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Die Arbeiten im April... - Garten

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Glockenblume/Campanula
Die Arbeiten im
April...
...im Blumengarten, auf dem Balkon und der Terrasse
Der April ist wieder voller Überraschungen. Ein buntes Spektakel aus Narzissen, buntem
Mohn, knalligen Senetti und Ranunkeln machen den Start zum
Osterfest Anfang des Monats.
Weiter geht es dann mit stilvollen Hortensien, edlen Margeriten und zierlichen Campanula.
Als moderne Glockenblume
bringt Ihnen die Campanula
nach dem tristen Winter das
Frühjahrslicht in die Wohnung.
Bei kühlen Temperaturen über
der Nullgrad-Grenze kann die
Pflanze ebenso gut im Freien
stehen. Mit ihrem strahlenden
Äusseren und insbesondere
4
Senetti
den frischen, fröhlichen Blüten,
welche die Pflanze nur allzu
gerne zeigt, lockt sie die ersten
echten Zeichen der Jahreszeit
in die Wohnung, die Licht und
Wachstum mit sich bringt. Das
macht die Campanula zur idealen Frühlingspflanze im April.
Danach kann sie auch ins Freie
gepflanzt werden und ist im Garten winterhart und mehrjährig.
Ab 1. April bieten wir Ihnen
ebenfalls
unsere
beliebten
Geranien-Jungpflanzen in vier
hängenden sowie fünf aufrechten Haupt-Sorten für Fr. 4.40 an.
Dies sind bereits fast fertig kultivierte Pflanzen und deshalb in
einem grosszügigen 13er Topf
kurz vor der Blüte. Wer lieber
aus dem kompletten Sortiment
von über 50 verschiedenen Sorten wählen möchte, kann ab
Ende April seine Lieblinge bei
Meier auswählen.
Dann sind ebenfalls die seit Jahren beliebten Diamantia wieder zu haben. Tag für Tag wird
das Sommerflor-Sortiment nun
aus unserer eigenen Gärtnerei
erweitert und mit neuen Sorten
attraktiv und stimmungsvoll präsentiert im «Grünen Paradies».
Blühfreudiger Sommerflor – auf
die richtige Pflege kommt es an
Wer im April noch wartet mit der
Sommerflor Bepflanzung, wird
spätestens im Mai vor der Frage
stehen, wie die Pflanzen am besten gesetzt und gepflegt werden.
Hortensien
Die Arbeiten im April
Starkenie
Geranla
nzen
Jungpf
Damit Sie sich möglichst
lange über die blühenFr.
de Pracht im Sommer
erfreuen können, geben
wir Ihnen hier ein paar
wichtige Tipps, welche
es zu beachten gilt:
– Wurzelballen lockern,
jedoch nicht zu stark
verletzen
– Der Wurzelballen sollte feucht und nie ausgetrocknet sein
– Qualitativ hochwertiges Substrat verwenden (z.B. Meier's
Leichte)
– Auf die richtigen Kombinationen kommt es vor allem bei
den Kräutern an
– Angepasste Pflanzenanzahl für
die entsprechenden Platzverhältnisse beachten
– Dem Standort entsprechende
Auswahl treffen (sonnig/schattig)
– Grunddünger nicht vergessen!
4.40
n
Pflanze
ab
Mit diesen Grundregeln sind
beste Voraussetzungen geschaffen, dass die Pflanzen in kurzer
Zeit gut im Pflanzengefäss anwachsen, widerstandsfähig sind
und somit lange Freude bereiten.
Achten Sie zudem darauf, dass
die Sommerblüher vor allem zu
Beginn der Pflegeperiode, eher
trocken gehalten werden, da
sich die Wurzeln förmlich nach
Wasser ausstrecken und somit
stark und gut anwachsen. Wenn
dann auch noch regelmässig Ver-
Fr.
9.80blühtes ausge-
schnitten, lange Triebe etwas geformt werden
und regelmässig gedüngt wird,
steht einer gesunden und üppigen Blütenkraft nichts mehr im
Wege.
Das Haupt-Sortiment Ende April
sind die südländischen Pflanzen wie Diamantina (Mandevilla), Lantana (Wandelröschen)
und Solanum (Kartoffelstrauch)
Pflanzen ab Fr. 9.80.
Neue Pantoffelblumen Calynopsis®
Eine weitere Neuheit in der Reihe von innovativen Züchtungen
sind die Calceolaria Calynopsis®.
Bei dieser Pflanze handelt es sich
um eine edle, orchideenblütige
Pantoffelblume mit riesigen Blüten an langen Stielen, die sich
hervorragend für den Frühling
eignet. Trotz der edlen Optik sind
die Calynopsis®-Sorten extrem
witterungsstabil und überleben
sogar leichte Minusgrade im Freien. Calynopsis®-Sorten produzieren unaufhörlich bunte Blüten
schon von Ende März an bis in
den Sommer
hinein.
Die Sorte 'Calynopsis Red', überzeugt mit einer leuchtend roten
Farbe und durch ein sehr gutes
Durchblühverhalten. 'Calynopsis
Yellow with Red', der Eye-Catcher
mit der extravaganten Farbe, bietet einen etwas grösseren Wuchs
als 'Calynopsis Red'. 'Calynopsis Orange', in sehr intensivem
Orange ist besonders
n
Pflanzüeck stark wachsend. Und
per St
Fr.
7.80
'Calynopsis Yellow', ist der Klassiker im Calceolarien-Sortiment.
Die Calynopsis® wirken sehr
schön in Kombination mit Primeln, Viola und Campanula. Sie
machen auch Solitär eine gute
Figur. Ausserdem bieten sie eine
längere Haltbarkeit als Ranunkeln, Myosotis, Anemonen oder
Zwiebelgewächse.
Pflanzen per Stück Fr. 7.80
5
Die Arbeiten im April
...bei den Zimmerpflanzen
Die bescheidene Fiederaralie
Im April steht die Fiederaralie als Zimmerpflanze des Monats im
Mittelpunkt – ein Ort, der eigentlich gar nicht zu ihr passt. Denn als
Schattenpflanze bevorzugt sie eher dunklere Ecken eines Raums.
