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InnovationsNachrichten April 2015 - IHK für die Pfalz

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INNOVATIONSNACHRICHTEN
Der Newsletter der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz
04 | 2015
Herausgeber
Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz
Ludwigsplatz 2-4 | 67059 Ludwigshafen | www.pfalz.ihk24.de
Redaktion
Holger Grotelüschen | Innovations- und Technologieberatung
holger.grotelueschen@pfalz.ihk24.de
Tel. 0621 5904-1640 | Fax 0621 5904-221640
Titel
Gestaltung: IHK Pfalz / BäS, Titelfoto: bilderbox.de
2
Inhaltsverzeichnis | Ausgabe April 2015
Innovationsnachrichten aus der Metropolregion Rhein-Neckar und aus Rheinland-Pfalz
5
Innovationspreis Rheinland-Pfalz: Wettbewerbsrunde startet jetzt
5
Wettbewerbsfähig durch Innovationen – IHK-Sprechtag
5
EU-Zuschüsse für Innovationsvorhaben kennen und nutzen – EIC-Beratertag
6
Praxisleitfaden zum sicheren Produkt
7
Welttag des Geistigen Eigentums
7
Potenziale für Produkte und Prozesse durch Digitalisierung und Vernetzung
9
digipen technologies GmbH aus Kaiserslautern erhält den Innovation Award auf der CeBIT
10
Wettbewerb „Kreativsonar“ für Rheinland-Pfalz und das Saarland
10
Senkung der monatlichen Stromkosten
11
Automobil Zuliefererinitiative Rheinland-Pfalz lädt ein
11
E-Fahrzeuge für Unternehmen
12
Weiterbildung zum Innovationsmanager
12
Erfahrungsaustausch „The Silicon Valley Mindset“
13
Cloud-Computing für KMU in der Praxis
13
Innovationsnachrichten aus Deutschland
14
Hightech-Strategie: Hochrangiges Beratungsgremium konstituiert
14
Industrie 4.0: Ministerien gründen Plattform
15
IT-Sicherheit: Bundesregierung startet Forschungsprogramm
16
Smart Service-Welt: Arbeitskreis übergibt Bericht
17
Motor der Energiewende: Innovationen
17
22. Innovationstag Mittelstand des BMWi
19
ZIM-NEMO-Netzwerke: Untersuchung der wirtschaftlichen Wirksamkeit der Förderung
20
Neue Ausschreibungen
21
Neue Veröffentlichungen / Neu im Internet
23
Innovationsnachrichten aus der EU und aller Welt
24
Strategie für den digitalen Binnenmarkt: EU-Kommission vereinbart Tätigkeitsbereiche
24
Forschungsstandort Europa in Gefahr: Europäische Rektorenkonferenzen warnen
25
USA: Top Ten der Biopharma Cluster
26
Südkorea: Samsung plant 400 "Smart Factories"
26
Neue Ausschreibungen
27
Neue Veröffentlichungen / Neu im Internet
27
3
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InnovationsNachrichten aus der
MetropolRegion Rhein-Neckar und aus Rheinland-Pfalz
Innovationspreis Rheinland-Pfalz:
Wettbewerbsrunde startet jetzt
Aktuell startet die neue Wettbewerbsrunde des Innovationspreises Rheinland-Pfalz 2016. Die Ausschreibung für
den Innovationspreis 2016 läuft vom 31. März bis zum
31. Juli 2015.
„Wir brauchen Mittelständler mit Ideen und der Innovationspreis
Rheinland-Pfalz soll vor allem kleine und mittlere Unternehmen
dazu motivieren, neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen
zu entwickeln und am Markt einzuführen“, sagt Peter Adrian, Präsident der Arbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern. Aber auch die größeren (und großen) Unternehmen
können sich selbstverständlich in der Kategorie „Industrie“ bewerben. Daneben werden Preise und Anerkennungen in den Kategorien „Unternehmen“, „Handwerk“, „Kooperation“, sowie in diesem
Jahr in der Kategorie Sonderpreis zum Thema „Nutzfahrzeugwirtschaft“ (Land- und Forstmaschinen, landwirtschaftliche Geräte,
Baumaschinen, Lkw und deren Zulieferunternehmen). vergeben
Der Innovationspreis Rheinland-Pfalz ist in diesem Jahr mit insgesamt 40.000 Euro dotiert und wird im Januar 2016 von den Industrie- und Handelskammern in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung und
den Handwerkskammern verliehen. Bewerben kann sich, wer seinen Firmensitz/Standort/Wohnsitz in Rheinland-Pfalz hat und dort
innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt,
fertigt, einsetzt und von hier vermarktet.
Informationen und Bewerbungen online unter
www.innovationspreis-rlp.de.
Wettbewerbsfähig durch Innovationen – IHK-Sprechtag
Der IHK-Sprechtag mit individuellen Beratungsterminen
am 15. April 2015 in der IHK in Ludwigshafen richtet
sich an Inhaber, Geschäftsführer oder Führungskräfte von
mittelständischen Unternehmen, denen die Notwendigkeit von Innovationen im Betrieb - sei es im Sortiment, in
der Technik oder in Organisation und Abläufen - bewusst
ist und die den Weg dahin suchen.
In vielen Branchen unterscheidet sich der Wettbewerb kaum. Auf
die Frage, warum der Kunde gerade sein Produkt kaufen soll, tut
5
sich mancher Verkäufer mit guten Argumenten schwer. Der Kampf
über den Preis beginnt.
Mit Innovationen eine gute Marktposition zu erarbeiten, ist eine
zentrale unternehmerische Aufgabe. Hierzu gehören die eigentliche Produktentwicklung, ein erfolgversprechendes Vermarktungskonzept und dann ein zielgerichteter Vertrieb in bestehenden oder
neuen Märkten.
Innovationen steigern den Unternehmenserfolg. Deshalb kann ein
Innovationsstau zur gefährlichen Situation werden und zu einer
Krise führen, wenn sie andauert! Wertvolle Chancen, die Wettbewerbsfähigkeit oder die betriebswirtschaftliche Lage zu verbessern, werden spät oder zögerlich wahrgenommen.
Nicht immer hat die Verschiebung von Innovationen technischfachliche Gründe. Häufig ist es Unsicherheit in der strategischen
Ausrichtung, fehlende Erfahrung bei der Einführung von neuen
Produkten oder die Angst vor dem Risiko.
Im Einzelgespräch werden spezifische Lösungswege für das Unternehmen entwickelt. Es können Fragen geklärt werden wie




Was hat in meinem Unternehmen bisher Innovationen
behindert?
Wie muss ich genau vorgehen, um eine Innovation in
den Markt zu bringen?
Wie kann ich die Innovationskraft meines Unternehmens
nachhaltig stärken?
Wie kann ich das Innovationstempo erhöhen?
Im Rahmen unseres IHK-Sprechtages vermitteln wir Ihnen mit
einem Experten, wie Sie Ihre Innovationsideen umsetzen, Innovationsprozesse erfolgreich und kostenorientiert gestalten und die
Innovationsleistung Ihres Unternehmens steigern. Die Anmeldung
erfolgt bitte hier.
EU-Zuschüsse für Innovationsvorhaben kennen und nutzen – EICBeratertag
Am 21. Mai und 09. Juni 2015 besteht die Möglichkeit,
individuelle Beratungstermine zu Förderprogrammen für
die Entwicklung und Vermarktung innovativer Produkte,
Verfahren und Dienstleistungen mit dem EIC in Trier zu
vereinbaren.
