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Editorial - Universität Tübingen

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Editorial
Editorial
Endlich ist es wieder da, das KVV. Nach fast einem Semester Arbeit habt
Ihr es in den Händen und dürft Euch damit auf das neue Semester an
unserer Fakultät freuen. Das KVV entsteht im Rahmen der Fachschaftsarbeit und wird von einigen Studierenden zusammengestellt (nämlich
dem KVV-Team, bestehend aus der Layouterin (Mirjam Krönig), der Zuständigen für den Kontakt zu den Dozenten (Sarah Wolf) und der Kontaktperson für die Werbekunden und Außenkontakte (Esther Buck)) und
natürlich unter Mithilfe der Profs, Dozenten und vielen anderen.
Bedanken möchten wir uns bei allen, die uns unterstützt und es ermöglicht haben, dass das KVV pünktlich in den Druck gehen konnte: bei den
Profs und Dozenten, die pünktlich die Angaben zu ihren Lehrveranstaltungen geschickt haben, an die Firmen, die Werbung bei uns machen
etc. Eben bei allen, die bereit sind, sich Mühe zu geben, damit wir Studierende den Luxus eines gedruckten kommentieren Vorlesungsverzeichnisses genießen können.
Wichtig für Euren Umgang mit dem KVV ist: Alle Angaben dieses Vorlesungsverzeichnisses sind OHNE GEWÄHR. Das KVV soll verstanden
werden als erste Orientierung – Priorität haben das Informationsbrett
im Theologicum, sowie die Angaben im Campus. Bevor also das neue
Semester beginnt, schaut an einer der beiden Stellen nach, ob und wo
die angegebene Veranstaltung stattfindet!
Noch eine wichtige Info für alle Studierende: Die Hinweise des Dekanats zu Lehrveranstaltungen sind verbindlich, also studiert nicht nur
die Prüfungsordnung, sondern orientiert Euch auch daran. Bei Fragen
könnt Ihr Euch an Herrn Prof. Landmesser, Frau Brandt oder uns Fachschaftsmitglieder wenden.
Unsere Fachschaft besteht aus sechs gewählten Mitgliedern und allen, die sich sonst
noch einbringen wollen. In erster Linie vertreten wir die Interessen der Studierenden
an unserer Fakultät. Was wir außer dem KVV machen und wie wichtig Ihr dabei seid,
erfahrt Ihr auf Seite 80.
Wir freuen uns, wenn Du mehr über die Fachschaftsarbeit erfahren möchtest und Lust
hast, Dich einzubringen und mitzuarbeiten. Darum laden wir Dich herzlich ein, während des Semesters dienstags um 15.00 Uhr in unser Fachschaftszimmer zu kommen,
eine Mail an feth@uni-tuebingen.de zu schreiben oder unsere Homepage www.unituebingen.de/feth zu besuchen.
1
Semestereröffnungsgottesdienst
Semestereröffnungsgottesdienst
Am Sonntag, 12. Oktober 2014, 18.00 Uhr,
findet zum Semesterbeginn in der
Stiftskirche Tübingen
ein Abendmahlsgottesdienst
unter musikalischer Mitwirkung des Evangelischen Stifts statt.
Leitung und Orgel: Stiftsmusikdirektor Hans-Peter Braun
Predigt:
Prof. Dr. Friedrich Schweitzer
Hierzu lade ich im Namen der
Evangelisch-Theologischen Fakultät und
der Ev. Studierendengemeinde herzlich ein.
Prof. Dr. Jürgen Kampmann, Dekan
Evangelisch-Theologische Fakultät
2
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Editorial
Inhaltsverzeichnis
Evangelisch-theologische Fakultät
Vorwort des Dekans
Hinweise des Dekanats
Das Tübinger Praktikum
Veranstaltungen zur Einführung in das theologische Studium
Bibelkunde
Sprachkurse und Übungen
Altes Testament und Biblische Archäologie
Neues Testament
Antikes Judentum und hellenistische Religionsgeschichte / Institutum Judaicum
Kirchengeschichte
Kirchenordnung
Systematische Theologie
Praktische Theologie
Religionspädagogik und Pädagogik
Religionswissenschaft und Judaistik
Missionswissenschaft und Ökumenische Theologie
Lehrveranstaltungen für den Studiengang Judaistik
Katholisch-theologische Fakultät
Veranstaltungen im Wintersemester 2014/2015
Hochschule für Kirchenmusik Tübingen
Veranstaltungen im Wintersemester 2014/2015
Institutionen, Studienhäuser, Gruppen, weitere Angebote
Sprecherziehung: OKR Referat Religionsunterricht, Schule und Bildung
Evangelisches Stift
Albrecht-Bengel-Haus
Institut zur Erforschung des Urchristentums e.V.
Gleichstellungskommission
Philipp-Melanchthon-Stiftung
Fachschaft Evangelische Theologie
Struktur der Universität und der Fakultät
IGWT
Evangelische Studierendengemeinde
SMD
Anhänge
Adressen und Sprechstunden
Termine und Öffnungszeiten
Lagepläne und Veranstaltungsorte
Notizen
Abkürzungsverzeichnis
Impressum Inserentenverzeichnis
1
3
4
5
8
9
9
11
14
23
28
31
37
40
49
57
58
60
61
61
62
63
63
64
70
74
75
76
79
80
82
83
84
86
91
93
95
96
96
96
3
Vorwort des Dekans
Vorwort des Dekans
Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,
zum bevorstehenden Wintersemester 2014/2015 ein herzliches Willkommen an der
Evangelisch-Theologischen Fakultät Tübingen insgesamt – und zu den hier angebotenen Lehrveranstaltungen insbesondere!
In diesem Wintersemester gibt es Anlass, sich gleich an zwei Personen zu erinnern, die
für die Fakultätsgeschichte von Relevanz und auch für die Gegenwart des Erinnerns
wert sind.
So ist am 6. Dezember 1564 (und damit vor 450 Jahren) Ambrosius Blarer (*1492) verstorben. Er hat die Universität Tübingen nicht nur im Zuge seines Studiums (seit 1505)
kennengelernt, er ist (nachdem er von 1525 zunächst in Konstanz, dann in weiteren
oberdeutschen Städten im Sinne der Reformation gewirkt hat) von 1535 an, nachdem
Herzog Ulrich die Reformation in Württemberg eingeführt hatte, von diesem auch zu
deren praktischer Umsetzung im südlichen Landesteil („ob der Steig“ berufen worden.
Dafür wurde Tübingen Blarers Dienstsitz – und so hat er auch Einfluss auf die damalige
Neuordnung der hiesigen Universität gewonnen. Sein Wirken in Württemberg blieb allerdings nur ein Intermezzo, schon 1538 wurde er aus des Herzogs Diensten entlassen,
weil er zunehmend unter den Verdacht des Zwinglianismus geraten war. Sein weiterer
Lebensweg führte Blarer dann nach Konstanz (bis er dort wegen des Augsburger Interims weichen musste) und nach Winterthur. Präsent ist Blarer aber im gottesdienstlichen Leben Württembergs bis zur Gegenwart geblieben, denn von den vielen von ihm
gedichteten Liedern finden sich noch ein Pfingstlied und ein weiteres Lied aus dem
Jahr 1561 im Evangelischen Gesangbuch. Angesichts der vielen Konflikte, in die Blarer
im Laufe seines Lebens geraten ist, schließt dieses mit einer beachtlichen Bitte an Gott:
„Bekehr den Feind zu Christi Lehr, | dass er mit uns dich lob und ehr | und alle Welt des
inne werd, | dass du groß Wunder tust auf Erd.“
Eine ganz andere Phase der Fakultätsgeschichte (mit einem viel bedrückenderen Ausgang) kommt mit dem 26. Dezember in den Blick – an diesem Tag vor 100 Jahren ließ
Hermann Süskind (1879–1914) sein Leben. Er war von 1907 bis 1911 als Repetent am
Evangelischen Stift tätig gewesen und hat dann von 1911 an als Privatdozent für Systematische Theologie in Tübingen gewirkt. Befasst hat er sich mit der Theologie Schleiermachers, besonders mit dem „Einfluß Schellings auf die Entwicklung von Schleiermachers System“ – eine immerhin so bedeutende Untersuchung, dass sie 1983 einen
Neudruck erlebt hat. Als dann Ernst Troeltsch Tübingen 1914 verließ, stand der noch
sehr junge Hermann Süskind schon auf der Berufungsliste für dessen Nachfolge. Doch
der zu so vielen Hoffnung Anlass bietende akademische Weg Süskinds fand noch im
gleichen Jahr auf dem Schlachtfeld sein Ende – als kriegsfreiwilliger Offizier fiel er am
2. Weihnachtstag bei Niederaspach in der Nähe von Mülhausen (Elsass).
Die Erinnerung an die beiden Genannten lässt die Spannbreite erkennbar werden, die
Lebensläufe von Tübinger Theologen unter den kontingenten Bedingungen ihrer jeweiligen Zeit gewonnen haben – und lässt vielleicht auch ein Moment der Dankbarkeit
dafür aufscheinen, wenn wir im Jahr 2014 (ungeachtet aller real vorhandenen Belastungen, die Studium und Lehre ohne Frage auch immer wieder mit sich bringen) doch
unter viel weniger turbulenten Bedingungen uns der theologischen Arbeit kontinuierlich widmen können – wie zu hoffen steht, auch im Wintersemester 2014/2015!
Prof. Dr. Jürgen Kampmann, Dekan
4
Hinweise des Dekanats
1. Allgemeine Hinweise des Dekanats für die Studierenden
Die Prüfungsordnungen sind erhältlich:
–
für die Fakultätsprüfungen (Diplom, Magister, Promotion etc.) und die Lehramtsprüfung im Dekanat;
–
für die Kirchlichen Prüfungen: in der Geschäftsstelle Examen, Ev. Stift, Klosterberg 2.
Für die StudienanfängerInnen ab Wintersemester 2010/11 gelten die Richtlininien
nach der neuen kirchlichen Prüfungsordnung I (PO I) und der Gymnasialen Prüfungsordnung I (GymPO I).
Bei Fragen zu den neuen Prüfungsordnungen wenden Sie sich an den Studiendekan
Prof. Dr. Christof Landmesser (Zimmer 131). Die Studien- und Prüfungsordnungen und
die Modulhandbücher finden Sie auch im Downloadbereich der Homepage der Evang.theolog. Fakultät (http://www.ev-theologie.uni-tuebingen.de/willkommen/downloadbereich.html).
Die Kirchliche Zwischenprüfung ist nach alter Ordnung im 5. sprachfreien Semester,
die Zwischenprüfung für die Akademische Abschlussprüfung (Diplomprüfung) vor Beginn des 5. sprachfreien Semesters und die Zwischenprüfung für Lehramtsstudierende
in der Regel bis zum Ende des 4. sprachfreien Fachsemesters abzulegen.
Verbindlich für die Studiengänge Pfarramt, Diplom und Magister sind Studienberatungen durch hauptamtliche Professorinnen und Professoren zu Beginn und am Ende
des ersten Semesters, für Lehramtsstudierende zu Beginn des ersten Semesters. Für
weitere Studienberatungen stehen alle Lehrenden der Fakultät zur Verfügung.
Studiernde mit Ev. Theologie als Nebenfach wenden sich zu Studienbeginn an den Studiendekan Prof. Dr. Ch. Landmesser zur Festlegung eines Studienplans. Für nicht fachspezifische Fragen gibt es die Zentrale Ausbildungsberatung, Wilhelmstraße 11 (Mo
13:00–15:30, Di, Do, Fr 8:30–11:30).
Theologiestudierende, die in den Dienst der württembergischen Landeskirche treten
wollen, sind zu einem Vorpraktikum verpflichtet, welches in der Regel vor Beginn des
Theologiestudiums abzuleisten ist. Nähere Auskünfte: Ev. Oberkirchenrat der Württembergischen Landeskirche, Gänsheidestraße 4, 70184 Stuttgart.
Als Voraussetzung für die Zulassung zur Kirchlichen Zwischenprüfung und zur Zwischenprüfung im Rahmen des Diplomstudienganges wird die Bibelkundeprüfung gefordert.
Die Scheine müssen mindestens mit »ausreichend« benotetet sein. Die Art der Prüfungsleistung soll vom Leiter der jeweiligen exegetischen Lehrveranstaltung bei Semesterbeginn bekannt gegeben werden.
Die Belegbögen sind Bestandteil des Studienbuchs. Einzutragen sind die Lehr-veranstaltungen, die vom Lehrkörper der Evangelisch-theologischen Fakultät bzw. der Uni5
Hinweise des Dekanats
versität Tübingen angeboten werden.
Sprachkurse zum Graecum und Hebraicum werden an der Fakultät angeboten. Anmeldung ist nicht erforderlich. Für das Latinum, das Große Latinum und Graecum gibt es
Sprachkurse am Philologischen Seminar, Wilhelmstraße 36.
Hinweise und Richtlinien zur Benutzung der Bibliothek liegen an der Bibliothekspforte
aus. Bitte unbedingt beachten! Öffnungszeiten s. vorne.
Das Land Baden-Württemberg finanziert Stipendien zur Graduiertenförderung. Auskünfte erteilt der Geschäftsführende Vorsitzende der Graduiertenförderungskommission der Fakultät, Prof. Dr. F. Hermanni. Bitte Aushang zu Semesterbeginn beachten!
Zuständig für die Ausstellung von Bafög-Bescheinigungen ist das Dekanat.
Als Berater für Auslandsstudien steht Prof. Dr. R. Rieger zur Verfügung:
–England
–Frankreich
–
USA (Princeton, St. Paul)
–
Socrates-Erasmus-Programm
2. Hinweise des Dekanats zu Lehrveranstaltungen
Die sprachlichen Voraussetzungen für den Besuch von Lehrveranstaltungen in den
modularisierten Studiengängen nach PO I (2010) und GymPO I sind den jeweiligen
Modulbeschreibungen in den Modulhandbüchern zu entnehmen.
Für Studierende, die die akademische bzw. kirchliche Abschlussprüfung (PO I 2004)
oder den Magister der Theologie erwerben wollen, gelten für die Zulassung zu den
exegetischen und den kirchengeschichtlichen Proseminaren und Seminaren die folgenden sprachlichen Voraussetzungen: Alttestamentliche Proseminare und Seminare: Hebraicum und Graecum; neutestamentliche Proseminare: Graecum; neutestamentliche
Seminare: Graecum und Hebraicum; kirchengeschichtliche Proseminare: Latinum und
erforderlichenfalls Graecum; kirchengeschichtliche Seminare: Latinum und Graecum.
Für Lehramtsstudierende mit dem Hauptfach Evangelische Theologie nach WPO gelten
die gleichen Bestimmungen abgesehen von dem Erfordernis des Hebraicums; für Lehramtstudierende mit Evangelischer Theologie als Nebenfach sind jeweils Latein- und/
oder Griechischkenntnisse erforderlich. Für die Lehramtsstudierende wird eine dem
alttestamentlichen Proseminar entsprechende besondere Lehrveranstaltung angeboten. Turnusgemäß findet im Sommersemester ein Proseminar, im Wintersemester ein
Hauptseminar statt.
Zu den mit * bezeichneten Proseminaren ist gesonderte Anmeldung erforderlich. Ort
und Zeit der Anmeldung sind den Anschlägen zu Semesterbeginn zu entnehmen.
6
Hinweise des Dekanats
Zu einem Seminar kann nur zugelassen werden, wer ein Proseminar derselben Disziplin absolviert hat.
Für die Aufnahme in die exegetischen Seminare ist dabei ein benoteter Proseminarschein aus einem der beiden biblischen Fächer (Altes oder Neues Testament) erforderlich.
Studierende anderer Fakultäten können nach Absprache mit den Seminarleitern zu einem Seminar zugelassen werden.
In den Fächern Altes und Neues Testament, Kirchen- und Dogmengeschichte sowie
Systematische Theologie sind alle drei- bzw. vierstündigen Hauptvorlesungen für die
Prüfungsleistungen im Sinne von § 6 Abs. 3 KiZPO geeignet. Drei- bzw. vierstündige
Vorlesungen, in die ein Lektürekurs integriert ist, gelten nicht als Hauptvorlesungen.
Philosophische Lehrveranstaltungen im Sinne der KiZPO sind mit Ph gekennzeichnet.
Die mit P bezeichneten Lehrveranstaltungen können als fachdidaktische Übungen
an die Stelle je einer der beiden pädagogischen Veranstaltungen treten, die für das
sogenannte Pädagogische Begleitstudium der Lehramtsstudierenden (alte Prüfungsordnung) verlangt werden.
Religionswissenschaftliche Lehrveranstaltungen können bei der Meldung zum Examen
nur dann als Zulassungsvoraussetzung anerkannt werden, wenn sie mit R (für die I.
Evang.-theol. Dienstprüfung) oder mit RL (für das Staatsexamen) ausgezeichnet sind.
„Überblickslehrveranstaltungen“, die gemäß WPO Anlage A Evangelische Theologie
Hauptfach 1.2.3 (bzw. Beifach 1.2.1) ausgewiesen sind, werden in Tübingen nicht angeboten. Die genannten Anforderungen werden durch die dort genannten Pro- und
Hauptseminare erfüllt.
EPG 1 Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium: Ethisch-Philosophische Grundfragen
EPG 2 Ethisch-Philosophische Grundlagenstudium: Fach- bzw. berufsethische Fragen
F
Fortgeschrittene
EExamenskandidaten
•
Hörer aller Fakultätents/Sokrates-Erasmus-Programm
Eine Liste aller Abkürzungen finden Sie auf der letzten Seite.
7
Das Tübinger Praktikum
Das Tübinger Praktikum
Das Tübinger Praktikum setzt die Richtlinie für das Praktikum, die der Fakultätentag am
11.10.2008 beschlossen hat, um. Während die Praktika bisher in der Regie der Landeskirchen standen, sieht die neue Richtlinie eine Kooperation zwischen den Fakultäten
und Landeskirchen vor.
Die Neuregelung des Praktikums wurde im Modulhandbuch der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Tübingen im Basismodul Praktische Theologie (Teil 2) umgesetzt.
Das Tübinger Praktikum ist an der Idee einer engeren Verbindung zwischen Wissenschaftlicher Theologie und kirchlicher Praxis im Studium orientiert und bildet die verbindliche Form des Praktikums für alle, die nach der neuen Studienordnung (PO I von
2010) studieren, welche mit dem Wintersemester 2010/11 in Kraft getreten ist. Das
Tübinger Praktikum integriert i.W. die Praktikumsmöglichkeiten der bisherigen landeskirchlichen Praktika. Fakultät und Oberkirchenrat empfehlen seit dem Wintersemester
2012/13 auch den Studierenden nach ‚alter‘ Studienordnung (PO I von 2004), das Tübinger Praktikum als übergreifende Organisationsform für die Praktika verschiedenster
Ausgestaltung zu belegen. Das System für die Zuständigkeit für die Praktika und die Organisation der Praktika ist zum Wintersemester 2012/13 umgestellt worden: Vorrangig
zuständig für Praktikumsbegleitung und -organisation ist die Fakultät. Die Form des Tübinger Praktikums steht Studierenden aus allen Landeskirchen offen. Bitte informieren
Sie sich über das Praktikum unter http://www.uni-tuebingen.de/tuebinger-praktikum.
Das Tübinger Praktikum umfasst drei Elemente, die, aufeinander abgestimmt, für
Sie als Studierende eine Bereicherung auf dem Weg der Aneignung Ihres pastoralen
Selbstverständnisses darstellen werden.
Die Lehrveranstaltung
Vorbereitend auf das vierwöchige Praktikum absolvieren Sie eine der beiden Lehrveranstaltungen in diesem Semester, die auf das Praktikum vorbereiten, indem sie durch
ihren Interessenfokus relevante Themen des Pfarrberufs und kirchlichen Handelns reflektieren.
Das Praktikum
Auf die Lehrveranstaltung folgt das (mind.) vierwöchige Praktikum. Bitte informieren
Sie sich über die allgemeinen Praktikumsmöglichkeiten und -bedingungen auf unserer
Homepage (s.o.)
Die auswertende Blockveranstaltung
Hier werden Praktikumserfahrungen ausgetauscht und auf die gemeinsame Themenstellung und die erarbeiteten Inhalte zurück bezogen. Theorie und Praxiserfahrungen
werden in einen fruchtbaren Dialog gebracht und die eigenen Erfahrungen durch die
Perspektiven der Mitstudierenden erweitert.
Themen und Termine für das Wintersemester 2014/15:
Lehrveranstaltung (s. Kommentar zur LV): „Das Pfarramt als öffentliches Amt: theologische Grundierungen, persönliche Herausforderungen, gesellschaftliche Horizonte“
(Übung; Dr. Kristin Merle);
Praktikumsphase: 16.02.–09.04.2015
Blockveranstaltung zur Auswertung: voraussichtlich 10./11.04.2015
Weitere Informationen:
Dr. Kristin Merle, E-Mail: kristin.merle@uni-tuebingen.de (Sprechstunde n.V.)
http://www.uni-tuebingen.de/tuebinger-praktikum
8
Einführung in das Studium der Theologie/ Bibelkunde
Veranstaltungen zur Einführung
in das theologische Studium
Vor Semesterbeginn:
Einführungstage im Stift:
Eine Einführung zur allgemeinen Studienberatung sowie zur Einführung in die Strukturen der Fakultät und in die Ordnung des Theologischen Studiums findet am 09.+10.
Oktober 2014 im Evangelischen Stift statt.
Diese Einführung ist für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger obligatorisch.
Anmeldungen sind bis 29. September 2014 an das Evangelische Stift, Klosterberg 2,
72070 Tübingen (Tel. 07071/561-0) zu richten.
Während des Semesters:
Peterson/ Rieger
Einführung in das
Studium der Theologie
2st.
A, O
siehe Aushang
Do 14-16
Die Veranstaltung führt in Einheit und Vielfalt der Theologie und in die Methode wissenschaftlichen Arbeitens ein.
Teilnahme
Qualifikation:
in der ersten Sitzung
Anmeldung:
Bibelkunde
Oswald/Portenhauser
Bibelkunde
4st.
O, A, G
siehe Aushang
Di 18-20, Do 16-18
Eine fundierte Kenntnis der biblischen Texte ist nicht nur eine unabdingbare Voraussetzung für die Beschäftigung mit Einzelthemen in den exegetischen Fächern, sondern
auch für jede theologische Argumentation in Wissenschaft, Kirche und Schule. Die Bibelkundeveranstaltung soll eine Einführung in und einen Überblick über die einzelnen
biblischen Schriften geben sowie zur eigenständigen Beschäftigung mit den alt- und
neutestamentlichen Texten anregen. Alt- und neutestamentliche Texte werden dabei
parallel an den beiden Wochentagen der Veranstaltung behandelt (dienstags AT, donnerstags NT). Die Veranstaltung dient auch zur Vorbereitung auf die Bibelkundeprüfung am Ende des Semesters. Sie richtet sich aber grundsätzlich an Studierende aller
Semester und Studiengänge, auch zur Wiederholung oder Vertiefung des bibelkundlichen Grundwissens.
Literatur:
wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben
Voraussetzungen:
Erwartungen:
Qualifikation:
Anmeldung:
keine
regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, ca. 1 Arbeitstag pro Woche zur Vor- und Nachbereitung
schriftliche Prüfung (Biblicum) am Ende des Semesters
in der 1. Sitzung
9
Das Studium des griechischen NT
leicht gemacht
Wer das griechische Neue Testament in seiner Originalsprache lesen
möchte, aber nicht über fortgeschrittene Griechisch-Kenntnisse verfügt,
erhält mit der Interlinear-Ausgabe ein ideales Handwerkzeug.
Das Neue Testament
Interlinearübersetzung
Griechisch-Deutsch
Neuauflage 2014
Griechischer Text:
Nestle-Aland Novum Testamentum
Graece, 28. Auflage
Deutsche Übersetzung:
Ernst Dietzfelbinger
14 x 22 cm, 1176 Seiten
Fadenheftung, Festeinband
ISBN 978-3-438-05175-2
€(D) 52,00 €(A) 53,50 CHF 71,90
Sofort lieferbar
In Gemeinschaft mit SCM-Brockhaus Verlag
Auf der r
ge de
Grundla age
28. Aufl estl
des »Ne
Aland«
Deutsche
Bibelgesellschaft
Balinger Straße 31 A 70567 Stuttgart
Bibelkompetenz seit 1812
10
Gebührenfreie Bestell-Hotline 0800-242 3546 www.dbg.de
Sprachkurse und Übungen
Sprachkurse und Übungen
Hinweis:
Für die nachfolgenden Sprachkurse gilt:
Lateinkurse und weitere Griechischkurse sowie Kurse in den Sprachen des Alten Orients und des christlichen Orients sind dem Angebot der Fakultäten für Altphilologie
und für Kulturwissenschaften zu entnehmen.
Hebräisch, Aramäisch, Syrisch
Hebräisch I
Neef
8st.
A
siehe Aushang
Di - Fr 10-12
Der Sprachkurs Hebräisch I führt ihn die Laut-, Formen- und Satzlehre des biblischen
Hebräisch ein. Er bereitet zugleich auf das Hebraicum am Semesterende vor. Es werden
noch Tutorien angeboten, die unbedingt besucht werden sollten
Heinz-Dieter Neef: Arbeitsbuch Hebräisch. Materialien, Beispiele und
Übungen zum Biblisch-Hebräisch, UTB 2429, Tübingen 2012, 5.
Auflage.
Voraussetzungen: keine
Erwartungen:
Regelmäßige Mitarbeit, ca 3-4 Stunden Vor- und Nacharbeit
Qualifikation:
Hebraicum
Anmeldung:
1. Sitzung
Literatur:
Hebräisch II (nach Absolvierung des Hebraicums):
2st.
Lektüre Jesaja 1-12
F
Do 8-10
siehe Aushang
Lektüre von Jesaja 1-12 mit Besprechung der philologischen, syntaktischen und semantischen Fragen und Probleme
Neef
Heinz-Dieter Neef, Arbeitsbuch Hebräisch. Materialien, Beispiele und
Übungen zum Biblisch-Hebräisch, UTB 2429, Tübingen 2012, 5.
Auflage.
Voraussetzungen: Hebraicum
Erwartungen:
regelmäßige Besuch
Qualifikation:
Abschlussklausur
Anmeldung:
1. Sitzung
Literatur:
11
Sprachkurse und Übungen
Neef
Biblisch-Aramäisch I
2st.
F
Fr 8-10
siehe Aushang
Der Sprachkurs Biblisch-Aramäisch führt in die Laut-, Formen- und Satzlehre des biblischen Aramäisch ein. Es werden Texte aus dem Daniel- und Esrabuch übersetzt.
Literatur:
Heinz-Dieter Neef, Arbeitsbuch Biblisch-Aramäisch. Materialien, Übungen und Beispiele, Tübingen 2009, 2. Auflage
Voraussetzungen: keine
Erwartungen:
regelmäßige Mitarbeit
Qualifikation:
Abschlussklausur
Anmeldung:
1- Sitzung
Neef
Syrisch I
2st.
A
siehe Aushang
Mo 10-11
Der Sprachkurs Syrisch I führt in die Laut-, Formen- und Satzlehre des klassischen Syrisch ein.
Literatur:
T. Muraoka, Classical Syriac, 2005, 2. Auflage
Voraussetzungen: keine
Erwartungen:
regelmäßige Mitarbeit
Qualifikation:
Abschlussklausur
Anmeldung:
1. Sitzung
Griechisch
Krzok
Griechisch I, Vorbereitung auf das Graecum
5st.
A
siehe Aushang
Mo-Fr 8-9
Ziel der Veranstaltung ist die Beherrschung der Formenlehre, die Kenntnis der wichtigsten Syntaxregeln, das Analysieren und Übersetzen von Texten, sowie die Aneignung
von Hintergrundwissen aus Bereichen der griechischen Literatur, Kultur, Philosophie
und Geschichte. Eine sinnvolle Mitarbeit erfordert einen Zeitaufwand von tägl. 3 Std.
für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichtsgegenstandes.
Literatur: Lehrbuch Kantharos. Griechische Unterrichtswerk, Klett Schulbuchverlag.
Grammatik: Ars Graeca Grammatik, Schöningh Verlag.
(oder: Bornemann Risch Grammatik, Diesterweg Verlag.)
Eisodos. Eine Einführung in die altgriechische Grammatik. (beim Veranstaltungsleiter erhältlich)
Hellenika, Cornelsen Verlag.