Dort wächst die asiatische Schönheit langsam und beständig. Sie
benötigt nur wenig Pflege.
Von den rund 100 Arten der ursprünglich aus den tropischen
Gebieten Asiens stammenden
Fiederaralie oder Polyscias hat
6
nur ein halbes Dutzend den
Sprung in die europäische Hauskultur geschafft. Die Araliengewächse, zu denen übrigens
auch der bekannte Efeu gehört,
können im Zimmer bis zu anderthalb Meter gross werden,
wachsen aber eher langsam.
Dennoch lohnt sich die Geduld,
da sie mit ihrem baum- oder
strauchartigen Wuchs jeden
Raum adeln. Die immergrünen
Blätter der Polyscias sind meist
rund oder herzförmig. Die unregelmässig gewellten, stark
gefiederten und gefärbten Blatt­
ränder verleihen der Pflanze
ihren einzigartigen Look. Trotz
ihrer Statur und Schönheit sind
Zurückhaltung und Bescheidenheit die wohl wichtigsten
Eigenschaften der Fiederaralie.
Das Rampenlicht sollen andere
suchen, die Fiederaralie zieht es
in die halbschattigen Ecken der
Wohnung. Von dort aus sorgt
sie als natürlicher Luftfilter für
ein gutes Raumklima. Über ihre
grossflächigen Blätter wandelt
sie besonders eifrig Schadstoffe
in Sauerstoff um.
Die Pflanze des Monats April
benötigt wenig Pflege. Doch
sollte sie regelmässig mit ein
paar Schlückchen entkalktem
Wasser und alle zwei Wochen
mit flüssigem Dünger gegossen
werden. Der Standort sollte unbedingt halbschattig, die Luft
aber nicht zu trocken sein, damit die Fiederaralie beständig
gedeiht. Den richtigen Zeitpunkt
fürs Umtopfen kündigt die Zierpflanze selbstständig an, denn
ihre Wurzeln wachsen einfach
über den Topfrand hinaus.
Namensherkunft
Der griechische Name Polyscias bedeutet übersetzt «viel
Schatten». Denn die Pflanze des
Monats April wird in der freien
Natur oft von anderen Bäumen
überragt und wächst dadurch
zwangsläufig im Schatten. Den
deutschen Namen Fiederaralie
trägt die Pflanze aufgrund ihrer
gefiederten Blätter, häufig wird
sie bei uns auch «Peterlistrauch»
genannt, da einige Sorten zum
verwechseln ähnliche Blätter
wie die Petersilie haben.
Besonderheit der Pflanze
Die Fiederaralie kann im Gefäss
bis 1,5 m hoch werden; häufig
wird sie auch als kleine Zimmerpflanze von 50 cm angeboten. In
den kälteren Monaten von Dezember bis März legt die Pflanze
eine Ruhephase ein und wächst
noch langsamer als sonst. Um
die Pflanze in Form zu halten,
sollte sie regelmässig zurückgeschnitten werden, dies gilt vor
allem für die Triebspitzen.
Der Monat März stand ganz im Zeichen der
Umtopf-Aktion Ihrer Orchideenpflanzen. Mit
Genugtuung stellten wir fest, dass Sie an diesen Pflanzen «hängen», Billig-Aktionen zum
Trotz!
Jetzt verlangen Ihre Zimmerpflanzen wieder
mehr Luft durch regelmässiges Lüften der Zimmer, und eine Grunddüngung ist jetzt Pflicht.
Auch bei den Zimmerpflanzen gibt es zwei
Möglichkeiten: Die neuen Langzeit-Düngerkugeln werden ein Mal pro Jahr gesteckt, der
Flüssigdünger Wuxal (Seite 37) wird wöchentlich mit einer halben Dosis dem Giesswasser beigemischt. Diese Anwendung macht das
Giess­wasser «regenweich».
bedingt vermieden werden. Im
Winter kann sie jedoch auch vor
dem Fenster platziert werden.
Temperatur: Die optimalen Temperaturen liegen zwischen 20 bis
22 Grad Celsius, im Winter kann
die Temperatur auch bis auf 18
Grad Celsius sinken. Hohe Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls wachstumsfördernd.
t
Wassergabe: Die Fiederaralie
braucht eine mässige Wässerung
mit enthärtetem Wasser. Auch
eine regelmässige Dusche mit
weichem Wasser kommt der Fiederaralie zugute.
Düngung: Von Frühjahr bis
Herbst sollte alle 14 Tage gedüngt
werden, im Winter reicht eine
monatliche Düngergabe aus.
Jetz n:
re
profitie n ab
ralie
Fiedera
Fr.
19.80
Pflegetipps
Ort: Die Fiederaralie bevorzugt
halbschattige bis schattige Plätze, besonders im Sommer sollte
direkte Sonneneinstrahlung un7
Die Arbeiten im April
Planen Sie eine neue Hecke, einen Sicht- und Lärmschutz im Garten oder
auf der Terrasse?
Das starke Angebot an Heckenpflanzen
Hecken
n
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pflan nur
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Fr.
15.-
Von den sechs besten Sorten – Thuja 'Smaragd', Liguster,
Portugiesischer Lorbeer, Eibe, Heckenbuche und Duftblüte –
bieten wir Ihnen Heckenpflanzen in der Pflanzhöhe um
die 60–70 cm in kräftiger Baumschulqualität.
Diese wüchsigen Pflanzen legen jedes Jahr um die 30 cm
an Höhe zu! Mit drei Stück pro Laufmeter können Sie
Hecken bis 2 m Schlusshöhe anpflanzen. Mit fünf Stück
auf 2 m für Hecken bis 1,50 m.
Preis für alle sechs Heckenpflanzen-Sorten
Fr. 15.– pro Stück
10% Mengenrabatt ab 25 Stück
(zuzüglich die 5% mit Meier’s Kundenkarte!)
Lassen Sie sich jetzt in der Abteilung «Baumschule»
beraten.
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DEM EXTRA SPEICHER.
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(Festnetz 49 Rp. /Min.)
...im Rosengarten
Die Rosen sind geschnitten, gedüngt, die Winterspritzung gemacht und in den Beeten und
den Kübeln ist die Erde umgegraben. Noch können diese wichtigen Arbeiten jetzt nachgeholt
werden.
