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journal - NieKE - Niedersächsisches Kompetenzzentrum

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Ausgabe 2 | September 2014
journal
Niedersächsisches Kompetenzzentrum
Ernährungswirtschaft
> > > Aktuelle Informationen zur Landesinitiative Ernährungswirtschaft in Niedersachsen > > >
Innovationsboard
Landesinitiative Ernährungswirtschaft
hat die Arbeit aufgenommen
– Am 12. Juni 2014 trafen sich die Mitglieder des neu eingerichteten Inno> Quakenbrück/Vechta
vationsboards des NieKE – Landesinitiative Ernährungswirtschaft zur ersten konstituierenden
Sitzung am Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück. Die Geschäftsstelle
der Landesinitiative Ernährungswirtschaft (Netzwerkkoordination) hat ihren Sitz an der Universität Vechta am Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA).
Ein Technologietransferzentrum wurde zum 1. Januar 2014 in Quakenbrück neu eingerichtet.
EDITORIAL
Nach der Sommerzeit
möchten wir Ihnen in
diesem Journal über die
NieKE-Aktivitäten der letzten
Monate berichten. Niedersachsens Wirtschaftsminister
Olaf Lies besuchte Ende
August das DIL und informierte sich über die Arbeit
der Landesinitiative.
Weitere Themen sind die
konstituierenden Sitzungen
von Gremien des NieKE,
Veranstaltungen und der
Messeauftritt auf der LandTageNord in Wüsting. Auch
in diesem Jahr konnten
junge Menschen für Ausbildung und Studium in der
Agrar- und Ernährungswirtschaft begeistert werden.
Informationen zum Experteninterview und zu Branchenterminen finden Sie wie
gewohnt in dieser Ausgabe.
Eine interessante Lektüre
wünscht Ihnen
Doris Schröder
AUS DEM INHALT
Spannender Partner
Wirtschaftsminister Lies
besucht das DIL | Seite 3
1. Reihe (v. l. n. r.): Dr. Ralf Zink, Prof. Dr. Christine Tamásy, Dr. Stephanie Pohl, Peter Dunkel, Min. a. D. Uwe Bartels,
Dr. Christian Klein, Dr. Christopher Sabater | 2. Reihe (v. l. n. r.): Johannes Eiken, Bernd Meerpohl, Dr. Michael Schrörs,
Paul Brand, Thomas Serries, Dr.-Ing. Volker Heinz, auf dem Foto fehlt Herbert Winkel | Foto: Sarbach
Das Innovationsboard stellt
entscheidende Weichen für
die operative Gestaltung der
Arbeit der Landesinitiative
Ernährungswirtschaft. Das
Gremium besteht aus VertreterInnen der niedersächsischen Agrar- und Ernährungswirtschaft, des Ministeriums
für Wirtschaft, Arbeit und
Verkehr, des Ministeriums für
Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz, der
kommunalen Gebietskörperschaften in Vechta und
Osnabrück, der Gewerkschaft
NGG sowie der Universitäten
und Hochschulen in Nieder-
sachsen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem
die Neuausrichtung der Landesinitiative Ernährungswirtschaft bis 2017 und die damit
verbundenen Ziele, Aufgaben
und Themenschwerpunkte.
NieKE journal | September 2014 | Seite 1
DS
Herausforderung
Experteninterview mit
Dr. Lars Schrader | Seite 6
Nachhaltige Entwicklung
Gemeinschaftliche
Bewerbung Vorab | Seite 8
Im »Grünen Zentrum«
NieKE – Landesinitiative Ernährungswirtschaft
auf der Land Tage Nord 2014
NieKE auf der Land Tage Nord 2014 | Foto: NieKE
der 11. LandTageNord-Messe in Wüsting präsentierten sich
> Bei
NieKE – Landesinitiative Ernährungswirtschaft und weitere Institutionen in diesem Jahr im Zelt des »Grünen Zentrums« mit
Informationen und Aktionen rund um das Thema »Kulturlandschaft« einem breiten Publikum.
Gemeinsam mit der Land-Tage GmbH und weiteren Partnern des
NieKE konnte die Landesinitiative Ernährungswirtschaft erneut
Jugendlichen sowie Erwachsenen, Ausbildern, Ausbildungsberatern und Lehrern die Möglichkeit bieten, sich umfassend über
die Berufschancen in dieser interessanten und zukunftsträchtigen
Branche und generell über die in der Land- und Ernährungswirtschaft zu informieren.
