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KRONACH
Dienstag, 14. Oktober 2014
K6-1
„Freie“ fürchten
um den
Bauhof Nord
Dienstag,
14. Oktober
287. Tag des Jahres
Sternzeichen: Waage
Namenstag: Alan, Burkhard, Fortunata,
Hildegund, Kalixtus
Nachgeblättert
2013 – Syrien ist offiziell ein vollwertiger Mitgliedsstaat der internationalen Chemiewaffen-Konvention. Dies
teilt die Organisation für ein Verbot
der Chemiewaffen (OPCW) mit.
2012 – Bei einer brutalen Attacke am
Berliner Alexanderplatz wird der
20-jährige Jonny K. lebensgefährlich
verletzt. Er stirbt am 15. Oktober.
2004 – Der Bericht der „Srebrenica“-Kommission wird der bosnischserbischen Regierung übergeben. Darin räumen die bosnischen Serben
erstmals ihre Verantwortung für den
Massenmord an Muslimen in der
Stadt Srebrenica im Juli 1995 ein.
1994 – Der Friedensnobelpreis wird
Israels Außenminister Schimon Peres,
Ministerpräsident Izchak Rabin und
PLO-Chef Jassir Arafat zuerkannt.
1964 – Der sowjetische Ministerpräsident und Parteichef Nikita
Chruschtschow wird durch das Zentralkomitee der KPdSU seiner Ämter
enthoben.
1954 – Der Bundestag verabschiedet
das Gesetz über die Gewährung von
Kindergeld und die Einrichtung von
Familienausgleichskassen.
1948 – Das „Hamburger Abendblatt“
erscheint als erste von Axel Springer
journalistisch und verlegerisch konzipierte Tageszeitung.
1920 – Erwin Piscators „Proletarisches Theater“ in Berlin wird mit der
Aufführung des Schauspiels „Der
Krüppel“ von Karl August Wittfogel
eröffnet.
1809 – Im „Frieden von Schönbrunn“ tritt Österreich das Innviertel, Salzburg, Westgalizien und die Illyrischen Provinzen an Frankreich
ab. Österreich wird zum Binnenstaat.
Zahl des Tages
233000
Warm, gut geschützt und viel Platz
zum Ausbreiten – kein Wunder, dass
Marder es sich in der kalten Jahreszeit gern im Motorraum gemütlich
machen. Für den Besitzer des dazugehörigen Autos kann das zu teuren
Schäden führen: Allein im Jahr 2012
wurden nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) 233 000
Marderschäden gemeldet. Die Gesamtsumme der Schäden beläuft sich
auf 64 Millionen Euro.
Aufgespießt
1991 – dpa meldet: Beim alljährlichen Kürbis-Wettbewerb in Half
Moon Bay (Kalifornien) erringt ein
Prachtexemplar mit 273 Kilogramm
den ersten Preis.
Geburtstag
1989 –
Mia Wasikowska
(25),
australische Schauspielerin („Alice im
Wunderland“)
1978 – Usher (36), amerikanischer
R&B-Sänger („Yeah!“)
1944 – Udo Kier (70), deutscher Filmschauspieler („Unbesiegbar“)
1906 – Hannah Arendt, deutschamerikanische Philosophin („Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von
der Banalität des Bösen“, gest. 1975
1894 – Heinrich Lübke, deutscher
Politiker (CDU), Bundespräsident
1959-1969, gest. 1972
Todestag
1990 – Leonard Bernstein, amerikanischer Komponist („West Side
Story“) und Dirigent, geb. 1918
1977 – Bing Crosby, amerikanischer
Schauspieler („Die oberen Zehntausend“) und Sänger, geb. 1903
Seite 13
Jede Menge Trubel herrschte an den Adventswochenenden 2013 auf dem Kronacher Weihnachtsmarkt. Dennoch entschloss sich die Kronacher Aktionsgemeinschaft dazu, von 2015 an auf die Ausrichtung der Veranstaltung zu verzichten. Jetzt hält die Stadt Ausschau nach einem neuen Betreiber. Foto: Archiv/Wunderatsch
Stadt sucht neuen Betreiber
Die Aktionsgemeinschaft
richtet den Kronacher
Weihnachtsmarkt heuer
zum letzten Mal aus. Im
Stadtrat bedauert man den
Rückzug und denkt über
Alternativen nach. Ein
Interessent steht bereit.