So können wir uns auf den Neuaustrieb freuen und als nächsten
Einsatz bei einer Neuaustrieblänge von ca. 10 cm die erste
Spritzung mit dem Pilzschutz
einplanen. Der Fachmann empfiehlt Ihnen, bei den ersten zwei
bis drei Spritzungen kein Insektenmittel beizumischen. Besser
bei Bedarf einmal zwischendurch separat anwenden.
Sicher sind noch Pilzschutzmittel bei Ihnen vorhanden. Sehr
empfohlen wird anschliessend die Pflege mit «Folicur» (dem Mittel mit dem
Sonnenblumenöl).
Die ersten Spritzungen
gegen mögliche Pilzkrankheiten sind wichtig.
Wenn Sie Ihre Rosen bis Ende
Juni gesund behalten, dann ist
das Rosenjahr (fast) gerettet! Mit
«Folicur» haben Sie drei Wochen Schutz, und das ergibt auch
vernünftige Spritzintervalle.
Plötzlich auftretende welke Triebe oder stark eingerollte Blätter sind Schäden von Insekten.
Bringen Sie diese Schadbilder
ins Garten-Center Meier nach
Dürnten. Eine Behandlung mit
dem richtigen Mittel ist immer
sinnvoll.
Im Mai bieten wir Ihnen den Gartenkurs «Gesunde Rosen ohne
Chemie»: www.gartenkurse.ch
Die neue Erfolgserie von Rosen Tantau:
Bienenweide-Rosen® zur April-Pflanzung
Bienenweide-Rosen® sind eine
Freude für jeden Garten- und
Naturliebhaber! Sie wachsen
dicht kompakt buschig, fast kissenförmig und sind enorm blühstark. Alle Bienenweide-Rosen®Sorten sind halb- oder ungefüllt,
d.h. ihr reicher Vorrat an Pollen
und Nektar ist für Bienen und
andere Insekten gut erreichbar.
Auf den Tantau-Selektionsfeldern sind sie seit Jahren dafür
bekannt, besonders intensiv von
Bienen und Hummeln besucht
zu werden. Alle Sorten sind
selbstreinigend und erstaunlich
robust!
Bienenweide-Rosen®
können an sonnigen Plätzen in
kleinen Gruppen oder zur Randbepflanzung auch in Steingärten
und Kübeln gesetzt werden. Ein
besonders ansprechendes Bild
ergibt sich, wenn die verschiedenen Sorten des Sortiments
miteinander kombiniert werden.
Kombinationen mit anderen
Stauden und Gehölzen ergeben
ein harmonisches Bild. Je nach
Sorte liegt die Wuchshöhe zwischen 50 und 60 cm. Durch den
kissenförmigen Pflanzenaufbau
sollten drei Pflanzen pro m2 gesetzt werden.
In den Farben Rot, Hellrot,
Gelb und Apricot im ContainerTopf, per Stück Fr. 23.–
Bienenweide-Trio
(je ein Stück nach Ihrer Wahl),
total drei Stück statt Fr. 69.–
nur Fr. 58.50
9
Die Arbeiten im April
Jetzt geht’s los im Garten!
Unsere Staudengärtnerei hat für Sie Stauden in Super-Qualität kultiviert. Natürlich in torffreier Erde!
Brauchen Sie Stauden, um ein neues Beet oder einen Schattenbereich zu verschönern? Oder wollen
Sie einfach einige Lücken im Staudengarten neu
bepflanzen? Bei uns finden Sie eine grosse Auswahl
an Qualitätsstauden aus der eigenen Gärtnerei!
Kurze Transportwege sind ökologisch bedeutsam.
Bei bestehenden Staudenpflanzungen werden jetzt
folgende Arbeiten ausgeführt:
– Rückschnitt der Ziergräser, falls noch nicht ausgeführt
– Rückschnitt der alten Blätter und Stängel der
Stauden, welche als Dekoration über den Winter
stehen gelassen wurden
– Bereits muss das erste Unkraut gejätet werden,
auf Wurzelunkraut achten und es ausgraben
– Schutz der jungen, zarten Austriebe vor Schneckenfrass
– Planen Sie jetzt ein neues Staudenbeet und
pflanzen neu an
– Bei jeder Planung unterstützen Sie unsere Mitarbeiter in der Baumschule gerne
...im Staudengarten
Die fantastischen 4
Blaukissen, Aubrietia
Polsterphlox, Phlox
Steinkraut, Aurinia
Blaukissen, Aubrietia
Unser Frühlingsangebot zur Pflanzzeit der winterharten Blütenstauden im April!
Wählen Sie die vier schönsten Pflanzen aus und
füllen sich das Frühlings-Körbli.
gsFrühlin li
Körb
.80
6
1
st
Fr.att Fr. 22.40
Beachten Sie bitte die Stauden-Sortimente «April
2015» und «Wassergarten» auf den Seiten 26 und
27 in diesem Heft!
10
Schlüsseli
öffnen das Frühlingstor
Das echte Schlüsselblüemli (Primula veris), im Volksmund auch
«Ehrenzeieli» oder «Bluetströpfli» genannt, wächst gerne auf
abschüssigen Wiesen und in
Laubwäldern. Es bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen
Standort. Das echte Schlüsselblüemli hat etwas kleinere, eher
dunkelgelbe Blüten mit orangefarbenen Punkten im Schlund.
Es duftet recht stark. Als echte
Wildpflanze verträgt es keinen
zusätzlichen Dünger. An passenden Standorten versamt es sich
gerne! Schlüsselblüemli sind
unter Naturschutz, man darf sie
keinesfalls in der Natur ausgraben oder Pflücken. Bei uns im
Garten-Center können Sie sich
Unser t:
n
A gebo
Fr.
5.60
nze
pro Pfla
Primula elatior
jetzt gerne Ihren Wunsch nach
einem eigenen Schlüsselblüemli
erfüllen.
Das Himmelsschlüsselblüemli
oder
Waldschlüsselblümchen
(Primula elatior) wächst am
liebsten in feuchten Wiesen oder
Wäldern und an Bachläufen. Es
blüht hellgelb mit zart duftenden, etwas grösseren Blüten.
