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4. Ausgabe (2014) - AWO KV Berlin Spree-Wuhle e. V.

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PFEILCHEN
Liebe Freundinnen und Freunde,
„Die Arbeiterwohlfahrt ist die Selbsthilfe der Arbeiterschaft“ – diesen Satz schrieb
Friedrich Ebert der Arbeiterwohlfahrt bei ihrer Gründung 1919 ins Stammbuch.
Dieser Anspruch der Selbsthilfe war damals vor dem Hintergrund des Elends der
Nachkriegszeit des 1. Weltkrieges ein emanzipatorisches Novum in der Wohlfahrtspflege in Deutschland. Verteilten doch bis dato kirchliche Verbände und bürgerliche Vereine ihre Wohltaten von Oben herab, um im Gegenzug ein vom edlen
Spender definiertes gottgefälliges oder moralisches Wohlverhalten zu erkaufen.
Im letzten Jahrhundert hat sich sozialpolitisch Vieles zum Guten entwickelt und
das Prinzip der Selbsthilfe hat das der karitativen Mildtätigkeit zunehmend verdrängt. Dennoch bemerken wir gerade in letzter Zeit, dass das Prinzip der herablassenden Mildtätigkeit bei der Vergabe von Mitteln durch Stiftungen und private
Spender, aber auch von freiwilligen Leistungen der öffentlichen Hand und selbst
bei Auseinandersetzungen mit Vermietern wieder auf dem Vormarsch ist.
Am deutlichsten zeigt sich mir dies zur Zeit im Rahmen der aktuellen Auseinandersetzung um unser „Kiez-Café“. Seit Mitte der 1990er Jahre entwickelte sich aus
einem Selbsthilfeprojekt von Obdachlosen das „Kiez-Café“ in der Wühlischstraße
zu einem Projekt, das Menschen niedrigschwellig dabei unterstützt, ihre Obdachlosigkeit zu überwinden. Nun ist das Haus dringend sanierungsbedürftig. Vor
diesem Hintergrund hat uns der Vermieter gekündigt, jedoch ohne uns eine Fortsetzung des Mietverhältnisses nach der Durchführung der Sanierung anzubieten.
Deshalb haben wir bislang unsere Zustimmung zu der Kündigung nicht erteilt.
Wir sind derzeit dabei, intensiv nach anderen Räumen in Friedrichshain zu suchen.
Dabei müssen wir leider erfahren, dass man Obdachlosenprojekte im schicken
Friedrichshain scheinbar nicht mehr haben will. Die Suche gestaltet sich jedenfalls
sehr schwierig
Was mich aber an dieser Auseinandersetzung am meisten betrübt ist die Herablassung, mit der unser bisheriger Vermieter mit unserem Anliegen, das letzte Obdachlosenprojekt in Friedrichshain zu erhalten, umgeht. Wenn wir dann im Gegenzug
klar unseren Standpunkt vertreten, wird uns dies als Arroganz ausgelegt. Zumindest in der Obdachlosenarbeit wird uns als Wohlfahrtsverband die selbstbewusste
Vertretung legitimer sozialpolitischer Interessen mittlerweile schon übel genommen. Ein Danke für den Rauswurf nach fast zwei Jahrzehnten der willfährigen Duldung wird es aber von uns nicht geben!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Robert Schwind
Das Magazin
der AWO Kreisverband
Berlin Spree-Wuhle e. V. 4. Ausgabe • 2014
AUS DEM INHALT
Atemlos… durch
die Villa!
Vor Ort liegt
die Zukunft... Mitgliederehrung
Waldemar Schulze
Infofahrt des
Bundespresseamtes Die Nische-Kanufahrt Neues aus den
AWO-Kitas „Schöner Leben
ohne Nazis“ Platz da! Das Erntefest Verabschiedung der
Kollegin
Barbara Foerster Fortbildung in Vietnam Solidaritätsaktion mit
dem Kiez-Café läuft
weiter!
Termine/
Geburtstage
Impressum
S. 4 – 5
S. 6 S. 6 – 7
S. 8 – 9
S. 9
S. 10 – 13
S. 14 S. 15
S.15
S.16
S.16
S. 17
S. 17, 19
S. 18
DAS 17. LESBISCHWULE PARKFEST
AUF DEN SEITEN 2 – 3
...von wegen eine
Routineveranstaltung!
ge abschrecken, denn es war wieder sehr
voll. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich an fast 40 Ständen zu allen möglichen Themen informieren. Angefangen
von Sportinitiativen über Chor, JugendiniGeschafft! Wieder war das LesBiSchwule
tiativen bis hin zu Parteien, waren Vereine,
Parkfest ein großer Erfolg. Mit 17 Jahren ist
Selbsthilfegruppen und andere Organisatioes immer wieder aufregend und wirklich
nen vertreten. Wer mochte, konnte sich bei
keine Routineveranstaltung. Die Parkfestden gastronomischen Anbietern mit Speigruppe hat ein ganzes Jahr lang überlegt,
sen und Getränken versorgen.
recherchiert, telefoniert, geschrieben, diskuStatt Kinoleinwand gab es eine große Bühtiert, gehört, debattiert, verworfen, geflucht,
ne, die von den Djs ChrizzT und Bürger P. an
gelacht und vor allem viel Spaß gehabt.
den Turntables beschallt wurde. Aber auch
Denn am 9. August konnten auf dem Gedie Moderatorin Sally Morell nutzte die Bühlände des Freitluftkinos im Volkspark Friedne für kraftvolle Gesangsauftritte.
richshain wieder fast 6000 Besucherinnen
Nach der Begrüßung durch unsere Bezirksund Besucher begrüßt werden.
bürgermeisterin Monika Herrmann unterVon einem kleinen, aber heftigen Schauer
hielten Die Skalitzer mit ihrer einzigartigen
am Nachmittag ließen sich nur ganz weniSka-Musik die Gäste. Als es dann langsam
dunkel wurde, sorgten Die Kusinen dafür,
dass einem bei den schönsten Schlagern
noch einmal richtig warm ums Herz wurde.
Das LesBiSchwule Parkfest ist wie der Christopher Street Day und das Straßenfest in der
Motzstraße nicht nur in Berlin bekannt. In den
letzten Jahren gab es immer wieder auch Anfragen aus dem Rest der Republik, wie auch
aus dem Ausland, wann es denn wieder so
weit sei. Zum 18. Geburtstag des Parkfestes
soll die Sonne scheinen, so dass wir 2015 den
zweiten Samstag im August anpeilen. Dafür
hoffen wir auch im kommenden Jahr wieder
auf die großzügige Unterstützung der Sponsoren, denen nicht oft genug gedankt werden kann: BerlinApotheke, KFZ-Service Guntram Sprenger, Piffl Medien, PARTYWORKS,
das finanzkontor, Valti Technik & Medien,
Baron Catering, Praxis Friedrichshain, Knut
Mildner-Spindler, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE.