Von Brigitte Degelmann
Kronach – Seit 2012 hat die Kronacher Aktionsgemeinschaft (AG)
den Weihnachtsmarkt ausgerichtet.
Jetzt aber will sie nicht mehr: 2014
werde man das Event zum letzten
Mal auf die Beine stellen, teilte die
AG vor knapp vier Wochen mit (die
NP berichtete). Eine Entscheidung,
die Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein in der Sitzung des Kronacher Stadtrats am Montag mit Bedauern zur Kenntnis nahm. Die AG habe
bei der Organisation des Weihnachtsmarktes in den vergangenen
Jahren gute Arbeit geleistet. Auch
Hans Simon, SPD, und Jonas Geissler, CSU, lobten die AG. Der Wechsel
von der oberen in die untere Stadt
habe sich ausgezahlt. Angela DegenMadaus, Frauenliste (FL), regte an,
darüber nachzudenken, ob man
eventuell die Kronacher Festung Rosenberg in die Planungen einbinden
könne. Als Beispiel nannte sie den
Weihnachtsmarkt in Schloss Tambach (Landkreis Coburg): „Der ist
wunderschön.“ Jonas Geissler quittierte diesen Vorschlag mit Stirnrunzeln: „Die Kronacher wollen ihren
Weihnachtsmarkt in der Stadt haben.“ Schließlich sei die Festung gerade für ältere Menschen schlecht erreichbar. Außerdem profitierten die
Einzelhändler mehr davon, wenn die
Veranstaltung in der unteren Stadt
angesiedelt sei. Kritisch äußerte sich
Tino Vetter, Freie Wähler (FW), im
Hinblick auf die AG. In ihrer Mitteilung an die Stadt habe sie ihren Ausstieg unter anderem damit begründet, dass in den vergangenen Jahren
auf politischem Weg die Ansiedlung
von Einzelhändlern in der Kronacher Innenstadt blockiert worden sei.
„Das ist ein Vollschuss gegen den
Stadtrat“, ärgerte sich Vetter. „Das ist
nicht in Ordnung. Der Stadtrat ist
kein Innenstadt-Verhinderer.“
Sonntags bleiben Kronachs Autowaschanlagen zu
Autowaschanlagen im Kronacher
Stadtgebiet sind auch künftig an
Sonntagen geschlossen. Einen Antrag von Sabine Hein von der SBWaschanlage in Fröschbrunn, der
auf eine Änderung dieser Regelung
abzielte, lehnte der Stadtrat bei vier
Gegenstimmen ab. Für das Ansinnen
sprachen sich Tino Vetter, Bernd
Korb, Philipp Mahr und Hans-Georg
Simon (alle Freie Wähler) aus. CSU,
SPD und Frauenliste waren sich einig, dass Sonn- und Feiertage größtmöglichen Schutz genießen müssen
– auch im Hinblick auf die Familien.
Tino Vetter plädierte hingegen für
den Antrag – „die Bürger wollen
das“ – und verwies auf Beispiele in
Küps, Pressig, Steinbach am Wald
und Ludwigsstadt, wo bereits Autowaschanlagen an Sonntagen öffnen
dürfen. Wenn Kronacher Betrieben
das verwehrt bleibe, gehe möglicherweise Kaufkraft verloren, befürchtete er. Jonas Geissler, CSU,
wies das zurück: „Kein Mensch fährt
nach Kronach, um hier am Sonntag
sein Auto zu waschen.“
big
Letztlich war sich das Gremium
darüber einig, dass die Durchführung des Weihnachtsmarktes von
2015 an örtlich ausgeschrieben wird.
Ein Interessent dafür steht schon bereit. Vor gut sechs Monaten hatten
die
Weka-Geschäftsführer
Paul
Schnell und Jochen Friedrich signalisiert, dass sie die Veranstaltung übernehmen würden. Auf Anfrage der
NP bekräftigte Schnell diese Absicht
am Montag noch einmal. Man wolle
den Weihnachtsmarkt „sanft weiterentwickeln und nicht kommerzialisieren“. Es gebe eine Gruppe von Geschäftsleuten, die sich darum kümmern wolle. Schließlich habe die Veranstaltung für Kronach einen wichtigen Stellenwert.
