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Arbeiten und Wohnen - Lebenshilfe für Menschen mit geistiger

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Willkommen im
Fortbildungsinstitut Lebenshilfe –
Landesverband Bayern e.V.
Wer lebt, stört!
Tankred Dorst (* 1925) dt. Dramatiker
Aber wer stört wen? Und was empfinden wir als Störung? Denn wir alle sind Beteiligte des
Systems und verfügen über Möglichkeiten der Veränderung.
Die Ergebnisse der Befragung von Mitarbeitern/innen und Menschen mit Behinderungen im
Rahmen der Projektgruppe „Teilhabe von Menschen mit herausforderndem Verhalten“ im
Bereich des stationären und Ambulant Unterstützten Wohnens der Lebenshilfe in Bayern lassen aufmerken: Viele Mitarbeiter/innen meinen eine Zunahme herausfordernder Verhaltensweisen bei Menschen mit Behinderung feststellen zu können. Aus Sicht der befragten Mitarbeiter/innen zeigt etwa jede/r dritte Wohnheimbewohner/in herausforderndes Verhalten.
Einigen droht sogar aufgrund ihres Verhaltens die Kündigung ihres Wohnheimplatzes oder
Unterstützungsvertrages. Und Menschen mit Behinderung äußern, dass es sie beispielsweise
wütend macht, wenn sie sich an zu viele Vorschriften und Regeln halten müssen.
Sicherlich lassen sich diese Einschätzungen nicht allein auf den Wohnbereich beschränken.
Auch wenn es sich nur um ein Meinungsbild handelt, so wirft es ein Schlaglicht auf die
gegenwärtige Stimmungslage und damit auf die Anforderungen, Herausforderungen und
auch Überforderungen beider Seiten: Verhaltensweisen, die Mitarbeiter/innen an ihre Grenzen bringen. Menschen mit Behinderung, die sich oft machtlos, fremdbestimmt und in ihren
Anliegen nicht wahrgenommen fühlen.
Mit dem Ziel, bedarfsgerechte und praxisnahe Fort- und Weiterbildungen anzubieten, haben
wir dies zum Anlass genommen, eine neue Lehrgangsreihe „Begleitung von Menschen mit
herausforderndem Verhalten“ zu konzipieren. Wir wollen Mitarbeiter/innen darin unterstützen, ihre Handlungsspielräume zu erweitern, belastenden Situationen vorzubeugen, diese
besser zu bewältigen sowie die Wechselwirkungen zwischen Individuum, Gruppe und Institutionsbedingungen zu reflektieren.
Mit speziell diesem, aber auch der Vielzahl weiterer Fort- und Weiterbildungsangebote
möchten wir Sie stärken und ermutigen, mit fachlichen Impulsen auch neue Wege zu beschreiten.
Petra Isselhorst
Leiterin Fortbildungsinstitut
Erlangen, Oktober 2014
Sie haben die Wahl …
Sie möchten
ein Zertifikat erwerben
inhaltliche Schwerpunkte selbst festlegen
den Zeitpunkt der Fortbildung frei wählen
Dann sind unsere flexiblen Baustein-Lehrgangsreihen genau das Passende für Sie.
Folgende Themenbereiche bieten wir an:
Begleitung von älter werdenden und alten
Menschen mit geistiger Behinderung
Begleitung von Menschen mit psychischer
Beeinträchtigung
A 10
A 14 - Aufbau
100 UE
Seite 66
72 UE
Seite 89
Begleitung von Menschen mit schwersten
Behinderungen
Gut Beraten! Beraterkompetenzen und
Beraterprofil in der Behindertenhilfe
A 11
A 15
100 UE
Seite 76
100 UE
Begleitung von Menschen mit (geistiger)
Behinderung in Wohneinrichtungen und im AUW
Begleitung von Menschen mit
herausforderndem Verhalten
A 12
A 16
100 UE
Seite 38
Begleitung von Menschen mit psychischer
Beeinträchtigung
A 13 - Basis
72 UE
Seite 179
100 UE
Seite 98
100 UE
Seite 99
„Gute“ Pflege
A 17
Seite 88
Und so funktioniert’s:
Auswahl einer Baustein-Lehrgangsreihe aus dem jährlichen Fortbildungsprogramm
▼
Detailausschreibung mit Seminarangeboten zusenden lassen
▼
Auswahl der Pflicht- und Wahlbausteine
▼
Teilnahme an den Seminaren innerhalb von 3 Jahren
▼
Nach Erreichen der Mindest-Unterrichtseinheiten –
Kopien aller Teilnahmebescheinigungen einreichen
▼
Zertifikat
Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!
2
Inhalt
Frühförderung, Kindertageseinrichtungen und Schulen
Lehrgangsreihe mit Zertifikatsabschluss
RP K 115 Fachkraft für Inklusion in Kindertageseinrichtungen.......................................
14
Seminare
Neu
Neu
B
1 Eine Pädagogik für alle Kinder! - Wege zur Inklusion in der Kindertagesstätte.
15
B
2 Die „richtige“ Schule für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf Informationen zur Beratung im Hinblick auf mögliche Bildungsorte................
16
B
3 Assistenz für wen, was und wie? - Aufgaben und Kooperationsmöglichkeiten
für Schulbegleiter/innen und Lehrkräfte unter Berücksichtigung des BayEUG
und bayerischer Besonderheiten.....................................................................
17
B
4 Verhalten verstehen - Verhalten verändern
durch Bausteine einer inklusiven Wertschätzungskultur..................................
18
B
5 Was Kinder und Jugendliche stärkt! - Resilienz als bedeutende Basiskompetenz 19
B
6 Wahrnehmung und Wahrnehmungsförderung...............................................
20
B
7 „Hilf mir, es selbst zu tun!“ - MONTESSORI-Pädagogik für Kinder mit
besonderen Bedürfnissen...............................................................................
21
B
8 Sprache - der Schlüssel zur Welt?!..................................................................
22
B
9 Förderung von Basisfähigkeiten im mathematischen Bereich vor der
Einschulung...................................................................................................
23
B
10 Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne Hyperaktivität (ADHS/ADS) bei
Kindern und Jugendlichen: Diagnostik, Förderung und Therapie Grundlehrgang...............................................................................................
24
B
11 Kommunikationsförderung bei Kindern mit autistischen Störungen................
25
B
12 Sozialverhalten bei autistischen Kindern „spielend“ fördern - Sozialtraining in
Gruppen zur spielbasierten Förderung sozialer Fertigkeiten bei autistischen
Kindern zwischen 6 und 14 Jahren.................................................................
26
RP S
27 Integration von Kindern aus dem Autismus-Spektrum in der Kita Strategien basierend auf Ideen des TEACCH-Ansatzes....................................
27
B
13 Wenn (uns) Kinder auffallen ... Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern aus systemischer Sicht..........................
28
B
14 Schwierig oder krank? - Kinder mit psychischen Auffälligkeiten......................
29
Neu
B
15 „Locker Bleiben“ - Sozialtraining für Kinder und Jugendliche mit und ohne
Behinderung - Handlungsorientierte Methoden zum Sozialen Lernen und zur
Gewaltprävention..........................................................................................
30
Neu
B
16 Schlagen, Kratzen, Treten, Spucken, Beißen Rechtsfragen rund um herausforderndes Verhalten bei Kindern
und Jugendlichen in (integrativen bzw. inklusiven) Einrichtungen...................
31
B
17 Kindeswohlgefährdung: Erkennen - Beurteilen - Handeln...............................
32
3
Arbeiten und Wohnen
Lehrgangsreihen mit Zertifikatsabschluss
A
30 Sonderpädagogische Zusatzqualifikation (SPZ) für Fachkräfte zur
Arbeits- und Berufsförderung: 94. Lehrgang, 95. Lehrgang............................
A
31 Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für
behinderte Menschen (FAB 15): Aufbaulehrgang für Absolventen/
Absolventinnen der Sonderpädagogischen Zusatzqualifikation (SPZ)...............
A
32 Sonderpädagogische Zusatzqualifikation (SPZ) für Fachkräfte zur Arbeitsund Berufsförderung, die Menschen mit psychischer Beeinträchtigung im
Arbeitsbereich begleiten.................................................................................
A
12 Begleitung von Menschen mit (geistiger) Behinderung in Wohneinrichtungen
und im Ambulant Unterstützten Wohnen - Baustein-Lehrgangsreihe..............
BW 308 Basiswissen für die Begleitung psychisch erkrankter Menschen in der
WfbM - Zweiteilige Seminarreihe...................................................................
35
36
37
38
39
Seminare
Neu
Neu
Neu
B
B
B
18 Zukunft der Werkstätten................................................................................
19 Betriebliche Inklusion von Werkstatt-Beschäftigten professionell begleiten!....
20 Kompetenzzentrum „Berufliche Bildung“ - Module zur konzeptionellen und
organisatorischen Erneuerung der Beruflichen Bildung in Werkstätten für
Menschen mit Behinderung - Inhouse............................................................
B
21 Auftragskalkulation und Arbeitsplanung in einer WfbM unter Beachtung des dualen Auftrags............................................................
B
22 Planen - Dokumentieren - Berichten in Werkstätten für Menschen mit
Behinderung - Inhouse...................................................................................
B
23 Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO) für Fachkräfte in der WfbM Inhouse..........................................................................................................
B
24 Berufliche Bildung in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung Methodik und Didaktik, Lehr- und Lernmaterialien in der beruflichen
Bildungsarbeit für Mitarbeiter/innen in der Werkstatt.....................................
B
25 Fresh-up für SPZ/FAB-Absolventen: Aktuelle rechtliche und pädagogische
Aspekte - Zweiteilige Veranstaltung................................................................
BW 310 „Strategien gegen das Hamsterrad!“ Stärkung der Arbeitszufriedenheit im
Sozialen Dienst der WfbM..............................................................................
RP S 41 Fit für den Sozialen/Begleitenden Dienst in Werkstätten für behinderte
Menschen - Aufgaben - aktuelle Situation - Perspektiven und Hypothesen.....
B
26 Persönlichkeitsentwicklung fördern - mit und ohne Arbeit Arbeitsprozess und Arbeitsumgebung als Chance zum persönlichen
und sozialen Lernen in der Werkstatt.............................................................
B
27 Arbeit und Mehr - Arbeitsbegleitende Maßnahmen planen, organisieren
und durchführen............................................................................................
B
28 Anleiten will gelernt sein! - Förderliche Lernbedingungen und
pädagogische Methoden der Anleitung von Menschen mit Behinderung
an ihrem Arbeitsplatz in der WfbM.................................................................
B
29 Gemeinsam arbeiten - Grundlagenwissen und aktuelle Leitideen....................
4
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
Neu
B
30 Soziale Kompetenzen bei Menschen mit Behinderung fördern - Workshop....
54
B
31 Motivationsarbeit - Motivation zur Arbeit.......................................................
55
B
32 Balanceakt Nähe! - Ein Seminar über die tägliche Herausforderung,
professionell Nähe und Distanz zu regulieren.................................................
56
BW 309 Sich selber stärken - professionell arbeiten - Umgang mit psychisch
Kranken verändern.........................................................................................
57
B
33 NUEVA - Nutzerinnen und Nutzer evaluieren..................................................
58
B
34 Was Sie schon immer über den Umgang mit Menschen mit Behinderung
wissen wollten! - Ein Einführungskurs in die pädagogische Arbeit mit
Menschen mit Behinderung im Wohnbereich.................................................
59
B
35 Personzentriertes und sozialraumorientiertes Arbeiten im Wohnbereich Was ändert sich in der Arbeitsweise von Einrichtungen und Diensten des
Ambulant Unterstützten Wohnens? - Inhouse................................................
60
B
36 Dokumentation in Wohneinrichtungen für erwachsene Menschen mit
geistigen Behinderungen - Inhouse................................................................
61
B
37 Der Dienstplan - kein Buch mit sieben Siegeln! - Arbeitszeitgesetz,
Tarifrecht u.a..................................................................................................
62
B
38 Das Gesamtplanverfahren für Leistungen für Erwachsene mit körperlicher/
geistiger Behinderung und Leistungen für Menschen mit Behinderungen in
Werkstätten - Ziele, Instrumente und Ablauf des Verfahrens..........................
63
B
39 Sicherer Umgang mit dem „H.M.B.-W-Verfahren“ für Menschen mit
Behinderungen - Praktische Anwendungshinweise für Einrichtungen.............
64
Älter werdende und alte Menschen
Lehrgangsreihe mit Zertifikatsabschluss
A
10 Begleitung von älter werdenden und alten Menschen mit geistiger
Behinderung - Baustein-Lehrgangsreihe.........................................................
66
Seminare
Neu
B
40 Psychische und körperliche Störungen im Alter bei Menschen mit geistiger
Behinderung..................................................................................................
67
B
41 Alte Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz - Aufgaben
für die Behindertenhilfe und Handlungsmöglichkeiten aus pädagogischer
Sicht bei psychischen Störungen im Alter.......................................................
68
B
42 Rente? Ja bitte! Rente? Nein danke! - Bedürfnisorientierte Alltags- und
Lebensgestaltung von älteren Menschen mit geistiger Behinderung...............
69
B
43 Aktivierende Förderung von älter werdenden Menschen mit Behinderung Ein Ansatz aus ergotherapeutischer Sicht.......................................................
70
B
44 Alte und älter werdende Menschen mit Behinderung in der WfbM - eine
besondere Aufgabe für die Einrichtung..........................................................
71
B
45 Snoezelen für älter werdende Menschen mit und ohne Behinderung.............
72
B
46 Belastung Demenz - Pferdgestützte Begleitung für Fachkräfte und Angehörige 73
B
47 Den Abschied vor Augen - Sterben und Tod begleiten in Einrichtungen für
Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung...................................
5
74
Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen
Lehrgangsreihe mit Zertifikatsabschluss
A
11 Begleitung von Menschen mit schwersten Behinderungen Baustein-Lehrgangsreihe................................................................................
76
Seminare
Neu
B
48 „Menschen mit Behinderungen sind nicht verpflichtet, in besonderen
Wohnformen zu leben“ - Gesellschaftliche Teilhabe auch bei hohem
Hilfebedarf - das Konzept des fib e.V. Marburg...............................................
77
B
49 Aktivität, Selbstbestimmung, Beteiligung - Adäquate Angebote für
erwachsene Menschen mit schwersten Behinderungen in Förderstätten
und Wohneinrichtungen................................................................................
78
B
50 „Sinnvolles Tun“ bei Menschen mit schweren Behinderungen........................
79
B
51 Basale Stimulation: Basisseminar - Zweiteilige Veranstaltung..........................
80
B
52 Krisenintervention bei schwerstbehinderten und nicht sprechenden
Menschen unter besonderer Berücksichtigung von selbstverletzenden und
aggressiven Verhaltensweisen........................................................................
81
B
53 Bewegung, Spiel und Sport für Menschen mit sehr schweren
Behinderungen und herausforderndem Verhalten..........................................
82
B
54 Bildnerisches Gestalten für Menschen mit (starker) geistiger Behinderung......
83
B
55 Von Tönen zum Kontakt - Der Einsatz von Musik in der Arbeit mit
mehrfach-/schwerstbehinderten Menschen....................................................
84
B
56 Menschen mit basalen Bedürfnissen - Wie sind sie zu verstehen?
Wie kann man ihnen gerecht werden?...........................................................
85
57 Snoezelen mit schwerbehinderten Kindern und Erwachsenen........................
86
B
Menschen mit psychischen Erkrankungen
Lehrgangsreihen mit Zertifikatsabschluss
A
A
13 Begleitung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung Baustein-Lehrgangsreihe - Basis-Zertifikat………………….............................
88
14 Begleitung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung Baustein-Lehrgangsreihe - Aufbau-Zertifikat……………………......................
89
Seminare
B
58 „Auch Wahn hat Sinn“ - Einführung in die Psychiatrie....................................
90
B
59 Psychiatrie - Hospitation: Einblick gewinnen in die Arbeit einer
psychiatrischen Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung und
psychischen Störungen...................................................................................
91
B
60 Umgang und Kommunikation mit psychisch kranken (und geistig
behinderten) Menschen.................................................................................
92
6
B
61 Stressbewältigung bei Menschen mit psychischer Beeinträchtigung...............
93
B
62 Umgang mit Menschen mit aggressiven, depressiven, zwanghaften und
ängstlichen Störungsbildern...........................................................................
94
63 Persönlichkeitsstörungen bei Menschen mit geistiger Behinderung.................
95
B
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Lehrgangsreihen mit Zertifikatsabschluss
Neu
A
16 „Wer lebt, stört“: Begleitung von Menschen mit herausforderndem
Verhalten - Baustein-Lehrgangsreihe..............................................................
98
Neu
A
17 „Gute“ Pflege: Wohlbefinden für Pflegebedürftige - Sicherheit und
Entlastung für Pflegende - Baustein-Lehrgangsreihe.......................................
99
Bay K 45 Krisenintervention, Deeskalation und Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
in der Behindertenhilfe................................................................................... 100
Bay K 48 Unterstützte Kommunikation: Kontakt und Verständigung mit nicht/kaum
sprechenden Menschen................................................................................. 101
RP L
2 Weiterbildung zum/zur Fachpädagogen/in für Erwachsenenbildung mit
Menschen mit geistiger Behinderung............................................................. 102
RP K 25 Förderung von Menschen mit Autismus nach dem TEACCH-Ansatz................ 103
Bay K 42 Erlebnispädagogik - Baustein-Lehrgangsreihe................................................. 104
Bay K 40 Tiergestützte Arbeit: Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd................... 105
RP K 12 Weiterbildung zum/zur Tanz-, Märchen- und Spielpädagogen/in.................... 106
Seminare
Neu
Neu
Neu
B
64 Sozialraumorientierung und Inklusion - Fallübergreifende und fallunspezifische Arbeit in der ressourcenorientierten, inklusiv gestalteten Arbeit 107
B
65 Migration und Behinderung - Zugangsbarrieren abbauen - Interkulturelle
Öffnung initiieren - Kultursensibles Vorgehen entwickeln............................... 108
B
66 Grundlagen der sozialen Leistungen für Menschen mit Behinderung.............. 109
B
67 Das Verwaltungsverfahren im sozialrechtlichen Dreieck - Vom Antrag bis zur
Klage - Die Durchsetzung von Ansprüchen auf den verschiedenen Ebenen
des Dreiecks................................................................................................... 110
B
68 Rechtliche Begleitung/Beratung von Kindern, Jugendlichen und
Erwachsenen mit Behinderung und ihren Angehörigen.................................. 111
B
69 Leistungen der Pflegeversicherung für Menschen mit Behinderung................ 112
B
70 Aufsichtspflicht und Haftung - Inhouse.......................................................... 113
B
71 Einführung in das Betreuungsrecht................................................................. 114
B
72 Rechtliche Grundlagen für die Beratungstätigkeit von Fachkräften der
Offenen Behindertenarbeit............................................................................. 115
B
73 Eltern und Betreuer/innen - Zwei Welten stoßen aufeinander:
Elternkooperation aus Sicht professioneller Unterstützer/innen....................... 116
7
B
Neu
Neu
Neu
74 Ich sag‘ Nein! - Prävention sexueller Gewalt an und unter Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen mit geistiger Behinderung............................. 117
B
75 AKTION MENSCH - Neue Fördermöglichkeiten: So können Sie bei
AKTION MENSCH Zuschüsse beantragen........................................................ 118
B
76 Brandschutz in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung........................ 119
B
77 Grundlagen der pädagogischen Arbeit in Einrichtungen für Menschen
mit geistiger Behinderung - Einführung in die Behindertenpädagogik bei
Menschen mit geistiger Behinderung, seelischer Behinderung,
Lernbehinderung und bei Autismus................................................................ 120
B
78 Lernbehinderte und sozial benachteiligte Kinder, Jugendliche und
Erwachsene als neue Personenkreise in Einrichtungen der Behindertenhilfe Probleme, Herausforderungen, Ansätze und Chancen.................................... 121
B
79 Methodische Fallbesprechungen für eine individuelle Förderung - Inhouse..... 122
B
80 Grundlagen der Planungs- und Dokumentationsarbeit in heilpädagogischen
Tages- und Förderstätten für Menschen mit Behinderung - Inhouse............... 123
B
81 Begegnen mit Respekt - Wege zwischen Überforderung und Überbehütung:
Das WKS-Modell............................................................................................ 124
B
82 Empowerment und Selbstbestimmung - Herausforderungen für die Arbeit
in der Behindertenhilfe - wie geht das in der Praxis?....................................... 125
B
83 Er ist schon immer so gewesen und kann nicht anders sein! Lebensgeschichten von Menschen mit Behinderungen im Arbeitsalltag
begreifen - ein dialogisch-biografischer Ansatz............................................... 126
B
84 Selbstbestimmte Sexualität - Einstieg in ein großes Thema............................. 127
B
85 Sexualbegleitung und Sexualassistenz............................................................ 128
B
86 Lösungen erfinden - paradox und unkonventionell......................................... 129
B
87 Anders Hinsehen: Einführung in die Arbeit mit der Methode HEIJKOOP Auswege aus festgefahrenen Betreuungssituationen finden........................... 130
B
88 Folgen von Schädelhirntraumen - Verläufe, Behandlungsoptionen und
Umgangsregeln.............................................................................................. 131
RP S 26 In Szene setzen, wo Sprache versagt - Trauma und geistige Behinderung....... 132
B
89 Unterstützte Kommunikation für Menschen mit Behinderung Einführungskurs nach ISAAC-Standard........................................................... 133
B
90 Grafische Symbole in der Unterstützten Kommunikation Aufbaukurs nach ISAAC-Standard.................................................................. 134
B
91 Aktion, Kontakt, Kommunikation - Vom (gemeinsamen) Handeln zur
Verständigung - Aufbaukurs nach ISAAC-Standard......................................... 135
B
92 Gebärden in der Unterstützten Kommunikation Aufbaukurs nach ISAAC-Standard.................................................................. 136
B
93 Das Fragiles-X-Syndrom - Genetik, Erscheinungsbild und Umgang mit
Betroffenen - Inhouse.................................................................................... 137
B
94 Umgang mit Autismus - Menschen im Autismus-Spektrum verstehen,
annehmen und unterstützen.......................................................................... 138
B
95 Strukturierung als Hilfe zum Verstehen und Handeln - Einführung zum
TEACCH-Ansatz.............................................................................................. 139
RP K25.3a Das TEACCH Communication Curriculum - Diagnostik, Planung und Strategien
der Förderung spontaner Kommunikation bei Menschen mit Autismus.......... 140
8
Neu
Neu
Neu
Neu
Neu
Neu
Neu
Neu
Neu
Neu
RP K25.3b Wege zu effektiverer Kommunikation für Menschen mit Asperger Syndrom
und Autismus-Spektrum-Störung - Förderdiagnostik und Therapieplanung
auf der Basis des TEACCH Communication Curriculum...................................
RP S28/29 TEACCH-Spezial: Vertiefung der diagnostischen Instrumente PEP-R und
AAPEP/TTAP...................................................................................................
B
96 Im Spiegel der persönlichen Erfahrung - Abwehrmechanismen und
Übertragung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung.............................
B
97 Wie erleben Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Begleiter/innen
Stress?............................................................................................................
B
98 Empathie als pädagogisches Handwerkszeug.................................................
B
99 Macht - Strafe - Sinn: Umgang mit Macht und Strafe im Betreuungsalltag......
B
100 Freiheit - Selbstbestimmung - Verwahrlosung: Der Umgang mit Freiheit,
Drogen und Sexualität....................................................................................
B
101 Umgang mit süchtigem Verhalten und Essstörungen - Hilfen für den
Betreuungsalltag............................................................................................
B
102 Das Messie-Syndrom und das Vermüllungssyndrom bei Menschen mit
Behinderung..................................................................................................
B
103 Praxisberatung - Fallbezogene Reflexion in der Arbeit mit Menschen mit
herausforderndem Verhalten..........................................................................
B
104 Grenzwahrende Pädagogik und Betreuung - Gewaltschutz in Institutionen:
In pädagogischen Grenzsituationen sicher handeln........................................
B
105 Psychoedukation - Ein innovativer Ansatz zur Aufklärung und Beratung bei
Verhaltensauffälligkeiten................................................................................
B
106 Autismus verstehen! - Sicherheit im Umgang mit auffälligen
Verhaltensweisen gewinnen...........................................................................
B
107 Hyperaktivität vs. Inaktivität: Zwei Seiten auffälligen Verhaltens Erscheinungsformen, Ursachen, Handlungsansätze........................................
B
108 Aggressionen - Medizinische, rechtliche und psychiatrische Aspekte des
aggressiven Verhaltens bei Menschen mit Behinderung..................................
B
109 Positive Verhaltensunterstützung - Pädagogische Handlungsmöglichkeiten
zum Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Menschen mit geistiger
Behinderung..................................................................................................
B
110 Die Herausforderung annehmen - Umgang mit herausforderndem Verhalten.
B
111 Fremdverletzendes, selbstverletzendes und herausforderndes Verhalten „Wilde Rosen“ - ein lösungsorientierter und praxisbezogener Ansatz.............
B
112 Körperliche Intervention im Umgang mit Menschen mit aggressiven
Verhaltensweisen...........................................................................................
B
113 Umgang mit freiheitsbeschränkenden und freiheitsentziehenden Maßnahmen im Bereich Wohnen, Arbeit, Förderstätten und Tagesstruktur............
B
114 Pflegerische Pädagogik - Pädagogische Pflege: Nahtstelle in der Begleitung
von schwerst-mehrfachbehinderten und älteren Menschen............................
B
115 Grundpflege und pflegerische Prophylaxen....................................................
B
116 Kleine Behandlungspflege, Hygiene, Patientenbeobachtung, Dokumentation
und Kommunikation......................................................................................
B
117 Schmerzerfassung und Umgang mit Schmerzen bei Menschen mit
Behinderungen..............................................................................................
9
141
142
143
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163
164
RP S
39 Palliative Care in Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung........ 165
Neu
B
118 Wohlbefinden und Gesundheit im Alltag verankern - Workshop aus der
Praxis und für die Praxis................................................................................. 166
Neu
B
119 Wenn´s im Bauch rumort - Lebensmittelunverträglichkeiten in Theorie und
Praxis am Beispiel Fruktose, Laktose, Gluten - Beschwerdefreiheit durch
angepasste Ernährung.................................................................................... 167
B
120 Gehirntraining durch Bewegung - Life-Kinetik für Menschen mit und ohne
Behinderung.................................................................................................. 168
B121 /Z 1 Tanzt, tanzt, tanzt - aus der Reihe - Improvisations-Tanzworkshop für
Menschen mit und ohne Behinderung: Inklusives Seminar.............................. 169
Neu
B
122 Trommel- und Rhythmuswerkstatt - inklusiv: Spiele und Rhythmen mit
Körper, Trommeln und Percussionsinstrumenten............................................. 170
Neu
B
123 Erlebnispädagogik - Lernen durch Erleben in der Natur.................................. 171
Neu
B
124 Erlebnispädagogik - Kleine Wildnis................................................................. 172
B
125 Wasser macht Spaß - Psychomotorische Förderung im Wasser für
Menschen mit Behinderungen........................................................................ 173
B
126 Shiatsu - Dialog mit Menschen mit geistiger Behinderung auf körperlicher
Ebene - Zweiteilige Veranstaltung.................................................................. 174
B
127 Klang als Medium in der heilpädagogischen Arbeit - Klangmassage nach
Peter HESS in der heilpädagogischen Praxis - Zweiteilige Veranstaltung.......... 175
Kommunikation, Beratung, Berufliche Rolle
Lehrgangsreihen mit Zertifikatsabschluss
Bay K 47 Kommunikation, Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung in der
Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung: Führen von schwierigen
Gesprächen, Umgang mit Konfliktsituationen und Beziehungsstörungen . ..... 178
A
15 Gut beraten! Beraterkompetenzen und Beraterprofil in der Behindertenhilfe Baustein-Lehrgangsreihe................................................................................ 179
Seminare
B
128 Ethik in der Sozialen Arbeit - ein Angebot für die berufliche Praxis................. 180
B
129 Wertschätzend miteinander umgehen - wie geht das? Grundlagen- und Vertiefungsseminar in „Gewaltfreier Kommunikation“
nach Dr. Marshall ROSENBERG....................................................................... 181
Neu
B
130 Kommunikation mit Angehörigen - Der Mensch mit Behinderung und sein
Familiensystem............................................................................................... 182
Neu
B
131 Sonne in der Stimme - Stimmig im Kontakt.................................................... 183
B
132 „Fließen“ (Flow) oder „Ausbrennen“ (Burn-out) - Psychohygiene für die
moderne Arbeitswelt...................................................................................... 184
B
133 Generation 50 plus - vital und gezielt das Arbeitsleben gestalten!
Reflexionen und Impulse für Fach- und Führungskräfte.................................. 185
B
134 Begleitung, Beratung und Moderation von Veränderungsprozessen............... 186
Neu
10
B
B
B
B
B
B
B
B
B
B
135 Interne Kommunikation in sozialen Einrichtungen effektiv gestalten...............
136 Facebook & Co. - Richtiger Umgang mit sozialen Netzwerken für
hauptamtliche Mitarbeiter/innen in der Behindertenhilfe................................
137 Führen und Verantworten: Lehrgang zur Qualifizierung von Führungskräften,
Fachkräften, Bereichsleitern, Fachdiensten - Zweiteilige Veranstaltung...........
138 Kollege/in und Leiter/in sein - Führen und Leiten in der Doppelrolle Zweiteilige Veranstaltung...............................................................................
139 Sparringspartner gesucht? Einzel-Coaching für Führungskräfte und
Mitarbeiter/innen, die in ihrem Job etwas bewegen wollen - Inhouse.............
140 Gruppen und Teams steuern und leiten..........................................................
141 Kommunikation und Gesprächsführung - Gespräche konstruktiv führen.........
142 Lösungsorientierte Beratung - Grundlagen und Methoden.............................
143 Teamdiagnose, Teamentwicklung, Teamaufbau - Inhouse...............................
144 Konfliktmanagement - Grundlagen, Techniken, Lösungswege........................
187
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189
190
191
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Management
Lehrgangsreihen mit Zertifikatsabschluss
Bay M 1 Systemische Beratung.................................................................................... 199
BW 600 „Wohnst Du noch oder lebst Du schon?“ - Das Wohnen managen................. 200
BW 601 Multitalent und Einzelkämpfer - Management in den Offenen Hilfen/
Familienunterstützenden Diensten.................................................................. 201
Seminare
Bay M 2 Zukunft sichern - jetzt! Moderierte Strategieklausur für Führungsgremien - Inhouse........................... 202
Neu
Bay M 3 Compliance - Anforderungen an Vorstände und Aufsichtsräte........................ 203
Bay M 4 BWL für Nicht-BWLer - Betriebswirtschaftliche Grundlagen für Führungskräfte 204
Bay M 5 Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und Co. - Jetzt für morgen
handeln - demografiefeste Personalstrategien entwickeln! - Inhouse.............. 205
Neu
Bay M 6 Entwicklungsziel: Kompetenzzentrum für Berufliche Bildung als
eigenständige Organisationseinheit................................................................ 206
Bay M 7 Leiten und Führen - eine Herausforderung für neue Führungskräfte Zweiteilige Veranstaltung............................................................................... 207
Bay M 8 Praxistage Mitarbeiterführung - Potentiale von Mitarbeitern/innen
wecken und Motivation fördern mit dem GRAVES-Modell.............................. 208
Bay M 9 Das Mitarbeiterjahresgespräch - Mit Zielen führen.......................................... 209
RP Q
4 Umgang mit schwierigen Mitarbeitern/innen im Team.................................... 210
Bay M 10 Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis - Aktuelle Fragen aus dem
Arbeitsrecht................................................................................................... 211
Bay M 11 Rückstellungen im Jahresabschluss gemeinnütziger Einrichtungen und der
Einfluss auf das Gebot der zeitnahen Mittelverwendung - Ein Workshop........ 212
Bay M 12 Fallstricke und Brennpunkte im Jahresabschluss gemeinnütziger Unternehmen213
11
Eltern und Angehörige
Seminare
B
145 Ich bin ein Geschwisterkind - Eine Erlebniswoche nur für Dich alleine............. 216
B
146 Gekis hoch hinaus! - Abenteuerwoche für Jugendliche von Geschwistern
mit Behinderung oder chronischer Erkrankung............................................... 217
Neu
B
147 Die Freude am Miteinander............................................................................ 218
Neu
B
148 Gemeinsam sind wir stark.............................................................................. 219
Neu
B
149 Meine Welt - Deine Welt................................................................................ 220
B
150 „ ... und um mich kümmert sich keiner!“ (I. Achilles) Geschwister von Kindern mit Behinderung: Ein Seminar für Eltern
von Kindern mit und ohne Behinderung - Inhouse.......................................... 221
B
151 „Unser Kind zieht aus“ Ein Seminar für Eltern von Kindern mit Behinderung - Inhouse....................... 222
B
152 Auf dem Weg zum Erwachsensein - Entwicklungsaufgaben und
Entwicklungsmöglichkeiten - Inhouse............................................................. 223
B
153 Umgang mit herausforderndem und aggressivem Verhalten von Kindern und
Jugendlichen mit einer Behinderung - Hilfestellungen für den Alltag - Inhouse 224
B
154 Ohnmacht oder Kraft - Belastungen im Alltag besser bewältigen - Inhouse.... 225
B
155 Umgang mit Behörden und Ämtern - Inhouse................................................ 226
Weitere Informationen
Sie haben die Wahl … - Informationen zu den Baustein-Lehrgangsreihen A 10 - A 17.......
2
Zukunft der Werkstätten gestalten - kompetent und innovativ!
Sonderpädagogische Zusatzqualifikation für Leitungskräfte in der WfbM...........................
34
Tagungen - Seminare - Freizeiten ...................................................................................... 227
Seminarkalender für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung ............................ 228
Informationen zu staatlichen Förderungen von Fortbildungsmaßnahmen . ........................ 230
Inhouse............................................................................................................................. 232
Beratung........................................................................................................................... 233
Zertifikate und anerkannte Bausteine Kooperationen mit Hochschulen und Instituten ................................................................ 234
Hohe Maßstäbe im Interesse unserer Kunden ................................................................... 235
Freiwilligendienste im Landesverband Bayern der Lebenshilfe ........................................... 236
Allgemeine Hinweise ........................................................................................................ 237
Geschäftsbedingungen ..................................................................................................... 238
Dozenten/innen ................................................................................................................ 239
Stichwortverzeichnis ......................................................................................................... 241
Jahreskalender 2015 ......................................................................................................... 248
12
1
Frühförderung
Kindertageseinrichtungen
Schulen
RP K 115/
2015
▼

Zielgruppen
Erzieher/innen, pädagogische
Fachkräfte, die in Tageseinrichtungen für Kinder oder
in integrativen Gruppen und/
oder in einzelintegrativen
Maßnahmen im Elementarbereich tätig sind

▼
Termin
Auf Anfrage

Weitere Hinweise
● Detailausschreibung und
weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband RheinlandPfalz, Drechslerweg 25,
55128 Mainz,
Tel.: 06131/93660-36

Veranstaltungsort
Erlangen
Mainz
▼
Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage

▼
▼
▼
14
Fachkraft für Inklusion
in Kindertageseinrichtungen
Heilpädagogische Qualifizierung für
Mitarbeiter/innen im Elementarbereich
Lehrgangsreihe – Abschluss mit Zertifikat
Kooperationsveranstaltungen der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und RheinlandPfalz
Inklusion ist in der frühkindlichen und schulischen Pädagogik zu einer neuen Herausforderung für die Fachkräfte geworden. Einerseits wird eine erweiterte Fachkompetenz im Hinblick auf das Wissen um Behinderung
erforderlich, andererseits sind fundierte methodische
Kenntnisse und eine hohe kommunikative Kompetenz
Voraussetzung für eine gelingende Inklusion. Die Fachkräfte tragen dabei im pädagogischen Alltag eine hohe
Verantwortung, für alle Kinder eine gute Entwicklungsbegleitung zu gewährleisten.
Diese Lehrgangsreihe bietet das notwendige Handwerkszeug und Reflexionsmöglichkeiten, sich als Fachkraft für
Inklusion zu qualifizieren.
Sie umfasst insgesamt neun Kursbausteine mit sieben
Pflichtbausteinen, die inhaltlich festgelegt sind. Bei zwei
Kursbausteinen stehen verschiedene Themen zur fachlichen Vertiefung zur Wahl.
Pflichtbausteine:
1.Eine Pädagogik für alle Kinder! Wege zur Inklusion in
der Kindertagesstätte
2.Förderdiagnostik, Förder- und Entwicklungspläne im
Kindergarten
3.Wahrnehmung und Wahrnehmungsförderung
4.Sprache – der Schlüssel zur Welt?! Sprachförderung
im Kindergarten
5.Kommunikation, Kooperation und Koordination:
Kindorientierte Team- und Elternarbeit
6.Wenn (uns) Kinder auffallen ... Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern aus systemischer Sicht
7.Praxisreflexion: abschließendes Modul zur Reflexion
des Themas Inklusion aus dem Praxisfeld der Teilnehmer/innen
Wahlbausteine aus den Bereichen:
1.Psychomotorik/Sensorische Integration/Bewegung
2.Methoden und Konzepte im Spektrum gemeinsamer
Erziehung/Behinderung
B 1/
2015
1
 Zielgruppen
Pädagogische Mitarbeiter/
innen, die mit Kindern und
Jugendlichen in
Kindertagesstätten
arbeiten, Lehrer/innen
Wege zur Inklusion in der Kindertagesstätte
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Ihr Nutzen
● Sicherheit im pädagogischen Handeln durch die
Auseinandersetzung mit Grundgedanken zur
Inklusion gewinnen
● Kompetenzen erlangen zur Erweiterung des
eigenen methodischen Handelns
● Methoden zur Förderung des Miteinanders von
behinderten und nichtbehinderten Kinder kennenlernen
● Ressourcenorientierte Arbeitsansätze weiterentwickeln
● Sicherheit gewinnen bei der Einbindung beteiligter
Eltern in den Inklusionsprozess
Methoden
Vorträge mit visueller Unterstützung, vielfältige Methoden aus dem systemischen „Handwerkskoffer“,
Austausch und Auseinandersetzung in Kleingruppen,
Auflockerung durch Spiele und Übungen
▼
▼
Michael Pfreundner,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH),
Paar- und Familientherapeut (DFS), Systemischer
Therapeut (DFS), Supervisor
 Lehrgangsgebühren
▼
Auf dem Hintergrund des systemischen Ansatzes entwickeln wir Strategien und Handlungsweisen, die uns
befähigen, Kinder in verschiedensten Lebenssituationen angemessen zu begleiten. Darüber hinaus erarbeiten wir Vorgehensweisen, um beteiligte Eltern in
den Inklusionsprozess mit einzubinden.
23.04.2015
10.00 Uhr bis
25.04.2015
16.15 Uhr
 Leitung
€ 355,00
Tagesverpflegung € 78,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 110,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
 Weitere Hinweise
● Pflichtbaustein
▼
Kinder mit ihren individuellen Unterschieden und zum
Teil besonderen Bedürfnissen wahrzunehmen und zu
fördern, ist vor allem in integrativen Einrichtungen
von Bedeutung. Sie brauchen Menschen, die ihre
wirklichen Bedürfnisse erkennen und mit diesen kompetent und frei umgehen können. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung zu der gesellschaftlichen Aufgabe der Inklusion ist eine wesentliche
Voraussetzung für das Gelingen von Teilhabeprozessen bei allen Beteiligten.
 Termin
für ein
Zertifikat – RP K 114
und RP K 115 s. Seite 14
 Veranstaltungsort
Erlangen
▼
Eine inklusive Pädagogik stellt zahlreiche neue Anforderungen an alle Mitarbeiter/innen in Kindertagesstätten. Dieses Seminar zeigt Möglichkeiten auf, ihre
fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen
zu erweitern und zu vertiefen.
15
Frühförderung, Kindertageseinrichtungen und Schulen
▼
Eine Pädagogik für alle Kinder!
B 2/
2015
▼

Zielgruppen
Erzieher/innen, Fachkräfte
aus der Frühförderung,
Lehrer/innen aus integrativen Kindertagesstätten,
SVE, HPT
Termin
24.09.2015
10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Informationen zur Beratung im Hinblick
auf mögliche Bildungsorte
▼
Leitung
Dr. Wolfgang Dworschak,
Akademischer Oberrat
Die „richtige“ Schule für Kinder mit
sonderpädagogischem Förderbedarf

▼
Lehrgangsgebühren

€ 125,00
Tagesverpflegung € 30,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 15 s. Seite 179

Veranstaltungsort
Erlangen

Das neue Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (BayEUG) hat das Elternrecht auf die Wahl einer Schulform deutlich gestärkt. So können Schüler/
innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf nun
mit deutlich weniger Voraussetzungen die allgemeine Schule besuchen. Daneben bleibt der Besuch einer
Förderschule möglich.
Den Mitarbeitern/innen von sonderpädagogischen
Einrichtungen kommt bei der Beratung von Eltern im
Hinblick auf die Wahl der richtigen Schule für ihr Kind
eine besondere Bedeutung zu. Besser als früher, müssen sie über die unterschiedlichen Bildungsorte und
deren charakteristische Merkmale Bescheid wissen,
um Eltern kompetent beraten zu können. Diese Fortbildung informiert über die neuesten Entwicklungen.
▼
Folgende Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt:
● Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)
und ihr bildungspolitischer Einfluss
● Der sonderpädagogische Förderbedarf und seine
Bedeutung für die Schulwahl
● Unterstützungsmöglichkeiten im gemeinsamen
Unterricht (MSD, Schulbegleitung)
● Schulformen im Überblick: Förderschulen,
Kooperationsklassen, Partnerklassen, Offene
Förderschulklassen, Einzelintegration, Schulen
mit dem Schulprofil Inklusion
▼
▼
Ihr Nutzen
Sie gewinnen Kenntnisse
● zur UN-BRK und dem Thema Inklusion
● der aktuellen Rechtslage zur Frage der Schulwahl von
Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf
● der Bedeutung des sonderpädagogischen Förderbedarfs für die Schulwahl
● der Unterstützungsmöglichkeiten für den Besuch
einer allgemeinen Schule
● der charakteristischen Merkmale der unterschiedlichen Schulformen für Kinder mit geistiger Behinderung
Methoden
Vortrag und Workshop
16
B 3/
2015
1
▼
 Leitung
Wiltrud Thies,
Schulberatung und Fortbildung, Schulleiterin a.D.
 Lehrgangsgebühren
€ 170,00
Tagesverpflegung € 30,00
 Weitere Hinweise
● Wahlbaustein
für ein
Zertifikat – RP K 114
und RP K 115 s. Seite 14
 Veranstaltungsort
Erlangen
Ihr Nutzen
▼
● Klärung der Aufgabenstellung
● Zielführende Hilfestellung
● Definition des Selbstverständnisses
● Aspekte zu gelingenden Kooperationsbeziehungen
Methoden
Präsentation und Vortrag, Gruppen- und Einzelarbeit,
Diskussion, Reflexion
04.03.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
17
Frühförderung, Kindertageseinrichtungen und Schulen
In der inklusiven Schule erleben Kinder die Erwachsenen im besten Fall als multiprofessionelles Team,
dessen Mitglieder Hand in Hand arbeiten. Hieraus ergeben sich für den Schulbetrieb der Regelschule eher
noch ungewohnte Fragestellungen, z.B.:
● Mehr als ein Erwachsener im Klassenraum –
verändert das Schule und Unterricht?
● Wie arbeiten Lehrkräfte und Assistenten/innen so
zusammen, dass es für das einzelne Kind tatsächlich hilfreich ist und es in seiner schulischen wie
sozialen Entwicklung voranbringt?
● Welche Arbeitsteilung und Tätigkeitsmerkmale
ergeben sich?
● Wie gelingt auf dieser Basis eine Kooperation
unter Erwachsenen?
● Welche formale, inhaltliche und persönliche
Qualifikation benötigt ein/e Schulhelfer/in?
▼
Integrationshelfer/innen, Schulhelfer/innen, Schulassistenten/innen, Schulbegleiter/innen etc. – für
manche Schülerinnen und Schüler mit Behinderung
ist ein Schultag ohne Begleitpersonen nicht denkbar.
Dabei ist der Einsatz von Schulbegleitern/innen nicht
gebunden an eine Schulform. Voraussetzung ist die
Anerkennung eines individuellen Assistenzbedarfs,
der im Einzelfall für die Teilhabe an Unterricht und
Schulleben behinderungsbedingt gegeben ist.
 Termin
▼
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Schulbegleiter/innen, KitaAssistenten/innen, Erzieher/innen, Heilpädagogen/
innen, Lehrer/innen
▼
Aufgaben und Kooperationsmöglichkeiten
für Schulbegleiter/innen und Lehrkräfte
unter Berücksichtigung des BayEUG und
bayerischer Besonderheiten
 Zielgruppen
▼
Assistenz für wen, was und wie?
B 4/
2015
Neu
▼
Zielgruppen

Erzieher/innen und pädagogische Mitarbeiter/innen
aus Kindertagesstätten
und Schulen, Heilpädagogen/innen, Lehrer/innen

▼
Termin
28.04.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Leitung

Wiltrud Thies,
Schulberatung und Fortbildung, Schulleiterin a.D.
▼
Lehrgangsgebühren

€ 170,00
Tagesverpflegung € 30,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 16 s. Seite 98

Veranstaltungsort
Erlangen

▼
▼
▼
18
Verhalten verstehen –
Verhalten verändern
durch Bausteine einer
inklusiven Wertschätzungskultur
„Wer Probleme macht, hat welche!“ Gefühls- und
Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen
sind eine besondere Herausforderung für die (inklusive) Schul- und Unterrichtsentwicklung. Die schulische
Antwort liegt im Aufbau tragfähiger Beziehungen
und in der Entwicklung und Benennung klarer Strukturen, Rituale und Regeln für alle.
Ziel ist eine Wertschätzungskultur, in der Kinder, Jugendliche und auch die Erwachsenen sich angenommen und wohl fühlen. Problematisches Verhalten
kann dann von allen Beteiligten verstanden, bearbeitet und verändert werden.
In diesem Seminar werden wir uns praxisnah mit
einzelnen Bausteinen einer schulischen Wertschätzungskultur beschäftigen und nach Umsetzungsmöglichkeiten in der jeweils eigenen beruflichen Situation
suchen.
Ihr Nutzen
● Probleme der täglichen Praxis in Ruhe betrachten
● Strukturen und Organisation mit Blick auf Verhaltensschwierigkeiten analysieren
● Aspekte einer inklusiven Wertschätzungskultur
kennenlernen
● Regeln und Konsequenzen als zwei Seiten einer
Medaille diskutieren
● Konkrete Ideen zur Verbesserung entwickeln
Methoden
Vortrags- und Workshop-Phasen, aktive kooperative
Problemlösung, kreative Aufgabenstellung zum Abschluss
B 5/
2015
1
 Zielgruppen
Pädagogische Mitarbeiter/
innen, die mit Kindern und
Jugendlichen arbeiten,
Lehrer/innen
Resilienz als bedeutende Basiskompetenz
Inhalte:
● Grundlagen der Resilienzforschung
● Resilienz aus dem Blickwinkel einer systemischen
Sichtweise
● Kennenlernen und Erprobung systemischer Methoden zur Stärkung der individuellen Resilienz
● Bedeutung und Begleitung von Veränderungen
und Übergängen in verschiedenen Lebenssituationen
● Spielerische Elemente
● Reflexion eigener Anteile
● Lösungsorientierte Ansätze bei schwierigen
Lebenssituationen
▼
€ 215,00
Tagesverpflegung € 42,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 16 s. Seite 98
 Veranstaltungsort
▼
mit der Resilienzforschung,
einem relativ jungen Zweig der Pädagogik
● Kompetenzen erlangen zur Erweiterung des
eigenen methodischen Handelns
● Sensibilisierung für die Bedeutung von Übergängen und Veränderungen
● Ressourcenorientierte Arbeitsansätze weiterentwickeln
Michael Pfreundner,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH),
Paar- und Familientherapeut (DFS), Systemischer
Therapeut (DFS), Supervisor
 Lehrgangsgebühren
Ihr Nutzen
● Auseinandersetzung
23.09.2015
10.00 Uhr bis
24.09.2015
12.15 Uhr
 Leitung
▼
Resilienz stellt eine wesentliche Basiskompetenz dar,
die es im pädagogischen Prozess und in der Lebensbegleitung zu stärken und zu fördern gilt.
 Termin
▼
Resilienz als psychische Widerstandskraft, ist die
Grundlage für positive Entwicklung, Gesundheit,
Wohlbefinden und Lebensqualität sowie der Grundstein für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen.
▼
Methoden
Theoretischer Input, Gruppenarbeit, Diskussion,
Erfahrungsaustausch
19
Erlangen
Frühförderung, Kindertageseinrichtungen und Schulen
▼
Was Kinder und Jugendliche stärkt!
B 6/
2015
▼

Zielgruppen
Pädagogische und therapeutische Mitarbeiter/
innen aus Kindergärten,
Schulen, Frühförderstellen
oder anderen Einrichtungen für Kinder mit
Behinderung bis zu ca.
10 Jahren
Termin
12.11.2015
10.00 Uhr bis
14.11.2015
16.15 Uhr

Leitung
Rhona O‘Hegarty-Ruf,
Ergotherapeutin mit
Zusatzausbildung in
BOBATH, AFFOLTER und
Sensorische Integration

Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
▼
▼
▼
Lehrgangsgebühren

€ 310,00
Tagesverpflegung € 78,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 110,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
▼
Weitere Hinweise

● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
● Pflichtbaustein für ein
Zertifikat – RP K 114 und
RP K 115 s. Seite 14
Veranstaltungsort
Erlangen
Wahrnehmung und
Wahrnehmungsförderung

▼
20
In unserer Arbeit erleben wir immer häufiger Kinder,
die Probleme im Bereich der Wahrnehmungsverarbeitung haben.
Diese Kinder reagieren nicht adäquat auf Sinnesreize.
Bei Handlungen wirken sie oft ungeschickt und ihre
Bewegungen sind nicht aufeinander abgestimmt. Sie
fallen durch ihr Verhalten auf und tun sich schwer,
sich neuen Situationen anzupassen. Es ist eine große
Herausforderung, die Probleme dieser Kinder zu erkennen und zu verstehen.
In diesem Seminar haben die Teilnehmer/innen Gelegenheit, Wahrnehmungsprozesse und Wahrnehmungsstörungen nachzuvollziehen. Es werden grundlegende Fragen zu Sinnessystemen und Wahrnehmungsprozessen dargestellt und erläutert. Mögliche
Störungsbilder werden anhand von Beispielen erklärt.
Darauf aufbauend werden gemeinsam Ideen für die
Förderung erprobt und entwickelt.
Neben theoretischen Grundkenntnissen stehen Praxisbeispiele im Mittelpunkt. Es besteht auch die Möglichkeit, eigene Fallarbeiten darzustellen, um sich Unterstützung für den Alltag zu holen.
Ihr Nutzen
● Grundlagen der Wahrnehmungsentwicklung
kennenlernen
● Die Funktionen der Sinnessysteme verstehen
● Nachvollziehen von Störungsbildern und ihren
Auswirkungen
● Wahrnehmungsstörungen erkennen und unterscheiden
● Fördermöglichkeiten und therapeutische Konzepte
kennenlernen
Methoden
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Fallbeispiele,
praktische Übungen
B 7/
2015
1
 Zielgruppen
MONTESSORI-Pädagogik
für Kinder mit besonderen Bedürfnissen
28.04.2015
10.00 Uhr bis
30.04.2015
12.15 Uhr
▼
 Leitung
Kristina Raab,
Erzieherin, Heilpädagogin,
MONTESSORI-Pädagogin,
Lerntherapeutin
 Lehrgangsgeühren
Ihr Nutzen
● Leben und Werk der Reformpädagogin Maria
MONTESSORI
● Vermittlung der Grundprinzipien der
MONTESSORI-Pädagogik
● Vorstellung und praktische Anwendung von
MONTESSORI-Material
● Heilpädagogische Maßnahmen für die Anwendung der MONTESSORI-Materialien in der Praxis
● Neue modifizierte Materialien für Kinder mit besonderen Lern- und Verhaltensproblemen
● Möglichkeiten zur Herstellung von Materialien
nach den MONTESSORI-Prinzipien
▼
Methoden
Referat, Partner- und Gruppenarbeit, Selbsterfahrung,
Materialerfahrung und praktische Anwendung
▼
Dieser Kurs zeigt auf, dass das didaktische MONTESSORI-Material bei behinderten und von Behinderung
bedrohten Kindern sehr gut von der Frühförderung
bis in den Grundschulbereich eingesetzt werden kann.
Im theoretischen Teil werden die wichtigsten Grundprinzipien der MONTESSORI-Pädagogik dargestellt.
Es folgt ein Einblick in die verschiedenen Materialbereiche und einige didaktische MONTESSORI-Materialien werden vorgestellt. Außerdem wird aufgezeigt,
wie sich die Umgebung für die individuellen Bedürfnisse des Kindes gestalten lässt.
 Termin
▼
MONTESSORI-Pädagogik wird überwiegend bei der
Erziehung gesunder Kinder eingesetzt. Dabei gründen
die pädagogischen Erfahrungen auf MONTESSORIs
Arbeit mit behinderten Kindern. Sie sieht das Kind als
„Baumeister seiner selbst“ und geht konsequent von
den Möglichkeiten des Kindes aus, egal ob mit oder
ohne Behinderung. „Hilf mir, es selbst zu tun“ wurde
zur Erziehungskonzeption von Maria MONTESSORI.
▼
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Erzieher/innen, Kinderpfleger/innen, pädagogische
Fachkräfte aus integrativen und Regelkindergärten, Kinderkrippen, Tagesstätten, Frühförderstellen
und schulvorbereitenden
Einrichtungen, Lehrer/
innen
€ 295,00
Tagesverpflegung € 68,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 100,25
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 102,00
€ 86,00
 Weitere Hinweise
● Wahlbaustein
für ein
Zertifikat – RP K 114
und RP K 115 s. Seite 14
 Veranstaltungsort
Erlangen
21
Frühförderung, Kindertageseinrichtungen und Schulen
▼
„Hilf mir, es selbst zu tun!“
B 8/
2015
▼
Zielgruppen

Erzieher/innen, Kinderpfleger/innen, Heilpädagogen/
innen – besonders aus
dem SVE- und Grundschulbereich, Lehrer/innen
Leitung
Christiane Grothe,
Logopädin, QiGongÜbungsleiterin

▼
Termin
24.02.2015
10.00 Uhr bis
26.02.2015
15.15 Uhr

▼
Lehrgangsgebühren

€ 310,00
Tagesverpflegung € 78,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 110,00
bei Übernachtung
▼
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
Weitere Hinweise

● Pflichtbaustein für ein
Zertifikat – RP K 114 und
RP K 115 s. Seite 14
● Bitte bringen Sie Ihre
eigenen Videoaufzeichnungen mit.
▼
Veranstaltungsort
Erlangen

▼
22
Sprache – der Schlüssel zur Welt?!
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Sprache und Kommunikation haben eine enorme
Bedeutung, wenn es darum geht, in Kontakt und
Beziehung mit anderen Menschen zu treten. Wir
wollen gemeinsam alle Aspekte von Sprache und
Kommunikation „beleuchten“: Non-verbale Äußerungen, Stimme, Artikulation, Lautieren, Wortschatz
und Grammatik.
In diesem Seminar werden Sie die Sprachentwicklung
vom Baby bis zum Vorschulkind genau kennenlernen.
Dazu schauen wir uns Spiel- und Gesprächssituationen
an. Anhand dieser können wir vergleichend Sprachverzögerungen, -störungen und -behinderungen
erkennen, beschreiben und Ideen zur individuellen
Förderung entwickeln.
Ihr Nutzen
● Physiologischen Spracherwerb nachvollziehen
können
● Sprachauffälligkeiten erkennen und beschreiben
● Übungen zur Förderung der Mundmotorik
● Das „GUK“-System kennen und anwenden
● Hilfen für die individuelle Förderung entwickeln
anhand von Fallbearbeitungen aus dem Berufsalltag
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, Videound Audioanalysen, Mundmotorik-Materialbörse
B 9/
2015
1
 Zielgruppen
Methoden
Referat, theoretische Impulse, Gruppenarbeit, praktische Übungen, Diskussion, Fallbeispiele, Reflexion
und Erfahrungsaustausch
▼
23.02.2015
10.00 Uhr bis
24.02.2015
17.00 Uhr
▼
 Leitung
Claudia Sontheimer,
Dipl.-Psychologin, Lerntherapeutin, A-L-F e.V.,
Verein für angewandte
Lernforschung
 Lehrgangsgeühren
▼
Ihr Nutzen
● Wissen über mathematische Vorläuferkenntnisse
und -fähigkeiten
● Kenntnis der verschiedenen Entwicklungsstufen
rechnerischer Fähigkeiten
● Kennenlernen und praktische Erprobung von Frühfördermöglichkeiten und -materialien
● Früherkennung von Beeinträchtigungen mathematischer Vorläuferkenntnisse und -fähigkeiten
(Einblick in die Diagnostik)
 Termin
€ 225,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Wahlbaustein
für ein
Zertifikat – RP K 114
und RP K 115 s. Seite 14
▼
Mathematische Fähigkeiten bauen auf Vorwissen
und Fähigkeiten auf, die bereits im Kleinkind- und
Kindergartenalter erworben werden. Bei diesen mathematischen Vorläuferkenntnissen und -fähigkeiten
bestehen bei Schulanfängern z.T. große Entwicklungsunterschiede. Eine unzureichende Entwicklung kann
den Erwerb weiterer mathematischer Kompetenzen
erschweren und zu einer Rechenstörung führen. Um
dem entgegenzuwirken ist eine frühzeitige Förderung
notwendig. Diese umfasst unterschiedliche Gebiete
aus dem basalen (z.B. taktil-kinästhetische oder visuelle Wahrnehmung), pränumerischen (z.B. Klassifikation oder Seriation) sowie numerischen Bereich (Zählund Mengenwissen).
Die Weiterbildung vermittelt in einem theoretischen
Teil grundlegendes Wissen über relevante Vorläuferkenntnisse und -fähigkeiten und über die Entwicklung
mathematischer Kompetenzen.
Im praktischen Teil werden diagnostische Verfahren
(z.B. OTZ), Fördermöglichkeiten und -materialien vorgestellt, gemeinsam erarbeitet und erprobt. Dabei soll
der Umsetzung in den beruflichen Alltag der Teilnehmer/innen ausreichend Raum gelassen werden.
▼
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Erzieher/innen, Kinderpfleger/innen und andere
pädagogische Fachkräfte
aus Einrichtungen wie
Kindertageseinrichtungen, schulvorbereitende Einrichtungen,
Frühförderstellen für
Vorschulkinder ohne und
mit Behinderungen (Entwicklungsverzögerungen
bzw. -störungen und/
oder Lernbehinderungen),
Lehrer/innen
 Veranstaltungsort
Erlangen
23
Frühförderung, Kindertageseinrichtungen und Schulen
▼
Förderung von Basisfähigkeiten
im mathematischen Bereich
vor der Einschulung
B 10/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, die
Kinder mit ADHS und
deren Eltern betreuen,
Lehrer/innen

▼
Aufmerksamkeitsstörungen mit und
ohne Hyperaktivität (ADHS/ADS) bei
Kindern und Jugendlichen:
Diagnostik, Förderung und Therapie
Termin
08.05.2015
14.00 Uhr bis
10.05.2015
12.15 Uhr

Grundlehrgang
▼
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Leitung

Arno Gastinger,
Dipl.-Psychologe, psychologischer Psychotherapeut,
Supervisor BDP
▼
Lehrgangsgebühren

€ 295,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 84,00
bei Übernachtung
▼
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
▼
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat – A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
● Wahlbaustein für ein
Zertifikat – RP K 114 und
RP K 115 s. Seite 14
● Bitte Videos aus
Diagnostik/Förderung
mitbringen.
Veranstaltungsort
Erlangen

Die Kernsymptome dieses vielfältigen Störungsbildes
umfassen verschiedenartig eingeschränkte Aufmerksamkeitsleistungen, die häufig kombiniert sind mit
übermäßiger motorischer Unruhe und unbedacht
vorschnellem Handeln. Des Weiteren treten oft
sogenannte Sekundärstörungen im Leistungsbereich,
in der sozialen Anpassung und im emotionalen Erleben auf. Aufgrund der möglichen Symptomkonstellationen und des Schweregrades des Krankheitsbildes
ist die psychosoziale Entwicklung der Kinder ernsthaft
gefährdet und die betroffenen Familien sind massiv
belastet.
Das Seminar gibt Einblick in den gegenwärtigen Stand
der Diagnostik und Therapie: Störung, Störungsverlauf, Abgrenzung zu anderen verwandten (symptomatisch ähnlichen, aber ätiologisch zu unterscheidenden) Störungsbildern, Verbreitung, Prognose.
Themenschwerpunkte:
● Diagnostische Erfassung und Abgrenzung
● Ableitung von Förder- und Therapiemaßnahmen
aus der Diagnostik: multimodale Therapieansätze,
Kombinationstherapien, interdisziplinäre Ansätze
(heilpädagogisch, psychologisch, medizinisch)
● Möglichkeiten, Notwendigkeit und Grenzen von
Pharmakotherapie
● Standardisierte Therapieprogramme
● Arbeit mit Eltern und anderen Bezugspersonen
Ihr Nutzen
● Vertiefung
▼
des diagnostischen und therapeutischen Handlungsrepertoires
Methoden
Theorievermittlung mit Video und Overhead, Übungen
in Kleingruppen und im Plenum
24
B 11/
2015
1
 Zielgruppen
Pädagogische Mitarbeiter/
innen aus SVE, integrativen und Regelkindergärten, Mitarbeiter/innen
aus Frühförderung, die
mit Kindern mit Autismus
arbeiten, Lehrer/innen
Es ist Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte, diesen
Kindern Möglichkeiten der Kommunikation anzubieten und/oder Sprache ganz konkret zu fördern.
Langjährige Praxiserfahrung zeigt, dass sich Verhalten
verändern kann und Entwicklung möglich ist, wenn
Kinder mit Autismus lernen, sich verständlich mitzuteilen.
 Termin
20.10.2015
10.00 Uhr bis
21.10.2015
17.00 Uhr
 Leitung
▼
Sprechende, nicht-sprechende oder in Stereotypien
sprechende Kinder mit Autismus zeigen oft auffälliges
Verhalten (extremer Rückzug, Auto-/Fremdaggression, Bewegungsstereotypien etc.). Häufige Ursache
dieses Verhaltens sind Sprachlosigkeit oder die Unfähigkeit, Wünsche, Bedürfnisse, Vorstellungen konkret
und für jedermann verständlich äußern zu können.
▼
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
 Lehrgangsgeühren
€ 230,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
▼
● Wahlbaustein
für ein
Zertifikat – RP K 114
und RP K 115 s. Seite 14
 Veranstaltungsort
Erlangen
▼
Methoden
Referat, Fallarbeit, Selbsterfahrung, Ausprobieren und
Gestalten, Erarbeiten von Fördereinheiten
▼
Welche Wege gibt es, Kommunikation bereits im frühen Alter zu fördern? Wie dies spielerisch geschehen
kann, wird gemeinsam entwickelt und erprobt.
Ihr Nutzen
● Autismus verstehen
● Erfahren, wie autistische Kinder lernen
● Kommunikation fördern
● Sehweisen verändern
Petra Wolf,
Fachwirtin für Soziales
und Gesundheitswesen,
Erzieherin
25
Frühförderung, Kindertageseinrichtungen und Schulen
▼
Kommunikationsförderung bei
Kindern mit autistischen Störungen
B 12/
2015
▼

Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, die mit
autistischen Kindern und
Jugendlichen zwischen
6 bis 14 Jahren arbeiten,
Lehrer/innen
Termin
23.04.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Sozialtraining in Gruppen zur spielbasierten
Förderung sozialer Fertigkeiten bei autistischen Kindern zwischen 6 und 14 Jahren
▼
Leitung
Gernot Wührer,
Dipl.-Psychologe, Pädagoge M.A., Sozialtrainer,
Legasthenietherapeut

▼
Lehrgangsgebühren

€ 135,00
Tagesverpflegung € 18,00
ohne Abendessen,
ohne Übernachtung
Auf Wunsch senden wir
Ihnen eine Hotelliste zu.
Veranstaltungsort
Viva Vita,
Lebenshilfe Freising

▼
Weitere Hinweise
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Sozialverhalten bei autistischen
Kindern „spielend“ fördern

