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SPORT 17
Donnerstag, 6. November 2014
RADSPORT
LAUFSPORT
Ein Spurtentscheid
Thomas Hodel und
Christoph Friedli
überzeugend
Radquer Hittnau
Hindernisfahren leichtgemacht: Das Schnuppertraining soll den Jugendlichen den Zugang
zum Quersport erleichtern.
Bild: zvg
RADSPORT
Lernen und
profitieren von
den Profis
3. Flückiger Cross in Madiswil
Bevor am Sonntag, 16. November, das
3. Flückiger-Cross und mit ihm das
Kids-Cross (Start um 11.30 U hr) in
Szene geht, er halten Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre die Gelegenheit
für ein Schnupper training. Am M ittwoch, 12. November, gibt es die Möglichkeit, den Quersport kennenzulernen oder das G elernte des letzten
Jahres wieder ein wenig aufzufrischen.
Unter der Leitung der beiden B ikeProfis Mathias und Lukas Flückiger
sowie OK-Präsident Andreas Moser
werden an verschiedenen Trainingsposten Tipps und Tricks vermittelt, ein
Geschicklichkeitsparcours absolviert
und im Anschluss ein Zvieri genossen
– inklusive Autogrammstunde mit den
Flückiger-Brothers. Los geht es mit
dem rund zweistündigen Schnuppertraining um 14 U hr beim Schulhaus
Neumatt in Madiswil, zu welchem die
Teilnehmer ein fahrtüchtiges Velo sowie einen Helm mitbringen müssen.
Eing.
Anmeldungen
corix@gmx.ch
HANDBALL
8. HGO
9. Espace Handball
RESULTATE UND TABELLEN
4. Liga Herren, Gruppe 1
3. Liga, Damen
Club 72 Köniz II – Steffisburg HARZ IV
Handball Emme – Wacker Thun Drü
PSG Lyss III – Rotweiss Belp Handball Emme – Uni Bern II
HG Bödeli – Langenthal/Huttwil
DHB Rotweiss Thun IV – Rotweiss Belp
HGO – Münsingen II
12:14
14:10
23:11
10:21
1. Rotweiss Thun IV
2. Uni Bern II
3. Bödeli
4. Rotweiss Belp
5
4
5
3
137:58
80:55
76:91
45:50
10
8
5
4
5. Handball Emme
6. Münsingen II
7. Langenthal/Huttwil
5
3
5
63:82
50:61
69:83
3
2
2
5
1
60:95
16:21
2
0
30:25
23:20
30:28
1. Langenthal/Huttwil
2. PSG Lyss III
2
2
69:44
55:37
4
4
3. Handball Emme III
4. Club 72 Köniz II
5. Wacker Thun Drü
5. Rotweiss Belp
6. Steffisburg HARZ IV
3
3
3
2
3
69:78
78:86
49:65
41:43
55:63
4
2
2
1
1
Resultate und Tabellen
www.handball.ch
HORNUSSEN
Drei Gesellschaften planen
Feste auf dem Huttwilberg
Hornusserfeste 2016 Huttwil
An den Wochenenden vom
20./21. August und 27./28. August 2016 finden auf dem
Huttwilberg das Oberaargauische und das Interkantonale
Hornusserfest statt. Für die
Durchführung haben die drei
Gesellschaften Rohrbach,
Rohrbachgraben und Eriswil
gemeinsam den Zuschlag erhalten.
Von Liselotte Jost-Zürcher
Anfangs 2014 wurde das 28-köpfige,
kompetente OK unter dem Präsidium
von Samuel Lanz aus Huttwil gebildet.
Die meisten Funktionen im OK sind
mindestens doppelt besetzt. Wo der
Aufwand besonders gr oss ist, das
heisst im Wirtschaftskomitee und im
Sponsoren-/Gabenkomitee, wurde ein
entsprechend grösseres Komitee mit
mehr erfahrenen Leuten gebildet. I m
Frühjahr 2014 fand die erste S itzung
statt. Inzwischen laufen die Arbeiten
bereits auf H ochtouren; das OK hat
nun schon dreimal getagt.
Kooperative Landwirte
Es wird auf 19 Ries gespielt. Für die
benötigte Fläche mussten 21 Landbesitzer angefragt werden, ob sie ihr
Land für die beiden Feste zur Verfügung stellen würden. Die Loyalität ist
gross. Die Organisatoren sind überaus
dankbar, dass alle 21 Angefragten zusagten.
In einem F all konnte ein Landab tausch vereinbart werden, damit der
betroffene Landwirt seinen Anbauund Fruchtfolgeplan einhalten kann.
Inzwischen sind die Verträge mit den
Landbesitzern abgeschlossen.
Traditionsgemäss spielen jeweils am
Samstag die Gesellschaften der 1. und
die 2. Stärkeklassen, am Sonntag jene
der 3. und die 4. Stärkeklassen. Das OK
und die drei organisierenden Hornussergesellschaften Rohrbach, Rohrbachgraben und E riswil freuen sich
sehr darauf, die Hornusserfeste 2016
auf dem Huttwilberg mit vielen Teilnehmenden und Gästen durchzuführen.
Der junge Franzose Clement Venturini
gewann nach einem spannenden Rennen im Spurt vor dem Deutschen Sascha Weber das Querfeldein von Hittnau. Als bester Schweizer kam Arnaud
Grand auf den dr itten Rang. Mit diesem Sieg übernahm Venturini die Führung in der EKZ C rosstour-Wertung.
Als letztes Rennen zählt das Querfeldein von Eschenbach vom 14. Dezember zu dieser Rennserie.
Das diesjährige Querfeldeinrennen
von Hittnau blieb spannend bis auf die
Zielgerade. Das schöne und trockene
Wetter liess ein schnelles R ennen zu.
Bis in die Schlussrunde blieb eine Spitze von acht Fahrern zusammen. Alle
konnten sich noch Chancen auf den
Sieg ausrechnen. Neben dem zweifachen Hittnau-Sieger Enrico Franzoi
gehörten auch die drei Schweizer
Arnaud Grand, Marcel Wildhaber und
Simon Zahner dieser Spitzengruppe
an.