Besonders möchten wir uns aber auch bei
den vielen Helferinnen und Helfern bedanken, ohne die das Fest nicht möglich wäre.
Ganz persönlich möchte ich mich bei André,
Andreas, Anja, Eileen, Holger, Holger, Holger,
Ines, Kati, Jens, Josy, Micha, Ricardo und Robert bedanken!
C. Meyerdierks
2
3
Die Jugend will lieber angeregt
als unterrichtet sein
J. W. v. Goethe
Nach wenigen Wochen in der Villa Pelikan erkennt man, dass man
mehr Berg als Prophet sein muss,
wenn man nicht ständig vom Keller in den zweiten Stock laufen
möchte oder sich im weitläufigen Außengelände auf der Suche
nach einer bestimmten Person
verirrt. Denn das ehemalige Bun-
desschützenhaus Schloss Kaulsdorf, gelegen auf der Grenze von
Hellersdorf und Kaulsdorf, zwischen historischen Hochhäusern
auf der einen Seite und kleinen
Eigenheimen auf der anderen
Seite, ist eine der größten Kinderund Jugendfreizeiteinrichtungen
in Marzahn-Hellersdorf.
Könnten die alten Villa-Gemäuer
reden, so erzählten sie von hinkenden Propagandaministern, Zerstö-
ATEMLOS… DURCH DIE VILLA!
Der Alltag des pädagogischen
Fachpersonals in einer Villa mit
unendlich vielen Räumen
4
rung und Tränen, Kindererholung
und Erziehung in DDR-Zeiten bis
hin zur bisher letzten Etappe ihrer
Geschichte. Seit 1990 ist sie unter
dem Namen Villa Pelikan als Einrichtung der offenen Kinder- und
Jugendarbeit bekannt. Der 1.1.2014
war dann der Beginn eines weiteren Kapitels in der langen Historie
der über 100 Jahre alten Villa Pelikan. Zu diesem Datum erfolgte die
Übertragung der Einrichtung vom
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf in
die Trägerschaft der AWO KV Berlin
Spree-Wuhle e. V.
Voller Zuversicht, aber auch manchmal mit Skepsis, nahm das neue
AWO-Team die Arbeit auf. Vom
Prozess der Teamfindung, über die
Arbeit mit den Gegebenheiten vor
Ort, bis hin zum verunsicherten
Klientel, welchem es einen weiterhin verlässlichen Raum zur freien
Entfaltung und Entwicklung ihrer
Identität zu bieten galt, stellten wir
uns vielen Herausforderungen. Als
äußerst hilfreich erwies sich dabei,
dass Jutta, als einzige des früheren
Teams, der Villa treu blieb und uns
seither mit Rat, Tat und Kontakten
zur Seite steht.
Ein alter Baum sollte nicht umgepflanzt werden, dennoch muss
auch die Krone gestutzt werden,
um Platz für neue Triebe zu machen. Getreu diesem Motto wurde
damit begonnen, die Öffnungszeiten, die Angebote sowie deren
Struktur zu verändern. Der offene
Bereich ist während der Woche für
Das Team der Villa Pelikan,
von links nach rechts:
Carolin Geisel, Chris Geßner,
Jutta Radtke, Cristian Revestido,
Oliver Ernst, Paul Buhrow, Petra
Thielemann, Carola Geier
Kinder ab sechs Jahren spätestens
ab 15.00 Uhr geöffnet. In den zahlreichen Räumen der Villa finden
Kinder und Jugendliche ein vielfältiges Angebot vor. Angefangen bei
kreativen Angeboten wie Töpfern,
Basteln mit Müll, eigenes Entwerfen von kurzen Animationsfilmen
und sportlichen Angeboten wie
Tanzkursen für alle Altersgruppen
oder Judo für beeinträchtigte Kinder und Jugendliche. Auch Kulturarbeit wird bei uns groß geschrieben. Beispielsweise unterstützen
wir junge Musiker mit einem Probe- und Klangraum oder kreieren
Hörstücke als sozial-kulturelle Projekte. Zudem gibt es ein breites
Beratungsangebot.
Das Augenmerk unseres pädagogischen Handelns liegt auf der Partizipation unseres Klientels. Dies
wollen wir durch die Einbeziehung
der Kinder und Jugendlichen in
den Prozess der Neugestaltung
der Villa und durch regelmäßige
Nutzerumfragen sowie Jugendversammlungen erreichen. Die
klassische Komm-Struktur von
Kinder- und Jugendeinrichtungen
wollen wir so durchbrechen, die
Identifikation mit der Einrichtung
erhöhen und unser Klientel zu aktiven Akteuren ihres selbst erschlossenen Sozialraums befähigen.
Außerdem sollen samstags neue
Angebote, wie zum Beispiel Familiencafé, Trödelmarkt oder Fahrradwerkstatt geschaffen werden,
um weitere Angebote für die Nachbarschaft zu entwickeln und somit
den Aspekt der Gemeinwesenarbeit
stärker zu betonen. Auch schulergänzende Zusatzangebote wie die
Hausaufgabenhilfe werden täglich
angeboten, um Schülerinnen und
Schüler in die Tagesstruktur der Villa
einzubinden.
Manchmal ermöglicht erst das
Ende einen Neuanfang. Aber wir
wollen nicht nur erneuern, sondern auch Bewährtes und berlinweit Bekanntes beibehalten. D. h.
zusätzlich zu den Angeboten der
offenen Kinder- und Jugendarbeit
finden weiterhin, vornehmlich in
den Vormittagsstunden, ergänzende Veranstaltungen für den Grundschul- und Kitabereich statt. Ferner
können außerhalb der Öffnungszeiten private Veranstaltungen,
zum Beispiel Geburtstage oder
Hochzeiten, gefeiert werden.
Ganz im Sinne der AWO-Grundsätze
sehen auch wir die Villa Pelikan als zivilgesellschaftlichen Akteur, welcher
als Plattform dienen kann für kulturellen Austausch und Ort für Kooperationen, um das Angebot und die
Vielfalt zu erweitern und somit den
Sozialraum nachhaltig zu stärken.
C. Geisel, O. Ernst
5
Vor Ort liegt die Zukunft der AWO
Es ist eine stetige Herausforderung für die Arbeiterwohlfahrt, sich zielgerichtet den sozialen
Veränderungen zu stellen und ihre Arbeit an
den Bedürfnissen der Menschen auszurichten.
