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Hilfe Direkt - World Vision

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Zukunft für Kinder !
Magazin für Förderer von
World Vision Deutschland e. V.
Hilfe Direkt
APRIL 2015
Besuch beim Patenkind
in Peru (Seite 4)
Patengruppenreise
in die Mongolei (Seite 22)
Flüchtlingsdrama im Nordirak
Spender gesucht (Seite 27)
Spiegel-Online-Studie
Platz 1 für World Vision (Seite 13)
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INHALT
Liebe Leserin, lieber Leser,
4
ich bin immer wieder überwältigt, wenn ich sehe, welche wichtige Hilfe durch
Kinderpatenschaften ermöglicht wird. Am liebsten würde ich alle Paten einladen, sich
das selbst vor Ort anzusehen. Vielleicht wäre ja eine organisierte Patengruppenreise
eine interessante Option für Sie (siehe Seite 22)? Da so eine Fernreise nicht für
alle unsere Unterstützer infrage kommt, freut es uns besonders, wenn Paten uns
von ihren Besuchen beim Patenkind berichten und uns Fotos schicken. Auch in
dieser Ausgabe von Hilfe Direkt veröffentlichen wir einen Besuchsbericht – dieses
Mal aus Peru (siehe Seite 4). Den „Daheimgebliebenen“ bleibt der Trost, dass
wir die Inhalte in unserem neuen Paten-Portal nach und nach erweitern, sodass
auf diese Weise ein authentischer Eindruck von der Arbeit in den verschiedenen
Projektgebieten entsteht (siehe Seite 9).
6AKTUELLES
Südsudan: Ihre Hilfe ist angekommen!
8
MICRO – DER GUTE KREDIT
Ein Jahr voller Geschäftsideen
9
NEUIGKEITEN ZUM PATEN-PORTAL
Das erste wirklich soziale Netzwerk
Viele Paten sind unserem Aufruf gefolgt und haben für
die Flüchtlinge im Südsudan gespendet. Vielen Dank
für Ihre Unterstützung! Lesen Sie im Artikel, wie
World Vision die Spenden eingesetzt hat (Seite 10).
10SÜDSUDAN
Danke für Ihre Hilfe!
Ab Seite 10 berichten wir darüber, wie dank Ihrer Unterstützung Kindern und
Familien im Südsudan geholfen werden konnte. Ich möchte allen Paten und
Spendern danken, die mit ihren Spenden wichtige Hilfsmaßnahmen ermöglicht
haben. Das gilt auch für die Unterstützung der syrischen Flüchtlinge, für die ein
harter Winter zu Ende geht. 3,8 Millionen Syrer – die Hälfte davon Kinder! – sind
auf der Flucht und notdürftig im Libanon und in anderen Ländern untergekommen.
Zusammen mit unserer Spendenquittung haben wir im Januar um Spenden gebeten,
und die Resonanz war überwältigend! Hier danken wir auch besonders der Stiftung
HOFFNUNGSTRÄGER, die dazu beigetragen hat, die Spenden zu verdoppeln.
In der nächsten Ausgabe unseres Magazins werden wir dazu einen ausführlichen
Bericht bringen.
12 DAS GUTE GESCHENK
„Glück hat viele Gesichter“
13SPIEGEL-ONLINE-STUDIE
Platz 1 für World Vision
14 PATEN GESUCHT
in Mali, Indien und Honduras
Leider kommt der Nahe Osten auch in anderen Ländern nicht zur Ruhe. Im Laufe
meiner Jahre bei World Vision habe ich schon einige Reisen unternommen und
unsere Projekte besucht. Die Reise in den Nordirak im Januar wird mir allerdings
in besonderer Erinnerung bleiben. Über eine Million Menschen haben dort in
der Autonomen Region Kurdistan Zuflucht gefunden. Es sind Jesiden, Christen,
aber auch Muslime, die von der Terrororganisation „Islamischer Staat“ vertrieben
wurden. Hinter der unfassbar großen Zahl stehen dramatische Einzelschicksale.
Lesen Sie mehr ab Seite 27.
Deutschland: Jugendliche beteiligen
Mit viel Leidenschaft und Engagement können sich
auch Kinder und Jugendliche für arme Jungen und
Mädchen in der Welt einsetzen. Wir erklären, wie
das geht (Seite 18).
16 KINDERSEITE: KENIA
18 KINDER- UND JUGENDBETEILIGUNG
Gesucht: Junge Helfer
20STARTHELFER
Uganda: Babys sollen leben!
22PATENGRUPPENREISE
in die Mongolei
Ich danke Ihnen für Ihre wichtige Unterstützung!
Herzliche Grüße
Christoph Waffenschmidt,
Vorstandsvorsitzender World Vision Deutschland
ZU BESUCH BEIM PATENKIND
in Peru
Christoph Waffenschmidt trifft
Flüchtlingsfamilien im Nordirak.
23 „SCHON WIEDER
EIN SPENDENAUFRUF?“
Interview
Bildung für Kinder in Asien
24 BILDUNG FÜR KINDER
in Kambodscha und Bangladesch
Lesen + Schreiben + Rechnen = Chancen! Eine logische Gleichung, die für Kinder in Kambodscha und
Bangladesch oft nicht leicht zu lösen ist. Deshalb
hilft ihnen World Vision dabei (Seite 24).
26 UNTERNEHMEN UND
STIFTUNGEN HELFEN
IMPRESSUM | Hilfe Direkt 1 / 2015
27 EIN MÄDCHEN NAMENS „FLÜCHTLING“
Nordirak: Spender gesucht
Herausgeber: World Vision Deutschland e. V.,
Am Zollstock 2-4, 61381 Friedrichsdorf
Auflage: 140.000
Verantwortlich: Dirk Scherer
Redaktion: Dirk Jacobs, Susanne Rentschler, Stefanie Huisgen,
Christoph Waffenschmidt, Nadine Nowicki, Gila Abel, Constanze Oelighoff
Satz und Gestaltung: Yun-mi Jo, Isabelle Gornet-Becker
Druck: Druckhaus Kaufmann, Lahr, gedruckt auf 100%igem Recyclingpapier
Vereinsregister und Freistellungsbescheid: Vereinsregister Amtsge­richt
Bad Homburg, Nr. 1207. Gemäß der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid des
Finanzamtes Bad Homburg v. d. H., Steuernummer 03 250 99188, vom 25.04.2014
sind wir als Kör­perschaft anerkannt, die ausschließlich und unmittelbar steuerbe­
günstigten mildtätigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. AO dient.
Spendenkonto: Konto: 2020 · BLZ 501 900 00
IBAN: DE89 5019 0000 0000 0020 20 · Frankfurter Volksbank
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ZU BESUCH BEI UNSEREN
PATENKINDERN IN PERU
Auf ihrer Reise durch Peru hat World Vision-Patin Edite Wagner mit ihrem Mann Bernhard ihre beiden Patenkinder besucht. Was das Ehepaar aus Salem bei dem Treffen mit Jhon und Medalin erlebt hat, möchte es
gerne mit anderen Paten teilen:
„Unsere Patenkinder leben in zwei verschiedenen Projektgebieten: Yaulí und Acoria. Zum Glück liegen die Orte relativ dicht beieinander. So konnten wir im Oktober 2014 beide
Patenkinder treffen. Unser Ausgangspunkt war Huancavelica
auf ca. 3.600 m Höhe. Mit Bus und Zug sind wir von Lima
aus dort hingefahren. Unterwegs hatten wir eine fantastische
Aussicht auf Berge, Schluchten und Flüsse.
Während unseres Aufenthalts hat uns unser
Übersetzer Adolfo ganz hervorragend unterstützt. Zum Beispiel, als wir auf dem Markt
noch Lebensmittel für die Familien von Jhon
und Medalin kauften.
Auf holprigen Straßen ging es zuerst nach
Yaulí. Die Fahrt dauerte nur eine Stunde. Im
Büro von World Vision haben wir Jhon mit
seinen Eltern getroffen. Wir überreichten
Jhon Geschenke und die Lebensmittel vom
Markt. Alle haben sich sichtlich gefreut. Jhons
Mutter hatte auch etwas für uns dabei: zwei
selbst angefertigte Mützen und einen Poncho.
Wir saßen in gemütlicher Runde zusammen,
haben Tee getrunken, Fotos gemacht und uns
angeregt unterhalten.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen haben
wir die Überreste einer alten Inka-Ruine besucht. Anschließend wurden wir zu einer
Meerschweinchen-Zucht gebracht. Diese hat
der Züchter mit Hilfe von World Vision aufgebaut. Durch den Verkauf der Tiere hat er eine
sichere Einnahmequelle.
Danach haben wir uns ein Gewächshaus angesehen, das
der Besitzer aus Lehmziegeln und einer Plane als Dach mit
Unterstützung von World Vision selbst aufgebaut hat. Jetzt
pflanzt er dort verschiedene Salate und Gemüse an, die im
Freien in dieser Höhe nie gedeihen würden. Den Überschuss
kann der Kleinbauer auf dem Markt verkaufen. Am Ende der
Rundfahrt mussten wir uns leider schon von Jhon und seinen
Eltern verabschieden.
Einen Tag später machten wir uns auf den Weg nach Acoria. Anderthalb Stunden waren wir bis zum örtlichen World
Vision-Büro unterwegs. Medalin war sehr aufgeregt. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass wir wirklich kommen, um sie zu
besuchen. Deshalb war die Begrüßung besonders herzlich.