Die Spurtenscheidung ging an den
21-jährigen Franzosen.
In Abwesenheit der G ebrüder Lukas
und Mathias Flückiger war Andr eas
Moser der einzige Regionale. Der Madiswiler nutzte wenige Wochen vor
dem grossen Flückiger-Cross in M adiswil, welches er präsidiert, die Gelgenheit, selbst zu starten. Mit gut zwei
Minuten Rückstand belegte der 1984
geborene Athlet den 15. Rang. slh/Eing.
Gurten Classic
Am Sonntag absolvierte der Ustermer
Simon Tesfay die Gurten Classic in Köniz in 57:08 Minuten und überquerte
die Ziellinie dabei als Erster. Die Rennstrecke war 15 K ilometer lang, wobei
die Läufer fast 500 Höhenmeter zu rücklegen mussten. D er gebürtige
Heimiswiler Christoph Friedli zeigte
am Run auf den Berner Hausberg eine
grandiose Leistung. M it nur knapp
eineinhalb Minuten Rückstand auf
den internationalen Topläufer Tesfay
belegte er, hinter dem ehemaligen
Waffenlauf-Schweizermeister Martin
von Känel aus R eichenbach, den 3.
Rang.
Auch auf der 8,4 km langen S trecke
mischte ein r egionaler Läufer ganz
vorne mit. Von Anfang an prägten drei
Läufer die Kurzstrecke. In der steilen
Schlusssteigung vom Gurtendörfli hinauf kam es dann zur E ntscheidung,
respektive zur Tempoverschärfung.
Matthias Faivre aus Laupen musste
abreissen lassen. Kurz vor dem höchs-
ten Punkt musste der 42-jährige Thomas Hodel von der OLG Huttwil den
20 Jahre jüngeren Hendrik Engel ziehen lassen. In 32:11 Minuten belegte
der gebürtige Gondiswiler Hodel den
starken 2. Rang und klassierte sich damit vor vielen Läufern mit klingenden
Namen. Auf der gleichen Distanz siegte Jahrhundertalent Delia Sclabas aus
Kirchberg (Jahrgang 2000) in star ken
35:39 Minuten. Die 1996 geborene Wynigerin Céline Aebi kam als Fünfte den
Berg hoch und holte sich damit den
Sieg in ihrer Alterskategorie. slh
Auszug aus der Rangliste: Männer, 15 km (456
Klassierte): 1. Simon Tesfay, Eritrea, 57:08,5; 2.
Martin von Känel, Reichenbach im Kandertal,
58:01,4; 3. Christoph Friedli, Heimiswil, 58:34,2;
16. Jürg Fiechter, LG R-L, 1:01:26,9; 33. Peter
Augsburger, Wynigen, 1:04:11,2; 164. P eter Frei,
St. Urban, 1:16:23,2; 197. René Strohmenger, Grünen, 1:19:10,4; 225. Hans Schüpbach, HasleRüegsau, 1:20:51,9. – Frauen, 15 km (158): 1.
Nicole Fiechter, Zürich, 1:06:08,5; 80. Celine Eggimann, Dürrenroth, 1:29:42,5. – Männer, 8,4 km
(168): 1. Hendrik Engel, Ittigen, 32:02,6; 2. Thomas Hodel, OLG Huttwil, 32:11,0; 3. M atthias
Faivre, Laupen, 32:36,4; 22. H ans Christen, LR
Gettnau, 37:17,5. – Frauen, 8,4 km (108): 1. Delia
Sclabas, Kirchberg, 35:39,1; 5. Céline Aebi, Wynigen, 38:25,0. – MTB Männer, 16,8 km (284): 1.
Sepp Freiburghaus, Neuenegg, 42:14,4; 125. Urs
Loosli, Oeschenbach, 59:20,2; 210. Thomas Güdel, Huttwil, 12:07:51,1; 235. Martin Leuenberger,
Rohrbachgraben, 1:11:34,8. – MTB Frauen, 16,8
km (35): 1. Antonia Bünter, Bern, 53:46,3; 17. Miriam Gerber, LG Huttwil, 1:04:28,4. – Duathlon
Frauen (17): 1. Sabine Hauswirth, Belp, 2:05:14,5;
7. Silvia Linder, Dürrenroth, 2:22:37,9.
Auszug aus der R angliste: Elite Männer (31
Klassierte): 1. Clément Venturini, Cofidis, 58:52;
2. Sascha Weber, Deutschland, gleiche Zeit; 3.
Arnaud Grand, Montreux, 0:06 zurück; 15. Andreas Moser, Madiswil, 2:06.
UNIHOCKEY
Wieder nichts
Junioren U16, Leistungsklasse B,
Gruppe 1: UHC Flamatt-Sense –
UHC Grünenmatt 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)
N ach einer kur zen N ationalmannschaftspause stand für die U16-Junioren der Stärkeklasse B das vierte Spiel
dieser Saison gegen Flamatt auf dem
Programm. Es war dies zugleich auch
die erste Heimrunde in der Preisegg in
Hasle. Vor heimischem Publikum wollte Grünenmatt den ersten Vollerfolg
feiern. Dazu brauchte es gegen die
starken Flamatter aber von Beginn an
eine konzentrierte und kämpferische
Leistung.
Trotz der guten Vorsätze und der Tatsache, dass in den letzten Trainings
verschiedene Aspekte am Spiel verbessert werden konnten, gelang der A uftakt nicht. Bereits nach etwas mehr als
zwei Spielminuten lag der Ball im Tor
hinter Käser. Dieser absolvierte sein
erstes Meisterschaftsspiel für die
«Mätteler». Im mittleren Spielabschnitt konnten die Aussenseiter das
Tor sauber halten. S o war auch nach
40 Minuten alles möglich. D ie Zuschauer bekamen eine v erwandelte
«Mätteler»-Mannschaft zu sehen und
es war regelrecht zu spüren, dass jetzt
jeder einzelne Spieler gewillt war, das
Spiel noch zu drehen. Die Bemühungen zu Beginn des letzten Drittels endeten aber immer wieder am star ken
Torhüter der Flamatter. Die Zeit wurde
knapp. Fünf M inuten vor Schluss
klappte es. Im Finish war Flamatt dann
aber cleverer und entschied die Partie.
rs
Matchtelegramm: 1. N ovember. – P reisegg,
Hasle. – Tore: 3. 1:0. 8. 2:0. 55. Gardo (F. Gygli)
2:1. 56. 3:1. 60. 4:1 (ins leere Tor). – Strafen: UHC
Grünenmatt 3x 2 plus 1x 10 M inuten. – UHC
Grünenmatt-Sumiswald: Käser, L. Gygli, Gardo,
Zürcher, F. Gygli, Moser, Mumenthaler, Schuler,
Bichsel, Gmür, Musio, Oppliger, Maag, Ruch.