Natürlich handelt sie dabei nicht im luftleeren
Raum, sondern ist abhängig von den ihr gebotenen Rahmenbedingungen. Das zeigt sich vielfach
verstärkt, wenn die kommunalen öffentlichen
Haushalte leer und die dauerhaften Projektförderungen rar sind. Und dennoch ist es gerade die
AWO vor Ort, die mehr denn je gebraucht wird.
Am Beispiel des demographischen Wandels kann
man zeigen, wie wichtig die Arbeit der AWO ist.
Zweifellos fordert dieser an vielen Stellen das soziale Gefüge heraus, doch hier bieten sich insbesondere für die AWO Chancen. Sie kann Solidarität stiften, Orte der Gemeinschaft anbieten und
Ansprechpartner sein. Denn viele alte Menschen
wollen gerne so lange wie möglich zuhause bleiben. Zugleich aber ist aufgrund veränderter Familienstrukturen oft kein Verwandter mehr in der
Nähe. Vereinsamung ist die Folge. In ihrer traditionsreichen Geschichte ist es der AWO als starker
Mitgliederverband immer wieder auch gelungen,
Jung und Alt zu verbinden und die Leute sprichwörtlich dort abzuholen, wo sie sind. Trotz – oder
vielleicht sogar wegen – der zunehmenden Zahl
der AWO-Unternehmen, die unter einem stetigen Kostendruck arbeiten, ist die AWO vor Ort
als Kerngeschäft der Zukunft anzuerkennen und
wertzuschätzen.
Als junger Zivildienstleistender der AWO war ich
gefesselt von der Art, wie füreinander Sorge getragen wurde. Der Gründungsanspruch der AWO,
sich als Selbsthilfe der Arbeiterschaft zu verstehen, war vielfach spürbar. In zahlreichen Städten
und Gemeinden erweckte das dichte Netz von
Lieber Waldi,
liebe AWO-Mitglieder,
als ich hörte, dass in diesem Jahr Waldi Schulze für
60 Jahre AWO-Mitgliedschaft geehrt und mir die
Ehre zuteil wird, diese Ehrung vorzunehmen, war
ich sehr berührt.
Denn meine Gedanken begannen zu wandern in die
Vergangenheit, in die Zeit Ende der 1970er/Anfang
der 1980er Jahre – meine Anfangszeit in der aktiven
Parteiarbeit –, in der Waldi uns „Frischlingen“ ein echter Mentor gewesen ist.
Wie alle jungen Menschen waren auch wir
beseelt davon, durch das Mitmachen in der
6
Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender
des AWO Bundesverbandes
Ortsvereinen, Altenklubs, Begegnungsstätten und
anderen Formen von Einrichtungen das Viertel der
Menschen zum Leben: Es wurde getanzt, gesungen, Sorgen und Nöte geteilt, beraten und Solidarität gelebt. Und das ist heute noch der Fall.
Mit ihrer Historie und den Strukturen kann die
AWO ungebrochen nah an den Menschen sein.
Auch deshalb ist das Motto nun verstärkt: „Zurück
zu den Wurzeln“. Mit unserem bundesweiten und
flächendeckenden Netz an engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Hauptamtlichen haben
wir die Chance, den Menschen auch zukünftig das
zu bieten, was vielfach die Gesellschaft als Ganzes
nicht schafft: Halt geben. Und zwar abseits vom
ökonomisierten Kosten-Nutzen-Denken und von
leeren staatlichen Kassen. Wir sollten gemeinsam
diese Chance nutzen.
W. Stadler
Politik die Welt, die Gesellschaft sozial gerechter zu gestalten. Und dabei ging es immer um
das Grundsätzliche! Wie man allerdings Politik
macht, wie man Mehrheiten schafft, worauf zu
achten ist, wenn man zwar etwas „Richtiges“ will,
aber unterschiedliche Interessen keine eindeutigen Mehrheiten erzeugen, das wussten wir nicht.
Was es bedeutete, das „Geschäfte machen“, das
Aushandeln von Interessenausgleichen, bei dem
am Ende der politische Kompromiss steht.
Dieses Gebilde des politischen Kompromisses,
das nicht immer, oder häufig nicht, auf Begeisterung stößt, weil es natürlich nie den Wunsch
der jeweiligen Initiative in Reinform abbildet, aber
dennoch Gewinner hervorbringt und gerade deshalb
eben eine hohe Kunst darstellt und den ausgleichenden Schlusspunkt im politisch-demokratischen Meinungsstreit setzt.
Und so saßen wir sehr häufig nach der Abteilungsversammlung noch bei „Mate“ am Blücherplatz und hörten die Geschichten über die politischen Mehrheiten,
über rechts und links in den Kreuzberger Abteilungen
und deren Niederlagen und Siege, aber auch über
Bezirkspolitik und schwierige Entscheidungssituationen im Bundestag.
Mit der AWO fing alles an. Waldi trat am 16. Mai 1953
in die AWO ein. Beim SPI schloss er 1956 mit dem
Staatsexamen die Ausbildung als Erzieher ab. Ab 1958
studierte er am Institut für Jugendgruppenarbeit im
Haus am Rupenhorn und schloss 1962 mit dem Examen Jugendpfleger, Sozialarbeiter und Sozialpädagoge ab. Das Haus am Rupenhorn war ja bis zur Wende eine wichtige Ausbildungsstätte für die damals
wie heute so dringend benötigten Fachkräfte für den
Erzieherberuf.
Von 1967 bis 1976 war Waldemar für Kreuzberg im
Abgeordnetenhaus und anschließend bis 1980 als
Vertreter Berlins Mitglied des Deutschen Bundestages und dort als stellvertretender Obmann des Innerdeutschen Ausschusses tätig.
1981 bat ihn die Kreuzberger SPD sein Bundestagsmandat aufzugeben und Bezirksbürgermeister in
Kreuzberg zu werden. Aufgrund der verheerenden
Wahlniederlage für die SPD im Jahre 1981 konnte Waldi Schulze das Amt des Bezirksbürgermeisters lediglich für 5 Monate ausüben. Es war die Entstehungszeit
der „Alternativen Liste“, des Ringens um Stadtentwicklungskonzepte, des Protestes gegen Kahlschlagsanierungen und Ermöglichung bedeutsamer Stadterneuerung, der heftigen Auseinandersetzungen um
Hausbesetzungen und die Verhinderung des Autobahnbaus mitten durch Kreuzberg.
Er wurde dann von 1981 bis 1985 zum Stadtrat für
Volksbildung und 1985 bis 1989 zum Stadtrat für Sozialwesen gewählt. Selbstverständlich war er auch
stellvertretender Bezirksbürgermeister bis 1989. In
diese Zeit fielen viele, auch innerparteiliche, (Macht-)
kämpfe und Enttäuschungen blieben da nicht aus.
