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Allergiemanagement Katze

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Allergiemanagement
Katze
synlab.vet
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Allergiemanagement Katze
Die Diagnose der allergischen
Erkrankungen der Katze ist eine
große Herausforderung, da die
Haut der Katzen auf unterschiedliche Erkrankungen immer mit dem
gleichen Muster reagiert. Die drei
typischen klinischen Symptome
sind Alopezie, Miliare Dermatitis
und Eosinophiler Granulomkomplex. Diese Symptome wiederholen sich bei Dermatosen verschiedener Genese. Für die gezielte
Behandlung ist jedoch die ätiologische Klärung unerlässlich.
Folgende Ursachen können Dermatosen mit Alopezie, Miliarer Dermatitis und/oder
Eosinophilem Granulomkomplex hervorrufen:
■ Die Flohallergie ist die häufigste Allergie bei Katzen. Die intensive Flohkontrolle ist wichtiger Bestandteil der Diagnostik.
■ Die Futtermittelallergie präsentiert sich überwiegend als nicht-saisonale Dermatitis
und/oder Otitis. Begleitend sind auch gastrointestinale Symptome möglich.
■ Die Atopische Dermatitis stellt sich in Abhängigkeit der verursachenden Allergene als
saisonale oder nicht-saisonale Dermatitis dar. Der Allergietest bestimmt die
Sensibilisierung gegenüber den wichtigsten Allergenen. Ziel des Allergietests ist es, die
auslösenden Allergene zu erkennen, um sie dann gezielt zu vermeiden oder eine spezifische Immuntherapie durchzuführen.
Die Diagnose Allergie ist eine klinische Diagnose. Weiterführende Tests wie z.B. eine Eliminationsdiät, Flohkontrolle oder ein Atopietest sind notwendig. Diese Tests sollten exakt durchgeführt werden, da wie bereits gesagt die morphologische Unterscheidung dieser Erkrankungen
nicht möglich ist. Der Schlüssel zum Erfolg ist die sorgfältige dermatologische Aufarbeitung.
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synlab.vet GmbH & Co. KG Leitershofer Straße 25 86157 Augsburg Telefon 0821 / 4 4017 80 Fax 08 21/ 40 40 99 augsburg@synlab-vet.de
Labor Köln An der Wachsfabrik 25 50996 Köln Telefon 0 22 36 / 391170 Fax 0 22 36 / 6 95 03 koeln@synlab-vet.de www.synlab-vet.de
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Klinische Symptome allergischer Erkrankung
Feline symmetrische Alopezie (FSA)
Besonders an Abdomen, Flanken, Hintergliedmaßen und Schwanzansatz entstehen
Haarbruch und Alopezie nach vermehrtem Putzen und Lecken.
Eosinophiler Granulomkomplex
Abhängig von Lokalisation und Morphologie unterscheiden wir drei Formen:
Indolentes Ulcus
Eosinophiles Plaque
Eosinophiles Granulom
Besonders an den mukokutanen Übergängen von Oberlippe und
Maul-Schleimhaut treten gerötete Läsionen mit erhabenem Rand
auf, die leicht bluten. Die Veränderungen sind schmerzlos und frei
von Juckreiz.
Stark juckende, erythematöse Papeln oder Flecken mit feuchter
Oberfläche.
Meist streifenförmige, nicht juckende Läsionen an Hinterhand, im
Gesicht oder in der Mundhöhle.
Miliare Dermatitis
Erytheme, Papeln und kleine Krusten befinden sich zunächst im Gesicht sowie an Hals und
Bauch und können von dort generalisieren.
Faciale Dermatitis
Infolge des Juckreizes entstehen kleine Krusten und Erosionen, die sich zu Ulcerationen vertiefen können. Bevorzugte Lokalisation ist der Bereich zwischen Ohrgrund und lateralem
Augenwinkel.
Rhinitis bzw. Asthma bronchiale
Durch die vermehrte Schleimsekretion in den Atemwegen und den auftretenden Bronchospasmus verengen sich die Bronchien. Entsprechend zeigt sich ein sehr unterschiedliches
klinisches Bild, das von chronischem Husten bis zu Dyspnoe mit pfeifenden
Atemgeräuschen reicht.
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Labor Köln An der Wachsfabrik 25 50996 Köln Telefon 0 22 36 / 391170 Fax 0 22 36 / 6 95 03 koeln@synlab-vet.de www.synlab-vet.de
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Labordiagnostik
Die Bedeutung der Intrakutantests ist bei Katzen vergleichsweise gering, da sie auf Stress
vermehrt mit Kortisonausschüttung reagieren und dadurch die Reaktivität der Haut supprimiert wird. Die Allergiediagnostik von synlab.vet basiert auf den Tests von Heska, die unter
dem Namen ALLERCEPT™ auf dem Markt sind.