Es eignet sich gut für naturnahe
Gärten und wächst auch gerne
unter Gehölzen. Auch das Him-
Primula veris
melsschlüsseli versamt sich gut.
Die Samen brauchen etwas Kälte
und Licht um zu keimen!
Schlüsselblumen sind auch Futterpflanzen für die Raupen des
Schlüsselblumen-Würfelfalters
(Hamearis lucina).
Minigärtli oho!
Kennen Sie «Slow Plant»?
Viele Pflanzen, die wir in unserer Stauden- und Baumschul­
abteilung verkaufen, wachsen so
extrem langsam, dass man ihren
Jahreszuwachs kaum bemerkt.
Dazu gehören so niedliche Polsterstauden wie der Steinbrech
(Saxifraga), Hauswurz (Sempervivum), Mittagsblume (Delosperma) und Fetthenne (Sedum).
Von ihnen gibt es viele hübsche
Sorten und Arten, sodass die Angebotspalette ausserordentlich
ist.
Im Weiteren findet man bei den
Wacholdern, Bergföhren und
Sicheltannen extrem klein- und
langsam wachsende Sorten.
Zusammen mit den erwähnten
Stauden lassen sie sich zu exquisiten Kombinationen vereinen. Steingärtchen auf engstem
Raum, in Töpfen, Schalen und
Kistchen sind reizvoll. So können Sie Ihre ganz persönliche
Geschichte kreativ gestalten.
Ein Versuch lohnt sich, denn die
«Minis» sind zu allem anderen
auch noch sehr gut winterhart.
Unsere Freilandpflanzen-Abteilung hat jetzt wieder viele solche
Kostbarkeiten für Sie im Angebot. Schauen Sie vorbei, greifen
Sie zu!
11
Die Arbeiten im April
...im Gehölzgarten – der Baumschule
Jetzt werden auch die letzten
Gehölze vom Winterschutz befreit. Wo nötig werden morsche
Stützpfähle ausgewechselt. Vom
Winter geknickte Äste entfernt
man so gut wie möglich.
Gefässe mit Gehölzen und
Stauden werden nun mit einem
Langzeitdünger versehen. Am
besten eignet sich dafür der «Tardit» von Hauert.
Die Strauchhortensien Hydrangea arborescens und paniculata
werden auf ca. 30 cm Höhe zurückgeschnitten. Ebenso verfährt
man mit der Bartblume, dem
Mönchspfeffer (Vitex) und der
Blauähre (Perovskia). Zwerg-
spieren (Spiraea bumalda und
japonica) werden eine Handbreite über dem Boden abgeschnitten. Lavendel schneidet
man auf 10 bis 20 cm Höhe
zurück, wichtig dabei: Noch im
silbrig beblätterten Teil bleiben
und nicht zu tief ins «alte Holz»
schneiden.
Bei der Forsythia wird gleich
nach der Blüte der Verjüngungsschnitt gemacht. Das gilt auch
für andere Frühjahrsblüher wie
die rosarote Kolkwitzia, die
Spiraeen und die Zierkirschen.
Ohne Schnitt verkahlen diese
Arten im unteren Bereich und
bei einem Winterschnitt würde
Blütenholz weggeschnitten.
Beim Osterbäumchen – der
Kätzchenweide – wird ebenfalls
gleich nach der Blüte (den Kätzchen) geschnitten. Jeder lange
Trieb wird auf ca. drei gut sichtbare Augen geschnitten. Nur
das sich neu entwickelnde Holz
blüht im kommenden Jahr. Ohne
Schnitt würden sich die blühfähigen Triebe unten auf dem Boden bilden.
Fragen zum Schnitt und der Pflege der Sträucher werden Ihnen
in der Freilandabteilung gerne
beantwortet. Bringen Sie doch
einfach ein Zweiglein mit.
Heckenpflanzen
Beachten Sie bitte unser sensationelles Angebot mit fünf Sorten auf Seite 8 in diesem Heft!
Nicht nur Rosen können duften:
Es gibt auch duftende Ziersträucher
Ein besonders leuchtend gefärbter Bodendecker für eher
trockenere Standorte ist der
Duftende Kriechginster (Cytisus
beanii 'Osiris'). Wie ein Kissen
aus purem Gold wächst er über
Böschungen, Steinblöcke und
Ränder von Terrassentrögen. Er
hat einen rundlichen, kompakten Wuchs, wird nur 50 cm hoch
und blüht von April bis Mai. Der
leichte Duft ist angenehm und
Duftender Kriechginster
Frühlings-Duftblüte
12
weit herum wahrzunehmen.
Der Kriechginster ist ein schöner
Blütenstrauch für den Heidegarten, Stein- und Staudengarten.
Durch den kriechenden Wuchs
ist er ideal für flächige Anpflanzungen. Die Sorte ist sehr ausdauernd und winterhart,
nimmt einen Trockentag
im Sommer nicht übel,
sofern bald einmal wieder
Wasser gegeben wird. Ein
sonniger, warmer Standort
und durchlässiger Boden
sind Bedingungen für eine
zufriedenstellende
Entwicklung.
Ein weiterer «Dufter» im April
ist die Frühlings-Duftblüte (Osmanthus x burkwoodii). Der
immergrüne Strauch erinnert
ein bisschen an Liguster, wächst
ebenfalls straff aufrecht bis buschig und schätzt milde Standorte. Auffallenderweise hat er wie
der Portugiesische Kirschlorbeer
(Prunus lusitanica) den strengen
Februar-Frost 2012 bestens überlebt. Die weissen Sternenblüten
stehen in dicken Büscheln und
verströmen einen so herrlichen
Duft, dass kaum jemand ohne
zu schnuppern vorbeigehen
kann! In geschützten Lagen ein
sehr guter Ersatz für den zünslergeplagten Buchs. Die FrühlingsDuftblüte ist einfach zu schneiden, kann unbeschnitten bis zu
3 m hoch werden. Sie hat eine
nahe Verwandte, die einer Stechpalme sehr ähnlich ist: Osmanthus heterophyllus. Diese blüht
erst im Herbst und duftet ebenso
stark.