Im globalen Wettbewerb spielt die Innovationsfähigkeit von Unternehmen eine entscheidende Rolle. Forschung und Entwicklung
benötigen jedoch oftmals einen langen zeitlichen Vorlauf, verlangen externes Know-how und ausreichend finanzielle Mittel. Auch
die Markteinführung stellt als letzte und kritischste Phase im Produktentstehungsprozess hohe Anforderungen an das Budget.
6
Daher sollten Unternehmen zur Projektfinanzierung und Kooperationspartnersuche auch geeignete Fördermöglichkeiten kennen
und nutzen.
Eine erste Orientierung bietet ein auf die individuellen Anforderungen zugeschnittenes Beratungsgespräch. Im Mittelpunkt der
Beratung stehen Fördermaßnahmen der EU, die eine finanzielle
Unterstützung für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben durch
nicht rückzahlbare Zuschüsse vorsehen. Sie richten sich an Unternehmen, die weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und einen
Jahresumsatz von unter 50 Millionen Euro erreichen. Förderfähig
sind u.a. Personalkosten der an dem Projekt beteiligten Mitarbeiter, Sachkosten (z.B. für Materialien, Ausrüstungen und Betriebsstoffe zur Durchführung des geplanten Vorhabens) sowie benötigte Fremdleistungen (externe Hilfestellungen durch Forschungseinrichtungen, Sicherung der eigenen Schutzrechte etc.).
Erfolgskritisch für einen formgerechten und erfolgversprechenden
Antrag sind neben der fachlichen Qualifikation der Antragsteller
ein sehr hoher Innovationsgrad des geplanten Projekts und genaue
Kenntnisse der Beteiligungsregeln, Antragswege und Einreichungsfristen.
Die Beratung erfolgt über drei Stufen:
- Abgleich des geplanten Vorhabens mit den thematischen
Vorgaben der Förderprogramme.
- Einschätzung der finanziellen und zeitlichen Anforderungen an
einen Projektantrag.
- Ausblick auf Innovationsfördermaßnahmen des Bundes und des
Landes Rheinland-Pfalz.
Weitere Informationen erteilt das EIC: info@eic-trier.de.
Praxisleitfaden zum sicheren
Produkt
Die CE-Kennzeichnung umfasst mittlerweile etwa 30 EGRichtlinien. Diese sog. CE-Richtlinien formulieren in erster Linie Sicherheitsanforderungen für Produkte, die auf
dem Markt in Europa bereitgestellt werden sollen. Ein
IHK-Seminar und –Workshop am 22. und 23. April 2015
zeigt alle CE-Maßnahmen auf und fasst dabei diese
Maßnahmen in einem Praxisleitfaden handlungsorientierend zusammen. Darüber hinaus wird im Workshop mit
Arbeitsvorlagen verdeutlicht, wie die CE-Maßnahmen
praktisch umgesetzt werden können.
7
Unternehmen sind schon dann von der CE-Kennzeichnung betroffen, wenn ihre Produkte unter mindestens eine CE-Richtlinie fallen
– die gesetzlichen Vorgaben dieser Richtlinien sind zu erfüllen, das
heißt für die Unternehmen im Wesentlichen:
l
l
l
l
Risikobeurteilung durchführen
Sicherheitsmaßnahmen realisieren
Benutzerinformation erstellen
CE-Konformität nachweisen
Diese grundlegenden CE-Maßnahmen sollte man kennenlernen
und dabei auch verstehen, wie sie miteinander zusammenhängen
und was diese Maßnahmen für das eigene Unternehmen konkret
bedeuten.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Personen im Unternehmen,
die CE-Maßnahmen umsetzen oder dafür verantwortlich sind.
Beide Veranstaltungen sind auch getrennt zu buchen. Anmeldungen für das Seminar am 22. April erfolgen bitte hier, für den
Workshop am 23. April 2015 hier.
Welttag des Geistigen Eigentums
„Tag der Marke und des Designs“ am 27. April 2015 im
Patentinformationszentrum (PIZ) der TU Kaiserslautern.
Zum Welttag des Geistigen Eigentums führt das Patent- und Informationszentrum Rheinland-Pfalz (PIZ) der TU Kaiserslautern am
27. April 2015 einen „Tag der Marke und des Designs“ durch. Von
09:00 bis 16:00 Uhr können sich Interessierte in den Räumlichkeiten des PIZ (Gebäude 32; Raum 210) umfassend über alle Fragen
zu den beiden Schutzrechtsarten Marke und Design informieren
- von der ersten Idee bis zur Anmeldung. Zusätzlich bieten die
Mitarbeiter des PIZ exklusiv an diesem Tag kostenfreie Markenund Designrecherchen an.
Selbstverständlich informieren wir an diesem Tag auch über die
technischen Schutzrechte Patent und Gebrauchsmuster.
Der Welttag des Geistigen Eigentums wurde durch die UNESCO
angeregt, und im Jahr 2000 von der Weltorganisation für geistiges
Eigentum (WIPO) erstmals ausgerufen, um den Wert und die
Wichtigkeit von Kreativität und geistigem Eigentum transparent
zu machen.
Weitere Information erhalten Sie im Patent- und Informationszentrum Rheinland-Pfalz an der TU Kaiserlautern: Tel. 0631/2052172; E-Mail: post@piz.uni-kl.de; Internet: www.kit.uni-kl.de/piz
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Potenziale für Produkte und Prozesse durch Digitalisierung und
Vernetzung
Ist Ihr Produktentwicklungsprozess bereit für Industrie
4.0? In einer Informationsveranstaltung an der TU Kaiserslautern am 7. Mai 2015 wird anhand von drei Themenfeldern, die unabdingbar für den Geschäftserfolg
sind, aufgezeigt, wie sich Potenziale von Industrie 4.0
insbesondere auch für KMU‘s umsetzen lassen.
Industrial Internet bzw. Industrie 4.0 bilden die Basis zur Entwicklung von Smarten Systemen. Objekte jeder Art werden in das Internet integriert. Sensor-, Aktor- und Identifikationstechnologien
statten die Objekte mit einer eindeutigen Identität aus und ermöglichen deren Lokalisierung und deren Steuerung. Mittels digitaler Produktgedächtnisse und Eingebetteter Systeme (Embedded
Systems) werden die Gegenstände (z.B. Autos, Konsumgüter, Maschinen) kommunikativ, sowohl untereinander als auch mit ihrer
Umwelt. Sie können selbstständig Entscheidungen treffen und
Aktionen auslösen. Die Folge ist eine Verbindung zwischen der
physischen Welt der Dinge und der virtuellen Welt der Daten.
Darauf aufbauend werden neue, oftmals dienstleistungsorientierte
Geschäftsmodelle für die jeweiligen Anwendungen solcher Smart
Systems, z.B. Smart Products, Smart Factory, Smart Energy, Smart
Farming, etc., entwickelt. Nach konservativen Schätzungen werden bis zum Jahr 2020 in das Marktsegment Smart Systems weltweit voraussichtlich 500 Milliarden US-$ investiert. Optimistische
Vorhersagen für 2030 über die Wertschöpfung dieses Bereiches
sprechen von bis zu 15 Billionen US-$ weltweit.
