Was könnte man
verbessern und was sollte unbedingt
so bleiben?
Gisela Weiland:(lacht) Spontan fällt
mir da nichts ein, es kann schon alles
so bleiben wie es ist. Denn wenn jemand was stört, wird er immer ermutigt, es gleich zu sagen und man sucht
dann gemeinsam nach einer Lösung.
Vikarin Dominke: Was ist für Sie
an der Gemeinde im Pilgerpfad besonders?
Gisela Weiland: Das Zusammenleben mit der katholischen Gemeinde ist
schon was ganz Besonderes. Das ist
einerseits durchaus identitätsstiftend
und vielleicht auch mitverantwortlich
für den guten Zusammenhalt in unserer Gemeinde. Jeder muss sich auf
seinen Glauben besinnen, aber ohne
sich abzugrenzen
Vikarin Dominke: Würden Sie Jemandem empfehlen sich für die Presbyteriumswahlen aufstellen zu lassen
und warum?
Gisela Weiland: Ja unbedingt! Wie
gesagt: Hier hat jeder die Freiheit, seine Meinung einzubringen und bei Projekten seine Ideen zu verwirklichen.
Vikarin Dominke: Wie lange möchten Sie noch weitermachen?
Gisela Weiland: (lacht): Naja, jetzt
stehen erst mal die nächsten 6 Jahre
an... .
Vikarin Dominke: Danke für das
Gespräch und Ihre Offenheit. Ich wünsche Ihnen bei der Wahl viel Erfolg.
11
Presbyteriumswahl
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Die Presbyteriumswahl am 1. Advent 2014
von Cornelia Zeißig
Am 30.11.2014, dem ersten Adventssonntag, werden in der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) die Presbyterien für die nächsten sechs Jahre gewählt. Mit dem Pfarrer und/oder der
Pfarrerin leiten diese Männer und
Frauen nach ihrer Einführung im Gottesdienst die Kirchengemeinde. Ab
dem 7.11.14 werden Ihnen die Wahlunterlagen in Ihrem Briefkasten eingeworfen. Sie entscheiden selbst, ob sie
per Briefwahl wählen oder Ihre Stimme
am 1. Advent in einem unserer Wahllokale abgeben. Alle genauen Informationen, wer und wie zu wählen ist,
entnehmen Sie am besten den Unterlagen, die Ihnen zugehen.
Wahlberechtigt sind grundsätzlich
alle Mitglieder unserer Kirchengemeinde, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens zwei Monaten in der Kirchengemeinde wohnen. In das Presbyterium
gewählt sind die Kandidatinnen und
Kandidaten, die die meisten Stimmen
erhalten haben. Die darüber hinaus
Gewählten sind, in der Reihenfolge
ihrer Stimmenzahl, Ersatzmitglieder,
und werden in unsere Kirchengemeinde ebenfalls zu den Sitzungen eingeladen und an der Arbeit im Presbyterium
beteiligt. Das Wahlergebnis wird in der
Woche nach der Wahl veröffentlicht
(auf unserer Homepage, durch Aushang und in den Sonntagsgottesdiensten).
In der Kirchengemeinde Pilgerpfad
gibt es zwei Wahlbezirke: den Pilgerpfad und Studernheim. Im Wahlbezirk
II (Pilgerpfad) ist das Wahllokal im
Ökumenischen Gemeindezentrum
(Jakobsplatz 1) von 10.30 Uhr bis
16.00 Uhr geöffnet. Im Wahlbezirk I
(Studernheim) ist das Wahllokal im
Protestantischen Gemeindehaus
(Dietrich-Bonhoefferstr.2) von 12.00
Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.
Für weitere Fragen wenden Sie sich
an die beiden Pfarrämter Pilgerpfad 1
(42531) und Pilgerpfad 2 (47012). Wir
freuen uns, wenn Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und auch auf
diesem Weg zeigen, dass Sie sich mit
unserer Kirchengemeinde verbunden
fühlen!
KandidatenInnen für Studernheim
12
Jochen Blesch
BSS (39)
Marion König
Hausfrau (55)
Jens Schmidt
Lehrer (28)
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Presbyteriumswahl
KandidatenInnen für den Pilgerpfad
Annette Baumann
Hausfrau (41)
Angelika Braun
PTA (48)
Ursula Diehl
Pensionärin (75)
Barbara Eßwein
Bibliothekarin (57)
Klaus Fleer
Pensionär (73)
Czeslaw Gattner
Techniker (51)
Margit Jaschke
Angstellte (50)
Tobias Klimm
Auszubildender (19)
Katharina Reffert
Lehrerin (28)
Barbara Salzwedel
Lehrerin (52)
Dieter Vohmann
Pensionär (74)
Sigrid WeidenauerSauer (57)
Gisela Weiland
Psy.therapeutin (65)
Garmin Wicke
Lehrerin (65)
13
Rückblick
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Oasentag für Frauen am 6. September 2014
von Barbara Eßwein
Am Samstag, 6. September war es
wieder soweit - eine Gruppe Frauen
machte sich auf den Weg zu einem
Oasentag. Unter der Leitung von Annette Kabanow und Cornelia Zeißig
ging es in den Pfälzer Wald zur Burgruine Neuscharfeneck. In Fahrgemeinschaften fuhren wir von Frankenthal
nach Ramberg zum Parkplatz Dreibuchen. Von dort wanderten wir auf einem schönen Waldweg zur Landauer
Hütte, dem eigentlichen Ausgangspunkt unserer Wanderung
zur Neuscharfeneck.