Und wenn wir schon bei duftenden Gehölzen sind: Die Magnolienblüten duften auch! Wir
haben für Sie eine aromatisch
duftende, wunderschön purpur-
Purpurfarbene
Magnolia 'Black Tulip'
Intensiv dunkelrot
ist die Neuheit
'Cleopatra'
T IPP Pflanztipps
zu den Magnolien
ne Magnolie eines neuseeländischen Züchters entdeckt: Magnolia 'Black Tulip'. Sie ist noch
selten zu kaufen und darum
eine Exklusivität in Ihrem Garten. Vom selben Züchter haben
wir mit den Sorten 'Cleopatra'
und 'Genie' zwei weitere, sehr
dunkel blühende Magnolien im
Angebot. Unsere Pflanzen sind
kräftig und an unser Klima bestens gewöhnt.
Pflanzgrösse 80 cm,
mit Knospen, Fr. 183.–
Wählen Sie einen sonnigen bis
halbschattigen Standort. Ob
Rabatte oder im grossen Kübel:
Die Pflanze braucht genügend
Platz! Im durchlässigen, leicht
sauren Boden ist die Magnolie
recht anspruchslos.
Pflanzloch doppelt so gross
ausheben wie der Ballen
ist und Erde darin lockern.
Plastiktopf entfernen. Genau
so tief pflanzen wie der Ballen
ist. Erde mit Torfersatz leicht
säuerlich auffrischen. Dann
ausgiebig giessen.
Ein tolles Osterbäumchen: die Hängeweide
Am 5. April ist Ostern. Da freut man sich, am Eingang, auf dem Sitzplatz
oder der Terrasse etwas Hübsches zusammenzustellen. Bestens geeignet
als dekorativer, lebendiger «Osterbaum» ist eine Hängeweide mit ihren
wolligen Kätzchen. Die Sorte 'Kilmarnock' wächst stark überhängend und
ist bei uns in verschiedenen Stammhöhen von 40 cm bis 1 m erhältlich. So
sind Ihren Dekogelüsten keine Grenzen gesetzt.
Als Unterbepflanzung eignen sich Primeln, Osterglöckchen, Minitulpen
und andere leuchtende Frühlingsblüher. Auch ein Müllerblüemli oder
Vergissmeinnicht darf nicht fehlen. Bei uns bekommen Sie Einzelpflanzen
oder auf Wunsch auch fertige Arrangements in Gefässen und Körben.
Unser Angebot an Hängeweiden-Einzelpflanzen:
Stammhöhe 40–45 cm, Fr. 18.–; Stammhöhe 50–60 cm, Fr. 21.–
13
Die Arbeiten im April
...beim Rasen
Viele unter Ihnen haben im
März den Startdünger «Turbo»
gestreut und festgestellt, dass
dieser jeden Rasen aus dem
Winterschlaf weckt!
Kaum gibt die Wirkung etwas
nach, folgt fünf bis sieben Wochen
nach
dem «Turbo»
die perfekte
Fortsetzung
mit
dem
« S o m m e rgrün».
p
Kurs-Tip
kurse»
«Rasen ite 22/23)
e
(siehe S
ter Hand orientieren. Siehe auch
auf den Seiten 22/23.
Beachten Sie bitte das Angebot
auf der nächsten Seite!
Jüngere (und auch ältere) Rasenfans besuchen einen Rasenkurs
und lassen sich über alle Pflegemassnahmen und Tipps aus ers-
Schnelle Korrekturen nach Schäden aller Art lassen sich mit dem
Rollrasen innert Stunden korrigieren. Ab Mitte April erhalten
Sie wieder wöchentlich von
Mittwoch bis Samstag die frischen Rollen Fertigrasen.
Grösse 160x40 cm,
Fr. 16.–
Für die Freunde schöner Rasenflächen folgt
jetzt eine spannende Zeit
Wissen Sie alles über den Rasen-Roboter? In unserer Werkstatt zeigen Ihnen die Mechaniker die neuesten Modelle. Im April sind die
Preise tief wie nie zuvor. Nicht nur der Euro-Kurs
zeigt Auswirkung, auch der Konkurrenzdruck ist voll entflammt.
Der diesjährige MoverKurstag ist am Samstag, 18. April ab
9.00 Uhr.
Siehe auch Inserat
auf Seite 39.
14
Praktisch und verblüffend schnell
ist die Anwendung mit dem
S u p e r- S ch n e l l Begrüner «Patch
Magic».
Sehr
praktisch, wenn
diverse schlechte
Stellen auf der Fläche verteilt
sind. Beachten Sie das Angebot
auf Seite 36.
Hatten Sie im letzten
Sommer Probleme mit
der hässlichen Hirse im
Rasen? «Mill­tox» heisst
das Mittel dagegen. Ab
Mitte April bei regnerischem Wetter einfach
streuen und der Hirsesamen keimt nicht!
Dünger, Samen, Geräte und Maschinen für die Rasenpflege finden Sie jetzt im neu platzierten
Rasen-Shop mit der tollen Auswahl und Beratung.
Die Arbeiten im April
...bei den Kübelpflanzen – den «Südländern»
Die Tage sind bereits wieder länger und auch milder. Die ideale
Zeit mit den ersten Kübelpflanzen
ins Freie zu wechseln. Das gilt für
Palmen, Oleander, Oliven und
den Gewürzlorbeer (Laurus). Am
besten wählen Sie für den «Zügeltermin» bedeckte Tage aus. Denn
sogar «Südländer» können nach
den vielen Wochen im dunkleren
Winterquartier einen Sonnenbrand einfangen. Schützen Sie
die Pflanzen notfalls mit einem
feinen Vlies und giessen oder
sprühen Sie «SOS-Tropfen».
Für die anderen Kübelpflanzen
warten Sie noch etwas ab. Wichtig ist aber, dass Sie bei jeder Gelegenheit die Überwinterungsräume lüften!
Alle Kübel, die noch nicht aufgedüngt sind, sollten jetzt die Sommernahrung erhalten. Ein Kübel
mit 50 cm Durchmesser wird mit
sieben bis acht Setzholzlöchern
für die Aufnahme von «WuxalLangzeitdünger» (gekörnt) bearbeitet.
