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Nr
ahrgang / 2 Euro
Nr.. 15 / 62. JJahrgang
Freitag, 10. April 2015
Nettetal: In Nettetal gründet sich ein
Förderverein für Flüchtlingshilfe. Seite 10
Niederkrüchten: Viele fleißige HasenHelfer in der Osterwerkstatt. Seite 16
Diagnose: „Schmerz“
Wie hilft die Notdienst-Praxis?
Sport: VVV-Venlo holt nur einen Punkt aus
zwei Spielen. Seite 19
Rätselraten um fröhlich
bunte Osterboten
Erneut mysteriöse bunte Männchen
im Grenzland gesichtet
Die aktuelle rtv
VON SUSANNE PETERS
Diagnose „Schmerzen“ - eine Odyssee von der Notdienstpraxis ins Krankenhaus. Foto: Heike Ahlen
VON BIRGIT EICKENBERG
UND HEIKE AHLEN
Grenzland. Wie sieht es
aus, wenn man am Wochenende krank wird? Die Angst
der Menschen aus dem Hinterland vor der Bewältigung
der Wege nach Dülken, vor
langen Wartezeiten - und
davor, was sie überhaupt
erwartet, war im vergangenen Monat allgegenwärtig.
Die Grenzland-Nachrichten
haben eine Geschichte von
den Osterfeiertagen zu hören bekommen, anhand derer sich einige Fragen ergeben. Der Name ist der Redaktion bekannt, die Arztbriefe
liegen vor.
Eine 22-jährige Frau aus
dem Grenzland landet am
Gründonnerstag nach einem
Auslandsaufenthalt in Düsseldorf. Sie hatte dort schon
unter Hals- und Ohrenschmerzen gelitten, sich für
den Flug Medikamente geholt. Am Donnerstagabend
wurden die Schmerzen so
schlimm, dass sie ihren Vater bat, sie in die Notdienstpraxis zu fahren. Ein volles
Wartezimmer, und am Ende
eine Ärztin, die sich, so die
junge Frau, nur ganz wenige
Minuten Zeit genommen
habe. Die Diagnose: Eine Mittelohrentzündung. „Die Ärztin hat mir dann erklärt, dass
man Mittelohrentzündungen bei Erwachsenen eigentlich nur mit Schmerzmitteln
behandele, auf mein Drängen bekam ich dann doch ein
Antibiotikum“, erzählt sie.
Das habe aber nicht nennenswert geholfen. Schließlich
seien die Schmerzen am
Ostersonntag immer schlimmer geworden, der Hals sei
immer mehr zugeschwollen,
sie habe nicht mehr essen
können, und selbst die Hühnerbrühe, sei aus dem Mund
gelaufen, weil sie ihn nicht
mehr richtig habe schließen
können.
„Ich habe dann meine Mutter gebeten, in der Notdienstpraxis anzurufen, weil ich
nicht wieder anderthalb
Stunden warten wollte, um
dann nur ein Schmerzmittel
zu bekommen.“ Die Mutter
habe versucht, genau diese
Frage bei der Sprechstundenhilfe anzubringen - ob
man denn eine Diagnose und
Behandlung oder nur ein
weiteres Schmerzmittel erwarten könne, sei aber am
Telefon gar nicht richtig zu
Wort gekommen. Sie solle
ihre Tochter herbringen. An-
derthalb Stunden warten, im
Wartezimmer ein älterer
Mann mit stark rasselndem
Atem, ein junges Mädchen
mit Schmerzen im rechten
Unterbauch, die weinend
ihrem Vater sagte, sie könne
weder stehen noch sitzen.
Dann sei sie aufgerufen
worden. Der Arzt habe sich
die Krankengeschichte angehört - und ein stärkeres
Schmerzmittel aufgeschrieben. Den Einwand der Mutter, am Dienstag beginne das
Semester, und ihre Tochter
müsse zu den ersten Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht in der Universität sein - im schlimmsten Fall
könne man bei Nicht-Erscheinen, das ganze Semester abschreiben, habe der
Arzt achselzuckend quittiert.
Es sehe ja nicht so aus, als ob
sie Dienstag gesund sei, und
was sie denn von ihm erwarte, habe er gesagt. Die Antwort der Mutter: „Eine Diagnose und eine entsprechende Behandlung.“ Die Antwort des Arztes habe sie erschüttert: „Wir können hier
keine Diagnostik machen,
dafür sind wir nicht ausgerüstet“, soll er geantwortet
haben.
Lesen Sie weiter auf Seite 2
Grenzland. Ich bin auf dem
Weg nach Kaldenkirchen,
als ich, nicht unweit der Einmündung des Eisenbahnweges, zwischen Breyell
und Kaldenkirchen, erfreut
ein paar berühmt berüchtigte Kerlchen als fröhliche
Osterboten entdecke - die
kecken bunten Männchen,
die dem Kreis Viersen seit
einem Jahr Rätsel aufgeben.
Nach den Nikolausmützen
im Dezember und den Narrenkappen zu Karneval halten sie nunmehr bunte Eier
in ihren Händen. Als ob ich
es nicht geahnt hätte! Habe
ich auch; allerdings erwartete ich anstelle der bunten
Eier Hasenohren und muss
angesichts der gelungenen
Überraschung schmunzeln.
Nun ärgere ich mich allerdings, dass ich ausnahms-
weise die Kamera mal nicht
dabei habe. Später komme
ich, mit Fotoapparat bewaffnet, an der betreffenden Stelle
noch einmal vorbei und die
Enttäuschung ist riesig: Die
Männchen sind weg - mal
wieder geklaut! Sie scheinen
sich zu einer begehrten
Sammlertrophäe zu entwikkeln. Meine Frustation hält
sich allerdings in Grenzen;
so weiß ich, dass ich die witzigen Osterboten schon irgendwo erwischen und ablichten werde, denn die Erfahrung lehrt: Sie sind unter
uns - und zwar überall!
In der Tat: Gesichtet wurden sie seit dem Gründonnerstag allerorts im gesamten Kreis Viersen und nach
wie vor kennt niemand ihre
Geburtsstätte, geschweige
denn den Erzeuger. Große
Freude dann, als ich am
nächsten Tag nach Leuth
fahre und dort in Höhe des
Ortseingangs erneut ein
paar lustige, bunte Gesellen
entdecke. Na also! Und die
Nachricht verbreitet sich
mittlerweile auch bei Facebook wie ein Lauffeuer: Ob
in Kaldenkirchen, Breyell,
Hinsbeck, Amern Dilkrath,
Brüggen, Dülken, Viersen
und anderorts - sie sind in
aller Munde. Gelten sie doch
ihres Zeichens zum einen als
Schabernack, sorgen daneben aber auch als nicht greifbares Mysterium für vielfältige Spekulationen und
außerordentlich
Gesprächsstoff.
„Ich finde die Männchen
total süß und muss immer
direkt lächeln, wenn ich sie
sehe“, so lautet ein Kommentar. Das geht mir ebenso selbst beim Schreiben dieser
Zeilen. „Die leuchtenden Farben sind mir sofort ins Auge
gefallen. Ich finde, die bunten
Figuren machen gute Laune
und erfüllen damit doch bestimmt ihren Zweck“, findet
eine Nettetalerin. Auch das
kann ich bestätigen.
„Der Erfinder hat meinen
vollsten Respekt“, stellt ein junger Mann fest, „ich hätte auch
gerne ein paar.“ So wäre es doch
schön, wenn die Männchen in
Serie gingen und zum Verkauf
angeboten würden.“
Lesen Sie weiter auf Seite 3
Grenzland
Seite 2
Foto der Woche
Meine Woche
Da gibt es jetzt ja mal gar nichts zu meckern, was das Osterwetter angeht. Ist schon blöd, wenn man nicht übers Wetter
meckern kann. Das sind wir ja gewohnt - immer nur zu mekkern: Zu warm, zu kalt, zu nass zu trocken, zu viel Schnee, zu
wenig Schnee.
Und nach der Ostervorhersage durfte man auch hoffen, dass
es allen Grund geben würde, über das Osterwetter zu meckern.
Kälte, Nässe, ja sogar Schnee waren angesagt. Nun gut, der
Karsamstag war noch nicht so gut Freund mit all jenen, die ihren Garten noch osterfein machen wollten. Aber das hat doch
auch ein Gutes - mal nicht so viel gearbeitet und dafür mehr die
Ruhe genossen. Und spätestens beim ersten Augenaufschlag
am Ostersonntag war klar: Das ist schon ziemlich tolles Osterwetter.
Wenn es noch wärmer gewesen wäre, hätten mir die Kinder
bestimmt in den Ohren gelegen, warum denn der Pool noch
nicht fertig ist. Und dann hätte ich - genau - wieder arbeiten
müssen. So war es schon nicht schlecht. Auch mit dem etwas
trüberen Wetter am Ostermontag ließ sich gut leben. Schließlich hatte ich ja den Ausflug nach Arcen zum Ritter- und Wikinger-Festival auf den Sonntag gelegt. Und wenn am Wochenende das Wetter so richtig schön wird, habe ich schon jede
Menge Termine. Das ist auch gut so, denn sonst müsste ich ja
den Pool saubermachen.
Heike Ahlen
Fortsetzung der Titelseite
Diagnose: „Schmerz“
Wenn sie eine Diagnostik wünsche, dann müsse sie in ein Krankenhaus in Mönchengladbach
fahren, das über genügend Fachabteilungen verfüge. Er könne
nicht feststellen, ob nun durchbrechende Weisheitszähne, Rachen- oder Ohrenbeschwerden
für die Schmerzen verantwortlich seien. Er könne nur Schmerzmittel verordnen. Tatsächlich
habe er in den Arztbericht als
Diagnose für diesen Tag
„Schmerzen“ eingetragen.
Im Krankenhaus in Mönchengladbach stellte eine Hals-, Nasen-, Ohrenärztin eine Mandelentzündung fest, die ein anderes
Antibiotikum benötige als am
Donnerstag in Dülken verordnet
worden war, dass die Hauptursache für den Schmerz aber Entzündungen an durchbrechenden Weisheitszähnen seien. Für
diese gab es zusätzlich zu den
Schmerzmitteln noch eine Salbe. Die verbreichten Medikamente zeigten dann endlich Wirkung. Das Fazit dieser Familie:
Wenn an einem Feiertag ein
Krankheitsfall auftritt, macht es
mehr Sinn, direkt ins Krankenhaus zu fahren, als sich in die
Notdienstpraxis zu setzen.
Die Geschichte wirft Fragen
auf. Die entscheidende ist die nach
der fehlenden Diagnostik. Warum sollte man eine NotdienstPraxis aufsuchen, wenn dort
keine Diagnostik betrieben wird?
Und während es im Krankenhaus ein Antibiotikum für sieben Tage Behandlung gab, bekommt man in der Notdienstpraxis immer nur genau so viel,
dass man am nächsten Werktag den Hausarzt aufsuchen
kann. Wenn ein Arbeitnehmer
das tut, dann wird er für diesen
Tag folgerichtig krank geschrieben, manchmal sogar noch für
länger. Wer aber vielleicht zu
Beginn des Wochenendes nach
einer korrekten Diagnose das
richtige Antibiotikum bekommen hätte, der wäre am Montag
vielleicht schon wieder in der
Lage, zur Arbeit zu gehen und
würde nicht die Krankenstatistik erhöhen.
Dr. med. Thomas Axer, Geschäftsführer des AKH Viersen
erklärt, was in welchem Krankheitsfall zu tun ist. „Die Notdienstpraxis ist auf hausärztlichem Niveau in der Lage, Diagnostik zu betreiben. Das entspricht dem Auftrag der kassenärztlichen Vereinigung. Der
Arzt sollte in diesem Fall fühlen
und in den Hals schauen. Eine
Mandelentzündung müsste zu
erkennen sein. Dazu benötigt
man keine weiteren Instrumente. Wenn der Arzt sich
dann nicht sicher ist, ist es richtig, den Patienten in eine Fachklinik zu schicken. Ultraschall
und Röntgen ist in einer Notdienstpraxis nicht möglich. Ist
der Patient nicht mobil, hat er
das Recht, einen Hausbesuch
zu erhalten. Wenn der Patient
aber befürchtet, die Schmerzen haben einen ernsten Hintergrund, dann sollte ein Krankenwagen bestellt werden, bei
Notfällen wir ein Rettungswagen bestellt. Dies wird in beiden
Fällen bei Anruf bei der Feuerwehrleitstelle unter 112 mit einem Fragenkatalog abgeklärt.“
Axer erläutert, dass ein Krankenwagen aber auch vom Arzt
nach einem Hausbesuch bestellt
werden kann, wenn er dies für
notwendig hält. Die Kosten, die
bei einem Besuch in der Notdienstpraxis oder in der Ambulanz im Krankenhaus entstehen,
werden kassenärztlich identisch
abgerechnet.
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Grenzland. An dieser
Stelle präsentieren die
Grenzland Nachrichten
das „Foto der Woche“. Jeder kann dabei mitmachen.
Und so geht es: Ein querformatiges Bild mit einem
schönen Grenzland-Motiv
aussuchen, es in einer Größe zwischen einem und
zwei Megabyte an eine
Email anhängen, diese an
j.vandervelden@rmp.de schikken und kurz dazu schrei-
ben, wo das Bild aufgenommen wurde und warum dieses Bild für sie „typisch
Grenzland“ ist. Es muss sicher gestellt sein, dass Sie
das Bild selbst gemacht haben und - falls Menschen
darauf zu sehen sind - diese
mit einer möglichen Veröffentlichung einverstanden
sind. Unter allen Bildern, die
jeweils bis Dienstag, 18 Uhr,
eingesandt werden, wählt
die Redaktion das „Foto der
Woche“ aus und veröffentlicht es freitags an dieser
Stelle mit Namensnennung.
Das Foto der Woche
stammt diesmal von GNRedakteurin Susanne Peters. Am Windmühlenbruch und am Wittsee beobachtete sie die Haubentaucher, die größten und
bekanntesten Vertreter der
Gattung Lappentaucher,
beim Nestbau und beim
Brüten.
15 Knotenpunkte für 35 Kilometer
Radroute des Monats April führt zu Seen und Wäldern
in Brüggen und Nettetal
Kreis Viersen. Mit der
Radroute des Monats April
können Radler das neue Knotenpunktsystem des Kreises
kennenlernen. 28 - 9 - 50 - 13
- 1- 12 - 61 - 62 - 60 - 32 - 88 51 - 59 - 27 - 90: Dies sind die
Knotenpunkte für eine 35Kilometer-Schleife rund um
Brüggen. Start ist auf dem
Parkplatz der Pfarrkirche St.
Peter in Brüggen-Born, Born
51. Die einschiffige Kapelle
ist erstmals im Jahr 1136
urkundlich erwähnt. Von
dort folgt die Tour dem
Schwalmweg in Richtung
Nord-Ost (Knotenpunkt 28)
und führt dann an der Armener Straße weiter durch
die Happelter Heide (9).
Die Radler nehmen Kurs
auf Lobberich / Schaag vorbei an der Wegekapelle in
Kindt (50). Hier biegt die Tour
rechts ab in Richtung Nette-
taler Seen (13). Vom Nettebruchsee geht weiter zum
Ferkesbruch (1). Die Radler
passieren auf dem Weg die
ehemalige Nelsenmühle an
der Breyeller Straße. Die
Mühle mahlte einst Mehl
und stellte Öle her. Heute ist
das Gebäude ein Wohnhaus.
Die Radtour führt in Richtung der Krickenbecker Seen
bis zum Ufer des De-WittSees (12). Dort angekommen,
lohnt ein Abstecher zum
Landschaftshof Baerlo. Die
Tour führt auf dem ehemaligen Banhndamm entlang
des De-Witt-Sees.
An der Kälberweide vorbei (61) geht es weiter in
Richtung des Ortskerns von
Kaldenkirchen (62). Im Zentrum liegt der Kirchplatz mit
der evangelischen Kirche aus
dem 17. Jahrhundert sowie
der katholischen Kirche St.
Mit dem Rad durch die Natur: Borner See. Foto: Birgit Eickenberg
Clemens, einer neugotischen
Backstein-Hallenkirche aus
dem 15. Jahrhundert. Vom
Zentrum Kaldenkirchens
erreichen die Radfahrer den
Brachter Wald (60). Über einen Abstecher können die
Radler die Sequoia-Farm
und den Wassergarten besuchen. Auf ihrer Radtour
durchqueren die Teilnehmer
das grenzüberschreitende
Naturerlebnisgebiet Holtmühle-Galgenvenn (32). Neben Alleen, Moor- und Heidelandschaften sind Kiefernund Laubwälder zu sehen.
Weiter geht es über Heidhausen (88). Die Route biegt
rechts ab in Richtung Bracht
(51). Dort lohnt ein Abstecher zum Kirchplatz mit
evangelischem Gotteshaus.
Die Brachter Gemeinde ist
eine der ältesten protestantischen Gemeinden zwischen Rhein und Maas. Die
Kirche wurde im Jahr 1699
geweiht. Auch die Kirche St.
Mariä Himmelfahrt aus dem
Jahr 1484 ist sehenswert.
Die Radroute folgt dem
Alster Kirchweg, vorbei an
Genholt (59) bis in den historischen Ortskern Brüggens (27). Dort lohnt ein
Stopp. Die Burg samt Öl- und
Kornmühle wurde 1289
erstmals urkundlich erwähnt. Hier befindet sich
eine Informationsstelle des
Naturparks Schwalm-Nette. Die heutige Klosterkirche St. Nikolaus wurde als
Backsteinsaalbau
und
Stadtkirche zwischen 1479
und 1448 errichtet. Die Strekke führt in Richtung Born
(90). Zum Ende der Tour passieren die Radler die Borner
Mühle und erreichen nördlich des Borner Sees der Straße Born folgend den Ausgangspunkt der Tour an der
der Kirche St. Peter.
Geführte Radtour
Zur Radroute des Monats
April gibt es eine geführte
Tour mit dem Allgemeinen
Deutschen Fahrrad Club
(ADFC) Krefeld-Viersen.
Treffpunkt ist am 6. April
um 11 Uhr an der Pfarrkirche St. Peter in BrüggenBorn, Born 51. Weitere Informationen zur Radtour
unterwww.kreis-viersen.de/
radfahren oder www.adfcnrw.de/kreisverbaende/kv-krefeld-kreis-viersen/touren.html.
Grenzland
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Comedy-Legende Rüdiger Hoffmann live in Grefrath
Seite 3
Fortsetzung der Titelseite
Rätselraten um fröhlich
bunte Osterboten
Neues Bühnenprogramm „Aprikosenmarmelade“ in der Albert-Mooren-Halle
Grefrath. Rüdiger Hoffmann, einer der erfolgreichsten Stand-Up-Comedians
Deutschlands ist wieder
auf großer Tournee. Beim
„Entdecker der Langsamkeit“ dürfte der Andrang
riesengroß sein, wenn er
sein neues Liveprogramm
„Aprikosenmarmelade“
erstmals in Grefrath vorstellt. Am 12. September
heißt es um 20 Uhr in der
Albert-Mooren-Halle endlich: „Licht aus, Spot an,
hier ist Rüdiger Hoffmann!“.
Was haben eine Comedy-
Tour und eine waschechte
Rock’n’Roll-Produktion gemeinsam? Nichts. Und genau deshalb möchte Rüdiger Hoffmann auch etwas
ändern. In seinem neuen
und zehnten Programm
„Aprikosenmarmelade“
hat der Comedy-Star nämlich das Gefühl, dass zu
wenig Action in seinem Leben ist. Aber: Er grenzt sich
ganz klar von seinen Kollegen aus der Volksmusik ab.
Bei ihm gibt es keine Drogen und keinen Gruppensex. „Ich komme aus Paderborn! Wenn ich ein bisschen
schummrige Puffatmosphäre haben will, dann
fahre ich zur nächsten
Kreuzung und warte bis die
Ampel auf rot springt“, so
Hoffmann schmunzelnd.
Die Comedy-Legende
bleibt auch diesmal seinem
Stil treu. Cool und dabei immer in einem für ihn angemessenen Tempo, nimmt er
uns mit in seinen Alltag und
seine fantasiereiche Gedankenwelt. Ob ein WellnessWochenende mit seiner Bekannten im Sauerland, seine Erlebnisse als unfreiwilliger Bordellbetreiber oder
die Erfahrungen mit einem
Umzug in ein altes Bauernhaus, was natürlich noch
komplett renoviert werden
muss. Aber zum Glück hilft
sein geliebter Schwiegervater da gerne mit. Ein pensionierter Handwerker mit
einer Vorliebe für verstaubte Wortwitze.
Ach ja, es gibt auch Neues
von Olaf und Birte. Deren
Ehe liegt endgültig in
Schutt und Asche, nachdem
Rüdiger netterweise als
Paartherapeut eingesprungen ist und sich erneut von
den beiden zu einem Pärchenurlaub hat einladen
lassen, dieses Mal ging es
ans Steinhuder Meer. Comedy-Fans - so viel ist sicher - können sich auf einen
vielfältigen und vor allem
lustigen Abend in aller Gelassenheit freuen, den ihnen
Rüdiger Hoffmann garantiert versüßen wird.
Die Eintrittskarten für seinen Auftritt am 12. September 2015 in der Grefrather
Albert-Mooren-Halle sind
ab sofort bei allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Online sind die
Karten unter anderem über
www.eventim.de und
www.planb-tickets.de buchbar.
Das ist allemal besser als
der Umstand, dass sie leider
vielerorts Langfingern zum
Opfer fallen, vermutlich um
heimische Gärten zu zieren.
„Dann wäre aber auch der
„Zauber“ verschwunden“,
gibt eine junge Frau zu bedenken. Auch das ist richtig.
Fakt ist: Es bleibt spannend. So ist zumindest eines
gewiss, wenngleich auch
nach wie vor nicht der Ursprung der bunten Männchen: Ihr Erzeuger scheint in
der Tat irdischen Usprungs
zu sein und bewegt sich
selbst regelmäßig im Kreis
Fahnenschwenker des Bistums
kommen nach Brüggen
Biberwanderung
an der Schwalm
Rüdiger Hoffmann mit seinem ganz speziellen Lächeln. Foto:
Agentur PlanB
Grenzland. Zu einer Biberwanderung für Eltern mit Kindern lädt die Biologische Station Krickenbecker Seen in
Zusammenarbeit mit dem Katholischen Forum für Erwachsenen- und Familienbildung am Freitag, 17. April, ein. Unter
Leitung von Markus Heines wandert man entlang der
Schwalm und erfährt vieles zur Lebensweise und Verbreitung der Biber, die bereits seit 15 Jahren dort leben. Mit
etwas Glück können die Teilnehmer auch schon die ersten
Fledermäuse sehen und mit dem „Batdetektor“ sogar hören.
Treffpunkt ist um 18.30 Uhr auf dem Wanderparkplatz an
der Brüggener Mühle auf der Klosterstraße. Die Exkursion
dauert circa zweieinhalb Stunden. Die Kosten betragen 5,50
Euro für 1 Erw. + 1 Kind. Eine Anmeldung ist erforderlich
unter Tel. 02151/62940 oder 02162/17290.
Viersen, vermutlich voll
spitzbübischer Freude, zu
welch fröhlichen Reaktionen
und wilden Spekulationen
die lustigen Gesellen Anlass
geben.
Die farbenfrohen Kerlchen
erscheinen jedenfalls uniform gestanzt und bestehen
aus einem beschichteten
Karton, so dass sie, wenn
schon nicht den zahlreichen
Langfingern, so jedoch der
Witterung problemlos trotzen. - Und sie vermehren sich
scheinbar hemmungslos.
Man darf gespannt sein, wie
es weiter geht.
Grenzland (fjc). Der Bezirksverband der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
von
Schwalmtal-Brüggen steht
wieder einmal im Fokus der
Schützen in der Diözese
Aachen: Am Samstag, 18.
April, treffen sich in der Jugendherberge Brüggen die
Vertreter aller Fahnenschwenkergruppen im BdSJ
(Bund der Schützenjugend)
des gesamten Bistums zur
Diözesanversammlung.
Ab 19 Uhr spricht man
dort nach Abarbeiten der
jährlichen Regularien über
die praktische Anwendung
der Richtlinien, Wertungsrichterlehrgänge, Ausbildungslehrgänge, Anschaffungen und den DiözesanJungschützentag am 9. Mai
in Düren-Birkesdorf. Eventuelle Anträge an die Versammlung sind abzuarbeiten, bevor Informationen aus
dem Diözesanverband und
von der Bundesebene die Tagung abrunden werden.
20.000 Euro-Spende für den Museumsverein
Architekt des Eingangsgebäudes spendet Preis-Geld
Grefrath (maba). Es läuft
richtig rund im Freilichtmuseum Dorenburg in der
Sport- und Freizeitgemeinde Grefrath. Das wurde auf
der Mitgliederversammlung einmal mehr deutlich.
Das Museum hat an Anziehungskraft und an Ausdruckskraft gewonnen. Es ist
ein Aushängeschild der
Niersgemeinde geworden.
Der Romantische Weihnachtsmarkt an zwei Wochenenden im Advent übt
die größte Anziehungskraft
aus, aber auch das neue Eingangsgebäude, in dem im
Dezember erstmals das Adventkonzert stattfand, und
die neuen höchst attraktiven Spielgeräte sowie die
Vielfalt der Angebote und
das Pannekookenhuus - das
in dieser Konstellation einmalig am Niederrhein ist.
Das Bügelspiel auf der neu
überdachten Bügelbahn mit
den Internationalen Deutschen Meisterschaften zu
Pfingsten gehört ebenso
dazu, wie die direkte Verbindung im Winter zum Eissportzentrum.
Rund zwei Dutzend Mitglieder waren zur Jahreshauptversammlung des von
Herbert Kättner geführten
Museumsverein Dorenburg
gekommen, der auf ein gutes, aber auch arbeitsintensives Jahr zurückblickte. Eine
nicht alltägliche Spende von
stattlichen 20.000 Euro erhielt der Verein von den Architekten des neuen Eingangsgebäudes des Museums. Es handelte sich um das
Geld des an die Architekten
verliehenen Architekturpreis der Fritz-Bender-Stiftung.
Herbert Kättner war froh,
dass die neuen Ausweise für
die Mitglieder nach langem
Vorlauf endlich fertiggestellt
sind: „Das Jahr 2014 war ein
arbeitsintensives Jahr, aber
auch erneut ein erfolgreiches
Jahr für den Verein. Der Verein zählt nach 21 Neuaufnahmen im vergangenen
Jahr jetzt 375 Mitglieder.
Kättner bat die Mitglieder
um aktive Unterstützung
bei Vereinsveranstaltungen. Die Besucherzahlen im
Museum haben sich enorm
verbessert.
Aktiv im Einsatz ist der
Verein beim Mairitt, beim
Treckertreff und auch beim
Bauernmarkt. Beim diesjährigen
Weihnachtsmarkt
möchte er mit einem eigenen
Stand vertreten sein. Wer
helfen möchte, kann sich
unter der Rufnummer
02158/917322 an Geschäftsführerin Ursula Schürmanns wenden.
Im Rahmen der Versammlung wurde eine Satzungsänderung beschlossen, so
dass der Verein in Zukunft
auch bauliche Aktivitäten
wie Instandsetzungs- und
Verschönerungsarbeiten
unterstützen kann. Der
Verein möchte dazu beitragen, das kulturelle Angebot des Museums zu erhalten und auszubauen
und die regionale Kulturgeschichte für künftige Generationen zu sichern.
Zum neuen Jahr will der
Museumsverein in Kooperation mit dem Kreis Vier-
sen einen Kalender mit Fotos aus der Dorenburg herausgeben.
Grenzland
Seite 4
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Wehe, wenn sie losgelassen
Wikinger und Ritter in Arcen
VON HEIKE AHLEN
Arcen. Die Gärten waren
Nebensache. Ganz klar. Und
das, obwohl sie schon im Eingangsbereich erahnen ließen, in welcher Pracht sie
erstrahlen werden, wenn die
Sonne ihnen ein paar Tage
Licht und Wärme gönnt.
Aber die Augen der Besucher gingen am Osterwochenende über die Rhodo-
Und genau darauf war das
historische Spektakel an den
Ostertagen angelegt - auf
Spaß für alle. Für die Beteiligten in den Ritter- und
Wikingerlagern und für die
Besucher, die sich mehr als
einmal plötzlich mitten im
Geschehen befanden.
Denn das Wikingerboot
fuhr nicht über den kleinen
See, sondern die Maas ent-
dendren-Knospen hinweg
zu den großen weißen Zelten
auf der Wiese - und vor allem zum Drachenboot auf
dem See.
Am Ruder saßen langhaarige Gestalten, die es schafften, das Boot pfeilschnell
übers Wasser zu jagen. Wie
groß diese Kunst ist, konnten diejenigen ermessen, die
später selbst einmal an die
Ruder durften. Im gleichen
Takt eintauchen? Fehlanzeige. Dafür jede Menge Spaß.
lang bis zu einem Dorf in
Limburg. Ob das Asselt bei
Roermond, Arcen - oder noch
ein ganz anderer Ort war,
das haben die Historiker
noch nicht zweifelsfrei herausgefunden. Jedenfalls
gründeten sie die Siedlung
„Ascloa“ oder „Ascloha“.
Und genau mittendrin standen die Besucher. Die Dorfbewohner verteidigten sich
mit der Unterstützung von
Bogenschützen und blieben
so zunächst siegreich gegen
die Wikinger - immer nur
eine Armlänge vom Publikum entfernt, zum Greifen
nah.
Auf dem Turnierplatz war
es am Sonntagnachmittag
Marcus von Delft, der sein
Können als Ritter demonstrierte und sehr zur Begeisterung vor allem der Kleinsten im Publikum die von
Wassermelonen dargestellten Köpfe seiner Feinde zerschlug.
Wer wollte, konnte sich
zwischendurch an den Pranger stellen und von seinen
„Liebsten“ fotografieren
oder bewerfen lassen. Die
Kinder, die die historische
Feldesse mit dem Blasebalg
befeuerten, bekamen zum
Lohn für ihre Hilfe eine Baumscheibe mit aufgebranntem
Smily.
Die große Feldschlacht
dann war eher etwas für die
Augen als für die Ohren. Letztere hielt man sich am besten fest zu, denn bei dieser
Schlacht kamen sogar Kanonen zum Einsatz. Bogenschützen zeigten Distanzschüsse, Ritter kämpften einzeln, Mann gegen Mann, und
später dann doch im ganzen
Rudel gegeneinander.
Das nächste HistorienSpektakel in den Schlossgärten von Arcen ist auf jeden
Fall wieder ein „Muss“ für
die ganze Familie.
Fotos auf dieser Seite: UB Photography und Heike Ahlen
Grenzland
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Seite 5
Alles kann - nichts muss
Der Single-Naturtreff auf dem Landschaftshof Baerlo
Stephanie Arnz vor dem Landschaftshof Baerlo. Hier treffen sich alleinstehende Naturliebhaber
zur gemeinsamen Freizeitgestaltung. Foto: Birgit Eickenberg
VON BIRGIT EICKENBERG
Nettetal. Mensch ist nicht
gerne allein. Doch Gleichgesinnte zu finden, die ein Hobby teilen, ist nicht immer einfach. Dieses Problem haben
die Teilnehmer des SingleNaturtreffs nicht. Hier treffen sich Menschen, die eine
Liebe zur Natur verbindet.
Und das in der schönen
Umgebung des Landschaftshofs Baerlo.
Im März feierte der SingleNaturtreff seinen ersten Geburtstag. Stephanie Arnz ist
Naturerlebnispädagogin
und Leiterin dieses Treffs,
und sie ist richtig stolz darauf, wie sich dieses Angebot
entwickelt hat. Die Nachfrage scheint groß zu sein. „Wo
die Liebe hinfällt“, sagt Stephanie Arnz. Alles kann,
nichts muss. „Die Leute, die
zum Single-Naturtreff kommen, sind nicht unbedingt
auf Suche nach einer neuen
Beziehung. Eher wollen Sie
ihre Leidenschaft zur Natur,
ihre Erlebnisse teilen.“
Der Radfahrer, der nicht
mehr sonntags alleine fahren möchte. Die Frau, die gerne spazieren geht. „Menschen, deren Leben sich oft
in letzter Zeit geändert hat,
treffen sich hier. Sie wollen
aktiv sein. Runter vom Sofa,
sie suchen Bewegung, den
Austausch miteinander“, ist
sich Stephanie Arnz sicher.
Sie selber ist kein Single.
„Und das ist auch gut so“,
lacht sie, „ich leite den Treff
und alles andere machen die
Teilnehmer unter sich aus.“
Da kann es sein, dass sich
Menschen zu weiteren Aktivitäten, Wanderungen, Besichtigungen oder ähnliches
verabreden. Einfach so, weil
man die gleichen Interessen
hat. Die Leiterin weiß nicht,
ob sich tatsächlich hier Menschen gefunden haben, die
ihr Leben gemeinsam verbringen möchten. Aber sie
weiß, dass ihre Teilnehmer
die Treffen sehr genießen. Sie
versucht auch bewusst auf
Mann und Frau einzugehen.
Das Angebot nicht zu verträumt wirken zu lassen, zu
weiblich. Jeder soll sich
wohlfühlen und auch einbringen können.
Bevor jemand in die Gruppe kommt, wird ein intensives Telefonat geführt. Dabei
spürt Arnz schon, in welche
Gruppe jemand passen
könnte. „Ich biete eine Plattform zum vernetzen. Die
Leute kommen aus einem
Umkreis von 50 Kilometern“, beschreibt sie. Aus
Moers, Krefeld, Mönchengladbach, aber auch aus
Nettetal finden sich hier Teilnehmer, die es einfach mögen, sich draußen zu bewegen. „Ich glaube, die Leute
suche Inspiration und frischen Wind“, meint die 53Jährige. „Wir sind direkt
beim ‚Du‘. Meist gibt es in
der Gruppe zuerst die typischen Fragen, woher die Leute kommen und welche Interessen sie haben.“ Ihrer
Meinung nach begegnen sich
die Menschen im Treff auf einer anderen Ebene, als im
Alltag. „Wenn sich Liebe entwickelt, ist das schön. Aber
das ist kein Muss“, lacht sie.
Die Anonymität bleibt gewahrt. Nur diejenigen, die
es möchten, können sich in
eine E-Mail-Liste eintragen,
die verteilt wird. So können
weitere Freizeitaktivitäten
abgesprochen werden. Tendenziell sind es zwar mehr
Frauen unter den Teilnehmern, aber „das liegt wohl
in der Natur der Frau, die ein
stärkeres Bedürfnis hat, sich
unters Volk zu begeben“,
glaubt Stephanie Arnz.
Es werden Motto-Tage
veranstaltet. „Flotte Käfer,
wilde Kerle“ beispielsweise,
damit sind Insekten gemeint
und nicht die Teilnehmer.
Oder ein Feuerabend unter
dem Motto „wofür brenne
ich?“. Oder auch „Der Apfel
fällt nicht weit vom Stamm“,
alles rund um Apfel und
Baum. Man ist draußen, egal
bei welchem Wetter. Lediglich wenn es heftig stürmt,
hält sich die Gruppe im
Landschaftshof auf. Auch im
Dunklen wird mit Taschenlampe draußen der Weg beleuchtet. Es ist definitiv keine Wandergruppe. „Aber
wir haben auch schon im
Wald an den Bäumen Gedichte geschrieben“, so die
Erlebnispädagogin. „Es geht
um verschiedene Kennenlern-Methoden, beispielsweise ein Blitzinterview,
aber wir sind als Gruppe
immer in Bewegung. Jeder
kann sich selbst entscheiden,
bis zu welchem Punkt man
sich öffnen möchte.“
Die Altersstruktur ist von
35 bis 70 Jahren. „Viele super vitale Leute“, schwärmt
Arnz. „Die Leute wollen
nicht die Veranstaltung
konsumieren, sondern sich
selbst mit einbringen.“ Das
Konzept hat Erfolg, 70 Prozent kommen immer wie-
der. „Die Treffen leben von
der Initiative der Leute.“ Sie
finden immer am letzten
Mittwoch im Monat in der
Zeit von 18.30 Uhr bis 21.30
Uhr statt. Zum Abschluss
gibt es noch einen kleinen
Snack. Auch vormittags
werden nun jeden dritten
Mittwoch von 9 Uhr bis 12
Uhr Treffen mit „MitbringFrühstück“ angeboten. Pro
Tag werden zehn Euro, plus
eines kleinen Obolus für Getränke und Snack gezahlt.
Im Durchschnitt treffen sich
20 Leute beim Single-Naturtreff. „Ich mache das bewusst
auf dem Landschaftshof
Baerlo. Die Weide ist laut der
Mythologie ein Baum, der
Menschen
zusammenbringt. Er vermittelt Leichtigkeit, wird von den Menschen verändert und treibt
immer wieder aus“, beschreibt Stephanie Arnz.
Weidenbäume finden sich in
direkter Nachbarschaft zum
Landschaftshof.
Anmelden kann man sich
bei Interesse per E-Mail an
Stephanie@arnz.de oder unter
der Telefonnummer 0157/
88972735. Auch im Veranstaltungskalender des Naturparks Schwalm-Nette
sind die Treffs zu finden. Der
Kalender liegt unter anderem im Landschaftshof Baerlo aus.
