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Bildungskalender 2014 - Arbeitskammer des Saarlandes

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Seminare für
Schwerbehindertenvertretungen,
Betriebs- und Personalräte
Bildungskalender 2014
Saarland
Landesamt für Soziales – Integrationsamt –
Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
Grußwort
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch im Jahr 2014 bieten das Landesamt für Soziales –
Integrationsamt – und die Arbeitskammer des Saarlandes ein umfangreiches Bildungsprogramm für die Interessenvertretungen der schwerbehinderten Menschen in
Betrieben und Verwaltungen an. In Grund-, Aufbauund Sonderseminaren wenden wir uns an die Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen, die Betriebsund Personalräte sowie die Mitarbeitervertretungen.
Neben der Vermittlung rechtlicher Grundlagen stellen
wir in unseren Seminaren handlungsorientiertes Praxiswissen für die betrieblichen Interessenvertretungen bereit.
Im Jahr 2014 finden turnusgemäß Wahlen zu den
Schwerbehindertenvertretungen in Betrieben und
Dienststellen statt. Das haben wir in unserem Seminarangebot eingehend berücksichtigt. Arbeitskammer
und Integrationsamt werden hierzu zusätzlich eine öffentliche Veranstaltung durchführen, zu der wir Sie
gesondert einladen.
Auch die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die saarländische Landesregierung unter dem
Motto „Saarland inklusive – unser Land für alle“ wird in
den Seminaren thematisiert und diskutiert. Ebenso wird
die „Initiative Inklusion“, die sich mit Berufsorientierung, Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter
Menschen befasst, Thema in den Seminaren sein.
Nutzen Sie unser Angebot! Es wird Sie bei der Wahrnehmung Ihrer Aufgabe stark machen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Mit freundlichen Grüßen
Stephan Kolling
Direktor des Landesamtes
für Soziales
Hans Peter Kurtz
Vorsitzender des Vorstandes
der Arbeitskammer des Saarlandes
2
3
Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
Was beachtet werden sollte!
Freistellung
Die Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten bzw.
deren Stellvertreter/innen sind gemäß § 96 Abs. 4 SGB
IX für die Teilnahme an Schulungs- und Bildungsveranstaltungen von ihrer beruflichen Tätigkeit ohne Minderung des Arbeitsentgeltes oder ihrer Dienstbezüge zu
befreien, sofern diese Veranstaltungen Kenntnisse vermitteln, die für die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung erforderlich sind. Diese Voraussetzung ist bei den
hier angebotenen Seminarveranstaltungen gegeben.
Beantragen Sie bitte rechtzeitig die Freistellung bei Ihrem Arbeitgeber/Dienstherrn. Bitte beachten Sie hierzu
auch die Gemeinsame Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Integrationsämter und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
über die Durchführung von Schulungs- und Bildungsmaßnahmen der Integrationsämter gemäß § 102 SGB IX,
die Sie am Ende dieses Seminarkalenders finden.
Entsprechendes gilt auch für
• Betriebsratsmitglieder nach § 37 Abs. 6 BetrVG;
• Personalratsmitglieder nach § 45 Abs. 5 SPersVG bzw. § 46 Abs. 6 BPersVG
Wenn es Unklarheiten wegen lhrer Freistellung gibt,
wenden Sie sich bitte an die zuständigen Mitarbeiter
des Integrationsamtes:
Landesamt für Soziales
– Integrationsamt –
Hochstraße 67, 66115 Saarbrücken
Telefon 0681 99780, Fax 0681 99782399
Wir sind für Sie erreichbar:
Mo und Mi: 8.00 – 15.30 Uhr
Di und Fr: 8.00 – 13.00 Uhr
Do: 8.00 – 18.00 Uhr
und nach besonderer Vereinbarung
E-Mail: integrationsamt@las.saarland.de
4
Ansprechpartner für die Bereiche
Regionalverband Saarbrücken
Landkreise Neunkirchen und
Saarpfalz-Kreis
Landkreise Saarlouis und
Merzig-Wadern
Öffentliche Arbeitgeber
Schulungs- und Bildungsarbeit
Telefon-Durchwahl
Gabi Schiel
2390
Jürgen Dupont
2382
Anne Vogelgesang 2378
Harry Jung
2370
Manfred Jost
2392
Teilnahmebedingungen
1. Anmeldung
Wählen Sie das für Sie in Betracht kommende Seminar
aus und melden sich bitte mit dem beiliegenden Formular an. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des
Eingangs berücksichtigt. Sollte ein Seminar bereits belegt sein oder wegen nicht ausreichender Teilnehmerzahl abgesagt werden müssen, machen wir Ihnen ein Ersatzangebot. Muss ein Seminar kurzfristig ausfallen,
werden die Teilnehmer telefonisch benachrichtigt, deshalb geben Sie bitte Ihre Telefonnummer bei der Anmeldung an. Der bereits eingezahlte Teilnahmebeitrag wird
unaufgefordert zurücküberwiesen. Geringfügige Änderungen der Seminarinhalte behalten wir uns vor.
