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Aktuelle Ausgabe - Sparkasse Dachau

EinbettenHerunterladen
aktuell
Ihre Sparkasse Dachau informiert
Engagement im Landkreis
Menschen vor ort
Soziales Engagement
Der Auszubildende Tobias Schmidt
unterstützt in seiner Freizeit das
Franziskuswerk Schönbrunn Seite 2
Rund um Dachau
Historische Jubiläen
Die Sparkasse Dachau
geht in die Schule
Zwei Gedenkmünzen erinnern an
die 1200-Jahr-Feiern in Bergkirchen
und Odelzhausen Seite 3
Wirtschaft
Vorsicht, Realzinsfalle
Wie Sie in diesen Niedrigzinszeiten
Renditen erzielen können, die über
der Inflationsrate liegen
Seite 4
Spezial: Weltsparmonat
Eine gute Tradition
Warum Sparen sich auch
heute noch lohnt
Ausgabe Oktober 2014
Seite 5
panorama der Sparkasse
Trickreiche Kontospione
So schützen Sie sich davor,
dass Ihre Kontodaten per Mail
ausgespäht werden
Seite 6
Immobilienmarkt
Energiespar-Bonus
Günstige Kredite für Eigenheime, die
weniger Energie verbrauchen Seite 7
Kultur & Freizeit
Der „Himmelsmaler“
Giulio Beda: Landschaften an
der Amper und im Tessin Seite 8
Wissenschaftler und aufmerk­
same Beobachter schlagen
Alarm: Das Basiswissen rund
um das Thema Geld ist schmal.
„Zu schmal!“, sagen die Spar­
kassen – und investieren in
schulische Weiterbildung.
Wie lassen sich Wünsche bei einem kleinen Budget erfüllen?
Geht das überhaupt? Nicht nur
Erwachsene sind gefordert, ihre
Bedürfnisse mit ihren Möglichkeiten in Einklang zu bringen, sondern
auch der Nachwuchs muss rechnen.
Neue Computerspiele oder Smartphones, wenig transparente Telefonverträge: Schulden sind schnell
gemacht. Der beste Schutz davor
ist Aufklärung. Wer weiß, wie sein
Girokonto funktioniert, dass für
Überziehung auch Zinsen anfallen
und dass Sparen
der beste Weg für
größere Anschaf-
Liebe Leserinnen und Leser,
heute möchten wir Ihnen die erste
Ausgabe von s aktuell im neuen Format
vorstellen. Eine Zeitung, die nicht nur
über Neuigkeiten aus der Sparkasse
berichtet und wichtige Informationen
rund ums Geld bereithält, sondern auch
darüber informiert, was sich in und
um Dachau rührt. Wir möchten Ihnen
eine Themenmischung bieten, die
Vorstandsvorsitzender Hermann Krenn (r.) Hintergründe aufzeigt, aber auch Lust
und Vorstandsmitglied Thomas Schmid
aufs Lesen macht. In dieser Ausgabe
widmen wir uns unter anderem dem Weltspartag, der dieses Jahr zum 90sten
Mal gefeiert wird. Können Sie sich noch daran erinnern, wie Sie zum ersten
Mal Ihr Sparschwein geleert haben? Dann interessieren Sie vielleicht die
ersten Sparerlebnisse auf Seite 5.
PS: Sie sind schon mit der Planung für Ihre Silvester-Party beschäftigt?
Dann machen Sie mit bei unserem Gewinnspiel auf Seite 3!
Albert Sikora
Rektor der Grundund Mittelschule
Bergkirchen
fungen ist, kann einschätzen, welche Träume sich wann verwirklichen lassen.
Damit Kinder und Jugendliche
in Sachen Geld so fit werden, wie
sie es in anderen Bereichen bereits
sind, kommt die Sparkasse Dachau –
auf Anfrage – gern im Unterricht
vorbei. Umgekehrt sind Lehrer eingeladen, mit ihren Klassen in den
Geschäftsstellen vorbeizuschauen,
um sich das Einmaleins der Finanzwirtschaft erklären zu lassen.
Anlässlich des Weltspartags am
30. Oktober (mehr darüber auf Seite
5) werden gemeinsam Sparschweine bemalt und in den Geschäftsstellen ausgestellt. Alle Rektoren im
Landkreis wurden über die Aktion
in­formiert. „Wir begrüßen es, dass
die Sparkasse Verantwortung für
den Ausbau des Allgemeinwissens
unserer Schüler übernimmt“, sagt
Albert Sikora, Leiter der Grund- und
Mittelschule Bergkirchen. „Man
kann jeden Euro nur einmal ausgeben – danach ist er weg. Nur wer
spart, hat irgendwann einen größeren Betrag in der Tasche.“
Gutschein für neubürger
Willkommen im Landkreis Dachau!
Holen Sie sich gegen Vorlage dieses Gutscheins kostenlose
Informationen für Neubürger in Ihrer nächstgelegenen
Sparkassen-Geschäftsstelle ab. Nützliche Tipps und wichtige
Adressen werden Ihnen die Eingewöhnung in der neuen
Heimat erleichtern. Einfach Gutschein ausschneiden und
in Ihrer Sparkassen-Geschäftsstelle abgeben.
s
2 Menschen vor ort
aktuell
Ausgabe Oktober 2014
Förderung
Interview
Sprachstipendien für
die Besten
Eine Berufsausbildung –
und Zeit fürs Ehrenamt
Sieben Schülerinnen und Schüler
von Gymnasien, Realschulen und
der Wirtschaftsschule im Landkreis
Dachau dürfen sich über eine ganz
besondere Auszeichnung freuen:
Weil sie exzellente Schulnoten haben, erhalten sie von der Sparkasse
ein einwöchiges Sprachstipendium
im Wert von 1200 Euro.
Die fünf jungen Damen und
zwei jungen Herren haben schon
sehr genaue Vorstellungen davon,
wie sie sich entwickeln wollen –
und Auslandsaufenthalte gehören
bei allen mit dazu. Marketingchef
Christoph Zahn sprach mit den
sieben Stipendiaten über deren Zukunftspläne und zeigte sich davon
begeistert: „Es freut mich sehr, dass
die Sprachstipendien so wunderbar in die Zukunft der jungen Leute
passen.“
In London, Dublin oder einem
anderen englischsprachigen Land
die Sprachkenntnisse zu vertiefen
ist gleich für fünf Jugendliche interessant. Eine Einser-Abiturientin
möchte Spanisch als neue Fremdsprache lernen und nach Barcelona reisen, eine weitere Schulbeste
plant, sich in Nizza erste Französisch-Kenntnisse anzueignen.
Eines haben alle Stipendiaten
gemeinsam: Sie sind überzeugt,
dass sich ein Sprachaufenthalt im
Ausland auf jeden Fall positiv auf
ihren Lebenslauf und damit auf
ihre beruflichen Chancen auswirken wird. Davon ist auch
die Sparkasse Dachau
überzeugt. Nicht zuletzt
deshalb wünscht Marketingchef Christoph Zahn
allen jungen Leuten viel
Glück und Erfolg für ihren weiteren Lebensweg.
