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Oktober
November
Dezember
2014
M ärkisches Museum
E p h r a i m - Pa l a i s
Nikol aikirche
Knobl auchhaus
Liebe Gäste des Stadtmuseums Berlin,
anlässlich des 25. Jubiläums des Mauerfalls blickt
das Stadtmuseum ab dem 14. November mit
einer großen Sonderschau im Ephraim-Palais auf
das alte West-Berlin zurück. Über vierzig Jahre
hatte Berlin als geteilte Metropole an der Nahtstelle zweier konträrer Gesellschaftssysteme einen historischen Sonderstatus. West-Berlin war die „Insel der
Freiheit“, das „Schaufenster des Westens“, ein einzigartiges Biotop und eine Weltstadt zugleich. Inzwischen rücken Geschichte
und Kultur West-Berlins wieder verstärkt in das Bewusstsein der
Öffentlichkeit, und die City West erfindet sich gerade neu.
Grund genug, das „alte West-Berlin“ in einer ersten mentalitätsund kulturgeschichtlichen Schau zu würdigen.
Mit der Ausstellung „Wohlstandstraum/Nuclear Familiy“ des USamerikanischen Fotografen Kermit Berg betrachten wir ab dem
11. Oktober im Märkischen Museum einen besonderen Aspekt
der Berliner Teilung: West-Berlin war ohne den Schutz der WestMächte nicht lebensfähig. Dabei unterstützten auch Familien in
den USA ganz privat Menschen in West-Berlin. Der amerikanische, teilweise in Berlin lebende Fotokünstler Kermit Berg hat
sich in Bildzyklen mit den Nachkriegsträumen zweier Familien in
West-Berlin und einer amerikanischen Kleinstadt von Wohlstand,
Sicherheit und dem Leben ohne äußere Bedrohung auseinandergesetzt.
Auch in diesem Jahr führt das Stadtmuseum seine Tradition des
Familientags zum Thema „Knappe, Ritter, Burgfräulein“ am
ersten Sonntag im November fort: Die Große Halle des Märkischen Museums wird zur „Festung“, die historische „Waffenhalle“ animiert zum Basteln von Schild und Schwert, mittelalterliche Zünfte leben auf und kleine Ritter, Knappen sowie Burgfräulein bevölkern das Museum mit ihren Eltern und Großeltern,
Freunden und Bekannten.
Im Dezember erwarten Sie an den Adventssonntagen Konzertprogramme in der Nikolaikirche. Lassen Sie sich dabei einstimmen auf das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel, bevor wir
2015 in ein aufregendes neues Museumsjahr starten!
Herzlich, Ihre
Dr. Franziska Nentwig
INHALT
Ausstellungen
Märkisches Museum
Ephraim-Palais
Nikolaikirche
Knoblauchhaus
4
11
14
18
Führungen
Veranstaltungen
Kinder- und Familienprogramm
Gruppenführungen
20
22
39
44
Kalender
Impressum
Adressen und Öffnungszeiten
24
47
48
August Gaul: Tierplastik eines Adlers vom Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal, um 1895 © Stadtmuseum, Foto: Sandra Weller
MärkIscHes MuseuM
Der eindrucksvolle Bau am Spreeufer ist das Stammhaus des
Stadtmuseums Berlin. Das 1899–1908 durch den Stadtbaurat
Ludwig Hoffmann errichtete Gebäude ist ein virtuos inszeniertes Ensemble, das Architekturvorbilder Norddeutschlands und
der Mark Brandenburg zitiert. Erzählt wird heute darin die
Geschichte Berlins von den ersten Spuren der Besiedelung bis
zur Gegenwart.
Der Adler von August Gaul
Pünktlich zum Sommerfest am 28.Juni diesen Jahres war es
soweit: Der frisch restaurierte Adler von August Gaul wurde
den Besuchern auf seinem angestammten Platz im Märkischen
Museum präsentiert.
Der majestätische Vogel war ursprünglich für das 1897 direkt
am Berliner Stadtschloss errichtete Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal geschaffen worden. Im Winter 1949/50 wurde das
Denkmal abgerissen, der Adler jedoch fand seine neue Heimat
auf dem Balkon im Großen Hof des Museums. Im Jahr 2004 erhob sich das Tier erneut in die Lüfte, diesmal in Richtung der
Fachhochschule Potsdam. In der Metallrestaurierung in Potsdam sowie in der Werkstatt von Alexander Strauß in BerlinWeißensee wurde der Adler aufwendig untersucht und restauriert. Dank dieser Maßnahmen thront der Raubvogel nun
wieder hoch über den Köpfen der Besucher des Märkischen
Museums und erzählt von der Geschichte einer Stadt, ihren
vergessenen Bauten und der reichen Museumsgeschichte.
Am Köllnischen Park 5 | 10179 Berlin
Di–So 10–18 Uhr
Eintritt 5/3 € | bis 18 Jahre frei
verein der freunde und förderer des
stadtmuseums berlin e. v.
Im Stadtmuseum Berlin. Fünf Adressen, eine Idee.
So wird die Geschichte Berlins lebendig. Dazu trägt auch der
Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin bei.
Wollen auch Sie mitmachen? Wir freuen uns auf Sie!
Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin e. V.
Poststraße 13 – 14, 10178 Berlin, foerderverein@stadtmuseum.de
www.freunde-des-stadtmuseums.de
6
7
Abb.: Johannes Grützke „Berlin“, 1985, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014
wo gibt es mehr berlin zu entdecken
als irgendwo sonst in der stadt?
„Hier ist Berlin“ © Stadtmuseum, Foto: Faruk Hosseini
AussTeLLuNGeN
Hier ist Berlin! Schätze und Geschichte(n) aus
der Sammlung des Stadtmuseums
Die Ausstellung lädt Berliner und Gäste der Stadt zu einem spannenden kulturhistorischen Spaziergang durch Straßen und Viertel Berlins ein. Auf dem Weg durch Mitte, Tiergarten, Moabit,
Charlottenburg, Wilmersdorf und die Friedrichstadt vermittelt
die Schau die Geschichte, die Kultur und das Leben der vergangenen Jahrhunderte in Berlin. Sie erzählt Geschichten von Straßen und Plätzen, Fabriken und Büros, von Häusern und Palästen
und natürlich von ihren Passanten, Akteuren und den Bewohnern der Stadt.
MärkIscHes MuseuM
Wer war vor uns da? Wo ist denn jetzt der Fernsehturm? Vor allem junge Museumsbesucher
werden dazu ermuntert, ihre Stadt selbst zu erkunden. Bevor Menschen sich niederließen, gab
es sie längst, die ersten Berliner: Wolf, Biber und
Braunbär. Was auf ihrem Speisezettel steht und
wie die Stadt für einen Fuchs riecht, erfahren die
Besucher an Tierbuffet und Riechstation. Eine Bärenhöhle lädt die Kleinen und Großen ein, den
Berliner Bären als Wappentier kennenzulernen.
Drei Stadtmodelle veranschaulichen zudem die
Entwicklung der mittelalterlichen Doppelstadt
Berlin-Cölln bis zu den großen Erweiterungen im
18. Jahrhundert. Und was es bedeutete, in der
Kaiserzeit zur Schule zu gehen, vermitteln die
historischen Schulbänke beim Hineinsetzen unmittelbar!
Mit freundlicher Unterstützung der BSR, des
Vereins der Freunde des Museums für Kindheit
und Jugend im Stadtmuseum e. V. und des
Vereins der Freunde und Förderer des Stadt­
museums Berlin e. V.
geSchichten und beFunde –
Mittelalterliche Sakralkunst
neu entdeckt
Das Stadtmuseum Berlin besitzt eine bedeutende
Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke aus Berlin und Brandenburg. In den letzten Jahren konnte
die Malerei, Skulptur, Goldschmiedekunst und
Stickerei dieser Epoche dank der Projektfinanzierung durch die Getty Foundation Los Angeles erstmals systematisch untersucht werden. Die zahlreichen Forschungsergebnisse zu Technologie,
Funktion und Geschichte der hochrangigen Kunstwerke sind in dieser Sonderausstellung zu sehen.
