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Kursprogramm 2014 - SZB Schweizerischer Zentralverein für das

EinbettenHerunterladen
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Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser
Wir freuen uns, Ihnen in diesem Jahr wieder eine gedruckte Version unseres Weiterbildungsangebotes für das Jahr 2014 präsentieren zu dürfen.
Nachdem wir 2013 auf den Druck des Programms verzichtet haben, wurden
wir von vielen unserer Partner darauf angesprochen, dass ein gedrucktes
Weiterbildungsprogramm für sie sehr wichtig sei.
Das vorliegende Programm ist in engster Zusammenarbeit zwischen Ihnen,
Ihren Institutionen und dem SZB Ressort Fort- und Weiterbildung entstanden. Neben Vertrautem im Bereich der Einführungs-/Sensibilisierungs-Angebote enthält es wiederum eine ganze Reihe von Themen, die wir aus
aktuellem Anlass oder auf Wunsch aus Ihren Reihen ins Programm aufgenommen haben.
Die Weiterbildungsangebote des SZB richten sich in erster Linie an das Fachpersonal der Mitgliedorganisationen unseres Vereins. Immer mehr Themen
sind jedoch auch für Personen interessant, welche in Institutionen des Gesundheitswesens, Altersinstitutionen und Beratungsstellen anderer Organisationen tätig sind. Insbesondere gilt dies für Fragen der Sehbehinderung
im Alter, der Beleuchtung oder Mehrfachbehinderung. Hier suchen wir immer mehr Kooperationen mit anderen Organisationen wie Careum, HfH,
KSiA oder Pro Senectute einzugehen, um so eine optimale Kommunikationsbasis zu erreichen.
Wir verweisen auf die verschiedenen Links auf unserer Homepage zu diesen Organisationen (www.szb.ch/Weiterbildung/Angebote von Partnerorganisationen).
Kurse der SZB-Beratungsstelle für hörsehbehinderte und taubblinde
Menschen
Kennen Sie eine Person, die nicht mehr gut hört und sieht? Eine gleichzeitige Beeinträchtigung des Sehens und des Hörens gibt es öfter als man
denkt – vor allem im Alter. Wie geht man damit um, wie kann die Lebensqualität erhalten oder verbessert werden? Die Beratungsstelle für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen bietet verschiedene Kurse zum
Themengebiet Hörsehbehinderung und Taubblindheit an. An diesen
Kursen werden einerseits die Definition, das Verständnis und die Folgen dieser doppelten Sinneseinschränkung vermittelt und andererseits gibt es viele
praxisorientierte Übungsmöglichkeiten. Diese Kurse richten sich sowohl an
Editorial
Editorial
interessierte Einzelpersonen, wie zum Beispiel Angehörige und Bezugspersonen, als auch an Institutionen.
Hier erfahren Sie mehr: www.szb.ch/Weiterbildung/Kurse der SZB-Beratungsstelle für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen.
2014 sind wiederum eine Reihe von Modulen der Lehrgänge «Ausbildung
zur Spezialistin/zum Spezialisten für die Rehabilitation von sehbehinderten
und blinden Menschen» vorgesehen. In diesem Jahr findet bereits die dritte
Höhere Fachprüfung HFP im Bereich Low Vision statt, die zum eidgenössischen Diplom führt. In diesem Jahr starten auch die ersten Spezialisierungsmodule im Fachbereich Lebenspraktische Fähigkeiten. Einen einführenden
Text zu den Lehrgängen finden Sie unter der Rubrik «Weiterbildungen und
Lehrgänge». Die Kurse im Rahmen der Lehrgänge sind mit einem «*»
gekennzeichnet. Die gesamte Ausschreibung der Lehrgänge finden Sie auf
unserer Internetseite: http://www.szb.ch/angebot/weiterbildung.html als
Download.
Um Ihnen den Einstieg in die Lektüre zu erleichtern, möchten wir Ihnen hier
einen Überblick über die Zielrichtungen unserer vier Kursarten geben:
Einführungskurse
In diesen Kursen wird für Personen, die neu im Sehbehindertenwesen sind
oder solche, die sich für weitere Aspekte des Sehbehindertenwesens interessieren, über die wichtigsten Inhalte der verschiedenen Bereiche informiert. Meist wird die Information ergänzt durch Elemente der Selbsterfahrung.
Fortbildungskurse
Hier können erfahrene Personen ihr Wissen vervollständigen bzw. aktualisieren. Fachpersonen aus dem In- und Ausland sind dafür besorgt, dass ihr
spezielles Wissen weitergegeben wird und so einen grösseren Anwenderkreis findet.
Tagungen
Tagungen dienen dazu, aktuelles Wissen vor allem aus der Forschung
(z.B. Medizin, Optik, Sozialwissenschaft) und der Sozialpolitik darzustellen
und zu diskutieren.
Weiterbildungen und Lehrgänge
Die Zertifikatslehrgänge des SZB sind berufliche Zusatzausbildungen, welche eine Tätigkeit in verschiedenen Bereichen des Sehbehindertenwesens
erst ermöglichen. Diese Weiterbildungen sind immer berufsbegleitend angelegt und richten sich vor allem an Personen, die bereits im Sehbehindertenwesen tätig sind, bzw. sich auf eine solche Tätigkeit vorbereiten.
Seit 2012 können diese Lehrgänge mit einem eidgenössischen
Diplom abgeschlossen werden!
Die Sicherung der Qualität unserer Arbeit ist uns ein wichtiges Ziel. Aus diesem Grund haben wir uns der Prüfung unserer Angebote durch das eduQuaSystem unterzogen und haben das entsprechende Qualitätslabel erhalten.
eduQua ist zum führenden Qualitätssystem der Erwachsenenbildung in der
Schweiz geworden und zeichnet gute Weiterbildungsinstitutionen aus.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!
Das Weiterbildungsteam des SZB
Inhaltsverzeichnis
Einführungskurse
* Die Teilnahme an diesem Kurs wird für alle Lehrgänge «Ausbildung
zur Spezialistin / zum Spezialisten für die Rehabilitation von sehbehinderten und blinden Menschen» angerechnet.
12
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25
1045.1* Aspekte verschiedener Fachbereiche
im Sehbehindertenwesen Modul 1.1.1
1045.2* Aspekte verschiedener Fachbereiche
im Sehbehindertenwesen Modul 1.1.1
1046* Sozialversicherungen – Einführung Modul 1.1.2
1047.1* Medizinische Grundlagen der Sehbehinderung
Modul 1.2.1
1047.2* Medizinische Grundlagen der Sehbehinderung
Modul 1.2.1
1048* Medizinische Grundlagen von Hörbehinderungen
Modul 1.2.2
1049* Visuelle und auditive Funktionen und die Entwicklung
des Sehens und Hörens Modul 1.2.3
1050* Licht – Kontraste – Farben im Alltag von sehbehinderten
Menschen Modul 1.3
1051* Psychologische Aspekte einer Sinnesbehinderung
Modul 1.4.1
1052* Grundlagen der Rehabilitation Modul 1.4.2
1053
Sensibilisierung für Low Vision
1054
Sensibilisierung für Lebenspraktische Fähigkeiten LPF
1055
Sensibilisierung für Orientierung und Mobilität O+M
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Fortbildungskurse
28
30
1056
1057
32
1058
Früherziehung und Schule
Low Vision-Förderung für Kinder mit Mehrfachbehinderung
Zerebral bedingte Sehstörungen bei Kindern und Jugendlichen
Formen, Folgen, Diagnostik und Behandlung
Mehrfachbehinderung
Low Vision-Abklärungen mit erwachsenen mehrfach
behinderten Klienten
34
1059
35
1060
36
1061
Low Vision
Ausgewählte Themen aus der Low Vision-Rehabilitation
Farbsinnstörungen: Die Lupe unter der Lupe
Ausgewählte Themen für spezialisierte Augenoptiker/innen und Orthoptistinnen
Low Vision-Hilfsmittel – einfach und zweckmässig?
Grundlagen der Mathematik für Low Vision-Trainer/-innen
37
1062
Rehabilitation und Sozialarbeit
Aspekte des Sozialversicherungsrechtes
38
1063
40
1064
Alter
Sehbehinderung im Alter
Kurs für Thementräger/-innen in Institutionen
Kommunikation zwischen Sozial- und Gesundheitswesen –
Eine Herausforderung – Ein Muss
42
1065
Beleuchtung
Einfache Beleuchtungsberatung in der Rehabilitationspraxis
44
1066
Informations- und Kommunikationstechnologien ITC
iPhone und iPad in der Beratung und Rehabilitation von
blinden und sehbehinderten Personen
46
47
1067
1068
48
1069
Weitere Themata
Cerebrale Sehstörungen bei Erwachsenen
Neue Erkenntnisse in der Augenmedizin
Auffrischungskurs über Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten
Diabetes mellitus und Sehbehinderung
Tagungen
52
T1
53
T2
Erfahrungsaustausch Beleuchtungsberater sowie weiterer
Fachkreise
«Älter werden und Sehbehinderung erfahren»
«Vieillir et vivre avec un handicap visuel»
(mit Simultanübersetzung)
Inhaltsverzeichnis
Einführungskurse
Weiterbildungen und Lehrgänge
56
58
61
62
64
66
68
68
69
69
71
71
72
74
REHA
Ausbildung zur Spezialistin/zum Spezialisten für die
Rehabilitation von sehbehinderten und blinden Menschen
(mit eidgenössischem Diplom)
1070* Die Bedeutung der Optik im Rehabilitationsprozess 1
Modul 2.1
1071
Die Bedeutung der Optik im Rehabilitationsprozess 2
Modul 3.1 Low Vision
1072* Grundlagen O+M Modul 2.2
1073* Grundlagen LPF Modul 2.3
1074* Computerbasierte Hilfsmittel für Information und
Kommunikation Modul 2.4
1075Kommunikation Modul 5.1 LPF
1076
Essen / Kochen Modul 5.2.1 LPF
1077
Essen / Kochen Modul 5.2.2 LPF
1078
Haushalten und Aktivitäten des täglichen Lebens
Modul 5.3 LPF
1079
Nähen / Kleiderpflege Modul 5.4 LPF
1080
Begleitete Lehrpraxis (fakultativ) Modul 5.5 LPF
1081
Weiterbildung zur spezialisierten Orthoptistin in Low Vision
1083
Low Vision für Augenoptiker/-innen
Verzeichnis SZB-Kursleitende
Allgemeine Hinweise
11
Einführungskurse
Einführungskurse
SZB-Kurs 1045.1*/1045.2* Modul 1.1.1
SZB-Kurs 1046*
Aspekte verschiedener Fachbereiche im Sehbehindertenwesen
Ziel
Inhalt
Zielgruppe
Teilnehmenden kennen die wichtigsten Fachbereiche
··Die
und Strukturen des Sehbehindertenwesens.
sind sensibilisiert für den Alltag betroffener
··Sie
Menschen.
bedeutet blind/sehbehindert für betroffene
··Was
Menschen in verschiedenen Altersgruppen?
und Aufgaben des Sehbehindertenwesens
··Strukturen
Sozialarbeit
··Rehabilitation (O+M, LPF, Low Vision)
··Früherziehung, Schule, Berufsfragen
··Erwachsenen- und Altersfragen
··Blindentechnische Hilfsmittel
··Kommunikation (Punktschrift, EDV etc.)