Begleitet wurde Medalin von ihrem Großvater, der trotz Sehschwäche immer gut drauf ist. Ihre Mutter ist leider vor vier
Jahren gestorben. Bei unserer Ankunft waren auch viele Kinder da. Wir verteilten ein paar Süßigkeiten. Die Geschenke für
Medalin und ihre Familie haben wir erst später überreicht, um
keinen Neid aufkommen zu lassen.
Zusammen mit Medalin und ihrem Großvater schauten wir ein Bewässerungsprojekt an.
World Vision hat ermöglicht, dass die Einwohner von der natürlichen Wasserquelle eine
Rohrleitung zu ihrem Anbaugebiet verlegen
konnten. Nun können die Menschen ihre Felder besser bewässern und mehrere Ernten im
Jahr einfahren. Es gibt einen Mann, der für die
Bewässerungsanlage zuständig ist. Er muss immer die entsprechenden Weichen für die gerade zu bewässernden Flächen stellen. Alle Felder
gleichzeitig zu bewässern geht nicht, weil die
Leitung dafür nicht ausreicht.
Es fiel uns schwer, uns von Medalin und ihrem
Großvater zu verabschieden. Wir haben einen
wirklich angenehmen Tag mit den beiden verbracht; sie waren so offen und herzlich. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal sehr
beim gesamten World Vision-Team in Huancavelica, Yaulí und Acoria sowie ganz speziell bei
unserem Übersetzer Adolfo bedanken. Man
spürt, dass die Mitarbeiter vor Ort ihren Job
sehr gerne machen und Freude daran haben,
den Ärmsten der Armen zu helfen.
Wir finden es toll, dass World Vision die Möglichkeit bietet,
die Patenkinder in ihrer Heimat zu besuchen. Auch wenn die
Reise etwas anstrengend war, sind wir froh, dass wir Jhon und
Medalin persönlich kennenlernen durften. Die Reise nach Peru
hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir würden sie jederzeit
gerne wieder machen.“
Mitarbeiter von
World Vision
Jhon
Medalin
Meerschweinchenzucht
Gewächshaus
r
ne
ag
W
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ar
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B
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un
e
it
Ed
Haben Sie Interesse an einer Patengruppenreise?
Weitere Informationen dazu gibt es auf Seite 22.
4
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AKTUELLES
WORLD VISION-INFOSTÄNDE
Auch im Jahr 2015 ist World Vision mit Infoständen in verschiedenen deutschen Städten unterwegs und macht Werbung für Patenschaften und das Starthelfer-Programm.Vielleicht ist auch Ihre
Stadt dabei? Weitere Infos unter worldvision.de/infostand.
WORLD VISION AUF
DEM KIRCHENTAG
2015 findet zum 35. Mal der Deutsche Evangelische Kirchentag statt, dieses Mal vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart. World
Vision wird wieder mit einem interaktiven Stand im Messebereich „Markt der Möglichkeiten“ vertreten sein. Der Stand
befindet sich voraussichtlich in der Halle 8, Nr. B02. Alle
Paten, Spender und Interessierten sind herzlich willkommen!
ZWEI NEUE STIFTUNGSFONDS —
ZUSTIFTER GESUCHT!
Die World Vision Stiftung hat zwei neue Stiftungsfonds eingerichtet:
MEISTER-PIANIST SPIELT
FÜR WORLD VISION
Am 30. Januar trat Hardy Rittner in der Schlosskirche Bad Homburg auf. Der Ausnahmepianist wurde bereits zweimal mit dem
ECHO Klassik ausgezeichnet. In der Schlosskirche spielte Rittner
für einen guten Zweck – der Erlös des Abends ging an die Ebola-Hilfe von World Vision und wird in Westafrika eingesetzt.
1. Der Stiftungsfonds „Gesundheit für Kinder“ hat sich dem wichtigen Thema
Gesundheit verpflichtet. So werden Projekte gefördert, die Kindern etwa durch
Impfungen, Aufbaunahrung bei Unterernährung,Verteilung von Moskitonetzen oder
medizinische Behandlung zugutekommen.
2. Beim Stiftungsfonds „Zukunft durch Bildung“ geht es speziell um Maßnahmen,
die Kindern durch schulische Bildung eine bessere Zukunft ermöglichen.
Ab einem Betrag von 1.000 Euro können Sie Zustifter werden und die Fonds unterstützen. Das zugestiftete Kapital bleibt erhalten – die Projekte werden aus den
Zinseinnahmen gefördert. Weitere Informationen können Sie mit der Antwortkarte
im Einhefter anfordern oder online abrufen: worldvision-stiftung.de.
25 JAHRE KINDERRECHTE:
KINDER KOMMEN ZU WORT!
ENTWICKLUNGSMINISTER MÜLLER
EMPFÄNGT BOTSCHAFTEN DER AKTION
„5 FÜRS LEBEN!“
Am 5. März traf eine World Vision-Delegation in Berlin Entwicklungsminister
Gerd Müller. Ihm wurden die individuell gestalteten Karten übergeben, mit denen
sich Tausende von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland an
der Aktion „5 fürs Leben!“ beteiligt hatten. Die klare Forderung an die Politik: Es
muss mehr für die Verbesserung der Gesundheit von Kindern in Entwicklungsländern getan werden! Weltweit unterstützten sechs Millionen Menschen die Aktion
und setzten so ein unübersehbares Zeichen. Weitere Informationen gibt es online
unter gesunde-kinder-weltweit.de.
Wie wünschen sich eigentlich Kinder die Welt? Diese Frage spielt noch immer eine
viel zu kleine Rolle in der Politik. Zum 25. Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention
2014 hat World Vision Kindern in vielen Ländern diese Frage gestellt. Aus den Einsendungen ist ein Film entstanden, der zeigt, dass Wunsch und Wirklichkeit oft leider noch
weit auseinanderliegen. Dagegen tun wir etwas: Als Kinderhilfswerk setzt sich World
Vision weltweit für Kinderrechte und Kinderschutz ein.
Bei einer Pressekonferenz im November 2014 hat die Schauspielerin Emma Schweiger (Foto) als Kinderrechte-Botschafterin für World Vision den Film vor deutschem
Publikum vorgestellt (siehe wovi-reporter.de). Danach forderte die Jungschauspielerin:
„Kinder müssen mehr gehört werden. Am meisten beschäftigt mich, dass viele Kinder
sich schon in jungem Alter mit Krieg und Gewalt auseinandersetzen müssen. Kein
Kind sollte Angst vor Schlägen haben!” Im Dezember 2014 hat World Vision den Film
Vertretern der UN in New York gezeigt und dafür gesorgt, dass die Kinder dieser Welt
zu Wort kommen – und gehört werden.
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DER GUTE KREDIT
Viele Menschen in Entwicklungsländern haben tolle Geschäftsideen, um sich aus der Armut zu befreien. Doch
meist fehlt das Startkapital, denn reguläre Banken vergeben
keine Kredite ohne Sicherheiten. Hier kommen Mikrokredite ins Spiel. Sie werden von unseren eigenen, gemeinnützigen Kreditorganisationen vergeben. 70 bis 85 % der
Kreditnehmer sind Frauen, die mit höherem Einkommen
nachweislich besonders viel in die Zukunft ihrer Kinder
investieren. Die Kreditnehmer werden geschult und beraten. Entsprechend hoch ist die Rückzahlungsquote (97 %).
Das Geld hilft mehreren Gründern und wird reinvestiert.
Weitere Informationen: worldvision.de/micro
Seit Dezember gibt es „Mein World
Vision“ auch als Smartphone-App:
World Vision DE im App Store und
bei Google Play. Jetzt kostenlos
installieren!
MICRO – EIN JAHR VOLLER GESCHÄFTSIDEEN
DAS ERSTE WIRKLICH SOZIALE NETZWERK
Wenn Sie sich schon einmal selbstständig gemacht oder so etwas im Freundeskreis miterlebt haben, wissen
Sie, wie entscheidend die Gründungsphase für einen Unternehmer ist. Erste Erfolge haben bereits 862 Existenzgründer in Entwicklungsländern erzielt, die durch unser neues Projekt „Micro – Der Gute Kredit“ unterstützt werden. Wir freuen uns, dass sie nun immer unabhängiger von Hilfe werden und danken allen deutschen Micro-Spendern für ihre Hilfe zur Selbsthilfe!
Seit fast einem Jahr sind Informationen zum Patenkind unter mein-worldvision.de auch online verfügbar – in
dem einzigartigen Paten-Portal von World Vision. Das Portal wird ständig weiterentwickelt und um neue
Daten und Funktionen erweitert. Constanze Oelighoff, Leiterin des Online-Teams, spricht im Interview über
die Chancen und Herausforderungen.
Letztes Jahr im Februar konnten zum ersten Mal deutsche
Spender bei Micro online einen Kleinkredit vergeben. Eine
der allerersten Kreditnehmerinnen, die auf unserer Webseite vorgestellt wurde, war July Beby (29, Foto) aus Bolivien.
Die Mutter von vier Kindern betreibt eine kleine Schneiderei.
Mithilfe des Kredits von 100 Euro hat sie größere Mengen
Stoff angeschafft und ihr Geschäft ausgebaut. Sie freut sich
darauf, Mitarbeiter einzustellen, um weiter zu expandieren.
