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Clubheft Nr. 80 – September 2014 - SAC Sektion Interlaken

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SAC SEKTION INTERL AKEN
CLUBNACHRICHTEN
NR . 8 0 | SEP T EMBER 2014
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1
SAC SEKTION INTERLAKEN
Clubheft
Nr. 80 ‹ 20. Jahrgang ‹ 30. September 2014
erscheint viermal jährlich am Quartalsende
Herausgeber
SAC Sektion Interlaken, Postfach 336, 3800 Interlaken
Telefon: 033 823 39 64
E-Mail: info@sac-interlaken.ch
Redaktion
Andreas Held, Kanalpromenade 10A, 3800 Interlaken
Telefon: 033 654 38 05, E-Mail: andreas.held@quicknet.ch
Adressänderungen/
Mutationen
Ueli Küng, Vorholzstrasse 48, 3800 Unterseen
Telefon: 033 823 24 3, Natel: 079 963 78 91
E-Mail: ueli_kueng@quicknet.ch
Inserate
Daniel Rüegsegger, Fabrikstrasse 46, 3800 Interlaken
Telefon: 079 222 53 33, Fax: 033 822 33 87
E-Mail: daniel141258@gmx.ch
Druck
SchlaeÁi Maurer A*, 3661 Uetendorf
Das nächste Heft erscheint Ende Dezember 2014
Redaktionsschluss:
Samstag, 29. November 2014
(für Ausschreibungen Januar bis April 2015)
INHALTSVERZEICHNIS
Seiten
Die Stimme des Präsidenten
2/3
Programm
Oktober – Januar 2015
JO
4
Programm
Oktober – Januar 2015
Sektion
5
Ausschreibungen
Tourenberichte
zum 23. Mal ………….. Z’Bärg mit Chopf
Einladung zur Monatsversammlung Herbst
Protokoll der Monatsversammlung Sommer
Medienbericht Alpines Museum
9
10 – 13 + 22 – 35
14–15
17
19–21
36 – 38
Mutationen im Mitgliederbestand
39
last minute
40
2
Die Stimme des Präsidenten
«GEODATEN-MANAGEMENT»
Liebe Clubkameradin, lieber Clubkamerad
«Digitalisieren, um vorne zu bleiben» (DIE ALPEN, S. 46, 8 / 2014)
Unter diesem Titel informiert der ZV SAC im Clubheft vom August 2014 die Mitglieder über
eine neue Herausforderung.
Der SAC will gemeinsam mit dem Partner SchweizMobil eine Webseite schaffen, welche
Informationen zu Hütten, Routen, Klettergebieten und Naturverträglichkeit auf einer
Plattform anbietet.
%asisinformationen wie allgemeiner *ipfelbeschrieb und Routenübersicht werden gratis angeboten und Detailinformationen für die Tourenplanung wie genaue Routenbeschreibung, Fotos oder Topos zum Routenverlauf sollen gegen Bezahlung erhältlich sein.
Die Kosten des Aufbaus dieser Webseite belaufen sich auf geschätzte 6,6 Mio Franken.
Der SAC bemüht sich aktuell um eine DrittÀnanzierung durch den Bund. Die Betriebskosten der Plattform müssen nach dem Aufbau der Webseite durch die Clubmitglieder
sichergestellt werden und sollen über Abonnemente gedeckt werden.
Weshalb kann ich mich trotz der hohen Kosten mit dieser Herausforderung anfreunden?
Der SAC als Leader in der Bergsport Aus- und Weiterbildung besitzt das Vertrauen der
Berggängerinnen und Berggänger, der Tourenleiterinnen und Tourenleiter. Er verfügt
ebenfalls über ein sehr grosses Bergfachwissen, das wir in der Führerliteratur nachlesen
können. Aktuell sind 86 Führerbücher im Verkauf, welche insgesamt 41 733 Routen beschreiben Es ist für mich eine Vertrauenssache, wo ich aktuelle und veriÀ zierte Informationen zu Touren suche und Ànde. Jede Planung einer neuen Tour ist für mich eine grosse
Herausforderung. Wie gehe ich systematisch ans neue Projekt heran, damit ich sicher
nach Hause zurückkehre? Habe ich alle relevanten Informationen bezüglich Sicherheit,
Umwelt und Wetter für meine Tourenplanung abgefragt und erhalten? Diese Fragen
stellen sich der normale Berggänger, die frischgebackene Tourenleiterin.
Nun plant der SAC eine Webseite aufzubauen, welche alle relevanten und aktuellen
Informationen für die Tourenplanung für mich bereitstellt. Diese Plattform kann meine
Tourenplanung vereinfachen, systematisieren und für mich sicherer gestalten. Die Kosten laufen mir nicht aus dem Ruder, wenn ich mich für das jährliche SAC-Abonnement
entscheide, das mir den Zugang zu den Tourenführern der ganzen Schweiz gewährt.
Eine interaktive Plattform für Bergsport würde ich als aktiver Bergsportler vor allem aus
den obengenannten *ründen sehr begrüssen, jedoch nicht aus Prestigegründen oder
um gewissen digitalen Trends zu folgen.
3
Die Stimme des Präsidenten
Nun möchte ich dich, liebe Clubkameradin, lieber Clubkamerad zur offenen Diskussion
auffordern. Schicke deine Stellungnahme in PDF-Format an Manuel Fux, unseren Internet-Verantwortlichen und Kassier: kassier@sac-interlaken.ch. Er wird die eingehenden
Stellungnahmen auf unserer Internetseite unter der Rubrik «*eodatenmanagement»
veröffentlichen.
Ich freue mich auf eine faire und angeregte Diskussion und ich danke dir für dein Interesse, für deine Teilnahme an den Versammlungen und für deine Freiwilligenarbeit für
die SAC-Sektion Interlaken.
Patrick Gächter
Gesucht:
Schneeschuh-Tourenleiter
oder natürlich gerne auch
Tourenleiterinnen!
Einige Clubmitglieder interessieren
sich vermehrt für Tourenangebote
mit Schneeschuhen als Alternative
zu Skitouren. Dies zeigen auch die
Teilnehmerzahlen der bisher ausgeführten Touren.
Clubmitglieder, die sich für die entsprechende Aus- oder Weiterbildung interessieren,
melden sich bitte bei den Tourenchefs Michael Imhof oder Ralph Jörg, die auch gerne
bereit sind, über die Kostenbeteiligung der Sektion an den Ausbildungs-Kurskosten Auskunft zu geben.
Der Redaktor erlaubt sich, auf die verschiedenen Herbstanlässe aufmerksam zu machen, damit die Beteiligung die Aufrechterhaltung der «alten» Traditionen zur Förderung
der Kameradschaft und des Zusammenhaltes zwischen den *enerationen dadurch sicherstellt.
Holzet auf Wintrösch – Traditioneller Surchabisabend – Holzet Bohlhütte
Fondue für Sie und Er – Bohlhüttenzmittag – Chlousehöck und Altjahrshöck
Andreas Held
4
Programm Oktober 2014 – Januar 2015
Oktober
4. Holzet Wintrösch mit *rizzlis
5. Klettersteig mit Sektion
18. Leiterplausch
19. Klettern n. Verhältnissen
November
2. Höhlentrip
7. Monatsversammlung Herbst
8. Holzet Bohlhütte
16. Klettern indoor
Dezember
5. Chlousehöck
6. / 7. JO-Abend Wintrösch
14. LVS-Training mit Sektion
30. Altjahrshöck
Januar 2015
9. Theorie Winterausbildung
11. Ausbildungstag Winter
18. Eisklettern
31. Hauptversammlung
JO
HP. *ilgen/HP. Meier
M. Schoch
M. Schoch
M. Schönthal
Ch. Lüthi / Ch. Seiler
W. Brunner
S. Casoni
KS/K4
K 5a-6b
079 330 68 58
033 822 39 93
033 822 39 93
079 255 15 52
079 657 99 15
s. Einladung
033 822 54 90
076 577 43 52
S.+ U. Zaugg
B. Anderegg /
M. Schoch
M. Imhof
Vorstand
s. Einladung
033 822 39 93
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M. Imhof
M. Imhof
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5
Programm Oktober 2014 – Januar 2015
Oktober
4. Holzet Wintrösch mit *rizzlis
5. Klettersteig mit JO
11.–12. Wanderung Romainmôtier
19. *röbliklettern
25. Traditioneller Surchabisabend
November
7. Monatsversammlung Herbst
8. Holzet Bohlhütte
8. Fondue für Sie und Er
13. Bohlhüttenzmitttag
15. TL-Meisterschaft
15. TL- und Hüttenwartabend
Dezember
5. Chlausenhöck
14. LVS-Training Sektion und JO
30. Altjahrshöck
31.–2.1. Silvester Wintrösch
Januar 2015
9. Ausbildungsabend
11. Ausbildungstag Winter
18. Eisklettern
24. Skitour nach Verhältnissen
25. Schneeschuhtour
31. Hauptversammlung
Sektion
HP. Meier/HP. *ilgen
M. Schoch
B. Jost
HR. *rob
H. Burkhard
KS/K4
W/bis T2
K/bis 6b
079 226 09 48
079 756 02 81
033 676 31 32
079 428 84 43
033 841 12 46
W. Brunner
R. Eggli
H. Naef
R. Jörg
U. Küng
siehe Einladung
079 673 68 46
033 822 50 41
033 822 37 31
079 272 75 03
079 963 78 91
S. + U. Zaugg
M. Imhof
Vorstand
U. Borter
079 687 48 02
079 742 27 04
siehe Einladung
079 390 48 38
M. Imhof
M. Imhof
B. Anderegg
A. Zenger
H. Schilli
*
EK/WS
S/WS-ZS
SS/WS
079 742 27 04
079 742 27 04
079 693 86 75
077 414 32 53
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7
Bericht
Auffahrtszusammenkunft StefÀsburg
Beim Schützenhaus Schnittweier wurde
zum Empfang der Teilnehmenden die obligatorische Mehlsuppe serviert. Anschliessend folgte die Wanderung über die Lueg,
mit toller Sicht auf Berg und Tal. Bei einem
Bauernhof wurden wir mit einem vortrefÁ ichen Apéro und einer humoristischen Darbietung überrascht.
In Fahrni - Rachholtern versammelten wir
uns in der Mehrzweckhalle zur Feier. Nach
erfolgter VerpÁegung hielt der Präsident
der Sektion Stockhorn, Urs Braunschweiger
die Begrüssungsansprache. *emeindePräsident von StefÀsburg Jürg Marti erzählte
über Land und Leute der *emeinde. So
sei der Maler Ferdinand Hodler oder noch
der frühere Ritter Heinrich Matter von hier
und wären vermutlich auch im SAC!