Voraussetzungen: Vertrautheit mit der dt. Grammatik und deren Terminologie
12
Sprachkurse und Übungen
Erwartungen:
Qualifikation:
Anmeldung:
Angebot:
Krzok
Regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, kontinuierliche Vorbereitung (tägl. ca. 3 Std.), Übernahme eines Referates
Falls ein benoteter Schein erwünscht: Abschlußklausuren
1. Sitzung (ausschließlich)
Ergänzend zur Veranstaltung wird ein 2stündiges Tutorium angeboten (Termin nach Absprache)
Griechisch II, Vorbereitung auf das Graecum
Lektüre ausgewählter Texte aus den Werken Platons und Xenophons
5st.
F
siehe Aushang
Mo-Fr 9-10
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Lektüre o.a. Texte mit dem Ziel, jenen Grad
von Griechischkenntnissen zu erreichen, der für ein erfolgreiches Bestehen des Graecums erforderlich ist. Um eine sinnvolle Mitarbeit von Anfang an zu gewährleisten,
müssen die am Ende der Veranstaltung Griechisch I geforderten Kenntnisse vorhanden
sein.
Die Veranstaltung führt unmittelbar zum Graecum, das am Ende des Semesters am RP
abgelegt werden kann.
Literatur:
Platon, Protagoras, Aschendorff Verlag
Ars Graeca Grammatik, Schoeningh Verlag
Gemoll, Wörterbuch
Grundwortschatz Griechisch, Klett Verlag
Kaegi, Repetitionstabllen, Weidmann Verlag
Hellenika, Cornelsen Verlag
Voraussetzungen: Erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung Griechisch I bzw. die
entsprechenden Griechischkenntnisse
Erwartungen:
Regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, kontinuierliche Vorbereitung (tägl. ca. 3 Std.)
Qualifikation:
Graecumsprüfung am RP (Februar 2015)
Anmeldung:
1. Sitzung (ausschließlich)
Angebot:
Ergänzend zur Veranstaltung wird ein 2stündiges Tutorium angeboten
Klausurenkurs. Übungsklausuren zur
Vorbereitung auf das Graecum
siehe Aushang
F
Übungsklausuren zur Vorbereitung auf das Graecum
Anmeldung:
1. Sitzung
Krzok
4st.
Fr 10.30-13.30
Griechische Lektüre (nach Absolvierung des Graecums)
Krzok
2st.
F
n.V.
siehe Aushang
Lektüre ausgewählter Texte nach Wunsch der Teilnehmer/-innen.
Zur Wahl stehen beliebige Texte aus dem griechischen Schrifttum (Homer, Vorsokratiker, Lyrik, Tragödie, Historiker, Platon, Aristoteles, Roman, NT, Neugriechisch u.a.)
13
Sprachkurse und Übungen
Literatur:
Nach Absprache mit den Teilnehmern; ggf. Kopien
Voraussetzungen: Graecum oder ein entsprechender Abschluss
Erwartungen:
Mitarbeit, ggf. Übernahme eines Referates
Termin:
Nach Vereinbarung mit den Teilnehmern in der 1. Sitzung
(=Vorbesprechung), s. Aushang im Theologikum
Neuhebräisch
Für nähere Informationen zu den Sprachkursen für Neuhebräisch von
Herrn Professor Morgenstern beachten Sie bitte die entsprechenden
Aushänge.
Altes Testament und Biblische Archäologie
Vorlesungen
Blum
Schöpfung im Alten Testament
4st.
O, L
siehe Aushang
Mi, Do 10-12
Innerhalb des biblischen Kanons wird das Thema Schöpfung vorrangig im Alten Testament entfaltet. Die Vorlesung wird die zentralen Schöpfungstexte: Gen 1-3 im Rahmen der Urgeschichte, Schöpfungspsalmen (Ps 8; 19; 104 etc.), einschlägige Prophetentexte (in Amos u. Deuterojesaja) sowie weisheitliche Abschnitte (in Hi und Spr 8)
vorstellen und auslegen. Dabei sollen der Ort der Schöpfungsthematik innerhalb der
israelitisch-jüdischen Traditionsgeschichte und ihre jeweilige theologische Profilierung
vergleichend herausgearbeitet werden. Unverzichtbare Verstehenshilfen bilden hierbei einschlägige textliche und ikonische Überlieferungen des Alten Orients.
Literatur:
G. von Rad, Theologie des AT I, 1969 6. Aufl., 149-167.
O. Keel, Die Welt der altorientalischen Bildsymbolik und das AT. Am Beispiel der Psalmen, 1972.
O.H. Steck, Welt und Umwelt, 1978.
G. Liedke, Im Bauch des Fisches: Ökologische Theologie, 1979.
Voraussetzungen: keine; Hebräisch-Kenntnisse erwünscht
Erwartungen:
regelmäßige Teilnahme
Qualifikation:
VL-Prüfung oder Prüfungen im Rahmen der KiZPO
14
Altes Testament
Kamlah
Welt und Umwelt des Alten Testaments
3st.
O,L
siehe Aushang
Di 10-12, Mi 12-13
Die konkreten Lebensverhältnisse der Menschen zur Zeit des Alten Testaments stehen
im Mittelpunkt der Vorlesung. Eine große Anzahl von Ausgrabungen in den Ländern
der Bibel liefern zahlreiche und vielfältige Informationen darüber, wie Israelitinnen
und Israeliten, Judäerinnen und Judäer, aber auch die Menschen in den unmittelbaren
Nachbarregionen Israels und Judas zur Zeit des Alten Testaments gelebt haben. Städte
und Dörfer als Lebensraum, die Landwirtschaft als die wichtigste Erwerbsquelle der
meisten Menschen, weitere Berufe, Tätigkeiten des Alltags, Wohnhäuser, Tempel und
Paläste, der Umgang mit dem Tod und die Bestattungssitten - all diese Aspekte zählen zur Welt des Alten Testaments, die in der Vorlesung mit Hilfe der archäologischen
Quellen rekonstruiert werden soll. Die Kenntnis der Lebensverhältnisse ist eine wichtige Voraussetzung für das Verständnis alttestamentlicher Texte. Die Vorlesung eignet
sich auch als Einführung in die Biblische Archäologie / Palästina-Archäologie.
Literatur:
Wird in der Vorlesung genannt
Voraussetzungen: Keine spezifischen Voraussetzungen, für alle Studiengänge geeignet
Erwartungen:
Regelmäßige Teilnahme
Qualifikation:
Benoteter Schein, je nach den Bedingungen der verschiedenen
Studiengänge
Leuenberger
Einleitung in das Alte Testament
(Exegetische Einführungsvorlesung AT)
4st.
O
siehe Aushang
Di, Mi 8.30-10
Die Übersichtsvorlesung führt grundlegend ein in den Aufbau, die Entstehung und die
Theologie der Schriften der hebräischen Bibel bzw. des AT.
Nach einem Zugang über die Kanonfrage werden die ›Bücher‹ der Tora, der Nebiim
und der Ketubim in Grundzügen sowie exemplarischen Vertiefungen behandelt: Im
Zentrum steht der klassische Stoff der atl. Einleitungswissenschaft, der im Rahmen des
gegenwärtigen Forschungsdiskurses dargestellt wird.
Damit bietet sich die Vorlesung in den Anfangssemestern als exegetischer Einstieg in
die Disziplin der atl. Wissenschaft an, sie kann aber etwa auch zur repetierenden Wissenskontrolle besucht werden.
Literatur:
Gertz, J.C. (Hg.), Grundinformation Altes Testament. Eine Einführung in
Lite-ratur, Religion und Geschichte des Alten Testaments (UTB
2745), Göttingen, neueste Aufl.
Zenger, E. (Hg.), Einleitung in das Alte Testament (KStTh 1/1), Stuttgart
u.a., neueste Aufl. hg. von C. Frevel.
Weitere Lit. wird in der VL genannt.
Erwartungen:
Empfohlen wird eine aktive Vor-/Nachbereitung
Qualifikation:
Mündliche VL-Prüfung und Prüfung gemäß KiZPO
15
Altes Testament
Oswald
Exegetische Einführungsvorlesung AT
2st.
L
siehe Aushang
Mo 10-12
Die Vorlesung behandelt drei Themenbereiche: (1.) Kennlernen der Welt des alten Israels, (2.) Exemplarische Einführung in die drei Kanonteile des Alten Testaments: Tora,
Propheten und Schriften, (3.) Erlernen von Methoden zur Auslegung des Alten Testaments. Sie dient in erster Linie dazu, Studierende im Lehramtsstudiengang mit dem AT
vertraut zu machen, vgl. Modulhandbuch a) Grundstudium (Pflichtbereich), 1. AT/NT
Basismodul 1. Daneben können aber auch Studierende im Bachelor-Nebenfach, wenn
AT nicht das Schwerpunktfach ist, teilnehmen.
Literatur:
Der Erwerb einer gängigen Einleitung zum AT ist sinnvoll, nicht nur zur
Begleitung dieser Vorlesung, sondern für das ganze Studium, das Examen und die Berufspraxis. In Frage kommen vor allem:
Jan Christian Gertz (Hg.): Grundinformation Altes Testament, Göttingen.
Hans-Christoph Schmitt: Arbeitsbuch zum Alten Testament, Göttingen.
Erich Zenger (Hg.): Einleitung in das Alte Testament, Stuttgart.
Voraussetzungen: keine.
Erwartungen:
Vorbereitende Lektüre.
Qualifikation:
2 LP bei regelmäßiger Teilnahme.
Recht und Gesetz im Alten Testament Neef
3st.
Dekalog, Bundesbuch, Deuteronomium, Priesterschrifit, Prophetie, Weisheit
( auch für Lehramtsstudenten)
L
siehe Aushang
Mo 8.30-10, Do 12-13
Das israelitische Recht ist eng mit dem altorientalischen Recht verflochten. Deshalb
gibt die Vorlesung in ihrem ersten Teil einen Überblick über wichtige altorientalische
Rechtstraditionen, vor allem aus Assyrien und Babylon. Im Zentrum der Vorlesung wird
das israelitische Recht stehen. Sie setzt ein mit der Darstellung des Dekalogs als der
wichtigsten apodiktischen Rechtsreihe: Ex 20,2-17; Dtn 5,6-21. Hierbei stehen Fragen
nach den Anfängen, der Entstehung und des Inhalts des Dekalogs im Vordergrund. Das
Bundesbuch steht an zweiter Stelle der Behandlung. Es gehört zu den ältesten Rechtssammlungen des Alten Testaments, es besteht kaum Zweifel daran, das es als in sich
geschlossene Einheit bereits existierte, als es in das Exodusbuch eingefügt wurde. Es
folgt die Besprechung des Buches Deuteronomium, in dem der Begriff des Gesetzes im
Sinne einer Zusammenfassung des geoffenbarten Gotteswillen begegnet. In der Priesterschrift soll vor allem der Zusammenhang von Kult, Gesetz und Heiligkeit besprochen
werden. Darüber hinaus wird nach dem Verständnis des Gesetzes bei den Propheten
und abschließend nach der Sapientalisierung und Eschatologisierung der Tora in der
weisheitlichen Überlieferung (Psalm 19; 50; Prov) gefragt.
Literatur:
H. Gese, Das Gesetz, in: ders., Zur biblischen Theologie, BevTh 78, 1977,
55-84; Hans Jochen Boecker, Recht und Gesetz im Alten Testament und im Alten Orient, 1984, 2. Auflage
Qualifikation: Vorlesungsprüfung; Prüfungen für die kirchliche Zwischenprüfung
16
Altes Testament
Proseminare
Ebach
Einführung in die exegetischen Methoden
am Beispiel von Texten aus dem Jeremiabuch
2st.
G
siehe Aushang
Mi 16-18
Das alttestamentliche Proseminar führt in die grundlegende Methodik der historischkritischen Exegese ein. Als Beispiel zur Einübung der Techniken werden Texte aus dem
Buch des Propheten Jeremia im Mittelpunkt stehen.
Literatur:
wird im Laufe der Veranstaltung bekannt gegeben
Voraussetzungen: Hebraicum, fortgeschrittene Griechischkenntnisse (Griechisch I)
Erwartungen:
aktive mündliche Mitarbeit und Vor- und Nachbereitung der Sitzungen
Qualifikation:
Teilnahmeschein / Möglichkeit zur Anfertigung einer Proseminararbeit
Anmeldung:
der Termin der verbindlichen Vorbesprechung wird per Aushang
bekannt gegeben
Seminare
Oswald/Morgenstern
Die Erzvätergeschichte
im rabbinischen Midrasch und in moderner Auslegung
2st.
F, H, L
siehe Aushang
Mo 16-18
In unserem Seminar verfolgen wir einen interdisziplinären Ansatz. Im Mittelpunkt stehen Texte der hebräischen Bibel, die Erzelternerzählungen, die seit den Anfängen des
Christentums und auch im Judentum immer wieder ein identifikatorisches Potential
entfaltet haben: Sie wurden (und werden) unter dem Gesichtspunkt gelesen: Wer sind
wir? Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Diese Texte behandeln wir zunächst
mit den Mitteln der modernen Exegese und ziehen dann zum Vergleich die klassischjüdische Midrasch-Exegese hinzu.
Literatur:
Zur Vorbereitung der exegetischen Aspekte: die gängigen Einleitungen
und Kommentare zur Vätergeschichte der Genesis.
Voraussetzungen: Allgemeine Sprachvoraussetzungen keine, weitere Voraussetzungen je nach Studienordnung, werden in der 1. Sitzung geklärt.
Erwartungen:
Aktive Mitarbeit, Referat.
Qualifikation:
Je nach Studienordnung, Hausarbeit im anschluss möglich.
17
Altes Testament
Hermanni, Leuenberger, Schick
Schelling und die biblische Urgeschichte
2st.
Ph, F, H
siehe Aushang
Di 18-20
Das Seminar ist durch die Vermutung motiviert, aus Schellings „Historisch-kritischer
Einleitung in die Philosophie der Mythologie“ ließe sich für die religionstheologische
und religionsphilosophische Debatte der Gegenwart einiges gewinnen. In einer Zeit,
in der sich die Kenntnisse über außereuropäische Religionen und Kulturen, zumal die
ägyptische, indische und chinesische, rasant erweiterten, entwickelt der späte Schelling eine Philosophie der Religionen, die die Ergebnisse der religionswissenschaftlichen
Forschung in eine einheitliche Gesamtdeutung integriert und den nicht unberechtigten
Anspruch erhebt, konkurrierenden traditionellen und zeitgenössischen Theoriebildungen (Karl Philipp Moritz, Christian Gottlieb Heyne, Gottfried Hermann, Friedrich Creuzer u.a.) überlegen zu sein. Bei Schellings Konzept spielt seine Deutung der biblischen
Urgeschichte, des Gottesnamens und seine (bis in die neuere Debatte wirksame) Interpretation von Monotheismus und Polytheismus eine entscheidende Rolle. Daher liegt
eine interdisziplinäre Veranstaltung, an der die Fächer Altes Testament, Philosophie
und Systematische Theologie beteiligt sind, besonders nahe.
Literatur:
F. W. J. SCHELLING: Historisch-kritische Einleitung in die Philosophie der
Mythologie, in DERS.: Sämmtliche Werke, hrsg. von K. F. A.
Schelling, Stuttgart/Augsburg 1856-1861, Band XI.
Voraussetzungen: Exegetisches und systematisches Proseminar
Erwartungen:
Vor-/Nachbereitung, aktive Mitarbeit (Referat/Protokoll)
Qualifikation:
Teilnahmeschein bzw. benoteter Schein (Seminararbeit)
Blum/Kamlah
Frühe Schriftfunde und die Anfänge des Schreibens in Israel/Juda
2st.
O
siehe Aushang
Mi 16-18
Neuere z.T. Aufsehen erregende Schriftfunde aus der frühen Eisenzeit bieten Anlass,
die bisherigen Annahmen zur Entstehung der Alphabetschrift und zur Entwicklung der
Schriftkultur im Raum des alten Israel zu überprüfen. Das Seminar wird diesen Fragen,
die nicht zuletzt auch für die Literaturgeschichte des Alten Testaments von Bedeutung
sind, mit archäologischen und philologischen Methoden nachgehen.
Literatur:
Wird im Seminar genannt.
Voraussetzungen:
Erwartungen:
Qualifikation:
18
Je nach den Bedingungen der verschiedenen Studiengänge.
Gute Hebräisch-Kenntnisse
Regelmäßige Teilnahme und Vorbereitung der einzelnen Sitzungen, ggf. Übernahme eines Referats
Benoteter Schein, je nach den Bedingungen der verschiedenen
Studiengänge
Altes Testament
Leuenberger
Zionstheologien im alten Israel
2st.
Ph, F, H
siehe Aushang
Mi 18-20
Die mit der Formel ›Jhwh auf dem Zion‹ abgekürzte Zionstheologie bildet sich in der
Staatszeit als religiöses Symbolsystem Jerusalems aus und nimmt im alten Israel eine
zentrale Stellung ein, die sich nach der Exilskrise auch in der Zeit des zweiten Tempels
verfolgen lässt.
Im Seminar sollen zunächst die wichtigsten Komponenten des Vorstellungskomplexes
synoptisch überblickt werden, um sie dann religions- und theologiegeschichtlich in
ihrer Geschichte von den Anfängen bis in die Spätphase des zweiten Tempels zu erschließen. Hierzu werden neben außerbiblischen Quellen einschlägige Texte aus dem
Psalter, dem Jesajabuch u.a. behandelt, wobei auch wesentliche hermeneutische und
theologische Fragestellungen zur Sprache kommen.
Literatur:
Steck, O.H., Friedensvorstellungen im alten Jerusalem. Psalmen. Jesaja.
Deuterojesaja (ThSt 111), Zürich 1972.
Körting, C., Zion in den Psalmen (FAT 48), Tübingen 2006.
Hartenstein, F., Das Archiv des verborgenen Gottes. Studien zur Unheilsprophetie Jesajas und zur Zionstheologie der Psalmen in assyrischer Zeit (BThSt 74), Neukirchen-Vluyn 2011.
Weitere Lit. wird in der Lehrveranstaltung genannt.
Voraussetzungen: Exegetisches Proseminar (AT oder/und NT)
Erwartungen:
Vor-/Nachbereitung, aktive Mitarbeit (Referat/Protokoll)
Qualifikation:
Teilnahmeschein bzw. benoteter Schein (Seminararbeit)
Blum
Prophetenerzählungen im Alten Testament
2st.
G, H
siehe Aushang
Do 18-20
Das Alte Testament enthält eine reiche erzählende Überlieferung vom Wirken einzelner Propheten und Prophetinnen. Das Seminar wird sich auf die Erzählungen bzw. Erzählkreise in 1./2. Kön zu Gestalten wie Elia, Elisa und Micha ben Jimla konzentrieren.
Diese Texte geben z.T. Einblick in frühe Formen der Prophetie Israels, reflektieren z.T.
aber auch theologische Grundfragen der sog. Schriftprophetie. Insofern handelt es
sich um theologische Lehrerzählungen, also genuine Beispiele einer ‚narrativen Theologie’, die mit den subtilen Ausdrucksmitteln der hebräischen Erzählkunst arbeitet.
Literatur:
E. Blum, Der Prophet und das Verderben Israels, VT 47 (1997) 277-292;
A. Rofé, The Prophetical Stories, Jerusalem 1988;
H.-J. Stipp, Elischa – Propheten – Gottesmänner, St. Ottilien 1987.
Voraussetzungen: AT-Proseminar
Erwartungen:
interessierte Teilnahme; Übernahme eines Sitzungsprotokolls
Qualifikation:
benoteter Schein (Hausarbeit)
19
Altes Testament
Kamlah/Schmitt
2st.
Interuniversitäres Seminar:
Phönizische Keramik aus der Levante
F
siehe Aushang
Fr 14-16
Das Seminar richtet sich an fortgeschrittene Studierende der Biblischen Archäologie
(oder anderer archäologischer Fächer). Im Mittelpunkt stehen Ausgrabungen in der
zentralen Levante (heutiger Libanon, Nordisrael) und ihre Keramikfunde (1. Jahrtausend v. Chr.). Neben den Fundorten phönizischer Keramik werden ihre Typologie und
Chronologie sowie ihre funktionalen Kontexte behandelt.
Das Seminar wird aus drei Modulen bestehen: einer getrennten Vorbereitung der
Mainzer und der Tübinger Seminarteilnehmer, einer gemeinsamen Sitzung in Mainz
und einer gemeinsamen Sitzung in Tübingen. Neben den oben genannten thematischen Schwerpunkten soll das Seminar auch dazu dienen, das die Studierenden aus
Mainz und Tübingen sich und die Studienmöglichkeiten an bei Standorten besser kennen lernen.
Literatur:
Wird während des Seminars genannt.
Voraussetzungen: Fortgeschrittene Kenntnisse in Biblischer Archäologie und/
oder in anderen archäologischen Fächern
Erwartungen:
Regelmäßige Teilnahme, Übernahme eines Referats
Qualifikation:
Benoteter Schein für archäologische Studiengänge
Anmeldung:
In der ersten Sitzung und vor Beginn des Semesters beim Dozenten
Kolloquien
Kamlah/Pfälzner
Neuere Forschungen zur
Biblischen Archäologie und Vorderasiatischen Archäologie
2st.
F
siehe Aushang
Do 14-16
Das Kolloquium richtet sich an Doktoranden und fortgeschrittene Studierende, deren
Forschungsarbeiten im Kontext der neueren wissenschaftlichen Diskussionen besprochen werden. Ein wichtiger Aspekt des Kolloquiums besteht in der interdisziplinären
Ausrichtung von Biblischer Archäologie und Vorderasiatischer Archäologie.
Voraussetzungen: Fortgeschrittene Kenntnisse in Biblischer Archäologie und/
oder Vorderasiatischer Archäologie
Erwartungen:
Regelmäßige Teilnahme, Übernahme eines Kolloquiumbeitrags
Anmeldung:
Vor Semesterbeginn beim Dozenten oder in der ersten Sitzung
Blum, Leuenberger
Neue Forschungen zum AT
Blockveranstaltung
siehe Aushang
n.V.
Im atl. Kolloquium werden aktuelle Arbeiten und Forschungen vorgestellt und intensiv
diskutiert.
Anmeldung:
bei Prof. Blum oder Leuenberger
20
Altes Testament
Übungen
Kamlah
Auswertung eisenzeitlicher Keramik aus dem Libanon
3st.
F
siehe Aushang
Di 18-21
Die Übung behandelt die Auswertung eisenzeitlicher Keramik der Ausgrabungen in
Tell el-Burak (Libanon), an denen das Biblisch-Archäologische Institut der Universität
Tübingen maßgeblich beteiligt ist. Eine Teilnahme an der Übung setzt eine Teilnahme
an dem Ausgrabungsprojekt in Tell el-Burak voraus. Ziel der Veranstaltung ist es, anhand des noch nicht-publiziereten keramischen Fundmaterials der Ausgrabung in Tell
el-Burak die Grundzüge der Dokumentation und der wissenschaftlichen Auswertung
dieser Fundgattung zu vermitteln.
Literatur:
Wird während der Übung genannt.
Voraussetzungen: Vorherige Anmeldung beim Dozenten (vor Semesterbeginn);
Teilnahme an den Ausgrabungen in Tell el-Burak.
Erwartungen:
Regelmäßige Mitarbeit
Anmeldung:
Vor Semesterbeginn beim Dozenten.
Ebach
Die Urgeschichte (Gen 1-11)
2st.
O
siehe Aushang
Do 14-16
Die biblische Urgeschichte bietet eine Fülle von bekannten Erzählungen, wie die
Schöpfungsberichte und die Flutgeschichte. In der Übung werden diese und auch die
weniger im Fokus stehenden Texte aus Gen 1-11 genauer betrachtet und ausgelegt.
Dabei spielen ihre Einbettung in den entstehenden Pentateuch, ihr theologisches Profil
und ihre motivliche und literarische Verknüpfung mit anderen Texten des Alten Orients
entscheidende Rollen.
Je nach Zusammensetzung der Gruppe wird der Übersetzung der Texte Raum gegeben.
Literatur:
wird im Laufe der Veranstaltung bekannt gegeben
Erwartungen:
aktive Mitarbeit
Weingart
Repetitorium Pentateuch
2st.
F; H, IntgraM 1
siehe Aushang
Do 14-16
Das Repetitorium dient der Examensvorbereitung. Mit Hilfe von Kurzreferaten werden
zentrale Fragen und Forschungspositionen zum Pentateuch diskutiert. Wichtiger Bestandteil des Repetitoriums ist die Arbeit am hebräischen Text.
Literatur:
wird in der Veranstaltung bekannt gegeben
Voraussetzungen: Hebraicum
Erwartungen:
Übernahme eines Kurzreferats
21
Altes Testament
Oswald
Repetitorium AT (nur für Lehramt BA.NF)
2st.
H, L
siehe Aushang
Do 16-18
Das Repetitorium richtet sich an Studierende, die sich auf das Staatsexamen hin orientieren, aber nicht unbedingt nur an diejenigen, die unmittelbar davor stehen. Auch
Studierende im Studiengang Bachelor-Nebenfach können zur Examensvorbereitung
teilnehmen. Je nach Teilnehmerkreis und Interessen kann das Programm angepasst
werden.
Voraussetzungen: keine.
Erwartungen:
Aktive Mitarbeit.
Qualifikation:
2 LP bei regelmäßiger Teilnahme.
Oswald
Blockveranstaltung
Lektüre der Thronfolgeerzählung (2. Sam 9 - 1. Kön 2)
siehe Aushang
14.-16.11.14
O
Die Thronfolgeerzählung erzählt von Loyalitätskonflikten am Hof von König David und
von der unkonventionellen Regelung der Thronfolge, die Salomo antritt. Diese Novelle
spannt weite Bögen, die man am besten erkennen kann, wenn man das Werk am Stück
liest. In der Blockveranstaltung sollen die Texte abschnittsweise gelesen und diskutiert
werden, bei Bedarf auch mit Blick auf den hebräischen Text.
Termin ist das Wochenende Freitag, 14. bis Sonntag, 16. November. Beginn ist Freitag
Nachmittag um 16 Uhr, die weiteren Arbeitszeiten werden dann abgesprochen. Ort
und Termin einer Vorbesprechung werden zu Semesterbeginn ausgehängt. Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist wünschenswert, aber nicht verpflichtend.
Literatur:
W. Oswald: Staatstheorie im Alten Israel, Stuttgart 2009, 29-53.
Voraussetzungen: keine.
Erwartungen:
Aktive Mitarbeit.
Anmeldung:
Bitte einige Tage davor per Email an den Dozenten, damit die
Teilnehmerzahl abgeschätzt werden kann.
22
Neues Testament
Neues Testament
Vorlesungen
Eckstein
Johannesevangelium
4st.
G, H, L
siehe Aushang
Di, Mi 8-10
Die Vorlesung ist für Studierende aller Semester bestimmt, die das Interesse haben,
sich im Zusammenhang der Exegese des Johannesevangeliums intensiv mit der johanneischen Theologie zu beschäftigen. Mit ihren Einführungen, thematischen Exkursen
und ausgewählten Einzelexegesen kann die Vorlesung sowohl als Einführung als auch
als Unterstützung bei der Examensvorbereitung genutzt werden. Neben den historischen und den theologischen Zusammenhängen werden auch die wirkungsgeschichtlichen Aspekte zur Geltung kommen.
Literatur: Weil die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Textgrundlage bereits
zu Beginn der Vorlesung vertraut sein sollten, wird als Vorbereitung vor
allem die gründliche Lektüre des Johannesevangeliums (ev. unter Einbe
ziehung von 1-3 Joh) empfohlen. Da das vierte Evangelium in einem relativ einfachen Griechisch geschrieben ist, eignet es sich – auch für noch
oder wieder Ungeübte – vorzüglich zur fortlaufenden Übersetzung.
Voraussetzungen: Griechischkenntnisse
Qualifikation:
Schriftliche Vorlesungsprüfung als Nachweis einer Studienleistung für verschiedene Prüfungsordnungen; Prüfungen gemäß
der Kirchlichen Zwischenprüfungsordnung.
Angebot:
Kolloquium zur Vorlesung, 1st., Di 10-11
Hofius
Der Apostel und seine Botschaft (1. Korinther 1-4)
2st.
O
siehe Aushang
Fr 10-12
In 1Kor 1-4 spricht Paulus eindrücklich über sein apostolisches Amt und über den zentralen Inhalt seiner Verkündigung. Die vier Kapitel sollen exegetisch erschlossen und
theologisch interpretiert werden.
Voraussetzungen: Griechischkenntnisse
Landmesser
Römerbrief
4st.