WERNER GÖTZKES
REINERSSTR. 15 41334 NETTETAL (Lobberich) TEL.: 02153/2468 FAX: 02153/4283
FENSTER
TÜREN
TORE
TORANTRIEBE
MARKISEN
E-mail: werner.goetzkes@freenet.de • Internet: www.werner-goetzkes.de
Gaumenfreuden vom Niederrhein: NetteSpargel und NetteErdbeeren
Die Kooperation feiert zehnjähriges Jubiläum
Nettetal. Der NetteSpargel
feiert in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum. Erzeuger
und Gastronomen aus Nettetal hatten 2005 die Idee,
das königliche Gemüse und
roten Früchte aus der Seenstadt bekannter zu machen.
Aus dieser Idee entstand die
Marke NetteSpargel.
Auf zahlreiche schöne Aktionen kann die Gemeinschaft zurückblicken, ob
Show-Cooking auf Festen,
Gewinnspiele, die Nettetaler Spargelkönigin, die beliebten Spargel- und Erd-
beer-Rad-Schlemmertouren oder die Spendenaktion
für die Palliativstation des
Krankenhauses Nettetal eine Aktion, die den Mitgliedern besonders am Herzen
lag. Die Kosten und Mühen
haben sich gelohnt. Dank
höchster Qualität, die bei
Feinschmeckern sehr geschätzt wird, ist der NetteSpargel heute weit über die
Grenzen Nettetals bekannt.
Spargelfans dürfen sich
freuen - mittlerweile fest etabliert präsentieren sich die
Erzeuger und Gastronomen
Erdbeeren und Spargel gehören einfach zusammen.
Auf den Feldern rund um Nettetal wächst der Spargel. Wenn das
Wetter gut bleibt, kann man ihn schon bald genießen. ArchivFotos: Heike Ahlen
auf dem Frühlingsfest in
Kaldenkirchen am 18. und
19. April. Am Gourmetzelt
auf der Klostergasse wird
den Besuchern Kulinarisches rund um das Thema
NetteSpargel und Erdbeeren
angeboten. Natürlich soll
auch das zehnjährige Jubiläum gefeiert werden. Neben duftender Spargelcremesuppe oder aromatischer Spargelquiche haben
Besucher die Möglichkeit am
Jubiläums-Gewinnspiel teilzunehmen.
Schon bald öffnen die Erzeuger des NetteSpargels
wieder ihre Hofläden und
Verkaufsstände und bieten
ihren Kunden erntefrischen
NetteSpargel und Erdbeeren
an. Die Gastronomen halten
eine Fülle verschiedener
Spargelgerichte vor, die jeden Gourmet entzücken.
Weitere Informationen
unter www.nettespargel.de
Grenzland
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Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Niersverband: Sorgen der Anwohner am Grenzweg ernst nehmen
Riesiger Bagger entnahm große Mengen von Wasserbausteinen aus dem Fluss
VON JÜRGEN KARSTEN
Kreis Viersen. In diesen
Tagen arbeitete ein riesiger
Schreitbagger des Niersverbandes am Grenzweg zwischen Viersen und Willich
mitten in der Niers.
Was spektakulär aussah,
dient einem besonderen
Zweck, den der Vorstand
des Niersverbandes, Professor Dr.-Ing. Dietmar
Schitthelm, vor Ort erläuterte. Der Niers wurden bei
dieser Großaktion Wasserbausteine entnommen, die
zwischen den 30er- und
den 70er-Jahren im Zuge
des damaligen Niersausbaus zur Ufersicherung
eingebaut worden waren.
Durch die damals vorgenommene Begradigung der Niers
erhöhte sich die Fließgeschwindigkeit, was eine besondere Art der Ufersicherung
notwendig werden ließen.
Jetzt geht man seit geraumer Zeit einen völlig
anderen Weg: Der in diesem Abschnitt noch kanalartige Fluss soll auf Dauer
einen naturnahen Ausbau
erhalten. Im ersten Schritt
wird die Uferböschung abgeflacht werden, um ein
Abrutschen von Erdmaterial in den Fluss zu unterbinden. Die Bezirksregierung muss hierzu noch zustimmen.
Die Anlieger des Grenzweges hatten bei einem In-
formationsabend der Bezirksregierung zur Festlegung der Überschwemmungsgebiete Ende letzten
Jahres die Besorgnis geäußert, durch herabgerutschte Wasserbausteine würde der Wasserstand der
Niers angehoben. „Wir
nehmen die Sorgen der Anwohner ernst“, betont Professor Doktor Schitthelm.“
Daher haben wir die entsprechenden Steine und
Teile der ursprünglichen
Ufersicherung entfernt.“
Einen halben Quadratmeter hat man auf der Viersener Seite der Niers weggenommen.
Die ursprüngliche Form
der Ufersicherung sei jetzt
nicht mehr notwendig, betont auch Jörg Langner,
Leiter des Fachbereichs Gewässer beim Niersverband, „Wir erwarten zwar
keinen großen Effekt auf die
Wasserstände, die Wasserbausteine
entsprechen
aber auch nicht dem natürlichen Leitbild der
Niers und gelten als
Fremdsubstrat. Das heißt,
sie kommen natürlicherweise nicht in der Niers
vor. Ihre Entnahme ist also
auch ein Schritt in Richtung der Erfüllung der Zielvorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie“,
so
Langner. Und die sind
streng: Durch die Steine
hatten sich die „falschen“
Köcherfliegenlarven angesiedelt, nämlich solche, die
in Bergregionen vorkommen, hier aber nichts zu
suchen haben. Nach der
Entnahme der Steine werden sich die „richtigen“
einnisten, wie es sich für
ein Gewässer im flachen
Land gehört, und was am
Ende zu einer noch besseren Beurteilung des Gewässers führen wird.
In den letzten Jahrzehnten hat der Niersverband
kontinuierlich an der wei-
Ein riesiger Schreitbagger entnahm große Mengen Wasserbausteine aus der Niers bei Viersen.
Foto: Jürgen Karsten
teren Reduzierung der
Hochwasserspitzen gearbeitet. Derzeit ist ein viertes Hochwasserrückhaltebecken in Mönchengladbach-Geneicken mit einem
Fassungsvermögen von
rund 200.000 Kubikzentimetern im Bau. Das wird
auf Dauer auch positive
Auswirkungen auf den
weiteren Niersverlauf bei
Hochwasser im Kreis Viersen haben wird. Außerdem wird vom Wasserverband mit Hilfe aufwändiger modelltechnischer Berechnungen an einer optimierten Steuerung der vorhandenen Rückhaltebekken gearbeitet. Nicht unerheblich sind die naturnahen Umgestaltungen an
verschiedenen Punkten der
Niers. Hierbei wird natürlicher Rückhalteraum geschaffen.
Bei diesem Projekt ist der
Niersverband auf die Kooperation der Grundstückseigentümer ange-
wiesen. Nur an Stellen, an
denen der Verband entsprechende Flächen kaufen
oder über langfristige
Grunddienstbarkeiten
nutzen kann, besteht die
Möglichkeit, derartige Projekte umzusetzen. Positive Beispiele sind unter anderem Grefrath, Geldern,
Goch und Mönchengladbach (Wickrath und Wickrathberg). Insgesamt wurden bisher rund acht Kilo-
meter naturnah umgestaltet. Damit konnte ein zusätzlicher Rückhalteraum
von 150.000 Kubikzentimetern geschaffen werden.
Weitere Projekte dieser
Art sind in der Planung
oder kurz vor der Ausführung. Dazu gehört neben
dem Bresgespark und Zoppenbroich in Mönchengladbach und Binnenfeld
in Kevelaer auch das Fritzbruch in Viersen.
Vögel erkennen
und zuordnen
Grenzland. In einem dreiteiligen Kurs, den die Biologische
Station Krickenbecker Seen anbietet, lernen die Teilnehmer,
die Stimmenvielfalt der Vögel zu erkennen und zuzuordnen.
Zur ersten Exkursion trifft man sich am Sonntag, 19. April, 7
Uhr, auf dem Weizer Platz in Brüggen-Bracht. Die weiteren
Wanderungen finden am Sonntag, 26. April, ab Wanderplatzplatz Strandrestaurant De Wittsee und am Sonntag, 3.
Mai, ab Wanderparkplatz Heidweiher in Amern statt. Der
Kurs ist auch für Einsteiger geeignet. Kursleiter ist Jürgen W.
Schwirk. Bitte ein Fernglas mitbringen.
BlaulichtReport
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
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Polizei-Nachrichten aus dem Grenzland
Drei Verletzte nach Unfall
auf B221
Brüggen (hei). Drei Leichtverletzte und - nach Schätzungen der Polizei - etwa
15.000 Euro Sachschaden hat
ein Unfall am Dienstagnachmittag um kurz nach 17 Uhr
auf der B221 in Höhe Vennberg gefordert.
Ein 84-jähriger Brüggener
war mit seinem Wagen unterwegs aus Richtung Niederkrüchten in Richtung
Bracht. Aus ungeklärter Ursache geriet er in den Gegenverkehr und stieß dort mit
einem Lkw mit Hänger zusammen. Die beiden Autofahrer direkt hinter dem Lkw
hatten Glück, sie konnten
ohne Kollision durch die
Unfallstelle hindurch gelangen. Mit dem Wagen einer
33-jährigen Erkelenzerin
kollidierte das Auto des Brüggeners dann aber doch noch.
Sie, ihre 26-jährige Beifahrerin aus Mönchengladbach,
und der 84-jährige wurden
bei dem Unfall leicht verletzt.
Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Die B221 war während der Unfallaufnahme
und der Aufräumarbeiten
für mehr als eine Stunde für
den Verkehr gesperrt.
Ein 84-Jähriger war mit seinem Wagen aus ungeklärter Ursache
in den Gegenverkehr geraten. Foto: Heike Ahlen
Mann und Hund aus
Brunnenschacht gerettet
Viele Einsätze - keine Verletzten
Sturm Niklas geht relativ gnädig mit dem Grenzland um
Kreis Viersen (hei). Sturm
Niklas ist abgezogen - und
das Grenzland darf feststellen, dass es auch dieses Mal
weniger schlimm betroffen
ist als andere Landstriche.
Bei der Kreisleitstelle gingen am Dienstag und Mittwoch vergangener Woche
rund 250 Notrufe ein, die
Feuerwehr musste 76 Mal
tätig werden. Das Gros der
Einsätze - 49 Stück - verbuchte die Kreisleitstelle
zwischen 8 und 16 Uhr am
Dienstag. Bis Mitternacht
kamen 22 weitere Einsätze
hinzu; bis 10 Uhr am Mittwoch zählte die Leitstelle
fünf weitere Hilfeleistungen.
In der Folge beruhigte sich
die Lage.
„Alle Einsätze waren
Sturmeinsätze: Absicherungen, Baumfällungen
oder Freihalten von Rettungswegen“, sagt Kreileitstellen-Leiter Michael Oyen.
Meldungen über überschwemmte Keller oder
über die Ufer tretende Bäche liefen nicht in der Leitstelle auf.
In Bracht auf der Breyeller Straße wäre ein stürzender Baum beinahe auf ein
fahrendes Auto gestürzt.
Das hinterher fahrende
Auto konnte dem Baum ausweichen und fuhr eine Böschung hinab. In Breyell
stürzte ein Baum auf einen
Gastank und beschädigte
diesen leicht. Gas trat nicht
aus.
In Elmpt deckte der Sturm
am Abend einen Teil eines
Scheunendaches aus Wellblech ab. Der Feuerwehr gelang es, das restliche Dach
gegen weiteres Wegfliegen
zu sichern.
Darüber hinaus hatten es
die Feuerwehren im Kreis
überwiegend mit gestürzten Bäumen zu tun, die Straßen, Zu- und Rettungswege
blockierten. Insgesamt waren 17 Löschzüge mit 150
Feuerwehrleuten im Einsatz. In Waldniel mussten
die Wehrleute gleich zweimal auf derselben Straße
Bäume beseitigen, die den
Verkehr behinderten. In
Schellerbaum und in der
chern, war er unter den
Hund geklettert. In etwa
sechs Metern Tiefe stecken
die beiden entkräftet fest.
Ein Feuerwehrmann wurde zu dem Duo in den engen
Schacht hinabgelassen. Eine
Messung in dieser Tiefe ergab, dass der Sauerstoffgehalt der Luft dort unten bereits deutlich unter den Normalwerten lag. Es gelang jedoch schnell, zunächst den
Hund anzuseilen und an die
Oberfläche zu befördern, und
dann auch den Besitzer mit
Hilfe eines Seils aus seiner
misslichen Lage zu befreien.
Der Rettungsdienst war vor
Ort, an der frischen Luft erholten sich Mensch und Tier jedoch so schnell, dass niemand
ins Krankenhaus musste.
Mofafahrerin verletzt
sich bei Sturz
Viersen. Am Karfreitag gegen 9.35 Uhr war eine 51jährige
Viersenerin mit ihrem Mofa auf der Bebericher Straße in
Viersen aus Richtung Berliner Höhe kommend in Fahrtrichtung Gladbacher Straße unterwegs. Nach Angaben der
Frau wollte sie aufgrund von Unwohlsein an den rechten
Fahrbahnrand fahren und anhalten. Dabei stieß sie mit dem
Mofa gegen ein geparktes Auto und kam zu Fall Die Frau
wurde leicht verletzt und konnte später nach ambulanter
Behandlung das Krankenhaus verlassen. Aufgrund von
festgestellten Alkoholgenuss wurde die Entnahme einer
Blutprobe angeordnet. An den Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden.
Waldnieler Heide legten sich
Tannen auf Hausdächer,
aber ohne große Schäden
anzurichten.
Das Niederrheinische Freilichtmuseum des Kreises
Viersen schloss am Nachmittag seine Tore. Die Sicherheit der Besucher war bei
meterhohen Bäumen, die
sich im Sturm bogen, nicht
gewährleistet. Ein Unglück
blieb aus. Das Museum öffnete am Mittwoch vergangener Woche schon wieder
regulär.
Und jetzt soll erstmal für
längere Zeit keine Rede von
Sturm oder Glatteis sein - der
Frühling will durchstarten.
Motorradfahrer bei Sturz schwer verletzt
Zunächst nur „Tier in Not“ gemeldet
Waldniel (hei). Die Waldnieler Feuerwehr hat am
Abend des Karfreitags einen
Mann und seinen Hund aus
einem Brunnenschacht gerettet.
Der Schacht befand sich
im Keller eines Hauses an
der Industriestraße und
ging von dort aus noch etwa
15 Meter in die Tiefe. In den
letzten fünf Metern etwa
stand Wasser. Ein Schäferhund-Mischling stürzte um
kurz nach 20 Uhr in den
Schacht. Die Feuerwehr erhielt daraufhin die Meldung
„Tier in Notlage“ und rückte aus. Als die Wehrleute eintrafen, war der Besitzer seinem Vierbeiner aber bereits
in den Schacht hinterhergeklettert. Um das Tier zu si-
An einer Scheune an der Roermonder Straße in Elmpt war am
Dienstagabend vergangener Woche ein Teil des Daches dem
Sturm zum Opfer gefallen. Die Feuerwehr sicherte das restliche
Dach. Foto: Heike Ahlen
Der Motorradfahrer prallte mit seiner Maschine gegen einen
Baum und musste schwer verletzt in eine Klinik gebracht
werden. Foto: Heike Ahlen
Niederkrüchten (hei). Ein
60-jähriger
Mann
aus
Schwalmtal ist am Karfreitag gegen 16.15 Uhr mit seinem Motorrad in der Ausfahrt Niederkrüchten an der
A52 gestürzt und hat sich
dabei schwer verletzt. Er
war in Fahrtrichtung Mönchengladbach unterwegs
und gerade in die Ausfahrt
Niederkrüchten abgebogen,
als er in einer Rechtskurve
die Kontrolle über seine Maschine verlor und in das
Grün-Dreieck zwischen
Aus- und Auffahrt geriet.
Dort stürzte er und prallte
gegen einen Baum. Er zog sich
bei dem Aufprall schwere
Rückenverletzungen zu und
musste mit einem Rettungshubschrauber in einer Duisburger Klinik gebracht werden. Während der Bergung
und Unfallaufnahme war
die A52 in Richtung Mönchengladbach gesperrt.
Die Polizei hatte die Autobahn bereits an der Ausfahrt
Elmpt abgeriegelt, leitete die
Autofahrer an, ihre Fahrzeuge zu drehen und über die
Auffahrt zu verlassen. Es
entstand ein größerer Stau,
weil der Rückreiseverkehr
aus den Niederlanden, wo
kein Feiertag war, im vollen
Gange war.
Auch in Elmpt, wohin die
Autofahrer abgeleitet wurden, entstand ein Stau.
Einbrüche in drei Schulen im Kreis
Polizei sieht Zusammenhang zwischen den Taten
Grenzland. Auch vor
Schulen machten die OsterEinbrecher im Grenzland
nicht halt. Schulen in Lobberich, Viersen und Süchteln
wurden von den Langfingern durchsucht.
In der Nacht zum Montag
drangen Unbekannte nach
Einschlagen einer Fensterscheibe ins Schulgebäude
der Grundschule an der
Mosterzstraße in Süchteln
ein. Nach Aufbrechen der
Türe zum Sekretariat he-
belten die Unbekannten einen Schrank auf und erbeuteten einen noch nicht genau bekannten Bargeldbetrag.
Im gleichen Zeitraum
suchten Unbekannte das
Berufskolleg Nettetal an der
Färberstraße in Lobberich
auf- Auch hier wurde eine
Scheibe im Erdgeschoss eingeschlagen und alle Räumlichkeiten durchsucht. On
etwas entwendet wurde,
steht noch nicht fest.
Identische Vorgehensweise und Tatzeitraum gab
es auch beim dritten Einbruch, der der Grundschule Viersen an der Klosterstraße galt. Auch hier können zum Stehlgut momentan keine Angaben gemacht
werden. Aufgrund der vorgefundenen Spurenlage und
der identischen Arbeitsweise dürfte ein Tatzusammenhang bestehen. Hinweise bitte an die Polizei in Viersen
unter 02162-377/0.
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BlaulichtReport
Seite 8
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Polizei-Nachrichten aus dem Grenzland
Seniorin die
Geldbörse gestohlen
Viersen. Die Kripo sucht
Zeugen, die möglicherweise
den Diebstahl einer Geldbörse beobachtet haben. Am
Gründonnerstagmorgen
um 10.30 Uhr hob eine 81jährige Viersenerin am Geldautomaten der Deutschen
Bank an der Hauptstraße
mehrere hundert Euro Bargeld ab. Sie steckte das Geld
in ihre Geldbörse und diese
in ihre Einkaufstasche. Den
Reißverschluss zog sie halb
zu.
Anschließend wollte sie
wenige Meter weiter bei einer Bäckereifiliale einkaufen.
Vor der Theke musste sie in
einer Schlange warten. Als
sie ihre Börse herausholen
wollte, musste sie feststellen, dass inzwischen ein
Unbekannter die Geldbörse
entwendet hatte. Einen konkreten Tatverdacht kann die
Dame nicht äußern. Zeugen,
die möglicherweise bemerkt
haben, dass jemand der Seniorin von der Bank zur Bäkkerei gefolgt ist oder sich an
ihrer Tasche zu schaffen
machte, werden gebeten,
sich unter der Rufnummer
02162/377-0 bei der Kripo zu
melden.
Zigarettenautomat
gesprengt
Süchteln. Am Sonntag gegen 0.30 Uhr wurden die Anwohner der Freudenbergstraße in Süchteln durch einen lauten Knall geweckt.
Bislang unbekannten Tätern ist es gelungen auf noch
nicht geklärte Weise einen
Böller in den Automaten
einzuführen und zu zünden. Der Automat wurde
beschädigt und gab den
Zugriff auf die Zigaretten-
schachteln frei. Die Anzahl
der gestohlenen Tabakwaren steht derzeit noch nicht
fest. Hinweise werden an
die Kriminalpolizei unter
der Rufnummer 02162377-0 erbeten. Anwohner
hörten an verschiedenen
Stellen in Süchteln auch am
Montagabend Knallgeräusche, weitere Automatensprengungen wurden aber
nicht gemeldet.
Rollstuhlfahrerin
gemein bestohlen
Breyell. Am Ostersamstag
gegen 21.15 Uhr fuhr eine
Rollstuhlfahrerin mit ihrem
Elektrorollstuhl auf der Lobbericher Straße in Höhe der
Wiesenstraße in Breyell. Dabei hatte sie in einem vorne
am Rollstuhl angebrachten
Korb eine braune Handtasche. Diese Handtasche
nahm dann ein schnell an
ihre vorbeilaufender unbe-
kannter Mann an sich. Mit
seiner Beute lief er in die
Wiesenstraße. Der unbekannte Täter kann nur vage
als etwa 1,80 Meter groß, von
normaler Statur und hell
gekleidet beschrieben werden. Die Polizei Viersen bittet mögliche Zeugen des
Vorfalls, sich unter der Telefonnummer 02162-377/0 zu
melden.
Viele Einbrüche über die Ostertage
Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe
Grenzland. Eigentlich erwartet man ja, dass der Osterhase etwas bringt. In der
Zeit zwischen Karfreitag und
Ostermontag war es im
Grenzland aber eher so, dass
die unerwarteten - und in
diesen Fällen auch ungebetenen - Besucher sich nicht
hoppelnd fortbewegten und
auch eher etwas mitnahmen,
anstatt bunte Eier dort zu
lassen. Hier eine Übersicht
über einen Teil der Einbrüche an den Ostertagen:
Nettetal
In der Nacht von Karfreitag auf Ostersamstag drangen unbekannte Täter in einen Getränkemarkt auf der
Straße Bruch in Kaldenkirchen
ein. Nach Abdrehen eines
Schließzylinders gelangten sie
in den Verkaufsraum und entwendeten aus einem angrenzenden Lagerraum Spirituosen. Hinter dem Getränkemarkt befindet sich eine KfzWerkstatt, auch hier drangen
die Täter durch Abdrehen des
Schließzylinders ein.
Am Samstag in der Zeit
von 19.30 bis 20.40 Uhr gelangten bislang unbekannte
Täter an die Rückseite eines
Einfamilienhauses an der
Hubertusstraße in Schaag.
Durch die vermutlich unverschlossene Terrassentüre der
Küche drangen sie ins Haus
ein, begaben sich ins Obergeschoss, öffneten diverse
Möbelstücke und stahlen
Schmuck. Sie flüchteten
dann offensichtlich durch
den Keller. Während der
Tatausführung befand sich
der Wohnungsinhaber im
Wohnzimmer.
Die zeitweise Abwesenheit der Bewohner einer
Hochparterrewohnung in
einem Mehrfamilienhaus an
der St.-Antonius-Straße in
Hinsbeck nutzten Unbekannte für einen Einbruch. In
der Zeit von Samstag, 15 Uhr,
bis Ostermontag, 19.45 Uhr,
kletterten Unbekannte auf
den Balkon der Wohnung. Sie
brachen die Balkontür auf
und durchsuchten Zimmer
und Behältnisse in der Wohnung. Mit Schmuck und einem USB-Kabel verließen die
Tatverdächtigen die Wohnung wieder.
Bei einem Einbruch in ein
freistehendes Einfamilienhaus an der Adolf-KolpingStraße in Kaldenkirchen
stahlen Unbekannte Bargeld, Bekleidung, eine Handtasche und Schlüssel. Am
Ostermontag zwischen 17
und 22 Uhr kletterten sie über
den rückwärtigen Gartenzaun des Hauses und hebelten die Terrassentür auf. Im
Haus durchsuchten sie alle
Räume. Neben Bargeld und
Schlüsseln stahlen sie eine
Handtasche und eine Jacke.
Einbrecher hatten über Ostern Hochkonjunktur. Symbolbild: Heike Ahlen
In der Zeit von Ostersamstag, 15 Uhr, bis Dienstag, 9.45
Uhr, brachen Unbekannte in
ein Friseurgeschäft an der
Breyeller Straße ein. Der Inhaber des Friseurgeschäftes
stellte am Dienstagmorgen
fest, dass die Tatverdächtigen vom Hausflur des Mehrfamilienhauses aus das
Schloss zu dem Ladenlokal
aufgebrochen hatten. Sie
durchsuchten grob das Innere des Geschäftes, fanden
aber offensichtlich nichts,
was für sie interessant war.
Ohne Beute verließen sie das
Geschäft wieder.
Brüggen
Offensichtlich nicht an
Kleingeld interessiert waren
Unbekannte, die die Abwesenheit der Hausbewohner
einer Doppelhaushälfte am
Birkenweg für einen Einbruch nutzten. Zwischen
Dienstag vergangener Woche und Ostermontag, 23.04
Uhr, hebelten die Tatverdächtigen die Terrassentür
des Hauses auf. Im Hausinneren durchwühlten sie
sämtliche Räume und verteilten den Inhalt der Schränke achtlos auf dem Boden.
Einige Zimmer konnte man
wegen der verursachten
Unordnung gar nicht mehr
betreten. Die Einbrecher
stahlen diversen Schmuck
und eine hochwertige I-PodDocking-Station. Den Inhalt
einer Spardose, die sie gewaltsam öffneten, ließen sie
achtlos zurück.
Am Samstag in der Zeit
von 21 bis 23.30 Uhr wurde
ein Einfamilienhaus an der
Lüttelbrachter Straße in
Brüggen von Einbrechern
heimgesucht. Sie hebelten
ein Fenster zum Garten auf
und durchsuchten die
Räumlichkeiten. Im Oberge-
schoss brachen sie zwei kleine
Tresore aus der Wand und
transportierten sie über die Treppe ins Erdgeschoss und durch
die Haustüre ins Freie. Es wurde
Bargeld in Höhe von mehreren
Hundert Euro gestohlen.
Grefrath
In der Osternacht wurden
zwei Garagen an der Brauereistraße aufgebrochen. In der
einen Garage klauten Unbekannte ein Mountainbike, in
der anderen Werkzeug.
Viersen
Im Zeitraum zwischen
Gründonnerstag, 18 Uhr,
und Karfreitag, 12.30 Uhr,
verschafften sich unbekannte Täter Zugang zur Baustelle
des neuen Supermarktes an
der Melcherstiege in ViersenDülken. Dort wurden insgesamt acht Baucontainer aufgebrochen und durchsucht.
Bislang unbekannte Einbrecher entwendeten aus
den Büroräumen einer Firma an der Helmholtzstraße
zwei kleinere Tresore mit
Geschäftspapieren und einem nicht unerheblichen
Bargeldbetrag. Die Tatverdächtigen gelangten in der
Zeit vom Gründonnerstag,
21 Uhr, bis Dienstag, 8.10
Uhr, auf unbekannte Weise
auf das Flachdach des Firmengebäudes. Hier brachen
sie eine Dachkuppel über einem Büroraum auf. In diesem Büroraum hebelten sie
zwei an der Wand verschraubte blaue Möbeltresore von der Wand. In diesen
Tresoren befanden sich diverse Geschäftspapiere und
ein vierstelliger Euro-Betrag.
Die beiden Tresore transportierten die mutmaßlichen
Einbrecher durch das Fenster des Büros der Geschäftsleitung über ein weiteres
Flachdach ab.
In der Zeit zwischen Karfreitag und Ostermontag gelangten Unbekannte nach
Aufhebeln eines Fensters in
ein freistehendes Einfamilienhaus in der Straße „Am Alsbach“. Hier durchsuchten sie
alle Räumlichkeiten und erbeuteten Schmuck und Bargeld in noch unbekannter Gesamtschadenhöhe, wobei sie
die Beute wohl in einen ebenfalls im Haus fehlenden Kissenbezug abtransportierten.
Außerdem wurden in der
Osternacht in Dülken auf der
Kolpingstraße und in Süchteln auf der Höhenstraße
Keller in Mehrfamilienhäusern aufgebrochen. In Viersen gab es zudem einen Einbruch in das Erasmus-vonRotterdam-Gymnasium am
Konrad-Adenauer-Ring.
Ganz besonders ärgerlich,
weil der angerichtete Schaden den Wert der gestohlenen Gegenstände bei weitem
übersteigt, ist ein wiederholter Einbruch in den Kiosk
der Minigolfanlage an den
Süchtelner Höhen. Dort hatten Unbekannte Mitte März
Süßigkeiten und ein bisschen
Bargeld gestohlen. Diesmal
kamen sie in der Nacht von
Ostermontag zu Dienstag. Sie
bogen zunächst den Bügel des
Schuppens auf. Mit dem dort
vorgefundenen Werkzeug
brachen sie den Bügel des
Ausgabefensters auf und
stahlen Capri-Sonne, Cola
und Dauerlutscher.
In allen Fällen bittet die Kriminalpolizei um Hilfe. Wer
verdächtige Beobachtungen
gemacht hat und sich jetzt
erinnert, sollte sich unter der
Telefonnummer 02162/377-0
melden. Wer glaubt, Einbrecher auf frischer Tat zu beobachten, sollte nicht zögern, die
110 zu wählen.
Lokales
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Seite 9
Mehr Jugend in die Politik!
Laut einer Studie haben junge Nettetaler wenig Interesse an Wahlen
VON JOACHIM BURGHARDT
Nettetal. Sind junge Menschen in Nettetal politisch
interessiert? Als Antwort
würde eine weitere Frage
passen: Warum nicht? Diese
Schlussfolgerung jedenfalls
lässt sich aus einer Studie
der Hochschule Niederrhein
ziehen, die jetzt im Rathaus
vorgestellt wurde: „Jugend
und Kommunalpolitik. Umfrage zur Wahlbeteiligung
und zum politischen Interesse der Erstwähler in Nettetal (2014)“. Das Ergebnis
gibt Verantwortlichen in
Politik und Verwaltung,
aber auch Lehrern Anlässe
zum Handeln.
Die Zahlen sprechen für
sich: „45 Prozent der 126
befragten Jugendlichen haben wenig Interesse an Politik“, führte Dennis Rothstein
aus, einer der Verfasser. Die
Evaluation, Bewertung also,
der Autoren überrascht vor
allem in einem Punkt: Das
Wahlverhalten Jugendlicher
unterscheidet sich offensichtlich wenig von dem Erwachsener.
Tatsächlich hatten sich
rund 50 Prozent junger Nettetaler an der Wahl beteiligt
- also etwa die Hälfte nicht;
bei den Erwachsenen waren
die Zahlen „fast deckungsgleich“. Die Autoren betrieben dabei auch Ursachenforschung; die Studie von
Laura Lammertz, Judith
Marx und Dennis Rothstein
wurde übrigens im Rahmen
des berufsbegleitenden Masterstudiums für Sozialmanagement der Hochschule
Niederrhein durchgeführt.
Wo in Familien über Politik geredet werde, führte
Rothstein aus, sei auch das
Interesse Heranwachsender
etwa an einer Wahl größer
als in Familien, bei denen
Politik kein Thema sei. Ähnliche Evaluationsergebnisse
aus den Schulen: Je mehr
Politik sowie speziell Wahlen im Unterricht thematisiert wurden, desto höher
schien die Wahlbeteiligung
der Schüler.
In Nettetal war diese
Wahlbeteiligung bei den
Gesamtschülern mit rund 74
Prozent am höchsten, gefolgt
von Gymnasiasten mit 56
Prozent, bei Hauptschülern
hingegen nur 25 Prozent.
Ähnliches sagt die Statistik
aus über die Teilnahme an
der Veranstaltung „Bock
auf Wahl“ im Lobbericher
Jugendzentrum Die Arche,
auf der sich die Bürgermeisterkandidaten den Fragen
junger Menschen stellten.
Dieses Wahlforum gab übrigens an der Hochschule
Niederrhein den Anstoß
für die Evaluation.
„Die Werbung für die
Veranstaltung für Jugendliche hätte effizienter sein
können“, schlussfolgerte
Rothstein aus der Tatsache, dass über 43 der Befragten nicht darüber informiert waren. Es komme eben auch auf die Art
der Informationsvermittlung an, die „jugendgerecht“, also in der Alltagssprache Jugendlicher, und
„auf Augenhöhe“ sein müsse: Mit „Fotos und Videoclips statt nur Text und“ erreiche man die Zielgruppe
besser.
Parteien und überhaupt
die Politiker in Nettetal
könnten also an ihrer Informationsvermittlung manches verbessern, das gelte
auch für Organisatoren und
Fachleute in der Verwaltung. Zudem schlug Rothstein mehr lebendige Politik
im Schulunterricht vor,
etwa durch Diskussionen
mit Politikern.
Politische Bewusstseinsbildung bei jungen Menschen hängt laut Rothstein
davon ab, „wie ernst man
die Jugendlichen nimmt“.
Als Impuls gab er den Verantwortlichen in Politik und
Verwaltung „die demokratische Beteiligung junger
Leute“ mit auf den Weg: „Sie
könnten zum Beispiel engagierte Jugendliche zur Beratung mit in die entsprechenden Gremien holen!“ Voraussetzung laut Rothstein:
„Das muss natürlich ernsthaft von den Erwachsenen
gewünscht werden.“
Politisch interessiert? Jugendliche beim Forum „Bock auf Wahl“. Foto: Joachim Burghardt
Von sauren Bällchen und süßer Milch
Eine syrisch-orthodoxe Flüchtlingsfamilie aus Schaag erzählt von den Bräuchen der Heimat
VON JOACHIM BURGHARDT
Schaag.
Ostern
war
schon? Ostern kommt noch!
Jedenfalls für orthodoxe Christen: Im Kalender des Kirchenjahres der Ostkirchen
fällt das Osterfest in diesem
Jahr auf den 12. April, eine
Woche später also als in der
Westkirche. Der syrisch-orthodoxen Kirche gehören
Abir Shaker und ihre Familie aus Schaag an. Das Osterfest ist für sie ein Fest der
Erinnerungen - an lieb gewordene und schmerzlich
vermisste österliche Tradi-
tionen in ihrer Heimatstadt
Damaskus, aus der sie fliehen mussten.
„Ostern feiern wir sonst
in Damaskus immer mit allen Verwandten“, erzählt
Abir. Mit ihrer Mutter und
ihrem Vater sitzt sie im
Wohnzimmer ihrer Schwester Aliaa Solimann, die
schon seit etlichen Jahren in
Deutschland verheiratet ist.
Als kleine Familie feiern sie
hier Ostern, während sie früher in Damaskus im großen
Kreis der Verwandten zusammen kamen, und das
schon zu Beginn der Karwo-
che.
Vater Moufak Chaker erinnert sich: „Der Palmsonntag ist für uns ein ganz besonderer Tag, alle tragen
Weiß, als Palmen haben wir
Olivenzweige“, sagt er, nickt
und schließt die Augen, als
denke er sich zurück zum
letzten Osterfest in Damaskus. Die Karwoche, auch heilige Woche genannt, bilde
den Auftakt für die Fastentage, fährt er dann fort.
Zu den liturgischen Bräuchen der Heimat gehören
Umzüge und Darstellungen
biblischer Szenen. „Aus
Syrische Christen in Schaag: Vater Moufak, Mutter Buchra, Tochter Abir (von links)
Obst, Getreide und Gemüse,
also aus allem, was aus der
Erde wächst, bereiten wir
dann die Speisen am Anfang
der Woche“, schildert Mutter Buchra Asoul. Die Frau
mit den großen Augen und
der Kreuzkette trägt nicht
den Nachnamen ihres Mannes: „In Syrien behalten
Mädchen bei der Heirat ihren Namen.“
Am Karfreitag dann werden süß-saure Bällchen kredenzt, „weil der Herr Jesus
am Kreuz einem Schwamm
voll Essig gereicht bekam“.
Nach der Fastenwoche ganz
ohne Fleisch gibt es am Ostermorgen laut Buchra Asoul
„süße Reismilch“; so will es
die Tradition orientalischer
Christen.
Von den Osterbräuchen in
Deutschland ist manches der
syrischen Familie gar nicht
so fremd. Das Osterfeuer indes kennen sie nicht: „Wir
haben stattdessen ein Feuer
am Fest der Kreuzerhöhung“, klärt Abir auf; Kreuzerhöhung am 14. September
gehört zu den zwölf Hauptfesten der Orthodoxie.
Ostereier hingen sind ihnen vertraut: „Wir haben
immer viele Eier“, lächelt
Moufak Chaker; die Eier werden am Karfreitag gekocht,
rot gefärbt und im Ostergottesdienst gesegnet. Seine
Frau ergänzt: „Aber in Syrien suchen die Kinder keine
Eier, sondern gehen von
Haus zu Haus und lassen
sich Eier schenken.“ Mit vielen kunstvoll bemalten Eiern ist auch die Wohnung
ihrer Tochter Aliaa österlich
geschmückt, zwischen bunten Sträußen stehen orthodoxe Bilder: „Ikonen sind für
uns sehr wichtig.“
Immer wieder denken sie
in den österlichen Tagen an
ihre Verwandten und Freunde in Damaskus, „wo Bürgerkrieg herrscht“, so Abir
Shaker. Die hübsche Frau
wischt sich mit dem Handrücken über die Augen. Ihre
Mutter blickt zu Boden, der
Vater hat wieder die Augen
geschlossen. Erinnerungen
können schmerzhaft sein.