Als Vertreter vom Zentralvorstand überbrachte Markus Weber *rüsse und empfahl
die Beibehaltung des schönen Anlasses.
Musikalisch wurde die Feier umrahmt mit
Alphornklängen von Anita Tobler und dem
Jodlerklub StefÀsburg mit schönen Liedern.
Im besinnlichen Teil mahnte uns Pfarrerin
Esther Schiess an die höhere Macht und
das Leben aus dem Wasser.
Unsere Sektion war mit mindestens 16 Personen vertreten. Dafür entbiete ich meinen
besten Dank.
Klaus Röthlin
29. Mai 2014
8
News aus Rottal und Guggi
In der Rottalhütte konnte die Sommersaison plangemäss am 7. Juni in Angriff genommen
werden. Trotz des vielen Schnees konnte die Wasserleitung problemlos installiert werden.
Die Hütte hat den Winter sehr gut überstanden, jedoch hatten wir nur sehr wenig Übernachtungen. Diese schlechte Belegung hat sich anschliessend durch den ganzen Sommer weitergezogen. So hatte der eingeschlichene vierbeinige *ast Ende Juni die Hütte
für 2–3 Wochen praktisch für sich allein. Das Tier hinterliess diverse unangenehme Spuren
und konnte schliesslich durch Hämmerlis entlarvt werden: ein Murmeltier. Mit viel *eduld
konnten sie den Mungg aus dem Hüttenuntergrund durch eine Lüftungsöffnung ins Freie
locken. Ob Mensch oder Tier glücklicher ist, sei dahingestellt.
Ende Juli haben wir das arg «verblätzte» *eschirr und das verbogene Besteck ersetzt.
Wir konnten nämlich von einer Truppenunterkunft der Armee einen noch sehr schönen
Bestand an *eschirr ergattern. Auch in den Schlafräumen haben wir gebürstet, geklopft,
ausgeschlagen, gelüftet und gefegt. Die geputzten Matratzen haben wir mit neuen Fixleintüchern bezogen und die Kissen in frisch gewaschene Anzüge gesteckt. Das Resultat
lässt sich sehen!
Auch in der Guggihütte war einiges los. Die Hütte konnte eine recht gute Winter-/Frühlingssaison verzeichnen. Im Sommer war sie dann aus bekannten *ründen weniger gut
besucht. Am 19. Juli setzte ein Helikopter der Air *laciers 4 Bigbags gekonnt auf dem
schmalen Band zwischen Hütte und Abgrund ab. Noldi, unterstützt durch eine Delegation vom Rottal und einer Helfercrew bestehend aus VerpÁegung: Familie Maselli, Spenglerarbeiten: Heinz Rieder, Walter Flogerzi, Markus Röösli und Bodenpersonal/Entsorgung:
Daniela Wenger setzten zum *rossangriff an. Es wurde entrümpelt, geputzt, geÁ ickt und
nun sind auch in der *uggihütte die Matratzen mit neuen Fixleintüchern bezogen. Zusätzlich kann man nun seinen Kopf auf ein neues Kissen legen und sich mit frisch gewaschenen Wolldecken von Wintrösch zudecken. Das *eschirr konnte ebenfalls teilweise
ersetzt oder ergänzt werden. Auch fürs Wohl der müden Füsse ist gesorgt: Sie können sich
jetzt in neuen, bunten HüttenÀnken ausruhen. Heinz Rieder und sein Team haben einen
Teil des Dachwassers gefasst, den Tank repariert sowie die Wasserleitung geÁ ickt. Eine
wahre Freude, wie sich nun der Tank füllt! Sicher wird uns die schwierige Wasserversorgung in der *uggihütte auch in den nächsten Jahren viel Arbeit bescheren.
Wir würden uns freuen, wenn in der kommenden Zeit möglichst viele Clubmitglieder unsere frisch ausgerüsteten Hütten besuchen und sich so einen schönen Hüttenabend bescheren.
Mit lieben *rüssen vom
Guggi und Rottal
Noldi und Daniela
Dölf, Irene, Kaspar und Nadine
9
Ausschreibung Wanderwoche Bulgarien
10. – 17. Mai.2015
Die Wanderwoche in Bulgarien im September 2013 war ein Erfolg und gute Erinnerungen
schwingen immer noch nach. Wir möchten darum 2015 nochmals eine Bulgarien-Woche
organisieren. Diesmal wird sie aber etwas anders aussehen. Wir werden uns nicht vor
allem in den Bergen aufhalten, sondern im Mai die blühenden Rosen erleben und sehen,
wie die rosaroten Damaszener-Rosen geerntet werden. Auch werden wir sehen können,
wie das bekannte Rosenöl und die Essenzen daraus gewonnen werden.
Das Rosental ist eingebettet zwischen dem Balkan- und dem Mittelgebirge. In diesen beiden Regionen werden wir auch Wanderungen machen, die leicht sind und auch nicht
so lange dauern. Während dieser Woche wird uns auch wieder ein einheimischer Führer
begleiten und uns viele interessante Informationen geben.
Termine
Im Dezember müssen wir den DirektÁug Zürich – SoÀa buchen (gegenwärtig ca. CHF 400.–).
DeÀnitive Anmeldungen somit bis Ende November 2014, Teilnehmerzahl ma[. 15.
Fragen und Anmeldungen an:
Ruth Wenger: 033 821 18 50
Wir freuen uns auf eine interessante und erlebnisreiche Wanderwoche.
Familie Del Grasso
i.A. Hans Schilli
10
Klettertag «plaisir»
Leiterin
Teilnehmende
1. Juni 2014
Irene *rossniklaus
Iris, Nadine, Kaspar, Jürg, Daniela
Wir treffen uns um 7:30 auf dem Parkplatz beim Schützenhaus im Lehn. Da Dölf sich nicht
100 Àt fühlt, leitet Irene den Klettertag. Wir fahren durchs Frutigland zum Klettergebiet
Ueschenen. Nach kurzer Wanderung durch die herrlichen Bergfrühlingsblumen erreichen wir den Einstieg zu den verschiedensten Routen.
Nadine und Kaspar wählen die Route «Fläschenleerer» und sind schon bald unterwegs.
Iris und Jürg machen sich bereit für die Route «Parallel».
Bevor die zwei Seilschaften aufwärts streben, konnte Irene noch fehlendes Material ergänzen, da ich, als Beginnerin, lediglich mit «KletterÀnken», Helm, «*schtältli», einem VP,
«Nabelschnur» und einem Magnesia-Beutel anreiste. Korrekt «iigschiiret» erhalte ich von
Irene wichtige Instruktionen für meinen ersten Klettertag am Fels.
Für die Feuertaufe wählte Irene die «Familienroute». Nach 2 Seillängen entschied sie
weise, dass nun für mich der Zeitpunkt ideal sei, um das Abseilen kennen zu lernen. Die
anderen 2 Seilschaften stiegen weiter bis ganz nach oben, währenddem ich die nächste
Erfahrung machen durfte, mich mal so richtig «ins Zeug zu legen». Ich nahm mir mein
Motto zu Herzen, wo ich rauf komme, komme ich auch runter, und das funktionierte super.
Um 16 Uhr waren wir wieder alle bei unseren Rucksäcken, die einen mit 6–7 Seillängen
in den Fingern ( Routen: 16/18/19/20), Irene und ich mit 4 Seillängen, vielen «Premièren»
und einem zufriedenen Lächeln im *esicht. Kaspars Idee, noch einzukehren wurde umgehend umgesetzt. Bei einem Zvieri in der Talstation Sunnbühlbahn liessen wir den Tag
ausklingen.
Ein riesiges Dankeschön nochmals an Irene für ihre super Unterstützung und die perfekte
«Förderung und Forderung» meiner Anfängerkenntnisse und den anderen *ruppenmitglieder für die herzliche Unterstützung.
«S het gfägt»
Daniela
11
Wanderung Ernen – Binntal
Tourenleiterin
Teilnehmende
1. Juni 2014
Beatrice Jost
Ursula Borter, Barbara *ilgen, Margrit Häusler, Jacqueline Izzo,
*eorges Jost, Marianne Weida, Ruth Wenger, Regula Lamprecht
Zum Start einen Kaffee, bevor wir in Ernen unsere Wanderung ins Binntal starten. Nach
einem kurzen Aufstieg geht es gemütlich entlang der trockenen Trusera Bise abwechslungsreich durch den Wald und über Wiesen, mit herrlicher Aussicht, nach Ausserbinn.
Durch eine wunderschöne Blumenwiese geht es nun sehr steil bergab an die Binna,
welche wir auf einer wackeligen Brücke überqueren. Auf der anderen Seite geht es, im
Wald, genau so steil wieder hoch, dabei müssen wir über Baumstämme klettern oder
untendurch kriechen = Wandern mit Hindernissen! Über die alte und elegante Römerbrücke geht es nun auf gutem Weg weiter nach Steinmatten, wo wir auf die alte Binntalstrasse treffen, welcher wir nun folgen. Bald schon sehen wir die wunderschönen,
aber eher seltenen Walliser Levkojen, eine zarte Blume, welche auf den Felsen wächst.
Ein erfrischendes Fussbad im eiskalten Stausee und schon nehmen wir die letzte Etappe
nach Binn in Angriff. Mit dem öV und vielen schönen Erinnerungen geht es zurück nach
Hause.
Regula
12
Hängebrücken-Tour Nr. 1
22. Juni 2014
Niedergestelen – Jolischlucht – Ausserberg
Tourenleiter
Teilnehmende
Tino Imhof
Carmen Imhof, Lotti und Thomas Aebischer, Margrit Bodmer,
Margrit Häusler, Stefan Imboden, Beatrice und *eorges Jost,
Mirjam Lüthi, Agnes und Ole Wäny
Um 8.25 Uhr erreichen wir mit Zug und Bus Niedergestelen. Die Tour gestaltet sich in
vier Abschnitten.
1a:
Besichtigung in Niedergestelen: Jolischlucht-Eingang, Burgruine oben, der Aufstieg ist von hölzernen Statuen der früheren Burgherren bewacht, Rückkehr
durch die Eiszeitspalte im Burghügel, Kirche und Friedhof mit den einheitlichen
*räbern und Kreuzen.
1b:
Die Áexible Wirtin öffnet das Restaurant extra für uns, bevor die Messe zu Ende ist,
und wir kommen zum Starterkaffee mit Kägifret.
2a:
Wanderung ca. 1 ½ Std. Zuerst im Zickzack über südlich warme Hänge hinauf und
einer Suone entlang zur romantischen Hängebrücke über die Jolischlucht. Weiter
geht’s aufwärts bis zum Südrampenweg und diesem entlang Richtung Hohtenn
bis zum kleinen Weiler mit Kappelle, der Liden heisst.