RESULTATE UND TABELLE
Junioren U16, Stkl. B, Gruppe 1
Lions Konolfingen – Bern Ost
Flamatt-Sense – Grünenmatt
Biel-Seeland –Fribourg
R.Moosseedorf Worblental – Schüpbach
1. Flamatt-Sense
2. Fribourg
3. Lions Konolfingen
4. Schüpbach
5. Biel-Seeland
6. Bern Ost
7. R.Moosseedorf Worblental
8. Grünenmatt
4
4
4
4
4
4
4
4
21:  9
13:  8
20:16
24:21
18:21
16:23
18:23
12:21
6:3
4:1
4:3
5:8
9
9
9
6
5
4
3
3
Der gebürtige Gondiswiler Thomas Hodel (OLG Huttwil) glänzte auf der K urzstrecke der
Gurten Classic und gewann in seiner Alterskategorie souverän. Bild: zvg
VOLLEYBALL
Auf den Fehlstart geantwortet
2. Liga Damen: Regio Volleyteam I
– VBC Subingen I 3:1
Am Samstag durfte das Regio
Volleyteam die vierte Saisonpartie in Angriff nehmen. Der
Gegner hiess Subingen. Nach
harzigem Start konnte Regio
die Partie gewinnen.
Von Jana Heiniger
Die Partie gegen S ubingen begann
sehr ausgeglichen und blieb span nend. Doch der erste S atz war wohl
nicht für das R egio Volleyteam bestimmt. Obwohl das Team super Spielzüge präsentierte, wurde es trotzdem
immer wie knapper . Coach Philipp
Mathys nahm ein Time-out. Gleichwohl ging der Satz mit 19:25 verloren.
Die Antwort blieb nicht aus
Dies passte den «Regiölerinnen» nicht
und sie wollten diesen Fehlstart sofort
ausmerzen. Der zweite Satz startete
wieder sehr ausgeglichen, aber dann
konnte das Team mit C aptain Karin
Röthlisberger aufdrehen und gewann
mit 25:20. Die Motivation für den dritten Satz war gross und die vielen Z uschauer freuten sich auf eine w eitere
gute Ballwechsel zwischen dem Regio
Volleyteam und Subingen. Spannend
blieb der S atz von Beginn an, auch
wenn das H eimteam ein w enig mit
Anfangsschwierigkeiten kämpfte. Es
schlichen sich kleine E igenfehler ein.
Ausserdem glänzten etliche S ubinger
Spielerinnen. Beim Zwischenstand
von 0:5 nahm Coach Mathys ein Timeout. Dies zeigte Wirkung und das Regio
Volleyteam konnte mit starken Angriffen und S ervicen wieder mithalten
und später sogar die Führ ung übernehmen. Nun war der Coach von Subingen mit einem Time-out an der
Reihe. Auch die guten P latzierungen
der Finten führten zum Erfolg. Das
Team erspielte sich einen 25:19-S atz-
gewinn. Die «Regiölerinnen» wussten,
dass es für einen Sieg viel Einsatz und
gutes Gelingen brauchte. Und der vierte Satz bot Spektakel. Die unmöglichsten Bälle wurden gerettet und die starken Angreiferinnen verwerteten die
Bälle genial im gegner ischen Feld.
Somit waren die per fekt abgestimmten Angriffe und auch der E insatz da.
Bald konnte sich das Heimteam absetzen. Es war kein einziges Time-out
nötig. Mit 25:15 ging dieses spannende
Spiel für das H uttwiler Damenteam
erfolgreich zu Ende. Das ganze Team
freute sich über den Sieg und wird bereits nächsten S onntag in S olothurn
wieder im E insatz stehen und einen
Sieg anstreben.
Matchtelegramm: 1. N ovember. – Turnhalle,
Schwarzenbach. – SR: C. S uter und D. Roth. –
Sätze: 19:25, 25:20, 25:19, 25:15. – Dauer: 85 Minuten. – Regio Volleyteam: K. Röthlisberger, K.
Büttiker, S. Fehrenbach, C. Minder, M. Fehrenbach, A. Iff, B. Röthlisberger, Y. Strahm, P. Fries,
E. Schär, S. Liechti, S. Räss. – Coach: P. Mathys.
UNIHOCKEY
RESULTATE UND TABELLEN
Junioren U16, Stkl. C, Gruppe 2
Black Creek – Fricktal Stein
Wiler-Ersigen II – Deitingen
Black Creek – Basel Regio II
Fricktal Stein – Deitingen
Wiler-Ersigen II – Basel Regio II
Grünenmatt – Burgdorf
Waldenburg Eagles – Team Aarau
Grünenmatt – Herzogenbuchsee
Team Aarau – Burgdorf
Herzogenbuchsee – Waldenburg Eagles
1. Wiler-Ersigen II
2. Herzogenbuchsee
3. Black Creek
4. Team Aarau
5. Burgdorf
6. Fricktal Stein
7. Waldenburg Eagles
8. Basel Regio II
9. Grünenmatt
10. Deitingen
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
4:4
15:0
10:1
10:1
6:0
2:5
2:10
1:11
4:2
13:1
62:11 12
53:13 10
41:21 8
33:14 8
18:24 6
26:31 5
29:39 5
11:27 4
17:40 2
5:75 0
Junioren D, Regional, Gruppe 9
Deitingen II – Kappel
Oensingen Lions – Black Creek Murgenthal – Black Creek 5:10
7:13
10:12
18
SPORT EISHOCKEY
Donnerstag, 6. November 2014
Das Kapital sind die «Töfflibuebe»
Nachwuchs SCL Tigers
soll. Sollte dieses Sz enario eintreffen
und gute N achwuchsspieler im Alter
zwischen 15 und 17 J ahren die Tigers
verlassen, dann wird es bald einmal
finstere N acht und die Emmentaler
können sich den Traum von NLA-Hockey abschminken.