Zum wohlverdienten Ruhestand kam Waldemar aber
noch lange nicht. Jetzt wurde er Kreisvorsitzender
der AWO Kreuzberg und blieb es bis 1993. Er wurde
Mitglied des Landesvorstandes und übernahm die
Leitung der „Kladow-Kommission“. Insider werden
sich sicher noch daran erinnern, welche komplexen
Schwierigkeiten sich ergaben und vor allem welche
politische Brisanz damit verbunden war. Aber mit
seiner ureigenen pragmatischen Art Probleme anzugehen und sie einer Lösung zuzuführen, gelang es
ihm, auch hier mit Konsequenz eine entsprechende
Lösung zu finden.
Trotz dieser Belastungen fand er noch Zeit, eine Israelrundfahrt über Bobby Schönthal, gemeinsam mit
dem Partnerschaftsverein, zu organisieren. Natürlich
wurde auch intensiv in der Zeit vom 10. bis 24. November 1992 unsere Partnerstadt Kiriat Yam besucht.
60 Jahre AWO-Mitglied – Ehrung für
Waldemar Schulze
Jubiläumsrede von Sigrid Klebba
1996 zog Waldemar nach Großziethen in Brandenburg und war dort bis 2008 wieder an der Basis der
SPD als Gemeindevertreter im Amt. Die Leidenschaft
für Kommunalpolitik hat ihn nie losgelassen, auch
in den Nachwendezeiten ging es um die Gestaltung
sozialer Infrastruktur und seine Fähigkeit zur politischen Durchsetzung sozialer Belange in demokratischen Prozessen war besonders gefragt.
Seine AWO-Verbundenheit zu Kreuzberg bestätigt er
immer wieder und unterstützt bis heute unsere Arbeit mit regelmäßigen Spenden.
Mit großem Respekt und Dankbarkeit verleiht Dir die
AWO die Ehrennadel für 60 Jahre treuer Mitgliedschaft.
S. Klebba
7
Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Cansel Kiziltepe, Mitglied der AWO Spree-Wuhle e. V., Abteilung
Kreuzberg (1. Unterabteilung), konnten 25 Mitglieder und
Gäste der Arbeiterwohlfahrt an der Besucherfahrt des
Bundespresseamtes am 23. August 2014 teilnehmen. Weitere Teilnehmer waren Mitarbeiter/ -innen der Diakonie
Kreuzberg.
Treffpunkt war um 8.30 Uhr die Parteizentrale der SPD, das
Willy-Brandt-Haus in der Wilhelmstraße in Kreuzberg.
Der Tag startete mit der Besichtigung der Willy-BrandtStatue und einem Vortrag nebst Film über die Geschichte
INFOFAHRT DES
BUNDESPRESSEAMTES
am 23. August 2014
auf Einladung von
Cansel Kiziltepe, MdB
8
der SPD, an die sich eine angeregte Diskussion anschloss. Zu unserem großen
Bedauern konnte leider keine Führung im
Willy-Brandt-Haus durchgeführt werden,
da hierfür die Gruppe zu groß war. Ein
Gruppenfoto mit „Willy“ wird allen Teilnehmern noch zugehen.
Danach ging es mit dem Bus, der uns den
ganzen Tag zur Verfügung stand, zum
Deutschen Dom auf dem Gendarmenmarkt. Auf dem Programm stand eine
Führung durch die parlamenthistorische
Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege“. Natürlich konnte nicht alles betrachtet werden. Es gab aber interessante Ausführungen durch zwei kompetente Historiker und
viele von uns waren sich darin einig, die
Ausstellung noch einmal, dann aber mit
mehr Zeit, besuchen zu wollen. Insbesondere der Ausflug in die Zeit der Weimarer
Republik hätte noch länger gehen können.
Leider drängte die Zeit und der Bus brachte uns dann zum Brandenburger Tor, wir
wurden zum Mittagessen im Restaurant
Tucher erwartet, das uns für den anschließenden Besuch des Reichstages und der
Dachterrasse mit Aufstieg in die Kuppel
stärkte. Im Plenarsaal gab es auf der Besuchertribüne noch einen interessanten
Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit
des Parlaments. Nach einem Gruppenfoto wurde die Freizeit genutzt, um die
„höchste Sonnenbank Berlins“ zu erklimmen. Belohnt wurden wir mit einem tollen Rundumblick über Berlin.
Nach einer Rundfahrt durch das Regierungsviertel steuerten wir unser letztes
Ziel, die Hansa-Brücke, an. Von dort startete eine Spree-Rundfahrt bis zum Märkischen Ufer, die mit einem Abendessen
abgerundet wurde. Unsere Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe ließ es sich
nicht nehmen, obwohl sie heute erst aus
ihrem Urlaub zurückkam, uns auf dieser
Rundfahrt zu begleiten.
Wer wollte, wurde anschließend mit dem
Bus wieder zum Ausgangspunkt WillyBrandt-Haus gebracht.
Wenn dieser lange Tag auch etwas strapaziös war, hat die Besucherfahrt, die zudem
für alle Teilnehmer/ -innen auch noch kostenlos war, allen gefallen und Neues lernen lassen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Cansel Kiziltepe.
AWO-Abteilungsvorstand Kreuzberg
Bei Wernsdorf biegen sieben rote Kanus in den Oder-SpreeKanal ein. Die 14. Kajakfahrt der AWO-JFE „Die Nische“ und
der „Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit“ läuft auf
Hochtouren. Elf Teilnehmer/ -innen und drei Betreuerinnen
befinden sich auf sechstägiger Fahrt von Wendisch Rietz zum
Kleinen Müggelsee. Sie singen „Mein Hut, der hat drei Ecken“
und beim Schleusen wird Algenschleim von Betonwänden
gekratzt und mit einem süffisanten „Einmal vegetarisch?!“ in
die Runde gepriesen.
Auf der Tour wird weit mehr als nur gepaddelt. Die Teilnehmer/ -innen lernen, sich gegenseitig zu vertrauen, sprechen
über Zukunftspläne, über den Stolz, eine eigene Wohnung zu
haben. Morgens, nach dem Frühstück, schnüren sie Gepäck
und helfen sich ins Boot. Dann werden Gitarre und Bananen
am Kanu mit Panzertape befestigt und weiter geht’s.
M. Golüke
DIE NISCHE-KANUFAHRT
(16. – 21. August)
9
Herrichtung
eines Pavillons
in der Kita
Sonnenschein I
Aus den Materialien einiger baufälliger Pavillons, welche auf dem LaskerSportplatz zur Entsorgung abgebaut
wurden, ist nun ein neuer Pavillon
entstanden. Dabei wurden vorhandene Materialien aufgearbeitet und
bilden so ein neues Ganzes.
Vielen Dank an alle fleißigen Helfer!
