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Oktober 2014
CRN-Extra
Managed Services
Lorem ipsum doen hjsohh sldfih hndikleihh hsleifh • Talntibur nsoietrh
hwerore wupoweju jopoj fdjopsej ojsfd josej h hsleifh • Loietrh hweroLukratives
Geschäft:
Margen
bis josej
zu 40• Lorem
Prozentipsum
∙ Projektunterstützung:
doen hjsohh sldre
wupoweju
jopoj fdjopsej
ojsfd
Wiehndikleihh
Herstellerhsleifh
und Distributoren
helfen ∙ Breites Einsatzfeld: Interaktive
•
Tsfse
jPIefz
fih
Betreibermodell für Systemhäuser: Hürdenlauf
Terminals
∙ Vertrieb:
für Digital
auf
dem Wegund
zum Lösungen
Managed Service
ProviderNutzenargumentation
∙
Kai
Salbreiter,
Leiter des Managed
Services-Bereichs
Signage
∙ Kooperationen:
Ohne
Partner geht es nicht
Foto: Sergey Nivens | Fotolia
bei K & P Computer, und Michael Hitzelberger,
Managed Services-Experte von Tech Data Azlan,
diskutieren die Wachstumstrends der IT-Branche
CRN-Extra
Managed Services
Betreibermodell für Systemhäuser
Hürdenlauf auf dem Weg zum
Managed Service Provider
Managed Services sorgen für regelmäßige
Einnahmen und steigende Roherträge. Um
ein lukratives IT-Betriebsmodell erfolgreich zu etablieren, müssen Systemhäuser
technische, vertriebliche und finanzielle
Herausforderungen meistern. VADs leisten
Unterstützung.
Foto: alphaspirit | Fotolia
Martin Fryba
Ob E-Mail-Hosting, Server-Überwachung, Backup, Patch-Management oder Firewall und Antivirus: Für nahezu jede dieser ITAufgaben haben Systemhäuser
mittlerweile einen Service im
Angebot, der die Kunden-IT überwacht und dem Anbieter regelmäßige Einnahmen aus Dienstleistungsverträgen beschert.
»Managed Services sind im Markt
angekommen«, bilanziert Henning Meyer. Das unterstreicht der
Geschäftsführer des Cloud-Distributors Acmeo mit jährlichen
Wachstumsraten weit über 40
Prozent. Zu den Kunden des Grossisten zählen Systemhäuser, denen Meyer mit seinen Herstellerpartnern beim Auf- und Ausbau
eines breiten Service-Portfolios
zur Seite steht. Die Nachfrage
von Systemhäusern nach entsprechender Infrastruktur für
ihre IT-Leistungserbringung ist
hoch. Kein Wunder: Der Trend
geht in die Richtung, dass Systemhäuser sich vom wenig lohnenden Produktverkauf verabschieden und das je nach gesamtwirtschaftlicher Lage volatile
Projektgeschäft durch dauerhafte Dienstleistungsverträge ergän-
nicht mehr über Tools, wie Alistair Forbes, General Manager des
schottischen Softwareherstellers
GFI MAX, die Vision eines lupenreinen IT-Providers skizziert.
Doch soweit ist die mittelständische Systemhaus-Branche hierzulande noch lange nicht, denn das
Projektgeschäft ist nach wie vor
der wichtigste Baustein bei vielen
Systemhäusern.
ert für Systemhäuser genau hier
die Gefahr. Viele FernwartungsSysteme im Einsatz, keine klar
umrissenen, durch SLAs abgedeckten Leistungen, fehlende
oder mangelhafte Reportingoder Ticketsysteme, die inkludierte Arbeiten und zusätzlich zu
fakturierenden Aufwände transparent für den Provider und seinen Kunden darstellen. Mit Effi-
Managed Services sind im Markt angekommen
zen. Je mehr, desto besser, so die
gängige Meinung von Systemhausexperten wie Meyer.
