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April - MAi - Gruppe Dekadenz

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Gruppe dekadenz
Obere Schutzengelgasse 3/a
39042 Brixen
Dekadenz Tel. 0472 836 393
Büro Tel. + Fax 0472 837 845
info@dekadenz.it · karten@dekadenz.it
www.dekadenz.it
April - Mai
2015
K A B A R E TT • T H E AT E R • M U S I K
Linea fusca
Ei g e n p ro d ukti o n
T h e at e r
Uraufführung
Eine Geschichte übers Lieben.
von Doris Brunner
mit Karin Verdorfer und Philipp Rudig
Regie: Torsten Schilling
Musik: Manuel Randi
Bühne: Andrea Kerner
Eine Frau, ein Mann, die Vorfreude auf ihr erstes Kind. Sie richten das
Kinderzimmer ein, träumen sich in die Zukunft als Familie:„Wir
lassen zu dritt einen Drachen steigen, und wenn er ganz hoch
fliegt, kappen wir die Leine.“ Eine Ultraschall-Untersuchung, der
Arzt zieht Linien auf dem Schwangerschaftsbauch, eine Vermessung nach Plan in einem sterilen Raum mit grünem Linoleum­
boden, „dieses Grün, das alles fortfleckt. Dieses Grün, bei dem nichts
mehr ist, wie es sein soll, wie man es sich erträumt.“ Beide
­ahnen, dass sie nie mit ihrer noch ungeborenen Tochter
einen Drachen steigen lassen werden, dass sie„vielmehr
selbst ein Drache aus Seidenpapier, dass sie selbst die Leine
­kappen, dass sie aufsteigen wird, ganz weit weg.“
Die Brixner Autorin Doris Brunner zeichnet in Linea fusca das
berührende Porträt eines jungen Paares, dessen Kind verstirbt. Eine
Achterbahnfahrt zwischen Vorfreude und Verlust, Sprachlosigkeit und Schuldzuweisungen, Annäherung und Abgrenzung, Lieben und Loslassen. Aber auch eine
poetische Liebesgeschichte, mit all ihren leisen und lauten Tönen – eine Linea fusca,
eine Liebeslinie, die nicht verblasst.
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g
28.3. 31.3. 1.4.
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2.4.
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3.4.
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18 Uhr
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Dis
Diskussionsrunde am So, 12. April nach der Aufführung um 18 Uhr:
Das Stück Linea fusca greift Tabuthemen auf: der Tod von (ungeborenen) Kindern, die
­Trauer der verwaisten Eltern und ihren unterschiedlichen Umgang damit. Themen, über die
zumeist geschwiegen wird: Sprachlosigkeit nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch in der Gesellschaft. Über den Umgang mit Schmerz und Verlust, die Trauerkultur in unserem Land, Aufbruch
und Neuanfänge diskutieren: Torsten Schilling (Regisseur), Doris Brunner (Autorin),
Anna Gantioler (Hebamme, Leiterin von Selbsthilfegruppen für verwaiste Eltern) und
Marlene Kranebitter (Psychologin). Moderation: Christine Helfer
9.4. 10.4. 11.4. 12.4.
do
fr
sa
so
K abar e tt
Mathias Tretter
Mit „Selfie“ geiSSelt Mathias Tretter den Zwang zur
Selbstinszenierung in unserer postdemokratischen
Gesellschaft.
Politik, Wirtschaft, Medien, Kultur, aber auch das Private sind zunehmend Schauplatz der schamlosen Überhöhung des eigenen Ichs.
Selbst Systemadministratorinnen und Kindergärtner präsentieren
heute Lebensläufe und Hobbys, wie man sie vormals aus der Zeitschrift „Gala“ kannte. Dazu werden Selbstporträts ins Netz gestellt,
die Kate Moss und George Clooney aussehen lassen wie fränkische Jugend­herbergseltern. Mathias Tretter hingegen, Träger des
­Deutschen ­Kleinkunstpreises, gibt sich sympathisch bescheiden:
Er sei lediglich „ausgestattet mit immensem kreativen Potenzial, satirisch geistvoll, sprachlich auf höchstem Niveau und
bietet darüber hinaus hervorragende Unterhaltung.“
Man darf gespannt sein!
Mathias Tretter, Jahrgang 1972, ist seit 2004 Vollzeit-Kabarettist - ausgezeichnet mit 13 Kabarettpreisen. Gemeinsam
mit Claus von Wagner und Philipp Weber gründete er das
Erste ­Deutsche Zwangsensemble, besticht mit seinen
Soloprogrammen und ist häufig Gast in TV-Sendungen wie
Scheibenwischer, ­Satiregipfel, Pufpaffs Happy Hour u.a.
