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April 2015 - Wirtschaft Regional

EinbettenHerunterladen
Wirtschaftszeitung für die Region O
April 2015 | Nummer 4
l
Andreas Joehle
l
Der Vorstandsvorsitzende der
Paul Hartmann AG präsentierte
beeindruckende Erfolgszahlen für
2014. Vor allem: Dank kluger Strategie bleibt der Anbieter von Hygiene- und Medizinprodukten auf
Wachstumskurs.
Seite 5
Ralf Willeck
l
Der Bevollmächtigte der IG Metall Heidenheim kämpft für die
Arbeitsplätze bei Voith. Ein Etappenerfolg ist erreicht: Die Gewerkschaft einigte sich mit Voith
auf Eckpunkte, Kündigungen sollen verhindern werden. Seite 3
Diesen Monat
mit der Sonderbeilage:
Wirtschaftsstandort
Ellwangen
Foto: Andreas Wegelin
STRUKTURDATEN
EINWOHNERZAHL
23.597 (Stand 06/2014)
ARBEITSMARKT
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
am Arbeitsort (Stand 06/2013)
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
am Wohnort (Stand 06/2013)
Einpendler (Stand 06/2013)
Auspendler (Stand 06/2013)
Arbeitslosenquote (Stand 03/2015)
GEWERBEFLÄCHEN
in Ellwangen-Neunheim werden
zu sehr günstigen Preisen angeboten
(voll erschlossen)
HEBESÄTZE
Gewerbesteuer
Grundsteuer A
Grundsteuer B
BETRIEBE
STRUKTUR
UNTERNEHMEN
AM STANDORT MIT
MEHR ALS 200
BESCHÄFTIGTEN:
10.850
8.650
6.398
4.198
2,5%
ab 70,00 Euro / m2
360 %
320 %
385 %
*inkl. Betriebe ohne soz.pflichtig. Beschäftigte 1.774
Gewerbliche Betriebe (Stand 08/2014)
Produktion
31,2 %*
Dienstleistungen
*Anteile soz.pflichtig. Beschäftigte (Stand 06/2013) 44,5 %*
Handel/Verkehr
18,9 %
EnBW ODR | Friedrich Kicherer | INNEO Solutions |
Ivoclar Vivadent | Multipac Montage- und Verpackungsgesellschaft |
Stengel | Varta Consumer Batteries | Varta Microbattery
Übernachtungsbetriebe:
Schlafgelegenheiten:
Ankünfte:
Übernachtungen:
21 (inkl. Campingplätze)
1.283
48.751
95.553
POS FÜR DEN
EINZELHANDEL
Ellwangen insges.:
POS Einzelhandel pro
Einwohner
Einzelhandelszentralität
208,16 Mio. Euro
KAUFKRAFT
Kaufkraftkennziffer
TOURISMUS
(Stat. Landesamt 2014)
8.794 Euro / Einwohner
152,4
101
Bitte wende
n
STADTZENTRUM ELLWANGEN
GEWERBE- UND
INDUSTRIEGEBIET
NEUNHEIM/NEUNSTADT
DIREKTER ANSCHLUSS
AN DIE A7
➞ AUSFAHRT ELLWANGEN NR. 113
Ellwangen geht den Weg in Richtung Zukunft
Die Stadt Ellwangen befindet sich nicht nur nach dem Abzug
der Soldaten im Umbruch.
Im historischen Zentrum wird bis September der Marktplatz
neu gestaltet, auf dem ehemaligen Woha-Areal und in der
nördlichen Vorstadt auf dem ehemaligen BAG-Gelände stehen
ebenfalls städtebaulich positive Veränderungen an. Das
Gewerbe- und Industriegebiet Neunheim/Neunstadt direkt
an der A 7 ist ungebremster Jobmotor Ellwangens, in Kürze
erfolgt eine nochmalige Erweiterung in zwei Abschnitten.
HERR KARL HILSENBEK
OBERBÜRGERMEISTER
Kontakt:
Telefon: (0 79 61) 84-2 15
Telefax: (0 79 61) 91 65-14 52
Karl.Hilsenbek@ellwangen.de
HERR VOLKER GRAB
BÜRGERMEISTER
Kontakt:
Telefon: (0 79 61) 84-2 19
Telefax: (0 79 61) 91 65-11 59
Volker.Grab@ellwangen.de
FRAU SABINE HEIDRICH
FINANZEN UND VERMÖGEN
Kontakt:
Telefon: (0 79 61) 84-2 17
Telefax: (0 79 61) 91 65-16 02
Sabine.Heidrich@ellwangen.de
HERR DR. ANSELM GRUPP
KULTUR-, PRESSE- UND TOURISTIK
Kontakt:
Telefon: (0 79 61) 84-2 46
Telefax: (0 79 61) 91 65-19 05
Anselm.Grupp@ellwangen.de
HERR WOLFGANG STEIDLE
STADTENTWICKLUNG UND WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
Kontakt:
Telefon: (0 79 61) 84-3 95
Telefax: (0 79 61) 91 65-11 88
Wolfgang.Steidle@ellwangen.de
FRAU VERENA KIEDAISCH
WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG UND STADTMARKETING
Kontakt:
Telefon: (0 79 61) 84-2 88
Telefax: (0 79 61) 91 65-20 63
Verena.Kiedaisch@ellwangen.de
nbek
Karl Hilse
eister
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e
Oberbürg
Wirtschaftszeitung für die Region Ostwürttemberg
April 2015 | Nummer 4
l
Andreas Joehle
l
Der Vorstandsvorsitzende der
Paul Hartmann AG präsentierte
beeindruckende Erfolgszahlen für
2014. Vor allem: Dank kluger Strategie bleibt der Anbieter von Hygiene- und Medizinprodukten auf
Wachstumskurs.
Seite 5
INHALT
l
Steelcase Durlangen
Ende 2015 schließt das Werk in
Durlangen. Die Fachkräfte dort
sind begehrt, es wurde eine außergewöhnliche Vermittlungsaktion gestartet.
Seite 7
l
BSH Hausgeräte GmbH
Im Januar hatte Bosch die kompletten Anteile von Siemens am
Hausgerätehersteller übernommen. BSH will nun in die Welt
der vernetzten Geräte einsteigen und den Standort Giengen
stärken.
Seite 10
l
Gebr. Rieger Aalen
Der Ventil- und Anlagenbauer
hat eine neue Großbrauerei in
China in Rekordzeit ausgestattet.
Seite 10
l
Triumph International
Erneut drohen beim Unterwäschehersteller in Heubach und
Aalen Entlassungen. Vor zwei
Jahren konnten solche noch abgewendet werden.
Seite 7
SPEZIAL
Garten- und
l
Landschaftsbau
Tipps und Infos regionaler Akteure auf
Seite 13
l
Sanitär Heizung Klima
Tipps und Infos regionaler Firmen auf den
Seiten 14/15
l
Steuerberater in OW
Tipps und Infos regionaler Akteure sind zu finden auf den
Seiten 17/18
RUBRIKEN
Gastkommentar
Dr. Hansjörg Rieger
Handwerk
Seite 3
Seite 25
Zukunftsinitiative
Seiten 26/27
Starke Frau der Region
Katja Maier
Personalia
Seite 2
Seiten 30/31
Registereintragungen
Seiten 28/29
Arbeitgeberseite
Seite 8
Ralf Willeck
l
Der Bevollmächtigte der IG Metall Heidenheim kämpft für die
Arbeitsplätze bei Voith. Ein Etappenerfolg ist erreicht: Die Gewerkschaft einigte sich mit Voith
auf Eckpunkte, Kündigungen sollen verhindern werden. Seite 3
l
Winfried Hofele
W
enn der Begriff „Ideenschmiede“ als Beschreibung einer Firma den Nagel
auf den Kopf trifft, dann gilt
dies in besonderem Maße für
die Richter lighting techonologies GmbH. Das im Jahr 1993
von Marion und Bernd Richter
(auf dem Foto in der Mitte) in
der eigenen Garage in Heubach gegründete Unternehmen
wächst rasant und sucht nachhaltig leistungsbereite und
pfiffige Mitarbeiter.
Richter lighting entwickelt,
produziert und vertreibt hochwertige Systeme für die Architektur und moderne Gebäude
für Kunden aus der ganzen
Welt. Die LED-Technologie ist
immer noch ein häufiger Bestandteil der Systeme.
Aktuell arbeitet Richter an
Projekten in den USA, Kanada, Brasilien, Saudi-Arabien,
Katar, Singapur, Australien,
China, Hong Kong, Südafrika,
Ghana, Schweden, England, Irland, Niederlande, Belgien,
Frankreich, Schweiz, Spanien,
Italien und Kroatien.
Standen zunächst Konzerne
aus den asiatischen Ländern
China, Korea und Japan bei
Richter auf der Kundenliste
ganz oben, so hat sich der kreative und zukunftsorientierte
Bernd Richter inzwischen
auch auf dem amerikanischen
Markt durchgesetzt. Dort wo
weltweit die meisten Innovationen entstehen, im Silicon
Valley, hat Richter Kunden wie
Microsoft, Google und Facebook.
Qualität hat Priorität
Seit vier Jahren arbeitet Richter auch schwerpunktmäßig für
einen der weltweit größten
Computer- und SmartphoneHersteller aus Kalifornien.
Richter-Systeme kommen für
diesen Kunden in allen Stores,
aber auch im Hauptgebäude in
Cupertino zum Einsatz. „Unser Ziel ist es, innovative Systeme zu entwickeln und zu liefern, die es dem Kunden möglich machen, auch komplexe
Projekte planbar, präzise und
schnell umzusetzen. „Heute,
muss ich sagen, sind in dieser
Branche vor allem höchste
Qualität, Schnelligkeit, Lieferzuverlässigkeit,
Kreativität
und Flexibilität ganz wichtig“,
betont Richter.
In puncto Qualität und Lieferfähigkeit hat Richter vor
zwei Jahren konsequent die
richtige Entscheidung getroffen: Er holte einen Großteil der
Produktion der Komponenten
aus Korea zu verlässlichen und
qualifizierten Firmen in Ost-
Nicole Ulsch
Die Malermeisterin aus Pommertsweiler ist unter die Erfinder
gegangen. Sie hat aus der Not
heraus einen Gürtel konzipiert, an
dem variable Taschen für Werkzeuge und Material angebracht
werden können.
Seite 25
Einzelpreis 4,–
l
Martin Klassen
Der 33-Jährige studiert berufsbegleitend an der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen
im Fach Maschinenbau. Im Interview berichtet er, wie er sich organisiert und wie ihn sein Arbeitgeber TRW unterstützt. Seite 9
Richter erobert Silicon Valley
käufer, Zerspaner, Mechaniker, Elektroniker, die tough
sind und ehrgeizig, Visionen
wahr zu machen.“
Mit steigender Mitarbeiteranzahl und der entsprechenden
Erweiterung des Maschinenparks benötigt Richter natürlich auch mehr räumliche Kapazitäten. Das Unternehmen
ist deshalb in Heubach inzwischen auf drei Standorte verteilt. In der Zentrale in der Böbinger Straße sind die Büros
für die Verwaltung, Entwicklung, Projektsteuerung und die
14 Architekten sowie eine ULzertifizierte Endmontage. In
der Entwicklung wird unteranderem mit 3D-Druckern und
modernsten CNC-Maschinen
gearbeitet. In der Beißwanger
Straße befindet sich eine Produktions- und Montagestätte.
Wo früher Wolfgang Dallach
Flugzeuge baute, produziert
Richter heute Leuchtsysteme
in einer Produktionshalle am
Flugplatz in Heubach.
Noch 2015 Neubau
„Bei uns hat das Zeitalter der
digitalen Produktion längst begonnen“, erklärt Bernd Richter. Der Firmengründer hat die
Pläne für eine zusätzliche Erweiterung schon in der Schublade: Auf seinem 23 000 qm
großen Grundstück am Flugplatz wird neu gebaut – „weil
es natürlich besser ist, wenn
alle unsere Beschäftigten unter
einem Dach arbeiten“. Bereits
dieses Jahr beginnt der Bau des
ersten Abschnitts. Richters Vision dabei bleibt: „Wir wollen
eine Anlaufstelle für alle modernen Unternehmer der Region sein und für kreative Menschen Freiräume schaffen, in
denen Innovationen wachsen.“
württemberg, Stuttgart, Österreich und zu sich selbst zurück.
Ostalb hat gute Zulieferer
Dafür musste der NormaMarkt aus der Böbinger Straße
34 weichen: „Die Toleranzen
der Produkte und Systeme sind
inzwischen so eng, dass wir
die Qualitätskontrolle im Hause haben müssen. Und da ist es
wichtig, dass wir schnelle und
kurze Wege zu unseren Zulieferern haben.“ Von denen gebe
es in der Region genügend
„und vor allem extrem gute“,
weiß Bernd Richter. Außerdem
habe er auf der Ostalb mit der
Hochschule Aalen und der
Hochschule für Gestaltung in
Schwäbisch Gmünd ideale
Partner hinsichtlich Technologie und Gestaltung.
Die ehemaligen Räumlichkeiten der Supermarktkette
„Norma“ wurden zu einer probaten UL-zertifizierten Multifunktionsstätte für Ideenfindung, internationale Kommunikation, Entwicklung, Montage und Projektsteuerung von
Licht- und Audiokomponenten
und -systeme umgewandelt.
„Unser Team (siehe Foto) besteht inzwischen aus mehr als
75 Mitarbeiter/innen, Ingenieure aller Art, Architekten,
Designer, Betriebswirte, Elektriker, Mechatroniker und
Monteure aus über 20 Ländern“, sagt Marion Richter, die
die internationale RichterTeamfamilie zusammenhält.
„Wir haben allein im Jahr
2014 rund 42 neue Arbeitskräfte eingestellt und in diesem Jahr auch schon gut zehn“,
lässt Bernd Richter wissen und
betont: „Wir suchen weiter Betriebswirte, Projektplaner, Ein-
Analyse
2
Starke Frau der Region: Katja Maier
Im Blickpunkt
Verwirrungen um Personalien
an der Hochschule Aalen!
Läuft alles formal normal?
Oder stehen grundlegende
Veränderungen an?
A
n der Hochschule Aalen und
in den ihr nahestehenden
Wirtschafts- und Politikkreisen sorgen Personaldiskussionen und
-entscheidungen derzeit für Erstaunen. Handelt es sich um ganz
normale Vorgänge, die am Ende in
eine Stärkung der forschungsstarken Hochschule und damit des
Wirtschaftsstandortes Aalen führen? Oder beginnt etwas zu bröckeln, was so fest zementiert
scheint?
Zunächst einmal verwirrt ein groß
aufgemachtes Inserat im „Staatsanzeiger“: „An der Hochschule Aalen ist zum 1. Januar 2016 die Stelle des Rektors/der Rektorin zu besetzen.“ Rektor Prof. Dr. Gerhard
Schneider erklärte umgehend:
„Ich bin nicht amtsmüde! Es handelt sich um eine reguläre Stellenausschreibung, nachdem zum
Ende des Jahres 2015 mein Vertrag ausläuft“. So ganz ist die Luft
aus dem aufsteigenden Spekulationsballon aber damit nicht heraus.
Auf die Frage, weshalb in der Ausschreibung nicht stehe, dass der
Amtsinhaber sich wieder bewerbe, antwortete Schneider: „Das
wollte ich so.“
Ob er nun erneut kandidiert oder
ob ihn „höhere Aufgaben“ aus Aalen weglocken, das wolle er zuerst
den Gremien Hochschulrat und Senat sagen. Dazu hat Schneider bis
31. Mai 2015 Zeit. Bis dahin müssen „Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen“ Zeiss-Chef
Prof. Dr. Michael Kaschke, dem
Vorsitzenden des Hochschulrats,
vorliegen.
Schneider selbst weiß, was er
tun wird: „Das war für mich ein
strukturierter Entscheidungsprozess, den ich den Gremien zu deren Entscheidungsfindung mitteile. Ich will, dass das Wahlverfahren sauber über die Bühne geht
und auch andere Bewerber/innen,
wie es dem Amt gebührt, eine faire Chance erhalten.“
Für viele in der Region ist wie für
Klaus Pavel „unvorstellbar“, dass
2016 Gerhard Schneider nicht
mehr Rektor der Hochschule Aalen
sein könnte: „Er macht einen tol-
len Job und ist mit Herzblut ein Ostälbler
geworden.“
Ersteres
stimmt zweifellos, das mit dem
Ostälbler weniger: Schneider
wohnt in Ebersbach und pendelt
täglich gut zwei Stunden zwischen
Wohn- und Arbeitsplatz. Nach
Stuttgart ging‘s schneller…
Möglicherweise will Schneider
aber auch mehr Einflussmacht
und größere finanzielle Spielräume zur Durchsetzung seiner Zielvorstellungen, was ja nicht unlauter wäre. Die Pavel-Vision einer
Universität Ostalb teilt er grundsätzlich – aber auch den Weg
dorthin? Auf der anderen Seite:
Schneider sagt „Ja“ zum gemeinsamen Studiengang „Internet der Dinge“ mit der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch
Gmünd, der ab dem Wintersemester im Forum „Gold & Silber“
in der Stauferstadt starten wird.
Das goutiert nicht allen in Aalen.
Deshalb sähe es Oberbürgermeister Thilo Rentschler liebend
gerne, wenn durch eine geschickte Personalentscheidung in der
Führung des Innovationszentrums
die Hochschule Aalen ein Alleinstellungsmerkmal erreichen und
so der Standort Aalen gestärkt
würde. Gerhard Subek, der für das
von der Europäischen Union geförderte Leuchtturmprojekt (EULE)
wichtige Aufbauarbeit geleistet
hat, wird in der nach der Eröffnung
im Juni beginnenden neuen Phase
des Innovationszentrums, in der
es darum geht, die initiierten Projekte im Sinne einer stärkeren inhaltlichen Profilierung weiterzuentwickeln und Forschungskooperationen zwischen Hochschule
und Unternehmen auszubauen,
nicht mehr Geschäftsführer sein.
Die Stelle mit angepasstem Profil
ist ausgeschrieben – und Schneider und Rentschler haben schon
eine Wunschvorstellung. Der ins
Auge gefasste neue EULE-Chef ist
nicht abgeneigt, muss sich aber,
wie Schneider in anderer Sache,
erst „mit den Gremien abstimmen“. Seine Büroumzugskosten
wären nicht hoch...
Winfried Hofele
Es gibt endlich eine Kreishandwerksmeisterin!
I
m November 2014 hat Zimmerermeisterin Katja Maier
als erste Kreishandwerksmeisterin in der Region die Nachfolge von Manfred Schneider
angetreten. Sie führt in dritter
Generation den gleichnamigen
Zimmereibetrieb mit angeschlossenem Sägewerk in
Westhausen-Lippach, in dem
neben ihrem Bruder Christoph
Maier weitere fünf Mitarbeiter
angestellt sind.
„Wir Frauen werden im
Handwerk gebraucht“, sagt
sie. Nach dem Abitur 1996
wollte die sympathische Frau,
die am 25. April das Schwabenalter erreicht, zunächst eine
Ausbildung hinter sich bringen
– jedoch nicht im Zimmererhandwerk, in dessen Umfeld
sie aufwuchs, sondern als Bauzeichnerin in einem Architekturbüro in Killingen. Das
Schlagwort von der beruflichen Weiterbildung hat bei
Katja Maier einen tiefen Hintergrund: Ab 1999 folgt die
Qualifizierung zur Bautechnikerin und danach zur Zimmereimeisterin in Vollzeit an der
Berufsschule in Aalen. „Ich
habe Lunte gerochen. Die Berufsbilder haben sich wie Mosaiksteine zusammengefügt.
Alle gelernten Tätigkeiten
wende ich noch an“, sagt sie.
2012 drückt Katja Maier
nochmals für sieben Monate
die „Ausbildungsbank“: In Rosenheim wird sie zur Sägewerksmeisterin ausgebildet –
auch dazu kannte sie bereits
die Grundlagen aus dem Familienbetrieb in Lippach, der zu-
OKUMA Europe GmbH, A-Parndorf
Heinrich Hebel
®
Gewerbe- und Industriebau GmbH
Hohlenstein 6
89522 Heidenheim
Tel. 0 73 21 / 95 02-0 www.heinrich-hebel.de
dem Flaschnerarbeiten anbietet und im Holzhausbau aktiv
ist. „Die Technik und die Gerätschaften haben sich in unserem Gewerk enorm fortentwickelt, vieles wurde vereinfacht
und hat schweres körperliches
Arbeiten ersetzt“, sagt sie.
Deshalb lege sie großen Wert
darauf, junge Menschen ihr
Berufsbild nahezubringen –
sei es über Schnupperausbildungen, Praktika oder als Einstiegsqualifizierung.
„Wir
brauchen auch künftig motivierte junge Arbeitskräfte in
allen Handwerksberufen“, sagt
sie. Aus diesen Worten spricht
ihr Engagement in der Innung
und der Kreishandwerker-
Werbung,
die ins
Schwarze trifft!
HSB, Heidenheim
denn’s Biomarkt, Heidenheim
Kreishandwerksmeisterin Katja Maier.
(Foto: KHS Ostalb
schaft. Josef Schlosser, Chef
von Schlosser Holzbau in
Jagstzell, habe sie 2005 in den
Vorstand der Zimmerer-Innung
Aalen, in der 43 Betriebe plus
einiger Gastbetriebe zusammengeschlossen sind, gebracht.
2011 wurde Katja Maier stellvertretende Obermeisterin. Ihre
Innung hat sie 2014 dann auch
als Nachfolgerin von Manfred
Schneider im obersten Ehrenamt der Kreishandwerkerschaft
vorgeschlagen. Die Handwerkskammer Ulm hat ihre
Wahl mit sehr viel Wohlwollen
begleitet und Katja Maier bereits im September 2014 als
frisch gewähltes Vollversammlungsmitglied gleich als koop-
l
Wir schaffen Bauwerke
Wir beraten Sie gerne
l
Wirtschaft Regional | April 2015
l
Impressum
Herausgeber:
Konrad A. Theiss
Verlag:
SDZ Druck und Medien
GmbH + Co. KG
73430 Aalen, Bahnhofstraße 65
73406 Aalen, Postfach 1680
Telefon 0 73 61 5 94-2 25
Telefax 0 73 61 5 94-2 31
wirtschaft-regional@sdz-medien.de
Druck:
DHO Druckzentrum Hohenlohe Ostalb
GmbH + Co. KG
Ludwig-Erhard-Straße 109
74564 Crailsheim
Telefon 0 79 51 40 90
Telefax 0 79 51 40 91 19
Redaktion:
Winfried Hofele (verantwortlich)
Telefon 0 73 61 5 94-1 63
w.hofele@sdz-medien.de
Sascha Kurz
Telefon 0 73 61 5 94-1 64
s.kurz@sdz-medien.de
Anzeigenmarketing:
Jürgen Stirner (verantwortlich)
Telefon 0 73 61 5 94-2 25
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Christian Kaufeisen
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Bezugspreis einschl. 7% Mehrwertsteuer
und Postbezug € 49,- jährlich,
Einzelverkaufspreis € 4,-.
Die Bezugsdauer von Wirtschaft
Regional beträgt mindestens 12 Monate.
Sie verlängert sich automatisch
um weitere 12 Monate, sofern das
Jahresabonnement nicht 3 Monate vor Ablauf
schriftlich beim Verlag gekündigt wird.
Gültig ist die Anzeigenpreisliste
Nr. 24 vom 1. Januar 2015.
Jeder von uns veröffentlichte Text und jede
von uns gestaltete Anzeige dürfen nicht zur
gewerblichen Verwendung durch Dritte übernommen werden.
Insbesondere ist die Einspeicherung und/oder
Verarbeitung in Datenbanksystemen ohne
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Im Falle höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Lieferung oder Entschädigung.
IVW-kontrollierte
verbreitete Auflage
4. Quartal 2014:
11.681 Expl.
Diese Zeitung besteht aus mindestens 70%
Altpapier und ist zu 100% recyclingfähig!
tiertes Mitglied in den Vorstand
der Handwerkskammer Ulm
sowie in den Berufsbildungsausschuss der Kammer berufen. Diese steile Karriere innerhalb der Handwerksorganisation hat sie nicht geplant, aber
gerne mitgemacht. „Ich habe
sehr viele interessante Leute
kennengelernt, ich erfahre viel
Zuspruch und erledige die Aufgaben mit viel Elan und Freude“, sagt sie.
Viel Zuspruch erfährt die
Kreishandwerksmeisterin auch
durch ihren Lebensgefährten,
mit dem sie derzeit nahe dem
Betriebsgelände in Lippach
baut – selbstredend ein Holzhaus. Ihr in der Metallindustrie
arbeitender Partner unterstützt
ihre ehrenamtliche Tätigkeit,
auch wenn der eine oder andere
gemeinsame Abend dadurch
ausfällt. „Ich habe mich gut
durchorganisiert, damit das Privatleben nicht zu kurz kommt“,
entgegnet sie lächelnd.
Hobbys sind bei Katja Maier
ebenfalls ausgeprägt. Seit rund
15 Jahren fährt sie leidenschaftlich Motorrad. „Das
macht die Gedanken frei“, bekennt sie. Gleiches gilt für ihre
zweite große Passion, der sie
seit acht Jahren nachgeht – und
das gemeinsam mit ihrem Vater, Seniorchef Moritz Maier.
Im eigenen Revier hegen und
bejagen die beiden Generationen das heimische Revier. „Aus
Liebe zur Natur und als Ausgleich für die vielfältigsten
Aufgaben im Zimmerei-, Flaschner- und Sägereibetrieb“,
sagt sie.
Sascha Kurz
Firmen von A – Z
AOK Ostwürttemberg
11
Artur Schmid Steuerberater,
Lorch
17
Best Western Plus, Treppach 24
BSH Hausgeräte GmbH, Giengen
10
Commerzbank, Ostwürttemberg
6
Deutsche Bank, Aalen
11
Dürr & Feil, Ellwangen
14
Elwa Elektrotechnik, Hüttlingen
24
Eret GmbH, Spraitbach
21
Eule Gmünder Wissenswerkstatt
12
Eumetron GmbH, Aalen
4
Gaiser GmbH & Co.KG, HDH 15
Garten- und Landschaftsbau
Scholl, Oberkochen
13
Gebr.Rieger GmbH, Aalen
10
Görner Kunststofftechnik, Aalen
8
Handwerkskammer Ulm
25
HG Prototypenbau, Gerstetten
23
HKR GmbH, Spraitbach
21
Hochschule Aalen
27
Hochschule für Gestaltung,
Schwäbisch Gmünd
27
Iecos, Gerstetten
23
Infitec GmbH, Gerstetten
23
Joas GmbH & Co.KG, HDH
15
Jobcenter Aalen + Heidenheim
26
Mapal KG, Aalen
6, 27
Mercedes Benz NL, Schwäbisch
Gmünd
16
Mödinger GmbH, Ellwangen
8
Newerkla GmbH & Co.KG, Aalen
18
Ostalb Mail, Aalen
6
Paul Hartmann AG, HDH
5
Reisebüro Grüninger, Gerstetten
23
Rosenstein Baumschule,
Heubach
13
Schlecker Gabelstapler,
Gerstetten
23
Steelcase Werndl, Durlangen 7
T+H GmbH, Gerstetten
23
Technisches Büro Deroi,
Untergröningen
14
Telenot, Aalen-Hammerstadt 22
Triumph, Heubach
7
Voith GmbH, Heidenheim
3
Volly Werbetechnik, Ellwangen
29
Wagner Gärten, Neresheim
13
Wiro, Schwäbisch Gmünd
26
WohnArt, Pommertsweiler
25
Wolf GmbH, Heubach
15
Zeiss AG, Oberkochen
27
Gastkommentar
Dr. Hansjörg Rieger
Geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens RUD
Seite 3
Tipps
Arbeitgeberseite
Seite 8
Gesundheitstipp
Seite 8
Kulturtipp
Seite 16
Steuertipp Schmid aus Lorch
Seite 17
Aktuelles Interview
Martin Klassen
Seite 9
Spezial
Garten- und Landschaftsbau
Seite 13
Sanitär, Heizung + Klima
Seiten 14, 15
Steuerberater in Ostwürttemberg
Seiten 17, 18
Professionelle ITK Lösungen
Seite 18
Glanzlicht der KSK Ostalb Seite 19
Wirtschaftsstandort Spraitbach
Seite 21
Wirtschaftsstandort Gerstetten
Seiten 22, 23
Neubau Lackiervertrieb Schwaben
in Neresheim
Seite 20
Neubau Ostalb PA in Westhausen
Seite 32
Golfen in Ostwürttemberg Seite 31
Tagen in OW
Seite 24
Report
Wirtschaftsstandort Ellwangen
Firmen & Märkte
Wirtschaft Regional | April 2015
3
Der Kompromiss bei Voith soll Standort Heidenheim sichern
Arbeitgeber und Arbeitnehmer verständigten sich auf Eckpunktepapier: Weniger Stellenabbau als geplant, aber betriebsbedingte Kündigungen nicht vom Tisch
l
Winfried Hofele, Norbert Pfisterer
Heidenheim. Leichtes Aufatmen an der Brenz. Die ursprünglich drastischen Stellenabbaupläne des Maschinenund
Anlagenbaukonzerns
Voith GmbH, in der Bevölkerung „Horrorkatalog“ genannt,
konnten abgewendet werden.
In der harten Verhandlungsrunde zur Standortsicherung
zwischen Arbeitgeber, Arbeitnehmervertretern und der IG
Metall haben sich die Gremien
auf die wichtigsten Eckpunkte
der zukünftigen Betriebsvereinbarung für den Voith-Standort Heidenheim verständigt.
Voith-Chef Dr. Hubert Lienhard:
„Verantwortung für den Standort
Heidenheim übernommen“.
Ein abschließendes Verhandlungsergebnis, das sogenannte
„Paket-2015“, streben beide
Seiten bis Ende April 2015 an.
„Das Eckpunktepapier ist ein
sehr wichtiger Schritt auf dem
Weg zu einer wettbewerbsfähigen Nachfolgeregelung für das
vorhandene
Standortsicherungspaket. Mit dem Papier
haben wir einen Kompromiss
erzielt, der für beide Seiten
Voith-Beschäftigte protestierten gegen einen drohenden Stellenabbau vor dem Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Heidenheim gegen den FC Ingolstadt:
„Ihr kämpft für den Sieg. Wir kämpfen für unsere Arbeitsplätze.“ Hoffentlich ist es kein schlechtes Omen – der FCH verlor 0:1.
(Foto: nopf)
zum Teil schmerzhafte Zugeständnisse bedeutet. Beide Seiten haben sich im Laufe der
Gespräche aufeinander zubewegt und Verantwortung für
den Standort übernommen“,
erklärte Dr. Hubert Lienhard.
Der Vorsitzende der Konzerngeschäftsführung
der
Voith GmbH hatte die Belegschaft bei einer außerordentlichen
Betriebsversammlung
über die getroffenen Vereinbarungen informiert. Gleichwohl
trafen sich Vertreter der IG
l
l
abwendbar seien. „Nur wenn
wir alle an einem Strang ziehen, kann es uns noch gelingen, die angekündigte Zahl
von 100 bis 130 Kündigungen
zu reduzieren und im besten
Fall ganz abzuwenden“, äußerte die IG-Metall-Vertrauenskörperleitung in einem Flugblatt. Mit viel Engagement sei
es dem Verhandlungsteam der
Arbeitnehmer gelungen, Forderungen der Arbeitgeberseite
abzuwenden, abzumildern und
zu relativieren. Ursprünglich
hatte ja Dr. Hubert Lienhard
der Belegschaft erklärt, dass
nur durch Abbau von 450 Arbeitsplätzen der Krise im Papiermaschinengeschäft begegnet werden könnte (wir berichteten ausführlich). Nun sollen
es noch rund 300 sein, davon
sollen 180 sozialverträglich
gestaltet werden. Aus Gewerkschaftskreisen war zu erfahren,
dass die Frühpensionierungsregelung auf Beschäftigte der
Geburtsjahrgänge 1957 und
1958 ausgedehnt werden soll.
könnten Stellen in anderen VoithBereichen erhalten.
verhandeln hierzu bereits gesondert.
Personalabbau Heidenheim
Während der Laufzeit des „Paket-2015“ soll es keine betriebsbedingten
Kündigungen
am
Standort Heidenheim geben. Im
Rahmen „Voith 150+“ ist geplant,
in den Verwaltungsbereichen in
Heidenheim rund 170 Stellen abzubauen. Aufgrund der notwendigen
Restrukturierungsmaßnahmen bei Voith Paper ist ein Abbau
in Heidenheim von 170 bis 200
Stellen notwendig. Im Rahmen
dieser beiden Programme sind
nach Ausschöpfung der sozialverträglichen Möglichkeiten und
nach Maßgabe der Regelungen,
die die Betriebsparteien hierzu abschließen, betriebsbedingte Kündigungen in Heidenheim möglich,
jedoch frühestens ab dem 1. März
2016. Die zuständigen Gremien
Andere Voith-Standorte
Die laufenden Verhandlungen an
den anderen vom Stellenabbau betroffenen Voith-Standorten bleiben
von dem für Heidenheim paraphierten Eckpunktepapier unberührt.
Die Voith-Vereinbarung im Detail
Metalltariferhöhung
Die Metalltariferhöhung soll
zum 1. April 2015 in vollem Umfang umgesetzt werden.
Arbeitszeitregelung
Zeitgleich soll ein 35stel der individuellen vertraglichen Wochenarbeitszeit nicht vergütet
werden. Arbeitnehmer mit 35
Stunden Wochenarbeitszeit bekommen künftig nur 34 Stunden
vergütet.
Tarifliche Leistungen
Die Berechnung sämtlicher tariflicher Leistungen wie Urlaubsgeld, Sonderzahlungen, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall soll
auf der reduzierten Basis stattfinden.
IG Metall-Bevollmächtigter Ralf Willeck: „Positiv ist, dass weiter die
Metalltarife gelten!“
(Foto: arc)
Metall und Betriebsangehörige
am 10. April vor dem Zweitbundesligaspiel zwischen dem
1. FC Heidenheim und dem FC
Ingolstadt vor der Voith-Arena, um ihren Unmut über den
erzielten Kompromiss zu äußern.
„Ihr kämpft um den Sieg, wir
kämpfen um unsere Arbeitsplätze“, war auf einem Spruchband zu lesen. Der Kampf sei
notwendig, weil betriebsbedingte Kündigungen in Heidenheim offenbar nicht mehr
Arbeitszeitsflexibilisierung
Die individuelle Wochenarbeitszeit soll vom Arbeitgeber in einer
bestimmten Bandbreite nach oben
und unten variiert werden können,
ohne dass sich das Bruttoarbeitsentgelt verändert. Die Bandbreite
beträgt z.B. bei einer 35-StundenWoche maximal zweieinhalb Stunden. Ein Arbeitszeitabzug für Pausen- und Verteilzeiten wie bisher in
Heidenheim soll künftig nicht mehr
vorgenommen werden.
Shared Service Center
Das im konzernweiten Programm
„Voith 150+“ geplante Shared Service Center für Europa wird in Heidenheim angesiedelt und in den gemeinsamen Betrieb Voith Dienstleistungen eingeordnet werden.
Fertigung in Heidenheim
Die Voith Paper-Fertigung in Heidenheim soll mit einem Umfang
von 215 Vollzeitarbeitsplätzen erhalten werden. Derzeit sind hier noch
363 Mitarbeiter beschäftigt, 30
Das Verhandlungsziel
Auf Grundlage des jetzt vereinbarten Eckpunktepapiers streben
beide Seiten an, bis zum 30. April
2015 eine verbindliche Regelung zu
verabschieden, die das vorhandene
Paket vollständig ablösen wird. Die
Laufzeit des neuen „Paket-2015“
soll fünf Jahre betragen und am 30.
September 2020 enden, ohne dass
es einer Kündigung bedarf. Sollte
sich die wirtschaftliche Lage am
Standort verändern, kann das „Paket-2015“ vor Ablauf der maximalen Laufzeit gekündigt werden.
Außerdem wollen die Arbeitnehmer sich gegen die drohenden 120 betriebsbedingten
Kündigungen zur Wehr setzen.
Betroffen seien vor allem Mitarbeiter in der Paper-Fertigung, in der Werksinstandhaltung und im administrativen
Bereich.
Positiv bewertet die Arbeitnehmerseite die Tatsache, dass
das Shared Service Center, in
dem europaweit administrative
und organisatorische Aufgaben wahrgenommen werden,
in Heidenheim aufgebaut werden soll. Besonderen Wert legt
der Bevollmächtigte der IG
Metall, Ralf Willeck, auf die
Voith Paper-Chef Bertram Staudenmaier: „Ziel ist, Voith in Heidenheim zukunftssicher zu machen!“
Feststellung, dass für alle
Voith-Mitarbeiter
weiterhin
die Metalltarife gelten, auch
wenn die Regelung, dass von
35 gearbeiteten Wochenstunden nur 34 bezahlt werden,
eine zu schluckende „Kröte“
sei. Voith Paper-Chef Bertram
Staudenmaier erklärte dagegen, oberstes Ziel sei es für die
Konzernleitung
gewesen,
„Voith in Heidenheim zukunftssicher zu machen“.
Im Kompromiss vereinbart: Die Papiermaschinenfertigung bleibt weiter in Heidenheim.
(Fotos: Voith)
Gastkommentar von Dr. Hansjörg Rieger
Zur Neuregelung der Erbschaftssteuer ein Appell an die Politik:
Bitte den Wohlstand in Deutschland nicht unnötig gefährden!
N
ach einem aktuellen Urteil
des Bundesverfassungsgerichts müssen sich Unternehmen
und Unternehmer zukünftig auf
eine neue Rechtslage einstellen,
wenn der Betrieb an die nächste
Generation übergeben werden
soll. Darüber wird kontrovers in
der Öffentlichkeit diskutiert. Seniorchef Dr. Hansjörg Rieger vom
Aalener
Familienunternehmen
RUD nimmt dazu Stellung:
Unter dem Aspekt der Gerechtigkeit muss ein Steuersystem so
aufgebaut sein, dass die Lastenverteilung als gerecht empfunden
wird. Die Legitimation einer Steuer wird vor allem darin gesehen,
dass sie an die Steigerung der
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, hier des Erben, anknüpft.
Erbt jemand ein Vermögen, so erhält er dieses ohne eigene Leis-
tung und kann daher problemlos
etwas davon abgeben.
Dies scheint zurzeit die vorherrschende Meinung bei unseren Politikern zu sein. Selbst wenn man
dies so akzeptieren würde, besteht ein erheblicher Unterschied,
ob Sie ein Bank-Guthaben oder ein
Unternehmen erben. Im ersteren
Fall ist es möglich – auch wenn
das angesammelte Geld schon
versteuert wurde – davon etwas
abzugeben.
Bei einem Unternehmen ist das
Geld jedoch in Maschinen und Anlagen investiert. Darüber hinaus
braucht ein Unternehmen Warenbestände und muss Forderungen
an Kunden finanzieren. Dies ist in
den meisten Fällen nicht mit Eigenmitteln möglich, sondern es
sind zumindest zum Teil Bankkredite nötig.
Muss nun vom Unternehmen
Erbschaftssteuer an den Staat abgeführt werden, so muss entweder ein Teil des Unternehmens
verkauft werden oder das Unternehmen muss bei einer Bank Kredite aufnehmen. Diese Mittel fehlen für Investitionen und damit für
die Sicherung oder Neuschaffung
von Arbeitsplätzen.
In Deutschland sind rund 90 Prozent aller Unternehmen Familienunternehmen und es arbeiten im
Mittelstand gut 60 Prozent aller
Beschäftigten. Neben den wenigen leuchtturmartigen Großkonzernen hängt damit der Wohlstand
in Deutschland vorwiegend vom
Mittelstand ab. Er ist die Grundlage unseres wirtschaftlichen Erfolges. Gerade die großen Familienunternehmen sind in der Regel die
wesentlichen wirtschaftlichen und
technischen Entwicklungstreiber.
Da sie sich meist in Nischenmärkten bewegen, sind für sie Innovationen überlebensnotwendig.
Allerdings gerät gerade der Mittelstand immer stärker unter den
Zwang der Internationalisierung
und er muss dem Druck des stärker werdenden asiatischen Wettbewerbs standhalten. Dies erfordert hohe Investitionen und daher
ist eine Reduzierung der Investitionsquote kontraproduktiv. Ohne
auf die Vorschläge des Bundesfinanzministeriums im Einzelnen
eingehen zu wollen, wird gerade
für Familienunternehmen die Berücksichtigung des Privatvermögens der Erben schwerwiegende
Folgen für den Standort Deutschland haben. Nicht zuletzt hat das
Bundesverfassungsgericht selbst
in seinem Urteil im Grundsatz aus-
drücklich die unterschiedliche Behandlung von Privat- und Betriebsvermögen akzeptiert.
Familienunternehmen zeichnen
sich durch besonders hohen Einsatz der geschäftsführenden Gesellschafter aus und durch eine
enge persönliche Bindung zu den
Mitarbeitern. Diese werden als tragende Säulen des Unternehmens
betrachtet, deshalb reagieren Familienunternehmen auch nicht so
schnell und radikal wie Konzerne
mit Personalanpassungen in Krisensituationen. Dies trägt nachweislich zur Beschäftigungssicherung in Deutschland bei. Daher ist
eine Verschonungs-Regelung, die
sich im Falle der Unternehmensfortführung an der Erhaltung der
konkreten Mitarbeiterzahl orientiert, ein sinnvolles Kriterium.
Ganz persönlich bin ich der Mei-
DR. HANSJÖRG RIEGER IST
GESCHÄFTSFÜHRENDER
GESELLSCHAFTER DES
FAMILIENUNTERNEHMENS RUD
UND WAR PRÄSIDENT DER IHK
OSTWÜRTTEMBERG
nung, dass es auch wünschenswert ist, in einem Unternehmen
die über Jahre und Jahrzehnte hinweg entwickelte Unternehmenskultur zu erhalten. Das Urteil des
Bundesverfassungsgerichtes ist
sicher nicht leicht umzusetzen, jedoch ist an die Politik zu appellieren, unter Berücksichtigung der
vorstehend aufgeführten Argumente den möglichen Spielraum
so weit als möglich auszunutzen,
um
unseren
Wohlstand
in
Deutschland nicht unnötig zu gefährden.
Dr. Hansjörg Rieger
Firmen & Märkte
4
Wirtschaft Regional | April 2015
eumetron GmbH – in der „Kalibrierpyramide“ fast ganz oben
Firmengründer Theo Hageney und Klaus Banzhaf: „Unsere selbst entwickelten Messstrategien sind mittlerweile in der Industrie weltweit anerkannt!“
l
Winfried Hofele
Aalen. Klaus Banzhaf und
Theo Hageney sind erfolgreiche und langjährig tätige Unternehmer, vom Naturell her
passen aber beide nicht in herkömmlich stringente Firmenstrukturen. „Bei uns gibt es
keine abgesteckten Hierarchien, wir sind alle Teamworker, die sehr professionell ihren komplexen Job erledigen –
dabei darf das menschliche
Miteinander allerdings nicht
auf der Strecke bleiben“, lautet
das Credo der beiden Chefs der
eumetron GmbH in Aalen.
Deren Unternehmenskultur
ist über Jahre gewachsen und
geprägt durch soziale Verantwortung, respektvollen Umgang und offene Kommunikation – Theo Hageney: „Bei uns
entscheiden in jedem Moment
motivierte Mitarbeiter über die
Qualität ihrer Arbeitsleistung.“
Das 2005 in der Gartenstraße
in Aalen von den beiden Diplom-Ingenieuren (FH) gegründete Unternehmen ist in
der deutschen „Kalibrierpyramide“ ganz oben angekommen
– direkt unter der PhysikalischTechnischen Bundesanstalt in
Braunschweig, der Hüterin des
„Urmeters“.
Die eumetron GmbH gibt ihren Kunden Sicherheit und
Vertrauen bezüglich der Richtigkeit und der Genauigkeit der
erbrachten Dienstleistungen.
Ihre hohe messtechnische
Kompetenz bekommt das Referenzlabor für Längenmesstechnik immer wieder von der
Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) bestätigt.
Die Kernkompetenzen
Die Kernkompetenz von eumetron ist die Kalibrierung
von Referenznormalen und
Referenzwerkstücken für Hersteller und Anwender von
Messgeräten auf der ganzen
Welt. Die langjährige Erfahrung bei der Bestimmung der
prüfmerkmalbezogenen Messunsicherheit liegt im Sub-Mikrometerbereich – die Basis
für sichere Messergebnisse.
eumetron bietet DAkkS-Kalibierungen mit kleinsten Messunsicherheiten und sehr kurzen
Durchlaufzeiten für Kunden
aus dem Messgerätebau, der
Automobilindustrie,
dem
Werkzeug- und Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt
oder Medizintechnik an. Diese
Kompetent und mit Leidenschaft bei der Arbeit: Die eumetron-Gründer Theo Hageney und Klaus Banzhaf.
Unternehmen versorgen sich
in Aalen mit Kalibrierungen
ihrer Referenznormale, mit denen sie die Qualität ihrer Produkte sicherstellen.
Blick in die Historie
Die heutige eumetron GmbH
entstand aus der 3D Control
GmbH, die 1993 von Klaus
Banzhaf und Theo Hageney
gegründet wurde. Das Ziel war
damals, den Kunden im Rahmen der Anforderungen der
ISO 9000 Kalibrierdienstleistungen und messtechnische
Inspektion des Tastersystems
Dienstleistungen mit Koordinatenmessgeräten anzubieten.
1995 gründeten Banzhaf und
Hageney die 3D Quality Systems GmbH, da die messtechnischen Dienstleistungen mit
Koordinatenmessgeräten als
eigenes Geschäftsfeld mit zusätzlichen Teilhabern in ein ei-
genständiges
Unternehmen
konzentriert werden sollten.
3D Control war ab diesem
Zeitpunkt ein Labor, das sich
auf das Kalibrieren von verschiedensten Lehren und Prüfmitteln in dem Bereich Länge
spezialisiert hatte, wohin sich
die 3D Quality Systems GmbH
auf dem Gebiet der Qualitätssicherung mit Dienstleistungen
in der Koordinatenmesstechnik,
besonders der Schulung von
Koordinaten-Messtechnikern,
spezialisiert hat.
Im Lauf der Jahre baute die
3D Quality Systems GmbH ein
Netzwerk von Dienstleistungsstandorten in der Nähe der Automobilhersteller auf. Niederlassungen wurden an den folgenden Standorten gegründet
und mit Equipment und Personal ausgestattet: 3D Mess
GmbH in Peine (Großraum
Wolfsburg,
Braunschweig,
Hannover), 3D Quality Systems
GmbH in Köln, 3D Quality
Systems GmbH in Eching bei
München, 3D Quality Systems
GmbH in Ostfildern bei Stuttgart. „2000 hatten wir rund 75
Mitarbeiter an diesen Standorten beschäftigt“, berichten
Banzhaf und Hageney im Gespräch mit dieser Zeitung.
2001 wurden die erfolgreich
am Markt agierenden 3D Control GmbH und die Firmengruppe der 3D Quality Systems GmbH mit allen Standorten durch einen Anteilsverkauf
in die Carl Zeiss Gruppe integriert – es entstand die Carl
Zeiss 3D Metrology Services
GmbH, in der die bisherigen
Gesellschafter der 3D Quality
Systems GmbH, Klaus Banzhaf und Theo Hageney, weiter
als Gesellschafter und Geschäftsführer agierten.
Im Zuge der Integration von
Zeiss Industrielle Messtechnik
(IMT) kamen folgende Bereiche neu hinzu: Dienstleistungen im Engineering, Lohnmessungen in der industriellen
Computertomografie, anwendungstechnische Schulungen
von Koordinatenmesstechnikern, IT-Services und Auftragsprogrammierung. Ende
2004 waren rund 150 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten (u.a. Aalen, Köln, Ostfildern, München) beschäftigt.
2005 folgte ein erneuter
Schritt in die Selbstständigkeit: Klaus Banzhaf und Theo
Hageney gründeten nun die
Metrys GmbH. Diese war als
akkreditiertes DAkkS-Kalibrierlabor tätig und spezialisierte sich für Kunden aus der
ganzen Welt auf High-End-Kalibrierungen von Referenznormalen und Referenzwerkstücken für die 3D-Koordinatenmesstechnik.
Die Metrys GmbH wurde
vom DKD (heute DAkkS) für
verschiedenste
Messgrößen
akkreditiert und blieb zusätzlich Business Partner der Carl
Zeiss IMT GmbH in der AfterSales-Betreuung von Kunden
der Carl Zeiss AG im Raum
Südwestdeutschland.
Aufgrund einer Namensähnlichkeit mit der Metris AG in
Belgien wurde die Metrys
GmbH 2008 in die eumetron
GmbH umfirmiert. Diese, ausgestattet mit modernsten Koordinaten- und Formmessgeräten
von Zeiss, beschäftigt heute
rund 20 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Umsatzentwicklung ging
bisher kontinuierlich aufwärts:
eumetron erwirtschaftete 2014
einen Umsatz mit Dienstleistungen von rund drei Millionen Euro. Theo Hageney ist für
das laufende Geschäftsjahr
2015 optimistisch: „Wir werden weiter zulegen, unsere
selbst entwickelten Messstrategien sind mittlerweile in der
Industrie weltweit anerkannt!“
Der geschäftsführende Gesellschafter und sein Partner Klaus
Banzhaf sind sich einig, dass
Geschäftsbeziehungen für alle
Beteiligten sichtbare Vorteile
aufweisen müssen. Die wichtigsten Parameter für einen
messbaren Vorteil sind Genauigkeit, Verlässlichkeit, Innovationskraft, Schnelligkeit, Termintreue, kurze Durchlaufzeiten, Erreichbarkeit und kompetenter Kundenservice.
TZ-Gebäude erworben
Als richtig erweist sich heute
auch die strategische Entscheidung aus dem Jahr 2014, das
etwa 1800 Quadratmeter große
Gebäude in der Gartenstraße
von der Stadt Aalen zu erwerben. „Ein Umzug der installierten Präzisionsmessgeräte
und Klimaräume wäre im Falle
eines Neubaus mit großem zusätzlichem Aufwand und hohen Kosten verbunden. Diese
Gelder können wir besser in
die permanente Modernisierung unseres Maschinenparks
und in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter investieren.“
AfM-Tochtergesellschaft
Eine Tochtergesellschaft der
eumetron GmbH ist die AfM
(Accuracy for Machines)
Technology GmbH mit fünf
Mitarbeiter/innen. Geschäftsführer sind Alex Bullinger und
Theo Hageney. AfM bietet umfangreiche Softwarelösungen
im Bereich der geometrischen
Messtechnik und der Optimierung von Produktentstehungsprozessen an. Die Zentrale hat
wie eumetron ihren Sitz in der
Gartenstraße 133 in Aalen.
www.eumetron.de
l
Die eumetron-Fibel
Messen heißt Vergleichen:
Ein Messgerät vergleicht Unbekanntes (das zu vermessende Bauteil) mit Bekanntem (die
Genauigkeit des Messgerätes), da es kalibriert ist.
Eine Messgröße ist eine physikalische Größe, die durch
eine Messung erfasst wird.
Zum Beispiel Länge, Masse,
Stromstärke, Temperatur.
Kalibrieren bedeutet, man ermittelt die Abweichung der
Anzeige eines Messgeräts
vom richtigen Wert. Hierzu
misst man mit dem Gerät ein
Objekt, dessen Maß genau
bekannt ist – ein Normal. Damit lässt sich die Abweichung
der Anzeige vom bekannten
Maß bestimmen. Beim Kalibrieren wird also eine Messabweichung ermittelt. Diese und
die zugehörige Messunsicherheit (Genauigkeit) werden in
einem Kalibrierschein festgehalten. Die Industrie fordert
Kalibrierungen, um sicherzustellen, dass Bauteile die an
verschiedenen Orten der Welt
produziert werden, später problemlos zusammengebaut
werden können. Deshalb stellt
man durch Kalibrieren der
Mess- und Prüfmittel sicher,
dass diese innerhalb ihrer Genauigkeitsangaben das richtige Maß angeben.
Regelmäßige Kalibrierung
ist wichtig, weil die täglich eingesetzten Mess- und Prüfmittel Schwankungen unterliegen. Aufgrund Einsatzdauer,
Belastung und Umgebung
kann es zu immer größeren
Ungenauigkeiten kommen.
Um die Genauigkeit von Messergebnissen sicherzustellen,
ist es notwendig, die verwendeten Mess- und Prüfmittel regelmäßig zu kalibrieren.
Die Physikalisch-Technische
Bundesanstalt (PTB) ist das
nationale Metrologieinstitut
Deutschlands mit Hauptsitz in
Braunschweig. Sie befasst
sich u.a. mit der Wissenschaft
vom Messen. Ihre Hauptaufgabe ist die Forschung auf
dem Gebiet der Einheiten (z.B.
des Meters) und deren Weitergabe an die Industrie oder an
Forschungseinrichtungen. Beispiel: die Atomuhren zur Verbreitung der gesetzlichen Zeit
in Deutschland. Die PTB ist die
oberste messtechnische Instanz, auf die letztendlich alle
Messungen zu beziehen sind.
Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) ist die
nationale Akkreditierungsstelle Deutschlands mit Hauptsitz
in Berlin. Sie soll die messtechnische Infrastruktur sicherstellen, indem sie die
Fachkompetenz z. B. von Kalibrierlaboratorien begutachtet
und überwacht. Vorgänger ist
der Deutsche Kalibierdienst.
Mit einer Akkreditierung wird
durch die DAkkS einem Kalibrierlabor seine personelle
und technische Kompetenz
bescheinigt. Hierzu wird das
Labor durch eine Expertengruppe des DAkkS begutachtet. Es ist dann berechtigt, Kalibrierungen zu den akkreditierten Messgrößen durchzuführen und so staatlich anerkannte Vergleichsnormale mit geringsten Messunsicherheiten
für Kunden zu kalibrieren.
Die Messräume erfüllen alle Spezifikationen für exzellentes Klima.
Installation einer pneumatischen Spannvorrichtung
(Alle Fotos: Eumetron Corporate)
Firmen & Märkte
Wirtschaft Regional | April 2015
5
Paul Hartmann AG: Effizienz – Innovation – Kundenorientierung
CEO Andreas Joehle präsentiert beeindruckende Erfolgszahlen des Heidenheimer Anbieters von Hygiene- und Medizinprodukten im Geschäftsjahr 2014
l
Winfried Hofele
Heidenheim. Am 1. Juli 2013
hat Andreas Joehle den Vorstandsvorsitz bei der Paul
Hartmann AG von Dr. Rinaldo
Riguzzi übernommen. Der
Schweizer hatte mit Umsicht
den Anbieter von Medizinund Hygieneprodukten aus einer schweren Krise in der bald
200-jährigen Firmengeschichte heraus wieder an die europäische Spitze in der Branche
geführt. Riguzzi wurde wegen
seiner sympathisch-bescheidenen Art als Einheimischer mit
Heidenheimer „Stallgeruch“
wahrgenommen.
Der gebürtige Berliner Andreas Joehle, zuletzt Chef der
Surgical Divison beim Medizinartikelhersteller Mölnlycke
Health Care in Erkrath bei
Düsseldorf und zuvor bei 3M,
Coloplast und Medtronic International tätig, legte bei seiner
ersten Pressekonferenz in Heidenheim die Messlatte für sich
und Hartmann hoch. Als er
nun Ende März, bezeichnend
OP-Schulungsraum im Medical Innovation Center
nicht in einem Stuttgarter Hotel, sondern im Konferenzraum
des neuen Medical Innovation
Centers, die Kennzahlen des
ersten von ihm voll verantwortenten Geschäftsjahres mit Finanzchef Stephan Schulz präsentierte, zogen viele Medienvertreter den Hut: Die Hartmann Gruppe stellte 2014 trotz
Währungsturbulenzen, geopolitischer Verwerfungen und
schwierigen
Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen
(Foto: KD Busch)
respektable Wachstumsrekorde auf. Davon profitieren auch
die Aktionäre (mehrheitlich
die Ulmer Unternehmerfamilie
Schleicher): Vorstand und
Aufsichtsrat schlagen vor, die
Dividende von 5,70 auf 6,50
Euro je Aktie zu erhöhen. Aber
nicht nur die nackten Zahlen
beeindrucken, sondern vor allem die kluge Strategie, mit der
Joehle zielorientiert alle „Hartmänner“ begeistert: „Den
Wandel erfolgreich gestalten!“
CEO Andreas Joehle
(Foto: KDB)
Beispiele dafür: Das Gesundheitswesen steht weltweit vor
großen
Herausforderungen.
Nur optimierte Prozesse und
Produkte senken die Belastung
für die Gesundheitssysteme.
„Mit unserem breiten Sortiment an Produkten und Dienstleistungen“, sagt Joehle, „helfen wir Medizin und Pflege,
eine effiziente Versorgung sicherzustellen und Patienten
eine hohe Lebensqualität zu
bieten.“ Hartmann soll nicht
nur heilen, sondern Lösungen
für mehr Lebensqualität bieten. Deshalb gibt Hartmann
ein neues Markenversprechen:
„Gesundheit ist unser Antrieb“
oder in der nun gültigen Unternehmenssprache: Going further for health. „Damit positionieren wir uns als weltweite,
nach vorne schauende Marke“,
sagt Joehle, „wir wollen hochwertige und innovative Produkte anbieten, auf die sich unsere Kunden verlassen können.
Lösungen für das Gesundheitswesen sind das, was wir liefern.“ Weil Hartmann „vorausdenkend bessere Lösungen als
die Wettbewerber“ anbieten
soll, „haben wir den Markenauftritt erneuert“, stellt Joehle
heraus und fordert: „Wir wollen weltweit eine führende
Rolle einnehmen!“
„Maßstäbe für schlanke Prozesse setzt unser Medical Innovation Center“, erklärt Joehle stolz. Das für 15 Millionen
Euro erstellte Center mit einem Schau-OP-Saal sei „lean,
clean and green“, sagt Joehle,
„und verbindet hochintelligent
Fertigung und Logistik“. Um
die Mitarbeiter von seiner Strategie zu überzeugen und sie
„mitzunehmen“, hat Joehle die
„Prinzipien unseres Handels“
im Programm L.A.C.E. gebündelt – L für Leadership (Führung), A für Accountability
(Verantwortung), C für Commitment (Verbindlichkeit) und
E für Execution (Umsetzung).
„Die Mitarbeiter ziehen extrem gut mit“, freut sich Joehle, „obwohl es beim Prozess,
die richtigen Mitarbeiter in die
richtigen Positionen zu bringen, 144 Umbesetzungen in
Schlüsselstellungen gegeben
hat.“ Grundlage des Programms sei der „ständige direkte Dialog mit den Mitarbeitern“, betont Joehle, darauf
aufbauend gehe es um Themen
wie Talentmanagement, individuelle Entwicklungspläne,
Nachfolgeplanungen, Kompetenzentwicklung und Eigenverantwortung. Essenziell werde so das Problem des Fachkräftemangels angegangen.
Effizienz in allen Unternehmensbereichen
Absatz margenstarker Produkte gesteigert
H
D
artmann will den Weg des
profitablen Wachstums
weitergehen. „Uns kommt entgegen, dass der Markt für Medizinprodukte global um vier
Prozent expandiert“, weiß Andreas Joehle nach Analyse der
Unternehmensbereiche.
Wundmanagement: Nach
dem Motto „einfache Lösungen für eine effiziente Wundbehandlung, entwickelte sich
2014 die Unterdruck-Wundtherapie „Vivano“ dynamisch.
HydroTherapy, das Behandlungskonzept zur Versorgung
schwer heilender Wunden,
fand hohe Kundenakzeptanz,
weil zwei Produkte für alle
Wundphasen (Reinigung und
Heilung) reichen. Auch bei
postoperativen Verbänden stiegen die Erlöse.
