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- Evangelische Kirchengemeinde Arnoldshain

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Ausgabe Nr. 435
Arnoldshain • Oberreifenberg • Niederreifenberg • Schmitten • Seelenberg
April bis August 2015
Kirchenvorstandswahl am 26. April
Kurzportraits der Kandidatinnen und Kandidaten
800-Jahr-Feier Laurentiuskirche
Ablauf und Rahmenprogramm der Feier am 18. und 19. Juli 2015
Kinder- und Jugendprojekte
Jugenddisco, Live-Spiel, Abenteuertag, Sommerfreizeit.
Titelfoto:
Christus - Lamm Gottes im
Oberlicht der Evangelistentür
Künstler: Hans Adam
Foto: Wolfgang A. Schimpf
Inhalt:
Geistlicher Artikel
Kirchenvorstandswahl
Vorstellung der
Kandidatinnen und
Kandidaten
Indien-Engagement
Zuspruch auf hr1
800-Jahr-Feier
Laurentius-Pilgerweg
2. Laurentius-Lauf
Sommerfreizeit 2015
Kinder-Abenteuertage
Pinnwand
Jugend-Live-Spiel
Konzerte Förderverein
Gartentag
Konfi-Praktikum
HOPE-School
Weihnachten im Schuhkarton
Silbergrau
Progressive Muskelentspannung
Besuchsdienst
Kasualien
Gottesdienste
Impressum
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2 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Was predigt eigentlich unsere
Laurentiuskirche?
Ich meine, wenn man drinnen ist. Die Fenster: wunderschön, wenn während des Gottesdienstes die Sonne
durch das Laurentiusfenster scheint. Ein schönes warmes bernsteinfarbenes Licht. Das Fenster in der Apsis
mit dem Verkündigungsengel in der Blickrichtung zum
Altar. Am Altar predigt die Kirche. Wenn Menschen beim
Abendmahl einen Kreis rund
um den Altar bilden, dann
kann man das sehen.
Auf den Seiten des Altars
von 1830 stehen zwei Bibelsprüche. Auf der Kanzelseite steht in den schwarzen
Marmor hinein gearbeitet:
„Himmel und Erde werden
vergehen, aber meine Worte
vergehen nicht.
Luc 21.33. Text am Vormittag
des Festes.“ Und gegenüber
auf der Seite der Osterkerze
und des Taufbeckens steht:
„Ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht.
Roem 1.16. Text am Nachmittag.“ Vormittag und Nachmittag meinen also zwei Gottesdienste am 25. Juni 1830.
Laurentius-Fenster
Beachtenswert. Die Kirche Künstler: Hans Adam
muss beim Fest zum neuen Foto: Wolfgang A. Schimpf
Altar also gut gefüllt gewesen
sein. So voll, dass man zwei Gottesdienste an diesem
Junisonntag feierte.
Ich wundere mich ein wenig, warum der damalige Kirchenvorstand wohl grad diese beiden Sätze auswählte.
Es gibt doch viele wunderbare kraftvolle Worte in der
Heiligen Schrift. Warum grad das Bibelwort mit dem
„schämen“? Hatte die damalige Gemeindeleitung das
Gefühl, dass sich zu viele Menschen rund um die Gemeinde ihres Christ-Seins schämten? War Christ-Sein
1830 nicht mehr in Mode? War die Heilige Schrift damals
„out“?
Auch heute ist es so, dass manche Zeitgenossen mit
Spott und Achselzucken auf Christen gucken. Sind wir
altbacken, altertümlich? Sind unsere Werte aus der Heiligen Schrift nicht in Mode?
Einige Menschen rund um die Gemeinde erzählen
mir von ihren Sonntagserfahrungen: Ausgehen mit
dem Hund, ausschlafen mit der ganzen Familie, Fitnessstudio am Sonntagmorgen. Andere bekennen,
dass sie Gott ganz woanders zu finden meinen: in
einem schönen Sonnenuntergang, in den Wolken,
in einem Lächeln eines entgegenkommenden Wanderers. Warum nicht.
Ich persönlich brauche aber die Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift. Als Pfarrer predige ich
nicht worüber ich grad so möchte. Nicht, was grad
„in“ ist. Nicht über das Dschungelcamp oder einen
Schönheitswettbewerb. Ich predige den Text aus
der Bibel, der nach der Perikopenreihe an diesem
Sonntag dran ist. Perikopenreihe meint: es ist an
einem bestimmten Sonntag ein bestimmter Text für die
Predigt vorgesehen. Dazu kommt noch ein Evangelientext, den bei uns die Konfirmanden lesen.
Oft rüttelt mich der vorgesehene Predigttext aus der Bibel
durch. Letztens war die Versuchung Jesu dran. Da ging
es um den Teufel, das Böse,
den Durcheinanderwirbler.
Schon ein krasser Text –
die Auseinandersetzung mit
dem Bösen – auch in mir.
Vielleicht wäre es an solchen
Tagen angenehmer über einen netteren Text zu meditieren. So ein „Health und
Wealth“-Evangelium, wie es
in manchen Ecken der Welt
Christoph Wildfang, Pfarrer
Foto: Nicole Kohlhepp
Altar, linke Seite
Foto: W. v. Gehlen
3 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Altar, rechte Seite
Foto: W. v. Gehlen
Mode ist. Als ob es bei der Sache mit Gott nur darum
ginge, dass es mir selbst besser geht, ich reicher werde,
durchsetzungsfähiger, strahlender, erfolgreicher… .
Ich schäme mich des vorgeschlagenen Bibeltextes nicht.
Ich persönlich brauche die Orientierung, das
Ein-Norden (wie bei Kompass und Karte) meines Lebens. Ich mache mir meinen Glauben
nicht selber. Schnappe nicht ein bisschen auf,
so ein Patchworkglaube, wo ich nehme, was
mir grad gefällt. Ich brauche das Gegenüber
eines Bibeltextes, auch wenn der sonntägliche
Text nicht immer leicht und mundgerecht daher
kommt. Mit diesem Text im Herzen finde ich
immer wieder neu den roten Faden in meinem
Leben. Ich spüre und weiß dann, was Gott mit
mir vor hat und zu wem er mich sendet. Das
Gespräch mit meinen Schwestern und Brüdern
im Glauben brauche ich, auch die Fürbitte.
Vielen Menschen rund um die Laurentiuskirche schämen sich ihres Glaubens nicht. Mögen
manche spotten. Versuchen wir immer wieder neu unser
persönliches Glaubenszeugnis.
In diesem Sommer feiern wir 800 Jahre Laurentiuskirche. Das Fest beginnt am 18. Juli um 17 Uhr - natürlich
mit einem Gottesdienst! Wir sagen „danke“ für diejenigen, die uns unser Gotteshaus aufgebaut und erhalten
haben. Wir bitten um Gottes Segen für die nächste Zeit.
Immer wieder neu wird es in unserer Laurentiuskirche
um Gottes Wort gehen: das durcheinander bringt, aufregt, aufmuckt, tröstet, stärkt, leitet und aufmuntert. Welches Bibelwort würden wir nun auf die Seiten des Altars
schreiben? Was ist jetzt dran? Teilen wir es uns mit. Was
predigt unsere Laurentiuskirche 2015? Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Frühsommer und Sommer!
Ihr Pfarrer Christoph Wildfang
4 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Kirchenvorstandswahl am 26.04.2015
...wie es konkret funktioniert
Bei uns geht die Kirchenwahl so:
Sie bekommen - wie bei anderen Wahlen auch - die
Wahlbenachrichtigung zur KV-Wahl per Post. Für die
Stimmabgabe haben wir zwei Wahllokale
eingerichtet.
Das eine Wahllokal ist in der katholischen
Kirche „Johannes der Täufer“ in Niederreifenberg im Zassenrainweg. Offen von 8 Uhr
morgens bis 19 Uhr. Also ganz schön lange
offen!
Das zweite Wahllokal ist im Evangelischen
Gemeindezentrum Arnoldshain in der Kirchgasse 15. Dort ist das Wahllokal auch ab 8
Uhr morgens offen und auch bis 19 Uhr. Immer werden drei Mitglieder des Wahlvorstandes anwesend sein.
Auf dem Wahlschein werden 13 Namen stehen. Hier
im Gemeindebrief sehen Sie schon einmal eine kurze Selbstvorstellung und ein Foto der Kandidaten. Am
Wahltag (oder per Briefwahl) können Sie bis zu zehn
Kandidatinnen und Kandidaten ankreuzen. Wir haben
also 13 freundliche Menschen, die sich zur Kandidatur
bereit erklärt haben – zehn werden gewählt.
Herzlichen Dank an den Benennungsausschuss, der die
Höchstzahl an Kandidatinnen und Kandidaten gefunden
hat! Ein großes Dankeschön an die 13 Menschen aus
unserer Gemeinde, die „ja“ zu einer Kandidatur sagen!
Auf der Gemeindeversammlung am 4. Advent 2014
haben wir schon eine Jugenddelegierte gewählt, es ist
Anne Barth aus Schmitten. Sie wird nicht auf dem Wahlschein stehen, sondern ist schon auf der Gemeindeversammlung verbindlich mit riesiger Mehrheit gewählt
worden. Zum ersten Mal – wie das unsere Kirchengemeindewahlordnung so vorgibt – haben wir also dann
im Kirchenvorstand ab Herbst 2015 auch eine Jugendliche dabei.
Ich lade Sie herzlich zum Wählen ein. Stärken Sie Ihren
Jugenddelegierte Anne Barth
und ihr Vater
Foto: W. v. Gehlen
5 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Kandidatinnen und Kandidaten den Rücken. Es ist ein
gutes Gefühl von vielen Menschen gewählt zu sein.
Gerne können Sie natürlich per Briefwahl wählen. Das ist ganz einfach – wenden Sie sich bitte
dazu an das Gemeindebüro unter der Nummer
06084/2276.
Auch wenn durch eine Briefwahl möglicherweise eine höhere Wahlbeteiligung erreicht werden
kann – aufgrund der damit verbundenen enormen Kosten hat der KV beschlossen, die Wahl
in den Wahllokalen zu ermöglichen und die Briefwahl als Ausnahme einzurichten. So bitten wir
Sie, sich ein wenig Zeit zu nehmen und kurz ins
Wahllokal zu gehen.
Graphik: W. v. Gehlen
Für die drei Stunden langen Schichten suchen wir auch
noch motivierte Menschen, die Lust und Zeit haben,
eine Schicht in einem der beiden Wahllokale zu übernehmen. Einfach kurz im Gemeindebüro melden
(Tel.: 06084/2276).
Schreiben Sie sich bitte den 26. April 2015 in Ihren Kalender. Machen Sie einen kleinen Spaziergang ins Kirchenwahllokal. Gehen Sie wählen, danke!
Danke an die katholische Gemeinde, dass wir dort auch
ein Wahllokal öffnen können.