„Sarkastisches und bitterböses Kabarett.“ Bonner General-Anzeiger
www.mathiastretter.de
17.4. 18.4.
fr
sa
Jazz
El Porcino Organic feat. Gianluca Petrella
Nach zwei Jahren Pause präsentiert die Südtiroler Saxophonistin
Helga Plankensteiner erneut ihre vor Jahren gegründete Band
„El Porcino Organic“, mit der sie zwei CDs aufgenommen hat.
Dieses Mal mit dabei ist einer der bedeutendsten Posaunisten
Europas: Gianluca Petrella.
Alte und neue Song aus der Feder von Helga Plankensteiner, unberechenbares Interplay vor der groovenden
Rhythmsection Lösch/Mappa und dazu noch einige
entstaubte Chansons – ein interessanter Konzertabend
ist garantiert!
Helga Plankensteiner: sax, voice
Michael Lösch: organ, piano
Paolo Mappa: drums
Special guest: Gianluca Petrella, trombone
22.4.
MI
C o m e dy
AHOIbe – Guad is guad gnua
Franziska Wanninger
Es gibt immer jemanden, der dich fühlen lässt, dass du ein Depp bist,
so Franziska Wanninger. Muss man heute alles auf einmal sein und
können, und wann ist guad endlich guad gnua?
Franziska steht vor einer großen Herausforderung ihres jungen Künstlerdaseins. Ihr
völlig humorloser Manager verlangt von ihr ein neues Programm, wegen des sponsernden Kreuzfahrtunternehmens selbstverständlich ein Programm über Kreuzfahrten.
Aber der jungen oberbayerischen Kabarettistin geht so ziemlich alles durch den Kopf
– außer der zündenden Idee für ein Kreuzfahrtprogramm. Doch wozu hat man sein
Publikum? Gemeinsam erleben wir die kreativen, aber unglaublichen Abgründe eines
Künstlerlebens und tauchen ein in die skurril-amüsanten Untiefen eines bayerischen
Stammtischgespräches.
Mit großer kabarettistischer Treffsicherheit, überzeugendem Schauspiel sowie Gespür
für ihre Figuren entlarvt die oberbayerische Kabarettistin Franziska Wanninger die Seilschaften, geheimen Wünsche und tiefen Abgründe einer von Perfektion und Außenwirkung besessenen Gesellschaft. Eine pointenreiche, gnadenlose und facettenreiche
Mischung aus verschiedensten Figuren und Dialekten.
„Franziska Wanninger ist für viele die Kabarettentdeckung des Jahres.“ Donaukurier
www.franziska-wanninger.de
24.4. 25.4.
fr
sa
NEU! Mit unserem Abo sehen Sie nicht nur die Aufführungen in den Südtiroler Städte­
theatern, sondern erhalten auch ermäßigten Eintritt bei den Aufführungen der Vereinigten
Bühnen Bozen VBB.
Städtetheater-Abo: Das Dekadenz-Abo gilt auch in den Städtetheatern Carambolage in
­ ozen, Theater in der Altstadt in Meran und Stadttheater Bruneck.
B
www.dekadenz.it
Alle Aufführungen im Anreiterkeller - Obere Schutzengelgasse 3a in Brixen/Stufels
Beginn der Vorstellungen: 20.30 Uhr
Kartenvorverkauf:
Di bis Fr von 17 bis 19 Uhr unter Tel. 0472 836 393 karten@dekadenz.it (bis 1 Tag vor Aufführung)
Eintritt:
Einzeleintritt: 14 Euro Ermäßigt: 10 Euro 5er-Abo (nicht übertragbar): 58 Euro
Programm Carambolage Bozen:
01.04.: TurboTrööt
02.04.: MundWerk – die Lesebühne der Carambolage
07.04.: Improtheater Carambolage
11.04.: Ossy Pardeller & Goran Mikulec
13.04.: Danz Kinzelman´s Ghost
16. & 17. 04.: Duo Luna-tic
18.04.: Cababoz
07., 08., 09., 13., 14., 15., 16., 20., 21., 22., 23. 05.:
Kabarett-Eigenproduktion
12.05.: Improtheater Carambolage
05. & 06. 06.: Improtheater Carambolage Jubiläumsparty
Silbergasse 19 · 39100 Bozen
Kombi-Abo VBB: Mit einem Abo der vier Städte­theater erhalten Sie eine Ermäßigung bei den
Aufführungen der VBB. Um in den Genuss der reduzierten Karte zu kommen, geben Sie bei
der Reservierung an, dass Sie ein Städtetheater-Abo besitzen und weisen Sie dieses an der VBB
Theaterkasse vor. Ebenso erhalten VBB-Abonnenten bei uns ermäßigten Eintritt.