··Taubblindheit
··Erläuterungen durch Fachreferate, Workshops,
··Selbsterfahrung sowie praktische Arbeit
··Ein Mittagessen im Kulturrestaurant «blindekuh»
Fachleute aller Funktionsbereiche, welche erst seit kurzem
im Sehbehindertenwesen tätig sind
Teilnehmerzahl: maximal 24 Personen/minimal 16
Leitung
Dr. phil. Urs Kaiser sowie weitere Fachpersonen aus allen
Bereichen des schweizerischen Sehbehindertenwesens
Datum
1045.1: 17./18. Februar 2014 (Montag/Dienstag, 2 Tage)
1045.2: 15./16. September 2014 (Montag/Dienstag, 2 Tage)
Ort
Kirchgemeindehaus Neumünster, Zürich
Kosten
CHF 565.– (CHF 745.–)
inbegriffen: Kursunterlagen, 1 Mittagessen
12
Modul 1.1.2
Sozialversicherungen – Einführung
Ziel
Inhalt
Die Teilnehmenden kennen den Aufbau des schweizerischen Sozialversicherungswesens.
über das Gebiet des schweizerischen
··Überblick
Sozialversicherungswesens
Leistungen der IV
··Die
Die
wichtigsten Bestimmungen im Hinblick auf die Arbeit
··im Sehbehindertenwesen
··Die Zusammenarbeit mit den Sozialversicherungen
Zielgruppe
Alle Fachpersonen aus dem Seh- und
Hörsehbehindertenwesen
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen/minimal 10
Leitung
Andrea Kräuchi
Datum
13. November 2014 (Donnerstag, ½ Tag, Nachmittag)
Ort
Kirchgemeindehaus Paulus, Bern
Kosten
CHF 150.– (CHF 195.–)
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
13
Einführungskurse
Einführungskurse
SZB-Kurs 1047.1*/1047.2*
SZB-Kurs 1048*
Ziel
Ziel
Die Teilnehmenden kennen die Anatomie des Ohres und
sind informiert über die wichtigsten Ohrenerkankungen.
Inhalt
Dieser Kurs vermittelt Ihnen die anatomischen und physiologischen Grundlagen des Hör- und Gleichgewichtsapparates. Aufbauend auf diesen Grundlagen wird eine Übersicht
über die häufigsten Erkrankungen des Ohres und deren
Behandlungsmöglichkeiten gegeben.
Zielgruppe
Alle Fachpersonen aus dem Seh- und
Hörsehbehindertenwesen
Teilnehmerzahl: maximal 14 Personen/minimal 10
Alle Fachpersonen aus dem Seh- und
Hörsehbehindertenwesen
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen/minimal 10
Leitung
Dr. med. Tomislav Stojan-Geiser
Leitung
Dr. med. Oliver Job
Datum
24. Oktober 2014 (Freitag, 1 Tag)
Datum
1047.1: 1./2. April 2014 (Dienstag/Mittwoch, 2 Tage)
1047.2: 4./5. November 2014 (Dienstag/Mittwoch, 2 Tage)
Ort
Kirchgemeindehaus Neumünster, Zürich
Kosten
Ort
KV, Luzern
CHF 275.– (CHF 365.–)
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
Kosten
CHF 560.– (CHF 740.–)
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
Modul 1.2.1
Medizinische Grundlagen der Sehbehinderung
Inhalt
Zielgruppe
14
Die Teilnehmenden kennen die Anatomie des Auges und
sind informiert über die wichtigsten Augenerkrankungen.
und Funktion des menschlichen Auges
··Aufbau
Erkrankungen
··führen könnendes Auges, welche zu Sehbehinderungen
··Behandlungsmöglichkeiten
Erläuterungen der augenärztlichen Untersuchung
··Kurze
Spezielle
Probleme und Fragen aus dem Berufsalltag der
··Teilnehmenden
Modul 1.2.2
Medizinische Grundlagen von Hörbehinderungen
15
Einführungskurse
SZB-Kurs 1049*
Modul 1.2.3
Visuelle und auditive Funktionen
und die Entwicklung des Sehens und Hörens
Ziel
Teilnehmenden beschreiben die Entwicklung des Se··Die
hens und Hörens sowie die Reizaufnahme, -weiterleitung
Einführungskurse
SZB-Kurs 1050*
Modul 1.3
Licht – Kontraste – Farben
im Alltag von sehbehinderten Menschen
Ziel
und -verarbeitung im visuellen und auditiven System.
Sie lernen die wichtigsten zentralen Störungen des visuellen und auditiven Systems kennen und die funktionellen Auswirkungen auf die Klienten verstehen.
··
Inhalt
Inhalt
Teilbereich Sehen
Wie Kinder sehen lernen
Aufnahme, Weiterleitung, Verarbeitung und Konstruktion
visueller Information im Gehirn
Ausgewählte Teilleistungen der visuellen Wahrnehmung
Störungen visueller Wahrnehmungsleistungen und ihre
funktionellen Auswirkungen
··
··
··
Teilbereich Hören
Wie Kinder hören lernen
Aufnahme, Weiterleitung und Verarbeitung auditiver
Information im Gehirn
Störungen auditiver Wahrnehmungsleistungen und ihre
funktionellen Auswirkungen
··
··
Die Teilnehmenden beschreiben – ausgehend von der
elementaren Frage, was Licht überhaupt ist – die Lichtentstehung, unterschiedliche Leuchtmittel und spezifische
Aspekte der Beleuchtung und des Kontrasts, die für sehbehinderte Menschen relevant sind.
in lichttechnische Grundbegriffe
··Einführung
– Blendung – Kontraste – Farbe
··Licht
«Mensch
und Licht»
··Präsentation
von verschiedenen Lichtquellen
··Die hauptsächlichen
··Verhinderung Arten der Blendung sowie deren
im Alltag
··Farben
Farbwahrnehmung,
Farbordnung, Farbkontrast, Farbver··wandtschaft, Farbanwendung,
Farbenexperiment
··Übertragung der Kursinhalte in die eigene Praxis
Zielgruppe
Alle Fachpersonen aus dem Seh- und
Hörsehbehindertenwesen
Teilnehmerzahl: maximal 12 Personen/minimal 10
Leitung
Alle Fachpersonen aus dem Seh- und
Hörsehbehindertenwesen
Teilnehmerzahl: maximal 18 Personen/minimal 10
Arnd Graf-Beilfuss, Susanne Trefzer sowie weitere
Fachperson
Datum
19. – 21. November 2014 (Mittwoch bis Freitag, 3 Tage)
Leitung
Dr. phil. Bernadette Nedwed
Ort
Gleis 1, Lenzburg
Datum
7. – 9. Mai 2014 (Mittwoch bis Freitag, 3 Tage)
Kosten
CHF 775.– (CHF 1 045.–)
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
Ort
Kirchgemeindehaus Paulus, Bern
Kosten
CHF 775.– (CHF 1 045.–)
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
Zielgruppe
16
17
Einführungskurse
SZB-Kurs 1051*
Modul 1.4.1
Psychologische Aspekte einer Sinnesbehinderung
Ziel
Inhalt
Zielgruppe
18
Die Teilnehmenden
verstehen die wichtigsten psychologischen Konsequenzen
einer Sinnesbehinderung
analysieren die verschiedenen Schritte zur
Krisenbewältigung
verstehen verschiedene Verhaltensweisen je nach
Altersstufe
··
··
··
der Sinnesbehinderung auf die Entwicklung und
··Einfluss
Persönlichkeitsbildung
und Veränderungsprozess
··AnpassungsStress und Ängste im Zusammenhang mit einer
··Krisen,
Sinnesbehinderung
Einflüsse der verschiedenen Sinnesbehin··Psychologische
derungen
Bedeutung des Akzeptierens – oder von Schmerz und
··Die
Verlust in Verbindung mit einer Behinderung
und Prozess des Annehmens
··Identitätskrise
Einflüsse
einer
oder
Sinnesbehinderungen auf
··der Handlungs- und mehrerer
Beziehungsebene
Entwicklungspsychologische
Aspekte der
··Sinnesbehinderung bei Kindern
und Jugendlichen
Schule
und
Sinnesbehinderung
··Auswirkungen einer Sinnesbehinderung im
··Erwachsenenalter sowie bei älteren Menschen
und andere Interventions··(Psycho-)therapeutische
möglichkeiten
Leitung
Dr. phil. Urs Kaiser, Stefan Rehmann
Datum
20./21. März 2014 (Donnerstag/Freitag, 2 Tage)
Ort
Kirchgemeindehaus Neumünster, Zürich
Kosten
CHF 525.– (CHF 705.–)
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
Alle Fachpersonen aus dem Seh- und Hörsehbehindertenwesen, dem Gesundheitswesen, dem Schulwesen oder der
Sozialpädagogik, die mit Menschen mit einer Sinnesbehinderung zu tun haben
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen/minimal 10
19
Einführungskurse
SZB-Kurs 1052*
Modul 1.4.2
Grundlagen der Rehabilitation
Ziel
Inhalt
Teilnehmenden kennen die Definitionen von Behin··Die
derung und Rehabilitation vor dem Hintergrund der ICF.
beschreiben die Schritte des Rehabilitationsprozesses.
··Sie
reflektieren Fragestellungen im Zusammenhang mit
··Sie
Selbständigkeit – Abhängigkeit und Lebensqualität.
heisst Behinderung und Rehabilitation im Kontext
··Was
der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit)?
Welche Schritte umfasst der Rehabilitationsprozess am
Beispiel der Gerontagogik (übertragbar auf andere
Praxisfelder)?