Ihr Pfarrer Christoph Wildfang,
Vorsitzender des Kirchenvorstandes
6 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Kandidatinnen und Kandidaten zur
Kirchenvorstandswahl 2015
(in alphabetischer Reihenfolge)
Ich bin in Oberreifenberg aufgewachsen und woh
wohne seit 14 Jahren
mit meiner Frau wieder in Oberreifenberg.
Bis Ende Juni diesen Jahres bin ich noch im Berufsleben (Deutsche Telekom AG, Bereich Qualifizierung und Weiterbildung)
tätig. In Zukunft möchte ich mich im sozialen, kirchlichen Bereich
engagieren. Meine sportlichen Hobbys sind Schwimmen, Radfahren und Wandern im Taunus. Ich lese gerne, u.a. alte und junge
Literatur über den Taunus.
Rolf Bickel, Workforcemanager
64 Jahre,
Kapellenbergstr. 5d
Oberreifenberg
Die vergangenen sechs Jahre im Kirchenvorstand waren sehr interessant und ich würde gerne noch weitere Jahre meine Mitarbeit
zur Verfügung stellen.
Ich engagiere mich u.a. im „Seniorentreff Silbergrau“ bei den
Seniorennachmittagen und –ausflügen, besuche die Seminare zur
Vorbereitung und Durchführung des jährlichen Weltgebetstages
im Ökumenischen Team. Ich gehöre außerdem unserem Besuchsdienstteam an. Aktuell ist nun im letzten Jahr die Mitarbeit im
„Freundeskreis Asyl Schmitten“ dazugekommen.
Ruth Blatt,
Industrie-Kauffrau
74 Jahre
Schöne Aussicht 16,
Arnoldshain
Ich lebe gemeinsam mit meiner Familie in Seelenberg.
Als Nachrücker bin ich bereits seit einigen Jahren im Kirchenvorstand aktiv. Und „Gemeinsam etwas bewegen“ möchte ich gerne
auch im neuen Kirchenvorstand.
Dass hier viele Generationen - von der Jugenddelegierten bis zum
Rentner - gemeinsam arbeiten, finde ich spannend und motivierend. So können die verschiedenen Interessen und Bedürfnisse
berücksichtigt werden.
Alexander Ehrlich,
Journalist
45 Jahre,
Keuzweg 11, Seelenberg
Rosemarie FischerGudszus, Dipl. Ing.,
64 Jahre
Feldbergsiedlung 4,
Oberreifenberg
Nach meinem aktiven Berufsleben als Dipl.-Ing. lebe ich mit meinem Mann in einer idyllischen Gartenoase unterhalb des großen
Feldberges
Wir arbeiten aktiv an Garten- und Kulturprojekten der Gemeinde
Schmitten mit (Offene Gärten im oberen Weiltal, Burgverein Reifenberg, Schmitten blüht auf, UMPAS)
In der Gemeinde war ich bisher aktiv tätig bei den XXL-Kinderfreizeiten und den Familiengottesdiensten
Würde mich gerne für Projekte, die eine Zusammenarbeit verschiedener Religionen fördern, engagieren
Ich liebe es, neue Wege auszuprobieren
Bin, glaube ich, ganz gut im Strukturieren, Organisieren und Umsetzen von Projekten und Veranstaltungen
Ich erkläre mich bereit, für das Amt des Kirchenvorstehers zu
kandidieren und bin bereit, das Versprechen dazu nach Artikel 13,
Absatz 6 der Kirchenordnung abzulegen.
Es ist wichtig, dass genug Bewerber vorhanden sind, damit der
KV in voller Stärke gewählt werden kann.
Uwe Follert, Dipl.-Ing.
65 Jahre
Reifenberger Weg 9,
Arnoldshain
Industrie-Kauffrau
Christel Jäger,
78 Jahre
Feldbergstraße 6
Oberreifenberg
verh. seit 1962, 2 Söhne
Ich bin bereits seit 24 Jahren im KV dieser Kirchengemeinde tätig.
17 Jahre Leiterin des Besuchsdienstes, viele Jahre im DiakonieAusschuss und Diakonie-Finanzausschuss sowie Mitglied der
Dekanatssynode.
In unserer Kirchengemeinde arbeite ich im Finanzausschuss mit
und führe die Finanzen vom Förderverein Laurentius.
All diese Aufgaben haben mich zu einer weiteren Kandidatur bewegt.
Ich bin Dozentin an der Hessischen Hochschule für Finanzen und
Rechtspflege für die Fächer Ertragsteuern und Sozialwissenschaften.
Ich habe 2 Kinder.
Meine Hobbies sind tanzen und Volleyball spielen. Ich engagiere
mich im Kinderturnen und in den Fördervereinen der Schulen meiner Kinder. In der Kirche möchte ich mich gerne in der Kinder- und
Jugendarbeit einbringen.
Marion Junck, Dozentin,
50 Jahre,
Feldbergstraße 66
Oberreifenberg
Ich habe drei Kinder. Leon ist 8 Jahre alt und meine Zwillinge Celine und Vivien werden im März schon 7 Jahre.
Ich kandidiere für den Kirchenvorstand, da ich schon immer in
Arnoldshain wohne und gerne aktiv in der Kirchengemeinde mitwirken möchte.
Außerdem wohne ich direkt unterhalb der Kirche, ich sehe sie
jeden Tag wenn ich aus dem Haus gehe.
Das alleine ist doch schon ein guter Grund um zu kandidieren,
finden sie nicht auch?
Brita Maurer,
45 Jahre,
Galgenfeld 13,
Arnoldshain
Karin Kühn, Bürofachangestellte,
33 Jahre
Kirchgasse 13a,
Arnoldshain
Diplom Pädagogin, Leiterin einer psychosozialen Einrichtung
verheiratet, eine erwachsene Tochter
Interessen: Menschen und Natur
Ich möchte dazu beitragen, dass die Gemeinde in ihrer Vielfältigkeit und Lebendigkeit erhalten bleibt – und natürlich auch deren
Gebäude. An Aktivitäten die dazu beitragen, engagiere ich mich
gern.
Zusammen mit meinem Mann bin ich seit ca. 8 Jahren im Redaktionsteam des Gemeindeboten tätig.
Vor 20 Jahren war ich bereits für sechs Jahre im Kirchenvorstand
meiner damaligen Heimatgemeinde in Frankfurt – ich weiß also,
was an Aufgaben auf mich zukommt.
Wie kann ich mich in den Kirchenvorstand einbringen?
Ich bin jetzt Rentner und möchte mich nun anderen Dingen
widmen, die durch mein Berufsleben zu kurz kamen. Ich möchte
meine Zeit und meinen Elan in die Kirchengemeinde einbringen
und bei den anstehenden Aufgaben mitwirken.
Otfried Müller,
Werkzeugmacher,
63 Jahre
Oberdorfstraße11,
Arnoldshain
Obwohl ich inzwischen in Hunoldstal wohne, fühle ich mich als
gebürtige Arnoldshainerin nach wie vor mit der Laurentiuskirche
verbunden. Es ist mir ein Bedürfnis, ein Ehrenamt speziell in und
für Arnoldshain zu übernehmen. Meiner Meinung nach werden
immer Menschen gebraucht, die ehrenamtlich tätig sind. Die sich
engagieren, um Gutes zu erhalten und fortzuführen und weniger
Gutes zu verändern und zu verbessern.
Deshalb möchte ich in der heutigen, schnelllebigen Zeit und
„Spaß-Gesellschaft“ Verantwortung übernehmen, meinen Beitrag
leisten und für die Jüngeren darin ein Vorbild sein. Die Mitarbeit
beim Krippenspielteam in den letzten zwei Jahren hat mir gezeigt,
wie wichtig und schön es ist, mit Kindern Kirche lebendig zu gestalten. Gerne möchte ich mehr Zeit in die Kinder- und Jugendarbeit
einbringen und dadurch aktiv bei der Gestaltung des Gemeindelebens mitwirken.
Frauke Neuner,
Hotelfachfrau
45 Jahre,
Im Gründchen 13,
Hunoldstal
Von Beruf bin ich Krankenschwester und arbeite in der ambulanten
Krankenpflege.
Ich habe zwei Kinder, die beide gerne viele Jahre beim Krippenspiel mitgemacht haben.
Vor einigen Jahren habe ich im Familiengottesdienst mitgewirkt,
bis ich aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste.
Elke Reinhardt,
Krankenschwester
48 Jahre,
Talweg 2c,
Oberreifenberg
Mit meinem Mann lebe ich seit über 20 Jahren in Oberreifenberg
und bin seitdem der Ev. Kirchengemeinde in Arnoldshain verbunden. Ich gehöre zu dem Bibliotheken-Team, das sich um unsere
gut ausgestattete Gemeindebibliothek kümmert.
Zum Christ sein gehört für mich nicht nur der sonntägliche Kirchgang, sondern auch die Gemeinde. Nach meinem Verständnis,
bedeutet das, etwas zu der Gemeinde und damit zur Gemeinschaft
beizutragen, nicht alles klaglos hinzunehmen, sondern auch für
das zu kämpfen was die Gemeinschaft ausmacht und ihr zugutekommt.
Annemarie Schimpf
Mikrobiologin
65 Jahre,
Feldbergstraße 45,
Oberreifenberg
Indien-Engagement
„Pencils to Chandrayangutta“
Foto: Mohd Tajuddin
Ein grünes Blatt
Ein Blatt aus sommerlichen
Tagen,
Ich nahm es so im Wandern
mit,
Auf dass es einst mir möge
sagen,
Wie laut die Nachtigall geschlagen,
Wie grün der Wald, den ich
durchschritt.
Theodor Storm
12 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Namaskar!
Dass Menschen aus unserer Gemeinde arme Menschen in
Indien unterstützen, ist ein Segen. Schon viel Gutes konnte
mit den Spenden die von hier zusammen kamen, gemacht
werden. Die erste Konfigabe hat Wasserfilter in der „AmanShanti-Schule“ in Hyderabads Altstadtteil Sultan Shahi ermöglicht. Schüler und Lehrer können in der Schule Wasser trinken,
ohne krank zu werden. Als ich dort erstmals vor fünf Jahren unterrichtete, ging das nicht. Es gab nichts, auch
nicht bei 40 Grad im Schatten. Eine zweite
Konfigabe ermöglichte ein Jahr lang das Schulessen! Eigentlich unglaublich. Viele Kinder
aus armen Familien kommen ohne Frühstück
in die Schule. Und in der „Aman-Shanti-Schule“ gibt´s sogar ein gesundes vitaminreiches
Essen. Schon zweimal hat die KiTa „Taunuswichtel“ aus Niederreifenberg zu Weihnachten
Päckchen für die indische Schule gepackt. Für
die indischen Kinder ist es aufregend. Letztes
Weihnachten war sogar ein Foto von den Taunuswichteln mit
ihren Erzieherinnen dabei – und einige Bilder kamen dann mit
langer Verzögerung aus Indien nach Niederreifenberg. Danke,
ihr Taunuswichtel!