8
9
MärkIscHes MuseuM
„Frag Deine Stadt“ © Stadtmuseum, Foto: Phillipp Dera | „geSchichten und beFunde“ © Stadtmuseum, Foto: Faruk Hosseini
Frag deine Stadt!
Berlin für junge Entdecker
Kermit Berg, Lumière Rouge, 2009, Wohlstandstraum/Nuclear Family © Kermit Berg
„Wohlstandstraum/Nuclear Family“
Ein Foto-Essay von Kermit Berg 2009–2011
11.10.2014–01.02.2015 |
10.10. | 18 uhr
Der US-amerikanische Maler, Grafiker, Designer und Konzeptkünstler Kermit Berg (*1951) widmet sich seit den 1990er Jahren
der Digitalfotografie. Seine Bildfolgen entstehen in kleinsten Auflagen, häufig als Unikate. Inspiriert von Briefen zwischen seinem
Vater und einer West-Berliner Familie aus den 1950er Jahren zeichnet er in „Wohlstandstraum/Nuclear Family“ ein intimes Bild der
Verbindung zwischen Menschen zweier Nationen während des
Kalten Krieges. Berg setzt Briefpassagen und andere Artefakte
in Beziehung zu eigenen Texten und fulminanten Aufnahmen
von Designgegenständen der Zeit. Diese elegante Dingwelt repräsentiert einen universellen Traum von Modernität, Sauberkeit und Wohlstand. Die assoziative Darstellungsweise transferiert die reale Familiengeschichte bis in die Gegenwart hinein
und lässt die Betrachter über persönliche und gesellschaftliche
Werte, deren Bedrohung und über deutsch-amerikanische Freundschaft nachdenken.
Im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie Berlin
MärkIscHes MuseuM
WEST-BERLIN, PRIVAT
Das Stadtmuseum Berlin sucht im Rahmen der Ausstellung
„West:Berlin. Eine Insel auf der Suche nach Festland“ persönliche Fotos aus West-Berlin der Jahre 1945 bis 1990. Denn
West-Berlin – das sind keineswegs nur Fakten und Ereignisse,
sondern auch Stimmungen und Berge von Erinnerungen,
Anekdoten und Absurditäten. Bitte senden Sie uns ihr schönstes Foto mit einem kurzen Kommentar und Datum in digitaler
Form unter: www.stadtmuseum.de/west-berlin-privat
epH r A IM - pA L A Is
Das Ephraim-Palais gehört zu den bekanntesten Bauten in
Berlins Mitte. Friedrich Wilhelm Diterichs errichtete das Gebäude 1762–1769 im Auftrag des Bankiers und Unternehmers
Veitel Heine Ephraim. Nach Ankauf durch die Stadt 1842 und
kommunaler Nutzung wurde die „schönste Ecke Berlins“
1936/37 abgetragen. Die Fassadenteile wurden im Wedding
gelagert und gerieten durch den Krieg in Vergessenheit. Sie
kamen im Zuge des Wiederaufbaus des Nikolaiviertels zur
750-Jahrfeier Berlins aus West-Berlin nach „Berlin – Hauptstadt
der DDR“. Das mit erhaltenen Fassaden- und Ausstattungsteilen rekonstruierte und 1987 wiedereröffnete Haus ist heute
ein gern besuchter Ort für Sonderausstellungen zur Kunst- und
Kulturgeschichte des Stadtmuseums Berlin.
West-Berlin, privat
Die Foto-Galerie „West-Berlin, privat“ versammelt Impressionen
aus vielfältigen Blickwinkeln und unterschiedlichen Zeiten.
Bereits im Vorfeld der Ausstellung „West:Berlin. Eine Insel auf
der Suche nach Festland“ hat das Stadtmuseum Berlin mit einem
Foto-Aufruf dazu eingeladen, an diesem gemeinsamen Erinnerungsalbum mitzuwirken.
West-Berlin – das sind keineswegs nur Fakten und Ereignisse,
sondern auch Stimmungen und Berge von Erinnerungen, Anekdoten und Absurditäten, die gezeigt und erzählt werden sollen.
Noch bis zur Eröffnung der Ausstellung am 13. November 2014
können persönliche Fotos der Jahre 1945 bis 1990 unter
www.stadtmuseum.de/west-berlin-privat mit einem kurzen
Kommentar eingesendet werden.
Die Fotogalerie wird im Rahmen der Ausstellung präsentiert
und bleibt auf der Website des Stadtmuseums Berlin erhalten.
Poststraße 16 | 10178 Berlin
Di, Do–So 10–18 Uhr
Mi 12–20 Uhr
Eintritt 7/5 €
bis 18 Jahre frei
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14 .11. 20 Zeit vom
14 – 28.0
6.2015
Rolf Goetze, Checkpoint Charlie, 17.06.1966 © Archiv Rolf Goetze, Stadtmuseum Berlin
WEST:BERLIN
Eine Insel auf der Suche nach Festland
14.11.2014–28.06.2015 |
13.11. | 19 uhr
West-Berlin – das war über vierzig Jahre die „Insel der Freiheit“,
hochsubventioniertes „Schaufenster des Westens“, Biotop und
Weltstadt zugleich. Mit dem Ende der deutschen Spaltung verlor die Teilstadt ihren Sonderstatus und ihre symbolische Aufladung. Doch inzwischen rückt die City West wieder in das öffentliche Bewusstsein – und mit ihr die Geschichte des alten Westens.
Der viel beschworene Begriff der „Freiheit“ bildet das Leitmotiv
der Schau: Er zielt auf das demokratische Selbstverständnis der
Halbstadt, aber auch auf individuelle Entfaltung und Selbstverwirklichung. Im Fokus stehen dabei die Ausstrahlung und Mentalität der „Insel im roten Meer“, ebenso wie das Lebensgefühl
der verschiedenen Milieus zwischen liberaler Weltoffenheit und
provinzieller Enge. Alliierte Schutzmächte, Teilung und Transit,
Wirtschaft und Alltag, Urbanität, Lifestyle und alternatives Leben – das und vieles mehr machte das Phänomen West-Berlin
aus!
Informationen zum umfangreichen Begleitprogramm
zur Ausstellung über www.west.berlin
12
13
e p H r A I M - pA L A I s
© Alte Feuerwache e. V., Jugendbildungsstätte Kaubstraße
Mauer.Meinungsfreiheit.Migration –
Jugendliche heute und ihr Blick auf West-Berlin
November 2014– Juni 2015
In Kooperation mit dem Verein Alte Feuerwache führt das Stadtmuseum Berlin im Rahmen der Ausstellung „WEST:BERLIN | Eine
Insel auf der Suche nach Festland“ ein sechsmonatiges Jugendprojekt durch.
Thematischer Fokus ist die Geschichte von BerlinerInnen mit Migrationshintergrund, aus Asien, Afrika und Lateinamerika, die
nach West-Berlin kamen. Jugendliche kommen mit ihnen ins
Gespräch und setzen sich mit deren persönlichen Geschichten
auseinander. Warum kamen sie? Warum blieben sie? Was war
positiv, was war schwierig in Berlin – und was ist der Unterschied
zu heute? Die Jugendlichen recherchieren, führen Zeitzeugeninterviews, suchen Schlüsselobjekte. Im Ergebnis werden Videoschnitte für die Ausstellung im Ephraim-Palais und eine eigene
Präsentation im Museumslabor entstehen.