Was heisst Lebensqualität (Beispiel Lebensqualitätsmodell von Lawton, Testverfahren zur Messung von
Lebensqualität bei sehbehinderten Menschen) und
welche ethischen Fragen stellen sich in der Rehabilitation?
··
··
Zielgruppe
Alle Fachpersonen aus dem Seh- und
Hörsehbehindertenwesen
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen/minimal 10
Leitung
Markus Sutter
Datum
13. November 2014 (Donnerstag, ½ Tag, Vormittag)
Ort
Kirchgemeindehaus Paulus, Bern
Kosten
CHF 150.– (CHF 195.–)
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
21
Einführungskurse
SZB-Kurs 1053
Sensibilisierung für Low Vision
Ziel
Inhalt
Sensibilisierung für relevante Fragestellungen und erste
Einblicke in den Bereich Low Vision
Praktischer Teil
Selbsterfahrung unter Simulationsbrille
Low Vision im Fern- und Nahbereich sowie im kreativen
Umfeld
Die Bedeutung und Bestimmung des Vergrösserungsbedarfes als erste Beurteilung der Sehleistung
Umfangreicher Low Vision-Parcours
Demonstration und Selbsterfahrung bestimmter Hilfsmittel aus dem Low Vision-Bereich
··
··
··
··
··
Datum
6./7. November 2014 (Donnerstag/Freitag, 2 Tage)
Ort
Gleis 1, Lenzburg
Kosten
CHF 525.– (CHF 705.–)
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
Theoretischer Teil
Was ist Low Vision?
Sehen und Wahrnehmung
Welche Erkrankungen führen zu einer Sehbehinderung?
Was ist Kontrast und welche Bedeutung hat er für sehbehinderte Menschen?
Gedanken zur Bedeutung eines Low Vision-Trainings
Die visuellen Einschränkungen sehbehinderter Personen
Sehen im Alter, Lichtbedarf und sinnvolle Beleuchtung
Welche adäquaten Hilfen kommen in Betracht?
··
··
··
··
··
··
··
··
Zielgruppe
Alle Fachpersonen aus dem Seh- und Hörsehbehindertenwesen, Augenoptikerinnen, Orthoptistinnen sowie
Personen, die in der Lichtberatung oder in einer Alterseinrichtung arbeiten
Teilnehmerzahl: maximal 12 Personen/minimal 10
Leitung
Arnd Graf-Beilfuss, Mathias Rackl
22
23
Einführungskurse
Einführungskurse
SZB-Kurs 1054
SZB-Kurs 1055
Sensibilisierung für Lebenspraktische Fähigkeiten LPF
Sensibilisierung für Orientierung und Mobilität O+M
Ziel
Einblick in das Rehabilitationsgebiet Lebens··Erster
praktische Fähigkeiten LPF
von Kenntnissen, um sehbehinderte und
··Erwerben
blinde Personen zweckmässig und motivierend über die
Ziel
verschiedenen Bereiche, Inhalte und Möglichkeiten von
LPF-Rehabilitation zu informieren
Inhalt
mit Simulations- und
··Selbsterfahrungsübungen
Dunkelbrillen zu Themen wie Essen/Trinken, Gestalten,
Inhalte und Möglichkeiten einer Schulung in O+M zu
informieren
Anwendung «sehender Begleitertechniken»
Inhalt
Kommunikation
Reflexion der Erfahrungen
Demonstration und Erprobung ausgewählter Hilfsmittel
aus dem LPF-Bereich
Theoretische Ausführungen, Informationen und Praxisbeispiele zu verschiedenen Aspekten eines LPF-Trainings
Zusammenarbeit mit LPF-Fachpersonen
Austausch und Diskussion
··
··
··
··
··
Zielgruppe
Alle Fachpersonen aus dem Seh- und
Hörsehbehindertenwesen
Teilnehmerzahl: maximal 12 Personen/minimal 10
Leitung
Marianne Streicher-Schwyn, Pia Weber
Datum
14./15. November 2014 (Freitag/Samstag, 2 Tage)
Ort
Zürcher Sehhilfe, Zürich
Kosten
CHF 500.– (CHF 680.–)
ohne Mittagessen
24
Einblick in das Rehabilitationsgebiet Orientierung
··Erster
und Mobilität O+M
von Kenntnissen, um sehbehinderte und
··Erwerben
blinde Personen zweckmässig und motivierend über die
··
(Parcours) mit eingeschränk··Selbsterfahrungsübungen
tem Sehvermögen
der Erfahrungen
··Reflexion
zu möglichen Hilfestellungen und
··Informationen
Demonstration von Hilfsmitteln aus dem O+M-Bereich
Ausführungen, Informationen und Praxis··Theoretische
beispiele zu diversen Aspekten des O+M-Trainings
mit O+M-Fachpersonen
··Zusammenarbeit
Einführung/Erprobung
Begleitertechniken»
··Sensibilisierungsübungen«sehende
zu
den
Themen
«Raum- und
··Umweltwahrnehmung»
··Austausch und Diskussion
Zielgruppe
Alle Fachpersonen aus dem Seh- und
Hörsehbehindertenwesen
Teilnehmerzahl: maximal 12 Personen/minimal 10
Leitung
Charly Meyer, Viola Oser Lüthi, Jean-Luc Perrin
Datum
15./16. Mai 2014 (Donnerstag/Freitag, 2 Tage)
Ort
Kirchgemeindehaus Neumünster, Zürich
Kosten
CHF 500.– (CHF 680.–)
ohne Mittagessen
25
Fortbildungskurse
27
Fortbildungskurse Früherziehung und Schule
SZB-Kurs 1056
Low Vision-Förderung für Kinder mit Mehrfachbehinderung
Ziel
funktionale Sehvermögen des mehrfachbehinderten
··Das
Kindes einschätzen und besondere Auswirkungen ausgewählter neurologischer Beeinträchtigungen auf das
Sehverhalten verstehen lernen
Zum kindlichen Sehvermögen und zu seinen Bedürfnissen passende Low Vision-Spiel- und Förderangebote
entwickeln
Low Vision-Förderung in alltägliche Situationen (Pflege,
Essen etc.), Abläufe und Strukturen einbetten
Räume, Situationen und Unterrichtsangebote visuell
anregend gestalten
Situationsgemäßes Handling in Low Vision-Fördersituationen
··
··
··
··
Inhalt
Leitung
Dr. phil. Bernadette Nedwed
Datum
14./15. Oktober 2014 (Dienstag/Mittwoch, 2 Tage)
Ort
Kirchgemeindehaus Paulus, Bern
Kosten
CHF 500.– (CHF 680.–)
ohne Mittagessen
kann ich in der täglichen Arbeit mit Kindern mit
··Wie
Mehrfachbehinderung Low Vision-Förderung einfliessen
lassen?
Wie kann ich den Unterricht Low Vision spezifisch
gestalten?
Welches Spielmaterial ist geeignet?
Lagerung
Räumliche Anpassungen
··
··
··
··
Zielgruppe
28
Frühförderung – Schule – Beratung und Unterstützung –
Heilpädagogik
Teilnehmerzahl: maximal 15 Personen/minimal 10
29
Fortbildungskurse Früherziehung und Schule
SZB-Kurs 1057
Zerebral bedingte Sehstörungen bei Kindern und Jugendlichen
Formen, Folgen, Diagnostik und Behandlung
Ziel
über Grundlagen der visuellen Wahrnehmung
··Kenntnisse
Die
verschiedenen
··Kindes-/JugendalterStörungen in der Entwicklung und im
Verfahren und Behandlungsmöglichkeiten
··Diagnostische
Anwendungsbeispiele
(auch von Seiten der Teilneh··menden) sollen die Translation
in die eigene praktische
Tätigkeit unterstützen
Inhalt
Nach einer kurzen Einführung in die psychologischen und
neurobiologischen Grundlagen der visuellen Wahrnehmung und ihrer Entwicklung werden die verschiedenen
zerebralen Sehstörungen und ihre Folgen bei Kindern und
Jugendlichen umfassend und anhand von Beispielen dargestellt. Zusätzlich werden standardisierte Untersuchungsund Behandlungsverfahren präsentiert, und anhand von
Einzelbeispielen ausführlich erläutert und diskutiert.
Zielgruppe
Ärzte (Ophthalmologie und Kinderneurologie/Pädiatrie),
(Schul)-Psychologen, Low Vision-Trainer, Orthoptisten,
Pädagogen, Ergotherapeuten sowie alle, die in diesem
Bereich mit der Diagnostik, Behandlung, Förderung und
Betreuung tätig sind.
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen/minimal 15
30
Leitung
Prof. Dr. Josef Zihl
Datum
5. Dezember 2014 (Freitag, 1 Tag)
Ort
Kirchgemeindehaus Neumünster, Zürich
Kosten
CHF 250.– (CHF 340.–)
ohne Mittagessen
31
Fortbildungskurse Mehrfachbehinderung
SZB-Kurs 1058
Low Vision-Abklärungen mit mehrfach behinderten Erwachsenen
Ziel
Wir wollen in diesem Kurs zuerst eine Bestandesaufnahme
über die bestehenden Vorkenntnisse bezüglich der Arbeit
mit mehrfach behinderten erwachsenen Menschen bei den
im Sehbehindertenwesen tätigen Berufsgruppen erstellen
und die diesbezüglichen Bildungsbedürfnisse erkennen.
Die zentralen Leitfragen werden sein:
Was bringt jede Fachperson mit?
Wie können wir gemeinsam das Ziel der bestmöglichen
Versorgung der Betroffenen erreichen?
Inhalt
Heute hat sich die Frühförderung sehbehinderter Kinder
sehr gut etabliert. Ganz anders sieht es hingegen bei
mehrfach behinderten Erwachsenen aus. Mehrheitlich
steht die Primärbehinderung im Vordergrund und der
Problematik ebenfalls vorhandener visueller Einschränkungen wird nur wenig Beachtung geschenkt. Sehr schnell
wird beispielsweise übersehen, dass Personen mit einem
Down-Syndrom früher alterssichtig werden oder zentrale
Störungen eine Beschäftigung im Nahbereich bisweilen
unmöglich machen. Eine weitere Konsequenz besteht
darin, dass die betroffenen Personen nicht im Rahmen
ihrer Möglichkeiten gefördert oder beschäftigt werden
können.
Zielgruppe
Fachpersonen aus dem Sehbehindertenwesen, die in ihrer
täglichen Arbeit mit mehrfach behinderten Menschen zu
tun haben.