2. Rechtsgrundlage für die Kostenübernahme
Die Rechtsgrundlage für die Kostenübernahme (Reisekosten, Verpflegung und Unterkunft) durch den Arbeitgeber/Dienstherrn ist für
• die Schwerbehindertenvertretung § 96 Abs. 8 SGB IX
• die Betriebsratsmitglieder § 40 Abs. 1 BetrVG
• die Mitglieder des Personalrates § 43 Abs. 1 SPersVG
bzw. § 44 Abs. 1 BPersVG.
3. Rücktritt von der Anmeldung
Abmeldungen ohne Kostenberechnung können bis vier
Wochen vor Seminarbeginn erfolgen. Bei späteren Abmeldungen ohne Benennung eines Ersatzteilnehmers
behalten wir uns vor, 35 % des Teilnehmerbetrages zu
verlangen oder – sofern die Gesamtzahlung bereits bei
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Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
uns eingegangen ist – 65 % des Teilnehmerbetrages zu
erstatten. Sollten Sie jetzt noch Fragen haben, dann
wenden Sie sich bitte an:
Veranstaltungsübersicht 2014
Arbeitskammer des Saarlandes
Abteilung Gesellschaftspolitik
Fritz-Dobisch-Straße 6-8, 66111 Saarbrücken
G 1
G 2
Seminarleitung:
Manfred Leinenbach Telefon: 0681 4005-323, Fax: 0681 4005-305
E-Mail: manfred.leinenbach@arbeitskammer.de
Gerhard Wunn
Telefon: 0681 4005-314, Fax: 0681 4005-305
E-Mail: gerhard.wunn@arbeitskammer.de
Sekretariat:
Marie-Theres Hillen
Telefon: 0681 4005-315, Fax: 0681 4005-305
E-Mail: marie-theres.hillen@arbeitskammer.de
Anschrift der Bildungseinrichtung:
Bildungszentrum der Arbeitskammer des Saarlandes
Am Tannenwald, 66459 Kirkel
Telefon: 06849 909-0, Fax: 06849 909-444
Veranstaltungsformen:
G =Grundkurs
für Teilnehmer/innen, die über keine oder nur geringe
Kenntnisse im Schwerbehindertenrecht verfügen
A =Aufbaukurs
für Teilnehmer/innen, die bereits über Grundkenntnisse
und praktische Erfahrungen im Schwerbehindertenrecht
verfügen
S =Sonderveranstaltungen
Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen
Seminarzeiten:
Die Seminare beginnen mit dem Frühstück ab 8.00 Uhr
und enden um 17.00 Uhr am letzten Seminartag.