„Vielleicht höre ich ja
von dem einen oder anderen der Stipendiaten,
wie es ihm ergeht“, hofft
Die Stipendiaten wissen schon genau, wo sie ihren
Auslandsaufenthalt verbringen wollen
Zahn.
Service
Sie sind schon da – ist Ihr Geld
auch schon umgezogen?
Willkommen im Landkreis ­Dachau,
liebe Neubürger! Das Ein- und Auspacken war sicher anstrengend.
Aber jetzt sind Sie angekommen –
und Sie können sich zurücklehnen,
denn den Umzug Ihrer Finanzen
übernehmen wir. Besuchen Sie
uns einfach in einer unserer 29 Geschäftsstellen, wo wir Interessantes
und Wissenswertes über den Landkreis und die Sparkasse Dachau für
Sie bereitgestellt haben – und dazu
auch ein kleines Begrüßungsgeschenk. Sie erreichen uns zudem
rund um die Uhr per Telefon oder
in den acht SB-ServiceCentern. Sie
finden uns auch im Internet unter
www.sparkasse-dachau.de und auf
XING und Facebook.
Wir kümmern uns um den Umzug Ihres Kontos und um die Än-
derung der Bankverbindung bei
Ihren Lastschriften. Lassen Sie
uns wissen, welche Daueraufträge – etwa für Miete, Strom- und Heizkosten – auslaufen und welche neu
einzurichten sind. Wir machen das
für Sie. Sie müssen sich auch nicht
darum kümmern, die Kunden- und
Kreditkarten mit den jetzt ungültigen Kontonummern zu löschen. Beantragen Sie einfach eine neue. Ob
Sie Geldanlagen oder ein Wertpapierdepot übertragen oder ein Privatdarlehen neu regeln wollen: Wir
sind für Sie da. Für den ersten Kontakt schlagen wir Ihnen vor, einen
Beratungstermin zu vereinbaren.
So lernen Sie gleich unsere Mitarbeiter und Ihre neue Geschäftsstelle kennen. In diesem Sinne: einen
guten Start im Dachauer Land!
Tobias Schmidt, 21 Jahre alt, hat am 1. September seine Ausbildung
zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Ingolstadt angetreten. Das
allein reicht ihm aber noch nicht. In seiner Freizeit unterstützt er
zudem das Franziskuswerk Schönbrunn.
Herr Schmidt, Sie sind noch
sehr jung und schon so
engagiert. Wie kam es bei Ihnen
dazu?
Ich habe nach dem Abitur einen
Freiwilligendienst geleistet, der
mir sehr viel Freude bereitet hat.
Und danach wollte ich einfach am
Ball bleiben und in meiner Freizeit
damit weitermachen.
Sie haben im Franziskuswerk Schönbrunn mit geistig
behinderten Menschen gearbeitet.
Welche Aufgaben hatten Sie dabei
konkret?
Als Bufdi war ich im Fachdienst
Freizeit beschäftigt. Wir haben
für die Bewohner beispielsweise
kulturelle Veranstaltungen und
Ausflüge organisiert. Es ist ja für
jeden irgendwann langweilig,
immer nur zu Hause zu sein. Um
etwas Abwechslung in den Alltag
zu bringen, haben wir zudem
Konzerte besucht, aber uns auch
Theatervorstellungen angesehen
oder eine Museumsführung mitgemacht.
Sie wollen zukünftig als
Ehrenamtlicher neben Ihrer
Ausbildung an Wochenenden
zusätzlich weiterhin mit dem
Franziskuswerk zusammenarbeiten. Was ist Ihre Motivation?
Ich habe erstens gemerkt, wie viel
Spaß es macht, mit einer unge-
wöhnlichen Gruppe, in der 16- bis
80-Jährige zusammen unterwegs
sind, beispielsweise in die Disco
zu gehen. Zweitens ist es mir
ein Anliegen, den Menschen zu
zeigen, dass es keinen Grund für
Berührungsängste im Umgang mit
Rollstuhlfahrern oder mit Menschen mit anderen Handicaps gibt.
Wer sich auf behinderte Menschen
einlässt, erfährt bald, dass sie
gar nicht so anders sind, als es
vielleicht auf den ersten Blick erscheint. Es geht darum, Barrieren
abzubauen und einen neuen Blick
einzunehmen.
Verraten Sie uns auch noch,
warum Sie Ihre berufliche
Zukunft bei der Sparkasse sehen?
Ich wollte nach dem Schulabschluss möglichst bald selbstständig im Beruf stehen. Einige meiner
Mitschüler zog es gleich nach dem
Abschluss zum Studium, aber mit
einer akademischen Ausbildung
allein hat man noch nicht wirklich
was in der Hand. Ich habe jetzt eine
tolle Jobperspektive und darüber
bin ich wirklich sehr glücklich. Ich
habe mir übrigens mehrere Banken angeschaut und mich dann
letzten Endes für die Sparkasse
entschieden.
Wir wünschen Ihnen viel
Erfolg bei der Umsetzung
Ihrer Pläne!
s
aktuell
RunD um Dachau 3
Ausgabe Oktober 2014
Wichtige Informationen
Jubiläen
Runde Geburtstage in Bergkirchen
und Odelzhausen
Sperrnotruf bei Kartenverlust
oder bei Sperrung Online-­
Banking-Zugang: 116 116
Online-Banking-Hotline:
08131 73-1000
1200 Jahre alt sind heuer gleich zwei größere Gemeinden im Landkreis geworden: Wir gratulieren
Bergkirchen und Odelzhausen zu ihren historischen Jubiläen mit einer Gedenkmünze.
Die Darsteller des „Weißen Rössl“ zogen die Zuschauer in Bergkirchen in ihren Bann
„Eine Zeitspanne von 1200 Jahren
ist nur schwer zu überschauen“,
sagte Simon Landmann, der Erste
Bürgermeister der Gemeinde Bergkirchen, in seinem Grußwort an
die Festgemeinde und er schloss
auch schwere Zeiten in seine Erinnerungen ein. Aber er lenkte den
Blick gleichzeitig darauf, dass nicht
nur die wunderschöne barocke
Johann-Michael-Fischer-Kirche
ein Grund sei, das Festjahr mit
Auf dem historischen Markt präsent:
das Team der Geschäftsstelle Odelzhausen
Freude zu begehen, sondern auch
das attraktive Festprogramm.
Auch Odelzhausen blickte auf
zwölf Jahrhunderte zurück und
feierte bis in den frühen Herbst
hinein mit einem historischen
Markt, mit einem Einakter von Ludwig Thoma im Schlossgut Odelz­
hausen, den Mixed-Meisterschaften im Tennis, einem Fest für den
kleinen und zu Pfaffenhofen zählenden Nachbarort Unterumbach,
der jetzt ebenfalls 1200 Lenze zählt,
und einem Vortrag über die lange
Geschichte von Odelzhausen.
