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Aktuelle Ausgabe Mittwoch - Wolfenbütteler Schaufenster

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Mittwoch, 15. April 2015
Scheunen-Antikmarkt
Ohrum. Der nächste ScheunenAntikmarkt findet am Sonnabend,
18. April, Harzstraße 8 statt. Veranstalter ist Norbert Wagner. Es
besteht die Möglichkeit zu Anund Verkauf von Antikem.
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VdK am Freitag
Wolfenbüttel. Der Sozialverband VdK, Ortsverband Wolfenbüttel, veranstaltet seinen
nächsten Je-Ka-Mi-Nachmittag
am 17. April ab 15.30 Uhr im
Parkhotel „Altes Kaffeehaus“.
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Wieviel Leistung ist nötig, um Glühlampen zum Leuchten zu bringen? Prof. Dr.-Ing. Bernd Engel
(links) und Frank Soyck von der TU Braunschweig führten es vor.
Kinder-Uni der TU Braunschweig zu Gast im GiS:
So kommt der Strom in die Steckdose
»Schaufenster«
heute mit Messebeilage
Dem heutigen »Schaufenster«
liegt eine Messebeilage zur »Mein
Haus« in Braunschweig bei. Wir
bitten unsere Leser um freundliche Beachtung.
Pflanzen-Börse
Wolfenbüttel. In der Evangelischen Familien-Bildungsstätte,
Dietrich-Bonhoeffer-Straße 1 a,
wird am Sonnabend, 25. April,
15 bis 17 Uhr, eine Pflanzenbörse veranstaltet. Alles, was grünt
und und blüht, kann zu Flohmarktpreisen angeboten, gekauft oder getauscht werden.
Die Standgebühr beträgt 2 Euro.
Nähere Informationen erteilt Maria Warnat, Telefon 05300/6336.
Wolfenbüttel. Im Saal reckten sich dem Strom passiert. Spannung, mehr Erklärungen liefern müssen.“
die Hälse und vor der Bühne glüh- Strom und Leistung sowie Genera- Dass das Grundverständnis der
ten die Drähte. Der Besuch der toren und Transformatoren sind für Schüler bereits vorhanden ist,
Kinder-Uni im Gymnasium im die Schüler nun keine Fremdwörter zeigte sich in der abschließenden
Fragerunde. Kartoffelbatterien und
Schloss war interessant und lehr- mehr.
reich. Gemeinsam mit Prof. Dr.- „Man muss den Schülern auch zu- Strom aus Äpfeln oder Zitronen
Ing. Bernd Engel und Frank Soyck trauen, Dinge zu entdecken, die ei- sind keine Bücher mit sieben Sievon der TU Braunschweig vollzo- gentlich noch über ihr Verständnis geln für die Schüler. „Es geht uns
gen die Schüler der vierten, fünften hinausgehen“, sagte Schulleiterin darum, das grundsätzliche Interesund sechsten Klassen den Weg Ulrike Schade. „Im Physikunter- se für Physik zu wecken und dass
nach, den der Strom auf dem Weg richt würden wir an mehreren Stel- Strom nicht nur doof ist“, sagte
len nicht so ins Detail gehen oder Frank Soyck, der genau wie Bernd
in die Steckdose zurücklegt.
Engel aus WolfenbütAngefangen vom
tel kommt.
Windpark führte die
Reise über HochIn diesen Physik-Gespannungsleitunnuss kamen auch eigen, Umspannstanige Schüler der
tionen, OrtsnetzGrundschulen Cramverteiler und Kabelme, Harztorwall und
verteilerschränke in
Wilhelm-Busch, die
die Häuser. Mit kleiim Kooperationsvernen Modellen der
bund Hochbegabung
einzelnen Stationen
mit dem GiS zuoder ähnlicher Gesammenarbeiten. Vor
räte zur Stromereinigen Oberstufenzeugung zeigten
schülern referierte Indie beiden Vertreter
stitutsleiter Prof. Dr.des Instituts für
Ing. Bernd Engel zuHochspannungsdem über die Phototechnik und Elektrische Energieanla- Frank Soyck demonstrierte, was passieren muss, damit voltaik im Kontext der
lk
gen, was genau mit der Strom sicher in der Steckdose landet. Fotos: Kutzner Energiewende.
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Aus der Region
Seite 2
15. April 2015
Menschen treten in unser Leben
und begleiten uns eine Weile.
Einige bleiben für immer,
denn sie hinterlassen Spuren
in unseren Herzen.
Gerda Schnoor
geb. Hosse
* 13. November 1933
† 12. April 2015
In liebevoller Erinnerung:
Walter Schnoor
Elke Rühe, geb. Schmidt
Rebecca und Denis mit Martha
Hendrik
Günter und Heike Siebert, geb. Schmidt
Theresa und Laura
sowie alle, die sie lieb hatten.
Gelungener Konfirmationsgottesdienst
Ahlum. Am Konfirmationsgottesdienst in der St.-Marien-Kirche in Ahlum nahmen 231 Besucher
teil. Der Gottesdienst für die zehn Konfirmandinnen und Konfirmanden wurde musikalisch vom
Posaunenchor, dem Frauenchor „Harmonia“ und der Organistin Tanja Kaib begleitet. Pastor Jens
Möhle predigte zu dem Thema „Große Steine – Prioritäten setzen“. Die bemerkenswerten
Ausführungen werden noch lange in Erinnerung bleiben. Michael Sielemann wünschte den
Konfirmandinnen und Konfirmanden im Namen des Kirchenvorstandes alles Gute für die Zukunft
und gab einige Hinweise für den weiteren Lebensweg. Es war ein harmonischer und gelungener
Gottesdienst.
Foto: Frohse
Am morgigen Donnerstag:
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weibl.
clever, Borstengewitzt
tier
Dienstleistungen
Sollten die zur Verfügung stehenden Notplätze nicht ausreichen,
stehen in allen anderen Einrichtungen der Samtgemeinde einige
Betreuungsplätze zur Verfügung.
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Auszug
den durch Aushang und eine persönliche Ansprache durch die
Kolleginnen und Kollegen informiert.
1 Super-Tag
Im Folgenden stellt sich die neue schweren Verkehrsunfälle zu mini- verzeichnen gibt. Ein besonderes
Sicherheitsberaterin bei der Poli- mieren. Zu meinen Aufgaben wird Augenmerk möchte ich gerne auf
zei Wolfenbüttel vor:
es unter anderem gehören, die die Risikogruppe der „Jungen
„Sehr geehrte Damen und Herren, Kindergärten und Schulen der Fahrer“ legen, da diese proportioich freue mich, dass ich
nal zum Anteil in der Beseit April die Tätigkeit der
völkerung gesehen beSachbearbeiterin Prävensonders häufig im Zution/Verkehr im Polizeisammenhang mit schwekommissariat Wolfenbütren Verkehrsunfällen stetel wahrnehmen darf.
hen und daher besondere
Mein Name ist Simone
Beachtung bei meiner ArHartmann, ich bin 39 Jahbeit finden sollten.
re alt, verheiratet und
Eine Zusammenarbeit mit
habe zwei Kinder im Alter
den hiesigen weiterführenvon zehn und 14 Jahren.
den Schulen sowie den
Bei der Polizei NiederFahrschulen ist für mich
sachsen bin ich seit 1998
daher wünschenswert.
beschäftigt. Unter anderem war ich seither zehn
Ich freue mich sehr auf
Jahre im Einsatz- und
diese neue, verantworStreifendienst des Polizeitungsvolle Aufgabe und
kommissariats Wolfenbüthoffe auf eine enge und
tel sowie drei Jahre als
vertrauensvolle
ZuSimone Hartmann will helfen, schwere Unfälle
Sachbearbeiterin bei der
sammenarbeit mit allen
zu minimieren.
Foto: Polizei
Polizeistation in Schladen
Trägern der Verkehrssitätig.
cherheitsarbeit.
Während dieser Zeit habe ich be- Stadt Wolfenbüttel bei ihrer Ver- Mit Sicherheit für Sie da!
reits einige Aufgaben in Zu- kehrssicherheitsarbeit zu unter- Gerne bin ich für Sie ansprechbar:
sammenhang mit der Verkehrssi- stützen.
Simone Hartmann, Polizeikomcherheitsarbeit und Öffentlich- Ebenso wichtig ist es, Präven- missariat Wolfenbüttel, Lindener
keitsarbeit wahrgenommen.
tionsarbeit im Seniorenbereich zu Str. 22, 38300 Wolfenbüttel, TeleZiel meiner Arbeit ist es, dazu bei- leisten, da es auf Grund des de- fon 05331/933-107, e-mail: praezutragen, im Rahmen der Umset- mografischen Wandels immer vention@pk-wolfenbuettel.polizung der VSI 2020 die Anzahl der mehr ältere Verkehrsteilnehmer zu zei.niedersachsen.de.“
Wittmar. Am morgigen Donnerstag, 16. April, wird es erneut zu
Warnstreiks im Kitabereich kommen. In der Samtgemeinde ElmAsse betrifft es die Kindertagesstätte Assewind in Wittmar, die
teilbestreikt wird.
Vorgehalten wird dort eine Krippennotgruppe und eine Kindergartennotgruppe. Die Eltern wer-
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Neue Verkehrssicherheitsberaterin in Wolfenbüttel stellt sich vor:
Simone Hartmann ist gerne für Sie da!
Auflösung des Rätsels
Kita „Assewind“
wird bestreikt
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Die Beerdigung findet am Samstag, dem 18. April 2015, um 11 Uhr von der
Friedhofskapelle in Hornburg statt.
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Gesellschafter: Michael Henke
Geschäftsführerin: Nicole Volkstedt
Chefredakteur: Karl-Heinz Schmidt
Redaktion: Simone Burgdorf, Lennart Kutzner, Cornelia Oelker
Vertriebsleitung: HMS GmbH & Co. KG, Holunderweg 42, 38300 Wolfenbüttel
Fotosatz: Verlag Schaufenster GmbH & Co.
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Druckauflage: 57.600 · Vertriebsauflage: 56.900
Redaktions-Schluss: Montag und Donnerstag
vor Erscheinen, 17.00 Uhr. Kein Rückgaberecht für eingesandte Manuskripte, Datenträger und Fotos. Keine Haftung bei Druckfehlern! Unabhängig, nicht parteigebunden. Mitglied im Verband deutscher Anzeigenblätter. Schaufenster erscheint im Raum Wolfenbüttel
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Kinder der Grundschule Karlstraße treten im Zirkus Dobbelino auf:
Zirkus – lernen mit allen Sinnen
Wolfenbüttel. Da kursieren farbige Teller auf Holzstangen, fliegen
Bälle munter im Kreis, balancieren
junge Tänzerinnen auf dem Seil
und turnen mutige Akrobatinnen
am Trapez. In der Zirkusschule
Dobbelino, die ihr Zelt auf dem
Turnierplatz am Harztorwall aufgebaut hat, trainieren die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Karlstraße für ihren großen
Auftritt am Freitag vor Publikum.
nicht ausreicht, dann geht es in
die Doppelturnhalle am Landeshuter Platz, wo unter anderem
Kunststücke auf dem Trampolin
geprobt werden.
„Jeweils zwei Gruppen sind für
zwei Stunden im Zelt oder in der
Turnhalle unterwegs. Danach
geht es wieder in die Schule“, erklärt Schulleiterin Sylvia Reschke.
Und auch im Unterricht dreht sich
in der Grundschule Karlstraße zur
Zeit alles rund ums Thema Zirkus.
Aufgeteilt in neun Gruppen stu- „Einige Kinder bauen Zirkusmadieren die Schüler aller Jahr- negen nach, andere basteln
Josefine, Elisa und Lisa (von links) von der Grundschule
Karlstraße wagen sich hoch hinaus.
Fotos: Burgdorf
gangsstufen ein sehenswertes Bauchläden, um am Freitag damit
Zirkusprogramm ein. Und wenn Popcorn zu verkaufen“, erzählt
das Zirkuszelt mit Seil und Trapez die Schulleiterin.
„Zirkus heißt lernen mit allen Sinnen“, weiß Sylvia Reschke. „Das
ist ein tolles Erlebnis für alle Kinder unserer Schule.“ Viele Kinder
aus Migrantenfamilien würden
noch wenig deutsch verstehen –
beim Zirkus spiele das keine Rolle. Umso zufriedener ist sie, dass
das gesamte Zirkus-Projekt mit
der Hilfe vieler Sponsoren finanziert werden konnte. Als Unterstützer beteiligten sich der Kiwanis-Club, die Wolfenbüttel-Stiftung, die Sparda-Bank-Hannover-Stiftung, die Wolfenbütteler
Heimatstiftung, die EulenspiegelStiftung, die Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz, die Stadt
Wolfenbüttel und die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung Hannover.
Am Freitagvormittag dürfen alle
Artisten, Seiltänzer und Jongleure
ganz aufgeregt zur Generalprobe.
Eingeladen sind dazu als erste
Zuschauer die Kindergartenkinder, die im Sommer in der Karlstraße eingeschult werden. Eltern,
Angehörige und alle Zirkusfreunde können dann am Freitagnachmittag um 15 Uhr oder 17.30 Uhr
die beiden Zirkusvorstellungen
besuchen. Dann darf man sich
auf Trapezkunst, Trampolinspringer, Seiltanz, Laufkugeln, Fakire,
Jongleure, Leiterakrobatik, Tellerdrehen, Poi-Swinger und RolaBola freuen. Moderiert wird die
Show vom Inhaber der Zirkusschule und Zirkuspädagogen Roman von Dobbeler, der das Programm mit den Schülern einstudiert hat. Wer noch keine Eintrittskarte hat, bekommt sie am Freitag am Zelt.
sb
Junge Künstler auf dem Trapez sind am Freitagnachmittag während zweier Vorstellungen des
Zirkus Dobbelino zu sehen. Roman von Dobbeler und Sylvia Reschke unterstützen die Kids.
