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Handlungshinweise... - Ärztekammer Sachsen-Anhalt

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Ebola
Handlungshinweise
für den Verdachtsfall
Bei begründetem Verdacht ist das zuständige
Gesundheitsamt zu informieren (§ 6 IfSG, Abs. 1 Nr. 1g)
Ansprechpartner für Sachsen-Anhalt
Altmarkkreis Salzwedel
Karl-Marx-Str. 32
29410 Salzwedel
Telefon: 03901/84 05 70
Stadt Halle
Niemeyerstr. 1
06110 Halle
Telefon: 0345/2 21 32 21
Landkreis Saalekreis
Oberaltenburg 4b
06217 Merseburg
Telefon: 03461/40 17 01
Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Am Flugplatz 1
06366 Köthen
Telefon: 03496/60 17 51
Landkreis Harz
Friedrich-Ebert-Str. 42
38820 Halberstadt
Telefon: 03941/59 70 23 01
Salzlandkreis
Johannispromenade 3
06449 Aschersleben
Telefon: 03471/6 84 14 71
Landkreis Börde
Gerickestr. 5
39340 Haldensleben
Telefon: 03904/72 40 7500
Landkreis Jerichower Land
Bahnhofstr. 9
39288 Burg
Telefon: 03921/94 90
Landkreis Stendal
Wendstr. 30
39576 Stendal
Telefon: 03931/60 79 00
Burgenlandkreis
Schönburger Str. 41
06618 Naumburg
Telefon: 03445/731674
Landeshauptstadt Magdeburg
Lübecker Str. 32
39124 Magdeburg
Telefon: 0391/5 40 60 01
Landkreis Wittenberg
Breitscheidstr. 4
06886 Lutherstadt Wittenberg
Telefon: 03491/47 93 48
Stadt Dessau-Roßlau
Gustav-Bergt-Str. 3
06862 Dessau-Roßlau
Telefon: 0340/2 04 20 53
Landkreis Mansfeld-Südharz
Rudolf-Breitscheid-Str. 20-22
06526 Sangerhausen
Telefon: 03464/53 54 40 0
Außerhalb der Dienstzeit auch: Rettungsleitstelle: 112 oder
Kontakt mit dem Landesamt für Verbraucherschutz, FB Hygiene: Telefon: 0391/2 56 40
Aktuelle Fortbildungsveranstaltungen zum Thema:
Ebola – Verdachtsfall in der ärztlichen Praxis – was tun?
Referenten/innen:
•
•
•
•
Prof. Dr. Dr. Alexander Kekulé,
Institut für Medizinische Mikrobiologie UKH,
Dr. med. Heidemarie Willer,
Ministerium für Arbeit und Soziales des LSA,
Dr. med. Hanna Oppermann,
Landesamt für Verbraucherschutz
und unter Mitwirkung der Gesundheitsämter
Termine:
Mittwoch, 12.11.2014, 06108 Halle
18.00 – 20.00 Uhr
Audimax MLU,
Universitätsplatz 1
Mittwoch, 26.11.2014
18.00 – 20.00 Uhr
39104 Magdeburg
Landesamt für Verbraucherschutz
Gr. Steinernetischstr. 4
Bei Rückfragen zu den o.g. Fortbildungsveranstaltungen wenden Sie sich an: P. Jonzeck, Tel.: 0391/6054 7700
Ebola-Verdachtsfall
Handlungshinweise für die Praxis
(bitte aktuellen Stand prüfen: www.rki.de)
Stand 20.10.2014
Nein
Fieber > 38,5°C oder erhöhte Temperatur mit Ebolafieber-typischen
Begleitsymptomen (z.B. Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Hämorrhagien)
Ja
Zur ersten anamnestischen Abklärung eines Ebolafieber-Verdachts >1 m
Abstand zum Patienten halten!
Bei weitergehenden Untersuchungen Tragen von persönlicher
Schutzausrüstung wie Handschuhen, Schutzbrille, Einmal-Schutzkittel sowie
FFP3-Maske*
KEIN
Verdachtsfall
Keine Ebolafieberspezifischen
Schutzmaßnahmen
nötig
In den 21 Tagen vor Erkrankungsbeginn
Kontakt** mit Ebolafieber-Fällen oder Verdachtsfällen, bzw. zu an Ebolafieber
Verstorbenen (Gebiete, in denen in Afrika
solch ein Kontakt möglich ist siehe unten°)
Ja
Besondere
Schutzmaßnahmen
erforderlich
Nein
Beruflicher Kontakt mit Ebolaviren,
erregerhaltigem Material oder infizierten
Tieren
Begründeter
Verdachtsfall
Siehe u.a.
Ja
www.rki.de/ebolamassnahmen
Nein
Nein
Kontakt zu Flughunden, Fledermäusen, Affen (direkter Kontakt mit
diesen Tieren oder deren
Ausscheidungen) in von EbolafieberAusbrüchen betroffenen Gebieten in
Afrika,° oder ‚Bushmeat‘ von dort
+
www.rki.de/ebolauebersicht
Ja
*Die aufgeführten Arbeitsschutzmaßnahmen wurden vom Koordinierungskreis des ABAS (Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe) empfohlen.
Hinweise zum richtigen An- und Ablegen von Schutzkleidung unter: www.rki.de/schutzkleidung. Hinweise zur Desinfektion finden Sie unter
www.rki.de/ebola-desinfektion
**Kontakt:

Direkter Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten bzw. erregerhaltigem Gewebe von an Ebolafieber Erkrankten bzw.
Verstorbenen, -begründeten Verdachtsfällen oder möglicherweise Kontakt mit Ebolavirus-kontaminierter Kleidung / Gegenständen

Ungeschützter Kontakt (< 1m) mit einem an Ebolafieber Erkrankten bzw. Verstorbenen oder begründeten Verdachtsfall (inkl.
Haushaltskontakte, Flugpassagiere, die neben, vor oder hinter dem Erkrankten saßen (1 Sitz in alle Richtungen, auch über den Gang), ihn
betreuende Crewmitglieder)

Aufenthalt in afrikanischem Krankenhaus, in dem Ebolafieber-Patienten behandelt wurden
Kein Kontakt: nur Aufenthalt (> 1m) im gleichen Raum/Verkehrsmittel.
° In Afrika derzeit von Ebola-Ausbrüchen betroffen: Guinea, Liberia, Sierra Leone, Dem. Rep. Kongo (Provinz Équateur).
Eine aktuelle Liste finden Sie hier: www.rki.de/ebolagebiete.
=> Ist eine Abklärung zu Kontakt und Aufenthalt vorerst nicht möglich, sollten bei anhaltendem klinischen Verdacht auf Ebolafieber weiterhin die zur
Abklärung eines Ebolafieber-Verdachts genannten Schutzmaßnahmen gelten. Diese gelten auch nach Verlegung des unklaren Verdachtsfalls in ein
Krankenhaus (wenn möglich Absonderung des Patienten). Eine Verlegung eines unklaren Verdachtsfalls in eine Sonderisolierstation ist nicht
notwendig. Zunächst sollte eine entsprechende labormedizinische Diagnostik unter Standardbedingungen erfolgen. Kann weiterhin das Vorliegen
eines begründeten Verdachtsfalls nicht ausgeräumt werden, sollte eine Ebola-Ausschlussdiagnostik veranlasst werden.
Quelle: RKI
=> Fachpersonal kann sich bei Fragen an das Gesundheitsamt oder ein Kompetenz- oder Behandlungszentrum: www.stakob.rki.de wenden.
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