close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Leuchtende Räben erhellen Wipkingen und - Lokalinfo AG

EinbettenHerunterladen
GZA/PP 8048 Zürich
9. Jahrgang
Donnerstag, 6. November 2014
Nr. 45
Traditionelle Chinesische Medizin
Thema: Nacken-/Schulterschmerzen
Aus der Sicht der TCM
– Traumata, akut oder auch chronisch,
z. B. Schleudertrauma
– Wind und Zugluft
– Kälte oder Wärme, teilweise kommt auch
noch Feuchtigkeit dazu
– Ärger und Stress
– Eine Störung / ein Mangel, der die Beschwerden
begünstigt oder immer wieder auslöst
www.tcm-medicare.ch
Gutschein:
Gratis TCM-Beratung mit Probebehandlung im Wert von Fr. 140.–
Behandlungsform:
Akupunktur
Tui-Na-Massage
Ohr-Akupunktur
Schröpfen
Wärmebehandlung
Kräutertherapie
Moxibustion
TCM Medicare, Praxis Schwamendingen
Winterthurerstrasse 549, 8051 Zürich
(oberhalb Denner) Telefon 044 321 70 70
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Herausgeber: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich Verlag Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72 www.lokalinfo.ch
Leuchtende Räben erhellen
Wipkingen und Schwamendingen
Die Zeit der RäbeliechtliUmzüge ist wieder gekommen. In Schwamendingen
und Wipkingen zogen Hunderte von Kindern mit ihren
geschnitzten Räben los.
Karin Steiner
Am Freitagabend herrschte vor dem
Schulhaus Hirzenbach Hochbetrieb.
Immer mehr Kinder trafen mit ihren
Familien ein, um am von Quartierverein, Gewerbeverein und Zunft organisierten Räbeliechtli-Umzug teilzunehmen. Staunend schauten die Kinder
zu, wie die beiden Wagen für die
Blasmusikantinnen und -musikanten
festlich mit Räben geschmückt wurden. Auch die Pfadi war mit einem
reich geschmückten Wagen am Start,
als sich der lange Zug um 18.30 Uhr,
begleitet von Blasmusikklängen, in
Bewegung setzte.
Der Räbeliechtli-Umzug Wipkingen zog einen Tag später durchs
Quartier. Vor dem Schulhaus Letten
versammelte sich eine grosse Schar
Kinder und lauschte erst einmal einer
Darbietung der Guggenmusik S-Bahn
Grübler. Diese begleitete die Kinder
mit ihren geschmückten Räben musikalisch auf ihrer Tour durch Wipkingen. Im Anschluss gab es im GZ Wipkingen eine Stärkung für die Kinder.
Der Quartierverein offerierte den Eltern einen Glühwein, den sie zu
Würsten vom Grill geniessen konnte.
Die Cefi Züri hatte für die Kinder im
GZ-Saal ein Spielprogramm zusammengestellt, während sich die Eltern
im Kafi Tintefisch für eine Plauderstunde zusammensetzten.
Aus für «Rebstock» in Höngg
Das Beizensterben grassiert auch in
Höngg. Ende Monat schliesst das
Restaurant Rebstock seine Türen.
Damit verschwindet ein langjähriger
Treffpunkt sang- und klanglos aus
dem Quartier. «Zürich Nord» hat mit
Martin Heinrich, dem Pächter vom
«Rebstock» gesprochen und erfahren, dass das Lokal geschlossen werde, weil der Pachtvertrag ausgelaufen
sei. Es gebe keinen Folgevertrag, da
der Mietzins für ihn zu hoch sei und
er auch die damit verbundenen Auflagen nicht erfüllen könne.
Der Pachtvertrag für den «Rebstock» wurde zwischen Martin Hein-
rich und seinem Bruder abgeschlossen. Die Gerüchteküche in Höngg
brodelt. Unter anderem taucht die
Frage auf, ob es zu Streitigkeiten
zwischen den zwei Brüdern gekommen sei. Auch wird erzählt, dass
Martin Heinrich für den «Rebstock»
gar keinen Pachtzins hätte zahlen
müssen. Ein Gerücht, das vom scheidenden Pächter dementiert wurde.
Für viele Hönggerinnen und
Höngger bedeutet die Schliessung des
Restaurants ein Verlust, verlieren sie
dadurch doch einen Ort der Begegnung im Dorf, den es seit Jahrzehnten gibt. (ch.)
Quartiervereine planen «Weg 11»
Warten aufs Eindunkeln. Die Wipkinger Kinder sind bereit für den Umzug.
Die Quartiervereine Affoltern und Seebach planen
gemeinsam den «Weg 11».
Ziel ist es, Wegführung und
diverse Informationen zu
Lebensräumen, Landschaft
und Ortsgeschichte mit
dem Handy herunterladen
zu können.
Pia Meier
Die Pfadi Walter Tell begleitete den Umzug in Schwamendingen.
Fotos: kst.
Wer durch den Hürstwald spaziert,
sieht vor allem Bäume sowie andere
Spaziergängerinnen und Spaziergänger und Joggerinnen und Jogger.
Dass der Hürstwald – er gehört teilweise zu Seebach und teilweise zu
Affoltern – und seine Umgebung beispielsweise geologisch interessant
sind, wissen die wenigsten. Das Gebiet ist jedoch eine spezielle Drumlin-Landschaft. Diese länglichen Hügel mit tropfenförmigen Grundrissen
sind zurzeit des Linthgletschers entstanden. Zwischen Affoltern und See-
bach gibt es aber noch viel mehr zu
entdecken als Landschaftliches, so
zum Beispiel viel Wissenswertes über
Lebensräume wie Flora und Fauna
sowie die Ortsgeschichte der beiden
Quartiere. Besonders erwähnenswert
sind die beiden Friedhöfe Affoltern
und Schwandenholz. Eine Besonderheit des Letzteren ist der Trostgarten,
der an die japanische Gartenkunst
angelehnt ist. Hervorzuheben ist
auch die Aussicht in die nähere Umgebung.
Auf dem «Weg 11» sollen keine
Tafeln aufgestellt werden, das heisst,
es sind nur Tafeln bei den Gemeinschaftszentren Affoltern und Seebach
vorgesehen. Dazwischen können die
Spaziergänger den Weg und die verschiedenen Informationen mit ihrem
Smartphone herunterladen.
Die Planung vom «Weg 11» erfolgt in Zusammenarbeit mit Grün
Stadt Zürich und der Quartierkoordination Zürich.
Wenn möglich soll der «Weg 11»
im Sommer/Herbst 2015 eröffnet
werden.
Herausforderung für Feuerwehr
Begegnungsorte für Leutschenbach
Magnet für Kunstinteressierte
Grosseinsatz der Milizfeuerwehr in Oerlikon: Drei Kompanien probten an der Jahresschlussübung am Samstag den
Ernstfall. Ihre Aufgabe war die Erstversorgung von Verletzten nach einem Säureunfall in den Messehallen.
Seite 4
In der Stadtteilwerkstatt ohne Grenzen, einem gemeinsamen
Projekt der Städte Opfikon und Zürich für Leutschenbach,
Glattpark und Auzelg, wurde die Kontaktgruppe gegründet.
Sie ist eine Plattform für Information und Austausch. Seite 5
64 Galerien boten an der «Kunst 14» einen Querschnitt
durch das zeitgenössische Kunstschaffen. Zum 20. Geburtstag stellte die Messe zehn jungen Kunstschaffenden gratis
Förderkojen zur Verfügung.
Seite 7
MY BEAUTY ANGEBOTE
November 2014
GESICHTSBEHANDLUNG Fr. 179.– statt Fr. 195.–
Hautanalyse, Hautreinigung, Augenbrauenkorrektur,
Lippenbart entwachsen, Gesichtsmassage, Maske,
Ampulle & Abschlusspflege.
HERREN-HAARSCHNITT Fr. 27.–
KINDER BIS 16 J. Fr. 15,–
Waschen, schneiden & föhnen
DAMEN-HAARSCHNITT Fr. 59.–
Waschen, schneiden, legen & föhnen
DAMEN· HAARFARBE
Ansatzfärbung Fr. 39.– I Ganzfärbung Fr. 59.–
PERFEKTE AUGENBRAUEN Fr. 10.–
Augenbrauen zupfen mit Fadentechnik
ZAHNBLEACHING Fr. 79.– statt Fr. 139.–
Strahlend weisse Zähne in nur 30 Min.
IPL – DAUERHAFTE HAARENTFERNUNG
Mit der neusten Technologie ab Fr. 45.–
PEDIKÜRE Fr. 65.– statt Fr. 90.–
Fusspflege pur bei My Beauty.
TANNING SPRAY Fr. 19.–
Für eine schnelle. natürliche und
langanhaltende Bräune
* Preise ausschliesslich bis 29. November 2014 gültig.
NAILS - FARBE ODER NATURE
Neues Set Fr. 75.– I Auffüllen Fr. 59.–
NEUE ÖFFNUNGSZEITEN
MY BEAUTY ZÜRICH
WEHNTALERSTRASSE 476
8046 ZÜRICH
044 540 80 80
INFO@MY·BEAUTY.EU
WWW.MY-BEAUTY.EU
MO
DI–FR
DO
SA
GESCHLOSSEN
9.00 – 19.00
9.00 – 20.00
9.00 – 17.00
2
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
AKTUELL
Relaxen, kuscheln, schlemmen
Vergessen Sie die Hektik
des Alltags und geniessen
Sie erholsame Urlaubstage
mit dem einzigartigen Vierwaldstättersee-Panorama
im See- und Seminarhotel
FloraAlpina in Vitznau.
Die Drillinge «O’Neill Sisters» sangen schon für Hilary Clinton.
Foto: zvg.
Ohrenschmaus und Augenweide
«Women of Ireland» begeistert mit einer Mischung
aus traditionellen irischen
Melodien, modernen Songs
und temporeichen TapDance-Choreografien.
Ein 20-köpfiges Ensemble, bestehend
aus den besten irischen Tap-Tänzerinnen, Musikerinnen und Sängerinnen, präsentiert ein energiegeladenes
und abwechslungsreiches Programm.
Im Vordergrund der Show stehen die
grosse Bandbreite und die Schönheit
traditioneller irischer Musik und des
irischen Tanzes, verflochten mit aktuellen Liedern und Rhythmen von
keltischer Prägung, garniert mit farbenprächtigen Kostümen und aufwendigem Lichtdesign.
Unter den Künstlerinnen von
«Women of Ireland» finden sich langjährige Leadtänzerinnen der Tanzshows «Riverdance» und «Lord of
the Dance» und viele weitere talenANZEIGEN
Publireportage
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 3x 2 Tickets für
«Women of Ireland» im Theater
Spirgarten. Um zu gewinnen, einfach bis 10. November eine Mail
mit Betreffzeile «Ireland» und
ganzem Absender senden an:
lokalinfo@lokalinfo.ch
oder eine Postkarte an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb «Ireland»
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
tierte Tänzerinnen. Im Mittelpunkt
stehen die O’Neill Sisters, Drillinge
aus County Kerry. Die bezaubernden
Damen teilten den roten Teppich
schon mit Stars wie Tom Cruise und
Miley Cyrus oder spielten und sangen
für Hilary Clinton. (pd./mai.)
Mittwoch, 19. November, 20 Uhr, Theater
Spirgarten, Lindenplatz 5, 8048 Zürich.
Das Feriendorf Vitznau liegt im Herzen der Schweiz, am Vierwaldstättersee, in einer malerischen Seebucht am Fuss der Rigi. Wer Ruhe
und Entspannung sucht oder seine
Ferien aktiv in der Heimat von Wilhelm Tell verbringen will, fühlt sich
hier heimisch. Zu erreichen ist diese
idyllische Gegend bequem und einfach per Zug und Schiff oder mit
dem Auto. In Vitznau, dem wohl beliebtesten Ort am Vierwaldstättersee, steht ein romantisches Haus mit
Persönlichkeit und ländlichem Charakter, zudem ausserordentlich gemütlich und grosszügig – das Seeund Seminarhotel FloraAlpina.
Das 3-Sterne-Hotel verfügt über
einen Park mit beheiztem Swimmingpool und grosszügiger Liegewiese sowie über insgesamt 57 neu
renovierte Zimmer. Die Zimmer mit
Seeblick sowie die Aussichtsterrasse
sorgen für einen traumhaften Ausblick. Die angenehm modern gestalteten Zimmer bieten jeglichen Komfort und eine herrliche Aussicht auf
die umliegende Landschaft.
Mindestens so genussvoll wie der
Ausblick auf See und Berge sind die
kulinarischen Köstlichkeiten. Frisch
zubereitet und mit Liebe präsentiert,
werden erlesene Köstlichkeiten aus
dem See, von der Wiese und aus
Traumlage über dem Vierwaldstättersee: Das «FloraAlpina».
Foto: zvg.
Wettbewerb
Lokalinfo verlost ein KuschelWochenende für zwei Personen im
See- und Seminarhotel FloraAlpina
in Vitznau. Inbegriffen sind:
• 1 Übernachtung im Doppelzimmer
mit freistehender Badewanne;
• Romantisches Abendessen mit
Apéro
• Frühstückskorb im Zimmer
• 1 Flasche Prosecco im Zimmer
• Badeüberraschung im Zimmer
dem Wald serviert. Wenn das Wetter
mitspielt, lockt zusätzlich noch ein
einzigartiger und romantischer Sonnenuntergang.
Auch für Hochzeitsapéros, Familienfeiern und Geschäftsanlässe bieten die Aussichtsterrasse, das Pano-
• Schwitz & Relax in unserem Outdoor-Wellness (60 Min.)
(Gesamtwert: 440 Franken).
Wer gewinnen will, schickt bis 13.
November eine Postkarte mit vollständigem Absender an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb FlorAlpina
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich.
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
ramarestaurant und die Säle des
See- und Seminarhotels FloraAlpina
das richtige Ambiente. (pd.)
See- und Seminarhotel FloraAlpina AG,
Schibernstrasse 2, 6354 Vitznau. Telefon
041 399 70 70, welcome@floraalpina.ch
www.floraalpina.ch.
Stadt Zürich
AKTUELL
Nr. 45
6. November 2014
3
Stadt und Kanton skizzieren Ideen fürs Kasernenareal
Die Kantonspolizei zieht
voraussichtlich 2020 in das
neue Polizei- und Justizzentrum. Dann wird ein Grossteil
des Kasernenareals frei.
Die Militärkaserne wird neu
durch das Bildungszentrum
für Erwachsene genutzt, die
Zeughäuser stehen neuen
Nutzungen offen, die Wiese
wird zum zentralen Freiraum.
Der Kanton Zürich als Eigentümer
und die Stadt Zürich planen im Projekt «Zukunft Kasernenareal Zürich»
gemeinsam die künftige Entwicklung
des Areals. Nun liegt der Entwurf des
Masterplans vor. Dieser enthält eine
Leitidee sowie Aussagen zur Gestaltung und Nutzung des Kasernenareals. Zudem listet er ein Handlungsprogramm für die Planungspartner
auf, das in den nächsten Jahren umzusetzen ist, um das Areal sukzessive
weiterzuentwickeln.
Drei Teilbereiche
Voraussichtlich 2020 zieht die Kantonspolizei in das neue Polizei- und
Justizzentrum. Damit wird ein Grossteil des Kasernenareals im Kreis 4
frei. Dieses ist aufgrund seiner zentralen Lage und Grösse ein bedeutendes Areal im Stadtzentrum, heisst es
in der Medienmitteilung von Stadt
und Kanton. Die Baudirektion hatte
deshalb zusammen mit dem Hochbaudepartement der Stadt Zürich
mögliche neue Nutzungen für das
Areal geprüft. In einem breit angelegANZEIGEN
Blick von der Polizeikaserne, die bestehen bleibt, aufs Kasernenareal. Das provisorische Polizeigefängnis links kommt weg.
ten Beteiligungsverfahren wurde auch
die Bevölkerung einbezogen. Am 4.
November fand die vierte Veranstaltung statt, an der Kanton und Stadt
Zürich den Entwurf des Masterplans
zum Kasernenareal präsentierten.
Das gesamte Areal ist ein lebendiger,
möglichst allen zugänglicher Arbeits-,
Begegnungs- und Erholungsort. Bildungs- und Freizeitnutzungen, kleine
Gewerbebetriebe, kulturelle Nutzungen sowie Nutzungen mit sozialer
Ausrichtung sollen es prägen. Der
Zeughaushof und die Kasernenwiese
sind stadtteilverbindende Freiräume.
Das Areal als Ganzes soll kostendeckend, aber nicht gewinnorientiert
geführt werden.
Drei Teilbereiche sollen ein sinnvolles Ganzes ergeben. Der Masterplan sieht vor, das Areal in drei Teile
mit unterschiedlicher Ausrichtung
aufzuteilen, wobei sie ein sinnvolles
Ganzes bilden sollen. Die beiden Kasernengebäude bleiben weiterhin
kantonalen hoheitlichen Aufgaben
vorbehalten: Die Militärkaserne wird
durch das Bildungszentrum für Erwachsene genutzt, wobei das Erdgeschoss für publikumsorientierte Nut-
zungen geöffnet werden soll (zum
Beispiel Gastronomie). Die Polizeikaserne wird bis auf Weiteres von
der Kantonspolizei genutzt.
Gefängnis kommt weg
Für die Zeughäuser stehen dagegen
eher kleinflächige Nutzungen für Gewerbe, Kultur und soziale Einrichtungen im Vordergrund, die sich aus
dem aktuellen Bestand weiterentwickeln. Mit der Aufhebung des provisorischen Polizeigefängnisses und
seiner Umzäunung soll die Kasernenwiese zu einem zentralen Freiraum
Foto: Andreas Minor.
werden. Der Entwurf des Masterplans wird bis Ende Jahr in seine
endgültige Fassung gebracht, danach
müssen der Regierungsrat und der
Stadtrat den Masterplan als gemeinsames Handlungsprogramm genehmigen. Danach wollen sich die beiden Planungspartner weiter gemeinsam für die Entwicklung und den Betrieb des Kasernenareals einsetzen.
Dazu gehört, dass Kanton und Stadt
über die Abgabe des Zeughausareals
im Baurecht verhandeln. (pd./pm.)
www.kasernenareal-zuerich.ch
4
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
HINTERGRUND
Säureunfall: Die Milizfeuerwehr probt den Ernstfall
Drei Kompanien der Milizfeuerwehr der Stadt Zürich
standen am Samstag an der
Jahresschlussübung in Oerlikon im Einsatz. Ihre Aufgabe war die Erstversorgung
von Verletzten nach einem
Säureunfall an der Züspa.
Karin Steiner
Die Züspa lockt jedes Jahr Zehntausende in die Messe Zürich in Oerlikon. In der ganzen Menschenmenge
hat ein Standbetreiber versehentlich
ein stark säurehaltiges, konzentriertes
Reinigungsmittel
verschüttet.
Zahlreiche Personen wurden damit
kontaminiert. Der Vorfall löste eine
Massenpanik aus, bei der es weitere
verletzte Personen gab.
Dies war die Ausgangslage der
Übung «Omnes Vigiles 2014», welche
die Spezial-Kompanie, die SanitätsKompanie und die Verkehrs-Kompanie an der Jahresschlussübung zu bewältigen hatten. «Mit der Milizfeuerwehr haben wir eine solche Übung
noch nie von A bis Z durchgespielt»,
erzählt Urs Eberle von der Medienstelle Schutz & Rettung.
Frühmorgens begannen die Kompanien mit dem Aufbau der Dekontaminationscontainer und der Sanitätshilfestellen, während die VerkehrsKompanie die nötigen Umleitungen
rund ums Hallenstadion organisierte.
Nach 10 Uhr wurden die ersten «Ver-
letzten» auf den Platz gebracht. Sie
wurden von Personen mit Gasmasken und Sicherheitsanzügen in Empfang genommen und in die Dekontaminationscontainer gebracht. «Bei einem Säureunfall ist es wichtig, dass
die kontaminierten Personen gründlich gewaschen und ihre Kleider vernichtet werden», erklärt Urs Eberle.
«Sonst können sie weitere Personen
kontaminieren. Selbst wenn sie
schwer verletzt sind, kann man sie
erst nach der Dekontaminierung verarzten.»
Nach dem Wasch-Prozess wurden
die «Opfer», in Folien gepackt, in die
Sanitätshilfestelle gebracht und von
Notärzten und Rettungssanitätern
versorgt. Diese entscheiden auch, ob
die Person mit dem bereitstehenden
Rettungswagen in ein Spital gebracht
werden muss.
Hinter dem Hallenstadion werden die Dekontaminations- und Sanitätszelte aufgebaut.
