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kmu news - KMU-Channel Gewerbeverband Basel-Stadt

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kmu news Nr. 10 | 14
Aktuelles aus Wirtschaft und Politik Nr. 10 | 2014
Offizielles Informationsorgan des Gewerbeverbandes Basel-Stadt.
Wirtschaftsverband der Basler KMU.
Ausbildungs-, Informations-, Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum.
Dienstleistungen
Beratungsnetzwerk
für KMU ausgebaut
Gewerbeverband erweitert sein Dienstleistungsangebot > 4
Bürokratieabbau:
staatliche
Auswüchse
stutzen > 6
Stellenvermittlung
integratio: speziell,
erfolgreich,
nachhaltig> 18
Impfaktion:
Sparen Sie
sich die Grippe
> 22
Letzte Chance zum Atomausstieg: iwb-strom.ch
Der 27. Oktober ist für Ihr Unternehmen die letzte Gelegenheit, dem
Atomstrom-Lieferanten zu kündigen. Wechseln Sie zu IWB, dem einzigen
Stromlieferanten mit ausschliesslich erneuerbarem Strom. 100% Schweizer
Wasserkraft zum besten Preis. Berechnen Sie Ihr Sparpotenzial und
schliessen Sie direkt Ihren Vertrag ab: iwb-strom.ch
Aus eigener Energie.
3
editorial
kmu news Nr. 10 | 14
Genau richtig: Basler Berufsund Weiterbildungsmesse 2014
Inhaltsverzeichnis
Thema
Beratungsnetzwerk für KMU ���������������� 4
Kolumne «Spitzhacke»�����������������������������5
Aktuell
Aufruf: Monsieur-le-Bureau-Monitor���� 6
Presseschau Gewerbetagung�����������������7
Kommentar��������������������������������������������������7
Die Gewerbetagung in Bildern�������������� 8
Wohnbaugenossenschaften����������������� 10
Verkehrskonzept Innenstadt����������������11
Wirtschaft + Politik
Masseneinwanderungsinitiative ����������12
Nein zu Ecopop������������������������������������������12
Lysbüchel-Areal erhalten ���������������������13
Veranstaltungen
Berufsbildung:
Anerkennung von Abschlüssen������������16
Nachfolgeplanung: «Fit for Sale» ������ 17
Berufsbildung
integratio: Sommer-Apéro���������������������18
Gemeinsame Lehre:
Steinmetze und Steinbildhauer������������19
Ausbildungsverbund Basel-Stadt �������19
Preisverleihung «Lehrling des Jahres»20
Auszeichnung
IWB KMU Award 2014������������������������������21
Verbände
Impfaktion gegen die Grippe����������������� 22
Brotmärt ��������������������������������������������������� 22
In eigener Sache
10-Jahre-Dienstjubiläum ����������������������� 23
sun21
Effizientere Prozesse ����������������������������� 23
Die Berufsbildung gab viel zu reden in den letzten Wochen und Monaten. Und das ist gut so. So sorgte beispielsweise das Buch «Die
Akademisierungsfalle – Warum nicht alle an die Uni müssen und warum die Berufslehre top ist» des ehemaligen Preisüberwachers Rudolph
Strahm für Furore. BaZ-Chefredaktor Markus Somm schrieb dazu: «Je
mehr junge Leute eine Lehre machen, desto besser geht es einem Land.»
Die Berufslehre – die einmalige Verbindung von Theorie und Praxis –
ist der Grund für die rekordtiefe Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz.
Sie ist das wirksamste Mittel gegen den Fachkräftemangel. Die Berufslehre ist das solide Fundament für eine erfolgreiche Karriere. An dieser
Tatsache können auch billige Diffamierungskampagnen der Gewerkschaften nichts ändern.
Trotzdem hat die Berufsbildung noch längst nicht den Stellenwert und
den Ruf, den sie verdient. Deshalb braucht es prominente Fürsprecher
wie Strahm oder Somm. Und deshalb setzt sich auch der Gewerbeverband Basel-Stadt dafür ein, dass
die Attraktivität der Berufslehre noch bekannter wird.
Zum Beispiel mit der Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse, die vom 23. bis 25. Oktober in der Messe Basel stattfindet. Angesichts der grossen Aufmerksamkeit fürs Thema Berufsbildung kommt die Messe
genau zum richtigen Zeitpunkt. Die grösste Berufsbildungsschau der Region lockt jeweils über 30 000
Besucher an. Hier erfahren Schülerinnen und Schüler alles zur Berufswahl, und auch alle Weiterbildungsinteressierte sind hier bestens aufgehoben (www.baslerberufsmesse.ch).
Es ist mir bewusst, dass es noch ein weiter Weg ist, um die verstaubten Klischees zur Berufslehre aus
den Köpfen der Eltern und Lehrpersonen zu verbannen. Die Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse ist
ein wichtiger Schritt dazu. Ebenso das Projekt «Campus Unternehmertum», mit dem der Gewerbeverband Basel-Stadt das Prinzip der Spitzenförderung in der Berufsbildung verankern will.
Die Tendenzen sind positiv. So wurden in Basel-Stadt und in Baselland dieses Jahr so viele Lehrverträge abgeschlossen wie nie zuvor. Und auch in Basel-Stadt steigt die Zahl jener, die nach der Schule
direkt eine Berufslehre beginnen. Auch wenn ihr Anteil noch viel zu tief ist.
Es gibt also noch viel zu tun. Wir bleiben dran. Weil es das einzig Richtige ist.
Reto Baumgartner, Leiter Bereich Berufsbildung Gewerbeverband Basel-Stadt
Herausgeber: Gewerbeverband Basel-Stadt, Elisabethenstr. 23, Postfach 332, 4010 Basel | Tel. 061 227 50 50, Fax 061 227 50 51 | E-Mail: post@gewerbe-basel.ch | Internet: www.gewerbe-basel.ch
Redaktion: David Weber, d.weber@gewerbe-basel.ch | Tel. 061 227 50 57 Produktion, Layout, Inserate, Fotos: Tobias Stöcklin, t.stoecklin@gewerbe-basel.ch | Tel. 061 227 50 38
Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau «kmu news» erscheint 11-mal pro Jahr. Notariell beglaubigte Auflage: 9200 Exemplare. Auflage: 9 600 Exemplare.
www.theater-basel.ch  +41/(0)61-295 11 33
thema
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4
info
Veranstaltung
Unternehmensbörse
Eine Firmenpräsentation, Inputreferate und
viele weitere wertvolle Informationen für Unternehmerinnen und Unternehmer, Investorinnen und Investoren sowie alle, die sich für
den Kauf oder Verkauf eines Unternehmens
interessieren, sind zur 1. KMU-Unternehmensbörse des Gewerbeverbandes BaselStadt eingeladen. Interessentinnen und Interessenten können sich anmelden und erhalten
eine persönliche Einladung zugestellt.
Donnerstag, 4. Dezember 2014
18.30 bis 20.00 Uhr
Gewerbeverband Basel-Stadt
Anmeldung
Felix Werner
Telefon 061 227 50 84
E-Mail f.werner@gewerbe-basel.ch
Dienstleistungen
KMU-Sprechstunde
Spezialistinnen und Spezialisten bieten Unternehmungen kompetente Unterstützung
bei betrieblichen Fragen an. Das Themenspektrum reicht von Rechts- und Unternehmensberatung über Finanzen, Marketing, IT
und Immobilien bis zu Fragen der Importund Exporttätigkeit oder der Sicherheit und
Gesundheit am Arbeitsplatz. Die maximal
45-minütige Beratung ist für Mitglieder des
Gewerbeverbandes Basel-Stadt kostenlos,
für Nichtmitglieder wird ein Unkostenbeitrag
von 100 Franken erhoben.
Anmeldung
Telefon 061 227 50 50
E-Mail post@gewerbe-basel.ch
Ombudsstelle
Ab sofort steht Unternehmen eine gewerbliche Ombudsstelle zur Verfügung. Sie vermittelt bei Konflikten zwischen Unternehmen
und Behörden und setzt sich dafür ein, dass
Lösungen im beiderseitigen Nutzen möglich
werden.
Anmeldung
Felix Werner
Telefon 061 227 50 84
E-Mail f.werner@gewerbe-basel.ch
Beratungsnetzwerk für KMU
Fachleute stehen
für Ihre Fragen
zur Verfügung
Der Gewerbeverband Basel-Stadt baut seine Stellung als
zentrales Informations- und Kompetenzzentrum für die
KMU-Wirtschaft aus. Felix Werner, Leiter Service für KMU
und Verbände, erklärt im «kmu news»-Interview, wie Mitglieder und andere Unternehmen profitieren können.
«kmu news»: Was ist das KMU-Beratungsnetzwerk?
Felix Werner: Das KMU-Beratungsnetzwerk ist ein Pool von Fachleuten – und ein
wichtiges Element der künftigen Dienstleistungen des Gewerbeverbandes Basel-Stadt.
Ziel des KMU-Beratungsnetzwerks ist es,
Unternehmen auf betriebliche Fragen eine
Antwort geben oder an einen kompetenten
Partner weiter verweisen zu können. Damit
unterstreicht der Gewerbeverband seinen
Anspruch, Informations- und Kompetenzzentrum für Unternehmen zu sein.
