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Einmal Schoko-Sahne, bitte! Letzten Samstag waren

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Einmal Schoko-Sahne, bitte!
Letzten Samstag waren die SG Damen zu Gast bei der TSG
Reutlingen. Beide Mannschaften mussten in dieser Partie alles in
die Waagschale legen, um wichtige Punkte im Kampf um den
Klassenerhalt zu ergattern. Trainer Andreas Buttgereit warnte in der
Ansprache vor Spielbeginn sein Team vor dem Kampfgeist der
Reutlinger. Diese werden mit Sicherheit versuchen „oberste Sahne“
zu spielen, woraufhin Mannschaftskapitän Tanja Link ohne zu
zögern einen draufsetzte und meinte, dass Tübingen dann eben
„oberste Schoko-Sahne“ spielen werde. Kurz darauf standen sich
beide Mannschaften auf der Platte gegenüber.
Das Spiel kam von Beginn an langsam in Fahrt. Auf beiden Seiten
führten technische Fehler zu Ballverlusten, was jeweils von der
gegnerischen Mannschaft nicht konsequent genutzt werden konnte.
Dadurch ging die SG erst nach gut fünf Minuten mit dem ersten
Treffer in Führung. Doch nur wenige Momente darauf konnten die
Gastgeber zum 1:1 nachziehen. Fortan konnten die Unistädter
immer ein bis sogar vier Tore vorlegen. Dies war vor allem der
Abwehr zu verdanken, die im Laufe des Spiels immer mehr an
Sicherheit gewann, was in den vorherigen Spielen der Rückrunde
leider nicht gelingen wollte. Lediglich unnötige Ballverluste und
gelegentliche Unkonzentriertheit im Angriffspiel hielten die Gäste
von einer eindeutigen Führung ab. Mit Spielständen wie 2:5 und
6:10 konnte sich das Team ihr altes Selbstvertrauen wieder
zurückerobern und mit erhobenen Köpfen wurde beim 8:11 die
Seiten gewechselt.
Die SG machte sich ab sofort auf ein noch härteres Spiel gefasst,
denn die Gastgeber machten zu Beginn der zweiten Halbzeit mehr
Druck als zuvor. Auch in der Abwehr gab es eine Umstellung und
Annalena Bornheimer wurde durch Manndeckung komplett aus dem
Angriff genommen. Wenige Minuten ließ man sich davon
beeindrucken und verlor etwas den Überblick über das Spiel. Somit
konnte die Führung der Tübinger mit dem 13:13 in der 38.
ausgeglichen werden. Zwar war die TSG in den darauffolgenden
zehn Spielminuten den Gästen mit einem 14:15, 16:17 oder 17:19
immer dicht auf den Fersen, doch dieses Mal wollte jede dem
üblichen Tübinger-Krimi in den letzten Spielminuten entgehen. Nun
schien das ganze Team das umzusetzen, was der Kapitän vor
Anpfiff angekündigt hatte: „oberste Schoko-Sahne“ zu spielen.
Reutlingen kam nur noch zweimal zum Torerfolg und kassierte dafür
noch acht Gegentore. Im letzten Spielabschnitt gelang es der SG
sich erfolgreich, verdient und vor allem mal wieder mit viel Spaß
deutlich abzusetzen und endlich ein Zeichen zu setzen. Der 19:27Sieg war vom ganzen Team erkämpft und fühlte sich deshalb umso
besser an.
Für die SG haben gespielt: AnneMarie Wenke im Tor, Franziska
Haas (4), Bea Kerstan (2/2), Tanja Link (2), Helen Steins (2),
Simone Pfingstag, Maike Domogalla (1), Helen Ahner (3), Annalena
Borhnheimer (7/4), Sabine Braun, Christiane Pfeffer (3) und Anna
Ehrhardt (3).
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