Das Projekt wird von Engagement Global und der Landesstelle
für Entwicklungszusammenarbeit Berlin gefördert.
e p H r A I M - pA L A I s
N i k o lai k i r c h e
Unbekannter Künstler, Bildnis Johann Joachim Spalding, Ende 18. Jh. © Konsistorium der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg
300. Geburtstag von
Johann Joachim Spalding
Die Berliner Nikolaikirche hat nicht nur als herausragendes
Denkmal der Berliner Stadtgeschichte Berühmtheit erlangt,
sondern auch als Wirkungsstätte überregional bedeutender
Kantoren und Theologen. So feiern wir in diesem Jahr den
300. Geburtstag des Theologen, Philosophen und Kirchen­
lieddichters Johann Joachim Spalding. Am 1. November 1714 im
vorpommerschen Tribsees geboren, studierte Spalding nach
seiner Gymnasialzeit in Stralsund an den Universitäten Rostock
und Greifswald. Nach ersten beruflichen Stationen debütierte
er 1748 mit den Betrachtungen über die Bestimmung des
Menschen, die heute als Manifest der Deutschen Aufklärungs­
theologie gelten. 1764 berief ihn Friedrich II. als Propst an die
Berliner Nikolaikirche. Hier erlangte Spalding als Vordenker der
Aufklärung endgültigen Ruhm. Aber er trat auch als Kirchenlieddichter hervor und setzte damit eine wichtige Tradition
der Berliner Nikolaikirche fort. Nach dem Versuch des Königs,
das 1780 von Spalding initiierte Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch in Königlich Preußischen Landen verbindlich
einzuführen, kam es allerdings zu Protesten und sogar zu
„Singstreiks“ in den noch vom Pietismus geprägten Kirchengemeinden. Aber erst die anti-aufklärerische Religionspolitik
unter Friedrich Wilhelm II. veranlasste Spalding, vom Propstamt zurückzutreten und sich ab 1788 vollständig auf seine
aufklärungstheologischen Schriften zu konzentrieren. Nach
seinem Tod am 25. Mai 1804 wurde Johann Joachim Spalding
an der Nordwand der Berliner Nikolaikirche beigesetzt.
Nikolaikirchplatz | 10178 Berlin
Täglich 10–18 Uhr
Eintritt 5/3 € | bis 18 Jahre frei
Zum Festakt am 07.11.2014 anlässlich
Spaldings Geburtstag siehe auch Seite 28.
© Stadtmuseum Berlin, Foto: Michael Setzpfandt
DAuer AussTeLLuNG
Vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze –
800 Jahre Berliner Nikolaikirche
Die Nikolaikirche ist das älteste erhaltene Bauwerk Berlins mit
großer Bedeutung für die Geschichte der Stadt. Vom imposanten Hallenumgangschor über das spätgotische Triumphkreuz
bis hin zu Schlüters berühmtem Gruftportal bilden Architektur
und künstlerische Ausstattung den Hintergrund für acht Themeninseln der Dauerausstellung, die mit ihren Medienstationen
eine breite Informationsvielfalt und manch überraschende
Kostbarkeit bereithält.
In Zusammenarbeit mit Yopegu ist die umfang­
reiche Audioführung durch die Berliner Nikolai­
kirche jetzt auch in deutscher Gebärdensprache
erhältlich.
Eintritt 5/3 € | bis 18 Jahre frei
Audioguide im Eintrittspreis inklusive
16
17
N I ko L A I k I r c H e
obJek Te uND GescHIcHTeN
Sammlung online
Entdecken Sie mit uns die Schätze der Sammlungen des Stadtmuseums Berlin. In Thementouren präsentieren wir Ihnen spannende Einblicke in die Welt der gesammelten Objekte. Gemeinsam werfen wir einen Blick in das Museumsdepot und hinter
die Kulissen. Wir erzählen Geschichten aus Restaurierung und
Forschung und laden Sie ein, in „Sammlung Online“ selbst in
unseren Beständen zu stöbern. Bleiben Sie neugierig!
www.stadtmuseum.de/sammlung-online
oN LI N e-sAMMLu NG
kNobLAucHHAus
August Remy, Porträt Carl Gottlieb Keibel, 1828, Öl auf Leinwand © Stadtmuseum Berlin, Foto: Oliver Ziebe, Berlin
Berliner Leben im Biedermeier
Das Knoblauchhaus unweit der Nikolaikirche ist eines der
wenigen erhaltenen Berliner Bürgerhäuser des 18. Jahrhunderts.
Die liebevoll rekonstruierten Wohnräume im Stil des Biedermeiers sind den Mitgliedern der Kaufmannsfamilie Knoblauch
gewidmet. Als Seidenbandfabrikanten, Architekten und Brauereigründer prägten sie das städtische Leben. Karl Friedrich
Schinkel und Wilhelm von Humboldt waren in diesem Haus zu
Gast. Gebrauchsgegenstände, Bilder, historische Briefe und Familiendokumente geben Einblick in die Zeit zwischen Napoleons Kriegen und der Revolution von 1848.
Carl Gottlieb Keibel
Das Porträt Carl Gottlieb Keibels (1763–1838) wurde 1828 von
August Remy gemalt. Erst kürzlich mit Mitteln des Fördervereins Museum Knoblauchhaus e. V. erworben und in den Werkstätten des Stadtmuseums restauriert, ist das qualitätvolle
Gemälde seit einigen Wochen im Knoblauchhaus zu sehen.
Der Dargestellte, ein aus Prenzlau stammender Kaufmann,
gründete in Berlin eine eigene Stoffhandlung und übernahm
eine Seidenfabrik. Er war dem Knoblauchhaus eng verbunden;
zeitweise quartierte er sich hier sogar ein. 1791 heiratete er
Sophie Henriette Knoblauch.
Keibel ist ein bürgerlicher Aufsteiger der Jahre um 1800. Durch
Fleiß, Zielstrebigkeit und kaufmännisches Geschick erwarb er
sich Wohlstand und großes öffentliches Ansehen.
Poststraße 23 | 10178 Berlin
Di–So 10–18 Uhr
Eintritt frei
© Stadtmuseum Berlin, Foto: Sandra Weller/standART
FÜHRUNGEN
Jeden
Freitag
16 Uhr
Einblicke in die Nikolaikirche
Welche Rolle spielte Berlins älteste Pfarrkirche,
und warum ist sie heute ein Museum? Eine Überblicksführung zur Bau- und Kirchengeschichte
und zur Bedeutung des Gebäudes für die Geschichte Berlins. Das anschließende Orgelspiel
lässt die Woche atmosphärisch ausklingen.
Ort: Nikolaikirche
Eintritt mit Führung 8/5 € inkl. Orgelspiel
Jeden
Sonntag
15 Uhr
ab 14.11.2014
WEST:BERLIN – Insel der Seeligen?
In einem einstündigen Streifzug durch die Ausstellung „West:Berlin. Eine Insel auf der Suche
nach Festland“ erfahren Sie Überraschendes aus
Kultur, Politik und Alltag der verschwundenen Teilstadt. Für die meisten war sie die „bessere Hälfte“.
Im Jubiläumsjahr „25 Jahre Mauerfall“ möchte das
Stadtmuseum Berlin dem Vergessen dieser Periode der Berlin-Geschichte entgegenwirken.
Ort: Ephraim­Palais
Eintritt 10/7 € inkl. Museumsbesuch
Ausstellung: Seite 12
20
21
FüHruNGeN
Was war Berlin, was ist Berlin?
Ein Spaziergang durch die
Stadtgeschichte
Jeden 2. + 4.
Sonntag
14 Uhr
Wissen Sie, warum ein Drittel der Ur-Berliner eigentlich Cöllner war, und warum die Retourkutsche zum Brandenburger Tor fuhr? Es gibt viel zu
entdecken!
Ort: Märkisches Museum
Eintritt 8/5 € inkl. Museumsbesuch
Wohlstandstraum/Nuclear Family
Künstlerführung mit dem Fotokünstler
Kermit Berg
So | 12.10.
15 Uhr
Ort: Märkisches Museum
Eintritt 8/5 € inkl. Museumsbesuch
Ausstellung: Seite 9
Wohlstandstraum/Nuclear Family
Kuratorenführung mit Ines Hahn
Mi | 05.11.
16 Uhr
Ort: Märkisches Museum
Eintritt 3/2 € inkl. Museumsbesuch*
Ausstellung: Seite 9
Freiheiten und Freiräume in
West-Berlin
Kuratorenführung mit Julia Novak und
Dr. Thomas Beutelschmidt
Ort: Ephraim­Palais
Eintritt 10/7 € inkl. Museumsbesuch
Ausstellung: Seite 12
Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl bei Führungen
*jeder 1. Mittwoch im Monat freier Eintritt
FüHruNGeN
Mi | 26.11.
18 Uhr
© Stadtmuseum, Foto: Michael Setzpfandt
V E R A N STA LT U N G E N
Jeden
Freitag
17 Uhr
Nikolai-Musik am Freitag
„Zuhören – Entspannen – Nachdenken“ – unter
diesem Motto lädt das Stadtmuseum Berlin zur
„Nikolai-Musik am Freitag“ in die Nikolaikirche ein.