Nun ist es auch sicher, dass Julys Kinder weiterhin zur Schule
gehen können.
Auch für Bogalech aus Äthiopien und seine Frau (Foto) ist das
Wohl ihrer drei Kinder die größte Motivation, hart zu arbeiten. Der Rinderzüchter ist froh, dass er für umgerechnet 50
Euro einen Ochsen anschaffen konnte, der für seine Zucht
und für die Feldarbeit sehr wichtig ist. Mit monatlichen Raten
von 3 Euro hat er den Kredit bereits zurückgezahlt. Mit seiner kleinen Zucht kann er seine Familie jetzt gut ernähren
und hat nun auch genug Geld, um zum Beispiel Reparaturen
am Haus durchzuführen. Er freut sich, dass auch seine drei
Kleinen in Zukunft die Schule besuchen können.
Weitere Informationen können Sie mit der Antwortkarte im Einhefter anfordern oder online abrufen: worldvision.de/micro.
8
Hilfe Direkt: Wie wird das Portal von
den Paten angenommen?
Wie erfahren die Paten, dass es Neuigkeiten von ihrem
Patenkind im Portal gibt?
Constanze Oelighoff (Foto): Wir
erhalten über E-Mails und Facebook
viele positive Rückmeldungen. Die Paten
freuen sich über Bilder,Videos und
Informationen von ihrem Patenkind und
nutzen die Möglichkeit, das Patenkind
per E-Mail zu kontaktieren.
Seit Dezember informieren wir alle Paten per E-Mail, sobald
es im Paten-Portal Neuigkeiten über ihr Patenkind oder das
geförderte Projekt gibt. Das können zum Beispiel Informationen über den Geburtstag des Patenkindes oder ein neu
geborenes Geschwisterkind sein oder auch der Hinweis auf
den Wechsel in die nächste Schulklasse. Die Mitteilungs-Häufigkeit kann unter „Meine Daten“ selbst angepasst werden.
Gibt es Fragen, die immer wieder gestellt werden?
Was sind die nächsten Schritte bei der Weiterentwicklung
des Portals?
Es passiert häufig, dass Paten ihre Login-Daten, die wir zum
Start des Portals an sie verschickt haben, nicht mehr zur
Hand haben. In diesem Fall können sie sich ganz einfach auf
der Login-Seite von mein-worldvision.de über „Passwort
vergessen“ ein neues Passwort zuschicken lassen. Dafür müssen sie aber die E-Mail-Adresse angeben, mit der sie bei uns
registriert sind. Sollte es dann immer noch Schwierigkeiten
geben, hilft unser Paten-Service unter info@worldvision.de
oder (0800) 0102022 gerne weiter.
Im Moment arbeiten wir intensiv daran, alle vorhandenen
Daten aus unseren Projekten im Paten-Portal zugänglich
zu machen. Das ist angesichts der Datenmenge eine echte
Herausforderung. Zukünftig möchten wir mehr aktuelles
Videomaterial von Patenkindern und Projektmitarbeitern zeigen. Die Paten sollen diese Videos auch in einem öffentlichen
Bereich des Portals kommentieren und mit Freunden teilen
können. Das Portal wird eine Patenschaft bei World Vision
auf jeden Fall noch stärker bereichern, als das jetzt schon
der Fall ist.
Welche Herausforderungen gibt es?
Das Portal ist in Deutschland einzigartig, aber auch sehr komplex. Es müssen Daten von über 150.000 Patenkindern aus 30
Entwicklungsländern verarbeitet werden. Da wir das Thema
Kinderschutz sehr ernst nehmen, prüfen wir zum Beispiel
jedes einzelne Foto, bevor wir es im Portal hochladen. Leider
kann es in dem Prozess auch einmal vorkommen, dass Fotos
oder Informationen dem falschen Kind zugeordnet werden
oder es einfach noch etwas dauert, bis weitere Inhalte verfügbar sind.
Danke für das Gespräch!
Kommentar eines Paten:
9
Packt im Südsudan mit an: Der Kanadier Kevin Jenkins ist
Präsident von World Vision International.
SÜDSUDAN: DANKE FÜR IHRE HILFE!
Seit über einem Jahr ist Bürgerkrieg im Südsudan. Fast täglich müsste es Meldungen geben über die steigende
Anzahl von Flüchtlingen, zunehmende Gewalt der Milizen, Rekrutierung von Kindersoldaten. Müsste – denn
es gibt kaum noch welche. In den Medien hat das Leid der Kinder und Familien im Südsudan keinen Platz
mehr, andere Krisen stehen im Vordergrund. Dafür hat World Vision eine Erfolgsmeldung: Die befürchtete
Hungersnot bleibt vorerst aus. Viele Paten und Spender haben dazu beigetragen. Deshalb wollen wir uns heute herzlich für diese lebenswichtige Hilfe bedanken!
World Vision verteilt Nahrungsmittel
Der Bürgerkrieg hat Kinder und Familien im Südsudan an den Rand einer Hungersnot getrieben. Im Herbst 2014 hatten Experten befürchtet, dass bis zu vier
Millionen Menschen zur Jahreswende Hunger leiden müssten. Dank umfassender
Nahrungsmittelverteilungen von Hilfsorganisationen wie World Vision ist die Hungersnot zunächst jedoch abgewendet. „World Vision hat allein 180.000 Menschen mit
Lebensmitteln versorgt und dadurch vielen Kindern das Leben gerettet“, berichtet
Katharina Witkowski (Foto rechts in der Mitte). Sie hat für World Vision die Hilfsmaßnahmen vor Ort koordiniert. „Außerdem hat es viel geregnet. Das war gut für
die Ernte. Denn an viele Flüchtlingsfamilien, die nicht in Camps leben, haben wir auch
Saatgut verteilt, damit sie sich selbst ernähren können.“
Lebenswichtig: Sauberes Wasser und Hygiene
Darüber hinaus hat World Vision über 68.000 Menschen den Zugang zu sauberem
Trinkwasser ermöglicht und die hygienischen Bedingungen verbessert. „Wir haben
Zehntausende Latrinen gebaut. Außerdem haben wir Seife und Hygieneartikel an
über 125.000 Personen ausgegeben und ihnen erklärt, wie Sauberkeit und Gesundheit zusammenhängen. Besonders in Flüchtlingslagern, wo Tausende Menschen auf
engem Raum leben, ist Hygiene lebenswichtig. Nur so können wir vermeiden, dass
sich Krankheiten ausbreiten“, weiß Katharina Witkowski.
10
Hilfe für über 525.000 Menschen
Allerdings leben nicht alle Flüchtlinge in Notunterkünften.
Viele haben sich in Dörfern niedergelassen, die von den
Auswirkungen des Konflikts nicht unmittelbar betroffen
sind. Der enorme Menschenzuwachs stellt die Bewohner
vor große Versorgungsprobleme. „Der Handel ist durch den
Krieg stark eingeschränkt. Das bekommen vor allem die Bewohner in sehr abgelegenen Orten zu spüren, weil Wege
blockiert und Märkte geschlossen sind“, erklärt die Koordinatorin. „Auch für Hilfsorganisationen ist es schwer, zu diesen
Menschen durchzudringen.“
Insgesamt hat World Vision bereits mehr als 525.000 Südsudanesen mit Hilfsmaßnahmen erreicht. Das ist rund ein Viertel
aller Flüchtlinge. Nach Angaben von Unicef sind fast 750.000
Flüchtlinge Kinder. Kein Wunder, denn 60 % der gesamten
Bevölkerung sind unter 18 Jahre alt. Mehr als die Hälfte der
Flüchtlingskinder gehen nicht mehr zur Schule. Sie müssen arbeiten, um zu überleben, zum Beispiel als Wasserträger. „Besonders furchtbar finde ich, dass so viele Kinder auf der Flucht
von ihren Eltern oder Geschwistern getrennt werden. Sie sind
ganz auf sich allein gestellt, wenn sie im Camp ankommen“,
sagt Katharina Witkowski. „Wir versuchen, die Familien wieder zusammenzubringen. Das ist aber schwierig und kann viel
Zeit in Anspruch nehmen.“
Familie etwas passieren könnte, sie wieder fliehen müssen.
Um ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten, werden die Mädchen und Jungen in Kinderschutz-Zentren betreut. Dort können sie spielen und lernen, erleben ein Stück
Normalität – und schöpfen neue Hoffnung für die Zukunft.
Was sie mal werden wollen? Zum Beispiel Lehrer oder Arzt,
damit sich die Bildung verbessert oder sie anderen Menschen
helfen können. Andere begehrte Berufe sind Ingenieur, Pilot
und Präsident. „Ich will Präsident werden und Frieden bringen“, verrät James aus Malakal. Denn vor allem wünschen
sich die Kinder eines: ein Leben in Frieden. Dafür macht sich
World Vision stark – im Südsudan, aber auch in Deutschland
(siehe Infokasten).
World Vision gibt Kindern eine Stimme
Im Fokus der Arbeit von World Vision stehen immer Kinder.
