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IAO-News April 2015 ()

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F R A U N H O F E R - I N S T I T U T F Ü R A r b eits w irts c haft un d or g anisation I A O
IAO-News
April 2015
Fraunhofer IAO
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO beschäftigt sich mit aktuellen Fragestellungen rund
um den arbeitenden Menschen. Insbesondere unterstützt
das Institut Unternehmen dabei, die Potenziale innovativer
Organisationsformen sowie zukunftsweisender Informations- und Kommunikationstechnologien zu erkennen,
individuell auf ihre Belange anzupassen und konsequent
einzusetzen. Die Bündelung von Management- und Technologiekompetenz gewährleistet, dass wirtschaftlicher Erfolg,
Mitarbeiterinteressen und gesellschaftliche Auswirkungen
immer gleichwertig berücksichtigt werden.
Durch die enge Kooperation mit dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart verbindet das Fraunhofer IAO universitäre
Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Wissenschaft
und wirtschaftliche Praxis.
Zur Bearbeitung der Forschungsaufträge stehen mehr
als 14 200 Quadratmeter moderner Büros, Labors und
Demonstrationszentren zur Verfügung.
Geschäftsfelder des Fraunhofer IAO
Weitere Informationen
•
Unternehmensentwicklung und Arbeitsgestaltung
•
Dienstleistungs- und Personalmanagement
www.iao.fraunhofer.de
•
Engineering-Systeme
https://shop.iao.fraunhofer.de
•
Informations- und Kommunikationstechnik
blog.iao.fraunhofer.de
•
Technologie- und Innovationsmanagement
wiki.iao.fraunhofer.de
•
Mobilitäts- und Stadtsystem-Gestaltung
twitter.com/iaostuttgart
Themenübersicht
INDUSTRIE 4.0: CHINA AUF DER ÜBERHOLSPUR
Das Fraunhofer IAO analysiert im Rahmen seines Forschungsprojekts »China TechWatch« chinesische Technologieentwicklungen. Das erste Whitepaper des Projekts zeigt, dass China besonders bei Patenten von Basistechnologien für die Industrie 4.0
die Nase vorn hat. Hinsichtlich der Patentquantität hat China die USA und Deutschland bereits weit hinter sich gelassen.
MEHR (E-)MOBILITÄT FÜR GARMISCH-PARTENKIRCHEN
Welche Chancen bietet Elektromobilität der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen in den kommenden Jahren? Antworten
auf diese Frage erarbeiten die Partner im Projekt »Nachhaltige Mobilität für Garmisch-Partenkirchen – e-GAP 2030«, die am
20. März 2015 im Rahmen einer Veranstaltung interessierte Bürgerinnen und Bürger über das Vorhaben informierten.
INNOVATIONSIMPULSE FÜR SÜDOSTASIEN
Das Fraunhofer IAO und die malaysische Forschungseinrichtung SIRIM unterstützen künftig gemeinsam kleine und mittlere
Unternehmen mit ihrer Expertise im Innovations- und Technologiemanagement. Im Dezember 2014 haben die FraunhoferGesellschaft und SIRIM eine Absichtserklärung zur Kooperation unterzeichnet. Mit einem Kick-off startete im März das erste
Projekt mit dem Fraunhofer IAO.
MEHR DURCHBLICK IN DER BÜRGERBETEILIGUNG
Ein Klick – und das geplante Konzerthaus ist um 180 Grad gedreht oder die eben noch betonkalte Zufahrtsstraße wird zu
einer grünen Allee. Im Forschungsprojekt VisB+ untersuchen das Fraunhofer IAO und die Universität Hohenheim, wie moderne
Visualisierungstechnologien eingesetzt werden können, um Bürger bei der Planung großer Bauvorhaben einzubinden.
KMU BESSER DIGITAL INTEGRIEREN
Im Förderprojekt »CAR4KMU« hat das Fraunhofer IAO kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zum Thema »eStandards in der
Automobilindustrie« befragt. Auf Basis der Studienergebnisse erarbeiten die Projektpartner im nächsten Schritt ein Konzept für
den flächendeckenden Einsatz des einheitlichen eStandards »auto-gration«.