H. Münzhardt
FUSSBALLFEST
IN DER KITA
SONNENSCHEIN I
Am 30.6.2014 war es soweit – anlässlich der Fußballweltmeisterschaft trafen sich beide SonnenscheinKitas zum Fußballfest in der Wartenburgstraße. In zahlreichen Runden von fünf Minuten spielten jeweils
sechs Kinder aus beiden Kitas gegeneinander. Am Ende siegten mit 2:1 Toren die Gastgeber, aber doch haben
alle gewonnen. Alle Beteiligten haben sich für die Gemeinschaft engagiert, selbst die Zuschauer waren begeistert dabei. Im Anschluss philosophierten die Kinder und Erzieher/ -innen bei Eis und Melone (welches der
liebe Koch spendierte) über die Revanche in der Solmsstraße im Herbst.
P. Schelzke
10
Es grünt und blüht
in der Kita
Sonnenschein II
Im Frühling begannen wir unseren Kitagarten aus dem Winterschlaf zu erwecken. In verschiedenen Projekten rund um
die Gartenarbeit setzten sich die
Kinder mit den Wachstumsbedingungen von Pflanzen und Sträuchern auseinander. Die Kinder ha-
ben erfahren, was vom Einpflanzen
bis zum Ernten erforderlich ist und
wie die Pflanzen gepflegt werden
müssen.
Unsere Grashüpfergruppe pflanzte
in ihrem Beet verschiedene Gemüsesorten wie Salat, Kohlrabi, Karotten, Zwiebeln sowie leckeres Obst
wie Erdbeeren. Einige Kinder, die
vorher kein Gemüse essen wollten,
sind nun begeistert am Probieren
ihrer eigenen Ernte.
Die Mäusegruppe gestaltete das
verloren geglaubte Beet zwischen
den beiden Häusern gemeinsam
mit der helfenden Mama, Frau
Schön, um und pflanzte auch hier
verschiedene Kräuter, Gemüse und
Blumen.
Ein Höhepunkt waren unsere Aktionstage gemeinsam mit den Eltern. An einem Tag pflanzten wir
Weidenäste entlang des Gartenzaunes. Hier soll eine kleine Höhle als
Rückzugsmöglichkeit für die Kinder entstehen. An einem weiteren
Nachmittag pflanzten wir in PETFlaschen blühende Pflanzen, die
nun an den Zäunen hängen und an
denen sich alle erfreuen können.
Ein herzliches Dankeschön an
alle fleißigen kleinen und großen
Helfer!
K. Strauch
Sommerfest in der
Kita Tausendfüßchen
Am Dienstag, dem 1.7.2014, feierten
wir in unserer Kita Tausendfüßchen
das Sommerfest, welches unter dem
Motto „Piraten“ stattfand. So waren
viele gut gelaunte Piratinnen und
Piraten, kleine sowie große, anwesend. Die vorhandenen Angebote
wurden gut angenommen und sorgten für einen Riesenspaß unter allen
Beteiligten. Auch unser Gast, Ulf der
Spielmann, bot ein schönes, piratengerechtes Programm mit viel Gesang
und Tanz für unsere Kleinen an.
So war unser Piratenfest ein toller
Nachmittag mit viel Sonnenschein
und zufriedenen Piratinnen und Piraten.
N. Heidinger
11
Die Geschichte klingt ein wenig abenteuerlich, ist
aber schnell erzählt:
Hase Hoppel wohnt nämlich im Wohnwagen am Flugplatz Strausberg, genauer gesagt bei den Segelfliegern vom Flieger-Club Strausberg e. V. Mitte August
haben die Kinder des AWO-Kindergartens „Weidenkätzchen“ in Berlin gemeinsam mit ihren Kuscheltieren Hoppel auf dem Flugfeld besucht, denn Hoppel
wollte fliegen. Der Zeitpunkt war gut gewählt, weil
der Flieger-Club Strausberg zu dieser Zeit gerade sein
Sommerfliegerlager durchführte.
Besuch bei Hase Hoppel
oder
Kuscheltierfliegen
in Strausberg
Zuvor ging es allerdings erst einmal auf den Flugplatztower, wo der Flugleiter den Kindern und Erzieherinnen von seiner Arbeit berichtete. Drei Telefone,
zwei Walkie-Talkies, ein Funkgerät, mehrere Bildschirme mit dem aktuellen Flugwetter sowie dem Hauptflugbuch für Starts und Landungen – das ist schon
sehr beeindruckend.
Auf dem Flugfeld konnten sich die Kinder eine doppelsitzige ASK-21 anschauen und das Innere eines
Segelflugzeugs bestaunen. Anschließend sind alle
Kuscheltiere – gut verpackt in einer Fallschirmtasche – geflogen, und zwar länger als eine halbe Stunde. Was genau Hase Hoppel mit Bärli, Gepardi, Sabrina, Pandabärchen, Zipfellotta, Grete, Mingo’s und
den anderen Kuscheltieren erlebt hat, werden die
Kuscheltiere gewiss bei Gelegenheit den Kindern erzählen.
Nach einem ganzen Tag an der frischen Luft und vielen neuen Eindrücken waren die Kinder jedenfalls
ziemlich müde und abgekämpft. Der Strausberger
Segelflugverein braucht sich um Fliegernachwuchs
wohl keine Sorgen zu machen. Yamal (5) brachte es auf
den Punkt: „Wenn ich groß bin, werde ich Flugplatz!“
Wer von den Lesern Interesse hat, beim Flieger-Club
Strausberg e. V. vorbeizuschauen oder einen Gastflug
zu verschenken, kann dies gern tun. Hierzu genügt
eine E-Mail an: info@fliegerclub-strausberg.de
J. Bradschetl
12
Gartengestaltung in der
Kita Tausendfüßchen
Am 14.6.2014 war es soweit und unsere fleißigen
Eltern sowie einige Erzieher/ -innen und die Leitung versammelten sich in unserem Garten, um
diesen zu verschönern.
Jeder, der Werkzeug hatte, brachte dieses mit und
fand schnell seinen Platz zum Arbeiten. Wir hatten
viel vor und haben das Meiste trotz immer wiederkehrendem Regen geschafft!
Es wurden vier weitere Tipis gebaut. Des Weiteren
haben starke Eltern und eine Erzieherin zerlegte
Baumstämme im hinteren Garten zu einer Bootsform gestaltet. Neben den Bauarbeiten haben wir
noch das Abschleifen und den Neuanstrich der
Sitzauflagen im gesamten Garten vorgenommen.
Auch das Streichen der Sockel gehörte dazu.
Die Eltern aus einer Gruppe spendeten Geld für ein
schönes Insktenhotel in unserem Garten, welches
jetzt fleißig befüllt werden kann.