2b:
Hier werden wir von Hans Möhl zu einem gemütlichen Apéro erwartet. Wir bewundern seinen Feriensitz und geniessen die tolle Aussicht.
3a:
*emeinsam mit Hans und seinem Kollegen Herbert kehren wir zum BLS-Höhenweg zurück. Hier trennen sich unsere Wege. Wir setzen die Wanderung Richtung
Ausserberg fort und erreichen nach ca. 50 Min. die Ramischume.
3b:
Beim Wirt der Chrüter-Beiz sind wir für eine Walliserplatte und Raclette angemeldet. Beides mundet uns sehr gut. Die Pause dauert ca. 1 ¼ Std.
4a:
Der weitere Weg nimmt 1 ¾ Std. in Anspruch und beginnt mit zwei Möglichkeiten,
die auch von der aufgeteilten *ruppe wahrgenommen werden. Etwas länger
ist er oben durch, Tal ein- und auswärts, zum Bietschtalviadukt oder eben kürzer
über den Bahnviadukt. Weiter geht’s den Suonen entlang, bis wir kurz vor Ausserberg wieder vereint sind.
4b:
In Bahnhofrestaurant wird die Tour bei Bier, Kaffee oder *lace beendet.
Um 16.50 fährt uns der Zug wieder zurück ins Berner Oberland.
Wir danken Petrus für den einen Donner und 15 Sek. Regentropfen, dafür viel Sonnenschein und genug Wind, um den Schweiss zu trocknen. Tino danken wir für die gelungene Wander-Kultur-Kulinarik-Tour und freuen uns auf die Hängebrücken-Tour Nr. 2 im
Jahr 2015.
Mirjam
13
Hängebrücken-Tour Nr. 1
22. Juni 2014
NEU: Mittagsmenü
Wir pflegen die gute, einfache und
traditionelle italienische Küche.
Gute Qualität, freundliche und speditive Bedienung
sowie fachliche Beratung und viel Herz sind
unsere Stärke!
Das West-End ist geöffnet von Montag bis Samstag
ab 17.30 Uhr. Sonntag geschlossen.
Für Gruppen wird auch am Mittag geöffnet.
Wir sind stolz, Sie als Gäste
begrüssen zu dürfen!
Paolo Feci und Mitarbeiter
Das gute italienische
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Antipasti, Risotti, Pasta auch zum Mitnehmen!
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09.00 bis 01.00 morgens. Sonntag geschlossen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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14
Z’Bärg mit Chopf
Werter Clubnachrichtenleser
Die Rubrik «Z`Bärg mit Chopf» soll Wissenswertes aus dem
ganzen Segment des Bergsteigens beinhalten, seien es
Knoten- und Sicherungstechniken, Organisation und Planung, wie auch Umwelt und KonÁiktzonen oder *esundheit!
Manchmal entartet sie jedoch zu ketzerischen Kolumnen!
Nr. 23, Wetterpech und Pannen
Leise aber stetig gurgelt die Dachrinne. Zwischendurch zischt es, wenn wieder ein Auto
durch die Wasserlache unten auf der Strasse fährt. Ich will gar nicht aufstehen, da ich es
schon ahne! Wie ich den Vorhang auf die Seite schiebe, bestätigt sich meine Befürchtung! Es hat wieder runtergeschneit!!! Sicher bis 2800 m! Ja, die angesagten Touren der
nächsten drei Tage kannst du so natürlich vergessen! Der gut riechende Kaffee kann
meine Laune auch nicht merklich verbessern. Die Wetterprognosen im Internet versprechen keine spürbare Besserung. Wohin soll ich nur mit meinem *ast? Zuerst muss ich jetzt
die Hütte absagen!
> «Hallo Hüttenwart, es tut mir leid, aber ich muss dir für morgen leider absagen. Bei
diesen Verhältnissen kann ich die vorgesehene Tour leider nicht durchführen!» «Ja, du
bist jetzt schon der vierte, der mir heute Morgen absagt. Das Wetter ist doch gar nicht so
schlecht! Am Dienstag könnte man doch noch eine *letscherüberschreitung machen,
oder im Hüttenklettergarten eine Ausbildung! Normalerweise habe ich im Sommer 3200
Übernachtungen, dieses Jahr sind es noch nicht 200!» «Lieber Hüttenwart, es tut mir leid.
*äste, die eine solche Tour buchen, wollen nicht einfach eine poplige *letscherwanderung im Nebel durchführen. Das können die ja selber machen! Dazu buchen sie doch
keinen Bergführer.» «In einem Hotel kannst du auch nicht einfach absagen.» «Aber wir
beide teilen ja ein wenig das Übel. Du hast keine *äste und ich keine Arbeit.»
> Buh, geschafft! Hütten absagen, das ist immer mühsam! Was für Alternativen könnte ich
jetzt noch anbieten? Im Engadin ist das Wetter auch nicht besser! Vielleicht könnte man
südlich des Alpenkamms eine Mehrseillängenroute klettern. Oder vielleicht könnte man
den einen *rat von der Sowiesohütte klettern. Ich rufe jetzt mal schnell in der Hütte an,
bevor ich dies meinem *ast vorschlage. «Ciao Peter. Ich suche eine Alternativtour mit
meinem *ast. Ich wollte schnell nur unverbindlich fragen, wie wohl der Sowiesograt zu
begehen ist.» «Also, in den letzten 14 Tagen wurde die Tour nicht begangen, aber wenn es
morgen ein wenig wärmer wird, könnte das schon gehen, du hast ja einen guten *ast!»
> Super! Das klingt ja verheissungsvoll! So bleibt nur noch das Klettern im Süden. Leider
klettert mein *ast nicht :-( «Hallo *ast. Die Situation ist folgende«» «Das ist überhaupt
kein Problem, die Tour läuft doch nirgends hin. Dann verschieben wir die Tour halt auf
nächstes Jahr!»
> Jeeeee, drei Tage frei! :-S
> Jetzt könnte ich wieder in die Federn schlüpfen! Meine Arbeit ist ja schon erledigt.
> Der Internetexplorer ist noch geöffnet. Mal schauen, was gerade in den «20min» steht.
15
«Absturz einer Flugzeugmaschine der Malaysia Airline in der Ukraine.» «Erneute Raketenangriffe in *aza. Israel droht mit Bodenoffensive.» «Überschwemmungen im Balkan.»
«Riesige Flüchtlingswelle aus Syrien.» «Die IS ist in Irak im Vormarsch. Sie drohen mit der
Verstümmelung von 3000 Mädchen.» Stopp! Ich will endlich wieder auf positive *edanken kommen! Ein Besuch bei den Verwandten könnte helfen!
> Wer ist denn diese Frau, die da bei meiner Schwiegermutter sitzt? Die kenne ich gar nicht!
> «Das ist Jarlotte mit ihrer 9 Monate alten Tochter. Sie kommen aus der Slowakei. *estern ist ihnen die Radaufhängung an ihrem Auto gebrochen. Ihr Mann ist noch vorne
beim Auto. Sie leben in diesem Auto, er verdient ein wenig *eld mit Pantomime, sie
bettelt! Jetzt will ihnen die Polizei das Auto verschrotten lassen. Wenn wir bis morgen
das Auto nicht fahrbar reparieren können, wird das Auto abgeschleppt und entsorgt!
Die Frau und das Kind werden dann mit dem Zug in die Slowakei geschickt, er muss
schauen, wie er nach Hause kommt. Ich habe sie jetzt mal zum Essen eingeladen.»
> Die Frau erzählt uns in ihrem gebrochenen Deutsch, dass sie nicht lesen kann, dass es
bei ihnen keine Arbeit gibt, dass sie bei ihrem Vater ein Zimmer ohne Strom, ohne Wasser
und ohne Heizung hat und sie nicht weiss, wie es weitergehen soll.
> Ach, wie tut mir die Frau leid und erst die kleine Tochter! Welches *lück, dass ich
auf dieser Seite des Tisches sitzen darf! Wie unbedeutend die Sorge, wo die nächste
Tour hingeht, oder wie ich die Hüttenbuchung absage! Wie viel grösser sind doch die
Probleme rund um uns herum. Sich dessen bewusst zu sein, lässt uns über so manche
Enttäuschung hinwegsehen!
> Z'Bärg mit Chopf, so das mir alli z'fride hei chöme, o wemer gar nid si furt gsy!
Ralph Jörg
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Einladung
Monatsversammlung Herbst
Freitag, 7. November 2014 / 20:30 Uhr, im City Hotel Oberland
Traktanden
1.
Begrüssung
Präsident
2.
Protokoll der MV Sommer 2014
Sekretariat
3.
Mutationen
Mitgliederverwaltung
4.
Tourenplanung 2015
*enehmigung des Jahresprogramms und
des Anhangs zum Tourenreglement
Tourenchefs
5.
Infos aus den einzelnen Bereichen
Verantwortliche
6.
Diskussion *eodatenmanagement
Alle
7.
Varia
Alle
8.
142. Hauptversammlung 2015
Präsident
Anträge bitte bis Montag, 27. Oktober 2014 an den Präsidenten
Kameradschaftliche *rüsse
Patrick Gächter
Traditioneller Surchabisabend
auf Wintrösch
Samstag, 25. Oktober 2014
Traditionsgemäss treffen wir uns auf Wintrösch zu einem gemütlichen Jass und/oder
Schwatz am Nachmittag. Surchabis mit Speck, Wurst und Rippli gibt es ab 19.00 Uhr, später kommt das obligate KaÀ mit Schnaps und ein Dessert dazu.
Teilnehmen können alle männlichen Mitglieder des SAC Interlaken jeder Altersklasse
ohne Beschränkung.
Anmeldungen ab sofort bis 23.Oktober an:
E-Mail: surchabis@bluewin.ch oder 078 666 11 69
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Protokoll der Monatsversammlung Sommer
8. August 2014
20:30 h, im City Hotel Oberland, Interlaken
Traktanden
1. Begrüssung / Präsenzliste
2. Protokoll MV vom 02.05.14
3. Mutationen
4. Infos aus den einzelnen Bereichen
5. Varia
6. Nächste MV
Verantwortlich:
Präsident
Präsident
Mitgliederverwalter
Verantwortliche
Alle
Präsident
Anwesend 19 Clubmitglieder (gemäss Präsenzliste)
T1 Begrüssung / Präsenzliste
– Patrick *ächter, unser Präsident, begrüsst die anwesenden Clubmitglieder. Die Einladung wurde in den Clubnachrichten Nr. 79 veröffentlicht.
– Zusätzliche Traktandenwünsche oder Anträge wurden keine eingereicht.