Sie sind die schwächsten Glieder in der Gesellschaft. In vielen
Kulturen zählt nicht, was Kinder zu sagen haben – besonders in
Krisensituationen. World Vision will den Kindern im Südsudan
zuhören, ihnen eine Stimme geben. Deshalb haben Kollegen
vor Ort mit 160 Kindern in Flüchtlingslagern über ihre Erlebnisse, Ängste und Wünsche für die Zukunft gesprochen (siehe Bericht „Fear and Want“ in Englisch auf unserer Webseite
worldvision.de/suedsudan). „Ganz plötzlich kamen Männer
in unser Dorf und schossen auf uns. Auf der Flucht habe ich
viele Tote gesehen, die auf der Straße lagen“, erzählt beispielsweise Jonathan (10). Über solch schlimme Erfahrungen können
viele Kinder gar nicht sprechen. Bei ihnen sitzt der Schrecken
noch zu tief. Außerdem haben sie Angst, dass ihnen und ihrer
2
MILLIONEN FLÜCHTLINGE
AUS DEM SÜDSUDAN
- DAVON -
750.000
KINDER
Frieden für den Südsudan – World Vision fordert Politiker zum Handeln auf
Wenn der Bürgerkrieg im Südsudan nicht bald endet, wird sich die Lage der Menschen dramatisch
verschlechtern. Zu viele Menschen müssten permanent mit Nahrung versorgt werden. Damit es
nicht so weit kommt, fordert World Vision deutsche Politiker dazu auf, sich für Friedensbemühungen im Südsudan einzusetzen. „Es gab zwar schon einige Friedensabkommen, die wurden aber
immer wieder gebrochen. Das Leiden geht also weiter – vor allem für Kinder“, erklärt Ekkehard
Forberg, Experte für Friedensförderung bei World Vision Deutschland. „Über 11.000 Kinder werden als Soldaten missbraucht. Davor darf niemand die Augen verschließen. Auch das ist Teil unserer
Ekkehard Forberg
Arbeit: W
ir schaffen Aufmerksamkeit für Menschen in Not – in den Medien und vor allem in der
Politik, wo wichtige Entscheidungen getroffen werden. Wir geben den Kindern eine Stimme.“ So sollte sich die Bundesregierung für ein umfassendes Waffenembargo starkmachen, welches gegenüber allen Konfliktparteien im Südsudan gelten sollte – dafür müssen auch die Partner Deutschlands gewonnen werden. Außerdem kann Deutschland die
Friedensverhandlungen in Addis Abeba (Äthiopien) unterstützen, durch Präsenz vor Ort und technische Hilfestellung.
11
SPIEGEL-ONLINE-STUDIE:
PLATZ 1 FÜR WORLD VISION
Im Dezember 2014 führte das Münchener Phineo-Institut im Auftrag
von Spiegel Online eine Studie zur Wirkungstransparenz von 50 deutschen Top-Spendenorganisationen durch. World Vision belegte den ersten Platz.
Zwei Monate dauerte die Prüfung der deutschen Spendenorganisationen. Phineo vergab dabei Noten in den Kategorien Ziele, Aktivitäten und Wirkung. In allen Bereichen
erhielt World Vision die beste Bewertung und erlangte damit die Spitzennote 5,0.
In der Studie wird die Kommunikation von World Vision als „sehr gutes Beispiel
für die systematische Veröffentlichung hochwertiger Wirkungsbelege“ hervorgehoben. Positiv bewertet wurde auch die besonders intensive Auseinandersetzung mit
der Wirkung der Projektarbeit. Bei dieser Einschätzung hat der 2014 von World
Vision veröffentlichte Wirkungsbericht eine wichtige Rolle gespielt (worldvision.de/
wirkungsbericht). Dort wird anhand von Fallbeispielen gezeigt, wie die Entwicklungsarbeit von World Vision funktioniert und welche Veränderungen sie in den Projektgebieten bewirkt.
„Über diese Anerkennung unserer transparenten Kommunikation freuen wir uns –
sie ermutigt und bestärkt uns darin, diesen Weg fortzusetzen“, sagt Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland. „Unser Informationsangebot an die Spender und die interessierte Öffentlichkeit wird kontinuierlich
ausgebaut.“
DAS GUTE GESCHENK:
„GLÜCK HAT VIELE GESICHTER“
Auch das neue Paten-Portal „Mein World Vision“ ist ein Baustein im TransparenzKonzept von World Vision. Hier bekommen Paten viele Informationen zu ihrem Patenkind direkt aus den Projektländern (siehe Seite 9).
„Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Das wusste schon Albert Schweitzer. Der französische Arzt und Theologe hat in Afrika selbst erlebt, wie gut es tut, anderen zu helfen. Zu Weihnachten
haben sich viele Paten und Spender sicher ähnlich gefühlt, als sie ein Gutes Geschenk von World Vision ausge-
Mit dem Spitzenplatz bei der Phineo-Studie hat World Vision zum zweiten Mal bei
einer Transparenz-Untersuchung die höchste Bewertung erlangt. Bereits 2012 erhielt
World Vision beim „Spenden-Kompass“ des Magazins Capital fünf von fünf möglichen
Sternen. Weitere Informationen: worldvision.de/transparenz
sucht haben: ein Geschenk, das Menschen glücklich macht!
„Glück kann bei World Vision viele Gesichter haben“, verrät
Carmen Zahradnik (Foto) von World Vision Deutschland.
Denn im Online-Shop gibt es eine große Bandbreite an sinnvollen Geschenkideen, von A wie Ausbildung bis Z wie Ziege. Der Beschenkte bekommt eine schöne Urkunde über die
Spende. So bereitet ein Gutes Geschenk doppelt Freude: einem lieben Freund oder Familienmitglied und einer Familie in
Armut. „Egal, welches Geschenk man sich aussucht, eins ist sicher: Die Kinder und Familien in unseren Projekten sind glücklich über die Hilfe.“ Mit einem Guten Geschenk können Paten
und Spender sehr zielgerichtet helfen, zum Beispiel mit Schulmaterialien und Büchern, einem Moskitonetz oder einer Ziege.
Die Ziege wurde jedoch mit Abstand am häufigsten ausgewählt.
Ein Geschenk mit Zukunft, weil sie für viele Familien maßgeblich zum Einkommen beiträgt. Sie braucht wenig Wasser,
kommt also mit Trockenheit gut zurecht – ein großer Vorteil
in vielen Regionen Afrikas. Außerdem liefert eine Ziege Milch
und bringt Nachwuchs, den die Familien verkaufen können.
„Hinter jeder Spende, ob Ziege, Aufbaunahrung, Ferkel oder
Wasserfilter, steht ein
glückliches Kind, wenn
nicht eine ganze glückliche Familie. Ein herzliches Dankeschön an
alle, die dazu mit ihrem
Guten Geschenk beigetragen haben.“
Fast 7.000 Ziegen zu Weihnachten verschenkt
Weihnachtszeit ist Geschenkezeit. „Deswegen haben wir unseren Paten und Spendern das Gute Geschenk ans Herz gelegt. Ich freue mich riesig, dass so viele mitgemacht haben“, sagt
Carmen Zahradnik. Dadurch hat World Vision unter anderem
6.938 Ziegen an bedürftige Familien vergeben. Unter den TopGeschenken waren außerdem Aufbaunahrung für Kleinkinder
(1.514), Hahn und Hennen (1.373) sowie Lehrmaterial und
Bücher (884).
TRANSPARENZSIEGER:
1.PLATZ
IN ALLEN V
ON PHINEO
GEPRÜFTEN BEREICHEN
ERHIELT WORLD VISION
DIE BESTE BEWERTUNG
UND ERLANGTE DAMIT
DIE SPITZENNOTE 5,0.
Finden Sie in unserem Online-Shop ein Geschenk, das Menschen glücklich macht – nicht
nur zu Weihnachten: das-gute-geschenk.de.
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HONDURAS: BILDUNG FÜR DIE KINDER IN TEUPASENTI
PATEN GESUCHT!
Im Südosten Honduras‘, etwa 120 Kilometer von der Hauptstadt Tegucigalpa entfernt, liegt der Bezirk Teupasenti. Die
Region zählt zu den ärmsten des Landes. Seit 2010 unterstützt World Vision die Kinder und ihre Familien mit einem
Regional-Entwicklungsprojekt. Langfristiges Ziel ist, dass die
Bewohner unabhängig von Hilfe werden und selbst für sich
sorgen können. Dazu bezieht World Vision die Familien aktiv
in die Entwicklungsarbeit in den verschiedenen Bereichen ein.
Mit Hygieneschulungen, Impfkampagnen und dem Bau sanitärer Anlagen haben wir bereits erste Maßnahmen umgesetzt,
um die Gesundheitslage zu verbessern. Durch die Gemüsegärten, die die Eltern zu Hause und die Kinder in der Schule
anlegen, nehmen die Familien mehr Vitamine zu sich und ernähren sich ausgewogener. Außerdem hilft World Vision den
Bewohnern dabei, ihr Bildungssystem aufzubauen. Denn eine
gute Schulbildung ist die Grundlage für eine Zukunft ohne
Hunger und tägliches Leid. Doch noch immer brauchen wir
weitere Unterstützung für die Projektarbeit. Machen Sie mit?
In Afrika, Asien und Lateinamerika
warten noch viele Kinder auf einen
Paten. Interessieren sich Ihre Freunde, Verwandten oder Kollegen auch
für eine Kinderpatenschaft? Laden
Sie doch andere zum Mitmachen ein!
Bitte schicken Sie uns einfach die vorbereitete Antwortkarte – auch dann,
wenn Sie selbst eine weitere Kinderpatenschaft übernehmen möchten.
Jede Patenschaft hilft.
Herzlichen Dank!
