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Aktuelle Ausgabe Mittwoch - Wolfenbütteler Schaufenster

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wird gebeten
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Mittwoch, 15. April 2015
VdK am Freitag
Wolfenbüttel. Der Sozialverband VdK, Ortsverband Wolfenbüttel, veranstaltet seinen
nächsten Je-Ka-Mi-Nachmittag am 17. April ab 15.30 Uhr
im Parkhotel „Altes Kaffeehaus“.
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Ab sofort zur
Probefahrt bereit.
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Wanderung des TSV
Sickte. Die Wandergruppe des
TSV Sickte lädt für Sonntag,
19. April, zur gemeinschaftlichen Adonisröschen-Wanderung im Bereich Westerhausen
ein. Länge ca. 16 km. Rucksackverpflegung. Abfahrt 8 Uhr
mit Autos vom Sickter Sportheim. Schnuppergäste sind
herzlich willkommen. Info: Rudolf Rinas, Tel. 05305-676.
Blutspende
in Dettum
Dettum. Der DRK-Ortsverein
Dettum lädt zur Blutspende am
23. April von 15.30 bis 19 Uhr
ins Beekehus ein. Blut darf jeder Bürger ab 18 Jahren spenden. Der Ortsverein freut sich
auf zahlreiche Spender. Erstspender sind selbstverständlich herzlich willkommen. Im
Anschluss wird ein kleiner Imbiss gereicht. Anlässlich des
60. Jubiläums des Ortsverbandes Dettum bekommt jeder
Blutspender ein Los für die
Tombola geschenkt. Die Preisverteilung der Tombola erfolgt
bei der Jubiläumsfeier, die am
9. Mai ab 14 Uhr im Beekehus
stattfinden wird.
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GOLDENEN LENKRADS
Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus: 4,9 – 3,4 l/100 km.
CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: 115 – 89 g/km.
Von links: Martin Voges, Ute Zöllner, Eberhard Christ, Heidi Voges und Silvia Roskam.
Jahreshauptversammlung des Gemischten Chores Concordia:
Christ für 35 Jahre Chorleitertätigkeit geehrt
Schandelah. Im März hielt der Gemischte Chor Concordia Schandelah seine Jahreshauptversammlung ab. Die Vorsitzende Ute Zöllner eröffnete die Versammlung und
begrüßte alle Anwesenden.
Gleich zu Beginn lenkte sie die Aufmerksamkeit auf den Chorleiter
Eberhard Christ, der nun seit 35
Jahren den Chor leitet. Frau Zöllner
schilderte, wie sich Herr Christ als
sehr junger Mann bei einem
Übungsabend vor mehr als drei
Jahrzehnten vorstellte. Seither hat
er mit viel Sachverstand, Freude
am Gesang und Charme die Sängerinnen und Sänger immer wieder
für neue Musikstücke begeistert.
Es wurden noch einige Anekdoten
aus der Anfangszeit zum Besten
gegeben. Als Zeichen des Dankes
überreichte der Vorstand Herrn
Christ einen Präsentkorb mit verschiedenen Spezialitäten. Martina
Czerner wurde einstimmig als neue
Kassenprüferin gewählt, die Rena-
Der Mazda-Händler
von Wolfenbüttel
Foto: privat
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te Domröse ablöst.
Zudem muss erwähnt werden,
dass in diesem Jahr zehn Mitglieder für ihre aktive Mitgliedschaft
geehrt werden sollen sowie ein Mitglied für 40 Jahre passiver Mitgliedschaft und ein Sänger für sogar 60 Jahre aktive Mitgliedschaft.
Nach Schluss der Versammlung
wurde noch fleißig gesungen und
für ein bevorstehendes Ständchen
geprobt.
50 Jahre CDU-Ortsverband Hordorf
Hordorf. Der CDU-Ortsverband lädt herzlich zur Jubiläumsfeier am 18. April ab 18
Uhr ein; gleichzeitig wird das
Frühlingsfest des CDU-Gemeindeverbandes gefeiert. Für
Unterhaltung und Stimmung
sorgen diverse Darsteller. Die
Bewirtung mit einem leckeren
Essen übernehmen Bärbel
Lüddecke und ihr Team. Kostenbeitrag: 15 Euro (ohne Getränke). Um Anmeldung bei
Hilmar Mittendorf, 05306/32
63, oder per E-Mail an hilmar.mittendorf@t-online.de
wird schnellstmöglich gebeten.
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Ortsbürgermeister löst Versprechen ein
Gardessen. Wie jedes Jahr wurde Ortsbürgermeister Andreas Horenburger auch dieses Mal zur
Weihnachtsfeier der VBK Kinderhäuser Gardessen eingeladen. Üblicherweise bringt er eine Kleinigkeit für die Kinder mit. Doch nun wurden nicht, wie geglaubt, die Kinder, sondern die für sie pädagogisch wichtigen Reit- und Streichel-Pferde mit einer großen Kiste mit vitaminreicher Kost für einen
vitalen Start ins Frühjahr beschenkt.
Foto: privat
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Aus der Region
Seite 2
15. April 2015
Menschen treten in unser Leben
und begleiten uns eine Weile.
Einige bleiben für immer,
denn sie hinterlassen Spuren
in unseren Herzen.
Gerda Schnoor
geb. Hosse
* 13. November 1933
† 12. April 2015
In liebevoller Erinnerung:
Walter Schnoor
Elke Rühe, geb. Schmidt
Rebecca und Denis mit Martha
Hendrik
Günter und Heike Siebert, geb. Schmidt
Theresa und Laura
sowie alle, die sie lieb hatten.
Gelungener Konfirmationsgottesdienst
Ahlum. Am Konfirmationsgottesdienst in der St.-Marien-Kirche in Ahlum nahmen 231 Besucher
teil. Der Gottesdienst für die zehn Konfirmandinnen und Konfirmanden wurde musikalisch vom
Posaunenchor, dem Frauenchor „Harmonia“ und der Organistin Tanja Kaib begleitet. Pastor Jens
Möhle predigte zu dem Thema „Große Steine – Prioritäten setzen“. Die bemerkenswerten
Ausführungen werden noch lange in Erinnerung bleiben. Michael Sielemann wünschte den
Konfirmandinnen und Konfirmanden im Namen des Kirchenvorstandes alles Gute für die Zukunft
und gab einige Hinweise für den weiteren Lebensweg. Es war ein harmonischer und gelungener
Gottesdienst.
Foto: Frohse
Am morgigen Donnerstag:
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übertrieben
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weibl.
clever, Borstengewitzt
tier
Dienstleistungen
Sollten die zur Verfügung stehenden Notplätze nicht ausreichen,
stehen in allen anderen Einrichtungen der Samtgemeinde einige
Betreuungsplätze zur Verfügung.
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Auszug
den durch Aushang und eine persönliche Ansprache durch die
Kolleginnen und Kollegen informiert.
1 Super-Tag
Im Folgenden stellt sich die neue schweren Verkehrsunfälle zu mini- verzeichnen gibt. Ein besonderes
Sicherheitsberaterin bei der Poli- mieren. Zu meinen Aufgaben wird Augenmerk möchte ich gerne auf
zei Wolfenbüttel vor:
es unter anderem gehören, die die Risikogruppe der „Jungen
„Sehr geehrte Damen und Herren, Kindergärten und Schulen der Fahrer“ legen, da diese proportioich freue mich, dass ich
nal zum Anteil in der Beseit April die Tätigkeit der
völkerung gesehen beSachbearbeiterin Prävensonders häufig im Zution/Verkehr im Polizeisammenhang mit schwekommissariat Wolfenbütren Verkehrsunfällen stetel wahrnehmen darf.
hen und daher besondere
Mein Name ist Simone
Beachtung bei meiner ArHartmann, ich bin 39 Jahbeit finden sollten.
re alt, verheiratet und
Eine Zusammenarbeit mit
habe zwei Kinder im Alter
den hiesigen weiterführenvon zehn und 14 Jahren.
den Schulen sowie den
Bei der Polizei NiederFahrschulen ist für mich
sachsen bin ich seit 1998
daher wünschenswert.
beschäftigt. Unter anderem war ich seither zehn
Ich freue mich sehr auf
Jahre im Einsatz- und
diese neue, verantworStreifendienst des Polizeitungsvolle Aufgabe und
kommissariats Wolfenbüthoffe auf eine enge und
tel sowie drei Jahre als
vertrauensvolle
ZuSimone Hartmann will helfen, schwere Unfälle
Sachbearbeiterin bei der
sammenarbeit mit allen
zu minimieren.
Foto: Polizei
Polizeistation in Schladen
Trägern der Verkehrssitätig.
cherheitsarbeit.
Während dieser Zeit habe ich be- Stadt Wolfenbüttel bei ihrer Ver- Mit Sicherheit für Sie da!
reits einige Aufgaben in Zu- kehrssicherheitsarbeit zu unter- Gerne bin ich für Sie ansprechbar:
sammenhang mit der Verkehrssi- stützen.
Simone Hartmann, Polizeikomcherheitsarbeit und Öffentlich- Ebenso wichtig ist es, Präven- missariat Wolfenbüttel, Lindener
keitsarbeit wahrgenommen.
tionsarbeit im Seniorenbereich zu Str. 22, 38300 Wolfenbüttel, TeleZiel meiner Arbeit ist es, dazu bei- leisten, da es auf Grund des de- fon 05331/933-107, e-mail: praezutragen, im Rahmen der Umset- mografischen Wandels immer vention@pk-wolfenbuettel.polizung der VSI 2020 die Anzahl der mehr ältere Verkehrsteilnehmer zu zei.niedersachsen.de.“
Wittmar. Am morgigen Donnerstag, 16. April, wird es erneut zu
Warnstreiks im Kitabereich kommen. In der Samtgemeinde ElmAsse betrifft es die Kindertagesstätte Assewind in Wittmar, die
teilbestreikt wird.
Vorgehalten wird dort eine Krippennotgruppe und eine Kindergartennotgruppe. Die Eltern wer-
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Neue Verkehrssicherheitsberaterin in Wolfenbüttel stellt sich vor:
Simone Hartmann ist gerne für Sie da!
Auflösung des Rätsels
Kita „Assewind“
wird bestreikt
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Die Beerdigung findet am Samstag, dem 18. April 2015, um 11 Uhr von der
Friedhofskapelle in Hornburg statt.
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morgendlichen Zustelltätigkeit in der Zeit von ca. 2:00 – 6:30
Uhr in unserem Verbreitungsgebiet im Raum Braunschweig,
Gifhorn, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfsburg und Wolfenbüttel
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Herausgeber und Verleger:
Verlag Schaufenster GmbH & Co.,
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Telefon 0 53 31/ 98 99-0 · Fax 0 53 31/ 98 99-56
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Gesellschafter: Michael Henke
Geschäftsführerin: Nicole Volkstedt
Chefredakteur: Karl-Heinz Schmidt
Redaktion: Simone Burgdorf, Lennart Kutzner, Cornelia Oelker
Vertriebsleitung: HMS GmbH & Co. KG, Holunderweg 42, 38300 Wolfenbüttel
Fotosatz: Verlag Schaufenster GmbH & Co.
Rollenoffset: Oppermann-Druck + Verlag,
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Druckauflage: 57.600 · Vertriebsauflage: 56.900
Redaktions-Schluss: Montag und Donnerstag
vor Erscheinen, 17.00 Uhr. Kein Rückgaberecht für eingesandte Manuskripte, Datenträger und Fotos. Keine Haftung bei Druckfehlern! Unabhängig, nicht parteigebunden. Mitglied im Verband deutscher Anzeigenblätter. Schaufenster erscheint im Raum Wolfenbüttel
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Kinder der Grundschule Karlstraße treten im Zirkus Dobbelino auf:
Zirkus – lernen mit allen Sinnen
Wolfenbüttel. Da kursieren farbige Teller auf Holzstangen, fliegen
Bälle munter im Kreis, balancieren
junge Tänzerinnen auf dem Seil
und turnen mutige Akrobatinnen
am Trapez. In der Zirkusschule
Dobbelino, die ihr Zelt auf dem
Turnierplatz am Harztorwall aufgebaut hat, trainieren die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Karlstraße für ihren großen
Auftritt am Freitag vor Publikum.
nicht ausreicht, dann geht es in
die Doppelturnhalle am Landeshuter Platz, wo unter anderem
Kunststücke auf dem Trampolin
geprobt werden.
„Jeweils zwei Gruppen sind für
zwei Stunden im Zelt oder in der
Turnhalle unterwegs. Danach
geht es wieder in die Schule“, erklärt Schulleiterin Sylvia Reschke.
Und auch im Unterricht dreht sich
in der Grundschule Karlstraße zur
Zeit alles rund ums Thema Zirkus.
Aufgeteilt in neun Gruppen stu- „Einige Kinder bauen Zirkusmadieren die Schüler aller Jahr- negen nach, andere basteln
Josefine, Elisa und Lisa (von links) von der Grundschule
Karlstraße wagen sich hoch hinaus.
Fotos: Burgdorf
gangsstufen ein sehenswertes Bauchläden, um am Freitag damit
Zirkusprogramm ein. Und wenn Popcorn zu verkaufen“, erzählt
das Zirkuszelt mit Seil und Trapez die Schulleiterin.