Am Ende würde aus einem
klassischen Systemhaus ein ITProvider werden, der mit seinen
Kunden nur noch über Service
Level Agreements redet und
»Die erfolgreichen MSPs setzen
heute schon auf ein hohes Maß
an Standardisierung und verzetteln sich nicht in fünf oder sechs
Systemen«, beobachtet Forbes.
Denn trotz guter Chancen, mit
Managed Services einen hohen
Deckungsbeitrag zu erzielen, lau-
zienzen dieser Art muss sich
Gerhard Donner beschäftigen,
schon allein aus betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit. Denn
sein Systemhaus Nasdo AG aus
Schwabach, 2000 gegründet und
mittlerweile 38 Mitarbeiter,
kommt als mittelständischer
MSP auf rekordverdächtige 1.500
Serviceverträge. »Es stellt uns vor
Herausforderungen analysieren
zu können, welcher Vertrag profitabel ist und welcher nicht.«
Um das entscheiden und Konditionen nachverhandeln oder Verträge kündigen zu können, ist
Donner gerade dabei, die internen Leistungen jedem dieser Verträge exakt zuordnen zu können.
Dies war auch einer der Gründe, warum selbst ein kleines Systemhaus wie Jansen Datentechnik mit fünf Mitarbeitern die
Managed Service-Lösung von
Autotask eingeführt hat. Das
ERP-System des Systemhauses
aus Babensham bei Wasserburg
am Inn – seit 2006 im Markt und
rund 250 Kunden - konnte hier
keine Transparenz mehr schafCRN-Extra • Oktober 2014
27
CRN-Extra
Managed Services
Dienstleistungsverträge statt Produkte und Projekte zu verkaufen,
setzt zunächst ein Umdenken bei
jedem einzelnen Sales-Mitarbeiter
im Systemhaus voraus. Denn mit
Managed Services wird eigentlich
Effizienz verkauft. »Solange Systemhäuser nur IT- und nicht Prozess-Berater sind, bekommen sie
ein Problem«, beobachtet Horst
Nadjafi, Vorstand beim IT-Systemhaus Nasdo AG. Genau zu analysieren, wie die Arbeitsabläufe eines Kunden sind, wo die »Pain
Points« liegen und welche Lösungen zu einer besseren KostenNutzensituation führen, setzt
Know-how quasi eines Unternehmensberaters voraus. Die bestehende Vertriebsmannschaft
fit zu machen für dieses Business-Prozess-Management, bereitet Systemhäusern auf dem Weg
zum MSP durchaus Kopfzerbrechen.
Zudem ändern sich die Adressaten beim Kunden. Will man über
Optimierung der IT-Kosten und
Arbeitsabläufe sprechen, muss
man das mit Geschäftsführern
Foto: Nasdo AG
Nicht die
Frösche fragen
Foto: Netcos AG
fen. Beide Systemhäuser haben
den Schritt in die 1. Generation
zum MSP geschafft. »Es gibt noch
sehr viele Systemhäuser, die diesen Weg noch vor sich haben«,
sagt Forbes. 1.800 Kunden, ausschließlich im Channel, zählt der
Manager von GFI Max zu seinen
Kunden in Deutschland. Bei rund
35.000 Resellern, die allein Microsoft hierzulande in seinem
Partnerkanal zählt, noch viel Potenzial für Hersteller und Distributoren, die ihre Kunden fit machen müssen für die Industrialisierung des IT-Service-Marktes.