In Bergkirchen hatten die Festveranstaltungen bereits Ende Juli
mit der Nachprimiz des Neupriesters Bruno Biebinger, einem Familienfest auf dem Rathausplatz und
einer Dankandacht in der Pfarrkirche einen ersten Höhepunkt erreicht. Bereits im Mai wurden die
„Opern auf Bayrisch“ aufgeführt –
das sind Opernparodien in Mundartversen, die auch schon einmal
den Starnberger See anstelle des
wilden Meeres einsetzen und Titel
wie „Fliagade Holländer“ tragen.
Das Publikum in der Schulturnhalle Bergkirchens war begeistert
von diesem mitreißenden Programm. In den ersten Ferienwochen schließlich zog die Operette
„Im weißen Rössl“ das Publikum
vom Theaterzelt auf der Rathauswiese Bergkirchens in ihren Bann.
Mit Unterstützung der Sparkasse haben beide Geburtstagsgemeinden jeweils eine Gedenkmünze herausgegeben. Diese sind
nun in den Geschäftsstellen der
Sparkassen und in den Gemeinden
selbst erhältlich.
Zentrales Sparkassen-Telefon:
08131 73-0
Sparkassen-Fax:
08131 73-1276
Sparkassen-E-Mail:
s-finanz@sparkasse-dachau.de
Internetadresse, Newsletter
abonnieren:
www.sparkasse-dachau.de
Öffnungszeiten:
Montag/Dienstag: 8.15 – 12.00 Uhr
und 13.30 – 16.30 Uhr
Mittwoch: 8.15 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.15 – 12.00 Uhr
und 13.30 – 19.00 Uhr
Freitag: 8.15 – 13.00 Uhr
Abweichende Öffnungszeiten
gelten für die Geschäftsstellen in
Einsbach, Weichs, Hilgertshausen,
Kleinberghofen, Lauterbach, Nie­
derroth, Sulzemoos und Tandern.
Individuelle Termine für Beratungen
werden selbstverständlich gern
auch außerhalb der Öffnungszeiten
vereinbart.
Veranstaltungstipps
15. Dachauer Theatertage
Die Sparkasse Dachau unterstützt folgende Veranstaltungen:
Figurentheater Petra Schuff:
Petterson und Findus
Theater Zitadelle:
Die gestiefelte Katze
Mittwoch, 5. November,
Beginn: 15 Uhr und 16.30 Uhr
Eintritt: 5 Euro
Alter: Kinder ab 4 Jahren
Ort: Saal der Friedenskirche
Dienstag, 11. November,
Beginn: 18 Uhr, Eintritt: 5 Euro
Alter: Kinder ab 5 Jahren
Ort: Ludwig-Thoma-Haus
Jörg Baesecke – Papierkrieg
Theater 3 hasen oben:
Der Kontrabass
Freitag, 7. November,
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 7 Euro
Alter: Jugendliche und Erwachsene
Ort: Ludwig-Thoma-Haus
Donnerstag, 13. November,
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 7 Euro
Alter: Jugendliche und Erwachsene
Ort: Ludwig-Thoma-Haus
Weitere Informationen unter www.theatertage-dachau.de
Gewinnspiel
300 Euro für Ihre Silvesterparty!
Mit den kürzer werdenden Tagen steht auch die alljährliche Frage
zur Diskus­sion: Was machen wir an Silvester? Die Sparkasse
Dachau möchte Ihnen bei dieser Überlegung helfen und Ihre
Silvesterparty mit 300 Euro unterstützen
Bild 1
Seite?
Sie möchten mitmachen? Dann ergänzen Sie, auf welcher Seite sich die
nebenstehenden Bildausschnitte befinden.
Anschließend Coupon ausschneiden und bis zum 30.11.2014 in einer
unserer Geschäftsstellen abgeben oder an folgende Adresse schicken:
Sparkasse Dachau, Abteilung Marketing, Sparkassenplatz 1, 85221
Dachau. Oder Antwort per Mail an: marketing@sparkasse-dachau.de
Jede richtig ausgefüllte Karte nimmt am Gewinnspiel teil. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird
benachrichtigt. Die Auszahlung des Gewinns erfolgt auf das uns angegebene Konto. Mitarbeiter der Sparkasse Dachau
sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Erhebung der Daten erfolgt freiwillig und wird lediglich für Werbezwecke
der Sparkasse Dachau gespeichert. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht. Mit der Bekanntgabe der E-MailAdresse willigt der Kunde ein, dass ihm der „Newsletter der Sparkasse Dachau“ zugesandt wird. Der Zusendung sowie
der Erhebung der Daten kann der Kunde jederzeit schriftlich widersprechen.
Vorname Nachname
Straße
Ort
E-Mail
Bild 2
Seite?
Bild 3
Seite?
s
4 Wirtschaft
aktuell
Ausgabe Oktober 2014
Interview
Fonds-sparplan
Wege aus der Realzinsfalle
Flexibel und individuell
Sparen wird mit Zinsen belohnt und
mehrt den Reichtum? Doch so einfach
ist es nicht. Vor allem dann nicht, wenn
die Inflationsrate höher ist als die aktu­
ellen Sparzinsen. s aktuell sprach dazu
mit Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der
DekaBank.
Dr. Ulrich Kater
Dr. Kater, warum liegen die Zinsen
derzeit unterhalb der Inflationsrate?
Warum sind die Anleger bereit, die niedrigen Zinsen zu akzeptieren?
Hierfür gibt es mehrere Gründe. Viele Privatanleger sind nach den
Kapitalmarktturbulenzen der vergangenen Jahre gebrannte Kinder.
Aktuell kommen noch die geopolitischen Risiken, etwa in Osteuropa
oder im Nahen Osten, als Sorgenfaktoren hinzu. Anleger wollen jetzt
nur noch Sicherheit, egal zu welchem Preis. Als absolut sicher gelten
weiterhin Bankeinlagen und deutsche Staatsanleihen.
Chefvolkswirt der DekaBank
Was bedeutet das konkret für die Sparer?
Wenn Geld kurzfristig angelegt wird, ist das überschaubar und
noch zu verkraften. Eine Notfallreserve von drei bis sechs Monatseinkommen auf dem Tagesgeld oder Sparbuch ist ja auch absolut
sinnvoll. Doch gerade bei langfristigen Geldanlagen wird dies im Lauf
der Zeit schmerzhaft. Bei den aktuellen Rahmenbedingungen ist ein
heute angelegter Betrag von 10.000 Euro inflationsbereinigt nach
20 Jahren in Bezug auf die Kaufkraft nur noch rund 8.000 Euro wert.
Anstatt dass das Geld sich vermehrt, wird es in realer Rechnung also
zusehends weniger. Der Sparer tappt in die sogenannte Realzinsfalle.