Im Kontext der Thematik Industrie 4.0 lädt der Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung der TU Kaiserslautern mit Unterstützung
der IHK Pfalz, des ZukunftsRegion Westpfalz e.V. sowie der Kontaktstelle für Information und Technologie am 07. Mai 2015, Beginn 18:00 Uhr, an der TU Kaiserslautern zu einer kostenlosen
Informationsveranstaltung ein.
Anhand von drei Themen, die unabdingbar für den Geschäftserfolg
sind, wird aufgezeigt, wie sich Potenziale von Industrie 4.0 insbesondere auch für KMU‘s umsetzen lassen:
Welche Herausforderungen für Produkte und Geschäftsmodelle
löst Industrie 4.0 aus?
Wie organisiert man Industrie 4.0-fähige Entwicklungsprozesse?
Welche IT-Werkzeuge stehen im Entwicklungsprozess zur Verfügung?
Weitere Informationen und Anmeldungen unter unter
http://vpe.mv.uni-kl.de/veranstaltungen/.
Quelle: Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung der
TU Kaiserslautern
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digipen technologies GmbH, Kaiserslautern, erhält den
Innovation Award auf der CeBIT
Einer der Aspekte, den die Jury bei ihrer Beurteilung besonders hervorhob, ist „die einfache Bedienung der Lösung in der praktischen Anwendung. Die Jury erläuterte,
dass die Nutzerfreundlichkeit von digitalen Anwendungen
die Informationstechnologie vor besondere Herausforderungen stellt und darauf besonderer Wert bei der Auswahl der Siegerprojekte gelegt wird.“
Mit digisign präsentiert die digipen technologies GmbH aus Kaiserslautern die fälschungssichere biometrische Unterschrift.
„Die papierbasierte Datenerfassung hat den Vorteil, dass die Informationen vor Ort niedergeschrieben werden können, ohne hohe
technische Anforderungen an den Verfasser zu stellen. Leichte
Handhabung und kostengünstige Produktion werden auch in Zukunft dem Papier als Informationsträger und rechtsverbindliche
Urkunde einen großen Stellenwert sichern.
Was sich jedoch auf der einen Seite zum Vorteil darstellt, erhebt
sich andererseits zum zeit- und kostenintensiven Problem bei der
Weiterverarbeitung der analogen Informationen. Vielfach sind
lange Prozessunterbrechungen, manuelle Nachbearbeitung, Rückfragen und Korrekturen erforderlich, bis die Daten digital in die
nachfolgenden Systeme gelangt sind und automatisiert weiterverarbeitet werden können.
Mit der digipen Technologie können enorme Kosteneinsparungen,
Prozessbeschleunigungen und Effizienzsteigerungen erreicht werden. Mittels digipen werden die handschriftlichen Daten sofort
digitalisiert und zur Weiterverarbeitung an verschiedenste Systeme weitergeleitet“, so digipen technologies GmbH. Weitere Informationen unter http://www.digipen.de/.
Wettbewerb „Kreativsonar“ für
Rheinland-Pfalz und das Saarland
Zum ersten Mal werden Ideen von jungen Kreativen aus
Rheinland-Pfalz und dem Saarland mit dem „Kreativsonar“ ausgezeichnet. Angesprochen sind Jungunternehmer/-innen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Für den Kreativsonar können sich Kreative aller Branchen bewerben. Egal ob aus der Literatur- oder Kunstszene, Design-, Filmoder Musikwirtschaft, aus der Architektur oder der Software- und
Gamesindustrie – alle haben eine Chance! Die kreativen Gewinner
erwartet ein halbjährliches Unternehmer-Coaching durch das
kreativzentrum.saar und das Business- und Innovation Center
Kaiserslautern.
Bewerbungsschluss für den Wettbewerb „Kreativsonar“ ist der
30. April 2015.
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Die Bewerbung erfolgt online mit Motivationsschreiben und Projektskizze unter www.kreativsonar.de.
Fragen etc. per E-Mail an anmeldung@kreativsonar.de; oder Tel.:
0681 959259-25.
Senkung der monatlichen
Stromkosten
Wer seine Stromkosten von 9.000 € auf 3.000 € im
Monat senkt, zeigt glaubwürdig, wie die Energiewende
wirtschaftlichen Nutzen bringt.
Wie hat das Unternehmen Heberger die Stromkosten so reduziert?
„Wir haben auf den eigenen Gebäuden PV-Anlagen installiert, mit
einer Leistung von 500 kW“, erklärt Lelle. Ein gutes Beispiel, wie
durch eine verstärkte Eigenversorgung Energie-Kosten in den Keller gehen.
Gregor Lelle spricht von einer „Autarkiequote“, welche die Unternehmen erhöhen sollten, um Schwankungen der Energiekosten im
Produktionsprozess zu minimieren. Daran arbeitet die „Heberger
Energy GmbH“, u. a. auf den folgenden Feldern aktiv:
• Einsatz regenerativer Energie
• Energieverbrauchsanalysen
• Planung, Projektierung und Umsetzung Energieeffizienz steigernder Maßnahmen bei bestehenden Produktionsanlagen
• Wartung und Service der installierten Anlagen
• Einführung von Energiemanagementsystemen
(EMAS bzw. ISO 50001)
Die „Heberger Gruppe“ ist DGNB-zertfiziert, ein Gütesiegel für
nachhaltige Architektur, das die „Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen“ (DGNB) ins Leben gerufen hat.
Quelle: Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
Automobil Zuliefererinitiative
Rheinland-Pfalz lädt ein
Die Löschfahrzeug- und Drehleiterproduktion bei der
Magirus GmbH bilden eine überaus interessante Variation
in der Nutzfahrzeugproduktion - Lernen Sie sie kennen!
Durch seine Zugehörigkeit zur CNH Industrial Gruppe mit
weltweit über 70.000 Beschäftigten kann Magirus auf
ein weltweites Netzwerk mit größtem Know-how im Bereich Fahrzeugbau zugreifen.
Das Produktportfolio von Magirus umfasst ein breites Spektrum
von innovativen Drehleitern über Löschfahrzeuge aller Klassen,
Rüstwagen und Logistik bis hin zu Spezialfahrzeugen für unterschiedliche Anforderungen und Komponenten wie Pumpen, Monitore und Zumischsysteme. (Informationen zum Unternehmen hier.)
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Nach einem gemeinsamen Mittagessen erfolgt eine Präsentation
des Unternehmens im Magirus Experience Center, der sich eine
90minütige Werksführung anschließt. Es folgen Vortrag und Diskussion mit einem Vertreter des Einkaufs. Weitere Informationen
zu Anmeldung und Kosten finden Sie hier. Bei Rückfragen wenden
Sie sich an: Prof. Dr. Hajo Weber, Tel.: 06131-66909-17, weber@imo-institut.de.
E-Fahrzeuge für Unternehmen
Elektro-Fahrzeuge gewinnen eine immer größere Bedeutung für den Fuhrpark von Unternehmen – aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen. Daher veranstaltet
die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH am 29.04.2015
einem Workshop, gemeinsam mit e-Mobil BW. Thema:
„Elektromobilität für Fuhrparkmanager“.
Die Veranstaltung wird einen Überblick geben, wie die Integration
von Elektro-Fahrzeugen in einen Fuhrpark gelingen kann.