Inkontinenzmanagement:
MoliCare Mobile blieb 2014
auf Erfolgskurs. „Stark gefragt
waren die Hygienesortimente
für die Behandlungspflege so-
Inkontinenzslip MoliCare Mobile
wie die auf die Haut älterer
Menschen abgestimmte Pflegeserie „Menalind professional“, sagte Joehle. Mit neuen
Marketingkonzepten will er
die Erlöse pushen: „Wir stärken unser Serviceangebot für
Rezeptabrechnung, Beratung
und Belieferung nach Hause.“
Joehle sprach aber auch deutlich eine „bedenkliche Entwicklung“ an, von der 1,5 Millionen Menschen in Deutschland, die Windeln oder Einlagen auf Kassenrezept erhalten,
betroffen sind. Krankenkassen
wie die DAK, die AOK, die
Barmer GEK oder die KKH
würden die Versorgung ausschreiben und dem billigsten
Anbieter den Zuschlag geben.
Deshalb seien die Erstattungspauschalen für die monatliche
Belieferung eines Patienten
von 30 auf 13 Euro gesunken.
„Das geht zu Lasten der Patienten, von denen viele bettlägrig
sind“, klagte Joehle. Viele
könnten sich die Aufzahlungen
von bis zu 200 Euro im Monat
für bessere Produkte und mehr
Lebensqualität nicht leisten.
„Die Kassen haben eine Grenze
überschritten“, sagte Joehle,
gut sei, dass die Politik diese
Entwicklung stoppen wolle.
Infektionsmanagement: Bezogen auf das Sortiment für
eine ganzheitliche Infektionsprophylaxe verzeichneten die
kundenindividuellen OP-Kom-
plettsets „CombiSet“ sowie die
OP-Bekleidung „Foliodress“
2014 ein gutes Wachstum.
Auch das Sortiment von OPEinweginstrumenten verkaufte
sich im Klinischen und Ambulanten ebenso gut wie Händedesinfektionsmittel. Zudem gelang es Hartmann, die starke
Position in der Flächendesinfektion auszubauen. „Wir werden weiter mit neuen Konzepten dazu beitragen, dass die
OP-Abläufe noch effizienter
werden. Dies gelingt uns mit einer zukunftsweisenden Set-Fertigung im Medical Innovation
Center und einer professionellen Set-Bereitstellung vor der
Operation“, sagte Andreas Joehle. Bedenklich seien die hygienischen Zustände in vielen
Kliniken: „Deshalb stehen bei
uns Lösungen zur Prävention
von nosokomialen Infektionen
im Fokus.“
-wh-
ie Kennzahlen des Geschäftsjahres 2014 (siehe
Kasten) erläuterte CFO Stephan Schulz. Die Umsatzerlöse stiegen weltweit um 3,8 %
(4,8 % ohne Währungseffekte)
auf den Rekord von 1,862 Milliarden Euro: „Damit sind wir
über dem Markt gewachsen,
der Branchenschnitt liegt bei
knapp 2,0 %.“ Bemerkenswert:
Hartmann legte in allen Unternehmensbereichen (Inkontinenz-, Infektions- und Wundmanagement sowie weiteren
Konzernaktivitäten) zu und in
allen Märkten. In Deutschland
um 3,1 %, außerhalb um 4,1 %.
„Nicht ganz glücklich sind wir
mit dem Zuwachs in Amerika“, räumte Schulz ein und
kündigte den Aufbau einer
Produktion für Inkontinenzmanagement in den USA an.
Auch die weiteren Konzernaktivitäten seien Wachstumsmo-
Ein Routenzug sorgt im Medical Innovation Center für einen kontinuierlichen Materialfluss und damit für Effizienz.
(Foto: KD Busch)
CFO Stephan Schulz
(Foto: KDB)
toren gewesen: Kneipp verzeichnete dank neuer Badeprodukte das erfolgreichste Geschäftsjahr überhaupt, cmc
legte mit Kosmetik- und ErsteHilfe-Produkten zu und Noge
baute seine führende Position
in Deutschland bei medizinischen Verbrauchsgütern sowie
in der Reha- und Medizintechnik aus.
Weil es Hartmann gelang,
den Absatz von margenstarken
Produkten zu steigern und die
Kosten zu senken, ergaben sich
zweistellige
Zuwachsraten
beim EBIT und beim Konzernergebnis. „Daraus konnten
wir“, so Schulz , „unsere Nettoverschuldung, die 2010 noch
bei 176,6 Millionen Euro lag,
in eine Nettoliquidität von 10,8
Millionen Euro umwandeln.“
Damit stärkte Hartmann die
Bilanzstruktur: Kurz- und
langfristige Verbindlichkeiten
werden vom Eigenkapital abgedeckt – Schulz: „Das ist in
der Niedrigzinsphase und stei-
gendem Bedarf für Pensionsrückstellungen eine erfreuliche
Entwicklung.“ Auch bei den
Investitionen lag Hartmann
über dem Vorjahr, 93 % davon
wurden für Sachanlagen ausgegeben, über ein Drittel davon ging ins Wundmanagement. Die Mitarbeiterzahl sei
weltweit gesunken, „weil wir
in China eine Produktionsstätte aus Qualitätsgründen schließen mussten“, sagte Stephan
Schulz.
-whl
Hartmann Gruppe 2014
Kennzahlen in Mio. Euro; Klammer Veränderung in % zu 2013
Umsatz gesamt 1862 (+ 3,8)
Umsatz nach Bereichen:
Wund
407,5 (+ 4,8)
Infektions
441,1 (+ 4,8)
Inkontinenz
627,3 (+ 1,0)
Weitere
386,1 (+ 7,1)
Umsatz nach Regionen:
Deutschland
623,8 (+3,1)
Europa ohne D
1031,0
Amerika
63,8
Afrika/Asien/Ozeanien
143,4
Investitionen
73 (+3,2)
Cashflow
159 (11,9)
Konzernergebnis 78,3 (+ 25,4)
Nettoumsatzrend. 4,2 (+ 20,0)
EBIT
122,4 (+ 20,0)
EBIT-Rendite
6,6 % (+ 15,8)
Eigenkapital
690 (+ 6,6)
EK-Quote
55,4 % (+1,7)
Nettoliquidität
10,8 (- 59,0)
Mitarbeiter:
weltweit:
10 216 (10.462)
in Deutschland:
4349 (4341)
Hartmann-Ziel für das Jahr 2015: Moderates Wachstum bei Umsatz und Gewinn
A
ndreas Joehle hat für 2015
klare Ziele: „Vor dem
Hintergrund der Chancen aus
dem demografischen Wandel
und der Entwicklung in aufstrebenden Schwellenländern,
aber auch der Risiken aus den
Veränderungen in den nationalen Gesundheitssystemen wollen wir profitabel wachsen.“
Die Volatilitäten in den Rohstoff- und Währungsmärkten
werde Hartmann aktiv absichern und Investitionsschwerpunkte in etablierten und neuen Märkten setzen; zum Bei-
spiel in die moderne Wundbehandlung oder Infektionsprävention.
Volle Kassen wecken Spekulationen: „Wir setzen weiter auf
Akquisitionen und strategische
Partnerschaften, um unser
Portfolio sinnvoll zu ergänzen
und die Marktposition in den
Absatzregionen zu verbessern“, ließ Andreas Joehle wissen, betonte aber: „Es muss
passen, wir müssen ja nicht
zwingend neue Unternehmen
kaufen, es könnte auch um
Produkte gehen – unser Motor
verträgt noch mehr Benzin.“
Joehle geht davon aus, „dass
So könnte die Hartmann-Konzernzentrale in Heidenheim im Jahr 2020 einmal aussehen.
wir 2015 bei den Erlösen und
beim EBIT ein moderates Plus
erzielen.“
Mittelfristig angelegt ist ein
mit „2020 plus“ überschriebenes Konzept, nach dem in den
(Foto: PAUL HARTMANN AG)
kommenden Jahren die Gebäudearchitektur an der Paul-Hartmann-Straße in Heidenheim
innen und außen überarbeitet
wird. Effizienz heißt auch hier
das Schlagwort für bessere Arbeitsprozesse. „Die Mitarbeiter sind in dieses Projekt voll
eingebunden, sagte Andraes
Joehle, der eine Investitionssumme „jetzt noch nicht“
nannte. Die Flächen würden
neu geordnet, eine Glasfassade
zur Straße hin soll ein optisches Extra geben.
Winfried Hofele
Firmen & Märkte
6
Wirtschaft Regional | April 2015
Commerzbank in Region Ostwürttemberg wieder im Aufwind
Sowohl im Bereich Privat- und Geschäftskunden als auch im Bereich Mittelstandsbank wurden 2014 neue Kunden gewonnen – Vertrauen wieder zurückgewonnen
l
Winfried Hofele
Schwäbisch Gmünd. Auch in
Ostwürttemberg hat die Commerzbank das in der großen Finanzkrise verlorene Kundenvertrauen wieder zurückgewonnen und den Integrationsprozess mit der Dresdner Bank
abgeschlossen – die zweitl
Über die Commerzbank
Die Commerzbank ist Deutschlands zweitgrößte international
agierende Geschäftsbank mit
Standorten in mehr als 50 Ländern. Kernmärkte sind Deutschland und Polen.
Mit den Geschäftsbereichen Privatkunden, Mittelstandsbank,
Corporates & Markets und Central & Eastern Europe bietet sie
ihren Privat- und Firmenkunden
sowie institutionellen Investoren ein umfassendes Portfolio
an Bank- und Kapitalmarktdienstleistungen an. Mit den
Töchtern comdirect und der polnischen mBank verfügt sie über
zwei innovative Onlinebanken.
Die Commerzbank betreibt mit
rund 1100 Filialen und 90 Geschäftskundenberatungszentren eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken. Insgesamt betreut die
Bank rund 15 Millionen Privatsowie eine Million Geschäftsund Firmenkunden.
Die 1870 gegründete Bank ist
an allen wichtigen Börsenplätzen der Welt vertreten. Im Jahr
2014 erwirtschaftete sie mit
durchschnittlich rund 52 000
Mitarbeitern Bruttoerträge von
mehr als neun Milliarden Euro.
größte deutsche Geschäftsbank gewann im Bereich der
Filiale Schwäbisch Gmünd
(Ostwürttemberg) 2014 weiter
deutliche Marktanteile. Dies
erklärten Direktor Rudi Maurer, Leiter der Mittelstandsbank
der
Regionalfiliale
Schwäbisch Gmünd, Patrick
Lang, Mitglied der Geschäftsleitung im Bereich Privat- und
Geschäftskunden der Gebietsfiliale Württemberg, und Pressereferentin Sandra Kobus bei
der Präsentation der Geschäftszahlen 2014.
„Wir haben in der Region
1690 neue Kunden gewonnen
(deutschlandweit 288 000) und
betreuen jetzt rund 66 000 Privat- und 6845 Geschäftskunden (Umsatz bis 2,5 Millionen
Euro)“, sagte Patrick Lang,
„auch bei Baufinanzierungen
legten wir zu und haben 2014
erneut Wohneigentum im Wert
von über 67 Millionen Euro finanziert.“ Niedrige Zinsen,
Währungsschwankungen und
die geopolitischen Verwerfungen hätten die Nachfrage nach
professionell
gemanagten
Wertpapieranlagen angekurbelt – Lang: „Insgesamt stieg
das Anlagevolumen in der Region um 5,2 Prozent auf 765
Millionen Euro, das Kreditvolumen belief sich zum Jahresende auf 497 Millionen Euro.“
Lang führte diesen Erfolg auf
drei wesentliche Faktoren zurück: Die Commerzbank gewann zum zweiten Mal in Folge den bundesweiten Beratungstest „City Contest“, das
Präsentierten Commerzbank-Erfolgszahlen (v.l.): Rudi Maurer, Sandra Kobus und Patrick Lang.
(Foto: -wh-)
Produkt- und Leistungsangebot umfasse vielfältige innovative Lösungen vom kostenlosen Girokonto, über die unabhängige Baufinanzierung bis
zu offenen Fondsstrukturen
und schließlich sei die Commerzbank online auf dem modernsten Stand mit umfassenden Sicherheitsgarantien. Deshalb sei der Zufriedenheitsgrad bei den Kunden „sehr
hoch“, stellte Lang fest. Das
operative Ergebnis auf AGEbene bezifferte Lang mit 420
Millionen Euro, auf Regionalfilialebene orientiere man sich
nach dem „Deckungsbeitrag
1“: „Wir haben alle unsere Ziele erreicht.“
„Das in der Mittelstandsbank
gebündelte Firmenkundengeschäft konnte 2014 in Ostwürttemberg wieder ein sehr solides Ergebnis verzeichnen“, berichtete Rudi Maurer, „wir
konnten das Kreditvolumen
um 5,1 Prozent steigern – und
das in einem stagnierenden
Markt.“ Die Vermittlung von
öffentlichen Fördermitteln belief sich 2014 auf 57 Millionen
Euro (+ 8 Prozent): „Wir haben
uns in einem harten Verdrängungswettbewerb gut behauptet und sogar Marktanteile gewonnen“, freute sich Rudi
Maurer. Die an sich schon
hohe Anzahl Firmenkunden
sei 2014 um weitere 23 neue
gesteigert worden. Sowohl in
Deutschland als auch im internationalen Geschäft wolle die
Mittelstandsbank ihren Wachstumskurs fortsetzen, kündigte
Maurer an. Die weltweite Wirtschaftsbelebung sowie der
niedrige Ölpreis gebe dabei
Rückenwind. „Wir geben mittelständischen Kunden mehr
Kredite als jede andere deutsche Großbank, wir werden im
Zuge der Digitalisierung unser
Online-Portal modernisieren
und mobile ZahlungsverkehrsApps zur Verfügung stellen,
um uns den Kundenbedürfnissen noch besser anpassen zu
können“, erklärte Maurer.
Auch international wolle die
Commerzbank
ihre
gute
Marktposition weiter nutzen:
„Wir begleiten unsere Kunden
weltweit dahin, wo sie Geschäfte machen und uns brauchen“, sagte Maurer. Die fortschreitende Internationalisierung, von der die Unternehmen
in Ostwürttemberg besonders
betroffen seien, sei für Kunde
und Bank „der Schlüssel zum
Erfolg“.
Die Commerzbank sei weltweit an über 70 Standorten vertreten und bietet 5000 Korres-
l
Filiale Württemberg
Die Gebietsfiliale Württemberg der Commerzbank hat ihren Sitz in Stuttgart. Im in der
Mittelstandsbank gebündelten
Firmenkundengeschäft gibt es
darunter neun Regionalfilialen:
Stuttgart, Esslingen, Ulm, Reutlingen, Heilbronn, VillingenSchwenningen, Singen, Böblingen und Schwäbisch Gmünd.
Die Gmünder Regionalfiliale (11
Mitarbeiter) wird von Rudi Maurer geleitet; ihr zugeordnet sind
die Filialen Aalen (4 Mitarbeiter), Heidenheim (3) und Schwäbisch Hall. Das Geschäftsgebiet
umfasst dazu die Raumschaften
Crailsheim, Schorndorf und
Nördlingen.
Im Privat- und Geschäftskundenbereich sind Stuttgart acht
Regionalfilialen zugeordnet:
Stuttgart, Ulm, Esslingen, Reutlingen, Heilbronn, VillingenSchwenningen, Böblingen und
Schwäbisch Gmünd. Die Gmünder Regionalfiliale (12 Mitarbeiter) wird von Patrick Lang verantwortet; ihr zugeordnet sind
die Filialen Aalen (12), Heidenheim (6) und Schwäbisch Hall,
dazu die Raumschaften Schorndorf, Waiblingen, Backnang,
Fellbach und Cannstatt.
pondenzbankverbindungen.
Neue Repräsentanzen gebe es
u.a. in Abidjan (Elfenbeinküste) und in São Paulo (Brasilien). Insgesamt hat die Commerzbank heute in der Region
Schwäbisch Gmünd 125 Mitarbeiter, davon 18 in der Mittelstandsbank.
Ostalb Mail schont Umwelt
Mapal über 500 Millionen Euro
Privater Briefdienstleister unterstützt neues Klimaschutzprojekt in Indien
Aalener Präzisionswerkzeughersteller steigerte 2014 Umsatz um 8,5 Prozent
l
Sascha Kurz
Aalen. Der regionale Dienstleister für die Briefzustellung,
die Ostalb Mail GmbH, unterstützt mit ihrer Aktion „Green
Mail“ ein neues Umweltprojekt. Der Portoaufpreis von einem Cent je Brief kommt einem Laufwasserkraftwerk im
Himalaya zugute, das den klimaneutralen Versand gewährleistet. Und: Die Firma Vitus
König bekennt sich zu dem
Umweltprojekt und hat dafür
ihre Urkunde erhalten.
Seit März 2014 bietet Ostalb
Mail, Tochterunternehmen der
Aalener SDZ-Verlagsgruppe
sowie des Schwäbischen Verlags, den klimaneutralen Briefversand an. Seither war ein
Aufforstungsprojekt im brasilianischen Urwald unterstützt
worden. Das Zustellunternehmen, dem das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit am
Herzen liegt, habe sich nun für
das von der Organisation „First
Climate“ ausgewählte Projekt
in Indien entschieden, informierte Verkaufsleiter Michael
Stanislawski. „Wir wollen regelmäßig unterschiedliche Klimaschutz-Projekte in den Fokus unserer Umweltbemühungen rücken“, sagte er.
Indien werde bis 2025 seinen
Energiebedarf
verdoppeln.
Deshalb sei dort eine nachhaltige Entwicklung auf dem
Energiesektor, wie es das
Laufwasserkraftwerk Vishnuprayag demonstriere, wichtig,
sagte Stanislawski.
Wolfgang König (re.) erhält von Ostalb Mail-Verkaufsleiter Michael Stanislawski die Urkunde verliehen.
(Foto: OAM)
Ostalb Mail versendet im
Jahr rund fünf Millionen Briefsendungen, die deutschlandweit ausgeliefert werden können. Rund 500 gewerbliche
Kunden, Industrieunternehmen, Kommunen und Ämter
nutzten die kostengünstige
Versandart. Sie alle könnten
wie private Briefversender
auch durch den Portoaufpreis
von nur einem Cent ihre Post
klimaneutral verschicken, betonte der Verkaufsleiter. Die
unter der Dachmarke „Green
Mail“ zusammengeschlossenen privaten Briefdienstleister
griffen dabei auf ein zertifiziertes Gütesiegel zurück, das
den klimaneutralen Versand
garantiere.
Ostalb Mail biete zudem den
digitalen Posteingang, über
den Mailings einfach, günstig,
sicher und individuell aus einer
Hand aufbereitet werden könnten. Von der Datenübertra-
gung, dem Druck, der Kuvertierung bis hin zum Versand
übernehme Ostalb Mail alle
Schritte.
Vitus König unterstützt
Ostalb Mail
Als Mitstreiter beim Thema
„Klimaneutraler Versand“ begrüßte Ostalb Mail die Traditionsfirma Vitus König. „Klimaschutz gehört zu unserem
Tagesgeschäft“, sagte Wolfgang König, Geschäftsführer
bei Vitus König. „Ziel unseres
Unternehmens ist die ökologische Verwendung von Ressourcen. Wir setzen auf Solarenergie und sparen Trinkwasser ein. Da passt das Klimaschutzprojekt von Ostalb Mail
sehr gut in unsere Geschäftsphilosophie.“ Die Firma feiert
2015 ihr 70-jähriges Bestehen.
Passend zu diesem Jubiläum
schafft sich der Sanitär-, Badund Heizungsbetrieb im Mai
ein Elektromobil an.
Aalen. Der Aalener Präzisionswerkzeughersteller Mapal
verzeichnete im Geschäftsjahr
2014 ein deutliches Umsatzwachstum. Der konsolidierte
Gruppenumsatz stieg von 470
Millionen Euro in 2013 um 8,5
Prozent und damit deutlich
über dem Branchenschnitt auf
510 Millionen Euro.
„Die Umsatzmarke von 500
Millionen Euro war ein Meilenstein, den wir uns für 2014
vorgenommen und erreicht haben“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Dieter
Kress. Mit dem Umsatz ist
auch die Zahl der Mitarbeiter
um knapp fünf Prozent gestiegen – von 4300 auf 4500 Mitarbeiter weltweit. In Deutschland sind 3100 Beschäftigte
für die Mapal-Gruppe tätig,
davon rund 1750 in Aalen.
Auch für 2015 geht Mapal von
einer steigenden Nachfrage sowohl im Automotive-Bereich
und dem Anlagen- und Maschinenbau als auch in der
Luftfahrtbranche aus.
Deshalb werden an mehreren
Standorten die Fertigungskapazitäten erweitert. Zudem
sind für 2015 erhebliche Investitionen innerhalb Deutschlands geplant. So auch bei der
Mapal-Tochter Weisskopf, deren Kapazitäten mit einem
Neubau verdoppelt werden
(wir berichteten). Dazu kommen Investitionen in neue Maschinen, um Produktivität und
Qualität auf höchstem Niveau
zu halten. Mapal reinvestiere
acht Prozent des Umsatzes in
Forschung und Entwicklung.
„Wir beschäftigen uns beispielsweise mit neuen Technologien wie der Additiven Fertigung“, erklärte Dieter Kress.
Mit diesem innovativen Verfahren brachte Mapal als weltweit erster Hersteller von Präzisionswerkzeugen mit einem
Schneidplattenbohrer (Durchmesser kleiner als 13 mm) ein
mit Laser intern hergestelltes
Werkzeug bis zur Serienreife.
Das 1950 gegründete Familienunternehmen Mapal beliefert namhafte Kunden aus der
Automobil- und Luftfahrtindustrie und dem Maschinenund Anlagenbau. Mapal versteht sich dabei als Technologiepartner seiner Kunden.
Sehr zufrieden mit der Umsatzentwicklung bei Mapal im Jahr 2014: Die Geschäftsleitung mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Dieter Kress (l.) und Dr. Jochen Kress.
(Foto: Mapal)
Firmen & Märkte
Wirtschaft Regional | April 2015
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Wieder droht bei Triumph ein Stellenabbau – diesmal heftig?
Werkschließungen in Ungarn und Österreich haben Auswirkungen auf Standorte Heubach und Aalen – Triumph-Chef Markus Spiesshofer kommt zu Mitarbeitern
l
Winfried Hofele
Heubach. Vor zwei Jahren
konnten Mitarbeiter, Betriebsrat und Gewerkschaft nach zähem Kampf mit der Konzernleitung von Triumph International noch betriebsbedingte
Kündigungen in Heubach vermeiden. Nun droht erneut ein
Stellenabbau unterm Rosenstein und am Distributionsstandort Aalen, weil Werke in
Dunaújváros/Ungarn und in
Wiener Neustadt verkauft bzw.
geschlossen werden sollen.
Konkrete Infos gibt es nicht.
Die Stimmung unter den aktuell noch 712 Beschäftigten in
Heubach war beklemmend, als
sie von Geschäftsleitungsmitglied Ralf Polito aus der Konzernzentrale in Bad Zurzach/
Schweiz und dem Heubacher
Personalleiter Jürgen Moll
über die vom Global Bord beschlossenen Veränderungen
informiert wurden – die Erinnerungen an das Szenario im
Jahr 2013 sind noch frisch.
In einer Pressemitteilung
überschreibt Triumph die Neuausrichtung mit „Optimierung
der globalen Lieferkette“. Diese sei vor dem Hintergrund
schrumpfender Märkte, steigender Produktionskosten und
schwieriger Rahmenbedingungen erforderlich. Durch die
Anpassung wolle Triumph
„anhaltend seine Wettbewerbsfähigkeit“ erhalten. Triumph
steht seit Jahren unter großem
Preis- und Kostendruck, zuletzt verschärft durch Währungsschwankungen. Der Um-
Triumph wurde 1886 in Heubach gegründet und ist größter Arbeitgeber der Stadt.
satzdes Bademoden- und Unterwäscheherstellers sank von
2012 auf 2013 von über zwei
auf 1,9 Milliarden Euro. Zu
den Erlösen in 2014 gibt es
noch keine Angaben – wahrscheinlich setzte sich der
Rückgang fort.
Um wieder profitabler zu
werden, will Triumph „kostenintensive Kapazitäten reduzieren“. Strategisch bedeutsame
und innovative Produkte würden weiter in eigenen Werken
hergestellt, teilte Triumph mit,
bei der Umsetzung dieser Veränderungen sei die Sicherstellung von rascher Verfügbarkeit
und Termintreue entscheidend.
Die Maßnahmen:
• Triumph trennt sich bis
Ende 2015 vom eigenen ungarischen Produktionsstandort in
Dunaújváros mit 412 und vom
österreichischen Nähzentrum
in Oberwart mit 210 Stellen.
• Das österreichische Netzwerk fokussiert sich auf die
Marke „sloggi“, für die Kylie
Minogue als Werbebotschafterin gewonnen wurde.
• In Wiener Neustadt werden
die Vorproduktionsfunktionen
der Marke sloggi erhalten bleiben. Triumph wird weiter daraufhinarbeiten, in Wiener
Neustadt ein „sloggi-Exzellenzzentrum“ zu entwickeln.
„Diese Entscheidungen werden sich auf eine Reihe von Positionen in Wiener Neustadt,
Aalen und Heubach auswirken, da mehrere der Supportfunktionen dort direkt oder indirekt mit der Produktion in
Oberwart und Dunaújváros
verbunden sind“, heißt es in
(Foto: Tom)
der Pressemitteilung. Und weiter: „Die genaue Anzahl der
betroffenen Positionen steht
noch nicht fest, da sie das Ergebnis einer Analyse sowie
nachgeschalteter Verhandlungen mit unseren Sozialpartnern sein wird.“
Die lokalen Triumph Vertriebsgesellschaften in Österreich, Deutschland und Ungarn sollen unverändert bestehen bleiben. Triumph, so Pressesprecher Olav Kratz, wolle
seine Marktführerschaft durch
ein innovatives Produktportfolio und exzellenten Kundenservice sichern. Gemeinsam
mit den Sozialpartnern werde
Triumph „intensiv zusammenarbeiten und alles unternehmen, um die sozialen Auswirkungen für die Mitarbeiter zu
minimieren“.
Steelcase-Fachkräfte sind sehr begehrt
Werk Durlangen wird Ende 2015 geschlossen: Schon über 60 Stellenangebote auf Aktion des Betriebsrats
l
Winfried Hofele
Durlangen. Bis Ende 2015
wird das Steelcase-WerndlWerk in Durlangen geschlossen und die Produktion nach
Stribro/Tschechien verlagert.
Um die aktuell 271 Beschäftigten vor der Arbeitslosigkeit
zu bewahren, haben Betriebsratsvorsitzender Tobias Bucher
und Steelcase-Personalleiter
Daniel Brecheis kurz vor
Ostern Unternehmen in der
Region angeschrieben und diesen Fachkräfte angeboten:
„Gute Arbeitskräfte suchen
Arbeit“ war der ungewöhnliche Brief überschrieben, in
dem es u.a heißt: „Wir möchten unsere Kollegen bei der Suche nach einer neuen Stelle aktiv unterstützen. Unsere Mitarbeiter sind kompetent und engagiert. Einige, die neue Stellenangebote hatten, sind aus
Loyalität zu Steelcase geblieben, um ihre Aufgabe bis zum
Ende pflichtbewusst zu erledigen.“ Bucher und Brecheis bitten darum, dass sich Unternehmen, die Personalbedarf haben, „an uns wenden“. Angeboten werden Fachkräfte in
Produktion,
Materialwirtschaft, Logistik, NC-Programmierung, Operativer Einkauf,
Arbeitsvorbereitung, IT, Personal, Instandhaltung, Engineering und Pulveranlage.
„Die Resonanz auf unsere
Aktion ist überwältigend“, erklärte Tobias Bucher Mitte
April. Es seien bereits mehr als
60 Stellenangebote bei ihm
eingegangen, freute sich der
Betriebsratsvorsitzende.
Es
hätten sich bei ihm Firmen aus
Schwäbisch Gmünd, Aalen,
Schwäbisch Hall, Uhingen,
Waldstetten, Heubach und
Lorch gemeldet. Besonders
gefragt seien Betriebselektriker, Maschinenbediener, Lagerlogistiker und CNC-Fräser.
„Wir hängen die Angebote aus,
sagte Bucher, „ich weiß, dass
einige schon Bewerbungsgespräche führten und gute Aussichten haben, schnell einen
neuen Arbeitsplatz zu finden.“
Weitere
Stellenangebote
nimmt Tobias Bucher gerne
entgegen unter Telefon:
01 52 09 22 25 99.
Rückblick: Am 17. Oktober
2013 gab Steelcase bekannt,
die Produktion von Durlangen
nach Stribro zu verlegen, um
die Profitabilität in Europa zu
erhöhen. Proteste der Mitarbeiter, der Bevölkerung und
der Politik bleiben erfolglos.
Im Herbst 2014 wurde gemeldet, dass die für Frühjahr 2015
geplante Schließung auf den
31. Dezember 2015 verscho-
Das Steelcase-Werk in Durlangen schließt Ende des Jahres: 271 Beschäftigte suchen neue Stellen. (Foto: loib)
ben wird, weil das Auftragsvolumen in Durlangen konstant
hoch sei. Seit Oktober 2014 bis
April 2015 hat sich die Mitarbeiterzahl von über 300, davon
96 Zeitarbeitnehmer, auf 271
(70) reduziert, gleichzeitig
wurden Maschinen nach Stribro verlagert und tschechische
Mitarbeiter in die Produktion
in Durlangen eingelernt.
Der Stellenabbau in Durlangen soll nach folgendem Plan
erfolgen: 2 Arbeitsplätze zum
31. Mai, 41 zum 30. Juni, 23
zum 30. September, 28 zum
31. Oktober, 76 zum 30. November und die letzten 30 zum
31. Dezember 2015.
Von Waiko bis Steelcase
Steelcase Inc. ist ein börsennotierter Hersteller von Büroeinrichtungen, gegründet 1912
in Grand Rapids/USA. 10 000
Beschäftigte erwirtschafteten
2014 einen Umsatz von drei
Milliarden US-Dollar.
Die Steelcase Werndl AG als
Teil von Steelcase Inc. ist für
Deutschland, Österreich und
die Schweiz zuständig. Sie entstand 1998 aus der Übernahme
der Werndl Büromöbel AG in
Rosenheim (Deutschland-Zentrale und Fertigungsstätte). Der
zweite Produktionsstandort ist
Durlangen. Waiko hieß dort
bis 1997 die Büromöbelfabrik.
Sie beschäftigte in den 1990erJahren über 700 Mitarbeiter.
Waiko ging 1996 in Konkurs
und wurde von Werndl und
dann von der Steelcase Werndl
AG übernommen.
Auf Frage, was „Trennung“
von Dunaújváros und Oberwart heiße, erklärte Kratz:
„Wir streben einen Verkauf an
einen anderen Textiler an;
wenn dies nicht klappt, werden
die Werke geschlossen.“
portabwicklung, sagte Kratz.
Deshalb sei eine Prognose, wie
viele Arbeitsplätze in Heubach
und in Aalen auf der Kippe stehen, „nur schwer möglich“.
Auch Betriebsratsvorsitzender
Thomas Schneidmüller hält
sich zurück: „Dass sich Triumph neu ausrichten muss, ist
uns klar. Wir gehen jetzt offensiv in die Gespräche mit der
Konzernleitung und wollen betriebsbedingte Kündigungen
vermeiden.“ Dies gelang vor
zwei Jahren, als Triumph wegen
der Verlagerung von Nähkapazitäten in das ungarische Werk,
das nun geschlossen wird, 108
Stellen abbaute. Damals gab es
nur drei Kündigungen – der
Spielraum für interne Umbesetzungen ist heute im Gegensatz
zu 2013 aber nicht mehr groß.
Deshalb hofft auch Heubachs
Bürgermeister Frederick Brütting, „dass der Abbau sich in
Grenzen hält“. Triumph sei
Heubachs größter Arbeitgeber:
„Wir brauchen Triumph!“
Die Auswirkungen
Die Auswirkungen auf Heubach seien bei einem Verkauf
weniger stark als bei einer
Schließung. Heubach sei für
Triumph Design-, Entwicklungs- und Innovationsstandort
der Marke Triumph und hier
seien auch IT, Produktionsplanung, Qualitätsprüfung, und
produktionsunterstützende Tätigkeiten für die ausländischen
Werke angesiedelt, erklärte
Kratz. In Aalen gehe es um
Warenein- und -ausgang, Qualitätskontrolle, Zoll- und Ex-
Markus Spiesshofer kommt
Über Ostern verdichteten
sich Informationen, dass es
beim Stellenabbau in Heubach und Aalen „ans Eingemachte“ gehen könnte. Dafür
spricht auch, dass der geschäftsführende Gesellschafter Markus Spiesshofer angekündigt hat, in der letzten
Aprilwoche nach Heubach zu
kommen, um einem ausgewählten Kreis von Mitarbeitern die Notwendigkeit der
Restrukturierungsmaßnahmen zu erklären.
Zentrallager in Aalen.
(Foto: opo)
Firmen & Märkte
8
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Betrieb ist eingestellt
Tipps zu Gesundheit – Fitness – Ernährung – mentale Balance
Grundprogramm für die Fitness – fünf Basics
Um körperlich fit zu werden bzw.
zu bleiben, braucht es nicht viel...
Obwohl der Fitnessmarkt immer
neue und zum Teil sehr ausgefallene Methoden bzw. Equipments
auf den Markt bringt, lässt sich
mit den einfachen und lange bekannten Basics, die einfach und
überall umsetzbar sind, der gewünschte Effekt erzielen. Der
heutige Artikel beschäftigt sich
mit fünf einfachen Kraftübungen,
die sich durch ihre vielfältigen Variationsmöglichkeiten für jeden
eignen – vom Anfänger bis zum
Fortgeschrittenen.
können. Das motiviert und hilft,
dranzubleiben... Achten Sie beim
Training stets auf eine saubere
Ausführung – hier geht Qualität vor
Quantität.
Mit den Liegestützen trainieren
Sie hauptsächlich Ihre Brust- und
Armmuskulatur, aber auch Ihre
Rumpfstabilität wird gefördert.
Anfänger können eine Ausführung im Vierfüßler-Stand bzw. auf
den Knien, im sogenannten kurzen Hebel, beginnen. Die klassischen Liegestützen mit gestreckten Beinen benötigen etwas mehr
Kraft. Aber auch diese Übung
lässt sich noch steigern. Durch
das Erhöhen der Beine verändert
sich der Körperschwerpunkt und
damit muss mehr Kraft aufgewandt werden. Auch ein Bein ab-
Liegestütze, Rückstütz, Seitstütz,
Klimmzüge und Kniebeuge gehören zu den Grundübungen, um körperliche Fitness aufzubauen. Ein
wesentlicher Vorteil dieser Übungen
ist,
dass sie an
jedem Ort
und ohne
viel Equipment ausführbar
sind. Außerdem decken
Bilder: LIFE-HOUSE.EU
diese fünf
Übungen alle großen Muskelgrup- zuheben, erschwert diese Übung.
pen ab, um die Grundkraft zu steiGleiche Prinzipien gelten für Rückgern und so auch im Alltag davon
bzw. Seitstütz. Auch hier lässt
zu profitieren. Auch zeitlich hält
sich die Intensität durch Verändesich dieses Programm im Rahmen.
rung der „Hebelverhältnisse“ steiWenn Sie jeden Tag zwei Übungen
gern. Je weiter die Füße vom der
kombinieren und konsequent dranKörpermitte entfernt werden,
bleiben, werden sie schon bald
umso mehr Kraft ist nötig.
Fortschritte bemerken und festDas Abheben eines Beines steigert
stellen, dass Sie mehr Wiederhoauch hier die Intensität noch einlungen schaffen oder eine schwiemal.
rigere Variation der Übung wählen
l
Klimmzüge sind die einzige Übung
mit Hilfsmittel. Am einfachsten ist
diese Übung natürlich mit einer
Reck- bzw. Klimmzugstange. Wer
keine zur Verfügung hat, kann sich
auch mit einem Handtuch helfen.
Für den klassischen Klimmzug einfach das Handtuch auf die Oberkante einer Tür legen (das schont die
Finger) und den Körper hochziehen.
Für viele ist ein sauber ausgeführter
Klimmzug schon eine Herausforderung. Leichter wird diese Übung, indem man sich nicht mehr frei hängend hochzieht, sondern die Beine
aufstellt, so dass der Rumpf eine
Diagonale zum Boden bildet und
sich dann heranzieht. Auch das geht
sowohl mit einer Klimmzugstange,
als auch mit einem Handtuch an der
Türklinke (immer entgegen der
Richtung der Türöffnung).
Die letzte Übung ist die Kniebeuge,
welche unsere Bein- und Po-Muskulatur trainiert. Jeder kennt die
klassische Kniebeuge...
Für den Einstieg stellen Sie sich am
besten vor einen Stuhl und verlagern Ihr Gewicht in Richtung Fersen.
Jetzt beugen Sie die Knie, bis Ihr Po
die Sitzfläche berührt. Aber nicht absetzen!
Wirtschaft Regional | April 2015
Am 30. März war bei Mödinger Schluss
EVA MALETIC
OSTERWIESENSTRASSE 35/1
73574 IGGINGEN
TELEFON 0 71 75 9 23 33 23
MOBIL 01 51 12 57 97 55
WWW.LIFE-HOUSE.EU
INFO@LIFE-HOUSE.EU
Variieren können Sie diese
Übung, indem Sie in der Kniebeuge verharren und leicht auf und ab
federn. Wer gern dynamisch trainiert, kann auch mit gesprungenen Kniebeugen trainieren. Ähnlich
wie
beim
Skifahren – die
Position der
Abfahrtshocke einnehmen
und
immer wieder hochspringen.
Wer richtig fit ist, kann sich auch
an einer einbeinigen Kniebeuge
versuchen – aber das bedarf einer
guten Körperbeherrschung und
ausreichend Beinkraft. Wie Sie
sehen, können Sie ohne großen
Aufwand und viel Equipment
auch effektiv trainieren – egal, ob
zu Hause, vor oder nach der Arbeit oder draußen als Teil eines
Lauftrainings oder auch bei einem
Spaziergang.
Eva Maletic
www.life-house.eu
Ellwangen. Die Mödinger
GmbH in Ellwangen ist stillgelegt. Wie das Büro des Insolvenzverwalters Dr. Helmut
Eisner auf Anfrage bestätigte,
wurde der Betrieb zum 30.
März eingestellt, die bisher 22
dort Beschäftigten haben ihren
Job eingebüßt. Das Insolvenzverfahren war am 1. August
2014 eröffnet worden. Das Unternehmen, seit 1928 in Ellwangen ansässig, hat mit imprägnierten
Holzprodukten
wie Pfählen, Zäunen und
Dachelementen gehandelt. Im
Mai 2014 war es in Zahlungsschwierigkeiten geraten.
Insolvenzverwalter Dr. Helmut Eisner war recht hoffnungsvoll an den Fall herangegangen, sprach Anfang August
letzten Jahres von Verhandlungen mit ernsthaften Übernahme-Interessenten, der Geschäftsbetrieb lief weiter.
Nun war den Registernachrichten zu entnehmen, dass für
die Mödinger GmbH & Co.
KG
Masseunzulänglichkeit
vorliegt. Das heißt, dass die
Verfahrenskosten und die Kosten für die Aufrechterhaltung
des Betriebs nicht aus den Einnahmen erwirtschaftet werden
können. Die Mödinger GmbH
& Co. KG betrifft jedoch im
Wesentlichen nur den Grundbesitz.
Die, grob gesagt, eigentliche
operative Firma ist die Mödinger GmbH, und unter deren
Existenz wurde nun Ende
März ein vorläufiger Schlussstrich gezogen. Vorläufig, weil
der Insolvenzverwalter noch
immer Hoffnung hegt, Fortschritte erzielen zu können:
„Wir führen Gespräche.“ Mehr
ließ sich das Büro von Helmut
Eisner dazu nicht entlocken.
Fred Ohnewald
Görner Kunststofftechnik läuft weiter
Insolvenzgeld bis Ende April gesichert
Aalen. Im Insolvenzeröffnungsverfahren der Görner
Kunststofftechnik GmbH ist
der Neu-Ulmer Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz auf Investorensuche. Der Betrieb sei
stabilisiert worden und die Gehälter für März ausbezahlt.
„Auch für April sind die Löhne
über das Insolvenzgeld gesi-
chert“, sagte ein Sprecher des
Insolvenzverwalters.
Wahrscheinlich werde das Verfahren Anfang Mai eröffnet, auch
wenn sich noch kein konkreter
Investor abzeichne. Görner
stellt neben Reflektoren für
Fahrräder vor allem für die Automobilindustrie Reflektoren
für Rückleuchten her.
sk
Analysen, Trends und Entwicklungen aus erster Hand von den Arbeitgeberverbänden für die Firmen der Region
Die Themen des Monats April 2015 im Überblick
Arbeitsrecht
• BAG: Befristete Fortsetzung
des Arbeitsverhältnisses nach
Erreichen des Renteneintrittsalters
Arbeitgeber und Arbeitnehmer
können eine befristete Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses
nach Erreichen des Renteneintrittsalters vereinbaren. Ein sachlicher Grund kann darin liegen, dass
die Befristung der Einarbeitung einer Nachwuchskraft dient, so das
BAG mit Urteil vom 11.02.2015,
7 AZR 17/13.
Der Kläger, der seit Vollendung
seines 65. Lebensjahres am
21.01.2010 eine gesetzliche Altersrente bezieht, war langjährig
bei der Beklagten beschäftigt. Der
Arbeitsvertrag sah keine Regelung vor, nach der das Arbeitsverhältnis mit Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters endet.
Die Parteien vereinbarten am
22.01.2010, dass das Arbeitsverhältnis bis zum 31.12.2010 andauern sollte. Dieser Vertrag wurde
zweimal, zum Teil auch mit geänderten Konditionen, verlängert.
Der Vertrag beinhaltete die Abrede, dass der Kläger in dieser Zeit
eine noch einzustellende Ersatzkraft einarbeitet.
Nach Ablauf der letzten Befristung begehrt der Kläger die Weiterbeschäftigung. Dies hat das
BAG, wie auch die Vorinstanzen,
zurückgewiesen. Der Bezug von
gesetzlicher Altersrente allein
rechtfertigt eine Befristung des
Arbeitsverhältnisses nicht.
Kommt zusätzlich jedoch hinzu,
dass die Befristung auch der konkreten Nachwuchsplanung bei der
Beklagten diente, kann dies einen
zulässigen Befristungsgrund nach
§ 14 Abs.1 Satz 2 Nr. 6 TzBfG darstellen.
Nähere Informationen erhalten
Sie über:
aalen@suedwestmetall.de
• Grafik des Monats: Der kleine Unterschied von 15 Jahren
Seit Jahren beziffert das Statistische Landesamt die Entgeltlücke
zwischen dem Durchschnittsverdienst von Männern und Frauen
auf 22 Prozent. Diese Zahl wurde
schon vor Jahren als „Unstatistik
des Monats“ gekürt. Bemängelt
wird daran, dass sie keinerlei Informationen darüber liefert, ob Männer und Frauen bei der Entlohnung
wirklich ungleich behandelt werden. Unterschiede bei Berufswahl,
Berufserfahrung und Arbeitszeit
blieben unberücksichtigt.
Tatsächlich lassen sich gerade
bei der Arbeitszeit beachtliche Dif-
ferenzen feststellen. Männer im
Alter von 60 bis 65 Jahren haben
im Durchschnitt 38 Jahre Vollzeit
gearbeitet, gleichaltrige Frauen
fast 15 Jahre weniger. Ist die Vollzeit-Lücke zu Beginn des Berufslebens sehr klein, wächst sie mit zunehmendem Alter stetig. Wenn
die ersten Karriereschritte zwischen 30 und 40 anstehen, entsteht durch Geburt und Betreuung
der Kinder und die dadurch beginnende Familienphase die erste
Kluft. Aber auch später wächst diese erneut. Fehlende Ganztagesangebote an Schulen, die Pflege von
hilfebedürftigen Angehörigen sowie traditionelle Erwerbsmuster
vermögen eine weitere Auszeit
vom Erwerbsleben oder eine Teilzeittätigkeit begründen. Gerade
die in Vollzeit erworbene Berufser-
fahrung ist jedoch ein wichtiger Erklärungsfaktor für mögliche Verdienstunterschiede. Die Lücke
wird man nur schließen können,
wenn Angebote geschaffen werden, die es erleichtern, Familie und
Beruf unter einen Hut zu bringen
und – sofern es gewünscht wird –
wieder mehr oder in Vollzeit zu arbeiten.
Nähere Informationen erhalten
Sie über:
aalen@suedwestmetall.de
Produktionssysteme und
Industrie 4.0
„Produktionssysteme und Industrie 4.0“ ist ein Thema, dem
sich technische Führungskräfte
stellen müssen. Die steigende
Nachfrage nach individualisierten
Erzeugnissen und Dienstleistun-
gen steigt. Der weltweite Wettbewerbsdruck fordert die deutschen
Unternehmen, ihre immer komplexer werdenden Wertschöpfungsketten optimal zu gestalten. Die Vision von Industrie 4.0 ist es, die
Organisation und Steuerung dieser
Wertschöpfungsketten durch eine
intelligente Vernetzung aller beteiligten Stellen und durch Zurverfügungstellung aller relevanten Daten in Echtzeit zu ermöglichen. Anhand dieser Daten sollen dann die
erforderlichen optimalen Materialund Informationsflüsse zeitnah abgeleitet werden.
Wichtige Diskussionspunkte
zum Thema „Produktionssysteme
und Industrie 4.0“ sind u.a.
- Wandel der Arbeitswelt und der
Beschäftigung
- Unternehmenskultur und
Führung
- Vernetzung aller (Teil-)Systeme
und Bereitstellung der erforderlichen Daten in Echtzeit
- Reduzierung der Komplexität
durch den Einsatz von geeigneten Assistenzsystemen
- Chancen der Einführung von
Industrie 4.0 in den Unternehmen
- Ganzheitliche Produktionssysteme bzw. Unternehmenssysteme als Voraussetzung für die
Einführung von Industrie 4.0
- Renaissance des Industrial
Engineering (IE).
Im Kontext der Industrie 4.0 sind
die Hausaufgaben in den arbeitspolitischen Themenfeldern „Arbeitsgestaltung“, „Arbeitsmarkt“,
„Arbeitsorganisation“, „Arbeitsschutz“, „Arbeitszeit, „Entgelt“,
„Qualifizierung“ und „Rechtlicher
Rahmen“ zeitnah zu erledigen.
Eines ist sicher: Industrie 4.0
wird die Produktionsarbeit der Zukunft entscheidend prägen, sie ist
eine Herausforderung – aber keine
Lösung.
VERBANDSINGENIEUR
DETLEF REISENER
Nähere Informationen erhalten
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Seminarangebot im Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft
• Prozessorientierte Ausbildung
– Entwicklung von herausfordernden Lernmöglichkeiten in Ausbildungswerkstatt und Betrieb
21./22. Mai 2015, Haus Bleibach
• Das Telefoninterview – Zeitersparnis und modernes Standardtool in Ihrem Personalauswahlprozess
6. Mai 2015, Haus Reutlingen
• (L2) Als Leader Aufbruch und
Veränderung vorantreiben – was
funktioniert ist richtig: systemisches Changemanagement“
4./5. Mai 2015, Haus Steinheim
Bei Interesse wenden Sie sich
bitte an: jahnke.ulrike@biwe-akademie.de
Kontakt:
Südwestmetall
Bezirksgruppe Ostwürttemberg
Telefon: 0 73 61 92 56-0
aalen@suedwestmetall.de
www.suedwestmetall.de
Analyse
Wirtschaft Regional | April 2015
9
Das aktuelle Interview: Martin Klassen, WBA-Studierender
Berufsbegleitendes Studieren setzt Unterstützung voraus
E
in Blick auf den Arbeitsmarkt beweist, dass Arbeitskräfte mit einem Bachelorabschluss beste Chancen
auf eine Anstellung haben.
Selbst
in
wirtschaftlich
schwierigen Zeiten sind Fachkräfte – insbesondere Ingenieure und Betriebswirte gefragt. Bald übersteigt die Anzahl der altersbedingt ausscheidenden Fachkräfte die
Anzahl der Absolventen. „Ein
berufsbegleitendes Studium
eröffnet auch längst Ausgelernten die Möglichkeit, diesen
Bedarf für sich zu nutzen“,
sagt Alexandra Jürgens, Geschäftsführerin der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen (WBA). Aber wie
funktioniert Arbeiten und Studieren gleichzeitig? Wirtschaft
Regional führte ein Interview
mit dem Studierenden Martin
Klassen (33) aus Schwäbisch
Gmünd, der an der WBA berufsbegleitend derzeit den Bachelorstudiengang Maschinenbau belegt.
Herr Klassen, wie kommen
Sie mit 33 Jahren dazu, noch
ein Studium zu beginnen und
was haben Sie davor gemacht?
Martin Klassen: Eigentlich
hatte ich nur einen Hauptschulabschluss mit schlechten
Noten. Als ich dann endlich
eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff
und Kautschuk bei TRW in
REGIO-TICKER
l
Hochschulunterstützung
Aalen. Irmgard Detzel, Witwe
des ehemaligen Technischen
Geschäftsführers und Gesellschafters der Alfing Kessler
Werke, Hermann Detzel, hat
der Hochschule Aalen insgesamt 300 000 Euro gespendet.
Die Spende wurde der Hochschule anlässlich des 110. Geburtstages von Hermann Detzel
zugedacht und wird für innovative Forschung und attraktive
Studienbedingungen eingesetzt. Mit einer Feier im Gebäude der Augenoptik und Hörakustik bedankte sich die Hochschule Aalen bei Irmgard Detzel. „Die Bedeutung privater
Unterstützung für die Hochschule wird immer größer“, erklärte Rektor Prof. Dr. Gerhard
Schneider und fügte an: „Es ist
wichtig, die Infrastruktur für Bildung und Innovation zu stärken.
Dafür brauchen wir Partner, die
sich mit unserer Hochschule
identifizieren.“ 200 000 Euro
werden für Forschungsprojekte
im Bereich „gutes Sehen“ eingesetzt. 100 000 Euro stehen
für den Ausbau der Forschungsinfrastruktur sowie attraktive
Studienbedingungen bereit.
Hintergrund
Hermann Detzel war Chefkonstrukteur bei VOMAG, als er
1942 Karl Keßler, den Gründer
der Maschinenfabrik Alfing
Kessler, kennenlernte. 1948
wurde er Technischer Direktor
der Alfing Kessler Werke. Detzels Verdienst ist der Aufbau
der Sondermaschinenproduktion, der heutigen Alfing Keßler
Sondermaschinen GmbH. Bis
zum Eintritt in den Ruhestand
1972 hat Detzel den Aufstieg
des Unternehmens beeinflusst.
Alfdorf fand, änderte sich alles: Schulisch wurde ich plötzlich so gut, dass ich in meinem
Betrieb als einer der besten
Auszubildenden ausgezeichnet
wurde, die jemals ihre Lehre
dort gemacht hatten. Dann arbeitete ich dort im Dreischichtbetrieb und sagte irgendwann
zu mir: Das kann nicht alles
gewesen sein. Während ich
weiterhin berufstätig war, habe
ich, mit dem Ziel weiterzukommen, im Abendgymnasium meine Fachhochschulreife
nachgemacht.
Was veranlasste Sie schließlich, ein berufsbegleitendes
Studium anzustreben?
Als Familienvater habe ich
natürlich Verpflichtungen, denen ich nachkommen will. Ein
berufsbegleitendes Studium
ermöglichte es mir, meinen
Arbeitsplatz zu behalten und
weiter Geld zu verdienen. Es
war also für mich die einzig
reelle Option.
Warum wählten Sie den
Studiengang Maschinenbau?
Für mich kamen die berufsbegleitenden
Studiengänge
Mechatronik und Maschinenbau infrage. Da ich einen mechanischen Beruf erlernt habe
und mir das auch liegt, habe
ich mich letztlich für den Maschinenbau entschieden.
Ist für Sie ein Fernstudium
nicht infrage gekommen?
Nein. Den ersten Anlauf zum
Erlangen der Fachhochschulreife habe ich über eine Fern-
Martin Klassen studiert seit 2011 berufsbegleitend an der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen.
(Foto: WBA)
weiterbildung unternommen
und bin dabei gescheitert. Außer einem Schuhkarton voll
Unterlagen erhielt ich weder
die Unterstützung noch die
Motivation, die ich dafür gebraucht hätte.
Da fehlt dann sicher auch
der Kontakt zu den Mitstudierenden. Wie ist nun der
Austausch und der Zusammenhalt unter Ihren Kommilitonen?
Ich habe einen echt guten
Jahrgang erwischt und habe
sehr nette Kollegen, die ich besonders bei den Projektarbei-
ten, die im Team absolviert
werden, schätzen gelernt habe.
Das hat immer gut funktioniert, auch in der Freizeit. Da
wir alle in einer ähnlichen Situation sind und auch gemeinsame Aufgaben bewältigen,
schweißt uns das zusammen.
Wie unterstützt Sie Ihr Arbeitgeber hinsichtlich des
Studiums?
Mein Arbeitgeber TRW
macht das richtig vorbildlich:
Er unterstützte mich bereits
beim Absolvieren des Abendgymnasiums und tut dies nun
weiter. Ich bin sehr flexibel,
was meine Arbeitszeiten angeht. Wenn ich zum Beispiel
Spätschicht habe, kann ich früher kommen, um abends zur
Vorlesung zu gehen oder habe
nun von meinem Abteilungsleiter zwei Tage frei bekommen, um an meiner Bachelorarbeit vorankommen zu können. Zudem erhalte ich auch
noch eine finanzielle Unterstützung.
Das klingt nach einem großen Entgegenkommen, das
aber verständlich ist –
schließlich gewinnt der Betrieb eine Fachkraft, die
nicht nur theoretische Erfahrung hat, sondern schon
wirklich angepackt hat und
kein „Schreibtischtheoretiker“ ist.
(lachend): Ja, in der Tat wurde ich jüngst mal gefragt, ob
ich nur studiere oder auch mal
was gelernt hätte. Da konnte
ich dann sagen: Ja, ich hab’
mal was richtiges gelernt und
lerne immer noch dazu!
Wie findet der Wechsel zwischen Arbeit und Studium
statt? Haben Sie auch Semesterferien?
Generell ist nur in den Schulferien vorlesungsfreie Zeit, Semesterferien gibt es nicht. Das
ist so durchgeplant, damit wir
auch in acht Semestern unser
Studium schaffen. Das Praxissemester entfällt allerdings für
uns. Stattdessen machen wir
ein Praxisprojekt im Betrieb,
das wir nach wissenschaftli-
chen Kriterien dokumentieren.
Arbeiten und Studieren –
das klingt nach einem guten
Zeitmanagement. Wie managen Sie das?
Ohne meine Frau und die Familie, die mich unterstützen,
könnte ich es nicht schaffen.
Sie helfen alle nach Kräften
und Leben meinen Traum quasi mit mir gemeinsam. Da ich
wenig zu Hause bin und viel zu
tun habe, muss alles zeitlich
gut durchgetaktet sein – aber
das bekomme ich hin.
Sie studieren seit 2011.
Wann werden Sie Ihr Studium abschließen?
Ich bin im September dieses
Jahres fertig. Das ist der Plan.
Stichtag ist der 25. Juli – da
steht die letzte Prüfung an. Im
November soll dann die Zeugnisübergabe erfolgen.
Welche beruflichen Ziele
haben Sie danach?
Ich möchte mich weg von der
mechanischen hin zur eigentlichen Ingenieurstätigkeit verändern. Deshalb werde ich mich
intern bei TRW umschauen
und entsprechend bewerben.
Meine Bachelorarbeit handelt
von einem Versuchsthema und
ist eine große Herausforderung
für mich. Das Konstruieren
liegt mir und ich denke, dass es
in dieser Richtung weitergehen
könnte.
Herr Klassen, vielen Dank
für das Gespräch. Wir wünschen für die anstehenden
Prüfungen viel Erfolg!
Mit dem Oldtimer auf „Schmids Wasen Alm“
Kamran Ehsani fädelt für Festwirt Uwe Schmid aus Beutelsbach den Einstieg ins Cannstatter Volksfest ein
l
Winfried Hofele
Stuttgart/Aalen. Kamran Ehsani mit Wohnsitz in AalenFachsenfeld hat sich in der Region als früherer Marketingverantwortlicher der damals
noch eigenständigen Gmünder
Ersatzkasse (GEK), als Senator der Wirtschaftsjunioren, als
Galerist und Kreativer in der
ostwürttembergischen Kulturlandschaft einen Namen gemacht. Seit einigen Jahren hat
er seinen beruflichen Schwerpunkt nach Stuttgart verlegt.
Dort betreibt er die S.Punkt
Marketing & Event GmbH,
seine Tochter Shirin Ramsaier
ist Geschäftsführerin. Die
Agentur hat sich auf die Themenfelder Event, Merchandising, Marketing & Werbung,
PR/Pressearbeit,
Unternehmenskommunikation
und
Branding/CI spezialisiert.
„Wir stehen für zwei Generationen, ein Team“, sagt Shirin
Ramsaier, „bei uns trifft Neues
auf Erfahrung, Kreativität auf
Originalität, Zukunft auf Bewährtes. Bei uns verknüpfen
sich lose Gedanken zum großen Ganzen. Bei uns trifft das
Schwabenland den Orient. Bei
uns kombiniert man Innovation mit Realität. Wir denken
nicht um Ecken herum, wir
bauen einen geschlossenen
Kreis und setzen einen Punkt
dahinter. S.Punkt eben“.
Dank seiner besonderen Fähigkeit als „Netzwerker“ ist
Kamran Ehsani rund um die
Andreas Kroll ( Stadt Stuttgart), Kamran Ehsani (S.Punkt Marketing & Event), Uwe Schmid (Schmids Wasen Alm)
und Marcus Christen (Leiter Volksfest inStuttgart; v.li.) freuen sich auf das Volksfest.
(Foto: -wh-)
Wasen- und Frühlingsfestszene in der Landeshauptstadt zu
einer einflussreichen „Drehscheibe“ geworden mit besten
Verbindungen in die Brauereikreise. So war er lange Repräsentant der Brauerei Hofbräu
und vertritt seit dem Wechsel
des ehemaligen HofbräuChefs Christian Rasch auf den
Vorstandsstuhl der staatlichen
Rothaus-Brauerei das „Tannenzäpfle-Bier“, unter anderem auch als Sponsor beim
VfR Aalen.
Dieser Tage konnte das Gastronomenpaar Annette und
Uwe Schmid aus WeinstadtBeutelsbach auf einer gut besuchten Pressekonferenz stolz
verkünden, dass sie vom 25.
September bis 11. Oktober
2015 erstmals auf dem Cannstatter Volksfest präsent sein
werden, getreu dem Motto „Uff
dr Alm do gibt’s koi Sünd“ –
und zwar in „Schmids Wasen
Alm“. Ausrichter der Pressekonferenz und Drahtzieher des
Einstiegs der Schmids auf den
Wasen: die S.Punkt Marketing
& Event GmbH. Insider wissen,
dass es nicht leicht ist, einen der
hart umkämpften Zeltplätze auf
dem Wasen zugeteilt zu bekommen. „Schmids Wasen Alm“
muss deshalb etwas Besonderes
sein – drei in gemütlich-hochwertigem Design gehaltene zusammenhängende Holzalmen
mit einer gemütlichen Sonnenterrasse und einem Straßenverkauf-Counter. 1300 Plätze bietet die Alm in dem durch Holz-
Nischen geprägten „Mittelschiff“ und drei exklusive Logen.