3. Jahresschlussübung
Bereits zum 3. Mal hat die Milizfeuerwehr eine grosse Jahresschlussübung
mit sämtlichen Kompanien durchgeführt. In der ganzen Stadt Zürich
wurden am Samstag Brände gelöscht
und Wälder nach Sturmschäden aufgeräumt. Das Szenario in Oerlikon
war die anspruchsvollste Übung.
Rund 80 Männer und Frauen standen dafür im Einsatz. «Im Anschluss
werden die ganzen Übungen mit den
Kompanieleitern besprochen», sagt
Urs Eberle. «Abläufe, die noch nicht
hundertprozentig geklappt haben,
werden bei den nächsten Übungen
gezielt geübt.»
In Wärmefolie eingepackt werden die Personen zur Sanität gebracht.
ANZEIGEN
80 000 Personen
und mehr beträgt heute wegen der EUPersonenfreizügigkeit der Bevölkerungszuwachs pro Jahr. Das kann die Schweiz
auf die Dauer nicht verkraften.
Die ECOPOP-Initiative lässt immer noch
einen grossen Zuwanderungsüberschuss
von 16 000 Personen zu und ist damit
sehr massvoll.
Darum
ECOPOP-Initiative JA
Schweizer Demokraten (SD)
Postfach 9103, 8036 Zürich
Gut geschützt entkleiden und reinigen die Rettungskräfte die kontaminierten Personen.
Rettungssanitäter übernehmen die Patienten.
Die Rettungswagen führen die Verletzten ab.
Foto: kst.
Zürich Nord
AKTUELL
IN KÜRZE
«Liberal Award»
Bereits zum 15. Mal verleihen die
Jungfreisinnigen Kanton Zürich
den «Liberal Award» an eine liberal denkende und handelnde
Persönlichkeit oder Personengruppe. Der «Oscar des Liberalismus» 2014 wird alt Nationalrat
und Stadtrat Filippo Leutenegger
sowie Nationalrätin Natalie Rickli
für ihr ausserordentliches Engagement für liberale Lösungen in
der Medienpolitik verliehen.
Leutschenbach braucht Begegnungsorte
In der Stadtteilwerkstatt
ohne Grenzen – einem
gemeinsamen Projekt der
Städte Opfikon und Zürich
für die drei Gebiete Leutschenbach, Glattpark und
Auzelg – wurde die Kontaktgruppe gegründet. Sie
ist eine Plattform für Information und Austausch.
2015 feiert die Grafische Sammlung im Kunsthaus Zürich ihr
100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass sind vom 23. Januar
bis 19. April 2015 rund 120 auserlesene Zeichnungen des 16. bis
21. Jahrhunderts in der Ausstellung «Meisterzeichnungen» vereint – Werke von Raffael, Albrecht Dürer, Johann Heinrich
Füssli, William Turner, Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Pablo
Picasso, Alberto Giacometti u.a.
Albisgüetli-Tagung
Die SVP des Kantons Zürich führt
am 16. Januar 2015 die 27. Albisgüetli-Tagung durch. Gastreferentin ist Simonetta Sommaruga,
Vorsteherin des Eidgenössischen
Justiz- und Polizeidepartements.
Weiter halten Nationalrat Alfred
Heer, Präsident der SVP des Kantons Zürich, die Begrüssungs- sowie alt Bundesrat Christoph Blocher, Vizepräsident der SVP
Schweiz, die Hauptansprache.
Neue Kantonsrätin
Die Direktion der Justiz und des
Innern hat die Historikerin/Unternehmerin Sylvie Fee Matter
aus Zürich als Mitglied des Kantonsrats gewählt. Sie tritt die
Nachfolge der zurückgetretenen
Monika Spring an. Die 33-jährige
Sylvie Fee Matter war drittes Ersatzmitglied auf der SP-Liste im
Wahlkreis IV (Kreise 6 und 10).
Münsterhof
Die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Münsterhofs beginnen
im ersten Quartal 2015 und dauern voraussichtlich ein Jahr. Neu
ist der Münsterhof für den motorisierten Verkehr gesperrt – die
55 Parkplätze wurden bereits in
der Fraumünsterstrasse kompensiert. Für diese Arbeiten hat der
Stadtrat einen Objektkredit von
1,578 Millionen und gebundene
Ausgaben von 7,859 Millionen
Franken bewilligt.
Die Kontaktgruppe LeutschenbachGlattpark-Auzelg trifft sich ungefähr
viermal im Jahr. Sie wird von Melanie Lieb von der Quartierkoordination Zürich, ein Angebot der Sozialen
Dienste, geleitet. Mitglieder sind Anwohnerinnen und Anwohner, Vertreterinnen und Vertreter der Quartiervereine und Gemeinschaftszentren,
der Schulen und ansässigen Quartierorganisationen. Die Themen sind unterschiedlich und werden von den
Mitgliedern eingebracht; im Zentrum
steht der Austausch. Zum Beispiel
über die Entwicklungen im Glattpark,
hierzu wurde der Abteilungsleiter
Bau und Infrastruktur der Stadt Opfikon, Roland Stadler, eingeladen. Oder
über das grosse Bauprojekt Thurgauerstrasse West, hier war das Amt für
Städtebau zu Gast. Die Treffen finden
abwechslungsweise in Leutschenbach, Auzelg oder Glattpark statt. Im
Oktober wurde ein Treffen zum Thema Begegnungsorte durchgeführt.
Ein Treffpunkt für Leutschenbach?
Leutschenbach befindet sich seit einigen Jahren im Wandel von einem Gewerbe- und Dienstleistungsgebiet zu
einem gemischten Gebiet mit einem
stetig grösser werdenden Wohnanteil. Mit der steigenden Einwohnerzahl stellt sich die Frage nach Möglichkeiten für Begegnung und gemeinschaftliche
Aktivität.
Dafür
braucht es Räume, und die sind in
Leutschenbach erst spärlich vorhanden. Es gibt zum Beispiel kein Gemeinschaftszentrum und nur sehr
wenige öffentlich zugängliche Räume,
in denen sich Bewohnerinnen und
Bewohner treffen können. Auch soziokulturelle Angebote sind noch rar.
Das Thema beschäftigt zusehends die
Stadtverwaltung, die umliegenden
Gemeinschaftszentren und die Quartiervereine. Am Seebacher Bettagsforum wurde ebenfalls über Treffpunkte für Leutschenbach diskutiert.
Die
Kontaktgruppe
sammelte
Ideen und diskutierte mögliche Varianten für Begegnungsorte. Schnell
wurde klar, dass Raum allein nicht
genügt, sondern dass dieser aktiv betrieben und mit Aktivitäten gefüllt
werden muss. Dies braucht personelle Ressourcen, hielt Ingrid Vannitsen,
Leiterin GZ Seebach, fest. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Glattpark
Immer mehr Menschen wohnen im Leutschenbach.
Foto: kst.
Stadtteilwerkstatt ohne Grenzen
Die Stadtteilwerkstatt ohne Grenzen wurde zwischen 2011 bis 2013
von den Städten Opfikon und Zürich gemeinsam durchgeführt. Ziel
dieses ersten grenzüberschreitenden Projekts war es, den Alltag und
das Zusammenleben in diesem Gebiet zu fördern. Dazu sollte eine
Plattform für den Austausch der
Menschen in den drei Gebieten geschaffen und damit die Vernetzung
von engagierten Personen und die
Eigenorganisation für Projektideen
wiesen darauf hin, dass im geplanten
neuen Schulhaus zwar Gemeinschaftsräume vorgesehen gewesen
wären. Die Vorlage wurde allerdings
vom Stimmvolk abgelehnt. Entlang
der Glattalstrasse entstehen momentan zwei Genossenschaftssiedlungen,
doch ob sie ihre Gemeinschaftsräume
der Allgemeinheit zur Verfügung stellen würden, ist nicht klar. Obwohl in
der Gruppe betont wurde, dass ein
solcher Treffpunkt für alle Generationen offen sein müsse, stellt sich die
Frage besonders auch für Jugendliche. Für sie gibt es in Leutschenbach
noch kein Angebot und keinen Treffpunkt. Insbesondere von der Schule
wurde hier Bedarf gemeldet.
Weiter diskutierte die Gruppe, ab
wann ein solcher Treff benötigt wird,
denn im Gebiet Leutschenbach leben
nach wie vor noch nicht viele Menschen. Auch sind die Bedürfnisse der
neu Zuziehenden unklar. Es wurde
überlegt, ob eine Art verkleinertes
Gemeinschaftszentrum eine Lösung
sein könnte. Allerdings würde sich
auch dort die Frage stellen, in welchem Raum. Massgeblich beeinflusst
werde die ganze Raumfrage auch von
der Entwicklung der neu erstellten
Genossenschaftssiedlung «mehr als
wohnen». Als Alternative zu einer fixen Infrastruktur kam die Idee einer
gefördert werden. Die Städte Zürich
und Opfikon boten dabei Unterstützung, waren aber nicht Empfängerinnen von Wunschlisten aus den
Quartieren. Die Anregungen aus
den Grossgruppen-Veranstaltungen
wurden in Arbeitsgruppen weiterdiskutiert. In der Folge konnten
drei konkrete Projekte entwickelt
und umgesetzt werden: eine Erlebniskarte für Familien, ein elektronischer Newsletter und die Kontaktgruppe. (pm.)
mobilen Lösung, zum Beispiel in
Form eines Containers, auf. Melanie
Lieb warf ein, dass für das Entstehen
eines Treffpunktes jeglicher Art das
Engagement der Anwohnerinnen und
Anwohner von zentraler Bedeutung
sei.
Um den Bedarf im Gebiet genauer
abzuklären, plant die Quartierkoordination Zürich Anfang 2015 Umfragen
in Leutschenbach.
Newsletter und Erlebniskarte
Weitere Themen waren der elektronische Newsletter mit Informationen
aus den Gebieten Leutschenbach, Auzelg und Glattpark sowie die Erlebniskarte für die drei Gebiete, beides
ebenfalls Produkte der Stadtteilwerkstatt ohne Grenzen. Der Newsletter
erscheint zweimal pro Jahr und enthält Informationen von Vereinen und
Organisationen aus den drei Gebieten.
Die Erlebniskarten zeigen Familien, Kindern und allen Interessierten
auf, was es im Leutschenbach, Auzelg und Glattpark zu entdecken gibt.
Die bisherigen Erlebniskarten sind
aufgebraucht. Zudem müssten die
angegebenen Orte und Attraktionen
überprüft und ergänzt werden. Die
neue Erlebniskarte soll im Frühling
2015 erscheinen.
Elektro-Bolide Grimsel auf dem Hönggerberg
Grabpflege
Die Gebühren für die Grabpflege
wurden 1995 festgesetzt. Seither
ist der Pflegeaufwand gestiegen,
doch wurde lediglich die Teuerung ausgeglichen. Aktuelle Berechnungen haben ergeben, dass
die Grabdienstleistungen bisher
nicht kostendeckend angeboten
wurden. Die Gebühren liegen
rund 30 Prozent unter den Vollkosten. Um kostendeckende Gebühren zu erreichen, müssen auf
Anfang 2015 die Gebühren ein
erstes und 2017 ein zweites Mal
erhöht werden.
Elektrisch so schnell beschleunigen
wie ein Formel-1-Rennwagen? Dass
das geht, zeigt das Formula-StudentTeam mit seinem neuen Elektro-Boliden Grimsel. Die Studenten der ETH
Zürich und Hochschule Luzern führen den Flitzer am 9. November bei
Testfahrten auf dem Hönggerberg
vor. Der Bolide hat 201 PS und wiegt
168 Kilogramm. Vor ein paar Tagen
stellte er in Dübendorf den Elektrowagen-Weltrekord auf, indem er innerhalb von 1,785 Sekunden von 0
auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigte. (pd./pm.)
Testfahrten: 9. November 12 bis 14 Uhr,
ETH Hönggerberg.
6. November 2014
KURZ
NOTIERT
Pia Meier
Pia Meier
Meisterzeichnungen
Nr. 45
Der Elektro-Bolide Grimsel ist am 9. November an der ETH Hönggerberg.
Leutschenbach ist heute vor allem
ein Arbeitsgebiet. Noch gibt es
dort nur einzelne Wohnorte wie
zum Beispiel den Andreaspark,
den Leutschentower und die nach
und nach bezugsbereite Siedlung
«mehr als wohnen». Bald werden
zudem die beiden Hochhäuser
Metropolitans bezogen. Neben
den Siedlungen und ihren internen Räumlichkeiten werden auch
öffentliche Begegnungsorte für gemeinschaftliche Aktivitäten benötigt. Man kann sich fragen, wann
ist der richtige Zeitpunkt einen
Quartiertreff einzurichten, wann
muss die Jugendarbeit tätig werden, um den Jugendlichen vor Ort
etwas zu bieten, oder wann
braucht es ein Café? Diese Fragen
können nicht einfach beantwortet
werden. Ich meine, lieber früher
als später, denn mit solchen Einrichtungen könnte eventuell auch
die Identität, ein Leutschenbacher
zu sein, gestärkt werden.
Über die
Quartiergrenzen
Leutschenbach ist ein Gebiet,
das mich fasziniert. Ich könnte
mir gut vorstellen, dort zu wohnen. Nur vielleicht noch nicht
heute. Ein Grund ist die mangelnde ÖV-Verbindung entlang der
Hagenholzstrasse. Dort geht man
öfters schneller zu Fuss. Ein weiterer Grund ist das fehlende Leben, nicht nur im Leutschenpark.
Wenn die im Leutschenbach Arbeitenden am Abend weggehen,
bleibt Leere zurück. Und die dort
Wohnenden gehen in die Innenstadt, um sich zu unterhalten,
weil es im Leutschenbach kein
Angebot gibt.
Es ist deshalb richtig, dass
man sich jetzt Gedanken macht,
was die Bewohnerinnen und Bewohner vom Leutschenbach brauchen, damit sie sich vor Ort wohlfühlen. Dass die heutige Generation für die zukünftige, die heutigen Bewohner für die neuen und
die Seebacher und Schwamendinger für die Leutschenbacher Entscheidungen treffen, ist nicht zu
vermeiden.
Leutschenbach gehört zu Seebach, Schwamendingen und ein
kleiner Teil zu Oerlikon. Doch endet zum Beispiel die Zuständigkeit
der Offenen Jugendarbeit (OJA)
Schwamendingen beim Riedgraben? Ausgeprägtes Quartierdenken macht es schwierig, ein Leutschenbacher zu sein oder zu werden. Denn eigentlich kann es den
dort Wohnenden egal sein, ob sie
sich gerade auf Seebacher oder
Schwamendinger Boden befinden.
Sie wohnen alle im Leutschenbach.
Die Stadtteilwerkstatt ohne
Grenzen hat gezeigt, dass man
über die Stadtgrenzen hinaus Projekte realisieren kann, ohne diese
Grenzen aufzulösen. Vielleicht
braucht es noch speziell für den
Leutschenbach eine Werkstatt, die
über die Quartiergrenzen hinweg
schaut, mit dem Ziel, eine Identität Leutschenbach zu schaffen.
Denn es sind nicht öffentliche
Räume beziehungsweise Begegnungsorte und Angebote in Seebach oder Schwamendingen notwendig, sondern im Leutschenbach.
5
6
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
Zürcher sind überdurchschnittlich sportlich
Die Zürcherinnen und Zürcher sind
im schweizerischen Vergleich überdurchschnittlich sportlich. Und sie
wünschen sich einen Ausbau der Jugend- und Nachwuchsförderung im
Sport. Dies ergab eine kantonale Befragung von 2796 Personen zu ihrem
Sportverhalten. Die Studie «Sport im
Kanton Zürich 2014» ist die dritte
solche Studie, die das Observatorium
Sport und Bewegung Schweiz im Auftrag des Kantons Zürich durchgeführt
hat. Sie liefert damit Vergleichswerte
zum Stellenwert des Sports auf nationaler Ebene und beleuchtet gleichzeitig die Entwicklung der letzten Jahre.
Bereits die früheren Studien hatten eine deutliche Zunahme der
sportlichen
Aktivitäten
zwischen
2003 und 2008 festgestellt. Seit 2008
haben sich diese auf hohem Niveau
stabilisiert. 73 Prozent der Zürcherinnen und Zürcher treiben mindestens einmal wöchentlich Sport. Die
Zürcher sind polysportiver geworden.
Die beliebtesten Sportarten sind
Wandern, Radfahren und Schwim-
men. Frauen sind heute ebenso häufig sportlich aktiv wie Männer. Die
Sportaktivität der 30- bis 44-Jährigen
ist zwar deutlich geringer als in jüngeren Jahren, bleibt danach aber bis
ins höhere Alter erstaunlich konstant.
22 Prozent der Befragten sind
Mitglied in einem Sportverein. In den
letzten Jahren kam es im Kanton Zürich zu einer Zunahme der Mitglieder
in Fitnesszentren. Mittlerweile besitzen 22 Prozent eine Mitgliedschaft in
solchen. 41 Prozent der Zürcher
üben Sport unabhängig von Verein
und Fitnesszentren aus. Dies geschieht am häufigsten in der freien
Natur. Wanderwege, Velorouten und
Bäder erfreuen sich grosser Beliebtheit. Hauptmotive für das Ausüben
von Sport sind Gesundheit, Freude
an der Bewegung sowie Spass und
Fitness. Ebenso wichtig sind der Bezug zur Natur und das Abschalten
vom Alltag. Häufigste Ursache für
Sportabstinenz ist Zeitmangel. Weniger aktiv sind Menschen mit niedrigem Bildungsstand. (pd./pm.)
Image von Zürich ist positiv
Die Region Zürich gilt als weltoffen,
dynamisch, vielfältig und gleichzeitig
zuverlässig, sicher und gepflegt. Die
Lebensqualität und das Ansehen in
Bereichen wie Bildung, Gesundheit
und Sicherheit sind positiv. Besonders geschätzt werden die Stabilität
von Politik, Wirtschaft und Infrastruktur sowie die Nähe zu natürlichen Erholungsgebieten. Negative
Wahrnehmungen von Hektik, hohen
Preisen, Lärm oder Fortbewegung im
Strassenverkehr sind in der Minderzahl. Das ergibt die repräsentative
Studie «Zürich Image Monitoring».
Im Zeitvergleich ist das Image von
Zürich stabil, wie ein Vergleich mit
der Erhebung von 2010 zeigt. Zwischen den Befragten im In- und Ausland, verschiedenen Nutzer- und Bevölkerungsgruppen zeigen sich nur
geringe Unterschiede in der Wahrnehmung.
Die Studie wurde vom Amt für
Wirtschaft und Arbeit und der Staats-
kanzlei in Zusammenarbeit mit der
Kalaidos Fachschule realisiert. Sie erfasst das Image der Region Zürich bei
der Bevölkerung im Kanton, der
Schweiz und im Ausland. Untersucht
wurden das allgemeine Image wie
auch das besondere Image in verschiedenen Politbereichen. Der Regierungsrat nutzt die Ergebnisse zusammen mit weiteren Grundlagen für
die Entwicklung des Standorts und
für die Planung der kommenden Legislaturperiode 2015–2019.
Zuversichtlich in die Zukunft
Die Zürcherinnen und Zürcher erwarten, dass die heute schon als sehr
hoch geltende Lebensqualität in den
kommenden Jahren gleich bleibt
oder sich sogar nochmals verbessert.
Als Risiken dafür werden die Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften, Preiserhöhungen und die
Verknappung des Lebensraums identifiziert. (pd./pm.)
AKTUELL
Eine Traumwelt aus Schnee und Eis
Der russische Clown-Visionär Slava Polunin, bekannt
aus der Cirque-du-SoleilShow «Alegria», kommt das
erste Mal mit seiner viel
gepriesenen «Snow Show»
in die Deutschschweiz.
Bei «Slava’s Snowshow» verschwimmen die Grenzen zwischen Fantasie
und Realität, Traurigkeit und Glück
und bilden ein Kunstwerk aus faszinierenden Bildern und mitreissender Musik. Die Zuschauer dürfen sich über
die kuriosen Abenteuer einer ganzen
Truppe von Clowns – garantiert keine
gewöhnlichen – amüsieren. Die
Clowns erschaffen mit kleinsten Bewegungen und präziser Mimik grossartige Momente, in die sie das Publikum
mit einbeziehen. Ob in einen bis in den
Saal wirbelnden Schneesturm, ein riesiges über die Köpfe der Zuschauer gespanntes Spinnennetz oder eine Wasserschlacht – Slava hält immer eine
Überraschung bereit. Seine Welt hat
die vielfältigsten Facetten, und er jongliert mit den kleinen und grossen Tücken unseres Alltags.
Clown Slava präsentiert eine
Show, die Erwachsene wieder zu
Hält viele Überraschungen bereit: Clown Slava.
Foto: zvg.
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 5x 2 Tickets
(Bons, Datum nach Wahl) für «Slava’s Snow Show» im Theater 11.
Um zu gewinnen, einfach bis 10.