Wir haben sehr viel geschafft, sind aber noch nicht
fertig. Geplant ist noch das Anlegen von einigen
Kita Sonnenschein I: Pilotprojekt
Medien und Kommunikation
Von Januar bis Juli 2014 machten die Vorschulkinder der AWO Kita „Sonnenschein I“ erste medienpädagogische Erfahrungen. Die Kinder erlernten
nicht nur den Umgang mit den alten und neuen
Zur Unterstützung dieses Projektes bitten wir herzlich
um Ihre Spende. Gern nehmen wir gebrauchte, funktionsfähige Laptops oder Tablets oder Geldspenden
entgegen. Auf Wunsch erhalten Sie für Ihren Beitrag
eine Spendenbescheinigung. Bitte melden Sie sich in
der AWO-Geschäftsstelle:
Tel.: 030 420 890 34
Hochbeeten, die dann von den Kindern bepflanzt
werden können. Wenn alles gut läuft, wird in diesem Jahr auch der Sand in unseren Sandkästen
ausgetauscht.
Eine Familie hat es sogar geschafft, dass der
Baumarkt „Toom“ uns mit 200 Euro unterstützt.
Davon wollen wir noch weiteres Material kaufen
um unsere Ideen weiter umzusetzen. Dafür danken wir recht herzlich!
S. Ilchmann, J. Abendroth
Medien, sie reflektierten auch, welchen Stellenwert
Medien in unserer schnelllebigen Gesellschaft haben,
und hinterfragten kritisch Werbung und die Informationsflut der heutigen Zeit. Die Leiterin des Projektes,
Dajana Salic, legte großen Wert auf einen bedachten,
sinnvollen Umgang mit Medien, damit die Kinder
eine Orientierung im Zeitalter der Reizüberflutung
erhalten. „Spielerisches, lebenslanges und vor allem
ganzheitliches Lernen findet nicht vor dem Laptop
oder Tablet statt. Sinnliche Erfahrungen, kombiniert
mit einer Prise technischem Know-How auf dem Weg
zu einem bewussten Umgang mit modernen Medien,
angeleitet von einer Pädagogin, die sich als Begleiterin versteht, das ist das Geheimrezept einer optimalen Medienbildung im Kindesalter“, so Dajana Salic.
Zum Abschluss besuchten die Kinder das „Hot Milk
Studio“ (recording, mixing and more) im Kiez und
produzierten mit Rob Cummings ihre eigene Musik.
Im Oktober 2014 startet das Projekt für die kleinen
Sonnenscheine mit neuen vielfältigen Ideen, Aktivitäten und Ausflügen in und um Berlin. Wir sind gerade dabei, unser Medienkonzept zu überarbeiten
und zu erweitern. Eine spanischsprachige Kollegin,
Cristina Moreno Muros, wird das Projekt zusätzlich
unterstützen. Wir freuen uns sehr auf neue Kooperationspartner und hoffen, genug Spender für unser
Vorhaben zu finden. Uns erwartet ein abenteuerreiches und kunterbuntes Jahr mit allen Kindern, Eltern
und Kollegen.
D. S.
13
SCHÖNER LEBEN
OHNE NAZIS
Hellersdorf
ist bunt und vielfältig. Dies zeigten
einmal mehr zahlreiche Akteure und
Besucher des Festes „Schöner leben
ohne Nazis!“ am 7. September auf dem AliceSalomon-Platz. Die AWO
war mit ihren drei Jugendfreizeitstätten, dem Roma-Projekt und dem
Stadtteiltreff Hellersdorf-Nord vertreten. Besondere
Attraktion war unsere Kegelbahn, die Groß und Klein einlud,
die im Bild oben gezeigten „Nazi-Zwerge“ zu Fall zu bringen.
Vielen Dank an alle Teilnehmenden und Unterstützer!
14
Platz da!
Jugendstadträtin Juliane Witt lud am 11. September die Träger der Jugendhilfe zu einer Leistungsschau ins Freizeitforum Marzahn ein, um dort
ihre Angebote und Innovationen im Rahmen der
eintägigen Fachmesse „Platz da!“ zu präsentieren. Es gab mehrere Vorträge und Fachforen. Unsere AWO-Teams aus der „Villa Pelikan“, dem „Freizeithaus Balzerplatz“ und der „Nische“ verwendeten
viel Zeit für die Vorbereitung und können stolz sein
auf die Präsentationen und Arbeitsergebnisse in
diesem Jahr.
Das
Alt-Marzahner
Erntefest
Auch in diesem Jahr lockte das
traditionelle Alt-Marzahner Erntefest vom 12. bis 14. September
im alten Dorf Marzahn viele Besucherinnen und Besucher an. Es
gab zahlreiche Attraktionen und
Angebote. Am 13. September präsentierten sich die Stadtteilzentren des Bezirks und informierten
über ihre Arbeit und ihre Angebote für unterschiedliche Zielgruppen. Auch die AWO Kreisverband
Berlin Spree-Wuhle e. V. war wie
immer vertreten. Gemeinsam mit
unserem Kooperationspartner in
Hellersdorf-Nord, dem SOS Familienzentrum, konnten wir unsere
Aktivitäten einem großen Publikum vorstellen.
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„Dann mach´s
mal jut“
Barbara Foerster geht in den
wohlverdienten Ruhestand
Wie das dann immer so ist: Mit
einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir uns am
28. August von unserer langjährigen Kollegin, Barbara Foerster,
verabschiedet. 16 Jahre sind eine
lange Zeit – und deshalb fällt es
auch nicht leicht – aber die Freude über den neuen Lebensabschnitt mit viel Zeit und Ruhe,
sich schönen Dingen zu widmen,
muss auch ihren Platz haben.
In den 16 Jahren im Begegnungszentrum hat Barbara maßgeblich
das Berliner HIPPY-Programm aufgebaut und es zu dem gemacht,
was es heute ist: ein anerkanntes,
ressourcen- und bedarfsorientiertes Familienbildungsprogramm,
das von der Zielgruppe gut angenommen wird. Im Jahr 2008 wurde das Angebotsspektrum sogar
noch um das aus den Niederlanden stammende Programm OPSTAPJE erweitert.
Barbara Foerster arbeitete von
1998 bis 2009 für den AWO-Landesverband und direkt im Anschluss
für den AWO-Kreisverband Berlin
Fortbildung in Vietnam
Für drei Wochen habe ich im
Sommer an einer Weiterbildung mit dem Thema
„Lehrmethoden der vietnamesischen Sprache für Vietnamesen im
Ausland“ teilgenommen, die vom Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und dem
Ministerium für Bildung in Hanoi organisiert wurde.