T2 Protokoll MV vom 02.05.14
– Das Protokoll (veröffentlicht in den Clubnachrichten Nr. 79) wird durch die MV ohne
Bemerkungen genehmigt. Besten Dank an Lotti Aebischer.
T3 Mutationen
– Der Club hat 13 Eintritte, 7 Austritte und zwei Verstorbene (Christian Bischof und Hans
«Kari» Schläpfer) zu verzeichnen; aktuell zählt die Sektion rund 1220 Mitglieder.
– Ueli Küng, unser Mitgliederverantwortlicher, verliest alle Neumitglieder und heisst sie
herzlich willkommen.
T4 Infos aus den einzelnen Bereichen
Tourenwesen:
– Rückblick: Ralph Jörg macht einen kurzen Rückblick auf die durchgeführten Touren.
– Klaus Röthlin berichtet mit Stolz, dass zwischen 16 und 20 Teilnehmer an der Auffahrtsversammlung waren (je nachdem wie man zählt-). Dank der erfreulichen
Teilnehmerzahl würde sich Klaus für ein weiteres Jahr zur Verfügung stellen, zur Auffahrtsversammlung zu führen.
– Ausblick: Es sind noch einige Touren geplant, u.a. auch die Kletterwoche im Alpstein*ebiet mit Ralph Jörg, sowie die Hochtourenwoche im Orny-*ebiet mit Michel Imhof
(bis jetzt haben sich nur wenige Teilnehmer angemeldet).
– Ende letzte Wintersaison wurde dem Vorstand das Interesse nach mehr Schneeschuhtouren zugetragen. Die Tourenchefs und auch die Tourenkommission verstehen dieses
Bedürfnis, aber es müssen auch entsprechend Schneeschuh-Tourenleiter zur Verfügung stehen. Darum rufen wir alle Clubmitglieder auf, die gewillt sind, diese interessante Ausbildung zu absolvieren, sich bei einem der beiden Tourenchefs zu melden.
J+S Coach:
– Es konnten einige Touren unternommen werden und die Beteiligung war sehr gut.
Monika Schoch hofft auf besseres Wetter.
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Protokoll der Monatsversammlung Sommer
8. August 2014
Jeudisten:
– Patrick *ächter liest stellvertretend für Beatrice Jost den Tourenbericht der Jeudisten
vor und zeigt dazu passend Fotos der Wanderwoche.
– *anz allgemein bittet Patrick darum, die Fotos nicht nur an Andreas Held (für die
Clubnachrichten), sondern auch an Manuel Fux zu schicken. Manuel stellt die Bilder
dann ins Internet.
Hütten:
– Arnold (Noldi) Zwahlen berichtet, dass die Sommersaison auf der *uggihütte mit
2 Wochen Verspätung begonnen hat (zuviel Schnee). Wie üblich musste die Wasserleitung in Stand gestellt werden. Zudem hat die Hütte neue Wolldecken erhalten
(geerbt von der Wintröschhütte) und neu wurden die Matratzen mit Fixleintüchern
bezogen.
– Die *uggi-Übernachtungen sind bescheiden und die Anmeldungen laufen wegen
dem Wetter nur harzig.
– Noldi möchte wissen, was mit der alten *uggihütte geschieht. Martin (Tino) Imhof,
alt Präsident, erklärt, dass der Besitzstand der alten Hütte klar ist: Die Hütte gehört
niemandem, der Boden gehört der *emeinde. Aus Diskussionen mit dem Zentralverband (ZV) geht hervor, dass die ZV der Meinung ist, die Hütte sei als «Zeichen der Zeit»
zu erhalten, aber zu keiner Ànanziellen Unterstützung bereit ist. Was mit der alten Hütte
geschieht, wird im Vorstand beraten, so Patrick *ächter, und der Entscheid wird zu
gegebener Zeit mitgeteilt.
Rettung:
– Übungen und Einsätze haben stattgefunden.
– Ralph Jörg informiert über den Absturz von Franz Werren, Rettungsstation MeiringenOberhasli, der auf unserem Einsatzgebiet passierte. Er war bereits öfters als RSH in
unserem Einsatzgebiet unterwegs.
Sekretariat:
– Lotti Aebischer gibt ihre Demission als Sekretärin per HV 2015 bekannt.
– Sie und ihr Mann Thomas haben ihre Jobs gekündigt und werden für die nächsten
zwei Jahre eine Auszeit nehmen. Die beiden werden im Alpenraum unterwegs sein.
Sie bleiben aber weiterhin in unserer Sektion und nehmen etwa im ähnlichen Rahmen
wie bisher am Clubleben teil (Touren leiten/mitmachen, Tourenkommission, Hüttendienst etc.).
– Wer Interesse an diesem Amt hat, soll sich bitte bei Patrick *ächter, unserem Präsidenten, melden. Er oder Lotti geben gerne über das Amt Auskunft.
Präsident:
– *eodatenmanagement:
– Patrick *ächter verweist auf den Artikel in «Die Alpen Nr. 8/2014» und fasst kurz die
Absichten des ZV zusammen:
– Der ZV sieht sich als Leader in Sachen Bergsport und hat zum Ziel, die Alpen Áächendeckend zu beschreiben. Es sollen die ganze SAC-Führerliteratur sowie die Landeskarten digital zur Verfügung gestellt werden.
– Diese webbasierte Informationsplattform soll auch eine einfache, aktuelle Tourenplanung ermöglichen.
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Protokoll der Monatsversammlung Sommer
8. August 2014
– Die Plattform sollte ab 2020 verfügbar sein und wird den SAC rund 6.6 Mio. Franken
kosten (pro Mitglied und Jahr CHF 3.20). Obwohl an der Abgeordnetenversammlung
vom 14.6.14 über das Projekt «*eodatenmanagement» informiert und die Finanzen
gesprochen wurde, fällt der deÀnitive Entscheid erst an der Präsidentenkonferenz am
8.11.14. Damit Patrick an dieser Konferenz die Meinung unserer Sektion vertreten kann,
bittet er um Rückmeldungen der Clubkameraden (Vor-/Nachteile aus eurer Sicht).
– Melanie Rössler aus Interlaken wurde vom Vorstand zur neuen Kulturbeauftragten der
Sektion gewählt. Patrick liest ein paar Passagen aus ihrem Bewerbungsschreiben vor.
Der Vorstand freut sich, dass das Amt endlich wieder besetzt ist.
T5 Varia
– SAC-Schrank: Trotz des Inserats in den Juni-Clubnachrichten konnten keine Interessenten gefunden werden. Er wird nun zum Präsidenten gezügelt, damit er nicht «verloren»
geht.
– Im Jahr 2016 wird «125 Jahre Interlaken» gefeiert. Wollen wir als SAC-Sektion mitmachen? Ideen und Rückmeldungen bitte an Patrick *ächter mitteilen.
– Zecken-Information: Interlaken und Umgebung ist ebenfalls ein Zeckengebiet. Ein
Referat (Arzt) wird für die nächste Frühlings-MV organisiert.
– In einer E-Mail hat Willy Heutschi darauf hingewiesen, dass wir Sorge zu unseren erkrankten Kameraden tragen sollen. Der Vorstand ist gleicher Meinung und ruft hiermit
alle Clubmitglieder auf, sich um die Kranken zu kümmern oder ihnen einen Besuch
abzustatten.
T6 Nächste Monatsversammlung
– Die MV Herbst Àndet am Fr., 7.11.14 um 20:30 City Hotel Oberland statt.
Schluss der Sitzung 21:35 h.
SAC Sektion Interlaken
Lotti Aebischer, Sekretärin
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Hochtour RimpÀschhorn 4199 m
Tourenleiter
Teilnehmende
18./19. Juli 2014
Walter Brunner
Manuela Brunner, Chantal Brunner, Joel Kneubühl, Simon Meier,
Tabea Isler (Bericht)
Am Freitag machte sich ein wahrer *enerationen-Mix auf die Reise nach Zermatt. Das
strahlende Wetter und die sommerlich warmen Temperaturen – keine Selbstverständlichkeit in diesem verregneten Juli – machten allen Freude. Die Matterhorn-*otthard-Bahn
tuckerte gemütlich und sicher nach Zermatt, wo uns das Matterhorn wolkenlos erwartete!
Weiter ging es in den kalten und zügigen Stollen der Sunneggabahn. Der kurze Hüttenweg
imponierte mit Ausblick auf Weiss- und Strahlhorn und den vielen anderen imposanten Viertausendern. Wobei diese bei einem Teil der *ruppe nicht so grossen Anklang fanden wie die
kleineren, am Wegrand liegenden Felsen, die zum Bouldern einluden. Nach dem in etwa
45 Minuten dauernden Hüttenweg bestaunten wir die einzelnen Holzbetten des Bergrestaurants Fluhalp.
Um 02.30 Uhr hiess es Tagwacht und wir quälten uns voller Vorfreude aus unseren Betten,
während unsere asiatischen Zimmergenossen noch tief und fest schliefen. Ohne grosse
Worte nahmen wir das Morgenessen ein, zogen die Schuhe und den Rucksack an und marschierten um 03.10 Uhr mit den Stirnlampen los. Diese Ruhe, die Dunkelheit, ein Schritt nach
dem anderen hintereinander her, kaum merkend (abgesehen vom Schnaufen und Schwitzen) Höhenmeter zurücklegend, waren wir die ersten zwei Stunden unterwegs. Dann setzte
die Dämmerung ein, die Sonne ging auf und küsste sanft die Spitzen der hohen Berge, während wir uns in zwei Seilschaften einteilten und die erste kleinere Felspassage und dann den
*letscher querten.
Das steile Couloir nach dem RimpÀschsattel brachte zumindest eine Seilschaft ziemlich ins
Schnaufen, wobei die andere gemütlich weiter quatschte; hoch motivierend für die anderen! Dann folgte die Kletterei, welche uns ins Zittern brachte. Nein, nicht die Angst machte
uns zu schaffen, sondern der älteste Walliser, der Wind und die Sonne, welche sich hinter
den Felsen versteckte. Über Eisfelder und Felsen führte uns Wali jedoch sicher der Sonne
und dem *ipfel entgegen, obwohl die Routenwahl bei diesen Verhältnissen nicht immer
einfach war. Um 10.15 Uhr standen wir alle hocherfreut über unsere Leistung auf dem *ipfel
und genossen kurze Zeit das Panorama der Alpen, bevor uns der Wind und die Zeit zwangen, den Abstieg in Angriff zu nehmen.
23
Hochtour RimpÀschhorn 4199 m
18./19. Juli 2014
Zurück im RimpÀschsattel legten wir endlich eine Rast ein, um uns richtig zu verpÁegen.
Unser jüngster Teilnehmer verÀel sitzend sogleich in einen erholsamen Mittagsschlaf.