I.Grundkurse
Tage
von/bis
Die Tätigkeitsfelder der
Schwerbehindertenvertretung 3 12.02. – 14.02.14
Die Tätigkeitsfelder der
Schwerbehindertenvertretung 3 31.03. – 02.04.14
II.Aufbaukurse
A 1 Lehrergesundheit
(nur für den Bereich Schulen)
A 2 Durchführung von Wahlen zur
Schwerbehindertenvertretung/
Erste Schritte nach der Wahl
A 3 Gesundheitsschutz undReha
bilitation – Neues aus dem
Schwerbehindertenrecht
(öffentlicher Dienst)
A 4 Instrumente der beruf
lichen Eingliederung
schwerbehinderter Menschen
A 5 Gesundheitsschutz und Reha
bilitation – Neues aus dem
Schwerbehindertenrecht
(öffentlicher Dienst)
A 6 Prävention statt Kündigung –
der besondere Kündigungs
schutz nach dem SGB IX
A 7 Betriebliches Einglie
derungsmanagement
III.Sonderveranstaltungen
2 25.02. – 26.02.14
3 05.03. – 07.03.14
3 13.05. – 15.05.14
3 26.05. – 28.05.14
3
07.07. – 09.07.14
3 22.09. – 24.09.14
3 06.10. – 08.10.14
S 1 Der Integrationsfachdienst –
Hilfe bei betrieblichen Konflikten
3 03.11. – 05.11.14
Hinweis:
Im Laufe des Jahres werden Veranstaltungen zu aktuellen Themen angeboten, zu denen Sie gesonderte Einladungen erhalten.
Tägliche Seminarzeiten von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
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Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
12. – 14. Februar 2014
Seminar-Nr.: G 1/12-02-14
Die Tätigkeitsfelder der Schwerbehindertenvertretung
31. März – 2. April 2014
Seminar-Nr.: G 2/31-03-14
Die Tätigkeitsfelder der Schwerbehindertenvertretung
Die Tätigkeitsfelder der Schwerbehindertenvertretung
Die Tätigkeitsfelder der Schwerbehindertenvertretung
Zielgruppe:
Zielgruppe:
Vertrauenspersonen schwerbehinderter Menschen und deren Stellvertreter/innen aus der
Privatwirtschaft und Öffentlichem Dienst, Betriebs- und Personalräte, Mitarbeitervertretungen
Vertrauenspersonen schwerbehinderter Menschen und deren Stellvertreter/innen aus der
Privatwirtschaft und Öffentlichem Dienst, Betriebs- und Personalräte, Mitarbeitervertretungen
Inhalte:
Inhalte:
• Die Tätigkeitsfelder der Schwerbehindertenvertretung
• Sich als Schwerbehindertenvertretung etablieren und organisieren
• Schwerbehinderte beraten
• Den Arbeitgeber beraten
• Mitwirken bei Personalentscheidungen
• Vermitteln in Konfliktsituationen
• Integrationsvereinbarung
• Die Tätigkeitsfelder der Schwerbehindertenvertretung
• Sich als Schwerbehindertenvertretung etablieren und organisieren
• Schwerbehinderte beraten
• Den Arbeitgeber beraten
• Mitwirken bei Personalentscheidungen
• Vermitteln in Konfliktsituationen
• Integrationsvereinbarung
Dauer: 3 Tage
Dauer: 3 Tage
Kosten: 348 EUR
Kosten: 348 EUR
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Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
25. – 26. Februar 2014
Seminar-Nr.: A 1/25-02-14
Lehrergesundheit
(nur für den Bereich Schulen)
5. – 7. März 2014
Seminar-Nr.: A 2/05-03-14
Durchführung von Wahlen zur Schwerbehindertenvertretung – Erste Schritte nach der Wahl
Lehrergesundheit
Durchführung von Wahlen zur Schwerbehindertenvertretung – Erste Schritte nach der Wahl
Zielgruppe:
Vertrauenspersonen der schwerbehinderten
Menschen und deren Stellvertreter/innen sowie Personalratsmitglieder – Bereich Ministerium für Bildung und Kultur
Inhalte:
• Entwicklung im Besoldungs- und Versorgungsrecht im saarländischen Schuldienst – eine Bestandsaufnahme
• Auswirkungen der Schuldenbremse – zukunftssichere Landesverwaltung?