Wie können diese Leistungen in Anspruch
genommen werden?
Einerseits gibt es die KMU-Sprechstunde,
die ein Mitglied des Gewerbeverband zweimal pro Jahr kostenlos in Anspruch nehmen
kann. Die Beratung findet in der Geschäftsstelle statt und dauert maximal 45 Minuten.
Der Ablauf ist einfach: Beim Gewerbeverband anrufen, Thema und Problem sowie
mögliche Termine nennen. Unsere Mitarbeiterinnen kontaktieren daraufhin ein Mitglied
des KMU-Beratungsnetzwerks, welches das
entsprechende Thema abdeckt, fixieren den
Termin und bestätigen ihn dem Kunden.
Was bietet das KMU-Beratungsnetzwerk
sonst noch?
Die KMU-Sprechstunde ist eine Art «Soforthilfe», die eine rasche Antwort auf eine konkrete
betriebliche Frage gibt. Der Gewerbeverband
steht Unternehmen aber auch bei komplexen
Herausforderungen beratend und unterstützend zur Seite. Dabei reichen die Anfragen von
Gründungsberatungen über Unterstützung
beim Erstellen von Betriebs- und Marketingkonzepten bis hin zur Unterstützung beim
Gestalten einer Homepage oder Fragen im
Zusammenhang mit Auslandtätigkeiten. Die
Anfragen werden zum kleineren Teil mit eigenen Ressourcen, zum grösseren Teil in
Zusammenarbeit mit Mitgliedern des KMUBeratungsnetzwerks und hin und wieder auch
in Kooperation mit Dritten bearbeitet.
Welche Themen deckt das KMU-Beratungsnetzwerk ab?
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thema
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«Spitzhacke»
kolumne
S chwere
R edaktionelle
F ehlplanung
Das Radio SRF erwies sich kürzlich als PartyCrasher der gröberen Sorte. Die Freude auf
die ersten nationalen Berufsmeisterschaften
«SwissSkills» in Bern war gross. Alles war bereit für die feierliche Eröffnung am 17. September. Zur Erinnerung: Die Berufsbildung ist das,
was der Schweiz eine rekordtiefe Jugendarbeitslosigkeit und Vollbeschäftigung beschert.
Wie also, hat sich das Radio SRF gedacht,
könnte man diesen Event mit 1000 motivierten jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern,
gebührend würdigen? Genau! Man bringt
noch vor der offiziellen Eröffnung ein Interview mit dem pensionierten Prof. Walter Zimmerli, der die Berufslehre so richtig in den Boden stampft. Und das eine halbe Stunde lang.
Entweder war das ein bewusster Affront gegenüber der Berufsbildung oder eine schwere
redaktionelle Fehlplanung. Oder – dritte Möglichkeit – die neue Strategie, um den Staub
vom Image zu schütteln. Ist letzteres der Fall,
dann dürfen wir uns auf weitere Knaller freuen! Zum Beispiel auf ein Blutgrätsche-Interview mit einem Veganer über die Bedeutung
der traditionellen Metzgete. Oder auf die fachkundigen Kommentare einer militanten Synchronschwimmerin bei Champions-LeaguePartien.
Das Themenspektrum umfasst alle betrieblichen Bereiche, mit denen Unternehmen
konfrontiert sind, von der Unternehmensund Rechtsberatung über Finanzen, Steuern,
Sozialversicherungen über Marketing, Kommunikation und IT bis hin zu Auslandtätigkeit
und Arbeitssicherheit.
Können auch Nichtmitglieder die KMUSprechstunde in Anspruch nehmen?
Ja. Allerdings bezahlen sie einen Unkostenbeitrag von 100 Franken und die kompetente
Beratung ist dann hoffentlich ein Grund, Mitglied im Gewerbeverband zu werden.
Was ist die Motivation von Fachleuten, sich
im KMU-Beratungsnetzwerk zu engagieren?
Hauptgrund ist immer der Wille, sich zum
Wohl des Gewerbes zu engagieren. Das machen übrigens nicht nur die Mitglieder des
KMU-Beratungsnetzwerks, sondern alle, die
sich in irgendeiner Funktion ehrenamtlich
engagieren – sei es in der Politik, in Kommissionen oder in Berufsverbänden. Ich finde es
sehr ermutigend, dass es eine so grosse Be-
reitschaft gibt, sich zu engagieren. Bisher
habe ich noch auf keine Anfrage eine Absage bekommen.
Wie wird man Mitglied im KMU-Beratungsnetzwerk?
Interessierte Mitglieder können sich mit
uns in Verbindung setzen. Oftmals ergibt
sich eine Anfrage für eine Aufnahme ins
KMU-Beratungsnetzwerk aber aus einer Zusammenarbeit in einem konkreten Fall.
Ist es kein Problem, dass der GVBS mit
einzelnen Mitgliedern zusammenarbeitet?
Meiner Überzeugung nach ist es das nicht.
Erstens steht eine Teilnahme jedem Mitglied
offen, und andererseits ist eine Mitgliedschaft
im KMU-Beratungsnetzwerk nichts, was einem einen signifikanten zusätzlichen Ertrag
bringt. Es kann sein, dass aus einzelnen Beratungen Aufträge resultieren, aber das ist für
keines der Mitglieder der ausschlaggebende
Grund, sich zu engagieren. Aufwand und Ertrag werden sich wohl in den meisten Fällen
ungefähr die Waage halten.
GEWERBEVERBAND BASEL-STADT
Elisabethenstrasse 23
Postfach 332
4010 Basel
Tel. 061 227 50 50
Fax 061 227 50 51
post@gewerbe-basel.ch
www.gewerbe-basel.ch
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aktuell
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Monsieur-le-Bureau-Monitor
Aufruf: Melden Sie uns
staatliche Auswüchse
Unnötige Formulare, monatelanges
Warten auf eine Bewilligung, Schikanen für ihre Geschäftsidee, sinnloser
Bürokratie-Leerlauf? Informieren
Sie uns, wo Sie bevormundet und
eingeschnürt werden. Der Gewerbeverband Basel-Stadt lanciert den
Monsieur-le-Bureau-Monitor, um
staatliche Auswüchse zu stutzen.
Präsident Marcel Schweizer und Direktor Gabriel Barell traten an der Gewerbetagung des
Gewerbeverbandes Basel-Stadt vom 4. September mit einer klaren Botschaft vor die
zahlreich erschienen Mitglieder sowie Gäste aus Wirtschaft und Politik: «Es ist definitiv
Zeit, um auf die Bremse zu treten. Wir müssen
staatliche Auswüchse jetzt stutzen.»
Denn Staatsausgaben, Regulierungsdichte, Bürokratie und das damit einhergehende
Verwaltungswachstum haben mittlerweile bedenkliche Ausmasse erreicht. «Wir leben über
unseren zukünftigen Verhältnissen», hielt Gewerbedirektor Barell an der Gewerbetagung
fest. Das kürzlich vorgestellte Budget 2015
von Basel-Stadt sowie die Finanzplanung bestätigten die Einschätzung eindrücklich. Es ist
Zeit, Gegensteuer zu geben.
Für unsere KMU: Die Unternehmen in
der Region haben mit einer immer grösser werdenden Vorschriftenflut zu kämpfen.
Die Regulierunswut kostet schweizweit zehn
Milliarden Franken pro Jahr, wie der Bund errechnete. Eine sehr konservative Schätzung.
Berechnet man alle Faktoren mit ein, verursacht der Bürokratiewahnsinn Kosten in der
Höhe von bis zu 50 Milliarden Franken. Zahlen für Basel-Stadt gibt es nicht. Aber Punkto
Regulierungsdichte sind weder Basel-Stadt
noch Baselland Musterknaben.
Für vernünftige Staatsausgaben: Basel-Stadt hat schweizweit die höchsten
Staatsausgaben und hat mittlerweile auch
Genf überholt. Kein anderer Kanton gibt so
viel Geld aus, konkret 24 415 Franken pro
Person und Jahr. Das sind rund 2,5-mal so
viel wie der sparsame Aargau, wie der «SonntagsBlick» aufgrund der neusten Zahlen der
eidgenössischen Finanzverwaltung berichtete. Klar hat Basel-Stadt als Stadtkanton eine
besondere Situation. Aber die zur Rechtfertigung herangezogenen «Zentrumslasten»
würden die hohen Kosten nicht rechtfertigen,
erklärt Reto Steiner vom Kompetenzzentrum
für Public Management der Universität Bern.
Basel und Genf unterhalten ein viel breiteres
Staatsangebot als andere.
Für die Zukunft: Lange konnte sich Basel
die hohen Ausgaben leisten. Aber die Wolken
am Horizont sind dunkel. Der Kanton rechnet
in den nächsten Jahren mit Defiziten. Zudem
drohen durch die Unternehmenssteuerreform
III Steuerausfälle von mehreren hundert Millionen Franken. «Basel-Stadt kann sich die hohen
Ausgaben nicht mehr leisten», hält Gewerbedirektor Barell fest. In der Bevölkerung findet
ein Umdenken statt. Das Nein zur Luxuslösung
«Erlenmatt-Tram» ist ein deutlicher Hinweis
dafür. Barell: «Gute Kosten-Nutzen-Verhältnisse sind bei allen Staatsausgaben zwingend.»