„Zirkus heißt lernen mit allen Sinnen“, weiß Sylvia Reschke. „Das
ist ein tolles Erlebnis für alle Kinder unserer Schule.“ Viele Kinder
aus Migrantenfamilien würden
noch wenig deutsch verstehen –
beim Zirkus spiele das keine Rolle. Umso zufriedener ist sie, dass
das gesamte Zirkus-Projekt mit
der Hilfe vieler Sponsoren finanziert werden konnte. Als Unterstützer beteiligten sich der Kiwanis-Club, die Wolfenbüttel-Stiftung, die Sparda-Bank-Hannover-Stiftung, die Wolfenbütteler
Heimatstiftung, die EulenspiegelStiftung, die Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz, die Stadt
Wolfenbüttel und die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung Hannover.
Am Freitagvormittag dürfen alle
Artisten, Seiltänzer und Jongleure
ganz aufgeregt zur Generalprobe.
Eingeladen sind dazu als erste
Zuschauer die Kindergartenkinder, die im Sommer in der Karlstraße eingeschult werden. Eltern,
Angehörige und alle Zirkusfreunde können dann am Freitagnachmittag um 15 Uhr oder 17.30 Uhr
die beiden Zirkusvorstellungen
besuchen. Dann darf man sich
auf Trapezkunst, Trampolinspringer, Seiltanz, Laufkugeln, Fakire,
Jongleure, Leiterakrobatik, Tellerdrehen, Poi-Swinger und RolaBola freuen. Moderiert wird die
Show vom Inhaber der Zirkusschule und Zirkuspädagogen Roman von Dobbeler, der das Programm mit den Schülern einstudiert hat. Wer noch keine Eintrittskarte hat, bekommt sie am Freitag am Zelt.
sb
Junge Künstler auf dem Trapez sind am Freitagnachmittag während zweier Vorstellungen des
Zirkus Dobbelino zu sehen. Roman von Dobbeler und Sylvia Reschke unterstützen die Kids.
Am kommenden Sonnabend, 18. April, in Stadt und Land:
DRK sammelt wieder Altkleider
Alte Kleider und Textilien gehören
nicht in den Müll, sie sollten bei
den Kleidersammlungen des DRK
„entsorgt“ werden. Daher führt
das Deutsche Rote Kreuz am
kommenden Sonnabend, 18.
April, in der Stadt Wolfenbüttel
und im gesamten Landkreis eine
Sammlung von Altkleidern und
Textilien durch.
Für die Katastrophenhilfe nicht
mehr verwendbare Bekleidungsstücke veräußert das DRK en
bloc und setzt den Erlös für seine
satzungsgemäßen Aufgaben vor
Ort ein.
Zahlreiche DRK-Einrichtungen
können so gefördert, viele Hilfsmittel für die Sozialarbeit sowie
Material und sonstige Ausrüstungsgegenstände für Sanitätshelfer im Katastrophenschutz, für
das Jugendrotkreuz Wolfenbüttel
angeschafft und auch für die DRK
Flüchtlingshilfe eingesetzt werden.
Das DRK wird auch wie in den
Vorjahren bemüht sein, eine korrekte Sammlung durchzuführen.
Die Bevölkerung wird gebeten,
die Altkleider in den hierfür zur
Verfügung gestellten Plastiksäcken am 18. April bis 8 Uhr an
die nächste Hauptstraße zu stel-
len. Sollten in einigen Haushaltungen keine Plastikbeutel vorhanden sein, wird darum gebeten, die zugedachte Bekleidung in
anderen Behältnissen bereitzustellen und entsprechend zu
kennzeichnen.
In vielen Ortsteilen der Stadt Wolfenbüttel und in den Dörfern der
Gemeinden und Samtgemeinden
sind zentrale Sammelstellen eingerichtet.
Wenn Sammelgut bis 13 Uhr
noch nicht abgeholt wurde, sollte
die Einsatzzentrale unter Telefon
05331/9750-750 davon unterrichtet werden.
Besucher kamen in Scharen ins Gärtnermuseum:
Die »tolle Knolle« interessierte Jung und Alt
Wolfenbüttel. Bei herrlichem
Frühlingswetter besuchten unzählige Wolfenbütteler am vergangenen Sonntag ihr „Gärtnermuseum“. Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder als Familienausflug, der Besucherstrom anlässlich
der
Veranstaltung
„Rund um die tolle Knolle“
nahm kein Ende.
Beate Pieper hatte an ihrem
Marktstand alle Hände voll zu
tun. Kompetent und mit einem
freundlichen Lächeln wurden
stets alle Fragen der Kunden
beim Kauf beantwortet. Dazu
gehörten: Welcher Boden ist
geeignet? Wann kann das
Pflanzen erfolgen? Muss eine
besondere Pflege beachtet
werden? Wie empfindlich sind
die Pflanzen bei Frost? Kartoffeln der verschiedensten Sorten
fanden reißenden Absatz. Auch
Bio-Saatgut, Steckzwiebeln,
Erdbeerpflanzen und Kräuter
wurden angeboten.
Die schmackhafte Kartoffelsup- deten den Gästen an den Ti- Wohl der Besucher. Das Gärt- gen Aufenthalt. Bereits jetzt ten. Von 11 bis 18 Uhr dreht
pe oder Pellkartoffeln mit Dip schen vorzüglich. Viele fleißige nermuseum hatte zudem geöff- vormerken: Am 10. Mai öffnet sich dann alles um Tomatensowie Kaffee und Kuchen mun- Hände sorgten sich um das net und bot so einen kurzweili- das Museum wieder seine Pfor- pflanzen.
Edith Pölig brachte mit dem Fahrrad Frühlingsgrüße ins Museum. Am Marktstand von Beate Pieper erwartete die Käufer ein vielfältiges Angebot.
Auf Schautafeln erfuhren die Besucher viel Wissenwertes über Die angebotene Kartoffelsuppe schmeckte allen Besuchern vor- Doris Liefner (l.) und Rosi Isensee vom Gärtnermuseum sorgten
die Kartoffel.
züglich.
sich um das Wohl der Gäste.
Fotos: Privat
Aus der Region
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15. April 2015
Auf dem Podium saßen (von links) Peter Schanz (Autor und Regisseur), Gerhard Glogowski, Moderator Armin Maus, Dr. Heike Pöppelmann, Robert von Lucius (Journalist) und Tobias Henkel (Direktor der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz).
Fotos (3): Schmidt
Gesprächsrunde anlässlich 10 Jahre Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz:
Was heißt eigentlich »Braunschweigisch«? Überblick über die Kreispolitik
Wolfenbüttel. Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz lud
gestern in die heiligen Hallen der
Herzog August Bibliothek (HAB)
ein. Anlass war eine Podiumsdiskussion über die Braunschweigische Identität – oder was man
überhaupt darunter verstehe.
Anlass war der zehnte Geburtstag
der Stiftung, die das Braunschweigische ja im Namen führt.
Unter der Moderation des Journalisten Armin Maus diskutierten
Braunschweigs Ehrenbürger Gerhard Glogowski (übrigens kein Dr. Gert Hoffmann, Präsident
gebürtiger
Braunschweiger), der Stiftung BraunschweigiTobias Henkel, Direktor der Stif- scher Kulturbesitz.
tung, der Journalist Robert von
Lucius, Dr. Heike Pöppelmann,
Direktorin des Braunschweigischen Landesmuseums und
Peter Schanz, Autor und Regisseur aus Bamberg. In seiner
Begrüßung hatte der Präsident
der Stiftung darauf hingewiesen,
dass der Begriff des Braunschweigischen nicht einfach zu
definieren sei. Auf mentaler Ebene gebe es eine Braunschweigische Identität, auf territorialer sei
das nicht so eindeutig. Hausherr
Helwig Schmidt-Glintzer verriet,
dass die HAB im Jahr 2022 ihr
450jähriges Jubiläum feiere. khs
Wolfenbüttel. Zum ersten Mal nach ihrem Amtsantritt war Landrätin Christiana Steinbrügge zu
Gast bei den Wirtschaftsgesprächen, dem Freundeskreis von Geschäftsleuten rund um Benno
Blumenberg (links). Die Landkreis-Chefin sprach gestern Abend im Restaurant Smedien über viele Belange der Kreispolitik. Darunter waren die aktuellen Schul- und Flüchtlingsdiskussionen aber
auch alltägliche Belange der Kreisverwaltung und natürlich die Wirtschaftsförderung. „Wir freuen
uns, dass wir die Landrätin bei uns begrüßen und einmal persönlich kennenlernen können“, sagte Benno Blumenberg.
Foto: Kutzner
1000 Euro für die Flüchtlingsarbeit
Dettum. Für die Paten der Flüchtlinge in Dettum und Mönchevahlberg war ihr jüngstes Treffen
gestern ein besonderes. Pfarrer Hermann Meerheimb (2. v. l.) hatte den Ehrenamtlichen einen
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus der gesamten Region Braunschweig waren der Ein- Scheck über 1000 Euro mitgebracht, adressiert an das Rote Kreuz Dettum, für die Flüchtlingshilladung in die HAB gefolgt. Die Suche nach einer „Braunschweigischen Identität“ interessierte.
fe. Meerheimb feierte kürzlich seinen 60. Geburtstag und hatte seine Gäste gebeten, auf Geschenke zu verzichten und dafür zu spenden. „Hier in Dettum und Mönchevahlberg wird so viel Gutes
Zwei Wolfenbütteler gehen auf abenteuerliche Reise:
getan für die Flüchtlinge“, so der Pfarrer. Bärbel Pabst nahm den Scheck entgegen und dankte
dem Pfarrer im Namen aller Paten. „Mit diesem Geld werden wieder Dinge anschaffen können, die
die Menschen, die zu uns kommen, dringend brauchen“, sagte sie. Im Übrigen würden sich die
Paten über weitere Unterstützung freuen.
EK
Einmal um die Ostsee
– im 21 Jahre alten BMW
Wolfenbüttel. Zu einem besonderen Abenteuer haben sich in diesem Jahr die beiden Wolfenbütteler
Freunde Janine Casemir und Stefan Knobloch entschlossen, als sie
zufällig vom „Baltic Sea Circle“
hörten. Diese nördlichste Rallye
des Erdballs findet in diesem Jahr
zum fünften Mal statt. Ziel ist es
dabei, innerhalb von 16 Tagen einmal die Ostsee zu umrunden, dabei
zehn Länder zu durchqueren und
für einen guten Zweck Spendengelder einzusammeln.
„Warum eigentlich immer Strandurlaub?“ dachte sich Janine Casemir.
Eigentlich wollte sie schon immer
einmal etwas ganz anderes
machen. Da kam ihr der „Baltic
Sea Circle“ gerade recht. Die 37Jährige gewann ihren Freund Stefan Knobloch (55) für die abenteuerliche Idee und beide meldeten
sich kurzerhand im September vergangenen Jahres für die Tour an,
die am 13. Juni in Hamburg startet
und dort am 28. Juni wieder endet.
Und da man nur mit einem Fahrzeug teilnehmen kann, das älter als
20 Jahre ist und einen Wert von
2 500 Euro nicht überschreitet,
kaufte die Wolfenbüttelerin kurzer-
hand im November einen 21 Jahre
alten BMW E34 525i Touring – für
1 000 Euro.
„Das Auto musste noch ein wenig
repariert werden, aber ein Bekannter von mir hat eine Werkstatt – und
der BMW jetzt TÜV“, freut sich
Janine Casemir über das startklare
Auto.
Viel mehr vorbereiten können sich
die beiden Wolfenbütteler fast auch
schon nicht, denn „unterwegs kann
alles passieren“, wissen sie. Natürlich haben sie eine Liste gemacht,
was alles für die Reise benötigt
wird – und eine grobe Routenplanung für die etwa 7 500 Kilometer
lange Strecke. Und die bewältigen
sie gemeinsam mit etwa 135 weiteren Teams, die an den Start gehen.
Die Rallye führt durch Dänemark,
Schweden und Norwegen bis zum
Nordkap, weiter nach Finnland,
Russland, Litauen, Estland, Lettland und über Polen zurück nach
Hamburg. Das Ganze ohne GPS
und Navigationsgerät, nur mit Straßenkarten und Kompass. Auch
Autobahnen und Schnellstraßen
sind tabu.
Alle Teilnehmer erhalten ein Fahrtenbuch, das verschiedene Aufga-
ben für die Teams an bestimmten
Orten bereit hält. Außerdem gibt es
zwei Treffpunkte, an denen alle
Teams zusammenkommen.
Zwar steht das Abenteuer im
Vordergrund, aber dennoch soll es
bei der Rallye auch um den guten
Zweck gehen. Also verpflichtet
sich jedes Team, mindestens 750
Euro an Spendengeldern zu sammeln. Die Hälfte davon geht an von
den Organisatoren ausgewählten
gemeinnützigen Projekten, die
andere Hälfte fließt in Charity-Projekte, die jedes Team frei wählen
kann. Janine Casemir und Stefan
Knobloch haben sich für „Die
Arche“ und die „Weggefährten –
Elternhilfe zur Unterstützung
tumorkranker
Kinder
Braunschweig“ entschieden. Dafür gilt es
jetzt, Spender zu finden. „Die
Spendengelder werden direkt an
die Organisationen geleitet“, sagt
Casemir. Spendenquittungen können ausgestellt werden. Nähere
Informationen finden interessierte
Spender auf der homepage
http://road-killers.weebly.com oder
erhalten sie direkt bei Janine Casemir unter Telefon 01 60-90 29 17 37.
