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Kölnische Rundschau - Lions Damen Club Köln-Ursula

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DONNERSTAG, 23. OKTOBER 2014
NUMMER 246
44
A
STADTTEILE
Tanz stärkt das Körperbewusstsein
„Lions Club Köln-Ursula“ unterstützt Wohngruppe essgestörter Frauen
Von HOLGER HOECK
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MICHAELSHOVEN. Es muss
ein gelungenes Frühlingsfest
im Mai gewesen sein, wenn
man sich am Ende so spendabel zeigen kann. „Wir hatten
uns für unsere Besucher ein
nettes Programm überlegt, das
sehr guten Anklang fand“, sagte Christiane Hirtz-Bayer, aktuelle Präsidentin des ausschließlich aus aktiven Frauen
bestehenden „Lions Club KölnUrsula“. „Neben einem abwechslungsreichen Buffet gab
es viele anregende Gespräche
und angenehme musikalische
Unterhaltung.“
Das
stimmungsvolle Ambiente dürfte
zweifellos dazu beigetragen
haben, dass neben den Eintrittsgeldern an diesem Abend
noch weitere Spenden akquiriert werden konnten und
letztlich eine Summe von
exakt 3610,90 Euro zusammengetragen wurde. Diese wurde
nun im Rahmen einer offiziellen Scheckübergabe an die
Wohngruppe für essgestörte
Mädchen und junge Frauen
der Diakonie Michaelshoven
zur Realisierung eines Tanzund Schauspielprojekts überreicht.
„Wir hatten die Damen des
Lions Club vor einem Jahr auf
einer Veranstaltung kennen
gelernt und uns gegenseitig
ausgetauscht“, erinnerte sich
Katrin Peter, zuständige Mitar-
Einen Spendenscheck überreichte der „Lions Club Köln-Ursula“ an die Diakonie Michaelshoven, wo mit
dem Geld ein Tanz- und Schauspielprojekt gestartet wird. (Foto: Hoeck)
beiterin für Stiftungsmarketing der Diakonie. „Dabei hatten wir ihnen auch unsere
mädchenspezifischen Projekte und Angebote näher bringen
können.“ Als die ehrenamtlichen Club-Aktivistinnen bei
ihrer Suche nach einem Raum
für ihr Frühlingsfest bei der
Diakonie fündig wurden, war
die
„Win-win-Situation“
schnell perfekt. Hirtz-Bayer:
„Das war wie eine Symbiose.
Wir hatten einen Raum für un-
sere Feier, und als Gegenleistung versprachen wir die Unterstützung eines ihrer Projekte.“ Schon bald war die Entscheidung zugunsten der
Wohngruppe gefallen.
In der seit acht Jahren existierenden Gruppe leben acht
Mädchen und junge Frauen im
Alter zwischen 14 und 18 Jahren, bei denen eine Anorexie
oder Bulimie diagnostiziert
wurde. In Kooperation mit der
Kinder- und Jugendpsychiat-
rie Köln erhalten die Betroffenen ein pädagogisch betreutes
Behandlungsangebot, bei denen sie sich auch mit ihrer eigenen Biographie kritisch auseinandersetzen müssen. Gemeinsam mit den jungen Frauen werden individuelle Perspektiven zur Re-Integration
in ein „normales“ Leben entwickelt sowie eine selbstverantwortliche und sozial angemessene Lebensführung erprobt.
„Grundvoraussetzung ist na-
türlich die Bereitschaft jeder
einzelnen, sich mit den Hintergründen ihrer Erkrankung
und den Veränderungsmöglichkeiten der Symptomatik
auseinander zu setzen“, erklärte Martina Wierschem, Bereichsleiterin der Kinder- und
Familienhilfen Michaelshoven
gGmbH.
Im Rahmen eines klar strukturierten Tagesablaufs sind die
jungen Frauen auch zur Teilnahme an gruppenspezifischen Angeboten eingeladen.
Tanzpädagogin Marie Enganemben entwickelt zur Zeit mit
fünf Betroffenen ein Tanz- und
Schauspielprojekt, das im Februar einem internen Zuschauerkreis präsentiert werden
soll. „Zunächst hatten wir Lieder einstudiert, doch jetzt setzen wir auf der Bühne Szenen
um, die unserem eigenen Leben entstammen und die wir
selber vorgeschlagen haben“,
erläuterte die siebzehnjährige
Paulina. „Schauspiel ist eine
hervorragende Möglichkeit,
ein gesundes Körperbewusstsein zu entwickeln“, wusste Enganemben, die selbst als
Schauspielerin sowie ferner
als Pädagogin für Gewaltprävention arbeitet, zu berichten.