▼
▼
26
Auch autistische Kinder und Jugendliche lernen am
liebsten beim Spielen. Wenn die Motivation und die
Lernatmosphäre stimmen, ist auch der Lernerfolg am
größten und selbst schwierige Problembereiche können trainiert werden. Besonders prosoziales Verhalten
und viele andere damit zusammenhängende Fähigkeiten (z.B. Blickkontakt, Empathie, Selbstvertrauen,
Wahrnehmung, Sprechfertigkeit, Koordination/Motorik) können autistischen Kindern durch verschiedene
Spiele und spielerische Übungen sehr gut vermittelt
werden.
In diesem Seminar werden praxisbewährte Spiele,
Übungen und Materialien ausprobiert und deren Anwendung in Rollenspielen eingeübt. Die vorgestellten
Methoden sind für sprechende und nicht sprechende
autistische Kinder und Jugendliche unterschiedlicher
Behinderungsgrade geeignet.
Ihr Nutzen
● Kennenlernen und Einüben der verschiedensten
praxiserprobten Spiele und Übungen
● Mehr Sicherheit im pädagogischen Handeln
● Leichter Zugang zu autistischen Kindern
● Gezielte Auswahl der passenden Übungen
● Mehr Freude und Leichtigkeit, selbst beim Training
schwieriger Problembereiche
Methoden
Spiele und Übungen, Rollenspiele pädagogischer Alltagssituationen, Selbsterfahrung und Selbstreflexion,
Gruppendiskussion, Kleingruppenarbeit
RP S 27/
2015
1
 Zielgruppen
Strategien basierend auf Ideen des
TEACCH-Ansatzes
Im Rahmen dieses Seminars werden zunächst Grundlagen zum Begriff der Autismus-Spektrums-Störung
vermittelt. Schwerpunkt des Seminars liegt jedoch
darauf, dass die Methode des Structured Teaching
vorgestellt wird. Anhand vieler Beispiele werden die
Umsetzungsmöglichkeiten für den Vorschulbereich
dargestellt. Die Seminarteilnehmer/innen erhalten die
Gelegenheit, Anwendungsmöglichkeiten für ihre eigene Praxis zu diskutieren und sowohl Ideen für eine
individuelle Begleitung wie auch für die Anleitung
bei gemeinsamen Spielen und Aktivitäten mit Gleichaltrigen zu entwickeln.
11.06. bis 12.06.2015
▼
 Leitung
Katja Doobe,
Dipl.-Pädagogin,
Team Autismus GbR
 Lehrgangsgeühren
Auf Anfrage
 Weitere Hinweise
● Anmeldung
▼
Auf dieser Erkenntnis basiert der TEACCH-Ansatz zur
pädagogischen Förderung autistischer Menschen, der
seit über 30 Jahren in den USA erprobt und weiterentwickelt wird. Structured Teaching, die Strukturierung in der pädagogischen Förderung und im Alltag,
gehört daher zu den grundlegenden Elementen der
Arbeit nach dem TEACCH-Ansatz.
 Termin
und weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband RheinlandPfalz, Drechslerweg 25,
55128 Mainz,
Tel.: 06131/93660-36
 Veranstaltungsort
Mainz
▼
Besonderheiten in der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung bei Menschen mit Autismus führen dazu, dass dieser Personenkreis ganz besonders
von strukturierenden und visuellen Hilfen profitieren
kann.
▼
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
Erzieher/innen, pädagogische Fachkräfte, die in
Tageseinrichtungen für
Kinder oder in integrativen
Gruppen und/oder in einzelintegrativen Maßnahmen im Elementarbereich
tätig sind, Integrationshelfer/innen
▼
Dabei liegt ein besonderer Fokus darauf, das Verhalten der betroffenen Kinder auf Grundlage des Wissens über die Besonderheiten der Wahrnehmung und
Informationsverarbeitung zu interpretieren und entsprechende Unterstützungsmöglichkeiten abzuleiten.
27
Frühförderung, Kindertageseinrichtungen und Schulen
▼
Integration von Kindern aus dem
Autismus-Spektrum in der Kita
B 13/
2015
Termin
30.06.2015
10.00 Uhr bis
02.07.2015
16.15 Uhr


▼
Leitung
Michael Pfreundner,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH),
Paar- und Familientherapeut (DFS), Systemischer
Therapeut (DFS), Supervisor
▼
▼

Zielgruppen
Pädagogische Mitarbeiter/
innen, die mit Kindern
arbeiten, z.B. aus Kindertageseinrichtungen,
Lehrer/innen
▼
Lehrgangsgebühren

€ 355,00
Tagesverpflegung € 78,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 110,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
▼
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat – A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
● Pflichtbaustein für ein
Zertifikat – RP K 114 und
RP K 115 s. Seite 14
Veranstaltungsort
Erlangen

▼
28
Wenn (uns) Kinder auffallen ...
Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
aus systemischer Sicht
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Manche Verhaltensweisen von Kindern erscheinen
uns unerklärlich, zwingen uns, darüber nachzudenken
oder geben Anlass zur Sorge. Immer wieder geraten
wir dabei in Situationen, in denen wir uns auch als
Pädagogen/innen hilflos fühlen und uns rasche Erklärungsversuche nicht weiterhelfen. Häufig beobachten
wir zunächst einzelne Handlungen bei Kindern. Dabei
macht es durchaus Sinn, diese nicht isoliert, sondern
im jeweiligen Kontext ihrer Entstehung, der Umweltbedingungen, verschiedener Beziehungsgeflechte und
Erwartungshaltungen zu betrachten.
In diesem Seminar geht es um die systemische Sichtweise. Durch diese werden Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten in der Arbeit mit verhaltensauffälligen
Kindern erweitert. Aus der daraus entstandenen veränderten Haltung entwickeln wir sinnvolle Lösungsschritte.
Wir arbeiten u.a. mit aktuellen Situationen. Ihre Bereitschaft, Fallbeispiele einzubringen, ist dafür eine
wichtige Voraussetzung.
Ihr Nutzen
● Kenntnisse und Vertiefung der systemischen Sichtweise
● Integration des systemischen Ansatzes in die pädagogische Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern
● Sensibel werden für systemische Beziehungsgeflechte und Rückkoppelungssysteme
● Erkennen häufig wiederkehrender Verhaltensmuster
● Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten im
Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern
● Neue Wege beschreiten in der Arbeit mit
verhaltensauffälligen Kindern
Methoden
Impulsreferat mit PowerPoint-Präsentation, lösungsorientierte Fallarbeit, Skulptur- und Aufstellungsarbeit, erfahrungsorientierte Lerneinheiten, kollegiale
Beratung, systemische Frage- und Gesprächstechniken, kreativer Gruppenaustausch, psychomotorische Übungen
B 14/
2015
1
 Zielgruppen
Pädagogische Mitarbeiter/
innen, die (Vor-)Schulkinder betreuen, Lehrer/
innen
Kinder mit psychischen Auffälligkeiten
Ihr Nutzen
● Überblick über die häufigsten psychischen
Auffälligkeiten im Kindesalter – Basiswissen
● Vermittlung von Diagnosekriterien
● Vorstellung verschiedener Untersuchungs- und
Behandlungsmöglichkeiten
Methoden
Referat, Arbeit in Kleingruppen, Diskussion im
Plenum
▼
▼
Eva Weinstock-Kroczek,
Dipl.-Psychologin,
Psychologische Psychotherapeutin
 Lehrgangsgeühren
€ 195,00
Tagesverpflegung € 42,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
▼
Anliegen dieses Seminars ist es, für das Kindesalter
typische psychische Auffälligkeiten – unter Einbeziehung der Diagnosekriterien der ICD-10 (International
Classification of Diseases) – vorzustellen.
20.11.2015
10.00 Uhr bis
21.11.2015
12.15 Uhr
 Leitung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
▼
Das Wissen um Krankheitsbilder, d.h. um spezielle
Erscheinungsformen einer Beziehungsstörung und
woran diese zu erkennen sind, kann dazu beitragen,
das Verhalten eines Kindes besser zu verstehen und
gelassener mit ihm umzugehen bzw. gezielte Hilfsmaßnahmen einzuleiten.
 Termin
für ein Zertifikat – A 13 s. Seite 88;
A 14 s. Seite 89;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
▼
Kinder, die einen an die eigenen Grenzen bringen, ratlos oder wütend machen, sind jedem, der mit ihnen
arbeitet, ein Begriff. Die Gründe hierfür können vielfältig sein und liegen unter Umständen in einer noch
nicht erkannten psychischen Auffälligkeit.
29
Frühförderung, Kindertageseinrichtungen und Schulen
▼
Schwierig oder krank?
B 15/
2015
Neu
▼
„Locker Bleiben“
Sozialtraining für Kinder und
Jugendliche mit und ohne
Behinderung

Handlungsorientierte Methoden zum
Sozialen Lernen und zur Gewaltprävention
▼
Das Programm „Locker Bleiben“ entstand aus der sozialen Gruppenarbeit mit Kindern und Jugendlichen
an Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, insbesondere für Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die zusätzlich erheblichen Förderbedarf in ihrer emotionalen und sozialen
Entwicklung aufweisen.
Zielgruppen

Fachkräfte aus Kinder- und
Jugendhilfe, Therapie,
Schule und Heilpädagogik,
Lehrer/innen
Termin
09.05.2015
10.00 Uhr bis
10.05.2015
13.00 Uhr
Leitung
Dorothea Bräutigam,
Sonderpädagogin
▼
Herbert Schatz,
Heilpädagoge, Heilerziehungspfleger

Lehrgangsgebühren

€ 320,00
Tagesverpflegung € 42,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
€ 51,00
€ 43,00
Veranstaltungsort
Erlangen

▼
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
● Bitte Turnschuhe und
Sportbekleidung mitbringen.
▼
Einzelzimmer
Doppelzimmer

▼
30
Im Gegensatz zu kognitiv-lerntheoretischen Ansätzen vieler Programme zur Gewaltprävention verfolgt
„Locker Bleiben“ einen jugendgerechten, aber basalleiblich orientierten Lernansatz. Ein Lernansatz, der
erst nach und nach in kognitiv-lerntheoretische Entwicklungsschritte führt und eben nicht bereits damit
beginnt.
Die Autoren der gleichnamigen Bücher stellen das
Programm „Locker Bleiben“ in Theorie und Praxis
vor. Drei Einheiten zur Theorie und drei mehrstündige, lebhafte Praxismodule gehen deutlich über
die allgemein bekannten „Kooperativen Spiele“ und
„Problemlöseaufgaben“ hinaus. Die Teilnehmer/innen
bekommen zahlreiche neue Spiele und Methoden an
die Hand. Schulsport, Psychomotorik, Ganztagsschulkonzepte und schulnahe Maßnahmen zum Sozialen
Lernen sind ideale Arbeitsfelder, um Ideen aus der
Fortbildung auf Praxistauglichkeit zu prüfen.
Ihr Nutzen
● Einblick in einen praxisnahen Methodenpool zur
Gewaltprävention gewinnen
● Kreative Ideen für den zielgerichteten Einsatz
erhalten
● Handlungs- und bewegungsorientiertes Sozialtraining kennenlernen
Methoden
Vorträge, Filmbeispiele, umfangreicher Praxisteil in
einer externen Turnhalle
B 16/
2015
1
Neu
 Zielgruppen
Haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen
aus sozialen oder pflegerischen Einrichtungen,
Lehrer/innen
Rechtsfragen rund um herausforderndes
Verhalten bei Kindern und Jugendlichen in
(integrativen bzw. inklusiven) Einrichtungen
Ziel des Seminars ist es, schnell und rechtssicher reagieren zu können, um kompetent und selbstsicher
Schaden von sich und anderen abzuwenden und kritische Situationen zu entschärfen oder zu beenden.
Ihr Nutzen
● Rechtssicherheit im Umgang mit herausforderndem Verhalten
● Kennenlernen geeigneter Schutzmaßnahmen für
sich und andere (Selbst- und Drittschutz)
● Kompetente Wahrnehmung der Aufsichts- und
Fürsorgepflichten
● Geeignete Dokumentation
▼
20.04.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
 Leitung
Ute Coulmann,
Rechtsanwältin,
Mediatorin, Dozentin für
Gesundheitsfachberufe
▼
 Lehrgangsgeühren
€ 170,00
Tagesverpflegung € 30,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
▼
In diesem Seminar werden Sie die wichtigsten gesetzlichen Regelungen im Umgang mit Aggression,
Fremdgefährdung, Beleidigungen oder anderen Formen von herausfordendem Verhalten kennenlernen,
wie z.B. die zentralen Regelungen zur rechtskonformen Abwehr. Sie erfahren, welche Rolle Alter und
Behinderung bei der rechtlichen Wertung spielen.
Zudem werden die daraus resultierenden Haftungsfragen, Versicherungsprobleme und die geeignete
Dokumentation behandelt.
Recht – einmal also nicht trocken, theoretisch und
staubig, sondern praktisch, fassbar und handlungsorientiert.
 Termin
 Veranstaltungsort
Erlangen
▼
Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit und
ohne Behinderungen ist häufig nicht einfach. Immer
wieder sehen sich pädagogische Mitarbeiter/innen
mit schwierigen Situationen konfrontiert.
▼
Methoden
Interaktiver Vortrag, Diskussion offener Fragen
31
Frühförderung, Kindertageseinrichtungen und Schulen
▼
Schlagen, Kratzen, Treten,
Spucken, Beißen
B 17/
2015
▼
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen aller Berufsgruppen und Bereiche
aus Einrichtungen der
Behindertenhilfe, die mit
Kindern und Jugendlichen
mit geistiger Behinderung/
Lernbehinderung arbeiten,
Lehrer/innen
▼

Termin
19.10.2015
10.00 Uhr bis
20.10.2015
17.00 Uhr
▼
Leitung

Ute Meindel,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Physiotherapeutin
▼
Lehrgangsgebühren

€ 245,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Veranstaltungsort
Erlangen

▼
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 15 s. Seite 179
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

▼
32
Kindeswohlgefährdung:
Erkennen – Beurteilen – Handeln
Eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen sind von
Vernachlässigung, körperlicher, psychischer oder
sexualisierter Gewalt betroffen. Bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und besonderem Förderbedarf steigt die Zahl um das Zwei- bis Dreifache.
Seit 2005 sind mit der Einführung des § 8a SGB VIII
(Schutz vor Kindeswohlgefährdung) präzisere gesetzliche Grundlagen zum Schutz vor Kindeswohlgefährdung geschaffen worden, die das Jugendamt und
freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe verpflichten,
sich an bestimmte Verfahrensschritte zu halten. Seit
01.01.2012 ist das neue Bundeskinderschutzgesetz
in Kraft getreten, das für weitere Verbesserungen im
Kinderschutz sorgen soll.
Die Fortbildung unterstützt Einrichtungen und Fachkräfte darin, ihren Schutzauftrag kompetent umsetzen zu können.
Ihr Nutzen
● Hintergrundwissen über Kindeswohlgefährdung,
Studienergebnisse
● Anhaltspunkte und Risikofaktoren – wo beginnt
Kindeswohlgefährdung?
● Elternarbeit, Arbeit mit dem Kind/Jugendlichen
● Kooperation mit dem Jugendamt und externen
Stellen
● Zusammenarbeit mit einer in diesem Thema
erfahrenen Fachkraft
● Kennenlernen von Verfahrensschritten, erprobten
Ablaufplänen und Dokumentationsvorlagen
Methoden
Informationseinheiten, Austausch und Diskussion,
Rollenspiele und Kleingruppenarbeit, bei Bedarf Fallbesprechungen
2
Arbeiten und Wohnen
Zukunft der Werkstätten gestalten –
kompetent und innovativ!
Sonderpädagogische Zusatzqualifikation
für Leitungskräfte in der WfbM
Unternehmerisch denken und handeln, zugleich aber Rehabilitation und Inklusion
gestalten – vor genau dieser Herausforderung stehen Führungskräfte in Werkstätten für
Menschen mit Behinderung.
Diese Aufgabe erfordert
innovative Lösungen zur Umsetzung veränderter Zielsetzungen
kreative Organisationskonzepte, die Ihre Werkstatt zukunftsfähig machen
hohe Leitungs- und Führungskompetenz
Mit dieser Lehrgangsreihe möchten wir – auch zukünftige – Werkstattleiter/innen darin unterstützen
auf wirtschaftliche und politische Entwicklungen zukunftssichernde Antworten zu
finden
interne Veränderungsprozesse erfolgreich umzusetzen
eine Führungskultur zu etablieren, die den Auftrag der WfbM als Einrichtung der
beruflichen und sozialen Rehabilitation in den Blick nimmt
Stimmen von Teilnehmern/innen der letzten Lehrgänge …
„Zukunftsweisend!“
„Thema von hoher Aktualität, so dass der Bezug zur Praxis jederzeit vorhanden war. Vom
Anfang bis zum Schluss hochinteressant.“
„Das Modul Führungskompetenz der SPZ für Leitungskräfte brachte mir trotz einschlägiger
Vorbildung Impulse für den beruflichen Alltag.“
„Das Coaching – ein Tag, der mich bei meiner täglichen Arbeit in der Werkstätte weiterbringt.“
➔ Start: Frühjahr 2016
Gerne beantworten wir Ihre Fragen:
Lenka Gneist
Referentin Fort- und Weiterbildung
Tel.: 0 91 31 / 754 61 – 33
Fax: 0 91 31 / 754 61 – 90
E-Mail: lenka.gneist@lebenshilfe-bayern.de
34
Sonderpädagogische
Zusatzqualifikation (SPZ)
für Fachkräfte zur Arbeitsund Berufsförderung
▼
94. Lehrgang
95. Lehrgang
 Termin
Zur Erfüllung der spezifischen Anforderungen der
Werkstätten für Menschen mit Behinderung benötigen Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung eine
besondere Qualifikation. Wir bieten für Mitarbeiter/
innen des Berufsbildungs- und Arbeitsbereichs aus
Werkstätten für behinderte Menschen die Sonderpädagogische Zusatzqualifikation (§ 9 WVO) an.
▼
Methoden
Vortrag, vertiefte Einzelarbeit, Arbeit in Kleingruppen
und im Plenum, Moderations-, Präsentations- und
Visualisierungstechniken, Filmausschnitte mit Diskussion, Analyse und Reflexion der eigenen beruflichen
Handlungsweise, Projektarbeit, Selbsterfahrung, Rollenspiele, Erfahrungsaustausch
94. SPZ
1. Lehrgangswoche:
26.01. bis 30.01.2015
▼
95. SPZ
1. Lehrgangswoche:
27.07. bis 31.07.2015
und weitere 9 Lehrgangswochen sowie 3 Praxisprojekte
▼
 Leitung
Lenka Gneist,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Management-Referentin,
Referentin für Fort- und
Weiterbildung, Lebenshilfe-Landesverband
Bayern
 Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage
 Weitere Hinweise
● Gerne
▼
Neben der Vermittlung von theoretischen Inhalten
wird dem Praxisbezug ein hoher Stellenwert eingeräumt und somit eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis sowie eigenen Arbeitsinhalten der
Teilnehmer/innen hergestellt. Mit der Vertiefung des
fachlichen Überblicks soll die Problemlösungs- und
Entscheidungskompetenz gefördert und praxisnah
erworben werden.
Über die im Ausbildungsberuf erworbenen Fähigkeiten sollen im Rahmen dieser Qualifizierung folgende Schlüsselqualifikationen gewonnen werden:
arbeits- und sonderpädagogische, kommunikative,
soziale und technische Kompetenz.
Fachkräfte zur Arbeitsund Berufsförderung aus
Werkstätten für behinderte Menschen
senden wir Ihnen
die Detailausschreibung
zu.
 Veranstaltungsort
Erlangen und Praxisprojekte in verschiedenen
Werkstätten für behinderte
Menschen in Bayern
▼
Ihr Nutzen
Im Rahmen des Lehrgangs erwerben die Teilnehmer/
innen Qualifikationen, um dem spezifischen Auftrag
einer WfbM gerecht werden zu können.
 Zielgruppen
35
2
Arbeiten und Wohnen
LebenshilfeZertifikat
A 30/
2015
A 31/
2015
▼
Zielgruppen

Fachkräfte, die die Sonderpädagogische Zusatzqualifikation (§ 9 WVO) erfolgreich absolviert haben
Termin
1. Seminar:
23.02. bis 27.02.2015

▼
2. Seminar:
15.06. bis 19.06.2015
3. Seminar:
12.10. bis 16.10.2015
▼
Leitung

Lenka Gneist,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Management-Referentin,
Referentin für Fort- und
Weiterbildung, Lebenshilfe-Landesverband
Bayern

▼
Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage

Veranstaltungsort
Erlangen und Praxistage
in verschiedenen Einrichtungen

▼
Weitere Hinweise
● Gerne senden wir Ihnen
die Detailausschreibung
zu.
▼
36
LebenshilfeZertifikat
Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und
Berufsförderung in Werkstätten für
behinderte Menschen / FAB 15
Aufbaulehrgang für Absolventen/
Absolventinnen der Sonderpädagogischen
Zusatzqualifikation (SPZ)
Der Aufbaulehrgang bietet Fachkräften, die bereits
die Sonderpädagogische Zusatzqualifikation erfolgreich absolviert haben, die Möglichkeit, die Prüfung
zum anerkannten Abschluss „Geprüfte Fachkraft zur
Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen“ abzulegen.
Laut §10 der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen (VO FAB)“ wird eine erfolgreich
abgeschlossene Sonderpädagogische Zusatzqualifikation anerkannt und ist Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung.
Ihr Nutzen
Ziel des Aufbaulehrgangs ist die Vertiefung bisheriger
Kenntnisse und die Reflexion des eigenen Arbeitsfeldes. Aufbauend auf den in der Sonderpädagogischen Zusatzqualifikation erworbenen Kenntnissen
und Fähigkeiten werden neue Inhalte vermittelt. Mit
der Erweiterung und Festigung des fachlichen Wissens soll die Problemlösungs- und Entscheidungskompetenz gefördert und praxisnah erworben werden.
Methoden
Vortrag, vertiefte Einzelarbeit, Arbeit in Kleingruppen
und im Plenum, Moderations-, Präsentations- und
Visualisierungstechniken, Filmausschnitte mit Diskussion, Analyse und Reflexion der eigenen beruflichen
Handlungsweise, Projektarbeit, Selbsterfahrung, Rollenspiele, Erfahrungsaustausch
 Zielgruppen
Fachkräfte zur Arbeitsund Berufsförderung, die
Menschen mit psychischer
Beeinträchtigung begleiten
Die Zusatzqualifikation soll Kenntnisse, Fertigkeiten
und Einstellungen vermitteln, vertiefen und ergänzen,
die für die Anleitung und Begleitung von Menschen
mit psychischer Behinderung in der beruflichen Bildung und am Arbeitsplatz im Rahmen der sozialen
und beruflichen Rehabilitation erforderlich sind.
 Leitung
▼
Auf Anfrage
▼
 Weitere Hinweise
● Gerne
senden wir Ihnen
die Detailausschreibung
zu.
 Veranstaltungsort
▼
Methoden
Vortrag, vertiefte Einzelarbeit, Arbeit in Kleingruppen
und im Plenum, Moderations-, Präsentations- und
Visualisierungstechniken, Filmausschnitte mit Diskussion, Analyse und Reflexion der eigenen beruflichen
Handlungsweise, Projektarbeit, Selbsterfahrung, Rollenspiele, Erfahrungsaustausch
Lenka Gneist,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Management-Referentin,
Referentin für Fort- und
Weiterbildung, Lebenshilfe-Landesverband
Bayern
 Lehrgangsgebühren
▼
Neben der Vermittlung von theoretischen Inhalten
wird dem Praxisbezug ein hoher Stellenwert eingeräumt und somit eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis sowie eigenen Arbeitsinhalten der
Teilnehmer/innen hergestellt. Mit der Vertiefung des
fachlichen Überblicks soll die Problemlösungs- und
Entscheidungskompetenz gefördert und praxisnah
erworben werden.
und weitere 9 Lehrgangswochen und 11 Praxistage
37
Erlangen und Praxistage
in verschiedenen Einrichtungen
Arbeiten und Wohnen
1. Lehrgangswoche:
28.09. bis 02.10.2015
Die professionelle Begleitung von Menschen mit psychischer Erkrankung/Behinderung im Arbeitsbereich
erfordert viel Einfühlungsvermögen und Wissen über
psychische Störungen.
Ihr Nutzen
Ziel des Lehrgangs ist es, die persönliche und berufliche Kompetenz der Teilnehmer/innen im Umgang
mit psychisch kranken Menschen zu erweitern.
2
 Termin
▼
Sonderpädagogische
Zusatzqualifikation (SPZ) für
Fachkräfte zur Arbeits- und
Berufsförderung, die Menschen
mit psychischer Beeinträchtigung
im Arbeitsbereich begleiten
▼
LebenshilfeZertifikat
A 32/
2015
A 12/
2015
▼
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen aus dem
Bereich Wohnen
▼
Weitere Hinweise

● In dieser Lehrgangsreihe
können die Teilnehmer/
innen ein Zertifikat erwerben. Voraussetzung
hierfür ist die Teilnahme
an einschlägigen
Veranstaltungen des
Fortbildungsinstituts im
Umfang von mindestens
100 Unterrichtseinheiten. Die Teilnahme
an den Veranstaltungen
kann auf drei Kalenderjahre verteilt werden.
● Detailausschreibung mit
der Liste aller Seminarangebote ab 01.12.2014
▼
Veranstaltungsort
Erlangen

▼
▼
▼
38
LebenshilfeZertifikat
Begleitung von Menschen mit
(geistiger) Behinderung in
Wohneinrichtungen und im
Ambulant Unterstützten Wohnen
Baustein-Lehrgangsreihe
Ziel dieser Lehrgangsreihe ist es, die fachliche Qualifikation und die Handlungskompetenzen von Mitarbeitern/innen in Wohneinrichtungen und im Ambulant
Unterstützten Wohnen zu erweitern.
Ihr Nutzen
● Methodische Anregungen und Fachkenntnisse aus
verschiedenen Disziplinen
● Erfahrungsaustausch und Unterstützung bei der
Umsetzung neuer Erkenntnisse in den Arbeitsalltag
● Weiterentwicklung der eigenen beruflichen Haltung
Methoden
Vortrag, vertiefte Einzelarbeit, Analyse und Reflexion
der eigenen beruflichen Handlungsweise, Arbeit in
Kleingruppen und im Plenum, Selbsterfahrung, praktische Erprobung, Fallbesprechungen, Erfahrungsaustausch
BW 308/
2015
 Zielgruppen
▼
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
▼
Zweiteilige Seminarreihe
Abschluss mit Zertifkat
 Termin
1. Teil
18.05. bis 22.05.2015
In dieser zweiteiligen Seminarreihe erhalten Sie
grundlegende Informationen zum Thema psychische
Erkrankung.
2. Teil
22.06. bis 26.06.2015
▼
 Leitung
Dr. Tanja Hundsdörfer,
Dipl.-Psychologin,
Psychologische Psychotherapeutin
und Co-Dozentin
▼
 Lehrgangsgebühren
€ 690,00
mit Verpflegung und
Übernachtung
 Weitere Hinweise
▼
● Detailauschreibung
und
weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband Baden-Württemberg, Neckarstr. 155a,
70190 Stuttgart,
Tel.: 0711/25589-40;
Sigrid Döhner-Wieder
(inhaltliche Fragen),
Monika Horer (organisatorische Fragen)
 Veranstaltungsort
▼
Themen dieser Seminarreihe:
● Normalität – Erkrankung – Stigmatisierung
● Wichtige Krankheitsbilder, wie z.B. Psychose, Persönlichkeitsstörung, Sucht und Doppel-Diagnose
etc.
● Ursachen, Verläufe und Folgen psychischer Erkrankungen
● Grundzüge der Psychopharmakotherapie und ihre
Bedeutung für die Rehabilitation
● Umgang mit Suizidalität und Aggressivität
● Umgangsregeln, Prinzipien und Kommunikation
für den Werkstattalltag
● Psychoedukative- und Trainingsverfahren im Rahmen arbeitsbegleitender Maßnahmen
Fachkräfte zur Arbeitsund Berufsförderung,
Gruppenleiter/innen, Mitarbeiter/innen in Sozialen/
Begleitenden Diensten, die
mit psychisch erkrankten
und behinderten Menschen arbeiten
39
Stuttgart-Giebel
2
Arbeiten und Wohnen
Basiswissen für die Begleitung
psychisch erkrankter Menschen
in der WfbM
B 18/
2015
▼

Zielgruppen
Fach- und Führungskräfte
aus der Behindertenhilfe,
insbesondere aus Werkstätten
Termin
06.07.2015
10.00 Uhr bis
07.07.2015
17.00 Uhr

Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg und Bayern
▼

▼
Leitung
Gerd Hoßbach,
Geschäftsführender
Vorstandsvorsitzender
Werraland Werk- und
Wohnstätten e.V.
Lehrgangsgebühren

€ 240,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
€ 51,00
€ 43,00
Veranstaltungsort
Erlangen
▼
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Zukunft der Werkstätten

Die veränderten sozialpolitischen Rahmenbedingungen und hier insbesondere des SGB IX und SGB
XII sowie die UN-Behindertenrechtskonvention haben
Einfluss auf die inhaltliche und strukturelle Ausrichtung der Werkstätten für die Zukunft.
Das bisherige einrichtungsbezogene und angebotsorientierte System der Rehabilitation wird sich zugunsten der Nachfrage nach personenbezogenen
Dienstleistungen verändern. Es gilt, neue Dienstleistungsangebote zu entwickeln, um auf dem Markt der
Behindertenhilfe bestehen zu können.
Die Zukunft der Werkstätten wird darin liegen, sich
individuellen Wünschen zu öffnen, neue Wege zu gehen und bestehende Strukturen zu verändern.
Somit sind unsere Werkstätten in der derzeitigen sozialpolitischen Diskussion auf dem Prüfstand. Stärkere
Kundenorientierung wird dringend erforderlich, um
zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.
▼
Inhalte:
● Werkstätten auf dem Weg zum Kompetenzzentrum für Arbeit und Ausbildung
● Entwurf Bundesleistungsgesetz
● Personzentrierung
● Neuer Markt sozialer Dienstleistungen
● Integrationsunternehmen – ein Modell der Zukunft
● Maßarbeit – neue Chancen für Sozialunternehmen
Ihr Nutzen
● Auswirkungen
▼
veränderter sozialpolitischer
Rahmenbedingungen erkennen
● Neue Modelle der beruflichen Integration kennenlernen
● Personzentrierte, passgenaue Hilfen
● Wege der Neuorientierung für Werkstätten
reflektieren
Methoden
Impulsreferate, Vorträge, Kleingruppen, Praxisreflexion
40
B 19/
2015
▼
▼
 Termin
 Leitung
Andrea Seeger,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Geschäftsführerin, Integrationsbegleitung ACCESS
gGmbH, Integrationsberaterin (BAG-UB)
 Lehrgangsgebühren
€ 265,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Veranstaltungsort
Erlangen
▼
Methoden
Vortrag und Präsentation mit Diskussion, Partner- und
Gruppenarbeiten, Filme und Besprechungen, Fallerläuterungen
▼
Ihr Nutzen
● Motivation für die Inklusionsarbeit gewinnen
● Von Best-Practice-Beispielen profitieren
● Sich mit der Rolle der pädagogischen Fachkraft
im
betrieblichen Inklusionsprozess auseinandersetzen
● Lösungsstrategien für Probleme entwickeln
● Erfahrungsaustausch mit anderen Fachkräften in
der beruflichen Integrationsarbeit
13.10.2015
10.00 Uhr bis
14.10.2015
17.00 Uhr
41
2
Arbeiten und Wohnen
Auf folgende Fragen wollen wir im Rahmen der Fortbildung Antworten finden:
● Wie bringen wir die soziale und die betriebliche
Welt zueinander?
● Welche Nischenarbeitsplätze können wir kreieren?
● Welche Möglichkeiten betrieblicher Beschäftigungsformen gibt es (Praktika, Arbeitsverträge,
Werkstatt-Außenarbeitsplätze)?
● An welchen Stellschrauben können wir drehen, um
eine individuelle Passung zu erreichen?
● Welche Rollen haben pädagogische Mitarbeiter/
innen im Inklusionsprozess?
● Welche Netzwerkpartner brauchen wir?
● Wie können Win-win-Situationen für alle Beteiligten entstehen?
● Wie gehen wir mit Konflikten um?
Gruppenleiter/innen,
Bildungsbegleiter/innen,
Jobcoaches, Sozialdienste
▼
Der Ruf nach Inklusion ist in aller Munde und fordert
soziale Institutionen sowie deren pädagogische Mitarbeiter/innen zum Umdenken auf. Mehr Wahlmöglichkeiten, auch außerhalb der Werkstatt für Menschen
mit Behinderung, sollen eröffnet werden. Im Zentrum
steht dabei der Mensch mit Behinderung mit seinen
individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Wünschen. Andererseits haben wir es mit Betrieben und
deren Anforderungen zu tun.
 Zielgruppen
▼
Betriebliche Inklusion von
Werkstatt-Beschäftigten
professionell begleiten!
B 20/
2015
▼

Zielgruppen
Geschäftsführer/innen,
Werkstattleiter/innen,
Sozialdienste, Leiter/innen
BBB, Bildungsbegleiter/
innen
Termin
Nach Absprache

Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot
Modul I: Werkstatt im Wandel – Alle, rechtlichen und fachlichen
Rahmenbedingungen der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben
Modul III: Methodeninventar zur Beruflichen Bildung –
Kompetenzprofil, Potenzialanalyse, Eingliederungsplan, Persönlichkeitsentwicklung, Bildung anhand von Rahmenlehrplänen
Modul IV: Konzept- und Organisationsentwicklung

▼
Weitere Hinweise

● Die Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen gerne
ein individuelles Angebot.
● Baustein für ein Zertifikat – A 15 s. Seite 179

▼
Veranstaltungsort
Nach Absprache
Die Berufliche Bildung befindet sich in einem Prozess des konzeptionellen und strukturellen Wandels. Die Sonderstellung der
Werkstätten wird sich verändern und es kommt zu einer Ausweitung ihrer Zielgruppen. Ein organisatorisch eigenständiger Bildungsträger wird verlangt, der eine Vielfalt von Leistungen der
beruflichen Orientierung, Bildung und Teilhabe am Arbeitsleben
für den allgemeinen Arbeitsmarkt wie auch für Einrichtungen
der beruflichen Rehabilitation anbietet. Das Fortbildungs- und
Beratungsangebot richtet sich an Werkstätten, die ihre Berufliche Bildung neu ausrichten und organisieren wollen. Die Module können einzeln gebucht werden.
Modul II: Vom Gruppenleiter zum Bildungsbegleiter – Rollenwechsel der Mitarbeiter/innen in der Beruflichen Bildung
▼
Michael Hinz,
Sozialwirt (FH), Heilerziehungspfleger, Familienund Systemberater, Leiter
sozialer Dienste

▼
Bernd Heggenberger,
Dipl.-Sozialpädagoge, Leiter Bildung und Arbeitsförderung OWB Ravensburg
Inhouse
Module zur konzeptionellen und organisatorischen
Erneuerung der Beruflichen Bildung in Werkstätten
für Menschen mit Behinderung
▼
Leitung
Markus Flum,
Dipl.-Pädagoge, Organisationsberater, Supervisor,
QM-Auditor-Reha, EFQMAssessor, Trainer
Neu
Kompetenzzentrum
„Berufliche Bildung“
42
Ihr Nutzen
Sie
● erhalten eine Zusammenschau aller rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen der Weiterentwicklung der
Beruflichen Bildung
● lernen Praxisbeispiele kennen, auf welche Weise Werkstätten diesen Weg beschritten haben und welche Erfahrungen
sie dabei machen konnten
● entwickeln eine Vorstellung, wie sich ein Kompetenzzentrum
„Berufliche Bildung“ realisieren lässt
● erfahren, in welchen Schritten der Aufbau eines Kompetenzzentrums vor sich geht und was dabei zu beachten ist
● können den Rollenwechsel der Mitarbeiter/innen zum Bildungsbegleiter verstehen
● haben die Möglichkeit, ihre Methodenkompetenz in der
Beruflichen Bildung zu erweitern und zu vertiefen
● erhalten Unterstützung bei der Realisierung ihres Veränderungsprojekts
Methoden
Module I bis III: Impulsreferat, Seminargespräch, Übungen in
Einzel- und Gruppenarbeit
Modul IV: Zukunftswerkstatt, Strategieworkshop, Umsetzungsberatung, Coaching für Projektbeteiligte u.a.
B 21/
2015
 Zielgruppen
▼
Werkstattleiter/innen,
Bereichs-/Abteilungsleiter/
innen, Fertigungsleiter/
innen, Arbeitsvorbereiter/
innen
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
Ihr Nutzen
● Vermittlung von Grundlagen des Rechnungswesens
(Bilanz und GuV, Kosten- und Leistungsrechnung)
● Durchführung einer Machbarkeitsprüfung, Aufzeigen
von Möglichkeiten zur Bewertung des Förderpotentials
einer Arbeit
● Ermittlung notwendiger Grunddaten für die Auftragskalkulation (z.B. Stundensätze, Gemeinkostenermittlung)
● Durchführung einer Auftragskalkulation (beispielhaft an
Aufträgen aus unterschiedlichen Abteilungen)
● Betriebswirtschaftliche und pädagogische Überprüfung
und Bewertung eines Auftrags – mehr als reine Nachkalkulation
● Aufzeigen der Wechselwirkung zwischen den Kernprozessen Rehabilitation und Produktion
▼
▼
Matthias Laue,
Dipl.-Ingenieur, Werkstattleiter Regnitz-Werkstätten
gGmbH
 Lehrgangsgebühren
€ 185,00
Tagesverpflegung € 42,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
▼
In diesem Seminar wird die betriebswirtschaftliche Ausführung einer Auftragskalkulation mit den Besonderheiten
einer WfbM dargestellt. Es wird eine detaillierte und transparente Kalkulationsmethode vorgestellt, die Preisuntergrenze und Stundensätze ermittelt sowie die Kostenrechnung beleuchtet. Darüber hinaus soll aber auch auf die
zum Zeitpunkt der Auftragskalkulation zu beachtenden
pädagogischen Fragestellungen eingegangen werden.
11.06.2015
10.00 Uhr bis
12.06.2015
12.15 Uhr
 Leitung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Veranstaltungsort
Erlangen
▼
Basis für die Förderung ist das „Medium Arbeit“, also das
Produkt selbst. Die Auswahl des Auftrags hat damit auch
eine Auswirkung auf den Qualitätsstandard in der pädagogischen Arbeit. Die Entscheidung über die Annahme eines
Auftrags wird in der Arbeitsvorbereitung oder Fertigungsleitung und somit im Zuständigkeitsbereich der Technik/
Produktion getroffen. Haben die handelnden Personen
dabei beide Kernprozesse (Produktion und Rehabilitation)
im Blick? Wird auf die pädagogischen Aspekte einer Angebotsanfrage eingegangen?
 Termin
▼
Aufgabe der WfbM ist es, Menschen mit Behinderung eine
Teilhabe am Arbeitsleben und berufliche Qualifizierung zu
ermöglichen sowie Fördermaßnahmen durchzuführen.
2
Methoden
Vortrag, Präsentation, Praxisbeispiele, Kleingruppenarbeit,
Diskussionsrunden
43
Arbeiten und Wohnen
Auftragskalkulation und Arbeitsplanung in einer WfbM – unter
Beachtung des dualen Auftrags
B 22/
2015
Inhouse
▼

Zielgruppen
Gruppenleiter/innen, Leiter/innen und Mitarbeiter/
innen des Sozialdienstes,
Mitarbeiter/innen des Berufsbildungsbereiches
Termin
Nach Absprache



▼
Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot
▼
Leitung
Markus Flum,
Dipl.-Pädagoge, Organisationsberater, Supervisor,
QM-Auditor-Reha, EFQMAssessor, Trainer
▼
Weitere Hinweise

● Die Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen gerne
ein individuelles Angebot.
Veranstaltungsort
Nach Absprache

Planen – Dokumentieren – Berichten
in Werkstätten für Menschen mit
Behinderung
Planen, Dokumentieren und Berichten sind heute
Pflichtaufgaben für alle WfbMs. Über den gesamten
Werkstattprozess hinweg ist die Förderung und Assistenz zur Teilhabe am Arbeitsleben zu planen, in ihrer
Umsetzung zu dokumentieren und an den jeweiligen
Kostenträger zu berichten.
Das Seminar vermittelt praxisnah das notwendige
Grundwissen für die Planungs- und Dokumentationsarbeit in der WfbM. An konkreten Beispielen werden
die Erhebung der Ist-Situation, die Zielauswahl und
Zielformulierung, die Planung und Durchführung der
Maßnahmen sowie ihre Dokumentation besprochen
und eingeübt. Darüber hinaus werden weitere Anforderungen an die Dokumentation hinsichtlich Pflege,
Gesundheitsfürsorge und Kooperation mit weiteren
Bezugspersonen erklärt. Bei Interesse wird die Werkstatt bei der Weiterentwicklung ihres Dokumentationssystems beraten und unterstützt.
▼
Ihr Nutzen
Sie
● lernen die aktuell gültigen Anforderungen an
Planung und Dokumentation in der WfbM kennen
● erfahren, was Bildungs- und Förderplanung umfassen kann
● erlernen und üben die Formulierung von SMARTen
Zielen, Maßnahmen und deren Evaluation
● kennen die dokumentationsbedürftigen Sachverhalte und können Verlaufsbeobachtungen formulieren
● können die Inhalte ihrer Bildungs- und Förderplanung dem Gesamtplanverfahren zuordnen
Methoden
Impulsreferate, Seminargespräch, Einzel- und
Gruppenarbeit, Übungen
▼
44
B 23/
2015
Inhouse
Methoden
Vortrag, PowerPoint-Präsentation, Diskussion, Kleingruppenarbeit
▼
Michael Hinz,
Sozialwirt (FH), Heilerziehungspfleger, Familienund Systemberater, Leiter
sozialer Dienste
 Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot
 Weitere Hinweise
● Die
Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.
 Veranstaltungsort
Nach Absprache
45
Arbeiten und Wohnen
▼
Nach Absprache
 Leitung
▼
Ihr Nutzen
Sie
● erhalten einen Überblick über die gesetzlichen
Grundlagen der Mitwirkungsverordnung
● lernen praktische Hilfen für Werkstatträte kennen
● erkennen den Nutzen der Mitwirkung
● klären die Rolle der Vertrauensperson
● lernen die Regeln der Zusammenarbeit kennen
2
 Termin
▼
Um eine gute Unterstützung von Werkstatträten zu
gewährleisten, werden in diesem Seminar die Umsetzung der Aufgaben, Rechte und Pflichten von Werkstatträten praxisnah dargestellt.
Fachkräfte, Gruppenleiter/
innen, Werkstattleiter/
innen, Sozialdienste,
Werkstatträte, Vertrauenspersonen
▼
Zur Teilhabe am Arbeitsleben gehören für Werkstatträte gesetzlich verankerte Rechte, die umgesetzt
werden müssen. Dazu muss die Werkstättenmitwirkungsverordnung bei Gruppenleitern, Werkstattleitern und den Beschäftigten bekannt sein.
 Zielgruppen
▼
Neu
Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO)
für Fachkräfte in der WfbM
B 24/
2015
▼

Zielgruppen
Begleitende Dienste/
Sozialdienste, Fachkräfte
im Berufsbildungsbereich,
Fachkräfte, die arbeitsbegleitende Maßnahmen
durchführen
Termin
06.10.2015
10.00 Uhr bis
07.10.2015
17.00 Uhr

Methodik und Didaktik, Lehr- und Lernmaterialien in der beruflichen Bildungsarbeit
für Mitarbeiter/innen in der Werkstatt
▼

▼
Leitung
Paul M. Birsens,
Dozent für Arbeits- und
Betriebspädagogik,
Zertifikat in Themenzentrierter Interaktion
▼
Lehrgangsgebühren

€ 270,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Veranstaltungsort
Erlangen

▼
Weitere Hinweise
● Die Teilnehmer/innen sind ausdrücklich
eingeladen, Lehr- und
Lernmaterialien aus
ihrer eigenen Praxis
mitzubringen und zu
präsentieren.
Berufliche Bildung in der Werkstatt
für Menschen mit Behinderung

▼
46
Berufliche Bildung innovativ und professionell zu gestalten, ist nach wie vor eine Herausforderung für die Werkstätten. Die Qualifizierung der Fachkräfte ist eine notwendige Maßnahme der Personalentwicklung, um den
aktuellen politischen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Fachkraft steht häufig in einem scheinbaren Spannungsfeld zwischen Bildungsauftrag und Produktionsaufträgen, zwischen Planungsinstrumenten und den
Menschen, die neu in die Werkstatt eingetreten sind. Das
Seminar zeigt Wege auf, wie beide Felder zusammenwirken und sich gegenseitig ergänzen.
Inhalte:
●Schreiben auch Sie Berufliche Bildung groß?
● Die gesetzliche Grundlage: der erste Auftraggeber
●Bildung oder Ausbildung in der Werkstatt?
●Wie machen es andere? Modelle der Beruflichen
Bildung
●Berufliche Bildung – aber womit?
●Grundsätze der Visualisierung
●Layout, Grafik, Printmedien...
Ihr Nutzen
●Grundsätze der Beruflichen Bildung kennenlernen
und Zusammenhänge für die eigene Praxis erkennen
●Kenntnisse über die Erstellung von Lehr- und Lernmaterialien erwerben
●Schritte der Methodik und eine angemessene Didaktik erlernen
●Den Blick über den Tellerrand werfen – Erfahrungsaustausch mit anderen
●In der eigenen Bildungsarbeit Bestätigung erfahren
und Sicherheit gewinnen
●Modelle der Beruflichen Bildung anderer Werkstätten
kennenlernen
● Informationen zu Anbietern von Lehr- und Lernmaterialien erhalten
Methoden
Referat, Erfahrungsaustausch im Plenum, Präsentation
von Praxisbeispielen, Kleingruppenarbeit, Systemisch
Strukturgeleitetes Lernen (SSL), Kooperatives Problem
lösen (KPL)
B 25/
2015
 Zielgruppen
▼
Mitarbeiter/innen aus
Werkstätten für behinderte Menschen, deren
Sonderpädagogische
Zusatzqualifikation schon
länger zurückliegt
Aktuelle rechtliche und pädagogische Aspekte
Zweiteilige Veranstaltung
Dieser Kurs richtet sich an alle Fachkräfte, deren SPZ
bzw. FAB schon einige Jahre zurückliegt.
Methoden
Theorie-Input, Gruppenarbeit, Diskussion, Erfahrungsaustausch
▼
▼
1. Teil:
16.11.2015
10.00 Uhr bis
17.11.2015
17.00 Uhr
2. Teil:
11.01.2016
10.00 Uhr bis
12.01.2016
17.00 Uhr 
 Leitung
▼
Ihr Nutzen
● Vertiefung und kritische Reflexion der Leitbegriffe
in der pädagogischen Arbeit
● Informationsvermittlung – Übersicht über das SGB
IX und SGB XII und über einschlägige und aktuelle
Rechtsprechungen – Paradigmenwechsel in der
Werkstättenlandschaft
● Berufliche Kompetenzerweiterung
● Stärken der eigenen beruflichen Sicherheit
● Entwickeln von Handlungsperspektiven
Walter Häring,
Einrichtungsleiter und
Bereichsleiter Arbeit,
Beschäftigung, Qualifizierung, Caritasverband
Sibylle Ries,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
systemische Therapeutin
und Beraterin (SG)
 Lehrgangsgebühren
▼
Ein Schwerpunkt ist der Paradigmenwechsel in der
Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung:
Pädagogik auf Augenhöhe – Selbstbestimmung, Unterstützung, Empowerment und Inklusion. Es wird geklärt, wie diese Begriffe in der alltäglichen Arbeit am
Arbeitsplatz umgesetzt und bei der Förderung praktisch angewandt werden können.
 Termin
je Teil € 230,00
je Teil
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
▼
Ziel dieses zweiteiligen Seminars ist es, zum einen die
rechtlichen Aspekte zu beleuchten, zum anderen werden aktuelle pädagogische Themen aufgegriffen und
ein konkreter Bezug zum Arbeitsalltag in der WfbM
hergestellt.
● Eine
Anmeldung ist nur
für beide Teile möglich.
 Veranstaltungsort
Erlangen
47
2
Arbeiten und Wohnen
Fresh-up für SPZ/FAB-Absolventen
BW 310/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen
des Sozialen/Begleitenden
Dienstes der WfbM

▼
„Strategien gegen das Hamsterrad!“
Stärkung der Arbeitszufriedenheit
im Sozialen Dienst der WfbM
Termin
26.10. bis 28.10.2015

Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
▼
Leitung

Regine Keuerleber,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Personal- und Organisationsentwicklerin, Coach

▼
Lehrgangsgebühren
€ 490,00
mit Verpflegung und
Übernachtung
▼
Weitere Hinweise

● Anmeldung und weitere
Informationen: Lebenshilfe-Landesverband
Baden-Württemberg,
Neckarstr. 155a,
70190 Stuttgart,
Tel. 0711/25589-40;
Sigrid Döhner-Wieder
(inhaltliche Fragen),
Monika Horer (organisatorische Fragen)
Veranstaltungsort
Stuttgart-Giebel

▼
▼
48
Ziel dieses Seminars ist die Stärkung der Arbeitszufriedenheit und Handlungsfähigkeit im Arbeitsfeld
des Sozialen Dienstes. Als Mitarbeiter/in des Sozialen
Dienstes in Werkstätten für behinderte Menschen befinden Sie sich in mehreren Spannungsfeldern:
Sie stehen zwischen Personenzentrierung und Organisationsinteresse, zwischen Mitarbeitern/innen und
Angehörigen.
Die eigenen und von außen herangetragenen Rollenerwartungen sind breit gefächert. Sie reichen von
fachlicher Beratung und Begleitung bis hin zum Reparaturdienst, der dafür zu sorgen hat, dass der Mensch
mit Behinderung gut „funktioniert“. „Offene Baustellen“ wie neue oder noch nicht abgeschlossene Veränderungsprozesse in der Werkstatt torpedieren Ihre
Arbeitsplanung und Ihr Zeitmanagement.
Das Seminar ermöglicht Ihnen die intensive Reflexion
und Bearbeitung dieser spannungsvollen beruflichen
Situationen aus Ihrer Praxis.
Mögliche Themen sind:
● Rollenbewusstsein und -klärung für die Stelle des
Sozialen Dienstes in der Werkstatt
● Training in der Rolle des/der Moderators/in oder
des/der Vermittlers/in im Argumentieren und Position beziehen
● Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens, Bearbeiten von Konfliktsituationen und Training in
Konflikt- und Beschwerdegesprächen
● Reflexion der eigenen Haltung zu Veränderungsprozessen und deren aktive Gestaltung, Motivation
der Beteiligten, Umgang mit Widerständen
● Erkennen der eigenen und äußeren Antreiber für
den „Lauf im Hamsterrad“
● Weiterentwicklung Ihres Selbstmanagements und
somit Ihrer Arbeitszufriedenheit
RP S 41/
2015
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sozialen/Begleitenden Dienst können alles und müssen alles tun!
Von ihnen wird die Bewältigung hoher und komplexer Anforderungen erwartet. Rasante Entwicklungen
im sozialpolitischen Bereich erfordern nicht nur eine
neue Ausrichtung in der Beruflichen Bildung sondern
auch eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle
als Leistungsanbieter und als Leistungsnehmer.
▼
 Termin
Auf Anfrage
 Leitung
Martina Becker,
Pädagogische
Geschäftsleitung
 Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage
 Weitere Hinweise
Aber wie sieht es in der Praxis ganz konkret aus?
▼
▼
Methoden
Theoretische Inputs, Diskussionsrunden und die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches sollen Ihnen neue,
interessante und innovative Impulse für Ihre Arbeit
geben.
● Anmeldung
und weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband RheinlandPfalz, Drechslerweg 25,
55128 Mainz,
Tel.: 06131/93660-36
 Veranstaltungsort
▼
In den drei Seminartagen geht es u.a. um:
● Rechtliche Grundlagen im Überblick – Auffrischen
und Vertiefen
● Konsequenzen für die Arbeit im Sozialen/Begleitenden Dienst
● Impulse für eine neue Ausrichtung und zukunftsorientierte Konzepte der Beruflichen Bildung
● Perspektivenwechsel mit Blick auf die Rolle als
Leistungsanbieter und Leistungsnehmer
2
49
Mainz
Arbeiten und Wohnen
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
Mitarbeiter/innen aus
Sozialen/Begleitenden
Diensten in Werkstätten
für behinderte Menschen
▼
Aufgaben – aktuelle Situation – Perspektiven
und Hypothesen
 Zielgruppen
▼
Fit für den Sozialen/Begleitenden
Dienst in Werkstätten für
behinderte Menschen
B 26/
2015
▼
Zielgruppen

Gruppenleiter/innen,
Mitarbeiter/innen aus dem
Sozialdienst, BB-Bereich
und dem Begleitenden
Dienst der WfbM

▼
Termin
16.07.2015
10.00 Uhr bis
17.07.2015
17.00 Uhr

▼
Leitung
Markus Flum,
Dipl.-Pädagoge, Organisationsberater, Supervisor,
QM-Auditor-Reha, EFQMAssessor, Trainer
Lehrgangsgebühren

€ 275,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
€ 51,00
€ 43,00
▼
Einzelzimmer
Doppelzimmer

Veranstaltungsort
Erlangen

▼
Weitere Hinweise
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
▼
50
Persönlichkeitsentwicklung
fördern – mit und ohne Arbeit
Arbeitsprozess und Arbeitsumgebung
als Chance zum persönlichen und sozialen
Lernen in der Werkstatt
Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung ist ein
wesentlicher Bestandteil des Bildungsauftrags der
WfbM und eine Querschnittsaufgabe. Neben der beruflichen Qualifizierung und Beschäftigung soll die
Werkstatt ein Lern- und Übungsraum sein, in dem
personales und soziales Lernen zur Entwicklung von
Schlüsselqualifikationen stattfinden kann.
Diese besondere Aufgabe der WfbM hat ihren Platz
im konkreten Arbeitsalltag und liegt in erster Linie in
der Verantwortung der Gruppenleiter/innen. Wenn
sie die vielen Lernmöglichkeiten des Arbeitsprozesses
erkennen, können sie diese konsequent für persönliches und soziales Lernen der Beschäftigten nutzen.
Auch die Art und Weise, wie die Tätigkeit arrangiert
und der Berufsalltag gestaltet wird, eröffnet Lernchancen für die WfbM-Beschäftigten. Die Gruppe
stellt zudem ein nützliches Lern- und Übungsfeld zum
Aufbau von sozialer Kompetenz dar. Nicht zuletzt bildet eine förderliche Beziehung der Beschäftigten zu
ihrem/ihrer Gruppenleiter/in bzw. Mitarbeiter/in des
Sozialdienstes die entscheidende Grundlage.
Ihr Nutzen
Sie
● bekommen ein für die Werkstatt gut handhabbares Persönlichkeitsmodell an die Hand
● machen sich die Lernchancen der acht Phasen des
Arbeitsprozesses bewusst
● erfahren, wie Arbeit arrangiert werden kann, so
dass sie der persönlichen Entwicklung förderlich ist
● lernen, wie man den Gruppenprozess für soziales
Lernen nutzen kann
● machen sich bewusst, wie Sie Beziehung gestalten
müssen, so dass sie für die Persönlichkeitsentwicklung förderlich ist
Methoden
Impulsreferate, Seminargespräch, Einzel- und Gruppenarbeit, Übungen
B 27/
2015
Neu
Arbeit und Mehr
▼
 Zielgruppen
In diesem Seminar werden sinnvolle Konzepte und
Strategien vorgestellt und entwickelt.
Ihr Nutzen
● Möglichkeiten sinnvoller arbeitsbegleitender Maßnahmen kennenlernen
● Die Rolle aller Beteiligten in diesem Prozess klären
● Arbeitsbegleitende Maßnahmen in verständlicher
Sprache beschreiben und managen können
▼
 Leitung
Michael Hinz,
Sozialwirt (FH), Heilerziehungspfleger, Familienund Systemberater, Leiter
sozialer Dienste
 Lehrgangsgebühren
€ 235,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Veranstaltungsort
Erlangen
▼
Kleingruppen-
▼
Methoden
Vortrag, PowerPoint-Präsentation,
arbeit, Diskussion
25.02.2015
10.00 Uhr bis
26.02.2015
17.00 Uhr
▼
Arbeitsbegleitende Maßnahmen (ABM) müssen gut
geplant und organisiert werden, um eine gezielte
individuelle Förderung zu erreichen. Bei der Planung
sind viele unterschiedliche Interessen zu berücksichtigen. So spielen bei der Umsetzung Beschäftigte,
Werkstatträte, Gruppenleiter, Werkstattleitungen und
Sozialdienste eine entscheidende Rolle.
 Termin
▼
Werkstätten für Menschen mit Behinderung haben
den gesetzlichen Auftrag, Teilhabe am Arbeitsleben
zu organisieren. Dies geschieht durch gute Arbeitsaufträge einerseits und arbeitsbegleitende Maßnahmen andererseits.
51
2
Arbeiten und Wohnen
Sozialdienste, Werkstattleiter/innen, Fachkräfte in
der WfbM, Werkstatträte
Arbeitsbegleitende Maßnahmen planen,
organisieren und durchführen
B 28/
2015
▼
Anleiten will gelernt sein!