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Sommerurlaub einmal anders: Janine Casemir und Stefan Knobloch umrunden mit ihrem 21 Jahre alten BMW innerhalb von 16 Tagen die Ostsee.
Foto: Privat
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Aus der Region
15. April 2015
Seite 5
DRK-Kleidersammlung
in Ahlum
Ahlum. Am kommenden Samstag, 18. April, führt der DRK-Ortsverein Ahlum eine Kleidersammlung durch. Ab 9 Uhr sind die ehrenamtlichen Helfer unterwegs,
um die Kleidersäcke einzusammeln. Die Bevölkerung wird gebeten, die Kleidersäcke gut sichtbar
an den Straßenrand zu legen. Die
Sammlung wird auch bei schlechter
Witterung durchgeführt.
Brauchbare
Kleidungsstücke
werden für Katastrophenfälle und
für soziale Betreuung verwendet.
Wenn Sie uns
erreichen wollen:
Aus der Serie „Tiere“.
©Bernhard Foitzik
Für Kurzentschlossene am 18. April:
„Grundkurs digitale
Fotografie“ und
„Fotobuch erstellen“
Groß Denkte. Die Urlaubszeit
naht. Jetzt ist es Zeit, den Umgang mit seiner digitalen Kamera
zu lernen. Denn digital Fotografieren ist nun mal anders. Im Grundkurs lernen die Teilnehmer, neben
einer leicht verständlichen technischen Einführung, wie man gute
Fotos macht, um diese dann,
z. B. in einem Fotobuch, zu präsentieren. Es sind erstaunliche
Dinge, zu denen die Kamera fähig
ist und die sie zu perfekten Bildern nutzen sollten.
Dazu wurden weitere Kurstermine
in der „Kultur-Schmiede“ Groß
Denkte eingerichtet.
Der „Grundkurs digitale Fotografie“ wird am kommenden Sonnabend, 18. April, von 10 bis 13.30
Uhr stattfinden. Ebenfalls am
Sonnabend, 18. April, von 15 bis
18 Uhr findet ein Kurs „Fotobuch
erstellen ganz einfach“ statt. Da
die Kurse auf jeweils maximal
sechs Teilnehmer begrenzt sind,
werden die Anmeldungen ab so-
fort in der Reihenfolge des Eingangs unter Telefon 05331/2163
angenommen. Hier gibt es auch
nähere Informationen über Teilnahmegebühren.
Die Kurse sind für Anfänger/innen
und Hobbyfotografen gedacht
und für jedermann erlernbar, um
ihnen den Einstieg in die digitale
Fotografie zu erleichtern.
Wer seine Urlaubsbilder, die Bilder seiner Kinder, Enkel oder Ereignisse wie Hochzeit, Geburtstage etc. in einem schicken Bildband präsentieren oder bewahren
möchte oder ein Fotobuch als
Geschenk herstellen möchte,
kann dieses dann am Nachmittag
lernen. Für beide Kurse sind keine
Vorkenntnisse erforderlich. Einfacher Umgang mit dem PC ist
wünschenswert.
Das Bearbeitungsprogramm zur
Fotobucherstellung wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Geleitet wird der Kurs wieder von
Bernhard Foitzik.
Anzeigen an:
anzeigen@
schaufenster-wf.de
Redaktionelle Texte
und Bilder an:
redaktion@
schaufenster-wf.de
Termine ab morgen:
Die drei
Gymnasien
stellen sich vor
Wolfenbüttel. Wie in jedem Jahr
öffnen die drei Wolfenbütteler
Gymnasien ihre Türen für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen
sowie ihren Eltern. Sie informieren
über den gymnasialen Bildungsweg und ihre schulspezifischen
Angebote. Darüber hinaus wird es
Gelegenheit geben, die Räumlichkeiten zu besichtigen und an
verschiedenen Vorführungen sowie gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen.
Termine:
• Theodor-Heuss-Gymnasium,
Donnerstag, 16. April, ab 16 Uhr;
• Gymnasium im Schloss,
Dienstag, 21. April, ab 16 Uhr;
• Gymnasium Große Schule,
Donnerstag, 23. April, ab 16 Uhr.
Nähere Angaben können der jeweiligen Schulhomepage entnommen werden.
Frühstücksbüffet der Schöppenstedter Landfrauen
Schöppenstedt. Wenn die Landfrauensaison sich so langsam dem Ende nähert, wird es Zeit für das
traditionelle Frühstücksbüffet. Gestern hatten die Frauen wieder Mitglieder und Gäste zum
Schlemmen in das Gemeindehaus St. Stephanus eingeladen und freuten sich sehr darüber, dass so
viele interessierte Frauen gekommen waren. Auch für dieses Mal hatten die LandFrauen wieder viele Leckereien gezaubert, die sich die Gäste bei Kaffee oder Tee schmecken ließen. Der angekündigte Vortrag über die Zuckeralternative Stevia musste allerdings ausfallen, weil der Referent erkrankt
war. Aber auch so war es wieder ein gelungener Vormittag. Mit einer Tagesfahrt und dem Besuch des
botanischen Gartens endet die Saison für die LandFrauen.
EK/Foto: Kräwer
Nachtwächterrundgang für jedermann durch das abendliche Hornburg:
Das erste Mal nach der Winterpause
Hornburg. Ab Sonnabend, 18.
April, ist es wieder soweit, dann
ziehen die Hornburger Nachtwächter nach der langen Winterpause wieder ihre abendlichen
Runden durch das romantische
Fachwerkstädtchen im nördlichen
Harzvorland. Treffpunkt ist um 20 Uhr
vor dem Hornburger Rathaus.
spannende Geschichten und
Anekdoten aus vergangenen Zeiten zu berichten. Pünktlich zu jeder
vollen Stunde wird ins Horn geblasen und danach ein Lied angestimmt.
Das beruhigt die Hornburger Bür-
ger, wohl wissend, dass ihr Nachtwächter Straßen und Gassen bewacht.
Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich. Pro Person wird ein Beitrag von 3 Euro erhoben, Kinder bis
zum 14. Lebensjahr in
Begleitung eines Erwachsenen
zahlen
keine Gebühr.
Weitere öffentliche
Nachtwächterrundgänge finden statt am
23. Mai um 20.30
Uhr, 20. Juni um 21
Uhr und 11. Juli um
21 Uhr.
Ausgestattet mit
Hellebarde, Laterne
und Horn geht
Nachtwächter Herbert
Grünhage
durch die vollkommen unter Denkmalschutz stehende Altstadt unter
anderem zum Alten
Zeughaus,
zum
Neidhammelhaus,
in
romantische
Gässchen und Winkel bis hin zum Ausgestattet mit Hellebarde, Laterne und Horn geht
Hopfenspeicher. Nachtwächter Herbert Grünhage durch die vollkommen unDabei weiß er ter Denkmalschutz stehende Altstadt.
Foto: privat
Nähere Informationen
bei der Stadt Hornburg, Stadtmarketing
Hornburg/Amt
für
Tourismus, Telefonnummer 05334/94910
oder im Internet unter
www.hornburg-erleben.de.
Aus der Region
Seite 6
15. April 2015
WSV: Abteilungsversammlung
Tennis
Wolfenbüttel. Am Freitag, 17.
April, findet ab 20 Uhr im Vereinsheim „Fümmelsee-Terrassen“ die Abteilungsversammlung Tennis des Wolfenbütteler
Schwimmvereins statt. Auf dem
Programm stehen unter anderem Berichte, Neuwahlen und
die Terminplanung der anstehenden Saison. Abteilungsvorsitzender Peter Seiler bittet um
rege Teilnahme.
Alle sind begeistert von dem neuen Kostüm: Ruth Naumann, Dag Wachsmann, Marita Wolf, KlausDieter Braun, Andreas Jung und Regina Bollmeier (von links).
Foto: Kräwer
Spende der Volksbank:
Ein Kostüm für den neuen Till
Schöppenstedt. Mit Klaus-Dieter
Braun fand sich im vergangenen
Herbst ein zweiter Till Eulenspiegel (Schaufenster berichtete).
Seit gestern ist Braun nun auch
standesgemäß gekleidet. Dank
einer Spende von 735 Euro der
Volksbank Wolfenbüttel-Salzgitter
konnte für Braun, der die Arbeit
von Dag Wachsmann verstärken
und ergänzen soll, ein Eulenspiegelkostüm gefertigt werden.
Auf Wunsch von Braun fällt das
Kostüm dezent aus, ist im wesentlichen in Brauntönen gehalten. Da
er schwerpunktmäßig mit Kindern
im Museum arbeiten werde, halte
er das auch didaktisch für vorteilhaft. „Die bunten Farben lenken
vielleicht von der Figur und den
Inhalten ab“, so Braun. Darüber
hinaus mache es deutlich, dass er
ein anderer Till sei als Dag Wachsmann. Das entspreche auch den
vielen Facetten der Figur Eulenspiegel.
Nach Maß angefertigt wurde das
Kostüm von Marita Wolf, die bereits Kostüme und Gewandungen
für die Asseburg genäht hat. Gemeinsam mit Braun hatte sie einen
Entwurf angefertigt, der seinen
Ansprüchen und Vorstellungen
entsprach. Mit der Suche nach
dem geeigneten Material und dem
Nähen habe dieser Prozess etwa
zwei Monate gedauert. In Kürze werde sie für den Winter auch
noch einen passenden Mantel
anfertigen. Samtgemeindebürgermeisterin Regina Bollmeier und
die Vorsitzende des Regional-
marketings Ruth Naumann finden
das Kostüm sehr gelungen und
dankten dem Marketingleiter der
Volksbank, Andreas Jung, sehr für
die Unterstützung, zumal es nicht
das erste Till-Kostüm sei, das die
Volksbank gesponsert habe, so
Naumann.
Die Spende stammt aus den Erlösen des Volksbank-Gewinnsparens, berichtete Jung. Die Spende
sei schon im Dezember übergeben
worden. „Ich bin gern ins Regionalmarketing gekommen, um mir
das fertige Kostüm anzusehen“, so
Jung. Die Volksbank habe die Anfertigung des Kostüms sehr gern
finanziert. „Wenn wir hier schon so
etwas Verrücktes haben wie Eulenspiegel, dann unterstützen wir
das natürlich sehr gern.“
EK
Die Kulturgemeinschaft Vienenburg lädt ein:
Harfe ohne Klassik
Jeanine Vahldiek und Steffen Haß.
Vienenburg. Die „Jeanine Vahldiek Band“ überzeugt mit einer
faszinierenden Besetzung: Harfe, Gesang und Percussion verschmelzen zu einem sehr eigenständigen, besonderen Sound.
Die Songs mit Einflüssen aus Pop,
Rock, Jazz, alle selbst geschrieben und beeindruckend in Szene
gesetzt, lassen sich nicht in eine
Schublade stecken. Jeanine Vahldiek (Harfe, Gesang) sowie Steffen Haß (Percussion, Gesang) er-
Foto: privat
schaffen live durch ihr unbekümmertes Auftreten eine erstaunlich
publikumsnahe und entspannte
Atmosphäre. Jede Menge Humor,
Inspiration und die manchmal tiefen, philosophischen Songtexte
schließen sich nicht aus, sondern
passen zum originellen Stil der
beiden Musiker. Bei den Konzerten der Band dauert es nur Sekunden, bis einen diese Magie
erreicht, die Jeanine und Steffen
mit ihrem unvergleichlichen Sound
Frische vereint mit musikalischer Brillanz:
und ihrer Natürlichkeit verströmen.
Jeanine zog es nach ihrem Musikstudium in Berlin ins Ausland.
Erste Songideen entwickelten sich
während längerer Aufenthalte in
Australien und China. Das dort Erlebte weckte in ihr das Bedürfnis,
dieses in Worte und Melodien zu
kleiden und anderen mitzuteilen.
Auch Steffen entschied sich für
ein Musikstudium in Berlin und
tourt seitdem als Schlagzeuger mit
verschiedensten Bands. Als sich
2009 die Wege der beiden Musiker
kreuzten, fanden sie schnell einen
Draht zueinander und gründeten
daraufhin die „Jeanine Vahldiek
Band“. Im Dezember veröffentlichten sie ihre dritte CD mit dem Titel
„blank canvas“. Weitere Titel sind
„come with me“ (2010) und „a little
courage“ (2012). In einem Konzert
der „Jeanine Vahldiek Band“ lernt
man völlig neuartige Klangwelten
kennen, die auf den Zuhörer wie
hypnotisierend wirken.
Das Konzert findet am 26. April
um 17 Uhr im Kaisersaal statt. Reservierungen bitte unter der Telefonnummer 05324/5543.
Groove Experience auf Erfolgskurs
Jung, wild und auf den Punkt!
Sucht man nach einer jungen
Band, welche ihre Idole und Einflüsse aus den 70ern schöpft, verinnerlicht hat und neu interpretiert,
ist man hier genau richtig. Der
Sound setzt sich aus kräftigen
Riffs, eingängigen Rhythmen und
einer „stimmgewaltigen Frontfrau“
(Salzgitter-Zeitung) zusammen.
Mit dem Gewinn des „Salzig-Bandcontest”, dem zweiten
Platz im „local heores Niedersachsen Finale 2014“ und dem Sieg in
Die Band „Groove Experience“.
der „SchoolJamLive-Show Hannover 2015“ konnten schon große
Erfolge gefeiert werden.