November eine Mail mit Betreffzeile
«Snow Show» und vollständigem
Kindern werden lässt und Kinder
gleichsam berührt und verzaubert
wie ihre Eltern. (pd.)
Absender senden an:
lokalinfo@lokalinfo.ch
oder eine Postkarte an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb «Snow Show»
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich
Theater 11, Thurgauerstr. 7, 8050 Zürich,
18. bis 23. November, um 19.30 Uhr, Sa
zusätzlich 14.30, So zusätzlich 14 Uhr.
AKTUELLES VOM HAUSEIGENTÜMERVERBAND
Publireportage
Warnung vor Laub auf Strassen und Wegen
Es entspricht allgemeiner Lebenserfahrung, dass bei Laubfall – insbesondere in Verbindung mit Schnee,
Eis und Regen – besondere Vorsicht
geboten ist. Man schützt sich vor Unfallgefahren, indem man vorsichtig
fährt oder geht und die Geschwindigkeit den lokalen Strassenverhältnissen anpasst. Der Laubfall in mit Bäumen und Sträuchern bepflanzten Orten muss somit in der Regel geduldet
werden, und es besteht keine Unterhaltspflicht des Eigentümers einer
Strasse, die jeden Unfall ausschliesst.
Der Eigentümer muss nur diejenigen Massnahmen und Vorkehrungen
treffen, die gemäss den Sicherheitserwartungen des betreffenden Verkehrs geeignet sind, Gefahren mög-
lichst abzuwenden. Diese Massnahmen müssen zudem wirtschaftlich
zumutbar sein. Aus diesem Grunde
besteht auch keine Pflicht des zuständigen Eigentümers bzw. Gemeinwesens, herabfallende Blätter jeweils
unverzüglich zu entfernen.
Es kann von allen Verkehrsteilnehmern, einschliesslich Fahrradfahrern und Fussgängern, erwartet werden, dass diese sich auf die im
Herbst lauernden Gefahren einstellen
und sich entsprechend vorsichtig verhalten.
Cornel Tanno, Leiter
Rechtsberatung/Prozessführung,
Hauseigentümerverband Zürich
Cornel Tanno.
Foto: zvg.
Hauseigentümerverband Zürich, Albisstr.
28, 8038 Zürich, Telefon 044 487 17 00.
ANZEIGEN
KLEINANZEIGEN
Diverses
Verkaufe Ölbilder und Gouachen günstig.
www.art-heinzplaeuchli.ch
Das ganze Jahr gut informiert:
www.lokalinfo.ch
KLEINANZEIGEN
Diverses
Aufgepasst! Herr Peter sucht Pelze, Nerze,
Handtaschen, Schmuck sowie Antiquitäten,
Porzellan, Teppiche, Zinn. Seriöse Kaufabwicklung. Telefon 078 820 44 13
Zu kaufen gesucht
Achtung, liebe Leser! Suche Pelze, Abendbekleidung, Taschen z. B. Louis Vuitton, Hermes, Chanel, sowie Schmuck und Uhren.
Familie Reinhardt, 077 977 97 19
Kleinanzeigen kosten pro Doppelzeile Fr. 20.-. Chiffrezuschlag Fr. 5.- Bargeld beilegen und
mit dem Coupon einsenden an: Lokalinfo AG, «Kleinanzeigen», Buckhauserstr. 11, 8048
Zürich. Diese Inserate sind nur für private Anbieter. Aufträge, die bis Freitag, 10.00 Uhr, bei
uns eintreffen, erscheinen in der nächsten Ausgabe. Den Text bitte in Blockschrift ausfüllen
(pro Feld 1 Buchstabe, Satzzeichen oder Wortzwischenraum).
❏ Freizeit/Ferien
❏ Unterricht/Kurse
❏ Fitness/Gesundheit
❏ Musik/Unterhaltung
❏ Diverses
❏ Fahrzeuge
Name/Vorname:
Strasse:
PLZ/Ort:
Telefon:
❏ Wohnungen
❏ Möbel/Antiquitäten
Zürich Nord
AKTUELL
IM QUARTIER
Neue Leiterin
Ab 17. November leitet die Theologin Dinah Hess das Zentrum für
Migrationskirchen in Zürich-Wipkingen. Das Zentrum für Migrationskirchen beheimatet acht
Evangelische Kirchen und 500
Christinnen und Christen aus 35
Nationen. Das Zentrum in der
Trägerschaft der Reformierten
Kirche von Stadt und Kanton Zürich ermöglicht es Migrantinnen
und Migranten, in der Tradition
ihrer Heimat Gottesdienste zu feiern und Gemeinschaft zu pflegen.
Bauarbeiten
Der Stadtrat bewilligt für die Erneuerung von Strassenoberbau
und Werkleitungen in der Bühlwiesen-, Eisfeld- und Grünhaldenstrasse in Seebach gebundene
Ausgaben in der Höhe von 2,57
Millionen Franken. Der Baubeginn ist im Februar 2016 geplant.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober 2016.
Dynamo
Die Stadt Zürich übernimmt per
sofort zwei Liegenschaften des
Kantons am Sihlquai für eine
knapp vierjährige Zwischennutzung. Die Raumbörse des Jugendkulturhauses Dynamo, das
zu den Sozialen Diensten gehört,
wird die insgesamt 5500 Quadratmeter Nutzfläche mit dem Auftrag verwalten, eine bunt gemischte, kreative und innovative
Gemeinschaft zu schaffen.
Kinder-Spitex
Tell-Tex sammelt vom 10. bis 14.
November in der Stadt Zürich
Kleider und Schuhe. Der Erlös
aus dieser Sammlung kommt der
Kinder-Spitex Kanton Zürich zugute. Im Gebiet Zürich Nord werden die Kleidersäcke am Donnerstag, 13. November, in den
Kreisen 6, 10 und 12 und am
Freitag, 14. November, in den
Kreisen 11 und 12 eingesammelt.
Nr. 45
6. November 2014
7
Oerlikon als Magnet für Kunstinteressierte
64 Galerien boten an der
«Kunst 14» einen Querschnitt durch das zeitgenössische Kunstschaffen. Zum
20. Geburtstag stellte die
Messe zehn jungen Kunstschaffenden gratis Förderkojen zur Verfügung.
Karin Steiner
Was als kleine Kunstaktion 1986 in
der Mühle Tiefenbrunnen begann
und 1994 in Oerlikon offiziell gegründet wurde, feierte letztes Wochenende mit gegen hundert Ausstellern und
Zehntausenden von Besuchern den
20. Geburtstag. Die Vielfalt an bedeutenden Exponaten beweist, dass Zürich längst zu den wichtigsten Kunstplätzen der Welt gehört.
Die «Kunst» zeigt nicht nur Werke
renommierter Kunstschaffender, sondern hat auch als besonderen
Schwerpunkt die aktuelle Schweizer
Kunst. Grosser Wert wird auf die
Förderung des Nachwuchses gelegt.
So hat die Messeleitung zum 20. Geburtstag zehn Förderkojen gratis zur
Verfügung gestellt, darunter Galerien,
Offspaces und Performance Künstler,
die hier, im Kontext grosser Galerien,
die Gelegenheit bekamen, ihre Arbeiten zu präsentieren und die zudem
einen Förderpreis von je 11 000
Franken bekamen. Mit diesen Positionen will die Messe zeigen, wohin die
Kunst sich entwickelt und einen Ausblick auf das Schaffen der nächsten
Generationen geben. Damit wird die
«Kunst Zürich» auch dem Fördergedanken gerecht, der vor 20 Jahren
Antrieb zur Gründung der inzwischen zweitgrössten Kunstmesse der
Schweiz war.
Kunst gegen Food Waste: Mit diesem Thema setzten sich die beiden
Kunsthochschul-Absolventen Valentin Beck und Adrian Rast auseinander. Für ihre Diplomarbeit sammelten sie kiloweise weggeworfene Lebensmittel und machten diese in
2000 Einmachgläsern haltbar. Mit
der Installation «Ein'Mach'Ende», für
die sie den Förderpreis der BeweStiftung erhielten, wollten sie zum
Nachdenken über die heutige Wegwerfmentalität anregen.
Die «Goldene Rolex» von Marc
Fromm ist aus Lindenholz.
«After the Rain» nennt Samuel Salcedo diese Skulpturengruppe aus
Polyesterharz und Aluminiumpulver.
Fotos kst.
Die deutsche Galerie Mühlfeld + Stohrer präsentierte
unter anderem Werke von Markus Fräger.
«In Kastanien» heisst dieses 1,6 x 2,4 Meter grosse
Bild von Barbara von Stechow.
Das «Ein'Mach'Ende» von Valentin Beck und Adrian
Rast bekam den Förderpreis der Bewe-Stiftung.
Die Galerie Voss präsentierte eine One-Person-Show
mit Werken von Harding Meyer.
AUS DEM GEMEINDERAT
Sprachencafé
Im GZ Hirzenbach hat man neu
Gelegenheit, im Sprachencafé
Arabisch zu lernen oder sein
Spanisch
aufzufrischen.
Das
Sprachencafé Spanisch findet jeweils am Donnerstag von 14 bis
15 Uhr statt, das Sprachencafé
Arabisch am Samstag von 10.30
bis 12 Uhr. Das Mitmachen ist
kostenlos.
«Chile-Basar»
Am Samstag, 8. November, von 9
bis 16.30 Uhr führt die Reformierte Kirchgemeinde Oerlikon
einen «Chile-Basar» durch. Mit
dem Reinerlös werden die Mission am Nil und weitere Hilfsprojekte in Afrika unterstützt. Am
Basar werden Handarbeiten, Gestricktes,
Töpferwaren,
Geschenkartikel, Kerzen, Konfitüren, Zöpfe und Bauernbrot angeboten. Zudem gibt es einen grossen Flohmarkt zum Stöbern. Auf
die Kinder wartet das Päcklifischen und ein spezielles Kinderprogramm. Stärken kann man
sich bei Most, Kafi und Gipfeli,
Spaghettiplausch und Menüsalat.
Die ersten Tage im Zürcher Gemeinderat
Die erste Sitzung nach den Herbstferien war von der Schlagzeile des Ausschlusses von Mario Babini geprägt.
Die SVP-Fraktion beschloss den Ausschluss vorgängig zur ordentlichen
Gemeinderatssitzung einstimmig. Mit
dem Ausschluss musste der betreffende Ex-SVP-Gemeinderat nach Anweisung des Parlamentsdiensts neu
einen andern Platz in der Nähe der
GLP im Ratssaal der Stadt Zürich einnehmen. Als Gemeinderat und Legislativmitglied steht man generell für
die Interessen der Stadt Zürich, im
Speziellen aber auch für die Interessen des betreffenden Stadtkreises, in
meinem Fall Kreis 12, Schwamendingen ein.
Und was für Themen werden im
Gemeinderat diesen Spätherbst anstehen? Als Hauptthema stehen die
Voranschläge
der
verschiedenen
städtischen Departemente und Betriebe an. Dies im Umfeld der sich
abzeichnenden Bilanzdefizite und abzeichnenden Sparrunden in der Stadt
Zürich. Beispielsweise fällt der relativ
hohe Aufwand für Kultur auf. Dieser
betrug gemäss Rechnung 2013
137 Mio. Franken, und der für 2014
budgetierte Betrag bewegt sich in etwa gleicher Höhe. Allein das Schauspielhaus bekommt 35 Mio. pro Jahr
(!). Weitere 43 Mio. müssen sich die
andern rund 35 Kulturinstitutionen,
darunter diverse Kleintheater, teilen.
Eine Lösung könnte sein, diese Beiträge zu flexibilisieren, falls die Jahresrechnung einen Bilanzfehlbetrag
ausweist. Und warum setzt das
Schauspielhaus als grösster Leistungsempfänger nicht verstärkt auf
das Sponsoring?
Zum andern liegt die Wohnproblematik auch im Radar des Gemeinderats. Günstiges Wohnen bleibt ein
Thema. Genossenschaftssiedlungen
sind zu fördern und zu unterstützen.
Genossenschaftliches Wohnen bedeutet nicht Staatseingriff per se, sondern die Rahmenbedingungen müssen so gesetzt sein, dass Genossenschaften in alleiniger Verantwortung
gedeihen können. Unter anderem beschäftigt sich der Gemeinderat vor allem im 2015 mit der Teilrevision der
Bau- und Zonenordnung (BZO), die
eine sorgfältige Weiterentwicklung
«Statt das Gewerbe zu
drangsalieren, sollen die
Rahmenbedingungen
verbessert werden»
Reto Vogelbacher,
Gemeinderat CVP 12
der Stadt anstrebt. Das Wohnen in
der Stadt soll weiterhin erschwinglich
bleiben. Verdichtetes Bauen wie auch
Freihaltezonen sind das Thema. Aber
auch die Sicherstellung von Flächen
fürs Gewerbe und die Industrie gehören zur Planung.
Das dritte Thema, leider ein Dauerbrenner, ist das Kleingewerbe inklusive KMU. Dieses wird tagtäglich gepiesackt mit mangelndem Parkraum,
unnötigen Auflagen und Gebühren,
die ein gesundes Mass überschreiten.
Statt das Gewerbe zu drangsalieren,
sollen auch hier die Rahmenbedingungen verbessert werden. Dafür
werde ich mich bei einzelnen Sachvorlagen vehement einsetzen. Das Gewerbe sichert uns allen viele Arbeitsplätze, diese gilt es zu erhalten.
Zusammenfassend kann gesagt
werden, dass mir als Gemeinderat
und Mitglied der CVP-Fraktion die
Arbeit nicht ausgehen wird. Ich werde mein Bestes geben, um für die Anliegen von Zürich Nord einzustehen.
Allenfalls in einzelnen Sachgeschäften in Kooperation mit andern konstruktiv politisierenden Fraktionen.
8
Stadt Zürich
Nr. 45
AKTUELL
6. November 2014
ABSTIMMUNG: ZÜRCHER AUSNÜCHTERUNGS- UND BETREUUNGSSTELLE (ZAB)
Das Hotel Suff Kontra: «Störer und
ist umstritten Randständige verbannen»
Die Stadtzürcher Stimmberechtigten entscheiden
am 30. November über die
definitive Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB, das sogenannte
Hotel Suff.
Luca Maggi ist
Vizepräsident
der
Grünen
Schweiz und
Vorstandsmitglied der Grünen Stadt Zürich.
ist die Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB nicht eine Luxuseinrichtung?
Die ZAB kostet nun mal so viel. Ich
bin ja auch der Meinung, dass es dieses Projekt nicht braucht. Wenn aber
eine solche Institution betrieben werden soll, müssen die Kosten zwingend vom Staat getragen werden.
Pia Meier
Berauschte Personen, die sich oder
andere ernsthaft gefährden, können
vorübergehend in polizeilichen Gewahrsam genommen und in der Zürcher Ausnüchterungsstelle ZAS unter
medizinischer Betreuung ausgenüchtert werden. Diese Stelle in der
Hauptwache der Stadtpolizei hat sich
in den vergangenen vier Jahren als
Pilotbetrieb bewährt. Daher soll sie
unter dem Namen Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB in
den definitiven Betrieb überführt
werden. Diese kostet 1,7 Millionen
Franken pro Jahr. Sie ist jeden Tag
während 24 Stunden offen. Die Gegner argumentieren, dass dadurch
Kampftrinker beim Ausschlagen ihres Rausches subventioniert werden.
Weiter kritisieren sie die Kosten dieses Luxusprojekts. Auch sollen diese
nicht auf einzelne Gruppen von Verursachern überwälzt werden.
Stadtrat und Gemeinderat empfehlen die Annahme der Vorlage. Ja
sagt ebenfalls SP und GLP. Nein sagen Grüne, SVP, FDP, CVP, AL.
Luca Maggi, warum braucht es keine solche Einrichtung?
Das Komitee «Hotel Suff Nein» stört
sich an zwei zentralen Punkten der
ZAB: Erstens wird sehr stark in die
Grund- und Freiheitsrechte von Menschen eingegriffen, die gegen kein
Gesetz verstossen haben. Die einzelnen Fälle zeigen, dass keineswegs
nur «jugendliche Kampftrinker» (wofür die ZAB geschaffen wurde) dort
landen. Viel mehr dient die ZAB dazu, Leute, die von der Polizei als Störer wahrgenommen werden oder
randständig sind, aus dem öffentlichen Bild zu verbannen. Zweitens
wird ein Teil der Kosten auf die Inhaftierten abgewälzt. Damit werden
Tür und Tor geöffnet, in Zukunft weitere Polizeikosten auf Dritte abzuwälzen. Wir sind klar der Meinung, dass
die Polizei über die Steuern und nicht
über Verursacher und Benutzer bezahlt werden soll.
Sind die Kosten von 1750 Franken pro
Person nicht zu hoch? Beziehungsweise
Animiert eine solche Einrichtung nicht
zu Trinkgelagen beziehungsweise zum
Kampftrinken?
Nein. Wer die Zahlen anschaut, sieht
klar: In der ZAB landen erstens Menschen, die von der Polizei als störend
erachtet werden und zweitens Randständige. 200 der rund 1000 Fälle,
welche im letzten Jahr in der ZAB
landeten, wurden von den 10 gleichen Personen verursacht. Das sind
keine «Kampftrinker», sondern alkoholsüchtige Menschen. Nur gerade
36 Personen waren minderjährig.
Wenn die ZAB von der Stadtzürcher
Stimmbevölkerung abgelehnt wird, welche Lösung schlagen Sie vor für Personen, die sich selbst oder andere unter
Alkoholeinfluss gefährden könnten?
Für Menschen, die straffällig werden,
gibt es ein Strafgesetz. Wer dringend
medizinische Unterstützung braucht,
gehört zu einem Rettungsdienst. Wer
das Personal in den Notaufnahmen
unterstützen will, muss schauen,
dass dort die nötigen Vorkehrungen
getroffen werden.
Pro: «Die ZAB entlastet
die Polizei»
Alan
David
Sangines
ist
Co-Präsident
des Komitees
«Ja zur ZAB»
und Gemeinderat (Mitglied
der
Polizeiund Verkehrskommission).
Alan David Sangines, warum braucht es
eine solche Einrichtung?
Die ZAB schützt das Gesundheitspersonal der Spitäler vor aggressiven
Betrunkenen. Gleichzeitig erhöht sie
auch die Patientensicherheit, indem
diese nicht wegen aggressiven Betrunkenen unnötig lange auf ihre Behandlung warten müssen oder gar
angegriffen werden. Die Polizei wird
ebenfalls vor Ausnüchterungen auf
ihren Regionalwachen entlastet – eine Aufgabe, für die sie nicht ausgebildet wurde und wertvolle Zeit verschwendet, in der die Polizei auf der
Strasse sein könnte.
Sind die Kosten von 1750 Franken pro
Person nicht zu hoch? Ist ein Hotel Suff
eine Luxuseinrichtung?
Zum Vergleich: Ohne ZAB werden
randalierende Berauschte auf den
Notfallstationen der Spitäler ausgenüchtert. Kosten pro Person: mind.
2940 Franken. Verletzungen und Arbeitsausfälle von attackierten Pflegefachfrauen, Ärzten oder anderen Pa-
tientinnen, nicht eingerechnet. In
Lausanne musste ein Spital bereits
600 000 Franken für Security budgetieren. Von einem Luxusprojekt kann
also keine Rede sein. Ausserdem: In
der ZAB beteiligen sich die aggressiven Berauschten an den durch sie
verursachten Sicherheitskosten mit
einer verhältnismässigen Gebühr von
600 Franken. Ohne ZAB müssen die
Steuerzahlenden vollständig für die
Sicherheitskosten von Ausnüchterungen in Spitälern aufkommen.
Animiert eine solche Einrichtung nicht
zu Trinkgelagen beziehungsweise zum
Kampftrinken?
Nein, im Gegenteil. Die Einrichtung
wurde gerade wegen aggressiver
Kampftrinker nötig. Die ZAB entlastet
die Polizei, schützt das Gesundheitspersonal und erhöht die Patientensicherheit in den Notaufnahmen –
also von uns allen.
Wenn die ZAB von der Stadtzürcher
Stimmbevölkerung abgelehnt wird, welche Lösung schlagen Sie vor für Personen, die sich selbst oder andere unter
Alkoholeinfluss gefährden könnten?
Die Erfahrungen beweisen: Die ZAB
ist die bestmögliche Lösung, um diese Menschen medizinisch kontrolliert
auszunüchtern. Alles andere wäre
mit massiv mehr Kosten oder Mehrbelastungen für Gesundheitspersonal
und Polizei verbunden. (Interviews:
pm.)
«Die EU ist eine Gefahr für die direkte Demokratie»
Der bekannte Zürcher
Rechtsanwalt Valentin
Landmann trat als Gastreferent am 18. Kongress des
Kantonalen Gewerbeverbands in Küsnacht auf.