Das Thema »Ausbildung« ist in der gesamten Agrar- und Ernährungswirtschaft aus unterschiedlichen Gründen mehr und mehr
in den Fokus gerückt. Auch junge, zum Teil nicht aus der Landwirtschaft kommende Menschen, interessieren sich zunehmend
für die diversen Berufsbilder der Branche. Mit dem Auftritt stellten sich die Aussteller zum wiederholten Male dem sich bereits
seit Jahren abzeichnenden Fachkräftemangel und eröffneten den
Jugendlichen und deren Eltern getreu dem Motto »Potenziale der
regionalen Agrar- und Ernährungswirtschaft nutzen – Ausbildung
und Jobs mit Zukunft« die Möglichkeit, sich einen Überblick über
die vielfältigen und interessanten Tätigkeiten, Ausbildungs- und
Studienmöglichkeiten in den diversen Berufsfeldern der Branche
zu verschaffen.
Wie wichtig die Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema
Fachkräfte ist, zeigt sich u. a. darin, dass auch in diesem Jahr noch
nicht alle Ausbildungsplätze in der niedersächsischen Agrar- und
Ernährungswirtschaft besetzt werden konnten. Aus diesem Grund
ist es wichtig, Jugendliche noch intensiver über diese Berufe zu
informieren und zu begeistern. Für die Branche spricht neben
den interessanten Tätigkeitsfeldern auch die Zukunftsträchtigkeit der Berufe – gerade in der Wirtschafts- und Finanzkrise war
die Agrar- und Ernährungswirtschaft mit am Wenigsten betroffen.
Unterstützt wurde die Landesinitiative Ernährungswirtschaft
während ihres Messeauftritts in bewährter Weise von der LUFA
Nord-West, der Hochschule Osnabrück (StanGe – Studiengang
angewandte Geflügelwissenschaften) und dem Förderverein für
Regionale Umweltbildung-Agrarwirtschaft e. V. (RUBA e. V.).
NieKE präsentierte die im Internet verfügbare Bildungslandkarte, die speziell die in Niedersachsen und Bremen existierenden Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den agrar- und ernährungswirtschaftlichen Berufsfeldern in den Mittelpunkt stellt.
Sie dient als einfach zu bedienendes »Werkzeug« für Unternehmen sowie für Ausbildungs- und Studienplatzsuchende. Mit deren
Hilfe können Informationen über Aus-, Weiterbildungs- und Studienangebote von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen gezielt und schnell ermittelt werden. Entsprechend positiv fiel die Resonanz vieler junger Besucher aus. Ergänzt wurde
das Angebot durch die NieKE-Unternehmensdatenbank, die im
Juli 2013 freigeschaltet wurde. Hier können Nutzer gezielt nach
Unternehmen in Zielregionen suchen – In welchem Betrieb kann
ich eine Ausbildung beginnen? Wo finde ich nach meinem Studium
einen Arbeitsplatz in Niedersachsen?
Durch das gelungene Standkonzept im Zelt der Beratungsgemeinschaft »Grünes Zentrum« war es den Ausstellern auch in
diesem Jahr möglich, den Besuchern eine passende Plattform zum
Nutzen einer konsequenten Netzwerkarbeit, die gewinnbringend
sowohl für Ausbildungs- oder Studienplatzsuchenden als auch
für die Unternehmen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft ist,
zu bieten. Durch die Zusammenführung von Akteuren mit gemeinsamen Zielen konnte sich der Herausforderung »Fachkräftemangel«, durch eine gute Beratung und die Bereitstellung zielgerichteter Informationen gestellt werden.
DS
NieKE journal | September 2014 | Seite 2
Der Wirtschaftsminister auf Sommerreise
Olaf Lies: »Die Uni Vechta ist
ein spannender Partner des DIL«
Rahmen seiner Sommer> Im
reise durch das Osnabrücker
Land besuchte der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr,
Olaf Lies, am 28. August das
Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL), um sich
einen Eindruck von den Aktivitäten rundum die Quakenbrücker Forschungseinrichtung
zu verschaffen. Lies, dem
das DIL schon als Veranstalter
der Innovation Food Conference 2013 in Hannover und
als Koordinator der niedersächsischen Landesinitiative
Ernährungswirtschaft – NieKE
bekannt ist, weiß um das hohe
Innovationspotenzial der
Forschung für die technologische und wirtschaftliche
Entwicklung der Region.