Denn als in Damaskus die
Bombeneinschläge immer
näher kamen, war ein Bleiben nicht mehr möglich: „Eines Morgens lag unser Büro
in Schutt und Asche“, berichtet Abir Shaker; die 28jährige studierte Journalistin
hatte fürs Internationale
Rote Kreuz gearbeitet. Ihre
Schwester Aliia nahm sie
dann in Schaag auf; Abir und
ihre Mutter sprechen schon
recht gut Deutsch.
Und doch haben Abir und
ihre Familie auch Hoffnung:
Der Glaube an die Auferstehung mache Mut, dass es irgendwie weitergehe. So
wünscht die junge Frau Frohe Ostern auf Arabisch:
„Feseh Magied!“
Nettetal
Seite 10
Benefizkonzert für Henry
Lobberich. Der Musikverein Cäcilia Hinsbeck 1896 und
der Bundesspielmannszug Frisch-Auf Hinsbeck 1963 laden
gemeinsam zu einem Benefizkonzert unter dem Motto „Wir
helfen Henry!“ ein. Das Konzert zu des an Leukämie erkrankten Henry findet am Samstag, 11. April, um 20 Uhr, im
Seerosensaal statt. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Die Karten
sind im Vorverkauf in den Geschäftsstellen der Volksbank
Krefeld e.G. in Hinsbeck und Lobberich sowie bei Lotto Toto
Wersch auf der Breyellerstraße 22, Lobberich, erhältlich.
Der frühe Aufsteher
sieht den Vogel
Nettetal. Am Sonntag, 12. April, führt eine vogelkundliche Wanderung der Biologischen Station rund um die Heidemoore Galgenvenn und Sonsbeck im Kaldenkirchener
Grenzwald. Rolf Spitzkowsky stellt den Teilnehmern auf
der circa zweieinhalbstündigen Tour die Vögel und Pflanzen in der geheimnisvollen Moorlandschaft vor.
Treffpunkt ist um 6.30 Uhr auf dem Wanderparkplatz an
Haus Galgenvenn in Kaldenkirchen, Knorrstraße 77. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Bitte Fernglas mitbringen.
Internationaler Mittagstisch
Nettetal. Zu einem gemeinsamen Kochnachmittag treffen
sich am Montag, 13. April, 13.30 Uhr, Flüchtlings-Frauen
und Senioren in den Lobbericher Doerkesstuben und bereiten einen „Internationalen Mittagstisch“ zu.
Sozialdienst glücklich
über neue Räume
Lobberich. Seit 2012 ist der
Pflegekinderdienst des Sozialdienstes katholischer Frauen
(SkF) für die Stadt Nettetal
tätig. Jetzt hat der SkF neue
Räumlichkeiten an der Niedieckstraße bezogen. Der SkF
präsentierte die neuen Räumlichkeiten im Rahmen eines
Tages der offenen Tür der
Öffentlichkeit. Auch Bürgermeister Wagner, Erster Beigeordneter Schönfelder und
Jugendamtsleiter Jochen
Müntinga lobten die hellen,
kinderfreundlichen Räume.
„Regelmäßige Besuchskontakte mit den leiblichen
Eltern können jetzt auch in
Nettetal begleitet werden.
Das ist uns sehr wichtig“,
sagte Wilma Quack, Geschäftsführerin des SkF.
Der SkF betreut Kinder in
unterschiedlichen Pflegeformen: Vollzeitpflege, Verwandtenpflege, familiäre Bereitschaftsbetreuung, Kurzzeitpflege und in Erziehungs-
stellen. 2014 betreute der SkF
64 Kinder und Jugendliche in
den Vollzeitpflegeformen. 52
Pflegestellen und 60 Herkunftsfamilien wurden durch
den SkF-Pflegekinderdienst in
2014 beraten und begleitet.
Der SkF sucht laufend Familien die sich als Pflegefamilie gerne um Kinder und
Jugendliche kümmern wollen. Die Pflegefamilien werden vom SkF betreut. „Nach
Vermittlung eines Kindes
bieten wir den Pflegestellen
monatliche
Themenabende und Pflegeelterntreffen an. Gemeinsam mit dem Jugendamt der
Stadt Nettetal finden kontinuierliche Gespräche zur
Hilfeplanung statt.“, erläutert Quack das Verfahren.
Kontakt: SkF e.V., Claudia
Seidelmann, Hildegardisweg 3, 41747 Viersen, Telefon: 02153/9569010 oder
02162 2498399, E-Mail:
seidelmann@skf-viersen.de.
Freude über die neuen Räume beim Tag der offenen Türe: Beigeordneter
Armin Schönfelder, Angelika Kotynski, Vorsitzende des SkF e.V.
Viersen, Bürgermeister Christian Wagner, Claudia Seidelmann, SkF
Nettetal, Wilma Quack, Geschäftsführerin SkF e.V., Jugendamtsleiter
Jochen Müntinga. Foto: privat
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Gemeinsames Ziel: Menschen zu helfen
Förderverein Flüchtlingshilfe Nettetal
will Aktivitäten der Ehrenamtler bündeln
VON JOACHIM BURGHARDT
Lobberich. Alle waren sich
einig: „Wir wollen die Aktivitäten zahlreiche Ehrenamtler in der Flüchtlingshilfe in der Stadt bündeln, so
die Erfahrungen und Einsatzmöglichkeiten stärken,
uns um Spenden und Finanzierungsmöglichkeiten
kümmern“, stellte Wilfried
Niederbröcker heraus. Und
genau deshalb wurde jetzt
im Evangelischen Gemeindehaus Lobberich der Förderverein Flüchtlingshilfe
Nettetal e.V. gegründet.
Bislang setzen sich schon
Initiativen wie der Flüchtlingsrat Nettetal, oft in Absprache mit dem Integrationsrat und mit Kirchengemeinden, für die Belange von
Flüchtlingen und Asylbewerbern in der Stadt ein.
„Wir stehen in Kontakt mit
70 Personen, die sich um
Flüchtlinge
kümmern“,
führte Beate Engelke vom
Flüchtlingsrat aus. Da könne es nur sinnvoll sein, sich
abzustimmen, um etwa für
Flüchtlinge die Deutschkurse, die Begleitung bei Behördengängen oder Arztbesuchen zu koordinieren.
Davon waren auch die
rund 30 Nettetaler aus allen
Stadtteilen auf der Gründungsversammlung überzeugt. Die meisten waren
Bürger, die sich bereits ehrenamtlich engagieren, etwa
in der Flüchtlingsarbeit, bei
Amnesty International oder
in den Kirchen; auch einige
Der Vorstand des Förderverein Flüchtlingshilfe Nettetal v.l.: Robert Nagel, Angela Müller,
Wilfried Niederbröcker, Ralf Schröder (1. Vorsitzender), Werner Jobst, Nimet Said.
Foto: Joachim Burghardt
Ratsmitglieder waren dabei.
Die Vorarbeiten hatte Niederbröcker geleistet, der
Presbyter der evangelischen
Kirchengemeinde Lobberich-Hinsbeck hatte auch das
Okay des Finanzamtes zur
Satzung des gemeinnützigen
Vereins eingeholt.
„Wir haben alle ein gemeinsames Ziel: Menschen
zu helfen“, gab der einstimmig gewählte erste Vorsitzende des Fördervereins,
Ralf Schröder aus Hinsbeck,
als Motto aus. Dem Vorstand
gehören außerdem an: 2.
Vorsitzender Werner Jobst,
Schriftführern Angela Müller, Schatzmeister Wilfried
Niederbröcker, Beisitzer
Robert Nagel, Nimet Said.
Kassenprüfer: Bernd Remmler, Günter Withofs. Dem
künftigen Beirat sollen zum
Beispiel Vertreter des
Flüchtlingsrats angehören.
Neben den Wahlen legte der
Förderverein Flüchtlingshilfe Nettetal e.V. als Mitgliedsbeitrag zunächst 12 Euro
jährlich fest.
Aufgabenfelder für die
Flüchtlingshelfer kamen etliche zur Sprache, etwa Spenden zur Finanzierung weiterer Sprachkurse und Hilfsmaßnahmen, Beratung und
Hilfe bei Anträgen in Behörden, bei Bedarf Vermittlung
von Unterkünften (Kontakt
Förderverein: Ralf Schröder,
E-Mail: rt.schroeder@web.de).
Vereinnahmt fühlen müsse sich niemand, der aus Eigenantrieb Flüchtlinge unterstütze, so der Tenor auf
der Versammlung. Doch, so
deutete Engelke an, sich abzustimmen könne nur sinn-
voll sein, bevor sich jemand
beispielswiese gut gemeint
für eine Maßnahme einsetze,
die schon längst auf den Weg
gebracht sei. Die Stadt Nettetal jedenfalls begrüße die
Gründung des Fördervereins als Ansprechpartner, so
der Erste Beigeordnete Armin Schönfelder, der „als
Privatier“ zu den Gründungsmitgliedern zählt:
„Bei der Stadt und beim Bürgermeister steht die Tür für
Sie immer offen.“
Der gewählte Vorstand
des überkonfessionellen
Fördervereins, kündigte
Niederbröcker an, werde die
nächste
Mitgliederversammlung
vorbereiten:
„Dazu sind dann alle eingeladen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren oder
engagieren wollen.“
Zeltlager zum zehnjährigen Bestehen
der Jugendfeuerwehr
Nettetal (hws). Im Jahresbericht der Jugendfeuerwehr bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nettetal war
die Rede von einem „aufregenden Jahr mit außerordentlichen Zahlen und Fakten“. Die Jugendfeuerwehr
zählte im vergangenen Jahr
27 Mitglieder, Anfang des
Jahres wurden elf Jugendliche aufgenommen.
Ein Blick zurück lässt erkennen, wie abwechslungsreich der „Dienstbetrieb“
war: neben den „chilligen
Diensten“, wie Kino, Besuch
bei Susanne Fritzsche, Elternnachmittag, Badewannenrennen,
Eisdisco,
Schwimmen, Zeltlager in
Bayern, gab es auch feuerwehrorientierte Dienste,
wie beispielsweise Einheiten im Löscheinsatz, Knoten und Stiche, Unfallverhütungsvorschriften, Gefahren der Einsatzstelle und
Funkgrundlagen. Ein Höhepunkt war das Zeltlager in
Königsdorf zum fünfzigjährigen Bestehen der
Deutschen Jugendfeuer-
wehr. Am Rande der Alpen erlebten 38 Nettetaler
ein schönes Zeltlager,
ganz nebenbei wurden die
Nettetaler „Weltmeister
im Formationstanzen der
Jugendfeuerwehren“.
Im Rahmen des zehnjährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Nettetal
ist für die Zeit vom 7. bis
9. August ein großes Zeltlager in Lobberich am Ferkesbruch geplant. Alle Jugendfeuerwehren
des
Kreises sowie der befreundeten Hilfsorganisationen wie das DRK, THW,
Malteser, werden teilnehmen. Man stellt sich eine
Größenordnung von rund
500 Teilnehmern einschließlich der Betreuer
vor. Die Schirmherrschaft
hat Bürgermeister Christian Wagner übernommen.
Den Teilnehmern soll
ein abwechslungsreiches
Programm geboten werden. Zentrale Bestandteile sollen die Pflege der Kameradschaft, Teambuilding und soziale Integration sein. Stadtjugendwart
Thomas Ritters und der
stellvertretende Stadtjugendwart Ulrich Berten
würden sich über eine finanzielle Unterstützung freuen.
Auf Wunsch wird dies auf
eine Sponsorenwand an den
Tagen des Zeltlagers namentlich erwähnt. Informationen
unter der Telefonnummer
02157/812417 oder per E-Mail
an thomas.ritters@feuerwehrnettetal.org.
Nettetal
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Klezmermusik und Hüsch-Texte
Das bernshteyn-Ensemble tritte in der Alten Kirche auf
Das bernshteyn-Ensemble nähert sich dem niederrheinischen Poeten. Foto: privat
Lobberich. Mit dem nächsten Kulturabend in der Alten Kirche startet der Arbeitskreis Alte Kirche in das
neue Programm „Frühjahr
bis Herbst 2015“, welches in
diesen Tagen erschienen ist.
Die Programmhefte liegen in
den Kirchen Lobberichs aus,
sind aber auch auf der Homepage www.altekirche.info
online einsehbar.
Unter dem Titel „Tach zu-
sammen - sajt gesunt mir!“
erwarten den Besucher der
Alten Kirche am Samstag, 18.
April, 19 Uhr, Klezmermusik
und Texte von Hanns Dieter
Hüsch, dem großen Poeten vom
Niederrhein. Hanns Dieter
Hüsch und das in unseren Breitengraden nicht unbekannte
bernshteyn-Ensemble, das ist
eine ganz neue Kombination.
Auf ganz eigene Weise nähert
sich das Klezmer-Trio in sei-
nem neuen Programm dem
niederrheinischen Poeten und
Kabarettisten.
Ute Bernstein (Geige, Gesang, Rezitation), Achim
Lüdecke (Gitarre, Gesang)
und Peter Hohlweger (Akkordeon) gelingt eine außergewöhnliche Verbindung
zwischen den sowohl humorvollen als auch zutiefst
menschenfreundlichen Texten von Hanns Dieter Hüsch
und der jiddischen Musik.
Mit Feingefühl, einer deutlichen Ernsthaftigkeit und einem hintergründigen Sinn
für Humor schaffen die
Künstler einen Raum, der
Achtung und heitere Gelassenheit spüren lässt und der
verdeutlicht, was wesentlich
ist, wollen Menschen in Frieden miteinander leben.
„Man darf sich auf einen
kurzweiligen und ganz sicher bewegenden Abend
freuen“, verspricht Dr. Bastian Rütten, Koordinator
des Arbeitskreises Alte Kirche. „Wir wollen als Kulturkirche immer auch Brücken
ermöglichen. In diesem Fall
passt das neue Programm
von bernshteyn optimal in
dieses Konzept. Mit Hüsch
kommt ein großes Stück Niederrhein vor und verbindet
sich mit der jiddischen Musik und Kultur. Wir freuen
uns, dass dieses Experient
bei uns stattfinden kann!“
Der Eintritt zu diesem
Abend ist frei. Am Ausgang
wird eine Kollekte zur Dekkung der Kosten gehalten. In
der Konzertpause gibt es wie
immer die Möglichkeit zum
Austausch bei einem Getränk. Informationen findet
man hier: www.altekirche.info
und unter www.bernshteyn.de.
Saisoneröffnung im Textilmuseum
Nettetal. Das Textilmuseum präsentiert zur Saisoneröffnung am Sonntag, 19.
April um 11 Uhr eine Sonderausstellung
„Taufe,
Hochzeit, Todesfall“. Es
dreht sich alles rund um das
Thema Textilien, die im Zusammenhang mit Glaube
und Religion stehen und die
Menschen am Niederrhein
früher von der Geburt bis
zum Tode begleitet haben.
Taufkleider wurden häufig aus dem Brautkleid oder
dem Schleier genäht und zur
Hochzeit bekam das Brautpaar oft schon Totenhemden
für sich selbst, aber auch für
Säuglinge oder kleine Kinder geschenkt. Lange Zeit
waren die Brautkleider und
auch die Kommunionkleider
schwarz. Nachdem Königin
Viktoria zur Vermählung
mit Prinz Albert von Sachsen-Gotha im Jahre 1840 die
erste Frau war, die ein weißes Kleid zur Hochzeit trug,
dauerte es doch noch bis in
die 1930er Jahre, ehe auch in
den ländlichen Regionen am
Niederrhein weiße Kleider
zur Hochzeit getragen wurden.
Starb ein enger Familienangehöriger, so trugen die
Trauernden ein Jahr und
sechs Wochen lang schwarze Kleidung. Die dazugehörige Trauerhaube zierte ein
Spitzenbesatz, der die Tränen der Trauernden verstekken sollte.
Wer kennt heute noch den
sogenannten Versehgang
und weiß, welche Dinge der
Priester und der Messdiener
oder Küster dazu benötigten?
Viele Details werden gezeigt und erklärt, so dass die
Besucherinnen und Besucher
eine sehr gute Vorstellung
davon bekommen, wie die
Vorfahren hier in der Region
lebten und was sie begleitete.
Neben eigenen Exponate,
wird die Ausstellung durch
das Dorfmuseum Hinsbeck,
der kantfabriek Horst und
dem Museum de Loch in
Vorbereitung Pfarrfest
und Weihe-Jubiläum
Schaag (ww). Die nächste Versammlung zur Vorbereitung des Pfarrfestes mit Einweihung der Erweiterung der
Kindertagesstätte, Termin hierfür ist der 14. Juni, und der
Feier des Weihejubiläums der Pfarrkirche St. Anna, Termin
12. Juli 2015, findet am Donnerstag, 16. April um 19.30 Uhr
im Pfarrheim, An der Kirche statt. Eingeladen hierzu sind
alle Vertreter der kirchlichen Gremien und der Schaager
Vereine, der Verbände und den Einrichtungen.
Melderslo unterstützt.
Für die erwachsenen Besucherinnen und Besucher
beträgt der Eintritt einen
Euro, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Für
das leibliche Wohl wird mit
Kaffee und Kuchen gesorgt.
Schaager CDU
wählt neuen Vorstand
Schaag (ww). Der Vorstand des CDU-Ortsausschusses
lädt seine Mitglieder zur Versammlung am Mittwoch, 15.
April, 19.30 Uhr, in die Gaststätte „Zur Alten Post“, An der
Kirche 9, ein. Bei dieser Versammlung steht auch die Neuwahl des Vorstandes für die nächsten zwei Jahre an.
Singen in der
Begegnungsstätte
Breyell (ww). Am Montag, 13. April, findet für Senioren,
die Spaß am Singen haben, in der Zeit von 15 bis 16 Uhr ein
Treffen in der Begegnungsstätte St. Lambertus, Haagstraße
16, statt. Hierzu ist jeder herzlich eingeladen, denn ein
gemeinsames Singen macht einfach mehr Spaß. Jahreszeitliche und volkstümliche Lieder werden dabei im Mittelpunkt stehen.
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Expertenvortrag
zum Gelenksport
Lobberich. Kein Sport bei
Arthrose? - Im Gegenteil: Betroffene mit Arthrose der
Knie- und Hüftgelenke sollten sich viel bewegen und
ihre Muskulatur trainieren.
Studien des Hochschul-Institutes Tübingen belegen die
Wirksamkeit entsprechender Programme sowohl für
Patienten mit Arthrose als
auch für Patienten, die bereits eine Endoprothese erhalten haben.
Klaus Schmitz, Dipl.Sportlehrer und Betriebsleiter von NetteVital, stellt am
15. April um 18 Uhr verschiedene Therapien und
Übungen vor, die bei Arthrose Linderung der Schmerzen verschaffen und die
Muskulatur erhalten.
Gleichzeitig können sich
Besucher über das umfangreiche therapeutische Programm informieren: Neben
der Physio- und Trainingstherapie zur Vermeidung
einer Operation, der statio-
Klaus Schmitz, DiplomSportlehrer und Betriebsleiter
von NetteVital. Foto: privat
nären Versorgung im Bedarfsfall und der Ambulanten Rehabilitation nach Gelenkersatz, können Betroffene seit Januar 2014 zusätzlich eine Knie- und Hüftsportgruppe bei NetteVital
besuchen. Der Vortrag findet in den Seminarräumen
des Nettetaler Krankenhauses statt.
Kommunionfeier für Jubilare
Breyell/Schaag (ww). In
der Pfarrgemeinden St.
Anna, Schaag, St. Lambertus, Breyell und St. Peter und
Paul Leutherheide ist es
schon eine gute Tradition,
dass sich die Damen und
Herren, die vor 50 Jahren
zum ersten Mal zur Kommunion gingen, zu einem
Dankgottesdienst in den
Pfarrgemeinden versammeln. In diesem Jahr findet
dieser Gottesdienst am
Sonntag, 19. April statt. In
St. Anna, Schaag ist die Eucharistiefeier um 9.30 Uhr
der Kommunionjahrgänge
1955 und 1965. Das Dank-
amt in St. Lambertus Breyell
für die gleichen Jahrgänge
ist um 11 Uhr. Hier wird
auch der Kirchenchor mitwirken. Damen und Herren,
die vor 60, 70 oder mehr Jahren ihre Erstkommunion feiern durften, sind in Breyell
und Schaag ebenfalls herzlich eingeladen, an diesen
Festgottesdiensten teilzunehmen. In ihren Festtagskleidern werden auch die
diesjährigen Kommunionkinder dabei sein. Für die
Jubilare und Kommunionkinder sind die Plätze in den
jeweiligen Pfarrkirchen reserviert.
SKG-Elferrat trifft sich
Schaag (ww). Der Elferrat der Schaager-Karnevals-Gesellschaft trifft sich am Freitag, 10. April, um 20 Uhr, im
Restaurant „Alter Braukeller“, Kindt 17. Wichtigster Punkt
ist die Vorbereitung der Jahreshauptversammlung, da in
diesem Jahr innerhalb des Vorstandes wichtige Positionen
besetzt werden müssen. Außerdem wird über eine neue
Satzung für den Elferrat beraten.
Sponsorenlauf
für ein Klettergerüst
Breyell. Rund um die Kirche findet der Sponsorenlauf
für den katholischen Kindergarten St. Lambertus-Breyell
am Samstag, 25. April, von 12
bis 16 Uhr statt. Eine große
Runde beträgt 500 Meter, die
kleine Runde 150 Meter. Die
Kinder und/oder Erwachsenen laufen die Runden - die
Verwandschaft, Freude und
Bekannte belohnen das Engagement mit einem Fix-Betrag
für jede gelaufene Runde. Treffpunkt ist der Regenbogensaal.
Los geht es um 12.15 Uhr da dürfen die Kleinsten zeigen, was sie auf den Bobby-
cars leisten können. Um
12.30 Uhr beginnt der Lauf
der Kinder (kleine Runde)
und anschließend ab 13.15
Uhr der Lauf der Erwachsenen (große Runde). Der Erlös
des Sponsorenlaufs ist für
die Anschaffung eines neuen
Klettergerüsts für die KiTa
St. Lambertus, Loirfeld 10,
gedacht. Die Siegerehrung
findet etwa ab 15 Uhr statt.
Für ausreichende süße, herzhafte, kühle oder heiße Stärkung wird gesorgt. Das Kindergartenteam freut sich
über viele Menschen, die die
Läufer kräftig anfeuern.
Nettetal
Seite 12
Hinsbecker Kolpingfamilie
sammelt Altkleider
Hinsbeck. Am Samstag, 18. April, findet ab 9 Uhr unter
dem Motto „Kolping hilft“ die alljährliche Altkleidersammlung der Hinsbecker Kolpingfamilie statt. Außerdem bieten
die Mitglieder der Hinsbecker Kolpingfamilie den Bürgern
von 11 bis 18 Uhr ihre Dienstleistungen an. Gegen eine
Spende, die für die Jugendarbeit bestimmt ist, werden Gartenarbeit, Kinderbetreuung, Fahrdienste sowie Auto- oder
Fahrradreinigung erledigt.
Meisterbetrieb
im GlaserGlas & Spiegel Handwerk
seit 1908
www.glaserei-van-kessel.de - 02153/911505
• Reparaturverglasung
24 Std.-Notdienst
• Ganzglasanlagen
• Glasduschen
• Küchenrückwände
Hinsbecker Marktstube
schließt
Hinsbeck (hk). Am Sonntag, 28. Juni, werden Tinni
und Günter Rees ihre Gaststätte „Hinsbecker Marktstube“ im Zentrum Hinsbecks zum letzten Mal öffnen. Nach neun schönen und
erfolgreichen Jahren geben
beide aus Altersgründen die
Gaststätte auf. Sie bedanken
sich bei ihren Gästen für die
schöne Zeit und gehen in den
Die Hinsbecker Markstube.
Foto: Koch
wohlverdienten Ruhestand.
Schwierig wird es insbesondere für die MittagstischGäste, die regelmäßig seit
vielen Jahren zu ihnen kommen und auch für die zahlreichen mit dem fahrbaren
Mittagstisch belieferten Gäste. Hinsbeck bietet nichts
äquivalentes. Insbesondere
tut es den Wirtsleuten leid
für die fünf älteren Gäste des
Mittags-Stammtisches, die
zusammen ein Alter von
über 450 Jahren haben, und
mit denen man oft intensive
Gespräche führen und persönliche Kontakte pflegen
konnte.
Beide hoffen, dass für das
Geschäft Nachfolger gefunden werden, denn ohne diese Gaststätte wird es in Hinsbeck leerer. Auch den kleinen Biergarten oder das kleine Gesellschaftszimmer
werden Vereine und Gruppen vermissen. Der Besitzer
Helmut Heider plant, das
Haus als Gaststätte oder
ansonsten als Geschäftshaus weiter zu führen. Hierzu kann man ihm im Hinsbecker Interesse nur viel Erfolg wünschen.
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Im Ferienworkshop wurde gestrickt
Hinsbeck (hk). Wenn Kinder Schulferien haben ist dies
für viele Eltern, bei denen
beide berufstätig sind, eine
problematische Zeit. Dem
versuchen die Verantwortlichen des Förderzentrums
West - Standort NettetalHinsbeck (frühere Comeniusschule) mit Ferienworkshops entgegen zu
wirken. Hierbei werden
den Kindern Aktionen wie
Arbeiten mit Holz oder
Nähen von Kissen und kleinen Taschen angeboten.
Im Rahmen dieses Ferienworkshops hatte auch
die Hinsbecker Jungunternehmerin Alexandra Küppers von „Alex Wollecke“
die Gruppe eingeladen, bei
ihr zu stricken und mit den
hergestellten Läppchen einen Baum vor ihrem Ge-
schäft „einzustricken“.
Sieben Jungen hatten sich
mit ihren Betreuerinnen
Marita Wolters und Annette Mevißen-Göbel eingefunden, Material und Nadeln wurden gestellt. Mit
Eifer waren die Kinder dabei, erlernten das Stricken
und konnten die ersten
Zentimeter ihrer Läppchen herstellen. Da die
Menge noch nicht ausreichte, wird man während
der Workshops weitere
Läppchen herstellen, die
dann zusammengenäht
und der Baum damit „eingestrickt“ wird.
Der 13. Juni ist der Tag
der Handarbeit. Hierzu bietet Alexandra Küppers
„Stricken für einen guten
Zweck“ an. Sie sucht Interessierte, die für die Aktion
Ferienworkshop in Alex Wollecke, rechts Alexandra Küppers
„Mit Handarbeit Kindern
helfen“ Teile für Kinder und
Kleinkinder herstellen, die
dann dem Bundesverband
Deutsche Tafel zur Verfügung gestellt werden. Diese
Strickaktion geht bis ein-
schließlich September dieses
Jahres. Wer Interesse am
Mitmachen hat, oder wer
Wollreste zur Verfügung
stellen kann, kann sich bei
Alexandra Küppers, Telefon
0152/25880400, melden.
Schlöper Schützen haben viel vor
Aufbau- und Aufräumarbeiten dabei
sein. Höhepunkt ist
das vom 19. bis 23. Juni
veranstaltete Schützenfest der Bruderschaft in der Schlöp.
Am Freitag 19. Mai
wird der Baum aufgesetzt, am Samstag
ist Dorfabend. Der
Sonntag beginnt mit
Kirchgang und UmDie Johanneskapelle in der Schlöp.
zug. Am Ehrenmal
Foto: Heinz Koch
wird vor dem Großen Zapfenstreich
Hinsbeck (hk). Die perso- vom VVV Hinsbeck eine
nell kleinste, aber in ihren Steele zum Gedenken an die
Aktivitäten nicht weniger Euthanasie-Opfer während
wie die größeren Bruder- der NS-Zeit eingeweiht. Abschaften präsente St. Johan- schluss des Schützenfestes
nes-Bruderschaft Hinsbeck- ist am Montagabend der
Schlöp, hat für das laufende Galaball. Zwei Tage später
Jahr zahlreiche Höhepunkte folgt am Johannestag das Pazu verzeichnen. Bei den Vor- tronatsfest an der Johannesbereitungen zum Tanz in kapelle mit Messe und Frühden Mai am 30. April, in die- schoppen sowie am 27. Juni
sem Jahr unter der Feder- das Sommerfest. Vereinsinführung der Glabbacher tern gibt es am 22. August
Schützen, wird man bei den eine Radtour, deren Aus-
klang beim Brudermeister
Peter Lennackers sein wird.
Neben der Teilnahme an der
Kevelaer-Wallfahrt am 26.
September wird die Generalversammlung am 5. Dezember den Jahresab-
schluss bilden. Daneben
sollte für alle Mitglieder die
Teilnahme an den regelmäßigen Reinigungsarbeiten
an und in der Johanneskapelle zur selbstverständlichen Pflicht gehören.
Tag der offenen Tür
im Kindergarten
Hinsbeck. Der katholische Kindergarten St. Peter lädt am
Freitag, 17. April, unter dem Motto „Kinder im Straßenverkehr“ zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 15 bis 18 Uhr
gibt es Bewegungsaktionen, Hör- und Sehtests und die
Puppenbühne führt das Puppenspiel „Die Prinzessin geht
zu Fuß“ auf. Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein.
Treffen der Hinsbecker
Frauengemeinschaft
Hinsbeck. Die Hinsbecker Frauengemeinschaft trifft sich
am Donnerstag, 16. April, 18.30 Uhr, zur Monatsmesse in
der Pfarrkirche St. Peter. Im Anschluss daran findet die
Jahreshauptversammlung im Jugendheim statt, wo unter
anderem Neuwahlen auf dem Programm stehen.
Auferstehung 1945 - Von Nordhausen nach Kaldenkirchen
Erinnerungen an das Ende des Zweiten Weltkriegs
Die GN setzen die kleine Serie
der Erinnerungen des Kaldenkircheners Wilhelm Thoenißen zum
Kriegsende fort.
Kaldenkirchen (hws).
Wilhelm Thoenißen erinnert
in seinen Aufzeichnungen an
Ostern 1945: Welch ein
Ostern für mich nach dieser
erlebnisreichen vergangenen Woche! Wie unwirklich
und
unwahrscheinlich
kommt mir eine derartige
Veränderung meiner persönlichen Lage in so kurzer
Zeit vor. Nachdem ich - wie
aus einem Alptraum, erwacht - wie der legendäre
Reiter über dem Bodensee,
nur noch mit nachträglichem Erschrecken mir bewusst bin, welchem Schicksal ich entronnen bin, empfinde ich ein wahres Glücksgefühl der Erleichterung und
neuer Hoffnungen.
Seit Sommer 1944 arbeitete ich in einem Rüstungsbetrieb in der Nähe von Nordhausen in einem Berg im
Harz. Die Stollen waren bei
den zunehmenden Luftangriffen durch den Einsatz
von Tausenden Häftlingen
in aller Eile erweitert und
provisorisch zur Aufnahme des Ausweichbetriebes
hergerichtet worden. Hierbei waren, wie trotz strenger Geheimhaltung bekannt wurde, nicht wenige
der im nahen Konzentrationslager untergebrachten
Häftlinge ums Leben gekommen.
Das in mehreren Stollen
der unterirdischen Anlage
untergebrachte „Mittelwerk“ stellte außer Flugzeugmotoren auch die
„Vergeltungsraketen“ V1
und V 2 her. Wie die anderen im Sommer 1944 von
Taucha aus zur Arbeit im
Mittelwerk umverpflichteten Deutschen war auch ich
zunächst in Nordhausen,
in der Boelke-Kaserne, untergebracht worden.
Anfang November bekam ich überraschenden
Besuch von meinem älteren Bruder, der nach einer
leichten Kriegsverletzung
einige Tage seines Genesungsurlaubs im Nordhausener Soldatenheim Unterkunft fand. Abgesehen von
dem Umstand, dass ich
während dieses Besuches
mein vierzigstes Lebensjahr vollendete - das Ereignis wurde lediglich durch
je zwei Glas Kriegsbier, in
einer stillen Kneipe und in
ziemlich elegischer Stimmung gefeiert, scheint mir
auch erwähnenswert, dass
Luftangriffen auch während dieser Besuchstage für
Störung sorgten.
Weil sich in diesem Gelände auch einer der Friedhöfe Nordhausens befand,
hatten mein Bruder und ich
bei einem der mit nur wenigen Flugzeugen unternommenen Tagesangriffe
der „Tommys“ einen zwar
etwas makaberen, doch
sonst recht zuverlässigen
Schutz - in einem frischgegrabenen Grab. Während
eine der englischen Maschinen im Tiefflug auch den
Friedhof mit Maschinengewehrsalven unter Feuer
nahm, fühlten wir beide uns,
jeweils an der richtigen Grabseite Deckung nehmend, so-
zusagen „todsicher“.
Ein Erlebnis besonderer
Art war für mich eine Fahrt
mit der Harzbahn nach
Wernigerode, um meinen
dort
untergebrachten
kriegsverwundeten Vetter
und zugleich besten Freund
zu besuchen. Mein Vetter,
der schon seine dritte
Kriegsverwundung erlitten hatte, war damals nach
einer Schulterverletzung
bereits auf dem Wege der
Heilung.
Als wir uns - ungewiss,
ob wir uns noch einmal wiedersehen würden - an der
Haltestelle Elend am Zug
verabschiedeten, konnte ich
noch nicht wissen, dass meine bange Ahnung sich leider
bewahrheiten würde. Weil
jedes Lebenszeichen von
ihm ausblieb, ist leider zu
befürchten, dass er entweder gefallen oder in russischer Gefangenschaft gestorben ist.
Ungefähr seit meinem letzten Zusammensein mit meinem Vetter blieben auch die
Feldpostbriefe meines ältesten Bruders Otto von der
Ostfront aus. Ein Brief seines
Kompaniechefs bestätigte
einige Wochen nachher unsere schlimmsten Befürchtungen: mein Bruder und
sechs weitere Kompaniezugehörigen waren in Bessarabien, zum Holzeinsammeln für die Feldbäckerei
abkommandiert, von ihrem
Ausflug in die Wälder nicht
zurückgekehrt. Zu Weihnachten besuchte ich in
Aschersleben evakuierte
Kaldenkirchener Verwandte und Bekannten.
Nettetal
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Rasante Schätzchen auf dem Frühlingsfest
Top gepflegte Oldtimer erobern Kaldenkirchener Innenstadt
Ein Evergreen auf dem Frühlingsfest: Viel bewunderte nostalgische Schätzchen.
VON SUSANNE PETERS
Kaldenkirchen. Am 18.
und 19. April ist es so weit,
dann findet das traditionelle Frühlingsfest mit verkaufsoffenem Sonntag im
Rahmen der Frühkirmes
statt. Zum nunmehr 24. Mal
darf
gebummelt,
geschlemmt, Open Air Musik
genossen werden und vieles
mehr.
Wie in jedem Jahr werden
viele Stände aufgebaut sein
und es wird ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Live Musik sowie vielfältige Attraktionen
geben. Obendrein feiert der
NetteSpargel auf dem Frühlingsfest in diesem Jahr sein
10-jähriges Jubiläum.
Ein besonderes Highlight
ist auch diesmal wieder das
traditionelle Oldtimer-Treffen, zu dem eine rege Beteiligung erbeten wird. Veran-
staltet wird dies von Hans
Nopper, der jedes Jahr gemeinsam mit seiner Frau
und vier weiteren befreundeten Ehepaaren, allesamt
seit 30 Jahren Mitglieder eines Oldtimer-Clubs, Fahrten ins Ausland macht. „Wir
haben unter anderem bereits
die Toscana, Italien und Südengland erobert“, freut er
sich, „und dieses Jahr geht es
nach Schottland.“
Der Organisator hofft auf
eine rege Beteiligung zur Präsentation der nostalgischen
Schätzchen und bittet: „Ich
möchte gerne alle Menschen
aus unserer Region, die einen
Oldtimer besitzen, recht herzlich zu einem so genannten
Benzingespräch mit Besichtigung einladen. Ich hoffe auf
gutes Wetter. Und ein reger
Erfahrungsaustausch macht
sowieso immer richtig Spaß!“
So freue er sich sehr auf
das Ereignis und hoffe, dass
sich möglichst viele Gefährte mitsamt ihren Eigentümern zur Besichtigung sowie interessanten Gesprächen einfinden werden.
Hans Nopper erklärt seine
Leidenschaft augenzwinkernd und schmunzelnd so:
„Ich schwärme für alte Au-
tos und für alte Frauen, weil
meine Frau auch immer dabei ist.“
Wer einen guten Platz haben möchte, wird gebeten,
sich am 19. April, bis 11 Uhr,
einzufinden und spätestens
eine Woche zuvor die Teilnahme anzumelden. Die
vorgesehenen Stellplätze
befinden sich diesmal auf
den Parkplätzen an der
Fährstraße von Sport Allertz und im Umfeld. Der
Organisator bittet um
rechtzeitige Anmeldung, so
dass bewachte Stellplätze
und Speisen sowie Getränke in ausreichender Menge
zur Verfügung gestellt werden können. Auch soll es den
Eigentümern ihrer „Schätzchen“ so möglich sein, in
ruhiger Gewissheit das
frühlingshafte Getümmel in
der Kaldenkirchener Innenstadt zu genießen. Clubmitglieder sind herzlich eingeladen, im Geschäft Sport
Allertz kostenlos mit Kaffee
und Kuchen bewirtet zu
werden.