An dieser nahmen ca. 30 vietnamesische Lehrer/ -innen aus Asien und Europa teil. Professoren und Dozenten der Geisteswissenschaften von der Vietnamesischen Nationaluniversität Hanoi haben uns neue
Kenntnisse vermittelt, z.B. zu Lernmethoden, gesprächszielorientiertem Hören, Sprechen, Lesen und
Schreiben, Unterrichtsvorbereitung und -didaktik.
Die Autoren der beiden neuen Bücher „Lustiges Vietnamesisch“ (für Kinder) und „Heimat Vietnam“ (für Erwachsene) haben die Lehr- und Trainingsmethoden auch
anhand exemplarischer Übungen ansprechend veranschaulicht. Zudem haben wir auch an außerschulischen
Aktivitäten teilgenommen. Dazu gehörten der Ausflug
zur ersten Universität Vietnams „Van Mieu“ (Weltdokumentenerbe), der Besuch von „Halong-Bucht“ (Weltkulturerbe) sowie des Keramikdorfs „Bat Trang“.
Während der Weiterbildung haben sich die Teil-
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Spree-Wuhle e. V. Zwischenzeitlich
stand sie auch in Diensten der
AWO Mitte e. V. Und so ließ es sich
Herr Arp-Stapelfeldt nicht nehmen, sich neben Herrn Schwind
ebenfalls persönlich zu bedanken
und zu verabschieden.
Ein schöner und würdiger Rahmen – auch im Kreis der vielen
langjährigen Kolleginnen und Kollegen des Begegnungszentrums
wie Benjamin Eberle und Heidi
Dreibholz – um sich zu bedanken,
das Beste zu wünschen und sich
zu verabschieden.
Alles Gute, viel Freude und vor
allem Gesundheit für die nun folgende Zeit!
An diesem Tag feierten wir auch
noch das 20-jährige Dienstjubiläum von Benjamin Eberle, Leiter des
Begegnungszentrums. Herr Eberle
ist seit dem 1.7.1994 im Dienste der
AWO. Herzlichen Glückwunsch
von uns allen!
C. Börühan
nehmenden aus den verschiedensten Nationen über
ihre Lehrerfahrungen ausgetauscht.
Es gibt zurzeit ca. 6000 vietnamesische Kinder in Berlin. Ihre Eltern haben oft keine Zeit, den Kindern die
vietnamesische Sprache näher zu bringen. Ich habe
meine Kenntnisse durch die Weiterbildung vertieft
und erweitert und komme somit meinem Ziel näher,
Lehrerin der vietnamesischen Sprache zu werden.
L. Nguyen
(unterrichtet vietnamesische Kinder im interkulturellen
Gemeinwesenzentrum Bayouma-Haus)
TERMINE
VERANSTALTUNGEN
ABTEILUNG KREUZBERG
Mittwoch, 12. November 2014 – 17.00 Uhr
Lesung im Café – „Heiteres und Besinnliches aus Berlin“
Dieter Borries liest aus einschlägigen Werken Berliner Autoren.
Gäste sind herzlich willkommen!
Sonntag 14.12. bis Montag 15.12.2014
Zwei-Tages-Fahrt nach Dresden und Weihnachtsmarkt auf der
Festung Königstein (1 Übernachtung im Sächsischen Haus in
Berggießhübel inkl. HP, EZ Zuschlag 10 €)
Kostenbeitrag für AWO Mitglieder 130 € und Gäste 150 €
Details und Anmeldung unter: Tel. 505 863 03 oder
awo.kreuzberg@gmx.de
STADTTEILTREFF MAHLSDORF SÜD
Mo 11.12.2014
14.00 – 17.00 Uhr AWO Stadtteiltreff Mahlsdorf Süd „Haus der Begegnung“
Sozial-Weihnachtsfeier im AWO-Haus
Veranstaltung mit dem BA
Anmeldung dringend erbeten unter Tel. 902 934 433 (Fr. Döbrich)
STADTTEILTREFF HELLERSDORF NORD
ABTEILUNG MARZAHN
Einladung zur Abteilungsversammlung mit
anschließender Weihnachtsfeier am 4. Dezember,
Beginn: 14.00 Uhr im Theater am Park
Tagesordnungspunkte:
-Rückblick 2014
-Vorhaben 2015
-Jubilare
-Anschließende Weihnachtsfeier
Wir bitten dringend um Anmeldung bis
13.11.14 unter: Tel. 993 907 9!
Am 30. Oktober 2014 veranstaltet die AWO Kreisverband
Berlin Spree-Wuhle e.V. einen Fachtag zum Thema „Elternarbeit mit Roma-Familien: Erfahrungen, Erkenntnisse und
Herausforderungen“.
Ort: Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte, Marzahner Promenade 38, 12679 Berlin
Zeit: 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Der Fachtag soll Raum und Gelegenheit für eine gemeinsame Reflexion und Diskussion von Praktiker/ -innen über
die Möglichkeiten, Bedingungen und Grenzen der Elternarbeit mit Roma-Familien im schulischen und außerschulischen Bereich geben.
Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu können und mit
Ihnen ins Gespräch zu kommen.
So können Sie sich bis zum 23.10.2014 anmelden:
Tel.: 030 930 298 63
E-Mail: s.weise@awo-spree-wuhle.de
Der Fachtag ist Teil unseres Projektes „Vorurteilsbewusste Bildungsangebote für Roma-Kinder und ihre Eltern in
Marzahn-Hellersdorf“.
Dr. Sufian Weise, Projektleiter
Solidaritätsaktion mit dem Kiez-Café läuft weiter!
Unsere Unterstützer/-innen sammeln weiterhin fleißig Unterschriften, damit das Kiez-Café in der Wühlischstraße bleiben kann. Bisher haben mehr als 900 Bürgerinnen und Bürger unseres Bezirkes diese Forderung unterstützt. Wir bitten auch euch, die Listen auszudrucken und uns zu unterstützen. Obdachlose
und Stadtarme brauchen in Friedrichshain weiterhin eine Anlaufstelle mit qualitativ hochwertigen Angeboten der Beratung und Unterstützung. Das Kiez-Café muss in Friedrichshain bleiben!
Die Unterschriftenliste findet ihr hier: www.awo-spree-wuhle.de/pdf/kiezcafe/kiezcafe_liste.pdf
Facebook-Seite: www.facebook.com/kiez.cafe.friedrichshain
Foto links: Einrichtungsleiterin Nadja Stodden (links) mit Unterstützer Sven Heinemann (MdA) vor dem Kiez-Café,
rechts: Unterschriftensammlung für das Kiez-Café auf der Warschauer Brücke
17
ICH BIN EIN AWO-MITGLIED!
UND DU?
Die vietnamesische Gemeinde, früher eher „in
sich geschlossen“, lebt
heute viel offener, auch
durch die Unterstützung
interkultureller Zentren.