Ganz im Zeichen der
Innovation stand auch das
Programm für den Besuch
im Artland. Institutsleiter,
Volker Heinz, ließ es sich
nicht nehmen, dem Minister
tiefe Einblicke in die Entwicklungsschmiede des DIL zu
gewähren. Auf besonders
großes Interesse der Anwesenden stieß die Stoßwellentechnologie. Das Verfahren zur
Zartmachung von Fleisch
basiert auf Blitzen, die sich mit
40.000 Volt in ein Wasserbad
entladen und auf diese Weise
die Qualität der Produkte
erhöhen. Die Reifezeit und
der damit verbundene Energieverbrauch können mit diesem
Verfahren, welches kurz
Besichtigung des DIL-Technikums | Foto: Sarbach
vor der Industriereife steht,
massiv reduziert werden. Ein
Beispiel: Die Reifezeit eines
argentinischen Rindersteaks
beträgt 24 Tage. Die Stoßwellenbehandlung dauert
einige Sekunden. Als weiteres
Highlight des Besuchs entpuppte sich die Verkostung
»pflanzlicher Schnitzel« der
Firma LikeMeat. Nach dem
Geschmackstest konnten die
Besucher auch einen Blick
hinter die Kulissen werfen und
sich im Extrusionstechnikum
ein Bild des zugrundeliegenden Prozesses machen. Die
physikalische Haltbarmachung
von Fruchtsäften und den
beliebten Smoothies wurde
von Elea-Technology, einem
Spin-off des DIL, demonstriert.
Auch der wirtschaftliche
Aspekt durfte selbstverständlich nicht zu kurz kommen:
Neben den technologischen
Neuheiten erkundigte sich
Minister Lies auch nach dem
Baufortschritt des Businessund Innovationspark Quakenbrück (BIQ), dessen Realisierung in direkter Nachbarschaft
zum DIL, mit der Unterstützung
des Niedersächsischen
Ministeriums für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr sowie den
Christine Tamásy und Volker Heinz informieren Minister Lies über die Entwicklungen der Landesinitiative | Foto: Sarbach
NieKE journal | September 2014 | Seite 3
regionalen Akteuren aus Landkreis und Samtgemeinde
ermöglicht wurde. Das BIQProjekt gilt als wichtiger
Meilenstein in der Entwicklung
des Wirtschafts- und Technologiestandortes Artland.
Auch im Bereich Netzwerke
und Mittelstandsförderung
hat sich innerhalb der Region
einiges getan: Gemeinsam
mit Christine Tamásy, Leiterin
des Instituts für Strukturforschung und Planung in
agrarischen Intensivgebieten
(ISPA, Vechta) stellte Institutsleiter Volker Heinz dem
Minister die Entwicklungen
der gemeinsam geführten
Landesinitiative Ernährungswirtschaft vor. Christine
Tamásy betonte mit Hinblick
auf die Wichtigkeit der Forschung in der Region, dass
die Innovation im Fokus der
Zusammenarbeit stünde.
Lies lobte die Kooperation
der beiden Institutionen:
»Die Uni Vechta ist ein spannender Partner des DIL«.
Nach dem etwa zweistündigen
Besuch setzte der Minister
seine Reise gut gestärkt in
Richtung Diepholz fort.
SB
Themenforum NieKE & VzF GmbH
Die Landwirtschaft vor neuen Herausforderungen:
Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) und Tierschutz
v. l.: Andreas Neumann, Dr. Conrad Welp, Dr. Lars Schrader, Dr. Gerd Carsten Höher, Doris Schröder, Eckhard Koch, Heiko Plate | Foto: NieKE
In Zusammenarbeit mit der VzF GmbH veranstaltete das NieKE
> am
11. Juni 2014 eine Tagung zum Thema »Die Landwirtschaft
vor neuen Herausforderungen: Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) und Tierschutz«. Veranstaltungsort war der Niedersachsenhof in Verden.
Eckhard Koch, Vorsitzender des Aufsichtsrates der VzF GmbH,
Uelzen, begrüßte die rund 120 Teilnehmer aus Wissenschaft,
Wirtschaft, Politik und Presse und stellte die Themen der Tagung
vor. Die Novellierung des EEG betrifft die Landwirtschaft in erheblichem Maß. Ziel der Reform ist es u. a. den Kostenanstieg zu
bremsen, den Markteintritt der erneuerbaren Energie zu forcieren
und den Ausbau dieser Energieform zu steuern. Das Energiekonzept 2050 stellt den Einstieg in das Zeitalter der erneuerbaren
Energie und den Ausstieg aus der Kernenergie dar. Für die Betreiber von Biogasanlagen ist das mit einer Vielzahl von Veränderungen verbunden, die sich auf landwirtschaftliche Betriebe und den
gesamten ländlichen Raum auswirken.
Gerd Carsten Höher, Referatsleiter im Nds. Ministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gab zunächst
einen Überblick über den Stand der Bioenergieproduktion in
Deutschland und insbesondere in Niedersachsen. 60 Prozent aller
erneuerbaren Energien werden in Niedersachsen durch Bioenergie
erbracht, damit hat die Bioenergie aktuell einen Anteil von 10 Prozent am gesamten Energieverbrauch. In den letzten zehn Jahren
konnte dies verzehnfacht werden. Laut Höher sind dabei vermehrt
Biogasanlagen in Ackerbau-, bzw. Grünlandregionen erstellt worden.