MALI: GESUNDE KINDER IN KOULESSOU
INDIEN: GENUG ZU ESSEN FÜR DIE KINDER IN SAHARSA
Die ländliche Region Koulessou liegt 925 Kilometer nordöstlich von Malis Hauptstadt Bamako. Die Familien leben traditionell als Ackerbauern und Viehzüchter. Um ihre Felder zu
bewässern, sind die Kleinbauern auf Regen angewiesen. Da es
in Koulessou wenig regnet, fallen die Ernten gering aus. Die
Familien haben nicht genug zu essen; viele Kinder sind unter- oder mangelernährt. Zudem macht unsauberes Wasser
aus Tümpeln und Flüssen viele Kinder krank. Oft haben Eltern nicht genug Geld, um ihre Kinder zur Schule zu schicken.
Stattdessen helfen die Kinder mit, z. B. bei der Feldarbeit.
Mit dem neuen Regional-Entwicklungsprojekt will World
Vision die Ernährungs- und Gesundheitssituation der Kinder
in Koulessou verbessern. Dazu werden Gesundheitshelfer
ausgebildet und die Gesundheitsstationen ausgestattet. Die
freiwilligen Helfer sollen die Eltern dabei unterstützen, die
Kinder trotz der geringen Ernten ausreichend zu ernähren.
Um die Verbreitung von Krankheiten einzudämmen, klärt
World Vision Kinder und Erwachsene über Hygiene auf.
Durch neue Brunnen sollen mehr Bewohner Zugang zu sauberem Trinkwasser bekommen. Um die Bildung zu verbessern, will World Vision Schulen mit Lehrmaterialien ausstatten und Lehrer fortbilden. Mit all diesen Maßnahmen wollen
wir den Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen. Können
wir auf Sie zählen?
Unser Regional-Entwicklungsprojekt Saharsa liegt im Nordosten Indiens. Die Region ist flach und wenig bewaldet. Der
Sommer (Oktober bis März) ist mit über 40 Grad extrem
heiß. In der Regenzeit (April bis September) kann es frostig kühl werden mit sehr ergiebigem Monsunregen. World
Vision arbeitet in den 21 Dörfern, die am stärksten von Armut betroffen sind. Die meisten Bewohner sind Kleinbauern und versorgen sich selbst. Da die Ernten durch Dürren
immer wieder ausfallen, gibt es nicht genug Nahrung. Mehr
als die Hälfte der Kinder sind unter- oder mangelernährt
und daher besonders krankheitsanfällig. Damit sich alle Kinder in Saharsa gesund entwickeln können, will World Vision
die Ernährung verbessern. In Schulungen lernen Bauern beispielsweise, wie sie mehr ernten können. Von World Vision
ausgebildete Helfer überprüfen den Gesundheitszustand der
Kinder und sind Ansprechpartner bei Ernährungsfragen. Zudem will World Vision die Eltern von der Wichtigkeit der
Schulbildung überzeugen und Lehrer fortbilden. Durch diese
und weitere Maßnahmen wollen wir den Kindern echte Zukunftsperspektiven ermöglichen. Das schaffen wir aber nur
mit Unterstützung von Patinnen und Paten!
14
15
Kinderseite
Ich bin Adila und wohne in Kenia.
Wir tragen gerne bunte Ketten.
Kenia
Steckbrief Kenia
Das ist meine Ziege Lulu.
Sie gibt jeden Tag Milch.
Hauptstadt
Einwohner
Klima
Typisches Gericht
Diese Tiere gibt es
bei uns
Sprachen
Nairobi
43 Millionen
tropisch-heiß
Gemüsebrei
Löwen, Giraffen, Büffel, Elefanten,
Zebras und andere wilde Tiere
Kisuaheli und Englisch
Weißt Du, was das ist?
So sieht unsere Toilette
aus
!
Ernährung und Gesundheit
Manche Regionen in Kenia sind immer grün. Die Erde ist gut,
um Tee, Kaffee oder Zuckerrohr anzubauen. Andere Gebiete
Viele Familien haben Ziegen zu Hause,
so wie wir.
Ziegen brauchen nämlich gar nicht viel
Wasser.
sind sehr heiß und trocken. Dort wächst nicht so viel. Die Kinder haben oft nicht genug zu essen. Deshalb hilft W
orld Vision
den Familien. Sie lernen zum Beispiel, Gemüsepflanzen anzubauen, die wenig Regen brauchen. Um zu schauen, wie sich die
Kinder entwickeln, werden sie regelmäßig untersucht und auch
geimpft – das schützt vor Krankheiten.
Die Ochsen helfen den Bauern
der Feldarbeit.
dach.
So sieht mein Zuhause aus: eine Lehmhütte mit Stroh
Guck mal, wie kleine Kinder bei uns
gewogen werden! Das sieht witzig
aus, oder?
Bildung
KETTE basteln
In Kenia basteln viele Mamas tolle bunte Ketten, die sie um den
Ab sechs Jahren gehen die Kinder in Kenia in die Grundschule.
Hals und am Arm tragen und auch verkaufen. Dazu schneiden sie
Dort lernen sie von der 1. bis zur 8. Klasse. Alle Schulkinder
sich kleine Stücke aus buntem Papier zurecht, rollen sie auf und
müssen eine Uniform tragen. Einige Kinder kommen nur
kleben sie zusammen. Die sehen dann fast so aus wie echte Per-
manchmal zum Unterricht, weil sie kein richtiges Zuhause ha-
len, die sie auf unterschiedlich lange Ketten fädeln. Für Euch ist das
ben. Ihre Familien sind Viehhirten. Auf der Suche nach Weide-
vielleicht ein bisschen schwierig. Kauft Euch doch große und kleine
land für die Tiere ziehen sie umher – und die Kinder müssen
Perlen in einem Bastelgeschäft und macht daraus bunte Ketten.
mit. Sie helfen ihren Eltern, auf die Herde aufzupassen.
Vielleicht ist das ja auch ein tolles Geschenk für eure Mamas?
16
Mit meinen Freundinnen
macht der Unterricht ric
htig
Spaß! Ich bin froh, dass ich
in der Schule etwas lernen
kann.
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bei
Jugendbotschafter mit
äthiopischen Jugendlichen
Jugendliche: Hunger erleben
Jährlich ruft World Vision Jugendliche dazu auf, einen Tag
während der Fastenzeit auf Essen zu verzichten, damit auf
Armut aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Die
Aktion „Together hungry for one day“ ist eine tolle Erfahrung, findet auch Caroline Schmitz aus Düsseldorf: „Für uns
heißt es einen Tag ‚Essen iss nicht‘, für Millionen Menschen
weltweit ist das aber Alltag. Es ist ein gutes Gefühl, sich für
diese Menschen einzusetzen.“
Joana
World Vision hat jedes Jahr zwei Jugendbotschafter im Einsatz, die unsere Kampagnenarbeit unterstützen. Laura Eckert
wohnt in der Nähe von Frankfurt und hat bereits einige Jugendgruppen und Kirchengemeinden in ihrem Umkreis besucht, über Armut informiert und über ihre Äthiopienreise
berichtet, auf der sie die Projektarbeit von World Vision
hautnah miterlebt hat. Auch den Medien stand sie als Ansprechpartnerin zur Verfügung. „Mein Ziel ist, andere Jugendliche für soziales Engagement und speziell für die Jugendkampagne von World Vision zu begeistern“, so Laura. „Das
liegt mir einfach am Herzen.“ Weitere Informationen gibt es
unter hunger24.org.
Laura
Schülerpraktikanten
Dezember 2014
GESUCHT: JUNGE HELFER
Als Kinderhilfswerk will World Vision Mädchen und
Kleine Leute – große Hilfe: Lichterkinder
Schon die Jüngsten können mithelfen, die Welt ein kleines
Stückchen besser zu machen. Den Martinstag im November
feiern viele Kindergärten und Grundschulen mit Laternenläufen. World Vision ermutigt die Kleinen, Lichterkinder zu
werden, und mit ihrer Laterne zum Helfen einzuladen. Im
Vorfeld können Erzieher unser Mitmachpaket nutzen, mit
den Kindern über das Thema „Teilen“ sprechen und darüber, wie Kinder in anderen Teilen der Welt leben. Dieses
Jahr werden lateinamerikanische Laternen gebastelt. Geschichten, Spielideen und kindgerechte Informationen rund
um diesen Kontinent stimmen die Kinder auf das Thema ein;
die Kindergärten können ihren Lauf sponsern lassen und
Spenden sammeln. Mehr Infos unter Lichterkinder.de.
Jungen in armen Ländern unterstützen und daran beteiligen, ihre Lebensumstände zu verbessern. Doch
auch hierzulande wollen wir die Kinder und Jugendlichen ins Boot holen. Lesen Sie, wie schon Kinder und
Jugendliche helfen können, und sprechen Sie sie an.
Luis ist begeistert von seinem Schülerpraktikum in der deutschen World Vision-Zentrale in Friedrichsdorf bei Frankfurt: „Ich habe eine Hilfsorganisation hautnah kennengelernt
und viel über Entwicklungspolitik erfahren. Kaffeekochen
und kopieren brauchten wir Praktikanten nicht, sondern
durften richtig mitarbeiten und einen eigenen Videodreh auf
die Beine stellen. Das hat mich persönlich am meisten motiviert!“ Schüler sind herzlich eingeladen, sich um einen Praktikumsplatz zu bewerben, und können sich bei Katrin Schlegel melden (siehe Kasten). Die nächsten Termine sind für
Januar 2016 zu vergeben.