In den kleinen, 30-minütigen Konzerten nehmen
die Orgelwerke der großen Komponisten zwar
die Hauptrolle ein, oft erklingt die Jehmlich-Orgel
aber auch als Begleitinstrument zu Kammermusik oder Werken für Gesang, Chor und Orgel.
Ort: Nikolaikirche
Eintritt 3/2 €
Jeden
Sonntag
15 Uhr
Pianola, Orchestrion, Grammophon
& Co. – Vorführung der Mechanischen
Musikinstrumente
Das Stadtmuseum Berlin besitzt eine beeindruckende Vielfalt an Mechanischen Musikinstrumenten, darunter das Orchestrion „Fratihymnia“,
das den Klang eines kompletten Salonorchesters
wiedergibt.
Ort: Märkisches Museum
Eintritt 5/3 € inkl. Museumsbesuch
22
23
V e r A N sTA LT u N G e N
Buchvorstellung und Vortrag
Post aus Amerika.
Brücken aus Papier
Franz Lieber, der sich später Francis Lieber nannte,
war ein Turner der ersten Stunde, ein Freiwilliger
im Kampf gegen Napoleon und ein Jugendfreund
Carl Knoblauchs. Als „Demagoge“ politisch verfolgt, emigrierte er nach Amerika, hielt aber gleichwohl über Jahrzehnte hinweg den brieflichen Kontakt zu Carl Knoblauch aufrecht.
Claudia Schnurmann, Professorin für nordamerikanische und atlantische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg, hat in
einem opulenten Werk die etwa 11.000 Briefe umfassende Korrespondenz des Ehepaares Francis
(1798–1872) und Mathilde Lieber (1805–1890) ausgewertet. Die Autorin stellt ihr Buch vor und vermittelt neue und unerwartete Einblicke in die Kultur-, Wirtschafts-, Sozial-, Bildungs- und Politikgeschichte von Hamburg, Berlin, Preußen, England,
Puerto Rico und den USA sowie in emotionale und
intellektuelle Befindlichkeiten der Menschen, die
ihre Beziehungen in Briefen erlebten.
Claudia Schnurmann: Brücken aus Papier.
Atlantischer Wissenstransfer in dem Briefnetz­
werk des deutsch­amerikanischen Ehepaars
Francis und Mathilde Lieber, 1827–1872.
Lit­Verlag 2014.
Ort: Märkisches Museum
Eintritt 3/2 €
V e r A N sTA LT u N G e N
do | 02.10.
18 Uhr
Ver ANsTALTuNGsk ALeNDer
WöCHENTLICHE + MONATLICHE FÜHRUNGEN
Jeden Freitag
16 Uhr
Nikolaikirche | Führung
Einblicke in die Nikolaikirche
S. 20
Jeden Freitag | 17 Uhr
Nikolaikirche | Nikolai-Musik am Freitag
S. 22
Jeden 1. + 3. Sonntag
im Monat | 14 Uhr
Märkisches Museum | Familienführung
Ich sehe was, was Du nicht siehst
S. 39
Jeden 2. + 4. Sonntag
im Monat | 14 Uhr
Märkisches Museum | Führung
Was war Berlin, was ist Berlin?
S. 21
Jeden Sonntag
15 Uhr
Märkisches Museum | Vorführung
Pianola, Orchestrion, Grammophon & Co.
S. 22
Jeden Sonntag
15 Uhr
Ephraim-Palais | Führung
WEST:BERLIN
S. 20
OKTOBER 2014
02.
Do | 15 Uhr
Märkisches Museum | Projektpräsentation
S. 37
Neukölln 44 – Arbeitswelten um 1900 und heute
02.
Do | 18 Uhr
Märkisches Museum | Buchpräsentation
Post aus Amerika. Brücken aus Papier
S. 23
05.
So | 18 Uhr
Märkisches Museum | Podiumsdiskussion
„Demokratielabor“ – Cem Mansur und Gäste
S. 26
06.
Mo | 20 Uhr
Nikolaikirche | Konzert
Nationale Jugendphilharmonie der Türkei
S. 26
10.
Fr | 14–16 Uhr
Märkisches Museum | Lehrerfortbildung
Tiere im Winter
S. 38
10.
Fr | 18 Uhr
Märkisches Museum | Ausstellungseröffnung
Kermit Berg
S. 9
12.
So | 15 Uhr
Märkisches Museum | Künstlerführung
Kermit Berg
S. 21
12.
So | 15 Uhr
Nikolaikirche | Familienprogramm
Orgelworkshop
S. 39
15.
Mi | 16 Uhr
Märkisches Museum | Erzählsalon
Ding sucht Geschichte
S. 27
16.
Do | 14 Uhr
Märkisches Museum | Projektpräsentation
Der Umgang mit den Dingen
S. 40
Märkisches Museum | Ferienprogramm
Ferientipp | Auf den Spuren der letzten Eiszeit
S. 40
22.– Mi–Fr
24. 10–16 Uhr
23.
Do | 18.30 Uhr Märkisches Museum | Gespräch
Kermit Berg und Adolf Stock
28.– Di–Sa
01.11. 15 Uhr
24
25
Märkisches Museum | Familienführung
Ferientipp | Eiskalt – Eiszeit in Berlin
S. 27
S. 41
kALeNDer
NOVEMBER 2014
02.
So | 11–17 Uhr
Märkisches Museum | Familientag
Knappe, Ritter, Burgfräulein
S. 41
04.
Di | 15 Uhr
Märkisches Museum | Projektpräsentation
OPEN BOX – ich zeig dir mein Berlin-Objekt!
S. 42
05.
Mi | 16 Uhr
Märkisches Museum | Kuratorenführung
Kermit Berg
S. 21
07.
Fr | 19 Uhr
Nikolaikirche | Festakt
Zum 300. Geburtstag J. J. Spaldings
S. 28
13.
Do | 19 Uhr
Ephraim-Palais | Nikolaikirche
Ausstellungseröffnung | WEST:BERLIN
S. 12
14.
Fr | 14–16 Uhr
Nikolaikirche | Lehrerfortbildung
Museumsstunden in der Nikolaikirche
S. 38
15.
Sa | 14 + 16 Uhr
Märkisches Museum | Papiertheater
Peterchens Mondfahrt
S. 43
16.
So | 14 Uhr
Märkisches Museum | Papiertheater
Peterchens Mondfahrt
S. 43
19.
Mi | 19 Uhr
Ephraim-Palais | Buchpräsentation
Leben in West-Berlin
S. 28
25.
Di | 18 Uhr
ExRotaprint Projektraum „Glaskiste“
Berlinmacher-Salon | Gespräch
Ilja Richter und Volker Hassemer
S. 29
26.
Mi | 18 Uhr
Ephraim-Palais | Kuratorenführung
WEST:BERLIN
S. 21
30.
So | 16 Uhr
Nikolaikirche | Musik | Adventskonzert
S. 34
DEzEMBER 2014
04.
Do | 18.30 Uhr Märkisches Museum | Tagung
West-Berlin erinnern
S. 30
05.
Fr | 9.30–
18.30 Uhr
Märkisches Museum | Tagung
West-Berlin erforschen
S. 31
07.
So | 16 Uhr
Nikolaikirche | Musik | Adventskonzert
S. 34
14.
So | 11–14 Uhr Märkisches Museum | Familienprogramm
Holzspielzeuge unterm Weihnachtsbaum
S. 43
14.
So | 16 Uhr
Nikolaikirche | Musik | Adventskonzert
S. 35
17.
Mi | 18.30 Uhr
Ephraim-Palais | Präsentation
Auf Papier. Am Himmel hängt Schnee
S. 32
21.
So | 16 Uhr
Nikolaikirche | Musik | Adventskonzert
S. 35
Kartenvorbestellung zu den Konzerten unter (030) 24 002-162
kALeNDer
Podiumsdiskussion und Konzert
Nationale Jugendphilharmonie
der Türkei
2007 gründete Cem Mansur die „Nationale Jugendphilharmonie der Türkei“. Hier arbeiten 100
junge Musiker im Alter zwischen 16 und 22 Jahren
aus Orchestern der gesamten Türkei zusammen.