Förderliche Lernbedingungen und
pädagogische Methoden der Anleitung
von Menschen mit Behinderung an ihrem
Arbeitsplatz in der WfbM
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen aus
Werkstätten für Menschen
mit Behinderung
▼
Termin
22.06.2015
10.00 Uhr bis
23.06.2015
17.00 Uhr
Leitung

Sibylle Ries,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
systemische Therapeutin
und Beraterin (SG)
▼
Lehrgangsgebühren

€ 220,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Bitte bringen Sie eigenes Arbeitsmaterial
(z.B. Material aus der
„Montagegruppe“) mit,
da auch ganz praktisch
geübt werden soll.
▼
Veranstaltungsort
Erlangen


Auf Basis der teilhabezentrierten Pädagogik und der
aktiven Beteiligung sollen in diesem Seminar Fähigkeiten und Fertigkeiten praxisbezogen vermittelt und
geübt werden. Im Fokus steht, erfolgreich Lernprozesse bei Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen und ein selbstbestimmtes Lernen der Mitarbeiter/innen mit Behinderung stärker zu fördern.
Ziel ist eine Erweiterung der Anleitungs- und Unterweisungskompetenz der Fachkräfte.
Ihr Nutzen
● Standortbestimmung: Über welche Lehrmethoden
verfüge ich bereits?
● Kennenlernen verschiedener Unterweisungsmethoden (aktivierende Lernmethoden)
● Lernfreundliches und lernförderliches Arbeitsumfeld gestalten
● Berücksichtigung individueller Lernprozesse
● Gemeinsames Gestalten von Lerneinheiten
● Konkrete Erarbeitung einer Unterweisung für die
eigene Arbeit
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, Informationsbörse, lösungsorientiertes Arbeiten, Erfahrungsaustausch, ressourcenorientierte Reflexion
▼
▼
52
B 29/
2015
 Zielgruppen
▼
Mitarbeiter/innen ohne
pädagogische Fachkenntnisse aus Werkstätten für
Menschen mit geistiger
Behinderung
Grundlagenwissen und aktuelle Leitideen
Konkrete Anliegen und Fragen der Teilnehmer/innen
sowie eine starke Praxisorientierung stehen ebenso
im Vordergrund.
Ihr Nutzen
● Grundkenntnisse zum Thema Behinderung
erwerben
● Praxisrelevante Handlungsorientierung
● Neues zu den Themen Lernen und Anleiten
● Wichtige Aspekte und Tipps bzgl. Kritik, Lob und
Anerkennung
● Erkennen individueller Kompetenzen der einzelnen
Beschäftigten
● Austausch über die pädagogischen Kernaufgaben
einer WfbM
● Sicherheit über das eigene Aufgabenprofil und
Stärkung der eigenen beruflichen Rolle
Methoden
Theorie-Input, Einzel- und Gruppenarbeit, Filmausschnitte, Informationsbörse, lösungsorientiertes
Arbeiten, Erfahrungsaustausch und Diskussion
▼
▼
Sibylle Ries,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
systemische Therapeutin
und Beraterin (SG)
 Lehrgangsgebühren
€ 220,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
▼
Schwerpunkte liegen in der Vermittlung von Grundlagenwissen:
● Formen unterschiedlicher Behinderungen
● Aktuelle Leitideen und das Menschenbild in der
WfbM
● Effektive Anleitungsmethoden oder das Erkennen
von individuellen Kompetenzen
● Wertschätzende und motivierende Begleitung am
Arbeitsplatz
● Umgang mit schwierigen Situationen
27.04.2015
10.00 Uhr bis
28.04.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Veranstaltungsort
Erlangen
▼
Ziel dieser Veranstaltung ist es, sicher und kompetent
im Umgang mit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu werden.
2
 Termin
▼
Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeiter/innen, die
ohne pädagogische Fachkenntnisse in WfbMs tätig
sind und u.a. die Aufgabe haben, Beschäftigte in der
Arbeit zu begleiten und beim Erlernen neuer Aufgaben zu unterstützen, z.B. Gruppenassistenten/innen,
Mitarbeiter/innen aus den Bereichen Küche, Hauswirtschaft und Service, o.ä.
53
Arbeiten und Wohnen
Gemeinsam arbeiten
B 30/
2015
▼

Zielgruppen
Begleitende Dienste/
Sozialdienste, Fachkräfte
im Berufsbildungsbereich,
Fachkräfte, die Arbeitsbegleitende Maßnahmen im
Arbeitsbereich durchführen, Mitarbeiter/innen in
Wohnstätten
Termin
16.06.2015
10.00 Uhr bis
17.06.2015
17.00 Uhr

Leitung
Paul M. Birsens,
Dozent für Arbeits- und
Betriebspädagogik,
Zertifikat in Themenzentrierter Interaktion

Workshop
▼
▼
▼
Lehrgangsgebühren

€ 270,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
▼
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
● Die Teilnehmer/innen
sind ausdrücklich eingeladen, eigene Übungseinheiten aus ihrer
Praxis zum Workshop
mitzubringen.
▼
Veranstaltungsort
Erlangen
Soziale Kompetenzen bei Menschen
mit Behinderung fördern

54
Die Entwicklung sozialer Kompetenzen ist durch das
Fachkonzept wieder in den Blickpunkt der Werkstätten gerückt worden. Menschen, die gut in einer
Gruppe/im Team zusammenarbeiten, erbringen ein
qualitativ und quantitativ hohes Arbeitsergebnis. Sie
erfahren dabei eine hohe Arbeitszufriedenheit sowie einen Zuwachs an Selbstwert. Sie identifizieren
sich sehr stark mit ihrer Aufgabe und entwickeln ein
gesundes Selbstbewusstsein. Für Menschen mit Behinderung, die eine Tätigkeit in ausgelagerten Arbeitsplätzen oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
anstreben, ist die Entwicklung ihrer sozialen Kompetenzen ein Schritt zum persönlichen Erfolg.
Dieser Workshop bietet Teilnehmern/innen die Möglichkeit, Übungen zur Förderung der Sozialkompetenzen kennenzulernen und selbst zu erfahren,
um sie anschließend in ihrer Praxis einzusetzen. Die
Teilnehmer/innen erhalten die Beschreibungen der
Übungen.
Ihr Nutzen
● Erfolgreiche Zusammenarbeit gestalten
● Praktische Übungen zur Förderung der Sozialkompetenzen kennenlernen und ausprobieren
● Sicherheit in der Anwendung dieser Übungen
gewinnen
● Konzepte der Umsetzung erarbeiten
● Praktisch einsetzbare Materialien kennenlernen
und selber anwenden können
● Informationen zu Literatur/Anbietern von Übungsmaterial erhalten
Methoden
Workshop, angeleitete Übungen, Erfahrungsaustausch, Reflexion der eigenen Erfahrungen
B 31/
2015
Ihr Nutzen
● Formen und Ursachen psychischer Beeinträchtigung besser kennenlernen
● Typische Verhaltensmuster erkennen
● Möglichkeiten der Motivation und Förderung
erfahren
● Die eigene Handlungskompetenz verbessern und
erweitern
Methoden
Kurzreferate, Fallbesprechungen, Gruppenarbeit,
Videomaterial
▼
Thomas Peddinghaus,
Dipl.-Psychologe,
Supervisor, Coach
 Lehrgangsgebühren
€ 250,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 13 s. Seite 88;
A 14 s. Seite 89;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
55
Arbeiten und Wohnen
▼
01.07.2015
10.00 Uhr bis
02.07.2015
17.00 Uhr
 Leitung
▼
In diesem Seminar soll u.a. mit Hilfe von Informationen
über die Hintergründe psychischer Beeinträchtigung
und die daraus abgeleiteten sinnvollen Verhaltensund Reaktionsweisen die Fähigkeit zur Förderung und
Motivation dieser Menschen gestärkt werden.
2
 Termin
▼
Diese Klientel stellt in den Behinderteneinrichtungen
zusätzliche Anforderungen an das Personal: Vor allem
im Bereich der notwendigen Motivationsarbeit sind
die Fachkräfte immer wieder bis an die Grenze ihrer
Leistungsfähigkeit gefordert.
Mitarbeiter/innen, die
Menschen mit psychischer
(und geistiger) Behinderung begleiten
▼
Der Anteil von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung in Werkstätten und Wohnheimen steigt seit
Jahren kontinuierlich an. Dabei sind die Formen und
Erscheinungsbilder der jeweiligen Beeinträchtigung
so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Häufig
stehen jedoch Schwierigkeiten im Antrieb und in der
Motivation im Vordergrund.
 Zielgruppen
▼
Motivationsarbeit –
Motivation zur Arbeit
B 32/
2015
▼
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen aus
Werkstätten für Menschen
mit Behinderung, ambulanten und stationären
Wohneinrichtungen für
erwachsene Menschen mit
Behinderung

▼
Termin
08.06.2015
10.00 Uhr bis
09.06.2015
17.00 Uhr
▼
Leitung

Sibylle Ries,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
systemische Therapeutin
und Beraterin (SG)
▼
Lehrgangsgebühren

€ 220,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Veranstaltungsort
Erlangen

▼
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

▼
56
Balanceakt Nähe!
Ein Seminar über die tägliche Herausforderung, professionell Nähe und Distanz zu
regulieren
Nähe und Distanz spielen im Leben und natürlich auch in
der pädagogischen Arbeit eine große Rolle. Im Arbeitsalltag trägt ein ausgewogener Umgang damit ganz
entscheidend zur Persönlichkeitsentwicklung der
Menschen mit Behinderung bei. Zu wenig Nähe oder
zu wenig Distanz – beides hat großen Einfluss auf ihre
individuelle Entwicklung.
Basierend auf den Leitideen der Selbstbestimmung und
Selbstbefähigung (Empowerment) werden folgende
Themen behandelt:
● Nähe und Distanz im eigenen Arbeitsfeld
● Herstellen von Nähe und Distanz durch zieldienliche
Kommunikations- und Handlungsstrategien
● Kompetente Regulierung von Nähe und Distanz
● Fremd- und Selbstwahrnehmung
● Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
In diesem Seminar soll es auch darum gehen, mehr
über die eigenen Emotionen/Bedürfnisse im Kontakt
mit Menschen mit Behinderung zu erfahren:
● Wie viel Nähe oder Distanz muss ich aushalten können/darf ich geben?
● Wie erkenne ich meine Grenzen und wie wahre ich sie?
● Was tun bei sexuellen Grenzüberschreitungen? Wie
kann ich mich schützen?
● Wofür fühle ich mich verantwortlich und was habe
ich wirklich zu verantworten?
Ihr Nutzen
● Sicherheit im Umgang mit Nähe
● Nähe und Distanz bei Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen
● Kenntnisse über gesetzliche Grundlagen zum Thema
sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
● Reflexion förderlicher Kommunikation und Handlungsstrategien
● Erhalt und Förderung der eigenen Arbeitsfreude
● Reflexion eigener und gesellschaftlicher Werte und
Normen zum Thema „Nähe und Distanz“
Methoden
Arbeit im Plenum, Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, lösungsorientiertes Arbeiten, Erfahrungsaustausch, kollegiale Fallberatung, Selbsterfahrungsübungen, Achtsamkeitsübungen, körperorientierte
Übungen
BW 309/
2015
 Zielgruppen
▼
Inhalte:
● Vertiefendes störungsspezifisches Wissen
● Spezifische Krankheitsbilder
● Möglichkeiten der Stressbewältigung für den/die
Helfer/in
● Entspannungstechniken
● Selbsterfahrung
● Eigene hilfreiche Haltung entwickeln
23.11. bis 27.11.2015
 Leitung
▼
Im Mittelpunkt der Arbeit stehen das Gespräch, die
Beziehung und die Haltung. Hilfreich sind hierbei
Kenntnisse über Kommunikation, Wissen über sich
und die eigenen Reaktionen und wie man theoretisches Wissen in Alltagshandeln umsetzt.
 Termin
Dr. Tanja Hundsdörfer,
Dipl.-Psychologin,
Psychologische Psychotherapeutin
und Co-Dozentin 
 Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage
 Weitere Hinweise
▼
Der Umgang mit psychisch kranken Menschen erfordert Fachwissen, Einfühlungsvermögen, die Fähigkeit,
Grenzen zu ziehen, aber auch den sorgsamen Umgang mit sich als kompetente/n Helfer/in.
▼
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
Fachkräfte zur Arbeitsund Berufsförderung,
Gruppenleiter/innen,
Mitarbeiter/innen in
Sozialen/Begleitenden Diensten, die mit
psychisch kranken und
behinderten Menschen
arbeiten
▼
Ziel ist es, durch fortwährende Selbstreflexion die
Arbeit und den Umgang mit psychisch kranken
Menschen so zu gestalten, dass sie interessant und
weniger belastend ist und Offenheit für neue Handlungsmöglichkeiten schafft.
● Anmeldung
und weitere
Informationen: Lebenshilfe-Landesverband
Baden-Württemberg,
Neckarstr. 155a,
70190 Stuttgart,
Tel. 0711/25589-40;
Sigrid Döhner-Wieder
(inhaltliche Fragen),
Monika Horer (organisatorische Fragen)
 Veranstaltungsort
▼
Stuttgart-Giebel
57
2
Arbeiten und Wohnen
Sich selber stärken – professionell
arbeiten – Umgang mit psychisch
Kranken verändern
B 33/
2015
Termin
27.04.2015
10.00 Uhr bis
28.04.2015
12.15 Uhr

▼
▼

Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe und andere
Interessierte
Leitung
Janna Harms,
Dipl.-Pädagogin,
Teamkoordination nueva
Berlin – GETEQ

Marian Holland,
Nueva Evaluator
▼
▼
Lehrgangsgebühren

€ 265,00
Tagesverpflegung € 42,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Veranstaltungsort
Erlangen

▼
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 15 s. Seite 179
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

▼
58
NUEVA – Nutzerinnen und Nutzer
evaluieren
NUEVA – Nutzerinnen und Nutzer evaluieren – ist
darauf spezialisiert, Menschen mit Lernschwierigkeiten/Behinderungen zur Qualität von Betreuungsleistungen zu befragen. Personen mit intensiver Form
der Beeinträchtigung werden über die offene, teils
teilnehmende Beobachtung in die Erhebungen partizipativ eingebunden. Die Innovation dabei: Befragungen und Beobachtungen werden ausschließlich
von Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung selbst durchgeführt – dem/n NUEVA-Evaluator/
innen. Sie verfügen über Feld- und Methodenkompetenz: sie erhalten eine zweijährige Ausbildung zum/
zur Evaluator/in und haben über viele Jahre Erfahrung
in der Durchführung von Befragungen.
Die Definition, welche Bedarfe und Erwartungen Nutzer/innen bzw. Klienten/innen an Angebote haben
und was Qualität von Betreuungsleistungen auf der
Ergebnisebene ausmacht, erfolgt aus der Perspektive der Nutzer/innen selbst. Damit werden Planung,
Entwicklung und Umsetzung von Angeboten um
jene Inhalte angereichert, die mehr Treffsicherheit
und eine nachhaltige Angebotsqualität sicherstellen.
Empowerment, Normalisierung, Teilhabe und Inklusion werden greifbar.
Ihr Nutzen
● Wie lässt sich das Ergebnis von Betreuungs- und
Assistenzleistungen tatsächlich messen?
● Einführung in die Nutzer/innen-gesteuerte Evaluation (der partizipativ-emanzipatorische Ansatz)
● Kennenlernen des Arbeitens mit Qualitätskriterien
aus Nutzer/innensicht
● Ein authentisches Feedback von Nutzern/innen:
Die Bedeutung für die Weiterentwicklung von
Betreuungs- und Assistenzleistungen
● Möglichkeiten, Nutzer/innen aktiv in das Qualitätsmanagement einzubeziehen
Methoden
Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit
B 34/
2015
 Zielgruppen
▼
Neue Mitarbeiter/innen
aus dem Bereich Wohnen
für Menschen mit Behinderung und Mitarbeiter/
innen ohne pädagogische
Ausbildung
Ein Einführungskurs in die pädagogische
Arbeit mit Menschen mit Behinderung im
Wohnbereich
▼
€ 220,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38
● Kompetenz
▼
 Veranstaltungsort
▼
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, lösungsorientiertes Arbeiten, Erfahrungsaustausch, ressourcenorientierte Reflexion, kurze Filmpräsentationen
Sibylle Ries,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
systemische Therapeutin
und Beraterin (SG)
 Lehrgangsgebühren
Ihr Nutzen
und Sicherheit im Umgang mit
Menschen mit Behinderung
● Besseres Verständnis und wertschätzende
Zustimmung
● Stärkung und Weiterentwicklung der eigenen
beruflichen Rolle
● Aneignen von fachlichem Wissen
23.03.2015
10.00 Uhr bis
24.03.2015
17.00 Uhr
 Leitung
▼
Inhalt:
● Informationen zu verschiedenen Formen von
Behinderungen
● Ethische Aspekte und Menschenbild: eigene Wertvorstellung reflektieren – ethische Grundaussagen
der Lebenshilfe – Transfer in den Arbeitsalltag
● Konkrete Hilfestellung im Umgang mit Menschen
mit Behinderung
● Grundlagen und Tipps zur selbstbestimmten Förderung und Begleitung
● Praxisorientiertes und teilnehmerorientiertes
Arbeiten
 Termin
▼
Dieser Kurs richtet sich vor allem an neue Mitarbeiter/
innen aus Wohngruppen, Wohnheimen oder anderen
stationären oder teilstationären Einrichtungen und
Mitarbeiter/innen ohne pädagogische Ausbildung.
Das Seminar versteht sich als Einführung, in der Basiswissen für einen guten und förderlichen Umgang
mit Menschen mit unterschiedlichen Formen von Behinderungen vermittelt wird und eigene Haltungen
reflektiert werden.
59
Erlangen
2
Arbeiten und Wohnen
Was Sie schon immer über den
Umgang mit Menschen mit
Behinderung wissen wollten!
B 35/
2015
Neu
Termin
Nach Absprache

Leitung
Markus Flum,
Dipl.-Pädagoge, Organisationsberater, Supervisor,
QM-Auditor-Reha, EFQMAssessor, Trainer

▼
Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot

▼
▼

Zielgruppen
Leiter/innen und Mitarbeiter/innen in Wohnstätten
und im AUW für Menschen mit Behinderung
▼
Weitere Hinweise

● Die Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen gerne
ein individuelles Angebot.
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38
Veranstaltungsort
Nach Absprache

Inhouse
Personzentriertes und
sozialraumorientiertes Arbeiten
im Wohnbereich
Was ändert sich in der Arbeitsweise von
Einrichtungen und Diensten des Ambulant
Unterstützten Wohnens?
Die Reform der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung führt zu einer Neuausrichtung des Hilfesystems
– weg von der „Einrichtungsorientierung“ hin zu einer
stärkeren „Personzentrierung“ mit Arbeit im Sozialraum.
Gemeint ist damit, ein passgenaues Hilfeangebot möglichst an dem Ort zu schaffen, wo der Mensch mit Behinderung leben möchte und die Nutzung von Ressourcen in
seinem sozialen Umfeld.
Für Mitarbeiter/innen im Wohnbereich bedeutet diese Veränderung eine Herausforderung in der Umsetzung ihres
Hilfeangebotes. Der neue Arbeitsansatz zieht ohne Zweifel ein verändertes Selbstverständnis und Rollenbild sowie
neue fachliche und persönliche Anforderungen in der Praxis nach sich. Auch die „Wohneinrichtung“ als Institution
muss sich öffnen und organisatorische und personelle
Veränderungen vornehmen, um den neuen Ansprüchen
gerecht zu werden.
Das Seminar macht mit dem personzentrierten Ansatz und
der Sozialraumorientierung in all ihren Facetten bekannt
und zeigt auf, wie sich Mitarbeiter/innen in Wohneinrichtungen auf diese veränderte Arbeitsweise ein- und umstellen können.
▼
▼
Ihr Nutzen
Sie
● kennen den personzentrierten Ansatz und können
seine Auswirkungen verstehen und einschätzen
● wissen, wie sich Personzentrierung (PZ) und Ressourcenorientierung in der Hilfeplanung auswirkt
● lernen die Anforderungen der PZ an ihre Person und
Qualifikation als Mitarbeiter/in kennen
● erhalten eine Vorstellung davon, wie sich die Arbeitsweise einer Wohneinrichtung durch die PZ verändern
wird
● wissen, was Sozialraumorientierung bedeutet und
lernen Arbeitsformen wie Case Management und
Netzwerkarbeit kennen
● erfahren, was sich auf Einrichtungsebene tun muss,
damit personzentriertes und sozialraumorientiertes
Arbeiten gelingen kann
Methoden
Impulsreferat, Seminargespräch, Einzel- und Gruppenarbeit, Übungen u.a.
60
B 36/
2015
Inhouse
▼
Mitarbeiter/innen,
Gruppenleiter/innen und
Fachdienste aus Wohneinrichtungen
 Termin
Nach Absprache
 Leitung
Barbara Dengler,
Heilerziehungspflegerin,
Referentin Landesberatungsstelle, LebenshilfeLandesverband Bayern
Was muss für wen und warum dokumentiert werden?
Wie kann man verschiedene Dokumente sinnvoll miteinander verknüpfen und was kann am Ende sogar
aus der bisherigen Dokumentation herausfallen?
Methoden
Impulsreferat, Seminargespräch, Übungen und
Demonstrationen
▼
Individuelles Angebot
 Weitere Hinweise
▼
● Die
Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38
 Veranstaltungsort
Nach Absprache
▼
Ihr Nutzen
Sie
● erhalten einen Überblick über die gesetzlichen
Vorgaben in Bezug auf die Dokumentation
● erfahren, wie eine individuelle Förder- und Hilfeplanung aufgebaut ist und wie sie umgesetzt wird
● lernen das H.M.B.-W-Verfahren kennen
● lernen die Grundlagen des Gesamtplanverfahrens
kennen und können eine klare Verbindung zur
individuellen Förder- und Hilfeplanung und dem
H.M.B.-W-Verfahren herstellen
 Lehrgangsgebühren
▼
Individuelle Hilfe- und Förderplanung, Hilfebedarfserhebung und der Umgang mit dem Gesamtplanverfahren sind in Wohneinrichtungen unverzichtbare
Pflichtaufgaben für die Mitarbeiter/innen. Hier soll
stets unter Einbeziehung des Menschen mit Behinderung und seiner gesetzlichen Betreuung gehandelt
und dokumentiert werden. Für Kostenträger, Aufsichtsbehörden und Betroffene wird durch diese Aufzeichnungen die Tätigkeit der Einrichtungen in hohem
Maße transparent. Dazu kommen weitere Auflagen
von Seiten der Kontrollbehörden.
Das Seminar zeigt auf, wie Planung, Dokumentation
und Berichtswesen inhaltlich aufeinander bezogen
sind.
2
61
Arbeiten und Wohnen
„Ich bin fast nur noch mit der Dokumentation beschäftigt...“
Diesen Satz hat sicher schon jeder/jede Mitarbeiter/in
aus den verschiedenen Wohnbereichen gehört oder
selbst ausgesprochen.
 Zielgruppen
▼
Dokumentation in Wohneinrichtungen für erwachsene Menschen
mit geistigen Behinderungen
B 37/
2015
▼

Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, die Dienstpläne
erstellen
Termin
02.12.2015
10.00 Uhr bis
03.12.2015
17.00 Uhr

Arbeitszeitgesetz, Tarifrecht u.a.
▼
Leitung
Christoph Sittard,
Referent für Altenhilfe,
Berater sozialer Organisationen, Supervisor und
Coach (EAG)
Der Dienstplan –
kein Buch mit sieben Siegeln!

Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die sichere Umsetzung der staatlichen und verwaltungsrechtlichen
Vorgaben, wie Arbeitszeitgesetz, Tarifrecht u.ä. in
den Dienstplan. Neben einem Überblick über die gesetzlichen und tariflichen Regelungen lernen Sie auch
Möglichkeiten kennen, wie Sie die Interessen von
Bewohnern/innen, Mitarbeitern/innen und Aspekte
der Wirtschaftlichkeit besser miteinander vereinbaren
können.
Einzelzimmer
Doppelzimmer
● Überblick
▼
€ 51,00
€ 43,00
▼
Lehrgangsgebühren

€ 280,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Inhalte:
● Gestaltung der bezahlten Arbeit: Bruttoarbeitszeit,
Höchstarbeitszeiten, Pausenregelung, Mehrarbeit
und Überstunden, Ruhezeitregelung
● Freistellungen von der bezahlten Arbeit: Nettoarbeitszeit, Urlaub, Krankheit/Gesundheit, Feiertage, Arbeitsbefreiungen
● Arbeitszeitmodelle der Zukunft, insbesondere
Arbeitszeitkonten durch entsprechende Dienstvereinbarungen
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38

Veranstaltungsort
Erlangen

▼
▼
62
Ihr Nutzen
über die gesetzlichen und tariflichen
Regelungen erhalten
● Notwendigkeit der Rahmendienstplanung
erkennen
● Bezahlte Arbeit effektiv gestalten
● Systematik der Freistellungen von bezahlter Arbeit
verstehen
Methoden
Interaktives Seminar, fachlicher Input, Seminargespräch
B 38/
2015
In dieser Veranstaltung werden die verschiedenen
Instrumente des Verfahrens intensiv erläutert sowie
die Schnittstellen zu anderen Bereichen, wie z.B. zur
Hilfebedarfsmessung oder zur internen Förder- und
Hilfeplanung, beleuchtet und abgegrenzt. Wir besprechen, welche Institutionen für welche Bogen und
Berichte zuständig sind sowie die unterschiedlichen
Herangehensweisen der verschiedenen Bezirke.
Ihr Nutzen
● Sicherheit erlangen bei der Anwendung des
Verfahrens
● Austausch über bisherige Erfahrungen, auch
bezirksübergreifend
Methoden
Vortrag, Diskussionen, bezirksübergreifender Austausch der Teilnehmer/innen, Darstellung verschiedener Dokumentationen, praktische Umsetzung innerhalb der HEB-Bogen
▼
03.02.2015
10.00 Uhr bis 16.15 Uhr
▼
 Leitung
Barbara Dengler,
Heilerziehungspflegerin,
Referentin Landesberatungsstelle, LebenshilfeLandesverband Bayern
 Lehrgangsgebühren
€ 110,00
Tagesverpflegung € 30,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38
 Veranstaltungsort
Erlangen
63
2
Arbeiten und Wohnen
▼
 Termin
▼
Das Gesamtplanverfahren gemäß §58 SGB XII für
Leistungen für Erwachsene mit körperlicher/geistiger
Behinderung und Leistungen für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten wurde zum 01.07.2012
nach zweieinhalbjähriger Modellphase in Bayern
flächendeckend eingeführt. Welche Aufgaben kommen dadurch auf die Einrichtungen und Träger zu?
Wie sieht der konkrete Verfahrensablauf aus?
Mitarbeiter/innen und
Leiter/innen aus den
Bereichen Wohnen,
Arbeit, Tagesstruktur
sowie Förderstätten, die
mit dem Bearbeiten des
Gesamtplanes befasst sind
▼
Ziele, Instrumente und Ablauf
des Verfahrens
 Zielgruppen
▼
Das Gesamtplanverfahren für
Leistungen für Erwachsene mit
körperlicher/geistiger Behinderung
und Leistungen für Menschen mit
Behinderungen in Werkstätten
B 39/
2015
▼

Zielgruppen
Sozialdienste, Leitungskräfte, Mitarbeiter/innen
im Gruppendienst, die mit
diesem Verfahren arbeiten
Termin
24.06.2015
10.00 Uhr bis 16.15 Uhr

▼
Leitung
Barbara Dengler,
Heilerziehungspflegerin,
Referentin Landesberatungsstelle, LebenshilfeLandesverband Bayern

▼
Lehrgangsgebühren

€ 110,00
Tagesverpflegung € 30,00

Veranstaltungsort
Erlangen

▼
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38
Sicherer Umgang mit dem
„H.M.B.-W-Verfahren“ für
Menschen mit Behinderungen
Praktische Anwendungshinweise
für Einrichtungen
Für die Ermittlung des Hilfebedarfs von Menschen mit
Behinderungen im Lebensbereich Wohnen wird mit
dem Abschluss der Rahmenleistungsvereinbarung in
Bayern das von Dr. Heidrun METZLER entwickelte Verfahren zur Bildung von Gruppen mit vergleichbarem
Hilfebedarf (H.M.B.-W / Version 2/2000) verwendet.
Mit der Einführung des Verfahrens tauchen für viele
Einrichtungen grundsätzliche Fragestellungen bei der
Anwendung und Interpretation auf. Einschätzungen
der Einrichtungen und tatsächliche Einstufungen
durch die Bezirke gehen häufig auseinander.
Das Seminar zeigt den Teilnehmern/innen die besonderen Regelungen der jeweiligen Bezirke und anhand
praktischer Beispiele Wege zu treffsicheren Formulierungen auf.
Zudem erhalten sie Hinweise, welche Kombinationsfehler innerhalb des Instruments vermieden werden
sollten und wie erhöhter Hilfebedarf verständlich dargestellt werden kann.
Abgelehnte oder strittige Einschätzungen können eingebracht werden, um anhand dieser Fälle Verbesserungen zu erarbeiten.
▼
▼
64
Ihr Nutzen
● Das Verfahren verstehen
● Sicherheit im Umgang mit dem H.M.B.-WVerfahren erlangen
● Sichtweisen der jeweiligen Bezirke erkennen
● Fehlerquellen vermeiden
● Sicherheit bei der Einstufung in die Hilfebedarfsgruppen erhalten
Methoden
Inhaltliche Inputs, Praxisbeispiele, Gruppenarbeit
3
Älter werdende und
alte Menschen
A 10/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen, die älter werdende und alte Menschen
mit geistiger Behinderung
begleiten oder künftig
begleiten wollen

Begleitung von älter werdenden
und alten Menschen mit geistiger
Behinderung
Baustein-Lehrgangsreihe
Weitere Hinweise

● In dieser Lehrgangsreihe
können die Teilnehmer/
innen ein Zertifikat erwerben. Voraussetzung
hierfür ist die Teilnahme
an einschlägigen
Veranstaltungen des
Fortbildungsinstituts im
Umfang von mindestens
100 Unterrichtseinheiten. Die Teilnahme
an den Veranstaltungen
kann auf drei Kalenderjahre verteilt werden.
● Detailausschreibung mit
der Liste aller Seminarangebote ab 01.12.2014
Veranstaltungsort
Erlangen
LebenshilfeZertifikat

Die Lebenserwartung hat sich in den letzten Jahrzehnten auch für Menschen mit geistiger Behinderung stetig verlängert. Damit stellt sich für Einrichtungen und Mitarbeiter/innen die Aufgabe, geeignete
Wege der Begleitung zu finden und älter werdende
Menschen bei der Entwicklung einer individuellen
Perspektive für den dritten Lebensabschnitt zu unterstützen.
Auch für das Alter gilt als Leitziel Selbstbestimmung.
Dabei ist u.a. auf die Anregung zur Eigenaktivität
sowie das Bewahren vertrauter Lebensweisen und
Kontakte in besonderer Weise zu achten.
Ihr Nutzen
● Methodische Anregungen und Fachkenntnisse aus
verschiedenen Disziplinen
● Kenntnisse über eine sinnvolle Altenhilfe auch bei
Menschen mit Behinderung
● Reflexion des eigenen Bildes vom Alter und Altern
● Erfahrungsaustausch und Unterstützung bei der
Umsetzung neuer Erkenntnisse in den Arbeitsalltag
● Weiterentwicklung der eigenen beruflichen
Haltung
Methoden
Vortrag, Einzelarbeit, Analyse und Reflexion der
eigenen beruflichen Handlungsweise, Arbeit in Kleingruppen und im Plenum, Selbsterfahrung, praktische
Erprobung, Fallbesprechungen, Erfahrungsaustausch
66
B 40/
2015
Altern bedeutet Minderung der Anpassungsfähigkeit.
Bei geistiger Behinderung setzt sie häufig genetisch
bedingt schon früher ein. Die ersten Anzeichen dafür
werden oft übersehen, weil Menschen mit einer geistigen Behinderung die Veränderungen an sich selbst
nicht so gut wahrnehmen und anderen mitteilen können. Psychische Störungen verlaufen oft atypisch –
anders als bei Personen ohne Behinderung kann z.B.
aggressives Verhalten auch körperliche Beschwerden
signalisieren. Aufgrund ihrer Prädisposition und besonderen Lebensweise (wenig Bewegung, mangelnde Gesundheitsvorsorge usw.) neigen Menschen mit
geistiger Behinderung vermehrt zu körperlichen und
psychischen Störungen im Alter.
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, Fachdienste und Führungskräfte, die ältere Menschen
mit geistiger Behinderung
begleiten
 Termin
11.03.2015
10.00 Uhr bis
12.03.2015
17.00 Uhr
3
 Leitung
Dr. med. Svetlana Panfilova,
Ärztin, szenischsystemische Beraterin
 Lehrgangsgebühren
In diesem Seminar werden die häufigsten Erkrankungen dargestellt (Symptome, Diagnose, Behandlung): Demenz, Depression, Diabetes, Osteoporose,
Seh- und Hörstörungen u.a.
€ 270,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Die Rolle der Mitarbeiter/innen als Begleiter/innen
alter Menschen mit geistiger Behinderung ist außerordentlich wichtig und wird ausführlich behandelt.
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Ihr Nutzen
● Physiologische Alterungsprozesse verstehen und
positiv beeinflussen
● Typische Erkrankungen des Alters bei Menschen
mit geistiger Behinderung kennenlernen
● Bedürfnisse von alten Menschen wahrnehmen und
entsprechende Konzepte kennenlernen
● Ressourcen von alten Menschen erkennen und
stärken
● Weiterführende Hilfe kompetent anfordern und
begründen
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 12 s. Seite 38;
A 13 s. Seite 88;
A 17 s. Seite 99
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Vortrag, Filmausschnitte mit Diskussion, PowerPointPräsentation, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Fallbeispiele
67
Älter werdende und alte Menschen
Psychische und körperliche
Störungen im Alter bei Menschen
mit geistiger Behinderung
B 41/
2015
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen aus
Wohneinrichtungen,
Werk-, Förder- oder
Therapiestätten,
Einrichtungen für Senioren
Termin
16.10.2015
14.00 Uhr bis
18.10.2015
12.15 Uhr

Leitung

Prof. Dr. Georg Theunissen,
Dipl.-Pädagoge, Heil- und
Sonderpädagoge
Lehrgangsgebühren

€ 325,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 84,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 12 s. Seite 38;
A 13 s. Seite 88;
A 17 s. Seite 99
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

Alte Menschen mit geistiger
Behinderung und Demenz
Aufgaben für die Behindertenhilfe und Handlungsmöglichkeiten aus pädagogischer Sicht bei
psychischen Störungen im Alter
Mit dem wachsenden Anteil alter Menschen mit geistiger
Behinderung steigt die Zahl der Personen, die an einer
Demenz erkranken. Darauf müssen sich die Einrichtungen
der Behindertenhilfe langfristig einstellen. Schwierigkeiten
bestehen im Erkennen einer Demenz, dies insbesondere in
Abgrenzung zu einer depressiven Störung im Alter. Daher
ist es wichtig, Kenntnisse über Erscheinungsformen und
ein sinnvolles, sorgfältiges diagnostisches Vorgehen zu gewinnen.
Nicht selten ist der Umgang mit dementen Personen mit
oder ohne geistige Behinderung durch Missverständnisse
und Vorurteile geprägt. Daher bedarf es einer tragfähigen
Konzeption, die auf Respekt und Wertschätzung des alten
Menschen basiert. Das gilt für die Gestaltung und Sicherung geeigneter Lebensräume, für die Alltagsarbeit und
spezielle Lebensbegleitung, die unter anderem eine ganzheitliche Pflege, biografische Arbeitsformen, assistierende
Hilfen, vor allem eine validierende Unterstützung sowie
eine entsprechende Palliative Care zu beachten hat.
Ergänzend zu dem Thema Demenz können auch
Fragen zur allgemeinen Altenarbeit, Altenbildung und zum
„Unterstützten Ruhestand" aufgegriffen werden.
Ihr Nutzen
● Kennenlernen der wichtigsten Krankheitszeichen, des
Verlaufs und der Hilfsmöglichkeiten bei verschiedenen
Formen von Demenz (unter besonderer Berücksichtigung von Menschen mit geistiger Behinderung)
● Förderung einer respektvollen Haltung gegenüber älter
werdenden und alten Menschen
● Kennenlernen der wichtigsten Bezugstheorien für eine
Altenbildung und Altenarbeit
● Erarbeitung von Handlungskonzepten für die Arbeit
mit Menschen mit geistiger Behinderung im späten
Erwachsenenalter
● Erarbeitung eines lebensweltbezogenen, ganzheitlichen
Konzepts
● Entwicklung einer reflexiven und selbstkritischen
Grundhaltung
Methoden
lmpulsreferate, Arbeit in Kleingruppen, Diskussion im
Plenum
68
B 42/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, die
mit älteren Menschen in
Wohnheimen, Werkstätten, Tageseinrichtungen
oder Fachdiensten
arbeiten
Bedürfnisorientierte Alltags- und Lebensgestaltung von älteren Menschen mit
geistiger Behinderung
Auch Menschen mit Behinderung altern auf sehr
unterschiedliche Weise. Entsprechend vielfältig sind
ebenso ihre Vorstellungen vom Leben nach der
Arbeit. Die einen können es gar nicht abwarten, endlich in Rente zu gehen, für die anderen ist ein Leben
ohne ihre Arbeit völlig undenkbar.
Was tue ich den ganzen Tag? Brauche ich mehr Ruhe
oder Aktivität? Mehr Zeit für viele Dinge, für Kontakte,
vielleicht für Neues, Noch-nie-Dagewesenes?
Einrichtungen und Mitarbeiter/innen müssen sich auf
die sich verändernden Wünsche und Bedürfnisse der
älteren Menschen einstellen. Der Übergang in den
Ruhestand muss frühzeitig vorbereitet und einfühlsam begleitet werden. Welche Angebote für ältere
Menschen mit geistiger Behinderung sind sinnvoll?
Welche sind möglich? Diese Fragen werden wir diskutieren und individuelle Lösungen entwickeln, um den
neuen Lebensabschnitt sinnstiftend und anregend zu
gestalten.
Sie lernen verschiedene Methoden kennen, wie die
Ressourcen von älteren Menschen entdeckt und wie
sie erhalten und weiterentwickelt werden können. Im
Mittelpunkt wird dabei die praktische Gestaltung des
Alltags stehen.
Ihr Nutzen
● Grundbedürfnisse und ihre Veränderung im Alter/
Ruhestand
● Vorbereitung auf das Rentner/innen-Sein,
Zukunftsplanung
● Methoden der Kompetenzerhaltung und -findung
● Biografiearbeit als Möglichkeit zur Entdeckung und
Weiterentwicklung von Ressourcen
● Tagesstrukturierende Maßnahmen
● Entwicklung von individuellen Lösungsmöglichkeiten zur Gestaltung des Alltags
 Termin
29.06.2015
10.00 Uhr bis
30.06.2015
17.00 Uhr
3
 Leitung
Renate Heck,
Erzieherin, Dipl.-Pädagogin, Gestalttherapeutin
(DGIK), Supervisorin,
Clownspielleiterin (GALLIMethode)
 Lehrgangsgebühren
€ 260,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 12 s. Seite 38
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Theorie-Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen zum
biografischen Arbeiten, Erfahrungsaustausch (Markt
der Möglichkeiten), Videobeispiele
69
Älter werdende und alte Menschen
Rente? Ja bitte!
Rente? Nein danke!
B 43/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Förderstätten, Wohngruppen
oder anderen Einrichtungen für ältere Menschen mit Behinderung

Termin
08.05.2015
10.00 Uhr bis
09.05.2015
17.00 Uhr

Ein Ansatz aus ergotherapeutischer Sicht
Leitung

Rhona O‘Hegarty-Ruf,
Ergotherapeutin mit Zusatzausbildung in BOBATH,
AFFOLTER und Sensorische
Integration
Lehrgangsgebühren

€ 210,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Aktivierende Förderung von
älter werdenden Menschen mit
Behinderung
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 12 s. Seite 38;
A 17 s. Seite 99

Veranstaltungsort
Erlangen

70
Der Mensch möchte aktiv sein – egal in welchem
Alter. Zwischen menschlicher Betätigung, Gesundheit
und seelischem Wohlbefinden besteht ein enger Zusammenhang.
Was bedeutet das aber für ältere Menschen mit Behinderung, die nicht mehr in der Lage sind, sich wie
früher zu betätigen? Welche Anforderungen stellt der
Alltag an diese Menschen? Welche Möglichkeiten
können wir ihnen bieten und wie können wir sie fördern?
In diesem Seminar wird die Situation dieser Menschen
reflektiert, um für sie sinnvolle Möglichkeiten im Alltag und der Freizeit zu erarbeiten.
Ihr Nutzen
● Sensibilisierung für die Situation älter werdender
Menschen
● Möglichkeiten der Beschäftigung erkennen
● Instrumente zur Überprüfung der Effektivität
● Nutzen der kollegialen Beratung
Methoden
Kurzreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen
B 44/
2015
Alte und älter werdende Menschen
mit Behinderung in der WfbM –
eine besondere Aufgabe für die
Einrichtung
 Zielgruppen
Die demografische Entwicklung macht auch vor der
WfbM nicht halt. So ist es ihre Aufgabe, sich auf die
Bedürfnisse der älteren Beschäftigten einzustellen.
Dabei gilt es, sowohl passende Angebotsstrukturen
in der WfbM zu schaffen als auch das Ausscheiden
aus dem Arbeitsleben und den Übergang in den
Ruhestand zu begleiten.
 Termin
Ihr Nutzen
● Sensibilisierung für die besonderen Bedürfnisse
von älteren Menschen mit Behinderung
● Ausarbeitung von Chancen und Risiken des
Altwerdens und Aufzeigen der besonderen
Aufgaben einer WfbM
● Ideensammlung zur Konzepterstellung für ein
passendes Angebot
● Vorstellung des Konzeptes der Lebenshilfe
Erlangen
● Aufzeigen eines Praxismodells inkl. Besichtigung
der Einrichtungen
05.02.2015
10.00 Uhr bis
06.02.2015
12.15 Uhr
3
 Leitung
Matthias Laue,
Dipl.-Ingenieur, Werkstattleiter Regnitz-Werkstätten
gGmbH
 Lehrgangsgebühren
€ 185,00
Tagesverpflegung € 42,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Vortrag, Präsentation, Filmvorführung, Kleingruppenarbeit, Besichtigung Werkstatt und Wohnheim,
Diskussionsrunden
71
Älter werdende und alte Menschen
In diesem Seminar sollen die besonderen Anforderungen im Umgang mit alten und älter werdenden
Menschen mit Behinderung dargestellt und eine Lösung am Beispiel des Modells der Lebenshilfe Erlangen
erläutert werden. Dabei wird durch Besichtigungen
von Werkstatt und Wohnheim auch die Umsetzung in
der Praxis bzw. vor Ort gezeigt.
Leitungskräfte, Fachdienste und Fachkräfte
aus Werkstätten und
Wohnstätten
B 45/
2015
Zielgruppen

Pädagogische Fachkräfte
aus dem Behinderten- und
Seniorenbereich, Pflegekräfte, Psychologen/innen,
Theologen/innen, Mediziner/innen, Physio-, Ergound Entspannungstherapeuten/innen, Studierende,
die mit älter werdenden
Menschen arbeiten oder in
diesem Arbeitsfeld zukünftig tätig sein werden
Termin
17.09.2015
13.00 Uhr bis
20.09.2015
12.15 Uhr

Leitung

Prof. em. Dr. Krista Mertens,
Universitätsprofessorin,
Humboldt-Universität zu
Berlin, Institut für Rehabilitationswissenschaften
Lehrgangsgebühren

€ 530,00
Tagesverpflegung € 78,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 126,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
€ 153,00
Doppelzimmer € 129,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66
● Anwendungsmodul für
ein Zertifikat der ISNA

Veranstaltungsort
Erlangen
Nürnberg

72
Snoezelen für älter werdende
Menschen mit und ohne
Behinderung
Das Snoezelen – ursprünglich für Menschen mit
schwerer Behinderung entwickelt – hat in den letzten
Jahren nicht nur in Deutschland sondern in weiteren
30 Nationen starke Verbreitung gefunden. Damit
Snoezelen auch auf den älter werdenden Menschen
positiv wirkt, müssen drei Einflussgrößen besonders
beachtet werden:
1. Fachkompetente Begleitung
2. Bedürfnisgerecht eingerichtete Räume
3. Adressatenspezifisches Angebot
Die Teilnehmer/innen lernen in diesem Seminar:
● Stundeneinheiten für älter werdende Menschen zu
konzipieren
● Erinnerung zu wecken und psychische Belastungen
zu verringern
● Auf die besonderen Bedürfnisse bei Menschen mit
Demenz einzugehen
● Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit
zu trainieren
● Ausgleich und Ruhe zu ermöglichen
Ihr Nutzen
● Snoezelen
für ältere Menschen bedürfnisgerecht
anwenden
● Snoezelenräume adressatenspezifisch einrichten
● Gefahren bei der Anwendung des Snoezelens
erkennen
● Fachkompetent beraten können
● Wirkung von Snoezelen selbst erfahren
Methoden
Theoretischer Input, anwendungsnahe Praxisvermittlung, u.a. mit Teilnahme von Senioren, Erfahrungsaustausch, Praxis in einem Snoezelenraum
B 46/
2015
Neu
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen, die Demenzkranke begleiten,
professionell Pflegende,
Ehrenamtliche, Angehörige und alle Interessierten
Pferdgestützte Begleitung für Fachkräfte und
Angehörige
Ein dementer Mensch ist auf eine intensive Begleitung angewiesen. Fachkräfte und Angehörige gelangen dabei oftmals an ihre Grenzen: Permanenter Zeitdruck, erschwerte
Kommunikation aufgrund nachlassender kognitiver Fähigkeiten, herausforderndes Verhalten und die daraus entstehenden problematischen Beziehungen werden zu einer
großen Belastung. Hinzu kommen Gefühle von Hilflosigkeit, Ärger, Ohnmacht und Angst, die oft mit den Themen
Abschied, Verlust und Loslassen einhergehen. Nicht selten
sind Mutlosigkeit, Depressionen und Burnout-Syndrom die
Folge. Wie können hier Pferde unterstützen und helfen?
Mit ihrem achtsamen und nicht wertenden Zugang auf
Menschen – ohne Absicht und Erwartungsdruck – erfüllen sie Grundbedürfnisse nach Angenommen sein, Zuwendung und Zugehörigkeit. In der Begegnung mit ihnen
können Nähe und Geborgenheit erlebt werden, die Trost,
Ermutigung, Freude und neue Motivation ermöglichen.
Im Kontakt mit den Pferden fällt es leichter, eigene Bedürfnisse und Fähigkeiten wieder wahrzunehmen, wertzuschätzen und die schwierige Situation zu akzeptieren.
 Termin
01.05.2015
10.00 Uhr bis
02.05.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Monika Brossard,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Dipl.-Reittherapeutin
(SG-TR), Dipl.-Reitpädagogin (SG-TR)
Dr. Barbara Semmler,
Kunsttherapeutin
 Lehrgangsgebühren
€ 305,00
Tagesgetränke
und Kuchen
Ihr Nutzen
● Stress reduzieren, Entschleunigung und Kraft tanken
● Distanz zu belastenden Alltagssituationen entwickeln
● Reflexion eigener Einstellungen, Denkstrukturen,
Bewertungen, Überzeugungen, Gefühls- und Verhaltensmuster
● Steigerung der persönlichen Belastbarkeit und Resilienz
● Unterstützung bei der eigenständigen Lösungsfindung
● Vertrauen und Zuversicht, Freude und Motivation
wieder erleben
Methoden
lmpulsreferate, Kontakt und Umgang mit Pferden, reflektierende Gespräche über die aktuellen Themen, meditative
Elemente, Praxistransfer
3
€ 20,00
Ohne Übernachtung, weitere Verpflegung ist selbst
zu organisieren und direkt
vor Ort zu zahlen.
Auf Wunsch senden wir
Ihnen eine Liste der Übernachtungsmöglichkeiten
zu.
 Weitere Hinweise
●
Baustein für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 17 s. Seite 99
 Veranstaltungsort
Lukashof, Innerthann –
Nähe Rosenheim
73
Älter werdende und alte Menschen
Belastung Demenz
B 47/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen für Menschen mit geistiger oder
psychischer Behinderung

Termin
29.10.2015
10.00 Uhr bis
30.10.2015
12.15 Uhr

Leitung
Heike Müller,
Heilerziehungspflegerin, Hospizbegleiterin,
Zusatzqualifikation Basale
Stimulation

Sterben und Tod begleiten in Einrichtungen
für Menschen mit geistiger oder psychischer
Behinderung
Lehrgangsgebühren

€ 185,00
Tagesverpflegung € 42,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 17 s. Seite 99
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
● Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem
eigenen Verständnis von
Sterben und Tod wird
vorausgesetzt
Veranstaltungsort
Erlangen
Den Abschied vor Augen

74
Wenn Menschen sterben, mit denen wir lange zusammengelebt und -gearbeitet haben, sind wir in besonderer Weise betroffen. Unsere Betroffenheit resultiert
aus der Verbundenheit mit dem Sterbenden, aus der
Ambivalenz der Gefühle dem Tod gegenüber, aus den
Vorerfahrungen mit Tod und Sterben in unserer eigenen Lebensgeschichte.
Größe und Endgültigkeit dieser letzten menschlichen
Krise bewirken oft Angst und Unsicherheit: Was ist
angemessenes und hilfreiches Handeln und Verhalten? Dabei ist die Haltung zum Unabänderlichen das
Wesentliche. Zulassen und Aushalten sind Kernkompetenzen von Begleitern/innen.
Ihr Nutzen
● Tod und Sterben – Biografische Zugänge entdecken
● Die Krise verstehen
● Ambivalenz der Gefühle zulassen
● Bedürfnisse der Sterbenden und der Angehörigen
wahrnehmen
● Trauerarbeit und -aufgaben kennen
● Trösten können
● Begleiter/in sein – Haltungen und Handeln
entwickeln
● Abschiedsrituale (er-)finden
Methoden
Impulsreferate, Arbeit in Klein- und Großgruppen,
Fallbesprechungen, Textarbeit, Wahrnehmungsübungen, kreative Medien
4
Menschen
mit schweren
und schwersten
Behinderungen
A 11/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, die
Menschen mit schwersten
Behinderungen begleiten

Begleitung von Menschen mit
schwersten Behinderungen
Baustein-Lehrgangsreihe
Weitere Hinweise

● In dieser Lehrgangsreihe
können die Teilnehmer/
innen ein Zertifikat erwerben. Voraussetzung
hierfür ist die Teilnahme
an einschlägigen
Veranstaltungen des
Fortbildungsinstituts im
Umfang von mindestens
100 Unterrichtseinheiten. Der Besuch der
Veranstaltungen kann
auf drei Kalenderjahre
verteilt werden.
● Detailausschreibung mit
der Liste aller Seminarangebote ab 01.12.2014
Veranstaltungsort
Erlangen
LebenshilfeZertifikat

Die Begleitung von Menschen mit schwersten Behinderungen erfordert von den Mitarbeitern/innen eine
hohe persönliche, soziale und fachliche Kompetenz.
Mit der berufsbegleitenden Lehrgangsreihe wollen wir
Mitarbeitern/innen, die mit Menschen mit schwersten
Behinderungen arbeiten,
● spezifische Fachkenntnisse und Methoden
vermitteln,
● ihre Handlungsfähigkeit erweitern,
● einen adäquaten Umgang mit Menschen mit
schwersten Behinderungen ermöglichen,
● verschiedene Förderkonzepte vorstellen
● und damit auch die Zusammenarbeit mit den
Fachdiensten erleichtern.
Ihr Nutzen
Möglichkeiten in der Begleitung von Menschen mit schwersten Behinderungen entwickeln
● Verschiedene Fördermöglichkeiten kennenlernen
und einen eigenen Weg zu einer multidimensionalen Förderung finden
● Die Selbstwahrnehmung vertiefen und die Fremdwahrnehmung zur Weiterentwicklung nutzen
● Chance, die eigene Position in der Arbeit mit
Menschen mit schwersten Behinderungen zu
reflektieren
● Kreative
Methoden
Vertiefte Einzelarbeit, Analyse und Reflexion der
eigenen beruflichen Handlungsweise, Arbeit in Kleingruppen und im Plenum, Selbsterfahrung, praktische
Erprobung, Fallbesprechungen, Erfahrungsaustausch
76
B 48/
2015
 Zielgruppen
Verantwortliche Mitarbeiter/innen für die
Weiterentwicklung inklusiver Wohnmöglichkeiten
behinderter Menschen,
Angehörige, Menschen
mit Behinderung
Gesellschaftliche Teilhabe auch bei hohem
Hilfebedarf – das Konzept des fib e.V.
Marburg
Selbstständige Wohnformen sind für Menschen mit
(geistiger) Behinderung und hohem Hilfebedarf bis
heute kaum verwirklicht. Sobald das Leben in der Ursprungsfamilie in Frage steht, bieten sich in der Regel
fast ausschließlich Unterbringungsmöglichkeiten in
Heimeinrichtungen an.
Dieses Seminar soll Auswege aus diesem Dilemma
aufzeigen. Anhand einiger Praxisbeispiele werden
folgende Grundlagen vermittelt und zur Diskussion
gestellt:
● Gestaltung von Ablöseprozessen und Übergängen
– zur Bedeutung von Beratung und Familienhilfen
● Individuelle Lebensformen mit Behinderung –
„normale“ und besondere Ansprüche, „inklusives“
Wohnen
● Organisation häuslicher Hilfen bei hohem Hilfebedarf – Absicherung rund um die Uhr in der
eigenen Wohnung
● Netzwerke und soziale Einbindung – informelle
Hilfen und die Gestaltung von Teilhabe
● Strukturelle Rahmenbedingungen – Rechtsansprüche und Grenzen
 Termin
12.06.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
 Leitung
Wolfgang Urban,
Dipl.-Pädagoge,
Geschäftsführer fib e.V.
 Lehrgangsgebühren
4
€ 130,00
Tagesverpflegung € 30,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76
 Veranstaltungsort
Erlangen
Ihr Nutzen
der Rechtsgrundlagen zur Durchsetzung
individueller Ansprüche auch bei hohem Hilfebedarf
● Anregungen für die Weiterentwicklung ambulanter
Dienstleistungsangebote
● Ideen zur Verknüpfung informeller und professioneller Hilfen
● Erarbeitung fachlicher Grundsätze für häusliche
Hilfen
● Kenntnis
Methoden
Präsentation von Praxisbeispielen, systematische Erarbeitung von Handlungsspielräumen für den Aufbau
neuer Wohnmöglichkeiten, teilnehmerorientierte Vorgehensweise: Stand und Perspektiven eigener Projekte
werden für die Arbeitsprozesse zugrunde gelegt
77
Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen
„Menschen mit Behinderungen sind
nicht verpflichtet, in besonderen
Wohnformen zu leben“
B 49/
2015
Neu
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, die erwachsene
Menschen mit schweren
Behinderungen bzw.
nicht-/wenig sprechende
Menschen begleiten,
Angehörige

Termin
18.11.2015
10.00 Uhr bis
19.11.2015
17.00 Uhr

Leitung
Christiane Schmülling,
Dipl.-Heilpädagogin,
Krankenschwester,
ISAAC-Referentin

Adäquate Angebote für erwachsene Menschen
mit schwersten Behinderungen in Förderstätten
und Wohneinrichtungen
Erwachsenen Menschen mit schwersten Behinderungen in
Förderstätten und Wohnheimen angemessene Beschäftigung anzubieten, ist immer wieder eine Herausforderung.
Lehrgangsgebühren

€ 250,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Aktivität, Selbstbestimmung,
Beteiligung
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

In diesem Seminar stehen neue Angebote im Vordergrund,
die auch diesen Menschen eine selbstbestimmte und erwachsenengerechte Tages- und Lebensgestaltung ermöglicht.
Im Mittelpunkt stehen folgende Leitfragen:
● Wie können Alltagssituationen, wie z.B. Begrüßungskreis, Auswahl von Beschäftigung, Mahlzeiten etc. so
umgestaltet werden, dass die Menschen aktiv teilnehmen?
● Wie können die individuellen Interessen jedes Klienten
erkannt und im Gruppenalltag umgesetzt werden, so
dass durch größere Zufriedenheit weniger Verhaltensauffälligkeiten auftreten?
● Wie können Gerätschaften und Maschinen umgerüstet
werden, so dass sie von dieser Zielgruppe bedienbar
sind?
● Wie lassen sich hoher Pflegebedarf, Zeitnot und institutionelle Erfordernisse mit pädagogischem Anspruch
vereinbaren?
Vorgestellt werden ausgewählte pädagogische Konzepte,
konkrete Beispiele aus Förderstätten und Wohnheimen sowie geeignete Hilfsmittel, die ein größeres Maß an Teilhabe
ermöglichen.
Ihr Nutzen
● Möglichkeiten adäquater Beschäftigungen für erwachsene Menschen mit schweren Behinderungen kennenlernen
● Orientierung an einer erwachsenengerechten Tages- und
Lebensgestaltung
● Kennenlernen und Erproben von hilfreichen Konzepten:
Normalisierungsprinzip, Partizipationsmodell, aktivierende Pflege, Biographiearbeit etc.
● Betrachtung unterschiedlicher Zielgruppen, wie z.B.
körperlich behinderte bzw. geistig beeinträchtigte Menschen, „Späterkrankte“, sehr junge und ältere Menschen
● Darstellung konkreter Beispiele aus der Arbeit der Referentin in Förderstätten und Wohnheimen für Erwachsene
Methoden
Vortrag, Reflexion im Plenum, Kleingruppenarbeit, Videosequenzen, Übungen zum Einsatz von Hilfsmitteln
78
B 50/
2015
In unserer täglichen Arbeit mit mehrfach- oder
schwerstbehinderten Menschen stoßen wir oft an
unsere fachlichen Grenzen. Es ist nicht immer leicht,
ihre Bedürfnisse wahrzunehmen oder ihre Vorlieben
nachzuvollziehen.
Wir fragen uns:
● Welche Fähigkeiten haben diese Menschen?
● Wie kann man Reaktionen erkennen und deuten?
● Was ist für diese Menschen sinnvoll?
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen für mehrfach-/schwerstbehinderte
Menschen
 Termin
19.06.2015
10.00 Uhr bis
20.06.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Rhona O‘Hegarty-Ruf,
Ergotherapeutin mit
Zusatzausbildung in
BOBATH, AFFOLTER und
Sensorische Integration
Daraus ergibt sich die große Herausforderung, geeignete Angebote für den Alltag zu erkennen.
In diesem Seminar wollen wir daher unsere Sinne
für die Bedürfnisse von Menschen mit schweren
Behinderungen schärfen, unsere Beobachtung
schulen, um Reaktionen zu erkennen und zu verstehen. Durch das Kennenlernen und Erproben
verschiedener therapeutischer Ansätze (Führen
nach AFFOLTER, Sensorische Integration und Unterstützte Kommunikation) können Sie Ideen und
konkrete Möglichkeiten für Ihren Arbeitsalltag entwickeln. Durch diese Vorgehensweise werden Sie
dem „Tun“ für diese Menschen einen Sinn geben.
Ihr Nutzen
für die Bedürfnisse dieser Menschen
sensibilisieren
● Deutung und Einordnung unserer Beobachtungen
verbessern
● Therapeutische Ansätze kennenlernen und
erproben
● Sinnvolle Möglichkeiten für Menschen mit
schweren Behinderungen für den Alltag
entwickeln
4
 Lehrgangsgebühren
€ 215,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 17 s. Seite 99
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
● Sinne
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Kurzreferate, praktische Übungen, Fallarbeit, Kleingruppenarbeit
79
Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen
„Sinnvolles Tun“ bei Menschen mit
schweren Behinderungen
B 51/
2015
Zielgruppen

Pädagogische und pflegerische Mitarbeiter/innen
aus Einrichtungen der Behindertenhilfe
Termin
1. Teil:
01.12.2015, 14.00 Uhr bis
02.12.2015, 17.00 Uhr

2. Teil:
15.02.2016, 14.00 Uhr bis
16.02.2016, 17.00 Uhr
Leitung
Georg Danisch,
Gesundheits- und Pflegepädagoge MSc, Praxisbegleiter Basale Stimulation in
der Pflege

Lehrgangsgebühren

je Teil € 235,00
10 % Frühbucher-Rabatt bis
31.03.2015
je Teil
Tagesverpflegung € 35,75
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 51,75
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Eine Anmeldung ist nur
für beide Teile möglich.
● Baustein für ein Zertifikat
– A 11 s. Seite 76; A 17 s.
Seite 99
● Das Praxisbegleitbuch für
das Basisseminar „Basale
Stimulation in der Pflege“
ist in den Lehrgangsgebühren enthalten.
Veranstaltungsort
Erlangen

80
Basale Stimulation
Basisseminar – Zweiteilige Veranstaltung
Basale Stimulation versteht sich als Konzept i.S.
einer gedanklichen Annäherung an die Probleme und
Schwierigkeiten sehr schwer beeinträchtigter Menschen. Konzept meint, dass es sich nicht um fertig
formulierte und endgültig festgelegte Therapien und
Pädagogik handelt, sondern um einige essentielle
Grundgedanken, die immer wieder neu bedacht und
angepasst werden können. „Im Zentrum steht der
Mensch in seiner physischen Realität, die uns dann
einen persönlichen Zugang eröffnet, wenn scheinbar
alle kommunikativen und geistigen Beziehungen behindert sind“ (A. FRÖHLICH).
In diesem Seminar werden die Teilnehmer/innen
dazu befähigt, Menschen mit Wahrnehmungsveränderungen und -störungen nach dem Konzept der
„Basalen Stimulation“ individuell und professionell zu
fördern und zu begleiten.
Inhalte:
● Einführung in das Konzept der
„Basalen Stimulation“
● Zentrale Ziele der „Basalen Stimulation“
● Wahrnehmung und Wahrnehmungsveränderung
● Grundlegende Wahrnehmungsbereiche
(somatisch, vibratorisch und vestibulär) und
entsprechende Angebote
● Umsetzung der zentralen Ziele der
„Basalen Stimulation“
Ihr Nutzen
● Befähigung
wahrnehmungsbeeinträchtigte
Menschen nach den Erkenntnissen der „Basalen
Stimulation“ zu fördern und zu begleiten
● Auseinandersetzung mit den Themenbereichen
Wahrnehmung und Kommunikation – Erkennen
von Möglichkeiten
● Transfer und Umsetzungsmöglichkeiten des
Konzeptes in die Praxis
● Austausch und Praxisreflexion
● Selbsterfahrung und Übungen
Methoden
Vortrag, Kleingruppen- und Paararbeit, Übungen,
Selbsterfahrung
B 52/
2015
Wenn schwerstbehinderte und nicht sprechende
Menschen in eine Krise geraten und mit Selbstverletzungen, Rückzug, Depression oder Aggressionen
reagieren, wird ihre Sprachlosigkeit zum Problem: Sie
können nicht mitteilen, was sie stört, ängstigt, bedrückt oder verwirrt. Auffälliges Verhalten ist oft ein
letztes Mittel etwas mitzuteilen, wenn andere Möglichkeiten versagen.
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Förderstätten, Schwerstbehindertengruppen,
Werkstätten und Wohngruppen, Lehrer/innen
 Termin
11.06.2015
10.00 Uhr bis
12.06.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Prof. Dr. phil.
Matthias Dalferth,
Dipl.-Pädagoge, OTH
Ostbayerische Technische
Hochschule Regensburg,
Fakultät Angewandte
Sozialwissenschaften
Dieses Seminar soll dazu beitragen, das Verhalten von
Menschen mit schwersten Behinderungen besser zu
verstehen und sicherer im Umgang mit Krisensituationen zu werden.
Ihr Nutzen
● Ursachen und Auslöser für selbstverletzendes und
aggressives Verhalten verstehen
● Auslöser und Ursachen von Krisen im Betreuungsalltag und bei nicht sprechenden Menschen
erkennen
● Möglichkeiten der systematischen Verhaltensanalyse, Prävention und Intervention kennenlernen
● Neue Formen des Umgangs mit Krisensituationen
erarbeiten
● Erfahrungen über das Erleben und den Umgang
mit Krisensituationen austauschen
Methoden
Kerninformation im Referat, Falldemonstrationen,
Partner- und Gruppenarbeit, Übungen, Handlungsleitfaden
 Lehrgangsgebühren
€ 260,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
81
4
Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen
Krisenintervention bei schwerstbehinderten und nicht sprechenden
Menschen unter besonderer
Berücksichtigung von selbstverletzenden und aggressiven
Verhaltensweisen
B 53/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, die
mit schwerstbehinderten Menschen arbeiten
(Wohnbereich, Werkstatt,
Schule, Therapie)

Termin
18.03.2015
10.00 Uhr bis
19.03.2015
17.00 Uhr

Leitung
Dr. phil. Kirsten Fath,
Magister für Sportwissenschaften,
Psychologie, Kinder- und
Jugendpsychiatrie

Lehrgangsgebühren

€ 230,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Bewegung, Spiel und Sport für
Menschen mit sehr schweren Behinderungen und herausforderndem
Verhalten
Im Mittelpunkt dieser Fortbildung stehen Menschen
mit sehr schweren Behinderungen und ihre Möglichkeiten der Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben.
Der Fokus ist auf ihre Kompetenzen und ihr Entwicklungspotenzial gerichtet. Diese Menschen haben wie
wir den Wunsch nach Begegnung, Gemeinschaft und
Bewegung. Allerdings ist es häufig schwieriger, dieses
Bedürfnis zu erkennen und umzusetzen. Gerade der
Zugang über körper- und bewegungsorientierte Maßnahmen hat sich als geeignet erwiesen, um mit ihnen
in Kontakt zu treten, zu kommunizieren und sie zu
aktivieren.
Das von Dr. Fath entwickelte „Interventionskonzept
für Verhaltensauffälligkeiten“ wird exemplarisch an
Fallbeispielen erläutert. Diese veranschaulichen, dass
ähnliche Verhaltensauffälligkeiten bei Menschen mit
Behinderung verschiedene Ursachen und Funktionen haben können und daher eine jeweils andere
Vorgehensweise erforderlich ist. Die Einordnung des
konkret gezeigten Verhaltens in die entsprechenden
Erklärungsansätze und die daraus abgeleitete individuelle Methodik werden gemeinsam erörtert.
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 16 s. Seite 98
● Bitte bringen Sie Sportbekleidung mit.
● Anerkannt zur Lizenzverlängerung ÜL C Behindertensport – geistige
Behinderung –
vom Behinderten- und
Rehabilitationsverband
(BVS) Bayern e.V.
Ihr Nutzen
● Eigene positive Körper- und Bewegungserfahrungen
erleben
● Vielfältige Sport-, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Menschen mit sehr schweren Behinderungen kennenlernen
● Körperanregende, passive und aktive Übungen
für den Alltag und für spezielle Übungsstunden
erhalten
● Individuelle Methoden zur Intervention bei Verhaltensauffälligkeiten ableiten
● Praktische Beispiele anhand von Videoaufzeichnungen kennenlernen

Methoden
Praktische Übungen, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, PowerPoint-Präsentation, Video, ABC-Methode, Back-Home (Transfer in die Praxis)
Veranstaltungsort
Erlangen
82
B 54/
2015
Bildnerisches Gestalten ist für Menschen mit geistiger
Behinderung ein elementares Ausdrucksmittel.
Gerade für Menschen, die starke sprachliche und oft
auch körperliche Einschränkungen haben, hat diese
Erweiterung ihrer Kommunikationsmöglichkeiten eine
große Bedeutung. Sie können ihre Sprachlosigkeit mit
der Kunst überwinden, Gefühle ausdrücken, verarbeiten, sich darstellen und auf diesem Weg einen Dialog
herstellen. Wenn ihnen eine anregende und Halt gebende Umgebung geboten wird, kann sich ihre Kreativität entfalten.
 Zielgruppen
Alle Kunstinteressierten, die Menschen mit
geistiger Behinderung
begleiten, Lehrer/innen,
Eltern
 Termin
27.11.2015
10.00 Uhr bis
28.11.2015
16.30 Uhr
 Leitung
Sabine Feldwieser,
Dipl.-Psychologin,
Psychotherapie (HPG),
Kunstassistentin,
Gruppenleiterin für
biografisches und
kreatives Schreiben
Die Fortbildung vermittelt künstlerische Techniken für
die Arbeit mit geistig (stark) behinderten Menschen.
Neben theoretischen Grundlagen werden Einsatzmöglichkeiten verschiedener Materialien und Methoden aufgezeigt. Besonderer Wert wird auf die Haltung
gelegt, mit der Kreativität begleitet wird.
 Lehrgangsgebühren
€ 285,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Anhand von Bildmaterial aus der Atelierarbeit der
Referentin werden Entwicklungsmöglichkeiten der
Malerinnen und Maler aufgezeigt. Dabei gibt es die
Gelegenheit, Bildbetrachtung einzuüben und den Blick
für die gestalterischen Stärken der jeweiligen Person
und ihre individuelle Bildsprache zu entwickeln.
Ihr Nutzen
● Ein grundlegendes Verständnis für die Begleitung
im künstlerischen Prozess entwickeln
● Verschiedene Materialien und Techniken kennenlernen
● Fähigkeit, über Bilder zu sprechen, erwerben
Methoden
Videofilm zur Einführung ins Thema, praktische
Übungen mit verschiedenen Malmaterialien, Erlernen
einfacher Drucktechniken, Bildbetrachtungen, Kleingruppenarbeit zur theoretischen Reflexion
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76
● Bitte bringen Sie eine
Schürze mit.
 Veranstaltungsort
Erlangen
83
4
Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen
Bildnerisches Gestalten für
Menschen mit (starker) geistiger
Behinderung
B 55/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen für mehrfach-/
schwerstbehinderte Menschen, Lehrer/innen

Termin
22.10.2015
14.00 Uhr bis
23.10.2015
17.00 Uhr

Der Einsatz von Musik in der Arbeit mit
mehrfach-/schwerstbehinderten Menschen
Leitung

Bärbel Berthold,
Dipl.-Musiktherapeutin (FH),
Psychotherapie nach dem
HPG
Lehrgangsgebühren

€ 195,00
Tagesverpflegung € 35,75
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 51,75
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Von Tönen zum Kontakt
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76

Veranstaltungsort
Erlangen

Viele Menschen mit Schwerst-/Mehrfachbehinderungen reagieren auf Musik sehr feinsinnig und mit
großer Freude. Der passive Einsatz von Musik hat in
einigen Einrichtungen über Klangliegen, Pränatalräume u.ä. seinen festen Platz.
Dieses Seminar beschäftigt sich speziell mit dem aktiven Musizieren. Wie werden einfache Instrumente
und Stimme gezielt zur Bereicherung eingesetzt und
auch Menschen mit schwersten Behinderungen entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten miteinbezogen? Worauf muss geachtet werden?
Im Seminar werden verschiedene Methoden vorgestellt, die sowohl zur Förderung als auch zum allgemeinen Wohlbefinden des Einzelnen beitragen können. Anhand von Übungen (in Selbsterfahrung und
an Fallbeispielen) soll ein Gespür für einen wohldosierten, verantwortungsbewussten Einsatz von Musik
entwickelt werden.
Ihr Nutzen
● Grundregeln für einen angemessenen Einsatz von
Musik kennenlernen
● Basale, elementare Erlebnisse mit Musik selbst
erfahren
● Kontaktgestaltung mit einfachen Instrumenten
erproben und einsetzen
● Einsatz der Stimme: Hemmungen überwinden,
Töne entwickeln
● Kennenlernen des Situationsliedes und der
spezielle Einsatz in der Arbeit mit Menschen mit
schwersten Behinderungen
● Übertragen des Erlernten auf die eigene Praxis
Methoden
Theoretische Inputs, Übungen im Plenum und in
Kleingruppen, Partnerarbeit
84
B 56/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Wohnheimen, Tagesstätten, Förder- und
Betreuungsgruppen, die
Menschen mit basalen
Bedürfnissen begleiten,
Lehrer/innen, die entsprechende Schüler/innen
unterrichten
Wie sind sie zu verstehen?
Wie kann man ihnen gerecht werden?
Mitarbeiter/innen, die Menschen mit basalen Bedürfnissen (man nennt sie u.a. auch: schwer behindert,
schwer geistig behindert, schwerst mehrfach behindert) begleiten, sehen sich häufig mit vielen Fragen
konfrontiert: Was beschäftigt diese Menschen eigentlich in ihrem Leben? Was ist ihnen wichtig? Was sind
ihre Anliegen? Wie könnte ihr Verhalten zu verstehen
sein? Was kann sie in ihrem Leben unterstützen? Welche Angebote können ihren Erwartungen gerecht
werden?
Das Konzept der sensomotorischen Lebensweisen eröffnet hier konkrete Verständnismöglichkeiten – auch
für diese Menschen. Es legt förderliche Ansätze nahe,
die ihren Lebensinhalten gemäß sind, wie z.B. Basale
Kommunikation, Kinästhetik, Basale Stimulation, Snoezelen, TEACCH, Führen nach AFFOLTER, Unterstützte
Kommunikation.
 Termin
26.11.2015
10.00 Uhr bis
27.11.2015
16.30 Uhr
 Leitung
Winfried Mall,
Dipl.-Heilpädagoge (FH)
 Lehrgangsgebühren
€ 275,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Die im Seminar angewendeten Methoden unterstützen den Transfer in die eigene Praxis.
Ihr Nutzen
● Das Konzept der sensomotorischen Lebensweisen
kennenlernen
● Verstehen, was basale Bedürfnisse ausmacht
● Kenntnisse über methodische Ansätze erwerben,
die diesen Bedürfnissen gerecht werden
● Die eigenen Praxiserfahrungen reflektieren und die
Übertragbarkeit der vorgestellten Ansätze prüfen
Methoden
Referate, Kleingruppenarbeit, Fallbesprechungen,
Erfahrungsaustausch, Video, Plenumsdiskussionen
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 17 s. Seite 99
 Veranstaltungsort
Erlangen
85
4
Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen
Menschen mit basalen Bedürfnissen
B 57/
2015
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen aus
dem pädagogischen und
heilpädagogischen Arbeitsbereich, Lehrer/innen
Snoezelen mit schwerbehinderten
Kindern und Erwachsenen
Für Menschen mit einer schweren Behinderung ist
Snoezelen eine wertvolle Interventionsform, die alle
Sinne fördert und die Lebensqualität verbessert.
Termin
10.12.2015
13.00 Uhr bis
13.12.2015
12.15 Uhr

Leitung
Constance Düwiger,
Dipl.-Rehabilitationspädagogin, Zusatzqualifikation
Snoezelen

Dieser Workshop zeigt auf, wie mit Hilfe von einfachen
Mitteln verschiedene Wahrnehmungsbereiche – je
nach Klientel – angesprochen werden können. Durch
ausgewählte taktile, visuelle, gustatorische, olfaktorische und auditive Reize kann ein emotionales Erwachen hervorgerufen werden. Es werden Anregungen
und Ideen zu unterschiedlichen Themenbereichen
vorgestellt und selber erprobt. Zudem erhalten die
Teilnehmer/innen einen Einblick über Möglichkeiten,
die Wahrnehmung zu fördern und auch einfach
Freude zu bereiten.
Lehrgangsgebühren

€ 485,00
Tagesverpflegung € 78,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 126,00
bei Übernachtung
Ihr Nutzen
● Verschiedene Wahrnehmungsbereiche ansprechen
lernen
● Anregung und Ideen für die Gestaltung von
Snoezeleneinheiten erhalten
● Selbstständige Planung und Durchführung der
Snoezelensequenzen
● Kritische Reflexion
Sandra Gass,
Sozialagogin
Einzelzimmer
€ 153,00
Doppelzimmer € 129,00
Methoden
Theoretischer Input, praktische Umsetzung
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 17 s. Seite 99
● Anwendungsmodul für
das Snoezelen-Zertifikat
der ISNA

Veranstaltungsort
Erlangen
Nürnberg

86
5
Menschen
mit psychischen
Erkrankungen
A 13/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen, die psychisch beeinträchtigte Menschen begleiten

Weitere Hinweise
● Jeder Seminarbaustein bildet
für sich eine abgeschlossene
Einheit und kann einzeln
belegt werden, ohne die
Absicht, ein Zertifikat zu
erwerben.
● In dieser Lehrgangsreihe
können die Teilnehmer/
innen ein Basis-Zertifikat
erwerben. Voraussetzung
dafür ist die Teilnahme an
Seminarbausteinen im Umfang von mindestens
72 Unterrichtseinheiten
im Zeitraum von max. drei
Jahren.
Folgende Bausteine sind
obligatorisch:
● Einführung in die Psychiatrie
● Psychisch kranke Menschen
verstehen - neue Lösungsansätze finden: Praxisberatung
anhand von Fallbeispielen
inkl. Falldarstellung (2016)
● Umgang und Kommunikation mit psychisch kranken
(und geistig behinderten)
Menschen, Verhaltensauffälligkeiten, Angst, Depressionen oder Aggressionen
● Neben diesen PflichtBausteinen stehen weitere
Seminarangebote zur Auswahl, die auf die individuellen Interessen abgestimmt
werden können. Mit dem
Aufbau-Zertifikat (siehe:
A 14) können die erworbenen Kenntnisse vertieft
werden.