• Übungen zur Förderung von Aufmerksamkeit und Konzentration bei Tinnitus und Geräuschempfindlichkeit
• Aufmerksamkeitslenkung, Stressabbau und
Vermeidung depressiver Störungen
Dauer: 2 Tage
Kosten: 206 EUR
Zielgruppe:
Vertrauenspersonen der schwerbehinderten
Menschen, Betriebs- und Personalräte aus Privatwirtschaft und Öffentlichem Dienst sowie Mitarbeitervertretungen und deren
Stellvertreter/innen
Inhalte:
• In welchen Betrieben und Dienststellen wird gewählt?
• Wann wird gewählt?
• Wer darf wählen bzw. gewählt werden?
• Wie wird gewählt?
• Was ist bei der Wahl der Konzern- bzw. Gesamtschwerbehindertenvertretung zu beachten?
• Vorbereitung und Durchführung einer Versammlung schwerbehinderter Menschen
• Organisation der Wahlen
• Erste Schritte für die Vertrauenspersonen
nach der Wahl
Dauer: 3 Tage
Kosten: 348 EUR
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11
Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
13. – 15. Mai 2014
Seminar-Nr.: A 3/13-05-14
Gesundheitsschutz und Rehabilitation – Neues aus dem Schwerbehindertenrecht
26. – 28. Mai 2014
Seminar-Nr.: A 4/26-05-14
Instrumente der beruflichen Eingliederung
Gesundheitsschutz und Rehabilitation –
Neues aus dem Schwerbehindertenrecht
Instrumente der beruflichen Eingliederung
Zielgruppe:
Zielgruppe:
Schwerbehindertenvertretungen und Personalratsmitglieder im Öffentlichen Dienst – Insbesondere Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen des Öffentlichen
Dienstes
Vertrauenspersonen schwerbehinderter Menschen und deren Stellvertreter/innen aus Privatwirtschaft und Öffentlichem Dienst, Betriebs- und Personalräte, Mitarbeitervertretungen
Inhalte:
Voraussetzung ist die Teilnahme an einem
Grundkurs nach dem Konzept der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und
Hauptfürsorgestellen
• Neue Möglichkeiten und rechtliche Grund­
lagen zur beruflichen Inklusion behinderter
und schwerbehinderter Menschen
• Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
• Rehadat – Informationen für die Schwerbehindertenvertretungen
• Neuwahl der Schwerbehindertenvertretung
im Jahre 2014
• Änderungen im Schwerbehindertenrecht
Inhalte:
Dauer: 3 Tage
• Trotz Schwerbehinderung am Erwerbsleben
teilhaben
• Eckpunkte des Schwerbehindertenrechts
(SGB IX, Teil 2)
• Begleitende Hilfe des Integrationsamtes
• Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
• Integrationsvereinbarung
Kosten: stehen noch nicht fest
Dauer: 3 Tage
Das Seminar findet im Hochwälder Wohlfühlhotel, Losheim, statt
Kosten: 348 EUR
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Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
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Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
7. – 9. Juli. 2014
Seminar-Nr.: A 5/07-07-14
Gesundheitsschutz und Rehabilitation – Neues aus dem Schwerbehindertenrecht
22. – 24. September 2014
Seminar-Nr.: A 6/22-09-14
Der besondere Kündigungsschutz nach dem
SGB IX – Prävention statt Kündigung
Gesundheitsschutz und Rehabilitation –
Neues aus dem Schwerbehindertenrecht
Der besondere Kündigungsschutz nach dem SGB IX – Prävention statt Kündigung
Zielgruppe:
Schwerbehindertenvertretungen und Personalratsmitglieder im Öffentlichen Dienst – Insbesondere Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen des Öffentlichen
Dienstes
Inhalte:
• Neue Möglichkeiten und rechtliche Grund­
lagen zur beruflichen Inklusion behinderter
und schwerbehinderter Menschen
• Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
• Rehadat – Informationen für die Schwerbehindertenvertretungen
• Neuwahl der Schwerbehindertenvertretung
im Jahre 2014
• Änderungen im Schwerbehindertenrecht
Dauer: 3 Tage
Kosten: stehen noch nicht fest
Das Seminar findet im Hochwälder Wohlfühlhotel, Losheim, statt