Der Frühnebel hatte sich gelichtet, und wir freuten uns über
den sonnigen Herbsttag. Der
Weg führte uns bergauf und bergab; unsere Augen und Füße hatten immer wieder auf kleinere
Steine im Weg oder Baumwurzeln zu achten, aber auch Pilze
am Wegrand zu bestaunen und
blühendes Heidekraut.
Beeindruckend, als nach dem
Weg unter Bäumen auf dem Gipfel der
Anhöhe dann die Burgruine vor uns
stand: mächtige Mauern und Fensterstürze, Reste von Treppen und Anbauten, weite Blicke ins Land ringsum.
„Du führst uns hinaus ins Weite“: wo
wäre dieses Psalmwort besser zu erspüren als an einem solchen Ort?
Der Weg führte uns wieder in den
Wald und dort an eine verschwiegene
Stelle: einen ehemaligen keltischen
Opferstein. Auch hier hielten wir in
einer kurzen Andacht inne. Weiter ging
es, vorbei an einer Schneise im Wald
für Drachenflieger hinauf zum Orensfelsen, wo die wundervolle Aussicht
ins Trifelsland uns alle für den Anstieg
belohnte. Nach einer kurzen Andacht
wanderten wir zurück zur Landauer
Hütte und zum Parkplatz.
Einen besonderen Dank an Cornelia Zeißig und Annette Kabanow, die
diese Tour ausgesucht und vorbereitet
hatten!
Fotos: Cornelia Zeißig
14
Informationen
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
FrauenFeierabend
von Elisabeth Dominke
FRAUEN
FEIER
ABEND
Frauen
feiern
abends
Abendfrauen
feiern
Feierfrauen
abends
Frauenabend
Feierabendfrauen
Frauenfeierabend
...so heißt unser neues "Baby", zu
dessen Willkommensfeier wir Frauen
jeden Alters einladen möchten. Wir
wollen es uns gutgehen lassen, einer
Referentin lauschen, selbst diskutieren
und uns austauschen, trinken und essen, uns kennenlernen und verstehen,
über ein Thema nachdenken oder einfach reden. Über das was uns gerade
bewegt.
Unser "Orga-Team" und ich würden
uns sehr freuen, wenn Sie kä-
men...und natürlich blieben. Der erste
"FrauenFeierabend" findet am Freitag,
den 21. November ab 19.00 Uhr im
ÖGZ statt. Als Referentin eingeladen
ist Frau Lintrud Grimm aus Neustadt,
die über das Thema "Selbstwertgefühl
-Du sollst Deine(n) Nächste(n) lieben
wie Dich selbst" spricht. Bringen Sie
ruhig noch Mütter, Schwestern, Töchter, Kolleginnen und Freundinnen mit!
Vikarin Lisa Dominke und Team.
Theologischer Gesprächskreis
von Carsten Schulze
Im theologischen Gesprächskreis wollen wir
Texte von Theologinnen
und Theologen lesen und
uns im Gespräch mit ihren Aussagen und
Theorien kritisch auseinander setzten.
Dabei kommt es uns nicht darauf an, alle
Teilnehmenden auf „einen Nenner“ zu bringen, sondern unsere eigenen biographischen Erfahrungen mit Glauben, Bibel und
Kirche mit theologischen Theorien und
Gedankengängen ins Gespräch zu bringen. Wir freuen uns über alle, die mit uns
ins Gespräch kommen möchten. Quereinsteiger sind uns immer herzlich willkommen. Nähere Informationen erhalten Sie
bei Pfarrer Carsten Schulze, Hanns-Fay-
Straße 7, Tel.: 42531.
Das nächste Treffen findet am Donnerstag, den 27. November, von 18 –
19.30 Uhr, im Raum 12 oder 13 im Ökumenischen Gemeindezentrum Pilgerpfad
statt. Wir lesen in diesem Jahr Texte aus
dem Buch von Jan Roß: Die Verteidigung
des Menschen, Warum Gott gebraucht
wird. Ab Januar 2015 findet der Glaubenskurs „Zwischen Himmel und Erde“ statt, er
umfasst 4 Abende und wird den Theologischen Gesprächskreis in dieser Zeit ersetzen (siehe auch den Hinweis in diesem
Gemeindebrief!). Der nächste reguläre
Theologische Gesprächskreis findet am
26. Februar 2015, von 18 – 19.30 Uhr
statt.
15
Konfis backen Brot
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
5000 Brote
Konfis backen Brot für die Welt
von Ralf Zeeb
Wer kennt sie nicht, die Story von
den 5 Broten und 2 Fischen am See
Genezareth, die für 5000 Leute gereicht haben sollen…..
Die Fische haben wir weggelassen,
aber um die Stichworte „Brot“ und
„teilen“ geht es bei der großen Konfirmanden-Aktion: „5000 Brote – Konfis
backen Brot für die Welt“ auch die
Hilfsorganisation Brot für die Welt hat
in Zusammenarbeit mit der BäckerInnung dieses Projekt gestartet. Dabei
sollen Konfirmanden vor Ort mit Bäckern in den Backstuben unter Anleitung Brote backen und diese anschließend auch verkaufen. Der Erlös geht
16
zu gleichen Teilen an drei Projekte
(Ghana, Bangladesh, Kolumbien), die
Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in diesen Ländern Schulbildung und Berufsausbildung ermöglichen.
Die neuen Konfirmanden im Pilgerpfad werden an diesem Projekt teilnehmen!