Foto: Bernd Müller, © Fraunhofer IAO/traffic_analyzer – iStock
INDUSTRIE 4.0: CHINA AUF DER ÜBERHOLSPUR
Patentanalyse des Fraunhofer IAO zeigt Chinas Vorsprung im Bereich Industrie 4.0
Im März dieses Jahres verkündete Chinas Regierung das strate-
IAO in den nächsten zwölf Monaten die vierteilige Studie »Ak-
gische Programm »Made in China 2025«. Das sollte die hiesige
tuelle Entwicklungen von Industrie 4.0 in China«. Der erste Teil
Industrie aufhorchen lassen: Denn mit einem nationalen Maß-
zum Thema »Patentanalyse« zeigt, dass China nicht nur im
nahmenplan will das Land gezielt Technologien der »Industrie
Hinblick auf die Anzahl der Patente führend ist, sondern auch
4.0« vorantreiben. An den Basistechnologien für die Industrie
hochinnovative Erfindungen entwickelt hat, vor allem auf den
4.0 hat China seit Jahren fleißig gearbeitet. Von 2013 bis 2015
Gebieten energieeffizienter drahtloser Sensornetzwerke so-
haben chinesische Erfinder auf diesem Gebiet über 2500 Paten-
wie Netzwerkstrukturen. Chinesische Forschungsinstitutionen
te angemeldet und liegen somit deutlich vor den USA mit 1065
leisten in diesen Bereichen momentan einen nennenswerten
und Deutschland mit 441 Anmeldungen.
Beitrag. Der erste Teil der Studie kann als Whitepaper kostenlos
heruntergeladen werden.
»China TechWatch« liefert Input für Technologie- und
Vertriebsstrategie
Parallel dazu veröffentlicht das Fraunhofer IAO ab Juni 2015
Allerdings sagt die bloße Zahl chinesischer Anmeldungen nicht
halbjährlich die digitale Technologiestudie »Chinese Industry 4.0
viel über die tatsächliche Innovationskraft aus: Experten schät-
Patents«. Hierbei werden rund 1000 chinesische Patente ausge-
zen, dass nur rund 35 Prozent davon den Kriterien der Patentfä-
wertet und dabei die Technologien der 50 wichtigsten chinesi-
higkeit genügen. Die Herausforderung für westliche Unterneh-
schen Patentveröffentlichungen eines Halbjahrs qualitativ analy-
men besteht darin, mit vertretbarem Aufwand die hochwertigen
siert, übersetzt und in leicht verständlichen Steckbriefen zu-
Erfindungen zu identifizieren. »Die sorgfältige Analyse chinesi-
sammengefasst. Die Technologiestudie kann über den angege-
scher Patente dient zwei Zwecken: Zum einen kann man daraus
benen Kontakt zum Preis von 2000 Euro bestellt werden. Die
passende Wettbewerbsstrategien und ggf. Umgehungslösun-
Lieferung erfolgt jeweils zum 15. Juni und 15. Dezember des
gen entwickeln. Zum anderen enthalten Patente wichtige Infor-
Jahres.
mationen über den zukünftigen Technologiebedarf chinesischer
Unternehmen, die im Hinblick auf die Vertriebsstrategie berücksichtigt werden sollten«, so Truong Le, Patent- und Innovationsexperte am Fraunhofer IAO. Im Rahmen des Forschungsprojekts
Kontakt
»China TechWatch« hat das Institut neue Bewertungsmethoden
Fraunhofer IAO, Truong Le, Dr. Thomas Fischer
entwickelt, um die Qualität chinesischer Patente sowie die Tech-
Telefon +49 711 970-2108, -2037
nologiekompetenz chinesischer Player semi-automatisch zu ana-
truong.le@iao.fraunhofer.de
lysieren.