Es ist Zeit, die Regulierungsflut zu bremsen. Und es ist Zeit, unnötige Staatsausgaben
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aktuell
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info
Kommentar Gewerbedirektor Gabriel Barell
Budget 2015 bestätigt unsere Einschätzung
Mit Vehemenz forderte der Gewerbeverband Basel-Stadt im Rahmen der Gewerbetagung einen Stopp des Verwaltungswachstums und einen massvollen Umgang mit Steuergeldern (siehe Text links).
Die Rückmeldungen der zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmer auf die
deutlichen Worte gegen den Bürokratiewahn und die Vorschriftenflut waren äusserst positiv. Und sollte jemand auf einen
letzten Beweis für die Berechtigung unserer Kritik gewartet haben, dann hat diesen
die Regierung mit dem Budget 2015 und
der weiteren Finanzplanung geliefert. Die
Ausgaben sind im Vergleich zu den Einnahmen zu hoch. Jetzt ist Sparen angesagt.
Die Vorschläge des Regierungsrates gehen
allerdings viel zu wenig weit. Das Ausgabenwachstum soll lediglich gebremst werden. In der Zwischenzeit wird auch 2015
die Zahl der Verwaltungsangestellten um
knapp 200 Personen zunehmen. Der Personalaufwand steigt, der Sachaufwand
sinkt, dass heisst konkret, dass beim Steu-
erzahler wieder weniger ankommt. Nun ist
es Zeit für eine Kehrtwende. Es braucht eine seriöse Verzichtsplanung. Die Zeit der
«Nice-to-have»-Ausgaben und der Luxuslösungen ist vorbei.
PS: Übrigens haben auch diverse Verwaltungsangestellte hinter vorgehaltener Hand den Eindruck des aufgeblähten Staatsapparats bestätigt. Diese Rückmeldungen haben uns besonders gefreut,
denn es geht dem Gewerbeverband BaselStadt nicht um einen Kahlschlag bei der
Verwaltung. Die Zusammenarbeit mit etlichen Dienststellen ist sehr gut – namentlich im Berufsbildungsbereich – viele Verwaltungsangestellte machen einen guten
und wichtigen Job. Wie die Reaktionen auf
die Rede zeigten, ärgern sich gerade diese
produktiven Verwaltungsmitarbeiter über
die Trägheit von Arbeitskollegen, die vom
Dienstleistungsdenken weit entfernt sind.
Hier liegt noch viel Sparpotential brach.
Presseschau
Gewerbetagung mit grosser medialer Resonanz
zu streichen. Teure staatliche Kampagnen für
«Teilzeitmänner» und «mehr Haltung» sind
alles andere als «need-to-have». Mehr Eigenverantwortung, weniger Staat und weniger
Bürokratie für unsere KMU heisst die Devise.
Aufruf: Um am richtigen Ort ansetzen zu
können, lanciert der Gewerbeverband Basel-Stadt den Monsieur-le-Bureau-Monitor.
Hier können Sie Ihre Erfahrungen deponieren. Wo werden Ihnen unnötig Steine in den
Weg gelegt, wo wird das Unternehmertum
eingeschnürt? Wo stimmt das Kosten-Nutzen-Verhältnis beim Staat in keiner Weise?
Melden Sie uns staatliche Auswüchse, sinnlose Ausgaben und schikanöse Vorschriften,
die gestutzt werden müssen.
Wir zählen auf Sie – gemeinsam besser.
Kontakt: Eveline Stäubli
E-Mail e.staeubli@gewerbe-basel.ch
Telefon 061 227 50 08
«Staatliche Auswüchse jetzt stutzen!» Um
diese Kernforderung drehten sich die Reden von Gewerbedirektor Gabriel Barell
und Präsident Marcel Schweizer an der Gewerbetagung vom 4. September 2014. Die
Forderung fand breiten medialen Widerhall. Eine Auswahl.
«Monsieur le Bureau wird frech und frecher.» Unter diesem Titel druckte Onlinereports die vollständige Rede von Gewerbedirektor Gabriel Barell ab.
«Gewerbeverband Basel kritisiert das
Staatswachstum. Bei der Gewerbetagung
des Gewerbeverbandes Basel-Stadt wurde
eine Reduzierung des Staatspersonals gefordert.» Badische Zeitung
«In ihren Reden kritisierten Gewerbedirektor Gabriel Barell und Präsident Marcel Schweizer das unkontrollierte Staatswachstum: ‹Es ist definitiv Zeit, Gegensteuer zu geben.›» Baizer.ch
Auch die bzbasel berichtete ausführlich
und zitierte unter anderem Gewerbeprä-
sident Marcel Schweizer: «Der Semisozialismus, in den uns der tiefe Glaube an den
Etatismus geführt hat, treibt weiterhin seine verrücktesten Blüten.»
«Wir müssen die Verwaltung stutzen. Gewerbeverbandsdirektor fordert an der
Gewerbetagung weniger Staat.» Basler
Zeitung
«Wenn wir es nicht schaffen, gemeinsam
in der Rangliste der Verwaltungskosten auf
einen einigermassen akzeptablen Platz
zu kommen, dann müssen wir dies alleine
anstreben», zitierte das Regionaljournal
Basel von Radio SRF1 Gewerbedirektor
Gabriel Barell. Deshalb startet der Gewerbeverband noch vor der Fusions-Abstimmung eine Aktion und ruft seine Mitglieder, auch auch Bürgerinnen und Bürger dazu auf, dem Verband «Absurdes» aus den
Amtsstuben zu melden.
«Plan B für Kantons-Fusions-Abstimmgung: Der Basler Gewerbedirektor Gabriel
Barell will auch bei einem Nein Ämter fusionieren.» Telebasel, 7vor7
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Gewerbetagung 2014
Treffpunkt der
KMU-Wirtsch
Mehrere hundert Mitglieder und Gäste
nahmen am 4. September an der Gewerbetagung des Gewerbeverbandes
Basel-Stadt teil. Der Netzwerkanlass
bot kämpferische Reden, gutes Essen,
tolle Musik und die Verleihung des
IWB KMU Awards 2014.
Das regionale Gewerbe versammelte sich am
4. September im neuen Messezentrum zur
Gewerbetagung 2014 des Gewerbeverbandes
Basel-Stadt. Mehrere hundert Mitglieder und
Gäste nahmen an diesem Netzwerkanlass der
KMU-Wirtschaft teil. Gewerbedirektor Gabriel
Barell und Präsident Marcel Schweizer kritisierten das unkontrollierte Staatswachstum
und die Vorschriftenflut, welche die KMU einschnüren (siehe Seiten 6-7).
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er
haft
Wir danken unserem Hauptsponsor:
Neben einer kurzen Grussbotschaft von Eric
G. Sarasin, Stellvertretender CEO der Bank
J. Safra Sarasin, sorgte die Basler Sängerin Nubya mit mehreren Auftritten für die musikalischen
Highlights. Die Gäste genossen das Dinner und
hatten vor dem Beginn des offiziellen Teils bei
einem Apéro die Gelegenheit, die Testplanung
der Messe für das neue Parking zu besichtigen.
Wir danken unserem Co-Sponsor:
Zum zweiten Mal wurde im Rahmen der Gewerbetagung der IWB KMU Award verliehen.
Dieser Preis für Energieeffizienz, Innovation
und Engagement wurde 2013 von IWB und
dem Gewerbeverband ins Leben gerufen. Dieses Jahr wurden gleich zwei Unternehmen
mit dem IWB KMU Award ausgezeichnet: Die
Preisträger sind Schwabe AG und Visionarity
AG (siehe Seite 21).
Wir danken für das Gastrecht:
Congress Center Basel, MCH Messe Schweiz (Basel) AG
Wir danken unseren weiteren Partnern:
Allpura Sektion Basel und Umgebung
Bammerlin + Schaufelberger
BSK Baumann + Schaufelberger
Kaiseraugst AG
Doktor Haus AG
Dreba Küchen AG
ETAVIS Kriegel & Schaffner AG
Fossil Group Europe GmbH
Hans Leutenegger AG
Huber Straub AG
Implenia Bau AG
K. Schweizer AG
Käfer Schweiz AG
Kurt Fankhauser AG
Malermeisterverband Basel-Stadt
Manor AG Hauptsitz
Margarethen-Garage AG
Menge AG
Meyer Söhne AG
Mineralquelle Eptingen AG
Oettinger Davidoff Group
Rosenmund Haustechnik AG
Rudolf Weber Orchideen GmbH
suissetec nordwestschweiz
Sutter Begg
Verband Basler Elektro-Installationsfirmen
Voirol AG Luft- und Klimatechnik
V-Zug AG
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Wohnbaugenossenschaften
Grosse Solidarität
mit der Region
In der Region Basel sind
181 Wohngenossenschaften mit insgesamt 14 540
Wohnungen eingetragen.
Die Wohnbaugenossenschaften vergeben pro
Jahr bis zu 240 Millionen
Franken an Unterhalts- und
Sanierungsaufträgen. Diese gehen fast vollständig
an regionale Firmen.
