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LANDSMANNSCHAFT SCHLESIEN
NIEDER- UND OBERSCHLESIEN
Landesfrauenreferat
Nur Mut!
Nur Mut! Nur Mut, zum neuen Jahr!
Es bleibt nicht so, wie's immer war.
Es türmt sich neu, mit jedem Tag,
Die Freude, so wie auch die Plag.
Nur Mut! Nur Mut und zugepackt!
Die Hoffnung wächst, im Stundentackt.
Am Ende winkt dem Mut der Preis,
- Doch wie er aussieht, - keiner weiß. Mit Gottes Hilfe, Gottes Kraft,
Wird auch das neue Jahr geschafft,
Im festen Glauben, es wird gut,
Nur Mut! Nur Mut!
Erhard Gertler
Rundschreiben
Weihnachten 2014
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
Grüß Gott,
liebe Mitstreiterinnen in den Frauengruppen!
Mit dem Dezember-Rundschreiben möchte ich Sie alle herzlich grüßen.
Bitte leiten sie meine Informationen an die Mitglieder in Ihrer Gruppe weiter und achten Sie darauf, dass die anstehenden Mitteilungen bekannt
gegeben werden.
Bis zum Wiederhören oder zum nächsten Zusammentreffen alles Gute,
vor allem aber Gesundheit, Glück und Gottes Segen.
Ich grüße Sie mit einem herzlichen „Schlesien Glück auf!“,
Ihre Anneliese Woschke
Landesfrauenreferentin
Das diesjährige Tagesseminar „Schlesien in seiner Vielfalt“
Schlesien in Vergangenheit und Gegenwart – ein Seminar für Frauen-, Kulturreferenten/Innen und Interessierte, am 08. November im
„Haus der Heimat“ in Nürnberg war ein voller Erfolg.
Hier dazu mein Kurzbericht:
Pünktlich begann mit dem Lied „Kehr ich einst
zur Heimat wieder“ das diesjährige Tagesseminar des Landesfrauenreferates am 8.11. in
Nürnberg unter der Leitung von Landesfrauenreferentin Anneliese Woschke. Sie hieß 35
Teilnehmer/innen und die Referenten herzlich
willkommen.
Mit dem Spruch „Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den
Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!
(Jes 1,17 (E)) ging die Seminarleiterin auf die jetzige Flüchtlingssituation
ein. Nicht vergessen ist, was wir deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen
seinerzeit erdulden mussten.
Nur - wir kamen von Deutschland nach Deutschland - redeten die deutsche Sprache und bejahten unseren christlichen Glauben. Unsere Lebensweise war angepasst und doch kamen wir als „Fremde“. Die Zeiten
haben sich geändert und somit auch die Modalitäten der Eingliederung.
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
Nach der Vorstellungsrunde und Kurzberichten aus den Gruppen wünschte
sie mit dem ausgearbeiteten Programm allen Anwesenden neue Erkenntnisse und Spaß.
Damian Spielvogel aus Bonn, Bundesgeschäftsführer der
LS, zeigte in einer Power-Point-Präsentation das Wirken
und die Leistungen von Deutschen in Schlesien auf. Er
ging auf die politischen und sozialen Gegebenheiten ein,
erläuterte die Tätigkeiten der Deutschen Freundschaftskreise in Nieder- und Oberschlesien, verinnerlichte die
Unsäglichkeiten bezüglich der deutschen Sprache und
vieles mehr. Herr Spielvogel ist ständig in Schlesien unterwegs, als geborener Oberschlesier kennt er die Situationen
und Zustände im heutigen Polen sehr gut. In der anschließenden lebhaften Diskussion wurde er auch über die Bundeslandsmannschaft befragt. Das Schlesiertreffen und seine Finanzierung bedurften einer
Erklärung ebenso wie die personelle und finanzielle Lage des Bundesverbandes. Mit der Verjüngung im Bundesvorstand sieht man gezielt und sicherer in die Zukunft.
Herr Alfred Theisen aus Görlitz, Verleger von „Schlesien
heute“, sprach zum Thema „Deutsche und Polen auf dem
Wege zur guten Nachbarschaft in Schlesien“. Sehr interessant waren seine Ausführungen zu seiner Person und
zur Errichtung seines Betriebes in Görlitz. Er wusste auf
alles eine Antwort: Wie funktionierte die Deutsch-Polnische
Verständigung – wie geht das? Er hatte Vorbilder, spürte
das Wohlwollen der Mitmenschen im Mit- und Füreinander.