Schritt für Schritt ging es weiter Richtung Hütte, wobei einer plötzlich gefährlich schwankte
und zum ersten Mal erlebte, was Unterzuckerung bedeutet. Alle gaben irgendwas von
ihrer VerpÁegung ab und kaum war die öde *letscherwanderung vorbei, kam die alte
Energie wieder – und der Regen. Um 17.00 Uhr kamen wir müde in der Hütte an und wurden von lautstarkem Bandgesang und schön dekorierten Tischen in Empfang genommen
– die leider nicht für uns, sondern für eine Hochzeit hergerichtet wurden. Nachdem wir
unser in der Hütte belassenes *epäck aufgeladen hatten, erfuhren wir, dass die letzte
Bahn von Blauherd nicht mehr erreichbar ist. So mussten wir quasi joggen, um die letzte
Bahn von der Sunnegga noch zu erreichen. Und tatsächlich schafften wir es sogar auf die
zweitletzte Bahn – knappe 15 Stunden nach dem Tourenstart. Müde und stolz kamen wir
im warmen Zermatt an und machten uns auf die lange Heimreise, wobei die eine oder
andere Erfahrung ausgetauscht wurde.
Es war eine schöne Tour
mit Hammerwetter und
mit einer tollen Truppe!
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JO-Hochtour Weissmies 4017 m
Tourenleiter
Teilnehmende
26./27. Juli 2014
Beat Anderegg, Christoph Seiler
Nadine Kaspar *rossniklaus, Matthias Wiedler, Philippe Brunner
Am Samstag um 10 Uhr treffen wir uns am Bahnhof Interlaken West. Mit dem ÖV geht’s via
Spiez und Visp nach Saas-Almagell. Zu Fuss geht’s weiter nach oben Richtung Almageller
Alp. Wir kommen gut voran, denn das Wetter ist kühl und der Nebel hängt tief. Nach gut
der Hälfte machen wir eine kurze Pause, essen etwas und ziehen die Regenjacke an. Petrus
meint es gut und spendiert zu den tiefen Temperaturen noch eine aktive Wasserkühlung in
Form von Nieselregen. Nach drei Stunden erreichen wir die Hütte. Beat, der noch arbeitete,
kommt um 20 Uhr an, danach geht’s schon bald ins Bett.
Tagwache ist um viertel vor vier. Nach einem guten Frühstück starten wir kurz nach halb fünf.
Kaspar führt unsere *ruppe an. Er zeigt uns sicher den dunklen, nebelverhangenen Weg
auf den Zwischenbergen-Pass. Hier ist das Wetter etwas besser, es nieselt nicht mehr und wir
sehen weit Richtung Osten. Aber auch der Nebel im oberen Teil des *rats ist sichtbar. Wir
gehen noch etwas weiter und ziehen das *stältli an. Nun führt uns Beat durch die SE-Flanke,
dann auf den *rat. Zwischendurch seilen wir an. Die anschliessende Kletterei ist einfach,
obschon einige Zentimeter Schnee liegen. Etwas mühsamer sind hingegen die vielen weiteren Seilschaften. Irgendwann kommen wir auf dem Vorgipfel an. Nun kommt noch die letzte
Passage über den ausgesetzten *rat, doch von diesem ist nichts zu erkennen, die Sicht beträgt wenige Meter. Alles ist weiss in weiss. Nach knapp 5 Stunden erreichen wir den *ipfel.
Wir verpÁegen uns und machen uns bald auf den Abstieg Richtung Hohsaas. Etwas weiter
unten löst sich der Nebel auf und wir können das Panorama doch noch etwas geniessen.
Auch stellen wir mit leichtem Schrecken fest, dass nochmals gefühlt unendliche Seilschaften
unterwegs sind, die wir schon gesehen hatten. Nach eineinhalb Stunden erreichen wir die
Bergstation Hohsass, obschon wir noch im Stau standen.
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Bergwanderwoche Scuol
12. – 19. Juli 2014
Wanderleiter
Ruth Eggli: *emütliche, ‘ 10 Pers.
Beatrice Jost: Áotte *emütliche, ‘ 15 Pers.
Martin Zybach: Flotte, ‘ 10 Pers.
Teilnehmende
Bodmer Margrit, Borter Julie und Christian, Borter Ursula, Carrel *eorges und Rosmarie, Engler Nesa, Fiechter Annelies, *adenz-Mathys
Pia und *iovanni, Häusler Margrit, Ittig Nicole, Izzo Jacqueline, Jost
*eorges, Kübli Marianne, Lamprecht Regula, Lüthi Mirjam, Mösching
Rolf, Naef Heidi, Rubin Susanna, Schächtele *ebhard, Schmied *ertrud, Simmler Käthi, Schobert Fritz, Wäny Agnes und Ole, Weida Marianne, Wenger Ruth. Als *äste dabei: Erika Amacher, *schliesser Ricki,
Segeder Friedericke, Michel Margrith
Wir verbrachten wundervolle Tage im Unterengadin, wo wir im Hotel Altana, Scuol logierten.
Ein empfehlenswertes Hotel mit wunderbarem Essen, ideal gelegen und mit einem guten
Preis-Leistungs-Verhältnis! Dieses Jahr könnte man die Wanderwoche unter dem Thema:
«*ipfel, Blumen, Kaiserschmarrn» zusammenfassen!
Samstag, 12. Juli
Anreise zur Wanderwoche Unterengadin
Es trifft sich eine buntgemischte Truppe im Zug. Nachdem sich das Rätsel um die 2 ab Spiez
Vermissten aufgelöst hat, geniessen wir die Fahrt in den entfernten Zipfel der Schweiz mit
Umsteigen, Plaudern, Schlafen. Pünktlich treffen wir bei tüppigem Wetter in Scuol ein. Nach
kurzem Zimmerbezug werden bereits die ersten mehr oder weniger anstrengenden Wanderungen gemacht. Zur «Belohnung» gibt’s ein feines 5-*ang-Nachtessen. Ruth Wenger
Kaum in Scuol angekommen, fuhren 10 Teilnehmer mit der *ondelbahn nach Motta Naluns,
um anschliessend den überaus blumenreichen, leicht absteigenden einstündigen Flurinaweg nach Prui unter die Füsse zu nehmen. Regenwolken liessen uns nur einen kurzen Kaffeehalt geniessen. Mit Sesselbahn und Postauto erreichten wir wieder Schuls. Käthi Simmler
Gemütliche Wanderung nach Sent
Nach einer ZwischenverpÁegung in unserem Hotel macht sich die *ruppe der Flotten auf
zu einer gemütlichen Wanderung nach Sent. Der Hauptstrasse von Scuol entlang ziehen
sich moderne Bauten mit Hotels, Villen und *eschäftshäusern. Wir wandern anschliessend
durch blumenreiches Wiesengelände und erreichen nach gut einer Stunde das Dorf Sent,
das sich hoch über dem Talboden auf ausgedehnter Terrasse sonnt. Wir bewundern die
stattliche Zahl gut erhaltener Engadinerhäuser. Angesichts der späten Zeit entscheiden wir
uns, bequem mit Bus zu unserem Hotel zurückzukehren. Pia Gadenz-Mathys
Sonntag, 13. Juli
Tarasp – Clemgiaschlucht – Scuol (2-Seenwanderung)
Bald erreichten wir den Lej Tarasp. Der See ist zu einem grossen Teil mit Seerosen überwachsen, welche leider wetterbedingt weitgehend geschlossen waren. Dafür konnten wir uns
über die jungen Taucherli freuen, welche auf den Blättern ihre *ehversuche machten und
jedes Mal jämmerlich nach den Eltern riefen, wenn sie zwischen die Blätter hinunter gefallen
waren. Etliche Schweisstropfen weiter oben empÀng uns ein weiteres Hochmoorgebiet rund
um den Lej Nair, zugänglich über spezielle Laufstege. Eindrücklich der Abstieg durch die
Clemgia-Schlucht nach Scuol. Steile, felsige, hohe Seitenwände abwechselnd mit mächtigen Schutt- und Steinrunsen säumten den gut unterhaltenen und abgesicherten Weg.
Der Tag bot uns bestes Wandervergnügen! Georges Carrel
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Bergwanderwoche Scuol
12. – 19. Juli 2014
«Flower power» oder ein Umweg zum feinen Bier
Nachdem wir beim Kurhaus Val Sinestra das eher gruslige Quellwasser (arsen- und eisenhaltig) probiert und überlebt hatten, machten wir uns auf den blumenreichen Weg, über
zwei gwagglige Hängebrücken, zum Hof Zuort auf 1700 m. Dort stehen auch ein Haus, eine
sehenswerte Kapelle und Oekonomiegebäude, die der berühmte, holländische Dirigent
und Musikdirektor Willem Mengelberg bauen liess und wo er seine letzten Lebensjahre im
«Exil» verbrachte. Nach einer interessanten Führung und einer Kostprobe des *lockenspiels
in der Kapelle ging unsere Wanderung weiter durch Lärchenwälder und Blumenwiesen bis
Tschlin. Nach unserer über 5-stündigen Wanderung genossen wir in unserem Hotel ein exquisites 6-*ang-Menü ganz besonders! Ursula Borter
Auf dem Panoramaweg der Via Engiadina
Aufgrund der heutigen Wetterprognose entscheiden wir uns, die Tour von Mittwoch vorzuziehen. Mit der *ondelbahn geht’s nach Motta Naluns. Wir wandern via Chamonna Naluns
zur Alp Clünas – Muot da l’Hom zur Alp Laret. Hier kehren wir ins sympathische Berggasthaus
ein und geniessen einen Kaiserschmarren, mmmhhh, megafein und empfehlenswert! Eine
*ruppe einheimischer Jäger umrahmt unseren Aufenthalt mit Musik. *estärkt und ausgeruht geht’s weiter über Ftan nach Scuol. Nicole Ittig
Montag, 14. Juli
Nationalparkmuseum und Inn-Wanderung von Zernez bis Susch / Lavin
Nach dem Besuch des neuen, sehr interessanten Nationalparkmuseums in Zernez wanderten wir dem Inn entlang. Die wunderbaren Blumenwiesen, Feuer- und Türkenbundlilien
waren einmalig. Die eine *ruppe wanderte bis Susch, die andere bis Lavin. Die RhB brachte
uns nach Scuol zurück. Margrith Michel
Auf Bärensuche im Nationalpark
Abfahrt um 07.40 in Scuol. Nach der Fahrt mit Bahn und Bus treffen wir im «NationalparkHotel» ein, wo wir uns für die kommende Wanderung durch naturbelassene Waldgebiete
und z.T. steile Wegstücke mit einem Kaffee stärkten. Auf der Alp la Schera wurde eine Trinkpause eingelegt. Dank immer freundlicherem Wetter entschieden sich alle 13 Teilnehmenden, die Aussichtshöhe des Munt la Schera, 2600 m zu besteigen. Ein zügiger Wind bereitete
uns den ersten Empfang zum *ipfelpicknick. Die leicht zunehmende Kraft der Sonne bot
uns doch noch eine versöhnliche Mittagsrast an. Die noch verfügbare Zeit mahnte uns zum
Aufbruch, um über den anspruchsvollen Abstieg über die Alp Buffalora rechtzeitig bei der
Bushaltestelle Buffalora einzutreffen. Ein sehr gut vorbereiteter Wandertag geht für uns alle
in voller Zufriedenheit, mit bestem Dank an Beatrice, zu Ende! Gebi Schächtele
Via Engiadina: Lavin – Guarda
Der Zug bringt uns um 8.34 Uhr von Scuol nach Lavin. Nach der Besichtigung der Kirche marschieren wir kurz nach 9.00 Uhr in Richtung Alp d’Immez. Da wir die Alp schon zwei Stunden
später erreichen, entscheiden wir uns für einen Abstecher zur Chamanna Marangun. Dort
stärken wir uns mit unserem Proviant. Via Alp d’Immez steigen wir zur Chamanna dal Bescher auf. Danach steigen wir nach *uarda ab. Dort wird das Dorf besichtigt und der Durst
gelöscht. Mit Postauto und Bahn fahren wir zurück nach Scuol. Rolf Mösching
Dienstag, 15. Juli
Auf Schellenurslis Spuren
Heute war Ausgangspunkt *uarda, 1620 m, wo erst ein Dorfrundgang und ein Kaffeehalt
stattfanden. Man staunte ob der Vielfalt, Schönheit und *epÁegtheit der Häuser und überall die passenden Filetvorhänge an den Fenstern.