Anmeldung bei Hans
Nopper, unter den Rufnummern 02157/6337 und 0172/
2418283 oder per Mail:
hansnopper@freenet.de.
ogrodoliwny@wp.pl. melden.
In dem im Franziskanerkloster neu eingerichteten Westpreußischen Landesmusem,
Klosterstraße 7, 48231 Warendorf können viele Gegenstände aus der Heimat besichtigt werden.
Das Traditions-Schlabbertreffen, das wie immer
im August in Kaldenkirchen
stattfand, war leider erneut
schwach besetzt. Eine Entwicklung, die sich bereits in
den Vorjahren abzeichnete
und die ihre Ursache mit dem
Tod der alten Tolkemiter zu
begründen ist. Die Nettetaler Tolkemiter haben sich
jedoch entschlossen, die
Schlabbertreffen noch bis
2016 weiter zu veranstalten.
Dann ist der Termin erreicht,
als vor 70 Jahren die aus der
Heimat vertriebenen Tolkemiter in den Orten am Niederrhein ein neues Zuhause
fanden. Die Treffen am 2.
Andacht am Sonntag
Kaldenkirchen (hws). Am Sonntag, 12. April, findet um 15
Uhr in der katholischen Kirche eine Andacht zur Ehren der
göttlichen Barmherzigkeit mit eucharistischem Segen statt.
Besinnungstag in Steyl
Nettetal. Die Pfarrgemeinden St. Sebastian Lobberich
und St. Peter Hinsbeck laden am Donnerstag, 16. April, zu
einem Einkehrtag in Steyl ein. Abfahrt in Lobberich ist um
8.30 Uhr ab Doerkesplatz und in Hinsbeck um 8.45 Uhr ab
Kirmesmarkt. Die Rückkehr erfolgt gegen 17.30 Uhr. Anmeldung in den Pfarrbüros St. Peter oder St. Sebastian erbeten.
Frühkirmes in Kaldenkirchen
Kaldenkirchen. Am Wochenende 18. bis 21. April findet in
Kaldenkirchen die Frühkirmes statt. Beginn ist am Samstag, 18.
April um 15 Uhr auf dem Marktplatz in Kaldenkirchen. Folgende Geschäfte werden erwartet: Dart und Pfeilwerfen, verschiedene Imbisswagen, diverse Süßwarenstände, Schießwagen,
Entenangeln, Ballwurfwagen, Verlosungen, Autoscooter, Automatenwagen, Kinderfahrgeschäfte, Ausschank, verschiedene Verkaufswagen und der Kinderflieger „Airport“. Als besondere Attraktion wird dieses Mal das Fahrgeschäft „Crazy Dancer“, auch bekannt als „Scheibenwischer“, erwartet.
Kölner Gospelperlen in
evangelischer Kirche
Kaldenkirchen (hws). Zum dritten Mal kommen die bekannten „Gospel Pearls“ aus Köln am Sonntag, 19. April, um
17 Uhr in die evangelische Kirche in Kaldenkirchen. Jamina
Krömer, Martina Gassmann und Philip Roesler singen bekannte und unbekannte Gospels, aber auch Spirituals, Soul
und Popmusik. Der Eintritt erfolgt nach „Selbsteinschätzung“ durch eine Kollekte am Ausgang.
Mitsingen beim Chortreffen
Kaldenkirchen (hws). Am Sonntag, 26. April, um 17 Uhr,
treffen sich alle Chöre der evangelischen Kirchengemeinde
zum gemeinsamen „Mitsingen“. Der Eintritt ist frei.
Ohrenschmaus in der Kirche
Auch immer wieder ein besonderer Publikumsmagnet: Top
gepflegte Oldtimer auf dem Frühlingsfest. Fotos: Susanne Peters
Tolkemiter Schlabbertreffen in Kaldenkirchen
Kaldenkirchen (hws). Das
44. Treffen der Tolkemiter
findet am Sonntag, 2. August, in Kaldenkirchen statt.
Um 9.30 Uhr wird in der
Pfarrkirche Sankt Klemens
der Gottesdienst gefeiert,
anschließend gibt es ein Frühstück in der Mühle. Ein Abstecher zur Tolkemiter Straße mit dem Gedenkstein gehört zum Programm.
Früher fanden die Treffen
in Pattensen und Winsen
statt, seit 14 Jahren in Kaldenkirchen. In den „Tolkemiter Nachrichten“ schreibt
Leo Lindner, Rotbergkamp
7, 21079 Hamburg: „Für das
neu errichtete Museum in
Tolkemit am Frischen Haff
werden alte Keramiken aus
Tolkemiter Erde und dem
Ermland gesucht, wie Kannen oder Töpfe. Wer solche
Keramiken besitzt und entbehren kann, möge sich bei
Edith
Pilska,
E-Mail
Seite 13
August und im Jahr 2016 sollen würdig gestaltet und die
Schlabbertreffen dann beendet werden. Die seit vielen
Jahren bestehenden Freundschaftstreffen in kleinen Kreisen sollten jedoch Bestand
haben. tolkemit.online.de.
Pfarren nun mit
eigener Homepage
Kaldenkirchen/Leuth
(hws). Die Pfarren Sankt Klemens Kaldenkirchen und
Sankt Lambertus Leuth haben eine gemeinsame neue
Homepage. Die beiden Pfarrgemeinden haben den Sprung
ins moderne InternetseitenZeitalter geschafft. Der gemeinsame Internetauftritt soll
über die bestehenden Vereine, Organisationen und Veranstaltungen informieren
und die Möglichkeit bieten,
aktuelle Informationen bekannt zu geben. Die Seite präsentiert sich in einem freundlichen Orange-Ton, kombi-
niert mit einem hellen Rot und
schwarzer Schrift. Auf der
Startseite findet man eine ansprechende Collage mit den
beiden Pfarrkirchen und dem
gemeinsamen. Aktuelle Termine und Beiträge über vergangene oder noch anstehende Aktionen informieren über
das Leben in den Pfarrgemeinden. Die Homepage befindet sich noch im Aufbau
und es werden ständig mehr
Informationen einfließen, um
sie zu vervollständigen:
w w w . s t c l e m e n s Kaldenkirchen.de oder auf
www.stlambertus-leuth.de.
Breyell/Kaldenkirchen (hws).Die Kirchenchöre der Pfarre Sankt Lambertus Breyell und Sankt Klemens Kaldenkirchen laden am Sonntag, 3. Mai um 17 Uhr zu einem Ohrenschmaus der besonderen Art in die Kaldenkirchener Kirche ein. Die Karten sind bei den Mitgliedern gegen eine
Spende von 17 Euro zu erhalten. Gemeinsam mit dem
Orchester der renommierten russischen Kammerphilharmonie Sankt Petersburg laden die Chöre zu einem Konzert
ein. Die Gesamtleitung hat Achim Bruns. Aufgeführt wird
die Messe brevis, Orgelsolo-Messe in C-dur, von Wolfgang
Amadeus Mozart sowie das Te Deum in D von Johann Adolf
Hasse. Nach der Überlieferung komponierte Mozart die
Messe 1776 in Salzburg. Sie gilt als Kunstgenuss.
Vortrag bei Phila
im Clubheim
Nettetal (hws). Der BSV Phila Kaldenkirchen organisiert
am Donnerstag, 7. Mai, um 19 Uhr im TSV-Clubheim, Buschstraße 34, einen Lichtbildervortrag von Willi Roosen zum
philatelistischem Thema: „Besondere Postkarten“, mit anschließendem Tausch von Briefmarken und Belegen. Kontakt und Information: Peter Aldenhofen (1. Vorsitzender),
Telefon: 02153/9529045 (ab 18 Uhr).
Der Verein der Briefmarkenfreunde Nettetal lädt Sammler, Interessierte und Gäste zu den Tauschabenden in das
Vereinslokal „Alter Braukeller“, Nettetal-Schaag, Kindt 17,
für Freitag, 8. Mai und für Freitag, 22. Mai, jeweils ab 19 Uhr
ein. Kontakt und Information: Stephan Heidenfels (1. Vorsitzender), Telefon: 02157/90220 (ab 18 Uhr).
Aktuelles zu den Vereinen gibt es im Internet unter
www.nettephila.de. Die Mitglieder beider Vereine freuen
sich immer über Besucher und über neue Mitglieder.
Brüggen / Schwalmtal / Niederkrüchten
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Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
35 Minuten Warrior-Phase
Spielschar Brüggen: „Heiße Bräute machen Beute“
KamiBo bei den TSF Bracht Kurs beginnt
Noch sind Karten erhältlich
Bracht (bs). Die „Qi-Phase“ beginnt bei meditativer
Musik. Die Teilnehmer konzentrieren sich auf ihre Atmung, auf Muskeln und Gelenke. Sie mobilisieren ihren
Körper und bereiten sich auf
das vor, was auf sie zukommt. Sie folgen den leisen
Anweisungen des Übungsleiters. Die Musik klingt aus
und harte Beats hämmern
durch die Halle.
Schnelle
Bewegung
kommt in die Übungsgruppe. Ein Mix aus Karate, Taekwondo, Kickboxen und
klassischen Workoutbewegungen wechselt ab und
wird durch den Übungsleiter initiiert. Renè Römer leitet die KamiBo-Übungsgruppe. Wöchentlich trifft
man sich in der Turnhalle
auf dem Brachter Südwall.
Die Choreografien hat er aus
vielen einzelnen Bewegungen zusammengestellt. „Jeder Schlag und jeder Tritt
soll mit voller Wucht ausgeführt werden, so als stünde
ein Gegner gegenüber.“ Immer wieder werden die Abläufe geübt, bis sie sich eingeschliffen haben. Die Musik
gibt den Rhythmus vor.
„Dies ist die Warrior-Phase.
Sie dauert 35 bis 40 Minuten
und bereitet auf den Showdown vor!“
Dieser umfasst fünf Minuten in denen die Teilnehmer
alles geben müssen. Kraftvoll, schnell und explosiv
werden die ChoreografieTeile vorgeführt, eine
schweißtreibende Angelegenheit. Danach zum Ende
der Übungsstunde folgt die
Reflexions-Phase. Mit Übungen aus dem Qi Gong und
Thai Chi finden die Teilnehmer zurück, konzentrieren
sich auf ihren Geist und gewinnen zusätzliche Energie.
„Ich mache KamiBo um meine Konzentrationsfähigkeit
zu stärken und für meine
Kondition.“ Linda gefällt,
dass sie sich voll auspowern
kann. Für Sabine bedeutet
die Übungsstunde, Runterkommen vom Tag. Entwikkelt wurde das Training von
den Fitness- Experten Oliver
Prescher und Michael Dela
Cruz. Bleibt noch zu klären,
was das Wort bedeutet. Es
setzt sich aus den Worten
Kata (Tritt- und Schlagfolge
im Karate), Mix (verschiedene Kampfsportelemente)
und Bo (leere Hand, weil ohne
Hilfsmittel gearbeitet wird)
zusammen. Am 16. April, 19
Uhr, startet ein neuer Kurs
in der Sporthalle Südwall.
Brüggen. Ohne Geld hat
man’s nicht leicht, mit zu
viel aber auch nicht. Das erfahren die drei laienhaften
Bankräuberinnen Vivi, Hedwig und Lisbeth am eigenen
Leibe: Wie macht Frau ihrem nichtsahnenden Mann
klar, warum plötzlich drei
große Müllsäcke im Flur stehen und auf gar keinen Fall
in die Tonne geworfen werden dürfen? Warum die
Freundin Hedwig ab sofort
Karl-Heinz heißt, der
Schneidbrenner plötzlich
aus der Werkstatt verschwunden ist und warum
man ganz schwarz im Gesicht ist? Zu den hanebüchenen Ausreden, die Bankräuberin Vivienne ihrem langsam misstrauisch werdenden Erwin auftischt, kommen leider noch unerwartete und unerwünschte Besuche: die neugierige Nachbarin, die immer „etwas gesehen haben will“, der liebenswürdige Polizeikommissar,
der den mit Namensschild
beschrifteten Schneidbrenner ohne Verdacht zu schöpfen zurückbringt und ein
erpresserischer italienischer
Die Spielschar Brüggen wurde 1932 von Leonhard Jansen gegründet und führt seitdem unter dem
Motto „Bürger spielen für Bürger“ Theaterstücke in Brüggen und Umgebung auf. Foto: privat
Mafioso. Das sind Probleme,
vor denen auch gestandene
Bankräuber kapitulieren
würden.
Karten können bei den
Vorverkaufsstellen Exquisit
Spezialitäten, Erika’s Choko-Lädchen und Bäckerei
Lehnen erworben werden
oder
per
Email
an
kartenreservierung@spielscharbrueggen.de reserviert werden. Die Premiere ist ausverkauft, aber für Sonntag 12.
April, 19 Uhr, Pfarrzentrum
Brüggen, Klosterstraße 48
oder Samstag 25. April, 20
Uhr und Sonntag 26. April,
19 Uhr, Pfarrheim Born, Born
51 und für Samstag 9. Mai, 20
Uhr, Bürgersaal Bracht,
Marktstraße 7, können noch
kurzfristig Karten geordert
werden.
Feuerwehrgerätehaus soll Anbau erhalten
Unklar ist, ob dies im nächsten Jahr finanzierbar ist
Bildervortrag zur
Gefangenschaft in Russland
Bracht. Der nächste Heimatabend findet Donnerstag,16.
April, 19.30 Uhr statt. Die Heimatfreunde Bracht laden in
die Ratsstube Hamers, Marktstraße 7, zum Bildervortrag
über Soldaten in Sowjetischer Kriegsgefangenschaft von
1945 bis 1955.Helmut Veikes berichtet in Wort und Bild über
Ereignisse in Sowjetischer Gefangenschaft. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Die GN jetzt auch auf
Brüggen (bei). Positiv
wurde der Antrag der SPD
in der letzten Betriebsausschusssitzung aufgenommen, dafür zu sorgen, dass
die Raumsituation in den
Feuerwehrgerätehäusern
Bracht und Brüggen geprüft
werden. Bei einer Besichtigung in Bracht wurde festgestellt, dass die Fahrzeuge
nur knapp durch die Tore
passen. Außerdem sei die
Umkleidesituation unzureichend. In der Stellungnahme der freiwilligen Feuerwehr äußerte sich Gemeindebrandmeister Werner
Gumpert, dass die Durchfahrten der Feuerwehrgerätehäuser
bauartbedingt
nicht zu verändern seien und
auch kein Problem darstellen würden. „Einzig bei der
getätigten Ersatzbeschaffung der beiden Großfahrzeuge TLF und HLF stellte die
Bauhöhe der Halle Bracht eine
Herausforderung dar“, so
Gumpert. Ausweichen musste man darum auf den einzigen Anbieter von Fahrzeugen mit einer niedrigeren
Bauweise. Dies wurde auch
mit Bedenken zur Kenntnis
genommen, einzig von einem
Anbieter abhängig zu sein,
mache den Preisvergleich
von Fahrzeugen schwierig.
Udo Rosowski (SPD) forderte ein Personalentwicklungskonzept in Vorberei-
tung auf einen möglichen
Wechsel in der Führungsebene der Feuerwehr. Dazu
schlug er vor, für dringend
benötigte Trocknerräume
und eine Stiefelwaschanlage zu sorgen, um die Feuerwehr leistungsfähig zu halten. „Das sollten wir mal in
irgendein Gesamtkonzept
stecken“, so Rosowski. „Wir
kommen platzmäßig nicht
mehr hin. Bauliche Veränderungen sind nicht möglich. Die Aufgaben der Feuerwehr werden mehr, dementsprechend brauchen wir
mehr Personal und Platz“,
erklärte Marcel van Montfort, stellvertretender Gemeindebrandmeister.
Bedauerlicherweise war
der bereits in früheren Jahren von der Feuerwehr gestellte Antrag auf einen Anbau des Gerätehauses im
Sande verlaufen, da die Feuerwehr 2011 aufgefordert
worden war, den Platzbedarf zu ermitteln, was allerdings nicht erfolgt sei. Beschlossen wurde einstimmig, dass die Feuerwehr nun
konkret benötigte Maßnahmen angeben solle, das weitere Vorgehen würde dann
in einer Extra-Sitzung besprochen werden. „Dann
schauen wir, wo das Geld
herkommt“, meinte der Ausschuss-Vorsitzende Jürgen
Offermanns.
www.facebook.com/GrenzlandNachrichten
Drum prüfe, ob sich nicht
was Besseres findet...
Brüggen (bei). Immer
noch ist nicht geklärt, wie
die Fassade der Burggemeindehalle gestaltet werden soll.
Zumindest die Buchenhecke
vor der Westseite wurde gepflanzt. „Die Halle sieht
nackt und nicht fertig aus“,
monierte die FDP-Fraktion
in
der
Betriebsausschusssitzung. In vergangenen Sitzungen wurden
vom Graffiti bis zur Berankung mit Grünpflanzen
schon diverse Vorschläge
abgelehnt. Oliver Mankowski erinnerte an einen Vorschlag aus dem Jahr 2013,
ein buntes Logo auf der
Westseite der Halle aufzubringen, was der Rat ablehnte. Die FDP würde gerne die Bürger mit in die Ideensuche einbeziehen: „Das
ist doch eine Halle für alle,
also warum soll es keinen
Bürgerwettbewerb
geben?“ Doch wurde dieses
Anliegen aufgrund eines
nicht zu bewältigenden Arbeitsaufwands für die
Verwaltung
verworfen.
Nun soll doch die Geschäftsleitung Vorschläge in einer
separaten Sitzung vor den
Sommerferien unterbreiten.
Zahngesundheit als
Theaterstück
Brüggen. Anlässlich des
25-jährige Bestehens der
Zahnarztpraxis Dr. Dagmar
und Dr. Ulrich Thaler richtet
die Praxis einen Tag für Kinderzahngesundheit aus.
Für den 16. April wurde das
Theater „Zahnlücke“ eingeladen, im Kultursaal der
Burg Brüggen das interaktive Theaterstück „Willi,
komm raus“ aufzuführen.
Bei diesem Präventionsbeitrag zur Zahngesundheit
für Kinder im Kindergartenalter werden die Kinder
spielerisch für dieses wichtige Thema gewonnen.
Für die Eltern gibt es im
Burginnenhof Informatio-
nen über zahnmedizinische Themen wie Michzahnfüllungen, Kinderkronen, Prophylaxe, zahngesunde Ernährung und Versiegelungen.
Vormittags findet eine
Aufführung für die Kinder
der Kindergärten St. Nikolaus, Vennmühle und Kunterbunt statt. Am Nachmittag gibt es um 15 Uhr eine
weitere Vorstellung für
Kinder von drei bis sechs
Jahren und interessierte Eltern, für die es noch freie
Plätze gibt. Eine telefonische Anmeldung unter Telefon 02163/95710 ist erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Regelmäßige Büchermärkte
Brüggen. Bis zum 18. Oktober finden auf dem Kreuzherrenplatz in Brüggen an elf Terminen jeweils von 10 bis 18
Uhr wieder Büchermärkte statt. In den Sommermonaten
wird das umfangreiche Buchangebot durch die Präsentation von Kunst ergänzt. Der nächste Büchermarkt findet am
26. April statt. Organisatoren sind das Kulturamt der Burggemeinde Brüggen und das Versandantiquariat „Der Philosoph.de“ aus Viersen.
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Brüggen / Schwalmtal / Niederkrüchten
Frank Trepte liest in der Bibliothek
Unterhaltsame Informationen zum Geo-Caching
Waldniel. Geocachen, eine
moderne Art der Schnitzeljagd, ist das Trend-Hobby
unserer Zeit und findet weltweit immer mehr Anhänger. Aber was hat es damit
eigentlich auf sich? Was sind
Travelbugs, Coins, Muggels
und Multis? Muss ich dafür
ausländisch sprechen können oder gibt es das auch auf
deutsch? Und was machen
diese Geocacher da eigentlich?
Diese Buch ist alles: informativ und überhaupt nicht
langweilig, witzig, interessant und mitten aus dem
Leben - eine humorvolle und
fundierte Einführung. Der
Autor schafft es, die typische Standardkost der Sachbücher geschickt zu umgehen und stattdessen ein interessantes Erlebnisbuch,
voll mit persönlichen Erfahrungen, zu präsentieren; der
Leser ist ab dem ersten Cache mit dabei. Man merkt
beim Lesen, dass hier während des Schreibens sehr viel
Herzblut reingeflossen ist
und wieviel Freude ihm sein
Hobby bereitet. Als Leser
wird man regelrecht eingesogen und bekommt diese
Faszination hautnah zu spüren. Trotzdem bleibt das
übermittelte Wissen nicht
zu kurz; Schritt für Schritt,
verständlich und kompetent
führt der Amerner Frank
Trepte den unwissenden
Leser (sogenannte Muggel =
Nicht-Geocacher) in seine
Welt.
Donnerstag, 16. April,
19.30 Uhr ist Frank Trepte in
der Bibliothek am Markt zu
Gast und nimmt Sie mit in
seine abenteuerliche Geocaching-Welt. Der Amerner Familienvater berichtet spannend und unterhaltsam vom
Leben in einer Geocacher-Familie, Nachtwanderungen
und Caching-Verweigerer.
Im Brüggener Hallenbad wird viel getan, um den Gästen mehr
als „nur“ schwimmen anzubieten. Beispielsweise beim
Badewannenrennen. Foto: Heike Ahlen
Zu jeder Tages- und Nachtzeit
kann man Geocaching betreiben.
Foto: Birgit Eickenberg
solidierungsmaßnahmen
wurden dann im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung
besprochen.
Der Antrag der CDU-Fraktion im letzten Jahr, eine bauliche Verdichtung und Umgestaltung im Bereich des
Hallenbades zu planen,
wurde vom Ausschuss für
Wirtschaftsförderung zugunsten einer Diskussion im
Betriebsausschuss verschoben. Was nun dabei herausgekommen ist, wird hoffentlich in der nächsten Ausschusssitzung am 28. April
mitgeteilt.
Neue Kommunionhelfer für St. Gertrud
Dilkrath (fjc). Kommunionhelfer unterstützen allerorten die Geistlichen beim
Austeilen der heiligen Kommunion bei den Gottesdiensten, um die dafür notwendige
Zeit nicht über Gebühr auszudehnen. Ihre Berufung und ihr
Einsatz müssen vom örtlichen
Pfarrgemeinderat bejaht werden und sind durch den zuständigen Regionaldekan im
Auftrag des Bischofs zu bestätigen. Nachdem in Dilkrath
zwei aktive Kommunionhelfer verstorben sind und drei
weitere, inzwischen über 80jährige, ihr Amt aufgegeben
haben, war es dringend erforderlich, hier für „Nachwuchs“
Frühlingsfrühstück
Dilkrath (fjc). Darauf freuen sich viele ältere Bruderschaftler immer besonders: Auch jetzt hat der Vorstand der
Dilkrather St. Gertrudisbruderschaft von 1438 wieder zum
Frühlingsfrühstück eingeladen.
Sonntag, 19. April, sind alle Mitglieder über 70 Jahre mit
ihren - auch jüngeren - Partnerinnen ins Dilkrather Pfarrheim eingeladen. Dort ist nach dem Zehn-Uhr-Gottesdienst
ab 11 Uhr die Kaffeetafel für die Senioren frühlinghaftösterlich gedeckt. Anschließend sind alle eingeladen, noch
ein paar gesellige Stunden mit einander zu verbringen.
Neues vom JohannesWolters-Haus in Burundi
Hallenbad bleibt Sorgenkind
Brüggen (bei). Die Bäderbetriebe seien weiterhin das
Sorgenkind der Gemeinde,
teilte Betriebsleiter Oliver
Mankowski in der letzten
Betriebsausschusssitzung
mit. Nach einem Jahresfehlbetrag von über 500.000 Euro
im Jahr 2013 und einem zu
erwartenden Fehlbetrag von
300.000 Euro für das noch
nicht abschließend geprüfte
Jahr 2014 sähe es auch in
2015 nicht gut aus. „Die Besucherzahlen sind rückläufig und das Schulschwimmen geht stark zurück“, so
Mankowski. Mögliche Kon-
Seite 15
zu sorgen. Fünf Damen, die
bisher auch schon den Dienst
als Lektorinnen ausüben, erhielten jetzt die offizielle Beauftragung durch den Regionaldekan Johannes Quadflieg.
Am Ostermontag wurden diese fünf neuen Kommunionhelferinnen in der heiligen Messe
durch Kaplan Matthias Goldammer in ihr Amt eingeführt.
Brüggen. Die „Burundi-Hilfe“ informiert über den aktuellen Stand im Waisenhaus und lädt zu einem Foto- und
Filmabend für Freitag, 17. April, 20 Uhr (nach der Jahreshauptversammlung) in das katholische Pfarrheim Bracht,
Altkevelaerstraße ein. Johannes Rölkes, Gerd Gottwald
und Friedhelm Leven werden über ihren Besuch im Januar
in Burundi berichten.
Sankt Gertrud
im hellen Licht
Dilkrath (fjc). Die Klagen Sankt-Gertrudis-Kirche in
über eine zu dunkle Kirche Dilkrath pünktlich zu Ostern
in Dilkrath haben ein Ende. und Erstkommunion in neuNachdem durch das Verbot em Licht erstrahlen.
der Glühbirnen
mit
hoher
Wattzahl nur
noch „Funzeln“
den Kirchenraum spärlich
erhellten, wurden jetzt neue
Lampen angeschafft. Diese
bringen durch
eine größere
Strahlkraft bedeutend mehr
Licht in den Kir- Die neuen Leuchtkörper in St. Gertrud
chenraum. So Dilkrath bringen mehr Licht in den
kann jetzt die Kirchenraum. Foto: Franz-Josef Cohnen
Theaterverein lädt zur
Jahreshauptversammlung
Kaplan Matthias Goldammer
(hinten Mitte) mit den fünf neuen
Kommunionhelferinnen in St.
Gertrudis, Dilkrath: (v.l.n.r.)
Linda Stroucken, Andrea Bott,
Kerstin Dembowski, Adele
Schouren und Annette Feykes.
Foto: Franz-Josef Cohnen
Zum Apostelgrab nach Trier
Schwalmtal (fjc). Die St.
Matthiasbruderschaften rüsten wieder vielerorts zu
ihrer jährlichen Fußwallfahrt zum Apostelgrab nach
Trier. Für die Waldnieler Pilger geht es am Christi Himmelfahrtstag, Donnerstag,
14. Mai, mit der Pilgermesse
um 5.30 Uhr in St. Michael
los. Dann ziehen sie in vier
Die Matthiasbasilika in Trier
mit dem einzigen Apostelgrab
nördlich der Alpen ist das Ziel
vieler Wallfahrer, besonders
zwischen
Christi
Himmelfahrt und Pfingsten.
Foto: Franz-Josef Cohnen
Tagesmärschen nach Süden,
um am Sonntag, 17. Mai
nachmittags das Ziel an der
Mosel zu erreichen. Nach
zwei Tagen in der Römerstadt tritt man den Heimweg an, am Samstag vor
Pfingsten treffen die Pilger
dann wieder Waldniel ein.
Falls noch jemand mitpilgern möchte, bitte umgehend
anmelden bei Ruth Schroers, Telefon 02163/1559 oder
Heinz-Theo Nießen, Telefon
02163/31136. Auf der Homepage der St. Matthiasbruderschaft unter www.smbwaldniel.de gibt es weitere
Informationen.
Dilkrath (fjc). Der Theaterverein St. Josef 1880 Dilkrath
lädt zur Generalversammlung ein. Am Samstag, 11.
April, wird man zunächst
um 18.30 Uhr in St. Gertrudis Dilkrath die heilige Messe für die lebenden und verstorbenen Mitglieder feiern,
anschließend ist die Jahreshauptversammlung im Saal
von
Haus
Toerschen,
Schwalmtal, Boisheimer
Straße 61.
Nach Jahres- und Kassenbericht stehen Neuwahlen
auf der Tagesordnung: Tur-
nusgemäß sind erster Vorsitzender, stellvertretender
Schriftführer und stellvertretender Kassierer zu wählen, dazu muss ein neuer
Kassenprüfer
bestimmt
werden. Weiter steht die
Besprechung der diesjährigen Aufführung „Ab morgen sind wir ehrlich“ auf
dem Programm. Sechs Aufführungen in der ersten
Märzhälfte hatten die Aktiven des Vereins auf die Bühne im Haus Toerschen gebracht, jeweils vor ausverkauftem Haus.
Theaterverein Dilkrath: Schlussbild bei der diesjährigen
Aufführung „Ab morgen sind wir ehrlich“.
Foto: Franz-Josef Cohnen
Brüggen / Schwalmtal / Niederkrüchten
Seite 16
Basteln für den Herbstmarkt
Dilkrath (fjc). Kaum ist es
Frühling geworden, da denken die Mitglieder der Dilkrather Frauengemeinschaft
schon an den Herbst, genauer:
an den Herbstmarkt und die
dazu notwendigen Vorbereitungen. Am Sonntag, 30. August, wird dieser Event steigen, und es soll wieder ein breites, attraktives Angebot für alle
sein, das man neben Kaffee und
Kuchen präsentieren will. Gedacht ist etwa an herbstliche
Deko-Artikel, wie auch an
Viele fleißige Hasen-Helfer
BigBass und Doc Five mit erfolgreicher Osterwerkstatt
selbstgemachte Gelees und
vieles mehr.
Der Vorstand lädt alle Interessierten ein, sich nach der
„Frauenmesse“ am Dienstag,
14. April, um 19.45 Uhr im
Pfarrheim Dilkrath zu treffen,
um dort Ideen und Vorschläge
zu sammeln, Termine für die
vorbereitenden Abende zu
vereinbaren und die Weichen
für den nächsten Herbstmarkt
zu stellen. Man freut sich auf
viele Besucherinnen, die viele
neue Ideen einbringen!
Blasmusik in der
Begegnungsstätte
In der Osterhasen-Werkstatt sind die tollsten Sachen
entstanden. Fotos: Heike Ahlen
VON HEIKE AHLEN
Niederkrüchten. Zu einem Fest der Egerländer
Blasmusik
laden
„Die
Schwalmtalmusikanten“,
Musikverein Cäcilia Overhetfeld 1894, in die Begegnungsstätte Niederkrüchten ein.
Am 18. April treten ebenso die
„Lerchenwald-Musikanten“
und die „Blaaskapel Muzicanka“ auf. Beginn ist 19 Uhr,
Einlass bereits ab 18 Uhr. Der
Eintritt ist frei.
Außerdem sucht der Verein Nachwuchs, vor allem benötigen die Trompeter und
Posaunisten der Schwalmtalmusikanten Unterstützung.
Der Verein bietet die Möglichkeit zum herein schnuppern
an, um herauszufinden, welches Instrument den Interessenten liegt und geeignet ist.
Die wöchentliche Probe, freitags, 20 Uhr, bietet da eine
gute Gelegenheit. Ein Instrument kann geliehen werden,
die Gebühr für den Verleih
und den Unterricht beträgt
monatlich 25 Euro. Es gibt Einzel- und Gruppenunterricht
durch qualifizierte Lehrkräfte und eine Vorbereitung auf
die theoretischen und praktischen Prüfungen der Jugendmusiker-Leistungsabzeich.
Fragen können per E-Mail an
info@schwalmtalmusikanten.de
oder per Telefon unter 0151/
40747974 geklärt werden.
Niederkrüchten.
Wie
muss ein richtig gutes Osterei aussehen? Silas, Lucas und
Felix kennen nur eine Antwort: Es muss eine Raute
drauf sein. Die der einzig
wahren Borussia. Der Rest
ist fast egal - vielleicht noch
eine Federdekoration in
schwarz-weiß-grün, dann
ist es aber wirklich perfekt.
In der Woche vor Ostern
haben Doc Five und BigBass
wieder gemeinsam eine Osterwerkstatt für Kinder zwischen
sieben und zwölf Jahren veranstaltet. Weil die in den vergangenen beiden Jahren so gut
Frühlingsfest
mit Vogelschuss
Niederkrüchten. Die St.
Antonius Schützenbruderschaft Niederkrüchten lädt
am 25. und 26. April in das
Festzelt zu einem Frühlingsfest mit Vogelschuss ein.
Der Samstag beginnt ab 11
Uhr mit einem Familientag für
alle Krüchtener, die eingeladen sind, das Festzelt mit zu
schmücken und einen Frühjahrsputz in der Marienkapelle vorzunehmen. Währenddessen können Kinder mit
Wolfgang wandern gehen und
Spiele in der Natur veranstalten. Ein kleiner Imbiss und
Getränke stehen zur Verfügung. Ab 20 Uhr kann das Fest
mit Live-Musik, Tanz und ei-
ner großen Tombola mit frühlingshaften Preisen starten.
Unter anderem werden ein
Reisegutschein, ein WeberGrill mit Grillkurs und ein Elektrorasenmäher verlost.
Sonntag, 26. April beginnt
der Festgottesdienst in der
Pfarrkirche St. Bartholomäus
um 10.15 Uhr. Anschließend
ziehen die Schützen zur Stadionstraße. Ein Vorbeimarsch
zu Ehren der scheidenden
Majestäten ist selbstverständlich. Ab 13.30 Uhr wird beim
Vogelschuss im Festzelt der
neue König ermittelt. Danach
findet die Krönung statt und
die Veranstaltung klingt gemütlich aus.
Gründungsversammlung
Förderkreis BigBass
Niederkrüchten. Auf Einladung von Pfarrer Alexander
Schweikert findet die Gründungsversammlung des Förderkreises BigBass am Montag 13.April um 18 Uhr im Pfarrheim
St.Bartholomäus Niederkrüchten, Dr. Lindemann-straße
statt. Zu dieser wichtigen Veranstaltung zum Fortbestand
des BIGbass sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Verwaltungsnebenstelle
geschlossen
Niederkrüchten. Aus organisatorischen Gründen bleibt die
Verwaltungsnebenstelle Am Kamp in Niederkrüchten am
Dienstag, 14. April, und Donnerstag, 16. April, geschlossen.
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Silas. Lucas und Felix mit den Borussen-Eiern.
angekommen ist, gab es auch in
Neben Eric Loll und Conny
diesem Jahr eine Neuauflage.
Scheerers vom Doc Five sind
Dabei hat sich das kom- viele junge Ehrenamtler im
plette Pfarrheim St. Bartho- Einsatz, um die Osterhasenlomäus in die Werkstatt des werkstatt zum Erfolg werfleißigen Hasen verwandelt. den zu lassen. Darüber freuIn jedem Raum verbarg sich en sich die beiden Sozialpädein anderes Angebot. Durch agogen besonders. Denn die
die Küche und ihre Neben- allermeisten dieser jungen
räume zog ein verheißungs- Leute haben früher selbst
voller Duft. Süß und lecker. das Doc Five oder den Big„Das ist Hase im Topf“, sagt Bass besucht - und helfen
Sozialpädagoge Eric Loll heute gern, damit auch die
vom BigBass augenzwin- nächste Generation etwas
kernd. Doch keine Angst, hier
wird kein niedliches Fell-Tier
im Backofen geschmort. Es ist
ein Quark-ÖlTeig, aus dem ein
Osterhase der
besonderen Art
entsteht. Einige
Hasenköpfe sind
bereits aus dem
Backofen zurück, und die
Kinder haben
Zuckerguss angerührt,
um
h o c h k o n z e n - In der Osterbäckerei...
triert Schnäuzchen und Nase aufzumalen. davon hat. „Hier macht sich
Ein paar Räume weiter ist die Nachhaltigkeit der Jues kein Zuckerguss, sondern gendarbeit bemerkbar“, sagt
richtige Farbe. Und Gips. Eric Loll, bevor die Kinder
Denn hier entstehen haltba- ihn wieder zum Zuckerguss
re Osterhasen zur Dekorati- ziehen, denn der möchte
on. Maria hat ein einfaches nicht so ganz in die Tüte zum
Holzscheit zum Hasenkör- Aufspritzen, wie sie es sich
per erklärt, eine Styropor- gerade vorstellen.
kugel mit Gips umwickelt
Den Abschluss der Werkund mit Ohren aus Gips ver- statt-Woche bildete am
sehen - draufgesteckt, Schlei- Gründonnerstag eine gefe um den Hals, fertig ist der meinsame Fahrt ins Irrland
sehr dekorative Osterhase.
nach Twisteden.
Vatertag bei der Feuerwehr
Niederkrüchtener Wehr lädt zum Jubiläumsfest ein
Niederkrüchten. Seit 25
Jahren feiert der Löschzug
Niederkrüchten der Freiwilligen Feuerwehr Niederkrüchten jetzt schon am Vatertag mit den Niederkrüchtener Bürgern und seinen
Gästen das Feuerwehrfest.
An Vatertag 1989 saßen
einige Kameraden zusammen mit dem damaligen
Löschzugführer Josef Rütten
vor dem Feuerwehrgerätehaus in Niederkrüchten. Ihnen fiel auf, wie viele Radfahrer dort vorbeifuhren.