Am kommenden Sonnabend, 18. April, in Stadt und Land:
DRK sammelt wieder Altkleider
Alte Kleider und Textilien gehören
nicht in den Müll, sie sollten bei
den Kleidersammlungen des DRK
„entsorgt“ werden. Daher führt
das Deutsche Rote Kreuz am
kommenden Sonnabend, 18.
April, in der Stadt Wolfenbüttel
und im gesamten Landkreis eine
Sammlung von Altkleidern und
Textilien durch.
Für die Katastrophenhilfe nicht
mehr verwendbare Bekleidungsstücke veräußert das DRK en
bloc und setzt den Erlös für seine
satzungsgemäßen Aufgaben vor
Ort ein.
Zahlreiche DRK-Einrichtungen
können so gefördert, viele Hilfsmittel für die Sozialarbeit sowie
Material und sonstige Ausrüstungsgegenstände für Sanitätshelfer im Katastrophenschutz, für
das Jugendrotkreuz Wolfenbüttel
angeschafft und auch für die DRK
Flüchtlingshilfe eingesetzt werden.
Das DRK wird auch wie in den
Vorjahren bemüht sein, eine korrekte Sammlung durchzuführen.
Die Bevölkerung wird gebeten,
die Altkleider in den hierfür zur
Verfügung gestellten Plastiksäcken am 18. April bis 8 Uhr an
die nächste Hauptstraße zu stel-
len. Sollten in einigen Haushaltungen keine Plastikbeutel vorhanden sein, wird darum gebeten, die zugedachte Bekleidung in
anderen Behältnissen bereitzustellen und entsprechend zu
kennzeichnen.
In vielen Ortsteilen der Stadt Wolfenbüttel und in den Dörfern der
Gemeinden und Samtgemeinden
sind zentrale Sammelstellen eingerichtet.
Wenn Sammelgut bis 13 Uhr
noch nicht abgeholt wurde, sollte
die Einsatzzentrale unter Telefon
05331/9750-750 davon unterrichtet werden.
Besucher kamen in Scharen ins Gärtnermuseum:
Die »tolle Knolle« interessierte Jung und Alt
Wolfenbüttel. Bei herrlichem
Frühlingswetter besuchten unzählige Wolfenbütteler am vergangenen Sonntag ihr „Gärtnermuseum“. Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder als Familienausflug, der Besucherstrom anlässlich
der
Veranstaltung
„Rund um die tolle Knolle“
nahm kein Ende.
Beate Pieper hatte an ihrem
Marktstand alle Hände voll zu
tun. Kompetent und mit einem
freundlichen Lächeln wurden
stets alle Fragen der Kunden
beim Kauf beantwortet. Dazu
gehörten: Welcher Boden ist
geeignet? Wann kann das
Pflanzen erfolgen? Muss eine
besondere Pflege beachtet
werden? Wie empfindlich sind
die Pflanzen bei Frost? Kartoffeln der verschiedensten Sorten
fanden reißenden Absatz. Auch
Bio-Saatgut, Steckzwiebeln,
Erdbeerpflanzen und Kräuter
wurden angeboten.
Die schmackhafte Kartoffelsup- deten den Gästen an den Ti- Wohl der Besucher. Das Gärt- gen Aufenthalt. Bereits jetzt ten. Von 11 bis 18 Uhr dreht
pe oder Pellkartoffeln mit Dip schen vorzüglich. Viele fleißige nermuseum hatte zudem geöff- vormerken: Am 10. Mai öffnet sich dann alles um Tomatensowie Kaffee und Kuchen mun- Hände sorgten sich um das net und bot so einen kurzweili- das Museum wieder seine Pfor- pflanzen.
Edith Pölig brachte mit dem Fahrrad Frühlingsgrüße ins Museum. Am Marktstand von Beate Pieper erwartete die Käufer ein vielfältiges Angebot.
Auf Schautafeln erfuhren die Besucher viel Wissenwertes über Die angebotene Kartoffelsuppe schmeckte allen Besuchern vor- Doris Liefner (l.) und Rosi Isensee vom Gärtnermuseum sorgten
die Kartoffel.
züglich.
sich um das Wohl der Gäste.
Fotos: Privat
Aus der Region
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15. April 2015
Auf dem Podium saßen (von links) Peter Schanz (Autor und Regisseur), Gerhard Glogowski, Moderator Armin Maus, Dr. Heike Pöppelmann, Robert von Lucius (Journalist) und Tobias Henkel (Direktor der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz).
Fotos (3): Schmidt
Gesprächsrunde anlässlich 10 Jahre Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz:
Was heißt eigentlich »Braunschweigisch«? Überblick über die Kreispolitik
Wolfenbüttel. Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz lud
gestern in die heiligen Hallen der
Herzog August Bibliothek (HAB)
ein. Anlass war eine Podiumsdiskussion über die Braunschweigische Identität – oder was man
überhaupt darunter verstehe.
Anlass war der zehnte Geburtstag
der Stiftung, die das Braunschweigische ja im Namen führt.
Unter der Moderation des Journalisten Armin Maus diskutierten
Braunschweigs Ehrenbürger Gerhard Glogowski (übrigens kein Dr. Gert Hoffmann, Präsident
gebürtiger
Braunschweiger), der Stiftung BraunschweigiTobias Henkel, Direktor der Stif- scher Kulturbesitz.
tung, der Journalist Robert von
Lucius, Dr. Heike Pöppelmann,
Direktorin des Braunschweigischen Landesmuseums und
Peter Schanz, Autor und Regisseur aus Bamberg. In seiner
Begrüßung hatte der Präsident
der Stiftung darauf hingewiesen,
dass der Begriff des Braunschweigischen nicht einfach zu
definieren sei. Auf mentaler Ebene gebe es eine Braunschweigische Identität, auf territorialer sei
das nicht so eindeutig. Hausherr
Helwig Schmidt-Glintzer verriet,
dass die HAB im Jahr 2022 ihr
450jähriges Jubiläum feiere. khs
Wolfenbüttel. Zum ersten Mal nach ihrem Amtsantritt war Landrätin Christiana Steinbrügge zu
Gast bei den Wirtschaftsgesprächen, dem Freundeskreis von Geschäftsleuten rund um Benno
Blumenberg (links). Die Landkreis-Chefin sprach gestern Abend im Restaurant Smedien über viele Belange der Kreispolitik. Darunter waren die aktuellen Schul- und Flüchtlingsdiskussionen aber
auch alltägliche Belange der Kreisverwaltung und natürlich die Wirtschaftsförderung. „Wir freuen
uns, dass wir die Landrätin bei uns begrüßen und einmal persönlich kennenlernen können“, sagte Benno Blumenberg.
Foto: Kutzner
1000 Euro für die Flüchtlingsarbeit
Dettum. Für die Paten der Flüchtlinge in Dettum und Mönchevahlberg war ihr jüngstes Treffen
gestern ein besonderes. Pfarrer Hermann Meerheimb (2. v. l.) hatte den Ehrenamtlichen einen
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus der gesamten Region Braunschweig waren der Ein- Scheck über 1000 Euro mitgebracht, adressiert an das Rote Kreuz Dettum, für die Flüchtlingshilladung in die HAB gefolgt. Die Suche nach einer „Braunschweigischen Identität“ interessierte.
fe. Meerheimb feierte kürzlich seinen 60. Geburtstag und hatte seine Gäste gebeten, auf Geschenke zu verzichten und dafür zu spenden. „Hier in Dettum und Mönchevahlberg wird so viel Gutes
Zwei Wolfenbütteler gehen auf abenteuerliche Reise:
getan für die Flüchtlinge“, so der Pfarrer. Bärbel Pabst nahm den Scheck entgegen und dankte
dem Pfarrer im Namen aller Paten. „Mit diesem Geld werden wieder Dinge anschaffen können, die
die Menschen, die zu uns kommen, dringend brauchen“, sagte sie. Im Übrigen würden sich die
Paten über weitere Unterstützung freuen.
EK
Einmal um die Ostsee
– im 21 Jahre alten BMW
Wolfenbüttel. Zu einem besonderen Abenteuer haben sich in diesem Jahr die beiden Wolfenbütteler
Freunde Janine Casemir und Stefan Knobloch entschlossen, als sie
zufällig vom „Baltic Sea Circle“
hörten. Diese nördlichste Rallye
des Erdballs findet in diesem Jahr
zum fünften Mal statt. Ziel ist es
dabei, innerhalb von 16 Tagen einmal die Ostsee zu umrunden, dabei
zehn Länder zu durchqueren und
für einen guten Zweck Spendengelder einzusammeln.
„Warum eigentlich immer Strandurlaub?“ dachte sich Janine Casemir.
Eigentlich wollte sie schon immer
einmal etwas ganz anderes
machen. Da kam ihr der „Baltic
Sea Circle“ gerade recht. Die 37Jährige gewann ihren Freund Stefan Knobloch (55) für die abenteuerliche Idee und beide meldeten
sich kurzerhand im September vergangenen Jahres für die Tour an,
die am 13. Juni in Hamburg startet
und dort am 28. Juni wieder endet.
Und da man nur mit einem Fahrzeug teilnehmen kann, das älter als
20 Jahre ist und einen Wert von
2 500 Euro nicht überschreitet,
kaufte die Wolfenbüttelerin kurzer-
hand im November einen 21 Jahre
alten BMW E34 525i Touring – für
1 000 Euro.
„Das Auto musste noch ein wenig
repariert werden, aber ein Bekannter von mir hat eine Werkstatt – und
der BMW jetzt TÜV“, freut sich
Janine Casemir über das startklare
Auto.
Viel mehr vorbereiten können sich
die beiden Wolfenbütteler fast auch
schon nicht, denn „unterwegs kann
alles passieren“, wissen sie. Natürlich haben sie eine Liste gemacht,
was alles für die Reise benötigt
wird – und eine grobe Routenplanung für die etwa 7 500 Kilometer
lange Strecke. Und die bewältigen
sie gemeinsam mit etwa 135 weiteren Teams, die an den Start gehen.
Die Rallye führt durch Dänemark,
Schweden und Norwegen bis zum
Nordkap, weiter nach Finnland,
Russland, Litauen, Estland, Lettland und über Polen zurück nach
Hamburg. Das Ganze ohne GPS
und Navigationsgerät, nur mit Straßenkarten und Kompass. Auch
Autobahnen und Schnellstraßen
sind tabu.
Alle Teilnehmer erhalten ein Fahrtenbuch, das verschiedene Aufga-
ben für die Teams an bestimmten
Orten bereit hält. Außerdem gibt es
zwei Treffpunkte, an denen alle
Teams zusammenkommen.
Zwar steht das Abenteuer im
Vordergrund, aber dennoch soll es
bei der Rallye auch um den guten
Zweck gehen. Also verpflichtet
sich jedes Team, mindestens 750
Euro an Spendengeldern zu sammeln. Die Hälfte davon geht an von
den Organisatoren ausgewählten
gemeinnützigen Projekten, die
andere Hälfte fließt in Charity-Projekte, die jedes Team frei wählen
kann. Janine Casemir und Stefan
Knobloch haben sich für „Die
Arche“ und die „Weggefährten –
Elternhilfe zur Unterstützung
tumorkranker
Kinder
Braunschweig“ entschieden. Dafür gilt es
jetzt, Spender zu finden. „Die
Spendengelder werden direkt an
die Organisationen geleitet“, sagt
Casemir. Spendenquittungen können ausgestellt werden. Nähere
Informationen finden interessierte
Spender auf der homepage
http://road-killers.weebly.com oder
erhalten sie direkt bei Janine Casemir unter Telefon 01 60-90 29 17 37.
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Sommerurlaub einmal anders: Janine Casemir und Stefan Knobloch umrunden mit ihrem 21 Jahre alten BMW innerhalb von 16 Tagen die Ostsee.
Foto: Privat
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Aus der Region
15. April 2015
Seite 5
DRK-Kleidersammlung
in Ahlum
Ahlum. Am kommenden Samstag, 18. April, führt der DRK-Ortsverein Ahlum eine Kleidersammlung durch. Ab 9 Uhr sind die ehrenamtlichen Helfer unterwegs,
um die Kleidersäcke einzusammeln. Die Bevölkerung wird gebeten, die Kleidersäcke gut sichtbar
an den Straßenrand zu legen. Die
Sammlung wird auch bei schlechter
Witterung durchgeführt.
Brauchbare
Kleidungsstücke
werden für Katastrophenfälle und
für soziale Betreuung verwendet.
Wenn Sie uns
erreichen wollen:
Aus der Serie „Tiere“.
©Bernhard Foitzik
Für Kurzentschlossene am 18. April:
„Grundkurs digitale
Fotografie“ und
„Fotobuch erstellen“
Groß Denkte. Die Urlaubszeit
naht. Jetzt ist es Zeit, den Umgang mit seiner digitalen Kamera
zu lernen. Denn digital Fotografieren ist nun mal anders. Im Grundkurs lernen die Teilnehmer, neben
einer leicht verständlichen technischen Einführung, wie man gute
Fotos macht, um diese dann,
z. B. in einem Fotobuch, zu präsentieren. Es sind erstaunliche
Dinge, zu denen die Kamera fähig
ist und die sie zu perfekten Bildern nutzen sollten.
Dazu wurden weitere Kurstermine
in der „Kultur-Schmiede“ Groß
Denkte eingerichtet.
Der „Grundkurs digitale Fotografie“ wird am kommenden Sonnabend, 18. April, von 10 bis 13.30
Uhr stattfinden. Ebenfalls am
Sonnabend, 18. April, von 15 bis
18 Uhr findet ein Kurs „Fotobuch
erstellen ganz einfach“ statt. Da
die Kurse auf jeweils maximal
sechs Teilnehmer begrenzt sind,
werden die Anmeldungen ab so-
fort in der Reihenfolge des Eingangs unter Telefon 05331/2163
angenommen. Hier gibt es auch
nähere Informationen über Teilnahmegebühren.
Die Kurse sind für Anfänger/innen
und Hobbyfotografen gedacht
und für jedermann erlernbar, um
ihnen den Einstieg in die digitale
Fotografie zu erleichtern.