thomas.fischer@iao.fraunhofer.de
Studien beleuchten chinesische Technologieaktivitäten
Whitepaper zum Download
detailliert
http://s.fhg.de/X2D
Basierend auf dieser Methodik veröffentlicht das Fraunhofer
Projektkonsortium
»Nachhaltige Mobilität für
Garmisch-Partenkirchen –
e-GAP 2030«
MEHR (E-)MOBILITÄT FÜR
GARMISCH-PARTENKIRCHEN
Fraunhofer IAO und Marktgemeinde stellen Projekt für nachhaltige Mobilität vor
2030 könnte Garmisch-Partenkirchen ein Vorbild für ganz
Auch Baden-Württemberg will an der Idee teilhaben
Deutschland sein, was nachhaltige Mobilität angeht. Mithilfe
Das Projekt überzeugt aber nicht nur Garmisch-Partenkirchen.
des Projekts »Nachhaltige Mobilität für Garmisch-Partenkir-
Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg erarbeitet mit dem
chen – e-GAP 2030« entwickelt das Fraunhofer IAO gemein-
Fraunhofer IAO ebenfalls einen strategischen Leitfaden für
sam mit dem Markt Garmisch-Partenkirchen ein effektives
nachhaltige (E-)Mobilität. Mit ihrem eigenen angepassten Mo-
(E-)Mobilitätskonzept, das sowohl die Bevölkerung und Un-
bilitätskonzept möchte die Region sich effektiv auf die Zu-
ternehmen als auch Touristen und Besucher der Marktge-
kunft vorbereiten und dabei ein Vorbild für andere Städte
meinde im Fokus hat. Damit spielt Garmisch-Partenkirchen
sein.
als eine der drei bayrischen Modellregionen für Elektromobilität eine deutschlandweite Vorreiterrolle.
Eine Infoveranstaltung zu diesem Projekt findet am Mittwoch,
15. April 2015 statt. Interessenten können das vom Ministeri-
Fundierte Arbeitsschritte sichern den Erfolg
um für Verkehr und Infrastruktur (MVI) des Landes Baden-
Das Projekt, welches als Förderprogramm des Freistaats Bay-
Württemberg geförderte Projekt »Modellregion für nachhalti-
ern ins Leben gerufen wurde, umfasst mehrere Abläufe mit
ge Mobilität im ländlichen Raum« ausführlich diskutieren.
ausführlichen Aufgaben. Zuerst wird die Ist-Situation im ge-
Den lokalen Akteuren werden dabei nicht nur Inhalte und Ar-
samten Verkehrsbereich analysiert, wozu beispielsweise
beitsschritte des Projekts verdeutlicht, sondern sie erhalten
ÖPNV, Pkw-Verkehr, Fußwege oder auch Radverkehr zählen.
auch die Möglichkeit, ihre persönlichen Fragen zur nachhalti-
Nach der Aufnahme der Bedürfnisse und Anforderungen der
gen Mobilität an die Experten zu stellen.
lokalen Akteure wird das Leitbild der zukünftigen (E-)Mobilität inklusive eines detaillierten Maßnahmenkatalogs entwickelt. Währenddessen fließen auch Erkenntnisse und Ergebnisse aus den e-GAP-Projekten in die Arbeit mit ein.
Kontakt
Fraunhofer IAO, Dr. Sabine Wagner, Thomas Ernst
Die Erste Bürgermeisterin von Garmisch-Partenkirchen, Dr. Si-
Telefon +49 8821 96697731, +49 711 970-2303
grid Meierhofer, ist von der Idee überzeugt und verdeutlichte
sabine.wagner@iao.fraunhofer.de
bei einer Informationsveranstaltung am 20. März, wie essen-
thomas.ernst@iao.fraunhofer.de
ziell das Projekt für die Region ist. Sie setzt dabei auf den regen Austausch mit der Bevölkerung sowie den Unternehmen
etwa mithilfe von Straßen- und Haushaltsbefragungen, um
alle Interessen im Planungsprozess zu bewahren.
Die Delegation der malaysischen
Forschungsorganisation SIRIM
mit den Fraunhofer-Gastgebern
Foto: Lothar Fischer, © Fraunhofer IAO
am 19. März in Stuttgart.