Schnell war die Idee geboren, an diesem Tag ein Feuerwehrfest zu organisieren.
1990 war es dann zum ersten Mal soweit - mit Blaskapelle, Fahrzeugausstellung
und
Kinderbelustigung
wurde der erste „Vatertag
bei der Feuerwehr“ gefeiert.
Bis heute wird den Gästen
immer wieder etwas anderes geboten. Information,
Spiel und Unterhaltung sind
aber grundsätzlich mit dabei. Auch befreundete Feuerwehren wie die aus Roermond, das Technische Hilfswerk (THW) oder das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wa-
Ein Teil der Mitglieder des Löschzugs Niederkrüchten. Foto: Feuerwehr Niederkrüchten
ren oft mit eigenen Fahrzeugausstellungen zu Gast.
Im Jubiläumsjahr haben
die Organisatoren sich für
den Vatertag, das ist Donnerstag, der 14. Mai, wieder
einiges einfallen lassen. Es
wird zum Beispiel ein gasbetriebener Brandsimulator
aufgestellt, an dem die Kameraden den Zuschauern
ihr Können demonstrieren
werden. In einem Rauchzelt
dürfen die Besucher selber
erleben wie wenig Sicht bei
einem
Wohnungsbrand
herrscht.
Für die Verpflegung ist
natürlich wieder bestens
gesorgt. Neben gekühlten
Getränken und herzhaften
Speisen vom Grill gibt es
auch wieder, wie bereits seit
25 Jahren, die beliebte Cafeteria mit leckeren Kuchen,
die die Damen des Löschzu-
ges selber backen.
Für die kleinen Feuerwehrfreunde gibt es eine
Schminkecke, Kinderspiele
und natürlich Fahrten mit
dem Feuerwehrauto.
Getreu dem Motto „Wir
kommen zu Ihnen wenn es
brennt, kommen Sie zu uns
wenn wir feiern!“ freuen sich
die Wehrleute wenn sie auch
in diesem Jahr wieder viele
Gäste begrüßen können.
Grefrath
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Gute Bilanz der Grefrather Feuerwehr
Löschgruppe Mülhausen bekommt ein neues Fahrzeuig in diesem Jahr
VON MANFRED BAUM
Grefrath. Mit einem Musikvortrag des Feuerwehrtrommlercorps Grefrath begann in der Albert-MoorenHalle die Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr
der Gemeinde Grefrath. Gemeindebrandmeister HansKonrad Funken aus Schlibeck, der in diesem Jahr bereits 35 Jahre aktiv in der
Wehr tätig ist, eröffnete die
Versammlung und sprach
Bürgermeister
Manfred
Lommetz den Dank der
Wehr aus, dass die Gemeinde Grefrath trotz knapper
Kassen die Wehr auch im
vergangenen Jahr finanziell
„wieder sehr gut unterstützt“ habe.
Im vergangenen Jahr konnte mit bemerkenswerter persönlicher Unterstützung
der Wehrleute aus Vinkrath
das dortige Gerätehaus an
der Dorfstraße erweitert
werden und bietet den Blauberockten jetzt eine gute
„Heimat.“ Auch in Mülhausen packte die Löschgruppe
an, hat die Wagenhalle tiefer
gelegt und die Toreinfahrt
auf der Kirchstraße verbreitert. Die Löschgruppe Mülhausen bekommt zudem in
diesem Jahr ein neues Fahrzeug, ein LF 10/6, welcher
Das Feuerwehrtrommlercorps eröffnete die Jahreshauptversammlung. Foto: Baum
schon im vergangenen Jahr wehr sind 14 junge Menvon der Gemeinde Grefrath schen aktiv. 45 Feuerwehrin Auftrag gegeben wurde.
männer gehören der EhrenIm vergangen Jahr wur- abteilung an, 23 dem
den die Einsatzfahrzeuge mit Trommlercorps und ein MitDigitalfunk ausgestattet. Für glied der Wehr betreut die
die Atemschutzträger wur- Feldküche. Stellvertretender
den 71 neue Einsatzunifor- Gemeindebrandmeister ist
men angeschafft. Funken Hans-Josef Ix. sein Bruder
sah die Gerätehäuser in der Erik ist sein Stellvertreter.
Niersgemeinde in einem
16 Fahrzeuge hat die Wehr
„sehr guten Zustand.“ Die mit einem DurchschnittsalGrefrather Wehr hat mit 201 ter von rund 20 Jahren. Der
Mitgliedern nun sieben Mit- Oldie schlechthin, der noch
glieder mehr als 2013. 44 das wiederbelebte KK-KenAktive hat der Löschzug zeichen hat, ist ein LF 16 mit
Grefrath, der der größte stolzen 59 Jahren. Es gab für
Löschzug ist in der Wehr. die Wehr im vergangenen
Oedt hat 32 Aktive, die Jahr zwei Einsätze weniger,
Löschgruppen Vinkrath und als 2013. In 2014 waren es
Mülhausen haben 222 und 128 Einsätze. Davon waren
20 Mitglieder. In der Jugend- 28 Brände. Die technischen
Hilfeleistungen gingen von
36 in 2013 auf 26 in 2014
zurück. 2014 gab es sechs
Wassereinsätze, im Jahr
2013 keinen einzigen Wassereinsatz. Höchst erfreulich
die Tatsache, dass es keine
böswillige Alarmierung gab.
Die Zahl der Fehlalarme ging
leicht zurück von 20 auf 17.
16 Ölspuren wurden beseitigt.
Das Einsatzfeld der Wehr
reichte 2014 vom Garagenbrand über den Maschinenbrand bei Draftex und den
Kleinbrand auf dem Parkplatz im Heitzerend bis hin
zur Türöffnung auf der
Schanzenstraße und der Befreiung einer eingeschlossenen Person bis hin zu Wassereinsätzen im Cyriakushaus und in der Honschaft
Schlibeck. So kamen im Jahr
2014 stattliche 13.874 ehrenamtlich geleistete Dienstund Einsatzstunden zusammen. Die Jugendlichen absolvierten 792 Stunden in der
feuerwehrtechnischen Ausbildung und 465 Stunden für
die allgemeine Jugendarbeit.
Hinzu kamen 415 Stunden
der Ausbilder. Neuer Löschgruppenführer in Vinkrath
ist Michael Theis. Stellvertreter ist Andreas Wellen. 15
Jahre war Josef Schoenmakkers Löschgruppenführer.
Geburtstage bei der Grefrather Feuerwehr
Sponsor für Batterie gesucht
Grefrath (maba). Bei der
Freiwilligen Feuerwehr in
Grefrath gibt es runde und
andere Geburtstage zu feiern. Das Gerätehaus ist 25
Jahre alt. Gemeindebrand-
Das „Feuerwehrschätzchen“ wird 60 Jahre alt.
Foto: Manfred Baum
meister Hans-Konrad Funken ist 35 Jahre in der Wehr
und wurde bei der Mitgliederversammlung mit dem
Feuerwehrehrenzeichen in
Gold ausgezeichnet.
Ganz stolz ist Hans-Konrad Funken jedoch auf ein
Schätzchen im Grefrather
Feuerwehrgerätehaus, dass
jetzt ebenso Geburtstag hat.
Es ist das LF 16, dass im Jahre
1955, als das erste größere
Fahrzeug der Wehr angeschafft wurde, nach dem
Krieg. KK-213 (Original KK213 von vor 60 Jahren) steht
auf dem Nummernschild.
Über 90 Prozent ist alles noch
komplett original vorhanden. Im Moment werden je-
doch noch zwei neue Batterien benötigt. Über einen
Sponsor würde die Wehr
sich sehr freuen. Zum Einsatz kommt das Fahrzeug
nicht mehr, bis es eine Hochzeit eines Feuerwehrmannes,
oder Feuerwehrfrau gibt.
Wenn dann der Wunsch
besteht in dem stattlichen
„roten Oldtimer“ zur Kirche, oder zum Standesamt
gefahren zu werden, dann
wird diesem Wunsch von
der Wehr entsprochen. Der
Oldie hat hohe Stufen zum
Einstieg (acht Personen
plus Fahrer) und muss mit
Zwischengas
gefahren
werden. Er ist auch noch
voll beladen.
Jetzt anmelden zum
Familien-Sommerfest
Katholische Frauen
laden ein
Grefrath. Auch in diesem Jahr wird, wie in den vergangenen neun Jahren das Familiensommerfest in Grefrath wieder am letzten Sonntag im August, nämlich am 30. August
von 12 bis 17 Uhr, stattfinden. Um 11.30 Uhr wird es einen
Open-Air Gottesdienst geben und dann fällt um 12 Uhr der
Startschuss zu dem seit Jahren so beliebten Spaß für die
ganze Familie. Ab sofort können auf der Homepage
www.grefrath.de unter „Familie & Soziales“, Familiensommerfest, die aktualisierten Formulare für die Anmeldung
heruntergeladen werden und anschließend ins Rathaus
gemailt, gefaxt (02158/4080888) oder gebracht werden.
Ansprechpersonen sind Volkmar Josten, Telefonnummer
02158/4080500, E-Mail volkmar.josten@grefrath.de und Barbara Behrendt, Telefonnummer 02158/4080661, E-Mail
barbara.behrendt@grefrath.de.
Grefrath/Vinkrath. Die kfd Grefrath trifft sich am Dienstag, 14. April, 9 Uhr, zur Frauenmesse in der Pfarrkirche St.
Laurentius. Anschließend sind alle zum Frühstück im Cyriakushaus eingeladen. Die nächste Mitarbeiterinnen-Versammlung findet bereits am Mittwoch, 22. April, 15.30 Uhr,
im Cyriakushaus statt. An diesem Tag werden auch die
Karten für den Ausflug nach Mühlheim/Ruhr verkauft, der
am Mittwoch, 20. Mai, stattfindet. Geplant ist der Besuch
des Klosters Saarn, eine Schifffahrt auf der Ruhr sowie ein
gemeinsames Abendessen.
Die kfd Vinkrath lädt am Montag, 13. April, 9 Uhr, zur
Messe in der Pfarrkirche St. Josef mit anschließendem Frühstück sein. Am Donnerstag, 23. April, 15 Uhr, findet im
Pfarrheim Vinkrath die Jahreshauptversammlung statt, zu
der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind.
Seite 17
60 Jahre evangelische
Kantorei Grefrath
Chor ist älter als die Kirchengemeinde
Grefrath (maba). Während die evangelische Kirchengemeinde Grefrath offiziell erst im April 1961 gegründet wurde, wurde die
Kantorei Grefrath als evangelischer Jugend- und Gemeindechor bereits im
Herbst des Jahres 1955 aus
der Taufe gehoben. Deshalb
kann in diesem Jahr ihr 60.
Geburtstag gefeiert werden.
Erster Chorleiter war Dr.
Günther Kaspersmeier, der
am Thomaeum in Kempen
Musiklehrer war. Gerhard
Löffler leitete den Chor von
1971 bis 2002. Er war auch in
Viersen tätig und so kam es,
dass es eine Chorgemeinschaft Viersen-Grefrath gab.
Gerhard Löffler verstarb
im Mai 2002. Das war auch
das Ende der Chorgemeinschaft Viersen-Grefrath.
Uwe Schulze folgte auf Löffler. Auf seine Initiative hin
wurde 2004 der Förderverein Pro Musica Niederrhein
ins Leben gerufen. Dieser
Förderverein schaffte es,
trotz der Finanzkrise der
Kirche, die Fortführung der
qualitätsvollen Kirchenmusik der evangelischen Kirchengemeinde Grefrath sicherzustellen. Vor zehn Jahren wurde der 50. Geburtstag der Kantorei gefeiert.
Im vergangenen Monat
haben die Proben für das Jubiläumskonzert, am 25. Oktober, um 17 Uhr, in der Grefrather Friedenskirche beginnen. Bei diesem Konzert
werden unter anderem Werke von Henry Purcell, Felix
Mendelssohn-Bartholdy,
Benjamin Britten oder Cesar
Franck zur Aufführung gelangen. Am 13. September
gibt es um 10 Uhr in der Oedter Versöhnungskirche den
Gottesdienst zum 60. Geburtstag unter dem Motto:
„60 Jahre und kein bisschen
leise.“
Es schließt sich das diesjährige Gemeindefest an. Am
13. Juni findet im Gemeindezentrum der Oedter Versöhnungskirche um 15 Uhr ein
musikalischer Nachmittag
mit Kammermusik und Lesungen statt. Bereits am 26.
April ist im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten in der
Grefrather Friedenskirche
der jetzt 151 Jahre alte Kirchenchor St. Laurentius Grefrath zu Gast im Gottesdienst, der um zehn Uhr beginnt. Unter der Leitung von
Johannes Herrig wird der
Kirchenchor den Gottesdienst musikalisch mit gestalten. Es schließt sich ein
Kirchenkaffee an.
Donnerstagsfrauen
erhalten Spende
Grefrath. „Da war die Freude groß, als Kirsten Peters,
stellvertretende Bürgermeisterin in den Räumlichkeiten
von M.u.m. eine Spende für den Frauentreff „Die Donnerstagsfrauen“ in Grefrath überreichte. Das Organisationsteam Katja Schulte, Annemarie Quick und Maria Dahlmann
nahm die 200 Euro, die anlässlich des Neujahrsempfang der
CDU immer für einen guten Zweck gesammelt wird, gerne
entgegen. Die Donnerstagsfrauen treffen sich jeden 1. Donnerstag im Monat zu einem bestimmten Thema mit Referenten oder einfach nur zum Klönen.
Katja Schulte, Kirsten Peters, Annemarie Quick und Maria
Dahlmann. Foto: privat
Wochenmarkt wird verlegt
Grefrath. Damit der Veranstalter am 30. April alle notwendigen Arbeiten für die Veranstaltung „Tanz in den
Mai“ auf dem Markt in Grefrath ungehindert durchführen
kann, wird der an diesem Tag dort terminierte Wochenmarkt auf den Parkplatz Am Alten Friedhof (hinter der
Kirche) verlegt.
Viersen
Seite 18
Datenträgervernichtung
mit Zertifikat
Viersen. Die EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein
hat ihre Entsorgungsanlage
am Standort auf der Bachstraße in Viersen zertifizieren lassen. Das System zur Vernichtung von Datenträgern erfüllt
die Anforderungen nach DIN
66399 Teil 1 und DIN SPEC
66399.
Alle Gewerbetreibenden mit
datengeschützten Unterlagen
und auch Privatleute können
von Montag bis Freitag von 6
Uhr bis 16.30 Uhr die klassischen Altakten, aber auch Filme, Röntgenbilder und CDs
zur geprüften Vernichtung
abgeben. Pro 100 Kilogramm
fällt ein Entsorgungspreis von
7,50 Euro an, für Kleinmengen
ist eine Pauschale von fünf Euro
zu entrichten. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 02162/37890. Nach
wie vor ist die Anlieferung von
„normalem“ Altpapier und
Kartonagen kostenfrei.
Einladung zum
„Kater“-Frühstück
Jetzt anmelden
Viersen. Die unabhängige
Bürgermeisterkandidatin Iris
Kater lädt nach der großen
Resonanz im März erneut
zum „Kater“-Frühstück im
heimischen Esszimmer ein, um
mit Viersenern über aktuelle
Themen und Wünsche sowie
Ideen für Viersen zu diskutieren. „Nur wenn wir in einen
gemeinsamen Dialog treten,
können wir Viersen gemeinsam gestalten“, sagt Iris Kater.
„Mit viel Leidenschaft und einer überparteilichen Haltung
ist es mein Ziel meine Heimatstadt Viersen im Dialog mit
allen Bürgern voranzubringen. Deshalb stehe ich für eine
offene Amtsführung mit einer
frühzeitigen Einbindung aller
politischen Gruppierungen,
Vereinen und anderer Organisationen in die jeweiligen
Entscheidungsprozesse der
Stadt. Wie wichtig das Gespräch auf Augenhöhe ist, hat
sich in den letzten Wochen in
den Gesprächen immer wieder gezeigt.“ Neben diesem
Frühstück wird Iris Kater in
der kommenden Wahlzeit weiterhin zu ganz unterschiedlichen Veranstaltungen einladen, am Herzen liegt ihr, Probleme direkt vor Ort mit den
Bürgern anzugehen. Bereits seit
Januar bietet Iris Kater VorOrt-Bürgergespräche an. „Besonders wichtig ist mir, dies
auch dort zu tun, wo sich mein
Gesprächspartner wohl fühlt.
Ich hole meine Gesprächspartner ab und bringe sie auch wieder nach Hause. Ein Angebot,
das mehrfach wöchentlich
wahrgenommen wird.“
Termine Katerfrühstück: 28.
April, 12. Mai, 9. Juni, 14. Juli
und 11. August jeweils um 10
Uhr. Für das Frühstück ist eine
Anmeldung erforderlich unter (info@kater-medien.de oder
0172 8499960).
Musik, Kilts und Whisky
Scottish Mayday in Süchteln
Süchteln. Am 1. Mai veranstalten die White Hackle
Pipes and Drums den 3. Scottish-Mayday in Süchteln. Die
Veranstaltung findet im Gewerbegebiet Feldstraße 12
auf dem Gelände der Süchtelner Baustoffe Schnäbler unter dem Motto: „Wir starten
in den Sommer“ statt.
Das Betriebsgelände bietet
ideale Möglichkeiten für diese Veranstaltung. So ist ausreichend Platz für Besucher
sowie Parkmöglichkeiten gegeben. Zudem können bei
schlechtem Wetter die vorhandenen Hallen mit genutzt
werden. Geplant ist weiterhin, den gesamten Hof wetterfest zu überspannen. Bei
einem abwechslungsreichen
Programm werden wie im
Vorjahr die White Hackle
Pipes and Drums, die Bon(n)
Roses, die Oldiband The Earls
und die Fire-Drums aus Düsseldorf auftreten. Erstmalig
konnte die McArthur Dancers Münster sowie die Celtic
Folk Band Ferry2Kerry verpflichtet werden.
Als Höhepunkt wird zum
Finale eine Massed-Band aus
über 100 Pipes and Drums
auftreten. Zudem wird auch
ein Whiskystand erlesene
Tropfen anbieten. Außerdem
ist auch eine Hüpfburg für
die kleinen Besucher aufgestellt. Eine Tauschbörse für
Dudelsackspieler
und
Trommler bietet etwas zum
Stöbern. Der Eintritt ist frei.
Programmablauf: Einlass
ist ab 10 Uhr. Das Programm
beginnt um 11 Uhr mit den
White Hackle Pipes and
Drums, die auch um 15.05
Uhr nochmal einen Auftritt
haben. Es folgen um 11.30 Uhr
und 16 Uhr „The Earls“, 12.30
Uhr und 15.35 Uhr „Bon(n)
Roses“, 12.55 Uhr Solo Pipers,
13.20 Uhr und 16.45 Uhr
„McArthur Dancers“, 14.05
Uhr
und
18
Uhr
„Ferry2Kerry“. Die „Fire
Drums“ treten um 17.30 Uhr
auf. Um 18.45 Uhr wird abschließend eine große Massed Band auftreten. Weitere
Infos unter: Jürgen Hölters,
Telefonnummer 02162/80811
oder 0177/9600527 oder per
E-Mail an info@whpad.de.
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Griechen feiern ihr Osterfest
Ein alter Kalender ist Schuld an den unterschiedlichen Terminen
VON MANFRED BAUM
Dülken/Grefrath. Am
vergangenen Wochenende
feierte die römisch-katholische Kirche, aber auch die
evangelische Kirche das
Osterfest 2015. Es ist der
höchste kirchliche Feiertag,
denn nach der Kreuzigung
Jesu ist er auferstanden von
den Toten. Die griechischorthodoxen Christen aus
Griechenland feiern ihr
Osterfest in diesem Jahr eine
Woche später. Im kommenden Jahr am 1. Mai, 2017 gibt
es dann wieder einen gemeinsamen
Termin
(16.April) für das Osterfest.
Die „Schuld“ trägt dafür ein
alter Kalender.
Das Ehepaar Georgius Gogos (66) und Vula Gogou (57)
lebt schon seit Jahrzehnten
in der Niersgemeinde und
fühlt sich „sehr gut aufgenommen“ und integriert.
Eines „ärgert“ Vula, die eine
Änderungsschneiderei in
Grefrath betreibt, seit Jahren: „ An meinem Osterfest
muss ich wegen der zeitlichen Verschiebung fast immer arbeiten.“ Das „deutsche Osterfest“ liegt fast immer vor dem Osterfest der
Griechen. Beide sind griechisch-orthodox getauft
und haben griechisch-orthodox in Lobberich in den
1970er Jahren geheiratet.
Vula Gogou spricht ein wenig besser Deutsch als ihr
Ehemann. Im Gespräch mit
den Grenzland-Nachrichten war sie es, die die meisten Antworten gab, aber
auch griechische Kochbücher vorlegte. „Wir haben
eine Fastenwoche vor
Ostern bei uns. Wir kennen
auch den Palmsonntag und
Palmzeige“, stellt das Ehepaar Gogos/Gogou weiter
Das Ehepaar Gogos /Gogou aus Grefrath feiert nach alter Tradition. Foto: Manfred Baum
fest. Nachtwachen in den
Kirchen sind ebenso geläufig und werden von 18 bis
24 Uhr durchgeführt.
In der Fastenwoche (Karwoche) gibt es eigentlich
ausschließlich Feiertage,
doch die meisten Menschen
arbeiten trotzdem. In dieser Zeit geht es „jeden Tag
nachmittags in die Kirche.
„Am Mittwoch vor Ostern
bekommen wir auf die Hand
oder Stirn Ölkreuze in der
Kirche aufgetragen“, erinnert sich Vula Gogou. Am
Gründonnerstag kennt die
griechisch-orthodoxe Kirche ebenso, wie in der römisch-katholischen Kirche,
die Fußwaschung. Die Gottesdienst (Messen) heißen in
Griechenland „Liturgia.“
Am Abend (Karsamstag /
Ostersonntag) geht man mit
einer Kerze in die rund zweistündige Liturgia. Auch den
Palmsonntag kennen sie.
Am Ostersonntagnachmit-
tag geht es in die Kirche zur
Liturgia, danach wird getanzt. Dazu gibt es „Plätzchen und Eier“, so Vula Gogou. Die griechisch-orthodoxen Griechen, die im Kreis
Viersen leben sind für den
morgigen Samstag vor Weißen Sonntag zur Oster-Liturgia in die Corneliuskirche in Dülken eingeladen. Zu
der Liturgia kommt ein
Priester aus Duisburg. Nach
der Liturgia in St. Cornelius
werden Eier vor der Kirche
gegessen. Es gibt auch sichtbare Zeichen des Unterschiedes, haben Georgius und
Vula festgestellt. Sie meinen:
„Wir bekreuzigen uns anders, als ihr das macht“.
Zum Osterfest bekommen
die Kinder in Griechenland
meist Kleidung geschenkt.
„Einen Osterhasen oder
Ostereiersuchen kennen wir
nicht“, so Vula Gogou. Kinder erhalten zudem zu
Ostern Geschenke vom Pa-
tenonkel. Brezeln, die man
mit unseren Neujahrsbrezeln vergleichen kann, werden zu Ostern gebacken. Bedruckte Eier werden dort
hineingelegt. Ein Lamm am
Spieß wird in den Familien
zum Osterfest gebraten.
„Ostern ist bei uns eigentlich ein fröhliches Fest“,
meint das Ehepaar Gogos /
Gogou. „Wir können seit
Jahrzehnten
zweimal
Ostern in einem Jahr feiern“,
so Vula Gogou, die sehr angetan ist von den griechischen Kochbüchern, die mit
ihren Rezepten sehr auf das
Osterfest eingehen. Übrigens: Da Vula schon seit 1972
in Deutschland lebt, möchte
sie noch einmal ein Osterfest
in Griechenland nach alter
Tradition in ihrer Heimat
feiern. Vielleicht gelingt es
ihr, wenn sie im Rentenalter
ist und sie ihre Änderungsschneiderei nicht mehr betreibt.
Pieta aus München ist zu sehen
Die Pieta in der Grabeskirche St. Joseph in Viersen. Foto: Manfrd Baum
Viersen (maba). Die Grabeskirche in Viersen hat in
den letzten Wochen eine
Pieta ausgestellt. Die Pieta
ist eine besondere Darstellung Marias mit dem toten
Jesus Christus. Eine der bekanntesten Darstellungen
ist die Pieta von Michelangelo, die in Rom im Petersdom steht und auch als
„vatikanische Pieta“ gerne bezeichnet wird. Die
Pieta, die in Südstadt in der
Grabeskirche zu sehen ist,
wurde von Balthasar
Schmitt (1858-1942) für die
Münchner St. Paul-Kirche
geschaffen.
Nach einem Brandschaden geriet sie lange Zeit in
Vergessenheit. Sie wurde
vor einigen Jahren vom
Künstler W. Knor wiederentdeckt. Er gab der Skulptur mit Blattgold eine neue
Ausstrahlung. Seitdem ist
die Pieta immer wieder in
Ausstellungen zu sehen,
wie jetzt in Viersen.
Sport
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Bracht entledigt sich der Sorgen
Bezirksliga: Steffens-Elf siegt 6:0 im Derby
Bracht (rote Trikots) gewann deutlich gegen Fortuna Dilkrath. Fotos: Josef Rütten
Fußball/Bezirksliga. TSF
Bracht - Fortuna Dilkrath 6:0
(4:0). Mit einer Überraschung
endete das Bezirksliga-Derby zwischen den TSF Bracht
und den Fortunen aus Dilkrath am Ostermontag. 6:0
fegte die Steffens-Elf die Gäste
vom Platz, bereits vor der
Pause war die Partie beim
Stand von 4:0 entschieden.
Während Dilkrath zu keiner
Zeit ins Spiel fand, spielten
sich die Hausherren vor allem vor der Pause in einen
Rausch. Marcel Thomas traf
per Doppelpack (21., 28.), Martin Nyaki (25.) und Nedim
Akkus (43.) sorgten für die
weiteren Treffer. Auch nach
dem Wechsel war der Torhunger der TSF nicht vorbei.
Stefan Ossowski (56.) und Sabastian Lawrence (80.) machten mit ihren Toren das halbe
Dutzend bis zum Schlusspfiff
voll. Während Bracht sich
mittlerweile wohl endgültig
aus der Abstiegszone verabschiedet hat und TabellenSechster ist, rutschte Dilkrath
nach der Niederlage auf den
neunten Rang ab. Am kommenden Wochenende müssen
die TSF zum Vorletzten nach
Veert, Dilkrath empfängt den
Vierten Fichte Lintfort.
SV Sonsbeck II - Rhenania
Hinsbeck 0:1 (0:1). Vier Punk-
te Vorsprung auf einen Abstiegsplatz - dank eines wichtigen Auswärtserfolges bei
der zweiten Mannschaft des
SV Sonsbeck kann Rhenania
Hinsbeck kräftig durchatmen. Lukas Hansen markier-
te bereits nach zwölf Minuten den Treffer des Tages, im
Anschluss hielt Hinsbecks
Abwehr dicht und ließ keinen Gegentreffer zu. Groß ist
die Möglichkeit, den Abstand
auf die Abstiegsplätze weiter zu vergrößern. Am Sonntag muss die Mannschaft des
scheidenden Trainers Tom
Neber beim Fünftletzten SV
Straelen II und damit einem
direkten Konkurrenten ran.
SV Sevelen - SC Waldniel
2:2 (1:2). In einer ereignisreichen Anfangsphase trafen die
Hausherren bereits nach elf
Minuten zur Führung. Die Antwort der Waldnieler ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Mit einem Doppelpack
glich Christian Birker zum 1:1
aus (13.), nur vier Minuten
später legte er zur 2:1-Führung nach. Obwohl die Hausherren nach einem Platzverweis in der 57. Minute in Unterzahl auftraten, gelang ihnen sieben Minuten vor dem
Ende der Ausgleich zum 2:2.
Der SC Waldniel tritt bereits
am heutigen Freitag um 20 Uhr
gegen den SV Scherpenberg an.
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SuS: 100 Mitglieder
werden angepeilt
Schaag (ww). Bei der 13.
Mitgliederversammlung des
Fördervereins SuS Schaag im
Vereinsheim am Sportplatz
konnte Vorsitzender Norbert Schneider von den 76
Mitglieder 13 Anwesende
begrüßen, darunter die Vorsitzenden Hans Josef Mooren und Renate Dyck vom
Hauptverein. Spiel und
Sport Schaag feiert im nächsten Jahr mit einer Sportwoche vom 28. Mai bis zum 5.
Juni 2016 das 100-jährige
Vereinsbestehen. Schneider
rief dazu auf, sich bis zum
Jubiläum um die angestrebte magische Zahl von 100
Mitgliedern zu bemühen. Die
Arbeit des Fördervereins mit
dem Zweck „Finanzen“
habe ein festes Fundament,
so Schneider, und diene zur
Unterstützung der finanziellen Lage des Hauptvereins.
Diese Förderung sei allerdings zweckgebunden und
verankert, lediglich zur Unterhaltung der vereinseigenen Sportanlage.
Der Bericht des Kassierers
Dieter Flink wies erfreuliche
Zahlen auf und die Kassenprüfer bescheinigten dem
Kassierer eine gute und saubere Kassenführung, sodass
der einstimmigen Entlastung nichts im Wege stand.
Der vorgelegte Haushaltsplan für das Jahr 2015 wurde ebenfalls einstimmig verabschiedet. Norbert Schneider sprach noch einmal die
Situation auf der Platzanlage an. Dabei wurde deutlich,
dass noch sehr viel Arbeit zu
verrichten ist, denn beim
Jubiläum soll die Anlage den
Besuchern sauber und
freundlich präsentiert werden.
VVV: Nur ein Punkt
aus Doppelspieltag
Unzufrieden: Dilkraths Trainer Danny Thönes.
Fußball/Venlo (op). Aus
den Siebenmeilenstiefeln
von VVV sind am Osterwochenende Trippelschritte auf dem Weg in die Aufstiegsrunde geworden. Nur
einen einzigen mageren
Punkt erkämpften sich die
Schwarz-Gelben an Karfreitag und Ostermontag.
Beim Tabellenschlusslicht
RKC Waalwijk gab es ein
mageres 0:0, gegen den
Nachwuchs von PSV Eindhoven dagegen unterlagen
die Schützlinge von Maurice Steijn im heimischen
Stadion De Koel sogar 0:2.
Und das nicht einmal unverdient.
Den jungen PSVern gelang es ab der 30. Minute
fast perfekt, den Spielaufbau der Venloer zu unterbinden. Nijholt, Khalouta
und Platje wurden eng gedeckt, die übrigen VVVSpieler fanden keine Ant-
wort auf die taktisch geschickte Spielweise von
PSV. So rächte es sich bitter, dass Platje, Van Crooy
und Voorn zuvor gute
Chancen zur Führung ausgelassen hatten. Als dann
ein abgefälschter Pass in
Minute 39 auf dem Fuß von
Quekel landete, führten die
Gäste. Vor der Pause war
Boljevic sogar zum 0:2 erfolgreich. Auch in Hälfte
zwei fand Maurice Steijn
keine Antwort auf die Taktik des Gegners - oder seine
Spieler setzten sie nicht um.
Bei RKC, das nach einem
Trainerwechsel im Aufwind ist, reichte es nur zu
einem torlosen Remis, das
derzeit immerhin zu Rang
sieben reicht, also einem
Platz in der Relegation. Am
Freitag steht das schwere
Heimspiel gegen den Zweiten der Liga, FC Eindhoven,
an.
Sport
Seite 20
Nettetal 2 fegt Brachts
Reserve vom Platz
Kreisliga B: Kantersieg für SuS Schaag
Fußball/Kreisliga B. SC
Union Nettetal 2 - TSF Bracht
2 7:2 (3:0). Zu einer deutlichen Angelegenheit wurde
der Auftritt der Nettetaler
Reserve gegen Brachts Zweite. Vor der Pause trafen Nikolas Schmitz, Nuri Debeniz
und Joannas Parigoridis,
nach dem Wechsel legten
Debeniz, Kevin Lopez, Calvin Bunte und Martin Schepers erfolgreich nach. Die
Brachter Ehrentreffer erzielten Raphael Baues und Daniel Schrörs. Der SC Union
muss am Wochenende zum
Zweiten TIV Nettetal, Bracht
empfängt die VSF Amern II.
SV Grefrath - TIV Nettetal
2:4 (2:1). Zur Pause roch es
nach einer Überraschung.
Grefrath führte durch Tore
von Lars Genneper (8.) und
Moritz von Gierke (41.) sowie dem zwischenzeitlichen
Ausgleich durch Sasa Rakic
mit 2:1 und hoffte auf das
langersehnte Erfolgserlebnis. Nach dem Wechsel jedoch zogen die Gäste an,
Cengiz Biltekin (48., 75.) und
Kadir Paksu (72.) trafen zum
4:2-Endstand. Grefrath tritt
nun in Vorst an, TIV empfängt den SC Union.
VSF Amern II - SC Waldniel II 1:1 (1:0). Im Derby der
zweiten Mannschaften aus
Amern und Waldniel sahen
die Besucher am Ende ein 1:1Unentschieden. Sven Metze
hatte die Hausherren nach
einer halben Stunde mit 1:0
in Führung geschossen, in
der Schlussminute gelang
Waldniels Manuel Rötten
der umjubelte Ausgleich. Für
die VSF steht nun das Auswärtsspiel in Bracht an,
Waldniel trifft auf SuS Vinkrath.
SuS Vinkrath - Blau-Weiss
Niederkrüchten 1:1 (1:0). Bereits nach zwölf Minuten traf
Vinkraths Andre Schüten
zum 1:0 für die Hausherren
und lange Zeit sah es so aus,
als würde SuS die knappe
Führung über die Zeit bringen. Sieben Minuten vor dem
Ende gelang Dominik Vosdellen jedoch der Ausgleich,
beim 1:1 blieb es bis zum
Schlusspfiff. Vinkrath muss
am Wochenende zur zweiten Mannschaft des SC
Waldniel, Niederkrüchten
trifft im Derby auf SchwarzWeiss Elmpt.
SuS Schaag - Sportfreunde Leuth 5:1 (3:0). Wichtige
Punkte im Abstiegskampf
sicherte sich SuS Schaag im
Spiel gegen einen direkten
Mitkonkurrenten. Niclas
Hoff (2), Werner Minkner,
Kevin Rotzen und Dominik
Schmitz trafen für die Hausherren, bereits zur Pause
war die Begegnung beim
Stand von 3:0 entschieden.
Den Ehrentreffer für die
Sportfreunde Leuth erzielte
Zihad Kucevic nach 57 Minuten zum zwischenzeitlichen 4:1. Schaag muss nun
nach Brüggen, Leuth spielt
in Dilkrath.
TuRa Brüggen 2 - SV Vorst
0:0. Zu einem verdienten
Punktgewinn kam Brüggens
Zweite im Spiel gegen den
Tabellenführer aus Vorst.
Obwohl die Hausherren
letztlich mehr vom Spiel
hatten, blieb es am Ende bei
einem torlosen Unentschieden. Brüggen will nun gegen
Schaag dreifach punkten,
Vorst peilt einen Sieg gegen
das Ligaschlusslicht aus
Grefrath an.
Schwarz-Weiss Elmpt BSV Leutherheide 4:1 (2:1).
Laurens Coenen schoss
Elmpt schon nach drei Minuten mit 1:0 in Führung,
Mitte der ersten Halbzeit
gelang Stefan Hillebrandt
der Leutherheider Ausgleich. Mit dem Halbzeitpfiff
traf Christian Labs zur erneuten Elmpter Führung.
Für die Vorentscheidung
sorgte schließlich Florian
Gries in der 55. Minute mit
dem 3:1, in der Nachspielzeit besorgte Philipp Labs
dann den 4:1-Endstand. Leutherheide braucht im Abstiegskampf weiterhin jeden
Punkt und empfängt am
Sonntag Rhenania Hinsbeck
II, Elmpt reist zum Derby
nach Niederkrüchten.
Rhenania Hinbeck 2 - Fortuna Dilkrath 2 2:3 (1:2). In
einer am Ende hektischen
Begegnung ging Dilkrath
schließlich als Sieger vom
Platz. Matthias Genfeld hatte die Fortunen nach 27 Minuten in Führung geschossen, Christian Debecker markierte zügig den Ausgleich
(30.). Nur drei Minuten später sorgte Henrik Küskens
für den 1:2-Halbzeitstand.
Jan Toerschen gelang nach
61 Minuten das 3:1, Patrick
Schlipp verkürzte acht Minuten vor dem Ende auf 2:3,
Nun setzte Hinsbeck alles auf
eine Karte und verlangte den
Gästen alles ab. Die kassierten noch zwei Platzverweise, brachten die knappe Führung letztlich aber über die
Zeit.
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
DFC ringt Tabellenführer einen Punkt ab
Kreisliga A: Brüggen gewinnt Derby in Kaldenkirchen
Fußball/ Kreisliga A (ms).