Herr Theisen musste aber auch schmerzhafte Erfahrungen
machen.
Durch sein Wissen konnte er Vorurteile abbauen und ausräumen. Wichtig
waren ihm immer persönliche Kontakte, gemeinsame Werte, gemeinsame
Aufgaben – Verständigung auf vielen Ebenen.
Er ging auch in seinem Referat u. a. ein auf: Wirtschaft, Tourismus, Kultur,
Kulturerbe, Denkmäler, Heimatvertriebene und die Licht- und Schattenseiten
der Deutschen Minderheit. Immer wieder betonte er seine persönlichen Erfahrungen, egal ob sie positiv (Martin Opitz Gedenktafel in Bunzlau) oder
negativ (Paul Sauer Gedenktafel in Bunzlau) waren. Herrn Theisens Fazit
lautet: Schlesien ist heute ein offenes Land!
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
Frau Edith Mann, die damalige Vorsitzende des Verbandes in Gunzenhausen, schilderte in einem ergreifenden
Vortrag zum Thema „Als ich ein Kind
war - und mein Weg zurück“ die
schrecklichsten Erinnerungen im Seelenleben eines kleinen Mädchens wach.
Erschreckend, was Kinder erlebten und
dass sie bis heute darunter leiden.
Frau Sabine Weilbacher war zum Basteln
erschienen. Sie fertigte mit den Anwesenden „Bücher- und Lesezeichen“. Mit weihnachtlichen Motiven wurden diese beklebt,
beschriftet oder bemalt und anschließend in
Folie eingeschweißt. Somit sind diese Lesezeichen schmutzunempfindlich und man
kann sie hygienisch sauber halten. Verwendung finden sie in einem guten Buch oder auch als Geschenk in einem Blumenstock oder -strauß.
In der abschließenden Diskussion und Seminarkritik wurde betont, dass
das Frauenreferat weiterhin Seminare durchführen und Rundschreiben in
gewohnter Form herausgeben sollte. Die Thematik wurde ausgezeichnet
gewählt und hervorragende Referenten dazu gefunden.
Mit einem „guten Nachhauseweg“ wünschend war das Seminar beendet.
Das Seminar wurde wiederum gefördert über das Haus des Deutschen
Ostens aus Haushaltsmitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Ohne diese Förderung wäre
es nicht möglich, derartige Seminare durchzuführen. Deshalb nochmals
herzlichen Dank an diese Einrichtungen.
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
Bayerischer Landesfrauenrat (BayLR)
Die Landsmannschaft Schlesien in Bayern ist seit dem
15. Juni 1994 Mitglied im Bayerischen Landesfrauenrat
(früher Landesfrauenausschuss).
Bei der letzten Vollversammlung des Bayerischen Landesfrauenrates am
Montag, 17. November 2014, unter dem Motto „Altersbilder von Frauen“ im
Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, in München, hat mich Frau Barbara Simon vertreten. Recht herzlichen
Dank dafür, liebe Bärbel! Es ist nicht selbstverständlich, eine Vertretung zu
finden!
… die „Stiftung Schlesien.Bayern – MMIX“ sowie der „Förderverein“
Liebe Landsleute!
Gerade vor Weihnachten möchte ich nochmals an Sie appellieren. Wir versuchen immer noch ein „Schlesisches Kulturzentrum in Bayern“ zu finden und zu bekommen. Bitte sprechen Sie Ihre Bürgermeister, Landtagsund Bundestagsabgeordnete an, wo gut erhaltene, leerstehende Gebäude
stehen. Sie könnten eine neue Bleibe für unser „Schlesisches Zentrum“ werden.
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende
unsere
rechtsfähige
öffentliche und
gemeinnützige „Stiftung Schlesien.Bayern
- MMIX-“!
Dazu hier die Bankverbindung:
Stiftung Schlesien.Bayern MMIX
IBAN: DE19 7635 0000 0060 0180 18 - BIC: BYLEDAM1ERH
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
Auch der „Förderverein zur Unterstützung der Stiftung Schlesien.Bayern - MMIX“ mit einem Jahresbeitrag von mindestens 25,00
EURO ist sehr empfehlenswert. Selbstverständlich können Sie auch mit
einem höheren Betrag den Förderverein und somit auch die Stiftung
Schlesien.Bayern - MMIX unterstützen. Werden Sie Mitglied!
Hier die Bankverbindung für den Förderverein:
Förderverein Stiftung Schlesien
Volksbank Nordoberpfalz e.G.