Dinkelacker Bier wird gezapft, Wein gibt es aus dem
Keller der Schmids. Uwe und
Annette Schmid aus Beutelsbach kennt man in der Gastronomieszene des Remstals; Sie
führen den über 300 Jahre alten „Landgasthof Löwen“ in
Beutelsbach und gleich gegenüber das italienische Spezialitätenrestaurant „Incontro“, außerdem betreiben sie einen erfolgreichen Event- und Cateringservice und die „Laube 1
zum Remstal Schmid“ auf dem
Stuttgarter Weindorf wurde in
den vergangenen zehn Jahren
schon mehrfach prämiert. Urgemütlichkeit
und
beste
schwäbische Hausmannskost
vom Göckele über den Haxen
bis zur Ente oder Riesengarnelen und Roastbeef sollen die
Gäste in Schmids Wasen Alm
locken. „Für mich ist es eine
Ehre, Festwirt auf dem Cannstatter Volksfest sein zu dürfen“, sagt Uwe Schmid.
Bei allen Speisen und Getränken legen die Schmids den
Fokus auf Regionalität. Für
Weinliebhaber haben sie mit
der Remstalkellerei und für das
Bier mit der Stuttgarter Familienbrauerei Dinkelacker Partner gefunden. „Bei unserem
Programm stehen Spaß, Gaudi
Stimmung und Gemütlichkeit
im Vordergrund“, betont Uwe
Schmid, als Gäste wurden unter anderem bereits Michael
Wendler, Peter Wackel, Antonia aus Tirol, DJ Tobee und
Deutschlands meistgebuchtes
Helene Fischer-Double verpflichtet.
Für „Wasenfans“ von der
Ostalb biete die Agentur
S.Punkt Marketing & Event
GmbH einen besonderen Service. Täglich fahren ab Aalen
und Schwäbisch Gmünd zwei
Oldtimer-Busse direkt zu
Schmids Wasen Alm, wo Plätze reserviert sind. Der Preis für
Hin- und Rückfahrt beträgt 5
Euro.
Info/Anmeldung:
www.schmids-wasen-alm.de
S.Punkt Marketing & Event
Telefon 07 11 67 44 28 70
Telefax 07 11 67 44 28 77
Firmen & Märkte
10
Wirtschaft Regional | April 2015
Aalener Gebr. Rieger liefert erneut Brauereitechnik nach China
Aalener Ventilhersteller rüstet neue chinesische Brauerei aus – Auftragsvolumen 1,65 Millionen Euro
l
Sascha Kurz
Aalen. Im Februar wurde in
China zwischen Peking und
Shanghai eine neue Brauerei
einer großen chinesischen
Brauereigruppe in Betrieb genommen. Sie soll pro Jahr 10
Millionen Hektoliter Bier produzieren. Die komplette Ventiltechnik inklusive weiterer
Komponenten wurde von der
Gebr. Rieger GmbH aus Aalen
nach Fernost geliefert. Rund
600 Prozessventile wurden in
Rekordzeit zwischen September 2014 und Anfang 2015 von
den 85 Mitarbeitern der Sparte
Ventiltechnik konzipiert und
gefertigt.
Per Luftfracht wurden die
Ventile nach China befördert,
weil der zeitliche Rahmen eng
gesteckt war. „Im Februar
2014 erfolgte die Ausschreibung, im September 2014 erhielten wir dann den Zuschlag.
In unserer Fertigung fielen
während vier Monaten neben
dem Dreischichtbetrieb auch
Sonderschichten an“, erklärt
Werkleiter André Hoppe.
Gerade der chinesische
Markt vertraue auf die Produkte des Aalener Anlagenbauers.
Dort hat sich die Firma gemeinsam mit Schwesterunternehmen, die ebenfalls zur in-
Hoppe kann zudem von patentierten Neuentwicklungen
auf dem Gebiet der Ventiltechnik berichten. „Der Patentierungsprozess für ein im Molkereibereich verwendetes Ventilsystem sei abgeschlossen.
„Wir hoffen, dass auf dem traditionell starken Molkereimarkt in Deutschland dadurch
weiterhin gute Geschäfte gemacht werden“, sagt Hoppe.
Neben Brauerei- und Molkereitechnik ist die Gebr. Rieger
GmbH im Segment Saftproduktion sowie dem Komponentengeschäft stark aufgestellt. „Demnächst werden in
unserer Fertigung zwei weitere
Mehrachs-Fräszentren in Be-
trieb genommen – teils als Ersatz-, aber auch als Erweiterungsinvestition“, erklärt er.
Ende März war das Unternehmen auf der Leitmesse für
die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, der Anuga/Foodtec in Köln vertreten. „Nächster großer Messetermin, bei
dem wir als Teil des NEUMOEhrenberg-Auftritts mit dabei
sind, wird im Juni in Frankfurt
bei der Achema wahrgenommen“, schildert Hoppe. Als
nächste internationale Messe,
stehe die Interphex in New
York City an. „Wir wollen in
unseren starken Märkten weiter wachsen“, gibt der Werkleiter die Marschrichtung vor.
Riesig muten die Tanks der neuen Brauerei in China an, für die Gebr. Rieger die Ventiltechnik geliefert hat.
habergeführten NEUMO-Ehrenberg-Gruppe gehören, eine
gute Marktposition erarbeitet.
„In China ist hauptsächlich unsere Brauereitechnik gefragt“,
sagt Hoppe und schildert die
Abläufe beim Abarbeiten des
Auftrags.
Von
derselben
Brauereikette erwartet das Unternehmen 2015 Aufträge von
ähnlich hohem Umfang.
2014 war ein sehr gutes wirtschaftliches Jahr für das Unternehmen. In der Maschinenfabrik und dem Anlagenbau
wurden 15 neue Mitarbeiter
eingestellt, der Umsatz stieg in
der Sparte um sehr hohe 25
Prozent. In der Aluminiumgießerei, die ebenfalls zum Werk
in Aalen gehört, blieben die
Volumina konstant.
Konsolidierung im Jahr
2015 angestrebt
„2015 wollen wir uns zunächst konsolidieren und rechnen mit einem ähnlichen Umsatzvolumen wie 2014. Bislang verläuft das Jahr nach
Plan“, sagt Hoppe im Gespräch mit dieser Zeitung.
Das Traditionsunternehmen
möchte sein USA-Geschäft –
im Molkerei- und Aseptikventilsektor – ausbauen, wo bislang rund 15 Prozent des Umsatzes generiert wurden. In
China wurde knapp ein Viertel
des Umsatzes erwirtschaftet,
in Deutschland waren es rund
30 Prozent. „Der Rest entfiel –
bis auf wenige kleinere Aufträge – auf Europa“, erläutert der
Werkleiter.
Die Ventiltechnik der Brauerei kommt aus Aalen.
(Fotos: Gebr. Rieger)
BSH Hausgeräte GmbH mit Rekordumsatz und Ergebnisplus
Umsatz steigt auf rund 11,4 Milliarden Euro – EBIT-Marge verbessert sich um mehr als einen Prozentpunkt auf rund 6 Prozent – Neue Arbeitsplätze in Giengen
München/Giengen. Im Januar
hatte Bosch die Anteile der
Siemens AG am Hausgerätehersteller BSH Hausgeräte
GmbH (BSH) komplett übernommen, nun legte die Geschäftsleitung glänzende Bilanzzahlen für das Geschäftsjahr 2014 vor. Angesprochen
wurde die viel diskutierte Vernetzung auch im Hausgerätebereich: Im Laufe des Jahres
werde der erste Kühlschrank
mit eingebauter Kamera von
BSH auf den Markt kommen.
Das hat auch Auswirkungen
auf den BSH-Standort in Giengen, wo bislang 2600 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Die BSH hat ihren Umsatz
2014 um 8,4 Prozent auf die
neue Rekordmarke von 11,4
Mrd. Euro gesteigert. Berei-
für Geschirrspüler am Standort
Dillingen, wenige Kilometer
vom Kühlgerätewerk in Giengen.
Um die Innovationskraft auszubauen, sind weitere Investitionen geplant. Die BSH will
2015 rund 450 Millionen Euro
für F&E aufwenden und langfristig die F&E-Quote auf 4
Prozent des Umsatzes steigern.
Mit dem Geld soll auch die
Vernetzung der Geräte vorangetrieben werden.
Die BSH-Geschäftsführer Dr. Michael Schöllhorn, Johannes Närger, Dr. Karsten Ottenberg und Matthias Ginthum (v.li.) präsentierten beim Pressegespräch in München neue Geräte, die bereits eine Vernetzungsfunktion haben.
(Foto: BSH)
nigt um Wechselkurseffekte
liegt das Umsatzwachstum bei
11,1 Prozent. Das Ergebnis vor
Zinsen und Steuern (EBIT)
Deutsche Angestellten-AkADemie
wissen wandeln wachsen
weiterbilden – weiterkommen
konnte deutlich auf 700 Mio.
Euro erhöht werden. Gegenüber dem durch Einmaleffekte
belasteten Vorjahreswert verbesserte sich die EBIT-Marge
um mehr als einen Prozentpunkt auf rund sechs Prozent.
Weltweit beschäftigt der Konzern über 53 000 Mitarbeiter,
davon 16 000 in Deutschland.
Neue Arbeitsplätze
im Werk Giengen
Firmenseminare
EDV • Sprachen • Soft Skills
•
•
•
•
Bewährte Organisation
Kompetente Beratung
Hoch qualifizierte Dozenten
Moderne Ausstattung
Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns.
Deutsche Angestellten-Akademie
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Diplom-Kauffrau
Ulmer Straße 126 • 73431 Aalen
Telefon
07361 49060-13
E-Mail
gisela.schaum@daa.de
www.daa-aalen.de
Im Werk in Giengen sollen
laut Dr. Michael Schöllhorn,
technischer Geschäftsführer
bei BSH, im Bereich IT und
Entwicklung zwischen zehn
und 50 neue Arbeitsplätze entstehen – und dies aufgrund der
Vernetzung der Hausgeräte untereinander und via Internet.
Ab 2018 sollen alle BSH-Geräte vernetzt sein. Über eine
App sollen sie mit dem
Smartphone oder Tablet angesteuert und überwacht werden
können. Das System ist von
BSH bewusst offen konzipiert
– und richtet sich auch an andere Hersteller und Dienstleister, die sich darin einbringen
könnten. Bereits 2016 soll es
in jeder Produktkategorie Geräte mit einer so genannten
Home-Connect-Funktion geben. Alte Geräte könnten jedoch nicht nachgerüstet werden, sagte Karsten Ottenberg
beim Bilanzpressegespräch in
München. Beim Thema Vernetzung sei nicht ausschlaggebend, was technisch möglich
ist, sondern was die Konsumenten wirklich brauchten.
„Wir entwickeln Lösungen,
die den Bedürfnissen der Konsumenten entsprechen und
echten Nutzen bieten“, sagte
Ottenberg.
Treiber des Wachstums im
vergangenen Jahr war unter anderem das Geschäft in Europa:
In einem weitgehend gesättigten Markt konnte die BSH ihre
Marktführerschaft weiter ausbauen. Hier ist der Umsatz gegen den weiter schwachen
Markttrend auf 6,9 Mrd. Euro
gestiegen.
In Nordamerika profitierte
der Hausgerätehersteller von
der großen Nachfrage nach
Premium-Produkten und der
dynamischen Wirtschaftsent-
wicklung und erreichte einen
Jahresumsatz von 700 Mio.
Euro. In der Region Türkei,
Mittlerer Osten, Afrika & GUS
blieb der Umsatz mit 1,6 Mrd.
Euro unter dem Niveau des
Vorjahres. Die Geschäftsentwicklung wurde unter anderem
durch die starke Abwertung
des Rubels sowie das sehr verhaltene Wirtschaftswachstum
in der Türkei beeinträchtigt.
Leichtes Wachstum realisierte die BSH in der Region
Asien/Pazifik mit einem Umsatz von 300 Mio. Euro. Dazu
hat auch der positive Geschäftsverlauf in Indien beigetragen. Dort hat die BSH 2014
eine Fabrik für Waschmaschinen eröffnet. In der Region
Greater China konnte der Umsatz ebenfalls überdurchschnittlich auf 1,9 Mrd. Euro
gesteigert werden – nach Europa ist diese Region damit die
zweitstärkste der BSH.
2014 hat die BSH 373 Mio.
Euro in Forschung und Entwicklung (F&E) investiert.
Wegweisende Investitionen tätigte die BSH unter anderem in
ein neues Technologiezentrum
Mitarbeiter für Erfolg
ausschlaggebend
In allen Regionen wurden
neue Mitarbeiter eingestellt.
Insgesamt hat die BSH im abgelaufenen Jahr 3335 neue
Stellen
geschaffen.
In
Deutschland waren 829 Mitarbeiter mehr als Ende 2013 tätig. Für 16 Auszubildende der
BSH in Giengen hieß es Abschied nehmen von der Ausbildungszeit: Alle elf Absolventen, die der BSH treu bleiben,
haben einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten, fünf werden im Anschluss an ihre Ausbildung weiterführende Schulen besuchen oder ein Studium
beginnen.
Werner Reichenberger, Personalleiter bei der BSH in
Giengen, sagte: „Es ist uns
über die Jahre hinweg gelungen, nicht nur zahlenmäßig
überdurchschnittlich auszubilden, sondern auch eine dauerhaft hohe Qualität unserer
Ausbildungsarbeit sicher zu
stellen.“ Standortleiter Dr. Jochen Heel beglückwünschte
die Azubis zum Abschluss und
betonte, dass sie die richtige
Weichenstellung für ihre berufliche Zukunft genommen
hätten.
Sascha Kurz
Firmen & Märkte
Wirtschaft Regional | April 2015
11
AOK Ostwürttemberg bleibt auch 2015 in der Erfolgsspur
Die größte gesetzliche Krankenkasse in der Region ist 2014 weiter gewachsen – Vielzahl von Angeboten macht die Kasse attraktiv für Versicherte
Schwäbisch Gmünd.
Die
AOK Ostwürttemberg konnte
im Jahr 2014 in der Region die
Zahl ihrer Versicherten nochmals deutlich steigern: Rund
5000 Menschen haben 2014
die AOK Ostwürttemberg als
ihre neue Krankenkasse gewählt. „Wir betreuen nun mehr
als 154 000 Versicherte in der
Region“, berichtet Josef Bühler, Geschäftsführer der AOK
Ostwürttemberg.
Die Gründe, dass sich immer
mehr Menschen für die AOK
Ostwürttemberg entscheiden,
seien vielschichtig. „Die Kunden wissen, dass wir unserem
neuen Slogan gesundnah genügen“, bringt es der AOK-Chef
auf den Punkt. „Die Kundennähe durch unsere neun Kundencenter mit persönlicher Beratung, die Investitionen in
eine bessere ärztliche Versorgung, die umfangreichen Präventionsangebote und unsere
starke Verwurzelung in der Region überzeugen die Versicherten und lassen uns täglich neue
Kunden dazugewinnen.“
Josef Bühler betont, dass die
Kasse stark in den Service vor
Ort investiere. So wurde das
Kundencenter in Aalen 2014
für noch mehr Diskretion in
der Beratung modernisiert, an
anderen Standorten sind Modernisierungen in Planung.
„Wir holen uns gezielt die
Meinung unserer Kunden ein.
Dazu werden jährlich weit über
1000 umfangreiche Telefonbefragungen landesweit vorgenommen“, erklärt Bühler.
„Unsere Kunden benoten uns
mit Spitzenwerten.“ Das bestätigt Focus Money, die die AOK
Baden-Württemberg zur besten regionalen Krankenkasse
im Bereich „Bester Service“
kürte – eine von zwölf Auszeichnungen.
Die AOK Baden-Württem-
Die Präventionsangebote – hier das AOK-Rückenkonzept – sind ein Baustein für den Erfolg am Markt.
(Fotos: AOK)
AOK-Geschäftsführer Josef Bühler (r.) und sein Stellvertreter Michael Svoboda blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück.
berg ist finanziell gut aufgestellt und konnte 2014 Überschüsse erzielen. Über 11 Milliarden Euro wurden im Lande
für
Gesundheitsversorgung
und Prävention aufgewendet,
rund 450 Millionen davon in
Ostwürttemberg.
Mit der Investition in eine
bessere ärztliche Versorgung
ist das AOK-Hausarzt- und
Facharztprogramm gemeint –
ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal. Vor sieben Jahren wurde das Hausarztprogramm gemeinsam mit dem
Hausärzteverband und dem
Medi-Verbund gestartet und
erfreut sich seitdem in ganz
Baden-Württemberg einer ungebrochenen Resonanz. Auch
in Ostwürttemberg sind rund
180 Allgemeinmediziner und
Internisten mit dabei. 52 000
Versicherte haben sich zwischenzeitlich ins AOK-Hausarztprogramm eingeschrieben.
Neu hinzugekommen ist auch
ein Vertrag mit den Kinderärzten, der umfangreiche Leistungen in der Kinderversorgung
enthält.
Das AOK-Facharztprogramm
wurde letztes Jahr um den großen Bereich der Orthopäden
erweitert. Schon dabei sind
Kardiologen, Gastroenterologen und Neurologen sowie
Psychiater und Psychotherapeuten. „Ein schneller Termin
beim Arzt ist für Versicherte,
die im AOK-Haus- und Facharztprogramm eingeschrieben
sind, bereits Realität“, betont
Bühler. „Hierzu bedarf es keiner gesetzlichen Regelung.“
Gerade bei einer Depression
sei der schnelle Beginn einer
Therapie wichtig, damit es zu
keiner schweren Depression
komme. Das sei auch für Arbeitgeber besonders wichtig,
denn gerade so eine Krankheit
verursache im Schnitt die
längsten Arbeitsunfähigkeitszeiten bei Arbeitnehmern.
Bei der Prävention seien die
Versicherten bei der AOK Ostwürttemberg gut aufgehoben.
Die Kasse investiere hier mit
5,37 Euro pro Versichertem
deutlich mehr in diese Vorsorge als ihre Wettbewerber. Die
Angebote zur gesundheitlichen Vorsorge würden sehr gut
genutzt. Allein 52 Kochkurse
fanden 2014 in den AOK-Gesundheitszentren statt. „Unsere
qualifizierten Ernährungsberatungen und das seit Jahren
bewährte Rückenkonzept der
AOK erfreuen sich stetig
wachsender Nachfrage“, sagt
Bühler.
Präventionsangebote würden
durch Kooperationen mit den
Sportverbänden
und
den
Sportvereinen weiter flächendeckend ausgebaut. „Es ist uns
wichtig, dass unsere Versicherten wohnortnah qualifizierte
Angebote in Anspruch nehmen können. Dazu haben wir
mit den Vereinen und den
Übungsleitern geeignete Partner“, sagt der AOK-Chef.
Die AOK Ostwürttemberg ist
für die jüngere Generation eine
interessante Adresse, nicht nur
als Krankenkasse, sondern
auch als Arbeitgeber. Jährlich
bewerben sich rund 300 junge
Menschen für einen Ausbildungsplatz zum Sozialversicherungsfachangestellten oder
zur/zum Kauffrau/-mann für
Dialogmarketing. „Jedes Jahr
nehmen wir mindestens zehn
junge Menschen in die Ausbildung“, sagt Josef Bühler. „Keine gesetzliche Kasse in der Region bildet mehr aus.“
Die AOK Ostwürttemberg setzt auf persönliche Beratung in der Region
und konnte auch 2014 mit einem Kundenwachstum überzeugen.
Die Deutsche Bank behauptet sich in der Region gut
Bilanzzahlen fallen für 2014 positiv aus – Starkes Privatkundengeschäft im zweiten Halbjahr 2014 – Auch 2015 startete gut
l
Sascha Kurz
Aalen.
Kontinuierliches
Wachsen, stabile Kundenbeziehungen und eine feste regionale Verankerung – dieses
Fundament sieht die Deutsche
Bank in der Region für ihre
Geschäfte als gegeben an. Das
Unternehmen präsentierte die
guten Bilanzzahlen fürs Jahr
2014 in der Aalener Filiale, der
größten im Marktgebiet.
Als „außerordentlich gut“ bezeichnete Ewald Schwenger,
Filialdirektor der Deutschen
Bank in Aalen, das Geschäftsjahr 2014 für sein Institut. Die
Marktposition sei trotz Niedrigzinsumfeld in einem wettbewerbsintensiven Terrain behauptet und ausgebaut worden,
betonte Eric Siber, Marktgebietsleiter für Privat- und Firmenkunden in der Region Ostwürttemberg. Diese umfasst
bei der Bank neben den Kreisen Ostalb und Heidenheim
auch die Filialen Göppingen,
Geislingen, Kirchheim/Teck
und Schorndorf.
„Beim Zinsüberschuss konnten wir aufgrund des Steigerns
der Volumina das Niveau halten. Zugute kam uns, dass unser Unternehmen aufgrund der
starken Stellung im Wertpapiergeschäft und der beratungsintensiven Kreditvermittlung schon immer einen hohen
Provisionsüberschuss hatte“,
sagte Siber.
Im zweiten Halbjahr 2014
habe das Privatkundengeschäft
historische Rekordzuwächse
Die Filialdirektoren Ewald Schwenger (Aalen) sowie Rainer Frech (Gmünd)
präsentierten mit Marktgebietsleiter Eric Siber (v.li.) die Bilanzzahlen der
Deutschen Bank in der Region.
(Foto: sk)
erreicht. Auch durch den Höhenflug an den Aktienmärkten
sei die Deutsche Bank gut ins
Jahr 2015 gestartet, sagte der
Marktgebietsleiter.
Neben dem niedrigen Zinsniveau hätten zwei Trends die
Kunden der Bank beschäftigt.
Privatkunden verspürten Lust
auf Konsum. Unternehmenskunden lobten die stabile Konjunktur und investierten. Die
Folge davon: Konsumentenkredite hätten sich binnen vier
Jahren deutschlandweit ver-
doppelt, sagte Rainer Frech,
Filialdirektor in Schwäbisch
Gmünd.
Differenziertes Bild bei
Firmenfinanzierungen
Bei den Firmenkunden sei
die Situation differenziert:
Viele Firmen finanzierten Investitionen aus ihrem Cash
Flow. „Die Kreditlinien im Inland wurden oft gar nicht in
Anspruch genommen“, sagte
Schwenger. Andererseits hät-
ten Firmen die Gunst des billigen Geldes genutzt, um Kredite aufzunehmen und das Eigenkapital zu schonen – vornehmlich, um am Markt für
Firmenzukäufe oder sonstige
Expansionsbemühungen wie
eine gesteigerte Internationalisierung Reserven zu besitzen.
Insgesamt sei das Kreditvolumen im Marktgebiet um 39
Millionen auf 1,1 Milliarden
Euro angewachsen, sagte Eric
Siber.
Wer im Verlauf des Jahres
2014 gedacht habe, dass die
Kundeneinlagen aufgrund der
Marktsituation zurückgehen
würden, sei schief gelegen,
sagte der Marktgebietsleiter.
„Im Marktgebiet wuchs das
Volumen um 10,2 Prozent auf
632 Millionen Euro an. Auch
das Depotvolumen der Kunden
der Deutschen Bank stieg: 788
Millionen Euro standen in den
Büchern“, sagte er.
Weitere Folge des Marktumfelds sei eine wachsende Immobilienfinanzierung gewesen. „Der regionale Markt unterscheidet sich bezüglich seiner Dynamik unwesentlich von
dem in Ballungszentren“, attestierte Schwenger. Jede siebte Immobilie werde bei der
Deutschen Bank finanziert.
Das
Baufinanzierungsvolumen sei in Aalen um 4,2 und in
Gmünd sogar um 6,6 Prozent
auf zusammen 343 Millionen
Euro angewachsen. In Heidenheim hat es 130 Millionen
Euro betragen.
Der zweite große Trend ist
Ist in Heidenheim seit dem 1. März
Filialdirektor: Guerhan Carik. Der
26-Jährige hat das Bankgeschäft
bei der Deutschen Bank von der
Pike auf gelernt. Zuvor war Carik für
die Kirchheimer Filiale verantwortlich.
(Foto: privat)
die weiter rasch anwachsende
Digitalisierung. „Der Wunsch
nach allumfassendem digitalen
Service steht nicht im Widerspruch zur persönlichen Beratung. Wir haben 2014 mehr
Beratungsgespräche denn je
geführt“, sagte Siber.
Eine Deutsche Bank-App sei
erfolgreich platziert worden,
weitere 200 Millionen Euro
plane die Bank in die Digitalisierung zu investieren. Ein Zugang beim mobilen Banking
per Fingerprint Login, das
Führen eines virtuellen Haushaltsbuchs oder der tägliche
Marktkommentar per E-Mail
gehörten heute bereits dazu,
betonte Frech.
Zur möglichen Neuordnung
des Privat- und Geschäftskundenbereichs hüllten sich die regionalen Protagonisten der
Deutschen Bank in Schweigen.
Vor wenigen Tagen war aus der
Frankfurter
Führungsetage
durchgesickert, dass im zweiten Quartal dazu Weichenstellungen zu erwarten seien und
die Deutsche Bank neu aufgestellt werden könnte. „Als
weltweit tätige Universalbank
wie als regionales Unternehmen sind wir für unsere Kunden als globale Hausbank auch
2015 aktiv“, sagte Siber. Dies
kann durchaus als Antwort auf
die Frage nach der Neuausrichtung gedeutet werden.
l
Bilanzzahlen der Region:
(Zahlen in Millionen Euro)
Geschäftvolumen:
Aalen: 838
Schw. Gmünd: 493
Heidenheim: 292
Depotvolumen:
Aalen: 247
Schw. Gmünd: 169
Heidenheim: 62
Einlagen:
AA: 217; GD: 133; HDH: 56
Baufinanzierungsvolumen:
AA: 196 (+4,2%);
GD: 147 (+6,6%)
HDH: 130
Kreditvolumen:
AA: 374; GD: 190; HDH: 174
Kunden:
23 800 (AA)
12 700 (GD)
10 100 (HDH)
Mitarbeiter:
43 (AA), 24 (GD), 11 (HDH)
Firmen & Märkte
12
Wirtschaft Regional | April 2015
„Straße der Berufe“ in der „gmünder wissenswerkstatt eule“
Am 21. und 22. April 2015 qualifizierte und praxisorientierte Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler – Handwerk und Industrie präsentieren sich
l
Winfried Hofele
Schwäbisch Gmünd.
Die
„eule, gmünder wissenswerkstatt“ war ein herausragendes
Erfolgsprojekt während der
Landesgartenschau 2014 in
Schwäbisch Gmünd – mit erfreulich nachhaltiger Wirkung.
Dieses EUropäische LEuchtturmprojekt (eule) läuft auch
in den kommenden Jahren auf
Hochtouren weiter.
In Kooperation mit der regionalen Wirtschaft, Schulen und
Hochschulen und der Stadt
Schwäbisch Gmünd hat eule
das Ziel, Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern.
Ein großes Thema, dem sich
die „eule-Macher“ Michael
Nanz und Kurt Schaal besonders verschrieben haben, ist es,
durch qualifizierte Berufsorientierung Schülerinnen und
Schülern einen praktischen
Einblick in die Vielfalt der
Ausbildungsmöglichkeiten zu
geben.
l
Straße der Berufe
Das Programm
Dienstag, 21. April 2015:
8.30 Uhr: Anmeldebeginn
9.00 Uhr: Eröffnung durch
Bürgermeister Dr. Bläse
9.00 Uhr bis 12.00 Uhr:
Workshops
12.00 Uhr: Mittagspause
13.00 Uhr bis 16.00 Uhr:
Workshops
17.00 Uhr: Stehempfang für
Ausrichter und Förderer der
eule mit OB Richard Arnold
Mittwoch, 22. April 2015
9.00 Uhr bis 12.00 Uhr:
Workshops
12.00 Uhr: Mittagspause
13.00 Uhr bis 16.00 Uhr:
Workshops
Die „gmünder wissenswerkstatt eule“ bietet auch im Jahr 2015 ein breit gefächertes Angebot für bildungswillige junge Menschen.
Dazu wird am 21. und 22.
April 2015 in der eule wieder
die Veranstaltung „Straße der
Berufe“ durchgeführt. Diese
Veranstaltung soll ein weiterer
Baustein sein zwischen der
„Gmünder
Ausbildungsnacht“ und den Betriebspraktika im Rahmen der
beruflichen
Orientierung an den Schulen.
Veranstalter sind
neben der eule die
Technische Akademie für berufliche Bildung
(TA) und die
Wirtschaftsförderung der Stadt
Gmünd.
Aus den Bereichen
Industrie,
Handwerk und Handel stellten zahlreiche Betriebe über
20 Ausbildungsberufe in Workshops vor,
bei denen Schüler einen ersten
praktischen Eindruck des Berufsfeldes bekommen sollen.
Mit dabei sind die Elektro-Innung, die Maler-Innung, die
Innung Heizung-Sanitär und
die Bau-Innung; weiterhin aus
der Industrie die Firmen Hörnlein
Umformtechnik
GmbH,
Schleich
GmbH, Prototechnik
GmbH & Co.
KG, die Robert Bosch Automotive Steering GmbH, die
Umicore Galvanotechnik
GmbH, die C. &
F. Fein GmbH,
die
voestalpine
Polynorm GmbH
und die Stadtwerke
Schwäbisch Gmünd
GmbH & Co. KG.
Angemeldet haben
sich von Schulen
aus der Raumschaft
Gmünd bislang über
100 Schülerinnen und Schüler,
die sich in diesem Jahr noch
für einen Handwerksberuf be-
werben wollen oder für 2016
an einer Ausbildungsstelle in
der Industrie interessiert sind.
Diese Auswahl wurde bewusst
getroffen, damit die Workshops von den Betrieben aber
auch von den Schülern effektiv
genutzt werden können. Die
Auswahl erfolgte über die für
die Berufsorientierung zuständigen Lehrkräfte an den Gymnasien und die Zukunftsmitarbeiter an den Werkreal- und
Realschulen sowie über die
Berufsberater der Agentur für
Arbeit.
Gespräche auf Augenhöhe
Über das Ziel und die Methode der Workshops sagt Kurt
Schaal: „Während der Workshops sollen sich auch Gespräche auf Augenhöhe zwischen
Schülern und den die Workshops durchführenden Azubis
und Ausbildern ergeben.
In den Workshops werden
praktische Arbeiten ausgeführt, die zum Alltag gehören,
aber auch Highlights aufzeigen
– zum Beispiel die besonderen
Aktionen bei der Hörnlein
Umformtechnik GmbH, Airbrush-Technik bei den Malern
oder bei den Industriemechanikern das Vergolden von Metallteilen.“
„Mit der Straße der Berufe
wollen wir den Schülern Perspektiven in der regionalen
Wirtschaft als mögliche Alternative zur schulischen Karriere
aufzeigen“, sagt Michael
Nanz, Geschäftsführer der
Technischen Akademie für berufliche Bildung, „weil die verbindliche Grundschulempfehlung weggefallen ist, wird dieser Aspekt auch zunehmend
für Gymnasien relevant.“
Die „Straße der Berufe“ war schon 2014 ein großer Erfolg. (Fotos: Tom)
„Straße der Berufe“: Angebot für Jugendliche zur Berufsorientierung.
l
10. Mai 2015 in der eule:
Tag der offenen Tür
„Macher“ in der eule (v.l.): Michael Nanz, Kurt Schaal, Klaus Arnholdt.
Am Sonntag, 10. Mai 2015, findet in der „gmünder wissenswerkstatt eule“ direkt hinter
dem Bahnhof ein „Tag der offenen Tür“ statt.
Auch hier können sich Schülerinnen und Schüler, aber auch
deren Eltern, über berufs- und
ausbildungsrelevante Themen
wie Robotik, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik oder
über handwerkliche Grundfertigkeiten im Bereich Holz, Metall, Elektrotechnik ausführlich
informieren.
Garten- und Landschaftsbau
Wirtschaft Regional | April 2015
13
Garten- und Landschaftsbau in Ostwürttemberg
SPEZIAL
Garten- und Landschaftsbau hatte 2014 ein erfolgreiches Jahr
B
ei der Mitgliederversammlung GaLaBau (Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau) im März hatte der
Vorsitzende der in LeinfeldenEchterdingen ansässigen Organisation, Thomas Heumann,
gut lachen. Er konnte auf einen
um zehn Prozent gestiegenen
Gesamtumsatz der Branche
auf 1,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr verweisen. Dieser Rekordumsatz dürfte im
laufenden Jahr wohl kaum zu
toppen sein, aber der Branche
geht es gut und viele Betriebe
kommen ohne Subunternehmen gar nicht mehr aus.
Das Rückgrat der Auslastung
der Gartenbaubetriebe sind
Aufträge von privaten Gartenbesitzern, die mit 57 Prozent
zum Umsatz beitragen. Dazu
addieren sich Aufträge der öffentlichen Hand mit 17 Prozent. Die gewerbliche Wirtschaft und der Wohnungsbau
tragen mit 12 und 11 Prozent
zum Umsatz GaLaBau-Betriebe bei. Für den Vorsitzenden
ist dabei von Bedeutung, dass
die Landesregierung nun doch
nicht das Gemeindewirtschaftsrecht zugunsten kommunaler Betriebe ändern will.
Das hätte in seinen Augen zu
erheblichen Wettbewerbsverzerrungen geführt.
Sportplatzbau (BGL) in einem
Kommentar der Zeitschrift
„Landschaft, Bauen und Gestalten“ bemängelt.
Viele Betriebe hätten Mitarbeiter zwischen 55 und 67 Jahren und nicht genügend Nachwuchs. Er sieht Potenziale
auch bei jungen Erwachsenen
ohne Berufsabschluss, die in
Zusammenarbeit mit dem Jobcenter und der Arbeitsagentur
qualifiziert werden könnten. In
ausbildungsfähigen Asylbewerbern erkennt er ebenfalls
eine Chance, den Fachkräftemangel zu beheben.
Das heimische Grün beruhigt Körper und Seele.
Für Heumann sind die Landesgartenschauen wunderbare
Plattformen, um die Leistungsfähigkeit der Gartenbauunternehmen zu präsentieren. Die
Schau in Schwäbisch Gmünd
mit ihren zwei Millionen Besuchern und neun beteiligten Betrieben sei die bislang publikumsstärkste gewesen und hätte eine höchst positive Resonanz erfahren. Er verwies auf
die diesjährige Landesgartenschau in Mühlacker, bei der er-
(Foto: GaLaBau)
neut die Kreativität gezeigt
werden könne.
Zur Sicherung des Nachwuchses bieten immerhin 70
Prozent oder 455 Unternehmen der Vereinigung Ausbildungsplätze an. Im vergangenen Jahr waren 1269 Azubis in
einem Ausbildungsverhältnis
angestellt. Dem gegenüber
steht aber auch ein Mangel an
geeigneten Mitarbeitern, die
Egon Schnorr vom Bundesverband Garten- Landschafts- und
Fachkräfte messen sich
Um die Leistung der Fachkräfte öffentlich zu dokumentieren, findet jedes Jahr ein
Landschaftsgärtner-Meisterschafts-Wettbewerb statt, der
zum zehnten Mal nach BadenWürttemberg geholt werden
konnte: Tamara Kaufmann und
Rouven Förschner vom Betrieb Wagner Gärten (Neresheim-Schweindorf) waren die
Preisträger 2014. Mit dem Sieg
ist ein Ticket nach São Paulo
verbunden, wo im August
2015 die World Skills, die Berufs-Weltmeisterschaften, ausgetragen werden.
Neben der positiven Bilanz
der GaLaBau wies der Vorsit-
zende auch auf die „überflüssigen bürokratischen Reglementierungen“ des Mindestlohns
hin. Der branchenübliche
Stundenlohn liege bei 9,20
Euro und damit über dem Mindestlohn. Mehr als ärgerlich
sei aber die geforderte Dokumentationspflicht, die die
Branche stark belaste.
Generell aber habe die Branche gute Zukunftsaussichten,
denn vor allem in den Städten
wirken sich Grünflächen, Fas-
saden und Dachbegrünungen
positiv auf das Stadtklima und
ihre Bewohner aus. In der
„Charta Zukunft Stadt und
Grün“, einem Zusammenschluss des BGL und Unterzeichnern von Wirtschaft, Institutionen und Verbänden,
sollen künftig grüne Bauweisen und Freiflächen verstärkt
gefördert werden – zur Steigerung der Attraktivität der Stadt
und zum Wohle der Bewohner!
Heide Hartner
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Erhard Scholl (li.) übergibt den Betrieb nach 19 Jahren an Sohn Markus Scholl.
(Foto: privat)
tung, Teiche, Naturstein-Mauern, Zäune und manches mehr
– die Scholl-Kunden können
sich auf die Qualitätsarbeit der
Gartenbauer verlassen. Das
bedeutet beispielsweise auch
die Gartenpflege, wenn die Be-
Gestaltete Gärten
zum Wohlfühlen
E
in schön angelegter Garten
ist ein wunderbarer Ort der
Erholung und Entspannung.
Für die optimale Gestaltung ist
ein Fachwissen erforderlich,
das die Bedürfnisse der Pflanzen ebenso berücksichtigt wie
die ästhetische Gestaltung mit
Natursteinen und Wasserläufen. „Unsere Spezialität sind
sitzer im Urlaub sind. Viele
Stammkunden wissen, dass sie
den Scholl-Fachleuten vertrauen können und ihr Garten auch
nach dem Urlaub in einem einwandfreien Zustand ist. Nach
dem Motto: „Klein, aber fein“
will sich der Garten- und
Landschaftsbau-Betrieb in Zukunft behaupten. Nicht zuletzt
deshalb, weil die Kontinuität
für die Kunden gesichert ist.
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Teiche bis zu 200 Quadratmetern“, sagt Gärtnermeister
Karlheinz Wagner, der zu den
führenden
Landschaftsgärtnern in der Region zählt. Mit
den zwölf Mitarbeitern plant,
konzipiert und realisiert er individuelle Hausgärten. Aber
auch Grünanlagen in öffentlichen Einrichtungen und Industriebetrieben
gehören zum
Leistungsspektrum. Ziel
des anerkannten
Ausbildungsbetriebs
ist es, das jeweilige GrundGestaltungsbeispiel des Teichspezialisten Wagner.
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Betriebsübernahme
eit 1996 ist der Garten- und
Landschaftsbau Scholl ein
Begriff in Oberkochen und
Umgebung. Bislang wurde er
von Erhard Scholl geleitet, der
von seiner Ehefrau Rosa
Scholl im Büro unterstützt
wurde. Nun steht ein Generationswechsel an: Sohn Markus
übernimmt ab dem 1. Mai den
Betrieb. Der 33-jährige Garten- und LandschaftsbauMeister wird den Betrieb im
Sinne seines Vaters weiterführen. Konkret wird er mit den
drei Mitarbeitern den vielen
Privatkunden das gewohnte
Leistungsspektrum anbieten.
Seien es die Rasenpflege, Neuanlagen, die Gartenumgestal-
Traumgarten
sucht
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stück so zu gestalten, dass sich
der Nutzer in seinem Garten
rundherum wohl fühlt. Wagner: „Es macht uns Freude,
wenn uns die Kunden auch
noch nach Jahren sagen, wie
glücklich und zufrieden sie mit
unserem Gartenkonzept sind.“
Ob möglichst naturnah oder
exakt geplant oder umgestaltet
– Wagner-Gärten faszinieren
durch das gekonnte Zusammenspiel von Farbe, Form und
glitzerndem Wasser.
Heubach-Lautern. Am Sonntag, 19. April, öffnen die Rosenstein-Baumschulen KochFischer wieder ihre Türen, um
privaten Gartenbesitzern und
allen Garten- und Landschaftsbaubetrieben das breite Angebot zu zeigen. Vor Ort können
sich die Besucher von der riesigen Auswahl überzeugen:
Über 1000 Pflanzenarten und
Sorten befinden sich auf dem
großen Areal.
Seien es Bäume aller Art wie
Laub- und Nadelgehölze oder
Obstbäume, Hecken, Kletterpflanzen und Rosen – bei dem
regionalen Marktführer gibt es
alles, was den Garten verschönert. Auch ein umfangreiches
Angebot von Gartenformgehölzen begeistert die Besucher.
Die von fachkundiger Hand in
Form gebrachten Pflanzen wie
Buchs,
Strauch-Wacholder
oder Kiefer sind auf jeden Fall
ein Hingucker. Wie sie gepflegt und beschnitten werden
müssen, erläutern die ausgebildeten Gärtner. Firmenchefin
und Diplom-Kauffrau Liane
Koch-Fischer erklärt, die qua-
Das Ehepaar Liane Koch-Fischer
und Steffen Fischer.
litativ gute Beratung sei ein
Aushängeschild der Rosenstein-Baumschulen. Seit 14
Jahren führt sie zusammen mit
ihrem Mann Steffen Fischer
(Diplom-Betriebswirt BA) den
Betrieb ihres Vaters. Im vergangenen Jahr konnte das
50-jährige Bestehen gefeiert
werden. Für das Ehepaar haben
neben der Fachkenntnis ihrer
Gärtner nicht zuletzt die topgepflegten Pflanzen mit einem
guten Wachstum zum Firmenerfolg beigetragen.
Viele Stammkunden und
Gartenbaubetriebe setzen auf
die Rosenstein-Baumschulen.
Sie wissen, dass sie dort Bäu-
Der Betrieb der Rosenstein-Baumschulen in Lautern.
Rosenstein Baumschulen
Koch-Fischer
Brühl 100
73540 Heubach-Lautern
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info@rosenstein-baumschulen.de
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me, Stauden und Gehölze erhalten, die in bestem Zustand
sind, je nach Bedarf immer
wieder umgesetzt und gehegt
und gepflegt wurden. Das Ergebnis ist eine wunderschöne
Grünpflanze, die auch im eigenen Garten bestens wächst –
sofern die Ratschläge der Gärtner befolgt werden.
Und dass die Pflanzzeit ausschließlich im Frühling ist, gilt
so längst nicht mehr. Viele Gehölze und Bäume können auch
im Sommer von der Baumschule in den eigenen Garten
geholt werden. Durch einen
großen Wurzelballen geschützt, wachsen sie bei entsprechender Wasserzugabe am
neuen Ort gut an. Neben dem
Tag der offenen Tür steht das
Ehepaar mit seinen engagierten Mitarbeitern den Kunden
tagtäglich mit Rat und Tat in
Sachen „Grün“ zur Verfügung.
Heide Hartner
(Fotos: privat)
Sanitär Heizung Klima
14
Wirtschaft Regional | April 2015
Sanitär Heizung Klima (SHK)
INFOS ZU SANITÄR HEIZUNG KLIMA
Die Handwerkskammer Ulm gibt Einblicke in die Leistungsfähigkeit
und das Arbeiten der Betriebe aus dem Gewerk Sanitär-, Heizungsund Klimatechnik.
l
Das Gewerk:
Im Bereich Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik unterscheidet das
Handwerk zwei Berufsgruppen: Installateur und Heizungsbauer sowie
Klempner. Mit der Novellierung der Handwerksordnung vom 1. April
1998 wurden die ehemaligen Berufsbilder Gas- und Wasserinstallateur
sowie Zentralheizungs- und Lüftungsbauer zu einem Handwerk mit
der neuen Berufsbezeichnung Installateur- und Heizungsbauer zusammengefasst. Insgesamt sind 1224 Betriebe zwischen Jagst und Bodensee in diesem Gewerk tätig.
l
Aktuelle Trends und Probleme der Betriebe:
Vor allem durch die Energiewende
entstandene neue Anforderungen
hinsichtlich der Umsetzung vor Ort
einschließlich der Beratung im Bereich erneuerbare Energien. Dazu
gehören auch Schulungen und
Weiterbildungen seitens der Handwerker, beispielsweise zum hydraulischen Abgleich bei modernen Niedertemperaturheizungen.
Aber auch das EWärmeG BadenWürttemberg bringt neue Herausforderungen für die Betriebe, wie
zum Beispiel die Fachunternehmererklärung und Beratung im Bereich erneuerbare Energien sowie Matthias Daul ist Obermeister der
die konkrete Umsetzung von ent- SHK-Innung Schwäbisch Gmünd.
sprechenden Anlagen.
(Foto: KHS Ostalb)
l
Gesetzliche Regelungen:
Das EWärmeG vom Bund und
EWärmeG-Novelle im Land sind
die grundsätzlichen Regelungen
für Betriebe aus dem Gewerk Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik. In
Baden-Württemberg wird ein Sanierungsfahrplan eingeführt, den
Betriebe kennen sollten und nach
dem sie auch eigene Kunden beraten können sollten.
Zudem wird die TrinkwasserVO
geändert. Das Thema der Legionellenwerte hat veränderte Anforderungen und Qualifikationen
an die Betriebe gestellt. Zudem
gibt es auch im Bereich Kälte-/Klimaanlagen durch Zertifizierungen
der Betriebe beispielsweise nach
ChemikalienklimaschutzVO neue
Regelungen und Gesetzmäßigkeiten, die Betriebe kennen und
umsetzen sollten.
Robert Smejkal ist Obermeister der
SHK-Innung in Heidenheim und zugleich Vorsitzender des Ausschusses Verkehr und Infrastruktur der
Handwerkskammer Ulm.
(Foto: HK Ulm)
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73463 Westhausen, Tel. 0 73 63 / 95 45 70
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Chemische Reinigung
und Desinfektion
I
m Jahr 2004 gründete der
staatl. geprüfte Sanitärtechniker Stefan Deroi in Abtsgmünd-Untergröningen sein
technisches Büro. Zusammen
mit zwei festangestellten und
dreizehn Teilzeit-Mitarbeitern
bietet er ein breites Dienstleistungsangebot rund um das
Thema chemische Reinigung
und Desinfektion von Trinkwasser-, Wasser- oder medienführender Systeme an. Als
Stützpunkt von T&E AquaService hat er sich auf die Reinigung und Desinfektion von
legionellenkontaminierten
Trinkwasseranlagen spezialisiert. „Wir sind in verschiede-
Kanalreinigung
nen Branchen, beispielsweise
in der Chemie-, Metall-, Automotive-, Lebensmittel- und
Pharmabranche, in und außerhalb der Region tätig und bieten ein umfangreiches Reini-
SPEZIAL
Bild des Handwerks soll attraktiver werden
l
Sascha Kurz
Aalen. Bei der Jahreshauptversammlung der Innung Sanitär
Heizung Klima (SHK) Aalen
wurde der Beitritt zum Energiekompetenz-Zentrum Ostalb
(EKO) beschlossen. Außerdem
berichteten die Arbeitsgruppen der „Werkstatt Zukunft“,
was sie entwickeln, um dem
Lehrlingsmangel zu begegnen.
„Wir wollen, dass alle an einem Strang ziehen, um die Innung aufleben zu lassen“, sagte
Obermeister Sven Geiger, als
er 25 Innungsvertreter begrüßte. Ein Jahr nach seinem Amtsantritt nutzte er die Versammlung, um eine Zwischenbilanz
zu skizzieren. Dazu stellten die
Vertreter der neu gebildeten
Arbeitsgruppen der „Werkstatt
Zukunft“ vor, was sie seither
an Ideen entwickelt haben.
So erarbeiteten verschiedene
Gruppen Ansätze, wie eine
leistungsorientierte
Ausbildungsvergütung im ersten
Lehrjahr zur Steigerung der
Attraktivität gegenüber anderen Lehrberufen gestaltet werden kann. Um in der Außendarstellung dem Handwerk ein
besseres Image zu verleihen,
sei Basisarbeit bei jedem Betrieb gefragt. Dort müsse auch
das Engagement des Einzelnen
ansetzen, um ein Netzwerk
zwischen Schule, Lehrer,
Schüler, Eltern und Handwerksbetrieben zu knüpfen,
um mehr junge Menschen für
die Innungsberufe begeistern
zu können.
Zur aktuellen Wirtschaftslage im Bereich der Gewerke der
Innung warnte Sven Geiger:
„Euphorie ist fehl am Platz!“
Gute Erträge müssten schließlich dafür genutzt werden,
Rücklagen zu bilden und um in
die Altersvorsorge der Betriebsinhaber zu fließen. Ein
teils „ruinöser Preiswettbewerb“ sorge für fallende Materialpreise, bei denen der Mehrwert des Handwerks auf der
Strecke zu bleiben drohe. Vielfach hätten die Kleinbetriebe
der Innung maximal einen
Auftragseingang, der die
nächsten vier Wochen abdecke. Diesen steigenden Wettbewerbsdruck skizzierte auch
Ludwig Wiedemann, der bei
Technisches Büro Stefan Deroi
Lindenstraße 24
73453 Abtsgmünd-Untergröningen
Telefon 0 79 75 91 18 31
Telefax 0 79 75 91 18 32
Deroi-s@t-online.de
gungsportfolio auf Basis verschiedener chemischer Verfahren an. Bei der Firma Mapal in
Aalen betreuen und warten wir
beispielsweise den Kühlturm
des Blockheizkraftwerks. In
Hotels, Krankenhäusern, Altenheimen,
Firmenobjekten
Luftbefeuchtern
oder
Schwimmbädern führen wir
periodische Untersuchungen
nach der Trinkwasser-Verordnung durch“, beschreibt Stefan
Deroi sein umfangreiches Tätigkeitsfeld. Spektakulär war
der Auftrag zur Schimmelbeseitigung eines Rohres mit 5 m
Durchmesser (siehe Bild) das
auf einer Länge von 300 Meter
gereinigt wurde.
js
Sven Geiger ist Innungsobermeister SHK in Aalen.
großer Zustimmung anregte,
die „Werkstatt Zukunft“ um
eine Arbeitsgruppe „Wettbewerb und Betriebswirtschaft“
zu erweitern.
Ralf Bodamer, der Geschäftsführer des EKO, hatte die Einrichtung vorgestellt, um für einen Beitritt der Innung zu werben. Seit zehn Jahren gibt es
das EKO, dessen Träger ein
Verein ist, dem zwischenzeitlich 101 Betriebe, Kommunen
und Verbände angehören. Das
EKO stehe für eine unabhängige Beratung zu den Themen
erneuerbare Energien, Ener-
(Foto: KHS)
gieeffizienz durch Wärmeschutz und Haustechnik und
Fördermöglichkeiten, sowohl
für Verbraucher aber auch für
Betriebe.
„Unsere Arbeit endet nach
der Erstberatung, danach
kommt der Handwerker, der
Planer ins Spiel“, strich Bodamer den Mehrwert für die Innungsbetriebe heraus, die nicht
nur selbst an Beratung und
Fachinformation partizipieren
könnten, sondern bei rund
1400 Erstberatungen pro Jahr
eben auch von Folgeaufträgen.
Bei einer Umfrage im EKO
seien von 100 beratenen Bauwilligen 74 in eine Sanierung
eingestiegen, woraus zu 94
Prozent Aufträge an Handwerker aus der Region gegangen
seien. „Beim Verdienen wollen
wir ihnen helfen“, schloss Bodamer. „Der Beitritt zu EKO
war mir ein großes Anliegen.
Die Tätigkeit des EKO erleichtert unseren Betrieben ihre Arbeit. Viele Kleinbetriebe könnten eine separate Beratung ihrer Kunden gar nicht stemmen
und versicherungsrechtliche
Hemmnisse kommen hinzu“,
erklärte Geiger gegenüber dieser Zeitung. Denn die Neutralität bei der Beratung durch
EKO erschließe für das Gewerk Chancen, „weil dadurch
deutlich wird, dass eine Vollwärmedämmung eines Hauses
meist weniger Nutzen hat als
der Einbau einer neuen Heizungsanlage.
Sven Geiger ist es wichtig,
darauf hinzuweisen, dass bei
der
Mitarbeiterrekrutierung
auch unkonventionelle Wege
zum Ziel führen. In seinem Betrieb ist seit einem Jahr ein spanischer Mitarbeiter beschäftigt
– zu seiner vollsten Zufriedenheit. Im Zusammenspiel mit
einer Agentur hätte die Vermittlung gut funktioniert. „Ich
kann diese Methode nur unterstützen und als Vorschlag an
unsere Innungsbetriebe weitergeben“, sagte der Innungsobermeister.
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Breites Spektrum in der
Energie- und Gebäudetechnik
D
ie Traditionsfirma Dürr &
Feil hat sich in den letzten
Jahren im Markt breit aufgestellt. Mit den drei Geschäftsbereichen Anlagenbau, Industriekunden und Privatkunden wird
ein breites Spektrum der Heizungs-, Sanitär- und Lüftungstechnik abgedeckt. Der Dienstleister ist mit einem Großteil
von 50 Prozent im Anlagenbau
aktiv. Jeweils 25 Prozent entfallen auf Privatkunden und Industriekunden. Das Unternehmen
beschäftigt 42 Mitarbeiter.
Spezialisiert auf technisch
anspruchsvolle Anlagen. Seien es Großanlagen, Blockheizkraftwerke, diverse Heizungsanlagen jeglicher Energieträger,
Solaranlagen oder Bäder – überall dort, wo Energie sinnvoll und
sparsam eingesetzt werden soll,
sind die Spezialisten aus Ellwangen Ansprechpartner. Nicht zuletzt weil auch entsprechende Ingenieurdienstleistungen mit an-
geboten werden und damit die
komplette Bandbreite ab der Planung über die Ausführung bis
zum Betrieb der Anlagen angeboten werden kann.
Als Referenzprojekt in der
Region wird auf den Neubau
der Firma Jedele (Aalen) verwiesen, dort hat die Firma Dürr
& Feil gasmotorbetriebene
Wärmepumpen zur Wärmeund Kälteerzeugung verbaut.
Die Umweltenergie wird über
eine Vielzahl an Erdsonden auf
dem Grundstück dem System
zugeführt. Die Wärme- und
Kälteübertragung im Gebäude
erfolgt über Betonkernaktivierung sowie Heiz- und Kühldecken als Flächentemperierung.
Im Bereich der Industriekunden verweisen die Geschäftsführer Paul Ebert, Betriebswirt
VWA, und Thomas Müller,
Dipl.-Ing. (FH) Gebäudetechnik/-klimatik, auf namhafte Firmen wie Varta (Ellwangen),
Die Geschäftsführer Paul Ebert (li.) und Thomas Müller
Dürr und Feil GmbH & Co. KG
Gebäude- und Energietechnik
Mühlgraben 58
73479 Ellwangen
Telefon 0 79 61 9 02 90
Telefax 0 79 61 90 29 90
info@duerr-feil.de
www.duerr-feil.de
Tyco (Wört) oder MercedesAMG (Affalterbach) als Referenz.
Das
Leistungsspektrum
drückt sich nicht zuletzt in einem vor Kurzem realisierten
Projekt mit einem neun Meter
hohen Heizungspufferspeicher
mit 80 000 Litern Volumen aus,
an welchem ein Blockheizkraftwerk mit über 600 kW thermischer Leistung angeschlossen
ist. Das Fazit der Geschäftsführer: „Wir sind der kompetente
Ansprechpartner für Fragen
rund um die Gebäude- und
Energietechnik und entwickeln
individuelle und zukunftsweisende Konzepte.“
Der Firmensitz von Dürr & Feil in Ellwangen
Sanitär Heizung Klima
Wirtschaft Regional | April 2015
15
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Joas in Heidenheim:
Europaweit aktiv
Heidenheim. „Dienst am Kunden macht uns Spaß. Wir erklären Ihre Sache zu unserer:
365 Tage im Jahr.“ Unter anderem mit diesem Slogan wirbt
die in der Steinheimer Straße
in Heidenheim angesiedelte
Firma Joas. Sie kann auf eine
über 50-jährige Erfahrung verweisen und gehört in der Region zu den größten Unternehmen ihrer Art. Rund 40 Mitarbeiter sind für die alteingesessene Firma tätig. Der Aktionsradius geht weit über den Kreis
Heidenheim und die Region
bis ins europäische Ausland
hinaus. Dabei gehört Joas in
der Branche zu jenen Unternehmen, die vor großen und
komplizierten Aufträgen nicht
zurückschrecken und gelegentlich auch Neuland betreten.
Erst vor Kurzem installierte
Joas in einer Fabrikhalle eine
große
Absorptionskältemaschine samt Zu- und Ableitungen. „Dies war bisher einer der
größten Aufträge für uns“, sagt
Geschäftsführer
Bernhard
Herbst.
Italienische Möbelhersteller und Armaturen sorgen für besonderes
Flair
Neben dem traditionellen
Heizungsbau beschäftigt sich
Joas mit der Lieferung und
dem Einbau von Kachelöfen,
dem Bau von Solaranlagen,
mit Lüftung und Klima sowie
dem breit gefächerten Bereich
Bad. In Zeiten, in denen das
Thema Energiesparen großgeschrieben wird, muss ein Unternehmen der Heizungs- und
Klimatechnik flexibel sein und
auf die speziellen Wünsche der
Kunden eingehen. Durch die
langjährige Erfahrung bei Joas
können diese Wünsche problemlos erfüllt werden. Sonderanfertigungen, die bei dem
Unternehmen an der Tagesordnung sind, werden in der eige-
Thermische Solaranlage zur Heizungsunterstützung
Der Wolf aus Heubach
D
Karl Joas GmbH & Co. KG
Heizungs- und Klimatechnik
Steinheimer Str. 27-29
89518 Heidenheim
Telefon 0 73 21 98 34-0
Telefax 0 73 21 98 34-44
info@joas-haustechnik.de
www.joas-haustechnik.de
nen Werkstatt bearbeitet. „Wir
halten Termine ein, bieten eine
transparente Abwicklung und
faire Preise“, betont der Geschäftsführer. In allen Bereichen, in denen die Experten
der Firma tätig sind, spielt die
individuelle Beratung der Kunden eine entscheidende Rolle.
So kommt es im Bereich Heizung darauf an, die für den jeweiligen Bedarf optimale Lösung zu finden.
Die Firma unterstützt ihre
Kunden bei der Auswahl der
besten Heizungsform und erstellt ein Heizkosten-Sparkonzept. Ergänzt wird dies durch
ein breites Angebot an Kaminöfen aller Art. Die Solarthermie machen einen bedeutenden Teil der Aufträge der Firma Joas aus. Immer mehr
Menschen wollen umweltbewusst heizen und Energie für
den eigenen Bedarf gewinnen.
Dazu brauche es passende, individuelle Konzepte, die von
der Firma geliefert werden, betont Herbst. Und – ganz traditionell – werden natürlich auch
Ideen fürs neue Bad fachmännisch umgesetzt.
ie Wolf GmbH ist eine
der ersten Adressen in
der Region, wenn es um Bad-,
Sanitär-, Heizungs- und Solartechnik geht. Das 1967 von
Kurt Wolf sen. gegründete
und seit 1983 in zweiter Generation von Kurt Wolf jun. geführte Unternehmen mit gut
40 Mitarbeitern gehört zu den
großen Handwerksbetrieben
der Branche und überzeugt
durch großes Know-how in
Planung und Ausführung von
Anlagen wie beispielsweise
Blockheizkraftwerken sowie
Einrichtungen in Neubauten
wie auch bei Sanierungen
oder Umbauten.
Anlagenbau und -betrieb
Neben dem klassischen Betätigungsfeld des Heizungsbaus bietet der Wolf aus Heubach Spezialwissen über er-
neuerbare Energien von Holzund Pelletsheizungen, heizungsunterstützende Solaranlagen und Spezialwissen rund
um das Tätigkeitsfeld Blockheizkraftwerk. „Wir installieren und betreuen Blockheizkraftwerke bis zu einer elektrischen Leistung von 50 kW
und halten dazu einen eigenen
Service und Kundendienst
vor. Diese BHKWs amortisieren sich durch die derzeit gesetzlichen Vergünstigungen
bereits nach drei bis vier Jahren“, sagt Kurt Wolf. „Bessere
Einsparungsmöglichkeiten im
Bereich der Energieerzeugung gibt es derzeit nicht“,
betont er.