Wer seine Urlaubsbilder, die Bilder seiner Kinder, Enkel oder Ereignisse wie Hochzeit, Geburtstage etc. in einem schicken Bildband präsentieren oder bewahren
möchte oder ein Fotobuch als
Geschenk herstellen möchte,
kann dieses dann am Nachmittag
lernen. Für beide Kurse sind keine
Vorkenntnisse erforderlich. Einfacher Umgang mit dem PC ist
wünschenswert.
Das Bearbeitungsprogramm zur
Fotobucherstellung wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Geleitet wird der Kurs wieder von
Bernhard Foitzik.
Anzeigen an:
anzeigen@
schaufenster-wf.de
Redaktionelle Texte
und Bilder an:
redaktion@
schaufenster-wf.de
Termine ab morgen:
Die drei
Gymnasien
stellen sich vor
Wolfenbüttel. Wie in jedem Jahr
öffnen die drei Wolfenbütteler
Gymnasien ihre Türen für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen
sowie ihren Eltern. Sie informieren
über den gymnasialen Bildungsweg und ihre schulspezifischen
Angebote. Darüber hinaus wird es
Gelegenheit geben, die Räumlichkeiten zu besichtigen und an
verschiedenen Vorführungen sowie gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen.
Termine:
• Theodor-Heuss-Gymnasium,
Donnerstag, 16. April, ab 16 Uhr;
• Gymnasium im Schloss,
Dienstag, 21. April, ab 16 Uhr;
• Gymnasium Große Schule,
Donnerstag, 23. April, ab 16 Uhr.
Nähere Angaben können der jeweiligen Schulhomepage entnommen werden.
Frühstücksbüffet der Schöppenstedter Landfrauen
Schöppenstedt. Wenn die Landfrauensaison sich so langsam dem Ende nähert, wird es Zeit für das
traditionelle Frühstücksbüffet. Gestern hatten die Frauen wieder Mitglieder und Gäste zum
Schlemmen in das Gemeindehaus St. Stephanus eingeladen und freuten sich sehr darüber, dass so
viele interessierte Frauen gekommen waren. Auch für dieses Mal hatten die LandFrauen wieder viele Leckereien gezaubert, die sich die Gäste bei Kaffee oder Tee schmecken ließen. Der angekündigte Vortrag über die Zuckeralternative Stevia musste allerdings ausfallen, weil der Referent erkrankt
war. Aber auch so war es wieder ein gelungener Vormittag. Mit einer Tagesfahrt und dem Besuch des
botanischen Gartens endet die Saison für die LandFrauen.
EK/Foto: Kräwer
Nachtwächterrundgang für jedermann durch das abendliche Hornburg:
Das erste Mal nach der Winterpause
Hornburg. Ab Sonnabend, 18.
April, ist es wieder soweit, dann
ziehen die Hornburger Nachtwächter nach der langen Winterpause wieder ihre abendlichen
Runden durch das romantische
Fachwerkstädtchen im nördlichen
Harzvorland. Treffpunkt ist um 20 Uhr
vor dem Hornburger Rathaus.
spannende Geschichten und
Anekdoten aus vergangenen Zeiten zu berichten. Pünktlich zu jeder
vollen Stunde wird ins Horn geblasen und danach ein Lied angestimmt.
Das beruhigt die Hornburger Bür-
ger, wohl wissend, dass ihr Nachtwächter Straßen und Gassen bewacht.
Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich. Pro Person wird ein Beitrag von 3 Euro erhoben, Kinder bis
zum 14. Lebensjahr in
Begleitung eines Erwachsenen
zahlen
keine Gebühr.
Weitere öffentliche
Nachtwächterrundgänge finden statt am
23. Mai um 20.30
Uhr, 20. Juni um 21
Uhr und 11. Juli um
21 Uhr.
Ausgestattet mit
Hellebarde, Laterne
und Horn geht
Nachtwächter Herbert
Grünhage
durch die vollkommen unter Denkmalschutz stehende Altstadt unter
anderem zum Alten
Zeughaus,
zum
Neidhammelhaus,
in
romantische
Gässchen und Winkel bis hin zum Ausgestattet mit Hellebarde, Laterne und Horn geht
Hopfenspeicher. Nachtwächter Herbert Grünhage durch die vollkommen unDabei weiß er ter Denkmalschutz stehende Altstadt.
Foto: privat
Nähere Informationen
bei der Stadt Hornburg, Stadtmarketing
Hornburg/Amt
für
Tourismus, Telefonnummer 05334/94910
oder im Internet unter
www.hornburg-erleben.de.
Aus der Region
Seite 6
15. April 2015
WSV: Abteilungsversammlung
Tennis
Wolfenbüttel. Am Freitag, 17.
April, findet ab 20 Uhr im Vereinsheim „Fümmelsee-Terrassen“ die Abteilungsversammlung Tennis des Wolfenbütteler
Schwimmvereins statt. Auf dem
Programm stehen unter anderem Berichte, Neuwahlen und
die Terminplanung der anstehenden Saison. Abteilungsvorsitzender Peter Seiler bittet um
rege Teilnahme.
Alle sind begeistert von dem neuen Kostüm: Ruth Naumann, Dag Wachsmann, Marita Wolf, KlausDieter Braun, Andreas Jung und Regina Bollmeier (von links).
Foto: Kräwer
Spende der Volksbank:
Ein Kostüm für den neuen Till
Schöppenstedt. Mit Klaus-Dieter
Braun fand sich im vergangenen
Herbst ein zweiter Till Eulenspiegel (Schaufenster berichtete).
Seit gestern ist Braun nun auch
standesgemäß gekleidet. Dank
einer Spende von 735 Euro der
Volksbank Wolfenbüttel-Salzgitter
konnte für Braun, der die Arbeit
von Dag Wachsmann verstärken
und ergänzen soll, ein Eulenspiegelkostüm gefertigt werden.
Auf Wunsch von Braun fällt das
Kostüm dezent aus, ist im wesentlichen in Brauntönen gehalten. Da
er schwerpunktmäßig mit Kindern
im Museum arbeiten werde, halte
er das auch didaktisch für vorteilhaft. „Die bunten Farben lenken
vielleicht von der Figur und den
Inhalten ab“, so Braun. Darüber
hinaus mache es deutlich, dass er
ein anderer Till sei als Dag Wachsmann. Das entspreche auch den
vielen Facetten der Figur Eulenspiegel.
Nach Maß angefertigt wurde das
Kostüm von Marita Wolf, die bereits Kostüme und Gewandungen
für die Asseburg genäht hat. Gemeinsam mit Braun hatte sie einen
Entwurf angefertigt, der seinen
Ansprüchen und Vorstellungen
entsprach. Mit der Suche nach
dem geeigneten Material und dem
Nähen habe dieser Prozess etwa
zwei Monate gedauert. In Kürze werde sie für den Winter auch
noch einen passenden Mantel
anfertigen. Samtgemeindebürgermeisterin Regina Bollmeier und
die Vorsitzende des Regional-
marketings Ruth Naumann finden
das Kostüm sehr gelungen und
dankten dem Marketingleiter der
Volksbank, Andreas Jung, sehr für
die Unterstützung, zumal es nicht
das erste Till-Kostüm sei, das die
Volksbank gesponsert habe, so
Naumann.
Die Spende stammt aus den Erlösen des Volksbank-Gewinnsparens, berichtete Jung. Die Spende
sei schon im Dezember übergeben
worden. „Ich bin gern ins Regionalmarketing gekommen, um mir
das fertige Kostüm anzusehen“, so
Jung. Die Volksbank habe die Anfertigung des Kostüms sehr gern
finanziert. „Wenn wir hier schon so
etwas Verrücktes haben wie Eulenspiegel, dann unterstützen wir
das natürlich sehr gern.“
EK
Die Kulturgemeinschaft Vienenburg lädt ein:
Harfe ohne Klassik
Jeanine Vahldiek und Steffen Haß.
Vienenburg. Die „Jeanine Vahldiek Band“ überzeugt mit einer
faszinierenden Besetzung: Harfe, Gesang und Percussion verschmelzen zu einem sehr eigenständigen, besonderen Sound.
Die Songs mit Einflüssen aus Pop,
Rock, Jazz, alle selbst geschrieben und beeindruckend in Szene
gesetzt, lassen sich nicht in eine
Schublade stecken. Jeanine Vahldiek (Harfe, Gesang) sowie Steffen Haß (Percussion, Gesang) er-
Foto: privat
schaffen live durch ihr unbekümmertes Auftreten eine erstaunlich
publikumsnahe und entspannte
Atmosphäre. Jede Menge Humor,
Inspiration und die manchmal tiefen, philosophischen Songtexte
schließen sich nicht aus, sondern
passen zum originellen Stil der
beiden Musiker. Bei den Konzerten der Band dauert es nur Sekunden, bis einen diese Magie
erreicht, die Jeanine und Steffen
mit ihrem unvergleichlichen Sound
Frische vereint mit musikalischer Brillanz:
und ihrer Natürlichkeit verströmen.
Jeanine zog es nach ihrem Musikstudium in Berlin ins Ausland.
Erste Songideen entwickelten sich
während längerer Aufenthalte in
Australien und China. Das dort Erlebte weckte in ihr das Bedürfnis,
dieses in Worte und Melodien zu
kleiden und anderen mitzuteilen.
Auch Steffen entschied sich für
ein Musikstudium in Berlin und
tourt seitdem als Schlagzeuger mit
verschiedensten Bands. Als sich
2009 die Wege der beiden Musiker
kreuzten, fanden sie schnell einen
Draht zueinander und gründeten
daraufhin die „Jeanine Vahldiek
Band“. Im Dezember veröffentlichten sie ihre dritte CD mit dem Titel
„blank canvas“. Weitere Titel sind
„come with me“ (2010) und „a little
courage“ (2012). In einem Konzert
der „Jeanine Vahldiek Band“ lernt
man völlig neuartige Klangwelten
kennen, die auf den Zuhörer wie
hypnotisierend wirken.
Das Konzert findet am 26. April
um 17 Uhr im Kaisersaal statt. Reservierungen bitte unter der Telefonnummer 05324/5543.
Groove Experience auf Erfolgskurs
Jung, wild und auf den Punkt!
Sucht man nach einer jungen
Band, welche ihre Idole und Einflüsse aus den 70ern schöpft, verinnerlicht hat und neu interpretiert,
ist man hier genau richtig. Der
Sound setzt sich aus kräftigen
Riffs, eingängigen Rhythmen und
einer „stimmgewaltigen Frontfrau“
(Salzgitter-Zeitung) zusammen.
Mit dem Gewinn des „Salzig-Bandcontest”, dem zweiten
Platz im „local heores Niedersachsen Finale 2014“ und dem Sieg in
Die Band „Groove Experience“.
der „SchoolJamLive-Show Hannover 2015“ konnten schon große
Erfolge gefeiert werden.
Die ausschließlich eigens komponierten Songs und Sounds greifen
ernste Themen sowie politische
und gesellschaftliche Missstände,
aber auch die philosophischen
und sarkastischen Aspekte des
Lebens auf.
Nach ihrer ersten CD („Fluxion“)
die seit vorigem Mai erhältlich ist,
kommt am 24. April ihre zweite CD
“This is the day” in den Handel.
Komet verliert an
Helligkeit
Der Komet „Lovejoy“ verliert
jetzt im April weiterhin an Helligkeit. Zum Monatsende hin
wird er wohl die 11mag-Grenze
überschreiten. Er ist damit nur
noch etwas für „Spezialisten“.
Am 23. April streift der Komet
westlich den Stern 40 Cassiopeiae (5,3mag).
Helle Kometen ziehen nicht,
wie manche Menschen glauben, rasch über den Himmel,
sondern sie wandern mit dem
Sterngewölbe. Nur im Lauf von
Tagen sieht man, dass sie ihre
Position verändern. Kometen
sind an sich nicht selten, wohl
aber solche, die auch für das
bloße Auge gut erkennbar sind.
Einige dieser Schweifsterne
stehen sogar wochenlang am
Nachthimmel.
Ausbildung und
Studium beim Zoll
Braunschweig. Ein Beruf in Uniform ist für viele Jugendliche ein
Traumjob voller Spannung und
Action! Mit Realschulabschluss
in den mittleren Dienst oder
Fachhochschulreife beziehungsweise Abitur in den gehobenen
Dienst. Die Zollverwaltung bietet (fast) grenzenlose Chancen.
Zolloberinspektor Frank Mauritz
informiert am Donnerstag, 23.
April, um 16 Uhr, im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Braunschweig am
Cyriaksring 10 in Braunschweig
(Eingang Münchenstraße) zu
Einstellungsvoraussetzungen
sowie Verlauf und Inhalte der
Ausbildung beziehungsweise
des Studiums und den Einsatzmöglichkeiten.
BfS-Infomobil
in Wolfenbüttel
Wolfenbüttel. Das Infomobil
des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) steht am Samstag,
18. April, auf dem Wochenmarkt in Wolfenbüttel (vor dem
Bankhaus Seeliger). Von 9 bis
13 Uhr können sich Bürgerinnen und Bürger rund um das
Thema Schachtanlage Asse II
informieren. Für Fragen stehen
Mitarbeiter der „Info Asse“ zur
Verfügung. Das BfS zeigt Animationen und Filme zum aktuellen
Stand der Arbeiten, insbesondere zur Probephase, zu den Vorsorge- und Notfallmaßnahmen
und zur Erkundungsbohrung für
den Bergungsschacht (Schacht
5). Mit einer multimedialen Anwendung können sich die Besucherinnen und Besucher zudem
ein umfassendes Bild von der
Anlage machen.
Rauchschwalbenpaar auf einem Weideseil.
Foto: Rolf Jürgens
Über dem Wasservogelreservat:
Rauchschwalben
flogen ein
Die Rauchschwalbe befindet sich
auf der Roten Liste und ist im Bestand sehr gefährdet.