IBAN: DE78753900000001087851 - BIC: GENODEF1WEV
Bitte vergessen Sie nicht, mir sämtliche Änderungen (Telefonnummer, Adresse, Änderung der Tätigkeiten usw. -auch Sterbefälle) mitzuteilen!
Herzlichen Dank!
Mit dieser Bitte hatte Ich Sie um Angabe Ihrer Adresse gebeten. Aber in
verschiedenen Telefonaten wurde ich aufmerksam gemacht und gebeten, meine „fehlende“ Adresse anzugeben. Gerne erledige ich dies hiermit:
Anneliese Woschke, Reuther Straße 45, 91301 Forchheim,
09191-80048, E-Mail: schlesien@woschke.de
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
21./22.03.2015
16.04.2015
20.6./21.6.2015
05./09.08.2015
13.09.2015
07.11.2015
25.11.2015
25.11.2015
Landesdelegiertentagung in Iphofen
Vollversammlung des Bayer. Landesfrauenrates *
„Gemeinsam für Schlesien“ Deutschlandtreffen der
Schlesier im Kongress-Center in Hannover
52. Europeade in Helsingborg/Schweden
2. Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und
Deportation
Landesfrauenseminar im HdH in Nürnberg
Vollversammlung des Bayer. Landesfrauenrates und
Fachgespräch „Quer gedacht“.
"Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung." Deshalb sind Sie zu sämtlichen Veranstaltungen herzlich eingeladen. Machen Sie mit!!
Aus den Gruppen – für die Gruppen
Wiederum haben mich erfreuliche Zeilen erreicht, die beweisen, dass ich
auch mit diesen Rundbriefen weiter machen soll. Sie schreiben z.B.:
Liebe Anneliese,
23.08.2014
Dein Heft ist nach wie vor toll ………
Wenn mir nichts dazwischen kommt, möchte ich auch an Deinem Seminar
teilnehmen.
Herzliche Grüße
Christiane
Adventwarten
Es ist das ganze Leben für den, der Jesus kennt,
ein stetes, stilles Warten auf seligen Advent.
Er kommt, heißt unser Glaube,
er kommt, heißt unser Trost,
wir hoffen in der Stille und wenn das Wetter tost.
Wir schauen auf im Kampfe, wir seufzen oft im Dienst:
Ach, dass du kämst, Herr Jesu, ach, dass du bald erschienst!
Liebe Anneliese,
24.08.2014
herzlichen Dank für die Zusendung Deines kleinen Geheftes. Großes Kompliment an Dich, es ist sehr gut aufgemacht und lesenswert, sauber gefalzt
und einwandfrei geklammert. Man nimmt es gern in die Hand und wir beide,
meine Frau und ich, haben eben so gern darin "geschmökert". Ich kann nur
sagen: Weiter so.
Herzliche Grüße
Peter Thiel
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
Liebe Anneliese,
29.08.2014
vielen Dank für das Rundschreiben. Es war sehr interessant. Wie geht es
euch? Hoffentlich gut. Ich würde euch gerne einmal wiedersehen. Vom
31.10.-2.11.14 ist wieder Seminar in Forchheim.
Liebe Grüße
Jutta Starosta
Liebe Frau Woschke,
21.10.2014
als erstes möchte mich heute einmal ganz herzlich für die Übersendung
Ihrer wirklich sehr schönen Rundschreiben bedanken. Ich freue mich immer sehr darüber und habe auch schon manche Anregung entnehmen
können.
Leider klappt es wieder nicht mit der Teilnahme an dem Seminar am
08.11., ich hatte es mir fest vorgenommen. Leider habe ich z. Zt. noch an
den Folgen einer größeren Zahnsanierung zu kauen (im wahrsten Sinne
des Wortes) und meine Freundin, die mitkommen wollte, hat sich den
rechten Ellenbogen kompliziert gebrochen.
Ihnen, lb. Frau Woschke, wünsche ich alles Gute und einen erfolgreichen
Verlauf des Seminars.
Mit freundlichen Grüßen und heimatlicher Verbundenheit,
Ihre
Irmgard Schulz
„Wir Schlesier in bayern“
Wie im letzten Rundschreiben mitgeteilt, gibt der Landesverband Bayern
seit geraumer Zeit das Informationsblatt „Wir Schlesier in Bayern“ heraus.
Die Redaktion liegt bei Herrn Peter Thiel, Am Happach 40, 97218 Gerbrunn,
0931-707691, E-Mail: thiel.gerbrunn@arcor.de.