»Solange Systemhäuser nur ITund nicht Prozess-Berater sind,
bekommen sie ein Problem.«
»Unsere Wettbewerber sind die
IT-Abteilungen der Kunden.«
Horst Nadjafi, Vorstand Nasdo AG
und Vorständen tun. Es gilt der
Spruch aus dem OutsourcingGeschäft: »Willst du einen Teich
trockenlegen, frage nicht die Frösche.« Gemeint sind hier die Beharrungskräfte, die den Status quo
mit aller Macht verteidigen. »Unsere Wettbewerber sind die ITAbteilungen der Kunden«, hebt
Stanislaw Panow vom Münchner
IT-Unternehmen Netcos auf diesen
wichtigen Punkt ab. Neben dem
fachlichen Know-how sollte ein
Systemhaus jeden Vertriebsmitarbeiter in die Lage versetzen, selbstbewusst aufzutreten und einen
Dialog auf Augenhöhe mit den
Investitionsentscheidern der
Kundschaft führen zu können.
Technische Details helfen in dieser
Phase des Vertriebsprozesses nicht
Grafik: Acmeo
Zwei Drittel der befragten Systemhäuser verdienen gut mit
Managed Services
Grafik: Acmeo
Systemhäuser wünschen sich für den Vertrieb von Managed Services vor allem Marketing- und Vertragsvorlagen sowie Workshops
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CRN-Extra • Oktober 2014
Stanislaw Panow,
Geschäftsführer, Netcos AG
weiter. Stattdessen überzeugt eine
klare Nutzenargumentation. Je
pointierter und einleuchtender
dargelegt, desto besser.
Immerhin kennt Panow ein
Problem in seinem Vertrieb
nicht, das vor allem lange am
Markt aktive und größere Systemhäuser vor Herausforderungen beim Umbau zum MSP stellt.
Der Verkauf von Managed Service-Verträgen setzt ein anderes
Umsatzbeteiligungsmodell voraus. Sind es Mitarbeiter im Sales
gewohnt, Provisionen aus gewonnenen Projekten sofort vereinnahmen zu können, müssen sie beim
Verkauf von Dienstleistungsverträgen in den ersten Jahren bei
der variablen Vergütung zurückstecken. Denn die Einnahmeströ-
me aus Managed Services und
somit das der Provisionierung
zugrunde liegende Umsatzvolumen wachsen erst mit der Zeit. Es
tut sich eine Liquiditätslücke auf,
die gerade erfahrene Key Accounter im Systemhaus nicht hinnehmen wollen oder können. Hier
sind entsprechende Investitionen
seitens des Systemhauses notwendig, um die Einnahmeausfälle der
Vertriebsmitarbeiter zu kompensieren, rät Horst Nadjafi.
Investitionen, die das Systemhaus Netcos nicht trifft. Man
habe von Anfang an auf Managed
Services gesetzt, so Geschäftsführer Panow. Seit 2005 betreuen die
rund zehn Mitarbeiter hauptsächlich Rechtsanwälte sowie
Kunden aus der Immobilien- und
Gesundheitsbranche.
Neue Märkte und
Kunden
Für die meisten Systemhäuser,
die schon länger am Markt sind,
ist der Aufbau eines Betreibermodells wie MSP mittlerweile eine
Frage des Überlebens. Kistenschieben und das Geschäftsmodell aus der alten Welt retten zu
wollen, sind keine Antwort auf
moderne IT-Bereitstellungen, die
von Kunden zunehmend nachgefragt werden. »Die Gewohnheit
ist ein großer Feind«, warnt Acmeo-Vertriebsleiterin Isabelle
von Künßberg, die regelmäßig
mit Systemhäusern im Dialog
steht. Einen radikalen Schnitt in
ihrem Geschäftsmodell werden
die meisten IT-Dienstleister wohl
nicht wagen. Müssen sie auch
nicht, wie das Beispiel der Nasdo
AG zeigt. Mit dem Einstieg in Managed Services habe man schließlich neue Märkte und Kunden
aufgetan, »das Projektgeschäft
läuft weiter«, betont Vorstand
Gerhard Dorner.