Am Samstag, den 15. November,
treffen wir uns um 8:30 Uhr vor dem
ÖGZ und fahren gemeinsam nach
Heßheim zu Bäckermeister Rudolf
Raab. Mit ihm zusammen werden die
Jugendlichen etwa 100 Brote backen.
Am darauffolgenden Sonntag, den
Konfis backen Brot
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
16. November um 9:30 Uhr, werden
die Konfis im Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt und im Anschluss
sollen die von ihnen produzierten Brote dann an die Gottesdienstbesucher
verkauft werden (3.- / Brot).
(Freundlicherweise hat sich die katholische Kirchengemeinde bereiterklärt, die restlichen Brote – falls es
welche gibt… – zu übernehmen und
sie nach ihrem Gottesdienst zu verkaufen. Herzlichen Dank!)
Mittlerweile haben wir uns auf einer
Wochenendfreizeit in Speyer zusam-
men mit den Konfis eingehend mit den
Stichworten: Überfluss, Verschwendung, Brot und Hunger, sowie der Frage „Was ist wirklich wichtig in meinem
Leben?“ und den o.g. drei Projekten
beschäftigt und auch im Gottesdienst
am 16.11. soll es natürlich noch einmal um diese Themen gehen.
Herzliche Einladung zu diesem in
jeder Hinsicht besonderen Gottesdienst, und denken Sie dran: Die Woche nach dem 16. wird lang. Da sollte
man sich rechtzeitig mit ein oder zwei
Broten eindecken.
Quelle: Internet
17
Der besondere Gottesdienst
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Familiengottesdienst
am 1. Advent, 28.11.2014 um 11 Uhr in der St.Georgskirche in Studernheim
Gemeinsam als Familie in die Adventszeit gehen, die Vorfreude spüren,
die festliche Kirche erleben, miteinander vertraute und neue Lieder singen,
auf eine biblische Geschichte hören
und allerhand Spannendes in und mit
ihr erleben – das erwartet Euch, wenn
es wieder heißt: Ein Lichtlein brennt…
Kommt am 1. Advent in Studernheim
vorbei und feiert mit!
Frauengottesdienst
am 12.12.2014 um 19 Uhr in der Jakobuskirche
Wann ist Ihnen zum letzten Mal etwas „unter die Haut“ gegangen? Bei
welcher Gelegenheit wären Sie am
liebsten „aus der Haut gefahren?“ Und
wie war das, als Sie mit Haut und Haar
verliebt waren? Unsere Sprache verrät
uns viel über unser größtes Organ, die
Haut. Als Frauen widmen wir ihr ohnehin viel Aufmerksamkeit und machen
sie nicht selten zu einem unserer
„Sorgenkinder“. In unserem Gottesdienst kommen wir mit den Installationen von Cornelia Rößler ins Gespräch
und machen uns auf die Suche nach
dem, was unsere Haut uns erzählt:
über uns, über das Leben, über Mühe
und Sorgen(falten), aber auch über
Genuss und Zärtlichkeit. Hören wir ihr
zu und danken wir ihr für ihren Dienst
für unseren Körper und unsere Seele!
Gottesdienst mit Abendmahl und Salbung
am 3. Advent, den 14.12.2014, 9.30 Uhr in der Jakobuskirche
Berührung geht unter die Haut! Um
von Gott berührt zu sein, um seine
Zuwendung und Fürsorge mit Leib und
Seele aufzunehmen, feiern wir einen
Gottesdienst, der dazu einlädt, sich
persönlich segnen und salben zu lassen. Nicht nur unser Ohr, unser Auge
18
und unser Mund lassen sich in den
Dienst nehmen, die gute Botschaft von
Gottes Ankunft zu erfahren. Auch mit
unserer Haut nehmen auf, was im
Psalm 23 ausgesprochen wird: Du
salbst mich mit Öl und schenkst mir
voll ein!
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Informationen
Freud und Leid
Wir freuen uns über die mit der Taufe in unsere Gemeinde
Aufgenommenen: Julia Popp (in Weisenheim); Alina Matjunin; Alissa Kullmann; Jessica Lang; Felix Seifert.
Vor den Traualtar traten: Sabine und Mike Weiß; ChristinYvonne und Dennis Faulhaber; Olga und Andreas Krämer;
Sylvia und Georgios Kokkonis; Bettina und Stefan
Weppler; Simone und Christian Rothenberger.
Wir trauern mit denen, die einen Angehörigen zu Grabe getragen haben: Günter Fröhlich, 83 Jahre; Martin Ganesch,
86 Jahre; Elfriede Buchloh, 98 Jahre; Hannelore Frick, 79
Jahre; Annemarie Leist, 77 Jahre.
Redaktionsschluss für die in diesem Brief erwähnten Amtshandlungen
war der 2. November 2014.
Kircheneuros werden an jedem ersten Sonntag im Monat
vor und nach dem Gottesdienst verkauft.
Veranstaltungskalender
15.11.2014 19:30 KuKuK: Jazz Daniel Prandl Quartett
19.11.2014 19:00 Eröffnung Ausstellung Cornelia Rößler
02.12.2014 19:30 Sonderführung durch die Ausstellung mit
Cornelia Rößler
06.12.2014 19:30 KuKuK: Jimmy Hering Experience
„Weihnachtslieder mal anders“
17.01.2015 19:30 KuKuK: Fabian Schwarz: „Es war nicht alles
schlecht!“
19
Gottesdienste
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Gottesdienste im November 2014
Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten!
Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen! Jes 1,17
02.11.
9:30
Sonntag
09.11.