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Zielgruppe:
Vertrauenspersonen schwerbehinderter Menschen und deren Stellvertreter/innen aus der
Privatwirtschaft und Öffentlichem Dienst, Betriebs- und Personalräte, Mitarbeitervertretungen
Voraussetzung ist die Teilnahme an einem
Grundkurs nach dem Konzept der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und
Hauptfürsorgestellen
Inhalte:
• Prävention: Grundsatzfragen, Einzelmaßnahmen
• Sicherung des Arbeitsplatzes
• Betriebliches Eingliederungsmanagement
• Allgemeiner und besonderer Kündigungsschutz
• Kündigungsverfahren
Dauer: 3 Tage
Kosten: 348 EUR
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Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
6. – 8. Oktober 2014
Seminar-Nr.: A 7/06-10-14
Betriebliches Eingliederungsmanagement
und Kündigungsschutz
3. – 5. November 2014
Seminar-Nr.: S 1/03-11-14
Der Integrationsfachdienst –
Hilfe bei betrieblichen Konflikten
Betriebliches Eingliederungsmanagement und Kündigungsschutz
Der Integrationsfachdienst – Hilfe bei betrieb­lichen Konflikten
Zielgruppe:
Zielgruppe:
Vertrauenspersonen schwerbehinderter Menschen und deren Stellvertreter/innen aus Privatwirtschaft und Öffentlichem Dienst,
Betriebs- und Personalräte, Mitarbeitervertretungen
Vertrauenspersonen schwerbehinderter Menschen und deren Stellvertreter/innen aus
Privatwirtschaft und Öffentlichem Dienst, Betriebs- und Personalräte, Mitarbeitervertretungen
Voraussetzung ist die Teilnahme an einem
Grundkurs nach dem Konzept der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und
Hauptfürsorgestellen
Inhalte:
• Kündigungsschutz und Prävention
• Betriebliches Eingliederungsmanagement
• Aktuelle Rechtsprechung
• Unterstützung durch das Integrationsamt
• Möglichkeiten des Integrationsfachdienstes
im Umgang mit Konflikten und kooperative
Problemlösungen
• Konflikte analysieren: Situation erkennen,
Ursachen für Konflikte suchen, Lösungen finden
• Gesprächsstrategien entwickeln
• Austausch praktischer Erfahrungen aus der Bearbeitung konkreter Fälle
Dauer: 3 Tage
Dauer: 3 Tage
Kosten: 348 EUR
Kosten: 348 EUR
Inhalte:
18
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Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
Gemeinsame Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Integrationsämter und
der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
über die Durchführung von Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen der Integrationsämter
gemäß § 102 SGB IX
1.Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen der Integrationsämter; Unterstützung durch die Arbeitgeber
1.1.Nach § 102 Abs. 3 SGB IX haben die Integrationsämter den Auftrag, „Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen für Vertrauensmänner und Vertrauensfrauen
sowie deren Stellvertreter, Beauftragte der Arbeitgeber und Betriebsräte durchzuführen“, damit diese
über die notwendigen Kenntnisse verfügen, um ihre
Aufgaben nach den §§ 93, 95, 97 und 98 SGB IX bei
der Eingliederung Schwerbehinderter in der betrieblichen Praxis erfüllen zu können.
1.2.Es liegt auch im Interesse der Arbeitgeber, dass die
im Rahmen der Nr. 1.1 genannten Personen über die
notwendigen Kenntnisse verfügen, um gemeinsam
mit ihnen die Beschäftigung der Behinderten auf
geeigneten und wirtschaftlichen Arbeitsplätzen zu
fördern. Die Arbeitgeber unterstützen deshalb die
Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen der Integrationsämter im Rahmen dieser Empfehlung.
1.3.Die Integrationsämter sind entsprechend dem gesetzlichen Auftrag bestrebt, ein ausreichendes Angebot an Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen sicherzustellen. Schulungsmaßnahmen anderer Organisationen werden durch diese Empfehlung nicht
berührt.