Unsere Ansprechpartnerin
für Schülerpraktikanten:
Katrin Schlegel
Tel.: (0 61 72) 763-2802
katrin_schlegel@wvi.org
Weitere Informationen können Sie auch mit
der Antwortkarte im Einhefter anfordern.
Die Laternenaktion von World Vision für Kinder in Not
18
19
nicht geatmet! Zum Glück war bei seiner Geburt Grace dabei. Die Hebamme ist in unserem Programm geschult worden. Grace hat Schleim abgesaugt, Simon massiert und über
30 Minuten beatmet. Erst dann kam der befreiende erste
Schrei, erzählt Irene unter Tränen. Irene und Grace sind sicher: Ohne Graces Fortbildung hätte er nicht überlebt. Mit
Unterstützung der deutschen Starthelfer und dank der harten Arbeit unserer Kollegen in Uganda ist die Sterblichkeitsrate von Säuglingen im Projektgebiet von 52 % auf 23 % innerhalb eines Jahres gesunken.
Hilfe kommt zu den Familien
Ich besuche einen Außenposten einer Gesundheitsstation in
einer Gegend, wo es noch vor wenigen Jahren keinerlei medizinische Versorgung gab. Dank der Starthelfer-Spenden hat
World Vision Krankenschwestern und Gesundheitshelfer
ausgebildet, die nun direkt vor Ort untersuchen, behandeln,
impfen und, wenn nötig, an Krankenhäuser überweisen. Alle
Mütter von Neugeborenen erhalten Starthelfer-Kits, z. B.
mit sterilen Mullbinden für die Nachsorge des Nabels. Seitdem die Kits eingesetzt und Mütter vor allem im hygienischen
Umgang mit den Babys geschult werden, hat sich die Anzahl
tödlicher Infektionen in den ersten 6 Wochen halbiert!
Danke allen Starthelfern, die mit ihrem monatlichen Beitrag Kleinkindern in Entwicklungsländern helfen! In jeder
Hilfe Direkt berichten wir darüber, wie Ihre Unterstützung
ankommt – diesmal in Uganda.
Diese tapferen Geschwister (3 und 5 Jahre) sind eine halbe Stunde
alleine gelaufen, um sich gegen Typhus impfen zu lassen.
Radio gegen Kindersterblichkeit
Im ländlichen Uganda nutzt World Vision das Radio, um Gesundheitshelfer über medizinische Themen zu informieren.
So werden auch in abgelegenen Gebieten die Mitarbeiter
fortgebildet, damit sie Kinder gut versorgen und Eltern beraten können. Meine Kollegin Doreen erzählt, dass bei den
Übertragungen viele Dorfbewohner mithören. Oft bitten sie
darum, die Sendungen zu wiederholen, weil das Interesse so
groß ist, freut sich die Kollegin. Im Namen der Kinder in
Uganda ein großes Dankeschön an alle Starthelfer! Ihre Hilfe
kommt an!“
In diesen unscheinbaren CDs steckt ein unschätzbarer Wert: Radiosendungen mit medizinischem Wissen, das im Ernstfall über Leben
und Tod entscheidet.
UGANDA: BABYS SOLLEN LEBEN!
Ü
Ein kleines, großes Wunder in Nord-Uganda
„Ich bin total begeistert, was Aufklärung, Schulungen, medizinische Grundversorgung und vor allem Impfungen bewirken
können. Dank Ihnen, liebe Starthelfer, können Babys wie Simon (Foto rechte Seite unten) die schwierigen ersten Lebensjahre gesund überstehen. Zum Beispiel werden Krankenschwestern und Hebammen geschult, unter anderem,
damit sie Neugeborenen bei Atem-Komplikationen helfen
können. Im Amirobo Village traf ich den 5 Monate alten Simon und seine Mutter Irene. Sie berichtete mir, dass Simon
fast 3 Monate zu früh auf die Welt gekommen ist – und er hat
ber Ugandas landschaftliche Schönheit kann man ins
Schwärmen kommen, sagt die World Vision-Mitarbeiterin Nadine Nowicki, die den afrikanischen Binnenstaat am
Äquator zum ersten Mal besucht hat. Doch der Schein trügt:
Noch immer sind die Schäden eines langen Bürgerkriegs und
die Armut allgegenwärtig. Die Kindersterblichkeitsrate ist
hier eine der weltweit höchsten – für 69 von 1.000 Kindern
ist vor dem 5. Geburtstag das Leben zu Ende. Ein Grund ist
die schlechte medizinische Versorgung, vor allem im besonders armen Norden. Dorthin reiste Nadine Nowicki und
überzeugte sich von der Starthelfer-Arbeit. Sie berichtet:
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Mit dem Starthelfer-Programm fördert World Vision gezielt Babys, Kleinkinder und Mütter, damit schon die Kleinsten eine gesunde Ernährung und medizinische Grundversorgung erhalten.
Denn frühe Hilfe ist besonders wirkungsvoll. Ein Kind, das sich
in den ersten Jahren gesund entwickeln kann, profitiert davon
ein ganzes Leben und kann später besser für sich selbst sorgen.
Weitere Informationen können Sie mit der Antwortkarte im
Einhefter anfordern oder online abrufen:
Die deutsche World Vision-Mitarbeiterin Nadine Nowicki freut sich, dass der
kleine Simon gerettet werden konnte.
worldvision.de/starthelfer
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PATENGRUPPENREISE IN DIE MONGOLEI
Mit einer Patenschaft bekommt Hilfe ein Gesicht: Ein Gesicht, das Paten vor Augen haben, wenn sie ihrem
Patenkind schreiben. Ein Gesicht, das durch Bilder und Videos im Patenportal lebendig wird. Ein Gesicht, das
viele Paten gerne einmal „live“ sehen wollen. Wer die Reise zum Patenkind nicht alleine antreten möchte,
kann das in einer Gruppe mit World Vision machen.
Zweimal im Jahr bietet World Vision eine organisierte Gruppenreise für Paten an, jeweils mit 25 bis 30 Teilnehmern. 2014 ging
es in die Mongolei. Zwei Wochen waren die Paten in einem Land
von scheinbar unendlicher Weite unterwegs. Sie lernten die Einwohner und ihre Bräuche kennen, wohnten wie sie in Rundzelten.
„Wir fühlten uns überall willkommen, konnten persönliche Kontakte knüpfen und uns ein Bild von der Arbeit von World Vision
machen“, berichtet Patin Gabi Wurzel aus Seligenstadt.
Abseits der Touristenpfade
Das Besondere an der Reise: Sie führte die Gruppe an Orte, an
die es Touristen üblicherweise nicht verschlägt. Ausgemachte Ziele waren die vier Projektgebiete von World Vision. Gebiete, in denen die Armut sichtbar ist, ohne feste Straßen oder Häuser. Doch
genau deswegen sind die Paten dorthin gekommen: um zu sehen,
was ihre Hilfe im Leben der Patenkinder bewirkt.
„Ich konnte selbst sehen, wie dankbar die Kinder und ihre Familien sind und mit wie viel Herzblut alle World Vision-Mitarbeiter bei
der Sache sind“, sagt Angelika Reinheimer begeistert. Die Begegnung mit ihrem Patenkind Erkhembayar (14) war, wie für viele andere Paten auch, besonders emotional. „Ein sehr bewegender Tag
– für beide Seiten!“ Man war sich ja nicht fremd, kannte sich aus
Briefen, von Fotos. „Wir beantworteten uns gegenseitig Fragen
über die Familie, spielten Fußball und hatten viel Spaß miteinander.
Zum Abschied hat mir Erkhembayar ein Beutelchen überreicht,
da war unter anderem ein Foto von ihm als Vierjährigem drin. Auf
dem Beutel steht: Please come again! (Bitte komm wieder).“
„Mein großer Wunsch war schon lange, Odonzaya und ihre Familie
kennenzulernen. Als sie mir zuwinkte, ging mir das Herz auf!“, sagt Patin
Gabi Wurzel (links).
„SCHON WIEDER EIN SPENDENAUFRUF?“
Als Pate oder Starthelfer leisten Sie bereits eine sehr wichtige Unterstützung für Kinder in Not. Wir möchten
Ihnen dafür im Namen der Kinder und Familien herzlich danken! Doch an vielen Orten dieser Welt ist das
Leid der Kinder immer noch unglaublich groß. Gila Abel, Leiterin des Paten- und Spenderservice, erklärt im
Interview, warum wir immer wieder zu einer zusätzlichen Spende einladen.
Zur Begrüßung ihrer Paten haben die Kinder einen Tanz, ein Lied oder
Kunststück einstudiert.
Ein großer Tag für Patenkinder und Paten
So wie Erkhembayar freuen sich auch die anderen Kinder, wenn
ihre Paten sie besuchen. Das ist ein großes Ereignis: Jemand, der
ihnen hilft und weit weg wohnt, möchte sie kennenlernen – viele
Kinder können sich das nur schwer vorstellen! Ähnlich geht es
den Paten: Sie wollen wissen, unter welchen Umständen ihr Patenkind aufwächst und was ihre Hilfe bewirkt. „Deshalb laden wir
die Paten ein, sich für eine Gruppenreise anzumelden. Wir wollen
ihnen zeigen, was sie mit ihren Spenden im Leben der Kinder und
Familien möglich machen“, sagt World Vision-Mitarbeiter Jochen
Hudelmaier. „Wer selbst gesehen hat, wie die Hilfe bei seinem
Patenkind ankommt, wird das niemals vergessen – und oft sogar
andere motivieren, ebenfalls eine Patenschaft zu übernehmen.“
Hilfe Direkt: World Vision verschickt
jedes Jahr mehrere Spendenaufrufe.