Wenn sie möchten, dass wichtige Mitteilungen Ihres Verbandes darin erscheinen, wenden Sie sich bitte an Herrn Thiel oder Herrn Christian Kuznik, Burgunderstraße 27, 63785 Obernburg, C.K.Kuznik-Obernburg@tonline.de
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 15.02.2015!
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
Ganz Aktuell!
Soeben erhielt ich eine Mail von Dr. Marian
Bernard Arndt:
Fürstenstein - Brand im Schloss Fürstenstein.
Heute, 10.Dez.2014: Nachmittag ist im Schloss
Fürstenstein ein Brand ausgebrochen. Zwei
Stunden haben 30 Feuerwehreinheiten mit dem
Feuer gekämpft. Das endgültige Löschen wird
bis zum Abend dauern. Die Ursachen sind noch
2
unbekannt. Es verbrannten 100 m vom Dach.
Das Schlossteil war letztens renoviert. Es wurde
niemand verletzt.
Vergelte es gott - und Danke
Auf diesem Wege möchte ich Herrn Lukas, dem Bezirksvorsitzenden der
Landsmannschaft in Mittelfranken, auf das Herzlichste für sein Engagement
für unsere Landsleute in Schlesien danken. Einige Male im Jahr fährt er
nach Breslau und bringt Kleiderspenden dort hin. Er scheut weder Mühen,
Strapazen noch Geld und trotz seines hohen Altes von über 80 Jahren ist er
immer noch bereit und verfügbar, unsere Landsleute in der Heimat zu unterstützen.
Liebe Landsleute und Kleiderspender für die
Sozial Kulturelle Gesellschaft in Breslau,
seit Jahrzehnten spenden Sie immer wieder gebrauchte, jedoch gute Kleidung für unsere Landsleute in Breslau, die ich bei meinen Fahrten nach
Schlesien immer mitnehme, oft im bis unter das Dach gefüllten Auto. Bis
heute ist man dort für diese Spenden dankbar und sie finden vor allem Verwendung. Ich habe deshalb am letzten Montag (04.02.2013) einmal die
Kleiderkammer fotografiert, damit Sie sich ein Bild machen können, wie dort
alles aufbereitet wird. Die Bilder finden Sie hier.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim Lukas
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
Flügel
Wir müssen manchmal fallen, damit wir merken, dass wir Flügel haben.
Mit den Flügeln ist das Vertrauen gemeint,
das Vertrauen in das eigene Leben,
dass alles, was uns widerfährt, einen Sinn hat.
Und diejenigen von uns, die am tiefsten fallen,
haben die stärksten Flügel.
(Afschin Kamrani)
Auch ich möchte mich bei Ihnen für die Unterstützung unserer Landsleute
bedanken. Sie sind für alles dankbar, ob Bettwäsche, Handtücher und
vieles mehr; sogar eine Nähmaschine ist von uns dort angekommen.
Wir gratulieren zum Geburtstag .....
….. Ihnen allen, die Sie mit ganzem Herzen noch in und für
Schlesien sind.
Wir wünschen Gottes Segen, Gesundheit, Glück und Kraft. Alles
Gute, auch im Namen des gesamten Landesvorstandes.
Ihre
Anneliese Woschke
Die Welt ist reizend, viel zu lieben drin.
Sich damit zu begnügen ihr innerster Sinn.
Rahel Varnhagen
In der Krankheit erfahren wir uns selbst ganz nah.
Diese Erfahrung gebe Kraft zur Heilung und schnellen Genesung.
Unseren Trauernden zum Trost
Allen, die um Verstorbene trauern,
gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.
Alles Liebe möge Sie begleiten
und alle Hoffnung Ihnen Kraft geben.
In allen Menschen liegt die Ahnung,
jenseits des Grabes die wiederzufinden,
die vorangegangen sind,
und die um sich zu versammeln,
die nach uns übrig bleiben.
Jeder muss das Ufer, an dem er lebt, verlassen.
Aber der Weg über das Wasser ist eine Heimkehr.
Unseren Patienten …
..... wünschen wir mit Gottes Hilfe schnelle,
völlige Genesung und alles erdenklich Gute!
Wir können nicht die Schmerzen nehmen, aber wir leiden mit.
Wir sind da und hoffen auf schnelle Genesung.
Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen.
Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg.
All unsere Liebe vermag sie nicht zu halten.
Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum und Zeit
und werden in ihm lieben und sein in Ewigkeit.
Herr, gib Ihnen die ewige Ruhe!