Das „Henry-Martyn-Institute“ unterhält noch zwei weitere Schulen. Die eine ist im Stadtteil „Chandrayangutta“ und heißt auch
so. Es ist eine 1-Raum-Schule. Besonders für vernachlässigte
Kinder, die die normale Schule nicht schaffen können. Manche
Kinder werden aus der Schule genommen, weil sie arbeiten
müssen – schon im Grundschulalter. Viele Kinder gehen nicht
länger zur Schule als in die sechste Klasse. Danach wird gearbeitet. Manche Kinder tauchen irgendwo in Kinderarbeit unter,
einige in Schuldsklaverei. Das ist traurig. So eine Hilfs-Schule
im wahrsten Sinne des Wortes ist eine gute Sache!
Im August 2015 lade ich wieder zwei indische Freunde ein,
Kuldeep Tiwari und Mohd Tajuddin vom Henry-Martin-Institute
in Hyderabad. Wieder werden wir auch einige Angebote ma-
„Pencils to Chandrayangutta“
Foto: Mohd Tajuddin
chen, um hinduistische Gebetsformen, Mantren und Meditationen kennenzulernen. Ich danke allen, die Kuldeep und Taj
vor zwei Jahren mal eingeladen haben.
Für mich war das wunderbar, wie Menschen hier
rund um die Laurentiuskirche geholfen haben. Die
Indiengruppenreise unserer Gemeinde im Herbst
2014 war auch eine tolle
Erfahrung – und einige
Reiseteilnehmer fragten
nach mehr. So Gott will,
werde ich in den Herbstferien 2016 wieder eine
Indienreise anbieten.
Jay ho, möge die Kraft (zum Guten / des Guten) gewinnen,
Am Ganges in Varanasi:
„ein Licht ins Wasser“
rechts Pandit Kuldeep Tiwari
Foto: Werner Wildfang
Christoph Wildfang
13 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Konfirmation am 06. und 07. Juni 2015
Die diesjährigen Konfirmanden in alphabetischer Reihenfolge:
Tristan Benzing aus Niederreifenberg,
Leonie Ehrlich aus Seelenberg
Leon Fiethen aus Schmitten,
Tristan Gladis aus Oberreifenberg
Louisa Hagemann aus Oberreifenberg
Jaqueline Harris aus Oberreifenberg
Sidney Heller aus Arh./Hegewiese
Justus Hoffmann aus Schmitten
Shana Janitza aus Oberreifenberg
Korbinian Kortmann aus Königstein
Jemima Kreft aus Schmitten
Milena Loepp aus Oberreifenberg,
Mathies Marzina aus Oberreifenberg
Celine Schaub aus Schmitten
Lea Schenk aus Oberreifenberg
Marvin Sommer aus Schmitten
Richard Stengel aus Schmitten
Jonathan Stiebling aus Schmitten
Juliane Streit aus Oberreifenberg
Anna Teychené aus Oberreifenberg
Lola Truchsess aus Arnoldshain
Nicolas von Hugo aus Arh./Hegewiese
Celine Vogt aus Niederreifenberg
Leander Wienhold aus Arnoldshain
Emely Wirth aus Arnoldshain
Amina Zorgani aus Glashütten
Konfijahrgang 2015
Foto: C. Wildfang
14 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
hr1 Zuspruch aktuell mit Pfarrer Wildfang
Seit 1991 spreche ich in Wellen des Hessischen Rundfunks. Zuerst einige Jahre auf hr3, dann auf hr2 und hr4
und jetzt seit ein paar Jahren den „Zuspruch“ während
der Woche und den „Zuspruch aktuell“ an Samstagen.
Es ist schon eine kleine Herausforderung. Von der „hr1Start“-Redaktion bekomme ich am Donnerstag um 13
Uhr ein aktuelles Thema und einen Tag später um 15 Uhr
ist die Aufnahme. Manchmal ist man schon verwundert,
welches Thema bearbeitet werden soll: „60 Jahre Bildzeitung“ war schon dabei, der „Suizid von Robin Williams“, „Schiffchen basteln für Flüchtlinge“
(über unsere Aktion in Schmitten am „Tag des Flüchtlings“),
die „Europawahl“, die Sache mit
„Christian Wulff“, der „NSU-Prozess“ und Vieles mehr.
Zuletzt war ich im Januar dran
(die 6 Tage bis zum 3.1.), davor
im November (bis 22.11.), zuvor
im September (bis 13.9.).
Wieder dran bin ich mit den
„Zusprüchen“ (jeweils von Montag bis Samstag) vom 4. bis 9. Mai, der 9. Mai ist dann
wieder ein aktueller Zuspruch. Ein weiterer aktueller Zuspruch von mir kommt am 20. Juni.
Vom 10. bis 15. August spreche ich an 6 Tagen auf hr1
im Radio. Hören Sie mal rein. Alle Zusprüche kann man
morgens natürlich live hören – oder einfach als podcast
hinterher auf www.hr1.de. Viel Spaß beim Zuhören,
Pfarrer Wildfang im HR-Studio
Foto: C. Appel
Christoph Wildfang
15 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
800 – Jahre – Laurentiuskirche –
ein besonderes zweitägiges Geburtstagsfest
Martin Hoffmann erklärt
Kirchengeschichte
Foto: C. Appel
1215 bis 2015.
800 Jahre ist unsere Kirche alt. Soweit bekannt, das älteste noch immer genutzte Gebäude im Hochtaunuskreis.
Gabe und Aufgabe. Wie man grad sieht, wo der Putz im
Altarraum abgeschlagen ist, damit die Apsis trocknen
kann. Ein Haus des Glaubens. Gottes Haus.
Wir feiern diesen Geburtstag zwei Tage lang!
Am Samstag, dem 18. Juli um 17:00 Uhr geht’s
los. Der Arnoldshainer Posaunenchor spielt. Von
weitem sind diese blitzenden Instrumente zu hören. Einstimmung zum Fest. Die Predigt hält Propst
Oliver Albrecht, Südnassau / Wiesbaden. Wir singen zu Gottes Lob. Danken denen, die uns diese
Kirche übergeben haben, die sie erhalten haben!
Nach dem Festgottesdienst gibt’s ein großes Gemeindefest „auf der Platt“ oberhalb der Kirche. Da,
wo wir schon mal das Mittsommernachtsfest hatten. Mit Essen und Trinken, mit lieben Gästen und
viel Babbeln.
Am Sonntag geht’s weiter. Ab 12:00 Uhr mit einer Marktstraße rund um die Laurentiuskirche. Oberhalb, unterhalb im Garten des Pfarrhauses. Privatpersonen,
Vereine, Gruppen und Organisationen stellen sich und
Arnoldshainer Posaunenchor
Foto: W.-M. Piltz
16 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
etwas vor: Gebasteltes, Kreatives, Schönes, Nachdenkenswertes, Mitmachaktionen, Meditationen, Werbung
für die eigene Gruppe, Lecker-Essen! Es gibt Verkauf
von Selbstgemachtem. Bei einer amerikanischen Versteigerung werden wir einige interessante Dinge aus der
Kirchengeschichte der Laurentiuskirche zu deren Erhalt
versteigern! Wer Spaß dran hat, kann nur an diesem Tag
einen „Laurentiustaler“ backen! Es gibt eine Geschenkebox, wo jeder etwas abgeben kann und man kann sich
was Schönes eintauschen.
Vielleicht treten sogar einige historische Personen aus
der Kirchengeschichte während der Marktstraße leibhaftig auf, seien Sie neugierig, wen Sie dort treffen könnten.
800 Jahre, das ist eine lange Zeit!
Natürlich wird auf der Marktstraße auch unser Jubiläumsbuch vorgestellt, an dem unser Gemeindebriefteam
momentan sehr fleißig schafft. Herausgeber werden Wolfgang von Gehlen und Corina Appel sein. Laurentiuskirche
An diesem Tag wird auch der Laurentius-Pilger- Arnoldshain
pfad eröffnet – er führt von den beiden Usinger
Laurentiuskirchen (der katholischen und der 800 Jahre Geschichte
Geschichten
evangelischen) mit interessanten Stationen bis und
rund um die Kirche
in unsere Arnoldshainer Laurentiuskirche – oder
umgekehrt. Der ganze Weg beträgt 20 Kilometer
– man kann ihn aber auch in zwei Etappen bewältigen.
Wer bei dieser Marktstraße mitmachen will, möge
sich im Gemeindebüro (Tel.: 06084 / 2276) bei
Ingrid Müller melden. Kinder können auch – eine
Decke groß – einen Flohmarktstand machen. Es
gibt doch viele Menschen, die hier tolle Sachen
betreiben, nur Mut. Die Marktstraße soll viele
schöne Dinge präsentieren, die es hier gibt.
Umschlag des JubiläumsHerausgeber: Wolfgang von Gehlen, Corina Appel
Um 15:00 Uhr an diesem Sonntag (19. Juli) ist dann der
„2. Laurentiuslauf“. Es geht wie 2014 ein Stückchen von
der Laurentiuskirche in den Wald hinein. Als Preis winken ein Finisher-T-Shirt, ein Getränk und eine leckere
Bratwurst. Die Startgebühr geht direkt in die Laurentiuskirche. Brita und Thomas Maurer organisieren den Lauf
wieder.
Christoph Wildfang
buches
Layout: W. v. Gehlen
17 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Der Weg ist das Ziel
Spirituelles, Natur und Philosophie auf dem Laurentius-Pilgerpfad
zwischen Usingen und Arnoldshain “
Logo des Laurentius-Pilgerwegs
Bild rechts:
Am Grünwiesenweiher
Foto: W. v. Gehlen
18 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Der
er Märtyrer Laurentius ist ebenso der Namenspatron
der evangelischen Laurentiuskirche in Usingen wie in
Arnoldshain. Wer von der einen Kirche zur anderen gelangen will, besteigt sein Auto und hat diese Strecke in
15 Minuten bewältigt. Wer dagegen den neuen Laurentius-Pilgerweg beschreitet, der zur 800-Jahr-Feier der
Laurentiuskirche Arnoldshain eröffnet wird, ist länger
unterwegs. Rund 20 Kilometer beträgt die Strecke und
ist als Tagestour konzipiert.