Komplettsanierung
Wolf GmbH
Böbinger Straße 52
73540 Heubach
Telefon 0 71 73 91 06-0
Telefax 0 71 73 91 06-17
info@wolf-gmbh.de
www.wolf-gmbh.de
umbetreuung durch uns bei allen Gewerken von der Planung über das pünktliche Fertigstellen bis hin zur Endreinigung“, erklärt Geschäftsführer Kurt Wolf. „Wir arbeiten
hierbei mit etablierten Partnerfirmen aus der Region zusammen und gewährleisten
als alleiniger Ansprechpartner
ein für die Kunden sorgenfreies Bauen“, sagt Kurt Wolf.
Bad- und Sanitärbereich
„Das erfolgreiche Konzept
der Komplettsanierung bietet
unseren Kunden eine Rund-
Das Betriebsgebäude der Wolf GmbH
Moderne, funktionale und
kreative Raumgestaltungen
im Bad- und Sanitärbereich
können in der ständig mit Produkten von Markenherstellern
neu zusammengestellten Ausstellungsfläche erlebt werden.
Eine
Heizungsausstellung
zeigt die immer wichtiger
werdenden Energiesparmöglichkeiten auf. „Der Beratungsbedarf ist hierbei sehr
hoch“, erläutert der Fachmann. Denn die staatlichen
Zuschüsse und Förderprogramme sind vielfältig. An
der in den Ausstellungsräumen aufgebauten Heizungsanlage mit Pelletbetrieb kann
live eine CO2-neutrale Anlage
begutachtet werden.
js
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Höchste Effizienz in der Gebäudetechnik
W
elche Energiequelle ist
für den jeweiligen Gebäudetyp die richtige? Was ist
die in ökologischer und ökonomischer Hinsicht beste Heizungslösung? Welche Raumluft ist produktivitätsfördernd?
Selten waren die Fragen nach
der richtigen energietechnischen Lösung so laut und so
dringlich wie heute. Das Traditions-Unternehmen Gaiser mit
Standorten in Heidenheim und
Ulm hat sich auf die Beantwortung solcher oder ähnlicher
Fragen der Energie-, Versorgungs- sowie Luft- und Klimatechnik spezialisiert. „Unser
Konzept für die Energiefragen
der Zukunft ist Effizienz – und
hier setzen wir unsere ganze
Innovationskraft ein“, beschreibt Miroslaw Pastuszka,
Leiter der Gaiser-Niederlassung Heidenheim, die Philosophie des Unternehmens.
Zukunft hat bei Gaiser Tradition. Die Geschichte des Unternehmens ist gekennzeichnet
von einem stetigen Wandel
und der flexiblen Anpassung
an die Nachfrage auf dem
Markt. 1928 von Julius Gaiser
als Ein-Mann-Betrieb auf dem
Gebiet der Blechbearbeitung
gegründet, entwickelte sich
Gaiser rasch zu einer größeren,
mittelständischen Firma. Heute verknüpft das Unternehmen
Kompetenzen auf den Gebie-
Energiezentrale Nahwärmeversorgung in Wertingen.
(Fotos: Julius Gaiser GmbH & Co. KG)
Das moderne Firmengebäude der Niederlassung in Heidenheim.
ten Engineering, Handwerk,
Anlagenbau und -betrieb – und
darf sich zu den führenden
Adressen der technischen Gebäudeausrüstung in der Region
zählen. Mit mehr als 220 Mitarbeitern, davon ein Drittel in
Heidenheim, deckt Gaiser fast
die gesamte Bandbreite in der
Gebäudetechnik ab.
Zum anderen bietet das Unternehmen auch Leistungen
entlang der gesamten Wertschöpfungskette an: von der
konzeptionellen Ingenieurtätigkeit, wie den Projektentwicklungen oder Energieanalysen, über den Anlagenbau
mit erfahrenen Ingenieuren
und Technikern bis hin zum eigenverantwortlichen Anlagenbetrieb mithilfe von innovativen Contractingmodellen und
Fernwirkungssystemen.
Eine Stärke von Gaiser liegt
darin, Anlagen oder energetische Prozesse über die Schnittstellen der einzelnen Gewerke
hinweg zu betrachten – oder im
Hinblick auf den Lebenszyklus
der Anlage. Mit anderen Worten: Gaiser steht für ganzheitliche, nachhaltige und wirtschaftliche Energiekombinationen jeder Größenordnung.
Den größten Umsatzanteil
mit etwa drei Vierteln machen
dabei die Industrie- und Gewerbekunden aus, gefolgt von
den öffentlichen und privaten
Kunden. Gaiser bearbeitet nahezu jeden Auftragsumfang:
vom Kundendienst-Auftrag bis
zum Millionen-Objekt. So sind
auch die Leistungen des Unternehmens bei einer Vielzahl
von wichtigen Bauprojekten in
der Region eingeflossen. Der
Servicebereich mit einem
24-Stunden-Notdienst für alle
Gewerke rundet das Leistungsspektrum ab.
Besonders der Bereich Energiedienstleistung, auch Contracting genannt, gewinnt immer mehr an strategischer Bedeutung. Im Rahmen dieses
Dienstleistungskonzepts entlastet die Firma Gaiser ihre
Vertragspartner bei der Administration ihrer Anlage und gewährleistet weitgehende Kostensicherheit. Gaiser finanziert, plant, installiert und betreibt eigenverantwortlich innovative Energieerzeugungsanlagen. Die Kunden bezahlen
neben einem festen Grund-
Julius Gaiser GmbH & Co. KG
Steinheimer Straße 57
89518 Heidenheim/Brenz
Telefon 0 73 21 98 87 - 7 00
Telefax 0 73 21 98 87 - 7 90
info@gaiser-online.de
www.gaiser-online.de
preis nur noch die tatsächlich
abgenommene Nutzenergie.
„Das Thema Energie hat eine
Komplexität erreicht, die für
viele unserer Kunden betriebswirtschaftliche Auswirkungen
hat. Contracting entlastet die
Betriebe effektiv und gewährleistet größtmögliche Preisund Planungssicherheit. Deshalb sehe ich dieses Modell für
viele Unternehmen als optimale Zukunftslösung“, sagt Gaiser-Geschäftsführer
Harald
Kretschmann.
Firmen & Märkte
16
Heidenheim, Schlosskirche Schloss Hellenstein
bensjahr Gitarre. Ab September 2013 wird Judith
ihr Masterstudium bei Prof. Stephan Schmidt an
der Hochschule für Musik Basel aufnehmen. Sie
besucht regelmäßig Meisterkurse bei berühmten
Gitarristen. Neben zahlreichen Konzerten, kann sie
bereits auf viele Rundfunk- und TV Aufnahmen verweisen.
(Foto: privat)
Tickets und Informationen: Kultur-, Presse- und
Touristikamt, Herr Thielke, Telefon 0 79 61 8 43 09,
olaf.thielke@ellwangen.de
Sonntag, 14. Juni 2015, 20 Uhr
Kammerkonzert mit Al Ayre Español
„Wenn ich mir seine Werke ansehe, habe ich das Gefühl, als würden sie mich auffordern: Fass mich an und
spiel mich mal.“ Das sagt einer, der es wissen muss:
Der spanische Cembalist und Dirigent Eduardo López
Banzo hat sich mit seinem Ensemble Al Ayre Español
seit über 25 Jahren hauptsächlich dem Schaffen Händels verschrieben. Sein jüngstes Projekt sind die sieben Triosonaten op. 5 aus dem Jahr 1739. Händel hat sich mit diesen Werken selbst parodiert, er hat Tanzsätze verschiedener Opern, Anthems und
Konzerte für zwei Violinen und Basso continuo neu eingerichtet.
(Foto: priv.)
Tickets und Informationen: Telefon 0 73 21 3 27 77 77
oder im Onlineshop der Stadt Heidenheim
Aalen, Stadthalle
Freitag, 8. Mai 2015, 20 Uhr
Nils Mönkemeyer
und das Württembergische Kammerorchester
Seit seiner Gründung im Jahr 1960 durch Jörg Faerber
hat sich das Württembergische Kammerorchester Heilbronn zu einem der gefragtesten Kammerorchester
weltweit entwickelt. Nils Mönkemeyer gilt als „Popstar
seiner Zunft“, als „deutsches Bratschenwunder“, hat
zwei Echo Klassik in Folge gewonnen und seinem Instrument zu enormer Popularität verholfen. Weil die
Bratsche von den Komponisten als Soloinstrument
stiefmütterlich behandelt wurde, hat er für seinen Auftritt zusammen mit
dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn ein Meisterwerk
adaptiert: das Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart.
(Foto: privat)
Tickets und Informationen: Musikhaus
MusikA, Telefon 0 73 61 5 58 10
Ellwangen, Palais Adelmann
Schwäbisch Gmünd, Forum Schönblick
Freitag, 17. April 2015, 20 Uhr
Wirtschaft Regional | April 2015
täglichen Locations bieten die Jazzopen Nights hochwertige Konzerte rund
um den Jazz und angrenzende Genres. Der Ausnahmesänger Roger Cicero
präsentiert 2015 englische Jazz-Standards, Klassiker und Cover im außergewöhnlichen Gewand. An diesem Abend erwartet die Besucher Swing-Musik, kombiniert mit hintersinnigen deutschen Texten – genau das, womit
sich der Künstler einen Namen gemacht hat.
(Foto: privat)
Tickets und Informationen: www.jazzopen.com
Aalen, Rathaus
Sonntag, 10. Mai 2015, 11 Uhr
Vernissage Peter Riek – AufZeichnung
Kunst von besonderen Menschen
Diese Ausstellung findet gleichzeitig mit der Ausstellung des 11. Kunstpreisträgers Peter Riek statt. Erstmalig wurde ein Sonderpreis von 4000 Euro für ein Inklusionsprojekt mit einem Behindertenheim in Ostwürttemberg ausgelobt. Intention des VR-Sonderpreises ist die Würdigung und Integration von Künstlerinnen und Künstlern mit Beeinträchtigung. Es soll der Fokus auf das künstlerische Schaffen gelegt werden und
nicht auf die Behinderung.
Jubiläumskonzert der Jungen Philharmonie
Die Junge Philharmonie Ostwürttemberg e.V. ist ein
Projektorchester,
das sich aus einer
Auswahl der talentiertesten Musikerinnen und Musiker
der Region Ostwürttemberg zusammensetzt. Viele von ihnen sind Schüler
an einer der 14 kommunalen Musikschulen der Landkreise Ostalbkreis und
Heidenheim. Einige studieren bereits an einer staatlichen Musikhochschule
und sind Preisträger des bundesweit ausgetragenen Wettbewerbs Jugend
Musiziert. Das Orchester wurde 1995 durch eine Initiative der Wirtschaftsregion Ostwürttemberg der regionalen Oberbürgermeister sowie des damaligen Musikschulleiters der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd,
Muchtar Al Ghusain, gegründet. Seither hat das Orchester zahlreiche Auftritte mit wechselnden Dirigenten absolviert und dabei große Erfolge erzielt.
(Foto: privat)
Tickets und Info: i-Punkt Schwäbisch Gmünd, Telefon 0 71 71 6 03 42 50
Heidenheim, Schloss Hellenstein - Rittersaal
Freitag,12. Juni 2015, 20 Uhr
Jazzopen Nights
„The Roger Cicero Jazz Experience 2015“
Die Opus GmbH präsentiert im Rahmen der Konzertreihe Jazzopen
Nights „The Roger Cicero Jazz Experience 2015“. An ausgewählten
Abenden des Jahres und in nicht all-
Samstag, 25. April 2015, um 20 Uhr
Judith Bunk: Jumping fingers 2015
Judith Bunk, geboren 1990 in Freiberg/Sachsen, spielt seit ihrem 8. Le-
Schwäbisch Hall, Große Treppe
ab Sonntag, 13. Juni 2015
Don Juan oder Der steinerne Gast
Max Tidof ist einem breiten Publikum aus unzähligen Rollen in Film und
Fernsehen bekannt, berühmt geworden ist der Charmeur mit der sonoren
Stimme und dem intensiven Blick jedoch durch „Die Comedian Harmonists“. Tidof schlüpft überzeugend in viele und unterschiedliche Figuren.
Erst vor wenigen Wochen war er im ZDF zu sehen als Kaiser Ferdinand in
„Die Seelen im Feuer“, einem historischen Fernsehfilm über die Zeit der
Hexenverfolgungen im spätmittelalterlichen Bamberg. Max Tidof kann alles,
er ist Mörder und Bösewicht, aber auch Lebemann, ein großer Verführer
und Womanizer – also die ideale Verkörperung des „Don Juan«. Der berühmteste Herzensbrecher der Weltliteratur stiftet auch auf der Großen
Treppe seine Liebeswirren. Gerade hat er Donna Elvira aus dem Kloster befreit, sie geheiratet und schon wieder sitzengelassen. Denn ihn treibt es unaufhörlich zu neuen amourösen Abenteuern und seinen treuen Diener Sganarelle damit in den Wahnsinn. Ob Fischermädchen oder adlige Dame, ob
Verheiratete oder Verlobte, keine ist vor Don Juan und seinem unwiderstehlichen Charme sicher. Regie führt Thomas Goritzki.
Informationen und Tickets: Touristik und Marketing Schwäbisch Hall,
Telefon 07 91 75 16 00
KULTURTIPP
KULTUR
Neue Modelle bei Mercedes-Benz
Niederlassung Schwäbisch Gmünd zeigt vier neue Baureihen
Charakter. Stark.
Nur für kurze Zeit:
die StreetStyle Sondermodelle.
Mit AMG Line, Bi-Xenon-Scheinwerfern
und AMG Leichtmetallrädern.
A 180 StreetStyle1
Ein Leasingbeispiel der Mercedes-Benz Leasing GmbH2
Kaufpreis ab Werk3
27.965,00 €
0,00 €
Leasingsonderzahlung
27.965,00 €
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10.764,00 €
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Laufzeit in Monaten
30.000 km
Gesamtlaufleistung
-1,93 %
Sollzins gebunden p.a.
Effektiver Jahreszins
-1,91 %
Monatliche Leasingrate
299 €
Der Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake (X117) 2014, OrangeArt, in der Farbe Mountaingrau besticht durch seine klare Linienführung.
(Foto: Mercedes-Benz)
B
ei der Mercedes-BenzNiederlassung in Schwäbisch Gmünd beginnt der
Frühling mit mehreren neuen
Modellen.
Sondermodell StreetStyle
Im neuen „StreetStyle“ erobern gleich drei MercedesBenz-Sondermodelle die deutschen Straßen: die neuen Sondermodelle „StreetStyle“ vereinen sportlich hochwertige
und ideal aufeinander abgestimmte Sonderausstattungen
zu einem Gesamtpaket. Die
GLA-, CLA- und die A-Klasse
StreetStyle präsentieren sich
mit einem überzeugenden Exterieur, das sich u. a. aus der
AMG Line, AMG Leichtmetallrädern sowie Bi-XenonScheinwerfern
zusammensetzt. Nicht nur die äußeren,
sondern auch die inneren Werte können sich sehen lassen.
Im Interieur bestechen die
Sondermodelle unter anderem
mit
Multifunktionslenkrad,
AMG-Fußmatten sowie Sitzkomfort-Paket. Ebenso sportlich können Probefahrer das
Einsteigen nehmen: Kunden
profitieren von der Leasingaktion der Mercedes-Benz Leasing GmbH. Als Privatkunde
kann man noch bis zum 30.
Juni einsteigen. Bestellbar sind
die „StreetStyle“ Modelle ab
sofort. Markteinführung war
am 28. März.
CLA Shooting Brake
Atemberaubend sportliche
Proportionen und die kraftvolldynamische
Designsprache
mit sinnlich modellierten Flächen machten den CLA schon
als viertüriges Coupé unverwechselbar. Jetzt folgt mit dem
CLA Shooting Brake eine weitere Designikone mit einzigartigem Erscheinungsbild. Die
niedrigere Gesamthöhe und
die coupéhafte, gestreckte Einstiegslinie, das flache Greenhouse und die überspannte
hohe Bordkante sind markante
Designmerkmale der Silhouette. Dies gilt auch für die flach
abfallende Dachkontur, die für
deutlich mehr Kopffreiheit als
im viertürigen Coupé sorgt.
Der CLA Shooting Brake ist
zunächst mit zwei Dieseln,
drei Benzinern sowie dem Allradantrieb 4MATIC erhältlich.
Der Verkauf startete im Januar
2015, die ersten Modelle wurden Ende März ausgeliefert.
Der neue CLA Shooting Brake
ist das jüngste Mitglied der erfolgreichen KompaktklasseFamilie. Die Bandbreite der inzwischen fünf Modelle ist
enorm: die geräumige Sports
Tourer B-Klasse, die jugendlich-dynamische A-Klasse, das
avantgardistischen
Coupé
CLA-Klasse und das kompakte SUV GLA-Klasse.
Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 7,6/4,6/5,7 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 133 g/km.
Ein Leasingbeispiel der Mercedes-Benz Leasing GmbH, Siemensstraße 7, 70469 Stuttgart, für Privatkunden. Stand
01.12.2014. Ist der Darlehens-/Leasingnehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein gesetzliches Widerrufsrecht
nach §495 BGB. Das Angebot ist zeitlich begrenzt und gilt bei Bestellung bis 30.06.2015.
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Lorcher Straße 151, 73529 Schwäbisch Gmünd, Telefon: 07171 357-0,
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Firmen & Märkte
Wirtschaft Regional | April 2015
17
Steuerberater in Ostwürttemberg
SPEZIAL
Steuerneutrales Sponsoring – Leistungsaustausch kann entscheiden
F
ür viele Unternehmen ist
Sponsoring zum festen Bestandteil der Marketingaktivitäten geworden. Bezifferte
man dort das Investitionsvolumen 2012 noch mit 2,8 Mrd.
Euro, so wurden allein für den
deutschen Sponsoringmarkt
nach einer Studie für 2014 bereits 4,8 Mrd. Euro prognostiziert. Von den Geldern profitieren vor allem der Sport, aber
auch kulturelle, kirchliche und
soziale Bereiche und Einrichtungen. Für Unternehmen sind
mit Sponsoringmaßnahmen in
aller Regel ein Imagegewinn
und eine stärkere Marktpräsenz verbunden – für Geber
und Nehmer kann eine „Winwin-Situation“ entstehen. Dabei sollten aber in den vertraglichen Vereinbarungen die Regeln für ein steuerneutrales
Sponsoring beachtet werden,
um unliebsame Nachzahlungen zu vermeiden.
Grundsätzlich ist der Leistungsaustausch zwischen Unternehmen ein steuerbarer Vorgang. Aber im Bereich des
Sponsorings gibt es Ausnahmen. So erfolgt nicht jede Zahlung auf Basis eines steuerbaren Leistungsaustausches und
wäre damit umsatzsteuerpflichtig. Die Besteuerung einer Leistung als Umsatz gegen
Entgelt setzt das Bestehen eines unmittelbaren Zusammenhangs zwischen erbrachter
Leistung und dem empfangenen Gegenwert voraus.
Der Sponsor erhält für seine
Leistung als Gegenleistung in
der Regel eine Werbeleistung
des Begünstigten. Maßgebend
für die umsatzsteuerliche Beurteilung sind die vertraglichen (schriftlichen oder mündlichen) Vereinbarungen zwischen dem Sponsor und dem
Begünstigten. Dass eine eindeutige Abgrenzung aber nicht
immer ganz einfach ist, haben
unterschiedliche Verwaltungsauffassungen und Rechtsprechungen in der Vergangenheit
gezeigt.
Das Bundesministerium der
Finanzen (BMF) hat sich zuletzt am 25. Juli 2014 zu der
Sportsponsoring wie hier beim Zweitligisten VfR Aalen sollte an klare Gegenleistungen geknüpft sein.
(Foto: Eibner)
umsatzsteuerrechtlichen Behandlung des Sponsorings aus
Sicht des Sponsors geäußert.
Demnach ist regelmäßig nicht
von einer umsatzsteuerbaren
und umsatzsteuerpflichtigen
Leistung des Zuwendungsempfängers an den Sponsor
auszugehen, wenn der Empfänger der Zuwendung auf Plakaten, in Broschüren, bei Veranstaltungen, auf der Internetseite oder in anderer Weise lediglich auf die Unterstützung
durch den Sponsor hinweist.
Dabei ist es unerheblich, ob
der Name des Sponsors und/
oder dessen Logo verwendet
werden. Zu beachten ist allerdings: Eine besondere Hervorhebung oder Verlinkung auf
die Internetseite des Sponsors
kann bereits zu einer steuerbaren (Werbe-)leistung des Zuwendungsempfängers führen.
Umgekehrt liegt kein steuerbares Leistungsverhältnis vor,
wenn der Sponsor auf seine
Unterstützung ohne besondere
Hervorhebung des Zuwendungsempfängers
hinweist.
Dagegen ist von einer steuerbaren Leistung des Sponsors
dann auszugehen, wenn ihm
ausdrücklich das Recht eingeräumt wird, die Sponsoringmaßnahme im Rahmen eigener
Werbeaktivitäten auch zu vermarkten.
Die im Zusammenhang mit
dem Sponsoring getätigten
Ausgaben können ertragsteuerlich unterschiedlichen Bewertungen unterliegen. Es
kann sich um Betriebsausgaben handeln, die voll abzugsfähig sind, oder um Spenden, für
die andere Parameter bezüglich der Abzugsfähigkeit gelten. Möglicherweise kann es
sich aber auch um „Kosten der
Lebensführung“ bzw. bei Kapitalgesellschaften um eine
verdeckte
Gewinnausschüttung handeln, was zwangsläufig zu einer regulären Besteuerung führt. Das ist beispielsweise der Fall, wenn sich der
Sponsor mit der Zahlung durch
sein Unternehmen persönliche
Aufwendungen erspart, wie
die Mitgliedschaft in einem
Golfclub, oder auf „Umwegen“ über eine Sponsoringveranstaltung Mittel für einen guten Zweck einwerben will. Um
solch einen Vorgang ging es
bei einem Golfturnier, mit dem
Sponsorengelder für einen gemeinnützigen Zweck eingeworben werden sollten. Der
Klägerin wurde der Betriebskostenabzug in diesem Fall
vom Finanzgericht versagt
(Az. IV R 24/13).
Fazit
Insgesamt gibt es eine Reihe
von Möglichkeiten, Sponsoring
optimal zu gestalten. Aber die
Materie ist kompliziert, auch
wenn es im Bereich des SportSponsorings um die steuerliche
Behandlung von VIP-Logen bei
Sportveranstaltungen geht. Da
sollte ein Steuerexperte helfen,
die richtigen Entscheidungen
zu treffen.
(Quelle Veröffentlichung:
Steuerberaterkammer)
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Die Erbschaftsteuer ist in einigen Teilen
verfassungswidrig – wie geht es nun weiter?
N
ach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts
müssen sich Unternehmer zukünftig auf eine neue Rechtslage einstellen, wenn der Betrieb
an die nächste Generation
übergehen soll. Denn am 17.
Dezember 2014 hatte das Bundesverfassungsgericht erwartungsgemäß bestimmte Regelungen, die zu einer steuerlichen Begünstigung von Betriebsvermögen führen, für
verfassungswidrig erklärt und
dem Gesetzgeber aufgegeben,
bis 30. Juni 2016 eine Neuregelung zu treffen. Bis dahin
sind die bisherigen Vorschriften grundsätzlich zunächst
weiter anwendbar. Das Urteil
hat bei Unternehmerinnen und
Unternehmern höchste Auf-
Ihre Ansprechpartnerin in der Kanzlei Artur Schmid:
Sarah Scholz, Steuerberaterin,
s.scholz@steuerkanzlei-as.de
merksamkeit hervorgerufen.
Doch was wird sich aufgrund
des Urteils ändern?
Zunächst bleibt positiv festzuhalten, dass nach Ansicht
der Verfassungsrichter kleinere und mittlere Familienunternehmen bei der Erbschaftsteuer vollständig entlastet werden
dürfen, um ihre Existenz und
Arbeitsplätze nicht zu gefährden. Damit hat das Gericht
letztlich die Zulässigkeit der
bisherigen Systematik der erbschaftsteuerlichen
Verschonungsregeln einschließlich der
100%-Verschonung
grundsätzlich anerkannt. Eine Privilegierung, auch größerer Betriebe darf künftig nach Ansicht der Richter nur noch erfolgen, wenn das Bedürfnis einer solchen Verschonung auch
konkret festgestellt ist. Die
Ausgestaltung der Bedürfnis-
prüfung obliegt dabei dem Gesetzgeber. Laut dem Finanzministerium soll es ab einem vererbten Firmenvermögen von
20 Mio. Euro eine solche Bedürfnisprüfung geben.
Dies geht jedoch weit über
die Vorgaben des Gerichts hinaus. Im Urteil ist von 100
Mio. Euro die Rede. Während
bislang für Betriebe mit bis zu
20 Beschäftigten eine Ausnahmeregelung bestand, werden
künftig auch kleinere Unternehmen den tatsächlichen Erhalt von Arbeitsplätzen anhand
ihrer Lohnsumme nachweisen
müssen.
Auch
wird
voraussichtlich die derzeitige
Regelung wegfallen, die die
Verschonung von betrieblichem Vermögen mit einem
Verwaltungsvermögensanteil
bis zu 50 % ermöglicht.
Es wird deutlich, dass zukünftig die Verschonungsregelungen enorm verschärft werden sollen – und das nicht nur
für Großunternehmer, sondern
auch für erfolgreiche mittelständische Familienunternehmen. Dies hätte zur Folge, dass
Erbschaften und Schenkungen
von Betriebsvermögen nach
der Reform des Erbschaft- und
Schenkungsteuergesetzes
deutlich teurer werden. Für
Unternehmer, die ihre Nachfolge bislang nicht geregelt haben, und bisher schon erwogen
haben, ihr Unternehmen ganz
oder teilweise auf die nächste
Generation zu übertragen, besteht mit der vom Bundesver-
Artur Schmid
Steuerberater/Rechtsbeistand
Gaisgasse 40
73547 Lorch
Telefon 0 71 72 9 26 40-0
Telefax 0 71 72 9 26 40-20
info@steuerkanzlei-as.de
www.steuerkanzlei-as.de
fassungsgericht eingeräumten
Übergangsfrist bis zum 30.
Juni 2016 eine letztmalige Gelegenheit, die bisherige Begünstigung von Betriebsvermögen ohne die vom Gericht
geforderten Verschärfungen in
Anspruch zu nehmen. Sie sollten allerdings mit Widerrufsklauseln arbeiten, um sich vor
unabsehbaren finanziellen Folgen einer rückwirkend geltenden Neuregelung zu schützen.
Steuerberater in Ostwürttemberg
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Aalen
AWT Aalener Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft
Schleifbrückenstraße 11 / 1, 73430 Aalen
Tel.: 0 73 61 95 89-0
Fax: 0 73 61 95 89-25
kanzlei@awt-gmbh.de
www.awt-gmbh.de
Martin Kühn
Steuerberater
Alte Heidenheimer Str. 94, 73431 Aalen
Tel.: 0 73 61 9 24 46-0
Fax: 0 73 61 9 24 46-10
info@steuerberatung-kuehn.de
www.steuerberatung-kuehn.de
Tel.: 0 73 65 9 19 10-6
Fax: 0 73 65 9 19 10-8
info@kiesel-steuerberatung.de
www.kiesel-steuerberatung.de
Tel.: 0 73 62 9 69 87-0
Fax: 0 73 62 9 69 87-9
info@brenner-steuerberatung.de
www.brenner-steuerberatung.de
Essingen
Kiesel Steuerberatung
Im Weilerfeld 8, 73457 Essingen
Bopfingen
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Dipl. Kfm. Robin Brenner, Steuerberater,
Aalener Straße 5, 73441 Bopfingen
Firmen & Märkte
18
Wirtschaft Regional | April 2015
Steuerberater in Ostwürttemberg
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Ellwangen
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Buchstelle, An der Jagst 38, 73479 Ellwangen
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Tel.: 0 71 73 9 26 00-0
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www.hsbraun-partner.de
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Steuerberater & Landwirtschaftliche
Buchstelle, Ziegelwiesenstraße 40, 73540 Heubach
Tel.: 0 73 61 58 80
Fax: 0 73 61 52 37
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Tel.: 0 71 72 9 26 40-0
Fax: 0 71 72 9 26 40-20
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www.steuerkanzlei-as.de
Tel.: 0 71 71 9 77 17-0
Fax: 0 71 71 9 77 17-20
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www.seger-stb.de
Tel.: 0 73 64 96 26-0
Fax: 0 73 64 96 26-9
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Tel.: 0 73 63 40 9 18-0
Fax: 0 73 63 40 9 18-99
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Lorch
Artur Schmid Steuerberater - Rechtsbeistand
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Mutlangen
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Oberkochen
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73479 Ellwangen
An der Jagst 38
Telefon (0 79 61) 93 39 89 -0
Telefax (0 79 61) 93 39 89 -30
ellwangen@steuerberater-hbg.de
73540 Heubach
Ziegelwiesenstr. 40
Telefon (0 71 73) 58 80
Telefax (0 71 73) 52 37
heubach@steuerberater-hbg.de
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Professionelle ITK-Lösungen
SPEZIAL
Erfolgreich kommunizieren im Betrieb mit IP-Telefonie
Die Aalener Newerkla GmbH & Co. KG realisiert individuelle IP-Telefonlösungen gemeinsam mit Partner Swyx
K
ommunikation verändert
sich beinahe täglich. Neue
Wege, neue Techniken und
neue Geräte stellen ungewohnte Anforderungen an Unternehmen und Mitarbeiter. Auf
zahlreichen Kanälen wird
heutzutage kommuniziert – per
Telefon, E-Mail oder Fax. Die
Newerkla GmbH & Co. KG
hat individuelle und einfache
Lösungen im Bereich der zukunftsweisenden Kommunikation, mit denen die einzelnen
Prozesse in einem Unternehmen optimiert werden.
Zusammen mit Swyx, dem
erfahrenen Anbieter der IP-Telefonie, realisiert das qualifi-
FÜR
1
.
NR
DIE
O
ÜR
B
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zierte Team von Newerkla das
passende Telekommunikationssystem für mittelständische
Firmen aller Branchen und
Größen.
SwyxWare ist eine integrierte, softwarebasierte IP-Kommunikationslösung, die speziell auf individuelle Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnitten ist. Umfangreiche
Erfahrungen aus der Entwicklung tausender Lösungen sind
in den letzten 15 Jahren eingeflossen und garantieren ein
leistungsstarkes und zukunftsweisendes System. Die Software verbindet auf intelligente
Weise alle Formen der Unter-
Andrea (l.) und Eduard Newerkla leiten das Unternehmen.
nehmenskommunikation zu einer Plattform mit einheitlicher
Benutzeroberfläche und einer
leistungsfähigen IP-Telefonanlage. Mittels einer UnifiedCommunications-Lösung
(UC) können Daten- und
Sprachnetzwerk kombiniert
und die Kommunikationsprozesse des Unternehmens optimiert werden. In Kombination
mit dem vorhandenen IP-Netzwerk erhalten Firmen alle gewohnten Telefoniefunktionen
und profitieren darüber hinaus
von den zahlreichen Vorteilen
(Foto: privat)
einer integrierten Kommunikation, wie Messaging, Rich
Presence oder Videokommunikation an jedem Arbeitsplatz.
Jeder PC eines Mitarbeiters
wird zur perfekten Kommunikationszentrale. Mithilfe des
Call Routing Managers können außerdem schnell und einfach Rufweiterleitungen oder
Parallelrufe realisiert werden.
Das erhöht nicht nur die Erreichbarkeit der Mitarbeiter im
Unternehmen, es gehen auch
keine Anrufe mehr verloren
und massive Arbeitserleichte-
rungen lassen sich realisieren.
Der Administrationsaufwand
verringert sich drastisch und
Außendienstmitarbeiter und
andere Standorte werden im
Handumdrehen integriert. Der
Umstieg von einer analogen
ISDN-Anlage auf eine intelligente Kommunikationslösung
(UC-Lösung) ist mit geringen
Anfangsinvestitionen möglich.
Die Administration einer Telefonanlage ist eigenständig oder
zusammen mit dem IT-Team
von Newerkla möglich.
Selbstverständlich ist Swyx
mit einer Vielzahl von Endgeräten nutzbar, die bereits heute
zur Ausstattung vieler Unternehmen gehören – beispielsweise USB-Handsets, Headsets, Tischtelefone sowie
DECT-, WLAN- und Mobiltelefone wie iPhone & Co. Auch
die nahtlose Integration in
Groupware-Programme wie
Microsoft® Outlook oder
IBM® Lotus Notes® ist für
Swyx ein Kinderspiel.
Die Swyx-Lösung passt sich
dem Unternehmen an – unabhängig davon, wie viele Mitarbeiter heute beschäftigt sind
Swyx Solutions AG
oder welche Funktionen morgen benötigt werden. Für jede
Branche und jede Entwicklungsstufe. Die Umstellung
von analogen und ISDN-Telefonanschlüssen auf eine AllIP-Telefonanlage ist mit den
Spezialisten von Newerkla
problemlos, individuell und
kostengünstig möglich.
Andrea Newerkla
l
Kontakt:
Newerkla GmbH & Co. KG
Markus Ilg
Röntgenstraße 22
73431 Aalen
Telefon 0 73 61 57 09-0
Firmen & Märkte
Wirtschaft Regional | April 2015
19
GlanzLichter: Projekt „Soziales Lernen“
Zwei große Gewinner: Hilfsbedürftige Menschen und Auszubildende der Kreissparkasse
Begrüßung durch Vorstand Hubert Sorg in der Zentrale der Stiftung Haus
Lindenhof in Bettringen.
(Fotos: Kreissparkasse)
Projekt „Soziales Lernen“: Die Auszubildenden der Kreissparkasse Ostalb mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Carl Trinkl (2.v.li.) und den Lindenhof-Stiftungsvorständen (v.r.) Hubert Sorg (re.) und Jürgen Kunze.
(Foto: vt)
D
Der Bioland-Bauernhof „Oberer Haldenhof“ ist eine der diversen, interessanten Einrichtungen der Stiftung, in der Menschen mit Behinderung gemeinsam mit Nichtbehinderten wertvolle Arbeit leisten.
Neben der landwirtschaftlichen Produktion gibt es im Oberen Haldenhof
auch einen Gnadenhof für alte, aber noch vitale Pferde.
ie Kreissparkasse Ostalb
legt großen Wert darauf,
dass ihre Auszubildenden ihre
sozialen Kompetenzen weiterentwickeln. Dies erfolgt für die
jungen Menschen im ersten
Lehrjahr während des einwöchigen Projekts „Soziales Lernen“,
eine Kooperation der Kreissparkasse Ostalb mit der Stiftung
Haus Lindenhof, die pflegebedürftige Menschen betreut. Vertreter der Sparkasse und des
Hauses Lindenhof sowie Auszubildende berichteten über das
Projekt kürzlich vor der Presse.
Bereits vor zehn Jahren wurde
dieses bemerkenswerte Projekt
„Soziales Lernen“ gestartet. Dabei schickt die Kreissparkasse
Ostalb ihre Auszubildenden im
ersten Lehrjahr für eine Woche
in Einrichtungen der Stiftung
Haus Lindenhof. Diese betreibt
78 Einheiten, in denen ältere
Menschen und Menschen mit
Behinderungen leben, die auf
tägliche Pflege angewiesen sind.
Beim Praktikum bekommen
die Azubis die Gelegenheit, einen Alltag kennenzulernen, der
nicht sehr viel mit dem in der
Bank zu tun hat. Das fängt bei
der Kleiderordnung an: „Bei uns
wird ohne Krawatte gearbeitet“,
sagte Haus-Lindenhof-Vorstand
Jürgen Kunze und lacht: „Dafür
hat man mit abhängigen, empfindlichen und auch verletzlichen Menschen zu tun. Sie zu
betreuen, vermittelt eine besondere Erfahrung.“
Kreissparkassen-Chef
Carl
Trinkl und die beiden Lindenhof-Stiftungsvorstände Hubert
Sorg und Jürgen Kunze hoben
vor allem hervor, dass beide Seiten von dieser Kooperation profitieren. So bekämen die Azubis
die Chance, sich in sozialer
Kompetenz zu üben, indem sie
sich mit älteren Mitmenschen
oder Menschen mit Behinderung beschäftigten. „Bei uns
lernt man, wie man auf andere
Menschen zugeht“, sagte Sorg.
Soziale Kompetenz sei gerade
für Bankangestellte überaus
wichtig, betonte Carl Trinkl:
„Ohne soziale Kompetenz können Sie als auch ganz oben als
Alphatier nicht dauerhaft bestehen!“ Der Sparkassenchef, der
auch Präsident der IHK Ostwürttemberg ist, betonte dass
viele Bewohner der LindenhofEinrichtungen auch Kunden bei
der Kreissparkasse seien: „Un-
Der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Ostalb Carl Trinkl und die
Vorstände der Stiftung Haus Lindenhof, Hubert Sorg und Jürgen Kunze,
stehen voll hinter dem Projekt „Soziales Lernen“ und empfehlen diese
wertvollen Erfahrungen auch Führungskräften.
sere jungen Leute können sich
durch dieses Projekt optimal auf
den Umgang mit der älteren Generation vorbereiten.“
Auch bei den Bewohnern der
Lindenhof-Einrichtungen hat
sich das Sozialprojekt längst
etabliert und sorgt für willkommene Abwechslung: „Unsere
Leute fragen immer, wann denn
wieder die jungen Praktikanten
kommen“, erzählte eine Mitarbeiterin der Stiftung Haus Lindenhof. Insgesamt haben bislang über 300 Azubis der Kreis-
Auch in der Werkstatt werden einige der Sparkassen-Auszubildenden
zusammen mit behinderten Menschen arbeiten.
Die Kreissparkassen-Azubis in Schwäbisch Gmünd vor dem Altenheim im Spitalhof...
sparkasse Ostalb an dem Projekt, das im Mai fortgesetzt
wird, teilgenommen. Zusammen
haben sie über 10 000 Stunden
im sozialen Bereich gearbeitet.
Die Rückmeldungen der
Kreissparkassen-Azubis fallen
durchweg positiv aus: Das Praktikum sei eine schöne Abwechslung, man nehme viele neue Erfahrungen mit und es sei interessant, den Bewohnern der Einrichtungen bei ihren Geschichten zuzuhören.
Verena Teuber
Der neueste Betrieb der Stiftung
Haus Lindenhof ist die Werkstatt
am Salvator.
... und bei der Begrüßung und fachlichen Einführung im Altenheim
(Fotos: KSK)
Firmen & Märkte
20
Wirtschaft Regional | April 2015
Hallenneubau Lackvertrieb Schwaben (LVS) in Neresheim
Beschichtungsstoffe für den industriellen Korrosionsschutz
Neue Lagerhalle der Firma Lackvertrieb Schwaben GmbH & Co.KG
Neresheim. „Ein guter Beschichtungsstoff ist das Resultat aus guter Laborarbeit und
der Kenntnis, was die wirklichen Bedürfnisse der Kunden
sind.“ Nach dieser Maxime,
geäußert von einem führenden
Mitarbeiter der Firma Hempel
mit Sitz in Pinneberg, arbeitet
auch das 2011 gegründete Unternehmen
„Lackvertrieb
Schwaben“ (LVS), das sich im
Neresheimer Gewerbegebiet
eingemietet hat. Der Geschäftsführer von LVS, Otto
Alexander Bäuerle, ist FrosioInspektor, also ein Spezialist in
Sachen perfekter Oberflächenbehandlung. LVS arbeitet eng
mit der Firma Hempel zusammen und bezieht von dort einen Großteil der Lacke, mit denen hochwertige Maschinen
und Bauteile aller Art korrosionsgeschützt bearbeitet werden. LVS vertritt die Interessen
von Hempel im gesamten süddeutschen Raum.
Das Geschäft läuft gut bei
LVS, so dass jetzt eine neue,
große Lagerhalle in Betrieb
genommen werden konnte.
Hier ist in Hochregalen Platz
für die Lagerung von Beschichtungsstoffen aller Art.
Rund 80 Prozent der Grundstoffe für die Herstellung
hochwertiger Lacke werden
von Hempel in Pinneberg geliefert. Eine computergesteuerte Mischanlage sorgt dafür,
dass die einzelnen Bestandteile
Die neue Halle von Lackvertrieb Schwaben (LVS).
richtig und den Kundenwünschen entsprechend dosiert
werden. „Unser Hauptgeschäft
ist der Lackhandel“, betont
Bäuerle. Bis zu 9000 Liter Lacke unterschiedlicher Art
(Grundierungen, High Solid
Lacke, Brandschutz sowie Duplex Beschichtungsstoffe) hat
LVS auf Lager. Innerhalb von
48 Stunden kann das Unternehmen auch die anspruchsvollsten Kundenwünsche bei
der Lieferung von Lacken erfüllen. Drei Mitarbeiter be-
Das neu erstellte Lacklager mit über 50 Palettenplätzen.
(Foto: LVS)
(Fotos: sti)
schäftigt die Firma. Zu den
Kunden gehören große Maschinenbauer, Wasserkraft- sowie
Windkraftanlagen-Hersteller, Offshore-Windkraftund andere Kraftwerke-Unternehmen im süddeutschen
Raum, aber auch Kleinunternehmen, die Wert darauf legen,
dass ihre Produkte die richtige
Oberflächenbehandlung erhalten und damit lange haltbar
sind. „Überall wo Farbe gebraucht wird, bietet LVS das
passende Beschichtungssys-
tem“, erklärt der Frosio-Inspektor. Das Spektrum des Arbeitseinsatzes sei sehr groß.
Ein Frosio-Inspektor ist häufig bei Lackierungsprozessen
an Bauteilen vor Ort. „Er ist
gewissermaßen der TÜV in
diesem Spezialgebiet“, sagt
Otto Alexander Bäuerle. In
Deutschland gibt es rund 300
Frosio-Inspektoren, weltweit
sind es etwa 6000. Der Spezialist von LVS ist in ganz Süddeutschland im Einsatz und erstellt Gutachten/Abnahmen al-
Der Transporter im neuen Corporate Design der LVS.
ler Art für Firmen und Behörden. Um eine schnelle und kostengünstige Reparaturlackierung im Kleinschadensbereich
zu realisieren, hat LVS Spraydosen in 2K-Technologie im
Lieferprogramm. Dafür gibt es
vielfältige Anwendungsbereiche auf Baustellen, bei der Industrie und im Handwerk.
Das
Partnerunternehmen
Hempel in Pinneberg, gegründet im Jahr 1915, gilt als einer
der ersten, weltweiten Lieferanten von Beschichtungsstoffen für die Schifffahrt und den
industriellen
Korrosionsschutz. Der Sitz der Muttergesellschaft liegt in Dänemark.
Dort werden die Aktivitäten
der weltweit vertretenen Tochtergesellschaften koordiniert.
Hempel Germany wurde 1951
im deutschen Handelsregister
eingetragen. Neben dem Geschäftssitz in Pinneberg befinden sich weitere Verkaufsbüros in Köln, Merzig und Bremen. Ein großes Zentrallager
in Hamburg erlaubt eine effektive und flexible Belieferung
der Kunden im gesamten Bundesgebiet. Das Produktsortiment beinhaltet neben den
klassischen lösemittelhaltigen
und lösemittelfreien Beschichtungsstoffen auch Produkte auf
wässriger Basis sowie Stoffe
für spezielle Anwendungsbereiche.
Neben der Herstellung und
dem Vertrieb von hochwerti-
gen Beschichtungsstoffen bietet Hempel auch weitere
Dienstleistungen an, die in erster Linie qualitätssichernden
und weiterbildenden Charakter
hinsichtlich von Korrosionsschutzarbeiten haben. Dazu
gehören Schulungen und Seminare, die Erstellung von
Korrosionsschutz-Spezifikationen für Neubau und Instandhaltung, Objektbegehungen zur Schadensanalyse und
die Erstellung von Sanierungskonzepten sowie die Überwachung und Begleitung von
Korrosionsschutzarbeiten
durch zertifiziertes Personal.
Durch die Mitarbeit in nationalen und internationalen Ausschüssen ist Hempel in der
Lage, seine Kunden stets
rechtzeitig über aktuelle Standards, Normen und Trends im
Korrosionsschutz zu informieren. Das Unternehmen beteiligt sich darüber aktiv an der
Ausbildung von Beschichtungsinspektoren.
l
Kontakt
Lackvertrieb Schwaben
GmbH & Co. KG
Kreuzäcker 5
73450 Neresheim
Telefon 0 73 26 96 59 09-33
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Wirtschaftsstandort Spraitbach
Wirtschaft Regional | April 2015
21
Wirtschaftsstandort Spraitbach stellt sich vor
Spraitbach bereitet sich auf den demografischen Wandel vor
Das „Trauma Index“ ist überwunden – Großes bürgerschaftliches Engagement – Neue Ortsmitte mit Rathausumbau kommt
l
Winfried Hofele
F
ür Spraitbach war es ein
Tiefschlag mit gravierenden Folgen, als 1992/93 der
mit Abstand größte Arbeitgeber, der Esslinger Werkzeugmaschinenhersteller
Index,
völlig überraschend sein Werk
Spraitbach schloss: Über 350
Arbeitsplätze waren quasi über
Nacht weg, die Steuereinnahmen brachen ein und führten
zur deutlichen Schwächung
der Infrastruktur. Vom „Trauma Index“ erholte sich Spraitbach nur langsam. Nachdem
sich kurz nach der Schließung
in Teilen der Produktionsanlagen eine Zwischennutzung
durch Existenzgründer und
Kleinbetriebe
unterschiedlichster Art ergab und neue
Hoffnungen aufgebaut wurden, drohte nochmals Unbill,
als Index erklärte, die gesamten Betriebsanlagen verkaufen
zu wollen.
Die Gemeinde und der Ostalbkreis erkannten die Gefahr
und fanden gemeinsam und
dank Landesfördermitteln eine
Lösung: Die SPRAIT-TECH
GmbH mit den Gesellschaftern Gemeinde Spraitbach
(97,07 %) und Ostalbkreis
(2,93 %) und einem Stammkapital von heute 870 000 Euro
wurde gegründet und sie erwarb das Areal. Die bereits angesiedelten Firmen konnten
bleiben, neue kamen dazu. Die
Kosten für Erwerb und Umbau
beliefen sich auf rund 5,6 Millionen Euro.
Inzwischen hat sich Spraitbach erholt. „Die Wunden der
Vergangenheit waren tief, wir
müssen aber nach vorne schauen“, lautete die Devise von
l
Bürgermeister Ulrich Baum,
der kein leichtes Erbe antrat.
Inzwischen hat der Schultes,
der sich als großer Kämpfer
mit Stehvermögen auch bei
Wettkämpfen der MastersSchwimmer auszeichnet, die
3300 Einwohner Spraitbachs
von seiner Vision überzeugt:
„Wir müssen die Gemeinde
und uns selbst darauf ausrichten, den demografischen Wandel zu meistern und uns darauf
vorbereiten, wie unser Leben
in 20 Jahren aussehen wird.“ In
dieser Hinsicht hat Spraitbach
sehr viel erreicht:
• Spraitbach bietet im neu erschlossenen Baugebiet „Trögle
V“ attraktive Bauplätze, insbesondere für junge Familien.
„Die Nachfrage aus Spraitbach
und von auswärts ist enorm“,
freut sich Baum.
• Spraitbach hat mit der Ausweisung und Erschließung des
an der nordöstlichen Grenze
der Gemeinde liegenden Gewerbegebietes „Nassen-Lang“
attraktive Gewerbebauplätze in
verschiedener Größe und Ausprägung geschaffen. Ulrich
Baum: „Die Gemeinde ist heute in der komfortablen Lage,
Gewerbetreibenden und Firmen schnell und unbürokratisch das passende Gewerbegrundstück zu attraktiven Konditionen anbieten zu können.
Im angrenzenden Mischgebiet
besteht die Möglichkeit, Wohnen und bestimmte Gewerbe-
Bürgermeister Ulrich Baum
formen zu kombinieren.“ Und:
„Wir müssen heute die Bauplätze nicht mehr um jeden
Preis verkaufen, sondern wir
achten darauf, dass die ansiedlungswilligen Firmen entsprechende Arbeitsplätze schaffen.
Auch das ist eine Antwort auf
den demografischen Wandel.“
Die Preise für Gewerbebauland im „Nassen-Lang“ betragen je nach Platz ab 49 € pro
m². Die Anbindung an die
B 298 auf der Achse Schwäbisch Gmünd/Schwäbisch Hall
bietet gute infrastrukturelle
Voraussetzungen.
• Das SPRAIT-TECH ist mit
Firmen gut besetzt. Beschreibung: 7670 m² Gewerbeflächen für Existenzgründer und
Gewerbetreibende. Hallenhöhe 3,50 bis 7,00 m, Ausstattung teilweise mit Brückenkrä-
nen und Rolltoren, Mietpreise:
Produktionsflächen
netto
3 Euro/m² und Büroflächen
netto 5 Euro/m²
• Spraitbach tritt dem Verein
„LEADER
Schwäbischer
Wald“ bei. Gründungsversammlung ist am 24. April
2015 in Murrhardt.
• Spraitbach hat sich dem interkommunalen
Verbund
„komm.Pakt.Net“ angeschlossen. „Das Thema Breitbandversorgung gewinnt zunehmend an Bedeutung und
schnelle Internetzugänge gehören heute zu einer modernen
Infrastruktur. Dies ist heute ein
entscheidenden Standortfaktor
für die Neuansiedlung von Betrieben und Menschen“, sagt
Baum. Weil die Betreiberfrage
ein Problem ist, sollen die
Kräfte des ländlichen Raums
in der Gesellschaft gebündelt
werden, um gegenüber den
DSL-Betreibern
gewichtig
aufzutreten. Der Verein zählt
bereits über 160 Mitglieder.
• Der Handels- und Gewerbeverein „Spraitbach – aktiv“
e.V. setzt sich für eine offene,
lebendige, attraktive und lebenswerte Gemeinde ein und
führt mit großem Erfolg Leistungsschauen und verkaufsoffenen Sonntage mit Dorffestcharakter im Frühling und
Herbst durch.
• Spraitbach bietet seinen
Bürgern ein breit gefächertes
Angebot wohnortnaher Ver-
sorgungsbetriebe in den Bereichen Gesundheit, Nahrungsmittel, Gaststätten an.
• Spraitbach bietet eine
Grundschule mit Kernzeitbetreuung. Ein weit gefächertes
Angebot
weiterführender
Schulen befindet sich in guter
Erreichbarkeit in den umliegenden Gemeinden. Vorbildlich ist Spraitbach in der Kinderbetreuung – von der Kleinkindbetreuung „Sonnenkäfer“
bis zum Kindergarten „Wirbelwind“. Ulrich Baum: „In
Spraitbach hat sich in der Kinderbetreuung, aber auch in der
Betreuung von Senioren, ein
großartiges gesellschaftliches
Engagement und Miteinander
entwickelt.“
• Spraitbach verfügt über
wettkampfgerechte Sportanlagen und eine Multifunktionshalle.
Das Rathaus soll umgebaut und erweitert werden.
(Fotos: js)
l
Das zentrale Zukunftsthema
in Spraitbach ist die „Neue
Ortsmitte“.
Bürgermeister
Baum erklärt, dass angesichts
der beachtlichen Gesamtkosten von 3,4 Mio. Euro die Bürger informiert und eingebunden werden sollen. Zu diesem
Großprojekt gehört der Umbau, Modernisierung und die
Erweiterung des Rathauses zu
einem Bürgerzentrum mit einem Dorfplatz. Die Höhe der
Zuschüsse aus dem Entwicklungsprogramm
Ländlicher
Raum (ELR) ist noch offen.
Firmenliste Spraitbach
Abele Kunststtoff und
Filtertechnik
Auto-Cleanic Kfz-Meisterbetrieb
Autohaus Erich Pape
BULLYLAND GmbH
BWS GmbH & Co.KG
Eret Tortechnik GmbH
Eret Montagetechnik
Haas GmbH Sanitäre Anlagen
Harry Mohl Werkzeugbau
Hausner Kunstofftechnik
HKR-Werkzeugtechnik
Krayer Systemtechnik
Kreissparkasse Ostalb
Liska Hof- & Gartenbau
Mez Frintrop AG
Raiffeisenbank Mutlangen
REGU Thermoforming GmbH
Schreinerei Kempf
SPRAIT-TECH GmbH
Stütz Karosseriebau
TBG Transportbeton KG
Thomas Wahl Automatisierung
Maler Winfried Rupp
Wohnstudio Schuler
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Gemeinde Spraitbach
Kirchplatz 1
73565 Spraitbach
Bürgermeister Ulrich Baum
Telefon 0 71 76 65 63-0
Telefax 0 71 76 65 63-29
info@spraitbach.de
www.spraitbach.de
Service-Tel. 0 71 76-45 487 95
In den ehemaligen Hallen von Index ist nun das SPRAIT-TECH ansässig.
Die Betonprofis. Kompetenz aus dem Fahrmischer.
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Schwäb. Gmünd • Gaildorf • Spraitbach
07171 927770
07971 23780
07176 565
Ihr Ansprechpartner:
Bürgermeister Ulrich Baum
Tel.: 07176-6563-13
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Torbau, von der Planung bis
hin zur Endmontage an. Josef
Eret gründete vor 30 Jahren die
Firma im Firmenpark SPRAITTECH. Vor 15 Jahren wurde
die Eret-Tortechnik GmbH gegründet, die Industrietore mit
dem Schwerpunkt Schnelllauftore produziert und europaweit
an Wiederverkäufer liefert.
„Wir montieren in erster Linie
Schnelllauftore aus der eigenen
Fertigung, bieten aber auch
Sektionaltore und Garagentore
von anderen Herstellern an, die
wir zukaufen. Unsere Kunden
sind zu 80 Prozent mittelstän-
Installation eines Schnelllauftores
in Übergröße.
dische Industrieunternehmen,
20 Prozent sind Privatkunden“,
erklärt Juniorchef Pascal Eret.
Jährlich werden ca. 300 – 400
Toranlagen installiert, das
Kundeneinzugsgebiet umfasst
einen Umkreis von einhundert
Kilometern. „Durch die eigene
e
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ERET Montage GmbH
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www.eret-montage.de
Fertigung sind wir flexibel, haben kurze Durchlaufzeiten und
können Sonderanfertigungen
sowohl die Optik als auch Sondermaße betreffend anbieten“,
beschreibt der Juniorchef die
Vorteile. Acht Mitarbeiter sind
im Bereich Neumontage derzeit tätig, übernehmen aber
selbstverständlich auch die
Wartung und den Kundendienst für sämtliche Hersteller.
js
A
ls erste Firma zog die
HKR-Werkzeugtechnik
GmbH im November 1994 in
die Hallen der SPRAIT-TECH
mit damals vier Mitarbeitern
ein. Zwischenzeitlich ist daraus eine Erfolgsgeschichte
geworden.
Geschäftsführer
und Gründer Wilhelm Hölldampf verweist auf 55 Mitarbeiter in der Fertigung, Konstruktion und im Management.
Der Spritzgusswerkzeuge-Hersteller ist auch ein anerkannter
Ausbildungsbetrieb und hat
derzeit sieben Azubis unter
Vertrag. In dem mittelständischen Unternehmen werden
hochpräzise Spritzgusswerkzeuge gefertigt, die im Auto-
Die 5-Achs-Fräsmaschine Posmill
H800 U
motive-Bereich oder auch für
Elektrogeräte zum Einsatz
kommen. Werkzeuge bis 20
Tonnen werden produziert, die
sich vor allem für die Massen-
HKR Werkzeugtechnik
Eugen-Hahn-Str. 35
73565 Spraitbach
Telefon 0 71 76 9 00 01-21
Telefax 0 71 76 9 00 01-20
info@hkr-werkzeugtechnik.de
www.hkr-werkzeugtechnik.de
produktion von Kunststoffteilen eignen. HKR ist hauptsächlich für deutsche Pkw-Hersteller international tätig. Sie
schätzen die hochwertigen
Formen, die auch im Haus abgemustert werden können. Der
Maschinenpark der Firma umfasst hochmoderne fünfachsige Fräsmaschinen, Erodierund Spritzmaschinen. Sie ist
nach DIN ISO 9001:2000 zertifiziert.
Wirtschaftsstandort Gerstetten
22
TELENOT INFORMIERT
l
Auf Road-Show
Ab Mai 2015 geht Alarmanlagen-Hersteller Telenot deutschlandweit in elf Städten auf Mission Sicherheit. Im Gepäck:
Neueste Trends und Experteneinschätzungen zu Themen, die
die Sicherheitsbranche derzeit
bewegen. Auf dem Programm
stehen Smart-Home-Lösungen
bei Gebäudeschutz, die Übertragung von Gefahrenmeldungen im Wandel des Telefonnetzes und Produktinnovationen.
Die Teilnahme ist kostenlos,
Anmeldungen sind ab sofort
möglich.
Aktuelle Infos aus erster Hand
gibt es bei der Telenot-Sicherheits-Tour exklusiv für Architekten, Planer, Elektriker, Berater
bei der Kripo und Sicherheitsbeauftrage der Wirtschaft. Zudem
geht es um die Kampagne „Wir
machen Deutschland sicher.“
als Konsequenz der rasant steigenden Einbruchszahlen. Die
Veranstaltung inklusive Verpflegung findet jeweils von 9.30
Uhr bis 13 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Hier macht Telenot Station:
5. Mai 2015: Aalen
6. Mai 2015: München
7. Mai 2015: Stuttgart
18. Mai 2015: Hannover
19. Mai 2015: Hamburg
20. Mai 2015: Berlin
21. Mai 2015: Leipzig
15. Juni 2015: Köln
16. Juni 2015: Dortmund
17. Juni 2015: Kassel
18. Juni 2015: Frankfurt
22. Juni 2015: Essen
23. Juni 2015: Bremen
24. Juni 2015: Berlin
Info und Anmeldung:
www.telenot.de/
roadshow2015
Telefon 0 73 61 9 46-5 81
Wirtschaft Regional | April 2015
Aalener Firma Telenot will das Land sicher machen
Einbruchszahlen alarmierend hoch – Alarmanlagen bieten Schutz – sofern sie funktionieren – Telenot gibt mit Qualitätssiegel Orientierung
Aalen. Als „alarmierend
hoch“ bezeichnet Bundesinnenminister Thomas de Maizière die Einbruchszahlen. Der
Rekord von knapp 150 000
Haus- und Wohnungseinbrüchen aus dem Jahre 2013 ist
2014 nochmals gestiegen. Der
größte Hersteller von Alarmanlagen in Baden-Württemberg, die Aalener Telenot, appelliert mit einer bundesweiten
Aufklärungskampagne an das
Sicherheitsbewusstsein
von
Verbrauchern und Gewerbetreibenden.
„Alarmanlagen
könnten fast jede zweite Tat
verhindern. Doch leider halten
die meisten nicht, was sie versprechen“, sagte Telenot-Sicherheitsexperte Timm Schütz
bei einer Pressekonferenz in
Stuttgart.
„Wer sein Gebäude sicher
machen will, braucht wachsame Nachbarn, sicherheitsbewusstes Verhalten und hochwertigen Gebäudeschutz“, be-
Das Telenot-Sicherheitssiegel setzt
neue Maßstäbe für elektronischen
Gebäudeschutz auf höchstem Niveau.
(Fotos: Telenot)
Auf der Pressekonferenz im „Haus der Wirtschaft” in Stuttgart wurde die Aufklärungskampagne „Wir machen
Deutschland sicher” vorgestellt. Harald Schmidt, Moderator Klaus Peter Betz (ecomBETZ) sowie die Telenot-Mitarbeiter Thomas Taferner und Timm Schütz (v.li.) standen Rede und Antwort.
tonte Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen
Kriminalprävention der Länder und des Bundes und Kopf
der
Initiative
„K-EINBRUCH“. Bei diesem Schutz
nur auf mechanische Komponenten zu vertrauen, sei gefährlich. „Was bringt mir das
beste gesicherte Fenster, wenn
ich nicht weiß, ob es geschlossen ist“, erklärte Schmidt.