SSV Strümp - Dülkener FC
0:0 (0:0). Nach dem Sieg gegen St. Hubert stand nun ein
echter Kracher auf dem Programm. Die Dülkener mussten beim Tabellenführer in
Strümp ran. Und dort spielten sie souverän. Beide
Mannschaften hatten gute
Chancen, doch es wollte kein
Tor fallen. Nach 90 gespielten Minuten stand auf beiden Seiten die null und die
Gäste rangen dem Tabellenführer einen verdienten
Punkt ab. Am kommenden
Spieltag ist Union Krefeld
zu Gast in Dülken.
TSV Kaldenkirchen TuRa Brüggen 1:2 (1:2). Die
Kaldenkirchener gingen das
Spiel gegen TuRa nach dem
Sieg in der Vorwoche mit
viel Selbstvertrauen an,
doch auch die Brüggener
reisten mit einem Sieg im
Gepäck in Kaldenkirchen
an. Max Haese brachte die
Gäste in der 28. Minute in
Führung. Danach spielten
die Brüggener auf das zweite Tor und erhöhten durch
Sandro Meyer in der 35.
Minute. Fünf Minuten vor
dem Seitenwechsel unterlief Vincent Stroetges ein
Eigentor und brachte die
Kaldenkirchener wieder
ran. Diese hatten sich in der
zweiten Halbzeit auf die
Kappe geschrieben auszugleichen. Beide Mannschaften hatten gute Möglichkeiten, doch Tore blieben aus.
So gewannen die Brüggener
am Ende knapp mit 2:1. Am
nächsten Spieltag müssen
die Kaldenkirchener in St.
Tönis ran, dort können sie
mit einem Sieg zum Gegner
aufschließen. Brüggen spielt
in Kempen.
SV Grefrath - VfR Fischeln
2 0:1 (0:0). Nach dem Remis
gegen Boisheim mussten die
Grefrather nun gegen den
Tabellenzweiten ran. Dort
machten sie ein ordentliches
Spiel und ließen nicht viele
Chancen zu. Im ersten
Durchgang schaffte es keine
der beiden Mannschaften
den Ball über die Linie zu
Heiß umkämpft war das Derby zwischen Kaldenkirchen gegen Brüggen. Fotos: Josef Rütten
befördern. Auch in Halbzeit
zwei bot sich eine spannende Partie, die letztendlich
zugunsten der Gäste endete. In der 82. Minuten ging
Fischeln in Führung und
machten den Auswärtssieg
perfekt. Am Sonntag müssen die Grefrather in Meerbusch ran. Dort wartet ein
hartes Stück Arbeit auf sie,
doch mit einem Sieg zieht
man an Meerbusch vorbei
und ist in Schlagdistanz zu
Platz vier.
Viktoria Anrath - TSV
Boisheim 2:1 (1:1). Am vorigen Spieltag trennten sich
Boisheim und Grefrath Remis. Nun waren die Boisheimer in Anrath zu Gast.
Das Spiel startete gut für die
Gäste. Schon nach elf Minuten traf Nicolas Labrianidis
zur Führung. In der 31. Minute glichen die Gastgeber
aus. Beide Mannschaften
versuchten die Führung zu
erzielen, was den Hausherren in der 78. Minute gelang.
Die Boisheimer liefen dem
Rückstand hinterher und
schafften es nicht, den Ausgleich zu markieren. Am
Ende mussten sie sich, wenn
auch knapp, geschlagen geben und fuhren ohne Punkte nach Hause. Am nächsten
Spieltag können die Spieler
des TSV einen spielfreien
Sonntag genießen und sich
ausruhen.
VVV: Businessabend mit Michael Frontzeck
Venlo. Mitte April steht
die mittlerweile vierte Auflage des deutschen Businessabends des VVV-Venlo an. Am Montagabend des
13. April steht dieser unter
dem Leitgedanken „Grenzen sportlich überschreiten“. Der Verein möchte an
diesem Abend deutschen
Unternehmern aus der
Grenzregion die Möglichkeit bieten, sich über die
Chancen für ihr Unternehmen auf dem regionalen,
niederländischen Markt
rund um die Städte Venlo
und Roermond zu informieren. Zugleich können
Experten-Meinungen über
das Potential der wirt-
schaftlichen Beziehungen
innerhalb der deutsch-niederländischen Grenzregion eingeholt werden.
Im Zuge dessen ist es das
Anliegen des VVV-Venlo,
seine Rolle als Plattform für
diese grenzüberschreitenden Netzwerk-Aktivitäten
herausstellen. Als besonderer Gast ist in diesem Jahr
der ehemalige BundesligaSpieler und Trainer Michael
Frontzeck vor Ort, der als
Trainer von Borussia Mönchengladbach im Jahre 2010
zu Gast im Seacon Stadion De Koel gewesen ist und dessen Vater selbst einmal die
Schuhe für VVV geschnürt
hat. Grundlage dieses
Abends ist die immer weiter ansteigende Beliebtheit
des VVV-Venlo im deutschen Grenzgebiet. Neben
über 250 niederländischen
Partnern ist in den letzten
Jahren eine kontinuierlich
wachsende Anzahl an deutschen Unternehmen im
Business-Netzwerk zu verzeichnen. Regionale Kleinund mittelständische Unternehmen aus der unmittelbaren Grenzregion der
Stadt Venlo, aber auch Konzerne finden sich unter den
mittlerweile 30 deutschen
Partnern wieder.
Interessierte Unternehmer können sich per E-Mail
an rpinior@vvv-venlo.nl für
diesen Abend anmelden, zu
dem mehr als 150 deutsche
und niederländische Unternehmer in der BusinessLoge des altehrwürdigen
Seacon Stadion - De Koel
erwartet werden.
Sport
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
TSV-Handballer spielten Tischtennis
Kaldenkirchen (hws). Die
Handballer des TSV Kaldenkirchen übten sich wieder in
einer ihnen ungewohnten
Sportart. Seit Eröffnung der
neuen Halle trafen sich Spieler, Betreuer, Freunde und
Gönner der Handballabteilung des TSV Kaldenkirchen
schon fast traditionell am
Ostersamstag zum vierten
Male zum Tischtennisturnier.
Zwanzig Aktive spielten
zuerst in Gruppen die Platzierungen für die End- und
die Platziertenrunde aus.
Über teilweise spannende
und umkämpfte Spiele setzte sich im Endspiel Jochem
Herrmann gegen Eric Stahlberg durch. Im kleinen Finale ging Thomas Endberg gegen Ralf Bolten siegreich von
der Platte. Alles in allem
wurden rund 80 Duelle ausgetragen, bei denen Felix Linden, der neue Trainer der
ersten Herrenmannschaft,
einen beachtlichen siebten
Platz belegte. Beste Frau
wurde Adelheid Friedrich.
Diesmal gab es viele Favoritenstürze, die das Klassement durcheinander wirbelten, sodass bei einem kalten
Getränk nach Abschluss des
Turniers bereits die ersten
Ansagen für das nächste Mal
ausgesprochen wurden.
Seite 21
Mitgliederversammlung
bei SuS Schaag
Schaag (ww). Die Mitglieder von Spiel und Sport Schaag
sind zur Mitgliederversammlung am Freitag, 17. April, um
19.30 Uhr in das Restaurant „Alter Braukeller“, Kindt 17,
eingeladen. Auf der Tagesordnung stehen wichtige Neuwahlen, außerdem werden zum 100-jährigen Vereinsbestehen Mitteilungen erfolgen. Die Jubiläumsfeierlichkeiten
finden vom 28. Mai bis 5. Juni 2016 statt.
Schaags Vierte siegt
deutlich
Kreisliga C1: Brüggen 3 gewinnt
torreiche Partie
Am Ostersamstag traten 20 TSV-Handballer an der Tischtennisplatte an. Foto: privat
Lötsch lässt Grefrath keine Chance
Kreisliga C2: Viersen siegt knapp gegen Dyck
Fußball/ Kreisliga C2 (ms).
SuS Vinkrath 2 - Borussia
Oedt 0:5 (0:3). Die Gäste spielten von Anfang an frei auf
und gingen schon in der siebten Minute in Führung. Zur
Halbzeit führten die Borussen mit 3:0. Auch im zweiten
Durchgang waren die Gäste
die dominierende Mannschaft und gewannen am
Ende verdient mit 5:0.
BSV Leutherheide 2 - TSV
Boisheim 2 0:5 (0:2). Dominik Vaahsen brachte die
Gäste mit seinen Toren in
der 17. und 35. Minute auf
die Siegerstraße. Mit der Führung im Rücken spielten die
Boisheimer selbstbewusst
und erhöhten in der 72. Minute durch Kevin Krüppel
auf 3:0. Nur eine Minute später markierte Dominik Vaahsen sein drittes Tor an diesem Spieltag. Zehn Minuten
vor dem Ende traf Spiridon
Gioldasis zum 5:0-Endstand.
TuS St. Hubert 3 - TSV
Kaldenkirchen 3 3:4 (0:2). In
einem spannenden Spiel
brachten Etienne Lisges (25.)
und Michael Nisters (44.) die
Kaldenkirchener in Führung. Zwei Minuten nach
dem Seitenwechsel traf Lisges zum zwischenzeitlichen
3:0. Die Gastgeber schossen
den Anschlusstreffer, doch
Daniel Ransiek erhöhte nach
70 Minuten auf 4:1. In der
Schlussphase ließen die Gäste das Spiel etwas schleifen
und kassierten weitere zwei
Tore. Am Ende brachten sie
den Sieg über die Zeit und
nahmen drei Punkte mit
nach Hause.
DJK Fortuna Dilkrath 3 VfL Willich 5 4:1 (2:1). Die
Gastgeber gingen schon
nach sechs Minuten in Führung, doch Yannick Marx
glich nach 26 Minuten aus.
Dilkrath traf vor der Pause
noch zum 2:1 (44.) und gab
das Spiel danach nicht mehr
aus der Hand. Im zweiten
Durchgang legten sie noch
zwei weitere Tore nach und
gewannen mit 4:1.
Concordia Lötsch - SV
Grefrath 3 5:0 (2:0). Schon
nach sechs Minuten traf
Marcus Schmitz zur frühen
Führung der Gastgeber.
Die Lötscher beherrschten
das Spiel und belohnten
sich noch vor der Pause.
Ronny Thiele traf sehenswert zum 2:0. Thiele markierte kurz nach der Pause
das 3:0 (51.), ehe Kilian
Wirtz in der 67. Minute
auf 4:0 erhöhte. Marius
Schroers
setzte
den
Schlussakzent mit seinem
Treffer zum 5:0-Endstand
in der 74. Minute.
TVAS Viersen 2 - FC
Lobberich/Dyck 2:1 (1:1).
Suleyman Karakas schoss
die Gastgeber in der 14.
Minute in Front. Kurz vor
der Halbzeit glichen die
Gäste durch einen sicher
verwandelten Strafstoß
von Adam Przegendza
aus. Es dauerte bis zur 90.
Minute, ehe Cüneyt Karaman den Treffer zum 2:1-Sieg
der Viersener schoss.
SuS Krefeld 4 - DJK
Oberkrüchten 2 7:0 (6:0). Die
Krefelder spielten von Anfang an dominant und ließen
den Gästen keine Chance.
Schon zur Halbzeit führten
die Gastgeber mit 6:0. Im
zweiten Durchgang ließen sie
es etwas ruhiger angehen
und legten noch ein Tor zum
7:0-Endstand drauf.
Fußball/ Kreisliga C1 (ms).
TSF Bracht 3 - SV Niederkrüchten 2 0:0 (0:0). In einer
durchaus spannenden Partie spielten beide Mannschaften nach vorne, ein Tor wollt
jedoch keinem der Teams gelingen.
TuS St. Hubert 2 - Dülkener FC 2 0:1 (0:1). Marcel
Kempkes erzielte in der 19.
Minute das einzige Tor der
Partie. Er brachte die Dülkener in Front. St. Hubert wehrte sich und versuchte mit allen Mitteln, den Ausgleich zu
erzielen, letztlich ohne Erfolg.
TSV Kaldenkirchen 2 Sportfreunde Leuth 2 3:1
(3:0). Schon in der vierten
Spielminute traf Yannik
Welter zum 1:0 für die Gastgeber. Jan Heyer (40.) und Stefan Küppers (44.) legten noch
vor der Pause zwei weitere
Tore nach. Vier Minuten nach
Wiederanpfiff traf David
Welke zum 3:1-Anschlusstreffer, in der Folgezeit ließen die Kaldenkirchener
nichts mehr anbrennen und
gewannen letztlich verdient.
TuRa Brüggen 3 - DJK
Oberkrüchten 5:3 (2:2). Fabian Pütz brachte die Gastgeber nach vier Minuten in Führung, doch Niklas Esser (7.)
und Thomas Galle (12.) drehten das Spiel binnen acht Minuten zugunsten der Oberkrüchtener. Philipp Zanders
glich in der 34. Minute aus. Im
zweiten Durchgang traf Rene
Müller zum 3:2 (61.), Niklas
Esser markierte das 3:3 (66.).
Danach war das Spiel ausgeglichen, ehe Rene Müller (88.)
und Nils Jansen (91.) in den
letzten Minuten den Sieg für
Brüggens Dritte herbeiführten.
Rhenania Hinsbeck 3 - SuS
Schaag 4 0:4 (0:1). Grzegorz
Botor schoss das einzige Tor
der ersten Halbzeit in der 26.
Minute und brachte die Gäste in Front. Danach passierte lange Zeit nichts, ehe Martin Basiak in der 74. Minute
auf 2:0 erhöhte. Robert Orlowski (78.) und Daniel Dyrbusch (86.) machten den 4:0Auswärtssieg klar.
SW Elmpt 2 - SG Dülken
2:5 (1:2). Eric Brazowa traf
schon nach fünf Minuten zum
1:0 für die Gäste. Kurz vor der
Halbzeit legte Cedric Lück das
2:0 nach (43.), ehe Dennis Stadter den Anschlusstreffer erzielte (44.). Im zweiten Durchgang
waren die Dülkener die dominierende Mannschaft und trafen weitere drei Mal.
Weiterentwicklung beim KSB
Kreis Viersen (hws). Die Mitglieder des Vorstandes des
Kreissportbundes werden sich in ihrer Sitzung am Dienstag, 28. April, im Kreishaus unter anderem mit der Aufnahme weiterer Vereine im KSB, dem Jahresabschluss 2014 und
dem Haushaltsplan 2015 befassen. Es geht auch um die
Strategie der Weiterentwicklung und die Vorbereitung der
Jahreshauptversammlung 2015.
SSV: Rückblick und Ausblick für den Sport
Nettetal (hws) Der Stadtsportverband Nettetal lädt
zum Verbandstag am Freitag, 24. April um 18.30 Uhr
in den Ratssaal des Nettetaler Rathauses. „Gestern Heute - Morgen“ - zukunftsorientierte Vereinsentwicklung, zu diesem Thema werden Klaudia Schleuter
(Kreissportbund) und Jürgen Hendricks (Stadtsportverband) referieren. Der
Vorsitzende Willi Wittmann weist darauf hin, dass
einige formale Aufgaben zu
erfüllen sind, wie eine Än-
derung der Satzung sowie
eine neue Ehrenordnung.
Er stellte einige Fragen:
„Wieviele Menschen erreichen wir mit den uns zur
Verfügung stehenden Qualifizierungsangeboten?
Was lernen Kinder und Jugendliche durch den von
uns angebotenen Sport
konkret? Welchen Mehrwert haben Sport-Bildungsangebote gegenüber
anderen Anbietern? Ich
werbe dafür, dass sich der
gesamte Sport in Nettetal
zu einer gemeinsamen
Transparenz in einem Verbundsystem aufrafft. Wir
müssen aufzeigen, wie sich
die Investitionen in unser
organisiertes Sportgeschehen konkret auszahlen.“
Der zweite Vorsitzende,
Rainer Lutz, stellt die Frage: „Sind Stadtmeisterschaften noch zeitgemäß.“
Eindeutige Antwort: „Ja,
wenn man bei der Ehrung
in die strahlenden Gesichter sehen durfte. Sicherlich
könnte die eine oder andere
Sportart sich noch an der
Ausrichtung der Stadtmei-
sterschaft beteiligen.“
Gelungen seien die Ehrungen in verschiedenen
Schulen mit Schulbands
sowie verschiedenen sportlichen Vorführungen. Geschäftsführer Jürgen Hendricks berichtet, dass es seit
dem letzten Verbandstag 21
Vorstandssitzungen,
13
Verwaltungsvorstandssitzungen, sechs Tagungen der
Fachwarte, eine Klausurtagung und 36 Treffen von
Arbeitskreisen
gegeben
habe. Eine gelungene Veranstaltung war die Mini WM.
Im SSV sind 60 Vereine mit
11.739 Sportlern organisiert.
Er ist Subkoordinierungsstelle für den Sport im Ganztag, koordiniert zwischen
Vereinen und Übungsleitern. Hier bietet sich eine
Chance für die Vereine, sich
mit den Grundschulen zu
vernetzen und eng mit den
Schulen zu kooperieren.
Bürgermeister Christian
Wagner, Sportdezernent
Armin Schönfelder und der
Leiter des Fachbereiches
Kinder, Jugend und Familie, Jochen Mütinga, geben
Berichte zum Stand der
Sportentwicklungsplanung, des Maßnahmenplanes, der Herausforderungen
für die Sportstadt Nettetal
und der Zusammenarbeit
mit dem Jugendamt (Kinder- und Jugendplan 2014
bis 2020). Zur Wahl stellen
sich der erste Vorsitzende
Willi Wittmann und Geschäftsführer Jürgen Hendricks sowie zwei Beisitzer. Der Fachausschuss ist
zu bestätigen. Die meisten
Fachwarte stehen weiterhin
zur Verfügung.
Seite 22
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Größer ist schöner
Terrassentüren können im Neu- und Bestandsbau viel Licht und Luft ins Haus holen
Sie schaffen fließende
Übergänge zwischen Wohnbereich und Garten, holen
Tageslicht ins Haus und vergrößern in der warmen Jahreszeit das Wohnzimmer
nach außen: Terrassentüren
sind in vielfacher Hinsicht
praktisch. Größer ist schöner, so lautet dabei heute die
Devise. „Der Trend geht zu
immer größeren Glasflächen. Das lässt Räume optisch großzügig wirken und
sorgt für eine offene und
lichtdurchflutete Atmosphäre“, erklärt Markus Tulinius vom norddeutschen
Fenster und Türen Hersteller rekord. Und dieser
Wunsch nach mehr Offenheit ist nicht nur auf den
Neubaubereich beschränkt.
Auch im Altbau ist es vielfach möglich, durch individuelle Terrassenlösungen
den Wohnbereich freundlicher zu gestalten.
Beratung durch den Fachmann
Schon lange „out“ sind die
typischen Gestaltungen,
wie sie noch vor 20, 30 Jahren üblich waren: Eine einflügelige Terrassentür und
dazu noch ein angrenzendes
Fenster. Dies entspricht nicht
mehr dem heutigen Wunsch
nach Luft und Licht. Vielfach lässt sich diese Situation durch einen Umbau verändern - empfehlenswert ist
es dazu in jedem Fall, sich
durch einen Fachmann individuell beraten zu lassen.
Denn Rahmen und Farbe der
neuen Terrassentür kann
man heute aus einer großen
Vielfalt an Möglichkeiten individuell auswählen. Und
selbst beim Material bieten
Hersteller wie etwa rekord
mit Holz, Holz-Alu-Kombinationen und Kunststoff eine
große Auswahl.
Zudem ist Terrassentür
längst nicht gleich Terrassentür. Neben den optischen
Gesichtspunkten spielt auch
die Funktionalität eine wichtige Rolle, denn jeder Öffnungsmechanismus bringt
seine eigenen Vor- und Nachteile mit sich. Die klassische
Variante ist die Dreh-Kipptür. Immer beliebter werden
allerdings Schiebetüren, berichtet Markus Tulinius von
rekord: „Sie entsprechen
dem Trend nach mehr Glas,
zudem lassen sie sich einfach und platzsparend öffnen, ohne dass ein störender
Türflügel in den Raum ragt.“
Noch platzsparender mit
ihrer geringeren Einbautiefe
sind sogenannte Parallelschiebetüren. „Sie eignen
sich besonders gut für große
Flächen. Die Türflügel werden parallel abgestellt und
kinderleicht zur Seite geschoben“, so Tulinius.
Material nach Wahl
Alle drei Varianten sind
sowohl für den Neubau als
auch für die umfassende
Modernisierung des Wohnbereichs verwendbar. Und
noch etwas haben die Modelle gemeinsam: Sie erfüllen die heutigen Ansprüche
an Wärmedämmung und
verfügen über eine zeitgemäße Sicherheitsausstattung - damit ist der Türtausch allemal eine Verbesserung in Sachen Energieeffizienz und Sicherheit. Unter www.rekord.de gibt es
ausführliche Informationen
dazu.
Auch beim Türmaterial
gilt: Jede Variante weist ihre
spezifischen Stärken vor. So
ist Kunststoff besonders
langlebig, leicht zu pflegen
und günstig in der Anschaffung. Holztüren erfordern
mehr Pflege, sind indes mit
ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit besonders gute
Wärmedämmer und bieten
zudem einen hohen Lärm-
Großzügige Terrassentüren verbinden den Wohnbereich mit dem Garten. Beim
Öffnungsmechanismus der Türen und der Rahmengestaltung haben Hausbesitzer heute freie
Hand. Foto: djd/rekord-fenster+türen
schutz. Türrahmen aus Aluminium mit einem Holzkern
vereinen die Stärken beider
Materialien. In Kombination mit Aluminium entfällt
der hohe Pflegeaufwand des
Holzes - die gute Wärmedämmung bleibt aber weiterhin bestehen.
Verdeckte Lüftung
Lüften, ohne dass die Ter-
rassentür von außen sichtbar offen steht: Das ist heute
mit ausgeklügelten Detaillösungen möglich. So verfügen viele Modelle etwa beim
Hersteller rekord über eine
verdeckte Spaltlüftungsfunktion. Die Schiebetüren
bleiben dabei vollständig
geschlossen und erfüllen
auch die Anforderungen
etwa der Hausratversicherung. Die Bedienung ist kinderleicht: Mit der Drehung
des Türgriffs um 180 Grad
öffnet sich die obere Dichtung der Schiebetür und
lässt Frischluft in den Raum
- dabei ist alles so geschützt,
dass weder Regen noch Insekten oder Schmutz eindringen können. (djd/pt)
Fenster und Türen fachgerecht einbauen
Ein Gütesiegel und eine unabhängige Beratung können mehr Sicherheit bieten
Ein unabhängiger Bauherrenberater kann im Rahmen einer
baubegleitenden Qualitätskontrolle überprüfen, ob beim
Einbau von Fenstern und Türen alles mit rechten Dingen zugeht.
Foto: djd/Bauherren-Schutzbund
Alte Fenster und Türen
können oftmals für Ärger
und hohe Kosten sorgen.
Denn sie schützen nur unzureichend gegen Kälte und
Lärm, setzen Einbrechern
wenig Widerstand entgegen
und sind einer der Hauptverantwortlichen für hohe Heizkosten und einen umweltbelastenden Energieverbrauch.
Neue Fenster und Türen haben also einiges zu leisten.
Damit sie diesen hohen Anforderungen gerecht werden,
muss im Zusammenspiel von
Rahmen, Glas oder Türfüllung, Beschlägen und Dichtungen alles passen. Auch Einbau und Montage müssen
fachgerecht und fehlerfrei erfolgen, damit keine unerwünschten Schwachstellen
eingebaut werden.
Gütesiegel für Fenster,
Türen und deren Montage
Bei Türen und Fenstern mit
dem RAL Gütesiegel „Fenster,
Haustüren, Fassaden und
Wintergärten“ beispielsweise können sich Verbraucher
darauf verlassen, dass die
Produkte sich durch sichere
Bedienung, zuverlässige
Funktion im Alltag, Langlebigkeit und eine hohe Materialqualität auszeichnen. Denn
alle Elemente und Funktionen
werden auf firmeneigenen
Prüfeinrichtungen fortlaufend kontrolliert. Doch auch
diese geprüften Produkte sind
nur so gut wie ihre Montage.
Denn bei der Ausführung der
Fugen und beim Anschluss
an den Baukörper können bereits kleine Fehler große Folgen nach sich ziehen. Es lohnt
sich daher, auch bei einem
reinen Montagebetrieb darauf zu achten, dass er das RAL
Gütezeichen „Montage Fenster und Haustüren“ führt.
Modernisierungs-Check
und unabhängige Beratung
nutzen
„Weil der Austausch aller
Fenster und Türen keine kleine Investition ist, kann auch
der Rat eines unabhängigen
Bauherrenberaters sinnvoll
sein“, empfiehlt Rainer Huhle, Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation
Bauherren-Schutzbund e.V.
(BSB). Nützlich sei beispielsweise ein ModernisierungsCheck vor Beginn der Planung, um die Bausubstanz
und Bauschäden sachverständig bewerten zu lassen
sowie eine Kostenschätzung
mit Text- und Fotodokumentation zu erhalten. Unter
www.bsb-ev.de gibt es mehr
Informationen und die Adressen unabhängiger Bauherrenberater in ganz Deutschland. (djd/pt)
Bei neuen Fenstern muss auch der Einbau perfekt ausgeführt sein, da sonst Schwachstellen an
den Fugen oder der Verbindung zum Mauerwerk entstehen können. Foto: djd/BauherrenSchutzbund
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Dämmen lässt Werte wachsen
Eine Sanierung senkt die Heizkosten und erhöht die Attraktivität des Eigenheims
Fällt das Stichwort „energetische Sanierung“, denken
die meisten Hauseigentümer
sicherlich zunächst an Heizkosten, die sich durch eine
Wärmedämmung dauerhaft senken lassen. Als nächster Vorteil kommt vielen
das verbesserte Raumklima
in den Sinn. Ein weiterer
wichtiger Aspekt wird allerdings häufig außer Acht
gelassen - dabei wirkt er
umso langfristiger: Wer die
eigenen vier Wände auf einen modernen energetischen Standard bringt, sichert und erhöht damit den
Wert des Gebäudes, etwa bei
einem möglichen Wiederverkauf oder einer Vermietung in der Zukunft. „Diese
positive Folge der energetischen Sanierung ist insbesondere für Hausbesitzer
wichtig, die langfristig den-
ken und auch die nachfolgenden Generationen im
Blick haben“, sagt Marianne
Tritz, Geschäftsführerin des
Gesamtverbands Dämmstoffindustrie (GDI).
Langfristiger Werterhalt
der Immobilie
Beim Verkauf einer Immobilie ist der Energieausweis
schon heute Pflicht: Er macht
auf einen Blick deutlich, wie
sparsam das jeweilige Eigenheim mit der Energie umgeht. Eine schlechte oder gar
nicht gedämmte Fassade
kann sich somit bereits heute nachteilig auf den erzielbaren Verkaufspreis auswirken. Marianne Tritz sagt
weiter: „Dieser Effekt wird
sich in Zukunft noch verstärken. Im Gegenzug dürften für
energetisch effiziente Gebäude, abhängig jeweils auch
von der Lage, höhere Preise
oder eine bessere Vermietbarkeit zu erwarten sein.“
Fachleute unterscheiden dabei zwischen einer Instandhaltung und einer echten Sanierung: Während bei der Instandhaltung nur kleine
Schäden wie ein Riss im Mauerwerk behoben werden,
geht es bei einer Sanierung
um die nachhaltige Wirkung.
Höhere Zuschüsse für die
Energieberatung
Voraussetzungen für eine
wertsteigernde Wirkung
sind eine gute Planung und
professionelle Ausführung
der Sanierung: „Der erste
Weg sollte daher zu einem
erfahrenen Energieberater
führen. Er nimmt eine Bestandsaufnahme vor und
entwickelt daraus einen konkreten Maßnahmenplan für
den Hauseigentümer“, empfiehlt Marianne Tritz. Haus-
fuhrkontrolle (BAFA) ausgezahlt wird, beträgt für Einund Zweifamilienhäuser 800
Euro (statt bislang 400 Euro)
und für Gebäude mit mindestens drei Wohneinheiten
maximal 1.100 Euro (statt
bisher 500 Euro). Unter
www.bafa.de gibt es mehr
Informationen dazu, Adressen von Energieberatern vor
Ort können Hausbesitzer
unter www.energie-effizienz-experten.de suchen.
Der Energieberater weiß Rat
Um ältere Wohngebäude
auf einen modernen energetischen Standard zu bringen, führt an einer Dämmung
kein Weg vorbei. Die Auswahl an Baustoffen ist groß,
von Schaumstoffen über
Holzwolle-Dämmplatten
bis hin zu Materialien aus
Mineralwolle. Daher empfehlen Experten, sich von einem erfahrenen Energieberater individuell beraten zu
lassen - auch zu den Fördermöglichkeiten. Auf der Seite
www.energie-effizienzexperten.de erhalten Hausbesitzer Adressen von erfahrenen Beratern vor Ort. (djd/pt)
Dachsteine mit Zusatznutzen
Neben der Optik zählt aber
auch die Funktion - und die
hängt vom verwendeten Material ab. So verleihen Dachziegel, die auf traditionelle
Weise aus Ton gebrannt werden, dem Dach einen natürlichen Charme. Dachsteine wiederum sind streng genommen
keine Steine, sondern ein Hightech-Werkstoff - aber in jedem Fall so hart und unverwüstlich wie ihre Namensvetter. Denn sie liegen sicher
auf dem Dach, sind extrem
bruchfest und frostbeständig.
Moderne Varianten können
noch mehr: Aktiv-Dachsteine
in Protegon-Qualität etwa
kombinieren die bewährten
Eigenschaften von Dachstei-
nen mit Zusatzfunktionen. So
reduzieren integrierte Pigmente das Aufheizen des
Dachs und verbessern somit
den sommerlichen Wärmeschutz.
So sitzt das Dach wie angegossen
Nicht jede Eindeckung eignet sich für jede Dachform.
Auf kleinteiligen Flächen etwa
sollten keine großformatigen
Dachpfannen platziert werden. Schlichte Design-Dachsteine wie beispielsweise der
Tegalit von Braas passen sehr
gut zu geraden Formen wie
einem Sattel- oder Pultdach.
Klassische Formen wie die
Frankfurter Pfanne hingegen
sind für fast jede Dachart geeignet. (djd/pt)
Sanieren und dauerhaft Werte schaffen: Eine Dämmung senkt
nicht nur Heizkosten - sie steigert meist auch den Wert des
Eigenheims. Foto: djd/GDI/thx
besitzer, die eine energetische
Sanierung planen, können
sich freuen: Seit dem 1. März
2015 gibt es deutlich höhere
Zuschüsse für eine vor-OrtBeratung. Die maximale Fördersumme, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Aus-
Dachgestaltung nach Wunsch
Graue Farbnuancen liegen im Trend
Eine graue Dacheindeckung unterstreicht die zeitgemäße Optik
eines Hauses. Foto: djd/Braas
Geht es um die Optik eines
Hauses, spielt das Dach eine
entscheidende Rolle. Die Nei-
gung, die Form und nicht
zuletzt das Eindeckungsmaterial prägen schon auf den
ersten Blick die Gesamtwirkung des Gebäudes. „Aber
nicht alles, was gefällt, ist
auch erlaubt. Vorgaben
macht unter anderem der
Bebauungsplan“, weiß Alexander Flebbe vom Dachsystemanbieter Braas. Bauherren und Modernisierer sollten sich daher zunächst über
örtliche Vorgaben informieren, bevor sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Understatement in Grau
Zum klassischen Rot oder
Schwarz der Dachpfannen
gesellen sich heute immer
mehr Möglichkeiten. Im
Trend: eine graue Dacheindekkung. Denn Grautöne wirken
edel und vermitteln ein gekonntes Understatement. Bei
Herstellern wie Braas gibt es
etliche Nuancen, und jede
Schattierung hat ihre eigene
Ausdruckskraft. Ein weiterer
Vorteil: Grau lässt sich ausgesprochen gut mit anderen Farben kombinieren. Ein Dach in
Anthrazit oder Schiefergrau
passt ideal zu jeder Fassade von Weiß über Gelb bis hin zu
Klinker. Zudem sind die Dachziegel und Dachsteine in unterschiedlichen Oberflächenqualitäten von matt bis seidenmatt erhältlich. So gibt es
für jedes Bauvorhaben den
passenden Grauton. Ergänzt
wird das Angebot durch Zubehör und Dachsystemteile,
die farblich perfekt auf die
Dachpfannen abgestimmt
sind.
Individuell leben - und bauen
So können Singles und Paare ihre Wünsche in den eigenen vier Wänden umsetzen
Auch Alleinstehende oder
Paare bauen heute ihr eigenes
Traumhaus - ausgerichtet an
ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen. Für
ein solches individuelles Konzept entschied sich beispielsweise auch Manuela Schneider. Ihr Eigenheim liegt in der
Ortenau in Baden-Württemberg. Das Haus vereint die
Vorzüge der klassischen Architektur mit einem malerischen Blick auf den Altrhein.
Neben den ästhetischen Reizen legte die Bauherrin Wert
darauf, ihr Haus so zu gestal-
ten, dass sie sich dort auch im
späteren Ruhestand rundum
wohlfühlen kann. Sie wählte
deshalb ein Haus aus der Baureihe „Generation5.0“ von
Weberhaus, dessen Erdgeschoss sich zu gegebener Zeit
in eine altersgerechte Wohnung umbauen lässt.
Wohlfühlzone im Obergeschoss
Auf den ersten Blick wirkt
das Haus eher dezent. Kommt
man in den Garten, präsentiert es seine Vorzüge: viele
Fenster im Erdgeschoss, reichlich Licht im Wohn- und
Essbereich und eine offene
Küche schaffen eine großzügige Atmosphäre. Im Obergeschoss hat sich Manuela
Schneider ihre Wohlfühlzone
eingerichtet. Das rund 26 Quadratmeter große Badezimmer
bietet viel Komfort, zudem ist
Platz für eine Sauna vorgesehen, die später noch eingebaut werden soll. Das Schlafzimmer wurde durch eine
praktische Ankleide ergänzt.
Ein weiteres Zimmer dient als
Hauswirtschafts- und Gästeraum. Unter weberhaus.de
gibt es mehr Informationen
zu diesem und anderen Hauskonzepten. Auch das Verb r a u c h e r p o r t a l
Ratgeberzentrale.de
hat
Tipps zum Bauen und Wohnen.
Zupackende Bauherrin
Nach der Trennung von
ihrem Partner wollte Manuela Schneider nicht auf die Vorzüge einer eigenen Immobilie
verzichten. Einen Bauplatz
mit 250 Quadratmetern besaß sie bereits. Und so fiel es
der über 50-Jährigen leicht,
sich für diesen Neubau zu
entscheiden. Der Bau des Ei-
genheims war das „Projekt
ihres Lebens“. Weil sie in Finanzfragen auf der sicheren
Seite sein wollte, entschied sie
sich, keinerlei Risiko einzugehen: Um Kosten zu sparen,
hat die Verwaltungsangestellte einen Großteil des Innenausbaus selbst realisiert.
„Das war eine wirklich arbeitsreiche Zeit, die ich aber
nie bereut habe“, so Manuela
Schneider.
Seniorengerechtes Bauen
für die Zukunft
Manuela Schneiders Haus
der Baureihe „Generation5.0“
von Weberhaus ist so konzipiert, dass der altersgerechte
Umbau kein Problem darstellt. Im Erdgeschoss kann
mühelos eine zusätzliche
Wand eingezogen werden,
sodass ein Teil des Wohnbereichs zum Schlafzimmer
wird. Darüber hinaus ist im
Gäste-WC jetzt schon Platz
für eine Dusche. Mit wenigen
Schritten kann das Erdgeschoss also bei Bedarf zur eigenständigen Wohnung umgestaltet und der erste Stock
als vollständig abgetrennte
Wohnung vermietet werden.
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Sicherheit in Serie
Studie: Immer mehr Neufahrzeuge sind mit Fahrerassistenzsystemen ausgestattet
zu mildern. „Erkennt das
System ein potenzielles Hindernis, bereitet der Assistent
eine Notbremsung vor. Reagiert der Fahrer nicht, macht
das Auto automatisch eine
Vollbremsung“, so Steiger.
Bis zu 72 Prozent aller Auffahrunfälle mit Personenschäden könnten in Deutschland vermieden werden,
hätten alle Fahrzeuge ein
automatisches Notbremssystem an Bord.
Entspanntes Fahren
Zu einem entspannten
Fahren bei hoher Verkehrsdichte kann etwa eine adaptive Abstands- und Ge-
s c hwindigkeitsregelung
(„ACC“ oder „ACC Stop & Go“)
beitragen. Sie arbeitet in der
Regel mit einem Radarsensor
und hält selbst bei dichtem Straßenverkehr den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden
Fahrzeug. Durch automatisches Gasgeben und Bremsen
passt das System nicht nur die
Geschwindigkeit dem Verkehrsfluss an, sondern sorgt
auch für eine spritsparende
Fahrweise.