Die AG hatte ihren Verzicht auf die
weitere Ausrichtung des Weihnachtsmarktes unter anderem damit
erklärt, dass das nicht mehr als Ehrenamt zu stemmen sei. Ein anderer
Grund waren Zwistigkeiten innerhalb der AG, vor allem über Abrechnungen in Zusammenhang mit dem
Weihnachtsmarkt 2012, die vor einem halben Jahr eskalierten. Am
Ende traten drei Mitglieder – Weka,
Leder Kestel und AWK – aus dem Zusammenschluss aus.
Sanierung des vhs-Gebäudes rückt näher
Zwar gibt es noch Lücken
in der Finanzierung.
Dennoch will der
Kronacher Stadtrat, dass es
im Sommer 2015 losgeht.
Von Brigitte Degelmann
Kronach – Bei ihrer Sitzung am
Montag haben die Kronacher Stadträte die Vergabe der Architektenleistungen für die Baugenehmigungsplanung in Zusammenhang mit der
Sanierung des vhs-Gebäudes beschlossen. Stadtplaner Daniel Gerber
machte allerdings deutlich, dass die
Zuschüsse wohl nicht in der Höhe
fließen, wie erhofft. Die Folge: „Es
besteht noch keine Gesamtfinanzierung“, sagte Gerber. Wenn man aber
das Ziel, im Sommer 2015 mit den
Arbeiten zu beginnen, beibehalten
wolle, „dann muss man jetzt die Planung forcieren“.
Für die Generalsanierung des maroden Gebäudes der Volkshochschule rechnet man mit einer Bausumme
von insgesamt 2,253 Millionen Euro.
Im Dezember 2013 hatte die Kronacher Stadtverwaltung bei der Regierung von Oberfranken Städtebauförderungsmittel dafür beantragt.
Am 23. September kam nun der entsprechende Bescheid. Die Gesamtförderung liege momentan bei 1,345
Millionen Euro, sagte der Stadtplaner. Das seien 345 000 Euro weniger,
Wenn alles klappt, könnte die Generalsanierung des maroden vhs-Gebäudes in
Kronach im Sommer 2015 beginnen. Dafür hat der Stadtrat am Montag die Weichen gestellt.
Foto: Archiv/Fölsche
als im Haushalt eingeplant. Die Vorgabe des Stadtrats, dass 75 Prozent
der Bausumme durch Drittmittel finanziert werden müssten, sei im Moment nicht erfüllt, räumte Gerber
ein. Momentan belaufe sich der städtische Eigenanteil auf knapp 910 000
Euro, das entspreche mehr als 40 Prozent. Sein Lösungsvorschlag: Die
Aufträge in Zusammenhang mit der
Sanierung sollen stufenweise vergeben werden – in der Zwischenzeit
will man das Finanzierungskonzept
vervollständigen. Unter anderem
hofft man auf weitere Zuschüsse von
der Bayerischen Landesstiftung, der
Oberfrankenstiftung
sowie
aus
Mitteln der Denkmalpflege.
Trotz der Unklarheiten bei der Finanzierung, signalisierten am Montag alle Fraktionen im Stadtrat ihr
Einverständnis mit diesem Vorgehen. „Es ist wichtig, dass es weitergeht“, betonte Jonas Geissler, CSU.
Ralf Völkl, SPD, bezeichnete die geplante Generalsanierung als „Herzensangelegenheit“.
Verwundert
zeigte er sich über eine Passage in
dem Bewilligungsbescheid der Regierung von Oberfranken, in der die
Kronacher vhs als Bauherr bezeichnet wird, der einen Eigenanteil an
der Sanierung von 324 000 Euro aufbringen müsse. „Bauherr ist doch die
Stadt“, meinte Völkl. Man habe die
Regierung von Oberfranken bereits
darauf hingewiesen, sagte Hauptamtsleiter Stefan Wicklein, dennoch
sei der Bescheid so ergangen. In den
nächsten Tagen werde man in dieser
Angelegenheit aber nochmals in
Bayreuth vorstellig werden.
Cilly Volk, Frauenliste, äußerte
Zweifel daran, ob man angesichts der
zahlreichen Unklarheiten bereits Architektenleistungen vergeben könne. Außerdem sei zu überlegen, ob
die vhs nicht frisch sanierte Räume
im Frankenwald-Gymnasium sowie
in der Maximilian-von-Welsch-Realschule mitnutzen könnte. Bei Jonas
Geissler stieß sie damit auf wenig Gegenliebe. Ein solches Vorgehen wäre
„unehrlich“, meinte der CSU-Stadtrat, schließlich habe man der vhs die
Sanierung ihres Gebäudes zugesagt.