Wirklich sicher sei, wer sich
für eine Alarmanlage entscheide und damit die Lücke für absoluten Gebäudeschutz schließe.
Will ein Kunde die Alarmanlagen vergleichen, fehlen jedoch einheitliche Qualitätsstandards. Mit teilweise verheerenden Folgen wie Schlafund Angststörungen, weil die
vermeintlich
zuverlässige
Alarmanlage
doch
ihren
Dienst versagt hat.
Unter dem Motto „Wir ma-
chen Deutschland sicher“ will
Telenot nun Licht ins Dickicht
der elektronischen Sicherheitstechnik bringen. In einer bundesweit bislang einmaligen
Aufklärungskampagne informiert das Unternehmen über
zuverlässige Gebäudesicherheit. Das neue Siegel „Objekt
gesichert“ soll dafür den Maßstab setzen. An der Hausfassade angebracht, schreckt das
Siegel bereits Einbrecher ab
und macht klar: In diesem Gebäude ist eine Telenot-Alarmanlage installiert. Und auf die
sei zu 100 Prozent Verlass.
„Mit der Sicherheit darf nicht
gespielt werden. Eine nur 85prozentige Zuverlässigkeit bedeutet Unsicherheit. Entweder
100 Prozent oder gar nicht,
denn hier geht’s um Menschenleben und Existenzgrundlagen“, sagte Telenot-Sicherheitsexperte Timm Schütz.
Für Kriminaloberrat Harald
Schmidt ist der Telenot-Vorstoß ein entscheidender Schritt
in Richtung effektive Einbruchsprävention. „Fast 40 %
der Deutschen fühlen sich in
ihrer Umgebung nicht mehr sicher. Das muss sich ändern“,
sagte Schmidt. Das neue Sicherheitssiegel von Telenot
sieht er als ein deutliches Bekenntnis zu mehr Qualitätsbewusstsein bei elektronischem
Gebäudeschutz. Schmidt: „Mit
Blick auf die seit 2006 rasant
steigenden Einbruchszahlen ist
dieses Bewusstsein dringend
notwendig.“
Die Stiftung Warentest hat
bestätigt: Wer auf eine Alarmanlage zum Selbsteinbau setzt,
muss sich nicht wundern,
wenn Einbrecher mühelos das
Haus oder die Wohnung leerräumen. Die fünf getesteten
Alarmanlagen-Sets in Heft 6/
2013 fielen allesamt durch.
Anlagen zum Selbsteinbau
gebe es bei Telenot nicht, betonte Schütz. Planung, Installation und Service übernähmen anerkannte Fachunternehmen, die autorisierten TelenotStützpunkte. Sie deckten bei
einem kostenlosen Vor-OrtCheck Sicherheitslücken am
und im Gebäude auf.
Auf Grundlage der CheckErgebnisse werde eine maßgeschneiderte Sicherheitslösung
projektiert. Statt bisher zwei
gewährt Telenot ab sofort fünf
Jahre Garantie auf eigene Produkte und Sicherheitssysteme.
„Das neue Siegel stellt sicher,
dass hochwertiger Einbruchschutz nur in die Hände eines
Fachmanns gehört und dieser,
wie die Produkte, nach
strengsten Richtlinien zertifiziert sind. Da hat Deutschland
besonders bei privat genutzten
Gebäuden deutlichen Nachholbedarf“, sagte Schütz.
Auch die Versicherer setzen
zunehmend auf kompetente Sicherheitstechnik. Einbruchschäden schlagen bei ihnen mit
mehr als 600 Mio. Euro pro
Jahr zu Buche. Die Versicherungsgesellschaft Ergo hat Telenot als Sicherheitspartner für
Privat- und Unternehmenskunden ins Boot geholt. Der Anreiz für Ergo-Versicherte:
Beim Nachweis einer vom
Fachmann eingebauten Telenot-Alarmanlage gewährt sie
einen Nachlass auf die Hausratversicherung von bis zu
zehn Prozent.
Info: www.wir-machendeutschland-sicher.de
Wirtschaftsstandort Gerstetten
Guter Gewerbemix bietet ein vielfältiges Angebot
D
ie Gemeinde Gerstetten ist
mit rund 11 500 Einwohnern eine der größten Flächengemeinden in der Region. Dazu
zählen die Ortsteile Dettingen,
Gussenstadt,
Heldenfingen,
Heuchlingen, Heuchstetten und
Sontbergen. Mit dem weithin
sichtbaren Wasserturm liegt
Gerstetten oben auf der Höhe im
Dreieck zwischen Heidenheim,
Geislingen und Ulm. Trotz peripherer Lage gibt es in Gerstetten
einen breiten Gewerbemix, der
in vergleichbaren Kommunen so
nicht vorhanden ist.
Das vielfältige Angebot an
Dienstleistern und Einzelhandelsgeschäften lässt kaum Wünsche offen. Laut einem Einzelhandelsgutachten von 2012
bleibt im Non-Food-Bereich immerhin 41 % der Kaufkraft im
W. Banzhaf GmbH, Bad, Heizung &
Sanitär in Gerstetten
(Foto: sti)
Der Firmenpark in der Karlstraße 70 in Gerstetten hat noch Flächen frei.
(Foto: Fabrimex)
Ort. Im Foodbereich sind gar 93
Prozent im Ort gebunden. Insgesamt liegt die Kaufkraftbindung
bei 64 %.
Dass die Bürger auch gerne im
Ort und den Teilorten leben, beweist der Bauboom der vergangenen Jahre in Dettingen. Dort
ist bereits ein weiteres Baugebiet
vorgesehen, aber auch im Hauptort wird es noch in diesem Jahr
im Baugebiet „Gruben II“ weitere Bauplätze geben. Bei den Gewerbe-Grundstücken gibt es
ebenfalls neue Planungen, weil
das Gebiet „Wasserloch“ bis auf
zwei Optionen voll belegt ist.
Deshalb sollen zwischen dem
bestehenden Gebiet und der L
1164 weitere Flächen ausgewiesen werden. Aktuell stehen in
Dettingen und in Gussenstadt erschlossene Gewerbeflächen zur
Verfügung.
Bei den innerörtlichen leer stehenden Gebäuden ist die Gemeindeverwaltung nach wie vor
bemüht, sie entweder abzureißen
oder die Gebäude einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Beispielsweise konnte das ehemalige Siemensareal an einen Bauträger veräußert werden, der darauf zentrumsnahe, hochwertige
Geschosswohnungen bauen will.
Die Schmuddelecke an der
Karl-/Gartenstraße (ehemalige
Druckerei Ott und Zimmermann) soll verschwinden. Die
Kommune will den Abbruch
ausschreiben und das Areal
wahrscheinlich einer Nutzung
aus Gewerbe und Wohnen zuführen.
Verkehrstechnisch soll es auch
Veränderungen geben: der Planfeststellungsbeschluss zur Ortsumfahrung von Heuchlingen ist
angeschoben. Der Plan liegt derzeit im Rathaus und Bürgermeister Roland Polaschek hofft auf
eine zeitnahe Umsetzung. Dann
soll der Ortskern eine gestalteril
sche und strukturelle Verbesserung erfahren. Bei den Schularten kann Gerstetten zwar auf
kein Gymnasium verweisen,
aber ab Herbst werden die
Schularten wie die Werkrealschule und die Realschule in einer Verbundschule zusammengefasst.
Was Gerstetten auszeichnet, ist
das rege Vereinsleben und vielfache ehrenamtliche Tätigkei-
ten. Neben vielfältigen Feldern
ist es vor allem das Vorzeigeobjekt „Kulturelle Alb Partie“:
Künstler haben ein Projekt initiiert, das ein Programm für Familien anbietet und Vereine, Musiker, Gastronomie und Landwirtschaft einbindet. Die zahlreichen
Besucher auch von auswärts
sind der Lohn für das außergewöhnliche
Bürger-Engagement.
ha
Firmen in Gerstetten: Auszug aus der Firmenliste
Architekturbüro Hüper
Alfred Beck Maschinenbau GmbH
artis - wir kleiden ihren Boden
Autohaus Dietrich & Grüner
Autolackierung-Lacktechnik
Uthoff
Automobiltechnik Stark
Banzhaf W. GmbH Bad Heizung &
Solar
Bartel Elektrohaus
Beil Bohrwerkdreherei
Berroth Elektro GmbH
Elokom GmbH
Fabrimex GmbH
Frey Parkett-Verlegung
Frick GmbH
Fronmüller Stuckateurbetrieb
Gardena Kress + Kastner GmbH
GAV-Werbeagentur GmbH
Gerstetter Wohnbau GmbH
Göggelmann Gebäudetechnik
Goller Reifenservice
Gotic Zerkleinerungstechnik
Gröner Stuckateur
Grüner GmbH Tischlerei Möbelfertigung
Grüninger Omnibusverkehr + Reisebüro
Grüninger Malerwerkstätten
Hagstotz Garten- u. Landschaftsbau
Haupt cnc productions GmbH
Hechler Motor GmbH
Heidenheimer Volksbank eG
Filiale Gerstetten
HG Prototypenbau GmbH
Hinterberger Kunststofftechnik
GmbH
Iecos
Infitec GmbH
Junginger Bauunternehmung
J. Schlecker Förder- und Lagertechnik
Jooss Kommunikationstechnik
Jooss Marita Steuerberatung
Ketterle GbR Schreinerei Möbelbau und Innenausbau
Klaus Haus- und Gartenservice
Kreissparkasse Heidenheim Filiale
Gerstetten
KSD Dienstleistungen
Lackner Holzbau
Maier GmbH Industrie-Kartonagen
Maler Beck
MS-Oberflächentechnologie UG
MS-Blechtechnologie
Nemeth Druckservice
Noller Formwerkzeuge
Pirtek Schläuche & Armaturen
Raab OHG
S&S Oberflächentechnik GmbH
Schädler Metallbearbeitung
GmbH
Schiele GmbH Metallbau-Schlosserei
Schleicher GmbH
Schwäble GmbH Karosserie- und
Fahrzeugbau
Spiegler GmbH
Thiel Richard GmbH
T + H Metallwarenfabrik GmbH
Walliser wohnen und mehr Raumausstattung
Weng Michael Technisches Büro
für Bauwesen
Wirtschaftsstandort Gerstetten
Wirtschaft Regional | April 2015
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Investition in die Zukunft
D
ie HG Prototypenbau
GmbH fertigt Karosserieteile aus allen gängigen Materialien wie beispielsweise
Blech oder Aluminium für
Fahrzeug-Prototypen der Automobilindustrie, bevor diese
in Serie gehen. Die Kundenreferenzliste liest sich wie das
„Who’s who“ der AutomotiveBranche. Vertreten sind neben
allen deutschen Automobilherstellern auch so bekannte Automobilzulieferer wie Magna
Steyr. Spezialisiert hat sich die
Firma mit derzeit zwölf Mitarbeitern auf das Pressen, Ziehen
und Laserschneiden von sämtlichen Karosserieteilen, die
nicht zur Außenhaut gehören.
„Unsere Stärke sind unsere
kurzen Durchlaufzeiten dank
MAE Presse mit 250 to und 120 to
Unterluft (li.), Eitel Presse mit 400
to und 200 to Unterluft (re.)
unserer hochflexiblen Mannschaft“, betont Firmeninhaber
Herbert Glöckl. Gegründet
wurde die Firma 2002 in
Neenstetten. Im Jahr 2006 erfolgte der Umzug nach Weidenstetten. Dort platzt die Produktion auf derzeit 380 m² aus
allen Nähten.
23
HG Prototypenbau GmbH
Heerstraße 2
89547 Gerstetten
Telefon 0 73 40 91 99 11 1
Telefax 0 73 40 91 99 11 2
info@hg-prototypenbau.de
www.hg-prototypenbau.de
Umzug nach Gerstetten
„Um noch flexibler auf die
Anforderungen unserer Kunden eingehen zu können, haben wir in Gerstetten eine neue
Produktionshalle mit 1000 m²
Produktionsfläche
gekauft.
Über 300 000 Euro haben wir
in den Umbau investiert, um
für die Zukunft gut aufgestellt
zu sein“, sagt Herbert Glöckl.
Im April erfolgt der Umzug
nach Gerstetten in die Heerstraße 2. Bis Ende April soll
der Umzug nach Gerstetten abgeschlossen sein.
js
Energieeffizienzprojekte
entwickeln
D
er Einstieg zu Energieeffizienzprojekten ist oft
schwer, weil der Kunde nicht
so recht weiß, ob es sich überhaupt lohnt. Derzeit wird der
Einstieg durch Fördermaßnahmen des Bundes für kleinere
und mittlere Unternehmen
durch eine Förderung der Beratung von bis zu 80 % deutlich erleichtert. „Aber nicht
nur der Einstieg ist wichtig –
am Ende soll auch was dabei
rauskommen“, betont Dipl.Ing. Siegfried Schmid, der seit
über 13 Jahren mit seinem Ingenieurbüro für Energieeinsparung und Contracting „iecos“ erfolgreich am Markt tätig ist.
Sportbad Biberach
(Foto: privat)
Tätigkeitsschwerpunkte:
• Projektentwicklungen für
Energieeffizienzprojekte
• Planung, Bau und Controlling von Energieeffizienzprojekten
• Energieberatungen (derzeit
bis zu 80% gefördert)
• Energieaudits
• Hydraulischer Abgleich und
Problemanalyse für Anlagen
der Heizungs-, Lüftungs- und
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D
REISEBÜRO GRÜNINGER
Wilhelmstr. 18
89547 Gerstetten
Telefon 0 73 23 9 609 60
Telefax 0 73 23 96 09 99
info@grueninger-reisen.de
www.grueninger-reisen.de
Ruth Grüninger und Georg Galster
führen die Firma seit mehr als 20
Jahren.
„Unsere langjährige Erfahrung und die Zusammenarbeit
mit bewährten Partnern garantieren beste Leistung zu attraktiven Preisen“, betont Ruth
Grüninger. Ein Team von ausgebildeten Reisefachberatern
betreut die Kunden in den beiden Reisebüros in Gerstetten
sowie im TUI ReiseCenter in
Heidenheim. Durch hohe
Fachkompetenz und individuelle Planung wird der Urlaub
zum lang anhaltenden Erlebnis
mit bestmöglicher Erholung.
Mehrfach wurde das Reisebüro für Servicequalität und
hochwertige
Beratungsleistung ausgezeichnet.
Partner für die
Fördertechnik
ls Dienstleister für Förder- und Lagertechnik ist
die Firma H. Schlecker in der
ganzen Region und bis ins Bodenseegebiet ein Begriff. Bei
dem Spezialisten können Gabelstapler aller namhaften
Marken bis 12 Tonnen Tragkraft nicht nur bestellt und gekauft, sondern auch gemietet
werden. Gleichgültig, ob die
Kunden einen Elektro-, Dieseloder Treibgas-Antrieb bevorzugen – bei Schlecker Förderund Lagertechnik gibt es eine
große Auswahl an Gabelstaplern und Hubwagen. Mit dem
firmeneigenen Lkw wird die
Stapler von Schlecker (Foto:privat)
gewünschte Fördertechnik direkt zum Einsatzort gebracht.
Die Einweisung des Gabelstapler-Fahrers zählt ebenso
zur Dienstleistung wie die Abgasuntersuchung bei Dieselund Treibgas-Förderfahrzeu-
Doppelprojektion für 3D: Zwei
übereinander gestellte D-ILA-Projektoren projizieren die stereoskopischen Teilbilder auf die Leinwand.
(Fotos: Infitec)
Passiv-Brille: Die 3D-Brille von Infitec benötigt keinen Strom und kein
Synchronisationssignal. Statt dessen werden die Teilbilder spektral
über trennscharfe Interferenzfilter
separiert.
Dolby gelangte in den Folgejahren Infitec Technologie aus
Ulm in 10 000 Kinos weltweit.
Infitec 3D-System
Infitec 3D-Systeme gibt es in
unterschiedlichen Konfigurationen. Eine einfache und
gleichzeitig hochwertige Implementierung arbeitet mit
zwei separaten Projektoren.
Die Projektoren werden mit
von Infitec entwickelten optischen Modulen ausgestattet,
deren Kernstück spezielle Interferenzfilter sind. Die Filter
trennen das Licht bestehend
aus den Grundfarben Rot,
Grün und Blau in jeweils zwei
verschiedene Wellenlängenbereiche. Trennscharfe Interferenzfilter in der Brille sorgen
dafür, dass jedes Auge nur die
dazugehörigen Bereiche des
Spektrums zu sehen bekommt.
Beide Bilder werden im Gehirn wieder zu einem räumlichen Bild zusammengesetzt.
gen. Darüber hinaus berät der
Firmeninhaber auch vor Ort,
um den bestmöglichen Stapler
für die entsprechenden Anforderungen zu finden. Gebrauchte Stapler sind ebenfalls
im Angebot und bei Bedarf
kann die Auslieferung noch
am gleichen Tag erfolgen. Des
Weiteren bietet Schlecker einen schnellen Reparaturservice inklusive Abholung für
alle Gabelstaplergrößen an. ha
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Spezialist für
3D-Projektionen
ie Infitec GmbH hat sich
auf 3D-Projektionen spezialisiert und fertigt an den
Standorten Gerstetten und
Ulm mit insgesamt 18 Mitarbeitern zum einen hochwertige
3D-Brillen und zum anderen
das Zubehör, um Digitalprojektoren verschiedener Hersteller auf das patentierte Infitec 3D-Verfahren umzurüsten.
Firmengründer Helmut Jorke
studierte in Ulm Physik und arbeitet bereits seit 1999 an der
Entwicklung eines völlig neuen Verfahrens zur stereoskopischen Kanaltrennung. Einen
ersten großen Erfolg verbuchte
die 2002 gegründete Infitec
GmbH durch die Wiederentdeckung des 3D im Kino ab etwa
2006 im Zuge der Umstellung
auf digitale Projektion. Über
einen Lizenzvertrag mit dem
kalifornischen Kinoausstatter
H. Schlecker Gabelstapler,
Förder- und Lagertechnik
Wallbacher Str. 4
89537 Gerstetten
Telefon 0 73 23 95 26 0
Telefax 0 73 23 95 26 26
A
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D
Kältetechnik
• Energieeinsparcontractingprojekte
„Die durchschnittlich nachgewiesene Kostensenkung der optimierten Projekte beträgt 35 %
und das bei durchschnittlichen
Investitions-Amortisationszeiten von 5,2 Jahren“, erläutert
Siegfried Schmid. Zum Kundenkreis von iecos gehören Gemeinden, Städte, Landkreise, Stadtwerke und Unternehmen.
js
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Der Reisedienstleister
as Reisebüro Grüninger
aus Gerstetten präsentiert
sich mit einem jungen, dynamischen Team als moderner
Dienstleister seit fast 90 Jahren
rund um das Thema Reisen.
„Unser Fahrzeugpark besteht
aus komfortablen Reisebussen
von acht bis 68 Plätzen. Für
alle Gruppen wie beispielsweise Firmen, Jahrgänge, Vereine
oder Schulen bieten wir maßgeschneiderte Reisearrangements an“, erklärt die Inhaberin Ruth Grüninger. Egal ob
Hotelvermittlung, Tages- oder
Mehrtagesreisen im In- und
Ausland, mit dem Bus oder
auch mit Fluganreise – das Unternehmen plant und organisiert individuell nach den
Wünschen des Kunden.
iecos
Marktplatz 6
89547 Gerstetten
Mobil: 01 73 9 80 15 79
Telefax 0 73 23 95 14 89
siegfried.schmid@iecos.de
www.iecos.de
INFITEC GmbH
Karlstraße 70
89547 Gerstetten
Telefon 07 31 14 66 01 40
Telefax 07 31 14 66 01 51
info@infitec.net
www.infitec.net
Anwendungen
Neben der bereits erwähnten
Anwendung im Kino findet
sich die Technik in den Unterhaltungsbereichen (Freizeitparks und Planetarien) sowie
in zahlreichen Industrieanwendungen. Dazu zählen Installationen im Bereich Automotive
und Maschinenbau. Generell
findet die Technik überall dort
Einsatz, wo es um eine hochwertige stereoskopische Wiedergabe von 3D-Daten geht.
Dazu zählen die Simulation,
das Produktdesign oder auch
die Messepräsentation, erklärt
Helmut Jorke.
js
l
Vorteile
Die Vorteile des Infitec-Systems
werden seit Jahren in der Industrie und in Kinos genutzt.
• Klare Bilder in höchster Auflösung und bestechender Farbbrillanz
• Robust und zuverlässig, wartungsfreies System
• Kein störendes Flackern und
Flimmern
• Die Augen ermüden auch
nach längerer Zeit kaum
• Blickwinkelunabhängigkeit
• Für alle Indoor- und OutdoorVeranstaltungen geeignet,
bspw. für Messen
• Geeignet für gekrümmte Oberflächen, Projektionskuppeln
• Funktioniert auf jeder üblichen
Projektionsfläche, keine Silberleinwand erforderlich
T+H – Metallteile für
Pkw und Flugzeuge
M
etallteile, vorwiegend für
den Automotive-Bereich
und den Flugzeugbau sind die
Produkte, die bei T+H hergestellt werden. Mit aktuell etwa
240 Mitarbeitern hat sich T+H
zu einem der größten Arbeitgeber in Gerstetten entwickelt.
Das in zweiter Generation von
Jürgen Truckenmüller und
Frank Hebsacker geführte Familienunternehmen
wurde
1985 gegründet. „In der Startphase wurden Stanzteile für
die Automobilindustrie hergestellt, heute werden an zwei
Standorten in Gerstetten Sicherheitsstanzteile für die Automobilindustrie und unterschiedlichste Metallteile und
Baugruppen für Flugzeuge gefertigt“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Truckenmüller. Die
Stanzteile aus Gerstetten seien
in fast allen Pkw-Fabrikaten
im Airbag- und Gurtbereich zu
finden. Die Kunden schätzten
die langjährige Erfahrung und
den Service aus einer Hand sowie das Know-how, das bereits
in die Teileentwicklung einfließe, sagte Truckenmüller.
Im Luftfahrtbereich werden
Montagebaugruppen, Blech-,
Dreh- und Frästeile gefertigt,
die weltweit in allen bekannten
Flugzeugen verbaut sind. Mit
der hauseigenen Galvanik und
Lackierung können schnell
einbaufertige Bauteile hergestellt werden. „Mit diesem
Wertschöpfungsumfang, der
auch international nur selten
zu finden ist, genießt T+H in
der Branche eine bedeutende
Stellung“, betont Frank Hebsacker, ebenfalls Geschäftsführer. Die Bauteile im Bereich
Luftfahrt würden vorwiegend
aus Aluminium gefertigt, es
kämen aber auch spezielle
Stähle oder Titan zum Einsatz.
Der Luftfahrtanteil am Umsatz überstieg in den letzten
Jahren den Automotive-Bereich. Den Prognosen der
Flugzeugbauer nach zu urteilen, wird dies auch in den
nächsten Jahren so sein – dementsprechend
optimistisch
blickt T+H in die Zukunft.
Neben einwandfreier Qualität
stehe Flexibilität an oberster
Stelle, um am Markt erfolgreich zu agieren. Hierfür bilden qualifizierte Mitarbeiter,
moderne Maschinen und Zertifizierungen die Grundlage.
Steigende Kosten und der stärker werdende Preisdruck erforderten laufend Maßnahmen,
um den Betrieb profitabel führen zu können. Im Luftfahrtbereich versucht T+H die steigende Nachfrage durch Ausdehnung der Personal- und
T+H Metallwarenfabrik GmbH
Bismarckstraße 62
89547 Gerstetten
Telefon 0 73 23 8 01-0
Telefax 0 73 23 8 01-12
info@tuh-gmbh.de
www.tuh-gmbh.de
Maschinenkapazitäten zu bewältigen. Neue Projekte stehen
im Fokus, weshalb es immer
wieder erforderlich ist, die
räumlichen Gegebenheiten zu
erweitern.
Im Automotive-Bereich lasse
sich eine gleichbleibende Auslastung im Moment nur durch
neue Kundenprojekte sicherstellen, sagen die beiden Geschäftsführer auf Nachfrage
zur aktuellen Situation.
Seit genau 30 Jahren hat sich
die Verteilung auf die beiden
großen Standbeine immer als
Garant für weiteres Wachstum
bei T+H erwiesen. Hierbei
mussten verschiedene Hochund Tiefphasen durchlaufen
werden, in denen nie große
Einschnitte beim Personal notwendig waren. Voraussetzung
war und ist die flexible Einsatzmöglichkeit der Belegschaft sowie der beschäftigten
Zeitarbeitnehmer.
T+H Metallwarenfabrik GmbH in Gerstetten
(Foto: T+H)
Firmen & Märkte
24
Wirtschaft Regional | April 2015
Qualität und Zuverlässigkeit im gesamten Bereich der Elektrotechnik
Hüttlingen. Seit 1994 bietet
die ELWA Elektrotechnik in
Hüttlingen Qualität und Zuverlässigkeit im gesamten Bereich
der Elektrotechnik. „Wir sind
in fast allen Bereichen, in denen Strom fließt, tätig“, beschreibt Elektromeister Christopher Wagner das umfangreiche Leistungsangebot.
Standort: 2008 konnte der
mit modernster Elektrotechnik
ausgestattete Neubau in der
Kocherstraße 13 bezogen werden. Das Gebäude ist komplett
mit Fotovoltaik-Anlagen, kontrollierter Be- und Entlüftung,
KNX-Gebäudetechnik
und
LED-Beleuchtung ausgestattet.
Tätigkeitsschwerpunkte:
Lichttechnik: Umrüstung auf
LED-Technik
Fotovoltaik: für den Eigenverbrauch bei Einfamilienhäusern
Hausinstallation: Elektrotechnik für Privat und Gewerbe
Netzwerktechnik: Leitungsverlegung für IT-Netzwerke
KNX-Gebäudesystemtechnik: Einbau von BUS-Systemen für die Vernetzung von
Licht, Jalousien, Heizung,
Lüftung, Fotovoltaik-Anlage
und Alarmanlage. Dies ist in
der heutigen Zeit eine Standardkomponente für hochwertige Einfamilienhäuser. „Gebäude mit BUS-Technik bieten
mehr Komfort, Flexibilität,
Elektromeister Christopher Wagner bei Prüfarbeiten an einem Schaltschrank.
(Foto: js)
Wirtschaftlichkeit und eine höhere Energieeffizienz“, erklärt
Christopher Wagner.
Die KNX-Systeme werden
von ELWA individuell auf
Kundenwunsch programmiert
und sind jederzeit flexibel erweiterbar.
ELWA arbeitet mit ausgewählten Immobilien- und Architekturbüros (beispielsweise
Garber Immobilien GmbH)
zusammen und ist für Privatund Gewerbekunden tätig. Mit
einem jungen Team festangestellter Mitarbeiter und Aushilfskräften werden die Aufträge im gesamten Ostalbkreis
ausgeführt.
„Die Firma vohtec Rissprüfung in Aalen beauftragte uns
2014 mit der Neuinstallation
des Bürogebäudes. Auch dort
kam eine moderne intelligente
KNX-Gebäudevernetzung
zum Einsatz. Außerdem wurden alle Firmengebäude auf
LED-Lichttechnik umgerüstet.
Beim Anbau des Kinderhauses
Arche Noah haben wir die
komplette
Elektrotechnik
übernommen“, sagt Wagner
nicht ohne Stolz.
l
Kontakt:
ELWA Elektrotechnik
Kocherstraße 13
73460 Hüttlingen
Telefon 0 73 61 76 32 8
Telefax 0 73 71 714 53
info@elwa-elektrotechnik.de
www.elwa-elektrotechnik.de
Tagen in Ostwürttemberg
Kompetenz und Gastlichkeit – jede Veranstaltung ein Ereignis
Das von Eigentümer Hans-Jörg Opferkuch geführte Aalener Römerhotel firmiert jetzt unter dem internationalen Markennamen „Best Western Plus“
Serie
2015
D
as zentral im Städtedreieck Ulm, Stuttgart und
Nürnberg gelegene eigentümergeführte Tagungshotel präsentiert sich nach dem Markenanschluss an die Best Western Gruppe im Januar 2015
weiterhin als kompetenter
Partner im Bereich Tagungen
und Banketts in der Region
Ostwürttemberg.
„Nicht zu groß und nicht zu
klein“, so Inhaber Hans Jörg
Opferkuch. Insgesamt neun
multifunktionale Tagungs- und
Veranstaltungsräume in unterschiedlichen Raumgrößen von
30 bis 140 Quadratmeter bieten Platz für Gruppen von 10
bis 120 Personen. Egal, ob kurzes Meeting oder MehrtagsSeminar – die modern gestalteten Räumlichkeiten bieten für
jede Veranstaltung den richtigen Rahmen. Bei der Neugestaltung des Tagungs- und
Bankettbereichs im Jahr 2014
legte man größten Wert auf
Flexibilität und Komfort. Ein
modernes Trennwandsystem
Tagen auf dem Limes im Best Western Römerhotel.
erlaubt es, die Raumgröße auf
die entsprechende Teilnehmeranzahl anzupassen. Alle angebotenen Räume sind klimatisiert, verfügen über ausreichend Tageslicht, sind komplett verdunkelbar und mit der
modernsten Veranstaltungstechnik ausgestattet. Hervorzuheben ist die drahtlose Bildübertragung dank „Click
Share“. Referenten, aber auch
einzelne Teilnehmer können
Präsentationen drahtlos durch
einen Mausklick spielend
leicht auf Leinwand oder LEDBildschirm übertragen. Dies
eröffnet neue Möglichkeiten
des Dialogs und der Interaktion der Teilnehmer. Neben dieser innovativen Technik bietet
der Tagungsbereich weitere
Vorteile für Tagungsgäste. Te-
lefon- und Videokonferenzen
via Skype können spielend
leicht eingerichtet werden,
hochwertige Lautsprecher und
kabellose Mikrofone/Rednerpulte stehen für größere Veranstaltungen zur Verfügung und
garantieren eine optimale Beschallung der Zuhörer. Dies
wird durch die Akustikdecken
in allen Räume entsprechend
unterstützt. Der Tagungsbereich bietet somit optimalen
Tagungskomfort und lässt keine Wünsche offen.
Outdoor-Events und TeamBuilding-Maßnahmen können
im Tagungsgarten auf dem
„Burstel“ durchgeführt werden. Aufgrund der räumlichen
Nähe des Veranstaltungsgartens, der direkt an das Hotel
angrenzt, können Teamevents
(Fotos: Römerhotel)
ohne Zeitverlust optimal in den
Tagungsablauf eingebunden
werden.
„Unsere Erfahrung zeigt“, so
der Inhaber, „das leibliche
Wohl ist mitentscheidend für
eine positive Bewertung einer
Veranstaltung durch den Tagungsgast. Daher legt Hans
Jörg Opferkuch den Fokus auf
eine optimale Verpflegung.
Vom vitalen Frühstücksbuffet
und speziell ausgesuchten Tagungsmahlzeiten bis hin zu
frisch hergestellten Tagungssnacks für die Pausen wird alles organisiert und bereitgestellt. Am Abend umsorgt die
Service- und Küchencrew die
Teilnehmer im „Wintergarten
am Bodenbach“ kulinarisch.
Besonders beliebt sind Themenabende und das Live Cook
Buffet. Hier zaubert die Küchencrew mit frischen Erzeugnissen aus regionaler Herkunft
direkt vor den Augen der Gäste
kulinarische Highlights. Bestseller sind unter anderem der
Raclette-Abend mit Tischraclette, „Wine & Dine“ mit
Weinverkostung und der Barbecue-Abend unter freiem
Himmel.
Bei Mehrtagesseminaren stehen insgesamt 70 Hotelzimmer
mit hochwertiger Ausstattung
zur Verfügung. Zudem können
die Gäste am Abend im Wellnessbereich mit Fitnessraum,
Dampfbad und finnischer Sauna den Abend ausklingen lassen, um neue Kraft zu tanken.
Da das Hotel nur wenige Minuten von der Autobahn A 7,
sowie der B 29 und B 19 entfernt ist und störungsfrei erreicht werden kann, ist dies ein
weiterer Pluspunkt für Tagungsgäste.
Das Best Western Plus Aalener Römerhotel ist kompetenter Partner mit zeitgemäßem
Ambiente und Tradition. Am
historischen Verlauf des ehemaligen Grenzwalls des Römischen Limes erbaut, steht das
Vier-Sterne-Hotel für Kompetenz in der Durchführung von
Veranstaltungen aller Art.
l
Daten und Fakten
• 16 000 qm Hotelareal mit idyllischem Hotelgarten
• 9 modern gestaltete Tagungsund Banketträume mit Platz für
10 bis 120 Personen
• Neueste Tagungstechnik: Großbildleinwand, drahtlose Signalübertragung „Click Share“, Videokonferenzen, Großbild-TV
• Outdoor-Tagungsgarten für
Teamevents
• 70 Vier-Sterne-Hotelzimmer mit
allem Komfort, u.a. Sky/Flat-TV,
Tee-und Kaffee-Station
• High-Speed-Internet, WLAN
verfügbar und kostenfrei
• Gehobene gutbürgerliche
Küche
• Restaurant mit Live-Cook
Buffet, Lounge & Hotelbar
• „Wintergarten am Bodenbach“
für spezielle Events und Firmenbanketts
• Verkehrsgünstige Anbindung
Snacktheke
MÄRZ
Familie Opferkuch mit ihrem Hotelteam
APRIL
MAI
Wintergarten am Bodenbach
JUNI
JULI
Hotelzimmer-Beispiel
SEPTEMBER
OKTOBER
Handwerk
Wirtschaft Regional | April 2015
25
Nicole Ulsch erfindet praktischen Gurt mit Taschen
Die Malermeisterin aus Pommertsweiler geht nun an die Vermarktung ihrer Idee, die das Arbeiten auf der Baustelle revolutioniert
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Sascha Kurz
Abtsgmünd-Pommertsweiler. Seit 2010 ist Malermeisterin Nicole Ulsch mit ihrer Firma „Wohn Art“ quasi als Einzelkämpferin auf den Baustellen der Region tätig. Die zweifache Mutter, die mit 22 Jahren
im Jahr 1996 ihre Malermeisterprüfung abgelegt hat, ist mit
ihrer Firma hauptsächlich im
hochwertigen Innenausbau tätig. Exklusive Farbgestaltung,
Wohnstilberatung und hochwertige Wandbeläge und auch
Stuckarbeiten gehören zu den
bevorzugten
Arbeitsfeldern
der 41-Jährigen.
Vor rund zwei Jahren keimte
die Idee auf, einen besonderen
Gürtel mit spezifisch auf die
eigenen Werkzeuge abgestimmten Taschen zu kreieren,
um die Arbeitsabläufe als Malerin schneller, effizienter und
sicherer zu bewerkstelligen –
denn die Not der auf sich selbst
gestellten Handwerkerin auf
ihren Baustellen machte erfinderisch.
Langsam wuchs die Idee, den
Gürtel, den sie „Practica Cingulis“ nennt, patentieren zu
lassen. „Eigentlich sollte jeder
Handwerker so einen Gurt haben. Im November 2014 habe
ich mein Produkt auf der Erfindermesse iENA in Nürn-
Der Gurt sitzt perfekt an der Hüfte.
berg vorgestellt. Innovationen
von Handwerkern fürs Handwerk – so sehe ich meinen
Practica Cingulis“, sagt Nicole
Ulsch stolz.
In den kommenden Wochen
soll ihr der Durchbruch bei der
Markteinführung des Produkts
gelingen. Eine eigene Homepage mit Internet-Shop ist im
Aufbau. Erste Kontakte zum
Großhandel seien geknüpft.
„Ein Vertreter aus dem Großhandel hat mir gesagt, er wolle
den Gurt sofort haben“, sagt
Nicole Ulsch.
Die „Erfinderin aus der Not
heraus“, wie sie sich selbst
nennt, steht im Esszimmer ihres Hauses in Pommertsweiler
und demonstriert die Wirkweise ihres selbst entworfenen
Gurtes. Flugs legt sie den Riemen an und verstaut in den darin über Gürtelklettschlaufen
mit Steckschließen versehenen
Taschen ihre Tapezierbürste,
Klebebänder,
Silikonkartuschen sowie ihr scharfes Messer. Auch wenn sich Nicole
Ulsch bückt und auf dem Boden kniet, hängen ihre Taschen
frei am Gurt und hindern sie
nicht bei der Arbeit. Die Gerätschaften und Werkzeuge fallen
auch nicht heraus.
Sie bezeichnet diese Art des
Arbeitens als revolutionär, da
die Taschen auch höhenverstellbar sind und an die Größe
und Armlänge des Nutzers anpassbar sind. „Meine Arbeitsweise als allein arbeitende Person auf den Baustellen hat sich
grundlegend durch das geschützte Gürtelsystem geändert“, erklärt sie. In Windeseile demonstriert sie, wie sie nun
effizienter und gefahrloser arbeiten kann – einem Cowboy
gleich, zieht sie die Werkzeuge
aus den Taschen und steckt sie
wieder zurück.
Nicht nur Nicole Ulsch ist
fasziniert von ihrem neuen
Produkt. Sie wurde mit dem
Practica Cingulis als eine von
Nicole Ulsch ist als Malermeisterin aus der Not heraus unter die Erfinder
gegangen und hat den Gurt mit Taschen entwickelt. (Fotos: Schumann)
zwölf Innovatoren ausgewählt,
um bei der Internationalen
Handwerksmesse IHM in
München bei der Sonderschau
„Innovation gewinnt“ teilzunehmen. Dort erhielt sie im
März eine sehr gute Resonanz
beim Messeauftritt. Nicht nur
Maler, sondern auch Elektriker, Messebauer, Schreiner,
Zimmerer und Handwerker anderer Branchen interessierten
sich für ihre Erfindung.
„Nachdem ich das Produkt
selbst durch Papierformen und
selbst genähten Taschen nach
vorne gebracht habe, habe ich
2014 einen Produzenten für
die Taschen gesucht und auch
gefunden. Erste Prototypen
wurden danach gefertigt. Nun
werde ich in Vorleistung gehen
und einige Exemplare professionell von einer Näherei in
Neckartenzlingen nähen lassen. Die durchweg positive Resonanz auf der Handwerkermesse hat mich beflügelt und
dazu animiert“, erzählt sie.
Bald im eigenen
Onlineshop erhältlich
Das System, das in den
nächsten Wochen auf dem
Markt eingeführt werden soll
und im eigenen Online-Shop
erhältlich sein wird, wird bezahlbar für jeden Handwerker
sein. Eine Tasche koste zwischen 15 und 20 Euro. Nicole
Ulsch will einzelne, auf Handwerksberufe abgestimmte Systeme, anbieten. So sei sichergestellt, dass ein konventioneller Gurt mit einer Handvoll Taschen unter 100 Euro kosten
werde. Ihre Töchter Marietta
und Emilia sowie Ehemann
Mehr Engagement beim Breitbandausbau!
Ausschuss der Handwerkskammer: Regionen Ries, Albuch, Oberschwaben und Allgäu rücken in Fokus
Ulm. Das Handwerk fordert
mehr politisches Engagement
beim Breitbandausbau. In seiner konstituierenden Sitzung
betonte der neue Ausschuss für
Verkehr und Infrastruktur der
Handwerkskammer Ulm die
Notwendigkeit zur Sicherung
der Netzinfrastruktur. Es gehe
um die wirtschaftliche Zukunft
der Betriebe in den ländlichen
Regionen. Gleichzeitig verwies das Gremium auf die eigene Pflicht der Betriebe, entsprechende Angebote wahrzunehmen. „In allen Regionen
ein Breitbandanschluss – das
muss das Ziel sein“, betonte
der
Bolheimer
Robert
Smejkal, Vorsitzender des
Ausschusses.
Der Ausbau des schnellen Internets mit mindestens 30
Mbit/s gehöre genauso zur
kommunalen
Grundversorgung. Kommunen seien hier
ebenfalls auf die Unterstützung des Bundes und des Landes angewiesen. Smejkal:
„Eine Finanzierung der Investitionen über die Kreisumlage
ist nicht zielführend. Jede
Kommune sollte ihr Engage-
Die neu gewählten Mitglieder des Ausschusses für Verkehr und Infrastruktur v.l.n.r.: August Eberle, Gebhard
Schenk, Otto Birk, Gabriele Fuchs, Dr. Stefan Rössler (HWK), Robert Smejkal, Joachim Dünkel. Bild: HWK Ulm
ment genauso über 50 Jahre
abschreiben können, wie sie es
im Straßenbau tun darf.“
Im Standortwettbewerb zum
Nachbarland Bayern drohe das
Kammergebiet den Anschluss
zu verlieren. Die dortige Landesregierung stellt für den
Breitbandausbau aktuell ein
Entwicklungsprogramm mit
1,5 Mrd. Euro bereit. Smejkal:
„Ich hoffe nicht, dass unsere
Landesregierung der Meinung
ist, dass ihre 50 Mio. Euro genügen. Für einen wirklichen
Quantensprung ist das zu wenig.“ Insbesondere in den Regionen Ries und Albuch, der
Laichinger Alb und in weiten
Teilen Oberschwabens und des
Allgäus müsse jetzt ein Schritt
nach vorne gemacht werden.
Hier befänden sich die größten
Versorgungsdefizite.
Smejkal sieht auch die Betriebe in der Pflicht: „Der
Breitbandausbau wird nur dort
vorankommen, wo es auch genügend potenzielle Kunden
gibt.“ (siehe auch Gastkommentar rechts)
Ausschussmitglieder sind:
- Robert Smejkal, Bolheim
- Otto Birk, Aitrach
- Joachim Dünkel, Biberach
- Gabriele Fuchs, Aalen
- Gebhard Schenk, Ehingen
- August Eberle, Friedrichshafen.
Martin stehen voll hinter ihrer
Innovationskraft. „Der Gurt ist
auch für Heimwerker gut geeignet. Und auch ich kann jetzt
in der Jeanshose zur Arbeit gehen. Die Patentschutzrechte
sind bislang für Deutschland
beantragt, sollen aber auf europäische Schutzrechte ausgeweitet werden“, erklärt sie.
In den vergangenen Monaten
hat Nicole Ulsch ihre Baustellentätigkeit reduziert, um sich
auf die Entwicklung des
Practica Cingulis zu konzentrieren. Dabei ist sie noch ein
Stück weiter gegangen. Die innovative Malermeisterin hat
sich selbst einen Rucksack aus
dem gleichen waschbaren Material wie die Taschen gebastelt. Dieser fungiert gleichzeitig als Wäschebeutel wie als
Transportmittel. „Wenn ich
von Baustellen heimkomme
und die Taschen und der Gurt
verdreckt sind, packe ich alles
in den Rucksack und stecke
ihn bei 40 Grad 20 Minuten in
die Waschmaschine. Am
nächsten Tag kann ich bereits
wieder Gurt wie auch die Tasche benutzen, da die Trocknungszeit über Nacht völlig
ausreicht“, sagt sie.
Mit der Idee einer Standardisierung ihres Systems möchte
sie an die Innung sowie die
Handwerkskammer treten, um
ihre Idee möglichst breit publik zu machen. Anwendungsgebiet könnte auch die Berufsschule sein, wo Azubis den
Practica Cingulis quasi als
Grundausstattung
erhalten
könnten. „Ich arbeite sehr viel
entspannter auf den Baustellen. Ich bin überzeugt, dass
meine Erfindung sich durchsetzen wird. Der Practica Cingulis erleichtert handwerkliches Arbeiten “, erklärt sie. Bei
ihr selbst kommt er tagtäglich
auf den Baustellen zum Einsatz. „Ich möchte den Gürtel
mit den praktischen Taschen
nicht mehr missen“, sagt sie.
HANDWERKS-TICKER
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Schüler benachteiligt
Ulm. Das Land Baden-Württemberg belastet seine Berufsschüler bis zu siebenmal höher
als vergleichbare Bundesländer.
Zu diesem Schluss kommt die
Handwerkskammer Ulm im Bezug zur aktuellen Bezuschussung der Internatsunterbringungen von Azubis. Die Unterstützung des Landes beziffert sich
momentan auf maximal sechs
Euro pro Jugendlichen und
Übernachtung, beim Landesnachbarn Bayern sind es mindestens 35 Euro. „Wenn eine
Regierung mit der Schließung
von Berufsschulstandorten
droht, sollte sie sich zumindest
an den Fahrt- und Übernachtungskosten angemessen beteiligen“, sagt Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm. Aktuell übernehmen Azubi und Betrieb über
zwei Drittel der anfallenden
Übernachtungskosten. Krimmer: „Selbst wenn die Landesregierung ihren Anteil verdoppelt, bleibt der größte Teil am
Handwerk haften. Hier besteht
Handlungsbedarf!“ Die Zeit, in
der man die berufliche Bildung
in Sonntagsreden nur lobe, sei
vorbei.
Krimmer erinnert an ein Urteil
des Verwaltungsgerichts Stuttgart von Mitte 2014. Dieses hatte entschieden, dass schulpflichtige Azubis gegenüber
dem Land einen grundsätzlichen Anspruch auf die Erstattung von Wohnheims- und Internatskosten haben, wenn sie
zum Besuch der Schule nicht zu
Hause wohnen können. Das
Gericht hält einen Zuschuss von
80 % für angemessen.
Im Schnitt kalkuliert das Handwerk mit 40 Euro pro Übernachtung und acht Berufsschultagen
pro Monat. Krimmer: „Diese anfallenden 320 Euro machen in
manchem Ausbildungsberuf
bereits einen Großteil der Ausbildungsvergütung aus.“
Die Internatsunterbringung ist
bei Klempnern, Schornsteinfegern oder Brauern der Fall. Die
entsprechenden Internatskostenzuschüsse wurden 2006 auf
sechs Euro gekürzt und verharren dort seither.
GASTKOMMENTAR
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Pulsschlag Breitband – Ausbau forcieren!
„Unsere Infrastruktur sichert die
Leistungsfähigkeit der heimischen
Wirtschaft. Dort wo das Handwerk
schnell von A nach B kommt, dort
wo Kundenaufträge effizient und
zielgerichtet bearbeitet werden,
erzielt das Handwerk Bestleistungen. Je schneller Pläne, Aufträge
und Rechnungen beim Kunden
sind, desto zufriedener ist er. Da
der Großteil dieser Tätigkeit über
den elektronischen Postweg geschieht, gewinnt die Versorgung
mit schnellem Internet an Bedeutung. Sie gehört genauso zur kommunalen Daseinsvorsorge wie es
beim Wasser-, Straßen- oder Stromnetz der Fall ist. Die Qualität der
Versorgung kann zu einem Standortvor- oder -nachteil werden. Im Vergleich zu unseren bayrischen Nachbarn bleibt die Breitbandversorgung
ausbaufähig. Insbesondere in den ländlichen Regionen unseres Kammergebiets spüren die Handwerksbetriebe Einschränkungen. Nicht in
jeder Stadt ist die Internetleitung auf einen Web-Shop ausgerichtet,
nicht in jedem Landkreis werden Unterlagen problemlos über die Datenautobahn versendet.
Hier gibt es Handlungsbedarf! Hier kann das Handwerk aber auch
selbst auf Verbesserungen hinwirken. Dort, wo Handwerker in den
kommunalen und regionalen Parlamenten aktiv sind, können sie die
Weichen in Richtung Breitband stellen. Dort wo Betriebe und ihre Inhaber Versorgungslücken feststellen, gilt es diese zu artikulieren und
auf eine Verbesserung hinzuwirken. Dort wo es entsprechende Angebote gibt, gilt es, diese zu nutzen. Je stärker die Nachfrage des Handwerks ist, desto schneller wird der Ausbau forciert – gerade in den Regionen, wo die Datenautobahn noch ein Nadelöhr hat.
Robert Smejkal
Vorsitzender Ausschuss Verkehr und Infrastruktur
Heidenheim-Bolheim
Zukunftsinitiative
26
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Wirtschaft Regional | April 2015
Mit WiRO zur „Control“ und „Moulding“
WiRO-Informationen
Am 7. Mai 2015, 9 bis 13 Uhr, Landesmesse Stuttgart: Informationsbesuche bei regionalen Ausstellern
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Winfried Hofele
P
Event: „Format: Innensichten“
Kultur- und Kreativwirtschaft
Die Gesprächsreihe „Format: Innensichten“ informiert über Erfolge, Fehler und kreatives Unternehmertum im Bereich der Kultur- und
Kreativwirtschaft. Sie gastiert am
7. Mai in Schwäbisch Gmünd im
HfG-Auditorium, Bahnhofplatz 7.
In einer Diskussionsrunde vermitteln Unternehmer/-innen der Branche ihr ganz persönliches Wissen
auf dem Weg von der Idee zu einer
funktionierenden Selbstständigkeit. Außerdem wird es eine Einführung zur Kultur- und Kreativwirtschaft durch das Kompetenzzentrum des Bundes und einen
Überblick über lokale und regionale Förder- und Vernetzungsangebote durch die WiRO geben. Die
Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung bis 4. Mai wird gebeten.
Anmeldung:
baden-wuerttemberg@kreativ-bund.de
2. Technologietag
Hybrider Leichtbau
Die Landesagentur für Leichtbau
Baden-Württemberg richtet am 5.
Mai 2015 auf der Messe Stuttgart
den 2. Technologietag Hybrider
Leichtbau aus. Bei der Konferenz
mit begleitender Fachausstellung
stellen
Referenten
neueste
Trends und Entwicklungen in verschiedenen Bereichen des Leichtbaus vor. Schwerpunkt ist das
Thema „Leichtbau-Werkstoffe der
Zukunft“; in Techniksessions werden Spezialfelder wie Topologieoptimierung, Hybridisierung und
Additive Manufacturing erörtert.
Anmeldung:
www.leichtbaubw.de/technologietag
KMU: Unterstützung des
Innovationsmanagements
Um den Übergang von Forschung in marktfähige Produkte zu
befördern, stellt die Europäische
Kommission Mittel aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 zur Verfügung. Damit können Experten des
Enterprise Europe Network bzw.
des
Steinbeis-Europa-Zentrums
(SEZ) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Innovationsprozess begleiten und sie dabei unterstützen, innovative Produkte und
Dienstleistungen zu entwickeln
und in den Markt zu bringen. 2015
können 45 baden-württembergische KMUs an dieser Maßnahme
teilnehmen. Sie umfasst sieben
Beratertage des SEZ, an denen in
den Unternehmen das interne Innovationsmanagement und die
Prozesse zur Markteinführung von
neuen Produkten und Dienstleistungen auf ihre Optimierungspotenziale beleuchtet werden.
Information:
www.steinbeis-europa.de/innovationsmanagement.html
Förderprogramm
Smart Grids und Speicher
Mit einem neuen Förderprogramm bietet die Landesregierung
einen Anreiz, sich bei der Entwicklung und dem Einsatz von Smart
Grids-Komponenten und dem Aufbau von Smart Grids in der Fläche
aktiv zu betätigen und konkrete
Einsatzmöglichkeiten zu demonstrieren. Gefördert werden Durchführbarkeitsstudien und beispielhafte Projekte, mit denen innovative Technologien, Verfahren und
Prozesse u.a. auf Ebene der lokalen und regionalen Verteilnetze
zum Einsatz gebracht werden und
die einen wesentlichen Beitrag
leisten, eine Energieversorgung
mit hohen Anteilen erneuerbarer
Energien sicher, zuverlässig und
wirtschaftlich zu gestalten. Unterstützt werden neben Städten, Gemeinden, Kreisen, Gemeinde- und
Zweckverbänden sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen auch Unternehmen, wobei
KMUs bevorzugt gefördert werden. Die nächsten Termine für die
Einreichung von Anträgen sind der
15. Mai und der 15. Oktober 2015.
Der Landeszuschuss kann bis zu
40 Prozent der Kosten eines Vorhabens betragen, die Maximalförderung für ein Projekt liegt bei
400 000 Euro.
Information:
www.baden-wuerttemberg.de
4. Umwelttechnikpreis
Baden-Württemberg
Die Landesregierung unterstützt
mit dem Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg Unternehmen
dabei, ihre neuartigen, materialsparenden und umweltschonenden Produkte und Technologien
bekannter zu machen. Ausgezeichnet werden Produkte, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten und kurz vor der
Markteinführung stehen oder
nicht länger als zwei Jahre am
Markt sind. Das Preisgeld beträgt
100 000 Euro und wird auf vier Kategorien (Energieeffizienz, Materialeffizienz, Emissionsminderung,
Aufbereitung und Abtrennung sowie Mess-, Steuer- und Regeltechnik) und einen Sonderpreis
der Jury verteilt. Die Bewerbungsfrist endet am 17. Mai.
Bewerbung:
http://utp.umwelttechnikportal.de
Wirtschaftsnahe Forschung
in Baden-Württemberg
Mit über 100 Hochschulen, außeruniversitären und wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen
ist die Forschungs- und Wissenschaftslandschaft
Baden-Württembergs ein zentraler Standortfaktor im weltweiten Innovationswettbewerb. Sie stellen eine
wichtige Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, insbesondere zu den KMUs, dar. Eine
Broschüre, die kostenlos zum
Download bereit steht, stellt diese
Einrichtungen vor.
Information: www.mfw.badenwuerttemberg.de
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Ostwürttemberg
Bahnhofplatz 5
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: 0 71 71 9 27 53-0
Telefax: 0 71 71 9 27 53-33
wiro@ostwuerttemberg.de
www.ostwuerttemberg.de
Geschäftsführerin:
Dr. Ursula Bilger
Aufsichtsratsvorsitzender:
Klaus Pavel
Landrat des Ostalbkreis
Die WiRO wird unterstützt von:
Kreissparkasse Ostalb
Kreissparkasse Heidenheim
Volksbanken
Raiffeisenbanken Ostalb
EnBW/ODR
remiere auf der Messe
Stuttgart: Vom 5. bis 8. Mai
finden in den Ausstellungshallen am Flughafen Echterdingen zwei interessante Messen
parallel statt: „Control 2015“
und „Moulding Expo“. Weil
über 20 Aussteller aus Ostwürttemberg dabei sind, organisiert die WiRO am 7. Mai
von 9 Uhr bis 13 Uhr für alle
Interessierte eine besondere
Führung zu den Ständen aller
regionaler Aussteller. WiROGeschäftsführerin Dr. Ursula
Bilger: „Während des Informationsrundgangs werden wir
uns an jedem Stand etwa zehn
Minuten aufhalten. Dort werden in der Regel die Geschäftsführer der ausstellenden Unternehmen anwesend sein.“ Mit
dabei sind Landrat Klaus Pavel
als WiRO-Aufsichtsratsvorsitzender, Vertreter der IHK und
der Hochschulen sowie zahlreiche Oberbürgermeister und
Bürgermeister. Treffpunkt ist
um 9 Uhr im VIP-Centrum der
Messe Stuttgart (Halle 1). Anund Abfahrt erfolgen individuell, Anmeldung bei der WiRO.
Als Weltleitmesse für Qualitätssicherung führt die „Control 2015“ die internationalen
Marktführer und innovativen
Anbieter aller QS-relevanten
Technologien, Produkte, Subsysteme sowie Komplettlösungen in Hard- und Software mit
den Anwendern aus aller Welt
zusammen. Mit mehr als 900
Sehr gut angenommen wurde bei der Messe „Motek 2014“ das Angebot der WiRO zu einem gemeinsamen Messerundgang. Damals dabei (v.l.): Guntram Leibinger (Volksbank Gmünd), Dr. Thomas Koch (AMT Aalen), Klaus Pavel,
Prof. Dr. Markus Kley, Andreas Götz (KSK Ostalb), Dr. Ursula Bilger, Paul Abele (AMT), BM Rosalinde Kottmann
(Gschwend), Markus Hofmann (WiRO), Bernd Haas (AMT) und Michael Schlichenmaier (WiRO).
(Foto: arc)
Ausstellern aus 32 Ländern ist
die „Control“ die Informationsquelle Nr. 1 für Unternehmen, die erstklassige Qualität
als Basis ihres Geschäftserfolgs sehen. Die Fachbesucher
erhalten Einblicke in die Produktions- und PrüftechnikSphären der Zukunft. Dabei
setzt die „Control“ auf den
Wissens- und TechnologieTransfer zwischen Forschung
und Entwicklung sowie den
Anwendern in der Industrie.
Die „Control“ arbeitet intensiv
mit wegweisenden Institutionen der Branche zusammen;
u.a. Fraunhofer-Allianz Vision, Fraunhofer IPA, Deutsche
Gesellschaft für Qualität. Dieses geballte Know-how wird
für die Besucher in Sonderschauen,
Technologieparks
und Fachvorträgen greifbar gemacht. Veranstalter ist Paul
Eberhard Schall. Zukunftsweisende Begleitveranstaltungen
runden den optimalen Mix aus
Theorie und Praxis ab. Davon
waren im vergangenen Jahr
25 000 Fachbesucher aus 89
Ländern begeistert.
Die „Moulding Expo“, die internationale Fachmesse für
Werkzeug-, Modell- und Formenbau, feiert ihre Premiere in
Stuttgart und findet danach in
zweijährigem Turnus in der
Landeshauptstadt statt. Veranstalter ist die Landesmesse
Stuttgart GmbH. Gliedern
wird sich die Messe in mehrere
Ausstellungsbereiche. Zum einen sind der klassische Werkzeug- und Formenbau sowie
der Modell- und Formenbau zu
sehen. Zum anderen erwarten
den Fachbesucher Systeme
und Dienstleister rund um die
Kunststofftechnik und Metallbearbeitung.
Ausstellungsschwerpunkte sind Komponenten, Zubehör, Software,
Messtechnik, Sondermaschinen, Lohn/Auftragsfertigung,
Dienstleistungen und Anlagen
zur additiven Fertigung.
Öffnungszeiten:
Di. bis Do.: 9.00 - 18.00 Uhr
Freitag: 9.00 - 17.00 Uhr
Info/Anmeldung:
WiRO, Tel.: 0 71 71 9 27 53-0
www.messe-stuttgart.de
Jobcenter brauchen mehr Götzenbruggers
Der Heidenheimer „Graustich“-Chef stellte mutig einen vom Jobcenter vermittelten Umschüler ein
Heidenheim. Sein Lebenslauf
sei „etwas wackelig“, sagt Anke
Eberhardt, beim Jobcenter Heidenheim für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Auch die äußere Erscheinung des jungen
Mannes mit gepiercten Lippen
und Tattoos am Hals entspreche
nicht dem Wunschbild eines
schwäbischen Arbeitgebers –
doch René Götzenbrugger, der
Geschäftsführer der Heidenheimer Agentur „Graustich“, hat
den 32-jährigen Daniel Demarez dennoch für eine Umschulung zum Mediengestalter eingestellt. Eineinhalb Jahre später
bereut keiner diesen Schritt.
Eine beispielhafte Geschichte
nicht nur für das Jobcenter des
Landkreises Heidenheim, sondern auch für das des Ostalbkreises.
Der Graustich-Chef gehört zu
einem kleinen Kreis von Arbeitgebern, die mutig auch nicht so
ganz ins Schema passende Arbeitsuchende einstellen. „Wir
brauchen mehr Götzenbruggers“, fordert Eberhardt. Menschen wie Daniel Demarez gebe
es viele im großen Kundenkreis
des Jobcenters. Natürlich sei es
ein Risiko, „Spätstarter“ zu engagieren, aber das Jobcenter
biete umfangreiche Hilfen für
die Betroffenen und die Arbeitgeber: „Wir wollen Vorurteile
abbauen“, sagt Eberhardt und
verweist darauf, dass die Männer und Frauen, darunter viele
Alleinerziehende, von den Mitarbeitern des Jobcenters „an die
Hand genommen werden“.