Die SCL Tigers liegen mit 9 Punkten Vorsprung an
der Spitze der NLB-Tabelle, und auch im Cup sind
sie noch dabei. Bisher haben sie alles richtig
gemacht. Doch die Fans in Langnau sind nicht
ganz zufrieden. Viele fragen sich, wo die Juniorenförderung bleibt. Die Nachwuchsspieler Fabian
Haberstich, Fabien Currit und Patrick Bandiera
wurden mit längerfristigen Verträgen ausgestattet,
doch viele Einsätze hatten sie noch nicht in der
ersten Mannschaft …
Von Markus Jutzi
In gut zwei Monaten wird Fabian Haberstich 18 Jahre alt. E in ideales Hockeyalter, um sich r egelmässig in der
Nationalliga B zu präsentieren. Besonders dann, wenn dem Spieler ein hohes Entwicklungspotenzial nachgesagt wird. Aber anscheinend wird dieses Potenzial in Langnau nicht gesehen
oder will man es einfach nicht sehen?
«Er muss sich bei den Junioren beweisen», sagt Sportchef Jörg Reber. Nun
hat Haberstich auch wieder ein Aufgebot für die U18-N ationalmannschaft
bekommen. Für die SCL Young Tigers
schiesst er regelmässig seine Tore. In
der Meisterschaft ist er unter den Top
«Wir wollen vermehrt den
Nachwuchs fördern.»
Jörg Reber, Sportchef SCL Tigers
Ten. Aber auch inter national hat er
seine Duftnote gesetzt. Kenner in der
Szene sprechen von einem hohen Potenzial. Im Sommer gaben sich die
Verantwortlichen von diversen Spitzenclubs die Klinke in die H
and.
Sportlich muss also Fabian Top sein.
Wo also muss er sich noch bew eisen?
«Eishockey spielt sich nicht nur auf
dem Eis ab. Um besser zu w erden,
muss jeder N achwuchsmann jeden
Tag an sich arbeiten.» I st Haberstich
trainingsfaul? Reber will sich nicht
Rückblick
Blenden wir noch kurz zurück. Martin
«Tinu» Gerber ist nicht als grossartiger
Torhüter auf die Welt gekommen. E r
hat nicht von A bis Z die Juniorenstufen durchlaufen. Er hatte in Langnau
das Glück, dass er mangels Alter nativen zum Zuge kam. N ur dank dem
Vertrauen der Trainer und vielen Spielen konnte er sich im Laufe der J ahre
steigern. Er hatte auch das Glück, immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu stehen. «Tinu» Gerber ist
ein Held. Er hat geschafft, wovon viele
nur träumen. Die heutige Generation
ist vielleicht noch ehrgeiziger. Sie wollen spielen und sich z eigen. Deshalb
verdienen sie es, Chancen zu bekommen. Sie müssen aber auch Fehler machen dürfen – und tr otzdem wieder
spielen können. Aber eines ist ganz
klar, wer es nicht schafft, den müssen
die Verantwortlichen nicht über Jahre
hinweg mitschleppen, nur w eil er einen Namen hat in Langnau. N ur die
Leistung soll das Kriterium sein.
über Internas äussern. «Wenn Haberstich soweit ist, dann werden wir ihn in
der ersten Mannschaft einsetzen.» Vor
der Natipause ist der «Gitterlibueb» zu
ein paar E insätzen gekommen, doch
die Eiszeit in Minuten lässt sich an zwei
Händen abzählen.
Der Aufstieg ist das Ziel
Am Schluss bestimmt Sportchef Reber,
denn er ist der Chef. Doch er holt sich
auch den Rat von anderen. Fakt ist: Die
Tigers sind so optimal in die neue Saison gestartet, dass sie es sich leisten
können, die dr ei jungen S pieler mit
längerfristigen Verträgen über 60 Minuten in der ersten Mannschaft laufen
zu lassen. B andiera und H aberstich
zusammen mit Chris DiDomenico
zum Beispiel in einer Linie. Im Powerund Boxplay. Sie sollen über ein paar
Spiele hinweg zeigen, ob sie in Zukunft
Verantwortung übernehmen können.
Nach 10 oder 12 Partien wird sich die
Streu vom Weizen trennen. Dann wissen alle, ob sich die zwei Spieler für die
Zukunft eignen oder nicht. D ie Antwort können nur die S pieler geben.
Sollten die Tigers das angestrebte Ziel
Aufstieg realisieren, dann br auchen
sie Spieler, die Verantwortung übernehmen. Die Zukunft gehört den Jungen, den «Töfflibuben» und nicht den
Alten, den Lexus-Fahrern.
Straffere Organisation beim Nachwuchs
Die Langnauer hatten einmal eine blühende Nachwuchsabteilung. Praktisch
in allen M annschaften der höchsten
Liga hatte es S pieler, die einmal das
Tiger-Logo auf der Brust getragen haben. «Wir wollen vermehrt den Nachwuchs fördern», sagt Reber. Die alten
Tugenden der E mmentaler sollten
wieder zum Tragen kommen. Wenn
aber diese alten Tugenden wieder geweckt werden sollen, dann braucht es
Mit einer starken Leistung,
viel Geduld und etwas
Glück konnte Brandis die
Partie gegen Bassersdorf
gewinnen.
Von Anita Rohrer
Beide Teams zeigten gleich von Beginn
weg, dass sie nicht zu unrecht die zwei
vordersten Tabellenplätze belegen.
Das Tempo war ab der ersten M inute
sehr hoch. Verschiedenste Angriffe
von beiden Teams wurden gekonnt
abgewehrt und so hatten sich beide
Formationen über weite Strecken sehr
gut im Griff. Ein kleiner Vorteil lag jedoch auf Seite der Zürcherinnen, welche das eher schlechte Stellungsspiel
der Bernerinnen ausnutzten, um sich
zwischenzeitlich im Drittel festzusetzen. Die Chancenauswertung war aber
nicht genügend.