Oleander
Zylinderputzer (Callistemon splendens)
T IPP Tipps zu Callistemon
Standort an voller Sonne. Regelmässige Wassergaben. Flüssigdünger von Mai bis August (auch wenn die
Pflanze nicht blüht). Beste Umtopfzeit ist der Mai in die
torffreie Kübelpflanzenerde von Ricoter. Nach der Blüte
sollten die Rispen abgeschnitten werden. Das verhindert
das Auskahlen im unteren Bereich und bringt schnell viele
neue Triebe, welche wieder neue Blüten entwickeln.
Beachten Sie das Angebot von
Wuxal mit dem blauen Deckel
auf Seite 37. Flüssig düngen mit
Wuxal mit dem rosa Deckel ab
Mitte Mai.
Im April können Sie alle Kübelpflanzen umtopfen. Gerne beraten wir Sie bei der Topfauswahl,
der Erde und dem Drainagematerial.
Jetzt ist die Auswahl an südländischen Pflanzen gross
Oleander, Palmen, Oliven, Laurus, Callistemon und schönste
Zitruspflanzen sind in der speziellen Abteilung im «Grünen
Paradies» ausgestellt. Der Verkauf der Arten für die Sommerzeit folgt dann ab Mai (nach den
Eisheiligen) mit Bougainvilleas
in allen Farben, den Hibiskus,
Cassias, Lantanen, Solanum und
anderen Sonnenkindern.
16
Fuchsien und Geranien kamen
im März wieder ans Licht. Jetzt,
nach dem erster Austrieb, erfolgt
auch hier der Rückschnitt. Düngung und Anpassen an die Sonne wie oben beschrieben.
Die Aktionen im April
Oleander in Sorten im 15-cmTopf als Tischdekoration,
Fr. 12.50
Callistemon splendens – der
auffallende Zylinderputzer
40 cm hoch und mit Blüten,
statt Fr. 24.–
nur Fr. 18.–
... im Beeren- und Obstgarten
Im Obstgarten folgt jetzt mit der
Blütezeit ein erster Höhepunkt.
Die Schnittarbeiten und die
Düngungen sind abgeschlossen.
Gespannt verfolgt der HobbyGärtner wie seine Bäume die
Schnittvorstellungen umsetzen.
Muss da und dort etwas nachgeschnitten werden?
Der eher kühle Februar und auch
März-Beginn hatte den Austrieb
wunschgemäss zurückgehalten.
Im März stand die Blütezeit der
Aprikosen im Mittelpunkt.
So oder so – speziell beim Steinobst empfehlen wir Ihnen, bei
unsicherem Wetter Spritzungen
mit «Flint» direkt vor und nach
der Blüte einzuplanen. Das eine
Mittel genügt, um der gefürch-
teten Monilia-Krankheit (auch
Zweigsterben gehört dazu),
Mehltau, Rost, Schrotschuss und
Schorf vorzubeugen. Daher ist
es ratsam, auch gleich das Kernobst mitzuspritzen.
Sicher denken nun viele unter
Ihnen, dass der «Pflanzenfreund»
mit seinen Spritzempfehlungen
eher übertreibt. Aus Erfahrung
wissen wir, dass das richtige
Mittel, zum richtigen Zeitpunkt
angewendet, Erfolg bringt. Alternative Möglichkeiten mit den aktuellen Stärkungsmitteln wie «Biplantol» liegen im Garten-Center
bereit und werden auch von uns
laufend getestet. Benützen Sie
uns als Beratungsstelle, bei Meier
wird jeder Pflegewunsch erfüllt.
Neu im Sortiment:
Eine kleine Sensation für die
schnelle Himbeerernte wird
Ihnen auf den Seiten
28/29 vorgestellt!
April – Pflanzzeit für Beeren und
Obst
Später als in anderen Jahren –
steht jetzt das gesamte Sortiment
zur Auswahl bereit. Die Erdbeeren, klar die Naschfrucht Nr. 1
im Hausgarten, stellen wir Ihnen
auf den Seiten 32/33 im
Detail vor.
hlt
Holunderbrühe
empfie
gegen Gartenmäuse
Man nehme 1 kg frische Blätter
oder 150 g getrocknetes Kraut
und 10 l Wasser. Diese Brühe
giesst man in die Mäuse-/Maulwurflöcher und vertreibt diese
so zuverlässig.
Säulen-Blütenholunder 'Obelisk'
Lieben Sie Holunderblütensirup und frittierte Holunderblütendolden? 'Obelisk' bietet im Mai/Juni fein duftende, crèmeweisse, grosse Blütendolden ohne Beerenansatz, sofern keine
andere Holunderpflanze in der Nähe steht. Zudem wächst die
Sorte von Natur aus schmal und säulenförmig, benötigt daher
viel weniger Platz als andere Holunderpflanzen. Sie kann im
Abstand von einem Meter zur nächsten Pflanze gesetzt werden.
'Obelisk' benötigt einen sonnigen Standort, fruchtbaren, nicht
zu trockenen Boden. Er wird 3–4 m hoch und eignet sich sehr
gut zur Pflanzung in gemischten Rabatten, Hecken, als Solitär
und als Topfpflanze (mind. 25 l). 'Obelisk' wurde in der Natur
Polens gefunden und ist absolut winterhart. Er ist nicht selbstfruchtbar; zur Fruchtbildung muss eine andere Sorte in die Nähe
gepflanzt werden. Nach einer Befruchtung bildet 'Obelisk'
schöne, grosse Fruchtdolden mit schwarzen Beeren, verk'
'Obelis
wendbar für Saft, Gelée und vieles mehr.
Kräftige Jungpflanze im Topf, Fr. 34.90
Fr.
34.90
17
Die Arbeiten im April
... bei den komfortablen Hochbeeten
Die Ausstellung der Hochbeete –
neu bei den Gartenmöbeln/Grills
– ist jetzt komplett. Sie umfasst
zwölf Modelle, von der einfachsten Möglichkeit mit neutralen
SBB-Rahmen bis zur feinen Luxuslösung. Die passenden Materialien sind ebenfalls vorhanden:
das Mäusegitter, die Noppenfolie für die Randabdeckung, der
leichte Schaumglasschotter für
die Drainage und die spezielle
Hochbeeterde.