Auch René Götzenbrugger
meint, „dass Arbeitgeber um-
denken müssen“. Demarez habe
zwar in seinem Leben „viel Gegenwind erhalten“, aber er sei
dadurch nicht aus der Bahn geflogen. „Wir haben mit ihm genau den Mann gefunden, den
wir gesucht haben.“ Graustich
sucht wieder Mitarbeiter – beim
Jobcenter.
Daniel Demarez fühlt sich bei
Graustich wohl. Die berufsbegleitende Schule in Ulm beurteilt er allerdings vernichtend:
Sie sei zwar im Print up to date,
aber digital ließen die technische Ausstattung und die Qualität des Unterrichts zu wünschen
übrig.
Die Jobcenter in der Region
wollen vor allem junge Erwachsene ohne Berufsausbildung
abschlussorientiert qualifizie-
ren. Im Hartz IV-Bereich liegt
die Quote der Arbeitslosen
ohne Berufsabschluss im Landkreis Heidenheim bei rund
62 %, bei Jugendlichen unter
25 Jahren sogar bei über 83 %.
Dieses Potenzial wollen die
Jobcenter zur Deckung des
Fachkräftebedarfs mobilisieren.
Nur so können die betroffenen
Menschen ihre Existenz dauerhaft sichern und die ihnen drohende Altersarmut verhindern.
Da Arbeitgeber bisher primär
mit Schulabgängern ihre Ausbildungsplätze besetzen, wollen
die Jobcenter erreichen, dass
Firmenchefs ihre Rekrutierungsstrategie erweitern und ihren Blick auch auf junge Erwachsene ohne Berufsabschluss richten.
Dazu stehen den Jobcentern
viele unterstützende Maßnahmen zur Verfügung. Zum Beispiel Hilfen zum Lebensunterhalt, die Erstattung der Kosten
für Lehrgänge, Fahrten, Unterbringung, Verpflegung, Kinderbetreuung oder zur Umschulung. Die Zahl der Umschulungsteilnehmer steigt in
den letzten Jahren ständig.
„Den Fokus legen wir auf betriebliche Ausbildungen und
Umschulungen für alleinerziehende Mütter oder Väter, auch
in Teilzeit“, lässt Anke Eberhardt wissen. Da die meisten
Qualifizierungen im Herbst
beginnen, suchen alle Jobcenter in Ostwürttemberg für das
Jahr 2015 noch geeignete Bewerber und Betriebe.
nopf
l
Kontakt/Info:
Jobcenter Heidenheim
Telefon: 0 73 21 3 45-0
Geschäftsführer:
Norbert Bach
Telefon: 0 73 21 3 45-3 50
www.jobcenter-heidenheim.de
Jobcenter Ostalbkreis
Geschäftsstelle Gmünd:
Telefon: 0 71 71 10 48-0
Geschäftsstelle Ellwangen:
Telefon: 0 79 61 56 82-0
Geschäftsstelle Bopfingen:
Telefon: 0 73 62 9 23 98-0
Geschäftsstelle Aalen:
Glücklich über eine erfolgreiche Umschulung: Daniel Demarez (l.) und
Graustich-Geschäftsführer René Götzenbrugger.
(Foto: nopf)
Telefon: 0 73 61 9 80-0
Geschäftsführer:
Thomas Koch
Telefon: 0 73 61 9 80 52 60
www.jobcenter.ostalbkreis.de
Zukunftsinitiative
Wirtschaft Regional | April 2015
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Awards für junge Gestalter
Qualität hoch halten
Sechs Studierende der Gmünder Hochschule für Gestaltung erfolgreich
Siegel für Qualitätssicherung an Hochschule Aalen
S
D
teril, unhandlich, angsteinflößend – so müssen medizinische Geräte nicht sein. Das
beweisen die Studierenden Michelle Gerullis, Li Shao, Julia
Regnath von der Hochschule
für Gestaltung (HfG) Schwäbisch Gmünd mit ihrem Projekt „neo2 Sauerstoffkonzentrator“. Sie erhielten dafür den
iF Student Design Award
2015. Auch Christoph Gäng,
Fabian Schröbel und Andreas
Schwarz wurden für ihr Bachelorprojekt „mosaik“ mit diesem Award ausgezeichnet.
Die aus 73 internationalen
Designexperten
bestehende
Jury zeichnet von 12 000 Einsendungen 100 Projekte aus.
Der iF Student Design Award
zählt zu den weltweit größten
Nachwuchswettbewerben, gesucht werden die intelligentes-
Projekt „neo2 Sauerstoffkonzentrator“ aus dem Kurs Produktgestaltung mit Oliver Saiz. (Fotos: HfG)
2. Bachelorprojekt mosaik im Studiengang Kommunikationsgestaltung
ten und innovativsten Konzepte aus allen Designdisziplinen.
Die mosaik-Lernwebsite vermittelt dem Nutzer spielend
leicht die Grundlagen von
HTML und CSS. Ziel ist, die
Schnittstellenkompetenz digitaler Medien bei Gestaltungsstudierenden zu erweitern, damit sie im Berufsleben ihre
Gestaltungsvorstellungen sicher und selbstbewusst Programmierern gegenüber kommunizieren können.
Betreut von Oliver Saiz führten bei Projekt „neo2“ die
Preisträger Zielgruppen- und
Emotionsanalysen durch, um
einen kleinen, leichten Sauerstoffkonzentrator für chronisch
Lungenkranke zu entwickeln,
der den Patienten die Nutzung
angenehm gestaltet. „neo2“
wird mit ansteckbaren Akkus
betrieben und kann wieder aufgeladen werden. Durch die ab-
nehmbare Fernbedienung kann
die Sauerstoffzufuhr ohne Probleme geregelt werden, der
Nutzer bleibt unabhängig und
mobil. Das Projekt überzeugte
die Jury auch durch seine ansprechende, moderne Optik.
Im Schwerpunkt Produktgestaltung erlernen die HfG-Studierenden die Grundlagen aller
Produkt bestimmenden Faktoren und deren Anwendung:
Konstruktion, Materialtechnologie, Ästhetik, Ergonomie,
Ökologie, Ökonomie usw. Diese werden in Projekten eingesetzt. Diese umfassen den Entwurf von neuartigen Konzepten für Konsum- und Investitionsgüter in den Bereichen Medizin, Sport und Gesundheit,
Industrie und Anlagen, Transport und Energie. Die iF Student Design Awards werden
am 27. und 28. Mai in Hamburg verliehen.
ie Hochschule Aalen gehört zu den ersten 30 von
430 deutschen Hochschulen,
die das Siegel „systemakkreditier“ erhielten. Die Agentur für
Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen hat nach einem dreijährigen Akkreditierungsverfahren
das Qualitätsniveau der Hochschule Aalen in Forschung und
Lehre als hoch eingestuft. Die
Hochschule kann nun ihre Bachelor- und Masterstudiengänge unter Einbeziehung externer Expertise selber akkreditieren lassen. Wie bei Produkten am Markt muss Qualität
bei Studiengängen gewährleistet sein. Die Systemakkreditierung ist eine Alternative zur
aufwendigen
Begutachtung
einzelner Studienprogramme.
Das Siegel gilt sechs Jahre.
Rektor Prof. Dr. Gerhard
Schneider sagte: „Die Einführung der Systemakkreditierung bedeutet mehr Eigenverantwortung, Autonomie und
Kosteneinsparung. Zudem fördert sie den Prozess der Qualitätsentwicklung.“ Bereits 2008
wurde an der Hochschule Aa-
len ein Strategieentwicklungsprozess unter Einbindung der
Studiengänge etabliert. In jährlichen Besprechungen zwischen den Studiengängen und
der Hochschulleitung wird
über die Ziele und Entwicklung diskutiert. Damit könne
die Hochschule frühzeitig auf
Veränderungen reagieren, die
sich aus den Interessen von
Studieninteressierten und dem
Bedarf der Industrie ergeben,
betonte Schneider. Experten
aus Wirtschaft und Wissenschaft würden die Studiengänge in Fachbeiräten und bei internen Überprüfungen hinsichtlich der fachlichen Ausrichtung der Studiengangskonzepte beraten.
„Die Professoren und Mitarbeiter der Hochschule Aalen
haben Großartiges geleistet“,
sagte Nadine Ruß, Leiterin des
Qualitätsmanagements. „Die
Systemakkreditierung unterstützt das Qualitätsbewusstsein
an der Hochschule.“ Ein Beispiel dafür sei eine intensivere
Auseinandersetzung mit der
Arbeits- und Prüfungsbelastung der Studierenden.
Die Hochschule Aalen wurde für ihre Qualität akkreditiert.
REGIO-TICKER
l
Voith ist beim Praktikantenspiegel 2015 für die Qualität der angebotenen Praktika mit vier
Sternen bewertet worden, besser geht nicht. Damit steht der
Heidenheimer Maschinen- und
Anlagenbauer zusammen mit
Audi, Ikea oder BASF an der
Spitze des Rankings des unabhängigen Instituts Clevis.
„Wir freuen uns über diese hervorragende Bewertung, die
zeigt, dass Voith den Vergleich
mit namhaften Unternehmen
nicht scheuen muss“, sagte Elvira Frey-Keddi, die Leiterin der
Hochschulprogramme und zuständig für Praktika bei Voith.
Mehr als 7500 Praktikanten haben sich an der Bewertung beteiligt. Clevis bringt den Praktikumsspiegel seit 2010 heraus.
Ziel ist es u. a., die Qualität von
Praktikumsplätzen einzuschätzen und Top-Unternehmen für
ihr Engagement zu ehren.
l
Hohe Auszeichnung für herausragende Leistungen in der Zellbiologie
Aalen. Südkorea interessiert
sich für das duale Bildungssystem in Deutschland. Eine
47-köpfige Delegation von
ranghohen Vertretern aus Industrie, Schulen und Regierung unter der Leitung von Dr.
Kim Hong Sun, der Direktorin
für berufliche Bildung im koreanischen Bildungsministerium, besuchte kürzlich den Aalener Präzisionswerkzeughersteller Mapal, der seit 2014
Partner des asiatischen Landes
ist.
Wie berichtet, hat Mapal im
November 2014 beim Besuch
einer koreanischen Regierungskommission ein Memorandum unterzeichnet und er-
Köln. Die Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie (DGZ)
und Zeiss haben Prof. Magdalena Götz in Köln mit der Carl
Zeiss Lecture geehrt. Diese
Auszeichnung würdigt international herausragende Leistungen in der Zellbiologie sowie
Mikroskopiemethoden,
die für die Erforschung zellbiologischer Fragestellungen
richtungsweisend sind.
Magdalena Götz ist Direktorin des Instituts für Stammzellforschung am Helmholtz Zentrum München und Inhaberin
des Lehrstuhls für Physiologische Genomik an der LudwigMaximilians-Universität München. Sie forscht an der Entstehung und Entwicklung von
Nervenzellen (Neurogenese)
In der Ausbildungswerkstatt bei
Mapal überzeugte sich die Delegation aus Südkorea von der Leistungsfähigkeit der Azubis. (Foto: Mapal)
klärt, den koreanischen Bildungsinstitutionen als Ausbildungspartner zur Verfügung zu
stehen.
Mapal-Chef Dr. Dieter Kress
beschrieb den Gästen die Entwicklung Mapals in Asien und
speziell in Südkorea. Der Präzisionswerkzeughersteller erwirtschafte 25 Prozent seines
Umsatzes mit rund 650 Mitarbeiten in Asien. In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul
produziere Mapal derzeit mit
110 Mitarbeitern Werkzeuge
aus Vollhartmetall sowie diamantbestückte
Werkzeuge.
„Die duale Ausbildung sei eine
Grundsäule für die hohe Qualität der deutschen Industrie, erklärte Dieter Kress gegenüber
den südkoreanischen Gästen:
„Um unser großes Portfolio an
Werkzeugen herstellen zu können, brauchen wir versierte
Mitarbeiter, die weltweit für
die Einhaltung der hohen Standards sorgen können. Solche
Leute erhalten wir durch die
duale Ausbildung.“
Uwe Heßler stellte die
Grundzüge der facettenreichen
dualen Ausbildung vor und erläuterte die Rolle der Berufsschulen und der IHK. Zudem
informierte der Leiter der Mapal-Academy und der gewerblich-technischen Ausbildung
über die verschiedenen Ausbildungsberufe sowie die Ausbildungszeit und -inhalte. Derzeit
seien 118 Azubis bei Mapal tätig, einschließlich 16 Studierende an der Dualen Hochschule. „Wir haben eine Übernahmequote von 100 Prozent“,
betonte Uwe Heßler.
sowie zu Reparaturmechanismen im Gehirn. Moderne mikroskopische Methoden zur
Lebendzellbeobachtung spielen bei ihren Arbeiten eine
zentrale Rolle. Die Wissenschaftlerin wurde 2007 mit
dem
Leibniz-Preis,
dem
höchstdotierten deutschen Forschungspreis, geehrt und erhielt 2010 das Bundesverdienstkreuz. Dr. Richard Ankerhold von Zeiss-Mikroskopie erklärte: „Mit Magdalena
Götz würdigen wir eine großartige und begeisterte Forscherin, deren Arbeiten Lehrbuchwissen infrage gestellt und zu
wegweisenden Erkenntnissen
geführt haben. Damit hat sie
unsere heutige Sicht auf die
Entwicklung des Gehirns, die
(Foto: opo)
Reaktionen auf Verletzungen
und mögliche Behandlungsansätze maßgeblich beeinflusst.
Sie ist eine Hoffnungsträgerin
für Alzheimer- und Parkinsonpatienten, aber auch für Querschnittsgelähmte oder Schlaganfall-Geschädigte.“
Nervenzellen im menschlichen Gehirn sterben nach einer
Verletzung oder auch im Alter
ab. Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass sich das
Gehirn nach Verletzungen
nicht regenerieren kann. Magdalena Götz widerlegte diese
Ansicht mit ihren Forschungen
an Gliazellen, die bis zu 90
Prozent der Gehirnmasse ausmachen. Einige dieser Zellen
besitzen die Fähigkeit, neue
Nervenzellen zu bilden.
duktionstechnologie, Optik,
Mechatronik, Informatik oder
Entsorgung. Die Mitglieder unterstützen die Wirtschaft in allen Branchen von der Agrarwirtschaft über die Medizin bis hin
zum Maschinen- oder Schiffbau. Präsident wurde Dr. RalfUwe Bauer. Der Direktor des
Thüringischen Instituts für Textil- und Kunststoff-Forschung in
Rudolstadt erklärte:„Die Bündelung des Industrieforschungspotenzials wird die Innovationstätigkeit des Mittelstands spürbar stärken.“
Dr. Andreas Zielonka (Foto)
wurde in den 20-köpfigen Innovationsrat gewählt. Der fem-Institutsleiter sagte dazu: „Nachdem es uns im Land mit der Innovationsallianz Baden-Württemberg gelang, die Aktivitäten
der anwendungsorientierten
Forschungsinstitute zu bündeln
und besser in der Öffentlichkeit
sichtbar zu machen, soll dies
auf Bundesebene fortgesetzt
werden. Daran arbeite ich gerne
mit.“
l
Carl Zeiss Lecture 2015 (v. l.): Dr. Herbert Schaden (Zeiss), Prof. Ralph Graeph (Präsident DGZ), Preisträgerin Prof.
Magdalena Götz, Dr. Richard Ankerhold (Zeiss), Prof. Carien Niessen (Vizepräsidentin DGZ).
(Foto: Zeiss)
Zielonka im Inno-Rat
Das Schwäbisch Gmünder Forschungsinstitut Edelmetalle +
Metallchemie (fem) ist Gründungsmitglied der Deutschen
Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V.
Zu diesem eingetragenen Verein haben sich im März in Berlin
67 von 130 deutschen Forschungsinstituten zusammengeschlossen. Damit bekommt
die dritte deutsche Forschungssäule neben Hochschulen und
den vier Großforschungsgesellschaften erstmals Vertretung
und Stimme.
Der technologie- und branchenoffene Verband deckt ein breites Spektrum wirtschaftsnaher
Technologiekompetenzen ab –
Materialwissenschaften, Pro-
Vorbild für Südkorea Zeiss Lecture an Magdalena Götz
Mapal informiert Seoul über duale Ausbildung
Voith top bewertet
Bosch und ZF AG
Das Deutsche Patent- und Markenamt veröffentlichte kürzlich
die Liste der „Top 10“ aktivsten
Patentanmelder Deutschlands
im Jahr 2014. Das Ranking führt
die Stuttgarter Robert Bosch
GmbH mit 4008 Anmeldungen
an. Dahinter folgen Schaeffler,
Siemens, Daimler, BMW, Ford,
GM, Audi, Volkswagen und auf
Rang 10 die ZF Friedrichshafen
AG mit 909 Anmeldungen.
Registereintragungen
28
Wirtschaft Regional | April 2015
Registereintragungen
AMTSGERICHTE ULM,
STUTTGART UND
AALEN (INSOLVENZEN)
l
Neueintragungen
HRB 731842, 05.03.2015
Janich & Kemmler GmbH,
Stipsstr. 23, Giengen. Verwaltung
eigenen Vermögens, insbesondere
Erwerb, Verkauf, Mieten, Pachten,
Vermieten, Verpachten, Projektentwicklung von Grundstücken, Immobilien und Wertpapieren, Beteiligung an Unternehmen. Stammkapital: 100.000,00 EUR. Geschäftsführer: Janich, Jörg, Giengen; Dr.
Kemmler, Marc, Tübingen.
HRA 724400, 09.03.2015
Guffler Projekt e.K., Am Schafberg
3, Dischingen. Renovierungsarbeiten an Immobilien. Inhaber: Guffler,
Kornelia, Dischingen.
HRB 731856, 10.03.2015
CONFIDO Service UG, Plüderhäuser Str. 4, Lorch. Unternehmensund
Organisationsberatung.
Stammkapital: 1.000,00 EUR. Geschäftsführer: Wanner, Wolfgang,
Lorch.
HRB 731863, 11.03.2015
Grundstücks-GmbH OTB, Häselbach 5, Aalen. Erwerb und Verkauf
von Grundbesitz, dessen Bebauung, Verwaltung, Vermietung, Verpachtung, Nutzung. Stammkapital:
30.000,00 EUR. Geschäftsführer:
Bopp, Barbara, Aalen.
HRB 731864, 12.03.2015
Erste VPH GmbH, St. Pöltener Str.
43, Heidenheim. Erwerb, Halten
und Verwaltung von Beteiligungen,
insbesondere an der Voith Paper
GmbH & Co. KG, Heidenheim.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Krätschmer, Egon,
Neresheim. Gesamtprokura: Gronbach, Sabine, Nürnberg; Hannig,
Michael, Heidenheim; Dr. Kondring,
Jörg, Heidenheim; Linke, Andrea,
Heidenheim.
HRB 731869, 12.03.2015
GmbH für Arbeitsmedizin und
betriebliche Gesundheitsförderung, Welfenweg 2, Mutlangen.
Betreuung von Unternehmen und
Gesellschaften.
Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführerin:
Tiedemann, Mechthilde, Mutlangen.
HRB 731871, 16.03.2015
Kayser
Architekten
GmbH,
Kantstr. 81, Aalen. Planung, Beratung, Projektsteuerung und Objektüberwachung
im
Bauwesen.
Stammkapital: 25.200,00 EUR. Geschäftsführer: Kayser, Peter, Aalen;
Kayser, Beate, Aalen; Kayser, Bennet, Stuttgart.
HRB 731882, 17.03.2015
MaRo Zuführ- und Automatisierungstechnik GmbH, Bürenstr. 2,
Lorch. Sitz von Urbach nach Lorch
verlegt. Zuführ- und Automatisierungstechnik, Entwicklung, Produktion und Vertrieb. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer:
Marx, Roland, Urbach.
HRA 724410, 18.03.2015
HSW Windpark Groß Niendorf
GmbH & Co. KG, Meeboldstr. 1,
Heidenheim. Sitz von Rerik nach
Heidenheim verlegt. Bisher: e.n.o.
energy Standort 6 GmbH & Co. KG.
Persönlich haftender Gesellschafter: SolarWind Verwaltungs-GmbH,
Heidenheim.
HRB 731888, 18.03.2015
KD-Elektric GmbH, Hölderlinstr. 6,
Hermaringen. Sitz von Finningen
nach Hermaringen verlegt. Elektroinstallationen, Handel mit Elektrogeräten.
Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer:
Keck, Marco, Hermaringen. Nicht
mehr Geschäftsführer: Dußling,
Marco, Finningen.
HRB 731898, 19.03.2015
MAZ-VV UG, Alte Heidenheimer
Str. 81, Aalen. Vermögensverwaltung, Halten von Anteilen an Unternehmen, Dienstleistungen und Beratung. Stammkapital: 1.000,00
EUR. Geschäftsführer: Zapf, Marco
Alexander, Aalen.
HRB 731902, 23.03.2015
H & P GmbH, Grünewaldplatz 4,
Heidenheim. Nationale und internationale Transport- und Logistik,
Import und Export von Handelsgütern und Brennstoffen, Einzel- und
Großhandel, Baunebendienstleistungen, Trockenbau und Fliesenlegen. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Geschäftsführer: Hamzic, Ahmed, Heidenheim.
HRB 731918, 24.03.2015
Immoneed GmbH, Würzburger
Str. 76, Heidenheim. Sitz von OerErkenschwick nach Heidenheim
verlegt.
Facility-Mangagement,
Handel mit und Verwaltung von Immobilien. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Geschäftsführer: Boersma,
Frederik, Abcoude/NL.
HRB 731922, 25.03.2015
ProSafety GmbH, Eugen-Hahn-Str.
41, Spraitbach. Dienstleistungen
mit der BetrSichV, Beratung und Erstellen von Sicherheitskonzepten,
Risikobeurteilungen, Validierung,
Überprüfung, Beratung und Schulung. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Geschäftsführer: Krayer, Werner, Durlangen.
HRB 731924, 25.03.2015
Erste VTHL GmbH, St. Pöltener
Str. 43, Heidenheim. Erwerb, Halten und Verwaltung von Beteiligungen im In- und Ausland, insbesondere an der Voith Turbo H+L Hydraulic GmbH & Co. KG in Rutesheim. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Geschäftsführer: Lindemann,
Matthias, Heidenheim. Gesamtprokura: Gronbach, Sabine, Nürnberg;
Hannig, Michael, Heidenheim; Dr.
Kondring, Jörg, Heidenheim; Linke,
Andrea, Heidenheim.
HRB 731925, 25.03.2015
Erste VPFZ GmbH, St. Pöltener
Str. 43, Heidenheim. Erwerb, Halten und Verwaltung von Beteiligungen im In- und Ausland, insbesondere an der Voith Paper Fabrics
GmbH & Co. KG in Heidenheim.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Krätschmer, Egon,
Neresheim. Gesamtprokura: Gronbach, Sabine, Nürnberg; Hannig,
Michael, Heidenheim; Dr. Kondring,
Jörg, Heidenheim; Linke, Andrea,
Heidenheim.
HRB 731926, 25.03.2015
Erste VPWE GmbH, St. Pöltener
Str. 43, Heidenheim. Erwerb, Halten und Verwaltung von Beteiligungen im In- und Ausland, insbesondere an der Voith Paper Rolls GmbH
& Co. KG in Weißenborn. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Krätschmer, Egon, Neresheim. Gesamtprokura: Gronbach,
Sabine, Nürnberg; Hannig, Michael,
Heidenheim; Dr. Kondring, Jörg,
Heidenheim; Linke, Andrea, Heidenheim.
HRB 731927, 25.03.2015
Erste VOC GmbH, St. Pöltener Str.
43, Heidenheim. Erwerb, Halten
und Verwaltung von Beteiligungen
im In- und Ausland, insbesondere
an der Voith Composites GmbH &
Co. KG in Garching. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer:
Nettesheim, Norbert, Heidenheim.
Gesamtprokura : Gronbach, Sabine,
Nürnberg; Hannig, Michael, Heidenheim; Dr. Kondring, Jörg, Heidenheim; Linke, Andrea, Heidenheim.
HRA 724418, 26.03.2015
Franke Ziakosal KG, TheodorSchäfer-Str. 25, Heidenheim. Herstellung und Vertrieb von ZIAKOSAL®. Persönlich haftender Gesellschafter: Franke, Steven, Heidenheim; Franke, Kevin, Heidenheim.
HRB 731934, 26.03.2015
Hörakustik Schäfer GmbH, Stadelgasse 29, Aalen. Hörakustikgeschäft. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Geschäftsführer: Haug, Andrea, Aalen.
HRB 731942, 27.03.2015
Platin 1100. GmbH, Franz-Schubert-Str. 6, Heubach. Sitz von
Frankfurt nach Heubach verlegt.
Verwaltung eigenen Vermögens.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Barth, Raphael Clemens, Heubach.
HRB 731946, 30.03.2015
Bahadir Transporte GmbH, Hirtenstr. 16, Heidenheim. Gütertransporte.
Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer:
Bahadir, Emre, Heidenheim.
HRB 731947, 30.03.2015
BMC GmbH, Albert-Schweitzer-Str.
4, Sontheim. Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Wartung von
Elektronik, Software, optoelektronischen und mechanischen Geräten,
Beratertätigkeit.
Stammkapital:
25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:
Geschäftsführer:
Dr. Bühler, Wolfram Helmut Matthias, Sontheim; Dr. Paluszynski, Jaroslaw, Wroclaw/ Polen.
l
Veränderungen
500317, 03.03.2015
Alwin Rembold GmbH, BischofFischer-Str. 35, Aalen. Nicht mehr
Geschäftsführer, nun Liquidator:
Rembold, Joachim, Aalen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 501382, 03.03.2015
Mahindra Forgings Europe AG,
alle Angaben ohne Gewähr
Ulmer Str. 112, Aalen. Nicht mehr
Vorstand: Fernandez, Edmundo, Vitoria (Spanien); Körner, Thomas,
Ennepetal. Bestellt als Vorstand:
Currás Martinez, Francisco Javier,
Mondariz Balneario/Spanien.
HRB 701807, 03.03.2015
GRAU DATA AG, Marie-Curie-Str.
19, Schwäbisch Gmünd. Gesamtprokura: Hambrecht, Kai-Thorsten,
Renningen.
HRB 724052, 04.03.2015
R-R-Vermietungs-UG,
Lindenfirststr. 1, Schwäbisch Gmünd.
Neue Geschäftsanschrift: Sägewerkstr. 4, Oberndorf a. N.. Nicht
mehr Geschäftsführer: Rogler, Günter, Gmünd. Geschäftsführerin:
Rogler, Anja Mandy, Oberndorf.
HRA 661088, 05.03.2015
Voith Paper Rolls GmbH & Co.
KG, St. Pöltener Str. 43, Heidenheim. Prokura erloschen: Weitzmann, Cornelius, Ulm. Gesamtprokura: Hackl, Thomas, Wilhelmsburg.
HRB 726009, 05.03.2015
CMC Consumer Medical Care
GmbH,
Eichendorffstr.
12-14,
Sontheim. Gesamtprokura: Hopster, Stefan, Zülpich; Römpp, Andrea, Dürnau; Löw, Birgit, Heidenheim; Schmid, Jürgen, Giengen;
Wawrzinek, Gerold, Göppingen.
HRB 501229, 06.03.2015
WZM Apparatebau und Fördertechnik GmbH, Benzstr. 1, Aalen.
Durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgelöst.
HRB 661834, 06.03.2015
Rotec GmbH, Güssenstr. 8, Hermaringen. Gesamtprokura: Betzner, Thomas, Nordheim; Ziliack, Daniel, Heidenheim.
HRB 700745, 06.03.2015
Pfäffle Verwaltungs-GmbH, August-Wilhelm-Pfäffle-Str. 4 - 8,
Lorch. Stammkapital auf 61.400,00
EUR erhöht. Firma nun: Pfäffle
GmbH Verpackungswerk. Gegenstand nun: Herstellung und Vertrieb
von Kartonagen und Feinkartonagen, Betrieb einer Druckerei.
HRB 731654, 06.03.2015
Voith
Dienstleistungen
und
Grundstücks-GmbH, St. Pöltener
Str. 43, Heidenheim. Gesamtprokura: Dr. Knauer, Michael, Vaterstetten.
HRB 743680, 06.03.2015
Sabrina Masl Maler-, Lackiererund Stuckateurbetrieb UG, Hermannstr. 30, Winterbach. Neue
Geschäftsanschrift: Gschwendner
Str. 37, Alfdorf.
HRA 501058, 09.03.2015
Autohaus Widmann GmbH &
Co.KG, Carl-Zeiss-Str. 49, Aalen.
Aufgehoben als Zweigniederlassung: Am Stadtwald 1, Eschenbach. Zweigniederlassung unter
gleicher Firma in: Gewerbepark 8,
Wackersdorf.
Gesamtprokura:
Dobstetter, Thomas, Neuler.
HRB 700933, 09.03.2015
Schleich GmbH, Am Limes 69,
Schwäbisch Gmünd. Geschäftsführer: Engehausen, Dirk Horst Rudolph, Baldham. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer:
Schefold, Erich, Ulm. Nicht mehr
Geschäftsführer: Dr. van Kaldenkerken, Thomas, Meerbusch. Prokura
erloschen: López, Javier, Remscheid. Gesamtprokura: Lentz-Maier, Maja, Aichtal; Rother, Udo, Baldham.
HRB 701013, 09.03.2015
Gerhard Nagel GmbH, Sebaldplatz 1, Schwäbisch Gmünd.
Stammkapital auf 26.000,00 EUR
erhöht. Firma nun: Schumacher
GmbH. Gegenstand nun: Erwerb
und Verwaltung von Beteiligungen
an anderen Gesellschaften, Übernahme der persönlichen Haftung
und Geschäftsführung bei Gesellschaften, insbesondere bei der Signum Werbeagentur GmbH + Co.
KG, Schwäbisch Gmünd.
HRB 721885, 09.03.2015
Fahrversuch Süd GmbH, Güglingstr. 106, Schwäbisch Gmünd.
Gesellschaft durch Eröffnung des
Insolvenzverfahrens aufgelöst.
HRB 724300, 09.03.2015
MFB UG, Franz-von-Welz-Str. 10,
Sontheim. Geschäftsführer: Basler, Cornelia, Sontheim. Nicht mehr
Geschäftsführer: Basler, Hans,
Sontheim.
HRB 728573, 09.03.2015
KAMPA Verwaltungs-GmbH, Robert-Bosch-Str. 13, Steinheim.
Neue Geschäftsanschrift: Geißbergstr. 17, Aalen.
GnR 700076, 10.03.2015
Volksbank Schwäbisch Gmünd
eG, Ledergasse 27, Schwäbisch
Gmünd. Gesamtprokura: Gröger,
Timo; Patzl, Tobias, beide Schwäbisch Gmünd.
HRB 500838, 10.03.2015
TBA Transportbeton Verwaltungs-GmbH, Industriestr. 18, Aalen. Geschäftsführer: Nuding, Torsten, Aalen. Prokura erloschen: Nuding, Torsten, Aalen.
HRB 700132, 10.03.2015
Metallwarenfabrik
Fritz
Reu
GmbH, Gmünder Str. 28-32, Heubach. Nicht mehr Geschäftsführer:
Reu, Heinz, Heubach. Geschäftsführer: Krieg, Berthold, Schwäbisch
Gmünd.
HRB 726151, 10.03.2015
SchindlerSchmid UG, Hafenbad
27, Ulm. Neue Geschäftsanschrift:
Spitzackerring 2, Aalen. Geschäftsführer: Schmid, Ingo, Herbrechtingen.
HRB 729341, 10.03.2015
RH Projektbau UG, Robert-KochStr. 12, Aalen. Firma nun: ah Trockenbau GmbH. Stammkapital auf
25.000,00 EUR erhöht.
HRA 720829, 11.03.2015
Geist Projekt GmbH & Co. KG,
Hohgarten 12, Heubach. Persönlich
haftender Gesellschafter: Ulrich
Geist Verwaltungs-GmbH, Heubach.
HRB 701678, 11.03.2015
ZF Lenksysteme GmbH, RichardBullinger-Str.
77,
Schwäbisch
Gmünd. Firma nun: Robert Bosch
Automotive Steering GmbH. Daten
der Zweigniederlassungen geändert, nun: Zweigniederlassung unter gleicher Firma mit Zusatz: Werk
Berlin, Lange Enden, Berlin; Werk
Bietigheim, Asperger Str. 24, Bietigheim-Bissingen.
HRB 723801, 11.03.2015
RSW GrundstücksverwaltungsGmbH, Westerfeldstr. 4, Schechingen. Neue Geschäftsanschrift:
Heselweg 3, Schechingen.
HRA 720457, 12.03.2015
Voith Paper Fabrics GmbH & Co.
KG, St. Pöltener Str. 43, Heidenheim. Prokura erloschen: Weitzmann, Cornelius, Ulm. Gesamtprokura: Burbaum, Ralf, Düren.
HRA 724068, 12.03.2015
Gamundia Gastrobetriebe GmbH
& Co. KG, Remspark 2, Schwäbisch Gmünd. Prokura erloschen:
Witte, Marc, Berlin.
HRB 501574, 12.03.2015
Carl Zeiss Vision GmbH, Turnstr.
27, Aalen. Gesamtprokura: Hailbronner, Jan, Bernstadt.
HRB 701678, 12.03.2015
Robert Bosch Automotive Steering GmbH, Richard-Bullinger-Str.
77, Schwäbisch Gmünd. Gesamtprokura Elling, Johannes, Gerlingen; Fröhlecke, Manfred, Rutesheim; Henne, Ronald, Reutlingen;
Mulch, Klaus, Gerlingen.
HRB 731417, 12.03.2015
FF-Steel GmbH, Fichtestr. 2, Essingen. Neue Geschäftsanschrift:
Habsburger Str. 7, Aalen. Gegenstand nun: Import/Export, Vertrieb
von Eisen- und Stahlwaren, insbesondere von Edel-, Werkzeug-,
Wälzlägerstählen, Stabstahl, Halbzeug, Rohstrangguss.
HRB 501590, 13.03.2015
Carl Zeiss Vision Holding GmbH,
Gartenstr. 97, Aalen. Gesamtprokura : Hoffmann, Ulrich, Aalen.
HRB 702089, 13.03.2015
MONTE-LEONE GmbH, Tonolzbronner Str. 14, Ruppertshofen.
Einzelprokura: Kunz, Roswitha,
Ruppertshofen.
HRA 700494, 16.03.2015
Signum Werbeagentur, Dietenberger GmbH & Co, Sebaldplatz 1,
Schwäbisch Gmünd. Werbeagentur, Vertrieb von Printmedien. Firma
nun: Signum Werbeagentur GmbH
+ Co. KG. Persönlich haftender Gesellschafter: Schumacher GmbH,
Schwäbisch Gmünd.
HRB 501573, 16.03.2015
Carl Zeiss Vision International
GmbH, Gartenstr. 97, Aalen. Gesamtprokura: Grimm, Marc, Aalen;
Hailbronner, Jan, Bernstadt.
HRB 702243, 16.03.2015
ProColor
Verwaltungs-GmbH,
Mühlstr. 88, Lorch. Nicht mehr Geschäftsführer: Störmer, Uwe, Korbach.
HRB 721391, 16.03.2015
Scholz Invest GmbH, Berndt-Ulrich-Scholz-Str. 1, Essingen. Firma
nun: Platin 1100. Invest GmbH.
Neue Geschäftsanschrift: FranzSchubert-Str. 6, Heubach.
HRB 725941, 17.03.2015
ropa television GmbH, Goethestr.
5, Schwäbisch Gmünd. Gesamtprokura: Jentzsch, Dirk, Gmünd.
HRB 727754, 17.03.2015
Hetzel & Renz VerwaltungsGmbH, Turmgasse 7, Schwäbisch
Gmünd. Nicht mehr Geschäftsführer, nun Liquidator: Hetzel, Thomas,
Lorch; Renz, Lukas, Urbach. Die Ge-
sellschaft ist aufgelöst.
HRB 729017, 17.03.2015
BWnet GmbH, Goethestr. 5,
Schwäbisch Gmünd. Gesamtprokura: Jentzsch, Dirk, Schwäbisch
Gmünd.
GnR 720025, 18.03.2015
act for transformation eG, Gmünder Str. 9, Aalen. Bestellt als Vorstand: Köhler, Benjamin, Freiburg.
Nicht mehr Vorstand: Menzel, Jürgen, Aalen.
HRB 500893, 18.03.2015
Gipsbau Döner GmbH, Obere
Bahnstr. 37, Aalen. Gesellschaft
durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgelöst.
HRB 700168, 18.03.2015
Röttele MännerMode GmbH, Kalter Markt 27, Schwäbisch Gmünd.
Stammkapital auf 103.000,00 EUR
erhöht.
HRB 702159, 18.03.2015
Mangold GmbH, Marie-Curie-Str.
19, Schwäbisch Gmünd. Neue
Geschäftsanschrift: Am Deutenbach 6, Schwäbisch Gmünd.
HRB 723661, 18.03.2015
Disano GmbH, Elsternweg 4,
Gerstetten. Firma nun: Rodin
GmbH. Gegenstand nun: Entwicklung, Herstellung, Produktion, Vertrieb und Vermarktung von digitalen
Fräsmaschinen, 3D-Scannern und
Produkten im orthopädischen Bereich. Nicht mehr Geschäftsführer:
Halemba, Martin, Gerstetten. Geschäftsführer: Montean, Alain, Pibrac /Frankreich.
HRB 500015, 19.03.2015
Erlau AG, Erlau 16, Aalen. Prokura
erloschen: Burkhart, Dietmar, Uhingen. Gesamtprokura: Bellezer, Rainer, Leutkirch.
HRB 501109, 19.03.2015
Reisebüro Beck + Schubert
GmbH, Roßstr. 11, Aalen. Neue
Geschäftsanschrift: Radgasse 23,
Aalen.
HRB 722700, 19.03.2015
Riedelsheimer & Haas GmbH,
Dewanger Str. 22, Essingen. Neue
Geschäftsanschrift: Sauerbachstr.
40, Aalen-Hofherrnweiler.
HRB 727545, 19.03.2015
WertePerle Verwaltungs-GmbH,
Gartenstr. 18, Böbingen. Bisher
Geschäftsführer, jetzt Liquidator:
Beißwanger, Robert, Böbingen.
Nicht mehr Geschäftsführer: Kleebauer, Stefan, Schwäbisch Gmünd.
Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 701297, 23.03.2015
Artesana Gebr. Heinzelmann
GmbH, Hauptstr. 55, Heubach.
Nicht mehr Geschäftsführer, nun Liquidator: Dr. Heinzelmann, Michael,
Heubach. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Heinzelmann, Peter, Heubach. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 728902, 23.03.2015
A.N. Anlagentechnik GmbH, Ulmer Str. 124, Aalen. Nicht mehr
Geschäftsführer: Sinitsyn, Igor, Aalen. Geschäftsführer: Grechina,
Svetlana, Aalen.
HRB 730847, 24.03.2015
Kambos GmbH, Albert-Ziegler-Str.
26, Giengen. Nicht mehr Geschäftsführer: Sarchosidis, Konstantinos, Stuttgart. Geschäftsführer: Schreiber, Markus, Triboltingen/
CH.
HRB 731417, 24.03.2015
FF-Steel GmbH, Habsburger Str. 7,
Aalen. Geschäftsführer: Mag. Girardi, Stefan, Bregenz/Österreich.
HRB 660946, 25.03.2015
Fitness-Point GmbH, Carl-ZeissStr. 1, Gerstetten. Gegenstand
nun: Fitness-Center. Geschäftsführer: Banzhaf, Gerald, Gerstetten;
Litterst, Thomas, Gerstetten.
HRA 500278, 26.03.2015
Auto-Wagenblast GmbH+Co. KG,
Obere Bahnstr. 78, Aalen. Persönlich haftender Gesellschafter: Auto
Wagenblast Beteiligungs-GmbH,
Schwäbisch Gmünd. Einzelprokura:
Henche, Thomas, Abtsgmünd.
HRA 700232, 26.03.2015
Auto-Wagenblast GmbH+Co. KG,
Lorcher Str. 35, Schwäbisch
Gmünd. Einzelprokura: Henche,
Thomas, Abtsgmünd.
HRB 26780 (Augsburg), 26.03.2015
KD-Elektric GmbH, Goldbergstr.
43, Finningen. Sitz verlegt; neue
Geschäftsanschrift: Hölderlinstr. 6,
Hermaringen.
HRB 661090, 26.03.2015
Paul Hartmann AG, Paul-Hartmann-Str. 12, Heidenheim. Gesamtprokura: Brückner-Boldt, Claudia, Wetzlar; Di Liberto, Angela, Aalen; Kirchner, Björn Neal, Freiburg;
Dr. Wagner, Michael, Binswangen;
Warmholz, Per Markus, Heidenheim; Wöhrmann, Dietmar, Ulm.
Prokura erloschen: Stenske, Christian, Zöschingen.
HRB 700090, 26.03.2015
Pauser GmbH, Goethestr. 3-5,
Mutlangen. Nicht mehr Geschäftsführer: Pauser, Knut, Schwäbisch
Gmünd.
HRB 701405, 26.03.2015
Bansbach easylift GmbH, Barbarossastr. 8, Lorch. Geschäftsführer:
Bansbach, Anna, Lorch. Prokura erloschen: Bansbach, Anna, Lorch.
HRB 701978, 26.03.2015
Maier-Klier Rollladenbau GmbH,
Einhornstr.
115,
Schwäbisch
Gmünd. Neue Geschäftsanschrift:
Becherlehenstr. 29/1, Schwäbisch
Gmünd. Nicht mehr Geschäftsführer: Maier, Herbert, Gmünd.
HRB 723290, 26.03.2015
Heidenheimer
Autoservice
GmbH, Siemensstr. 70, Heidenheim. Geschäftsführer: Nawaz,
Sem, Sontheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Botsch, Hans Dieter,
Bachhagel.
HRB 501529, 27.03.2015
Schmid Autoteile GmbH, Stuttgarter Str. 61, Aalen. Firma nun:
Süddeutsche Service IT GmbH.
Neue Geschäftsanschrift: Obere
Wöhrstr. 2, Aalen. Gegenstand
nun: Entwicklung, Service und Wartung von EDV-Softwarelösungen.
Geschäftsführer: Girrbach, Christoph, Aalen; Schmid, Jürgen, Grünwald. Nicht mehr Geschäftsführer:
Schmid, Anna, Aalen.
HRB 660150, 30.03.2015
Stahl GmbH, Anhauser Str. 7, Herbrechtingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Stahl, Klaus-Ulrich,
Süßen.
HRB 731803, 30.03.2015
Forstbetrieb Ebnat GmbH, Ebnater Hauptstr. 23, Aalen. Mit der
BWZH GmbH, Aalen, wurde ein
Gewinnabführungsvertrag
abgeschlossen.
l
Löschungen
HRA 721474, 05.03.2015
PegasusDesign oHG, Berliner Str.
10, Giengen.
HRB 725101, 05.03.2015
Kochertal Wohnbau Verwaltungs-UG, Ziegelstr. 62, Aalen.
HRB 722088, 06.03.2015
DIM Immo GmbH, Mühlstr. 90,
73547 Lorch. Sitz verlegt nach
Fürth/Odw.
HRB 661887, 09.03.2015
Garack European Trade Consulting Sp. z o. o. (GmbH), Lodz, Niederlassung
Deutschland,
Wilhelmstr. 130, Heidenheim.
HRB 700500, 09.03.2015
Grupp GmbH, Lehrweg 4, Schwäbisch Gmünd.
HRA 722006, 11.03.2015
KTW UG & Co. KG, Ziegelstr. 62,
Aalen.
HRB 702161, 11.03.2015
Druckerei Wild GmbH, Liasstr. 23,
Schwäbisch Gmünd. Nicht mehr
Geschäftsführer: Wild, Bertold,
Schwäbisch Gmünd.
HRA 700553, 13.03.2015
Karl Röttele GmbH & Co. KG, KarlLüllig-Str. 17, Schwäbisch Gmünd.
HRB 500318, 13.03.2015
Aalener Geschäftsbesorgungsund Betreuungs-GmbH; JohannGottfried-Pahl-Str. 4, Aalen.
HRA 722951, 16.03.2015
Hetzel & Renz Ingenieur-GmbH &
Co. KG, Turmgasse 7, Schwäbisch
Gmünd.
HRB 500313, 19.03.2015
Fürmann GmbH, Färberstr. 2, Aalen.
HRA 700877, 23.03.2015
Modeboutique Helga Markez,
Vordere Schmiedgasse 4, Schwäbisch Gmünd.
HRA 500898, 26.03.2015
persona service AG & Co. KG Aalen, Bahnhofstr. 7-9, Aalen.
l
Insolvenzen
4 IN 68/14, 13.03.2015
Im Insolvenzverfahren Sotirios
Kaptis, Gerokstr. 13, Königsbronn, ehem. Betreiber der Schank
und Speisewirtschaft Restaurant
Olympia/Hufeisen,
Ramsbacher
Str. 7, Schwäbisch Hall, ist Prüfungsstichtag der 20.04.2015.
4 IN 248/14, 13.03.2015
Im Insolvenzverfahren der Bildungsakademie Held GmbH, Ulmer Str. 68, Aalen, wurden Vergütung und Auslagen des vorläufigen
Insolvenzverwalters festgesetzt.
4 IN 303/11, 13.03.2015
Das Insolvenzverfahren Fidan
Daur, Am Proviantamt 2, Aalen,
ehemalige Inhaberin der Café-Bar
Rezeptfrei, Weidenfelder Str. 1,
Aalen, wurde aufgehoben, weil die
Schlussverteilung vollzogen ist.
Registereintragungen
Wirtschaft Regional | April 2015
29
Registereintragungen
AMTSGERICHTE ULM,
STUTTGART UND
AALEN (INSOLVENZEN)
l
Insolvenzen
3 IN 125/11, 16.03.2015
Im Insolvenzverfahren Robert Reiner, Im Bürglesbühl 1, Heubach,
Bäckerei, wurde Nachtragsverteilung angeordnet. Mit der Durchführung wird der bisherige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Henning
Necker, Schubartstr. 13, Aalen, beauftragt. Vergütung und Auslagen
des Treuhänders wurden festgesetzt.
2 IN 37/15, 17.03.2015
Im
Insolvenzeröffnungsverfahren
Jens Wanner, Hauptstr. 27, Neuler,
Intensivpflegedienst Lebensoase,
wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt: Rechtsanwalt Dr.
Helmut Eisner, Josef-Schmitt-Str.
10, Lauda-Königshofen.
3 IN 75/14, 17.03.2015
Im Insolvenzverfahren Kilian Weiß,
Am Haldenloh 2, Neresheim,
Raumausstattung, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 88.165,41 EUR.
Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 0,00 EUR.
Prüfungsstichtag: 05.05.2015.
3 IN 235/08, 17.03.2015
Im Insolvenzverfahren Klaus Weller,
Kronengäßle 6, Oberkochen, Verkauf und Montage von Bauelementen, wurden Vergütung und Auslagen der Treuhänderin festgesetzt.
3 IN 255/13, 17.03.2015
Im Insolvenzverfahren Ingo Schöll,
Bismarckstr. 117, Aalen, ehemals
ISM Metall und Montage, Vehlenberg 6, Kressberg, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 79.016,29 EUR.
Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 0,00 EUR.
Prüfungsstichtag: 05.05.2015.
4 IN 268/12, 18.03.2015
Im Insolvenzverfahren der thermoplastic GmbH, Kolpingstr. 8, Abtsgmünd, wurden Vergütung und
Auslagen des Insolvenzverwalters
festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 2.324.963,00 EUR. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 105.000,00 EUR. Der
Schlussverteilung wurde zugestimmt. Schlusstermin: 15.05.2015.
1 IN 252/13, 18.03.2015
Im Insolvenzverfahren Manfred
Jaky, Benzstr. 18, Riesbürg, Einzelhandel mit kosm. Erzg. und Körperpflegemitteln, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 22.353,79 EUR.
Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 0,00 EUR.
1 IN 252/13, 18.03.2015
Im Insolvenzverfahren Manfred
Jaky, Benzstr. 18, Riesbürg, Einzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln,
wurde der Schlussverteilung zugestimmt.
Schlusstermin:
05.05.2015.
2 IN 47/15, 18.03.2015
Das Insolvenzverfahren Felicia Milana, Zeppelinstr. 22, Königsbronn,
Pizzeria La Scala, Lange Str. 5, Herbrechtingen, wurde eröffnet. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Konrad
Menz, Frauenstr. 14, Ulm.
4 IN 289/11, 18.03.2015
Im Insolvenzverfahren der Emil
Hoffmann GmbH Kunststofftechnik, Bänglesäcker 11, Schwäbisch
Gmünd-Großdeinbach,
wurde
der Schlussverteilung zugestimmt.
Schlusstermin: 15.05.2015. Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters wurden festgesetzt.
Festgestellte
Forderungen:
432.085,72 EUR. Zur Verteilung
stehen zur Verfügung: voraussichtlich 202.349,58 EUR.
2 IN 167/09, 20.03.2015
Im Insolvenzverfahren Karsten
Pauls, Hornbergstr. 3, Göggingen,
Metallbau Karsten Pauls, wurden
Vergütung und Auslagen des Treuhänders festgesetzt.
4 IN 259/10, 23.03.2015
Das Insolvenzverfahren Stefan Villinger, Oberamtsstr. 1, Ellwangen,
Fahrschule, wurde aufgehoben.
Eine Quote für die Insolvenzgläubiger konnte nicht ausgeschüttet
werden.
alle Angaben ohne Gewähr
3 IN 271/08, 23.03.2015
Im Insolvenzverfahren des ElektroAusbildungszentrums Aalen e.V.,
Mohlstr. 3, Aalen, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 2.081.786,12 EUR.
Zur Verteilung stehen zur Verfügung: 0,00 EUR. Prüfungsstichtag
ist der 20.05.2015.
2 IN 170/14, 24.03.2015
Im Insolvenzverfahren der Online
Werbeagentur GmbH, Alfdorfer
Str. 7, Mutlangen, wurden Vergütung und Auslagen des vorläufigen
Insolvenzverwalters festgesetzt.
3 IN 281/14, 24.03.2015
Im Insolvenzverfahren der Michael
Thurnberger und Serdal Gözel
nischen Anlagen, wurden Vergütung und Auslagen des vorläufigen
Insolvenzverwalters festgesetzt.
2 IN 57/09, 24.03.2015
Im Insolvenzverfahren Annett Illenberger, Hurdenstr. 26, Heidenheim, Handel mit tosk. Produkten,
wurden Vergütung und Auslagen
des Treuhänders festgesetzt.
2 IN 47/09, 24.03.2015
Im Insolvenzverfahren Gerhard Illenberger, Hurdenstr. 26, Heidenheim, ADAC-Vermittlung, Handel
mit tosk. Produkten, wurden Vergütung und Auslagen des Treuhänders festgesetzt.
4 IN 359/08, 24.03.2015
Im Insolvenzverfahren Autohaus
Rolf Heilemann, Heidenheimer
Sonderthema Mai 2015:
Geld & Kapital
Gewerbebau & Gewerbeimmobilien
Anzeigenschluss: Donnerstag, 7. Mai 2015
Telefon 0 73 61 / 5 94 - 2 26
Fax
0 73 61 / 5 94 - 2 31
GbR, Vertrieb von Druckerzeugnissen, Röntgenstr. 17, Aalen, wurden
Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters festgesetzt.
4 IN 73/14, 24.03.2015
Der Antrag eines Gläubigers auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens
Gülsüm Kinaci, Hopfenstr. 10, Aalen, Kleintransporte, wurde mangels Masse abgewiesen.
4 IN 118/14, 24.03.2015
Im Insolvenzverfahren der GDM
UG, Strut 1, Rainau-Buch, Dienstleistung/Beratung/Service an tech-
Str. 5, Nattheim, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 227.793,90 EUR.
Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 0 EUR.
Schlusstermin: 22.05.2015.
1 IN 176/14, 25.03.2015
Im Insolvenzverfahren der Karl Mödinger GmbH & Co. KG, Bahnhofstr. 58, Ellwangen, ist bei Gericht die Anzeige des Insolvenzverwalters eingegangen, dass Masseunzulänglichkeit vorliegt.
denheim, ist Prüfungsstichtag der
27.04.2015.
2 IN 457/10, 31.03.2015
Im Insolvenzverfahren der GlobalHAUS Vertriebs GmbH, Wallbacher Stichle 3, Gerstetten, wurde
der Schlussverteilung zugestimmt.
Schlusstermin: 22.05.2015. Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters wurden festgesetzt.
Festgestellte
Forderungen:
611.260,82 EUR. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich
9.324,03 EUR.
1 IK 4/14, 01.04.2015
Im Insolvenzverfahren Manfred
Wittmann, Falkenweg 1, Heidenheim, ehemals EDV-Software-Vertrieb, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. Festgestellte Forderungen:
11.819,43 EUR. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich
0,00 EUR. Der Schlussverteilung
wurde zugestimmt. Schlusstermin:
27.05.2015.
2 IN 2/15, 01.04.2015
Das Insolvenzverfahren der Occasio Consulting GmbH, Im Gänsegärtlein 12, Iggingen, vertreten
durch Geschäftsführer Peter Eckel,
Schwäbisch Gmünd, wurde eröffnet. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Fritz Zanker, Albstr. 14, Stuttgart. Prüfungstermin ist der
29.05.2015.
1 IN 198/02, 01.04.2015
Das Insolvenzverfahren der Merz
Projekt GmbH Wohn- u. Gewerbebau, Weiße Steige 2, Aalen,
wurde aufgehoben. Eine Quote für
die Insolvenzgläubiger konnte nicht
ausgeschüttet werden.
4 IN 279/14, 01.04.2015
Der Antrag eines Gläubigers auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens
Cengizhan Güllük, Klarenbergstr.
190, Schwäbisch Gmünd, Inhaber
der Firma Cengizhan Güllük, wurde
mangels Masse abgewiesen.
3 IN 71/15, 01.04.2015
Das Insolvenzverfahren Orhan
Hajrulah, Abt-Kuno-Str. 9, Ellwangen, Inhaber Postagentur Ellwangen e.K., wurde eröffnet. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Konrad
Menz, Frauenstr. 14, Ulm. Prüfungstermin ist der 29.05.2015.
4 IN 268/14, 26.03.2015
Das
Insolvenzverfahren
der
strohm+maier Produktions- und
Vertriebs-GmbH, Aalener Str. 38,
Heidenheim, vertreten durch Geschäftsführer Rainer Däumling,
wurde eröffnet. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Michael Winterhoff, Pfarrer-Weiss-Weg 12, Ulm.
Prüfungstermin ist der 12.06.2015.
4 IN 8/15, 27.03.2015
Das Insolvenzverfahren der SAW
GmbH,
Deutschordenstr.
38,
Westhausen, vertreten durch die
Geschäftsführer Rudolf Schöck und
Gernot Trausner wurde eröffnet. Insolvenzverwalter:
Rechtsanwalt
Michael Pluta, Karlstr. 33, Ulm. Prüfungstermin ist der 19.06.2015.
3 IN 52/15, 30.03.2015
Das Insolvenzverfahren Ralph-Dieter Obser, Heinrich-WeidenbacherWeg 5, Böbingen, Inhaber Heubacher Druck Service, In den Schloßgärten 5, Heubach, wurde eröffnet.
Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt
Dr. Markus Eibofner, Wilhelmstr. 4,
Stuttgart. Prüfungstermin ist der
05.06.2015.
2 IN 141/04, 30.03.2015
Im Insolvenzverfahren der Mayer
Komplettbau GmbH & Co. KG, Siemensstr. 9, Giengen, ist Prüfungsstichtag der 04.05.2015.
3 IN 261/14, 30.03.2015
Im Insolvenzverfahren der Grossmann + Kaiser GmbH, Korrosionsschutz, Am Jagdschlössle 50, Heidenheim, wurden Vergütung und
Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters festgesetzt.
1 IN 456/10, 30.03.2015
Im Insolvenzverfahren der CL
Schweißtechnik GmbH, Justusvon-Liebig-Str.
3,
Schwäbisch
Gmünd, wurden Vergütung und
Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters festgesetzt.
2 IN 60/15, 31.03.2015
Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens
der
Penbox
Schreibwaren UG, Zeppelinstr. 45,
Leinzell, vertreten durch Geschäftsführer Bernd Luther, Göggingen,
wurde mangels Masse abgewiesen.
2 IN 170/12, 31.03.2015
Im Insolvenzverfahren der Reichert
GmbH, In den Seewiesen 62, Hei-
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Personalia
30
Wirtschaft Regional | April 2015
Personalia
zeichnet. Zusammen mit seiner Frau war er erst vor wenigen Monaten nach Denkendorf
übergesiedelt.
nung. Ab 2009 war er Geschäftsführer für Voith Paper
Inc. in Appleton, USA. 2011
wurde er zum President von
Fabric & Roll Systems EMEA
ernannt. „Das Öl- und Gasgeschäft ist eine unserer wichtigsten Wachstumsbranchen“,
sagt Carsten Reinhardt, Vorsitzender der Geschäftsführung
von Voith Turbo.
Dr. Reinhard Bauer
(Foto: privat)
Dr. Reinhard Bauer. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende
und langjähriges Vorstandsmitglied der Paul Hartmann
AG vollendete sein 80. Lebensjahr. Während seiner
Amtszeit hat er die Entwicklung des Unternehmens zu einem der führenden Hersteller
von Medizin- und Hygieneprodukten geprägt. Bauer wurde
am 27. März 1935 in Bremen
geboren. Nach dem Studium
der Volkswirtschaftslehre an
der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen absolvierte er
eine Textiltechnikerausbildung
in Reutlingen. 1960 promovierte er an der Freien Universität Berlin und begann seine
berufliche Laufbahn als Assistent des Geschäftsführenden
Gesellschafters der Lübecker
Baumwollspinnerei
GmbH.
Am 1. Mai 1962 kam er zu
Hartmann. Von Ende 1969 bis
Anfang 1973 war Dr. Bauer
Geschäftsführer Vertrieb der
AGA-Garn GmbH, Crailsheim. Nach seiner Rückkehr
zu Hartmann 1973 folgte die
Ernennung zum Kaufmännischen Direktor. 1977 wurde
Reinhard Bauer stellvertretendes Vorstandsmitglied, am 1.
Januar 1979 ordentliches Vorstandsmitglied und ein Jahr
später Vorstandsvorsitzender.
Dieses Amt hatte er 21 Jahre
lang bis zum Eintritt in den Ruhestand Ende 2000 inne. Bauer
war Präsident des Verbands der
Baden-Württembergischen
Textilindustrie, Vorsitzender
der Bundesvereinigung Verbandmittel und Medicalprodukte und Vizepräsident der
IHK Ostwürttemberg. In weiteren Institutionen und Verbänden war er als Vorstand oder
Beirat tätig. 1995 wurde ihm
das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Oliver Albrecht. Der ehemalige Finanzvorstand der im
S-Dax notierten Wasseralfinger SHW AG verstärkt nun das
Management des Ravensburger Pharmaunternehmens Vetter. Als Geschäftsführer verantwortet er dort die Bereiche
Finanzen, Controlling, IT sowie
Unternehmensentwicklung und Compliance. Bei
SHW war Albrecht zwischen
Februar 2011 und Mai 2013 tätig gewesen. Albrecht hat an
der Universität Mannheim studiert und hatte bislang diverse
Führungstätigkeiten in den
Branchen Banken, Maschinenbau und Automotive inne.
Oliver Albrecht
(Foto: arc)
Frank Hose
(Foto: ODR)
Frank Hose. Seit nahezu sieben Jahren lenkt Frank Hose
die Geschicke der EnBW ODR
AG als Vorstand. Am 4. April
feierte er seinen 60. Geburtstag. Er studierte an der Technischen Hochschule in Darmstadt Elektrotechnik und sammelte beim Elektrokonzern
ABB Berufserfahrungen, ehe
er vor 30 Jahren zur EnBW
bzw. dem Vorgängerunternehmen Neckarwerke Stuttgart
kam. Vor seinem Wechsel zur
ODR war er Leiter der EnBWRegionalzentren
Schwarzwald-Neckar und Alb-Neckar
mit jeweils 350 Mitarbeitern.