Gottesdienst
[Carsten Schulze]
9:30
Sonntag
Gottesdienst mit Abendmahl mit der
französischen Partnergemeinde
[Cornelia Zeißig]
18:00
16.11.
9:30
Sonntag
Leuchtfeuer
Gottesdienst mit Vorstellung der neuen
Präparanden
[Carsten Schulze / Cornelia Zeißig]
19.11.
Mittwoch
19:00 Eröffnungsgottesdienst zur Ausstellung
„Vor allem darfst du nicht ängstlich sein.“
[Sieglinde Ganz-Walther - Cornelia Zeißig]
23.11.
9:30
Sonntag
Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit
Abendmahl
[Carsten Schulze]
30.11.
9:30
Gottesdienst zum 1. Advent
[Cornelia Zeißig]
Sonntag
Gottesdienste im Dezember 2014
Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und die Steppe wird
jubeln und wird blühen wie die Lilien. Jes 35,1
07.12.
Sonntag
11:00 Gottesdienst zum 2. Advent mit dem
Gospelchor zum Kirchweihfest (anschl.
Mittagessen und Kaffeetrinken)
[Carsten Schulze / Stefan Mühl]
18:00 Leuchtfeuer
12.12.
19:00 Frauengottesdienst
[Annette Kabanow / Cornelia Zeißig]
Freitag
14.12.
9:30
Sonntag
Gottesdienst zum 3. Advent mit Abendmahl und Salbung
[Cornelia Zeißig]
21.12.
Sonntag
20
9:30
Gottesdienst zum 4. Advent
[Carsten Schulze]
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Gottesdienste
Gottesdienste im Dezember 2014
24.12.
Mittwoch
17:00 HEILIG ABEND - Familiengottesdienst
mit den Kirchenmäusen
[Carsten Schulze]
22:00 Gottesdienst zur Heiligen Nacht
[Carsten Schulze]
25.12.
9:30
Donnerstag
1. Weihnachtstag Gottesdienst mit
Abendmahl
[Elisabeth. Dominke]
26.12.
9:30
28.12.
9:30
Sonntag
31.12.
Mittwoch
2. Weihnachtstag
[Cornelia Zeißig]
Donnerstag
Gottesdienst
[Carsten Schulze]
18:00 Ökumenischer Gottesdienst zum Jahresabschluss
[Carsten Schulze / Annette Kabanow]
Gottesdienste im Januar 2015
So lange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und
Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Gen 8,22
04.01.
9:30
Sonntag
11.01.
[Elisabeth Dominke]
9:30
Sonntag
18.01.
Gottesdienst mit Abendmahl
[Elisabeth Dominke]
9:30
Gottesdienst
[Cornelia Zeißig]
Sonntag
25.01.
Gottesdienst
9:30
Sonntag
Gottesdienst mit Abendmahl
[Carsten Schulze]
Gottesdienste im Februar 2015
Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes,
die jeden rettet, der glaubt. Röm 1,16
01.02.
9:30
08.02.
Sonntag
Gottesdienst
[Cornelia Zeißig]
Sonntag
9:30
Gottesdienst
[Carsten Schulze]
21
Gottesdienste
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Gottesdienste in Studernheim
02.11.
Sonntag
30.11.
Sonntag
24.12.
Mittwoch
11:00 Gottesdienst
[Carsten Schulze]
11:00 Familien-Gottesdienst zum 1. Advent
[Cornelia Zeißig]
17:00 Gottesdienst zum Heiligen Abend mit Kirchenmusik
[Cornelia Zeißig]
04.01.
Mittwoch
01.02.
Mittwoch
11:00 Gottesdienst
[Elisabeth Dominke]
11:00 Gottesdienst
[Cornelia Zeißig]
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch
ins Neue Jahr 2015
Gottesdienste in der Seniorenresidenz
07.11.
Freitag
21.11.
Freitag
05.12.
Freitag
22.12.
Montag
09.01.
Freitag
23.01.
Freitag
06.02.
Freitag
22
10:00 Gottesdienst mit Abendmahl
[Cornelia Zeißig]
10:00 Gottesdienst
[Cornelia Zeißig]
10:00 Gottesdienst
[Cornelia Zeißig]
10:00 Weihnachts-Gottesdienst
[Cornelia Zeißig]
10:00 Gottesdienst
[Cornelia Zeißig]
10:00 Gottesdienst mit Abendmahl
[Cornelia Zeißig]
10:00 Gottesdienst
[Cornelia Zeißig]
Gottesdienste
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Gemeinsame Gottesdienste
mit der katholischen Kirchengemeinde
09.11.
18:00
Leuchtfeuer-
19:00
Frauengottesdienst
Sonntag
12.12.
[Annette Kabanow / Cornelia Zeißig]
Freitag
07.12.
11:00
Sonntag
2. Advent Gottesdienst mit dem Gospelchor zum Kirchweihfest (anschl. Mittagessen und Kaffeetrinken)
[Carsten Schulze / Stefan. Mühl]
31.12.
18:00
Leuchtfeuer
18:00
Ökumenischer Gottesdienst zum Jahresabschluss
Mittwoch
[Carsten Schulze / Annette Kabanow]
Gottesdienste der katholischen Gemeinde
Wöchentliche Andachten und Gottesdienste
Montag
Mittwoch
Freitag
Samstag vor
dem ersten
Sonntag
2.-5. Sonntag
9:00
Effata
17:30
18:00
8:00
11:30
17:00
17:30
11:00
Rosenkranz
Heilige Messe
Frühmesse
Ökumenisches Mittagsgebet
Rosenkranz
Vorabendmesse
Amt
Katholisches Pfarramt St. Jakobus, Jakobsplatz 1, Tel: 40734
23
Geh zum KuKuK
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Jimi Hering Experience
„Weihnachtslieder…mal anders…“
Samstag 06. Dezember 2014 19:30 Uhr
Die unkomplizierte Kapelle
für alle Gelegenheiten.