INNOVATIONSIMPULSE FÜR SÜDOSTASIEN
Fraunhofer IAO kooperiert mit malaysischer Forschungsorganisation SIRIM
Mit einem Kick-off im März 2015 haben das Fraunhofer IAO
management einbringen können«, sagt Prof. Dr. Anette
und das »Standards and Industrial Research Institute of Ma-
Weisbecker. »Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in den
laysia«, kurz SIRIM, den Startschuss für das erste gemeinsame
nächsten Monaten und die Möglichkeit weiterer gemeinsamer
Projekt gegeben. In den kommenden Monaten werden die
Initiativen im Bereich der angewandten Forschung.«
beiden Forschungsorganisationen gemeinsam kleine und mittlere Unternehmen im Bereich Innovations- und Technologie-
In den nächsten Wochen wird das Projektteam des Fraunhofer
management fördern.
IAO die Arbeit mit SIRIM und den malaysischen KMU vor Ort
beginnen. Neben einer Erhebung zum Stand des Innovations-
SIRIM unterstützt seit über 40 Jahren Unternehmen in Malay-
managements bei den Firmen sind Technologie-Audits und
sia in den Bereichen Forschung, Technologieentwicklung und
Innovationsworkshops geplant. Darüber hinaus berät das
Qualitätsoptimierung und ist darüber hinaus mit umfassenden
Fraunhofer IAO die Kollegen von SIRIM bei der Qualifizierung
Branchenkenntnissen eine wichtige Zertifizierungseinrichtung.
von Innovationszentren in Anlehnung an das Erfolgsmodell
Eine der wichtigsten Aufgaben von SIRIM besteht darin, die
der Fraunhofer-Gesellschaft.
Produktivität von KMU zu fördern. Die Kooperation mit dem
Fraunhofer IAO wird hierfür neue Impulse liefern.
Erstes gemeinsames Projekt startet in Kürze
Kontakt
Der Vizepräsident von SIRIM, Dr. Mohamad Jamil Bin Sulaiman,
Fraunhofer IAO, Liza Wohlfart
und sein Projektteam wurden am 19. März in Stuttgart emp-
Telefon +49 711 970-5310
fangen. Neben dem Fraunhofer-Vorstand für Technologiemar-
liza.wohlfart@iao.fraunhofer.de
keting und Geschäftsmodelle, Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl,
und der Verantwortlichen für Southeast Asia bei Fraunhofer,
Monika Braun, begrüßten die stellvertretende Institutsleiterin
des Fraunhofer IAO, Prof. Dr. Anette Weisbecker, sowie das
Projektteam am Fraunhofer IAO die Gäste. »Das Projekt zur
Stärkung der malaysischen KMU ist der erste wichtige Schritt
in unserer Kooperation mit SIRIM, in die wir unsere besonderen Kompetenzen im Bereich Innovations- und Technologie-
Foto: Bernd Müller, © Fraunhofer IAO
MEHR DURCHBLICK IN DER
BÜRGER­BETEILIGUNG
Verschiedene Visualisierungstechniken werden im Projekt VisB+ auf Verständlichkeit geprüft
Mit dem rasanten Fortschritt der Computertechnologie gibt es
Räumlich frei erlebbare digitale Modelle sollen die
immer mehr Möglichkeiten, Bauvorhaben vorab zu visualisie-
Bürgerbeteiligung erleichtern
ren. Mit virtuellen 3D-Modellen lässt sich ein Bauwerk aus ver-
3D-Technologien ermöglichen heute spektakuläre Anwendun-
schiedenen Perspektiven betrachten, bauliche Alternativen las-
gen: Neben herkömmliche Architektenpläne und Computer-
sen sich einfach darstellen, ebenso wie die Auswirkungen auf
animationen treten sogenannte immersive 3D-Modelle, in de-
Mensch und Umwelt: Wie wird die neue Shoppingmeile das
nen der Betrachter vollkommen in eine virtuelle Realität
Landschaftsbild verändern? Werde ich das Windrad von mei-
eintaucht. In Trainingssimulatoren oder in Konstruktionsprozes-
nem Wohnzimmer aus sehen? Solche Fragen lassen sich mit
sen der Automobilindustrie hat diese High-End-Technik mittler-
virtuellen Modellen im Voraus beantworten. Das vereinfacht
weile ihren festen Platz – nicht jedoch in der Bürgerbeteili-
die Bürgerbeteiligung und ermöglicht gesellschaftlich nachhal-
gung: »Liegen die Planungsdaten in geeigneter Form vor,
tiges Bauen.