Durch Wald, Felder und Orte mit einigen historischen
Sehenswürdigkeiten führt der Weg. Zeit genug für spirituelle Erkenntnisse und philosophische Überlegungen,
meint Pfarrer Christoph Wildfang. Denkanstöße sollen
QR-Codes am Wegesrand liefern, mit deren Hilfe begleitende Informationen über das Smartphone abgerufen
werden können. Die Arbeitsgruppe „Laurentiuspilgern“
sucht noch Menschen, die sich mit Programmierung und
Verlinkung von QR-Codes auskennen. Außerdem sind weiterhin Spender gesucht: Einige
Hundert Wanderzeichen (ungefähr 3 Euro pro Stück) mit dem
orangenen „L“ mit Heiligenschein müssen zur Wegmarkierung angebracht und leider
auch bezahlt werden. In Arbeit
ist zudem ein Faltblatt, das über
Wegverlauf und Gaststätten informiert. Fotos vom Weg gibt
es schon jetzt im Internet unter www.laurentiuspilgern.
wordpress.com. Wer sich mit QR-Codes auskennt oder
einen Betrag für Wandermarkierungen spenden möchte, wendet sich an die Evangelische Öffentlichkeitsarbeit
Hochtaunus, 06172/3088-19.
Jens M. Meier
2. Schmittener „Laurentius-Lauf“
Am Sonntag, dem 19.07.2015 fällt um 15.00 Uhr zum
zweiten Mal der Startschuss zum „Schmittener Laurentius-Lauf“. Die Strecke, die in jedem Tempo zurückgelegt werden kann, führt 3,8 km um unsere Kirche
herum.
Und: Schritt für Schritt unterstützen Sie damit den
Förderverein bei der Renovierung der Apsis, denn das
Startgeld kommt wieder diesem Zweck zugute.
Im Anschluss gibt es auf dem Kirchplatz Bratwurst vom
Grill und Getränke – für alle Läuferinnen und Läufer,
Zuschauer, Fans, Familien, Freunde, und Förderer.
„Läuferbeine“
Foto: Th. Maurer
Für alle Läuferinnen und Läufer gibt es ein „Finisher
Shirt“ sowie eine Bratwurst und ein Getränk frei!
Startgeld: € 10.-, Familien € 25.Wir bitten um Voranmeldung unter Angabe der TShirtgröße (S / M / L / XL) bis zum 30.06.2015 unter der
e-Mailadresse: maurer-schmitten@freenet.de
Natürlich können sich Kurzentschlossene auch noch
am Tag direkt anmelden!
Wir freuen uns auf mindestens so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie im vergangenen Jahr!
Für das Organisationsteam
Brita und Thomas Maurer
19 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Drei „S“ für Euch :
Sommer, Sonne, Strand!
Ostsee-Abenteuer am Timmendorfer Strand für Jugendliche von
12 bis 15 Jahren in den ersten beiden Sommerferienwochen
vom 28. Juli bis zum 07. August 2015
Teilnehmer am Surfkurs
Foto: C. Wildfang
Frische Fahrt
Laue Luft kommt blau
geflossen,
Frühling, Frühling soll es
sein!
Waldwärts Hörnerklang
geschossen,
Mut’ger Augen lichter
Schein;
Und das Wirren bunt und
bunter
Wird ein magisch wilder
Fluß,
In die schöne Welt hinunter
Lockt dich dieses Stromes
Gruß.
Und ich mag mich nicht
bewahren!
Weit von euch treibt mich
der Wind,
Auf dem Strome will ich
fahren,
Von dem Glanze selig blind!
Tausend Stimmen lockend
schlagen,
Hoch Aurora flammend weht,
Fahre zu! Ich mag nicht
fragen,
Wo die Fahrt zu Ende geht!
Joseph von Eichendorff
Ausgesucht von Annette
Hoffmann
20 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Unter den Füßen samtweicher Sand, über dem Kopf
der blaue Himmel mit Wattewölkchen, und ein weißer
Strand. Erlebnisreiche Tage in einer der schönsten
Buchten der Ostsee, mit jeder Menge Ferienspaß erwarten alle Teilnehmer. Niendorf ist der ideale Ort für lustige
Sommertage.
Wir entdecken die einzigartigen Geheimnisse der Ostsee: Das umliegende Land ist vielfältig, faszinierend und
einzigartig.
Im Sand steckt nicht nur der Wurm, am Strand gehen
auch Fische und Muscheln ihren Geschäften nach und
versuchen sich vor den zahlreichen Möwen und anderen Lufträubern in Acht zu nehmen.
Was steht auf dem Programm? Baden und Chillen am
Meer, Wassersport und Strandparty. Wir sind auch mit
dem Naturschutzbund auf Abenteuer–Tour, suchen
nach Bernstein und vielleicht wertvollen Mineralien. Alle
Wasserratten haben die Möglichkeit einen Segel- oder
Surfkurs zusätzlich zu buchen. Für Alle, die das Glück
der Erde auf einem Pferderücken finden, lockt ein Wanderritt mit Strandgalopp, als weiteres Angebot.
Damit nicht genug, lädt die wunderschöne Hansestadt
Lübeck zum Shoppen, Eis-Essen und bummeln ein. Wir
entdecken gemeinsam die Geheimnisse der alten Hansestadt.
Alle die gern bloggen oder Lust haben selbst Radio zu
machen, unser Jugendradiosender: „MySky Radio“ geht
wieder online. Mit dem Slogan „Wir senden auf Teufel
komm raus“ machen wir selbst Musikradio bis die Leitung glüht und bloggen was das Zeug hält.
„Die toten Hosen liegen geschnitten im Pool“ - Im Radioworkshop erfahrt ihr, wie die Band das Gemetzel
überlebt hat und wofür man beim Moderieren einen Popschutz braucht.
Anbieter sind die Evangelische Jugend Hochtaunus
(Dekanatsjugendreferenten Elke Schlemm und Steffen
Pohlmann) und die Ev. Kirchengemeinde Arnoldshain,
die als Kooperationspartner die Sommerfahrt ausrichten.
Pfarrer Christoph Wildfang fährt - wie schon nach Norderney 2014 - wieder leitend mit.
Am Strand
Foto: C. Wildfang
Anmelden kann man sich beim Ev. Jugendbüro, Heuchelheimerstr. 20, 61348 Bad Homburg Tel: 06172/
308862
Den Anmeldeflyer gibt’s auch bei der Kirchengemeinde
Arnoldshain und als Download im Internet unter:
ev-jugend-hg.de
Der Preis liegt bei 560 €. Im Preis enthalten sind: Unterkunft, Fahrt, Verpflegung, Reiseprogramm, Eintritte,
pädagogische Betreuung.
Ein Surf- oder Segelkurs und ein Reitangebot kann als
Zusatzleistung extra gebucht werden. Der Surf-Kurs
wird voraussichtlich 150 € zusätzlich kosten.
Am Strand
Foto: C. Wildfang
Elke Schlemm
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Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Abenteuertage, JuZ Schmitten und
Jugenddisco
Billardspielen im JuZ-Schmitten
Foto: Daniel Marzina
Der erste Abenteuertag, den Elke Schlemm (Dekanatsjugendreferentin, bekannt durch viele Ostertage, die Herbst- oder
Weihnachtswerkstatt, Konfifreizeiten, die Berlinfreizeit) anbietet, wird am Samstag, dem 30. Mai sein. Los geht’s für Kinder
von 6 – 12 Jahren per Bus um 9.30 Uhr von der Jürgen-Schumann – Schule aus. Dort kann der Bus leichter wenden.
Was ist das, ein Abenteuertag? Ein Samstag zum Spielen und
Erleben. Es gibt tolle große Abenteuerorte in unserer RheinMain Region. Man muss sich nur aufmachen. Elke Schlemm
hat sie alle getestet. Spiele mit und ums Wasser. Klettern ausprobieren, Selbstbewusstsein tanken. 30 Kinder können mit.
Wer neugierig ist, kann sich einfach per Anruf bei uns im Gemeindebüro anmelden (Tel.: 06084 2276). Wir schicken dann
JuZ-Schmitten
Foto: Mathies Marzina
22 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
ein Anmeldeformular zu. Im Jahr soll es ab jetzt einige Abenteuertage geben, aber mit dem ersten fangen wir mal an.
Am Samstag, dem 4. Juli organisieren Elke Schlemm und ihr
Kollege Steffen Pohlmann mit vielen ihrer Teamer ein tolles
Live-Spiel in Bad Homburg. Ein bekanntes Abenteuerspiel
wird ins richtige Leben umgesetzt und tobt real durch die
Stadt. Mach mit!
Außerdem gibt’s abends um 19 Uhr in Bad Homburg einen
Jugendgottesdienst. Das Ganze findet im Rahmen des Bad
Homburger Stadtkirchentages statt. Näheres erfährst du
beim Laurentius-Jugendteam.
Eine gute Sache ist es, dass wir in Zusammenarbeit mit Manuela Heger von der Kommune Schmitten das JuZ Schmitten am Schwimmbad nutzen können. Claudia Wienhold vom
„Laurentius-Jugendteam“ organisiert das im Moment. Eine
Gruppe von Konfis hat sich in ihrem Konfipraktikum im Januar bereit erklärt, das JuZ an einigen Freitagen mit Leben
zu füllen. Fragt doch die Konfis um Mathies Marzina, Justus
Hoffmann und Jonathan Stiebling (u.a.), die dieses Projekt
anbieten.
Ein weiteres Konfiprojekt ist die nächste Jugenddisco im Gemeindezentrum Arnoldshain. Diego Marchetta und Nadine
Angilletta koordinieren das. Am 24. April um 19.30 Uhr startet
die Disco für Jugendliche ab 13. Weil‘s eine Jugenddisco ist,
gibt’s keinen Alkohol, auch keinen Mitgebrachten. Sprecht
für die Jugenddisco gerne die Konfis (auch im Rahmen ihres
Konfipraktikums) um Tristan Benzing, Marvin Sommer und
Milena Loepp (u.a.) an! Einiges wird gebraucht: Licht, Musik,
Snacks. Was ihr wollt.
Höfner E-Gitarre, ca. 1970
Foto: W. v. Gehlen
Für das Laurentius-Jugendteam,
Christoph Wildfang
Konfirmanden 2013
Foto: C. Wildfang
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Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Die neue Konfigruppe beginnt
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Evangelische Laurentiuskirche Arnoldshain
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am Dienstag, dem 14. Juli um
17 Uhr mit dem neuen Konfiunterricht für die Konfirmation
2016.
Man kann sich jetzt schon in
den Bürozeiten zur Konfirmation am 8. Mai 2016 anmelden. Am besten das Familienstammbuch mitbringen.
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Buchbesprechung
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Die Tribute von Panem,
Teil I, Tödliche Spiele
Jagd auf „MR. X“ - Multiplayer-Live Spiel in
Bad Homburg
START: SAMSTAG 4.JULI 2015 15:00 Uhr
Bad Homburg
Es stehen die alljährlichen Hungerspiele in Panem bevor. Es wird aus
jedem der 12 Distrikte ein
Junge und ein Mädchen
gewählt um sie in eine
Arena zu schicken, um
die anderen „Tribute“ zu
töten.