Neben Bayern stehen in Niedersachsen die meisten Anlagen. Mit
der Novellierung wird es künftig schwierig werden, neue Anlagen
zu bauen, aber das ist nicht das größte Problem, sondern der mangelnde Bestandsschutz der bestehenden Anlagen. Die Produktion
wird reglementiert – wer darüber hinaus wächst bekommt dies
nicht entsprechend vergütet. Die Entwicklungen im Düngerecht –
es sollen u. a. nicht mehr sechs Monate Lagerkapazität, sondern
künftig neun Monate vorgehalten werden – erschwert die Situation
von anderer Seite und macht es kaum finanzierbar. Höher schlussfolgerte, dass die Förderung von Bioenergie im Strombereich soll
durch die Novelle des EEG gestoppt werde und der Mais als Energiepflanze gesellschaftlich nicht akzeptiert sei. Weiter ist für ihn
die Festlegung der Höchstbemessungsleistung als Deckel für die
Stromerzeugung von Bestandsanlagen unangemessen und verhindert Effizienzsteigerungen und damit auch Kostensenkung im
Rahmen der bereits genehmigten, installierten Leistung. Das Wachstum auf Bestandsanlagen durch Satelliten BHKW oder andere
Maßnahmen als Reaktion auf steigende Kosten oder Auflagen aus
anderen Rechtsbereichen wie dem Immissionsrecht oder dem
Düngerecht würde den Anlagen nicht ermöglicht und der wirtschaftliche Bestandsschutz somit ausgehöhlt.
Die Initiierung des Niedersächsischen Tierschutzplans in 2011
war ein wichtiger Schritt für mehr Tierschutz in der Nutztierhaltung.
Zusammen mit den Tierhaltern sollen Maßnahmen entwickelt
werden, die den gehaltenen Tieren ein artgerechtes Leben ermöglichen. Die Haltung und Aufzucht der Tiere muss den Bedingungen
ihrer Umwelt bestmöglich entsprechen. Tiere sollen nicht den
Haltungsformen angepasst werden, sondern umgekehrt. Hierbei
müssen einige Verfahren und Haltungsbedingungen abgestellt
oder geändert werden. Landwirte, Tierärzte und Verbände arbeiten
gemeinsam an der Lösung und prüfen Alternativen. Die aktuellen
Entwicklungen in der Schweinehaltung präsentierte Lars Schrader
vom Friedrich-Löffler-Institut in Celle. Er stellte erste Ergebnisse
zu folgenden Problembereichen in der Schweinehaltung vor:
Schwanzkupieren/Schwanzbeißen, die betäubungslose Kastration bzw. Jungebermast, Schäden an Klauen, Gelenken und Haut
und das Thema Ferkelverluste/große Würfe. Das erste Projekt,
SchwIP – Schwanzbeiß-Interventions-Programm umfasst 107 Risikofaktoren. Es findet eine Schwachstellenanalyse im Betrieb statt
und im Anschluss erhält der Tierhalter Vorschläge zur Verbesserung. Dazu wird ein Maßnahmenplan erstellt und nach einem Jahr
eine Erfolgskontrolle durchgeführt. Z. B. ist eine Stalltemperatur
von 22 °C für Mastschweine in der Endphase der Mast zu warm,
NieKE journal | September 2014 | Seite 4
Vortragsveranstaltung und Exkursion zwischen NieKE & Erzeugergemeinschaften
Plötzlich steht die Presse vor der Tür … –
Öffentlichkeitsarbeit in der Landwirtschaft
Die Landesinitiative Ernährungswirtschaft veranstaltete
> Vechta.
am 12. August 2014 zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit den
genossenschaftlichen Viehhandelsunternehmen Erzeugergemeinschaft für Qualitätsvieh im Oldenburger Münsterland e. G.,
der »Ferkelerzeugergemeinschaft Ostfriesland e. G.«, Aurich
und der Raiffeisen Viehzentrale e. G. Ganderkesee, eine Vortragsveranstaltung zum Thema »Plötzlich steht die Presse vor
der Tür… – Öffentlichkeitsarbeit in der Landwirtschaft«. Veranstaltungsort war der Haaster Krug in Sage. Im Anschluss an das
Themenforum erfolgte eine Betriebsexkursion zum Geflügelschlachthof des Unternehmens Heidemark in Ahlhorn.
Vor rund 35 Teilnehmern
sprach Hendrik Arkenberg,
Mitarbeiter der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsvieh im
Oldenburger Münsterland e. G.,
in einem kurzen Grußwort
über die seit einigen Jahren
stattfindenden Aktivitäten, die
sich speziell an Junglandwirte
und potenzielle Hofnachfolger
richten. Die drei beteiligten
Erzeugergemeinschaften verfolgen mit dieser Initiative
das Ziel, das Miteinander der
landwirtschaftlichen Nachfolgegeneration zu stärken.