O, (L)
siehe Aushang
Do, Fr 8-10
Im Anschluss an den Römerbrief lässt sich die entwickelte Theologie des Paulus vorzüglich nachvollziehen. Dieser für die gesamte christliche Tradition wie auch für die
aktuelle theologische Diskussion grundlegende Text wird in seinem Aufbau und Argumentationsgang sowie in seinem historischen Kontext für unser eigenes theologisches
Denken zugänglich gemacht. Die für Studierende aller Semester bestimmte Vorlesung
23
Neues Testament
bietet neben einer gründlichen Einführung in den Text auch thematische Exkurse zur
Vertiefung zentraler Einzelfragen paulinischer Theologie.
Literatur:
Literaturliste zu Beginn der Vorlesung
Voraussetzungen: Griechischkenntnisse
Erwartungen:
Angemessene Vor- und Nachbereitung
Qualifikation:
Vorlesungsprüfung (für Diplom- und Lehramtsstudium); Prüfung gemäß der Kirchlichen Zwischenprüfungsordnung
Proseminare
Portenhauser
Einführung in die Methoden neutestamentlicher Exegese
2st.
A, G, L
siehe Aushang
Do 14-16
Das Proseminar führt in die wissenschaftliche Auslegung des griechischen Neuen Testaments ein. Methodenschritte werden vorgestellt und anhand ausgewählter neutestamentlicher Texte eingeübt. Der Umgang mit wichtigen Hilfsmitteln (Textausgaben,
Lexika, Kommentare etc.) wird erlernt. Ziel ist die Befähigung zur selbständigen wissenschaftlichen Arbeit am Neuen Testament. Dazu gehört auch das offene Gespräch über
theologische und hermeneutische Fragen.
Literatur:
Nestle/Aland, Novum Testamentum Graece, Stuttgart 28. Aufl. 2012.
Weitere Literatur wird in der 1. Sitzung bekanntgegeben.
Voraussetzungen: Graecum
Erwartungen:
regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit; evtl. Referat; gründliche
Vor- und Nachbereitung
Qualifikation:
Teilnahmeschein; benoteter Schein aufgrund einer Proseminararbeit
Anmeldung:
in der 1. Sitzung
Seminare
Stettler
Die Kirche im NT
2st.
G, H (L)
siehe Aushang
Mo 16-18
Die über ein Jahrtausend selbstverständliche Einheit zwischen Kirche und Gesellschaft
zerbricht zusehends. Die Kirche wird mehr und mehr marginalisiert und muss sich in
ihrer neuen, in vieler Hinsicht aber der neutestamentlichen Situation entsprechenden
Rolle als Minderheit in der Gesellschaft zurecht finden. Dabei kann ihr die Rückfrage
nach dem neutestamentlichen Zeugnis von der Kirche als „Kontrastgesellschaft“ den
Weg weisen.
Literatur:
Stuhlmacher, Peter,, Kirche nach dem Neuen Testament, in: ders., Biblische Theologie und Evangelium, Tübingen 2002, 253-278.
24
Neues Testament
Lohfink, Gerhard, Wie hat Jesus Gemeinde gewollt? Zur gesellschaftli
chen Dimension des christlichen Glaubens. Freiburg, Basel, Wien:
Herder, 1982. Roloff, Jürgen, Die Kirche im Neuen Testament, GNT
10, Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht, 1993.
Voraussetzungen: Griechisch, NT-Proseminar
Erwartungen:
Regelmäßige Teilnahme, Protokoll
Qualifikation:
Hauptseminararbeit
Anmeldung:
in der 1. Sitzung
Eckstein
Sondergut des Lukasevangeliums
2st.
G, H, L
siehe Aushang
Mi 16-18
Zentrale Aspekte des Wirkens und der Verkündigung Jesu sollen im Licht der lukanischen Gesamtdarstellung und des nur im Lukasevangelium überlieferten Sondergutes
wahrgenommen werden. Neben den überlieferungsgeschichtlichen, literarkritischen
und redaktionsgeschichtlichen Fragen werden auf der Grundlage detaillierter Exegese
die theologischen wie christologischen, die anthrologischen wie soteriologischen Gesichtspunkte zur Geltung kommen.
Literatur:
Lektüre des Lukasevangeliums, speziell des Sondergutes und der für das
Thema relevanten Perikopen. Zu Aufbau, Redaktion und Theologie s.
die einschlägigen Einleitungen, Theologien, Kommentare – und die synoptische Gliederung im Anhang der Synopse von Aland.
Voraussetzungen: Neutestamentliches Proseminar
Erwartungen:
Engagierte Mitarbeit und Bereitschaft, ein Protokoll zu übernehmen.
Qualifikation:
Benoteter Schein für Seminararbeit; bei Lehramtsstudierenden
zudem für Referat mit schriftlicher Ausarbeitung
Anmeldung:
1. Sitzung
Heckel
Der Epheserbrief als Summe der paulinischen Theologie
2st.
O
siehe Aushang
Mi 17-20, 14-tägig
Der Epheserbrief ist das Schreiben eines Paulusschülers, der aus sämtlichen Paulusbriefen die wichtigsten theologischen Themen aufgreift und für die Herausforderungen der
Kirche in der zweiten Generation fruchtbar macht. Im Seminar sollen die theologischen
Grundlagen in den Paulusbriefen und die deuteropaulinischen Weiterentwicklungen
im Epheserbrief erarbeitet werden. Das Seminar bietet einen Überblick über zentrale
Themen der paulinischen Theologie und ihre Rezeption in der Paulusschule.
Literatur:
P. Pokorny / U. Heckel, Einleitung in das Neue Testament, Tübingen 2007.
M. Gese, Der Epheserbrief, Neukirchen-Vluyn 2013.
M. Gese, Das Vermächtnis des Apostels. Die Rezeption der paulinischen
Theologie im Epheserbrief (WUNT II/99), Tübingen 1997.
G. Sellin, Der Brief an die Epheser (KEK), Göttingen 2008.
25
Neues Testament
Voraussetzungen:
Erwartungen:
Qualifikation:
Anmeldung:
Proseminar
kontinuierliche Teilnahme und Mitarbeit
Seminarschein
Erste Sitzung
Sozietäten
Landmesser
Aktuelle Forschungen zum Neuen Testament
Blockveranstaltung
D, F, H, (L)
siehe Aushang
16.-18.1.15
In der Sozietät werden aktuelle exegetische Fragestellungen diskutiert, die ganz bewusst mit hermeneutischen Überlegungen verbunden werden. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besteht zudem die Möglichkeit, eigene Arbeiten vorstellen zu
können. Darüber hinaus sollen aktuelle Publikationen zum Neuen Testament wahrgenommen und diskutiert werden.
Literatur:
Wird in der Sozietät bekanntgegeben
Erwartungen:
gründliche Mitarbeit; Referat
Qualifikation:
Seminarschein
Anmeldung:
bei Landmesser oder im Sekretariat des Lehrstuhls
Kolloquien
Eckstein
Kolloquium Johannesevangelium
1st.
G, H, L, O
siehe Aushang
Di 10-11
Im Kolloquium besteht die Möglichkeit, über die Inhalte der Vorlesung zu diskutieren,
Einzelaspekte zu vertiefen und sowohl hermeneutische Voraussetzungen als auch Konsequenzen für Theorie und Praxis zu reflektieren.
Voraussetzungen: keine
Erwartungen:
Teilnahme auch gelegentlich möglich
Anmeldung:
Nicht notwendig
26
Neues Testament
Übung
Holtz
Anthropologie bei Philo und Paulus
2st
IntegrM 1
siehe Aushang
Mi 18-20
Obwohl sich der jüdische Exeget Philo von Alexandrien und Paulus, der Apostel Jesu
Christi, in ihrer Persönlichkeit, ihrer Bildung und ihrem Glauben unterscheiden, ist ihr
Blick auf den Menschen erstaunlich einheitlich. Die konkrete Gestalt, in der sie vom
Menschen reden, unterscheidet sich jedoch erheblich. Philo reagiert bei seiner Rede
über den Menschen auf Diskussionen in der hellenistischen Philosophie. Paulus reagiert in der Korintherkorrespondenz, mit der wir uns schwerpunktmäßig beschäftigen werden, auf das, was er als Fehlverhalten der Getauften wahrnimmt. Diese Unterschiede im Gemeinsamen machen den Reiz einer vergleichenden Lektüre von Paulus
und Philo aus. In der Übung werden wir ausgewählte Texte beider Autoren teils in der
Quellensprache lesen und die anthropologischen Konzeptionen miteinander analysieren und diskutieren.
Literatur:
C. Noack, Haben und Empfangen. Antithetische Charakterisierungen
von Torheit und Weisheit bei Philo und Paulus, in: R. Deines, K.-W.
Niebuhr (Hgg.), Philo und das Neue Testament, WUNT 172, Tübingen 2004, 283-307.
G. Veltri, Art. Philo, RGG4 6 (2003), 1286-1288.
Voraussetzungen: Griechischkenntnisse
Wenn’s um Fachbücher geht
450.000 Bücher im Lagerkatalog
Abholung oder portofreie Lieferung
einen Tag nach Bestelleingang
www. libronet.de
Ein Dienst der Buchhandlung Beneke
72074 Tübingen, Gartenstraße 18
Fon 22803, E-Mail beneke@libronet.de
27
Institutum Judaicum
Antikes Judentum und hellenistische Religionsgeschichte
Institutum Judaicum
Für nähere Informationen zu den Veranstaltungen von Herrn Professor
Morgenstern und zu denen des Lehrstuhles für Religionswissenschaft
und Judaistik beachten Sie bitte zusätzlich die entsprechenden Aushänge.
Proseminare
Dubrau
Die politische Dimension des ‚Landes Israel’ im Judentum
2st.
O
siehe Aushang
Di 12-14
Im Talmud streiten Rabbi Zera und Rabbi Jehuda über die Bedeutung des Wohnens im
Land Israel. Während für Rabbi Zera die Einwanderung in das Land Israel aus Babylonien einer Übertretung eines Gebots gleichkommt, bringt R. Jehuda gegenteilige Traditionen in die Diskussion ein (bKet 110b f.). Welche (widersprüchlichen) Aussagen über
das Land Israel finden sich in der frühen rabbinischen Literatur? Von welchen Gruppierungen und Autoritäten werden im Mittelalter und in der Neuzeit welche Aussagen
propagiert bzw. reflektiert? Inwieweit verbinden sich damit messianische Implikationen? Diese und weitere Fragestellungen sollen im Kurs zur Sprache kommen. Das Proseminar widmet sich dabei zunächst der Bedeutung des Landes Israel in rabbinischen
und mittelalterlichen Quellen. In einem weiteren Schritt werden Stellungnahmen zur
Rolle des Staates Israel in orthodoxen Bewegungen nach der Staatsgründung Israels
eingebracht (Satmar, Neturei Karta oder Chabad) und im Kontext von Tradition und
Zeitgeschehen diskutiert. Parallel zur thematischen Ausrichtung möchte der Kurs auch
eine allgemeine Einführung in die rabbinische Literatur vermitteln.
Literatur: Gafni, I.M., Land, Center and Diaspora: Jewish Constructs in Late Antiquity, Sheffield 1997.
Guttmann, A., Jerusalem in Tannaitic Law, in: HUCA 40-41 (1969-1970)
251-275.
Hoffmann, L.A. (Hrsg.), The Land of Israel. Jewish Perspectives, Notre Dam
1986.
Houtman, A., „They direct their heart to Jerusalem“: references to Jerusalem and Temple in Mishnah and Tosefta Berakhot, in: dies., M.J.H.M.
Poorthuis und J. Schwartz (Hrsg.), Sanctity of Time and Space in Tradition and Modernity, Leiden – Boston – Köln 1998, 153-166.
Safrai, S., Relations between the Diaspora and the Land of Israel, in: S.
Safrai und M. Stern (Ed.), The Jewish People in the First Century, Vol.
1, Assen 1974, 184-215.
Stemberger, G., Die Bedeutung des „Landes Israel“ in der rabbinischen
Tradition, in: Kairos 25 3/4 (1984) 176-199.
(weitere Literatur wird im Kurs bekannt gegeben)
28
Institutum Judaicum
Erwartungen: Vor- und Nachbereitung, Kurzvorträge
Qualifikation: Je nach Studiengang/Prüfungsordnung Referat oder Proseminararbeit
Anmeldung: Bitte um vorherige Anmeldung unter alexander.dubrau@gmail.com
Hinweis:
28.10.-16.12. wöchentlich, der Rest durch zwei Studientage (Termine
n.V.)
Seminare
Lichtenberger
Psalmenhandschriften aus den Qumranfunden
2st.
G, H, L
siehe Aushang
Mo 18-20
Unter den Textfunden vom Toten Meer sind Reste von 39 Psalmenhandschriften erhalten geblieben, die nicht nur den Textbestand des masoretischen Psalters repräsentieren, sondern auch darüber hinausgehende Texte bieten. Einige Psalmensammlungen
kombinieren Psalmen des masoretischen Psalters mit bisher unbekannten Texten und
bieten z.T. auch eine neue abweichende Reihenfolge. So haben die Psalmenhandschriften vom Toten Meer sowohl textkritische, redaktionsgeschichtliche und kanongeschichtliche Relevanz. Im Zentrum wird die Lektüre von Psalmenhandschriften aus
den Höhlen 4 und 11 stehen.
Literatur:
A. Lange, Handbuch der Textfunde vom Toten Meer, 1, Tübingen 2009,
373-450;
U. Dahmen, Psalmen- und Psalter-Rezeption im Frühjudentum, Leiden/
Boston 2003;
H.-J. Fabry, Der Psalter in Qumran, in: E. Zenger, Der Psalter in Judentum
und Christentum, Freiburg 1998, 137-163;
P.W. Flint, The Dead Sea Psalms Scrolls and the Book of Psalms, Leiden/
New York/Köln 1997;
M. Leuenberger, Aufbau und Pragmatik des 11QPsa-Psalters, RdQ 22
(2005), 165-211;
H. Lichtenberger, Die Jerusalemorientierung von 11QPsa, in: A. Grund/A.
Krüger/F. Lippke (Hg), Ich will dir danken unter den Völkern, FS B.
Janowski, Gütersloh 2013, 645-657.
Photographien der Texte und Transkriptionen werden in den jeweiligen
Sitzungen zur Verfügung gestellt.
Voraussetzungen: Hebräischkenntnisse, Proseminar AT oder NT
Erwartungen:
regelmäßige Mitarbeit, ggf. Protokoll
Qualifikation:
Teilnahmeschein, bei Seminararbeit benoteter Schein
Anmeldung:
in der ersten Sitzung
29
Martin Hoffmann
Studienbuch Martin Luther
Grundtexte und Deutungen
248 Seiten | 15,5 x 23 cm | Paperback
ISBN 978-3-374-03727-8
€ 28,00 [D]
Wenn Martin Luthers Theologie gegenwärtig noch eine Bedeutung hat, so
besteht sie nicht in der Konservierung ihrer Formeln, sondern in den theo­
logischen Perspektiven, die er im Studium der Bibel herausgearbeitet hat
und die es weiter zu verfolgen gilt – gerade in der Krise der Moderne.
Für diesen Zweck braucht es neben den großen Werken über Luthers Theo­
logie auch einen Wegweiser durch seine Schriften und sein Denken. Diesen
entdeckt der Autor in Luthers theologia crucis und ihrer grundlegenden
Logik für reformatorische Theologie: Das Studienbuch entfaltet 10 Schlüssel­
themen in Luthers Theologie von der Perspektive des Kreuzes her und legt so
eine Leitlinie durch sein Werk.
Eine Auswahl an Originaltexten vermittelt die notwendigen Basiskenntnisse
zu den Themen und befähigt zu einer eigenen Meinungsbildung. Impulse für
die Einzelarbeit und das Gruppengespräch helfen, die Texte im Studium und
der Gemeindearbeit einzusetzen. Die eigene Deutung des Autors zielt auf die
Provokation und transformierende Kraft von Luthers Theologie und Ethik.
Bestell-Telefon: 0341 7114116
30
vertrieb@eva-leipzig.de
Kirchengeschichte
Kirchengeschichte
Vorlesungen
Rieger
Theologiegeschichte der Reformationszeit (DG III)
siehe Aushang
Qualifikation:
Drecoll
4st.
Mi, Do 10-12
Vorlesungspräfung.
Kirchengeschichte I: Alte Kirche
4st.
siehe Aushang
Do, Fr 8-10
Die Ausbreitung und „Einnistung“ des Christentums im Römischen Reich und die daraus folgenden Entwicklungen werden bis zum 5. Jh. verfolgt. Für das 2. Jh. stehen
neben den Christenverfolgungen die Versuche im Vordergrund, eine christliche „Theologie“ zu entwickeln (Gnosis, Markion, Apologeten). Wie sich das Christentum im 3. Jh.
zu einer liturgisch zunehmend gestalteten, institutionell geordneten und theologisch
verantworteten Größe entwickelt, wird dann für die Ost- wie für die Westkirche verfolgt. Hierbei spielten die Entstehung der Exegese und die Auseinandersetzung mit
dem „Heidentum“ ebenso eine Rolle wie die Ausbildung des Bischofsamts und der
Synoden. Die sog. Konstantinische Wende und die Etablierung des Christentums als
einer zunehmend dominierenden Religion im 4. und frühen 5. Jh. gehen einher mit inneren Auseinandersetzungen (Donatistischer Streit, Arianischer Streit) und einer Auseinanderentwicklung von Ost und West. Im Westen entwickelt sich eine ausdifferenzierte lateinische Theologie (Ambrosius, Hieronymus, Augustin, Pelagianischer Streit),
doch brechen die Strukturen des Römischen Reiches im 5. Jh. weg (sog. „Völkerwanderung“), Im Osten bildet sich ein neues Verhältnis zwischen Kaiser und Kirche heraus,
das gerade den Christologischen Streit beeinflusst.
Ritter, Adolf Martin: Alte Kirche, Kirchen- und Theologiegeschichte in
Quellen 1, Neukirchen-Vluyn 10. Aufl. 2012;
Hauschild, Wolf-Dieter: Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte
1, Gütersloh 4. Aufl. 2011.
Qualifikation: Vorlesungsprüfung, auch im Rahmen der Kirchlichen Zwischenprüfung
Hinweis:
Beginn: 17.10.14
Literatur:
31
Kirchengeschichte
Proseminare
Bayha
Einführung in die Methodik kirchengeschichtlichen Arbeitens:
Häretikerbekämpfung in der alten Kirche
2st.
A, G
siehe Aushang
Di 18-20
Das Proseminar wird in die Methoden und Fragestellungen kirchengeschichtlichen Arbeitens einführen und dabei grundlegende Techniken erarbeiten, die nicht zuletzt für
die Abfassung einer Hausarbeit im Fach Kirchengeschichte wesentlich sind.
Dies geschieht anhand ausgewählter Quellentexte aus dem Bereich antihäretischer
Auseinandersetzungen zur Zeit der alten Kirche (ein Fokus wird dabei auf dem antihäretischen Werk des Filastrius von Brescia liegen). Im Zuge der Beschäftigung mit
unterschiedlichen Gruppierungen werden Mechanismen der Identitätsbildung und
Abgrenzung von sog. Häretikern untersucht sowie inhaltliche Kriterien und rhetorische
Strategien der Ausgrenzung in den Blick genommen werden.
Begleitend zum Proseminar wird eine Lektüreübung angeboten (ein Besuch der Übung
ist keine Voraussetzung für eine Teilnahme am Proseminar).
Literatur:
wird im Verlauf des Proseminars bekannt gegeben
Voraussetzungen: Latinum, Griechischkenntnisse (min. ein Semester Griechisch)
Erwartungen:
Vor- und Nachbereitung der Sitzungen (hierzu sollten mehrere
Stunden Vorbereitungszeit pro Woche einkalkuliert werden),
Anfertigung von schriftlichen Aufgaben zu einzelnen Methodenschritten
Qualifikation:
Teilnahmeschein, benoteter Schein nach Anfertigung einer Proseminararbeit
Anmeldung:
Es wird bis zum 10.10.2014 um Anmeldung per E-Mail (vanessa.bayha@uni-tuebingen.de) gebeten
Hinweis:
Lektüreübung: Häretikerbekämpfung in der alten Kirche
Früh
Einführung in die Methodik kirchengeschichtlichen Arbeitens:
Die Rolle der evangelischen Kirche(n) im Ersten Weltkrieg
2st.
A, G, L
siehe Aushang
Fr 14-16
2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. Dieses Proseminar führt inhaltlich in die Rolle der Evangelischen Kirche(n) während des Ersten
Weltkrieges 1914-1918 ein. Auf der Grundlage des zeitgeschichtlichen Kontextes werden verschiedene kirchliche Arbeitsfelder (Leben und Arbeiten in den Kirchengemeinden, pfarramtliche Tätigkeiten, Gottesdienste, Seelsorge, Diakonie etc.) und deren Veränderungen während des Kriegsverlaufes in den Blick genommen. Die Inhalte werden
gemeinsam anhand von Referaten, Textarbeit, Diskussionen etc. erschlossen.
Das Proseminar dient vor allem dem fu0ndierten Erlernen wissenschaftlichen Arbeitens im Fach Kirchengeschichte. Deshalb ist das Einüben der Methodik der Textarbeit
und der Geschichtswissenschaften Thema jeder Sitzung. Ergänzend dazu ist eine Exkursion zum Landeskirchlichen Archiv und der Landeskirchlichen Zentralbibliothek in
Stuttgart geplant.
32
Kirchengeschichte
Ziel des Proseminars ist es, historische Quellen eigenständig und detailliert interpretieren und kirchen-, theologie- als auch allgemeingeschichtlich einordnen zu können.
Ausgehend von diesen Grundlagen können die Studierenden am Ende des Proseminars
selbstständig eine wissenschaftliche Arbeit im Fach Kirchengeschichte anfertigen.
Literatur:
Literatur wird gezielt im Laufe des Semesters bekannt gegeben.
Voraussetzungen: Latinum
Erwartungen:
regelmäßige Teilnahme, Übernahme eines Referats und eines
Protokolls, Erledigung einiger schriftlicher Hausaufgaben
Qualifikation:
Teilnahmeschein, benoteter Proseminarschein bei Anfertigung
einer Proseminararbeit
Anmeldung:
bis Montag, 13.10.14, per E-Mail: julia.frueh@uni-tuebingen.de
Seminare
Drecoll/Kirstein
Augustin und Orosius
2st.
siehe Aushang
Mo 16-18
Als Orosius im Jahr 414 Augustin besuchte, hatte dieser bereits angefangen, eine umfangreiche Geschichtsdeutung in Auseinandersetzung mit der paganen Kultur und Philosophie zu schreiben: De civitate dei. Dieses Werk baute Augustin in den folgenden
Jahren nicht nur zu einer substantiellen Auseinandersetzung mit der platonischen Philosophie aus, sondern entwarf auch eine universalgeschichtliche Perspektive der „pilgernden Kirche“ - vom Teufelsfall bis zum Jüngsten Tag. Orosius schrieb fast zeitgleich
eine demgegenüber selbständige Universalgeschichte, die Historiae adversus paganos. Die beiden Entwürfe miteinander zu vergleichen, ist für die Konzeptionen göttlichen Handelns in der Geschichte aufschlussreich. Die Weiterentwicklung klassischer
Muster der Geschichtsdeutung und Historiographie kommen dabei genauso in den
Blick wie die theologischen Voraussetzungen beider Autoren. Die Einordnung dieser
Werke und ihre Funktion für die Etablierung einer christlichen Wirklichkeitssicht am
Anfang des 5. Jh.s sollen dabei in interdisziplinärer Perspektive (Patristik, Lateinische
Philologie) verfolgt werden.
Literatur:
Horn, Christoph (Hg.): De civitate dei, Berlin 1997; Van Oort, Johannes:
De ciuitate dei (Über die Gottesstadt), in: Drecoll, Volker Henning (Hg.): Augustin Handbuch, Tübingen 2007, 347-363;
Peter van Nuffelen, Orosius and the Rhetoric of History, Oxford 2012.
Voraussetzungen: Proseminar in KG (für die teilnehmenden Theologiestudierenden)
Hinweis:
im Rahmen der Philipp-Melanchthon-Stiftung
Beginn: 20.10.14
33
Kirchengeschichte
Das geordnete kirchliche Amt.
Blockseminar
Kampmann/Herms
Seine Grundfunktionen in römisch-katholischer,
reformatorischer und heutiger evangelischer Sicht
F, H, L
siehe Aushang
siehe Termine
Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im Bereich Kirchenordnung
auf der Seite 37.
Oberseminare
Kampmann
Präsentation und Diskussion von
Forschungen zur kirchlichen Zeitgeschichte
1st.
F
siehe Aushang
Di 19-20
Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im Bereich Kirchenordnung
auf der Seite 38.
Editionsprobleme des Nilus von Ankyra Blockveranstaltung
und neuere Forschungen zur
Kirchen- und Dogmengeschichte der Älteren Kirchengeschcihte
siehe Aushang
Di 20-22
Das Oberseminar diskutiert Probleme der Edition des Logos asketikos des Nilus von
Ankyra sowie aktuelle Arbeitsvorhaben und neuere Entwürfe aus dem Bereich der Patristik.
Anmeldung:
durch persönliche Anmeldung in der Sprechstunde
Hinweis:
Beginn: 15.10.14
Drecoll
Drecoll, Fürst
Paulusauslegung in der Frühen Kirche
Blockveranstaltung
siehe Aushang
siehe Termine
Die Blockveranstaltung verfolgt wichtige Stationen der Paulusauslegung der Alten
Kirche und beschäftigt sich schwerpunktartig mit den beiden großen Deutungen der
Ost- und Westkirche: Origenes und Augustin. Die Differenzen zwischen den Auslegungen führen zu den Kernproblemen paulinischer Theologie, die theologiegeschichtlich
ebenso relevant sind wie systematisch-theologisch. Besondere Aufmerksamkeit werden den exegetischen Techniken und den theologischen Voraussetzungen der Exegese
geschenkt. Ein Reader der wichtigsten Texte wird den Teilnehmenden zur Verfügung
gestellt.
Voraussetzungen: Die Lehrveranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studierende und Doktoranden.
Anmeldung:
durch persönliche Anmeldung in der Sprechstunde oder volker.
drecoll@uni-tuebingen.de
Hinweis:
im Rahmen der Philipp-Melanchthon-Stiftung
Termine:
22.-25. Oktober 2014
34
Kirchengeschichte
Übungen
Bayha
Lektüreübung zum Proseminar:
Häretikerbekämpfung in der alten Kirche
2st.
A, G
siehe Aushang
Mo 16-18
Die Übung wendet sich in erster Linie an die Studierenden des Proseminars „Einführung in die Methodik kirchengeschichtlichen Arbeitens: Häretikerbekämpfung in der
alten Kirche“. Gelesen und übersetzt werden Quellentexte im Umfeld antihäretischer
Auseinandersetzungen, so dass die Übung nicht zuletzt der Anwendung bzw. Auffrischung von Sprachkenntnissen sowie der kontinuierlichen Übersetzungspraxis dienen
kann.
Voraussetzungen: Latinum, Griechischkenntnisse (min. ein Semester Griechisch)
Qualifikation:
Teilnahmeschein
Früh
Die evangelischen Kirchengemeinden in der Kriegszeit (1914-1918)
2st.
O, IntegrM 2
siehe Aushang
Do 14-16
Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im Bereich Kirchnordnung
auf der Seite 38.
Hahn-Jooß
Texte zum reformatorischen Schriftverständnis
2st.
O
siehe Aushang
siehe Termine
Viele gegenwärtige Diskussionen auch in den Landeskirchen sind in ihrem Ursprung
hermeneutische Diskussionen: Wie wird das „Schriftprinzip“ in Fragen der Kirchenleitung angewendet? Lohnend scheint hier ein Blick in die Grundlagen reformatorischen
Schriftverständnisses, wie es sich gerade in seinen historischen Zusammenhängen entwickelt und dabei zugleich Maßstäbe hervorgebracht hat, die auch heute noch für
evangelisch-kirchliches Leben wirksam sind. Wir werden einschlägige Texte der Reformatoren erster und zweiter Generation lesen und uns die Argumente in Abgrenzung
und Zustimmung zu anderen Positionen vergegenwärtigen, um darin auch selbst an
Problembewusstsein und Sprachfähigkeit zu gewinnen und abschließend einen Ausblick in die Gegenwart zu wagen.
Literatur:
wird im Laufe der Übung bekanntgegeben
Voraussetzungen: Latein, Griechisch
Erwartungen:
engagierte Mitarbeit
Termine:
n. V. (vormittags),
konstituierende Sitzung am Montag, 13.10., 9 c.t.