Für die Lust nach mehr: Samen,
raffinierte Saatbänder, über 30 Sorten frischer Setzlinge und die Knollen und Zwiebeln zum Stecken.
Fazit zum Thema Hochbeet
Noch vor zwei Jahren wurden die
ersten Besitzer dieser praktischen
Beete fast belächelt. Heute schätzt
eine rasch wachsende Kundschaft
den Komfort des Gärtnerns auf
der angenehmen Höhe, ohne sich
bücken zu müssen.
Neues Zubehör
Zu den beliebten farbigen Metallhochbeeten gibt es jetzt eine einfach montierbare Frühbeethaube. So
schützen Sie Ihre Lieblinge vor überraschender Kälte und schaffen für die
Anzucht ein optimales Klima!
Fr. 39.–
... im Biogarten
Jetzt startet das Kompostieren wieder:
Kompost – Balsam für den Boden!
Selber kompostieren, was bringt das? Viel. Sehr viel!
Alle organischen Abfälle aus der Küche, dem Garten
und von der Terrasse können Sie zu wunderbar wohlriechender Komposterde verwandeln. In der wärmeren Jahreszeit zwischen April und Oktober gelingt
Ihnen das mit der richtigen Kompostierungsweise in
nur gerade sechs bis acht Wochen «Verwandlungszeit». Und Ihr Kompost ist absolut reif.
Jetzt ist es Zeit, alle organischen Reststoffe, die im
Garten über den Winter nicht verrottet sind, zusammen mit frischem Rasenschnitt und Rüstabfällen aus
der Küche zu einer so genannten aeroben, geregelten Rotte anzusetzen. Schon sechs bis zehn Tage
später erkennen Sie praktisch nichts mehr von den
beigefügten Bananenschalen, Salatresten, Früchteschalen usw. Wie das genau geht, erleben Sie am
Kompostierkurs im Garten-Center Meier.
Die selber gewonnene, wertvolle Komposterde
nehmen Ihre Gartenböden und Gefässbepflanzungen liebend gerne zurück. Massvoll angewendet
bewirkt Ihre Komposterde beispielsweise:
– Sie fördert den Humusaufbau und damit die Bildung eines stabilen Bodengefüges, wodurch die
Gefahr der Verschlämmung und Erosion vermindert wird
18
– Ein reifer Kompost verbessert die Durchlüftung
und erhöht das Wasserhaltevermögen des Bodens
– Er enthält Nährstoffe und Spurenelemente und erhöht die Bodenfruchtbarkeit
– Eine gute Komposterde ernährt die Mikroorganismen, welche den Pflanzen die Nährstoffe verfügbar machen
– Sie absorbiert mineralische Nährstoffe und schützt
somit vor Nährstoffauswaschung
– Der erhöhte Humusanteil bewirkt eine bessere
Krümmelbildung und Stabilität im Boden
– Der Boden erhält sein Reinigungsvermögen zurück. Aerob gereifter Kompost vernichtet pathogene Pilze und Infektionsherde im Boden.
– Pflanzen, die auf solchen Böden wachsen, sind
resistenter gegen Krankheiten und Schädlinge
– Der reife Kompost macht
die Pflanzen und uns glücklich!
Richtig Kompostieren leicht gemacht
Kursleiter: Peter Wyler
Mittwoch 8. April
Dienstag
21. April
BeginnDauer
14.00 Uhr ca. 2¼ Std.
14.00 Uhr ca. 2¼ Std.
Anmeldung erforderlich (siehe auch Seite 23).
Kurs
... im Gemüsegarten
Mit
den ersten, intensiven Sonnenstrahlen fällt der Startschuss
zum Auftakt im Gemüsegarten.
Die langen Wintermonate sind
vorbei, die Arbeiten im Gemüsegarten haben sich auf ein Mini- Massnahmen gegen zu starke
mum beschränkt, aber nun geht Vermehrung von Pflanzenkrankheiten, Schädlingen und Unes endlich wieder los!
Es gibt nichts besseres als kna- kräutern. Damit die richtigen
ckig frisches Gemüse aus dem Gemüsearten zueinander geeigenen Garten. Viele Kunden pflanzt werden, haben wir beim
sehen das so, weshalb wir unser Gemüseverkauf eine hilfreiche
Gemüsesortiment im Garten- Mischkulturtabelle, welche Sie
Center von Jahr zu Jahr erweitern gratis mitnehmen können.
und verbessern. Alt bewährte Auch Gemüse im Hochbeet liegt
Sorten sind ebenso beliebt wie absolut im Trend und ist sehr
neue Züchtungen. Wenn Sie als komfortabel zu pflanzen, pfleHobbygärtner gern mal etwas gen und ernten!
ausprobieren möchten, das nicht
in jedem Laden gekauft werden Tagtäglich frisch...
kann sowie gut im Geschmack Aus der Gärtnerei in Tann sind
und hübsch fürs Auge ist, sind die schönsten Setzlinge pflanzSie in unserer Gemüseabteilung bereit. Für Tomatenhäuser/Winmit kompetenter Beratung genau tergärten: Drei Tomatensorten
richtig. Denn wir bieten Ihnen ('Primeur', mittlere Grösse, 'Riviauch solche Spezialitäten!
era', Fleischtomate und 'Cherry',
Die Voraussetzung für möglichst die Kleinfruchtige).
ertragreiche Ernten ist eine optimale
BodenvorbereiSalanova
tung. Im Wurzelbereich
der Pflanzen bietet der
Boden je nach seiner biologischen Tätigkeit, seiner
Struktur und gespeicherten
Wassermengen gute oder
schlechte Wachstumsbedingungen. Die Wahl der
Kulturfolge im Laufe eines
Jahres und eine geregelte Fruchtfolge über mehrere Jahre sind wirksame
Fürs Freiland und ins Hochbeet:
Kopfsalate in Sorten, Pflücksalate, Krachsalate, Lauch, Kohlrabi,
Blumenkohl, Broccoli, Rot- und
Weisskabis, Wirz, Fenchel, Stielmangold, Romana- und Salanova-Salate, Lattich und als Neuheit der Nüsslisalat 'Redza'.
Ebenfalls pflanzbereit im April:
Spargeln in Sorten, Kartoffeln,
Schalotten und Setzzwiebeln.