Was dereinst aus einer Not
geboren wurde, „....seid Ihr mobil, braucht wenig Platz und,
wenn überhaupt, nur eine
Steckdose ?“ hat sich beim Machen, durch die einer solchen
Konstellation von Charakteren
innewohnenden Eigendynamik,
ziemlich schnell zu einer für
Band wie Publikum gleichermaßen amüsanten Sache entwickelt.
Ein nach allen Seiten offenes,
jedoch keinesfalls
beliebiges
Programm sorgt dabei
für extrem gute
Laune sowie ausgelassene Körperbewegungen bei
Jung und Alt.
Am
Nikolausabend werden sie
24
bei uns ihr spezielles Weihnachtsprogramm spielen. Dabei
werden deutsche und internationale Weihnachtslieder mit liebevoller Respektlosigkeit und
detailverliebter Spontaneität
umgedeutet.
Parole: Be-Sinn-Lich!
Die Bandmitglieder: Rjiner
aka The Electric Single Kid Gesang & Rassel; Dr. Beutelspacher - Gitarre & Gesang;
TC Debus - Kontrabass & Gesang; Hering Cerin - Standschlagzeug & Gesang.
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Geh zum KuKuK
Fabian Schwarz:
„Es war nicht alles schlecht!“
Samstag 17. Januar 2015 19:30
Eintrittspreise für die KuKuK-Vorstellungen:
Abendkasse: 10,- €
ermäßigt: 9,- €
Vorverkauf: 9,- €
ermäßigt: 8,- €
„Es war nicht alles
schlecht!“: So ein
Jahr geht schnell
vorüber. Eben noch
willkommen geheißen, ist es schon
wieder weg. Ein Jahr
lang hat es gearbeitet, das Jahr, schon
will es wieder in
Rente. Aber nicht mit
den drei Kabarettisten Valentin Bolsinger, Gregor Schäfer
und
Fabian
D.
Schwarz. Sie halten
2014 noch einen
Moment fest, schauen genau zurück,
haken nach und zeigen noch einmal die
wichtigen und unwichtigen Ereignisse. Und trotz so
mancher Krise ziehen sie ein besonderes Resümee: Es
war
nicht
alles
schlecht in 2014!
25
Informationen
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Vor allem darfst du nicht ängstlich sein
Cornelia Rößler: Fotografie- und Videoinstallation
von Cornelia Zeißig
Anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Diakonissenverein“ wird vom
19.11.2014 bis zum 14.12.2014 eine
Ausstellung der Mainzer Künstlerin
Cornelia Rößler in der Jakobuskirche
und im ÖGZ zu sehen sein. Cornelia
Rößler umkreist in ihren Arbeiten individuelle Schicksale wie zum Beispiel
das Älterwerden, das Verlassen der
eigenen Wohnung und das Leben in
einem Senioren- oder Pflegeheim. In
ihren Fotografie- und Videoinstallationen zeigt sie uns einige ältere Menschen, die sie selbst kennen lernte, als
sie ein Vierteljahr in einem Altenheim
gelebt und Bewohner/innen und deren
Freunde besucht hat. Aus den intensiven, oft sehr gefühlvollen Gesprächen
entstanden Installationen mit Bild- und
Tondokumenten, die sie in unseren
Räumen zu einem außergewöhnlichen
Rundgang verbunden hat.
Im Beichtraum werden – in der Atmosphäre eines Wohnzimmers - auf
einem Monitor
einige Lebensgeschichten älterer Menschen zu erleben
sein. Im Nebenraum der Jakobuskirche treffen wir auf ein altes Bett mit
integriertem Leuchtkasten. Was uns
aus diesem Bett entgegen leuchtet, ist
die Aufnahme der Haut eines 4jährigen Jungen. Vielleicht werfen Sie von
dieser Stelle einen Blick zurück auf
unser Weihnachtsfenster und sehen
mit neuer Aufmerksamkeit die Krippe
Jesu. An den Wänden im Nebenraum
hängen Fotografien, die verschiedene
26
Generationen von menschlicher Haut
zum Thema haben. Im Großen Saal
begegnen wir erneut den Porträts älterer Menschen und Fotografien von
Räumen, in denen sie noch wohnen
könnten oder die sie gerade verlassen
haben.
Cornelia Rößler will mit ihren Arbeiten auf die Schätze und Chancen des
Alters hinweisen. Durch ihren genauen, liebevollen Blick macht sie die
Schönheit und Weisheit des alten
Menschen sichtbar, ohne seine Sorgen und Gebrechen zu verharmlosen.
Das Organ, das von den Veränderungen in unserem Leben erzählt und
unsere Identität widerspiegelt, ist die
Haut. Sie schützt uns, sie grenzt unser
Innerstes ab, sie gibt aber auch Zärtlichkeit und Liebe an uns weiter. Alles,
was Menschen widerfährt, spiegelt
sich auf ihrer Haut. Indem die Künstle-
Fotos: Cornelia Rößler
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
rin die Haut in den Mittelpunkt ihrer
Arbeiten stellt, macht sie menschliches
Leben in seiner Vielfalt zum Thema.