29
Bergwanderwoche Scuol
12. – 19. Juli 2014
Verdient hat das Dorf schon 1975 den Wakkerpreis! Die Wanderung verlief talwärts über
frisch gemähte Wiesen, wo man den Weg direkt suchen musste. Zwischen dem frisch gemähten *ras überraschte uns eine Mulde mit vielen Türkenbundlilien. Von Ardez aus ging
es wieder zurück mit der Bahn. Heidi Naef
Mot Tavrü, Aussichtsberg im S-charl
Mit dem Postauto fahren wir ins Val S-charl bis zur Schmelzra, wo wir dann zu Fuss ins reizvolle
Val Tavrü abzweigen. Kaffee-Halt gibt es auf der gleichnamigen Alp vor dem steilen Aufstieg und der *ratwanderung zum Mot Tavrü (2420 m). Mittels Feldstecher beobachten wir
Hirschherden und Bartgeier. Wir nehmen den gleichen Weg zurück, unterbrochen von der
vergeblichen Suche nach Rickis Brille und einem ausgiebigen Fussbad. Vor der Rückfahrt
ab dem Weiler S-charl werfen wir noch einen Blick ins Museum Schmelzra mit einer interessanten Bären- und Bergbauausstellung. Annelies Fiechter
Nationalpark: vom Ofenpass ins S-charl
Wir starten unsere Tour am Ofenpass beim Parkplatz Nr. 7 auf 1878 m. *emütlich geht’s
bergan im Val dal Botsch durch lichten Bergföhrenwald. Nach dem Znüni wird’s steiler bis
zur Fuorcla Botsch (2677 m). Wir sichten in ca. 5–600 m Distanz Hirsche und am Wegrand
Edelweiss. Nach dem Picknick geht’s von der Fuorcla 40 Min. durch eine *eröllhalde hinunter, um dann nochmals leicht anzusteigen bis zum Übergang ins Val Mingèr (Sur il Foss).
Hier machen wir Siesta, bewundern die wilde Umgebung und das Wolkenspiel und steigen
dann gemütlich durchs schöne, von Legföhren bewachsene Val Mingèr hinunter zur Strasse
nach S-charl. Der Bus bringt uns um 16 h nach Scuol zurück. Mirjam Lüthi
Mittwoch, 16. Juli
Berge, Geschichte und Blumen auf dem Stilfserjoch
24 Interessierte aus allen *ruppen fuhren mit Bahn und Bus via Münstertal zum Umbrailpass, 2501 m, wo die «Flotteren» ausstiegen und über den alten Säumerweg zur Dreisprachenspitze (Piz da las trais Linguas) und weiter zur kleinen Rötelspitze wanderten. Herrlicher
Blick auf die Ortlergruppe und westlich bis zum Piz Bernina! Die *emütlichen fuhren bis aufs
Stilfserjoch und wanderten von dort aus zum gleichen «Piz» und zum Rifugio *aribaldi. Sehr
spannend war der Besuch des Museums auf der Passhöhe mit vielen Informationen über
den Bau der Stilfserjochstrasse und über den Stellungskrieg im ersten Weltkrieg. Via Umbrail
und Ofenpass ging die Fahrt wieder zurück. Beatrice Jost
Eindrücklicher Gipfel mit viel Rundsicht: Piz Minschun
Bei traumhaftem Wetter fahren wir zu 8 mit der *ondel hinauf nach Motta Naluns auf
2142 m. Auf gutem Weg geht es über die Alp Clünas zum Lai da Minschun. Nun geht es
durch *eröll und über Steine steil bergauf zum Piz Minschun auf 3068 m, wo wir nach gut
3 Std. Marschzeit ankommen. Traumhafter Rundblick. *leicher Weg zurück zum Lai. Da wir
noch nicht zurück ins Hotel wollen, besteigen wir noch «schnell» den Piz Clünas mit 2793 m,
bevor wir über die Alp Clünas zurück zur *ondel wandern, welche uns hinunter nach Scuol
bringt. Regula Lamprecht
Donnerstag, 17. Juli
Über Hängebrücken ins Blumenparadies!
Mit Bus ging‘s von Scuol über Sent, dann auf schmalem, kurvenreichem Strässchen ins
Val Sinestra. Zu Fuss dem rauschenden Bach «La Brancla» entlang, im Wald , über Hängebrückli, Stock und Stein nach Zuort. Da gab es im hübschen *asthof Pause. Weiter 20 Min.
nach *riosch. Wir sahen Edelweiss, Feuerlilien, Türkenbund und viele andere Alpenblumen.
30
Bergwanderwoche Scuol
12. – 19. Juli 2014
Auf Alp Pra San Peder war Picknick-Zeit. Dann ging es auf dem Alpsträsschen sanft hinunter
nach Vnà. Das kleine Postauto brachte uns nach Ramosch, wo wir umstiegen und glücklich
und zufrieden in Scuol ankamen. Agnes Wäny
Mottana, 1960 m, Aussichtswarte zwischen Val Plavna und Inntal
An besonders schönen Tagen
ist der Himmel sozusagen
wie aus blauem Porzellan.
Und die Federwölklein gleichen
zarten, hingetuschten Zeichen,
wie wir sie auf Schalen sahn.
Mit dem frühstückvollen Magen
fährt man im Postautowagen
hin zum Ort Tarasp-Fontan‘
denn dort fängt das Wandern an.
Beim Marschieren jedermann berichtet,
was er alles sieht und sichtet.
Doch man sieht’s auch ohne ihn.
Drum sagt Bea, soll man jetzt schweigen
um beim weiteren Hochsteigen
lieber Vögeln zuzuhören
und dabei niemanden stören.
Oben sind wir auf dem Hund,
dann sehn wir den Türkenbund,
der zwischen dem Bänkli hoch sich zieht
und jedermann ist fasziniert!
Auf Mottana blickt man jetzt munter
in das weite Tal hinunter.
Dann packt man das Picknick aus.
Und dann gingen wir nach Haus.
Frei nach Erich Kästner von Ole Wäny
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Bergwanderwoche Scuol
12. – 19. Juli 2014
32
Bergwanderwoche Scuol
12. – 19. Juli 2014
Piz Arina, 2828 m
Eine 8er-*ruppe bestieg um 07.30 Uhr das Postauto nach Ramosch, wo unser Tagesgast,
Frau Heidi Sulser-Obrecht auf uns für die Weiterfahrt nach Vnà und die heutige Wanderung
wartete. Um 08.00 Uhr konnten wir in Vnà (1602 m) losmarschieren, und die nächsten 500
Höhenmeter legten wir im schattigen Lärchenwald zurück, immer einige Steinwürfe hinter
Nicole her, die in regelmässigen Abständen auf die *ruppe wartete. Dann auf der Alp Pradatsch (2076 m) verlor die *ruppe den Anschluss an Nicole endgültig, dafür waren wir auf
dem richtigen Weg. Dank Natel erfuhren wir, wo sich Nicole befand und dass nun sie den
Anschluss an die *ruppe suchte. Nachdem dieser Versuch zweimal fehlgeschlagen hat
teilte uns Nicole mit, dass sie wieder nach Vnà absteigen und nach Scuol zurückkehren
werde.
Die *ruppe aber stieg weiter auf und nach gut 3 Stunden ab Vnà standen wir auf dem
Piz Arina. Eine ausgiebige Mittagsrast mit herrlicher Rundsicht hatten wir nun verdient! Der
Abstieg führte uns mit einer leichten Kraxelstelle zur Fuorcla Pradatsch und nach Marangun
hinunter, dann durch prächtige Blumenwiesen und einen lichten Lärchenwald nach Tschlin,
wo das hier gebraute Bier auf durstige Kehlen wartete. Die Zeit reichte, das heimelige Bündner Dorf zu bewundern, dann brachte uns das Postauto nach Strada i.E. hinunter, wo uns
Heidi Sulser und ihr Ehemann Cla mit einem *etränk und eigenen Kirschen verabschiedeten. Nach kurzer Fahrt mit dem Postauto waren wir wieder in Scuol, bereit für Dusche, Nachtessen und Abendprogramm. Giovanni Gadenz
Freitag, 18. Juli
Tschlin und nochmals Blumenweg!
Mit dem Postauto fuhren wir über Strada nach Tschlin. Über die steile, gepÁästerte Dorfstrasse, gesäumt mit den liebevoll gepÁegten Engadinerhäusern mit den gehäkelten «*ardineli» an den Fenstern, erreichten wir ganz oben die Kirche. Wunderschöne Fresken im
Innern – wir staunten! Beim Hotel Macun (Restaurant Steinbock) genossen wir einen Drink,
hat jemand das Tschliner Bier probiert? Eine botanische Seltenheit darf ich nicht vergessen:
An zwei Hauswänden erblickten wir gelbblühende Clematis montana!