Evolution statt Revolution ist
wohl der richtige Ansatz, um
aus einem klassischen Systemhaus einen Managed Service Provider zu machen. Die technologischen und personellen Voraussetzungen bringen die meisten
Systemhäuser mit, auch dank
tatkräftiger Unterstützung der
Value Add Distribution. Woran
alle im Channel aber noch arbeiten müssen, wird aus der
Acmeo-Studie deutlich: Rechtssichere Vertragsvorlagen für
SLAs sowie Marketingvorlagen
und Workshops sind die meist
nachgefragtesten Unterstützungsleistungen, die Systemhäuser bei ihrer Weiterentwicklung
zum MSP benötigen.<
CRN-Extra
Managed Services
»Erfolgreiche Partnerschaft
im MSP-Geschäft«
Interview mit Tech Data Azlan
und K & P Computer
Kai Salbreiter, Leiter des Managed ServicesBereichs bei K & P Computer, und Michael Hitzelberger, Managed Services-Experte von Tech Data Azlan,
diskutieren die Wachstumstrends der IT-Branche
und wie Tech Datas Initiative »IT 3.0« Resellern
helfen kann, ihr Business fit für zukünftige Herausforderungen zu machen.
Auf welche Managed Services konzentriert sich K & P Computer?
Salbreiter: Im Vordergrund unserer auf SLA basierenden Betriebskonzepte steht die Opti-
mierung des IT-Regelbetriebs
durch die eigenverantwortliche
Übernahme einzelner Tätigkeiten und Systeme oder des kompletten Infrastrukturbetriebs.
Dies sind unter anderem Übernahme und Betrieb von Powerund x86-Systemen sowie die
Bereitstellung von virtuellen
Servern. Des Weiteren sehen wir
zunehmend einen Bedarf bei
Backup as a Service-Dienstleistungen, der unabhängig von
Kundenbranche und -größe ist.
K & P Computer wächst seit Jahren
stärker als der Markt. Welche Weichenstellungen waren und sind dafür verantwortlich?
Salbreiter: Wir erbringen bereits
seit vielen Jahren qualitativ
Consulting-Partner Tech Data –
das Leistungsspektrum im Überblick
Im Rahmen eines eintägigen Workshops, an dessen Ende ein
konkreter Aktionsplan steht, wird die Modellierung neuer
Geschäfts- und Vertriebsmodelle erarbeitet. Im Fokus des Workshops stehen die individuelle Situation des Partners und die
konkrete Umsetzung und Planung neuer Geschäftsmodelle.
Der Workshop richtet sich an die Geschäftsführung und
einzelne Business Unit-Leiter und beinhaltet folgende Schwerpunkte:
•
•
•
•
•
•
•
Analyse Ausgangssituation
Analyse Kundenanforderungen nach Zielsegmenten
Business Model Evaluation
Roadmap Transformation
Marketing (Story-Building)
Sales Enablement (Aktivitäten, Tools)
Detaillierter Aktionsplan
Infos unter www.techdata.de/it-30-consultants
Foto: K & P Computer
IBM hatte die schöne Vision entworfen, dass der Bezug von IT einmal so
funktionieren wird, wie Strom aus
der Steckdose. Wie weit entfernt ist
die IT-Dienstleistungsbranche von
einem solchen Sourcing-Modell?
Salbreiter: Viele IT-Dienstleistungen können schon heute standardisiert und effizient durch
Managed Services geliefert
werden. Unsere Erfahrung zeigt
jedoch, dass sich im Mittelstand vor allem die individuelle
Betriebsunterstützung durchsetzt.
Kai Salbreiter,
Leiter des Managed
Services-Bereichs bei
K & P Computer:
»Unseren Kunden ist
es sehr wichtig, einen
mittelständischen
Dienstleister mit bekannten und direkten
Ansprechpartnern
als zentralen Kontakt
für alle IT-Themen zu
haben.«
hochwertige IT-Dienstleistungen zu einem fairen Preis. Dass
wir dabei alle IT-InfrastrukturThemen, wie etwa Consulting,
Verkauf, Implementierung,
(Dritt-)Wartung und Betrieb
aus einer Hand liefern können, stellt für unsere Kunden
einen Vorteil dar, den sie mit
langfristigen Geschäftsbeziehungen belohnen.