Welche Möglichkeiten hat man denn als Privatanleger, diesem
Phänomen zu entkommen?
Zum Beispiel mit Sachwerten. Höhere Renditen sind in den kommenden Jahren dort zu erwarten, wo eng an der realen Wirtschaft
investiert wird, also beispielsweise in Aktien von börsennotierten
Unternehmen oder in Immobilienfonds. Kapitalmarktbedingte Wertschwankungen und Verluste können jedoch nicht ausgeschlossen
werden.
Weltsparwoche
27. Oktober bis 31. Oktober 2014
Freu dich auf tolle Geschenke!
Angr biesb14o. Not vember
vom 7. Oktobe
 Sparkassenbrief bis max. 500 Euro
 für Kinder bis einschließlich 17 Jahre
 Laufzeit: 6 Monate, 2 % p. a.
Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin
persönlich in der Geschäftsstelle,
unter Tel.: 08131 73-0 oder unter
www.sparkasse-dachau.de

2 % Zinsen
Kann Vermögensaufbau individuell gestaltet werden?
Der Deka-FondsSparplan ist flexibel und passt sich an.
Ob in kleinen Schritten oder mit
großen Sprüngen – mit dem DekaFondsSparplan kann jeder individuell festlegen, wie das Anlageziel
erreicht werden soll. Je nach persönlicher Anlegermentalität wird
mithilfe des Sparkassen-Beraters
aus interessanten Fondslösungen
die passende ausgesucht. Diese wären etwa:
• Aktienfonds: langfristig beste
Renditechancen, aber auch große
Wertschwankungen
• Rentenfonds: Chance auf regelmäßige Erträge bei moderatem
Risiko
• Immobilien- und Geldmarktfonds:
weitgehend schwankungsarme
Anlageformen
• Fondsbasierte Vermögensanlagen: Streuung in verschiedenen Anlageklassen, etwa Aktien,
Renten, Ländern, Branchen oder
Währungen
• Fonds mit speziellen Sicherungskomponenten
Anschließend wird noch die persönliche Sparrate festgelegt, die
für die gewählte Fondslösung eingezahlt werden soll. Dabei sind
Beträge ab 25 Euro möglich. Die
Raten können auch zwischendurch
ausgesetzt oder verändert werden,
ganz nach Wunsch. Zudem gibt es
keine feste Vertragslaufzeit, über
das eingezahlte Geld kann grundsätzlich börsentäglich verfügt werden – gegebenenfalls unter Einhaltung anwendbarer gesetzlicher
Fristen.
„Geduld zahlt sich dabei aus,
denn bei diesem FondsSparplan
werden die Erträge sofort wieder angelegt“, erklärt Benjamin Bertl, Leiter Retail-Banking. „Die Gewinne arbeiten also weiter und tragen dazu
bei, Rendite­
chancen zu nutzen“,
ergänzt Bertl. Besonders bei langen
Ansparhorizonten mache sich dann
der Zinseszins positiv bemerkbar.
Zusätzlicher Vorteil eines Sparplans: Die sogenannte Realzins­falle
kann ganz elegant
umgangen werden
(siehe
nebenstehendes Interview).
Benjamin Bertl
Leiter Retail-Banking
Unser Tipp
Fördermöglichkeiten von Staat
und Arbeitgeber helfen dabei, das
eigene Sparziel noch schneller zu
erreichen. Der persönliche Berater
hilft bei Fragen jederzeit gerne
weiter.
Unternehmerforum
Wirtschaft im Fokus
Am 24. Oktober 2014 hat das Unternehmerforum zahlreiche
Besucher nach Dachau gelockt.
Netzwerke sind die Infrastruktur
für die Zukunft. Das alle zwei Jahre
stattfindende Unternehmerforum
war am 24. Oktober 2014 eine gute
Gelegenheit, bestehende Kontakte
zu vertiefen oder neue zu knüpfen.
Firmen aus verschiedensten Branchen stellten sich dort vor, vom Software-Dienstleister bis zum NonFood-Caterer. In der Dreifachhalle
auf dem Gelände des ASV Dachau
waren Betriebe aus der Region mit
Infobörsen oder Messeständen vor
Ort und präsentierten den rund
300 Besuchern ihre neuesten Ideen,
Entwicklungen und Produkte. Die
Sparkasse Dachau war mit einem
eigenen Stand dabei. Auch Vertreter von Wirtschaftsverbänden
und Institutionen, etwa der IHK für
München und Oberbayern, sowie
Kommunalpolitiker aus der Stadt
und dem Landkreis Dachau waren
zugegen. Abends gab es beim GetTogether reichlich Gelegenheit für
Gespräche.
Ein Highlight der Veranstaltung:
Filmregisseur Marcus H. Rosenmüller, der deutschlandweit mit Filmen
wie „Beste Zeit“, „Beste Gegend“
oder „Wer früher stirbt, ist länger
tot“ bekannt geworden ist, referierte im Theatersaal zum Thema „Heimat“. Rosenmüller wuchs in der
oberbayerischen Gemeinde Hausham auf und erhielt zahlreiche
Preise, darunter den Bayerischen
Filmpreis, den Deutschen Filmpreis
und die Bayerische Verfassungsmedaille.
Spezial: Weltsparmonat 5
Weltspartag
Zeitlose Tugend
1924 wurde der Weltspartag auf dem 1. Internationalen Sparkassenkongress
in Mailand beschlossen. 90 Jahre später feiern wir ihn wie jedes Jahr.
Warum eigentlich?
Als der Weltspartag sechs Jahre
nach dem Ersten Weltkrieg von
Vertretern aus 28 Ländern eingeführt wurde, war der Anlass ernst.
Der Erste Weltkrieg war noch nicht
lange vorbei, Armut in Europa weit
verbreitet, und in Deutschland
hatten viele Bürger ihr Geld in der
Inflation verloren. Die Konferenz
hatte vor allem ein Ziel vor Augen:
den Menschen wieder Hoffnung zu
machen, ihnen zu zeigen, dass es
sich lohnt, für die Zukunft zu sparen. Die Experten riefen zu einem
„Feiertag der Sparkassen“ auf – und
bekamen ihn.
Heutzutage ist der Weltspartag am
30. Oktober zumindest in Deutschland fast von noch größerer Bedeutung als damals, denn die
Bundesbürger sind nicht nur Fußballweltmeister, sondern auch
Sparweltmeister. Jahr für Jahr
wachsen die Beträge, die sie auf
die hohe Kante legen und die der
Wirtschaft Sicherheit bieten. Sparen heißt: ein hohes Maß an Eigenverantwortung übernehmen und
vorausschauend planen. Es reicht
eben nicht, immer nur neue Kredite aufzunehmen, denen irgendwann keine Sicherheiten mehr gegenüberstehen. Die Stabilität des
Euro lebt davon, dass reale Werte
hinter den Zahlen stehen. Sparsamkeit ist nämlich keineswegs
eine altmodische Tugend, sondern
nach wie vor höchst aktuell – und
darum werden auch Firmen gern
gesehen, die eine hohe Eigenkapitalquote haben. Schon der Volksmund weiß: Spare in der Zeit, so
hast du in der Not.