Das zweite Drittel ging genau gleich
los wie das erste: D as Tempo beider
Mannschaften war hoch. N ach etwas
mehr als drei gespielten Minuten kam
es zu einem Gestocher vor der Zürcher
Torhüterin. Humbel, welche das erste
Spiel mit den E mmentalerinnen absolvierte, reagierte am schnellsten und
eröffnete das Skore. So hiess es nach
23:33 Minuten 1:0 für die Heimmannschaft. Bassersdorf war nun angesta chelt. Die Gäste agierten noch energischer und er hielten für B einstellen
und fünf M inuten später für C rosscheck Strafen. Diese beiden Überzahlsituationen konnten die B randis Ladies nicht ausnutzen. In der 33. Minute wurde die schnelle H ofmann mit
einem unschönen Check v on hinten
von den Beinen geholt. Gischig durfte
für dieses Vergehen ebenfalls auf die
Strafbank respektive bekam zusätzlich
eine automatische Disziplinarstrafe
von zehn Minuten. Doch erneut nutzten die B randis Ladies die S ituation
nicht.
Spannende Schlussminuten
Im letzten D rittel war zu er kennen,
dass beide Teams den Sieg unbedingt
wollten. Die Gangart wurde unfairer.
Bereits in der 44. Minute konnten die
Brandis Ladies auf 2:0 er höhen. Dies
erneut durch Humbel, welche von Winistörfer bedient wurde. Bassersdorf
erhöhte das Tempo noch einmal, welches Brandis mitzuhalten vermochte.
In der 54. M inute musste Forster erneut die Strafbank aufsuchen, sodass
Bassersdorf wiederum mit einer Spie-
RESULTATE UND TABELLEN
Chur Capricorns – Bülach
ZSC Lions – Basel Young Sharks AG
NLB
1. ZSC Lions
2. Bülach
3. Winterthur
4. Basel Young Sharks AG
5. Langenthal
6. Chur Capricorns
Wann kriegen Spieler wie Fabian Haberstich in der NLB mehr Einsätze?
auch ein hartes Durchgreifen. Spieler,
die sich nicht an die S pielregeln halten, müssen knallhart vor die Tür gesetzt werden. Im Eishockey kann ein
Jüngling viel erreichen – doch es ist ein
harter, steiniger Weg. Er muss alles
diesem Ziel unterstellen. R eber will
den Larifari nicht dulden, doch auch
ihm sind teilweise die Hände gebun den. Er ist jedenfalls von der Idee nicht
zu überzeugen, dass er knallhar t
durchgreifen soll. Auf die Aussage Elite-Spieler, die nicht wollen, auszumisten und N ovizen nachzuziehen, ant wortet er: «Welche?» Es ist eine Tatsache, dass die Nachwuchsabteilung der
Tigers eher schwach besetzt ist und
gezwungenermassen eben auch Spieler mitspielen, die keine hohen Z iele
verfolgen. Doch auch diese braucht es,
um überhaupt eine M annschaft zusammenzustellen. Es gibt aber nicht
nur im Umfeld der Tigers kritische
Die Ladies auf Erfolgskurs
Frauen, Leistungsklasse B:
Brandis Ladies – EHC Bassersdorf
2:1 (0:0, 1:0, 1:1)
Stimmen. Auch Eltern wünschen sich,
dass in Langnau die Jungen mehr Verantwortung bekommen sollen, sprich
Einsätze in der ersten M annschaft.
«Wer sonst als die NLB soll die E liteSpieler auf das höhere Niveau vorbereiten?», fragt Ueli Schwar z. So müssen wir nochmals das Beispiel Haberstich heranziehen, um die Problematik
deutlich darzustellen. Als die Tigers
noch in der höchsten Spielklasse dabei
waren, hiess es, dass er in der NLB eingesetzt werden könnte. Doch passiert
ist nichts. N un spielen die Tigers in
dieser genannten Liga – und er wir d
trotzdem nicht eingesetzt. Wo liegt da
die Logik? Es ist wichtig, ein Z eichen
zu setzen und allen zu z eigen, dass
auch «Töfflibuebe» in Langnau eine
Chance bekommen, um in der ersten
Mannschaft zu spielen. Die unzufriedenen Eltern überlegen sich ber eits,
wo ihr S ohn die K arriere fortsetzen
Mannschaft 2015/16
Wie auch immer, es braucht viel, dass
die Tigers in die NL A aufsteigen können. So baut R eber nun an einer
Mannschaft, welche vielleicht dann in
der Saison 2015/16 den Aufstieg realisieren kann. Es sei noch zu früh, um
sagen zu können, welche Verträge verlängert werden und welche nicht. Momentan ist er dabei, den Markt zu sondieren. Bei zwei interessanten Spielern
laufen die Verträge aus. Fabian Sutter
wird wahrscheinlich in Zug keinen
neuen Vertrag bekommen, denn sein
Posten wird in der nächsten S aison
Emanuel Peter einnehmen. Der zweite
Center ist M ichael Liniger. Wie Gewährsleute melden, fühlt er sich in
Kloten nicht mehr so wohl. Warum
nicht eine Heimkehr nach Langnau?
Reber bestätigt, dass er bereits mit beiden Spielern Kontakt gehabt habe,
aber wo die beiden in der nächsten
Saison spielen werden, ist noch völlig
offen. Reber muss versuchen, eine optimale Mischung aus Jung und Alt zusammenzustellen. Wichtig aber ist,
dass alle das gleiche Z iel anstreben.