April-Mai
2015
K A B A R E TT • T H E AT E R • M U S I K
Lesebühne
Aufschrei aus dem Kellerloch
Mit Marion von Zieglauer und Haris Kovacevic wird der Keller
zum literarischen Untergrund.
Anton Chechov sagte einmal, dass jeder Idiot eine Krise haben
kann. Was uns aber zu schaffen macht, ist der Alltag. In Anlehnung
an den großen Humoristen und Meister der Kurzgeschichten
gründeten Marion von Zieglauer und Haris Kovacevic, die sich
regelmäßig zum Slammen treffen, die MH-Lesebühne: das
Mobile Hilfswerk für Texte und Musik. Im literarischen Untergrund im Keller der Dekadenz ist nichts verboten, alles ist
erlaubt, solange es den Dialog vorantreibt.
Jeder der etwas zu sagen hat, darf auf die Bühne um
hinaus zu schreien: what rocks, what rules, what sucks, what
foooooolllls!!!! Marion und Haris haben Gäste auf die Bühne
geladen und zusätzlich können spontane Literaten aus dem
Publikum ihre ausschließlich selbst verfassten Fünf-MinutenTexte performen.
Eintritt 10 Euro
Tendenz steigend
30.4.
Do
K abar e tt
Sigi Zimmerschied
Ein Hochwassermonolog mit Sigi Zimmerschied, einem der markantesten
deutschsprachigen Satiriker.
Wirkungsvolles Kabarett ist wie Hochwasser. Es kommt überraschend, mit aller Kraft, fordert alle Sinne und hinterlässt irritierte Sicherheit. Das unterscheidet es vom lauwarmen
fernsehtauglichen Comedyfußbad.
Da hilft kein App.
Depp bleibt Depp.
Tendenz steigend.
Deshalb gibt es nichts Unkabarettistischeres als Ankündigungstexte. Es sind in der Regel
unbrauchbare Vorhersagen, die dann doch nicht eintreten. Stimmungslügen. Markante
Sturmtiefs, die sich als schwüles Getröpfel herausstellen. Tendenz steigend. Die Wahrheit ist abhängig vom Wasserstand. Halsaufwärts kommen wir dem Wesentlichen
näher. Aber eine Menschheit, die bereits für den Weg aufs Scheißhaus eine App
braucht, will Gewissheit.
Sie will gestern wissen, was sie morgen sagen wird, wenn man sie frägt, was sie
heute gesehen hat. Tendenz steigend. Und wenn sie Glück haben, müssen sie
diese Sätze gar nicht lesen, weil sie der Veranstalter aus Effizienzgründen gekürzt
hat. Wahrscheinlich mit dem Intelligenzquotientenanpassungsapp. Kommen
Sie einfach und lassen Sie sich wegspülen. Nichts ist spannender und zeitgemäßer.
Und eine andere Chance haben Sie sowieso nicht.
1975 gründete Sigi Zimmerschied mit Bruno Jonas die Passauer Kabarettgruppe „Die
Verhohnepeopler“, es folgten mehr als 14 Soloprogramme und zahlreiche Filmrollen. ­
Er ist unter den Kabarettisten das wildeste Bühnentier – ein ungebändigter Wüterich,
dabei stets auch schonungslos gegenüber sich selbst.
www.sigi-zimmerschied.de
Lust – Lasst uns leben!
7.5.
8.5.
DO
FR
K abar e tt
Werner Brix
Klug, treffsicher und kritisch geht der österreichische Kabarettist
Werner Brix gegen Alltagssorgen und Ängste an. Lasset uns wieder blödeln!
Lasst uns leben! Damit trifft Werner Brix den Kern der Sache. Zum einen als leidenschaftlicher
Appell an uns selbst, das Leben mehr zu genießen und nicht ständig wegen jedem Fliegenschiss in Depressionen zu verfallen. Zum anderen als Warnung an jene Organismen, die mit
Beharrlichkeit glauben, uns so führen zu müssen, dass wir in ständiger Angst irgendwelchen
Dingen hinterher rennen, die wir so dringend brauchen wie einen Zeck im Ohr.
Um diese Bewusstseinsänderung zu schaffen, müssen wir uns ein paar Dinge vor Augen führen:
Der Mensch ist von hinten bis vorne triebgesteuert. Diese Tatsache im Griff zu haben, ist nicht
immer einfach. Darum haben wir ja auch die Kultiviertheit erfunden. Und das Fernsehen. Der
recht simple Terminkalender des Neandertalers – jagen, vögeln, Feuer machen – würde heute
nicht mehr funktionieren. Aber ehrlich gesagt: Das hatte schon was. Um in der heutigen Gesellschaft unsere Triebe unter Kontrolle halten zu können, brauchen wir mentale ABS, EPS, Frontund Seitenairbags und eine wirklich gute Versicherung. Oder Tabletten. Es wird Zeit, darauf zu
verzichten. Lasset uns blödeln!
www.brix.at
14.5. 15.5.