Eröffnung: Gottesdienst am Mittwoch (Buß- und Bettag), den
19.11.2014 um 19 Uhr. Anschließend:
Empfang im Großen Saal mit Gespräch zwischen Cornelia Zeißig und
Cornelia Rößler.
Sonderführung mit der Künstlerin
am Dienstag, den 2.12.14 um 19.30
Uhr.
Informationen
Finissage: Gottesdienst mit Salbung zum Thema „Berührt werden“ am
14.12.2014 um 9.30 Uhr in der Jakobuskirche.
Nach Vereinbarung können die Installationen und Werke auch außerhalb der Gottesdienste besichtigt werden. Wer daran Interesse hat, melde
sich bitte unter
pfarramt.ft.pilgerpfad.2@
evkirchepfalz.de.
27
Der besondere Gottesdienst
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Leuchtfeuer
Das (immer noch neue) Gottesdienstprojekt in Frankenthal!
Matthias Braun
Im November laden wir zum zweiten
„Leuchtfeuer“-Gottesdienst ins Ökumenische Gemeindezentrum Pilgerpfad ein.
Dieses Gottesdienstangebot in
Frankenthal wird geplant und durchgeführt von einem ökumenischen Team
aus ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen. Was das Besondere an
diesem Gottesdienst ist und an wen er
sich richtet, können Sie der Grafik entnehmen.
„Leuchtfeuer“ gibt es in der Regel
einmal im Monat, sonntagabends im
Ökumenischen Gemeindezentrum
Pilgerpfad.
Herzliche Einladung!
Termine 2014:
9. November, 18:00 Uhr
7. Dezember, 18:00 Uhr
Ort : Ökumenisches Gemeindezentrum Pilgerpfad, Jakobsplatz 1, Frankenthal
Kontakt: Gemeindereferentin Annette Kabanow, Tel. 06233 /40734,
Gemeindereferentin@JakobusFrankenthal.de
Pfarrer Carsten Schulze, Tel. (0 62
33) 4 25 31, pfarramt.ft.pilgerpfad.1@
evkirchepfalz.de
Pfarrer Stefan Mühl. Tel. 06233 /
27394, stefanmuehl@gmx.de.
von Carsten Schulze
Im Männertreff versammeln wir uns,
um uns über unterschiedliche Fragen
aus männlicher Perspektive auszutauschen, miteinander im Gespräch zu
sein, Vorträge zu hören oder miteinander kleinere Ausflüge zu machen oder
zu feiern.
In diesem Jahr treffen wir uns wieder jeden zweiten Dienstag im Monat
28
in der Lutherkirche, ab dem 13. Januar
werden wir uns wieder im Ökumenischen Gemeindezentrum Pilgerpfad
versammeln.
Am Dienstag, den 11. November,
treffen wir uns um 20 Uhr in der Lutherkirche zum neuen Jahresthema
der Männerarbeit der EKD
„Wunderbar gemacht – Männer, Kör-
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
per, Leben“. Lassen Sie sich überraschen.
Am Dienstag, den 9. Dezember
treffen wir uns ab 20 Uhr zu unserem
traditionellen Abendessen in der Lutherkirche.
Am 13. Januar 2015 stellen wir unsere Jahresplanung im ÖGZ zusammen und bedenken gemeinsam die
Jahreslosung. Am 10. Februar 2015
werden wir uns mit der Frage „Männer
und Ehrenamt“ näher beschäftigen,
„Platsch, vom Regen in die Taufe“
Ein Tauferinnerungstag mit und für
Familien!
Wo? Ökumenisches Gemeindezentrum Pilgerpfad
Wann? Samstag, den 22. November
2014. Wir beginnen um 10.30 Uhr
und bleiben bis ca. 16 Uhr zusammen.
Wer? Kinder und Erwachsene, die
zusammen in einem Haushalt leben und gemeinsam was erleben
wollen.
Termine
dazu entnehmen Sie bitte die Informationen aus der Tages- und Wochenzeitung. Sollten wir Sie neugierig gemacht haben, dann sollten Sie wissen:
Es sind alle interessierten Männer, die
Lust haben, sich mit anderen Männern
über die unterschiedlichsten Themen
auszutauschen herzlich eingeladen.
Nähere Informationen zum Männertreff
Frankenthal erhalten Sie bei Pfarrer
Carsten Schulze, Tel.: 42531.
Reden, Essen und Trinken, beim
Basteln, Spielen, Singen und vor
allem Zeit haben für sich und andere.
Wieviel? € 5,- pro Familie
Neugierig geworden? Dann kommen Sie doch einfach mit ihrer Familie
zu uns.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an eines der Pfarrämter im Pilgerpfad.
Tel.: 42531 oder 40734.
Was? Tauferinnerung, wir wollen dem
Thema Taufe nachspüren. Das
machen wir auf ganz unterschiedlichen Wegen, z.B. beim Zuhören,
29
Termine
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
von Cornelia Zeißig
Programm 2. Halbjahr 2014
Herzlich eingeladen sind alle, die gern
lesen und mit anderen Lesern/innen
über Bücher und Autoren diskutieren!
Das Programm machen die Teilnehmenden selbst! Was alle in unserer
Runde motiviert, ist die Neugier auf
neue Themen und Entdeckungen und
die Freude an guter Literatur. Und am
spannendsten ist es, wenn nicht alle
der gleichen Meinung sind….