Unterstützt wird das virtuose Ensemble immer
wieder von herausragenden Solokünstlern, beispielsweise von Murray Perahia, Salvatore Accardo,
Shlomo Mintz und Natalia Gutmann. Dabei konzertierten sie u. a. im Wiener Konzerthaus, der
Sala Santa Cecilia in Rom oder dem Brucknerhaus
in Linz. Unter der Schirmherrschaft des türkischen
Staatspräsidenten Abdullah Gül spielte das Ensemble 2013 vor Königin Beatrix in Amsterdam.
Konzertübertragungen über den Bayrischen Rundfunk und die Deutsche Welle erreichten deutschlandweit und international ein breites Publikum.
Daneben stellen Workshops und Seminare einen
integralen Bestandteil der Arbeit des Orchesters
dar. In der Überzeugung der sozialen Kraft von
Musik organisiert das Orchester ein „Demokratielabor“, in dem Cem Mansur mit jungen Musikern
und Gästen über die Metapher des Orchesters
Fragen zu Koexistenz, Führung, Selbstrespekt und
Verantwortungsbewusstsein diskutiert.
Diese Veranstaltungen finden im Rahmen der
Städtepartnerschaft Berlin­Istanbul statt, die
im Oktober ihr 25­jähriges Bestehen feiert.
So | 05.10.
18 Uhr
„Demokratielabor“
Cem Mansur und Gäste
Ort: Märkisches Museum
Eintritt frei
Mo | 06.10.
20 Uhr
Konzert mit Werken von Richard
Wagner, Richard Strauss, M. Savas¸,
Modest Mussorgski
Ort: Nikolaikirche
Eintritt frei
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V e r A N sTA LT u N G e N
Erzählsalon
Ding sucht Geschichte –
West-Berlin, privat
Mi | 15.10.
16 Uhr
Die 25 Jahre nach dem Mauerfall vergingen wie
im Fluge. Seit einem Vierteljahrhundert ist WestBerlin Vergangenheit – ein Stück Stadt- und Weltgeschichte. Es ist Zeit, sich zu erinnern. Es ist Zeit,
Fotos, Ausweise, Passierscheine, Fahrkarten, Prospekte und Souvenirs aus der Schublade zu holen.
All diesen Dingen haftet Erlebtes und Gelebtes an.
Kommen Sie ins Museum und erzählen Sie Ihre
Geschichten. Wir sind gespannt und neugierig.
In Kooperation mit Rohnstock Biografien
Ort: Märkisches Museum
Eintritt frei
Nur wenige Plätze vorhanden!
Anmeldung unter (030) 24 002­162
Gespräch
Kermit Berg und Adolf Stock
im Gespräch
Der Kulturjournalist und Essayist Adolf Stock im
Gespräch mit Kermit Berg über die vielschichtigen Arbeiten des Künstlers, das Design der Nachkriegszeit und die deutsch-amerikanischen Beziehungen.
Ort: Märkisches Museum
Eintritt 3/2 €
V e r A N sTA LT u N G e N
do | 23.10.
18.30 Uhr
Fr | 07.11.
19 Uhr
Festakt
zum 300. Geburtstag
Johann Joachim Spaldings
Festvorträge mit musikalischer Begleitung zu Ehren des ehemaligen Probstes der Berliner Nikolaikirche, Johann Joachim Spalding (1714–1804).
In Kooperation mit der Evangelischen Kirche Berlin­
Brandenburg­schlesische Oberlausitz (EKBO) und
dem Verein für Berlin­Brandenburgische Kirchen­
geschichte
Ort: Nikolaikirche
siehe auch Seite 15
Eintritt frei
Mi | 19.11.
19 Uhr
Buchvorstellung und Vortrag
Leben in West-Berlin
West-Berlin im Alltag anhand von Fotografien zu
erinnern, das ist dem großen Bildband aus dem
Elsengold Verlag gelungen. Ob Lebensmittelverteilung in der Blockadezeit, Großstadtmanöver
der Berliner US-Brigaden, Wiederaufbau der KaiserWilhelm-Gedächtniskirche, Abriss in Kreuzberg
oder Badefreuden am Wasserklops am Breitscheidplatz – Erinnerungen werden in rund 1000 Bildern
wieder lebendig! Der Autor Günther Wessel hat
daraus 50 seiner Lieblingsbilder ausgewählt und
erzählt ihre Geschichte.
Günther Wessel: Leben in West­Berlin.
Alltag in Bildern 1945–1990.
Elsengold Verlag 2014.
Ort: Ephraim­Palais
Eintritt 3/2 €
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V e r A N sTA LT u N G e N
Berlinmacher-Salon
Volker Hassemer, Foto: © Anno Dittmer | Ilja Richter; Foto: © Hannes Caspar
Volker Hassemer und Ilja Richter
im Gespräch
Berlinmacher sind Menschen, die in der Stadt etwas bewegen, die Berlin als Macher prägen. Begleitend zur Ausstellung „WEST:BERLIN“ treffen
sich im Berlinmacher-Salon Volker Hassemer und
Ilja Richer zum Gespräch.
Beide haben sich mehrfach eingemischt: Der eine,
als Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz bzw. für Kulturelle Angelegenheiten, engagiert sich heute für bürgerschaftliche Mitverantwortung in der „Stiftung Zukunft Berlin“. Der
andere protestierte z. B., als es um den Erhalt der
Gaslaternen und um den Fortbestand des Hotels
Bogota ging. Dazu hat Richter jetzt einen Dokumentarfilm produziert – Anlass zu fragen: Wie
geht Berlin heute mit seiner Geschichte um? Wie
verhält sich die Stadt zu ihren Werten und Relikten?
Der Berlinmacher-Salon ist diesmal zu Gast an einem Ort, der im West-Berlin der 50er und 60er
Jahre mit dem Druckmaschinenhersteller „Rotaprint“ Wirtschaftsgeschichte geschrieben hat.
Heute betreibt in den denkmalgeschützten Gebäuden die gGmbH „ExRotaprint“ einen Kulturund Kreativstandort mit heterogener Nutzung aus
sozialen Einrichtungen, Gewerbe und Kulturschaffenden. Moderation: Nadya Luer (rbb)
Ort: ExRotaprint Projektraum „Glaskiste“
Gottschedstraße 4 | 13357 Berlin­Wedding
U9 Nauener Platz
Eintritt frei
V e r A N sTA LT u N G e N
di | 25.11.
18 Uhr
Forschung + Museum
Biotop Berlin. Neuere Forschungen
zur Geschichte West-Berlins
West-Berlin hat Konjunktur. Die City West wird
wiederentdeckt und neu bebaut. Auch die aktuelle historische Forschung richtet neue Fragen an
die Geschichte West-Berlins. Im Rahmen der Ausstellung „WEST:BERLIN – Eine Insel auf der Suche
nach Festland“ veranstalten die Stiftung Stadtmuseum Berlin und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam dazu eine wissenschaftliche Tagung.
do | 04.12.
18.30 Uhr
Vortrag und Diskussion
West-Berlin erinnern
Bei der öffentlichen Abendveranstaltung sammeln und diskutieren prägende Zeitzeugen Impulse und stimmen auf das Thema der Tagung
ein. Grußworte: Dr. Franziska Nentwig, Generaldirektorin Stadtmuseum Berlin, und Prof. Tim
Renner, Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin.
Prof. Dr. Martin Sabrow (HU Berlin und ZZF Potsdam) spricht zu „West-Berlin als Erinnerungsort“.
Es diskutieren Ulrich Eckhardt, Nele Hertling,
Barbara John, Rik De Lisle und Walter Momper
zu den Fragen „Was war Berlin? Und was bleibt?“
Moderation: Petra Schwarz.
Ort: Kaiser­Wilhelm­Gedächtniskirche
Kurfürstendamm 237, 10719 Berlin
S + U Zoologischer Garten | U Kurfürstendamm
U Augsburger Straße
Ohne Anmeldung, Eintritt frei
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V e r A N sTA LT u N G e N
Herbert Maschke, Ernst-Reuter-Platz, um 1965 © Cornelius Maschke & Morlind Tumler
Tagung
West-Berlin erforschen
Die Tagung fragt nach dem Ort West-Berlin in Zeitgeschichte und Erinnerung. Vorgestellt werden
jüngste Forschungsergebnisse unter anderem über
das Verhältnis zu den Alliierten, die spezifische
Wirtschaftsgeschichte der hoch subventionierten
Teilstadt sowie die materielle, visuelle und populäre Kultur West-Berlins. Das Impulsreferat hält
Dr. Volker Hassemer („Stiftung Zukunft Berlin“),
das Resümee der Tagung zieht Prof. David E. Barclay (Director German Studies Association).