Aussaaten
Zu den hier erwähnten Setzlingen werden im April auch folgende Gemüse ausgesät:
Spinat, Radies, Rettiche, Schwarzwurzeln, Pastinaken, Petersilien­
wurzeln, Karotten, Mark- und
Knackerbsen, Gurken und Zucchetti sowie viele Küchenkräuter.
Grünspargel
19
... im Kräutergarten
Kräutermarkt vom 11.–18. April
Im April dreht sich (fast) alles
um die Kräuter. Da wird jeder
Topf, manches Kistchen, ja sogar
eine Kräuterspirale angepflanzt!
Das Kräuterhäuschen im grossen
Glashaus – dem «Grünen Paradies» – wird von jeder HobbyGärtnerin gerne und mehrmals
besucht. Mit der Auswahl und
der frischen Qualität der Pflanzen lässt sich Kräuterfrische mit
allen Sinnen erleben!
Mit Gewürzen und verschiedenen Teemischungen begleitet uns das Team «zur Hexenküche» (www.zurhexenkueche.ch) mit ihrer riesigen Auswahl an Produkten durch diese duftende Woche. Besuchen Sie das
Hexenhaus und lassen Sie sich über das vielseitige Sortiment beraten.
Grundsätzlich ist während der
ganzen Vegetationsdauer Kräuterzeit. In der Kräuterwoche
vom 11. bis 18. April erleben
Sie noch mehr Genuss in vielen
Varianten.
Kräuteranbau im eigenen Garten
oder auf dem Balkon liegt absolut
im Trend. Kräuter verwöhnen uns
mit ihren Düften, veredeln als
Das Kräuterkörbli zur Grill-Ausstellung
Gewürz unsere Speisen und bilden die beste Grundlage für eine
wohltuende Tasse Tee. Auch fördern einige Kräuter als Heilpflanzen unsere kostbare Gesundheit.
Das ist auch der Grund, weshalb
wir uns während der Kräuterwoche intensiv mit diesem spannenden Thema beschäftigen. Lassen
Sie sich bei uns im Garten-Center
inspirieren und besuchen Sie die
verschiedenen Aktivitäten.
6 Grille-r
kräut
Fr.
16.50
Passend zur Kräuter-/Grillwoche (siehe Seite 34)
präsentieren wir Ihnen ein spezielles GrillkräuterSet mit sechs Pflanzen, statt Fr. 18.50
nur Fr. 16.50
20
«Buon Appetito»
Schweizer Gardist und Profi-Koch David
Geisser ist zu Besuch im Garten-Center.
Samstag, 11. April, 9–12 und 13–15 Uhr
(Kräuterhüsli, siehe auch Seite 22)
Die Arbeiten im April
Kurse
Kräuterspirale: Praktisch,
platzsparend, dekorativ
Erfahren Sie das Wichtigste über den Bau einer
Kräuterspirale und lassen Sie sich über die Eigenschaften der Materialien, dem Befüllen mit dem
richtigen Substrat und dem Bepflanzen der idealen Kräuterkombination beraten. Ein spannendes
Thema, welches wir Ihnen gerne näher vorstellen.
Ort: Bei den Hochbeeten im Aussenbereich
Freitag
17. April
14.00 Uhr
ca. 1 Std.
Samstag 18. April
13.30 Uhr
ca. 1 Std.
Anschliessend an die Kurse findet
die Pflanzvorführung
«Kräutergefässe originell
bepflanzen» statt.
Kräutergefässe
originell
bepflanzen
Themenschwerpunkte im Kurs:
–
Verwendungszwecke bekannter Heil- und
Küchenkräuter werden vorgestellt
–Lehrreiche Informationen über die Ernte und
Lagerung der Kräuter, damit die wichtigen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen
–Konkrete Beispiele werden gezeigt, z.B. Ölauszug zur Weiterverarbeitung für Salben
–Salben selber herstellen (z.B. Rosmarinsalbe,
welche belebend für die Füsse wirkt)
Teegarten schön gestalten und nutzen
Ob Kräutertopf, Korb oder Hanging Basket, den
Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Frau A. Bruhin
zeigt Ihnen, wie dies die Fachfrau macht.
Ort: Pflanztisch im Gewächshaus «Grünes Paradies».
15.00 Uhr
14.30 Uhr
Tauchen Sie ein in die spannende Welt der Kräuter
und Heilpflanzen. Frau F. Höhne, eine Heilpflanzenspezialistin, nimmt Sie mit auf eine Kräuterreise und zeigt Ihnen wie vielseitig und spannend
dieses umfassende Thema ist. Verwendungsbeispiele werden ebenso thematisiert wie das Ernten und Trocknen. Dieser reizvolle Kurs ist für alle
Kräuterliebhaber gedacht, welche sich nicht nur
optisch von den Pflanzen verzaubern lassen wollen, sondern auch mehr über Inhaltsstoffe, Wirkungsspektren und Anwendungsmöglichkeiten
erfahren möchten.
Kursleiterin: Franziska Höhne, Naturheilpraktikerin
Ort: Raum «Thymian» – Anmeldung erforderlich.
Montag
13.April
14.00 Uhr ca. 1½ Std.
Samstag
18.April
9.15 Uhr
ca. 1½ Std.
Die Pflanzvorführung:
Freitag
17. April
Samstag 18. April
Vielseitiger Kräutergarten
als natürliche Apotheke
ca. 1 Std.
ca. 1 Std.
... die besten Tees aus eigenen Kräutern!
Wie kann der eigene Garten oder ein Gartenteil gestaltet werden, damit sich
viele Teepflanzen darin
wohl fühlen und das Ganze
auch noch schön aussieht? In diesem Kurs erhalten Sie
von Gärtnermeister Peter
Wyler wertvolle Anregungen. Zudem erhalten Sie
eine Liste sehr guter Teekräuter, die man im eigenen Garten und auf der
Terrasse problemlos setzen und ernten kann. Wie
die Kräuter geerntet und getrocknet werden, rundet den Vortrag ab. Herzlich Willkommen.
Kursleiter: Peter Wyler
Donnerstag 16. April
14.00 Uhr ca. 1¾ Std.
21
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