Noch vor dem Mittagessen fuhren wir zurück nach Scuol und liessen uns auf Motta Naluns gondeln. Nach der gemütlichen Mittagsrast auf zwei Bänkli erreichten wir Prui, wo wir
die feinen, selbst hergestellten *lacen genossen. Was hat sich verändert am Flurinaweg
in einer Woche? Wir zählten 19 Männertreu und die Sicht auf Berg und Tal war viel besser!
Ruth Eggli
Tolle Aussicht und noch mehr: Piz Clünas, 2793 m
Am letzten Tag unserer wunderbaren Wanderwoche war der Piz Clünas unser Ziel. Nach
Auffahrt mit der Seilbahn nach Motta Naluns (2146 m), rascher Aufstieg zur Alp Clünas
(2441 m), wo sich unsere *ruppe trennte. Der grössere Teil wagte die *ipfelbesteigung, ein
kleinerer Teil umrundete den *ipfel bis zu unserem Treffpunkt am kleinen Bergsee (2642 m!)
am Lai da Minschun. Föhnbedingt herrliche Aussicht auf all die umliegenden *letscher
und Berge. Die Blüten der vielen verschiedenen Alpenblumen wetteiferten gegenseitig mit
Leuchtkraft. Am See schwamm *eorge mit Heldenmut sogar einige Runden, während die
anderen im Wasser wateten. Der Rückweg nach Prui ging über herrliche Wiesen, Bäche
und Moore. Auf der Alp Laret (2206 m) gab's Kaiserschmarren, bevor wir den Rückweg zur
Sesselbahn nach Ftan und dem Postauto nach Scuol antraten.
Alles in allem ein wunderbarer Tag und ein grosses Dankeschön an Beatrice und *eorges
für ihre tolle Organisation!
Ricki Gschliesser aus Vorarlberg, Gast
33
Bergwanderwoche Scuol
12. – 19. Juli 2014
Kein Piz, dafür den Mot Madlain: – Die Abschlusstour der Flotten
Zum Abschluss der Tourenwoche gönnten sich «die Flotten» einen besonderen Leckerbissen:
eine leichte Tour in der näheren Umgebung vom Nationalpark. Schon die Postautofahrt
nach S-charl (1810 m) ist ein Erlebnis. Ein leichter Aufstieg im kühlen Wald von S-charl bis zur
Waldgrenze und dann die letzten Meter, bereits mit einer wunderbaren Weitsicht, das alles
bietet die Tour auf den Mot Madlain (2434 m, 2½ Stunden Aufstieg). Unserem Tourenleiter,
Martin Zybach, ist es mit dieser Tourenwahl erneut gelungen, die *ruppe der Flotten zu
begeistern. Zum Abschluss standen nicht die Höhenmeter im Zentrum, sondern das gemütliche Zusammensein, in Dankbarkeit, eine so tolle, unfallfreie Woche erlebt zu haben. Danke,
Martin! Christian Borter
Samstag, 19. Juli
Abreisetag: Nochmals das herrliche Frühstücksbuffet «stürmen», den herrlich duftenden Engadigna Kaffee geniessen und dann den Abschied von liebgewonnenen Wanderkameraden ohne Tränen über die Runden bringen«
Ankunft auf *leis 2! Unser Reiseorganisator Martin Zybach winkt schon! Umsichtig hilft er die
Koffer in den Zug hieven. Schnauf, schnauf, die sind ja noch schwerer als auf der Hinfahrt!
Macht Schweiss so viel aus oder ist es eher der Röteli oder die Tuorta da Nuschs, welche ins
*ewicht fallen? Immer weiter rollt der Zug Richtung Heimat« Stetige Begleiter auf der Rückfahrt sind ruhige Pfadigruppen, welche aus Lagern zurückkehren.
Die lange Heimreise vergeht mit Plaudern und Erzählen, mit Schlafen, Träumen und Essen
im Flug. In Landquart, Zürich, Bern und Spiez heisst es umsteigen. Für den hilfsbereiten Martin bedeutet dies Koffer aus- und einladen, den reservierten Waggon suchen, Sitzplätze
verteidigen, Köpfe oder Füsse zählen! Alle da? Ohalätz! Der Zugbegleiter von Spiez nach
Interlaken Àndet nicht mehr alle auf der Reservationsbestätigung aufgeführten SAC-ler.
Martin erklärt ihm, dass ein paar noch in Scuol geblieben, in Thun ausgestiegen oder eine
andere Reiseroute gewählt hätten. Der Zugbegleiter trocken: «U es paar het dänk no dr Bär
ufgfrässe!»
Von ganzem Herzen sage ich den Organisatoren und Helfern danke! Danke für die gut
ausgewählten Wanderrouten, für die Unterkunft und die super, supertolle VerpÁegung! Die
Speisen, welche im Hotel Altana aufgetischt wurden, waren nicht nur für den *aumen, sondern auch für das Auge ein 5-Sterne-*enuss!
Danke für die gute Kameradschaft, die Aufnahme in der SAC-Truppe. Danke fürs Fussbad im
See, im Bach! Danke für all die kleinen Dinge, welche unsere Seele berührten und uns nun
Kraft im Alltag geben! Trudi Schmied
Wir danken Beatrice Jost ganz herzlich für die Leitung und Durchführung ihrer
2. Wanderwoche und für die Leitung der Gruppe «Áotte Gemütliche»!
Herzlichen Dank auch an Ruth Eggli, unserer ehemaligen langjährigen Wanderleiterin für
die Leitung der «Gemütlichen» und
an Martin Zybach, den Wanderleiter der Flotten!
Wir freuen uns bereits jetzt aufs nächste Jahr…
vom 12. –18. Juli … in den Waadtländer Alpen!
Anmerkung der Redaktion:
Der gesamte und illustrierte Bericht auf 12 Seiten A4, zusammengefasst von Pia *adenz,
ist separat veröffentlicht auf www.sac-interlaken und kann dort ausgedruckt werden.
34
Tourenbericht Suonenwanderung Niwärch
Tourenleitung
Teilnehmende
10. August 2014
Mirjam Lüthi
Christine Bärtschi, Regula Lamprecht, Fritz Schobert, Martin Zybach
Petrus war gnädig und verwöhnte uns mit
schönem Wetter. Die Fotos zeigen den
abenteurlichen Suonen-Felsenweg ins
Baltschiedertal. Nach der ausgiebigen
Mittagsrast folgten wir der *orperi-Suone
nach Eggen. Bei einem Bierhalt im Restaurant Egga liessen wir die Wanderung,
vor dem Abstieg nach Eggerberg, Revue
passieren.
Fritz Schobert
Bergwanderung über den Simplonpass
Tourenleiter
Teilnehmende
22. – 24. August 2014
Martin Imhof
Lotti und Thomas Aebischer, Ursula Borter, Christine Bärtschi Burri,
David Beeler, Beatrice und *eorges Jost, Regula Lamprecht, Hugo
Ruef, Katja Weller, Carmen Imhof und Barbara *ilgen (Bericht)
Am Freitag starten wir nach 17 Uhr in Interlaken Richtung Brig mit dem öV. Um 18.30 h stossen
diejenigen SACler zu uns, welche mit dem PW angereist sind. Wir erfahren auf einer interessanten Führung durch den Stockalper-Palast viel Historisches über den «König vom Simplon»
Kaspar Jodok Stockalper. Vieles an seinen Bauwerken ist teilbar durch drei. Der Palast umfasst drei Türme, benannt nach den 3 Heiligen aus dem Morgenland, Kaspar, Melchior und
Balthasar. Sonne, Mond und Sterne schmücken die Turmspitze und natürlich thront auf der
Spitze des Kaspar-Turmes die Sonne. Wir bestaunen beeindruckende Räumlichkeiten und
den harmonischen Innenhof.
Nach dem feinen Nachtessen im Restaurant «du Pont» und einem Schlummertrunk begeben wir uns zur Nachtruhe im *ästehaus St. Ursula.
Das umfangreiche Frühstück ist mit Früchten aus dem eigenen *arten bereichert. Motiviert
beginnen wir die Wanderung mit einem kleinem Tagesrucksack. Der Transport des weiteren
*epäcks wird verdankensweise durch Tinos Vater, Peter Imhof übernommen. Auf der heutigen Etappe treffen wir immer wieder auf Peter, mit interessanten *eschichten und Erklärungen bringt er uns das *antertal und Simplongebiet näher.
35
Bergwanderung über den Simplonpass
22. – 24. August 2014
Wir sehen die *estalten aus alter Zeit bildlich durch die Landschaft und Ruinen gehen. Für
Walliser ist 10.30 h ein wichtiger Zeitpunkt im Tagesverlauf, Zeit für einen Apéro. Peter Imhof
erwartet uns mit einem Absinth. Die ersten Schritte danach erfolgen für einige Teilnehmende
leicht beschwingt« Bei der ehemaligen «Taferna» machen wir Mittagsrast und stärken uns
für den weiteren Aufstieg zur Passhöhe. Wir erreichen bei herrlichem Sonnenschein die Passhöhe, erstaunt, schon am Tagesziel zu sein, der Aufstieg erfolgt stetig, aber sehr moderat.
Im Hospiz verbringen wir den Abend und die Nacht. Dem Motto des Simplon-Königs leben
wir nach, die *änge des Nachtessens, die WeinÁaschen usw. sind durch 3 teilbar.
Am Sonntagmorgen starten wir bei leicht bewölktem Himmel und einem zügigen Wind
in Richtung Simplon-Dorf. Pünktlich um halb elf sitzen wir beim Aperitif, bestehend aus
Kaffee oder Wein. In *abi erwartet uns ein unvergessliches Mittagessen, geräuchte
Forellen, TrockenÁeisch, Hobelkäse, Russischer Salat mit Ei und Kartoffelsalat mit Trüffelöl.
Zu trinken gibt es frisches Quellwasser, Melissenlimonade und Kaffee (teilbar durch 3),
dazu eine gehörige Portion Liebe in der Zubereitung der Speisen und der Bedienung
durch die Besitzerin Fränzi. Psst, nicht verraten, aber gerne weitersagen, ein wahrer *eheimtip für alle, welche sich in der *egend aufhalten. Mit viel warmem Sonnenschein
bestreiten wir den letzten Abschnitt durch die *ondo-Schlucht, beeindruckend, wie sich
der Fluss Doveria durch die Steine gefressen hat, ebenso die Passage durch das ehemalige Fort. Leider ist der Verkehrslärm von der Passstrasse häuÀg sehr nahe. Im Restaurant
«Turm» in *ondo endet unsere tolle Wanderung, drei Tage ohne Regen«
Tino, vielen Dank für deine umsichtige Tourenleitung, jeder und jede konnte wandern
oder fahren, kommen und gehen ganz nach den eigenen zeitlichen und gesundheitlichen Möglichkeiten.