Schon Ende März hat Rolf Jürgens die ersten Rauchschwalben
beobachtet, die aus ihrem Überwinterungsgebiet in West- und
Zentralafrika zu uns zurückkehrten. Am vergangenen Sonntag jedoch fand ein starker Einflug über
den Wasserflächen des Teichgebietes im Wasservogelreservat
Schöppenstedter Teiche statt.
Der schlanke, gestreckte Körper
mit den langen, spitzen Flügeln
und dem Gabelschwanz, mit dem
jedes der pfeilschnellen Flugmanöver ausgeführt wird, zeichnet
die Rauchschwalbe aus. An der
Oberseite ist sie schwarzblau
schimmernd. Sie hat eine braunrote Kehle, ein blaues Kropfband
und ist an der Unterseite rahmweiß.
Die Rauchschwalbe baut ihr Nest
aus Lehm mit Gras oder Stroh
vermischt; es wird im Inneren
von Stall, Scheune oder Unterstand angelegt. Die 4 bis 5 Eier
werden vom Weibchen bebrütet.
Nach etwa 16 Tagen schlüpfen
Das
Wolfenbütteler
die Jungen und bleiben noch ungefähr 20 Tage im Nest, bevor
sie es dann schon voll entwickelt
verlassen.
Die Rauchschwalbe befindet sich
als eine im Bestand gefährdete
Art auf der Roten Liste. Der starke
Rückgang der Brutbestände läuft
parallel zum starken Rückgang
der bäuerlichen Landwirtschaft in
den vergangenen Jahrzehnten.
Im Landkreis Wolfenbüttel brütet
die Rauchschwalbe in geringer
Zahl. Die mit wenigen Paaren
vorhandenen Brutkolonien befinden sich in Ställen und offenen
landwirtschaftlichen Gebäuden
sowie an Brückenbauwerken von
Dörfern.
Zur Nahrungssuche halten sich
die Rauchschwalben in und um
unsere Dörfer gern über nahe gelegenen Viehweiden, Feuchtwiesen und bei besonders schlechtem Wetter über Wasserflächen,
Teichen und Klärteichen auf.
Auch über die Wasserflächen des
Wasservogelreservates Schöppenstedter Teiche jagen sie nach
Insekten und das oft in großer
Zahl.
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Ihr Wegbegleiter in Sachen Werbung!
Neuer Termin für Konzert
der Puhdys
Wolfenbüttel. Die Puhdys werden
TV-Drehtage einlegen, sodass die
Termine in Stade, Wolfenbüttel
und Husum verlegt werden müssen. Die Nachholtermine sind in
zwei bis drei Wochen. Die Karten
behalten ihre Gültigkeit und gelten
dann für die in Kürze stattfinden-
den Nachholtermine. In Wolfenbüttel treten die Puhdys nun am
10. Mai um 20 Uhr in der „Lindenhalle“ auf.
Gekaufte Tickets behalten ihre
Gültigkeit. Für das Abschiedskonzert in der „Lindenhalle“ gibt es
keine Karten mehr.
Rentenberatung
Schladen-Werla. Die Gemeinde Schladen-Werla bietet am
4. Mai wieder eine Rentenberatung der Rentenversicherung
Braunschweig-Hannover an. Die
Rentenberatung/Rentenantragsaufnahme ist kostenfrei und wird
vom Versichertenältesten für den
Landkreis Wolfenbüttel, Reinhard
Koschare, durchgeführt. Er gibt
Rat und Hilfe in allen Fragen der
Kontenklärung, Rehabilitation und
Rentenanträge der Deutschen
Rentenversicherung. Interessierte
sollten ihre Versicherungsunterlagen und ihren Personalausweis
mitbringen. Koschare wird am 4.
Mai in der Gemeindeverwaltung
in Schladen, Haus B, von 15
bis 18 Uhr seine Sprechstunden
durchführen.
Die vierköpfige Band setzt sich aus
Sarah Kielau (Gesang), Elia Görs
Um lange Wartezeiten zu ver(Gitarre), Luis Lange (Bass) und
meiden und in dringenden Fällen
Lucas Mann (Schlagzeug) zusambittet er um telefonische Anmelmen. Drei der vier Musiker komdung unter 05337/1778 oder bei
men aus dem Landkreis Wolfender Gemeindeverwaltung Schlabüttel (Hordorf, Abbenrode, Sickden-Werla unter 05335/801-0.
te). Die nächsten Konzerte sind
CD-Release Party am 17. April im
Forellenhof Salzgitter und am 25. Benefiz-Orgelkonzert für das Kinderhilfswerk „Unicef“:
April auf der Motorradgedenkfahrt
in Salzgitter. Aurch beim Summertime Festival Wolfenbüttel am 13.
Braunschweig. Am Freitag, 8. Beispiel von „Unicef“ Deutsch- Weltbevölkerung sauberes TrinkJuni sind sie vertreten.
Mai, findet um 19.30 Uhr in der land im April 2012 die Kampagne wasser zur Verfügung; das sind 2,3
Johannis-Kirche ein Benefiz-Or- „Wasser wirkt“ gestartet mit dem Milliarden mehr als 1990. Ein wichgelkonzert für das Kinderhilfs- Ziel, bis 2015 500000 Kinder in Af- tiger Fortschritt zu dem „Unicef“
werk „Unicef“ statt. Unter dem rika und Asien mit sauberem Was- und die Spenden für WasserproTitel „Von Bach bis Beatles“ spielt ser zu versorgen. Diese Kampag- jekte beigetragen haben. Aber 2,5
Propsteikantor Matthias Wengler ne wurde am Weltwassertag, 22. Milliarden haben immer noch kei(Königslutter) an der Furtwängler März, erfolgreich abgeschlossen. nen ausreichenden Zugang zu sa& Hammer-Orgel ein abwechs- Insgesamt sind über 5,6 Millionen nitären Einrichtungen. Jeden Tag
lungsreiches Programm, das so- Euro zusammen gekommen. Da- sterben 1 000 Kinder unter fünf
wohl Werke von Johann Sebas- mit konnten 560000 Kinder in den Jahren an Durchfallerkrankungen,
tian Bach, Wolfgang Amadeus sechs Programmländern Äthiopi- die durch verschmutztes Wasser,
Mozart, Georg Friedrich Händel, en, Bangladesch, Kambodscha, fehlende Toiletten und mangelnde
Felix Mendelssohn Bartholdy und Sambia. Somalia und Süd-Sudan Hygiene verursacht werden.
Robert Schumann, aber auch Titel mit sauberem Wasser versorgt „Unicef“ führt in mehr als 100
von Scott Joplin, Leonard Bern- werden. „Unicef“ hat Tiefbrunnen Ländern weltweit Programme für
stein, Georg Gershwin und den gebaut und repariert, an Schulen Trinkwasser und Hygiene durch.
Beatles enthält.
erhielten Tausende Schülerinnen Bei großen Krisen wie aktuell in
Der Eintritt zu diesem rund einstün- und Schüler Latrinen und Trink- Syrien, Irak und Süd-Sudan oder
digen Konzert ist frei – um Spen- wasseranschlüsse und die Aufklä- der Zentralafrikanischen Republik
den wird für die „Unicef“-Wasser- rungsarbeit wurde intensiviert.
koordiniert „Unicef“ die gesamte
projekte gebeten. Mit den Spen- Seit 1990 hat sich die Versorgung Versorgung mit Trinkwasser und
den wird die wichtige Arbeit von mit Trinkwasser deutlich verbes- Latrinen sowie die Aufklärung über
Foto: privat „Unicef“ unterstützt. So wurde zum sert. Aktuell haben 89 Prozent der Hygiene.
Von Bach bis Beatles
Aus der Region
Seite 8
Fahrt zum
Heeseberg
Am 6. Januar 1990 entstand ein Loch im Grenzzaun.
25 Jahre Grenzöffnung zwischen Hornburg und
Groß Denkte. Am Samstag, den
18. April lädt der Heimat- und Verkehrsverein Asse zu einer Fahrt
zum Heeseberg ein. Treffpunkt
und Abfahrt ist um 9 Uhr vor der
Turnhalle Groß Denkte. Hier können Fahrgemeinschaften gebildet
werden. Vor der Führung zu den
Adonisröschen gibt es eine weitere Führung durch das interessante Heimatmuseum in Watenstedt.
Auf Wunsch erfolgt ein kurzer
Zwischenstopp auf dem Parkplatz
vor der Hünenburg. Mitfahrende
Foto: Archiv Bernd-Uwe Meyer Gäste sind herzlich eingeladen.
Im Anschluss besteht die MögOsterode:
lichkeit, gemeinsam in Semmenstedt in der Gaststätte Germer zu
Mittag zu essen.
Ein kurzer Rückblick
Hornburg/Roklum. Am 8. April
1990, um 14 Uhr wurde als eine
der letzten innderdeutschen
Grenzöffnungen die schreckliche
Grenze zwischen Osterode und
Hornburg geöffnet.
„Hauptsächlich sind es jüngere
Männer aus Osterode gewesen,
die eine Grenzöffnung forderten“,
informierte mich Lisa am Ende, die
als Sachbearbeiterin in Roklums
Partnergemeinde Veltheim arbeitete. Sie erinnerte daran, dass vor
der Teilung Deutschlands sehr
gute Kontakte nach Hedeper,
Seinstedt, Hornburg und Roklum
bestanden hätten.
Anwesend waren vor 25 Jahren
zahlreiche Menschen aus Osterode, Hornburg, Seinstedt und Umgebung. Darunter befanden sich
der damalige Landrat Ernst-Henning Jahn, Eberhard Lüttgau und
MdL Karl-Heinz Mühe. Aus der
DDR kamen der zweite Vorsitzende des Rates des Kreises Halberstadt, Karl-Heinz Schönfeld und
der Veltheimer Bürgermeister
Klaus-Dieter Böhnstedt. Aus Horn-
burg erschien für den erkrankten
Bürgermeister Wolf-Rüdiger Rühe
der ehemalige Ratsherr Hinrich
Schüler. Anschließend fand in der
Gaststätte am Dorfrand in Richtung Veltheim eine fröhliche Feier
statt. Böhnstedt erhielt vor 25 Jahren von Pastor Dietmar Bornhak
aus Hedeper ein hölzernes Kreuz,
das die Menschen über die Grenzen hinweg verbinden sollte. Jahn
blickte voraus und hoffte, dass es
bald nur noch ein Deutschland geben möge.
Es gab zunächst nur einen Fußund Fahrradweg nach Hornburg.
In Osterode wurde ein Häuschen
für den Grenzkontrollposten gebaut und am Osterberg aufgestellt.
„Die Kontrollen wurden locker gehandhabt“, informierte mich Ortsbürgermeister Friedrich Neuhaus,
der heute viele Freunde und Bekannte im Kreis Wolfenbüttel hat.
Die Landstraße in Richtung Hornburg wurde im Herbst 1991 komplett ausgebaut und Anfang Januar 1992 freigegeben.
Vor dieser offiziellen Grenzöffnung
enstand am 6. Januar 1990 für
wenige Stunden ein Loch im Zaun.
Heidrun Sandvoß und Petra Lühr
aus Seinstedt trugen ein großes
beschriftetes Tuch mit dem Text:
„Wir möchten hier nach Osterode.“
Der Veltheimer Ortschronist Rolf
Maximilian teilte mir mit: „ Fast 200
Menschen forderten im Januar
1990 an dieser Stelle eine Grenzöffnung.“ „Viele Einwohner, hauptsächlich aus Seinstedt, Achim und
Hornburg, gingen auf dem Acker
entlang zur Grenze. Sie fuhren mit
ihren Autos, so weit wie sie konnten, und holten uns ab“, informierte Roland Hedke, der damals in
Osterode und später in Roklum
wohnte. „Auch Vertreter der Evangelischen Kirche aus Osterode und
Veltheim forderten eine schnelle
Öffnung in Richtung Hornburg“,
teilte mir die Lehrerin Heidrun Löhr
mit. Heute ist Osterode sehr stark
in Richtung Landkreis Wolfenbüttel
orientiert. Mehrere Einwohner aus
Niedersachsen wurden in diesem
kleinen Fallsteindorf heimisch.
Bernd-Uwe Meyer
Einladung zur
Gartenfachberatung
Groß Stöckheim. Die Siedlergemeinschaft Groß Stöckheim im
Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V. lädt ein zur Gartenfachberatung am 17. April um 15
Uhr. Die Veranstaltung findet auf
dem Grundstück des Siedlerfreundes Kracht in Groß Stöckheim, Friehenstr. 3, statt. Es geht
um Schnittmaßnahmen bei Bäumen, Sträuchern und Rosen.
Ferner werden allgemeine Gartenfragen beantwortet. Auch
Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung wird
geleitet von der ehrenamtlichen
Gartenfachberaterin Waldtraut
Vosswinkel.
Oesterhelweg reicht Landtagsanfrage ein
nen Nationalitäten in der Gemeinde betreuter Flüchtlinge nicht einfach zu bewerkstelligen ist. Willi
Dietzsch lobte das ehrenamtliche
Engagement, auch DRK-Ortsvereinsvorsitzender Dirk Ziegerer äußerte sich positiv zu den verschiedenen Aktivitäten. Ein Gesprächsthema war die Frage nach einer
Beschäftigung der betreuten Gäste, hier hat Frank Oesterhelweg
konkrete „Arbeitsaufträge“ mit auf
den Weg bekommen.
Unlängst hatte Oesterhelweg in einer von ihm organisierten Runde
mit Hauptverwaltungsbeamten die
Situation in Landkreisen und Ge-
Undercover – mit
Zivilfahndern unterwegs
Bad Harzburg. Hamburg-Bill- denken kann. Denn das wahre
stedt. Ein sogenannter Problem- Leben schreibt die besten Gekiez, mit der höchsten Arbeitslo- schichten.
sigkeit in der Hansestadt. Jedes Marek Erhardt, geboren 1969 in
Jahr werden hier über 8.000 Hamburg, ist Schauspieler (u.a.