Für die diesjährige Vortragsveranstaltung sei es gelungen, mit Jana Püttker von der
ISN – Interessengemeinschaft
der Schweinehalter Deutschlands e. V., eine ausgewiesene
Expertin in Sachen Presseund Öffentlichkeitsarbeit
zu gewinnen, resümiert
Arkenberg.
Zu Beginn berichtete Püttker
über das in den letzten Jahren
gestiegene mediale Interesse
an Betriebsbesichtigungen im
Bereich der landwirtschaftlichen Primärproduktion, was
sich durch zahlreiche Anfragen
in der ISN-Geschäftsstelle
äußerte. Dabei sei es wichtig
zu unterscheiden, dass neben
angemeldeten Reportern auch
unangemeldete Vertreter
so genannter investigativer
Formate, wie »Panorama« oder
»Report Mainz«, ihren Weg zu
den Landwirten finden und
»auf einmal auf dem Bauernhof stehen«. Anhand zahlreicher Beispiele verdeutlichte
die Rednerin, auf welche Weise
unterschiedlichste »Hofbesuche« ablaufen können: Ob
durch provokantes Auftreten
der Reporter oder das Filmen
mit versteckter Kamera. Es sei
oftmals gut nachvollziehbar,
dass Landwirte bei unangemeldeten Besuchern mit der
Gesamtsituation überfordert
sind und als Folge nervös reagieren und unbedachte Äußerungen tätigen. Im Anschluss
gab Püttker allen anwesenden
Junglandwirten hilfreiche Ratschläge, wie in solchen Situationen zu verfahren sei, um
sich selbst und den eigenen
Arbeitsplatz und den Berufsstand adäquat zu präsentieren.
Im weiteren Verlauf des Vortrags zeigt Püttker zahlreiche
Möglichkeiten proaktiver
Öffentlichkeitsarbeit auf. Abgerundet wurde das Programm
durch einen anschließenden
Besuch der Putenschlachterei
des Unternehmens Heidemark
in Ahlhorn. Nach einer fachkundigen Betriebsführung
standen Unternehmensvertreter in ausführlichster Weise
Rede und Antwort.
CK
Junglandwirte bei dem Besuch der Firma Heidemark in Ahlhorn | Foto: Heidemark
Fortsetzung von Seite 4
denn Schweine können nicht schwitzen. Der zweimalige Einwurf
von Langstroh am Tag in die Bucht hat die besten Effekte gegen
Beißen und Wunden erzielt.
Bei Rindern ist seit Jahren die Rede vom sog. »Kuhkomfort«,
nur bei Schweinen hat der »Sauenkomfort« noch nicht Einzug gehalten. Sauen lieben eine weiche Unterlage, bei Mastschweinen
ist es anders. Sie haben andere Ansprüche an die Liegefläche.
Auch zur Kastration bzw. Jungebermast stellte Schrader den Sachstand der laufenden Projekte vor, in denen das Verhalten der Tiere
analysiert und Maßnahmen zum Abstellen der unerwünschten
Verhaltensweisen erprobt werden. Abschließend bemerkte Schrader, dass Fleisch leider immer noch als Lock- bzw. Sonderangebot
in den Supermärkten mit negativen Auswirkungen auf den Absatz
der erzeugten Mengen eingesetzt wird. Es werde zukünftig nicht
ausreichen, besser zu kommunizieren. Auch fundierte Unter-
suchungen der Verbrauchereinstellung sollten gestartet werden.
Das Tierschutzlabel gibt es bereits, aber die Durchsetzung im
Markt hängt von anderen Faktoren ab.
Im Anschluss an die Vorträge gab es für die TeilnehmerInnen
die Möglichkeit einer intensiven Diskussion mit den Referenten,
die sehr gut wahrgenommen wurde. Conrad Welp, Vorsitzender der
Geschäftsführung der VzF GmbH in Uelzen, erklärte in seinem
Schlusswort, dass die diesjährige Themenwahl durch NieKE und
VzF für diese Veranstaltung wieder gut gelungen sei. Die veränderten Rahmenbedingungen, Novellierungen und Reformen der
letzten Jahre stellten die gesamte Landwirtschaft vor immer neue
Herausforderungen. Allerdings, so Welp weiter, müsse man die
sogenannte »gesellschaftliche Akzeptanz« genauer definieren
und konkretisieren, um den gesellschaftlichen Anforderungen an
die Schweineproduktion gerecht zu werden.