36
Bern, 24. April 2014
Medientext
Himalaya Report. Bergsteigen im Medienzeitalter
Die Ersatzerlebnismacher haben das Wort
Das Alpine Museum der Schweiz präsentiert eine Mediengeschichte des
Bergsteigens
Extrembergsteiger machen das Unmögliche möglich. Ihre Grenzgänge sind
Extremerfahrungen, die ein breites Publikum erreichen und faszinieren. Die aktuelle
Ausstellung «Himalaya Report» des Alpinen Museums der Schweiz setzt um 1900
ein und lässt auch heutige Extrembergsteiger zu Wort kommen. Gerlinde
Kaltenbrunner, Reinhold Messner, David Lama, Stephan Siegrist und Ueli Steck
sprechen über ihre Rolle als mediale Sinn- und Erlebnisproduzenten.
«Das extreme klassische Bergsteigen ist ein Leben zwischen Leben und Tod. Es
gibt uns sehr viele Möglichkeiten, hintergründig und auch selbstkritisch über das
Leben und über uns selber nachzudenken», sagt Reinhold Messner in der
Ausstellung «Himalaya Report. Bergsteigen im Medienzeitalter». Messner, der
dieses Jahr 70 wird, hat über 50 Bücher geschrieben, 5 Messner-Mountain-Museen
gegründet und in Stadien und Sälen variantenreich seine Geschichten erzählt. Sein
mediales Schaffen reflektiert stets die Frage, was uns – den
Nichtextrembergsteigern – das Klettern am Limit, am schmalen Grat zwischen
Leben und Tod, lehren kann. Messner nennt die bedingungslose
Selbstverantwortung, die Fokussierung auf die pure Gegenwart und die
Ausgesetztheit des Menschen in der Natur als Schlüsselerfahrungen. Er spricht
damit aus, was die Sportsoziologie den Extrembergsteigern und –sportlern generell
zuschreibt. Sie seien heute gerade deshalb so erfolgreiche Identifikationsfiguren,
weil unser Alltag zunehmend als fremdbestimmt, naturfern und wenig veränderbar
wahrgenommen werde. Extrembergsteiger machen sich mit ihren Grenzgängen und
Abenteuern zu professionellen Ersatzerlebnisproduzenten. Sie lassen uns medial an
Erfahrungen teilhaben, die wir selber nicht erleben (können).
37
Das erste Bild vom K2
«Himalaya Report» erzählt die mediale Erfolgsgeschichte des Bergsteigens am
extremen Beispiel des Höhenbergsteigens im Himalaya. Die Ausstellung folgt einer
klassischen Timeline durch das 20. Jahrhundert bis ins Jahr 2014. Den Anfang
macht der Neuenburger Arzt, Fotograf und Bergsteiger Jules Jacot Guillarmod, der
1902 das erste Foto vom K2 schiesst. Sein Versuch, den Schwierigsten aller 8000er
mit dem englischen Okkultisten Aleister Crowley zu besteigen, misslingt, doch Jacot
Guillarmod ist als medialer Botschafter umso erfolgreicher. Er publiziert seine
Abenteuer als Fortsetzungsgeschichte in einer Westschweizer Zeitung, er hält
öffentliche Lichtbildervorträge, von Bern bis Paris, er verarbeitet seine Erfahrungen
zu einem Buch und er setzt seine Tagebuchproduktion bis ans Lebensende fort.
Jacot Guillarmod arbeitet als früher Reporter in eigener Sache. Er macht mit seinen
Erzählungen und Bildern den an sich einsamen Akt des Bergsteigens für ein breites
Publikum erlebbar. Und er profitiert schon damals davon, dass dem Bergsteigen
eine Sinnproduktion zugeschrieben wird. Die Menschen interessieren sich für seine
Extrem- und Grenzerfahrungen in der Fremde, gerade weil sie sie nicht selbst
erleben können. Während Jacot Guillarmod noch im Kontext kolonialer
Expeditionen in den Himalayaraum reiste, verfolgt der Filmer und Bergsteiger
Günter O. Dyhrenfurth in den 30er Jahren das erste massenmediale Projekt im
Himalaya. Er dreht 1934 mit «Der Dämon des Himalaya» den ersten Spielfilm auf
dem Dach der Welt. Gedreht wird am Gasherbrum I in einer Höhe teilweise über
7‘000 Metern. Der Aufwand an Material, Kosten und physischem Einsatz der
Schauspieler ist riesig. Mit dabei als Amateurschauspieler sind die Schweizer
Bergsteiger André Roch und Hans Winzeler. Der Spielfilm bringt den Himalaya mit
spektakulären Bildern in Schweizer und deutsche Kinos und lässt die Zuschauer
Sturm und Kälte hautnah miterleben. Die deutsche nationalsozialistische Filmkritik
vermisst allerdings im scheiternden Helden den erfolgreichen Tatmenschen.
Die Nationalhelden vom Everest 1956
Die Versuche von Schweizer Bergsteigern, bereits 1952 den höchsten Berg der
Welt, den Mount Everest, erstzubesteigen, schlagen kurz vor dem Gipfel fehl. An
ihrer Stelle schaffen es der Neuseeländer Edmund Hillary und Tenzing Norgay ein
Jahr später. 1956 gelingt den Schweizern die Zweit- und Drittbesteigung des
Everest und die Erstbesteigung des Lhotse. In den Medien der Schweiz werden sie
38
als Helden gefeiert. Ihre Leistung gilt als nationale Tat. Es ist das Land Schweiz,
das den Everest und den Lhotse erobert hat. Genau davon sagt sich Reinhold
Messner in den 1970er Jahren definitiv los. Ab 1975 wagt er auf alle 8000er Grenzund Alleingänge im Alpinstil, ohne grosses Expeditionsgepäck und ohne Anspruch
auf die alte nationale Gipfeleroberung. Seine Grenzerfahrungen gibt er tausendfach als individuelle, teils spirituelle Sinnerfahrungen weiter: an die Leserinnen und
Leser seiner Bücher, an die Zuschauerinnen und Zuschauer seiner Filme, aber auch
an Manager an Symposien und an die Besucher seiner Bergmuseen. Messner
entwickelt sich zum bergsteigenden und sinnstiftenden Kulturunternehmer, der sich
mit dem Erzählen seiner Geschichten auch finanziert.
Markenprodukte der Erlebnisproduktion
Die Extrembergsteiger Gerlinde Kaltenbrunner, David Lama, Stephan Siegrist und
Ueli Steck sprechen als Bergsteiger von heute für die Gegenwart. Sie agieren als
professionelle Multimedia-Erzähler. Sie sind Unternehmer bergsportlicher Projekte
und Fundraiser und Kommunikatoren in einer Person. Das macht sie zu selbst
erschaffenen Markenprodukten, die auch für Sponsoren zunehmend Markenträger
sind. Die Geschichten, die sie erleben und erzählen, erreichen über unterschiedliche Medienkanäle und meist hochprofessionell aufbereitet ein Massenpublikum.
Die Faszination dahinter ist allerdings immer noch die alte.
Die Ausstellung im Alpinen Museum wird mit dem Blog www.himalayareport.ch
laufend aktualisiert. Zahlreiche Veranstaltungen begleiten die Ausstellung.
Himalaya Report. Bergsteigen im Medienzeitalter
25. April 2015 bis 26. Juli 2015
Alpines Museum der Schweiz, Bern
www.alpinesmuseum.ch
Weitere Informationen und Bildmaterial:
Melanie Oberli, Kommunikation & Marketing
melanie.oberli@alpinesmuseum.ch
031 350 04 48
39
Mutationen im Mitgliederbestand
Eintritte
Waring
Link
Brunner
Studer
Fenner
Röösli
Tim
Marianus
Julia
Suzanne
Sophie
Markus
Postgasse 11
Ausserstgasse 3
Riedweg 25
Weissenaustrasse 65B
Aareweg 42
3800
3855
3806
3800
3806
3800
Interlaken
Brienz von Sektion Oberhasli
Bönigen
Unterseen
Bönigen
Interlaken
Herzlich willkommen in der Sektion Interlaken des SAC!
Austritte
Trachsler
Trachsler
Trachsler
Zobrist
Schelb
Senf
Studenmann
Boss
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Niederhäuser
Schaad
Burkhard
Carpentier
Beeler
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Jan
Nik
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Hans
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Roman
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Patrick
Andrea
Christian
Silvia
Ruben
Philippe
Thomas
Reuchenettestrasse 7
Sulgeneck 64
Senggigässli 19
Chemin de Pra
Oberdorfstrasse 52
Lischmaad
3803 Beatenberg
3803 Beatenberg
3803 Beatenberg
3806 Bönigen
3814 *steigwiler
3814 *steigwiler
3800 Matten
3800 Interlaken
22201 Arlington USA
2502 Biel
3005 Bern
3800 Matten
1663 Epagny
3852 Ringgenberg
3822 Lauterbrunnen
Gestorben
Bischoff
Schläpfer
Christian
Hans
*ummenstrasse 17
Altersheim Kristall
3800 Unterseen
3800 Unterseen
Chalet *ehri
Chalet *ehri
Chalet *ehri
Hauptstrasse 39
Steini 51
Steini 51
Pfarrweg 3
Suleggstrasse 8
Den Hinterbliebenen entbieten wir unsere aufrichtige Anteilnahme.
*estrichen
*estrichen
*estrichen
*estrichen
*estrichen
*estrichen
*estrichen
*estrichen
40
last minute
Holzet Bohlhütte
Samstag, 8. November 2014
Anmeldung bei Walter Brunner
Tel. 033 822 54 90
Samstag, 8. November 2014
Fondue «Sie und Er» Bohlhütte
Wir treffen uns ab 17:00 Uhr zum Apéro
Fondue essen und geniessen ab 18:00 Uhr
Anmeldung bis Freitag, 7.11. mittags an Ruth Eggli, Telefon 033 822 50 41
Bohlhütten-z’Mittag
Donnerstag, 13. November 2014
11:30 Uhr Apéro, anschliessend Mittagessen
und gemütliches Beisammensein
Anmeldung bis 5.11. an Heidi Naef, Tel. 033 822 37 31
Chlousehöck im Rugewald
Freitag, 5. Dezember 2014, ab 19:30 Uhr
Treffpunkt: Talstation HeimwehÁuhbahn
Mitnehmen: warme Kleider, Stirn- oder
Taschenlampe, gute Laune
Zaugg’s Family
Der Vorstand lädt ein:
Altjahrshöck
Dienstag, 30. Dezember 2014, ab 19:30 Uhr
City Hotel Oberland
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;LS -H_ MPZJOLYO['X\PJRUL[JO
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