Pascal Meister
Fast 300 Gäste versammelten sich am
letzten Donnerstag zum 18. Kongress
des Kantonalen Gewerbeverbands Zürich (KGV) in Küsnacht. In seiner Präsidialadresse gab KGV-Präsident Hans
Rutschmann (SVP) den Anwesenden
einen Einblick in die Konjunkturlage
des KGV. Neben der Wohnbaupolitik
und den Kantonsratswahlen 2015 war
ANZEIGEN
das zentrale Thema seiner Rede die
zusammen mit dem Hauseigentümerverband (HEV) eingereichte Volksinitiative «Ja zu fairen Gebühren». Die
Initiative setze sich zum Ziel, dem Gebührenwahn von jährlich 2,6 Milliarden Franken ein Ende zu bereiten.
«Für die Behörden ist es immer viel
einfacher, die Gebühren zu erhöhen
als den Steuerfuss», sagte Rutschmann und forderte, dass künftig die
Gebühren wie die Steuern durch den
Souverän festgesetzt werden.
Das von vielen erwartete Highlight
des Abends war dann die Rede von
Valentin Landmann zum Thema «Gefahren für die direkte Demokratie».
Der Rechtsanwalt, Buchautor und Dozent für Strafverteidigung an der Universität Luzern, begann mit einem Zi-
Valentin Landmann spricht am
Foto: Pascal Meister
KGV-Kongress.
tat von Benjamin Franklin, dem Wegbereiter der amerikanischen Verfassung: «Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende
beides verlieren.» Landmann zufolge
werden seit dem 11. September 2001
grundlegende Verfassungsrechte nicht
nur in den USA, sondern auch in der
Schweiz mit Füssen getreten. Massnahmen, die einst zur Bekämpfung
des Terrorismus legitimiert waren,
würden nun plötzlich gegen das eigene Volk eingesetzt.
Als Staatsfeind Nr. 1 in Bezug auf
die direkte Demokratie sieht Landmann jedoch die Europäische Union.
Er liess verlauten, dass der Bundesrat
schon lange einen Vormund für die
Schweiz suche, den «guten Onkel von
ausserhalb», der die Rechtssituation
im Herzen Europas mitbestimmen
könne. Landmann ist sich sicher, dass
die Schweiz im Fall eines EU-Beitritts
nicht mehr zu sagen hätte als etwa
der Neuzugang Kroatien. Bei einem
EU-Beitritt, so Landmann, würde jedes EU-Recht über der Schweizer Verfassung stehen. Theoretisch könnte
damit jeder EU-Mitgliedsstaat jeden
Schweizer Bürger, der nach dem jeweiligen, Staatsrecht eines Delikts bezichtigt wird, ausgeliefert bekommen.
Heute, mit der Bundesverfassung im
Rücken, sei dies nicht möglich.
«Man muss sich in Zukunft gut
überlegen, ob man internationale Verträge über die eigene Verfassung stellen möchte, denn das wäre eine echte
Gefahr für die direkte Demokratie»,
betonte Landmann. Seine eindringliche Rede endete dann aber doch noch
in einer Pointe, als er dem KGV zum
18-jährigen Bestehen und damit zur
neu erlangten Mündigkeit gratulierte.
Zürich Nord
AKTUELL
9
Erfreut über
die Anpassungen
in der neuen BZO
Foto: zvg.
«ClassiCanto»: Konzert zum 10. Geburtstag
«Diese wunderbare Musik darf nicht
sterben», sagt Stephan Bloch, Präsident des Affoltemer Chors ClassiCanto. Seine Leidenschaft ist die klassische Musik. Diesem Hobby frönt er
seit vielen Jahren. «Es ist wichtig,
dass auch Laienchöre diese Musik
pflegen und weitertragen.»
Vor zehn Jahren entstand der
Chor ClassiCanto aus einer Arbeitsgruppe von Mitgliedern des Gospelchors und der Kantorei Glaubten.
«Die Kantorei litt unter Mitgliedermangel. Wir suchten nach Möglich-
6. November 2014
LESERBRIEF
Das letztjährige Jahreskonzert bestritt der ClassiCanto Chor gemeinsam mit dem Kammerorchester Zürich Affoltern.
Karin Steiner
Nr. 45
keiten, mehr aktive Mitglieder zu gewinnen», sagt Stephan Bloch. So
wurde der Nachfolgechor der Kantorei als Projektchor gegründet. «Das
heisst, dass die Mitglieder an mindestens ein Projekt gebunden waren. So
wollte man verhindern, dass einmal
viele und das nächste Mal nur wenige
Mitglieder zu den Gottesdiensten kamen.»
Sechs-- bis achtmal pro Jahr bereichert der ClassiCanto-Chor die
Gottesdienste in der Kirche Glaubten.
Zum Repertoire gehören Messen,
Oratorien, Kantaten und Choräle,
aber es werden auch Stücke gemein-
sam mit Jazzmusikern oder Bands
einstudiert. Dirigiert wird der Chor
seit 2012 vom Kantor Eugenio Giovine. Zwischen 35 und 45 Aktivmitglieder nehmen regelmässig an den Proben und Gottesdiensten teil.
Höhepunkt im Jahr ist jeweils ein
klassisches Konzert mit Solisten und
Orchester. In diesem Jahr findet das
10-Jahr-Jubiläumskonzert statt. Auf
dem Programm stehen verschiedene
Werke von Antonio Vivaldi. Neben einer Sopranistin und einer Mezzosopranistin spielt das Orchester «La Chapelle Ancienne» an der Seite des
Chors ClassiCanto. «Das Besondere
an diesem Orchester ist, dass die Musikerinnen und Musiker mit historischen Instrumenten spielen», sagt
Stephan Bloch. «Das ist eine grosse
Herausforderung für uns, denn diese
Instrumente sind anders gestimmt.»
Für die nächsten zehn Jahre
wünscht sich Stephan Bloch, dass der
ClassiCanto-Chor wieder mehr aktive
Mitglieder gewinnt. «Singen kann
nämlich jeder. Man muss es nur für
sich entdecken und Freude daran bekommen», sagt er.
Samstag, 15. November, 19.30 Uhr, in der
reformierten Kirche Glaubten, Riedenhaldenstr. 1. www.classicanto.ch.
Die an der Medienkonferenz vom
Mittwoch erläuterten Anpassungen in
der Vorlage zur neuen Bau- und Zonenordnung der Stadt Zürich sind für
die Wohnbaugenossenschaften in Zürich-Schwamendingen ein gutes Instrument für die weitere Entwicklung
ihrer Siedlungsgebiete. Vor allem die
für den Ausfall des Zürcher Untergeschosses neu um ein Stockwerk höhere Ausnutzung und die im kommunalen Richtplan vorgesehene Verdichtung führen zu einer Verbesserung gegenüber der ursprünglich geplanten Neufassung. Die IG pro Zürich 12 ist erfreut, dass anlässlich einer Besprechung mit Stadtrat André
Odermatt die eingebrachten Befürchtungen und Anregungen der Wohnbaugenossenschaften auf offene Ohren gestossen sind und mit zu diesen
Anpassungen in der BZO geführt haben.
Erich Rimml,
Präsident IG pro Zürich
I
Ihre Leserbriefe sind uns willkommen. Schicken Sie sie uns per Mail
an zuerichnord@lokalinfo.ch.
Tram ETH Hönggerberg aus der Schublade geholt
Weder das Tram Affoltern
noch das Tram Nordtangente fahren über die Binzmühlestrasse. Trotzdem ist
dort im kantonalen Richtplan nach wie vor ein Tram
eingetragen: Das Tram ETH
Hönggerberg.
Tram Hönggerberg
Pia Meier
Das Tram Affoltern fährt gemäss Plan
ab 2023 über die Wehntalerstrasse
oder über die Wehntaler-/Regensbergstrasse von Affoltern zum Bucheggplatz und von dort in die City. Beide Strecken sind nach wie vor im revidierten neuen regionalen Richtplan
enthalten, der ab Dezember 2015 in
Kraft sein soll. Das Tram Nordtangente, welches Affoltern mit Oerlikon
und Schwamendingen verbinden soll,
soll über die Regensbergstrasse fahren. Im regionalen Richtplan ist deshalb neu kein Tram mehr auf der
Binzmühlestrasse eingetragen. Die
Linienführung soll im Rahmen des
Revisionsverfahrens im regionalen
Richtplan definitiv gestrichen wer-
Der regionale Richtplan sieht Bus statt Tram auf der Binzmühlestrasse
vor. Im kantonalen Richtplan ist aber noch ein Tram eingetragen. Foto: pm.
den. Trotzdem muss das durch einen
Rekurs blockierte Strassenbauprojekt
Binzmühlestrasse nach wie vor auf
eine Tramlinie Rücksicht nehmen. So
sieht es das städtische Tiefbauamt.
Grund ist, dass im kantonalen Richtplan die Tramlinie ETH Hönggerberg
über die Binzmühlestrasse eingetragen ist. Und dieser Eintrag ist behördenverbindlich.
Trolleybus statt Tram
Im neuen revidierten regionalen
Richtplan ist auf der Binzmühlestrasse nur noch eine Buslinie vorgese-
ANZEIGEN
Fernwärmegebiete verbinden
Der Stadtrat plant, die
Fernwärmegebiete Zürich
Nord und Zürich West zusammenzuschliessen.
Der Betrieb des Kehrichtheizkraftwerks Josefstrasse ist bis 2020 befristet. Nachher muss für das Fernwärmegebiet Zürich-West eine Ersatzlösung zur Verfügung stehen. Die
bisherige Planung und die Prüfung
der möglichen Optionen haben gezeigt, dass ein Zusammenschluss der
beiden Fernwärmegebiete Zürich
Nord und Zürich West mittels einer
Verbindungsleitung am meisten Vorteile bietet.
Das so neu entstehende Gesamtnetz ermöglicht eine optimale Nutzung der CO2-neutralen Wärme des
Kehrichtheizkraftwerks
Hagenholz
und des Holzheizkraftwerks Au-
hen. Gemäss Plan der VBZ (VBZ-Liniennetz 2030) soll die Linie 80 zusammen mit der Linie 69 kurzfristig, das
heisst in den nächsten Jahren, elektrifiziert werden. Dank dem Einsatz
von überlangen Doppelgelenk-Trolleybussen können mehr Menschen
transportiert werden. Die Elektrifizierung der Linie 69 auf der Strecke
Bucheggplatz-ETH wäre mit 9 Millionen Franken im Vergleich zu einem
Tram günstig, da die Fahrleitungen
an bestehende Masten gehängt werden könnten. Auf der Nordseite fehlen die Masten, sodass die Elektrifi-
brugg. Neue Wärmequellen (zum Beispiel lokale Abwärme oder Geothermie) können dezentral in das neue
Verbundnetz integriert werden. Der
Bau der Verbindungsleitung eröffnet
zudem die Möglichkeit, neue Fernwärmegebiete wirtschaftlich zu erschliessen und am Standort Hagenholz in Übereinstimmung mit den
Zielen der kantonalen Kapazitätsund Standortplanung eine dritte Kehrichtverwertungslinie zu realisieren.
Insgesamt stärkt der Bau der Verbindungsleitung die Fernwärmeversorgung auf dem Stadtgebiet und
leistet einen wichtigen Beitrag an die
Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft. Die
Finanzierung der Verbindungsleitung
und der Erweiterung der Fernwärmegebiete ist mit betrieblichen Mitteln der Fernwärme gedeckt, Steuermittel werden dafür nicht beansprucht. (pd.)
Für die VBZ ist eine Tramlinie zur
ETH Hönggerberg zurzeit kein
Thema. Die Erschliessung mit den
Buslinien 69 und 80 steht für sie
im Vordergrund. Die Trolleybusstrategie sieht vor, diese Buslinien
zu elektrifizieren. Die Tramlinien
Affoltern, Nordtangente und das
Rosengartentram hätten höhere
Priorität, so die VBZ. Sie sind im
Rechtsstreit Projekt Binzmühlestrasse nicht involviert. (pm.)
zierung der Linie 80 etwa 42 Millionen kosten würde. Dies ist einer Antwort des Stadtrats auf eine Anfrage
der beiden SVP-Gemeinderäte Guido
Bergmaier aus Höngg und Daniel
Regli aus Affoltern aus dem Jahr
2010 zu entnehmen.
Zu teuer
Ein Tram ETH Hönggerberg wird von
den VBZ aus Kosten-Nutzen-Gründen
abgelehnt. Die drei Kilometer lange
Strecke würde inklusive Landerwerb
zwischen 90 und 150 Millionen Franken kosten und hätte jährliche Be-
triebskosten von knapp 20 Millionen
Franken zur Folge. Kurz- und mittelfristig sei diese Linie weder wirtschaftlich noch nachfragegerecht,
schrieb der Stadtrat im Jahr 2010.
Nur in den Morgen- und Abendspitzen wäre das Passagieraufkommen
so gross, dass sich ein Tram rechtfertigen liesse; sonst hätte es zu wenig
Fahrgäste. Das Gleiche gilt für eine
Tramverbindung auf der Nordseite
des Käferbergs zwischen ETH und
Oerlikon. Dort käme erschwerend
das Gefälle hinzu, was im Gebiet Lerchenhalde einen Tunnel erforderte.
Trotzdem enthält der kantonale
Richtplan, der am 18. März 2014
vom Kantonsrat eingesetzt wurde, eine Tramverbindung als geplante Linie, welche über die ETH Hönggerberg via Binzmühlestrasse zum
Bahnhof Oerlikon führt. Diese Tramverbindung ist auf Ersuchen der ETH
dort eingetragen.
Und diese Tramlinie führt durch
den gesamten Perimeter des Strassenbauprojekts
Binzmühlestrasse
Dies teilt das Tiefbauamt im Fall des
Strassenbauprojekts Binzmühlestrasse (Abschnitt Kügeliloo- bis Birchstrasse) dem Einsprechenden mit.
10
Zürich Nord
Nr. 45
6. November 2014
HINTERGRUND
AUS DEM EUROPARAT
Demokratisierungsprozesse sind sehr schmerzlich
Doris Fiala*
Demokratie ist nichts Geschenktes.
Nichts Unbewegliches. Schon gar
nicht etwas Gesichertes. Demokratie
ist ein laufender Prozess und erfordert immer wieder Aufwand und Mühe, sie zu pflegen, zu verbessern, zu
schützen. Demokratie ist nie perfekt
und darf daher auch nicht vernachlässigt werden. Es gibt selbst in einer
entwickelten, erfahrenen und erprobten Demokratie, wie die Schweiz sie
kennt, Ungerechtigkeiten, Unwägbarkeiten und Kritikpunkte.
EU nicht gleich Europarat
So viel vorweg, damit keine Missverständnisse aufkommen: Der Europarat, dem die Schweiz seit 1963 angehört, hat nichts mit der Europäischen
Union (EU) zu tun.
Jene Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die ihm im
Auftrag der Schweiz angehören, sind
keine EU-Turbos. Europaräte sind
auch keine Romantiker. Aber sie stehen ein für gemeinsame Werte: für
die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und die Menschenrechte – im
Sinne der Friedenssicherung im
Grossraum Europa. Also auch für
den Frieden in der Schweiz. Einer
Wahlbeobachterdelegation geht es
nicht darum, ein anderes Land
schlecht zu machen oder arrogant
den Schweizer Mahnfinger zu erheben, weil wir denken, wir seien die
«Musterknaben» im Grossraum Europa. Jene, denen es um den FortANZEIGEN
schritt, die Entwicklung und den
Frieden geht in einem der 47 Mitgliedstaaten, sollten allerdings den
Mut haben, konstruktiv kritisch mit
Ländern umzugehen, die noch immer
das Schlusslicht bilden in Sachen Demokratiefortschritt. Dabei messen
wir die anderen Länder nicht an der
Schweiz, sondern an den gemeinsamen Werten, die alle Mitgliedländer
unterzeichnet haben. Ungern erinnern wir uns daran, dass vor nicht
langer Zeit auch die Schweizer Wahlen beobachtet wurden. Wir waren
nicht glücklich über die Kritik, die an
uns geübt wurde! Wahlbeobachter
bemängelten nach den Schweizer
Wahlen, dass die Parteien- und
Wahlkampagnenfinanzierung
nicht
transparent und öffentlich gemacht
wird in der Schweiz. Tja, auch wir
mussten uns Kritik gefallen lassen.
«Europaräte stehen ein
für gemeinsame Werte:
Für Demokratie,
Rechtsstaatlichkeit
und Menschenrechte
– im Sinn der
Friedenssicherung»
Heikle Mission
Erstmals stand ich nun in der Verantwortung, für den Europarat eine
Wahlbeobachtung leiten zu dürfen.
Nach ersten Wahlbeobachtungen,
u.a. in Kirgistan, Serbien, Moldawien, Montenegro, Georgien, Ukraine
und der Türkei, vertraute mir der
Europarat die Leitung einer Mission
an. Die Parlamentswahlen in Bulgarien vom 5. Oktober haben mir tiefe
Erfahrungen und Eindrücke vermittelt, aber auch grundsätzliche Fragezeichen hinterlassen. Innert nicht
mehr als 18 Monaten wurden die
Bulgaren zum dritten Mal an die Urnen gebeten. Die Frustration der Bür-
gerinnen und Bürger war überall
spürbar. Ein Klima der Desillusionen
und der fortschreitenden Polarisierung war erkennbar. Wenngleich
Tausende von freiwilligen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern am Wahltag
selbst ihr Bestes gaben, so hatten
Korruptionsskandale und vermutete
Stimmenkäufe im grossen Stil das öffentliche Vertrauen erschüttert.
Wenn Medien das politische Geschehen fast nur dann auf ihre Agenda nehmen, wenn der redaktionelle
Raum für Berichterstattung in Zeitungen oder Sendezeiten im Fernsehen
gekauft wird, kann das kaum als ein
wirklich «freier und fairer Wahlprozess» bezeichnet werden. Der Wahltag selbst mag dann zwar frei von direkten Beeinflussungen, Druck oder
Zwang stattgefunden haben, aber der
Tag der Wahl stellt auch nicht den
umfassenden, sondern nur einen Teil
des Wahlprozesses dar.
Langzeitbeobachter der ODHIR,
NGOs, Medienvertreter und Vertreter
einzelner Parteien äusserten sich uns
Wahlbeobachtern gegenüber jedenfalls kritisch bis frustriert über die
beschränkten Fortschritte der Demokratisierung in Bulgarien.
Was geht das die Schweiz an?
Nun könnte man nachsichtig weg sehen und bemerken, dass das Land
noch mehr Zeit braucht. So wie Kirgistan, Moldawien oder andere Länder der ehemaligen Sowjetunion noch
Zeit brauchen für mehr Transparenz,
Rechtsstaatlichkeit und Demokratisierung. Wäre Bulgarien nicht bereits
ein EU-Mitglied, wäre Nachsicht allenfalls sogar vertretbar. Im Falle Bulgariens aber, einem Mitglied der EU,
wäre es mehr als fragwürdig, und es
darf nicht einfach über Intransparenz
und unfaire Kampagnenführung hinweg gesehen werden. Es geht bei
Wahlbeobachtungen eben nicht nur
darum, ob der Wahltag selbst frei verläuft, sondern ob der ganze Wahlprozess fair und transparent stattgefunden hat.
Würden wir das negieren, liefen
wir Gefahr, jenen Stimmen Vorschub
zu leisten, die eh alles kritisieren, was
nach internationalen Organisationen
und Kooperation aussieht.
Was das alles die Schweiz angeht,
können Sie mit Fug und Recht fragen.
Nun, die Schweiz ist genauso Mitglied
des Europarats wie Bulgarien, hat die
gleichen Werte und Pflichten unterzeichnet und ist zudem unterstützende Zahlerin eines Kohäsionsfonds,
der einen offenen Blick auf die Fakten
durchaus verständlich macht. Kritische Worte sind zudem nicht destruktiv, sondern motivierend zu verstehen. Sie richten sich einerseits nach
aussen an das betroffene Mitgliedland, werden jedoch auch nach innen
wahrgenommen.
Viele Schweizer würden sich bekanntlich gerne von der Kooperation
mit anderen Staaten und internationalen Organisationen verabschieden
und gerne von einem grösseren Zusammenhang absehen. Sie beobachten daher genau, ob wir international
blauäugig politisieren oder den Mut
aufbringen, auch einmal unbequem
aufzurütteln. In diesem Sinne ist es
nicht unerheblich, dass wir als Wahlbeobachter nicht nur von positiven
Fortschritten berichten, sondern daran erinnern, dass Demokratisierung
seinen Preis hat und auch schmerzliche Prozesse dazugehören. Bei uns
wie in Bulgarien.
* Doris Fiala ist FDP-Nationalrätin und
Aussenpolitikerin für die Schweiz, wohnhaft in Zürich 2, früher im Kreis 7. Doris
Fiala ist Inhaberin einer Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Präsidentin der
Schweizer Delegation am Europarat.