Langfristiges Wirtschaften ist das
oberste Prinzip der Sparkassen
und damit auch für die Sparkasse
Dachau selbstverständlich. Gerade in einer Zeit, in der Nachhaltigkeit des Handelns zu Recht immer
mehr Wertschätzung erfährt, ist es
wichtig, über die Folgen des Sparens oder Nicht-Sparens gründlich
nachzudenken. Besonders nachhaltig ist es natürlich, bereits den
Nachwuchs in diese Kunst einzuführen. Darum führt die Sparkasse eine Sparschwein-Bemalaktion
anlässlich des Weltspartags durch,
die auf Seite 1 vorgestellt wird: So
werden die schönsten Sparschweine vom 20. Oktober bis zum 7. November in den Geschäftsstellen
ausgestellt und anschließend prämiert. Es gibt viele tolle Preise zu
gewinnen.
Arbeitskreis Schule-Wirtschaft
Die Sparkassen haben den staatlichen Auftrag zur finanziellen Bildung der
Bevölkerung. Das umfasst natürlich den Spargedanken, aber auch persönliches
Engagement wie das im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft. In diesem Arbeitskreis
engagieren sich viele Personen, beispielsweise die Schulamtsleiterin Isolde
Stefanski und Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Hermann Krenn, gemeinsam
aktiv für die Förderung der Region. Zwei leuchtende Sterne sind die jährlich
stattfindende Berufsinformationsmesse „Job-Börse“ im ASV und die Internet­
plattform www.bildungsnavi.de. Einfach mal reinschauen!
Ob erst vor Kurzem oder vor langer Zeit – an seinen ersten Sparmoment erinnert sich jeder gern zurück.
Bankkauffrau, Weichs
„An meinem sechsten
Geburtstag habe ich
meine Spardose zum
ersten Mal geleert.
Das war ein dicker Porzellan-Igel,
in dem ich kleine Geschenke vor allem
von den Großeltern fleißig gesammelt
hatte. Schließlich waren dann über
100 Mark angespart. Mein Plan ging
also auf: Voller Stolz konnte ich mir
einen kleinen Kastenfernseher in
weinroter Farbe leisten. Das hat mich
motiviert, für weitere Projekte zu sparen – allerdings nicht mehr im Igel,
sondern auf einem Sparbuch. Der
Fernseher lebt übrigens heute noch!“
H. F. Plahl
Künstler, Dachau
„Es ist zwar schon
etwas länger her,
aber ich erinnere
mich noch genau.
Das war das Jahr 1950 und ich war
ein sechs Jahre alter Erstklässler.
Eines Tages kam die Spar­kasse und
brachte für jeden Schüler eine
Sparbüchse mit. Wir sollten fortan
tüchtig sparen, hieß es. Nach einem
halben Jahr kamen sie wieder. Wir
Kinder öffneten die Sparbüchsen,
zählten nach und zahlten unser
Erspartes auf ein Sparbuch ein. Die
Sparkasse hatte uns bereits einen
Startbetrag gutgeschrieben. Ich
denke, es waren fünf Mark – damals
ein kleines Vermögen!“
„Sparen hat eine
große Tradition“
Günter
Ermisch
Geschäftsstellenleiter,
seit 42 Jahren bei der
Sparkasse
Dachau tätig
Wie aktuell ist der
Weltspartag heute?
Sparen verliert nicht an Bedeutung, auch wenn die Zinsen aktuell historisch niedrig sind. Es
gibt Alternativen zum Sparbuch
für alle, die auf längere Frist
planen. Unsere Berater machen
sehr gute Vorschläge. Tja, und
für Kinder ist Sparen einfach
ein Klassiker. Darum gibt es
den Kinderschalter mit kleinen
Geschenken auch in OnlineBanking-Zeiten immer noch.
1.
Wieso ist das Sparen
gerade in Deutschland so
beliebt? Sparen hat eine große Tradition,
wir lernen es von unseren Eltern. Wir wollen auf der sicheren
Seite sein, es ist Teil unserer
Kultur geworden. Heute sparen
wir, indem wir dem klassischen
Sparbuch Produkte wie Investmentfonds beimischen.
2.
Mein erstes Sparerlebnis
Almedina Fejza
3 Fragen – 3 Antworten
Leon Steinau
Schüler,
Markt Indersdorf
„Ich bin Leon, zehn
Jahre alt, gehe in
die fünfte Klasse und
spare gerade für Lego-Sachen. Star
Wars finde ich ziemlich cool. Ich habe
schon ein eigenes Girokonto, auf das
mir jede Woche zwei Euro überwiesen
werden. Als ich noch klein war, hatte
ich ein eigenes Sparschwein, das ich
regelmäßig füttern sollte. Es hat ein
ganzes Jahr gedauert – und dann
hatte ich genug Geld für eine Spielekonsole zusammen. Das Schwein
habe ich aufgehoben. Jetzt sammle
ich ausländische Münzen darin. Das
ist auch ein Hobby von mir.“
Gibt es eine Altersphase,
in der das Sparen
besonders wichtig ist? Wir hören immer häufiger: Jeder muss für die Altersvorsorge
selbst etwas tun. Das stimmt –
vor allem, wenn wir jung einsteigen. Wer auf eine langfristige
Planung mit den richtigen Produkten und regelmäßig gezahlten, durchaus auch kleineren
Beträgen setzt, bekommt auf
lange Sicht Summen heraus, die
das Alter absichern.
3.
s
6 Panorama der sparkasse
aktuell
Ausgabe Oktober 2014
Newsletter
Auf dem neusten
Stand bleiben
Ob königlichen Besuch, bunte Ballons oder Süßigkeiten: Die Feierlichkeiten boten für jeden etwas
Jubiläum
30 Jahre Sparkassenplatz
Am letzten Wochenende der Sommerferien hat die 30. Geburtstagsfeier unserer Hauptstelle
stattgefunden – eingebettet in das Straßenfestival „Lange Tafel“.
Am 22. September 1984 wurde die
neue Sparkasse am Standort Sparkassenplatz festlich eingeweiht.
Dies geschah sieben Jahre nach
der Entscheidung, die Hauptstelle von der Altstadt in einen neuen
Gebäudekomplex auf der Scheierlwiese zu errichten, und drei Jahre
nach der offiziellen Benennung
des heutigen Standorts als Sparkassenplatz.
Diese und weitere Meilensteine
in der Geschichte der Sparkasse
Dachau wurden am 13. September
zahlreichen Besuchern des Jubiläumsfests in einer Ausstellung vorgestellt. Da die Feierlichkeiten im
Rahmen der „Langen Tafel“ stattfanden, die heuer übrigens ihren
fünften Geburtstag feierte, war der
Andrang entsprechend groß. Die
Kinder erhielten Luftballons und
Süßes im Pavillon und die Erwachsenen stärkten sich mit Kaffeespezialitäten.