Sie arbeiten eng mit Azlan zusammen, der VAD-Sparte von Tech Data.
Welche Vorteile ziehen Sie aus der
Partnerschaft?
Tech Data hat die »Initiative IT 3.0«
ins Leben gerufen. Was steckt genau
dahinter?
Hitzelberger: Mit der Bildung einer Plattform für die Vernetzung
des IT-Handels mit ConsultingUnternehmen wurde zu Beginn
dieses Jahres der Grundstein gelegt. Acht Consultants unterschiedlichster Ausrichtungen gestalten aktiv das Angebot rund
um die Zukunftsthemen Big Data,
Cloud Computing, Mobility und
Industrie 4.0. Das primäre Ziel ist,
mit der Initiative IT 3.0 gemeinsam mehr Geschäft zu generieren.
Hitzelberger: Unsere Consultants
der Initiative IT 3.0 bieten fokussierte Workshops zu den vier
Schwerpunktthemen sowie eine
individuelle Beratung und projektbegleitende Betreuung an.
Dies erleichtert es dem Fachhändler, mit den neuesten Entwicklungen in Big Data, Cloud
Computing, Mobility oder Industrie 4.0 Schritt zu halten und
den »Trusted Advisor Status«
beim Anwender zu stärken.
Beispiele für das Angebot sind
unter anderem Unterstützung
bei einem Big Data-Projekt, etwa
»Der Nutzen steht stärker im Fokus als die IT selbst.«
Salbreiter: Azlan ist einfach immer wieder in der Lage, neue
Themen und Trends mitzugestalten. Dabei steht sie uns
nicht nur als verlässlicher Partner in der Beschaffung von ITLösungen zur Seite, sondern unterstützt uns auch mit umfangreicher Beratungsleistung.
Das geschieht durch Kompetenzbildung, neue Kollaborationen
und Chancen zum Ausbau eines
eigenen Eco-Systems sowie durch
Schaffen von Zugängen zu den zukünftigen Entscheidern.
Mit welchen konkreten Maßnahmen
unterstützt Tech Data?
in Form einer Grobanalyse, die
Implementierungsservices für
eine RZ-Infrastruktur, die Beratung zur Etablierung eines
Cloud- oder Managed-Service-Geschäftsmodells oder auch Trainings zum Thema Datenanalyse
an der Science Academy unseres
Consultants Blue Yonder.
Advertorial | CRN-Extra • Oktober 2014
29
CRN-Extra
Darüber hinaus unterstützen
unsere internen Presales-Consultants alle unsere Business UnitsKunden in konkreten Projekten.
Hier steht besonders die technische Beratung für die verschiedensten Themen und Hersteller
im Vordergrund.
Haben Sie mit einem der Consultants schon zusammengearbeitet?
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Salbreiter: Ein Blick von außen
kann gelegentlich sinnvoll sein,
um sich den eigenen Standpunkt
und die Ausrichtung noch bewusster zu machen. Über die
Tech Data Initiative 3.0 sind wir
mit einem Consulting-Unterneh-
Salbreiter: Unseren Kunden ist es
sehr wichtig, einen mittelständischen Dienstleister mit bekannten und direkten Ansprechpartnern als zentralen Kontakt für
alle IT-Themen zu haben. Mit
unserem RZ und den damit verbundenen Themen wie Deutscher Datenschutz und verbindlichen SLAs gehen wir einen weiteren konsequenten Schritt, um
unseren Kunden einen modernen
IT-Betrieb zu ermöglichen.
K & P gehört mit rund 150 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von
über 20 Millionen Euro zu den mittelgroßen Systemhäusern. Die überwiegende Mehrheit der Systemhäuser in
Deutschland ist wesentlich kleiner.