Zürich Nord
HINTERGRUND
Nr. 45
6. November 2014
Manchmal muss man Hand anlegen: VBZ-Troubleshooter Dominic Zürcher stellt eine Weiche in Oerlikon manuell.
11
Fotos: sg.
Dieser «Doktor» kümmert sich nur ums VBZ-Netz
Dominic Zürcher ist einer
von 30 Troubleshootern
der VBZ. Er kümmert sich
um alle Unregelmässigkeiten auf dem VBZ-Netz. Bei
Unfällen koordiniert er alle
Aktivitäten, und bei technischen Störungen unterstützt er das Fahrpersonal.
Stefan Greter
Der Puls des VBZ-Netzes schlägt normalerweise regelmässig, doch gibt es
Zwischenfälle, die nicht nur ungeduldigen Passagieren den Puls in die Höhe treiben. Einer, der die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste möglichst
gering hält, ist der 28-jährige Dominic Zürcher. Obwohl er Unregelmässigkeiten im VBZ-Netz «heilt», damit
der Puls wieder regelmässig schlägt,
trägt Zürcher keinen weissen Kittel,
sondern die klassische blaue VBZUniform mit Krawatte. Auch ist sein
Fahrzeug keine Ambulanz, sondern
ein VW-Bus mit der grossen Aufschrift «Troubleshooter». «Wir haben
es manchmal eilig, doch ist es klar,
dass wir nicht zu den Blaulichtorganisationen gehören», erzählt Zürcher.
Sein Dienstfahrzeug ist ein rollendes
Büro inklusive Computer und einer
Werkstatt mit vielen Werkzeugen.
und wartet. Dieser Ort ist im Einsatzgebiet zentral gelegen, das vom Flughafen bis zur ETH reicht. «Züri 50 an
Züri 2», meldet sich eine Person von
der Leitstelle. «Züri 2, verstanden»,
antwortet Dominic Zürcher. «Der Bus
62 auf dem Kurs 1 hat links ein defektes Stopplicht, bitte antworten»,
meldet die Leitstelle. «Verstanden,
Bus 62 auf dem Kurs 1 hat links ein
defektes Stopplicht.» Dominic Zürcher
startet den Motor seines VW-Busses
und fährt Richtung Unter-Affoltern,
die Endhaltestelle der Linie 62. An einer Endhaltestelle hat er mehr Zeit
für die Reparatur und behindert nicht
den Verkehr mit seinem Fahrzeug. Er
ist etwas zu früh am Zielort und wartet, bis der Kurs Nr. 1 an der Haltestelle ankommt. Mit geübten Handgriffen entfernt er eine schwarze Abdeckung und wechselt die defekte
Glühbirne aus. Fast so schnell, wie in
der Formel 1 Reifen gewechselt werden. Dominic Zürcher sieht dem
pünktlich abfahrenden Bus nach als
«Züri 50 an Züri 2»
Dominic Zürcher hat seine Schicht
um vier Uhr nachmittags begonnen
und wird bis ein Uhr früh auf den Rädern sein. Aus dem Funkgerät hört
man Funksprüche, deren Intervall
während des Feierabendverkehrs zunimmt. Er parkiert sein VW-Bus bei
der Tramhaltestelle Sternen Oerlikon
Szenen aus dem Alltag des VBZTroubleshooters Dominic Zürcher.
Kontrolle, ob die neue Stopplichtlampe wirklich funktioniert. Er meldet
der Leitstelle: «Züri 2 an Züri 50, Auftrag erledigt.»
Im Einsatz
Damit Troubleshooter auch Busse
und Trame bewegen können, haben
sie die entsprechende Prüfung abgelegt. «Wir müssen im Jahr 100 Stunden Tram und 50 Stunden Bus fahren, damit wir die Berechtigung behalten können», sagt Dominic Zürcher. Erstere ist eine Auflage des
Bundesamtes für Verkehr, Letztere eine VBZ-Regelung, die vom Gesetz
nicht vorgeschrieben ist. Sie macht
aber Sinn, damit die Fahrsicherheit
für Busse gewährleistet ist.
Nach einer kurzen Pause steht
schon der zweite Auftrag an. Bei einem Bus der Linie 32 schliesst die
dritte Türe nicht richtig. Die Leitstelle
gibt Dominic Zürcher die Fahrzeugnummer bekannt. So weiss er, um
welche Marke und welchen Typ es
sich handelt. «Mit dieser Information
kann ich mir schon im Voraus Gedanken machen, welches die typischen
Schwachstellen sind», erklärt Zürcher. Auch weiss er mit Sicherheit,
dass er am richtigen Bus den Schaden
behebt. Der Bus fährt an der Haltestelle Holzerhurd vor. Dominic Zürcher reinigt als Erstes die Lichtschranke. Dann startet er die Türelektronik neu. Der Test zeigt, sie funktioniert wieder wie gewünscht. Der Einsatz in der Nähe des Katzensees war
nicht für die Katz. «Die Unterstützung
der Troubleshooter in Notsituationen
ist sehr gut», lobt der Chauffeur, der
ursprünglich aus Holland kommt.
Der bekannte Unbekannte
Der Passagier Micha Hartmann wartet bei der Tramhaltestelle Frankenthal. Er hat schon von den Troubleshootern gehört. «Ich weiss aber
nicht genau, was sie machen», sagt
er. «Wir werden vor allem im Raum
Hauptbahnhof Zürich von Kunden angesprochen, wenn wir die Leuchtweste tragen», so Dominic Zürcher.
Die Troubleshooter helfen gerne,
wo sie können. So assoziieren die
Passagiere die Leuchtweste als ein Synonym für kompetente Ansprechpartner. Mit Ausnahme von notorischen
Schwarzfahrern vielleicht, für die die
gelbe Weste ein rotes Tuch ist, da die
Troubleshooter die Fahrausweis-Kontrollteams leiten. «Ich gehe bei einer
Kontrolle immer davon aus, dass der
Fahrgast wirklich vergessen hat, ein
Billett zu lösen», macht Dominic Zürcher seine Einstellung gegenüber
Fahrgästen ohne Fahrkarte klar.
Es ist Zeit für eine Kaffeepause im
Tramdepot Oerlikon. Zurück im Auto
ruft die Leitstelle wieder: «Züri 50 an
Züri 2.» Der nächste Auftrag für Dominic Zürcher: «Eine betrunkene
Frau belästigt im Tram 14 Richtung
Milchbuck Fahrgäste», meldet die
Leitstelle. Dominic Zürcher fährt mit
seinem VW-Bus dem Tram hinterher
und kann es in der Nähe des Milchbucks stoppen.
Im Tram ist es ruhig, eine ältere
Frau hat zu tief ins Glas geschaut,
doch verhält sie sich nicht aggressiv.
Zürcher bittet sie höflich, auszusteigen. Sie entschuldigt sich, und Dominic Zürcher hilft ihr, den Rucksack
anzuziehen, und steigt mir ihr aus.
«Ich weiss nicht, wie sie sich bis zu
meinem Erscheinen verhalten hat»,
erklärt Dominic Zürcher sein Vorgehen. Zürcher fragt mehrmals nach ihrer Adresse, doch gibt sie keine verständliche Antwort, sodass nur der
Rückzug bleibt. Die frische Luft
scheint bei der Person die Lebensgeister zu wecken, und als sich Dominic Zürcher entfernt, zeigt sie mit
zwei nicht nett gemeinten Gesten,
dass sie froh darüber ist, dass er sich
wieder entfernt. Für einen Aussenstehenden scheint das Vorgehen in diesem Fall etwas hart, doch kann man
nicht wirklich beurteilen, was genau
geschah, bevor Dominic Zürcher das
Tram stoppte. «Ich bekam einmal einen Applaus von den Passagieren, als
ich jemand aus dem Tram holte», erinnert sich Dominic Zürcher.
Gute Nacht
Es ist ein Uhr morgens, und «Züri 2»
kehrt zurück in seinen Heimathafen
beim Tramdepot Escher-Wyss-Platz.
Er parkiert sein Auto und schliesst es
mit einem Stromkabel an eine Steckdose an, damit der Computer seine
verdiente Portion Energie erhält. Er
hängt seinen Fahrzeugschlüssel an
ein Brett und gibt das Diensttelefon
ab. Nun ist er bereit für die letzte
Fahrt – die nach Hause.
12
Zürich Nord
Nr. 45
6. November 2014
Mass halten!
Massvolle Einwanderung bringt frischen
Wind ins Land und tut uns gut. Die EUPersonenfreizügigkeit hingegen zwingt
uns jedes Jahr 80 000 Einwohner mehr
auf. Das ist nicht verkraftbar.
Darum
ECOPOP-Initiative JA
Freitag, 7. November 2014
Schweizer Demokraten (SD)
Postfach 9103, 8036 Zürich
Räbeliechtliumzug
Start: 19 Uhr, MFO-Park in Neu-Oerlikon
Route: Affolternstrasse – Schwalbenweg
– Holunderweg – Aehrenweg – Goldregenweg – Kiefernweg – Hoffeld – Birchsteg – Ringstrasse – Ulmenweg – Heidegraben – Spielwiese Liguster – Ligusterwäldli
Für Kinder unter fünf Jahren verkürzte
Route: Start 19.15 Uhr im GZ, Gubelstrasse 10
Ankunft im Wäldli ca. 19.45 Uhr
Am Ende des Umzuges offeriert der
Quartierverein Oerlikon den Kindern
Punsch und Gebäck, ausserdem können
Grillwürste gekauft werden. Die Tambouren der JMZ 11 begleiten den Umzug.
René Frehner
Dipl. Dachdeckerpolier
Limmattalstrasse 291
8049 Zürich
Telefon 044 340 01 76
r.frehner@frehnerdach.ch
www.frehnerdach.ch
▼
Ausführung von Dachdeckerarbeiten in Ziegel, Eternit, Schiefer
und Schindeln sowie Unterhaltsarbeiten an Dach und Känneln.
Einbau von Solaranlagen
STELLEN
Der Verein Nachbarschaftshilfe Schwamendingen unterstützt und fördert seit
25 Jahren den nachbarschaftlichen Austausch und gegenseitige Hilfeleistungen
unter den Quartierbewohnern.
Per 1. Januar 2015 wird die folgende Stelle frei:
Leitung der Vermittlungsstelle
Nachbarschaftshilfe Schwamendingen, ca. 30%
Aufgabenbereich
– Verantwortung für die Führung der Vermittlungsstelle und des Bürobetriebs im
Auftrag des Vereins.
Öffnungszeiten: Dienstag, 9 bis 11 und Donnerstag, 17 bis 19 Uhr.
– Mitsprache und Mitbeteiligung bei der Weiterentwicklung der Nachbarschaftshilfe; Kontaktpflege nach innen und aussen zu Institutionen/Gruppierungen/Einzelpersonen.
– Teilnahme an den diversen Sitzungen anderer soziokultureller Institutionen im
Quartier.
– Regelung der Stellvertretung bei Ferienabwesenheit oder Krankheit in Zusammenarbeit mit der Stellvertreterin.
Wir stellen uns als Nachfolge der bisherigen langjährigen Stelleninhaberin eine
Person vor, die sich für soziale Belange im Quartier interessiert und gut mit Menschen umgehen kann. Organisationstalent, Entscheidungsfreudigkeit, Eigeninitiative und gute PC-Kenntnisse sind ebenfalls Eigenschaften, die es für diesen Job
braucht.
Wollen Sie mehr erfahren und sind Sie interessiert, so melden Sie sich bei
Romi Wintsch, Präsidentin Verein Nachbarschaftshilfe Schwamendingen
Hüttenkopfstrasse 14, 8051 Zürich, romi.wintsch@nachbarschaftshilfe.ch
Welchogasse 5 · Zürich-Oerlikon
044 311 21 25 · info@schuhwehrli.ch
www.schuhwehrli.ch
IMMOBILIEN
Zürich Nord
AKTUELL
Nr. 45
6. November 2014
13
Friedliches Miteinander fördern
Eine dem Quartier angepasste
Entwicklung bleibt in Oerlikon möglich
Am 6. November findet im GZ Oerlikon von 19 bis 21 Uhr ein Informationsabend zum Thema Islam statt. Sadaqat Ahmed, Imam der Mahmud
Moschee in Zürich, wird einen Vortrag
halten. Zudem können sich Besucherinnen und Besucher in einer Ausstellung zu islamischer Literatur selber
informieren. Der Abend wird organisiert durch die Ahmadiyya Muslim Jamaat Schweiz. Dies ist eine islamische
Reformgemeinde, die 1889 von
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmadas aus
Indien (1835–1908) gegründet wurde.
In der Schweiz gehört die Ahmadiyya
Muslim Jamaat mit über 800 Mitgliedern und zwei Moscheen zu einer der
Die in der teilrevidierten
Bau- und Zonenordnung
ursprünglich vorgesehene
neue Quartiererhaltungszone Oerlikon wurde wieder
gestrichen. Das freut die
Oerliker.
Pia Meier
Die geplante Erweiterung der Quartiererhaltungszone von I in II im Gebiet Franklin-/Baumackerstrasse in
der ursprünglichen Revision der Bauund Zonenordnung BZO sorgte in
Oerlikon für Kopfschütteln. Eine solche Erweiterung hätte das Zusammenbauen der Liegenschaften beziehungsweise das Überbauen der Lücken zwischen den Liegenschaften
nicht mehr erlaubt. Diese mache in
einem Gebiet, in welchem schon viele
Liegenschaften zusammengebaut seien, keinen Sinn, hielten Oerliker fest.
Die Zone aus der BZO kippen
Noch nicht ganz glauben, dass diese
neu geplante Quartiererhaltungszone
nun vom Stadtrat aus der revidierten
BZO gestrichen wurde, will Christian
Relly, Präsident Quartierverein Oerlikon. «Tatsächlich war und bin ich
darüber nicht sehr glücklich. Es wäre
mir also recht, wenn die Quartiererhaltungszone Oerlikon aus der BZO
gekippt würde», hält er auf Anfrage
fest. Der QV habe aber nicht schriftlich dagegen Stellung bezogen, also
keine Einwendung gemacht. «Ich habe jedoch bei den Diskussionen mit
Eisige Events
auf der Kunsteisbahn
Das Sportamt der Stadt Zürich lädt
am Sonntag, 9. November, aufs Glatteis ein. Der Eintritt auf die Kunsteisbahn Oerlikon ist gratis. Schlittschuhe können ebenfalls kostenlos ausgeliehen werden.
Der Glatteis-Tag gehört seit Jahren fest in die Zürcher Sportagenda.
Für Familien, Jugendliche, Erwachsene, Eiskunstlauf- und Hockeybegeisterte wartet ein eisiges Programm. Die Kunsteisbahn Oerlikon
steht dann ganz im Zeichen des Eishockeys: Von 10 bis 16 Uhr darf frei
Eishockey gespielt werden, und von
16 bis 17 Uhr bietet sich die Möglichkeit zu einem Plauschtraining mit
ZSC-Trainern. Um 17.15 Uhr zeigt
das Starlight-Team eine Synchroneislauf-Show. Frei Runden drehen auf
dem Eis und Pirouetten üben kann
man den ganzen Tag.
Der Glatteis-Tag wird ebenfalls im
Heuried durchgeführt. (pd./pm.)
Glatteis-Tag, 9. November 10 bis 19 Uhr.
Kunsteisbahn Oerlikon.
Die Stadt hat alle Bedenken der Oerliker aufgenommen.
dem Hochbauvorstand diese Meinung geäussert. Schliesslich geht es
darum, dass das Zentrum Oerlikon
einerseits seinen Charakter bewahrt,
andererseits doch eine massvolle und
dem Quartier angepasste Entwicklung möglich ist», betont Relly.
Auch keine Einwendung gegen
die neue Quartiererhaltungszone gemacht hat die Werkstadt Oerlikon,
wie Präsident Röbi Stolz auf Anfrage
festhält. «Ich habe meine Bedenken
gegen diese Quartiererhaltungszone
persönlich direkt während der Führung im Amtshaus IV angebracht und
begründet.» Dass die Stadt nun alle
Bedenken der Oerliker aufgenommen
habe, sei erfreulich. Auch das Zürcher Untergeschoss war eines der
Themen der Werkstadt Oerlikon. «So
wie es jetzt läuft, sind wir fürs Erste
zufrieden. Es wird sich aber zeigen,
was wirklich passiert.»
Informationsabend zum Thema Islam. 6.
November, 19 Uhr, GZ Oerlikon, Gubelstrasse 10.
Foto: pm.
Quartiererhaltungszonen
Quartiererhaltungszonen
sollen
den Gebietscharakter erhalten.
Eine aufgrund der Einwendungen
durchgeführte Überprüfung der
neuen Quartiererhaltungszonen
führte zur Aufhebung der ursprünglich geplanten erweiterten
Quartiererhaltungszone Oerlikon
in der revidierten Bau- und Zonenordnung. Das Gebiet wird wie
bisher der Quartiererhaltungszone I und nicht wie geplant der
Zone II zugeteilt. Nebst der Möglichkeit eines Neubaus gemäss
den regulären Vorschriften ist der
Neu- oder Wiederaufbau der Gebäude in ihren bisherigen Dimensionen gestattet.
Bücher und Infotafeln informieren über den Islam.
Foto: zvg.
Kostengünstige Wohnungen
Stadt kauft Haus in Unterstrass
Bis 2020 soll auf dem Areal
Leutschenbach-Mitte eine
Wohn- und Gewerbesiedlung
entstehen. Am 20. und 21.
November finden öffentliche Jurierungstage statt.
Für 4,25 Millionen Franken
erwirbt die Stadt ein Wohnhaus an der Nordstrasse.
23 möblierte Zimmer und
eine 1,5-Zimmer-Wohnung
werden damit künftig nach
dem Prinzip der Kostenmiete vermietet.
Ziel des Projektwettbewerbs für das
Areal Leutschenbach-Mitte (ehemaliges Heineken-/Rosenbauer-Areal) ist
es, Leben, Arbeit und Freizeit zu verbinden. Bis 2020 soll dort eine siebenstöckige Wohn- und Gewerbesiedlung im Minergie-P-Eco-Standard
mit rund 400 neuen kostengünstigen
Wohnungen, Kinderhort, Krippe sowie Räumen für Dienstleistung und
Gewerbe entstehen.«Die Wohnüberbauung kann damit einen Beitrag zu
einem zukunftsfähigen Modell für
qualitativ hochwertiges Wohnen in
urbaner Dichte leisten», hält das
Hochbaudepartement der Stadt Zürich in seiner Medienmitteilung fest.
Gefragt sei ein breit gestaltetes Woh-
nungsangebot mit «Standard-Wohnungen», zumietbaren Zimmern,
Atelier- und Grosswohnungen, damit
die Bewohnerinnen und Bewohner
flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse
in ihren verschiedenen Lebensphasen reagieren könnten. Das Wohnbauprojekt soll vor allem auch Familien anziehen, und ein Gegengewicht
zu den heute vorherrschenden Einzelpersonenhaushalten schaffen.
Öffentliche Jurierung
Das Amt für Hochbauten hat einen
Architekturwettbewerb durchgeführt,
um Projektvorschläge für die neue
Wohnsiedlung zu erhalten. Interessierte haben Gelegenheit, einen Einblick in den Jurierungsprozess zu erhalten. Der erste Jurierungstag findet
am 20. November, der zweite am 21.
November und der dritte am 8. Januar 2015 statt. (pd./pm.)
Untergeschoss Hallenbad Oerlikon, 20.
November, 21. November, 8. Januar , jeweils von 9–12 und 14–17 Uhr.
Die Liegenschaft Nordstrasse 54 in
Unterstrass gehört einer Immobiliengesellschaft, deren Alleinaktionärin
die Henssler-Stiftung in Egg ist. Die
Stiftung, der die Liegenschaft bisher
als Anlageobjekt diente, bezweckt unter anderem die «Förderung besonders begabter junger Menschen». Der
ehrenamtlich tätige Stiftungsrat hatte
sich wegen fehlender personeller
Ressourcen entschieden, die Liegenschaft zu verkaufen. Sie umfasst 23
einfach möblierte Einzelzimmer und
eine 1,5-Zimmer-Wohnung.
Unter sieben Interessenten, die in
der zweiten Angebotsrunde offerierANZEIGEN
Eine Seebacherin am Eurovision Song Contest?
Maria Christina aus Seebach ist eine
Kämpfernatur.