35
Ulrich H. J. Körtner
Gottesglaube und Religionskritik
Forum Theologische
Literaturzeitung (ThLZ.F) | 30
168 Seiten | 12 x 19 cm | Paperback
ISBN 978-3-374-03753-7
€ 18,80 [D]
Parallel zum Wiedererstarken von Religion im öffentlichen Raum formiert
sich auch ein neuer Atheismus. Beide Entwicklungen führen zu einer
Renaissance der Religionskritik. In Auseinandersetzung mit heutigen Formen des Atheismus soll das komplexe Verhältnis von christlichem Glauben
und Religionskritik untersucht werden. Komplex ist dieses Verhältnis zum
einen, weil der Begriff der Religionskritik eine mehrfache Bedeutung hat,
zum anderen, weil der biblische Gottesglaube selbst erhebliches religionskritisches Potenzial hat.
Gottesglaube und Religionskritik stehen sich also nicht einfach als zwei
verschiedene Größen gegenüber, sondern durchdringen einander. Darum
kann auch die Auseinandersetzung mit heutigen Formen von Religionskritik
nicht nach einem einfachen Schema von Frage und Antwort geführt werden,
sondern nur in einem Wechselspiel von unterschiedlichen Formen der Kritik
von Religion.
Bestell-Telefon: 0341 7114116
36
vertrieb@eva-leipzig.de
Kirchenordnung
Kirchenordnung
Proseminar
Früh
Einführung in die Methodik kirchengeschichtlichen Arbeitens:
Die Rolle der evangelischen Kirche(n) im Ersten Weltkrieg
2st.
A, G, L
siehe Aushang
Fr 14-16
Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im Bereich Kirchengeschichte
auf der Seite 32.
Seminare
Das geordnete kirchliche Amt.
Kampmann/Herms
Blockseminar
Seine Grundfunktionen in römisch-katholischer,
reformatorischer und heutiger evangelischer Sicht
F, H, L
siehe Aushang
siehe Termine
„Um diesen Glauben [an das rechtfertigende Handeln Gottes] zu erlangen, hat Gott
das Predigtamt eingesetzt, das Evangelium und die Sakramente gegeben“, wird 1530 in
der Confessio Augustana, Art. 5, formuliert, und CA Art. 14 hält fest, „dass niemand in
der Kirche öffentlich lehren oder predigen oder die Sakramente reichen soll ohne ordnungsgemäße Berufung“. Das geordnete kirchliche Amt ist damit als für reformatorische Kirchen lutherischer Prägung konstitutiv ausgewiesen. Vor welchem Hintergrund
ist dies zu verstehen? Wie hebt sich das reformatorische Verstehen des Amtes uns
der ihm zuzuordnenden Grundfunktionen von der Charakterisierung des Amtes in der
römisch-katholischen Kirche ab? Und inwiefern gewinnt und behält dies Relevanz auch
für die gegenwärtige (Leitungs-)Gestalt evangelischer Kirchen und der Ausrichtung des
Verkündigungsauftrags?
Diesen Fragen soll anhand der Analyse einschlägiger theologischer Texte sowie kirchlicher (Rechts-)Ordnungen aus diversen Epochen nachgegangen werden - um die zu
diesen Fragen entwickelten Perspektiven historisch nachzuzeichnen und um zugleich
angesichts der in der Gegenwart zur Frage des Amtes geführten Debatten eine theologisch begründete Argumentation zu entwickeln.
Literatur:
Wird in der konstituierenden Sitzung am 21.10.2014 bekanntgegeben.
Voraussetzungen:
Erwartungen:
Qualifikation:
Anmeldung:
Termine:
Bereits erfolgter Besuch eines KG- und eines ST-Proseminars,
Latinum (bzw. Lateinkenntnisse je nach Anforderung des Studiengangs).
Aktive Beteiligung an den Seminarsitzungen, Übernahme eines
Referates und eines Protokolls.
Teilnahmeschein bei aktiver Beteiligung im oben skizzierten
Umfang, Benotung bei Anfertigung einer Hausarbeit.
In der konstituierenden Sitzung am 21.10.2014.
Do 21.10.14, 20-22;
Sa 29.11.14, 13.12.14, 17.01.15, jeweils 9-17
37
Kirchenordnung
Oberseminare
Kampmann
Präsentation und Diskussion von
Forschungen zur kirchlichen Zeitgeschichte
1st.
F
siehe Aushang
Di 19-20
(Eigene) Arbeitsvorhaben und Forschungen aus dem Bereich der Kirchlichen Zeitgeschichte und angrenzender Disziplinen werden vorgestellt und diskutiert. In Absprache
mit den Teilnehmenden gegebenenfalls auch eine Exkursion.
Literatur:
Wird in Absprache mit den Teilnehmenden themenbezogen ausgewählt
und benannt.
Voraussetzungen: Bereits erfolgte Teilnahme an Seminaren der KG (KO) und ST sowie eigenes Forschungsengagement
Erwartungen:
Bereitschaft zur Vorstellung und Diskussion eigener Arbeitsvorhaben
Qualifikation:
Je nach Studiengang werden adäquate Qualifikationsmöglichkeiten eröffnet.
Anmeldung:
Teilnahme nur nach persönlicher Voranmeldung. Terminvereinbarung dazu bitte über das Sekretariat des Lehrstuhls (Frau Stinka, Theologicum, Zi. 233)
Übungen
Früh
Die evangelischen Kirchengemeinden in der Kriegszeit (1914-1918)
2st.
O, IntegrM 2
siehe Aushang
Do 14-16
Im Sommer 2014 sind hundert Jahre seit Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 vergangen. Diese Übung führt in das Leben und Arbeiten der evangelischen Kirchengemeinden in Deutschland während der Kriegszeit und den damit verbundenen Veränderungen 1914-1918 ein.
Grundlagenlektüre ist das gleichnamige Buch von Prof. Dr. Martin Schian, in dem er
noch während des Kriegsverlaufes 1917 resümiert: „Weitaus das meiste, was [in den
Kirchengemeinden] getan wurde, war gute, zielsichere Arbeit. Nicht ganz so erfreulich
ist das Bild, das das eigene Leben der Kirchengemeinden in der späteren Kriegszeit
bietet. Nach anfänglichem mächtigem Aufschwung folgte ein Abebben, das viele Hoffnungen enttäuschte.“
Ausgehend von der zeit-, theologie- und allgemeingeschichtlichen Einordnung des
Themas erfolgt methodisch-didaktisch eine gemeinsame Erarbeitung der Inhalte mit
Hilfe von Kurzreferaten, Textarbeit und davon ausgehenden Diskussionen.
Diese Übung eignet sich auch zur inhaltlichen Vertiefung des Proseminares „Einführung in die Methodik kirchengeschichtlichen Arbeitens - Die Rolle der evangelischen
Kirche(n) im Ersten Weltkrieg“.
Literatur:
Schian, Martin: Die evangelischen Kirchengemeinden in der Kriegszeit,
Leipzig 1918.
38
Kirchenordnung
Weitere Literatur wird gezielt im Laufe des Semesters bekannt gegeben.
Voraussetzungen: Latinum
Erwartungen:
Übernahme eines Referates (oder einer vergleichbaren eigenständig in die Übung eingebrachten Arbeit)
Qualifikation:
Teilnahmebescheinigung bei regelmäßiger Anwesenheit und
Mitarbeit
Anmeldung:
bis Montag, 13.10.14, per E-Mail: julia.frueh@uni-tuebingen.de
Breitschwerdt
Die Rezeption des Antirassismusprogramms
des ÖRK in den 1970er Jahren in Deutschland
2st.
A, F, G, H ,L
siehe Aushang
Do 14-16
„Kein deutsches Kirchengeld für afrikanische Guerilla“ titelte die FAZ am 21. September 1970. Wohl kaum ein Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen hat eine
solche Diskussion hervorgerufen wie das Programm zur Bekämpfung des Rassismus
(„Antirassismusprogramm“) in den 1970er Jahren. Insbesondere ein Teil der Synode der württembergischen Landeskirche spielte in dieser Diskussion eine pointierte
Rolle (Erwägung eines Austrittes aus ÖRK / EKD aufgrund dieses Programms), der in
der Übung u.a. nachgegangen werden soll. Weitere Themenbereiche der Übung sind
u.a. die Entstehung und Entwicklung des Ökumenischen Rates der Kirchen bis zu den
1970er Jahren (insbesondere im Hinblick auf das sich wandelnde Verständnis von Mission), die politische Situation im südlichen Afrika, das Verhältnis von Mission und Kolonisation, die Situation der württembergischen Landeskirche in den 1970er Jahren
sowie die unterschiedlichen Positionen zum „Antirassismusprogramm“ des ÖRK in den
deutschen Landeskirchen.
Literatur:
Widmann, Alexander C.: Wandel mit Gewalt? Der deutsche Protestantismus und die politisch motivierte Gewaltanwendung in den
1960er und 1970er Jahren, Göttingen 2013.
Besier, Gerhard (Hg.): Kirchliche Zeitgeschichte. Themenschwerpunkt:
Die Kirchen, das südliche Afrika und der polititsche Kontext. Internationale Halbjahresschrift für Theologie und Geschichtswissenschaft. 9. Jahrgang, Heft 2, Göttingen 1996.
Voraussetzungen: keine
Erwartungen:
regelmäßige Teilnahme, Lektüre von Quellentexten als Vorbereitung auf die Sitzung.
Anmeldung:
per E-Mail an Frau Stinka (Sekretariat Kirchenordnung) oder in
der ersten Sitzung.
Breitschwerdt
Die Evangelischen Landeskirchen Deutschlands
im Umbruchsjahr 1945
2st.
A, F, G, H, L
siehe Aushang
Do 16-18
Das Jahr 1945 markiert in der Geschichte Deutschlands einen Einschnitt. Mit dem Ende
des Zweiten Weltkrieges scheint die sog. „Stunde Null“ für Deutschland gekommen zu
sein, ein völliger Zusammenbruch auf allen Ebenen - eine „tabula rasa“ in politischer,
gesellschaftlicher und kultureller Hinsicht - dadurch jedoch mit der Chance eines „vo39
Systematische Theologie
raussetzungslosen Neuanfangs“ verbunden. Doch kann man bei genauerem Hinsehen
auf vielen Gebieten auch Kontinuitäten feststellen. Dies soll in dieser Veranstaltung
anhand vieler z.T. unveröffentlichter Quellen in Bezug auf die Kirchen in den Blick genommen werden. Inwiefern kann man bei den Kirchen von Kontinuität und/oder Neubeginn nach 1945 sprechen? Dabei kommen u.a. Themengebiete wie Entnazifizierung
(kirchliche Personen als Gutachter sowie Umgang mit Parteigenossen innerhalb der
Pfarrerschaft), kirchliche Neuorganisation, Kirche und Politik (die Kirchen als „politischer Anwalt des Volkes“ im Gegenüber zu den Alliierten, Überlegungen zur Neugründung einer „christlichen“ Partei, usw..), diakonische Maßnahmen der Kirchen angesichts der Not der Bevölkerung (Evang. Hilfswerk), die ökumenische Verbundenheit
und Verantwortung (Stuttgarter Schulderklärung), sowie der Umgang der Kirche mit
den Vertriebenen aus den ehemals deutschen Ostgebieten in den Blick.
Literatur: Thierfelder, Jörg: Einleitung. In: Besier, Gerhard (Hg.): Kirche nach der Kapitulation. Das Jahr 1945 - eine Dokumentation. Band 1, Stuttgart
1989, S. 8-50.
Greschat, Martin: I. Vorgeschichte. In: Lepp, Claudia und Nowak,
Kurt (Hg.): Evangelische Kirche im geteilten Deutschland (19451989/90), Göttingen 2001, S. 11-45.
Voraussetzungen: keine
Erwartungen:
regelmäßige Teilnahme, Lektüre von Quellentexten als Vorbereitung auf die Sitzung.
Anmeldung:
per E-Mail an Frau Stinka (Sekretariat Kirchenordnung) oder in
der ersten Sitzung.
Systematische Theologie
Vorlesungen
Hermanni
Grundfragen der Dogmatik
4st.
O
siehe Aushang
Mo, Di 10-12
Die Aufgabe der Dogmatik besteht darin, das christliche Verständnis von Gott, Welt
und Mensch im Rückbezug auf die Auslegung des biblischen Zeugnisses, auf die Denkund Lehrtraditionen der Kirche sowie im Blick auf die geistige Lage der Gegenwart
zusammenhängend darzulegen und zu prüfen. In diesem Sinne wird die Vorlesung zentrale Fragen der Prolegomena zur Dogmatik und der materialen Dogmatik erörtern
und jeweils Antwortvorschläge präsentieren. Als Begleitlektüre sind die unten angegebenen Bücher gut geeignet.
Literatur: W. Härle, Dogmatik, Berlin/New York, 4. Aufl. 2012
W. Pannenberg, Systematische Theologie, 3. Bde., Göttingen 1988-1993.
W. Joest, Dogmatik, Bd. 1: Die Wirklichkeit Gottes, Göttingen 4. Aufl.
1995; Dogmatik, Bd. 2: Der Weg Gottes mit dem Menschen, Göttingen 4. Aufl.1996.
Erwartungen:
Interesse und regelmäßige Teilnahme
Qualifikation:
Vorlesungsprüfung im Zusammenhang der Zwischenprüfung
40
Systematische Theologie
Gräb-Schmidt
Konzeptionen der Ethik
3st.
EPG I
siehe Aushang
Do 12-14,Fr 12-13
In dieser Vorlesung sollen die wichtigsten Konzeptionen der Ethik vorgestellt und auf
ihre Grundlagen überprüft werden. Die Vorlesung verbindet historische mit systematischen Anteilen und bietet damit zugleich einen fokussierenden Einblick in ausgewählte
Entwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Dabei sollen auch einzelne Problemfelder betrachtet und anhand dieser auch die Vorzüge und Nachteile der zuvor behandelten Theorien Berücksichtigung finden. Ziel der Vorlesung ist es nicht nur, Kenntnisse
über den Theorie- und Problembestand zu gewinnen, sondern auch, die eigene Urteilsfähigkeit zu schulen und die ethische Argumentation profilieren.
Literatur:
wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben
Voraussetzungen: Die Vorlesung ist 3-4 stündig und wird von einem Tutorium begleitet, das für EPG-Studierende verpflichtend ist.
Erwartungen:
Bereitschaft zum Mitdenken
Qualifikation:
Leistungsschein: mündliche Prüfung
Anmeldung:
in der 1. Sitzung
Proseminare
Glaesmann
Grundkurs Ethik
2st.
EPG I, O
siehe Aushang
Mo 14-16
Die Veranstaltung möchte eine systematische Einführung in die Ethik geben, mit dem
Ziel, die ethische Kompetenz der Teilnehmer zu fördern und zu ethischem Denken anzuleiten. Das umfasst einerseits das Wissen um wichtige begriffliche Unterscheidungen
und bedeutende Theorien der Ethik. Andererseits erschöpft sich ethische Kompetenz
nicht in bloßem Wissen über Ethik, sondern besteht vor allem darin, sich methodischreflektiert ein begründetes Urteil über ethische Fragestellungen bilden zu können, d.h.
ethisch denken zu lernen. Beide Aspekte ethischer Kompetenz sollen in Auseinandersetzung mit klassischen Texten sowie exemplarischen Fragestellungen eingeübt werden.
Literatur:
W. Härle: Ethik, Berlin [u.a.]: De Gruyter, 2011
J. Fischer/S. Gruden/E. Imhof/J.-D. Strub: Grundkurs Ethik. Grundbegriffe philosophischer und theologischer Ethik, 2., überarbeitete und
erweiterte Auflage, Stuttgart: Kohlhammer, 2008
R. Spaemann/ W. Schweidler (Hg.): Ethik Lehr- und Lesebuch. Texte –
Fragen – Antworten, Stuttgart: Klett-Cotta, 2007
Voraussetzungen: keine
Erwartungen:
Vorbereitung/Textlektüre/aktive Mitarbeit
Qualifikation:
Teilnahmeschein/ benoteter Schein (PS); EPG I-Schein (benotet)
Anmeldung:
1. Sitzung
41
Systematische Theologie
Nonnenmacher
Probleme der Ekklesiologie
2st.
O
siehe Aushang
Mi 14-16
Die Veranstaltung ist als Einführung in die Ekklesiologie konzipiert. Zentrale Fragen
werden sein: Was ist Kirche? Gemeinschaft Gleichgesinnter oder Volk Gottes und Leib
Christi? Was ist ihre Funktion? Was ist ihr Ziel? Was heißt Gemeinschaft mit Gott? Und
wie ist das Verhältnis von sichtbarer und unsichtbarer Kirche zu denken? Zum Aufbau: Zunächst werden wir uns anhand einführender Texte mit zentralen Problemen der
Ekklesiologie bekannt machen und unterschiedliche Positionen der Ideengeschichte
zu diesen Problemen kennenlernen. Der wesentlich umfangreichere zweite Schritt ist
dann der ausführlichen Diskussion solcher Probleme in der Auseinandersetzung mit
Texten von Primärautoren gewidmet.
Literatur:
Einführungsliteratur wird in der 1. Sitzung genannt und erläutert.
Voraussetzungen: keine
Erwartungen:
Regelmäßige Vorbereitung, Bereitschaft zur Übernahme von
Referaten und Protokollen
Qualifikation:
Proseminarschein
Anmeldung:
in der 1. Sitzung
Seminare
Hermanni/Leuenberger/Schick
Schelling und die biblische Urgeschichte
2st.
O, Ph
siehe Aushang
Di 18-20
Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im Bereich Altes Testament
auf der Seite 18.
Menga
2st.
Phänomenologie der Transzendenz.
Figuren des Überschusses im Denken Heideggers, Levinas‘, Nancys und Waldenfels‘
Ph
siehe Aushang
Do 14-16
Im Laufe der Geschichte des wesetlichen Denkens hat „Transzendenz“ immer eine besondere begriffliche Schnittstelle zwischen Philosophie und Theologie repräsentiert.
Jedoch erst seit dem Anfang des 20. Jhs. hat dieser Begriff eine besonders intensive
theoretische Wiederaufnahme erfahren, die zahlreiche Implikationen und Konsequenzen sowohl für die Möglichkeit einer (Neu-)Bestimmung der Philosophie als auch für
diejenige der Theologie hat.
Solche Implikationen und Konsequzenzen werden wir im Laufe unseres Seminars
thematisieren, indem wir anhand einiger repräsentativer Positionen im Bereich der
zeitgenössischen Philosophie, die Reichweite des Begriffs „Transzendenz“ durch ihre
ontologische (Heidegger), ethische (Levinas), politische (Nancy) und religiöse-hyperphänomenologische (Waldenfels) Prägung erläutern und diskutieren werden.
42
Systematische Theologie
Literatur:
wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Anmeldung:
Schwanke
keine Voranmeldung
Hauptthemen der Christologie
2st.
O, L
siehe Aushang
Do 18-20
Nicht wenige bezeichnen die Christologie als Kern des christlichen Glaubens. Dabei
trifft die Frage „Wer war Jesus Christus?“ nicht nur das Zentrum dessen, was Christen
glauben, sie mutet Christen auch schier Unglaubliches zu: Den Glauben an einen Gott,
der dreifaltig und gleichzeitig einer ist, an eine Jungfrau, die schwanger wird, an einen
Gottessohn, der Mensch wird und gleichzeitig wahrer Gott und wahrer Mensch ist, der
zu leiden vermag, einen Sühnetod stirbt, vom Tod ins Leben zurückkehrt, in den Himmel auffährt und eines Tages zur Erde zurückkommen wird.
Das Seminar widmet sich diesen Hauptthemen der Christologie, zeigt dabei Entstehung
und Entwicklung des Dogmas, analysiert die zentralen christologischen Bekenntnisse,
erklärt die wichtigen Fachbegriffe, macht die christologischen Häresien verständlich
und zeigt auf, wie die christologischen Bekenntnisse heute geglaubt werden können.
Literatur:
Wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Erwartungen:
Übernahme eines Referats.
Anmeldung:
in der ersten Sitzung
Bayer
Blockseminar
Der Gekreuzigte vor Augen gemalt.
Kreuzestheologie zwischen Luther und gegenwärtigen Anfragen
F, H, L
siehe Termine
Das Hauptseminar befaßt sich mit Luthertexten - wie der Heidelberger Disputation
(1518) und späteren Predigten - in der Absicht, in dem gegenwärtigen Streit um die
Heilsbedeutung des Kreuzestodes Jesu urteilsfähig zu werden.
Voraussetzungen: Latinum, Systematisches Proseminar
Erwartungen:
Bereitschaft zur Übernahme eines Referates
Qualifikation:
schriftliche Hausarbeit
Anmeldung:
Interessenten mögen sich bitte melden: bayer@unitybox.de
Termine und Ort: Eröffnungssitzung: 8.11.14, 9-12 Uhr, SR2 Theologicum, Tübingen
Block: 22.-26.2.15; in der Lutherakademie in Ratzeburg
Christe
Blockseminar
Rechtfertigung bei Karl Barth (Grundtext: KD IV/1,573-718)
F, H
siehe Aushang
siehe Termine
„Das dem menschlichen Unrecht zum Trotz im Tode Jesu Christi aufgerichtete und in
seiner Auferstehung proklamierte Recht Gottes ist als solches der Grund eines neuen,
ihm entsprechenden Rechtes auch des Menschen. In Jesus Christus dem Menschen
43
Systematische Theologie
zugesprochen, verborgen in Ihm und in Ihm einst zu offenbaren, ist es keinem Ersinnen, Erstreben und Vollbringen irgend eines Menschen zugänglich. Es ruft aber seine
Wirklichkeit nach eines jeden Menschen Glauben als der ihm schon jetzt gemäßen
Anerkennung, Besitzergreifung und Bestätigung.“ – Mit diesen Worten beschreibt der
reformierte Theologe Karl Barth, worum es bei der Thematik der Rechtfertigung des
Menschen geht, die nach lutherischer Auffassung der Artikel ist, „mit dem die Kirche
steht und fällt“. Im Seminar soll unter Heranziehung auch anderer Barth-Texte der
entsprechende Paragraph aus der Kirchlichen Dogmatik IV/1 gelesen und interpretiert
werden und dabei insbesondere nach seiner Abhebung von und Kontinuität zu der
Rechtfertigungslehre Luthers gefragt werden. Zu Beginn des Seminars wird deshalb
eine Beschäftigung mit Luthers dritter Thesenreihe über Röm 3,28 stehen.
Literatur:
Karl Barth: Die Kirchliche Dogmatik IV/1, Zürich 1953 u.ö., 573-718.
Eberhard Busch: Die große Leidenschaft. Einführung in die Theologie
Karl Barths, Gütersloh, 2. Auflage 2001.
Ders.: Karl Barth – Einblicke in seine Theologie, Göttingen 2008.
Michael Trowitzsch: Karl Barth heute, Göttingen, 2. Auflage 2012.
Voraussetzungen: Proseminar
Erwartungen:
Übernahme eines Referates
Qualifikation:
Teilnahmeschein
Anmeldung:
Fr. 17.10.14 14-16 Uhr
Termine:
Fr 17.10.: 14-16 Uhr; Fr 14.11., 12.12.2014 und 16.01.2015: 1618 Uhr; Sa 15.11, 13.12.2014 und 17.01.2015: 10-17 Uhr
Huxel
Die Christologie der Glaubenslehre
Blockseminar
H, L
siehe Aushang
siehe Termine
Schleiermachers Glaubenslehre ist der erste und bis heute bedeutendste Entwurf einer evangelischen Dogmatik, die sich den erkenntnistheoretischen Anfragen der Aufklärungstheologie gestellt und diese konstruktiv verarbeitet hat. Im Seminar soll es
darum gehen, den christozentrischen Ansatz des Werks aufzuzeigen sowie die Grundeinsichten der einschlägigen Paragraphen zur Christologie herauszuarbeiten.
Literatur: F. Schleiermacher, Der christliche Glaube 2. Auflage (1830(1). Nach den
Grundsätzen der evangelischen Kirche im Zusammenhange dargestellt, 2008 (Studienausgabe der SChleiermacher KGA, Abt. 1
Bd. 13/1+2, 2003, De Gruyter Texte).
H. Fischer, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher, München 2001.
K. Nowak, Schleiermacher. Leben, Werk und Wirkung, Göttingen 2001.
Voraussetzungen: systhematisch-theologisches Proseminar
Erwartungen:
Mitarbeit, Übernahme, eines Referats
Qualifikation:
benoteter Schein aufgrund einer Hausarbeit
Anmeldung:
Konstituierende Sitzung: Sa 18.10,14, 9-13 Uhr
Termine:
Sa 22.11.14 9-17 Uhr; Sa 13.12.14 9-17 Uhr; Sa 24.1.15 9-18 Uhr
44
Systematische Theologie
Das geordnete kirchliche Amt.
Blockseminar
Kampmann/Herms
Seine Grundfunktionen in römisch-katholischer,
reformatorischer und heutiger evangelischer Sicht
F, H, L
siehe Aushang
siehe Termine
Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im Bereich Kirchenordnung
auf der Seite 37.
Oberseminare
Gräb-Schmidt
Texte zur Hermeneutik
2st.
siehe Aushang
Di 18-21
Die Veranstaltung führt die Arbeit an Texten zur Ethik und Hermeneutik aus dem SoSe
fort .
Grundlage sind eine Reihe von Autoren verschiedener phänomenologischer und freiheitstheoretischer Ansätze, die auf Ihre Grundeinsichten hinterfragt werden.
Voraussetzungen: selbständige Erabeitung der Texte
Anmeldung:
persönliche Anmeldung
Übungen
Drobe
Grundlagen des reformatorischen Freiheitsverständnisses Lektürekurs: ausgewählte Texte von Luther, Calvin und Zwingli
2st.
O
siehe Aushang
Mo 18-20
Dieser Lektürekurs möchte anhand ausgewählter Texte der Reformatoren Luther, Calvin und Zwingli die Grundlagen und Besonderheiten des reformatorischen Freiheitsverständnisses erarbeiten, indem u.a. folgende Fragen erörtert werden sollen:
- Worauf gründet sich das evangelische Verständnis von menschlicher Freiheit? Was
sind ihre Voraussetzungen?
- Worin besteht die Freiheit des Menschen? Gibt es Grenzen geschöpflicher Freiheit?
- Welchen Sinn, welches Ziel hat die Freiheit des Menschen? Wovon und wozu ist
der Mensch gemäß des christlichen Glaubens im Sinne der Reformatoren frei?
Darüber hinaus ist es Ziel der Übung, die eigenständige Lektüre und das Erschließen
von systematisch-theologischen Texten zu schulen.
Literatur:
Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Voraussetzungen:
Erwartungen:
Qualifikation:
Anmeldung:
keine
Vorbereitung der einzelnen Sitzungen durch entsprechende
Lektüre
Teilnahmeschein (2LP)
in der ersten Sitzung
45
Systematische Theologie
2st.
Nonnenmacher
G.W.F. Hegel:
Phänomenologie des Geistes. Von der Moral zur Religion
O, Ph
siehe Aushang
Di 18-20
Kant vertritt die These, dass Moral unumgänglich zur Religion führt und umgekehrt
alle wahre Religion auf Moral gegründet werden muss. Hegel würdigt diesen Entwurf
in der „Phänomenologie des Geistes“ und kritisiert ihn gleichwohl aufs Schärfste: „In
der Religion der Moralität ist endlich dies wiederhergestellt, dass das absolute Wesen
ein positiver Inhalt ist; aber er ist mit der Negativität der Aufklärung vereinigt. Er ist
ein Sein, das ebenso ins Selbst zurückgenommen und darin eingeschlossen bleibt, und
ein unterschiedener Inhalt, dessen Teile ebenso unmittelbar negiert, als sie aufgestellt
sind.“ Die Veranstaltung will in Hegels nach Kant vorgenommene Neubestimmung von
Moral und Religion einführen und ihre TeilnehmerInnen mit Hegels erstem, 1807 veröffentlichten Hauptwerk anhand der genauen Lektüre weniger Kapitel bekannt machen.
Literatur: Textausgabe: Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Phänomenologie des Geistes, Hamburg 1987, Meiner PhB 414.
Literatur: Ludwig Siep, Der Weg der Phänomenologie des Geistes, Frankfurt, 3. Aufl. 2000. Walter Jaeschke, Die Vernunft in der Religion,
Stuttgart-Bad Cannstatt 1986.
Voraussetzungen: keine
Erwartungen:
Regelmäßige Vorbereitung, Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen
Qualifikation:
Philosophicum
Anmeldung:
in der 1. Sitzung
Kupsch
Luthers Sozialethik
2st.