Gehen Sie davon aus, dass Paten und
Spender auf jeden Aufruf reagieren?
Gibt es dafür ein Beispiel?
Mit einer Ausgabe von Hilfe Direkt haben wir einen Spenden­
aufruf für ein Nahrungsmittelprogramm für unterernährte
Kleinkinder in Afrika verschickt. Hunderte Paten haben
gespendet und so lebenswichtige Hilfe ermöglicht. Im Bericht
eines Projektreferenten an das Auswärtige Amt stand später,
dass viele Kinder vor dem unmittelbar bevorstehenden Hungertod gerettet wurden. Dies wäre nicht möglich gewesen,
wenn wir auf den Spendenaufruf verzichtet hätten.
Gila Abel (Foto): Das wäre natürlich
toll, aber wir gehen nicht davon aus. Es
gibt allerdings viele Paten, die auch über
ihre Patenschaft hinaus sehr gern etwas
tun wollen. Wir bekommen in den Medien ja leider täglich mit, dass unzählige
Kinder auf dieser Welt unter Armut, Hunger und Krankheiten
leiden. Daher verstehen wir die Spendenaufrufe eher als eine
Art Einladung, mit der wir aber auf keinen Fall ein schlechtes
Gewissen oder gar Unmut hervorrufen möchten. Wir sind
schon für die Unterstützung im Rahmen der Kinderpatenschaften oder Starthelfer-Spenden wirklich sehr dankbar.
Patenreisen 2015 / 2016
Restplätze für die diesjährigen Patengruppenreisen in
die Mongolei sind noch verfügbar: 1. Reisetermin: 26.07.09.08. 2015, 2. Reisetermin: 09.08.-23.08. 2015. Bitte
melden Sie sich bei Interesse bis zum 30.04. 2015 an!
Auch 2016 finden Patengruppenreisen statt. Im August
geht es nach Peru. Weitere Länder geben wir in den nächsten Monaten bekannt.
Kontakt
Sie haben Fragen oder wollen sich anmelden? Kontaktieren
Sie Isabelle Klümper unter Tel. (0 61 72) 763-2810 oder
per E-Mail: Isabelle_Kluemper@wvi.org.
22
Aber vielleicht wollen oder können manche Paten und
Spender aus unterschiedlichen Gründen einfach nicht
zusätzlich spenden?
Dafür haben wir natürlich volles Verständnis und bieten
deshalb auch an, dass sich Paten aus dem Verteiler für Spendenaufrufe streichen lassen. Ein kurzer Anruf unter unserer
kostenlosen Rufnummer (0800) 0 10 20 22 oder eine Nachricht per E-Mail genügt.
Kann es trotzdem zu viele Spendenaufrufe geben?
Wir müssen immer wieder neu eine gute Balance finden.
Wenn wir zu oft Spendenaufrufe versenden, kann es vorkommen, dass manche Paten verwundert oder vielleicht sogar
verärgert sind. Wenn wir aber zu selten um Spenden bitten,
kann es sein, dass wichtige Hilfsmaßnahmen nicht finanziert
werden können.
Danke für das Gespräch!
23
Fürs Leben lernen
In Narys Heimat, dem besonders armen Rovieng-Distrikt, hat
World Vision ein Berufsbildungs-Projekt für 14- bis 22-Jährige
gestartet. Damit sie sich in ihrer Heimat eine Zukunft aufbauen können, lassen sich Mädchen und Jungen berufspraktisch
ausbilden, unter anderem in Computer- und Nähkursen, der
Fahrrad- und Motorrad-Reparatur, im Kochen und Restaurantbetrieb. „Das Ziel ist, dass die jungen Leute auf dem Arbeitsmarkt trotz ihrer Herkunft gute Chancen haben oder sich sogar selbstständig machen und damit gut leben können“, berichtet Anja Gold. Deshalb stehen auch Grundlagen der Betriebswirtschaft auf dem Stundenplan, damit die Teilnehmer kleine
Betriebe starten und erfolgreich führen können. Hilfreich sind
dabei auch Spargruppen, die World Vision gründet und berät.
Schon Jugendliche sparen gemeinsam Summen an, mit denen
sie ihren Start in die Selbstständigkeit ermöglichen. „Für viele
ist Sparen in der Gruppe ein ganz neues Konzept“, weiß Anja
Gold. „Die gegenseitige Unterstützung ist ein sehr wichtiger
Aspekt. Die jungen Leute werden selbst aktiv und lernen, dass
man gemeinsam viel erreichen kann.“ Auch Material, wie Nähmaschinen, wird als Startkapital vergeben.
LESEN + SCHREIBEN + RECHNEN = CHANCEN!
Dass Bildung ein wichtiger Schritt aus der Armut ist, haben Sie bestimmt schon in unseren Projektinformationen gelesen. Deshalb unterstützen wir die Schulbildung in unseren Patenschaftsprojekten in aller Welt.
Doch was ist mit Kindern, die arbeiten müssen und die ersten Grundschuljahre verpasst haben? Und welche
Chancen haben Jugendliche in Armutsgebieten auf eine Berufsausbildung? Lesen Sie, wie World Vision solche
Herausforderungen angeht, zum Beispiel in Asien.
Eine junge Frau entkommt der Armut
Sun Nary (22, Foto rechte Seite oben) berichtet: „Ich habe
mein Dorf verlassen, um in der Hauptstadt Phnom Penh als
Haushaltshilfe zu arbeiten, für 35 US-Dollar monatlich. Meine
Arbeitgeber schlugen mich und zwangen mich, rund um die
Uhr zu arbeiten, sogar, als ich krank war.“ Schließlich kehrte sie
zurück zu ihren gebrechlichen, verarmten Eltern. „Das Leben
war sehr schwer“, berichtet Nary. Als die junge Frau von einem World Vision-Jugendprojekt hörte, meldete sie sich sofort
für einen Nähkurs an. „Ich bin so dankbar für diese Chance.
Nach der Ausbildung werde ich einen kleinen Nähladen eröffnen und meine Familie unterstützen. Für die Jugendlichen will
ich ein gutes Vorbild sein“, sagt Nary. Anja Gold hat die junge
Frau getroffen: „Sie hat so jung schon so viel Schweres erlebt –
beeindruckend, wie tatkräftig sie jetzt ihr Leben anpackt.“
Kambodscha: Die Landflucht bekämpfen
In Kambodscha arbeiten viele Jugendliche auf den Feldern ihrer Eltern. Mit den traditionellen landwirtschaftlichen Techniken ernten die Familien jedoch nicht mehr genug, damit alle
davon leben können. Deshalb verlassen viele junge Leute ihre
Dörfer, um in Städten oder sogar in Thailand auf Jobsuche zu
gehen. „Sie gehen in die Fremde, oft ohne zu wissen, welche
Gefahren dort lauern, und ohne grundlegende Bildung, um auf
dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein“, berichtet Anja Gold,
Asien-Expertin bei World Vision Deutschland (Foto oben). In
den Großstadtslums erwartet sie häufig gerade das, was sie
verlassen wollten – Armut und Chancenlosigkeit. „Wer zu seiner Familie zurückkehrt, bringt meist statt Wohlstand noch
mehr Belastungen mit: Krankheiten, körperliche oder seelische Verletzungen“, sagt Anja Gold.
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Bangladesch: Chancen für Kinderarbeiter
In Bangladesch sind viele Familien so arm, dass Kinder schon
früh arbeiten müssen: auf Reisfeldern, als Rikschafahrer, Träger
oder Marktverkäufer, in Werkstätten und Fabriken. Ein Viertel
der Kinder in den Bezirken Nilphamari und Rangpur arbeiten.
Damit sie doch noch lesen, schreiben und rechnen lernen können und möglichst wieder Anschluss an die Schule finden, hat
World Vision dort 20 Bildungszentren für ca. 1.000 arbeitende
Kinder zwischen 6 und 13 Jahren eingerichtet. „Eltern und Arbeitgeber müssen einverstanden sein, deshalb werden die Kurse der Lebenssituation angepasst und finden zunächst 2,5 Stunden pro Tag statt“, berichtet Anja Gold. „Die Eltern unterstützt
World Vision mit Kleinkrediten und Beratung dabei, langfristig
ein ausreichendes Einkommen zu erzielen, damit Kinder nicht
arbeiten müssen und mehr Zeit zum Lernen haben.“
WELTWEIT ERHALTEN
250
Lernen statt Steine klopfen
Rakibul (12, Foto unten) zeigt, wie er jahrelang arbeitete: Für
weniger als umgerechnet einen Euro am Tag zerkleinerte er
Steine. Im Förderunterricht von World Vision lernt er endlich lesen, schreiben und rechnen. Die letzte Prüfung hat er
mit Bestnoten abgeschlossen und wird bald in eine staatliche
Schule gehen – zusammen mit vielen anderen Kindern aus seinem Kurs. Bereits rund 100 Mädchen und Jungen konnten in
den regulären Unterricht eingegliedert werden.