«Nöd
lugg
lah
gwünnt», lautet ihre Devise. Getreu
nach diesem Motto hat sie sich jetzt
zum dritten Mal beim Eurovision
Song Contest (ESC) beworben. «Udo
Jürgens hat auch drei Anläufe gebraucht, bis er 1966 zuoberst auf
dem ESC-Treppchen stehen durfte»,
sagt sie. Der Titel ihres diesjährigen
Wettbewerbsbeitrags lautet «Let’s
Dance Together». Der Song stammt
von Sergio Fertitta, einem international tätigen Producer, Composer und
Songwriter. Etliche seiner Alben wurden mit Gold oder Platin ausgezeich-
grössten organisierten islamischen
Gemeinden. Ihr Hauptanliegen besteht darin, den Islam von Menschen
eingeführten Aberglauben und Irrtümern zu bereinigen und Vorurteile
durch Informationsstände, Vortragsabende und Ausstellungen zu beseitigen. Blinder Fanatismus sowie Gewalt
und Terror im Namen der Religion
werden strikt abgelehnt. Die Reformgemeinde setzt sich weltweit für ein
friedliches Miteinander aller Religionen sowie für Menschenrechte, Frieden und Freiheit ein. (zn.)
net. Als Komponist und/oder Produzent hat der Seebacher für schweizerische und internationale Stars wie
Bligg, Dieter Meier («Yello»), Patrick
Nuo, Sir Collin, Nubya, Natacha, Olivia Gray, «The Fires», «Brosis», Coolio, Snoop-Dogg, Shaggy, Patricia
Kaas, Gianna Nannini und Jermaine
Jackson gearbeitet. Sergio Fertitta
war es denn auch, der die Stimme
seiner neuen Seebacher Nachbarin
Maria Christina entdeckte und einen
Song für sie schrieb. (kst.)
Maria Christina aus Seebach.
Foto: zvg.
Voten für Maria Christina kann man bis
17. November auf www.maria-christina.ch
oder www.eurovisionsplattform.sf.tv.
ten, erhielt die Stadt Zürich den Zuschlag. Sie erwirbt die Liegenschaft
für 4,25 Millionen Franken. Der Erwerb steht im Einklang mit dem
wohnpolitischen Grundsatzartikel in
der Gemeindeordnung, gemäss dem
der Bestand an Mietwohnungen im
Eigentum von gemeinnützigen Trägerschaften bis 2050 auf einen Drittel
des Gesamtbestands angehoben werden soll. Für die Verkäuferin war
nach eigenen Angaben nicht nur der
von der Stadt Zürich offerierte Preis
ein
Zuschlagskriterium,
sondern
auch die gemeinnützige Ausrichtung
der städtischen Wohnpolitik.
Als Bedingung nannte die Verkäuferin, dass das Geschäft bis spätestens am 3. November vollzogen wird.
Der Stadtrat hat den Kauf, der wegen
der Höhe des Kaufpreises normalerweise in die Zuständigkeit des Gemeinderats fallen würde, im dringlichen Verfahren genehmigt. Die Rechnungsprüfungskommission des Gemeinderats wurde vorgängig informiert. (pd.)
14
Zürich Nord
Nr. 45
6. November 2014
AKTUELL
«Häx Chrüterblitz» wurde getauft
Unter Beisein des Autors
Freydun Michael Badri und
seiner Familie wurde am
Samstag im Restaurant
Tessin Grotto das Kinderbuch «D'Häx Chrüterblitz im
Chrähenwald – Sternenvogel» getauft.
Der Bazar erfreut sich bei den Hönggern grosser Beliebtheit.
Zufriedene Gesichter
beim Höngger Bazar
Der traditionelle Höngger
Bazar lockte auch in diesem
Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher an.
Pia Meier
Trotz prächtigem Herbstwetter genossen zahlreiche Hönggerinnen und
Höngger und Auswärtige das Mittagessen im Saal des reformierten
Kirchgemeindehauses Höngg. Auch
ein Cüpli werde von den Besuchern
sehr geschätzt, meinten die beiden
Damen an der Cüpli-Bar. An den
zahlreichen Ständen zeigte man sich
ebenfalls zufrieden mit dem Verkauf,
obwohl am Samstag weniger Leute
anwesend gewesen seien als erwar-
tet. Das vielseitige Angebot an Adventskalendern, Schmuck, Konfitüren, Gestricktem, exklusiven Taschen
aus Blachen und anderen Produkten
beeindruckte einmal mehr.
An einem Tisch konnten die Kinder Lebkuchen verzieren, was ihnen
grosse Freude bereitete. Draussen
vergnügten sich die Kleinen auf der
Hüpfburg. Und gleich nebenan, etwas
versteckt hinter der Mauer, konnten
Interessierte Kerzen ziehen.
Der Erlös geht an vier soziale Projekte: an Kovive-Ferien für Kinder in
Not, an neue Gärten in der Westschweiz für Migrantinnen, ein Projekt
von Heks, an Angkor Childrens Future, ein Weisenhaus in Kambodscha,
sowie an das Schulkinderprojekt in
Honduras.
Die Kinder fanden das Verzieren der Lebkuchen lässig.
Fotos: pm.
Autor des Märchens für Kinder und
Erwachsene ist Freydun Michael Badri, der mit seiner Familie in Zürich
lebt. Nach der Begrüssung der kleinen und grossen Gäste durch Badri
eröffnete die Gründerin der Geschichtenoase, Sibylle Baumann, die
Buchtaufe mit einer sinnigen Parabel
zum Verhältnis von Wahrheit und
Geschichten. Zwei weitere Kurzgeschichten folgten und entführten die
Besucher in die Welt der Drachen
und Kobolde.
Nach einer kurzen Pause setzte
Badri zum Höhepunkt des Nachmittags an und las den Gästen einzelne
Kapitel aus seinem Taufbuch vor. Dazwischen erklärte er die wichtigsten
Charaktere des Märchens, verriet,
welche Orte und Haustiere im Mär-
Freydun Michael Badri mit seinen Kindern Samira Lorena und Benjamin
Foto: zvg.
Julian, die den Anstoss zum Buch gegeben hatten.
chen «verewigt» waren, und erzählte
die Entstehungsgeschichte des Buchs:
Die Figur der Häx Chrüterblitz hatte
er beim Erzählen von Gutnachtgeschichten erfunden und seinen Kindern schliesslich versprochen, ein
Buch mit dieser liebenswerten Hexe
als Hauptfigur zu schreiben. Dieses
Versprechen ging mit der Buchtaufe
nun in Erfüllung.
Doch bevor im Beisein der beiden
Hauptverantwortlichen, den Kindern
Benjamin Julian und Samira Lorena
Badri, auf das Buch angestossen
wurde, bedankte sich der Autor bei
allen, die zum Gelingen dieses Märchenbandes beigetragen hatten, und
beantwortete Fragen der Gäste. Die
Buchtaufe klang mit Buchsignierungen und angeregten Gesprächen aus,
und der Rückweg durch den herbstlichen Wald rundete diesen märchenhaften Nachmittag ab. Vertrieb:
www.editionbadri.com (e.)
Publireportage
Raiffeisen eröffnet Geschäftsstelle in Höngg
Am 17. November eröffnet
die Raiffeisenbank Zürich
ihre neue Geschäftsstelle
am Meierhofplatz in Höngg.
Mit der sechsten Geschäftsstelle baut die Raiffeisenbank Zürich ihre Präsenz
in der Stadt weiter aus.
Die drittgrösste, genossenschaftlich
strukturierte
Bankengruppe
der
Schweiz mit mehr als 3,7 Millionen
Kunden wächst weiter. Einer der
wichtigsten Gründe für den Erfolg
der Raiffeisen Gruppe ist die Kundennähe, die mit schweizweit 1025 Geschäftsstellen präsent ist und somit
das dichteste Bankstellennetz der
Schweiz bietet. Mit der neuen Ge-
schäftsstelle in Höngg, die am 17.
November eröffnet wird, geht auch
die Expansion der Raiffeisenbank Zürich weiter.
Die modern gestaltete Raiffeisenbank am Meierhofplatz ist bereits die
sechste Geschäftsstelle mitten im lebendigen Wohn- und Geschäftsquartier Höngg. Dank der zentralen Lage
direkt bei der Tram- und Bushaltestelle ist die Bank unmittelbar erreichbar. Mit vier Mitarbeitenden
setzt die Raiffeisenbank Höngg einen
Schwerpunkt auf Beratungsleistungen und unterbreitet den Kunden das
gesamte Kredit-, Vorsorge-, Anlageund Versicherungsangebot von Raiffeisen.
Die neu gestaltete Geschäftsstelle
mit grosszügigem Empfang und separaten Beratungsräumen im historischen Gebäude im Zentrum von
Höngg ist von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 12.15 und von 13.30
bis 17 Uhr, geöffnet. (pr.)
Wettbewerb und
Gewinnspiel
Die Hönggerinnen und Höngger
sind eingeladen, sich persönlich
ein Bild der neuen Geschäftsstelle
der Raiffeisenbank zu machen.
Dabei winken allen Besucherinnen und Besuchern gleich zwei
Gewinnchancen:
Wer
beim
Glückspilz-Tresor den passenden
Schlüssel hat, gewinnt einen Sofortpreis. Beim Wettbewerb gibt
es drei Reisegutscheine im Gesamtwert von 6000 Franken zu
gewinnen. (pr.)
Stadt Zürich
AUTOMOBIL
Nr. 45
6. November 2014
15
Citroën C4 Cactus, reduziert aufs Wesentliche
Citroën ist anders. Das
bringt oftmals Gutes mit
sich – ab und zu löst es
auch nur Stirnrunzeln aus.
So auch der C4 Cactus: Er
ist ein spannendes Auto,
das mit einer amüsanten
Weltneuheit aufwartet;
doch nicht all seine Eigenheiten überzeugen.
rerseite; auch die Beleuchtung dafür
hat sich Citroën geschenkt. Eine Beleuchtung fehlt übrigens auch im
Fond, wie wir später beim Entladen
des Fahrzeugs im Dunkeln feststellen
werden. Auch die in die Scheibenwischer integrierten Spritzdüsen dienen
der Gewichtsersparnis, weil so ein
kleinerer Flüssigkeitstank verbaut
werden kann; in unserem Testwagen
haben die Wischblätter allerdings einen Grossteil des Reinigungsmittels
über die A-Säulen hinweg ins Niemandsland befördert: Bei all diesen
«Kleinigkeiten» hat Citroën am falschen Ort gespart.
Unter gütiger Mithilfe des Navis
verfahren wir uns vor Clermont-Ferrand gehörig und kommen so unverhofft zu einem Ausflug durch enge
Altstadtgassen und später durch kurvige Landstrassen. Ein Handlingwunder ist der Cactus nicht, das muss er
aber auch nicht sein. Wer den Dieselmotor ausreizt, wird in schnellen
Kurven ein ausgeprägtes Untersteuern feststellen, was gut zu dieser
Fahrzeugart passt. Der Abrollkomfort
ist gut, die Geräuschkulisse absolut in
Ordnung.
Dave Schneider
Um den Citroën C4 Cactus kennenzulernen, fahren wir damit 2000 Kilometer quer durch seine Heimat an
die französische Atlantikküste und
zurück. Vor Fahrtantritt begutachten
wir das Auto ausgiebig: Schliesslich
bietet das extravagante Design ordentlich Gesprächsstoff. Die schmalen LED-Tagfahrlichter gefallen uns,
ebenso das faltenlose Blechkleid –
das wirkt wie aus einem Guss. Die
Luftkissen an den Seiten und die in
unserem Testwagen in matt-grauem
Plastik ausgeführte Heckschürze wollen nicht so recht dazu passen. Diese
Luftkissen, genannt Airbumps, sollen
den Cactus vor unerwünschtem Kontakt schützen, wie es beim Namensgeber die Stacheln tun; das sieht
nicht chic aus, könnte aber, gerade in
Frankreichs Grossstädten, tatsächlich
Sinn machen.
Dank Verzicht leicht gebaut
Beim Beladen stechen weitere Eigenheiten des Franzosen ins Auge: Die
Rückbank lässt sich zwar umklappen,
aber nicht zwei- oder sogar dreiteilen, wie das heute üblich ist. Das Gepäck findet dennoch Platz, es stehen
348 bis 1170 Liter Ladevolumen zur
Verfügung. Beim Einstellen der Sitzposition haben Fahrer und Beifahrer
die gleiche Empfindung: In der Gesässgegend drückt etwas unangenehm; ein Polsterwulst, wie wir feststellen. Das Ziel im Navigationssystem via Touchscreen zu programmieren, fällt leicht – 1000 Kilometer Stre-
AUTONEWS
Hertz eröffnet
Filiale Dietlikon
Am 1. November hat die Autovermietung Hertz an der Brandbachstrasse 9 in Dietlikon ein Nutzfahrzeug-Center eröffnet. Dort
werden Nutzfahrzeuge und Personenwagen – 120 Modellen von
35 verschiedenen Herstellern –
angeboten. Als Eröffnungsangebot erhalten alle Mieter bis zum
1. Februar 2015 kostenlos eine
Hertz Tieftax-Karte und damit
30% Rabatt in allen Schweizer
Hertz Filialen. Tel. 044 833 22
55. Öffnungszeiten: Mo-Fr 7.3021 und Sa 9-21 Uhr.
Jetzt Reifen
wechseln
Der nächste Winter kommt bestimmt. Darum heisst es rechtzeitig die Winterreifen montieren.
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), eines der grössten
Marktforschungsunternehmen
weltweit, befragte im Auftrag von
Continental 1000 Schweizer nach
dem Zeitpunkt ihres Reifenwechsels. Das Ergebnis ist alarmierend: Jeder siebte Autofahrer in
der Schweiz wechselt zu spät.
Komfortverzicht ist Ansichtssache
Der C4 Cactus ist ein spannendes Auto. Die Luftpolster sollen Kratzer vermeiden helfen.
cke liegen vor uns. Wir fahren frühmorgens auf die leere Autobahn. Hier
fällt bereits die nächste Eigenheit des
C4 Cactus auf: Aus Gewichts- und
Kostengründen wurde nämlich auf
einiges verzichtet, was für andere
Hersteller (und für viele Autofahrer)
unverzichtbar ist. Es fehlt ein Drehzahlmesser.
Die Fenster im Fond lassen sich
nicht versenken, sondern lediglich
leicht ausstellen. Das grosse Glasdach
kann weder geöffnet noch verdeckt
werden. Und der Getränkehalter – es
gibt davon nur einen – ist so flach,
dass wir uns vorerst nicht getrauen,
den Kaffeebecher während der Fahrt
hineinzustellen. Man kann diese Aus-
legung des Fahrzeugs als pragmatisch, als sparsam oder als «Reduktion auf das Wesentliche» betrachten;
wir wollen es an dieser Stelle mit
dem Wort «unkomfortabel» zusammenfassen. Immerhin ist der Cactus
dadurch tatsächlich sehr leicht geworden: 1,1 Tonnen bei einer Fahrzeuglänge von 4,16 Metern ist ein toller Wert.
«Geschmeidiger» Motor
Der 1,6-Liter-Dieselmotor läuft geschmeidig und ist mit einer Leistung
von 99 PS und einem maximalen
Drehmoment von 254 Newtonmetern
zwar nicht kräftig, aber doch ausreichend kraftvoll. Immer wieder wan-
Fotos: zvg.
dert die Hand am Schaltstock nach
rechts unten und wird dort durch
furchtbare Geräusche noch rechtzeitig aufgehalten, bevor aus Versehen
in voller Fahrt der Rückwärtsgang
eingelegt wird. Auf einen sechsten
Gang wurde nämlich ebenfalls verzichtet, auch wenn ihn der Cactus
brauchen könnte, das sagen unser
Gefühl und unser Gehör, beweisen
können wir es nicht, dazu fehlt uns
der Drehzahlmesser.
Inzwischen scheint die Sonne
durch das nicht verdunkelbare, aber
getönte Glasdach, und mein Beifahrer will den Sitz der Sonnenbrille im
Schminkspiegel kontrollieren. Den
gibt es zwar, jedoch nur auf der Fah-
Am Atlantik angekommen, ziehen
wir Bilanz: Der C4 Cactus ist ein
spannendes Auto, ein aussergewöhnliches, ein auffallendes. Der Franzose
hat einen ganz eigenen Charakter,
und der Preis ab 27 100 Franken
(Topversion Shine) ist fair bemessen.
Ob die Luftkissen tatsächlich sinnvoll
sind, haben wir nicht in Erfahrung
gebracht.
Doch «stachelig» ist der Cactus
mit all seinen Eigenheiten allemal:
Das Fehlen von nötigen Ausstattungsgegenständen macht es uns
schwer, echte Freude am Franzosen
zu empfinden. Citroëns Sparwut ging
hier in die falsche Richtung: Der Cactus wurde dadurch zwar leichter,
sparsamer und billiger, dafür büsste
er spürbar an Komfort ein. Wer allerdings die richtige Einstellung mitbringt, wird sich mit dem futuristischen Crossover anfreunden können.
«Auto Zürich» ist völlig ausgebucht
Alle Schweizer Autoimporteure zeigen neue Modelle.
Ihren Besuchern verschafft
die grösste Automesse
der Deutschschweiz so von
Donnerstag bis Sonntag
einen optimalen Überblick
über alle aktuellen Autos.
Wie bereits in den Vorjahren ist die
«Auto Zürich Car Show» bis auf den
letzten Quadratmeter ausgebucht. Erneut bietet die grösste Mehrmarkenausstellung der Deutschschweiz einen vielfältigen automobilen MesseMix aus Neuwagen, Tuning, Zubehör,
Dienstleistungen und Motorsport.
Fläche ist bereits knapp
Viele Aussteller der diesjährigen «Auto Zürich Car Show» wollten mehr
Fläche buchen als bisher, doch leider
ist der Platz in den sieben Hallen der
Messe Zürich nicht gewachsen. Zudem hat sich eine Reihe von neuen
Ausstellern, zum Beispiel im Reifensektor, neue Ausstellungsflächen gesichert.
Im Bereich der Neuwagen hinterliess der Rückzug von Chevrolet aus
Europa nicht die erwartete Lücke,
denn mit Caterham kam eine sportliche Marke zum reichhaltigen Fahr-
Ob Aston Martin oder Suzuki, ob Nobelrenner oder Alltagsauto: An der Auto Zürich zeigen Schweizer Importeure die neusten Modelle, aber auch Trends und die eine oder andere Studie.
Foto: Andreas Minor
zeugsortiment der «Auto Zürich Car
Show» hinzu. Sportlich bleibt es auch
weiterhin in der Racing-Zone in Halle
5, wo in diesem Jahr eine Reihe von
GT3-Fahrzeugen aus der Langstreckenrennszene erwartet werden.
Erfreuliches gibt es auch von einem langjährigen Partner der «Auto
Zürich Car Show» zu berichten. Die
schweizerische Gasindustrie hat ihr
Engagement um weitere drei Jahre
verlängert und wird in der «Green
Car Lounge» weiterhin umfassend
über den Bereich der umweltfreundlichen Mobilität mit Erdgas und Biogas informieren.
Die TCS-Sektion Zürich ist zusammen mit Training & Events mit einem
Stand im Eingangsbereich an der
«Auto Zürich» vertreten. Hier erhal-
ten Besucherinnen und Besucher
fachliche Beratung rund um die Mobilität und einen Einblick in unser
grosses Shop-Angebot wie z. B. Kindersitze, Freizeitbekleidung und Autozubehör. (pd.)
Auto Zürich Car Show vom 6. bis 9. November in der Messe Zürich in Oerlikon.
Öffnungszeiten: Do und Fr von 10 bis 21
Uhr, Sa und So von 10 bis 19 Uhr.
16
Zürich Nord
Nr. 45
6. November 2014
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
17
ZÜRICH INSIDE
Ursula Litmanowitsch
E-Mail: litmanowitsch@gmail.com
Die Jacobs-Familie mit Unternehmer und Rechtsanwalt Johann Christian Jacobs, ältester Sohn des Mäzens
Klaus J. Jacobs und Vorsitzender der Foundation, mit seinen Halbschwestern Nathalie (l.) und Lavinia Jacobs.
Auma Obama, Halbschwester von US-Präsident Barack Obama, Stiftungsrat Jacobs Foundation, mit Shohreh von Maydell (r.), Gattin des deutschen Steuerberaters Olav von Maydell und Gründerin der Stiftung
«Odysseas» für Flüchtlingskinder in Griechenland.
VIPs feierten
25 Jahre Jacobs Foundation
Die Jacobs Foundation lud zur exklusiven Feier ihres 25-jährigen Bestehens in die herrschaftliche Jugendstilvilla am Seefeldquai 17.
Die Stiftung, vom 2008 verstorbenen Klaus J. Jacobs und seiner
Familie gegründet, möchte dazu beitragen, die Entwicklung und Bildung
heutiger und künftiger Generationen
junger Menschen zu verbessern. «Dadurch können sie zu verantwortungsbewussteren Mitgliedern unserer Gesellschaft gemacht werden», sagte
Johann Christian Jacobs, Vorsitzender des Stiftungsrats: «Mein Vater
war überzeugt, dass alle jungen Menschen das Potenzial für eine positive
Entwicklung haben, vorausgesetzt,
man schafft ihnen geeignete Rahmenbedingungen. Und genau das
wollen wir.»