Alles in der Spur
Jedes zehnte Auto, das
2013 in Deutschland neu
zugelassen wurde, verfügte
über ein Spurassistenzsy-
stem. Zu diesem Ergebnis
kommt eine aktuelle BoschAuswertung. Der Spurhalteassistent etwa lenkt sanft,
aber spürbar gegen, wenn
ein Mindestabstand zur
Fahrbahnbegrenzung unterschritten wird. Damit lassen sich nach Analyse der
deutschen Unfalldatenbank
GIDAS bis zu 28 Prozent der
Unfälle verhindern, die
durch ein unbeabsichtigtes
Verlassen der Fahrspur verursacht werden. Ein Spurwechselassistent
überwacht zusätzlich den Bereich neben und schräg hinter dem Fahrzeug. (djd/pt)
Zahlreiche Unfälle lassen sich durch Fahrerassistenzsysteme vermeiden. Immer mehr
Neufahrzeuge sind mit den elektronischen Helfern ausgestattet. Foto: djd/Robert Bosch/
T.Merton
Bisweilen genügen schon
ein Warnton und eine ins
Cockpit eingeblendete Kaffeetasse, um Schlimmeres zu
verhindern: Moderne elektronische Helfer im Auto
können unter anderem auch
Anzeichen von Müdigkeit
beim Fahrer erkennen und
ihn rechtzeitig warnen, bevor er einen Unfall baut. Bereits jedes vierte in Deutschland neu zugelassene Fahrzeug verfügt über diese Ausstattung, hat eine BoschAuswertung der Zulas-
sungsstatistik für das Jahr
2013 ergeben. Die Müdigkeitserkennung ist damit die
am häufigsten in Neuwagen
eingebaute Fahrerassistenzfunktion - doch daneben sind
viele weitere Extras für ein
sicheres und entspanntes
Fahren auf dem Vormarsch.
Unfälle vermeiden
Vor Müdigkeit warnen,
automatisch die Fahrspur
halten, sogar selbsttätig in
eine enge Parklücke rangieren: Die elektronischen Helfer können die verschieden-
sten Aufgaben übernehmen.
„Fahrerassistenzsysteme
sind ein wichtiger Baustein,
um die sogenannte Vision
Zero zu erreichen - einen Straßenverkehr ohne Tote“, sagt
Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Auffahrunfälle zählen
zu den schlimmsten Kollisionen im Straßenverkehr.
Ein automatisches Notbremssystem kann helfen,
viele Unfälle zu verhindern
oder zumindest die Folgen
Elektronische „Beifahrer“ reagieren in gefährlichen Situationen schneller, als es der Mensch
selbst könnte - etwa mit einer Vollbremsung. Foto: djd/Robert Bosch
Autokauf-Studie: Die Wünsche erfahrener Frauen
Fahrerinnen ab 50 wollen Zuverlässigkeit - und können sehr wohl einparken
Die einen mögen es wild
und rasant, die anderen
schön brav und groß. Autokäufer haben unterschiedliche Ansprüche. Eine Studie untersuchte nun die
Wünsche von Frauen ab 50.
Und bewies dabei unter anderem: Das Klischee Frauen
könnten nicht einparken, ist
eine moderne Legende.
Es muss zuverlässig, es
muss praktisch sein. Mit
diesen relativ bescheidenen
Wünschen betreten Autofahrerinnen ab 50 heutzutage den Showroom eines
Autohändlers. Statt schick,
schnell und schnieke soll
das Gefährt schlicht und
einfach hilfreich im Alltag
sein. Dies gaben 94 Prozent
der insgesamt mehr als
1000 befragten Frauen an.
Das Schlusslicht der wichtigen Dinge bildete die
Schnelligkeit. Nur für 18
Prozent ist die PS-Zahl ein
Praktisch, zuverlässig und ohne überflüssige Gadgets - so wollen ältere Autofahrer mobil
sein.Foto: djd/Suzuki
relevanter Faktor beim
Kauf.
Unter den Begriff „praktisch“ fällt logischerweise
auch die Handhabung. Statt
hier ein Knöpfchen, dort ein
Hebelchen und da noch eine
Zusatzfunktion bevorzugen Frauen ab 50 am Steuer
minimalistische Klarheit. Je
weniger unnötige Bedienelemente im Cockpit, desto übersichtlicher und
besser (90 Prozent). Worauf 73 Prozent aller älterer
Fahrerinnen bei der Zusatzausstattung jedoch auf
keinen Fall verzichten wollen, ist die Klimaanlage.
Nach der Zuverlässigkeit
ist der Preis der wichtigste
Faktor. 56 Prozent der Befragten machten ihre Entscheidung davon abhängig. Für 36 Prozent ist der
Kraftstoffverbrauch ausschlaggebend. Und gerade
mal vier Prozent legen
Wert auf ein „ansprechend
aussehendes“ Fahrzeug.
Was die Studie ebenfalls
an den Tag brachte: Die Mär,
Frauen hätten Probleme
beim Einparken ist von gestern. Nur für ein Zehntel
der ab 50-Jährigen ist laut
der Studie Parken eine Herausforderung. Erst ab 70
Jahren scheint dies ein relevanter Faktor zu werden.
Ab diesem Alter möchten
44 Prozent der Befragten
nicht auf eine Einparkhilfe
verzichten.
Der Zweck der Studie
liegt auf der Hand: Je besser
Autohersteller die Wünsche ihrer Kunden kennen,
desto zielgerichteter ihr
Produktdesign und desto
größer die Chance auf höheren Absatz. In diesem
Fall gab Suzuki die Umfrage beim Marktforschungsinstitut forsa in Auftrag.
(dmd).
Grenzland
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Neuntklässler beschäftigen sich mit der Fliegerei
Kooperation zwischen Liebfrauenschule und LSV Grenzland perfekt
Mülhausen
/Grefrath
(maba). Diese „Ehe“ war fast
überfällig. Sie leben seit einem halben Jahrhundert eigentlich fast Tür an Tür, doch
fanden sie erst jetzt zueinander. Die Rede ist von der
Mülhausener Liebfrauenschule und dem Luftsportverein Grenzland, der seine
Heimat auf dem Flugplatz
und Verkehrslandeplatz
Niershorst hat.
Jetzt wurde im Büro von
Schulleiter Lothar Josten der
Kooperationsvertrag „auf
unbestimmte Zeit“ geschlossen. Und Sport- und Lateinlehrer Dr. Thomas Kroppen
stellte fest, dass es wohl die
„20. Arbeitsgemeinschaft
der Liebfrauenschule im Bereich Sport“ sei.
Durch einen „puren Zufall“ habe man vor rund einem halben Jahr, so Schulleiter Josten „zueinander
gefunden“. Torsten Beyer
(LSV Grefrath) machte deutlich, dass es in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von den Luftsportvereinen „immer Kontakte
zu Schulen“ gegeben habe,
Liebfrauenschule und Luftsportverin unterzeichneten den
Vertrag Foto: Manfred Baum
die jetzt wieder intensiviert
wurden. Im Luftsportverein
Grefrath sind schon jetzt
stattliche 50 Jugendliche und
junge Menschen unter 25
Jahren aktiv.
Als Glücksfall für die Beteiligten hat sich Liebfrauen-Schüler Marius Stelzer
erwiesen, der auch Segelflieger ist und der montags die
AG mit 17 Teilnehmern leitet, die allesamt aus der neun-
ten Klassen stammen. Dort
werden und wurden zunächst allgemeine Themen
des Segel- und Motorfluges
behandelt, wobei natürlich
auch das Thema Physik bei
der Fliegerei eine Rolle spielt.
Dies erläuterte Physiklehrer Dr. Andre Kaiser. Kurz
vor den Sommerferien wird
der Flugplatz Niershorst den
AG-Teilnehmern vorgestellt
und erläutert werden. Eine
Schnuppermitgliedschaft
im Verein ist ab 14 Jahren
möglich. Es leben die „Schülerfluggemeinschaften wieder auf“, stellte Beyer fest.
Die neue Arbeitsgemeinschaft sei eine „spannende
und spektakuläre Arbeitsgemeinschaft“, so Dr. Thomas Kroppen.
Die Schule sei damit auch
bewusst in die neunte Klasse gegangen, denn ab dem Alter von 14 Jahren kann der Segelflugschein erworben werden. Schulleiter Lothar Josten
erinnerte daran, dass die Liebfrauenschule immer wieder auf
der „Suche nach Kooperationspartnern“ sei. Schon ab dem 17.
Lebensjahr, so Marius Stelzer,
„kann die Motorfluglizenz erworben werden“.
Schulleiter Josten lobte den
ehrenamtlichen Einsatz von
Marius Stelzer, wie auch den
der Mitgliedern des LSV
Grenzland. Und welche
Schule kann schon von sich
behaupten, dass sie den Flugplatz mit dem Fahrrad erreichen können“, stellten alle
Beteiligten am Ende der Unterzeichnung fest.
Seite 25
Das Minto in
Mönchengladbach ist eröffnet
Viel Konkurrenz für die Viersener City?
VON MANFRED BAUM
Viersen. Bislang sah man
wohl mehr Mönchengladbacher Bürger in Viersen einkaufen als umgekehrt. Viersen war immer für die Menschen aus der Vitusstadt ein
Magnet, denn der Mix in der
Fußgängerzone von Viersen
stimmt.
Doch jetzt gibt es seit 14
Tagen eine große Konkurrenz
in der Stadt der Borussia. Die
Theatergalerie und das Theater an der Hindenburgstraße sind längst Geschichte.
Nach rund zweijähriger
Bauzeit hat das Minto an der
Hindenburgstraße eröffnet.
Vergleichbares gibt es am
Niederrhein nicht. Zweifelsohne eine echte Zugnummer
in Mönchengladbach.
große Parkhaus (Tiefgarage)
meist schon mittags vollkommen besetzt war. In unmittelbarer Nähe geeignete
Parkmöglichkeiten zu finden
ist nicht so einfach. Das Angebot und die Vielzahl der
Geschäfte (rund 120 sind es)
beeindrucken. Die Öffnungszeiten sind kundenfreundlich (10-20 Uhr). Am Freitag
sogar bis 21 Uhr. Kann das
der City von Viersen schaden? Die Frage ist auf Anhieb
schwer zu beantworten,
aber das umfassende Angebot wird besonders junge
Kunden locken. Natürlich
kann ein solches Center eine
lebendige Fußgängerzone
nur bedingt ersetzen. Dieses
umfassende Angebot kann
die Viersener City jedoch
nicht bieten.
FDP: Harmonischer Kreisparteitag in der Mooren-Halle
FDP blickt zuversichtlich nach vorn
VON MANFRED BAUM
Oedt / Kreis Viersen. Die
Liberalen im Kreis Viersen
haben ganz offensichtlich
den Schock der verlorenen
Bundestagswahl überwunden und verarbeitet und
blicken mit viel Optimismus
und Einsatzfreude nach vorn
auf die kommenden Landtagswahlen. Aber auch auf
die kommende Bundestagswahl, bei der man hofft, wieder in den Bundestag einziehen zu können. Die Zuversicht nehmen die „Neuen
Freien Demokraten“, wie
Parteichef Wolfgang Lochner sie bezeichnete, aus dem
neuen Logo und der Rückbesinnung auf die Wurzeln der
FDP.
Es war ein rund 100-minütiger Parteitag, bei dem
die Liberalen Geschlossenheit bewiesen. Die Zuversicht rührte vom sehr guten
Ergebnis bei der Hamburger
Bürgerschaftswahl her. Die
Neueinteilung der Wahlkreise wurde von Lochner und
Brockes thematisiert. „Eine
Unverschämtheit“, nannte
Lochner die neue Wahlkreiseinteilungen, die, so Dietmar
Brockes (MDL) „nur der SPD
dient.“ Tönisberg, St. Hubert
und Tönisvorst soll der Kreis
Viersen verlieren. Bei seinem
„Bericht aus Düsseldorf
meinte Brockes weiter: „Mit
dem neuen Mindestlohn
müssen die Arbeitgeber ganz
genau die Tätigkeiten ihrer
Mitarbeiter auflisten. Schulministerien Löhrmann sieht
jedoch die Schulen nicht in
der Lage, den Unterrichtsausfall zu dokumentieren.“
Aus dem Plenum hieß es
dann: „Das ist einfach nicht
gewollt.“
Verständnis zeigte Brockes für die Großdemonstration der Jägerschaft am Mitt-
Langjährige Mitglieder der FDP wurden von Wolfgang Lochner
geehrt. Foto: Baum
woch in der Landeshauptstadt. Im Mai soll das neue
Jagdgesetz verabschiedet
werden. Brockes sieht keinen Grund für eine Änderung des Gesetzes. Schatzmeisterin Birgit Koenen berichtete von einem Spendenrückgang in der Kasse der
FDP. Der Vorstand wurde
entlastet und ihr wurde von
den Kassenprüfern eine
„saubere und korrekte Kassenführung bescheinigt.“ Die
FDP tagte vor einem „MautSchlagbaum“ auf der Bühne
der Albert-Mooren-Halle.
Über die Maut hat sich die
FDP schon mit den Kollegen
in Venlo ausgetauscht.
Eröffnet hatte den Parteitag mit seinem Rechenschaftsbericht Vorsitzender
Wolfgang Lochner (Kempen). Er ging zunächst auf
die Lage der Bundes-FDP ein
und sah die FDP mit Christian Lindner und seinem Team
„auf dem richtigen Weg.“ Für
die Bundes-FDP forderte er
nicht nur eine „neue klare
Programmatik“, sondern
auch eine „ausreichende
Anzahl von Persönlichkeiten.“ Lochner bescheinigte
Lindner, dass er „die Basis
ernst nimmt“ und machte
dies an verschiedenen Beispielen deutlich. Lochner gab
zu, das er mit der „innerparteilichen Leitbildiskussion“
so seine Probleme habe. Er
betonte jedoch, dass dies seine „ganz persönliche Meinung“ sei. Birgit Koenen und
Felix Grams (stellvertretender Vorsitzender) unterstrichen die Notwendigkeit des
neuen Leitbildes. Lochner
vermisst in der Leitbilddiskussion den Begriff der
„Glaubwürdigkeit.“
Beim Blick auf den Kreis
Viersen stellte er fest: „Wir
waren als FDP stark vor
Ort“. Bei der Kommunalwahl habe man das drittbeste Ergebnis in NRW für die
FDP im Kreis Viersen erreicht. Man sei wieder in allen Kommunalparlamenten
im Kreis Viersen vertreten.
Das beste Ergebnis in Kreis
für die FDP gab es mit 12,54
Prozent in Willich. Im Kreistag ist die FDP mit vier Mitgliedern vertreten.
Beifall gab es von den Mitgliedern, als verkündet wurde, dass auch die FDP, wie
auch CDU, SPD und Bündnisgrüne „eine geringere
Kreisumlage“ wollen, als
vom Kämmerer vorgeschlagen. Nochmals gab es Beifall,
als Lochner darauf verwies,
dass der FDP-Antrag zur
Einführung von „KK“ richtig und bürgernah und erfolgreich war. In seiner 20minütigen Rede meinte er
abschließend: „ Angesichts
unserer Leistungen im vergangenen Jahr bis heute können wir selbstbewusst und
optimistisch in die Zukunft
blicken.“ Für den Bundesparteitag wurden Dietmar Brockes, Birgit Koenen und Wolfgang Lochner nominiert.
Für eine 40-jährige Mitgliedschaft wurde Heinz
Lehmann aus Nettetal geehrt. Für eine 25-jährige Mitgliedschaft waren es: Birgit
Koenen (Tönisvorst), Helmut
Stoffers (Brüggen) und Helga Segerath (Willich).
In der Fußgängerzone Viersen herrscht immer Leben.
Foto: Manfred Baum
Die Grenzland-Nachrichten haben in der vergangenen Woche einen mehrstündigen Blick in das Center geworfen, welches am ehesten
noch zu vergleichen ist mit
dem Einkaufscenter in Oberhausen. Ein wenig chaotisch
ist die Anfahrt noch deshalb,
weil es nur provisorische
Ampelanlagen gibt. Hinzu
kommt, dass der Besuch
nach der Eröffnung naturgemäß riesig ist, sodass das
Und: Ob das Center der
Innenstadt von Mönchengladbach nutzen wird, ist
fraglich. Schon jetzt sind
Geschäfte aus der City abgewandert ins Minto. Und wer
ins Minto fährt, wird nur
bedingt die Angebote der
City nutzen. Beispielsweise
fehlt Tchibo, der C&A, denn
C&A liegt direkt neben dem
Minto. Das „blühende Viersen“ kann Minto ganz sicher
nicht ersetzen.
Grenzland
Seite 26
Volksbank Kempen-Grefrath
ein „rundum gesundes Haus“
Neue Stationen für das NiederrheinRad
Fünf weitere Anlaufstellen für Fahrradfreunde
Vertreterversammlung beschloss Zahlung
einer sechsprozentigen Dividende
VON MANFRED BAUM
Kempen/Grefrath. Die
Volksbank Kempen-Grefrath ist eine Bank, die nicht
mit reißerischen Sprüchen
operiert, sondern mit grundsolider Arbeit und mit wirtschaftlichem Erfolg, für die
„Menschen vor Ort.“ Die Arbeit ist nachvollziehbar und
auch die Kommunen freuen
sich über den „fleißigen Steuerzahler Volksbank KempenGrefrath.“ Da war ein dickes
Lob von Bürgermeister Volker Rübo fast schon eine
Selbstverständlichkeit und
ein Mitglied der Vertreterversammlung meinte kurz
und knapp: „So schön können Zahlen sein.“
„Ich ziehe meinen Hut vor
ihnen“, meinte Bürgermeister Volker Rübo bei der 26.
Ordentlichen Vertreterversammlung der Volksbank
Kempen-Grefrath, als er im
Namen der Mitglieder die
Entlastung von Vorstand und
Aufsichtsrat beantragte, die
einstimmig erfolgte. Vorstandsvorsitzender Josef Stieger war stolz auf das von ihm
vorlegte Zahlenwerk des Geschäftsjahres 2014 und dankte den Mitarbeitern und Mitgliedern der Bank. Stieger:
„Wir sind ein rundum gesundes Haus. Das Ergebnis unserer Arbeit im vergangenen
Jahr kann sich sehen lassen.“
Ein paar Zahlen verdeutlichen das mit Nachdruck. Die
Bilanzsumme stieg um rund
drei Prozent auf 337 Millionen Euro. Die Forderungen
an die Kunden (Ausleihungen) lagen bei rund 162 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen lagen bei rund 247 Millionen Euro. Das bedeutete
eine Steigerung von rund drei
Millionen Euro. Es gab rund
38 Millionen Euro an Neuausleihungen. Die Zinserträge lagen bei rund 12 Millionen Euro. Die Zinsaufwendungen bei rund 2,9 Millionen Euro und der Provisionsüberschuss lag bei rund 2,1 Millionen Euro. 1,3 Millionen Euro
musste die Volksbank einstellen in den Fonds für allgemeine
Bankenrisiken. Toll ist die 13
prozentige Eigenkapitalquote.
Der Steueraufwand lag bei
792.000 Euro. Davon flossen
rund 382.000 an Gewerbesteu-
er in die Stadt/Gemeindesäckel
von Kempen und Grefrath. Der
Jahresüberschuss
betrug
917.000 Euro, der Bilanzgewinn
449.000 Euro.
Die Vertreterversammlung beschloss einstimmig
die Zahlung einer sechsprozentigen Dividende an die
6.200 Mitglieder. 119 waren
im letzten Jahr dazu gekommen. Die Volksbank hat rund
17.000 Kunden. Josef Stieger
machte deutlich, dass die
„zunehmende Bürokratie“
die Bank belastet. Und er stellte fest, dass die Mitarbeiter
der Volksbank Kempen-Grefrath „keine Produktverkäufer“ seien. Stieger stellte weiter heraus, dass die positive
Entwicklung der Volksbank
Kempen-Grefrath in einer
„alles andere als ruhigen
Welt“ vonstattengegangen
sei. Die Mitglieder und Kunden „unserer Bank setzen auf
Sicherheit und Transparenz.“ Rund 800.000 Euro
investiert die Volksbank an
ihrem Gebäude auf der Burgstraße 10-16. Unter anderem
wird die Fassade erneuert.
„Wir hoffen bald beginnen
zu können“, so Stieger.
Viel Beifall und Blumen,
sowie den Dank von Josef Stieger und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz Optendrenk (Grefrath) gab es für
Heinz-Josef Rox aus Kempen,
der dem Aufsichtsrat 17 Jahre angehörte und aus Altersgründen ausscheiden musste. Sein Nachfolger wurde
der Architekt Udo Thelen (55).
Christian Alberts wurde
wiedergewählt als Mitglied
des Aufsichtsrates. Die frühere Stadtverordnete Mathilde Bildstein (CDU) bat bei den
nächsten Wahlen zum Aufsichtsrat auch mal an eine
weibliche Person zu denken.
Eine höchst erfreuliche Nachricht gab es aus dem Munde
vom hauptamtlichen Vorstandsmitglied Helmut Thönes aus Grefrath: „Im
schmucken Neubaugebiet
Klostergarten in Mülhausen
sind 30 von 33 Grundstükken weg.“ Dort war die
Volksbank „mit im Spiel“ mit
der Immobilienabteilung.
Häuslebauer haben den kleinsten Grefrather Ortsteil entdeckt. Sogar ein junges Paar
aus Grevenbroich.
PC-Senioren treffen sich
Kaldenkirchen. Am Montag, 13. April, treffen sich die
Kaldenkirchener PC-Senioren um 16 Uhr im ESV-Sportheim an der Bahnunterführung zu ihrem nächsten Informationsaustausch. Gäste
mit und ohne PC-Kenntnisse
oder Erfahrungen sind immer
herzlich willkommen. Referent ist Gerhard Estler, er wird
sich mit dem Thema „Aufräumen des Computers“ be-
fassen. Es wird gezeigt, was
man braucht und was nicht,
um einen Computer fehlerfrei
betreiben zu können. Den eigenen Laptop sollte man mitbringen, um ihn nach Fehlern
durchsuchen lassen zu können. Es werden wie immer
auch Fragen zu Computerproblemen beantwortet. Zur
besseren Sichtunterstützung
wird ein Beamer mit Leinwand eingesetzt.
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Dormagen-Zons und von
Brüggen bis Duisburg. Nicht
nur klassische Radverleiher,
sondern auch Hotels, Ausflugsgaststätten, BesucherAttraktionen und TouristenInformationen verleihen die
Räder. Für die Logistik der
insgesamt 1.000 NiederrheinRäder ist das Unternehmen mobilfun-X aus
Xanten verantwortlich.
Die NiederrheinRäder
sind mit unkaputtbaren Reifen, einer bedienungsfreundlichen Sieben-Gang-Schaltung, Rücktrittbremse, stabilem Gepäckträger und
komfortablem Gel-Sattel
ausgestattet. Die Reservierung im Internet ist ganz einfach: Abhol- und Rückgabestation sowie Ab-hol- und
Das NiederrheinRad - ein zuverlässiger Begleiter bei Touren
durch die Region. Foto: Agentur Berns - NiederrheinRad
Niederrhein. Erneuter Zuwachs für das Verleih- und
Servicesystem des NiederrheinRads: Gleich fünf neue
Stationen gehen zum Saisonauftakt an den Start. Touristen, die den Niederrhein mit
dem Fahrrad entdecken
wollen, finden jetzt weitere
Anlaufstellen im Kreis Kleve
sowie im Kreis Wesel.
Im Kreis Kleve gibt es
gleich vier neue Verleih- und
Service-Stationen: Das Airporthotel UHU Lodge bei
Schloss Hertefeld in Weeze,
das Schloss Walbeck in Geldern, das Tagungshotel
Schloss Gnadenthal in Kleve
und der Ferien- und Cam-
pingpark Wisseler See in
Kalkar bieten ab sofort die
apfelgrünen NiederrheinRäder für Ausflüge an. Auch
Sonsbeck im Kreis Wesel
verfügt über eine neue Stationen: Der Segway-Verleih
Fit 4 Seg ermöglicht seinen
Kunden und anderen Interessierten nun Entdeckungstouren mit den unverkennbaren Fahrrädern.
Damit ist das Servicesystem des NiederrheinRads
noch flächendeckender in der
Region angelegt. Die 50 Verleih- und Servicestationen
befinden sich verteilt über
den gesamten Niederrhein von Emmerich am Rhein bis
Rückgabedatum angeben
und die Buchung ab-schikken. Das NiederrheinRad
kostet neun Euro pro Tag, bei
längeren Touren gibt es Vergünstigungen.
Wer das NiederrheinRad
für eine Pause vom Alltag
nutzen möchte, findet auf der
Homepage eine Vielzahl
schöner Arrangements, vom
Tagesausflug bis zu zweitägigen Radwanderungen. Alle
Informationen über das Verleihsystem, online buchbare
Pauschal- und Servicepakete
sowie weitere Tipps finden
sich
online
unter
www.NiederrheinRad.de.
Unter der Telefonnummer
02162-817903 kann der aktuelle Katalog bestellt werden.
www.NiederrheinRad.de
Matthiasbruderschaften
laden zum Sternmarsch
Grenzland (fjc). Es ist gewissermaßen eine „kleine
Matthiaswallfahrt“, die
auf die große Pilgerfahrt
nach Trier einstimmt: Die
jährliche Sternwallfahrt
der St. Matthiasbruderschaften des Bezirkes
Schwalm-Niers in der
Osterzeit nach Brüggen.
Von vielen Orten des Bezirkes machen sich am
Sonntag, 19. April, Pilgergruppen auf den Weg. Am
Nachmittag um 14.15 Uhr
versammeln sie sich in der
alten Klosterkirche St. Ni-
kolaus in Brüggen, um dort
gemeinsam die heilige Eucharistie zu feiern. Alte Pilgergefährten zu treffen und
sich mit ihnen aus zu tauschen, gehören ebenso
dazu.
Die
Fußpilger
der
Schwalmtaler Sankt Matthiasbruderschaft treffen
sich um 12 Uhr auf dem
Marktplatz vor St. Michael
in Waldniel, die Radpilger
um 13 Uhr. Von hier geht es
durch die Natur des Kranenbach- und Schwalmtales nach Brüggen.
ADFC-Fahrradklimatest: Grefrath im Mittelfeld
Grüne fordern Verbesserung der Fahrradinfrastruktur
Grefrath. Beim bundesweiten ADFC-Fahrradklimatest wurde die Gemeinde
Grefrath im Jahr 2014 mit 94
Teilnehmenden erstmals gelistet. Die Grefrather Grünen freuen sich darüber, dass
so viele Menschen in der
Niersgemeinde das Fahrradklima bewerteten und kündigen an, die Ergebnisse in
die diesjährige Ratsarbeit
einzubeziehen.
Im landesweiten Vergleich von 67 Kommunen in
der Größenordnung bis
50.000 Einwohner belegt
Grefrath mit Platz 33 einen
Platz im Mittelfeld. Mit der
Gesamtwertung von 3,4
(Schulnotenprinzip; 1 = fahrradfreundlich, 6 = nicht fahrradfreundlich) liegt die Gemeinde Grefrath leicht über
dem Bundesschnitt von 3,6.
Die Detailanalyse zeigt dabei, dass Grefrath durchaus
das Potenzial dazu hätte, sich
zur fahrradfreundlichen Gemeinde zu entwickeln.
Besonders gute Noten gab
es dafür, dass alle - egal ob
jung oder alt - das Rad nutzen und dass Radfahren am
Niederrhein Spaß macht.
Für den Spaßfaktor gab es
die Note 2,5 und damit einen
guten Vorsprung vor den
Vergleichskommunen. Auch
die Nähe in der kleinen Gemeinde wussten die Teilnehmenden zu schätzen und
bewerteten die Erreichbarkeit des Ortskerns mit dem
Fahrrad sogar noch besser
als die zügige und direkte
Erreichbarkeit von Zielen im
Ortsgebiet.
Deutlich düsterer sieht das
Urteil in der Kategorie „Stellenwert des Radfahrens“
aus. Im Durchschnitt gab es
die Note 4,0 bei der Frage, ob
in jüngster Vergangenheit
viel für das Radfahren getan
wurde. Bemerkenswert ist
auch, dass in diesem Bereich
am häufigsten die Note ungenügend vergeben wurde.
„Das zeigt für uns klar, dass
die Zeit der Blockaden im
Gemeinderat vorbei sein
muss“, fordert Umweltausschussmitglied
Marcus
Lamprecht und ergänzt:
„Wir haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von
Anträgen gestellt, die dem
Radfahren einen höheren
Stellenwerte geben sollten.“
Die Grefrather Grünen hatten auch mit der Kampagne
„Der Ort gehört den Menschen und nicht dem Verkehr“ darauf aufmerksam
gemacht, dass Menschen, die
zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, Vorrang vor dem Automobilverkehr haben sollten.
„Für uns gehört die Verkehrssicherheit für Kinder
und ältere Menschen einfach
zu einer familienfreundlichen Gemeinde dazu“, erklärt Bettina Wimmers, Mitglied im Jugend-, Sozial- und
Seniorenausschuss. Der
bauliche Zustand der Grefrather Radwege wurde mit
4,3 ebenfalls unterdurchschnittlich bewertet. Die
Anzahl der Abstellmöglichkeiten für Räder wurde mit
der Benotung 3,6 zwar leicht
besser als in vergleichbaren
Kommunen (3,7) bewertet,
trotzdem zeigt auch dieses
Ergebnis, dass es noch Verbesserungspotenzial gibt.
Zu diesem Urteil kommen
die Grefrather Grünen auch
insgesamt. „Wir sind in erster Linie froh, eine zuverlässige Datenbasis für die
fahrradpolitische Arbeit der
kommenden Jahre zu haben“, so Lamprecht. Bettina
Wimmers äußert sich kritischer: „Die Ergebnisse zeigen,
dass es in Sachen Fahrradfreundlichkeit in Grefrath
noch Luft nach oben gibt.“
Dass
Verbesserungen
trotz schwacher Haushaltslage möglich seien, zeige das
Beispiel Oberhausen. Als ersten Schritt beantragen die
Grünen deshalb auch, 50.000
Euro für die Sanierung des
Radweges zwischen Kreisverkehr und Liebfrauenschule Mülhausen bereitzustellen. Der Blick über den
Tellerrand zur Nachbarkommune Kempen verrät,
dass es tatsächlich besser
geht - mit einer 2,9 gehört
Kempen zu den Topkommunen und liegt damit eine halbe Note vor seinem Nachbarn Grefrath. Um in Grefrath ein ähnliche gutes Ergebnis zu erreichen, wollen
sich die Grünen für einen
besseren Zustand der Radwege, neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und
bessere Beschilderungen
einsetzen.
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Grenzland
Vor 25 Jahren: Größte Sanierung der St. Josefskirche
Nördlichste Pfarrkirche im Bistum Aachen
Blick in die schmucke 112 Jahre alte Pfarrkirche. Foto: Manfred Baum
Künstler Klaus Iserlohe, der
2011 verstarb, hatte die
künstlerische Leitung der
Innenraumgestaltung. Das
Ausmalungskonzept spiegelt symbolisch die „Schöpfungstage der Bibel“ wieder.
Sichtbar wird das Alte Testament als gemeinsamer
Boden für Juden und Christen- die Einheit des Alten
und Neuen Bundes als Fundament des gegenwärtigen
Glaubens. Sichtbar werden
diese Gedanken vor allem im
Boden, im Ambo, im Altar
und im Kreuzweg. Alle Heiligenfiguren in der Kirche
wurden ebenfalls restauriert und durch eine ausgezeichnete Neuaufstellung
wieder ins Blickfeld der Kirche geholt. Erst in der Woche
vor Pfingsten 1990 wurde
das den Kirchenraum prägende sieben Meter hohe
Kreuz und der Tabernakel
aufgestellt. Ein Kreuz, dass,
so Pfarrer Klussmeier damals „auf den ersten Blick
den Atem verschlägt“, reich
an Symbolik und Ausdruckskraft.
Im August 1990 war der
neue Altar fertig. Weihbischof Karl Reger (Aachen)
weiht ihn damals. Inmitten
der Kirche steht das Taufbecken. Ein neuer Seitenzugang ermöglichte, dass die
Kirche über Tag geöffnet bleiben kann, denn eine Glaswand trennt einen kleinen
Gebetsraum vom Kirchentraum ab. Der alte und restaurierte Kreuzweg fand
seinen Platz wieder. „Ergreifend schön“, fand damals
Pfarrer Klussmeier. Die Bänke wurden in Eigenleistung
abgelaugt, abgebeizt und neu
gestrichen. Fleißige Vinkrather Frauen hatten die
Bänke zunächst gereinigt.
Die St.Josef-Pfarrkirche, ein
Schmuckstück sondergleichen. Sehr beliebt als „Traukirche“ bei den Hochzeitspaaren. Und seit einigen Jahren steht vor ihr auch ein
„Bööscher Denkmal“, dass
von der Sparkasse Krefeld
gestiftet wurde.
Die Kosten beliefen sich
damals auf 480.000 Mark für
die Instandhaltung und Reparaturen. Hinzu kamen
130.000 Mark für die künstlerische Gestaltung.
Knatsch um alte Eiche an der Nierskampfbahn
Schattenspender oder Schmutzschleuder?
Grefrath (maba). Das zentrale Thema im öffentlichen
Teil der Sitzung des Sportund Kulturausschusses war
die Begehung der Grefrather
Sportstätten, die die Gemeindeverwaltung betreut. Die
Bäder und das Eissportzentrum gehören nicht dazu.
Es ging um den Erledigungsstand der festgestellten Mängel. Es gab zahlreiche Nachfragen - doch nicht immer zufriedenstellende Antworten.
Hugo Bellgardt (SPD) wies auf
„feuchte Deckenplatten“ in
der Doppelsporthalle und den
neuen Boden hin. „Man muss
Wasserflecken vermeiden“,
so Bellgardt. Der Gemeindesportverbandsvorsitzende
Herbert Kättner erinnerte an
„unterschiedliche Undichtigkeiten“. Sportamtsleiterin Elvira Müller-Deilmann meinte dazu: „Ds Bauamt hat sie
als erledigt gemeldet.“
Die Laufbahn an der Schulwiese wird regelmäßig vom
Bauhof gewartet. Bellgardt
erinnerte noch einmal an die
„sumpfartige Wiese“ hinter
dem Clubheim des SV Grefrath. Diese Wiese würde der
Winfried Hüren will als
Vorsitzender aufhören
Neue Heimat: Treffpunkt Älterwerden
VON MANFRED BAUM
Vinkrath. Im 2.000-SeelenDorf Vinkrath, im Norden
von Grefrath, steht die Pfarrkirche St. Josef seit 112 Jahren
mitten im Dorf - und ist das
herausragende ortsbildprägende Gebäude. Vor genau
25 Jahren, am Vorabend des
Palmsonntag, war die größte
Sanierung, Renovierung und
völlige Umgestaltung des
Chorraumes nach rund einjähriger Arbeit beendet und
die Gläubigen konnten ihr
Pfarrkirche wieder nutzen.
Vor 25 Jahren wurden das
Dach, der Putz und die Heizung erneuert. Hinzu kamen
Malerarbeiten und Elektroarbeiten. Vinkrath war die
letzte Kirche im Bistum
Aachen, die dahingehend im
Chorraum umgestaltet wurde, dass der Priester jetzt die
heilige Messe mit dem Gesicht
zu den Gläubigen hin feiern
konnte. Die Zeit drängte damals, denn als man vor Jahren die beiden Anbauten seitlich an die Kirche gesetzt hatte und die Mauern öffnete,
geschah dies ohne Verankerung an das Mauerwerk des
Hauptkirchengebäudes. Es
entstanden im Laufe der Zeit
Risse, die das gesamte Gewölbe durchzogen. Die Kirche
hätte baupolizeilich geschlossen werden müssen, wenn
nicht die Entscheidung zügig
gefallen wäre zum sofortigen
Beginn der Totalrenovierung.
So ging es vor 26 Jahren zunächst um die Sicherung des
Gesamtgebäudes.
Der in Wermelskirchen
geborene Bildhauer und
Seite 27
Verein gerne für den Trainingsbetreib nutzen. Getan
habe sich seit der Begehung
im November daran nichts,
hatte Bellgardt festgestellt.
Nach Mitteilung der Verwaltung müsste diese Fläche einen drainageartigen Unterbau erhalten.
Für den Naturrasenplatz
ist nach Ansicht des SV Grefrath eine Maulwurfsperre
erforderlich. An den Parkplätzen am Sportpark „Auf
dem Heidefeld“ soll erst dann
etwas gemacht werden, wenn
der neue Kunstrasenplatz fertig ist, der den bisherigen Tennenplatz ersetzen soll.
Ein großes Thema war ein
Baum an der Nierskampfbahn in Oedt. Kättner forderte die Beseitigung. Die Eiche
dort sorge für Verschmutzungen und einer Vermoosung
auf der Kunststofflaufbahn.
Der Auftrag zur Reinigung soll
noch vor Ostern an eine Fachfirma vergeben werden. Nach
Ansicht von Kättner gehe
„Kunststofflaufbahn und
Baum“ nicht zusammen.
Aber: Die Eiche ist sehr alt.