DS
NieKE journal | September 2014 | Seite 5
NieKE – Experteninterview zum Thema Tierschutz in der Schweinehaltung
Herausforderung für die Tierzucht
NieKE – Experteninterviews bieten seit über zwei Jahren eine gute Möglichkeit, besondere
> Die
und aktuelle Fragestellungen der Agrar- und Ernährungswirtschaft aufzugreifen. Mit Hilfe des
fundierten Fach- und Branchenwissens der Interviewpartner soll ein umfassender Blick auf ausgewählte Themenschwerpunkte erlangt werden. Im Rahmen der Themenauswahl rücken deshalb
besonders gesellschaftlich stärker diskutierte und kritischer hinterfragte Belange in den Fokus.
Im Juli stand dem NieKE
Lars Schrader, Leiter des
Instituts für Tierschutz und
Tierhaltung des FriedrichLoeffler-Institutes in Celle, als
Interviewpartner zum Thema
»Tierschutz in der Schweinehaltung« Rede und Antwort.
Die Kritik an der modernen
Nutztierhaltung wird zunehmend lauter. Probleme wie das
Schwanzbeißen, die betäubungslose Kastration bzw. die
Jungebermast werden verstärkt
diskutiert. Die Initiierung des
Niedersächsischen Tierschutzplans im Jahr 2011 weist einen
wichtigen Schritt für mehr
Tierschutz in der Nutztierhaltung auf. Der Tierschutzplan Niedersachsen verfolgt
das Ziel, gesellschaftlich
akzeptierte und vom Tierhalter
umsetzbare Haltungsbedingungen für Nutztiere zu etablieren.
Schrader erläuterte in dem
Interview zunächst die Herausforderungen, mit denen sich
die deutsche Schweinehaltung konfrontiert sieht. Der
geplante Ausstieg aus dem
Schwanzkupieren ist hier von
besonderer Bedeutung, da
die Problematik des Schwanzbeißens multifaktorielle
Ursachen hat, die auf jedem
Betrieb anders gelagert sein
können, so Schrader. So beginnt das Schwanzbeißen
meist schon in der Aufzucht
und ist dann besonders schwer
in den Griff zu bekommen.
Laut Schrader müssen Aufzüchter und Mäster »Hand
in Hand« arbeiten und sich
gut abstimmen. »Meine
Empfehlung für den Einstieg
in den Verzicht wäre, mit
einigen Buchten bzw. Würfen
zu beginnen«, so Schrader.
Zudem werden verstärkt
die Diskussionen über den
Kastenstand im Abferkelbereich auf die Tierhalter zukommen. So sind die starken
Verhaltenseinschränkungen
der Sau in diesen Systemen
auch im Niedersächsischen
Tierschutzplan schon angesprochen. Schrader verweist
in diesem Zusammenhang
auf die Nachbarländer, die zumindest Systeme verwenden,
in denen auf die Fixierung
der Sau verzichtet werden
kann. Damit es nicht zu höheren Ferkelverlusten kommt,
müssen diese sogenannten
Bewegungsbuchten aber
etwa doppelt so viel Fläche
aufweisen wie konventionelle
Abferkelbuchten. Ferner merkt
Schrader an, dass dies natürlich mit erheblich höheren
Investitionskosten verbunden
ist und auch einen höheren
Arbeitsaufwand verursacht,
Dr. Lars Schrader | Foto: privat
was sich mit bestehenden
Förderprogrammen nur teilweise kompensieren lässt.
In welchen Bereichen der
Betäubung und Tötung von
Schweinen gibt es hinsichtlich
des Tierschutzes Handlungsbedarf, welche technischen
Lösungen zur Verbesserung
der Schweinehaltung gibt es
und wie könnte die niedersächsische Schweinehaltung
in zehn Jahren aussehen?
Diese und viele weitere Fragen wurden von Lars Schrader
in diesem ausführlichen Experteninterview beantwortet.
Das vollständige Interview ist
unter www.ernaehrungswirtschaft.de zu finden.
LG
»So schmeckt die Zukunft«
NieKE mit Stand auf Niedersachsenmeile vertreten
Am 2. und 3. Oktober 2014
> geht
es in Hannover rund. Zu
Fleisch oder Soja? Der Unterschied
ist bei neuentwickelten pflanzlichen
Produkten kaum noch zu erkennen.
Foto: Sarbach
den Feierlichkeiten zum Tag
der Deutschen Einheit werden
tausende Besucher am Maschseeufer erwartet. Auf einer
Fläche von ca. 126.000 qm
lädt der Gastgeber Niedersachsen im Bereich des Maschparks, auf der Culemannstraße
und am Artur-Menge-Ufer ein,
die Vielfalt und die Besonderheiten des zweitgrößten
Bundeslandes kennenzulernen.