Die ausschließlich eigens komponierten Songs und Sounds greifen
ernste Themen sowie politische
und gesellschaftliche Missstände,
aber auch die philosophischen
und sarkastischen Aspekte des
Lebens auf.
Nach ihrer ersten CD („Fluxion“)
die seit vorigem Mai erhältlich ist,
kommt am 24. April ihre zweite CD
“This is the day” in den Handel.
Komet verliert an
Helligkeit
Der Komet „Lovejoy“ verliert
jetzt im April weiterhin an Helligkeit. Zum Monatsende hin
wird er wohl die 11mag-Grenze
überschreiten. Er ist damit nur
noch etwas für „Spezialisten“.
Am 23. April streift der Komet
westlich den Stern 40 Cassiopeiae (5,3mag).
Helle Kometen ziehen nicht,
wie manche Menschen glauben, rasch über den Himmel,
sondern sie wandern mit dem
Sterngewölbe. Nur im Lauf von
Tagen sieht man, dass sie ihre
Position verändern. Kometen
sind an sich nicht selten, wohl
aber solche, die auch für das
bloße Auge gut erkennbar sind.
Einige dieser Schweifsterne
stehen sogar wochenlang am
Nachthimmel.
Ausbildung und
Studium beim Zoll
Braunschweig. Ein Beruf in Uniform ist für viele Jugendliche ein
Traumjob voller Spannung und
Action! Mit Realschulabschluss
in den mittleren Dienst oder
Fachhochschulreife beziehungsweise Abitur in den gehobenen
Dienst. Die Zollverwaltung bietet (fast) grenzenlose Chancen.
Zolloberinspektor Frank Mauritz
informiert am Donnerstag, 23.
April, um 16 Uhr, im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Braunschweig am
Cyriaksring 10 in Braunschweig
(Eingang Münchenstraße) zu
Einstellungsvoraussetzungen
sowie Verlauf und Inhalte der
Ausbildung beziehungsweise
des Studiums und den Einsatzmöglichkeiten.
BfS-Infomobil
in Wolfenbüttel
Wolfenbüttel. Das Infomobil
des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) steht am Samstag,
18. April, auf dem Wochenmarkt in Wolfenbüttel (vor dem
Bankhaus Seeliger). Von 9 bis
13 Uhr können sich Bürgerinnen und Bürger rund um das
Thema Schachtanlage Asse II
informieren. Für Fragen stehen
Mitarbeiter der „Info Asse“ zur
Verfügung. Das BfS zeigt Animationen und Filme zum aktuellen
Stand der Arbeiten, insbesondere zur Probephase, zu den Vorsorge- und Notfallmaßnahmen
und zur Erkundungsbohrung für
den Bergungsschacht (Schacht
5). Mit einer multimedialen Anwendung können sich die Besucherinnen und Besucher zudem
ein umfassendes Bild von der
Anlage machen.
Rauchschwalbenpaar auf einem Weideseil.
Foto: Rolf Jürgens
Über dem Wasservogelreservat:
Rauchschwalben
flogen ein
Die Rauchschwalbe befindet sich
auf der Roten Liste und ist im Bestand sehr gefährdet.
Schon Ende März hat Rolf Jürgens die ersten Rauchschwalben
beobachtet, die aus ihrem Überwinterungsgebiet in West- und
Zentralafrika zu uns zurückkehrten. Am vergangenen Sonntag jedoch fand ein starker Einflug über
den Wasserflächen des Teichgebietes im Wasservogelreservat
Schöppenstedter Teiche statt.
Der schlanke, gestreckte Körper
mit den langen, spitzen Flügeln
und dem Gabelschwanz, mit dem
jedes der pfeilschnellen Flugmanöver ausgeführt wird, zeichnet
die Rauchschwalbe aus. An der
Oberseite ist sie schwarzblau
schimmernd. Sie hat eine braunrote Kehle, ein blaues Kropfband
und ist an der Unterseite rahmweiß.
Die Rauchschwalbe baut ihr Nest
aus Lehm mit Gras oder Stroh
vermischt; es wird im Inneren
von Stall, Scheune oder Unterstand angelegt. Die 4 bis 5 Eier
werden vom Weibchen bebrütet.
Nach etwa 16 Tagen schlüpfen
Das
Wolfenbütteler
die Jungen und bleiben noch ungefähr 20 Tage im Nest, bevor
sie es dann schon voll entwickelt
verlassen.
Die Rauchschwalbe befindet sich
als eine im Bestand gefährdete
Art auf der Roten Liste. Der starke
Rückgang der Brutbestände läuft
parallel zum starken Rückgang
der bäuerlichen Landwirtschaft in
den vergangenen Jahrzehnten.
Im Landkreis Wolfenbüttel brütet
die Rauchschwalbe in geringer
Zahl. Die mit wenigen Paaren
vorhandenen Brutkolonien befinden sich in Ställen und offenen
landwirtschaftlichen Gebäuden
sowie an Brückenbauwerken von
Dörfern.
Zur Nahrungssuche halten sich
die Rauchschwalben in und um
unsere Dörfer gern über nahe gelegenen Viehweiden, Feuchtwiesen und bei besonders schlechtem Wetter über Wasserflächen,
Teichen und Klärteichen auf.
Auch über die Wasserflächen des
Wasservogelreservates Schöppenstedter Teiche jagen sie nach
Insekten und das oft in großer
Zahl.
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Ihr Wegbegleiter in Sachen Werbung!
Neuer Termin für Konzert
der Puhdys
Wolfenbüttel. Die Puhdys werden
TV-Drehtage einlegen, sodass die
Termine in Stade, Wolfenbüttel
und Husum verlegt werden müssen. Die Nachholtermine sind in
zwei bis drei Wochen. Die Karten
behalten ihre Gültigkeit und gelten
dann für die in Kürze stattfinden-
den Nachholtermine. In Wolfenbüttel treten die Puhdys nun am
10. Mai um 20 Uhr in der „Lindenhalle“ auf.
Gekaufte Tickets behalten ihre
Gültigkeit. Für das Abschiedskonzert in der „Lindenhalle“ gibt es
keine Karten mehr.
Rentenberatung
Schladen-Werla. Die Gemeinde Schladen-Werla bietet am
4. Mai wieder eine Rentenberatung der Rentenversicherung
Braunschweig-Hannover an. Die
Rentenberatung/Rentenantragsaufnahme ist kostenfrei und wird
vom Versichertenältesten für den
Landkreis Wolfenbüttel, Reinhard
Koschare, durchgeführt. Er gibt
Rat und Hilfe in allen Fragen der
Kontenklärung, Rehabilitation und
Rentenanträge der Deutschen
Rentenversicherung. Interessierte
sollten ihre Versicherungsunterlagen und ihren Personalausweis
mitbringen. Koschare wird am 4.
Mai in der Gemeindeverwaltung
in Schladen, Haus B, von 15
bis 18 Uhr seine Sprechstunden
durchführen.
Die vierköpfige Band setzt sich aus
Sarah Kielau (Gesang), Elia Görs
Um lange Wartezeiten zu ver(Gitarre), Luis Lange (Bass) und
meiden und in dringenden Fällen
Lucas Mann (Schlagzeug) zusambittet er um telefonische Anmelmen. Drei der vier Musiker komdung unter 05337/1778 oder bei
men aus dem Landkreis Wolfender Gemeindeverwaltung Schlabüttel (Hordorf, Abbenrode, Sickden-Werla unter 05335/801-0.
te). Die nächsten Konzerte sind
CD-Release Party am 17. April im
Forellenhof Salzgitter und am 25. Benefiz-Orgelkonzert für das Kinderhilfswerk „Unicef“:
April auf der Motorradgedenkfahrt
in Salzgitter. Aurch beim Summertime Festival Wolfenbüttel am 13.
Braunschweig. Am Freitag, 8. Beispiel von „Unicef“ Deutsch- Weltbevölkerung sauberes TrinkJuni sind sie vertreten.
Mai, findet um 19.30 Uhr in der land im April 2012 die Kampagne wasser zur Verfügung; das sind 2,3
Johannis-Kirche ein Benefiz-Or- „Wasser wirkt“ gestartet mit dem Milliarden mehr als 1990. Ein wichgelkonzert für das Kinderhilfs- Ziel, bis 2015 500000 Kinder in Af- tiger Fortschritt zu dem „Unicef“
werk „Unicef“ statt. Unter dem rika und Asien mit sauberem Was- und die Spenden für WasserproTitel „Von Bach bis Beatles“ spielt ser zu versorgen. Diese Kampag- jekte beigetragen haben. Aber 2,5
Propsteikantor Matthias Wengler ne wurde am Weltwassertag, 22. Milliarden haben immer noch kei(Königslutter) an der Furtwängler März, erfolgreich abgeschlossen. nen ausreichenden Zugang zu sa& Hammer-Orgel ein abwechs- Insgesamt sind über 5,6 Millionen nitären Einrichtungen. Jeden Tag
lungsreiches Programm, das so- Euro zusammen gekommen. Da- sterben 1 000 Kinder unter fünf
wohl Werke von Johann Sebas- mit konnten 560000 Kinder in den Jahren an Durchfallerkrankungen,
tian Bach, Wolfgang Amadeus sechs Programmländern Äthiopi- die durch verschmutztes Wasser,
Mozart, Georg Friedrich Händel, en, Bangladesch, Kambodscha, fehlende Toiletten und mangelnde
Felix Mendelssohn Bartholdy und Sambia. Somalia und Süd-Sudan Hygiene verursacht werden.
Robert Schumann, aber auch Titel mit sauberem Wasser versorgt „Unicef“ führt in mehr als 100
von Scott Joplin, Leonard Bern- werden. „Unicef“ hat Tiefbrunnen Ländern weltweit Programme für
stein, Georg Gershwin und den gebaut und repariert, an Schulen Trinkwasser und Hygiene durch.
Beatles enthält.
erhielten Tausende Schülerinnen Bei großen Krisen wie aktuell in
Der Eintritt zu diesem rund einstün- und Schüler Latrinen und Trink- Syrien, Irak und Süd-Sudan oder
digen Konzert ist frei – um Spen- wasseranschlüsse und die Aufklä- der Zentralafrikanischen Republik
den wird für die „Unicef“-Wasser- rungsarbeit wurde intensiviert.
koordiniert „Unicef“ die gesamte
projekte gebeten. Mit den Spen- Seit 1990 hat sich die Versorgung Versorgung mit Trinkwasser und
den wird die wichtige Arbeit von mit Trinkwasser deutlich verbes- Latrinen sowie die Aufklärung über
Foto: privat „Unicef“ unterstützt. So wurde zum sert. Aktuell haben 89 Prozent der Hygiene.
Von Bach bis Beatles
Aus der Region
Seite 8
Fahrt zum
Heeseberg
Am 6. Januar 1990 entstand ein Loch im Grenzzaun.
25 Jahre Grenzöffnung zwischen Hornburg und
Groß Denkte. Am Samstag, den
18. April lädt der Heimat- und Verkehrsverein Asse zu einer Fahrt
zum Heeseberg ein. Treffpunkt
und Abfahrt ist um 9 Uhr vor der
Turnhalle Groß Denkte. Hier können Fahrgemeinschaften gebildet
werden. Vor der Führung zu den
Adonisröschen gibt es eine weitere Führung durch das interessante Heimatmuseum in Watenstedt.
Auf Wunsch erfolgt ein kurzer
Zwischenstopp auf dem Parkplatz
vor der Hünenburg. Mitfahrende
Foto: Archiv Bernd-Uwe Meyer Gäste sind herzlich eingeladen.
Im Anschluss besteht die MögOsterode:
lichkeit, gemeinsam in Semmenstedt in der Gaststätte Germer zu
Mittag zu essen.
Ein kurzer Rückblick
Hornburg/Roklum. Am 8. April
1990, um 14 Uhr wurde als eine
der letzten innderdeutschen
Grenzöffnungen die schreckliche
Grenze zwischen Osterode und
Hornburg geöffnet.
„Hauptsächlich sind es jüngere
Männer aus Osterode gewesen,
die eine Grenzöffnung forderten“,
informierte mich Lisa am Ende, die
als Sachbearbeiterin in Roklums
Partnergemeinde Veltheim arbeitete. Sie erinnerte daran, dass vor
der Teilung Deutschlands sehr
gute Kontakte nach Hedeper,
Seinstedt, Hornburg und Roklum
bestanden hätten.
Anwesend waren vor 25 Jahren
zahlreiche Menschen aus Osterode, Hornburg, Seinstedt und Umgebung. Darunter befanden sich
der damalige Landrat Ernst-Henning Jahn, Eberhard Lüttgau und
MdL Karl-Heinz Mühe. Aus der
DDR kamen der zweite Vorsitzende des Rates des Kreises Halberstadt, Karl-Heinz Schönfeld und
der Veltheimer Bürgermeister
Klaus-Dieter Böhnstedt. Aus Horn-
burg erschien für den erkrankten
Bürgermeister Wolf-Rüdiger Rühe
der ehemalige Ratsherr Hinrich
Schüler. Anschließend fand in der
Gaststätte am Dorfrand in Richtung Veltheim eine fröhliche Feier
statt. Böhnstedt erhielt vor 25 Jahren von Pastor Dietmar Bornhak
aus Hedeper ein hölzernes Kreuz,
das die Menschen über die Grenzen hinweg verbinden sollte. Jahn
blickte voraus und hoffte, dass es
bald nur noch ein Deutschland geben möge.
Es gab zunächst nur einen Fußund Fahrradweg nach Hornburg.