Teilnehmerzahl: maximal 16 Personen/minimal 8
Leitung
Arnd Graf-Beilfuss, sowie weitere Fachkräfte
Datum
vakant (1 Tag)
Ort
Lenzburg
Kosten
CHF 250.– (CHF 340.–)
ohne Mittagessen
In kleinen Workshops wird anhand von Beispielen und
funktionalem Beobachten, wie es auch in der Frühförderung
eingesetzt wird, eine Sensibilisierung für spezifische
Eigenheiten mehrfach behinderter Menschen gefördert.
Die Chancen, aber auch die Grenzen jeder einzelnen
Berufsgruppe werden herausgearbeitet und daraus
werden die in einem Folgekurs zu erarbeitenden oder zu
vertiefenden Kenntnisse abgesteckt.
32
33
Fortbildungskurse Low Vision
Fortbildungskurse Low Vision
SZB-Kurs 1059
SZB-Kurs 1060
Ausgewählte Themen aus der Low Vision-Rehabilitation
Farbsinnstörungen: Die Lupe unter der Lupe
Ausgewählte Themen für spezialisierte Augenoptiker/-innen und
Orthoptistinnen
Ziel
Ziel
Inhalt
Zielgruppe
Die Teilnehmenden aktualisieren ihre Kenntnisse der
praktischen Gebrauchseigenschaften von Lupen als optische
und elektronische Hilfsmittel.
··
··
··
··
··
··
Repetition: Vergrösserung versus Abbildungsmassstab
Sloan&Habel
Bildlage
Praktische Gruppenarbeiten zum Vergleich optische Lupe
versus elektronische Lupe
Aspekte des Trainings mit Lupen
Diskussion und Erfahrungsaustausch
Low Vision-Fachpersonen sowie weitere interessierte
Fachleute aus dem Sehbehindertenwesen
Teilnehmerzahl: maximal 16 Personen/minimal 10
Inhalt
Zielgruppe
Kein optisches Hilfsmittel ohne Gebrauchstraining!
Die TeilnehmerInnen erlernen das Planen und Durchführen
einfacher und kurzer Trainingseinheiten
von Trainingsmaterialien
··Herstellen
Einfaches
Gebrauchstraining
··Welches Hilfsmittel bei welchem Vergrösserungsbedarf?
··
Spezialisierte Augenoptiker/-innen,
spezialisierte Orthoptistinnen
Teilnehmerzahl: maximal 16 Personen/minimal 10
Credit Points 4 SBAO Credit Points
Leitung
Arnd Graf-Beilfuss, Susanne Trefzer
Datum
8. September 2014 (Montag, 1 Tag)
Ort
Gleis 1, Lenzburg
Kosten
CHF 250.– (CHF 340.–)
ohne Mittagessen
Credit Points 4 SBAO Credit Points
Leitung
Arnd Graf-Beilfuss, Susanne Trefzer
Datum
2. Juni 2014 (Montag, 1 Tag)
Ort
Gleis 1, Lenzburg
Kosten
CHF 250.– (CHF 340.–)
ohne Mittagessen
34
35
Fortbildungskurse Low Vision
Fortbildungskurse Rehabilitation und Sozialarbeit
SZB-Kurs 1061
SZB-Kurs 1062
Grundlagen der Mathematik für Low Vision-Trainer/-innen
Aspekte des Sozialversicherungsrechtes
Ziel
Ziel
Vertiefung und Aktualisierung der Kenntnisse im Sozialversicherungsrecht
Inhalt
Die genauen Inhalte werden nach einer Umfrage bei den
Fachleuten (je nach aktueller Interessenslage) Mitte 2014
festgelegt.
Berechnen des Kehrwertes – Einfache Formeln umwandeln –
Tangens berechnen (Distanzen und Winkel) – sicher rechnen
mit + und -, Grundgedanke der Logarithmen verstehen
Zielgruppe
Alle Fachpersonen aus dem Seh- und
Hörsehbehindertenwesen
Teilnehmerzahl: maximal 24 Personen/minimal 10
Low Vision-Fachpersonen in Ausbildung sowie erfahrene
Low Vision-Fachleute
Teilnehmerzahl: maximal 10 Personen/minimal 8
Leitung
Georges Pestalozzi-Seger
Datum
26. November 2014 (Mittwoch, 1 Tag)
Ort
Hotel Kreuz, Bern
Kosten
CHF 280.– (CHF 370.–)
inbegriffen: Mittagessen
Inhalt
Zielgruppe
Die Weiterbildung gibt den Teilnehmenden an unseren
Low Vision-Ausbildungen und auch erfahrenen Low VisionTrainer/-innen die nötige Sicherheit im Umgang mit mathematischen Grundlagen in der Arbeit mit sehbehinderten
Menschen.
Leitung
Arnd Graf-Beilfuss, Susanne Trefzer
Datum
Teil 1: 5. Februar 2014 (Mittwoch, ½ Tag)
Teil 2: 27. Februar 2014 (Donnerstag, ½ Tag)
Ort
Gleis 1, Lenzburg
Kosten
CHF 250.– (CHF 340.–)
ohne Mittagessen
36
37
Fortbildungskurse Alter
SZB-Kurs 1063
Sehbehinderung im Alter
Kurs für Thementräger/-innen in Institutionen
Ziel
Gemäss einer Mitteilung des Bundesamtes für Statistik vom
Juni 2010 weisen 18% der über 80jährigen Bewohnerinnen
und Bewohner von Alterseinrichtungen eine Sehschädigung auf. Regelmässig erkennen weder Betroffene noch
das Umfeld die Problematik. Fehldiagnosen (v.a. Demenz)
sind mögliche Folgen. Adäquate Pflege und Rehabilitation
könnten markante Verbesserungen für die Betroffenen
und das Umfeld bieten.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen oder Fachmitarbeitende von AltersInstitutionen.
Voraussetzung: methodisch-didaktische Fähigkeiten,
Kompetenz und Kapazität für die Weitergabe von
Kursinhalten in der Institution
Teilnehmerzahl: maximal 14 Personen/minimal 10
Leitung
Markus Sutter, Judith Wildi sowie weitere Fachperson
Die Teilnehmenden
erweitern ihre Fachkenntnisse zu Sehschädigungen im
Alter und ihre Folgen
kennen Kriterien einer sehbehinderungsfreundlichen
Umweltgestaltung und des sehbehinderungsfreundlichen
Milieus
sind sensibilisiert für die anspruchsvolle Lebenssituation
von Betroffenen in der eigenen Institution
haben Kenntnisse über Massnahmen in Rehabilitation
und Pflege
erkennen die Wichtigkeit des Fokus Sehbehinderung
im Pflegeprozess
haben Kenntnisse über das breite Angebot von Fachpersonen im Sehbehindertenwesen und wissen es gezielt
zu nutzen
kennen die Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen als
Thementräger/-in in ihrer Institution
Datum
22./23. Januar 2014 (Mittwoch/Donnerstag, 2 Tage)
17. März 2014 (Montag, 1 Tag) sowie
22. Mai 2014 (Donnerstag, 1 Tag)
Ort
Kirchgemeindehaus Paulus, Bern
BRSB, Bern (22. Mai 2014)
··
··
··
··
··
··
Kosten
CHF 1 300.–
inbegriffen: 2 Coachings, Kursunterlagen,
ohne Mittagessen
··
Inhalt
38
Der Kurs für Thementräger/-innen gibt einen Überblick
über die häufigsten Formen von Sehschädigungen im Alter.
Die Zusammenhänge zwischen Sehschädigung und physischen, psychischen und psychosozialen Folgen sowie die
hirnorganischen Gegebenheiten werden dargestellt. Der
Fokus Sehbehinderung in der pflegerischen Beobachtung
und Beurteilung wird aufgezeigt. Massnahmen der sehbehinderungsspezifischen Rehabilitation und Pflege sowie
der Umweltgestaltung werden vorgestellt.
39
Fortbildungskurse Alter
SZB-Kurs 1064
Kommunikation zwischen Sozial- und Gesundheitswesen –
Eine Herausforderung – Ein Muss
Ausgangslage
Ziel
Inhalt
Zielgruppe
40
Die demografische Entwicklung fordert die Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Sozialwesen. Auch das
Blindenwesen ist davon betroffen. Die Anzahl von Menschen
mit Sehbehinderung im Alter (SiA) steigt kontinuierlich,
die Bedürfnisse von alten Menschen mit Sehbehinderung
verlangen nach gezieltem Handeln.
Die interdisziplinäre altersgerechte Versorgung von Menschen mit erworbener Sehbehinderung im Alter verlangt
nach besonderen Kenntnissen über die fachlichen Anforderungen des je anderen Berufsfeldes.
Leitung
Judith Wildi sowie weitere Fachpersonen
16./17. Juni 2014 (Montrag/Dienstag, 2 Tage)
Datum
Kirchgemeindehaus Neumünster, Zürich
Ort
Kosten
CHF 500.– (680.–)
inbegriffen: 2 Coachings, Kursunterlagen,
ohne Mittagessen
zwischen Vertreter/-innen des Sozial··Kommunikation
und Gesundheitswesens wird intensiviert
der «Versorgungssituation» von Menschen
··Kennenlernen
mit SiA im stationären Bereich
··Gezielte inter/transdisziplinäre Zusammenarbeit
und Lernen im Alter (Neurologie, Agogik
··Altersbilder
alte Menschen: Gerontagogik)
von Menschen mit SiA, Milieu im Heim
··Umfeld
Rechtliche
··FinanzierungGrundlagen Pflege
··Rolle der Beratungsstellen in der Zusammenarbeit mit
··dem Gesundheitswesen, mit dem Heim
Pflege-Beratungsstelle
··Kommunikation
Einordnung
im
Pflegeprozess
··
Alle Berufsgruppen der Beratungsstellen
Teilnehmerzahl: maximal 14 Personen/minimal 10
41
Fortbildungskurse Beleuchtung
SZB-Kurs 1065
Einfache Beleuchtungsberatung in der Rehabilitationspraxis
Ziel
Inhalt
Die Teilnehmenden sind in der Lage, Verbesserungsmöglichkeiten an einer Beleuchtungssituation zu erkennen und
deren Lösung zu initiieren. Sie können mit dem Elektriker
die notwendigen Installationen diskutieren (ohne selber
elektrische Installationen zu machen) und einfachere
Leuchten selber beschaffen.
Sie helfen mit, die individuellen Sehbedingungen für Sehbehinderte in der Wohnung, im Heim oder am Arbeitsplatz
massgebend positiv zu beeinflussen.