Die Wohnbaugenossenschaften in der Nordwestschweiz
handeln aus guten Gründen
gezielt solidarisch mit dem regionalen Gewerbe. Zu diesem
Fazit kommt eine Studie, die
der Gewerbeverband BaselStadt in Zusammenarbeit mit
den Wohnbaugenossenschaften
Nordwestschweiz bei der Fach-
hochschule Nordwestschweiz in
Auftrag gegeben hat.
Untersucht wurden fünf
Wohngenossenschaften in der
Region, die rund ein Zehntel
der insgesamt 14 540 Genossenschaftswohnungen unterhalten.
Diese haben 2013 über 4 Millionen Franken für Unterhalts- und
Reparaturarbeiten sowie über
15 Millionen Franken für Sanierungsarbeiten ausgegeben. «Die
Wohngenossenschaften setzen
dabei konsequent auf das regionale Gewerbe», erklärt Jörg Vitelli,
Präsident der Wohnbaugenossenschaften Nordwestschweiz.
Konkret gingen 44 Prozent
der Aufträge an Unternehmen
in Basel-Stadt und 47 Prozent an
Baselbieter Firmen. Lediglich 7
Prozent der Arbeiten – hauptsäch-
Pressekonferenz: Jörg Vitelli (Wohnbaugenossenschaften) und Gewerbedirektor Gabriel Barell stellen die Ergebnisse der Studie vor.
lich Spezialaufträge – wurden von
KMU ausserhalb der Nordwestschweiz erledigt. Das zeige die
starke regionale Verankerung
der Wohnbaugenossenschaften
sowie das grosse Qualitätsbewusstsein, sagt Vitelli.
Für Gewerbedirektor Gabriel
Barell ist die enorme Solidarität
mit der Region erfreulich. Rechne
man die Zahlen auf alle 181 Wohn-
baugenossenschaften der Region
hoch, ergebe das ein Auftragsvolumen von 140 bis 240 Millionen
Franken pro Jahr. «Über 90 Prozent davon bleibt in der Region»,
sagt Barell. Gesamthaft gesehen
profitiere die Region von Multiplikatoreffekten von mehreren
hundert Millionen Franken, was
einem hohen zweistelligen Millionen-Betrag an Steuersubstrat
entspricht.
Schaffen Sie Arbeitsplätze
für Menschen mit
Leistungseinschränkungen?
Gewinnen Sie den
Basler Sozialpreis 2015!
Anmeldeschluss: 31. Dezember 2014
Teilnahmebedingungen und Anmeldeformular unter
www.baslersozialpreis.ch
Teilnahmebedingungen
und Anmeldeformular unter
www.baslersozialpreis.ch
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Verkehrskonzept Innenstadt
Stichtag ist der
5. Januar 2015
Das Bau- und Verkehrsdepartement
(BVD) hat die Inkraftsetzung der
neuen Zufahrtsregelungen in die
Innenstadt auf den 5. Januar 2015
festgesetzt. Wir sagen Ihnen, worauf
Sie künftig achten müssen, wenn
Sie einen Liefer- oder Werkauftrag in
der Innenstadt ausführen möchten.
Nach mehreren Jahren der politischen
Auseinandersetzung kommt per 2015 eine für alle Anspruchsgruppen mehr oder
weniger akzeptable Umsetzung der verkehrsfreien Innenstadt zum Tragen. Der
Gewerbeverband Basel-Stadt steht hinter
diesem Kompromiss. Dies aber nur, wenn
das neue Regelwerk mit gesundem Menschenverstand vollzogen wird. Im Folgenden
erklären wir Ihnen die wichtigsten Aspekte
zu den vereinheitlichten Güterumschlagszeiten und den Zufahrtsbewilligungen.
Kern
des neuen Verkehrskonzepts
Innenstadt sind die vereinheitlichten Güterumschlagszeiten von Montag bis Samstag zwischen 05:00 und 11:00 Uhr
morgens. In dieser Zeit können Waren
bewilligungsfrei angeliefert und Güter abgeholt werden. Ausserhalb dieser Zeiten
gilt ein politisch gewollt restriktives Bewilligungsregime für Zufahrten. Für dringliche
An- und Auslieferungen sowie Baustellenund Handwerkerzufahrten, die ausserhalb
der Güterumschlagszeiten durchgeführt
werden, stellt die Motorfahrzeugkontrolle (MFK) auf Antrag Kurzbewilligungen zu
20 Franken aus.
oder elektronisch kontaktiert werden. Die
mündliche Entgegennahme des Namens des
Unternehmens sowie der Nummer des Kontrollschildes durch die Kantonspolizei gilt in
diesem Fall als Kurzbewilligung. Sollten die
Umstände des Notfalls eine telefonische Information komplett verunmöglichen, kann
auch ohne Bewilligung zugefahren werden.
Allfällige Bussen werden von der Kantonspolizei nachträglich annulliert, wenn glaubhaft
gemacht werden kann, dass die Umstände
eine vorgängige Information der Kantonspolizei verunmöglicht haben.
Der
Gewerbeverband
Basel-Stadt
nimmt Einsitz in der Begleitgruppe des
Justiz- und Sicherheitsdepartementes und
wird dort die Umsetzung des Verkehrskonzepts Innenstadt aufmerksam verfolgen.
Ziel muss es sein, das neue Verkehrsregime
pragmatisch, bürgernah und unkompliziert
umzusetzen. Dabei fungiert der Gewerbeverband als Schnittstelle zwischen den
betroffenen Gewerbebetrieben und den zuständigen Verwaltungsstellen.
Detaillierte Informationen zum Verkehrskonzept Innenstadt finden Sie unter:
www.gewerbe-basel.ch/politik
Personen und Unternehmen mit regelmässigem Bedarf an Zufahrten können sich
bei der MFK für 100 Franken ein Kundenkonto registrieren lassen und zum vergünstigten
Ansatz von 5 Franken eine Kurzbewilligung
beziehen. Unternehmen, die regelmässige
Lieferungen von rasch verderblichen Waren in die Innenstadt vornehmen, sind zum
Bezug einer Dauerbewilligung zum Preis
von 100 Franken berechtigt (z.B. Floristen,
Konditoreien, etc.). Kurz- und Dauerbewilligungen können online, per Post oder am
Schalter der MFK beantragt werden.
In Notfällen kann die Kantonspolizei telefonisch unter der Nummer 061 267 76 00
Willkommen bei der
Bank, die auch ein KMU ist.
Raiffeisenbank Basel
St. Jakobs-Strasse 7
4052 Basel
Tel. 061 226 27 28
Fax 061 226 27 00
basel@raiffeisen.ch
www.raiffeisen.ch/basel
Geschäftsstelle Riehen
Baselstrasse 56
4125 Riehen
Tel. 061 226 27 77
Fax 061 226 27 78
riehen@raiffeisen.ch
wirtschaft+politik
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Bild: Parlamentsdienste 3003 Bern
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Umsetzung Masseneinwanderungsinitiative
Es liegt noch ein
langer Weg vor uns
Wer darf in die Schweiz? Beim Bundeshaus wachen die drei Eidgenossen.
Am 9. Februar 2014 hat sich die
Schweizer Stimmbevölkerung knapp
für die Masseneinwanderungsinitiative ausgesprochen. Wie geht es
nun weiter? Der Bundesrat hat im
Juni ein Umsetzungskonzept präsentiert, welches jedoch in weiten Teilen
wenig konkret ist. Die «kmu news»
beantworten die vier drängendsten
Fragen zum weiteren Verlauf.
nehmlassung geschickt. Parallel dazu wird der
Bedarf für eine Anpassung der flankierenden
Massnahmen geprüft. Die Übergangsbestimmungen in der Bundesverfassung lassen für
die Umsetzung der Initiative drei Jahre Zeit.
Dies gilt auch für die Neuverhandlung derjenigen Verträge, die nicht mit den neuen
Verfassungsbestimmungen vereinbar sind,
wie beispielsweise das Freizügigkeitsabkommen. Dieses bleibt so lange in Kraft, bis es eine
neue Rechtslage gibt.
Welches sind die wichtigsten Aspekte des
Umsetzungskonzepts?
Was sagt die EU dazu?
Das Umsetzungskonzept sieht ein Zulassungsmodell vor, bei dem der Bundesrat die
Höchstzahlen und Kontingente festlegt. Dabei sollen verschiedene Indikatoren aus der
Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt berücksichtigt werden, etwa die Zahl der offenen Stellen
oder die Arbeitslosenquote. Die konkreten
Kontingente sollen anhand der Bedarfsmeldungen der Kantone sowie den Analysen
eines beratenden Gremiums, in dem auch die
Wirtschaftsverbände vertreten sind, gebildet werden. Kontingentiert werden sämtliche
Bewilligungsarten ab vier Monaten Dauer –
inklusive Grenzgänger.
Wie geht es nun auf der politischen Ebene
weiter?
Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement erarbeitet einen konkreten
Gesetzesentwurf, welcher bis Ende Jahr fertig
sein soll. Dieser wird sodann in eine breite Ver-
Der Bundesrat hat ein Begehren um Anpassung des Personenfreizügigkeitsabkommens
bei der Europäischen Union eingereicht. In
ihrem Antwortschreiben vom 25. Juli hält
die frühere EU-Aussenbeauftragte Catherine
Ashton fest, dass die EU nicht bereit sei, über
grundlegende Elemente des Personenfreizügigkeitsabkommens neu zu verhandeln, was
natürlich keine Überraschung darstellt. Die
EU wird nun das konkrete Umsetzungsgesetz
in der Schweiz abwarten.