Folgende Fragen werden diskutiert:
Welche Reichweite haben moderne Elektro-Fahrzeuge?
Wie sieht es mit ihrer Wirtschaftlichkeit aus?
Wie sollte eine Lade- und Energieinfrastruktur gestaltet werden?
Können Elektro-Fahrzeuge einen Fuhrpark sinnvoll ergänzen?
Ein weiteres Thema ist das Flottenmanagement, dessen Anforderungen dargestellt werden. Beispiele zur Umsetzung runden das
Workshop-Programm ab.
Für die inhaltliche Gestaltung ist das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Stuttgart, verantwortlich.
Im Zentrum der kostenlosen Veranstaltung steht vor allem der
Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis.
Anmeldung bitte unter: Martina.Duenzl@m-r-n.com. Die Zahl der
Teilnehmer ist begrenzt, es gilt das das „First-come, first-serve“Prinzip. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weiterbildung zum
Innovationsmanager
Am Mittwoch, 15. April 2015 startet das neue Zertifikat
zum Thema Innovationsmanagement an der Graduate
School Rhein-Neckar.
Gemeinsam mit dem Leiter des Kompetenzzentrums Innovation
und nachhaltiges Management (KIM) der Hochschule Ludwigshafen, Professor Rainer Völker, hat die Graduate School RheinNeckar ein Zertifikat entwickelt, das es ermöglicht, das Fachwissen im Bereich Innovationsmanagement innerhalb von vier Wochen zu vertiefen.
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Im Rahmen dieses Zertifikats werden die Teilnehmer einen Innovationsprozess von Anfang bis Ende durchlaufen. Nach Abschluss
können sie
- Produkt-Markt-Strategien entwickeln
- Vermarktungskonzepte erfolgreich initiieren
- Controllinginstrumente anwenden
- Nutzen eines effizienten Innovationsmanagements nachweisen.
Die Weiterbildung startet mit der ersten Veranstaltung am 15.
April 2015, und erstreckt sich über insgesamt fünf Veranstaltungstage bis zum 13. Mai 2015.
Anmeldungen bitte bis zum 1. April! Informationen erhalten Sie
auf der Webseite www.gsrn.de, oder tel. unter 0621 150 207-16.
Erfahrungsaustausch „The Silicon
Valley Mindset“
Die Graduate School Rhein-Neckar lädt am 21. April
2015 um 17.00 Uhr lädt zu einer weiteren kostenlosen
Veranstaltung in ihrer Reihe der ErfahrungsaustauschAbende ein.
Als Referentin konnte für diesen Abend Tamara Carleton, Phd,
Gründerin und CEO des Innovation Leadership Board mit Sitz im
Silicon Valley, gewonnen werden. Frau Carleton lehrt an der Stanford University und stellt Ihnen den Spirit des Silicon Valley vor.
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich Ideen für innovative Geschäftskonzepte abzuholen und diskutieren Sie gemeinsam mit der Referentin und den anderen Teilnehmern, wie Sie etwas vom Silicon
Valley Mindset in Ihr Unternehmen einbringen können.
Die Veranstaltung findet am 21.04.2015 in den Räumen des
Mafinex Technologiezentrums statt. Bei Interesse melden Sie sich
bitte unter info@gsrn.de oder 0621 150 207-0 an. (Vortrag und
Diskussion finden in englischer Sprache statt)
Cloud-Computing für KMU
in der Praxis
Das Thema Cloud Computing steht auf der aktuellen
IT -Agenda so weit oben wie kaum ein anderes: Teile der
IT-Landschaft werden nicht mehr durch das Unternehmen
selbst betrieben, sondern von anderen Anbietern als
Dienst über das Internet bezogen.
Im Gegensatz zu großen Unternehmen verfügen KMU oftmals
nicht über Abteilungen mit dezidierter IT-Kompetenz. Der Einsatz
von Cloud-Computing ermöglicht den Unternehmen, die Flexibilität und Leistungsfähigkeit größerer IT-Lösungen ohne entspre-
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chendes IT-Wissen im eigenen Haus vorhalten zu müssen. Allerdings birgt der Einsatz von Clouds auch einige Risiken. Daher ist
es wichtig, sich über das Thema ‚Cloud-Computing‘ umfassend zu
informieren.
Das Seminar am 21. April 2015 in der IHK Trier soll einen fundierten Überblick über die wichtigsten Aspekte der Integration und
des Einsatzes von Cloud-Computing-Technologien im Unternehmen vermitteln, um etwaige Handlungsbedarfe herauszuarbeiten.
Die Besprechung der wichtigsten Sicherheitsaspekte und wertvolle
Entscheidungskriterien zur Beurteilung eines lohnenswerten
Cloud-Einsatzes im eigenen Unternehmen runden das Programm
ab. Weitere Informationen erteilt Matthias Fuchs, fuchs@eictrier.de, Tel.: 0651 97567-20.
InnovationsNachrichten aus Deutschland
Hightech-Strategie:
Hochrangiges Beratungsgremium
konstituiert
Das von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka berufene Hightech-Forum ist am 17. März 2015 zu seiner
konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Das Hightech-Forum wird die Bundesregierung bis zum Ende der
Legislaturperiode 2017 in allen Themen der HightechStrategie begleiten und sie beraten. Insgesamt 20 ausgewählte Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft werden gemeinsam mit der Politik
konkrete Empfehlungen zur Umsetzung der HightechStrategie erarbeiten, aktuelle Entwicklungen der Innovationspolitik diskutieren, neue Forschungsaufgaben formulieren und Zukunftsszenarien entwickeln.
Den Vorsitz des Hightech-Forums haben Andreas Barner, Vorsitzender der Unternehmensleitung der in Rheinland-Pfalz beheimateten
Boehringer Ingelheim und Präsident des Stifterverbandes für die
Deutsche Wissenschaft, sowie Reimund Neugebauer, Präsident der
Fraunhofer-Gesellschaft übernommen.
Als Mitglied in das Gremium berufen wurde u.a. der Vorsitzende des
DIHK-Ausschusses Industrie und Forschung Herr Dr. Strunz, Geschäftsführer der LAMILUX Heinrich Strunz GmbH.
Das Hightech-Forum konzentriert sich auf wesentliche Zukunftsfragen: Wie können neue Innovationsmodelle aussehen? Wie kann der
Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft verbessert oder
14
Netzwerke, beispielsweise Spitzencluster, gefestigt werden und sich
stärker international orientieren? Die Arbeit des Hightech-Forums
wird von einer Geschäftsstelle in Berlin koordiniert und unterstützt,
die aus Vertretern des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft zusammengesetzt ist.
Mit der neuen Hightech-Strategie hat die Bundesregierung das Ziel,
aus Ideen Innovationen zu machen. Sie soll Verbindungen zwischen
Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft herstellen.
Quelle: BMBF
Industrie 4.0:
Ministerien gründen Plattform
Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar
Gabriel, und die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, haben Mitte März 2015 den
Startschuss zur Gründung der Plattform Industrie 4.0 gegeben und deren Leitung übernommen. Nachdem die
Plattform zuvor von Verbänden ins Leben gerufen und
geführt worden war, soll sie nun auf eine breitere politische und gesellschaftliche Basis gestellt und sowohl thematisch als auch strukturell neu ausgerichtet werden.