Auf dem Programm der nächsten Monate stehen die folgenden Themen
und Bücher:
Donnerstag,
27.11.2014
Eine literarische Ein-Mann-Revolution
Vortrag: Pfarrer Andreas Funke
Donnerstag,
11.12.2014
Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauß –
Ihre Zusammenarbeit zur Erneuerung der
Oper
Vortrag mit Musikbeispielen: Grete Fehrenbach
Donnerstag,
15.01.2015
Kathrin Schmidt: Du stirbst nicht
Einführung mit Margot Förster
2009 erhielt die Autorin für diesen Roman den
deutschen Buchpreis
Der Literarische Abend findet jeweils um 19.30 Uhr im Ökumenischen
Gemeindezentrum Pilgerpfad, Raum
30
Hugo von Hofmannsthal und
Richard Strauß.
Quelle: Internet
12, Jakobsplatz 1, statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Pfarrerin
Cornelia Zeißig, Tel.: 06233/47012.
Termine
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Spendenaktion Küche ÖGZ
Ein herzliches Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern, die
zur Finanzierung unserer neuen Küche beigetragen haben!
Seniorengemeinschaft 60+
von Annette Kabanow
Die Seniorengemeinschaft 60+ trifft
sich in den Wintermonaten donnerstags um 14 Uhr im Ökumenischen Gemeindezentrum Pilgerpfad.
Am 20. November findet ein Nachmittag mit dem Thema: „Du, erzähl mal!
Erinnerungen des Lebens“ mit Pfarrer
Carsten Schulze statt.
Am 18. Dezember sind alle zur
Weihnachtsfeier mit Diakon Mladen
Svoboda eingeladen.
An den anderen Donnerstagen besteht die Möglichkeit, gemeinsam Kaffee zu trinken und zu erzählen.
Herzliche Einladung an alle Senioren.
31
Rückblick
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Schottlandfahrt der Pfadfinder
von Dominik Klar
22.August, 7 Uhr am ÖGZ. Nach
langer Planungsphase startete nun
endlich die Schottlandfahrt unserer
Rover-Pfadfinder-Stufe. Noch mit etwas Müdigkeit in den Augen verabschiedeten wir uns von unseren Eltern,
stiegen in die Autos und fuhren Richtung Frankfurter Flughafen. Jetzt gab
es kein Zurück mehr. Nach einer
Nacht in der Aberdeener Jugendherberge ging es mit Bus, Fähre, Zug und
zu Fuß auf die Isle of Arran, wo wir
direkt am Strand einen tollen Schlafplatz fanden.
Am nächsten Tag bestritt unsere 8köpfige Gruppe die erste Wanderung
auf den Berg „Goat Fell“. Nach einem
schönen, aber immer steiler werdenden Weg (der durch schlappe 15 kg
auf dem Rücken noch erheblich steiler
wirkte) wurden wir von einem wunderschönen Ausblick über Meer und Berge belohnt. Der Abstieg gestalte sich
schwer, weshalb wir in dieser Nacht
ein wenig später und immer noch in
den Bergen in die Schlafsäcke
krochen.
Als wir nach einer ziemlich
schlaflosen Nacht und einem morgendlichen Marsch den Berg hinter uns gelassen hatten (die Erleichterung darüber lässt sich
nicht in Worte fassen), machten
wir uns auf die Suche nach einem
gemütlicheren Schlafplatz. Nach
zwei Nächten, die wir mit Rehen,
jedoch auch mit Duschen verbracht hatten, ging es mit der Fäh-
32
re weiter auf die Kentyre-Insel. Nach
einem 16 km langen Fußmarsch gelangen wir nach Tarbert, wo wir netterweise im Garten einer netten Frau
schlafen durften. So vergingen auch
die nächsten paar Tage: Durch Busfahren und viel Wandern haben wir
das ganze schöne Land von allen Seiten gesehen. Wir wissen die Barmherzigkeit und Gastfreudschaft der Einwohner Schottlands sehr zu schätzen.
In Stonehaven haben wir durch Zufall
einen Pfadfinderstamm getroffen, der
uns auch für zwei Nächte einen
Schlafplatz zur Verfügung stellte. Wir
haben sogar die Truppstunde besucht.
Die letzte Nacht haben wir wieder in
Aberdeen verbracht und sind von dort
aus am 4.September nach Frankfurt
geflogen.
Wir möchten uns nochmal herzlichst
bei Ihnen für Ihr Plätzchen- und Kuchenkauf und für die großzügigen
Spenden bedanken.
Gut Pfad!
Foto: Pfadfinder
Rückblick
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Kirchenmusikalische Feierstunde
Abschied von Werner Salz
und dem ökumenischen Singkreis
Am 05.10. wurde unser langjähriger
Chorleiter Werner Salz in St. Jakobus
mit einer außergewöhnlichen kirchenmusikalischen Feierstunde verabschiedet. Danken möchten wir allen,
die bei diesem besonderen Ereignis
mitgewirkt haben.
Allen Sängerinnen und Sängern des
Ökumenischen Singkreises und Werner Salz wünschen wir Gottes Segen
und alles Gute!
Fotos: Yitbareck Gebreyohannes
33
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
“Ich geh‘ mit meiner Laterne…“
Martinsfeier der DPSG
Die Pfadfinder laden am 07. November zur diesjährigen St. Martinsfeier ein. Begonnen wird um 17.30
Uhr mit einem kurzen Martinsspiel in
der Kirche. Anschließend würden wir
uns freuen, wenn alle Besucher an
unserem Umzug durch den Pilgerpfad
teilnehmen und uns kräftig beim Singen unterstützen. Beim Laternenumzug werden wir von einer Reiterin begleitet.
Als Abschluss gibt es zum gemütli-
chen Beisammensein Glühwein, Kinderpunsch und Brezeln.