Er sehe die Stiftung als «sozialen
Innovator», so Jacobs. Auch seine
Halbschwestern Nathalie Jacobs
und Lavinia Jacobs sind im Stiftungsrat. Zum 25-jährigen Bestehen
hat die Foundation nun den Doppelband «Our Promise to Youth» herausgegeben und zeigt parallel dazu
eine Foto-Ausstellung.
Von den 25 Autoren, die am Bildband mitgearbeitet haben, waren
Gartenarchitekt Enzo Enea und der
erst 17-jährige Felix Finkbeiner von
«Plant for the Planet» anwesend. Unter den Gästen waren auch die ehemaligen Stiftungs- und Alt-Bundesräte Pascal Couchepin und Flavio
Cotti.
Ebenso genossen drei der Fotografen (Reto Albertalli, Malte Jäger
und Nadia Schärli) den Abend, an
dem die Gäste vom Belvoirpark (Hotelfachschule) kulinarisch verwöhnt
wurden. Das Flying Dinner setzte
sich aus Köstlichkeiten aus sechs
Ländern zusammen. Es gab Spezialitäten aus Argentinien, Deutschland,
Elfenbeinküste,
Kolumbien,
der
Schweiz und Uganda wie etwa Matoke (Kochbananen mit Poulet) und Rolex (Omelette im Fladenbrot).
Extra aus Lausanne angereist: Patrick de Maeseneire, CEO Adecco
Human Resources AG (von Klaus J.
Jacobs gegründet).
Denise und Michael Hengartner,
Rektor Uni Zürich. Die Jacobs
Foundation unterstützt das Kompetenzzentrum für Jugendforschung.
Sandro Giuliani, Geschäftsführer der Foundation, mit
Maria und Enzo Enea, Gartenarchitekt, der als Autor
im Bildband mit einem Beitrag vertreten ist.
ANZEIGEN
Kaufgesuch: BRIEFMARKEN!
(Auch alte Briefe und Ansichtskarten)
Sofort bar oder als Auktionseinlieferung
Schwarzenbach Auktion Zürich
Merkurstrasse 64, 8032 Zürich
Eigene Firmen-Parkplätze vorhanden!
Bitte Termin vereinbaren: Tel. 043 244 89 00
info@schwarzenbach-auktion.ch
Finest Cashmere
Jetzt NEU an der Sternenstrasse 31, (Eingang Seestrasse)
8002 Zürich-Enge
www.pukarcollection.ch
Telefon 043 300 32 32
Alt-CVP-Bundesrat Flavio Cotti hat
in «movingAlps», einer bedeutenden Initiative der Jacobs Foundation, seinen Beitrag geleistet.
V. l.: Katharina von Nottbeck-Bolte, Annette Jacobs
(Gattin von Christian Jacobs), Sabine Neumann (Neumann Gruppe, führender Kaffeebohnenhändler).
18
Zürich Nord
Nr. 45
6. November 2014
Veranstaltungen & Freizeit
DR. GAMBLE
Thomas W. Enderle
Es geht
ums Konzept
Begriffe-Raten ist schon seit Langem
bekannt. Da gab es zum Beispiel «Pictionary» oder «Montagsmaler», bei
denen einer einen Begriff zeichnet
und die anderen ihn erraten müssen.
Oder im Spiel «Scharade», wo man
sich nur pantomimisch ausdrücken
darf. Oder bei «Tabu», wo die Begriffe
zwar mündlich umschrieben werden
dürfen, aber gewisse – meist nützliche – Wörter verboten sind.
In die Reihe dieser Party-Spiele
reiht sich nun «Concept» ein. Statt
aber den Zeichenstift zu schwingen
oder die Glieder zu verrenken, müssen hier alle eher ihre Gehirne um die
Ecke denken lassen. Begriffe, Titel
oder Redewendungen dürfen nur mit
117 Piktogrammen erklärt werden.
Der Spielplan mit den Symbolen
liegt auf dem Spieltisch. Darunter
konkrete wie ein Mond und eine Sonne, eine Filmkamera oder ein Wassertropfen. Dazu solche mit Farben, Formen oder – ganz abstrakt – mit Pfeilen in verschiedene Richtungen.
Zwei Spieler versuchen nun gemeinsam mit Hilfe von Spielsteinen
einen Begriff so zu erklären, dass einer der anderen Spieler ihn errät. Die
Spielsteine sind in fünf Farben gehalten, und in jeder Farbe gibt es eine
grosse Spielfigur. Damit sollen die
«Darsteller» gewisse Konzepte bei der
Begrifferklärung unterscheiden. Will
man zum Beispiel «Milch» erklären,
kann man die grosse Figur zunächst
auf den Wassertropfen stellen, um zu
zeigen, dass es sich um eine Flüssigkeit handelt. Ein zugehöriger kleiner
Spielstein dann noch auf den weissen
Farbklecks und auf das Symbol für
Nahrungsmittel und schon sollte der
Begriff erraten werden können.
Bei komplexeren Begriffen können
mit den weiteren Farben eigene Aspekte eines Begriffs gesondert dargestellt werden. Ein Beispiel: Die grosse
grüne Figur steht auf «Bauwerk», ein
kleiner grüner Spielstein auf dem
«Stahl». Dazu stellt man nun noch die
grosse rote Figur auf «Land/Geografie» und kleine rote Steine auf die Felder «blau», «weiss» und «rot». Können Sie den Begriff erraten? Richtig,
es handelt sich um den Eiffelturm.
Wird der Begriff erraten, gibt es
Punkte für die Darsteller und den Erratenden. Wer am Ende die meisten
Punkte hat, gewinnt.
Dr. Gamble meint: «Concept» erfordert gehöriges «Um-die-Ecke»Denken. Nicht jeder sieht das Gleiche
in den bunten Piktogrammen. Und ist
«Milch» vielleicht noch einfach darzustellen, wie gehen Sie bei «Asterix
und Obelix» ans Werk? Mit der richtigen Spielrunde ist «Concept» eine
echte Alternative zu gängigen Partyspielen – und dabei kann die Punktevergabe getrost aussen vor gelassen
werden. Wer es etwas weniger abstrakt und kopflastig mag, der sollte
wohl eher auf andere Titel wie
«Times Up» oder «Tabu» ausweichen.
Dr. Gambles Urteil:
Concept, Repos Production, ab 4 Spielern,
ab 10 Jahren.
Was, wann, wo – Tipps für Anlässe in der Region
Donnerstag, 6. November
Samstag, 8. November
14.00 Seba-Schnupperkurs: Für Quartierbewohner
ab 60 Jahren. Siedlung Seebach, Glatttalstr. 3.
14.30–16.00 Lachyoga: Mit Vijay Kumar Singh.
Pflegezentrum Käferberg, Emil-Klöti-Strasse 25.
16.00–17.00 Offenes Singen: Alters- und Pflegeheim Grünhalde, Grünhaldenstrasse 19.
18.00 Vernissage: «Architektur für Kinder. Zürichs
Spielplätze». Ausstellung bis 10. Dezember. ETH
Hönggerberg.
19.00 Drehpunkt live on stage: Quiz-Night. Alumni
quattro Lounge, ETH Hönggerberg (Gebäude
HIL), Stefano-Franscini-Platz 5.
19.00–21.00 Informationsabend: zum Thema Islam
mit Sadaqat Ahmed. Ausstellung zu islamischer
Literatur. GZ Oerlikon, Gubelstrasse 10.
20.00–23.00 «Jazz Happening»: Höngg meets New
Orleans meets Budapest. Restaurant Grünwald,
Regensdorferstrasse 237.
9.00–16.00 Chile-Basar: Mit Handarbeiten, Flohmarkt, Kinderprogramm, Spaghettiplausch. Ref.
Kirchgemeindehaus Oerlikon, Baumackerstr. 19.
9.00 «Time Out»: Frühstück mit Referat von und
für Frauen «Wenns im Leben schiefläuft – glücklich sein ist lernbar». Referentin: J. Onken. Anmeldung sofort an ruth.westermann@zh.ref.ch.
Ref. Kirchgemeindehaus Seebach, Höhenring 56.
10.00–12.00 Feuerwehr- und Ortsmuseum Oerlikon:
Das Museum des Ortsgeschichtlichen Vereins ist
geöffnet. Feuerwehrgebäude (Obergeschoss),
Baumackerstrasse 18.
14.00-17.00 Tag der offenen Moschee: in der Mimar
Sinan Moschee Zürich Nord. Stündliche Führungen. Schwamendingenstr. 102.
14.30–16.00 Tanz und Gemütlichkeit: Mit Stefan
Proll. Pflegezentrum Käferberg, Emil-Klöti-Str. 25.
14.30 «Nachwuchs uf dr Alp»: Theaterstück der
Zürcher Freizeitbühne. Alterszentrum Stampfenbach, Lindenbachstrasse 1.
15.00–16.00 Konzert: Die Gruppe Tamburin spielt
Volkslieder und leichte Klassik. Alters- und Pflegeheim Grünhalde, Grünhaldenstrasse 19.
15.30–17.15 Theater: «Lieber en Maa im Huus als
gar kei Ärger!». Hommage zum 100. Geburtstag
von Margrit Rainer. Anmeldung erforderlich: 044 319
94 00. Alterszentrum Dorflinde, Dorflindenstr.4.
18.00–19.30
Sagentobel-Trekking:
«Vollmond»:
Kurz-Trekking ins nächtliche Sagentobel mit Fackeln und Laternen (Laternen bitte mitbringen).
Treffpunkt Gfellerhof Stettbach, Stettbachstr. 90.
Freitag, 7. November
10.00 Kindertreff PBZ: Pestalozzi-Bibliothek Seebach, Hertensteinstrasse 20.
14.00–16.00 Internetcorner: Anmeldung erwünscht: 044 377 92 00. Alterszentrum Wolfswinkel (Saal), Wolfswinkel 9.
14.30 «Wein und Meer»: Diavortrag über Portugal.
Alterszentrum Sydefädeli, Hönggerstrasse 119.
19.00 Vortrag: «Anhänglichkeiten überwinden und
endlich frei sein». Eintritt frei. Raja Yoga Center,
Regensbergstr. 240.
«Narregmend»
Philipp Langenegger, Appenzeller des
Jahres 2013, würdigt in seinem neuen Programm «Narregmend» Alfred
Toblers Buch: «Appenzeller Narregmäänd» aus dem Jahr 1909. Die
Rodsversammlungen oder Narrengemeinden fanden jeweils am Tag nach
der ordentlichen Landsgemeinde
statt. Die sarkastisch, grotesken Aufzeichnungen zeigen ein Zerrbild eines nachgeäfften Rathes und gehen
bis ins Jahr 1750 zurück. Ein Zeitdokument mit Werner Alder am Hackbrett und Violinverzierungen von Maya Stieger. «Narregmend» ist spontan, ausgefeilt, bildhaft, tiefsinnig, urkomisch, anheimelnd und wohltuend.
(pd./pm.)
19. November, 19.30 Uhr. Langenegger,
Alder & Stieger in: Narregmend. Eine
Hommage an den «Appenzeller Sängervater» Alfred Tobler. Reformiertes Kirchgemeindehaus Seebach. Vorverkauf: 071
364 13 04 oder kartenbestellung@gmx.ch.
18.30 Konzert: «Worte sind Schatten». Improvisationen mit Poesie von Eugen Gomringer u.a. Orgel:
P. Van Coppenolle. Alt: A. Schmid. Eintritt frei,
Kollekte. Kirche Bruder Klaus, Milchbuckstr. 73.
Montag, 10. November
14.30–15.45 Lotto-Nachmittag: Alters- und Pflegeheim Grünhalde, Grünhaldenstrasse 19.
Dienstag, 11. November
14.30–16.30 Musikmamsells Tanzcafé: Für Demenz-Betroffene, ihre Familien und Freunde.
Restaurant Binzgarten, Affolternstrasse 10.
19.00–20.15 Vortragsreihe: «Selbstbestimmung».
Teil 2. «Gute Gründe für eine Patientenverfügung» und «Wer entscheidet für mich, wenn ich
das selber nicht mehr kann?». Informationen und
Anmeldung (erforderlich): 044 319 94 00. Alterszentrum Dorflinde, Dorflindenstrasse 4.
Mittwoch, 12. November
10.00 Informationsveranstaltung: Werner Bosshard
orientiert neutral über die Abstimmungsvorlagen.
Alterszentrum Wolfswinkel, Wolfswinkel 9.
14.45–16.15 Unterhaltung: Mit der Kleinformation
Esch-Ba-Klänge. Alters- und Pflegeheim Grünhalde (Bistro), Grünhaldenstrasse 19.
15.00 «Ida hat einen Vogel, sonst nichts»: Figurentheater ab 5 Jahren. GZ Wipkingen (Saal), Breitensteinstrasse 19 a.
Ida hat einen Vogel,
sonst nichts
Ida ist oft allein. Sie lebt bei ihrem
Vater, der arbeitslos ist und keine
Zeit für sie hat. Vor den Sommerferien erzählen alle Kinder von ihren bevorstehenden Reisen. Nur Ida muss
zu Hause bleiben. Die Kinder lachen
sie deswegen aus.
Ida versteckt sich im Holzschuppen hinter dem Haus. Aus einem
Stück Holz schnitzt sie sich ihren
Lieblingsvogel, eine Elster. Sie beschliesst, auch zu verreisen. Mit den
herumliegenden Brettern und Latten
baut sie sich eine Fantasiewelt. Mit
der Elster bereist sie Länder, die es
auf der Weltkugel nicht gibt und erlebt die verrücktesten Geschichten.
Der Vater findet Ida im Holzschuppen und schaut ihr zu. Plötzlich kann
auch er wieder lachen. (zn.)
Mittwoch, 12. November, 15 Uhr, GZ Wipkingen, Breitensteinstr. 19, im Saal.
KIRCHEN
Ref. Kirchgem. Wipkingen
Ref. Kirchgem. Unterstrass
Samstag, 8. November
9.30 Kirche Letten, Lettenzimmer
Eltern-Kind-Singen, Ronny Dirilgen
Sonntag, 9. November
10.00 Kirche Letten: Gottesdienst
Pfarrer Matthias Schneebeli
Mittwoch, 12. November
12.15 Kirchgemeindehaus, Kleiner
Saal: Mittagstisch, Roger Daenzer
18.30 Kirche Letten: Friedensgebet
Sonntag, 16. November
10.00 Kirche Wipkingen: Gottesdienst, Pfarrer Samuel Zahn und
Beat Kunz mit Christine Bärtschi
Turnerstrasse 45
www.kirche-unterstrass.ch
Ref. Kirchgem. Affoltern
Sonntag, 9. November
10.00 Kirche Glaubten: 3.-KlassTaufgottesdienst, Pfarrer Felix
Fankhauser, Mitwirkung
ClassiCanto
Donnerstag, 6. November
12.00 Vegetarischer Mittagstisch
Kirchensaal
Sonntag, 9. November
19.00 Abendliturgie nach Iona
ref. Kirche Unterstrass
Monika Frieden, Pfarrerin
Dienstag, 11. November
9.00 und 15.00 Chrabbeltreff,
Kirchgemeindehaus
Freikirche der
Siebenten-Tags-Adventisten
Wolfswinkel 36, Zürich-Affoltern
www.zentrum-wolfswinkel.ch
Samstags
9.30 Bibelgesprächsgruppen
10.30 Predigtgottesdienst
Separates Kinderbibelprogramm
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag
Auflage: 26’440 (Wemf beglaubigt)
Jahresabonnement: Fr. 90.–
Inserate: Fr. 1.56/mm-Spalte
Anzeigenschluss: Freitagmorgen, 10 Uhr
Geschäftsleitung/Verlag:
Liliane Müggenburg
Redaktion: Karin Steiner (kst.),
E-Mail: zuerichnord@lokalinfo.ch
Redaktionelle Sonderthemen:
Pia Meier (pm.), Lisa Maire (mai.)
Ständige Mitarbeiter: Pia Meier (pm.)
Anzeigenverwaltung: Andrea Kehl,
Mayjoy Föhn, Tel. 044 913 53 33
Anzeigenverkauf:
Antoinette Stiefel, Tel. 076 336 67 60,
E-Mail: antoinette.stiefel@lokalinfo.ch
Produktion: AZ Verlagsservice AG, 5001 Aarau
Abonnementsdienst: Tel. 044 913 53 33,
abo@lokalinfo.ch
Redaktion/Verlag, Vertrieb: Lokalinfo AG,
Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich,
Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72
E-Mail: lokalinfo@lokalinfo.ch,
www.lokalinfo.ch
Druck: NZZ Print, Schlieren
Zürich Nord
Veranstaltungen & Freizeit
Ein Stück Margrit Rainer auf der Bühne
«Lieber en Maa im Huus als gar kei
Ärger» ist ein Stück Margrit Rainer –
eine Hommage zum 100. Geburtstag.
Am 9. Februar 1914 wurde sie geboren, bis heute bleibt Margrit Rainer in
Erinnerung als eine der grossen
Volksschauspielerinnen der Schweiz:
Nach über zehn Programmen mit dem
legendären Cabaret Cornichon brachte sie in unzähligen Komödien und
Radiosendungen ihr komisches Talent
und ihre Musikalität zum Ausdruck.
Durch ihre Schauspielkunst prägte sie
Franz Schnyders Gotthelf-Verfilmungen wesentlich mit. Die Zürcher Sängerin Christine Lather bringt gemeinsam mit der Akkordeonistin Patricia
Draeger die humorvolle Schauspielerin über die Musik in Erinnerung. Ihr
gelingt das, was die Rainer auszeichnete: hinter den ganz kleinen züritüütschen Texten die ganz grosse Melancholie hervortreten zu lassen. (zn.)
Samstag, 8. November, 15.30 bis 17.15
Uhr. Anmeldung erforderlich unter Tel.
044 319 94 00. Alterszentrum Dorflinde,
Dorflindenstr.4.
Christine Lather und die Akkordeonistin Patricia Draeger.
Foto: zvg.
GEMEINSCHAFTSZENTREN
GZ Affoltern
Bodenacker 25, 8046 Zürich
Tel. 043 299 20 10 / Fax 043 299 20 19
gz-affoltern@gz-zh,ch
www.gz-zh.ch
Räben schnitzen: Sa, 8. Nov., 13 bis 16
Uhr.
Klein, fein, spontan: Di, 11. Nov., 18
bis 20 Uhr.
Spielen im Saal: Di bis Do 14 bis 17
Uhr.
Vorschau Kerzenziehen: ab Mi, 19. Nov.
Schreibdienst: jeden Do von 17 bis 19
Uhr.
GZ Schindlergut
Kronenstrasse 12, 8006 Zürich
Tel. 044 365 24 40 / Fax 044 365 24 49
gz-schindlergut@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch
Rhythmik für Kinder zwischen 3 und
5 Jahren (ohne Begleitung): Di, 11.
Nov., 16.20 bis 17 Uhr.
Malwerkstatt für Kleine: Do, 6./Fr, 7.
und Mi, 12. Nov., 10 bis 12 Uhr.
Malwerkstatt für Gross und Klein
Räbenschnitzen für Kinder in Begleitung: Fr, 7. Nov., 14 bis 17 Uhr.
Räbenfest im Schindlerpark: Fr, 7.
Nov., 18 Uhr.
GZ Seebach
Hertensteinstrasse 20, 8052 Zürich
Tel. 044 307 51 50 / Fax 044 307 51 69
E-Mail gz-seebach@gz-zh.ch
Jassen am Bach: Mi, 19. Nov., 19.30
Uhr. Anmeldung bis 18. Nov. unter
044 307 51 51.
Einführung E-Banking: Do, 20. Nov.,
9.30 bis 11.15 Uhr. Anmeldung bis
13. Nov. unter 044 307 51 60.
Capoeira für Kinder ab 8 Jahren: jeden Mi 15.15 bis 16.15 Uhr. AnmelANZEIGEN
den: 076 512 49 45, Fabio Serafini.
Anlaufstelle Kinderbetreuung: jeden Di,
9 bis 12 und jeden Do 14 bis 17 Uhr.
Schreibdienst: jeden Di 14 bis 17 Uhr.
Anmeldung unter 044 377 77 00.
Sonntagsbrunch: 9. Nov., 10 bis 12.30
Uhr im Zentrum ELCH Frieden,
Wehntalerstr. 440, Zürich. Anmelden
bis 7. Nov. unter 078 645 07 54.
GZ Höngg/Rütihof
GZ Wipkingen
Lila Villa, Limmattalstrasse 214
Tel. 044 341 70 00
Schüür, Hurdäckerstrasse 6
Tel. 044 342 91 05
gz-hoengg@gz-zh.ch, www.gz-zh.ch
Konzert: Fr, 7. Nov., ab 20 Uhr: «Red
Shoes» und «Pablo Infernal», in der
Lila Villa.