„Scotland Yard“ stand Pate für das Live-Strategiespiel in
dem Mister X-Team von Detektiv-Teams gejagt wird. Die
„Jagd nach Mister-X“ ist ein spannendes Live-Event für
alle von 13 bis 18 Jahren.
„Mister X“ bringt die Jagd nach dem namensgebenden
Unhold des Brettspiel-Klassikers ins reale Leben. Schauplatz des Geschehens ist jedoch nicht London, sondern
Bad Homburg!
In Distrikt 12 wird ein
12-jähriges Mädchen
ausgewählt: Katniss‘
kleine Schwester Prim.
Das kann Katniss nicht
zulassen; sie meldet sich
Die Jagd wird „outdoor“ gespielt mit dem Smartphone
als Hilfsmittel. Als Agententeam geht ihr auf die Suche
nach dem mysteriösen Verbrecher. Dabei ist nicht nur
viel Bewegung, sondern auch eine Menge Spaß vorprogrammiert.
freiwillig als Tribut. Nun
muss sie in die Arena.
Jetzt heißt es töten oder
getötet werden.
Es hat sich sehr span-
Und so funktioniert es: Mister X versteckt sich im Stadtgebiet und muss von den Agenten-Teams aufgespürt
werden. Die Agenten nutzen Handy, Strategie und Logik
um Mr. X zu erwischen.
nend gelesen. Wem es
gefallen hat, kann noch
Teil 2, „Gefährliche Liebe“
und Teil 3 „Flammender
Zorn lesen“
Tristan Gladis
(Konfipraktikum in der
Bücherei)
26 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Die Spielleiter begleiten Mister X und informieren die
Agenten über Handy regelmäßig über seinen Standort
und die Wahl des Flucht-Verkehrsmittels. Wird Mister X,
von einem Team gefasst, hat es gewonnen.
Den 1. Preis erhält das Team, das Mr. X zuerst erreicht.
Die Kommunikation erfolgt per Handy. An den „Auftauchstationen“ meldet die Spielleitung die Position von Mister
X an die Teams und Mister X wartet 10 min. an der Station.
Voraussetzung: Ein aufgeladenes Smartphone mit
WhatsApp.
Dann wird‘s spannend - schaffen es die Agenten Mr. X zu
erreichen? Die Teams sprechen Mr. X an und bekommen von ihm eine goldene, rote, blaue oder schwarze
Karte ausgehändigt. Gold steht für den ersten Platz, rot
für Platz zwei und blau für Platz drei. Wer „schwarz“
bekommt war leider zu spät.
„MR.X“ spielst Du für: „Die Himmelsstürmer von Cerro
Corá“ (Brasilien)
Dein Teilnahmebeitrag
von 5,00 € als „Agent“
beim MR. X Spiel, geht
nicht an den Veranstalter, die Ev. Jugend,
sondern an:
„SERUA“ - Mit Fußball
und Artistik aus der Armut. Ein Projekt von
„Brot für die Welt“.
„SERUA“: „Wir holen
die Heranwachsenden
von der Straße – und machen sie stark.“ In den Favelas
Rio de Janeiros fehlt es an allem, auch an Freizeit- und
Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche. Hier
hilft SERUA: Die Kids haben jetzt einen Sportplatz, einen Trainer, Bälle und bekommen ein Essen. Draußen
ist es gefährlich für die Jugendlichen, es ist das Terrain
der Banden. Viele Eltern sind froh, dass ihre Kinder hier
Halt gefunden haben. Und die Kids blühen auf, weil sie
eine Anerkennung und Zuwendung bekommen. „Das
Wichtigste ist, ein Ziel vor Augen zu haben, um nicht
vom Weg abzukommen“, sagt Trainer Rafael Santos.
Konfirmanden 2014
beim Stadtspiel in Speyer
Foto: C. Wildfang
Elke Schlemm,
Dekanatsjugendreferentin
27 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Buchbesprechung
„Taschenlexikon
Ökumene“
(Signatur REL)
Was ist eigentlich der
Unterschied (und das
Gemeinsame) beim
Thema „Abendmahl“
zwischen den Evangelischen, den Katholischen
und den Orthodoxen?
Wie unterscheiden sich
Firmung und Konfirmation? Und das Verständnis
der Sakramente? Alle
diese Fragen und noch
viel mehr beantwortet
dieses 300-seitige Taschenbuch aus unserer
Gemeindebücherei. 126
interessante Beiträge
zum gegenseitigen Kennenlernen. Entstanden
ist es in ökumenischer
Zusammenarbeit mit der
„Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen“
(ACK). Herausgegeben
von einem evangelischen
und einem katholischen
Verlag.
Mal ausleihen!
Christoph Wildfang
Dekoration zur Hubertusmesse
Foto: Frank Warlich
28 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Benefiz-Veranstaltungen des
Fördervereins Laurentius im Jahre 2015
Liebe Leser,
diesmal erwarten uns alle Veranstaltungen des Fördervereins Laurentius in der zweiten Jahreshälfte.
Hier die Ereignisse:
- am 19. Juli um 15°° Uhr der Laurentius-Lauf
- am 12. September ein Konzert mit Frau SteinkampDeetjen (Mezzosopran) und Begleitung
- am 7. oder 8. November Hubertus-Messe unter
Leitung von Prof. Samuel Seidenberg
- Ende November das Ensemble „Musica Reifenberg“
mit Gesang
Zur rechten Zeit werden wir Flyer verteilen, die über
die Programme und die Mitwirkenden informieren.
Mit herzlichen Grüßen
Manfred Maurer
Gemeindegartentag am Freitag,
24. April ab 15 Uhr
Dieses Jahr ist unser großes Jubiläum: 800 Jahre Laurentiuskirche. Wir feiern das mit einem zweitägigen Fest
– auch im Garten rund ums Pfarrhaus. Rund um die
Laurentiuskirche bietet sich eher theoretisch an, da dort
ja viele Menschen begraben sind. So wird die Party eher
oberhalb und unterhalb der Kirche sein, z.B. die Marktstraße am 19. Juli ab 12 Uhr.
Es ist toll, wie die Konfis 2014 bei den beiden letzten
Gartentagen geschafft und gerackert haben! Viel wurde
gerodet, abgeschnitten – damit man den Pfarrhausgarten gut nutzen kann. Zum Beispiel auch fürs Kino – wie
wir es bei Sportübertragungen bei gutem Wetter machen wollen.
Herzlichen Dank auch an Ute und Wolfgang Annas, Helga Dieckmann, Angelika von Gehlen, Christina Gleichfeld und ganz besonders an Claudia Steinhilber und Ulrike Willing, die schon einige Gartentage mit handfester
Tat zupackend gearbeitet haben. Claudia Steinhilber
Veilchenduft
Der Duft des Veilchens
schwinget
sich zart und lustbekommen
über
licht begrünte Hecken, lockt
dich,
läßt dich näher kommen,
spielt ein schelmisches Verstecken
löst in deiner Seele leise,
eine lange her vergeßne,
süße, dennoch unermeßne
heimatliche Liebesweise.
Hermann Hesse
Pfarrhaus von der
Kirchgasse aus
Foto: Wolfgang A. Schimpf
29 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Man hat für so viele nutzlose Dinge Zeit:
Allerhand unnützes Zeug
aus Büchern, Zeitschriften
und
Zeitungen zusammenzulesen,
in Cafes herumzusitzen
und Viertel- und halbe
Stunden
zu verschwatzen.
Sollte es da wirklich
nicht möglich sein,
eine Morgenstunde heraus
zu sparen,
in der man nicht zerstreut,
sondern sammelt,
in der man Kraft gewinnt,
um den ganzen Tag
davon zu bestreiten?
Edith Stein
ist unschätzbar gut beim Konzept des Gartens. Es gibt
ganz viele tolle Rosen im Vorgarten, Storchschnabel
und Frauenmantel, dazwischen Lavendel, weitere interessante Pflanzen und Gräser. Es hat sich schon viel
verändert. Das gut einsehbare Pfarrhaus soll auch Offenheit signalisieren, nicht, dass es sich hinter vielem
Grün versteckt. Es ist ein Haus der Gemeinde mit einem
fröhlichen hilfsbereiten Gemeindebüro an vier Tagen in
der Woche! Hier wird einem nach Kräften geholfen –
oder weiter geholfen.
Am 24.April wollen wir im Garten weiterschaffen. Es ist
gut, wenn Sie ein Gartengerät mitbringen, am besten
etwas zum Schneiden oder Ausgraben. Wir haben einige Geräte, aber natürlich nicht so viele. Drei Monate
später wollen wir dann den Pfarr(haus)garten beim Fest
nutzen. Der „Garten“ hinterm Gemeindehaus ist zu klein
und zu steil. Damit das gelingt, brauchen wir Ihre Hilfe.
Packen Sie mit an.
Der Gartentag, der ja eher ein Gartennachmittag ist, endet gegen 18 Uhr mit leckeren Nudelsalat im Clubraum
des Gemeindezentrums. Besten Dank an Ulrike Willing,
die das jedes Mal ganz toll zubereitet hat!
Herzlichen Dank
im Voraus,
Christoph Wildfang
Gartenseite des
Pfarrhauses
Foto: Wolfgang A. Schimpf
30 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Mein Konfipraktikum im Jugendzentrum
(JUZ) Schmitten
von Mathies Marzina
Herr Pfarrer Wildfang stellte uns frei, wo wir unser Konfipraktikum machen möchten.
Ich entschied mich für das Jugendzentrum (JUZ) in
Schmitten. In unserem Team sind außerdem Leon, Justus, Richard und Nikolas. Als Ansprechpartnerin und Mitorganisatorin half uns Claudia Wienhold.
Der gesamte Januar 2015 stand uns als Zeitraum zur
Verfügung. Wir haben zunächst Termine für Treffen vereinbart, bei denen
wir verschiedene Ideen/
Ziele für das JUZ besprechen wollten.
Nachfolgend eine kleine
Übersicht der Ideen, die
wir bei unseren Treffen
besprochen haben bzw.,
die wir gerne kurzfristig
umsetzen möchten:
1. Wir würden gern Filme und größere Sportereignisse,
wie z.B. Fußball-Übertragungen der Deutschen FußballNationalmannschaft, Handball-Ereignisse etc. live übertragen. Für das „leibliche
Wohl“ soll auch immer
gesorgt werden. Anmerkung: Hierfür wird es u.a.
nötig sein, den Beamer
des Gemeindezentrums
auszuleihen,
Getränke
zu besorgen und Snacks
vorzubereiten / Wichtig
hierbei ist, diese Aufgaben zu verteilen!
Als erstes Filmangebot haben wir uns für den Film „Good
Das JuZ in Schmitten am
Schwimmbad
Foto: Mathies Marzina
Am JuZ in Schmitten
Foto: Mathies Marzina
31 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Will Hunting“ entschieden. Den Film zeigten wir am
13.03.2015 im Gemeindezentrum Arnoldshain Übrigens
war der Eintritt FREI!!!