St. Martin in Studernheim: 6.11.14
um 18:00 an der St. Georgskirche.
Angebot für Kinder ab 6 Jahren
KinderKino im Pilgerpfad!
von Ralf Zeeb
Ab sofort wird einmal
im
Monat
(außer in den Ferien) die große
Welt des (Kinder)
Kinos auch im
Ökumenischen
Gemeindezentrum
zu Gast sein!
Joachim Sinz vom Gemeindepädagogischen Dienst Frankenthal wird das
Angebot, das in verschiedenen Gemeinden bereits angelaufen ist, koordinieren. Zur Auswahl stehen ausgesuchte Kinderfilme – vom Klassiker bis
hin zu Neuproduktionen.
Im Pilgerpfad gastiert die kleine Hollywoodwelt immer an einem Mittwoch
von 16:30 bis ca.18 Uhr.
Gestartet sind wir am 15. Oktober
mit „Wickie und die starken Männer“,
am 19. November geht es weiter und
der letzte Termin in diesem Jahr wird
der 10. Dezember sein (Film steht
noch nicht fest).
Jedes Kind bezahlt 1.-€ – dafür gibt
es den Film, ein Getränk und einen
Becher Popcorn!
Einmal im Monat Kinoluft schnuppern: Auf in’s Ökumenische Gemeindezentrum!
Mittwoch, 19. Nov. 2014, 16:30 Uhr
Mittwoch, 10. Dez. 2104, 16:30Uhr
Mittwoch, 21. Jan. 2015, 16:30 Uhr
Mittwoch, 11. Feb 2015, 16:30 Uhr
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Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Samstag, 13. Dezember, 11 Uhr: „Die Weihnachts-WunschSchachtel“ (Von Geschenken die nichts kosten)
Die nächste KubuKiKi ist erst Ende Februar 2015.
Zur KubuKiki laden wir ein an den Samstagen immer von 11:00 bis
gegen 15:00 Uhr. Anmeldeschluss (Kinder zwischen 5 und 11 Jahren) ist jeweils eine Woche vor dem Termin unter  06233 42531.
Adventskranzbinden
von Annette Kabanow
Hallo Kinder!
Wir, der Kindergottesdienstkreis von
St. Jakobus, laden euch zum Adventskranzbinden ein.
Wir treffen uns am Samstag,
29.11.2014 um 14.30 Uhr im Ökumenischen Gemeindezentrum Pilgerpfad.
Gegen einen Unkostenbeitrag von 3 €
für den Kranzrohling und 4 € für das
Tannengrün könnt ihr euren eigenen
Adventskranz binden. Der Kranz wird
zu Hause geschmückt. Ihr braucht
zum Adventskranzbinden eine Zweigschere und eine Begleitperson, die
euch helfen kann. Übrigens: wenn ihr
noch den Kranzrohling vom letzten
Jahr habt, dann bringt ihn wieder mit.
Wir freuen uns auf euer Kommen.
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Unterhaltung
Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
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Gemeinde im Zentrum
November 2014 bis Februar 2015
Der weltliche Witz
In Rom sitzt ein Mann in einer Taverne,
vor sich eine große Flasche Wein. „Der
Gast vom Nebentisch spricht ihn an:
„Wissen Sie nicht, dass jährlich 3000
Italiener durch Alkohol sterben?“ Der
Mann nimmt einen kräftigen Schluck und
sagt: „Ich bin Schwede!“
Zwei Bauern unterhalten sich. Erzählt
der eine: „Neulich bin ich mit meinem
Trecker in eine Radarfalle gefahren.“
Fragt der Freund: „Und, hat's geblitzt?“ „Nee, gescheppert!“
Im Baumarkt: „Ich hätte gerne eine
Dachlatte!“ Der Verkäufer: „Wie lang
denn?“ - „Eigentlich wollte ich sie für
immer haben.“
Ein Bayer und ein Engländer sitzen im
Restaurant zufällig an einem Tisch. - Der
Engländer druckst ein wenig herum,
dann zieht er seine Zigarettenschachtel:
„Are you smoking?“ - „Naa“, sagt der
Unterhaltung
Bayer, „des is a
Trachtenanzug,
woaßt.“
Die Erde dreht
sich 365 Tage
lang jedes Jahr.
Alle vier Jahre
braucht sie dazu einen Tag länger, und das ausgerechnet immer im Februar. Warum
weiss ich nicht. Vielleicht weil es im
Februar immer so kalt ist und es
deswegen ein bisschen schwerer
geht.
Aus der Schule: In Frankreich hat
man die Verbrecher früher mit der
Gelatine hingerichtet.
Die Holzwurmmutter ist ungehalten. „Kommt endlich zu Tisch“, ruft
sie ihren Kindern zu, „sonst wird das
Essen noch morsch!“
Ein Polizist hat einen betrunkenen
Autofahrer angehalten und ermahnt
ihn: „In Ihrem Zustand heißt die Devise: Hände weg vom Steuer!“ Darauf der Autofahrer: „Wenn ich blau
bin, soll ich auch noch freihändig
fahren?“
Aus der Schule: Der Zug hielt mit
kreischenden Bremsen und die
Fahrgäste entleerten sich auf den
Bahnsteig.
„Zwei Dinge, mein Junge“, sagt der
Trainer nach dem Spiel, „sind es, die
dich hindern, ein großer Fußballspieler zu werden.“ - „Und welche?“ „Dein linkes und dein rechtes Bein.“
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Gemeinde im Zentrum
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Seele and Geist
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