„Die ODR zählt zu den innovativsten Regionalversorgern.“
Hose ist verheiratet und hat
zwei Töchter.
Stefan Noerpel-Schneider.
Der 48-jährige geschäftsführende Gesellschafter des Familienunternehmens Noerpel, zu
dem auch die Heidenheimer
Spedition Kentner gehört,
wurde mit dem begehrten
LEO-Award in der Kategorie
„Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet. Der „LEO“ hebt
herausragende Leistungen von
Persönlichkeiten aus der Lo-
Stefan Noerpel-Schneider.
(Foto: Marco Grundt/DVZ)
gistikbranche hervor. Die
Awards werden jährlich von
der Deutschen Verkehrs-Zeitung in fünf Kategorien verliehen. Stefan Noerpel-Schneider
leitet in fünfter Generation das
Ulmer Unternehmen. Der studierte Betriebswirt hatte vor
seiner Logistiklaufbahn ein
Diplom an der Musikhochschule Stuttgart absolviert.
Cornelius Weitzmann. Zum
1. April wurde Cornelius
Weitzmann Geschäftsführer
des Geschäftsbereichs Power,
Oil & Gas der Voith Turbo
GmbH & Co. KG. Er folgt auf
Matthias Grawe, der das Unternehmen zum 31. März verließ. Weitzmann (38) kam
2007 nach seiner Tätigkeit in
einer Unternehmensberatung
zu Voith, zunächst in den Bereich der strategischen Pla-
Cornelius Weitzmann (Foto: Voith)
Richard P. Salzer. Der Geschäftsführer Vertrieb/Marketing der J. Rettenmaier & Söhne GmbH+Co.KG Rosenberg,
feierte am 9. April seinen 70.
Geburtstag. Geboren ist er im
Böhmerwald, aufgewachsen in
Wört. Seit vielen Jahrzehnten
Richard P. Salzer
(Foto: privat)
lebt die Familie in der Ellwanger Kernstadt. 1967 kam er als
junger Kaufmann zur JRS
Holzmühle, deren Entwicklung im internationalen Geschäft er maßgeblich mitgestalten konnte. Salzer übt verschiedene Funktionen in Wirtschaft, Kultur und sozialem
Engagement aus. Er ist im Lions-Hilfswerk aktiv. Zu seinen
Herzensangelegenheit
zählt
dort der Bau einer Schule in
Togo. Er engagiert sich aktiv
fürs regionale Studienangebot,
für Kunst und Kultur hat er immer ein offenes Ohr, zum Beispiel als Mitglied im Kuratorium des Fördervereins Schloss
Kapfenburg. Als Jäger ist er
eng der Natur verbunden.
Thomas Amm. Zum 1. April
tritt Thomas Amm die Stelle
als weiterer Geschäftsführer
bei Sonderfahrzeughersteller
Binz in Lorch neben Jens Merkel an. „Mein Fachwissen aus
dem Bereich Unternehmensentwicklung und meine Branchenkenntnisse werde ich
nutzbringend anwenden können“, sagte Amm. Mit ihm
Jens Merkel (li.), Thomas Amm
(Foto: Binz)
konnte eine erfahrene Führungsperson gewonnen werden, die das junge Binz-Team
voranbringen wird. Amm war
15 Jahre als Geschäftsführer
der Firma SCID tätig, welche
er maßgeblich mit aufgebaut
und entwickelt hat.
Marga Elser. Große Verdienste um ihre Mitbürger und eine
wertvolle Arbeit im Bundestag
– dies hat ihr einst Gerhard
Schröder bescheinigt. Marga
Elser, langjähriges SPD-Kreistags- und Bundestagsmitglied,
feierte ihren 70. Geburtstag.
Marga Elser
(Foto: arc)
Sie leitete den Lorcher SPDOrtsverein von 1980 bis 1988.
1987 übernahm Elser den
Kreisvorsitz der SPD Ostalb,
zwei Jahre später kam sie in
den Kreistag. Im Jahr 1992
wurde Marga Elser Chefin der
SPD-Kreistagsfraktion. Sechs
Jahre später schaffte sie den
Sprung in den Bundestag. Dabei erhielt sie nur vier Prozent
weniger Stimmen als Georg
Brunnhuber. Auf Bundesebene
lagen ihr Gesundheitsthemen
besonders am Herzen, von
2002 bis 2005 hatte sie einen
Sitz im Innenausschuss. 1999
schied sie aus dem Kreistag
aus. Als stellvertretende Landesvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus ist
sie noch aktiv.
Diethelm Winter. Am 5. April
durfte er seinen 80. Geburtstag
feiern: Dr. Diethelm Winter,
der von 1980 bis 1996 Landrat
des Ostalbkreises war. Mit einem Empfang im Landratsamt
in Aalen wurden seine Verdienste gewürdigt. In seine
Amtszeit fiel der Bau des
Landratsamts in Aalen ebenso
wie die Gründung der Abfallgesellschaft GOA. Gemeinsam
mit den Bürgerinitiativen
kämpfte Winter gegen eine
Giftmüllverbrennung auf der
Ostalb. Die Gründung der
Wirtschaftsfördergesellschaft
WiRO geschah unter seiner
Dr. Diethelm Winter
Rosalinde
Kottmann.
Gschwends Bürgermeisterin
wurde 2000 als erste Frau im
Kreis ins Amt gewählt. Acht
Jahre später haben die Bürger
dieses Mandat verlängert. Nun
feierte sie am 31. März ihren
60. Geburtstag. In sportlichen
Ehrenämtern
hat sie ihre politische Erfahrung erweitert
und trägt bis
heute Verantwortung
als
Vorstandsmitglied
des
Württembergi- Rosalinde Kottschen Fußball- mann
verbands. Poli(Foto: privat)
tisch engagiert
sich die Bürgermeisterin seit
2004 im Ostalb-Kreistag.
Walter Proll. Als der damalige Mögglinger Bürgermeister
Walter Proll 1990 nach 16
Dienstjahren in den Ruhestand
verabschiedet wurde, bekam er
Lob dafür, dass er die Gemeinde wieder in die Spur gebracht
habe. Nun ist Proll im Alter
von 75 Jahren gestorben. „Wir
schulden ihm viel Dank“, sagte
der damalige stellvertretende
Mögglinger
Bürgermeister
Horst Girrulat über Proll schon
bei dessen Verabschiedung
1990. Walter
Proll, so schildern es Wegbegleiter, habe
„die
Ärmel
hochgekrempelt“. Als er
aus dem Amt Walter Proll
schied, hatte
(Foto: privat)
sich die ProKopf-Verschuldung der Gemeinde von 2000 auf 935
Mark gesenkt. Die Weichen
waren gestellt für Wohngebiete, ein Gewerbegebiet, Altenwohnungen, ein Sportgelände.
Innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein stand
Mögglingen finanziell am besten da. Zuletzt war Walter Proll
von schwerer Krankheit ge-
(Foto: arc)
Regie, ebenso die Umwandlung der einstigen Kreiskrankenhäuser in Eigenbetriebe,
der Aufbau der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg und
der Internationalen Musikschulakademie auf Schloss
Kapfenburg. Noch heute engagiert sich Winter, der seinen
Ruhestand in Stuttgart verbringt, im Kuratorium von
Schloss Kapfenburg. Und
noch immer setzt er sich ganz
besonders ein im Trägerverein
der Gedenkstätte ehemalige
Synagoge Oberdorf. Er bereitete im Kreistag den Boden dafür, dass die Vertreter der Altkreise Aalen und Schwäbisch
Gmünd ein Wir-Gefühl entwickeln konnten.
Anton Weber; Hubert Kucher. Den silbergrauen Bart
nach oben gezwirbelt, stämmige Statur, freudiges Lächeln –
Anton Weber. Elf Jahre lang
war der Landwirt Vorsitzender
des
Kreisbauernverbandes.
Nun wurde er verabschiedet.
Seinen Platz nimmt Hubert
Kucher ein. Kucher wurde von
der Delegiertenversammlung
des Kreisverbandes mit riesiger Mehrheit gewählt. Elf Jahre lang hat Weber den Verband
geformt, von 2004 bis 2010 als
Vorsitzender des Bauernverbandes Schwäbisch Gmünd
und ab 2011 in gleicher Position im fusionierten Bauernverband Ostalb. In die Liste der
Gratulanten trägt sich auch
Staatssekretär Norbert Barthle
ein. Der Vizepräsident des
Kreisverbandes, Klaus Mugele, sagt: „Dein Rat wird immer
geschätzt und du bleibst eine
Anton Weber (li.) und Hubert Kucher
(Foto: BW)
starke Stütze.“ Hedwig Ernsperger (Landfrauen), Miriam
Sauter (Landjugend) und
Kreisgeschäftsführer Johannes
Strauß reihten sich in die Gratulantenschar ein.
Heidi und Andreas Hunke.
Nachdem der Ellwanger Juwelier Hunke von einem
Schmuck-Magazin 2001 und
Heidi und Andreas Hunke
(Photo-Phositiv)
2014 unter die Top 100 der Juweliere im deutschsprachigen
Raum gewählt wurde, ist der
Betrieb 2015 wieder unter den
besten. Die Auszeichnung
wurde Heidi und Andreas
Hunke auf der Schmuckmesse
Inhorgenta in München überreicht. Mit der Auszeichnung
„Top 100“ werden Geschäfte
aus Deutschland und dem benachbarten Ausland für „Exzellente Schmuckkultur“ ausgezeichnet.
Christian Huck; Peter Pioch.
Die Handwerkskammer Ulm
hat zwei Technologie-Transfer-Manager ans WBZU berufen, die Kontakte zwischen
Handwerk und Hochschulen
vertiefen und ausbauen sollen:
Christian Huck und Peter
Pioch bilden gemeinsam die
Technologietransferstelle innovative Energietechnologien
und Energieeffizienz für kleinund mittelständische Unternehmen (KMUs). „Unsere
Aufgabe ist es, den Technologietransfer in den Mittelstand
mittels Bildungs- oder Forschungsmaßnahmen zu leisten“, sagt Huck. Vor allem der
Sektor Energie spielt laut
Pioch in der Zukunft auch im
Handwerk eine große Rolle.
Peter Pioch (li.) und Christian Huck
(Foto: HK Ulm)
Albrecht Schmid. 15 Jahre
hat Albrecht Schmid die SPD
im Aalener Rat geführt. Seit
2012 ist er normales Mitglied
der Fraktion – am 13. April hat
er seinen 70. Geburtstag gefeiert. Seit 2004 bis heute ist
Schmid zweiter ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Aalen. Schmid war zehn Jahre
Vorsitzender der AWO. Schon
1980 wurde er SPD-Ortsvereinsvorsitzender in Aalen. Sieben Jahre übte
er das Amt
aus. Den SPDStadtverband
führte er von
1996 bis 2001.
In den Gemeinderat
wurde er erstmals 1984 ge- Albrecht Schmid
wählt.
(Foto: privat)
Firmen & Märkte
Wirtschaft Regional | April 2015
Fortsetzung Personalia
31
Dr. Hansjörg Rieger 75 Jahre alt
Der RUD-Seniorchef ist weiterhin unternehmerisch aktiv
Rudolf Böhmler. Die Mitglieder des Aufsichtsrats der DRF
Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG haben den Gmünder Dr. h.c. Rudolf Böhmler zu
ihrem neuen
Vorsitzenden
gewählt. Sein
Amtsvorgänger
Helmut
Nanz wechselt
in den Stiftungsrat
der
DRF Stiftung
Luftrettung
Rudolf Böhmler gemeinnützi(Foto: DRF Luft- ge AG. „Ich
rettung)
fühle mich geehrt, dass der
Aufsichtsrat mir das Amt des
Vorsitzenden anvertraut hat.
Ich freue mich darauf, die Geschicke einer Organisation
mitlenken zu dürfen, die seit
über 40 Jahren die Luftrettung
in Deutschland geprägt hat.
Mein Ziel ist es, der gemeinnützig tätigen DRF Luftrettung
in ihrer künftigen Entwicklung
beratend zur Seite zu stehen,
um die schnelle Notfallrettung
aus der Luft, auch zukünftigen
Generationen zu garantieren“,
erklärte Böhmler. Er war von
2007 bis Ende 2014 Mitglied
des Vorstands der Deutschen
Bundesbank. Zuvor war der
Jurist aus Schwäbisch Gmünd
als Staatssekretär und Chef der
Staatskanzlei im baden-württembergischen Staatsministerium tätig. Sein Vorgänger Helmut Nanz war seit 2008 Vorsitzender des Aufsichtsrats. Rund
700 Notärzte, 300 Rettungsassistenten, 160 Piloten und 80
Techniker sind für die DRF
Luftrettung im Einsatz. Im vergangenen Jahr starteten die
rot-weißen Luftretter zu insgesamt 37 811 Einsätzen.
Rainer Domberg. Der Bürgermeister der Stadt Heidenheim feierte am 27. März seinen 65. Geburtstag. Sein beruflicher Werdegang führte ihn
direkt nach dem Abitur 1969
am Hellenstein-Gymnasium
zum Jurastudium nach Tübingen. Als Assessor war er danach Richter am Amtsgericht
Heidenheim und am Landgericht Ellwangen. 20 Jahre lang
war Domberg
als selbstständiger Rechtsanwalt in der
Kanzlei Beuerle, Domberg,
Mack
und
Käppeler tätig.
Bei Dombergs
langjährigem
Hobby, der Tä- Rainer Domtigkeit als Fuß- berg (F: Archiv)
ballschiedsrichter, geht es ebenfalls ums
Einhalten von Regeln. Rainer
Domberg war als Schiedsrichter in der Zweiten Bundesliga
tätig – dort spielt heute der 1.
FC Heidenheim, bei dem er im
Aufsichtsrat vertreten ist.
Beim
Württembergischen
Fußballverband ist Domberg
als Vorstandsmitglied präsent.
Die Juristerei und die Tätigkeit
als Fußballfunktionär helfen
dem eloquenten Verwaltungsmitarbeiter auch im Heidenheimer Rathaus: Der Sport
fällt in seinen Tätigkeitsbereich. Wenn die Stadt juristi-
schen Beistand braucht, ist
Domberg erster Ansprechpartner. Der Bürgermeister hat bekundet, dass er bis März 2018
– also bis zum Ablauf seines
68. Lebensjahrs – im Amt bleiben möchte. Dort bildet der
SPD-Mann zusammen mit
Heidenheims
Oberbürgermeister Bernhard Ilg (CDU)
eine Doppelspitze im Rathaus,
die sich in vielerlei Hinsicht
gut ergänzt: Ilg geht gerne voraus, Domberg fühlt sich auch
in der Rolle des Stellvertreters
wohl, der OB reagiert oft emotional, sein Bürgermeister
bleibt meist gelassen. Erst vor
Kurzem war Domberg mit der
Goldenen Münze der Stadt für
seine Verdienste um den Sport
geehrt worden.
Stephan Schulz. Der Chief Financial Officer und Arbeitsdirektor bei Hartmann wurde am
15. April 50 Jahre alt. Der
Bank- und Dipl.-Kaufmann ist
seit 1. August 2009 CFO (Ressorts Finanzen,
Controlling,
Human
Resources, Business Development, Investor
Relations, interne Revision
und Risikoma- Stephan Schulz
nagement).
(Foto: Hartmann
Der gebürtige AG)
Berliner verantwortet operativ die Hartmann-Töchter CMC und die
Kneipp Gruppe. Seit 2013 ist
der zweifache Familienvater
Vorsitzender des Hochschulrats der DHBW Heidenheim.
Aalen-Unterkochen. Er ist
eine große Unternehmerpersönlichkeit in der Region: Dr.
Hansjörg Rieger, geschäftsführender Gesellschafter der RUD
Ketten Rieger & Dietz GmbH
u. Co. KG und Vorstandsvorsitzender der Erlau AG, feierte
am Ostersonntag, 5. April, im
privaten Kreis seinen 75. Geburtstag.
Nach wie vor verantwortlich
an der Spitze des weltweit
agierenden
RUD-Familienkonzerns mit Vertriebs- und
Produktionsstandorten in 21
Ländern tätig, hat sich der Jubilar seine familiären Wurzeln
stets im Blick auf eine herausragende
unternehmerische
Verantwortung am heimischen
Wirtschaftsstandort bewahrt.
Nach seinem Studienabschluss an der TU München
begann Hansjörg Rieger 1968
seine Tätigkeit im damals einzigen RUD-Standort in Unterkochen. Bereits ab 1969 führte
er das Unternehmen in vierter
Familiengeneration
konsequent und strategieorientiert
auf den Weg zu internationaler
Präsenz. Mit technischen Innovationen und großem unternehmerischem Mut gelang es
Dr. Hansjörg Rieger, sein Unternehmen mit eigenen Vertriebs- und Produktionsgesellschaften auf unterschiedlichsten Märkten weltweit zu etablieren. Mit der von ihm verantworteten Initialzündung des
ersten auswärtigen RUD-Produktionsstandortes in Brasilien
begann1978 die internationale
Positionierung der RUD Grup-
Dr. Hansjörg Rieger feierte am
Ostersonntag, 5. April, seinen 75.
Geburtstag.
(Foto: RUD)
pe in Amerika, Asien und Europa, die die Premiummarke
RUD an die Weltmarktspitze
führte. Mit der Übernahme des
Wettbewerbers Erlau AG in
Aalen erreichte Dr. Hansjörg
Rieger für RUD einen bedeutenden Ausbau der globalen
Marktstellung. Die RUD
Gruppe erwirtschaftet heute
mit 1700 Mitarbeitern einen
Umsatz von 200 Millionen
Euro.
Mit Freude konnte der Jubilar
an seinem Ehrentag auf seine
drei Söhne Dr. Jörg Steffen
Rieger, Dipl.-Ing. Johannes
Rieger und Dr. Benjamin Rieger blicken, die in fünfter Generation die maßgebliche Verantwortung in der RUD Gruppe übernommen haben.
Kennzeichnend für die hohe
unternehmerische und gesellschaftliche Verantwortung von
Dr. Hansjörg Rieger ist auch
seine Bereitschaft, wichtige
Ehrenämter zu übernehmen –
wie beispielsweise die Präsidentschaft der IHK Ostwürttemberg von 1989 bis 2001,
aber auch im Bankenbereich
und in wichtigen Funktionen
seiner Kettenbranche.
Verdiente Anerkennung fand
dieses Engagement 1995 durch
die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, die Ernennung
zum
IHK-Ehrenpräsidenten
2001 oder durch die seltene Verleihung der „Großen Ehrenplakette der Stadt Aalen“ 2011.
Der damalige OB Martin Gerlach stellte dabei heraus: „Hansjörg Rieger lebt eine offene und
vertrauensvolle Unternehmenskultur.“ Der damalige Aalener
OB verwies unter anderem auf
das RUD-Sozialwerk, die Trude-Eipperle-Rieger-Stiftung
und die Otto-Rieger-Stiftung.
Diese fördern Bildung, Kunst,
Wissenschaft, Musik, Jugend
und kirchliche Einrichtungen.
Aktuell ist die von Dr. Hansjörg Rieger verantwortete Übernahme der internationalen
Schneeketten-Spitzenmarke
Weissenfels unter das RUDDach Beweis für die fortdauernd aktive unternehmerische
Verantwortungs- und Gestaltungskraft.
Pflichterfüllung,
Disziplin im Denken und Handeln und ein unermüdlicher
Elan in der Verfolgung gesteckter Ziele zeichnen Dr. Hansjörg
Rieger aus.
-wh-
Golfen in Ostwürttemberg
Start in die Golfsaison – schöner Sport auch für Neueinsteiger
B
einahe 640 000 Deutsche
in über 846 Clubs und
Golfanlagen schwingen mittlerweile den Schläger. Immer
mehr Menschen lassen sich für
diesen
außergewöhnlichen
Sport begeistern und der seit
Jahren beständige Zuwachs an
Neugolfern macht deutlich:
Golf ist ein Sport für viele.
Kaum eine andere Sportart
bietet die Möglichkeit, einen
sportlichen und ausgeglichenen Wettkampf unabhängig
l
vom individuellen Leistungsniveau auszutragen. So kann
ein Anfänger gegen einen
Spieler mit mehrjähriger Turniererfahrung antreten – und
gewinnen. Zudem findet der
Wettkampf über alle Altersgrenzen hinweg statt. Ein
65-Jähriger kann im Rahmen
eines Clubturniers zum Beispiel gegen eine Zwölfjährige
spielen – und verlieren.
Ein einziger Golfschwung
beansprucht bis zu 124 Mus-
keln, also fast den gesamten
Bewegungsapparat.
Damit
zählt Golf zu den koordinationsstärksten Sportarten. Auf
einer 18-Loch-Runde, die im
Schnitt etwa vier Stunden dauert und während der eine Distanz von gut acht Kilometern
zurückgelegt wird, verbrennt
der Körper 1200 Kalorien –
mehr als bei zwei Stunden Tennis oder einer Stunde joggen.
Golf wird aber nicht nur als
Sport, sondern als Gesamter-
Die Golfclubs in der Region – attraktive Anlagen und vielfältige Angebote
Golf-Club Hochstatt
Härtsfeld-Ries e.V.
Hofgut Hochstatt
73450 Neresheim
Telefon 0 73 26 56 49
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• 18-Loch-Meisterschaftsplatz
• Keine Startzeitenreservierung
• Greenfee wochentage 50 Euro,
Wochenende 60 Euro
• Golfakademie mit Schnupper-,
Platzreife- und Trainingsangeboten
• Barockes Clubhaus aus dem Besitz von Gloria von Thurn und Taxis mit Pro-Shop und Clubrestaurant inkl. Sonnenterrasse
Golf- und Landclub Haghof e.V.
Haghof 6
73553 Alfdorf-Haghof
Telefon 0 71 82 9 27 60
www.glc-haghof.de
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Prof. Dr. Klaus von Maillot
Anlage: 18 Loch
Mitglieder: 915
Aufnahmegebühren: auf Anfrage
Greenfee: Mo. - Fr. 55 Euro
Sa./So./Feiertage 80 Euro
Golf Club Hetzenhof e.V.
Hetzenhof 7
73547 Lorch
Telefon 0 71 72 91 80-0
Telefax 0 71 72 91 80-30
www.golfclub-hetzenhof.de
info@golfclub-hetzenhof.de
Golfclub Hohenstaufen e.V.
Unter dem Ramsberg
73072 Donzdorf
Telefon 0 71 62 2 71 71
Telefax 0 71 62 2 57 44
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www.gc-hohenstaufen.de
Anlage: 18 Loch
• Parkplätze direkt am Abschlag 1
• Keine Startzeiten,
keine Wartezeiten
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Atmosphäre
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Aufnahmekonzepte
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für Anfänger und Hcp-Spieler
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• Optimale Trainingsmöglichkeiten mit überdachter Driving Range, 2 Putting Grüns, 2 Pitchingund Chippingbereiche
• PGA Golfschule, vom Schnuppern bis zur Platzreife
• Gepflegtes Ambiente im öffentlichen Clubrestaurant mit großer
Sonnenterrasse
lebnis wahrgenommen. Die
Kombination von gesunder
Bewegung an der frischen Luft
und einem Naturerlebnis ist
eine Besonderheit. So stellte
eine repräsentative Marktforschungsstudie des Deutschen
Golf Verbandes (DGV) fest,
dass der Hauptgrund für das
Interesse von Nicht-Golfern
am Golfsport die Erholung und
Entspannung in der freien Natur ist. Ebenfalls wichtig: Mit
dem Golfen kann man jederzeit beginnen und bis ins hohe
Alter spielen. Und das mit
Freunden oder der Familie
über Generationen hinweg.
So vielseitig wie der Sport an
sich ist auch das Angebot. Dabei muss Golf keinesfalls teuer
sein. Die Bandbreite der im
DGV zusammengeschlossenen Mitgliedsanlagen reicht
von der modern ausgerichteten, stadtnahen Neun-LochKompaktanlage über Resorts
mit starker Ausrichtung zum
Greenfee-Spieler, der als Gast
eine einmalige Spielgebühr
zahlt, bis hin zum klassischtraditionellen Club mit starker
Mitgliederorientierung.
Wer Golf unverbindlich für
sich ausprobieren möchte, ist
auf fast jedem Golfplatz in
Deutschland
bei
einem
Schnupper- oder Einsteigerkurs willkommen. Zusätzlich
stehen mit dem jährlich im Mai
Golf ist ein Sport für alle, Mann, Frau, Alt, Jung, Single, Familie. Und gesund ist diese Art der Bewegung an der frischen Luft auf jeden Fall. Eine
Wohltat für Körper und Geist.
(Foto: Fotolia)
stattfindenden Golferlebnistag
ein bundesweites Angebot für
den Einstieg in den Golfsport
zur Verfügung.
Im nächsten Schritt kann die
DGV-Platzreife
angestrebt
werden, eine Art Führerschein
für den Golfplatz. Ist diese bestanden, erhält man als Mitglied eines im DGV anerkannten Clubs oder in der Vereinigung clubfreier Golfer (VcG)
die Vorgabe -54, auch Handicap genannt. Damit hat man
dann Zugang zu den meisten
Plätzen in Deutschland und die
Möglichkeit, regelmäßig Golf
zu spielen. Infos zum Golfeinstieg finden sich unter
www.golf.de/einsteiger.
Quelle: DGV
GOLFEN BEI
DEN STAUFERN
Golf-Club
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Firmen & Märkte
32
Wirtschaft Regional | April 2015
Hallenneubau der Ostalb PA GmbH
Ostalb PA schafft mit neuer Halle Quantensprung nach vorn
l
Sascha Kurz
Westhausen. Die Ostalb PA
GmbH hat als renommierter
Volldienstleister fürs Veranstaltungsmanagement
den
nächsten Meilenstein in ihrer
Firmengeschichte gelegt. Mit
dem Bau der knapp 3000 Quadratmeter umfassenden neuen
Lager- und Logistikhalle hat
das Unternehmen, das auch als
Spedition hauptsächlich für
Eventlogistik und offene Aufliegertransporte auftritt, die
Voraussetzungen geschaffen,
um effizient und vollumfänglich alle Dienstleistungen rund
ums Vorbereiten von Veranstaltungen anzubieten. „Wir
waren bislang räumlich beengt. Es fehlte neben dem
Platz fürs Umschlagen der
Veranstaltungstechnik
auch
der Raum für Einlagerungen.
Nun steht in der neuen, 3 Millionen Euro teuren Halle auch
genügend Platz für einen Bühnenaufbau bereit, um die Tourneevorbereitung unter Echtbedingungen zu proben“, sagt
Michael Mühleck, Geschäftsführer bei Ostalb PA.
In der 65 Meter langen und
40 Meter breiten Halle sind
3000 Stellplätze für Paletten in
Hochregalen vorhanden. Die
Halle wurde zwischen August
2014 und Januar 2015 errichtet. Die Veranstaltungstechnik
kann effizient kommissioniert
und für den Transport vorbereitet werden. Zudem verfügt
die Halle über eine moderne
Ausstattung, was Energieeffizienz anbelangt. Beispielsweise ist moderne LED-Beleuchtungstechnik eingebaut. Ein
umfangreiches Brandschutzsystem schützt die eingelagerten Utensilien. „Die Halle verfügt über fünf Andockstationen für Lkw zum Be- und Entladen inklusive großer Rangierflächen. Wir haben eine
24-Stunden-Anlieferungs- und
Abholschleuse eingerichtet,
um für unsere Kunden noch
flexibler zu sein. Häufig wird
über Nacht Equipment angeliefert oder abgeholt“, erläutert
Christian Mathéus, Projektleiter und Meister für Veranstaltungstechnik bei Ostalb PA.
In der neuen Halle können
Gerätschaften von Bands,
Tourneeveranstaltern oder Industriekunden ein- bzw. zwischengelagert werden. „Das
bindet Kunden an unsere Fir-
Imposant wirkt die neue Halle von Ostalb PA im Westhausener Gewerbegebiet „In der Waage“ mit ihren fünf Andockstationen für Lkw.
ma. Beispielsweise für die
Chippendales, die Münchener
Freiheit, SWR1 Pop & Poesie
in Concert und andere lagern
wir Tournee-Equipment ein.
Proben unter Live-Bedingungen können ebenso durchgeführt werden. Hierfür bauen
wir das Setup in Echtgröße auf
und der Musik-Act probt seine
Abläufe auf unserer Bühne“,
erklärt Michael Mühleck.
Mit dem Hallenneubau, der
von der Firma Franz Traub als
Generalunternehmer errichtet
wurde, geht ein neuer Medienauftritt des Unternehmens ein-
her. Mühleck: „Wir wollen uns
und unsere Dienstleistungen
frischer präsentieren und auf
dem regionalen Markt einen
weiteren Schwerpunkt setzen.
Zudem bieten wir verstärkt Logistikdienstleistungen für andere Firmen, die Veranstaltungen organisieren. Wir wollen
in der Region erster Ansprechpartner für Veranstaltungsdienstleistungen werden.“
Ostalb PA mit seinen 62 Mitarbeitern, davon 32 Fahrer und
sechs Azubis, bietet gesamte
Veranstaltungskonzeptionen
an. „Feste, Festivals, Konzerte
Das Hochregallager in der neuen Halle bietet viel Stauraum.
Wir gratulieren zum gelungenen Neubau
• Datennetzwerke
• Elektroinstallation
• Lichttechnik
• Gebäudetechnik
Lauchheim
 (0 73 63) 91 92 96
und Veranstaltungen werden
immer komplexer, professioneller und müssen Richtlinien
und Vorschriften genügen. Wir
sind daran interessiert, unsere
Kunden langfristig und nachhaltig an uns zu binden und
diese ganzheitlich zu begleiten. Zu unserem Portfolio gehören viele Großveranstaltungen mit Musik-Acts wie Revolverheld, Green Day, die Toten Hosen, Bryan Adams, Joe
Cocker oder Unheilig, um nur
einige zu nennen. Aber auch
regionale Veranstalter wie die
Stiftung Schloss Fachsenfeld,
Geschäftsführer Michael Mühleck
Werbung, die ins
Schwarze trifft!
WOLF Planung
Architektur für Industrie und Wohnen
das Jazzfest Aalen, das Galgenberg-Festival werden von
uns ausgestattet“, erläutert
Christian Mathéus.
Firmen-Events im Fokus
Im Segment der Firmenevents möchte Ostalb PA stärker aktiv werden. „Wir bieten
einen Rundumservice aus einer Hand. Professionelle Bühnentechnik gepaart mit allen
organisatorischen Randbereichen kann Ostalb PA bieten“,
sagt Michael Mühleck. Als Referenz verweist der Geschäftsführer auf die Übernahmefeier
des Pharmakonzerns Pfizer in
Ulm oder die Betriebsversammlung und Betriebsweihnachtsfeier der Firma Ratiopharm mit mehr als 2000 Mitarbeitern. „Bei Firmenevents
liegt unser Fokus auf einer individuellen, mit den Firmen
abgestimmten Planung und
dem Realisieren von Ideen und
Vorstellungen unserer Auftraggeber“, sagt Mathéus.
Ostalb PA firmiert seit Beginn 2014 als GmbH. Seit
2004 ist das Unternehmen im
Westhausener Gewerbegebiet
(Fotos: Ostalb PAOstalb PA)
„In der Waage“ ansässig. Nach
der Übernahme der Sendener
Firma Albinger Ton und Lichttechnik wurde sämtliches
Equipment nach Westhausen
gebracht und der Standort Senden aufgelöst – auch ein Grund
dafür, warum Ostalb PA expandieren musste. „2015 wollen wir den Sprung über die
10-Millionen-Euro-Umsatzgrenze
schaffen“,
betont
Mühleck. Ostalb PA setze auf
ausgebildete Fachkräfte im Bereich Veranstaltungstechnik:
Ihre Azubis lernen an der
Eventakademie in Baden-Baden ihr Handwerk und können
sich in verschiedenen Themengebieten spezialisieren.
l
Kontakt
Ostalb PA GmbH
In der Waage 6
73463 Westhausen
Telefon 0 73 63 95 32-0
Telefax 0 73 63 95 32-28
info@ostalb-pa.de
www.ostalb-pa.de
Friedrich Kicherer GmbH & Co. KG l Ludwig-Lutz-Str. 4 l 73479 Ellwangen l www.kicherer.de
INDUSTRIETORE & ANTRIEBE
KOMPETENT l LEISTUNGSSTARK l INNOVATIV
Wir danken für die gute Zusammenarbeit
Die Friedrich Kicherer GmbH & Co. KG ist Fachhandelspartner für Stahl, Eisenwaren, Werkzeuge,
Bauartikel und Bauelemente. Unsere Tradition verpflichtet für die Zukunft! Schon seit 1718.
www.wolf-planung.de
Als Generalunternehmer gratulieren wir der
Ostalb PA GmbH zum gelungenen Neubau!
LLWANGE
E
N
W I R T S C H A F T S - U N D S TA N D O R T R E P O R T
Eine Sonderbeilage von WIRTSCHAFT REGIONAL
April 2015
l
Karl Hilsenbek
l
Ellwangens OB und sein Verwaltungsteam wollen Ellwangen gezielt fortentwickeln: Sowohl in
der City als auch an deren Peripherie auf dem BAG-Areal und im
Industriegebiet Neunheim tut
sich einiges.
Seiten2/3
Roland Rösch
l
Der Manager hat als Nachfolger
von Peter Werner die Verantwortung für den Vertrieb im deutschsprachigen Raum bei Varta Consumer Batteries übernommen
und möchte das Unternehmen
weiter voranbringen.
Seite 7
Helmut Haas
l
Der Geschäftsführer der Inneo
Solution GmbH spricht über die
Entwicklung seines IT-Unternehmens. Die Rolle bei den Themen
Industrie 4.0 und 3D-Druck umreißt er präzise und definiert
Handlungsfelder.
Seite 5
Frank Hose
Der Alleinvorstand der EnBW
ODR AG gestaltet mit dem Unternehmen aktiv die Energiewende in der Region mit. Die ODR
sieht er als innovativen Wegbereiter vieler Technologien rund
ums Thema Energie.
Seite 4
l
Kontaktdaten
Stadt Ellwangen
Spitalstraße 4
73479 Ellwangen (Jagst)
Telefon: 0 79 61 84-0
Telefax: 0 79 61 84-3 10
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Der Neubau der Hirscheider GmbH der Pütz Group.
(Fotos: Stadt Ellwangen)
FNT hat ebenfalls im Industriegebiet neu gebaut.
Fulminante Entwicklung im Industriegebiet Neunheim
Attraktives Industrie- und Gewerbegebiet lockt immer mehr Unternehmen nach Ellwangen – Arbeitsplatz für über 4000 Arbeitnehmer
Ellwangen. Die Entwicklung
des Industrie- und Gewerbegebiets Neunheim verläuft rasant. Ein bunter Branchenmix,
die gute Lage mit Anbindung
an die A 7 und günstige
Grundstückspreise ziehen immer mehr Firmen auf das Gelände zwischen Neunheim und
Neunstadt. Dort gehen aktuell
mehr als 4000 Arbeitnehmer
ihren Beschäftigungen nach.
„Wir betreiben hier eine aktive
Grundstückspolitik, um ansiedlungswilligen Betrieben
Kaufmöglichkeiten zu bieten“,
sagt Wolfgang Steidle, Leiter
der Stadtentwicklung und
Wirtschaftsförderung in Ellwangen.
Nicht umsonst konnte das Industriegebiet die Wirtschaftskraft der Stadt deutlich voranbringen. Waren es dort im Jahr
2004 noch 2500 Arbeitsplätze,
so sind es heute weit mehr als
4000 geworden. „Das ist das
Ergebnis einer qualitätsvollen
Planung und Orientierung,
sinnvoller planerischer Vorgaben und einer klaren Struktur“,
sagt Ellwangens OB Karl Hilsenbek. Ellwangen verhalte
sich investorfreundlich. „Wir
haben schon häufig die Planungen für ansiedlungswillige
Betriebe entsprechend geändert“, erklärt Wolfgang Baur,
Sachgebietsleiter für Liegenschaften in Ellwangen.
l
Statistische Daten
Einwohner
(Stand 6/2014)
23 597
Arbeitsmarkt
Sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte am Arbeitsort
(6/2013)
10 850
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort
(6/2013)
8650
Einpendler (6/2013)
6398
Auspendler (6/2013)
4198
Arb.losenquote (3/’15)
2,5 %
Gewerbeflächen
in Ellwangen-Neunheim werden zu günstigen Preisen angeboten (voll erschlossen)
ab 70 Euro/m²
Hebesätze
Gewerbesteuer
360 %
Grundsteuer A
320 %
Grundsteuer B
385 %
Betriebe und deren Struktur
Betriebe (8/2014; inkl. Betriebe
ohne soz.pflicht. Besch.): 1774
davon (6/2013; Anteil sozialvers.pflichtig. Beschäftigter):
Produktion
31,2 %
Dienstleistungen
44,5 %
Handel/Verkehr
18,9 %
Das Industriegebiet Neunheim aus der Vogelperspektive: Links verläuft die A 7, rechts ist der Ortsrand von Neunheim zu sehen.
Bereits 1972 hat Ellwangen
die Fläche zwischen Neunheim und Neunstadt als Industriegebiet ausgewiesen. 1984
haben die ersten Betriebe dort
eröffnet – noch ehe der Lückenschluss der A 7 vollzogen
war. Mit deren Eröffnung begann der eigentliche Boom. Inzwischen gibt es acht ausge-
wiesene Parzellen auf insgesamt 140 Hektar Fläche. Der
attraktive Branchenmix beschert der Stadt Vollbeschäftigung. „Das Gewerbegebiet und
die Arbeitsplätze sind die
Grundvoraussetzungen dafür,
dass die Stadt funktioniert“,
sagt Hilsenbek.
Nicht zuletzt dürfe man die
„weichen“ Standortfaktoren
nicht vergessen, die das Industriegebiet Neunheim noch attraktiver machten, sagt Steidle.
Die historische Altstadt, die
gut ausgebaute Kinderbetreuung, die Schullandschaft und
die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung dürften nicht unterschätzt werden. Um den Ver-
kehrsfluss zu verbessern, ist
zudem der Bau eines Kreisverkehrs am Hauptknotenpunkt
an der L 1060 geplant. Eine
noch bessere Orientierung mit
Signalwirkung für die Betriebe
gehe damit dann einher. Die
Planungen seien abgeschlossen, man warte auf die Genehmigung.
sk/sik
Windpark kommt 2016
Die Stadtwerke Ellwangen und
die Energiegenossenschaft
Virngrund investieren 16,2 Mio.
Euro in einen modernen Windpark im „Hospitalwald“ bei Hinterlengenberg. Bereits im Juni
2016 sollen die drei Anlagen der
Marke Enercon bereits stehen.
Sie sollen 25 % der von den Ellwanger Bürgern benötigten
Energie liefern. Die Bürgerschaft soll sich über die Energiegenossenschaft daran beteiligen können.
sk
l
Das Hochregallager von Betzold liegt direkt
an der A 7.
(Foto: arc)
Varta Microbattery ist Vorreiter bei der Lithium-Ionen-Technologie.
(Foto: Studio Schroll)
Elwema Automotive realisiert Fertigungslösungen
für den Automobilbau.
(Foto: arc)
Unternehmen am Standort
mit mehr als 200 Beschäftigten (Auswahl)
EnBW ODR
Friedrich Kicherer
INNEO Solutions
Ivoclar Vivadent
Multipac
Stengel Apparatebau
Varta Consumer Batteries
Varta Microbattery
Gewerbesteuer
2008
9,23 Mio. Euro
2009
8,17 Mio. Euro
2010
10,4 Mio. Euro
2011
13,17 Mio. Euro
2012
14,73 Mio. Euro
2013
13,5 Mio. Euro
2014
17,6 Mio. Euro
2015
14 Mio. Euro (geplant)
Tourismus
Übernachtungsbetriebe:
21 (inkl. Campingplätze)
Zahl der Übernachtungen
(2014):
95 553
POS-EZH-Umsatz
Ellwangen
208,16 Mio. Euro
POS EZH
8794 Euro / Einwohner
EZH-relevante Kaufkraft
6415 Euro / Einwohner
Umsatzkennziffer:
154
Kaufkraftkennziffer:
101,0
EZH-Zentralität
152,4
Ellwangen
2
Wirtschaft Regional | April 2015
Das aktuelle Interview: OB Karl Hilsenbek
„Wir wollen und werden in Ellwangen noch besser werden“
D
ie Stadt Ellwangen befindet sich nicht nur nach
dem Abzug der Soldaten im
Umbruch. Im historischen
Zentrum wird bis September
der Marktplatz neu gestaltet,
auf dem ehemaligen WohaAreal und in der nördlichen
Vorstadt auf dem ehemaligen
BAG-Gelände stehen ebenfalls
städtebaulich positive Veränderungen an. Das Gewerbegebiet Neunheim/Neunstadt direkt an der A 7 ist ungebremster Jobmotor Ellwangens, in
Kürze erfolgt eine nochmalige
Erweiterung in zwei Abschnitten. Mit Oberbürgermeister
Karl Hilsenbek dem Leiter für
Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, Wolfgang
Steidle, der Citymanagerin
und Wirtschaftsbeauftragten
Verena Kiedaisch, sowie Dr.
Anselm Grupp, Leiter des Kultur-, Presse- und Touristikamtes, sprachen Winfried Hofele
und Sascha Kurz über die aktuelle wirtschaftliche Situation
und die Entwicklungschancen
der Stadt Ellwangen, die 2014
ihr 1250-jähriges Bestehen feierte. Die Wirtschaft RegionalRedakteure mussten am Ende
dem zustimmen, was Ellwangens OB so formulierte: „Wir
sind gut in Ellwangen – und
wir wollen und werden noch
besser werden!“
Herr Hilsenbek, die Konversionsflächen der ehemaligen Reinhardt-Kaserne werden seit Ostern der ersten
neuen Nutzung unterzogen:
Die
Landeserstaufnahmestelle (LEA) für Asylbewerber hat eröffnet. Befürchten
Sie ähnlich wie in anderen
Städten fremdenfeindliche
Aktionen?
Karl Hilsenbek: Nein. In
Ellwangen herrschen andere
Verhältnisse als beispielsweise
in Tröglitz. Seit September
2014 haben wir die Ellwanger
Bevölkerung eng in den Entscheidungsprozess eingebun-
den, der Gemeinderat hat im
November 2014 bei nur drei
Enthaltungen dem Einrichten
der LEA zugestimmt. Ich bin
überwältigt vom bürgerschaftlichen Engagement, der positiven Einstellung und der Hilfsbereitschaft der Ellwanger
Bürgerschaft, beispielsweise
Sprachkurse zu geben oder
Kleider zu spenden. Unsere
„Kleiderkammer“ im WohaGebäude war schnell gefüllt.
Wir alle wollen den zu uns
kommenden Menschen, von
denen viele von der Flucht
traumatisiert sind, helfen. Wir
sind uns sicher, dass Ellwangen als gutes Beispiel für die
Unterbringung von Flüchtlingen gelten wird.
Wie sehen die weiteren Planungen für das ehemalige
Kasernenareal aus?
Hilsenbek: Es gibt drei wesentliche Bereiche: LEA wie
beschrieben, Abriss der ehemals technischen Gebäude und
der historische Bereich. Letzterer steht für den Oberbegriff
Bildung, hier sollen bald mehrere unterschiedliche Einrichtungen ansässig sein. Das bereits bestehende Sprachenzentrum Süd der Bundeswehr mit
derzeit 180 Plätzen wird aufgestockt. Künftig sollen dort
bis zu 250 Bedienstete von
Landes- und Bundesbehörden
sowie der Bundeswehr in der
Regel mehrwöchige Sprachkurse besuchen und in den umgebauten Unterkünften wohnen. Am zweiten groß Baustein wird derzeit kräftig „gemeißelt“: Im Rahmen der RegioWIN-Ausschreibung soll
die Europäische Ausbildungsund Transferakademie (EATA)
2016 in Betrieb gehen. Dort
sollen im sogenannten Z-Bau
der Kaserne junge Menschen
aus Süd- und Südosteuropa,
unter anderem aus Bulgarien,
fit für die als vorbildlich angesehene duale Ausbildung gemacht werden. Dies ist ein großer Beitrag, um dem Lehr-
Karl Hilsenbek ist OB in Ellwangen.
(Foto: Stadt Ellwangen)
lingsmangel vor allem im
Handwerk, aber auch in anderen Branchen, entgegenzutreten. Die Zusammenarbeit mit
der Handwerkskammer und
der IHK ist sehr eng, beide
Kammern haben großes Interesse am Gelingen des Projekts. Die IHK Ostwürttemberg dokumentiert dies auch
damit, dass sich die Mitglieder
der Vollversammlung am 21.
April vor Ort informieren.
Sie hätten gerne Hochschuleinrichtungen auf dem
Gelände, um einen richtigen
Campus zusammenzufügen?
Hilsenbek: Die private
Hochschule SRH ist ja bereits
in Ellwangen mit einer wochenweisen Präsenz der Studierenden ansässig. Für sinnvoll und erstrebenswert halte
ich es, wenn neue Studiengänge in Ellwangen geschaffen
werden. Das Wissenschaftsministerium prüft derzeit Pläne,
wonach Studiengänge aus den
aufgrund der demografischen
Entwicklung immer wichtigeren Bereichen Gesundheit und
Pflege in Ellwangen etabliert
werden könnten. Ich sehe dieses Angebot als Ergänzung zu
den in der Region angebotenen
Studiengängen, die so die Studien- und Hochschullandschaft abrunden würde. Ich
stelle klar: Ellwangen will dem
Hochschulstandort Aalen und
auch den anderen Hochschuleinrichtungen in der Region
nichts wegnehmen. Mit einem
Studiengang Gesundheit und
Pflege in Ellwangen könnte der
steigenden Akademisierung in
den Krankenhäusern und den
Pflegeeinrichtungen Rechnung
getragen werden.
Wie sehen Sie die Chancen,
dass diese Hochschulpläne
Realität werden?
Hilsenbek: Ich bin optimistisch gestimmt. Land und
Bund stehen nach der Schließung der Kaserne in der
Pflicht, sich um Nachfolgenutzungen zu bemühen. Aber es
sind noch keine Entscheidungen gefallen.
Schauen wir wenige hundert Meter weiter in die Ellwanger Innenstadt. Wann ist
der neue Marktplatz fertig?
Hilsenbek: Die Einweihung
wird vom 18. bis 20. September gefeiert. Die Arbeiten laufen gut, wir sind voll im Zeitplan.
Wolfgang Steidle: Besonders erfreulich ist, dass viele
Ellwanger
Hauseigentümer
sich mit der Stadtverwaltung
solidarisieren und mit eigenem
Aufwand die Bausubstanz und
das äußere Erscheinungsbild
ihrer Häuser ertüchtigen und
verschönern. Mit ein Grund
für die vorbildliche Pflege des
öffentlichen Raumes in Ellwangen ist, dass in der Innenstadt noch überdurchschnittlich viele Eigentümer in ihren
eigenen Häusern wohnen. Es
gibt in Ellwangen im Gegensatz zu anderen Innenstädten
keine Schmuddelecken.
Kernfrage: Was passiert
mit dem ehemaligen WohaGebäude und dem alten Polizeirevier?
Hilsenbek: Nach dem Architektenwettbewerb gibt es für
das „Quartier am Markt“, wie
das Projekt genannt wird, zwei
Interessenten. Offen ist bei
beiden, wen sie als Ankermieter und Frequenzbringer für die
rund 400 qm großen Erdgeschossflächen finden. Mitte
Mai sollen die Konzepte dem
Gemeinderat präsentiert werden. Dann soll rasch der Startschuss zu einer Neugestaltung
fallen.
Verena Kiedaisch: Ich bin
zuversichtlich, dass wir eine
gute Lösung finden. Die Rahmenbedingungen
stimmen:
Ellwangen hat sich zu einer außerordentlich attraktiven Einkaufsstadt mit hohem Erleb-
Firma Kauz baut in Ellwangen neu
er Grundstein für die Zukunft der Firma Kauz
wurde bereits im Jahr 2005 gelegt. Durch die Handelsvertretung eines namhaften Deckenherstellers konnte der Kontakt
zu den Bauherren sowie zu den
ausführenden Bauunternehmern hergestellt werden. Im
weiteren Verlauf wurden die
Geschäftsfelder auf Baubetreuung und Verkauf von Baustoffen ausgeweitet.
Nach der Übernahme Anfang
2013 der Firma „Kauz Handelsvertretung“ durch den heutigen Geschäftsführer Eduard
Kauz und der Umfirmierung in
„Kauz Baustoffhandel und
Baubetreuung KG“ wollte die
Firma als kleines Familienunternehmen an die Erfolge der
Vorjahre anknüpfen. Die
Schwerpunkte des mittlerweile
durch Kontinuität, Kompetenz,
Termin- und Vertragstreue
etablierten Unternehmens liegen im Handel mit Baustoffen
und der Betreuung der Abneh-
Geschäftsführer Eduard Kauz
mer während der gesamten
Bauphase. Die ständige Vergrößerung führte zum Neubau
und dem Umzug ins Industriegebiet Neunheim.
Baustoffhandel
Von Kauz erhalten Kunden
alle Baustoffe rund ums Bauen, Ausbauen oder Sanieren.
Neben dem umfangreichen
Sortiment, bekommen Kunden
eine kompetente Fachberatung
mit hohem Lieferservice, der
auf den Kundenbedarf abgestimmt ist.
Baubetreuung
Kauz begleitet Bauende während der Planungs- und Bauphase, vom ersten Spatenstich
bis hin zum Einzug ins Traumhaus. Ob bei der Beratung der
Grundstücksauswahl oder Vermittlung einer unabhängigen
und auf den Kunden zugeschnittenen Baufinanzierung –
Kauz organisiert kompetent.
Durch Vermittlung von regionalen und zuverlässigen Architekten, Statikern, Vermessern
und Stammhandwerkern haben
Kunden nur einen Ansprech-
Fortsetzung auf Seite 3
l
Impressum
Verlag:
SDZ. Druck und Medien,
Bahnhofstraße 65
73430 Aalen
Das Unternehmen ist Dienstleister in Baufragen und Baustoffhändler in einem
D
niswert entwickelt. Die Qualität der vielen Einzelhandelsgeschäfte und ihre Serviceleistungen werden zunehmend
auch von auswärtigen Gästen
gelobt und geschätzt. Das zeigt
sich vor allem an den verkaufsoffenen Sonntagen – wir haben
eine tolle Beteiligung unserer
Geschäfte und steigende Besucherzahlen.
Wie ist der Stand der Dinge
beim ehemaligen BAG-Gelände?
Steidle: Diese innenstadtnahe Entwicklungsfläche gilt als
unser Filetstück am Stadteingang von Norden her. Der Bebauungsplan ist auf den Weg
gebracht. Darin ist eine Zweiteilung vorgesehen. Im westlichen Bereich wird eine Investorengemeinschaft, an der
auch lokale Akteure beteiligt
sind, eine gemischte Nutzung
aus
Dienstleistungsflächen,
Ladengeschäften sowie Wohnen realisieren. Im östlichen
Bereich, auf dem bis auf Weiteres die Kfz-Werkstätte der
BAG Hohenlohe ansässig ist,
könnten einmal Stadtwohnungen entstehen. Planung und
Konzeption erfolgen in enger
Abstimmung zwischen Investoren und der Stadt.
Steht das BAG-Areal möglicherweise in Konkurrenz
zum wenige Meter entfernten städtischen Areal der
ehemaligen Panzerverladerampe am Bahnhof?
Steidle: Nein. Dort wird es
keine Wohnbebauung geben.
Ich sehe aber beide Areale ein
Stück weit gekoppelt. Beide
Bereiche sollen sich ergänzen
und das nördliche Entree der
Stadt mit neuer Architektur
und neuer Nutzung abrunden.
Im Bereich BAG-Areal sollte
zusätzlich noch ein Angebot
entstehen, das den innerstädtischen Einzelhandel befruchtet
und einen Mehrwert für die Innenstadt bringt.
partner. „Wir kalkulieren auch
die Kosten für die Häuser nach
Vorlage von Plänen“, sagt Eduard Kauz. Für alle, die durch
Eigenleistung Geld sparen
möchten, bietet Kauz auch einzelne Bausätze nach dem jeweiligen Können an. Nach der
Ermittlung der benötigten
Baustoffmenge und einem gut
ausgearbeiteten Angebot, begleitet Kauz die Bauherren mit
Rat während dieser Phase. „Sie
entscheiden, welche Leistungen von uns erbracht werden
sollen“, erklärt Kauz.
Geschäftsführer:
Christian Kaufeisen,
c.kaufeisen@sdz-medien.de
Tel.: 0 73 61 5 94-2 10
Redaktion:
Winfried Hofele,
Tel.: 0 73 61 5 94-1 63,
w.hofele@sdz-medien.de;
Sascha Kurz,
Tel.: 0 73 61 5 94-1 64
s.kurz@sdz-medien.de
Texte:
Sascha Kurz, Winfried Hofele,
Stadt Ellwangen
Fotos:
Stadt Ellwangen,
Wirtschaft Regional
Anzeigen:
Jörg Gschwinder,
j.gschwinder@sdz-medien.de
Tel. 0 73 61 5 94-2 26
Jürgen Stirner,
j.stirner@sdz-medien.de
Tel.: 0 73 61 5 94-2 25
Das Gebäude der Kauz Baustoffe in Ellwangen.
(Fotos: Kauz)
Layout:
Bettina Opferkuch
Irene Diegel
Ellwangen
Wirtschaft Regional | April 2015
3
. . . sowie Vertretern aus den Ämtern der Stadtverwaltung
Fortsetzung von Seite 2:
Das ganz große Pfund, mit
dem Ellwangen wuchern
kann, ist das Gewerbegebiet
Neunheim/Neunstadt
vor
den Stadttoren direkt an der
A 7 gelegen.
Hilsenbek: Das stimmt und
darauf sind wir auch stolz. Das
Gewerbegebiet
Neunheim
schreibt in der Tat und besonders seit der Eröffnung der A 7
eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Ellwangen hat die
sich aus der Nähe zur Autobahn ergebenden Chancen früh
erkannt und hat immer vorausschauend Flächen vorgehalten
und ausgewiesen.
Zwischenfrage: Warum hat
dann kürzlich die Ansiedelung eines BMW-Logistikzentrums nicht geklappt?
Hilsenbek: Wir haben alle
Register gezogen und sahen
realistische Chancen, den Zuschlag zu bekommen. Nachdem die BMW-Anfrage definitiv vorlag, liefen bei uns die
Planungen mit Sondersitzungen der notwendigen Gremien
auf Hochtouren. Letztlich
machte unser bayerischer Konkurrent Kleinaitingen das Rennen, das Kabinett des Freistaates setzte uns auf Rang zwei –
und damit waren wir raus.
Herr Hilsenbek, ist es sehr
ärgerlich, zu verlieren, obwohl man überzeugt ist, der
Bessere zu sein?
Hilsenbek: Im ersten Moment schon. Aber wir sehen
uns mittlerweile gar nicht mehr
als Verlierer. Das ganze Gerangel um das BMW-Logistikzentrum hat der Stadt Ellwangen
eine unheimlich große und intensive Medienpräsenz beschert. Wir wurden bundesweit
bekannt – auch bei Investoren
und Konzernen, die bisher
noch nicht an Ellwangen dachten. Wir haben inzwischen sehr
viele Anfragen erhalten und
aus Fachkreisen wurde uns
versichert: „Ihr habt hervorragende Arbeit geleistet!“ Ich
glaube fest daran, dass wir
durch diese Aktion am Ende
des Tages Sieger sein werden –
und neue Unternehmen nach
Ellwangen kommen.
Wie sehen die weiteren Planungen für das Gewerbegebiet Neunheim aus?
Wolfgang Steidle: Im Gebiet
Neunheim VII, wo BMW im
Gespräch war, sind wir enorm
in Vorleistung gegangen und
haben bereits 80 Prozent der
25 Hektar großen Flächen gekauft. Da haben wir schon Anfragen und können sofort reagieren. Im südlichen Teil
Neunheim VIII hat die Firma
Kicherer bereits zwei Drittel
der 25 Hektar großen Flächen
erworben – Kicherer entwickelt sich großartig und plant
eine umfassende Erweiterung.
Die restlichen acht Hektar entlang der Straße nach Neunstadt
sind im Eigentum der Stadt.
Die Bebauungspläne sind flexibel konzipiert, wir können
sofort auf die Bedürfnisse ansiedlungswilliger Firmen eingehen.
In Ellwangen tut sich viel,
die Stadt hat viel vor. Da
stellt sich natürlich die Frage
nach den Gewerbesteuereinnahmen.
Hilsenbek: 2014 war super.
Wir konnten einen Rekordwert
von 17,4 Millionen Euro verbuchen. Für 2015 planen wir
schwäbisch und damit etwas
vorsichtiger, aber mit immer
noch sehr hohen 14 Millionen
Euro. Damit und mit den anderen Einnahmequellen wird Ellwangen auch 2015 gut finanziert sein. Die aktuelle ProKopf-Verschuldung Ellwangens für den Kernhaushalt und
die Eigenbetriebe liegt bei nur
1020 Euro pro Einwohner, das
ist unter dem Landesschnitt
von 1062 Euro pro Einwohner.
Und wie sieht es auf dem
Arbeitsmarkt aus?
Hilsenbek: Wir haben in Ellwangen quasi Vollbeschäftigung. Seit geraumer Zeit liegt
die Arbeitslosenquote der Ellwanger Geschäftsstelle der
Agentur für Arbeit Aalen zwischen zwei und drei Prozent,
aktuell bei 2,5 Prozent. Deshalb wird bei uns zunehmend
ein Fachkräftemangel spürbar.
Viele Arbeitskräfte pendeln
heute nach Ellwangen ein,
auch aus Bayern.
Sind Sie mit der Einwohnerentwicklung zufrieden?
Steidle: Wie viele Städte hatten auch wir in den letzten
zehn Jahren einen Einwohnerrückgang zu beklagen, insbesondere auch durch den überwiegenden Wegzug der Soldaten. Der Einwohnerrückgang
ist gestoppt. Im Jahr 2014 stieg
die Einwohnerzahl sogar wieder leicht an. Wir gehen davon
aus, dass der prognostizierte
Rückgang in den kommenden
Jahren nicht eintreten wird.
Dr. Anselm Grupp, Verena Kiedaisch und Wolfgang Steidle (oben v.li.; auf dem neu gestalteten Marktplatz) stehen
exemplarisch für die von der Stadtverwaltung vorangetriebene Fortentwicklung Ellwangens. Unten ist der Marktplatz von oben zu sehen
(Fotos: sk / Stadt Ellwangen)
Woraus schöpfen Sie diese
Hoffnung?
Hilsenbek: Ellwangen steuert mit einem nachhaltigen
Wohnbauentwicklungskonzept, das kurz-, mittel- und
langfristige Maßnahmen vorsieht, der demografischen Entwicklung entgegen und versucht, die daraus resultierenden Themen aufzugreifen. In
den kommenden 15 Jahren sollen in Ellwangen Wohnareale
mit 30 Hektar Fläche neu entwickelt werden.
Ellwangen positioniert sich
als Bildungsstandort. Wie
sieht die Schullandschaft aus
und wie ist es um die Kleinkinderbetreuung bestellt?
Hilsenbek: Ellwangen ist bevorzugter Wohnort für Fach-
und Führungskräfte und eine
Stadt, in der sich Familie, Beruf und Schule hervorragend
vereinbaren lassen. Dafür ist
Ellwangen sogar zertifiziert.