Aber elementar – auch für die Zukunft:
Die «Töfflibuebe» sollten endlich ihre
Chance erhalten.
lerin mehr agieren konnte. Wie schon
oft in dieser Saison glänzte Brandis in
Unterzahl. Bei brenzligen Situationen
hielt die her ausragende Torhüterin
Nussbaumer ihren Kasten sauber. Der
Ansturm der Damen aus Bassersdorf
wurde immer intensiv er, so, dass
Coach Leuenberger ein Time-out
nahm, um wieder etwas Ruhe ins Spiel
zu bringen. Doch das Gegenteil trat
ein. Nach einem D urcheinander vor
N ussbaumer verkürzte Bassersdorf
auf 2:1. In den restlichen dreieinhalb
Minuten des Spiels erlebte Brandis einen regelrechten Ansturm. Zudem
bekam Zürcher in der letzten M inute
noch eine Strafe für Stockhalten, obwohl der Gegner ihr den Stock gehalten hatte. Bassersdorf nahm noch die
Torhüterin aus dem Spiel und ersetzte
diese mit einer sechsten Feldspielerin.
Doch auch diese Aktion nutzte den
Zürcherinnen nichts mehr. So endete
das Spiel mit einem v erdienten 2:1Sieg für die Brandis Ladies.
Matchtelegramm: 1. November. – Sporthalle
Brünnli, Hasle. – 22 Zuschauer. – SR: Süssmilch,
Grünenfelder. – Tore: 24. Humbel (Hofmann)
1:0. 44. Humbel (Winistörfer)2:0. 57. 2:1. – Strafen: Brandis Ladies 3x 2 M inuten; Bassersdorf
4x 2 plus 1x 10 Minuten. – Brandis Ladies: Nussbaumer; Küffer, Forster; Hofmann, Winistörfer,
Humbel; Alder, Moser; Thalmann, Geadah,
Rohrer; Zürcher, Ingold; König, Bär tschi,
Schürch.
Bild: Marcel Bieri
Martigny –Langenthal
n.V. 2:1 (0:0, 1:1,0:0)
1. SCL Tigers
2. Olten
3. Chaux-de-F.
4. GCK Lions
5. Martigny
6. Visp
7. Langenthal
8.Ajoie
16 11
14 8
16 8
17 6
15 5
15 5
17 4
16 4
0
1
0
2
4
2
4
1
9. Thurgau
16 3 3 1 9 36:56 16
3
1
1
3
0
3
2
3
2
4
7
6
6
5
7
8
63:42
57:48
49:51
47:50
48:44
59:52
51:49
39:57
36
27
25
25
23
22
22
17
2. Liga, Gruppe 3
Zunzgen-Sissach – Langenthal
4:3
  1. Brandis II
2. Zunzgen-Sissach
3. Meinisberg I
4. Argovia Stars
5. Altstadt Olten
6. Langenthal
7. Rheinfelden
8. Bucheggberg
4
4
3
3
3
5
4
4
23:  6 12
18:15 9
9:11 6
16:12 6
13:18 6
19:20 6
18:21 5
21:24 4
9. Laufen
0. Koppigen
1
4
4
15:19
16:22
3
0
3. Liga, Gruppe 6
Herzogenbuchsee – Meinisberg II
  1. Zuchwil Regio
2. Meinisberg II
3. M’buchsee-Moossee.
4. Brandis III
5. Niederbipp
6. Burgdorf II
7. Herzogenbuchsee
8. Bellmund
1
1
1
0
0
1
1
1
6:10
15:  2
10:  6
6:  3
0:  0
0:  0
3:  6
6:10
2:15
3
3
3
0
0
0
0
0
Elite-Junioren B, West
Langenthal – Chur Capricorns
ZSC Lions – Winterthur
Bülach – Basel Young Sharks AG
Winterthur – Langenthal
1:4
6:0
4:2
7:4
13
13
13
13
13
13
4:7
4:0
69:26
57:40
44:41
34:49
33:54
31:58
36
24
21
15
14
7
Mini-Novizen A, Promotion
Burgdorf – Olten I
Brandis Juniors – H.R. Schallenberg
2:4
5:1
1. Seewen
10
77:19 27
2. Brandis Juniors
3. Bern Future
4. Lugano
5. Argovia Stars I
6. Olten I
7. Burgdorf
8. H.R. Schallenberg
8
11
8
11
9
9
8
45:31
57:47
32:23
41:43
24:60
17:33
17:54
19
19
16
14
9
7
0
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
24:  3
21:13
17:12
22:10
17:14
16:16
12:19
11:25
10:24
10:24
9
6
6
6
6
6
3
3
0
0
1
1
1
1
1
1
1
1
12:  5
9:  3
9:  3
8:  6
6:  8
3:  9
3:  9
5:12
3
3
3
3
0
0
0
0
Moskito A, Gruppe 3
1. Burgdorf
2. Bern 96
3. SC Langenthal
4. SC Bern Future
5. Brandis Juniors
6. H.R. Schallenberg
7. SC Lyss
8. Wisle
9. SCL Young Tigers
10. SC Unterseen-Int.
Moskitos B, Gruppe 4
1. Brandis Juniors
2. Burgdorf
3. Kandersteg
4. SCL Young Tigers
5. Gstaad-Saanenland
6. Dragon/Thun I
7. Unterseen-Interlaken
8. H.R. Schallenberg
Resultate und Tabellen
www.swiss-icehockey.ch
SPORT EISHOCKEY 19
Donnerstag, 6. November 2014
Niederlagen zum Trotz: «Krise? Aufwärtstrend!»
NLB: HC Red-Ice Martigny – SC Langenthal 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) n.V.
Der SC Langenthal verliert auch in Martigny. Nach
der 1:2-Niederlage in der Verlängerung stehen die
Langenthaler bei sieben Niederlagen in den letzten
neun Pflichtspielen sowie sieben Auswärtsniederlagen in acht Spielen. Trainer Olivier Horak sieht
aber noch kein Grund zur Sorge.
Von Leroy Ryser
Der SC Langenthal kommt nicht aus
dem N iederlagensumpf heraus. Am
Dienstagabend verloren sie das Nachtragsspiel auswärts gegen den HC
Red-Ice Martigny mit 1:2 in der Verlängerung. Für Olivier Horak, Trainer
der Langenthaler, ist die aktuelle Situation aber noch kein Grund zur Sorge.
«Ich halte mich eher an den letzten
vier Meisterschaftsspielen fest. Wir
besiegten Visp und Red-Ice zu Hause
und haben heute einen Punkt gewonnen. Ich sehe einen A ufwärtstrend»,
erklärt der Trainer. Von einer Krise will
er nichts wissen. Der Spielplan sei höllisch, die A usfälle zahlreich und so
könne dies passieren. «Verglichen mit
anderen Teams haben wir einen Horror-Spielplan. Meine Spieler sind
platt», sagt der Rohrbacher. Wichtig
sei nun v or allem eines: E inige Tage
Erholung.