Straftaten begangen – von Dro- Tatort, Polizeiruf 110, Großstadtgendealern, Jugendgangs, Ge- revier), „Ehrenkommissar“ der
waltverbrechern.
Stadt Hamburg,
Eigentlich wollte
Moderator der
sich der Schaulegendären Pospieler
Marek
lizeishow HamErhardt bei den
burg – und EnZivilfahndern
kel von Heinz
dieses berühmtErhardt.
Seit
berüchtigten
frühester KindStadtteils
nur
heit begeistert
auf eine Ferner sich für die
sehrolle vorbeArbeit der Polireiten.
zei. Er ist verMarek Erhardt liest in Schloss
Doch aus einer
heiratet und hat
Bündheim.
Foto: Veranstalter
ursprünglich
zwei Kinder.
vorgesehenen
Hospitanz wurden zwei Jahre, in Termin: Marek Erhardt, „Undercodenen er die Ermittler regelmäßig ver – mit Zivilfahndern unterwegs
bei ihren Einsätzen begleitete: Er- im härtesten Revier der Stadt“,
hardt lag mit den Fahndern auf Lesung am Freitag, 17. April, 20
der Jagd nach einem Serien- Uhr, Bündheimer Schloss Bad
brandstifter im Gebüsch, er Harzburg.
stürmte mit ihnen die Wohnungen
von Gewaltverbrechern, verfolgte Karten für diese Veranstaltung
Drogenkuriere auf ihrer täglichen zum Preis von 10 Euro (Schüler 8
Route. Und erhielt so einen ein- Euro, Kulturklub-Mitglieder 5
zigartigen, unverstellten Einblick Euro) sind erhältlich im Kulturin die knallharte Realität unserer klub-Büro (Buchhandlung HoffGesellschaft.
mann), Telefon 05322/1888, in
Die Geschichten, die Marek Er- der Buchhandlung „Am Schloß“,
hardt in diesem Buch erzählt, sind KartenForum Goslar, DER-Reisetragisch, ernüchternd, traurig büro Klubgartenstraße sowie via
und oft einfach nur skurril. Es sind Internet
www.kulturklub-badFälle, die sich kein Mensch aus- harzburg.de.
Was gibt es Neues im Internet?
Unterstützung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung:
tung, Beschaffung von Hausrat,
Einkäufe, Arztbesuche, Behördengänge, Sprachunterricht sind ohne
das ehrenamtliche Engagement
vor Ort nach Aussagen der Kommunen kaum zu leisten. In Dettum
informierte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg über die Betreuungsarbeit vor
Ort, die von der Gemeinde unter
Mithilfe von Bürgermeister Willi
Dietzsch und vor allem durch das
örtliche DRK geleistet wird. In einer
offenen Diskussionsrunde stellten
die Dettumer ihrem Abgeordneten
ihre Arbeit vor, die angesichts der
großen Zahl und der verschiede-
Marek Erhardt liest im Bündheimer Schloss:
Morgen Werkstattgespräch im Zeughaus:
Wolfenbüttel. Dietrich Parlitz gibt
in einem Werkstattgespräch am
Donnerstag, 16. April, 14.15 Uhr,
im Seminarraum im Zeughaus einen Einblick in die Entwicklung
des Internets.
Das Internet hat unseren gesamten Lebensraum durchdrungen
und kulturelle und wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen verändert. Mit dem neuen Komfort
einer ortsungebundenen und sogar mobilen Verfügbarkeit von Informationen ist zugleich eine
neue Abhängigkeit und eine Ratund Rastlosigkeit entstanden, die
den Einzelnen und die Gesellschaft herausfordert und an
Grenzen treibt. Je schneller, mobiler und sozialer die Nutzung des
Internets in den kommenden Jahren wird, umso mehr werden indiEin wenige Monate alter Fahrradweg verbindet heute Osterode mit Hornburg.
vidueller Datenschutz und PriFoto: Bernd-Uwe Meyer
vatsphäre aufgegeben.
Hannover/Dettum. Die steigende
Zahl von Flüchtlingen stellt Landkreise, Städte und Gemeinden vor
immer größere Herausforderungen. Insbesondere die allseits gewünschte Betreuung von Flüchtlingen wird gegenwärtig zu einem erheblichen Teil durch Vereine und
Verbände, Flüchtlingsinitiativen
und viele ehrenamtlich tätige Privatleute gewährleistet. Ehrenamtliche stellen einen ganz wichtigen
Teil der Flüchtlingsarbeit dar, sie
engagieren sich finanziell und
ideell, bringen Zeit und Kraft in verschiedenste Projekte ein. Unterbringung und Wohnungseinrich-
15. April 2015
meinden erörtert. Unklar ist dabei
auch der Versicherungsschutz für
dieses zivilgesellschaftliche Engagement vieler Menschen im Lande.
Im betreffenden Gespräch stellten
sich auch kommunale Hauptverwaltungsbeamte hier noch Fragen,
ob und gegebenenfalls wie Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung über Berufsgenossenschaften, den Gemeindeunfallversicherungsverband oder auf anderem
Wege versichert sind. Vor diesem
Hintergrund stellt Oesterhelweg an
die Landesregierung die Frage, unter welchen Voraussetzungen ehrenamtliches Engagement in der
Flüchtlingsbetreuung versichert
ist, beispielsweise hinsichtlich der
üblichen Tätigkeiten der Ehrenamtlichen und der Versicherungsarten wie u.a. Unfallversicherung
oder Haftpflicht- oder Rechtsschutzversicherung. Außerdem
stelle sich für den Fall, dass, falls
es keinen oder nur geringen Versicherungsschutz gäbe, wie die Landesregierung sicherstellen wolle,
dass die Ehrenamtlichen entsprechenden Schutz erhalten?
Er fragt auch, wie sich dieser
Schutz gestaltet, welche Bedingungen wie beispielsweise Anzeige- oder Meldepflichten der Ehrenamtlichen zu erfüllen sind und
wie dabei vorzugehen ist. Außerdem fragt Oesterhelweg, wie die
Landesregierung bestehende Unklarheiten bei Kommunalverwaltungen, Verbänden und Ehrenamtlichen über Versicherungsfragen
für Ehrenamtliche in der FlüchtV. l. n. r.: Frank Oesterhelweg, Rita Bosse, Barbara Pabst, Willi Dietzsch und Dirk Ziegerer.
Foto: privat lingsbetreuung beseitigen will.
Digitale Risiken wie Identitätsdiebstahl und Internetkriminalität
sind bereits zu einem ernsten
Problem geworden und stellen
wachsende Anforderungen an die
Sicherheit der Identitätsnachweis-Systeme. Statt Passwörtern
sind immer häufiger Digitale Signaturen oder sogar biometrische
Verfahren erforderlich. Im neuen
Internet der Dinge kommunizieren
zunehmend Gegenstände direkt
miteinander, und mit „Industrie
4.0“, der vierten Welle industrieller Veränderungen und Effizienzsteigerungen, verbindet sich der
Wunsch, Geschäfts-, Verbraucher- und Geräteinformationen so
zu kombinieren, dass die richtigen Informationen zum richtigen
Zeitpunkt der richtigen Person
auf dem richtigen Gerät zur Verfügung stehen. Dabei verschmilzt
die IT mit dem jeweiligen Objekt,
und der herkömmliche Computer
verliert immer mehr an Bedeutung. Die Mensch-MaschineKommunikation verlagert sich
von Tastaturen immer mehr auf
gesprochene Sprache und Sensorsysteme. Die Sorge vor mangelnder menschlicher Arbeitskraft
aufgrund der demographischen
Entwicklung treibt die Entwicklung der Robotik in allen Berei-
chen an. Das rasant expandierende Cloud Computing, bei dem
immer mehr Unternehmen und
Behörden ihre Daten in nur noch
sehr wenigen zentralen Datenzentren speichern, macht Wirtschaft und Staat immer verletzlicher, so dass zum Schutz vor
Hacking und Cyberwar auf allen
organisatorischen Ebenen CERTs
(Computer Emergency Response
Teams) gegründet und betrieben
werden.
Das Werkstattgespräch zu diesem Thema wirft seit 13 Jahren in
regelmäßigen Abständen einen
kritischen Blick auf die Entwicklung des Internets und stellt technische Entwicklungen, Zahlen,
Thesen und Studien führender
Köpfe des Internet-Zeitalters
gegenüber.
Dr. Dietrich Parlitz studierte Physik und Psychologie in Göttingen
und Oldenburg und arbeitete anschließend im Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin
(HMT-Hannover) mit neurowissenschaftlichen Untersuchungsverfahren an Projekten über multimodale Lernvorgänge, Wissenserwerb und -repräsentation im
menschlichen Gehirn. Seit 2000
leitet er die Stabsstelle EDV der
Herzog August Bibliothek.
Benefizkonzert in Schöppenstedt
Schöppenstedt. Ein Benefizkonzert des Philharmonic Volkswagen Orchestra, unter Leitung von Hans Ulrich Kolf, zu Gunsten
der Peter Maffay Stiftung, findet am 13. Juni um 20 Uhr in der
Schöppenstedter Eulenspiegelhalle statt. Der Anlass ist das neue
Projekt „Daumen raus für starke Kinder“ von Manfred Kramer. Ein
bunter Melodienreigen aus Film, Musical und mehr wird den Konzertbesuchern geboten. Der Vorverkauf hat begonnen und Karten gibt es in Schöppenstedt bei Lotto Ebbers, Steinweg 20, Reisebüro Schmidt, Braunschweiger Straße 58 und in Wolfenbüttel
beim Reisebüro Schmidt, Stadtmarkt 17.
Foto: privat
Aus der Region
15. April 2015
Seite 9
St. Petrus feiert Bistum-Jubiläum:
Ökumenisch mit der Stadt
Heike Schmerse.
Foto: privat
Bürgersprechstunde
der CDU
Wolfenbüttel. Mehr Bürgerbeteiligung ist ein zentrales Anliegen der
CDU-Fraktion im Wolfenbütteler
Stadtrat – Fragen, Anregungen
und Kritik zu städtischen Themen
können die Wolfenbütteler Bürger
am Donnerstag, 16. April, ab 18
Uhr im Fraktionsbüro im Wolfenbütteler Rathaus (Stadtmarkt 3 bis
6, 38300 Wolfenbüttel) an die Fraktion richten. Sabine Behrens-Mayer und Heike Schmerse werden
sich an diesem Abend den vorgetragenen Anliegen für die Fraktion
annehmen und für eine schnelle
und unbürokratische Hilfe sorgen.
Die CDU-Stadtratsfraktion bietet
regelmäßig vor ihren Fraktionssitzungen
Bürgersprechstunden.
Nach Möglichkeit sollten interessierte Bürgerinnen und Bürger vorher ihren Gesprächswunsch mitteilen. Anmeldungen können per EMail an cdu-fraktion-wf@gmx.de
gesendet werden. Telefonische
Terminwünsche nimmt Fraktionsgeschäftsführerin Julia Dogan unter der Telefonnummer 01 70/
1 05 40 01 entgegen.
WSV-Tennisabteilung
Arbeitseinsatz
Wolfenbüttel. Die Tennisabteilung
des
Wolfenbütteler
Schwimmvereins trifft sich am
kommenden Sonnabend, 18.
April, ab 10 Uhr zum Arbeitsdienst auf den vereinseigenen
Plätzen zur Vorbereitung der
Saison.
Wolfenbüttel. Aus Anlass des
1200 jährigen Jubiläums des
Bistums Hildesheim veranstaltet
die katholische Pfarrei St. Petrus
am Sonnabend, 18. April, ab 19 Uhr
ein großes Frühlingsfest in der Lindenhalle, zu dem alle Mitchristen
und Bürger der Stadt willkommen
sind. Das Fest hat die Pfarrei unter
die „Schirmherrschaft“ von Herzog
Anton Ulrich gestellt, der für die
Geschichte der Stadt und die Entstehung der katholischen Pfarrei
von besonderer Bedeutung ist.
So wird es ein kleines Programm
geben, das von Herzog Anton Ulrich (Andreas Jäger) persönlich mo-
deriert wird. Danach darf zur DJ –
Musik getanzt werden. Natürlich
gibt es auch Gelegenheit, etwas zu
essen und zu trinken und zu vielen
netten Gesprächen über alle (Konfessions-) Grenzen hinweg. Es soll
in festlichem und gleichzeitig ungezwungenem Rahmen und mit viel
guter Frühlingslaune gefeiert werden.
Karten können in den Pfarrbüros
der Pfarrei St. Petrus und an der
Theaterkasse am Stadtmarkt für 15
Euro erworben werden. Für Schüler, Auszubildende und Studenten
gibt es ermäßigte Karten für acht
Euro.
Am kommenden Sonnabend im KKK:
Liederabend mit
Napolitanas und Zarzuelas
Wolfenbüttel. Am kommenden
Sonnabend, 18. April, wird im
Klein-Kunst-Kabarett (KKK) von
Alexander Walewski um 20 Uhr
wieder der beliebte Liederabend
aufgeführt. Auf vielfachen Wunsch
entführen Tenor Michele Ha vom
Braunschweiger Staatstheater und
Pianist Burkhard Bauche mit „Napolitanas & Zarzuelas“, Liedern
und Canzonen, ihr Publikum wieder nach Sizilien und Andalusien.
Durch das Programm begleitet
Alexander Walewski.
Da der Abend auf Grund des großen Erfolges im Vorjahr voraussichtlich schnell ausverkauft sein
dürfte, ist es ratsam, sich rechtzeitig Eintrittskarten im KKK an der
Ahlumer Straße 25 in Wolfenbüttel
zu sichern. Karten im Vorverkauf
gibt es auch im Antiqutätenkaffee
in Wolfenbüttel, Stadtmarkt 12, unter Telefon 0 53 31-8 55 10 88 oder
Michele Ha und Burkhard Bau- per e-mail an: info@kleinkunstkache laden zum Liederabend ein. barett.de.