Begleitung von Menschen mit
psychischer Beeinträchtigung
Baustein-Lehrgangsreihe - Basis-Zertifikat
Die Zunahme psychischer Störungen in der Bevölkerung führt immer häufiger zu Kontakt mit Menschen,
die psychisch krank oder behindert sind. Die Begleitung dieser Menschen im Alltag erfordert viel Kraft,
Toleranz und eigene innere Stabilität.
Mit dieser berufsbegleitenden Lehrgangsreihe wollen
wir dem steigenden Bedarf an erfahrenen pädagogischen Mitarbeitern/innen Rechnung tragen.
Ziel ist es, psychische Störungen zu verstehen und die
Handlungskompetenz von Mitarbeitern/innen zu erweitern. Der Kontakt mit psychisch erkrankten Menschen soll nicht von Enttäuschungen und Konflikten
geprägt sein, sondern ein Gefühl des Verständnisses
für schwer zugängliche und leidende Menschen ermöglichen. Anstelle der Hilflosigkeit sollen adäquate
Reaktions- und Handlungsweisen und eine befriedigende Kommunikation mit den Betroffenen treten.
Die Teilnehmer/innen erwerben psychiatrisches Wissen und praktische Sicherheit im Umgang mit psychisch kranken Menschen. Sie vertiefen ihre Fähigkeit,
eigene Gefühle den psychisch Kranken gegenüber
wahrzunehmen und zu reflektieren.
Ihr Nutzen
● Überblick über die verschiedenen Formen und
Ursachen psychiatrischer Krankheitsbilder erhalten
● Grundlagen der Psychiatrie in einer systematischen, anschaulichen und einfach verständlichen
Form erfahren
● Möglichkeiten des Umgangs und der Krisenbewältigung kennenlernen
● Beantwortung rechtlicher Fragen
● Projektarbeit, in der neu erworbene Kenntnisse
und aktuelle Probleme aus Ihrem Arbeitsalltag
verbunden werden
Detailausschreibung mit der
Liste aller Seminarangebote
ab 01.12.2014
Veranstaltungsort
Erlangen
LebenshilfeZertifikat

88
Methoden
Vortrag, vertiefte Einzelarbeit, Analyse und Reflexion
der eigenen beruflichen Handlungsweise, Arbeit in
Kleingruppen und im Plenum, Selbsterfahrung, praktische Erprobung, Fallbesprechungen, Erfahrungsaustausch
Begleitung von Menschen mit
psychischer Beeinträchtigung

Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen, die psychisch beeinträchtigte Menschen begleiten
und bereits das Basis-Zertifikat
erworben haben

Weitere Hinweise
● Jeder Seminarbaustein
bildet für sich eine
abgeschlossene Einheit
und kann einzeln belegt
werden, ohne die Absicht,
ein Zertifikat zu erwerben.
● Voraussetzung für das Aufbau-Zertifikat ist das BasisZertifikat und die Teilnahme
an Seminarbausteinen im
Umfang von mindestens
72 Unterrichtseinheiten
im Zeitraum von max. drei
Jahren.
Baustein-Lehrgangsreihe - Aufbau-Zertifikat
Die Klientel in Einrichtungen der Behindertenhilfe ändert sich zunehmend: Etwa die Hälfte der Nutzer von
Einrichtungen der Behindertenhilfe hat neueren Untersuchungen zufolge - oft zusätzlich zu einer geistigen Behinderung - eine psychische Erkrankung. Das
erfordert vom Personal entsprechende theoretische
Kenntnisse und praktische Fertigkeiten und nicht zuletzt den professionellen Umgang mit Belastungen
am Arbeitsplatz. Diese Aufbau-Lehrgangsreihe ergänzt und vertieft die Inhalte der Basis-Lehrgangsreihe
(siehe unter A 13).
Die Teilnehmer/innen gewinnen fachliche Kompetenz in
der Alltagsbegleitung und Assistenz von Menschen mit
psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten.
Sie erarbeiten Bewältigungsstrategien für belastende
Situationen und planen langfristige Integrationsmaßnahmen für Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf. Sie erwerben einen systemischen Blick auf die Situation des Betroffenen, nehmen verschiedene Blickwinkel,
z.B. auf die eigene Rolle in evtl. bestehenden Konflikten,
ein und können so auch Kollegen/innen in schwierigen
Situationen unterstützen und führen.
Folgende Bausteine sind
obligatorisch:
● Psychiatrie-Hospitation
● Rechtliche Aspekte
● Medikamente, insbesondere Psychopharmaka
Ihr Nutzen
● Vertiefung der im Basislehrgang erworbenen
theoretischen Kenntnisse
● Festigung von adäquaten Umgangsweisen und
verständnisvoller Kommunikation mit den
Patienten
● Betrachtung des eigenen Anteils bei Entstehung und
Zuspitzung von Krisen
● Erkennen eigener Grenzen der Belastbarkeit und
Vorbeugen von Burn-out-Symptomen
● Rechtliche Grundkenntnisse über alltägliche
psychiatrische Angelegenheiten
● Übersicht über Behandlungsmöglichkeiten
psychischer Erkrankungen - insbesondere Psychopharmakotherapie
Methoden
Vortrag, Einzelarbeit, Analyse und Reflexion der
eigenen beruflichen Handlungsweise, Arbeit in Kleingruppen und im Plenum, Selbsterfahrung, praktische
Erprobung, Fallbesprechungen, Erfahrungsaustausch
Weitere Wahlthemen:
● Kommunikation und
Beratung
● Soziale Kompetenz
● Nähe - Distanz
● Fallbesprechung mit
psychiatrischem oder systemischem Schwerpunkt
● Konzepte der Begleitung
von psychisch beeinträchtigten Menschen
● Psychosomatik
● Trauma
● Entspannungsverfahren
Detailausschreibung mit der
Liste aller Seminarangebote ab
01.12.2014

89
Veranstaltungsort
Erlangen
5
Menschen mit psychischen Erkrankungen
LebenshilfeZertifikat
A 14/
2015
B 58/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, Fachdienste und Führungskräfte, die Menschen
mit Behinderungen und
psychischen Störungen
begleiten

Termin
09.03.2015
10.00 Uhr bis
10.03.2015
17.00 Uhr

Einführung in die Psychiatrie
Leitung

Dr. med. Svetlana Panfilova,
Ärztin, szenisch-systemische Beraterin
Lehrgangsgebühren

€ 270,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
„Auch Wahn hat Sinn“
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Pflichtbaustein für
ein Zertifikat A 13 s. Seite 88
● Anerkannter Baustein
der ZKS - s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

Der Kontakt mit psychisch erkrankten Menschen kann
manchmal verwirrend und unheimlich sein und ruft
häufig Enttäuschungen und Spannungen hervor. Das
führt zu Unsicherheit in der Kommunikation, zu Fehleinschätzungen von Verhaltensweisen und zu Missverständnissen. Das Seminar dient als theoretische,
aber praxisnahe Grundlage für alle Mitarbeiter/innen,
die mit psychisch kranken Menschen arbeiten und sie
besser verstehen möchten.
Verschiedene psychiatrische Symptome und Erkrankungen werden systematisch und in verständlicher
Form vermittelt:
● Klassifikation psychischer Erkrankungen
● Symptome
● Einzelne Krankheitsbilder (Psychosen, Neurosen,
Persönlichkeitsstörungen)
● Behandlungsmethoden (Medikamente und Psychotherapie)
Anhand von Fallbeispielen und Filmsequenzen werden psychiatrische Basiskenntnisse vermittelt und der
Transfer in die alltägliche Praxis ermöglicht. Schwerpunkt dieses Seminars liegt auf der theoretischen Darstellung der Psychiatrie.
Ihr Nutzen
● Systematischer
Überblick über psychische
Störungen
● Besseres Verständnis von psychiatrischen
Erkrankungen
● Faszination für die Vielfalt und Möglichkeiten der
menschlichen Psyche
Methoden
Vortrag, Filmausschnitte mit Diskussion, PowerPointPräsentation, Fallbeispiele
90
B 59/
2015
Einblick gewinnen in die Arbeit einer
psychiatrischen Einrichtung für Menschen
mit geistiger Behinderung und psychischen
Störungen
Seit einigen Jahren nimmt die Anzahl von Menschen
mit Intelligenzminderung und schweren psychischen
Auffälligkeiten zu. Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen für Menschen mit Behinderung stehen dadurch vor neuen Herausforderungen.
Während dieser Psychiatrie-Hospitation gewinnen die
Teilnehmer/innen Einblick in die Arbeit einer psychiatrischen Einrichtung und lernen die Versorgungsstrukturen kennen. In Kleingruppen erhalten Sie vor
Ort die Gelegenheit zur Hospitation in Begleitung von
Ärzten/innen, Psychologen/innen, Heilpädagogen/
innen, Pflegepersonal und Ergotherapeuten/innen.
Die Hospitation findet im Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren statt.
Ihr Nutzen
● Sicherheit im Umgang mit Menschen mit geistiger
Behinderung gewinnen, die zusätzlich ausgeprägte
psychische Auffälligkeiten zeigen
● Einblicke in die Arbeitsweise einer psychiatrischen
Einrichtung erhalten
● Verschiedene Behandlungs- und Therapieverfahren
kennenlernen
● Zusammenarbeit zwischen pädagogischen Fachkräften aus Einrichtungen der Behindertenhilfe und
Fachkräften psychiatrischer Einrichtungen
verbessern
● Chancen einer guten multiprofessionellen Arbeit
erkennen
Methoden
Kurzreferat, Gruppenarbeit, Praxisbeispiele, Fallbesprechungen, Hospitation mit Teilnahme an den Therapiegruppen
Vorkenntnisse im Bereich „Geistig behinderte Menschen mit psychischen Störungen“ oder „Psychopharmakologische Behandlung“ sind empfehlenswert.
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Werkstätten, Förderstätten, Wohneinrichtungen
 Termin
16.06.2015, 09.00 Uhr bis
18.06.2015, 17.00 Uhr
 Leitung
Sandra Hoppstock,
Chefärztin, Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren,
Leitung des Zentrums für
Psychiatrie, Psychotherapie
und Heilpädagogik
Marion Maas-Santjohanser,
Ergotherapeutin
Patrick Maschkowitz,
Heilpädagoge
 Lehrgangsgebühren
€ 330,00
Mittagessen
€ 25,00
Frühstück, Abendessen,
Getränke und Übernachtung sind direkt vor Ort zu
bezahlen.
Auf Wunsch senden wir
Ihnen eine Hotelliste zu.
 Weitere Hinweise
● Begrenzte
Teilnehmerzahl
● Baustein für ein Zertifikat - A 12 s. Seite
38; A 13 s. Seite 88;
Pflichtbaustein für ein
Zertifikat - A 14 s. Seite
89
● Anerkannter Baustein
der ZKS - s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Bezirkskrankenhaus
Kaufbeuren
91
5
Menschen mit psychischen Erkrankungen
Psychiatrie - Hospitation
B 60/
2015
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen, die
bereits theoretische Kenntnisse in der Psychiatrie und
praktische Erfahrungen
in der Betreuung von
Menschen mit psychischen
Störungen (und geistiger
Behinderung) haben

Termin
25.11.2015
10.00 Uhr bis
26.11.2015
17.00 Uhr
Leitung

Dr. med. Svetlana Panfilova,
Ärztin, szenisch-systemische Beraterin
Lehrgangsgebühren

€ 270,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Eine theoretische
Vermittlung wird sehr
knapp gehalten, daher
werden Vorkenntnisse
vorausgesetzt.
● Baustein für ein Zertifikat - A 13 s. Seite 88;
A 14 s. Seite 89;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS - s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

Umgang und Kommunikation
mit psychisch kranken (und geistig
behinderten) Menschen
Die verbale und nonverbale Kommunikation verändert sich im Rahmen einer psychischen Störung. Dies
kann zu massiven Missverständnissen führen, wenn
der psychische Hintergrund nicht berücksichtigt wird.
Man kann jedoch den Zugang zu dem Menschen
wieder herstellen, ausgehend von der individuellen
Sprache, die wesentliche Lebensmuster, ein inneres
Körperwissen und soziale Bezüge beschreibt.
Ziel dieser Fortbildung ist, das Verständnis für auffälliges Verhalten zu vermitteln, die Kommunikation mit
Betroffenen zu erleichtern und den adäquaten Umgang zu ermöglichen.
Es geht um die praktische Anwendung des bestehenden Wissens über psychische Störungen (und geistige
Behinderung): Was weiß ich? Wie setze ich mein
Wissen ein? Was fällt mir schwer? Was kann ich gut?
Welche positiven Erlebnisse habe ich mit Menschen
mit Doppeldiagnosen gemacht? Wie kann ich diese
Erkenntnisse weiter anwenden und meinen Kollegen
mitteilen?
Die inhaltlichen Schwerpunkte orientieren sich an
den Interessen der Teilnehmer/innen. Konkrete Fallbeispiele werden besprochen und in Rollenspielen
bearbeitet.
Ihr Nutzen
● „Man muss die Menschen mögen“ als Grundhaltung annehmen
● „Umgangserfolg bzw. -misserfolg“ definieren und
aktiv beeinflussen
● Die Rollendynamik und soziale Interaktionen
spielerisch klären
● Sicheres Agieren statt Reagieren einüben
● Die Eigensprache eines kranken Menschen
verstehen lernen
92
Methoden
Kurze theoretische Inputs, Fallbesprechung und Ausarbeitung der Umgangsregeln, Kleingruppenarbeit,
Filmausschnitte mit Diskussion, Rollenspiele
B 61/
2015
Stress und psychische Erkrankung hängen direkt
miteinander zusammen: Das Vulnerabilitäts-StressModell gilt als derzeit plausibelster Erklärungsansatz
bei der Ursachenforschung psychischer Erkrankung.
Menschen mit psychischer Beeinträchtigung scheinen
nach diesem Modell über weniger wirksame Bewältigungsstrategien im Umgang mit Stress zu verfügen.
Dies bezieht sich auf die möglichen Ursachen und
Auslöser für eine psychische Erkrankung wie auch auf
deren weiteren Verlauf, der oft geprägt ist von wechselnden Phasen der Über- und Unterforderung.
Häufig geraten Begleiter/innen von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung in die Rolle als „Puffer“ und
„Stressbewältiger“ von außen. Daher ist es sinnvoll,
Menschen mit psychischer Beeinträchtigung darin zu
schulen und zu befähigen, sich selbst zu „entstressen“
und eigene Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
Unter Zuhilfenahme verschiedener Stressbewältigungsprogramme, wie z.B. SBT, ZERA, werden in diesem Seminar sowohl die theoretischen Grundlagen
des Stressgeschehens bei psychisch beeinträchtigten
Menschen bearbeitet als auch praktische Vorgehensweisen und Methoden vorgestellt.
Ihr Nutzen
● Stress und seine Auswirkungen bei psychischer
Beeinträchtigung
● Die drei Ebenen der Stressbewältigung - körperlich, kognitiv, emotional
● Stufenweiser Aufbau eines Stressbewältigungstrainings
● Methoden zur Steigerung der Selbstwahrnehmung
und -beobachtung
● Methoden der Entspannung und Stressprävention
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen für psychisch
beeinträchtigte Menschen
 Termin
13.07.2015
14.00 Uhr bis
15.07.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Thomas Peddinghaus,
Dipl.-Psychologe,
Supervisor, Coach
 Lehrgangsgebühren
€ 320,00
Tagesverpflegung € 61,75
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 93,75
bei Übernachtung
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
5
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat - A 13 s. Seite 88;
A 14 s. Seite 89; A 16 s.
Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS - s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Kurzvorträge, Gruppenarbeit, Übungen
93
Menschen mit psychischen Erkrankungen
Stressbewältigung bei Menschen
mit psychischer Beeinträchtigung
B 62/
2015
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen aus
sozialen Einrichtungen, die
chronisch psychisch kranke
Menschen in Wohn-,
Arbeits- und Beratungsstrukturen begleiten
Termin
13.04.2015
10.00 Uhr bis
14.04.2015
17.00 Uhr

Leitung
Michael
Bräuning-Edelmann,
Dipl.-Sozialpädagoge,
Leiter eines sozialpsychiatrischen Rehabilitationszentrums

Lehrgangsgebühren

€ 250,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat - A 12 s. Seite 38;
A 13 s. Seite 88;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS - s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

94
Umgang mit Menschen mit
aggressiven, depressiven,
zwanghaften und ängstlichen
Störungsbildern
Depressionen, Ängste und Zwänge sind psychische
Probleme, die von Menschen beschrieben werden,
die häufig Hilfe in sozialpsychiatrischen Strukturen
suchen. Manchmal treten diese Symptome alleine auf,
häufiger gepaart mit anderen schweren psychischen
Störungen, wie z.B. Psychosen.
In diesem Seminar wollen wir uns mit diesen Krankheitsbildern vertraut machen und praxisnahe Anregungen erarbeiten, die eine Basisarbeit mit Menschen,
die unter diesen Problemen leiden, erleichtern.
Wir greifen dabei im Wesentlichen auf einfache verhaltenstherapeutische Elemente zurück. Diese können
auch in der alltäglichen Begleitung von Menschen mit
psychischen Störungen hilfreich eingesetzt werden.
So werden psychotherapeutische Angebote im Alltag
der Einrichtung optimal unterstützt.
Ihr Nutzen
● Besseres Verständnis für die Störungsbilder
● Erwerb von Möglichkeiten zur effizienten Unterstützung therapeutischer Maßnahmen
Methoden
Themenzentrierte Gruppenarbeit, Impulsreferate,
Arbeit im Plenum, Film, Video, Rollenspiel, Bücherund Unterlagenbörse etc.
B 63/
2015
Das Grundmerkmal aller Persönlichkeitsstörungen ist
ein seit langem bestehendes, dauerhaftes und beherrschendes Muster unflexiblen Verhaltens. Man kann
von den Betroffenen nicht erwarten, dass sie sich ändern. Wir als Betreuende können jedoch unser Verhalten ändern und unsere eigene Handlungskompetenz
erweitern.
Persönlichkeitsstörungen bei geistig behinderten
Menschen manifestieren sich v.a. in Verhaltensauffälligkeiten. Mitarbeiter/innen und Umfeld sind daher
stärker ins dramatische Geschehen einbezogen als es
bei der Begleitung von Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung, aber ohne eine geistige Behinderung, der Fall ist.
Ihr Nutzen
● Klassifikation und Symptomatik von Persönlichkeitsstörungen kennenlernen
● Therapeutische Möglichkeiten erfahren
● Besonderheiten bei geistig behinderten Menschen
entdecken
● Den Umgang, insbesondere Nähe und Distanz zum
Klienten, reflektieren
● Typische Verhaltensmuster und Reaktionen der
Umwelt erkennen
● Eigene eingefahrene Reaktionen erkennen und
verändern
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, Fachdienste und Führungskräfte, die Menschen
mit Behinderungen und
psychischen Störungen
begleiten
 Termin
23.11.2015
10.00 Uhr bis
24.11.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Dr. med. Svetlana Panfilova,
Ärztin, szenisch-systemische Beraterin
 Lehrgangsgebühren
€ 270,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat - A 13 s. Seite 88;
A 14 s. Seite 89; A 16 s.
Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS - s. Seite 234
Methoden
Vortrag, PowerPoint-Präsentation, Fallbeispiele, Filmausschnitte mit Diskussion
 Veranstaltungsort
Erlangen
95
5
Menschen mit psychischen Erkrankungen
Persönlichkeitsstörungen
bei Menschen mit geistiger
Behinderung
Inhouse
Wenn das alles nicht
zu Ihren Fragen passt …
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konzipiert sind
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Organisation - gestalten wir passgenau zu Ihren Fragestellungen
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Entscheidungsträgern
Schnellere Umsetzung des vermittelten Wissens durch gemeinsame Schulung Ihrer
Mitarbeiter/innen
Ihre Ansprechpartnerin:
Christine Malcherczyk
Referentin Organisationsentwicklung
Tel.: 0 91 31 / 754 61 - 48
Fax: 0 91 31 / 754 61 - 90
E-Mail: christine.malcherczyk@lebenshilfe-bayern.de
96
6
Arbeitsfeldübergreifende
Themen
A 16/
2015
Neu
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, die
Kinder, Jugendliche und
Erwachsene mit herausforderndem Verhalten
begleiten

„Wer lebt, stört“
Begleitung von Menschen mit
herausforderndem Verhalten
Baustein-Lehrgangsreihe
Weitere Hinweise

● In dieser Lehrgangsreihe
können die Teilnehmer/
innen ein Zertifikat erwerben. Voraussetzung
hierfür ist die Teilnahme
an einschlägigen
Veranstaltungen des
Fortbildungsinstituts im
Umfang von mindestens
100 Unterrichtseinheiten. Die Teilnahme
an den Veranstaltungen
kann auf drei Kalenderjahre verteilt werden.
● Detailausschreibung mit
der Liste aller Seminarangebote ab 01.12.2014
Veranstaltungsort
Erlangen
LebenshilfeZertifikat

Wutanfälle, Schreien, Kratzen, Verweigerung, Regelverstöße von Menschen mit geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen – mit diesen Formen herausfordernden
Verhaltens sehen sich viele Mitarbeiter/innen zunehmend
in ihrem Arbeitsalltag konfrontiert. Verhaltensweisen, die
sie häufig an ihre Grenzen bringen und als Provokation
erleben.
Menschen mit Behinderung dagegen fühlen sich oft
machtlos, fremdbestimmt und in ihren Anliegen nicht
wahr genommen. Die Folge: Gefühle von Angst, Empörung oder Kränkung prägen die Beziehung zwischen den
Beteiligten. Wie kann dieser Teufelskreis durchbrochen
werden? Denn Menschen mit Behinderung haben ein
Recht auf geschultes Personal und das Personal hat ein
Recht auf einen sicheren Arbeitsplatz.
Diese Lehrgangsreihe will Mitarbeiter/innen darin unterstützen, ihre Handlungsspielräume und ihr professionelles Verhaltensrepertoire zu erweitern, in dem sie
● Ursachen besser verstehen
● herausforderndes Verhalten als Ausdruck einer
Störung der Kommunikation erkennen
● Möglichkeiten kennenlernen, wie sie belastende
Situationen vermeiden, bewältigen und lösen können
● strukturelle Ursachen und eigene Gefühle reflektieren
Ihr Nutzen
● Entscheidungs- und Handlungssicherheit im Umgang
mit herausfordernden Verhaltensweisen gewinnen
● Strukturelle Gewalt erkennen und konstruktive
Gestaltungsmöglichkeiten nutzen
● Früherkennung und präventive Maßnahmen und
Verhaltensweisen kennenlernen
● Schutzmaßnahmen bei selbst- und fremdgefährdendem Verhalten
● Beratungs- und Kommunikationskompetenz
erweitern
● Rechtssicherheit gewinnen
● Impulse für einrichtungsspezifische Konzepte zum
Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen
erhalten
Methoden
Theorie-Input, Analyse und Reflexion, Fallbesprechungen,
Supervision, Übungen und praktische Anwendungen,
Erfahrungsaustausch und kollegiale Beratung
98
Neu
„Gute“ Pflege
Wohlbefinden für Pflegebedürftige –
Sicherheit und Entlastung für
Pflegende
Baustein-Lehrgangsreihe
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf eine
kompetente medizinisch-pflegerische Versorgung, die
sich an ihren individuellen Bedürfnissen und Gewohnheiten orientiert. Nicht zuletzt um einen Wechsel in ein
Pflegeheim zu vermeiden. Um diesem Anspruch gerecht
zu werden, bedarf es geschulter Mitarbeiter/innen. Zunehmend sehen sich pädagogische Fachkräfte mit pflegerischen Anforderungen in ihrem Alltag konfrontiert.
Mit diesem Auftrag sind jedoch zahlreiche Fragen verbunden:
● Welche medizinisch-pflegerischen Kompetenzen sind
für eine adäquate Versorgung erforderlich?
● Wie lässt sich pädagogisches Handeln im Alltag sinnvoll mit pflegerischen Tätigkeiten verknüpfen?
● Was ist Grund- und Behandlungspflege? Wer darf
was und wie durchführen?
● Wie können Gesundheitsrisiken oder Komplikationen
vermieden und Schmerzen erkannt werden?
● Wie kann eine würdevolle Begleitung und Pflege
älterer Menschen bzw. Menschen, die am Lebensende stehen, gestaltet werden?
In dieser Lehrgangsreihe erwerben pädagogische Mitarbeiter/innen ohne Pflegefachkraftanerkennung Kompetenzen, die sie befähigen, die Durchführungsverantwortung in vielen Bereichen der Pflege zu übernehmen.
Ihr Nutzen
Sie
● erwerben medizinisch-pflegerisches Wissen
● gewinnen Handlungssicherheit in präventiven und
pflegerischen Tätigkeiten
● lernen Aspekte einer ganzheitlichen Pflege kennen
● minimieren eigene körperliche Belastungen bei der
Pflege
● erhalten Sicherheit in rechtlichen Fragen
 Zielgruppen
Pädagogische Mitarbeiter/
innen, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit
Pflegebedarf begleiten
(Heilerziehungspfleger/
innen, Sozialpädagogen/
innen, Erzieher/innen)
 Weitere Hinweise
● In
dieser Lehrgangsreihe
können die Teilnehmer/
innen ein Zertifikat erwerben. Voraussetzung
hierfür ist die Teilnahme
an einschlägigen Veranstaltungen des Fortbildungsinstituts im Umfang von mindestens
100 Unterrichtseinheiten. Die Teilnahme
an den Veranstaltungen
kann auf drei Kalenderjahre verteilt werden.
Es wird empfohlen, die
Pflichtbausteine in der
genannten Reihenfolge
zu belegen (siehe
Detailausschreibung).
● Detailausschreibung
mit der Liste aller
Seminarangebote ab
01.12.2014
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Theoretische Wissensvermittlung, praktische Übungen,
Kleingruppenarbeit, Reflexion des eigenen Pflegeverständnisses, Erfahrungsaustausch
99
Arbeitsfeldübergreifende Themen
LebenshilfeZertifikat
A 17/
2015
6
Bay K 45/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe, Lehrer/innen

Termin
1. Teil:
22.09. bis 24.09.2015
2. Teil:
16.02. bis 18.02.2016
3. Teil:
19.07. bis 21.07.2016

Leitung
PD Dr. Ernst Wüllenweber,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH),
Dipl.-Pädagoge, Supervisor, Martin-LutherUniversität Halle

Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage

10 % Frühbucher-Rabatt
bis 31.03.2015
Weitere Hinweise

● Eine Anmeldung ist nur
für alle drei Teile möglich.
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
● Detailausschreibung und
weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband Bayern, Kitzinger
Str. 6, 91056 Erlangen,
Tel.: 09131/75461-0
Veranstaltungsort
Erlangen

LebenshilfeZertifikat
Krisenintervention, Deeskalation
und Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten in der Behindertenhilfe
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg und Bayern
Klienten der Behindertenhilfe (Menschen mit geistiger,
Lern- oder seelischer Behinderung bzw. mit Autismus)
können wie alle Menschen in kritische Lebenslagen bzw.
Krisen und in soziale Konflikte geraten. Viele Gründe sprechen sogar für eine erhöhte Anfälligkeit. Dies trifft vor
allem auf diejenigen Menschen mit Behinderungen zu, die
zusätzlich von Verhaltensauffälligkeiten oder psychischen
Krankheiten betroffen sind. Forschungsergebnisse und
Praxiserfahrungen zeigen, dass dieser Personenkreis auf
die Überforderungen und Belastungen in Krisen und Konflikten häufig mit eskalierenden Problemverhaltensweisen
reagiert. Hierzu zählen unter anderem extreme Unruhe,
Wutanfälle, Aggressionen, sozialer Rückzug, selbstverletzendes Verhalten, Weglaufen, Entwendungen, sexuelle
Auffälligkeiten.
Diese Verhaltensprobleme stellen eine besondere Herausforderung für die Helfer in der Praxis dar. Für die Intervention in solch schwierigen Betreuungssituationen mangelt es häufig an Ansätzen, Konzepten und kooperativer
Vernetzung. Hier setzt die dreiteilige Weiterbildung an,
mit dem Ziel, Hilfen zur Krisenintervention und zum Konfliktmanagement vorzustellen und an Praxisbeispielen zu
erläutern, zu diskutieren und einzuüben. Die Teilnehmer/
innen erhalten eine Ausbildung in dem Konzept „Kriseninterventionsprogramm“ (Ki-Pro).
1.Baustein: Grundlagen der Krisenintervention und des
Konfliktmanagements
2.Baustein: Akutintervention und Deeskalation
3.Baustein: Hilfen zur Krisenbegleitung /
Umsetzung von langfristigen Hilfen
Ihr Nutzen
● Kennenlernen der theoretischen Grundlagen zum Verständnis von Krisen und von sozialen Konflikten
● Wissen über Behinderungsformen, Verhaltensauffälligkeiten und psychische Krankheiten
● Kennenlernen und Einüben von praktischen Methoden
zur Krisenintervention und zum Konfliktmanagement
● Kennenlernen und Einüben von Methoden zur
physischen Intervention
Methoden
Vortrag, Diskussion, Erfahrungsaustausch, Arbeitsgruppen, Übungen, Rollenspiel, Bearbeitung von Fallbeispielen
der Teilnehmer/innen
100
Unterstützte Kommunikation
Kontakt und Verständigung mit
nicht/kaum sprechenden Menschen

Zielgruppen
Pädagogische, therapeutische
und pflegende Mitarbeiter/
innen aus Einrichtungen der
Behindertenhilfe, Angehörige
von nicht/wenig sprechenden
Menschen, Lehrer/innen

Termin
B 89/2015 – Einführungskurs:
19.03. bis 20.03.2015
B 90/2015 – Aufbaukurs:
24.04. bis 25.04.2015
B 91/2015 – Aufbaukurs:
25.06. bis 26.06.2015
B 92/2015 – Aufbaukurs:
27.10. bis 28.10.2015
Weitere Bausteine: 2016

Leitung
Christiane Schmülling,
Dipl.-Heilpädagogin, Krankenschwester, ISAAC-Referentin
und weitere Dozenten

Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage

Weitere Hinweise
● Der Einführungskurs und
die Aufbaukurse bilden
eine abgeschlossene Einheit
und können einzeln belegt
werden, ohne die Absicht,
ein Zertifikat zu erwerben.
● Eine Teilnahme an einem
Aufbaukurs setzt die
vorherige Teilnahme an
dem Einführungskurs oder
entsprechende Kenntnisse
voraus.
● Baustein für ein Zertifikat –
A 11 s. Seite 76
● Detailausschreibung und
weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband
Bayern, Kitzinger Str. 6,
91056 Erlangen,
Tel.: 09131/75461-0
Baustein-Lehrgangsreihe
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz
und ISAAC-GSC – Gesellschaft für Unterstützte
Kommunikation e.V.
Immer mehr Menschen aller Altersstufen können sich aufgrund einer angeborenen, erworbenen oder temporären
Behinderung/Erkrankung nicht oder kaum über die Lautsprache verständigen.
Die „Unterstützte Kommunikation“ (UK) will diesen Menschen für ihr privates und berufliches Umfeld alternative
und ergänzende Möglichkeiten zur lautsprachlichen Verständigung aufzeigen. Dazu erhalten die Teilnehmer/innen
einen Überblick über verschiedene Kommunikationshilfen
(z.B. Symboltafeln, einfache Gebärden, elektronische Hilfen), deren Anwendung ein hohes Maß an Geduld, gegenseitigem Verständnis und Kreativität erfordert.
Die Lehrgangsreihe bietet die Möglichkeit, sich zu den
Themen „Gebärden“, „Symbole“, „Vom gemeinsamen
Handeln zur Verständigung“, „Elektronische Hilfen“ und
„Software“ fortzubilden. In Vertiefungskursen werden
individuelle UK-Interventionen geplant und deren Umsetzung in der Praxis diskutiert. Ziel der Qualifizierung ist die
Befähigung, die erlernten und erprobten Aspekte zeitnah
und erfolgreich in der beruflichen Tätigkeit umsetzen zu
können.
Ihr Nutzen
● Umfassende Wissensvermittlung und intensives
Erproben von Kommunikationshilfen
● Übungen zur Kommunikation mit nicht/kaum
sprechenden Menschen
● Umfangreiches Repertoire an Ideen zum methodischdidaktischen Einsatz der Hilfen im privaten und
institutionellen Alltag
● Planung zur individuellen Versorgung nicht
sprechender Menschen, Umsetzung und Erprobung in
der beruflichen Praxis
● Erwerb von ISAAC-Zertifikaten für den Einführungskurs
und jeden einzelnen Aufbaukurs
Methoden
Theorievermittlung, interaktiver Vortrag, Videosequenzen,
Kleingruppenarbeit, Selbsterfahrung, individuelle Interventionsplanung für einzelne nicht sprechende Klienten

101
Veranstaltungsort
Erlangen
Arbeitsfeldübergreifende Themen
LebenshilfeZertifikat
Bay K 48/
2015
6
RP L 2/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus der
Erwachsenenbildung oder
der Beruflichen Bildung

Termin
1. Teil:
16.11. bis 20.11.2015

Lehrgangsreihe mit 6 Kurswochen
Abschluss mit Zertifikat
Kooperationsveranstaltung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz, der Bundesvereinigung der Lebenshilfe
und den Bildungsträgern der Lebenshilfe
2. – 4. Teil:
2016
5. – 6. Teil:
2017
Leitung
Ina Böhmer,
Landesverband RheinlandPfalz der Lebenshilfe

Gerhard Heß,
Bundesvereinigung der
Lebenshilfe
Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage

Weitere Hinweise

● Die Anmeldung gilt für
alle Teile
● Detailausschreibung und
weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband RheinlandPfalz, Drechslerweg 25,
55128 Mainz,
Tel.: 06131/93660-36
Veranstaltungsort
Mainz
Weiterbildung zum/zur Fachpädagogen/in für Erwachsenenbildung mit Menschen mit geistiger
Behinderung

102
Allgemeine, berufliche und Persönlichkeitsbildung von
Menschen mit geistiger Behinderung haben deutlich
an Bedeutung gewonnen. Mit der Weiterbildung zum/
zur Fachpädagogen/in bieten wir mit der Lehrgangsreihe 2015 – 2017 erneut die Möglichkeit, sich für dieses
Handlungsfeld zu qualifizieren.
Nach unserem Konzept unterscheidet sich die Erwachsenenbildung für Menschen mit einer geistigen Behinderung nicht grundsätzlich sondern nur in spezifischen
Problemlagen von der allgemeinen Erwachsenenbildung.
Dieses Prinzip ist Grundlage der Kursgestaltung.
Ziele der Lehrgangsreihe:
● Vermittlung von Grundlagen der Erwachsenenbildung
und Analyse von Kernproblemen in diesem Bereich
● Weiterentwicklung des Profils von Erwachsenenbildnern/innen
● Einbezug der Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmer/innen
● Reflexion der bisherigen Erfahrungen im Bereich der
Erwachsenenbildung
Vorgehensweisen:
● Auseinandersetzung mit allgemeinen Grundlagen
der Erwachsenenbildung (z.B. Didaktik, Methodik,
Kommunikation, Interaktion, Gruppendynamik).
Diskussion der Übertragbarkeit dieser Grundlagen auf
Seminare mit Menschen mit einer geistigen Behinderung
● Exemplarische Konzipierung, Vorbereitung, Organisation, Durchführung und Auswertung von Seminaren
für Menschen mit einer geistigen Behinderung,
einschließlich der spezifischen Erarbeitung von
Methoden und Materialien
● Persönliche Gespräche und Diskussionen mit Menschen mit einer geistigen Behinderung, u.a. über ihre
Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf ihre eigene
Fortbildung
RP K 25/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen und
Diensten für Menschen
mit Behinderung, Eltern
Lehrgangsreihe mit 7 Kursteilen
Abschluss mit Zertifikat
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
Der TEACCH-Ansatz wurde 1972 in den USA entwickelt. Bei TEACCH handelt es sich um ein Programm
zur Förderung und Erziehung von Menschen mit Autismus und/oder ähnlichen Kommunikationsstörungen.
In dieser umfassenden Lehrgangsreihe erhalten die
Teilnehmer/innen die Möglichkeit, die vielfältigen
Aspekte des TEACCH-Ansatzes kennenzulernen und
sich mit der Umsetzung in ihrem eigenen Praxisfeld
auseinanderzusetzen. Die Lehrgangsreihe zeichnet
sich besonders durch die Praxisanteile aus, bei denen
mit Klienten gearbeitet wird. So erwerben die Teilnehmer/innen ein fundiertes Fach- und Praxiswissen zum
TEACCH-Ansatz und können ihre Erfahrungen unmittelbar umsetzen.
Inhalte:
1. Teil: Einführung und Grundlagen der Arbeit nach
dem TEACCH-Ansatz
2. Teil: Strukturierung in der pädagogischen Förderung: Praktisches Training
3. Teil: Das TEACCH Communication Curriculum:
Diagnostik, Planung und Strategien der Förderung spontaner Kommunikation bei Menschen mit Autismus
4. Teil: Förderung der sozialen Kompetenz bei Menschen mit Autismus
5. Teil: „Structured Teaching“ – Praxisreflexion und
Fallseminar
6. Teil: Einführung in die diagnostischen Instrumente
des TEACCH-Programms: CARS (AutismusSchätzskala); PEP-R (Entwicklungs- und Verhaltensprofil für Kinder); AAPEP (Entwicklungs- und Verhaltensprofil für Jugendliche
und Erwachsene)
7. Teil: Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen, Reflexion und Vertiefung zum
TEACCH-Ansatz
 Termin
1. Teil:
03.11. bis 04.11.2015
2. – 7. Teil:
2016 und 2017
 Leitung
Dr. phil. (USA)
Anne Häußler,
Dipl.-Pädagogin,
Dipl.-Psychologin (USA)
 Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage
 Weitere Hinweise
● Detailausschreibung
und weitere Informationen: Lebenshilfe-Landesverband RheinlandPfalz, Drechslerweg 25,
55128 Mainz,
Tel.: 06131/93660-36
 Veranstaltungsort
Mainz
103
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Förderung von Menschen mit
Autismus nach dem TEACCH-Ansatz
6
Bay K 42/
2015
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen für Menschen
mit geistiger und/oder
leichter Körperbehinderung bzw. integrativen Einrichtungen, Lehrer/innen
Termin

1. Seminar (B 123/2015):
08.06. bis 10.06.2015
2. Seminar (B 124/2015):
21.09. bis 23.09.2015
3. Seminar:
13.06. bis 15.06.2016
4. Seminar:
19.09. bis 21.09.2016
Leitung
Karin Steinert,
Erlebnispädagogin,
Heilerziehungspflegerin

Timo Steinert,
Studium der Umweltwissenschaften (B.Sc.),
Bildungsreferent für internationale Jugendarbeit
Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage

Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38
● Detailausschreibung und
weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband Bayern, Kitzinger
Str. 6, 91056 Erlangen,
Tel.: 09131/75461-0
Veranstaltungsort
Fränkische Schweiz
und weitere
Veranstaltungsorte

104
LebenshilfeZertifikat
Erlebnispädagogik
Baustein-Lehrgangsreihe
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und RheinlandPfalz
„Du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern.
Die Bäume und Steine werden Dich Dinge lehren, die Dir
kein Mensch sagen wird.“ (Bernhard von CLAIRVAUX)
Auch oder gerade in der Behindertenpädagogik ist dieser Satz von großer Bedeutung. Was er so treffend beschreibt, ist einer der Grundsätze der Erlebnispädagogik
„Lernen durch Erleben“ und das möglichst in der Natur.
Diese Lehrgangsreihe vermittelt sowohl theoretische
Grundlagen der handlungsorientierten Pädagogik als
auch praktische Fertigkeiten und Methoden. Dabei steht
die Einfachheit der Methoden im Vordergrund – angepasst an die Zielgruppe – um eine möglichst gute Umsetzung in die Praxis zu gewährleisten.
Theorie:
Definition und Ursprung der Erlebnispädagogik, Leitungsverhalten, Rollen sowie Lern- und Erlebniswelten,
Umsetzungsmöglichkeiten in die Praxis, ökologische Aspekte, Technikschulung, rechtliche Aspekte, Kommunikationsmodelle, Reflexionsmethoden
Praxis:
Interaktionsübungen, Kreativworkshop, Warm-Ups, Spielgeschichten, Trekking, Klettern, Hüttenbau, Aufbau von
Niedrig-Seil-Elementen, Naturerfahrungsspiele, Erlebnisparcour, Kanutour, Floßbau mit einfachen Mitteln
Ihr Nutzen
● Erlernen von Strategien, die einen professionellen
und sensiblen Umgang mit handlungs- und erlebnisorientierten Methoden in der Arbeit mit Menschen
mit Behinderung ermöglichen
● Planung, Organisation, Durchführung, Reflexion
erlebnispädagogischer Aktionen oder Freizeiten im
Umfeld oder am Freizeitort
● Selbsterfahrung und eigene Grenzerfahrung, um sich
besser in Menschen mit Behinderung einfühlen zu
können
Methoden
Selbsterfahrung, praktische Übungen, Teamtraining,
Gruppenarbeiten, Diskussionen, Projektarbeit, Reflexionen
Tiergestützte Arbeit
Heilpädagogisches Begleiten
mit dem Pferd
 Zielgruppen
Pädagogische und therapeutische Mitarbeiter/innen
aus sozialen Einrichtungen
und Diensten mit abgeschlossener pädagogischer
Ausbildung und ca. zweijähriger Praxiserfahrung
Sechsteilige Lehrgangsreihe
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
 Termin
1. Seminar:
06.05. bis 10.05.2015
2. Seminar:
17.06. bis 21.06.2015
3. Seminar:
02.09. bis 06.09.2015
4. Seminar:
07.10. bis 11.10.2015
5. und 6. Seminar:
2016
Mit dieser Lehrgangsreihe wollen wir pädagogischen
und therapeutischen Mitarbeitern/innen aus Einrichtungen für Menschen mit Behinderung eine qualifizierte Weiterbildung anbieten, die nach erfolgreichem Abschluss Möglichkeiten bietet, Pferde in der
pädagogischen Praxis mit Menschen mit geistigen,
psychischen und körperlichen Behinderungen und
Beeinträchtigungen einzubeziehen.
Der Begriff „Heilpädagogisches Begleiten mit dem
Pferd (HBP)“ umfasst die Arbeit mit dem Pferd unter pädagogischen, psychologischen, rehabilitativen
und sozio-integrativen Aspekten. Indikationen sind
verschiedene Behinderungen und Störungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Die Weiterbildung basiert auf der Arbeit mit Pferden
vom Boden aus: Für das HBP mit einem gut ausgebildeten und vom Charakter her geeigneten Pferd und
dessen Korrektur sind fundierte Kenntnisse in der Bodenarbeit und beim Longieren notwendig.
 Leitung
Monika Brossard,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Dipl.-Reittherapeutin (SG-TR),
Dipl.-Reitpädagogin (SG-TR)
 Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage
Arbeitsfeldübergreifende Themen
LebenshilfeZertifikat
Bay K 40/
2015
 Weitere Hinweise
Bei erfolgreicher Teilnahme an der Lehrgangsreihe wird ein Zertifikat
ausgestellt, das dem/
der Teilnehmer/in die
Qualifikation für die
selbstständige und eigenverantwortliche Praxis
des „Heilpädagogischen
Begleitens mit Pferden“
bestätigt.
● Detailausschreibung und
weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband Bayern, Kitzinger
Str. 6, 91056 Erlangen,
Tel.: 09131/75461-0
●
Ihr Nutzen
HBP als symptomübergreifende und prozessorientierte Methode bei Beeinträchtigung jeder Art kennenlernen und deren Zielsetzungen selbstständig und
eigenverantwortlich in die Praxis umsetzen können.
Methoden
Einzel- und Gruppenarbeit, Theorie-Inputs, Selbsterfahrung, Selbstreflexion, korrektes Führen und
Longieren mittels Körpersprache, Praxistransfer,
Rollenspiele
 Veranstaltungsort
Lukashof, Innerthann –
Nähe Rosenheim
105
6
RP K 12/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
sozialen Einrichtungen und
Diensten

Termin
1. Teil:
14.10. bis 16.10.2015


Christian K.
Mayer-Glauninger,
Märchenerzähler, Seminarleiter, Ausbilder
Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage

Weitere Hinweise

● Die Teile sind thematisch
abgeschlossen und einzeln buchbar.
● Zertifikat nach erfolgreicher Teilnahme an
mindestens sieben
Teilen (fünf thematische
Bausteine und die Teile 5
und 7); bei den Kursteilen
3 und 4 können die
Teilnehmer/innen jeweils
zwischen zwei Kulturkreisen wählen.
● Detailausschreibung und
weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband RheinlandPfalz, Drechslerweg 25,
55128 Mainz,
Tel.: 06131/93660-36
Veranstaltungsort
Bad Dürkheim
Mainz
Lehrgangsreihe mit 7 Kursteilen
Abschluss mit Zertifikat
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
2. – 7. Teil:
2016 und 2017
Leitung
Christiane R. Dziubany,
Heilerziehungspflegerin,
Tanzpädagogin, Ausbildungsleiterin Internationales Tanzinstitut PEACE
WORKS, Seattle/USA
Weiterbildung zum/zur Tanz-,
Märchen- und Spielpädagogen/in

106
Diese Weiterbildungsreihe vermittelt Menschen, die in
der (Heil-)Pädagogik tätig sind, einen ganzheitlichen
musisch-pädagogischen Ansatz, bei dem spielerisches
und sinnliches Erfahren im Vordergrund stehen. Die
Inhalte sind auf die Praxisbereiche Kindergarten, Förderschule, Wohnheim, Freizeitbereich aber auch auf
Tagesförderstätten zugeschnitten.
Die Weiterbildung besteht aus thematisch orientierten
Seminarbausteinen, in denen Inhalte und kreative
Techniken aus dem Schatz der Weltkulturen vermittelt
werden sowie aus zwei Seminaren zur Praxisreflexion, in denen die im Rahmen des Kurses vorbereiteten
Praxisprojekte und Praxiserfahrungen der Teilnehmer/
innen vorgestellt und reflektiert werden.
Teil 1: „Eine Reise um die Erde in drei Tagen“ –
Tänze und Spiele aus aller Welt
Teil 2: „Die Kunst Märchen zu erzählen“ – Der
Einsatz von Märchen in der Heilpädagogik
Teil 3a: „Friede – Schalom“ – Die jüdische Tradition
in Tanz, Musik und Geschichten
Teil 3b: „An den Ufern des Ganges“ – Indien, eine
Welt voller Farben
Teil 4a: „Tipi, Totem, Tomahawk“ – Indianer gestern
und heute
Teil 4b: „Die Karawane ruft“ – Eine Reise in die
Schatzkammer des Orients
Teil 5: Praxissupervision zu kreativem und musischem Arbeiten in der Heilpädagogik
Teil 6: „Wege in die Stille“ – Tanz, Körperarbeit
und Kunst in der Arbeit mit Menschen mit
geistiger Behinderung
Teil 7: Praxissupervision zu kreativem und musischem Arbeiten in der Heilpädagogik
B 64/
2015
Fallübergreifende und fallunspezifische
Arbeit in der ressourcenorientierten, inklusiv
gestalteten Arbeit
 Zielgruppen
Fach- und Führungskräfte
aus sozialen Einrichtungen
 Termin
14.04.2015
10.00 Uhr bis
15.04.2015
17.00 Uhr
Kompaktkurs
In den beiden Trainingstagen lernen Sie Standards
und alltagstaugliche Methoden kennen, die Sie und
Ihre Mitarbeiter/innen unterstützen, den „Fall im
Feld“ vor dem Hintergrund der Inklusion effizient zu
bearbeiten. Vor allem werden Sie mit viel Spaß ganz
praxisnah trainieren!
Inhalte:
● Begriffsklärungen: Was heißt eigentlich sozialraumbezogene Arbeit in der Praxis? (Fachkonzept
Sozialraumorientierung nach ISSAB/LüttringHaus)
● Sozialraumorientierung und Inklusion – Grundprinzipien inklusiven Handelns im Sozialraum
● Grundlagen fallunspezifischer Arbeit
● Praxisbeispiele sozialraumbezogener, inklusiv gestalteter Arbeit in den unterschiedlichen Feldern
● Methoden der Ressourcenerkundung
● Vom Bedarf zum Projekt: Bündelung von Themen
aus der fallspezifischen Arbeit für fallübergreifende, inklusiv gestaltete Arbeit
● Vernetzen nicht verstricken: die Ebenen der Vernetzung im Sozialraum und deren Stolpersteine
Ihr Nutzen
● Überblick über sozialraumbezogene Arbeit mit
Blick auf den Schwerpunkt Inklusion
● Alltagstaugliche und nicht zeitintensive Methoden
der Sozialraumerkundung
● Grundlagen der fallübergreifenden Arbeit/Projektentwicklung
● Kenntnisse über Finanzierungsmöglichkeiten
sozialraumbezogener, inklusiver Projektarbeit
 Leitung
Stefan Burkhardt,
Dipl.-Pädagoge,
LüttringHaus – Institut für
Sozialraumorientierung,
Quartiers- und CaseManagement (DGCC)
 Lehrgangsgebühren
€ 320,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Sozialraumorientierung
und Inklusion
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89;
A 15 s. Seite 179
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Theorie-Input, praktische Übungen, Austausch,
Table-Talk
107
6
B 65/
2015
Neu
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe, Beratende an
der Schnittstelle Migration
und Behinderung, Lehrer/
innen

Termin
12.11.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Leitung
Dr. Susanne Schwalgin,
Wissenschaftliche
Referentin für Migration,
Bundesvereinigung
Lebenshilfe

Migration und Behinderung
Zugangsbarrieren abbauen – Interkulturelle
Öffnung initiieren – Kultursensibles
Vorgehen entwickeln
Lehrgangsgebühren

€ 100,00
Tagesverpflegung € 30,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 15 s. Seite 179
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg und Bayern und
dem Bildungsinstitut inForm der Bundesvereinigung
Lebenshilfe
Deutschland ist schon lange ein Einwanderungsland. Aber erst in jüngster Zeit rücken Menschen mit
Migrationshintergrund und Behinderung bzw. deren
Familien verstärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit
von Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe. Dabei geht es vor allem um folgende Fragen: Sind
Menschen mit Migrationshintergrund und Zuwanderungsgeschichten in den Einrichtungen angemessen
repräsentiert und werden sie durch die bestehenden
Angebote erreicht? Welche Kompetenzen und Vorgehensweisen können Mitarbeiter/innen der Einrichtungen entwickeln, um Kommunikationsprobleme
und Missverständnisse zu bearbeiten, die durch
Sprachbarrieren und unterschiedliche kulturelle und
religiöse Vorstellungen entstehen?
Die Veranstaltung ist als Grundlagenseminar für alle
Führungs- und Fachkräfte aus Einrichtungen geeignet, die erste systematische Schritte zur interkulturellen Öffnung und zum kultursensiblen Vorgehen
entwickeln wollen.
Ihr Nutzen
● Grundlegende
Kenntnisse über Lebenslagen von
zugewanderten Familien mit behinderten
Angehörigen erhalten
● Sensibilisierung für potentielle Barrieren, die den
Zugang zu Angeboten der Behindertenhilfe erschweren
● Ein Verständnis von interkultureller Öffnung als
strategischen Prozess der Organisationsentwicklung erlangen
● Kultursensible und diversitätsbewusste Vorgehensweisen anhand guter Beispiele aus der Praxis
erhalten
Methoden
Kurzreferate, praktische Übungen, Arbeit in Kleingruppen, Vermittlung von Beispielen guter Praxis
108
B 66/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe, Eltern,
Angehörige
Ein Überblick
Das deutsche Sozialrecht ist im Laufe der Jahre immer unübersichtlicher geworden. Dies bereitet im
Arbeitsalltag der Beratung für die Mitarbeiter/innen
häufig erhebliche Probleme.
Das Seminar bietet den Teilnehmern/innen einen
Überblick:
● Systematik der Sozialgesetzbücher
● Sozialversicherungsrechtliche Leistungen: Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung
● Sozialhilferechtliche Leistungen: Grundsicherung,
Eingliederungshilfe, Hilfe zur Pflege
● Einsatz von Einkommen und Vermögen, Heranziehung von Unterhaltspflichtigen
● Rechtsbeziehungen zwischen Leistungsberechtigtem, Leistungserbringer und Leistungsträger
(sozialhilferechtliches Dreiecksverhältnis)
● Grundzüge des Verwaltungsverfahrens und die
vorhandenen Rechtsmittel (Widerspruch, Klage)
Ihr Nutzen
grundlegender Kenntnisse über die sozialen Leistungen für Menschen mit Behinderung
● Orientierung im „rechtlichen Dschungel“
● Beratungskompetenz
 Termin
10.06.2015
10.00 Uhr bis
11.06.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Ursula Schulz,
Rechtsanwältin, Referentin Landesberatungsstelle,
Lebenshilfe-Landesverband Bayern
 Lehrgangsgebühren
€ 230,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
● Erwerb
Methoden
Impulsreferat, Praxisbeispiele, Diskussion, Erfahrungsaustausch
€ 51,00
€ 43,00
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Grundlagen der sozialen Leistungen
für Menschen mit Behinderung
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89;
A 15 s. Seite 179
 Veranstaltungsort
Erlangen
109
6
B 67/
2015
Das Verwaltungsverfahren
im sozialrechtlichen Dreieck
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Beratungsstellen für Menschen mit Behinderung,
Sozialdienstmitarbeiter/
innen, Einrichtungs- und
Bereichsleiter/innen

Termin
05.05.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Als Mensch mit Behinderung Ansprüche zu haben
und sie durchzusetzen, sind unter Umständen verschiedene Dinge.
Leitung

Ursula Schulz,
Rechtsanwältin, Referentin
Landesberatungsstelle,
Lebenshilfe-Landesverband
Bayern
In diesem Seminar erwerben Sie Kenntnisse, wie ein
Verwaltungsverfahren richtig ablaufen muss, welche
Rechte die Betroffenen haben und was Behörden
beachten müssen. Das Widerspruchsverfahren wird
ebenso erläutert wie die Grundzüge des sozialgerichtlichen Verfahrens. Sie erfahren, welche Fristen und
Formalien zu beachten sind und wie Beratungshilfe
sowie Prozesskostenhilfe beantragt werden.
Vom Antrag bis zur Klage –
Die Durchsetzung von Ansprüchen auf den
verschiedenen Ebenen des Dreiecks
Lehrgangsgebühren

€ 120,00
Tagesverpflegung € 30,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 15 s. Seite 179

Veranstaltungsort
Erlangen

Auch Einrichtungen sind von fehlenden oder verzögerten Kostenübernahmen betroffen. Die rechtlichen
Möglichkeiten und Risiken auf dieser Ebene werden
Ihnen aufgezeigt.
Ihr Nutzen
Sie
● gewinnen Sicherheit in der Beratung von
betroffenen Menschen mit Behinderung
● kennen die Risiken und Möglichkeiten als
Einrichtung
Methoden
Impulsreferat, Fallbeispiele, Diskussion
110
B 68/
2015
Dieses Seminar vermittelt Grundkenntnisse zur rechtlichen Beratung an den „Schnittstellen“ des Lebens von Menschen mit
Behinderung: SVE und Schule, Volljährigkeit und Ausbildung,
Wohnen, Alterssicherung.
1.Grundlagen
● Welche Sozial- und Jugendhilfeleistungen gibt es?
(insb. Frühförderung und Eingliederungshilfe)
● Feststellung und Einstufung nach dem Schwerbehindertenrecht
● Leistungen der Krankenversicherung (insb. Hilfsmittelversorgung und Therapiemöglichkeiten) und der Pflegeversicherung (Pflegestufen, Einstufungs- und Höherstufungsverfahren)
● Zuständigkeiten von Behörden
● Beratung vor der Antragsstellung, Rechtsschutz bei Ablehnung (Widerspruch, Klage, gerichtliches Eilverfahren)
2.Fragen rund um den Schulaufenthalt
● Individuelle Schulbegleitung
● Hilfsmittelversorgung in der Schule
● Finanzierung von Therapien, Eigenanteilen und Elternbeiträgen
3.Volljährigkeit
● Gesetzliche Betreuung
● Aufgaben und Pflichten als Betreuer/in
● Eigenanteile der Betroffenen und der Eltern
4.Ausbildung und Arbeit
● Erster Arbeitsmarkt oder WfbM?
● Förderungsmöglichkeiten durch die Agentur für Arbeit
5.Wohnen
● Grundzüge des persönlichen Budgets
● Zuständigkeitsfragen beim Auszug
6.Alterssicherung
● Tagesstrukturierende Maßnahmen
● Besondere Unterstützung älterer Bewohner/innen
● Überblick zum Behindertentestament
Ihr Nutzen
● Kenntnisse zu den möglichen Sozialleistungen, orientiert am
jeweiligen Lebensabschnitt
● Fachgerechte Beratung von Menschen mit Behinderung und
deren Angehörigen über ihre Rechte und Ansprüche
● Effektive Unterstützung von Eltern und Betroffenen bei der
Beantragung und Durchsetzung dieser Leistungen
● Motivation zur Inanspruchnahme der zustehenden Sozialleistungen
● Erörterung und Diskussion aktueller Streitfragen
Methoden
PowerPoint-Präsentation, Diskussion von Praxisfällen, Bearbeitung von Fallbeispielen in der Gruppe
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der
Behindertenhilfe, Sozialdiensten, Offenen Hilfen,
Familienunterstützenden
Diensten
 Termin
02.07.2015
10.00 Uhr bis
03.07.2015
12.15 Uhr
 Leitung
Alban Westenberger,
Rechtsanwalt, Fachanwalt
für Sozialrecht und
Versicherungsrecht
 Lehrgangsgebühren
€ 260,00
Tagesverpflegung € 42,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89;
A 15 s. Seite 179
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
111
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Rechtliche Begleitung/Beratung
von Kindern, Jugendlichen und
Erwachsenen mit Behinderung
und ihren Angehörigen
6
B 69/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe, Eltern,
Angehörige

Termin
15.04.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Leitung

Ursula Schulz,
Rechtsanwältin, Referentin
Landesberatungsstelle,
Lebenshilfe-Landesverband
Bayern
Lehrgangsgebühren

€ 120,00
Tagesverpflegung € 30,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 15 s. Seite 179;
A 17 s. Seite 99