ALLERCEPT
TM
/ Fcε-Rezeptor, Heska
Der Fcε-Rezeptor befindet sich in vivo auf der Oberfläche von Mastzellen und ist für die
Bindung des Fc-Teils der IgE-Antikörper verantwortlich. Beim Allergietest werden die IgEAntikörper im Testsystem mit dem Fcε-Rezeptor versetzt. Aufgrund der spezifischen
Bindung an die IgE-Antikörper ist die Fcε-Rezeptor-Technik hinsichtlich der Spezifität allen
anderen Methoden überlegen.
Allercept™ bietet die Möglichkeit der Stufendiagnostik an. Der Vortest bestimmt die IgEAntikörper als Sammelsignal gegen die Gruppe der Milben, Schimmelpilze, Pollen und dem
Flohspeichel. Reaktive Gruppen – und nur diese – können dann in der zweiten Stufe weiter
differenziert werden.
Stufendiagnostik Hund/Katze
VO RT E S T
Matrerial: Serum 400 µl
Schimmelpilze
Milben-Mix
Pollen-Mix
Ganzjährige
Allergene
Ganzjährige
Allergene
Saisonale
Allergene
D. farinae
Alternaria
Hausstaubmilbe
Schimmelpilz
6-Gräsermischung*
Secale cereale
D. pteronyssinus
Aspergillus
Roggen
Hausstaubmilbe
Schimmelpilz
Artemisia
Tyrophagus
Cladosporium
Beifuß
Futtermilbe
Schimmelpilz
Plantago
Acarus
Penicillium
Spitzwegerich
Futtermilbe
Schimmelpilz
Betula
Birke
Salix
Weide
*6-Gräsermischung:
Knäuelgras, Wiesenrispengras,
Lolchgras, Wiesenlieschgras,
Honiggras, Wiesenschwingelgras
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Urtica dioica
Brennessel
Rumex
Sauerampfer
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Spezifische Immuntherapie (SIT)
Die spezifische Immuntherapie (SIT) ist eine erfolgreiche und kosteneffektive Therapie zur
Behandlung von atopischen Katzen. Bestellen Sie die SIT mit einem tierärztlichen Rezept bei
synlab.vet. Die Herstellung erfolgt patientenspezifisch und dauert 3 – 4 Wochen.
Zusammensetzung der Allergene
Die Zusammensetzung der Allergenlösung ist spezifisch für jeden Patienten und basiert auf
dem Ergebnis des Allergietests sowie der Anamnese und der Klinik. Formuliert werden
Allergene, für die der Zusammenhang zwischen der Exposition des Patienten und dem
Juckreiz nachgewiesen ist.
Injektionsplan für die SIT
In den ersten 5 Tagen der SIT erhalten Patienten täglich eine subkutane Injektion mit steigender Dosierung von 0,1 ml bis 0,5 ml. Daran anschließend erfolgen eine Injektionen zuerst
im wöchentlichen, dann im zweiwöchentlichen und schließlich im dreiwöchentlichen
Abstand.
Der Therapieplan ist eine Richtlinie, die entsprechend der Reaktion des Patienten verändert
werden kann.
Dauer der Immuntherapie
Die SIT besteht aus 2 Ampullen à 8 ml. Das Behandlungsset reicht über ein 1 Jahr.
Erfolgreiche Immuntherapien werden i.d.R. durch eine zweite und dritte Therapie fortgesetzt.
Erfolg der Immuntherapie
Die Erfahrung mit der Immuntherapie von synlab.vet zeigt, dass 70% der Patienten einen
guten bis sehr guten Therapieerfolg erzielen. Das heißt, dass die allergischen Symptome
ohne den Einsatz von Glucocorticoiden kontrolliert werden können. Entscheidend für den
Erfolg der SIT ist die enge Zusammenarbeit mit dem Tierhalter.
Nebenwirkungen
In der bisher über 10jährigen Erfahrung mit der SIT wurde keine anaphylaktische Reaktion
beschrieben. Als Nebenwirkung kann vorübergehend vermehrter Juckreiz an der
Injektionsstelle oder selten auch generalisiert beobachtet werden.
Mehr Informationen?
Gerne beraten wir Sie telefonisch und besprechen individuelle Patientengeschichten, Testergebnisse und Therapieverläufe.
Dr. Hannes Maier, Tel.: 08 21 – 44 01 78 73
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