Ihre Arbeitsinstrumente sind einige Musterleuchten und
Lichtquellen, eine Checkliste, ein Lux-Messgerät und ihre
Erfahrung. Sie erhalten Einblick in die Möglichkeiten und
Grenzen der Beleuchtungsberechnung am Computer.
Nach dem ersten Kursblock bearbeiten sie eine eigene
Aufgabe aus ihrer Praxis. Am letzten Kurstag werden diese
Praxisarbeiten gegenseitig präsentiert und das Gelernte
vertieft.
Zielgruppe
Rehabilitationsfachpersonen aus dem
Sehbehindertenwesen, Fachleute aus Heimen,
Personen, die ältere Menschen beraten
Teilnehmerzahl: maximal 8 Personen
Leitung
Ruedi Steiner
Datum
Teil 1: 12./13. Mai 2014 (Montag/Dienstag, 2 Tage)
Praxisaufgabe zwischen den Terminen
Teil 2: 1. September 2014 (Montag, 1 Tag)
Ort
Lichtbau, Bern
Kosten
CHF 750.– (CHF 1 020.–)
ohne Mittagessen
der lichttechnischen Grundbegriffe aus dem
··Repetition
SZB-Kurs «Licht – Kontraste – Farben im Alltag von
sehbehinderten Menschen»
Schärfen der eigenen Wahrnehmung von Lichtfarbe,
Kontrastempfinden und Blendung
Analyse der Lichtsituation, erkennen von Problemen sehbehinderter Menschen und suchen von Lösungsansätzen
Anwendung verschiedener Leuchten in der Rehabilitationspraxis. Leuchten in Leuchtenkatalogen und im
Internet beurteilen.
Licht-Exkursion am ersten Kursabend.
(Beleuchtung im Altersheim)
Praxisaufgabe aus dem Alltag der Teilnehmenden
Persönliches Problemlösungs-ABC für den Alltag
··
··
··
··
··
··
42
43
Fortbildungskurse Informations- und Kommunikationstechnologien ITC
SZB-Kurs 1066
iPhone und iPad in der Beratung und Rehabilitation von blinden
und sehbehinderten Personen
Ziel
Teilnehmenden wissen, welches für die blinden und
··Die
sehbehinderten Personen die wichtigsten Einsatzbereiche von iPhone und iPad im Alltagsleben sind.
Sie kennen die verschiedenen Bedienungshilfen, welche
blinden und sehbehinderten Personen die Nutzung dieser Geräte ermöglichen bzw. erleichtern
Sie kennen die Anforderungen, welche bei der Aneignung und Einübung der verschiedenen Bedienungskonzepte an die Nutzer/-innen gestellt werden und sind in
der Lage, den damit verbundenen Aufwand realistisch
einzuschätzen.
Sie entwickeln Ideen, wie sie als Rehabilitationsfachleute
die blinde und sehbehinderte Kundschaft beim Einsatz
eines iPhones oder iPads effizient unterstützen können.
Sie wissen, wo und wie sie zu weiterführenden
Informationen gelangen können
und/oder iPad? Entscheidungskriterien für deren
··iPhone
Einsatz unter Berücksichtigung von Anwendungsbereichen und Art und Ausprägung der Sehbehinderung
Die Bedeutung der Smartphones und Tablets in der Rehabilitationsarbeit: Einsatzbereiche, Nutzen; Herausforderungen, Chancen und Gefahren
Die Funktion und die Aufgaben der Rehabilitationsfachkraft beim Einsatz von Smartphones und Tablets im LPF-,
O+M- und LV-Bereich – ihre Möglichkeiten und Grenzen;
spezifischer Aus- und Weiterbildungsbedarf
Weiterführende Informationen: Dokumente und Quellen.
··
··
··
··
··
··
Zielgruppe
Ausgebildete LPF- und O+M-Fachpersonen
sowie weitere Interessierte
Teilnehmerzahl: maximal 14 Personen/minimal 10
··
Leitung
Urs Kaiser, Norbert Moser, Hans Schneuwly
Datum
27. – 29. August 2014 (Mittwoch bis Freitag, 3 Tage)
··
Ort
Kirchgemeindehaus Neumünster, Zürich
Kosten
CHF 750.– (CHF 1 020.–)
ohne Mittagessen
··
Inhalt
Die gängigsten Einsatzbereiche von iPhone und iPad bei
blinden und sehbehinderten Personen
(Kommunikation, Mobilität, Medien, Hilfsmittel,
Wissenszugang u.a.m.)
Die speziellen Bedienungshilfen für blinde und sehbehinderte Personen (VoiceOver, Zoom, Schriftvergrösserung,
Farbumkehr)
Die Eingabe- und Steuerungsmöglichkeiten: Gesten,
Sprache, virtuelle und externe Tastaturen
Die Ausgabemöglichkeiten: Sprache, vergrösserte Schrift,
Braillezeilen
Der Einsatz von Kamera und Blitz: Lupenfunktion, OCRTexterkennung, Lichtdetektor, Farberkennung, Bilderkennung, Strichcodeleser, Teleassistenz, Taschenlampe
Der Einsatz von GPS, Kompass und Karten: Routenplanung, Routennavigation, «umsehen»
Die Anforderungen eines effizienten Geräteeinsatzes
an blinde und sehbehinderte Personen (visuell, auditiv,
motorisch, geistig, psychisch)
··
··
··
··
··
44
45
Fortbildungskurse Weitere Themata
Fortbildungskurse Weitere Themata
SZB-Kurs 1067
SZB-Kurs 1068
Cerebrale Sehstörungen bei Erwachsenen
Entwicklungen in der Ophthalmologie
Auffrischungskurs über Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten
Ziel
Ziel
Sie sind im Bild über neue Erkenntnisse in der Augenmedizin und Therapiemöglichkeiten
Inhalt
Der Kurs beschreibt die Entwicklung auf dem gesamten
Gebiet der Augenheilkunde. Dies umfasst neben neuen
Erkenntnissen zum Krankheitsverständnis auch neue Untersuchungsmethoden und Therapieansätze. Zum besseren
Verständnis werden am Rand auch die historischen Entwicklungen dargestellt. Der Kurs ist nicht umfassend und
deckt nicht alle Aspekte ab.
Inhalt
Die Teilnehmenden
kennen verschiedene Erscheinungsformen von CVI bei
erwachsenen Menschen
können mit nicht perimetrischen Verfahren homonyme
Gesichtsfeldausfälle testen und mehrere Methoden des
kompensatorischen Gesichtsfeldtrainings anwenden.
··
··
und Überblick über die Vielfalt der
··Informationen
Diagnose CVI (Cortical visuel impairment) und über homonyme Gesichtsfeldausfälle (Hemianopsien, Quadrantenanopsien), sowie deren Auswirkungen auf den Alltag.
Einführung in die Diagnostik cerebraler Sehstörungen,
Informationen über neurologische Erscheinungsbilder,
wie Neglect, Anosognosie, Aphasie und Agnosie.
Therapiemöglichkeiten bei CVI und Methoden des kompensatorischen Gesichtsfeldtrainings werden gezeigt.
··
··
Zielgruppe
Rehabilitationsfachpersonen im Sehbehindertenwesen
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen/minimal 10
Leitung
Iris Reckert
Datum
28. Oktober 2014 (Dienstag, 1 Tag)
Ort
Kirchgemeindehaus Neumünster, Zürich
Kosten
CHF 250.– (CHF 340.–)
ohne Mittagessen
46
Der Kurs setzt Grundkenntnisse in Ophthalmologie voraus.
Es werden Powerpointpräsentationen, Filme und LiveSkizzen eingesetzt.
Zielgruppe
Rehabilitationsfachpersonen, Lehrpersonen,
B+U-Lehrpersonen sowie weitere Interessierte
Teilnehmerzahl: maximal 24 Personen/minimal 10
Leitung
Dr. med. Oliver Job
Datum
26. November 2014 (Mittwoch, 1 Tag)
Ort
KV, Luzern
Kosten
CHF 250.– (CHF 340.–)
ohne Mittagessen
47
Fortbildungskurse Weitere Themata
SZB-Kurs 1069
Diabetes mellitus und Sehbehinderung
Ziel
Inhalt
Die Teilnehmenden
kennen die verschiedenen Typen der Krankheit Diabetes
mellitus und wie diese therapiert werden können.
werden auf die Zusammenarbeit mit von Diabetes mellitus betroffenen Klienten sensibilisiert.
··
··
Überblick über die Krankheit Diabetes mellitus und
··Ein
wie sie behandelt werden kann.
über und Präsentation von Hilfsmitteln,
··Informationen
welche zur Therapie eingesetzt werden.
dem Alltag eines Diabetikers ohne Sehbehinderung
··Aus
und seine Sicht auf Probleme, welche bei einer Sehbehinderung noch dazukommen
Auf was ist zu achten, wenn mit betroffenen Klienten
gearbeitet wird.
Erfahrungsaustausch und Diskussion
··
··
Zielgruppe
Fachleute aus allen Bereichen des Sehbehindertenwesens
sowie weitere Interessierte
Teilnehmerzahl: maximal 16 Personen/minimal 10
Leitung
Björn Hauswirth, Simon Schäfer
Datum
17. September 2014 (Mittwoch, 1 Tag)
Ort
Kirchgemeindehaus Neumünster, Zürich
Kosten
CHF 250.– (CHF 340.–)
ohne Mittagessen
48
49
Tagungen
51
Tagungen
Tagungen
SZB-Kurs T1
SZB-Kurs T2
Erfahrungsaustausch Beleuchtungsberater
sowie weiterer Fachkreise
«Älter werden und Sehbehinderung erfahren» «Vieillir et vivre
avec un handicap visuel» (mit Simultanübersetzung)
Ziel
Ziel
Inhalt
Die einmal jährlich vorgesehene Veranstaltung hat das Ziel,
möglichst viele der involvierten Berufsgruppen miteinander in Kontakt zu bringen und einen beständigen und
unkomplizierten Austausch über die Fachgrenzen hinaus zu
bieten.
einer Plattform für informellen Austausch,
··Schaffung
evtl. sehbehindertengerechter Leuchten (Kriterien) sowie
Inhalt
deren Präsentation durch die Beleuchtungsindustrie
Evtl. kurze Referate zu einschlägigen Themen aus allen
beteiligten Fachbereichen.
··
Zielgruppe
Alle Teilnehmenden der bisher durchgeführten Beleuchtungsberatungskurse des SZB sowie Interessierte weiterer
Berufsgruppen, z.B. Beleuchtungsplaner, Architekten,
Elektrofachleute und evtl. Personen aus der Beleuchtungsindustrie.