MIO. KINDER
IM GRUNDSCHULALTER KEINE GRUNDLEGENDE BILDUNG, SODASS SIE NICHT LESEN, SCHREIBEN
UND RECHNEN LERNEN
774
MIO. ERWACHSENE
AUF DER WELT KÖNNEN NICHT LESEN UND SCHREIBEN.
Die meisten von ihnen bleiben in Armut und
Abhängigkeit gefangen.
25
UNTERNEHMEN UND STIFTUNGEN HELFEN
Fonds Finanz hilft Existenzgründern
Für den Finanzdienstleister Fonds Finanz ist das Micro-Programm von World Vision
(siehe Seite 8) das ideale Konzept, um nachhaltig zu helfen. Das Unternehmen ruft
deshalb seine 27.000 Vertriebspartner dazu auf, sich mit Spenden zu beteiligen. Dabei
verdoppelt Fonds Finanz bis zu einer Gesamtsumme von 100.000 Euro jeden Beitrag. So
werden gemeinsam noch mehr Existenz- und Unternehmensgründer in Entwicklungsländern unterstützt. Weitere Infos unter worldvision.de/fondsfinanz. Vielen Dank für
diese wichtige Unterstützung!
Foto: Norbert Porazik, Geschäftsführer Fonds Finanz (rechts) und Sascha Meyer
(World Vision).
Christoph Waffenschmidt war im Nordirak bewegt vom Schicksal der Flücht­linge.
Einem Baby (links) hat seine Mutter den Namen „Flüchtling“ gegeben.
10 Jahre Kooperation mit Knorr-Bremse Global Care
Die Tsunami-Katastrophe von 2004 war der Beginn der Partnerschaft zwischen dem
Unternehmen Knorr Bremse AG und World Vision. Der gemeinnützige Verein der
AG, Knorr-Bremse Global Care e. V., unterstützt seit seiner Gründung 2005 zahlreiche Projekte von World Vision. Zunächst ging es um den Wiederaufbau von Häusern und die Anschaffung medizinischer Geräte in der indonesischen Provinz Aceh. Es
folgten gemeinsame Projekte in Guatemala, Myanmar, Pakistan, Haiti, Japan, Kenia und
Ghana. Vielen Dank für die langjährige Hilfe!
Foto: Georg Kessler (World Vision), Dr. Sigurd Dahrendorf (Mitglied des Vorstands
von Knorr-Bremse Global Care), Julia Thiele-Schürhoff (Vorstandsvorsitzende KnorrBremse Global Care), Christoph Hilligen (Vorstand World Vision)
EIN MÄDCHEN NAMENS „FLÜCHTLING“
Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland, reiste im Januar in den
Nordirak. Dort haben über eine Million Iraker, die von der Terrororganisation „Islamischer Staat“ vertrieben
wurden, Zuflucht gefunden. Waffenschmidt machte sich vor Ort ein Bild von der Arbeit von World Vision.
Dabei haben ihn die Begegnungen mit den Flüchtlingen tief bewegt.
Else Kröner-Fresenius-Stiftung unterstützt
Mütter und Kinder in Armenien
Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung unterstützt ein Projekt von World Vision zur Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Kindern in Armenien. Verschiedene Maßnahmen, etwa die Renovierung und Ausstattung von vier Gesundheitszentren sowie
Fortbildungen und Aufklärungsmaßnahmen zu Gesundheitsthemen, konnten schon
erfolgreich umgesetzt werden. Speziell an Frauen richtet sich der verbesserte Zugang
zu Gesundheitsleistungen bei Brust- und Gebärmutterhalskrebs. Vielen Dank für diese
wertvolle Förderung!
Wenn auch Sie sich mit Ihrem Unternehmen engagieren möchten, beraten wir Sie
gerne – von der Konzeption bis zur Umsetzung. Weitere Informationen können Sie
mit der Antwortkarte im Einhefter anfordern oder online abrufen: worldvision.de/
unternehmen.
Ihr Ansprechpartner für Unternehmenskooperationen:
Sascha Meyer
Tel.: (0 61 72) 7 63 - 28 19 · Fax: (0 61 72) 7 63 - 22 28 19
sascha_meyer@wvi.org
„Auf unserer Reise gelangten wir zunächst nach Erbil. Die Autonome Region Kurdistan bietet den Flüchtlingen vorübergehend einen relativ sicheren Hafen. Allerdings wächst ihre Zahl
täglich, und die Situation spitzt sich weiter
zu. Die meisten Menschen sind in großen
Lagern untergebracht, die auf beeindruckende Weise vom Flüchtlingshilfswerk
der Vereinten Nationen, UNHCR, organisiert werden. Teilweise leben die Menschen auch in Rohbauten. Diese bieten
zwar Schutz vor Regen und Schnee, aber
sie haben noch keine Außenwände und
sind bei nächtlichen Temperaturen unter
dem Gefrierpunkt ein denkbar schlechter
Aufenthaltsort für Familien und Kinder. Wir helfen, indem wir
Matratzen bereitstellen, damit die Menschen nicht auf dem kalten Beton liegen müssen. Ganz wichtig ist auch die Ausstattung
mit Öfen, die nicht nur Wärme spenden, sondern auch zum
Kochen genutzt werden.
In der Umgebung von Erbil habe ich mit vielen Flüchtlingen
gesprochen; ihre Schicksale haben mich tief bewegt. Da ist zum
Beispiel Akile. Die junge Frau hat ihre Mutter und ihren Bruder
durch den Terror des „Islamischen Staates“
verloren und musste hochschwanger aus
ihrer Heimat fliehen. Am Tag ihrer Ankunft
in Erbil hat sie ihre Tochter auf die Welt gebracht. Akile hat ihr den Namen Hescheran,
das heißt übersetzt „Flüchtling“, gegeben,
weil das die Realität ist, in die das Mädchen
hineingeboren wurde. Ein Schicksal, das ich
nicht vergessen werde.
Neben der Unterstützung für möglichst
warme Unterkünfte stellt World Vision
Lebensmittel-Gutscheine bereit und verteilt Hygiene-Pakete.
Außerdem werden Schulungen angeboten, die den Menschen
helfen sollen, sich in diesen herausfordernden Lebensumständen vor Infektionen zu schützen.
Bitte lesen Sie auf der nächsten Seite weiter…
26
Rahmenbedingungen
27
Die deutsche World Vision-Mitarbeiterin Katharina Witkowski ist in Erbil für die Flüchtlinge im Einsatz.
… Fortsetzung von Seite 27
Natürlich stellen wir auch im Nordirak den Schutz von Kindern in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Viele Kinder haben
Familienmitglieder verloren und sind traumatisiert. In den
Lagern gibt es keine Spielplätze, kein Spielzeug, keine Lernangebote. Da das bloße Überleben für die meisten Flüchtlinge
so viel Energie und Einsatz fordert, geraten die Kinder und
ihre Bedürfnisse häufig in den Hintergrund. Wir nehmen die
Jüngsten in den Blick und bieten ihnen Schutzräume, in denen
sie sich erholen und einfach Kind sein können.
Ich bin dankbar, dass wir als weltweit tätiges Kinderhilfswerk
zügig auf die Not der Flüchtlinge reagieren konnten. Unser
internationales Team von Nothilfe-Experten, darunter auch
unsere deutsche Mitarbeiterin Katharina Witkowski, tut alles, damit die Flüchtlinge nicht nur überleben, sondern auch
ihre Würde gewahrt wird.
Nach dem Winter müssen wir so schnell wie möglich wichtige Gesundheits- und Hygieneprojekte angehen. Kranke Kinder und Familien sollen zukünftig etwa in mobilen Kliniken
versorgt werden. Außerdem sind weitere Wasser- und Sanitäranlagen geplant. Da an eine schnelle Rückkehr in die Heimat nicht zu denken ist, wollen wir den Kindern außerdem
Schulunterricht ermöglichen. Für diese Hilfe sind wir allerdings noch dringend auf Spenden angewiesen. Bitte helfen Sie
uns zu helfen! Ich danke Ihnen im Namen der Flüchtlinge
im Nordirak!“
Bitte helfen Sie den Flüchtlingen im Nordirak!
Hier einige Beispiele, wie die Spenden eingesetzt werden:
15 Euro
Für rund
können wir ein Kind
mit einem Schul-Set mit Rucksack, Schreibheften und Stiften ausstatten.
60 Euro
Etwa
reichen, um drei Familien mit neugeborenen Kindern mit Baby-Sets
mit Windeln, Puder, Creme und Handtüchern
auszustatten.
110 Euro
kann ein KinderschutzMit
zentrum mit Spielzeug ausgestattet werden.
Gerne können Sie auch online spenden:
worldvision.de/nordirak
Vielen Dank!
Spendenkonto:
IBAN: DE89 5019 0000 0000 0020 20 · BIC: FFVBDEFFXXX · Frankfurter Volksbank
(Konto: 2020 · BLZ 501 900 00)
Verwendungszweck: Nordirak 403586
Bitte geben Sie bei einer (Online-) Überweisung diesen Verwendungszweck vollständig an. Sie helfen uns damit, den Verwaltungsaufwand zu verringern. Herzlichen Dank.
World Vision Deutschland e. V.
Am Zollstock 2-4 · 61381 Friedrichsdorf
info@worldvision.de
Zukunft für Kinder !
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