2.Inhalt und Art von Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen
2.1.Die Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen der Integrationsämter vermitteln Kenntnisse insbesondere in
folgenden Bereichen:
20
• Aufgaben, Rechte und Pflichten der Schwerbehindertenvertretung sowie Zusammenarbeit der in § 99 SGB IX genannten Personen, Vertretungen
und Behörden,
•P
flichten der Arbeitgeber gegenüber Schwerbehinderten gemäß § 81 SGB IX,
•K
ündigungsschutz nach dem Schwerbehindertenrecht,
•b
egleitende Hilfen der Integrationsämter im Arbeits‑ und Berufsleben einschließlich der Gewährung finanzieller Leistungen an Arbeitgeber und
Schwerbehinderte,
• Arten und Auswirkungen von Behinderungen unter besonderer Berücksichtigung bestimmter Behindertengruppen auf die Beschäftigung (z. B.
Blinde, Gehörlose, psychisch Behinderte, Suchtkranke, geistig Behinderte und Schwerstkörperbehinderte),
• Anforderungen an behindertengerechte Ausbildungs‑ und Arbeitsplätze sowie deren Auswahl
und Gestaltung,
• Grundzüge der medizinischen und beruflichen Rehabilitation, soweit Fragen der betrieblichen Praxis
berührt sind,
• Arbeits‑, Sozialversicherungs‑ und Arbeitsförderungsrecht in seinen speziellen Bezügen zum
Schwerbehindertenrecht.
2.2.Das Schulungs‑ und Bildungsangebot umfasst
• Grundkurse,
•A
ufbaukurse zur Vertiefung der Kenntnisse in bestimmten Bereichen,
• kurzzeitige – in der Regel eintägige – Informationsveranstaltungen zu begrenzten, insbesondere
aktuellen Themen im Rahmen der Nr. 2.1.
2.3.Den in § 99 Abs. 1 SGB IX genannten Personen und
Vertretungen sollte angeboten werden, möglichst
gemeinsam an den Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen teilzunehmen. Damit sollen einerseits die
jeweiligen Interessen und Erfahrungen im Hinblick
auf die Beschäftigung Schwerbehinderter eingebracht und andererseits die innerbetriebliche Zusammenarbeit verbessert werden.
2.4. D
ie Integrationsämter erklären sich bereit, auf Anregung von Unternehmen, Konzernen und Verbän21
Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
den besondere Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen für die in diesen Bereichen tätigen Personen
nach 1.1 durchzuführen.
4.2.Erstmalig gewählte Vertrauensmänner und Vertrauensfrauen der Schwerbehinderten sollen
3. Dauer der Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen
Bei der Festlegung der Dauer der einzelnen Maßnahmen sind insbesondere zu berücksichtigen:
•d
er Informationsbedarf der Zielgruppe, der z. B.
bei erstmalig gewählten Schwerbehindertenvertretungen größer sein dürfte.
• die Zusammensetzung der Zielgruppen und deren
Vorkenntnisse und
• der Umfang und die Schwierigkeit einzelner Themen.
Dem entsprechend kann die Dauer der einzelnen Maßnahmen einschließlich An‑ und Abreise ein bis fünf Tage
betragen.
4.Arbeitsbefreiung für die Teilnahme an Schulungs‑
und Bildungsmaßnahmen der Integrationsämter
4.1.Die Teilnahme von Vertrauensmännern und Vertrauensfrauen an Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen
der Integrationsämter, die nach dieser Empfehlung
durchgeführt werden, wird grundsätzlich als erforderlich angesehen. Vertrauensmänner und Vertrauensfrauen sollten im Rahmen der folgenden Regelungen unter Berücksichtigung der betrieblichen
Notwendigkeiten von der Arbeit nach § 96 Abs. 4
SGB IX befreit werden, wenn und soweit es zur
Durchführung ihrer Aufgaben im Einzelfall erforderlich ist.