2.
Das Jugendzentrum
„JUZ“ (neben dem Schmittener Schwimmbad) wird
ab sofort jeden 2. Freitag
im Monat geöffnet sein.
Wir werden dort Getränke, einen Billardtisch, eine
Chill-Lounge usw. anbieten.
Billardspielen im JuZ
Foto: Daniel Marzina
Diese und noch weitere Informationen findet man auch:
im Gemeindezentrum (Schwarzes Brett),
im JUZ oder unter
http://www.kirche-arnoldshain.de/
„Chill-out“ im JuZ
Foto: Daniel Marzina
32 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Der Verein Palabek H.O.P.E School e.V. stellt sich vor
Im Mai 2014 gründeten 10 Frauen und Männer den Verein mit Sitz in Niederreifenberg. Die Vereinsmitglieder haben sich u. a. zum Ziel gesetzt, Kindern im Dorf
Palabek-Lugwar im Norden von Uganda durch Bildung eine Chance zu geben,
in ihrer Heimat persönliche und berufliche Perspektiven zu entwickeln. Sie wollen auf dem Campus H.O.P.E einen Ort der Bildung und kultureller Begegnung
schaffen und die Eigeninitiative der Menschen zur regionalen Entwicklung unterstützen.
Täglich werden wir mit Katastrophen und Kriegen in aller Welt konfrontiert. Fernsehen, Zeitungen und andere Medien zeigen uns, wo es aktuell ganz besonders
„brennt“. Sobald ein neuer Krisenherd ausgemacht ist, geraten andere Regionen
aus dem Blickfeld. Aber was ist mit den Menschen, die diese Kriege und Katastrophen überlebt haben?
Ein solcher vergessener Krieg tobte fast 30 Jahre im Norden von Uganda.
Menschen wurden aus ihren Dörfern vertrieben. Rund 25.000 Kinder wurden
verschleppt und als Kindersoldaten oder Sklaven missbraucht. Eine gesamte
Generation wuchs in Camps auf, die keine gewachsenen sozialen Strukturen
außer dem Lager-Leben kennen gelernt haben. Das soziale Leben in den Dörfern existiert nicht mehr und muss nun nach dem verheerenden Krieg Schritt für
Schritt wieder entwickelt werden.
Die Idee für das Projekt „Palabek H.O.P.E School“ entstand auf einer Reise in
die Region 2010, als endlich der Krieg überwunden war und die Minen aus dem
verbrannten Land entfernt wurden. Die Camps wurden geschlossen, so dass
die meisten Menschen wieder in ihre Dörfer zurückkehrten und vor dem Nichts
standen. Im ersten Schritt wurde 2013 eine Nursery School (Vorschule für Kinder zwischen 4 und 7 Jahren) aus privaten Mitteln eröffnet.
Heute besuchen rund 80 Kinder diese Schule, die von fünf Lehrerinnen betreut
werden. In Eigeninitiative mit Unterstützung unserer Spenden entstand inzwischen ein zweites Schulgebäude für eine Primary School für Kinder ab 7 Jahren. Am Ende des vergangenen Schuljahres, schlossen 27 Kinder die NurserySchool ab. Anlässlich unseres Besuches zu Weihnachten 2014 präsentierten
sie sich stolz mit ihren Hüten und Umhängen. Sie warteten nun darauf, als erste
Klasse in der neuen der Primary School zu lernen.
Als wir den Rohbau sahen, konnten wir kaum glauben, dass der Wunsch der
Kinder in Erfüllung gehen sollte: Fenster und Türen mussten gekauft und eingebaut werden. Der Klassenraum musste fertiggestellt werden, 4 neue Toilet33 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
ten mussten noch gebaut werden, eine Tafel musste her und und und. Es hat
geklappt! Die Schule konnte mit 25 Kindern der ersten Klasse am 02.02.2015
eröffnet werden – auch wenn noch Vieles fehlt.
Unser Verein ist inzwischen auf 22 Mitglieder gewachsen. Wir freuen uns über
jedes neue Mitglied. Nach den ersten Monaten können wir eine positive Bilanz
ziehen. Mit der 1. Reifenberger Tafel der Kulturen im September 2014 sorgten wir dafür, dass das zweite Schulgebäude mit eingenommenen 1.700 € ein
Dach erhielt. Mit diesem fröhlichen Fest konnten wir aber nicht nur Geld für
unser Projekt sammeln, sondern Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenbringen, die in der Gemeinde Schmitten leben und wenig voneinander wissen. 25 leckere Gerichte aus 11 Nationen konnten aufgetischt werden.
Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, die angeregten Gespräche und
die Tatsache, dass schon nach drei Stunden die köstlichen Gerichte verspeist
waren, gaben uns Recht mit unserem Konzept, so dass der Vereinsvorstand
beschloss, dass es 2015 die „2. Reifenberger Tafel der Kulturen“ mit gleichem
Konzept geben wird.
Die Rezepte der auf der Tafel der Kulturen angebotenen Gerichte sind in einem
kleinen Kochbuch nachzulesen. Mit dem Erlös der auf dem Weihnachtsmarkt
verkauften Kochbücher sowie den handgefertigten Ketten aus Altpapier erhielt
das zweite Schulgebäude seine Fenster und Türen.
Alle, die mehr über unseren Verein und das Projekt erfahren wollen, laden wir
herzlich zu unserem Informations-Nachmittag am Samstag, 18. April um 14:00
Uhr in der Villa Perla, Königsteiner Str. 14, Oberreifenberg ein.
Die 2. Tafel der Kulturen soll am Sonntag, 12. Juli 2015 in Oberreifenberg steigen. Wir freuen uns über alle, die Lust haben, sich mit einem besonderen Gericht an unserer Tafel der Kulturen zu beteiligen. Am besten kommen Sie zu unserem Info-Nachmittag am 18. April 2015 oder melden sich bei unserem Verein.
Karla Kamps-Haller
1. Vorsitzende
Quellbachweg 1, 61389 Niederreifenberg
info@palabek-hope.org
Tel. 0160 75 34 910
34 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Weihnachten im Schuhkarton 2014
Vielen Jungen und Mädchen im Alter von 2 bis 14 Jahren konnte vor Weihnachten wieder eine große Freude
gemacht werden.
Bei mir in Arnoldshain wurden in der Zeit vom 01. Oktober bis 15. November 189 Päckchen abgegeben. (2013
waren es 135) Bei Frau Stefanie Eid in Schmitten-Hunoldstal, der Hauptsammelstelle für Schmitten und Umgebung, waren es knapp 800.
Abgabe der Pakete
Foto: Sylvia Polster
Insgesamt wurden aus Deutschland 508.217 Päckchen
auf den Weg zu Familien (z.B. nach Bulgarien, Rumänien, Weißrussland, usw.) gebracht, die unter unvorstellbar armen Verhältnissen leben müssen.
Ganz besonders möchte ich in diesem Jahr die Kindergärten Oberreifenberg, Schmitten und Arnoldshain,
sowie die Schülerinnen und Schüler der Jürgen-Schumann-Schule mit Ihren Lehrerinnen Frau Hausmann und
Frau Liebelt erwähnen. Sie alle haben sich in diesem
Jahr übertroffen und sehr viele bunte und reichlich gefüllte Päckchen zu mir gebracht. (siehe Fotos).
Abgabe der Pakete
Foto: Sylvia Polster
35 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Gott ist ein Freund der Stille.
Seht, wie die Bäume,
die Blumen, das Gras
in einer tiefen Stille wachsen,
wie Sterne, Mond und Sonne
in der Stille auf- und untergehen.
Mutter Teresa
Ausgesucht von Annette
Hoffmann
Aber auch alle anderen Spenderinnen und Spender
(Sach- und Geldspenden), die die „Aktion Weihnachten
im Schuhkarton“ unterstützt haben sollen nicht vergessen werden.
Allen ein herzliches Dankeschön!
Ich würde mich freuen, wenn Sie alle in der Zeit vom 01.
Oktober bis 15. November 2015 wieder viele Päckchen
packen würden.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Frühlings- und Sommerzeit.
Sylvia Polster
40 Jahre Förderverein
SILBERGRAU Schmitten
SILBERGRAU
Soziales Netzwerk
Schmitten/Ts. e.V.
Vorsitzende: Utta Dommes,
Forsthausstr. 12c, 61389
Schmitten, Tel. 06084 2956
Kassiererin: Erica Pallas,
Forsthausstr. 12e, 61389
Solche „runden“ Geburtstage feiern auch Vereine gern.
SILBERGRAU wurde 1975 als „Schwesternverein“ gegründet. Die Auflösung der örtlichen Schwesternstation
führte dazu, einen Verein zu gründen, um eigene Gemeindeschwestern zu finanzieren.
Ca. 300 Bürger standen hinter diesem Vorhaben, das
von Anfang an oekumenisch ausgerichtet war. Als sich
1990 die örtlichen Pflegeeinrichtungen in der Diakoniestation Usinger Land – jetzt Diakonie Taunus – zusammenschlossen, war das finanzielle Engagement für
die Station in Neu-Anspach eines der Satzungsziele.
Schmitten
36 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Aber auch die unbürokratische Hilfe vor Ort und die regelmäßigen Seniorennachmittage mit aktuellen Themen
waren wichtige Aufgaben. – Ein markantes Datum in der
Vereinsgeschichte war die Eröffnung des Seniorentreffs
SILBERGRAU mitten in Schmitten in der Seelenberger
Straße, zentral gelegen, mit ansprechenden Räumen
ausgestattet und offen für ältere Menschen, die Kontakte
knüpfen möchten und Gemeinschaft suchen. Der Name
des Vereins änderte sich in SILBERGRAU – Soziales
Netzwerk Schmitten e.V.
Damit der Förderverein und besonders SILBERGRAU
sich weiter um die älteren Mitbürger kümmern können,
brauchen wir die Unterstützung von Menschen, denen
es nicht gleichgültig ist, wie es anderen geht. Vor allem
junge Mitbürger möchten wir für unsere Arbeit gewinnen.
Die aktuellen Themen
werden in der TaunusZeitung und im UsingerAnzeiger veröffentlicht
sowie im Seniorentreff
SILBERGRAU ausgehängt.
Zu allen Veranstaltungen
sind Gäste – ob Jung
Am Sonntag, 28. Juni, 15.00 Uhr, im Ev. Gemeindezentrum Arnoldshain wollen wir mit einem festlichen Nachmittag auf uns aufmerksam machen. Am Beginn des
Nachmittags stehen Vorstandswahlen für die nächsten
zwei Jahre. Dann gibt es ein besonderes umfangreiches
Kuchenbuffet, um dann mit einem unterhaltsamen Überraschungsprogramm fröhlich Geburtstag zu feiern.
oder Alt - herzlich willkommen.
Ein Abholdienst steht
immer zur Verfügung.