Offensives Verbesserungspotenzial
Die Fakten sprechen aber eine andere
Sprache. Der einzige positiv e Punkt
scheint derzeit die Defensive zu sein.
Trotz neun Niederlagen in 17 Spielen
hat Gelb-Blau weiterhin ein positives
Torverhältnis. Der SCL steht im G egentor-Pro-Spiel-Ranking sogar auf
Rang 2. Offensiv läuft zurzeit aber nur
wenig, das w eiss auch O livier Horak.
«Wenn man auswär ts nur ein Tor
schiesst, kann man nicht gewinnen»,
sagt der Trainer zum Spiel in Martigny.
Gerade im Wallis wäre kurz vor dem
Ende der Partie noch eine Möglichkeit
vorhanden gewesen. Drei Minuten vor
Schluss offerierten die Gastgeber den
Bernern noch eine Überzahlsituation
beim Stande von 1:1, die ungenutzt
blieb. In der Verlängerung habe dann
ein Missverständnis in der A bwehr
zum entscheidenden Gegentreffer geführt. «Wir haben sicherlich Verbesserungspotenzial, was das P owerplay
und das Toreschiessen betrifft», gesteht Horak ein. Gerade Stefan Tschannen fehle massiv, laut H orak hänge
sehr viel vom Captain ab. Defensiv sei
die Leistung aber herausragend.
Olivier Horak ist sich sicher: Die Natipause wird dem Team gut tun, einige
Spieler kehren zurück und angeschlagene Spieler werden wieder fit. In letzter Zeit habe er oft nur mit 14 Akteuren
trainieren können, w eil zahlreiche
andere Spieler abwesend waren. Eine
für den Trainer unbefriedigende und
schwierige Situation. «Wir hatten in
letzter Zeit sehr viele Wechsel aufgrund von Verletzungen. Ich bin mir
sicher, dass bald die A utomatismen
und auch die Qualität mehr und mehr
zurückkehren werden.» In einer Krise
will Olivier Horak seine Mannschaft
nicht sehen. Dennoch sei die Situation
aber nicht zufriedenstellend. Langenthal steht an siebter Stelle, punktgleich
mit dem EHC Visp, der aber zwei Spiele weniger absolvierte. Gegen vorne
wird die Lücke in Sachen Verlustpunkte also grösser, während sie gegen hinten auf die zwei verbleibenden Ränge
zugleich kleiner wird.
Matchtelegramm: 4. N ovember. – F orum
d‘Octodure. – 783 Z uschauer. – SR: P eer, Brunner/Progin. – Tore: 31. Füglister (K elly, Fröhlicher) 0:1. 36. Wick (Knoepfli/Ausschluss Schüpbach) 1:1. 64. Franzén 2:1. – Strafen: Red Ice 3x 2
Minuten; SC Langenthal 2x 2 plus 1x 5 Minuten
(Schüpbach) plus Spieldauer-Disziplinar-Strafe
(Schüpbach). – SC Langenthal: E ichmann;
Schüpbach, Schefer; Schäublin, F röhlicher;
Welti, Pienitz; M inder, Mike Küng; Dünner ,
Campbell, Kelly; Carbis, Füglister, Triulzi; Hobi,
Vincenco Küng, Ranov; Arnold, Lüssy, Schnyder.
– Bemerkungen: Langenthal ohne G emperli,
Tschannen (beide v erletzt), Stämpfli (krank),
Kämpf (gesperrt), Kaufmann (überzählig), Hügli und Marchon (U20-Nationalmannschaft). 22.
Lattenschuss Wick. 58. Time-out Langenthal.
Während einer Fünfminutenstrafe kassierte der SC Langenthal in der 36. Spielminute den 1:1-Ausgleich.
KOMMENTAR
Trainerwechsel? Jein.
A
nalysieren wir die aktuelle Situation des SC L angenthal ganz
nüchtern. N ach der gestrigen
Niederlage gegen den HC Red-Ice Martigny verloren die L angenthaler zum
siebten Mal in den letzten neun Pflichtspielen. Daneben stehen sieben Niederlagen in insgesamt acht Auswärtsspielen und ein unbefriedigender Rang
sieben. Beängstigend ist neben den
Resultaten auch die H ilflosigkeit in
Spielen wie jenem gestern. Doch wo
liegt das Problem?
Beim Torhüter? Hier erübrigt sich jegliche Diskussion. Marc Eichmann hat
dem SC L angenthal mehrere Punkte
gerettet. «Eichi» ist weiterhin der beste
Keeper der NLB.
Die Ausländer? Brent Kelly spielt sein
bestes Hockey. Er gewinnt praktisch jedes Laufduell, zuletzt gelangen ihm sogar einige Siege in Zweikämpfen an der
Bande. Er ist an der Spitze der Skorerliste und dies absolut verdient. Jeff Campbell hingegen scheint seinen Zenit noch
nicht erreicht zu haben. Seine Handverletzung hat möglicher weise seine F itness beeinträchtigt, hier besteht aufholbedarf. Seine Punktestatistik lässt je doch wenig zu wünschen übrig.
Abwehr oder Angriff? Vor der Saison
war der Abgang Noël Guyaz das grosse
Wieder enttäuschend
Elite-Junioren B, West: SC Langenthal – EHC Chur Capricorns
1:4 (1:1, 0:1, 0:2)
Silvan Lüssy scheitert vor dem Tor an Red-Ice-Torhüter Reto Lory.
Wieder ein Wochenende zum schnellen Abhaken. Erst ging Langenthal in
Winterthur leer aus, dann folgte zwei
Tage später vor Heimpublikum die
Ohrfeige gegen den Tabellenletzten.