Das Leitungsgremium der Plattform wird neben Bundeswirtschaftsminister Gabriel und Bundesforschungsministerin Wanka mit
Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften besetzt. Ein Strategiekreis mit Vertretern aus Bundesressorts, Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft und Bundesländern wird die Aufgabe der politischen Steuerung sowie die Rolle
von Multiplikatoren übernehmen. Ein Lenkungskreis, bestehend aus
Unternehmern, den Leitungen der Arbeitsgruppen und unter Beteiligung des Bundeswirtschaftsministeriums und Bundesforschungsministeriums, wird als Entscheidungsgremium für die Strategieentwicklung, technische Koordinierung und Umsetzung verantwortlich
sein.
Die Plattform Industrie 4.0 hat ihre inhaltlichen Schwerpunkte zunächst in fünf Arbeitsgruppen: Referenzarchitektur, Standardisierung und Normung; Forschung und Innovation; Sicherheit vernetzter Systeme; Rechtliche Rahmenbedingungen; Arbeit, Aus/Weiterbildung.
Bei der Auftaktveranstaltung der Plattform Industrie 4.0 am 14.
April 2015 auf der HANNOVER MESSE werden die ersten Ergebnisse
der bisherigen Verbändeplattform sowie Ausblick, Zielrichtung und
Agenda der Plattform vorgestellt und diskutiert. Erste greifbare
Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen sollen bis Ende des Jahres erarbeitet und auf dem IT-Gipfel vorgestellt werden.
Die Struktur der Plattform Industrie 4.0 kann hier abgerufen werden.
Quelle: BMWi
15
IT-Sicherheit:
Bundesregierung startet
Forschungsprogramm
Die wirtschaftlichen Schäden durch IT-Angriffe werden
für 2013 weltweit auf 575 Milliarden Dollar geschätzt.
Nahezu jedes dritte Unternehmen in Deutschland wurde in
den vergangenen zwei Jahren über das Internet angegriffen. Deshalb hat das Bundeskabinett am 11. März 2015
das neue Forschungsprogramm zur IT-Sicherheit "Sicher
und selbstbestimmt in der digitalen Welt" beschlossen.
Es bündelt erstmals ressortübergreifend die Aktivitäten zur ITSicherheitsforschung und fördert die Entwicklung sicherer, innovativer IT-Lösungen für Bürger, Wirtschaft und Staat. Das Forschungsprogramm konzentriert sich dabei auf die vier Schwerpunkte: Neue Technologien, Sichere und vertrauenswürdige Informations- und Kommunikationssysteme, Anwendungsfelder der ITSicherheit und Privatheit und Schutz von Daten.
Ein Beispiel ist die IT-Sicherheit für die Industrie der Zukunft. Die
Maschinen, Anlagen und Produkte kommunizieren miteinander und
sind zunehmend in Netzwerke eingebunden. Erst durch diesen Datenaustausch können die großen Vorteile von Industrie 4.0 genutzt
werden. Gleichzeitig erhöht sich dadurch das Risiko von Cyberangriffen auf Unternehmen, beispielsweise bei Energieversorgern. Wie
diese neuen Risiken beherrscht werden können, soll Gegenstand der
Forschung sein.
Auch in der Gesundheitsbranche gibt es neue Entwicklungen: computergestützte Chirurgie, vernetzte Krankendaten, die ITunterstützte Betreuung von Patienten in den eigenen vier Wänden
bis hin zu tragbaren Fitness-Computern. Diese Beispiele zeigen, wie
durch technischen Fortschritt unser Leben leichter wird. Gleichzeitig muss der Schutz von sensiblen Gesundheitsdaten gewährleistet
bleiben.
Ein weiteres Zukunftsfeld ist die Entwicklung der Automobile: In
einem modernen Fahrzeug arbeiten schon heute mehr als 100 Sensoren, künftig wird das Auto noch stärker vernetzt sein. Gerade für
die Entwicklung des autonomen Fahrens ist die IT-Sicherheit zentral. Ein Fahrzeug muss so geschützt werden können, dass es von
einem Hacker nicht ferngesteuert und zu einem Sicherheitsrisiko im
Straßenverkehr werden kann. Der Schutz der Fahrzeugkommunikation, –steuerung und –daten ist Gegenstand des neuen Forschungsprogramms.
Bis 2020 wird das neue IT-Forschungsprogramm mit rund 180 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF) gefördert.
Quelle: BMBF
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Smart Service-Welt:
Arbeitskreis übergibt Bericht
Die Digitalisierung stellt die technologische Souveränität
Deutschlands und Europas in Frage. Große Internetfirmen
drängen mit internetbasierten und personalisierten Diensten in immer mehr Industriebranchen vor. Gelingt es
ihnen, als Anbieter von Smart Services den Zugang zum
Kunden zu monopolisieren, dann könnten etablierte Produzenten und Dienstleister zu Zulieferern degradiert werden. Die am 16. März 2015 auf der CeBIT an Sigmar Gabriel übergebenen Umsetzungsempfehlungen des Arbeitskreises Smart Service Welt zeigen, wie Deutschland die
gute Ausgangsposition in der Industrie 4.0 nutzen kann,
um im digitalen Wettlauf aufzuholen.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sagte anlässlich der
Übergabe des Arbeitskreis-Berichts am 16. März auf der CeBIT: „Das
acatech-Zukunftsprojekt „Smart Service Welt“ hat intelligente
Dienstleistungen zum Thema, mit der deutsche Anbieter neue Anwendungsfelder, Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale erschließen können. Sie schaffen damit die Basis, wettbewerbsfähig zu
bleiben. Das zum IT-Gipfel verkündete BMWi-Technologieprogramm
„Smart Service Welt – Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft”
wurde auf der Grundlage von acatech-Erkenntnissen hierzu entwickelt und setzt das in der Digitalen Agenda, der Hightech-Strategie
und dem Koalitionsvertrag verankerte Thema in Forschung und
Entwicklung zeitnah um.“
Nachdem das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 vom gleichnamigen
Arbeitskreis der Forschungsunion Wirtschaft – Wissenschaft erfolgreich initiiert wurde, widmet sich das zweite Zukunftsprojekt
„Smart Service Welt“ den Chancen für die Wirtschaft durch die
Integration von Produkten und Services und die zugrundeliegenden
datengetriebenen Geschäftsmodelle. Der Arbeitskreis Smart Service
Welt brachte 140 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, darunter der DIHK, Wissenschaft, Gewerkschaften, Verbänden und
Verwaltungseinrichtungen zusammen, die gemeinsam die Vision der
Smart Service Welt entwickelten.
Quelle: acatech
Motor der Energiewende:
Innovationen
Vor allem in Europa verfolgen viele Länder ambitionierte
Ziele für den Anteil der Energie, der aus regenerativen
Quellen erzeugt wird. Die Energiewende ist kein rein deutsches Phänomen, erfährt hierzulande aber inbesondere seit
der Reaktorkatarstrophe von Fukushima große Aufmerksamkeit. Eine aktuelle ZEW-Studie untersucht Innovationen im Bereich von Energietechnologien, die dabei helfen
können, die Ziele der Energiewende zu langfristig akzeptablen Kosten zu erreichen.