Bürgermeister Manfred Lom-
metz: „Einfach ruck zuck den
Baum wegmachen geht
nicht.“
Kättner erwiderte: „Der
Baum ist seit Jahren ein Thema, hinzu kommt der Kot von
den Tauben, die auf dem
Baum sitzen.“ Georg Fasselt
(CDU) riet zu einem Baumschnitt, der den „Baum in seiner Substanz nicht gefährdet“. Karl-Heinz Jacobs (CDU)
wie auf die „Verletzungsgefahr der Sportler“ hin. Von
der Verwaltung gab es keine
Stellungnahme. Hugo Bellgardt meinte: „Die Äste muss
man wegschneiden.“ Die
Bündnisgrünen erinnerten
daran, dass ein „solcher Baum
auch Schatten spendet.“ Der
Ausschussvorsitzende Bernd
Bedronka (SPD) riet zu einer
„Begutachtung durch den
Bauhof“.
Im Sporthaus sollen die Sanitärräume und Umkleiden
saniert werden. Doch Absprachen mit dem TuS Oedt und
der Borussia hat es noch nicht
gegeben. In der Oedter Turnhalle gibt es seit Jahrzehnten
immer wieder Beschwerden
über die Geruchsbelästigung.
Diese habe nach Ansicht von
Michael Köhler vom Bauamt
„ein wenig nachgelassen“. In
diesem Jahr sollen die wasserlose Urinale, die auch die
GGS Oedt auf den Toiletten
hat, ausgetauscht werden.
Haushaltsmittel wurden angemeldet.
Interessant war ganz sicher
auch der nichtöffentliche Teil,
in dem über die Beteiligung
der Vereine an den Betriebskosten berichtet wurde. So
hat der TC Grefrath für seine
Anlage in der Müskeshütt
schon Vorkehrungen getroffen die Kosten für Energie zu
senken. Die Oedter Borussia
berichtete in ihrer Jahreshauptversammlung vor einigen Wochen, dass der Verein Mehrkosten von 2.500
Euro für das neue Vereinsheim auffangen muss. Desweitere gab es einen Sachstandsbericht der Verwaltung zum Pachtverhältnis der
Albert-Mooren-Halle. Dort
hat Pächter Christian Karpenkiel jetzt auch die seit Jahren nicht mehr genutzte Bar
im Keller der Mooren-Halle
„auf Vordermann“ gebracht.
Grefrath /Oedt (maba).
Draußen im Innenhof der
Oedter
Gemeinschaftsgrundschule am schwarzen
Graben absolvierten die Mitglieder der Qi-Gong-Gruppe
unter der Leitung von KarlHeinz Bartels ihre gesundheitsfördernden Übungen.
Drinnen tagte die Mitgliederversammlung, die aus den
Sprechern der mehr als 30
Gruppen besteht. Erstmals
tagte die Versammlung in der
„neuen Heimat“, den drei
Räumen der GGS Oedt am
schwarzen Graben.
Die gut zweistündige Versammlung verlief sehr harmonisch. Hajo Hegger bat lediglich, dass die Vorstandsbeisitzer sich etwas intensiver um die Gruppen kümmern sollten. Wiedergewählt
unter der Leitung von Wahlleiter Volkmar Josten wurde
der komplette Vorstand mit
Winfried Hüren (77) an der
Spitze, der den Verein seit der
Gründung vor 15 Jahren führt
und in der Niersgemeinde „bestens vernetzt“ ist. Angelika
Schwartz ist seine Stellvertreterin, Willy Niocolay
Schatzmeister und Dorothee
Hooge Schriftführerin. Hüren
kündigte an, dass er im Jahr
2017, wenn seine jetzige Amtszeit abläuft, und er dann 79
Jahre alt ist, nach 17 Jahren
nicht mehr zur Verfügung
stehen werde. Aus der Versammlung wurde angeregt
„frühzeitig einen Nachfolger
einzuarbeiten.“ Das sagte
Hüren zu. Er war froh, dass
der Umzug jetzt beendet ist
und stellte fest, dass der Verein rund 7.000 Euro in die neuen Vereinsräumlichkeiten in-
vestiert habe.
Die Räume eröffnen dem
Verein jetzt „weitaus mehr
Möglichkeiten“. Der Verein
denkt auch über Kooperationsmodell mit der Oedter GGS
nach, die in naher Zukunft die
GGS Grefrath werden soll.
Mit der neuen Lösung in Oedt
ist aber auch der „Traum vom
Mehrgenerationenhaus mit
Mum“ nach Aussage von
Hüren „endgültig begraben.“
Hüren weiter: „ Mit den neuen Räumlichkeiten erfährt die
Motivation zum Mitmachen
eine zusätzliche Dynamik.“
Die neue Heimat von Älterwerden in der Gemeinde Grefrath hat den Namen bekommen: „Treffpunkt Älterwerden.“ Glücklich und zufrieden ist der Verein auch über
den eigenen Eingang und den
teilweise überdachten Innenhof. „Dort sind Grillabend oder
Nachmittag möglich“, so Hüren.
In diesem Jahr nimmt der
Verein am Radwandertag am
5. Juli teil, wo er an der Burg
Uda wieder die Meldestelle
betreuen wird. Ebenso am
Familienfest der Gemeinde
Grefrath Ende August im Eissportzentrum. Im November
soll das 15-jährige Bestehen
groß in der Mooren-Halle gefeiert werden. Die Kulturgruppe hat angekündigt, dass sie
in diesem Jahr eine mehrtätige Fahrt in die Fränkische
Schweiz unternehmen wird.
Die neue Gruppe des Vereins
ist der Gesprächskreis Englisch, der von Hugh Normen
geleitet wird. Das größte Angebot gibt es bei den Radlern.
Es gibt sieben Radfahrgruppen im Verein.
Großtauschtag in der
Gesamtschule
Nettetal (hws) Zum 63.
Niederrhein-Großtauschtag
am 12. April laden die Mitglieder des Vereins der Briefmarkenfreunde Nettetal ein,
natürlich wieder mit einer
Werbeausstellung und mit
einem „Briefmarken-Salon“
zu einem bestimmten Sammelgebiet. Nicht nur Ausstellungsleiter Hans Holzportz war überrascht, wie
positiv das neue Ausstellungskonzept im Herbst
2014 angenommen wurde.
Damals stand der „BayernSalon“ von Volker Reuschenbach aus Kaldenkirchen im Mittelpunkt. Im
Frühjahr 2015 gibt es den
„Liechtenstein-Salon“ von
Karl-Heinz Mühlen aus
Mönchengladbach.
Die Verantwortlichen:
„Kommen und schauen Sie
selber, wie interessant, abwechslungsreich und informativ diese sinnvolle Freizeitbeschäftigung - für jung
und alt und auch für Sie
sein kann! Informieren Sie
sich auch vor Ort und nutzen Sie unser Angebot einer „Schnupper-Mitgliedschaft“ für ein volles Jahr
zum halben Mitgliederpreis, aber mit vollem Leistungspaket!“
Hier nun die wichtigsten
Angaben zum „63. Niederrhein-Großtauschtag“:
Sonntag, 12. April 2015
(Weißer Sonntag), 9 bis 16
Uhr, Veranstaltungsort:
Städtische Gesamtschule:
41334 Nettetal-Breyell,
Von-Waldois-Straße
6.
Freier Eintritt. Mit einem
„Infostand“ des Vereins
mit Probeexemplaren der
„philatelie“ und mit kostenloser Bewertung der
„Schätze“. Gäste und Interessierte sind auf dem „Frühjahrs-Großtauschtag 2015“
gerne willkommen. Erwartet werden wieder bis zu
300 Sammler aus den Nachbarvereinen sowie weiteren Sammlern.
Weitere
Informationen:
www.nettephila.de.
Grenzland
Seite 28
Auszubildende
feiern Examen
Nettetal. Nach einem Jahr
gemeinsamer Ausbildung
an der staatlich anerkannten Schule für Gesundheitsund Krankenpflegeassistenz am Städtischen Krankenhaus Nettetal haben die
Auszubildenden des Nettetaler Krankenhauses die
staatliche Anerkennung erreicht. Gesundheits- und
Krankenpflegeassistenten
unterstützen examinierte
Pflegefachkräfte bei der
Versorgung und Pflege von
Patienten. Sie assistieren
bei Diagnostik und Therapie und sind für Sauberkeit
und Hygiene auf der Station zuständig. Der erworbene Abschluss qualifiziert
für die Ausbildung in der
Gesundheits- und Krankenpflege.
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Gegen geplante Energieabgabe
Landrat kritisiert Sigmar-Gabriel-Pläne:
Angriff auf die heimische Energiewirtschaft
Kreis Viersen. Als „Angriff
auf die Energiewirtschaft
und die gesamte heimische
Wirtschaft“ bezeichnen die
sechs Landräte der energieerzeugenden Kreise Viersen,
Städteregion Aachen, Düren,
Heinsberg, Rhein-Erft und
Neuss den aktuellen Plan
von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, eine
neue Energieabgabe einzuführen. Viersens Landrat
Peter Ottmann, Städteregionsrat Helmut Etschenberg
(Städteregion
Aachen),
Landrat Wolfgang Spelthahn (Kreis Düren), Landrat
Stephan Pusch (Kreis Heinsberg), Landrat Michael
Kreuzberg
(Rhein-ErftKreis) und Landrat HansJürgen Petrauschke (RheinKreis Neuss) beurteilen die
Einführung einer neuen Abgabe als einseitige Benachteiligung der Braunkohle
und kritisieren, dass andere
Möglichkeiten zur CO2-Einsparung nicht ernsthaft geprüft werden.
„Bei dem so genannten
nationalen Klimabeitrag
handelt es sich in Wirklichkeit um ein nationales Kohle-Abschaltprogramm, das
tausende Arbeitsplätze und
die Sicherheit der Energieversorgung gefährdet“, so
Landrat Ottmann. Die Energiewirtschaft und die energieintensiven Unternehmen
brauchten vielmehr dringend Planungssicherheit
über das Jahr 2030 hinaus.
Die Landräte plädieren für
eine sichere, ausgewogene
und bezahlbare Energieversorgung, die Braunkohle als
Brückentechnologie einschließt. Neben dem Klimaschutz müsse die Versorgungssicherheit gewährleistet sein. Dies sei allein mit
erneuerbaren Energien nicht
zu schaffen.
Die Forderung der Landräte wird auch unterstrichen
vom Landkreistag NRW. Der
Landkreistag in NordrheinWestfalen ist der kommunale
Spitzenverband der 30 Kreise
in NRW und der Städteregion
Aachen mit etwa 10,5 von landesweit insgesamt 17,5 Millionen Einwohnern.
Mit fünf anderen Landräten in NRW spricht sich der Kreis
Viersener Landrat Peter Ottmann gegen die Engergiepläne von
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel aus. Foto: Kreis
Viersen
NEW: 17 Nachwuchskräfte
beenden erfolgreich ihre Ausbildung
Vordere Reihe v.l.: Susanne Lubinskij, Sahel Wahabzadah,
Helen Kühn, Melanie Eickes, Rosa Ibatullin (alle frisch examinierte Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten). Hintere
Reihe v.l.: Steve Lindner (frisch examinierter Gesundheits- und
Krankenpflegeassistent), Stefan Russmann (stellv. Pflegedienstleiter und Dozent), Heike Weinmann (Schulleitung), Nicole Janssen (Dozentin), Ute Geisendörfer (Prüfungsvorsitzende Gesundheitsamt Viersen), Sendi Garcia (Praxisanleiterin)
17 erfolgreiche Nachwuchskräfte der NEW gemeinsam mit der Konzernausbildungsleitung und
dem Vorstand. Foto: NEW AG.
Kreis Viersen. Im Rahmen
einer Abschlussfeier nahmen 17 Auszubildende des
NEW-Konzerns aus den Händen von Friedhelm Kirch-
hartz, Vorstandsvorsitzender der NEW AG, ihre Ausbildungszeugnisse und Glückwunschschreiben entgegen.
Eine Prüfungskandidatin
beendete ihre Ausbildung
mit dem Gesamtergebnis
„sehr gut“ und wurde dafür
geehrt. Größtenteils haben
die Absolventen ihre Prü-
fungen mit der Note „gut“
abgeschlossen. „Dieses hervorragende Ergebnis ist eine
schöne Bestätigung für unsere Auszubildenden und
die gute Arbeit der Ausbilder. Es spiegelt die Qualität
der Ausbildung bei der NEW
wieder“, sagt Friedhelm
Kirchhartz. Eine weitere erfreuliche Nachricht: Alle 17
Absolventen haben einen
Anschlussvertrag in der
NEW-Gruppe erhalten.
Die NEW, die derzeit 80
junge Menschen in 14 verschiedenen Berufen ausbildet, wurde mehrfach von der
IHK Mittlerer Niederrhein
als einer der besten Ausbildungsbetriebe ausgezeichnet. Informationen zur Ausbildung gibt es im Internet
unter www.newkarriere.de.
Kindter Eck:
Einladung zum Mitmachen
Schaag (ww). Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren sind am
Samstag, 11. April, um 11 Uhr
wieder ins Kindter-Eck zur
traditionellen Märchenstunde eingeladen. Die Fahrradgruppe startet am Dienstag,
14. April um 10 Uhr auf dem
Hubertusplatz. Im Generationentreff ist um 13.30 Uhr Offener Treff, ab 15 Uhr wird StadtLand-Fluss gespielt und um
19.30 Uhr treffen sich die Amateurfunker. Der Mittwoch, 15.
April beginnt um 13.30 Uhr,
um 15 Uhr ist das Skip-BoTurnier. Die Gitarrenprobe
beginnt um 17 Uhr, wozu auch
neue Interessenten willkom-
men sind. Der Nähkurs findet
ab 19.30 Uhr statt. Der Donnerstag, 16. April fängt um
10.30 Uhr mit Yoga an, ein
gemeinsames Mittagessen ist
um 12 Uhr und ab 13.30 Uhr
startet der Spielnachmittag.
Das Mutter-Kind-Café öffnet
um 15.15 Uhr und um 17.45
Uhr trifft sich die Yoga Frauengruppe. Am Freitag wird
geladen um 13.30 Uhr zum
Offenen Treff und um 15 Uhr
beginnt der Spielenachmittag. Neu dabei ist dann das
Dartspiel. Am Samstag, 18.
April schließt sich dann um
11 Uhr die Woche mit der
Märchenstunde.
Trauer/Rätsel
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Seite 29
G&G Dienst 15/08 – Seite 6
Rätsel und Spaß
Lustiges Silbenrätsel
Aus den Silben: a - auf bicht - chi - chrom - de - den
- ent - er - fest - gang - gen ger - ha - hor - li - luft - mei
- mie - mund - na - nist - on pe - pum - rin - salz - schlau
- stei - te - tur - wen - werk
sind 12 Wörter mit folgenden
doppelsinnigen Bedeutungen
zu bilden.
Schachaufgabe Nr. 15
8
7
6
5
4
3
2
1
尷居尻就尯居尿尵
居屃居屃居 居屃
屃居尿层屃居屃居
居屃居 居 居尼
居 居 层 居
居 尾尴尺 居
屄层 居 居屄层
尶 居 居尸尮
a
b
c
d
e
f
g
h
Kontrollstellung:
Weiß: Kg1, Dd3, Ta1,
Tf1, Le3, Lh5, Sc3,
Ba2, b2, d6, f4, g2, h2
(13)
1
Schwarz: Ke8, Dd8,
Ta8, Th8, Lc8, Sc6,
Sg8, Ba6, b5, b7, d7,
e6, g6, h7 (14)
3
Wie konnte Weiß unter
Ausnutzung der unentwickelten schwarzen Figuren in 6 Zügen
gewinnen?
geist.
Abwesenheit
BezieWasserhen einer Woh- wirbel
nung
Telefonat
Schrei
hasten
Edelsteine
Fahrzeug
6
ugs.:
gleichgültig
Weltall
Schöpflöffel
Reitstock
Preisvorschlag
Abk.:
angeblich
Abk.:
Selbstbedienung
7
8
Auerochse eines Spions
Hptst.
von
Lettland
Behörde
Großmutter
Abk.:
Leitzahl
geballte
Hand
Stängel
Kassenzettel
Bergsteigerrequisit
Experte,
Routinier
norddt.:
Meeresbucht
Filmberühmtheit
tierisches
Fett
Empfehlung
Heilpflanze
bringt
die Haare
in Form
Marktbude
Schrägstützbalken
®
Liedvortrag
15
9
Fördergerät für ein Gasgemisch
10
Besitze ich den zwanzigsten Buchstaben?
Es sind achtbuchstabige Wörter zu bilden, die im Feld mit
dem Pfeil beginnen und im Uhrzeigersinn um das Zahlenfeld
laufen. Jedes der Wörter hat mit dem vorhergehenden zwei
Buchstaben gemeinsam.
11
1 Ablagerung, Bodensatz, 2 kleiner Wandelstern, 3 Seltenheit,
4 Pferd Odins, 5 Nichtigkeit, Kleinigkeit.
12
Symbol-Rätsel
Jedes Symbol bedeutet eine Zahl,
gleiche Symbole
also gleiche Zahlen. Durch Überlegen und Probieren
sind die richtigen
Zahlen herauszufinden.
Kruste eines asiatischen
Reiches
kluger Gutspächter
Die ersten Buchstaben – von
unten nach oben gelesen –
nennen eine Aufforderung,
ruhig zu ruhen.
Kombinationsrätsel
Die Selbstlaute:
-aeeeeeiiuüsind den folgenden Mitlauten:
mtjmndmnhhnchnrpfn
so beizuordnen, dass sie eine
sprichwörtl. Redensart ergeben.
Auflösung aus der vorigen Nummer
Sudoku
Viel Vergnügen bei diesem
japanischen Rätselspaß!
5
4
6
9
3 5
8 1
2
4
6 8
9 5
2
4
3
7
6
9
7 8
2
7
Veterinär
Europ.
Fußballverband
(Abk.)
Nagetier
frz. Stadt eines Korridor
Wohngeld für eine Feier
Meeresraubfisch
Laut
eines
Esels
Müll,
Abfall
Stück
Papier
5
eine Vorsilbe drehen
eher,
früher
als
Spielfigur
Metallgewürz
Fabrik eines Gesichtsteiles
stark in
seinen
Bann
ziehen
erblicken
2
4
Himmelskörper
Nahrungsmittelabsud
Fortsetzungsfolge
Blasinstrumentbestand
Bergwanderer
Abk.:
Untergeschoss
still,
lautlos
erschöpft
Plattenrätsel
Ausruf
des Verstehens
2
8 4
9
3
1
8
Das Diagramm ist mit den
Zahlen 1 bis 9 aufzufüllen. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile und jeder Spalte und in jedem 3x3-Feld nur einmal vorkommen.
Schach:
(1. ... Ta1) 2. Dd2! (Auch 2. Se4
gewinnt) 2. ... hg5: (2. ... Se7
3. Df4!) 3. Dg5:+ Kf8 4. h6 Tc1:
5. h7! Td1:+ 6. Kh2 1-0.
Rösselsprung:
Zu wissen, was man weiß, und zu
wissen, was man tut, das ist Wissen.
Schüttelrätsel:
Pferde
Alaska
Firnis
Norden
Zahlenrätsel:
1 Leguan, 2 Erebus, 3 Schiff, 4
Souper, 5 Ehrung, 6 Urzeit, 7 Losung, 8 Fuerst, 9 Eskimo, 10 Lyoner, 11 Lydien, 12 Askari = Alle
Fluesse laufen ins Meer.
Schwedenrätsel:
A
BUSHAL T E
REE KUR
NE L SON
HEMD H R
A DONA
I NSE L B
MN B BE
P L EGEN
MON A T
L
S U F ED
HAMBURG
NAEHE A
T X R I NG
A
S T E L L E
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T
I
GABE
BL EGER
E BE I N
Füllrätsel:
Jeder weiß am besten, wo ihn der
Schuh drückt.
Wabenrätsel:
1 Schein, 2 Mansch, 3 Flomen, 4
Clinch, 5 Angeln, 6 Lugano, 7 Manila, 8 Elegie, 9 Gambia, 10 Thomas, 11 Ostsee, 12 Obmann.
Wochenenddienste
Seite 30
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
Gottesdienste
Katholische Pfarren
Apotheken-Bereitschaft
Apotheker Tipp
Amern, St. Anton: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 19 Uhr Hl.
Messe.
Amern, St. Georg: Sonntag: 10.30 Uhr Hl. Messe.
Boisheim, St. Peter: Samstag: 18.30 Uhr Hl. Messe. Sonntag: 9 Uhr
Wortgottesfeier.
Born, St. Peter: Samstag: keine Hl. Messe. Sonntag: 9.45 Uhr Wortgottesdienst.
Bracht, im Altenheim: Sonntag: kein Wortgottesdienst.
Bracht, St. Mariä Himmelfahrt: Samstag: kein Gottesdienst. Sonntag: 9.30
Uhr Erstkommunionfeier, 18 Uhr Dankandacht der Kommunionkinder.
Breyell, St. Lambertus: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag: 11 Uhr
Familienmesse.
Brüggen, St. Nikolaus: Samstag: 17.30 Uhr Hl. Messe. Sonntag: keine Hl.
Messe.
Dilborn, Kapelle Schloss Dilborn: Samstag: keine Hl. Messe.
Dilkrath, St. Gertrudis: Samstag: 18.30 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 10 Uhr
Wortgottesdienst.
Dornbusch, St. Maria Hilfe der Christen: Sonntag: 9.30 Uhr Hl. Messe.
Dülken, Herz-Jesu: Samstag: keine Messe. Sonntag: 10 Uhr Erstkommunionfeier. Montag: 10 Uhr Dankmesse der Kommunionkinder.
Dülken, St. Cornelius: Samstag: 18 Uhr Hl. Messe, 20 Uhr Osterliturgie der
gr./orth. Gemeinde. Sonntag: 9.30 Uhr Erstkommunionfeier, 11.15 Uhr
Erstkommunionfeier, 18 Uhr Dankandacht der Kommunionkinder. Montag: 10
Uhr Dankmesse der Kommunionkinder.
Dülken, St. Cornelius im Altenheim, Heesstraße 2: Samstag: 16.30 Uhr Hl.
Messe.
Dülken, Vikarie St. Ulrich: Sonntag: 11 Uhr Familienmesse.
Elmpt, St. Laurentius: Samstag: 16 Uhr Vorabendmesse im Altenheim.
Sonntag: 10 Uhr Hl. Messe.
Grefrath, St. Laurentius: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 10.30
Uhr Hl. Messe.
Hinsbeck, St. Peter: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag: 11.15 Uhr Hl.
Messe.
Kaldenkirchen, St. Clemens: Samstag: 18.30 Vorabendmesse. Sonntag:
9.30 Uhr Hl. Messe, 15 Uhr Andacht.
Leuth, St. Lambertus: Samstag: 19.30 Uhr Abendgebet der Kommunionkinder und Familien. Sonntag: 11 Uhr Erstkommunionfeier. Montag: 9 Uhr
Dankgottesdienst der Kommunionkinder.
Leutherheide, St. Peter und Paul: Sonntag: 8.15 Uhr Hl. Messe.
Lobberich, St. Sebastian: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse, 18.30 Uhr
Lichterfeier der Erstkommunionkinder. Sonntag: 9.30 Uhr Erstkommunionfeier. Montag: 9.30 Uhr Dankmesse der Kommunionkinder.
Lobberich, Alte Kirche: Sonntag: keine Messe.
Lüttelbracht, St. Maria Helferin: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag:
8.30 Uhr BBB Hl. Messe.
Lüttelforst, St. Jakobus: Sonntag: 10 Uhr Hl. Messe.
Mülhausen, St. Heinrich: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag: 11 Uhr
Erstkommunionfeier, 18 Uhr Dankandacht der Kommunionkinder.
Mülhausen, im Kloster: Sonntag: 8 Uhr Hl. Messe.
Niederkrüchten, St. Bartolomäus: Samstag: 18 Uhr Vorabendmesse, 19.30
Uhr meditative Einstimmung der Erstkommunionkinder beider Pfarren. Sonntag: 9 Uhr Erstkommunionfeier. Montag: 10 Uhr Dankmesse der Erstkommunionkinder beider Pfarren.
Oberkrüchten, St. Martin: Sonntag: 11 Uhr Erstkommunionfeier.
Oedt, Altenheim: Samstag: 16 Uhr Vorabendmesse.
Oedt, St. Vitus: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag: 9 Uhr Erstkommunionfeier. Montag: 10 Uhr Dankmesse der Kommunionkinder.
Overhetfeld, Kapelle an der Heiden: Samstag: 18.45 Uhr Vorabendmesse.
Schaag, St. Anna: Samstag: 17.15 Uhr gemeinsame Vorabendmesse. Sonntag: 9.30 Uhr Hl. Messe.
Süchteln, Johanniskirche: Sonntag: 9.30 Uhr Gottesdienst.
Süchteln, St. Clemens: Samstag: 18.15 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 8 Uhr
Hl. Messe, 10.30 Uhr Hl. Messe.
Süchteln-Vorst, St. Franziskus: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse.
Viersen, St. Maria Helferin: Sonntag: 9.30 Uhr Hl. Messe.
Viersen, St. Maria Hilf (Altenheim): Samstag: 9 Uhr Hl. Messe. Sonntag: 9
Uhr Hl. Messe.
Viersen, St. Notburga: Sonntag: 9.30 Uhr Hl. Messe.
Viersen, St. Peter: Sonntag: 11 Uhr Hl. Messe.
Viersen, St. Josef: Samstag: 18.30 Uhr Vorabendmesse.
Viersen, St. Remigius: Sonntag: 11 Uhr Hl. Messe.
Viersen-Helenabrunn, St. Helena: Samstag: 17 Uhr Gemeindemesse.
Vinkrath, St. Josef: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag: 9 Uhr Hl.
Messe.
Waldniel, Altenheim: Sonntag: 10.30 Uhr Wortgottesdienst.
Waldniel, St. Michael: Samstag: 18.30 Uhr Hl. Messe. Sonntag: 9 Uhr Hl.
Messe, 11.15 Uhr Hl. Messe.
Waldnieler Heide, St. Mariä Himmelfahrt: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse.
Sonntag: 10 Uhr Hl. Messe.
Nettetal/Brüggen/Niederkrüchten/Schwalmtal dienstbereit jeweils von 9
Uhr bis 9 Uhr
Freitag, 10. April 2015
Engel-Apotheke
Hauptstr. 36, 41372 Niederkrüchten-Elmpt (Elmpt), 02163/81194
Samstag, 11. April 2015
Elefanten-Apotheke
Hubertusplatz 18, 41334 Nettetal (Schaag), 02153 71040
Sonntag, 12. April 2015
Glocken-Apotheke
Hauptstr. 14, 41334 Nettetal (Hinsbeck), 02153/2561
Montag, 13. April 2015
Apotheke am Katharinenhof
Borner Str. 32, 41379 Brüggen, 02163-5749330
Dienstag, 14. April 2015
Regenbogen-Apotheke
Borner Str. 28, 41379 Brüggen, 02163/5780352
Donnerstag, 16. April 2015
Dohlen-Apotheke
Weizer Platz 3, 41379 Brüggen (Kaldenkirchen), 02157/871880
Freitag, 17. April 2015
Schwanen-Apotheke
Mittelstr. 56, 41372 Niederkrüchten, 02163/47575
Notdienstbereite Apotheken in den folgenden PLZ-Bereichen: Süchteln,
Dülken, Viersen, dienstbereit jeweils von 9 Uhr bis 9 Uhr
Freitag, 10. April 2015
Rosen-Apotheke
Große Bruchstr. 51-53, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162/12498
Samstag, 11. April 2015
Delphin-Apotheke
Bahnhofstr. 1, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162/16861
Sonntag, 12. April 2015
Aesculap-Apotheke
Theodor-Heuss-Platz 10, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162/351534
Montag, 13. April 2015
DocMorris-Apotheke im Löhcenter
Löhstraße 21, 41747 Viersen, 02162/503960
Dienstag, 14. April 2015
Linden-Apotheke
Hauptstr. 15, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162/15079
Mittwoch, 15. April 2015
Remigius-Apotheke
Loehstr. 11-13, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162/29060
Freitag, 17. April 2015
Apotheke am Lindenplatz
Hochstr. 15, 41749 Viersen (Süchteln), 02162/70020
Notdienstbereite Apotheken in den folgenden PLZ-Bereichen: Grefrath,
Oedt und Kempen, dienstbereit jeweils von 9 Uhr bis 9 Uhr
Freitag, 10. April 2015
Antonius-Apotheke
Rheinstr. 6, 47906 Kempen (Tönisberg), 02845/8141
Montag, 13. April 2015
Enger-Apotheke
Engerstr. 13, 47906 Kempen, 02152/52717
Mittwoch, 15. April 2015
Thomas-Apotheke
Thomasstr. 25, 47906 Kempen, 02152/2424
Donnerstag, 16. April 2015
Hubertus-Apotheke
Königsstr. 10, 47906 Kempen (St. Hubert), 02152/7391
Freitag, 17. April 2015
Apotheke im Arnoldhaus
Arnoldstr. 13, 47906 Kempen, 02152/1489485
Telefonischer Abruf
Weiterhin können auch die bundesweit einheitlichen Notdienstservices der
ABDA genutzt werden: Unter der Nummer 0800 00 22 8 33 sind die
notdiensthabenden Apotheken rund um die Uhr abrufbar. Aus dem Festnetz
ist der Anruf unter Tel. 0800 00 22833 kostenlos, per Mobiltelefon ohne
Vorwahl unter Tel. 22833 kostet jeder Anruf pro Minute sowie jede SMS 69 Cent.
Weitere Informationen finden Sie unter www.abda.de/notdienst.html.
Mit einer Schüßler-Kur fit in den Frühling
Kirchliche Nachrichten
Einkehrtag in Steyl
Nettetal. Die Pfarrgemeinden St. Sebastian Lobberich und St. Peter Hinsbeck
laden am Donnerstag, 16. April, zu einem Einkehrtag in Steyl ein. Abfahrt in
Lobberich ist um 8.30 Uhr ab Doerkesplatz und in Hinsbeck um 8.45 Uhr ab
Kirmesmarkt. Die Rückkehr erfolgt gegen 17.30 Uhr. Anmeldung in den
Pfarrbüros St. Peter oder St. Sebastian erbeten.
Die GN jetzt auch auf Facebook
www.facebook.com/GrenzlandNachrichten
Winter ade - endlich! Es gibt verschiedene Gründe, warum sich der Körper
jetzt nicht wohlfühlt, dazu gehören
möglicherweise Mineralsalz-Mangelzustände. Solche Mangelzustände
können das hormonelle Gleichgewicht
stören oder den Stoffwechsel bremsen. Mögliche Anzeichen: Frühjahrsmüdigkeit und Startschwierigkeiten.
Dagegen helfen jetzt Bewegung an der
frischen Luft, vitaminreiche Ernährung und zum Beispiel eine SchüßlerKur.
Je nach persönlicher StoffwechselSituation können unterschiedliche
Salze hilfreich sein. Dies ist eine bewährte Zusammensetzung für eine
Frühjahrs-Kur. Die Kur vertreibt den
letzten trüben Gedanken des Winterblues ebenso wie im Körpergewebe
angesammelte Schadstoffe. Kopf und
Körper werden fit für den Frühling. Am
besten eignen sich dafür die Schüßler-Salze Nr. 5, Nr. 9 und Nr. 10.
Das Schüßler-Salz Nr. 5, Kalium phosphoricum, ist das Salz der Psyche. Es
macht gute Laune, stabilisiert das Nervenkostüm und hilft auch, eine Frühjahrsdiät entspannt durchzuhalten.
Natrium phosphoricum, das Schüßler-Salz Nr. 9, baut Säuren ab, die im
Körper gebildet werden. Der Stoffwechsel kann effizienter arbeiten und
genügend Energie für alle Frühlingsaktivitäten liefern. Der möglichen Übersäuerung des Körpers beim Abnehmen wird so vorgebeugt.
Die Nr. 10, Natrium sulfuricum, befreit
von überschüssigem Wasser und Giftstoffen. Es fördert die Vitalität und ist
ebenfalls ein wichtiger Helfer bei Abnehm- und Entgiftungskuren auf dem
Weg zur Sommerfigur.
Die Frühjahrskur startet man mit der
Nr. 10 nach dem Aufstehen, nimmt
mittags die Nr. 5 und abends die Nr.
9. Vom jeweiligen Salz drei Tabletten in
heißem Wasser auflösen und schluckweise trinken.
Eine weitere Variante der Frühjahrskur
ist die Entschlackungs-Kur. Sie besteht aus der Nr. 6 (das Salz der
Entschlackung), morgens eingenommen; Nr. 10, das kennen Sie jetzt
schon (innere Reinigung, s.o.), mittags und der Nr. 12 (Salz der Gelenke)
am Abend.
Wenn man unterwegs ist, kann man
die Salze natürlich auch ohne vorheriges Auflösen nacheinander im Mund
zergehen lassen. Eine Schüßler-Kur
sollte drei bis sechs Wochen dauern.
Ärztlicher privater Notdienst Niederrhein
Glückwünsche
KALDENKIRCHEN
10. April: Helmine Korsten, Venloer Straße 36, 89 Jahre
10. April: Anton Stoffers, Vennstraße 31, 85 Jahre
12. April: Willi Bosch, Bahnhofstraße 8a, 91 Jahre
12. April: Wilhelm Lisges, Stappstraße 9, 88 Jahre
15. April: Rade Cubrilo, Herrenpfad 14, 83 Jahre
16. April: Maria Compans, Feldstraße 10, 86 Jahre
LOBBERICH
10. April: Herbert Mackenstein, Wevelinghover Straße 46, 84 Jahre
10. April: Anna Pielen, Burgstraße 9, 83 Jahre
11. April: Margarete Drabben, Bocholt 11, 82 Jahre
15. April: Josef Faetz, Eichenstraße 23, 82 Jahre
15. April: Augustin Nelißen, Kölsumer Weg 39, 87 Jahre
16. April: Maria Anna Barz, De-Ball-Straße 40a, 80 Jahre
HINSBECK
10. April: Albert Thissen, An Haus Bey 8, 81 Jahre
LEUTH
11. April: Walter Waschelowski, Locht 79, 86 Jahre
BREYELL
12. April: Johann Lehnen, Beek 12, 83 Jahre
12. April: Elisabeth Mellen, Oberonnert 25, 98 Jahre
14. April: Erika Beckmann, Berg 4a, 83 Jahre
15. April: Maria Holtstieger, Dohrstraße 32, 81 Jahre
0180 10 19246 oder
0178 88 19246
www.aerztlicher-privater-notdienst.de
Gottesdienste Evangelische Gemeinden
Amern: Sonntag, 11 Uhr Gottesdienst.
Bracht: Sonntag, kein Gottesdienst.
Breyell: Sonntag, 10.30 Uhr Tauf-Gottesdienst.
Brüggen: Sonntag, kein Gottesdienst.
Dülken: Sonntag, 10.45 Uhr Gottesdienst.
Elmpt: Sonntag, 9.15 Uhr Gottesdienst.
Elmpt im Altenheim: kein Gottesdienst.
Grefrath, Friedenskirche: Sonntag, 10 Uhr Gottesdienst.
Hinsbeck: Sonntag, 10.30 Uhr Gottesdienst.
Kaldenkirchen: Sonntag, 10 Uhr Gottesdienst.
Lobberich: Sonntag, kein Gottesdienst.
Niederkrüchten, Sonntag, kein Gottesdienst.
Oedt, Versöhnungskirche: Sonntag, kein Gottesdienst.
Süchteln: Sonntag, 9.30 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, 11 Uhr Gottesdienst in der Johanniskirche (Rheinische Kliniken).
Viersen, Kreuzkirche: Samstag, keine Marktandacht. Sonntag, 10 Uhr Gottesdienst.
Waldniel: Sonntag, 9.30 Uhr Gottesdienst.
Waldniel, Altenheim (Schillerstr. 28): Samstag, kein Gottesdienst.
Magazin
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
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Wir laden Sie herzlich ein, in den Gottesgarten am Obermain:
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Seite 31
Seite 32
zeitgeist
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… die Schwalmauen - Natur pur
Die Schwalmauen bestechen durch ihren natürlichen
Charakter. Das Totholz wird
bewusst stehen gelassen. Im
und am Wasser haben sich
nach der Renaturierung der
Schwalm Lebensräume für
Tiere und Organismen entwickelt. Der Weg bietet romantische Winkel und den
Blick auf die vielfältige Vogelwelt, die hier Platz und
Ruhe findet, ihre Nester zu
bauen und den Nachwuchs
aufzuziehen.
Mit etwas Zeit und eventuell einem Fernglas lassen
sich hier seltene Vogelarten beobachten. Mitten im
Wald eingebettet entsteht
das Gefühl, fernab von größeren Orten zu sein, doch
befindet sich dieses kleine
Paradies direkt vor den
Toren Brüggens. Beruhigend wirken die Kontraste,
das stille Wasser, die senkrecht aufstrebenden Bäume, Licht und Schatten auf
der Wasseroberfläche und
das üppige, sprießende
Grün rundherum.
Text: Birgit Eickenberg,
Fotos: Horst Schüren
Freitag, 10. April 2015 / Nr. 15
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