Managed Services
bei einem IT-Dienstleister den strategischen Fokus nicht aus den Augen
verliert?
Salbreiter: Sie müssen immer
wieder den Kundennutzen in
den Vordergrund stellen und
versuchen, die Brücke zu schlagen zwischen den kurzlebigen
Trends und den strategischen
Themen, die sich langfristig etablieren. Die Herausforderungen
und Chancen der »Industrie 4.0«
werden uns dabei sicherlich
noch länger beschäftigen.
Welche Zukunft haben die traditionellen Geschäftsfelder Produktverkauf und Systemintegration?
Salbreiter: Diese klassischen Systemhaus-Geschäftsfelder wird es
»Initiative IT 3.0« will IT-Handel und Consultants vernetzen
men in Kontakt gekommen, das
uns wertvolle Anregungen geben konnte, um unsere Vorhaben weiter zu vertiefen und auszubauen.
K & P betreibt ein eigenes 380 Quadratmeter großes Rechenzentrum und
ist bundesweit an 28 Standorten sowie in Österreich präsent. Wie wichtig ist Ihren Kunden »IT-Sourcing
Made in Germany« und ein Dienstleister »zum Anfassen«?
Zielt die Tech Data-Initiative »IT 3.0«
auch auf diese IT-Häuser?
Hitzelberger: Absolut. Gerade bei
dieser Zielgruppe sind Ressourcen knapp und gerade da kann
ein Consultant helfen, schneller
ans Ziel zu kommen.
Die Innovationszyklen in der IT-Branche werden immer kürzer, die Liste
der Schlagwörter wie »Industrie 4.0«
länger. Was ist wichtig, damit man
als Business Development-Manager
sicherlich weiterhin geben, jedoch wird es künftig mehr um
Servicemanagement und Service-Integration gehen. Dabei
steht der Nutzen stärker im Fokus als die IT selbst.
Hitzelberger: Der Produktverkauf und die Integration der
Systeme wird meiner Meinung
nach immer Bestandteil des Geschäftes unserer Partner bleiben, allerdings wird sich durch
die Verbreitung der Cloud das
Michael Hitzelberger, Managed
Services-Experte
von Tech Data Azlan
Foto: Tech Data
Geschäftsmodell ändern. Ich teile also die Meinung von Herrn
Salbreiter voll und ganz. Und
wir tragen dieser Entwicklung
auch entsprechend Rechnung.
Mit unserer Initiative IT 3.0 und
unserer vor kurzem stattgefundenen Kongress-Veranstaltung
wollen wir unseren Partnern
aufzeigen, welche weiteren Möglichkeiten und Chancen es in
diesen Geschäftsfeldern gibt.<
K & P Computer – Hardware und Software aus einer Hand
Die K & P Computer GmbH wurde 1985 in Wiesbaden gegründet. Zunächst war der
Dienstleister auf die Hardware-Wartung von IBM-Systemen und kompatibler Peripherie spezialisiert. Schnell eröffnete das Unternehmen in den Folgejahren weitere
Niederlassungen in Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, München und Hannover. Im Jahr
1993 übernahm K & P Computer den Software-Support für AIX und OS/400. Seither
werden sowohl im Hardware- als auch im Software-Bereich alle Leistungen im
eigenen Haus erbracht.
Nachdem die ursprünglichen Räumlichkeiten zu klein geworden waren, zog K & P
Computer 2002 in ein 1.500 Quadratmeter großes Büro um, in dem die Mitarbeiter
aller Unternehmensbereiche Seite an Seite arbeiten konnten. Erst im vergangenen
Jahr erfolgte der Umzug in die neue Deutschlandzentrale in Wiesbaden-Delkenheim.
Foto: K & P Computer
30
CRN-Extra • Oktober 2014 | Advertorial
2003 gelang es dem Dienstleister zum ersten Mal, die Umsatzmarke von zehn
Millionen Euro zu überspringen. Zudem wurde das Qualitätsmanagementsystem nach
DIN EN ISO 9001 eingeführt und zertifiziert.