Unter den 70 Ausstellern wird
auch die Landesinitiative
Ernährungswirtschaft vertreten
sein. Gemäß dem Motto
»So schmeckt die Zukunft«
bieten ISPA und DIL den
Besuchern Einblicke hinter
NieKE journal | September 2014 | Seite 6
die Kulissen der modernen
Lebensmittelproduktion. Besuchen Sie uns am Stand 303
und erfahren Sie unter anderem wie ein veganes Schnitzel
produziert wird, was es mit
gepulsten elektrischen Feldern
in der Kartoffelverarbeitung
auf sich hat und welche Möglichkeiten durch neue Technologien in der Entwicklung
neuer Produkte geschaffen
werden. Dabei darf die eine
oder andere Kostprobe natürlich nicht fehlen.
SB
Osnabrück/Quakenbrück
FOOD FUTURE DAY 2014
Besucher und Aussteller im aktiven Dialog | Foto: DIL e.V.
3. Juni dieses Jahres wurde der vierte FOOD FUTURE DAY an der Hochschule Osnabrück ausgerichtet. Die Organisatoren waren
> Am
das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik e. V. (DIL) und die Hochschule Osnabrück. Der Branchentreffpunkt umfasste einen
Karrieretag für die Lebensmittelindustrie sowie ein Fachsymposium. Die insgesamt 25 teilnehmenden Unternehmen aus der
Lebensmittelbranche waren von der großen und positiven Resonanz der rund 400 Teilnehmer begeistert.
Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Olaf Lies wurde erfolgreich fortgesetzt. Als Plattform für
Karriere, Networking und Präsentation bot der FOOD FUTURE
DAY wieder zahlreiche Möglichkeiten für einen frühen und gezielten Austausch zwischen Arbeitgebern und potenziellen Nachwuchskräften. Gerade für die Unternehmen der Region stellt dies
vor dem Hintergrund des Fach- und Führungskräftemangels einen
entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar.
Die Studenten aus Hochschulen und Universitäten in ganz
Deutschland nahmen die Chance wahr, die eigene Bewerbungsmappe von Personalverantwortlichen aus der Wirtschaft prüfen
zu lassen. Ebenso spannend war für Studierende und Absolventen
sowie für Unternehmensvertreter das Job Speed-Dating, bei dem
in fünfminütigen Gesprächen nicht nur die Qualifikation, sondern
auch die Soft Skills der Bewerber gefragt waren.
Neben dem Recruiting-Event wurde im FOOD FUTURE DAYSymposium das Thema »Ernährungssicherung im globalen Kontext«
behandelt. Schwerpunkte der Vorträge von Experten aus Hochschulen, Industrie und Wissenschaft bildeten innovative Eiweißstrategien sowie die Erschließung neuer Proteinquellen.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die besten studentischen Projektarbeiten für Innovation, Kreativität und Marktorientierung mit dem FOOD FUTURE DAY Campus-Preis ausgezeichnet.
Den ersten Platz belegten die Studenten Daniel Heitmann, Hannes
Timmermann und Felix Bäuerle mit dem Thema »Entwicklung
einer emulgierten Feinkostsauce«.
Der FOOD FUTURE DAY wird auch in 2015 fortgesetzt.
Der FOOD FUTURE DAY wird
im Rahmen des INTERREGProjektes FOOD FUTURE
»Zukunftsweisende Technologien und Innovationen für
Unternehmen der Ernährungsbranche im deutsch-niederländischen Grenzraum«
veranstaltet.
Weitere Informationen
finden Sie im Internet unter
www.food-future.eu.
VN | KW
NieKE journal | September 2014 | Seite 7
TERMINE
2. / 3. Oktober 2014
Tag der Deutschen Einheit
in Hannover »So schmeckt
die Zukunft« – NieKE-Stand
auf Niedersachsenmeile,
www.tag-der-deutscheneinheit.de
17. bis 18. Oktober 2014
Jobmesse »Oldenburger
Münsterland«, Vechta
22. Oktober 2014
Veranstaltung »Gesundheitsrisiko Adipositas – Herausforderungen für Prävention
und Therapie«, Hannover,
www.dge-niedersachsen.de
23. Oktober 2014
Veranstaltung, 15. Unternehmertag – Landwirtschaft
Liberalisiert oder Reglementiert? Unternehmensstrategien 2014, Oldenburg,
www.lwk-niedersachsen.de
31. Oktober 2014
IHK Seminar »Markchancen
in Saudi Arabien und
den Golfstaaten«,
DIL e. V., Quakenbrück
6. November 2014
9. Norddeutscher Kartoffeltag,
»Zukunftsmarkt Verarbeitungskartoffeln«, Uelzen,
www.mg-niedersachsen.de
11. bis 14. November 2014
Messe, EuroTier 2014,
Hannover, www.eurotier.com
13. November 2014
Fachseminar,
Nahrungsmittelunverträglichkeiten – Wenn Essen
zur Herausforderung wird,
Bayreuth,
www.kern.bayern.de
13. / 14. November 2014
Technologie – Workshop
»Fließhilfsmittel in Food –
Health – Feed«, DIL e. V.,
Quakenbrück, www.dil-ev.de
19. bis 20. November 2014
72. Internationale Tagung
Landtechnik 2014, Berlin,
www.vdi-wissensforum.de
Gemeinschaftliche Bewerbung zur Ausschreibung
»Wissenschaft für
nachhaltige Entwicklung«
Einen ersten Meilenstein haben ISPA und DIL mit den Verbundpartnern des Projektes »Sustaina>bility
Transitions in der Lebensmittelproduktion: Alternative Proteinquellen in sozio-technischer
Perspektive« erreicht.