EPG II, OI
siehe Aushang
Mi 14-16
Anders als es manche Klischees nahe legen, ist Martin Luthers Theologie nicht beschränkt auf den innerlichen Glauben des Einzelnen vor Gott. Vielmehr hat sich Luther
überraschend ausführlich auch zu Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens geäußert: Zu Ehe und Familie, zum gerechten Wirtschaften, zum Verhältnis von Kirche
und Staat, zur Gestaltung des Bildungssystems, zu Fragen religiöser Toleranz.
In dieser Übung wollen wir Texte Luthers zu entsprechenden Themen gemeinsam lesen
und dabei der Frage nachgehen, was die ethischen Überlegungen aus dem 16. Jahrhundert für die heutige Situation austragen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf
die Begründungsstrukturen gelegt: Mit welchen Argumenten wird hier vorzugswürdiges Handeln als solches ausgezeichnet? Welche Rolle spielt der christliche Glaube,
insbesondere die „Heilige Schrift“? Welche Rolle spielen allgemeine Vernunftgründe
und geschichtliche Erfahrung? Und wie hängen diese Instanzen zusammen? Schließlich: Was lässt sich davon für das eigene ethische Argumentieren lernen?
Literatur:
Empfohlen wird vorab eine biographisch-kirchengeschichtliche Orientierung bzw. Auffrischung zu Martin Luther.
Ausführlich z.B. mit Volker Leppin, Martin Luther, Darmstadt 2010.
Knapper z.B. mit Thomas Kaufmann, Martin Luther, München 2010.
Anmeldung:
in der ersten Sitzung
46
Systematische Theologie
Albrecht
Aristoteles, Nikomachische Ethik
Blockveranstaltung
O, Ph
siehe Aushang
siehe Termine
In der Übung „Aristoteles, Nikomachische Ethik“ wird die Nikomachische Ethik in Auszügen gelesen. Aristoteles ist durch die Jahrhunderte bis in die Gegenwart ein außerordentlich anregender und wirkmächtiger Philosoph und Gesprächspartner der Theologie geblieben. Seine Art zu denken und zu philosophieren prägt die Wissenschaft bis
heute. Ausgehend von der Nikomachischen Ethik soll daher zugleich in gegenwärtige
Theorien und Problemstellungen der Ethik eingeführt werden (Utilitarismus, deontologische Ethik, Diskursethik, Bedeutung von Bereichsethiken u.a.). Exemplarisch wird,
mit kritischem Bezug auf die Lerntheorie des Aristoteles, nach einer pädagogischen
Ethik gefragt.
Literatur: Rolfes, Eugen: Aristoteles, Nikomachische Ethik. Auf der Grundlage der
Übersetzung v. E. Rolfes hg. v. G. Bien (PhB5), 4. Aufl., Hamburg
1985
Bien, Günther, Gerechtigkeit bei Aristoteles, in: Aristoteles, Die Nikomachische Ethik, hg. v. O. Höffe, Berlin, 1995, 135-164
Höffe, Otfried, Aristoteles, 2. Aufl., München 1999
Ricken, Friedo, Gemeinschaft, Tugend, Glück. Platon und Aristoteles über
das gute Leben, Stuttgart 2004
Pieper, Annemarie, Einführung in die Ethik., Tübingen 2007 (6., überarbeitete und aktualisierte Auflage)
Anmeldung:
in der konstituierende Sitzung: Fr. 17.10.2014, 15 Uhr c.t.
Termine:
Konstituierende Sitzung: Fr. 17.10.2014, 15 Uhr c.t
1. Block Fr., 12.12.2014, 15-19 Uhr; Sa., 13.12. 10-19 Uhr
2. Block Fr., 23.1.2015, 15-19 Uhr; Sa., 24.1.2015, 10-19 Uhr
Kolloquien
Hermanni/Schwöbel Systematisch-theologisches Kolloquium
für Doktoranden und Habilitanden
siehe Aushang
Vorstellung und Diskussion der Forschungsprojekte
Gräb-Schmidt
Kolloquium zur Ethik
1st.
Mo 20-22
1st.
siehe Aushang
n.V.
Die Veranstaltung führt die Arbeit an Texten zur Ethik und Hermeneutik aus dem SoSe
fort .
Grundlage sind eine Reihe von Autoren verschiedener phänomenologischer und freiheitstheoretischer Ansätze, die auf Ihre Grundeinsichten hinterfragt werden.
Anmeldung:
persönliche Anmeldung
47
Kurt Erlemann / Thomas Wagner
Leitfaden Exegese
Eine Einführung in die exegetischen Methoden
für das BA- und Lehramtsstudium
UTB M
2013, X, 154 Seiten,
€[D] 19,99 / SFr 28,00
ISBN 978-3-8252-4133-9
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Die historisch-kritische Analyse biblischer Texte ist
die Grundlage des Studiums der Schriften des Alten
und des Neuen Testaments. Im Zuge ihrer Erforschung bildete sich seit der Mitte des 18. Jh.s v.Chr.
ein Methodenkanon aus, der eine wissenschaftlich
gesicherte Auslegung der biblischen Texte in ihrem
historischen Kontext ermöglicht.
Der vorliegende Band führt die Leser in die Auslegung der kanonischen Endgestalt der biblischen
Texte ein, die Zeugnisse authentischer Modelle der
Rezeption und Anwendung von Überlieferungen in
frühjüdischen und frühchristlichen Kontexten sind
und in dieser Form wegweisend für die Rezeption
biblischer Texte wurden.
Neben einer Einführung in die einzelnen Methodenschritte bietet dieser Band zahlreiche Beispieltexte
aus der universitären Praxis, die zur eigenen exegetischen Arbeit anregen mögen und zugleich als Hilfestellungen zur Abfassung von exegetischen Proseminararbeiten dienen können
Narr Francke Attempto Verlag GmbH+Co. KG • Dischingerweg 5 • D-72070 Tübingen
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48
Praktische Theologie
Praktische Theologie
Vorlesungen
Weyel
Kirchentheorie
2st.
A, G, F, H
siehe Aushang
Di 8-10
Die Vorlesung bietet einen Überblick über Fragen nach der Funktion und Organisation
von Kirche und Gemeinde in der modernen Gesellschaft und geht schwerpunktmäßig
auf gegenwärtig diskutierte Themen ein. Wie verändert sich das Profil der evangelischen Kirche in einer multireligiösen Gesellschaft? Wie sind regionale Unterschiede
innerhalb der EKD und zwischen Stadt und Land zu berücksichtigen? Wie lassen sich
Kirche und Gemeinde leiten? Welche Formen religiöser Sozialität entstehen neben
der traditionellen Ortsgemeinde? Wie verändern Mobilität und Mediengebrauch die
Wahrnehmung von Kirchenmitgliedschaft? Wie entsteht Kirchenbindung und wodurch
wird sie erschwert? Wie lassen sich Engagement und Indifferenz der Kirchenmitglieder
erklären?
Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten zum Thema ‚Gemeinde auf Zeit‘ und
zur Kirchenmitgliedschaft (KMU 5) fließen mit ein (http://www.ev-theologie.uni-tuebingen.de/lehrstuehle-und-institute/praktische-theologie/praktische-theologie-iii/
forschung.html).
Literatur:
Einen Überblick bietet der Sammelband: Kirchentheorie. Praktischtheologische Perspektiven auf die Kirche, hg. von Birgit Weyel und Peter
Bubmann, Leipzig (September) 2014. Erste Ergebnisse der EKD-Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung kann man nachlesen unter: http://www.
ekd.de/EKD-Texte/kmu5.html.
Weitere Literatur wird themenbezogen bekannt gegeben.
Voraussetzungen: Interesse am Thema.
Erwartungen:
Regelmäßige Teilnahme
Qualifikation:
Die Vorlesung ist dem Themenfeld 1 der PT zuzuordnen. Sie
kann im Wahlbereich verwertet werden und im Pflichtmodul
EvTh-IntegrM 3. Vorlesungsprüfungen sind möglich.
Anmeldung:
In der ersten Vorlesung.
Hinweis:
Folien und Literatur werden auf Ilias bereit gestellt.
Der Besuch des Seminars Religiöse Vergemeinschaftung in der
Moderne, Gemeindepädagogische und kirchentheoretische
Perspektiven bildet eine gute Ergänzung zur Vorlesung.
49
Praktische Theologie
Proseminar
Merle/Stetter
Homiletisches Proseminar
2st.
G, H, F
siehe Aushang
Di 18-20
Die Predigt ist eine öffentliche religiöse Rede. Als solche steht sie in vielfältigen Bezügen, zu deren Reflexion das Proseminar anleiten möchte. Zu denken wäre etwa an
ihren Bezug zu den biblischen Texten, ihre Adressierung der Hörer und Hörerinnen,
die Bedeutsamkeit der Person des Predigers und der Predigerin oder ihre sprachliche
Gestaltung. Auch die grundsätzlicheren Fragen nach der Aufgabe der Predigt, den Wirkungen, auf die sie zielt, und der Rolle, die sie für Gesellschaft und Kirche aktuell spielt,
wollen wir gemeinsam reflektieren. Das Proseminar bietet dabei die Möglichkeit, sowohl Überlegungen der zeitgenössischen Homiletik als auch klassische Konzepte der
Predigtlehre (v.a. Luther, Schleiermacher, Barth und Lange) kennenzulernen. Ferner
werden wir uns mit methodischen Fragen beschäftigen und überlegen, wie eine Predigt theologischen wie kommunikativen Anforderungen entsprechend gestaltet werden kann. Vorgesehen ist, im Laufe des Semesters auch kleinere Formen der Erprobung
zu ermöglichen (Gestaltung von Andachten) und miteinander zu besprechen. Je nach
Anzahl der Teilnehmenden werden zwei eigenständige Lerngruppen gebildet.
Literatur:
Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Voraussetzungen: exegetische und systematisch-theologische Grundkenntnisse
Erwartungen:
aktive Mitarbeit, Übernehmen einer Andacht
Qualifikation:
Proseminarschein, LP für Basismodul PT (Teil 1)
Anmeldung:
in der ersten Sitzung
Hinweis:
Ab einer bestimmten Gruppengröße wird das Proseminar geteilt.
Seminare
Dober
Franz Rosenzweigs „neues Denken“ eine Anregung für die Praktische Theologie
2st.
F, H
siehe Aushang
Mo 16-19, 14-tägig
Franz Rosenzweig hat in den „nachträglichen Bemerkungen zum ‚Stern der Erlösung“
(1925) sein Denken als ein „neues“ bezeichnet, und dieses dadurch näher charakterisiert, dass es die Zeit ganz ernst nehme, sich am Sprechen und Hören orientiere und
deswegen mit dem Eigenen vom andern abhängig sei.
In einem ersten Schritt ist nachzuvollziehen, was unter diesem „neuen Denken“ genauerhin
Literatur:
Franz Rosenzweig, Das neue Denken, in: Ders., Kleinere Schriften, Berlin
1937, 373-398. Oder in: Ders., Gesammelte Schriften, Haag 19791984, hier: Bd. III, 139-162.
Ders., Der Stern der Erlösung, Gesammelte Schriften Bd. II, Haag 1976.
Die Seitenzahlen der Taschenbuchausgabe (Frankfurt a.M. 1988)
sind identisch.
50
Praktische Theologie
Voraussetzungen: keine
Erwartungen:
Interesse an Rosenzweig und einem grundlegenden Verständnis
prakltischer Theologie
Anmeldung:
in der ersten Sitzung
Stadt, Religion und Urbanität Conrad
2st.
neue religiöse Bewegungen und Entwicklungen in der „globalen“ Stadt.
Phänomene, Theorien, Konzepte
O
siehe Aushang
Mi 14-16
Glaubt man demographischen Prognosen, werden in zwei Jahrzehnten etwa 70% der
Erdbevölkerung in urbanen Ballungsräumen leben. In den gegenwärtigen weltweiten
städtischen Bewegungen ist auffällig, dass religiösen Motiven, Strukturen und Ideen
vielerorts eine große Bedeutung zukommen. Als religiöse Agenten begegnen in der
globalisierten Stadt nicht nur traditionelle Gruppierungen - etwa die christlichen Kirchen oder islamische Gemeinden, sondern neuartige und neuformatierte religiöse
Gruppierungen wie bspw. die Pfingstkirchen oder neue islamische Bewegungen. Städte erweisen sich offensichtlich als religionsproduktiv. Zugleich werden sie selbst durch
die neuen religiösen Bewegungen verändert, z. B. werden Orte, die vormals der Produktion, dem Konsum und der Freizeitgestaltung dienten, für Gottesdienste und andere religiöse Zusammenkünfte konvertiert oder die neuartigen Religionsgemeinschaften
tretenn den Städten zunehmend nicht nur als religiöse, sondern auch als politische
Akteure auf.
Im Seminar werden sowohl klassisch gewordene Texte zur Deutung, auch theologischen Deutung der Stadt gelesen (z. B. Georg Simmel, Ludwig Heitmann, Harvey Cox,
Wolfgang Grünberg) als auch aktuelle Phänomene und Theoriemodelle in (praktisch-)
theologische und religions- und stadtsoziologischer Perspektive vorgestellt und diskutiert (wie z.B. Fragen nach dem Verhältnis von Fundamentalismus und Urbanität, von
Migrationen und Religionstransfer, Problemkonstellationen religionspluraler Stadtgesellschafen oder das Konzept des „third space“). Dabei soll auch diskutiert werden,
wie kirchliches Handeln in diesem dynamischen Feld neu zu denken ist (neue Gemeinschaftsformen innerhalb der etablierten Kirchen, Frage des „Großstadtpastoral“ und
der sog. City-Kirchen, Kirche im öffentlichen Raum und als öffentlicher Raum etc.).
Literatur:
Wird im Seminar bekanntgegeben
Erwartungen: Interesse an der Lektüre auch englischsprachiger Texte und Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit
Qualifikation: je nach Studienordnung und Modulerfordernis, Zulassungsarbeit
Haizmann
Philipp Jakob Spener:
„De impedimentis studii theologici“ (1690)
2st.
G,H
siehe Aushang
Mi 16-18
Speners lateinischer Traktat über die „Hindernisse des Theologiestudiums“ (1690) ist
ein Klassiker der Pastoraltheologie und zugleich eine bedeutende Reformschrift. Der
Autor behandelt die Themen, Gegenstände, Methoden und Ziele des theologischen
Studiums nicht nur besonders gründlich, sondern auch bewusst problemorientiert. Ein
bis heute herausfordernder und die Mühe des Übersetzens werter Text, den ich gerne
51
Praktische Theologie
mit interessierten Studierenden lesen und im Licht heutiger Fragen des Theologiestudiums diskutieren möchte. Eine gute Gelegenheit, zünftig theologisch zu arbeiten und
dabei zugleich das eigene Studium zu reflektieren.
Literatur:
Quelle: Philipp Jakob Spener, De impedimentis studii theologici (1690) –
Literaturhinweise in der ersten Sitzung
Voraussetzungen: Latinum
Erwartungen:
Regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Übernahme eines
Kurzreferats
Qualifikation:
HS-Teilnahmeschein; benoteter HS-Schein für Seminararbeit
Anmeldung:
Bitte per E-Mail
Conrad/Hardenberg/Odenthal Warum opfern?
2st.
Ritual- und Opfertheorien im Gespräch zwischen Ethnologie und Theologie
O
siehe Aushang
Do 14-16
In vielen Kulturen und Religionen spielen Opferrituale eine wesentliche Rolle für die
Gestaltung der „sozio-kosmischen Beziehungen“ (Ethnologie) bzw. der „Beziehungen
zwischen Mensch und Gott“ (Theologie). Auch wenn sich die Opferpraktiken transformieren und vergeistigen, können Opfer als Form menschlicher Kommunikation mit
dem Transzendenten bzw. den sozio-kosmischen Kräften präsent bleiben. Innerhalb
des Christentums ist der Opfergedanke in der Liturgie ebenso präsent wie konfessionell
umstritten, genauso wie Opferpraktiken in vielen außereuropäischen Gesellschaften
zum Alltag gehören und gleichzeitig Gegenstand vehementer Kritik sind.
In diesem Seminar werden grundlegende Opfer- und Ritualtheorien gelesen (z.B. Marcel Mauss, René Girard, Walter Burkert etc.) und im Gespräch zwischen Ethnologie und
katholischer und evangelischer Theologie, insbesondere Liturgik/Liturgiewissenschaft,
diskutiert. Leitende Fragen sind: Welche Funktionen leisten Opfer für Gesellschaften?
In welchen Kontexten kommen Opfer vor? Benötigen Religionen notwendig Opfer oder
wäre etwa das Christentum auch ohne Opfer denkbar? Wie aber ist der Opfergedanke
näher zu bestimmen (Tausch; Gabe; Sündenbock; Stellvertretung; Eucharistie; geistiges Opfer etc.)?
Literatur:
Wird im Seminar bekanntgegeben
Erwartungen: regelmäßige und aktive Teilnahme, gründliche Lektüre der Texte
Qualifikation: je nach Studienordnung und Modulerfordernis
Hinweis:
Die Veranstaltung findet im Forum Scientiarum, Doblerstr. 33 statt
N.N.
Homiletisches Hauptseminar
2st.
H
siehe Aushang
siehe Aushang
Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte, den entsprechenden Aushängen.
52
Praktische Theologie
Weyel
Evangelische Seelsorge
2st.
O
siehe Aushang
Do 14-16
Im Seminar werden zentrale Themen und grundlegende Ansätze der evangelischen
Seelsorgelehre vorgestellt und diskutiert. Einen Schwerpunkt bilden Biographiearbeit,
interkulturelle Seelsorge, systemische Seelsorge, spiritual care, Gottesbilder und ihre
Bedeutung für die Bewältigung von Krisen und den Umgang mit Krankheit. Aktuelle
Forschungsergebnisse werden an Beispielen vorgestellt: dem EKD-Modellprojekt zum
Thema ‚Innovative Wege der Seelsorge mit Menschen mit Depression‘ sowie zum Thema ‚Religion und Lebenswelt‘ aus einem DFG-Projekt zur ‚Schaustellerseelsorge‘. Gastreferenten geben Einblicke in spezifische kirchliche Handlungsfelder der Seelsorge (z.B.
Krankenhausseelsorge).
Literatur: Wird themenbezogen bekannt gegeben. Zur Einführung und Übersicht
eignen sich:
Kristin Merle/Birgit Weyel (Hg.), Seelsorge. Quellen von Schleiermacher
bis zur Gegenwart, Tübingen 2009 (UTB 3276).
Christoph Morgenthaler, Seelsorge (Lehrbuch Praktische Theologie Bd. 3),
Gütersloh 2009..
Voraussetzungen: Keine. Für ein Hauptseminar Seelsorgelehre ist kein Proseminar
nötig.
Erwartungen:
Interesse am Thema, Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit.
Qualifikation:
Das Seelsorgeseminar ist im Pflichtmodul EvTh -PT 2 einzubringen. Darüber hinaus ist auch eine Verwendung im Wahlbereich
möglich sowie im EvTh-IntegrM 3. Zulassungsarbeiten sind ebenfalls möglich.
Anmeldung:
In der ersten Sitzung
Hinweis:
Texte werden auf Ilias bereit gestellt.
Weyel
Religiöse Vergemeinschaftung in der Moderne.
Gemeindepädagogische und kirchentheoretische Perspektiven
2st.
O, P
siehe Aushang
Do 16-18
Das Seminar geht schwerpunktmäßig auf gegenwärtig diskutierte Themen der Gemeinde- und Kirchentheorie ein; beispielsweise: Wie soll sich die evangelische Kirche
in einer multireligiösen Gesellschaft zukünftig selbst verstehen? Welche Formen religiöser Sozialität entstehen neben der traditionellen Ortsgemeinde? Welche Bedeutung
haben sie für eine zeitgenössische Gestalt von Kirche? Das Seminar erarbeitet neuere
Theorien des Sozialen (z.B. Theorie sozialer Netzwerke; Event-Forschung, Tribalismus)
und bedenkt sie im Blick auf religiöse Gemeinschaftsbildung.
Es werden Modelle der Gemeindepädagogik diskutiert und Überlegungen zur Leitung
von Kirche und Gemeinde angestellt: Welche Steuerungsmöglichkeiten gibt es, um auf
die Zukunft der Kirche Einfluss zu nehmen und Gemeinde vor Ort zu gestalten? Einblicke in besondere Phänomenbereiche (z.B. Kirche im Grünen) werden im Zusammenhang eines Forschungsprojekts zum Thema ‚Gemeinde auf Zeit‘ vorgestellt und durch
eine Exkursion ergänzt.
53
Praktische Theologie
Literatur: Einen Überblick bietet der Sammelband: Kirchentheorie. Praktisch-theologische Perspektiven auf die Kirche, hg. von Birgit Weyel und Peter Bubmann, Leipzig (September) 2014.
Zur Einführung eignet sich das Lehrbuch von Jan Hermelink, Kirchliche
Organisation und das Jenseits des Glaubens. Eine praktisch-theologische
Theorie der evangelischen Kirche, Gütersloh 2011.
Voraussetzungen: Interesse am Thema.
Erwartungen:
Bereitschaft zur Mitarbeit.
Qualifikation:
Die Veranstaltung ist dem Themenfeld 1 der PT zuzuordnen und
kann über den Wahlbereich hinaus in das Pflichtmodul EvTh-IntegrM 3 eingebracht werden. Es ist auch als SE Religionspädagogik
im Aufbaumodul EvTh-PT 2 zu verwenden. Hier besteht auch die
Möglichkeit, im Anschluss an das Seminar einen Unterrichtsentwurf zu schreiben. Zulassungsarbeiten sind ebenfalls möglich.
Anmeldung:
In der ersten Sitzung.
Hinweis:
Texte werden auf Ilias bereit gestellt.
Die Vorlesung Kirchentheorie stellt eine sehr gute Ergänzung dar.
Kolloquien
Weyel
Religionsethnographie
1st.
F
siehe Aushang
Do 20-22, 14-tägig
Religionsethnographie zielt auf eine Beschreibung gelebter Religion, indem die Einbettung von Religion in die Kultur in den Blick genommen wird. Religionsethnographische
Fragestellungen ermöglichen eine reflektierte Wahrnehmung religiöser Praxis in Form
von Mythen, Riten, Ritualen, sakralen Gegenständen u.a.m. Sie stehen in enger Verbindung mit Religionstheorien und sind daher insbesondere für empirische Forschungsarbeiten relevant. Wir werden einige ausgewählte Klassiker der Religionsethnologie (z.B.
Marcel Mauss, Emile Durkheim) lesen, die ihre Theorien auf indigene Gruppen und
Gesellschaften hin entwickelt haben. Eine spannende Frage wird sein, inwieweit diese
Theorien und Methoden ihre Relevanz auch für methodische Fragen der empirischen
Erforschung von Religion in unserer eigenen Gesellschaft entfalten können.
Literatur:
Wird themenbezogen bekannt gegeben.
Erwartungen:
Anmeldung:
Hinweis:
54
Interesse an Fragen der empirischen Religionsforschung.
Interessierte Studierende sind herzlich willkommen! Anmeldung und Kontakt: birgit.weyel@uni-tuebingen.de.
Texte werden auf Ilias bereit gestellt.
Praktische Theologie
Wie heilig ist die Heilige Schrift?
Blockveranstaltung
Praktisch-theologische Perspektiven auf den
privaten und öffentlichen Bibelgebrauch.
F
siehe Aushang
21.-23.11.14
Biblischen Texten kommt im Protestantismus eine besondere Vorrangstellung für die
Praxis des gelebten Glaubens zu. Was aber qualifiziert die biblischen Texte als ‚Heilige
Texte‘? Welche Begründungszusammenhänge und Gebrauchsweisen stellen ihre Normativität her bzw. in Frage? Welche Tendenzen der Sakralisierung und der Profanisierung biblischer Texten lassen sich an ihren Verwendungsweisen beschreiben? Welche
lebenspraktische Bedeutung kommt der Bibel im gegenwärtigen Protestantismus zu?
Dieses Thema wird uns am Samstag den ganzen Tag begleiten. Darüber hinaus (Freitag
und Sonntag) bietet die Sozietät Gelegenheit, Forschungsarbeiten von Doktorandinnen und Doktoranden vorzustellen und zu diskutieren. Interessierte Studierende sind
herzlich willkommen!
Literatur:
Zur Einführung in das Thema eignet sich besonders:
Wolfgang Reinhard, Textkultur und Lebenspraxis, in: Ders. (Hg.). Sakrale Texte. Hermeneutik und Lebenspraxis in den Schriftkulturen,
München 2009, 7–26.
Weitere Literatur wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.
Anmeldung:
Bitte persönlich und per mail an birgit.weyel@uni-tuebingen.de.
Hinweis:
Texte werden auf Ilias bereit gestellt.
Weyel
Übungen
Schneider
Konzepte der Kirchenpädagogik
2st.
siehe Aushang
Mo 14-16
Kirchen, ihre Gestalt, ihre Räume und ihre öffentliche Position sind Archive des kulturellen und damit religiösen Gedächtnisses. Man kann sich die Dokumente dieser Archive durch verschiedene Begehungen und Lektüren aneignen. In der Übung geht es
neben einer kurzen Geschichte des Kirchenbaus und seinen theologischen Voraussetzungen um die Theorie und Praxis dieser Begehungen und Lektüren. Wir fragen nach
dem Sinn und Potential dieser Praxis für eine eventuelle Pädagogik der Spiritualität.
Anmeldung:
in der ersten Sitzung
Hinweis:
mit Exkursion
Stetter
Die evangelische Trauung.
Eheverständnisse, Hochzeitskulturen, Inszenierungsherausforderungen
2st.
O
siehe Aushang
Mo 14-16
Für viele Menschen bilden die Kasualien den zentralen Bezugspunkt zum kirchlichen
Leben. In ihrer Bedeutung für das Bild, das Menschen von Kirche entwickeln, und das
Verhältnis, das sie zu ihr einnehmen, sind sie kaum zu überschätzen.
55
Praktische Theologie
Die Veranstaltung möchte am Beispiel der Trauung in das Nachdenken über die Praxis
der Kasualien einführen. Dabei werden sowohl allgemeinere kasualtheoretische Aspekte in den Blick genommen als auch spezifischere Fragen, die mit dem besonderen
Kasus der Trauung verknüpft sind, thematisiert.
Drei Schwerpunkte sind hier vorgesehen. Erstens sollen Vorstellungen von Liebe,
Beziehung und Ehe reflektiert werden, die im Zusammenhang des kirchlichen Diskurses vorkommen - sei es implizit in den agendarischen Texten der Trauliturgie, sei
es explizit in den Debatten etwa um das sog. ‚Familienpapier‘ der EKD, die Segnung
gleichgeschlechtlicher Partnerschaften oder die Überlegungen zu einem kirchlichen
Scheidungsritual. Zweitens sollen kulturell verbreitete Formen und Bilder von Hochzeit
analysiert werden. So werden Vorstellungen von Trauung über Kinofilme, TV-Formate,
Hochzeitsmessen oder das Angebot säkularer TraurednerInnen kommuniziert. Vor diesem Hintergrund sollen drittens einige exemplarische Herausforderungen betrachtet
werden, die sich in Blick auf die Gestaltung evangelischer Trauung heute stellen. Wie
etwa ist mit den Mitgestaltungswünschen der Kasualteilnehmer umzugehen? Welche
Aufgaben erfüllt bestenfalls eine gute Traupredigt? U.a.m.
Geplant ist darüber hinaus der gemeinsame Besuch einer Hochzeitsmesse sowie das
Gespräch mit einem säkularen Trauredner.
Literatur:
Wird in der ersten Sitzung genannt.
Erwartungen:
regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit
Qualifikation:
Teilnahmebescheinigung, LP für Integrationsmodul PT
Anmeldung:
in der ersten Sitzung
Das Pfarramt als öffentliches Amt:
2st.
theologische Grundierungen, persönliche Herausforderungen,
gesellschaftliche Horizonte (mit Vorbereitung auf das Praktikum)
O
siehe Aushang
Do 18-20
Im Zuge gesellschaftlicher – und damit auch kirchlicher – Transformationsprozesse
rückt die Rolle des Pfarrers /der Pfarrerin neu in den Blick. Dabei betont die Rede vom
Pfarramt als öffentliches Amt die konstitutive Bezogenheit pastoralen Handelns über
die Plausibilitäten und Konventionalisierungen christlicher (Binnen-) Kommunikation hinaus auf den Bereich gesellschaftlicher Öffentlichkeit. Hierin ist ein weiter Geltungsanspruch ausgewiesen. Pastorales Handeln in seinen unterschiedlichen Facetten
kann in dieser Perspektive verstanden werden als Beitrag zu Prozessen individueller,
aber auch intersubjektiver und damit gesellschaftlicher Aushandlung menschlicher
Selbstverständigungsprozesse. „Auf der Schwelle“ (Wagner-Rau) ist der Pfarrer / die
Pfarrerin (mit-) verantwortlich für die Gestaltung von religiöser Kommunikation in der
Außen- wie der Innenperspektive des Glaubens. In der Veranstaltung werden wir uns
mit theologischen Grundlagen zum Verständnis des Pfarramts als öffentliches Amt auseinandersetzen, gesellschaftliche Transformationsprozesse in den Blick nehmen und in
diesem Spannungsverhältnis die Frage nach Amt und Person thematisieren.