Ort: Märkisches Museum
Teilnahme nur nach Voranmeldung, begrenzte
Teilnehmerzahl, Anmeldeschluss: 15.11.2014
Anmeldung unter: westberlin@stadtmuseum.de
Tagungsgebühr inkl. Imbiss und Kaffeepause: 20 €
Programmdetails unter www.west.berlin
V e r A N sTA LT u N G e N
Fr | 05.12.
9.30–
18.30 Uhr
18.30 Uhr
Präsentation der Grafischen Sammlung
Auf Papier
Am Himmel hängt Schnee
Winter in der Stadt – seit Jahrhunderten reflektieren Berliner Künstler die kalte Jahreszeit. „Früher gab’s viel mehr Schnee“ und damit vor allem
für Kinder Möglichkeiten ausgelassener Abwechslung im Freien. Dass Schnee in Mengen und heimtückische Glätte aber auch Behinderungen verursachen, die Kälte sozial Benachteiligten zusätzliche Probleme beschert, belegen Zeichnungen
und grafische Arbeiten von Theodor Hosemann,
Adolph Menzel, Heinrich Zille u. a. bis hin zu Künstlern der Gegenwart auf nachdrückliche, mitunter
ironische Weise.
Andreas Teltow, Leiter der Grafischen Sammlung,
stellt eine Auswahl „kalter Motive“ auf Papier vor;
Katharina Plate, Papierrestauratorin, analysiert
Erhaltungszustände und zeigt Möglichkeiten der
Bestandserhaltung.
Ort: Ephraim­Palais
Eintritt 3/2 €
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V e r A N sTA LT u N G e N
Franz Burchard Dörbeck , Der verwünschte Schnee (Berliner Redensarten, Nr. 29), um 1830, Kolorierte Lithographie © Stadtmuseum Berlin
Mi i 17.12.
Nostalgisches
Spielzeug
Bildschöne
Bücher
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Dienstag bis Sonntag
10.00 – 18.00 Uhr
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin
museumsdienste.de
STADTMUSEUM BERLIN GMBH
Dienste für Museen
Museumsshops
Catering & Veranstaltungen
Verlag M
ADVeNTskoNzerTe
IN Der NIkoL AIkIrcHe
So | 30.11.
16 Uhr
Ein Kind ist uns geboren
Adventskonzert der Berliner Singakademie
Leitung: Achim zimmermann
Es ist gute Tradition geworden, dass die Berliner
Singakademie die Adventszeit in der Nikolaikirche
mit einem Konzert einleitet. „Ein Kind ist uns geboren“ – unter diesem Thema steht das diesjährige Konzert am ersten Sonntag im Advent. Die
Christen bereiten sich auf das Fest der Geburt Jesu
vor, mit der sie die Hoffnung auf eine friedliche
Welt verbinden. Andere erfreuen sich an der
Schönheit der adventlichen und weihnachtlichen
Chorsätze in der Ruhe des Kirchenraums, die Besinnlichkeit erzeugt.
So | 7.12.
16 Uhr
…nun lasst uns singen…
Nikolauskonzert des Vereins der Freunde und
Förderer des Stadtmuseums Berlin e. V.
Musik für Frauenstimmen und Harfe
Am zweiten Advent gastiert das Berliner FrauenVokalensemble mit der Harfenistin Katharina
Hanstedt unter der Leitung von Lothar Knappe
in der Nikolaikirche. Acht Sängerinnen mit solistischer Qualifikation, die sich 2006 zum Berliner
Frauen-Vokalensemble zusammengefunden haben, präsentieren an diesem Nachmittag ein reizvolles Programm mit vorweihnachtlicher Musik
für Frauenstimmen und Harfe, darunter alte englische Weihnachtslieder von Gustav Holst, Laudi
alla Vergine aus den Quattro pezzi sacri von Giuseppe Verdi, „O heilige Nacht“ von Franz Liszt und
die Choral Hymns von Gustav Holst.
Fördervereinsmitglieder, freier Eintritt,
Begleitperson, ermäßigter Eintritt
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V e r A N sTA LT u N G e N
Chormusik XL
consortium vocale berlin und ensemberlino
vocale unter Leitung von Matthias Stoffels
Carsten Albrecht | Orgel
So | 14.12.
16 Uhr
Die Gewinnerchöre des Berliner Chorwettbewerbes 2014 ensemberlino vocale und consortium
vocale berlin kooperieren für dieses außergewöhnliche Konzert, um selten gehörte Chormusik
im XL-Format zu präsentieren. Bis zu 40stimmige
Werke füllen die historische Nikolaikirche mit
Klang und versprechen ein eindrucksvolles Hörerlebnis.
Musik von Max Reger, Heinrich Schütz, Desprez
Josquin, Alessandro Striggio und Philip Lawton
Freu dich, Erd und Sternenzelt
Chormusik zu Advent und Weihnachten
Die Cappella Vocale Berlin unter der Leitung des
Titularorganisten der Nikolaikirche Carsten Albrecht gestaltet ein Programm, das von der großen
Zeit der Kirchenmusik an St. Nikolai im 17. Jahrhundert ausgeht und in reizvollen Interpretationen altbekannter Advents- und Weihnachtslieder
im neuen Gewand mit Anleihen aus Jazz, Swing
und Pop endet.
Musik von Johann Crüger, Georg Friedrich Händel,
Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Arrangements
und Bearbeitungen von John Høybye, Vytautas
Miçkinis, Alan Wilson u. a.
Eintritt für alle Adventskonzerte je 15/10 €
Kartenreservierungen für alle Konzerte
unter Info: (030) 24 002­162 | Mo–Fr 10–18 Uhr
Nicht rechtzeitig abgeholte Karten gehen
15 min vor Beginn des Konzerts in den Verkauf
V e r A N sTA LT u N G e N
So | 21.12.
16 Uhr
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MUSEUMSSTU N DEN
für kinder und Jugendliche
MärkIscHes MuseuM
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© Stadtmuseum Berlin, Foto: Valerie von Stillfried
Projektpräsentation
Neukölln 44 – Arbeitswelten
um 1900 und heute
Die Sonnenallee in Neukölln ist heute ein kulturell
lebendiger und sozial vielschichtiger Kosmos, ein
Berliner Bazar und vor allem in der Berliner Stadtgeschichte ein einzigartiger Ort. Sie trägt die Spuren der industriellen Arbeitersiedlungen in gedrängten Mietskasernen der Gründerzeit, eines
Grenzübergangs zwischen Ost und West und ist
heute Meltingpot der Ghettoisierung/Gentrifizierung der sich wandelnden Großstadt. Die SchülerInnen der Carl-von-Ossietzky-Schule begaben
sich auf eine Zeitreise ins alte Berlin, untersuchten
Arbeits- und Lebensverhältnisse damals und heute. Das regte sie dazu an, Wünsche und Ängste
bezüglich der eigenen Arbeit und Zukunft – ihrer
eigenen möglichen Sonnenallee – zu formulieren
und in einer Ausstellung zu präsentieren.
Ort: Märkisches Museum
Eintritt frei
V e r A N sTA LT u N G e N
do | 02.10.
15 Uhr
Lehrerfortbildungen
Mi | 10.10.
14–16 Uhr
Tiere im Winter
© Stadtmuseum Berlin, Foto: Manfred Gräfe
Lernen Sie unser Vermittlungsprogramm zum
Thema „Stadt und Natur“ kennen: „Täler, Berge,
viele Steine – Die Eiszeit in Berlin“ lautet der Titel
unseres Workshops, in dem die SchülerInnen praktisch erfahren, woran wir noch heute das Wirken
der Eiszeit erkennen, welche Steine die Gletscher
mitgebracht haben und welche Eiszeitspuren uns
Steine heutzutage noch verraten.