In Osterode wurde ein Häuschen
für den Grenzkontrollposten gebaut und am Osterberg aufgestellt.
„Die Kontrollen wurden locker gehandhabt“, informierte mich Ortsbürgermeister Friedrich Neuhaus,
der heute viele Freunde und Bekannte im Kreis Wolfenbüttel hat.
Die Landstraße in Richtung Hornburg wurde im Herbst 1991 komplett ausgebaut und Anfang Januar 1992 freigegeben.
Vor dieser offiziellen Grenzöffnung
enstand am 6. Januar 1990 für
wenige Stunden ein Loch im Zaun.
Heidrun Sandvoß und Petra Lühr
aus Seinstedt trugen ein großes
beschriftetes Tuch mit dem Text:
„Wir möchten hier nach Osterode.“
Der Veltheimer Ortschronist Rolf
Maximilian teilte mir mit: „ Fast 200
Menschen forderten im Januar
1990 an dieser Stelle eine Grenzöffnung.“ „Viele Einwohner, hauptsächlich aus Seinstedt, Achim und
Hornburg, gingen auf dem Acker
entlang zur Grenze. Sie fuhren mit
ihren Autos, so weit wie sie konnten, und holten uns ab“, informierte Roland Hedke, der damals in
Osterode und später in Roklum
wohnte. „Auch Vertreter der Evangelischen Kirche aus Osterode und
Veltheim forderten eine schnelle
Öffnung in Richtung Hornburg“,
teilte mir die Lehrerin Heidrun Löhr
mit. Heute ist Osterode sehr stark
in Richtung Landkreis Wolfenbüttel
orientiert. Mehrere Einwohner aus
Niedersachsen wurden in diesem
kleinen Fallsteindorf heimisch.
Bernd-Uwe Meyer
Einladung zur
Gartenfachberatung
Groß Stöckheim. Die Siedlergemeinschaft Groß Stöckheim im
Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V. lädt ein zur Gartenfachberatung am 17. April um 15
Uhr. Die Veranstaltung findet auf
dem Grundstück des Siedlerfreundes Kracht in Groß Stöckheim, Friehenstr. 3, statt. Es geht
um Schnittmaßnahmen bei Bäumen, Sträuchern und Rosen.
Ferner werden allgemeine Gartenfragen beantwortet. Auch
Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung wird
geleitet von der ehrenamtlichen
Gartenfachberaterin Waldtraut
Vosswinkel.
Oesterhelweg reicht Landtagsanfrage ein
nen Nationalitäten in der Gemeinde betreuter Flüchtlinge nicht einfach zu bewerkstelligen ist. Willi
Dietzsch lobte das ehrenamtliche
Engagement, auch DRK-Ortsvereinsvorsitzender Dirk Ziegerer äußerte sich positiv zu den verschiedenen Aktivitäten. Ein Gesprächsthema war die Frage nach einer
Beschäftigung der betreuten Gäste, hier hat Frank Oesterhelweg
konkrete „Arbeitsaufträge“ mit auf
den Weg bekommen.
Unlängst hatte Oesterhelweg in einer von ihm organisierten Runde
mit Hauptverwaltungsbeamten die
Situation in Landkreisen und Ge-
Undercover – mit
Zivilfahndern unterwegs
Bad Harzburg. Hamburg-Bill- denken kann. Denn das wahre
stedt. Ein sogenannter Problem- Leben schreibt die besten Gekiez, mit der höchsten Arbeitslo- schichten.
sigkeit in der Hansestadt. Jedes Marek Erhardt, geboren 1969 in
Jahr werden hier über 8.000 Hamburg, ist Schauspieler (u.a.
Straftaten begangen – von Dro- Tatort, Polizeiruf 110, Großstadtgendealern, Jugendgangs, Ge- revier), „Ehrenkommissar“ der
waltverbrechern.
Stadt Hamburg,
Eigentlich wollte
Moderator der
sich der Schaulegendären Pospieler
Marek
lizeishow HamErhardt bei den
burg – und EnZivilfahndern
kel von Heinz
dieses berühmtErhardt.
Seit
berüchtigten
frühester KindStadtteils
nur
heit begeistert
auf eine Ferner sich für die
sehrolle vorbeArbeit der Polireiten.
zei. Er ist verMarek Erhardt liest in Schloss
Doch aus einer
heiratet und hat
Bündheim.
Foto: Veranstalter
ursprünglich
zwei Kinder.
vorgesehenen
Hospitanz wurden zwei Jahre, in Termin: Marek Erhardt, „Undercodenen er die Ermittler regelmäßig ver – mit Zivilfahndern unterwegs
bei ihren Einsätzen begleitete: Er- im härtesten Revier der Stadt“,
hardt lag mit den Fahndern auf Lesung am Freitag, 17. April, 20
der Jagd nach einem Serien- Uhr, Bündheimer Schloss Bad
brandstifter im Gebüsch, er Harzburg.
stürmte mit ihnen die Wohnungen
von Gewaltverbrechern, verfolgte Karten für diese Veranstaltung
Drogenkuriere auf ihrer täglichen zum Preis von 10 Euro (Schüler 8
Route. Und erhielt so einen ein- Euro, Kulturklub-Mitglieder 5
zigartigen, unverstellten Einblick Euro) sind erhältlich im Kulturin die knallharte Realität unserer klub-Büro (Buchhandlung HoffGesellschaft.
mann), Telefon 05322/1888, in
Die Geschichten, die Marek Er- der Buchhandlung „Am Schloß“,
hardt in diesem Buch erzählt, sind KartenForum Goslar, DER-Reisetragisch, ernüchternd, traurig büro Klubgartenstraße sowie via
und oft einfach nur skurril. Es sind Internet
www.kulturklub-badFälle, die sich kein Mensch aus- harzburg.de.
Was gibt es Neues im Internet?
Unterstützung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung:
tung, Beschaffung von Hausrat,
Einkäufe, Arztbesuche, Behördengänge, Sprachunterricht sind ohne
das ehrenamtliche Engagement
vor Ort nach Aussagen der Kommunen kaum zu leisten. In Dettum
informierte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg über die Betreuungsarbeit vor
Ort, die von der Gemeinde unter
Mithilfe von Bürgermeister Willi
Dietzsch und vor allem durch das
örtliche DRK geleistet wird. In einer
offenen Diskussionsrunde stellten
die Dettumer ihrem Abgeordneten
ihre Arbeit vor, die angesichts der
großen Zahl und der verschiede-
Marek Erhardt liest im Bündheimer Schloss:
Morgen Werkstattgespräch im Zeughaus:
Wolfenbüttel. Dietrich Parlitz gibt
in einem Werkstattgespräch am
Donnerstag, 16. April, 14.15 Uhr,
im Seminarraum im Zeughaus einen Einblick in die Entwicklung
des Internets.
Das Internet hat unseren gesamten Lebensraum durchdrungen
und kulturelle und wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen verändert. Mit dem neuen Komfort
einer ortsungebundenen und sogar mobilen Verfügbarkeit von Informationen ist zugleich eine
neue Abhängigkeit und eine Ratund Rastlosigkeit entstanden, die
den Einzelnen und die Gesellschaft herausfordert und an
Grenzen treibt. Je schneller, mobiler und sozialer die Nutzung des
Internets in den kommenden Jahren wird, umso mehr werden indiEin wenige Monate alter Fahrradweg verbindet heute Osterode mit Hornburg.
vidueller Datenschutz und PriFoto: Bernd-Uwe Meyer
vatsphäre aufgegeben.
Hannover/Dettum. Die steigende
Zahl von Flüchtlingen stellt Landkreise, Städte und Gemeinden vor
immer größere Herausforderungen. Insbesondere die allseits gewünschte Betreuung von Flüchtlingen wird gegenwärtig zu einem erheblichen Teil durch Vereine und
Verbände, Flüchtlingsinitiativen
und viele ehrenamtlich tätige Privatleute gewährleistet. Ehrenamtliche stellen einen ganz wichtigen
Teil der Flüchtlingsarbeit dar, sie
engagieren sich finanziell und
ideell, bringen Zeit und Kraft in verschiedenste Projekte ein. Unterbringung und Wohnungseinrich-
15. April 2015
meinden erörtert. Unklar ist dabei
auch der Versicherungsschutz für
dieses zivilgesellschaftliche Engagement vieler Menschen im Lande.
Im betreffenden Gespräch stellten
sich auch kommunale Hauptverwaltungsbeamte hier noch Fragen,
ob und gegebenenfalls wie Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung über Berufsgenossenschaften, den Gemeindeunfallversicherungsverband oder auf anderem
Wege versichert sind. Vor diesem
Hintergrund stellt Oesterhelweg an
die Landesregierung die Frage, unter welchen Voraussetzungen ehrenamtliches Engagement in der
Flüchtlingsbetreuung versichert
ist, beispielsweise hinsichtlich der
üblichen Tätigkeiten der Ehrenamtlichen und der Versicherungsarten wie u.a. Unfallversicherung
oder Haftpflicht- oder Rechtsschutzversicherung. Außerdem
stelle sich für den Fall, dass, falls
es keinen oder nur geringen Versicherungsschutz gäbe, wie die Landesregierung sicherstellen wolle,
dass die Ehrenamtlichen entsprechenden Schutz erhalten?
Er fragt auch, wie sich dieser
Schutz gestaltet, welche Bedingungen wie beispielsweise Anzeige- oder Meldepflichten der Ehrenamtlichen zu erfüllen sind und
wie dabei vorzugehen ist. Außerdem fragt Oesterhelweg, wie die
Landesregierung bestehende Unklarheiten bei Kommunalverwaltungen, Verbänden und Ehrenamtlichen über Versicherungsfragen
für Ehrenamtliche in der FlüchtV. l. n. r.: Frank Oesterhelweg, Rita Bosse, Barbara Pabst, Willi Dietzsch und Dirk Ziegerer.
Foto: privat lingsbetreuung beseitigen will.
Digitale Risiken wie Identitätsdiebstahl und Internetkriminalität
sind bereits zu einem ernsten
Problem geworden und stellen
wachsende Anforderungen an die
Sicherheit der Identitätsnachweis-Systeme. Statt Passwörtern
sind immer häufiger Digitale Signaturen oder sogar biometrische
Verfahren erforderlich. Im neuen
Internet der Dinge kommunizieren
zunehmend Gegenstände direkt
miteinander, und mit „Industrie
4.0“, der vierten Welle industrieller Veränderungen und Effizienzsteigerungen, verbindet sich der
Wunsch, Geschäfts-, Verbraucher- und Geräteinformationen so
zu kombinieren, dass die richtigen Informationen zum richtigen
Zeitpunkt der richtigen Person
auf dem richtigen Gerät zur Verfügung stehen. Dabei verschmilzt
die IT mit dem jeweiligen Objekt,
und der herkömmliche Computer
verliert immer mehr an Bedeutung. Die Mensch-MaschineKommunikation verlagert sich
von Tastaturen immer mehr auf
gesprochene Sprache und Sensorsysteme. Die Sorge vor mangelnder menschlicher Arbeitskraft
aufgrund der demographischen
Entwicklung treibt die Entwicklung der Robotik in allen Berei-
chen an. Das rasant expandierende Cloud Computing, bei dem
immer mehr Unternehmen und
Behörden ihre Daten in nur noch
sehr wenigen zentralen Datenzentren speichern, macht Wirtschaft und Staat immer verletzlicher, so dass zum Schutz vor
Hacking und Cyberwar auf allen
organisatorischen Ebenen CERTs
(Computer Emergency Response
Teams) gegründet und betrieben
werden.
Das Werkstattgespräch zu diesem Thema wirft seit 13 Jahren in
regelmäßigen Abständen einen
kritischen Blick auf die Entwicklung des Internets und stellt technische Entwicklungen, Zahlen,
Thesen und Studien führender
Köpfe des Internet-Zeitalters
gegenüber.
Dr. Dietrich Parlitz studierte Physik und Psychologie in Göttingen
und Oldenburg und arbeitete anschließend im Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin
(HMT-Hannover) mit neurowissenschaftlichen Untersuchungsverfahren an Projekten über multimodale Lernvorgänge, Wissenserwerb und -repräsentation im
menschlichen Gehirn. Seit 2000
leitet er die Stabsstelle EDV der
Herzog August Bibliothek.
Benefizkonzert in Schöppenstedt
Schöppenstedt. Ein Benefizkonzert des Philharmonic Volkswagen Orchestra, unter Leitung von Hans Ulrich Kolf, zu Gunsten
der Peter Maffay Stiftung, findet am 13. Juni um 20 Uhr in der
Schöppenstedter Eulenspiegelhalle statt. Der Anlass ist das neue
Projekt „Daumen raus für starke Kinder“ von Manfred Kramer. Ein
bunter Melodienreigen aus Film, Musical und mehr wird den Konzertbesuchern geboten. Der Vorverkauf hat begonnen und Karten gibt es in Schöppenstedt bei Lotto Ebbers, Steinweg 20, Reisebüro Schmidt, Braunschweiger Straße 58 und in Wolfenbüttel
beim Reisebüro Schmidt, Stadtmarkt 17.
Foto: privat
Aus der Region
15. April 2015
Seite 9
Grotjahn-Stiftung
lädt zum
Chorkonzert ein
Feierstunde 25 Jahre Grenzöffnung
zwischen Hornburg und Osterode
Schladen. Am Mittwoch, 22.