Anlässlich des Jubiläums kündigte Hermann Krenn, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Dachau, an, zum Jahresende
erneut zu einem Kunstwettbewerb
aufzurufen. Bereits 2012 war ein
solcher ausgelobt worden: An der
Gestaltung der Hauptstelle am
Sparkassenplatz hatten sich insge-
samt 42 Künstlerinnen und Künstler beteiligt. Diese hohe Anzahl
zeugt von Kreativität und Engagement – und beides sollte natürlich
auch in Zukunft den Landkreis
Dachau bereichern.
Die Sparkasse ist der größte
nichtstaatliche Kunstförderer in
der Region und sieht es als eine
wichtige Aufgabe an, die künstlerische Aktivität in der Heimat zu
fördern. Um welches Projekt sich
der neue Wettbewerb drehen wird,
hat Hermann Krenn noch nicht
verraten. Es bleibt also spannend:
Details werden gegen Ende des
Jahres bekannt gegeben.
Phishing
APPS
So gehen Sie auf
Nummer sicher
Das Konto immer
im Blick
Marketingchef Christoph Zahn über
die Gefahr von Phishing-Attacken.
Die Kriminalität im Internet nimmt
immer mehr zu. Vor allem vor sogenannten Phishing-Attacken, bei
denen Betrüger Daten ausspähen
und anschließend das Bankkonto leerräumen, warnen Experten.
Die Sparkasse Dachau hat sich darüber Gedanken gemacht, wie sie
ihre Kunden am bestens vor diesen
Hackerangriffen schützen kann.
Zum einen müssen diese Attacken auch als solche erkannt werden. Einige Merkmale treten dabei häufig auf. So kommen Mails
dieser Art unerwartet und bauen
beim Empfänger einen gewissen
Druck auf, etwa einen Anhang zu
öffnen oder einen Link anzuklicken. Typisch ist auch das Ausfüllen von Formularen mit sensiblen
Daten. In diesen Fällen lautet der
Rat: nicht hetzen lassen. Diese
Mails, die meist täuschend echt
aussehen und von vermeintlich
sicheren Stellen wie Ämtern oder
Behörden kommen, in Ruhe lesen. Im Zweifel zum Telefon greifen und nachfragen, ob die Nachricht wirklich von der genannten
Adresse kommt. Denn beim unbedachten Öffnen von E-MailAnhängen kann leicht ein Schadprogramm heruntergeladen werden, das sich unbemerkt installiert und sensible Daten ausspäht.
Weitere Tipps zum Umgang mit
Phishing-Attacken finden Sie unter
w w w. s p a r k a s s e dachau.de/sicherheit und auch in der
nächsten Aus­gabe von
s aktuell.
Mit zwei neuen Apps bietet die
Sparkasse nun noch mehr Service.
Mit dem Kontowecker etwa kann
man sich rund um die Uhr bequem
und zeitnah über Kontobewegungen informieren lassen – entweder
per E-Mail, SMS oder in Verbindung
mit den Apps „Sparkasse“ und
„Sparkasse+“. So ist der Nutzer immer im Bilde, wenn etwa ein festgelegter Kontostand über- oder unterschritten wird. Die automatische
Überwachung von Umsätzen kann
auch vor unberechtigten Verfügungen schützen.
Die Ausgaben und Einnahmen
besser im Blick zu behalten, dabei
hilft die Finanzchecker-App. Dieser Dienst, der sich vor allem an
junge Leute richtet, stellt Einnahmen, wie Taschengeld oder die Ausbildungsvergütung, den Ausgaben
wie Handykosten gegenüber. Weitere Infos und Möglichkeiten zum
Download sind zu finden unter
www.sparkasse-dachau.de
Mit den Online-Newslettern der
Sparkasse Dachau ist man immer gut informiert. Sie können
die Ausgaben auf der Webseite
www.sparkasse-dachau.de abonnieren und werden dann regelmäßig mit aktuellen Informationen versorgt, kostenlos und
unverbindlich. Die Tipps rund
um Ihre Finanzen werden Ihnen
nützlich sein. Über einen speziellen Link kann man sich jederzeit wieder abmelden. Und mit
dem Deka-FondsNewsletter oder
dem Deka-SonderNewsletter erhalten Sie regelmäßig aktuelle
Infos rund um das Thema Deka
Investmentfonds.
Online-Banking
Immer
erreichbar
Die Sparkasse Dachau ist per
Internet rund um die Uhr erreichbar. Am besten gleich unter
www.sparkasse-dachau.de einloggen und ausprobieren! Dort
finden Privat- wie Firmenkunden
viele Informationen über Konten, Kreditkarten, Wertpapiere,
Immobilien, Altersvorsorge, Unternehmensgründungen oder Finanzierungsfragen. Online und
mobil geht fast alles: Kontostand
abfragen, Umsätze anzeigen lassen, Überweisungen durchführen, Daueraufträge einrichten
und vieles mehr. Das alles ist sicher – dank moderner Standards.
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit finden Sie ebenfalls auf
unserer Internetseite.
Kreditkarten
Ihre persönliche
Picture-Card
Kreditkarten können nun auch
mit einem individuellen Kartendesign bestellt werden. Gestalten Sie die Vorderseite Ihrer
Kreditkarte ganz einfach mit einem persönlichen Design. Dazu
wählen Sie auf der Internetseite
unter www.sparkasse-dachau.de
zunächst die Schaltfläche „Konten und Karten“. Von dort gelangt man auf das Picture-CardPortal. Danach laden Sie einfach
Ihr Foto hoch oder bedienen sich
aus der umfangreichen Bildergalerie.
s
aktuell
immobilienmarkt 7
Ausgabe Oktober 2014
Juniorbonus
Photovoltaik-Anlage (Dach)
Dämmung der Dachflächen
Solarthermische Anlage
(Dach)
Dämmung der Außenwände
Quelle: KfW Bankengruppe
Erneuerung der Fenster
Einbau/Erneuerung
einer Lüftungsanlage
Sonnenschutz/sommer­
licher Wärmeschutz
Dämmung der
Kellerdecke
Planungs- und Baubegleitungsleistung
Austausch der Heizung
Maßnahmen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen, beziehungsweise alle
Einzelmaßnahmen, die den technischen Mindestanforderungen entsprechen
KfW-Förderkredite
Clevere Finanzierung
Für Neubauten oder Sanierungen gibt es unter bestimmten Voraus­
setzungen sehr attraktive Kredite. Worauf kommt es dabei an?