Eine spezielle Winterführung für Kinder bieten wir
von Oktober bis März durch die Ausstellung „Frag
deine Stadt!“. Hier steht das Leben der Tiere im
Stadtraum in der kalten Jahreszeit im Mittelpunkt.
Die Kinder lernen die Tricks kennen, mit denen
die Tiere dem Winter trotzen. Wie kann den Tieren
im Winter geholfen werden und welche Auswirkungen hat der Klimawandel für die Tiere?
Ort: Märkisches Museum
Eintritt frei | Anmeldung unter (030) 24 002­162
Fr | 14.11.
14–16 Uhr
Museumsstunden in der Nikolaikirche
Ort: Nikolaikirche
Eintritt frei | Anmeldung unter (030) 24 002­162
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V e r A N sTA LT u N G e N
Orgelworkshop © Stadtmuseum Berlin | Foto: Faruk Hosseini
Lernen Sie unser Vermittlungsprogramm in der
Nikolaikirche kennen: „Wo liegt die Wiege Berlins?“,
„Welche Funktionen hat der sakrale Raum?“, „Gab
es Riesen in den Müggelbergen?“ In dialogischen
Führungen und handlungsorientierten Workshops
erhalten die Kinder altersgerecht Zugang zu Themen der Stadtentwicklung, zu liturgischen Vorgängen und Orten im Kirchenraum, zur Glaubensvielfalt in Berlin, zu Begräbniskultur und Tod.
In unserem neuen musikalischen Workshop „Sang
und Klang voll – Was das Echo erzählt“, erleben
die Kinder die Kirchenhalle aktiv als Klangraum.
Mit Stimme und Körpereinsatz erwecken sie die
historischen Objekte und Inhalte der Ausstellung zu klangvollem Leben.
© Stadtmuseum Berlin, Foto: Michael Setzpfandt
K I N D E R- U N D
FA M I L I E N P R O G R A M M
Familienführung
Orgelworkshop © Stadtmuseum Berlin | Foto: M. Setzpfandt
Ich sehe was, was Du nicht siehst
Knifflige Aufträge und Aufgaben bieten 45 Minuten Spannung und Unterhaltung mit außergewöhnlichen Objekten und Geschichten über die
Stadt. Anschließend wird die erstaunliche Welt
der mechanischen Musikinstrumente vorgeführt.
Jeden 1. + 3.
Sonntag
iM Monat
14 Uhr
Ort: Märkisches Museum
Eintritt 5/3 € | bis 18 Jahre frei
Familienprogramm
Orgelworkshop
Gemeinsam mit dem Organisten auf die Empore
steigen. Einblicke in den Bau sowie in die Funktionsweise der „Königin der Instrumente“ erhalten
und in das Innere der Orgel schauen. Sogar der
Orgel ein paar Töne zu entlocken, ist erlaubt!
Ort: Nikolaikirche
Eintritt 8/5 € | bis 18 Jahre 3 €
k I N D e r- u N D FA M I L I e N p r o G r A M M
So | 12.10.
15 Uhr
do | 16.10.
14 Uhr
Projektpräsentation
Der Umgang mit den Dingen:
Bewahren – Neunutzen – Wegwerfen
Nach zwei Jahren sind wieder ca. 20 Jugendliche
des Margherita di Savoia Gymnasiums aus Neapel
zu Besuch im Stadtmuseum. Dieses Mal erforschen sie Wohnkultur und Werkstätten in Berlin
um 1900. Sie begeben sich auf die Suche nach verlorenen Berufen und Haushaltsarbeiten. Warum
werden manche Dinge bewahrt, wann ist etwas
wertvoll genug für die Sammlung des Museums,
und finden sich noch solche Dinge, z. B. auf Berliner Flohmärkten?
Dieses Programm wird durch den Europäischen
Strukturfonds KULTUR MACHT GESCHICHTE –
GESCHICHTE MACHT KULTUR gefördert.
Ort: Märkisches Museum
Eintritt frei
Mi–Fr
22.–24.10.
Ferienprogramm
Auf den Spuren der letzten Eiszeit
Gesteinssuche und Rentierjagd
jeweils
10–16 Uhr
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Unvorstellbar, aber bis vor 12.000 Jahren lebten
hier Mammuts, jagten Höhlenlöwen und die Gletscher waren so hoch wie der Fernsehturm. Im
Märkischen Museum und der Kiesgrube Niederlehme begeben sich die Kinder auf Spurensuche
und lernen die Zeichen der Eiszeit kennen. Gesucht
werden Steine und Fossilien, die von den Gletschern aus dem Norden zu uns geschoben wurden, und gelebt wird wie einst die Rentierjäger
am Tegeler Fließ.
Leitung: Dr. Beate Witzel, Kerstin Bragenitz
Eine Kooperation mit Jugend im Museum e. V.
Ort: Märkisches Museum
Besuch der Kiesgrube am Fr 24.10., 10–16 Uhr
Ab 6 Jahre | Kursgebühr: 38,50 € zuzüglich
Fahrtkosten, Ermäßigung möglich
Anmeldung über Jugend im Museum e. V.
(030) 266 42 22 44
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k I N D e r- u N D FA M I L I e N p r o G r A M M
Familienführung
Eiskalt – Eiszeit in Berlin
In Berlin begegnet man den Spuren der Eiszeit
auf Schritt und Tritt, auch im und um das Märkische Museum. Gestein, das die Eiszeit nach Berlin brachte, liegt beim Zuordnen schwer in der
Hand. Was ist Gneis, welcher Stein sah wie Blutwurst aus und haben die Eiszeitjäger wirklich mit
Feuersteinen Feuer entfacht?
di–Sa
28.10.–01.11.
jeweils
15 Uhr
Fe r i e
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Ort: Märkisches Museum
Eintritt 5/3 € | bis 18 Jahre frei
Familientag
Knappe, Ritter, Burgfräulein
Festlich geschmückt gleicht die Große Halle einer
alten Festung. Deren mittelalterliche Bewohner
zeigen den kleinen Rittern die Kunst des Fechtens
und des Ringstechens. Zum Meister einer alten
Zunft verwandeln sich die Kinder im Zunft-Saal,
und im Papiertheater wird das beliebte Märchen
„Schneewittchen“ aufgeführt. Bastelspaß bietet
die Herstellung kleiner Bühnen aus Papier für die
eigene Ritteraufführung später zu Hause. Und
was wäre ein richtiges Burgfräulein ohne prachtvollen Hut und Geschmeide, ein richtiger Ritter
ohne Schwert und Schild, und ein richtiger Knappe
ohne Münzbeutel? Das Museumslabor wird zum
Atelier, in welchem sich alle ihre Wappen, Siegel
und Ausrüstung nach eigenen Vorstellungen erschaffen können.
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins
der Freunde und Förderer des Stadtmuseums
Berlin e. V.
Ort: Märkisches Museum
Eintritt 3 € | bis 18 Jahre frei
k I N D e r- u N D FA M I L I e N p r o G r A M M
So | 02.11.
11–17 Uhr
di | 04.11.
15 Uhr
Projektpräsentation
OPEN BOX – ich zeig dir mein
Berlin-Objekt!
Was ist ein Museum? Und was hat es mit uns zu
tun? Kinder der GutsMuths-Schule begaben sich
im Märkischen Museum auf die Suche, forschten
nach Lieblingsstücken, sammelten Dinge aus ihrem Alltag, wählten aus und gestalteten Miniausstellungen im Boxenformat. In Video-Botschaften
formulierten die Minikuratoren zudem ihre Wünsche an ein Museum. Sie zeigen, dass auch ihnen
das Museum gehört und möchten anderen Kindern etwas über die Stadt erzählen.
Projekt MuseobilBOX. Museum zum Selbermachen
des Bundesverbandes Museumspädagogik e. V.
im Rahmen der Fördermaßnahme des Bundes­
ministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“
Ort: Märkisches Museum
Eintritt frei
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k I N D e r- u N D FA M I L I e N p r o G r A M M
© Papiertheater Berlin
Papiertheater
Sa | 15.11.
Peterchens Mondfahrt
So | 16.11.
Das kleinste Theater Berlins stellt seine Fassung
des Märchens von Gerdt von Bassewitz in eigenen Dekorationen vor. Die Zuschauer können mit
auf die Reise zum Mond kommen und viele Abenteuer bestehen.