Veranstaltungsort
Erlangen

Leistungen der Pflegeversicherung
für Menschen mit Behinderung
Die Leistungen der Pflegeversicherung nach dem SGB
XI sind ein wichtiger Baustein in der Versorgung von
Menschen mit Behinderung.
Das Seminar bietet einen Überblick folgender
Aspekte:
● Relevante Leistungen: Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege,
zusätzliche Betreuungsleistungen
● Voraussetzungen im Einzelnen: Verrichtungen der
Grundpflege, hauswirtschaftliche Versorgung,
erforderliche Pflegezeiten, Feststellung der eingeschränkten Alltagskompetenz
● Verfahren bis zur Bescheiderteilung: Antragstellung, Vorbereitung auf die Begutachtung,
Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der
Krankenversicherung, Pflegetagebuch
● Rechtsmittel gegen fehlerhafte Bescheide
● Pflegebedürftigkeitsbegriff nach dem SGB XI,
derzeitiger Stand und Perspektiven
Zudem werden die Schnittstellen zu den Leistungen
der Eingliederungshilfe und der Hilfe zur Pflege nach
dem SGB XII erläutert.
Ihr Nutzen
grundlegender Kenntnisse über die
Leistungen der Pflegeversicherung
● Beratungskompetenz
● Besprechung aktueller Fragen
● Erwerb
Methoden
Impulsreferat, Praxisbeispiele, Diskussion, Erfahrungsaustausch
112
B 70/
2015
Inhouse
 Zielgruppen
Leiter/innen und Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, Lehrer/innen, Eltern,
Angehörige
Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen Aufsichts- und
Haftungsfragen bei der Betreuung von Menschen mit
einer Behinderung.
Es werden grundlegende Rechtsbegriffe geklärt wie
Rechtsfähigkeit, Geschäftsfähigkeit, Deliktfähigkeit,
Betreuung und Unterbringung. Zudem kommen
Aufsichts- und Haftungsfragen im Verhältnis zu geschädigten Dritten sowie zum Betreuten selbst zur
Sprache. Ebenso wird auf strafrechtliche Aspekte und
Versicherungsmöglichkeiten eingegangen.
 Termin
Nach Absprache
 Leitung
Ursula Schulz,
Rechtsanwältin, Referentin Landesberatungsstelle,
Lebenshilfe-Landesverband Bayern
Konkrete Fälle aus der Rechtsprechung werden bearbeitet und diskutiert.
Ihr Nutzen
● Bedeutung und Auswirkungen für die praktische
Arbeit der Mitarbeiter/innen beleuchten
● Vermittlung der rechtlichen Grundlagen
● Handlungssicherheit gewinnen
 Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot
 Weitere Hinweise
● Die
Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.
● Baustein für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89
Methoden
(Impuls-)Referate, Diskussionen, Fallbearbeitung
 Veranstaltungsort
Nach Absprache
113
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Aufsichtspflicht und Haftung
6
B 71/
2015
Neu
Zielgruppen
Betreuer/innen, Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe und anderen
Institutionen, Mitarbeiter/
innen, die mit Betreuten
zusammenarbeiten

Termin
30.01.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Leitung
Dr. Andreas Scheulen,
Rechtsanwalt, Fachanwalt
für Familienrecht

Einführung in das Betreuungsrecht
Betreuer/innen sind Vertreter/innen der Betreuten.
Sie haben bei ihrem Handeln eine Vielzahl – zum Teil
komplexer – Normen zu beachten.
In dieser eintägigen Veranstaltung erhalten die
Teilnehmer/innen eine Einführung in das Betreuungsrecht und einen umfassenden Überblick über die
rechtlichen Grundlagen des Betreuerhandelns.
Lehrgangsgebühren

€ 170,00
Tagesverpflegung € 30,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 13 s. Seite 88;
A 14 s. Seite 89;
A 15 s. Seite 179

Veranstaltungsort
Erlangen

Themenschwerpunkte:
● Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Einrichtung einer Betreuung
● Abgrenzung der Betreuung zur Vorsorgevollmacht
● Genehmigungspflichten bei Unterbringung und
Zwangsbehandlung
● Das Vermögensbetreuungsrecht
● Das Vergütungsrecht
Ihr Nutzen
● Kenntnis des Betreuungsrechts erwerben
● Betreuer/innen und Betreuerhandeln besser
verstehen
Methoden
Vortrag, Skript, Diskussion, Beantwortung offener
Fragen
114
B 72/
2015
Die Fortbildung richtet sich an alle – insbesondere
neue – Fachkräfte aus Diensten der Offenen Behindertenarbeit. Sie bietet eine Einführung und einen
Überblick über die sozialrechtlichen Grundlagen
für die Beratungstätigkeit. Der Lehrgang ist praxisorientiert angelegt.
Themenschwerpunkte:
● Grundstruktur der Sozialgesetzbücher
● Leistungsrecht (Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Teilhabe und Rehabilitation, Grundsicherung und Eingliederungshilfe, persönliches
Budget)
● Nachteilsausgleiche (Schwerbehindertenrecht,
steuerliche Vergünstigungen)
● Kindergeld
● Grundzüge des Betreuungsrechts
● Verfahrensrecht (Zuständigkeiten, Widerspruchsverfahren, Klage)
 Zielgruppen
Fachkräfte der Offenen
Behindertenarbeit
 Termin
24.11.2015
10.00 Uhr bis
25.11.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Renate Baiker,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Referentin Landesberatungsstelle, LebenshilfeLandesverband Bayern
Ursula Schulz,
Rechtsanwältin, Referentin Landesberatungsstelle,
Lebenshilfe-Landesverband Bayern
 Lehrgangsgebühren
€ 230,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Ihr Nutzen
● Kenntnisse für die Beratung von Betroffenen und
deren Angehörigen im Rahmen der OBA-Arbeit
erwerben und vertiefen
● Handlungssicherheit gewinnen
Methoden
Vortrag, Praxisbeispiele, Diskussion, Erfahrungsaustausch
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 14 s. Seite 89;
A 15 s. Seite 179
 Veranstaltungsort
Erlangen
115
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Rechtliche Grundlagen für die
Beratungstätigkeit von Fachkräften
der Offenen Behindertenarbeit
6
B 73/
2015
Neu
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe und anderen
sozialen Einrichtungen

Termin
13.04.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Leitung
Daniel Bawey,
Sozialfachwirt, Erzieher,
Wohnstättenleiter und
Koordinator Angehörigenarbeit der Lebenshilfe
Berlin

Eltern und Betreuer/innen –
Zwei Welten stoßen aufeinander
Elternkooperation aus Sicht professioneller
Unterstützer/innen
Lehrgangsgebühren

€ 150,00
Tagesverpflegung € 30,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 15 s. Seite 179
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

Professionelle Begleiter/innen stehen häufig in einem
Spannungsfeld. Sie müssen zwischen den Ansprüchen
des Klienten, den eigenen und den der Eltern jonglieren, vermitteln und Qualitätsanforderungen umsetzen. Elternkooperation wird in diesem Anforderungsspektrum oft als belastend und störend empfunden.
Angehörige dagegen sehen sich oft in einer Randposition und der Wunsch am Prozess der Entwicklung des
eigenen Kindes mitzuwirken, wird von Institutionen
nur an wenigen Stellen zugelassen. Kooperationen
und Akzeptanz zwischen Eltern und professionellen
Begleitern sind nicht selbstverständlich. Dieser Prozess ist oftmals steinig und von Missverständnissen
geprägt. Aus unterschiedlichen Erwartungshaltungen
und verschiedenen Perspektiven der Begleitung entstehen Spannungsfelder, welche unbearbeitet zu
Konfliktfeldern erwachsen können.
Worin bestehen die Besonderheiten der „modernen
Elternschaft“ und welche Auswirkungen und Herausforderungen bedeuten sie aus Sicht heutiger Pädagogik? Worin liegen Besonderheiten der Zusammenarbeit mit Eltern behinderter Kinder? Diesen Fragen
widmet sich der Seminartag, greift praxisnah Situationen auf und beleuchtet methodisch die Prozesse.
Ihr Nutzen
● Elternarbeit aus einer neuen Perspektive betrachten
● Lust auf den Prozess der Begleitung entwickeln
oder wieder herzustellen
● Umgang mit der „neuen Elternschaft“ erfahrbar
machen
● Beispiele aus der Praxis miteinander zu besprechen
● Lösungsideen bei Konflikten mit Eltern erarbeiten
● Theorie zur Trauerarbeit erfahren
Methoden
Vortrag, Plenums- und Kleingruppenarbeit
116
B 74/
2015
Prävention sexueller Gewalt an und unter
Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit
geistiger Behinderung
Menschen mit Behinderung sind in weit höherem
Umfang von sexualisierter Gewalt betroffen als Menschen ohne Behinderung. Studien zeigen, dass etwa
60 Prozent der Frauen mit Behinderung und etwa 50
Prozent der Männer mit Behinderung in ihrer Kindheit
oder im Erwachsenenalter sexuelle Gewalt erleben.
Ein großer Teil der Übergriffe findet auch innerhalb
der Einrichtung statt.
Ziel der Fortbildung ist es, einen Überblick über die
Problematik sexualisierter Gewalt an und unter Menschen mit Behinderung zu geben und Möglichkeiten
der Intervention und Prävention vorzustellen.
 Zielgruppen
Alle Fachkräfte aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, Lehrer/innen
 Termin
29.09.2015
10.00 Uhr bis
30.09.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Ute Meindel,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Physiotherapeutin
 Lehrgangsgebühren
€ 245,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Ihr Nutzen
● Hintergrundwissen über sexuellen Missbrauch
an und über sexuelle Übergriffe unter Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen mit geistiger
Behinderung
● Möglichkeiten der Intervention bei Verdacht auf
sexuellen Missbrauch, rechtliche Rahmenbedingungen
● Intervention bei sexuellen Übergriffen unter
Menschen mit geistiger Behinderung
● Kennenlernen von Präventionsthemen und
-methoden für verschiedene Altersstufen
● Erfahrungsaustausch und Fallbesprechungen
 Weitere Hinweise
Methoden
Kleingruppenarbeit, Diskussion, Rollenspiele,
Übungen
 Veranstaltungsort
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89;
A 15 s. Seite 179
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Ich sag‘ Nein!
● Baustein
Erlangen
117
6
B 75/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, die in
ihrer Organisation für
Mittelbeschaffung
zuständig sind sowie
leitende Mitarbeiter/innen

Termin
18.06.2015
11.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Leitung
Ulrike Eickhoff,
Industriekauffrau, Fachpädagogin für Menschen
mit geistiger Behinderung
in der Erwachsenenbildung, Bundesvereinigung
Lebenshilfe

So können Sie bei AKTION MENSCH
Zuschüsse beantragen
Lehrgangsgebühren

€ 100,00
Tagesverpflegung € 16,25
Veranstaltungsort
Erlangen
AKTION MENSCH –
Neue Fördermöglichkeiten

AKTION MENSCH hat in den letzten Jahren viele neue
Impulse gesetzt, um in der Behindertenhilfe ein inklusives Miteinander möglich zu machen. Gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben für alle
Menschen – kurz Inklusion – sind die obersten Ziele
der Förderung durch AKTION MENSCH. Wohnen im
Sozialraum, Aufbau ambulanter Strukturen, inklusive
Projekte sind nur einige Beispiele, wofür Zuschüsse
bis zu 70% der Gesamtkosten möglich sind.
Dieses Seminar informiert über aktuelle Fördermöglichkeiten und vermittelt praktische Hinweise, wie das
komplexe Förderspektrum gezielt und optimal genutzt werden kann.
Ihr Nutzen
● Zuschüsse für viele Angebote
● Unterstützung für den Aus- und Aufbau Ihrer
Einrichtung
● Effektive und erfolgreiche Antragstellung
● „Wie viel Geld bekomme ich für welche Projekte?“
Methoden
Vortrag, Fragen und Antworten, PowerPoint-Präsentation
118
B 76/
2015
 Zielgruppen
Brandschutzbeauftragte
und Brandschutzwarte
im Betrieb, pädagogische
Mitarbeiter/innen aus
Wohneinrichtungen und
Werkstätten, Führungskräfte
Die ersten fünf Minuten entscheiden darüber, ob ein Entstehungsbrand sich zu einer Katastrophe ausweitet oder
unter Kontrolle gebracht werden kann.
In diesem Seminar lernen Sie die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen zielgruppenadäquat anzuwenden und alle
Grundlagen zum vorbeugenden Brandschutz, Brandgefahren und Maßnahmen bei der Brandbekämpfung kennen.
Dazu gehören:
● Allgemeine Brandgefahren und deren Vermeidung
● Richtiges Verhalten im Brandfall
● Die Mittel der ersten Löschhilfe und deren Anwendungsbereiche
Wir gestalten mit Ihnen die Planung und Durchführung
von Räumungsübungen und zeigen, wie Menschen mit
Behinderungen sinnvoll und aktiv einbezogen werden
können. Zudem erhalten Sie Informationen zum betrieblichen Brandschutz in Ihrer Einrichtung:
● Erstellung und Ausarbeitung von zielgruppengerechten Brandschutzordnungen
● Erstellung von Alarm- und Räumungsplänen mit
besonderem Schwerpunkt auf Menschen mit Behinderungen
 Termin
06.05.2015
10.00 Uhr bis
07.05.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Helmut Cernec,
Brandschutz-Systemmanager, Lehrbeauftragter für
Sicherheit im Brandschutz
Helmut Schinnerl,
Prokurist, Geschäftsfeldleiter atempo Betriebsgesellschaft mbH, Graz
 Lehrgangsgebühren
Anhand einer Brandschutz-Lern-CD erfahren Sie, wie Sie
Schulungen für die Zielgruppe in Ihrer Einrichtung leicht
verständlich gestalten können. Praktische Übungen
und Gruppenarbeiten vertiefen die Inhalte und geben
Sicherheit in der Umsetzung.
€ 300,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Ihr Nutzen
Die Teilnehmer/innen
● erhalten Basiswissen zum Brandschutz
● können dieses Wissen auf die Gegebenheiten ihrer
Einrichtung übertragen und anwenden
● lernen, wie Basiskompetenz im Brandschutz in leicht
verständlicher Form an die Menschen mit Behinderung vermittelt werden kann
● trainieren, wie sie eine Räumungsübung mit der Zielgruppe planen und durchführen können
● können ein Brandschutzkonzept auf die jeweiligen
Erfordernisse ausrichten und adaptieren
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Bitte
beachten Sie auch
unsere Veranstaltung
C 14/2015 zu diesem
Thema für Menschen
mit Behinderung.
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Vortrag mit PowerPoint-Präsentation, Diskussion, Gruppenarbeit, Skript, praktische Übungen, Demo-Checklisten
119
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Brandschutz in Einrichtungen
für Menschen mit Behinderung
6
B 77/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
allen Berufsgruppen und
Arbeitsfeldern der Behindertenhilfe, Lehrer/innen

Grundlagen der pädagogischen
Arbeit in Einrichtungen für
Menschen mit geistiger
Behinderung
Termin
08.07.2015
10.00 Uhr bis
10.07.2015
15.15 Uhr

Einführung in die Behindertenpädagogik bei
Menschen mit geistiger Behinderung,
seelischer Behinderung, Lernbehinderung
und bei Autismus
Leitung
PD Dr. Ernst Wüllenweber,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH),
Dipl.-Pädagoge, Supervisor, Martin-Luther-Universität Halle

Lehrgangsgebühren

€ 415,00
Tagesverpflegung € 78,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 110,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 15 s. Seite 179
● Wahlbaustein für ein
Zertifikat – RP K 114 und
RP K 115 s. Seite 14
Veranstaltungsort
Erlangen

Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Diese Fortbildung richtet sich an alle – besonders
auch an neue – Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen
der Behindertenhilfe, die sich mit den Grundlagen behindertenpädagogischer Arbeit beschäftigen möchten. Die Fortbildung bietet eine Einführung und einen
Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse, Fragestellungen und Konzepte der Geistigbehindertenpädagogik. Der Lehrgang ist stark praxisbezogen ausgerichtet.
Themenschwerpunkte:
● Behinderungsbegriff
● Ursachen, Formen, Ansätze von
– geistiger Behinderung, Lernbehinderung
– seelischer Behinderung
– Autismus
● Verhaltensauffälligkeiten und Behinderung
● Integration und Inklusion
● Normalisierungsprinzip
● Selbstbestimmung und Empowerment
● Aspekte der Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung
● Prinzipien der Förderung
● System der Behindertenhilfe
Ihr Nutzen
● Kennenlernen
● Kennenlernen
Handelns
theoretischer Grundlagen
und Einüben methodischen
● Praxisorientierte Bearbeitung
● Bearbeitung von Fallbeispielen der Teilnehmer/innen
● Kompetenzerweiterung
Methoden
Kurzreferat, Erfahrungsaustausch, Rollenspiel,
Übungen, Gruppenarbeit, Praxisbeispiele
120
B 78/
2015
Probleme, Herausforderungen, Ansätze und Chancen
In den letzten Jahren wird in Einrichtungen für Menschen mit
geistiger Behinderung der Personenkreis immer mehr erweitert. Häufig sind es Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die
eher als lernbehindert bezeichnet werden und erhebliche soziale Problematiken und Verhaltensauffälligkeiten aufweisen.
Die Aufnahme in eine Einrichtung der Behindertenhilfe gilt für
viele Betroffene als letzte Chance. Bei den jungen Erwachsenen wird auch oft von den so genannten „Jungen Wilden“
gesprochen.
Inhalte:
● Differenzierung der Zuschreibungen „geistige Behinderung“, „Lernbehinderung“, „seelische Behinderung“,
„soziale Benachteiligung“
● Beschreibung und Strukturierung der Probleme des
Personenkreises
● Zentrale Probleme des Personenkreises
● Prinzipien und Ansätze der Begleitung und Betreuung
dieses Personenkreises
● Fragen der Aufnahme und Kostenübernahme, auch
rechtliche Fragen
● Spezielle Fragen und Probleme der Eingliederung in
Frühförderstellen, Förderschulen, Wohneinrichtungen und
WfbM
● Schwierigkeiten in der gemeinsamen Betreuung von
Menschen mit geistiger Behinderung
● Umgang mit Konflikten und auftretenden Verhaltensauffälligkeiten
● Führen von Kritikgesprächen, Zukunftsplanungsgesprächen
und eines Stärkendialogs
● Grenzen der Betreuung
● Vorstellung innovativer Konzepte aus der Praxis
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
allen Berufsgruppen und
Arbeitsfeldern der Behindertenhilfe, Lehrer/innen
 Termin
20.07.2015
10.00 Uhr bis
21.07.2015
16.00 Uhr
 Leitung
PD Dr. Ernst Wüllenweber,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH),
Dipl.-Pädagoge, Supervisor, Martin-Luther-Universität Halle
 Lehrgangsgebühren
€ 280,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Lernbehinderte und sozial
benachteiligte Kinder, Jugendliche
und Erwachsene als neue Personenkreise in Einrichtungen der
Behindertenhilfe
 Weitere Hinweise
Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
●
 Veranstaltungsort
Erlangen
Das Seminar ist stark praxisbezogen ausgerichtet.
Ihr Nutzen
● Kennenlernen theoretischer Grundlagen und aktueller
Forschungsergebnisse
● Kennenlernen und Einüben methodischen Handelns
● Kompetenzerweiterung im Umgang mit diesem Personenkreis
● Bearbeitung von Fallbeispielen der Teilnehmer/innen
Methoden
Kurzreferat, Erfahrungsaustausch, Rollenspiel, Übungen,
Gruppenarbeit, Praxisbeispiele, Fallarbeit
121
6
B 79/
2015
Inhouse
Zielgruppen

Einrichtungsleiter/innen,
Fachdienstmitarbeiter/
innen und Fachkräfte aus
den Bereichen Wohnen,
WfbM, Frühförderung,
Schule und Tagesstätte, die
regelmäßig Fallgespräche
moderieren oder sich auf
diese Tätigkeit vorbereiten
wollen, Lehrer/innen
Termin
Nach Absprache

Leitung
Thomas Peddinghaus,
Dipl.-Psychologe,
Supervisor, Coach

Robert Wendl,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH)
Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot

Weitere Hinweise

● Die Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen gerne
ein individuelles Angebot.
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Veranstaltungsort
Nach Absprache

Methodische Fallbesprechungen
für eine individuelle Förderung
Im Rahmen des personzentrierten Ansatzes in der Betreuung und Förderung von Menschen mit Behinderung gewinnt der Aspekt der Persönlichkeitsbildung
einen immer höheren Stellenwert. Für eine individuelle Förderung ist eine intensive Beschäftigung mit der
Persönlichkeit des Betroffenen notwendig.
Ein wesentliches Mittel stellen hierzu Fallbesprechungen dar. Um diese Besprechungen effektiv
zu gestalten, bedarf es einer Systematik mit entsprechenden Methoden. Gerade im Team können
durch den Einsatz von kreativen und systematischen
Methoden der Fallbearbeitung die Stärken der
einzelnen Teammitglieder abgerufen und ein kooperativer Arbeitsstil gepflegt bzw. weiterentwickelt
werden. Die Zusammenarbeit und die Dokumentation
der getroffenen Absprachen sind wesentliche Voraussetzungen einer für alle Beteiligten befriedigenden
Arbeitsweise.
In diesem Seminar geht es daher einerseits um Grundsätze der Fallbesprechung sowie um die Vermittlung
von Methoden zur konkreten Fallbearbeitung. Die
Fallbeispiele der Teilnehmer/innen werden genutzt,
um gemeinsam sehr praxisnah neue Strategien und
Methoden für die jeweiligen Fragestellungen zu erarbeiten und auf ihre Effektivität hin zu überprüfen.
Ihr Nutzen
Die Teilnehmer/innen
● lernen systematische Fallbesprechungen als
Schlüsselprozess für die Qualitätsentwicklung ihrer
Einrichtung zu nutzen
● lernen verschiedene kreative Methoden für die Gestaltung von Fallbesprechungen kennen, die eine
Beteiligung der Mitarbeiter/innen ermöglichen
● erarbeiten sich eine Organisationsstruktur für
Planung, Durchführung und Dokumentation von
Fallbesprechungen
Methoden
Kurzvorträge, Gruppenarbeit, praktische Übungen,
methodische Fallbearbeitungen
122
B 80/
2015
Inhouse
Heilpädagogische Tagesstätten für Kinder und
Jugendliche sowie Förderstätten für erwachsene
Menschen mit Behinderung haben eine personzentrierte und geplante Förderung und Betreuung ihrer
Klientel zu gewährleisten. Verpflichtend ist auch eine
Tagesdokumentation, die die geleistete Förder-, Betreuungs- und Pflegearbeit nachweisen kann. In Tagesstätten verlangt der Kostenträger zudem einen
Entwicklungsbericht, der die geleistete Arbeit wiedergibt und reflektiert sowie die weitere Perspektive der
Maßnahme nachvollziehbar begründet. In Förderstätten wird diese Berichterstattung im Rahmen des Gesamtplanverfahrens sichergestellt.
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Tages- und Förderstätten
sowie Fachdiensten
 Termin
Nach Absprache
 Leitung
Markus Flum,
Dipl.-Pädagoge, Organisationsberater, Supervisor,
QM-Auditor-Reha, EFQMAssessor, Trainer
 Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot
 Weitere Hinweise
● Die
Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.
● Baustein für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 11 s. Seite 76
● Auf Wunsch können
Hinweise gegeben
werden, wie das Dokumentationssystem
der Einrichtung den
aktuellen Erfordernissen angepasst werden
kann. Dazu sind die
eigenen Planungs- und
Dokumentationsunterlagen mitzubringen.
Das Seminar vermittelt die notwendigen Grundlagen
der Planungs- und Dokumentationsarbeit in Tagesund Förderstätten. An konkreten Beispielen werden
die einzelnen Planungs- und Dokumentationsaufgaben besprochen und praktisch erprobt.
Ihr Nutzen
Sie
● lernen die heute gültigen Anforderungen an eine
Dokumentation kennen
● gehen an einem Praxisbeispiel den gesamten Förderplanungsprozess und dessen Bedeutung in der
Eingliederungshilfe durch
● erfahren, wie Ziele und Maßnahmen auszuwählen
und zu formulieren sind
● lernen, wie die Durchführung von Fördermaßnahmen dokumentiert und Alltagsbeobachtungen
formuliert werden
● erfahren, was Reflexion und Evaluation der Förderarbeit beinhaltet
● lernen Zweck und Inhalt des Entwicklungsberichts
kennen
● verstehen, wie die Förderplanung der Systematik
des Gesamtplans zuzuordnen ist
 Veranstaltungsort
Nach Absprache
Methoden
Impulsreferat, Seminargespräch, Einzel- und Gruppenarbeit, Übungen
123
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Grundlagen der Planungs- und
Dokumentationsarbeit in heilpädagogischen Tages- und Förderstätten
für Menschen mit Behinderung
6
B 81/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe, Lehrer/innen

Begegnen mit Respekt –
Wege zwischen Überforderung und
Überbehütung
Termin
16.11.2015
10.00 Uhr bis
17.11.2015
15.15 Uhr

Das WKS-Modell
Leitung
Willem Kleine Schaars,
WKS-Trainer, Niederlande

Lehrgangsgebühren

€ 320,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 16 s. Seite 98

Veranstaltungsort
Erlangen

In den vergangenen Jahren hat sich auch in Deutschland ein Wandel in der Begleitung von Menschen mit
Behinderung vollzogen. Von der Haltung „Wir wissen,
was für Dich gut ist“ tritt das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben immer stärker in den Mittelpunkt.
Doch die Umsetzung von Selbstbestimmung kann im
Alltag schwierig sein und stellt die Begleiter/innen
vor große Herausforderungen. Wo beginnt Überbehütung, wo Überforderung?
Das WKS-Modell (benannt nach dem Begründer
Willem KLEINE SCHAARS) bietet einen konkreten
Bezugsrahmen, wie Menschen innerhalb ihrer Fähigkeiten über ihr eigenes Leben bestimmen können.
Anhand von vielen praktischen Beispielen werden
Methoden aufgezeigt, wie Menschen mit einer geistigen Behinderung mehr Verantwortung für sich übernehmen, Entscheidungen treffen, handeln können –
und somit (wieder) Regie über ihr Leben erlangen.
Ihr Nutzen
● Wahrnehmungsfähigkeit für die Erfahrungswelt
der zu betreuenden Person schulen
● Individuelle Fähigkeiten und Ressourcen für ein
selbstbestimmtes Leben erkennen
● Methoden der professionellen Unterstützung
erarbeiten
● Eigene Haltung und Einstellungen reflektieren
Methoden
Theoretischer Input, interaktives Training, Praxisbeispiele
124
B 82/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
allen Berufsgruppen und
Arbeitsfeldern der Behindertenhilfe, Lehrer/innen
Herausforderungen für die Arbeit in der Behindertenhilfe – wie geht das in der Praxis?
Empowerment (EMP) und Selbstbestimmung (SB) haben
die Praxis der Behindertenhilfe in den letzten Jahren erheblich beeinflusst und produktiv verunsichert. Viele Jahre war die Umsetzung von EMP und SB in der Arbeit mit
Menschen mit geistiger Behinderung, insbesondere bei
schwerer geistiger Behinderung, ungeklärt, ja umstritten. Inzwischen verfügt die Heilpädagogik auch in dieser
Hinsicht über praxisbezogene Ansätze und Konzepte.
Hier setzt diese Fortbildung an.
Schwerpunkte:
● Geschichte von Empowerment (EMP)
● Begriffserklärungen: EMP, SB, Assistenz, Unterstützung, Begleitung
● EMP auf der Handlungs- und Gesprächsebene
● Unterstützung und Förderung von SB
● Beispiele und Einüben eines Selbstbestimmungsdialogs
● Zukunftsplanungsgespräche
● Biografieorientierung
● Stärkendialog
● EMP auf der Haltungs- und Prozessebene
● EMP als Selbstbestimmung, Partizipation und
Gerechtigkeit
● Ressourcenorientierung
● Differenzierung zwischen persönlicher und pädagogischer Assistenz
● EMP in der Arbeit mit geistig schwer und mehrfach
behinderten Menschen
● Grenzen und Missverständnisse von EMP
● Konzepte hinsichtlich EMP und SB
● Vorstellen und Diskussion der UN-Konvention über
die Rechte von Menschen mit Behinderung
 Termin
22.07.2015
10.00 Uhr bis
23.07.2015
16.00 Uhr
 Leitung
PD Dr. Ernst Wüllenweber,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH),
Dipl.-Pädagoge, Supervisor, Martin-Luther-Universität Halle
 Lehrgangsgebühren
€ 280,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Empowerment
und Selbstbestimmung
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
Ihr Nutzen
● Kennenlernen von theoretischen Grundlagen
● Kennenlernen und Einüben methodischen Handelns
● Praxisorientierte Bearbeitung
● Bearbeitung von Fallbeispielen
● Kompetenzerweiterung
Methoden
Kurzreferat, Erfahrungsaustausch, Rollenspiel, Übungen,
Gruppenarbeit, Praxisbeispiele, Fallarbeit
125
6
B 83/
2015
Er ist schon immer so gewesen und
kann nicht anders sein!
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe, sozialer und
psychologischer Dienste
sowie Angehörige

Termin
20.03.2015
10.00 Uhr bis
21.03.2015
12.15 Uhr

Menschen mit Behinderung und ihre Lebensgeschichten sind oft selbst nach Jahren der Zusammenarbeit kein „offenes Buch“, sondern ein „Buch mit sieben Siegeln“: „Er ist schon immer so gewesen!“ oder
„Es ist immer das Gleiche mit ihr!“
Leitung
Tatjana Jungblut,
cand. phil. Dipl.-Psychologin, psychologische
Psychotherapeutin,
Supervisorin

Wir erleben Sprachlosigkeit der Betroffenen, Scham
der Angehörigen, bisweilen ahnen wir verborgene
Gewalterfahrung, Ungerechtigkeit und Hilflosigkeit,
mit der diese Menschen leben. Eine scheinbar unüberbrückbare Kälte im Kontakt mit ihnen spricht vielleicht
manchmal zu uns: „Lass die Finger davon“, „Hüte
dich vor meiner furchtbaren Geschichte“. Es erfordert
Mut und Demut zugleich, um eine „emotionale Brücke“ zu bauen. Wenn wir es jedoch schaffen, ist ein
neuer Weg der Entwicklung möglich. Das Ich und Du
werden hier neu im lebendigen Dialog der Enthüllung
der Lebensgeschichte entwickelt.
Lebensgeschichten von Menschen mit
Behinderungen im Arbeitsalltag begreifen –
ein dialogisch-biografischer Ansatz
Lehrgangsgebühren

€ 220,00
Tagesverpflegung € 42,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 12 s. Seite 38;
A 13 s. Seite 88;
A 15 s. Seite 179;
A 16 s. Seite 98;
A 17 s. Seite 99
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

In diesem Seminar wird Ihnen der dialogisch-biografische Ansatz für die Arbeit vorgestellt und ein Handwerkzeug – ein lebensgeschichtlicher Fragebogen
– mitgegeben. Dieser ist klinisch erfolgreich erprobt
und kann sowohl als Diagnostikum als auch therapeutisch genutzt werden.
Ihr Nutzen
● Dialogisch-emotionale Brücke zu den Klienten
bauen und neue Wege eröffnen
● Schauplätze des Lebensflusses und Etappen genau
in den Blick nehmen
● Lebensphasen und darin beteiligte „Akteure“ als
Quelle zu intensivem Kontakt begreifen lernen
● Spezifischer lebensgeschichtlicher Fragebogen, der
die tägliche Arbeit bereichern und erleichtern kann
Methoden
Interaktiver Unterrichtsstil, theoretische Inputs, Gruppenarbeit, Diskussion und praktische Beispiele
126
B 84/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe, die mit
Erwachsenen arbeiten,
Lehrer/innen
Einstieg in ein großes Thema
Die Sexualität von Frauen und Männern mit Behinderung, ihre Wünsche und Bedürfnisse, ihre Möglichkeiten und Begrenzungen sind nicht nur für die Betroffenen selbst wichtige Themen.
 Termin
23.04.2015
10.00 Uhr bis
24.04.2015
17.00 Uhr
Als Mitarbeiter/innen in der Behindertenhilfe begegnen Ihnen sexuelle Äußerungen immer wieder im Arbeitsalltag. Konzepte oder diskutierte und überprüfte
Regelungen dazu gibt es allerdings selten.
Diese Fortbildung bietet Ihnen Zeit und Raum, das
Thema Sexualität und Behinderung in unterschiedlichen Facetten in den Mittelpunkt zu stellen.
Wir beschäftigen uns mit psychosexueller Entwicklung, Sprache, eigenen und institutionellen Normen
und Werten, rechtlichen Grundlagen, Aspekten von
sexueller Bildung und in einem kleinen Ausschnitt
mit sexualpädagogischen Methoden. Information,
Austausch und Diskussion begleiten uns durch diese
beiden Tage.
Ihr Nutzen
● Mehr Sicherheit mit dem Thema Sexualität gewinnen
● Eigene und institutionelle Normen und Werte
erkennen und reflektieren
● Sensibilisierung gegenüber Alltagssituationen im
Kontext Sexualität
● Sensibilisierung gegenüber den Wünschen und
Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung
● Wissen aneignen und mögliche Konsequenzen
daraus erkennen
 Leitung
Simone Hartmann,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
pro familia e.V. Nürnberg
 Lehrgangsgebühren
€ 240,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Selbstbestimmte Sexualität
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Gespräche in Plenum und Kleingruppe, Vortrag,
Einzelarbeit
127
6
B 85/
2015
Neu
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe

Termin
16.03.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Leitung

Sandra Ilgner,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Sexualpädagogin
(ISP zertifiziert)
Lehrgangsgebühren

€ 115,00
Tagesverpflegung € 30,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

Sexualbegleitung
und Sexualassistenz
Sexualität hat viele Facetten. Was aber, wenn aufgrund einer Behinderung oder Einschränkung das
Leben der eigenen Sexualität erschwert ist. Sexualbegleitung und Sexualassistenz bieten hier einen Rahmen Sexualität zu erleben.
In diesem Seminar wird den Fragen nachgegangen, was genau unter Sexualbegleitung und Sexualassistenz zu verstehen ist und welche Formen von Sexualbegleitung es gibt. Die Teilnehmer/innen erhalten
zudem einen Überblick über die Möglichkeiten der Finanzierung und die rechtlichen Rahmenbedingungen.
Neben dem Meinungs- und Erfahrungsaustausch wird
auch die Rolle der Mitarbeiter/innen beleuchtet.
Ihr Nutzen
● Einen Einblick in die Thematik Sexualbegleitung
und Sexualassistenz erhalten
● Das Thema Sexualität reflektieren
● Bezug zwischen eigenen Bedürfnissen und Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung herstellen
● Möglichkeiten und Grenzen von Sexualbegleitung
und Sexualassistenz erkennen
Methoden
Theorie-Input, Einzel- und Gruppenarbeit, Diskussion,
Austausch
128
B 86/
2015
 Zielgruppen
Sozialpädagogen/innen, Heilpädagogen/
innen, Erzieher/innen,
Heilerziehungspfleger/
innen, Mitarbeiter/innen mit vergleichbaren
Qualifikationen, die im
Gruppendienst, Schule
oder Fachdienst tätig sind,
Lehrer/innen
Sie kommen in der Arbeit mit einem Menschen mit
Behinderung/Klienten nicht weiter und suchen nach
neuen Lösungen? Sie drehen sich im Kreis immer
gleicher Interventionen und Ihr Gegenüber dreht sich
im Kreis immer gleicher Reaktionen mit? Sie sind unzufrieden mit eingefahrenen Vorgehensweisen und
wünschen sich alternative Handlungsansätze? Erlauben Sie sich Überraschungen!
In diesem Seminar setzen wir uns mit den theoretischen Bezügen von paradoxen und unkonventionellen Interventionen auseinander. Durch die Neubewertung von Problem, Kontext, Situation und Ziel
ergeben sich auch veränderte Ansatzpunkte für die
Entwicklung von ungewöhnlichen Lösungen. In intensiver Fallarbeit erarbeiten Sie dadurch neue Alternativen zu alten Fragen.
 Termin
04.05.2015
10.00 Uhr bis
05.05.2015
16.15 Uhr
 Leitung
Barbara Lachner,
Dipl.-Pädagogin, Hochseiltrainerin, Systemischer
Coach (ECA), NLP-Trainerin
Die konkrete Fähigkeit, aus der „Spirale“ auszusteigen, etwas anderes zu tun, üben wir in unterschiedlichen praktischen Sequenzen.
Inhalte:
● Hintergründe paradoxer und unkonventioneller
Interventionen
● Differenzierung, Problem, Ziel, Kontext, Dauer
● Zeitliche Komponenten von Veränderung
● Irritation und Prozess
● Aus dem Rahmen denken
● Handlungen erlauben
● Grenzen paradoxer und unkonventioneller Ansätze
Ihr Nutzen
Sie
● lernen die theoretischen Grundlagen paradoxer
Vorgehensweisen kennen
● erweitern Ihr konkretes Handlungsrepertoire
● bauen Ihre Fähigkeit zur Entwicklung von
Lösungen aus
● entwickeln neue Lösungen für Fragen aus Ihrem
Arbeitsalltag
 Lehrgangsgebühren
€ 265,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Theoretischer Input, Plenumsdiskussion, Kleingruppenarbeit, Übungen, Erfahrungsaustausch, kollegiale
Beratung
129
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Lösungen erfinden –
paradox und unkonventionell
6
B 87/
2015
Neu
Zielgruppen
Führungskräfte und Fachkräfte aus Einrichtungen
und Diensten der Behindertenhilfe

Termin
21.10.2015
14.00 Uhr bis
22.10.2015
13.00 Uhr

Leitung
Ingrid Elger,
Dipl.-Psychologin,
HEIJKOOP-Trainerin

Lehrgangsgebühren

€ 270,00
Tagesverpflegung € 26,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 42,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

Anders Hinsehen
Einführung in die Arbeit mit der
Methode HEIJKOOP
Auswege aus festgefahrenen
Betreuungssituationen finden
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Jacques HEIJKOOP entwickelte in den Niederlanden
eine Methode, die Menschen mit Behinderungen und
ihre Begleiter/innen dabei unterstützt, einen Ausweg
aus festgefahrenen Betreuungssituationen zu entwickeln.
Reaktionen auf Problemverhalten sind dadurch bestimmt, was wahrgenommen wird und wie jemand
gesehen wird. Durch den veränderten Blick auf die
Klienten/innen ergeben sich neue Einsichten, die
einen Weg aus festgefahrenen Situationen ermöglichen. Die Erfahrung, in schwierigen Konstellationen
Einfluss auf sich selbst und die Umgebung nehmen
zu können, stärkt das gegenseitige Vertrauen von
Klient/in und Begleiter/in und das Vertrauen in die
eigene Handlungsfähigkeit. Die andere Sichtweise hat
großen Einfluss auf den Kontakt und die Beziehung und
bringt einen Veränderungsprozeß bei allen Beteiligten in Gang.
Die Methode stellt Werkzeuge zur Verfügung, um die
Ohnmacht in schwierigen Situationen zu überwinden
und neue Handlungsmöglichkeiten zu finden. Zu den
Instrumenten zählen u.a. Videoaufnahmen, die das
„Anders Hinsehen“ unterstützen. Sie ermöglichen, im
hier und jetzt, still zu stehen und anhand der Videobilder bewusster wahrzunehmen, was passiert.
Ihr Nutzen
● Überblick über die Methode HEIJKOOP und die
dazugehörigen Elemente erhalten
● Das Instrument „Entdeckend hinsehen“ kennenlernen
● Eigene Erfahrungen mit diesem „Werkzeug“
sammeln
● Eine eigenen Haltung zum Einsatz des Instruments
entwickeln sowie Ideen der Umsetzung erarbeiten
Methoden
Vorträge, Übungen anhand von Videobeispielen,
Praxisbeispiele
130
B 88/
2015
 Zielgruppen
Alle Berufsgruppen, die
mit Schädelhirntraumatikern arbeiten
Verläufe, Behandlungsoptionen und
Umgangsregeln
Schädelhirnverletzungen zählen zu den Verletzungsformen, die eher selten ohne gravierende Folgen für
Alltag und Beruf ausheilen. Das liegt in erster Linie
daran, dass das Gehirn, das eigentlich zuständig ist
für den Ausgleich von Restbehinderungen durch
Kompensation oder Anpassung, selbst als Organ betroffen ist und daher der Ausgleichsfunktion nicht
oder nur unzureichend nachkommen kann. Dadurch
sind Betroffene mehr als andere auf schützende Rahmenbedingungen im Arbeitsleben, aber auch in ihren
Wohnformen angewiesen.
 Termin
Im Seminar soll zunächst gezeigt werden, welche
kognitiven und emotionalen Folgen Schädelhirnverletzungen verursachen und welche Verhaltensauffälligkeiten daraus resultieren können. Besonderes
Augenmerk gilt hierbei den Folgen im Sozialverhalten. Auf dieser Basis erarbeiten wir geeignete Möglichkeiten, mit Betroffenen so umzugehen, dass ein
Zusammenleben in der Gemeinschaft möglichst reibungsarm gelingt.
 Lehrgangsgebühren
Ihr Nutzen
Kenntnisse über
● Folgen von Schädelhirnverletzungen
● bestehende Behandlungsmöglichkeiten
● effektive und entlastende Umgangsmöglichkeiten
● geeignete Beschäftigungsformen
18.06.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
 Leitung
Dr. Hartwig Kulke,
Dipl.-Psychologe
Christa Sous-Kulke,
Erwachsenenpädagogin,
Sprachtherapeutin
€ 120,00
Tagesverpflegung € 30,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 13 s. Seite 88
 Veranstaltungsort
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Folgen von Schädelhirntraumen
Erlangen
6
Methoden
Workshop mit Kleingruppenarbeit
131
RP S 26/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen und Diensten
der Behindertenhilfe

Termin
23.11. bis 24.11.2015

Leitung
Rainer Scheuer,
Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut

Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage

Trauma und geistige Behinderung
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat – A 15 s. Seite 179
● Anmeldung und weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband RheinlandPfalz, Drechslerweg 25,
55128 Mainz,
Tel.: 06131/93660-36
Veranstaltungsort
Mainz
In Szene setzen, wo Sprache versagt

Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Sind Menschen mit einer geistigen Behinderung häufiger traumatischen Erfahrungen ausgesetzt? Werden
diese unter den Bedingungen einer Behinderung anders verarbeitet? Wie wirken sich in der Vergangenheit erlebte Traumata im aktuellen pädagogischen Alltag aus? Wie kann man betroffene Klienten konkret
unterstützen?
Diese und andere Fragen sollen in einem gemeinsamen
Diskussionsprozess anhand praxisnaher Fallbeispiele
ausgelotet werden. In diesem zweitägigen Seminar
werden einige grundlegende Annahmen der Psychotraumatologie vermittelt und die Teilnehmer/innen für
den Umgang mit der Thematik sensibilisiert.
Inhalte:
● Verarbeitung von extremen Belastungen
- Stressphysiologie
- Akute Belastungsreaktion
- Anpassungsstörungen
- Posttraumatische Belastungsstörungen
- Salutogenese und Resilienz
● Funktionalität herausfordernder Verhaltensweisen
● Inszenierung als Kommunikation verstehen
● Aushalten und „containen“ in Krisen
● Fallbesprechungen
Methoden
Impulsreferate, Videos, kollegiale Beratung,
Diskussion im Plenum
132
B 89/
2015
 Zielgruppen
Pädagogische, therapeutische, pflegende
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, Angehörige von
nicht/wenig sprechenden
Menschen, Lehrer/innen
Einführungskurs nach ISAAC-Standard
Wenn aufgrund einer Behinderung die Lautsprache
nicht ausreichend zur Verständigung genutzt werden
kann, so beeinträchtigen reduzierte Kommunikationsund Interaktionserfahrungen die Persönlichkeitsentwicklung und die Lebensqualität der betroffenen
Menschen erheblich.
Die Unterstützte Kommunikation will für nicht sprechende Menschen und deren privates wie berufliches
Umfeld ergänzende Möglichkeiten aufzeigen, die
insbesondere auch mehr Selbstbestimmung zum Ziel
haben. Damit Austausch und Kontakt gelingen, ist
für alle Beteiligten ein hohes Maß an Verständnis und
Kreativität sowie Wissen um konkrete Kommunikationshilfen (Symbole, einfache Gebärden, Sprachgeräte
etc.) erforderlich. Dieses Wissen wird anhand festgelegter ISSAC-Standards vermittelt.
Ihr Nutzen
● Kennenlernen und Erproben verschiedener nichtelektronischer und elektronischer Kommunikationshilfen und Materialien
● Erkennen und Erfahren der Bedeutung (fehlender)
sprachlicher Kommunikationsmöglichkeiten
● Kriterien zur Auswahl eines individuellen Kommunikationssystems für einen nicht sprechenden
Menschen
● Informationen zu Aspekten der Anschaffung,
Finanzierung etc.
● Erarbeiten konkreter Einsatzmöglichkeiten im
familiären und institutionellen Alltag unter Berücksichtigung der bisherigen Erfahrungen mit nicht/
wenig sprechenden Menschen
 Termin
19.03.2015
10.00 Uhr bis
20.03.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Christiane Schmülling,
Dipl.-Heilpädagogin,
Krankenschwester,
ISAAC-Referentin
und Co-Dozentin
 Lehrgangsgebühren
€ 290,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
des Zertifikats
für den Einführungskurs
nach ISAAC-Standard,
welches zur Teilnahme
an Aufbaukursen nach
ISAAC-Standard berechtigt
● Baustein der Lehrgangsreihe „Unterstützte
Kommunikation“
Bay K 48/2015
● Baustein für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 17 s. Seite 99
●Erwerb
Methoden
Theorie-Input, interaktiver Vortrag, Reflexion im
Plenum, Videosequenzen, Kleingruppenarbeit,
Materialerstellung
 Veranstaltungsort
Erlangen
133
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Unterstützte Kommunikation für
Menschen mit Behinderung
6
B 90/
2015
Zielgruppen
Pädagogische, therapeutische, pflegende Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen
der Behindertenhilfe, Angehörige, Lehrer/innen

Termin
24.04.2015
10.00 Uhr bis
25.04.2015
17.00 Uhr

Leitung
Irene Leber,
Sonderschullehrerin,
ISAAC-Referentin

Aufbaukurs nach ISAAC-Standard
Christiane Schmülling,
Dipl.-Heilpädagogin,
Krankenschwester,
ISAAC-Referentin
Lehrgangsgebühren
€ 310,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung
€ 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Grafische Symbole in der
Unterstützten Kommunikation

Durch das Zeigen auf Bilder, Fotos oder auch Gegenstände können sich Menschen, die nicht oder kaum
sprechen können, anderen Personen mitteilen. Neben
anderen Methoden stellt die Nutzung von Symbolen
einen bedeutsamen Anteil am Fachgebiet der Unterstützten Kommunikation dar.
Anhand von Vorträgen, Videoanalysen und Übungen
werden in diesem Aufbaukurs nach ISAAC-Standard
folgende Inhalte erarbeitet:
● Was ist ein Signal, ein Symbol und was sind
grafische Symbole?
● Welche Symbolsammlungen gibt es?
● Wie lassen sich Hilfsmittel mit grafischen Symbolen
im Alltag einsetzen?
● Wie können für Menschen mit geringem Symbolverständnis Bezugsobjekte und für sehbeeinträchtigte Menschen Gegenstände als Symbol
eingesetzt werden?
Anschließend werden von den Teilnehmern/innen
selbst Hilfsmittel mit grafischen Symbolen erstellt.
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Teilnahmevoraussetzung: Nachweis des
Einführungskurses nach
ISAAC-Standard oder vergleichbare Qualifikation
● Erwerb des ISAACZertifikats – Aufbaukurs
nach ISAAC-Standard
● Baustein der Lehrgangsreihe „Unterstützte Kommunikation“
Bay K 98/2014 und
Bay K 48/2015
● Baustein für ein Zertifikat
– A 11 s. Seite 76;
A 17 s. Seite 99

Veranstaltungsort
Erlangen

Ihr Nutzen
mit Symbol- und Fotosystemen bzw. Bezugsobjekten in der Unterstützten Kommunikation
● Kennenlernen und Erproben von Symbolsoftware
● Methodisch-didaktische Anregungen und
Übungen für den Einsatz von Symbolen im Alltag
● Erstellung von Symboltafeln
● Umgang
Methoden
Theorievermittlung, interaktiver Vortrag, Videosequenzen, Kleingruppenarbeit, Übung, individuelle
Interventionsplanung für einzelne nicht sprechende
Klienten
134
B 91/
2015
 Zielgruppen
Pädagogische, therapeutische, pflegende Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen
der Behindertenhilfe, Angehörige, Lehrer/innen
Vom (gemeinsamen) Handeln zur
Verständigung
Aufbaukurs nach ISAAC-Standard
Gemeinsamkeit schaffen, das geht auch ohne Sprechen. Das selbsttätige und das gemeinsame Handeln schafft zwischenmenschlichen Kontakt, der die
Grundlage von Dialog und (sprachlicher) Verständigung darstellt. Insbesondere für Menschen mit sehr
schweren und schwerst-mehrfachen Behinderungen
ist die aktive Beteiligung an Alltagshandlungen oftmals nicht möglich. Ohne Aktion und Teilnahme ist
jedoch der Weg zur sprachlichen Kommunikation fast
unmöglich.
Dieses Seminar zeigt, wie mit aktionsreichen, nicht
sprachlichen, sprachersetzenden und sprechenden
Hilfen aus dem Gebiet der Unterstützten Kommunikation alltägliche Einzel- und Gruppensituationen so
gestaltet werden können, damit auch schwerstbehinderten Menschen Beteiligung und Verständigung
möglich ist. Die Teilnehmer/innen haben Gelegenheit,
Netzschaltadapter, Symbole, Gebärden und einfache
Sprechgeräte in Spiel-, Freizeit- und Alltagssituationen
kennenzulernen, um so eine Vielzahl von Ideen in den
eigenen (beruflichen) Alltag mitzunehmen. Das Seminar bezieht sich auf das stärkenorientierte Menschenbild und das Normalisierungsprinzip.
Ihr Nutzen
● Kennenlernen und Erproben von „AktionsGeräten“ (Netzschaltadapter, Batterieunterbrecher,
Taster)
● Erste Schritte zur Kommunikationsanbahnung
● Praktische Umsetzung von Unterstützter Kommunikation in Alltagssituationen mit schwerstbehinderten Menschen
● Ideensammlung zum interaktiven Spiel und Spaß
mit adaptierten Sprachausgabegeräten
 Termin
25.06.2015
10.00 Uhr bis
26.06.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Rita-Maria Donhauser,
Fachlehrerin,
ISAAC-Referentin
Christiane Schmülling,
Dipl.-Heilpädagogin,
Krankenschwester,
ISAAC-Referentin
 Lehrgangsgebühren
€ 310,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung
€ 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Teilnahmevoraussetzung:
Nachweis des Zertifikats
des Einführungskurses
nach ISAAC-Standard
● Erwerb des ISAACZertifikats – Aufbaukurs
nach ISAAC-Standard
● Baustein der Lehrgangsreihe „Unterstützte
Kommunikation“
Bay K 98/2014 und
Bay K 48/2015
● Baustein für ein Zertifikat
– A 11 s. Seite 76
Methoden
Theorievermittlung, interaktiver Vortrag, Reflexion
im Plenum, Videosequenzen, Kleingruppenarbeit,
Materialerstellung
 Veranstaltungsort
Erlangen
135
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Aktion, Kontakt, Kommunikation
6
B 92/
2015
Zielgruppen
Pädagogische, therapeutische, pflegende Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen
der Behindertenhilfe, Angehörige, Lehrer/innen

Termin
27.10.2015
10.00 Uhr bis
28.10.2015
17.00 Uhr

Leitung
Martina Müller,
Förderschullehrerin,
ISAAC-Referentin

Aufbaukurs nach ISAAC-Standard
Christiane Schmülling,
Dipl.-Heilpädagogin,
Krankenschwester,
ISAAC-Referentin
Lehrgangsgebühren
€ 310,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung
€ 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Gebärden in der Unterstützten
Kommunikation

€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Teilnahmevoraussetzung:
Nachweis des Zertifikats
des Einführungskurses
nach ISAAC-Standard
● Erwerb des ISAACZertifikats – Aufbaukurs
nach ISAAC-Standard
● Baustein der Lehrgangsreihe „Unterstützte Kommunikation“
Bay K 98/2014 und
Bay K 48/2015
● Baustein für ein Zertifikat
– A 11 s. Seite 76;
A 17 s. Seite 99

Veranstaltungsort
Erlangen

Gebärden machen einen bedeutenden Anteil im Gefüge der Unterstützten Kommunikation für (noch)
nicht bzw. wenig sprechende Menschen aus. Gemeint
ist hierbei nicht die Deutsche Gebärdensprache (DGS),
wie sie schwerhörige und gehörlose Personen nutzen,
sondern der Einsatz einzelner Gebärden, die parallel
zum Sprechen ausgeführt werden. Weil sie die Entwicklung der sprachlichen Fähigkeiten unterstützen,
sind diese lautsprachbegleitenden bzw. lautsprachunterstützenden Gebärden eine Kommunikationshilfe, die für junge Kinder ebenso wie für schlecht
verständlich sprechende Menschen jeden Alters gut
geeignet ist. Dies auch, weil sie sich im Alltag unkompliziert einsetzen lässt.
Das Seminar bietet die Möglichkeit, erste Gebärden
selbst zu erlernen. Im Mittelpunkt steht die Beantwortung der Fragen, in welchen Situationen im privaten,
institutionellen und therapeutischen Lebensalltag
Gebärden angebahnt, erlernt und eingesetzt werden
können.
Ihr Nutzen
● Kennenlernen verschiedener Gebärdensysteme in
der Unterstützten Kommunikation
● Erlernen von Gebärden
● Methodisch-didaktische Anregungen für den Einsatz von Gebärden im Alltag
● Erstellung erster Materialien
● Dokumentation individuell genutzter Gebärden
und Transfer in verschiedene Lebensbereiche
Methoden
Theorievermittlung, interaktiver Vortrag, Reflexion
im Plenum, Videosequenzen, Kleingruppenarbeit,
Materialerstellung
136
B 93/
2015
Inhouse
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen und
Fachdienste aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, Eltern
Genetik, Erscheinungsbild und Umgang
mit Betroffenen
Das Fragiles-X-Syndrom ist die häufigste vererbte Ursache von Lern- und geistigen Behinderungen. Trotzdem ist es in Fachkreisen oft nicht oder nur wenig
bekannt. Viele Betroffene, auch in Einrichtungen, sind
noch nicht diagnostiziert.
Die Symptome des Fragiles-X-Syndroms sind vielfältig
und bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt.
Aber es gibt auch so etwas wie ein typisches Bild, das
man aber nur dann erkennt, wenn die Anzeichen richtig gedeutet werden.
Mit Hilfe einer Diagnose ist eine spezifischere Förderung und ein angemessener und erfolgreicher Umgang mit den auftretenden Problemen möglich, vor
allem im Bereich der Verhaltensauffälligkeiten. Dies
wirkt sich auch positiv auf das Leben von Familienmitgliedern aus, die „nur“ Überträger des genetischen
Defektes sind.
Diese Fortbildung gibt einen umfassenden Überblick
über das Fragiles-X-Syndrom. Aufgrund der persönlichen Erfahrung der Referentin können Sie ein
Gespür dafür entwickeln, wie Menschen mit dieser
Behinderung „ticken“.
 Termin
Nach Absprache
 Leitung
Birgit Sauerschell,
Dipl.-Psychologin
 Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot
 Weitere Hinweise
● Die
Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.
 Veranstaltungsort
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Das Fragiles-X-Syndrom
Nach Absprache
6
Ihr Nutzen
● Einblick in die Symptomatik des Fragiles-XSyndroms erhalten
● Die Vererbung des Syndroms verstehen
● Möglichkeiten zum angemessenen Umgang mit
Betroffenen und deren Schwierigkeiten entwickeln
● Kenntnisse über die Bedeutung für Angehörige
(Elternarbeit) erwerben
Methoden
Vortrag mit PowerPoint-Präsentation, lebensnahe
Beschreibungen aufgrund eigener Erfahrungen, Filmmaterial, Diskussion
137
B 94/
2015
Neu
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen im
Bereich Wohnen, Arbeit
(WfbM), Tagesstätten,
heilpädagogische oder
therapeutische Fachkräfte,
Heilerziehungspfleger/
innen, Erzieher/innen,
Gruppenleiter/innen und
andere Mitarbeiter/innen,
die mit geistig behinderten
und/oder autistischen
Menschen arbeiten,
Lehrer/innen
Termin
10.07.2015
14.00 Uhr bis
12.07.2015
12.15 Uhr

Leitung

Prof. Dr. Georg Theunissen,
Dipl.-Pädagoge, Heil- und
Sonderpädagoge
Lehrgangsgebühren

€ 325,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 84,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

138
Umgang mit Autismus
Menschen im Autismus-Spektrum verstehen,
annehmen und unterstützen
Autistisches Verhalten und zusätzliche Verhaltensprobleme können in der alltäglichen Praxis eine große
Belastung für die Mitarbeiter/innen darstellen. Um zu
geeigneten pädagogischen Hilfen zu gelangen, ist es
wichtig, das Verhalten und Erleben von Menschen im
Autismus-Spektrum nachvollziehen zu können. Daher
wird auf eine verstehende, funktionale Sicht Wert gelegt, die als wegweisend für eine gute Praxis gilt. Hierbei spielt unter anderem das Konzept der Positiven
Verhaltensunterstützung (PVU) eine zentrale Rolle,
das sich vor allem im Umgang mit Problemverhalten
geistig behinderter und autistischer Personen nachweislich bewährt hat.
Ziele der Veranstaltung sind das Kennenlernen
● des Blickwechsels im Verständnis von Autismus:
von der Autismus-Spektrum-Störung zum Autismus-Spektrum
● zentraler Bezugstheorien von Autismus
● der Sicht von Menschen aus dem Autismus-Spektrum
● der verstehenden, funktionalen Sicht von Autismus
● der funktionalen Sicht zusätzlicher Verhaltensprobleme bei Autismus
● zentraler Handlungskonzepte, insbesondere der
Positiven Verhaltensunterstützung bei Problemverhalten
● handlungspraktischer Möglichkeiten für einen
angemessenen Umgang
Ihr Nutzen
Entwicklung
● eines „positiven“ Verständnisses von Autismus
● eines reflektierten Umgangs mit Autismus und
zusätzlichen Verhaltensproblemen
● einer selbstkritischen Haltung
● von Handlungssicherheit
Methoden
Impulsreferat, Arbeit in Kleingruppen, Plenumsdiskussion
B 95/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, die mit
Menschen mit Autismus
oder ähnlichen Kommunikationsschwierigkeiten
arbeiten, Lehrer/innen
Einführung zum TEACCH-Ansatz
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Besonderheiten in der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung bei Menschen mit Autismus führen
dazu, dass dieser Personenkreis ganz besonders von
strukturierenden und visuellen Hilfen profitieren kann.
Auf dieser Erkenntnis basiert der TEACCH-Ansatz zur
pädagogischen Förderung autistischer Menschen, der
seit über 40 Jahren in den USA erprobt und weiterentwickelt wird.
Structured Teaching, die Strukturierung in der pädagogischen Förderung und im Alltag, gehört daher zu
den grundlegenden Elementen der Arbeit nach dem
TEACCH-Ansatz.
Im Rahmen dieses Seminars werden zunächst die
theoretischen Grundlagen und Konzepte des TEACCHAnsatzes vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt anschließend auf der Methode des Structured Teaching. Die
Teilnehmer/innen erhalten Hinweise und Hilfen zur
Entwicklung von Strukturierungsmaßnahmen sowie
ihrer praktischen Anwendung. Anhand von Praxisbeispielen werden Umsetzungsmöglichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen der Begleitung und Förderung
dargestellt. Auf dieser Grundlage werden Anwendungsmöglichkeiten für ihre eigene Praxis diskutiert
und Ideen entwickelt. Praktische Übungen und Gruppenarbeit runden die theoretischen Inhalte ab.
 Termin
12.10.2015
10.00 Uhr bis
14.10.2015
16.15 Uhr
 Leitung
Patric Selbach,
Dipl.-Heilpädagoge
 Lehrgangsgebühren
€ 440,00
Tagesverpflegung € 78,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 110,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
● Wahlbaustein für ein
Zertifikat – RP K 114
und RP K 115 s. Seite 14
● Baustein der Lehrgangsreihe „Förderung von
Menschen mit Autismus
nach dem TEACCHAnsatz“ des Lebenshilfe-Landesverbandes
Rheinland-Pfalz
Ihr Nutzen
● Erweiterung des eigenen Grundverständnisses von
Autismus
● Kennenlernen des TEACCH-Ansatzes
● Entwickeln vielfältiger Ideen zu alltagstauglichen
Einsatzmöglichkeiten, auch in der Arbeit mit Menschen mit anderen Behinderungsformen
Methoden
Vortrag, Kleingruppenarbeit, Übungen, eigenes Erproben der Materialien, Praxisbeispiele anhand von
konkreten Materialien, Videos, Fotos
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Strukturierung als Hilfe zum
Verstehen und Handeln
 Veranstaltungsort
Erlangen
139
6
RP K 25.3a/
2014
Das TEACCH Communication
Curriculum
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen und Diensten
der Behindertenhilfe

Termin
28.04. bis 30.04.2015

Diagnostik, Planung und Strategien der
Förderung spontaner Kommunikation bei
Menschen mit Autismus
Leitung
Dr. phil. (USA)
Anne Häußler,
Dipl.-Pädagogin,
Dipl.-Psychologin (USA)

Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Lehrgangsgebühren
€ 420,00
ohne Verpflegung,
ohne Übernachtung

Weitere Hinweise

● Kenntnisse zum
TEACCH-Ansatz sind
hilfreich
● Anmeldung und weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband RheinlandPfalz, Drechslerweg 25,
55128 Mainz,
Tel.: 06131/93660-36
Veranstaltungsort
Mainz

140
Das TEACCH Communication Curriculum – die Anleitung zur gezielten Förderung spontaner Kommunikation – ist im Rahmen der Arbeit mit Menschen
mit Autismus entstanden; es eignet sich aber auch
für Personen mit ähnlichen Schwierigkeiten, die nicht
oder nur wenig sprechen.
Zunächst werden in diesem Seminar die theoretischen
Konzepte erarbeitet, die bei der Anwendung des
TEACCH Communication Curriculums einer Analyse von Kommunikationsprozessen zugrunde liegen.
Dann werden die diagnostischen Instrumente (Beobachtungsschema und strukturiertes Interview) vorgestellt und beispielhaft ausprobiert.
Die Teilnehmer/innen erhalten eine Anleitung zur
Auswertung der Ergebnisse und zur systematischen
Umsetzung in konkrete Förderplanung. Darauf aufbauend werden praktische Strategien, wie man die
kommunikativen Kompetenzen der Klienten systematisch und gezielt fördern kann, diskutiert und für die
eigene Praxis nutzbar gemacht.
RP K 25.3b/
2014
Förderdiagnostik und Therapieplanung auf
der Basis des TEACCH Communication
Curriculum
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen und Diensten
der Behindertenhilfe
 Termin
30.06. bis 02.07.2015
 Leitung
Dr. phil. (USA)
Anne Häußler,
Dipl.-Pädagogin,
Dipl.-Psychologin (USA)
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Das TEACCH Communication Curriculum ist ein Instrument zur Förderdiagnostik und Förderplanung im Bereich der spontanen Kommunikation von Menschen,
die nicht oder nur wenig sprechen.
 Lehrgangsgebühren
In diesem Seminar greifen wir auf die Grundlagen und
die Systematik dieses Instruments zurück, erweitern
diese jedoch auf die Zielgruppe der Personen aus dem
Autismus-Spektrum, die zwar viele sprachliche Fähigkeiten haben, aber dennoch in ihrer Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt sind.
 Weitere Hinweise
Nach einer Einführung in die Struktur und Herangehensweise des TEACCH Communication Curriculums
beschäftigen wir uns mit der Erhebung der individuellen Herausforderungen in der Kommunikation bei
Menschen mit Asperger Syndrom/High-functioning
Autismus.
€ 420,00
ohne Verpflegung,
ohne Übernachtung
● Kenntnisse
zum
TEACCH-Ansatz sind
hilfreich.
● Anmeldung und weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband RheinlandPfalz, Drechslerweg 25,
55128 Mainz,
Tel.: 06131/93660-36
 Veranstaltungsort
Mainz
Daran anschließend erarbeiten wir Strategien zur
Förderung kommunikativer Kompetenzen und stellen
einige Fördermaterialien vor.
141
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Wege zu effektiverer
Kommunikation für Menschen
mit Asperger Syndrom und
Autismus-Spektrum-Störung
6
RP S 28/S 29/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen und Diensten
der Behindertenhilfe

Termin
1. Teil – S 28/2015:
16.06. bis 18.06.2015

2. Teil – S 29/2015:
15.09. bis 17.09.2015
Leitung
Dr. phil. (USA)
Anne Häußler,
Dipl.-Pädagogin,
Dipl.-Psychologin (USA)