Literatur:
Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Erwartungen: aktive Mitarbeit
Qualifikation: Teilnahmeschein. Sie erhalten 5 LP für das Modul EvTh-PT 1.2.
Anmeldung: in der ersten Sitzung
Merle
56
Religionspädagogik und Pädagogik
Hinweis:
Die Veranstaltung dient der Vorbereitung und Auswertung des Praktikums. Die Veranstaltung ist offen für Studierende aller Landeskirchen. Achtung: Bitte informieren Sie sich vorab über die Praktikumsmöglichkeiten und Bedingungen der Praktikumsorganisation unter
http://www.uni-tuebingen.de/tuebinger-praktikum.
Religionspädagogik und Pädagogik
Proseminar
Haen/Krimmer
Einführung in religionspädagogische Fragestellungen
2st.
O,P
siehe Aushang
Mi 14-16
Dieses in jedem Semester angebotene Proseminar ist die Eingangsveranstaltung für
das Studium der Religionspädagogik im Studiengang für das Lehramt oder für die erste
kirchliche Dienstprüfung. Es ist in der Regel Voraussetzung für die Zulassung zu religionspädagogischen Hauptseminaren.
In der Veranstaltung beschäftigen wir uns mit einer ersten Einführung in die Unterrichtsvorbereitung, mit der religiösen Sozialisation im Kindes- und Jugendalter unter
entwicklungspsychologischen und jugendsoziologischen Gesichtspunkten sowie mit
weiteren religionspädagogischen Grundfragen in Geschichte und Gegenwart. Im Rahmen dieser Veranstaltung finden Hospitationen im Religionsunterricht statt.
Literatur:
Rothgangel, Martin / Adam, Gottfried / Lachmann, Rainer (Hg.): Religionspädagogisches Kompendium, Göttingen 7. völlig überarb.
Auflage 2011.
Schweitzer, Friedrich: Lebensgeschichte und Religion. Religiöse Entwicklung im Kindes- und Jugendalter, Gütersloh, 6. Auflage 2007.
Schweitzer, Friedrich: Religionspädagogik (Lehrbuch Praktische Theologie 1), Gütersloh 2006.
Schröder, Bernd: Religionspädagogik, Tübingen 2012.
57
Religionswissenschaft und Judaistik
Religionswissenschaft und Judaistik
Nähere Informationen finden Sie im Bereich Antikes Judentum und hellenistische Religionsgeschichte / Institutum Judaicum auf den Seiten
28-29.
Für nähere Informationen zu den Veranstaltungen von Herrn Professor
Morgenstern und zu denen des Lehrstuhles für Religionswissenschaft und
Judadistik beachten Sie bitte zusätzlich die entsprechenden Aushänge.
Seminare
Oswald/Morgenstern
Die Erzvätergeschichte
im rabbinischen Midrasch und in moderner Auslegung
2st.
F, H, L
siehe Aushang
Mo 16-18
Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im Bereich Altes Testament
auf der Seite 17.
58
05-14-01_th_KVV_118x190.indd 06.05.14 – KW 19 07:53 Seite: 1 [Farbbalken fü
Neue Theologische Grundrisse
Volker Leppin
Geschichte des mittelalterlichen Christentums
Der evangelische Kirchenhistoriker Volker Leppin ordnet die
Geschichte des mittelalterlichen
Christentums in die allgemeine
kulturelle Entwicklung Europas
ein. Er zeichnet den Gang des
Christentums von der Völkerwanderung über die hochmittelalterlichen Verfestigungen
und Ausdifferenzierungen bis
in das späte Mittelalter mit
seinen vielfältigen Spannungen
und Polaritäten nach.
»Kurzum: ein gelungener,
lesenswerter und kluger
Überblick, […].«
Thomas Vogtherr in
Das Mittelalter 18 (2013),
S. 206–207
Informationen zum
eBook-Angebot:
www.mohr.de/ebooks
aber auch für Studierende und
Verantwortliche in der Praxis.«
Stefan Böntert in Praktische
Theologie 2014, Heft 1, S. 52–54
2011. XVII, 564 Seiten (NThG).
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Bernd Schröder
Religionspädagogik
Bernd Schröder erarbeitet ein
umfassendes Panorama religionspädagogischer Herausforderungen und Lösungsansätze
für die Lernorte Schule und
Gemeinde, Medien, Familie
und Öffentlichkeit. Religionspädagogik wird hier als theologische Disziplin profiliert, die
an eine Fülle theologischer wie
nicht-theologischer Disziplinen
anschließt und deren Erträge
2012. XV, 459 Seiten (NThG).
unter dem ihr eigenen Fokus
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hier: evangelischer Perspektive
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sichtet, kritisch auswertet und
weiterführt.
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Gottesdienstlehre
»Wer sich einen Einblick in den
gegenwärtigen Stand der ReligiMichael Meyer-Blanck stellt
in dieser evangelischen Gottes- onspädagogik verschaffen will,
wird zu diesem Buch greifen
dienstlehre erstmals sowohl
die Theorie des Gottesdienstes müssen – und durch vielfältige
(Liturgik) als auch die Theorie Anregungen (auch für die Relider Predigt (Homiletik) zusam- gionspädagogik hinaus) belohnt
men dar und verschränkt beide werden.«
Christian Grethlein in Theolomiteinander. Dabei werden
gische Literaturzeitung »Buch
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59
Missionswissenschaft und Ökumenische Theologie
Missionswissenschaft und Ökumenische Theologie
Seminar
Kümmerle
Interkulturelle Hermeneutik
Blockveranstaltung
H
siehe Aushang
siehe Termine
Unter Hermeneutik versteht man eine Lehre des Verstehens. Traditionell handelt es
sich dabei in besonderer Weise um die Rechenschaft darüber, wie man/frau Texte versteht. In den letzten Jahrzehnten jedoch wurde unter dem Stichwort „Hermeneutik des
Fremden“ auch das interkulturellen und interreligiöse Begegnungs- und Beziehungsgeschehen zum Gegenstand der Reflexion gemacht. Andere und Fremde verstehen
– wie geht das? Wie kann es gelingen, sich möglichst weit aus der Befangenheit in
eigene Deutungs- und Denkschemata zu lösen? Auf welchen Ebenen findet ein solches
Verstehen statt? Was sind die Inhalte des Verstehensprozesses (etwa Symbole, Riten,
nonverbale Artikulationen)? Welche Voraussetzungen sind zu beachten? An welchem
Maßstab kann gemessen werden, ob es zu einem Verstehen tatsächlich gekommen
ist? Wie steht es mit den Forderungen nach Wechselseitigkeit, nach Einfühlung, nach
Respekt? Welches sind die Rahmenbedingungen von Verstehensvorgängen, gesellschaftlich, wirtschaftlich, im Blick auf Herrschaftsformationen, kulturelle Kontexte und
dergleichen? In diesem Seminar soll Gelegenheit gegeben werden, sich diesen Fragen
anhand von Texten zur interkulturellen Hermeneutik und anhand von Beispielen zu
nähern.
Literatur: Hollenweger, W. J. : Interkulturelle Theologie, Bd.1-3, München 19971988.
Sundermeier, Th.: Den Fremden wahrnehmen. Bausteine einer
Xenologie,Gütersloh 1992.
Wrogemann, H.: Interkulturelle Theologie und Hermeneutik. Grundfragen, aktuelle Beispiele, theoretische Perspektiven, München 2012.
Termine:
14.11.14 ab 14 Uhr bis 16.11.14
60
Judaistik / Katholisch-theologische Fakultättik
Lehrveranstaltungen für den Studiengang Judaistik
Die für diesen Studiengang von der Fakultät für Kulturwissenschaften angebotenen
Lehrveranstaltungen werden im Anschluss an das Vorlesungsangebot der Fakultät für
Kulturwissenschaften angegeben. Aktuelle Informationen auf der Website:
http://www.uni-tuebingen.de/judaicum/.
Sofern nicht anders angegeben, beginnen die Lehrveranstaltungen in der ersten Semesterwoche.
Ort und Beginn der Lehrveranstaltungen werden auch noch unter
http://www.alt.uni-tuebingen.de//uni/vej/content/lehre.html bzw.
http://www.uni-tuebingen.de/judaicum/content/lehre.html
sowie durch die üblichen verbindlichen Aushänge rechtzeitig bekanntgegeben.
Lehrveranstaltungen der Katholisch-theologischen Fakultät
Die Lehrveranstaltungen der Katholisch-theologischen Fakultät finden Sie als Aushang
im Theologicum und im Campus Portal der Universität Tübingen:
https://campus.verwaltung.uni-tuebingen.de
Hochschule für Kirchenmusik Tübingen
der Evang. Landeskirche in Württemberg
Gartenstr. 12, 72074 Tübingen ( „Schwabenhaus“) Tel. 07071 / 925 997, Fax 925 998
www.kirchenmusikhochschule.de Email: info@kirchenmusikhochschule.de
Vorlesung
Leube
Das Kirchenlied von den Anfängen bis zum Barock (Hymnologie I)
2st.
O
siehe Aushang
Fr 10.30-12
Die Vorlesung behandelt Grundlagen und Grundfragen des geistlichen Liedes vom
Altertum über die elementare Neubestimmung des Kirchenlieds in der Reformation
bis zu Paul Gerhardt. Dabei liegt ein besonderer Akzent der Betrachtung auf dem Kirchenlied als Rollentext der Gemeinde im Gottesdienst. Einen weiteren Akzent bildet
das Kirchenlied als Medium konfessioneller Auseinandersetzung und zeitgenössischer
Theologie, sowie als Dokument und Instrument der Ökumene. Gesangbücher werden
als Speichermedium und Identitätsmerkmal in den Blick genommen. In der Vorlesung
61
Hochschule für Kirchenmusik
werden verschiedene Lied- und Singformen vorgestellt, es gibt eine Einführung in die
neuere hymnologische Fachliteratur und in das eigene hymnologische Arbeiten. Die
Lehrveranstaltung bietet die Chance, zusammen mit angehenden Kantoren Grundfragen der späteren Zusammenarbeit kennenzulernen und den konstruktiven Umgang
miteinander einzuüben. Das eigene Evangelische Gesangbuch bitte immer mitbringen!
Literatur:
Christian Möller (Hg), Kirchenlied und Gesangbuch. Quellen zu ihrer Geschichte, Tübingen 2000.
Albert Gerhards/Matthias Schneider (Hg), Der Gottesdienst und seine
Musik. Bd. 1: Grundlegung und Hymnologie, Laaber 2014.
Eine ausführliche Literaturliste wird ausgegeben.
Erwartungen:
gelegentliche Übernahme eines kleinen Liedreferats
Anmeldung:
1. Sitzung am 10.10.2014
Seminare
Völkl
Felix Mendelsohn Bartholdys geistliche Musik
2st.
Musikwissenschaftliches Institut, Pfleghof 2
Mo 14-16
Zielgruppe: Studierende der Musikwissenschaft, Studierende der Hochschulen für Kirchenmusik Tübingen und Rottenburg, Studierende der Theologie
Leube
Kirche von Fall zu Fall (Liturgik II)
2st.
O
Gartenstraße 12, Raum 21
Fr 13-14.30
Gottesdienste in Verbindung mit Lebensstationen bzw. –übergängen sind in evangelischer Perspektive Segnungsgottesdienste, erfreuen sich unterschiedlicher Beliebtheit
und erfordern sorgfältige Gestaltung. Zunächst werden Taufe und Konfirmation, Trauung und Bestattung als die klassischen Kasualien ausgehend von den biblischen Grundlagen in ihrer geschichtlichen Entfaltung und hinsichtlich ihrer Gestaltung in der Medien- und Erlebnisgesellschaft dargestellt, dann aber auch Zweitgottesdienste, inklusive
Kindergottesdienst, Jugendgottesdienst, Schülergottesdienst und schließlich religiöse
Feiern mit Andersgläubigen. Die Rolle von Singen und Musik wird jeweils besonders
berücksichtigt. Die Vorlesung bietet die Möglichkeit, zusammen mit angehenden Kantoren wichtige Felder künftiger gemeinsamer Tätigkeit zu besichtigen und Wege der
Zusammenarbeit einzuüben.
Literatur:
Christian Grethlein, Grundinformation Kasualien, Göttingen 2007.
Stephan A. Reinke, Musik im Kasualgottesdienst. Funktion und Bedeutung am Beispiel von Trauung und Bestattung, Göttingen 2010.
Eine ausführliche Literaturliste wird ausgegeben.
Anmeldung:
1. Sitzung am 10.10.2014
62
Sprecherziehung
Sprecherziehung:
„VOM GESCHRIEBENEN ZUM GESPROCHENEN WORT“
Stimm- und Präsentationstraining
Damit die Botschaft ankommt!
Erlernen Sie in diesem Seminar Techniken und Übungen u.a. für: So werden geschriebene Worte zu gesprochener Botschaft - Immer genug Atem
–Tragfähige Stimme in großen Räumen – Mimik und Gestik passend einsetzen – Wirkungsvolle Pausen machen – Überzeugend sprechen.
Kompaktseminar:
Datum: Mo 1. – Fr 5. September 2014
Zeit:
täglich 10 – 16 Uhr
Teilnehmer:12
Dozentin: Jenny Ulbricht Dipl.Sprecherzieherin und Dipl.Spreche
rin, Autorisierte Linklater Trainerin (DLT), Stimmcoach, Rednercoach
Anmeldung: jenny@thespiritofvoice.de
Evangelischer Oberkirchenrat
Referat Religionsunterricht, Schule und Bildung
Liebe Studierende der Ev. Theologie,
immer wieder bietet das Referat Religionsunterricht, Schule und Bildung
Veranstaltungen für Studierende (Lehramt und Pfarramt) der Universität
Tübingen an.
Wenn Sie direkt informiert werden möchten, schicken Sie bitte Ihre EMail-Adresse an den zuständigen Referenten Martin Ulrich Merkle.
Mail-Adresse: MartinUlrich.Merkle@elk-wue.de
63
Evangelisches Stift
Evangelisches Stift
Das Evangelische Stift – einst ein Augustiner-EremitenKloster, in der Reformationszeit aufgelöst, 1547 umgewandelt in eine Ausbildungsstätte für evangelische
Theologiestudenten. Das ist es bis heute: Eine Wohnund Studienstätte für ca. 120 TheologiestudentInnen
und LehramtskandidatInnen.
Zu den Vorzügen des Stifts gehören seine gut sortierte
Bibliothek (zu der auch Stadtstudierende Zugang erhalten können), ein großes Angebot an sog. Loci (das
sind Übungen im Stift, zu denen jeder und jede herzlich eingeladen ist), Repetentinnen und Repetenten,
die allen Studierenden (also auch den Stadtstudierenden!) mit Rat zur Seite stehen – und natürlich der Kontakt zu den Kommilitoninnen und Kommilitonen. Nicht
zuletzt sind auch die musikalischen Angebote des Stifts
hervorzuheben: der Stiftschor (der zum Großteil aber
aus Stadtstudierenden besteht), das Vokalensemble
Vocifer, Orgel- und Klavierunterricht und Übräume (die
auch von Stadtstudierenden genutzt werden können).
Ja und dann gibt’s da noch den Stiftsgarten, zwei Stocherkähne, und den Weinkeller,
dessen Türen jeden Montag nach der Hausandacht geöffnet sind.
Weitere Informationen unter: www.evstift.de
Übungsangebot des Evangelischen Stifts im
Wintersemester 2012/13
Die Stiftsübungen sind ein Begleitangebot zum theologischen Studium an der Evang.theol. Fakultät. Die Arbeit und das Gespräch in kleinen Gruppen sind ihr besonderer
Vorzug.
Die Übungen sind darauf ausgerichtet, den Studierenden die Möglichkeit des Fragens
und eigenen Formulierens anzubieten und sie bei der Entwicklung ihrer theologischen
Urteilskraft zu unterstützen. Die Loci orientieren sich vor allem an folgenden Aufgaben:
o Vermittlung theologischer Grundkenntnisse;
o Erkenntnis der Zusammenhänge zwischen den einzelnen theologischen Disziplinen;
o Auseinandersetzung mit anderen Wissenschaften;
o Verhältnisbestimmung zwischen Theologie, kirchlicher und gesellschaftlicher
Praxis.
Die Stiftsübungen sind offen für alle Theologiestudierenden der Fakultät!
Es sei ausdrücklich auf den vollständigen und ausführlichen Kommentar zu den Stiftsübungen hingewiesen, der vor Beginn des Semesters an der Pforte des Evangelischen
Stifts, im Albrecht-Bengel-Haus, im Theologicum und in den Buchhandlungen Gastl
und Willi zur Mitnahme ausliegt.
Bei den einzelnen Übungen sind teilweise die Termine festgelegt bzw. wird ein Ter64
Evangelisches Stift
minvorschlag gemacht. Die letztlich gültigen Zeiten für die Übungen werden beim Locuszeitenforum in der ersten Semesterwoche (Dienstag, 14. Oktober 2014, 14.00 Uhr,
Speisesaal des Evang. Stifts) gemeinsam festgelegt. Die endgültigen Termine und Orte
werden durch einen Aushang am Stiftsbrett im Theologicum sowie im Internet bekannt
gegeben. Soweit nicht anders angegeben finden die Loci im Stift statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Stiftsübungen zu besuchen.
Veranstaltungen unter der Leitung des Ephorats
Ephorus Prof. Dr. Volker Drecoll
Augustin und Orosius
mit Prof. Dr. Robert Kirstein
Mo 16-18, Beginn 20.10.14
Nähere Informationen zu diesem Locus finden Sie im Bereich Kirchengeschichte auf
der Seite 33.
Studieninspektorin Dr. Juliane Baur und Lehramtsrepetent Jonathan Flämig
in Zusammenarbeit mit Landesprädikantenpfarrer Hartmut Mildenberger
Ausbildung zum Prädikantendienst für Lehramtsstudierende
Mi 14-16 , Beginn: 15.10.14
Nunmehr zum dritten Mal nach zwei bereits erfolgten Durchgängen kann durch einen
Locus im Evangelischen Stift ein Teil der Ausbildung zum Prädikantendienst in der Evangelischen Landeskirche Württemberg absolviert werden. Im Locus werden die ersten
beiden Ausbil-dungsabschnitte abgeschlossen, der dritte folgt in Form eines Kompaktwochenendes im wei-teren Verlauf des Studiums und wird durch das Landesprädikantenpfarramt durchgeführt.
Inhaltlich geht es um homiletische und liturgische Fragen, sowie um den württembergischen Predigtgottesdienst in seiner Geschichte und Gegenwart. Schwerpunkt des
Locus sind Liturgische Übungen und Predigtübungen.
Voraussetzungen: möglichst Studienfach Evangelische Theologie, schriftliche Bewerbung und Zusage nach einem Auswahlgespräch. Infos bei:
juliane.baur@evstift.de
Veranstaltung unter der Leitung des Musikdirektors
MD Hans-Peter Braun und Repetent
Steffen
Kläger-Lißmann
Forum
Gottesdienst
Das Repetentenkollegium und Stiftsmusikdirektor Hans-Peter Braun laden zur Vorbereitung verschiedener Gottesdienstprojekte im Wintersemester ein:
3 Gemeindesuche innerhalb der Württembergischen Landeskirche (verantwortlich:
Repetent Steffen Kläger-Lißmann):
2.11.2014: Evang. Kirchengemeinden Hirschau/Weilheim.
14.12.2014: Justizvollzugskrankenhaus und Sozialtherapeutische Anstalt Hohenasperg.
1.2.2015: Evang. Kirchengemeinden Mähringen/Immenhausen.
65
Evangelisches Stift
2 Montagsgottesdienste im Stift (verantwortlich: Repetent Steffen Kläger-Lißmann):
Die Gottesdiensttermine werden zu Beginn des Wintersemesters bekanntgegeben.
1 Hochschulgottesdienst (verantwortlich: Hochschulpfarrer Michael Seibt, KMD Prof.
Hans-Peter Braun):
Der Gottesdiensttermin wird zu Beginn des Wintersemesters bekanntgegeben.
Die Vorbereitung und Mitgestaltung der Gottesdienste steht allen Studierenden der
Fakultät offen; man kann sich für einzelne, ausgewählte Termine anmelden – oder sich
auch bei allen Gemeindebesuchen bzw. Gottesdiensten einbringen.
Die Termine für die Vorbereitungstreffen werden zu Beginn des Semesters vereinbart.
Veranstaltungen unter der Leitung von
Repetentinnen und Repetenten
Repetent Steffen Kläger-Lißmann
Romantik – „Eine deutsche Affäre“
n.V.
In diesem Locus soll – begleitet durch die fortlaufende Lektüre des gleichnamigen Buches Rüdiger Safranskis – eine Begegnung mit der Epoche der Romantik stattfinden,
und zwar durch die Beschäftigung mit ihren vielfältigen Ausprägungen in Literatur,
bildender Kunst und Musik – aber auch in Philosophie und Theologie. Dabei wird ein
ausführlicherer Blick auf den jungen Schleiermacher geworfen werden – und ein problematisierender Ausblick auf „das Romantische“, eine Geisteshaltung, die nicht nur die
Geschichte Deutschlands nachhaltig geprägt hat, sondern bis auf den heutigen Tag in
Kultur, Politik und Gesellschaft wirksam ist.
Repetentin Annegret Künstel
Seelsorge an Sterbenden und ihren Angehörigen
n.V.
Sterbende Menschen und ihre Angehörigen zu begleiten ist eine zutiefst menschliche
und christliche Aufgabe. Und zugleich ist es eine große Herausforderung. Denn: wie
können wir als Seelsorgerinnen und Seelsorger mit Menschen umgehen, die im Sterben sind? Was können wir am Sterbebett reden? Können wir überhaupt trösten angesichts des Todes?
In diesem Locus wollen wir uns mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen. Wir
wollen uns über das Sterben in unserer Gesellschaft Gedanken machen und uns mit
Sterbe- und Trauerphasen beschäftigen. Dazu werden wir uns mit Ritualen der Sterbebegleitung aus der christlichen Tradition auseinandersetzen und ins Gespräch darüber
kommen, wie Seelsorge an Sterbenden und ihren Angehörigen für uns heute aussehen
kann.
In diesem Locus sollen auch unsere eigenen Erfahrungen, Hoffnungen und Ängste aus
unserer Biographie im Blick auf das Sterben zur Sprache kommen. Darüber hinaus wollen wir uns verdeutlichen, welche Worte, Vorstellungen und Bilder unseres Glaubens
die Sterbenden, ihre Angehörigen und uns über den Tod hinaus tragen können. Dieser
Austausch kann – und soll – persönliche Züge tragen.
66
Evangelisches Stift
Erwartet wird neben einer kontinuierlichen Mitarbeit daher die Bereitschaft, sich auf
einer persönlichen Ebene auf das Thema einlassen zu können.
Lehramts- wie Pfarramtsstudierende sind gleichermaßen willkommen. Der Locus ist
auf 12 Teilnehmende beschränkt.
Repetentin Christiane Wille / Hansjörg Häuptle (Wilhelmsstift)
Ökumenischer Gesprächskreis
Do 13-15 (incl. Mittagessen)
Wie jedes Semester treffen wir uns abwechselnd im Evangelischen Stift und im Wilhelmsstift zum Mittagsgebet, zum gemeinsamen Mittagessen und zum Austausch und
der Arbeit an ei-nem ausgewählten Thema aus dem Bereich der Ökumene.
Repetentin Christiane Wille
Theologie der lutherischen Bekenntnisschriften
n.V.
Das Konkordienbuch von 1580 /1584 ist eine Sammlung unterschiedlicher Bekenntnistexte. Sie beginnt bei den drei altkirchlichen Bekenntnissen als gemeinsamer ökumenischer Basis und umfasst daneben mehrere Bekenntnisschriften lutherischer Provenienz, wie beispielsweise das Augsburger Bekenntnis von 1530, dessen Apologie oder
Luthers Katechismen. In der Konkordienformel, der letzten Schrift dieser Sammlung,
wird diesen Bekenntnissen jeweils der Status einer norma normata zugeschrieben, die
der Heiligen Schrift als norma normans immer nachgeordnet bleibt.
Wir werden diese Bekenntnisschriften in Auswahl miteinander lesen und auf die ihnen
zu-grunde liegende Theologie hin befragen. Dies geschieht sowohl hinsichtlich dogmatischer (z.B. Christologie, Sündenlehre, Rechtfertigungslehre, Ekklesiologie, Sakramentenlehre etc.) als auch ethischer Fragen (z.B. die Funktion der zehn Gebote). Dabei wird
die theologische Betrachtung von der historischen nicht zu trennen sein. Dass mit der
geschichtlichen Relati-vierung bestimmter Aussagen aber nicht zwangsläufig auch eine
Relativierung der in den Be-kenntnisschriften formulierten theologischen Intentionen
einhergeht, gilt es im Blick zu behal-ten.
Welche Bedeutung haben die lutherischen Bekenntnisschriften heute für das Selbstverständnis evangelisch-lutherischer Kirchen? Auch dieser Frage wollen wir uns in diesem Locus stellen.
Gewisse Fremdheitserfahrungen werden sich bei der Lektüre der Texte nicht vermeiden las-sen. Es wird darum gehen, uns trotz bzw. mit diesen Erfahrungen um ein Verständnis der Be-kenntnisschriften zu bemühen, das sich an der Frage nach aktueller
Geltung orientiert.
67
Evangelisches Stift
Musik im Stift
Chor des Evangelischen Stifts
Leitung und Kontakt:
KMD Dozent Hans-Peter Braun
Stiftsmusikdirektor, Organist an der Stiftskirche
Klosterberg 2 72070 Tübingen Tel.: 07071/ 561-190
hans-peter.braun@evstift.de
Info: www.evstift.de
Der Chor des Evangelischen Stifts besteht aus Studierenden aller Fakultäten. Er ist offen für alle, die gerne singen und andere Singbegeisterte kennen lernen wollen. Eine
Aufnahme-prüfung gibt es nicht. Genügend Chorerfahrung und regelmäßige Probenteilnahme sind aber notwendig. Die Auswahl der Chorkompositionen geht von einer
thematischen Idee aus, die dann die ganze Programmkonzeption bestimmt. Stilistisch
gibt es keine Scheuklappen. Die Programme der letzten Jahre zeugen von der Entdeckerfreude des Chores und seines Leiters. Sie umfassen Werke vom 16. bis zum 21.
Jahrhundert. Am Ende des Semesters stehen Kon-zerte in der Stiftskirche Tübingen
und auswärts. Ein gewähltes Chorteam arbeitet aktiv bei Planung, Organisation und
Chorfesten mit. Nach den Proben wird alle 14 Tage zum gemütli-chen Beisammensein
in den historischen Weinkeller des Stifts eingeladen. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.
Herzliche Einladung zum Semesterprojekt des Stiftschores
im WiSe 2014 / 2015
Glaube - Liebe - Hoffnung - Diese Drei
Werke von Michael Praetorius, Johann Sebastian Bach, Kantate „Wer nur den lieben
Gott lässt walten“ BWV 93, Felix Mendelssohn (Psalm 42), Hans-Peter Braun u.a.
Vokalsolisten
Camerata viva Tübingen
Chor des Evangelischen Stifts
Leitung: KMD Prof. Hans-Peter Braun, Musikdirektor am Evangelischen Stift
Proben:
Dienstags 20.15-22.15 Uhr im Großen Hörsaal des Ev. Stifts
1. Probe am 14.10.2014, 20.15h
Probenwochenende:
Sa/So 29.- 30. 11. 2014 im Kloster Kirchberg
Probensamstag:
Sa, 24.01.2014, Ev. Stift
Konzertphase:
Fr, 30.1.2014, Hauptprobe Stiftskirche Tübingen
Sa, 31.1.14, 20.00 Uhr Motette Stiftskirche Tübingen
So, 1.2.14, 18.30 Uhr Auswärts: Stiftskirche Herrenberg
Anmeldung:
hans-peter.braun@evstift.de
68
Evangelisches Stift
Musikunterricht und weitere Ensembles im Stift
Musikunterricht
Anmeldung über das Formular „Musik im Stift“
Instrumentalunterricht ist nur im Rahmen des Stiftsstipendiums möglich, die Anmeldung zu Stimmbildung und Singen steht dagegen allen Theologiestudierenden offen!