Die Partie konnte von den Langenthalern die ganz e Spieldauer über offen
gehalten werden. Bis 49 Sekunden vor
Spielschluss lagen die Chur er bloss
mit einem Treffer in Vorsprung. In der
Schlussphase brannten bei einem
Churer die Sicherungen durch. Langenthal konnte dies aber nicht ausnutzen. Im Gegenteil. In der letzten Minute schossen die Bündner noch zwei
Tore zum hohen 4:1-Schlussr esultat.
Für Langenthal ist die Post nach vorne
damit abgefahren. N ur noch B asel,
welches einen Punkt mehr aufweist als
Langenthal, ist in Reichweite. slh
Fragezeichen. Auch ich hatte Z weifel,
ob seine Q ualitäten ersetzt wer den
können. Es ist
dem
Kollektiv
aber gelungen, alles herauszuholen. Langenthal
hat im Schnitt
pro Spiel am
zweitwenigsten
Tore kassiert.
Leroy Ryser.
Das Problem ist
also der A ngriff.
Das ist nichts
Neues. Spieler wie Jeffrey Füglister, Pascal Gemperli, Luca Triulzi, Marc
Kämpf oder D aniel Carbis sind weit
entfernt, ihre Skorerqualitäten auszuschöpfen. Gemperli, der zurzeit verletzt
ist, steuerte in La Chaux-de-Fonds und
Thurgau um die 20 Punkte bei, in Langenthal schaffte er es auf acht und
steht nun bei drei. Jeffrey Füglister galt
stets als sehr talentier t und offensiv
gefährlich, er punktete inVisp ähnlich
wie Gemperli und hat heuer vier Punkte erzielt. Beides sind talentierte Spieler
mit Zukunft. Ihre Leistung stagniert
aber.
Noël Guyaz hat es gestern nach dem
Spiel auf den Punkt gebracht. «Wir befinden uns zu viel in den Ecken.» D ie
Langenthaler haben Mühe mit ihr em
eigenen Spielstil. Das «Scheibe-in-dieEcke-und-nachlaufen» funktionierte
in letzter Zeit kaum. Auf die Kreativität
Matchtelegramm: 1. November. – KEB Schoren,
Langenthal. – 45 Zuschauer. – SR: M. Hebeisen,
C. Gautschi/D. Lambert. – Tore: 14. Beruwalage
(Schär, Niederhauser) 1:0. 16. 1:1. 34. 1:2. 60.
(59:11) 1:3. 60. (59:58) 1:4. – Strafen: Langenthal
4x 2 Minuten; Chur 9x 2 plus 1x 5 Minuten plus
Restausschluss (Stieger). – SC Langenthal: Lanz;
Schär, Füllemann, Leuenberger, Keller, Farner,
Bessire, Matter, Stettler, Binkert, Reist, Teuscher, Niederhauser, Seifert, Bättig, Ingold, Beruwalage, Kovac, Burkhardt, Bürgin. – C oach:
Martin Schaub.
Luca Lüthis Show
Mini-Novizen A, Promotion:
Brandis Juniors – Huskys Region
Schallenberg 5:1 (0:1, 3:0, 2:0)
Bisher hat Schallenber g noch keine
Partie gewonnen. D ie Promotion
scheint eine Gangart zu hoch für die
Huskys. Und die Heimequipe war gewillt, dass sich dies auch im Samstagsspiel nicht ändert. Umso länger waren
die Gesichter nach dem S tartdrittel.
Der Gast lag doch tatsächlich mit ei nem Treffer in Front. Brandis hatte
Bilder: Leroy Ryser
der Spieler – die unter diesem N amen
vorhanden sein sollte – wird zu wenig
gesetzt.
Will ich damit also sagen, dass der SC
Langenthal den T rainer entlassen
muss? Jein. Es gibt keine Garantie, dass
der einfachste Weg in diesem Fall der
Beste ist. Ich möchte auf ein B eispiel
aus der N L A verweisen. SCB-Trainer
Guy Boucher hat in dieser Saison sei nen sehr defensiv en Stil ein bisschen
lockern müssen und einige Veränderungen im System eingebracht. Für einen Trainer ein gr osser Schritt. Das
Resultat: Der SCB steht nach Verlustpunkten trotz einem schwachen S tart
an zweiter Stelle.
Vielleicht ist es aber auch keine S ystem-, sondern eine Vertrauensfrage.
Hat die Mannschaft noch Vertrauen in
ihren Trainer? Dieser Frage müssen die
Verantwortlichen während der Pause
auf den Grund gehen. Fakt ist, dass der beste und wohl letzte
Zeitpunkt einen Trainer zu entlassen
während der ersten Nati-Pause ist. Der
EHC Visp reagierte letzte Saison bereits
anfangs Oktober und gab Kim Collins
genügend Zeit, den Meistertitel vorzubereiten. Nach der N ati-Pause dürfte
der Entscheid der SCL-Führungsetage
endgültig sein. So oder so wird jemandem das Vertrauen ausgesprochen.
Und so können auch beide Wege in die
Hose gehen.
eine Antwort auf Lager . Besonders
Stürmer Luca Lüthi. Innerhalb von 20
Minuten schoss der G oalgetter vier
Tore und machte die Huskys damit fast
im Alleingang unbissig. A uch Nicola
Flückiger traf noch. So siegte Brandis
schliesslich klar, aber nicht überragend, mit 5:1. Beeindruckend: Mit Isabelle Wagner und Anja-Sandra Hofstetter teilten sich zw ei Mädchen die
Torhüterarbeit im Team Brandis. slh
Matchtelegramm: 1. November. – Sporthalle
Brünnli, Hasle. – 58 Zuschauer. – SR: P. Kohler,
W. Spichiger. – Tore: 15. 0:1. 29. Lüthi 1:1. 33.
Lüthi (Weber) 2:1. 39. Lüthi (B almer) 3:1. 49.
Lüthi (Weber) 4:1. 51. F lückiger (Weber) 5:1. –
Strafen: Brandis 2x 2 Minuten; Schallenberg 3x
2 Minuten. – Brandis Juniors: Wagner (30. Hofstetter); Bachmann, Borer, Flückiger, Röthlisberger, Ramon Weber, Roman Luca Weber,
Schmocker, Weber, Kauz, Lüthi, Balmer, Arnold,
Keller, Scherrer, Graber. – Coach: Samuel Balmer.
Infos
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