April, erklingen in der GrotjahnStiftung maritime Lieder, die vom
Marinechor der Marinekameradschaft Clausthal-Zellerfeld vorgetragen werden. Das Konzert
beginnt um 15 Uhr im großen
Saal/Grotjahn-Café, HermannMüller-Str. 12. Besucher sind Helfer bei der Arbeit im Schwimmbad Hornburg. Erst, wenn das
ganz herzlich eingeladen. Der Becken vollstandig gereinigt ist, kann frisches Wasser eingelasFoto: privat
Eintritt ist frei. Der Marinechor der sen werden.
Marinekameradschaft ClausthalZellerfeld ist 2002 gegründet wor- Arbeitseinsatz im Schwimmbad Hornburg:
den und hat bereits 3 CDs aufgenommen.
Dank an alle Helfer
Hornburg/Roklum. Am 8. April 1990 wurde die Grenze zwischen Osterode und Hornburg geöffnet.
Es ist eine der letzten innerdeutschen Grenzöffnungen gewesen. „Wir wollten für eine Veranstaltung nicht den 8. April wählen, weil das Jubiläumsdatum ein Mittwoch war. Sonnabend hielten wir
für geeigneter“, informierte Organisatorin Carmen Neuhaus. Die Zusammenkunft einiger Bürger
aus Osterode, Hornburg und Roklum fand auf einer Kreuzung von Wirtschaftswegen statt. Der
stellvertretende Ortschef Rolf Klockmann dankte allen, die sich vor 25 Jahren für die Öffnung der
Grenze nach Hornburg einsetzten. Die Osterwiecker Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ betonte im Beisein einiger junger Besucher: „Kinder, passt auf, dass wir nie wieder eine Grenze haben.
Gut, dass wir zusammengewachsen sind. Wir wollen mit Hornburg und anderen Orten gute Nachbarschaft pflegen.“ Dabei wies die ehemalige Lehrerin auf den neuen Fahrradweg hin, der von
Hornburg nach Osterode führt. „Finanziert wurden hier Wege durch Finanzmittel der EU und
Bewirtschafter der umliegenden Äcker“, informierte der Hornburger Landwirt Hartmut Bartels.
Danach sorgte die Hornburger Fleischerei Bötel für Grillwaren. B.-U.M./Foto: Bernd-Uwe Meyer
Hornburg. Einen ersten Sonnenbrand konnte sich holen, wer am
Arbeitseinsatz im Schwimmbad
teilnahm. Etwa 20 Helfer waren bei
schönstem Sonnenwetter mit Aufräum-, Grünpflege- und Beckenreinigungsarbeiten beschäftigt. Auch
der Kiosk wurde fleißig geputzt. Am
späten Vormittag gab es einen stärkenden Imbiss. Danach ging es mit
etwas reduzierter „Mannschaft“
weiter. Allen Helfern sei hiermit ein
großer Dank ausgesprochen. Dennoch ist noch viel Arbeit zu erledigen,
damit
im
Hornburger
Schwimm-bad pünktlich am 9. Mai
die Badesaison eröffnet werden
kann.
Orgelmusik bei
Kerzenschein
Schöppenstedt. Im Schein der
Kerzen Musik lauschen, dazu
lädt Propsteikantor Julian Heider (Foto) für kommenden
Samstag, 18. April, um 21 Uhr in
die St.-Stephanus-Kirche ein.
An der Orgel spielt er Musik
Vereinsmeister (v. l.): K.-H. Piochacz, Barbara Springstubbe, Anja Künne, Moritz Peine, Helmut von
Dietrich
Buxtehude,
Mühlbacher und Klaus Weyhe.
Fotos: Verein Johann Sebastian Bach und
Antonio Vivaldi. Der Eintritt zu
diesem 45-minütigen Konzert
Schützengesellschaft Watzum hielt Vor- und Rückschau:
ist frei, um Spenden zur Renovierung der Orgel wird gebeten.
Foto: privat
Gottfried Keller ist seit
50 Jahren Mitglied
Watzum. Gottfried Keller wurde im Rahmen
der Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft Watzum von Klaus Weyhe
für seine 50-jährige
Vereinstreue geehrt.
Nicol Lehmann gehört
dem Verein schon zehn
Jahre an.
Bei den Freihandschützen war Moritz Peine bei
der Jugend erfolgreich.
Sebastian Beek bei den
Schützen und Anja Künne bei den Damen.
Bei den Luftpistolenschützen ist Felix Rohrig
Vereinsmeister
der
Jugend, während sein
Vater Holger Rohrig in der
Die neuen VereinsSchützenklasse erfolgmeister bei den Aufla- Ehrungen (v. l.): Gottfried Keller, Nicol Lehmann reich war.
geschützen
heißen und Klaus Weyhe.
In der LP-Altersklasse
Barbara Springstubbe
gewannen Horst Dunken
(KK-D), Karl-Heinz Piochacz (LG- (LG-A Sen.B) und Harald Schulz (LP-Alt) und Harald Schulz (LPA Sen.C), Helmut Mühlbacher (LG-A).
Sen.).
Termine
der Feuerwehr
Schladen. Die aktive Wehr trifft
sich zum Dienst „Hydrantenüberprüfung“ am morgigen
Donnerstag, 16. April, um 19
Uhr im Feuerwehrhaus.
Die Jugendfeuerwehr kommt
zum praktischen Dienst am
Montag, 20. April, um 17.30 Uhr
im Feuerwehrhaus zusammen.
WSV: Abteilungsversammlung Tennis
Wolfenbüttel. Am Freitag, 17.
April, findet ab 20 Uhr im Vereinsheim „Fümmelsee-Terrassen“ die
Abteilungsversammlung Tennis
des Wolfenbütteler Schwimmvereins statt. Auf dem Programm
stehen unter anderem Berichte,
Neuwahlen und die Terminplanung der anstehenden Saison.
Abteilungsvorsitzender Peter Seiler bittet um rege Teilnahme.
Hydranten
werden morgen
überprüft
Die nächsten Termine für Arbeitseinsätze sind: 18. und 25. April,
jeweils ab 9 Uhr.
Auch an anderen Wochentagen
sind Helfer willkommen. Schwimmmeister Herr Wrackmeyer ist dienstags bis donnerstags jeweils von 8
bis 14 Uhr und freitags von 8 bis 12
Uhr vor Ort. (ggf. Tel. 01702732670).
Weiterhin wird noch dringend Personal sowohl für den Kiosk als auch
für die Kasse gesucht.
Interessenten kontaktieren Mike
Heintzen (Vorsitzender Förderverein), Tel. 0176-84739168, oder
Herrn Wrackmeyer (s.o.).
Joachim Tappe
Termine der Schützenbrüderschaft
Hornburg. Freitag, 24. April:
Mitgliederversammlung
des
Unterkreises 5 Iberg um 18.30
Uhr im MTV-Heim in Schladen.
Berichte und Ehrungen stehen
auf der Tagesordnung. Essensmarken für die Vesper in der
Pause gibt es für 7,50 Euro zu
den Trainingszeiten im Schießstand.
Reinigungsarbeiten und die
Vorbereitung der Meyton-Einweihung und Scheibenabnahme sind geplant. Beginn ist um
9.00 Uhr. Auch für das leibliche
Wohl ist gesorgt.
Samstag, 2. Mai:
14 Uhr offizielle Einweihung der
Meyton-Anlage im Schießstand.
Sonntag, 3. Mai:
Samstag, 25. April:
11 Uhr Scheibenabnahme im
Arbeitseinsatz im und um den Schießstand, als Auftakt zum
Schießstand auf dem Iberg. Königsschießen 2015.
Bürgerinformationsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Remlingen:
3D-seismische Messung im Umfeld der Asse geplant
Remlingen. Experten des BfS
informieren, was die Bürgerinnen
und Bürger im Laufe des mehrmonatigen Messverfahrens erwartet.
Die Veranstaltung findet am
Dienstag, 21. April, um 19 Uhr im
Dorfgemeinschaftshaus in Remlingen statt. Die 3D-Seismik ist ein
Verfahren, mit dem sich die Struktur des Untergrundes von der
Oberfläche aus untersuchen und
räumlich detailliert abbilden lässt.
Die Technologie eröffnet eine Reihe neuer Möglichkeiten, Wissenslücken zu schließen und für Sicherheiten zu sorgen. Das Bundesamt
für Strahlenschutz (BfS) plant 2016
mit dem Beginn der 3D-seismischen Messung.
Welche Möglichkeiten das Verfahren bietet und was die Bürgerinnen
und Bürger bei den anschließenden Messungen erwartet, darüber
möchte das BfS frühzeitig informieren. Die Messungen werden
sich über ein rund 38 Quadratkilometer großes Gebiet im Umkreis
der Schachtanlage Asse erstrecken. Betroffen sind die Gemeinden Dettum, Groß Vahlberg, Klein
Biewende, Mönchevahlberg, Remlingen, Sottmar, Weferlingen und
Wittmar. Das Verfahren wird mehrere Monate in Anspruch nehmen.
Dabei benötigen die Geologen
Zutrittsgenehmigungen für Privatgrundstücke. Auch darüber möchte das BfS informieren und für Fragen zur Verfügung stehen. Für das
Dauer und Aufwand der Mes- BfS referiert Dr. Grit Gärtner, Geosungen
login und zuständige Leiterin der
Messungen.
Ziel der Messungen
Die Messungen liefern Daten zum
Aufbau des Deckgebirges, zur
geologischen Struktur und zum
komplexen Auflockerungs- bzw.
Störungssystem. Sie ermöglichen
eine detailliertere „Diagnose“ des
Untergrundes als bislang, zum Beispiel auch zu Fließwegen des
Grundwassers. Die Kenntnisse
sind wichtig, um für den langen
Zeitraum bis zum Abschluss der
Rückholung Sicherheit für Mensch
und Umwelt gewährleisten zu können. Die geplanten Messungen
entsprechen dem aktuellen Stand
von Wissenschaft und Technik und
erfüllen so eine Vorschrift des
Atomgesetzes zur sicheren Stilllegung der Anlage.
Schladen. Die Freiwillige Feuerwehr Schladen weist darauf hin,
dass am morgigen Donnerstag, 16.
April, ab 19 Uhr die Hydranten in
Schladen überprüft werden. Hierdurch kann es zu Druckschwankungen und Beeinträchtigungen
der Wasserqualität kommen.
Step-Aerobic
für Jugendliche
Blumen zur Café-Eröffnung
Hornburg/Wolfenbüttel. Ein früherer Mitarbeiter der Firma Mercedes Benz-Reinecke & Meyer OHG in Wolfenbüttel, Volker Lehr,
hat einen großen Schritt in die Selbständigkeit gewagt und in
Hornburg ein Café eröffnet. Die Firma Reinecke & Meyer ist die
Partnerwerkstatt des R129 SL-Clubs, Regionaltreffen (RT) Wolfenbüttel. Volker Lehr war seit der Gründung des RT Wolfenbüttel im Jahre 2008 als Mitarbeiter der Firma einer der Ansprechpartner für die Belange der Roadster-Fahrer. Der Leiter des RT
Wolfenbüttel, Heinrich Kornek, hat im Namen aller Mitglieder des
vorgenannten RT einen Blumengruß verbunden mit den besten
Wünschen für die berufliche Selbständigkeit überreicht.
Schladen. Das Stepp als Trainingsgerät ermöglicht ein effektives und abwechslungsreiches
Üben zur Verbesserung der Ausdauer und der kooperativen
Fähigkeiten. Beim Erarbeiten
interessanter Choreografien wird
das Herz-Kreislaufsystem trainiert und gleichzeitig der Körper
gekräftigt. Das anschließende
Stretching erhält und verbessert
die Beweglichkeit. Interessenten,
die zwischen 12 und 16 Jahren
sind, Spaß an der Bewegung zu
Musik haben, ihre Koordination
und Ausdauer verbessern möchten, können gerne mitmachen.
MTV-Mitglieder dürfen immer
umsonst teilnehmen. Alle anderen bezahlen pro Stunde einen
Euro. Franziska Böhme-Koch
macht das Training ab dem 13.
April immer montags in der Zeit
von 18.30 bis 19.30 Uhr in der
kleinen Turnhalle der Werla-Schule Schladen.
Die Gewinner des Abends.
Foto: privat
Knobelabend des SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode am 11. April:
23 Teilnehmer spielten begeistert
Lucklum/Erkerode. Viel Spaß,
Abwechslung und Gelegenheit zur
Unterhaltung bot am Samstagabend der Knobelwettkampf im
Dorfgemeinschaftshaus Lucklum,
organisiert vom Sportverein RotWeiß Lucklum/Erkerode.
Dreiundzwanzig spielbegeisterte
TeilnehmerInnen von 16 bis 80
Jahren fanden sich ab 19 Uhr ein,
um die Würfel kreisen zu lassen.
Neben vielen alten Spielhasen, die
seit Beginn der Knobelabende
dabei sind, haben auch Neueinsteiger den Weg nach Lucklum
gefunden. Nachdem die Spielregeln aufgefrischt wurden, loste
man die Spielergruppen aus und
es wurde gewürfelt.
Während einer kleinen Pause, in
der ein Imbiss gereicht wurde,
konnten die Spieler neue Kraft
schöpfen und neue Spielergruppen gebildet werden. Zweieinhalb
Stunden wurden die Knobelbecher
geschwungen und auf den Tisch
geklopft.