An den Tagen mit Veranstaltungen ist der Se-
Alle sind dazu herzlich eingeladen.
niorentreff in Schmitten
nachmittags geschlossen.
Utta Dommes
Aktuelle Termine
Donnerstag, 09. April, 15.00 – 17.00 Uhr:
„Meine Erfahrungen als Ausländer in Deutschland“
Referent: Ronald Pallas
Donnerstag, 07.Mai, 15.00 – 17.00 Uhr:
„Alt und Jung gemeinsam“. Ein fröhlicher Nachmittag mit
Kindern aus dem KiGa Spatzennest
Sonntag, 28. Juni ab 15.00 Uhr:
Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen
anschließend festlicher Nachmittag mit Überraschungsprogramm zum Jubiläum „40 Jahre Förderverein Silbergrau“
37 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Progressive Muskelrelaxation
Entspannung!
Foto: A. Schimpf
Entspannung ca. 1960 im
Krötenbachtal
Foto: Archiv M. Hoffmann
38 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
In unserem Gemeindezentrum finden einige interessante Aktivitäten statt, die vielleicht manch einem nicht so
bekannt sind. Zum dritten Mal läuft nun schon ein Kurs in
„Progressiver Muskelrelaxation“. Was verbirgt sich hinter diesem fast unaussprechlichen Namen?
Die Progressive Muskelentspannung
nach dem amerikanischen Arzt Edmund
Jacobson, ist auch als Tiefenmuskelentspannung bekannt.
Es ist eine ideale Methode, zum Entspannen und Stress abbauen.
Sie besteht aus einfachen Übungen, ist
leicht zu erlernen und eignet sich für alle
Altersgruppen. Gezielt werden verschiedene Muskelgruppen nacheinander angespannt und wieder gelockert. Ein Ruhegefühl wird erzeugt, indem man sich auf die
Entspannungsphase konzentriert und die
angenehmen Gefühle der Lockerung und
der Lösung wahrnimmt und verinnerlicht.
Mit zunehmender Übung (voranschreitend
= progressiv, daher der Name) lernt man
mit seinen Muskeln zu arbeiten und kann
die Muskulatur bewusst entspannen. Wer
körperlich entspannt ist, kann auch seelisch entspannen
und den Alltag ruhiger und gelassener begegnen.
Die Übungen können überall und jederzeit durchgeführt werden: zu Hause, unterwegs und am Arbeitsplatz.
Diese Technik kann in verschiedenen Bereichen angewandt werden, zum Beispiel bei:
Alltagsstress, Einschlaf-Schwierigkeiten / Schlaflosigkeit, zu hohem Blutdruck, Migräne, Beeinflussung durch
Schmerzen, Lernschwierigkeiten, Angstbewältigung
(Prüfungsangst, Flugangst) und zum allgemeinen Wohlbefinden und Gesundheitsvorsorge.
Die Progressive Muskelrelaxation darf nicht als umfassendes Patentrezept verstanden werden – sie stellt einen wirksamen Weg zur Selbsthilfe dar.
Auch Kinder können diese Technik mühelos lernen und
problemlos anwenden. Hier werden die Entspannungsübungen immer in Kombination mit Bewegungsspielen
durchgeführt. Sie tragen zum harmonisieren des Gesamtbefindens des Kindes bei und stärken die eigenen
Fähigkeiten.
Kinder im Grundschulalter profitieren am meisten von
den Entspannungsübungen und können sie in der Schule, bei Wettkämpfen oder anderen aufregenden Ereignissen nutzen.
Möchten Sie Energie tanken und sich entspannen lernen?..........dann versuchen Sie es mal mit der Progressiven Muskelrelaxation.
Annemarie Schimpf
Buchbesprechung
Entdeckt in unserer Gemeindebücherei:
„Heiliges Land“ von Erhard
und Andrea Gorys
(Signatur ERD)
Einen tollen „Dumont“ KunstReiseführer haben wir in der
Gemeindebücherei – und nicht
nur einen!
Auf über 400 Seiten bringt das
Autorenteam dem Leser das
Heilige Land Israel nahe. Ein
kompetentes Buch, um sich
auf eine Israelreise vorzubereiten. Man sieht nur, was man
weiß. Rote Sternchen helfen
dem schnellen Leser mit einem Ranking der Sehenswürdigkeiten. Die Rubrik „Reisen
und Genießen“ haben die
Autoren liebevoll ausgesucht.
Besuchen Sie doch mal
wieder die Gemeindebücherei – am leichtesten jeden
Donnerstag ab 17 Uhr. Dann
treffen Sie dort auch das
engagierte Büchereiteam!
Christoph Wildfang
Entspannung 1969,
Dänemark
Foto: Kurt v. Gehlen
39 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Besuchsdienst
Wie aus beiliegendem Zeitungsartikel ersichtlich, wurde bereits 1998 der Besuchsdienst der Evangelischen
Kirchengemeinde Arnoldshain ins Leben gerufen.
Heute, 17 Jahre später,
sind immer noch acht bis
zehn Personen - davon
drei aus dem Gründerteam - tätig um Kranke,
ältere Geburtstagskinder
(ab 80 Jahre) aber auch
auf Wunsch, einsame
Menschen zu besuchen.
Unsere Gruppe, unter
Leitung von Christel Jäger (Tel. 06082/507),
trifft sich vierteljährlich,
um die neu anstehenden
Termine zu besprechen
und um zu hören wie es
den Besuchten geht oder
ob eventuell Wünsche zu
erfüllen bzw. Probleme
zu lösen sind.
Unser Pfarrer ist bei diesen Treffen dabei. Er versucht wenigstens zu den
runden
Geburtstagen
persönlich zu gratulieren.
Zeitungsartikel 1998
Usinger Anzeiger
Rufen Sie das Pfarrbüro Tel. 06084/2276 an, wenn Sie
oder Ihre Angehörigen besucht werden möchten oder
auch aktiv beim Besuchsdienst mitmachen wollen.
Christel Jäger
40 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Kasualien
Taufen in der Laurentiuskirche
getauft wurden:
am 30.11.2014
am 28.12.2014
am 08.02.2015
am 08.03.2015
Lennox Christopher Wagner aus Schmitten
Marie-Jane Rode aus Schmitten
Niels Bernecker-Meurer, Arnoldshain
Maximilian und Julian Trachte aus
Arnoldshain/Hegewiese
am 08.03.2015 Henk, Class und Thale Paschwitz aus
Oberreifenberg
Jonathan Stiebling hält das
Taufbecken
Foto: C. Gleichfeld
getauft wird :
am 03.05.2015 Marie Kienle aus Arnoldshain
Geburtstage
April
07.04.
09.04.
14.04.
17.04.
19.04.
26.04
Heinrich Eickhaus, Zum Feldberg 38a, Schm.
Arno Vollberg, Dorfweiler Str. 14, Sch.
Irene Krüger, Kellerbornsweg 2 a, Obr.
Dr. Wolfgang Schrecke, Schmittener Str. 2, Ndr.
Walter Wedowski, Dorfweiler Str. 20, Schm.
Horst Sattler, Brunhildensteg 16b, Obr.
70
75
88
75
89
70
Mai
06.05.
06.05.
07.05.
09.05.
10.05.
20.05.
25.05.
31.05.
Ernst Schneider, Sangfeldstr. 3a, Obr.
Heinz Werth, Am Weißen Berg 19, Arn./Hegew.
Jürgen Seipel, Kirchgasse 11, Arn.
Johanna Albrecht, Am Bornfeld 10a, Arn.
Marianne Keller, Zum Feldberg 63, Schm.
Norbert Rink, Weilbergstr. 18, Obr.
Hannelore Diers, Schellenbergstr. 10, Schm.
Ursula Pigge, Zum Feldberg 8, Schm.
89
80
70
80
85
75
82
83
Taufe in der Laurentiuskirche
Foto: C. Gleichfeld
41 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Verkündigungsengel und
Mittelalter-Altar
Foto: C. Wildfang
Juni
02.06,
02.06.
12.06.
12.06.
19.06.
21.06.
24.06.
26.06.
27.06.
27.06.
Ingeborg Waniorek, Siegfriedstr. 59, Obr.
Willi Löwenstein, Schöne Aussicht 6, Arn.
Ottomar Freund, Kanonenstr. 18a, Schm.
Helma Groß, Kanonenstr. 9, Schm.
Irma Schindler, Schlesier Str. 17, Schm.
Eva-Maria Frenzel, Fuchstanzstr. 1, Obr.
Horst Meyer, Hegewiese 59, Arn./Hegewiese
Brigitte Schmitt, Hauptstr. 10, Ndr.
Horst Buhlmann, Kanonenstr. 5a, Schm.
Susanne Weber, Kanonenstr. 24, Schm.
89
81
81
89
82
80
80
70
81
95
Juli
04.07.
07.07.
14.07.
27.07.
27.07.
30.07.
Susanne Parsch, Burgweg 8, Ndr.
Klaus Rühl, Schlesier Str. 5a, Schm.
Anneliese Heidrich, Siegfriedstr. 51, Obr.
Gertrude Gey, Grabenwiesenweg 28, Arn.
Friedlinde Baldauf, Am Arnsgraben 13, Schm.
Adalbert Wonsack, Im Kirchfeld 12, Seel.
89
75
80
90
80
75
August
03.08. Beate Pippenger, Zum Feldberg 9, Schm.
12.08. Siegfried Hock, Hattsteiner Str. 2, Arn.
13.08. Bruno Albrecht, Am Bornfeld 10a, Arn.
18.08. Gertrud Pöpperl, Reifenberger Weg 2, Arn.
27.08. Ingrid Oberbacks,Hegewiese.14, Arn./Hegew.
28.08. Irene Schneider, Sangfeldstr. 3a, Obr.
28.08. Ursula Brendel, Brunhildestr. 33, Ndr.
30.08. Josef Karg, Hattsteiner Str. 10, Arn.
31.08. Dora Grote, Eichfeldstr. 3, Ndr.
31.08. Gotthard Breiting, Emser Str. 31, Ndr.
85
83
86
89
84
85
82
70
80
85
Beerdigungen
In Gottes Hände haben wir zurückgegeben:
42 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Herrn Erich Rühl aus Niederreifenberg verstorben im Alter
von 80 Jahren
Die Urnenbeisetzung fand am 06.11.2014 in Niederreifenberg statt.
Herrn Erich Matzdorf aus Oberreifenberg verstorben im Alter
von 88 Jahren.
Die Trauerfeier fand am 08.12.2014 in Niederreifenberg statt.
Sprechzeiten von Pfr. C.
Wildfang: Freitags von
10-12 Uhr und nach
Vereinbarung
Frau Ursula Matschat geb. Parei aus Schmitten verstorben im
Alter von 91 Jahren.
Die Beisetzung fand am 08.01.2015 in Schmitten statt.