„Die Mädchen lernen hier, zu
ihren Schwächen und Stärken
zu stehen. Wir bieten ihnen
hierfür einen geschützten
Raum, sich selbst neu zu finden
und sich weiter zu entwickeln.“
I N K Ü RZE
ZOLLSTOCK
Bürgersprechstunde
Die SPD-Landtagsabgeordnete
Ingrid Hack lädt am heutigen
Donnerstag, 23. Oktober, von
17 bis 19 Uhr gemeinsam mit
Ratsherr Rafael Strwue und
Bezirksvertreterin Elisabeth
Sandow zu einer Bürgersprechstunde ein. Die findet statt in
den Räumen am Höniner Weg,
Ecke Gottesweg. (rde)
ALTSTADT-SÜD
Herbsttrödel
Am Samstag, 25. Oktober, findet ab 11 Uhr ein Herbsttrödelmarkt im Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstraße 23,
statt. (rde)
Szenische Darstellung
Heute, 23. Oktober, findet im
Alten Pfandhaus, Kartäuserwall
20, eine Vorstellung des KagelProjektes statt. Ab 20 Uhr gibt
es bei freiem Eintritt neue Musik
mit szenischer Darstellung.
(rde)
RONDORF
Vortrag
Am Mittwoch, 29. Oktober,
findet in der Katholischen Kirchengemeinde Heilige Drei Könige, Hahnenstraße 21, ein
Vortrag statt zum Thema „Das
Phänomen des Alterns – von
der Gesellschaft der biblischen
Erzväter zu der Gesellschaft der
neuzeitlichen Versorgungsempfänger“. Ab 15.45 Uhr referiert
Professor Rudolf Mies vom St.Antonius-Krankenhaus darüber,
warum der Mensch immer älter
wird und wie alt der Mensch
wird. (rde)
Bei Experimenten
viel Neues entdeckt
Herbstakademie des Irmgardis-Gymnasiums
gab Einblicke in verschiedene Wissensgebiete
BAYENTHAL. Was ist zu tun,
wenn jemand Hilfe benötigt?
Wie sollte ein Notruf korrekt
ablaufen? Warum ist die stabile
Seitenlage so wichtig? Eine
kleine Gruppe von Viertklässlern präsentierte die Ergebnisse ihres Workshops „Kleine
Ärzte ganz groß“ sehr anschaulich. Mit weißen Kitteln,
einem Plakat mit den fünf WFragen, Verbänden und sogar
„klaffenden Wunden“ präsentierten sie ihren Mitschülern
und Eltern sechs kleine Sketche. Damit zeigten sie, was sie
innerhalb von vier Tagen alles
gelernt haben. In diesem Jahr
nahmen 78 Schüler an der
Herbstakademie des Irmgardis-Gymnasiums in der Schillerstraße teil.
Verschiedene Experimentier- und Sprachkurse unter
der Leitung von Oberstufenschülern standen auf dem Programm. „Unsere Schule zeigt
Engagement, um zu demonstrieren, wie Kinder ihre Zeit
sinnvoll gestalten können“, berichtet Judith Oppenhäuser,
Koordinatorin des mathematisch-naturwissenschaftlichen
Bereiches der Schule. „Großer
Apple
iPhone 5s
Dank an zehn Abiturienten,
die sich tatsächlich in ihrem
letzten Schuljahr die Zeit zur
Vorbereitung und Durchführung der Kurse genommen haben“, lobte die Pädagogin. Sie
freute sich auch sehr über das
rege Interesse der Viertklässler. Jeden Tag einen neuen
Sinn erleben – das war die Herausforderung in selbigem
Kurs. Mit Experimenten sammelten die Kinder ganz neue
Erfahrungen und zeigten dies
mit viel Witz und Spaß. Bei den
Kristallographen war Geduld
gefragt, da die Kristalle immer
„Room on the broom“: Bei der Theateraufführung auf dem Besen der kleinen Hexe war soagr noch „Platz
für Hund und Katz“. (Foto: Hagemann)
erst über Nacht in den selbst
hergestellten Drusen wuchsen. „English with fun“ lautete
das Motto eines weiteren Kur-
ses, und so kamen ganz neue
Vokabeln auf die Kinder zu. Mit
dem kleinen Theaterstück
„Room on the broom“, als Kurz-
film bekannt unter „Für Hund
und Katz ist auch noch Platz“,
ernteten die kleinen Akteure
viel Applaus. (heh)
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Tethering genutzt werden. Standard-Inlandsgespräche in alle Mobilfunknetze (außer z. B. Service- und Sondernummern) in alle Netze sind inklusive.
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Kündigung verlängert sich der Vertrag um weitere 12 Monate. Verfügbarkeit
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