14 + 16 Uhr
14 Uhr
Ort: Märkisches Museum
Eintritt 5/3 € | Ab 4 Jahre
Um Anmeldung wird gebeten
unter (030) 24 002­162
Familienprogramm
Holzspielzeug unterm Weihnachtsbaum – Spielsachen bauen
Mit was spielten die Kinder im Berlin der Kaiserzeit? Groß und Klein begeben sich im Museum auf
die Spur alter Spielzeuge. Hier werden Spielsachen und Spiele von einst (wieder) entdeckt und
dienen als Anregung für eigene Arbeiten. Dafür
wird gehämmert, gesägt, gefeilt, gebohrt, geschliffen und geklebt bis schließlich das eigene
fantasievolle und bewegliche Spielzeug gebaut
ist. Ein perfektes Geschenk für den Heiligen
Abend.
Leitung: Jürgen Richter, Ethnologe
Eine Kooperation des Stadtmuseums Berlin
mit Jugend im Museum e. V.
Ab 6 Jahre
Ort: Märkisches Museum
Eintritt 9/6 € + Materialkosten 3 €
Anmeldung über Jugend im Museum e. V.
(030) 266 422 242
k I N D e r- u N D FA M I L I e N p r o G r A M M
So | 14.12.
11–14 Uhr
bucHbAre GruppeNFüHruNGeN
NIKOL AIKIRCHE
Einblicke in die Nikolaikirche
Welche Rolle spielte Berlins älteste Pfarrkirche, und warum ist sie
heute ein Museum? Eine Überblicksführung zur Bau- und Kirchengeschichte und zur Bedeutung des Gebäudes für die Geschichte
Berlins.
KNOBL AUCHHAUS
Berliner Leben im Biedermeier
Wie lebte es sich eigentlich im Biedermeier? War die erste Hälfte
des 19. Jahrhunderts wirklich so bieder und warum zogen sich die
Bürger ins Private zurück? Ein Besuch im Knoblauchhaus bietet
die Gelegenheit, die Welt des Biedermeier buchstäblich zu betreten.
MÄRKISCHES MUSEUM
Was war Berlin, was ist Berlin?
Ein Spaziergang durch die Stadtgeschichte
Warum war ein Drittel der Ur- Berliner eigentlich Cöllner? Kennen
Sie die Strafe für zänkische Berlinerinnen im Mittelalter? Und
warum fuhr die Retourkutsche zum Brandenburger Tor? Die
überraschenden Antworten erfahren Sie in einem Rundgang zur
Geschichte Berlins in 60 Minuten. Daneben stoßen Sie auf im
Stadtbild Berlins verschwundene aber nicht vergessene Objekte,
Orte und Geschichten. Denn wissen Sie, wo der Bär die Fassade
hoch turnte? Zu welchem Friseur der Kaiser ging? Oder warum
die Berolina den Alex verließ? Lassen Sie sich auch von den Gemälden der Berliner Sezession überraschen. „Rinnsteinkunst“
oder Avantgarde? – in der Kaiserzeit wurden Gemälde zum Politikum. Was verband die Künstler Kirchner, Liebermann, Vogel,
Baluschek und Knaus? Und was unterschied die Sezession und
die Kunst der Akademie?
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bucHbAre GruppeNFüHruNGeN
Rolf Goetze | Frohnau | 15.04.1968 © Archiv Rolf Goetze, Stadtmuseum Berlin
EPHR AIM-PAL AIS
WEST:BERLIN
In einem einstündigen Streifzug durch die Ausstellung „West:Berlin.
Eine Insel auf der Suche nach Festland“ erfahren Sie Überraschendes aus Kultur, Politik und Alltag der verschwundenen Teilstadt.
Für die meisten war sie die „bessere Hälfte“. Im Jubiläumsjahr
„25 Jahre Mauerfall“ möchte das Stadtmuseum Berlin dem Vergessen dieser Periode der Berlin-Geschichte entgegenwirken.
Diese Führung kann auch für Blinde und Sehschwache gebucht
werden.
Gruppenführungen 40 € (bis zehn Personen, jede weitere
Person 4 €), zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Fremdsprachige Führungen 50 € (bis zehn Personen, jede
weitere Person 5 €), zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Buchung unter (030) 24 002­162, info@stadtmuseum.de
Weitere buchbare Gruppenführungen zu aktuellen
Ausstellungen auf Anfrage. Bitte wenden Sie sich
an die Infoline (030) 24 002-162.
bucHbAre GruppeNFüHruNGeN
Die Stiftung Stadtmuseum Berlin dankt ihren
Förderern und Partnern.
Die Neueinrichtung der
NIkoLAIkIrcHe | stadtmuseum berlin
wurde von der europäischen union
kofinanziert (europäischer Fonds
für regionale entwicklung)
Investition in Ihre Zukunft!
Die Stiftung Stadtmuseum Berlin dankt dem Verein der Freunde und Förderer
des Stadtmuseums Berlin e. V., dem Verein der Freunde des Museums für Kindheit und Jugend im Stadtmuseum e. V., dem Förderkreis der naturwissenschaftlichen Museen Berlins e. V. sowie dem Förderkreis Museum Knoblauchhaus e. V.
für regelmäßige, großzügige Unterstützung.
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IMPRESSUM
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins
Poststraße 13–14 | 10178 Berlin
www.stadtmuseum.de
www.facebook.com/stadtmuseumberlin
Infoline: (030) 24 002-162 | info@stadtmuseum.de
Konzeption: Abteilung Forum, Stadtmuseum Berlin
Gestaltung: ultramarinrot, Berlin
Abbildung auf dem Cover: Rolf Goetze | 1.-Mai-Kundgebung auf dem Platz vor dem Reichstagsgebäude – Berlin bleibt frei, 01.05.1959 © Archiv Rolf Goetze, Stadtmuseum Berlin
Abbildungen der Ausstellungshäuser: © Stadtmuseum Berlin | Foto: Cornelius M. Braun
MäRKISChES MuSEuM
Am Köllnischen Park 5 | 10179 Berlin
Di–So 10–18 Uhr | Eintritt 5/3 € | Bis 18 Jahre Eintritt frei
hofcafé im Märkischen Museum
Fr–So 12–17.30 Uhr |
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Jeden 1. Mittwoch im Monat 12–17.30 Uhr
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U Märkisches Museum
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S + U Jannowitzbrücke | Bus 147, 265
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EPhRAIM-PAlAIS
Poststraße 16 | 10178 Berlin
Di, Do–So 10–18 Uhr | Mi 12 –20 Uhr
bis 13.11. wegen Ausstellungsaufbau geschlossen
Eintritt 7/5 € | Bis 18 Jahre Eintritt frei
S + U Alexanderplatz | U Klosterstraße | Bus M48, 248
Tram M2, M4, M5, M6
NIKOlAIKIRChE
Nikolaikirchplatz | 10178 Berlin
Täglich 10–18 Uhr | Eintritt 5/3 € | Bis 18 Jahre Eintritt frei
S + U Alexanderplatz | U Klosterstraße | Bus M48, 248
Tram M2, M4, M5, M6
KNOBlAuChhAuS
Poststraße 23 | 10178 Berlin
Di–So 10–18 Uhr | Eintritt frei (Spenden erbeten)
S + U Alexanderplatz | U Klosterstraße | Bus M48, 248
Tram M2, M4, M5, M6
Achtung Sonderöffnungszeiten in allen häusern:
25.12.14, 26.12.14, 1.1.15 14–18 uhr
24.12.14, 31.12.14 geschlossen
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie angemeldete
Schulklassen haben freien Eintritt!
Jeden 1. Mittwoch im Monat Eintritt frei!
Schülerführungen 30 € (inkl. Museumseintritt)
Gruppenführungen 40 € (bis zehn Personen, jede weitere
Person 4 €), zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Fremdsprachige Führungen 50 € (bis zehn Personen, jede
weitere Person 5 €) zzgl. ermäßigter Museumseintritt
Tours in a foreign language 50 € (up to ten people,
every additional person 5 €) plus reduced admission
price per person
Kartenvorbestellung (030) 24 002-162
www.stadtmuseum.de
www.facebook.com/stadtmuseumberlin
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Kunst und Fotos
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