(Anmeldeformulare ab 6. Oktober an der Stiftspforte erhältlich)
Musikdirektor KMD Prof. Hans-Peter Braun: Stimmbildung und Singen, Klavier, Orgel
Kantorin Tabea Flath: Klavier, Orgel
Für Stadtstudierende der Theologie bietet Kantorin und Organistin Heidi Grözinger und
Kan-torin Tabea Flath Klavier- und Orgelunterricht im Rahmen eines landeskirchlichen
Lehrauf-trags an.
Anmeldung: hgroezinger@t-online.de
tabeaflath@web.de
Theobrass: Blechblasensemble des Stifts, Leitung: Christoph Scheerer
Eingeladen sind alle, die mitmachen wollen.
Proben donnerstags 20.00 - 22.00 Uhr in der Kapelle des Stifts
Anmeldung: christoph.scheerer@uni-tuebingen.de
Vocifer: Kleines Projekt-Vokalensemble des Stifts für geübte Sängerinnen und Sänger,
Mitwirkung bei der Motette am 13. Dezember 2014, Proben nach Vereinbarung.
Leitung: Stiftsmusikdirektor Hans-Peter Braun
Anmeldung: hans-peter.braun@evstift.de
www.info-tagung.de
Vom 15.-17. November
2014 findet im Evangelischen Stift in Tübingen die
jährliche Info-Tagung zum
Theologiestudium für Schüler/innen ab 16 Jahren
statt. Die Tagung richtet
sich an junge Menschen,
die mit dem Gedanken
spielen, Pfarrer/in oder Religionslehrer/in zu werden.
Das verlängerte Wochenende in Tübingen bietet Gelegenheit, sich über das Studium der Evangelischen
Theologie zu informieren und mit Theologiestudierenden, Dozenten und Praktikern aus dem Berufsleben ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme an der
Tagung ist kostenfrei.
Weitere Informationen gibt es unter www.info-tagung.de
69
Albrecht-Bengel-Haus
Albrecht-Bengel-Haus
Ludwig-Krapf-Str. 5
72072 Tübingen
Telefon: 07071-7005-0
Fax: 07071-7005-40
www.bengelhaus.de
info@bengelhaus.de
Das Albrecht-Bengel-Haus ist
eine studienbegleitende Einrichtung. In 80 Einzel-zimmern
und 12 Appartements bietet es
bis zu 105 Studierenden Platz.
Die inhaltliche Arbeit wird von
einem Team von sechs Dozenten verantwortet. Die inhaltliche Zielsetzung der ABH-Studienbegleitung kommt in den
fünf Dimensionen des ABH-Leitbildes zum Ausdruck:
1. Biblische Theologie: Wir bestärken unsere Studierenden darin, der Bibel als Gottes Wort zu vertrauen
2. Spiritualität: Wir helfen den Studierenden, in ihrer Beziehung zu Jesus Christus zu
wachsen
3. Berufsbezogene Persönlichkeitsbildung: Wir begleiten unsere Studierenden auf
dem Weg zu team- und konfliktfähigen Persönlichkeiten
4. Kultur und Gesellschaft: Wir befähigen unsere Studierenden den kulturellen Kontext, in dem wir leben, wahrzunehmen und zu reflektieren
5. Praktische Kompetenz in Schule, Gemeinde und Mission: Wir fördern die missionarischen, didaktischen und homiletischen Kompetenzen unserer Studierenden.
ABH - Wo Studium auf Leben trifft!
ABH-Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2014/2015
Name
Dr. Rolf Sons
Seminar
Grundtexte der Seelsorge von Luther bis zur Gegenwart
Kommentar
Das Seminar hilft zu einem Überblick über die wichtigsten Vertreter
und Themen der Seelsorge in Vergangenheit und Gegenwart. Es eignet sich für alle Interessierten, Anfänger wie auch Examenskandidaten. Erwartet wird die Bereitschaft, ein Referat zu übernehmen.
Termin
Donnerstag, 16.15-17.45 Uhr
Beginn: 16.10.2014
Ort
Seminarraum, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
70
Name
Albrecht-Bengel-Haus
Nicole Mutschler
Seminar
Praxisfeld Schule – Weltreligionen unterrichten
Kommentar
„Die Juden beten in der Moschee, die Islamisten glauben an Mohammed, Buddha ist ein dicker, fröhlicher Gott mit Glatze.“ Solche und
ähnliche Falschinformationen trifft man in der Schule häufig an. Viele
Schüler haben nur eine grobe Ahnung von den Glaubens-inhalten und
Ritualen anderer Religionen und bringen vieles durcheinander.
Welche Aspekte der Weltreligionen sollen in welcher Klassenstufe
behandelt werden? Wie können Kinder und Jugendliche ihre eigene
Glaubensposition finden und dabei trotzdem respektvoll mit Anhängern anderer Religionen umgehen?
Diesen Fragen und ihrer religionspädagogischen Umsetzung werden
wir in diesem Seminar nachgehen.
Die Bereitschaft, ein Referat zu übernehmen, wird erwartet.
Termin
Mittwoch, 14.15-15.45 Uhr
Beginn: 15.10.2014
Ort
Seminarraum 4/5, Albrecht-Bengel-Haus
Name
Prof. Dr. Rainer Riesner / Dr. Clemens Hägele
Lektüreübung Das Denken Rudolf Bultmanns in Exegese und Dogmatik
Kommentar
Rudolf Bultmann hat das exegetische und dogmatische Denken im 20.
Jahrhundert erheblich beeinflusst. Was sind die Grundmuster seiner
Theologie? Woher kommt sie und wie hat sie gewirkt? Was hat ihr ihre
Faszination verschafft?
In kritischer Auseinandersetzung mit seinen Texten wollen wir uns
dem Phänomen Bultmann annähern.
Termin
Montag, 16.15-17.45 Uhr
Beginn: 20.10.2014
Ort
Hörsaal, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Name
Dr. Paul Murdoch
Seminar
Ökumenisch-theologische Vorlesung: „Was trennt statt eint“ – Die
Sakramente in ökumenisch-theologischer Perspektive
Kommentar
Ein Glaube, eine Taufe... Ein Laib ein Leib... Was die Kirche Jesu einen
sollte, ist zum Trennfaktor geworden. Zusammen mit dem Amtsbegriff ist es die Sakramentenlehre (bzw. das Fehlen einer solchen), die
am meisten für Dissens zwischen den Kirchen und Denominationen
in Lehre und Praxis sorgt. Warum ist das so? Muss das so sein? Gibt
es einen Weg hinter die Trennung in diesen Fragen zurück? Hier soll
Klarheit – und Hoffnung – entstehen!
Termin
Montag, 8.15-9.45 Uhr
Beginn: 20.10.2014
Ort
Seminarraum, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
71
Albrecht-Bengel-Haus
Name
Dr. Uwe Rechberger
Seminar
Hiob, Sprüche, Prediger und die Weisheitspsalmen.
Die Weisheit des Alten Testaments – damit das Leben gelingt
Kommentar
Wie gelingt mein Leben? Wo ist Gott im Leid? Wie bekommt mein Leben Ausstrahlung? Wie lebe ich weise? – Im Seminar entdecken wir
den reichen Erfahrungsschatz der alttestamentlichen Weisheitsliteratur. Wir ringen mit Hiob und mit seinen Fragen, staunen über die
Alltagsrelevanz der Sprüche, hören vom Prediger, worauf es im Leben
ankommt und finden mit den Weisheitspsalmen wirkliches Glück. Dabei wird klar: Weisheit ist keine Frage von Sachwissen oder Intellekt,
sondern eine des Charakters und der Gottesbeziehung. Herzliche Einladung, der Lebenskunde und der Lebenskunst dieser alttestamentlichen Weisheitslehrer auf die Spur zu kommen.
Zielgruppe
Die Vorlesung ist für Hörer aller Fakultäten und interessierte Gemeindeglieder offen.
Termin
Dienstag, 20.00 (st) -21.30 Uhr
Beginn: 14.10.2014
Ort
Seminarraum, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Zu Beginn des Theologiestudiums
Name
Dr. Clemens Hägele; Dr. Paul Murdoch; Dr. Uwe Rechberger
Seminar
Einführung in biblische Exegese und Hermeneutik
Kommentar
Im Seminar werden grundsätzliche Fragen der exegetische Fächer AT
und NT, der Methodik (verschiedene Ansätze) und er Hermeneutik bespreochen. Außerdem geht es um eine Einführung in die allgemeinen
Regeln wissenschaftlichen Arbeitens.
Zielgruppe
Studienanfänger der Theologie
Termin
Dienstag, 16.15-17.45 Uhr
Beginn: 14.10.2014
Ort
Hörsaal, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Repetitorien in der vorlesungsfreien Zeit:
Name
Dr. Paul Murdoch
Repetitorium
Neues Testament
Zielgruppe
Examenskandidaten
Termin
30. Sept.-2. Okt. 2014, jeweils 9.00-12.00 Uhr
Ort
Seminarraum, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Anmeldung
Bitte bis 18. Juli 2014 an: p.murdoch@bengelhaus.de
72
Albrecht-Bengel-Haus
Name
Dr. Uwe Rechberger
Seminar
Repetitorium Altes Testement (Psalmen und Propheten)
Kommentar
Im Repetitorium wird entsprechend eines Klausuraufbaus im atl. Examen die Exegese von Psalmen und prophetischen Texten exemplarisch
geübt. Dazu werden die jeweils relevanten theologischen Themen und
damit möglichen Exkursthemen besprochen.
Zielgruppe
Examenskandidaten
Voraussetzung
Vorherige Vorbereitung der jeweiligen Themenfelder
Termin
Psalmen: 25.-26.02.2015, jeweils 9.15-13.00 Uhr
Propheten: 26.02.2015, 14.30-18.00 Uhr & 27.02.2015, 8.15-12.00Uhr
Ort
Seminarraum, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Anmeldung
Bitte bis 13. Februar 2015 an: u.rechberger@bengelhaus.de
Name
Dr. Clemens Hägele
Repetitorium
Systematische Theologie
Kommentar
Themenbereiche: Christologie, Soteriologie, Hamartiologie
Der Schwerpunkt liegt auf der Christologie. Themen und Positionen
werden durch Referat, Gespräch und Klausurentwürfe wiederholt. Geeignet für Studierende in der Examensvorbereitung.
Zielgruppe
Examenskandidaten
Voraussetzung
Vorherige Vorbereitung der jeweiligen Themenfelder
Termin
16.-19. März 2015, jeweils 9.00-12.00 Uhr
Ort
Seminarraum, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Anmeldung
Bitte bis 9. März 2015 an: c.haegele@bengelhaus.de
Die Lehrveranstaltungen des Albrecht-Bengel-Hauses sind öffentlich.
Wir freuen uns über alle Gäste!
Albrecht-Bengel-Haus, Ludwig-Krapf-Str. 5, 72072 Tübingen
www.bengelhaus.de
73
Institut zur Erforschung des Urchristentums
Institut zur Erforschung des Urchristentums e.V.
Wilhelmstrasse 100 ◊ 72074 Tübingen ◊ Tel: 07071-75017-123
◊ www.institut-urchristentum.org
Sekretariat u. Bibliothek: Mo. - Fr., 8:30-13:00; Termine n.V.
email: birgit.hallmann@guest.uni-tuebingen.de
1. Die Gründer und Träger des Instituts
•
Das Institut wurde begründet und wird finanziert von der ”European Evangelistic Society“
(E.E.S.), einer Gesellschaft mit Sitz im Staat
Indiana, USA. Die EES ist ein gemeinsames
Unternehmen von drei, miteinander verbundenen, freikirchlichen Denominationen:
the Christian Church (Disciples of Christ), the
Christian Churches (North American Christian Convention), und the Churches of Christ.
2. Ziele des Instituts
•
Unser fundiertes Wissen über den Glauben,
das Leben und die Praxis der frühen Kirche
in den damaligen verschiedenen Kulturen zu
vertiefen, und
•
gleichzeitig die Wichtigkeit der lebendigen,
erlösenden Kraft des Glaubens, des Lebens,
und der Praxis der urchristlichen Kirche für die Wiederbelebung des Glaubens,
des Lebens, und der Praxis der Kirche aller Zeiten zu betonen.
• möglichst viele Forscher und andere Personen aller Kulturen weltweit in die
Suche nach der Wiederbelebung des christlichen Lebens und des christlichen
Zeugnisses zur Ehre Jesu Christi einzubinden, mit dem Ziel der weltweiten Evangelisation.
•
Forschungsergebnisse einer größtmöglichen Leserschaft zu öffnen
•
Wissenschaftliche Beziehungen auszubauen mit Wissenschaftlern der theologischen Fakultäten an der Universität Tübingen und dem Ausland
•
Theologische Forschung anderer Wissenschaftler, besonders auf dem Gebiet
des Urchristentums, zu fördern durch:
-
Unterstützung und Begleitung der Arbeit von Forschern und Institutsmitarbeitern, die kurzfristig in Tübingen sind,
-
Mitwirkung in entsprechenden Kolloquien in Tübingen,
-
Veranstaltung von Sonder-Forschungsversammlungen, und
-
Schriftverkehr
•
Gastvorlesungen und Kolloquien von Forschern (sowohl bekannten als auch
neueren auf dem Gebiet) in Zusammenarbeit mit den theologischen Fakultäten
in Tübingen zu veranstalten.
Wegen Renovierungs- und Umbaumaßnahmen ist das Institut bis auf weiteres im
Gebäude Wilhelmstr. 105, auf der anderen Straßenseite untergebracht.
74
Gleichstellung
Gleichstellung
Die Gleichstellungsarbeit zielt darauf, die Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft
zu fördern und Frauen zu ermutigen, sich zu qualifizieren.
Die Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät wird vom Fakultätsrat gewählt. Bei der
Ausübung ihres Amtes steht ihr die Gleichstellungskommission zur Seite. Ihr gehören
an: Prof. Dr. Elisabeth Gräb-Schmidt, Prof. Dr. Volker Leppin. Für die Gruppe der Wissenschaftlichen Mitarbeiter: Manuel Stetter, Dr. Susanne Schenk. Für die Studierenden: Johannes van Oorschot, Johanna Dinkel, Louisa Frederking und Lydia Abrell
Ihre Aufgabe ist es, die Arbeit der Universitäts-Gleichstellungsbeauftragten auf Fakultätsebene zu unterstützen. Dazu gehören
•
•
•
•
Beratung des Fakultätsvorstandes und Fakultätsrates zur Erhöhung des Frauenanteils am wissenschaftlichen Personal
Hinweis auf Fördermöglichkeiten, spezielle Motivation von Frauen zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation
Beratung von Lehrenden zu Fördermöglichkeiten von Frauen in wissenschaftlichen Positionen
Beratung und Unterstützung im Falle von Diskriminierung sowie bei sexueller
Belästigung
Die Gleichstellungskommission führt regelmäßig Veranstaltungen durch, die der Berufsorientierung von Männern und Frauen und der Beratung dienen. Für Anregungen
und Wünsche sind wir jederzeit offen.
Prof. Dr. Gräb-Schmidt (Gleichstellungsbeauftragte)
Sprechstunde: nach Anmeldung im Sekretariat, Zi 224.
Kontakt: Christine Renz
Sekretariat Prof. Dr. Gräb-Schmidt
Eberhard Karls Universtität Tübingen
Evangelisch-theologische Fakultät
Lehrstuhl für Systematische Theologie
Liebermeisterstr. 12, 72076 Tübingen
Tel. 0 70 71/ 29-72591
Mail: sekretariat.graeb-schmidt@ev-theologie.uni-tuebingen.de
Manuel Stetter (Stellvertreter) Mail: manuel.stetter@uni-tuebingen.de
75
Philipp-Melanchthon-Stiftung
Philipp-Melanchthon-Stiftung
Philologisch-theologisches Kolleg
Der Zweck dieser rechtsfähigen kirchlichen Stiftung bürgerlichen Rechts ist die wissenschaftliche Förderung der historischen Theologie und ihrer philologischen Hilfsdisziplinen. Dieser Zweck soll u. a. verwirklicht werden durch die Förderung der Ausbildung
des theologischen Nachwuchses in den klassischen und orientalischen Sprachen, so
durch die Veranstaltung von Übungen, Seminaren und Vorlesungen in denen interessierte Theologiestudenten, Doktoranden und Habilitanden beider Fakultäten und aller
Disziplinen die Möglichkeit erhalten, ihre Kenntnisse in den alten Sprachen durch die
Lektüre bedeutsamer und interessanter klassischer Texte unter kundiger Anleitung zu
verbessern.
Die Arbeit der Stiftung begann im Wintersemester 1993/94 mit zwei zweistündigen
Übungen und wurde in den folgenden Semestern fortgesetzt. Die Form der stark philologisch ausgerichteten Textlektüre hat sich bewährt und auch erfreulichen Anklang
gefunden.
Prof. Dr. Volker Drecoll
Seminare
Drecoll/Kirstein
Augustin und Orosius
2st.
siehe Aushang
Mo 16-18
Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im Bereich Kirchengeschichte
auf der Seite 33.
Drecoll, Fürst
Paulusauslegung in der Frühen Kirche
Blockveranstaltung
siehe Aushang
Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im Bereich Kirchengeschichte
auf der Seite 34.
76
Erasmus
Das ERASMUS-Programm
Das ERASMUS-Programm fördert im Rahmen des Lifelong Learning Programms
(LLP) der Europäischen Kommission die Mobilität der Studierenden an europäischen
Hochschulen. Die Gasthochschule verpflichtet sich, die Studierenden von der Entrichtung
von Studiengebühren zu befreien.
Die ERASMUS-Stipendien sollen nur die „Mobilitätskosten“, d.h. die zusätzlichen
Kosten für den Auslandsaufenthalt (für die Dauer von 3 bis 10 Monaten) abzudecken
helfen und bewegen sich derzeit (2014) bei ca. EUR 200,- pro Fördermonat.
BAföG-Berechtigte sollten eine Auslands-BAföG-Förderung plus Auslandssatz und
Reisekostenzuschuss beantragen.
Die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Tübingen hat im Rahmen der
bilateralen Abkommen z.Zt. folgende Partnerfakultäten:
1. Det teologiske Fakultet, Universitet Aarhus (Dänemark)
2. Faculteit der Godgeleerdheid, Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande)
3. Faculty of Social Theology, University of Athens, Athen (Griechenland)
4. Theologische Fakultät der Károli Gáspár Reformierten Universität Budapest
(Ungarn)
5. Protestantisch theologisches Institut Cluj-Napoca (Klausenburg) (Rumänien)
Department of Theology and Religion, Durham University, Durham (England)
6. School of Divinity, University of Edinburgh (Schottland)
7. University of Exeter (England)
8. Department of Theology and Religious Studies, University of Glasgow
(Schottland)
9. Faculty of Theology, University of Helsinki (Finnland)
10.Centre for Theology and Religious Studies, Lunds Universiteit, Lund
(Schweden)
11.Det Teologiske Menighetsfakultet (Norwegian Lutheran School of Theology)
Oslo (Norwegen)
12.Evangelická teologická fakulta, Univerzita Karlova v Praze, Prag (Tschechien)
13.Faculty of Theology, Latvijas Universitate Riga (Lettland)
14. Sárospataki Református Teológiai Akadémia, Sárospatak (Ungarn)
15.Evangelisch-theologische Fakultät Hermannstadt/Sibiu (Rumänien)
16.Institut Protestante, Paris (Frankreich)
17.Faculté de Théologie Protestante, Université Marc Bloch Strasbourg
(Frankreich)
18.Faculty of Theology, Tartu Ülikool, Tartu (Estland)
19.Faculty of Theology, Aristotle University of Thessaloniki (Griechenland)
20.Universität Umea (Schweden)
21.Christlich theologische Akademie Warschau (Polen)
22.Ev.-theol. Fakultät, Universität Wien (Öesterreich)
77
Erasmus
Nicht mehr im Erasmusprogramm sind die Schweizer Fakultäten. Sie gewähren
aber i.d.R. eine analoge Förderung:
Ev.-theol. Fakultät, Universität Basel (Schweiz)
Ev.-theol. Fakultät, Universität Bern (Schweiz)
Ev.-theol. Fakultät, Universität Zürich (Schweiz)
Termine: Die Studienjahre dauern von August/September bis Juni/Juli.
Die Anmeldung sollte möglichst Anfang des Wintersemesters für das darauf folgende
Studienjahr erfolgen. Bewerbungsfrist ist der 1.12. Weitere Termine werden dann
bekannt gegeben.
Information:
-
Brett zum ERASMUS-Programm im Durchgang Theologicum
-
Regal vor Zi. 135 im Theologicum: Schatullen mit Infoblättern, Prospekten und
Adressenlisten
-
ERASMUS-Homepage der Ev.-Theol. Fakultät:: http://www.ev-theologie.unituebingen.de/studium/erasmus.html
Programmbeauftragter der Ev.-Theol. Fakultät:
Prof. Dr. Reinhold Rieger
Liebermeisterstraße 12 (Theologicum), Zimmer 204
D - 72076 Tübingen
Tel.: 07071-29 74902
Fax: 07071-29 5155
E-Mail: reinhold.rieger@uni-tuebingen.de
Sprechstunde: Dienstag 11-12 Uhr in Zi. 204, Dekanat.
Die Katholisch-Theologische Fakultät bietet ebenfalls ein ERASMUS-Programm
an. Unter bestimmten Bedingungen können auch Studierende der evangelischen
Theologie an diesen Austauschprogrammen teilnehmen.
78
Fachschaft Evangelische Theologie
Fachschaft Evangelische Theologie
Alle Studierenden der evangelisch-theologischen Fakultät sind Teil der Fachschaft. Deshalbseid ihr alle herzlich dazu eingeladen, mitzuarbeiten, mitzudenken und euch mit
eurerStimme lautstark in die Fachschaftsarbeit einzubringen.
Jedes Jahr werden sechs FachschaftsvertreterInnen gewählt, deren Amtszeit zwei
Semesterbeträgt.Die Aufgabe der Fachschaft ist es aktiv an der Gestaltung der Hochschule und natürlich besonders der evangelisch-theologischen Fakultät in Tübingen
mitzuarbeiten. Gemeinsam mit den Studierenden und Lehrkörpern wollen wir in gegenseitigem Respekt der verschiedenen theologischen und politischen Überzeugungen dafür sorgen, dass die Interessen der Studierendenschaft unserer Fakultät gehört
und vertreten werden. Dies geschieht im Fakultätsrat, in der Studienkommission (z.B.
Verwendung von Studiengebühren), der Studienplan – und Modularisierungkommission und in diversen anderen Arbeitsgruppen.
Aufgabenfelder der Fachschaft:
•
gemeinsam mit dem KVV-Team erstellen wir das kommentierte Vorlesungsverzeichniss
•
wir haben die Möglichkeit aktiv an der Entstehung der Lehrangebote mitzuarbeiten, dazu brauchen wir eure Wünsche, die wir dann in den Departmentssitzungen vertreten
•
wir gestalten einen eigenen studentischen Studientag
•
wir organisieren das Fachschaftswochenende in Bodelshausen. Herzliche Einladung!
•
einmal im Jahr veranstalten wir das Clubhausfest (traditionell im Dezember, unbedingt schon mal vormerken!)
•
wir gestalten die Erstsemestereinführung im Stift und an unserer Fakultät mit
und organisieren das Ersti-Frühstück (siehe Aushang) am Beginn des Semesters
•
wir organisieren mindestens einmal im Monat zusammen mit der katholischen
Fachschaft das ökumenische Frühstück, zu dem alle Studierenden herzlich eingeladen sind
•
wir organisieren das ökumenische Sommerfest als Highlight des Sommersemesters zusammen mit der katholischen Fachschaft
Darüber hinaus arbeiten wir mit den anderen Tübinger Fachschaften in der Fachschaftenvollversammlung, sowie den evangelischen Fachschaften anderer Universitäten
in Deutschland im Studierendenrat Evangelische Theologie (SeTh) zusammen, um in
hochschulpolitischen Fragen Stellung zu beziehen.
Wir informieren
Aktuelle Protokolle und Informationen findet ihr am Fachschaftsbrett vor dem großen Hörsaal im Theologicum
Wir treffen uns Dienstags um 15:00 Uhr im Fachschaftszimmer (Siehe Lageplan
am Fachschaftsbrett).
Weitere Fragen? Sprecht uns einfach an oder schreibt uns via
feth@uni-tuebingen.de oder www.uni-tuebingen.de/feth
Zu Guter Letzt Wir freuen uns auf Euch, eure Kreativität, Konstruktivität, Vorschläge und Unterstützung, denn die Fachschaft lebt durch Euer Engagement!!
79
80
Studierende der Universität
‐ jede Fachscha� hat 2 Delegierte
‐ in erweiterter FSVV hat auch jede HoPo Gruppe 2 Delegierte
‐ erarbeitet in AKs die Grundlagen der stud. Vertreter_innen
‐ tagt jeden Montag um 18:00 öffentlich im Clubhaus
Fachscha�envollversammlung
‐ GHG, I&O, LHG, JuSo, RCDS
‐ stellen sich für AStA und Senat zur Wahl
‐ senden Vertreter_innen in die Kommissionen
‐ arbeiten in der erweiterten FSVV mit
bestelllt
berät
Fakultätsvorstand (§25)
setzt sich zusammen aus:
Bundesweiter Studierendenrat
Evangelische Theologie
SETh
Interessenvertretung wür�embergischer
Theologiestudierender
IGWT
‐ 6 Vertreter_innen der
Studierenden
‐ Fakultätsvorstand
‐ Alle hauptamtlichen
Professor_innen (qua Amt)
‐ 4 Vertreter_innen des
Mi�elbaus
Fakultätsrat (§25)
wählt
Dekan ‐ Prodekan ‐ Studiendekan
Studierende der Fakultät
‐ tagt öffentlich
‐ ist offen für jede_n
‐ stud. FakRat Mitglieder
bilden den "Kern"
‐ vertri� die studen�schen
Belange an der Fakultät
‐ gestaltet Angebote für
Stud. an der Fakultät
Fachscha�
6 Studierende ‐ Amtszeit: 1 Jahr
stud. Fakultätsrats Mitglieder
die Fachscha� schlägt
stud Kommissions‐
mitglieder vor
‐ Studienkommisison, Gleichstllungskommission,
Berufungskommissionen, etc.
‐ erarbeiten Inhalte für den Fakultätsrat
‐ sind immer auch mit Studierenden besetzt
Kommissionen
wählen
studen�sche
Vertreter_inen
‐ entscheidet über alle grundlegenden
Angelegenheiten der Universität
‐ Mitglieder qua Amt: Rektorat, Dekane,
Gleichstellungsbeau�ragte
‐ Mitglieder per Wahl: 5 Professor_innen,
4 Mi�elbau, 4 Studierende,
4 weitere Mitarbeiter_innen
Senat (§19)
Rektor_in, 3 Prorektor_innen, Kanzler_in
Rektorat
Hochschulpoli�sche Gruppen
bestelllt
berät
berichtet
wählt
Fakultät (§22)
erstellt im SoSe 2011 ‐ die § verweisen auf das Landeshochschulgesetz(LHG)
Organigramm der Universität Tübingen
Universität
‐ Allgemeiner Studierenden Ausschuss
‐ darf sich seit Auflösung der Verfassten
Studierendenscha� '77 nur um die Förderung
der sozialen, geis�gen, musischen und sportlichen
Belange der Studierenden kümmern
‐ richtet Referate zu Themen wie Umwelt, Verkehr,
Ausländische Stud., Gleichstellung, Kultur, etc. ein
‐ kann Projekte und Gruppen finanziell unterstützen
AStA
HoPo Gruppen & FSVV
schlagen gemeinsam
stud. Kommissions‐
mitglieder vor
‐ Gleichstllungsk., Strukturk.,
K. für Studium und Lehre, etc.
‐ erarbeiten Inhalte für den Senat
‐ sind immer auch mit Studierenden besetzt
Kommissionen
6 externe, 5 interne Mitglieder
Hochschulrat
bestellt
Wissenscha�sministerium
Struktur der Universität und der Fakultät
Studium in Israel …
• bedeutet Studieren an der Hebräischen
Universität.
Für ein Jahr lernen Sie an einem Zentrum der
jüdischen Gelehrsamkeit. Sie werden vertraut
mit dem Reichtum der religiösen Überlieferung
und der intellektuellen Traditionen des
Judentums. Sie können vom breiten Lehrangebot dieser Universität profitieren und
studieren gemeinsam mit jungen Israelis und
Studierenden aus aller Welt.
• bedeutet Leben in Jerusalem.
Sie lernen das jüdische Leben in Alltag und
Feiertag, in seinen religiösen uns säkularen
Ausprägungen kennen und begegnen darüber
hinaus einer Vielfalt der Kulturen und
Religionen in einer Intensität, die nur diese
Stadt zu bieten hat.