Teilnehmerzahl: maximal 30 Personen/minimal 20
Leitung
Arnd Graf-Beilfuss, Ruedi Steiner sowie weitere
Fachpersonen
Datum
13. November 2014 (Donnerstag, 1 Tag)
Ort
Gleis 1, Lenzburg
Kosten
CHF 250.– (CHF 340.–)
ohne Mittagessen
52
Die Teilnehmenden
kennen die bisher bekannten Eigenheiten einer Sehbehinderung, die erst im höheren Alter erworben wurde
können mit Sehbehinderungen in ihrem Umfeld zielgerichtet umgehen
··
··
über die neuesten Erkenntnisse aus verschiede··Überblick
nen Studien zur Thematik der Sehbehinderung im Alter
Einflüsse hat eine im höheren Alter erworbene
··Welche
Sehschädigung auf die Lebensqualität Betroffener?
Rehabilitationsmöglichkeiten stehen offen?
··Welche
neuen Fragen und Herausforderungen kommen
··Welche
auf uns zu?
Zielgruppe
Mitarbeitende von Beratungsstellen, Verantwortliche in
Heimen und Spitex sowie weitere Interessierte
Teilnehmerzahl: maximal 50 Personen/minimal 20
Leitung
Moderation: Stefan Spring
Referierende: Inputs durch Personen, die an den
Studien beteiligt waren, Fachleute aus der Sozialarbeit,
eventuell aus der Rehabilitation, Gerontologen sowie
weitere Interessierte
2 Personen für Simultanübersetzung
Datum
14. März 2014 (Freitag, 1 Tag)
Ort
Hotel Arte, Olten
Kosten
CHF 340.– (CHF 430.–)
inbegriffen: 1 Mittagessen; Übersetzung
53
Weiterbildungen und Lehrgänge
55
Weiterbildungen und Lehrgänge
Ausbildung zur Spezialistin/zum Spezialisten für die Rehabilitation
von sehbehinderten und blinden Menschen
(mit eidgenössischem Diplom)
Rehabilitationsfachpersonen im Sehbehindertenwesen arbeiten in den drei
Fachbereichen Low Vision, Orientierung und Mobilität sowie Lebenspraktische Fähigkeiten, die alle zum Ziel haben, sehbehinderten oder blinden
Personen ein möglichst selbständiges Leben zu ermöglichen.
Allen drei Bereichen gemein ist die Beratung und Unterstützung Sehbehinderter in verschiedenen Lebensbereichen. Ausgehend von einer Bedürfnisanalyse wird zusammen mit den Klienten eine Planung der benötigten
Hilfsmittel und der Aktivitäten erstellt. Es werden Trainings durchgeführt
und evaluiert. Dabei ist auch der Einbezug des Umfeldes der Klienten zu
berücksichtigen sowie der Kontakt zu den Behörden.
Die Ausbildung zur Rehabilitationsfachperson wird vom SZB bereits seit
1984 angeboten und ab 2010 in neuer Form durchgeführt. Die einzelnen beruflichen Funktionen bzw. Kompetenzen können über handlungsorientierte Module einzeln und berufsbegleitend erworben werden. Einzelne dieser
Module sind für alle drei Bereiche obligatorisch und dienen einer möglichst
grossen Interdisziplinarität, andere führen zu den Spezialkompetenzen der
drei Fachbereiche. Der Unterricht wird von bewährten Fachkräften aus den
jeweiligen Disziplinen erteilt. Die gesamte Lernzeit (Präsenzzeit plus übrige Lernzeit) ist pro Fachbereich unterschiedlich lang. In allen Fachbereichen
sind Praktika unterschiedlicher Länge inbegriffen. Die einzelnen Module
werden mit einem Kompetenznachweis abgeschlossen. Zusätzlich wird am
Ende der Ausbildung eine integrative Gesamtprüfung durchgeführt. Diese
Höhere Fachprüfung HFP führt zum eidgenössischen Diplom.
56
Bereich Low Vision LV
Unterrichtszeit 60 Tage
Praktika 50 Stunden
Diplomarbeit ca. 15 Tage
Bereich Orientierung und Mobilität O+M
Unterrichtszeit 81 Tage
Praktika 110 Stunden
Diplomarbeit ca. 15 Tage
Bereich Lebenspraktische Fähigkeiten LPF
Unterrichtszeit 71 Tage
Praktika 110 Stunden
Diplomarbeit ca. 15 Tage
Über Inhalte, Modulbeschreibungen, Zielgruppen, Voraussetzungen und
Kurspreise erhalten Sie Informationen bei:
SZB, Fort- und Weiterbildung
Schützengasse 4, Postfach 2044, CH-9001 St. Gallen
Tel. +41(0)71 228 57 77
bildung@szb.ch / www.szb.ch
Diejenigen Kurse, welche 2014 im Zusammenhang mit der Ausbildung
zur Spezialistin/zum Spezialisten für die Rehabilitation sehbehinderter
und blinder Menschen mit eidgenössischem Diplom angeboten werden,
sind in diesem Programmheft mit einem «*» gekennzeichnet.
Wir beraten Sie gerne!
57
Weiterbildungen und Lehrgänge
SZB-Kurs 1070*
Modul 2.1
Die Bedeutung der Optik im Rehabilitationsprozess 1
Ziel
Inhalt
die wichtigsten Begriffe der Optik
··Versteht
Zählt
verschiedene
Möglichkeiten der Korrektur auf
··Beschreibt die verschiedenen
Fehlsichtigkeiten des Auges
··Reflektiert Motivationstechniken
··
in die Low Vision-Arbeit
··Einführung
Physikalische
Grundlagen des Sehens: Optik als Teilgebiet
··der Physik, Wesen
des Lichts, geradlinige Ausbreitung
des Lichtes/Lichtstrahl, optische Bauelemente, wichtige
Begriffe (Reflexion, Absorption, Transmission), optische
Linsen und Brillengläser/Abbildungen, Dioptrie,
Brennweite
Fehlsichtigkeiten und ihre Korrektur, Alterssichtigkeit,
bestimmen des Vergrösserungsbedarfs
Eigenschaften von Filtergläsern (Kantenfilter,
Placebo, Filterkoffer, Transmissionskurven)
Addition und Arbeitsabstand
Visus (Definition, Messung, Notierung)
LCS messen und notieren – möglicher Einsatz von
Filtern, Bedeutung des LCS
Gesichtsfeld (Definition, einfache Messung,
Konfrontationsmethode, Bedeutung für Orientierung)
Arten der Vergrösserung, praktische Bedeutung
Leitung
Arnd Graf-Beilfuss, Susanne Trefzer
Datum
27. – 29. Januar 2014 (Montag bis Mittwoch, 3 Tage)
3. – 5. März 2014 (Montag bis Mittwoch, 3 Tage)
Ort
Teil 1: Kosthaus, Lenzburg
Teil 2: Gleis 1, Lenzburg
Kosten
CHF 1 525.– (CHF 2 065.– )
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
··
··
··
··
··
··
··
Zielgruppe
58
Rehabilitationsfachpersonen aus allen Bereichen des
Sehbehindertenwesens
Teilnehmerzahl: maximal 16 Personen/minimal 8
59
Weiterbildungen und Lehrgänge
SZB-Kurs 1071
Modul 3.1 Low Vision
Die Bedeutung der Optik im Rehabilitationsprozess 2
Ziel
Inhalt
die Zusammenhänge zwischen verschiedenen
··Deutet
optischen Hilfsmitteln
verschiedene Arten der Fehlsichtigkeit
··Analysiert
Brillenrezepte
··Interpretiert
Bestimmt
Vergrösserungsbedarf
··Erkennt den Zusammenhang zwischen Vergrösserungs··bedarf und Addition
Partner aus dem Low Vision-Umfeld vor
··Schlägt
Zeigt
den
Klienten Problemlösungsmöglichkeiten
··
Fernrohrlupen, Lupen und Lesegläser,
··Monokulare,
Fernpunkt, Nahpunkt, Konvergenz, Akkomodation,
Astigmatismus
Interpretation von Brillenrezepten
Umrechnen von Zylindern, spezielle Brillengläser,
Vergrösserungsbedarf und Addition
Farbsehen
··
··
··
Zielgruppe
Rehabilitationsfachpersonen aus allen Bereichen des
Sehbehindertenwesens
Leitung
Arnd Graf-Beilfuss, Susanne Trefzer
Datum
24. – 26. März 2014 (Montag bis Mittwoch, 3 Tage)
Ort
Gleis 1, Lenzburg
Kosten
CHF 775.– (CHF 1 045.–)
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
Dieses Spezialisierungsmodul ist Teilnehmenden des
REHA-Lehrgangs vorbehalten.
61
Weiterbildungen und Lehrgänge
SZB-Kurs 1072*
Modul 2.2
Grundlagen O+M
Ziel
Inhalt
Zielgruppe
62
um Grundlagenthemen der O+M-Tätigkeit bei
··Wissen
Personen mit vorhandenem Sehvermögen
adäquate Methoden der Rehabilitations··Verwendet
tätigkeit
Umsetzungsarbeiten für die Zielsetzungen
··Formuliert
der O+M-Arbeit
Schwellenwerte für die Übergabe eines
··Analysiert
Klienten an die O+M-Spezialisten
Motivationstechniken
··Reflektiert
Wissen
über
relevante Hilfsmittel in der O+M Tätigkeit
··mit sehbehinderten
Personen
die Schwellenwerte für die Übergabe eines
··Analysiert
Klienten an die O+M-Spezialisten
··Reflektiert Motivationstechniken
der verschiedenen Sehbehinderungen
··Auswirkungen
auf die Orientierung und Mobilität
zur optimalen Ausnützung des Sehens
··Simulation
sehende
Begleitung
··Abgrenzungen und Abläufe zu den Aufgaben der
··Fachpersonen in O+M
der Orientierung im näheren Wohn··Möglichkeiten
umfeld; Nutzung von Einkaufsmöglichkeiten
Leitung
Barbara Fischer, Renate Heule, Viola Oser Lüthi sowie evtl.
weitere Fachperson
Datum
1. – 5. Dezember 2014 (Montag bis Freitag, 5 Tage)
Ort
Kirchgemeindehaus Neumünster, Zürich
Kosten
CHF 1 250.– (CHF 1 700.–)
ohne Mittagessen
Rehabilitationsfachpersonen aus allen Bereichen
des Sehbehindertenwesens
Teilnehmerzahl: maximal 12 Personen
63
Weiterbildungen und Lehrgänge
SZB-Kurs 1073*
Modul 2.3
Grundlagen LPF
Ziel
Befähigt die Teilnehmenden
für die von sehbehinderten Personen mit Restsehvermögen am häufigsten genannten Low Vision-Problemstellungen aus dem LPF-Bereich Lösungsmöglichkeiten zu
finden (Grundlagenthemen im LPF/Low Vision-Bereich)
Lösungsmöglichkeiten mit den sehbehinderten Personen
zusammen zu erarbeiten (Methoden)
für gefragte Dienstleistungen Lösungen / Angebote zu
finden (Informationen über das gesamte LPF-Angebot)
den richtigen Zeitpunkt zur Übergabe eines Klienten an
die LPF-Spezialisten zu finden (Standortbestimmung)
··
··
··
··
Inhalt
Leitung
Renate Heule, Marianne Streicher-Schwyn, Priska Tschupp,
Pia Weber
Datum
3. – 7. Februar 2014 (Montag bis Freitag, 5 Tage)
Ort
Stiftung für blinde und sehbehinderte Kinder und
Jugendliche, Zollikofen
Kosten
CHF 1 250.– (CHF 1 700.–)
ohne Mittagessen
Die Lerninhalte umfassen theoretische und praktische
Anteile.