DO
FR
T h e at e r
Peepshow
von Marie Brassard
VonPiderZuHeiss und ihre Peepshow –
ein Panoptikum menschlicher Beziehungen.
Das Rotkäppchen trifft auf den großen, bösen Wolf, eine junge Frau genießt die Blicke ihres
stummen Verfolgers, eine Lehrerin streichelt den Rücken eines alten Geliebten, als er sich in
den Schnee erbricht, zwei junge Männer trennen sich nach einer heftigen Affäre, ein kleines
Mädchen singt ein Lied für das Monster, das unter ihrem Bett lebt. Marie Brassard zeichnet in
Peepshow Begegnungen zwischen Menschen, die alleine sind, die sich verloren und
wiedergefunden haben, lässt die Intensität einer Berührung aufleben und sie wieder
verebben. Der Nachhall der Begegnungen bleibt und trägt zur eigentümlich-sphärischen
Spannung des Stückes bei. Mit musikalischen und tänzerischen Mitteln
nimmt das Ensemble VonPiderZuHeiss ihre ZuschauerInnen mit auf
einen sinnlich-grotesken Parcours durch die Nacht.
mit Nora Pider und Valentina Schatzer
Regie: Anna Heiss
Choreografie: Nora Pider
Bühne, Kostüme, Grafik: Alessia Celentano
Musik: Julian Angerer
19.5. 21.5 22.5. 23.5. 24.5.
Eintritt: freiwillige Spende
DI
bisjetzt – solo
DO
FR
SA
SO
K abar e tt
Alfred Dorfer
Kein handelsübliches Best of von Alfred Dorfer,
sondern eine zielstrebige Spurensuche.
Der Titel lässt es anklingen. In „bisjetzt – solo“ blickt Dorfer nicht nur auf
die eigene Biografie zurück, nach dem Motto „Meine besten Jahre“,
das wäre nicht abendfüllend. Die Perspektive setzt weiter oben an.
Zeitgeschichte passiert Revue, Vergessenes, Verdrängtes, Erinnerliches, Neues. Alfred Dorfer kombiniert, kontrastiert, collagiert
Ausschnitte und Bruchstücke aus seinen Anfängen im Ensemble
Schlabarett, seinen Koproduktionen mit Josef Hader („Freizeitmesse“,„Indien“) bis zum preisgekrönten „fremd“ und komponiert sie
alle gekonnt mit ordentlich Selbstironie zu seiner eigenen, fiktiven?,
Biografie zusammen.„bisjetzt – solo“ ist deshalb kein handelsübliches Best of, sondern, wie bei ihm üblich, ein eigenständiges Stück
voll fröhlichem Nihilismus. Es ist die zielstrebige Spurensuche eines
leidenschaftlichen Vordenkers und Nachfragers, eines engagierten
­Wurzelbehandlers und Fassadenabklopfers, eines satirischen Trapezkünstlers und melancholischen Sokratikers. Kurz: eine Werkschau Dorfers, über
den die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Er ist der vielfältigst Begabteste
unter seinen deutschsprachigen Kollegen“.
www.dorfer.at
28.5. 29.5.
DO
FR
www.dekadenz.it
Alle Aufführungen im Anreiterkeller – Obere Schutzengelgasse 3a in Brixen/Stufels
Beginn der Vorstellungen: 20.30 Uhr
Kartenvorverkauf
Telefonisch: Dienstag bis Freitag von 17 bis 19 Uhr unter Tel. 0472 836 393
Über Anrufbeantworter werden keine Vorbestellungen entgegen genommen.
Online: karten@dekadenz.it oder auf www.dekadenz.it (bis 1 Tag vor der Aufführung)
Die Mail-Bestellungen sind nur gültig, wenn eine Rückbestätigung von Seiten der Gruppe Dekadenz erfolgt.
Abendkassa: an Aufführungstagen ab 19 Uhr, samstags ab 18 Uhr Tel. 0472 836 393
Vorbestellte Karten, die bis 20.15 Uhr nicht abgeholt wurden, werden bei Bedarf anderweitig vergeben.
Nach Beginn der Aufführung wird kein Eintritt mehr gestattet.
Eintritt:
Einzeleintritt: 14 Euro, für Schüler, Senioren ab 65 Jahren und Inhaber des Kulturpasses: 10 Euro
5er-Abo (nicht übertragbar): 58 Euro
Kabarett aus der Dekadenz auch bei:
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