Ein Studium in Israel bietet die Chance …
• das Judentum in seiner Vielfalt unverzerrt und
authentisch, d.h. in seinem eigenen Selbstverständnis zu erfahren.
• das Land der Bibel mit seinen Landschaften
und Jahreszeiten, mit seinen historischen
Stätten und seinen heutigen Menschen zu
erkunden.
• besondere
sprachliche
und
sachliche
Kompetenzen für den Zugang zur hebräischen
Bibel und der gesamten christlichen Bibel zu
gewinnen.
• Gottesdienste und Kirchen nicht nur westlicher,
sondern auch orthodoxer und orientalischer
Prägung zu erleben.
• diese vielfältigen Erfahrungen aus der
Perspektive der eigenen religiösen Tradition
und in ihrer Bedeutung für das Theologiestudium zu reflektieren.
Nähere Informationen zu Voraussetzungen und Bewerbung
erhalten Sie unter
www.studium-in-israel.de
oder bei: Prof. Dr. Erhard Blum, Postfach 21 03 02, 72076 Tübingen, Tel. 07071-29 78 009.
IGWT
Hat das Theologiestudium etwas mit der
Kirche zu tun? Was macht eigentlich der
Oberkirchenrat? Wie organisiere ich mein
Studium?
Mit diesen Fragen bist Du richtig bei der
Interessenvertretung
württembergischer Theologiestudierender (IGWT).
Wir haben Infos für Dich parat und setzen
uns für die Interessen der württembergischen
Studierenden
mit
Berufsziel
Pfarramt bei der Landeskirche und dem
Oberkirchenrat ein.
Kurz gesagt sind wir die „Gewerkschaft der Theologiestudierenden“. Wir
geben Eure Ideen weiter und sind Ansprechpartner bei allen Problemen die
Studium, Praktika und Übergang ins Vikariat betreffen. Und darum brauchen
wir Dich, Deine Ideen, Deine Vorschläge und Deine Kritik.
Die Mitglieder der IGWT treffen sich zweimal im Jahr, beschließen die Positionen der IGWT und wählen auf der Mitgliedervollversammlung den geschäftsführenden Ausschuss, der die laufenden Geschäfte erledigt.
Neugierig geworden? Irgendwelche Fragen? Willst Du mitmachen?
Dann füll schnell einen unserer roten Flyer aus oder schick einfach
eine kurze E-Mail mit den nötigen Angaben an igwt-mail@web.de.
Weitere Infos und die Termine unserer Treffen gibt’s auf der Homepage
www.igwt.de oder am IGWT Brett im Theologicum (neben dem Pfandautomaten in der Cafeteria).
Wir freuen uns über Dein Interesse!
82
ESG
ESG Tübingen
Evangelische Studierendengemeinde
Die evangelische Studierendengemeinde (ESG) ist christliche Gemeinde für junge Leute im Studium. Wir wollen Leben und Studieren, Feiern und Glauben, Spiritualität und
Handeln miteinander verbinden und wir sind das Gesicht der evangelischen Kirche an
der Universität Tübingen.
Das Schlatterhaus und das Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Berliner Ring 8, bieten Räume
zum Wohnen, Feiern, Lernen, Erfahren und Austauschen.
Die ESG lädt jeden Donnerstag im Semester zu einem Themenabend in das Schlatterhaus ein. Jeden Sonntag um 11 Uhr feiern wir in der Stiftskirche Hochschulgottesdienste. Der internationale englischsprachige Gottesdienst Church at Six findet einmal im
Monat in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche statt. Die ESG bietet unterschiedliche Arbeitskreise für soziales Engagement. Die Kurrende lädt zum Singen ein.
Hochschulpfarrer Michael Seibt steht für Beratung und Gespräch zur Verfügung.
Ev. Hochschulpfarramt Tübingen Stiftskirche
Österbergstraße 2
Telefon:
(07071) 23097
Email: stadtmitte@esg-tuebingen.de
Sekretariat: Mo-Mi, 8-12, Mo, Mi 13-16, Fr 8-12
Für internationale Studierende:
Mi 10:30-12:30
Hochschulpfarrer Michael Seibt:
Sprechzeit: Di 11-12 und Do 17-18 u.n.V.
Email: seibt@esg-tuebingen.de
Ev. Hochschulpfarramt Tübingen
Dietrich-Bonhoeffer Kirche II
Waldhäuser Ost, Berliner Ring 8/2
Telefon:
(07071) 61928
Sekretariat: Di 13-16
www.esg-tuebingen.de
83
SMD
SMD steht für Studentenmission Deutschland
und bedeutet konkret:
Etwa 80 Studierende verschiedener Fakultäten,
die eines gemeinsam haben: den Glauben an Jesus Christus.
Gemeinsam sind wir unterwegs, wollen uns gegenseitig im
Glauben ermutigen und die beste aller Nachrichten
nicht für uns behalten.
Deshalb sind wir immer wieder an der Uni und
drum herum präsent –
mit Vorträgen, Kaffee-Verschenk-Aktionen, Hochschultagen...
Unsere Gruppe ist überkonfessionell
und an die SMD Deutschland e.V.
angeschlossen, ein Netzwerk
von Christen in Schule, Hochschule
und Beruf. Die SMD ist an mehr als 70
Unis in ganz Deutschland vertreten.
Wir freuen uns über jeden, der die SMD kennen lernen will,
egal ob Du Christ, Zweifler, am Glauben interessiert oder irgendwo mitten drin,
komm‘ vorbei!
Infos, Termine und das aktuelle Semesterprogramm:
Email: leitung@smd-tuebingen.de
Homepage:
www.smd-tuebingen.de
www.smd.org
84
Campus für Christus
Campus für Christus Tübingen
Überkonfessionelle christliche
Hochschulgruppe
Wir sind ungefähr 60 Leute, die sich jede
Woche in Hauskreisen und zweiwöchentlich beim Campusabend treffen. Wir
glauben an Jesus Christus und möchten
ihn mitbringen in die Cafete, in die Vorlesungen und in unsere Freundschaften. Darum geht es bei unseren Treffen:
Wer ist Jesus, was will er in unserem Leben und warum kommt er mit in die Uni?
Du bist herzlich eingeladen!
Termine, Infos und Semesterprogramm:
www. campus-tuebingen.de
leitungsteam@campus-tuebingen.de
85
Adressen und Sprechstunden
Adressen und Sprechstunden
aller aktiven Dozenten
Name Fachbereich
Anschrift
Email
D =Tel Dienstlich
F =Fax
P =Tel Privat
M =Mobiltelefon
Ort
Albrecht, PD Dr. sc.hum. Johannes-F. ST
Kilianstraße 4,
74532 Ilshofen-Oberaspach
Albrecht-oberaspach@web.de
P 07904/287
Bayha, Vanessa KG
vanessa.bayha@uni-tuebingen.de
D 07071/29-77012
29 (L-Str. n. V.
18)
Blum, Prof. Dr. Erhard AT
Georgstraße 6, 72070 Tübingen
Erhard.Blum@uni-tuebingen.de
D 07071/2972961
Zi
247
Breitschwerdt, Jörg KG
Joerg.breitschwerdt@uni-tuebingen.de
D 07032/7845143
F
0911/3084444422
Zi 234
Christe, PD Dr. Wilhem ST
wilhelm.christe@web.de
D 069/684616
Conrad, PD Dr. Ruth PT
Ruth.conrad@fsci.uni-tuebingen.de
D 07071/407160
Dober, Prof. Dr. Hans Martin PT
Eichhörnchenweg 5, 78532 Tuttlingen
hmdober@gmx.de
D 07461 3272
F 07461/3203
Drecoll, Prof. Dr. Volker Henning KG
volker.drecoll@uni-tuebingen.de
D 07071/2978007
F 07071/295411
Zi
28
L-Str. 18
Mo ab 12, nur
n. V. im Sekretariat bei Frau
di Girolamo
(Zi. 25, Tel.
2978007 oder
sonja.di-girolamo@unituebingen.de
Drobe, Christina ST
christina.drobe@uni-tuebingen.de
D 07071/2974901
F 07071/295029
Zi 319
n. V.
n. V.
86
Mi 12:15-13:15
n. V.
F o r u m n. V.
Scientiarum,
Doblerstraße 33,
72074
n. V.
Dubrau, Alexander IJ
alexander.dubrau@gmail.com
Ebach, Ruth AT
ruth.ebach@uni-tuebingen.de
Sprechstunde
n. V.
D 07071-2977015
Zi. 252
Mi 15-16
Adressen und Sprechstunden
Eckstein, Prof. Dr. Hans-Joachim NT
D 07071/2972889
sekretariat.eckstein@ev-theologie.uni- F 07071/295154
tuebingen.de
Zi
128/
129
Mo 10:3011:30
Früh, Pfr. Julia KG/KO
julia.frueh@uni-tuebingen.de
D 07071/29- 72881 Zi. 234
Fr 12-13 (vorherige Anmeldung per
E-Mail: julia.
frueh@unituebingen.de)
Glaesmann, Friederika ST
friederika.glaesmann@uni-tuebingen.de
D 07071/2972042
F 07071/295415
n. V.
Gräb, Prof. Dr. Wilhelm PT
wilhelm.graeb@theologie.hu-berlin.de
D 030-2093-5933
F 030-2093-5931
Zi
219
n. V. per Email
Gräb-Schmidt, Prof. Dr. Elisabeth ST
D 07071/2978023
elisabeth.graeb-schmidt@uni-tuebingen. F 07071/295415
de
Zi 226
Do 15-16 (nach
vorherigen Anmeldung per
Mail:
sekretariat. graebschmidt@evtheologie.unituebingen.de
Häfele, Benjamin ST II/ Institut für Ethik
benjamin.haefele@uni-tuebingen.de
D 07071 29-78021
F 07071 29-5415
Zi. 221
n. V.
Haen, Sara (geb. Moschner) PT/RP
Gertrud-Bäumer-Str. 2, 72074 Tübingen
sara.haen@uni-tuebingen.de
D 07071/2973317
F 07071/295399
Zi
229
Mi 16-17
Hahn-Jooß, Dr. Barbara
D 07071/29- 78013 Zi 24
barbara.hahn-jooss@ev-theologie.uni- F 07071 / 29 - 5411 L.-Str. 18
tuebingen.de
n. V.
Haizmann, PD Prof. Dr. Albrecht PT
albrecht.haizmann@uni-tuebingen.de
D 07071/763 453
n. V. per Mail
Heckel, Oberkirchenrat Prof. Dr. Ulrich NT
Ev. OKR, Gänsheidestr. 4, 70184 Stuttgart
ulrich.heckel@elk-wue.de
D 0711 / 2149522
n. V.
Hermanni, Prof. Dr. Friedrich ST
- Prodekanfriedrich.hermanni@uni-tuebingen.de
D 07071/2972876
F 07071/295437
Zi 26
L.-Str. 18
Mo 12.1513.15
Hofius, Prof. Dr. Otfried NT
n. V.
Holtz, Prof. Dr. Grudrun NT
Klosterhof 8, 73770 Denkendorf
Holtz-Noormann@gmx.de
im Anschluß
an die Übung
Huxel, Prof. Dr. Kirsten ST
kirsten.huxel@uni-tuebingen.de
D 07951/7547
Kamlah, Prof. Dr. Jens AT (Bibl. Arch.)
jens.kamlah@uni-tuebingen.de
D 07071/2972879
F 07071/29 5433
n. V.
Zi
149
n. V.
87
Adressen und Sprechstunden
Kammler, PD Dr. Hans-Christian NT
D 07071 / 610927
hans-christian.kammler@uni-tuebingen.
de
Kampmann, Prof. Dr. Jürgen KO&KG
- Dekanjuergen.kampmann@uni-tuebingen.de
D 07071/2972677
F 07071/ 295183
telefonisch
Zi
235
Kliss, PD Dr. Oliver PT
oliver.kliss@uni-tuebingen.de
Di 18-19
n. V.
Kretzschmar, PD Dr. Gerald PT
Gerald.Kretzschmar@t-online.de
Zi. 304
Di 10-12 nach
Voranmeldung
per Mail
Krimmer, Dr. Evelyn PT/RP
evelyn.krimmer@uni-tuebingen.de
D 07071/2973317
F 07071-295399
Zi 229
Mi 12-13 nach
Voranmeldung
per Mail
Krzok, Akad. ORat. Manfred SK/Ü
manfred.krzok@uni-tuebingen.de
D 07071/2975252
Zi 244
Mi 10-11
und n.V.
Kümmerle, Dr. Andreas MW
Do 14-16
und n.V.
Kupsch, Alexander ST
D 07071/2973313
Zi 318
n.V.
Landmesser, Prof. Dr. Christof NT
- Studiendekan christof.landmesser@uni-tuebingen.de
D 07071/2978004
F 07071/295718
Zi
131
Do 10:1511, n. V.
Leppin, Prof. Dr. Volker KG
volker.leppin@uni-tuebingen.de
D 07071/2972611
F 07071/295539
Zi
125
Di 9-10
Leube, Prof. Bernhard PT
D 07162 /460177
Hochschule für Kirchenmusik, Gartenstr. F 07162 /460170
12
P 07162 /460177
Zeppelinstraße 2, 73079 Süßen
leube.suessen@t-online.de
Leuenberger, Prof. Dr. Martin AT
martin.leuenberger@uni-tuebingen.de
D 07071/2975253
n. V.
Zi 251
Lichtenberger, Prof. Dr. Hermann NT/ D 07071/2978029
AJHR
hermann.lichtenberger@uni-tuebingen.
de
Mi 11-12
n. V. (tel oder
per Mail)
Menga, Dr. Ferdinando G. ST
Ferdinando.menga@uni-tuebingen.de
D 07071/2978022
Zi 218
n. V.
Merle, Dr. Kristin PT
kristin.merle@uni-tuebingen.d
D 071150422979
Ev. Stift,
Ephorat
n. V. (per
E-Mail)
Metz, PD Dr. Detlef KG
D.Metz@kirchenkreis-siegen.de
D 0271/5004217
F 0271/5004333
Zi
144
Do 17-18
Morgenstern, Prof. Dr. Matthias RW/JS
D 07071/2978020
matthias.morgenstern@uni-tuebingen.de
88
Adressen und Sprechstunden
Neef, apl. Prof. Dr. Heinz-Dieter SK/AT
Heinz-Dieter.Neef@gmx.de
D 07071/2977014
Zi
148
Di 9:30-10:10
und n. V.
Neubert, Luke NT/AJ
Luke.neubert@uni-tuebingen.de
07071/2977010
Zi 141
Mi 12-14
Nonnenmacher, Dr. Burkhard ST
D 07071/2978006
burkhard.nonnenmacher@uni-tuebin- F 07071/295437
gen.de
Oswald, Prof. Dr. Wolfgang AT
wolfgang.oswald@uni-tuebingen.de
D 07071/2977014
Di 16-17 nach
Anmeldung
per Email
Zi
247
Mi 11.30-12.30
Peterson, Silas ST
paul-silas.peterson@uni-tuebingen.de
Zi 317
n. V.
Portenhauser, Friederike NT
D 07071/2976051
friederike.portenhauser@uni-tuebingen. F 07071/295718
de
Zi 240
Do11:30-12:30
und n. V.
Rieger, Prof. Dr. Reinhold KG
reinhold.rieger@uni-tuebingen.de
D 07071/2974902
Zi
204
Di 11-12
Rüggemeier, Jan NT
jan.rueggemeier@uni-tuebingen.de
D 07071/2972873
Zi
130
n. V.
Schenk, Dr. Susanne KG
susanne.schenk@uni.tuebingen.de
D 07071/2972887
F 07071/295539
Zi
136
Mo 11-12
und n. V.
Zi. 301
Hölderlinstr. 19
Di, 14-15
und n. V.
Schieck, apl. Prof. Dr. phil Friederike Ph
friederike.schick@uni-tuebingen.de
Schneider, Dr. Jörg PT
joerg.schneider@uni-tuebingen.de
D 07071/2978001
Zi
305
Mi 10-12
und n. V.
Schumann, Daniel Antikes Judentum
daniel.schumann@uni-tuebingen.de
D 07071/2977010
F 07071/295283
Zi 140
Mo 14-15
Schuster, Dr. Susanne KG
susanne.schuster@uni-tuebingen.de
D 07071/2972887
Zi
136
Schwanke, PD Dr. Johannes ST
johannes.schwanke@uni-tuebingen.de
D 07071/2972882
F 07071/295437
Zi 32
L-Str.
18
n. V.
Schweitzer, Prof. Dr. Friedrich PT/RP
Friedrich.Schweitzer@uni-tuebingen.de
D 07071/2973316
Zi
228
Mi 13-14
Schwöbel, Prof. Dr. Christoph ST
christoph.schwoebel@uni-tuebingen.de
D 07071/2972066
F 07071/295029
Zi
322
Do 9-10 nach
vorherige
Anmeldung im
Sekretariat
Stetter, Dipl-Theol Manuel PT
manuel.stetter@uni-tuebingen.de
D 07071/29 74208
F 07071/29 4384
Zi
307
n. V.
Stettler, PD Dr. Hanna NT
stettler-richter@gmx.net
P 0041/5268112 Zi 132
42
montags n. V.
89
Adressen und Sprechstunden
Tilly, Prof. Dr. Michael NT
michael.tilly@uni-tuebingen.de
D 07071/2972590
Tobler, Prof. Dr. Stefan
stefan.tobler@ev-theol.ro
D +40-745-196266
F +40-269-215358
Weingart, Kristin AT
kristin.weingart@uni-tuebingen.de
D 07071/2977014
F 07071/295350
Wendte, PD Dr. Martin ST
martin.wendte@uni-tuebingen.de
P 07071-7704314
Weyel, Prof. Dr. Birgit PT
birgit.weyel@uni-tuebingen.de
D 07071/2978002
F 07071/294384
Zi 137
Do 11-12
und n. V.
Zi
246
n. V.
n. V.
Zi
309
Emeritierte/pensionierte ProfessorInnen:
Prof. Abramowski, Luise
Prof. Jüngel, Eberhard
Prof. Bayer, Oswald
Prof. Köpf, Ulrich
Prof. Beyerhaus, Peter
Prof. Lichtenberger, Hermann
Prof. Dietzfelbinger, Christian
Prof. Mittmann, Siegfried
Prof. Gese, Hartmut
Prof. Moltmann, Jürgen
Prof. Hennig, Gerhard
Prof. Nipkow, Karl Ernst
Prof. Hermisson, Hans Jürgen
Prof. Rössler, Dietrich
Prof. Herms, Eilert
Prof. Schreiner, Stefan
Prof. Hofius, Otfried
Prof. Stuhlmacher, Peter
Prof. Janowski, Bernd
Prof. Werbeck, Wilfrid
Prof. Jeremias, Gert
90
Di 10-12, Nur
nach Voranmeldung bei
Frau Di Girolamo per Mail
Termine und Öffnungszeiten
Semestertermine
Beginn der Vorlesungen
Montag, 13. Oktober 2014
Ende der Vorlesungen
Samstag, 14. Februar 2015
Vorlesungsfreie Tage
Samstag, 1. November 2014 (Allerheiligen),
Montag, 22. Dezember 2014 bis Dienstag, 6. Januar 2015 (Weihnachtspause)
Rückmeldefrist
Wintersemester 2014/2015
1. Juni 2014 bis 15. August 2014
Rückmeldefrist
Sommersemester 2015
15. Januar 2015 bis 15. Februar 2015
Öffnungszeiten Evangelisch-theologische Fakultät
Dekanat, Liebermeisterstr. 12, 72076 Tübingen
Telefon (07071) 29-72538, Fax (07071) 29-3318
Email: ev.theologie@uni-tuebingen.de
Sprechzeiten: Mo-Fr, 9-12
Sprechzeit des Dekans
(Kampmann): Fr 10-11, 29-77951
Prodekan (Hermanni), 29-72882
Studiendekan (Landmesser), 29-78004
friedrich.hermanni@uni-tuebingen.de
studiendekan@ev-theologie.uni-tuebingen.de
Theologicum, Liebermeisterstr. 16
Telefon (07071) 29-75910, Fax (07071) 29-2878
Email: ukb-info@uni-tuebingen.de
Öffnungszeiten Pforte Bibliothek:
Mo-Fr, 8-22, Sa 8:30-15:30
In der vorlesungsfreien Zeit verkürzte Öff.zeiten
Seminarverwaltung, Liebermeisterstr. 12
Telefon (07071) 29-72540, Fax (07071) 29-5155
Email: seminarverwaltung@ev-theologie.unituebingen.de
Sprechzeiten Zimmer-Nr. 127:
Mo 9- 13.30; Di - Do 9 - 14; Fr 9-12 (vorlesungsfreie Zeit nur Mo-Do)
Abweichungen sind dem Aus-hang an Zi. 127 zu
entnehmen!
Institut für Spätmittelalter und Reformation
Hölderlinstr. 17, 72074 Tübingen
Sekretariat Frau Waltraud Schnell
Telefon (07071) 29-72886, Fax (07071) 25 2443
Email: reinhold.rieger@uni-tuebingen.de
Öffnungszeiten
(Institut & Bibliothek) Mo-Fr, 9-12
+ Mo-Do, 14-16
Öffnungszeiten Universitätsbibliothek, Wilhelmsstraße 32
Bereich
Mo-Fr
Sa
So
Hauptgebäude
8-24
10-22
10-22
Information
9-18
10-14
---
Helpdesk (von Studierenden)
15-17
---
---
Ausleihzentrum
8-24
10-22
10-22
Eingeschränkte Dienste *
19.30-24
15.30-22
10-22
Hochschulpublikationen/
Dissertationen
9-12 + n.V.
---
---
Cafeteria
Di-Fr 10-19
11-16
11-16
Ammerbau
8-24
10-22
10-22
*Eingeschränkte Dienste in den
Abendstunden und an Sonntagen:
Auch abends und sonntags ist es
möglich:
- Bücher aus dem Selbstabholbereich, der Lehrbuchsammlung
und dem Freihand-Ausleihbestand verbuchen zu lassen
- bereits ausgeliehene Bücher, die
Sie in den Ammerbau mitgenommen haben, kontrollieren
zu lassen
91
Termine und Öffnungszeiten
Allgemeiner Lesesaal
Freihandausleihbestand
Zeitschriften / Zeitungen
8-24
10-22
10-22
Lesesaal-Information
8-18
10-15.30
---
Reprostelle
Di, Mi, Do 9-12
+ n.V.
---
---
Bonatzbau
8-20
---
---
Historischer Lesesaal
9-18
---
---
Universitätsarchiv
9-12 und 14-16
---
---
Graphische Sammlung des
Kunsthistorischen Instituts
Nur Mi 10-12 u
14-17 + n.V.
---
---
Bereichsbibliothek Naturwissenschaften
Zentrale
9-17
---
---
Abteilung Chemie
und Pharmazie
9-20
---
---
- Bücher abzugeben (Achtung:
Diese werden jedoch erst am
folgenden Arbeitstag zurückgebucht, daher können u.U.
noch Mahngebühren anfallen!)
Nach 19.30 Uhr bzw. 15.30 Uhr
und sonntags sind folgende
Dienste im Ausleihzentrum leider
nicht möglich:
- Rückbuchungen
- Leihfristerneuerungen
- die Begleichung von (Mahn-)
gebühren
- Ausstellung von Benutzerausweisen
Die Lesesaal-Information ist montags bis freitags von 18.00 - 24.00 Uhr, samstags von 15.30 - 22.00 Uhr
und sonntags von 10.00 - 22.00 Uhr nicht besetzt. Sie können an der Lesesaal-Information in dieser Zeit
nur noch in den Lesesaal bestellte Medien abholen und sie wieder zurückgeben.
Öffnungszeiten Studentensekretariat Wilhelmstraße 11
Öffnungszeiten:
Von Juni bis Oktober : Mo 13.00-15.00, Di-Fr 8.30-11.30
Von November bis Mai: Mo+Do 13.00-15.00, Mo-Fr 8.30-11.30
Telefon/Fax
07071/29-74444; 07071/29-5377
www.uni-tuebingen.de/studentensekretariat/oeffnungszeiten.html
Email: studentensekretariat@verwaltung.uni-tuebingen.de
Mensen und Cafeterien
Morgenstelle
Mittagessen: Mo-Fr, 11:30 bis 14:00 Uhr
Cafeteria: Mo-Do, 08:30 bis 16.45 Uhr; Fr 08:0 bis 15:45 Uhr
Wilhelmstraße
Mittags: Mo-Fr, 11:30 bis 14:00 Uhr (auch in den Semesterferien)
Abends: Mo-Do 18-19:30 Uhr (findet in den Semesterferien nicht statt)
Cafeteria: Mo-Fr, 8-20 Uhr (im Semester),
Mo-Do 8-19 Uhr u. Fr 8-17:30 Uhr (in den Semesterferien)
Prinz Karl
Mittags: Mo-Fr, 11:30-14.00 Uhr, Wahlessenausgabe bis 17:00 Uhr
Cafeteria: Mo-Fr, 10-17 Uhr, Sa 10-14 Uhr
In den Semesterferien Sa, 11-14 Uhr
Cafeteria Clubhaus
Mo-Do, 8-19 Uhr (Ferien nur bis 18 Uhr), Fr 8-17:30 Uhr
Cafeteria UB
Di-Fr, 10-19, Sa&So 11-16
Reutlingen
Mittags: Mo-Fr, 11:30-13:45 Uhr
Cafeteria: Mo-Do, 8:30-16 Uhr, Fr 8:30-16 Uhr
In den Semesterferien Mo-Do, 8:30-15 Uhr, Fr 8:30-14:30 Uhr
92
Lagepläne und Veranstaltungsorte
Lagepläne und Veranstaltungsorte
Legende
U Universitätsbibliothek,
Universitätsarchiv
A Archäolog. Institut
BUniversitätsverwaltung
CClubhaus
DUniversitätskasse
F Studentensekretariat, Zentrale
Studienberatung
G Geologisches Institut
H Historisches Institut,
Hegelbau
K Kupferbau, Hörsaalgebäude
MMensa
N Neue Aula (Pedellenstelle,
Jurist. Fakultät)
O Alte Physik (Jurist.
Fakultät)
TTheologicum
93
4. Obergeschoß
2. Obergeschoß
3. Obergeschoß
1. Obergeschoß
Erdgeschoß
Lagepläne und Veranstaltungsorte
94
Notizen
Notizen
95
Impressum
Abkürzungsverzeichnis
Zielgruppe / inhaltl. Bestimmung
2ff vom zweiten Semester an (und entsprechend)
AAnfangssemester
DDoktoranden
EPG1 ethisch-philosoph. Grundfragen
EPG2 fach- und berufsethische Fragen
F Fortgeschrittene
/ höhere Semester
GGrundstudium
HHauptstudium
LLehramtsstudierende
(L) auch für Lehramtsstudierende
O Ohne Einschränkungen für alle Semester empfohlen
P fachdidaktische Übung für das Pädagogische Begleitstudium
Ph für die philosophische Zwischen-
prüfung geeignete Veranstaltung
R Religionswissenschaftliche
L Veranstaltung für Lehramtsstudierende
Rep Repetitorium
Sonstiges
1st.
IJ
HS
IsuR
L-Str. 18
n.V.
PD
SR
Zi
einstündig (und entsprechend)
Antikes Judentum und hell. Religionsg./Institutum Judaicum
Hörsaal
Institut für Spätmittelalter und Reformation
Liebermeisterstr. 18
nach Vereinbarung
Privatdozent
Seminarraum
Zimmer
Abkürzungen der Synopse
** 14-tägig
SK Sprachkurse
VL Vorlesung
PS Proseminar
HS Hauptseminar
OS Oberseminar
Ü Übung
Kol Kolloquium
Soz Sozietät
Impressum
Herausgeberin:
Fachschaft der Evangelisch-theologischen Fakultät Tübingen, Liebermeisterstr. 12–18, 72076 Tübingen
Kontakt:feth@uni-tuebingen.de
Redaktion:
Esther Buck, Mirjam Krönig, Sarah Wolf
Auflage:
600
Preis:
0,50 € oder Spende
Luftbild:
Manfred Grohe, RP-Nummer 42/5811
Inserentenverzeichnis
Buchhandlung BenekeSeite 27
Evangelische Verlagsanstalt
Seite 30 und 36
Deutsche Bibelgesellschaft
Seiten 10
Buchhandlung Gastl GmbH
Umschlag hinten außen
Mohr Siebeck GmbH & Co. KG
Seite 59
Narr Francke Attempto Verlag GmbH+Co. KG
Seite 48
96
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Seele and Geist
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