könnten Sie mit einem Mausklick verschiedene Varianten eines
Bauvorhabens darstellen und von Bürgern z. B. in Planungs-
Visualisierungen gelten oft als geschönt
werkstätten virtuell begehen lassen«, so Günter Wenzel, Pro-
Denn angesichts gravierender Konflikte, die größere Baupro-
jektleiter auf Seiten des Fraunhofer IAO. Neben dem technisch
jekte verursacht haben, wird die gesellschaftliche Nachhaltig-
Möglichen haben die Wissenschaftler aber auch im Blick, wel-
keit großer Bauvorhaben immer wichtiger: Projekte müssen so
che Visualisierungstechniken mit geringerem Aufwand für klei-
geplant und kommuniziert werden, dass die Öffentlichkeit sie
nere Bauvorhaben eingesetzt werden können. Aufbauend auf
annimmt. Mit Computer- oder Architekturmodellen können
ihren Forschungsergebnissen werden so Standards für den Ein-
Bauträger einen Eindruck von der zukünftigen Wirklichkeit
satz von Visualisierungstechniken im Rahmen der Bürgerbetei-
vermitteln. Diese stoßen aber bei Bürgern oft auf die Kritik, sie
ligung formuliert. Das Projekt wird durch das Forschungspro-
seien geschönt und reine Werbung.
gramm Nachhaltiges Bauen der Baden-Württemberg Stiftung
gefördert.
Wie sich unterschiedliche Formen von Visualisierungen auf die
Glaubwürdigkeit und Verständlichkeit von Bauplanungen auswirken, untersuchen deshalb das Fraunhofer IAO und der Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft (540c) der Universität
Kontakt
Hohenheim im Projekt »Visualisierung in Bürgerbeteiligungsver-
Fraunhofer IAO, Günter Wenzel
fahren« (VisB+). »Richtig umgesetzt, sind Visualisierungen eine
Telefon +49 711 970-2244
echte Chance, Bauvorhaben plastisch zu machen. Wir fragen:
guenter.wenzel@iao.fraunhofer.de
Wie können Visualisierungen glaubwürdiger werden und eine
konstruktive Diskussion über Planungsalternativen ermögli-
Weitere Informationen
chen?«, sagt Professor Frank Brettschneider, der das Projekt auf
www.visbplus.de
Seiten der Universität Hohenheim verantwortet.
KMU BESSER DIGITAL INTEGRIEREN
Studie des Fraunhofer IAO verdeutlicht Bedarf an eStandard »auto-gration« in der Automobilindustrie
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spielen eine wichtige
Laut der Befragung ist die Mehrzahl der KMU am neuen
Rolle in der Automobilindustrie, vor allem bei der Zulieferung
eStandard »auto-gration« interessiert. Um die Akzeptanz für
und beim Verkauf von Fahrzeugen, Ersatzteilen und Dienst-
den einheitlichen eStandard zu erhöhen, besteht aber auch
leistungen. Um in dieser globalen Wertschöpfungskette erfolg-
Bedarf an einfachen, klar strukturierten, verständlichen und
reich mitzuwirken, müssen sie reibungslos am elektronischen
zielgruppenspezifischen Informationsmaterialien sowie an
Geschäftsverkehr teilhaben können. Der neue eStandard
Konzepten zur Umsetzung. Dazu gehören beispielsweise Leit-
»auto-gration« soll KMU besser in den elektronischen Geschäfts-
fäden oder Checklisten.
verkehr der Automobilindustrie integrieren und beispielsweise
eine elektronische Abwicklung von Rechnungen oder Bestel-
Informationsmaterial und ein Leitfaden erleichtern
lungen ermöglichen.