Und was tut der Gewerbeverband BaselStadt?
Der Gewerbeverband Basel-Stadt engagiert
sich in einer Arbeitsgruppe zur Umsetzung
der Masseneinwanderungsinitiative des
Schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv).
Dort hat er an einem Umsetzungsvorschlag
des sgv mitgewirkt und sich dabei vor allem mit Fragen in Bezug auf den Status der
Grenzgänger sowie mit den Auswirkungen
auf die flankierenden Massnahmen befasst.
Der Gewerbeverband Basel-Stadt wird sich
im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens
zum konkreten Gesetzesentwurf wieder äussern.
info
Abstimmung
Nein zur Ecopop-Initiative am 30. November!
Am 30. November steht der nächste Angriff
auf das Erfolgsmodell Schweiz an. Mit der
Ecopop-Initiative möchten öko-konservative Kreise die jährliche Nettozuwanderung auf
0,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung
begrenzen sowie den Bund dazu verpflichten,
mindestens 10 Prozent seiner Entwicklungsgelder in Massnahmen zur Senkung der Geburtenrate in Drittweltländern einzusetzen.
Der Gewerbeverband Basel-Stadt lehnt diesen massiven Eingriff in die wirtschaftliche
und gesellschaftliche Freiheit entschieden ab.
Die Ecopop-Initiative würde die Zuwanderung
der dringend benötigten Fachkräfte faktisch
verunmöglichen und verhindert damit jegliche wirtschaftliche Entwicklung.
Mehr dazu dann in der nächsten Ausgabe der
«kmu news».
13
wirtschaft+politik
kmu news Nr. 10 | 14
Gewerbeflächen
Das Lysbüchel-Areal, eine der letzten
Bastionen des Gewerbes in der Stadt
Das Lysbüchel-Areal im
St. Johann ist eine der
letzten verbliebenen Gewerbefläche im Kanton
Basel-Stadt. Die IG Lysbüchel setzt sich zusammen
mit dem Gewerbeverband
Basel-Stadt seit mehreren Jahren für den Erhalt
dieses wichtigen Gebietes
ein, denn der akute Wohnungsmangel in Basel
setzt die Gewerbeflächen
zunehmend unter Umnutzungsdruck.
wohner von Basel ein grauer
Fleck auf der Karte verzeichnet
ist und eigentlich niemand genau weiss, was da ist – sollen
Wohnungen entstehen. Dort,
zwischen dem Beton-Silo der
Brenntag, welches in die Höhe ragt und die Sonne verdeckt,
und der Kehrichtverwertungsanlage Basel-Stadt sollen künftig
Kinder spielen. Dort, wo heute
viele Unternehmer ihre Firmen
angesiedelt haben und Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, soll
künftig eine Begegnungszone errichtet werden.
Hinter dem Bahnhof St. Johann
– dort wo für die meisten Be-
Die Gewerbetreibenden auf
dem Lysbüchel bangen um
ihre Zukunft, denn gemäss einer Testplanung des Bau- und
Vekehrsdepartements werden
diese Betriebe künftig keinen
Platz mehr haben.
Dass die sukzessive Umnutzung der Gewerbeflächen und
die Verdrängung des Gewerbes
aus der Stadt an zweiter Stelle der Strategie der Stadtplaner
zur Schaffung von neuem Wohnraum in Basel steht, verstärkt
den Leidensdruck umso mehr.
Der Gewerbeverband BaselStadt setzt sich stark für mehr
Wohnraum in Basel ein, was
er bei der Unterstützung der
Kampagne «2 x Ja zur Stadt-
randentwicklung Ost und Süd»
bewiesen hat. Dies aber nicht auf
Kosten von Wirtschaftsflächen,
sondern mit der Erschliessung
von neuen Arealen sowie mit innerer Verdichtung.
Leben, Wohnen und Arbeiten
an einem Ort geht nur mit dem
Gewerbe und nicht gegen das
Gewerbe. Deswegen gilt es, die
letzten verbliebenen Gewerbegebiete langfristig zu schützen
und zu sichern. Damit auch künftige Gewerbetreibende in der
Stadt ihrem Beruf nachgehen
können und nicht in die umliegenden Gemeinden ausweichen
müssen.
Schweizer Wertarbeit –
ohne Wenn und Aber.
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kmu news Nr. 10 | 14
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Hochbergerstrasse 60 B | Postfach 244
4019 Basel | www.schachenmann.ch
Fassaden
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4132 Muttenz
info@marx.ag | www.marx.ag
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Fensterbau
HASLER FENSTER AG
061 726 96 26
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Securitas AG
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Stücker AG
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Fringelistrasse 14 | 4020 Basel
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4053 Basel
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BRAUNPAT Braun Eder AG
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Patent-, Marken-, Rechtsanwälte
Reussstrasse 22 | 4015 Basel
Fax 061 307 90 39
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F. Wiederkehr AG
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4058 Basel www.wiederkehr-sanitaer.ch
Patent- und Markenschutz
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Bewertung und Schätzungen
Hecht IMMO Consult AG
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veranstaltungen
11.11
kmu news Nr. 10 | 14
berufsbildung
termine
Internationale Anerkennung von Abschlüssen
In einem zunehmend globalisierten Arbeitsmarkt spielt die Anerkennung respektive Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen eine wichtige Rolle. Nachdem in der Schweiz die rechtliche Grundlage zum nationalen Qualifikationsrahmen verabschiedet wurde, diskutieren wir an der FoBBIZ-Tagung deren Bedeutung für die Schweiz
und Erfahrungen mit vergleichbaren Instrumenten in anderen Ländern. Teil der Veranstaltung ist auch eine Diskussion mit Sandra Jungo von Novartis Pharma AG, Reto Baumgartner vom Gewerbeverband Basel-Stadt und
Ozan Kaya von der Handelsschule KV Basel zum Thema, wie das auf dem Basler Bildungs- und Wirtschaftsplatz
gehandhabt wird.
Dienstag, 11. November 2014
17.00 bis 19.00 im Messeturm, 2. Obergeschoss
mit Apéro riche im Anschluss
Anmeldungen bis am 31. Oktober 2014 unter www.fobbiz.ch ->Veranstaltungen
19.11
16
Ausländerberatung
Wen kann ich jetzt noch anstellen?
Die GGG Ausländerberatung informiert in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverband Basel-Stadt
über den aktuellen Stand der Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen im Kanton Basel-Stadt.
Veranstaltungen
23.10. 5. Basler Berufs- und
Weiterbildungsmesse Messezentrum Halle 2.1 (Rundhofhalle)
23.10. KMU-Kollektivlösung Arbeitsschutz:
Erfahrungs-Tagung für Sicherheitsbeauftragte
29.10. KMU-Kollektivlösung Arbeitsschutz:
Praxiskurs Brandverhütung und
Bandbekämpfung
04.11. Preisverleihung «Lehrling des Jahres» 2014
Congress Center der Messe Basel
07.11. Preisverleihung Jungunternehmerpreis Nordwestschweiz
Congress Center der Messe Basel
Veranstaltungen Verbände
29.10. Mitgliederversammlung HGf
offen
Organe Gewerbeverband Basel-Stadt
30.10. Finanzkommision
Mittwoch, 19. November 2014
16.30 bis 18.00 Uhr mit anschliessendem Apéro
im Zunftsaal der Schmiedenzunft
Rümelinsplatz 4, Basel
Gewerbeverband Basel-Stadt
11.11. Vorstandssitzung
Gewerbeverband Basel-Stadt
Mehr Informationen unter www.gewerbe-basel.ch/veranstaltungen
gewerbe
im ausland
Ihr KMU-PROFI
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Stellenvermittlung
Jobline
Temporär- und Dauerstellen
Gerbergasse 40 | 4001 Basel
www.jobline-basel.ch
061 261 88 88
Steuer-, Rechts- und Wirtschaftsberatung | Revisionen
Ageba Treuhand AG
061 467 96 66
Stephan Revisions AG
Treuhand | Steuern | Prüfung | Beratung
Hofackerstrasse 3a | 4132 Muttenz
www.ageba.ch | www.stephan-revision.ch
HattemerPartner GmbH
Holbeinstrasse 102
4051 Basel
www.hattemerpartner.ch
061 225 20 20
Remaco AG
Hirzbodenweg 103
4052 Basel
www.remaco.ch
061 319 51 51
Wirtschafts-Treuhand AG
Arnold Böcklin-Strasse 25
4011 Basel
www.wirtschafts-treuhand.ch
061 206 11 11
Veranstaltungstechnik
b.t boutique für bild + ton ag 061 816 60 60
Audio | Video | Licht
Moosmattstrasse 12 | 4304 Giebenach
www.btaudio.ch
Steuer-, Rechts- und Wirtschaftsberatung | Revisionen
Steiger, Zumstein & Partners AG 061 270 99 10
Wirtschafts- und Unternehmensberatung
Nauenstrasse 49 | 4002 Basel
brd@steiger-zumstein.ch | www.steiger-zumstein.ch
ARBEST Treuhand AG
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Abschluss Revision Beratung Evaluation Steuern Treuhand
Bahnhofstrasse 64 | Postfach | 4313 Möhlin
www.arbest.com | kontakt@arbest.ch
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4002 Basel | www.sbtbs.ch
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Gartenstrasse 95 | Postfach | 4002 Basel
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Testor Treuhand AG
Holbeinstrasse 48 | Postfach
4002 Basel
www.testor.ch
061 205 45 45
DR. GYSIN & JEKER
061 973 00 90
VORSORGE- UND VERSICHERUNGSBERATUNG
4450 Sissach
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Münchensteinerstrasse 43
4052 Basel | www.bdo.ch
T.O. ADVISCO AG
Treuhand-Gesellschaft
Picassoplatz 8 | Postfach 606
4010 Basel | www.advisco.ch
061 205 59 00
KMU Partner Consulting GmbH 061 201 30 00
Nauenstrasse 67 | Postfach
4002 Basel
www.kmupartner.ch | info@kmupartner.ch
Dufour Treuhand AG
061 560 88 88
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TRECURA PFEIL AG
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Buchung:
E-Mail: t.stoecklin@gewerbe-basel.ch
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publireportage
kmu news Nr. 10 | 14
Dienstleistungen der Post für KMU
Ein Brief mit Herz
So individuell die Bedürfnisse jedes einzelnen
KMU, so vielfältig sind
die Dienstleistungen der
Post speziell für dieses
Segment. Die besonders
herzliche Dankeskarte von
Ramstein Optik ist ein weiteres Beispiel, das zeigt:
Mit massgeschneiderten
Lösungen sorgt die Post
für das gewisse Etwas, das
in Erinnerung bleibt.