Im praktischen Teil der Fortbildung werden Low Visionspezifische Fertigkeiten zu folgenden Themen unter
Simulationsbrille erarbeitet:
(u.a. Schreiben, Zahlungsmittel, Telefon,
··Kommunikation
Hörbücher)
(u.a. einfädeln, Knöpfe annähen)
··Nähen
Essen
(eingiessen,
··erarbeiten) visuelle Hilfen wie z.B. Kontraste
(Hilfsmittel, Ordnungssysteme, Low Vision-Aspekte)
··Küche
Markiere,
Beleuchtung
··Methodik/Didaktik
in LPF
··Hilfsmittel (Suche, Entwicklung,
··Informationen zum LPF-AngebotEinsatz)
und der Arbeitsweise
··der LPF-Fachkräfte
Zielgruppe
64
Rehabilitationsfachpersonen aus allen Bereichen des
Sehbehindertenwesens
Teilnehmerzahl: maximal 9 Personen
65
Weiterbildungen und Lehrgänge
SZB-Kurs 1074*
Modul 2.4
Computerbasierte Hilfsmittel für Information und Kommunikation
Ziel
einen Überblick über die computerbasierten Hilfs··Hat
mittel für Information und Kommunikation. Kennt die
Möglichkeiten und Grenzen von deren Einsatz. Weiss, wo
weitere entsprechende Informationen verfügbar sind.
Überblickt die Finanzierungsmöglichkeiten für diese
Hilfsmittel.
Weiss wie und wo geeigneter Support bei Problemen mit
den Hilfsmitteln und Computern anzufordern ist.
Hat Grundkenntnisse in der Anwendung dieser Hilfsmittel.
Ist fähig, technische Probleme mit den Hilfsmitteln und
Computern zu beurteilen und in einfachen Fällen zu
beheben.
Mitbringen
Es wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmenden aktuelle
Laptops mit Windows und Microsoft Office mitbringen.
Darauf müssen vor Kursbeginn Hilfsmittel nach den Spezifikationen des Kursleiters installiert, konfiguriert und
ausgetestet werden. Sie erhalten diese mit der Kursbestätigung. Möglicherweise wird die Hilfe einer Computerfachkundigen Person notwendig sein. Es kann auch Hilfe
bei der Firma Accesstech angefordert werden, die jedoch
kostenpflichtig ist.
Bringen Sie unbedingt auch Kopfhörer mit!
Prüfung
Nach dem Kurs wird eine Prüfung mit schriftlichem und
mündlich-/praktischem Teil abgenommen.
Leitung
Hans Hochstrasser sowie weitere Fachpersonen
Datum
20. – 22. Oktober 2014 (Montag bis Mittwoch, 3 Tage)
24. – 26. November 2014 (Montag bis Mittwoch, 3 Tage)
15. Dezember 2014 (Montag, Vormittag, ½ Tag)
Prüfung: 15. Dezember 2014 (Montag, Nachmittag
ca. 1 ½ Stunden gemäss Prüfungsplan)
Ort
Kanuclub sowie Accesstech, Luzern
Kosten
CHF 1 825.– (CHF 2 410.–)
CHF 150.– (Prüfungsgeld)
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
··
··
··
··
Inhalt
über elektronische Hilfsmittel
··Gesamtüberblick
Ergonomie
und
Arbeitsplatzgestaltung
··Grundkenntnisse und Selbsterfahrung mit Lesegeräten,
··Notizgeräten, Punktschriftmaschinen, Mobiltelefonen,
Mobilitätshilfen
Einfache Konfigurationen und Fehlersuche in Windows,
Hilfsmittel und wichtige Applikationen. Hardware
Grundkenntnisse
Grundsätzliches zum Vorgehen beim Support
··
··
Zielgruppe
66
Rehabilitationsfachpersonen aus allen Bereichen des
Sehbehindertenwesens
Teilnehmerzahl: maximal 10 Personen/minimal 8
67
Weiterbildungen und Lehrgänge
Weiterbildungen und Lehrgänge
SZB-Kurs 1075
SZB-Kurs 1077
Modul 5.1 LPF
Modul 5.2.2 LPF
Kommunikation
Essen/Kochen
Leitung
Renate Heule, Vreni Hilpertshauser
Leitung
Renate Heule, Vreni Hilpertshauser Langenbacher,
Priska Tschupp
Datum
10. – 13. März 2014 (Montag bis Donnerstag, 4 Tage)
Datum
12. – 23. Mai 2014 (Montag bis Freitag, 10 Tage)
Ort
Kirchgemeindehaus Neumünster, Zürich
Ort
Bildungshaus Stella Matutina, Hertenstein
Kosten
CHF 1 000.– (CHF 1 360.–)
ohne Mittagessen
Kosten
CHF 2 500.– (CHF 3 400.–)
ohne Mittagessen
Dieses Spezialisierungsmodul ist belegt durch die
Teilnehmenden des REHA-Lehrgangs LPF1.
SZB-Kurs 1076
Modul 5.2.1 LPF
Essen/Kochen
SZB-Kurs 1078
Modul 5.3 LPF
Haushalten und Aktivitäten des täglichen Lebens
Leitung
Renate Heule, Pia Weber sowie weitere Fachperson
Datum
31. März – 11. April 2014 (Montag bis Freitag, 10 Tage)
Ort
Stiftung für blinde und sehbehinderte Kinder und
Jugendliche, Zollikofen
Kosten
CHF 2 500.– (CHF 3 400.–)
ohne Mittagessen
Dieses Spezialisierungsmodul ist belegt durch die
Teilnehmenden des REHA-Lehrgangs LPF1.
68
Dieses Spezialisierungsmodul ist belegt durch die
Teilnehmenden des REHA-Lehrgangs LPF1.
Leitung
Renate Heule, Barbara Fischer
Datum
27. Oktober – 6. November 2014
(Montag bis Donnerstag, 9 Tage)
Ort
Blindenheim Basel
Kosten
CHF 2 250.– (CHF 3 060.–)
ohne Mittagessen
Dieses Spezialisierungsmodul ist belegt durch die
Teilnehmenden des REHA-Lehrgangs LPF1.
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Weiterbildungen und Lehrgänge
SZB-Kurs 1079
Modul 5.4 LPF
Nähen/Kleiderpflege
Leitung
Barbara Fischer, Renate Heule,
Vreni Hilpertshauser Langenbacher, Pia Weber
Datum
Februar/März 2015 (5 Tage)
Ort
vakant
Kosten
CHF 1 000.– (CHF 1 700.–)
ohne Mittagessen
Dieses Spezialisierungsmodul ist belegt durch die
Teilnehmenden des REHA-Lehrgangs LPF1.
SZB-Kurs 1080
Modul 5.5 LPF
Begleitete Lehrpraxis (fakultativ)
Leitung
Renate Heule, Vreni Hilpertshauser Langenbacher,
Marianne Streicher, Priska Tschupp
Datum
Mai/Juni 2015 (5 Tage)
Ort
SONNENBERG, Baar
Kosten
CHF 1 000.– (CHF 1 700.–)
ohne Mittagessen
Dieses Spezialisierungsmodul ist belegt durch die
Teilnehmenden des REHA-Lehrgangs LPF1.
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Weiterbildungen und Lehrgänge
SZB-Kurs 1081
Weiterbildung zur spezialisierten Orthoptistin in Low Vision
Ziel
Kursteilnehmenden erhalten umfassende Kenntnisse
··Die
über die Aspekte der Sehbehinderungen, ihrer qualifizierten Prüfung und Einblick in die weiteren im Feld
tätigen Fachbereiche.
Ziel des Kurses ist es, der angehenden «spezialisierten
Orthoptistin in Low Vision» das nötige theoretische Wissen und die praktischen Grundlagen für eine effiziente
und sehbehinderten-gerechte Abklärung und Beurteilung der betroffenen Personen in der Augenarztpraxis
zu vermitteln.
Nach Abschluss des Kurses, dem Absolvieren der Praktikas
und der positiv bewerteten Abklärung einer sehbehinderten Person wird den Kursteilnehmenden ein Zertifikat
ausgehändigt, das sie als «spezialisierte Orthoptistin in Low
Vision» ausweist.
··
Inhalt
Zielgruppe
Der Kurs richtet sich an interessierte Orthoptistinnen,
die ihren Tätigkeits- und Kompetenzbereich in der Augenarztpraxis erweitern wollen.
Teilnehmerzahl: maximal 15 Personen/minimal 8
Die erste Anlaufstelle sehbehinderter Menschen – Betagter
wie auch Kinder – stellt in der Regel die augenärztliche
Praxis dar. Damit kommt der Orthoptistin bei der Erfassung
des noch vorhandenen Sehpotentials eine besondere
Bedeutung zu. Dies nicht zuletzt für die weitere interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen
zum Wohle der betroffenen Personen.
Leitung
Arnd Graf-Beilfuss, Katinka Probst sowie weitere
Fachpersonen
Datum
10. – 12. März 2014 (Montag bis Mittwoch, 3 Tage)
5. – 7. Mai 2014 (Montag bis Mittwoch, 3 Tage)
22. – 24. September 2014 (Montag bis Mittwoch, 3 Tage)
(alle 3 Teile)
Eine optimale Beratung der oben genannten Altersgruppen setzt die Kenntnis spezieller Methoden und schneller
und unkompliziert anwendbarer Tests voraus.