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
In eigener Sache
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
Advent und Weihnachten
Liebe Frauenreferentinnen, liebe Rundbriefadressaten!
Vor kurzem habe ich leider wiederholt feststellen müssen (auch nach telefonischer Rücksprache mit der Landesgeschäftsstelle in Herzogenaurach), dass viele von Ihnen mein Rundschreiben erhalten, obwohl sich
die jeweilige Orts- oder Kreisgruppe aufgelöst haben. Zukünftig ist es mir
nicht mehr möglich, Ihnen mein Rundschreiben zuzusenden. Somit müssen Sie jetzt davon ausgehen, dass Sie keinerlei Informationen mehr erhalten, was doch sehr traurig wäre. Mir tut dieser Umstand in der Seele
weh. Bedenken Sie doch mal: Überall muss man „Eintritt“ bezahlen. Ohne Eintrittskarte ins Kino, ins Theater oder ohne Scheckkarte (Bank oder
Krankenkasse) bekommt man keine Leistungen. So ist es auch bei der
Landsmannschaft Schlesien! Für Sie besteht allerdings die Möglichkeit,
zahlendes Mitglied beim Landesverband, bei einem in Ihrer Nähe sich
befindlichen Ortsverband oder, Sie werden einfach Mitglied im Förderverein.
Es tut mir leid, aber bei den steigenden Papier- und Portokosten ist das
nicht mehr anders möglich. Ich selbst erledige sämtliche Arbeiten (und
das sind Stunden, Stunden usw.) ehrenamtlich, ohne einen Cent Arbeitsaufwand! Somit bitte ich Sie, mit dem Beitritt zu einem Verband Ihre
Verbundenheit zu, für und mit Schlesien zu zeigen.
Herzlichen Dank!
In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals auf mein letztes Rundschreiben hinweisen, in dem ich Sie um folgendes gebeten habe:
Wenn Sie selbst oder ein Familienmitglied eine E-Mail-Adresse haben,
lassen Sie mich diese bitte wissen, denn
1. Sie erhalten das Rundschreiben viel schneller 2. Sie ersparen mir viel Arbeit mit Fotokopieren, Adressendrucken, Kuvertieren, zur Post bringen usw. 3. Aufkleber und Umschläge werden bei E-Mails nicht benötigt 4. es kostet mich, bzw. der Landsmannschaft kein erhöhtes Porto
Leider hat sich bis jetzt nur eine Dame bzw. deren Sohn bereit erklärt,
seine E-Mail-Adresse mitzuteilen.
Weil ich Jesu Schäflein bin, freu' ich mich nur immerhin
über meinen guten Hirten, der mich wohl weiß zu bewirten,
der mich liebet, der mich kennt und bei meinem Namen nennt.
Unter seinem sanften Stab geh' ich aus und ein und hab'
unaussprechlich süße Weide, dass ich keinen Mangel leide;
und so oft ich durstig bin, führt er mich zum Brunnquell hin.
Sollt' ich denn nicht fröhlich sein, ich beglücktes Schäfelein?
Denn nach diesen schönen Tagen werd' ich endlich heimgetragen
in des Hirten Arm und Schoß: Amen, ja mein Glück ist groß!
O Heilige Nacht
O Heilige Nacht, du hast gebracht,
Den Menschen einst ein Zeichen.
O Heilige Nacht, nicht unbedacht,
Soll's uns zum Jubel reichen.
Ein Kind so klein, ein Kind so rein,
Soll alles Elend wenden.
Es wird der Welt ihr Retter sein,
Mit ach, so kleinen Händen.
So strahlend und so hoffnungsvoll,
In armseligem Bette,
Zeigt es des Lebens Sein und Soll,
Auf dieser Erdenstätte.
O Heilige Nacht, laß uns so sein,
Ein Leben lang auf Erden,
Strahlend, hoffnungsvoll und klein,
Dann kann nur gut es werden.
Erhard Gertler
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
Mutter Schlesings Gabentisch
Beim weihnachtlichen Kerzenschein tritt Mutter Schlesing ins Haus herein. Ihre Augen leuchten so klar und frisch, sie bereitet uns einen Gabentisch. Damit wir gleich sehen, wie gut sie bäckt, legt sie nieder ein Beutelchen Neißer Konfekt.
Daneben, sie braucht nicht erst lange zu suchen, ein großes Stück
Warthaer Pfefferkuchen und einen schlesischen Pfeffermann mit einem
Schnurrbart von Zucker dran. Jetzt packt sie drei Liegnitzer Bomben aus,
wunderbar riechts schon durchs ganze Haus. Einen Karpfen aus Militsch
tischt sie jetzt auf mit Liegnitzer Sauerkraut obendrauf.