Seit knapp zehn Jahren ist K & P Computer auch international aktiv: Im Jahr 2005
hat der IT-Dienstleister die eigenständige Gesellschaft K & P Computer mit Sitz in
Wien gegründet. Ein Jahr später übertraf der Umsatz des Dienstleisters erstmals die
Marke von 15 Millionen Euro. Das Projektgeschäft verzeichnete ein Umsatzplus von
45,2 Prozent.
Im November 2009 übernahm Karl-Peter Münkel die Geschäftsführung, im selben
Jahr weitete K & P Computer seinen bundesweit nach geprüften Qualitätsstandards
erbrachten Service auf Produkte von Hewlett-Packard und Fujitsu aus. Das Jahr 2010
stand bei K & P Computer ganz im Zeichen des 25-jährigen Firmenjubiläums. Im
Jubiläumsjahr arbeiteten mehr als 130 Mitarbeiter für den Anbieter herstellerunabhängiger Wartung. Ein Jahr später gelang es K & P Computer zum ersten Mal, die
20-Millionen-Umsatzmarke zu knacken und den Partnerstatus als IBM Premier
Business Partner und HP Preferred Partner zu erlangen.
Rund 2.500 Kunden aus allen Branchen setzen mittlerweile deutschlandweit auf
die Services von K & P Computer. Neben der Hardware-Wartung stehen für sie eine
umfassende Beratung und Betreuung in allen Fragen rund um ihre IT im Vordergrund. K & P Computer entwickelt dabei individuell auf seine Kunden zugeschnittene
Konzepte für Hardware und Software aus einer Hand – ob Virtualisierung, Hochverfügbarkeit, Umzug oder Modernisierung der IT-Infrastruktur.
Im zurückliegenden Jahr hat K & P Computer den Umsatz auf 21,2 Millionen Euro
gesteigert. Die Anzahl der in Wartung gegebenen Kundensysteme stieg um 13
Prozent, bei den Umsätzen im Projektgeschäft realisierte K & P Computer ein Wachstum von 15 Prozent.
Schwerpunkte der rund 700 zum Festpreis durchgeführten Projekte waren
Storage-Virtualisierung, Rechenzentrums-Umzüge sowie die Konsolidierung bestehender IT-Landschaften durch Beschaffung neuer Hardware. Neben dem Ausbau bestehender Partnerschaften ist K & P Computer neue Partnerschaften mit Cisco, Sophos,
Symantec und Veeam eingegangen.
Tech Data
Initiative IT 3.0
BIG DATA
CLOUD COMPUTING
MOBILITY
INDUSTRIE 4.0
IT 3.0 – Schritt halten mit neuesten Technologien
Märkte befinden sich im Wandel – heute und zu jeder Zeit. Systemhäuser müssen, noch schneller
als andere Marktteilnehmer, auf stets neue und immer komplexere Anforderungen reagieren.
Schritt zu halten mit den aktuellsten Entwicklungen und Technologien im IT-Business ist für zukünftigen
Erfolg ausschlaggebend. Die Initiative IT 3.0 von Tech Data unterstützt den Handel darin, neue Kompetenzen
zu bilden und Märkte zu erschließen – durch eine Vernetzung von Consultingunternehmen, Händlern und
Kunden und einem Beratungsangebot an Workshops, Kongressen und Veranstaltungen.
Sie wollen dabei sein? Informieren Sie sich unter
www.techdata.de/it-30-consultants
Es gelten die AGB der Tech Data GmbH & Co OHG. Irrtümer und Zwischenverkauf vorbehalten. Nur solange der Vorrat reicht.
Alle Preise sind netto/netto und abhängig vom US-Dollar. Ihren aktuellen Preis erfahren Sie online: www.techdata.de
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