Lehrgangsgebühren
je Teil
€ 410,00
ohne Verpflegung,
ohne Übernachtung

Weitere Hinweise

● Kenntnisse zum
TEACCH-Ansatz sind
erforderlich.
● Anmeldung und weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband RheinlandPfalz, Drechslerweg 25,
55128 Mainz,
Tel.: 06131/93660-36
Veranstaltungsort
Mainz

TEACCH-Spezial:
Vertiefung der diagnostischen
Instrumente PEP-R und AAPEP/TTAP
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Diese beiden Seminare richten sich an alle, die mit
dem TEACCH-Programm arbeiten und ihre Kenntnisse
zu den diagnostischen Instrumenten vertiefen möchten. Voraussetzung für die Teilnahme an jedem der
beiden Kurse ist die Kenntnis des Testmaterials, des
Testmanuals sowie der Protokoll- und Profilbogen.
Teil 1: Förderdiagnostik und Förderplanung
bei Kindern mit den diagnostischen Instrumenten des TEACCH-Programms (PEP-R) –
S 28/2015
In diesem Kurs erhalten die Teilnehmer/innen die
Möglichkeit, die Durchführung zweier Tests mit dem
PEP-R (auf Video oder live) zu beobachten und diese
im Anschluss gemeinsam auszuwerten. Auf Wunsch
kann der zweite Test von einer/einem Teilnehmer/
in unter Supervision durchgeführt werden. Auf der
Basis der Untersuchungen werden dann in der Gruppe Vorschläge zur Förderung erarbeitet und jeweils
ein Förderplan erstellt.
Teil 2: Förderdiagnostik und Förderplanung
bei Jugendlichen oder Erwachsenen auf der
Basis des AAPEP, TTAP – S 29/2015
In diesem Kurs erhalten die Teilnehmer/innen die
Möglichkeit, die Durchführung eines Tests mit dem
AAPEP sowie der zugehörigen Interviews (auf Video
oder live) zu beobachten und diese im Anschluss gemeinsam auszuwerten. Auf der Basis der Untersuchungen werden dann in der Gruppe Vorschläge zur
Förderung erarbeitet und ein Förderplan erstellt.
Da es sich beim AAPEP nicht um ein normiertes Instrument handelt, können auch durch Variationen beim
Material und bei der Durchführung wertvolle Informationen gewonnen werden, wenn die originalen
Anforderungen für einen Klienten zu hoch oder zu
niedrig erscheinen. Daher werden auch Variationsmöglichkeiten vorgestellt, die nicht im Manual enthalten sind.
142
B 96/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen,
Beratungsdienste und
Führungskräfte aus Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit
Behinderung
Abwehrmechanismen und Übertragung in der
Arbeit mit Menschen mit Behinderung
Der Begriff „Abwehr“ bedeutet, dass man etwas aus
dem Bewusstsein fernhält, ohne es zu wissen (KUIPER).
Abwehrmechanismen bewirken im Alltag beim gesunden Menschen die Entlastung von unangenehmen Gefühlen und Erhaltung des seelischen Gleichgewichts.
Sie entstammen den normalen ICH-Funktionen und
sind überlebensnotwendig. Pathologisch werden diese
Mechanismen, wenn sie das Funktionieren des ICHs erheblich einschränken und die freie Selbstentfaltung und
Flexibilität schmälern.
Auch die Übertragung ist ein allgegenwärtiges Phänomen, das bei menschlichen Interaktionen im Alltag immer wieder stattfindet. Die komplexen Beziehungen
zwischen Helfern und ihren Klienten sind häufig durch
emotionale persönliche Erfahrungen geprägt: Frühere
Beziehungen, tief verankerte Überzeugungen, Vorlieben,
Wertsysteme, Meinungen, eigene Vorstellungen und
Verhaltensnormen werden in der aktuellen Beziehung
reaktiviert und auf das Gegenüber übertragen. Diese
Prozesse laufen gegenseitig ab und werden daher als
„Übertragung“ und „Gegenübertragung“ bezeichnet.
Meistens bleiben sie unerkannt und unkontrolliert und
können die Kommunikation im Arbeitsalltag mit Menschen mit Behinderung empfindlich stören.
 Termin
14.10.2015
10.00 Uhr bis
15.10.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Dr. med. Svetlana Panfilova,
Ärztin, szenisch-systemische Beraterin
 Lehrgangsgebühren
€ 270,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 13 s. Seite 88;
A 14 s. Seite 89; A 16 s.
Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Das Wissen um Abwehrmechanismen und Übertragungsphänomene kann manches „unverständliche“
(Fehl-)Verhalten im Alltag erklären und frühzeitig Missverständnisse reduzieren.
Ihr Nutzen
● Theoretische Grundlagen kennenlernen
● Anhand von Fallbeispielen die komplexen Interaktionen zwischen den Betreuern und Betreuten besser
verstehen
● Konflikte und Belastungen vermeiden, indem der
Umgang mit anderen Menschen genau beobachtet
und bewusster gestaltet wird
● Selbsterfahrung durch praktische Übungen, Rollenspiele
€ 51,00
€ 43,00
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Im Spiegel der
persönlichen Erfahrung ...
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Vortrag, PowerPoint-Präsentation, Übungen, Rollenspiele, Filmausschnitte mit Diskussion, Fallbeispiele
143
6
B 97/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen für Menschen
mit geistiger Behinderung

Termin
20.05.2015
10.00 Uhr bis
21.05.2015
17.00 Uhr

Leitung
Renate Heck,
Erzieherin, Dipl.-Pädagogin, Gestalttherapeutin
(DGIK), Supervisorin,
Clownspielleiterin (GALLIMethode)

Lehrgangsgebühren

€ 260,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 16 s. Seite 98

Veranstaltungsort
Erlangen

Wie erleben Menschen mit
geistiger Behinderung und ihre
Begleiter/innen Stress?
Viel zu tun, wenig Zeit, womit fange ich an? Der Kopf
schwirrt, die Spannung im Körper wächst: Stress. Eine
Situation, die jede/r Mitarbeiter/in kennt und natürlich
auch Menschen mit geistiger Behinderung.
Der ganz normale Alltag bietet vielerlei Anlässe für diese Empfindung. Aber nicht alle Belastungen müssen dazu
führen. Es kommt ganz wesentlich auf die Bewertung
der Situation an: Traue ich mir zu, sie zu bewältigen oder
drohen mich die Anforderungen zu überwältigen.
Damit dies nicht geschieht, brauchen Menschen mit Behinderung unsere Unterstützung: Die Zuversicht, dass schwierige Situationen gemeinsam gemeistert werden können
und manchmal hilft auch eine gute Portion Humor.
Gefühle von Überforderung und Druck bei Menschen mit
geistiger Behinderung und bei den sie begleitenden Mitarbeiter/innen bedingen sich häufig gegenseitig. Daher ist es
wichtig, auf Mitarbeiterebene die Ursachen für ihr Stresserleben genau zu reflektieren und Lösungsmöglichkeiten
für sich selbst zu entwickeln. Darauf aufbauend können sie
neue Bewältigungsstrategien erlernen, um Menschen mit
Behinderung angemessen zu begleiten.
Auf der Basis theoretischer Grundlagen werden an Beispielen aus Ihrer Praxis Stresssituationen analysiert und
entsprechende Bewältigungsstrategien in Übungen und
Rollenspielen erprobt. Auch humorvolle Varianten haben
hier ihren Platz!
Sie lernen, wie Sie als Fachkraft Menschen mit Behinderung unterstützen können, stressige Situationen besser zu
meistern und damit mehr Lebensqualität zu gewinnen.
Ihr Nutzen
● Den Begriff Stress und auslösende Faktoren kritisch
reflektieren
● Die inneren Antreiber als Auslöser erkennen
● Besonderheiten des Stresserlebens bei Menschen mit
geistiger Behinderung kennenlernen
● Kurz- und langfristige Bewältigungsstrategien (Prävention) erlernen
● Wechselwirkungen des Stresserlebens von Fachkräften
und Menschen mit Behinderung erkennen
Methoden
Theorievermittlung und Bearbeitung von Fallbeispielen der
Teilnehmer/innen (auch in Rollenspielen) auf der Basis der
Gestaltpädagogik und Systemtheorie, Atem- und Entspannungstechniken, Qigong-Übungen
144
B 98/
2015
Neu
Empathie nimmt im Selbstverständnis der sozialen
Arbeit einen zentralen Platz ein, denn es gibt nichts,
was mehr über das Gelingen zwischenmenschlichen
Umgangs entscheidet, als die Fähigkeit zur Empathie.
Sich in andere einfühlen zu können, ist eine wichtige
Voraussetzung, um soziale Beziehungen zu gestalten
und wirksam pädagogisch tätig zu sein. Obwohl diese Fähigkeit einen so hohen Stellenwert hat, nehmen
wir uns doch kaum Zeit uns aktiv damit auseinander
zu setzen. Was ist Empathie? Und wann ist diese Fähigkeit für meinen Beruf hilfreich und wann nicht?
Oft wird Empathiefähigkeit auch mit Selbstlosigkeit
verwechselt. Das Gegenteil jedoch ist der Fall. Die
Grundlage für einen einfühlsamen Umgang mit anderen ist ein achtsamer Umgang mit uns selbst.
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen in
sozialen Berufen,
Lehrer/innen
 Termin
05.10.2015
10.00 Uhr bis
06.10.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Christine Warmuth,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Kommunikationstrainerin
& Coach, Zertifizierte Trainerin (CNVC) in Gewaltfreier Kommunikation
 Lehrgangsgebühren
€ 270,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Der Ansatz von Dr. Marshall ROSENBERG kann Sie in
Ihrer beruflichen Entwicklung unterstützen und Ihnen helfen, sich Ihrer eigenen Werte bewusst zu sein
und mit Schwierigkeiten umzugehen. Es geht darum,
sich offen und ehrlich zu begegnen und authentisch
zu kommunizieren. Konflikte zu lösen und dabei die
eigenen Interessen und die des Anderen im Blick zu
behalten.
Ihr Nutzen
● Empathisches Zuhören trainieren
● Kommunikationsstrategien für den Alltag erlernen
● Stressvollen Situationen konstruktiv begegnen
können
● Wertschätzung aufrichtig ausdrücken
Methoden
Theoretische Impulse, Fallbeispiele, Einzel- und Gruppenarbeit mit Auswertung, Achtsamkeits- und Aktivierungsübungen
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Empathie als pädagogisches
Handwerkszeug
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89;
A 15 s. Seite 179
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
145
6
B 99/
2015
Zielgruppen

Heilpädagogen/innen,
Sozialpädagogen/innen,
Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen, Mitarbeiter/innen mit vergleichbaren Qualifikationen, die
im Gruppendienst, Schule
oder Fachdienst tätig sind,
Lehrer/innen

Termin
07.12.2015
10.00 Uhr bis
08.12.2015
16.15 Uhr
Leitung

Barbara Lachner,
Dipl.-Pädagogin, Hochseiltrainerin, Systemischer
Coach (ECA), NLP-Trainerin
Lehrgangsgebühren

€ 265,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

Macht – Strafe – Sinn
Umgang mit Macht und Strafe
im Betreuungsalltag
Von außen betrachtet scheint die Machtverteilung im
pädagogischen Alltag klar, der Überhang liegt auf Seiten der Pädagoginnen und Pädagogen. Deren Auftrag
ist es, ihre Machtquellen so zu nutzen, dass für die
Menschen mit Behinderung ein möglichst förderlicher
Entwicklungsrahmen entsteht.
Im Alltag machen wir oft auch eine gegenteilige Erfahrung, unsere Bitten werden ignoriert, unsere Aufforderungen überhört, unsere Interventionen verpuffen.
Kurz gesagt, es herrscht pädagogische Ohnmacht!
Gerade in diesen Situationen kennen wir oft nur einen
Ausweg, wir reagieren mit Strafen.
Gibt es aber einen pädagogischen Alltag ohne Strafe?
Lässt sich Strafe durch pädagogische Ziele legitimieren? Wie viel Machtausübung verträgt ein System?
Welche förderlichen Aspekte liegen in einer klaren
Machtstruktur? Welche Interventionen können Strafe
ersetzen/ergänzen? Zur offenen Reflexion dieser Fragen laden wir Sie herzlich ein!
Inhalte:
● Ethische und moralische Legitimation von Macht
● Machtquellen und Machtbalancen
● Umgang mit Machtmissbrauch im Arbeitsumfeld
● Grenzen setzen im pädagogischen Alltag
● Wirkungsweise von Intervention und Sanktionen
● Zusammenhang zwischen Strafe und Entwicklung
Ihr Nutzen
Sie
● entwickeln einen Standpunkt zur Sinnhaftigkeit
und Wirksamkeit von Strafe
● setzen sich mit Ihrem Wertesystem und Menschenbild und Machtverständnis auseinander
● hinterfragen kritisch tradierte Vorgehensweisen
und Strukturen
● entwickeln eine differenzierte Sichtweise auf Sanktionen und Interventionen
Methoden
Theoretischer Input, Plenumsdiskussion, Kleingruppenarbeit, Übungen, Erfahrungsaustausch, kollegiale
Beratung
146
B 100/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, die mit
erwachsenen Menschen
mit Behinderung arbeiten,
Eltern, Angehörige
Der Umgang mit Freiheit, Drogen und
Sexualität
Wenn Erwachsene mit einer geistigen Behinderung
ihre ganz normalen Menschenrechte wahrnehmen,
also ihre eigene Sexualität leben, legale Drogen konsumieren und ihren Alltag gemäß ihren Wünschen gestalten, stellt sich für viele Bezugspersonen mehr und
mehr die Frage nach den Grenzen und der Verantwortung. Denn wie bei Menschen ohne Behinderung
können selbst- und fremdschädigende Verhaltensweisen auftreten und Aggressionen bzw. sexuelle Auffälligkeiten die Folge sein.
Anhand von Beispielen aus der beruflichen Praxis wollen wir gemeinsam herausarbeiten, was wann und
unter welchen Umständen „erlaubt“ sein kann bzw.
„verboten“ werden muss. Dabei sollten wir uns der
Frage widmen, wie ein angemessener Umgang mit
problematischem Verhalten gestaltet werden kann,
damit er nachvollziehbar, respektvoll und achtsam
bleibt.
Ihr Nutzen
● Welche Erfahrungen „darf“ ein erwachsener
Mensch mit geistiger Behinderung in den Bereichen Sexualität und Drogenkonsum (Alkohol,
Nikotin, Cannabis etc.) machen?
● Wie selbstständig können/sollen/dürfen erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung
über ihre Ausgehzeiten, ihre Zimmer- und Kleiderordnung oder ihre persönliche Hygiene entscheiden?
● Wann kann/muss ich als Begleiter/in in die Rechte
eines selbstbestimmten Lebens eingreifen und wo
endet das „Recht auf Verwahrlosung“ und Selbstverwirklichung?
● Welche Möglichkeiten der Intervention (rechtlich,
menschlich) habe ich als Bezugsperson?
 Termin
12.10.2015
10.00 Uhr bis
13.10.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Dr. rer. med.
Wolfgang H. Radtke,
Dipl.-Politologe, Paarund Familientherapeut,
Supervisor
 Lehrgangsgebühren
€ 250,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Freiheit – Selbstbestimmung –
Verwahrlosung
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Theoretischer Input, Erfahrungsaustausch und Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeit, kollegiale Beratung,
Tests, evtl. Rollenspiele
147
6
B 101/
2015
Neu
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen, die
erwachsene Menschen mit
Behinderung begleiten
Termin
15.06.2015
10.00 Uhr bis
16.06.2015
17.00 Uhr

Leitung
Dr. rer. med.
Wolfgang H. Radtke,
Dipl.-Politologe, Paar- und
Familientherapeut, Supervisor

€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat
– A 12 s. Seite 38 ;
A 13 s. Seite 88;
A 14 s. Seite 89;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Veranstaltungsort
Erlangen
Hilfen für den Betreuungsalltag
Menschen mit Behinderung leben heute oft ein selbstbestimmtes Leben, mit dem auch die Risiken eines „normalen Lebens“
verbunden sind: Selbstschädigung und Abhängigkeit. Wie
kann ein angemessener Umgang mit Suchtverhalten gestaltet
werden?
Diese und weitere Fragen sollen in verschiedenen Themenschwerpunkten diskutiert werden.
1.Basisinformationen und Begriffsklärungen
● Risiken und Schutzfaktoren in der Suchtentwicklung
● Missbrauch, Abhängigkeitssyndrom, Impulskontrolle
● Intelligenzminderung und Sucht
Lehrgangsgebühren

€ 250,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Umgang mit süchtigem Verhalten
und Essstörungen

2.Exemplarische Darstellungen entgrenzten Verhaltens
● Abhängigkeit von psychotropen Substanzen: Nikotin
und Alkohol
● Essstörungen: Adipositas und Binge-Eating-Störung (BES)
● Störungen der Impulskontrolle: Computerspiel- und
Internetabhängigkeit
3.Pädagogisches Handeln im Betreuungsalltag
● Mitarbeiter/innen im Konfliktfeld „Sucht“: Wem soll ich
es recht machen und für was bin ich verantwortlich?
Und wo bleibe ich dabei?
● Möglichkeiten und Grenzen pädagogischer
Interventionen
● Gefahren co-abhängigen Verhaltens von
Mitarbeitern/innen
● Rahmenbedingungen für einen professionellen Umgang
mit entgrenztem Verhalten (institutionelle und fachliche
Unterstützung)
Ihr Nutzen
● Intensive Beschäftigung mit dem Thema „Suchtverhalten“
● Differenzierte Sichtweise auf die Begriffe „Abhängigkeit“,
„Essstörung“ und „Störung der Impulskontrolle“
● Professionalisierung von Unterstützungs- und Hilfsangeboten
● Persönliche Entlastung in einem schwierigen Betreuungsalltag
Methoden
Theoretischer Input, Erfahrungsaustausch, Diskussion,
Einzel- und Gruppenarbeit, kollegiale Beratung, Fallbeispiele
(Videos);
Sehr erwünscht ist das Einbringen von Erfahrungen und
Fallbeispielen aus der eigenen beruflichen Praxis!
148
B 102/
2015
Das Messie-Syndrom und das
Vermüllungssyndrom bei Menschen
mit Behinderung
 Zielgruppen
Die Begriffe „Messie-Syndrom“ (Organisations-DefizitStörung) oder „Vermüllungssyndrom“ (DiogenesSyndrom) sind umgangssprachlich und in den Medien
zu oft strapazierten Vokabeln geworden, aber kaum
jemand setzt sich ernsthaft mit den betroffenen Menschen und ihren Schwierigkeiten auseinander. Dabei
nehmen psychische Störungen dieser Art zu, auch
im Kontext einer generellen Zunahme psychischer
Erkrankungen und psychosozialer Belastungen wie
Arbeitslosigkeit und Armut.
Das Seminar möchte einen Beitrag zu begrifflichen
Klärungen und Differenzierungen leisten, es soll das
Verstehen dieser Syndrome erleichtern und Verständnis für die betroffenen Menschen fördern. In diesem
Zusammenhang werden der Erfahrungsaustausch
und die Diskussion zum Umgang mit betroffenen
Menschen einen hohen Stellenwert haben.
Ziel ist auch, Hilfen für die täglichen Gratwanderungen
sowie Antworten auf folgende Fragen anzubieten:
● Wann kann/muss ich als Begleiter/in in die Rechte
eines selbstbestimmten Lebens eingreifen und wo
endet das „Recht auf das eigene Chaos und die
Verwahrlosung“?
● Welche Möglichkeiten der Hilfe und Betreuung
gibt es?
● Wo liegen die Grenzen?
● Was sind mögliche Konsequenzen?
 Termin
Ihr Nutzen
● Informationen zum Messie-Syndrom und zum
Vermüllungssyndrom (Diagnostik, therapeutische
Ansätze, Fallbeispiele)
● Reflexion persönlicher Einstellungen, z.B. zu
„Ordnung“, „Sauberkeit“
● Professionalisierung von Unterstützungs- und
Hilfsangeboten
● Persönliche Entlastung in einem schwierigen
Arbeitsbereich
Mitarbeiter/innen, die mit
erwachsenen Menschen
mit Behinderung arbeiten
06.07.2015
10.00 Uhr bis
07.07.2015
17.00 Uhr
Dr. rer. med.
Wolfgang H. Radtke,
Dipl.-Politologe, Paarund Familientherapeut,
Supervisor
 Lehrgangsgebühren
€ 250,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Arbeitsfeldübergreifende Themen
 Leitung
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89; A 16 s.
Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Theoretischer Input, Erfahrungsaustausch, Diskussion,
Einzel- und Gruppenarbeit, kollegiale Beratung, Fallbeispiele (Videos); Sehr erwünscht ist das Einbringen
von Erfahrungen und Fallbeispielen aus der eigenen
beruflichen Praxis!
149
6
B 103/
2015
Neu
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen und
Diensten der Behindertenhilfe, Lehrer/innen

Termin
09.07.2015
10.00 Uhr bis
10.07.2015
17.00 Uhr

Fallbezogene Reflexion in der Arbeit mit
Menschen mit herausforderndem Verhalten
Leitung

Renate Baiker,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Referentin Landesberatungsstelle, LebenshilfeLandesverband Bayern
Barbara Dengler,
Heilerziehungspflegerin,
Referentin Landesberatungsstelle, LebenshilfeLandesverband Bayern
Lehrgangsgebühren

€ 250,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat
– A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Veranstaltungsort
Erlangen
Praxisberatung

Menschen mit geistiger Behinderung sind häufig
nicht in der Lage, Schmerzen, Überforderung, Stress
mit der Umwelt, Trauer, Nicht-Verstandenwerden und
innere Not auf einer sprachlichen Ebene mitzuteilen.
Dies kann sich in herausfordernden Verhaltensweisen
wie selbst- und fremdgefährdenden bzw. erwartungsabweichenden Reaktionen äußern, die als störend erlebt werden.
Mitarbeiter/innen sind gefordert, diese Verhaltensweisen – richtig – zu interpretieren, ihre Ursachen zu
ergründen, Veränderungen herbeizuführen und deeskalierend einzuwirken.
Im Umgang mit Menschen, die herausforderndes Verhalten zeigen, besteht die Gefahr einer Störung der
Beziehungsebene und des Entstehens von Aversionen.
Dadurch kann ein offener Zugang zueinander und die
gemeinsame Entwicklung alternativer Verhaltensweisen behindert werden. Dieses Verhalten ist immer
auch Ausdruck von systemischen Zusammenhängen
und Interaktionen, vom Blick auf das Verhalten und
Bewertung. Herausforderndes Verhalten kann also
auch im „Auge des Betrachters“ entstehen.
Das Seminar soll Mitarbeiter/innen unterstützen, eine
systemische Sicht auf die Situation der Betroffenen zu
erlangen und eigenes Verhalten zu reflektieren.
Ihr Nutzen
● Analyse der Situation vor Ort anhand mitgebrachter Praxisbeispiele
● Reflexion von Konfliktfeldern und des eigenen
Verhaltens
● Reflexion der eigenen Gefühle, Beteiligungen und
Grenzen des Handelns
● Eine Neubewertung von Situationen ermöglichen
● Den Blick schärfen für veränderte Handlungsoptionen in der Praxis
Methoden
Erfahrungsaustausch und Diskussion, kollegiale Beratung anhand mitgebrachter Praxisbeispiele der Teilnehmer/innen
150
B 104/
2015
Neu
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aller
Arbeitsbereiche und
Berufsgruppen, die Kinder,
Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung
begleiten, Leitungskräfte,
Fachdienste, Beratungsdienste, Lehrer/innen
In pädagogischen Grenzsituationen sicher
handeln
Zunehmend sehen sich Mitarbeiter/innen in ihrem Arbeitsalltag mit pädagogischen Grenzsituationen konfrontiert und fühlen sich oft überfordert. Sie brauchen
eine hohe Sensibilität, z.B. im Umgang mit Nähe und
Distanz, mit Körper- und Schamgrenzen. Gerade die
größere Abhängigkeit von Menschen mit geistiger
Behinderung erfordert einen besonders achtsamen
Umgang mit Grenzen.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung
sollten eine Pädagogik und Betreuung erfahren, die
sie in ihren Rechten, ihrer Selbstbestimmung und ihren sozialen Kompetenzen bestärkt. Sie müssen sich
sicher fühlen können, denn pädagogische Institutionen sind dem Gewaltschutz verpflichtet. Dafür muss
auch der Schutz vor Grenzverletzungen, Gewalt und
schädigenden Erziehungspraktiken durch Mitarbeiter/
innen beachtet werden. Den Blick nach innen, auf die
eigene Haltung zu richten, stellt Einrichtungen vor
eine große Herausforderung.
Die Fortbildung will für pädagogische Grenzsituationen sensibilisieren, pädagogische Haltungen und
Verhalten diskutieren und gemeinsam Möglichkeiten
der grenzwahrenden, gewaltpräventiven und stärkenden Pädagogik und Betreuung auf den Weg bringen.
Ihr Nutzen
● Hintergrundwissen zur Gewaltprävention in Institutionen erhalten
● Kriterien von Grenzverletzungen im Betreuungsalltag kennenlernen
● Inhalte von Schutzkonzepten kennenlernen
● Verhaltensstandards für das eigene Arbeitsfeld
erarbeiten
● Möglichkeiten der Intervention bei Grenzverletzungen und Gewalt durch Mitarbeitende
entwickeln
 Termin
08.06.2015
10.00 Uhr bis
09.06.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Ute Meindel,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Physiotherapeutin
 Lehrgangsgebühren
€ 245,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 11 s. Seite 76; A 12 s.
Seite 38; A 13 s. Seite
88; A 14 s. Seite 89;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Vortrag, Kleingruppenarbeit, Diskussion
151
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Grenzwahrende Pädagogik und
Betreuung – Gewaltschutz in
Institutionen
6
B 105/
2015
Neu
Zielgruppen
Fachkräfte aus dem Werkstattbereich, WohnheimBetreuer, Lehrer/innen

Termin
22.07.2015
10.00 Uhr bis
23.07.2015
12.15 Uhr

Leitung
Ulla Lauer,
Dipl.-Pädagogin

Ein innovativer Ansatz zur Aufklärung und
Beratung bei Verhaltensauffälligkeiten
Katharina Sadowicz,
Dipl.-Psychologin
Lehrgangsgebühren

€ 280,00
Tagesverpflegung € 42,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat
– A 12 s. Seite 38; A 13
s. Seite 88; A 14 s. Seite
89; A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Veranstaltungsort
Erlangen
Psychoedukation

Menschen mit Behinderung haben oft wenig oder
gar kein Wissen über ihre Diagnose bzw. Problemlage
(Krankheit, Störung, Verhaltensauffälligkeit, Krise)
und darüber, wie sie damit umgehen sollen. Mit dem
Umfeld der Betroffenen (Angehörige, Betreuer/innen,
andere professionelle Helfer/innen, Kollegen/innen,
Mitbewohner/innen) verhält es sich oftmals ebenso.
Dabei würde mehr Wissen über die Störung, die erforderlichen Hilfen sowie mögliche Selbsthilfestrategien
zu einer besseren Bewältigung und zu einem adäquateren Umgang führen.
Ziel der Psychoedukation (PE) ist es, die Problemlösekompetenz des Betroffenen und seines Umfeldes
zu stärken und die „Hilfe zur Selbsthilfe“ anzuregen.
Wesentliche Methoden dabei sind Wissensvermittlung, Aufklärung, Beratung, Anregung zur Eigenreflexion und das Erlernen von hilfreichen Verhaltensweisen und Einstellungen.
Das Seminar gibt einen Überblick über die Möglichkeiten, wie PE eingesetzt werden kann – von systematischen PE-Programmen bis hin zum situativen Einsatz
im beruflichen Alltag. Dabei sollen Fragen nach Chancen und Risiken ebenso nachgegangen werden wie
nach Grenzen der PE.
Ihr Nutzen
● Kennenlernen von Methodik und Zielen der
Psychoedukation, auch anhand eines systematischen PE-Programms
● Eruieren von Möglichkeiten des Einsatzes von PE
im eigenen beruflichen Alltag in der Arbeit mit
Menschen mit Behinderung
Methoden
Präsentation, Verdeutlichung durch Fallbeispiele,
Gruppenarbeit, gemeinsame Diskussion
152
B 106/
2015
 Zielgruppen
Pädagogische Mitarbeiter/
innen aus Einrichtungen,
die mit jungen und erwachsenen Menschen mit
Autismus arbeiten, Lehrer/
innen, Schulbegleiter/
innen
Sicherheit im Umgang mit
auffälligen Verhaltensweisen gewinnen
Viele Menschen mit Autismus werden in Sondereinrichtungen betreut, da sie aufgrund ihres Verhaltens
als „nicht werkstattfähig“ oder „schwer beschulbar“
gelten. Manchmal genügen kleine Veränderungen,
um Menschen mit Autismus in bestehende Systeme
zu integrieren und ihnen die Sicherheit zu vermitteln,
ihre Fähigkeiten zu zeigen und sich weiterzuentwickeln. Auch diese Menschen haben das Recht, sich
ein Lebensumfeld zu gestalten, Ideen zu entwickeln
und Träume zu verwirklichen.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen Möglichkeiten,
wie solch eine Hilfe aussehen kann und sich daraus
Verhaltensänderungen ergeben können.
Inhalte:
● Kurzeinführung in das Behinderungsbild Autismus
(Formen, Ursachen, Verhaltensweisen, Wahrnehmung, Kommunikation)
● Definition von Verhaltensauffälligkeiten und
Aggression
● Entstehung von Verhaltensauffälligkeiten und
Aggression bei Menschen mit Autismus und Umgang im ganz „normalen“ Alltag (Tipps und Tricks)
● Autismus und Lernen
● Gestaltung von Lernsituationen für Menschen mit
Autismus
Ihr Nutzen
● Verstehen des Behinderungsbildes „Autismus“
● Entwicklungsmöglichkeiten in der Gemeinschaft
kennenlernen
● Sicherheit im Umgang mit Menschen mit Autismus
und mit auffälligen Verhaltensweisen gewinnen
● Veränderung von „Sichtweisen“
 Termin
07.05.2015
10.00 Uhr bis
08.05.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Petra Wolf,
Fachwirtin für Soziales
und Gesundheitswesen,
Erzieherin
 Lehrgangsgebühren
€ 250,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 14 s. Seite 89;
A 16 s. Seite 98
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Referat, Selbsterfahrung, Rollenspiel, Partner-/Kleingruppenarbeit, Gesprächsgruppen unter der Leitung
von Menschen mit Autismus
153
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Autismus verstehen!
6
B 107/
2015
Neu
Hyperaktivität vs. Inaktivität:
Zwei Seiten auffälligen Verhaltens
Zielgruppen
Fachkräfte aus dem
Bereich Werkstatt und
Wohnen, Lehrer/innen

Termin
29.10.2015
10.00 Uhr bis
30.10.2015
12.15 Uhr

Leitung
Ulla Lauer,
Dipl.-Pädagogin

Katharina Sadowicz,
Dipl.-Psychologin
In der Arbeit mit Menschen mit Behinderung begegnen Mitarbeiter/innen immer wieder Menschen mit
auffälligen Verhaltensweisen. Was aber genau ist auffällig? Augenscheinlich sind es oft Beschäftigte oder
Bewohner/innen, die durch hyperaktives, impulsives
oder „unangepasstes“ Verhalten auffallen, was den
Umgang mit ihnen sowohl für pädagogische Kräfte
als auch für andere Mitmenschen wie Eltern, Bewohner/innen oder Beschäftigte erschwert. Viele von ihnen weisen neben einer Lern- oder geistigen Behinderung die Zusatzdiagnose AD(H)S auf.
Lehrgangsgebühren

€ 280,00
Tagesverpflegung € 42,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
Hingegen gibt es aber auch viele Menschen mit Behinderung, die inaktive und überangepasste Verhaltensweisen zeigen. Diese Personen haben oft Schwierigkeiten, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen oder
gar zu äußern. Gerade sie werden schnell übersehen.
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Beiden Personengruppen gerecht zu werden, ist nicht
einfach.
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat
– A 12 s. Seite 38; A 13
s. Seite 88; A 14 s. Seite
89; A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Veranstaltungsort
Erlangen

Erscheinungsformen, Ursachen,
Handlungsansätze
Ziel dieses Seminars ist es, zu zeigen, wie auf beide
Personengruppen als pädagogische Kraft adäquat
und entwicklungsfördernd eingegangen werden
kann. Gemeinsam sollen Möglichkeiten ausgelotet
werden, personengerecht zu handeln und zugleich
selbstachtsam die Arbeit zu bewältigen.
Ihr Nutzen
● Symptomatiken verschiedener Facetten auffälliger
Verhaltensweisen kennenlernen
● Unterschiedliche Konzepte des Umgangs mit
den beschriebenen Personengruppen aufgezeigt
bekommen
● Möglichkeiten und Grenzen eigenen Handelns
erkennen
● Strukturelle Gestaltungs- und Veränderungsmöglichkeiten in den Einrichtungen entwickeln können
Methoden
Impulsreferate, Erfahrungsaustausch, Falldarstellung
und -bearbeitung, Rollenspiel
154
B 108/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen und
Fachdienste, die Menschen mit (selbst-)aggressivem Verhalten und
Behinderung begleiten,
Lehrer/innen
Medizinische, rechtliche und psychiatrische
Aspekte aggressiven Verhaltens bei
Menschen mit Behinderung
Aggressionen bei sich oder anderen gehören unvermeidlich zum beruflichen Alltag. Körperliche Beschwerden und psychisches Unwohlsein können bei
kommunikativer Einschränkung zu Aggressionen führen.
Zu Beginn dieses Seminars stehen die medizinischen
und psychiatrischen Aspekte von Aggressionen im
Mittelpunkt. Es werden die notwendigen theoretischen Kenntnisse vermittelt und im Anschluss
entsprechende praxisorientierte Lösungs- und Veränderungsmöglichkeiten anhand der Fallbeispiele
erarbeitet.
 Termin
28.09.2015
10.00 Uhr bis
29.09.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Dr. med. Svetlana Panfilova,
Ärztin, szenisch-systemische Beraterin
Ursula Schulz,
Rechtsanwältin, Referentin Landesberatungsstelle,
Lebenshilfe-Landesverband Bayern
Abschließend erhalten die Teilnehmer/innen einen
Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen
zu dieser Thematik und haben Gelegenheit rechtliche
Fragen zu diskutieren.
Schwerpunkte:
● Erforschung und Verständnis der Ursachen für
aggressive Ausbrüche
● Deutung der Aggression als Krankheitszeichen
● Reflexion der eigenen Gefühle und Beteiligung
● Prävention durch klare, eindeutige Kommunikation
● Distanzierten und gleichzeitig einfühlsamen Umgang erlernen
Ihr Nutzen
● Vertiefung des Verständnisses von Aggressionen
● Verbesserung von Selbst- und Fremdwahrnehmung
● Alternativen im Umgang mit aggressivem Verhalten entwickeln
● Handlungssicherheit, auch in rechtlichen Fragen
gewinnen
Methoden
Vortrag, Filmausschnitte mit Diskussion, PowerPointPräsentation, Kleingruppenarbeit, Rollenspiel, Fallbeispiele
 Lehrgangsgebühren
€ 270,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 13 s. Seite 88;
A 14 s. Seite 89;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
 Veranstaltungsort
Erlangen
155
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Aggressionen
6
B 109/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen in der
Arbeit mit behinderten
Menschen (Wohnen,
WfbMs, Tages- oder
Förderstätten), Heilerziehungspfleger/innen, Heilpädagogen/innen, Lehrer/
innen

Termin
04.12.2015
14.00 Uhr bis
06.12.2015
12.15 Uhr

Pädagogische Handlungsmöglichkeiten zum
Umgang mit herausforderndem Verhalten
bei Menschen mit geistiger Behinderung
Leitung

Prof. Dr. Georg Theunissen,
Dipl.-Pädagoge, Heil- und
Sonderpädagoge
Lehrgangsgebühren

€ 325,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 84,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat
– A 11 s. Seite 76; A 12
s. Seite 38; A 14 s. Seite
89; A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Veranstaltungsort
Erlangen
Positive Verhaltensunterstützung

Problemverhalten oder Verhaltensauffälligkeiten bei
Menschen mit geistiger Behinderung erschweren die
Teilhabe und Inklusion. Für viele Mitarbeiter/innen in
der Behindertenhilfe stellen sie eine große Belastung
und Herausforderung für die alltägliche Arbeit dar.
Zur Auflösung von herausforderndem Verhalten bedarf es eines tragfähigen pädagogischen Konzepts.
Ein solches Konzept mit konkreten Hilfen für die Praxis bietet die Positive Verhaltensunterstützung (PVU).
Nach wissenschaftlichen Untersuchungen gilt sie als
wirksam und Erfolg versprechend.
Das Seminar führt in die Grundzüge und Arbeitsschritte der Positiven Verhaltensunterstützung ein.
Zunächst wird der Begriff „Verhaltensauffälligkeiten“
geklärt. Im Anschluss werden folgende drei Schwerpunkte thematisiert:
● Institutionsbezogene PVU
● Gruppenbezogene PVU
● PVU als Einzelhilfe
Dabei steht die Einzelhilfe besonders im Mittelpunkt
und wird anhand von Beispielen aus der Praxis dargestellt. Das gilt vor allem für das „funktionale Assessment“ als Kernstück der PVU sowie für die Handlungsebenen des Unterstützungsprogramms.
Ihr Nutzen
● Eine „verstehende Sicht“ auffälligen Verhaltens
entwickeln
● Die „Stärken-Perspektive“ und ihre Bedeutung für
die Praxis kennenlernen
● Die Bedeutung der allgemeinen Alltagsarbeit und
der pädagogischen Einzelfallhilfe erkennen
● Handlungssicherheit gewinnen
● Ein selbstkritisches und reflektiertes Problembewusstsein entwickeln
Methoden
Impulsreferat, Arbeit in Kleingruppen, Plenumsdiskussion
156
B 110/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe, Lehrer/innen
Umgang mit herausforderndem Verhalten
Das Thema „Verhaltensauffälligkeiten“ bzw. „herausforderndes Verhalten“ gewinnt nicht nur in der Behindertenarbeit immer mehr an Bedeutung. In vielen
Bereichen der Betreuungsarbeit, vom Jugend- bis zum
Seniorenalter, scheint die Problematik immer dringlicher zu werden.
Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Sie können u.a.
bei den immer komplexer werdenden Krankheitsbildern selbst als auch bei den von wachsenden Anforderungen und Ausgrenzungen geprägten gesellschaftlichen Veränderungen vermutet werden. Auch
die institutionellen Rahmenbedingungen tragen unter
Umständen mit dazu bei.
 Termin
26.10.2015
14.00 Uhr bis
28.10.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Thomas Peddinghaus,
Dipl.-Psychologe,
Supervisor, Coach
 Lehrgangsgebühren
€ 320,00
Tagesverpflegung € 61,75
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 93,75
bei Übernachtung
Unabhängig von der Frage nach den möglichen Gründen stellt sich für jeden in der Betreuungsarbeit Tätigen die Frage nach den passenden und richtigen
Umgangsweisen mit Verhalten, das auffällt bzw. herausfordert.
In diesem Seminar geht es einerseits um die Erfassung und Erforschung möglicher Ursachen auffälligen
Verhaltens und andererseits um die Erarbeitung und
Vermittlung konkreter und praktisch umsetzbarer
Vorgehensweisen. Anhand von Fallbeispielen aus der
eigenen Praxis werden mögliche Strategien zur Bewältigung der Problematik aufgezeigt und entwickelt.
Ihr Nutzen
● Erscheinungsformen herausfordernden Verhaltens
und Ursachenmodelle kennenlernen
● Systematische Beobachtung als wichtiges
Hilfsmittel entdecken
● Methoden zur Fallbearbeitung erlernen
● Sinnvolle Strategien im Umgang mit herausforderndem Verhalten entwickeln
● Die eigene Position wahrnehmen und angemessen
reagieren können
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
 Weitere Hinweise
für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 12 s. Seite 38; A 13 s.
Seite 88; A 14 s. Seite
89; A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Die Herausforderung annehmen
● Baustein
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Kurzvorträge, Gruppenarbeiten, methodische Fallbesprechungen, Übungen
157
6
B 111/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, die mit
Menschen mit herausforderndem Verhalten
arbeiten sowie Einrichtungleiter/innen, Mitarbeiter/innen in begleitender
und beratender Funktion,
Lehrer/innen

Termin
05.05.2015
10.00 Uhr bis
06.05.2015
17.00 Uhr

Leitung
Andreas Walter,
Heilerziehungspfleger,
Ausbildung in humanistischer Psychologie,
Aggressionstrainer

„Wilde Rosen“ – ein lösungsorientierter und
praxisbezogener Ansatz
Lehrgangsgebühren

€ 255,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat
– A 12 s. Seite 38; A 13
s. Seite 88; A 16 s. Seite
98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Veranstaltungsort
Erlangen
Fremdverletzendes,
selbstverletzendes und
herausforderndes Verhalten

In ihrer Arbeit erleben Mitarbeiter/innen in der Begleitung, Betreuung, Beratung und Leitung immer wieder fremd- und selbstverletzendes Verhalten, Gewalt,
verbale Übergriffe und indirekte Aggressionsformen
von Menschen mit Behinderung. Solche Situationen
wirken belastend, stören die persönliche Beziehung
und lösen Angst aus.
Menschen mit Behinderung können sich häufig mit
ihrem Ärger und ihren Wutgefühlen nicht anders ausdrücken, als ihre Mitmenschen anzugreifen und sich
und andere zu verletzen. Doch das herausfordernde,
aggressive Verhalten geschieht meist aus innerer Not
und hat Gründe. Es ist oft ein unverstandener Weg
der Mitteilung, solange keine Alternative besteht. Gelingt es, die Ursachen gemeinsam zu erforschen, aus
festgefahrenen Verhaltensweisen auszusteigen und
Menschen mit Behinderung Auswege aufzuzeigen,
werden diese dankbar angenommen.
Im Seminar wird ein in der Praxis bewährter, ganzheitlicher Ansatz aus der Humanistischen Psychologie
vorgestellt. Die eigene innere Haltung und das Prinzip der emotionalen Begleitung werden zum Inhalt.
Einzelne Fallarbeiten sind möglich und konstruktive
Lösungswege werden gemeinsam erarbeitet.
Ihr Nutzen
Sie
● lernen theoretische Hintergründe kennen, um auffälliges Verhalten besser und tiefer zu verstehen
● erhöhen Ihre Kompetenz im Umgang mit aggressivem und selbstverletzendem Verhalten
● werden sich der eigenen Reaktionsmuster und
emotionalen Beteiligung bewusst
● können Unsicherheit in fachkompetentes Handeln
umwandeln
● übertragen Gelerntes auf Ihre berufliche Praxis
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, spielerische Elemente, lösungsorientiertes gemeinsames
Arbeiten, Übungen, theoretische Inputs
158
B 112/
2015
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit einem
Konzept, das von R. RENDELL in den USA entwickelt
wurde. Es zeigt auf, wie man mit klaren und eindeutigen Methoden auf aggressives Verhalten reagieren
kann.
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Wohnstätten und Werkstätten für Menschen mit
Behinderung, Lehrer/innen
 Termin
18.11.2015
10.00 Uhr bis
19.11.2015
16.15 Uhr
Besonderen Wert legt das Verfahren darauf, dass die
zu begleitende Person immer mit Achtung und Würde
behandelt wird. Gleichzeitig werden Ihnen Methoden
an die Hand gegeben, sich selbst gegen Bisse, Stöße,
An-den-Haaren-Ziehen usw. zu verteidigen. Weiterhin
werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man die betreffende Person beruhigen kann und es schafft, den
erforderlichen Abstand wieder herzustellen.
 Leitung
Ihr Nutzen
● Im Umgang mit Menschen mit aggressiven
Verhaltensweisen sicherer werden
● Achtung und Würde der Klienten nicht verletzen
● Klären von Situationen, in denen aggressives
Verhalten auftritt
● Wohlergehen für alle Beteiligten
 Lehrgangsgebühren
Methoden
Vortrag, Demonstrationen, Gruppenarbeit, Erarbeitung anhand praktischer Beispiele, Videomitschnitte,
Erfahrungsaustausch
Mordechai (Moti) Arbel,
Sportlehrer, Director of
Bayit Lachayim, An
assisted living for people
with intellectual disabilities
and challenging behavior,
Israel
€ 285,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat
– A 12 s. Seite 38; A
13 s. Seite 88; A 16 s.
Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
● Der Dozent referiert
in englischer Sprache.
Umfassende Englischkenntnisse sind jedoch
nicht erforderlich, weil
die Darstellungen durch
praktische Demonstrationen erfolgen.
● Bitte Sportbekleidung
mitbringen.
 Veranstaltungsort
Erlangen
159
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Körperliche Intervention im
Umgang mit Menschen mit
aggressiven Verhaltensweisen
6
B 113/
2015
Zielgruppen

Leiter/innen und Mitarbeiter/innen aus Wohneinrichtungen, Werkstätten
für Menschen mit Behinderung und insbesondere
Förderstätten, Lehrer/innen
Termin
17.06.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Leitung
Alban Westenberger,
Rechtsanwalt, Fachanwalt
für Sozialrecht und
Versicherungsrecht

Lehrgangsgebühren

€ 170,00
Tagesverpflegung € 30,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat
– A 11 s. Seite 76; A 12
s. Seite 38; A 13 s. Seite
88; A 14 s. Seite 89;
A 15 s. Seite 179;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Veranstaltungsort
Erlangen

Umgang mit freiheitsbeschränkenden und freiheitsentziehenden Maßnahmen im Bereich Wohnen, Arbeit,
Förderstätten und Tagesstruktur
Die Anwendung freiheitsentziehender und -beschränkender Maßnahmen (FEM) im Bereich der Behindertenhilfe stellt das Betreuungspersonal in den
Bereichen Wohnen und Arbeit vor besondere und
manchmal kaum lösbare Herausforderungen. Darüber hinaus fordert die Arbeit mit Menschen mit autound fremdagressivem Verhalten, z.B. in Förderstätten,
ein hohes Maß an Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen für „richtiges Handeln“ in schwierigen Situationen. Betroffene, Angehörige und Betreuer/innen
sowie auch der Einrichtungsträger erwarten, dass Einschränkungen der persönlichen Freiheit auf ein Minimum begrenzt werden.
Das Seminar stellt die rechtlichen Strukturen zu Zulässigkeit und Umgang mit freiheitsentziehenden
Maßnahmen dar, einzelne werden an konkreten Beispielen besprochen. Sowohl Verfahrensfragen (Umgang mit Angehörigen, Betreuern/innen und dem
Betreuungsgericht) als auch die Dokumentation einzelner Maßnahmen werden erarbeitet. Die Problemkreise „Arbeit mit Time-Out-Räumen“ und Einsatz von
Psychopharmaka werden vertieft bearbeitet.
Schwerpunkte:
● Strategien zur Reduzierung und Vermeidung von
FEM
● Strafrechtliche Relevanz
● Verhalten des Betreuungspersonals im Risikofall
● Nutzung von „Time-Out-Räumen“
● Einsatz von Psychopharmaka statt Fixierung
Ihr Nutzen
● Darstellung der rechtlichen Grundlagen von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen
● Entwurf von Alternativen zur Fixierung und Gabe
von Psychopharmaka
● Gestaltung der Zusammenarbeit aller beteiligter
Personen und Organisationen an diesem Prozess
Methoden
PowerPoint-Präsentation, Diskussion von Praxisfällen,
Bearbeitung von Fallbeispielen in der Gruppe
160
B 114/
2015
Neu
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe, die mit pflegebedürftigen Menschen
arbeiten, Angehörige
Nahtstelle in der Begleitung von schwerstmehrfachbehinderten und älteren Menschen
Schwerpunkt dieses Seminars ist die Herausforderung, eine Verbindung der pädagogischen und der
zunehmenden pflegerischen Tätigkeit in der Arbeit
mit schwerst-mehrfachbehinderten und älteren Menschen zu schaffen. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie bei hohem und somit zeitaufwendigem
Pflegebedarf die Pflegesituationen für pädagogische
Aktivitäten und zwischenmenschlichen Dialog genutzt
werden können bzw. wie pflegerische Tätigkeiten in
pädagogische Einzel- und Gruppensituationen der
Förder- und Tagesstätte und des Wohnheims eingebaut werden können.
Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:
● Was verbindet die Bereiche Pädagogik und Pflege?
● Welche pflegerischen Erfordernisse ergeben sich im
Alltag von Wohnheim und Förderstätte?
● Was ist Grundpflege, was ist Behandlungspflege
und welche Bereiche fallen in die Verantwortung
von pädagogischen Mitarbeitern/innen bzw.
welche Tätigkeiten dürfen nur Pflegefachkräfte
durchführen?
● Woran sind pflegerische Erfordernisse zu erkennen und wann ist die Kooperation mit anderen
Berufsgruppen wie Pflegepersonal, Ärzten etc.
erforderlich?
Ihr Nutzen
● Handlungssicherheit für Pädagogen/innen bei pflegerischen Tätigkeiten
● Wer darf was? Delegation pflegerischer Tätigkeiten
an geschulte pädagogische Mitarbeiter/innen
● Übungen zur Förderung von Wahrnehmungs- und
Kommunikationsfähigkeit in Pflegesituationen
● Unterstützung der Selbstbestimmung und Eigenaktivität bei Pflegebedürftigkeit
● Gestaltung des Alltags entsprechend der pädagogischen Ansprüche auch bei hohem Pflegebedarf
 Termin
16.04.2015
10.00 Uhr bis
17.04.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Christiane Schmülling,
Dipl.-Heilpädagogin,
Krankenschwester,
ISAAC-Referentin
 Lehrgangsgebühren
€ 235,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Pflegerische Pädagogik –
Pädagogische Pflege
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 17 s. Seite 99
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Theorievermittlung, interaktiver Vortrag, Reflexion im
Plenum, Kleingruppenarbeit, Videosequenzen, Selbsterfahrungsübungen
161
6
B 115/
2015
Neu
Zielgruppen
Pädagogische Mitarbeiter/
innen, die Menschen mit
Pflegebedarf begleiten

Termin
20.07.2015
10.00 Uhr bis
21.07.2015
17.00 Uhr

Leitung

Cathrin Zajber,
Gesundheits- und Krankenpflegerin, Pflegepädagogin
B.A. (FH)
Lehrgangsgebühren

€ 200,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat
– A 17 s. Seite 99
Veranstaltungsort
Erlangen

162
Grundpflege und
pflegerische Prophylaxen
Dieses Seminar richtet sich an pädagogische Mitarbeiter/innen, die Menschen mit Pflegebedarf begleiten.
Es bietet praktisches Basiswissen in der Grundpflege
und vermittelt Sicherheit im Umgang mit den täglichen Anforderungen. Ziele sind, den Mitarbeitern/
innen die pflegerischen Leistungen zu erleichtern und
körperliche Belastungen zu mindern sowie die besonderen Pflegeaufgaben fachgemäß und den Bedürfnissen der Menschen angepasst durchzuführen.
Inhalte:
● Theoretische und praktische Kenntnisse der Grundpflege (Ganz- und Teilkörperpflege)
● Pflegerische Prophylaxen und ihre Bedeutung zur
Gesunderhaltung (Unter- und Mangelernährung,
Dekubitus-, Sturz-, Pneumonie-, Thrombose-,
Soor- und Parotitis-Prophylaxen etc.)
● Lagerung, Transfers, Mobilisation und rückenschonendes Arbeiten
Ihr Nutzen
● Handlungssicherheit bei pflegerischen Tätigkeiten
gewinnen
● Individuelle Prophylaxebedarfe von Klienten zu
deren Gesunderhaltung erkennen
● Körperliche Belastungen bei pflegerischen Tätigkeiten mindern
Methoden
Theorievermittlung, interaktiver Vortrag, Reflexion im
Plenum, Kleingruppenarbeit, Videosequenzen, Selbsterfahrungsübungen
B 116/
2015
Neu
Kleine Behandlungspflege, Hygiene,
Patientenbeobachtung, Dokumentation und Kommunikation
 Zielgruppen
Zunehmend wird auch nicht medizinisch geschultes
Personal in pflegerische Aufgaben und in die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten einbezogen. Ziele dieses Seminars sind, die
Mitarbeiter/innen in ihrer Tätigkeit zu stärken und ihr
Fachwissen zu erweitern. Die Teilnehmer/innen erwerben Kenntnisse in Teilen der Behandlungspflege,
über pflegerische Erfordernisse im Alltag von Wohnheim und Förderstätte sowie über die Bedeutung von
Hygiene zur Gesunderhaltung.
 Termin
Ihr Nutzen
● Praktische Fähigkeiten aus dem Bereich Behandlungspflege erwerben und vertiefen
● Grundlagen der Patientenbeobachtung erlernen
bzw. erweitern
● Bedeutung von Hygiene als Präventivmaßnahme
erkennen
● Kommunikative Kompetenz für die interdisziplinäre
Zusammenarbeit mit Therapeuten/innen bzw.
Ärzten/innen erweitern
● Kenntnisse über die pflegerische Terminologie
erweitern
10.11.2015
10.00 Uhr bis
11.11.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Cathrin Zajber,
Gesundheits- und
Krankenpflegerin, Pflegepädagogin B.A. (FH)
 Lehrgangsgebühren
€ 200,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Inhalte:
● Theoretische und praktische Grundlagen zu
behandlungspflegerischen Tätigkeiten, z.B.
Blutdruckmessung, Blutzuckermessung, Flüssigkeitsbilanzierung, Medikamente richten, steriler
Verbandswechsel, Kompressionsverbände, Wundversorgung etc.
● Beobachtung von Klienten, Erkennen von
Symptomen und Risiken, z.B. Entzündungen,
Infektionen und Beschreibung des Gesehenen
(Dokumentation und Kommunikation)
● Erforderliche Hygienemaßnahmen zur Gesunderhaltung der uns anvertrauten Menschen
Pädagogische Mitarbeiter/
innen, die pflegebedürftige Menschen begleiten
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 17 s. Seite 99
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Theorievermittlung, interaktiver Vortrag, Reflexion im
Plenum, Kleingruppenarbeit, Videosequenzen, Selbsterfahrungsübungen
163
6
B 117/
2015
Neu
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe, die mit Menschen mit Behinderungen
arbeiten, Angehörige

Termin
30.11.2015
10.00 Uhr bis
01.12.2015
17.00 Uhr

Leitung
Christiane Schmülling,
Dipl.-Heilpädagogin,
Krankenschwester,
ISAAC-Referentin

Lehrgangsgebühren

€ 235,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat
– A 10 s. Seite 66;
A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 17 s. Seite 99
Veranstaltungsort
Erlangen

Schmerzerfassung und Umgang
mit Schmerzen bei Menschen mit
Behinderungen
Der Alltag von Menschen mit Behinderungen ist häufig von Schmerzen infolge ihrer Beeinträchtigungen
oder nach medizinischen Eingriffen geprägt. Oft können sie ihre Schmerzen nicht ausreichend äußern und
pädagogischen Mitarbeitern/innen und Angehörigen
stehen wenig Möglichkeiten zur Schmerzerfassung
zur Verfügung.
Das Seminar zeigt praxistaugliche Methoden und
Verfahren zur Wahrnehmung, Beobachtung und Einschätzung von Schmerzen bei Personen auf, die sich
ihren Bezugspersonen gegenüber häufig nicht ausreichend verständlich machen können.
Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen:
● Was sind die Hauptursachen für Schmerzen bei
Menschen mit komplexen Behinderungen?
● Wie können Schmerzen erkannt werden?
● Welche Hilfen und Umgangsformen sind im Alltag
in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder im
privaten Umfeld notwendig?
● Welche Bedeutung haben Schmerzen für Gestaltung pädagogischer Prozesse in unterschiedlichen
Lebensbereichen?
● Mit welchen anderen Berufsgruppen sollte
verstärkt kooperiert werden, z.B. Pflegekräfte,
Therapeuten/innen, Mediziner?
Ihr Nutzen
● Kennenlernen und Erproben von Verfahren und
Skalen zur Schmerzerfassung bei Menschen mit
Behinderungen
● Klärung der Hauptursachen für Schmerzen
● Erproben von Möglichkeiten zur Schmerzreduktion
im Alltag
● Möglichkeiten und Grenzen pädagogischer
Mitarbeiter/innen im Umgang mit Schmerzen der
Klienten
Methoden
Theorievermittlung, interaktiver Vortrag, Reflexion
im Plenum, Kleingruppenarbeit, Selbsterfahrungsübungen
164
RP S 39/
2015
Palliative Care in Einrichtungen
für Menschen mit geistiger
Behinderung
 Zielgruppen
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
 Termin
Hospizliche und palliative Betreuung sind heute wichtige Bestandteile bei der Begleitung von unheilbar
kranken und sterbenden Menschen auf ihrem letzten
Lebensweg. Etwaige Besonderheiten in der Begleitung und Pflege von Menschen mit geistiger Behinderung wurden bislang oft zu wenig berücksichtigt.
 Leitung
Aber auch in den Einrichtungen der Behindertenhilfe
werden die Menschen immer älter und sterben dort.
Dies führt dazu, dass auch hier eine qualifizierte hospizliche und palliative Betreuung erforderlich wird.
 Weitere Hinweise
Fachkräfte aus Einrichtungen und Diensten der
Behindertenhilfe
11.05. bis 13.05.2015
Barbara Hartmann,
MSc in Palliative Care
Auf Anfrage
● Baustein
für ein Zertifikat
– A 17 s. Seite 99
● Anmeldung und weitere
Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband RheinlandPfalz, Drechslerweg 25,
55128 Mainz,
Tel.: 06131/93660-36
In diesem Seminar wollen wir uns mit den Möglichkeiten und Grenzen einer palliativen Betreuung in den
Einrichtungen der Behindertenhilfe beschäftigen.
Inhalte:
● Bedeutung der Begriffe „Hospiz“ und „Palliative
Care“
● Mögliche Unterstützungspartner
● Hospizliche und palliative Begleitung
● Umgang mit der Wahrheit
● Begleitung von Mitbewohnern/innen und
Angehörigen
● Begleitung von Sterbenden
● Umgang mit Verstorbenen
● Organisation nach dem Versterben
● Umgang mit ethischen Fragestellungen am Beispiel
von Essen und Trinken am Lebensende
● Umgang mit Schmerz
● Umgang mit der Wahrhaftigkeit
● Umgang mit eigenen Grenzen und den Grenzen im
Team
 Veranstaltungsort
Arbeitsfeldübergreifende Themen
 Lehrgangsgebühren
Mainz
6
Methoden
Vorträge, Erfahrungsaustausch, Einsatz von Bildern,
Film und Büchern in leichter Sprache, Diskussion
offener Fragen
165
B 118/
2015
Neu
Zielgruppen

Heilerziehungspfleger/innen und andere Fachkräfte
im Bereich Wohnen, alle
Interessierte
Termin
18.11.2015
10.00 Uhr bis
19.11.2015
17.00 Uhr

Leitung
Georg Jordan,
Heilerziehungspfleger

Manfred Solbeck,
Heilerzeihungspfleger
Lehrgangsgebühren

€ 100,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat
– A 17 s. Seite 99
Veranstaltungsort
Erlangen

Wohlbefinden und Gesundheit im
Alltag verankern
Workshop aus der Praxis und für die Praxis
Wohlbefinden und Gesundheit sind auch für Menschen mit
geistiger Behinderung von zentraler Bedeutung. Versteht
man darunter mehr als die medizinische Grundversorgung,
beginnen auch schon die ersten Schwierigkeiten und viele
Fragen tauchen auf:
● Wie können Angebote für gesunde Ernährung, Bewegung
und Entspannung, die auch unter schwierigen Bedingungen im Alltag wiederholbar sind, gestaltet werden?
● Wie kann das Thema für Menschen mit geistiger Behinderung interessant und ansprechend dargestellt werden?
● Wie kann diese Thematik auch dauerhaft in der Einrichtung verankert werden?
● Wie kann beispielsweise ein Arbeitskreis aufgebaut, wie
eine Konzeption erstellt werden?
All dies unter Beachtung von Individualität und Selbstbestimmung der Menschen, mit denen man arbeitet.
Der Workshop richtet sich an Fachkräfte, die sich mit
diesen oder ähnlichen Fragen bereits auseinandergesetzt
haben. Nicht ausschließlich die Medizin und Pflege stehen
im Vordergrund sondern Aspekte wie gesunde Ernährung,
Bewegung, Entspannung: All jenes was Wohlbefinden ermöglicht. Die Ausrichtung dieses Seminars ist eher methodisch-praktisch als wissenschaftlich-theoretisch. Zielgruppe
dieser Angebote sind Menschen, die als lern-, leicht- oder
mittelgradig geistig behindert gelten.
Durchgeführt und moderiert wird dieser Workshop von
einem Team der Lebenshilfe Wohnstätten Fürth, welches
sich seit mehreren Jahren mit der Thematik auseinandersetzt.
Ihr Nutzen
● Partizipativer Workshop, d.h. die Teilnehmer/innen
entscheiden sowohl vor wie auch während der Veranstaltung, welche Themen für sie interessant sind
● Breit angelegter Austausch von Erfahrungswissen und
Erfahrungen
● Möglichkeit des Aufbaus eines Netzwerks zwischen
Mitarbeitern/innen verschiedener Einrichtungen
● Gemeinsame Erarbeitung einer „Werkzeugkiste“ mit
Methoden, Problemlösungen und Tipps für die praktische Alltagsarbeit
Methoden
Präsentation, Praxisbericht, Kleingruppenarbeit, Diskussion,
Transferarbeit
166
B 119/
2015
Neu
 Zielgruppen
Pädagogische Mitarbeiter/
innen sowie Küchen- und
Pflegekräfte aus sozialen
Einrichtungen, Angehörige
Lebensmittelunverträglichkeiten in Theorie und
Praxis am Beispiel Fruktose, Laktose, Gluten –
Beschwerdefreiheit durch angepasste Ernährung
Ein gesunder Darm ist für unser Wohlbefinden entscheidend. Unverträglichkeiten auf Nahrungsbestandteile können nicht nur für Verdauungsbeschwerden verantwortlich
sein. Welchen Einfluss haben unsere Ernährungsgewohnheiten auf die Darmgesundheit?
Theorie:
Sie erhalten einen Überblick über Lebensmittelunverträglichkeiten und deren Abgrenzung zu Allergien und lernen die Ursachen sowie die korrekte Diagnostik mit dem
Fokus auf Fruktosemalabsorption, Laktoseintoleranz und
Glutensensitivität kennen. Schrittweise wird Ihnen das ernährungstherapeutische und küchentechnische Vorgehen
vermittelt:
● Welche Lebensmittel müssen ersetzt werden – ist das
vorübergehend?
● Gibt es unterstützende Medikamente?
● Verändert sich die Verträglichkeit im Laufe der Zeit?
● Spielt die Mahlzeitenkombination oder die Zubereitungsart eine Rolle?
Küchenpraxis:
Gemeinsames Kochen in Gruppen in unserer neuen
Lehrküche: Wir testen verträgliche Hauptspeisen, Desserts,
Kuchen und Snacks, die allen schmecken.
 Termin
25.03.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
 Leitung
Annegret Hager,
Dipl.-Ökotrophologin,
Ernährungstherapeutin
Bianca Schürger,
Diätassistentin,
Ernährungsberaterin
 Lehrgangsgebühren
€ 110,00
inkl. Tagesverpflegung
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 17 s. Seite 99
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Wenn‘s im Bauch rumort
 Veranstaltungsort
Würzburg
Praxistransfer:
Wir bearbeiten in Kleingruppen beispielhafte Kostpläne,
verbessern und ergänzen diese für eine bessere Verträglichkeit.
Ihr Nutzen
● Ursachen,
Beschwerdebild und korrekte Diagnose der
verschiedenen Unverträglichkeiten kennenlernen
● Infos auf Lebensmittelverpackungen interpretieren
● Speisepläne beurteilen und situationsgerecht abwandeln
● Grundzüge einer darmunterstützenden Ernährungsweise erfahren
● Rezepte erproben und Austauschmöglichkeiten erlernen
Methoden
Vortrag mit Diskussion, Arbeitsgruppen und Rundgespräch, praktisches Kochen in Gruppen, Ausstellung mit
Anschauungsmaterial, Infomaterial zum Mitnehmen
167
6
B 120/
2015
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen
aus Einrichtungen und
Diensten für Menschen mit
und ohne Behinderungen
sowie aus der Altenhilfe,
Pädagogen/innen,
Therapeuten/innen, Eltern,
Lehrer/innen
Termin
15.10.2015
10.00 Uhr bis
16.10.2015
15.15 Uhr