Das ist nur möglich, wenn das
Schulangebot komplett ist. Ellwangen hat alle Schularten
und sogar zwei Gemeinschaftsschulen. Die Mittelhofschule wird derzeit erweitert
und den Erfordernissen angepasst, die Buchenbergschule
wird mit Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen folgen. Die
Ganztages-Kleinkindbetreuung wurde konsequent ausgebaut. Die Kindergärten sind
voll ausgebucht, für die Ganztagesbetreuung gibt es sogar
Wartelisten.
Welche Rolle spielt der Tou-
rismus in Ellwangen?
Anselm Grupp: Seit 20 Jahren steigt in Ellwangen kontinuierlich die Zahl der Tagestouristen. Das Jubiläumsjahr
brachte nochmals einen zusätzlichen Schub. Jetzt bleiben
viele Gäste auch mehrere Tage
zu einem Kurzurlaub in unserer schönen Stadt. Wir sind guter Dinge, dass wir 2015 die
Marke von 100 000 Übernachtungen knacken werden. In der
Stadt und den Teilorten werden
mittlerweile über 800 Betten
angeboten. Betriebe wie der
Gasthof Hirsch, der „Hasen“
oder das Hotel Montana in
Neunheim, Sebcity in der Innenstadt oder das Landhotel
Klozbücher in Eggenrot haben
dieser Entwicklung Rechnung
getragen und die Kapazitäten
erweitert. Die historische
Stadtkulisse mit dem Schloss
ob Ellwangen, dem Schönenberg, dem Palais Adelmann,
der Basilika auf dem Marktplatz und der außergewöhnlichen Gebäudesubstanz stiftet
sehr viel Identität und bietet
eine einzigartige Kulisse für
unsere kulturellen Veranstaltungen.
Frau Kiedaisch, wie bewerten Sie den Einzelhandel in
Ellwangen?
Verena Kiedaisch: Ellwangen ist eine attraktive Einkaufsstadt mit einer Anziehungskraft weit über die Stadtgrenzen hinaus. Dies sehen wir
nicht nur bei den verkaufsoffenen Sonntagen mit vielen Gästen von außerhalb, sondern
auch die relevanten Einzelhandelskennziffern belegen dies
deutlich. Ellwangen hat die
höchste Zentralität in der Region. Das heißt, in Relation zur
Einwohnerzahl der Stadt und
zur Kaufkraft werden im Ellwanger Einzelhandel die
höchsten Umsätze in der Region erzielt. Durch die Entwicklungen rund um den Marktplatz wird es zu einer weiteren
Aufwertung kommen. Die Einkaufsstadt entwickelt sich dynamisch und sympathisch weiter. Ich bin überzeugt, dass
auch das Woha-Areal zu einer
Erfolgsgeschichte wird. Die
Voraussetzungen dafür sind
gegeben. Die Ansiedlung von
Gerry Weber, dem „Männerladen“ oder K & L hat starke Impulse gebracht und zusätzliche
Käuferschichten
angelockt.
Der Mix an Fachgeschäften in
der Innenstadt ist stimmig, der
Service und die persönliche
Kundenansprache sind hervorragend. Für uns mag dies als
selbstverständlich erscheinen,
aber wie gut wir wirklich sind,
wird den ansässigen Händlern
immer wieder durch Kunden,
die aus Großstädten kommend
in Ellwangen einkaufen, übermittelt. Diese Stärke gilt es
weiter auszubauen. Denn eine
gute und lebendige Einkaufsstadt wirkt im Sinne des Standortmarketings auch als wichtiger weicher Standortfaktor bei
der Ansiedlung neuer Unternehmen und bei der Gewinnung von neuen Mitarbeitern
für das Unternehmen und den
Standort Ellwangen.
Meine Herrschaften, besten
Dank für das Gespräch.
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Gloning hat die Raucherentwöhnung zum Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht. Es ist möglich, in nur 60 Minuten Nichtraucher zu werden.
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am Ohr werde die Endorphinproduktion angeregt, wodurch
das Bedürfnis nach Nikotin ersetzt werde, sagt sie. Durch die
zusätzliche Stimulation anderer
Körperpunkte werden die psychovegetativen Symptome der
Raucherentwöhnung auf ein
Minimum reduziert. Mögliche
Entzugserscheinungen wie das
Regina Gloning wendet den Softlaser bei der Raucherentwöhnung an.
Verlangen nach einer Zigarette
werden minimiert. Begleitend
werden die Gewichtspunkte mit
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Gesundheitsförderung durch –
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4
Wirtschaft Regional | April 2015
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Widmann ist in Ellwangen-Neunheim verankert
A
n 14 Standorten beschäftigt die Firmengruppe
Widmann rund 860 Mitarbeiter in Baden-Württemberg,
Bayern, Sachsen und Brandenburg. Der Standort im Ortsteil
Neunheim in Ellwangen hat
Tradition.
1994 zog das Autohaus von
der Haller Straße in die neu gebaute Zweigniederlassung um.
2007 wurde die Lkw-Werkstatt
um eine weitere Direktannahme sowie um neue Serviceplätze erweitert. Derzeit sind unter
der Leitung von Jürgen Schöller am Standort Neunheim 51
Mitarbeiter einschließlich der
Auszubildenden beschäftigt.
Service
Die günstige Lage im Industriegebiet Neunheim bringt neben den zahlreichen Vorteilen
wie einer direkten Anbindung
an die Autobahn A 7 und der
unmittelbaren Nachbarschaft
vieler Unternehmen, die in den
Sektoren Pkw, Transporter und
Lkw zum Kundenstamm gehören, auch einige Herausforderungen mit sich. Mit einem
breiten Leistungsspektrum zu
dem
Unfallinstandsetzung,
24h-Notdienst und Wartungsarbeiten aller Art zählen, bietet
das Unternehmen den bestmöglichen Service für seine
Kunden. In der Pkw-Werkstatt
ist von der Reparatur von
Steinschlagschäden oder dem
ausbessern von Lackschäden
über regelmäßige Wartungsarbeiten bis hin zur Instandsetzung von größeren Unfallschäden alles möglich. In der LkwWerkstatt stehen insgesamt
zwölf Reparaturplätze zur Verfügung. Mittels Spezial-Hebebühnen können komplette
40-Tonnen-Züge vollständig
angehoben werden. Zudem
können nicht nur Zugmaschinen, sondern auch Aufbauten
und Anhänger fast aller Marken gewartet und repariert
werden. Zu den Kompetenzen
zählen außerdem die Bereiche
Karosserieinstandsetzung und
Elektronik. Auch die verlängerten Öffnungszeiten (Mo.-
Fr. 7 bis 22 Uhr; Sa. 7 bis 16
Uhr) des Lkw-Services sind
speziell auf die Ansprüche der
Kunden zugeschnitten, um
schnellstmöglichen Service zu
gewährleisten. „Unser Team
verfügt über eine langjährige
Erfahrung im Bereich Nutzfahrzeugservice und bietet
kompetente Problemlösungen
an“, sagt Jürgen Schöller.
Stolz ist das Center auch auf
die Partnerschaft mit MTU.
Diese produzieren unter anderem Motoren auf MercedesBenz-Basis für Militärfahrzeuge und Industrie nach jeweils
neuesten Standards wie Euro
IV und EPA Tier 4. In der
Zweigniederlassung
Neun-
heim können MTU Motoren
der Baureihen 1000, 1100,
1300 und 1500 gewartet und
repariert werden. Zu guter
Letzt ist die Firma Widmann in
Neunheim zertifizierter TollCollect-Partner. So wird den
Kunden im Bereich Lkw der
gesamte Service aus einer
Hand geboten.
Neuwagen
Viele Kunden nutzen das
Komplettangebot der Firma
Widmann, zu dem neben
Werkstattarbeiten auch der
Verkauf von neuen und gebrauchten Fahrzeugen zählt.
So ist Neunheim Verkaufsstandort für Neufahrzeuge aus
Autohaus Bruno Widmann
GmbH & Co. KG
Autorisierter Mercedes-Benz
Verkauf und Service
Veit-Hirschmann-Straße 2
73479 Ellwangen
Telefon 0 79 61 90 33-0
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den Segmenten Pkw, Transporter und Lkw. „Die Neuvorstellungen 2015 bieten eine breite
Fächerung. Vom CLA Shooting Brake im Kompaktsegment bis zum GLE oder dem
AMG GT in der Oberklasse ist
für jeden etwas dabei“, beschreibt Schöller die Entwicklungen im Pkw-Sektor. Auch
in den Sparten Transporter und
Lkw ist das komplette Angebot
der Marke Mercedes-Benz
verfügbar, sodass keine Wünsche offen bleiben.
Gebrauchtwagen
Neben dem gesamten Angebotsspektrum an Neufahrzeugen mit großer Ausstellung ist
Ellwangen auch Standort der
Solid Widmann Gebrauchtwagen GmbH. Solid bietet seinen
Kunden ein umfangreiches
Angebot an gebrauchten Pkw
zu günstigen Konditionen. Zu
den Leistungen zählen außerdem attraktive Angebote in
den Bereichen Finanzierung
und Leasing der jeweiligen
Fahrzeuge. Der Standort komplettiert das engmaschige Service-Netz von Widmann mit
vier weiteren Standorten auf
der Ostalb und in Hohenlohe
auf perfekte Art und Weise.
Widmann in Ellwangen-Neunheim
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ODR ist kompetenter
Dienstleister für Region
D
Energie für die
Zukunft der Region
Die ODR ist Ihr kompetenter Ansprechpartner in allen Energiefragen.
Darüber hinaus engagieren wir uns
für die Menschen in unserer Region
und gestalten so die Zukunft mit.
ODR
EnBW Ostwürttemberg DonauRies Aktiengesellschaft
www.odr.de
Energie
braucht Impulse
ie EnBW Ostwürttemberg
DonauRies (ODR) AG
agiert mit großer Kundennähe
und lokaler Präsenz auf dem
regionalen Markt mit intelligenten, wirtschaftlichen und
umfassenden Versorgungslösungen zu wettbewerbsfähigen
Preisen. Das entscheidende
Standbein des Unternehmens
mit 449 Mitarbeitern (inklusive Netzgesellschaft Ostwürttemberg sowie Auszubildende)
ist das Strom- und Gasgeschäft.
Kompetenz und Infrastruktur
erlauben es der ODR, eine
Bündelung von Aktivitäten in
den Marktfeldern der Versorgung wie Strom und Gas, aber
auch Wasser, Abwasser und
Telekommunikation in Kooperation mit der NetCom BW
GmbH vorzunehmen. „Die
ODR versteht sich als Umsetzer der Energiewende hier vor
Ort. Bereits früh haben wir erkannt, dass dezentrale Anlagenvielfalt neben dem notwendigen Netzausbau intelligente
Komponenten zur Netzsteuerung benötigt. Wir sehen uns
innerhalb des EnBW-Konzerns
als innovativer Treiber zukunftsträchtiger Themen“, sagt
ODR-Alleinvorstand
Frank
Hose, dem die beiden Prokuristen Philipp Katz und Alexander-Florian Bürkle sowie
der Geschäftsführer der Netzgesellschaft Ostwürttemberg,
Frank Reitmajer, zur Seite stehen.
Frank Hose ist seit 2008 Alleinvorstand der ODR.
(Foto: ODR)
Im Versorgungsgebiet der
ODR speisen rund 26 000 dezentrale
Energieerzeuger
Strom aus erneuerbaren Energien ins Netz der Netzgesellschaft Ostwürttemberg ein.
Dies erfordert beispielsweise
einen kontinuierlichen und koordinierten Ausbau des Stromnetzes. Die ODR hält neben
20,4 % der Anteile an der Telekommunikationssparte
des
EnBW-Konzerns, der in Ellwangen ansässigen NetCom
BW GmbH, auch Anteile an
den Stadtwerken in Ellwangen,
Giengen und Schwäbisch
Gmünd (je 25,1 %).
„Rund 20 600 Gewerbekunden und 1600 Industrieunternehmen zählen im 3400 Quadratkilometer großen unmittelbaren Versorgungsgebiet auf
die Dienstleistungen unseres
Hauses beim Strombezug“, er-
EnBW Ostwürttemberg
DonauRies Aktiengesellschaft
Unterer Brühl 2
73479 Ellwangen
Telefon 0 79 61 82-0
Telefax 0 79 61 82-38 80
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klärt Frank Hose. Aufgrund
der wachsenden Aufgaben und
Herausforderungen der Energiewende sei die Mitarbeiterzahl in den vergangenen Jahren angestiegen. „Die ODR ist
aufgrund ihres Unternehmensleitbildes ein beliebter Arbeitgeber in Ellwangen. Beispielsweise stellen wir uns seit 2007
dem Audit Beruf und Familie
und legen hohen Wert auf die
Vereinbarkeit der Arbeit mit
dem Privatleben“, sagt er.
Die ODR beteiligt sich aktiv
an der Umsetzung der Energiewende. Gemeinsam mit dem
EnBW-Konzern entwickelt der
Versorger neue Konzepte für
Windkraftanlagen im Versorgungsgebiet. Zudem hat sich
die ODR am Baltic Windpark
offshore in der Ostsee mit
4,2 % beteiligt. Darüber hinaus besteht eine Beteiligung
an onshore Windparks in
Deutschland. „In unsere Leitwarte sowie die weitere Netzregelung investieren wir große
Summen, um netzseitig die
Energiewende voranzutreiben.
Immer mehr erneuerbare, regionale Energie, eine intelligente Infrastruktur, Energiespeicher sowie flexible und effiziente Energieanwendungen
– so geht die Energiewende!“,
erklärt Frank Hose.
sk
Ellwangen
Wirtschaft Regional | April 2015
5
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Hightech-Reinigungsanlage setzt neue Maßstäbe
Technologie ohne Innovation ist wie ein Auto ohne Motor. Innovation muss bewegen. Dieses Verständnis von
Fortschritt hat ELWEMA
Automotive in allen Bereichen des Unternehmens leidenschaftlich und aus Tradition verinnerlicht.
Mit seiner innovativen Technologie für die Reinigung von
Motorenkomponenten hat ELWEMA Automotive die Anforderungen der Kunden auf
den Punkt gebracht. Anlagenund Verfahrenskonzept belegen vielfach den „Vorsprung
durch Technik“. Jüngstes Beispiel ist die neue hochtechnologische
Reinigungsanlage,
die für einen deutschen Sportwagenhersteller erstmals produziert und Ende letzten Jahres
in Betrieb genommen wurde:
„GEN2“ – das patentierte
Im Bereich Mechatronik werden unsere Azubis hightech-nah ausgebildet.
ELWEMA-Reinigungskonzept
arbeitet mit einer Zwei-Badtechnik und ist vollautomatisch durch Roboterhandling
konzipiert. Verschiedene Typen von Zylinderkopf und Zy-
Optimale Reinigungsergebnisse werden bei der „GEN2“durch das Tornadodüsensystem erreicht.
(Fotos: ELWEMA)
linderkurbelgehäuse
lassen
sich mit dieser Anlage ohne
mechanische Anpassung reinigen, wodurch der Kunde von
größtmöglicher Flexibilität bei
kompakter Bauweise profitiert. Die besondere Herausforderung für die Verfahrenstechnik liegt in den niedrigen Restschmutzspezifikationen.
„GEN2“ verfügt hierzu über
eine Tornadodüse und bietet
mit ihrer neuen Filtertechnik
samt eigener Aufbereitung des
Waschmediums bessere Restschmutzergebnisse als der
Wettbewerb. Das Wasser kann
je nach Verschmutzungsgrad
der Werkstücke bis zu sechs
Monate in der Anlage verbleiben, was zur Ressourcenschonung beiträgt. Die Reinigungs-, Versorgungs- und
Elektrotechnik ist in einer Einheit zusammengefasst und
sorgt damit für deutlich niedrigere Verbrauchsdaten. Kurzum
„GEN2“ trägt für die Kunden
der Automobilindustrie zur
Einsparung von Produktionskosten und Effektivitätssteigerung bei.
Ein weiterer wichtiger Geschäftszweig von ELWEMA
sind vollautomatische Montageanlagen und damit Fertigungslösungen für Zylinderköpfe, Zylinderkurbelgehäuse,
Kurbelwellen und Lenksysteme. Das Spezialistenteam im
Haus ELWEMA arbeitet an
ständig neuen Entwicklungen,
um den Technologievorsprung
zu halten.
Dazu zählt beispielsweise
auch die vor fünf Jahren entwickelte RPM-Suite (Reinigungs-, Prüf- und Montagetechnik): In einer einzigen Fertigungsplattform können die
Bauteile für Getriebe, Motoren
und Lenkungen einer Reinigung und Prüfung unterzogen
werden, bevor sie im dritten
Schritt zur Montage befördert
werden. „Keiner unserer Wettbewerber kann dieses System
aus einer Hand anbieten“, betont die Geschäftsleitung.
Ein weiteres Standbein sind
kundenspezifische Prüfsysteme als Einstell- und Funktionsprüfstände. Beispielsweise
für Zylinderkopf-Dichtprüfungen, Prüfungen druckloser Ölund Funktionsräume oder Einstell- und Funktionsprüfeinrichtungen für die Optimierung von Fertigungstoleran-
zen. Für alle diese Anforderungen ist ELWEMA der kompetente Partner und zeichnet sich
durch ständige Weiterentwicklungen und damit mehr Produkteffizienz aus. Dazu die
Geschäftsleitung: „Unsere Anlagen sind in vielen Fällen
platzsparender,
benötigen
deutlich weniger Energie und
bieten eine hohe Verfügbarkeit
bei einer sehr geringen Störanfälligkeit.“
Der hohe Qualitätsanspruch
und die ausgeprägte Innovationskraft haben dazu beigetragen, dass fast alle namhaften
Hersteller von Pkw und Nutzfahrzeugen auf die ELWEMAFertigungslösungen
setzen.
Dies bestätigt auch der Auftragseingang von rund 20 Millionen Euro im ersten Quartal.
Ohne das Engagement der
165 Mitarbeiter wäre dies alles
ELWEMA Automotive GmbH
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nicht machbar. Sie sind die Investition in die Zukunft und
damit auch rund 20 Auszubildende und Studenten, die mit
dem engagierten Team für
neue Ideen, Innovation und
Schubkraft sorgen. ELWEMA
konnte im vergangenen Jahr
einen Umsatz von 80 Millionen generieren. Die GmbH gehört seit November 2013 zur
M.A.X. Automotion AG,
(Düsseldorf) und damit einem
Konglomerat von mehreren
Firmen der Industrieautomation und Umwelttechnik.
Vollautomatische Reinigungsanlage individuell und flexibel einsetzbar.
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INNEO greift Trends auf und sucht passgenaue Lösungen
D
ie Ellwanger INNEO Solutions GmbH beschäftigt
als Spezialist für CAD/CAMund PDM/PLM-Software-Lösungen sowie IT-Lösungen an
zwölf Standorten 270 Mitarbeiter. 2014 wurde ein Umsatz
von 59 Millionen Euro erzielt.
In Deutschland, der Schweiz
und Großbritannien ist INNEO
selbst präsent – weltweit hat
man sich darüber hinaus mit
„plmelite“ ein Netzwerk an
Partnern aufgebaut mit dem
globale Projekte realisiert werden. „Gerade in den USA und
China sind heutzutage auch
viele europäische Mittelständler ansässig, die INNEO Softwarelösungen nutzen und Betreuung aus einer Hand erwarten und daher unsere Unterstützung in Anspruch nehmen“, sagt Helmut Haas, Geschäftsführer bei INNEO.
INNEO ist bekanntermaßen
im Bereich CAD/CAM und
Produktdatenmanagement gestartet. Rasch nach der Gründung 1984 kam der Bereich IT
mit Hardware- und Infrastrukturlösungen hinzu. Das jüngste
Thema
Projektmanagement
und digitale Geschäftsprozesse, bei dem aufbauend auf
Standardsoftware wie Microsoft Sharepoint kundenindividuelle Lösungen und Adaptionen an bestehende Systeme
entwickelt werden, ist mittlerweile mit dem IT-Bereich verschmolzen.
Dabei werden beispielsweise
Lösungen für Collaboration
Der Firmensitz von INNEO Solutions in Ellwangen.
und Wissensmanagement sowie Intranetportale geschaffen
oder bestehende Geschäftsprozesse digital abgebildete und
automatisiert.
„Tendenziell
werden unsere Kunden größer
und fordern umfassendere ITGesamtlösungen von uns, die
ihre Geschäftsziele unterstützen. Sehr viele Unternehmen
vertrauen seit Langem auf unsere Dienstleistungen und Produkte“, sagt Helmut Haas.
Insgesamt 3800 Kunden betreut INNEO derzeit. Er blickt
optimistisch in die Zukunft.
„Das weitere Wachstum ist allerdings auch davon abhängig
wie wir qualifizierte Mitarbeiter finden“, betont er. Deshalb
bildet INNEO selbst aus. Sowohl die Ausbildung zu ITSystemkaufleuten wie auch in
Kooperation mit verschiedenen Dualen Hochschulen sowie über enge Kontakte zur
Hochschule Aalen wird forciert. „Ungefähr zehn Prozent
unserer Mitarbeiter sind Auszubildende und Studenten“, erklärt der Geschäftsführer.
Hochschulabsolventen aus den
Fachrichtungen
Informatik,
Wirtschaftswissenschaften,
aber vor allem auch aus Ingenieurwissenschaften wie Maschinenbau oder Elektrotechnik kämen für eine Anstellung
bei INNEO infrage.
Zwei Hype-Themen
beschäftigen INNEO
Das Schlagwort vom „Internet der Dinge“ oder „Industrie
4.0“ wird auch bei INNEO thematisiert. „Wir sind auf dem
Weg in diese neue digitale Welt
mit unterwegs, vertreten aber
eine differenzierte Sicht der
Dinge. Industrie 4.0 wird zu
fertigungslastig gesehen“, sagt
Helmut Haas. Problematisch
sei beispielsweise, dass in Fertigung und Entwicklung unterschiedlich gedacht und an verschiedenen oder getrennten
Systemen gearbeitet werde.
Die Nutzen der Digitalisierung
treten nur dann ein, wenn die
Komplexitäten beherrschbar
blieben und die Sicherheitsaspekte geklärt seien.
„Dazu sind durchgängige ITPlattformen notwendig, die Parallelstrukturen und Schnittstellen vermeiden“, erläutert
der INNEO-Geschäftsführer.
Jedes Unternehmen solle zunächst die Voraussetzungen für
eine Umsetzung des „Internets
der Dinge“ klären, ehe punktuell neue Systeme eingeführt
werden, rät Haas. Cloud-IT
und mobiles Internet würden
sich thematisch an diese Fragestellungen angliedern.
Ein weiteres großes Thema
sei derzeit der 3D-Druck. „An
sich ist diese Technologie 20
Jahre alt. Heute stehen jedoch
nahezu für alle Prozesse
3D-Daten zur Verfügung. Dadurch haben sich viele neue
Gestaltungsmöglichkeiten und
Produktideen ergeben“, umreißt Haas. Deshalb wird INNEO am 19. Mai in Ulm ein
Seminar anbieten, in dem es
um die technischen Möglichkeiten
der
modernen
3D-Drucktechnologie gehen
wird. Dabei werden auch neue
Ansätze der Simulation und
Berechnung und eigene Software in dem Umfeld gezeigt.
„Bei Themen wie dem
schnellen Prototyping oder der
Kleinserienfertigung kann der
weiterentwickelte 3D-Druck
eine Methode sein, um neue
Geschäftsfelder zu erschließen“, ist sich Helmut Haas sicher. Gleichzeitig stellt der INNEO-Geschäftsführer
aber
INNEO-Geschäftsführer
Helmut Haas.
(Fotos: INNEO)
INNEO Solutions GmbH
Rindelbacher Straße 42
73479 Ellwangen
Telefon: 0 79 61 8 90 - 0
Telefax: 0 79 61 8 90 - 177
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fest, dass sein Unternehmen
sich in den angestammten Themenfeldern weiterentwickeln
werde und so die neuen Möglichkeiten und Technologien
zum Nutzen der Kunden mitgestalten werde.
Eigene Produkte rundeten
bestehende IT-Arbeitsumgebungen sinnvoll und maßgeschneidert ab. „Die Lücken,
die Produkte und Serviceangebote großer Hersteller in der
IT-Landschaft der Firmen hinterlassen, wollen wir mit unseren Produkten und Dienstleistungen kompetent schließen“,
erklärt Helmut Haas.
Von zentraler Bedeutung sind
mittlerweile die passenden
Servicekonzepte wie Managed
Services. Hierbei schafft INNEO nicht nur eine schlüsselfertige Lösung sondern überwacht und betreibt die IT-Umgebung der Kunden, so dass
diese sich wieder auf ihre
Kernaufgaben konzentrieren
können. „Trends wie Globalisierung und Digitalisierung
sind auch für unsere mittelständischen Kunden zentrale
Themen und Herausforderungen. Dafür haben wir die richtigen Konzepte und Services
und sehen uns daher für die
Zukunft und weiteres Wachstum gut aufgestellt“, sagt Helmut Haas.
Sascha Kurz
Ellwangen
6
Wirtschaft Regional | April 2015
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VARTA Micro geht
innovativ nach vorn
D
ie VARTA Micro Gruppe
ist am Hauptsitz Ellwangen mit nahezu 750 Mitarbeitern der innovative Arbeitgeber. Seit dem Jahr 2008
schreibt das Unternehmen eine
große Erfolgsgeschichte. Nach
der Übernahme der VARTA
Microbattery GmbH durch die
österreichische Montana Tech
Components AG gelang es, das
Unternehmen erfolgreich im
hart umkämpften Batteriemarkt klar zu positionieren.
Eng verbunden mit dieser Entwicklung sind die langfristigen
Strategien und Visionen des
Mehrheitseigentümers
und
Aufsichtsratsvorsitzenden Dr.
Dr. Michael Tojner.
Durch das Einschlagen einer
gezielten Wachstumsstrategie,
die auch das Fördern des vorhandenen Mitarbeiterpotenzials durch diverse Programme
berücksichtigt, konnte sich das
Unternehmen
auf
einem
Markt, der stark von asiatischen Wettbewerbern dominiert wird, vor allem im
Wachstumsmarkt der Mikrobatterien sukzessive an die
Spitze setzen. „Mit dem Segment der Hörgerätebatterien
haben wir sogar unsere Technologie und Marktführerschaft
weiter ausbauen können“, sagt
Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender der VARTA Micro
Gruppe. Meilensteine wie der
Aufbau der größten und modernsten Fabrik für Hörgerätebatterien in Ellwangen, die mit
Herbert Schein ist CEO des Unternehmens.
(Foto: VARTA Micro)
einer
Produktionskapazität
von einer Milliarde Zellen pro
Jahr aufwarten kann, sprechen
für sich.
Für den Zukunftstrend „Wearable Technologies“ bietet die
VARTA Microbattery GmbH
Lithium-Ionen-Batterien mit
höchster Energiedichte an, die
den Geräteherstellern neue
Designs und Formen wie beispielsweise bei Wireless Headset, ermöglichen. „In einem
ersten Schritt entsteht derzeit
in Ellwangen eine neue Lithium-Ionen Fabrik für dieses
Segment. Sie soll einen Ausstoß von 15 Millionen Batterien pro Jahr bewerkstelligen“,
erklärt Schein, der die Geschäfte der VARTA Microbattery GmbH seit 2008 leitet.
Er verweist zudem auf die
starken Forschungsaktivitäten
in Ellwangen: Entwickler sind
im dortigen Innovation Tower
beschäftigt und treiben neue
Projekte zur Markterschlie-
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VARTA Microbattery GmbH
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ßung zielgerichtet voran. Dazu
passt, dass Herbert Schein in
Clusternetzwerken und Beiräten aktiv ist, wie beispielsweise als Vorstandsmitglied im
Kompetenznetzwerk LithiumIonen-Batterien e.V. (KLiB).
Neben den hohen Investitionen
in die Batteriezellenproduktionen in Deutschland wurde die
VARTA Micro Gruppe, zu der
neben VARTA Microbattery
der Hersteller von Energiespeichern, die VARTA Storage
GmbH sowie das Joint Venture
mit der Volkswagen AG zur
Erforschung von Lithium-Ionen-Zellen für Automobile gehört, international weiter ausgebaut. Unter anderem wurden
moderne Assemblierungswerke in Asien und Osteuropa aufgebaut sowie die Implementierung einer straffen Supply
Chain organisiert.
Einen wichtigen Beitrag leistet das Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien.
Mit ihrer Nördlinger Tochtergesellschaft VARTA Storage
geht das Unternehmen bei der
Energiezwischenspeicherung
innovative Wege und setzt in
der Energiewende Akzente.
„Die VARTA Micro Gruppe
steht heute für innovative
Energiespeicher-Lösungen
und höchstes Qualitätsniveau“,
sagt Herbert Schein.
sk
Kompetenz in der
Gebäudetechnik
Dürr und Feil GmbH & Co. KG
Gebäude- und Energietechnik
Mühlgraben 58
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Die Geschäftsführer Paul Ebert (li.) und Thomas Müller
M
it ihrem Firmenstandort
in Ellwangen im Mühlgraben 58 hat sich die Traditionsfirma Dürr & Feil in den
letzten Jahren am Markt breit
aufgestellt. Das Unternehmen
beschäftigt 42 Mitarbeiter.
Den Anspruch auf kompetente
Projektabwicklung, hochwertige Dienstleistung und umfassenden Service werden regional und überregional in den
drei Geschäftsbereichen Anlagenbau, Industriekunden und
Privatkunden abgedeckt. Im
Projekt- und Anlagenbau ist
man mit 50 Prozent aktiv, jeweils 25 Prozent entfallen auf
Privatkunden und Industriekunden.
Spezialisiert auf technisch
anspruchsvolle Anlagen
Seien es Großanlagen, Blockheizkraftwerke, diverse Heizungsanlagen jeglicher Energieträger, Solaranlagen oder
Bäder – überall dort, wo Energie sinnvoll und sparsam eingesetzt werden soll, sind die Spezialisten aus Ellwangen Ansprechpartner – nicht zuletzt,
weil entsprechende Ingenieurdienstleistungen mit angeboten
werden und damit die komplette Bandbreite ab der Planung
über die Ausführung bis zum
Betrieb der Anlagen angeboten
werden kann.
Als Referenzprojekt in der
Region wird auf den Neubau
Der Firmensitz von Dürr & Feil in Ellwangen.
(Fotos: Dürr&Feil)
der Firma Betzold in Ellwangen
Neunheim verwiesen. Ans Nahwärmenetz angeschlossen, wird
die Wärme im Objekt sowohl
über Betonkernaktivierung als
auch über Flächenheizungen an
den Decken abgegeben. Beim
vorliegenden Objekt wurde von
der Planung über die Ausführung bis zur Wartung der Anlagentechnik die komplette Bandbreite abgedeckt.
Im Bereich Industriekunden
sticht ein Projekt bei der Firma
Varta (Ellwangen) heraus. Mit
einem neun Meter hohen Pufferspeicher mit 80 000 Litern
Volumen wurde eine effiziente
Hydraulik für die Einbindung
eines Blockheizkraftwerks mit
über 600 kW thermischer Leistung realisiert. Durch die gebaute Anlagentechnik kann die
Anlage wirtschaftlich ideal betrieben werden.
Im Bereich der Industriekunden verweisen die Geschäftsführer Paul Ebert, Betriebswirt
VWA, und Thomas Müller,
Dipl.-Ing. (FH) Gebäudetechnik/-klimatik, auf weitere namhafte Firmen wie Tyco (Wört),
Jedele (Aalen) oder MercedesAMG (Affalterbach) als Referenz.
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Wenn Kompetenz auf Innovation trifft:
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Seit 15 Jahren bieten wir Software, Hardware und IT-Dienstleistungen in Ellwangen und rund um
Ellwangen (Deutschland/Schweiz/Österreich) an. Zu unseren Kunden zählen sowohl große deutsche
Automobilzulieferer, als auch kleine Firmen und Handwerksunternehmen.
Unser Produktspektrum umfasst folgende Lösungen:
¾
Mobile Datenerfassung für Logistik/Lager und den Service
¾
Hardwareunabhängige Plattformen wie WIN CE, Win Mobile, WEH, Android oder IOS,
Präferenzen für Honeywell/Intermec
¾
1D/2D-Barcodeerfassung und RFID-Lösungen
¾
Unser Warenwirtschaftssystem ProWorks für Handwerker und mittelständische
Unternehmen, Einführung, Schulung, Anpassung
¾
Revisionssichere Archivierung, Dokumentenmanagementsysteme
¾
Beratung und Installation von WLAN für Unternehmen, Sicherheitsberatung
¾
Betreuung von Firmennetzwerken und IT-Infrastruktur
¾
Internet der Dinge, Industrie 4.0
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ZEMO integriert
auch Menschen
mit Behinderung
D
ie im Ellwanger Industriegebiet ansässige gemeinnützige ZEMO
GmbH mit ihren
23 Mitarbeitern,
darunter
elf
Schwerbehinderte sowie zwei
gleichgestellte
Beschäftigte,
führt Lohnaufträge für rund 80 Albert Lenz (li.) und Hans Löcher leiten die gemeinKunden auf den nützige ZEMO in Ellwangen.
(Foto: sk)
Gebieten
der
Zerspanung und der Montage wuchs das gemeinnützige Undurch. Der Schwerpunkt liegt ternehmen. „Wir haben Kapaauf der Metallbearbeitung: zitäten für weitere Aufträge.
Rund 80 % des Umsatzes wird 2015 ist gut angelaufen. Das
mit Drehen, Fräsen, Bohren Wegbrechen eines Großaufund Flachschleifen erwirt- trags im Jahr 2013 konnte teilschaftet. Der Rest entfalle auf weise kompensiert werden“,
die Montage, bestätigen die erklärt Hans Löcher. Albert
beiden Geschäftsführer Hans Lenz ergänzt, dass typischerLöcher und Albert Lenz.
weise nicht KleinserienaufträBeide waren seit der Firmen- ge abgearbeitet würden. „Wir
gründung 1993 hauptberuflich sind an einer stetigen Auslasim Heim für seelisch Behin- tung interessiert und unser Maderte Rabenhof in Ellwangen schinenpark ist modern mit
beschäftigt. Dort wie bei der zwölf CNC-Maschinen ausgeZEMO ist der Landeswohl- stattet“, sagt er.
Rund ein Dutzend größere
fahrtsverband WürttembergHohenzollern (LWV) Gesell- Auftraggeber greifen regelmäschafter. Zwischenzeitlich sind ßig auf die Dienste von ZEMO
beide Geschäftsführer aus der zurück. Die Integrationsfirma
Beschäftigung im Rabenhof kooperiert mit der ebenfalls in
altershalber ausgeschieden.
der von Schlagenhauf gebauSeit Beginn hat sich die ten neuen Halle ansässigen
ZEMO am Markt etabliert. Ge- Werkstatt für behinderte Menstartet mit fünf Mitarbeitern, schen, der LWV.
ZEMO Zerspanung + Montage
gemeinnützige GmbH
Ludwig-Lutz-Straße 10/1
73479 Ellwangen
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Eingliederungshilfe
Rabenhof
„Dabei wird versucht, die
dort beschäftigten Menschen
mit Behinderung über Praktika
auf die Bedingungen des ‚ersten Arbeitsmarktes‘ vorzubereiten“, sagt Lenz. Unter den
schwerbehinderten Mitarbeitern seien auch zwei Teilzeitkräfte beschäftigt. ZEMO liege
an der oberen Grenze der für
Integrationsfirmen vorgegebenen Quote zwischen 25 und
50 % an Beschäftigten mit
Schwerbehinderung.
„Wir
können an unserem Standort
weiter wachsen“, sagt Löcher.
ZEMO bilde einen beschützenden Rahmen für Behinderte. „Wir bekommen wie alle
anderen Betriebe, die Schwerbehinderte beschäftigen, einen
Minderleistungsausgleich.
Bei ZEMO wird an den
CNC-Bearbeitungszentren
zweischichtig gearbeitet, in der
Montage läuft die Fertigung
einschichtig. „Wir sind wie andere Unternehmen auch zertifiziert und bilden auch Helfer
aus“, erklärt Hans Löcher. Er
und Albert Lenz würden sich
über ein größeres Interesse am
Tun der ZEMO als ehrenamtliche Geschäftsführer freuen.
„Wir sind offen für Aufträge
und Kooperationen mit Firmen“, sagen sie.
sk
Ellwangen
Wirtschaft Regional | April 2015
7
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Varta Consumer Batteries: Qualität „Made in Germany“
S
eit über 125 Jahren steht
VARTA für marktführende
Batterielösungen. „Und genau
so lange fühlen wir uns den
Werten hinter dem Label
„Made in Germany“ verpflichtet – Qualität, Innovationsgeist
und Nähe zum Kunden.“ Das
erklärt Peter Werner, seit 1.
Oktober 2014 Leiter des europäischen Batteriegeschäfts der
VARTA Consumer Batteries
GmbH & Co. KG. Die Berufung Werners hat für die Ostalb-Standorte Ellwangen (Vertrieb, Distribution und Administration) und Dischingen
(Produktion) stärkende und damit positive Auswirkungen.
Denn der 51-Jährige, der zuvor
das VARTA-Batteriegeschäft
in Deutschland, Österreich und
der Schweiz (D-A-CH-Region) sowie das internationale
Marketing
verantwortete,
bleibt in Ellwangen tätig.
Roland Rösch
Die Nachfolge Werners für
die Leitung des deutschsprachigen Marktes hat Roland
Rösch als General Manager
Sales & Trade Marketing Consumer Batteries angetreten.
Der 48-Jährige ist seit über 17
Jahren im Unternehmen – und
kommt aus Oberkochen: Bei
VARTA Consumer Batteries
sind mittlerweile wichtige
Führungspositionen mit Ostälblern besetzt: Der Dischinger
Produktionsleiter Uwe Knödler wohnt in Adelmannsfelden,
der D-A-CH Marketingverantwortliche Daniel Kronwald
(29) in Aalen-Treppach.
Dischingen – ein Pfund
Im Gespräch berichten Rösch
und Kronwald mit Stolz: „Wir
sind im deutschsprachigen
Raum Marktführer für Primärbatterien, Akkus und Taschenlampen, weltweit gehören wir
zu den TOP-3-Marken.“ Dieser Erfolg, verbunden mit einer
seit Jahren kontinuierlichen
Aufwärtsentwicklung, basiere
in erster Linie auf der innovativen und richtungsweisenden
Produktion der besten AlkaliPrimär-Batterien der Welt am
Standort Dischingen – „das ist
l
Blick in die moderne und robotergesteuerte VARTA-Produktion in Dischingen.
unser großes Pfund“, betont
Rösch. „Im Produktionswerk
für Alkalische Primärbatterien
in Dischingen setzten 440
hochqualifizierte Mitarbeiter
(Ingenieure, Elektriker, Mechaniker, Monteure) den Maßstab für eine gesamte Branche“, erklärt Uwe Knödler.
Qualitäts- und Produktleistungsführerschaft seien Errungenschaften „auf die wir stolz
sind“, sagt der Dischinger Produktionsmanager. Damit das
so bleibe, müsse sich der
Standort permanent neu erfinden – Knödler: „Die Implementierung von innovativen
Produktideen in die Massenproduktion gehört deshalb ge-
Uwe Knödler
nauso zum Tagesgeschäft wie
eine strategisch ausgerichtete
langfristige
Investitionsplanung. Wir sind überzeugt, dass
der seit Jahren im Werk Dischingen anhaltende Wachstumskurs auch in Zukunft fortgesetzt wird.“ In Dischingen
werden an sieben Tagen in der
Woche in drei Schichten rund
um die Uhr jährlich über 1,1
Milliarden
Alkali-ManganBatterien hergestellt. Sie werden dort auch verpackt und gehen vom Distributionsstandort
Ellwangen aus in über 100
Länder der Welt.
In Ellwangen sind aktuell 418
Mitarbeiter beschäftigt, davon
rund 165 im europäischen Distributionszentrum für mobile
Energie, das so groß ist wie die
Münchner Allianz-Arena. Von
hier aus transportieren Lastwagenflotten
jährlich
über
200 000 Lieferungen quer
durch Europa, auch nach Übersee, z. B. nach Australien.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Logistikzentrum
steht im Ellwanger Gewerbegebiet Neunheim das Bürogebäude für die administrativen
Bereiche wie Vertrieb, Logistik, Supply Chain, Marketing,
Rechnungswesen, IT, Personal,
Qualitätssicherung mit einem
Test-Labor sowie einem Showroom für Kunden.
„Wir sind weltweit der einzige Batteriehersteller, der bis
heute auch in Deutschland produziert – Lohnkosten hin,
Lohnkosten her, das ist es uns
wert“, betont Rösch besonders.
Dies sei möglich durch kompetente Mitarbeiter, hocheffektive Produktionsprozesse und
ein konsequentes Kostenmanagement; dabei spiele auch der
konzernübergreifende Einkauf
sowie die Implementierung effizienter Prozesse in der gesamten Wertschöpfungskette
eine wichtige Rolle.
(Alle Fotos: VARTA)
Ein wichtiger Faktor für das
VARTA-Team bei der Produktentwicklung sei auch der Umweltschutz – Rösch: „Schon
1992, als Nachhaltigkeitsgesichtspunkte noch kaum im
Fokus der Öffentlichkeit standen, haben wir schadstofffreie
Batterien produziert.“
Mobile Energie, verkörpert
durch die Produktkategorien
Gerätebatterien, Ladegeräte
oder Taschenlampen, genießen
beim Endverbraucher eine ungebrochene Relevanz, auch in
einer Zeit, die scheinbar vom
digitalen Datenstrom und mobilen Internetgeräten geprägt
ist. Neben der hohen Qualität
und Leistungskraft, ist es die
Breite der Produktpalette, die
den Erfolg von Varta ausmacht: Für jeden Bereich, in
dem mobile Energie gefragt
ist, gibt es das ideale Produkt.
2. Wiederaufladbare Akkus
(bestehend aus dem Sortiment
Standard- und Spezial-Akkus
sowie Akku-Ladegeräte)
3. Portable Power (Mobile &
flexible Energie für Smartphones, Tablets, MP3-Player,
GPS und viele weitere Geräte)
4. Professional & Knopfzellen
(Professional Lithium für analoge und digitale Kameras;
Professional
Electronic
Knopfzellen für eine Vielfalt
von Fernbedienungen, eBooks,
Sport- und Medizin-Equipment, Kameras, Uhren, Taschenrechner usw., Hörgerätebatterien von Rayovac).
5. Umfassendes Sortiment an
Taschenlampen und ErsatzGlühbirnchen
6. Spezialbatterien (kompakte
und leistungsstarke Batterien
für den Dauerbetrieb z. B. in
Sicherungsgeräten, Alarmanlagen, Dauerlichtlampen oder
Arbeitsleuchten.
Vertrieb & Administration:
Alfred-Krupp-Straße 9
73479 Ellwangen
Deutschland
Telefon 0 79 61 8 37 70
Distribution:
International
Distribution Center
Veit-Hirschmann-Straße 8
73479 Ellwangen
Deutschland
Produktion:
Alkaline Plant & Packaging
Zwinkelweg 2
89561 Dischingen
Deutschland
Daniel Kronwald
6000, der 3 Watt LED High
Optics Light 3AAA sowie der
Rechargable 12 V Car Light
ausgezeichnet, freut sich
Kronwald: „Das ist natürlich
fürs Image sehr gut und bestätigt uns in unserer täglichen
Arbeit!“
Auch das globale SpectrumBrands-Netzwerk stärke die
Marktstellung des Vollsortimenters für Gerätebatterien,
sagt der Marketingfachmann.
VARTA MAX TECH Batterien
Das Lager von VARTA Consumer Batteries in Ellwangen
Richtige Kundenansprache
Technische Innovationen und
hohe Produktqualität sind eine
wichtige Seite des Varta-Erfolgs – „die richtige Endkundenansprache ist aber ebenfalls
von entscheidender Relevanz“,
weiß Daniel Kronwald: „Unsere vielfach ausgezeichneten
Aufsteller für Supermärkte,
Baumärkte und andere Verkaufsstellen, aber auch prägnante Verbraucherinformation
auf der Verpackung stärken die
Endkundenbindung. Handelspartner schätzen unsere Promotion-Maßnahmen, durchdachtes Category Management
und individuell-flexible Warenträgerkonzepte.“ Regelmäßig werde VARTA Consumer
Batteries
mit
begehrten
Awards wie jüngst die Auszeichnung zur „Superbrand“
als eine der stärksten und besten Marken Deutschlands oder
dem Red Dot Design Award
für das beste Produktdesign
beim Indestructible Powerpack
in der Varta Gerätebatterien GmbH
zusammengefasst.
2001: Geschäftsbereich Microbatterien wird aus der Varta Gerätebatterien GmbH ausgegliedert.
2002: Die Autobatteriesparte wird
an Johnson Controls verkauft.
2002: Der Geschäftsbereich Handelsbatterien (Varta Gerätebatterien) wird in den US-Konzern Rayovac Cor. eingebracht (Firmierung
heute VARTA Consumer Batteries).
2003: Zukauf der Firma Remington. Die Produkte des Herstellers
von Elektrorasierern und anderen
Haarpflegegeräten werden über
Varta Consumer vertrieben.
2005: Aus Rayovac Cor. geht die
2012: Akquisition von Hardware &
Home Improvement Group (HHI)
von Stanley Black & Decker. Aus
dem Markenportfolio von HHI werden Vorhangschlösser unter der
Marke STANLEY vertrieben.
2013: Mit den Portable Power Produkten bietet VARTA leistungsstarke Energieversorger für unterwegs: Smartphones, Tablets, GPS
Geräte oder MP3-Player können
auch jenseits der Steckdose überall mit Energie versorgt werden
2014: Best Energy Konzept: Mit
dem Best Energy Konzept schafft
VARTA mehr Übersicht im Batterie-Dschungel. Die neu gestalteten
Blister-Verpackungen
erklären
Die Produktpalette
1. Primäre Rundzellen (VARTA Lithium-Batterien z.B. für
Digitalkameras, GPS-Geräte
oder Rauchmelder; VARTA
Max Tech für Blitzlichtgeräte,
Digitalkameras oder Controller; VARTA High Energy für
Spielzeug, Computerzubehör
oder Taschenlampen; VARTA
Longlife für Fernbedienungen,
Wanduhren oder Radios)
VARTA Consumer Batteries GmbH &
Co. KGaA
Die Perspektiven
Wie geht die Entwicklung
von VARTA Consumer Batteries auf der Ostalb weiter?
„Der Markt wächst und wir
wachsen
überdurchschnittlich“, antwortet Roland Rösch,
„wir legen in den letzten Jahren bei Volumen und Umsatz
zweistellig zu.“ Auch der Ausblick für 2015 ist positiv, da
das erfahrene D-A-CH-Vertriebsteam konsequent alle Absatzkanäle mit spezifischen
Produkt- und Vertriebs-Konzepten ausschöpft. „Der erfreuliche Absatzzuwachs hat
aber auch dazu geführt, dass
VARTA Consumer Batteries in
der Produktion in Dischingen
an Kapazitätsgrenzen stößt,
personell und produktionstechnisch. Im Jahr 2014 haben
wir rund 30 neue Mitarbeiter in
Dischingen eingestellt und
auch im laufenden Jahr werden
wir wohl weiter aufstocken“,
sagt Rösch. Eine Entscheidung
über die Höhe notwendiger Investitionen in Produktion und
Anlagen werde in den kommenden Wochen fallen.
Winfried Hofele
Der Blick in die VARTA-Historie
1887: Adolf Müller gründet in Hagen die Accumulatorenfabrik Tudorschen Systems Büsche und
Müller oHG.
1890: AEG und Siemens steigen
bei Büsche+Müller ein, gründen
die Accumulatorenfabrik AG (AFA).
1896: Polarexpedition von Fridjof
Jansen mit AFA-Batterien.
1904: Aus der AFA AG wird die
VARTA (Vertrieb, Aufladung, Reparatur Transportabler Akkumulatoren) gegründet.
1923: Günther Quandt erwirbt die
Aktienmehrheit an der AFA AG.
1946: In Ellwangen entsteht das
Ellwanger Gerätebatterie-Werk,
das Trockenbatterien herstellt.
1953: Edmund Percival Hillary ist
der erste Mensch auf dem Mount
Everest – mit VARTA-Batterien.
1969: Die US-Astronauten Neil
Armstrong und Buzz Aldrin sind
die ersten Menschen auf dem
Mond – mit VARTA-Batterien.
1977: Aus dem Mischkonzern Varta werden drei eigenständige Unternehmen: Varta AG (Batterien),
Atlanta AG und CEAG AG.
1980: Der Produktionsstandort Dischingen fokussiert sich auf AlkaliMangan-Batterien. Diese sind leistungsstark und ohne die Schadstoffe Quecksilber und Cadmium.
1997: Aus der Varta AG (Batterien)
wird der Bereich Gerätebatterien
US-Aktiengesellschaft „Spectrum
Brands Corporation“ mit sieben
Produktkategorien hervor.
2005: Zukauf der deutschen Firma
Tetra. Der führende Hersteller von
Fischfutter und Aquaristik ergänzt
bei Spectrum Brands den Produktbereich Haustierbedarf.
2010: Zukauf des Küchengeräteherstellers Russel Hobbs, der ab
sofort auch unter dem Dach von
VARTA Consumer vertrieben wird.
2011: Einführung der VARTA Indestructible Taschenlampen-Reihe:
Präzise, stark und unzerstörbar.
2012: Batterie-Experte VARTA feiert 125 Jahre Batterie-Erfahrung
„Made in Germany“!
Konsumenten schneller, welche
Batterie für welches Gerät am besten geeignet ist. Gleichzeitig mit
der Einführung des Konzeptes
kann VARTA die Leistung der Primärbatterien erneut steigern und
bietet erstmal einen individuellen
Deutschland-Blister an, der „Made
in Germany“ noch besser an den
Verbraucher kommuniziert
2014: Die Premium-Marken für
Hunde- und Katzenfutter IAMS®
und Eukanuba® werden von Procter & Gamble übernommen und in
die Division United Pet Group von
Spectrum Brands eingebunden.
2015: VARTA Consumer Batteries
wächst weiter profitabel.
Ellwangen
8
Wirtschaft Regional | April 2015
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Beste Beratung
S
eit über einem Jahr residiert
der
Immobilienberater
Markus Bahr in der Stadtmitte
im Haus der früheren „Oberen
Apotheke“. Der gelernte
Bankkaufmann und zertifizierte Immobilienberater kann auf
eine über zehnjährige Erfahrung als Immobilienberater einer Bank zurückblicken.
Seine profunden Kenntnisse
im Anlagen- und Finanzierungsbereich kommen allen
Kunden zugute, die eine Immobilie kaufen oder verkaufen
wollen. „Für mich steht die
ausführliche Beratung am Anfang jedes Kundengesprächs“,
sagt Bahr. Zunächst müssten
die Wünsche in einem ersten
und kostenlosen Gespräch geklärt werden. Erst dann könne
Markus Bahr vor seinem Büro.
die Wertermittlung der Immobilie folgen.
Wichtigste Voraussetzung sei
dabei die Marktkenntnis, betont der Fachmann. Er weiß
über die Immobilienpreise und
die Nachfrage rund um Ellwangen bestens Bescheid und
kann auf ein Netzwerk von
Spezialisten
zurückgreifen.
Als Sachverständiger für die
Bewertung von Immobilien hat
Bahr sein Wissen erweitert, da
in den letzten Jahren die Nachfrage nach qualifizierten Gutachtern im Bereich der Grundstücks- und Immobilienwertermittlung angestiegen ist. Vermögensaufstellungen, Erbauseinandersetzungen oder Scheidungen sind nur einige Beispiele, wo Besitzer von Immo-
(Foto: Bahr)
Markus Bahr
Bankkaufmann & zertifizierter
Immobilienberater
Spitalstraße 29
73479 Ellwangen
Telefon 0 79 61 9 33 82 90
Telefax 0 79 61 93 38 29 90
m.bahr@bahrimmobilien.de
www.bahrimmobilien.de
bilien mit Bewertungsfragestellungen an Immobilienspezialisten herantreten, welche
für die Bedienung dieser Anfragen Sachkompetenz einfordern.
„Ich bin ehrlich und offen gegenüber den Verkäufern oder
Käufern und agiere aus der
professionellen Distanz, um zu
einem Ergebnis zu kommen,
der alle Beteiligten zufriedenstellt“, sagt der Immobilienberater. Über die rechtlichen Fragen und Bestandteile des
Kaufvertrags kann er ebenfalls
Auskunft geben und so manche Unsicherheit beseitigen.
Zu den Dienstleistungen zählen auch aussagekräftige Exposés, das Marketing und die
Besichtigungstermine. Stets
nach dem Motto, den Kunden
Zeit und auch Ärger zu ersparen. Nach der Vorauswahl prüft
er die Bonität der Bewerber
und erledigt für den Auftraggeber die komplette Vertragsabwicklung. Markus Bahr betont sein umfangreiches Wissen und die gute Beratung. Als
Fazit nennt er zufriedene Kunden, die seine Dienstleistung
ungefragt dann auch weiterempfehlen.
Heide Hartner
Verpackungen fürs
Lebensmittelhandwerk
Seniorchef Günther Mezger
Produktionsleiter Marius Mezger
Ellwangen. Der mittelständische Betrieb Mezger Verpackungen GmbH & Co. KG ist
Hersteller von Feinkostverpackungen und Schalen für das
Fleischerei- und Lebensmittelhandwerk sowie für Transportlösungen aus Kunststoffen.
Das Ellwanger Unternehmen
kann auf eine über hundertjährige Geschichte zurückblicken:
Karl Mezger gründete 1912
das Unternehmen zur Herstellung von Pergamentdärmen.
Der Erfolg ließ nicht auf sich
warten und 1940 wurden bereits 90 Millionen Meter Därme produziert. Im Jahr 1958
kamen die Kunststoffverpackungen hinzu, die zwischenzeitlich die Pergamentdärme
komplett verdrängt haben.
Heute stellt die Firma über
500 Millionen Kunststoffteile
jährlich her, die für das Fleischerhandwerk und die Lebensmittelindustrie längst unverzichtbar geworden sind.
Der Betrieb im Ellwanger Gewerbegebiet.
(Fotos: Mezger)
Mezger Verpackungen
GmbH & Co. KG
Dr.-Adolf-Schneider-Straße 25
73479 Ellwangen
Telefon 0 79 61 91 90-0
Telefax 0 79 61 91 90-19
info@mezger-verpackungen.de
www.mezger-verpackungen.de
Gleichgültig, ob es sich um
Produkte aus den Bereichen
Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse handelt – in den MezgerKunststoffverpackungen bleiben die Lebensmittel nicht nur
frisch, sondern sie lassen sich
auch sicher transportieren.
Mezger Verpackungen bietet
eine sehr breite Produktpalette
mit bis zu 500 verschiedenen
Verpackungen für jede Art von
Nahrungsmittel an. Einige
Verpackungsarten
können
auch farblich bedruckt werden.
Vor über zehn Jahren bezog
der zertifizierte Betrieb einen
Neubau im Industriegebiet Ellwangen-Neunheim an der A 7,
um dort endlich ausreichend
Platz für die aufstrebende Produktion zu gewährleisten. In
der Fabrikation stehen 15 Tiefziehmaschinen, die in einem
rasanten Tempo die Kunststoffbahnen zu den gewünschten Verpackungen formen.
Die dazu erforderlichen Folien werden überwiegend
selbst hergestellt. Die Mitarbeiteranzahl beträgt aktuell
rund 50 Vollbeschäftige im
Mehrschichtbetrieb. Geleitet
wird das Unternehmen von Inhaber Günther Mezger und seinem Sohn Marius Mezger.
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Ivoclar Vivadent investiert in die dentale Fortbildung
U
nter dem Motto „Entdecken Sie die Welt der Innovationen“ präsentierte das
Ellwanger Dentalunternehmen
Ivoclar Vivadent im März auf
der Internationalen Dentalschau (IDS) in Köln die digitale Zukunft der Dentalbranche.
Nahezu 140 000 Besucher
strömten in die Kölner Messehallen und bestätigten den Ruf
der IDS als die weltweit größte
Dentalmesse.
Die Digitalisierung in der
Dentalbranche hat mächtig
Fahrt aufgenommen und verändert zunehmend die Arbeitsprozesse in der Zahnarztpraxis
und besonders im Dentallabor.
Mit „Digital Denture“ präsentierte Ivoclar Vivadent in Zusammenarbeit mit Wieland
Dental, einem Unternehmen
der Ivoclar Vivadent Gruppe,
ein bahnbrechendes System
zur digitalen Herstellung von
Totalprothesen, bestehend aus
innovativen Geräten, Software
nach den heutigen Anforderungen an dentale Fortbildung.
„Wir sind immer bestrebt, innovative Produkte zu entwickeln, die unseren Kunden
neue Möglichkeiten eröffnen.
Mit dem neuen ICDE schaffen
wir beste Voraussetzungen, unser angestrebtes Wachstum
durch intensive Kommunikation mit unseren Kunden und
Vermittlung von praxisrelevantem Wissen sowie modernen Anwendungstechnologien
zu unterstützen“, sagt Wild.
Die Ivoclar Vivadent GmbH
in Ellwangen verantwortet innerhalb der internationalen
Unternehmensgruppe alle Vertriebs- und Marketingaktivitäten in Deutschland, dem größ-
Ivoclar Vivadent GmbH
Dr.-Adolf-Schneider-Straße 2
73479 Ellwangen, Jagst
Telefon 0 79 61 88 90
Telefax 0 79 61 63 26
info@ivoclarvivadent.de
www.ivoclarvivadent.de
ten Dentalmarkt in Europa.
Hauptsitz der Ivoclar Vivadent
AG ist Schaan im Fürstentum
Liechtenstein. Der Vertrieb innovativer Produkte für Zahnärzte und Zahntechniker erfolgt in über 120 Länder weltweit. Das Privatunternehmen
zählt derzeit rund 3200 Mitarbeiter.
Viel Beachtung fand der Ivoclar Vivadent Messestand auf der Internationalen Dentalschau in Köln.
und darauf abgestimmten Materialien. Geprägt von mehreren überdimensionalen LEDLeuchtwänden erwies sich der
Die neueste Entwicklung der Ivoclar Vivadent Forschung im Bereich Füllungsmaterialien: Tetric EvoFlow Bulk Fill mit Ivocerin- und AessencioTechnologie.
(Fotos: Ivoclar Vivadent)
Ivoclar Vivadent Messestand
als besonderer Besuchermagnet. „Die IDS 2015 hat uns gezeigt, dass wir auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft gut vorbereitet sind und
auch in unseren Kernkompetenzen Füllungstherapie und
Zahnprothetik mit innovativen
und effizienten Lösungen unsere starke Marktposition in
Deutschland weiter ausbauen
können“, zeigte sich Geschäftsführer Norbert Wild
hochzufrieden mit dem Messeverlauf.
Mit der Neueröffnung des International Center of Dental
Education ( ICDE ) Mitte April
setzt Ivoclar Vivadent die um-
fassenden Investitionen in die
Modernisierung des Firmenstandortes im Industriegebiet
Ellwangen fort. „Mit der Neueröffnung des ICDE setzen wir
einen weiteren Meilenstein in
der dentalen Fortbildung“ unterstreicht Wild den hohen Anspruch des Unternehmens an
die Aus- und Weiterbildung für
Zahnärzte und Zahntechniker.
Mehr als 70 000 Besucher aus
der gesamten Dentalbranche
konnte Ivoclar Vivadent seit
der Ersteröffnung 1987 im
ICDE in Ellwangen begrüßen.
Nun wurde das Fortbildungszentrum mit Millionenaufwand runderneuert, ausgestattet mit modernster Technik
Der neue Keramikbrennofen Programat P710 lässt praktisch keine Wünsche mehr offen. Infrarot-Sensortechnologie und Bluetooth-Freisprechanlage ermöglichen dem Zahntechniker mehr Prozesssicherheit und Arbeitsfreiheiten.
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