Ort
ZAG, Winterthur
Kosten
CHF 3 110.–
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
Die Arbeit im Low Vision-Umfeld stellt eine interessante
Erweiterung des Tätigkeitsbereichs der versierten Orthoptistin dar.
Refraktionstechniken
··Sehbehindertenspezifische
Ein
Überblick
über
optische
und elektronische Hilfsmittel
··Spezielle Pathologie und Physiologie
··Besonderheiten der Abklärung
··Gerontologische Aspekte der Sehbehinderung
··Einblicke in weitere Fachbereiche des
··Sehbehindertenwesens
72
73
Weiterbildungen und Lehrgänge
SZB-Kurs 1083
Low Vision für Augenoptiker/-innen
Ziel
Inhalt
Die Kursabsolvent/-innen verfügen über das nötige Wissen
und Können für die Anpassung vergrössernder Sehhilfen
und die Zusammenarbeit mit den Fachleuten im Low
Vision-Bereich.
Mit dem zunehmenden Lebensalter unserer Bevölkerung
nimmt auch die Anzahl derjenigen Menschen zu, die sich
im Grenzbereich der Sehbehinderung befinden und denen
oft mit optischen Hilfsmitteln geholfen werden kann.
Der Low Vision- Bereich stellt daher eine interessante
Ergänzung der Tätigkeit versierter Augenoptiker dar.
Die systematische Anpassung vergrössernder Sehhilfen
Die optischen und elektronischen Hilfsmittel
Pathologie und Physiologie
Die Low Vision-Abklärung
Photometrie und Beleuchtungstechnik
Informationen über die verschiedenen Rehabilitationsbereich im Sehbehindertenwesen
··
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Leitung
Arnd Graf-Beilfuss, Susanne Trefzer
Datum
10. – 12. Juni 2014 (Dienstag bis Donnerstag, 3 Tage)
1. – 3. September 2014 (Montag bis Mittwoch, 3 Tage)
1. – 3. Dezember 2014 (Montag bis Mittwoch, 3 Tage)
Ort
Teil 1: Gleis 1, Lenzburg
Teil 2: Diartis, Lenzburg
Teil 3: Gleis 1, Lenzburg
Kosten
CHF 3 110.–
inbegriffen: Kursunterlagen, ohne Mittagessen
Der Kurs richtet sich allgemein an Augenoptiker/-innen
mit höherer Fachprüfung. Allerdings können auch nichtdiplomierte Augenoptiker/-innen an der Weiterbildung
teilnehmen.
Mindestanforderung
gute Refraktionskenntnisse
Die Möglichkeit, die Kursinhalte auch in der Praxis
anwenden zu können.
··
··
Zielgruppe
74
Der Kurs richtet sich an Augenoptiker/-innen mit höherer
Fachprüfung
Teilnehmerzahl: maximal 15 Personen/minimal 10
75
Verzeichnis SZB-Kursleitende
Fischer Barbara
Rehabilitationslehrerin (O+M/LPF), Solothurnische Beratungsstelle für
Sehbehinderte, Olten
Graf-Beilfuss Arnd
dipl. Augenoptiker SBAO, Low Vision-Trainer, SZB-Fachstelle für optische
Hilfsmittel, Lenzburg
Hauswirth Björn
Blindenführhundeinstruktor, O+M-Lehrer, Stiftung Schweizerische
Schule für Blindenführhunde, Allschwil
Heule Renate
Rehabilitationslehrerin (O+M/LPF), Systemische Bewegungs- und
Familientherapeutin, Mitarbeit im Zentrum für Systemische Bewegungstherapie und Kommunikation, Tübingen (DE)
Hilpertshauser Langenbacher Vreni
Rehabilitationslehrerin (LPF/O+M), Erwachsenenbildnerin, Beratungsund Rehabilitationsstelle für Sehbehinderte und Blinde BRSB, Bern
Hochstrasser Hans
dipl. Elektro-Ingenieur ETH, EDV-Schulung und Softwareanpassung
für Blinde und Sehbehinderte, Accesstech AG, Luzern
Job Oliver
Dr. med. Augenarzt FMH, Augenklinik Kantonsspital, Luzern
Kaiser Urs
Dr. phil., Psychologe, Leiter Apfelschule, Solothurn
Kräuchi Andrea
Sozialversicherungsexpertin, IV-Stelle Kanton Bern, Bern
76
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Verzeichnis SZB-Kursleitende
Verzeichnis SZB-Kursleitende
Meyer Charly
Stellenleiter, Low Vision-Trainer, O+M-Lehrer,
Beratungsstelle Fribourg des SBV
Rehmann Stefan
lic. phil., Fachpsychologe für Psychotherapie FSP,
Psychiatriezentrum Oberwallis, Spital Wallis, Brig
Moser Norbert
Bibliothekar/Nutzerbetreuung, Schweiz.
Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte SBS, Zürich
Schäfer Simon
Diabetesfachberater der Diabetesgesellschaft Region Basel (DGRB), Basel
Nedwed Bernadette
Dr. phil., Oberthal (DE)
Oser Lüthi Viola
O+M-Lehrerin, Lehrerin Geistigbehinderte, Stiftung für blinde und
sehbehinderte Kinder und Jugendliche, Zollikofen
Perrin Jean-Luc
O+M-Lehrer, BRSB Beratungs- und Rehabilitationsstelle für
Sehbehinderte und Blinde des Kantons Bern, Bern
Pestalozzi-Seger Georges
Fürsprecher, Integration Handicap, Bern
Probst Katinka
Orthoptistin, Low Vision-Trainerin, SONNENBERG, Heilpädagogisches
Schul- und Beratungszentrum, Baar
Rackl Mathias
B&U-Lehrer, Low Vision-Trainer, Stiftung für blinde und sehbehinderte
Kinder und Jugendliche, Zollikofen
Reckert Iris
Dipl. Orthoptistin, Erwachsenenbildnerin FA, Rehaklinik Zihlschlacht AG,
Neurologisches Rehabilitationszentrum, Zihlschlacht
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Schneuwly Hans
Betriebsökonom FH, sehbehinderter Anwender, Düdingen
Spring Stefan
Forschungsbeauftragter SZB, Zürich/Lausanne
Steiner Ruedi
Lichtdesigner SLG, Elektroingenieur HTL, Sozialarbeiter HFS, Lichtbau
GmbH, Bern
Stojan-Geiser Tomislav
Dr. med. ORL, Belegarzt Zentrumsspital Zug/Baar, Zug
Streicher-Schwyn Marianne
Sozialarbeiterin FH, LPF-Lehrerin, Zürcher Sehhilfe, Winterthur
Sutter Markus
Klinischer Heilpädagoge, Gerontologe, Low Vision-Trainer,
BRSB Beratungs- und Rehabilitationsstelle für Sehbehinderte und Blinde
des Kantons Bern, Bern
Trefzer Susanne
Eidg. dipl. Augenoptikerin SBAO, Low Vision-Trainerin,
Stellenleiterin, SZB-Fachstelle für optische Hilfsmittel, Lenzburg
Tschupp Priska
Lehrerin LPF/O+M, Beratungs- und Rehabilitationsstelle SBb, Basel
79
Verzeichnis SZB-Kursleitende
Allgemeine Hinweise
Weber Pia
Sozialpädagogin, LPF-Lehrerin, Stiftung für blinde und sehbehinderte
Kinder und Jugendliche, Zollikofen
Allgemeine Hinweise
Wildi Judith
Pflegeexpertin HöFa II, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen,
KSiA - Kompetenzzentrum für Sehbehinderung im Alter, Zürich
Zihl Josef
Prof. Dr., Lehrstuhl für Neuropsychologie, Dept. Psychologie,
LMU München; Max-Planck-Institut für Psychiatrie, AG Neuropsychologie,
München (DE)
Kurspreise
Kursteilnehmende, die in einer SZB-Mitgliedorganisation arbeiten, profitieren von einem Preisnachlass von 25% auf den vollen Kursbetrag.
Die erhöhten Kurspreise (Preise in Klammer) werden allen anderen Teilnehmenden verrechnet.
Der SZB behält sich das Recht vor, die Preise anzupassen.
Anmeldeverfahren und Kursbestätigung
Details zu den Kursausschreibungen finden Sie auch auf unserer Homepage:
http://www.szb.ch/angebot/weiterbildung.html.
Dort finden Sie zu jedem Kurs das entsprechende online-Einschreibeformular. Wir bitten Sie, Ihre Kursanmeldung unter Einhaltung der Anmeldefrist
mit dem «online-Formular» an uns zu senden.
Sie erhalten eine schriftliche Bestätigung sowie weitere Informationen
rechtzeitig vor Kursbeginn. Die Rechnung wird separat verschickt.
Bei Anmeldungen nach Ablauf der Anmeldefrist wird eine
Bearbeitungsgebühr von CHF 50.– erhoben.
Abmeldungen
Rückzug vor Anmeldefrist: keine Kosten
Rückzug nach Anmeldefrist: 35% der Kosten
Krankheitsfall: mit Arztzeugnis keine Kosten
Nicht-Erscheinen am Kurs: volle Kurskosten
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Kursänderungen und -absagen
Das Ressort Fort- und Weiterbildung behält sich das Recht vor, Daten,
Stundenpläne und Kursorte zu ändern oder infolge Unterbesetzung zu
annullieren.
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Allgemeine Hinweise
Weitere Informationen
Neben der Veröffentlichung der Kurse auf unserer Homepage:
www.szb.ch/Weiterbildung werden einzelne Kurse jeweils in der hauseigenen Zeitschrift «tactuel» veröffentlicht. Diese kann in der Schweiz kostenlos abonniert werden.
Auskünfte
Haben Sie weitere Fragen oder wünschen Sie umfassendere Informationen
zu den Kursen für die deutsche Schweiz? Dann wenden Sie sich bitte an:
Schweizerischer Zentralverein
für das Blindenwesen SZB
Fort- und Weiterbildung
Schützengasse 4, Postfach 2044
CH-9001 St.Gallen
Tel. +41(0)71 223 36 36 (Zentrale)
Marianne Landerer, Verantwortliche Administration
Tel. +41(0)71 228 57 77
landerer@szb.ch
Katrin Marciello, Sachbearbeiterin Weiterbildung
Tel. +41(0)71 228 57 64
bildung@szb.ch
Peter Greber, Ressortleiter / Kursverantwortlicher Deutschschweiz
Tel. +41(0)71 228 57 76
greber@szb.ch
Fax +41(0)71 222 73 18
www.szb.ch
82
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