Leitung
Prof. Dr. Uta Hengelhaupt,
Life-Kinetik-Trainerin

Lehrgangsgebühren

€ 240,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat
– A 12 s. Seite 38; A 14
s. Seite 89; A 15 s. Seite
179
Veranstaltungsort
Erlangen

Gehirntraining durch Bewegung
Life-Kinetik für Menschen mit und ohne
Behinderung
Bei vielen Menschen nehmen die Fähigkeiten des
Gehirns aufgrund von Belastungen, Behinderungen,
aber auch von mangelndem Training und im Alter
immer mehr ab.
Aus der Hirnforschung ist bekannt, dass Körperbewegungen auf Gehirnvorgänge Einfluss nehmen können. Wer sich bewegt, lernt auch besser und kann
viele Alltagsanforderungen besser bewältigen. LifeKinetik trainiert kombinierte Bewegungsabläufe, die
unterschiedliche Teile des Gehirns aktivieren. Dadurch
ermöglicht dieses Training in kürzester Zeit, in vielen
Bereichen koordinierter, konzentrierter, selbstbewusster und achtsamer zu sein. Beim Ausführen der
Life-Kinetik-Übungen werden viele Bereiche im Gehirn stimuliert und vernetzt. Dadurch steigert sich die
Leistungsfähigkeit des Gehirns: Gedächtnis, Konzentrationsfähigkeit, Stressresistenz, aber auch Selbstvertrauen, körperliche Koordination und Beweglichkeit
nehmen zu.
Life-Kinetik-Übungen unterstützen jeden Menschen
– mit oder ohne Behinderung, jung oder alt – bei
seiner persönlichen Entwicklung. Wichtig ist das
„Tun“, nicht der Perfektionsgrad.
Ihr Nutzen
● Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Gehirns als
Steuerorgan für körperliche und geistige Vorgänge
● Deutliche Steigerung der Koordinationsfähigkeit
● Zunahme des Konzentrationsvermögens
● Steigerung von Selbstständigkeit und Selbstvertrauen
● Einfache Bewältigung von kombinierten Bewegungen, komplexeren körperlichen und geistigen
Vorgängen
● Abbau von Stress und Ängsten
● Deutliche Zunahme von Gedächtnisleistungen
Methoden
Theroretischer Input, Methoden des Trainings,
praktische Durchführung der Trainingsinhalte
168
B 121/ Z 1/
2015
 Zielgruppen
Alle Menschen, egal ob mit
oder ohne Behinderung,
die Lust am Tanzen haben
und Tanzabläufen folgen
können.
Improvisations-Tanzworkshop für Menschen
mit und ohne Behinderung
Inklusives Seminar
Ziel der tanzpädagogischen Arbeit ist es, eine eigene
künstlerische Sprache im Bereich des modernen
Tanzes zu entwickeln: Behinderung als Chance, ein
neues und einmaliges Bewegungsrepertoire zu erschließen. Im Vordergrund steht die Freude an Musik
und Bewegung.
Im Inklusiven Tanz geht es darum, dass jeder Mensch,
unabhängig von seinen körperlichen und intellektuellen Fähigkeiten, tanzen kann. Es wird im Team unterrichtet: Die Workshop-Leitung setzt sich aus zwei
Dozenten mit und ohne Behinderung zusammen.
Wie kann ich Musik in Bewegung umsetzen? Wie finde ich zu meinem ganz persönlichen Bewegungsausdruck?
Um diese und viele Fragen mehr wird es gehen. Zu
diesem Workshop sind alle herzlich willkommen, die
Spaß an Bewegung und Tanz haben. Aber auch diejenigen, die sich ihre Freude und Neugier am Erforschen
von neuen, ganz persönlichen Tanzbewegungen erhalten haben oder wieder neu entdecken möchten.
Es geht nicht darum, was ein einzelner Mensch NICHT
kann, sondern welche Eigenheiten ein jeder mitbringt,
die eine Basis für den ganz persönlichen Tanz bilden.
Sich und die Anderen wahrnehmen, annehmen, sich
bewegen und bewegt werden. So entstehen ganz
persönliche Tanzgeschichten.
Ihr Nutzen
● Erarbeiten, was alles möglich ist
● Erkennen, dass alle tanzen können
● Erfahren, dass Tanz die eigenen besonderen Bewegungsmöglichkeiten und Qualitäten aufdeckt
● Erleben, dass im Tanz alle gleich sind und jeder und
jede unersetzbar ist
Methoden
Tanztechnische Grundlagen, Körperspürarbeit, Sensibilisierungsübungen, Kontaktimprovisation, Solistischer-, Paar- und Gruppen-Tanz, sich bewegen mit
und ohne Musik vom Band und auf Live-Musik
 Termin
25.09.2015
14.00 Uhr bis
27.09.2015
13.00 Uhr
 Leitung
Christian Judith,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH),
Tänzer
Prof. Tamara McCall,
Tänzerin
 Lehrgangsgebühren
für hauptamtliche
Mitarbeiter/innen
€ 250,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung
€ 84,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 102,00
€ 86,00
Lehrgangsgebühren
für Menschen mit
Behinderung
Verpflegung und
Übernachtung
€ 95,00
Verpflegung ohne
Übernachtung
€ 85,00
 Weitere Hinweise
● Anmeldung
für Menschen
mit Behinderung unter
der Lehrgangsnummer
Z 1/2015 (siehe auch
Fortbildungsprogramm
für erwachsene Menschen mit geistiger
Behinderung)
 Veranstaltungsort
Erlangen
169
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Tanzt, tanzt, tanzt – aus der Reihe
6
B 122/
2015
Neu
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene, Mitarbeiter/innen
aus integrativen/inklusiven
Einrichtungen der Kinderund Jugendhilfe, Lehrer/innen und alle an Rhythmus
Interessierten

Termin
20.10.2015
10.00 Uhr bis
21.10.2015
17.00 Uhr
Leitung

Carola Burger,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Gestaltpädagogin, Tanzund Ausdruckstherapeutin
Lehrgangsgebühren

€ 245,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat
– A 12 s. Seite 38
● Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und
Schuhe, verschiedene
Rhythmusinstrumente
und Trommeln (soweit
vorhanden) mit. Informieren Sie uns mit Ihrer
Anmeldung, ob eine
Trommel (Djembe o.ä.)
mitgebracht wird.
Veranstaltungsort
Erlangen

170
Trommel- und
Rhythmuswerkstatt – inklusiv
Spiele und Rhythmen mit Körper, Trommeln
und Percussionsinstrumenten
Am Anfang allen Lernens stand der Rhythmus. Rhythmus eignet sich hervorragend für die gemeinsame Arbeit mit Menschen mit und ohne Behinderung.
Mit einem Rhythmus lernt sich vieles leichter, die Gehirnhälften werden miteinander verbunden und der
ganze Körper kommt zum Einsatz. Auch die Sprache
wird ganz nebenbei trainiert.
Auf dem Programm stehen:
● Grundprinzipien in der rhythmischen Arbeit, Einsatz von Sprache und Silben
● Einfache Trommelrhythmen und Rhythmusspiele
aus aller Welt
● Rhythmus und Bodypercussion zu Liedern und
Sprechkanons
● Horch-, Stille- und Wahrnehmungsübungen
● Spielerische Zugänge zu Rhythmus und Bodypercussion
Sie erleben den Einsatz des ganzen Körpers mit Bodypercussion und Bewegung, Rhythmuskreise mit und
ohne Instrumente, ein Trommelmenü, viel Spaß und
Konzentration.
Ihr Nutzen
● Schulung von Körperwahrnehmung, Sprache und
Gehör
● Förderung der Kompetenzen im Bereich Koordination, Konzentration und Rhythmusgefühl
● Förderung von Bewegungslust, Musikalität und
Kreativität
● Einübung von kreativ-rhythmischen Gestaltungselementen für den – inklusiven – pädagogischen
Alltag
● Kennenlernen von Gestaltungsmöglichkeiten für
Feste und Feiern, die Teilnehmern/innen und
Zuhörern Spaß machen
● Einübung des sozialen Miteinanders
Methoden
Praktische Übungen, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch
B 123/
2015
Neu
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen für Menschen mit geistiger und/
oder leichter Körperbehinderung bzw. integrativen
Einrichtungen, Lehrer/
innen
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
In diesem ersten Baustein der Lehrgangsreihe „Erlebnispädagogik“ können sich die Teilnehmer/innen intensiv mit dem Thema Vertrauen, Wahrnehmung und
Naturerfahrungen auseinandersetzen. Ob in der Nacht
im Wald, untertags in „freier“ Natur oder bei Vertrauensübungen im Gelände werden Sie den Leitgedanken der Erlebnispädagogik „Lernen durch Erleben“
unmittelbar selbst erfahren. Anhand anschließender
Reflexion des Erlebten wird die Grundlage geschaffen
für einen Transfer in die Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Ergänzt wird diese Selbsterfahrung durch
die kreative Arbeit mit Naturmaterialien.
Inhalte:
● Theoretische und praktische Einführung in die
Erlebnispädagogik
● Methoden kennenlernen
● Kreativworkshop
● Initiativübungen
● Reflexionsmethoden
● Wahrnehmungs- und Vertrauensübungen
● Nachtaktion
 Termin
08.06.2015
14.00 Uhr bis
10.06.2015
17.00 Uhr
mit Abendeinheiten
 Leitung
Karin Steinert,
Erlebnispädagogin,
Heilerziehungspflegerin
 Lehrgangsgebühren
€ 380,00
Vollverpflegung € 78,00
Übernachtung im
Einzelzimmer
€ 69,00
Doppelzimmer € 49,00
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Erlebnispädagogik
Lernen durch Erleben in der Natur
 Weitere Hinweise
● Eine
Anmeldung ist
nur mit Übernachtung
und Vollverpflegung
möglich.
● Diese Veranstaltung gilt
als Grundlagenseminar
für ein Zertifikat der
Lehrgangsreihe
„Erlebnispädagogik“
Bay K 42/2015.
● Eine Teilnahme ist auch
ohne Zertifikatserwerb
möglich.
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38
Ihr Nutzen
● Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundgedanken der Erlebnispädagogik
● Aufbau von Vertrauen
● Kennenlernen eigener Stärken und Grenzen
● Umgang mit Ängsten
● Transfer in den Arbeitsalltag
● Entwicklung zielgruppenspezifischer Freizeitmaßnahmen
● Reflexion eigener Erlebnisse
Methoden
Theoretischer Input, praktische Übungen und Aktionen, Selbsterfahrung, Gruppenarbeit, Diskussionen
 Veranstaltungsort
Reimlingen
171
6
B 124/
2015
Neu
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen für Menschen
mit geistiger und/oder
leichter Körperbehinderung bzw. integrativen Einrichtungen, Lehrer/innen
Erlebnispädagogik – Kleine Wildnis
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
Im diesem Baustein der Lehrgangsreihe „Erlebnispädagogik“ werden wir natursportlich in der „kleinen Wildnis“ unterwegs sein und anhand einer selbst
geplanten Trekkingtour unseren Orientierungssinn
erproben. Wir werden Spiele erfinden, welche mit
Ihrer Zielgruppe vereinbar sind und Naturerfahrungsübungen einbinden. Die Inhalte werden hierbei auch
auf naturverträgliches Handeln überprüft.
Termin
21.09.2015
10.00 Uhr bis
23.09.2015
17.00 Uhr
mit Abendeinheiten

Leitung
Karin Steinert,
Erlebnispädagogin,
Heilerziehungspflegerin

Eine Citybound-Aktion rundet das Seminar ab. Sie
zeigt Möglichkeiten erlebnispädagogischer Settings in
der Stadt auf und schafft damit auch einen Gegensatz
zu dem zuvor Erlebten.
Lehrgangsgebühren

€ 380,00
Vollverpflegung € 85,00
Übernachtung
€ 74,00
In Diskussions- und Reflexionseinheiten werden wir
das Erlebte vertiefen und einen Transfer in den Berufs- und Lebensalltag schaffen.
Weitere Hinweise

● Eine Anmeldung ist nur
mit Übernachtung und
Vollverpflegung möglich.
● Diese Veranstaltung gilt
als Baustein für ein Zertifikat der Lehrgangsreihe
„Erlebnispädagogik“
Bay K 42/2015.
● Eine Teilnahme ist auch
ohne Zertifikatserwerb
möglich.
● Baustein für ein Zertifikat
– A 12 s. Seite 38
Veranstaltungsort
Fränkische Schweiz

Inhalte:
● Selbsterfahrung – natursportliche Aktivität mit
Schwerpunkt „Trekking“ – unterwegs in „kleiner
Wildnis“
● Spiele unterwegs erfinden
● Naturerfahrungsübungen unter Einbeziehung
naturverträglichen Handelns
● Problemlösungsaufgaben – kooperative Lernprojekte
● Citybound-Aktionen
● Gruppenphasen im erlebnispädagogischen Prozess
Ihr Nutzen
● Kompetentes Leitungsverhalten aufbauen
● Gruppendynamische Prozesse kennnenlernen
● Methodenkenntnisse gewinnen
● Ängste vor unbekannten Situationen überwinden
● Umsetzungsmöglichkeiten erlebnispädagogischer
Maßnahmen in unterschiedlichen Umgebungen
erfahren
Methoden
Theoretischer Input, praktische Übungen und Aktionen, Selbsterfahrung, Gruppenarbeit, Diskussionen
172
Wasser macht Spaß

Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen für Menschen mit
– schweren – Behinderungen,
Lehrer/innen

Termin
20.11.2015, 16.00 Uhr bis
22.11.2015, 12.15 Uhr
mit Abendeinheiten

Leitung
Roman Mayr,
Sonderschulkonrektor

Lehrgangsgebühren
€ 295,00
Tagesverpflegung
€ 70,00
inkl. Abendessen,
ohne Übernachtung
Vollverpflegung
€ 84,00
bei Übernachtung
Psychomotorische Förderung im Wasser für
Menschen mit Behinderungen
Wasser macht Spaß – und es ist in vieler Hinsicht ein
ideales Medium in der Betreuung von Menschen mit
Behinderung. Wasser eröffnet vielerlei Möglichkeiten
und Ansätze zur Förderung und Unterstützung behinderter Menschen. Daneben kann man im „feuchten
Element“ auch einfach „nur“ Spaß haben und sich
wohlfühlen – mit sich selbst und mit anderen.
Wir werden an diesem Wochenende verschiedene
Aspekte der Betreuung und Förderung im Wasser erarbeiten und umsetzen. Konkrete Anregungen für die
praktische Arbeit stehen dabei im Mittelpunkt.
Vor dem Hintergrund sehr unterschiedlicher Befindlichkeiten von Menschen mit Behinderung im und
am Wasser nehmen die Bereiche des Handlings und
der Sicherheit einen besonderen Schwerpunkt ein
– ergänzt werden sie durch Aspekte methodischer
Gestaltung und durch theoretische Grundlagen. Die
Betreuung von Menschen mit Schwerst- oder Mehrfachbehinderung wird ausdrücklich mit einbezogen.
Einzelzimmer
Doppelzimmer

Ihr Nutzen
● Erfahren und Erleben vielfältiger praktischer Spiel-,
Erlebnis- und Angebotsformen
● Grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen zur
psychomotorischen Betreuung von Menschen mit
Behinderung am und im Wasser
● Handling am und im Wasser – eigenes Erfahren
und Erleben
● Kennenlernen der Halliwick-Methode
(J. McMILLAN) und ihre besonderen Möglichkeiten
für Menschen mit Behinderung
● Kennenlernen besonderer Aspekte der psychomotorischen Förderung im Wasser
● Sicherheit und Bestätigung für die eigene praktische Arbeit
Methoden
Eigenerfahrung im Wasser, praktische Gruppenarbeit, Veranschaulichung theoretischer Informationen
anhand von Folien, Bildern und Filmsequenzen,
Abwechslung zwischen theoretischen Grundlagen
im Seminarraum und praktischem Erleben in der
Schwimmhalle

173
€ 102,00
€ 86,00
Weitere Hinweise
● Bitte Badebekleidung mitbringen.
● Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und
Kultus erkennt diese Fortbildung – in Verbindung mit
dem Rettungsschein Bronze
(DLRG) – als Nachweis für
den Schwimmunterricht
zur Unterstützung der
verantwortlichen Lehrkraft
bzw. für die selbstständige Durchführung von
therapeutisch orientierten
Wassergewöhnungs-,
Spiel- und Übungseinheiten
an (Zeichen IV-P81004/86
333).
● Anerkannt zur Lizenzverlängerung ÜL C
Behindertensport – geistige
Behinderung – vom Behinderten- und Rehabilitationsverband (BVS) Bayern e.V.
Veranstaltungsort
Erlangen
Arbeitsfeldübergreifende Themen
B 125/
2015
6
B 126/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe

Termin
1. Teil:
16.11.2015
10.00 Uhr bis
17.11.2015
17.00 Uhr

Dialog mit Menschen mit geistiger
Behinderung auf körperlicher Ebene
Zweiteilige Veranstaltung
Shiatsu ist eine bewährte körperorientierte Entspannungs-, Regenerations- und Heilmethode. Dabei geht
es um Akupressur- und Lehntechniken. Die Behandlungsweise ist äußerst entspannend und wohltuend
für Körper und Seele. Der Ansatz ist abgestimmt auf
die Bedürfnisse und Kommunikationsmöglichkeiten
von Menschen, deren Entwicklung verzögert verläuft
oder die geistig behindert sind, er ist körperorientiert
und dialogisch.
2. Teil:
14.03.2016
10.00 Uhr bis
15.03.2016
17.00 Uhr
Leitung
Dr. rer. hort.
Konrad Stolle-Wiegand,
Leiter des Instituts für
Shiatsu zur Entwicklungsförderung, Heilpraktiker,
Dipl.-Biologe

Lehrgangsgebühren

je Teil € 220,00
je Teil
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Shiatsu
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Eine Anmeldung ist nur
für beide Teile möglich.
● Baustein für ein Zertifikat
– A 10 s. Seite 66;
A 12 s. Seite 38
Veranstaltungsort
Erlangen

174
Ihr Nutzen
1. Teil:
● Shiatsu-Techniken für die Rücken-, Bauch- und
Seitlage erlernen
● Körpersprachliche Signale erkennen und
angemessen antworten
● Behandlungselemente anwenden und eine
ansprechende Behandlung gestalten
● Grenzen der eigenen Behandlungsfähigkeit
erkennen und Sicherheit gewinnen
2. Teil:
● Das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten
erweitern
● Durch Feedback Sicherheit beim Shiatsu-Geben
gewinnen
● Den Zusammenhang zwischen innerer und äußerer
Haltung verstehen: Die äußere Haltung, sich
entspannt anzulehnen, entspricht unserer inneren
Haltung. Wir begegnen der Person, der wir Shiatsu
geben, mit Wertschätzung, nehmen ihre körpersprachlichen Signale wahr und antworten adäquat.
Methoden
Sich unter Anleitung in Zweiergruppen gegenseitig
Shiatsu geben; sich gemeinsam über die Erfahrung
zu behandeln und behandelt zu werden austauschen;
gemeinsam erarbeiten, welche Behandlungselemente
für welchen Personenkreis geeignet sind
B 127/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
heilpädagogischen Einrichtungen, Erzieher/innen,
Therapeuten/innen
Klangmassage nach Peter HESS in der
heilpädagogischen Praxis
Zweiteilige Veranstaltung
 Termin
1. Teil:
23.11.2015
10.00 Uhr bis
24.11.2015
17.00 Uhr
Klänge und Klangmassage können in besonderer Weise heilpädagogische Konzepte unterstützen. Die strukturierenden
Klänge der Klangschale wecken im Menschen Gefühle von
Sicherheit, In-Ordnung-Sein, Gelassenheit und Zuversicht. Sie
unterstützen das Entstehen „emotionaler Resonanz“ zwischen
Heilpädagogen/innen und Klienten/innen und schaffen damit
eine wichtige Voraussetzung für eine konstruktive und effektive Zusammenarbeit – auch und gerade auf nonverbaler Ebene. Insbesondere werden folgende Förderbereiche unterstützt:
Sinnesschulung, Körperwahrnehmung, Konzentration, basale
Stimulation, Kreativität und Fantasie, Vertrauen u.v.a.m.
1. Teil:
Das Einführungsseminar gibt einen Einblick in die Klangmassage nach Peter HESS und zeigt die zahlreichen Möglichkeiten
des professionellen Einsatzes von Klang und Klangmassagen
in den verschiedenen Feldern heilpädagogischer Praxis auf.
2. Teil:
In einigen Arbeitsfeldern, wie z.B. in der Arbeit mit behinderten Menschen, in der Altenhilfe und -pflege, ist es nicht immer
möglich eine „ganz normale“ Klangmassage durchzuführen.
Im Aufbaukurs lernen Sie, wie Sie sich diesen Menschen mit
Klang nähern und wie Sie Sensibilität für diesen Bereich gewinnen.
Ihr Nutzen
1. Teil:
● Klang und Klangmassage als Entspannungsmethode
● Einsatzmöglichkeiten der Klangmassage
● Gezielte Wahrnehmungsförderung und -spiele
● Verbesserter Zugang zum/r Klienten/in
● Steigerung der Konzentration, Motivation und Erlebnisbereitschaft
2. Teil:
● Erweiterung der Klangmethoden nach Peter HESS
● Reflexion des bereits Gelernten
● Theoretischer Hintergrund des menschlichen Energiefeldes
● Übungen und neue Klangmassageelemente
● Wirkungsweise von Gongs
● Einsatz von Gongs in der Klangmassage
● Verknüpfung zum therapeutischen Arbeitsbereich
Methoden
Vortrag, therapeutischer Input, Erfahrungsaustausch, Selbsterfahrungselemente, Einzel- und Gruppenarbeit
2. Teil:
17.02.2016
10.00 Uhr bis
18.02.2016
17.00 Uhr
 Leitung
Zeljko Vlahovic,
Ergotherapeut, Leiter des
Fachbereichs Ergotherapie
im Institut für Klang-Massage-Therapie
 Lehrgangsgebühren
je Teil € 295,00
10 % Frühbucher-Rabatt
bis 31.03.2015
je Teil
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung
€ 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Eine
Anmeldung ist nur für
beide Teile möglich.
● Baustein für ein Zertifikat
– A 10 s. Seite 66; A 11 s.
Seite 76; A 12 s. Seite 38;
A 13 s. Seite 88
● Zertifikat nach Peter HESS
 Veranstaltungsort
Erlangen
175
Arbeitsfeldübergreifende Themen
Klang als Medium in der
heilpädagogischen Arbeit
6
Tagungen – Seminare – Freizeiten
Unser Haus für Ihre Veranstaltungen
Das Tagungshaus des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern bietet Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern sozialer Einrichtungen, Menschen mit Behinderung und Angehörigen den
idealen Rahmen und Service für Tagungen, Seminare und Freizeiten.
Unser überwiegend barrierefreies Tagungshaus bietet Ihnen:
30 Gästezimmer mit Dusche/WC, davon 3 Zimmer für Rollstuhl-Fahrer
5 Tagungsräume mit moderner Technik
zusätzliche Arbeits- und Ruheplätze wie Sitzecken, Bibliothek, Werkraum, Fernsehraum sowie unseren Garten mit großer Terrasse
einen Fahrstuhl
unser gemütliches Café Orange
abwechslungsreiche Speisen aus regionalen Produkten
Die Tagungsräume werden nach Ihren Wünschen gestaltet. Gerne stellen wir Ihnen auch
besondere Sport- oder Therapiegeräte sowie Musikinstrumente zur Verfügung.
Unser Team sorgt während Ihrer Veranstaltung für Ihr Wohl und für eine angenehme
Atmosphäre zum Arbeiten und Entspannen. Für besondere Anlässe gestaltet Ihnen
unser Küchenteam gerne ein erlesenes Büfett oder einen Grillabend auf unserer Terrasse.
Auch unterstützen wir Sie gerne bei der Organisation Ihrer Freizeiten oder Gruppenreisen.
Wir freuen uns, Sie in unserem Haus begrüßen zu dürfen.
Ihre Ansprechpartnerin:
Katja Gütlein
Tel.:
0 91 31 / 754 61 – 52
Fax:
0 91 31 / 754 61 – 90
E-Mail: katja.guetlein@lebenshilfe-bayern.de
176
Kommunikation
Beratung
Berufliche Rolle
7
Bay K 47/
2015
LebenshilfeZertifikat
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
allen Berufsgruppen und
Arbeitsfeldern der Behindertenhilfe, Lehrer/innen

Kommunikation, Gesprächsführung
und Beziehungsgestaltung in der
Arbeit mit Menschen mit geistiger
Behinderung
Termin
1. Teil:
01.12. bis 03.12.2015

Führen von schwierigen Gesprächen, Umgang mit
Konfliktsituationen und Beziehungsstörungen
Dreiteilige Lehrgangsreihe
2. Teil:
10.05. bis 12.05.2016
In der Behindertenhilfe nimmt die Gesprächsführung und
Beziehungsgestaltung eine immer größere Bedeutung ein.
Speziell in schwierigen Situationen und bei Konflikten stellen
viele Mitarbeiter/innen fest, dass ihnen zu wenig hilfreiche
Methoden zur Verfügung stehen.
3. Teil:
27.09. bis 29.09.2016
Leitung
PD Dr. Ernst Wüllenweber,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH),
Dipl.-Pädagoge, Supervisor, Martin-Luther-Universität Halle

Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage

10 % Frühbucher-Rabatt
bis 31.03.2015
Weitere Hinweise

● Eine Anmeldung ist nur
für alle Teile möglich.
● Baustein für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38; A 14 s.
Seite 89
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
● Detailausschreibung und
weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband Bayern, Kitzinger
Str. 6, 91056 Erlangen,
Tel.: 09131/75461-0
Veranstaltungsort
Erlangen

Genau an dieser Stelle setzt diese praxisbezogene Weiterbildung an. Die Teilnehmer/innen lernen, schwierige Gesprächssituationen und die Kommunikation in Konflikten
besser zu verstehen und zu bewältigen.
Themenschwerpunkte:
● Grundlagen zur Kommunikation: u.a. Vier Seiten einer
Nachricht, innere Seite der Kommunikation, Kommunikationsstörungen, Bedeutung von Gefühlen, Johari-Fenster
● Kennenlernen und Einüben von diversen Methoden zur
Gesprächsführung
● Nonverbale und situative Aspekte zur Kommunikation
und Gesprächsführung, Überblick über Formen der
Unterstützten Kommunikation
● Führen von (schwierigen) Einzel- und Gruppengesprächen: Problemlösungsgespräche, Einführen von
Regeln und Grenzen, Kritik-, Konflikt-, Streitschlichtungsgespräche, Stärkendialog, Zukunftsplanungs-,
Eltern- und Angehörigengespräche, Psychoedukation,
Gruppengespräche, Krisenberatung, Motivationsgespräche, Orientierungskatalog
● Führen der pädagogischen Beziehung und Umgang mit
Beziehungsstörungen
Ziel der Weiterbildung ist es, souveräner und gezielter
schwierige pädagogische Situationen zu bewältigen. Das
Seminar bezieht sich nicht nur auf die Kommunikation mit
sprechenden, sondern auch mit wenig oder gar nicht sprechenden Menschen mit Behinderungen.
Ihr Nutzen
● Kennenlernen der theoretischen Grundlagen
● Übung diverser Methoden der Gesprächsführung
● Praxisorientierte Bearbeitung, auch anhand von Fall-
beispielen
Methoden
Kurzreferat, Rollenspiel, Übungen, Praxisbeispiele, Fallarbeit
178
Gut beraten!
Beraterkompetenzen und Beraterprofil in der Behindertenhilfe
Baustein-Lehrgangsreihe
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen, die in
der Beratung tätig sind
 Weitere Hinweise
● In
dieser Lehrgangsreihe können die Teilnehmer/innen ein Zertifikat
erwerben. Voraussetzung hierfür ist die
Teilnahme an einschlägigen Veranstaltungen
des Fortbildungsinstituts im Umfang
von mindestens 100
Unterrichtseinheiten.
Die Teilnahme an den
Veranstaltungen kann
auf drei Kalenderjahre
verteilt werden.
● Detailausschreibung
mit der Liste aller
Seminarangebote ab
01.12.2014
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Mit veränderten sozialpolitischen Rahmenbedingungen steigt der Beratungsbedarf von Menschen mit
Behinderung, ihren Angehörigen oder Interessierten
zu Fragen in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Freizeit,
gesundheitliche Versorgung oder zu Möglichkeiten
des bürgerschaftlichen Engagements. Ambulant
Unterstütztes Wohnen, Assistenz und Persönliches
Budget sind hier nur einige Stichworte. Damit wachsen zugleich die Anforderungen an die beratenden
Mitarbeiter/innen. Neben diesen Fachkenntnissen
wird auch ein hohes Maß an unterschiedlichen Beratungskompetenzen immer wichtiger, wie z.B. professionelle Beratungshaltung, beraterische Fertigkeiten,
Strukturierung und Steuerung von Beratungsprozessen u.v.m.
Ziel dieser modularen Lehrgangsreihe ist es, über ein
breit gefächertes Fortbildungsangebot ein klares Berater-Profil aufzubauen, das genau auf den speziellen
Bedarf der Klienten abgestimmt ist.
 Veranstaltungsort
Erlangen
Mainz
Ihr Nutzen
Informationen und Kenntnisse zu den Themen
● Beratungskompetenz
● Persönliches Budget
● Aktuelle sozialrechtliche Fragen
● Betriebswirtschaftliche Grundlagen
● Sonderpädagogische Grundkenntnisse
● Bürgerschaftliches Engagement
● Marketing/Öffentlichkeitsarbeit
● Vernetzung und Kooperationen
Kommunikation, Beratung, Berufliche Rolle
LebenshilfeZertifikat
A 15/
2015
7
Methoden
Theorie-Input, Gruppenarbeit, Reflexion, Erfahrungsaustausch
179
B 128/
2015
Neu
Zielgruppen

Ethische Reflexion ist in
allen Arbeitsfeldern der
Sozialen Arbeit hilfreich,
besonders angesprochen
sind Kollegen/innen, die
mit schwieriger Klientel
arbeiten, in besonders
belastenden Arbeitsfeldern
oder in interkulturellen
Kontexten tätig sind
Termin
27.03.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Leitung
Prof. Dr. Ruth Großmaß,
Hochschullehrerin (Ethik
und Sozialphilosophie),
Alice Salomon Hochschule
Berlin

Ethik in der Sozialen Arbeit –
ein Angebot für die berufliche Praxis
Im Berufsalltag treffen Sozialarbeiter/innen häufig
Entscheidungen, die nicht nur rechtlichen, wissenschaftlichen und fachlichen Kriterien gerecht werden
müssen, sondern auch moralische und ethische Aspekte berühren.
Bedeutet das Chaos, das ich in einer Wohnung antreffe, eine Gefährdung des Kindeswohls oder bewerte ich nach Standards, die eher meine sind? Kann
ich einem erwachsenen Menschen mit Behinderung
zutrauen, alleine in die Stadt zu gehen? Wann soll
ich eingreifen, wenn Menschen mit Behinderung sich
oder andere schädigen? Schließt das Recht auf Sexualität auch ein Recht auf sexuelle Assistenz ein?
Für die Beantwortung solcher Fragen gibt es fachliche
Kriterien und etablierte Klärungswege, doch oft bleibt
ein Rest, ein ungutes Gefühl oder man beginnt mit
dem eigenen Idealismus zu hadern.
Lehrgangsgebühren

€ 150,00
Tagesverpflegung € 30,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 11 s. Seite 76; A 12 s.
Seite 38; A 13 s. Seite
88;
A 14 s. Seite 89; A 15 s.
Seite 179; A 16 s. Seite
98; A 17 s. Seite 99
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

Ethik – eine in der Philosophie entwickelte Form der
Beschreibung und Begründung von moralischen Phänomenen und Entscheidungen – bietet Überlegungen
und Argumente, die auch für das Nachdenken über
moralische Aspekte des beruflichen Handelns genutzt
werden können.
Ihr Nutzen
Sie lernen
● ethische Aspekte und Probleme zu erkennen
● indirekte Moralisierung zurückzuweisen
● Differenzen in moralischen Bewertungen zu
akzeptieren
● die eigene Position in ethischen Fragen zu
begründen
● Dilemmata zu erkennen
● Fallsituationen (auch) ethisch zu reflektieren
Methoden
Theoretischer Input, Diskussion von DilemmaSituationen, Fallbesprechung
180
B 129/
2015

Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus sozialen
Berufen, die „Gewaltfreie
Kommunikation“ kennenlernen
möchten und an einem authentischen und wertschätzenden
Dialog interessiert sind,
Lehrer/innen

Termin
1. Teil:
10.11.2015, 10.00 Uhr bis
11.11.2015, 17.00 Uhr
Grundlagen- und Vertiefungsseminar in
„Gewaltfreier Kommunikation“
nach Dr. Marshall ROSENBERG
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe- Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Wo Menschen zusammenkommen, entstehen Missverständnisse – im Beruf, der Familie oder unter
Freunden. Diese Herausforderungen sind also nichts
Ungewöhnliches und gehören zum Leben. Der lebensbejahende Ansatz der „Gewaltfreien bzw. wertschätzenden Kommunikation“ kann Sie dabei unterstützen.
Die Teilnahme an dem Grundlagen- und Vertiefungsseminar bietet Ihnen die Gelegenheit, ein erfahrbares
Verständnis über die Bedeutung und Zusammenhänge der „Gewaltfreien bzw. wertschätzenden Kommunikation“ zu erlangen. Durch gezielte und abwechslungsreiche Übungen können Sie Konfliktsituationen
aus Ihrem Alltag untersuchen und dabei die Prinzipien
dieses Kommunikationsansatzes entdecken. Sie üben
eine innere Haltung und Kommunikationsfertigkeiten,
die Sie dazu befähigen, leichter mit sich selbst und
mit anderen in Kontakt zu treten. Sie lernen, Ihre eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren
und trotzdem empathisch zu zuhören. Dabei spielen
Einzel- und Gruppenarbeit und auch Achtsamkeitsübungen eine wesentliche Rolle.
2. Teil:
11.01.2016, 10.00 Uhr bis
12.01.2016, 17.00 Uhr

Leitung
Christine Warmuth,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Kommunikationstrainerin &
Coach, Zertifizierte Trainerin
(CNVC) in Gewaltfreier Kommunikation

Lehrgangsgebühren
je Teil € 260,00
10 % Frühbucher-Rabatt
bis 31.03.2015
je Teil
Tagesverpflegung
ohne Übernachtung
Vollverpflegung
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer

Ihr Nutzen
● Verständnis für sich selbst und andere entwickeln
● Das positive Potential entdecken, dass in Konflikten steckt
● Einen Perspektivenwechsel vornehmen
● Authentisch kommunizieren und die eigene
Persönlichkeit zeigen
● Eine gemeinsame Gesprächsebene finden
● Schwierigkeiten konstruktiv lösen
Methoden
Theoretische Impulse, Fallbeispiele, Einzel- und
Gruppenarbeit mit Auswertung, Achtsamkeits- und
Aktivierungsübungen

181
€ 52,00
€ 68,00
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Eine Anmeldung ist nur für
beide Teile möglich.
● Teilnehmer/innen, die bereits
an einem Basiskurs bei dieser
Dozentin teilgenommen
haben, können sich direkt für
den Aufbaukurs anmelden.
● Baustein für ein Zertifikat –
A 10 s. Seite 66; A 11 s. Seite
76; A 12 s. Seite 38; A 14 s.
Seite 89; A 15 s. Seite 179;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein der ZKS
– s. Seite 234
Veranstaltungsort
Erlangen
Kommunikation, Beratung, Berufliche Rolle
Wertschätzend miteinander
umgehen – wie geht das?
7
B 130/
2015
Neu
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen,
Beratungsdienste und
Führungskräfte aus
Werkstätten und Wohneinrichtungen für geistig
behinderte Menschen, die
häufig in die Eltern-/Angehörigenarbeit involviert
sind

Termin
01.10.2015
10.00 Uhr bis
02.10.2015
12.15 Uhr

Der Mensch mit Behinderung
und sein Familiensystem
Leitung

Dr. med. Svetlana Panfilova,
Ärztin, szenisch-systemische Beraterin
Lehrgangsgebühren

€ 230,00
Tagesverpflegung € 35,75
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Kommunikation mit Angehörigen
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 13 s. Seite 88; A 14 s.
Seite 89; A 15 s. Seite
179
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

Pädagogische Fachkräfte haben den primären Auftrag, Menschen mit Behinderung zu betreuen und sie
im Alltag zu begleiten. Jedoch steht dieser Mensch
nicht alleine da, sondern hat noch Eltern oder Geschwister, die häufig auch gesetzliche Betreuer/innen
sind und somit eine doppelte Rolle ausfüllen. Dabei
gestalten sich die Beziehungen zwischen professionellen Helfern und Angehörigen nicht immer unproblematisch.
Im Seminar werden die Grundlagen der Psychologie
und Psychiatrie aus systemischer Sicht vermittelt, die
es Ihnen leichter machen sollen, die Angehörigen in
ihrer Sorge um Menschen mit Behinderung besser zu
verstehen und ihre seelische Belastung zu respektieren.
Als praktische Hilfe üben wir Haltung und Kommunikationstechniken, die uns erlauben, eine sachliche –
statt emotionale – Auseinandersetzung zu führen, das
Gegenüber zu akzeptieren und dennoch die eigenen
Ziele und die Interessen der Menschen mit Behinderung aus professioneller pädagogischer Sicht kompetent zu vertreten. Das Ziel der Kommunikation sollte
sein: keine Mitbetreuung von Angehörigen, sondern
die konstruktive Zusammenarbeit mit ihnen.
Ihr Nutzen
● Kommunikation mit Angehörigen von Menschen
mit Behinderung konfliktfreier gestalten
● Den Unterschied zwischen professionellen Helfern
und Verwandten verstehen und akzeptieren
● Gegenseitiges Verständnis zwischen pädagogischen Fachkräften und Angehörigen verbessern
● Respektvollen Umgang mit verschiedenen Zielvorstellungen üben
● Grundhaltung entwickeln: Wir arbeiten nicht
gegeneinander, sondern gemeinsam an Problemlösungen
Methoden
Theoretische Inputs mit PowerPoint-Präsentation,
Filmausschnitte mit Diskussion, Rollenspiele und
Übungen, Fallbeispiele
182
B 131/
2015
Neu
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe und anderen
sozialen Einrichtungen,
Lehrer/innen
Die Art, wie Sie sprechen, entscheidet darüber, ob
andere Ihnen gerne zuhören und hat somit große
Wirkung auf die Menschen, die Sie begleiten.
Auf der Beziehungsebene sind vor allem die nichtsprachlichen Signale die entscheidenden Faktoren für
den Aufbau von Kontakt und Vertrauen, das gilt auch
für Ihre Klarheit bei Abgrenzung und Distanz.
Gerade Menschen mit Behinderung reagieren stark
auf diese nonverbalen Signale, dazu zählt auch der
Klang der Stimme. Damit Ihre Worte auf offene Ohren
stoßen, zeigt Ihnen dieses Seminar, wie Sie Ihre Stimme und Körpersprache je nach Kontext wirkungsvoll
einsetzen.
Ihr Nutzen
Sie
● lernen Ihre eigene Wirkung kennen und steuern
● erfahren, wie Sie Ihre Ausstrahlung durch das
Zusammenspiel von Körpersprache, Tonfall und
Sprechtechnik positiv beeinflussen
● lernen, Ihre Stimme schonend und effektiv einzusetzen
● wissen, was Sie tun müssen, um in Kontakt oder
auf Distanz zu gehen und dabei eindeutige, klare
Botschaften zu senden
● verfügen über ein Stimmtrainingsprogramm und
wissen, was Sie tun müssen, um bei Stimme zu
bleiben
● wissen nun, wie wirkungsvolles Sprechen funktioniert
 Termin
29.04.2015
10.00 Uhr bis
30.04.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Kathrin Imke,
Kommunikations- und
Stimmtrainerin, Hörfunksprecherin, Journalistin
 Lehrgangsgebühren
€ 310,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38; A 15 s.
Seite 179
Kommunikation, Beratung, Berufliche Rolle
Sonne in der Stimme –
Stimmig im Kontakt
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Impulsreferat, Partnerarbeit, Rollenspiele, Wahrnehmungsübungen zum Thema Selbstbild-Fremdbild,
praktische (sprechtechnische) Übungen mit AudioFeedback, Reflexion von Praxissituationen der Teilnehmer/innen
183
7
B 132/
2015
Zielgruppen

Alle Berufsgruppen, die
sich besonders gefährdet
für Burn-out sehen und
aktiv dagegen vorgehen
möchten, vor allem Mitarbeiter/innen aus helfenden
Berufen

Termin
29.09.2015
14.00 Uhr bis
30.09.2015
17.00 Uhr
Leitung

Dr. med. Svetlana Panfilova,
Ärztin, szenisch-systemische Beraterin
Lehrgangsgebühren

€ 230,00
Tagesverpflegung € 35,75
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 51,75
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 15 s. Seite 179;
A 16 s. Seite 98;
A 17 s. Seite 99
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

„Fließen“ (Flow) oder
„Ausbrennen“ (Burn-out)
Psychohygiene für die moderne Arbeitswelt
Arbeit kann Befriedigung und Sinnerfüllung bedeuten, aber auch Erschöpfung und Enttäuschung bringen. Engagierte Mitarbeiter/innen, die unter besonderem Druck stehen und versuchen, es allen recht zu
machen und große Verantwortung tragen, investieren
ihre ganze Kraft in die Arbeit, ohne eigene Grenzen
(an)zuerkennen.
Das daraus resultierende Gefühl der inneren Leere
und der chronischen Überforderung hat einen
Namen: Burn-out.
In diesem Seminar werden die tatsächliche Arbeitsplatzbelastung und der Handlungsspielraum anhand
des Anforderungs-Kontroll-Modells analysiert. Daraus
können konkrete individuelle Maßnahmen abgeleitet
werden, die dem Schutz der psychischen Gesundheit
dienen – Psychohygiene.
Weitere Inhalte werden sein: Allgemeine Kenntnisse
aus medizinischer Sicht und aktueller Forschung zur
Stressentstehung und -bewältigung, insbesondere bei andauernden Überlastung, das Flow-Konzept
von CSIKSZENTMIHALYI („die glücklich machende
Arbeit“).
Ihr Nutzen
● Eigene Arbeitssituation realistisch einschätzen
● Die für den Erhalt der Gesundheit erforderlichen
Maßnahmen herausarbeiten
● Kennenlernen, was hinter „Burn-out“ und „Flow“
steckt
● Konzepte entwickeln, um die eigene Tätigkeit
positiver zu gestalten
● Einige Stressbewältigungsstrategien ausprobieren
Methoden
Vortrag, PowerPoint-Präsentation, Filmausschnitte
mit Diskussion, Kleingruppenarbeit, Übungen,
Fallbeispiele
184
B 133/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen und
Führungskräfte aus der
Behindertenhilfe im Alter
50 plus, Lehrer/innen
Reflexionen und Impulse für
Fach- und Führungskräfte
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Jede(r) ist von der derzeitigen demografischen Entwicklung auf seine ganz besondere Weise betroffen.
Der Anteil über 50-jähriger im Verhältnis zum Anteil
unter 50-jähriger Arbeitskräfte verschiebt sich rasch.
Das Rentenalter wird angepasst und erhöht. Gleichzeitig haben sich die Lebenszyklen von Erwachsenen
grundlegend verändert. Menschen brauchen heute
länger, bis sie eine gewisse Lebensreife erlangen und
sie fangen später an zu altern.
Sie treten mit Fünfzig in das Anfangsstadium eines
anderen Lebens ein. Männer und Frauen, die diesen
neuen Lebensabschnitt positiv in Angriff nehmen,
machen in ihrer persönlichen Entwicklung erhebliche
Fortschritte – hin zu reicherer Lebensqualität mit tieferem Sinngehalt, Gelassenheit und frischer Kreativität.
Diese Entwicklung erfordert jedoch eine Betrachtung
und Analyse der eigenen Lebens- und Berufssituation, um dann mit gewandelter Kraft, genutzter Erfahrung und klug gestalteten Rahmenbedingungen neue
Qualitäten zu entwickeln und verborgene Horizonte
zu eröffnen.
Dieses Seminar gibt Ihnen Zeit und Gelegenheit für
eine Standortbestimmung, zur Reflexion der bisherigen Karriere, zur Entdeckung neuer (oder alter!) Perspektiven in der Arbeit und im Privatleben.
Ihr Nutzen
● Orientierung an den Stärken und Wünschen der
eigenen Berufsbiografie
● Besonderheiten und Chancen von Berufs- und
Lebenszyklen erkennen
● Work-Life-Balance als Voraussetzung für eine
„gesunde“ Karriereplanung erfahren
● Anregungen zu einer differenzierten berufszyklenorientierten Personalpolitik
● Stärken des eigenen Lebensabschnitts in die Kommunikation zwischen den Generationen einbringen
 Termin
20.10.2015
10.00 Uhr bis
21.10.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Alfred Schulz,
Dipl.-Ingenieur,
Trainer und Berater
 Lehrgangsgebühren
€ 240,00
Tagesverpflegung € 60,00
ohne Übernachtung,
ohne Frühstück,
ohne Abendessen
Ihre Übernachtung
können Sie direkt unter
www.bildungszentrumfreising.de buchen.
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 13 s. Seite 88;
A 14 s. Seite 89
 Veranstaltungsort
Kardinal-Döpfner-Haus,
Freising
Methoden
Seminargespräch, Übungen, Einzel- und Gruppenarbeit, berufsbiografische Reflexionen, Visualisierungen
185
Kommunikation, Beratung, Berufliche Rolle
Generation 50 plus – vital und
gezielt das Arbeitsleben gestalten!
7
B 134/
2015
Inhouse
Zielgruppen

Vorstände, Geschäfts- und
Einrichtungsleitungen,
Teams aus sozialen Organisationen
Termin
Nach Absprache

Leitung

Christine Malcherczyk,
Dipl.-Psychologin, Arbeits-,
Betriebs- und Organisationspsychologin, Referentin
für Organisationsentwicklung, Lebenshilfe-Landesverband Bayern
Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot

Weitere Hinweise

● Die Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen gerne
ein individuelles Angebot.
Veranstaltungsort
Nach Absprache

Begleitung, Beratung und
Moderation von Veränderungsprozessen
Das Leben und die Vorstellungen von einem „guten
Leben“ von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen verändern sich in den letzten Jahren zunehmend – auch mit der Bedeutung der UN-Konvention
für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Damit umzugehen, heißt für soziale Organisationen,
nicht nur auf den bisher bewährten Lösungen zu
beharren, sondern sich aktiv mit den Wünschen der
Klientel, der Mitarbeiter/innen und nicht zuletzt auch
der Kostenträger auseinanderzusetzen, um bedarfsorientierte Angebote weiterzuentwickeln.
Veränderungen stehen an – ganze Organisationen
müssen sich auf den Weg machen. Das bedeutet, einen würdigen Abschied von liebgewonnenen, aber
nicht mehr passenden Lösungen zu finden, einen
Ausblick auf das zu wagen, was heute stimmiger zu
den Bedürfnissen der Klienten passt und die Risiken
von Veränderungen abzuwägen. Auch wenn Entscheidungen letztlich von den gewählten und eingesetzten Verantwortlichen getroffen werden, müssen
alle Beteiligten mit ins Boot, um gemeinsam die Kraft
für die veränderte Richtung zu bündeln und damit einen Erfolg zu sichern.
Wir bieten Ihnen an, Sie bei diesem Prozess zu begleiten, bei einzelnen Schritten zu beraten und/oder
gegebenenfalls Großveranstaltungen mit allen Beteiligten zu moderieren.
Ihr Nutzen
● Strukturierte Situations- und Anforderungsanalyse
● Erfahrungen anderer Organisationen mit Veränderungen nutzen
● Gesamtprozess im Blick behalten
● Risiken von Veränderungen besser kontrollieren
● Alle Betroffenen zu Beteiligten machen, ohne die
Gesamtsteuerung aus der Hand zu geben
Methoden
Analyseinstrumente, systemische Beratungsansätze,
Methodenvielfalt in der Großgruppenmoderation,
Methoden des Projektmanagements
186
B 135/
2015
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Eigentlich läuft alles ganz gut. Nur: Viele kleine
Informationen versickern im Laufe des Tagesgeschäfts. Sitzungen dauern immer ein bisschen zu
lang. Geredet wird vielleicht viel. Gesagt aber wenig.
Papier ist geduldig. Und gehört, ist noch nicht verstanden. Und am Ende bekommen Sie als Vorgesetzte/r
manche Probleme oder Ideen viel zu spät mit. Das
nervt!
Ziel des Seminars:
Sie lernen einfache und wirksame Methoden kennen,
um die Kommunikationswege und -mittel in Ihrer Einrichtung so zu nutzen, dass mehr „hängen bleibt“!
Und wir stellen das Ganze in einen Zusammenhang,
ein Gesamtkonzept. Nicht als Selbstzweck, sondern
zum Nutzen der jeweiligen Organisation.
Ihr Nutzen
Nach dem Seminar
● kennen Sie neue Tools für die Verbesserung der
internen Kommunikation, für Sofort-Verbesserungen: 7-min-Infusionen, Team-Mail, Ablaufdatum einer Nachricht
● haben Sie das Werkzeug, um ein Gesamtkonzept
für interne Kommunikation in Ihrer Einrichtung zu
erstellen und einzuführen: 2 vor – 1 zurück, M2P2,
Change Agents
● haben Sie hilfreiche Mittel in der Hand interne
Kommunikation in Krisensituationen zu organisieren: das Ambassador-Programm, die Aktion roter
Punkt, Info-Markt, Nachricht an den Vorstand
u.v.m.
● können Sie Ihre Mitarbeiter/innen besser motivieren: Die Pyramide der Veränderung
 Zielgruppen
Führungskräfte und
Mitarbeiter/innen aller
Einrichtungsarten
 Termin
22.06.2015
10.00 Uhr bis
23.06.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Barbara Becker,
Dipl.-Pädagogin, Unternehmensberaterin im
Gesundheits- und Sozialbereich, Strategiecoach,
bb beratung und training
 Lehrgangsgebühren
€ 370,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 15 s. Seite 179
 Veranstaltungsort
Kommunikation, Beratung, Berufliche Rolle
Interne Kommunikation in sozialen
Einrichtungen effektiv gestalten
Erlangen
7
Methoden
Kurzvorträge, Themenspaziergang, praktische
Übungen, Tests, Checklisten, Lernen an BestPractice-Beispielen
187
B 136/
2015
Facebook & Co.
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe, Lehrer/innen

Termin
22.10.2015
10.00 Uhr bis
23.10.2015
12.15 Uhr

Leitung
Simone Groher,
Dipl.-Pädagogin

Soziale Netzwerke sind heute ein weit verbreitetes
und häufig genutztes Kommunikationsmittel. Für
Menschen mit Behinderung sind Facebook und Co.
ein vermeintlich unkompliziertes Medium, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.
Lehrgangsgebühren

€ 235,00
Tagesverpflegung € 42,25
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 58,25
bei Übernachtung
Doch neben den vielen positiven Aspekten der OnlineKommunikation gibt es einige Dinge, auf die es zu
achten gilt. Vor allem der Umgang mit persönlichen
Daten, Fotos und Videos will gelernt sein, um keine
unangenehmen Nebenwirkungen der neuen Medien
zu erfahren.
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Für pädagogische Fachkräfte ist es daher wichtig, ein
kompetenter Ansprechpartner bei Fragen zur Mediennutzung zu sein. Die Fortbildung vermittelt einen
Überblick über die modernen Kommunikationsmittel
und ihre Funktionen sowie die Möglichkeiten und
Risiken, die damit einhergehen.
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s Seite 38; A
15 s. Seite 179
● Bitte bringen Sie – wenn
möglich – einen Laptop
mit.
Veranstaltungsort
Erlangen

Richtiger Umgang mit sozialen Netzwerken
für hauptamtliche Mitarbeiter/innen in der
Behindertenhilfe
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Ihr Nutzen
Sie
● erwerben Wissen über aktuelle Trends im Internet
● erlernen einen verantwortungsvollen Umgang mit
sozialen Netzwerken und persönlichen Daten
● können bei Problemen im Umgang mit sozialen
Netzwerken reagieren
● sind kompetente/r Ansprechpartner/in bei Fragen
von Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen und Kollegen/innen
● erweitern Ihre eigene Medienkompetenz in Theorie und Praxis
Methoden
Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion
188
B 137/
2015
 Zielgruppen
Fachkräfte, Bereichsleiter/
innen, Mitarbeiter/innen
aus dem Fachdienst
Lehrgang zur Qualifizierung von Führungskräften, Fachkräften, Bereichsleitern,
Fachdiensten
Zweiteilige Veranstaltung
 Termin
1. Teil:
26.11.2015
13.00 Uhr bis
28.11.2015
12.15 Uhr
Veränderte sozialpolitische Rahmenbedingungen haben veränderte Anforderungsprofile auch für Mitarbeiter/innen der mittleren Führungsebene zur Folge. Die Erweiterung notwendiger Fachkenntnisse
und entsprechender Handlungsstrategien bilden die
Schwerpunkte dieser Veranstaltung.
Im Rahmen dieser zweiteiligen Veranstaltungsreihe
werden Aufgaben und die Rolle der Fachkraft, des/
der Bereichsleiters/in oder des Fachdienstes als Personalführungskraft in den Mittelpunkt gestellt.
Ihr Nutzen
● Sozialpolitische Rahmenbedingungen der Behindertenhilfe
● Führungswissen und -modelle
● Qualität in sozialen Dienstleistungsunternehmen
● Kommunikation im Führungsalltag
● Gesprächsführungstechniken
● Motivations-, Kritik-, Zielvereinbarungsgespräche
● Moderation von Gruppen: Technik und Praxis
2. Teil:
28.01.2016
13.00 Uhr bis
30.01.2016
12.15 Uhr
 Leitung
Gerd Hoßbach,
Geschäftsführender
Vorstandsvorsitzender
Werraland Werk- und
Wohnstätten e.V.
 Lehrgangsgebühren
je Teil € 290,00
10 % Frühbucher-Rabattbis 31.03.2015
Methoden
Referat, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Moderationstechnik
je Teil
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 84,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
€ 102,00
Doppelzimmer € 86,00
 Weitere Hinweise
● Eine
Anmeldung ist nur
für beide Teile möglich.
● Baustein für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 11 s. Seite 76; A 12 s.
Seite 38
 Veranstaltungsort
Erlangen
189
Kommunikation, Beratung, Berufliche Rolle
Führen und Verantworten
7
B 138/
2015
Zielgruppen
Teamleiter/innen aus
Wohngruppen, Tages-,
Werk- und Förderstätten,
Frühförderstellen und
Fachdiensten

Termin
1. Teil:
14.07.2015
10.00 Uhr bis
15.07.2015
17.00 Uhr

Zweiteilige Veranstaltung
2. Teil:
07.12.2015
10.00 Uhr bis
08.12.2015
17.00 Uhr
Leitung
Markus Flum,
Dipl.-Pädagoge, Organisationsberater, Supervisor,
QM-Auditor-Reha, EFQMAssessor, Trainer

Lehrgangsgebühren
je Teil € 280,00

je Teil
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise

● Eine Anmeldung ist nur
für beide Teile möglich.
● Baustein für ein Zertifikat
– A 10 s. Seite 66; A 11 s.
Seite 76; A 12 s. Seite 38
Veranstaltungsort
Erlangen
Kollege/in und Leiter/in sein –
Führen und Leiten in der Doppelrolle

190
Wenn Sie ein Arbeitsteam leiten, übernehmen Sie auf
der einen Seite Aufgaben und Pflichten im Team, so
wie Ihre Kollegen/innen auch. Auf der anderen Seite
tragen Sie aber die Leitungsverantwortung.
Als Leiter/in sollen Sie u.a. Orientierung geben, Anforderungen stellen, über Ressourcen verfügen und für
gute Arbeitsergebnisse sorgen.
Die Wahrnehmung dieser Doppelrolle führt bei den
Rolleninhabern/innen oft zu Verunsicherung und
inneren Konflikten. Auch die Kollegen/innen sind irritiert, wenn sie ihre Leitung nicht klar und eindeutig
erleben.
In dieser zweiteiligen Veranstaltung erfahren Sie, wie
Sie als Leiter/in Ihre Funktion und Rolle klären können
und wie Sie dadurch Rollensicherheit und Autorität
gewinnen.
Sie lernen, wie Sie in Ihrer Mittelposition mit Nähe
und Distanz, unterschiedlichen Erwartungen und den
zentralen Leitungsaufgaben umgehen können. Sie
erfahren, wie Sie als Teamleiter/in für gemeinsame
Ziele sorgen, partizipativ entscheiden, delegieren und
Kontrolle wahrnehmen können. Sie erweitern Ihre
kommunikativen Fähigkeiten und üben das Führen
von Kritikgesprächen und den lösungsorientierten
Umgang mit Konflikten ein.
Ihr Nutzen
Sie
● reflektieren und klären Ihre Leitungsrolle im Team
● erwerben mehr Sicherheit im Umgang mit der
Doppelrolle und werden damit in Ihrer Leitungsfunktion glaubhaft
● erkennen die Bedeutung Ihrer wichtigsten
Leitungsaufgaben
● üben konkretes, situationsbezogenes Führungshandeln ein und erweitern damit Ihr Verhaltensrepertoire als Leiter/in
● gewinnen Handlungssicherheit auch in kritischen
Führungssituationen
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, Rollenspiel, Skulpturarbeit, Übungen zur Gesprächsführung,
Vorstellung und Einübung von Führungswerkzeugen
B 139/
2015
Inhouse
 Zielgruppen
Führungskräfte, Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen für Menschen mit
Behinderung
Einzel-Coaching für Führungskräfte und
Mitarbeiter/innen, die in ihrem Job etwas
bewegen wollen
Führen kann ein einsames Geschäft sein: Weitreichende Entscheidungen treffen, unangenehme Botschaften und Aufträge vermitteln, Streit im Team
schlichten, unter dem Druck sowohl von Vorgesetzten, Mitarbeitern, Kostenträgern als auch der Klientel
stehen, zukunftsweisende Strategien entwickeln und
den Alltag organisieren – und das alles oft, ohne Reflexionspartner auf der gleichen Ebene zu haben.
 Termin
Nach Absprache
 Leitung
Christine Malcherczyk,
Dipl.-Psychologin,
Arbeits-, Betriebs- und
Organisationspsychologin, Referentin für
Organisationsentwicklung,
Lebenshilfe-Landesverband Bayern
Vielleicht sind Sie aber auch als Führungskraft oder
Mitarbeiter/in gerade verantwortlich für ein größeres
Projekt geworden und wissen gar nicht, wie Sie es
konzeptionell oder organisatorisch angehen sollen.
Oder Sie sind seit Jahren im gleichen Beruf tätig und
manches davon macht immer noch Spaß. Aber ab
und zu überkommen Sie Fragen wie: Soll das alles gewesen sein? Bin ich hier falsch oder der Job/die Kollegen/die Vorgesetzten? Aber was dann?
Ihr Nutzen
● Überblick über die eigene berufliche Situation
gewinnen
● Neue Blickwinkel einnehmen und Wege entdecken
in verfahrenen beruflichen Situationen
● Projektbegleitung für Führungskräfte und Mitarbeiter/innen, die größere Projektvorhaben und
Veränderungsprozesse steuern müssen
● Unbeteiligter Gesprächspartner steht in absolut
vertraulicher Gesprächssituation zur Verfügung
● Zeitlich und inhaltlich individuell auf Ihren Bedarf
abgestimmte Beratung und Weiterentwicklungsmöglichkeiten
 Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot
 Weitere Hinweise
● Die
Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.
 Veranstaltungsort
Nach Absprache
Kommunikation, Beratung, Berufliche Rolle
Sparringspartner gesucht?
7
Methoden
Gezielte Analysen der beruflichen Situation,
systemisch orientierte Herangehensweisen, Arbeit
an Fragestellungen aus dem eigenen beruflichen
Umfeld, lösungs- und ressourcenorientierte Herangehensweise
191
B 140/
2015
Zielgruppen
Gruppen- und Teamleiter/
innen aus Einrichtungen
der Behindertenhilfe,
Lehrer/innen

Termin
14.12.2015
10.00 Uhr bis
15.12.2015
17.00 Uhr

Leitung

Brigitte Graef,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Systemische Supervisorin
(DGSv/SG), Systemische
Therapeutin/Beraterin
(IGST)
Lehrgangsgebühren

€ 240,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 11 s. Seite 76; A 12 s.
Seite 38

Veranstaltungsort
Erlangen

192
Gruppen und Teams steuern
und leiten
Arbeit mit und in Gruppen, Teams oder Gremien bedeutet, die Dynamik des Gruppengeschehens wahrzunehmen, geplant vorzugehen und zielorientiert zu
intervenieren. Dazu bedarf es einer realistischen Einschätzung und Beurteilung der eigenen Rolle sowie
ihrer Wirkung in Gruppen und der Entwicklung eines
persönlichen Leitungsstils.
Ihr Nutzen
● Prozesse und Rollen in Gruppen und Teams
verstehen und ermöglichen
● Eine Gruppe leiten, Autorität wahrnehmen
● Gezielt vorbereiten und methodisch planen
● Ein Team entwickeln und im Team arbeiten
● Konflikte managen
● Evaluation der eigenen Wirksamkeit in Teams
Methoden
Impulsreferat, Gruppenarbeit, Gesprächsübungen,
Präsentation, Interventionstechniken, Konfliktmoderation
B 141/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen für Menschen
mit Behinderung und
anderen sozialen Einrichtungen, Lehrer/innen
Gespräche konstruktiv führen
Regelmäßige Gespräche mit Klienten, Angehörigen,
Kollegen/innen und Vorgesetzten sind ein wesentlicher Teil des Aufgabenspektrums von Fachkräften
und erfordern eine hohe kommunikative Kompetenz.
In diesem Seminar erfahren Sie zunächst grundsätzlich
Wissenswertes zu Kommunikation und Gesprächsführung.
Auf der Basis von Kommunikationsmodellen und
mit Hilfe von Rollenspielen werden verschiedene
Gesprächstechniken und Interventionen ausprobiert
und trainiert. Anhand von Fallbeispielen aus Ihrer
Praxis werden auf den Anlass abgestimmte Gesprächsstrategien gemeinsam vorbereitet, im Rollenspiel
durchgeführt und ausgewertet.
Ihr Nutzen
● Grundmerkmale der Kommunikation nach
WATZLAWICK und SCHULZ VON THUN
● Formen und Anlässe für Gespräche
● Gezielte Vorbereitung und Durchführung von
Gesprächen
● Gesprächstechniken und -interventionen
● Gesprächsleitfaden für schwierige Gespräche
● Reflexion des eigenen Kommunikationsstils
 Termin
29.06.2015
10.00 Uhr bis
30.06.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Brigitte Graef,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Systemische
Supervisorin (DGSv/SG),
Systemische Therapeutin/
Beraterin (IGST)
 Lehrgangsgebühren
€ 240,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 10 s. Seite 66;
A 11 s. Seite 76; A 12 s.
Seite 38; A 15 s. Seite
179
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Methoden
Theorie-Inputs, Übungen, Rollenspiel, Fallarbeit
 Veranstaltungsort
Erlangen
193
Kommunikation, Beratung, Berufliche Rolle
Kommunikation und
Gesprächsführung
7
B 142/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen für Menschen
mit Behinderung und
anderen sozialen Berufsfeldern, Lehrer/innen

Termin
26.03.2015
10.00 Uhr bis
27.03.2015
17.00 Uhr

Grundlagen und Methoden
Folgende drei Regeln beschreiben in Kürze die Zielrichtung lösungsorientierter Beratung:
Leitung

Brigitte Graef,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Systemische Supervisorin
(DGSv/SG), Systemische
Therapeutin/Beraterin
(IGST)
Lehrgangsgebühren

€ 240,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Lösungsorientierte Beratung
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 11 s. Seite 76;
A 12 s. Seite 38;
A 13 s. Seite 88;
A 14 s. Seite 89;
A 15 s. Seite 179;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