Wer etwa beim Hausbau oder bei
Renovierungen von zinsgünstigen Krediten profitieren will, ist
bei der KfW Bankengruppe genau
an der richtigen Adresse. Dafür
müssen jedoch die KfW-Effizienzhaus-Standards erfüllt sein – und
die sind ambitionierter als die
Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV). Ein
Beispiel: Wenn ein Neubau beim
Energieverbrauch nochmals um
30 Prozent unter den EnEV-Vorgaben liegt (KfW-Effizienzhaus 70),
bietet die KfW zinsgünstige Baukredite zwischen einem Prozent und
1,25 Prozent, je nach Laufzeit. Dafür erhält man als maximalen Kreditbetrag 50.000 Euro, und zwar
für jede separate
Wohneinheit. Beim
Neubau oder ErstJürgen Berlin
Spezialist für
Öffentliche Mittel und
Existenzgründungen
erwerb eines KfW-Effizienzhauses
55 oder 40, bei dem der Energieverbrauch um 45 Prozent oder sogar
um 60 Prozent unterhalb der EnEVStandards liegt, erhält man zusätzlich einen Tilgungszuschuss in
Höhe von fünf Prozent beziehungsweise zehn Prozent des Darlehens.
Zinsgünstige Kredite bietet die
KfW außerdem für energetische
Sanierungsmaßnahmen, etwa für
die Wärmedämmung von Wänden,
Dachflächen, Keller- und Geschossdecken. Auch für die Erneuerung
etwa von Außentüren oder Fenstern werden sehr günstige Darlehen gewährt. Die Kreditbeträge
liegen für Einzelmaßnahmen bei
höchstens 50.000 Euro je Wohneinheit. „Gefördert wird zudem der
Einbau von Photovoltaikanlagen“,
sagt Jürgen Berlin, Spezialist für Öffentliche Mittel und Existenzgründungen, und rät: „Vereinbaren Sie
mit uns einen Beratungstermin, wir
helfen Ihnen gern weiter.“
Aktuelle immobilienangebote
Wer früh startet,
hat die Nase vorn
Die Bausparkasse der Sparkassen
(LBS) belohnt junge Bausparer mit
bis zu 300 Euro Juniorbonus, wenn
sie vor dem 16. Geburtstag mit dem
Sparen beginnen. Großeltern, Eltern und alle Jugendlichen sollten
darüber nachdenken, ob sie sich
diesen Bonus entgehen lassen wollen. Denn weitere Vorteile locken.
So sind beim Berufseinstieg staatliche Prämien möglich. Die aktuell
niedrigen Darlehenszinsen bleiben zudem die ganze Laufzeit über
fix, egal wie sich die Zinsen entwickeln. Der Bausparvertrag finanziert dann später etwa das eigene
Haus oder die Wohnung, Modernisierungen oder Energiesparprojekte. Bei Fragen, welcher Bausparvertrag konkret zu wem passt, hilft der
persönliche Berater gern weiter.
Schon gewusst?
Nicht nur die Eltern können in den
Bausparvertrag ihres Kindes ein­
zahlen. Verwandte können ebenfalls
dabei mithelfen, den Ansparbetrag
aufzustocken. Deshalb sind Geld­
geschenke für den Bausparvertrag
auch eine prima Idee, etwa zu
Weihnachten.
Linie A/S-Bahn
Ein Plus für die Region
Wenn zwischen D
­ achau und Alto­
münster im November endlich
wieder S-Bahnen verkehren, bricht
eine neue Ära für den Landkreis
an – und Immobilienbesitzer können sich über Wertsteigerungen
freuen.
29 Kilometer eingleisige Bahnführung ohne Elektrifizierung: Das
war die Linie A, bevor die Planungsund Bauarbeiten, die aktuell noch
einen Schienenersatzverkehr mit
sich bringen, vor vielen Jahren begonnen haben. Bald gehört diese
Mühsal der Vergangenheit an. Mit
dem neuen Fahrplan von Dezem-
ber an wird die Linie A zur S 2 – und
zusätzliche Züge, höhere Reisegeschwindigkeiten und mehr barrierefrei ausgebaute Bahnhöfe in den
Landkreis bringen. Die Fahrgäste
im MVV dürfen ebenso aufatmen
wie die Immobilienbesitzer, die nun
von der besseren Erreichbarkeit ihrer Standorte profitieren. Zukünftig
werden Wohnungen im Landkreis
Dachau auch für München-Pendler
attraktiver sein. Es hat sich also gelohnt, dass der Landkreis und seine
Gemeinden in den letzten Jahren
kräftig in den öffentlichen Personennahverkehr investiert haben.
Rufen Sie uns an unter 08131 73-1260 oder kommen Sie in Ihre Geschäftsstelle
GENIESSEN SIE IHRE FREIZEIT
IM SCHÖNEN GLONNTAL
IN MÜNCHEN LEBEN UND ALLE
MÖGLICHKEITEN GENIESSEN
BEZAHLBARE WOHNUNG IN
S-BAHN-NÄHE
GEMÜTLICH WOHNEN
UNTERM DACH
„Wohnen
am Markt“:
Exklusive
Neubau­
wohnung in
Odelzhau­
sen, schön
geschnittenes Appartement im Dach­
geschoss, groß­zügige Dachterrasse,
Bad mit Fenster, Lift im Haus, Fußbodenheizung (Holzpellets),
voraussicht­liche Fertigstellung:
Sommer 2016, keine Käuferprovision 197.500 Euro
Studenten­
appartement
in MünchenNeuperlach,
zentrale Lage,
kurze Wege –
mehr Lebens­
freude, KfW-70,
Neubau,
Fertigstellung geplant Anfang 2016, mit
Aufzug, teilmöbliert, Küche mit Elektro­
geräten, circa 22 m² Wohn­fläche, keine
Käuferprovision 119.500 Euro
Die zentral gele­
gene 3-ZimmerWohnung in
Röhrmoos hat
eine Wohnfläche
von circa 81 m².
Der große Balkon
ist nach Süden
ausgerichtet.
Lassen Sie sich von dem guten Schnitt
überzeugen – Küche, Bad und das
separate WC haben jeweils ein Fenster.
Baujahr 1973, 2. OG, Bedarfsausweis:
110,6 kWh/(m²·a), Öl-Heizung, EEK: D
195.000 Euro
Gepflegte 3-Zim­
mer-Dachge­
schosswohnung
in Oberroth,
circa 79 m²
Wohnfläche,
ruhige Lage, Baujahr 1995, großzügiges Wohnzimmer mit bodentiefen
Fenstern, hell gefliestes Bad mit Fenster
und Badewanne, Kellerabteil, Bezug ab
15.12.2014 möglich, nur sechs Parteien
im Haus, Außenstellplatz direkt vor der
Haustür, Verbrauchsausweis:
100 kWh/(m²·a), Öl-Heizung
Gesamtmiete 600 Euro + NK
s
8 Kultur & Freizeit
aktuell
Ausgabe Oktober 2014
Alfred Reiner
(links), Peter Haug
und Susanne Allers
führen die Auslosung
der Gruppen durch
Ausstellung
Landschaftsmalerei
in der Sparkasse
Noch bis zum 19. November
sind in der SparkassenGeschäftsstelle am Sparkassen­
platz Werke des Künstlers
Giulio Beda zu sehen, der viele
Jahre in Dachau gelebt hat.