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Ein Indikator zur Messung von Innovationen sind Patente, da sie
beim Patentamt für jedermann zugänglich sind. Zwar werden nicht
alle Innovationen patentiert oder zum Patent angemeldet. Patentdaten ermöglichen es aber, Innovationen bestimmten Technologien
zuzuordnen – etwa in Bezug auf erneuerbare Energien oder Energieeffizienz. Dass Innovationen im Bereich von Energietechnologien
schon lange vor der Energiewende an Bedeutung hinzugewonnen
haben, verdeutlicht die nebenstehende Grafik.
Der Anteil an Energiepatenten an allen Patenten – das heißt für
sämtliche Technologien – ist im Laufe der Zeit und nicht nur in
Deutschland gestiegen. Auch in anderen Technologienationen wie
den USA, Japan und Südkorea spielen Energietechnologien eine
zunehmend wichtigere Rolle. Ökonomen sind sich weitgehend einig
darüber, dass Regulierungen und der Anstieg der Energiepreise
wichtige Gründe für diese Entwicklung sind.
Wenig ist hingegen über mögliche andere Ursachen oder Gründe
bekannt, warum und vor allem welche Unternehmen neue Energietechnologien entwickeln. Nicht weniger wichtig für das Gelingen
der Energiewende sind Innovationen im Bereich der effizienteren
Nutzung von Energie, die den Energieverbrauch senken und die
Stromnetze entlasten können. Die ZEW-Studie, die in der Fachzeitschrift Energy Policy veröffentlicht wurde, hat Innovationsaktivitäten von Unternehmen bereits weit vor dem eigentlichen Beginn der
Energiewende im Jahr 2011 untersucht, um daraus Schlussfolgerungen für die aktuelle Wirtschafts- und Technologiepolitik zur
Unterstützung der Energiewende ziehen zu können.
Elektronik-, IT- und Automobilunternehmen treiben energieeffiziente Technologien voran. Die Untersuchung zeigt, dass Unternehmen
der Computer- und Elektronik- sowie der Automobilindustrie besonders aktiv im Bereich von Energieeffizienztechnologien sind. Ein
signifikanter Anteil der Patente für erneuerbare Energietechnologien kommt dabei aus dem Forschungs- und Wissenschaftssektor,
was auf einen bis dato weniger starken Anwendungsbezug dieser
Technologien im Vergleich zu Energieeffizienztechnologien hindeutet.
Interessant ist auch das Ergebnis, das Innovatoren regenerativer
Energietechnologien – sprich Unternehmen, die ein Innovationsprojekt erfolgreich abgeschlossen beziehungsweise zumindest eine
Innovation patentiert haben – sehr stark in diesem Bereich spezialisiert sind, das heißt deutlich stärker, als es für Innovatoren von
Energieeffizienztechnologien beobachtet wurde. Als eine maßgeblich treibende Kraft für Energieeffizienzinnovationen konnte anhand der Studie die allgemeine technische
Weiterentwicklung, also die Entwicklung anderer neuartiger Technologien in Unternehmen, identifiziert werden. Das Ergebnis ist den
Forschern zufolge weniger überraschend: In Zeiten hoher Energiepreise und Energieeffizienzstandards können Unternehmen ihren
18
Kunden zusätzlichen Nutzen bieten, indem sie neue energiesparende Produkte präsentieren.
Das Resultat erlaubt allerdings zentrale Schlussfolgerungen für die
Energie- und Technologiepolitik. Die Forschungs- und Entwicklungsförderung ganz allgemein, das heißt nicht spezifisch für Energietechnologien, begünstigt auch die technische Weiterentwicklung
im Bereich der Energieeffizienz. Bislang lag der Schwerpunkt politischer Maßnahmen eher auf der Förderung erneuerbarer Technologien, etwa durch das Erneuerbare-Energien Gesetz, und weniger auf
Energieeffizienz. Eine breitere Forschungs- und Entwicklungsförderung kann auch der Steigerung der Energieeffizienz dienen und so
die Wirtschaftlichkeit regulatorischer Maßnahmen im Zusammenhang mit der Energiewende erhöhen, schlussfolgern die Wissenschaftler.
Die Studie in englischer Sprache findet sich zum Download unter:
http://dx.doi.org/10.1016/j.enpol.2015.02.003
Quelle: ZEW-News, März 2015;
Dr. Sascha Rexhäuser, Prof. Dr. Andreas Löschel
22. Innovationstag
Mittelstand des BMWi
Zur traditionellen Leistungsschau "im Grünen" treffen sich
am 11. Juni 2015 auf dem Freigelände der AiF Projekt
GmbH in Berlin innovative kleine und mittlere Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Kooperationsnetzwerke aus ganz Deutschland, um neue Produkte, Verfahren
und Dienstleistungen zu präsentieren, deren Entwicklung
mit Unterstützung des Bundes möglich wurde.
Ergebnisse aus rund 200 Forschungs- und Entwicklungsprojekten
unterschiedlichster Branchen und Technologien veranschaulichen
den Erfolg der mittelstandsorientierten Innovationsförderung des
BMWi. Auf dieser Leistungsschau des innovativen Mittelstandes
werden u.a. ZIM-geförderte Projekte ausgestellt und können so
auch zu innovativen Projekten motivieren, die ggf. über ZIM gefördert werden können.
Interessierte Besucher werden die Gelegenheit haben, mit den über
300 Ausstellern und zahlreichen Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ins Gespräch zu kommen.
Die AiF Projekt GmbH lädt zur kostenlosen Veranstaltung ein.
Hier gelangen Sie zur Anmeldung für Besucher und zur Anmeldung
für Aussteller.
19
ZIM-NEMO-Netzwerke: Untersuchung der wirtschaftlichen
Wirksamkeit der Förderung
Während derzeit noch immer nicht die „neue“ ZIMRichtlinie vorliegt (hier: vorläufige Richtlinie des „neuen“
ZIM-Programms), werden die überaus positiven Effekte
der unterschiedlichen Förderarten des bisherigen ZIMProgramms untersucht.
In der vorliegenden Expertise werden die Förderwirkungen der ZIMNEMO-Netzwerke dargestellt, die in den 4.-7. Juryrunden zur Förderung ausgewählt wurden. Von 40 Netzwerken, die die Förderung
wahrnahmen, beteiligten sich 232 Unternehmen und 34 Netzwerkmanager an der Befragung (Juli bis Oktober 2014) mit einer Rücklaufquote von 87 % bei.
Mit der ZIM-NEMO-Förderung können innovative Netzwerke sachkompetente technologische und marktrelevante betriebswirtschaftliche Managementdienstleistungen in Anspruch nehmen. Diese
Leistungen werden zugunsten der beteiligten Unternehmen gefördert.
Mehr als die Hälfte der Unternehmen der Netzwerke verzeichneten
Umsatzzuwächse aufgrund der Netzwerkmitgliedschaft. Der Anteil
am Umsatz, der aus den Netzwerkaktivitäten resultierte, stieg bei
den Unternehmen aller Juryrunden zwischen 2010 und 2013 deutlich an. Darüber hinaus gaben zwei Drittel der Unternehmen an,
dass sie durch die Netzwerkbeteiligung ihre Marktpositionen in
Deutschland verbessern und neue Märkte erschließen konnten,
sowohl mit bestehenden als auch mit neu entwickelten Produkten.
Bei jeweils mehr als 20 % der Unternehmen unterstützte die ZIMFörderung den Einstieg in neue Auslandsmärkte entweder in Ländern der EU oder solchen außerhalb der EU und über 80 % der Unternehmen gaben an, durch die Netzwerkmitgliedschaft zusätzliche
Marktinformationen erlangt zu haben.