Verschiedene Maßnahmen innerhalb eines Amtsjahres werden zusammengerechnet. Soweit in einem
Amtsjahr der zeitliche Rahmen nicht ausgeschöpft
wird, kann dieser nur in begründeten Ausnahmefällen (u. a. begründete Teilnahmeverhinderung, Fehlen entsprechender Schulungsangebote oder notwendige Teilnahme an einer nächstjährigen, länger
dauernden Schulungs‑ oder Bildungsmaßnahme) in
das nächste Amtsjahr übertragen werden.
22
• im ersten Jahr der Amtszeit für die Dauer einer
entsprechenden Maßnahme bis zu fünf Arbeitstagen,
• in den folgenden Jahren für die Dauer einer entsprechenden Maßnahme bis zu drei Arbeitstagen
jährlich jeweils einschließlich An‑ und Abreise befreit werden. Dies gilt auch für die nach § 94 SGB
IX nachrückenden Stellvertreter sinngemäß.
4.3.Wiedergewählte Vertrauensmänner und Vertrauensfrauen der Schwerbehinderten sollen
• f ür die Dauer einer entsprechenden Maßnahme
bis zu drei Arbeitstagen jährlich einschließlich An‑
und Abreise befreit werden.
4.4.Neu gewählte Stellvertreter von Vertrauensmännern
und Vertrauensfrauen der Schwerbehinderten nach
§ 95 SGB IX (herangezogene Stellvertreter in Betrieben mit über 200 Schwerbehinderten) sollen
• im ersten Jahr der Amtszeit für die Dauer einer
entsprechenden Maßnahme bis zu fünf Arbeitstagen,
• in den folgenden Jahren für die Dauer einer entsprechenden Maßnahme bis zu drei Arbeitstagen
jeweils einschließlich An‑ und Abreise befreit werden.
4.5.Wiedergewählte Stellvertreter von Vertrauensmännern und Vertrauensfrauen der Schwerbehinderten
nach § 95 SGB IX (herangezogenen Stellvertreter in
Betrieben mit über 300 Schwerbehinderten) sollen
• für die Dauer einer entsprechenden Maßnahme
bis zu drei Arbeitstagen jährlich einschließlich An‑
und Abreise befreit werden.
4.6.Stellvertreter von Vertrauensmännern und Vertrauensfrauen der Schwerbehinderten in Betrieben mit
bis zu 200 Schwerbehinderten können nach praktischen Notwendigkeiten, dem Umfang ihrer Aufgaben und ihren bisherigen Erfahrungen und Kenntnissen für die Teilnahme an entsprechenden Maß23
Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
Arbeit der Schwerbehindertenvertretung erforderlich ist.
nahmen bis zur Dauer von drei Arbeitstagen jährlich
einschließlich An‑ und Abreise befreit werden.
4.7. D
ie Freistellung von Betriebsratsmitgliedern, die
nicht Vertrauensmänner und Vertrauensfrauen der
Schwerbehinderten sind, richtet sich nach § 37 Abs.
6 BetrVG.
5.Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen für weitere
betriebliche Aufgabenträger
Mit Problemen, die sich bei der Beschäftigung
Schwerbehinderter ergeben können, sind auch weitere betriebliche Aufgabenträger befasst, z. B.
Werksärzte, Sicherheitsfachkräfte, betriebliche Sozialbetreuer, Personalsachbearbeiter, Betriebsleiter,
Meister usw. Die Integrationsämter bieten deshalb
den Betrieben an, diesen Personen Kenntnisse über
die in Nr. 2 aufgeführten Themen zu vermitteln.
Hierzu sollte den Integrationsämter im Rahmen von
Informationsveranstaltungen der Betriebe oder Arbeitgeberverbände Gelegenheit gegeben werden.
Die Integrationsämter bieten ferner an, ihrerseits
gesonderte Informationsveranstaltungen für diese
betrieblichen Ansprechpartner durchzuführen oder
sie an den allgemeinen Schulungs‑ und Bildungsmaßnahmen zu beteiligen.