Indoorspielplatz: jeden Fr 9.30 bis 12
Uhr in der Lila Villa.
Schärrerwiesentreff: jeden Mi 14 bis 17
Uhr für Kinder im Primarschulalter,
in der Lila Villa.
Breitensteinstrasse 19a, 8037 Zürich
Tel. 044 276 82 80 / Fax 044 271 98 60
gz-wipkingen@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch
Kerzengiessen: Fr, 7./Sa, 8. Nov., je 14
bis 17 Uhr im Atelier Ost.
Schachturnier: Sa, 8. Nov., 14 bis 18
Uhr. Anfrage freie Plätze umgehend
unter 079 577 75 34.
Chrabbelgruppe: Di, 11. Nov., ab 15
Uhr für Kinder von 1 bis 3 Jahren im
GZ.
Japanische Kalligraphie: Di, 11. Nov.,
19 bis 21 Uhr im Atelier West.
Kindertheater: Mi, 12. Nov., 15 Uhr,
für 5 bis 99 Jahre. Reservation möglich im GZ-Sekretariat.
GZ Oerlikon
Gubelstrasse 10, 8050 Zürich
Tel. 044 315 52 42 / Fax 044 315 52 49
gz-oerlikon@gz-zh.ch
www.gz-oerlikon.ch
Räbeliechtliumzug: Fr, 7. Nov., 19 Uhr:
Start im MFO-Park.
Sprachencafé Deutsch: Fr, 7. Nov., 15
bis 16 Uhr.
Chat with Chaat: Sa, 8. Nov., 14 bis 19
Uhr.
Aus Grau mach bunt: Mi, 12. Nov., 14
bis 17 Uhr im UG-Atelier. Anmeldung
erforderlich!
GZ Hirzenbach
Helen-Keller-Strasse 55, 8051 Zürich
Tel. 044 325 60 11 / Fax 044 325 60 12
gz-hirzenbach@gz-zh.ch
Hauskonzert: Sa, 8. Nov., ab 19.30 bis
2 Uhr, mit Barbetrieb.
Kids-Disco: Mi, 12. Nov., 14 bis 17
Uhr für Jugendliche von 9 bis 12 Jahren. Horte bitte anmelden.
GZ geschlossen wegen Weiterbildung:
Do, 13. Nov.
GZ Buchegg
Bucheggstrasse 93, 8057 Zürich
Tel. 044 360 80 10 / Fax 044 360 80 18
gz-buchegg@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch/buchegg
Konzert: MUSIC I LIFE: Fr, 7. Nov., 19
Uhr im Café.
Theater: Mutig sein! Sa, 8. Nov., 16
Uhr Premiere; So, 9. Nov., 11 Uhr,
Mi, 12. Nov., 15 Uhr.
Gehirntraining für Senioren/-innen:
Info: jeweils Mo 11 bis 12 Uhr im
Gymnastikraum.
Neu: Sprach-Café: Di 10 bis 11 Uhr.
Atelier: Mi 14 bis 17.30 Uhr für
Schulkinder; Do 15 bis 17.30 Uhr für
Kleinkinder; Do 18.30 bis 21 Uhr für
Erwachsene auf Voranmeldung.
Spielanimation: Mi 14 bis 17.30 Uhr
auf dem Spielplatz.
Medienwerk: Mi/Do 14 bis 17 Uhr.
Verein ELCH
Zentrum Krokodil
für Eltere und Chind
Regensbergstrasse 209, 8050 Zürich
Tel. 044 225 77 88
Abendhüeti: Sa, 8. Nov., 17 bis 21 Uhr
im Zentrum ELCH CeCe-Areal,
Wehntalerstr. 634, Zürich. Anmelden
bis am Vortag um 11 Uhr.
Mitmach-Show mit dem Clown: So, 9.
Nov., 15 bis 16 Uhr, Zentrum ELCH
Frieden, Wehntalerstr. 440, Zürich.
für Eltern und Kinder
Winterthurerstrasse 537, 8051 Zürich
Tel. 044 321 06 21
info@zentrum-krokodil.ch
www.zentrum-krokodil.ch
Kasperli: Mi, 12. Nov., 14 bis 15 Uhr.
Lernort Alltag – family talk: Do, 13.
Nov., 9.30 bis 11 Uhr.
Kinderhüeti: jeweils Mo bis Fr, 8.30
bis 11.30 Uhr, ohne Anmeldung.
Nr. 45
6. November 2014
19
20
Zürich Nord
Nr. 45
6. November 2014
SPORT
Affoltern gewinnt das Derby
Mit Sieg in die Winterpause
Das Zürich-Nord-Derby verlief sehr animiert und ausgeglichen. Dank einem Treffer von Oliver Winzeler
schwangen die Affoltemer
knapp obenaus.
Unterstrass kam im letzten
Spiel der Vorrunde gegen
den Racing Club zu einem
2:0-Sieg und überwintert
auf dem 3. Tabellenplatz.
Walter J. Scheibli
Es war zwar am letzten Sonntag
schon November, aber schöneres
Wetter hat es in dieser Saison an einem FCU-Heimspiel kaum einmal zuvor gegeben. Als Schiedsrichter Zeljko Eric die Partie abpfiff, sah man
auf der Steinkluppe zufriedene Gesichter. Dank dem 2:0-Sieg zum Abschluss kletterte Unterstrass auf den
3. Rang und überwintert dort. Allerdings: Als einfach erwies sich die
Aufgabe gegen den Tabellenvorletzten Racing keineswegs, die Gäste waren stärker als erwartet. Unterstrass
musste in der zweiten Halbzeit um
Martin Mattmüller
Das Spiel begann bei Nebel und endete bei Sonnenschein. Die zahlreichen Zuschauer sahen am Sonntagmorgen ein äusserst umkämpftes
Derby. Die Gäste vom Neudorf verzeichneten in der ersten Halbzeit
zwei annullierte Treffer von Ardian
Krasniqi, der sich dabei verletzte und
ausgewechselt werden musste, sowie
von Dominic Vogel. Beidseits waren
wenige echte Torchancen zu verzeichnen, und was aufs Tor kam,
wurde eine sichere Beute der beiden
Torhüter Redon Zeqiri und Maximiliano Cossa.
Die Entscheidung in dieser Partie
fiel sechs Minuten nach dem Seitenwechsel, als Oliver Winzeler im Strafraum am schnellsten reagierte und
zum 1:0 für die Platzherren einschiessen konnte. Zwar verstärkten die Neudörfler darauf hin ihre Angriffsbemühungen, doch erwies sich Goalie Zeqiri als sicherer Keeper. In der Schlussphase gab es noch zwei kritische
Zweikampfsituationen im Strafraum
des Platzclubs, doch den Gästen gelang kein gültiger Treffer. Das intensive Derby wurde in sehr fairem Rahmen ausgetragen, wovon auch die nur
zwei gelben Karten zeugen.
Andreas Zimmermann
Es war zu Beginn ein lebhaftes Spiel.
Die beiden Kontrahenten neutralisierten sich aber gegenseitig. Torchancen waren Mangelware. Bis zum
Strafraum kombinierten sich beide
Teams recht gut durch. Doch im
Strafraum war man am Ende des
fussballerischen Lateins.
Einige
ungefährliche Schüsse
prägten die 1. Halbzeit. Der FC Seefeld war individuell überlegen. Man
merkte, dass einige Spieler schon in
höheren Klassen gespielt hatten. In
Die Zuschauer sahen ein hart umkämpftes Derby.
Am nächsten Donnerstag, 6. November, gastiert der FCOP im Cup beim
FC Rot Weiss Winkion. Spielbeginn
auf der Sportanlage Buchholze in Uster ist um 20.15 Uhr. Am Sonntag, 9.
November, empfängt der FC Oerlikon/Polizei der FC Einsiedeln zum
letzten Vorrundenspiel auf dem Neudorf. Spielbeginn ausnahmsweise um
16.30 Uhr.
Foto: kst.
FC Zürich-Affoltern - FC Oerlikon/Polizei
1:0 (0:0). Sportplatz Fronwald, 150 Zuschauer. Schiedsrichter: Dambone. Tore:
51. Winzeler 1:0. FC Zürich-Affoltern: Zeqiri; Buff, Schmalisch, Trindler, Berhe;
Winzeler, Filipovic, Tzikas, Ademaj (46.
Kuster); Schöndorf, Tedesco (75. Fernandes Dinis). FCOPi: Cossa; Kelmende (45.
Mehic), Krasniqi, Caroli, Kosic; Vogel, Bli,
Santos, Tairi (60. Niedecken), Steiner (55.
Knezic); Zumberi. Gelbe Karten an Schöndorf (47.), Knezic (89.).
der 38. Minute kamen die Gäste aus
Höngg zu einer Torchance durch
Kuhn. Diese wurde durch einen nicht
ungefährlichen Weitschuss des FC
Seefelds beendet.
Die 2. Halbzeit begann, wie die 1.
Hälfte endete. Man war bemüht, aber
eigentliche Früchte konnten nicht geerntet werden. Die Seefeld-Boys waren technisch überlegen, doch sie
blieben immer wieder an der hervorragenden Defensive der Höngger
hängen. Der vorher eingewechselte,
wirblige Sebi Luck brachte den Ball
mittels Flanke in den 16er, Infante
verfehlte, Dössegger spielte zu Zogg,
und dieser bugsierte das Leder in das
Tor der Seefelder. 66. Minute: 0:1 für
die Roduner (Capeder) Boys. Es entwickelte sich danach, wie so oft nach
Toren, ein lebhafteres Spiel. Die
Mannen aus Zürich-Riesbach streb-
(36.) markierte sein erstes Tor in der
2. Liga zum 2:0. Die Gäste konnten
weiterhin keine Akzente setzen, denn
sie spielten vielfach zu ungenau und
waren dem FCS technisch und spielerisch unterlegen. Ramseier (39.) wurde steil auf die Reise geschickt, und
der spielte den Ball zwischen Beinen
hindurch zum 3:0 in die Maschen.
Fredy Lachat
In der ersten Viertelstunde sah man
ein gegenseitiges Abtasten mit spielerischen Vorteilen des FCS, bei dem es
im Abschluss noch nicht richtig klappen wollte. Emir Salkic (18.) erzielte
dann überlegt den Führungstreffer.
Vonseiten des Gegners sah man nur
eine zaghafte Reaktion. Die Platzelf
fiel mit einem vorzüglichen Spielaufbau auf und wurde immer dominanter. Es war keine Überraschung, dass
sie den Vorsprung ausbauen konnte.
Der erst sechzehnjährige Kocayildiz
Dem TV Unterstrass glückt
gegen ein inferiores Witikon
ein Befreiungsschlag. Gleich
mit 35:13 wurde der Aufsteiger auf den Heimweg
geschickt. Mit solchen Darbietungen haben die Untersträssler im Tabellenkeller
nichts zu suchen.
Christian Hungerbühler
ten vehement den Ausgleich an. Ein
Unentschieden hätten die Seefelder
durchaus verdient. Das störte die
überglücklichen Höngger aber wenig.
Sie sind nun seit 18 Spielen ungeschlagen. Da Dornach unentschieden
spielte gegen Dardania, beträgt der
Vorsprung aktuell fünf Punkte. Entschieden ist aber noch gar nichts, Zurich United rückte nämlich neu auf
den 2. Platz vor.
Das nächste Spiel ist der Cup am
8. November auf der Allmend Brunau
gegen Red Star.
FC Seefeld - SV Höngg 0:1 (0:0). Schiedsrichter: Nico Gianforte, Sabrina Keinersdorfer, Linda Schmid. SVH: Blank, El
Akab, Infante, Von Thiessen, Kuhn, Zogg,
Riso, Würmli, Schreiner, Ryser, Dössegger.
Tore: 66. Zogg 0:1. Auswechslungen: 63.
Luck für Kuhn, 78. Eugster für Infante, 89.
Dedic für Dössegger. Karten: 27. Infante
gelb, 93 Riso gelb.
Schwamendingen deklassiert den Gegner
Gegen Schlieren, bei dem es
angeblich von Spielern mit
Erstliga- und InterregioErfahrung wimmelt, kam
der FC Schwamendingen zu
einem ungefährdeten Sieg.
Unterstrass - Racing Club Zürich 2:0 (1:0).
Steinkluppe: 90 Zuschauer. Schiedsrichter:
Zeljko Eric (Uster). Tore: 5. Müller 1:0, 85.
Kleinheinz 2:0. Unterstrass: Schilter; M.
Schacher, Marda, Frey, Fusco; Müller, Adler, Kleinheinz, Helmchen; Gigli, Hasan.
Eingewechselt: Punnackalkilukken, Sergio,
Hüsser, Fischer, Lo Russo und Roccuzzo.
Bemerkungen: Unterstrass ohne D. Schacher, Mariani, Paramaranthan (alle verletzt), Piso (krank) und Hofmann (Ferien).
TVU: Ciao Abstiegsgespenst!
Der SV Höngg ist Wintermeister 2014
Wollte der SV Höngg als
Leader überwintern, war
mindestens ein Remis notwendig. Doch die RodunerBoys wollten mehr.
den Sieg zittern. Torhüter Schilter,
der kurzfristig den erkrankten Piso
vertrat, musste mehrere Male in extremis abwehren. Erst das 2:0 durch
Kleinheinz fünf Minuten vor dem Ende brachte die Entscheidung für den
FCU. Unterstrass-Trainer Dave Mang
freute sich dennoch über den Sieg
und den Fakt, dass sein Team keinen
Gegentreffer kassiert hat. «Das ist ein
guter Abschluss, auch wenn die Aufgabe schwer war», meinte Mang zum
Ende einer Vorrunde, die für Unterstrass gesamthaft gut war.
Kaum eine Reaktion
Wer nun glaubte, Schlieren könne
sich nach der Pause etwas steigern,
sah sich getäuscht. Die Gäste konnten weiterhin keine Akzente setzen.
Es war vielmehr Ramseier, der nach
einem Rush in die Mitte flankte, wo
Emir Salkic (48.) den Ball zum 4:0 in
die Maschen jagte.
Eine Direktabnahme durch Lopez
(51.) aus über zwanzig Metern fand
dann den Weg zum 4:1 ins Tor. Die
Besucher gerieten immer mehr unter
Druck. Es war deshalb nicht verwun-
derlich, dass die weitern Tore der
Platzherren in regelmässigen Abständen fielen. Araujo (67.) erzielte das
5:1. Schlieren zerfiel richtiggehend.
Emir Salkic (76.), gut freigespielt,
markierte sein drittes Tor. Segreto
(80.) versenkte dann den Ball zum
hochverdienten 7:1.
Schwamendingen - Schlieren 7:1 (3:0).
Heerenschürli, 130 Zuschauer. SR: R.
Dambone. Tore: 18. Emir Salkic 1:0, 36.
Kocayildiz 2:0, 39. Ramseier 3:0, 48. Emir
Salkic 4:0, 51. Lopez 4:1, 67. Araujo 5:1,
76. Emir Salkic 6:1, 80. Segreto 7:1.
Schwamendingen: Sokolovic; Zejak (64.
Kempter), Avdyli, Araujo, Alili; Ramseier,
Edin Salkic (71. Segreto), Simijonovic, Simeonovic, Emir Salkic; Kocayildiz (76.
Mguedmini). Bemerkungen: Salkic Edin
(Lattenschuss). Verwarnungen: je eine.
FCS ohne Sadiku, Bajra, Barta, Schacher,
Kqira, Arsic (verl.) Neziri (FE), Iseni (Militär), Pinto, Castelberg, Ejder Oguz (n.i.A.)
Nächste Spiele: Donnerstag, 6. November,
20.15 Uhr, Werd: Oetwil/Geroldswil - FCS
(Cup); Sonntag, 9.11., 12 Uhr, Juchhof 2:
Srbija - FCS.
Von Not gegen Elend war im Vorspann der Partie die Rede. Zumindest
das Heimteam liess sich den missratenen Saisonstart nicht anmerken und
feierte den bisher höchsten Sieg dieser
2.-Liga-Saison. Cheftrainer Mäder war
ob der Art erfreut: «Wir zogen trotz
deutlicher Pausenführung unser Tempo bis zum Schluss durch.» Sein Team
bekundete nur in der Startphase einige Konzentrationsschwierigkeiten, als
es nach acht Minuten bereits siebenmal skorte, hinten aber ebenfalls bereits sechs Gegentreffer kassiert hatte.
Einige Strafen der Gäste, ein kaltblütiger Auftritt im Heads-up mit dem geg-
nerischen Schlussmann und eine lebendigere Deckung erklärten den Zwischenspurt des TVU im zweiten Viertel. Bereits zur Pause (18:9) zweifelte
niemand mehr am Sieg der Platzherren.
Abgesehen von Eggers ersten Toren für seinen neuen Klub, Nipkows
gefühlvollem Heber und Steffens Dreipunktewurf ins verwaiste Witikon-Tor
bescherte der zweite Umgang wenig
Aufregendes. Der TVU hielt die Pace
hoch und war über 60 Minuten torhungrig. Defensiv machten Bucheli
und Simic den Laden dicht. Simic etwa musste in seinen 20 Minuten nur
zweimal hinter sich greifen. Äusserst
breit sind aber auch der Rückraum
und die Torwartposition besetzt. Was
Mäder das grosse Spielerreservoir an
Punkten bringt, wird sich vielleicht
schon am Samstag zeigen. Dann reist
der TVU zum Aufsteiger Kloten.
TV Unterstrass - TV Witikon 35:13 (18:9).
Sporthalle Fronwald, 30 Zuschauer,
Schiedsrichter: Marko/Meili. TVU mit
Bucheli/Simic; Egger, Glättli, Hegi, Helbling, C. Hungerbühler, P. Hungerbühler,
Jauch, Nipkow, Schärli, Steffen, Stropnik,
Widmer. TVU erstmals (wieder) mit Simic,
Helbling und Egger.
SV Seebach hat Punkte verloren
Gegen den unangefochtenen Leader hat Edwin
Winkler kurz vor Schluss die
Führung für Seebach erspielt. In der Nachspielzeit
musste der SVS noch den
Ausgleich durch Barigliano
hinnehmen.
Ernesto Peter
Rekordkulisse auf dem Eichrain. Das
letzte Spiel in der Vorrunde wollten
sich viele Zuschauer bei herrlichem
Herbstwetter nicht entgehen lassen.
Vorsichtiges Abtasten auf beiden Seiten war Trumpf. Der Leader bestimmte das Spielgeschehen jedoch,
bei Konter waren die Seebacher stets
gefährlich. So in der 14. Minute, als
Egli herrlich steil angespielt wurde.
Die Hereingabe auf Dino Alic verpasste dieser mit dem Kopf nur
knapp. Kurz darauf eine weitere
Chance, die aber ebenfalls vergeben
wurde. Brüttisellen-Dietlikon bemühte sich als Leader, das Spiel zu machen, was ansatzweise auch gelang,
doch die Seebacher Abwehr stand
gut. So auch bei einem raschen Angriff, als Charelas den schnellen Murati nur noch mit einem Foul stoppen
konnte. Dieser wäre allein auf Hauser im Seebacher Tor losgezogen.
Weitere Torchance erspielten sich die
Seebacher kurz vor der Pause mit einem gefährlichen Freistossball von
Scherrer, der Sauber im Gästetor forderte.
Beide Mannschaften kontrollierten nach dem Tee das Spiel, wobei
die Gäste mehr in Ballbesitz waren.
Bei einem Konter der Seebacher
konnte Egli nur noch in extremis gestoppt werden, er hätte allein auf
Sauber losziehen können.
Kurz darauf setzte Manico das Leder, nach einem Scherrer-Freistoss,
an die Latte. Aber nach einem weiteren Seebacher Freistoss stupfte Edwin Winkler den Abpraller über die
Torlinie zur verdienten Führung für
die Seebacher. In der Nachspielzeit
drängten die Gäste auf den Ausgleich, und nach einer Fehlertriplette
der Seebacher gelang ihnen das Vorhaben glücklich.
SV Seebach - FC Brüttisellen-Dietlikon 1:1
(0:0). Eichrain: 118 Zuschauer. SR.: Xhyljan Mahmuti, Schaffhausen. Tore: 80.
Winkler 1:0, 91. Barigliano 1:1. SV Seebach: Hauser; Ferrer, Charelas, Winkler,
Capaul (46. Manico), Fleik, Scherrer,
Eidam (71. Cakovic), Halili, Dino Alic
(91. Suter) und Egli. Bemerkungen: Gelb:
Fleik, Charelas, Egli und Ferrer, alle Foulspiel.
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
93
Dateigröße
8 452 KB
Tags
1/--Seiten
melden