Matinee: Wallstein-Verlag
stellt sich vor
Wolfenbüttel. Am kommenden
Sonntag, 19. April, wird sich im
Rahmen einer Matinee der renommierte
Wallstein-Verlag
(www.wallstein-verlag.de) in der
Buchhandlung Behr am Kornmarkt präsentieren.
Dieser Verlag, dem lesenden
Publikum seit längerem gut bekannt, sitzt in Göttingen und hat
ein anspruchsvolles literarisches Programm sowie ein
ebenso anspruchsvolles Sach-
buch-Programm.
Verlagseigner Thedel von Wallmoden wird selbst anwesend
sein und über seinen Verlag,
sein Programm und seine Arbeit
sprechen.
Die Matinee beginnt um 11 Uhr;
für die Veranstaltung wird kein
Eintritt erhoben, um Anmeldung
unter 05331/98890 oder unter
info@buecher-behr.de jedoch
gebeten.
Mit der Siedlergemeinschaft „Weiße Schanze“:
Fünf Tage an die Mosel
Die Hündin Bella.
Foto: privat
Wer kann
Bella helfen?
Wolfenbüttel. In der Sonntagsausgabe veröffentlichten wir einen
Spendenaufruf wegen der Hündin
Bella.
Hierbei hat sich ein Fehler eingeschlichen: die richtige IBAN-Nr.
des Tierheims Wolfenbüttel lautet:
DE 30 2707 2524 00 1395 1900,
Danke im Namen von Bella!
Wolfenbüttel. Die Siedlergemeinschaft „An der Weißen Schanze“
bietet vom 17. bis 21. Juni für
Interessierte fünf wunderschöne
Tage an der Mosel an. Das Reiseprogramm führt nach Trier und
Luxemburg mit jeweiligen Stadtführungen, in die Eifel mit den
schönen Kraterseen und entlang
der Panoramastraße der Mosel
nach Cochem und Beilstein. Weitere Besichtigungspunkte sind
die Edelsteinmetropole IdarOberstein und der historische Ort
Herrstein mit seinen schönen
Fachwerkhäusern sowie die Doktorweinstadt Bernkastel-Kues.
Vize-Kanzler würdigt Mindestlohn
Hornburg. Griechenland war te er. Menschen müssten von ih- druckte er dort.
nicht sein Thema in Hornburg. rer Arbeit leben können und der Fünf Jahre später zog Udo Sattler
Bundeswirtschaftsminister und Lohn werde sicher zukünftig noch auf das heutige Firmengelände in
Vize-Kanzler Sigmar Gabriel steigen. 8,50 Euro seien nicht das Hornburg. Und es florierte so gut,
dass er 1999 erweitern wollte. Die
(SPD) besuchte den Betrieb von Ende der Fahnenstange.
Landwirte gaben ihm jedoch nicht
seinem „alten
das erforderliBekannten“ Udo
che
Gelände
Sattler, wfw meund die Lokaldia press. Es
politik, so Sattgehöre zu den
ler, zeigte sich
Aufgaben eines
auch nicht bejeden Abgeordsonders koopeneten, Firmen
rativ. Und so
und Unternehzog er nach
men in seinem
Magdeburg.
Wahlkreis zu beDie vergangesuchen.
„Ich
nen fünf Jahre
kenne
keinen
seien, unter anAbgeordneten,
derem wegen
der das nicht
eines Strukturernst nimmt“,
wandels
sagte Gabriel.
schwierig geweNach einem insen,
erklärte
ternen
GeGeschäftsführer
spräch mit Udo
Koschei. Aber
Sattler und dem
das sei überGeschäftsführer
wunden. Im verMartin Koschei
gangenen Jahr
hatte sich Gahabe das Unterbriel bei einem
nehmen einen
Rundgang einen
Umsatz von 52
Einblick in die
moderne Dru- Drucker Jakob Lohse erklärt dem Minister Details seiner Arbeit Millionen Euro
Foto: Schmidt erzielt.
ckerei
ver- an der Maschine.
Mit Investitionen
schafft.
Anschließend äußerte er sich gegen- Udo Sattler hatte das Unterneh- werde man das Unternehmen für
über Journalisten unter anderem men, das heute 250 Mitarbeiter die Zukunft fit machen, und zwar
über den Mindestlohn. Eine Er- an zwei Standorten (Hornburg an beiden Standorten, Stichwort
folgsgeschichte, wie der Minister und Magdeburg) beschäftigt, „High-Volume-Offset“. Mit größebefand. Seit 100 Tagen gebe es 1975 in einer Garage gegründet. ren Druckmaschinen stellt man
den Mindestlohn. Er stelle den Die ersten Handzettel für das Ein- sich auf den härter werdenden
khs
Wert der Arbeit wieder her, beton- zelhandelsgeschäft seines Vaters Wettbewerb ein.
Die Unterbringung erfolgt in einem kleinen, ländlichen Hotel mit
Halbpension und zusätzlich Mittagessen und Kaffeetrinken
außerhalb. An Kosten fallen 335
Euro/Person in einem DZ an, alle
Eintrittsgelder und Besichtigungstouren sind im Preis bereits
enthalten. Einige Plätze sind noch
frei. Anmeldungen und nähere Informationen beim Vorsitzenden
der Siedlergemeinschaft, Helmut
Hintze, Telefon 05331/46240 oder
0170/8846211.
Zukunftstag an Berufsbildenden Schulden
Fähigkeiten und Interessen testen. Damit können bei der persönlichen Berufswahlentscheidung
auch Berufe berücksichtigt werden, die man ohne eigene Praxiserfahrung aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit vielleicht
gar nicht im Blick gehabt hätte.
Die Carl Gotthard Langhans
Schule in Wolfenbüttel (CGLS),
Berufsbildende Schulen des
Landkreises Wolfenbüttel, öffnet
Jugendlichen der allgemeinbildenden Schulen (ab einem Alter
von 12 Jahren) an diesem Tag die
Türen.
Die CGLS bietet für Jungen den
Berufsbereich Pflege an. CGLSBerufsfachschüler für Pflegeberufe werden interessierten Jungen
die Berufe dieses Ausbildungsbereiches näher bringen und prakti-
Sigmar Gabriel besuchte Firma wfw media press in Hornburg:
Eine Schiffsfahrt auf der Mosel
rundet das Programm ab.
Mädchen und Jungen können sich im Geschäftszimmer der CGLS anmelden:
Wolfenbüttel. Am Donnerstag,
23. April, findet bundesweit der
Zukunftstag für Jungen und Mädchen
statt
(Girls´day
und
Boys`day). An diesem Tag können
Jugendliche Berufe kennenlernen,
die traditionell nicht von ihren Geschlechtsgenossen gewählt werden, die also von Jugendlichen
eher geschlechtstypisch angestrebt werden. Es gibt viele Berufe, in denen kaum Männer arbeiten, zum Beispiel Pflege- und Sozialberufe. Andererseits gibt es
wenig Frauen in handwerklichen
und technischen Berufen.
Am Zukunftstag sollen sich die
Jugendlichen in für ihr jeweiliges
Geschlecht eher untypische Berufe erproben. Durch die praktisch
Erfahrung an einem Arbeitstag in
diesen Berufen können sie ihre
Udo Sattler und Martin Koschei (rechts) konnten den Bundeswirtschaftsminister und Vize-Kanzler
Sigmar Gabriel in ihrem Betrieb in Hornburg begrüßen.
Foto: Schmidt
sche Tätigkeiten vermitteln.
Für die Mädchen bietet die CGLS
den Beruf des Bäckers bzw. der
Bäckerin an. Berufsschülerinnen
werden typische Arbeitsabläufe
vorstellen und die „Gastschülerinnen“ bei ihren Probearbeiten
unterstützen.
Die Angebote beginnen um 8:00
Uhr und enden um 13:00 Uhr.
Am Ende des Tages bekommt jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin ein „Zertifikat“. Die „Gäste“
werden betreut von der Fachlehrerin Frau Rutter, die auch Ansprechpartnerin für weitere Fragen ist.
Interessierten Mädchen und Jungen können sich im Geschäftszimmer der CGLS unter der Rufnummer 05331/95600 (Stichwort
„Zukunftstag“) anmelden.
Vor seltenen Oldtimern sind einige Besitzer aus dem Landkreis Wolfenbüttel zu sehen.
Foto: Bernd-Uwe Meyer
Gut besuchtes Oldtimer-Traktorentreffen vor dem „Heeseberg-Museum“:
60 Oldtimer knatterten an
Watenstedt. Das Oldtimer-Traktorentreffen vor dem „HeesebergMuseum“ ist sehr gut besucht gewesen. Die Organisatoren Klaus
Schliephake und Christian Paulmann sowie der Vorsitzende
Manfred Bertram gaben sich sehr
große Mühe und äußerten sich
über den großen Ansturm sehr
zufrieden. Mehrere Helfer/innen
sorgten für Kaffee und Kuchen,
die Ortswehr reichte Grillwaren.
„Eine sehr gute Veranstaltung“,
lobte der Winnigstedter Robert
Renneberg.
Bestaunt wurden über 60 Oldtimer. Davon knatterte die Hälfte
aus dem Kreis Wolfenbüttel an.
Darunter befanden sich der Bulldog (Baujahr 1941) von Uwe
Schmidt aus Erkerode und der
„Schmaltier“ genannte Lanz
(1950), den Enkeltocher Julia Vopel fuhr. „Es macht großen Spaß,
zu Oltimertreffen zu fahren“, erklärte die junge Erzieherin. Mit
seltenen Oldtimern kamen auch
die Wolfenbütteler Roland Zacieczki (Lanz, Baujahr 1937),
Klaus Heine (Lanz, Bj. 1952) und
Jörg Podehl aus Mascherode.
Der auf einem Anhänger stehende Lanz (Bj.1929) hat unzählige
Stunden auf französischen Feldern geackert und wurde von einem 77 Jahre alten Lanz-Eilbulldog gezogen. Ein einmalig
bollernder Klang ertönte, als diese sehr gepflegten Fahrzeuge am
späten Nachmittag ihre Heimreise
antraten. „Ich fahre einen seltenen Bautz“, informierte Erwin
Schrader aus Dahlum und zeigte
auf sein 59 Jahre altes Fahrzeug.
Peter Rump, Hedeper, hatte zwei
Oldtimer dabei (1963 und 1970),
Malte Meiners aus dem selben
Dorf kam mit seinem Deutz
(1967), Kai Emmrich, Roklum, mit
seinem John Deere (1968). Zwei
Oldtimer hatten Henning Pape,
Fümmelse (Porsche 1958/Allgaier
1953) und Henning Römer, Salzdahlum (Fendt 1955, Holder
1963). Alle sind begeistert gewesen. Über den großen Andrang
freute sich auch Ex-Museumleiter
Hartwig Schnepf, der 2005 die
Idee zu derartigen Treffen hatte.
B.-U. Meyer
Wolfenbüttel und Umgebung
Seite 10
15. April 2015
Freimaurerloge lädt
zu Vortrag ein:
Moynier vs.
Dunant –
wem gebührt
die Ehre?
60plus wird 20 Jahre alt
Der Vorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus trifft sich alle zwei Monate, um die Aktivitäten
zu besprechen. Es werden Fahrten durchgeführt und Informationsveranstaltungen zu aktuellen
Themen angeboten. Am 29. April feiert die SPD-Arbeitsgemeinschaft ihr 20-jähriges Bestehen.
Zahlreiche Kommunalpolitker werden zu einer Feierstunde im Kaffeehaus erwartet. So haben
bereits Ralf Achilles, Heinz-Rainer Bosse, Jan Schröder, Hiltrud Bayer und Marcus Bosse ihre
Teilnahme an der Jubiläumsveranstaltung zugesagt.
Foto: S. Hauptstein
IGS Wallstraße beim Landesentscheid
Wolfenbüttel. Mehr als 13 Stunden dauerte das Abenteuer Landesentscheid der TischtennisMannschaft der IGS Wallstraße. Im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“
nahm das Mädchenteam WK II (Jahrgänge 1998-2001) am Entscheid der vier besten Schulmädchenmannschaften in Osnabrück teil. Unter den Augen der beiden betreuenden Lehrkräfte Melanie Mosterdijk und Nils Haberstumpf verkauften sich die Wolfenbütteler Schülerinnen teuer
und bemühten sich nach Kräften. Letztlich war die Konkurrenz aus Duderstadt, Emlichheim und
der Humboldtschule Hannover (Partnerschule des Olympiastützpunktes) doch zu groß. Aber dabei sein ist alles, und deshalb freuten sich alle Wolfenbütteler Schülerinnen sehr, als gegen das
Gymnasium Duderstadt wenigstens der Ehrenpunkt gelang. Neben dem sportlichen Wettkampf
schlossen die Mädchen viele neue Bekanntschaften und haben die Wolfenbütteler Schule mit ihrer
freundlichen und fairen Art würdig nach außen vertreten.
Foto: Schule
Paul-Raabe-Archiv in Oldenburg eröffnet:
Literarischer Nachlass
für die Geburtsstadt
Am 10. April wurde in der Landesbibliothek Oldenburg das
Paul-Raabe-Archiv eröffnet. Paul
Raabe hatte bereits 2003 die
Schenkung seines literarischen
Nachlasses an seine Geburtsstadt Oldenburg verfügt. In einem
eigenen Raum und einer kleinen
Vitrinen-Ausstellung werden nun
in der Landesbibliothek die Unterlagen zu den 800 Titel umfassenden Veröffentlichungen Paul
Raabes, 1.600 Bände Sekundärliteratur sowie ein Arbeitsarchiv
von 400 Kartons der Öffentlichkeit
und der Wissenschaft zugänglich
gemacht. Seine Handbibliothek
zum literarischen Expressionismus bildet in dieser Ausstellung
einen besonderen Schwerpunkt.