Ramstein Optik liegen die Kundinnen und Kunden am Herzen.
Und das zeigt ihnen das Basler
Unternehmen auch: Es verschickte unlängst an alle eine Karte, um
für ihre Treue zu danken. Anstelle von gewöhnlichen Briefmarken
wählte das KMU als PP-Frankierung Aufkleber mit Herzlogo. Mit
dem PP-Generator können KMU
Muster AG
Lucia Bolli
1
Beispielstrasse
4001 Basel
Muster AG
Lucia Bolli
Beispielstrasse 1
4001 Basel
ihre Frankierung selber gestalten.
Die PP-Frankierung eignet sich für
Massensendungen. Ab 350 Stück
profitiert der Kunde von einem wesentlich günstigeren Tarif als bei
einem Versand mit Briefmarken.
Solche speziellen Frankierungen
sind nur eine von vielen Dienstleistungen, die sich an KMU
richten. Ob Direct Marketing für
die Kundenakquise, Logistikangebote oder Service-Tools: Die
Post übernimmt zahlreiche Aufgaben, für welche die KMU oft
keine eigenen Fachkräfte beschäftigen können. Das Direct
Marketing Team der Post hilft den
Unternehmen dabei, die richtige
Lösung zu finden, und begleitet
den Kunden von der Planung bis
zur Umsetzung.
Tipps für mehr Erfolg
Unterstützung holte sich auch
Dieses Mailing kam buchstäblich
von Herzen: Das Basler Fachgeschäft Ramstein Optik dankte
seinen treuen Kunden mit einem
originellen Brief – spezielle Frankierung inbegriffen.
Ramstein Optik. Reto Fankhauser,
Leiter Poststellengebiet Basel 1,
lieferte zusammen mit Stefanie
Buchser, Kundenberaterin von
PostMail, die Idee für den Brief
mit Herz und gab dem Fachgeschäft weitere Tipps rund um
den individuellen Versand: «Unsere Erfahrungen zeigen, dass
Details wie eine ausgefalle-
ne Frankierung viel bewirken.»
Theo Schäfer, Marketingmanager von Ramstein Optik, schätzt
die Zusammenarbeit mit der Post:
«In mehreren persönlichen Gesprächen hat uns das Team der
Post aufgezeigt, was beim Direct Marketing alles möglich ist.
Ich empfehle jedem KMU, diesen Service ebenfalls zu nutzen.»
Eine Veranstaltung der BANDO Netzwerk AG und des Gewerbeverbandes Basel-Stadt
«Fit for Sale – Ihre Nachfolgeplanung»
Suchen Sie eine perfekte Zukunftslösung für Ihre Unternehmung? Wir helfen Ihnen dabei! Die
richtige Unternehmensnachfolge ist eine anspruchsvolle Herausforderung. Denn der Trend
geht weg von familieninternen Firmenübergaben hin zum Verkauf an Dritte. Dabei gibt es eine
Vielzahl von rechtlichen, steuerlichen, finanziellen
und nicht zuletzt auch emotionalen Aspekten zu
beachten.
Diese Veranstaltung bietet Ihnen die ideale Vorbereitung dazu.
Insbesondere erhalten Sie Antworten zu folgenden Themen:
yy Wann ist der richtige Zeitpunkt für den
Verkauf oder die Firmenübergabe?
yy Welchen Wert hat meine Firma?
yy Kann ich meine Firma in der heutigen Form
überhaupt verkaufen?
yy Ist der Verkauf für den Käufer überhaupt
finanzierbar?
yy «Fit for Sale» – Was muss ich als Unternehmer
beachten?
Titel: «Fit for Sale – Ihre Nachfolgeplanung»
Diese Fragen werden nicht nur von der BANDO
Netzwerk selber, sondern von einem Unternehmer mit praktischer Erfahrung erörtert. Im Rahmen
eines Apéros haben Sie auch Gelegenheit, sich
über weitere Punkte rund um die Nachfolge zu
informieren.
Zeit: Dienstag, 18. November 2014, 18.00 – 19.30 Uhr
Ort: Restaurant Safran Zunft, grosser Zunftsaal,
Gerbergasse 11, Basel
Anmeldung: office@bandonetzwerk.ch oder telefonisch unter 061 406 62 00. Die Teilnehmerzahl
ist beschränkt. Details zur Veranstaltung unter:
www.bandonetzwerk.ch
Alle Teilnehmenden erhalten eine Dokumentation
sowie die Broschüre «Fit for Sale». Der Unkostenbeitrag beträgt 25 Franken.
BANDO Netzwerk AG
berufsbildung
kmu news Nr. 10 | 14
18
info
integratio
Der Verein
Sommer-Apéro integratio
Erfolgreich: die etwas
andere Stellenvermittlung
Begrüssung: Reto Baumgartner (l.), Präsdident Verein integratio, und Gastgeber Peter Riedel.
Zum dritten Mal lud das integratioTeam zum sommerlichen Apéro ein,
um mit Arbeitgebern, Auftraggebern
und Partnerorganisationen auf den
gemeinsamen Erfolg anzustossen.
Allein im letzten Jahr konnten über
70 Personen in Arbeit vermittelt
werden, mehr als die Hälfte in eine
Festanstellung.
Dieses Jahr bot integratio einen Einblick
in einen bodenständigen Handwerksbetrieb,
in die Schlosserei von Peter Riedel. Wo am
frühen Nachmittag noch geschweisst und
produziert wurde, stand am Feierabend das
Buffet vom «Baselbieter Bäuerinnen Apéro»
mit lokalen Produkten für die Gäste bereit. Die
Werkstatt gleich an der Grenze zum Baselbiet
passte zum diesjährigen Anlass.
Unter der Schirmherrschaft des Gewerbeverbandes Basel-Stadt vermittelt der Verein integratio im Auftrag von Sozialhilfebehörden
aus Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn erfolgreich Langzeitarbeitslose in den
regulären Arbeitsmarkt. Das Stellenvermittlungsteam betreut jedes Jahr um die 100 Personen. Über 80 Prozent werden in dieser Zeit
in eine Arbeitsstelle vermittelt. Die von ihnen jährlich erwirtschaftete Lohnsumme
liegt über einer Million Franken. Geld, welches
nicht mehr über die Sozialhilfe oder Arbeitslosenkassen finanziert werden muss. Das ist
echt nachhaltig.
> www.integratiobasel.ch
Das Team von integratio: Fabienne Grichting,
Goran Jelic und Geschäftsführerin Marianne
Dubach mit Gewerbedirektor Gabriel Barell.
Zum ersten Mal in diesem Rahmen
begrüssten integratio-Präsident Reto Baumgartner und Geschäftsführerin Marianne
Dubach neben Vertreterinnen und Vertretern
der städtischen Behörden auch deren Kolleginnen und Kollegen aus den umliegenden
Gemeinden. Rege wurde in den Hallen disku-
Martin Steiner, Stefan Pozner und Marc Heitz
vom Tiefbauamt Basel-Stadt.
tiert, vernetzt, persönliche Kontakte geknüpft
und Ideen und Adressen ausgetauscht. Genau im Sinne von integratio: Wirtschaft und
Soziales über den persönlichen Kontakt zusammenzubringen.
Nicole Bernet, AHA! Basel, Denise Kölliker,
Parterre Tangram, Nicole Bossert, REHAB Basel.
Sicherheit für das Basler Gewerbe.
Securitas AG
Regionaldirektion Basel
+41 61 319 27 27
Feinste Speisen aus der Region vom «Baselbieter
Bäuerinnen Apéro».