194
● Wenn
● Wenn
etwas nicht kaputt ist, repariere es nicht!
du einmal weißt, was funktioniert, mache
mehr vom Selben!
● Wenn es nicht funktioniert, lass es sein, mache
etwas Anderes!
Lösungsorientierte Beratung stärkt vorhandene Fähigkeiten und Potenziale der Klienten und Ratsuchenden,
eröffnet ihnen neue Möglichkeiten und Betrachtungsweisen, ist zukunfts- und zielorientiert und basiert auf
einer wertschätzenden Grundhaltung.
Ihr Nutzen
und hilfreiche Grundhaltungen einer
lösungsorientierten Beratung
● Entwicklung einer wertschätzenden, kooperativen
Beziehung mit Klienten
● Grundelemente und Prozessphasen des lösungsorientierten Beratungsgesprächs und Beratungsmethoden
● Reflexion der eigenen Beraterrolle und des persönlichen Beratungsstils
● Nützliche
Methoden
Theorie-Input, Übungen, Rollenspiel, Training lösungsorientierter Beratungsmethoden anhand von Fällen
aus der beruflichen Praxis der Teilnehmer/innen
B 143/
2015
Inhouse
Jedes Team, das produktiv und erfolgreich arbeiten
möchte, muss sich immer wieder mit bestimmten
Fragen auseinandersetzen:
● Welche Zielvorstellungen gibt es und wie werden
sie umgesetzt?
● Wie sieht die Aufgabenverteilung im Team gegenwärtig aus?
● Analyse der individuellen Arbeitssituation, Aufgaben- und Kompetenzbestimmung
● Welche besonderen Fähigkeiten und Kenntnisse
bringt jeder Einzelne mit? Welche Fördermaßnahmen sind notwendig? Werden Ressourcen optimal
genutzt?
● Wie kann die Zusammenarbeit innerhalb und
außerhalb des Teams verbessert werden? Wie können Delegation, Koordination, Kommunikation,
Konfliktstrategien gut funktionieren?
● Wie kommen Entscheidungen zustande?
● Wie wird die Arbeit organisiert und geplant?
(Sitzungsvorbereitung, -durchführung,
-nachbereitung)
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen für Menschen
mit Behinderung, Lehrer/
innen
 Termin
Nach Absprache
 Leitung
Brigitte Graef,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Systemische
Supervisorin (DGSv/SG),
Systemische Therapeutin/
Beraterin (IGST)
 Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot
 Weitere Hinweise
● Die
Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.
Ihr Nutzen
● Gemeinsame Bearbeitung konkreter Teamanliegen
● Entwicklung von Lösungskonzepten und Umset-
zungsstrategien
Methoden
Arbeit mit dem Reteaming-Konzept, Ist-Analyse
des eigenen Teams, Teamdiagnose, Theorie-Inputs,
Übungen zu Teamskills und Teamspielregeln, Kommunikations- und Kooperationsübungen, Moderation
von Sitzungen, Zielvereinbarungen, Übungen zu Konfliktlösungsstrategien
 Veranstaltungsort
Nach Absprache
Kommunikation, Beratung, Berufliche Rolle
Teamdiagnose, Teamentwicklung,
Teamaufbau
7
195
B 144/
2015
Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen der Behindertenhilfe, Lehrer/innen,
Fach- und Führungskräfte,
Betriebsratsmitglieder

Termin
30.09.2015
10.00 Uhr bis
01.10.2015
17.00 Uhr

Grundlagen, Techniken, Lösungswege
Leitung

Brigitte Graef,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Systemische Supervisorin
(DGSv/SG), Systemische
Therapeutin/Beraterin
(IGST)
Lehrgangsgebühren

€ 240,00
Tagesverpflegung € 52,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 68,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Konfliktmanagement
€ 51,00
€ 43,00
Weitere Hinweise
● Baustein für ein Zertifikat – A 12 s. Seite 38;
A 13 s. Seite 88;
A 14 s. Seite 89;
A 15 s. Seite 179;
A 16 s. Seite 98
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234

Veranstaltungsort
Erlangen

196
Konflikte führen in sozialen Organisationen, in Teams,
unter Kollegen/innen und im Umgang mit Klienten
häufig zu Blockaden und belasten menschliche Beziehungen. Die Folgen einer mangelnden Konfliktbewältigung sind destruktive Auseinandersetzungen,
Demotivation und ein Verlust an Effektivität.
Techniken, Methoden und Strategien des Konfliktmanagements werden anhand konkreter Beispiele
aus der Praxis der Teilnehmer/innen erprobt und eingeübt.
Ihr Nutzen
● Konflikt: Definition, Typologie, Dynamik, Analyse
● Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens, Konfliktmusters und der Konfliktstile
● Analyse von Konflikten und Methoden der
Konfliktbewältigung
● Anwendung von Techniken der Konfliktmoderation, -beratung und des Konfliktgesprächs
● Konfliktprävention
Methoden
Theorie-Input, Rollenspiele, Training von Konfliktmoderation und -gesprächen, Konfliktmanagementübungen, Selbstreflexion
8
Management
Zukunft der Werkstätten gestalten –
kompetent und innovativ!
Sonderpädagogische Zusatzqualifikation
für Leitungskräfte in der WfbM
Unternehmerisch denken und handeln, zugleich aber Rehabilitation und Inklusion
gestalten – vor genau dieser Herausforderung stehen Führungskräfte in Werkstätten für
Menschen mit Behinderung.
Diese Aufgabe erfordert
innovative Lösungen zur Umsetzung veränderter Zielsetzungen
kreative Organisationskonzepte, die Ihre Werkstatt zukunftsfähig machen
hohe Leitungs- und Führungskompetenz
Mit dieser Lehrgangsreihe möchten wir – auch zukünftige – Werkstattleiter/innen darin unterstützen
auf wirtschaftliche und politische Entwicklungen zukunftssichernde Antworten zu
finden
interne Veränderungsprozesse erfolgreich umzusetzen
eine Führungskultur zu etablieren, die den Auftrag der WfbM als Einrichtung der
beruflichen und sozialen Rehabilitation in den Blick nimmt
Stimmen von Teilnehmern/innen der letzten Lehrgänge …
„Zukunftsweisend!“
„Thema von hoher Aktualität, so dass der Bezug zur Praxis jederzeit vorhanden war. Vom
Anfang bis zum Schluss hochinteressant.“
„Das Modul Führungskompetenz der SPZ für Leitungskräfte brachte mir trotz einschlägiger
Vorbildung Impulse für den beruflichen Alltag.“
„Das Coaching – ein Tag, der mich bei meiner täglichen Arbeit in der Werkstätte weiterbringt.“
➔ Start: Frühjahr 2016
Gerne beantworten wir Ihre Fragen:
Lenka Gneist
Referentin Fort- und Weiterbildung
Tel.: 0 91 31 / 754 61 – 33
Fax: 0 91 31 / 754 61 – 90
E-Mail: lenka.gneist@lebenshilfe-bayern.de
198
Systemische Beratung
Vierteilige Lehrgangsreihe
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände
Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
In einer Zeit ständiger, oft gravierender Veränderungen mit zunehmender Bedeutung von Mitarbeiter-, Kunden- oder Dienstleistungsbeziehungen wird die beraterische Kompetenz von
Führungs- und Fachkräften immer wichtiger. Benötigt werden
Kenntnisse über unterschiedliche Beratungssysteme und ihre
Zusammenhänge, ein hohes Wissen um die Komplexität und
Dynamik von Beratungsprozessen und den entsprechenden
Einsatz zielführender Interventionen.
Systemisches Denken und Handeln als beraterische Grundhaltung hat sich in unterschiedlichen Anwendungsfeldern als
höchst wirksam erwiesen. Die lösungsorientierten Ansätze
der systemischen Beratung nutzen Störungen als Chance für
Weiterentwicklungen und eröffnen dadurch neue, manchmal
ungewohnte Sichtweisen. Die Systemtheorie wird als Orientierungsmodell genutzt, das den Kursteilnehmern/innen Grundlagen und Interventionsstrategien an die Hand gibt, um komplexe
Beratungsprozesse in ihren Arbeitsfeldern zu steuern.
Es werden Erkenntnisse systemischer Zusammenhänge für die
berufliche Praxis der Teilnehmer/innen vermittelt und reflektiert,
um sie dann in das berufliche Handeln erfolgreich übertragen
zu können.
1. Teil: Einführung in systemisches Denken und Handeln
● Grundkonzept von Beratung
● Theoretische Grundlagen der systemischen Beratung
● Berater/innen im Kontext der eigenen Systeme
● Grundhaltungen von Beratung
● Steuerung von Beratungsprozessen
2. Teil: Beratung von Einzelnen und Gruppen
Besonderheiten der Arbeit mit Einzelnen & Gruppen
● Struktur und Phasen von Beratungsgesprächen
● Interview-, Gesprächsführungs- und Moderationstechniken
● Simulation von Beratungssituationen
 Zielgruppen
Einrichtungs-, Abteilungs-,
Bereichsleiter/innen und
Fachdienste aus Einrichtungen für Menschen mit
Behinderung, Lehrer/innen
 Termin
1. Teil:
17.03. bis 18.03.2015
2. Teil:
18.05. bis 19.05.2015
3. Teil:
27.07. bis 28.07.2015
4. Teil:
17.09. bis 18.09.2015
 Leitung
Brigitte Graef,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Systemische Supervisorin
(DGSv/SG), Systemische
Therapeutin/Beraterin
(IGST)
Prof. em. Dr.
Hans-Jürgen Seel,
Technische Hochschule
Nürnberg
Georg Simon Ohm
 Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage
 Weitere Hinweise
● Begrenzte
Teilnehmerzahl
● Baustein für ein Zertifikat – A 15 s. Seite 179
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
● Detailausschreibung
und weitere Informationen: LebenshilfeLandesverband Bayern,
Kitzinger Str. 6,
91056 Erlangen,
Tel.: 09131/75461-0
●
3. Teil: Beratung in Organisationen
Organisationsanalyse
● Besonderheiten der Arbeit in Organisationen
● Lernende Organisation – Möglichkeiten & Grenzen
● Techniken der Beratung in Organisationen
●
4. Teil: Konstruktionen von Beratung
Beraterkompetenzen und Beraterprofil
● Beratung in verschiedenen Rollenkontexten: Führung &
Beratung
● Kollegiale Beratung
● Evaluation
●
 Veranstaltungsort
Erlangen
199
Management
LebenshilfeZertifikat
Bay M 1/
2015
8
BW 600/
2014
Zielgruppen
Leitungen von Wohneinrichtungen oder Ambulanten Wohndiensten und
Mitarbeiter/innen, die sich
auf eine Leitungsaufgabe
vorbereiten möchten

Termin
1. Teil:
15.12. bis 18.12.2014
2. Teil:
16.03. bis 20.03.2015
3. Teil:
15.06. bis 18.06.2015
4. Teil:
26.10. bis 30.10.2015

Leitung
Thomas Feistauer,
Geschäftsführer und Fachberater Wohnen des
Lebenshilfe-Landesverbandes Baden-Württemberg

Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage

Das Wohnen managen
Vierteilige Qualifizierungsreihe 2014-2015
Abschluss mit Zertifikat
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
Die Fortbildung besteht aus vier Teilen. Die Reihe
beginnt im Dezember 2014 und endet im Oktober
2015.
Weitere Hinweise

● Detailausschreibung und
weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband Baden-Württemberg, Neckarstr.
155a, 70190 Stuttgart;
Thomas Feistauer (inhaltliche Fragen)
Tel.: 0711/25589-10,
Petra Krause (organisatorische Fragen)
Tel.: 0711/25589-0
Veranstaltungsort
Leinfelden-Echterdingen
„Wohnst Du noch oder
lebst Du schon?“

200
Die zentralen Inhalte und Fragen sind:
● Was macht eine Leitungskraft aus? Welche
Führungsaufgaben gibt es? Wie organisiere ich
mich selbst?
● Wie gehe ich mit meinen Mitarbeitern/innen um?
Wie werden wir zu einem Team? Wie leite ich
eine Besprechung? Was mache ich in schwierigen
Situationen?
● Wie gehe ich mit den vielen Abläufen in meiner
Wohneinrichtung um? Wie reagiere ich auf Veränderungen? Wie plane ich für die Zukunft?
● Welche rechtlichen Grundlagen muss ich wissen?
● Wie gestalte ich das Bild meiner Einrichtung in der
Öffentlichkeit?
● Wie arbeiten wir mit anderen Einrichtungen und
Partnern, Nachbarn zusammen?
BW 601/
2015
 Zielgruppen
Leiter/innen und erfahrene
Mitarbeiter/innen Offene
Hilfen
Management in den Offenen Hilfen/
Familienunterstützenden Diensten
Vierteilige Qualifizierungsreihe
Abschluss mit Zertifikat
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
 Termin
Start:
23.11. bis 25.11.2015
 Leitung
Nora Burchartz,
Dipl.-Sozialpädagogin,
Lebenshilfe-Landesverband Baden-Württemberg
Diese Reihe bietet Leitern/innen und erfahrenen Fachkräften in den Offenen Hilfen/Familienentlastenden
bzw. -unterstützenden Diensten sowohl für die Leitungsaufgaben als auch für die Qualitätsentwicklung
der Dienste vielfältige Inhalte und Impulse.
Dabei geht es im intensiven Austausch mit Kollegen/
innen um
● die Erweiterung des Wissenshorizonts
● die Reflexion der professionellen Rolle und Arbeitsweise
● die Stützung der Position der Offenen Hilfen im
Gesamtzusammenhang der Behindertenhilfe
Hartmut Seitz-Bay,
Dipl.-Sozialpädagoge
 Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage
 Weitere Hinweise
● Detailausschreibung
und weitere Informationen: LebenshilfeLandesverband
Baden-Württemberg,
Neckarstr. 155a,
70190 Stuttgart;
Nora Burchartz
(inhaltliche Fragen)
Tel.: 0711/25589-20,
Heidrun Meyerl (organisatorische Fragen)
Tel.: 0711/25589-30
Das Anliegen dieses Qualifizierungsangebotes ist es,
den Teilnehmern/innen Hilfen zu vermitteln, wie sie
in der jeweiligen örtlichen Situation die eigene Rolle
bewusster wahrnehmen, klären und dadurch die
Professionalität stärken und ausbauen können.
Darauf abgestimmt greift die Qualifizierungsreihe
in vier aufeinander aufbauenden Seminarblöcken
zentrale Themen auf:
● Menschenbild und professionelles Selbstverständnis
● Standortbestimmung der Offenen Hilfen
● Familie als System – Einführung in das systemische
Denken
● Betriebswirtschaftliche Aspekte
● Beratungskompetenz
● Managementaspekte
● Konzeptionsentwicklung
 Veranstaltungsort
Esslingen
Innerhalb der Seminarreihe führen die Teilnehmer/
innen ein Projekt durch, das im 4. Teil präsentiert
wird.
Management
Multitalent und Einzelkämpfer
8
201
BAY M 2/
2015
Inhouse
Zielgruppen

Vorstände, Geschäfts- und
Einrichtungsleiter/innen,
Teams aus sozialen Organisationen
Termin
Nach Absprache

Leitung

Christine Malcherczyk,
Dipl.-Psychologin, Arbeits-,
Betriebs- und Organisationspsychologin, Referentin
für Organisationsentwicklung, Lebenshilfe-Landesverband Bayern
Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot

Weitere Hinweise

● Die Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen gerne
ein individuelles Angebot.
Veranstaltungsort
Nach Absprache

Zukunft sichern – jetzt!
Moderierte Strategieklausur für Führungsgremien
Die Rahmenbedingungen und Anforderungen an die eigene Organisation, den Verein oder die Einrichtung verändern sich laufend. Jahrzehntelang immer die gleichen
Dienstleistungen, Strukturen und Verfahrensweisen anzubieten, kann dazu führen, dass Menschen mit Behinderung
und ihre Angehörigen sich anderen Anbietern zuwenden.
Oder die Qualität der Angebote ist aufgrund der Finanzierung nicht mehr ausreichend gesichert.
Wenn Entscheidungsstrukturen nicht mehr zu den aktuellen Anforderungen passen, geht die Steuerung der Organisation ins Leere und erfüllt trotz großer Anstrengungen
nicht ihren Zweck.
Aber aus reiner Innovationsfreude alle bewährten Verfahrensweisen über Bord zu werfen, bringt mehr Unruhe als
notwendige Anpassungen an die sich verändernden Bedingungen.
Regelmäßig innezuhalten, die Rahmenbedingungen und
ihre Auswirkungen zu analysieren, die Dinge, die nicht gut
laufen, genauso systematisch anzuschauen, wie die Übertragbarkeit von Erfolgsgeschichten auf andere Bereiche zu
prüfen, das kann für eine Organisation überlebenswichtig
sein und zukunftssichernd wirken.
Wir bieten Ihnen die Moderation Ihrer Vorstands-, Einrichtungsleiter- oder Einrichtungsklausur an: speziell auf Ihren
Bedarf vor Ort zugeschnitten und zu mit Ihnen gemeinsam
festgelegten Fragestellungen, Zielsetzungen und Blickwinkeln. Wir kümmern uns um den Ablauf, den roten Faden
und die Ergebnissicherung. Sie haben den Kopf frei für die
Inhalte.
Ihr Nutzen
● Stärken und Schwächen Ihrer Organisation systematisch analysieren
● Wesentliche Ansatzpunkte für notwendige Veränderungen ableiten
● Tragfähige Lösungen für die Zukunft finden
● Strategien für die Umsetzung der Lösungen entwickeln
● Gemeinsam Steuerungsverantwortung übernehmen
und Zukunft gestalten
Methoden
Situationsangepasste Moderation mit verschiedenen
Analysemethoden, ergebnisorientierte Gesprächsführung,
Plenums- und Kleingruppenarbeit an Lösungen und
Strategien, Ergebnisdokumentation
202
Bay M 3/
2015
Neu
Compliance – Anforderungen an
Vorstände und Aufsichtsräte
„Compliance“ ist nicht nur ein Thema für große Unternehmen. Vielmehr betrifft es Einrichtungen jeder
Rechtsform und Größe. Im Wesentlichen geht es
darum, Risiken für Einrichtungen sowie für deren
Leitungs-, Aufsichtsorgane und Mitarbeiter/innen
zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen zu
minimieren.
Dazu zählen:
● Finanzielle Risiken für die Einrichtung, z.B. aufgrund behördlicher Sanktionen oder krimineller
Handlungen
● Reputationsrisiken, z.B. aufgrund negativer Berichterstattung verbunden mit Vertrauensverlust
bei Mitgliedern, Förderern und Geschäftspartnern
● Persönliche Risiken für Leitungs- und Aufsichtsorgane, z.B. aufgrund von Geldbußen und Strafen
Im Seminar lernen Sie die Anforderungen kennen, die
unter dem Stichwort „Compliance“ an Leitungs- und
Aufsichtsorgane gestellt werden und wie diese wirksam erfüllt werden können.
 Zielgruppen
Geschäftsführer/innen,
Vorstände, Aufsichtsräte,
Beiräte
 Termin
22.05.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
 Leitung
Ulrike Grube,
Rechtsanwältin
Christian Leupold,
Wirtschaftsprüfer,
Steuerberater
 Lehrgangsgebühren
€ 170,00
Tagesverpflegung € 30,00
 Veranstaltungsort
Erlangen
Management
Ihr Nutzen
Sie
● wissen, was unter „Compliance“ zu verstehen ist –
und was nicht
● lernen die an Leitungs- und Aufsichtsorgane unter
dem Stichwort „Compliance“ gestellten Anforderungen kennen
● kennen Risiken, die sich u.a. auf persönlicher
Ebene für Leitungs- und Aufsichtsorgane ohne
wirksame „Compliance“ ergeben können
● erfahren grundsätzliche Maßnahmen, die für ein
wirksames „Compliance-System“ ergriffen werden
müssen
● lernen Umsetzungsmöglichkeiten anhand von
Fallbeispielen aus der Praxis kennen
Methoden
Präsentation, Diskussion, Fallbeispiele aus der Praxis
8
203
Bay M 4/
2015
Zielgruppen
Führungskräfte aus
sozialen Einrichtungen

Termin
15.10.2015
10.00 Uhr bis
16.10.2015
17.00 Uhr

Leitung
Klaus Dotzauer,
Dipl.-Betriebswirt,
Personalfachkaufmann

Lehrgangsgebühren

€ 280,00
Tagesverpflegung € 56,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 72,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Veranstaltungsort
Erlangen

BWL für Nicht-BWLer
Betriebswirtschaftliche Grundlagen
für Führungskräfte
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
Wer als Führungskraft in einem dynamischen Umfeld mit hohem Kostendruck zum Erfolg des Unternehmens beitragen will, muss betriebswirtschaftliche
Fragestellungen kennen, um daraus die richtigen Entscheidungen abzuleiten.
Dieses Seminar richtet sich an Führungskräfte, die
bisher auch ohne betriebswirtschaftliche Kenntnisse
erfolgreich waren und nun ihre Managementkompetenz abrunden wollen.
Sie lernen betriebswirtschaftliche Grundlagen kennen, analysieren Jahresabschluss, Bilanz, Gewinn- und
Verlustrechnung und erarbeiten sich die Kosten- und
Leistungsrechnung. Sie werden Deckungsbeitragsrechnung und Kalkulationssysteme kennenlernen und
darüber diskutieren, welche Erkenntnisse daraus für
Ihre betriebliche Funktion gewonnen werden können.
Den Abschluss bildet die Erstellung eines BusinessCase.
Ihr Nutzen
● Verstehen von Geschäftszahlen und Controllingberichten
● Beurteilung von Kalkulationen und Geschäftsmodellen
● Erkennen von Kosten- und Ertragspotenzialen
● Abrunden der persönlichen Fachkompetenz
Methoden
Vortrag, Gruppendiskussion
204
Bay M 5/
2015
Inhouse
Demografischer Wandel,
Fachkräftemangel und Co.
 Zielgruppen
Vorstände, Geschäftsführer/innen und Führungskräfte aus Vereinen und
Einrichtungen
Jetzt für morgen handeln – demografiefeste
Personalstrategien entwickeln!
Gleichzeitig wird sich langfristig die Umsetzung der
UN-Konvention und Inklusion auf die beruflichen Anforderungen an die Mitarbeiter/innen auswirken.
In diesem Inhouse-Seminar richten wir das Augenmerk darauf, welche Veränderungen tatsächlich auf
Ihre eigene Organisation zukommen können. Um
vorbereitet zu sein, werden wirksame Maßnahmen
geprüft und Lösungen entwickelt, die eine qualitativ
hochwertige Arbeit in Ihren Einrichtungen und Angeboten sichern.
Ihr Nutzen
● Sensibilisierung für Veränderungen auf dem
Arbeitsmarkt im Sozialbereich
● Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten zum
Umgang mit den Auswirkungen des Wandels
● Anregungen zur langfristigen Sicherung der
Personalressourcen und -kompetenzen in Ihren
Einrichtungen
● Erweiterung des Methodenrepertoires zum vorausschauenden Personalmarketing
● Entwicklung von langfristigen Strategien für Ihre
Organisation
 Termin
Nach Absprache
 Leitung
Christine Malcherczyk,
Dipl.-Psychologin,
Arbeits-, Betriebs- und
Organisationspsychologin, Referentin für
Organisationsentwicklung,
Lebenshilfe-Landesverband Bayern
 Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot
 Weitere Hinweise
● Die
Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.
 Veranstaltungsort
Nach Absprache
Management
Der Pool der Mitarbeiter/innen im Sozialbereich wird
immer älter und soll immer länger fit für die hohen
körperlichen und psychischen Anforderungen bleiben. Qualifizierte Mitarbeiter/innen zu ersetzen, wird
schwerer. Die ohnehin weniger stark nachwachsende
junge Generation entscheidet sich häufig für attraktivere Berufe, sei es hinsichtlich der Bezahlung oder
der Arbeitsbedingungen. Es ist absehbar, dass gerade
dem Sozialbereich in den nächsten Jahren ein massiver Fachkräftemangel bevorsteht.
Methoden
Theoretische Einführungen, Diskussion, Strategieentwicklung
8
205
Bay M 6/
2015
Neu
Zielgruppen
Geschäftsführer/innen,
Werkstattleiter/innen,
Sozialdienste, Leiter/innen
aus dem Berufsbildungsbereich

Termin
15.06.2015
10.00 Uhr bis
16.06.2015
17.00 Uhr

Leitung
Markus Flum,
Dipl.-Pädagoge, Organisationsberater, Supervisor,
QM-Auditor-Reha, EFQMAssessor, Trainer

Bernd Heggenberger,
Dipl.-Sozialpädagoge,
Leiter Bildung und
Arbeitsförderung OWB
Ravensburg
Lehrgangsgebühren

€ 370,00
Tagesverpflegung € 56,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 72,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Veranstaltungsort
Erlangen

Entwicklungsziel: Kompetenzzentrum für Berufliche Bildung als
eigenständige Organisationseinheit
Die Berufliche Bildung in Werkstätten für Menschen
mit Behinderung befindet sich in einem Prozess der
Neuausrichtung und Veränderung. UN-Konvention,
Reform der Eingliederungshilfe und das Fachkonzept
der Agentur für Arbeit geben Entwicklungsimpulse
zur Schaffung eines eigenständigen Bildungsträgers,
der eine Vielfalt von Leistungen der beruflichen Orientierung, der Beruflichen Bildung und der Teilhabe am
Arbeitsleben für den allgemeinen Arbeitsmarkt wie
auch für Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation
anbietet. Berufliche Bildung wird damit in sämtlichen
Arbeitsfeldern unabhängig vom Angebot der jeweiligen Werkstatt für erweiterte Zielgruppen möglich.
Ausgangspunkt für den beruflichen Bildungsprozess
sind noch konsequenter als bisher die Interessen und
beruflichen Vorstellungen des Menschen mit Behinderung. Die Berufliche Bildung lehnt sich dabei an das
duale Ausbildungsprinzip an und zertifiziert erreichte
Berufsbildungsziele. Die Qualifizierung und Platzierung im Arbeitsprozess bilden dabei eine untrennbare
Einheit.
Ihr Nutzen
Sie
● erhalten eine Übersicht aller rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen der Weiterentwicklung der Beruflichen Bildung
● erkennen Chancen und Risiken dieser Entwicklung
und können für sich eine Standortbestimmung
vornehmen
● lernen Beispiele kennen, auf welche Weise Werkstätten diesen Weg beschritten haben und welche
Erfahrungen es dazu gibt
● können eine Vorstellung entwickeln, wie sich ein
Kompetenzzentrum „Berufliche Bildung“ realisieren lässt
● erfahren, in welchen Schritten der Aufbau eines
Kompetenzzentrums vor sich geht und was dabei
zu beachten ist
Methoden
Impulsreferat, Seminargespräch, Einzel- und Gruppenarbeit
206
Bay M 7/
2015
 Zielgruppen
Mitarbeiter/innen aus
Einrichtungen, die demnächst eine Führungsposition übernehmen
oder erst kurze Zeit (bis zu
sechs Monate) eine leitende Funktion innehaben,
Lehrer/innen
Zweiteilige Veranstaltung
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
Ein Rollenwechsel aus der Position der Fachkraft in
eine Führungsposition stellt alle Beteiligten vor neue
Herausforderungen. Der Wechsel motiviert, macht
neugierig und man freut sich auf das Neue.
Andererseits sind jetzt weniger die fachlichen Kompetenzen gefragt, die Sicherheit gegeben haben, sondern eher Managementkompetenzen. Und dies kann
verunsichern und wirft neue Fragen auf:
Anforderungen kommen auf mich zu, wie
kann und will ich diesen gerecht werden?
● Welche Erwartungen haben Mitarbeiter/innen und
Vorgesetzte?
● Wie will ich die neue Rolle gestalten?
 Termin
1. Teil:
10.11.2015
10.00 Uhr bis
11.11.2015
17.00 Uhr
2. Teil:
08.03.2016
10.00 Uhr bis
09.03.2016
17.00 Uhr
● Welche
Ihr Nutzen
eigenständiges Verständnis von Führung und
Ihrer neuen Rolle entwickeln
● Vorgehensweisen für einen guten Start und die
Bewältigung von typischen Anfangsproblemen
erarbeiten
● Die wesentlichen Elemente der Führung einzelner
Mitarbeiter/innen und ganzer Teams anwenden
● Die Gestaltung interner Kommunikation und
Information erlernen
● Umgang mit Nähe und Distanz zu den Mitarbeitern/innen und Vorgesetzten erlernen
 Leitung
Margot Kainz,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Dipl.-Pädagogin (Univ.),
Systemische
Familientherapeutin,
Systemische Supervisorin
● Ein
Methoden
Die konkreten Fragen und Anliegen der Teilnehmer/
innen stehen im Mittelpunkt des Kurses. Sie erhalten
praktische Anregungen und Hinweise zur Bearbeitung, ergänzt durch theoretische Inputs und das Üben
entsprechender Führungsinstrumente.
 Lehrgangsgebühren
je Teil € 300,00
10 % Frühbucher-Rabatt
bis 31.03.2015
je Teil
Tagesverpflegung € 56,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 72,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
 Weitere Hinweise
● Eine
Anmeldung ist nur
für beide Teile möglich.
 Veranstaltungsort
Erlangen
207
Management
Leiten und Führen –
eine Herausforderung für neue
Führungskräfte
8
Bay M 8/
2015
Zielgruppen

Geschäftsführer/innen,
leitende Mitarbeiter/innen,
Abteilungsleiter/innen,
Bereichsleiter/innen
Termin
15.07.2015
14.00 Uhr bis
16.07.2015
17.00 Uhr

Leitung
Günther Kugler,
Dipl.-Ingenieur (FH), M.A.
Organisations- und Personalentwicklung

Michaela Rosenberger,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
NLP-Lehrtrainerin
Lehrgangsgebühren

€ 340,00
Tagesverpflegung € 35,75
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 51,75
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
€ 51,00
€ 43,00
Veranstaltungsort
Erlangen

Praxistage Mitarbeiterführung
Potentiale von Mitarbeitern/innen
wecken und Motivation fördern mit dem
GRAVES-Modell
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Das von Clare GRAVES entwickelte Modell unterteilt
acht verschiedene „Ebenen“ von Wertebewusstsein
und Weltsichten, die heute für Menschen und Organisationen – insbesondere in der westlichen Welt –
Schwerpunkte ihres Denkens und Handelns bilden.
In diesem Seminar stellen wir das Modell vor und zeigen praktische Anwendungsmöglichkeiten auf:
● Welche Führungsformen und -stile sind erfolgreich bei unterschiedlichen Personen in Ihrer
Organisation?
● Mit welchen Sprachmustern sichern Sie die
Effizienz Ihrer Mitarbeiterführung?
● Wie verhalte ich mich als Führungskraft gegenüber
Mitarbeitern/innen mit einem mir eher fremden
Wertesystem?
● Und wie bleibe ich dabei authentisch?
Praktische Übungen ermöglichen den souveränen
Umgang und Einsatz in verschiedenen Situationen.
Die Erkenntnisse über die eigene Person ergeben sich
in der Regel von selbst und sind für die eigene Entwicklung hilfreich.
Ihr Nutzen
Modell lässt Sie die Verhaltens- und Denkmuster der Mitarbeiter/innen leichter erkennen
● Sie erfahren welche Sprachmuster im jeweiligen
Wertesystem Wirkung haben
● Sie erweitern Ihr Potpourri an Führungswerkzeugen
● Sie erfahren vielleicht auch etwas Neues über sich
selbst, erkennen aber mit Sicherheit welche Werte
bei Ihnen wirken
● Das
Methoden
Theoretischer Input, praktische Übungen, Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch
208
Bay M 9/
2015
 Zielgruppen
Einrichtungs-, Abteilungs-,
Bereichsleiter/innen,
Lehrer/innen
Mit Zielen führen
Das Mitarbeiterjahresgespräch ist ein wesentliches
Instrument erfolgreicher Mitarbeiterführung. Neben
den alltäglichen Mitarbeitergesprächen und dienstlichen Besprechungen bietet es die Chance, in einem
vertrauensvoll angelegten Dialog, sich mit notwendigen Fragen zwischen Mitarbeiter/in und Vorgesetzten auseinanderzusetzen, die Arbeit gemeinsam zu
reflektieren, handlungsleitende Zielvereinbarungen zu
entwickeln und damit einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu erreichen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen:
● Gemeinsame Entwicklung und Vereinbarung von
konkreten Arbeitszielen
● Abstimmung über eventuell notwendige Unterstützung
● Überprüfung der Zielerreichung
Das Gespräch trägt auch dazu bei, gegenseitige Erwartungen und Einschätzungen transparent zu machen,
die eigene Arbeit mit den übergeordneten Zielen der
Institution zu reflektieren, Motivation und Kooperationsbereitschaft der Mitarbeiter/innen zu stärken.
Das Mitarbeiterjahresgespräch hat im Gegensatz zum
Leistungsbeurteilungsgespräch keine Auswirkung auf
das Entgelt des/der Mitarbeiters/in. Es ist vorrangig
ein Entwicklungs- und Fördergespräch.
 Termin
16.04.2015
10.00 Uhr bis
17.04.2015
17.00 Uhr
 Leitung
Brigitte Graef,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
Systemische
Supervisorin (DGSv/SG),
Systemische Therapeutin/
Beraterin (IGST)
 Lehrgangsgebühren
€ 245,00
Tagesverpflegung € 56,00
ohne Übernachtung
Vollverpflegung € 72,00
bei Übernachtung
Einzelzimmer
Doppelzimmer
 Weitere Hinweise
● Baustein
für ein Zertifikat – A 15 s. Seite 179
● Anerkannter Baustein
der ZKS – s. Seite 234
Ihr Nutzen
und Nutzen des Mitarbeiterjahresgesprächs
● Möglichkeiten und Grenzen des Jahresgesprächs
● Führen mit Zielvereinbarungen
● Wirksame Formulierung von Zielen
● Effektive Gesprächsführung
● Tipps zum Gesprächsverlauf
€ 51,00
€ 43,00
● Bedeutung
 Veranstaltungsort
Erlangen
Methoden
Impulsreferat, Entwicklung eines Leitfadens zum
Mitarbeiterjahresgespräch, Gesprächsübungen,
Training von Zielvereinbarungsgesprächen, Rollenspiele, kollegiale Beratung
Management
Das Mitarbeiterjahresgespräch
8
209
RP Q 4/
2015
Zielgruppen

Führungskräfte, leitende
Mitarbeiter/innen, Abteilungsleiter/innen, Bereichsleiter/innen
Termin
13.10. bis 15.10.2015

Leitung
Alfred Schulz,
Dipl.-Ingenieur,
Trainer und Berater

Lehrgangsgebühren
Auf Anfrage

Weitere Hinweise
● Anmeldung und weitere Informationen:
Lebenshilfe-Landesverband Rheinland-Pfalz,
Drechslerweg 25,
55128 Mainz,
Tel.: 06131/93660-36

Veranstaltungsort
Mainz

Umgang mit schwierigen
Mitarbeitern/innen im Team
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
Wer kennt sie nicht, diese Zeitgenossen, die einem
das Leben schwer machen, Kommunikation verhindern und Veränderungen boykottieren. Wie einfach
könnte alles ohne diese Querulanten/innen sein? Und
selbst, wenn einer geht – Ersatz ist schnell gefunden
– und erscheint nun, im Nachhinein, der oder die Vorgänger/in nicht doch als die erträglichere Alternative?
Wenn Sie Lust bekommen, diese Betrachtungen fortzuführen und Interesse haben Ihre Interaktionsmöglichkeiten dergestalt auszubauen, dass Ihnen diese
vermeintlich schwierigen Mitarbeiter/innen kein Unbehagen mehr bereiten, dann sind Sie in diesem Seminar am richtigen Platz.
Sie lernen schwierige Verhaltensweisen genau zu analysieren, um die dahinter liegenden Charakterzüge
und Motivstrukturen zu erkennen. Ihr Umgang mit
schwierigen Menschen wird erfolgreicher durch eine
gezielte Wahrnehmung und den Einsatz bewährter
Kommunikationstechniken. Durch die Auseinandersetzung mit Ihren Werthaltungen und Einstellungen,
gelingt es Ihnen leichter, im Umgang mit Querulanten
souverän und gelassen zu bleiben.
Die Betrachtung gruppendynamischer und systemischer Aspekte, die Anhaltspunkte und Einsichten
liefern, weshalb extreme Rollen in einem Team erscheinen und wie man ihnen begegnen kann, runden
das Programm ab.
Ihr Nutzen
● Kommunikationstechniken und Gesprächsstrategien für Querulanten etc.
● Verhalten schwieriger Menschen analysieren und
Begegnungsstrategien entwickeln
● Systemische und gruppendynamische Erkenntnisse
strategisch einsetzen
● Projektions- und Übertragungsvorgänge erkennen
und für sich nutzen
Methoden
Seminargespräch, Rollenspiel, Partnerarbeit, Übungen,
Inneres Team, Organisationsaufstellung, NLP-Techniken
210
Bay M 10/
2015
Rechte und Pflichten
aus dem Arbeitsverhältnis
Aktuelle Fragen aus dem Arbeitsrecht
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe – Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz
Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen Rechte und
Pflichten der Personalführung gegenüber den Mitarbeitern/innen, die sich aus dem Arbeitsverhältnis ergeben. Es werden Fragen zur Einstellung, Entlassung
sowie zur Arbeitsvertragsgestaltung erörtert. Zudem
erhalten Sie einen Überblick über die momentane
Rechtsprechung.
Ihr Nutzen
● Kenntnis der aktuellen Rechtsprechung
● Effektive Vorgehensweisen bei Einstellung und
Entlassung
● Vermeidung von rechtlichen Konflikten
● Rechtssicherheit gegenüber Mitarbeitern/innen in
der Arbeitsvertragsgestaltung
 Zielgruppen
Einrichtungsleiter/innen
und Führungskräfte
 Termin
09.10.2015
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
 Leitung
Gert Pieper-Sieben,
Rechtsanwalt,
Fachanwalt für Arbeitsrecht und Mediator
 Lehrgangsgebühren
€ 250,00
Tagesverpflegung € 30,00
 Veranstaltungsort
Erlangen
Management
Methoden
Darstellung von Fallbeispielen aus der Praxis und
praktische Übungen mit Diskussion
8
211
Bay M 11/
2015
Zielgruppen
Geschäftsführer/innen,
Verwaltungsleiter/innen
und Mitarbeiter/innen aus
dem Rechnungswesen
gemeinnütziger Einrichtungen

Termin
07.10.2015
10.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Leitung
Klaus Loibl,
Dipl.-Kaufmann,
Wirtschaftsprüfer und
Steuerberater

Ein Workshop
Lehrgangsgebühren

€ 185,00
Tagesverpflegung € 30,00
Veranstaltungsort
Erlangen
Rückstellungen im Jahresabschluss
gemeinnütziger Einrichtungen
und der Einfluss auf das Gebot der
zeitnahen Mittelverwendung

Im Mittelpunkt dieses Workshops stehen folgende
Themen:
● Voraussetzungen zur Bilanzierung von Rückstellungen und Bewertungsgrundsätze
● Herausarbeitung der Änderungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf die Rückstellungsbilanzierung
● Bedeutung von handels- und steuerrechtlichen
Vorschriften für die Rückstellungsbilanzierung bei
gemeinnützigen Einrichtungen
● Rückstellungskatalog mit konkreten Berechnungsbeispielen u.a. zu: Rückstellungen für Urlaub und
Gleitzeit, Altersteilzeit, Prämien und Tantiemen,
Aufbewahrungsfristen von Geschäftsunterlagen,
ausstehenden Rechnungen, Verpflichtungen
gegenüber Zusatzversorgungskassen, Instandhaltung, Jahresabschlüssen
● Abzinsung von Rückstellungen
● Abgrenzungsfragen: Rückstellungen vs. Verbindlichkeiten – Auflösung vs. Verbrauch von Rückstellungen
● Einfluss der Rückstellungen auf das Gebot der
zeitnahen Mittelverwendung
Ihr Nutzen
● Vertiefung
der Kenntnisse zur Bilanzierung und
Bewertung von Rückstellungen
● Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf die Rückstellungsbilanzierung
● Praxishinweise und Bewertungsschemata zu Rückstellungsberechnungen
● Finanzierung mit Rückstellungen
● Ausnutzung von Bewertungsspielräumen und
Möglichkeiten der Bilanzpolitik
Methoden
Vortrag, Arbeit und Diskussion mit praktischen Fallbeispielen zur Berechnung von Rückstellungen
212
Bay M 12/
2015
Fallstricke und Brennpunkte
im Jahresabschluss gemeinnütziger
Unternehmen
 Zielgruppen
In diesem Workshop erhalten Sie Informationen zu den
gesetzlichen Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht zu
Bilanzierungs- und Abgrenzungsfragen bei Zuschüssen und
Zuwendungen (Spenden) sowie zur Einhaltung des Gebots
der zeitnahen Mittelverwendung ohne Mittelverschwendung – Erstellung von steuerlichen Mittelverwendungsrechnungen, Mittelverwendung durch Bildung steuerlicher Rücklagen in der Abgabenordnung (AO).
 Termin
12.11.2015
10.00 Uhr bis 16.30 Uhr
 Leitung
Klaus Loibl,
Dipl.-Kaufmann,
Wirtschaftsprüfer und
Steuerberater
 Lehrgangsgebühren
€ 185,00
Tagesverpflegung € 30,00
 Veranstaltungsort
Erlangen
Management
Themenschwerpunkte:
● Bilanzierung von Zuschüssen in der Bilanz und Gewinnund Verlustrechnung
● Der richtige Zeitpunkt zur Aktivierung von Zuschussforderungen
● Bildung und Auflösung von Sonderposten und Rechnungsabgrenzungsposten
● Behandlung von Investitions-, Aufwands- und Zinszuschüssen
● Bilanzierung von Zuwendungen: zweckgebundene vs.
frei verfügbare Spenden
● Bildung von steuerlich zulässigen Rücklagen: Betriebsmittelrücklage, Investitionsrücklage, freie Rücklage, Umschichtungsrücklage, Wiederbeschaffungsrücklage (neu!)
● Gesetzliche Änderungen im Bereich der Rücklagen und
Mittelverwendung in der Abgabenordnung
● Ausweis von steuerlichen Rücklagen in der Handelsbilanz
● Abgrenzung von Rücklagen und Rückstellungen
● Das Gebot der zeitnahen Mittelverwendung
● Erstellung von bilanzorientierten Mittelverwendungsrechnungen
● Verwendungsrückstand und Verwendungsüberhang in
Mittelverwendungsrechnungen
Führungskräfte gemeinnütziger Unternehmen
Ihr Nutzen
Vertiefung der Kenntnisse zur Bilanzierung und Erfolgsausweis bei Zuschüssen, Zuwendungen und Rücklagen
● Erkennen steuerlicher Risiken rund um das Gebot der
zeitnahen Mittelverwendung
● Erstellung von steuerlichen Mittelverwendungsrechnungen
●
8
Methoden
Vortrag, Arbeit und Diskussion mit praktischen Fallbeispielen und Fallstudien
213
Wenn alle an einem
gemeinsamen Strang ziehen sollen …
Beratung
Sie planen ein größeres Veränderungsprojekt, die Weiterentwicklung Ihrer Organisation
oder ähnliches, wie z.B.
die Einführung einer inklusiven Schule
den Aufbau eines neustrukturierten Berufsbildungsbereichs
den Aufbau einer Selbstvertretung für Menschen mit Behinderung in Ihrem Verein
die Entwicklung von neuen Wohnangeboten, wie z.B. ein Mehrgenerationenhaus
ein gemeinsames Projekt zum Umgang mit Sexualität und Beziehungen in der
Wohnstätte oder Werkstatt… oder etwas ganz anderes?
Sie stehen gerade am Anfang - aber vielleicht auch mittendrin - an einem Punkt, an dem
Sie alleine nicht vorankommen und wünschen sich kompetente Beratung.
Wir vermitteln Ihnen nach Ihrem Bedarf:
Referenten, Experten, Berater und/oder
Beratungsteams für komplexe Fragestellungen
Wofür können Sie unsere Unterstützung nutzen?
z. B.: … als Starthilfe für Projekte und für das Fein-Tuning Ihrer Projektpläne
… zum Einholen von Expertenwissen in schwierigen Detailfragen
… zur Schulung Ihrer Mitarbeiter/innen für veränderte Anforderungen
… zur Koordination von Experten, die Themen aufeinander abstimmen
… um rechtliche oder finanzielle Auswirkungen abschätzen zu lassen
… zum Kennenlernen innovativer Lösungen in Best-Practice-Beispielen
… zur Akquise von Fördermöglichkeiten… und vieles mehr!
Was leisten wir?
Wir beraten Sie und finden für Sie die passenden Referenten/innen und Experten/innen
aus unserem großen Referentenpool. Wir suchen darüber hinaus für Sie Ansprechpartner/
innen zu völlig neuen Themen, stellen aber auch Kontakte zu Best-Practice-Modellen her.
Und vor allem: Wir koordinieren für Sie den Einsatz der interdisziplinären Beraterteams
in Ihren Projekten und schnüren für Sie passende Beratungs-Pakete.
Interessiert?
Ihre Ansprechpartnerin:
Christine Malcherczyk
Referentin Organisationsentwicklung
Tel.: 0 91 31 / 754 61 - 48
Fax: 0 91 31 / 754 61 - 90
E-Mail: christine.malcherczyk@lebenshilfe-bayern.de
214
Eltern und Angehörige
9
B 145/
2015
Zielgruppen

Geschwisterkinder im Alter
von 8 bis 13 Jahren
Termin
03.08.2015
12.15 Uhr bis
07.08.2015
13.00 Uhr

Leitung

Barbara Lachner,
Dipl.-Pädagogin, Hochseiltrainerin, Systemischer
Coach (ECA), NLP-Trainerin
Simone von Zabern,
Dipl.-Pädagogin,
NLP-Practitioner,
Systemischer Coach
Lehrgangsgebühren
€ 210,00
inkl. Verpflegung und
Übernachtung

Weitere Hinweise
● Detailausschreibung ab
01.12.2014

Veranstaltungsort
Gut Aufeld,
Begegnungsstätte
Lebenshilfe Ingolstadt

Ich bin ein Geschwisterkind –
Eine Erlebniswoche nur für
Dich alleine
Du hast eine Schwester oder einen Bruder mit einer
Behinderung oder einer chronischen Krankheit?
Klar ist das nicht einfach für Dich! Aber irgendwie bist
Du immer wieder damit zurechtgekommen. Doch zuweilen hast Du auch das Gefühl, das ist ganz schön
viel.
Die gemeinsame Woche mit anderen Kindern gibt Dir
die Möglichkeit, Dich und Deine eigenen Wünsche zu
finden.
Wir wollen uns gegenseitig kennenlernen, zuhören,
spannende Tage gestalten und viel Spaß dabei haben.
Wir freuen uns, wenn Du eigene Ideen mit einbringen
willst.
Für alle Pferdefans besteht die Möglichkeit, auf Gut
Aufeld hautnah den Reitstall und die Pferde zu erleben.
216
B 146/
2015
 Zielgruppen
Jugendliche im Alter von
12 bis 16 Jahren mit einer
Schwester oder einem
Bruder mit Behinderung
oder chronischer Erkrankung
Abenteuerwoche für Jugendliche von
Geschwistern mit Behinderung oder
chronischer Erkrankung
In dieser Woche geht es allein um Euch, Jugendliche
mit behinderten Geschwistern – um Eure Träume,
Konflikte und Themen.
Das Leben mit einem behinderten oder chronisch
kranken Geschwister kann nicht nur eine Belastung
sein, sondern birgt auch viele Chancen. Ihr habt
gelernt, mit schwierigen Situationen klar zu kommen
und Verantwortung zu tragen.
 Termin
10.08.2015
14.00 Uhr bis
16.08.2015
14.00 Uhr
 Leitung
Esther Ridder,
Dipl.-Psychologin,
GeschwisterkinderReferentin, Sozialtrainerin
für Menschen mit Autismus, Judotrainerin
Doch manchmal will man einfach nur seine eigenen
Wünsche verwirklichen. Genau das könnt Ihr während dieser Abenteuerwoche. Es geht hier nur um
Euch und was Ihr Euch im Leben wünscht. Da im
Alltag mehr die Pflicht als die Suche nach Abenteuer
im Vordergrund steht, haben wir in diesem Seminar
auch spannende Outdoor-Aktionen geplant.
Larissa Schellenberger,
GeschwisterkinderReferentin, Logopädin,
MSc (GB)
In dieser Woche könnt Ihr neue Freundinnen und
Freunde finden und über Themen sprechen, die Euch
wichtig sind. Ihr werdet lernen, mit Eurer Wut gewitzt
umzugehen und neue Fähigkeiten entdecken, die
Euch helfen, im Alltag besser Oberwasser zu behalten.
Mit diesen Themen werden wir uns
beschäftigen:
● Abenteuer und Spaß erleben in einer Gruppe mit
Gleichgesinnten
● Einen geschützten Raum für eigene Themen und
Gefühle haben
● Sich mit anderen Jugendlichen austauschen
● Outdoor-Aktionen
● Sich kaputtlachen
● Party, Singstar, Nachtaktionen und vieles mehr
Stefanie Waldmann,
Pädagogin M.A.,
Hauptschullehrerin
Gernot Wührer,
Dipl.-Psychologe, Pädagoge M.A., Sozialtrainer,
Legasthenietherapeut
 Lehrgangsgebühren
€ 210,00
inkl. Verpflegung und
Übernachtung
 Weitere Hinweise
● Detailausschreibung
01.12.2014
 Veranstaltungsort
ab
Seminarhaus Zaubermühle, Oberkemmathen
217
Eltern und Angehörige
Gekis hoch hinaus!
9
B 147/
2015
Neu
Zielgruppen

Geschwister im Alter von
10 bis 16 Jahren von
behinderten und chronisch
kranken Kindern
Termin
27.02.2015
17.00 Uhr bis
01.03.2015
14.00 Uhr

Leitung
Ingrid Koch-Stuchels,
Heilpädagogin

Nadine Pawlitzki,
Erzieherin
Ingo Schuster,
Dipl.-Sozialpädagoge
Lehrgangsgebühren
€ 70,00
inkl. Verpflegung und
Übernachtung

Weitere Hinweise
● Detailausschreibung ab
01.12.2014

Veranstaltungsort
Schullandheim,
Reichmannshausen

218
Die Freude am Miteinander
Dreimal im Jahr treffen wir Geschwisterkinder uns
und erleben gemeinsam ein Wochenende.
Wir tauschen uns hierbei aus, was wir in der Zwischenzeit zuhause, mit Freunden und in der Schule
erlebt haben. Aus diesem Blick zurück und unseren
Gesprächen ergeben sich vielleicht neue Ideen und
Gedanken für unseren Alltag und unsere Zukunft.
Das Wochenende soll uns wieder Spaß und Freude an
der Natur bringen. Eine spannende Nachtwanderung
steht auch wieder auf dem Plan. Gemeinsame Spiele
und kleine Abenteuer sorgen für Überraschungen.
Nicht zu kurz kommen sollen auch Freiräume für
spontane Ideen oder auch Möglichkeiten, einfach mal
zu genießen keine Aufgaben zu haben und die Seele
baumeln zu lassen.
B 148/
2015
Neu
Gemeinsam sind wir stark
 Zielgruppen
Geschwister im Alter von
10 bis 16 Jahren von
behinderten und
chronisch kranken Kindern
In der Gemeinschaft finden wir Unterstützung und
Anerkennung.
Gerade wenn es um schwierige Situationen geht oder
wenn Du unsicher bist, ist es gut Menschen um sich
zu haben, die Dich verstehen, Deinen Kummer teilen
und denen Du vertrauen kannst.
Die Stärken jedes Einzelnen machen eine starke Gruppe aus. Unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten, die uns
bewusst sind oder noch in uns schlummern, werden
im Mittelpunkt stehen.
 Termin
26.06.2015
17.00 Uhr bis
28.06.2015
14.00 Uhr
 Leitung
Ingrid Koch-Stuchels,
Heilpädagogin
Im gemeinsamen Spiel teilen wir Freude und im
kreativen Tun stecken wir uns mit neuen Ideen an.
Nadine Pawlitzki,
Erzieherin
Wir freuen uns auf ein schönes Wochenende mit Dir.
Ingo Schuster,
Dipl.-Sozialpädagoge
 Lehrgangsgebühren
€ 70,00
inkl. Verpflegung und
Übernachtung
 Weitere Hinweise
● Detailausschreibung
01.12.2014
ab
 Veranstaltungsort
Eltern und Angehörige
Schullandheim,
Reichmannshausen
219
9
B 149/
2015
Neu
Zielgruppen

Geschwister im Alter von
10 bis 16 Jahren von
behinderten und chronisch
kranken Kindern
Termin
16.10.2015
17.00 Uhr bis
18.10.2015
14.00 Uhr

Leitung
Ingrid Koch-Stuchels,
Heilpädagogin

Nadine Pawlitzki,
Erzieherin
Meine Welt – Deine Welt
Jeder hat im Leben seine verschiedenen Welten.
Zuhause, in der Schule, in der Freizeit und ganz besonders unsere Traum- und Fantasiewelten. Diese helfen uns oft schwierige Situationen zu meistern.
Richtig spannend wird es, wenn wir uns über diese
verschiedenen Welten gemeinsam austauschen, ob
im Seminar in unserer Gruppe oder vielleicht auch mit
unserem behinderten Geschwister zuhause. Unsere
Abenteuer im Wald, die wir zusammen bestreiten,
helfen uns auch dabei die Abenteuer des Lebens von
verschiedenen Seiten zu betrachten, um so Lösungen
für Probleme finden zu können.
Ein schöner Nebeneffekt ist dabei, dass wir uns in
unseren verschiedenen Welten besser kennenlernen
und uns dadurch auch besser verstehen.
Ingo Schuster,
Dipl.-Sozialpädagoge
Lehrgangsgebühren
€ 70,00
inkl. Verpflegung und
Übernachtung

Weitere Hinweise
● Detailausschreibung ab
01.12.2014

Veranstaltungsort
Schullandheim,
Reichmannshausen

220
B 150/
2015
Inhouse
„ ... und um mich kümmert sich
keiner!“ (I. Achilles)
Geschwister von Kindern mit Behinderung
Ein Seminar für Eltern von Kindern mit und
ohne Behinderung
Wer kennt es nicht: das häufig enorme, wenn auch
oft stille Leid von Geschwistern behinderter Kinder.
Sie sollen Betreuungsaufgaben übernehmen, Erziehungspersonen vertreten und auch sonst oft zurückstecken. Die daraus entstehenden Entwicklungsrisiken
und Nöte werden vielfach nicht gesehen.
Es gibt aber auch Entwicklungschancen durch diese
Art der Verantwortungsübernahme, wenn die Belastungsgrenzen nicht überschritten werden.
Ihr Nutzen
● Die Situation von Geschwistern von Kindern mit
Behinderung beleuchten
● Den Umgang mit Geschwistern von Kindern mit
Behinderung reflektieren
● Die Entwicklungschancen und -risiken von
Geschwistern von Kindern mit Behinderung erkennen und mögliche Lösungswege entwickeln
● Außerfamiliäre Unterstützungsmöglichkeiten zur
Entlastung von Eltern und Geschwistern kennenlernen
● Möglichkeiten den Prozess der Ablösung behinderter Kinder und ihren Geschwistern und des
Loslassens seitens der Eltern zu gestalten
 Zielgruppen
Eltern von Kindern mit
und ohne Behinderung
 Termin
Nach Absprache
 Leitung
Arno Gastinger,
Dipl.-Psychologe,
psychologischer Psychotherapeut, Supervisor BDP
 Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot
 Weitere Hinweise
● Die
Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.
 Veranstaltungsort
Nach Absprache
Eltern und Angehörige
Methoden
Vortrag, Kleingruppen, Gespräche,
Erfahrungsaustausch
221
9
B 151/
2015
Inhouse
Zielgruppen
Eltern von Kindern mit
Behinderung

Termin
Nach Absprache

Leitung
Arno Gastinger,
Dipl.-Psychologe,
psychologischer Psychotherapeut, Supervisor BDP

Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot

Weitere Hinweise
● Die Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.

Veranstaltungsort
Nach Absprache

„Unser Kind zieht aus“
Ein Seminar für Eltern von Kindern
mit Behinderung
Loslösung der Kinder und Loslassen seitens der Eltern:
eine Entwicklungs- und Lebensaufgabe für alle Eltern
und Kinder.
Gerade für Eltern behinderter Kinder ist dies eines der
schwierigsten Themen überhaupt, weil es mit Ängsten
zu tun hat, die im Zusammenhang mit (enttäuschten)
Hoffnungen und Lebensentwürfen stehen. Mit der
Ablösung der Kinder sehen sich Eltern gezwungen, ihr Leben neu zu justieren und zu organisieren,
neue Schwerpunkte zu setzen. Dies führt bei vielen
Eltern oft zu Schuldgefühlen, weil sie die Ablösung als
Abschiebung empfinden (nicht selten wird dies von
der Umgebung auch so vermittelt).
Eine Mutter schreibt: „Nichtbehinderte Kinder lösen
sich von ihren Eltern – das ist auch nicht ganz einfach – aber es ist gut so. Wir Eltern behinderter Kinder
müssen auch das noch selbst tun: sie von uns lösen
um ihrer selbst willen, obwohl wir sie immer beschützen möchten. Das muss man sich einmal vorstellen!“
In diesem Elternseminar wollen wir uns Zeit nehmen,
diese Fragen zu besprechen. Das Loslassen auch als
Chance für die Persönlichkeitsentwicklung des behinderten Menschen würdigen, auch „wenn es für Eltern
immer so bleiben wird: unsere behinderten Kinder
werden ein Leben lang unsere Kinder bleiben, die auf
Hilfe und Unterstützung angewiesen sind und um die
wir uns Sorgen machen“ (H. Preuß).
Ihr Nutzen
● Reflexion der eigenen Lebenssituation
● Austausch mit anderen Eltern
Methoden
Vortrag, Kleingruppen, Gespräche, Erfahrungsaustausch
222
B 152/
2015
Inhouse
Auf dem Weg zum Erwachsensein
 Zielgruppen
Eltern von Kindern und
Jugendlichen mit
Behinderung
Entwicklungsaufgaben und
Entwicklungsmöglichkeiten
Die psychosexuelle Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderungen,
ihre Entwicklungsthemen, Wünsche und Einschränkungen können in verschiedener Hinsicht zu Herausforderungen für Eltern werden. Das Kind bleiben und
trotzdem erwachsen werden, Freiräume bieten und
Grenzen setzen, miteinander respektvoll umgehen –
das sind manchmal nicht ganz leicht zu lösende Aufgaben.
Bei dieser Veranstaltung geht es um Informationen,
aber auch um eigene Vorstellungen und Wünsche
und den Blick auf die Möglichkeiten, die eigene Tochter, den eigenen Sohn auf dem Weg zum Erwachsensein zu begleiten und zu unterstützen.
 Termin
Nach Absprache
 Leitung
Simone Hartmann,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH),
pro familia e.V. Nürnberg
 Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot
 Weitere Hinweise
● Die
Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.
Dieses Angebot kann in unterschiedlicher Form
angefragt werden:
● Elternabend
● Workshop
● Projekttag
Zeitrahmen und konkrete Inhalte orientieren sich an
Ihren Bedürfnissen.
 Veranstaltungsort
Nach Absprache
Ihr Nutzen
Sie
● erweitern Ihr Wissen
● erlangen mehr Sicherheit im Umgang mit Themen
rund um die Pubertät
● können mit anderen Eltern ins Gespräch kommen
Eltern und Angehörige
Methoden
Bei der Methodenwahl orientieren wir uns an Ihren
Wünschen.
223
9
B 153/
2015
Inhouse
Zielgruppen
Eltern von Kindern und
Jugendlichen mit einer
Behinderung

Termin
Nach Absprache

Leitung
Renate Heck,
Erzieherin,
Dipl.-Pädagogin,
Gestalttherapeutin (DGIK),
Supervisorin, Clownspielleiterin (GALLI-Methode)

Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot

Weitere Hinweise
● Die Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.

Veranstaltungsort
Nach Absprache

Umgang mit herausforderndem
und aggressivem Verhalten von
Kindern und Jugendlichen mit
einer Behinderung
Hilfestellungen für den Alltag
Aggressives Verhalten von Kindern und Jugendlichen
mit einer Behinderung ist immer eine große Herausforderung für die ganze Familie.
Kratzen, beißen, spucken, sich auf den Boden werfen,
sich gegenseitig anschreien... und das vielleicht noch
in aller Öffentlichkeit: ein Albtraum vieler Eltern. Aber
auch zu Hause können die aggressiven Ausbrüche
des Kindes oder Jugendlichen mit Behinderung Eltern
an die eigenen Grenzen bringen. Manchmal bleiben
Wut, Hilflosigkeit und Ohnmacht zurück.
In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie aggressiv aufgeladene Situationen besser in den Griff bekommen
und mit mehr Ruhe und Gelassenheit reagieren können. Sie bekommen konkrete Hilfestellungen für problematische Situationen und erfahren, auch im Austausch mit anderen Eltern, welche „Tipps und Tricks“
im Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen von
Kindern und Jugendlichen besonders wirksam sein
können. Wir werden auch darüber sprechen, wie Sie
aggressivem Verhalten vorbeugen können.
Ihr Nutzen
● Herausfordernden oder aggressiven Verhaltensweisen vorbeugen
● Sicherer werden im Umgang mit herausfordernden
oder aggressiven Verhaltensweisen
● Ruhe und Gelassenheit finden
Methoden
Wir werden miteinander reden und gemeinsam
pädagogisch wirksame Strategien entwickeln und
ausprobieren.
224
B 154/
2015
Inhouse
Ohnmacht oder Kraft
 Zielgruppen
Eltern und Angehörige
von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung
und Interessierte
Belastungen im Alltag besser bewältigen
Kinder sind unser Glück. Im Umgang mit unseren Kindern können wir aber auch verschiedene „trennende“
Empfindungen haben, wie zum Beispiel Schuldgefühle, übermäßige Sorge, Enttäuschung, aber auch
Gefühle von Wut oder Ohnmacht.
Manchmal wissen wir vielleicht gar nicht, ob sich
diese Empfindungen auf das Kind oder gar überhaupt
gegen das Schicksal als solches richten. Solche Gefühle rauben uns Energie im Erziehungsalltag und
vermindern möglicherweise den positiven Kontakt
zu unseren Kindern. Dabei entspringen diese Empfindungen ja unserer Liebe: Wir wünschen unseren
Kindern, dass sie ihre Möglichkeiten entfalten und
glücklich sind. Entwickeln sich unsere Kinder anders,
als die „Norm“ es vorgibt, sehen wir ihr, aber auch
unser Glück in Gefahr.
Ihr Nutzen
Wir möchten Ihnen Wege aufzeigen, wie Sie trotz
der genannten Schwierigkeiten inneren Frieden finden können. Wir lernen gemeinsam negative Gefühle
nicht zu verdrängen, sondern die Kraftquellen „Zustimmung und Versöhnung“ zu nutzen, um die Betreuung unserer Kinder immer wieder zu einem heilsamen Prozess werden zu lassen.
 Termin
Nach Absprache
 Leitung
Konrad Pinegger,
Psychotherapeut für
Kinder und Jugendliche,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH)
Dr. rer. hort.
Konrad Stolle-Wiegand,
Leiter des Instituts für
Shiatsu zur Entwicklungsförderung, Heilpraktiker,
Dipl.-Biologe
 Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot
 Weitere Hinweise
● Die
Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.
Methoden
Erfahrungsaustausch, Körperarbeit und Systemaufstellungen
 Veranstaltungsort
Eltern und Angehörige
Nach Absprache
225
9
B 155/
2015
Inhouse
Zielgruppen
Eltern von Kindern mit
Behinderung, erwachsene
Menschen mit
Behinderung

Umgang mit Behörden und Ämtern
Termin
Nach Absprache

Eltern behinderter Kinder bzw. erwachsene Menschen mit Behinderung wissen oft zu wenig über ihre
Rechte, Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs, Hilfsmittel, Pflegegeld, Schwerbehindertenausweis und
vieles mehr.
Leitung
Dr. Nicosia Nieß,
Erwachsenenbildnerin,
Vorsitzende der Vereinigung zur Förderung
autistischer Menschen

Wie können Sie diese Rechte wahrnehmen und bei
Ämtern und Behörden erfolgreich umsetzen?
Lehrgangsgebühren
Individuelles Angebot

Weitere Hinweise
● Die Dauer, der Umfang
und die Schwerpunkte
werden entsprechend
Ihrer Situation vor Ort
vereinbart. Bei Interesse
erstellen wir Ihnen
gerne ein individuelles
Angebot.

Veranstaltungsort
Nach Absprache

226
Ihr Nutzen
● Sachinformationen über Ihre Rechte und Ansprüche
● Ängsten begegnen, die eine Durchsetzung der
Ansprüche verhindern
● Nützliche Tipps
● Austausch der Eltern untereinander – Hilfe zur
Selbsthilfe
Methoden
Vortrag, Kleingruppen, Diskussion
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Bildung
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