Daneben errichtet sie eine Mauer von Bienenkörben und Würstchen aus
Jauer und stellt vor dies reizende Mauerwerk Gemüse in Büchsen aus
Münsterberg. Nun scheint sie erst nachdenklich zu verharren, dann zieht
sie ein Kistchen Wans'ner Zigarren aus ihrem großen Geschenkkorb ans
Licht, den Mohnstriezel auch vergißt sie nicht.
Eine Ohlauer Gänseleberpastete nicht minder, viel schönes Zuckerzeug
für die Kinder und natürlich - es kann ja nicht anders sein. Einen Streuselkuchen, recht knusprig und fein. Jetzt kommen aus Gnadenfrei, Pfefferminzküchel, ein Gänsebraten, schön knusprig und zart, ein halb Dutzend Laubaner Taschentüchel, für uns seit langem schon aufbewahrt.
Und jetzt legt sie hin einen duftig feinen Ballen echt Langenbielauer Leinen, dazu das Gruschwitzgarn, eisenfest, ohne das sich die Wäsche
nicht nähen läßt. Stellt einen Bunzeltopf und ein Krüglein hin, eine
Schüssel mit sauren Gurken drin, eine Schale, geschliffen vom Rand bis
zur Mitte, direkt aus der Josephinenhütte, und noch etwas Kostbares
brachte sie mit: ein Ringlein aus Jordansmühler Nephrit.
Jetzt aber holt sie aus einer Tasche hervor eine funkelnde Stonsdorferflasche. Ein Fläschchen Kroatzbeere ebenfalls mit rundem Bäuchlein
und langem Hals, zwei Flaschen Gorkauer Bier daneben, denn die gehören ja auch zum Leben, einen Wünschelburger, einen Breslauer Korn, einen echten Kirchwin, er steht ganz vorn, einen Schirdewan, einen Hennigcreme, sehr bekömmlich und angenehm eine Seeliger Truhe aus
Waldenburg auch, ein paar Flaschen Brunnen zum Krugebrauch, und zur
Wiederbelebung geschwächter Kraft den Silsterwitzer „Juchhanlasaft“.
Landsmannschaft Schlesien
Landesfrauenreferat
Doch jetzt, das muß was Besonderes sein, aha, eine Flasche Grüneberger
Wein! „Ja“, sagt sie, „'s is alles zu eure'm Wohle.“ Jetzt legt sie noch einen
Kalender dazu und bringt einen Sack dann mit schwarzer Kohle, herbeigetragen in aller Ruh aus dem oberschlesischen Bergrevier, und einen aus
Waldenburgs reichen Gruben: „Heizt euch gut ein eure Kammern und Stuben.
Hier sind Streichhölzer auch aus Habelschwerdt, und hier für die Kinder ein
hübsches Pferd, in den Bergen geschnitzt, wo das Kuhglöcklein klingt, und
ein Rübezahl, der die Keule schwingt.“ Doch eh sie sich nun will zum Gehen
wenden, läßt sie mit ihren emsigen Händen noch ein Grafschafter Weihnachtskripplein entstehen mit Hirten und Engeln, hold anzusehn. Doch nun
muß sie schon an die anderen denken, denn sie will ja vielen heut' noch was
schenken. Ihr Weg ist noch weit und die Nacht nicht mehr lang, leb wohl,
Mutter Schlesing, hab tausend Dank!
Ernst Schenke
Liebe Landsleute,
das Jahr 2014 neigt sich dem Ende. Gerade in den letzten Wochen und Monaten wurden wir durch Radio- und Fernsehberichte immer wieder auf die
traurigsten Ereignisse von Flucht und Vertreibung hingewiesen. Besonders
Christen werden in den Gebieten Syrien, Irak usw. gequält, misshandelt und
sogar des Glaubens wegen getötet.
Sie, die Erlebnisgeneration, weiß um die Not und das
Leid. Schließen wir darum alle Notleidenden in unsere
Gebete ein. Hoffen und bitten wir unseren barmherzigen
Gott“ „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden
und den Menschen ein Wohlgefallen“. Denn nur er kann
Frieden ausstrahlen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch eine besinnliche Adventszeit, ein
friedvolles Weihnachtsfest, ein glückliches, gesundes neues Jahr 2015 mit
Gottes Segen.
Ihre
Anneliese Woschke
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