die Einführung
Auf Basis der Befragungsergebnisse erarbeiten die Projekt-
eStandard »auto-gration«: Anschluss für KMU
partner geeignete Informationsmaterialien speziell für KMU
Um das Potenzial von »auto-gration« in der deutschen
und Großunternehmen, die auch für Personen mit geringem
Automobilindustrie wissenschaftlich zu erfassen, hat das
IT-Know-how leicht verständlich sind. Ein Einführungsleit-
Fraunhofer IAO im letzten Jahr KMU, Großunternehmen,
faden mit Methoden und Checklisten zeigt zudem auf, mit
Multiplikatoren und IT-Unternehmen qualitativ sowie quan-
welchen Maßnahmen die Einführung von »auto-gration«
titativ befragt. Bei der Bestandsaufnahme wurde deutlich,
einfach und schnell gelingt.
dass KMU bis zu 80 Prozent ihrer Nachrichten noch per Post,
Fax oder E-Mail verschicken, da die Einführung von EDI-Stan-
Die Studie »IT-Integration von kleinen und mittleren Unter-
dards oftmals zu teuer und aufwendig ist. Vor allem viele
nehmen in der Automobilindustrie« steht ab sofort kostenlos
KMU in der Zulieferindustrie verschicken Rechnungen, Liefer-
im Internet zur Verfügung.
scheine oder Bestellbestätigungen noch häufig manuell
an Großunternehmen. Dies bedeutet nicht nur für sie selbst
einen hohen Aufwand, sondern belastet auch die Großunternehmen, da sie zur Sicherstellung der Prozessqualität auf
Kontakt
strukturierte Daten angewiesen sind. »Der eStandard auto-
Fraunhofer IAO, Christoph Ferle
gration ermöglicht KMU den einfachen Einstieg in E-Billing
Telefon +49 711 970-2370
und macht sie als Geschäftspartner für Großunternehmen
christoph.ferle@iao.fraunhofer.de
attraktiv. Das schafft nicht nur neue Aufträge, sondern senkt
gleichzeitig die Kosten«, fasst Christoph Ferle vom Fraun-
Studie zum Download
hofer IAO die Vorteile für KMU zusammen.
http://s.fhg.de/GwD
Veranstaltungen
24. April 2015
18. und 19. Juni 2015
Technologievorsprung sichern
Stuttgarter Symposium für Produktentwicklung 2015
Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart
Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart – Zentrum für
Ansprechpartner: Markus Korell
Virtuelles Engineering ZVE
Telefon +49 711 970-2238
Ansprechpartner: Tilman Naujoks
www.iao.fraunhofer.de/vk278.html
Telefon +49 711 970-2086
www.iao.fraunhofer.de/vk235.html
28. April 2015
Innovationswerkstatt »Zukunftsfähige
8. Juli 2015
Produktion«
Produktiv dienstleisten mit der Methode 3KM
Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart – Zentrum für
Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart
Virtuelles Engineering ZVE
Ansprechpartnerinnen: Janine Kramer,
Ansprechpartner: Joachim Lentes
Dr. Anne-Sophie Tombeil
Telefon +49 711 970-2285
Telefon +49 711 970-5143, -2146
www.iao.fraunhofer.de/vk259.html
www.iao.fraunhofer.de/vk281.html
7. und 8. Mai 2015
9. Juli 2015
Konferenz »Gender- und Diversity-Management
Entwicklung von dienstleistungsorientierten
in der Forschung«
Geschäftsmodellen für KMU
Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart – Zentrum für
Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart
Virtuelles Engineering ZVE
Ansprechpartner: Janine Kramer, Jens Neuhüttler
Ansprechpartner: Michaela Klemisch, Jürgen Wilke
Telefon +49 711 970-5143, -5311
Telefon +49 711 970-2219, -2173
www.iao.fraunhofer.de/vk284.html
www.iao.fraunhofer.de/vk243.html
9. Juli 2015
22. Mai 2015
Business Breakfast: Produktive manuelle Montage –
ZVE Open Friday
Projektbeispiele und Erfahrungsaustausch
Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart – Zentrum für
Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart
Virtuelles Engineering ZVE
Ansprechpartner: Oliver Scholtz, Manfred Bender
Ansprechpartner: Tilman Naujoks
Telefon +49 711 970-2050, -2056
Telefon +49 711 970-2086
www.iao.fraunhofer.de/vk289.html
www.iao.fraunhofer.de/vk269.html
Herausgeber und Redaktionsanschrift:
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
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Redaktion:
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