Öffnungszeiten und
Kontaktdaten des
Gemeindebüros
Frau Hildegard Margarethe Goralczyk geb. Kromer aus
Schmitten verstorben im Alter von 88 Jahren.
Die Beisetzung fand am 09.01.2015 in Schmitten statt.
Ingrid Müller
Dienstag und Freitag von
10–12 Uhr
Donnerstag von 16–18 Uhr
Frau Isolde Kolb geb. Dietz aus Oberreifenberg verstorben im
Alter von 83 Jahren.
Die Beisetzung fand am 06.02.2015 in Oberreifenberg statt.
Montag und Mittwoch geschlossen
Tel. 06084-2276
Fax: 06084-919990
Herrn Rudi Karras aus Seelenberg verstorben im Alter von 83
Jahren.
Die Urnenbeisetzung fand am 13.02.2015 in Seelenberg statt.
61389 Schmitten-Arnoldshain, Kirchgasse 15
E-Mail:ev.kirchengemeinde.
Frau Margot Herr geb. Mülertz aus Oberreifenberg verstorben
im Alter von 77 Jahren.
Die Trauerfeier fand am 18.02.2015 in Niederreifenberg statt.
arnoldshain@ekhn-net.de
Homepage: www.kirchearnoldshain.de
Spendenkonto:
IBAN: DE66 5019 0000
Impressum
Der Evangelische Gemeindebrief
brief wird an alle evangelischen
evang
Haushalte der
Evangelischen Kirchengemeinde Arnoldshain verteilt.
Er erscheint in der Regel dreimal im Jahr.
4101 3513 90
BIC: FFVBDEFFXXX
Für die Inhalte der Artikel
sind die Autoren selbst
Redaktionsteam: Heide Bickel, Christina Gleichfeld, Brita Maurer, Thomas Maurer, Ingrid Müller, Wolfgang v. Gehlen, Christoph Wildfang,
Layout & Satz: W. v. Gehlen
Druck: Gemeindebriefdruckerei Groß-Oesingen
verantwortlich. Die Inhalte
spiegeln nicht die Meinung
des Redaktionsteams
wieder.
V.i.S.d.P.: Christoph Wildfang, Pfr., Vorsitzender des Kirchenvorstands
Redaktionsschluss für den nächsten Gemeindebrief:
17.07.2015
43 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Gottesdienste
Wenn nicht anders angegeben finden die Gottesdienste in
der Laurentiuskirche Arnoldshain statt
April 2015
Krakau (Polen), Marienkirche
Foto: W. v. Gehlen
Tarnow (Polen), Kathedrale,
Chorfenster
Foto: W. v. Gehlen
44 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
02.04 Gründonnerstag, um 15 Uhr: Ökumenisch
offener Gottesdienst mit Tischabendmahl im
„Silbergrau“, Seelenberger Straße 4,
(Pfr. C. Wildfang) und um
19 Uhr: Gottesdienst mit Hl. Abendmahl (Pfr. C.
Wildfang)
03.04. Karfreitag, 10 Uhr in Niederreifenberg, Kath.
Kirche „Johannes der Täufer“ mit Hl. Abendmahl
(auch hier Einzelkelche) und um
15 Uhr Gottesdienst in der Laurentiuskirche mit
Hl. Abendmahl zur Todesstunde Jesu
(Pfr. C. Wildfang)
04.04. Karsamstag, 21 Uhr: Lutherische Osternacht
mit Hl. Abendmahl (Einzug der neuen Osterkerze in die dunkle Kirche, Osterfeuer, anschlie ßend Einladung in der Apsis der Kirche –
Pfr. C. Wildfang und Liturgieteam)
05.04. Ostersonntag, 10 Uhr: Ostergottesdienst
(Pfr. C. Wildfang)
06.04. Ostermontag, 10 Uhr: Familiengottesdienst mit
Ostereiersuchen im Kirchgarten (Familiengottesdienstteam und Pfr. C. Wildfang)
12.04. 10 Uhr: Sonntag Quasimodogeniti, Gottesdienst
(Pfr. C. Wildfang)
19.04. 10 Uhr: Sonntag Misericordias Domini, Gottes
dienst (Prädikantin Irene Schulz, Arnoldshain) –
parallel Kindergottesdienst (Konfiteam Emely,
Milena, Juliane) und Kirchenkaffee
26.04. 10 Uhr: Sonntag Jubilate, Gottesdienst
(Pfr. C. Wildfang) – Sonntag der Kirchenwahl –
Ab 19 Uhr Stimmenauszählung im Gemeindezentrum
Mai 2015
03.05. 10 Uhr: Sonntag Kantate, Gottesdienst mit Taufe von Marie aus Arnoldshain (Pfr. C. Wildfang)
10.05. 11 Uhr: Sonntag Rogate, Gottesdienst im
Hessenpark am Familientag dort
(Pfr. C. Wildfang) – bitte wegen Freikarten im
Gemeindebüro melden.
14.05. 10 Uhr: Christi Himmelfahrt, Gottesdienst
im Feuerwehrgerätehaus Arnoldshain zum
Auftakt der „Vatertagsfeier“ der Feuerwehr
Arnoldshain (Pfr. C. Wildfang)
17.05. 10 Uhr: Sonntag Exaudi, Gottesdienst
(Prädikant Michael Deutschmann aus
Neu-Anspach) mit anschließendem Kirchenkaffee in der Apsis der Laurentiuskirche, parallel
Kindergottesdienst im Gemeindezentrum
(Konfiteam Emely, Milena, Juliane)
24.05. 10 Uhr: Pfingstsonntag, Gottesdienst
(Prädikantin Irene Schulz, Arnoldshain)
31.05. 10 Uhr: Sonntag Trinitatis, Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandengruppe (Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Pfr. C. Wildfang)
Moglia (Polen), Blockkirche
Foto: W. v. Gehlen
Juni 2015
04.06. 18 Uhr, Fronleichnam, Gottesdienst mit Hl.
Abendmahl besonders für die Konfirmandinnen
und Konfirmanden mit ihren Familien, Patinnen
und Paten und Freunden als Teil des Konfirmationsgottesdienstes (Pfr. C. Wildfang)
06.06. 10 Uhr: Samstag, Erster Konfirmationsgottesdienst (Kirchenvorstand und
Pfr. C. Wildfang)
07.06. 10 Uhr: Sonntag, Zweiter Konfirmationsgottesdienst (Kirchenvorstand und
Pfr. C. Wildfang)
Warschau (Polen), Kruzifix
mit Kriegsschäden
Foto: W. v. Gehlen
45 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Suchbild:
Was ist das?
14.06. 10 Uhr: Gottesdienst
(Prädikantin Irene Schulz, Arnoldshain)
21.06. 10 Uhr: Gottesdienst (Prädikant Michael
Deutschmann, Neu-Anspach), parallel Kindergottesdienst im Gemeindezentrum (Konfiteam
Emely, Milena, Juliane) und im Anschluss
Kirchenkaffee in der Apsis der Laurentiuskirche
28.06. 10 Uhr: Gottesdienst (Pfr. C. Wildfang)
Juli 2015
Foto: Anna Teychené
Lösung A:
Antrieb zum Absenken und
Heben des Advendskranzes
Lösung B:
Glockenmotor
Lösung C:
Motor für das Gebläse der
Orgel
Lösung D:
Überholungsbedürftiger
Waschmaschinenmotor
Für die richtige Lösung winkt
eine Führung durch das
Dachwerk der Laurentiuskirche
05.07. 10 Uhr Gottesdienst
(Prädikantin Irene Schulz, Arnoldshain)
12.07. 10 Uhr Gottesdienst (Pfr. C. Wildfang)
18.07. Samstag 17 Uhr Festgottesdienst „800 Jahre
Laurentiuskirche“
(Festpredigt Propst Oliver Albrecht, Propstei
Südnassau, Wiesbaden ) mit dem Arnoldshainer
Posaunenchor zum 800ten Geburtstag der
Laurentiuskirche mit anschließendem Gemeindefest „auf der Platt“ oberhalb der Kirche
19.07. kein Gottesdienst, dafür ab 12 Uhr „Marktstraße“ rund um die Laurentiuskirche mit vielen
Ständen von Privatpersonen, Vereinen, Gruppen
und um 15 Uhr der „2.Laurentiuslauf“
26.07. 10 Uhr Gottesdienst (Pfr. C. Wildfang)
August 2015
02.08. 10 Uhr: Gottesdienst (Prädikantin Gabriele
Schütrumpf, Weilrod)
46 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
Vom 09. bis zum 30. August
ist wieder
„Sommerkirche“
mit Theologinnen und Theologen aus unserer
Nachbarschaftsregion.
Suchbild:
Was ist das?
Thema 2015:
„Orte des Lebens: Wüste – Berge – Meer – Stadt“.
Es ist immer sonntags ein besonderer Gottesdienst in
einer Kirche unserer Region. Unsere Gemeinde bietet gerne einen Fahrdienst an! Wenn also z.B. in Dorfweil und Hausen Gottesdienst ist, dann ist während der
Sommerkirche bei uns in der Laurentiuskirche kein eigener Gottesdienst, sondern wir feiern gemeinsam mit
den Christinnen und Christen aus unserer unmittelbaren
Nachbarschaft.
09.08. 10 Uhr in Hausen / um 11 Uhr in Dorfweil
Sommerkirchen-Gottesdienst (Pfarrerin
Claudia Winkler aus Anspach)
Thema: „Orte des Lebens: Wüste“
15.08. Samstag 18 Uhr: Gottesdienst als Auftakt zur
Arnoldshainer Kerb am DGH Arnoldshain
(bei Regen in der Laurentiuskirche)
Pfr. D. Timm, Pfr. C. Wildfang
16.08. 10 Uhr in Rod am Berg / 11 Uhr in Westerfeld
Sommerkirchen-Gottesdienst
(Pfr. C. Wildfang aus Arnoldshain)
Thema: „Orte des Lebens: Berge“
Foto: Anna Teychené
Lösung A:
Isolationsring zur Durchführung eines Starkstromkabels
durch einen Bretterboden
Lösung B:
In den Boden eingelassene
Kerzenhalterung
Lösung C:
Durchführung für das Glockenseil
Lösung D:
Einflugsloch eines Bienenstocks
Für die richtige Lösung winkt
eine Führung durch das
Dachwerk der Laurentiuskirche
23.08. 10 Uhr in Arnoldshain SommerkirchenGottesdienst (Pfarrerin Beate Usener-Eichner
aus Hausen / Westerfeld)
Thema: „Orte des Lebens: Meer“
30.08. 10 Uhr in Anspach Sommerkirchen-Gottesdienst (Pfr. Paul Schiebe
aus Rod am Berg / Dorfweil. Thema „Orte des
Lebens: Stadt“)
47 | evangelisch in
Arnoldshain, Oberreifenberg,
Niederreifenberg, Schmitten,
Seelenberg
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