In dem Festakt zur Eröffnung betonten Corinna Roeder, die Direktorin der Landesbibliothek Oldenburg, Andrea Hoops als Staatssekretärin im Niedersächsischen
Ministerium für Wissenschaft und
Kultur, und Jürgen Krogmann als
Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg die Verdienste Raabes
nicht nur für das Bibliothekswesen und die Literaturwissenschaft,
sondern auch als kulturpolitischer
Impulsgeber an seinen jeweiligen
Wirkungsstätten Marbach, Wol-
fenbüttel, Weimar, Halle und …
nicht zuletzt seiner Geburtsstadt
Oldenburg. Dort habe alles mit
einem Praktikum des 19-jährigen
Raabe an der Landesbibliothek
kurz nach dem Krieg begonnen.
In seinem 2003 erschienenen
Buch „Frühe Bücherjahre“ erinnere er sich an diese entscheidenden Jahre in Oldenburg, in denen
er seinen Beruf und seine Berufung als Bibliothekar fand. Mit der
Schenkung seines Nachlasses an
die Landesbibliothek Oldenburg
schließe sich nun dieser Kreis.
Katharina Leukroth
Informative Gesundheitswanderung
Auf dem gesamten Rundkurs ist der Naturlehrpfad Lehre mit tollen Tafeln und Bildern ausgestattet, so dass sich die Wanderfreunde über alles informieren konnten, was da so im Wald fliegt, läuft
und kriecht. Die Gesundheitswanderung stand unter dem Motto „Gelenkschonendes Wandern“,
aber manchmal waren Stöcke und Rucksäcke bei den Übungen doch etwas hinderlich und wurden, wie auf dem Bild zu sehen, sachgerecht abgelegt. Nach der Entspannungsübung ließ man
sich dann bei schon recht warmem Sonnenschein den mitgebrachten Kaffee und Kuchen im Wald
schmecken. Die nächste Gesundheitswanderung ist am 19. April und führt durch das Schutzgebiet
Ilker Bruch. Dabei werden auch Übungen zur Kräftigung der Beinmuskulatur angeboten. Infos und
Anmeldung bei Gesundheitswanderführer Hans Lunkewitz unter Telefon 05353/910690.
Foto: privat
Wolfenbüttel. Die Freimaurerloge „Wilhelm zu den drei Säulen“ lädt alle interessierten Gäste zu einem öffentlichen Vortrag
am 8. Mai um 20 Uhr in ihren
Logensaal, Kanzleistraße 4, ein.
Das Rote Kreuz feierte 1973
sein 150-jähriges Bestehen. Im
Februar 1863 wurde in Genf das
„Internationale Komitee vom
Roten Kreuz“ (IKRG) gegründet. Gründer war der Schweizer
Geschäftsmann und Humanist
Henry Dunant, der 1901 für
seine Arbeit mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.
War das wirklich so? Dieser Frage geht Roger Reckewell in seinem Bild-Vortrag nach. Immer
wieder taucht in der Geschichte des IRKG der Name Gustav
Moynier auf. Wem gebührt nun
die Ehre? Während Gustav
Moynier vergessen scheint, ist
Henry Dunant fast allen Bürgern bekannt. Beide, angesehene Bürger und Humanisten,
begingen in ihrem Leben einen
eigentlich nicht verzeihlichen
Fehler und haben im Resümee
doch sehr viel für die Menschheit geleistet. Waren beide Freimaurer? Antworten hierauf wird
es im Vortrag geben
GRÜNER
Stammtisch
Wolfenbüttel. Der Stadtverband
und die Stadtratsfraktion von
Bündnis 90/Die Grünen laden alle
interessierten Bürger für den morgigen Donnerstag, 16. April, zu einem Stammtisch ein, der im Lokal
„Zur Mühle“, Mühlenstraße 3, ab
19.30 Uhr stattfindet. Dort gibt
es Gelegenheit zum zwanglosen Klönen und Diskutieren über
aktuelle Themen und Anliegen.
Das Hauptthema wird an diesem
Abend das Freihandelsabkommen TTIP sein. Natürlich besteht
aber auch Gelegenheit, zu weiteren weltpolitischen, bundespolitischen, regionalen oder lokalen
Themen – wie z. B. die Preiserhöhung beim Stadtbad Okeraue
– Gedanken auszutauschen.
Wolfenbütteler Tänzer beim
43. Tanzkarussell ums „Blaue
Band” der Spree in Berlin
Wolfenbüttel/Berlin. Jedes Jahr zu Ostern richtet der Landestanzsportverband Berlin im Sport-Centrum Siemensstadt eines der traditionellsten und bedeutungsvollsten Tanzevents
Deutschlands aus. Die Beteiligung der Turnierpaare aus dem
In- und Ausland stellte die Wertungsrichter vor ein riesiges Arbeitspensum, und auch die Turnierleitungen konnten sich über
Betätigungsmangel nicht beschweren. Dafür boten die apart und
attraktiv gekleideten Turnierpaare bestechendes Tanzen von
höchster Qualität. Vor einer großen Herausforderung in Berlin
standen Heinz Scharf und Dagmar Steffenhagen von der Tanzsportabteilung des MTV Wolfenbüttel. Allein in ihrer Startklasse
Senioren II B Standard fanden sich 43 Paare ein, die alle hoch
motiviert ins Rennen starteten. Die Wolfenbütteler Tänzer konnten nach einer Vor- und Zwischenrunde 26 Turnierpaare hinter
sich lassen, so dass ihnen die Höchstzahl an Aufstiegspunkten
– nämlich 20 pro Turnier – ins Startbuch eingeschrieben werden
konnte. Gratulation zu diesem schönen Erfolg.
Foto: Verein
Frauenkleiderbörse in der EFB
Wolfenbüttel. Am kommenden
Sonnabend, 18. April, findet von
9.30 bis 13.30 Uhr die Frauenkleiderbörse in den Räumen der
Evangelischen Familienbildungsstätte, Dietrich-Bonhoeffer-Str.
1a, statt. Angeboten wird wieder
ein großes Sortiment an Früh-
jahrs- und Sommerkleidung. Wer
modisch und gut erhaltene Artikel
zum Verkauf anbieten möchte,
kann diese am Freitag vor dem
Verkaufstermin von 14 bis 19 Uhr
abgeben. Kein Eintritt!
Nähere Infos unter 0175/1425657.
DLRG Wolfenbüttel zog positive Jahresbilanz:
Dank für ehrenamtliche Arbeit
Wolfenbüttel. Bei Kaffee und
Kuchen fand in den „Fümmelsee
Terrassen“ die Jahreshauptversammlung der DLRG, Ortsgruppe Wolfenbüttel, statt. Vorher
wurde allen aktiven Mitgliedern
mit einem „Dankeschön-Essen“
für ihre ehrenamtliche Arbeit gedankt.
Nach der Begrüßung des 1.
Vorsitzenden Andreas Werner
stand gleich der Beschluss von
drei wichtigen Änderungen auf
der Tagesordnung. Frauke Böye
übernimmt nun das Amt der
Schatzmeisterin, das Conny Walter bisher ausgeführt hat, Ronja
Flemming besetzt von nun an
das Amt der Materialwartin, da
Julia Trommler aus persönlichen
Gründen zurückgetreten ist, und
Max Rother wurde als stellvertretender Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Amt bestätigt.
Darauf folgten Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften in der
Ortsgruppe. Ausgezeichnet wurden Mitglieder, die zehn, 25, 40
und sogar 50 Jahre Verbandstreue geleistet haben.
Anschließend folgten die Berichte des Vorstandes. Vorstandsvorsitzender Andreas Werner lobte
die Vorstellung der DLRG bei der
Schwimmbaderöffnung im Juli
2014. Des Weiteren wurde der
Umzug in die Räumlichkeiten am
Rosenwall angesprochen sowie
der leichte Mitgliederzuwachs.
Mit der Stadtbadführung befinde
sich die DLRG im Dialog, um eine
Erhöhung der Bahnenkapazitäten
zu erreichen.
Die technische Leitung der DLRG
Wolfenbüttel ergänzte zudem,
dass das Pilotprojekt „Pelikan“
gestartet sei und das Nachwuchsprogramm für die Trainer-
ausbildung gut angenommen
werde. Ebenso sei ein Anfängerschwimmkurs für Erwachsene in
Planung.
Aufgrund des Neubaus des
Schwimmbades in Wolfenbüttel
konnten im vorigen Jahr nicht so
viele Schwimmschüler ihr Abzeichen bei der DLRG erlangen. Ge-
büttel. Diese Zahl soll im Jahr
2015 gehalten werden. Ebenso
stehen weitere Erste-Hilfe-Kurse
sowie Sanitätsausbildungen auf
dem Plan der Ausbilder.
Die DLRG-Jugend führte im
vergangenen Jahr trotz der
Schwimmbadschließung viele
Veranstaltungen durch, die sehr
Hinten v. l.: Andreas Werner, Valentin Schrodi, Nils Loest, Jan
Rummert; vorn v. l.: Claudia Schneider, Berit Dost, Melissa Görke
und Heike Bendrick.
Foto: DLRG
zählt wurden zehn Seepferdchenabzeichen, zehn Freischwimmer,
19 Silberabzeichen, ein Goldabzeichen, jeweils 14 Schwimmer
erwarben den Rettungsschwimmer Bronze und Silber und zwei
Mitglieder verdienten sich ihr
Schnorcheltauchabzeichen.
Die Sanitätsabteilung erfreute
sich über zwei neue RUND-Aubilder in der OG, die jeweils einen
Gutschein für die DLRG-Materialstelle bekommen haben, da sie
der DLRG in letzter Zeit mehrere Sachspenden mit einem beträchtlichen Wert überlassen haben. Ebenfalls wurde eine neue
Wiederbelebungspuppe angeschafft. Im Jahr 2014 gab es acht
Sanitätseinsätze der OG Wolfen-
gut besucht wurden. Diese waren
sowohl extern (Stadtfest, Raabemarkt), als auch intern (Badeland,
Basteln, Kegeln etc.) organisiert
worden. Neu vertreten ist die Jugendabteilung der DLRG jetzt im
Stadtjugendring.
Der Vorstand wurde von seinen
Mitgliedern einstimmig entlastet
und kann somit seine Arbeit wie
bisher weiter ausführen.
Zum Schluss wurden alte Zeitungsartikel und Fotos gezeigt,
die im Rahmen der Digitalisierung
der Ortsgruppe auf eine Festplatte übertragen wurden. Dies fand
besonders bei den langjährigen
Mitgliedern rege Erheiterung, die
sich auf fast vergessenen Fotos
wiedererkannten.
24. April bis 3. Mai:
Deutsche Tanzwoche / 29. April - Welttanztag
Vielfalt des Tanzes vereinen
Getanzt wird auf der Straße,
in der Schule, auf dem Ball
oder beim Wettbewerb. Um
die Meisterschaft und einen
Platz auf dem Siegertreppchen, aber auch um gesund
zu werden oder es zu bleiben. Tanz bringt Erinnerungen zurück und ist eine Medizin für Menschen, die an
der Parkinson-Krankheit leiden.
Tanz ist großer Ausdruck und
minimale Geste und kann den
Zuschauer genauso begeistern
wie Aktive - und davon gibt es
sehr viele in Deutschland. Zu finden sind sie nicht nur in Tanzschulen, sondern ebenso auf Theaterbühnen, in Ballettschulen, in
vielen Vereinen organisiert, als
Profis oder Amateure. Klein und
Groß mit viel Ehrgeiz oder nur
zum Spaß. Mit anderen Worten:
Tanzen ist soziale Interaktion auf
Bühne, Tanzboden oder der Straße.
Die 5. Deutsche Tanzwoche
vom 24. April bis 3. Mai 2015
möchte die Vielfalt des Tanzes
vereinen und ist die Plattform,
die über Verbands- und kulturpo- Tanz verbundenen Institutionen land verbindet. Sie bietet allen Gelegenheit, die große Vielfalt
litische Grenzen hinweg alle dem und Organisationen in Deutsch- teilnehmenden Institutionen die der deutschen Tanzszene - ob
Tanzkultur oder Tanzkunst - dem
interessierten Publikum zu zeigen.
Sie soll der Öffentlichkeit einen Eindruck von der Bandbreite
der Angebote zum Thema Tanz in
Deutschland vermitteln und als
verbindende Klammer und zentrale Anlaufstelle fungieren, in der
die einzelnen Organisationen und
Einrichtungen ihr ganz individuelles Profil und ihre Ideen präsentieren können.
Die Tanzwoche bringt die Akteure von Tanzkunst und -kultur
an einen Tisch. Sie wird veranstaltet in Kooperation des Rats
für darstellende Kunst und Tanz
im Deutschen Kulturrat, mit seinen 27 Dach- und Bundesverbänden des Theaters und des Tanzes
(Beirat Tanz), dem Deutschen
Bundesverband Tanz, dem Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e.V., dem Allgemeinen
Deutschen Tanzlehrerverband
(ADTV), dem Conseil internatioOb beim Ballett, auf der Straße oder beim Turnier: Tanzen ist vielfältig und die Aktionswoche nal de la Danse und der Swinging
World.
vom 24. April bis 3. Mai möchte das demonstrieren.
WCS - lässiger Swing aus Kalifornien
Alljährlich wird der „Internationale Tanz des Jahres“
vom World Dance Council
(WDC) gewählt. 2015 geht
es zurück in die 40er- und
50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
Jahrhunderts gab es in New
York zwei legendäre Musikund Tanzclubs, den Cotton Club
und den Savoy Ballroom in Harlem. Im Savoy Ballroom entstand in den 30er-Jahren ein
Swing-Tanzstil, der Lindy Hop.
wollten. Dean Collins gab daraufhin Unterricht und nahm persönlich an diversen Tanz-Turnieren
teil. Berichtet wird auch, dass den
Nachtclubs in Los Angeles der
Platz sparende Tanz sehr entgegenkam und sie ihn deshalb gern
förderten. Im Jahr 1959 wurde der
Western Swing dann in West
Coast Swing umbenannt und zum
offiziellen Tanz des
Bundesstaates Kaliforniens erklärt.