Die AWO hat hier einen
großen Beitrag geleistet.
Sie fördert die gleichbere c ht i g te I nte grat i o n
unserer Kinder, gibt Erwachsenen Raum für
Freizeitaktivitäten und
unterstützt uns bei der
Lösung vielfältiger Probleme. Deshalb bin ich
AWO-Mitglied geworden.
Loan Nguyen,
AWO-Mitglied seit 2014
AWO Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V.
Rigaer Str.55b
10247 Berlin
H. Münzhardt
Fax 030 420 892 99
h.muenzhardt@awo-spree-wuhle.de
Frau/
Herr
Name, Vorname
Geburtsdatum
Straße, Haus-Nr.
PLZ, Wohnort
Telefon, Fax
E-Mail
Hiermit ermächtige ich die Arbeiterwohlfahrt zur Abbuchung meines Monatsbeitrags von
2,50 ¤ Mindestbeitrag
4,00 ¤ Familienbeitrag
..........,......... (ab 5,00 ¤) Förderbeitrag
jährlich
halbjährlich
vierteljährlich
von meinem Konto
bei der Bank
BIC
Datum
Unterschrift Kontoinhaber/- in
IBAN
Die angegebenen Daten werden unter Berücksichtigung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) erhoben und ausschließlich zum Zwecke
der Mitgliederverwaltung gespeichert und genutzt.
Kreisverband
Berlin
Spree-Wuhle e. V.
Ihre Meinung ist uns wichtig! Was halten Sie vom
Magazin der AWO KV Berlin Spree-Wuhle e. V.?
Schreiben Sie bitte an:
oeffentlichkeitsarbeit@awo-spree-wuhle.de
Wenn Sie von unserer Arbeit überzeugt und begeistert sind und
auch Sie unsere Arbeit für junge Menschen, Menschen mit Handicap und ältere Menschen unterstützen möchten, freuen wir
uns über Ihren Beitrag.
Geldspenden können auf folgendes Konto überwiesen werden:
Spendenkonto der Arbeiterwohlfahrt
Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V.
Bank für Sozialwirtschaft
BIC BFSWDE33BER
IBAN DE96 1002 0500 0005 5444 04
Auf Wunsch erhalten Sie für Ihren Beitrag eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt. Die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband
Berlin Spree-Wuhle e. V. ist ein eingetragener gemeinnütziger
Verein.
Auch über eine Unterstützung in Form von Sachspenden, wie
z.B. Büroausstattungen oder Tankgutscheine, freuen wir uns, da
diese unserer Arbeit sowie allen, die unsere Unterstützung brauchen, zugute kommen.
Vielen Dank!
Ihre AWO Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V.
In der Transparenzdatenbank des Landes Berlin aufgeführt unter
der Registrierungs-Nr. vr_021507
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Ja, ich werde AWO-Mitglied!
IMPRESSUM
4. Ausgabe • 2014
Herausgeber:
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V.
Rigaer Straße 55b
10247 Berlin
Tel.: 030 420 890 34
Fax: 030 420 892 99
E-Mail: buero@awo-spree-wuhle.de
www.awo-spree-wuhle.de
www.facebook.com/awospreewuhle
V.i.S.d.P.
Robert Schwind
Kreisvorsitzender
Redaktion und Layout:
André Dierks
André Gaedecke
Andy Hehmke
Wladimir Kusnezow
Holger Münzhardt
Alice Sulen
oeffentlichkeitsarbeit@awo-spree-wuhle.de
An-/ Abmeldung Newsletter:
www.awo-spree-wuhle.de/newsletter
Druck:
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regenerativen Energiequellen, klimaneutrale Druckproduktion.
Für jeden Druckauftrag lassen wir einen Baum pflanzen.
Geburtstage im Oktober
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Liliana-Joana Bremme
Norbert Cultus
Guenther Drogge
Björn Eggert
Renate Freymark
Helmut Gordes
Sven Heinemann
Axel Hoppe
Marianne Kietzmann
Cansel Kiziltepe
Sigrid Klebba
Delia Koch
Hilde Kozelek
Edith Krien
Margot Marquardt
Nina Martin
Margit Menges
Jens-Peter Mönnig
Anna-Maria Naumann
Josef Postler
Heide-Ursel Quednau
Oliver Richter
Maximilian Richter
Ruth Ruhnau
Heidemarie Sandner
Alexandra Schmidt
Beate Schmidt
Charleen Schmidt
Katja Schumacher
Fabian Schwarz
Rainer Schwarz
Robert Schwind
Orieta Natacha Soza Gajardo
Melanie Taprogge
Renate Teßmer
Evelyn Thiele
Bernd Uecker
Evelyn Uffelmann
Margot Wernicke
Karin Wiese
Geburtstage im November
Heinz Beyer
Anna Braun
Pablo Bremme
Gerhard Büntig
Carla Cixi
Ingeburg Fiedler
Helga Hahne
Jennifer Hübner
Ingeborg Junge-Reyer
Alexander Klus
Hans Kohlberger
Marlitt Köhnke
Udo Könings
Marlies Kreuzberg
Joachim Kuhlen
Jens Kußmann
Wolfgang Marquardt
Sven Nagel
Thesesa Petsch
Ingo Rabenstein
David Rehn
Peter Reiser
Rolf Schikorr
Adnan Simav
Liselotte Sobecki
Ursula Spitzer
Enrico Stölzel
Rolf Tuchel
Frank Uhlich
Hans-Jakob von Klitzing
Saskia Vrgoc
Martina Walter
Lieselotte Wolf
Michael Wolfram
Ursula Zappe
Feiere jeden Geburtstag
als ob es der letzte wäre
und bedenke, dass Liebe
das einzige Geschenk ist,
das wirklich die Mühe
wert ist, zu geben.
Marie Freifrau von
Ebner-Eschenbach (1830 – 1916),
österreichische Erzählerin,
Novellistin und Aphoristikerin
Geburtstage im Dezember
Deniz Alev
Margarita Arregoces
Waltraud Berger
Stefan Block
Katharina Boscheck
Bernd Bräunig
Ursula Erdinc
Gisela Fetzko
Monika Greßner
Maria Hütten
Barbara Jantzen
Jürgen Koch
Christa Kutzner
Holger Langkau
Jeannette Lipowski
Tobias Martin
Michael Merkle
Christian Meyerdierks
Brigitte Moog
Svea Rochow
Manuel Sahib
Joachim Schmitz
Ingrid Schneider
Christiane Schulte
Bernd Schulze
Rita Speck
Anita Theiss
Christiane Uhlich
Werner Ullrich
Ana Maria Villegas
Thi Xuan Ha Vu
Quang Vu Van
Manfred Wetzel
Barbara Wiesner
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allen Personen, Unternehmen,
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