Schulungsanspruch:
Leitsätze:
1.Der Anspruch der Schwerbehindertenvertretung auf
Teilnahme an einer Schulungsveranstaltung hat
zwei Voraussetzungen:
3.Die persönliche Erforderlichkeit ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, bei dessen Ausfüllung der Schwerbehindertenvertretung ein Beurteilungsspielraum
zusteht. Sie hat sich bei der Beantwortung dieser
Frage auf den Standpunkt eines vernünftigen, unbefangenen Beurteilers zu stellen, der die Interessen
des Arbeitgebers einerseits, des Amtes und der
Schwerbehinderten andererseits abzuwägen hat.
Der Arbeitgeber, der die persönliche Erforderlichkeit wegen bereits vorhandener Kenntnisse bei der
Schwerbehindertenvertretung verneint, muss den
Nachweis führen, dass die Teilnahme an der konkreten Veranstaltung für die Schwerbehindertenvertretung aus diesem Grund unentbehrlich ist.
Bayerisches VG Ansbach, Urteil vom 17. März 1999 (12 K 97.02199)
6. Organisation und Kostentragung
6.1.Die Integrationsämter führen die Schulungs‑ und
Bildungsmaßnahmen möglichst ortsnah und im Bereich der für den Betrieb zuständigen Integrationsämter durch. Die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit
und Verhältnismäßigkeit werden auch bei der Auswahl der Tagungsstätte, unter Nutzung von kostengünstigen Tagungsmöglichkeiten der Betriebe oder
öffentlich geförderten Einrichtungen, beachtet.
6.2.Die Integrationsämter tragen die Sachkosten (Raummiete, Informationsmaterial, Referentenkosten
usw.). Die Arbeitgeber tragen das Arbeitsentgelt,
die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie
Fahrtkosten der Teilnehmer.
•D
ie Schulungsveranstaltung muss Kenntnisse vermitteln, die für die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung erforderlich sind
• Die Teilnahme an der Schulungsveranstaltung
muss für die Schwerbehindertenvertretung persönlich erforderlich sein
2.Bei der Schulungsveranstaltung der Integrationsämter ist generell davon auszugehen, dass sie für die
24
25
Seminare für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte
arbeitskammer.de
Bildungskalender 2014
Notizen
beraten
Datenschutz
am Arbeitsplatz
bilden
forschen
Offene Fragen? Nicht mit uns!
ng:
Nützliche Informationen bieten die Broschüren und Info-Faltblätter der Arbeitskammer. Die Themenpalette reicht vom Arbeitsrecht bis zur Lohnsteuer, vom Schwerbehindertenrecht bis zum
Arbeitsschutz, vom Kindergeld bis zur Teilzeitbeschäftigung.
llu
zur Beste
Per Klickammer.de/
arbeitsk nen
publikatio
Mitglieder der Arbeitskammer erhalten die AK-Broschüren
kostenlos zugesandt. Die AK-Faltblätter gibt es auch im Internet
zum Download.
Arbeitskammer des Saarlandes
Fritz-Dobisch-Straße 22 | 66111 Saarbrücken
Broschürentelefon: 0681 4005-444
info@arbeitskammer.de | www.arbeitskammer.de/publikationen
26
27
Information
des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Landesamt für Soziales - Integrationsamt -
Wir helfen Arbeitgebern bei der Beschäftigung
schwerbehinderter Mitarbeiter/innen:
nDurch fachliche Beratung und materielle Unterstützung zur Schaffung von Arbeits­-
und Ausbildungsplätzen sowie deren behindertengerechter Gestaltung.
nEinen flächendeckend eingerichteten berufsbegleitenden Dienst, der insbesondere
bei Fragen der psychosozialen Betreuung,
auch hörbehinderter Menschen, zur Seite steht.
nDurch unsere Mitwirkung bei der Herstellung
von Integrationsvereinbarungen sowie bei
notwendigen präventiven Maßnahmen.
nDurch unsere Schulungsangebote für die Vertrauenspersonen schwerbehinderter Menschen, für Betriebs-/Personalräte, für die
Arbeitgeberbeauftragten sowie die sonstigen
betrieblichen Helfer.
Hochstraße 67
66115 Saarbrücken
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Bildung
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