West Coast
Swing ist eine SwingVa r i a n t e ,
die einfach
„mit der Zeit
geht“: Er basiert
zwar auf einer langen
Tradition,
schafft aber insofern
Neues, da er praktisch
zu
jeder
4/4-Musik, ob aktueller
Pop, Rock, R‘n‘B, Funk, Disco - und natürlich auch Swing getanzt werden kann.
Seine weichen, flüssigen Bewegungen und atemberaubenden
Drehfiguren machen WCS zu einem sehr eleganten Tanz. Bewegungen aus Hip-Hop, Jazzdance
und Latin können ohne weiteres
einfließen, der Improvisation sind
kaum Grenzen gesetzt. Der Tanz
begeistert durch spielerische
Freiheit in der Interpretation
der Musik.
Vitalität
steigern
Eine Studie
der Ruhr Universität Bochum aus dem
Jahr 2008 belegt die positiven Auswirkungen des Tanzens bei älteren
Menschen. Neurowissenschaftler
untersuchten die Wirkung bei
Probanten. Ihre Studie zeigt, dass
ein speziell für Senioren entwickelter Tanzkurs dazu beitragen
kann, Gesundheit und Vitalität bei
sonst eher inaktiven älteren Personen zu steigern.
Tanz des Jahres 2015: West
Coast Swing,
kurz WCS
genannt.
Werkfoto: Shutterstock
Kalifornien, das ist der Golden State mit Hollywood, Metropolen wie L.A. und San Francisco oder San Diego, meilenweiten Stränden, der berühmten
leichten Kalifornischen Küche,
der Bucht Big Sur und mit dem
Pioniergeist des 21. Jahrhunderts, beheimatet im Silicon
Valley, wo ideenreich an der Zukunft geschmiedet wird. Aus
Kalifornien kommt aber auch
eine rein tänzerische Innovation
- der West Coast Swing, kurz
WCS genannt.
Die Geschichte des WCS geht
so: In den 30er-Jahren des 20.
Von dort brachte ihn der Tänzer
Dean Collins, bekannt durch
zahlreiche Tanzrollen in Hollywoodfilmen, nach Kalifornien
mit. Bei den folgenden Filmarbeiten tanzte er den Lindy Hop
besonders platzsparend in einem schmalen, länglichen Bereich (auf Linie; auch slot genannt), um die damalige Kameraarbeit ohne Weitwinkel zu erleichtern.
Damit prägte er nebenbei eine
Stil-Variante, die zunächst Western Swing genannt wurde. Der
slotted Dance kam so gut an,
dass die Zuschauer schon bald
diesen neuen Stil selbst lernen
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Jean-Georges Noverre
Frieden und
Freundschaft
Der Internationale Tag des
Tanzes wurde vor 23 Jahren
vom Internationalen Komitee
des Tanzes des Internationalen
Theater Institutes (ITIUNESCO) initiiert. Die Menschen sollen durch eine gemeinsame Sprache - die des
Tanzes - in Frieden und
Freundschaft zusammengeführt werden. Er wird am 29.
April aus Anlass des Geburtstags von Jean-Georges Noverre (1727 bis 1810) gefeiert.
Noverre gehört zu den bedeutendsten Tänzern und Choreografen des 18. Jahrhunderts.
Er kämpfte im Geist der bürgerlichen Aufklärung gegen
die Erstarrung und Prachtentfaltung des höfischen Balletts,
gegen Reifröcke und Perücken sowie für Natürlichkeit
und Humanismus im Tanz.
Noverres Briefe über die
Tanzkunst aus dem Jahr 1760,
die zum Teil von Gotthold
Ephraim Lessing übersetzt
wurden, gehören zu den bedeutendsten theoretischen
Schriften über das Ballett.
Ausgleichssport
Tanzen ist mehr als nur eine
schöne Freizeitbeschäftigung:
Es ist Spaß und wird von Ärzten als Ausgleichssport empfohlen; wer tanzt, stärkt Körpergefühl und Selbstwahrnehmung. Der Gleichgewichtssinn wird gefördert und es ist
ein optimales Gehirnjogging,
das Koordination, Kreativität
und Musikalität schult. Experten sind sich daher einig, dass
durch Tanzen auch Stress
leichter abgebaut werden
kann. Darüber hinaus pflegen
Tänzer natürlich auch den gesellschaftlichen Kontakt.
Aus der Region
Seite 12
15. April 2015
Feuerwehr Leinde
informierte:
Feuerlöscher und
Rauchmelder
Leinde. Am vergangenen Samstag veranstaltete die Freiwillige
Feuerwehr Leinde eine kostenlose Informationsveranstaltung für alle großen und kleinen
Bürger über Feuerlöscher, deren
richtigen Umgang und Rauchmelder an.
Die Besucher konnten sich nicht
nur über die verschiedenen Feuerlöscher informieren, sondern
hatten vor allem die Möglichkeit,
Die zahlreichen Helfer der Suppenküche bekamen als Dank jeweils eine Rose von den Vertretern an einer speziellen Übungsanlage
der unterstützenden Kirchen.
Foto: Kutzner einen Feuerlöscher selber praktisch auszuprobieren, um so den
Saisonabschluss der Suppenküche:
richtigen Umgang damit zu lernen
und zu festigen. Dieses konnte,
so oft man wollte, wiederholt werden.
Wolfenbüttel. Knapp 4600 Gäste machen. „Einige der Ehrenamt- penküche. Ohne sie können wir
genossen im vergangenen Winter lichen sind bereits von Anfang an das nicht leisten. Wir können zwar Im Rahmenprogramm wurde
die Gemütlichkeit der Wolfenbütte- dabei und die Suppenküche gibt einkaufen und planen – wir können demonstriert, warum man Fettler Suppenküche. Für viele Men- es im kommenden Jahr bereits seit aber nicht fünf Monate lang sechs brände nicht mit Wasser löschen
schen ist die Einrichtung im Ron- 20 Jahren“, sagte Eggers. Alle Tage in der Woche 50 bis 60 Essen sollte und wie Deo-Dosen unter
calli-Haus in der kalten Jahreszeit anwesenden Helfer bekamen von frisch zubereiten“, sagte Effe, die hoher Hitzeeinwirkung zerbersdie einzige Möglichkeit, eine war- den kirchlichen Vertretern eine natürlich dennoch einen Blumen- ten.
me Mahlzeit zu essen und auch Rose als Dankeschön.
strauß erhielt.
Die Kinderfeuerwehr bot im Garsoziale Kontakte zu pflegen.
Auch an das Leitungsteam um Der Saisonabschluss war auch ten verschiedene Aktivitäten an.
Beim Saisonabschluss bedankten Marianne Effe hatten die Herren Gelegenheit für das Suppenkü- Die Veranstaltung war gut
sich Propst Dieter Schulz-Seitz gedacht. Die wollte jedoch den chenteam, sich bei den zahlrei- besucht und wird voraussichtlich
und Pfarrer Matthias Eggers bei Einsatz der zahlreichen Helfer chen Sponsoren zu bedanken, die im Herbst erneut angeboten.
den zahlreichen Helfern, die das gewürdigt wissen. „Die Ehrenamt- teils von Beginn an die Arbeit
ökumenische Projekt möglich lichen sind das Korsett der Sup- unterstützt haben.
Übungsleiterstunden erfasst
Ahlum. Bei den Sportfreunden Ahlum herrscht eine gute Kameradschaft und ein hohes sportliches Niveau. Zahlreiche Übungsleiter sind im Verein tätig und sorgen für sportliche Erfolge. Ihre
geleisteten Stunden werden genau erfasst, um entsprechende
Abrechnungen mit den übergeordneten Institutionen vornehmen
zu können. Für die Freizeitsportler ist dies eine zusätzliche verwaltungsmäßige Belastung. Eine pauschale Abrechnung ist leider nicht möglich.
Foto: S. Hauptstein
Ein »Danke« für die tolle Arbeit
Stadtteilnetzwerk Nord-Ost
Wolfenbüttel. Das nächste „Netzwerktreffen“ des Wolfenbütteler
Stadtteilnetzwerk Nord-Ost findet am morgigen Donnerstag, 16.
April, um 18 Uhr im Gemeindezentrum St. Thomas, Jahnstraße 5,
statt. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Projektgruppen und Kooperationspartner werden über ihre
Arbeit im Stadtteil Nord-Ost berichten. Weitere Informationen
erhalten Sie über das Koordinationsbüro des Wolfenbütteler
Stadtteilnetzwerks Nord-Ost maria.caceres@wf-on.net oder
telefonisch unter 05331/975113. Auch Kurzentschlossene sind
herzlich willkommen.
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GiS öffnet Türen für Viertklässler
Wolfenbüttel. Das Gymnasium
im Schloss öffnet am Dienstag,
21. April, ab 16 Uhr seine Türen
für Schülerinnen und Schüler der
4. Klassen sowie deren Eltern, um
Sie über den gymnasialen Bildungsweg und ihre schulspezifi-
schen Angebote zu informieren.
Darüber hinaus wird es Gelegenheit geben, Unterrichts- und weitere Schulräume zu besichtigen
sowie an verschiedenen Vorführungen und gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen.
Interessierte an der künftigen
Orchesterklasse erhalten eine
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In eigener Sache
Wolfenbüttel. Viele Leser des
Wolfenbütteler Schaufensters
schicken uns Berichte mit dazugehörigen Bildern ein. In letzter
Zeit vermehrte sich allerdings die
Anzahl von Fotos, die nicht für
den Druck geeignet sind. Es werden Bilder in einer zu niedrigen
Auflösung geschickt oder gar
Handyfotos, manchmal auch
völlig unscharfe, verwackelte Bilder oder Bilder, deren Motiv
nichts Erkennbares mit dem
Thema des Berichts zu tun
haben. Wir möchten darauf hinweisen, dass wir solche Bilder
zukünftig nicht mehr veröffentlichen werden.
Bitte beachten Sie, dass Ihre Bilder mindestens eine Auflösung
von 200 dpi haben. Bedenken
Sie auch, dass Handyfotos
unbrauchbar für den Druck sind.
Vielen Dank!
Gemeinsame Aktion der Feuerwehren Adersheim und Wolfenbüttel:
Übungsfeuer in Adersheim
Gelungenes Ostercamp des MTV Wolfenbüttel
Wolfenbüttel. Das Trainerteam um Chefcoach Timour Dick freute sich wieder über ein gelungenes
Ostercamp. Mit 24 Kindern war es bereits Wochen vor dem Start ausgebucht. Dabei wurde nicht
nur ausschließlich Tennis gespielt. Für die Gesamtwertung sammelten die Teilnehmer vom ersten
Tag an Punkte in verschiedenen Disziplinen: Tennis, Fußball, Hockey, Stafettenlauf, Fitness-Challenge, Schläger-Skills sowie Baseball. Am letzten Tag wurde ein Doppel-Rundenturnier ausgespielt. Am Ende des Ostercamps standen die Besten fest: Hagen Baumann mit 30 Punkten und
Yannik Schwonke mit 23 Punkten. Beide konnten sich über tolle Sachpreise als Belohnung freuen. Traditionell wurde am letzten Tag Pizza bei herrlichem Wetter draußen genossen. Die Kleinen
freuten sich riesig übers Tauchen in die Schnitzelgrube. Der Verein bedankt sich herzlich für das
Engagement der Trainer Noah Bordis, Henrik Franke, Jannis Possekel und Johannes Bosse. In den
Sommerferien werden gleich zwei Tenniscamps vom MTV Wolfenbüttel angeboten. Diese finden
vom 27. bis 30. Juli und vom 31. August bis 2. September, jeweils von 10 bis 15 Uhr, statt. Bei beiden Camps ist das Mittagessen täglich inklusive. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
Die Anmeldung erfolgt über die MTV-Geschäftsstelle oder Cheftrainer Timour Dick, E: timour.tennis@gmail.com, Telefon 0157-35733357.
Foto: Verein
Adersheim. „Feuer, Menschenleben in Gefahr“ mit diesen knappen
Worten wurden die Freiwilligen
Feuerwehren Wolfenbüttel und
Adersheim zu ihrer gemeinsamen
Übung alarmiert. In einem Gebäude am Wallwinkel war in dem Szenario ein Feuer ausgebrochen. Auf
dem verrauchten Dachboden wurden noch mehrere Kinder vermisst.
Die Adersheimer Kameraden
waren zuerst vor Ort und begannen
mit der Personensuche. Dazu gingen die Feuerwehrleute mit schweren Atemschutz ins Gebäude vor.
Weitere Einsatzkräfte kümmerten
sich um die Wasserversorgung für
die anschließende Brandbekämpfung. Als die Fahrzeugbesatzungen
aus Wolfenbüttel eintrafen, unterstützten sie den ersten Trupp bei
der Suche nach den Vermissten.
Das erste Kind fanden die Trupps
bereits nach kurzer Zeit unweit der
Aufgangstreppe zum Dachboden.
Die Feuerwehrleute brachten es
nach draußen, wo es versorgt wurde. Die Suche der weiteren Personen wurde durch eine Wärmebildkamera erleichtert. Ein weiteres
Kind wurde dadurch schließlich
unter einem Berg aus Holzlatten
gefunden, das dritte saß im hintersten Bereich des Dachbodens.
Während im Inneren des Gebäudes
die Personensuche in vollem Gange war, wurde das Gebäude von
außen mit mehreren Strahlrohren
abgeriegelt. Nach kurzer Zeit teilte
die Einsatzleitung mit: „Alle Personen gefunden und gerettet.“
Als auch das fiktive Feuer gelöscht
war, besprachen sich die Gruppenführer der Fahrzeuge mit dem
Übungsleiter. Im Allgemeinen
waren alle sehr zufrieden mit der
Übung. Einige Kleinigkeiten können jedoch noch verbessert werden.
Ein Dank der Wehren geht an Familie Reinhardt, die das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hat.
Mit mehreren Atemschutztrupps suchten die Feuerwehren Adersheim und Wolfenbüttel Personen bei einer Übung.
Foto: Privat
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