Die durch ZIM geförderten Netzwerke trugen in weit über drei Viertel der Fälle zu einem höheren Bekanntheitsgrad der beteiligten
Unternehmen bei. Insgesamt erfuhren über zwei Drittel der Unternehmen durch die Netzwerkmitgliedschaft positive Einflüsse auf die
Erweiterung und Verstetigung ihrer FuE-Tätigkeiten. Gleichzeitig
erweiterten die meisten Unternehmen ihre Technologiekompetenzen und Innovationsfähigkeiten.
Weitere interessante Ergebnisse, die die Unternehmen durch die
ZIM-Förderung der Netzwerke erzielen konnten, sind in der Publikation „Wirtschaftliche Wirksamkeit der Förderung von ZIM-NEMONetzwerken“ nachzulesen: Zum kostenlosen Download der Expertise.
20
Neue Ausschreibungen
BMEL: Bekanntmachung Nr. 05/2015/31 über die Durchführung
eines Forschungsvorhabens im Bereich Tierschutz.
Frist: 20. April 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMEL: Bekanntmachung Nr. 04/15/31 über die Durchführung von
transnationalen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen des ERA-Nets ICT-AGRI-2 zum Thema "Enabling Precision
Farming".
Frist: 24. April 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BLE: Gefördert werden gemeinsame transnationale Forschungsprojekte multidisziplinärer Konsortien. Themen sind: Die Auswirkungen
der Ernährung auf die menschliche Darmflora und der funktionelle
Einfluss der nahrungsabhängigen Zusammensetzung der Darmflora
auf die menschliche Gesundheit.
Frist: 28. April 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMWi: Bekanntmachung über die Förderung im Themenfeld "Elektromobilität - Positionierung der Wertschöpfungskette"
Frist: 29. April 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Richtlinien "Neue Einsatzmöglichkeiten für vernachlässigte
Antibiotika und Charakterisierung von Antibiotika oder AntibiotikaNichtantibiotika-Kombinationen zur Bekämpfung bakterieller Antibiotikaresistenzen" innerhalb der gemeinsamen Programmplanungsinitiative zur Antimikrobiellen Resistenz "JPIAMR" im Rahmenprogramm "Gesundheitsforschung".
Frist: 12. Mai 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Förderrichtlinien für deutsch-israelische Forschungs- und
Entwicklungsprojekte im Bereich Wassertechnologie im Rahmen der
BMBF-MOST-Kooperation. Aufruf für gemeinsame Anträge in 2015.
Frist: 14. Mai 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Richtlinien zur Fördermaßnahme "Effiziente HochleistungsLaserstrahlquellen (EffiLAS)" im Rahmen des Programms "Photonik
Forschung Deutschland".
Frist: 15. Mai 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Bekanntmachung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung –
Richtlinien zur Förderung der Wissenschaftlich-Technologischen
Zusammenarbeit (WTZ) mit Kolumbien.
Frist: 15. Mai 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
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BMEL: Richtlinie über die Förderung von Innovationen zur effizienten und umweltschonenden Nutzung von Düngemitteln im Rahmen
des Programms zur Innovationsförderung.
Frist: 28. Mai 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Richtlinien zur Förderung von ausgewählten Schwerpunkten
der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung auf den Gebieten "Materialforschung und Strukturbiologie mit Neutronen und
Synchrotronstrahlung" im Rahmen der deutsch-schwedischen Kooperation (Röntgen-Ångström-Cluster).
Frist: 29. Mai 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Richtlinien zur Förderung von Forschungsinitiativen auf dem
Gebiet der "Erkennung und Aufklärung von IT-Sicherheitsvorfällen"
im Rahmen des Förderprogramms "IKT 2020 - Forschung für Innovationen".
Frist: 05. Juni 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Richtlinien zur Fördermaßnahme "Stadtklima im Wandel".
Frist: 08. Juni 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Förderrichtlinien zur 7. Auswahlrunde des Wettbewerbs
"GO-Bio".
Frist: 30. Juni 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen für den Forschungsschwerpunkt "Arbeit in der digitalisierten Welt" im Rahmen
des FuE-Programms "Zukunft der Arbeit" als Teil des Dachprogramms "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit
von morgen".
Frist: 15. Juli 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Richtlinien zur Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit" im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit 2012-2017" der Bundesregierung.
Frist: 15. Oktober 2017
Mehr Informationen finden Sie hier.
22
Neue Veröffentlichungen /
Neu im Internet
BearingPoint.: Kostenfreie Veranstaltung in Berlin. Roundtable "Erfolgsfaktoren von Innovation im Netzwerk". Der Roundtable richtet
sich an Führungskräfte und Praktiker, die das Thema Innovation in
ihrer Organisation voranbringen möchten.
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Broschüre "Forschungsagenda Green Economy"
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Flyer Internationale Zusammenarbeit - Nationale Kontaktstelle
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Broschüre " MatRessource" Materialien für eine ressourceneffiziente Industrie und Gesellschaft
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Broschüre "Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt
2015-2020" Forschungsrahmenprogramm der Bundesregierung zur
IT-Sicherheit
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMBF: Broschüre " Vom Material zur Innovation" Rahmenprogramm zur Förderung der Materialforschung
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMWi: Erste Daten zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in
Deutschland auf Grundlage der Angaben der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMWi: Flyer INVEST - Zuschuss für Wagniskapital - Ein Programm
für junge innovative Unternehmen und private Investoren
Mehr Informationen finden Sie hier.
BMWi: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik - Monatsbericht
03/2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
KfW economic research: Studie "Alterung im Mittelstand bremst
Investitionen"
Mehr Informationen finden Sie hier.
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft: Untersuchung "
Fachkräftenachwuchs: Wo MINT gelingt – und wo es noch hinkt"
Mehr Informationen finden Sie hier.
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InnovationsNachrichten aus Europa und der Welt
Strategie für den digitalen Binnenmarkt: EU-Kommission vereinbart Tätigkeitsbereiche
Das Kollegium der EU-Kommissare hat am 25. März 2015
erstmals über die Strategie für den digitalen Binnenmarkt,
die im Mai vorgelegt werden soll, diskutiert und die wichtigsten Bereiche abgesteckt, auf die sich die Kommission
konzentrieren wird. Die Juncker-Kommission hat die
Schaffung des digitalen Binnenmarkts zu einer Priorität
ihrer Arbeit erklärt: Die EU-Binnenmarktfreiheiten sollen
auf die digitale Welt ausgedehnt werden und hierdurch
Wachstum und Beschäftigung fördern.
Es wurden drei Bereiche herausgearbeitet, auf die sich die Kommission während ihrer Amtszeit konzentrieren wird:
1. Besserer Zugang zu digitalen Gütern und Dienstleistungen für
Verbraucher und Unternehmen. Konkret u.a.:
Erleichterung des grenzüberschreitenden elektronischen Handels (insbesondere für KMU) mit harmonisierten Verbraucherschutz- und Vertragsvorschriften und einer effizienteren und
bezahlbaren Paketauslieferung.
Ebenso wichtig ist die Vereinfachung der MwSt-Regelungen.
Die Kosten und die Komplexität der Einhaltung ausländischer
Steuervorschriften sind für KMU ein großes Problem. Durch die
unterschiedlichen MwSt-Vorschriften entstehen schätzungsweise Kosten in Höhe von 80 Milliarden Euro.