Am Ende des Abends gab es
eigentlich nur Gewinner, denn alle
hatten viel Freude am gemeinsamen Spiel und für jede/n MitspielerIn gab es einen Preis.
Aus der Region
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15. April 2015
Tennissaison wird
eröffnet
Lucklum. Am 18. April wird die
Tennissaison eröffnet. Das Einspielen der Plätze findet um 14
Uhr statt. Natürlich wird auch für
das leibliche Wohl gesorgt. Zwischen den Spielen werden Kaffee
und Kuchen gereicht und zum
Ausklang wird der große Hunger
mit einer Bratwurst vom Grill gestillt.
HSV-Arbeitseinsatz
Hötzum. Michael Wicke möchte alle aktiven Tennisspieler vom
Hötzumer Sportverein an den
letzten Arbeitseinsatz vor der
Saisoneröffnung am Samstag,
18. April, erinnern und lädt ab 10
Uhr auf die Tennisanlage ein. „Wir
wollen die Plätze, die Außenanlage und das Sportheim weiter herUdo Sattler und Martin Koschei (rechts) konnten den Bundeswirtschaftsminister und Vize-Kanzler richten und unseren Gästen eine
Sigmar Gabriel in ihrem Betrieb in Hornburg begrüßen.
Foto: Schmidt tadellose Anlage präsentieren“,
so Michael Wicke. Er möchte zu
Sigmar Gabriel besuchte Firma wfw Media Press in Hornburg:
diesem Einsatz auch alle aktiven
Tennisdamen einladen und hofft
auf viele helfende Hände. Für
Rückfragen rund um den Arbeitseinsatz steht Wicke unter Telefon
05305/2487 zur Verfügung.
Vize-Kanzler würdigt
Mindestlohn
Hornburg. Griechenland war
nicht sein Thema in Hornburg.
Bundeswirtschaftsminister und
Vize-Kanzler Sigmar Gabriel
(SPD) besuchte den Betrieb von
seinem „alten Bekannten“ Udo
Sattler, wfw Media Press. Es gehöre zu den Aufgaben eines jeden Abgeordneten, Firmen und
Unternehmen in seinem Wahlkreis zu besuchen. „Ich kenne
keinen Abgeordneten, der das
nicht ernst nimmt“, sagte Gabriel.
– Anzeige –
Thomas Houf: Richtung China
Schladen. Das Klischee eines klassischen Motorradreise-Vortrags, eines Roadmovies, erfüllt der Vortrag »Richtung China«
nicht. Mit seinem Vortrag spricht Thomas Houf größere, weitere
Kreise als die typischen nur motorradinteressierten Zuhörer an.
Das Motorrad hatte er nur zum Zweck der Reise erstanden und
es diente ihm, um sich frei bewegen zu können, als reines Transportmittel. Eine Reise, die sich unerwartet über fünf Monate,
über 27.300 km, durch 14 Länder, unter anderem durch den Iran,
Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisien, Kasachstan, Russland u. a. zog. Die Fahrt, ein Ausbruch aus dem Alltag,
entwickelte sich zu einer philosophischen Reise, einer Suche
nach dem Ich. Der Vortrag »Richtung China« dauert knapp zwei
Stunden, ist ein Hinterfragen, eine Geschichte eines Ausbrechens aus dem Alltag, eines Aufbruchs und auch die Geschichte
eines Heimkommens. Der Vortrag findet statt am Donnerstag,
16. April, im Vereinsheim des MTV „Jahn“ Schladen, Franz-Kaufmann-Straße 35. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr (Einlass ab 18.30
Uhr) und kostet 12,50 Euro.
Nach einem internen Gespräch
mit Udo Sattler und dem Geschäftsführer Martin Koschei
hatte sich Gabriel bei einem
Rundgang einen Einblick in die
moderne Druckerei verschafft.
Anschließend äußerte er sich gegenüber Journalisten unter anderem über den Mindestlohn. Eine
Erfolgsgeschichte, wie der Minister befand. Seit 100 Tagen gebe
es den Mindestlohn. Er stelle den
Wert der Arbeit wieder her, be-
tonte er. Menschen müssten von
ihrer Arbeit leben können und
der Lohn werde sicher zukünftig
noch steigen. 8,50 Euro seien
nicht das Ende der Fahnenstange.
Udo Sattler hatte das Unternehmen, das heute 250 Mitarbeiter
an zwei Standorten (Hornburg
und Magdeburg) beschäftigt,
1975 in einer Garage gegründet.
Die ersten Handzettel für das Einzelhandelsgeschäft seines Vaters
druckte er dort.
Fünf Jahre später zog Udo Sattler auf das heutige Firmengelände in Hornburg. Und es florierte
so gut, dass er 1999 erweitern
wollte. Die Landwirte gaben ihm
jedoch nicht das erforderliche
Gelände und die Lokalpolitik, so
Sattler, zeigte sich auch nicht besonders kooperativ. Und so zog
er nach Magdeburg.
Die vergangenen fünf Jahre seien, unter anderem wegen eines
Strukturwandels schwierig gewesen, erklärte Geschäftsführer
Koschei. Aber das sei überwunden. Im vergangenen Jahr habe
das Unternehmen einen Umsatz
von 52 Millionen Euro erzielt.
Mit Investitionen werde man das
Unternehmen für die Zukunft fit
machen, und zwar an beiden
Standorten, Stichwort „HighVolume-Offset“. Mit größeren
Druckmaschinen stellt man sich
Drucker Jakob Lohse erklärt dem Minister Details seiner Arbeit auf den härter werdenden Wettan der Maschine.
Foto: Schmidt bewerb ein.
khs
Bewegungsspiele sorgten für Spaß
Remlingen. Ein abwechslungsreicher Parcours mit Ringen, Barren, Kästen, Matten und anderen
Geräten sorgte im Rahmen der Ferienpassaktion „Elm-Asse“ in der Remlinger Turnhalle für viel
Spaß und gute Laune. Mia (9) aus Remlingen gefiel das „Turnen am Barren gut“, Janne (7), Vahlberg, hatte Spaß beim Rutschen von der schrägen Bank. Florian Cacalowski, Annette Gerlach,
Dennis Meier, Anja Steinke, Beate Weinert und Maurice Wille waren mit den Jungen und Mädchen
ständig in Bewegung und verteilten während der Siegerehrung kleine Preise. Vorher gab es als
Stärkung Hot Dogs. „Schade, dass alles vorbei ist, mir hat jede Veranstaltung gut gefallen“, betonte die acht Jahre alte Carlotta aus Remlingen.
B.-U.M./Foto: Bernd-Uwe Meyer
Hötzumer Gesangverein:
Auf neuen Pfaden
Hötzum. Entstauben und Platz
machen für Neues .... Das hat
sich der Hötzumer Gesangverein
in diesem Jahr auf die Vereinsfahne geschrieben.
Die 1. Vorsitzende Tanja Thomas hatte zum Frühjahrsputz im
Notenschrank aufgerufen. Mit
Durchsicht alter Notenblätter,
wurde auch so manches Schätzchen in den Händen gehalten.
Da wurde voller Ehrfurcht das
mit Tinte und in alter Schrift Geschriebene von 1918 wieder ordnungsgemäß verpackt. Nach zwei
Stunden Durchsicht und einer
großen Kiste für den Papiercontainer wurden alle Teilnehmer
zum Mettgutessen eingeladen.
Zur Freude aller gab es außerdem
neue Chornoten. Mit bekannten
Liedern versucht der HGV, wieder ins Gespräch zu kommen
und das Vereinsleben zu aktivie-
ren. Der Braunschweiger Chorleiter Peter Stoppok ist wie immer zuversichtlich und gewohnt
entspannt, wenn es ums Singen
geht. Spaß und Freude in geselliger Runde findet Tanja Thomas
auch für das Miteinander wichtig.
Die ersten Hörproben wird es
schon am 9. Mai geben, wenn
der Gesangverein zum Frühlingsfest am Dorfgemeinschaftshaus
aufruft.
Schützenbrüderschaft Hornburg:
Moderne Zeiten auch im Schießstand
Fahrräder rollen wieder seit Sonnabend
Evessen. Einen großen Erfolg konnte am Wochenende die Flüchtlingshilfe Evessen vermelden.
Bei herrlichem Wetter und bei Kaffee und Kuchen satt erschienen viele Evesser unterschiedlicher
Hautfarbe, um ihr Fahrrad „frühlingsfit“ zu machen. Auf dem Pfarrhof erfuhr die 1. Evesser Fahrradwerkstatt großen Zuspruch. Gemeinsam mit der Radweginitiative und dem TumulusNetzwerk
wurde Material und Werkzeug
und besonders das handwerkliche Knowhow bereitgestellt,
um den weniger Geschickten
auf die Sprünge zu helfen. Gerade die Evesser Flüchtlinge
sind auf funktionierende Fahrzeuge angewiesen, um die
Strecken nach Sickte zu den
Deutschkursen und zur Verwaltung, aber auch nach Braunschweig zu bewältigen. Mit
großem Dank an alle helfenden
Personen endete der schöne
kommunikative Nachmittag mit
äußerst zufriedenen Gesichtern und gut gefülltem Spendenschwein. Das Geld wird für
weitere Hilfsprojekte dringend
gebraucht.
Hornburg. Die Schützenbrüderschaft Hornburg ist dabei, ihre
Luftgewehrstände zu modernisieren.
Von den sechs Ständen werden
fünf auf elektronische Scheiben
von der Firma Meyton umrüstet.
Auf dem sechsten Stand, auf dem
auch die Infrarotanlage installiert
ist, bleibt die Zuganlage erhalten.
Es wird auch weiterhin mit normalen Diabolos geschossen. Die
Trefferlage wird aber besonders
präzise über eine Vielzahl von Infrarotlichtschranken gemessen.
Die Treffer werden über jeweils einen Monitor in Echtzeit angezeigt.
In die Messrahmen werden beschichtete Papierzielscheiben für
Luftgewehr oder Luftpistole eingesetzt. Die Lebensdauer dieser
Scheiben ist vergleichbar mit den
herkömmlichen Mutterscheiben, in
die die Luftgewehr-Streifen eingesetzt werden. Luftgewehr-Streifen
und Luftpistolenscheiben werden
nun nicht mehr benötigt. Somit
geht auch eine Kostenersparnis im
laufenden Trainingsbetrieb einher.
Für den Schützen ergibt sich im
Trainingsbetrieb der große Vorteil,
dass er seine Trefferlage und das
Ergebnis sofort kontrollieren kann.
Durch die Vernetzung der fünf
Stände mit dem Computer im Aufenthaltsraum sind der Ausdruck
und die Bewertung der Schießergebnisse zeitnah möglich.
Die Entscheidung, die Anlage von
der Firma Meyton zu beziehen,
hatte folgende Gründe:
Im Bereich des KSV Wolfenbüttel
sind bereits die Schießstände in
Wolfenbüttel, Ampleben und Bornum mit diesen Anlagen ausgerüstet. Somit ist ein schneller Erfahrungsaustausch bei möglichen
Schwierigkeiten sichergestellt.
Die einzelnen Komponenten sind
inzwischen geliefert. Die Umbauarbeiten stehen bereits vor der
Vollendung. Ein großer Bildschirm
Die Monitore werden installiert.
im Aufenthaltsraum ist bereits installiert und in Gebrauch. Die Anzeige der Schießergebnisse aus der
Auswertmaschine sorgt bereits
jetzt für konstruktive Diskussionen
unter den Schützen.
Die Einweihung der Schießanlage wird im Rahmen eines kleinen
Festaktes am Samstag, 2. Mai,
um 14 Uhr stattfinden. Gönner
und Freunde der Schützenbrüderschaft sind herzlich eingeladen.
Der Dank des Vorstandes gilt allen,
die mit Spenden oder praktischer
Unterstützung zur Umsetzung dieses Projektes beigetragen haben.
Foto: privat
24. April bis 3. Mai:
Deutsche Tanzwoche / 29. April - Welttanztag
Vielfalt des Tanzes vereinen
Getanzt wird auf der Straße,
in der Schule, auf dem Ball
oder beim Wettbewerb. Um
die Meisterschaft und einen
Platz auf dem Siegertreppchen, aber auch um gesund
zu werden oder es zu bleiben. Tanz bringt Erinnerungen zurück und ist eine Medizin für Menschen, die an
der Parkinson-Krankheit leiden.
Tanz ist großer Ausdruck und
minimale Geste und kann den
Zuschauer genauso begeistern
wie Aktive - und davon gibt es
sehr viele in Deutschland. Zu finden sind sie nicht nur in Tanzschulen, sondern ebenso auf Theaterbühnen, in Ballettschulen, in
vielen Vereinen organisiert, als
Profis oder Amateure. Klein und
Groß mit viel Ehrgeiz oder nur
zum Spaß. Mit anderen Worten:
Tanzen ist soziale Interaktion auf
Bühne, Tanzboden oder der Straße.
Die 5. Deutsche Tanzwoche
vom 24. April bis 3. Mai 2015
möchte die Vielfalt des Tanzes
vereinen und ist die Plattform,
die über Verbands- und kulturpo- Tanz verbundenen Institutionen land verbindet. Sie bietet allen Gelegenheit, die große Vielfalt
litische Grenzen hinweg alle dem und Organisationen in Deutsch- teilnehmenden Institutionen die der deutschen Tanzszene - ob
Tanzkultur oder Tanzkunst - dem
interessierten Publikum zu zeigen.