Als Verbundpartner haben
sich das Institut für Strukturforschung und Planung in
agrarischen Intensivgebieten
(ISPA) und das Institut für
Soziale Arbeit, Bildungs- und
Sportwissenschaften (ISBS)
der Universität Vechta,
das Deutsche Institut für
Lebensmitteltechnik (DIL)
in Quakenbrück, das Department für Agrarökonomie und
Rurale Entwicklung sowie
das Department für Nutztierwissenschaften und das
Zentrum für Biodiversität und
Nachhaltige Landnutzung der
Universität Göttingen sowie
das Niedersächsische Institut
für Wirtschaftsforschung (NIW)
in Hannover, zur Ausschreibung
»Wissenschaft für nachhaltige
Entwicklung« im Rahmen des
»Niedersächsischen Vorab«
Anfang 2014 beworben.
Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und
Kultur und die Volkswagen
Stiftung haben sich zum Ziel
gesetzt, in den kommenden
Jahren fachübergreifende
wissenschaftliche Projekte
zum Thema »Wissenschaft
für nachhaltige Entwicklung«
in Niedersachsen zu fördern.
Das Programm richtet sich
an wissenschaftliche Projekte,
die einen Beitrag zu einer
nachhaltigen, gesellschaftlichen Entwicklung leisten
und aktuelle, gesellschaftlich
bedeutsamer Frage- und
Problemstellungen aufgreifen.
In der ersten Ausschreibungsrunde haben sich 66 Projekte mit durchschnittlich
fünf Antragstellern aus verschiedenen Disziplinen beworben. Damit beteiligten sich
mehr als 300 Arbeitsgruppen
aus nahezu allen niedersächsischen Hochschulen an der
neuen Ausschreibung. Für die
erste Ausschreibung stehen
15 Mio. Euro aus Mitteln des
Niedersächsischen Vorab zur
Verfügung.
Die Verbundpartner haben
ein erstes Etappenziel erreicht
und sind zu einer Präsentation
des Antrags am 14. Oktober
2014 in das Schloss Herrenhausen in Hannover eingeladen worden. Hierzu wurden
von den 66 eingereichten
Anträgen nur 15 zugelassen.
Neu bei diesem Verfahren ist
eine Bürgerbeteiligung.
Bürgerinnen und Bürger,
die zu der Anhörung kommen,
können Fragen an die Forscherinnen und Forscher
stellen; teilnehmen können
interessierte Fachleute genau
wie engagierte Laien. Im
Anschluss findet eine abschließende, nicht öffentliche
Gutachtersitzung statt.
Die ersten Projekte sollen ab
Dezember 2014 starten.
LG | DS
Impressum
Herausgeber und v. i. S. d. P.
NieKE, Landesinitiative Ernährungswirtschaft in Niedersachsen
Universität Vechta
Institut für Strukturforschung
und Planung in agrarischen
Intensivgebieten
Driverstraße 22, 49377 Vechta
Tel. 04441 15-343
Fax 04441 15-465
info@nieke.uni-vechta.de
www.ernaehrungswirtschaft.de
Deutsches Institut für
Lebensmitteltechnik e. V.
Professor-vonKlitzingstraße 7,
49610 Quakenbrück
Tel. 05431 183-0
Fax 05431 183-114
info@dil-ev.de
www.dil-ev.de
Weitere Termine unter
www.ernaehrungswirschaft.de
NieKE journal | September 2014 | Seite 8
Gesamtredaktion
Doris Schröder (DS), NieKE
Sebastian Biedermann (SB),
DIL e.V.
Beiträge
Sebastian Biedermann (SB),
Lisa Grotstollen (LG),
Christoph Krieger (CK),
Vera Netz (VN),
Doris Schröder (DS),
Karina Westendorf (KW)
Layout | Prepress
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