Schützenscheibe und Sparkassen-Cup
Scheiben treffen,
Tore schießen
Neues von zwei großen Sport­
wettbewerben: In diesen Tagen
wird die 38. Sparkassen-Schüt­
zenscheibe ausgeschossen –
und der 40. Sparkassen-Cup
Fußball hat die Teilnehmer des
Halbfinales ermittelt.
Um den Schießsport zu fördern,
das Brauchtum lebendig zu halten und die Vereine zu unterstützen, richtet die Sparkasse Dachau
nun schon im vierten Jahrzehnt
die Schützenscheibe aus. 76 Vereine des Landkreises beteiligen
sich heuer daran – und entsprechend groß ist die Leidenschaft,
wenn es darum geht, den größten
Mannschafts-Triumph, die Wanderscheibe, zu erobern. Wie in jedem Jahr werden auch 2014 wieder
vier Gewehre und zwei Luftpistolen im Gesamtwert von rund 8000
Euro an die Vereine verlost. Im
September wurden neun Gruppen
von den beiden Gauschützenmeistern Alfred Reiner (Gau Dachau)
und Peter Haug (Gau Altomüns-
ter) sowie Susanne Allers von der
Sparkasse Dachau ausgelost. Im
Finale werden die Vorrundensieger
aufeinandertreffen. Am 30. Oktober findet die große Siegerehrung
statt, bei der eine neue, vom Künstler Helmut Fischer gestaltete Wanderscheibe leihweise überreicht
werden soll. Erst wenn ein Verein
diese dreimal in Folge erobert hat,
darf er sie auch behalten – und eine
neue Scheibe wird anschließend in
Auftrag gegeben.
Auch beim Fußball gilt es, einen
Wanderpokal zu gewinnen. Allerdings wird es noch ein wenig dauern, bis das große Finale stattfindet. Im August und im September
wurden erst einmal – in drei Spielrunden – die Teilnehmer der Halbfinalbegegnungen ermittelt. Das
Halbfinale findet am 22. April 2015
statt. Antreten werden: Gewinner
ASV Dachau/TSV Eintracht Karlsfeld, Gewinner SpVgg Erdweg/
SpVgg Kammerberg. Das Endspiel
ist für den 13. Mai 2015 angesetzt.
Das Siegerteam darf die begehrte
Trophäe, den Sparkassen-Pokal,
mit nach Hause nehmen.
Impressum
Herausgeber: Sparkasse Dachau, Sparkassenplatz 1, 85221 Dachau, Tel.: 08131 73-0,
Fax: 08131 73-1276, E-Mail: s-finanz@sparkasse-dachau.de, Internet: www.sparkassedachau.de
Verantwortlich (V. i. S. d. P.): Christoph Zahn
Konzeption und Realisation: EditorNetwork Medien GmbH, Kapuzinerstraße 9, 80337 München
Redaktion: Tanja Kopold (Projektleitung), Cornelia Sauer, Josef Stelzer
Layout und Gestaltung: Patrick Birnbreier
Bildnachweise: Boris Stannek, Fotolia (3), Wikipedia (2)
Druck: Druckhaus Kastner, 85283 Wolnzach
Hinweis: Alle Angaben in dieser Ausgabe beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die wir für
zuverlässig halten, für deren Richtigkeit wir aber keine Gewähr übernehmen. Sämtliche in dieser
Publikation gemachten Angaben dienen der Unterrichtung, gelten aber nicht als Angebot oder
Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren
Redaktionsschluss: 14. Oktober 2014
Der 1879 in Triest geborene Maler
war Italiener und Deutscher zugleich. Schon im Alter von 13 Jahren hatte er die Kunstakademie Venedig besucht und anschließend
im väterlichen Atelier gearbeitet.
Als Giulio Beda 21 Jahre alt war,
beschloss er, nach München zu gehen. Dort lernte er die Freiluftmalerei der Künstlerkolonie Dachau
kennen. Das bewog ihn, 1907 nach
Dachau zu ziehen. Der nach Aussagen von Zeitzeugen stets gut gelaunte Künstler galt als interessante Bereicherung der Stadt.
Giulio Beda hat sich intensiv
mit der Landschaft an der Amper
beschäftigt und ihr zahlreiche Bildmotive entlockt. Der Himmel spielt
eine große Rolle in seinen Werken.
Er wird auch „der Himmelsmaler“
genannt. Oft zeigt nur das untere
Drittel Landschaftselemente. Auch
hat er die Nuancen der Farben
sehr genau studiert und sie immer
wieder anders zum Ausdruck gebracht. Weil Giulio Beda seine Bilder nur selten mit einem Datum
Giulio Beda: Blick auf den alten Zieglerbräu
versah, ist es heute nicht leicht, die
Werke, von denen viele der Gemäldegalerie Dachau gehören, in die
richtige Reihenfolge zu bringen.
Die Ausstellung wurde am
16. Oktober von Hermann Krenn,
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dachau, feierlich eröffnet.
Peter Stadler, der Vorsitzende des
Museumsvereins Dachau, sprach
ein Grußwort und die Kunsthistorikerin Dr. Bettina Best hielt den
Festvortrag. Es wurden spannende neue Einblicke gegeben. Es
sind auch Bilder zu sehen, die anlässlich eines Tessin-Aufenthalts
entstanden sind. Die Ausstellung
ist während der Geschäftszeiten
der Sparkasse zugänglich. Am
6. November und am 13. November
wird jeweils um 18 Uhr zudem eine
öffentliche Führung angeboten, zu
der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Kunstkalender
Mit Dachauer Meistern
durch das Jahr
Wenn im Dezember der
neue Kunstkalender für
2015 in der Sparkasse
kostenlos erhältlich ist,
wird er den Geschmack
der Dachauer abbilden,
denn die Bürger konnten
die Motive selbst auswählen.
Dachau sucht zwölf Meister: Nachdem die Abstimmung zum Kunstkalender im Vorjahr begeistert
­an­ge­nommen wurde, war auch für
den Kunstkalender 2015 wieder zur
Wahl aufgefordert. Bis zum 23. August durften in den Geschäftsstellen oder über das Internet Stimmen für die Favoriten abgegeben
werden. „Für jeden Kalendermonat
wurden
drei berühmte Dachauer
Künstler vorgestellt, deren Gemälde in den jeweiligen Monat passten“,
erklärt Marketingleiter
Christoph Zahn die Ak­tion. „So wird der seit
den 30er-Jahren existierende und über die Landkreisgrenzen hinaus beliebte Kunstkalender, der wieder mit Unterstützung
der Gemäldegalerie entstand, zum
Ausdruck des Kunstverstands eines ganzen Landkreises.“ Sparkassen-Kunden können das hochwertige Jahresgeschenk von Dezember
an in ihrer Geschäftsstelle abholen.
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Seele and Geist
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