2.
Gestaltung der Rahmenbedingungen für den Erfolg digitaler
Netze und Dienstleistungen. Konkret u.a.:
Alle innovativen digitalen Dienstleistungen, Anwendungen und
Inhalte benötigen als Lebensader ein HochgeschwindigkeitsInternet und sichere Netze. Zur Förderung von Investitionen in
die Infrastruktur will die Kommission deshalb die geltenden Telekommunikations- und Medienvorschriften überarbeiten, um
sie auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten, insbesondere im Hinblick auf Verbraucheranwendungen (z. B. die wachsende Zahl der Telefongespräche über das Internet) und neue
Marktteilnehmer auf diesem Gebiet.
Funkfrequenzen sind die Luft, die das Internet zum Atmen
braucht. Deshalb ist eine Koordinierung zwischen den Mitgliedstaaten unverzichtbar. Bei der Einführung der neuesten
4G-Technik in Europa sind erhebliche Verzögerungen aufgetreten, weil keine geeigneten Frequenzen zur Verfügung standen.
Funkfrequenzen machen nicht an den Landesgrenzen Halt:
Damit ein echter Binnenmarkt mit EU-weiten Dienstleistungen
entstehen kann, ist bei der Verwaltung ein europäischer Ansatz
24
erforderlich.
3.
Schaffung einer europäischen digitalen Wirtschaft mit lang
fristigem Wachstumspotenzial. Konkret u.a.:
Die Europäische Kommission will alle Industriezweige bei der
Einführung neuer Technologien und der Umstellung auf ein intelligentes Industriesystem unterstützen („Industry 4.0“).
Normung: Die Sicherstellung der Interoperabilität neuer Technologien ist eine entscheidende Voraussetzung für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Europas, deshalb müssen Normen schneller aufgestellt werden.
Außerdem will die Kommission, dass Wirtschaft und Gesellschaft die Vorteile der Datenwirtschaft in vollem Umfang nutzen können. Jede Sekunde entstehen große Datenmengen, die
von Menschen oder Maschinen erzeugt werden, so z. B. von
Sensoren, die Klimadaten sammeln, durch Satellitenbilder, digitale Bilder und Videos, Aufzeichnungen von Kaufvorgängen oder GPS-Signale. Big Data ist eine Goldgrube, wirft aber auch
viele Fragen auf, vom Eigentum an den Daten über den Datenschutz bis hin zu den Normen. Damit das Potenzial erschlossen
werden kann, müssen diese Fragen behandelt werden.
Dasselbe gilt für das immer stärker genutzte Cloud Computing.
Prognosen zufolge dürfte der Anteil der Daten, die in einer
Cloud gespeichert werden, von 20 Prozent im Jahr 2013 bis auf
40 Prozent im Jahr 2020 ansteigen.
Forschungsstandort Europa in
Gefahr: Europäische Rektorenkonferenzen warnen
In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren die Hochschulvertretungen aus Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland die geplante Kürzung der EUForschungsförderung.
Der Protest richtet sich gegen Pläne der EU-Kommission, das europäische Forschungsprogramm „Horizon 2020“ um rund 2,7 Milliarden Euro zu kürzen. Die damit frei werdenden Mittel sind für den
neuen „Europäischen Fonds für Strategische Investitionen“ (EFSI)
vorgesehen. Mit dem Fonds sollen private Investitionen in der EuroZone mobilisiert und so die Wirtschaft angekurbelt werden.
Die Rektorenkonferenzen kritisieren zudem die geplante Umsetzung
des EFSI. „In allen Ankündigungen hieß es, dass durch den Fonds
insbesondere Projekte für Bildung, Forschung und Innovation finanziert werden sollen“, erklärte HRK-Präsident Hippler. „Davon ist jetzt
nichts in den Durchführungsbestimmungen zu finden: Es gibt keine
Mindestquote für Projekte aus diesen Bereichen, keine bindenden
Auswahlkriterien und keine Expertise in den Auswahlgremien. Die
deutschen Hochschulen wären nach derzeitiger Rechtslage nicht
einmal berechtigt, Projektanträge zu stellen.
25
Im Vergleich zu Asien gebe Europa schon heute nur halb so viel für
Forschung und Entwicklung aus. Mit Blick auf die internationale
Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandorts Europa seien die
Kürzungspläne von 2,7 Milliarden Euro daher ein fatales Signal.
Quelle: Kooperation-International
USA:
Top Ten der Biopharma Cluster
Die Fachzeitschrift Genetic Engineering & Biotechnology
News hat ihr jährliches Ranking der zehn besten USCluster im Bereich Biopharma veröffentlicht.
Die Top Ten Cluster sind die gleichen wie im Jahr zuvor. Allerdings
hat sich die Positionierung innerhalb der ersten sieben geändert. Die
Top Ten der U.S. Biopharma Cluster:
1. Boston-Cambridge (Vorjahresplatzierung: 2)
2. San Francisco Bay Area (1)
3. New York/New Jersey (5)
4. San Diego (3)
5. Maryland / DC Metro (4)
6. Greater Philadelphia (7)
7. Seattle (6)
8. Raleigh-Durham, NC (inklusive Research Triangle Park, NC) (8)
9. Los Angeles (9)
10. Chicagoland (10)
Den vollständigen Artikel finden Sie in englischer Sprache auf den
Seiten der Genetic Engineering & Biotechnology News.
Quelle: Kooperation-International
Südkorea: Samsung plant 400
"Smart Factories"
Das Internetportal "The Korea Bizwire" berichtet über die
Pläne von Samsung, in der südkoreanischen Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) 400 sogenannte
"Smart Factories" zu errichten.
In Kooperation mit dem Gyeongbuk Creative Economy Center sollen
veraltete Fabriken in der Region auf den neusten Stand der digitalen
Technik gebracht werden. Ziel ist es vor allem, kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Entwicklung innovativer und
intelligenter Industrieprozesse zu unterstützen. Samsung setzt bei
der Errichtung der Smart Factories vor allem auf das Manufacturing
Execution System und das Internet der Dinge. Die ersten 100 Fabriken sollen bereits Ende des Jahres vollständig modernisiert sein.
Den Artikel in englischer Sprache finden Sie im Volltext bei The
Korea Bizwire.
Quelle: Kooperation-International
26
Neue Ausschreibungen
Europäische Kommission: H2020-ECSEL-2015-1-RIA-TWO-STAGE
Frist: 12. Mai 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
Europäische Kommission: FIGHT AGAINST CRIME AND TERRORISM
Frist: 27. August 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
Europäische Kommission: INDIVIDUAL FELLOWSHIPS (IF)
Frist: 10. September 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
Europäische Kommission: EU PRIZE FOR WOMEN INNOVATORS
Frist: 20. Oktober 2015
Mehr Informationen finden Sie hier.
Europäische Kommission: HORIZON PRIZE - BETTER USE OF ANTIBIOTICS
Frist: 17. August 2016
Mehr Informationen finden Sie hier.
Neue Veröffentlichungen /
Neu im Internet
Europäische Kommission: Neue Ausgabe von research focus (in
englischer Sprache) zu zukünftigen Entwicklungen im Mobilfunkmarkt "WHY THE EU IS BETTING BIG ON 5G"
Mehr Informationen finden Sie hier.
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