Letztlich sprach sich der Stadtrat einhellig für die stufenweise Vergabe der
Maßnahmen aus.
Ein einstimmiges Votum gab es
auch für einen Beschlussvorschlag,
bei dem es um eine Zusammenarbeit
mit der Gemeinde Stockheim in Sachen schnelles Internet ging. Hintergrund ist das entsprechende Förderprogramm des Freistaats Bayern.
Durch die Zusammenarbeit zwischen Kronach und Stockheim kann
jede Kommune auf eine Erhöhung
ihres Zuschusses um 50 000 Euro
hoffen.
Kronach – Nach CSU und SPD fordern nun auch die Freien Wähler im
Landkreis Kronach den Erhalt des
Bauhofs Nord in Ludwigsstadt. Bei
der jüngsten Fraktionssitzung in
Lauenstein wies Kreisrat Hermann
Feuerpfeil darauf hin, dass er bereits
im April 2012 im Stadtrat Ludwigsstadt eine Resolution zum Erhalt und
zur Stärkung dieser Einrichtung eingebracht habe. Diese einstimmig angenommene Resolution sei dem
Landrat und den Kreistagsfraktionen
zugeleitet worden. „Eine Behandlung
ist
nicht erfolgt“,
kritisierte Feuerpfeil. Auf eine
frühere Nachfrage der FW-Kreistagsfraktion ließ
der Landrat am
16. März 2012 Peter Hänel
mitteilen, dass es
aktuell keine konkreten Überlegungen über eine Umstrukturierung
oder Schließung des Bauhofes Nord
gäbe. Dies gelte so lange, wie der am
Bauhof Nord wohnende, damals
60-jährige Straßenwärter vom Landkreis beschäftigt werde.
Fraktionssprecher Peter Hänel
stellte hierzu klar, dass der Kreisausschuss in seiner letzten Sitzung keinen Beschluss gefasst habe, sondern
lediglich über eine „dringliche Anordnung“ vom August 2014 informiert wurde, wonach in Birkach zwei
Garagen mit einem Aufwand von
rund 50 000 Euro gebaut wurden.
Man könne sich des Eindrucks nicht
erwehren, dass „damit Fakten zulasten des Bauhofes im Norden geschaffen wurden“. Die Schaffung und Erhaltung von Kreiseinrichtungen sei
aber nicht nur eine wirtschaftliche,
sondern auch eine strukturpolitische
Entscheidung.
Kritik an der CSU
Über ein Jahr hat es gedauert, bis
eine Zusage für eine Verbesserung
der Schülerbeförderung auf der
Schiene erreicht werden konnte, so
Hänel weiter: „Das ist zu begrüßen.“
Die viel weiter gehenden Forderungen der CSU seien gut gemeint, „aber
kaum realisierbar“. Wer, wie Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner, zusätzlich eine Million Euro für
die Schülerbeförderung in die Hand
nehmen wolle, müsse wissen, dass
der Kreis hierfür schon mehr als zwei
Millionen Euro und die Kommunen
mindestens noch einmal eine Million Euro jährlich ausgeben. Man
solle daher erst das neue Mobilitätskonzept abwarten, ehe man übereilte
Entscheidungen treffe.
Martin Ludwig plant
neuen Kalender
Kronach – Für das Jahr 2015 hat der
Kronacher Kunstmaler Martin Ludwig einen Bildkalender mit Impressionen aus dem Frankenwald gestaltet. Seine Heimat ist immer wieder
eine Quelle der Inspiration. „Die
sanften Hügel, die Wälder und Täler
sowie die unbeschreibliche Stille
Martin Ludwig versucht, in seinen Bildern die Schönheit des Frankenwalds
einzufangen.
sind ein kostbarer Schatz, den es zu
bewahren gilt“, ist er überzeugt. Der
Kalender ist ein Spaziergang durch
die Natur mit Pinsel und Farbe in den
verschiedenen Jahreszeiten. Die dazugehörigen Originale sind im Waldhotel Bächlein bis Anfang Januar
ausgestellt.
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