Sie soll der Öffentlichkeit einen Eindruck von der Bandbreite
der Angebote zum Thema Tanz in
Deutschland vermitteln und als
verbindende Klammer und zentrale Anlaufstelle fungieren, in der
die einzelnen Organisationen und
Einrichtungen ihr ganz individuelles Profil und ihre Ideen präsentieren können.
Die Tanzwoche bringt die Akteure von Tanzkunst und -kultur
an einen Tisch. Sie wird veranstaltet in Kooperation des Rats
für darstellende Kunst und Tanz
im Deutschen Kulturrat, mit seinen 27 Dach- und Bundesverbänden des Theaters und des Tanzes
(Beirat Tanz), dem Deutschen
Bundesverband Tanz, dem Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e.V., dem Allgemeinen
Deutschen Tanzlehrerverband
(ADTV), dem Conseil internatioOb beim Ballett, auf der Straße oder beim Turnier: Tanzen ist vielfältig und die Aktionswoche nal de la Danse und der Swinging
World.
vom 24. April bis 3. Mai möchte das demonstrieren.
WCS - lässiger Swing aus Kalifornien
Alljährlich wird der „Internationale Tanz des Jahres“
vom World Dance Council
(WDC) gewählt. 2015 geht
es zurück in die 40er- und
50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
Jahrhunderts gab es in New
York zwei legendäre Musikund Tanzclubs, den Cotton Club
und den Savoy Ballroom in Harlem. Im Savoy Ballroom entstand in den 30er-Jahren ein
Swing-Tanzstil, der Lindy Hop.
wollten. Dean Collins gab daraufhin Unterricht und nahm persönlich an diversen Tanz-Turnieren
teil. Berichtet wird auch, dass den
Nachtclubs in Los Angeles der
Platz sparende Tanz sehr entgegenkam und sie ihn deshalb gern
förderten. Im Jahr 1959 wurde der
Western Swing dann in West
Coast Swing umbenannt und zum
offiziellen Tanz des
Bundesstaates Kaliforniens erklärt.
West Coast
Swing ist eine SwingVa r i a n t e ,
die einfach
„mit der Zeit
geht“: Er basiert
zwar auf einer langen
Tradition,
schafft aber insofern
Neues, da er praktisch
zu
jeder
4/4-Musik, ob aktueller
Pop, Rock, R‘n‘B, Funk, Disco - und natürlich auch Swing getanzt werden kann.
Seine weichen, flüssigen Bewegungen und atemberaubenden
Drehfiguren machen WCS zu einem sehr eleganten Tanz. Bewegungen aus Hip-Hop, Jazzdance
und Latin können ohne weiteres
einfließen, der Improvisation sind
kaum Grenzen gesetzt. Der Tanz
begeistert durch spielerische
Freiheit in der Interpretation
der Musik.
Vitalität
steigern
Eine Studie
der Ruhr Universität Bochum aus dem
Jahr 2008 belegt die positiven Auswirkungen des Tanzens bei älteren
Menschen. Neurowissenschaftler
untersuchten die Wirkung bei
Probanten. Ihre Studie zeigt, dass
ein speziell für Senioren entwickelter Tanzkurs dazu beitragen
kann, Gesundheit und Vitalität bei
sonst eher inaktiven älteren Personen zu steigern.
Tanz des Jahres 2015: West
Coast Swing,
kurz WCS
genannt.
Werkfoto: Shutterstock
Kalifornien, das ist der Golden State mit Hollywood, Metropolen wie L.A. und San Francisco oder San Diego, meilenweiten Stränden, der berühmten
leichten Kalifornischen Küche,
der Bucht Big Sur und mit dem
Pioniergeist des 21. Jahrhunderts, beheimatet im Silicon
Valley, wo ideenreich an der Zukunft geschmiedet wird. Aus
Kalifornien kommt aber auch
eine rein tänzerische Innovation
- der West Coast Swing, kurz
WCS genannt.
Die Geschichte des WCS geht
so: In den 30er-Jahren des 20.
Von dort brachte ihn der Tänzer
Dean Collins, bekannt durch
zahlreiche Tanzrollen in Hollywoodfilmen, nach Kalifornien
mit. Bei den folgenden Filmarbeiten tanzte er den Lindy Hop
besonders platzsparend in einem schmalen, länglichen Bereich (auf Linie; auch slot genannt), um die damalige Kameraarbeit ohne Weitwinkel zu erleichtern.
Damit prägte er nebenbei eine
Stil-Variante, die zunächst Western Swing genannt wurde. Der
slotted Dance kam so gut an,
dass die Zuschauer schon bald
diesen neuen Stil selbst lernen
TEICHGARTEN 5
38300 WOLFENBÜTTEL
05331-1521 ab 16:00Uhr
www.ts-am-park.de
Jean-Georges Noverre
Frieden und
Freundschaft
Der Internationale Tag des
Tanzes wurde vor 23 Jahren
vom Internationalen Komitee
des Tanzes des Internationalen
Theater Institutes (ITIUNESCO) initiiert. Die Menschen sollen durch eine gemeinsame Sprache - die des
Tanzes - in Frieden und
Freundschaft zusammengeführt werden. Er wird am 29.
April aus Anlass des Geburtstags von Jean-Georges Noverre (1727 bis 1810) gefeiert.
Noverre gehört zu den bedeutendsten Tänzern und Choreografen des 18. Jahrhunderts.
Er kämpfte im Geist der bürgerlichen Aufklärung gegen
die Erstarrung und Prachtentfaltung des höfischen Balletts,
gegen Reifröcke und Perücken sowie für Natürlichkeit
und Humanismus im Tanz.
Noverres Briefe über die
Tanzkunst aus dem Jahr 1760,
die zum Teil von Gotthold
Ephraim Lessing übersetzt
wurden, gehören zu den bedeutendsten theoretischen
Schriften über das Ballett.
Ausgleichssport
Tanzen ist mehr als nur eine
schöne Freizeitbeschäftigung:
Es ist Spaß und wird von Ärzten als Ausgleichssport empfohlen; wer tanzt, stärkt Körpergefühl und Selbstwahrnehmung. Der Gleichgewichtssinn wird gefördert und es ist
ein optimales Gehirnjogging,
das Koordination, Kreativität
und Musikalität schult. Experten sind sich daher einig, dass
durch Tanzen auch Stress
leichter abgebaut werden
kann. Darüber hinaus pflegen
Tänzer natürlich auch den gesellschaftlichen Kontakt.
25. April 2015:
Tag der offenen Gärtnerei
Ideen für das neue Gartenjahr
Am 25. April 2015 ist es so
weit: Viele Gärtnereien öffnen die Türen zu ihren Gewächshäusern und präsentieren neugierigen Besuchern eine Fülle von Ideen
für das neue Gartenjahr.
Lässt auch die Seele aufblühen: Nach grauen Wintertagen
erstrahlt die Pflanzenwelt in frischen Farben. Werkfoto: GMH/BVE
Passend zum Beginn der
Pflanzzeit bieten die Gärtner ihren Kunden dabei einen besonderen Informationsservice rund
um die Bepflanzung von Balkon, Terrasse und Garten.
Die Vielfalt der Neuheiten ist
heutzutage unübersichtlich.
Ohne Fachberatung ist es für
den Kunden oft schwierig, die
richtigen Pflanzen für den richtigen Standort zu finden. Daher
stellen die Gärtner mit Musterkästen und Sonderpräsentationen Pflanzbeispiele und Neuheiten vor. Doch an diesem Tag
bieten die Gärtner noch vieles
mehr: So kann man in den Gärtnereien beispielsweise sehen,
wie ein Balkonkasten fachmännisch gepflanzt wird, Bodenproben aus dem Gemüsegarten
untersuchen lassen, oder bei einem Pflanzendoktor Rat für die
„kranken Patienten“ holen.
Aber auch die Kleinsten kommen nicht zu kurz. In vielen
Gärtnereien werden für diesen
Tag spezielle „Kinder-Gärtnereien“ vorbereitet, in denen die
Kleinen nach Herzenslust Töpfe
bemalen und bepflanzen oder im
Rahmen einer Kinderolympiade
an Geschicklichkeitsspielen teilnehmen können.
Für Groß und Klein ist es auch
immer wieder überraschend zu
sehen, wie heutzutage der „Grüne Daumen“ des Gärtners unterstützt wird. Mithilfe von ausgefeilter Computer-Technik werden die Pflanzen umweltgerecht
bewässert und gedüngt.
Unter dem Motto „Kaufen
wo’s wächst“ möchten Berufsgärtner für hochwertige Pflanzen aus der Region und aus eigenem Anbau garantieren. Als
Fachleute in allen Fragen rund
um das Thema „Garten“ stehen
sie gerne den Hobbygärtnern mit
Rat und Tat zur Seite.
Nachhaltig produzierte Zierpflanzen helfen Bienen: Wenn
der Garten erwacht, bieten
Traubenhyazinthen (Muscari)
eine frühe Nahrungsquelle.
Werkfoto: GMH/M.Wild
Bienenfreunde
Vielen Berufsgärtnern liegen
Bienen am Herzen. Denn ohne
ihre Bestäubung hätten beispielsweise Obstbäume keine
Früchte und Pflanzen keine Samen zur Vermehrung. Wichtig
ist daher eine bienenfreundliche
Auswahl der Pflanzen.
Clematis
Obst und Gemüse passen zu Beet- und Balkonpflanzen
Minze für einen erfrischenden Tee, Cocktail-Tomaten
als Salatbeilage oder eine
Handvoll Bohnen für die
Suppe. Das alles hat zur
Hand, wer zwischen seinen
Beet- und Balkonpflanzen
und Sommerstauden auf
Balkon und Terrasse
Nasch-Obst und NaschGemüse pflanzt.
Mehr noch als bei Beet- und
Balkonpflanzen und Sommerstauden sollte die Auswahl von
Nasch-Obst, -Gemüse und Kräutern von den eignen Vorlieben
bestimmt sein. Von der Hand direkt in den Mund lassen sich verschiedene Tomaten-Sorten ernten, aber auch Obst wie Erdbeeren, Himbeeren oder Äpfel
wachsen auf Balkon und Terrasse einträchtig neben den Sommerblühern.
Zu den Vorteilen einer KombiPflanzung gehört die vitaminreiche Ernte, denn die Früchte und
das Gemüse können genau passend erst bei voller Reife gepflückt werden, ohne einen langen Transportweg.
Naschpflanzen sind auch hinsichtlich ihrer Blüten keineswegs
Langweiler. Bei den Kräutern
bilden Thymian, Salbei oder
Rosmarin attraktive Blüten.
Ebenso gefallen Zucchini oder
Kürbis mit ihren großen gelben
oder orangenen Blüten und Artischocken bieten sogar leuchtend
violette, körbchenförmige Blüten
aus. Schmackhaft sind hier allerdings einzig die Blütenböden.
Die Clematis kann zusammen mit Efeu auch als Hecke
gepflanzt werden. Sie trägt
große Blüten in Hellblau,
Dunkelviolett, Weiß oder Rosa. Daher verleiht sie der
„grünen Wand“ erfrischende
Farbtupfer und blühen fast
den gesamten Sommer hindurch.
Werkfoto: Helix
Neben Tomaten und Paprika blühen Sommerstauden wie Rittersporn. Dekorativ sind Hängeampeln mit verschiedenen
Erdbeer-Sorten, die sich nicht nur durch ihre Optik auszeichnen, sondern auch schmackhaftes Naschobst. Werkfoto: GMH/FGJ
Nachtaktiv
Geschenk der Natur: die botanische Lilie
Ihre Blütenblätter strecken
sich weit nach außen, um
die langen rostroten Blütenstempel zu präsentieren
- die Lilie speciosum album
sieht nicht ohne Grund ein
wenig wild aus: Sie stammt
in der Tat nicht aus aufwendiger Züchtung, sondern ist
ein wunderschönes Geschenk der Natur - allerdings eines, das lange Zeit
bedroht war.
Vom Virus befreit: die botanische Lilie.
Werkfoto: Fluwel
Die aus Japan stammenden
Species-Lilien waren lange Zeit
mit einem Virus befallen und daher kaum zu kultivieren. Mithilfe moderner Technik ist es einem
Züchter inzwischen glücklicherweise gelungen, ihre Zwiebeln
von dem Virus zu befreien. Jetzt
sind die aparten Lilien daher
wieder in hochwertiger Qualität
erhältlich.
Bis Mai pflanzen
Wer die Zwiebeln noch bis
Mai einpflanzt, kann sich im
August und September über die
außergewöhnlichen Blüten
freuen.
Die Zwiebeln werden etwa
25 Zentimeter tief gepflanzt
und wachsen wie eine Staude
jedes Jahr von Neuem. Mit einer Wuchshöhe von 110 bis 140
Zentimetern eignet sich die
weiße botanische Lilie speciosum album besonders für die
Kombination mit Staudenpflanzen im Beet.
Weil Nacktschnecken Feuchtigkeit brauchen, um sich auf
ihrem Schleimteppich fortzubewegen, suchen sie sich
hauptsächlich nachts, bei
Tau und im Regen ihre Nahrung. Wer am Abend gießt,
schafft so beste Voraussetzung für einen nächtlichen
Überfall. Deshalb empfiehlt
es sich, nur morgens zu gießen und zwar so wenig, dass
alles schnell wieder abtrocknen.
Werkfoto: GMH/PRE
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