19
berufsbildung
kmu news Nr. 10 | 14
Steinmetze und Steinbildhauer
Teilen sich
Lehrlingsausbildung
Im kaufmännischen Bereich gibt es
das «Lehr-Sharing» schon länger.
Nun haben sich die Steinmetze und
Steinbildhauer davon inspirieren
lassen. Mit Tobias Dumoulin hat im
Sommer der erste Verbundslernende
seine Lehre abgeschlossen.
Längst nicht alle Betriebe haben die Möglichkeiten, Lernende auszubilden. Entweder
können sie nicht die ganze Themenbandbreite
abdecken oder der Betreuungsaufwand ist zu
gross. Eine Möglichkeit ist, sich die Lehrlingsausbildung mit anderen Betrieben zu teilen.
Der Gewerbeverband Basel-Stadt gründete 2003 den Ausbildungsverbund Basel-Stadt
für das «Lehr-Sharing» im kaufmännischen
Bereich (siehe Text unten links). Aber auch in
anderen Bereichen ist dieses Modell beliebt. So
haben sich 2009 erstmals zwei Steinmetz- und
ein Steinbildhau-Unternehmen für die Ausbildung eines Lernenden zusammengeschlossen.
Treibende Kraft dahinter war Severin
Steinhauser, Inhaber der Firma Steinhauser
Steinhauer in Oberwil. «Auch als kleine Firma
wollten wir uns an der Lehrlingsausbildung
beteiligen», schildert Steinhauser. «Da der Betreuungsaufwand für uns alleine aber zu gross
war, haben wir beim Steinmetzverband Nordwestschweiz die Idee einer Lehre im Verbund
vorgebracht.»
Einwände gab es keine und so startete Tobias Dumoulin 2009 seine Lehre, die er bei
zwei Steinmetzen (Steinhauser Steinhauer
und Steinhauerei Tobias Lerch) sowie einem
Steinbildhauer (Steinbildhauerei Georg von
Büren) absolvierte. Alle vier Monate wechselte Dumoulin den Betrieb. Für ihn war das
eine positive Sache. «Ich lernte mehrere Betriebe und zwei verschiedene Berufe kennen,
das heisst, ich profitierte von einer breiteren
Ausbildung», erklärt Dumoulin. Jeder Betrieb
arbeite anders und habe eine andere Spezialität, das fördere die Flexibilität.
Tobias Dumoulin hat im Sommer seine Lehre abgeschlossen und arbeitet nun fest bei
Steinhauser Steinhauer. Für Severin Steinhauser ist der Ausbildungsverbund ein gutes
System, gerade auch für kleinere Betriebe.
Und er hofft, dass das Modell auch in anderen Bereichen Schule macht.
info
Ausbildungsverbund Basel-Stadt
Geteilte KV-Lehre
als Erfolgsmodell
Der 2003 gegründete Ausbildungsverbund
des Gewerbeverbandes Basel-Stadt ist ein
wichtiger Bestandteil der kaufmännischen
Lehrstellenförderung geworden. Im Ausbildungsverbund können Betriebe, die gerne
einen KV-Lehrling ausbilden würden, aber
nicht das komplette Ausbildungsspektrum
abdecken, sich die KV-Lehre mit anderen
Betrieben teilen. Der Ausbildungsverbund
ist ein Erfolgsmodell. Seit 2003 haben über
100 KV-Lernende ihre Lehre im Ausbildungsverbund Basel-Stadt absolviert.
> www.ausbildungsverbund-bs.ch
Alleskönner gesucht.
Sie können viel, aber wollen mehr.
Beweisen Sie Ihre Fähigkeiten. Einfach
und praxisnah mit dem Zertifikat
Fachfrau/Fachmann KMU.
www
Mehr auf
bildungszentrumkvbl.ch/alleskoenner
Bildungszentrum. Aufwärts, bitte.
berufsbildung
kmu news Nr. 10 | 14
20
Einladung zur Preisverleihung,
Dienstag, 4. November 2014, 18 Uhr
«Lehrling des Jahres» 2014
Seien Sie live dabei!
Mit dem Projekt «Lehrling
des Jahres» bieten wir
unseren jungen Berufstalenten eine attraktive
Plattform. Wir laden Sie
herzlich zur diesjährigen
Preisverleihung ein.
Am Dienstag, 4. November
Gesucht sind begabte, motivierte und leistungsbereite Lernende
mit Lehrvertrag in Basel-Stadt
oder Basel-Landschaft.
Teamgeist und soziales Engagement sind
weitere Aspekte, welche diese Lernende
mitbringen. Gerne laden wir Sie ein, die
diesjährigen zehn Finalistinnen und Finalisten
kennenzulernen und bei der
Auszeichnung der Siegerin oder
des Siegers 2014 dabei zu sein.
Es erwartet Sie ein unterhaltsamer und emotionaler Abend,
an dem die Berufstalente im
Mittelpunkt stehen.
Eine Institution des
2014, von 18.00 bis ca. 19.45 Uhr
findet die diesjährige Preisverleihung statt mit anschliessendem
Apéro (Türöffnung 17.30 Uhr)
im Congress Center Basel, Saal
San Francisco.
Wir freuen uns auf
Ihre Teilnahme als
Wertschätzung gegenüber
unserem
Berufsnachwuchs
und erwarten gerne Ihre Anmeldung per
E-Mail: preisverleihung@lehrlingdesjahres.ch
> www.lehrlingdesjahres.ch
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21
kmu news Nr. 10 | 14
IDEEN, DIE IN
DIE ZUKUNFT FÜHREN.
DIE PREISTRÄGER STEHEN FEST.
Preis für Energieeffizienz, Innovation
und Engagement von IWB
und Gewerbeverband Basel-Stadt
DIE ENTSCHEIDUNG WAR SCHWIERIG. DIE VIER NOMINIERTEN PROJEKTE
FÜR DEN IWB KMU AWARD FOLGTEN UNTERSCHIEDLICHEN SCHWERPUNKTEN.
JEDES PROJEKT BEGEISTERTE DIE JURY AUF SEINE WEISE. AM ENDE GIBT ES
IN DIESEM JAHR SOGAR ZWEI PREISTRÄGER.
Der effiziente Umgang mit Energie ist das Zukunftsthema.
Der IWB KMU Award zeichnet Unternehmen der Region aus,
die auf dem Gebiet der Energieeffizienz vorbildliche Projekte
realisieren. Unternehmen entwickeln massgeschneiderte Lösungen für konkrete Anforderungen im Produktionsprozess.
IWB und der Gewerbeverband Basel-Stadt möchten Unternehmen prämieren, die mit Inspiration und Innovationsgeist
energieeffiziente Lösungen für individuelle Herausforderungen entwickeln. Denn vom Erfolg der Energieeffizienz hängt
unsere zukünftige Lebensqualität ab.
ZAHLREICHE GÄSTE
jetzt ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Durch eine
Wärmerückgewinnung aus der Abluft wird die Warmwasseraufbereitung gespeist. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach,
Fenster mit dreifacher Wärmeschutzverglasung, Fassadenisolation,
LED-Lampen und eine Kompensationsanlage zur Minimierung
des Blindstromes führen insgesamt zu einer 35-prozentigen
Reduktion der Energiekosten. Die Gesamtsanierung stellt eine
konsequente Umsetzung des Umweltgedankens dar, der in der
Philosophie der Schwabe AG fest verankert ist.
AUS GEWERBE UND POLITIK.
Auf diesen Tag haben sich viele Basler KMU gefreut: die Verleihung
des IWB KMU Award 2014. Den feierlichen Rahmen dazu bildete
die Gewerbetagung des Gewerbeverbandes Basel-Stadt. Unter
grossem Beifall der mehreren hundert Gäste nahmen Paulin
Maissen, Mitglied der Geschäftsleitung von der Schwabe AG,
und Philipp Lichtenberg, Director Business Development von derr
Visionarity AG, den Preis entgegen. Mit der Auszeichnung ist ein
Kommunikationspaket verbunden, das dafür sorgt, dass ihre Ideen
für Energieeffizienz, Innovation und Engagement Bekanntheit
erlangen – in den Medien, der Bevölkerung, innerhalb der Branche
und der Fachwelt. iwb-kmu-award.ch
ENERGETISCHE SANIERUNG
ALS MODELLFALL.
Die Schwabe AG ist das weltweit älteste Druck- und Verlagshaus.
Mit seinen Standorten in Basel und Muttenz schaut das Unternehmen auf über 500 Jahre Wissensvermittlung zurück – und
entwickelt Lösungen für den Wissenstransfer von morgen. Eine
einzigartige Geschichte, die zeigt, dass Tradition und Innovation
sich nicht ausschliessen. Der IWB KMU Award zeichnet die energetische Gebäudesanierung aus, welche die Schwabe AG durchgeführt hat. Die zahlreichen Sanierungsmassnahmen sind schon
WER HAT DASS BE
BESTE
E S INDIVIDUELLE
ENERGIEPROFIL?
Der effiziente Umgang mit Energie ist stark abhängig von
individuellen Gewohnheiten. Genau an diesem Punkt setzt die
Visionarity AG an. Der KELVIN SmartMeter und die eigens dafür
entwickelte Software kommen in grossen Firmen und Büros zum
Einsatz, um den Energieverbrauch jedes einzelnen Mitarbeiters
genau zu bestimmen. Auf einer Online-Plattform werden die Verbräuche in Realzeit dargestellt. So entsteht ein Energiesparwettbewerb zwischen den Mitarbeitern, der das energieeffiziente
Arbeiten spielerisch trainiert. Darüber hinaus zeigt der SmartMeter
Energiehotspots auf und erkennt anhand von Lastprofilen sofort,
wenn ein ineffizienter Stromverbraucher angeschlossen wird.
Auf diese Weise kommen in den Unternehmen nur noch energieeffiziente Geräte zum Einsatz. Der Erfolg ist phänomenal und lässt
sich am Einsatz des SmartMeters in Unternehmen wie Google,
Roche, CKW, Dufry und anderen beweisen. Ein grosser Schritt in
die Zukunft der Energieeffizienz.
verbände
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Impfen
Grippe? Das
muss nicht sein
Vom 20. Oktober bis Ende November
können sich Interessierte in Basler Apotheken gegen die saisonale Grippe impfen
lassen. Dieses Jahr wird die Aktion auf
Hausarztpraxen ausgeweitet.
Wollen Sie sich spontan und unkompliziert gegen die Grippe
impfen lassen? Dann machen Sie
von der Impfaktion des Baselstädtischen
Apotheker-Verbandes
und der Medizinischen Gesellschaft Basel Gebrauch.
Vom 20. Oktober bis zum
29. November können Sie sich
in rund 25 Apotheken und 30
Hausarztpraxen mit oder ohne
Voranmeldung impfen lassen.
Die Kosten inklusive Vorabklärung, Impfstoff et cetera betragen
30 Franken. Die Impfaktion wurde vor elf Jahren von der Basler
Apotheker- und Ärzteschaft ins
Leben gerufen und wird dieses
Jahr noch ausgeweitet. Neu kann
man sich auch in Hausarztpraxen nach dem gleichen,
unkomplizierten
System
impfen lassen.
Die Apotheken und
Hausarztpraxen, die bei
der Impfaktion mitmachen,
sind auf der Website des
Baselstädtischen Apothekerverbandes
aufgelistet. Letztes
Jahr haben rund 4000
Personen dieses
niederschwellige
Impfangebot
genutzt.
«Mit dem Ausbau des Angebots
wollen wir eine Erhöhung der Impfrate
erreichen», sagt Projektleiterin Lydia Isler
von der Sevogel-Apotheke.
Die Impfaktion leistet einen Beitrag zum Bevölkerungsschutz.
Impfen lassen können sich alle
Personen. Speziell empfohlen
wird eine Grippe-Impfung für
Personen, die beruflich oder
privat häufigen Kontakt mit anderen Personen haben.
Eine Virusgrippe ist weit mehr
als eine banale Erkältung. Meist
ziehen sich die unangenehmen
Symptome mehr als zwei Wochen hin. Deshalb machen auch
immer mehr KMU vom Impfangebot Gebrauch. So können längere
Ausfälle am Arbeitsplatz vermieden werden.
Mehr Informationen unter:
www.apothekerverbandbasel.ch
info
Brotmärt
Wenn der Barfi nach Zmorge duftet
Zum 36. Mal fand am 16. September der Brotmärt der Basler Begge und Konditoren statt. Schon früh morgens duftete der Barfi nach frisch gebackenem Brot und anderen Köstlichkeiten. Die Bevölkerung genoss die Degustationsmöglichkeiten und die Vielfalt, welche ihnen die 15 Bäckereien und Konditoreien boten. Metzger aus der Region ergänzten das Angebot perfekt. Der
längst zur Tradition gewordene Brotmärt war ein voller Erfolg.
sun21
kmu news Nr. 10 | 14
in eigener sache
Philipp Spichty, Stv. Direktor, gratuliert und dankt Marie-Louise Fritsch
für ihre Treue zum Gewerbeverband
Basel-Stadt.
Dienstjubiläum
Seit zehn
Jahren beim
Gewerbeverband
Am 1. September 2004 stiess
Marie-Louise Fritsch zum Team
des Gewerbeverbandes BaselStadt. Wir gratulieren ihr herzlich
zum Dienstjubiläum und wünschen ihr weiterhin viel Freude
und Erfolg.
«Marie-Louise Fritsch zeichnen
zwei Eigenschaften speziell aus:
ihre ausserordentliche Einsatzbereitschaft und ihre fundierten Fachkenntnisse.» Das betonte Philipp Spichty, Stellvertretender Direktor und Bereichsleiter Finanzmandate, als er Marie-Louise Fritsch am 1. September 2014 zu ihrem zehnjährigen
Dienstjubiläum gratulierte.
Marie-Louise Fritsch ist seit
2004 für das Rechnungswesen
der Pensionskassen und der Familienausgleichskassen des Gewerbeverbandes Basel-Stadt zuständig sowie mit der Lohnbuchhaltung betraut.
Der Gewerbeverband Basel-Stadt
dankt Marie-Louise Fritsch ganz
herzlich für ihre Treue und ihren
Einsatz. Wir freuen uns auf die
weitere Zusammenarbeit.
Geld sparen
Professionelle Unterstützung
für effizientere Prozesse
Bild: act
23
Optimierte Industrieprozesse helfen sparen.
In Industrie und Gewerbe
liegen grosse Energiesparpotentiale brach. Doch
der gesetzliche und ökonomische Druck auf die
Unternehmen steigt, ihre
Prozesse energieeffizienter
zu gestalten. Dabei können
sie professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen
und viel Geld sparen.
Verkehr und Haushalte benötigen hierzulande am meisten
Energie. Auch der Industriesektor ist mit knapp einem Fünftel
des Verbrauchs ein grosser Energiekonsument. Daher nehmen
Bund und Kantone die Unternehmen zunehmend in die Pflicht.
Die staatlichen Lenkungsabgaben wie Netzzuschlag und
CO2-Abgabe steigen weiter. Viele
Kantone verpflichten ausserdem
die Grossverbraucher per Gesetz,
Energieeffizienzmassnahmen zu
treffen. Dies wird auch in den
Kantonen beider Basel bald ein
Thema.
Die Energieanwendungen in
Industrie und Gewerbe sind vielfältig. Mehr als die Hälfte der
Energie wird für Prozesswärme
gebraucht, ein weiteres Viertel
für Antriebe und Prozesse aufgewendet. Die Raumwärme kommt
mit einem Anteil von 12 Prozent
an dritter Stelle.
Energie zu sparen hat in den
Unternehmen meist nicht erste
Priorität. Es ist aber kurzsichtig, sich nicht damit zu befassen.
Denn für die meisten Betriebe
zahlen sich Effizienzmassnahmen
auch ökonomisch aus. Fachleute schätzen, dass bei Schweizer
Firmen Potentiale von bis zu 30
Prozent der Energiekosten brachliegen.
Dreh- und Angelpunkt beim
Vollzug der Energie- und CO2Gesetzgebung ist die sogenannte Zielvereinbarung. Auch
Kantone stützen sich auf dieses
Instrument ab, um den Grossverbraucherartikel umzusetzen.
In einer Zielvereinbarung verpflichtet sich das Unternehmen,
innerhalb eines gegebenen
Zeitraums wirtschaftliche Massnahmen zu treffen, um individuell
festgelegte Energieeffizienzwerte
zu erreichen. Dabei profitiert es
von Kosteneinsparungen durch
die Effizienzgewinne. Zudem
können sich Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen
von gesetzlichen Abgaben befreien oder diese rückerstattet
erhalten.
Bislang haben sich rund 2300
Unternehmen zu Massnahmen
verpflichtet. Seit diesem Jahr
kann zum Aufgleisen von Zielvereinbarungen zwischen zwei
Anbietern gewählt werden: Neu
unterstützt auch die Cleantech
Agentur Schweiz act Unternehmen beim Vollzug der CO2- und
Energiegesetzgebung.
Nach einer gründlichen Analyse erhält das Unternehmen
einen detaillierten Bericht mit
Massnahmenliste und kann auf
dieser Basis eine Zielvereinbarung mit dem Bund eingehen.
Auch bei der Umsetzung kann das
Unternehmen auf die tatkräftige
Unterstützung der Energiespezialisten zählen. Als erfahrene
Energieprofis und Ingenieure helfen sie den Verantwortlichen vor
Ort, die Massnahmen effizient
durchzuführen, und damit sicherzustellen, dass unter dem Strich
ein optimales Ergebnis resultiert.
Die beiden Anbieter:
> www.act-schweiz.ch
> www.enaw.ch
info
veranstaltung
Tagungs-Hinweis
Am 23. Oktober 2014 können
Sie aktiv und praxisorientiert
zum Thema «Industrieprozesse
auf dem Weg zur grünen
Wirtschaft» mitdiskutieren.
Melden Sie sich zu den 7. sun21Energiegesprächen im Wenkenhof an und wählen Sie einen der
vier interessanten Workshop
aus. Programm und Anmeldung
finden Sie unter:
www.sun21.ch
kmu news Nr. 10 | 14
23. bis 25. Oktober 2014
www.baslerberufsmesse.ch
Messe Basel, Halle 2.1, Do./Fr.: 10 – 18 Uhr, Sa.: 9 – 17 Uhr
24
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Seele and Geist
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